Gehalt Verteidugungsbranche

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Gast #5843496
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Das ist mit IG-Metall EG9 Hauptstufe 35h/Wo durchaus möglich.
Allerdings gibts Hauptstufe erst nach 2 Jahren.
In der Rüstung gibts aber vermutlich andere Zulagen: Verschlusssachen 
etc...
Beitrag #5843505 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5843513 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5843522 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5843530 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5843549
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Jetzt du der Frage:

mister schrieb:
> Sind 5.000 € pro Monat als Entwicklungsingenieur realistisch?

Bei 13,2 Gehältern wären das etwa 70.000 inklusive Zulagen.

Ich  habe einen Bekannten, der 2011 bei Thales in Pforzheim mit 65.000 
einstiegen ist. Universität, guter  Abschluss. Die haben 35h, wie die 
französischen Kollegen. Ansonsten arbeitete man da eher 40h.

Ein anderer Wert eines Absolventen den ich kenne, kommt von 2008. 
Ebenfalls 65.000,- bei Siemens Erlangen glatt ohne Zulagen für 40h GLZ. 
Der hatte einen Abschluss von der FAU. Ein anderer hatte so 57.500 
bekommen, kam von der GSO in Nürnberg.

Leider stagnieren irgendwie die Gehälter, viel mehr ist heute immer noch 
nicht drin, obwohl 10 Jahre weiter.

Habe nicht mehr viel Kontakt zu aktuellen Studenten. Ich weiß nur von 
einem Praktikanten, der bei uns anfangen wollte und Thesis gemacht hat 
(bachelor in Aschaffenburg) dass ihm die Firma 60.000 geboten hat und 
auf 65.000 erhöht hat. Er hat aber weiter im Süden angefangen. Dort gab 
es wohl noch etwas mehr. Ob es 70.000 waren, weiß ich aber nicht.

Die meisten anderen Gehälter, von denen ich lese, sind geringer.
Beitrag #5843551 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #5843579 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5843583
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Weil sie keine Politik wollen. Ok.

Ich meine aber, dass man das durchaus mal stehen lassen kann, gfs OT.

Ich habe eine sehr ausführliche Begründung geliefert, warum wir eine 
Bundeswehr brauchen, warum wir Waffen brauchen und warum ich es 
notwendig finde, das alles in DE zu haben und zu entwickeln. Ich denke, 
dass das einleuchtend ist.

Auch für Pazifisten!
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5843594
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Logikpolizei schrieb:
> Ich meine aber, dass man das durchaus mal stehen lassen kann, gfs OT.
Aber eben schon gar nicht in einem Thread, in dem es klar erkennbar um 
das simple Thema "Gehalt in Rüstungsunternehmen" geht.

Probiert einfach, einen neuen Thread zum "anderen" Thema anzufangen, und 
wenn der dann bei irgendwelchen technischen Bezügen bleibt, dann wird 
der schon laufen. Allerdings haben sämtliche hier gelöschten Posts auch 
im Entferntesten nichts mit "Technik" zu tun. Deshalb wage ich für einen 
derartigen Thread schon eine Prognose.

Und zudem hat der Frager in einem Folgepost unter anderem Namen Öl ins 
Feuer gegossen...

Logikpolizei schrieb:
> Ich habe eine sehr ausführliche Begründung geliefert, warum wir eine
> Bundeswehr brauchen
Genausogut kann man eine sehr ausführliche Begründung liefern, warum man 
keine Bundeswehr braucht. Und dann um diese beiden Standpunkte einen 
Krieg führen.
Beitrag #5843595 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5843743 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5843752
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Logikpolizei schrieb:
> Leider stagnieren irgendwie die Gehälter, viel mehr ist heute immer noch
> nicht drin, obwohl 10 Jahre weiter.

Kann ich nicht bestätigen. Wenn überhaupt könnte das höchstens für die 
Einstiegsgehälter zutreffen, aber danach geht es ja die ersten Jahre 
eh noch rasant nach oben im Gehalt.
Beitrag #5843761 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5843886
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Ingenieur schrieb:
> Kann ich nicht bestätigen. Wenn überhaupt könnte das höchstens für die
> Einstiegsgehälter zutreffen,

Das glaube ich allerdings. Wenn es in 2011 65.000 gab, müssten das heute 
bei nur 2% Teuerungsrate immerhin 76.000 sein. Bei 3% sogar 82.000. Das 
gibt es nirgends. Das liegt aber bei vielen Firmen eben genau an solchen 
automatisierten Steigerungen und der Tatsache, dass die Eingearbeiteten 
und Früheingestiegenen heute bei 100.000 und mehr liegen und zu teuer 
werden.

Deshalb wird an den Jungen gespart. Schlimm und ungerecht, ist aber 
leider so. Ich empfehle, in den Verkauf zu gehen. Da kriegt man Boni 
ohne Ende, Dienstwagen, Telefon und kommt locker auf 25% ... 40% mehr, 
als in der Entwicklung. Man muss nur "schwätze kenne".
Gast #5843897
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Tippgeber schrieb:
> Das liegt aber bei vielen Firmen eben genau an solchen automatisierten
> Steigerungen und der Tatsache, dass die Eingearbeiteten und
> Früheingestiegenen heute bei 100.000 und mehr liegen und zu teuer
> werden.

Warum ist das "zu teuer"? Sie sind ja ihr Geld in der Regel auch wert, 
denn Unternehmen haben schließlich nichts zu verschenken. Das ist 
vielmehr ein gerechter Lohn.

> Deshalb wird an den Jungen gespart. Schlimm und ungerecht, ist aber
> leider so.

Warum ist das schlimm? Die Jungen müssen sich halt eben wie die Älteren 
früher hocharbeiten. Das gehört schon dazu, nicht alles sofort haben zu 
können.

> Ich empfehle, in den Verkauf zu gehen.

Das muss einem aber auch im Blut liegen, sonst wird das eine krachende 
Bruchlandung. Zudem ist da der Druck sehr viel größer als in der 
Entwicklung, da die Leistung einfach messbar ist - wenn die 
Verkaufszahlen nicht stimmen, ist man ganz schnell weg vom Fenster.
Gast #5843935
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> Ich empfehle, in den Verkauf zu gehen.

> Man muss nur "schwätze kenne".

Das wichtigste ist die Verinnerlichung des Vertriebsgeschäfts:

- Anhauen
- Umhauen
- Abhauen!

Auch als Vertriebstriathlon bekannt.

Mit "schwätze" ist da nix gerissen.
Gast #5844109
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Logikpolizei schrieb:
> Ich habe eine sehr ausführliche Begründung geliefert, warum wir eine
> Bundeswehr brauchen, warum wir Waffen brauchen und warum ich es
> notwendig finde, das alles in DE zu haben und zu entwickeln. Ich denke,
> dass das einleuchtend ist.

Ich sehe nirgendwo eine Begründung von dir. Aber wenn ich sowas lese: 
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/norwegen-deutsches-u-boot-auf-grund-gelaufen-a-1267615.html 
ist schon klar, dass nur die Bundeswehr über ausreichend Mittel verfügt, 
all die Schäden beheben zu lassen, die sie verursacht. Würde die 
Bundeswehr abgeschafft, könnte es sich keiner leisten, deren Dreck 
wegzumachen.
Gast #5844115
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Ingenieur schrieb:
> Warum ist das schlimm? Die Jungen müssen sich halt eben wie die Älteren
> früher hocharbeiten. Das gehört schon dazu, nicht alles sofort haben zu
> können.

Ja, es ging aber um die Relationen und darum, dass Anfänger heute viel 
weniger bekommen, als die Älteren damals und infolge der Sparerei 
niemals auf das Gehalt kommen. Es gibt nicht wenige Firmen, in denen 
viele ältere Ingenieure mal in den frühen 80ern mit 60.000 Mark 
angefangen haben und in guten Jahren Gehaltssteigerungen hatten, die im 
Bereich 5% und mehr lagen.

Um 2000 herum lagen die schon bei 55.000 und darüber, während Anfänger 
90.000 DM haben mussten, wenn sie dasselbe Brutto haben wollten, bei 3% 
Teuerung. Die 45.000 gab es aber da schon nicht mehr für alle.

Um 2010 herum lagen die Altingenieure dann bei etwa 80.000. Anfänger, 
die dasselbe wollten wie die 60.000DM in 1985 mussten da €62000 im 
Schnitt haben. Waren aber eher 55.000 und weniger.

Jetzt, wieder 10 Jahre weiter, hat einer, der in 2010 80.000 Euro hatte, 
bei nur 3% Tarifsteigerung locker über 100.000. Das ist wie du sagst, 
angemessen, den Firmen aber ein Dorn im Auge.

Anfänger, die heute soviel bekommen möchten, wie die Anfänger 1985, 
müssten heute mit mindestens 83.000 Euro bekommen, wobei sie viel 
weniger davon hätten, wegen der kalten Progression und gestiegener 
Krankenkassenbeiträge.

Ingenieure, die zwischen 1985 und 2005 gerabeitet haben, bekamen knapp 1 
Mio Euro ausgezahlt, bei durchschnittlich 390.000 netto. Auf 10 Jahre 
später projiziert, müssten das nun wenigstens ein Drittel mehr sein, 
wegen der Geldentwertung. Ist aber nicht:

Ingenieure, die zwischen 1995 und 2015 gerabeitet haben, bekamen nur 
noch 1,25 Mio Euro brutto und wegen der Sozialkosten nur 470.000 netto. 
Es fehlen also etwa 50.000 in der Kasse. Das sind im Monat gut 200,- 
Euro., merkt halt keiner. Ingenieure, die zwischen 2005 und 2025 
gerabeitet haben werden, bekommen etwa 1,5 Mio Euro brutto (von 1,7 
hochgerechnet) und anteilig noch weniger netto.

Die Älteren stehen sich deutlich besser.
Beitrag #5844166 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5844230 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5844289 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5844556
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Sebastian schrieb:
> München Einstieg heute mit EG10a. Nach 6 Monaten wechsel in b.
> Dazu
> Urlaubs,- Weihnachtsgeld, Sonderzulage, Erfolgsbeteiligung.

Ich kenne mich mit den genauen tarifbedingungen nicht aus, deswegen 
evtl. eine "dumme" Frage.
Seit wann gibt es denn zusätzlich zu dem Weihnachts- und urlaubsgeld, 
welches im normalen Tarif gezahlt wird diese Zahlungen nochmal 
zusätzlich? Oder gibt es Tarifgebiete, in denen diese Zahlungen nicht in 
der Tarifvergütung enthalten sind, sodass diese nochmals zusätzlich 
bezahlt werden?
Gast #5844584
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Tarifler schrieb:
> Fragender schrieb:
>> Seit wann gibt es denn zusätzlich zu dem Weihnachts- und urlaubsgeld,
>> welches im normalen Tarif gezahlt wird diese Zahlungen nochmal
>> zusätzlich?
>
> Seit 2019 gibt es das T-ZUG, alternativ kann man 8 Tage Extra-Urlaub
> haben unter bestimmten Voraussetzungen.

Vielen Dank für die Information,

ich selbst arbeite in dem IGBCE Tarif und bei uns gibt es aktuell eben 
nur die ca. 13,x Gehälter ( bis knapp 14), aber eben nicht die genannten 
15,x (bis knapp 16) (mit 2x Weihnats- und Urlaubseld).

Dürft ihr dann beide Weihnats- und Urlaubsgelder zu Uraubstagem 
"tauschen", oder nur das zweite Weihnats und Urlaubsgeld?
Gast #5844586
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Martin schrieb:
> Ja, Verschlusssachen sind geheim.
> ISt das in der Rüstung anders?

Ja, in der Rüstungsbranche wird Geheimnisverat verfolgt und nach StGB 
bestraft (Freiheitsentzug). Und sobald der 'Lebenswandel' des 
Geheimnisträger diesen epressbar (empfänglich für 'Geschenke') macht, 
wird die Sicherheitsfreigabe entzogen.
Gast #5844587
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Martin schrieb:
> Ja, Verschlusssachen sind geheim.
> Nur wieso sollte es dafür Zulagen geben?
> Bei jeder Firma sind die Entwicklungen geheim - ohne Zulagen.
> ISt das in der Rüstung anders?

Ja, in der Rüstungsindustrie unterschreibst du extra Klauseln, die dich 
ins Gefängnis bringen und in den Ruin treiben, wenn dir auch nur das 
kleinste Detail herausrutscht, wenn z.B. irgendjemand davon Wind 
bekommt, dass du einen Kundennamen verraten hast oder den Durchmesser 
einer Schraube genannt hast gegenüber jemandem für den du keine 
schriftliche Authorisierung zum Austausch vertraulicher Informationen 
besitzt.
Das macht die Arbeit richtig angenehm, wenn du vor jeder Frage an einen 
Kollegen erstmal deine Unterlagen wälzen musst, welche Details du mit 
ihm besprechen darfst.
Gast #5844650
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Kriegsgeschädigter schrieb:

> wenn dir auch nur das
> kleinste Detail herausrutscht, wenn z.B. irgendjemand davon Wind
> bekommt, dass du einen Kundennamen verraten hast oder den Durchmesser
> einer Schraube genannt hast gegenüber jemandem für den du keine
> schriftliche Authorisierung zum Austausch vertraulicher Informationen
> besitzt.

Quatsch mit Sosse, Schraubendurchmesser sind keine Staatsgeheimnisse, 
technische details auch nicht. Kannst bei Rüstungsschauen wie der ILA 
Berlin als Besucher ruhig alles aufzeichnen und ausmessen. Was anderes 
sind einige wenige Leistungsparameter des Gesamtsystems, die meisten 
kann man ohnehin in der Wikipedia nachlesen, bspw.: 
https://de.wikipedia.org/wiki/MBDA_Meteor .
Gast #5844668
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> Welche Zulagen gibt es bei Verschlusssachen??
> Habe noch nie davon gehört und im Web finde ich dazu nichts.

Wenn man – nach bestandener Sicherheitsüberprüfung – die übliche
Verpflichtungserklärung zur Verschwiegenheit unterschreibt, dann
gibt’s als Zulage noch die massive Drohung: "... den erwartet eine
Anklage wegen Landesverrats und eine anschliessende Haftstrafe
von bis zu 10 Jahren."
Gast #5844690
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vs_vertraulich schrieb:
> die übliche
> Verpflichtungserklärung zur Verschwiegenheit

Nein, das ist nicht die "übliche Verschwiegenheit" sondern die 
Aufklärung über die Konsequenzen bei Geheimnisverrat. Und nichts was in 
der 'normalen' Industrie als (Betriebs-)Geheimnis gilt, gilt als 
(Staats-)Geheimnis im Sinne des StGB §93. Und Haftstrafe gibt es erst 
bei Verrat von Staatsgeheimnissen, Betriebsgeheimnisse sind pillepalle.

Und ohnehin hat nur ein kleiner Teil der in dieser Branche zivil 
Beschäftigten eine  (Erweiterte) Sicherheitsüberprüfung durchlaufen.
Beitrag #5844860 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5844864 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5844896
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Bei der VS-Überprüfung Stufe 2 muss man nur angeben, ob man Verwandte 
oder Kontakte in der DDR hatte oder ob man schon in Syrien, Iran, 
Afghanistan, Nordkorea etc. war.
Außerdem muss man den Namen und (sofern noch lebend) den Wohnsitz der 
Eltern angeben und eines langjährigen Bekannten (Schulfreund).
Bei Stufe 3 werden diese Personen dann auch tatsächlich besucht und über 
einen ausgefragt.

Toll fand ich auch, dass ich auf Dokumente, die ich selber geschrieben 
habe, keinen Zugriff mehr hatte, nachdem diese in SAP eingespielt waren. 
So musste ich immer mit meinem initialen Word-Dokument arbeiten. Wer 
braucht schon ne Revisionierung?
Gast #5844899
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Mund halten gilt bei vielen Unternehmen ohne zusätzliche Vergütung.
Bei Einstufungen gibt es aber zusätzlich Geld wenn diese mit 
Einschränkungen verbunden sind. Zum Beispiel Reiseeinschränkungen.
Diese Zulagen gibt es für die Dauer der Einschränkungen, also auch dann 
wenn der Betrieb verlassen wird.
Gast #5844917
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klausb schrieb:
> Zum Beispiel Reiseeinschränkungen.
> Diese Zulagen gibt es für die Dauer der Einschränkungen, also auch dann
> wenn der Betrieb verlassen wird.

Klar, dafür das man nicht nach Nordkorea reisen sollte, gibt es Geld ...
wers glaubt wird selig.
Gast #5845669
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Fragender schrieb:
> ich selbst arbeite in dem IGBCE Tarif und bei uns gibt es aktuell eben
> nur die ca. 13,x Gehälter ( bis knapp 14), aber eben nicht die genannten
> 15,x (bis knapp 16) (mit 2x Weihnats- und Urlaubseld).
>
> Dürft ihr dann beide Weihnats- und Urlaubsgelder zu Uraubstagem
> "tauschen", oder nur das zweite Weihnats und Urlaubsgeld?

Um das mal klarzustellen: Das ist natürlich Unsinn, dem ist nicht so. Es 
gibt im IG Metalltarif nur einmal Weihnachts- und Urlaubsgeld pro Jahr, 
dazu noch seit diesem Jahr das tarifliche Zusatzentgelt. Alles zusammen 
ergibt dies nach mindestens drei Jahren Betriebszugehörigkeit den Faktor 
13,525 für zwölf Monate.

Das Missverständnis wäre wohl nicht entstanden, wenn "Sebastian" das 
Urlaubs- und Weihnachtsgeld nicht extra noch einmal aufgeführt hätte. 
Aber wahrscheinlich ist er so stolz darauf, und es klingt nach mehr, 
wenn man die Selbstverständlichkeiten noch mal dazu schreibt.
(Firma: Projektleiter Medizinsoftware) #5848501
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Ingenieur schrieb:
> Alles zusammen
> ergibt dies nach mindestens drei Jahren Betriebszugehörigkeit den Faktor
> 13,525 für zwölf Monate.

Wie kommst du genau auf 13,5?  Wir rechnen mit 13,2 (halbes UG und 0,7 
WG).

Welche Eg zahlt man denn so den Rüstungsingenieuren nach sagen wir 3-5 
Jahren BE?

Besser als in der Medizin?
Beitrag "Re: Bezahlung im Raum Ostalb und Thüringen"
Beitrag #5857723 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5857728 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5857790 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5857860 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5857866 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5858082
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> Autor: Paul A. (wandkletterer)
> Datum: 28.05.2019 07:37

> Die Waffelhersteller sind gute Arbeitgeber.

Die Besten !

Wenn ich mich so umschaue habe ich das Gefühl das wir die Produktpalette 
von denen in nicht allzu ferner Zukunft gebrauchen können.
Gast #5858170
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Zocker_55 schrieb:
> Autor: Paul A. (wandkletterer)
> Datum: 28.05.2019 07:37
>
> Die Waffelhersteller sind gute Arbeitgeber.
>
> Die Besten !
>
> Wenn ich mich so umschaue habe ich das Gefühl das wir die Produktpalette
> von denen in nicht allzu ferner Zukunft gebrauchen können.

Für was zum Teufel brauchst du in Zukunft unbedingt Waffeln?
Es gibt doch nun wirklich mehr als genügend alternative Süßspeisen, die 
ebenfalls als Dessert serviert werden können.
Gast #5858273
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Ingenieur schrieb:
> Für was zum Teufel brauchst du in Zukunft unbedingt Waffeln?
> Es gibt doch nun wirklich mehr als genügend alternative Süßspeisen, die
> ebenfalls als Dessert serviert werden können.

Der Trend geht generell weg von Süßspeisen hin zu fettreicher Nahrung 
(Omega3).
Das sollte er echt mal in sich gehen.
Gast #5858735
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Auf Bewerbungsreise in Bremen habe ich - man hat ja nichts zu verlieren 
- auch mal eine Standardbewerbung an sämtliche Sklavenhändler 
verschickt.

Und wie erwartet war jede angebotene Stelle bei Rheinmetall oder Atlas 
Elektronik. "Sie bauen keine Waffen, sondern nur Trägersysteme!", ja ne, 
is klar!

Kein Wunder, dass alle Stellen der Leihbuden von denen sind - wer möchte 
da schon hin!? Man stelle sich vor, man muss sich irgendjemanden 
vostellen. "Und was machst du so?". "Ich baue Waffen!".
Gast #5859641
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Heinrich schrieb:
> Anonym schrieb:
> Man stelle sich vor, man muss sich irgendjemanden vostellen. "Und was
> machst du so?". "Ich baue Waffen!".
>
> Wo ist das Problem? Ich würde es spannend finden.
> MfG

Dann bist du aber die Ausnahme von der Regel. Normale Menschen werden 
sich angewidert von dieser Person abwenden, die ganz offensichtlich kein 
Problem damit hat, gegen Geld aktiv daran mitzuarbeiten irgendwelche 
Menschen zu töten. Damit wirst du keine Frau (oder Mann) auf einer Party 
positiv beeindrucken.
Gast #5859658
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Ingenieur schrieb:
> Dann bist du aber die Ausnahme von der Regel. Normale Menschen werden
> sich angewidert von dieser Person abwenden, die ganz offensichtlich kein
> Problem damit hat, gegen Geld aktiv daran mitzuarbeiten irgendwelche
> Menschen zu töten. Damit wirst du keine Frau (oder Mann) auf einer Party
> positiv beeindrucken.

In deinen Kreisen stellt man das auch anders dar. Man arbeitet an der 
Reduzierung des Klimawandels in dem man nachhaltige Lösungen zur 
Überbevölkerungsproblematik entwirft, leider darf man nicht in die 
Details gehen aufgrund von Betriebsgeheimnissen.
Gast #5859659
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Ingenieur schrieb:
> Dann bist du aber die Ausnahme von der Regel. Normale Menschen werden
> sich angewidert von dieser Person abwenden, die ganz offensichtlich kein
> Problem damit hat, gegen Geld aktiv daran mitzuarbeiten irgendwelche
> Menschen zu töten. Damit wirst du keine Frau (oder Mann) auf einer Party
> positiv beeindrucken.

Bisher wurden alle Kriege von Politikern und nicht von Waffenherstellern 
angezettelt. Und ein Land ohne Waffen und ohne Militär hat sich mit 
dieser Entscheidung sofort selbst zerstört.
Gast #5859668
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ohne Account schrieb:
> Bisher wurden alle Kriege von Politikern und nicht von Waffenherstellern
> angezettelt.

Na dann kann man ja ruhigen Gewissens weiter neue perfide Methoden zur 
effektiven Tötung von Menschen entwickeln. Die Politik hat ja die 
Verantwortung. Und im Zweifel hat man nur Befehle befolgt. Alles 
paletti!
#5859770
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Ingenieur schrieb:
> Dann bist du aber die Ausnahme von der Regel. Normale Menschen werden
> sich angewidert von dieser Person abwenden, die ganz offensichtlich kein
> Problem damit hat, gegen Geld aktiv daran mitzuarbeiten irgendwelche
> Menschen zu töten. Damit wirst du keine Frau (oder Mann) auf einer Party
> positiv beeindrucken.

Wieder die typisch grüne Schizophrenie. Man streicht die deutschen 
Rüstungsausgaben zusammen und steckt das Geld lieber in Flüchtlinge und 
Entwicklungshilfe, spielt dabei den Moralapostel und lässt sich 
gleichzeitig von den Amis beschützen, denen man dann wiederum wegen der 
höheren Rüstungsausgaben Kriegstreiberei vorwirft. Dann hetzt man als 
guter Grüner noch gegen Putin und spielt den Kraftmeier, obwohl die 
russische Armee die Bundeswehr in ihrem aktuellen Zustand mit 
Leichtigkeit zermalmen würde.

Warte mal ab, wenn Trump ernst macht und aus der NATO austritt. Dann 
wird es richtig teuer. Für eure geliebten Flüchtlinge wird dann kein 
Geld mehr übrig bleiben.

Wenn ich noch Geld gehabt hätte, hätte ich schon vor langer Zeit in 
deutsche Rüstungsaktien wie Rheinmetall investiert. Leider ist auch bei 
mir das Geld noch begrenzt, so dass ich nicht auf allen Hochzeiten 
tanzen kann. Rheinmetall hat sich seither jedenfalls fast verdoppelt, 
SFC Energy als Anbieter von Brennstoffzellentechnologie für die 
Bundeswehr fast verdreifacht.

Nato-Austritt Amerikas würde Europa mehr als 350 Milliarden Dollar 
kosten

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/usa-nato-austritt-wuerde-350-milliarden-dollar-kosten-16180384.html
Gast #5859830
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F. B. schrieb:
> Wieder die typisch grüne Schizophrenie.

Es ging hier gerade um die gesellschaftliche Akzeptanz einer solchen 
beruflichen Tätigkeit, und du fängst wieder mal mit Politik an. Was soll 
das, was läuft bei dir falsch? Zudem ist eine politische Diskussion hier 
im Forum zu Recht nicht gerne gesehen, daher werde ich auf deinen Sermon 
erst gar nicht eingehen.

F. B. schrieb:
> Leider ist auch bei
> mir das Geld noch begrenzt, so dass ich nicht auf allen Hochzeiten
> tanzen kann.

Du bist arbeitslos und konntest dir von deinen paar Kröten höchstens 
einen Kasten Oettinger für den Vatertag kaufen, so sieht's aus. Das 
Finanzgenie nimmt dir kein vernünftig denkender Mensch ab, so wie du 
dich im Forum präsentierst.
Gast #5859939
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Ingenieur schrieb:
> Heinrich schrieb:
>> Anonym schrieb:
>> Man stelle sich vor, man muss sich irgendjemanden vostellen. "Und was
>> machst du so?". "Ich baue Waffen!".
>>
>> Wo ist das Problem? Ich würde es spannend finden.
>> MfG
>
> Dann bist du aber die Ausnahme von der Regel. Normale Menschen werden
> sich angewidert von dieser Person abwenden, die ganz offensichtlich kein
> Problem damit hat, gegen Geld aktiv daran mitzuarbeiten irgendwelche
> Menschen zu töten. Damit wirst du keine Frau (oder Mann) auf einer Party
> positiv beeindrucken.


Ingenieur schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Wieder die typisch grüne Schizophrenie.
>
> Es ging hier gerade um die gesellschaftliche Akzeptanz einer solchen
> beruflichen Tätigkeit

Und die ist meiner Erfahrung nach ganz passabel. Jedenfalls hat sich 
niemand dran gestört wenn ich erzählt habe, wie ich seinerzeit als 
Werkstudent die Entwicklung und Fertigung des A400M unterstützt habe. 
Eher war das Gegenteil der Fall.
Gast #5859955
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Wühlhase schrieb:
> Und die ist meiner Erfahrung nach ganz passabel.

Das glaube ich dir sogar. Natürlich ist die Akzeptanz auch sehr abhängig 
von den gesellschaftlichen Kreisen, in denen man sich bewegt. In meinem 
Freundes- und Bekanntenkreis würde deine Geschichte wohl anders 
aufgenommen werden.
Oder aber, auch eine Möglichkeit: Deine Gesprächspartner haben gar nicht 
gecheckt, dass es sich beim Airbus A400M um ein Militärflugzeug handelt. 
;-)
#5860006
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Ingenieur schrieb:
> Dann bist du aber die Ausnahme von der Regel. Normale Menschen werden
> sich angewidert von dieser Person abwenden, die ganz offensichtlich kein
> Problem damit hat, gegen Geld aktiv daran mitzuarbeiten irgendwelche
> Menschen zu töten. Damit wirst du keine Frau (oder Mann) auf einer Party
> positiv beeindrucken.

Doch, die Spionin wird dich richtig geil finden und an dir kleben 
bleiben wie die Fliege an der Leimrolle.
Gast #5860009
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Ingenieur schrieb:
> Wühlhase schrieb:
>> Und die ist meiner Erfahrung nach ganz passabel.
>
> Das glaube ich dir sogar. Natürlich ist die Akzeptanz auch sehr abhängig
> von den gesellschaftlichen Kreisen, in denen man sich bewegt.

Nun, in meinen Kreisen kommt jeder für seinen Lebensunterhalt selber 
auf, man übernimmt Verantwortung für sein Tun und Schaffen und ist damit 
beschäftigt, dieses Land halbwegs lebenswert zu halten. Jedenfalls 
soweit es noch möglich ist.
Gast #5860016
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ohne Account schrieb:

> Bisher wurden alle Kriege von Politikern und nicht von Waffenherstellern
> angezettelt. Und ein Land ohne Waffen und ohne Militär hat sich mit
> dieser Entscheidung sofort selbst zerstört.

Bist du ein Kriegshetzer und Lakai der Kriegsgüterindustrie? Oder kann 
es sein, dass du zu blöd bist, weil du glaubst, dass Politiker einfach 
einen Krieg anzetteln können. Das geht geht nur, wenn sie bereits Waffen 
haben und eine Bevölkerung, die, - so wie du? - auf Mord und Totschlag 
stehen und sich gerne für die herrschende Klasse verheizen lassen (siehe 
u. a. die Deutchen in WK I & WK II). kwt
Gast #5860025
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Wühlhase schrieb:
> Nun, in meinen Kreisen kommt jeder für seinen Lebensunterhalt selber
> auf, man übernimmt Verantwortung für sein Tun und Schaffen und ist damit
> beschäftigt, dieses Land halbwegs lebenswert zu halten. Jedenfalls
> soweit es noch möglich ist.

Das ist in meinen Kreisen aber ganz genauso.
Gast #5863433
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Ingenieur schrieb:
> Normale Menschen werden
> sich angewidert von dieser Person abwenden, die ganz offensichtlich kein
> Problem damit hat, gegen Geld aktiv daran mitzuarbeiten irgendwelche
> Menschen zu töten.

Das halte ich für zu weit hergeholt! Mein Arbeitgeber produziert auch 
Systeme, die in die Verteidigungsbranche einfließen und sie sind auch 
nur dafür produziert. Aufträge eben.

Glaubt hier irgendjemand, dass es weniger Kriege gäbe, wenn im Land 1 
oder 2 Ingenieure ihren Dienst versagen?


>Gehalt Verteidigungsbranche
83.000 als Softwareentwicklerin für Steuerungstechnik und Data 
Management nach 10 Jahren Berufserfahrung.
Gast #5881907
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Ingenieur schrieb:
> Warum ist das "zu teuer"? Sie sind ja ihr Geld in der Regel auch wert,
> denn Unternehmen haben schließlich nichts zu verschenken. Das ist
> vielmehr ein gerechter Lohn.

Sicher, stimme ich zu. Aber die Personalabteilungen sehen es nicht so. 
Die kriegen vorgeschrieben, wieviel jemand kosten darf und fertig.

Hatte mich mal bei ATLAS beworben: Absoluter Witz. Die wollen einem 
erfahrenen Ingenieur 75.000 anbieten.
Gast #5890164
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Jo S. schrieb:
> Julia D. schrieb:
>> 83.000 in A? Ist das der Durchschnitt oder ist das dem hohen Gehalt in CH zu
> verdanken?

Vielleicht doch die Branche, könnte man denken. Dem ist aber nicht so. 
Die Kriegsbranche zahlt nicht besser, als andere auch. Muss sie auch 
nicht.

Beispielangebot für einen Softwareentwickler bei ATLAS in Bremen: 80k 
p.a.

Bei dem Betrag ist der Personalberater ausgestiegen. Mehr will die Firma 
nicht ausgeben. Es wird aber auch nur einer gesucht, das mindestens 5 
Jahre Erfahrung hat. Zielalter 30..35.

Ein Kollege ist bei der Bruderfirma RM. Der hat 100k, macht aber 
Projektleitung.
Gast #5890190
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Hans schrieb:
> Hatte mich mal bei ATLAS beworben: Absoluter Witz. Die wollen einem
> erfahrenen Ingenieur 75.000 anbieten.

Das ist tatsächlich viel zu wenig, aber manche Unternehmen versuchen es 
halt einfach, und haben teilweise auch noch Erfolg damit; irgendein 
Billigheimer findet sich dann meistens doch.
Gast #6081761
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Anonym schrieb:
> Und wie erwartet war jede angebotene Stelle bei Rheinmetall oder Atlas
> Elektronik.
Die Schwierigkeit bei ATLAS und RHEINMETALL ist nicht primär, dass sie 
Waffentechnik bauen. Viele Ingenieure bauen etwas, was indirekt in der 
Waffentechnik eingesetzt wird, z.B. Verbindungs-, Netzwerk- und 
Messtechnik. Das gilt sogar für open source Projekte, wo sich Ingenieure 
von RDE immer wieder gerne bedienen. Ich hatte dazu bereits eine 
Initiative gestartet, auf den einschlägigen Plattformen einen Marker 
einzuführen, der angbibt, ob das jeweilige Projekt für Waffen benutzt 
werden darf oder nicht.

Nein, das Problem ist in beiden Firmen das Betriebsklima! Die kriegen 
schon ihre Bewerbungen, keine Angst und hätten Mitarbeiter genug. Da 
reichen 5-10 Neueinstellungen im Monat, um die normale Fluktuation zu 
ersetzen. Bei 1000 MA sind ja immer so 5% im Vorrentenalter und müssen 
ersetzt werden. Entscheidend ist damit, wieviele dort weggehen.

Tatsächlich gibt es dort viele, die es da nicht aushalten, was zum einen 
an der runtergekommenden Umgebung liegt. Bremen ist an sich schon nicht 
so dolle, aber der Stadtteil ist eher einer der schlechteren:

Beitrag "Re: Atlas Elektronik als Arbeitgeber"

Zum anderen liegt es aber auch an dem Verhalten der dortigen 
Führungsetage. Kein richtiger Tarifvertrag, Gehälter nach Gusto, hoher 
Arschkriecheffekt bei Beurteilungen, viele lokale Fürsten in den 
Abteilungen, die sich für etwas besseres halten und sich benehmen, wie 
Ludwig der 14.! Dazu kommen einige Kollegen, die von moderner 
Menschenführung noch nichts gehört zu haben scheinen und Personen, mit 
denen sie direkt nichts zu tun haben, von oben herab und gleichgültig 
behandeln. Also bilden sich Inseln und Seilschaften die bedingungslos 
zusammenhalten und sich und ihre Freunde gegen andere verteitigen. 50% 
des Tagesgeschäftes bestehen darin, sich Probleme vom Hals zu halten und 
anderen zuzuschieben. Die anderen 50% werden darauf verwendet, 
irgendetwas von dem, was einem die Bosse aufladen, wegzuschaufeln. Der 
Stressfaktor ist gewaltig! Die Leute sind vielfach stark überlastet und 
unter Leistungsdruck. Heraus kommt dann wie so oft eher weniger. Vieles 
wird nicht fertiggestellt, sondern hingefummelt und als "fertig" 
geliefert. Aufkommende Defizite werden geschickt anderen zugeschoben.

Alle, die ich vom Studium her kenne und dort angefangen haben, sind auch 
ausnahmslso wieder weg!

Als Sprungbrett ist das ganz nett, aber langfristig sucht man sich etwas 
Besseres.

Dufiguf schrieb:
> Für Bremen ist das ein ordentliches Gehalt. Bei Rheinmetall oder OHB
> gibt es deutlich weniger.
Kommt drauf an. Die wichtigen Leute bei RHEINMETALL kriegen locker 500k 
p.a. und auch Bereichs- und Abteilungsleiter liegen noch bei 200k. Bei 
den normalen Ingenieuren wird gespart. Einige Alte, die schon seit 30 
Jahren dort sind, haben noch jenseits der 100k, aber der Nachwuchs 
arbeitet für oft nicht mehr, als 50k. Auch nach 3 Jahren sind nicht mehr 
drin, als 65k.

Deshalb schleppen sie viele Zeitarbeiter und Scheinselbständige an. Die 
Projektvermittler gehen dort ein und aus.

Bei ATLAS ist das aber schon vor Jahren hochgekocht und geplatzt, 
deshalb darf dort kaum noch ein externer rein. Die Folge ist Auslagerung 
bis zum geht nicht mehr. Jeder Pinselstrich, der ein bischen mehr 
erfordert, also dort ein Praktikant in der Werkstatt leisten kann, wird 
fremdbeauftragt.

Gefragt sind da auch nur Fachidioten, die eine ganz bestimmte Sache, die 
gerade gebraucht wird, am Besten und am Billigsten anbieten.

Die besten Chancen haben da die, die in der Umgebung aufgewachsen sind 
und mangels Alternativen mit wenig Geld zufrieden sind.

Bei RDE und ATLAS arbeiten meistesn die, die es nicht zu Mercedes 
gepackt haben :-D
Gast #6099309
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Die aktuelle Lage macht auch deutlich, weshalb eine handlungsfähige 
Armee Voraussetzung für den Erhalt und die Durchsetzung 
freiheitlich-demokratischer Grundwerte ist. Und warum jeder von der 
Verteidigungsindustrie profitiert.
Gast #6099415
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Tobias N. schrieb:
> Einige Alte, die schon seit 30 Jahren dort sind, haben noch jenseits der
> 100k, aber der Nachwuchs arbeitet für oft nicht mehr, als 50k. Auch nach
> 3 Jahren sind nicht mehr drin, als 65k.

Das ist tatsächlich bitter. Aber Geld ist ja nicht alles - nur klingen 
die anderen Details zu den Arbeitsbedingungen auch nicht gerade 
verlockend. Hinzu kommen moralische Bedenken, in dieser Branche zu 
arbeiten.
Gast #6100334
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Qwertz schrieb:
> Tobias N. schrieb:
>> Einige Alte, die schon seit 30 Jahren dort sind, haben noch jenseits der
>> 100k, aber der Nachwuchs arbeitet für oft nicht mehr, als 50k. Auch nach
>> 3 Jahren sind nicht mehr drin, als 65k.
>
> Das ist tatsächlich bitter. Aber Geld ist ja nicht alles

Und ohne Geld ist alles nichts.
Gast #6100427
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> Hinzu kommen moralische Bedenken, in dieser Branche zu
arbeiten.

Unpassender Ansatz. Passender waere :
- Du bist Europaer und bist stolz darauf.
- Europa ist toll, es gibt keine bessere Region
- Es ist toll wie Europa anderen Weltregionen
   helfen kann und hilft
- Es ist wichtig Europa und andere Regionen
   zu beschuetzen
- Es ist toll, das deine Firma dabei hilft Europa
   und andere zu beschuetzen
- Es ist toll bei dieser Firma arbeiten zu duerfen

Vereinfacht :
- Europa ist cool
- Beschuetzen ist cool
- deine Firma ist cool
- du bist cool
Gast #6100511
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Ich würde sogar so weit gehen, die europäische Verteidigungsindustrie 
gar nicht mehr als solche zu bezeichnen. Es gebietet sich, hier eher von 
einer Friedensindustrie zu sprechen. Wenn deren Güter so gut wie 
ausschließlich für Stabilisierungsmissionen gefertigt werden, ist das 
durchaus legitim.
Gast #6100653
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Defence 4.0 schrieb:
> Es gebietet sich, hier eher von
> einer Friedensindustrie zu sprechen. Wenn deren Güter so gut wie
> ausschließlich für Stabilisierungsmissionen gefertigt werden, ist das
> durchaus legitim.

Du meinst die 300 Panzer, die man an die Saudis liefern wollte, sollten 
nur den Frieden sichern?
Gast #6100674
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Man könnte die weltweite Rüstungsindustrie auch als 
Subventionsabgriffskoalition bezeichnen. Schließlich werden >90% aller 
Rüstungsgüter von Steuergeldern bezahlt, in Deutschland beim Export oft 
noch von Steuergeldgarantien abgesichert...

Man kann es aber auch lassen, und einfach mal bei "Rüstungsgüter" oder 
"Waffen" (oder wie im Gesetzestext "Kriegswaffen") bleiben, statt 
dauernd den Neusprechgerator "Verteidigungsgerät", "robuste 
Abschreckungstechnologie" oder "militärisches Gerät" zu bemühen.

MfG, Arno
Gast #6100698
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vn nn schrieb:
> Defence 4.0 schrieb:
> Es gebietet sich, hier eher von
> einer Friedensindustrie zu sprechen. Wenn deren Güter so gut wie
> ausschließlich für Stabilisierungsmissionen gefertigt werden, ist das
> durchaus legitim.
>
> Du meinst die 300 Panzer, die man an die Saudis liefern wollte, sollten
> nur den Frieden sichern?

In den internationalen Beziehungen gibt es kein Schwarz-Weiß. Wer heute 
noch Freund war, kann morgen schon Gegner sein. Und übermorgen schon 
wieder Freund. Frieden herrscht zumeist aus der Perspektive der Akteure, 
die sich in einem Konflikt durchgesetzt Hagen.
Gast #6100753
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Ich hatte auch einmal mit einer Stelle bei einem Zulieferer für die 
Rüstungsindustrie geliebäugelt. Letztendlich hat mich die notwendige 
Sicherheitsüberprüfung abgeschreckt, die ab Niveau SÜ2 (wird fast immer 
verlangt) kein Selbstläufer ist.
Hier genügt es nicht mehr, nichts verbrochen zu haben und in finanziell 
geordneten Verhältnissen zu leben, sondern es wird u.a. auch nach Reisen 
in bestimmte Länder gefragt. Darunter sind nicht nur die bekannten 
Schurkenstaaten, sondern z.B. auch China, Russland und sogar europäische 
Länder.

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/themen/sicherheit/staatenliste-anleitung-sicherheitserklaerung.pdf;jsessionid=B88E8F06DD1E3348BE07D6ACBC55AAD8.1_cid364?__blob=publicationFile&v=9

In zwei der aufgelisteten Ländern war ich damals bereits einmal.
Auch eine einmal erteilte SÜ kann wieder entzogen werden, auch ohne sich 
etwas zuschulden kommen zu lassen, was i.a. dann zur Entlassung führt.

Letzendlich kann Dich sogar die falsche Frau/Freundin den Job kosten:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/angst-vor-spionage-heirat-mit-chinesin-ingenieur-gefeuert-a-780478.html

Das war für mich ein KO-Kriterium, ich habe nun mal keine Lust, mir von 
meinem Arbeitgeber vorschreiben zu lassen, wohin ich reisen und wen ich 
heiraten darf.
Gast #6100759
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Wenn man den Mitarbeiter vorab über eine SÜ informiert, dann finde ich 
das durchaus fair. Unfair wäre nur eine „inoffizielle“ SÜ, ohne den MA 
darüber in Kenntnis zu setzen. Aber so etwas macht keiner.
Gast #6101112
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Weltlage schrieb:
> Wenn man den Mitarbeiter vorab über eine SÜ informiert, dann finde ich
> das durchaus fair. Unfair wäre nur eine „inoffizielle“ SÜ, ohne den MA
> darüber in Kenntnis zu setzen. Aber so etwas macht keiner.

Ohne Zustimmung des MA kann keine Sicherheitsüberprüfung durchgeführt 
werden, schließlich muss dieser den Antrag unterschreiben.
Das Problem ist nur, dass durchaus ein Risiko besteht, die SÜ nicht zu 
bestehen, was dann i.a. zur Kündigung führt. Das kann auch später 
passieren, da die Überprüfung regelmäßig wiederholt werden muss. Das 
dürfte den absoluten Karriere-GAU bedeuten, da man auch bei anderen 
Arbeitgebern als "unsicherer Kandidat" gelten würde.

Letzendlich muß jeder selber entscheiden, ob er das Risiko und die 
Einschränkungen seiner Freiheit in Kauf nimmt. Dies sollte aber durch 
eine entsprechende Bazahlung kompensiert werden. Ein Pilot muss auch mit 
dem Risiko leben, wegen eines nicht bestandenen Medicals nicht mehr 
fliegen zu dürfen.
(Firma: Projektleiter Medizinsoftware) #6135811
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Mike schrieb:
> Darunter sind nicht nur die bekannten
> Schurkenstaaten, sondern z.B. auch China, Russland und sogar europäische
> Länder.

Die waren zu meiner Zeit aber kein Problem. Es wird nur hinterfragt und 
man muss angeben, was man da gemacht hat. Gfs gibt es Rückfragen. Wenn 
du dahin zum Reisen, oder wie ich zum Sport gefahren bist, ist das kein 
Problem.

Es ist aber schon eine Weile her, dass ich oliv unterwegs war. Gfs hat 
es sich verändert?
Beitrag #6157972 wurde von einem Moderator gelöscht.
(Firma: Projektleiter Medizinsoftware) #7774458
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Qwertz schrieb:

"Sie müssen keine Bedenken haben, ich war im Sommerurlaub nur zum Skifahren in Nordkorea." - "Okay, alles klar, sie haben den Job".

Ganz sicher nicht. Aber Reisen nach Russland waren zum Zeitpunkt des Beitrags 2020 noch kein Problem. Das ist inzwischen anders! Man ist aufgewacht.

Jetzt aber zum Thema:

mister schrieb:

Welchen Gehalt als Masterabsolvent kann man in der Rüstungsindustrie verlangen? Sind 5.000 € pro Monat als Entwicklungsingenieur realistisch?

Das sind so 65k - für 40h war das 2019 durchaus realistisch. Heute ist das noch um so mehr der Fall, allerdings bekommt man leider kaum mehr.

Ich empfehle nach wie vor Medizintechnik! Ich habe mich vor 10 Jahren von der Verteidigungsbranche losgelöst und bin konzernintern in die MED gewechselt. Habe es nicht bereut.

Auszug aus einen anderen thread:


Studium : Uni Karlsruhe 1998 - 2003 Alter : 46 Erfahrung : Medizingeräteentwicklung nach MPG Fachgebiet : Elektronik und Software

Angaben zur Firma:

Firma : n.n. Region : Region Stuttgart / Ulm Mitarbeiter : 410 am Standort, 1.900 weltweit Erreichbark. : ok


Angaben zur Stelle:

Funktion : Projektleiter für Medizingeräteentwicklung Führung : technisch, teils disziplinarisch, SCRUM PO Tätigkeit : Lastenhefte, Kundenabstimmung, Product Owner Arbeitszeit : 40.0 GLZ Ü.-Stunden : keine Urlaub : 30 Tage Gehalt : 150.000 + jährliche Boni im Bereich 7k-10k Sonstiges : Dienstwagen

Kürzlich neu angetreten, weil die geschätzte Partnerin ein besseres Angebot aus AT nicht mitgehen wollte.

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7774578
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Robert K. schrieb:

Ich empfehle nach wie vor Medizintechnik! Ich habe mich vor 10 Jahren von der Verteidigungsbranche losgelöst und bin konzernintern in die MED gewechselt. Habe es nicht bereut.

Ist das so ein Konzern, der zum einen Landminen verkauft und zum anderen mit 'ner Tochterfirma Prothesentechnik anbietet? ... Schon geil.

Schön'n Freidach.

Gast #7796832
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DAs einzige worüber man immer mit Sicherheit sagen kann "Stimmt" bei Diskussionen über Gehälter in Foren:

Die Leute lügen sie höher als sie sind ...

Denn sonst würde man ja nicht als der supeprtolle hippe gut bezahlte Ing da stehen der man gerne wäre ...

:P

(Firma: Starfleet) #7796846
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DAs einzige worüber man immer mit Sicherheit sagen kann "Stimmt" bei Diskussionen über Gehälter in Foren:

Die Leute lügen sie höher als sie sind ...

Wenn die Gehälter aus einer Firma mit Tarifvertrag kommen (In der Branche defense häufig der Fall) kann man die Gehaltsangaben relativ leicht auf Plausibilität überprüfen.

Und in manchen Kreisen ist es eher üblich, sein Gehalt nach unten zu lügen resp. die Steuern/Abgaben hoch zu betonen, so dass man sich schön als Opfer der Ausbeutung darstellen kann und fleißig Mitleid einsammelt.

Gast #7796866
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Bradward B. schrieb:

Und in manchen Kreisen ist es eher üblich, sein Gehalt nach unten zu lügen resp. die Steuern/Abgaben hoch zu betonen, so dass man sich schön als Opfer der Ausbeutung darstellen kann und fleißig Mitleid einsammelt.

Hm, Ansichtssache. Erfahrungsgemäß bekommt man hohe Gehälter weil man eine entsprechende Gegenleistung erbringen kann. Häufig weil man Jahre seines Lebens von Wasser und Brot gelebt hat und sich weitergebildet hat, während andere das schnelle Geld in der Frittenbude verdienten.

Nun, da der Frittenschmied immer noch Mindestlohn bekommt, der Staplerfahrer immer noch preislich gegen jeden bestehen muss der mit einer mehrtägigen Schulung seinen Job machen kann, findet er es absolut empörend das der 'Streber' die 'Spaßbremse' der 'Langweiler' mit dem ihm eigenen Fleiß und Know How schnell aufgestiegen ist. Und weil er etwas kann, das nicht jeder kann, für das Unternehmen einen Wert darstellt den man hegt und pflegt und an sich binden will, weil man viel Geld durch ihn verdient, sieht sein Gehaltscheck eben sehr rosig aus.

Und nun kann der Frittenschmied überhaupt nicht nachvollziehen, warum der Streber über mehrere Tausend Euro Steuern und Sozialabgaben für Arbeitsscheue, Geringverdiener, Bildungsferne und Zugereiste keine rechte Freude empfinden kann. Was für eine widerwärtige Anspruchshaltung, mehr haben zu wollen, nur weil man sich sein ganzes Leben lang voll reingehängt hat, statt Party, Malle und TV. Ja, ganz ekelhaftes Pack, diese Besserverdiener....

Wer aber noch viel lauter jammert als die Besserverdiener: Bezieher von Sozialleistungen! Welch Frechheit das einem Wohngeld gestrichen wird, nur weil man fett dazuverdient hat! Die Arbeitsunfähigkeitsrente wird gekürzt, weil man stramm auf Steuerkarte geabeitet hat (?!?) Das Bürgergeld reicht nicht für Kippen, Alk UND Essen! Die ARGE will einem dazu zwingen eine Job anzunehmen, nur weil man jung, gesund und arbeitsfähig ist. Was erdreisten die sich?

Und dann jammern diese Geldsäcke auch noch rum, das sie mit ihren drastischen Abzügen dieses ganze Wunschkonzert bezahlen müssen.

Und der Gipfel der Frechheit: Da rackern Familien über Generationen und bauen sich was auf. Und dann geht es deren Nachwuchs einfach so besser als einem Unterschicht Balg in der Problemzone der Stadt wo 80% Sozialleistungen in Anspruch nehmen. Das geht ja mal garnicht! Was hat der kleine Sack denn schon geleistet, jetzt einfach so in ein warmes Nest zu fallen? Das muss solchen Leuten aber sofort alles weggenommen werden. Schliesslich gint es so viele Bürgergeldempfänger die keine Lust auf Arbeit haben, und die haben schliesslich auch Wünsche die sie sich erfüllen wollen.

Schliesslich arbeit der Frittenschmied doch viel härter, als der Privatschüler mit BWL Studium, der nur so ein wenig auf der Tastatur herumklackert und so Zeugs macht mit Zahlen und so, was eh kein Schwein versteht. Also das der mehr bekommt als der Frittenschmied ist ja sowas von ungerecht!

(Firma: Starfleet) #7796880
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Schliesslich gint es so viele Bürgergeldempfänger die keine Lust auf Arbeit haben, und die haben schliesslich auch Wünsche die sie sich erfüllen wollen.

Ne "keine Lust" war gestern, die heutige Generation hat "Angst durch Arbeit krank zu werden": https://www.welt.de/vermischtes/article250446710/Markus-Lanz-Chefin-der-Gruenen-Jugend-Wir-wollen-nicht-krank-werden-durch-Arbeit.html

(Firma: Projektleiter Medizinsoftware) #7798616
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Michael schrieb:

Erfahrungsgemäß bekommt man hohe Gehälter weil man eine entsprechende Gegenleistung erbringen kann.

+1

Häufig weil man Jahre seines Lebens von Wasser und Brot gelebt hat und sich weitergebildet hat, während andere das schnelle Geld in der Frittenbude verdienten.

+1

Ich habe bis zum 28. Lebensjahr nur von Studentenjobs gelebt, weil ich zu einer Zeit fertig wurde, wo Wirtschaftsflaute war. Da musste man sich durchbeißen, während manche Abgänger des Gymnasiums schon Teamleiter für irgendetwas waren.

Ich bin nicht sicher, ob ich die überholt habe. Ich weiß nur eins: Mir macht mein Job Spass.

#7799103
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Robert K. schrieb:

Ich habe bis zum 28. Lebensjahr nur von Studentenjobs gelebt, weil ich zu einer Zeit fertig wurde, wo Wirtschaftsflaute war. Da musste man sich durchbeißen, während manche Abgänger des Gymnasiums schon Teamleiter für irgendetwas waren.

Wie langen haben Sie denn studiert? Wehrpflicht gibt's ja auch noch mehr. Ich musste noch zum Bund und war mit 26 fertig. Habe mein Studium durchgezogen, hatte auch eine HiWi-Stelle. Kartons im Supermarkt einsortieren, kam bei mir nicht in Frage. Ich wollte ja das Gelernte auch direkt umsetzen. Meine HiWi-Zeit war sehr lehrreich. Habe mit Python entwickelt.

#7799105
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Ich der Rüstungsbranche kann man durchaus mehr verlangen. Da würde ich mit mehr in die Verhandlung gehen. Grund: Die Konkurrenten um eine Stelle sind nicht so zahlreich:

  1. Viele wollen nicht,
  2. andere dürfen vielleicht nicht (z. B. Iraner),
  3. und es wird höchstwahrscheinlich noch eine VS-Prüfung gemacht, was dann auch viele ablehnen oder was sie rauskegelt, z. B. regelmäßiger Drogenkonsum.

Ich war mal bei Rohde & Schwarz im Bewerbungsgespräch. Der einer meinte humorig, meine Rolle in der Wehrmacht würde man nicht durchleuchten.

(Firma: Projektleiter Medizinsoftware) #7799106
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Rudi R. schrieb:

Wie langen haben Sie denn studiert?

Abi mit fast 19, Bund noch 18 Mon, nicht gleich drangekommen, Studium Start mit fast 21, damals waren 13 Semester Durchschnitt - lange vor Bolgona. Wie gesagt, musst man das Studium etwas ziehen, weil es wegen Wiedervereinigung und einer Flaute keine Jobs gab. Manche haben eine Promo drangehängt.

Rudi R. schrieb:

Der einer meinte humorig, meine Rolle in der Wehrmacht würde man nicht durchleuchten.

Gab es da nicht irgendwann mal eine Untersuchung, laut der angeblich jede Diskussion im Internet automatisch irgendwann ins Hitler thema rutscht?

Ich glaube der thread kann zum Jahresende geschlossen werden.

#7799114
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Robert K. schrieb:

Der einer meinte humorig, meine Rolle in der Wehrmacht würde man nicht durchleuchten.

Gab es da nicht irgendwann mal eine Untersuchung, laut der angeblich jede Diskussion im Internet automatisch irgendwann ins Hitler thema rutscht?

Den Braunauer habe ich gar nicht erwähnt. Außerdem geht's da um den Hitler-Vergleich oder einen Nazi-Vergleich. Ich habe nichts verglichen.

Nur das ist in Erinnerung geblieben: Die sprachen von der VS-Geschichte, dass das Bundesinnenministerium jeden auf Herz und Nieren prüft. Und da wird dann alles durchleuchtet, um bloß nicht erpressbar zu sein. Auf aufgrund meines Alters erwähnte er das mit der Wehrmacht. Er hätte das auch mit der Stasi machen können. Ich war beim Mauerfall 7 und damit ist es ausgeschlossen, dass ich Stasi-IM war.

Und wie gesagt: Die Bewerberkonkurrenz ist aufgrund der von mir genannten Faktoren geringer, d.h. man kann dann da auch mehr verlangen.

(Firma: Starfleet) #7799137
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Und wie gesagt: Die Bewerberkonkurrenz ist aufgrund der von mir genannten Faktoren geringer, d.h. man kann dann da auch mehr verlangen.

Das war einmal, defense hat in .de das schuddelkind-Image weitgehend verloren. Und dann wäre noch die Frage, ob R&S Kommunikations-/Verschlüsselungstechnik zu tödlicher Kriegstechnik gezählt wird.

Und wenig Bewerber wäre nach der Preisregulierung über Nachfrage und Angebot eher ein Grund weniger zu zahlen. Wenig Nachfrage geringer Preis.

Ich war beim Mauerfall 7 und damit ist es ausgeschlossen, dass ich Stasi-IM war.

Ob im Rahmen einer Sicherheitsüberprüfung eine Nachfrage beim Stasi-Unterlagen-Archiv gestellt wird, ist klar nach Geburtsdatum und Geburtsort geregelt, Regelung ist Geburt vor erster Januar 1970. Und das betrifft nicht nur Wehrtechnik sondern alle sicherheitskritischen Bereiche. Man stelle sich vor, die Scanner an den Luftfahrtschleusen wären vom Konstrukteur so manipuliert, das böse Buben ihr "Material" vorbeischmuggel könnten.

https://www.rohde-schwarz.com/de/produkte/aerospace-verteidigung-sicherheit/sicherheitsscanner/rs-qps-quick-personnel-security-scanner_63493-332676.html

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