Hallo Leute,
habe eine Konstntstromsenke die bis 5A entladen können soll entworfen,
bzw. die Schaltung aus einen buch über Akkus und Batterien übernommen.
Siehe Anhang. Der Akku soll bei CURRENT_SINK angeschlossen werden, der
Lastwiederstand von 1 Ohm arbeitet dabei als Regelgröße für den OP. Die
Spannung die an CTRL_CURRENT_SINK vorgegeben wird liegt zwischen 0..5V,
somit 0..5A. Es soll damit ein Akku von max. 30V entladen werden können,
somit Pv = 5A * 30V = 150W, davon werden 125W am MOSFET verbraten und
25W am Lastwiderstand.
So Problem ist jetzt der MOSFET wird extrem heiß trotz eines Kühlkörpers
mit 0,46 °C/W!!! Der MOSFET wird über 100°C heiß und raucht dann
irgendwann ab, dabei erwärmt sich der Kühlkörper nur langsam. Der MOSFET
im TO-220 Gehäuse ist mit Wärmeleitfolie und Wärmeleitpaste auf dem
Kühlkörper festgeschraubt.
Reicht vllt. ainfach nicht die Fläche eines TO-220 gehäuses um die Wärme
an den Kühlköper abgeben zu können?
@ Vreg (Gast)
>habe eine Konstntstromsenke die bis 5A entladen können soll entworfen,
Ob der Wurf gelungen ist?
>bzw. die Schaltung aus einen buch über Akkus und Batterien übernommen.>Siehe Anhang.
Siehe
http://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantstromquelle#Konstantstromquelle_mit_Operationsverst.C3.A4rker_und_Transistor> Der Akku soll bei CURRENT_SINK angeschlossen werden, der>Lastwiederstand von 1 Ohm arbeitet dabei als Regelgröße für den OP.
Nö, der Strom erzeugt einen Spannungsabfall, welche die Regelgröße
darstellt.
>Die>Spannung die an CTRL_CURRENT_SINK vorgegeben wird liegt zwischen 0..5V,>somit 0..5A.
Schon mal die verlustleitung an den 1 Ohm berechnet?
> Es soll damit ein Akku von max. 30V entladen werden können,>somit Pv = 5A * 30V = 150W, davon werden 125W am MOSFET verbraten und>25W am Lastwiderstand.
OK.
>So Problem ist jetzt der MOSFET wird extrem heiß trotz eines Kühlkörpers>mit 0,46 °C/W!!! Der MOSFET wird über 100°C heiß und raucht dann>irgendwann ab, dabei erwärmt sich der Kühlkörper nur langsam. Der MOSFET>im TO-220 Gehäuse ist mit Wärmeleitfolie und Wärmeleitpaste auf dem>Kühlkörper festgeschraubt.
Optimist. ;-) Siehe Kühlkörper.
>Reicht vllt. ainfach nicht die Fläche eines TO-220 gehäuses um die Wärme>an den Kühlköper abgeben zu können?
Du hast es erfasst. TO220 ist bestenfalls bie ca. 50W zu gebrauchen.
Dein MOSFET muss auch für Linearbetrieb geeignet sein, siehe SOA
Diagramm im Datenblatt. Für deine 150W brauchtst du mindesten 3 MOSFETs,
eher 4 oder 5 parallel.
Der Mosfet hat einen Wärmewiderstand von 0,5K/W vom Gehäuse zum KK,
falls der mit dünner WLP dort optimal angekoppelt ist. Dazu kommt noch
der innere Rth=0,45K/W, der Rth der Isolierscheibe ~0,25K/W und der des
KK. Macht mindestens 1,66K/W bzw. 207K Übertemperatur.
Ok, hab ich mir beinahme gedachte das dass TO-220 Gehäuse die wärme
nicht wegleiten kann. Welchen MOSFET schlagt ihr vor, der für
Linearbetrieb geeignet ist und die Verlustleistung von ca. 150W aushält.
Wenn es nicht mit einem geht, würde ich auch mehrere Parallelschalten.
@ Vreg (Gast)
>Linearbetrieb geeignet ist und die Verlustleistung von ca. 150W aushält.
Selbst TO3 oder TO247 sind da überfordert.
>Wenn es nicht mit einem geht, würde ich auch mehrere Parallelschalten.
Tu das. So olle Schlachtschiffe wie BUZ11 sollten es tun, der verträgt
~1,5A bei 30V. Davon fünf Stück parallel und alles wird gut. Nimm aber
DEUTLICH kleiner Shunts. Bei 1A/Zweig würde ich 0,1 Ohm, nehmen, macht
100mV Vollausschlag und gerade mal 0,1W. Vierdrahtmessung sollte es
sein, wenn es genau sein soll.
Ja, problem ist das die Platine eigentlich schon steht für fünf MOSFET's
ist da kein Platz, zwei weitere könnte ich noch dazuquetschen. Wie sieht
das mit den Linearbetrieb, ist der IRF1404 dafür geeignet? Gibt es
irgendwas zu beachten beim Paralleschalten von MOSFET's. Shunt ist auch
auf dem Kühlkörper befestigt, ist für 50W ausgelegt, sind diese goldenen
im ALU Gehäuse, der wird nicht allzu warm.
@ Vreg (Gast)
>Ja, problem ist das die Platine eigentlich schon steht für fünf MOSFET's>ist da kein Platz,
Muss aber.
> zwei weitere könnte ich noch dazuquetschen. Wie sieht>das mit den Linearbetrieb, ist der IRF1404 dafür geeignet?
Du bist auf dem falschen Dampfer. Für deine Last brauchst du KEINE ULTRA
LOW R_DS_ON FETs, denn bei 30V/5A brauchst du 6 Ohm, bei 5 FETs parallel
30 Ohm/FET. Das schafft jede Gurke.
Gerde die meisten neuen MOSFETs sind NICHT für Linearbetrieb geeignet.
Ist oft nicht direkt erkennbar. Ein wichtiges Indiz für Linearbetrieb
ist eine Kurve für DC im SOA-Diagramm, hier Figure 8 auf Seite 4. Dort
geht es nur bis 10ms, DC fehlt, eben weil DC nicht machbar ist.
>irgendwas zu beachten beim Paralleschalten von MOSFET's.http://www.mikrocontroller.net/articles/FET#Linearbetrieb_von_MOSFETs>Shunt ist auch>auf dem Kühlkörper befestigt, ist für 50W ausgelegt, sind diese goldenen>im ALU Gehäuse, der wird nicht allzu warm.
Ist aber sinnlos. Und kontraproduktiv, wenn deine Quelle genau sein
soll. Denn Leistung und Präzision verträgt sich nicht.
Vreg schrieb:> So Problem ist jetzt der MOSFET wird extrem heiß trotz eines Kühlkörpers> mit 0,46 °C/W!!! Der MOSFET wird über 100°C heiß und raucht dann> irgendwann ab
Dein Kühlkörper hat 0.46 K/W, ok aber der MOSFET im TO220-Gehäuse hat
auch noch einen Rth, der liegt irgendwo um die 0.75 K/W max, der Rth vom
Gehäuse zum Kühlkörper (Case to Sink) ist mit typ. 0.5 K/W angegeben,
gesamt ohne Kühlkörper ist Rth somit schonmal bei 1.25 K/W (und dabei
ist alles perfekt), plus Kühlkörper biste knapp auf 1.75 K/W. Mit
TO220-Gehäuse + Kühlkörper unter 2.5 K/W zu kommen ist ne extrem
sportliche Leistung (bzw. verdammt großer KK), ich rechne hierbei immer
mit 4 K/W, d.h. ich achte darauf dass ich nur rund 30W pro FET verheize.
Damit hab ich dann idR auch noch Luft nach oben.
Vreg schrieb:> Ja, problem ist das die Platine eigentlich schon steht für fünf MOSFET's> ist da kein Platz
Dann musst du die Platine noch mal neu designen. Wie FALK schon schrieb,
mindestens 4 FETs wirst du vorsehen müssen, ich würde eher 5-6
einplanen. Und mit entsprechenden Source-Widerständen + OPVs würde ich
wohl noch versuchen die Ströme zu symmetrieren.
@ Vreg (Gast)
>Der Kühlkörper ist eine SK418 von Fischer>(http://www.fischerelektronik.de/web_fischer/de_DE/...).>Ist 20Cm lang, hat also einen Wärmewiderstand von 0,28 K/W.
Theoretisch, wenn er über die GESAMTE Fläche erwärmt wird. Aber eine
kleine Wärmequelle in der Mitte schafft das nicht, damit ist der
effektive Wärmewiderstand DEUTLICH höher, ich schätze mal 1-2K/W. Wenn
man nun 5 MOSFETs dort schön verteilt anschraubt, kommt an in etwa an
die 0,3K/W ran.
Ich würde eher auf bipolar Transen umsteigen. Gerade alte halten viel
Wärme aus (der gute alte 2N3055 packt zb. locker 200°C Die-Temp) da is
dann deutlich mehr Wärmefluss in den Kühler drinne, ausserdem sind die
billiger (dir werden vmtl. noch ein paar abrauchen)... Und Linear ist
dank dem OP-Amp sowieso alles.
PS: Falls der OPAmp den Basis-Strom ned packt ist eine
Darlington-Schaltung das Mittel der Wahl...
Ja da habe ich auch schon dran gedacht. Zuf
Max D. schrieb:> Ich würde eher auf bipolar Transen umsteigen.
Ja da habe ich auch schon dran gedacht. Zufälligerweise benutze ich auf
der Platine schon TIP142 Darlington-Transistoren im TO-247 Gehäuse.
Vllt. benutze ich den, wobei ich da ja dann auch wieder eine paar
parallel schalten müsste, was bei Transistoren doch deutlich
komplizierter als bei Mosfets ist, oder?
@ Vreg (Gast)
>der Platine schon TIP142 Darlington-Transistoren im TO-247 Gehäuse.>Vllt. benutze ich den, wobei ich da ja dann auch wieder eine paar>parallel schalten müsste,
Ja.
> was bei Transistoren doch deutlich>komplizierter als bei Mosfets ist, oder?
MOSFETs sind auch Transistoren ;-)
Bipolare kann man auch parallel schalten, muss man aber ebenso
symetrieren. Entweder jeden einzeln reglen oder über Emitterwiderstände,
Größenordnung 0,2-1Ohm.
>Der Kühlkörper ist eine SK418 von Fischer>(http://www.fischerelektronik.de/web_fischer/de_DE/...).>Ist 20Cm lang, hat also einen Wärmewiderstand von 0,28 K/W.
Ja - unter vermutlich optimalen Bedingungen.
Es macht schon einen gewaltigen Unterschied, ob der KK mit den Lamellen
nach oben, unten, quer oder senkrecht liegt. Was Fischer (wie auch die
anderen auch) da so zu grunde legen, ist noch rel. offen (zumindest bei
Fischer konnte ich auf die Schnelle nix dazu finden).
Es kann also auch gern das doppelte/dreifache des angegebenen
Widerstandes sein.
Soweit ich aber weiß, gilt dieser Widerstand immer bei mittig
angebrachter Wärmequelle, auch bei einem 1m langen Profil (also nix
verteiltes).
> was bei Transistoren doch deutlich>komplizierter als bei Mosfets ist, oder?
Mosfets sind auch Transis (nicht umsonst hat der Mosi am Ende ein T)-
also nicht glauben, daß beides nichts miteinander zu tun hätten.
Nein - ist nicht komplizierter im linearen Bereich. Abgesehen davon, daß
man bei bipolaren Ts (BJT) etwas Basistrom fließen lassen muß.
Jens G. schrieb:> Soweit ich aber weiß, gilt dieser Widerstand immer bei mittig> angebrachter Wärmequelle, auch bei einem 1m langen Profil (also nix> verteiltes).
So hab ich das auch in Erinnerung, mag mich aber irren. Ich würde eher
sagen, dass bei verteilten Wärmequellen der Wärmewiderstand steigt da
dann die Wärmekapazität ja auch von den anderen aufgebraucht wird. Auf
der anderen Seite weis ich auch schon, warum ich immer soviel Angst mit
einkalkuliere. Dann muss ich nicht soviel Gedanken in einen simplen KK
stecken und kann was sinnvolleres machen.
Max D. schrieb:> der gute alte 2N3055 packt zb. locker 200°C Die-Temp
Locker 200°C? Öhm, dabei geht SI langsam aber sicher in die Eigenleitung
über, die positiven Halbleitereffekte geben da schon gut den Geist auf.
Dahin würde ich keinen Halbleiter freiwillig hinjagen.
>sagen, dass bei verteilten Wärmequellen der Wärmewiderstand steigt da>dann die Wärmekapazität ja auch von den anderen aufgebraucht wird. Auf
Was hat denn die Wärmekapazität damit zu tun? Die verzögert höchstens
den gesamten Vorgang, bestimmt aber (im eingeschwungenen Zustand) nicht
die Endtemperatur.
>Locker 200°C? Öhm, dabei geht SI langsam aber sicher in die Eigenleitung>über, die positiven Halbleitereffekte geben da schon gut den Geist auf.>Dahin würde ich keinen Halbleiter freiwillig hinjagen.
Kommt drauf an. Etliche Transis sind nun mal auf 200°C spezifiziert. Da
dürfte Eigenleitung wohl noch nicht so sehr eine Rolle spielen.
@ TESLA (Gast)
>http://kn-electronic.de/shop/show_product.php?prod...>Die KD501 können mehr Verlustleistung verbraten als der 2N3055, sind>sehr robust und in meinen Augen auch sehr günstig zu haben.
Das Selbe in Grün, 150W sind auch nur ein theoretischer Wert, real ist
es bestenfalls die Hälfte.
Falk Brunner schrieb:> Das Selbe in Grün, 150W sind auch nur ein theoretischer Wert, real ist>> es bestenfalls die Hälfte.
Das ist völlig richtig.
Aber bei den 2N3055, welche es jetzt neu zu kaufen gibt, sind diverse
"Optimierungsmaßnahmen" (Reduzierung der Chipfläche etc.) umgesetzt,
worunter dann halt auch die Robustheit im Linearbetrieb leidet - im
Vergleich zu den vor 25 Jahren erhältlichen.
Bei den KD501 ist dies so ziemlich ausgeschlossen.
Oder anders ausgedrückt: Ich traue keinem neuen 2N3055 über dem Weg...
Jens G. schrieb:> Was hat denn die Wärmekapazität damit zu tun?
Sie ist vielleicht ein Maß dafür, wieviel Leistung wie schnell
abtransportiert werden kann ;)
Jens G. schrieb:> Etliche Transis sind nun mal auf 200°C spezifiziert.
Und wieviel Leistung können sie da noch verbraten? ;)
@ Michael Köhler (sylaina)
>> Was hat denn die Wärmekapazität damit zu tun?>Sie ist vielleicht ein Maß dafür, wieviel Leistung wie schnell>abtransportiert werden kann ;)
Nö, das ist nur umgangssprachlich so. Technisch ist es einfach falsch.
Der entscheidende Parameter heißt Wärmewiderstand.
Habe jetzt vier IRF1404 MOSFETS parallel geschaltet mit jeweils einem
Sourcewiderstand von 0,1 Ohm. Problem ist das jetzt der OP wohl nicht
mehr genug Dampf hat um alle vier MOSFETS anzusteuern, zumindest schaft
es jetzt der OP nicht die Differenzspannung an seinen Eingängen
auszuregeln. Gibt es da eine Möglichkeit die Schaltung auf die schnelle
zum Laufen zu bringen, mit wenig veränderungen?
@ Vreg (Gast)
>Habe jetzt vier IRF1404 MOSFETS parallel
Welche hier vollkommen fehl am Platz sind.
> geschaltet mit jeweils einem>Sourcewiderstand von 0,1 Ohm. Problem ist das jetzt der OP wohl nicht>mehr genug Dampf hat um alle vier MOSFETS anzusteuern,
Was denn für Dampf? Die Gates brauchen keinen nennenswerten Strom.
> zumindest schaft>es jetzt der OP nicht die Differenzspannung an seinen Eingängen>auszuregeln.
Das kann viele Gründe haben.
> Gibt es da eine Möglichkeit die Schaltung auf die schnelle> zum Laufen zu bringen, mit wenig veränderungen?
Du musst erst mal messen. Gatespannung, OPV-Ausgangsspannung etc.
Siehe Fehlersuche.
Was man auch machen kann. Wenn die 30V relativ fest sind, sprich, man
diese elektronische Last nicht bei anderen Spannungen nutzen will, kann
man den Großteil der Wärme mit einem Hochlastwiderstand umsetzen. bei
30V@5A sind das 6 Ohm, praktisch wird man wohl 4R7 nehmen. Damit fällt
der Großteil der Leistung NICHT über dem MOSFET ab. Der Widerstand kommt
an den Drain, nicht an Source, logisch. Wenn man dann runter regelt,
muss der MOSFET nur max. 1/4 der Leistung des Widerstands verkraften
(Leistungsanpassung), hier also ca. 35W. Das geht gerade noch so. So ein
Hochlastwiderstadn ist auch deutlich robuster und besser kühlbar.
Falk Brunner schrieb:> Welche hier vollkommen fehl am Platz sind.
Ja gut ist mir klar, ich hab aber im moment nur die zur Hand.
> Was denn für Dampf? Die Gates brauchen keinen nennenswerten Strom.
Ja habe ich jetzt auch erkannt, habe die verbindung zwischen OP Ausgang
und Gate durchtrennt (offener Regelkreis) und die MOSFETS mit einen
Netzteil versorgt.
Das komische ist, mit einen MOSFET funktioniert es noch. Brauch ich
möglichweise noch irgendwo einen Kondensator?
Ich denke das Problem könnte in der Gate-Source Kapazität der MOSFETS
liegen. Die MOSFETS halten die Spannung am Gate wenn sie komplett offen
sind, nachdem man ihnen eine Spannung vorgeben hat. Erst wenn man an des
MOSFETS eine Messung macht sinkt die Spannung. Ist möglicherweise noch
ein Gate-Source Widerstand von nöten.
@ Vreg (Gast)
>Ich denke das Problem könnte in der Gate-Source Kapazität der MOSFETS>liegen. Die MOSFETS halten die Spannung am Gate wenn sie komplett offen>sind, nachdem man ihnen eine Spannung vorgeben hat. Erst wenn man an des>MOSFETS eine Messung macht sinkt die Spannung. Ist möglicherweise noch>ein Gate-Source Widerstand von nöten.
Nein. Dein OPV hat einen Push-Pull Ausgang, der kann nach + und - Strom
liefern, das Gate auf und entladen.
@ Vreg (Gast)
>Ich verstehe es nicht mehr ich habe jetzt wie bei>(http://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantst...)>einen Kondensator eingebracht, keine Verbesserung.
Auch den Widerstand R1?
> Ich weiß nicht mehr weiter.> Was macht es für einen Großen unterschied wenn ich vier MOSFETS> an der Ausgang des OPs hänge statt einen, es sollte doch trotzdem> funktionieren.
Dann hast du einen anderen Fehler, den musst du suchen. Teste erst mal
mit einem und nur 100mA, dann zwei, 200mA etc. Miss die wichtigen
Spannungen.
Ja den Widerstand R1 habe ich auch drin, das Problem liegt wohl an den
Sourcewiderständen, ich habe jetzt mal testweise vier MOSFETS Parallel
geschaltet ohne Sourcewiderstände. Geht ohne Problem. Bei zwei Parallel
mit Sourcewiederständen geht es schon nicht. Widerstände sind 0,1 Ohm
groß.
Also ich verwende 8 IRFP350 (TO247) für bis zu 650W und nen Kühlkörper
mit 0,05K/W und die Teile werden an die 100°C heiß. Dabei sind die mit
Wärmeleitpaste direkt auf den Kühlkörper geschraubt.
Falk Brunner schrieb:> Du hast wahrscheinlich mit deinem 1 Ohm/50W was verdreht.Prüfe alle
Verbindungen.
Negativ, ich habe die Pad an dem vorher der einzelne MOSFET auf der
Platine war über Kabel herausgeführt. An dem 1 Ohm Widerstand hat sich
nichts geändert.
So Problem ist gelöst, vor jeden Widerstand am Gate einen 100 Ohm
Widerstand, jetzt regelt das ganze zumindest schon wieder. Jetzt mal
wieder die 200mOhm Widerstande einlöten, damit sich die Wärme
gleichmäßig verteilt. ;-)
Hmm, so Sourcewiderstände sind alle wieder drin 100mOhm waren es, nicht
so wie ich es geschrieben hatte. Allerdings wird einer überproportional
heißer als die anderen.
Du kannst (darfst) MOSFETs im Linearbetrieb nicht parallel schalten.
Eine Stromregelung für jeden MOSFETs ist notwendig.
Der MOSFET muss im Datenblatt für den Linearbetrieb spezifiziert
sein (auch DC, nicht nur Pulsbelastung). Das hat aber ein Anderer
oben schon mal erwähnt.
Für den Linearbetrieb eignen sich MOSFETs in Trench-Technologie
sowieso kaum, hier ist Planar-Technologie gefragt.
TO220 würde ich auch bis maximal 50W Verlustleistung schätzen,
eventuell musst Du auch auf TO247 wechseln.
IXYS hat hier für Dich passende MOSFETs, die aber sehr teuer sind
(15-45 Euro / Stück).
@7hw6z267 (Gast)
>IXYS hat hier für Dich passende MOSFETs, die aber sehr teuer sind>(15-45 Euro / Stück).BUZ11 kostet 50 Cent oder so, fünf Stück parallel mit individuellem
Regler lösen das Problem. Wäre aber zu einfach.
Gibt es nicht aus dem Analogverstärkerbereich vielleicht passende
Transistoren für dich? (Oder zumindest Schaltungsbeispiele, die du
abkupfern kannst?)
Den BUZ11 würde ich nicht nehmen, denn der hat auch nur ein TO220
Gehäuse. Zum zweiten ist das ein steinalter Typ.
Nehme lieber einen im TO247 Gehäuse wie z.B. IRFP3306 und davon brauchst
Du auch nur 2 Stück.
Als Shunt würde ich auch nicht 1 Ohm sondern eher 0,22 oder 0,1 Ohm
verwenden, denn um so kleiner der Winderstand um so kleiner ist die
Mindest-Spannung Deiner Stromsenke.
Beispiel:
5A / 1R Minimum 5V am Eingang
5A / 0,1R Minimum 0,5V am Eingang
Denn die Verlustleistung können ruhig die FET's verbraten. Auch sollten
das ganze nie heißer als 80°C werden, denn sonst wirkt sich das negativ
auf die Lebensdauer aus.
PS: Wenn es ein Transi sein soll, dann könnte 2x der 2SC5200 passen.
(Gibt's bei Reichelt.)
@ Markus Müller (mmvisual)
>Den BUZ11 würde ich nicht nehmen, denn der hat auch nur ein TO220>Gehäuse.
Preiswert und verfügbar.
> Zum zweiten ist das ein Steinalter Typ.
Spielt hier überhaupt keine Rolle, denn R_DS_ON im Milliohmbereich wird
nie ereicht.
>PS: Wenn es ein Transi sein soll,
Sind das MOSFETs nicht?
>Du kannst (darfst) MOSFETs im Linearbetrieb nicht parallel schalten.>Eine Stromregelung für jeden MOSFETs ist notwendig.
Das ist so, für sich alleine betrachtet, grundsätzlich falsch.
Abgesehen davon, das Mosis für Schaltbetrieb im Linearbetrieb schon sehr
weit vor Ptot ihre Grenzen haben, kann man die grundsätzlich für den
Linearbetrieb parallelschalten. Aber eben nur mit Ausgleichswiderstände
am Source, und dann auch möglichst thermisch gekoppelt (also alle auf
einen KK). Und wer noch genug Zeit übrig hat, kann die Mosis auch
ausmessen auf weitgehende Gleichheit, so daß sich die Sache mit der
thermischen Kopplung und Sourcewiderständen stark entschärft.
Separate Regelung jedes einzelnen Mosis ist natürlich das Nonplusultra
...
@ Markus Müller (mmvisual)
>5x BUZ11 kosten 2,95>2x IRFP3306 kosten 4,60
Hast Du Dir mal dessen SOA angeguckt? Vollkommen ungeeigent für diesen
Zweck.
Da brauchste 25 IRFP3306, um bei 30V die 5A zu stemmen.
@ Jens G. (jensig)
>>5x BUZ11 kosten 2,95>>2x IRFP3306 kosten 4,60>Hast Du Dir mal dessen SOA angeguckt? Vollkommen ungeeigent für diesen>Zweck.>Da brauchste 25 IRFP3306, um bei 30V die 5A zu stemmen.
Hehe, knapp 150mA.
2:1 für Mr. Old School BUZ11. ;-)
Jens G. schrieb:>>Du kannst (darfst) MOSFETs im Linearbetrieb nicht parallel schalten.>Eine
Stromregelung für jeden MOSFETs ist notwendig.Das ist so, für sich alleine
betrachtet, grundsätzlich falsch.Abgesehen davon, das Mosis für Schaltbetrieb im
Linearbetrieb schon sehr weit vor Ptot ihre Grenzen haben, kann man die
grundsätzlich für den Linearbetrieb parallelschalten. Aber eben nur mit
Ausgleichswiderstände am Source, und dann auch möglichst thermisch gekoppelt (also
alle auf einen KK). Und wer noch genug Zeit übrig hat, kann die Mosis auch
ausmessen auf weitgehende Gleichheit, so daß sich die Sache mit der thermischen
Kopplung und Sourcewiderständen stark entschärft.Separate Regelung jedes einzelnen
Mosis ist natürlich das Nonplusultra ...
Genau das haben wir hier im Labor ausprobiert.
4 MOSFETs parallel auf einem Kühlkörper. Dann die Gatespannung langsam
erhöht und die Ströme durch die 4 Transistoren gemessen.
Resultat war eine extreme Unsymmetrie (Beispiel: 0,7A_min zu 2A_max).
Sourcewiederstände brachten nichts, selbst welche im Ohm-Bereich
brachten keine spürbare Verbesserung. Nebenbei möchte ich auch nicht
unendlich viel Leistung im Widerstand (auch nicht im Shunt), sondern im
Transistor verheizen.
Wenn man jetzt noch das Problem mit der thermischen Unsymmetrie
(und ggf. noch Alterung) mit einrechnet, haben wir hier keine andere
Lösung gesehen, als alle vier Transistoren einzeln zu regeln.
Der Hinweis mit dem BUZ11 ist gut, da hier auch die SOA für DC
angegeben ist. Einen Nachteil hat der Transistor aber. Der Rth ist
mit 1,67 K/W schon sehr hoch. Kann ja mal jemand eine thermische
Betrachtung machen - würde mich auch interessieren, was man dann
noch so an Leistung in der Praxis versenken kann.
Neu(ere) MOSFETs werden meiner Erfahrung nach sowieso nur noch für
den Schalterbetrieb optimiert. Deswegen wird hier häufig die SOA
entweder gar nicht oder nur ohne DC angegeben.
Transistoren selektieren ist finanzieller Quatsch. In welchem
Arbeitspunkt
möchtest Du die denn selektieren? Der Kostenaufwand dafür wäre so hoch,
dass die separate Regelung pro Transistor in jedem Fall günstiger ist.
Ohne separate Regelung bleibt am Schluss immer ein so hohes Restrisiko,
dass nacheinander die Transistoren sterben, eben weil man die separate
Regelung nicht manuell durch Sourcewiderstände, Selektion, beste
thermische Kopplung zufriedenstellend ausgleichen kann.
Wir haben hier schon mehrere Versionen von elektronischen Lasten
entwickelt. Viele Aussagen á la "man nehme einfach Sourcewiderstände;
Selektieren" usw. kommen von Leuten, die das in der Praxis noch nie
gemacht haben, wohl aber irgendwo mal aufgeschnappt haben (dass das so
funktionieren soll).
Grundlagen-Diskussionen (struktureller Aufbau der MOSFETs, SOA,
Sourcewiderstände, und all die oben genannten Themen) hinweg waren
nötig, um alle Probleme zu klären. Auch diese beiden Firmen taten sich
sehr schwer, weil heutzutage die MOSFETs fast ausschließlich im
Schalterbetrieb eingesetzt werden.
Die separate Regelung hat sich dann nachträglich an einer gekauften
Stromsenke noch mal bestätigt. Auch wenn wir mit den IXYS-Transistoren
("N-Channel: Linear "Extended FBSOA" Power MOSFETs") ein wenig zu
luxuriöse Transistoren eingesetzt hatten - das muss ich zugeben.
Ich hätte gerne mal Worst-Case-Berechnungen von parallel geschalteten
MOSFETs im Linearbetrieb in Audio-Verstärkern gesehen. Mag aber sein,
dass hier das Verhältnis Sourcewiderstand zu Lastwiderstand in genau
diesem Arbeitsbereich ausreicht, um die Unsymmetrie zu überstehen.
Möglich, dass auch die MOSFETs stark überdimensioniert sind.
Kurze Suche bei Reichelt:
- IRFP350
- IRFP3710
würden auch gehen. Wobei der zweite einen besseren RDS_ON hat. Davon
kosten 2 Stück 2,70 und sind billiger als die 5 steinalte BUZ11.
Markus Müller schrieb:> Kurze Suche bei Reichelt:>> - IRFP350> - IRFP3710>> würden auch gehen. Wobei der zweite einen besseren RDS_ON hat.
Der ja nun wirklich keine Rolle spielt. Gibts denn da vernünftige
Angaben über die SOA-Werte?
Gruss
Harald
Ja, siehe DS. Bei 40V schaffen beide Typen 10A. Auch können beide
190/200Watt aushalten. Und da man maximal die Hälfte als Last nutzen
sollte eben 2 Stück parallel (am besten mit separater Regelung).
Wenn man auf die separate Regelung verzichten willst, da gibt es auch
dickere:
http://de.farnell.com/international-rectifier/vs-fb180sa10p/mosfet-n/dp/1611466
Unkaputtbar für dein Anwendungsfall, da richtig Überdimensioniert ;-)
Wenn Du das Teil nimmst und die Gate-Spannung niemals über 20V gelangt
und das Teil nie über 80°C heiß wird, dann wirst Du deine Stromsenke
garantiert die nächsten 30 Jahre nutzen können.
Das DS: http://www.vishay.com/docs/94541/fb180sa1.pdf
Dennoch geht der nicht kaputt.
Der hat ein Ptot von 480Watt. Maximal sollte man die Hälfte ausreizen,
also 240W. Was sind bei 30V = 8A.
Somit ist der ausreichend überdimensioniert für die Anforderungen die
der TO gestellt hat. Also unkaputtbar.
Markus Müller schrieb:> Dennoch geht der nicht kaputt.>> Der hat ein Ptot von 480Watt. Maximal sollte man die Hälfte ausreizen,>> also 240W.
Ich weiß ja nicht, wo Du die pauschale Idee mit den 50% her hast. Du
kannst mich aber mit einer thermischen Berechnung überzeugen.
> Ich weiß ja nicht, wo Du die pauschale Idee mit den 50% her hast. Du> kannst mich aber mit einer thermischen Berechnung überzeugen.
Erfahrungswerte eines Mannes, der schon seit 20 Jahren
Konstantstromquellen baut, die bis zu 1000A schaffen.
Das gehört in die Rubrik Praxis und das ist etwas was sich mit
Theorie nicht berechnet lässt.
Der FB180SA10P hat auch SOA noch bei 40V/20A und somit ist der absolut
im grünen Bereich.
Markus Müller schrieb:> Dennoch geht der nicht kaputt.
Da täuschst Du Dich gewaltig, das ist ein Schalttransistor und er ist
überhaupt nicht für analog gemacht.
Markus Müller schrieb:> Das gehört in die Rubrik Praxis und das ist etwas was sich mit> Theorie nicht berechnet lässt.
Es kann etwas funktionieren, es muß aber nicht funktionieren. Das ist
keine saubere Umsetzung zu einem zuverlässigen Produkt.
Natürlich ist es das, wenn man anhand der technischen Daten vom
Datenblatt die doppelte bis 3-Fache Sicherheit einplant.
Kostet zwar etwas mehr,dafür hält es auch länger.
Ich rede von Qualität herstellen, sowas lernen die Studenten auf der
Schule wohl schon gar nicht mehr, da gibt es nur noch Datenblätter und
hinterher wunder die sich warum es schon nach 2 Jahren (gleich nach
Garantie Ende) kaputt geht. Endeffekt >> Kunde geht zur Konkurrenz.
Markus Müller schrieb:> Natürlich ist es das, wenn man anhand der technischen Daten vom> Datenblatt die doppelte bis 3-Fache Sicherheit einplant.
Wo? Es ist und bleibt ein Schalttransistor. Das Glück ist einem nicht
immer treu und dann raucht es.
Markus Müller schrieb:> Ich rede von Qualität herstellen, sowas lernen die Studenten auf der> Schule wohl schon gar nicht mehr, da gibt es nur noch Datenblätter und> hinterher wunder die sich warum es schon nach 2 Jahren (gleich nach> Garantie Ende) kaputt geht. Endeffekt >> Kunde geht zur Konkurrenz.
Dafür bin ich auch zu haben, aber nicht mit dem von Dir angegebenen
Transistor.
Folgende FETs werden gern für Class A Verstärker genommen (aufsteigende
Verlustleistung)
IRFP240IRFP260IRFP260N
IRFP460IRFP460N
Ein einzelner IRFP460N hält durchaus über 100W aus. Ob er 150W schafft -
ausprobieren.
Edit: einen dicken FET hab ich noch vergessen, der gute FDH44N50, der
sollte das auf jeden Fall packen.
Gerade nochmal ins Datenblatt geschaut, der FDH44N50 kann bei einer Tj
von 145 C noch 150 Watt abführen, sollte also mit dem 0,46K/W Kühlkörper
vom TE klarkommen. Den KK dann allerdings besser nicht mehr anfassen :D
So leute hab mir jetzt zehn BUZ11 bei örtlichen großen C zugelegt. Jetzt
haut mal eine Schaltung raus! Brauch man jetzt einen Gate bzw.
Sourcewiderstand wenn ja wie groß etc...
(http://www.doktor-baumgartner.com/modell/stromsenke/stromsenke.htm)
Dann würde ich noch gerne das SOA Diagramm verstehen, vllt. hat da
jemand einen brauchbaren Link
Was willst du mit diesen Gurken-FETs? Ein FDH44N50 würde reichen.
Die Vgsth vom BUZ11 kann zwischen 2,1 und 4V liegen. D.h. um eine
halbwegs gleichmäßige Stromverteilung hinzukriegen brauchst du 3 Ohm
Sourcewiderstände. Oder du musst die FETs selektieren. Und dann noch der
Aufwand mit Bohren, Gewindeschneiden und Verdrahtung ...
Der Schaltung fehlt die Regelung im Gegensatz zu Deiner obigen.
Vreg schrieb:> Brauch man jetzt einen Gate
Ja, damit sieht der OPV nicht die GS Kapazität, welche er an seinem
Ausgang nicht mag. 220 oder 330 Ohm, testen.
Vreg schrieb:> bzw.> Sourcewiderstand
Ja.
Ich würde im ersten Test den Wert so festlegen, daß 2 V bei Nennstrom
(5 A) abfallen. (6*BUZ11 = 6*2,4 Ohm; 4*BUZ11 als Reserve zum Austausch
gegen große Ausreißer unter den 6 verwendeten).
http://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantstromquelle#Konstantstromquelle_mit_Operationsverst.C3.A4rker_und_Transistor
R1, R2 und R4 vervielfachen sich nach der Transistoranzahl.
Markus Müller schrieb:> Der FB180SA10P hat auch SOA noch bei 40V/20A und somit ist der absolut>> im grünen Bereich.
Liess das Diagramm richtig! Für einen einzelnen Impuls von nicht länger
als 10ms und das bei einer Gehäusetemperatur von nicht wärmer als 25 °C!
@ Markus Müller (mmvisual)
> - IRFP350> - IRFP3710>Ja, siehe DS. Bei 40V schaffen beide Typen 10A. Auch können beide
Wo siehst Du bei beiden Typen eine DC-Kurve im SOA?
>Erfahrungswerte eines Mannes, der schon seit 20 Jahren>Konstantstromquellen baut, die bis zu 1000A schaffen.
Kann ich schon fast nicht mehr glauben, bei den Vorschlägen, die Du hier
machst.
>Das gehört in die Rubrik Praxis und das ist etwas was sich mit>Theorie nicht berechnet lässt.
Ja ja ...
mhh schrieb:> Malignes Melanom schrieb:>> Ein FDH44N50 würde reichen.>> OMG, da hat wohl jmd. die ideale Kühlung bei sich rumstehen...
Nö, die 0,46 K/W vom TE reichen locker. Übersteigt das deine
Rechenkünste?
egal schrieb:> Markus Müller schrieb:>> Der FB180SA10P hat auch SOA noch bei 40V/20A und somit ist der absolut>>>> im grünen Bereich.>> Lies das Diagramm richtig! Für einen einzelnen Impuls von nicht länger> als 10ms und das bei einer Gehäusetemperatur von nicht wärmer als 25 °C!
Die 10ms Linie kommt doch erst bei 40V/20A. Und ich hatte (wegen
Verlustleistung) die 30V/8A empfohlen. Somit passt das doch.
Wieso man den FB180SA10P jetzt nicht für eine Analoge Stromregelung
nehmen kann habe ich noch nicht verstanden. Wäre nett, wenn mir das
jemand erklären könnte. Daher anbei das Datenblatt als PDF.
Malignes Melanom schrieb:> Datum: 09.08.2012 20:28>>>> mhh schrieb:>>> Malignes Melanom schrieb:>>>> Ein FDH44N50 würde reichen.>>>> OMG, da hat wohl jmd. die ideale Kühlung bei sich rumstehen...>>> Nö, die 0,46 K/W vom TE reichen locker. Übersteigt das deine> Rechenkünste?
Deine offensichtlich schon. Kommen noch minestens 1 K/W von einem realen
sehr großem Kühlkörper dazu. Oder glaubst Du die Wäre verteilt sich so
geleichmäßig bei einer kleinen, punktuellen Wärmequelle?
1,46 K/W bei 150W und 25 °C Umgebungstemp macht das dann 221 °C
Chip-Temperatur. Dann hat die Bezeichnung "Die" eine andere Bedeutung.
Markus Müller schrieb:> Wieso man den FB180SA10P jetzt nicht für eine Analoge Stromregelung> nehmen kann habe ich noch nicht verstanden. Wäre nett, wenn mir das> jemand erklären könnte.
Mosfet-Leistungsschalter bestehen zum Erreichen ihres geringen
Durchlasswiderstandes aus vielen parallelen Mosfets.
http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungs-MOSFET
Durch die Übersteuerung bei der Ansteuerung funktioniert das auch wie
gedacht. Für eine analoge Ansteuerung fehlt die Symmetrierung und damit
sinkt die Belastbarkeit rapide.
OK, dann habe ich wieder was gelernt ;-)
Aber wo das im Datenblatt steht, dass da viele kleine drin sind, habe
ich jetzt nicht gefunden. Ich dachte immer, das ich eine große SI
Schicht.
Markus Müller schrieb:> Wieso man den FB180SA10P jetzt nicht für eine Analoge Stromregelung> nehmen kann habe ich noch nicht verstanden. Wäre nett, wenn mir das> jemand erklären könnte. Daher anbei das Datenblatt als PDF.Beitrag
Wenn Du den Thread noch mal von Anfang an liesst, wirst Du auf die
Lösung kommen...
egal schrieb:> Malignes Melanom schrieb:>> Datum: 09.08.2012 20:28>>>>>>>> mhh schrieb:>>>>> Malignes Melanom schrieb:>>>>>> Ein FDH44N50 würde reichen.>>>>>>> OMG, da hat wohl jmd. die ideale Kühlung bei sich rumstehen...>>>>>> Nö, die 0,46 K/W vom TE reichen locker. Übersteigt das deine>> Rechenkünste?>> Deine offensichtlich schon. Kommen noch minestens 1 K/W von einem realen> sehr großem Kühlkörper dazu. Oder glaubst Du die Wäre verteilt sich so> geleichmäßig bei einer kleinen, punktuellen Wärmequelle?> 1,46 K/W bei 150W und 25 °C Umgebungstemp macht das dann 221 °C> Chip-Temperatur. Dann hat die Bezeichnung "Die" eine andere Bedeutung.
Wie wärs mal mit lesen?
Datenblatt FDH44N50:
RθJC Thermal Resistance Junction to Case 0.2 oC/W
RθCS Thermal Resistance Case to Sink, Flat, Greased Surface 0.24 oC/W
Zusammen 0,44 K/W
Kühlkörper des TE: 0,46 K/W
Macht zusammen 0,9 K/W.
Bei 125 W also 112,5 K Temperaturanstieg. Gibt bei 25 Grad C eine Tj von
137,5 Grad Celsius. Maximum ist 175 -> passt.
Der Kühlkörper wird dabei um 57,6 Grad wärmer, bei 25 Grad Celsius also
82,6 Grad.
In der Praxis sollte die Tj sogar noch niedriger sein, da ein heisser
Kühlkörper (grosser Temperaturunterschied) einen geringeren
Wärmewiderstand hat. Ausserderm wird der Konvektionsluftstrom auch
stärker, was die Kühlung nochmals verbessert.
Noch Fragen?
> Markus Müller (mmvisual)>egal schrieb:>> Markus Müller schrieb:>>> Der FB180SA10P hat auch SOA noch bei 40V/20A und somit ist der absolut>>>>>> im grünen Bereich.>>>> Lies das Diagramm richtig! Für einen einzelnen Impuls von nicht länger>> als 10ms und das bei einer Gehäusetemperatur von nicht wärmer als 25 °C!>Die 10ms Linie kommt doch erst bei 40V/20A. Und ich hatte (wegen>Verlustleistung) die 30V/8A empfohlen. Somit passt das doch.>Wieso man den FB180SA10P jetzt nicht für eine Analoge Stromregelung>nehmen kann habe ich noch nicht verstanden. Wäre nett, wenn mir das>jemand erklären könnte. Daher anbei das Datenblatt als PDF.
Auch bei diesem Mosfet, und auch ich sehe da keine DC-Linie im SOA.
Der FDH44N50 von Malignes Melanom dagegen ist klar für DC im SOA
spezifiziert, und würde die 150W gerade so schaffen mit einem
Gesamtwärmewiderstand von 1K/W bei Ta=25°C.
>In der Praxis sollte die Tj sogar noch niedriger sein, da ein heisser>Kühlkörper (grosser Temperaturunterschied) einen geringeren>Wärmewiderstand hat. Ausserderm wird der Konvektionsluftstrom auch>stärker, was die Kühlung nochmals verbessert.
Wobei noch zu definieren wäre, bei welcher KK-Temperatur (bzw.
Temp.-Differenz) der Wärmewiderstand spezifiziert ist. Wenn er schon bei
150°C gemessen wurde, kannst Du nicht mehr mit solch einem Konvektions-
und StrahlungsAufschlag rechnen ;-)
egal schrieb:> Malignes Melanom schrieb:>> Noch Fragen?>> Ja! Lies: Beitrag "Re: MOSFET wird sehr heiß">> Deine 0,46 K/W kann Du für Deine kleine Wärmequelle bei so einem großen> Kühlkörper vergessen. Jetzt noch Fragen?
Ich seh da nur eine Behauptung. Kannst du das mathematisch belegen,
warum das so sein soll? Und wie gross dieser Effekt überhaupt ist?
Ich denke, dass durch das sehr dicke Aluminium der zuätzliche
Wärmewiderstand vernachlässigbar ist.
Markus Müller schrieb:> Dann wären für seinen Aufbau 2x FDH44N50 nötig.
Ich teile Deine Auffassung zur Betriebssicherheit und würde 3 Stück
verwenden bei dem Gehäuse. Wobei die BUZ11 doch billiger werden bei
Verwendung. Zumal sie nun da sind.
Jens G. schrieb:>>In der Praxis sollte die Tj sogar noch niedriger sein, da ein heisser>>Kühlkörper (grosser Temperaturunterschied) einen geringeren>>Wärmewiderstand hat. Ausserderm wird der Konvektionsluftstrom auch>>stärker, was die Kühlung nochmals verbessert.>> Wobei noch zu definieren wäre, bei welcher KK-Temperatur (bzw.> Temp.-Differenz) der Wärmewiderstand spezifiziert ist. Wenn er schon bei> 150°C gemessen wurde, kannst Du nicht mehr mit solch einem Konvektions-> und StrahlungsAufschlag rechnen ;-)
Guter Einwand. Aber die Kühlung hängt ja noch von mehr Faktoren ab: in
welcher Position der KK montiert ist, ob im Gehäuse oder ausserhalb,
etc. Deswegen ist die ganze Wärmeleitberechnung nur ein grober
Überschlag, testen muss man das ganze auch noch.
Im Zweifelsfall packt man halt Lüfter drauf :D
Markus Müller schrieb:> Ich hab's auch verstanden. Vielen Dank.>> Dann wären für seinen Aufbau 2x FDH44N50 nötig.
Ich würde es erst mit einem probieren. Mehr Löcher bohren kannst du
immer noch.
Übrigens kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, dass solche dicken
FETs, die ja für gleichgerichtete Netzspannung ausgelegt sind, mit
geringen Spannungen im Linearbetrieb schwer zu killen sind. Die Löten
sich einfach aus wenn sie zu heiss werden.
mhh schrieb:> Malignes Melanom schrieb:>> Die Löten>> sich einfach aus wenn sie zu heiss werden.>> Na da sind wir ja beruhigt. Sicherer gehts wirklich nicht.
Ach was bist du für ein süßer kleiner **Haare zerzaus**
Deswegen hat man ja die Testphase, bevor man das Ding seiner Oma zur
Benutzung gibt.
Malignes Melanom schrieb:> Deswegen hat man ja die Testphase, bevor man das Ding seiner Oma zur> Benutzung gibt.
Volles Konto? Arme Omma, sie wird uns fehlen...
Bastel mal schön weiter.
@ Vreg (Gast)
Gesagt ist ja eigentlich alles, viel Erfolg.
mhh schrieb:> Gesagt ist ja eigentlich alles, viel Erfolg.
Ja läuft hier wohl ein wenig aus dem Ruder, aber freut mich das ich eine
so lebendige Diskussion lostreten konnte ;-) Werde das Morgen dann mal
mit den BUZ's ausprobieren. Ich berichte dann wie es verlaufen ist.
@Markus Müller (mmvisual)
>Kurze Suche bei Reichelt:>- IRFP350>- IRFP3710>würden auch gehen. Wobei der zweite einen besseren RDS_ON hat.
Du hast es immer noch nicht kapiert. Der niedrige R_DS_ON nützt hier
KEINE Sekunde was!
Beitrag "Re: MOSFET wird sehr heiß"> Davon kosten 2 Stück 2,70 und sind billiger als die 5 steinalte BUZ11.
Die bringen es aber, im Gegensatz zu deinem unqualifizierten
Schnappsideen. Es fehlt nur noch der Vorschlag, die MOSFETs durch deine
vergötterten STM32 zu ersetzen!
<Dieter Nuhr Zitat hier einfügen>
@ 7hw6z267 (Gast)
>4 MOSFETs parallel auf einem Kühlkörper. Dann die Gatespannung langsam>erhöht und die Ströme durch die 4 Transistoren gemessen.>Resultat war eine extreme Unsymmetrie (Beispiel: 0,7A_min zu 2A_max).
Hoppla!
>Sourcewiederstände brachten nichts, selbst welche im Ohm-Bereich>brachten keine spürbare Verbesserung.
Bei DIESEN Strömen? Kaum zu glauben.
> Nebenbei möchte ich auch nicht>unendlich viel Leistung im Widerstand (auch nicht im Shunt), sondern im>Transistor verheizen.
THEORETISCH muss man halt die Temperaturdrift von U_GS mit dem
Spannungsabfall am Sourcewiderstand überkompensieren. Und die ist recht
groß, größer als bei Bipolartransistoren mit 2mV/K.
>Lösung gesehen, als alle vier Transistoren einzeln zu regeln.
Ist ja auch keine Thema, ein 4fach OPV kostet praktisch nichts.
>Der Hinweis mit dem BUZ11 ist gut, da hier auch die SOA für DC>angegeben ist. Einen Nachteil hat der Transistor aber. Der Rth ist>mit 1,67 K/W schon sehr hoch.
Ja, es gibt sicher bessere. Aber selbst wenn man über alles 3 K/W
annimmt, kriegt man da schon 30W weg. Das ist im Moment die Empfehung an
den OP.
>dass nacheinander die Transistoren sterben, eben weil man die separate>Regelung nicht manuell durch Sourcewiderstände, Selektion, beste>thermische Kopplung zufriedenstellend ausgleichen kann.
Das mit den Sourcewiderständen find ich komisch.
>Grundlagen-Diskussionen (struktureller Aufbau der MOSFETs, SOA,>Sourcewiderstände, und all die oben genannten Themen) hinweg waren>nötig, um alle Probleme zu klären.
Back to the roots!
Falk Brunner schrieb:> Ja, es gibt sicher bessere. Aber selbst wenn man über alles 3 K/W> annimmt, kriegt man da schon 30W weg. Das ist im Moment die Empfehung an> den OP.
Ja, aber nur wenn man den richtigen BUZ11 nimmt ;-) STM scheidet aus...
@Falk
>Du hast es immer noch nicht kapiert. Der niedrige R_DS_ON nützt hier>KEINE Sekunde was!
du musst schon die Threads dazwischen auch alle lesen...
Beitrag "Re: MOSFET wird sehr heiß"
...in der Zwischenzeit habe ich das schon kapiert und dazu gelernt.
http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/fairchild/BUZ11.pdf
Seite 4, Figure 9. U_GS_thr sackt von 3V@25°C auf ca, 2,4V@150°C ab, das
sind satte 4,8mV/K! Bipolare haben nicht mal die Hälfte. Aber ich denke
es MUSS mit Sourcewiderständen gehen. Sollte man noch mal prüfen, auch
wenn es praktisch vielleicht unhandlich großer Werte werden.
Falk Brunner schrieb:> THEORETISCH muss man halt die Temperaturdrift von U_GS mit dem> Spannungsabfall am Sourcewiderstand überkompensieren. Und die ist recht> groß, größer als bei Bipolartransistoren mit 2mV/K.
Guter Punkt, das wurde hier noch gar nicht so deutlich gesagt. Das muss
man bei den Sourcewiderständen berücksichtigen (müssen noch größer
werden). Deswegen sind parallelgeschaltete FETs in Linearanwendungen
fast immer selektiert.
Nur noch mal als Hinweis: der Vgsth von MOSFETS hat einen negativen
Temperaturkoeffizienten. Der Rdson einen positiven. Deswegen kann man
MOSFETs als Schalter problemlos parallelschalten, im Linearbetrieb ist
das nicht so einfach. Entweder man selektiert die FETs oder man braucht
relativ große Sourcewiderstände.
Ich würde möglichst bei einem einzelnen FET bleiben.
>Ich würde möglichst bei einem einzelnen FET bleiben.
Daher von hier der Vorschlag
Beitrag "Re: MOSFET wird sehr heiß"
mit dem FDH44N50. Davon 2 rein, auch einer könnte die Leistung packen.
So Leute da bin ich wieder. Habe jetzt erstmal zwei BUZ parallel
geschaltet. 500mA eingestellt. einer nimmt 400mA auf, der andere ca.
240mA also unterschiedlich. Bis jetzt betreibe ich sie ohne
Sourcewiderstand und ohne Gatevorwiederstand, die werde ich jetzt mal
einbauen. Auf jeden Fall erhitzen sie sich nicht so stark, scheinen also
den Linearbetrieb deutlich besser zu verkraften.
@ Vreg (Gast)
>So Leute da bin ich wieder. Habe jetzt erstmal zwei BUZ parallel>geschaltet. 500mA eingestellt. einer nimmt 400mA auf, der andere ca.>240mA also unterschiedlich. Bis jetzt betreibe ich sie ohne>Sourcewiderstand und ohne Gatevorwiederstand,
Mensch Meier, warum kann man nicht einfach mal einen guten Rat einfach
umsetzen ohne rumzupfuschen?
>einbauen. Auf jeden Fall erhitzen sie sich nicht so stark, scheinen also>den Linearbetrieb deutlich besser zu verkraften.
Das kannst du im Moment gar nicht beurteilen, das ist nur Selbstbetrug.
Wenn ich mit meinem Auto im 1. Gang fahre hat es auch eine super
Straßenlage.
So jetzt mit vier BUZ, dabei mit je 100 Ohm Gatevorwiderstand und je
100mOhm Sourcewiderstand.
Spannung: 20V
Eingestellter Strom: 1A
Stroeme durch die FET's:
I1 = 215mA
I2 = 398mA
I3 = 230mA
I4 = 182mA
Summe: 1025mA
Ein MOSFET erhitzt sich also mehr als die anderen. Sourcewidestand
erhöhen?
@ Vreg (Gast)
>Ein MOSFET erhitzt sich also mehr als die anderen. Sourcewidestand>erhöhen?
JEDEN EINZELN REGLELN WIE SCHON 1000 MAL GESAGT! LM324 kostet keine 50
Cent!
Denn ein Punkt, der sehr elementar ist, ist in der Diskussion vollkommen
unberücksichtigt geblieben. Nämlich die überaus HOHE Toleranz von
U_GS_THR, die liegt laut Datenblatt beim BUZ11 zwischen 2-4V. Dein I2
ist so ein 2V Kandidat, die anderen liegen drüber. Und dagegen braucht
man SEHR große Sourcewiderstände!
Ergo. MOSFETs EINZELN regeln!
Vreg schrieb:> Auf jeden Fall erhitzen sie sich nicht so stark, scheinen also> den Linearbetrieb deutlich besser zu verkraften.
Was hat das damit zu tun?
Hitze entsteht durch Verlustleistung = U*I, und das bewirkt die
Temperaturerhöhung.
Einer, der Linearbetrieb besser kann, wird nicht weniger warm, er geht
nur später kaputt.
Gruß Dietrich
Dietrich L. schrieb:> Einer, der Linearbetrieb besser kann, wird nicht weniger warm, er geht> nur später kaputt.
Auch das nicht unbedingt. Aber einer für Linearbetrieb lässt sich viel
leichter Regeln weil seine Kurve nicht so steil ist wie die von einem
FET für Schalterbetrieb ;)
Falk Brunner schrieb:> Denn ein Punkt, der sehr elementar ist, ist in der Diskussion vollkommen> unberücksichtigt geblieben. Nämlich die überaus HOHE Toleranz von> U_GS_THR, die liegt laut Datenblatt beim BUZ11 zwischen 2-4V. Dein I2> ist so ein 2V Kandidat, die anderen liegen drüber. Und dagegen braucht> man SEHR große Sourcewiderstände!>> Ergo. MOSFETs EINZELN regeln!
Nicht nur deswegen. Selbst wenn man sich vier gut gematchte FETs holt,
gleicht sich der gesamte Aufbau nie gut genug, um die steile
Temperatur-Drift unkompensiert lassen zu können.
Bei Bipolartransistoren mit ~1,7mV/K geht das ohne große Widerstände.
Bei FETs liegt die gerne eine Größenordnung höher und man hat in der
angestrebten Leistungsklasse nur noch die Wahl zwischen gekühlten
Leistungswiderständen oder dem im Vergleich dazu kleinen Aufwand der
Individualregelung.
Nachdem ich jetzt hier geteert und gefedert wurde, werde ich wohl fünf
Mosfets (BUZ11) parallel schalten müssen. Eine sache macht mich noch
stutzig. Pro Mosfet hätte ich dann ca. 30W Verlustleistung, macht bei
einem Wärmewiderstand von 1,67 K/W also ca. 50°C + 25°C = 70°C, schon
recht heiß, oder nicht?
@ Vreg (Gast)
>stutzig. Pro Mosfet hätte ich dann ca. 30W Verlustleistung, macht bei>einem Wärmewiderstand von 1,67 K/W also ca. 50°C + 25°C = 70°C, schon>recht heiß, oder nicht?
Nö. Die meisten MOSFETs vertragen 150°C Sperrschichttemperatur, einige
sind sogar bie 175 oder sogar 200°C zugelassen. Ich würde versuchen,
unter 130°C zu bleiben, dann passt das.
Falk Brunner schrieb:> Ich würde versuchen,> unter 130°C zu bleiben, dann passt das.
Mit 70° liegt er ja gut, da hat er noch ordentlich Luft nach oben.
Meiner einer versucht immer um die 100° zu bleiben.
Alles wird gut :-)
Ist auf jeden Fall eine unterhaltsame Diskussion bis jetzt.
Ich bin dafür, dass der Thread-Starter noch mal seine ganzen
Anforderungen zusammenfasst (Strom, Spannung, Leistung,
Betriebs(umgebungs)temperatur, ...) und wir dann eine komplette
(thermische) Berechnung mit realen / (einfach) käuflichen Bauteilen
durchführen.
Von mir aus auch mit BUZ11, es geht ja schließlich nur um den
Berechnungsweg.
Hallo Leute,
danke für die Hilfe. Allerdings bin ich jetzt der einfachheit halber auf
Bipolartransistoren (TIP142) umgestiegen. Davon habe ich jetzt sechs
Stück parallel, mit Emmiterwiderständen. Die Temperaturverteilung ist
mit 0,6 Ohm Emitterwiderständen recht gut. Die Abweichungen der
Temperaturen der Transistoren liegen untereinander bei <5°C. Gemessen
mit einer Wärmebildkamera. Der Vorteil, die BJT haben TO-247 Gehäuse,
BUZ11 etc. leider nur TO-220. Somit kriege ich mit den TIP's die Wärme
deutlich besser an den Kühlkörper übergeben, zum einem wegen der
größeren Fläche der Gehäuse, zum, anderen ist der Wärmewiderstand
deutlich besser.
mfg Vreg
Falk Brunner schrieb:> Aber ich denke> es MUSS mit Sourcewiderständen gehen. Sollte man noch mal prüfen, auch> wenn es praktisch vielleicht unhandlich großer Werte werden.Falk Brunner schrieb:> JEDEN EINZELN REGLELN WIE SCHON 1000 MAL GESAGT! LM324 kostet keine 50> Cent!
(No comment)
@Vreg (Gast)
>Bipolartransistoren (TIP142) umgestiegen. Davon habe ich jetzt sechs>Stück parallel, mit Emmiterwiderständen. Die Temperaturverteilung ist>mit 0,6 Ohm Emitterwiderständen recht gut.
Kann man machen.
> Die Abweichungen der>Temperaturen der Transistoren liegen untereinander bei <5°C. Gemessen>mit einer Wärmebildkamera. Der Vorteil, die BJT haben TO-247 Gehäuse,
Nö, TO-3P. Mal die Ströme gemessen?
>BUZ11 etc. leider nur TO-220.
Ausreichend. Ausserdem sprachst du von Platzproblemen.
> Somit kriege ich mit den TIP's die Wärme>deutlich besser an den Kühlkörper übergeben, zum einem wegen der>größeren Fläche der Gehäuse, zum, anderen ist der Wärmewiderstand>deutlich besser.
Sicher, ist aber auch mit 5x TO220 machbar. Egal.
Jedenfalls hast du jetzt eine solide Lösung.
Er könnte doch einfach einen Schaltregler aufbauen, als Last dient der 1
Ohm Widerstand.
Wenn er eine Spannung von 5V erzeugt fließt ein Strom von 5A.
Die meisten Regelschaltungen können nicht bis 0V runter regeln, eher so
bis 1.25V , er kann es aber auch mit einem AVR der einen PWM Pin hat
machen.
@ B.A. (Gast)
>Er könnte doch einfach einen Schaltregler aufbauen, als Last dient der 1>Ohm Widerstand.
Was soll das bringen? Die Wärme muss so oder so weg. Und ein
Schaltregler hat nicht die Regeldynamik wie die lineare Stromsenken.
Transistoren dürfen auch mal bissel Wärme umsetzen, mit dem richtigen
Kühlkörper kein Problem.
buzi schrieb:> (No comment)
Wäre auch noch peinlicher geworden, wenn du einen comment abgelassen
hättest.
Natürlich ist es möglich mit Widerständen rückzukoppeln. Aber Falk
schreibt doch selber, genau wie andere vorher auch, dass die Werte
nicht sinnvoll groß werden. Immer schön lesen...
Vreg schrieb:> Bipolartransistoren (TIP142) umgestiegen. Davon habe ich jetzt sechs
Gute Wahl!
> Der Vorteil, die BJT haben TO-247 Gehäuse,> BUZ11 etc. leider nur TO-220. Somit kriege ich mit den TIP's die Wärme
Geenau. Weil man Bipolartransistoren einfach einfacher linear betreiben
kann.
> deutlich besser an den Kühlkörper übergeben, zum einem wegen der> größeren Fläche der Gehäuse, zum, anderen ist der Wärmewiderstand> deutlich besser.
Der erste Punkt ist der Grund für den zweiten =)
Die Wahl der NPN-Transistoren wird sich im hohen Basisstrom rächen.
Beachte die wesentlich höhere Treiberleistung, die anstelle von MOSFETs
benötigt wird.
@ 7hw6z267 (Gast)
>Die Wahl der NPN-Transistoren wird sich im hohen Basisstrom rächen.
Schon mal ins Datenblatt des TIP142 geschaut? Das ist ein Darlington . .
.
7hw6z267 schrieb:> Die Wahl der NPN-Transistoren wird sich im hohen Basisstrom rächen.
DAS bringt ein richtiger OpAmp im Vorbeigehen!
Hast du schon mal ne geregelte Last wirklich gebaut? Oder ist das nur
unverdautes, theoretisches Halbwissen, das dich zu so dämlichen
Antworten verleitet?
Tatsache, es ist ein Darlington. Hatte ich übersehen.
Damit sollte sich das Thema Basisstrom wohl erledigt haben.
"DAS bringt ein richtiger OpAmp im Vorbeigehen!
Hast du schon mal ne geregelte Last wirklich gebaut? Oder ist das nur
unverdautes, theoretisches Halbwissen, das dich zu so dämlichen
Antworten verleitet?"
Ich weiß ja nicht, was du mir "DAS" meinst, aber die
Stromverstärkungsfaktoren von Leistungstransistoren (KEIN Darlington
gemeint) ist nicht wirklich hoch. Ich habe mir das noch mal exemplarisch
bei einem BD911 angesehen. Dort liegen laut ST die
Stromverstärkungsfaktoren (min.) bei 40 (bei 0,5A), 15 (bei 5A) und 5
(bei 10A). Jetzt weiß ich nicht, welchen Strom der Thread-Starter durch
jeden Transistor leiten möchte, bei einem minimalen hfe von 5...40 wird
das mit einem Standard-OP ziemlich knapp.
Oder was ist ein "richtiger OP" für Dich?
> hitze ist dann weg.
So ein Blödsinn. Die Last soll 150 Watt "verheizen". Irgendwohin müssen
die 150 Watt. Egal ob in einen Widerstand, einen Transistor, einen Motor
mit mechanischer Bremse, etc.
Und das tolle daran: Am Ende hast Du immer Wärme!
Gut, Du könntest auch Wasser hochpumpen, dann hast Du Lageenergie
(abzüglich Verluste). Wenn Du diese Lageenergie aber wieder nutzt, und
sei es mehrmals, hast Du am Ende wieder nur Wärme.
Unser Universum wird den Wärmetod sterben, auch mit der Wärme aus dieser
Konstantstromsenke! Garantiert!
Physiker schrieb:> Unser Universum wird den Wärmetod sterben, auch mit der Wärme aus dieser> Konstantstromsenke! Garantiert!
Ach da wäre ich mir mal nicht so sicher.
Die Menschen glauben viel zu wissen und manch einer meint das Universum
zu verstehen.
Ich würde sagen dass der Mensch eine Mikrobe in einer Petrischale ist
die irgendwo auf dem Müll liegt.
Wir verstehen noch sehr wenig, nur einen kleinen Teil der direkt um uns
herum passiert.
Später werden unsere Nachfahren mal auf das schauen was wir zu wissen
glaubten, dabei ein dickes, fettes Grinsen aufsetzen und sich denken wie
überheblich diese Urmenschen doch waren.
Vielleicht passiert ja doch etwas am Ereignishorizont schwarzer Löcher
der Materie (Wasserstoff) oder Energie bildet.
Vielleicht leben auch schwarze Löcher nicht ewig.
Vielleicht gibt es da noch viel mehr, nur wir können es einfach nicht
sehen da wir einfach nicht die Mittel dazu haben und uns das Verständnis
fehlt.
@ Falk
Er hat nichts darüber gesagt wie stabil oder genau das ganze sein soll.
Für mich ist es immer angenehmer wenn der Transistor eine möglichst
lange Lebenserwartung hat (geringe Temperatur) und ich die Hitze
irgendwo an einer großen Oberfläche (Drahtoberfläche) kontrolliert
abgeben kann.
Das lässt sich vor allem auch besser kühlen als dieser 5x5mm Chip der da
im TO220 Kühlblech aufgeklebt ist. Vielleicht weißt du es besser, aber
ich habe da einfach kein so großes Vertrauen in den Max-Ratings der
Datenblätter.