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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Selbstbau USB-Progger für AVR-Studio gesucht


Autor: Bejahn (Gast)
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Hallo,

bin auf der Suche nach einem Schaltplan für einen schlichten 
Selbstbau-USB-Progger, den man direkt aus dem AVR-Studio heraus 
ansprechen können soll.

Hat hier jemand ein entsprechendes Projekt schon verwirklicht und kann 
Empfehlungen aussprechen?

Am besten wäre, wenn Standardkomponenten aus der Bastelkiste zum Einsatz 
kommen würden, z.B. ein M8 mit ein wenig Hühnerfutter drumherum ;)

Der Progger soll nach Möglichkeit auch unter W2k laufen können.

Autor: Albert ... (albert-k)
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Autor: Bejahn (Gast)
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Albert ... schrieb:
> http://www.fischl.de/usbasp/

Sieht gut aus! Habe noch ein paar Fragen dazu:


Unter welchem Namen wird er im AVR-Studio eingestellt, USBasp?

Was bedeutet "Programming speed is up to 5kBytes/sec.", heißt das, dass 
man damit z.B. einen M32 innerhalb von ungefähr 6 Sekunden komplett 
"befüllen" kann?

Und noch was anderes, weiß jemand, wo man günstig Programmiersockel 
erwerben kann?

Autor: Dieter M. (Gast)
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USB AVR Lab
www.ullihome.de

Kann man mit verschiedenen Firmwares flashen.

Autor: usuru (Gast)
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Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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USBProg

Autor: Albert ... (albert-k)
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Bejahn schrieb:
> Albert ... schrieb:
>> http://www.fischl.de/usbasp/
>
> Sieht gut aus! Habe noch ein paar Fragen dazu:
>
>
> Unter welchem Namen wird er im AVR-Studio eingestellt, USBasp?
Das kommt auf die verwendete Firmware an. Standardmässig lässt sich der 
USbasp nicht aus dem AVR Studio ansprehcen (nur mit AVRDude). Es gibt 
aber AVRispmkII und stk500v2 firmwares für den USBasp. Wenn du eine 
davon verwendest kannst du den programmer aus dem avrstudio mit ISP MK 
II oder STK500 ansprechen.
Die Firmwares findest du hier:
http://wiki.ullihome.de/index.php/USBAVR-ISP/de#US...

Um den USBasp zu flashen siehe die Anleitung in der Readme.txt:
http://www.fischl.de/usbasp/Readme.txt

>
> Was bedeutet "Programming speed is up to 5kBytes/sec.", heißt das, dass
> man damit z.B. einen M32 innerhalb von ungefähr 6 Sekunden komplett
> "befüllen" kann?
>
+/- etwas Overhead, ja.

> Und noch was anderes, weiß jemand, wo man günstig Programmiersockel
> erwerben kann?
reichelt, csd, conrad (wenn du dir die Versandkosten sparren willst)

Tendentiell würde ich aber zu so einem 16€ AVRISP MKII nachbau von Ebay 
tendieren (verwende ich selber und läuft einwandfrei)

Autor: Bejahn (Gast)
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Danke für die Antworten!

Albert ... schrieb:
>> Und noch was anderes, weiß jemand, wo man günstig Programmiersockel
>> erwerben kann?
> reichelt, csd, conrad (wenn du dir die Versandkosten sparren willst)
Wie meinst du das mit dem Versandkostensparen?

Ok, dann werd ich mir so einen USBasp bauen, die Teile habe ich alle 
vorrätig bis auf den 12MHz-Quarz (ob man auch 16MHz nehmen kann, wenn 
man die F_CPU angleicht? ...sofern das überhaupt möglich ist...)

Albert ... schrieb:
> Es gibt
> aber AVRispmkII und stk500v2 firmwares für den USBasp.
Wo liegt denn der Unterschied zwischen den beiden?

Autor: g457 (Gast)
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> ob man auch 16MHz nehmen kann, wenn man die F_CPU angleicht? ...sofern
> das überhaupt möglich ist...

Das sollte möglich sein. In der Hauptsache muss der Quarz zum 
Software-USB [1] passen. Es kann Dir allerdings passieren, dass Du 
Software-Wartezeiten etwas anpassen musst (mir springt gerade clock.* 
ins Auge, dort wird per Timerzählerregister 320µs verwartet).

HF beim Anpassen! Und wenn Du fertig bist, dann kannst Du die Änderungen 
ja (zurück)veröffentlichen, damit andere auch was davon haben :-)

[1] http://www.obdev.at/products/vusb/index.html

Autor: Albert ... (albert-k)
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Bejahn schrieb:
>> reichelt, csd, conrad (wenn du dir die Versandkosten sparren willst)
> Wie meinst du das mit dem Versandkostensparen?
Das mit versandkosten sparen meinte ich beim Conrad. Viele wohnen in der 
nähe einer Filiale.

>> Es gibt aber AVRispmkII und stk500v2 firmwares für den USBasp.
> Wo liegt denn der Unterschied zwischen den beiden?
Das weis ich nicht genau, habe mir die Protokolle nie so genau 
angesehen. Ich denke mal das der Unterschied in den Befehlssequenzen mit 
denen der Programmer liegt angesteuert wird. Auch könnte man beim STK500 
ein paar mehr Optionen, wie High-Voltage programming(die kannst du mit 
USBasp aber nicht nutzen) nutzen. Sind aber nur vermutungen, müsste mans 
ich auf der verlinkten Seite genauer ansehen.

Autor: Druckmann Berti (Gast)
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Danke für die Antworten!

g457 schrieb:
>> ob man auch 16MHz nehmen kann, wenn man die F_CPU angleicht? ...sofern
>> das überhaupt möglich ist...
>
> Das sollte möglich sein. In der Hauptsache muss der Quarz zum
> Software-USB [1] passen.
Habe hier noch ein 11,05Mhz-Quarz, vielleicht funktioniert das ja ohne 
weitere Anpassungen.

Albert ... schrieb:
>> Wie meinst du das mit dem Versandkostensparen?
> Das mit versandkosten sparen meinte ich beim Conrad. Viele wohnen in der
> nähe einer Filiale.
Leider nicht. Habe übrigens gesehen, dass in manchen Regionen die Anzahl 
der C-Filialen wieder rückläufig ist... (woran das wohl liegt? ;))

Hier noch eine Frage zu den Zehnerdioden: im Schaltplan sind 3V9 jeweils 
von USB+ und USB- gegen Masse angegeben. Welche Pegel sind denn dort zu 
erwarten? Habe nur ZDs mit den Spannungen 2V4 und 6V2 vorrätig; 
überlege, die 2V4er mit jeweils zwei Si-Dioden aufzustocken (wäre dann 
ca. 3V7).

Autor: Bejahn (Gast)
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> Habe nur ZDs mit den Spannungen 2V4 und 6V2 vorrätig;
> überlege, die 2V4er mit jeweils zwei Si-Dioden aufzustocken (wäre dann
> ca. 3V7).
Vielleicht kann man auch einfach zwei 2V4-ZDs in Reihe schalten, dann 
ist man bei 4V8!????

Autor: Spezi (Gast)
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Hallo,

> Hier noch eine Frage zu den Zehnerdioden: im Schaltplan sind 3V9 jeweils
> von USB+ und USB- gegen Masse angegeben. Welche Pegel sind denn dort zu
> erwarten?

Das findet man in der Spec vom USB-Bus: Auf den Datenleitungen muss eine 
Spannung von 3,3V anliegen. Diese sollte auch nicht viel überschritten 
werden. Also nix mit 2 2V4-Dioden (4.8V ist da zu viel)  ...
(Höchstes 2V4 in Reihe mit 2 Standard-Dioden; das wären etwa 3,6V.)

> Habe hier noch ein 11,05Mhz-Quarz

Keine so gute Idee; du brauchst eine "glatte" Quarzfrequenz. Am besten 
12MHz, das passt am besten zum USB-Timing. Nicht umsonst wird er in den 
meisten Soft-USB-Schaltungen verwendet ...
Der 11,0592MHz-Quarz ist ein "Baudratenquarz", um für die serielle 
Schnittstelle der AVRs (UART) genaue Baudraten hinzubekommen.


P.S.: "Zenerdiode" schreibt man ohne "h" ...

Autor: Albert ... (albert-k)
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Druckmann Berti schrieb:
> Hier noch eine Frage zu den Zehnerdioden: im Schaltplan sind 3V9 jeweils
> von USB+ und USB- gegen Masse angegeben. Welche Pegel sind denn dort zu
> erwarten? Habe nur ZDs mit den Spannungen 2V4 und 6V2 vorrätig;
> überlege, die 2V4er mit jeweils zwei Si-Dioden aufzustocken (wäre dann
> ca. 3V7).

USB arbeitet mit 3,3V Pegeln, daher de Z-Dioden um den Pegel der zum USb 
raus geht zu begrenzen. 2V4 Z-Diode und 2 normalen Si-Dioden dürftest du 
den Pegel auch erreichen. Würde zur Sicherheit aber möglichst bald die 
richtigen 3v6 Z-Dioden nachrüsten.

P.S. Es gibt auch leute die den USBasp ohne die Z-Dioden betrieben 
haben. Das geht auch, ist aber nicht in der Norm von USB spezifiziert. 
Eigenes Risiko!

Autor: g457 (Gast)
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Zum Thema Quarz/Takt:
Can be clocked with 12 Mhz, 15 MHz, 16 MHz or 20 MHz crystal or from a
12.8 MHz or 16.5 MHz internal RC oscillator.
(vom bereits oben verlinkten [1])

Falls es Dich interessiert warum das so ist, dann empfehle ich [2] - 
sehr interessant zu lesen :-) Im Prinzip kann man den v-usb auch auf 
andere Taktfrequenzen portieren - wenn man es schafft den Assemblerteil 
adäquat anzupassen :-) Und das geht bei manchen Taktfrequenzen einfacher 
als bei anderen.

Ich hab übrigens noch eine Stolperfalle gefunden: in isp.c wir an 
einigen Stellen (ebenfalls per Timerzählregister) gewartet - das müsste 
man für einen anderen Takt ebenfalls anpassen.. Als Nebenfachfüsiker 
würde ich sagen: Besorg Dir einen 12MHz Quarz/Oszi..

[1] http://www.obdev.at/products/vusb/index.html
[2] http://www.obdev.at/developers/articles/00003.html

Autor: Bejahn (Gast)
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Spezi schrieb:
> P.S.: "Zenerdiode" schreibt man ohne "h" ...
vorübergehend entfallen, danke für Hinweis!

Spezi schrieb:
>> Habe hier noch ein 11,05Mhz-Quarz
>
> Keine so gute Idee; du brauchst eine "glatte" Quarzfrequenz.
Vielleicht noch einen Quarz mit 0,95MHz parallel schalten (kleiner 
Scherz)
Ich überlege mal, ob ich versuche, eine 16MHz-Umrüstung umzusetzen oder 
doch einen 12MHz-Quarz und die passenden Ze(diesmalohne"H")nerdioden 3V9 
bestelle.

Autor: Bejahn (Gast)
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Noch eine bescheidene Zwischenfrage.

Bis jetzt habe ich mit einem SP12 (parallel) geproggt, da kommt man mit 
RESET, MOSI, MISO, SCK und natürlich GND aus (vorausgesetzt, der zu 
beschreibende Controller verfügt über eine eigene Spannungsversorgung).

Muss ich für das aktuelle Projekt USBasp auch noch die angegebenen 
Leitungen RXD und TXD zum Proggen bereitstellen, oder sind die nur für 
serielle Datenübertragungen außerhalb des Programmiervorgangs gedacht?


PS: das fällt mir noch eine Frage ein. Kann man den M8 auf dem 
USBasp-Board direkt aus dem USB-Port versorgen?

Autor: Albert ... (albert-k)
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Bejahn schrieb:
> Noch eine bescheidene Zwischenfrage.
>
> Bis jetzt habe ich mit einem SP12 (parallel) geproggt, da kommt man mit
> RESET, MOSI, MISO, SCK und natürlich GND aus (vorausgesetzt, der zu
> beschreibende Controller verfügt über eine eigene Spannungsversorgung).
>
> Muss ich für das aktuelle Projekt USBasp auch noch die angegebenen
> Leitungen RXD und TXD zum Proggen bereitstellen, oder sind die nur für
> serielle Datenübertragungen außerhalb des Programmiervorgangs gedacht?
>
TxD und RxD brauchst du nur für Debugging, sonst nicht.
>
> PS: das fällt mir noch eine Frage ein. Kann man den M8 auf dem
> USBasp-Board direkt aus dem USB-Port versorgen?
der M8 WIRD über die 5V des USb Anschlusses versorgt. Du kannst auch 
noch dein target über die 5V versorgen. Dafür ist der Jumper JP1 da.

Autor: Bejahn (Gast)
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Albert ... schrieb:
> der M8 WIRD über die 5V des USb Anschlusses versorgt. Du kannst auch
> noch dein target über die 5V versorgen. Dafür ist der Jumper JP1 da.

Danke für die schnelle Antwort, kommt genau im richtigen Moment, löte 
grade die Stromversorgung auf der Platine (Streifenraster-).

Hatte irgendwo gelesen, dass u.U. eine externe Stromversorgung besser 
ist...
Targetversorgung aus USB ist natürlich einfacher, werde ich auf jeden 
Fall so machen. Vielleicht wäre eine Schottkydiode in der Zuleitung 
empfehlenswert!? (richtig geschrieben?)

Autor: Albert ... (albert-k)
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Bejahn schrieb:
> Hatte irgendwo gelesen, dass u.U. eine externe Stromversorgung besser
> ist...
> Targetversorgung aus USB ist natürlich einfacher, werde ich auf jeden
> Fall so machen. Vielleicht wäre eine Schottkydiode in der Zuleitung
> empfehlenswert!? (richtig geschrieben?)
Kannst du tuen, musst du aber nicht. Wenn du dich nicht gerade beim USB 
Stecker verlötest wird die Spannung auch nicht verpolt sein.

P.S. Bindestrich zwischen Schottky und Diode

Autor: Bejahn (Gast)
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...so, der Progger ist jetzt so weit fertig, fehlt nur noch der 
12MHz-Quarz. Mit etwas Glück bekomme ich heute Nachmittag noch.

Mir ist im Moment nicht ganz klar, wie ich das Gerät softwarmäßig am 
besten aktiviere. Mein Plan wäre zunächst, die Datei 
usbasp.atmega48.2009-02-28.hex per Bascom und SP12-Progger auf einen 
ATmega8 zu brennen und dann den beschriebenen Controller auf die 
USBasp-Platine zu verpflanzen.
Fragt sich nur, welche Fusebits gesetzt werden müssen (External Clock 
auf jeden Fall, im Readme steht noch irgendwas von Hfuse und Lfuse und 
man soll im Makefile nachsehen!??)...

Weiß jemand, welche Fuses konkret gesetzt werden müssen?

Autor: Albert ... (albert-k)
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Steht in der readme.txt:
You have to change the fuse bits for external crystal (see "make fuses").
# TARGET=atmega8    HFUSE=0xc9  LFUSE=0xef
# TARGET=atmega48   HFUSE=0xdd  LFUSE=0xff


Autor: Bejahn (Gast)
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Das sagst sich so einfach...

Bei meinem Brennprogramm unter Bascom sieht es so aus (s.Anhang).

Wo kann man da HFUSE und LFUSE einstellen?

Autor: Albert ... (albert-k)
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Anbei mal die fuses übersetzt

Autor: Bejahn (Gast)
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Albert ... schrieb:
> Anbei mal die fuses übersetzt

Danke für die ÜS!

Was für ein Programm ist das?

Autor: Bejahn (Gast)
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Fusebits sitzen jetzt! Noch mal Danke, Albert!

Mein Leihquarz 12MHz war grade da, der Progger wurde von Win erkannt und 
ist jetzt installiert. Leider ist der Quarz jetzt auch schon wieder weg. 
Deshalb zurück zu dem Vorhaben von oben, eine Firmware für 16MHz-Quarze 
zu erstellen. In der clock.h-Datei kann man ja die F_CPU angeben. Dort 
würde ich als erstes mal 16000000 eingeben. Die Wartezeiten müssen 
meiner Meinung nach nicht angeglichen werden, weil das ja über die 
bekannte Taktfrequenz ungesetzt wird.

Problem im Moment ist, dass ich das gesammelte C-Projekt im Ordner 
"firmware" mit AVR-Studio nicht als Projekt geöffnet bekomme (weil die 
aps-Datei fehlt, wie ich das sehe). Wenn ich als Einzeldatei main.c 
öffne, klappt es mit dem Kompilieren nicht (die Built-Funktionen stehen 
dann gar nicht zur Verfügung). Grrr

Autor: Albert ... (albert-k)
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Bejahn schrieb:
> Fusebits sitzen jetzt! Noch mal Danke, Albert!
>
> Mein Leihquarz 12MHz war grade da, der Progger wurde von Win erkannt und
> ist jetzt installiert. Leider ist der Quarz jetzt auch schon wieder weg.
> Deshalb zurück zu dem Vorhaben von oben, eine Firmware für 16MHz-Quarze
> zu erstellen. In der clock.h-Datei kann man ja die F_CPU angeben. Dort
> würde ich als erstes mal 16000000 eingeben. Die Wartezeiten müssen
> meiner Meinung nach nicht angeglichen werden, weil das ja über die
> bekannte Taktfrequenz ungesetzt wird.
>
> Problem im Moment ist, dass ich das gesammelte C-Projekt im Ordner
> "firmware" mit AVR-Studio nicht als Projekt geöffnet bekomme (weil die
> aps-Datei fehlt, wie ich das sehe). Wenn ich als Einzeldatei main.c
> öffne, klappt es mit dem Kompilieren nicht (die Built-Funktionen stehen
> dann gar nicht zur Verfügung). Grrr
Kauf dir für nen paar Cent den 12MHz Quarz und sparr dir die lange 
Arbeit.

Ansonsten musst du einfach nur einneues projekt anlegen und alle .c und 
.h Files in das projekt mit einbinden. Dann kannst du Compilieren

P.S. Das Programm mit den Fusebits ist Eclipse mit dem AVR Plugin.

Autor: Bejahn (Gast)
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Danke für die Infos!

Albert ... schrieb:
> Kauf dir für nen paar Cent den 12MHz Quarz und sparr dir die lange
> Arbeit.
Ich überlege das auch grade, blöd ist, dass so eine Bestellung immer 
seine Zeit braucht und meistens irgendwelche Mindestbestellwerte im 
Spiel sind, die den Pfennig-Quarz dann gleich "sehr viel wertvoller" 
machen...

Albert ... schrieb:
> Ansonsten musst du einfach nur einneues projekt anlegen und alle .c und
> .h Files in das projekt mit einbinden. Dann kannst du Compilieren
Das wirds gewesen sein...

Und Du bist sicher, dass es nicht reicht, F_CPU zu ändern?

Autor: Albert ... (albert-k)
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Nein, das reicht nicht. Siehe dazu ein paar Posts weiter oben.

g457 schrieb:
> Ich hab übrigens noch eine Stolperfalle gefunden: in isp.c wir an
> einigen Stellen (ebenfalls per Timerzählregister) gewartet - das müsste
> man für einen anderen Takt ebenfalls anpassen.. Als Nebenfachfüsiker
> würde ich sagen: Besorg Dir einen 12MHz Quarz/Oszi..

Autor: Bejahn (Gast)
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Ich werds auch lassen mit dem Umstricken und irgendwo ein Quarz 
besorgen.

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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1. Du kannst dir sogar bei mir im Shop nen Quarz für 60 ct + 1,60 Eur 
Versand bestellen, wobei ich nicht glaube das du eh unter den 15 Eur 
fürs Lab landest aber ok.

2. Lass das umgebaue da steckt schon einiges an Arbeit drin du machst 
dir nur mehr Probleme als nötig.

3. Die Änderung auf 16 Mhz wäre weit mehr als simples ändern der F_CPU 
dazu muss jedes USB Timing angepasst werden.

4. In meinen Sourcen liegen die .aps, keine Ahnung was du dir da 
angesehn hast.

lg
Christian

Autor: Bejahn (Gast)
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Christian U. schrieb:
> 1. Du kannst dir sogar bei mir im Shop nen Quarz für 60 ct + 1,60 Eur
> Versand bestellen, wobei ich nicht glaube das du eh unter den 15 Eur
> fürs Lab landest aber ok.
hi christian, too late, hab mir heute beim radiomenschen an der ecke für 
teurer einen 12MHzy besorgt.
kannst du trotzdem mal den link zu deinem shop schicken? (für die 
zukunft)


> 2. Lass das umgebaue da steckt schon einiges an Arbeit drin du machst
> dir nur mehr Probleme als nötig.
obsolet ;-)

> 3. Die Änderung auf 16 Mhz wäre weit mehr als simples ändern der F_CPU
> dazu muss jedes USB Timing angepasst werden.
s. 2.

> 4. In meinen Sourcen liegen die .aps, keine Ahnung was du dir da
> angesehn hast.
werds noch mal checken

Autor: Bejahn (Gast)
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Irgendwie läuft es nicht...

Progger wurde gestern als USBASP von Win2000 erkannt, Treiber von 
Fischli installiert, so weit alles ok.

Dann habe ich eben den Progger unter Bascom eingestellt und wollte damit 
einen M644 beschreiben und zack, ganz viele Fehlermeldungen (s. Anhang). 
Anscheinend wird der Progger nicht erkannt.

Ist es möglicherweise ein ähnliches Problem wie hier?
Beitrag "USPasp mit WIN2000"


Mein Bastelrechner läuft, wie schon gesagt, unter Win2K und hat USB1 
(glaube ich), könnte letzteres hier eine Rolle spielen?

Autor: Bejahn (Gast)
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Noch ein kleiner Nachtrag, habe die Schaltung eben noch mal sorgfältig 
überprüft, der Aufbau ist wie im Schaltplan angegeben.

Hier noch die ausgeschriebene Fehlermeldung:
could not find usb device \"USBasp\" with vid=0x16c0 pid=0x5dc

Und hier gibt es auch noch mal ein ähnliches Problem
Beitrag "hilfe avrdude"

Autor: Bejahn (Gast)
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Habe jetzt mal den USBasp sowie Bascom auf einem anderen Rechner unter 
XP installiert, da kommen genau die selben Fehlermeldungen.

Habe mittlerweile auch verschiedene Treiberversionen (alte, neue, 
englische, deutsche, ;-)) ausprobiert, bringt keine Änderungen.

Ideen left?

Autor: Jens (Gast)
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Hallo Bejahn!

Ich habe mit dem Programmer auch ab und zu mal Probleme, wenn ich zuerst 
den AVR mit Strom versorge und dann erst den Programmer anstecke. 
Versuch mal erst das eine und dann mal anders herum, vielleicht war es 
dass auch schon.

Alternativ zu Deinen AVR-Programmen kannst Du auch mal die GUI 
ausprobieren:
http://www.pcfilter.de/AVR-Ecke/Page5.html
Der USBasp-Programmer ist hier bereits eingetragen (ich glaube auf 
Platz3). Sollte es mit der GUI funktionieren, dann kannst Du die 
Parameter in dem Feld „Parameter für AVRdude“ sehen. Kennst Du die 
richtigen Parameter, dann kannst Du die GUI auch wieder löschen (trägt 
sich nicht in die Registrierung ein)...

LG Jens

Autor: Der ist es (Gast)
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Autor: Bejahn (Gast)
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Fehler gefunden, Danke für die Antworten!

Es war ...naja, es war mein Fehler, Kabel von Pin18 an der falschen 
Seite vom Reset-Jumper angelötet (== Dauerreset), aua, aua!

Jens schrieb:
> Ich habe mit dem Programmer auch ab und zu mal Probleme, wenn ich zuerst
> den AVR mit Strom versorge und dann erst den Programmer anstecke.
> Versuch mal erst das eine und dann mal anders herum, vielleicht war es
> dass auch schon.
Was mir jetzt auf die Schnelle aufgefallen ist: unter dem Bascomprogger 
wird das Target nicht sofort erkannt, sondern erst, wenn man die Fuses 
anklickt und dann zurück zum Buffer-Fenster geht.


Eine Frage bleibt dann noch offen: wie kann man mit der USBasp-Platine 
direkt vom AVR-Studio aus proggen?

Albert hatte ja schon was zum Thema geschrieben:
>> Unter welchem Namen wird er im AVR-Studio eingestellt, USBasp?
> Das kommt auf die verwendete Firmware an. Standardmässig lässt sich der
> USbasp nicht aus dem AVR Studio ansprehcen (nur mit AVRDude). Es gibt
> aber AVRispmkII und stk500v2 firmwares für den USBasp. Wenn du eine
> davon verwendest kannst du den programmer aus dem avrstudio mit ISP MK
> II oder STK500 ansprechen.
> Die Firmwares findest du hier:
> http://wiki.ullihome.de/index.php/USBAVR-ISP/de#US...

Dazu dann morgen mehr, wenn ich den link gecheckt habe.

Autor: Albert ... (albert-k)
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Bejahn schrieb:
> Eine Frage bleibt dann noch offen: wie kann man mit der USBasp-Platine
> direkt vom AVR-Studio aus proggen?
Hierzu musst du statt der USBasp Firmware die STK500v2 oder AVRISP MKII 
Firmware verwenden. Dann kann der programmer als solcher aus dem AVR 
Studio heraus aufgerufen werden.

Die Firmwares findest du auf dem angegebenen Link. Such dir eien von 
beiden aus und flashe sie auf den Programmer.

Autor: Bejahn (Gast)
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Albert ... schrieb:
> Die Firmwares findest du auf dem angegebenen Link. Such dir eien von
> beiden aus und flashe sie auf den Programmer.


Habe jetzt das USB AVR Lab Tool installiert, im Ordner "Data" finden 
sich die hex-Files für die verschiedenen Progger, z.B. 
"m8_AVRISPmkII_1.9.hex".
Wenn ich versuche, aus diesem Ordner eine solche .hex-Datei in den 
Buffer meines Brennprogramms (MCS unter Bascom) zu laden, stehen 
anschließend alle Bufferadressen auf 0xFF.
Mit einem Hex-Editor geöffnet enthalten die .hex-Dateinen aber durchaus 
Inhalt.
Die Gegenprobe, von AVR-Studio erzeugte .hex-Dateine in den Buffer zu 
laden funktioniert problemlos.

Mache ich irgendwas falsch oder haben die .hex-Dateine von USB AVR Lab 
Tool ein anderes Datenformat, das MCS nicht verwalten kann???

Autor: Albert ... (albert-k)
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Bejahn schrieb:
> Habe jetzt das USB AVR Lab Tool installiert, im Ordner "Data" finden
> sich die hex-Files für die verschiedenen Progger, z.B.
> "m8_AVRISPmkII_1.9.hex".
> Wenn ich versuche, aus diesem Ordner eine solche .hex-Datei in den
> Buffer meines Brennprogramms (MCS unter Bascom) zu laden, stehen
> anschließend alle Bufferadressen auf 0xFF.
> Mit einem Hex-Editor geöffnet enthalten die .hex-Dateinen aber durchaus
> Inhalt.
> Die Gegenprobe, von AVR-Studio erzeugte .hex-Dateine in den Buffer zu
> laden funktioniert problemlos.
>
> Mache ich irgendwas falsch oder haben die .hex-Dateine von USB AVR Lab
> Tool ein anderes Datenformat, das MCS nicht verwalten kann???

Gibt es darin vl. ein vollständiges Projekt das du im AVR studio neu 
compilieren könntest? Dann könntest du das so generierte .hex in dein 
MSC laden.

Ich habe damals solch einen Programmer über einen anderen ISP programmer 
geflasht. Daher kann ich dir da nicht so genau weiter helfen.

Autor: Bejahn (Gast)
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Albert ... schrieb:
> Gibt es darin vl. ein vollständiges Projekt das du im AVR studio neu
> compilieren könntest? Dann könntest du das so generierte .hex in dein
> MSC laden.
Interessante Idee! Werde gleich mal nachschauen...

Autor: Bejahn (Gast)
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Bejahn schrieb:
>> Gibt es darin vl. ein vollständiges Projekt das du im AVR studio neu
>> compilieren könntest? Dann könntest du das so generierte .hex in dein
>> MSC laden.
> Interessante Idee! Werde gleich mal nachschauen...

Nein, leider kein Source Code enthalten.

Bist du eigentlich sicher, dass man den AVRISPmkII direkt vom AVRstudio 
aus ansprechen kann? In der Progger-Liste dort steht nur etwas von einer 
AVRISPmkII-Erweiterung.

Autor: Bejahn (Gast)
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Angehängte Dateien:

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...hier mal die entsprechende hex-Datei im Anhang, die sich unter dem 
Bascom-Brenner bei mir nicht in den Buffer laden läßt. Vielleicht kann 
jemand entdecken, warum?!
(ist es eventuell ein anderes Format, Intel Hex 16 Bit o.ä.?)

Autor: Albert ... (albert-k)
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Bejahn schrieb:
> Bist du eigentlich sicher, dass man den AVRISPmkII direkt vom AVRstudio
> aus ansprechen kann? In der Progger-Liste dort steht nur etwas von einer
> AVRISPmkII-Erweiterung.
Also bei mir findet sich im AVRStudio unter den programmern AVRISP MKII 
und STK500 zur Auswahl. Und es funktionierte auch früher Perfekt (früher 
daher weil ich nun Eclipse+AVR verwende).

Autor: Albert ... (albert-k)
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Bejahn schrieb:
> ...hier mal die entsprechende hex-Datei im Anhang, die sich unter dem
> Bascom-Brenner bei mir nicht in den Buffer laden läßt. Vielleicht kann
> jemand entdecken, warum?!
> (ist es eventuell ein anderes Format, Intel Hex 16 Bit o.ä.?)
Also die Formatierung passt mal überhaupt nicht. Wenn ich dieses .hex 
mit einem einfachen texteditor öffne sieht es ganz anders aus als die 
sonst üblichen. Vergleiche dazu mal meinen Anhang.

Da es ganz anders aussieht scheint da wohl etwas falsch zu sein und es 
wird deshalb nicht korrekt erkannt.

Mal eine Frage nebenbei: Funktioniert der Programmer denn immerhin aus 
AVRDude heraus? Denn dann muss ja zumindest diese Firmware passen.

Autor: Bejahn (Gast)
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Albert ... schrieb:
> Mal eine Frage nebenbei: Funktioniert der Programmer denn immerhin aus
> AVRDude heraus? Denn dann muss ja zumindest diese Firmware passen.

Habe ich noch nicht probiert. Im Moment funktioniert nur der 
Bascom-Progger, was nicht weiter schlimm wäre, dann erzeugt das 
AVRstudio die hex-Files immer ins gleiche Verzeichnis und Bascom, das im 
Hintergrund läuft, brennt immer aus diesem Verzeichnis die hex-Datei auf 
den Controller.
Leider kann aber die USBasp-Software unter Bascom nur noch bin-Files 
öffnen, was ganz neue Probleme aufwirft, die ich jetzt nicht unbedingt 
an dieser Stelle weiter verfolgen will...

Mit AVRDude habe ich noch nie gearbeitet, weiß aus dem Stehgreif gar 
nicht, wie man es anspricht. Ist das Programm nicht sogar standardmäßig 
bei WinAVR dabei?

Albert ... schrieb:
> Also die Formatierung passt mal überhaupt nicht. Wenn ich dieses .hex
> mit einem einfachen texteditor öffne sieht es ganz anders aus als die
> sonst üblichen.
Sowas habe ich mir fast gedacht. Wo könnte man denn die "normale" 
Firmware für das AVRISP MKII für einen M8 bekommen?

Mir wäre es ja am allerliebsten, wenn ich künftig den Controller direkt 
vom AVRstudio aus beschreiben könnte, nebenbei ist der alte SP12-Progger 
für größere Controller auch zu langsam geworden...

Autor: Albert ... (albert-k)
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Also das man mit dem USBasp unter Bascom nur noch bin files flashen kann 
wäre mir neu. Du musst ihn höchstens noch einrichten. Siehe dazu 
folgenden Link:
Beitrag "AVRdude als externen Programmer in BASCOM einbinden"

AVRDude ist direkt beim WinAVR mit dabei. Ansprechen tust du es wie 
folgt:
avrdude -p m16 -c usbasp -P COM6 -U flash:w:Tutorial.hex:a

Kurze Erklärung (für mehr siehe folgenden Link: 
http://www.nongnu.org/avrdude/user-manual/avrdude_...

-p m16 = Target ist ein atmega 16
-c usbasp = programmer ist ein USBasp
-P COM6 = Ist an COM6 angeschlossen

Du kannst dir das natürlich sparen und folgendes Tool nehmen:
http://avr8-burn-o-mat.brischalle.de/

Das ist eine Graphische Oberfläche für AVRDude. Dem Tool gibst du den 
Controller und das .hex File das du dann mit AVRStudio erzeugt hast an 
und flashst es über AVRDude. Sehr angenehm zu verwenden.

Bejahn schrieb:
> Sowas habe ich mir fast gedacht. Wo könnte man denn die "normale"
> Firmware für das AVRISP MKII für einen M8 bekommen?
Da musst du hoffen das es einen User gibt der dir diese Firmware 
zuschieben kann. Ich selber habe sie leider nicht mehr.

Bejahn schrieb:
> Mir wäre es ja am allerliebsten, wenn ich künftig den Controller direkt
> vom AVRstudio aus beschreiben könnte, nebenbei ist der alte SP12-Progger
> für größere Controller auch zu langsam geworden...
Das ist mir schon klar, leider brauchst du dafür eine passende Software.

Ich habe jetzt gerade mal geschaut ob die von dir angegebene .hex von 
avrdude gelesen werden kann. Es ist jedoch ein falsches Format und kann 
somit nicht gelesen werden. Im Anhang findest du eine .hex von Ulrich 
Radig die von AVRDude verwendet werden kann. Diese müsste dann auch von 
deinem Tool erkannt werden. Problem ist aber das dies eine USBasp und 
keine AVRISP MKII Software ist. Man müsste dann also zum flashen AVRDude 
verwenden. zumindest bis man an eine .hex für einen avrispmkII ran 
kommt.

Autor: Bejahn (Gast)
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Hallo Albert,
Danke für die ausführliche Antwort!

Albert ... schrieb:
> Also das man mit dem USBasp unter Bascom nur noch bin files flashen kann
> wäre mir neu.

Es kommt auf den eingestellten Progger an. Mit SP12 kein Problem, bei 
USBasp mit hex-Files keine Chance. Außerdem ist bei letzterem auch der 
Knopf "Erase Chip" verschwunden. Habe den neusten Patch installiert, 
bleibt alles beim alten.

Danke für den Anhang! Der USBasp läuft ja so weit, von da her wäre 
eigentlich alles in Butter...

Albert ... schrieb:
> Du kannst dir das natürlich sparen und folgendes Tool nehmen:
> http://avr8-burn-o-mat.brischalle.de/
>
> Das ist eine Graphische Oberfläche für AVRDude. Dem Tool gibst du den
> Controller und das .hex File das du dann mit AVRStudio erzeugt hast an
> und flashst es über AVRDude. Sehr angenehm zu verwenden.

Klingt interessant, schaue ich mir morgen genauer an, für heute reicht 
mit Technik...

Wede hier noch kurz eine kleine Nachfrage in den Marktplatz stellen 
wegen der gesuchten AVRISP MKII Firmware.

Autor: Bejahn (Gast)
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Nachtrag:
beim googeln habe ich das hier gefunden:

http://www.das-labor.org/wiki/Usbasp

Zitat>
Christian Ulrich hat eine Firmware entwickelt, die auf dem usbasp ohne 
bauliche Veränderung lauffähig, jedoch wesentlich flexibler einsetzbar 
ist.

Statt der usbasp Firmware wird der ATmega8 auf dem Board mit einem 
Bootloader geflasht. Dieser ermöglicht es, mittels dem zugehörigen "Lab 
Tool" von Christian Ulrich, bei jedem Einstecken des Adapters eine 
beliebige Firmware zu wählen. Derzeit ist zwischen folgenden Firmwares 
frei wählbar: AVRISP mkII, STK500v2, JTAGICE mkII und usbasp (Stand: 
13.07.2009). Zusätzlich gibt es diverse Firmware, die den 
Programmieradapter zweckentfremdet, um beispielsweise den I²C-Bus 
auszulesen.

Alle notwendigen Dateien wie Firmware oder "Lab Tool" sind direkt über 
die Seite von Christian Ulrich abrufbar. Für weitergehende Informationen 
siehe Links.
<Zitat Ende


Im einzelnen:
>Statt der usbasp Firmware wird der ATmega8 auf dem Board mit einem Bootloader 
>geflasht. Dieser ermöglicht es, mittels dem zugehörigen "Lab Tool" von Christian 
>Ulrich, bei jedem Einstecken des Adapters eine beliebige Firmware zu wählen.

Deshalb kann das "LAB TOOL" auch meinen Progger nicht erkennen, weil ich 
den Bootlader nicht aufgeflasht habe. Und die hex-Dateien im Ordner Data 
sind Anwendungsdateien von Lab Tool...

Autor: Albert ... (albert-k)
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Ahhhhhhhh, das erklärt nun natürlich vieles. Dann mal rauf mit dem 
Bootloader und ausprobieren. Bin ja mal gespannt was dabei herauskommt.

Autor: Bejahn (Gast)
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Albert ... schrieb:
> Ahhhhhhhh, das erklärt nun natürlich vieles. Dann mal rauf mit dem
> Bootloader und ausprobieren. Bin ja mal gespannt was dabei herauskommt.

Erklärt zwar viel, aber nicht alles.
Hab grade den Bootloader gesaugt, ausgepackt und wollte ihn flashen... 
und dann wieder das selbe wie oben, der Bootloader hat nämlich auch so 
ein merkwürdiges hex-Format (im Editor immer Doppelpunkte am 
Zeilenanfang), grrr

Autor: Albert ... (albert-k)
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Bejahn schrieb:
> Albert ... schrieb:
>> Ahhhhhhhh, das erklärt nun natürlich vieles. Dann mal rauf mit dem
>> Bootloader und ausprobieren. Bin ja mal gespannt was dabei herauskommt.
>
> Erklärt zwar viel, aber nicht alles.
> Hab grade den Bootloader gesaugt, ausgepackt und wollte ihn flashen...
> und dann wieder das selbe wie oben, der Bootloader hat nämlich auch so
> ein merkwürdiges hex-Format (im Editor immer Doppelpunkte am
> Zeilenanfang), grrr
Also Doppelpunkte am Anfang sind das richtige Format für das .hex File. 
So sehen auch die aus die vom AVRStudio verwendeten Compiler erzeugt 
werden.

Autor: Bejahn (Gast)
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Albert ... schrieb:
> Also Doppelpunkte am Anfang sind das richtige Format für das .hex File.
> So sehen auch die aus die vom AVRStudio verwendeten Compiler erzeugt
> werden.

ich versuche es noch mal, danke für die info...

Autor: Bejahn (Gast)
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...so, habe es mittlerweile ausgetestet, du hattest recht, die 
bootloader-hex-dat ist ok. dachte nur, sie wäre leer, weil nur der 
hinterste teil im programmspeicher beschrieben ist.

habe das board jetzt als AVRISPmkII_1.6 flashen können, win hat es auch 
schon als solches erkannt und einen treiber installiert.


wenn ich aber bei AVRstudio auf TOOLS > AVRprog... gehe, kommt die 
Fehlermeldung "no supported board found! AVR prog version 1.40"

werde morgen mal checken, ob die usb-treiber zum studio richtig 
installiert sind (ein jugo-treiber o.ä. taucht jedenfalls im 
gerätemanager auf, dort sitzt, glaube ich, auch der AVRISPmkII-Treiber).

Autor: Albert ... (albert-k)
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Du musst nicht auf AvrProg gehen, sondern Tools->Programm AVR (6te von 
utnen mit nem IC als Bild davor)->Connect.

Autor: Albert ... (albert-k)
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Du kannst auch eifnach auf Auto-Connect klicken. Müsste deinen 
Programmer dann auch finden.

Autor: Bejahn (Gast)
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Hm, finde ich beides nicht unter "Tools" in meiner AVR-Studio-Version 
(Ver4.18), s. Screenshot Anhang.

Vielleicht hatte ich bei der Installation des Studios bei irgendwas 
keinen Haken gesetzt!?

Autor: Albert ... (albert-k)
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Also ich habe auch noch die Version 4.18 und bei mir sieht das Tools 
Menu wie im Anhang aus. Was ich mir noch vorstellen könnte ist das 
dieses Tool noch nicht eignebunden ist. Hast du beim Plugin Manager den 
hacken bei STK500?

Ansonsten würde ich es nochmal neu installieren. Oder aber das 
aktuellste Service pack drüber packen.

Autor: Bejahn (Gast)
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Albert ... schrieb:
> Hast du beim Plugin Manager den
> hacken bei STK500?

Bin ziemlich sicher, dass da kein Haken ist, gucke ich gleich mal 
nach...

Autor: Bejahn (Gast)
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...Haken gesetzt, jetzt geht es! Zwar mit gelegentlichen, 
ISP-Frequenz-unabhängigen Aussetzern, man muß dann den USB-Stecker 
ziehen und wieder einstecken, aber insgesamt geht es!
Beim Target mit 20MHz F-CPU geht auch eine ISP-Frequenz von 4MHz, ganz 
schön flott!
Und vor allem, man kann jetzt mit einem Knopfdruck direkt aus dem 
AVRstudio proggen, genial!!!

Was mich etwas wundert, ist, dass die LEDs vom AVRISPmkII-Clon beim 
Brennen, Lesen usw. nicht leuchten (bleiben immer dunkel).
Habe bisher auch nirgendwo einen Schaltplan für einen konventionellen M8 
fürs USB AVR Lab Tool gefunden... anscheinend funktioniert Lab Tool 
selber mit einer Zwei-Farben-LED.

Albert, vielen herzlichen Dank für deine Geduld und die vielen 
nützlichen Hinweise, ohne die ich dieses Gerät nie zum Laufen bekommen 
hätte!!!

Autor: Albert ... (albert-k)
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Diese Aussetzer habe ich auch immer wieder. Meistens entstehen diese 
Wenn ich den programmer am Target lasse und dann USB Stecker einstöpsel. 
Wenn ich erst den Programmer an USB anschließe und im Anschluss an das 
Target geht es wunderbar.

Kein Problem. Die Lösung eines Problems das ich angeleiert habe 
interessiert mich ja auch.

Autor: Bejahn (Gast)
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Die "Aussetzer" waren als USBasp auch schon da... schätze mal, USB und 
direkt ein Controller dran ist schon relativ speziell...

Albert ... schrieb:
> Wenn ich erst den Programmer an USB anschließe und im Anschluss an das
> Target geht es wunderbar.
Bei mir auch!

Albert ... schrieb:
> Kein Problem. Die Lösung eines Problems das ich angeleiert habe
> interessiert mich ja auch.
Naja, das war jetzt z.T. auch alles sehr träge von meiner Seite, kenne 
mich zum einen noch nicht so besonders mit der Entwicklungsumgebung im 
allgemeinen und zum anderen mit Proggern im speziellen aus.
Das mit dem Kabel an der falschen Seite vom Resetjumper war natürlich 
bitter, ...bis ich da erst mal drauf gekommen bin ;)

Welchen Progger benutzt du denn eigentlich?

Autor: Albert ... (albert-k)
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Bejahn schrieb:
> elchen Progger benutzt du denn eigentlich?

Einen ISP Programmer von Ebay der dem USBasp nachempfunden ist. Jedoch 
mit ein paar Erweiterungen (Targerversorgung auf 3,3V einstellbar und 
auch abschaltbar). War mein erster Programmer.

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Mal noch einen hinweis zu den .hex aus dem USB AVR Lab Tool.
Das USB AVR Lab Tool ist auschließlich da um den Bootloader im USB AVR 
Lab anzusprechen. Wie kommt man eigentlich drauf das irgendwelche Files 
die in ner programminstallation rumfliegen im Intel Hex Format sind...
Spielt den Bootloader auf das Lab oder USBasp und schon gehts.

Die Led´s leuchten beim USBasp nicht richtig weils eben kein USB Avr Lab 
ist. Baut man den Schaltplan nach zu dem die Firmwares gehören 
funktionierts auch...

lg
Christian

Autor: Bejahn (Gast)
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Albert ... schrieb:
> Einen ISP Programmer von Ebay der dem USBasp nachempfunden ist. Jedoch
> mit ein paar Erweiterungen (Targerversorgung auf 3,3V einstellbar und
> auch abschaltbar).
Damit hatte ich auch geliebäugelt, aber weil quasi alle Teile vorrätig 
waren...
Welche Controller werden denn mit 3,3V geproggt?

Christian U. schrieb:
> Wie kommt man eigentlich drauf das irgendwelche Files
> die in ner programminstallation rumfliegen im Intel Hex Format sind...
In der Not ist jeder Strohhalm recht...

Scherz beiseite, ich hatte in den Schaltplan auf Deiner Seite geguckt 
und einen Atmega16 entdeckt, hatte deshalb das Thema gar nicht mehr 
weiter verfolgt, ein paar Tage später habe ich dann bei genauerem 
Hinsehen bemerkt, dass ein Atmega8-16 abgebildet war. So kanns kommen... 
Jetzt habe ich auch den Schaltplan mal genauer "gelupt" und die drei 
fehlenden LEDs aufs Board gelötet.

Auf jeden Fall cooles Projekt, das du da realisiert hast!!! Wie bist du 
auf die Idee gekommen?


Noch was anderes, die Aussetzer treten hin und wieder im laufenden 
Betrieb auf, habe deshalb noch einen Reset-C von 100n gegen Masse 
spendiert sowie einen zusätzlichen 220µF-Elko zur Glättung der 
USB-Spannung, weitgehend ohne nennenswerten Erfolg.
Habe allerdings noch einen Resetschalter eingebaut, wenn der Progger mal 
wieder nicht erkannt wird, resette ich damit, statt den USB-Stecker aus- 
und einzustecken.

Meine Vermutung geht ein bißchen in die Richtung, das der verwendete 
12,0-MHz-Quarz eine recht große Toleranz aufweisen könnte und damit 
alles hin und wieder aus dem Takt gerät. Insbesondere, wenn der Progger 
eine Weile gelaufen ist, kommen fast keine Aussetzer mehr vor.
Vielleicht hat noch jemand eine andere Idee, was es sein könnte!?

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Das mit dem Quarz ist recht unwarscheinlich. Viel warscheinlicher ist 
das du USB getrennt hast und sich das Lab rückwärts versorgt hat (übers 
Target).
Wenn man das macht verhängt sich die Soft beim ranstecken von USB oft. 
Ohne massiv andere Preise hab ich aber noch keine Chance gefunden das zu 
beseitigen.
In der Spannungsversorgung ist bei mir schon ein Tantal drin zum 
buffern, der C an Reset bringt ohne hochspannung in der nähe nicht viel. 
Vllt hast auch noch irgendwo einen Wackler drin.

Das Projekt war ursprünglich ein reiner programmer weil mir die 
AVRISPmkII immer abgeraucht sind (recht empfindliche Treiber). dann kam 
schritt für Schritt Firmware für Firmware hinzu. Im Winter kommen sicher 
die nächsten ;)

Ach früher im Thread kam die Frage nach dem Shop. 
http://shop.ullihome.de natürlich ;)

lg
Christian

Autor: Albert ... (albert-k)
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Bejahn schrieb:
> Damit hatte ich auch geliebäugelt, aber weil quasi alle Teile vorrätig
> waren...
> Welche Controller werden denn mit 3,3V geproggt?
Ide Low Voltage Versionen der ATmega wie den ATmega8L.

Autor: Bejahn (Gast)
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Christian U. schrieb:
> Viel warscheinlicher ist
> das du USB getrennt hast und sich das Lab rückwärts versorgt hat (übers
> Target).
> Wenn man das macht verhängt sich die Soft beim ranstecken von USB oft.
> Ohne massiv andere Preise hab ich aber noch keine Chance gefunden das zu
> beseitigen.

Was meinst du mit "USB getrennt"? Der USB-Stecker ist ja die ganze Zeit 
eingesteckt.
Man könnte ja auch eine Schottkydiode vors Target klemmen, um den 
Rückfluß zu verhindern.
Nach einem Reset wird der Progger immer problemlos wiedererkannt, 
überlege schon, vor jedem Progg-Vorgang grundsätzlich von Hand zu 
resetten.
Wackler ist eher unwahrscheinlich, hatte das Board neulich noch mit der 
Lupe nach kalten Lötstellen etc. abgesucht.

Dann bin ich gespannt, was im Winter noch dazu kommt.

Danke für den Shop-Link! (hatte ich allerdings kürzlich schon entdeckt 
;))


Albert ... schrieb:
> Ide Low Voltage Versionen der ATmega wie den ATmega8L.

Stimmt, die gibts ja auch noch ;-)


Also ich werd auf jeden Fall noch ein bißchen rumprobieren, ob man die 
Aussetzer nicht irgendwie ganz wegbekommt, wenn ich was finde, poste 
ich...

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