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Forum: FPGA, VHDL & Co. Digilent Atlys (mit Spartan6).


Autor: berndl (Gast)
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hi allerseits,

habe diese Woche das Board bekommen, hatte noch keine Zeit zur 
Inbetriebnahme (muss unter Linux erstmal die ganze SW installieren, bin 
auch gerade am Umstieg von Ubuntu 8.04 nach 10.04).

Frage: Hat schon jemand mit dem Board rumgespielt? Bei Digilent gibt's 
ja noch nicht allzuviel an Demos, wie man die Peripherie 
nutzen/ansprechen kann...

Ich haette nix gegen ein paar weiterfuehrende Links, Tipps und Tricks 
zum Board...

Gruss,
- berndl

PS: Ist fuer mich nur das Spielzeugboard fuer zuhause...

Autor: Echo (Gast)
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Moin,

hab mir das board vor ca 2 Monaten geholt. Die Hilfe seitens Digilent 
hält sich, zu diesem Board, sehr in Grenzen, da hast du recht. Besteht 
jetzt die Frage was du genau nutzen willst von den Features des Boards. 
Ich hab mich erstmal mit dem AC97-Audio-IC befasst und versuche mich 
momentan mit ner selbstgebauten Erweiterungsplatine an der Ansteuerung 
von LCDs, Nutzung von Incrementaldrehgebern, DACs, ADCs usw.

fpga4fun.com bietet auch recht viele Tutorials/Beispiele, zwar in 
Verilog, aber trotzdem einfach nutzbar.

Die Implementierung eines Picoblaze ist auch ganz interessant.

MfG Echo

Autor: berndl (Gast)
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naja, erstes Ziel ist es, den ASTEROIDs von der c't mit DVI ans laufen 
zu kriegen. Den Core mit dem 6502 muesste ich ja relativ einfach 
eingebunden kriegen, dann kommt halt der Hammer DVI...

Zweites Ziel ist, den Marvell Alaska mit UDP ans laufen zu kriegen...

Drittes Ziel: Ich will mir einen autonomen Rasenmaeher bauen, dazu 
brauche ich halt ein FPGA und einen uC (uC Board wird wohl was mit 
Cortex M3 werden)...

Naja, man waechst an seinen Zielen :o)

Autor: Echo (Gast)
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Joa, momentan habsch UDP mit nem Verilog-Beispiel am laufen auf 10 
MBit-basis. Ist einfacher als sich in das 200 Seiten-lange DS vom 
Marvell-IC einzulesen. Dat Verilog-Beispiel gibts auch bei fpga4fun.

Autor: berndl (Gast)
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ah, schoen zu hoeren, dass der fpga4fun code fuer das 10MBit Ethernet 
funktioniert. Das wird bzgl. Ethernet auch meine erste Anlaufstelle 
sein.

Ist aber erst Etappe 2, die erste Etappe liegt noch vor mir...

Autor: user (Gast)
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zu hdmi/dvi schaue dir mal die xapp460.pdf von xilinx an, ist zwar für 
den spartan3 aber mit quellcode

Autor: berndl (Gast)
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user schrieb:
> zu hdmi/dvi schaue dir mal die xapp460.pdf von xilinx an, ist zwar für
> den spartan3 aber mit quellcode

hab' ich schon gesehen und bin erstmal zusammen gezuckt... Aber so 
aehnlich muss ich das mit der ASTEROID loesen...

Gruss+Danke,
- berndl

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
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Das DVI scheint nicht trivial zu sein.

Ich werde mich an dem Marvell Baustein bald versuchen. Vielleicht kommen 
wir da mal wieder zusammen.
:-)

René

Autor: Anguel S. (anguel)
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Hier meine E-Mail an Digilent vom 6.12.10, die bisher unbeantwortet 
blieb:
Dear Sirs,

The UCF file for your Atlys board which is provided on your website 
seems to be very incomplete. The pin IO standards which are crucial for 
DDR2 operation are not included in this file. Please provide the 
complete UCF file or even better a MIG reference design for this board. 
Without detailed MIG configuration information the DDR2 memory is 
useless. Thank you in advance.

Autor: user (Gast)
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schau doch mal auf die webseite von digilent:
http://www.digilentinc.com/Products/Detail.cfm?Nav...

da ist auch ein beispiel zu download
http://www.digilentinc.com/Data/Products/ATLYS/Atl...

Autor: zachso (Gast)
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hallo!

den marvell auf dem board finde ich auch recht interessant, wie wollt 
ihr den denn ansteuern ohne datenblatt? in dem manual zum board steht 
den gibts nur mit NDA.

Autor: Echo (Gast)
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Hohoho,

hab das komplette DS ohne NDA per google gefunden. Gibst du "88e1111 
marvell nda" bei google ein und das erste pdf is das vollständige DS.

Frohe Weihnachten!

Autor: Anguel S. (anguel)
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Frohe Weihnachten!

user schrieb:
> da ist auch ein beispiel zu download
> 
http://www.digilentinc.com/Data/Products/ATLYS/Atl...

Ha, das ist ja ganz neu erschienen! Danke!

Autor: Anguel S. (anguel)
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Anguel S. schrieb:
> user schrieb:
>> da ist auch ein beispiel zu download
>>
> 
http://www.digilentinc.com/Data/Products/ATLYS/Atl...
>
> Ha, das ist ja ganz neu erschienen! Danke!

Ich sehe da aber irgendwie keinen DDR2 HDL Code und nicht mal die UCF 
Constraints für DDR2 :( Oder brauche ich dafür EDK?

Autor: berndl (Gast)
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ich habe da auch nix gefunden...

Sollte man Digilent mal auf die Fuesse treten, die sollen gefaelligst 
ihren Reference-Design mitliefern bzw. veroeffentlichen!

Autor: Anguel S. (anguel)
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berndl schrieb:
> ich habe da auch nix gefunden...
>
> Sollte man Digilent mal auf die Fuesse treten, die sollen gefaelligst
> ihren Reference-Design mitliefern bzw. veroeffentlichen!

Vielleicht haben sie den noch nicht soweit ;)

Autor: berndl (Gast)
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koennte natuerlich sein, so ala 'mit der heissen Nadel gestrickt'...

Autor: lalala (Gast)
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Hallo,

ich versteh euch nicht. Digilent hat das Board auf dem Markt gebracht, 
und den Schaltplan offen gelegt. Mehr braucht man nicht, um mit diesem 
Board wirklich sehr viel anzufangen.

Zum Thema DDR Speicher:
Wer schonmal einen Speicher in Betrieb genommen hat, der wird 
feststellen, dass dies wirklich eine Herausforderung ist und neben VHDL 
Kenntnisse auch fundierte Kenntnisse der Elektrotechnik, FPGAs, 
Spezifischer Aufbau des verwendeten FPGAs, etc. voraussetzt. Ich habe 
schon mehrere DDR Speicher auf verschiedene Boards in Betrieb genommen 
und wenn man meint, dass man einfach seinen Speichercontroller 
Copy&Paste wiederverwenden kann, denn muss ich enttäuschen. Je nachdem 
kann man da gut nochmal 1 Monat reinstecken, bis dieser wirklich 
einwandfrei läuft.
Ich habe bei diesem Board noch nicht überprüft, ob man den Hardware 
Memory Controller vom Spartan6 verwenden kann: Stichwort MIG

HDMI bzw. DVI:
Ein HDMI Sender sollte relativ einfach sein - abgesehen davon, dass man 
sich gewaltig mit der Spezifikation auseinandersetzen muss. Ein Anfänger 
sollte auch hier die Finger davon lassen. Ein Fortgeschrittener seh ich 
großes Potential um hier viel zu lernen.
Dauer würde ich 1-2 Wochen Vollzeit (40h/Woche) veranschlagen.
Ein HDMI Empfänger würde ich den Profis überlassen, da eingangsseitig 
die Synchronisation mit den Daten sehr aufwendig ist und auch wieder 
viel Detailwissen über den verwendeten FPGA voraussetzt. Ich denke, dass 
auch hier der Umgang mit dem FPGA-Editor erforderlich sein wird, also 
sollte der Umgang damit vertraut sein. Man muss sich auch die Datenrate 
vor Augen halten. Bei Full-HD dürfte sich diese pro Kanal bei ca. 
600-700 MBit/s bewegen, und das bei normalen I/Os ist schon sehr 
sportlich.
Dauer würde ich hier 2-3 Wochen Vollzeit veranschlagen.

Ethernet:
Eines der beliebtesten Themen überhaupt. Für Fortgeschrittene sollte das 
eine nette Übung sein. Ethernet (1Gbit) in Betrieb zu nehmen sollte 
nicht allzuschwer sein. Gedanken muss man sich machen, wenn man sich an 
die Protokollschicht im FPGA heranwagt. Ein Softcore ist dafür 
empfehlenswert, aber dann wird generell das Design schon wieder 
aufwendiger.
Dauer würde ich für eine einfache Realisierung 1 Woche veranschlagen, 
für Softcore und Protokollschichen kann sich das beliebig lange 
hinziehen.

Audio:
Sehe ich als vergleichbar einfach und hier sollte man sehr schnell zu 
vernünftige Ergebnisse kommen. Zu beachten sind hierbei die verwendeten 
Clocks, da Audio vergleichweise langsam läuft. Wenn jemand über das 
Lauflicht-Stadium, UART, FSM, etc. hinaus ist, würde ich das für den als 
eine angenehme Herausforderung sehen.
Für einen Fortgeschrittenen oder Profi würde ich nicht mal eine Woche 
veranschlagen. Könnte durchaus sein, dass man nach einem Tag schon ein 
Ergebnis hat.

PS2, UART, etc:
Für Anfänger, mehr muss man dazu nicht sagen.


Meine Worte an Studenten und Schüler oder sonstige Interessierte, die 
sich mit diesem Thema beschäftigen, aber nicht beruflich damit zu tun 
haben:
Das Atlys-Board ist ein sehr schönes und preiswertes Evalboard. HDMI und 
DDR2 Speicher sind sehr komplexe Themengebiete und setzen sicheren 
Umgang mit FPGAs voraus. Sich irgendwie IP-Cores zusammenzukopieren 
unterstütze ich bei einem Eval-board nicht, da nämlich genau hier die 
Herausforderung liegt. Im Realen Leben muss man sich ständig mit 
Spezifikation (DDR2, HDMI, Ethernet, etc.) auseinandersetzen, wenn man 
diese benötigt. Was hat man den von dem Board, wenn genau die 
Anspruchsvollen Sachen nicht selber gemacht sind. Es muss immer ein 
Lerneffekt mitdabei sein!

Also der Schaltplan ist vorhanden, somit kann man hier die IOSTANDARDS 
rauslesen, und einfach Schritt für Schritt mit den einzelnen Modulen 
beginnen. Anwendungen mit FPGAs sind nunmal sehr anspruchsvoll und sind 
halt mit reinen Software-Kenntnissen nicht realisierbar. Es ist nunmal 
programmierbare Logik!!!

Ich wünsch euch ein frohes Weihnachtsfest und viel Spaß beim tüfteln!

Autor: berndl (Gast)
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lalala schrieb:
> ich versteh euch nicht. Digilent hat das Board auf dem Markt gebracht,
> und den Schaltplan offen gelegt. Mehr braucht man nicht, um mit diesem
> Board wirklich sehr viel anzufangen.

Hallo! Ich habe den vollen Preis fuer das Board bezahlt (leider nix mehr 
mit Student) und erwarte da zumindest einen vollstaendigen Design. Wenn 
aber nicht mal eine vollstaendige .ucf dabei ist, ist das schon komisch. 
Man muss naemlich nicht jedes Mal das Rad neu erfinden, dazu fehlt dann 
auch irgendwann mal die Zeit.
Ich hoffe mal, dass da demnaechst noch was bei Digilent auf der Website 
erscheint. Und nur mit dem Schaltplan kannst du das auch knicken, du 
braeuchtest fuer eine sinnvolle Nutzung dann die Boardschematics mit den 
Leitungslaengen. Und warum sollte ich das 'reverse engineeren' muessen?

Autor: Anguel S. (anguel)
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lalala schrieb:

> Zum Thema DDR Speicher:
> Wer schonmal einen Speicher in Betrieb genommen hat, der wird
> feststellen, dass dies wirklich eine Herausforderung ist und neben VHDL
> Kenntnisse auch fundierte Kenntnisse der Elektrotechnik, FPGAs,
> Spezifischer Aufbau des verwendeten FPGAs, etc. voraussetzt. Ich habe
> schon mehrere DDR Speicher auf verschiedene Boards in Betrieb genommen
> und wenn man meint, dass man einfach seinen Speichercontroller
> Copy&Paste wiederverwenden kann, denn muss ich enttäuschen. Je nachdem
> kann man da gut nochmal 1 Monat reinstecken, bis dieser wirklich
> einwandfrei läuft.
> Ich habe bei diesem Board noch nicht überprüft, ob man den Hardware
> Memory Controller vom Spartan6 verwenden kann: Stichwort MIG

Sorry, aber das sehe ich anders! Die sollten in der Lage sein, mal ein 
MIG Design bereitzustellen, wenn die sogar in der Anleitung zum Board 
schreiben, dass das Board MIG unterstützt. MIG an sich ist nix 
kompliziertes, wenn man denn die richtige Konfiguration kennt. Und 
leider scheitert es genau an sowas, weil die Hersteller zu blöd / faul 
sind, mal ein vernünftiges MIG Design mitzuliefern. Ich finde das 
unglaublich, dass Du große Hersteller wie Digilent, Xilinx, Micron 
verteidigst, die viel Geld mit dem Board und deren Produkte verdienen 
wollen und nicht mal in der Lage sind, eine UCF Datei für ihr Board 
mitzuliefern. Dabei wird das Board als "complete, ready to use digital 
circuit development platform" verkauft. Was ist hier ready to use? Das 
Problem ist, dass es zu viele dumme User und Unis gibt, die sowas 
unfertiges kaufen und sich damit abfinden.

> Ein HDMI Empfänger würde ich den Profis überlassen
Wie wär's wenn die das mal auf deren Seite schreiben, dass kaum ein 
Anfänger in der Lage ist mit der HW was anzufangen? Würde dann jemand 
das Board kaufen??? Hier wird doch der Kunde absichtlich veräppelt!

> Ethernet:
> Eines der beliebtesten Themen überhaupt. Für Fortgeschrittene sollte das
> eine nette Übung sein.
Siehe oben.

> Was hat man den von dem Board, wenn genau die
> Anspruchsvollen Sachen nicht selber gemacht sind. Es muss immer ein
> Lerneffekt mitdabei sein!
Manche lernen durch gute Beispiele.

Autor: Anguel S. (anguel)
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Übrigens kann man das Board auch ganz schön beschädigen, wenn man die 
richtigen Constraints nicht hat. Das gehört IMHO zur Hardware!

Autor: Tom Nachdenk (tom-nachdenk)
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lalala schrieb:
> Hallo,
>
> ich versteh euch nicht. Digilent hat das Board auf dem Markt gebracht,
> und den Schaltplan offen gelegt. Mehr braucht man nicht, um mit diesem
> Board wirklich sehr viel anzufangen.

Bist Du sicher oder hast Du die Ironietags vergessen?

> Zum Thema DDR Speicher:
> Wer schonmal einen Speicher in Betrieb genommen hat, der wird
> feststellen, dass dies wirklich eine Herausforderung ist und neben VHDL
> Kenntnisse auch fundierte Kenntnisse der Elektrotechnik, FPGAs,
> Spezifischer Aufbau des verwendeten FPGAs, etc. voraussetzt. Ich habe
> schon mehrere DDR Speicher auf verschiedene Boards in Betrieb genommen
> und wenn man meint, dass man einfach seinen Speichercontroller
> Copy&Paste wiederverwenden kann, denn muss ich enttäuschen. Je nachdem
> kann man da gut nochmal 1 Monat reinstecken, bis dieser wirklich
> einwandfrei läuft.
> Ich habe bei diesem Board noch nicht überprüft, ob man den Hardware
> Memory Controller vom Spartan6 verwenden kann: Stichwort MIG

Um einen DDR-RAM Ansteuern zu können braucht man aber neben der 
Pinzuordnung und dem IO-Standard auch noch die Laufzeit der Signale 
Zwischen den Pins von FPGA und  DDR-RAM. Soll sich die der fähige 
Bastler aus den Gerberdateien selbst ermitteln? Bitte mal erklären wie 
man da 'ohne' vorgeht, hast ja schon genügend Boards zum laufen 
gebracht.

> Meine Worte an Studenten und Schüler oder sonstige Interessierte, die
> sich mit diesem Thema beschäftigen, aber nicht beruflich damit zu tun
> haben:
> Das Atlys-Board ist ein sehr schönes und preiswertes Evalboard. HDMI und
> DDR2 Speicher sind sehr komplexe Themengebiete und setzen sicheren
> Umgang mit FPGAs voraus. Sich irgendwie IP-Cores zusammenzukopieren
> unterstütze ich bei einem Eval-board nicht, da nämlich genau hier die
> Herausforderung liegt. Im Realen Leben muss man sich ständig mit
> Spezifikation (DDR2, HDMI, Ethernet, etc.) auseinandersetzen, wenn man
> diese benötigt. Was hat man den von dem Board, wenn genau die
> Anspruchsvollen Sachen nicht selber gemacht sind. Es muss immer ein
> Lerneffekt mitdabei sein!

Ja, und demnächst liefern die Autohersteller ihre Autos mit 
unprogramiertem ABS, ESL etc. Controller aus. Nur wer sich der 
Funktionsweise dieser Baugruppen durch selberentwickeln auskennt, ist 
auch qualifiziert diese zu benutzen. Das erspart dann auch 
image-schädigende Elchtest-Versager.

> Also der Schaltplan ist vorhanden, somit kann man hier die IOSTANDARDS
> rauslesen, und einfach Schritt für Schritt mit den einzelnen Modulen
> beginnen. Anwendungen mit FPGAs sind nunmal sehr anspruchsvoll und sind
> halt mit reinen Software-Kenntnissen nicht realisierbar. Es ist nunmal
> programmierbare Logik!!!

Wie wäre es wenn der Boardhersteller nächstens das Board als Bausatz 
ausliefert? Nichts fördert mehr das kennenlernen der einzelnen 
Bauelemente als das persönliche Begrüßen mit der heißen Lötkolbenspitze.

> Ich wünsch euch ein frohes Weihnachtsfest und viel Spaß beim tüfteln!

Autor: lalala (Gast)
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Hallo,

es handelt sich hierbei um ein Evalboard.
Eine Frage an euch: Ihr entwickelt ein Evaluation Board. Um die Funktion 
des Boards zu testen, macht ihr für jede Komponente einen IP-Core: HDMI, 
DDR-RAM Controller, Ethernet MAC, ... Das Board verkauft ihr, deswegen 
liefert ihr auch die Cores mit ihren VHDL-Files mit.
Jeder, der dieses Board kauft hat damit alle VHDL Files, die er in 
seinen eigenen Produkten mitverwenden kann. Auf deine Kosten kann er 
somit die Entwicklung sehr schnell vorantreiben. Er benutzt deine 
IP-Cores einfach so und muss sich keine Gedanken mehr machen.
Wenn das für dich ok ist, dann mach das - mach dich selbstständig, ich 
kauf dir dann ein Board ab und verwende deine IP-Cores mit minimal 
Entwicklungszeit für meine Produkte, die ich dann in 10000er Stückzahlen 
verkaufe.

Und nein, hier sind keine Ironietags notwendig. Es handelt sich hier um 
ein Evaluationboard, d.h. hier ist Hardware drauf, die man mit seiner 
eigenen Firmware in Betrieb nehmen muss. Man greift in der 
Entwicklungsphase auf getestet Hardware zurück, so dass, wenn Fehler 
vorhanden sind in erster Linie an der FW liegen muss. Wer schon ein 
Entwicklungsprojekt gemacht hat wird feststellen, dass es in der ersten 
Phase immer schwer zu sagen ist, ob der Fehler an der HW oder FW liegt. 
Wer das nicht bestätigt ist ein Gott, oder er hat noch nie wirklich was 
komplexeres hinter sich.

Für Anfänger gibt es andere Boards. Ein Anfänger kann immer in Foren wie 
diese sich erkundigen, ob dieses und jenes Board und Projekt für ihn 
schaffbar ist. Es sind genug kompetente Leute hier die das beantworten 
können. Wenn sich ein Anfänger mit Minimalkenntnisse an HDMI und 
DDR-Speicher ranmacht ist das seine Entscheidung. Das er auf die 
Schnauze fallen könnte muss er miteinrechnen. Wenn jeder Anfänger das 
ohne Probleme machen könnte, dann bräuchte keiner mehr Studieren und die 
Berufserfahrung wäre dann auch nichts wert. Erst wenn man intensiv damit 
arbeitet lernt man mit komplexeren Problemen umzugehen. Zum Beispiel ist 
das Verständnis für Laufzeitprobleme von Signalen auf einer Leiterplatte 
nicht für jeden Mann selbstverständlich - viele wissen ja nicht mal, 
dass man Längenanpassung machen muss, und und und.
Warum wird erwartet, dass jeder der mal was mit FPGAs gemacht hat 
(Lauflicht!), gleich alles mit FPGAs machen kann, was auch ein 
Berufstätiger in 40h/Woche machen kann, der den ganzen Tag (fast) nichts 
anderes macht?!

Also es ist ein Evalboard, Schaltplan ist vorhanden, den DDR Speicher 
kann man locker mit 80 MHz Taktfrequenz ohne lange Berücksichtigung der 
Signallaufzeiten in Betrieb nehmen. Da braucht man nicht das Layout 
dazu.

Ich habe mir das Board auch gekauft, und bin bisher was ich gemacht habe 
sehr zufrieden. Aber da man in der Freizeit nicht mehr allzuvielzeit 
hat, konnte ich noch nicht soviel in Betrieb nehmen. Aber über die Infos 
von dem Board bin ich sehr zufrieden und ich sehe keine Hindernisse um 
irgendetwas nicht verwenden zu können.

MfG

Autor: berndl (Gast)
Datum:

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ich habe den Eindruck, dass die Leute, die bisher hier im Thread 
gepostet haben, durchaus schon etwas mehr als ein Lauflicht gemacht 
haben. Das Board hat tolle Peripherie, deshalb hab' ich es mir ja 
gekauft! Aber zumindest ich und ein paar wenige andere scheinen etwas 
mehr als nur HW und Schematics zu erwarten... Warum du dich da auf den 
Schlips getreten fuehlst versteh' ich echt nicht...

Achso, ich kann's mir nicht verkneifen da ich mir gerade Monty Python 
angesehen habe (ich bringe deinen Satz mal in die politisch korrekte 
Form):
lalala schrieb:
> Zum Beispiel ist
> das Verständnis für Laufzeitprobleme von Signalen auf einer Leiterplatte
> nicht für jeden Mann selbstverständlich - viele wissen ja nicht mal,
> dass man Längenanpassung machen muss, und und und.

Zum Beispiel ist das Verständnis für Laufzeitprobleme von Signalen auf 
einer Leiterplatte nicht für jeden Mann -- oder Frau -- 
selbstverständlich - viele wissen ja nicht mal, dass man Längenanpassung 
machen muss, und und und.

Autor: Anguel S. (anguel)
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lalala schrieb:
> Um die Funktion
> des Boards zu testen, macht ihr für jede Komponente einen IP-Core: HDMI,
> DDR-RAM Controller, Ethernet MAC, ...
Der MIG ist von Xilinx und der VHDL Code ist somit frei verfügbar, ich 
will nur, dass die dann auch die passende Konfiguration rausrücken, wenn 
die schon mit MIG-Kompatibilität im Manual angeben und auf deren Seite 
"Source code for Atlys DDR2" schreiben, der aber gar nicht im Archiv 
drin ist. Sonst ist das für mich absichtliche Irreführung. Und dass mir 
der Support bisher gar nicht geantwortet hat, spricht auch dafür, dass 
da was mit dem Board (noch) nicht stimmt.

> Man greift in der
> Entwicklungsphase auf getestet Hardware zurück, so dass, wenn Fehler
> vorhanden sind in erster Linie an der FW liegen muss.
Oh, da bin ich mir aber gar nicht so sicher, wie sehr die HW getestet 
ist. Vielleicht haben die gerade deshalb keinen Code dafür. Beim wohl 
bekanntesten Xilinx Spartan 3E Starter Board (das es seit X Jahren schon 
gibt und in der Y-ten Revision, auch von Digilent hergestellt) ist es 
z.B. so, dass sich der DDR Speicher interessanterweise gar nicht mit dem 
MIG direkt generieren lässt, sondern dass die mir ein handmodifiziertes 
VHDL-Design als ZIP-Archiv im MIG Coregen als Design für dieses Board 
hinknallen. Warum? Weil eben die HW schlecht designed ist und gar nicht 
den MIG Spezifikationen entspricht. Deswegen hat man das Design an 
meheren Stellen gehackt, damit es überhaupt läuft und man fragt sich, 
was man aus dem Board noch lernen soll. Erwähnt werden diese Probleme 
selbstverständlich nirgends, außer in einer kleinen Textdatei im MIG 
Design Archiv. Xilinx macht überall Werbung, wie toll doch MIG ist und 
dann läuft es nicht mal auf deren eigene Vorzeige-Boards.
Letztendlich haben die den Speichercontroller im Spartan6 sogar in HW 
implementiert, um die Probleme auf andere Weise zu umgehen.
Übrigens stehen in den MIG Design Files für das Spartan 3E Board dann 
auch andere lustige Sachen wie: "Attach a clock source to the SMA 
connector on the board, and set the frequency between 80 and 170 MHz." 
Schön, dass man den Onboard-Speicher nur mit einem ext. Clock-Generator 
testen kann. Das erhöht wohl den Lern-Effekt oder wie siehst Du das?

> Ich habe mir das Board auch gekauft, und bin bisher was ich gemacht habe
> sehr zufrieden.
Darf ich fragen, was das ist?

> Aber da man in der Freizeit nicht mehr allzuvielzeit
> hat, konnte ich noch nicht soviel in Betrieb nehmen.
Aber dein Geld hat Digilent schon und freut sich. Vielleicht werfen die 
damit bald ein neues Board auf dem Markt und dann redet auch niemand 
mehr über das Atlys...

> Aber über die Infos
> von dem Board bin ich sehr zufrieden und ich sehe keine Hindernisse um
> irgendetwas nicht verwenden zu können.
Kannst Du denn bestätigen, dass die ganze HW auf dem Board 100% läuft? 
Oder musst Du erstmal mehrere Jahre lang die IP entwickeln, um dies 
bestätigen zu können, oder um zu merken dass damit was nicht stimmt?

Autor: lalala (Gast)
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ich kann euch in Zukunft gerne auf den Laufenden halten, was dann bei 
mir alles läuft.

Btw. der MIG von Xilinx ist sowieso buggy, von daher empfiehlt es sich 
den Memory Controller selber zu machen, deswegen wird er auch auf den 
7er FPGAs nicht mehr vorhanden sein.

Aber jetzt über Xilinx zu schimpfen wäre unfair, weil man sich ja selber 
sich dazu entschlossen hat diese zu verwenden. Ich weiß zwar nicht, wie 
es bei Altera aussieht, aber ich könnte mir vorstellen, dass es da 
genauso ist.

@Anguel:
Was läuft bei dir auf diesem Board definitiv nicht?

Autor: Anguel S. (anguel)
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lalala schrieb:
> ich kann euch in Zukunft gerne auf den Laufenden halten, was dann bei
> mir alles läuft.
Also noch nix bisher?

> Btw. der MIG von Xilinx ist sowieso buggy, von daher empfiehlt es sich
> den Memory Controller selber zu machen, deswegen wird er auch auf den
> 7er FPGAs nicht mehr vorhanden sein.
Das ist doch nicht Dein Ernst, dass sich jeder mal eben nen 
Memory-Controller selber bauen soll.

> @Anguel:
> Was läuft bei dir auf diesem Board definitiv nicht?
Isch schabe gar keine Board ;) Zumindest kein Atlys. Ich habe mich nur 
mal vor dem Kauf informiert, inwieweit der MIG tatsächlich auf dem 
Board lauffähig ist, weil ich weiß, dass die Marketing-Profis gerne 
unfertige Sachen in den Markt schmeißen. Und leider haben sich meine 
Erwartungen wieder einmal bestätigt. Auf anderen (nicht-Xilinx) Boards 
habe ich sehr wohl den MIG erfolgreich zum Laufen bekommen. Nur das 
Boarddesign muss eben stimmen. Und ich bin übrigens kein Profi.

Autor: Duke Scarring (Gast)
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[MIG + Digilent Spartan S3E Board]
Anguel S. schrieb:
> Deswegen hat man das Design an
> meheren Stellen gehackt, damit es überhaupt läuft und man fragt sich,
> was man aus dem Board noch lernen soll.
Man kann daran sehen, das derjenige, der sich das Design ausgedacht hat, 
von DDR-Memory keinen Plan gehabt hat.

Ich hab das Board auch in den Händen und habe den DDR-Controller der 
grlib adaptiert. Irgendwie haben sie es da gewaltig verbockt und mit 
diesem unnötigen Clock-Feeback nur Verwirrung gestiftet...

Man kann nur hoffen, das der in größeren Spartan6 integrierte 
Memory-Controller einfacher zu nutzen ist.

Duke

Autor: Anguel S. (anguel)
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Duke Scarring schrieb:
> Man kann nur hoffen, das der in größeren Spartan6 integrierte
> Memory-Controller einfacher zu nutzen ist.
Tja, ohne Referenzdesign werden wir das wohl nie wissen... Vielleicht 
wartet Digilent nur darauf, dass einer der ersten Käufer des Boards das 
Referenzdesign für sie schreibt. Es ist doch eine tolle Sache mit den 
Development Boards, man kann sich immer herausreden, indem man sagt, 
naja es ist eben nur für "Development" und nicht für "Produktion". Es 
soll nur demonstrieren, dass die Sachen prinzipiell funktionieren. Hab 
ich alles schon gehört. Da fällt mir ein alter russischer Witz ein, nach 
dem Motto: "Im Prinzip haben wir alles, aber in Wirklichkeit leider 
nix."
Und dass manch einer hier behauptet, dass die UCF nicht mit dem Board 
mitgelifert werden muss ist absoluter Blödsinn. Die alten Boards hatten 
doch alle die UCF-Constraints sogar im Manual stehen...

Autor: Balduin T. (balduin)
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Die Jungs haben scheinbar reagiert ;)

http://www.digilentinc.com/Data/Products/ATLYS/Atl...

Ich kämpfe im Moment mit einem anderen Spartan 6 Board und dem MIG ...

Da sieht es mit Doku noch viel düsterer aus und ich bin mir noch nicht 
sicher ob das Board hardwaremässig überhaupt funktioniert.

Mein Ram kennt der MIG und generiert wenigstens dazu ein ucf File ...

Autor: Anguel S. (anguel)
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Balduin T. schrieb:
> Die Jungs haben scheinbar reagiert ;)
>
> http://www.digilentinc.com/Data/Products/ATLYS/Atl...

Die ist aber unvollständig, da stehen z.B. keine IO Standards drin.

Autor: Rudolph (Gast)
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Im Reference Manual steht eigentlich alles drin, was man benötigt. MIG 
anwerfen, den richtigen MCB angeben (kriegt man schnell anhand der 
Pinnamen raus), DDR2-Baustein angeben, den anderen Kleinkram 
entsprechend der Dokumentation auch, Design erstellen lassen, die 
Sourcefiles in das eigene Projekt einbinden, die Angaben aus dem 
erstellten UCF kopieren in das eigene kopieren (da stehen dann auch die 
IO-Standards drin, obwohl die Angabe im Manual eigentlich ausreichend 
ist).

Danach muss man das Design auf die auf dem Board vorhandene Clock 
anpassen, ein Schritt, der eigentlich immer notwendig ist, wenn die vom 
MIG verlangte nicht direkt zur Verfügung steht.

Mit scheint übrigens, dass hier gerne MIG und MCB synonym benutzt 
werden. Da sollte man lieber eindeutig bleiben.

Autor: berndl (Gast)
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Hui, jetzt habe ich mal versucht, die ganze FPGA SW unter Ubuntu 10.04 
zu installieren.

Also ISE WebPack funktioniert. Jetzt versuche ich, Impact mit den 
Digilent-Tools zu verwursteln, ich habe ja den Digilent USB JTAG der mit 
dem Atlys mitkommt.

Hat das schon jemand unter Linux erfolgreich ans laufen bekommen?

Man braucht ja dazu wohl:
* Den Exar USB-RS232 Treiber. Der muss compiliert werden (einfach 
'make'? oder wie?). Ich bekomme nach der Anleitung leider keine 
/dev/ttyUSBxx Devices... (nach sudo modprobe und sudo insmod). Hat das 
schon jemand probiert?
* Dann braucht man die Adept runtime, die habe ich per mitgeliefertem 
Script installiert, sollte also da sein
* Dann habe ich noch die Digilent Tools (das .so und .xml) nach 
/opt/Xilinx/12.3/ISE_DS/ISE/lib/lin/plugins/Digilent/ kopiert

Aber es funzt nicht, im Impact 'sehe' ich den Digilent USB Adapter 
nicht.


Hat da jemand eine Idee?

Gruss,
- berndl

PS: Werde mal nebenbei mit xc3sprog rumspielen, vielleicht komme ich 
damit weiter...

Autor: zachso (Gast)
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du haste bestimmt nur vergessen die udev-rules anzulegen. ich bin mir 
nicht sicher ob die funktioniern die xilinx mitliefert,a ber die liegen 
hier:

/opt/Xilinx/12_3/ISE_DS/ISE/bin/lin64/xusbdfwu.rules

damit duerfts dann gehn.

viel spass

ps: wiki.ubuntuusers.de - sollte man immer mal vorbeischaun, da gibts 
doch tatsaechlich leute die sowas aufschreiben

Autor: berndl (Gast)
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hmm, die udev rules hab' ich, aber ich brauche ja die fuer Digilent, 
oder?

Und wie gesagt, der Exar Treiber funktioniert ja schon nicht...

Ich suche mal weiter, danke fuer den Tipp mit ubuntuusers.de

Gruss,
- berndl

Autor: berndl (Gast)
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ich bin hierueber:
http://www.uluga.ubuntuforums.org/showthread.php?t=1547435
gestolpert.
Jetzt vermute ich mal, dass ich die Digilent .hex-Files noch irgendwohin 
kopieren muss, die sind bei den Adept Runtime Dateien dabei. 'fxload' 
habe ich schon nachinstalliert...

Oh Mann, waere ja zu schoen gewesen wenn das einfach ginge...

Gruss,
- berndl

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
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berndl schrieb:

> Jetzt vermute ich mal, dass ich die Digilent .hex-Files noch irgendwohin
> kopieren muss, die sind bei den Adept Runtime Dateien dabei. 'fxload'
> habe ich schon nachinstalliert...
>
> Oh Mann, waere ja zu schoen gewesen wenn das einfach ginge...

Dabei wäre es nicht mal sehr schwer gewesen. Es ist auch ein Fehler in 
den Rules.

1. Die angehangene Udev-Regel in das Verzeichnis
/etc/udev/rules.d   kopieren.

2. die Hexfiles nach /usr/share kopieren. Befinden sich in einem 
Verzeichnis der ISE Installation.
xusbdfwu.hex  xusb_xup.hex .... und wie sie alle heißen. Siehe in der 
Regel nach.

Dann am besten nochmal Neu booten oder udev neu starten.

Linuxbefehl:
lsusb

verrät dir, mit welcher Vendor und Produkt ID sich der Jtag am USB bus 
meldet.

Siehe auch:
http://www.elektronensturm.de/blog/?p=16


xc3sprog ist auch ein super Tool. Ich habe es bis jetzt nur mit Spartan3 
benutzt, soll auch Spartan 6 unterstützen.

Autor: zachso (Gast)
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die exar-treiber von der seite funktioniern angeblich nur bis kerel .32 
, musste mal gucken obs evtl. daran liegt, ansonsten mach mal nen neuen 
thread auf und schreib da gleich mal an was dmesg sagt anchdem du das 
board angesteckt hast und was lsusb sagt.

Autor: berndl (Gast)
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Hallo Rene,

ich habe aber den Digilent JTAG Adapter, nicht den Xilinx, ich habe 
andere FW, udev-rules, ...

Hallo zachso,
Kernel ist 2.6.32-27-generic, sollte also richtig sein

Ich schmeiss nochmal alles runter von der Platte und fange nochmal von 
vorne an. Ich mache dann einen neuen Thread auf zum Thema...

Gruss,
- berndl

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
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berndl schrieb:
> Hallo Rene,
>
> ich habe aber den Digilent JTAG Adapter, nicht den Xilinx, ich habe
> andere FW, udev-rules, ...


poste mal was lsusb ausspuckt.

Autor: berndl (Gast)
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René D. schrieb:
> poste mal was lsusb ausspuckt.
berndl@amd:~$ lsusb
Bus 002 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub
Bus 001 Device 005: ID 1443:0007  
Bus 001 Device 004: ID 046d:c03e Logitech, Inc. Premium Optical Wheel Mouse
Bus 001 Device 003: ID 058f:6362 Alcor Micro Corp. Hi-Speed 21-in-1 Flash Card Reader/Writer (Internal/External)
Bus 001 Device 002: ID 05e3:0606 Genesys Logic, Inc. USB 2.0 Hub / D-Link DUB-H4 USB 2.0 Hub
Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
Der Eintrag ID 1443:0007 erscheint, wenn ich den Digilent Proempel 
einstecke. Das ist auch das, was in der '52-digilent-usb.rules' steht.

Was mich allerdings stutzig macht, in der ...rules steht nix von fxload 
bzgl. der Firmware (die .hex Dateien habe ich, aber wo/wie werden die 
geladen?). In der ...rules Datei steht nur:
SYSFS{idVendor}=="1443", MODE="666"
Ansonsten liegen alle Files da, wo sie laut README von 
'digilent.adept.runtime_2.5.1-i686' auch liegen sollen, auch die 
permissions sind ok.

Irgendwie startet das ganze nicht...

Achja, beim abstecken und wieder anstecken kommt in dmesg folgendes:
[ 6182.684513] usb 1-7: USB disconnect, address 5
[ 6199.996251] usb 1-7: new high speed USB device using ehci_hcd and address 6
[ 6200.130223] usb 1-7: unable to read config index 0 descriptor/start: -32
[ 6200.130233] usb 1-7: chopping to 0 config(s)
[ 6200.136231] usb 1-7: string descriptor 0 read error: -32
[ 6200.136483] usb 1-7: no configuration chosen from 0 choices
Hier scheint mein Problem zu liegen, ich habe aber keinen blassen was 
ich da tun kann...

Autor: zachso (Gast)
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ich hab leider kein solches board, aknn dir also nur mit glaskugel und 
hellsagen helfen, aber ich wuerde sagen die 52-digilent... ist nicht die 
richtige datei, also das teil reicht nicht aus, das sieht ehr so aus als 
ob der treiber nicht richtig installiert ist bei dir oder dass der auch 
noch was mitbringen muesste.
wenn du die xilinx ise installiert hast ist da ein xusbdfwu.rules dabei, 
darin findest du ein beispiel wie du automatisch firmware oder 
aehnliches in deine device flashen kannst beim anstecken. musst 
natuerlich wissen wo die firmware ist dazu, aber das sollte wohl gehn.
wie gesagt habe ich leider kein solches board, das sind also alles nir 
weissagungen. guck doch am besten mal im downloadarchiv von den treibern 
nach ob da irgendwas dabei war was auf .hex oder .rules endet, vlt. 
liegt da der hund begraben (ich wuerde das so einschaetzen, denn bei mir 
hat die adept auch nur die kleine .rules erzeugt die du da schon genannt 
hast).
falls das alles nicht geht schreib auch ruhig mal ne nette mail an den 
digilent-support, die sollen ruhig wissen wenn es probleme gibt.

ciao, zachso

Autor: berndl (Gast)
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Hi zachso,

die .rules von oben ist die einzige die im Digilent Paket dabei ist. FW 
Dateien habe ich massig, und zwar genau 17 Stueck mit sinnigen Namen, 
z.B. 'FX2FW_09_0000000D_00000000_0303.HEX'. Mir ist allerdings nicht 
klar, in welcher Reihenfolge die geladen werden muessen (die Indizes 
sind nicht eindeutig).

Mail an Digilent ist schon raus, die hatten sich auch schon gemeldet 
(mit dem Link auf die Adept Seite...). Mal sehen wie's weiter geht.

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
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berndl schrieb:
> Hi zachso,
>
> die .rules von oben ist die einzige die im Digilent Paket dabei ist. FW
> Dateien habe ich massig, und zwar genau 17 Stueck mit sinnigen Namen,
> z.B. 'FX2FW_09_0000000D_00000000_0303.HEX'. Mir ist allerdings nicht
> klar, in welcher Reihenfolge die geladen werden muessen (die Indizes
> sind nicht eindeutig).
>
> Mail an Digilent ist schon raus, die hatten sich auch schon gemeldet
> (mit dem Link auf die Adept Seite...). Mal sehen wie's weiter geht.

FX2 ist ein Cypress USB -> Serial Chip
Dieser wird auch im im Xilinx Jtag adapter benutzt.
http://www.mikrocontroller.net/articles/Xilinx_USB...


Digilent darf naturlich nicht die Vendor ID von Xilinx benutzen.

Versuche mit FXload mal die Firmware von Xilinx hineinzuladen.
Vielleicht sind die beiden baugleich bis auf die ID's.

Autor: berndl (Gast)
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René D. schrieb:
> FX2 ist ein Cypress USB -> Serial Chip
> Dieser wird auch im im Xilinx Jtag adapter benutzt.
> http://www.mikrocontroller.net/articles/Xilinx_USB...
>
>
> Digilent darf naturlich nicht die Vendor ID von Xilinx benutzen.
>
> Versuche mit FXload mal die Firmware von Xilinx hineinzuladen.
> Vielleicht sind die beiden baugleich bis auf die ID's.

hmm, guter Tipp. Ich muss mir mal die ganzen .hex files genau ansehen, 
vielleicht werde ich daraus schlau.
Von Digilent gab's bisher noch keinen gescheiten Kommentar zum Problem, 
obwohl mein Ubuntu 10.04 ja wohl unterstuetzt werden soll(te). Also nix 
bzgl. .hex-files oder .rules. In den FAQ steht ja auch was von Linux 
Client (oder traeume ich da?), diesbzgl. auch noch keine Antwort...

Im Moment kann ich nur per angestecktem USB-Stick programmieren, ist 
echt nervig...

Autor: berndl (Gast)
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so, etwas Fortschritt ist zu melden!

Ich hatte an Digilent mal den output von 'lsusb', den output von 'dmesg' 
sowie einige 'ls -l ...' der Directories geschickt. Heute kam dann die 
Info, dass das ja gar nicht gut aussieht (lsusb und dmesg), mit der 
Aufforderung, mal einen anderen USB Port zu probieren (oder ein anderes 
USB Kabel). Zum Hintergrund: Ich stecke so USB Proempel am liebsten an 
die Blende von meinem Card-Reader, klar, ist auf der Frontseite des PC. 
Aber: Den Digilent USB mal an einen Anschluss direkt am Mainboard 
(PC-Rueckseite) gesteckt, ergab einen ganz anderen output von 'sudo 
lsusb -v'.
Vlt. hat ja der Card-Reader ein Problem mit dem Wetter oder der 
Stromversorgung, mit IMPACT muss ich es noch testen. Zumindest sieht der 
'lsusb' output jetzt mal ganz anderst (viel mehr Infos) aus.
Ich hoffe mal, dass ich das die Tage dann hinkriege (werd's dann hier 
kundtun)

Autor: berndl (Gast)
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So, es funzt jetzt!

Es war wirklich der Card-Reader, dessen USB mit dem Digilent 
USB-Proempel nicht zusammen arbeiten will.

Situation ist nun:
* Ubuntu 10.4
* ISE 12.3 (32-bit) laut Anleitung installiert
* Adept Runtime und libCseDigilent laut Anleitung installiert
--> Und Impact tut!

Jetzt muss ich mich mal in den ganzen Kram einlesen (vor allem Impact, 
das habe ich seit Jahren nicht mehr benutzt...)

Gruss,
- berndl

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
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Berndl ich habe lange nichts mehr von dir gehört.

Wie läuft es bei dir?
Bist leider nicht angemeldet.

Autor: berndl (Gast)
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Moin,

ich bin ueber einige einfache Sachen (LEDs, Schalter, ...) noch nicht 
heraus gekommen (Zeitmangel).
Momentan kaempfe ich mit der Installation der Exar Treiber unter Linux 
um mit dem Board kommunizieren zu koennen. Hat die schon jemand am 
laufen?
Wenn das mal tut stehen DDR-RAM und Etherner/UDP auf dem Programm sie 
DVI output

- berndl

Autor: bernd_l (Gast)
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So, bei Xilinx im Forum gibt es einen interessanten Hinweis auf ein 
Open-Cores Projekt mit dem Atlys:
http://forums.xilinx.com/t5/3rd-Party-Other-Boards...

Ich bin gerade dabei, mir mal alles zusammen zu suchen (unter Ubuntu 
10.4), momentan gerade die Open-Cores toolchain:
http://opencores.org/openrisc,gnu_toolchain

Der Design ist unter
http://chokladfabriken.org/projects/orpsoc-atlys
zu finden.

Das schaut mal richtig klasse aus! (aber auch Hoelle kompliziert...)

- berndl

Autor: Dave Test (lumovan)
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Hi,

wie weit seit ihr den mit dem Atlys Board gekommen, oder gibt es andere 
Alternativen.

Viele Grüße,

Dave

Autor: tuxator (Gast)
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Moin,

um nochmal auf das Datenblatt vom Gigabit PHY zurueckzukommen,
hat das noch einer zur hand?

Mfg
tuxator

Autor: Geber (Gast)
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Einmal

Autor: Marius Wensing (mw1987)
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Wenn das mal nicht illegal ist. Im PDF steht nicht umsonst 
"confidential"... Soweit ich weiß, ist Marvell da auch sehr restriktiv. 
An das Datenblatt kommt man normalerweise ohne NDA gar nicht heran.

Gruß
Marius

Autor: Christian R. (supachris)
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Bei uns damals war sogar die Mail Adresse als Wasserzeichen drin...

Autor: Zorg (Gast)
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Such einfach mal nach 88E1111_DS.pdf  bei google.

Die Asiaten nehmens mit NDAs wohl nicht so genau ;-)

Autor: Rob (Gast)
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Danke für das Datasheet! Bin nämlich auch gerade dabei, den Marvell in 
Betrieb zu nehmen und würde mich über Hilfe freuen!

René D. schrieb:
> Ich werde mich an dem Marvell Baustein bald versuchen. Vielleicht kommen
> wir da mal wieder zusammen.

Wie weit bist du da gekommen?
Verwendest Du auch das ATLYS board?

Autor: Duke Scarring (Gast)
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Rob schrieb:
> Danke für das Datasheet! Bin nämlich auch gerade dabei, den Marvell in
> Betrieb zu nehmen und würde mich über Hilfe freuen!
Was willst Du denn wissen?

> Verwendest Du auch das ATLYS board?
Ich hab hier das SP605 mit dem Marvell am Laufen.

Duke

Autor: Rob (Gast)
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Ich muss alles wissen, was ich benötige, den zum Arbeiten zu bewegen. 
Ist auf dem SP506 derselbe drauf?

Was mir schon reichen würde, wäre eine Schaltung, die einen kleinen 
frame sendet.

Verwendest Du zur Konfiguration einen Softcore?

Autor: Hans (Gast)
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Auf dem Atlys sind doch Beispiele mit bei - bzw ladbar.(?)

Autor: Unwissender (Gast)
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lalala schrieb:
> Btw. der MIG von Xilinx ist sowieso buggy, von daher empfiehlt es sich
> den Memory Controller selber zu machen, deswegen wird er auch auf den
> 7er FPGAs nicht mehr vorhanden sein.

sprichst du hier vom (soft-)MIG oder dem (hart-) MCB?

> HDMI

wo kriegt man denn da mal eine timting spec her?

Autor: VHDL-Fredi (Gast)
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Hat einer zufällig schon das DDR2 angesprochen? Ich meine ERFOLGREICH?

Autor: wosnet (Gast)
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Der DDR2 ist mit dem Xilinx MIG kein Problem, die auf Atlys verwendeten 
Speicherbausteine gibts in der Library mit allen Timings. Es gibt auch 
ein Simulationsmodell, damit läßt sich der MIG auch simulieren (z.B. ob 
calib_done Signal angeht).  Mußt nur aufpassen dass die Takte stimmen, 
der MIG/MCB hat nochmal einen internen DCM, den man (manuell) passend zu 
seinem Eingangstakt konfigurieren muß. Als UCF-Datei kann man die 
automatisch erzeugte aus dem MCB-Verzeichnis benutzen.

Autor: berndl (Gast)
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Autor: Tobias L. (murxwitz)
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nur nachschauen, welcher RAM wirklich verbaut ist, und den auswaehlen 
(oder falls nicht vorhanden, einen mit gleichen Timings).
Dann ist das mit dem MIG/MCB eigentlich ziemlich einfach.
Im Datenblatt zum MCB sind dann die Timingdiagramme fuer die internen 
Ports zu finden.
WICHTIG: schau die die Polaritaet der "mask" Signale an

: Bearbeitet durch User

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