Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ferchau und Brunel


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von Blackfinman (Gast)


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Guten Abend Zusammen,

ich habe vor kurzem mein Dip. (Elektrotechnik an der Uni). abgeschlossen 
und schon 2 Vorstellungsgespräche gehabt das 1 bei Brunel und das 2 bei 
Ferchau. bei Ferchau würde ich 41000 jährlich bekommen( 13 Gehälter) wie 
ist ist es von der Bezahlung her ? sollte man nicht mehr verlangen als 
Absolvent ? was wisst ihr über beide Dienstleister und für welchen 
sollte man sich am bestenentscheiden. wie ist es mit der Gehaltserhöhung 
nach der Probezeit, wenn man nach einem IG Metall-Tarif bezahlt wird 
also wie hoch ist diese Erhöhung prozentual ?

MFG

von Berater (Gast)


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Wer in der derzeitigen Situation bei einem Dienstleister (der von 
manchen hier wörtlich als "Ausbeuer" bezeichnet wurde) anheuert, der 
muss eine Null sein, denn für Uniabsolventen war die Zeit nie so gut wie 
jetzt.

Trotzdem wäre 41.000 für Frchau sehr viel, würde ich mal sagen. Ich 
hatte vor 10 Jahren (auch Uniabsolvent Etechnik) ein Angebot von 62.500. 
Bekommen habe ich dann 75.000 - bei einem "Grossen".

von KoF (Gast)


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Ich war vor 2 Wochen bei Brunnel und wir haben uns auf 31.200€ronen 
geeinigt (und das als gelernter Fachinformatiker mit 1,5J 
Berufspraxis!!!)
Gut, hab den Vertrag dann nicht angenommen und habe mich bei einer 
anderen Firma "Eingeschrieben" aber Brunnel war Gehaltstechnisch 
wirklich Prima!!!
-> Was mir besonders gefallen hat war, das ein 2. Wohnsitz von Brunnel 
Finanziert wird damit: Zitat "Keine finanziellen Defizite entstehen"

von Meiner Einer (Gast)


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Hab nächste Woche auch ein Vorstellungsgespräch bei Ferchau. Hab mich 
gar nicht richtig beworben, sondern einfach nur einen Beweberbogen 
hingeschickt.

Ich weiß nicht, in seriösen Zeitungen wird Ferchau immer als 
Top-Arbeitgeber beschrieben.

von Ärgerliches Objekt Nummer 3 (Gast)


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31,000 ? Die preisen dich als IT-FAckfrat an und kassieren von den 
Endkunden das dreifache !

von double x (Gast)


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Wie ist den das jetzt? Bekommt man als externer von Ferchau nur die 
Drecksarbeit aufgehalst, oder wir man ganz normal in die Projektarbeit 
mit einbezogen?

von Dr. No (Gast)


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Hat Ferchau überhaupt "interne"? :-)

Ich sage mal, das hängt vom Kunden und der eigenen Leistung ab: Ist man 
Experte, dann ist man gefragt und wird automatisch für gute Projekte 
gebucht

von Gast (Gast)


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Welchen Stundensatz berechnen diese Dienstleister eigentlich für einen 
E. Technik Ingenieur.

von Tom (Gast)


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>Welchen Stundensatz berechnen diese Dienstleister eigentlich für einen
>E. Technik Ingenieur.

Für einen Absolventen ohne mehrjährige Berufs-/Praxiserfahrung werden 
ca. 60-90 Euro berechnet.

von C.C.V. (Gast)


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Siemens zahlt je nach Kategorie und Ausbildung (FH,TH) und Erfahrung 
(Jahre, Siemenszugehörigkeit, Abteilungeerfahrung) für einen Ingenieur 
ab 60,- Euro bis zu gut 70,- Nur ein Sonderfällen gibt es mehr. Für den 
Ingenieur bleiben 46,- bis 58,-. Die Spanne liegt also um die 12,-. Z.T. 
kann der ING mehr bekommen, wenn der DL gut verdient hat und nochmals 
einen verlängerten Vertrag erwirkt oder aber ganz neu in eine Abteilung 
rein will und besonders billig bietet.

Das extremste mir bekannte Beispiel war ein berechneter Stundensatz von 
nur 63,40 bei gezahlten 55,50 an den Ing. Oft sind es aber auch bis zu 
15,- Differenz für den DL, je nach Auftrag.

Die Beispiele gelten für Ingenieure und konkrte die Dienstleister 
Axeneon, Axis, Heitec und Hays für die Bereiche Siemens A&D, MED und VDO 
in der Region Regensburg, Erlangen und Fürth.

Ferchau und Brunel sind bei den mir bekannten Siemensabteilungen so gut 
wie nicht vertreten, bis auf die Bereiche Automation / Automotive.

Von den Sätzen liegt Brunel da leicht unter den anderen, was sie mit den 
für sie günstigen temporären Verträgen / Festanstellungen abfangen 
dürften. Brunel müsste damit dieselben Gewinne machen, wie die anderen - 
in z.T.sogar härter umkämpften Bereichen. Da sie aber in der 
Vergangenheit immer schlechtere Leute lieferten, sind sie nicht mehr 
unbedingt präferierter Anbieter.

Ferchau liegt in den Sätzen nochmal leicht unter Brunel. Beide dürften 
dies aber wie gesagt an ihre Projektnehmer weitergeben, womit die 
Ingenieure sicher selten über 50,- liegen sollten, was aber auch korrekt 
ist, da der durchschnittliche Bildungs- und Erfahrungsgrad von speziell 
den Ferchauleuten deutlich niederiger liegt, als die, die z.B. von Axis 
oder Axenoen vermittelt wurden.

von Tom (Gast)


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>Für den Ingenieur bleiben 46,- bis 58,-.

Bei einer 40h Woche hätte der Ingenieur dann ca. 96.000,00 Euro Brutto 
pro Jahr.

Janeeisklar...

Was ich damit sagen will, der Ingenieur bekommt sehr vie weniger als von 
dir angegeben.

von C.C.V. (Gast)


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Ich kann Dir versichern, daß die Eingangssätze absolut stimmen und ich 
kann Dir auch versichern, daß ebenfalls die Spannen stimmen. Die Sätze 
für Informatiker mit Orga- und Planungserfahrung liegen sogar noch etwas 
höher. Wir beschäftigen einen Ingeneur im Projektmanagement für exaxt 
57,50 Ausgang und 67,00 Eingang von Siemens.

Die von Dir aufgemachte Rechung von bis zu 90000 im Jahr ist stimmig, es 
muss aber berücksichtigt werden, das dies nur bei Vollbeschäftigung 
erreicht wird. Eine solche Summe erfordert aber deb Daueraufenthalt beim 
Kunden, was wiederum rechnerisch 200 Tage an Hotel und 
Unterbringungskoten nach sich zieht. Das reduziert den Gewinn schon auf 
80.000. Abzüglich der sonstigen Kosten kommen viele Ingenieur kaum über 
70.000.

Für wen das nun viel klingt, der mag darüber nachdenken, daß keinerlei 
Sozialabgabgen gezahlt werden, womit dies einem verlgeichbaren Gehalt 
von eher 65.000 entspräche und das ist für einen Projektleiter eher 
wenig.

von Tom (Gast)


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Ah ok, das habe ich nicht berücksichtig. So ist es natürlich klarer...

von Skunk KaiNensy (Gast)


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@ Blackfinman

Also ich hatte als Absolvent (FH) 60000 Euro gefordert, letztendlich 
aber 64000 Euro bekommen.
Wenn du auch so eine geile Sau bist, solltest du das auch bekommen. 
Natürlich nicht beim Dienstleister. Da gibt es so 43000 Tacken. Damit 
kannste nicht überleben.

von Karl (Gast)


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@Shunk: 60000 als Abgänger oder was? Das kann es sich nicht sein. Mehr 
als 45000 bekommt ein Abgänger mit FH wohl kaum. Wofür auch ?

@CVV und Tom: Der Freiberufler bkommt dafür aber auch den vollen 
Fahrkostenersatz für alle km und nicht nur die halben. Auch hat er einen 
Verpflegungsmehraufwand, den er absetzen kann. Dadruch wird das nicht so 
teuer, wie es auf den ersten Blick aussieht. Das einzig richtig teure 
sind die Schulungen, die man selber zahlen muss und wo einem noch die 
Arbeitzeit verloren geht. Das sind um die 1000,- Euro brutto je Tag.

von Skunk KaiNensy (Gast)


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@Karl
"Mehr
als 45000 bekommt ein Abgänger mit FH wohl kaum. Wofür auch ?"

Warum pointierst du dieses "FH" so? Mit Uniabschluss kannste auch nicht 
mehr.

45000 Euro sind korrekt, aber ich erwähnte ja bereist, dass ich für 
potentielle Arbeitgeber wohl eine ziemlich geile Sau bin. Daher waren 
die 64k auch gerechtfertigt.

von Gast (Gast)


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Hab da mal folgende Frage:

Was bekommt eigentlich der Dienstleister (Arbeitgeber) und was der beim 
Dienstleister angestellte Arbeitnehmen von dem was der Kunde bezahlt.

Welche Verhältnisse sind für eine erfahrene Elektro Ing. Tätigkeit 
üblich.

Kunde zahlt pro Stunde logisch 100%

Dienstleister 50%        Angestellter  50%

                   oder

Dienstleister 60%        Angestellter  40%

                   oder

Dienstleister 40%        Angestellter  60%

Wenn der Angestellte 43000Eur pro Jahr bekommt hat der Kunde dann 
86000Eur
gezahlt und es landen halt nur 50% beim Angestellten?
Oder fällt das Verhältnis eher zugunsten des Dienstleisters aus?


Weiss da jemand was genaueres ???????

von Silvan (Gast)


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So extem ist es nicht. Das mieste bleibt schon beim Ingenieur hängen.

von Dr. Gonzo (Gast)


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"Das mieste bleibt schon beim Ingenieur hängen."

Ein großer Automobil-OEM in Süddeutschland zahlt einen halbwegs 
bekannten Dienstleister für einen normalen Ingenieur (ET) z.B. im 
Bereich Systemintegration ca. 60€/Stunde, mit ein wenig "Projektleitung" 
unter 70 Euro.

von QLL (Gast)


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Kann jemand mir sagen wie viel ein Elektrotechniker (FH) mit 2 Jahren 
Berufserfahrung jährlich Brutto verdienen kann? (bei Siemens A&D)

Besten Dank vorab...

von Siemensdesigner (Gast)


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>>"Das meiste bleibt schon beim Ingenieur hängen."
> Ein großer Automobil-OEM in Süddeutschland zahlt einem halbwegs
> bekannten Dienstleister für einen normalen Ingenieur (ET) z.B. im
> Bereich Systemintegration ca. 60€/Stunde, mit ein wenig "Projektleitung"
> unter 70 Euro.

Kann ich bestätigen! Eingangssatz für Entwickler bei Siemens A&D: 62,- 
bis 68,-  im Bereich Layout und Elektronik. Software liegt etwas höher.

>Kann jemand mir sagen wie viel ein Elektrotechniker (FH) mit 2 Jahren
>Berufserfahrung jährlich Brutto verdienen kann? (bei Siemens A&D)

55.000 sind mindestens drin, bei gefragtem Knowhow mindestens 60.000.

von Ralf Sch (Gast)


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> Da gibt es so 43000 Tacken. Damit kannste nicht überleben.

Bischen größenwahnsinnig was?

von Rolf Lambrecht (Gast)


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>>Für den Ingenieur bleiben 46,- bis 58,-

>Bei einer 40h Woche hätte der Ingenieur dann ca. 96.000,00 Euro Brutto
pro Jahr.

Auch wenn manche dies nicht glauben, so sind das doch die realen Sätze. 
Bei genauerer Betrachtung und Abzug der Kosten, bleiben davon aber nur 
noch geschätzte 90 Tausend. Rechnet man nun Sozialversicherungsbeiträge 
weg, so liegt man in der Region eines gut bezahlen Ingeniuers mit 
Verantwortung - allerdings einem, mit mindestens 10 Jahren Erfahrung. 
Für Jüngere sind solche Stundensätze in keinem Fall zu erreichen. Mit 
nur 5 Jahren Erfahrung wird es schwer, über 50,- zu kommen und als 
Anfänger dürfte es ein Problem sein, überhaupt ein Projekt zu bekommen.

von QLL (Gast)


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erst mal danke schön an Allen...

Man hat mir gesagt werde ich zwischen 45-48 Euro pro Stunde bekommen.Es 
geht um allerdings nicht Bereich Elektrik und Layout sondern Large 
Drivers. Mehr sollte nicht drin sein....

Soll ich mich damit glücklich geben? Ich bin sehr verzweifelt...

von Loizel (Gast)


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MAchs dpoch einfach mal, 46 Euro x 1700h im Jahr (40h-Woche) sind rund 
78000 brutto. Das entspricht je nach persönlicher Situation etwa 65000 
Angestelltenbrutto. Da gibt es Leute, die deutlich weniger haben.

von Thesis (Gast)


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"...das entspricht je nach persönlicher Situation etwa 65000
Angestelltenbrutto. Da gibt es Leute, die deutlich weniger haben..."

In der Tat! Ich bekomme insgesamt 55.000,- EUR pro Jahr, inkl. allem. 
Und das als Uniabsolvent Maschinenbau mit Prädikatsabschluss und 
mehrjähriger Berufserfahrung, Lehre im Maschinenbau etc. Und es ist kein 
Dienstleister!

Ich dachte immer, gute Unileute bekommen T6 in großen Unternehmen des 
Maschinenbaus und der Automobil(zuliefer-)industrie. Seltsamerweise ist 
das nicht immer der Fall. Und selbst in der heutigen Zeit des 
angeblichen Ingenieurmangels fängt man mit der Qualifikation mit T4 an 
und endet mit T5...  (laut Personalchef eines bekannten Unternehmens).

Ich verstehe nicht, dass man bei einem Bewerbungsgespräch solche Fakten 
vorgetragen bekommt mit solcher Qualifikation. Und dann wundern sich die 
Firmen, wenn sie keine Ingenieure bekommen...

Alles sehr seltsam, ich frage mich wirklich, warum ich mir diese 
jahrelangen Mühen auf mich genommen habe, wenn man als Techniker mit nur 
2 Jahren Fachschulbesuch das gleiche Gehalt bekommt wie ein Ingenieur. 
Dabei hat man als Ingenieur mit Hochschulreife 5-9 Jahre (FH - Uni mit 
Abitur) ins Lernen gesteckt und nix verdient, ein Techniker aber nach 
der mittleren Reife und 2 Jahren Fachschule schon richtiges Geld in der 
Tasche. Wie soll ich das bitte schön jemals aufholen (können)?

Aber anschließend gehen die Techniker zu den Ingenieurskollegen und 
stellen dauernd Fragen, wie man in Entwicklungsfragen vorgeht und 
Lösungen erarbeitet etc. ... Na wunderbar!

Mußte mich mal auskotzen, jetzt geht´s mir etwas besser...
Danke!

von Auch ein Gast (Gast)


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@Thesis

>>Alles sehr seltsam, ich frage mich wirklich, warum ich mir diese
>>jahrelangen Mühen auf mich genommen habe, wenn man als Techniker mit nur
>>2 Jahren Fachschulbesuch das gleiche Gehalt bekommt wie ein Ingenieur.

1. Ein Techniker wird normaler Weise in T3 eingestuft und bekommt somit 
nicht das gleiche

2. Lese Dir mal die Kriterien zu den Einstufungen durch dann wirst Du 
das verstehen...

3. T6 ist meines Wissens mit einer Erweiterung der Verantwortung (wie 
Budget, Führungsverantwortung etc.) verbunden - Machst Du einen solchen 
Job, solltest Du auch danach bezahlt werden - Hast Du "nur" normale 
Entwicklerverantwortung wirst Du auch so bezahlt

Allgemein (also nicht auf Thesis bezogen): Mich wundert es immer wieder, 
wie unkritisch mit z.B. Führungspositionen umgegangen wird (zum Thema 
T6) - wer noch nie in einer entsprechenden Position war, bzw. sich kein 
Bild darüber machen konnte was z.B. Personalverantwortung (bitte nicht 
Führungsverantwortung oder fachliche Führung) für einen Rattenschwanz an 
Konsequenzen, Arbeit und Verantwortung mit sich zieht, sollte sich nicht 
so weit aus dem Fenster lehnen.

Grüsse Auch ein Gast

von Thesis (Gast)


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@Gast:

"1. Ein Techniker wird normaler Weise in T3 eingestuft und bekommt somit
nicht das gleiche"

Bei uns bekommen die Techniker in der Entwicklung das gleiche Gehalt wie 
ein Ingenieur, machen aber definitiv nicht die gleiche Arbeit! Oder 
warum muss ich denen immer wieder erklären, wie man Lösungsansätze 
erarbeitet, umsetzt etc. Ich kann nicht als Techniker ein 
Ingenieurgehlat bekommen und gleichzeitig das Ingenieurswissen bei den 
Kollegen abgraben...

"2. Lese Dir mal die Kriterien zu den Einstufungen durch dann wirst Du
das verstehen..."

Habe ich schon verstanden, siehe aber zu 1.!

"3. T6 ist meines Wissens mit einer Erweiterung der Verantwortung (wie
Budget, Führungsverantwortung etc.) verbunden - Machst Du einen solchen
Job, solltest Du auch danach bezahlt werden - Hast Du "nur" normale
Entwicklerverantwortung wirst Du auch so bezahlt"

Wenn ich sehe, dass die anderen 60.000,- und mehr bekommen für eine 
normale Entwicklertätigkeit (siehe auch die anderen Threads hier im 
Forum), ist T6 nicht für leitende Positionen. Definitiv kenn ich 
niemanden, der Personalverantwortung hat und nicht AT wäre!!!

von Auch ein Gast (Gast)


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>>@Gast:

>>"1. Ein Techniker wird normaler Weise in T3 eingestuft und bekommt somit
>>nicht das gleiche"

>>Bei uns bekommen die Techniker in der Entwicklung das gleiche Gehalt wie
>>ein Ingenieur, machen aber definitiv nicht die gleiche Arbeit! Oder
<<warum muss ich denen immer wieder erklären, wie man Lösungsansätze
>>erarbeitet, umsetzt etc. Ich kann nicht als Techniker ein
>>Ingenieurgehlat bekommen und gleichzeitig das Ingenieurswissen bei den
>>Kollegen abgraben...

Dann hast Du Recht - das ist ungerecht - stellt sich nur die Frage ob 
die Techniker zu viel oder Du zu wenig verdienen. (Führt automatisch 
dazu, dass man sich ungerecht behandelt fühlt)

>>"3. T6 ist meines Wissens mit einer Erweiterung der Verantwortung (wie
>>Budget, Führungsverantwortung etc.) verbunden - Machst Du einen solchen
>>Job, solltest Du auch danach bezahlt werden - Hast Du "nur" normale
>>Entwicklerverantwortung wirst Du auch so bezahlt"

>>Wenn ich sehe, dass die anderen 60.000,- und mehr bekommen für eine
>>normale Entwicklertätigkeit (siehe auch die anderen Threads hier im
>>Forum),

Glaub nicht alles was Dur hörst und 60.000 kann man auch ohne T6 
verdienen (übertarifliche Zulage)

>>ist T6 nicht für leitende Positionen. Definitiv kenn ich
>>niemanden, der Personalverantwortung hat und nicht AT wäre!!!

War so nicht gemeint - war gemeint als Budgetverantwortung oder 
Führungsverantwortung (Projektleiter z.B.)

Die Äußerung mit der Personalverantwortung war als getrennt zu sehen 
(allgemein in den Raum geschmissen), war aber wohl etwas 
missverständlich ausgedrückt von mir...

Übrigens Vorsicht - Fachliche Personalführung, Führungsverantwortung und 
Personalverantwortung sind nicht das gleiche...

von Heinz (Gast)


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>Definitiv kenn ich niemanden, der Personalverantwortung hat und nicht AT wäre!!!

Doch, doch - viele Arbeiten im normalen Tarifverbund, sie haben aber ein 
noch übertariflicheres Gehalt, als die Entwickler. Nicht AT heisst 
nicht, daß man nicht entsprechend verdient - im Gegenteil.

>wenn ich sehe, dass die anderen 60.000,- und mehr bekommen für eine
normale Entwicklertätigkeit

Entwickler ist nicht gleich Entwickler! Es ging Dinge, wie normale 
Programmiertätigkeit nach PH, die ma mit 1-2 Jahren gut kann und nach 5 
Jahren perfekt kann. Nach 5 Jahren ist man da am Anschlag und es geht 
gehaltsmäßig nicht weiter. Wenn man aber Systeme entwicklet braucht man 
Kenntnisse in Software, in der Historie der eigenens Geräte, der 
Zielvorsteööungen der Geschäftsleitung, bez. der Fehigkeiten der eigenen 
Leute, um Dinge so zu planen und zu entickeln, daß sie optimal für die 
Firma werden. Das erfordert eher die Dreifach Erfahrungung.

Leider gibt es dafür nicht das dreifache Gehalt :-)
Aber es gibt immerhin das Doppelte - auch für den "normalen" Entwickler.

von Gast (Gast)


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Ferchau knallt mir schon wieder die X-te Pauschalanfrage in die mailbox. 
Dabei habe ich denen schon dreimal gemeldet, daß sie immer denselben 
anmailen. Die kapieren nicht mal, daß sie immer dasselbe Monsterprofil 
anschreiben, obwohl ja eine Nummer dabei steht.

von Beratender Ingeneiur (Gast)


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Zu der Firma Ferchau möchte ich hier konkret nichts sagen. Ich verweise 
aber einfach mal auf diesen thread 
Beitrag "Die Aufs und Abs im Berufsleben" und bitte um aufmerksames 
Studium der Grafik. Damit möchte ich aber nichts gesagt haben. :-)

An QLL:
>erst mal danke schön an Allen...
>
>Man hat mir gesagt werde ich zwischen 45-48 Euro pro Stunde bekommen.
>Soll ich mich damit glücklich geben? Ich bin sehr verzweifelt...

Diese Sätze sind für Einsteiger normal. Wenn man 2-3 Projekte 
vorzuweisen hat, geht es höher. Ich hatte zu Beginn auch nicht mehr, 
aber wenn man etas machen will, dann muss man eben dort zuschlagen. 
Bedenke: Jedes Projekt bringt mehr Erfahrung! Wenn Du 3- Jahre Erfahrung 
hast und ein passendes Anschlussprojekt bekommst, sind 50-60 Euro drin.

Für einen mittleren Stundensatz von 50,- gilt: Sobald man mehr als 
1300-1400h im Jahr arbeitet, lohnt sich die Selbständigkeit finanziell 
und übersteigt die Nettosumme , die der Angestellte bei gleicher 
Arbeitszeit hätte um mehr als 10%. Arbeitet man mehr als 1700h, steigt 
der Vorteil auf über 20%.

von Siggi (Gast)


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Zu Ferchau kann ich nach 4 Jahren Berufstätigkeit nur folgendes sagen:

Ferchau ist im Notfall gut wenn man arbeitsloser Abenteuerer ohne 
Zukunftsncen ist.  Das betrifft ganz besonders die Ausbeuter der 
Niederlassung München.

Young, really dumb and eager to screw you over. Hire and fire at its 
best!

Der junge unerfahrene Manager Alex: Totalversager bei Mercedes in 
Stuttgart wurde auf ein Niederlassungs-Umbau-Abenteuer nach München 
geschickt, hatte als arbeitsloser Stuttgarter Metzger schliesslich rein 
gar nichts zu verlieren ...

 ... war völlig unerfahren und überfordert und begann gleich damit alle 
MA auszumobben die mehr Erafhrung hatten als er und wussten wie das 
Geschäft wirklich läuft.

Jetzt wisst Ihr´s.

Good for the really wild, no matter what they tell you.

Just do it for the money and get your honey, bunny!

von Roman Schlager (Gast)


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Ferchau München kenne ich nicht, ich war da weiter westlich tätig. Ich 
habe aber den schweren Eindruck, daß Ferchau Akademiker aus bestimmten 
Regionen nicht für ganz voll nimmt. Wer das kein (West-)deutscher ist, 
ist sozusagen Ingenieur zweiter Klasse. Mir (Burgenländer) hat man für 
ein und dieselbe Stelle weniger geboten, als einem Kollegen aus Dresden, 
der selber wieder noch einbischen weniger bekommen sollte, als der 
Konkurrent aus dem badischen.

von The D. (devil_86)


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Roman Schlager wrote:
> Ferchau München kenne ich nicht, ich war da weiter westlich tätig. Ich
> habe aber den schweren Eindruck, daß Ferchau Akademiker aus bestimmten
> Regionen nicht für ganz voll nimmt. Wer das kein (West-)deutscher ist,
> ist sozusagen Ingenieur zweiter Klasse. Mir (Burgenländer) hat man für
> ein und dieselbe Stelle weniger geboten, als einem Kollegen aus Dresden,
> der selber wieder noch einbischen weniger bekommen sollte, als der
> Konkurrent aus dem badischen.

Ist das Burgenland denn in Deutschland?

von Gast (Gast)


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Ich habe bei Ferchau als FH Absolvent in Berlin 32500 angeboten 
bekommen. Eine Woche später meldete sich eine andere Firma und bot mir 
38000 an. Das sind 5,500 € mehr im Jahr. Für was habe ich mich da wohl 
entschieden?

von STK500-Besitzer (Gast)


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>Ist das Burgenland denn in Deutschland?

Das Pfälzer Burgenland liegt aber in D... (fast schon in F.)


>Für was habe ich mich da wohl entschieden?

Für Ferchau, denn wer will schon sein ganzes Leben in einer Firma 
arbeiten.

Als Einstieg direkt nach dem Studium finde ich Verleiher eine praktische 
Einrichtung: Man kann sich verschiedene Firmen angucken, sammelt 
Berufserfahrung und wird u.U. auch noch abgeworben.
Ich hatte in meiner Gruppen einen Elektroniker von Vedior, Anfang 50, 
arbeitslos geworden, weil die Firma dicht gemacht hat. Er kriegt zwar 
seiner Aussage nach weniger Gehalt/Lohn als er Arbeitslosengeld hatte, 
dafür hat er was zu tun, kann stolz darauf sein, dass er sein Geld 
verdient (Sozialhilfe ist kein Einkommensersatz, auch wenn viele der 
Meinung sind, dass dem so sei).
Ausserdem wäre das Arbeitslosengeld I ja eh nacheiniger Zeit im ALGII 
geworden.
Ohne die Existenz einer Verleihfirma würde er wohl ALG-II bekommen...

von Carmen (Gast)


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>Ohne die Existenz einer Verleihfirma würde er wohl ALG-II bekommen...

...und müsste sich nicht den Buckel krumm machen bzw. sich ausbeuten 
lassen.

von Gast (Gast)


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@STK500-Besitzer

es geht um die Moral der Geschicht.

Auf dem Rücken dieses Herren, stoßen sich andere dumm und dämlich.

Es ist nicht nur der Verleiher, der gut verdient indem er seinem 
Mitarbeiter wenig bezahlt, es ist auch der Entleiher, der günstig 
entwickelt.

Da macht einer quasi die gleiche Arbeit wie sein Arbeitskollege einen 
Meter nebenan und bekommt viel weniger Lohn.

Also ich kann ja verstehen, wenn man in einer Firma eine zeitliche 
Überkapazität an Arbeit hat, weil die Weltwirtschaft derzeit ordentlich 
brummt, dass man dann einen ausleiht, der diese Überkapazität abdeckt.

Dieses ausleihen, sollte dann aber fürstlich belohnt werden.
Warum, weil der Ausleiher kein Risiko eingeht.  Ist die Überkapazität an 
Arbeit abgebaut, kann er den geliehenen wieder in die Wüste schicken.

Stattdessen, verhalten sich Ausleiher und verstärkt Verleiher fast wie 
"Geier" und denken wie kann es in dieser Welt anderst sein an ihren 
eigenen Profit und protzen dann mit ihren Gewinnen, welche nicht sie 
sondern andere für sie erwirtschaftet haben.

Nu, es gibt alte Ingenieure, die keine Anstellung mehr finden. Die 
finden bei manchem Dienstleister ein Auskommen.

An der ganzen Sache stört mich nicht, dass da jemand wenig verdient. Es 
stört mich dass sich manche bevorteilen indem sie andere benachteiligen.

Jedoch muß man auch fairer Weise sagen, dass jemand der gut ist, auch 
ein ordentliches Gehalt bei einem Dienstleister aushandeln kann. Wenn 
nicht, kann der vermeintlich gute jederzeit wo anderst unterkommen.

Die letzten (schwachen) beißen bekanntlich die Hunde.
So isses nunmal auf dieser Welt.

von Gast (Gast)


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>> Für Ferchau, denn wer will schon sein ganzes Leben in einer Firma arbeiten.

Sicherlich nicht, denn bei 5,5k mehr im Jahr kann man sich einen Urlaub 
leisten, bei Ferchau würde man existieren um zu arbeiten.

von Carmen (Gast)


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>bei Ferchau würde man existieren um zu arbeiten.

Völliger Quatsch! Wer das natürlich niedrige gehaltsangebot sofort 
akzeptiert, ist selbst schuld. Als Absolvent kann man auch bei Ferchau 
45000 im Jahr bekommen, und das weis ich mit Sicherheit.

von Carmen (Gast)


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Und bei Ferchau hast du ebenso Urlaub wie bei jeder anderen Firma auch.

von The D. (devil_86)


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Carmen wrote:
> Und bei Ferchau hast du ebenso Urlaub wie bei jeder anderen Firma auch.

Hat man bei anderen Dienstleistern leicht keinen Urlaubsanspruch :-/ ??

von STK500-Besitzer (Gast)


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Urlaub? Was ist das?

Carmen hat das was wohl nicht ganz verstanden.
Wenn man für einen Dienstleister arbeitet, hat man zwar genug zum Leben, 
aber Extras wie teuerer Urlaub sind u.U. nicht drin.

@Gast: Schon richtig, dass derjenige mehr Geld verdient, da er ja die 
Spitzen einer Firma abarbeiten soll.
Die Verleihfirmen argumentieren aber dann auch gerne damit, dass die 
Leute ja einen unbefristeten Vertrag haben, und auch bei 
Nichtbeschäftigung weiterbezahlt werden. Dazu gehört auch der 
Krankheitsfall oder Urlaub des Mitarbeiters, der natürlich nicht vom 
Kunden bezahlt wird.
Dann muß man mit dem eingenommenen Geld auch noch die Verwaltung (und 
deren Dienst-Audis) bezahlen, und die arbeiten auch nicht nur für ein 
trockenes Brötchen (wie leitenden Angestellte nun mal so sind...).

Es gab mal einen Fall, dass ein Abteilungsleiter eine Lohnerhöhung für 
eine Leihkraft durchgesetzt hat. Dabei hat er mit der Mitarbeiterin die 
Lohnerhöhung abgesprochen und entsprechend mehr an die Verleihfirma 
gezahlt. Interessanterweise mußte er dann noch mal bei der Firma 
nachfragen, wieso die Mitarbeiterin nicht die komplette Lohnerhöhung 
bekommen hat. Im nächsten Monat hatte sie dann die komplette Erhöhung...
Wir haben übrigens 2007 63 Leute eingestellt. Einer wurde auch 
abgeworben.

von R.I. (Gast)


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>Hat man bei anderen Dienstleistern leicht keinen Urlaubsanspruch :-/ ??

Wenn Du festangestellt bist, hast du selbverständlich einen Anspruch.

Ich mache nur Projekte und habe keinen. Allerdings kann ich auch 
Stundensätze oberhalb der 50,- bekommen und mir so den bezahlten Urlaub 
dreimal finanzieren.

von The D. (devil_86)


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R.I. wrote:
> [...] und mir so den bezahlten Urlaub dreimal finanzieren.

Was nützt dir das, wenn du keine Zeit hast in Urlaub zu gehen?

von Carmen (Gast)


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>Wenn man für einen Dienstleister arbeitet, hat man zwar genug zum Leben,
>aber Extras wie teuerer Urlaub sind u.U. nicht drin.

Ich habe das wirklich nicht ganz verstanden. Vielleicht erklärst du mir 
diesen Satz mal? Meinst du jetzt in finanzieller Hinsicht oder wie? Wenn 
dem so ist, dann muss ich entschieden widersprechen oder woher nimmst du 
deine Erkenntnis?

Ich bin selbst bei einem Dienstleister angestellt und wie ich oben schon 
schrieb, 45000 pro Jahr Anfangsgehalt ist drin. Ist natürlich die Frage, 
was du unter "teurer" Urlaub verstehst. 10 Wochen im Luxushotel in Dubei 
wirst du dir auch bei keiner anderen Firma leisten können.

von R.I. (Gast)


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The Devil, Du hast schon irgendwie Recht, aber ganz so schlimm ist es 
schon nicht: Ich mache seit 15.12. Urlaub und werde erst gegen Ende 
Januar wieder bei einem neuen Kunden sein. Dazwsichen mache ich jetzt 
Softwarepflege daheim am Laptop. Das sind rund 80 Stunden, die ich 
mache, 100, die ich abrechne und damit soviel Geld netto einnehme, daß 
der Urlaub finanziert ist.

> 10 Wochen im Luxushotel in Dubei
Sicher nicht, aber 3 Tage St.Moritz sind drin - auf Geschäftskosten. Du 
must dort nur zu einem Kongress fahren, zu dem Dich einer einlädt und 
dort mal auftauchen. Auch lässt Du das Doppelzimmer als Einzelzimmer 
schreiben.

Ausgaben :
3 x 129,- Hotel, 76,- Geschäftskosten,  72,- Diesel. mit Kleinkram 550,-
Davon die MwSt weg und die Steuererersparnis, macht nur gut 200,- Kosten 
für 2 Personen. Hinzu kommen die km fürs Fahrtenbuch, die mir wieder den 
steuerpflichtigen Provatanteil senken.

von The D. (devil_86)


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R.I. wrote:
> Ich mache seit 15.12. Urlaub und werde erst gegen Ende
> Januar wieder bei einem neuen Kunden sein.

Fauler Sack ;-)

von Sin G. (singha)


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Hallo zusammen,

ich bin sehr froh, dass ich hier so ein forum gefunden habe :-). Dank an 
alle zuerst!

ich habe mich auch bei brunel beworben, als BWLer und meine 
gehaltsvorstellung 46,000 p.a. mitgeteilt. der betreuer hat gesagt, mit 
den reisenkosten würde ich das gehalt bekommen. hat jemand erfahrung 
damit?

die firma, die brunel mir vorgeschlagen hat, liegt ca. 50 km weit von wo 
ich wohne. für den job muss ich ein auto anschaffen -- das kostet auch 
was...

von mark (Gast)


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FERCHAU Engineering GmbH, die Brunel GmbH und viele andere
bezeichnen sich selbst "Engineering-Dienstleister", sind aber
Zeitarbeitsfirmen, die Mitarbeiter vermieten oder sich an kleinere
Projekte per Auftragen versuchen ... Die Bezahlung, wie auch die
Arbeitsplatzsicherheit  ist dem entsprehcned.

Was man wissen mu

von Christoph (Gast)


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Hallo,

ich verstehe gar nicht, warum Engineering Dienstleister ein so 
schlechtes Image haben. Sicher, es gibt schwarze Schafe, aber die gibt 
es auch bei Firmen, die bspsw. selbst Produkte herstellen.

Ich bin selbst bei einem sog. Dienstleister in einem großen 
Automobilkonzern tätig und kann mich nicht beschweren. Das Gehalt ist 
überdurchschnittlich, man kann viel Erfahrung sammeln und es wird sogar 
verlangt, dass man mindestens 1-2 Jahre an einem Projekt mitarbeitet.

Die Arbeitsplatzsicherheit ist nicht besser oder schlechter als bei 
einem Produktanbieter, da die gößte Unsicherheit immer die Projektarbeit 
ist.

von Gast (Gast)


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@ mark

Du hast es recht simpel auf den Punkt gebracht!
Ich kann jetzt nur aus 6 Monaten Brunel Erfahrungen sprechen.

Die Bezahlung ist für einen Dienstleister angemessen.
Die Arbeitsplatzsicherheit ist „auch“ gegeben nur sollte man sich im 
Klaren sein, dass du jederzeit zu einem anderen Kunden kommen kannst und 
ein Umzug notwendig werden kann.

Was aber sehr enttäuschend war, war die Tatsache, dass du als externer 
Brunel-Mitarbeiter keine wichtigen Aufgaben im Projekt bekommst sondern 
nur die unwichtigen „irgendeiner muss es ja machen“ Reste bearbeiten 
darfst. Die Unternehmen lassen sich da halt ungern in die Karten 
schauen.

Schaut euch mal hier um, Beitrag "Dienstleister, Brunel GmbH" ich 
kann den meisten negativen Erfahrungsberichten leider nur beipflichten.

von Christoph (Gast)


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@Gast:
Es mag schon, dass es einige gibt, die schlechte Erfahrungen mit 
Dienstleistern gemacht haben. Ich bin nur dagegen, alle über einen Kamm 
zu scheren.. Ich kenne auch etliche Fälle, bei denen die Externen über 
Jahre in größere Projekte eingebunden sind (z.B. bei Bertrandt)

von Chefingenieur (Gast)


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Leute von Ferchau und Brunel müssen oft die Sachen machen, die die 
internen Leute nicht machen wollen. Von DRecksarbeit würde ich nicht 
sprechen, eher schon von den stressigen Jobs, wie Inbetriebnahme und 
Fehlersuche, sowie die Langeweilersachen, wie reine Doku, Gute 
Entwicklungsprojekte bekommt man da kaum, schon garnicht als Anfänger.

Bei Dienstleistern wie Brunel und Ferchau bekommt man auch was das 
Gehalt angeht nur dann gute Verträge, wenn man Spitzenkraft mit 
Erfahrung ist. Dann aber gibt es bei den meisten anderen mehr,

Ich habe schon so viele male Angebote von Ferchau und Brunel gehabt (ich 
stamme aus der Nähe von Frankfurt, wo die sitzen) und musste immer 
feststellen, daß deren Sätze locker 10%-20% niedriger ausfielen, als die 
von typischen Informatikdiesntleistern oder Projektanbietern für 
Engineering.

Ich arbeite seit nunmehr 7 Jahren selbständig. 20% der Projekte sind 
Kleinprojekte zwsichendurch mit einer Dauer von 1-3 Monaten, für die ich 
70,- bis 80,- die Stunde kalkuliere und auch bekomme. Mit all dem 
Drumherum landet man dann effektiv bei rund 60,- bis 65,- Euro Umsatz je 
Stunde effektiv geleisteter Arbeit.

80% der Projekte stammen von Dienstleistern wie Axis, Axeneon, 
IT-Specialsts, IT-Power People,  Hays, CS2-Informatik, Topjects und 
IXtra.

Dort bekommt man so etwa 55,- bis 66,- je Stunde. In jüngster Zeit 
wieder mehr.

von Christoph (Gast)


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@Chefingenieur:
Ich bin in der Elektrik/Elektronikentwicklung bei einem großen 
Autokonzern über einen Dienstleister angestellt. Wenn ich mir die 
Tätigkeiten der internen so anschaue, dann machen diese auch alles 
andere als Entwicklung. Stattdessen werden Spezifikationen etc. 
geschrieben, organisiert, etc. Die Softwareentwicklung an sich findet 
nur bei den Zulieferern statt.

von Daniel D. (daniel1976d)


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Hallo,
ich kann den Beitrag von Christoph nur bestaetigen.

von Oberprogger (Gast)


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@Christoph und Daniel:

Softwareentwicklung findet auch auf dem Papier statt: Besprechung, 
Abstimmung, Festlegung, Definition, Keymanagement ect. Das ist der 
qualifizierte Teil der Softwareentwicklung!

Alles andere ist Programmieren und wird an Anfänger mit 2 BE 
weitergegeben oder geht ganz weg nach Indien. Oft genug wird auch mit 
Codegeneratoren gearbeitet sodaß das Programmieren immer unwichtiger 
wird.

Entwicklung ist die Betreuung des gesamten Zyklus bis zur Auslieferung. 
Das, was viele Entwicklen nennen, ist ja nur der geringe Teil davon.

von Versuchenwirsmal (Gast)


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Hi,

hat jemad Erfahrung als Führungskraft oder mit Führungskräften bei 
BRUNEL?
Gelten die gleichen negativen Einträge für "die andere Seite"?

Habe mich auf eine Stelle als Führungskraft beworben, die Projektteams 
zusammenstellen und neue Ingenieure rekrutieren soll ...

'Ne Antwort wäre sehr hilfreich ....

von Oberlogistiker (Gast)


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Führungskraft bei Brunel: Einmal und nie wieder. Du bist doch nicht etwa 
mein Nachfolger ?

von DerArbeiter (Gast)


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Hallo,

habe gehört, dass Dienstleister häufig unbefristete Rahmenverträge 
einsetzen, mit denen der "Freiberufler" für längere Zeit mit langen 
Kündigungsfristen, Kundenschutzklauseln und Wettbewerbsverbot an die 
Firma gebunden wird. Wenn dann mal ein Projekt anliegt, gibt es einen 
befristeten Dienstvertrag.

Wenn keine Projekte anliegen, ist man wohl gekniffen, denn es gibt keine 
Kohle und man darf sich nicht woanders bewerben (das Wettbewerbsverbot 
ist glaube ich mittlerweile aufgehoben, wenn der Dienstleister keine 
entsprechende Karenzzahlung leistet)

Meine Fragen:
1. Hat jemand von euch schon eine solche Erfahtung gemacht?
2. Ist man dann überhaupt noch "Freiberufler", wenn man einen 
unbefristeten Vertrag hat?

Würde mich über eure Meinungen und Erfahrungen hierzu freuen!

von Topentwickler (Gast)


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Nein, dem ist nicht so, du kannst natürlich über einen anderen DL etwas 
anderes machen. Sie können also nicht verhindern, daß du arbeitest. Nur, 
wenn du fest bist, kannst Du nichts machen, das verbietet Ferchaus 
ausdrücklich. Aber dann hast du ja Dein Gehalt.

Was mich bei Ferchau immer wieder aufregt ist die Art, wie sie einen 
hinhalten: Hatte letzte Woche wieder einen Anfrage für ein Projekt und 
mit dem Typen telefoniert: Er sagte zu mein Profil bei dem Kunden 
vorstellen zu wollen. 2h später kam über meine andere mail, die als 
Eingang für einen andere Plattform fungiert, wieder dieselbe Anfrage 
rein: Er sucht also weiter, obwohl er mir zugesagt hat, mich dort 
reinbringen zu wollen.

Ich habe jetzt die Nase voll von denen!

von Gast (Gast)


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Habe mich (Dipl.-Ing. (FH) E-Technik) schon mehrfach bei Ferchau und 
Brunel beworben, jeweils an anderen Standorten. 3-4 Monate nach dem 
Vorstellungsgespräch kamen die Absagen.
Mein Fazit: Als Absolvent hat man keine Chance. Die nehmen nur 
Spezialisten mit Berufserfahrung, denn diese können sie besser an ihre 
Kunden verkaufen/vermitteln.

von STK500-Besitzer (Gast)


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>Mein Fazit: Als Absolvent hat man keine Chance. Die nehmen nur
>Spezialisten mit Berufserfahrung, denn diese können sie besser an ihre
>Kunden verkaufen/vermitteln.

Nö, das glaube ich nicht, weil ich es anders erlebt habe.

von Anonymous (Gast)


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Seht zu, daß ihr schnell Knowhow bekommt und dann bei demselben Kunden 
in einer anderen Abteilung über einen anderen Dienstleister reinkommt. 
Dann nach der Karrenzzeit zurück in die Ursprungsabteilung über einen DL 
nach Wahl: zum Tarif nach Wahl!

von Birger Z. (nohelp)


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Hab mich letztens mal aus 'ner Laune heraus bei Ferchau beworben. Die 
scheinen ja jeden zu nehmen - für ihre Datenbank. Nach wenigen Tagen 
erhielt ich Antwort mit der Bitte, die zwei "kleinen" Dokumente 
auszufüllen. Ich machte sie auf und hab das bei Anblick von zusammen 40 
Seiten ganz schnell wieder abgebrochen. Mein Fazit, wenn die wirklich 
'nen interessanten Job hätten, würden sie einen nicht so mit Papier 
zumüllen. Ich habe denen 'ne entsprechende Rückmeldung gegeben und bekam 
dann als Antwort auf mein Feedback, dass sie DIN zertifiziert sind und 
das daher so vorgeschrieben ist.

Gibt es tatsächlich eine DIN, die den Bewerbungsprozess regelt und 
entsprechende Fragebogenkataloge vorschreibt? Gibt es bei nicht-DL auch 
diese Frage-Antwort-Kataloge?

von MAX (Gast)


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... Ferchau wollte sogar in Bewerbungsbogen Krankenversicherung & 
Sozialversicherungsnummer. Und dann drohen die mir, wenn ich den Bogen 
in 4 Tagen nicht ausgefüllt habe , die geschäftliche Beziehung 
abzubrechen. BinIngenieur. Spinner sind das.

von Jupp (Gast)


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40 Seiten halte ich doch für sehr weit hergeholt, hast wohl alle Seiten 
dreimal gezählt, wie? Kannst du die Unterlagen mal hochladen? Es gibt 
nämlich eigentlich nur zwei Dokumente, die Ferchau ausgefüllt haben 
möchte:

Berwerberbogen (10 Seiten)
Skillplan (2 Seiten)

Würde mich wirklich interessieren, wie du auf 40 Seiten kommst????

von Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite


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Wenn ich schon so Woerter wie "Skillplan" lese... das wuerde fuer mein 
"nein Danke" schon reichen.

von Jupp (Gast)


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Ist halt schwierig...selbst Rhode & Schwarz sowie Siemens wollten einen 
Skillplan. Macht ja auch irgendwo Sinn, denn sich für jeden Bewerber 
zwei Stunden Zeit nehmen, um im Gespräch die Fähigkeiten abzuklappern 
und dann festzustellen, dass er eigentlich gar keinen Plan auf dem 
Gebiet hat, ergibt nicht wirklich viel Sinn.

von Chef (Gast)


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Ich bin für einen skill plan. Es ist aber so, daß die Bewertungen wie 
gut man etwas kann sehr subjektiv sind und daher solche Pläne auch 
wieder etwas nutzlos machen-

von Berliner (Gast)


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Das die nur Spezialisten wollen, kann ich nicht bestätigen. Hab mich als 
Absolvent bei 6 Ingenierdienstleistern beworben (ua. Ferchau) und alle 
haben mir nach dem Vorstellungsgespräch ein Vertragsangebot gemacht.

Grüße

von AC/DC (Gast)


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@A^=b;b^=a;a^= B;
>Gibt es tatsächlich eine DIN, die den Bewerbungsprozess regelt und
>entsprechende Fragebogenkataloge vorschreibt? Gibt es bei nicht-DL auch
>diese Frage-Antwort-Kataloge?

Wahrscheinlich meinen die die DIN EN 9000 (Qualitätsmanagement)
Das ist in der Regel eine Selbstverpflichtung des DL auf der
Grundlage eigenverantwortlich erstellter Qualitätsmangementhandbücher,
um auch bei Großkonzernen einen Fuß in die Tür zu bekommen. Ohne 
Zertifizierung läuft da sonst gar nichts. Hab mal so nen Kurs
mitgemacht zum QM-B (auditieren usw.). Der Tüv prüft und erteilt
dann die Zertifizierung alle 2 Jahre (Vom Prinzip wie ne HU welche
auch nur nen Audit ist). Im Betrieb muß das dann auch gelebt werden.
Daher dieser Unsinn mit den vielen Seiten.

von Birger Z. (nohelp)


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Schande auf mein Haupt ich hab mich glatt verzählt (versehentlich auf 
'ne Spaltenangabe geschaut). Wie peinlich, es sind nur 6 + 2 = 8 Seiten; 
also hatten die doch recht. Darf ich mich trotzdem über diese Art der 
Behandlung ärgern? Wenn ich mich wo bewerbe, strebe ich 'ne Einladung an 
und dann kann man ja immer noch über Zettel grübeln.

von Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite


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Chef wrote:
> Ich bin für einen skill plan. Es ist aber so, daß die Bewertungen wie
> gut man etwas kann sehr subjektiv sind und daher solche Pläne auch
> wieder etwas nutzlos machen-

Es geht nicht um die Sache sondern um das Wort. Anscheinend koennen 
BWLer alle kein Deutsch mehr. Profil oder Anforderungsprofil waere eine 
treffliche Wortwahl, aber nicht so nen Denglischer Schwachsinn.

von MAX (Gast)


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Bis jetzt 2 Einstellungsangebote von Siemens

Ohne Skillplan, ohne Assesmentcenter, ohne monatelanges 
hinundherschieben der Bewerbung.

Bin Dipl.-Ing.

so sollte es laufen

von Berliner (Gast)


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Bleib bloß von Siemens weg...da Schein trügt. Kenne keinen der da 
zufrieden ist. Alle bleiben nur wegen der Kohle. Ich würde mir ne kleine 
Bude suchen (20-100 MA). Wenn dir da was nicht passt oder du Ideen hast, 
kannste auch mal mit den Leuten oder dem Chef reden. Bei Siemens 
passiert nix. Innovation war gestern in dem Laden.

Grüße

von katzeklo (Gast)


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>Kenne keinen der da zufrieden ist.

Kann ich bestätigen.

von Der Experte (Gast)


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>>Kenne keinen der da zufrieden ist.
>Kann ich bestätigen.

Ich kenne da aber sehr wohl einige. Man muss nur mal eine Weile dort 
arbeiten, um Einblick zu haben. Ich bin mit Siemens eigentlich immer gut 
gefahren.

Neuerdings zahlen die sogar wieder gut.

Kommt aber sehr auf den Bereich an, wo man ist.

von Berger (Gast)


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@ der experte

... welche Bereiche sind den empfehlenswert & was gibts denn so z.B. 
neuerdings

von Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite


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Ich glaub das einzige was bei Siemens momentan gut geht ist Med... ach 
halt jetzt heisst es ja "Healthcare Solutions" oder iwie so nen Kaese.

von Pseudo17 (Gast)


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Hallo an alle! Wie gut, dass ich hier vorbei geschaut habe (bevor ich 
was unterschreibe)....

Also ich bin Dipl. Maschinenbau, bin momentan in der Diplomphase und hab 
ein Paar Bewerbungen zu laufen. Hauptsächlich bei den Dienstleistern. 
Z.B. Ferchau in Friedrichshafen. Hab da dummerweise als Wunschgehalt nur 
40.000 € angegeben, aber liegt ja noch kein Angebot vor. Hab das noch 
vor einer Weile als angemessen betrachtet aber jetzt irgendwie doch zu 
wenig. Hab an der FH bereits ein Paar Projekte gemacht mit Doku und was 
alles dazu gehört. Hatte bei der Fa. Brose ein Praktikum, da hatte ich 
auch ein 6-monatiges Projekt (war als vorher als Dipl.-Thema 
ausgeschrieben) und hatte ein Patent auf meine Erfindung anmelden 
können. Hab einen Durchschnitt von 1,8. Eine Lehre als 
Energieelektroniker habe ich auch erfolgreich abgeschlossen.

Nun meine Frage: Wie viel könnte, oder sollte ich verlangen? Mein 
Problem ist, dass mein English schlecht ist, kann dafür aber fließend 
Russisch (wenn das hilft). Zurzeit habe ich ein Angebot von einem 
weiteren Dienstleister vorliegen (300 Mitarbeiter), da sind auch nur 
knapp 40.000 (habe selbst nur soviel verlangt)... Bin da noch sehr 
ungeübt was Verhandlungen angeht und möchte da nicht unverschämt wirken. 
Auf keinen Fall möchte ich anfangen und dann enttäuscht sein und voller 
Minderwertigkeitskomplexe mein Job machen;)

Welche Strategien könnte ich einschlagen um das Angebot der Firmen zu 
verbessern. Ist natürlich blöd zu sagen : „ich jetzt mehr als 
gestern!“...

von Hegy (Gast)


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Was mir zuerst aufgefallen ist, daß du eine Ausbildung im elektrischen 
Bereich gemacht hast und dann Maschinenbau studiert. Paßt nicht wirlich 
zusammen. die Ausbildung hast du aber vermutlich in D gemacht.

Und die Sache mit dem 6-monatigem Projekt und "hatten die ein Patent 
raus machen können", hätte können ist nicht haben gemacht. Und wenn sie 
(Brose) doch "haben gemacht", dann laß dir das bestätigen (Zeugnis). 
Gibt Pluspunkte.

Und Englisch lernen! Keine Spec lesen können und kein Mailverkehr mit 
Kunden im Ausland auf englisch ist ein Killerkriterium. Hängt aber von 
der Firma/Branche ab.

Generell hast du mit deinen Gehaltsvorstellungen einen Preis genannt und 
der steht fest! Du kannst jetzt nicht eine "korrigierte" Fassung 
hinterherschicken mit dem Verweis, daß die Gehaltsansprüche ein 
Schreibfehler waren. Wenn du 40k€ schreibst dann bleibt das auch dabei. 
Im Vorstellungsgespräch wird man dich auch darauf festnageln. Was du tun 
kannst ist zu fragen, wie es nach einem halben Jahr oder einem Jahr 
aussieht, wenn du dich sehr erfolgreich bewährt hast. Dann könntest du 
mehr verlangen, z.B. 45k€ oder 48k€. Wobei ich hier immer feststellen 
muß daß hier nur Jahresbeträge genannt werden aber nicht die anderen 
Leistungen, die DL bezahlen die Industrie aber nicht, wie z.b. 
Fahrtkostenerstattung/Leihwagen oder Zweitwohnung.

Oder du bewirbst dich bei weiteren Firmen mit höheren Forderungen.

von Max (Gast)


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Die 40k hast du selbstverständlich auf 35h bezogen, oder?

von Berater (Gast)


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>Ich glaub das einzige was bei Siemens momentan gut geht ist Med... ach
>halt jetzt heisst es ja "Healthcare Solutions" oder iwie so nen Kaese.

Automtation and Drives geht und ging schon immer besser. Die MED heisst 
nun Health Care weil sie sich druch den Zukauf von Firmen stark in diese 
Richtung erweitert haben. Es geht immer mehr auch um Therapie und nicht 
nur um Diagnostik!

>Z.B. Ferchau in Friedrichshafen. Hab da dummerweise als Wunschgehalt nur
>40.000 € angegeben

Die haben mir vor 2.5 Monaten einen Job am Bodensee angeboten: 60,- die 
Stunde fürs FPGA-Entwickeln! Leider kennen die da die Preise nicht oder 
sie kriegen keine guten Projekte, die hoch dotiert sind, weil sie 
traditionell keine guten Leute haben. Ein anderer zahlt (etwas 
nördlicher vom Bodensee :-) ) locker 11% mehr.

Also Ferchau hat manchmal Angebote im Gepaäck, da frage ich mich echt 
...

von Pseudo17 (Gast)


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Hallo, danke schon mal für die Antworten.

Also, Patent bei Brose ist drauf (nicht hätte;), ist auch im Zeugnis 
erwähnt, sowie eine Projektbeschreibung.

Die Lehre habe ich in Deutschland gemacht. Ich erkläre das immer so, 
dass ich einen Interessenwechsel im Bezung auf Hobbies bereits während 
der Lehre hatte und somit Masch.bau studierte.

Das Gehalt bezieht sich auf 40 St./Woche (nicht bei Ferchau, da habe ich 
noch kein Angebot), Umzungskosten jährlich 1000€, 
Steuerberater(200€)/Jahr, vermögenswirksame Leistungen im ersten Jahr 
0€, im zweiten 1000, im dritten 1700 und schließlich 2500€... 12 
Monatsgehälter.

Könnte ich nicht die Argumentation auf die Anzahl der Stunden beziehen? 
Immerhin sind 5 Studen mehr/woche, das macht ca 14 % aus. Und das 13. 
Gehalt ist ja nicht dabei.

von Thomas (Gast)


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Hallo Zusammen,

bei Dienstleistern würde ich nur anfangen wenn ich auf dem Arbeitsmarkt 
keine Alternativen hätte. Man verdient weniger als bei einem 
Direkteistieg und der Job ist auch unsicherer. Bei den Dienstleistern 
sind die Bewerber nur Nummern in einem System. Es gilt zu wachsen ohne 
Rücksicht auf Verluste! Die Dienstleister verdienen zwischen 30 - 40 
Prozent an einem Mitarbeiter. Zudem gibt es je nach Unternehmen 
definierte Zeiten, nach denen Mitarbeiter ohne Folgeprojekt gekündigt 
werden müssen. Die Möglichkeit in unterschiedlichen Projekten arbeiten 
zu können und einen Einstieg in das Berufsleben zu finden ist allerdings 
positiv.

Grüße
Thomas

von Jupp (Gast)


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>Man verdient weniger als bei einem Direkteistieg und der Job ist auch 
>unsicherer.

Sofern der Direkteinstieg bei einem großen Unternehmen erfolgen würde. 
Mittelständler zahlen oft nicht so gut und wenn man berücksichtigt, dass 
ein normales Unternehmen i. d. R. keine Fahrkostenzulage (Netto) zahlt, 
hast du Netto weniger in der Tasche als bei einem Dienstleister.

von Ingenieur (Gast)


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>dass ein normales Unternehmen i. d. R. keine Fahrkostenzulage (Netto)
>zahlt, hast du Netto weniger in der Tasche als bei einem Dienstleister.

Das hätte ich aber gerne mal konkret in Zahlen. So ganz netto ist der 
Fahtkostenzusatz nämlich auch nicht. Man muss ihn bei der Steuer angeben 
und hat dann weniger / keine Fahrtkostenpauschale zum Absetzen.

von Thomas (Gast)


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Hallo Zusammen,

ich möchte auch sehen, wie man bei einem Dienstleister auf ein höheres 
netto-Gehalt kommt. In dem Stundensatz den der Dienstleister verlangt 
sind nämlich die Fahrtkosten, das Gehalt des Mitarbeiters und eine 
branchenübliche Marge von ca. 35 Prozent einkalkuliert. Es gibt 
Dienstleister die augenblicklich über eine Erhöhung der Marge auf fast 
40% nachdenken.

Grüße
Thomas

von Gast (Gast)


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Ferchau Engineering
-------------------

Gehalt: 3200 Euro Brutto, 12.6 Monatsgehälter, zzgl. ca. 300 Euro Netto 
Fahrkostenzulage

macht im Jahr ca 29400 Euro Netto. Hinzu kommt volle Auszahlung der 
Überstunden oder Freizeitausgleich sowie geregelte tarifliche 
Gehaltserhöhungen.

Übernahme durch den Entleiher
-----------------------------

Gehalt: 3600 Euro Brutto, 12 Monatsgehälter, keine Fahrkosten

macht im Jahr ca 27650 Euro Netto. Überstunden sind damit abgegolten, 
kein Freizeitausgleich möglich, keine geregelte Gehaltserhöhung.

Die Fahrkostenpauschale wirkt sich in der Steuererklärung nicht negativ 
aus, war jedenfalls so bei mir.

Ist jetzt nur mein Beispiel, verallgemeinern darf man das nicht. Aber zu 
behaupten, dass man bei einem Dienstleister finanziell schlechter 
dasteht, ist Blödsinn.

von Kasseler (Gast)


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Hallo ich habe mal ne Frage zu Brunel:
Ich habe mich dort beworben als Techniker I.A. da ich noch zwei Jahre 
Technikerschule mache in Abendform...
Jetzt bin ich zum gespräch geladen und im Bewerberbogen fragen die mich 
nach den Gehaltswünschen. Was meint ihr ist realistisch?

Grüße

von gast (Gast)


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Finger weg von den Diestleistern.
Ich arbeite bei einem.
Es ist alles Täuschung und Betrug.
Bin nicht in der Lage auf Details einzugehen, brauche meinen Job noch.
Zur Zeit feuern die die Mitarbeiter schneller als man damit rechnet.

von Absolvent (Gast)


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Momentan bekommt man sowieso auch bei keinem Dienstleister einen Vetrag, 
jedenfalls nicht als Absolvent ohne Berufserfahrung. Die haben mehr als 
genug Leute, die schon Berufserfahrung haben und sich trotzdem mangels 
ausreichender Projekte nicht oder nur schwer vermitteln lassen.
Oder hat hier jemand aktuell andere Erfahrungen gemacht?

von Eniac (Gast)


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Ich habe nächste Woche ein Vorstellungsgespräch bei Ferchau im kleinsten 
Flächenbundesland.

Wenn ich allerdings die Meinungen über F. hier so lese, komme ich schon 
ins Grübeln. Man könnte ja fast den Eindruck kriegen, dass bei Ferchau 
nur unzufriedene Vollpfosten und sonstige hoffnungslose Fälle arbeiten. 
Gibt es denn hier niemanden der bei Ferchau ist/war und trotzdem Gutes 
berichten kann bzw. zufrieden ist?

Übrigens bin ich auch Absolvent.

von Gast (Gast)


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>Ich habe nächste Woche ein Vorstellungsgespräch bei Ferchau im kleinsten
>Flächenbundesland.

>Wenn ich allerdings die Meinungen über F. hier so lese, komme ich schon
>ins Grübeln. Man könnte ja fast den Eindruck kriegen, dass bei Ferchau
>nur unzufriedene Vollpfosten und sonstige hoffnungslose Fälle arbeiten.
>Gibt es denn hier niemanden der bei Ferchau ist/war und trotzdem Gutes
>berichten kann bzw. zufrieden ist?

>Übrigens bin ich auch Absolvent.
Ferchau ist bezahlungstechnisch einer der besseren Dienstleister. Alle 
deren Niederlassungen laden ausnahmslos immer interessante Kandidaten 
ein, auch wenn es aktuell keine Jobs zu vermitteln gibt. Du bleibst bei 
denen dann 6 Monate in der Kartei und die versuchen dann was für dich zu 
finden. Falls sie bis dahin nichts für dich finden konnten, bekommst du 
dann "Wir bdauern.. und wünschen Ihnen noch weiterhin viel Glück..."
Also würde ich mir um andere Modalitäten trotz Vorstellungsgespräch erst 
mal keine keine Gedanken machen. Gerade als Absolvent bekommst du heute 
bei denen eh Nichts angeboten.

von Hans (Gast)


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Ich hatte mal Kontakt zu Brunel, Yacht und Ferchau.

Ferchau fand ich noch am besten, weil die mich erst gar nicht eingeladen 
haben.

Brunel hat mich eingeladen, um mich in die Datenbank zu bekommen, konnte 
mir aber nichts anbieten.

Zu Yacht wurde ich sogar zweimal eingeladen, die wollten mich auch nur 
in der Datenbank haben, konnten dann aber auch nichts anbieten. Bei 
Yacht sagte man mir im ersten Gespräch, ich wäre bei meinen 
Gehaltsvorstellungen der mit dem höchsten Gehalt. Da war schon klar, 
dass das nichts wird. Unverschämt fand ich, dass die so arrogant waren 
und mich zweimal haben kommen lassen. Und dann hatten sie keine passende 
Stelle für mich. Total bescheuert.

Ferchau war wenigstens so schlau, mich gar nicht erst einzuladen. Da 
lief alles über Mails und das Telefon.

Als Absolvent kannst Du Dich heutzutage über jedes Jobangebot freuen, um 
Berufserfahrung zu sammeln. Besser bei einem Dienstleister für einige 
Zeit als arbeitslos.

von Erfahrener Bewerber bei Dienstleistern (Gast)


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>Deshalb wollen Sie ihren Pool so groß wie möglich
>halten, und stellen auf der WebSeite bei den offenen Stellen sog.
>Strukturstellen Herein
Das machen aber viele schon seit je her. (Ferchau, Brunel, Yacht-Teccon, 
Randstad, Adecco, Lock Engineering u.v.a.m.)
Sonst ließe sich bei Bedarf auch gar nicht schnell vermitteln.
Jetzt fällt das natürlich übel auf. Weil nix da zum Vermitteln ist, 
kommt es zu keinem Vetrag, selbst Monate nach dem Vorstellungsgespräch.
Ich weiß nicht, wie das jetzt mitten in der Krise handhaben aber ich 
wurde noch im Februar 09 zu Ferchau eingeladen. Man ging auf das 
konkrete Stellenangebot (den Köder) auf das ich mich beworben hatte, gar 
nicht ein. Ich Depp hatte aber auch nicht nachgehakt. Ich wusste ja eh, 
dass das Köder sind aber ich hätte gerne die offizielle Bestätigung 
gehört oder Gestammel um den heißen Brei. Jedenfalls war man im Feb. 09 
sehr zuversichtlich mir in Kürze eine Stelle beschaffen zu können. Gut, 
war nichts geworden. Aber die bei der Ferchauniederlasssung hatten ja 
auch gesagt, dass der Aufschwung spätestens wieder Ende April 09 
ansetzen würde.
Ich hatte zu dem Zeitpunkt kurz gedacht, weil die es so überzeugend und 
sicher sagten, die hätten handfeste Insiderinformationen. Da war aber 
ausschließlich der Wunsch Vater des Gedanken.
Was im April kam ist bekannt.
Eigentlich müsste man ja bis zu 6 Monaten in deren Datenbank verbleiben 
können, bei mir also bis Mitte August. Bin aber schon Anfang Juli 
rausgeflogen. War anscheinend abzusehen, dass die mich ned mehr 
vermittelt kriegen.
Wenn's ned so traurig wäre, man könnte lachen. Vor allem in den 
Stellenbörsen tummeln sich fast nur noch Verleiher mit diesen 
Fantasiestellen.
Kann einer vielleicht aktuelle Erfahrungen posten? Laden die noch Leute 
ein? Ferchau, zumindest, bezahlt schließlich die An- und Abreisekosten. 
Das wird ziemlich teuer auf die Dauer, wenn es eh nichts zu vermitteln 
gibt.

von ich fluche beim Autofahren (Gast)


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Nach einer 3-monatigen Arbeitslosigkeit bin ich seit 2 Monaten bei 
Ferchau. Ich wollte eigentlich den Sprung von den Dienstleistern in den 
Mittelstand wagen aber leider kam ja diese Krise dazwischen.

Nach ungefähr 40 Bewerbungen und ca. 25 VGs, in denen in der Regel 
großes Interesse bekundet wurde aber es durch die aktuelle 
Projektsituation in nächster Zeit zu keinem Vertrag kommen könnte 
erhielt ich einen Anruf von Ferchau, nachdem ich mich mit einem 
Ferchau-Mitarbeiter auf der Hannover Messe unterhalten hatte.

Dieses Telefonat war übrigens das VG.

Es dauerte nicht lange, ich und der Ferchau-Mitarbeiter fuhren zusammen 
zu einer Firma...nachdem ich mich anscheinend gegen 8 Mitbewerbern 
durchgesetzt hatte wurde mir der Vertrag vorgelegt.

Naja, nicht grade die besten Konditionen...verdiene nun 5000€ brutto 
weniger als letztes Jahr...kein Gleitszeitkonto...40h-Woche...aber die 
kann ich halten.

Aber nach 3 Monaten ALGI darf man nach meiner Ansicht einfach nicht so 
wählerisch sein.

Nun, wie gesagt, bin jetzt seit ca. 2 Monaten beim Kunden und fühl mich 
sehr wohl hier. Die Aufgaben sind anspruchsvoll und in das Projektteam 
wurde ich vollständig eingegliedert...zusätzlich ist eine Übernahme im 
Gespräch über die ich mich sehr freuen würde...aber das wird wohl 
frühestens Anfang nächstes Jahr geschehen...wenn überhaupt.

Wie ihr hört, bin ich jetzt nicht wirklich unzufrieden...die 
Niederlassung betreut mich gut und nerven mich nicht mit täglichen 
Anrufen etc. Nur die Bezahlung is halt net sonderlich...aber Geld ist 
nicht alles und wenn ich mich morgens auf die Arbeit freu is es mir 
ziemlich egal, ob ich jetzt 5000€ oder 8000€ brutto im Jahr weniger 
verdien...es kommen wieder bessere Zeiten und dann können INGs wieder 
mehr fordern.

von muss weg (Gast)


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Hallo leute,

Ich bin auch einer der sich bei ferchau beworben hat. Nun auch wo ich 
das hier alles lese, zweifel ich auch langsam.
Ich bin in einem kleinen Unternehmen wo ich Mädchen für alles bin.
Hab mein Techniker in diesem Jahr abgeschlossen und bekomm ab diesen 
Monant
1.700€ brutto. Ganz schön viel für einen Techniker was, ha ha.
Nur ich habe einen sicheren job in dieser zeit.
Ich weiß gerade nicht was ich machen soll? Kann mir mal einer einen Rat 
geben.

Danke in vorraus

von Gast (Gast)


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> Hab mein Techniker in diesem Jahr abgeschlossen und bekomm ab diesen
> Monant 1.700€ brutto

Da hast du dich aber ganz schön über den Tisch ziehen lassen. :)

von Jan (Gast)


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Sicherer Job bei einer Zeitarbeitsfirma? Wie geht das denn?

von Jaromir (Gast)


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Ferchau hat mir 2800,- geboten. Als Ingenieur mit 5 Jahren Erfahrung. 
Keine Ahnung, was die heute zahlen.

von Jan (Gast)


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Ich hatte ohne Berufserfahrung ein Einstiegsgehalt von 38.000,- Euro 
Brutto  zzgl. einer Fahrkostenzulage, welche noch mal rund 2400 Euro 
Netto pro Jahr betrug.

von Gekündigter (Gast)


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>Sicherer Job bei einer Zeitarbeitsfirma? Wie geht das denn?
Es ist relativ egal, ob man fest in einem regulären Betrieb oder über 
Dienstleister beschäfigt ist. Ist man noch "jung" und ohne Kinder bist 
du der Erste, der bei betriebsbedingten Kündigungen auch als 
Festangestellter gehen darf. Bei Dienstleistern hast du den Vorteil, 
dass es evtl. im Einzugsgebiet dieser noch Ausweichmöglichkeiten gibt.

von Christoph L. (Gast)


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@Thomas K. --> Ich lach mich weg, Du scheinst genau das selbe wie ich 
Erfahren zu haben wie ich, Du sprichst Mir aus der Seele. Bei mir war es 
auch noch so das ich jeden Monat die Reisekosten korrigieren musste weil 
IMMER irgend etwas nicht Stimmte, und ich bin mir auch sicher das sich 
das nicht von selbst korrigiert hätte. Das mit der Differenz zwischen 
Vorvertragsgespräch habe ich wirklich auch genau so bei Brunel erlebt, 
aber wirklich genau So !!! Auf eMail anfragen nach der Unterschrift 
wurden einfach Ignoriert, fand ich sehr sehr Unprofessionell. Ansonsten 
fand ich den Laden menschlich eigentlich gar nicht so übel, die 
parallele mit dem modernen Sklavenhandel unterschreibe ich aber sofort. 
Bei mir wurden am Ende auch jede menge unpassender Stellen ausgewählt, 
man fühlt sich behandelt wie ein Stückgut. Wer will das schon nachdem er 
durch die harte schule der Uni gegangen ist.

Also als Fazit bleibt jedem Abzuraten bei den Dienstleistern anzuheuern, 
weil sie im Endeffekt nur als Puffer zwischen den Unternehmen hängen und 
den Unternehmen ein Rückgaberecht versprechen anstelle die Ingenieure 
ordentlich zu Integrieren. Gäbe es die Dienstleister nicht würde das 
Geld im endeffekt direkt bei den Ingenieueren landen, insofern ist die 
Metapher mit den "Parasiten" gar nicht so schlecht.

von Jacky (Gast)


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Wenn Ihr normal Denken würdet, würde euch auf- und einfallen, dass das 
eine Menge Geld ist, worüber Ihr redet. Studium, Technikerlehre, FH, Uni 
etc. hin und her, andere Naturwissenschaftler usw. verdienen weit 
weniger, obwohl sie über die Jahre hinweg mehr als ein "Ingenieur" 
gelehrnt und geleistet haben, sehr viel mehr (haben übrigens auch 
FH-Studies, jedenfalls praktisch und anwendbar, für Theoretiker sollte 
IKEA eine eigene Abteilung aufmachen).
Zack. Würde es keine Dokumentation (wozu auch QM gehört) geben, würde 
kein Ingenieur, BWLer oder Wiwi wissen was er zu tun hat (oder wie er 
mit den gängigen Werkzeugen [Software] umzugehen hat). Ich bin 
Technischer Redakteur (habe Maschinenbau und Informatik studiert, hatte 
zwei Firmen) und kann nur sagen, dass man sich auf das Wenige berufen 
soll, was man kann. Und hört mir auf mit Quereinsteigern und sonstigen 
Ingenieuren die sich mit "Sprache", "Office-Kenntnissen", blah, blah 
versuchen. Die gibt es nicht. Fakt. Uni schlimmer als Fh, wenn es sich 
um Sprache und Verstand handelt! Wenn Euch unnützen Leuten nicht der 
Geldhahn abgedreht wird (ausser ihr werdet Leistungsgerecht bezahlt), 
wird aus der Wirtschaft eh nichts mehr. Gerade heute bei der sogenannten 
"Krise". Vergesst nicht den Abschluss!
Gebiet, Note und zum Teil auch Studienort zählen mit!
Wer schlechter als eine 2,5 ist, sollte sich wohl bei den genannten 
Firmen bewerben (egal welcher Abschluss, denn da drunter sind alle 
gleich).

von Jupp (Gast)


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>und ich bin mir auch sicher das sich das nicht von selbst korrigiert
>hätte

ATOMLOL

Wenn du zu blöd bist, eine korrekte Abrechnung abzugeben, ist jetzt der 
ARbeitgeber schuld?

von Schwups... (Gast)


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>Wenn du zu blöd bist, eine korrekte Abrechnung abzugeben, ist jetzt der
>ARbeitgeber schuld?
Sehr einseitige Argumentation. Was nützt das wenn der Arbeitgeber keine
Berchnungleitlinien vorlegt und Streichungen vornimmt ohne den
Mitarbeiter davon in Kenntnis zu setzen und nur den verringerten Betrag 
bezahlt ohne jede nachvollziehbare Abrechnung. Hab ich mal bei der 
Reisekostenerstattung anlässlich einer Bewerbung bei einer Firma in
einer anderen Stadt erlebt. Mach ich nie wieder, da kann kommen was 
will.
Ansonsten wird das vorher verbindlich geklärt. Nur die Behörden sind 
noch schlimmer.


@Jacky

>... Technikerlehre...
hör mal, willst du die Techniker beleidigen?
Die Ausbildung wird von der Schule, dem Lehrkörper und den Schülern
als Studium verstanden, weil die Lernblöcke in Semester aufgeteilt
sind und Klausuren geschrieben werden. Das hat mit ner Lehre nichts
gemein. Also benimm dich, sonst kracht es.

Für einen Redakteur ist dein Beitrag jedenfalls in einem jämmerlicher 
Schreibstil.

von Lobster N. (lobster)


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Hallo zusammen,

besteht für die unzufriedenen bei den Dienstleistern die Möglichkeit 
irgendwann direkt beim Auftraggeber als Freelancer zu arbeiten? Der 
Auftraggeber hat dadurch ja keine Nachteile und spart sich teilweise das 
Honorar an den Sklavenhändler.

Ich bin selber Festangestellter und schreibe ab und an Beauftragungen 
für Entwickler. Meine Firma mag vielleicht eine Ausnahme sein, aber den 
Selbstständigen geht es vom Gehalt bei Weitem besser und die haben durch 
ihren Status auch viel weniger Verantwortung als wenn du ein 
Festangestellter bist.

Klar, dass die Selbstständigen durch die Finanzkrise momentan etwas 
stärkere Nerven brauchen, aber die Zeiten ändern sich ja auch wieder 
mal.

Ciao
Lobster

von Natan (Gast)


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> besteht für die unzufriedenen bei den Dienstleistern die Möglichkeit
> irgendwann direkt beim Auftraggeber als Freelancer zu arbeiten?

Wenn die Möglicheit besteht, wird davon sofort Gebrauch gemacht, da bei 
den Dienstleistern kaum qualifizierte Leuter arbeiten, denn da verdienen 
sie nicht viel.

Das Problem ist z.B. dass eine Firma X nur die Stunden bezahlt, die auch 
geleistet werden, der Dienstleister aber auch die Krankheiten abzahlen 
muss. Ergo muss er viel mehr nehmen. Auch die Sozialabgaben belasten die 
dort angestellten Ingenieure: Die kriegen viel weniger, weil die 
Endfirma nicht soviel mehr bezahlt, dass der gesamte Aufschlag des 
Dienstleister kompensiert wird.

Z.B. arbeitet ein Kollege für 5500,- Brutto, während ein gleich guter 
fester bei 6000,- liegt, richti Weihnachtsgeld hat und auch Schulungen 
bekommt. Ausserdem hat er eine Zukunft.

Trotzdem der Entliehene weniger bekommt, kommt er die Endfirma 20% 
teurer, wenn er normal arbeitet. Nur wenn er viel krank wäre, käme er 
billiger. Allerdings hat er selber nichts davon, sondern wird 
weggekündigt.

Die Entliehenen sind nämlich meist nur weniger als 6 Monate da und haben 
so nur 2 Wochen Kündigungsfrist.

von fragender (Gast)


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wollte mal fragen warum es hier um ferchau und brunel geht? es fehlen 
deoch 60.000 ing und die firmen suchen haenderingend! warum findet ihr 
da nichts?

von Panzer H. (panzer1)


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fragender schrieb:
> wollte mal fragen warum es hier um ferchau und brunel geht? es fehlen
> deoch 60.000 ing und die firmen suchen haenderingend! warum findet ihr
> da nichts?

Moin,

bist DU derjenige, der die 60k Ing händeringend sucht? 8-)

von Ferkes-Willem (Gast)


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@fragender:

>60.000 ing und die firmen suchen haenderingend

Dann kannst du mir ja jetzt sicher sagen, wo ich mich bewerben kann, 
oder?
Na komm, Beispiele anstatt Zahlen!!!

Voriges Jahr in den Nachrichten:
Wir haben ca. 48000 arbeitslose Ing.

Vor kurzem noch in den Nachrichten:
Die Arbeitslosigkeit unter den Ing. bzw. besser qualifizierten ist fast 
eliminiert.

von Schwups... (Gast)


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Trau keinen Zahlen die du nicht selbst gefälscht hast.

von Highsider (Gast)


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>wollte mal fragen warum es hier um ferchau und brunel geht? es fehlen
>deoch 60.000 ing und die firmen suchen haenderingend! warum findet ihr
>da nichts?
Die 60.000 Stellen werden durch Stellenanzeigen ermittelt. Und in den 
Stellenanzeige inserieren fast ausnahmslos diese Dienstleister ihre 
Köder. Die inserieren Stellenanzeigen in einer Anzahl, dass man glaubt, 
wir schreiben das Jahr 1960.
Alles erstunken und erlogen.
Aber ich denke mal, du weist selber wie der Hase läufst und wolltest nur 
mal die Diskussion wieder etwas anfachen. :)
Mich bringt nur auf die Palme, dass man diesem Treiben der Dienstleister 
und Zeitarbeitsfirmen nicht den Garaus macht. Ist es nicht illegal, was 
anzubieten, was man gar nicht vorrätig hat oder nicht existiert?
Oder braucht man die, um den angeblichen Fachkräftemangel anhand von 
"offener" Stellen belegen zu können?

von Ferkes-Willem (Gast)


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@Highsider:

>Die 60.000 Stellen werden durch Stellenanzeigen ermittelt. Und
>in den Stellenanzeige inserieren fast ausnahmslos diese
>Dienstleister ihre Köder. Die inserieren Stellenanzeigen in
>einer Anzahl, dass man glaubt, wir schreiben das Jahr 1960.
>Alles erstunken und erlogen.

Die arbeitslosen Ing. sind ja meist bei der Agentur gemeldet, da ist die 
Zahl durchaus genau bekannt.

Hatte vergangenes Jahr mit privaten Arbeitsvermittlern zu tun. Das ist 
soweit ganz OK. Mit einem verstand ich mich ganz gut, wir haben über 
dieses und jenes geplaudert. Unter anderem berichtete er mir, daß bei 
ihm laufend Softwaretypen klingeln, um ihm einen "Jobgenerator" für 
seine Homepage zu verkaufen. Das ist Software, die im Internet 
Stellenanzeigen scannt, und somit werden die selben Stellen, sofern es 
sie überhaupt gibt, einfach immer weiter verfielfacht.

Es gab doch letztens auch mal einen Thread hier im Forum, leider weiß 
ich den Namen nicht mehr. Da hatte ein Ingenieur akribisch recherchiert, 
und festgestellt, daß von 2200 Jobangeboten real nur 82 bundesweit 
existierten.

von Schwups... (Gast)


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>Die arbeitslosen Ing. sind ja meist bei der Agentur gemeldet, da ist die
>Zahl durchaus genau bekannt.

Ja, aber die Agentur benutzt spezifizierte Berufsbilder, insgesamt
ca.60000 an der Zahl, davon mehrere hundert Ingenieurberufe.
Wenn dann aus allen Branchen addiert werden, inkl.der Vorruheständler,
Karteileichen, Absolventen, Aussteiger, kurz vor der Rente-Kandidaten
sonstige Chancenlose und Exoten aus fremden Branchen, bundesweit,
kommt man dann auf solche Zahlen.
Eine Statistik nach Branchen, Gebieten und weiteren verfeinerten
Kriterien wäre ehrlicher und seriöser und vor allem auch nützlicher
für Arbeitnehmer. Aber anscheinend will man den Personlern in den
Betrieben das schmutzige Spiel nicht noch mehr vermiesen als es
schon ist.

von Helmut Tanch (Gast)


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Das ist ganz einfach.....
Ferchau kriegt für dich 70 Euro pro Stunde und schickt dich zu EADS oder 
Conti. Du bekommst 41k oder nach einem Jahr 43k. das sind ca. 20-22 Euro 
pro Stunde. Der REst also ca. 50 Euro pro Stunde - sind also 50x160 = 
9.000,- pro monat bekommt Ferchau.

Früher waren diese Geschäfte auch als Slavenhandel bekannt.

von Alex (Gast)


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>Früher waren diese Geschäfte auch als Slavenhandel bekannt.

Ich finde es interessant dass sich niemand über den Begriff 
"Leiharbeiter" aufregt, weil gerade dieses Wort aus der NS-Zeit stammt. 
Die Gefangenen der KZ wurde für verschiedene (natürlich sehr 
gefährliche) Arbeiten ausgeliehen und Leiharbeiter genannt.

Aber heute verwendet man das Wort "Sklave" nicht mehr. Stattdessen gibt 
es ja Ressourcen, oder HR. Eine Ressource = Sklavenkraft.

von cow and bunny watcher (Gast)


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>> Früher waren diese Geschäfte auch als Slavenhandel bekannt.
> Ich finde es interessant dass sich niemand über den Begriff
> "Leiharbeiter" aufregt, weil gerade dieses Wort aus der NS-Zeit stammt.
> Die Gefangenen der KZ wurde für verschiedene (natürlich sehr
> gefährliche) Arbeiten ausgeliehen und Leiharbeiter genannt.
Hat hier jemand Autobahn gesagt?

von Externer (Gast)


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>Ferchau kriegt für dich 70 Euro pro Stunde und schickt dich zu EADS oder
>Conti. Du bekommst 41k oder nach einem Jahr 43k.
Also zu Conti schicken die jetzt Keinen mehr.
Speziell Ferchau und Brunel haben in der Vergangenheit glänzende 
Geschäfte mit Einsteigern, 2-3 Jahre Berufserfahrenen, 
Unterdurchschnittsingenieuren oder alten Eisen gemacht.
Diese Gruppe war dankbar, einen (Wieder)-Einstieg zu finden.
Sonst hat jeder versucht den Absprung so schnell wie möglich zu 
schaffen. Damit arbeiteten bei diesen 2 Dienstleistern nie gute und 
gleichzeitig erfahrene Ingenieure.
Aber der Spaß ist jetzt vorbei. Die Externen werden primär entlassen und 
Ferchau und Brunel sind schwer am Rudern, neue Aufträge an Land zu 
ziehen. Da dies nicht wie gewünscht klappt, fliegt gerade eine nicht zu 
knappe Anzahl an unbeschäftigten Leuten raus.
Fazit: Man braucht aktuell keine Sorge haben, bei einem Dienstleister 
ausgebeutet zu werden, besonders Absolventen. Kein Unternehmen stellt 
aktuell einen Absolventen über Dienstleister ein und damit sind Ferchau 
und Brunel eigentlich obsolet. Denn sie waren hauptsächlich das 
Sprungbrett für Unerfahrene. Denn welcher erfahrene Spezialist lässt 
sich von denen freiwillig ausbeuten? Da ist man als Freelancer besser 
dran.

von Helmut Tanch (Gast)


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Ich musste ein Jahr als "Key Account Manager" bei einem sehr großen 
Dienstleister arbeiten. Ich muss sagen, das ist eine Frechheit was sie 
sich erlauben. Wie in der Videothek leihen sie Menschen aus - besonder 
wie Externer schon richtig sagt - Einsteieger und Wiedereinsteiger. Pro 
Monat bringt schon ein Absolvent um die 7.000Euro. Dabei hat er 40h und 
nur 22 Tage Urlaub + Anreise zum Kunden ist keine Arbeitszeit. Es geht 
soweit, dass Leute aus Ulm nach München oder gar Hamburg "verkauft" 
wurden. Und es galt, Anreise ist keine Arbeitszeit!

Einsteiger, lasst die Finger von denen. Macht lieber konsteloses 
Priktikum 1-2 Monate im großen Betrieb, ihr werdet sehen das zahlt sich 
aus.

von klecks (Gast)


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Sklaven bekommen gar kein Geld :-)

von Andreas Konrad (Gast)


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Brunel... hab mal meine Erfahrungen dort gemacht... ein Haufen 
ungebildeter Sklavenhändler wie oben beschrieben von Helmut... Die 
machen im Endeffekt den Markt Kapput von dem wir Ingenieure Leben...

von Hofi (Gast)


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Habe gerade einen Brunel-Häscher an der Backe. Die brauchen unbedingt 
eine Einwilligung, daß man seine Daten zum klingelputzen per 
Unterschrift freigibt, damit sie damit machen können, was sie wollen. 
Wie bringt man denen eine diplomatische, aber treffende Abfuhr bei?

von Anspruch und Realität (Gast)


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Gerade die Dienstleister haben schwer an der Krise zu knabbern. Ist ja 
klar, die paar Internen hält man so lang wie möglich während die 
Externen schon recht früh das Fliegen lernen.
Ferchau gibt Auskunft:

http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/betriebstechnik/zulieferungen/articles/230676/

Von 310 Millionen in 2008 auf auf geplante 270 Millionen in 2009. Ich 
rechne mal mit maximal 250 Millionen, sprich knapp 20 % Rückgang im 
Umsatz. Evtl. im Gewinn noch höher. Personal wurde aber bis jetzt aber 
nur um 9 % abgebaut. Da ist noch sicher noch was am Anrollen, speziell 
wenn die Kurzarbeit ausläuft.
Lustig finde ich auch das Umsatzziel von 400 Millionen. Wie und wann ist 
diese Zahl entstanden? Während Volltrunkenheit am Neujahrsmontag in 
2009?
Dieser völlig an der Realität vorbeigehende Optimismus bzw. Größenwahn 
führt auch immer zu den sagenhaften Hochrechnungen des baldig, eklatant 
auftretenden Fachkräftemangels.
Das ist so, als würde ich mit 20 Jahren sagen, dass ich bis zum 30. 
Lebensjahr einen Meter wachsen werde, weil ich als Grundlage den 
Wachstumsschub zwischen meinem 18. und 20. Lebensjahr für die 
Extrapolation nehme.

von Mark B. (markbrandis)


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Anspruch und Realität schrieb:
> Da ist noch sicher noch was am Anrollen, speziell
> wenn die Kurzarbeit ausläuft.

Wann genau läuft denn die Kurzarbeit aus, ich dachte die kann bis zu 
maximal zwei Jahren gehen?

von Andy N. (matador)


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Ich geh mal davon aus das in den nächsten 1-2 Monaten viele in unserem 
Bereich die Kündigung auf dem Tisch liegen haben. Nachdem die 
Unternehmen ihre Wunschregierung nun bekommen haben, auch dank der 
Menschen, die bis jetzt noch in Beschäftingungsverhältnissen waren.

mfg

von Anspruch und Realität (Gast)


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>Wann genau läuft denn die Kurzarbeit aus, ich dachte die kann bis zu
>maximal zwei Jahren gehen?
Naja, meistens ist das für den Arbeitgeber auf längere Sicht doch ein 
Verlustgeschäft. Wenn der an optimistisch erhoffte nennenswerte 
Aufschwung bis Jahresende ausbleibt, müssen Konsequenzen gezogen werden, 
ansonsten drohen da monatliche Verluste für nichts und wieder nichts. 
Schließlich kann man, falls der Bedarf Mitte nächstes Jahr doch wider 
Erwarten ansteigt, sich aus dem Markt wieder was rekrutieren. Ist 
schließlich genügend "Material" frei verfügbar.
Von Staatsseite aus gesehen, ist die Finanzierung der Kurzarbeit für 
Jahre paletti, schieren Krediten sei Dank.

von dr (Gast)


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>Naja, meistens ist das für den Arbeitgeber auf längere Sicht doch ein
>Verlustgeschäft. Wenn der an optimistisch erhoffte nennenswerte
>Aufschwung bis Jahresende ausbleibt, müssen Konsequenzen gezogen werden,
>ansonsten drohen da monatliche Verluste für nichts und wieder nichts.
>Schließlich kann man, falls der Bedarf Mitte nächstes Jahr doch wider
>Erwarten ansteigt, sich aus dem Markt wieder was rekrutieren. Ist
>schließlich genügend "Material" frei verfügbar.
>Von Staatsseite aus gesehen, ist die Finanzierung der Kurzarbeit für
>Jahre paletti, schieren Krediten sei Dank.

Wenn die Unternehmen tatsächlich dieser Ansicht wären, dann hätten sie 
schon zu Jahresbeginn Arbeiter im großen Umfang entlassen.
Mann sollte schon den Gedanken des Fachkräftemangels verfolgen. Die 
Unternehmen sind offensichtlich der Meinung, dass man die Arbeiter 
lieber bis zu letzt beschäftigt, anstatt diese zu entlassen.

von Anspruch und Realität (Gast)


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Meine Meinung:
Ja, da zu Beginnn stand wirklich die Idee zur Vermeidung eines 
Fachkräftemangels dahinter. Aber Anfang des Jahres und auch in der Mitte 
waren alle treudoof optimistisch, dass es jeden Moment wieder aufwärts 
geht und die Talsohle erreicht sei. Ich weiß nicht, ob das daran liegt, 
dass die Unternehmen keinen Schimmer haben, wie die globale Wirtschaft 
funktioniert oder einfach der Wunsch Vater des Gedankens ist. 
Andererseits wusste schon jeder Informierte,dass das bisherige Wachstum 
einzig alleine der Kreditblase der Amis zu verdanken war, die 
hundertprozentig platzen musste. Mitte 2007 gab es den frühzeitigen 
Warnschuss aber zur gleichen Zeit wurden noch Kapazitätserweiterungen 
geplant und auch verwirklicht, die jetzt brach liegen und so überflüssig 
wie ein Kropf sind.
Der Maschinenbau hat dann letztendlich Mitte August 09 das Jahr endlich 
abgehakt, nachdem vorher nach jedem Einbruch der Aufschwung verkündet 
wurde.
War schon grotesk.
Kurz: Die Sache zieht sich doch länger hin als erwartet und der Faktor 
Kurzarbeit ist teuer und wirft Deutschland in den Lohnstückkosten wieder 
zurück. Die USA haben konsequent die Leute rausgeschmissen, mit dem 
Preis, dass die wahre Arbeitslosenquote halt über 25 % liegt.
Deutschland's Unternehmen werden und müssen nachziehen, weil insolvente 
Betriebe berührt kein Fachkräftemangel irgendwann in der Zukunft. Es 
geht ums Überleben. So viel Fachkräfte wie nötig, so wenig wie möglich!
Anfang 2010 wird sich's zeigen.
Ich hoffe, dass ich falsch liegen werde.

von dr (Gast)


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Ich weiß net woher du die Erfahrung gemacht hast, dass die Firmen einen 
Aufschwung herbeigeredet und die Situation verkannt haben, aber meine 
persönliche Erfahrung auf deisem Bereich ist komplet anders. Im Frühjahr 
herrschte bei den meisten Unternehmen im Süd-West die Meinung, dass die 
Krise lang andauern würde und eine Besserung gar nicht in Sicht ist.
Der Fakt ist, dass die Unternehmen ehe pessimistisch als optimistisch in 
die Zukunft sehen, und die Krise zwingt sie sehr kritisch ihre eigene 
Lage zu überprüfen.
Daher bin ich auch der Meinung, dass im Großen und Ganzen, die 
anhaltende Kurzarbeit kein Produkt einer Selbstverblendung der 
Unternehmen ist, sondern dahinter steckt eine progmatische Berechnung.

von Gegner Todoroffs und der Solartechnologie (Gast)


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Brunel ist Mist. Man wollte mich zu einem Vorstellungsgespräch in 
Österreich einladen, obwohl die Stelle in Deutschland war (Reiseweg > 
600km). Habe das denen klargemacht, aber die peilen das einfach nicht. 
Ich nehme auch an, dass bei einem solchen "Vorstellungsgespräch" die 
Interviewer keine Ahnung haben, worum es in der ausgeschriebenen Stelle 
überhaupt geht. Wenn man die Interviewer so einfach ersetzen kann, wird 
keiner dabei sein, der die fachliche Materie wirklich versteht.

von Der Kölner (Gast)


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Brunel hat schwer nachgelassen.

Die haben mich nach fast drei Jahren Tätigkeit für 
deutsch-niederländische Unternehmen zu einem französischen Unternehmen 
versetzt ohne Sprachkenntnisse und in ein völlig berufsfremdes 
Aufgabengebiet mit der Begründung, uns doch egal, mach wofür du bezahlt 
wirst! Danke und schüss! Habe gekündigt und mir was festes gesucht.

von Fragender (Gast)


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>Brunel hat schwer nachgelassen

Ist das nicht der Sinn dieser Branche für Arbeitnehmer immer 
"nachzulassen?" Was anderes

von Der Bewerber von Welt... (Gast)


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Servus!
Nächste Woche habe ich ein Vorstellungsgespräch bei FERCHAU. 
Bewerberratgeber (...) >raten< ja immer, sich über die potentiellen 
Arbeitgeber zu informieren. Bei meiner Recherche bin ich auf diesen 
Thread gestoßen... na ja, meine Freude auf das morgige Gespräch ist 
etwas erloschen. Aber in meiner bescheidenen Lage als diplomierter 
Absolventenpenner (FH)* muss ich f. jedes Angebot froh sein. Nur mal zur 
Info: bin schon länger auf der Suche und habe aus lauter Verzweifelung 
bei einem echten Sklavenhändler angeheuert: einem Personaldienstleister 
f. d. Industrie. 7,35 € brutto(!) die Stunde. Dreckarbeit im wahrsten 
Sinne des Wortes. Aber bevor ich verhungere bin ich mir dafür nicht zu 
schade...
Und über ein Einstiegsgehalt von 37500 Eiern bin ich froh. Und über die 
Möglichkeit Arbeit zu haben.
Noch was: die ersten Beiträge stammen aus 2007. Es muss damals auf dem 
Arbeitsmarkt für ING wohl eine Stimmung wie im Schlaraffenland 
geherrscht haben...
mfg
Der Bewerber
*Wirtschaftsing.

von dark-star (Gast)


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Na, um die Bewerbungsphase zu überbrücken sind 7 Euro nochwas nicht 
schlecht.
Letztes Jahr hatte ich mich überall beworben und musste leider bei 
Ferchau einen Vorstellungstermin platzen lassen, da ich erst einige 
Wochen bei einer ZEitarbeitsfirma arbeitete. Sonst hätten die mich 
gleich rausgeschmissen.

Aber Ferchau sicherte mir in dem Anschreiben auch eine 
Fahrtkostenerstattung explizit zu.

von dark-star (Gast)


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Zitat:
>Autor: Der Kölner (Gast)
>Datum: 15.10.2009 08:41

>Brunel hat schwer nachgelassen.

>Die haben mich nach fast drei Jahren Tätigkeit für
>deutsch-niederländische Unternehmen zu einem französischen Unternehmen
>versetzt ohne Sprachkenntnisse und in ein völlig berufsfremdes
>Aufgabengebiet mit der Begründung, uns doch egal, mach wofür du bezahlt
>wirst! Danke und schüss! Habe gekündigt und mir was festes gesucht.

Zitat Ende

Das macht eine Zeitarbeitsfirma gerne. Bei Leiharbeitern steht im 
Arbeitsvertrag, dass sie sich bundesweit mobil erklären. Will man sie 
loswerden, versetzt man sie einfach in den Landkreis Nixlos. Dann werden 
die meisten kündigen.
Bei mir haben sie ENde letzten Jahres die Anforderungen hochgeschraubt, 
der Kunde will dies und das...und das für 7,8 euro die Stunde. Und 
wollten gleich Ergebnisse sehen. Nun, mein Vertrag lief eben aus.

von JPM (Gast)


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7,38€ ist echt wenig. Was genau machst du dort?

von Susi Susanti (Gast)


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Als Absolvent ist man vielleicht sehr naiv und wundert sich, dass 
Ferchau wie verrückt nach Leuten sucht. Tatsache ist: Dahinter verbergen 
sich keine konkreten Stellen, sondern Stellen auf Verdacht. Dann denkt 
man: Wenn man für drei Stellen halbwegs geeignet ist, hat man eine 
sichere und abwechslungsreiche Tätigkeit. Lasst euch nicht in die Irre 
führen. Ich kann nur empfehlen, zu Personalberatern (Headhuntern) zu 
gehen, z. B. der Alma Mater GmbH. Die scheinen gute Kontakte zu haben. 
Es reicht schon, ein Profil bei Monster zu erstellen und sich als 
arbeitssuchend zu melden. Dann kommen die Headhunter ganz von alleine, 
aber auch die Zeitarbeitsfirmen strecken ihre Finger aus. Die sollte man 
einfach ignorieren.

von Susi Susanti (Gast)


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Als 37500 Euro sind doch recht ordentlich, findste nicht? Ich habe 
damals bei Ferchau 34500 Euro p.a. bekommen.

von chuggi (Gast)


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Hi,

bin auch Absolvent der Elektrotechnik (FH) und habe eigentlich einen 
ziemlich guten Abschluss (1,4). Hatte vor mich bei dem 
Ingenieurdienstleister Actemium Controlmatic zu bewerben.
Hat jmd vllt Erfahrungen mit denen? Machen zumindest auf der HP für mich 
nicht einen Eindruck von: "Wir nehmen dich in eine Kartei auf und 
verleihen dich dann bei Bedarf an irgendjmd"
Kann aber auch gut sein, dass das täuscht....

von chuggi (Gast)


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gibt es denn unterschiede zwischen Ingenieurdienstleistern die ihre 
Arbeitskräfte einfach nur an andere Unternehmen verleihen und 
Ingenieurdienstleistern die quasi komplette Projekte für Unternehmen 
abwickeln?

von Techniker (Gast)


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>gibt es denn unterschiede zwischen Ingenieurdienstleistern die ihre
>Arbeitskräfte einfach nur an andere Unternehmen verleihen und
>Ingenieurdienstleistern die quasi komplette Projekte für Unternehmen
>abwickeln?

Na selbstverständlich doch.
Die echten Dienstleister sind Firmen die für die anderen Firmen Projekte 
abwickeln so wie Ingenieurbüros. Nicht selten sind solche Firmen sogar 
frei von BWL-Schwätzern und selbst die Chefs sind Elektroingenieure. Die 
Projekte werden im Haus gemacht; zum Kinden musste mal hin um nur das 
System in Betrieb nehmen, mehr nicht.
Du arbeitest dort genau so wie bei einem regulären Arbeitgeber, nicht 
selten ist das Gehalt sogar höher, der Job interessanter und du sammelst 
schneller die Erfahrung statt irgendwo auf Aushelfer-Tätigkeiten 
rumzueiern.

Die Zeitarbeitsfirmen die sich heute als "Dienstleister" bezeichnen sind 
nichts anderes als moderne Sklaventreiber die die Menschen wie in einer 
Videothek ausleihen. Die Branche ist dermaßen kriminell und 
ausbeuterisch dass sie ihren Namen wechseln musste: von Zeitarbeit zum 
Dienstleister um nicht ganz so negativ zu klingen. Sie haben weder 
Ahnung vom Fach noch von Projekten für die sie ihre Sklaven ausleihen. 
90% der Angestellten sind BWL-Parasiten die die Menschen wie ein Vieh 
behandeln. Die Bezahlung ist schlecht und unterdurchschnittlich, da der 
Ausbeuter einen großen Teil vom Gehalt einsackt. Erfahrung sammeln kann 
man dort eher schlecht, da man schnell aus dem Projekten weggezogen wird 
oder nur zu dem Aushelfer-Aufgaben abkommandiert wird. Weil man 
ausgeliehen wird, hat man nicht selten sehr lange Anfahrtswege, wird man 
nicht erst genommen und man bekommt nur stupfsinnige Aufgaben die Andere 
nicht gern tun. (Z.B. alle Pins bei 1000 Pin FPGA kontrollieren) Nicht 
selten bleibt man auf Fahrtkosten und unbezahlten Überstunden sitzen 
oder man wird gekündigt weil man krank ist.
Weil zahlreiche Überstunden bereits "im Preis" sind, ist man in der 
Zeitarbeit eine Art "Flatrate"-Arbeiter dem man alle Arbeitnehmer-Rechte 
weggenommen hat.

von noname (Gast)


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> Nicht selten bleibt man auf Fahrtkosten und unbezahlten Überstunden...
> Weil zahlreiche Überstunden bereits "im Preis" sind, ist man in der
> Zeitarbeit eine Art "Flatrate"-Arbeiter dem man alle Arbeitnehmer-Rechte
> weggenommen hat.

Also bei Ferchau und Brunel, soweit ich weiß, ist das nicht der Fall.
Das andere stimmt natürlich.

von Gast aus D´dorf (Gast)


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Der Flatratearbeiter gefällt mir. Das beschreibt wirklich alles ganz 
genau.
Ich habe auch mal für knapp 1 1/2 Jahre für Brunel geschuftet. Hatte im 
Dezember 2003 bei denen angefangen und durfte, gütiger Weise mit einer 
Sondergenehmigung, auch an Weihnachten arbeiten. Das Gleiche galt dann 
auch für den Jahreswechsel. Extra gab es dafür natürlich nichts, das ist 
doch alles im Gehalt mit drin…
2004 war es übrigens genau dasselbe. Der Auftraggeber war OK, er hatte 
mir mal hinter vorgehaltener Hand gesagt, was Brunel dafür genommen hat. 
200 % . Da sieht der Sklave aber nichts von. Ich kann wirklich nur davon 
abraten bei denen anzufangen.

von Kieler Sprotte (Gast)


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Wenn es um die Zuteilung von neuen Projekten geht scheint es einigen 
Leitern sehr viel Spaß zu machen den Angestellten schön gegen die Wand 
laufen zu lassen. Ich wohne in Kiel und hatte dort bei der Brunel 
Niederlassung meinen Vertrag. Mein Projekt war auch in Kiel was ja sehr 
günstig für mich war. Unser Kunde hatte noch ein Folgeprojekt für das er 
mich unbedingt haben wollte. Aber es kam anders. Ich wurde, noch mitten 
im Projekt, nach Rosenheim, nur ca. 950 KM Fahrweg, versetzt. Ich kann 
nur vermuten warum ich nicht weiter beim Kieler Kunden eingesetzt wurde.

Entweder weil die Angst bestand, dass ich nach Ende des zweiten Projekts 
ganz zum Kunden wechseln könnte oder was ich ehr vermute, mein 
Teamleiter hatte einfach nur Freude daran, mich in der Woche, in der 
meine Frau mit meinem Sohn ausgezählt war soweit wie es nur ging weg 
zuschicken. Die Geburt habe ich dadurch leider verpasst. Danke!

Letzen Endes habe ich dann gekündigt und bei dem ehemaligen 
Projektpartner in Kiel angefangen.

von Andreas Crunch (Gast)


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Meine Meinung: Brunel --> Parasiten, habe vor 3 Jahren mein Uni Studium 
abgeschlossen und einiges erlebt was keiner Erleben will der mal eine 
Uni von innen gesehen hat, wie es oben auch schon richtig Beschrieben 
worden ist. Das wort moderner Sklavenhandel passt sehr gut !

von Holger U. (Gast)


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Die hälfte der Stellenanzeigen bei Brunel sind sogenannte 
Strukturstellen und Ihren Bewerberpool zu füllen. Wenn Du dann bei denen 
bist wirst Du behandelt wie der letzte Dreck ! Ich war dort und kann nur 
jeden vor diesen parasiten warnen !!!

von Giovanni (Gast)


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Warum hier auf Ferchau herumgehackt wird, kann ich in keiner Weise 
verstehen.

Meine Erfahrung ist, dass die für mich zuständige Niederlassung 
ausgezeichnete Arbeit leistet - sowohl bei der Vermittlung als auch bei 
den Verhandlungen mit den Auftraggebern, von denen letztlich das Gehalt 
abhängt. Und das ist nicht schlecht. Ebenso wenig wie die 
Sozialleistungen und die Vertragsbedingungen. Ich bin völlig sicher, 
dass die Konditionen in vielen Unternehmen bei direkter Anstellung 
wesentlich schlechter sind.

Man sollte vielleicht nicht einfach nachplappern, was man mal wo von 
jemand gehört hat - überall gibt's ein paar frustrierte, unzufriedene 
Leute mit unrealistischen Erwartungen und bei Verleihern finden sich 
womöglich prozentual ein paar mehr davon ein als in direkten 
Festanstellungen, aber man sollte seine Meinung nicht nur von den 
Äußerungen dieser Gruppe ableiten.

von Weinmaulwolf (Gast)


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Holger U. schrieb:
> Die hälfte der Stellenanzeigen bei Brunel sind sogenannte
> Strukturstellen und Ihren Bewerberpool zu füllen. Wenn Du dann bei denen
> bist wirst Du behandelt wie der letzte Dreck ! Ich war dort und kann nur
> jeden vor diesen parasiten warnen !!!

All right! Aus eigener Erfahrung will ich das auch bestätigen und nicht 
nur ich: Wir haben damals zu viert bei Ferchau angefangen und haben 
gemeinsam gekündigt, bei diesem Saftladen.

von Peter (Gast)


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Also ich habe noch nichts bei den Dienstleistern unterschrieben, dennoch 
wurde ich gefragt ob ich in verschiedenen Städten arbeiten wolle und mir 
sogar einige Unternehmen schon namentlich genannt, die von den 
Stellenangeboten her auch eigentlich recht gut passen würden.
Kann ich mich nun nicht einfach bei denen direkt bewerben, bei dem 
gehaltsmäßig beide Seiten Vorteile haben? Oder sind die Firmen z. Zt. 
wirklich nur an den "Sklaven" interessiert, die man ohne Probleme 
jederzeit kündigen kann? Bzw. haben die Unternehmen irgendwelche 
Verträge mit den Dienstleistern, die meiner Bewerbungs-"List" einen 
Strich durch die Rechnung machen würden?

von Mark B. (markbrandis)


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Wenn ein Arbeitgeber eine Stelle über einen Dienstleister besetzen will, 
dann wird er das auch so machen. Das Argument "aber ein Festangestellter 
ist doch billiger" stimmt so leider nicht, denn die Kosten für externe 
Mitarbeiter werden anders verbucht als die für interne. Eigentlich ist 
das Ganze ein handwerklicher Fehler in den Bilanzierungsvorschriften.

von Klaus (Gast)


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Die wollen mir nun 35k brutto geben und den Rest über Fahrtkosten geben, 
dass ich Netto ca. das Gleiche verdienen würde, als wenn ich 39k brutto 
im Jahr hätte.
Da ist doch aber ne Katze im Sack, oder?

von Klaus (Gast)


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(Bin btw. Absolvent - TI)

von Maggiwürzer (Gast)


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...bei der Steuererklärung musst halt diese Fahrtkostenzuschüsse wieder 
angeben und werden angerechnet...des is net so toll.

von Max M. (xxl)


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Kriegst ja auch nur ca. 20% der tatsächlichen Kosten erstattet.

von Wilhelm F. (Gast)


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Klaus schrieb:

>Die wollen mir nun 35k brutto geben und den Rest über Fahrtkosten
>geben, dass ich Netto ca. das Gleiche verdienen würde, als wenn
>ich 39k brutto im Jahr hätte.

>Da ist doch aber ne Katze im Sack, oder?

Logo. Hatte auch schon mal die Ehre. Das kriegst du bei der 
Steuererklärung voll angerechnet.

von asdasdasd (Gast)


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Bin vor ein paar Jahren über einen der beiden Firmen in einen 
internationalen Konzern im Bereich Energie reingekommen. FH-Ing, damals 
3 Jahre Berufserfahrung, Jahresgehalt alles in allem 50k.

von Gästchen (Gast)


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Mark Brandis schrieb:
> Wenn ein Arbeitgeber eine Stelle über einen Dienstleister besetzen will,
> dann wird er das auch so machen. Das Argument "aber ein Festangestellter
> ist doch billiger" stimmt so leider nicht, denn die Kosten für externe
> Mitarbeiter werden anders verbucht als die für interne. Eigentlich ist
> das Ganze ein handwerklicher Fehler in den Bilanzierungsvorschriften.

Da ist exakt auch meine Meinung.
Ein Festangestellter mit kurzem Vertrag kann nicht billiger sein wenn 
die Firmen immer mehr Zeitarbeiter einstellen. Wird wohl eher als 
Maschine abgeschrieben, der Zeitarbeiter.

von Warmweiß (Gast)


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Gästchen schrieb:
> Wird wohl eher als
> Maschine abgeschrieben, der Zeitarbeiter.

Ich weiß nicht, ob man die Zeitarbeiter abschreiben kann, aber bei 
Börsenunternehmen kann Zeitarbeit von Vorteil sein, da es nicht als 
Lohnkosten gebucht wird. Man kann damit die Lohnkosten senken, darauf 
reagieren die Aktionäre positiv und alles ist gut. Oder eine Abteilung 
hat nicht genug Etat, um (ohne Verhandlung) einstellen zu können (zu 
dürfen), dann macht man es halt schnell über die Hintertür. Im 
Mittelstand ist Ingenieurverleih meines Wissens nach kaum verbreitet, da 
es viel zu teuer für den Inhaber ist, den Ingenieur und zugehörigen 
Verleih gleichzeitig durchzufüttern.

von dynamic_12 (Gast)


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Hallo,

ich bin Absolvent der Ingenieurswissenschaften, derzeit auf Jobsuche und 
so auf diesen Thread gestoßen, superinteressant!

Blackfinman (Gast) schrieb "bei Ferchau würde ich 41000 jährlich 
bekommen"
(erster Eintrag ganz oben!)

Nun möchte ich mal meine Erfahrungen schildern:

-> bei Ferchau beworben
-> sofort einen Termin zum persönlichen Gespräch
-> jedoch erstmal wurde mir zuvor ein Werbefilm gezeigt und ich musste 
den Computertest machen (hat mich irgendwie an einen Einstellungstest 
für Schulabgänger erinnert, Fragen die ich im ersten Semester aus der 
Hüfte beantwortet hätte, viel Konstruktion!
-> meine Gehaltsvorstellung 42.000€ (Vgl. "EINSTIEGSGEHÄLTER FÜR 
INGENIEURE" vom VDI)
-> Ferchau zahlt 35.000€ laut HausTarifvertrag bei 26 Tagen Urlaub & 40 
h/woche
-> nach zwei Monaten ein Angebot mit ca. 600km Arbeitsweg
-> abgelehnt!

-> bei euro engineering beworben
-> sofort einen Termin zum persönlichen Gespräch
-> sehr langes Gespräch
-> neuer Termin für eine Arbeitsprobe ca. 5-6 Stunden Fragen beantworten 
und Konstruieren
-> Job – Fehlanzeige
-> zahlen würden die ca. 33.000 € brutto bei 26 Tagen Urlaub & 40 
h/woche???

Jetzt meine Frage: WAS IST DA LOS???

Ohne Studium nur mit meiner abgeschlossenen Berufsausbildung hätte ich 
heute bereits einige Jahre Berufserfahrung und würde mindestens soviel 
verdienen wie die Dienstleister einem Absolventen heute zahlen! Jeder 
Bauarbeiter und jede Sekretärin verdient da doch mehr, zum Beispiel die 
von Ferchau, oder?!?

Soll man sich wirklich für so wenig verkaufen? Man hat doch in sich 
investiert (Bildungskredit, Zeit, Fleiß, Verzicht auf Lohn/Gehalt, 
Nebenjob, usw.)!

Und dann immer die Frage „Haben Sie ein eigenes Auto?“ Antwort „Ja“ aber 
dass fährt mit Benzin und nicht mit Wasser!!! Und irgendwann muss da 
auch mal ein neues her! Der ehemalige Student wird mit seinem 20 Jahre 
altem 2CV wohl nicht 1200 km in der Woche schaffen ohne 
Onboard-Mechaniker-Team!!!

Liegt das an der Wirtschaftskrise? Was ist mit Ingenieure braucht das 
Land?

von Dip Ing ( FH (Gast)


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> Was ist mit Ingenieure braucht das Land?

Eist eine Lüge , schätze mal das im Jahre 2010 / 11 um die 50 % der 
IngenieurAbsolventen leer ausgehen werden ..

Solchen gescheiterten Existenzen bieten die Jobcenter " GreenJobs " an

( Gartenpflege, Müllsammeln , Kloputzen , etc .. )

Viel Spass beim Aufwachen !

von Wilhelm (Gast)


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dynamic_12 schrieb:

>„Ja“ aber dass fährt mit Benzin und nicht mit Wasser!!!

Der ist gut, muß ich mir merken!

>Und irgendwann muss da auch mal ein neues her!

Wird leider bei monatlichen Fixkosten immer gerne unterschlagen.

>Der ehemalige Student wird mit seinem 20 Jahre
>altem 2CV wohl nicht 1200 km in der Woche schaffen
>ohne Onboard-Mechaniker-Team!!!

Der 2CV ist aber ein megageiler Oldtimer!!! Den bekommt man aber mit 
Dorfschmied-Kenntnissen immer wieder hin, ist wohl wie beim Trabbi oder 
Käfer.

Ließ mal ein wenig quer durch die Beiträge hier. Da ergeben sich von 
selbst Aspekte.

von Warmweiß (Gast)


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dynamic_12 schrieb:
> Jetzt meine Frage: WAS IST DA LOS???
>
> Ohne Studium nur mit meiner abgeschlossenen Berufsausbildung hätte ich
> heute bereits einige Jahre Berufserfahrung und würde mindestens soviel
> verdienen wie die Dienstleister einem Absolventen heute zahlen! Jeder
> Bauarbeiter und jede Sekretärin verdient da doch mehr, zum Beispiel die
> von Ferchau, oder?!?

Wie sieht's sonst aus mit Bewerbungen, vor allem was Festes? Warst du an 
einer UNI oder FH. Normalerweise ist das bei Ferchau bei den FHlern so, 
dass es garantiert nur 2560 Euro brutto im Monat gibt. Das ganze mal 12 
und dann kommt halt noch das nicht allzu üppige Urlaubsgeld hinzu. 
Danach kann je nach angebotener Stelle, eigener Qualifikation und 
Verhandlungsgeschick über diese Leistung hin "aufgestockt" werden. Dann 
kommt noch das obligatorische Fahrtgeld hinzu.
Aber dazu kommt es erst, wenn es konkret wird. Aber bei dir wurde es ja 
konkret, wenn auch 600 km entfernt. Lol
Normalweise ist das durch das dichte Netz bei Ferchau unüblich, vor 
allem wo auch die einzelen Niederlassungen sich gegenseitig Konkurrenz 
machen.

http://www.ferchau.de/ueber_uns.php?action=standort

An den Test bei denen, kann ich mich auch noch erinnern.
Habe ihn ja in mehreren Filialen absolviert - das gab Übung, LOL.
Allgemeiner Intelligenztest (Logik, Wörteranalogien, Zahlenreihen, 
räumliches Vorstellungsvermögen, Merkfähigkeit + Aufmerksamkeit, Symbole 
fortsetzen usw.) + Tabellen + Grafiken auswerten + Fachliches
wie Konstruktionsaufgaben, Pneumatik, Werkstoffkunde etc.
Der dient aber, wie ich das verstanden habe, nur zur internen Einordnung 
und Einschätzung des Bewerbers. Hausieren gehen die dann wohl nur mit 
den Bewerberzeugnissen und Lebensläufen.
Bei mir ergab sich auch bei 5 Filialen über die Republik verteilt 
nichts, lag wohl auch an dem Krisenjahr 2009, wo sie die Mitarbeiterzahl 
von 4400 auf 4000 reduziert haben. Da stand ein unerfahrenes 
Durchschnittsmaschinenbauwürstchen wie Ich natürlich auf verlorenem 
Posten. Sprich, bei mir wurde es auch nach 6 Monaten nie konkret.

von Wilhelm (Gast)


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Warmweiß schrieb:

>Normalerweise ist das bei Ferchau bei den FHlern so,
>dass es garantiert nur 2560 Euro brutto im Monat gibt.
>Das ganze mal 12 und dann kommt halt noch das nicht
>allzu üppige Urlaubsgeld hinzu.

Wenn möglich, sollte man ein Festgehalt für 12 Monate vereinbaren. 
Gratifikationen, wurden in den letzten 2 Jahren gerne und oft 
gestrichen.

>Danach kann je nach angebotener Stelle, eigener
>Qualifikation und Verhandlungsgeschick über diese
>Leistung hin "aufgestockt" werden. Dann kommt noch
>das obligatorische Fahrtgeld hinzu.

Reise- und Unterbringungskosten 410 Euro monatlich. In der Nähe eines 
Ballungsgebietes, darf man da nicht wohnen, das reicht hinten und vorne 
nicht.

>Aber dazu kommt es erst, wenn es konkret wird. Aber
>bei dir wurde es ja konkret, wenn auch 600 km entfernt.
>Lol

>Normalweise ist das durch das dichte Netz bei Ferchau
>unüblich, vor allem wo auch die einzelen Niederlassungen
>sich gegenseitig Konkurrenz machen.

Interne Konkurrenz belebt auch das interne Geschäft.

>http://www.ferchau.de/ueber_uns.php?action=standort

>An den Test bei denen, kann ich mich auch noch erinnern.

>Habe ihn ja in mehreren Filialen absolviert - das gab
>Übung, LOL. Allgemeiner Intelligenztest (Logik,
>Wörteranalogien, Zahlenreihen, räumliches
>Vorstellungsvermögen, Merkfähigkeit + Aufmerksamkeit,
>Symbole fortsetzen usw.) + Tabellen + Grafiken auswerten
>+ Fachliches wie Konstruktionsaufgaben, Pneumatik,
>Werkstoffkunde etc.

So einen Blödfug. Dank meines langjährigen Qualifikationsprofiles, 
machten sie diesen Unsinn mit mir nicht.

>Der dient aber, wie ich das verstanden habe, nur zur
>internen Einordnung und Einschätzung des Bewerbers.

Dafür bekam ich einen Bewerberbogen zum Ausfüllen. Ist bei allen 
Dienstleistern so.

>Bei mir ergab sich auch bei 5 Filialen über die Republik
>verteilt nichts, lag wohl auch an dem Krisenjahr 2009,
>wo sie die Mitarbeiterzahl von 4400 auf 4000 reduziert
>haben. Da stand ein unerfahrenes
>Durchschnittsmaschinenbauwürstchen wie Ich natürlich
>auf verlorenem Posten. Sprich, bei mir wurde es auch
>nach 6 Monaten nie konkret.

Allgegenwärtig, immer sehr sehr viel heiße Luft.

von dynamic_12 (Gast)


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>Was ist mit Ingenieure braucht das Land?

>Eist eine Lüge , schätze mal das im Jahre 2010 / 11 um die 50 % der
>IngenieurAbsolventen leer ausgehen werden ..

Wie kann man als Dipl. -Ing alles so schwarz sehen? Ich hoffe du hast 
unrecht!


>Ließ mal ein wenig quer durch die Beiträge hier. Da ergeben sich von
>selbst Aspekte.

Stimmt - wie gesagt ich finde die Beiträge super und sehr interessant. 
Ich bin nicht total verzweifelt sonder gerade dabei einen Einstieg zu 
finden und wollte das ganze hier mal mit meinen Erfahrungen updaten! 
Nach meiner Meinung ist der Marktwert eines Absolventen durch die 
"Wirtschaftskrise" (ich mag das Wort auch nicht) enorm gesunken!


>Wie sieht's sonst aus mit Bewerbungen, vor allem was Festes? Warst du an
>einer UNI oder FH.

Ich kann auch nur jedem dazu raten was festes anzustreben, jedoch sehe 
ich es als einen guten Indikator für die aktuelle Marktsituation wenn 
nichtmal die Dienstleister was konkretes zu bieten haben! Ich selbt bin 
FH'ler mit super Abschluss in Regelstudienzeit und einschlägiger 
Berufserfahrung während des Studiums. Natürlich habe ich auch bei 
Unternehmen Bewerbungen zu laufen die nicht mit Arbeitnehmerüberlassung 
ihr Geld erwirtschaften. Pünktlich während meiner Diplomarbeit hat die 
Firma, für die ich gearbeitet habe, einen Einstellungsstopp ausgerufen. 
C’est la vie...

POSITIV DENKEN:

Der Vorteil ist: da Krisen zyklisch auftretten werde ich wohl bis zu 
meiner Rente keine weitere mehr erleben :)

von p-man (Gast)


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Wilhelm schrieb:
> Reise- und Unterbringungskosten 410 Euro monatlich. In der Nähe eines
> Ballungsgebietes, darf man da nicht wohnen, das reicht hinten und vorne
> nicht.

naja, das soll ja  auch nicht die Miete abdecken, sondern nur ein paar 
Unkosten. Normalerweise würde man von einem Arbeitgeber ja erwarten, bei 
Dienstreisen diese Kosten komplett zu übernehmen, aber offenbar ist das 
bei manchen Dienstleistern etwas anderes.

Unter 400 Euro wird man im Monat für eine kleine Wohnung auch kaum 
kommen können. Egal ob Ballungsgebiet oder nicht.

Eventuell könnte man in eine Studenten-WG ziehen.

von Ferchau-Mitarbeiter (Gast)


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Also ich hab das hier gerade mal kurz überflogen und kann nicht ganz 
nachvollziehen, was hier geschrieben wird... Ich bin selbst im letzten 
Jahr als Absolvent bei Ferchau angefangen. Natürlich, das Gehalt ist ein 
wenig schlechter als wenn ich direkt beim Kundenunternehmen (die würden 
nach IG Metall zahlen) angestellt werde, aber mit 
Fahrtkosten-Erstattungen liege ich ungefähr auf der gleichen Höhe.
Ich verdiene monatlich 3210 Euro, dazu kommen 430 - 470 Euro steuerfreie 
Zuschüsse. Je nachdem, wie oft ich im Monat am Einsatzort übernachtet 
habe. Was hier teilweise geschrieben wird, dass man dann ja total den 
Nachteil bei der Steuererklärung hat, ist nicht richtig! Zum Einen ist 
jeder Euro, den man ausgezahlt bekommt, auch wirklich ein Euro. Bei der 
Steuer bekommt man für nen Euro ja nur 25 Cent (je nach Steuersatz) 
zurück! Außerdem kann man als "Leihingenieur" die volle Strecke als 
Fahrtkosten ansetzen (Hin UND Rückweg). Außerdem noch Mietkosten etc. 
Als "normaler" Angestellter wäre das so nicht möglich, da bekommt man ja 
nur den einfachen Weg!

Also, so schlecht ist das gar nicht, und gerade in der heutigen Zeit ein 
sehr guter Einstieg! Wenn man dann direkt im Kundenunternehmen zeigt, 
dass man was drauf hat, kann man auch damit rechnen, dass man nach ein 
bis zwei Jahren übernommen wird.

von Vendetta (Gast)


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Ferchau-Mitarbeiter schrieb:
> Also, so schlecht ist das gar nicht, und gerade in der heutigen Zeit ein
> sehr guter Einstieg! Wenn man dann direkt im Kundenunternehmen zeigt,
> dass man was drauf hat, kann man auch damit rechnen, dass man nach ein
> bis zwei Jahren übernommen wird.

Hehe. Warts mal ab, warts einfach mal ab.

von Maschinenbauingenieur (Gast)


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Üblicherweise bekommst du ca. 2500€ und eine Pauschale für die 
Fahrtkosten. Zumindest wäre es bei mir so gewesen.

von Ing (Gast)


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Also zum Thema Jobsuche, unsere E-Technik Firma ist insolvent gegangen 
und nach 2 Monaten hatte jeder Ing. (ca. 20) aus der Firma, ob dick oder 
alt einen neuen Job.

von Mark B. (markbrandis)


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Ing schrieb:
> Also zum Thema Jobsuche, unsere E-Technik Firma ist insolvent gegangen
> und nach 2 Monaten hatte jeder Ing. (ca. 20) aus der Firma, ob dick oder
> alt einen neuen Job.

Unwahrscheinlich, dass es in keinem einzigen von 20 Fällen länger 
gedauert hat. Wenn man bedenkt, wie lange sich Firmen zum Teil mit der 
Beantwortung einer Bewerbung Zeit lassen... und selbst wenn man 
eingeladen wird, gibt es ja noch andere Bewerber und oftmals ein zweites 
Vorstellungsgespräch. Ich glaube eher dass sich die Leute schon länger 
nach was Neuem umgeschaut haben, als sich abgezeichnet hat dass es mit 
der alten Firma nicht mehr lange weitergeht. So gesehen stimmt dann die 
Aussage mit den zwei Monaten wohl eher nicht.

von Läubi .. (laeubi) Benutzerseite


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Ferchau-Mitarbeiter schrieb:
> Außerdem kann man als "Leihingenieur" die volle Strecke als
> Fahrtkosten ansetzen (Hin UND Rückweg). Außerdem noch Mietkosten etc.
> Als "normaler" Angestellter wäre das so nicht möglich, da bekommt man ja
> nur den einfachen Weg!
Also das würde ich so nicht behaupten, wer hat dir das den erzählt? Das 
FA geht davon aus, das du eine Strecke sowohl hin als auch zurück fährst 
deshalb gibt man immer nur eine Strecke an... egal ob "Leih" oder 
"Fest".

> Bei der Steuer bekommt man für nen Euro ja nur 25 Cent
> (je nach Steuersatz) zurück!
Versteh ich nicht, was ist den das für ein mysteriöser Steuersatz bei 
dem man für jeden Euro (gezahlte Steuer??) 25ct zurückbekommt?

von asdasd (Gast)


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Also ich bekomme bei Ferchau auf 2,5k netto mit 3 Jahren Berufserfahrung 
(inklusive allen zulagen und fahrtkostenzuschuss)

von Peter (Gast)


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@asdasd
Welche Zulagen ?
Wie groß ist der Fahrtkostenzuschuss ?

Wenn ich davon mir in München monatsweise eine Unterkunft finanzieren 
muss und mein Erstwohnsitz weit weg ist, relativiert sich einiges.

Als was arbeitest du bei Ferchau?

von asdasd (Gast)


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Fahrtkostenzuschuss 15,4 pro Tag
Qualifikationszulage ca. 900
Physiker/Ingenieursebene / Noch nicht lange dabei

von Maschinenbauingenieur (Gast)


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Dann bekommst also 2300+900=3200€ /Monat, richtig?

von Oscar Meyer Wiener (Gast)


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Ferchau-Mitarbeiter schrieb:
> Ich verdiene monatlich 3210 Euro

Das ist überdurchschnittlich.

von Ferchau-Mitarbeiter (Gast)


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Läubi .. schrieb:
> Ferchau-Mitarbeiter schrieb:
>> Außerdem kann man als "Leihingenieur" die volle Strecke als
>> Fahrtkosten ansetzen (Hin UND Rückweg). Außerdem noch Mietkosten etc.
>> Als "normaler" Angestellter wäre das so nicht möglich, da bekommt man ja
>> nur den einfachen Weg!
> Also das würde ich so nicht behaupten, wer hat dir das den erzählt? Das
> FA geht davon aus, das du eine Strecke sowohl hin als auch zurück fährst
> deshalb gibt man immer nur eine Strecke an... egal ob "Leih" oder
> "Fest".

Wenn du "Leihingenieur" bist, zählt das als Einsatzwechseltätigkeit. Das 
heißt, jede Fahrt zur Arbeit zählt wie eine Dienstreise und es kann mit 
dem tatsächlichen Weg (volle Kilometer) gerechnet werden. Als 
Festangestellter bekommst du 30 Cent pro einfachem Kilometer, sprich nur 
die Hälfte deiner tatsächlichen Kilometer können abgesetzt werden. 
(siehe Konz 2010, WISO Sparbuch 2010 etc. Dazu passendes Urteil habe ich 
gerade nicht hier, hab ich auf der Arbeit liegen.)

>
>> Bei der Steuer bekommt man für nen Euro ja nur 25 Cent
>> (je nach Steuersatz) zurück!
> Versteh ich nicht, was ist den das für ein mysteriöser Steuersatz bei
> dem man für jeden Euro (gezahlte Steuer??) 25ct zurückbekommt?

Wenn du 1 Euro Werbungskosten mehr absetzt, heißt das, Du darfst 1 Euro 
mehr steuerfrei verdienen. Für diesen Euro hast Du vorher aber schon 
Steuern gezahlt, nämlich ca 25 Cent (bei nem Steuersatz von 25%). Die 25 
Cent bekommste dann wieder. Ist doch völlig logisch, oder? Wenn Du also 
insgesamt 300 Euro Fahrtkosten pro Monat absetzen könnteste, dürftest Du 
diese 300 Euro zusätzlich steuerfrei verdienen -> Ersparnis von ca 75 
Euro. Falls Dein Arbeitgeber Dir aber die Auslagen ersetzt, kannst Du 
steuerfrei die kompletten 300 Euro bekommen. Da sind also 225 Euro 
Unterschied... Das meinte ich mit "jeder Euro ist dann auch einen Euro 
wert". Hoffe, konnte es jetzt etwas deutlicher erklären.

asdasd schrieb:
> Also ich bekomme bei Ferchau auf 2,5k netto mit 3 Jahren Berufserfahrung
> (inklusive allen zulagen und fahrtkostenzuschuss)

Da liege ich auch ungefähr (mit nem halben Jahr Berufserfahrung).

Peter schrieb:
> @asdasd
> Welche Zulagen ?
> Wie groß ist der Fahrtkostenzuschuss ?
>
> Wenn ich davon mir in München monatsweise eine Unterkunft finanzieren
> muss und mein Erstwohnsitz weit weg ist, relativiert sich einiges.

Wenn man vor Ort eine Zweitwohnung nimmt, bekommt man nich 15,40 Euro 
pro Tag sondern 21,50 pro Übernachtung am Einsatzort.

von Warmweiß (Gast)


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> asdasd schrieb:
>> Also ich bekomme bei Ferchau auf 2,5k netto mit 3 Jahren Berufserfahrung
>> (inklusive allen zulagen und fahrtkostenzuschuss)
Ferchau-Mitarbeiter schrieb:

> Da liege ich auch ungefähr (mit nem halben Jahr Berufserfahrung).

Könntes du das mal näher aufschlüsseln? Hast du eine Zweitwohnung oder 
einen Monsteranfahrweg, um auf so ein Traumnetto als Anfänger zu kommen?

von Mark B. (markbrandis)


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Ferchau-Mitarbeiter schrieb:
> Wenn du "Leihingenieur" bist, zählt das als Einsatzwechseltätigkeit. Das
> heißt, jede Fahrt zur Arbeit zählt wie eine Dienstreise und es kann mit
> dem tatsächlichen Weg (volle Kilometer) gerechnet werden. Als
> Festangestellter bekommst du 30 Cent pro einfachem Kilometer, sprich nur
> die Hälfte deiner tatsächlichen Kilometer können abgesetzt werden.
> (siehe Konz 2010, WISO Sparbuch 2010 etc. Dazu passendes Urteil habe ich
> gerade nicht hier, hab ich auf der Arbeit liegen.)

Bitte hier veröffentlichen, das interessiert mich sehr.

von Ferchau-Mitarbeiter (Gast)


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Mark Brandis schrieb:
> Bitte hier veröffentlichen, das interessiert mich sehr.

War in der Zeitschrift Finanztest, glaube, im November letzten Jahres. 
Dort wird auf ein Urteil hingewiesen, indem bestätigt wird, dass auch 
Leiharbeiter 30 Cent pro Kilometer ansetzen können für Hin- und Rückweg. 
Es wird auf ein Urteil des Bundesfinanzhofs verwiesen mit dem 
Aktenzeichen VI R 21/07. Hoffe, das hilft dir weiter! Ist aber soweit 
ich weiß auch in allen gängigen Steuer-Programmen so umgesetzt, dass man 
bei Einsatzwechseltätigkeit die vollen KM absetzen kann.

Warmweiß schrieb:
> Könntes du das mal näher aufschlüsseln? Hast du eine Zweitwohnung oder
>
> einen Monsteranfahrweg, um auf so ein Traumnetto als Anfänger zu kommen?

Anfahrtsweg wäre egal, Ferchau zahlt 15,40 Euro ab 30 km. Macht nix aus, 
ob du 31 oder 100 km fährst... Ich hab ne Zweitwohnung, bekomme dafür 
21,50 Euro pro Übernachtung... Das macht also schonmal 430 bis 470 Euro. 
Dazu 3210 Euro Bruttolohn und Freistellungsauftrag --> über 2500 Euro 
netto... Habe allerdings ne 40 Std Woche, und da käme man nach IG Metall 
ERA auch ungefähr auf so einen Nettolohn.... (Entgeltgruppe 13)

von asdasd (Gast)


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Naja,

schau doch einfach mal in den Tarifvertrag rein. Den gibts bei der IG 
Metall Gummersbach bzw. hier im Forum.

2333   Brutto Grundgehalt im ersten halben Jahr
867    Qualifikationszulage
3200   Grundgehalt Brutto
XX     Projektzulage
15,40  Fahrtkostenzuschuss für Fernpendler x die Arbeitstage
XX     ausbezahlte Überstunden

von Peter (Gast)


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@Ferchau-Mitarbeiter

21,50 Euro pro Übernachtung (pro Arbeits oder Einsatztag ?) für die 
Zweitwohnung ist ja gut und schön.
Bei pauschalierten Beträgen liegt der schwarze Peter leider beim 
Arbeitnehmer.

Die Reise- und Fahrtkostenregelung ist bei den meisten Dienstleistern 
verbesserungswürdig.
Zum Beispiel, ab welcher Entfernung zum Einsatzort eine Unterkunft 
bezahlt wird.

von Ferchau-Mitarbeiter (Gast)


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Peter schrieb:
> 21,50 Euro pro Übernachtung (pro Arbeits oder Einsatztag ?) für die
>
> Zweitwohnung ist ja gut und schön.

Die 21,50 werden pro Einsatztag bezahlt.

>
> Bei pauschalierten Beträgen liegt der schwarze Peter leider beim
>
> Arbeitnehmer.

Wieso schwarzer Peter?

von Dienstleister (Gast)


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Um es kurz zu machen 45000€ beim Einstieg sind auch beim Diesntleister 
drin. Steuerfreie Zuschläge, Poolfahrzeuge und Zweitwohnung ...ohne 
eigene Kosten und Steuer ebenfalls. Alles jedoch nur zur beruflichen 
Nutzung.

Falls dies nicht gezahlt wird kann man die Tätigkeit beim Kunden als 
"Auswärtige Tätigkeit" steuerlich geltend machen. d.h. Hin-und Rückweg 
ist mit den realen KM-Kosten des Fahrzeugs und für die ersten drei 
Monate jedes Projektes Verpflegungpauschalen absetzbar. Reale KM-Kosten 
liegen bei den meisten Fahrzeugen in den ersten 6Jahren bei 45-55Cent.
Nach 2 Jahren verdiene ich beim Dienstleister 50k€ und habe dieses Jahr 
6k€ Steuererstattung.

Normalerweise 29500€ Netto, mit der Steuerstattung 35500€ Netto.

Das ist vergleichbar mit 62500€ Brutto.

Bei den Kunden bei denen ich arbeite haben nur die Abteilungsleiter mit 
mind.15 Mann unter sich mehr.

Wer sich im Steuerrecht nicht auskennt hat dabei jedoch verloren. Die 
meisten Steuerberater kennen die anzuwendenen Sonderfälle auch nicht. 
Also leiber selbst mit einer guten Software an die Arbeit machen.

von Wilhelm (Gast)


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Dienstleister schrieb:

>Wer sich im Steuerrecht nicht auskennt hat dabei jedoch
>verloren. Die meisten Steuerberater kennen die anzuwendenen
>Sonderfälle auch nicht.

Klar, man hat ja auch zu 99,8% Standardfälle, mit Wohnung und Job vor 
der Haustüre.

Wenn das Steuerrecht schon kompliziert ist: Es wäre ja mal ganz nett, 
wenn die Dienstleister selbst da den Leuten die Tipps gäben und alles 
aufschlüsseln. Sie würden davon selbst profitieren, nämlich in der 
Attraktivität der von ihnen angebotenen Jobs.

Mir selbst ist nur ein Satz noch in Erinnerung: "Wir zahlen ihnen die 
Fahrtkosten direkt selbst. Die dürfen sie in der Steuererklärung dann 
nicht mehr geltend machen."

von Hjklk (Gast)


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Dienstleister schrieb:
> Um es kurz zu machen 45000€ beim Einstieg sind auch beim Diesntleister
> drin. Steuerfreie Zuschläge, Poolfahrzeuge und Zweitwohnung ...ohne
> eigene Kosten und Steuer ebenfalls. Alles jedoch nur zur beruflichen
> Nutzung.
>
> Falls dies nicht gezahlt wird kann man die Tätigkeit beim Kunden als
> "Auswärtige Tätigkeit" steuerlich geltend machen. d.h. Hin-und Rückweg
> ist mit den realen KM-Kosten des Fahrzeugs und für die ersten drei
> Monate jedes Projektes Verpflegungpauschalen absetzbar. Reale KM-Kosten
> liegen bei den meisten Fahrzeugen in den ersten 6Jahren bei 45-55Cent.
> Nach 2 Jahren verdiene ich beim Dienstleister 50k€ und habe dieses Jahr
> 6k€ Steuererstattung.

Das heisst aber wenn die Fahrtkostenzuschläge gezahlt werden kann ich es 
nicht geltend machen ?

von Ferchau-Mitarbeiter (Gast)


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Geltend machen kannst Du dann noch den Unterschied zwischen gezahlten 
Erstattungen vom Arbeitgeber und tatsächlichen Aufwendungen. Kommst Du 
also nicht aus mit den gezahlten Erstattungen und kannst mehr absetzen, 
kannst Du die Differenz ganz normal geltend machen...

Beispiel:
täglicher Weg zur Arbeit 100 km (einfacher Weg), als Arbeitnehmer mit 
Einsatzwechseltätigkeit kannst Du 200 km pro Tag mit 0,30 Cent absetzen
--> 60 Euro pro Tag. Bekommst Du von deinem AG 15,40 Euro bereits 
steuerfrei erstattet, kannst Du bei der Steuererklärung noch die 
Differenz von 44,60 geltend machen. (Angeben musst Du natürlich alles, 
auch die steuerfreien Erstattungen. Das wird dann gegengerechnet...)

von informant (Gast)


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Ferchau ist spitze. Man sammelt viel Berufserfahrung und verdient 
unglaublich gut.

von Mark B. (markbrandis)


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informant schrieb:
> Ferchau ist spitze. Man sammelt viel Berufserfahrung und verdient
> unglaublich gut.

Heute ist nicht der erste April.

von hfghfgh (Gast)


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Nach dem Jahresgespräch bei Ferchau wurde mir eine "Teamleiter"-Stelle 
in Aussicht gestellt. KAnn mir jemand sagen was sich dahinter verbirgt 
und inwieweit das mit finanziellen Verbesserungen verbunden ist ?


Danke

von rummtata (Gast)


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hfghfgh schrieb:
> Nach dem Jahresgespräch bei Ferchau wurde mir eine "Teamleiter"-Stelle
> in Aussicht gestellt. KAnn mir jemand sagen was sich dahinter verbirgt
> und inwieweit das mit finanziellen Verbesserungen verbunden ist ?

bist du sicher, dass du das nicht geträumt hast?

von Zocker_01 (Gast)


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Hallo !

Wenn ich eine aussagefähige Bewerbung zu einer Firma wie Ferschau oder
Brunel sende und dann einen Bewerberbogen bekomme den ich ausfüllen 
soll,
obwohl alle relevanten Daten in meinem Berwerbungsanschreiben stehen ,
so ist das für mich ein K.O. - Kriterium , da bei diesen Firmen in der
Regel Sachbearbeiter/innen zum Einsatz kommen , welche weitab jeder
Fach- und Sachkenntnis sind und eigentlich nur Formulare sortieren 
können.

Hinzu kommt das in Firmen die angemieteten Hilfskräfte von den 
Seelenverkäufern nur dazu eingesetzt werden um die Dreckarbeit zu 
machen,
anspruchsvolle Arbeiten werden nicht von den Vasallen bearbeitet .

Ein Freund von mir war 15 Jahre lang Niederlassungsleiter bei Ferschau , 
bevor er , Klappe wohl zu weit aufgerissen , rausgeflogen ist .

Derartige Firmen kann man vergessen , sind letztendlich nur gut um 
gewisse
" Stillstandszeiten " zu überbrücken , Karriere machen kann man bei 
denen nicht und sich großartige Berufserfahrung aneignen auch nicht , da 
man vom sogenannten Kunden nur mit Arbeiten auf dem Niveau der untersten 
Sprosse beauftragt wird .

Im Augenblick sind von 20 Stellenanzeigen 19 von derartigen 
Seelenverkäufern, welche eigentlich keinen suchen , wohl nur ihre 
Datenbanken füllen wollen . Eine sehr bedenkliche Entwicklung !

von Warmweiß (Gast)


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Zocker_01 schrieb:
> Im Augenblick sind von 20 Stellenanzeigen 19 von derartigen
> Seelenverkäufern, welche eigentlich keinen suchen , wohl nur ihre
> Datenbanken füllen wollen . Eine sehr bedenkliche Entwicklung !

Das ist doch schon seit Ende 2008 so?

von informant (Gast)


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Als Teamleiter bekommt man bestimmt einen Firmenwagen. Ich glaube A4 
oder Passat.

von iiiiii (Gast)


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Ich arbeite zur Zeit auch bei Ferchau;

aber mein Ziel ist es so schnell wie mgl. dort weg zu kommen, da ja 
jeder Zeit die Kündigung kommen kann, wenn ein Projekt zu Ende ist.

Mein gehalt was ich bekomme ist eigentlich recht gut, aber trotzdem eher 
unterdurchnitt: 3350 brutto Anfangs hat ich auch die 21,5 euro pro tag 
bekommen. Aber das hab ich dan wieder sein lassen, da steuerlich nicht 
die doppelte Haushaltsführung gegeben war und diese 21,5 euro auch nur 
auf dieser grundlage gezahlt werden. aber das hat meine vorgesetzte bis 
heute nicht gerafft.

Für mich Stellt als anfänger Ferchau nur eine Brücke dar, nicht für 
ewig.!!


mfg

von Wurst (Gast)


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Ferchau und Brunel sind doch gut. Ab nächstem Jahr sind hier auch
Zeitarbeitsfirmen aus osteuropäischen EU-Ländern zugelassen. Dann wirds
erst richtig lustig.

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