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Forum: PC Hard- und Software Externe Festplatte durch falsches Netzteil zerstört


Autor: Harry S. (lokomotion)
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Hallo
ich habe versehentlich an meine externe Festplatte(Seagate Barracuda 
500GB) das Netzteil vom Laptop angeschlossen. Nun läuft der Motor nicht 
mehr. Da ich in diesem Forum gelesen habe, dass man durch einfaches 
herrauslöten einer Diode odgl. die Platte retten kann habe ich auch 
gleich ein Foto mitgeschickt und hoffe irgendwer kann mir sagen was ich 
tun kann, bzw. welches Teil ich entfernen soll.
Vielen Dank
Harry

Autor: schwippschwapp (Gast)
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> Da ich in diesem Forum gelesen habe, dass man durch einfaches
> herrauslöten einer Diode odgl. die Platte retten kann
Gibst du uns bitte den Link zu dem Thread?

Autor: Harry S. (lokomotion)
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schwippschwapp wrote:
>> Da ich in diesem Forum gelesen habe, dass man durch einfaches
>> herrauslöten einer Diode odgl. die Platte retten kann
> Gibst du uns bitte den Link zu dem Thread?

Gerne ->
Beitrag "Samsung Festplatte Motor Defekt"

Autor: Chris L. (kingkernel)
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Probier mal, ob du über ne Echte Schnittstelle an die Festplatte kommst. 
Dann ist nähmlich nur der Schnittstellenemulator auf USB defekt, was 
nicht das problem ist. Wenn es dann immer noch nicht geht, hat die 
Festplatte selbst was abbekommen!

Autor: schwippschwapp (Gast)
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Danke!

Autor: Harry S. (lokomotion)
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Christian L. wrote:
> Probier mal, ob du über ne Echte Schnittstelle an die Festplatte kommst.
> Dann ist nähmlich nur der Schnittstellenemulator auf USB defekt, was
> nicht das problem ist. Wenn es dann immer noch nicht geht, hat die
> Festplatte selbst was abbekommen!

War auch meine erste Hoffnung und hab mir gleich einen USB Adapter um 
40€ gekauft, läuft aber trotzdem nicht.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Es ist anzunehmen, daß das Festplattengehäuse von einem Netzteil mit 12V 
Versorgungsspannung über einen Hohlstecker versorgt wird - in diesem 
Falle sind die 12V direkt mit der 12V-Betriebsspannung der Festplatte 
verbunden, die ebenfalls benötigten 5V werden von der Elektronik im 
Festplattengehäuse (im Bild oberhalb der SATA-Steckverbindung) erzeugt.

Durch Anschluss des Notebooknetzteils, das ebenfalls einen Hohlstecker 
hat, wird eine Überspannung von --üblicherweise-- 18..20V angelegt 
worden sein.

Das dürfte die Treiberelektronik der Motoransteuerung der Festplatte 
ziemlich sicher gegrillt haben. Mit etwas Glück ist auch der 
Abwärtsregler für die 5V des Festplattengehäuses hops gegangen, aber das 
ist im Gegensatz zum Ableben der Motoransteuerung eher belanglos.

Jedenfalls dürfte hier erheblich mehr als nur eine 
Überspannungsschutzdiode o.ä. auszutauschen sein.

Autor: Harry S. (lokomotion)
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Rufus t. Firefly wrote:
> Es ist anzunehmen, daß das Festplattengehäuse von einem Netzteil mit 12V
> Versorgungsspannung über einen Hohlstecker versorgt wird - in diesem
> Falle sind die 12V direkt mit der 12V-Betriebsspannung der Festplatte
> verbunden, die ebenfalls benötigten 5V werden von der Elektronik im
> Festplattengehäuse (im Bild oberhalb der SATA-Steckverbindung) erzeugt.
>
> Durch Anschluss des Notebooknetzteils, das ebenfalls einen Hohlstecker
> hat, wird eine Überspannung von --üblicherweise-- 18..20V angelegt
> worden sein.
>
> Das dürfte die Treiberelektronik der Motoransteuerung der Festplatte
> ziemlich sicher gegrillt haben. Mit etwas Glück ist auch der
> Abwärtsregler für die 5V des Festplattengehäuses hops gegangen, aber das
> ist im Gegensatz zum Ableben der Motoransteuerung eher belanglos.
>
> Jedenfalls dürfte hier erheblich mehr als nur eine
> Überspannungsschutzdiode o.ä. auszutauschen sein.

Stimmt -
Originalnetzteil der Festplatte 12V 1,5A
Netzteil Laptop 19V 3,42A

Habe ich gar keine Chance mehr?
Habe nämlich alle Fotos und Daten von den Laptops auf die eine Platte 
zusammenkopiert und die Originale gelöscht und wollte eine 
Sicherungskopie der Platte machen und dabei die Stecker verwechselt :(

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Habe ich gar keine Chance mehr?

Nun, Du könntest auf dem Notebook eine Datenwiederherstellungssoftware 
laufen lassen; GetDataBack ist da ein ganz erfolgreicher Kandidat.

Das setzt natürlich voraus, daß Du nach dem Löschen der Bilder nicht 
allzuviele Schreiboperationen auf dem Notebook durchgeführt hast.

Ansonsten besteht die geringe Chance, durch Austausch der 
Festplattenelektronik durch die einer absolut exakt baugleichen an die 
Daten zu kommen.

Es könnte natürlich auch sein, daß das Festplattengehäuse 
Schutzelektronik für genau Deinen "Betriebsfall" hat, und daß nur diese 
defekt ist. Wenn die Festplatte in einem anderen Gehäuse bzw. direkt am 
PC betrieben wird, könnte in diesem Fall auf die Daten zugegriffen 
werden.

Da aber bei PC-Hardware an praktisch allem gespart wird, ist die Chance, 
daß so eine Schutzelektronik vorhanden ist, eher gering.

Dann bleibt als sicherste Lösung noch ein Datenrettungsunternehmen, dem 
die Festplatte und ein Haufen Geld zu übergeben ist.

Ansonsten dürftes Du jetzt auf die harte Tour gelernt haben, daß man 
immer erst ein Backup anlegt, bevor man die Originale löscht ...

Autor: David P. (chavotronic)
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Stelle die Originalen auf dem Laptop wieder her(o&o disk rescue o.Ä.)

Autor: Harry S. (lokomotion)
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Rufus t. Firefly wrote:
>> Habe ich gar keine Chance mehr?
>
> Nun, Du könntest auf dem Notebook eine Datenwiederherstellungssoftware
> laufen lassen; GetDataBack ist da ein ganz erfolgreicher Kandidat.

> Ansonsten dürftes Du jetzt auf die harte Tour gelernt haben, daß man
> immer erst ein Backup anlegt, bevor man die Originale löscht ...

Das mit der Datenrettung ist eine sehr gute Idee.
Werde ich gleich versuchen, sobald ich die Software habe.
Danke für die Tipps.

Autor: B.A. (Gast)
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Harry, aber installiere die Software nicht auf der Laptop-Festplatte.

Außer wenn du eine separate Partition für Windows hast dann ist das 
okay.
Das Problem ist dass du deine gelöschten Daten mit dem kleinen Programm 
welches du da installierst zum Teil überschreibst.

Wenn deine Daten auf einer extra Partition sind, also nicht auf C:\ 
sondern auf D:\ oder so dann kannst du ja auf C:\ das Programm 
installieren und die Daten von D:\ (oder welche Partition du da nun 
hast) wieder herstellen.

Autor: Harry S. (lokomotion)
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B.A. wrote:
> Harry, aber installiere die Software nicht auf der Laptop-Festplatte.
>
> Außer wenn du eine separate Partition für Windows hast dann ist das
> okay.
> Das Problem ist dass du deine gelöschten Daten mit dem kleinen Programm
> welches du da installierst zum Teil überschreibst.
>
> Wenn deine Daten auf einer extra Partition sind, also nicht auf C:\
> sondern auf D:\ oder so dann kannst du ja auf C:\ das Programm
> installieren und die Daten von D:\ (oder welche Partition du da nun
> hast) wieder herstellen.

Danke...
ABER...
Über die wichtigste Info habe ich drübergelesen ...
> rufus
> Das setzt natürlich voraus, daß Du nach dem Löschen der Bilder nicht
> allzuviele Schreiboperationen auf dem Notebook durchgeführt hast.

und ich Depp habe meine DVDs auf den Laptop kopiert, weil ich ja Platz 
genug hatte - jetzt kann ich's vergessen :((((
Das wird zumindest teuer -
trotzdem danke an Alle

Autor: wegstabenverbuchsler (Gast)
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mit einem einfachen Ohmmeter und geübtem Auge solltest du aber schon 
messen können, ob irgendwo am Eigang der Spannungsversorgung der Platte 
(+5, +12) ein "dickes Bauteil mit 2 Anschlüssen" ist, welches keinen 
Durchgang mehr hat ....

Autor: Harry S. (lokomotion)
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wegstabenverbuchsler wrote:
> mit einem einfachen Ohmmeter und geübtem Auge solltest du aber schon
> messen können, ob irgendwo am Eigang der Spannungsversorgung der Platte
> (+5, +12) ein "dickes Bauteil mit 2 Anschlüssen" ist, welches keinen
> Durchgang mehr hat ....

Wo warst du die ganze Zeit!?
Habe so gehofft, dass irgendwer sowas schreibt!(Alles nicht so schlimm, 
das lötest du weg und alles läuft besser als vorher ;-)
Also-
Bin kein Elektroniker aber du meinst bestimmt die 2 Teile die ich auf 
dem neuen Foto mit rotem Pfeil markiert habe.
Wenn ich jetzt bei einem von diesen Dingern keinen Durchgang messe, was 
dann?

Autor: Vorratsdatenspeicher (Gast)
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Wenn die 19V auf die 12V gekommen sind? Nur eine Diode ?

Da wird wohl mehr kaputt sein an Deiner Festplatte (siehe oben).

Das ist aber gar nicht schlimm. Seit der Vorratsdatenspeicherung hat 
Rolli das Problem für Dich proaktiv gelöst.
http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view...

Autor: Gast (Gast)
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Wenn alles nichts hilft, google mal nach professionellen Datenrettern. 
Allerdings solltest du unter Umständen den Wert eines kleinen 
Gebrauchtwagens einkalkulieren.

Autor: Günther Grundböck (grundy)
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muss noch nix heißen wenn die keinen durchgang haben, weiter unten gibts 
auch noch ein bauteil das eine schutzdiode sein könnte
ich hatte jetzt schon 3 externe platten hier die mit dem laptop netzteil 
betrieben wurden, bei allen 3 war die schutzdiode ausgelöst ( liegt in 
sperrichtung zwischen 12 bzw 5V und masse, bei überspannung bricht sie 
durch und ist von nun an ein kurzschluss -> auslöten der diode belebt 
die platte wieder (aber nochmal laptop netzteil dran und es ist vorbei, 
besser ersatz besorgen!)
bei einer der 3 platten ist wegen diesem kurzschluss der schutzdiode 
eine verpolschutzdiode in der nähe des stromsteckers abgeraucht
vorsicht bei solchen platten, besser mit diesen mini netzteilen 
betreiben die nur 1-2A können, ich habe einmal eine ans pc netzteil 
angeschlossen -> nach 2 sekunden glüht und raucht die verpoldiode! zum 
glück hat sie sich nach diesen 2 sekunden selbst ausgelötet.
noch zum foto: die linke diode sieht etwas aufgebläht aus oder täusch 
ich mich? mess die dioden mal mit nem diodentester durch, wenn die 
flusspannng im typischen bereich liegt sinds die dioden mal nicht.

Autor: Aeroengine (Gast)
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Wegen einer Festplatte so einen Aufstand?
Bei uns im Rechenzentrum verrecken ständig HDs, raus, in dem Müll, neue 
rein, Raid neu bauen und zurückspiegeln, wo ist das Problem? gg

Autor: Rayk (Gast)
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>Wegen einer Festplatte so einen Aufstand?
Erst nachdenken, dann schreiben!
>Raid neu bauen und zurückspiegeln, wo ist das Problem?
Besteht Dein RAID aus EXTERNEN Festplatten? Mit Sicherheit gehts ihm um 
die Daten, nicht um die Platte!

Autor: Aeroengine (Gast)
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Ist mir auch klar, das war "*IRONIE*"

Autor: Aeroengine (Gast)
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Und ausserdem, schonmal was von NAS gehört?
OK JBOD ginge auch aber ne 19" 2HE Kiste rumzuschleifen wäre echt 
zuviel.

Autor: Aeroengine (Gast)
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>Besteht Dein RAID aus EXTERNEN Festplatten?
Nochmal weil es so schön ist:
Mal was von ESATA gehört?

Autor: Rayk (Gast)
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>Und ausserdem, schonmal was von NAS gehört?
Ja; anaNAS  ;o)

Autor: Aeroengine (Gast)
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Was? Wenn hier einer Anna-naß macht dann bin ich das!

Autor: Plaubär (Gast)
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> Was? Wenn hier einer Anna-naß macht dann bin ich das!

Schön das Du zugibst das Dein Hirn zwischen den Beinen hängt.
Und nun troll Dich wieder, da sind Platten zu wechseln...

Autor: Harry S. (lokomotion)
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Vielen Dank an alle die mir geholfen haben.
Habe jetzt die Dioden getestet und die linke auf dem Foto war 
durchgängig - die habe ich rausgelötet und jetzt läuft wieder alles 
bestens!!!
Habe eben ein Backup der Platte gemacht und alle Daten gerettet -


Na das war ja einfach ;-)

Nochmals vielen Dank für die Hilfe!
LG Harry

(Rechtschreibfehler udgl. entschuldigen - bin noch sehr erregt vor 
Freude das wieder alles geht :)))

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Und schmeiss die Platte jetzt weg, der wuerde ich keine Daten mehr 
anvertrauen ;)

Autor: zwieblum (Gast)
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warum sollte er, jetzt funktioniert ja alles wieder ...

Autor: Harry S. (lokomotion)
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zwieblum wrote:
> warum sollte er, jetzt funktioniert ja alles wieder ...

Naja...
Die eine Diode hat mich vor schlimmerem bewahrt, aber jetzt, wenn ich 
nochmal das falsche Netzteil anschließe, dann brutzelt wirklich alles 
ab.
Aber so dämlich bin ich ja auch nicht.
Allerdings weiß man ja wirklich nicht - war ja auch dämlich genug beim 
ersten Mal ;-)

Autor: marc aurel (Gast)
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hallo viewers...

is mir mir doch dasselbe passiert.. ;o(
bin aber dank eurer klaren angaben wieder happy.. ;o)))
habe auch die schutzdiode ausgelötet..
dann die admin-rechte für die ext-festplatte neu an mich selbst 
vergeben..
und seite dem komm ich wieder an die daten ran..anscheinend 
vollständig..
jetzt meine 1.frage:  wo bekomme ich so eine diode her ???
jetzt meine 2.frage:  was ist das für eine diode ??
lg marc

Autor: marc aurel (Gast)
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nochmal meine frage/n:

jetzt meine 1.frage:  wo bekomme ich so eine passende smd-diode her 
???
jetzt meine 2.frage:  was ist das für eine smd-diode ??
lg marc

p.s. hier meine email-addi:   5mart(at)gmx.de

Autor: Thomas (Gast)
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Zur 1. Frage: 2 kurze Drähte machen viel passend...
Zur 2. Frage: lass die Diode weg wenn es jetzt geht. Oder wolltest du 
nochmal ein falsches Netzteil anschliessen?

Autor: Thomas (Gast)
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Und dann eine Frage von mir: Was sollen wir mit deiner e-mail Adresse? 
P0rnos hinschicken?

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Zur 2. Frage: lass die Diode weg wenn es jetzt geht. Oder wolltest du
> nochmal ein falsches Netzteil anschliessen?

Das wollte er beim ersten mal vermutlich auch nicht.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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interessante these... wozu war der 230/115V schalter am PC netzteil? ;)

egal wenn einer so drängelt wie der liebe marc hab ich wenig lust zu 
helfen. sonst würde ich glatt verraten, daß man sowas prima von alten 
festplatten runterlöten kann weil das nur normale gleichrichterdioden 
sind... allerdings sollte man das nur machen wenn man löten kann. und 
damit meine ich löten können, nicht lötkolben halten können!

übrigens für alle die diesen hddkill-stunt hier noch proben: es gibt 
externe 2,5 zoll festplatten die über den USB mit strom versorgt werden. 
wenn ihr nicht gerade den lappi-stromstecker in den USB-port reindrescht 
würde sowas eure probleme lösen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> übrigens für alle die diesen hddkill-stunt hier noch proben: es gibt
> externe 2,5 zoll festplatten die über den USB mit strom versorgt werden.

Und durch die Bank allesamt Pfusch sind, der nur dann läuft, wenn der 
PC, an den so etwas angeschlossen ist, die USB-Spezifikation sehr lax 
auslegt.

Und man darf nicht zu lange Kabel verwenden und muss auch auf 
ausreichenden Querschnitt achten; Hubs scheiden meist völlig aus.

Das liegt an der massiv überschrittenen maximal zulässigen 
Stromaufnahme; USB-Devices dürfen 500 mA aufnehmen (nach vorhergehender 
Anmeldung), 2.5"-Festplatten benötigen Einschaltströme von i.d.R. über 1 
A, und sind auch im Betrieb ("seek") durstiger.

Die Folge: Festplatten, die sich im Betrieb abmelden, Festplatten, die 
nur mit dem grauen Kabel an der einen USB-Buchse stabil funktionieren 
...

Pfusch halt.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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pfusch nennst du das? wie würdest du es dann nennen ein 
festplattengehäuse mit allgemein-passendem netzteilstecker ohne 
überspannungsschutz auszustatten? das ist doch noch viel größerer murks!

wir arbeiten schon recht lange mit derartigen platten (wenn USB sticks 
nicht reichen) und haben bislang keine probleme damit.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Es ist Pfusch, weil gezielt und willentlich eine Spezifikation verletzt 
wird.

Natürlich ist es auch Pfusch, Steckernetzteile unterschiedlichster 
Spannung und Polung mit den gleichen Steckern auszustatten und keine 
Schutzbeschaltung vorzusehen, aber der Pfusch ist etwas geringer als 
der, mehr als 500 mA an USB aufzunehmen.

2.5"-Festplatten erwarten eine Betriebsspannung, die sich in einem 
bestimmten Toleranzbereich um 5V herum bewegen darf. USB aber stellt 
diese Spannung nicht sicher zur Verfügung, erst recht nicht, wenn zu 
viel Strom benötigt wird.

Sicher, meistens geht es gut. Meistens. Aber eben nicht immer. Und dann 
wird vom Anwender auf die "Scheiß-USB-Schnittstelle" oder gleich 
"Scheiß-Microsoft" geschimpft, statt auf die Vollpfosten, die so einen 
Rotz verzapfen.

Autor: faustian (Gast)
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"wie würdest du es dann nennen ein
festplattengehäuse mit allgemein-passendem netzteilstecker ohne
überspannungsschutz auszustatten?"

Deswegen steht ja an der Buchse und auf dem Netzteil was raus und rein 
kommt...

Autor: Maik Borchert (maik1971)
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faustian schrieb:

> Deswegen steht ja an der Buchse und auf dem Netzteil was raus und rein
> kommt...

Hallo!

Im Prinzip hast Du ja Recht, aber wenn ich z.B. einen "normalen" 
Schutzkontaktstecker habe, der eigentlich ja nur in eine 230V-Steckdose 
passt, dann schaue ich - ehrlich gesagt - auch nicht nach, ob das Gerät 
wirklich 230V "verträgt" und auch nicht, ob die Steckdose 230V 
"liefert". - Gut, mal abgesehen von umschaltbaren (110V / 230V) 
PC-Netzteilen, wo ich dann auch weiß, daß es "falsch" eingestellt sein 
könnte.

Eine "Farbcodierung" wie z.B. bei den Tastatur-/Maus-/und Sound-Buchsen 
und -Steckern wäre vielleicht hilfreich. ;-)

Herzliche Grüße von

Maik

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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solche kodierungen bringen nichts problem ist doch wenn man das schnell 
hinterm lappi blind zusammenstecken will und dabei halt den falschen 
stecker erwischt...

gefunden -> klasse, passt -> wieso stinkt's hier so komisch nach 
ampere...?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> problem ist doch wenn man das schnell
> hinterm lappi blind zusammenstecken will und dabei halt den falschen
> stecker erwischt...

Dann muss man beim Anschaffen der Geräte darauf achten, was für Stecker 
verwendet werden.
Meine Notebooks verwenden komplett andere Stromversorgungsstecker, 
während ich bei externen Festplatten darauf achte, daß sie allesamt mit 
Hohlsteckern und 12V versorgt werden.

Und wenn das nicht sichergestellt ist, dann darf man nicht "hinterm 
lappi blind zusammenstecken", das muss man sich dann halt abgewöhnen.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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okay da ist der gelegentliche totalverlust einer datengefüllten 500gb 
platte natürlich genau der richtige weg das selbst dem dümmsten DAU 
irendwie einzuhämmern.

Autor: Rappzapp (Gast)
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Moin, moin,
sehr hilfreicher Thread! Habe mich nach Erfolgserlebnis von Harry S. an 
das Messen und danach Auslöten der Diode gemacht und siehe da... es 
funzt!

Vielen, vielen Dank Euch Allen.

Autor: Harry S. (Gast)
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Freud mich, dass es dir auch geholfen hat :)
Leider sind hier so viele Wichtigtuer, dass man von 100 Antworten meißt 
nur eine wirklich gebrauchen kann. Diese herauszufinden ist schon eine 
Kunst für sich :D

Autor: Thomas (Gast)
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Unglaublich wie vielen Leuten das passiert!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Naja, solange noch externe Festplattengehäuse hergestellt werden, die 
nicht über einheitliche Stromversorgungsanschlüsse verfügen, ist das 
nicht wirklich verwunderlich. Gerade die gerne verwendeten 
Mini-DIN-Stecker können fatal sein, wenn das externe Netzteil sowohl 5 V 
als auch 12 V liefert. Und ich habe Gehäuse gesehen, die zwar die 
gleichen Stecker verwenden, aber mit anderer Belegung ...

Aber auch die Festplattengehäuse, die die 5 V intern erzeugen und nur 
mit 12 V gespeist werden (über einen Hohlstecker) sind nicht vor 
Missgeschicken gefeit, solange Notebooks ebenfalls mit Hohlsteckern und 
höheren Spannungen versorgt werden. Immerhin scheint die Polarität der 
Hohlstecker mittlerweile einheitlich zu sein - Plus ist innen, Masse ist 
außen. Aber auch darauf würde ich mich nicht verlassen wollen.

Glücklicherweise habe ich kein Notebook, das solche Stecker verwendet, 
das sind entweder deutlich größere Hohlstecker oder aber der geniale 
MagSafe-Anschluss, der meiner Ansicht nach für alle Notebooks 
vorgeschrieben werden sollte.

Autor: User (Gast)
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> der meiner Ansicht nach für alle Notebooks
> vorgeschrieben werden sollte.

Ist leider patentiert

Autor: Richbum Rich (Gast)
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Hey-ich danke DIR / Euch für die immer GUTEN + HILFREICHEN TIPPS!
Vor 1paar Tagen ist mir ähnliches passiert-hätte mich in den 
"Allerwertesten" Grins beißen können-ABER JUHU! ich hab so dieses kleine 
Bauteil ausgelötet und nun funzt sie wieder. Werde aber gleich die Daten 
sichern-man(n) weiss ja nie :-)))))) !
Danke und weiter so!

Autor: donny448 (Gast)
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Hi also leute danke für die Beitrage ich habe eine von diesen 2 
Schutzdioden ausgebaut brauchte nicht messen welche kapput ist hat man 
bei mir schon gesehen ist gut weggeschmort hatte auch ausversehn Laptop 
Netztteil an der Platte angeschlossen.

Und nach dem Auslöten der Diode Lief die Platte wieder zum das Waren 
ueber 1Tb Daten was sonst weg gewesen wäre Danke aufjedenfall für die 
Hilfreichen Informationen

Jetze habe ich mal ein Frage hat ihr Werte wie lange die Festplatte 
jette noch läuft oder wäre es sehr sinvoll sich so schnell wie möglich 
eine Neue zu kaufen ?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ohne die Schutzdioden ist die Platte halt bei Deinem nächsten 
Netzteilverwechslungsversucht richtig kaputt.

Da natürlich nicht auszuschließen ist, daß beim Einsatz der Schutzdioden 
auch andere Teile der Platte gestresst wurden, solltest Du die nur noch 
als Krempelgrab nutzen, aber nicht mehr als die Backupplatte, auf die Du 
Dich zu 105% verlassen kannst.

Autor: donny448 (Gast)
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alles klar bin auf jeden fall erstmal heil froh das die festplatte 
wieder geht werde die jetze kaum noch nutzen bis ich mir eine neue 2tb 
kaufen kann dan wären so wichtige daten drauf bin sehr froh das es 
wieder geht trotzdem vielen dank nochmal hast du eig auch schon so ein 
problem gehabt?
kumpel von mir meinte das ich da eine neue diode drauflöten sollte er 
meinte muss nur groß genug sein damit die halt nochmal schutz hat aber 
habe angst das dabei was kapput geht wenn wir die falsche drauflöten was 
hälst du davon ?

Autor: Rolf Magnus (rmagnus)
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Wenn du alles runterkopiert hast und eh keine wichtigen Daten mehr drauf 
sind, kannst du ja eigentlich nicht mehr viel kaputt machen, oder?

Übrigens: Der sinnvolle Gebrauch von Satzzeichen und Großbuchstaben kann 
für die Lesbarkeit eines Textes Wunder vollbringen. Deine Postings sind 
echt anstrengend zu lesen.

Autor: raketenfred (Gast)
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wer etwas spaß will, der möge einfach "MagSafe" bei google eingeben:

Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Glücklicherweise habe ich kein Notebook, das solche Stecker verwendet,
> das sind entweder deutlich größere Hohlstecker oder aber der geniale
> MagSafe-Anschluss, der meiner Ansicht nach für alle Notebooks
> vorgeschrieben werden sollte.

ehrlich gesagt macht pollin die spannungsspielchen mit derren boards 
recht gut:
fast alle verpolungssicher und auf 9V (ok sind jetzt auch keine exteren 
hdds)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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raketenfred schrieb:
> wer etwas spaß will

Worin besteht da der Spaß?

Autor: Flaman (Gast)
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Betreff: Defekte externe Festplatte durch Überspannung (falsches 
Netzeil)
Daenrettung durch Auslöten der Schutzdiode.

Hallo,
bei mir hat das Auslöten der Schutzdiode zum Erfolg geführt,
die Platte war wieder lauffähig samt Daten

Betroffene in Berlin kann ich folgende Werkstatt empfehlen:

Uwe Wiemer
Oderberger Str  5
10435 Berlin-Prenzlauer Berg
Tel:+49 (30) 44024422

http://www.wiemer-online.de


Viel Glück!

Autor: Alberto (Gast)
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Hallo leider weiss ich nicht wie man ein Raid neu baut, meine Festplatte 
hat einen mächtigen Schaden erlieden. Wie kann ich nun all meine Daten 
retten. Kann mir hier jemand helfen. Danke

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Alberto schrieb:
> Hallo leider weiss ich nicht wie man ein Raid neu baut, meine Festplatte
> hat einen mächtigen Schaden erlieden. Wie kann ich nun all meine Daten
> retten. Kann mir hier jemand helfen. Danke

Hast Du denn überhaupt einen RAID-Plattenverbund? Bestehend aus
mindestens zwei identischen Platten?
Gruss
Harald

Autor: Peter (Gast)
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Hallo,

ich würde gerne auch noch einen kleinen Beitrag vom Laien für Laien 
schreiben:
Angesichter der Tatsache, dass ich (wie wahrscheinlich viele andere 
auch) keine filigranen Lötarbeiten machen kann, habe ich nach alter 
Väter Sitte die Zange genommen und die Diode durchgekniffen. War wie in 
diesen Filmen mit der Bombe und den Drähten! Damit war der Zweck aber 
auch erfüllt und zu meiner großen Überraschung lief heute die Platte 
wieder.

Merke: Auch grober Unfug führt manchmal zum Ziel.

Um es ehrlich zu sagen: Sooo wichtig waren meine Daten aber nicht...

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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Sollte man lassen. Dabei bricht man ganz schnell mal die Leiterbahnen 
von der Platine. Danach wird die Reparatur ungleich schwieriger als das 
Wechseln eine geschossenen Diode!

Autor: Nik (Gast)
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Hallo,

auch ich habe mich leider im Netzteil vergriffen und bin dann auf diesen 
Thread gestoßen. Nun würde ich mich freuen, wenn mir jemand eine 
Einschätzung geben könnte, ob ich noch etwas retten kann.

Zur Situation:
Ich hab das falsche Netzteil angeschlossen, die Platte ging kurz an und 
sofort wieder aus. Als ich mitbekommen habe, dass das Netzteil das 
verkehrte war, habe ich es nochmals mit dem richtigen probiert, aber das 
hat natürlich nichts gebracht.
Danach bin ich in einen Computerfachladen gefahren - in der Hoffnung, 
dass nur der USB-Controller hin ist. Dort wurde die Festplatte aus dem 
Gehäuse genommen und an einen PC angeschlossen, welcher sich dann sofort 
ausschaltete. Ich gehe also davon aus, dass die FEstplatte also einen 
Kurzschluss verursacht hat. Der Verkäufer meinte dann, dass da wohl 
nichts mehr zu machen sei.

Nachdem ich heute nochmal gegoogelt habe, schöpfe ich nun dank der 
Beiträge in diesem Thread noch ein wenig Hoffnung. Auf der Platte waren 
keine unverzichtbaren Daten und der größte Teil nur Backup, deswegen 
traue ich mich schon, ein wenig daran herum zu schrauben.

Ich habe allerdings gesehen, dass die Platine an meiner Festplatte 
anders herum angebracht ist. Ich hab wenig Ahnung von Elektrotechnik, 
aber zumindest sehe ich die Bauteile so nicht.
Nun zur Frage:
Meint Ihr es ist noch etwas zu retten und müsste ich dafür diese Platine 
von der Festplatte schrauben, die ich fotografiert habe? Oder sieht das 
danach aus, als ob die Festplatte gar keinen Schutz in Form von Dioden 
hat?

Vielen Dank schonmal!

Autor: Karl (Gast)
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Du musst die Platine von der Festplatte wegschrauben und auf der anderen 
Seite findest du in der nähe des Stromanschlusses zwei Dioden (wie 
weiter oben auch schon gezeigt) und diese lötest du aus dann müsste die 
Platte wieder gehen.

Autor: Peter (Gast)
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Hallo,

auch wenn man mich jetzt niederschreien wird: Ich habe, wie bei Deiner 
Festplatte auch, die Platine abgeschraubt, das ging für mich als 
Anfänger überraschend einfach. Das Löten hätte ich nicht hinbekommen, 
daher habe ich mich für den Seitenschneider und das Durchkneifen 
entschieden. Und siehe, es ging ganz gut. Bei Bedarf kann ich Dir gern 
ein Bild schicken.

Toi, toi, toi,

wird schon schiefgehen.
Ich blicke jetzt schon auf eine Serie von n= 2 Festplatten zurück. Hat 
bei beiden funktioniert.

Grüße,

Peter
(Elektronik-Anfänger)

Autor: A. K. (prx)
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Peter schrieb:

> Ich blicke jetzt schon auf eine Serie von n= 2 Festplatten zurück. Hat
> bei beiden funktioniert.

Du solltest wohl mal deine Netzteile passend einfärben. Sowas wie 
knallrot für 12V und blau für 5V. Und die USB-Platten ebenfalls.

Autor: Peter (Gast)
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Ach weißt Du,

das macht man im Leben nur einmal: "Komisch, Festplatte geht nicht, mal 
sehen ob die andere geht..."
So dämlich ist man wirklich nur einmal, da ist die Lernkurve sehr 
steil... ;-)

Autor: Harry S. (lokomotion)
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Kann ich bestätigen!
Ist jetzt schon 3 Jahre her seit mir das passiert ist, aber ich habs nie 
wieder gemacht :D

Autor: Word (Gast)
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@Peter:
Wenn's mal wieder an der Löterei klemmt, wende dich doch einfach mal an 
deinen örtlichen Amateurfunkverein (http://www.darc.de/ortsverbaende/). 
Da finden sich mitunter wahre Elektronikexperten, von denen man auch 
jede Menge lernen kann. Gegen eine kleine Spende für die Vereinskasse 
wird man Dir bestimmt gerne helfen. Schreib eine Mail und schildere dein 
Problem, und frage ob Du mit deiner Gerätschaft am nächsten Vereinsabend 
vorbeikommen kannst. Denn der Fachhändler will nur Neues verkaufen, und 
eine Reparatur im Fachgeschäft kommt dem Neupreis schon sehr nahe.

Autor: Nik (Gast)
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Danke für die schnellen und vielen Antworten!

Leider scheitere ich gerade schon an den äußerst kleinen und 
sternförmigen Schlitzen der Schrauben... Aber das lässt sich in den 
nächsten Tagen regeln, dann kann ich das in Angriff nehmen.
@ Peter: Zu einem Foto würde ich nicht nein sagen, das kann nur 
hilfreich sein! Warten muss ich jetzt sowieso noch ein wenig wegen des 
fehlenden Schraubenziehers.

Ich hatte die Festplatte allerdings zweimal eingeschaltet, während das 
falsche Netzteil angeschlossen war. Könnte das schon das tödliche zweite 
Mal gewesen sein oder zählt das erst, wenn die Diode wieder ausgelötet 
bzw abgekniffen ist?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Nik schrieb:
> Leider scheitere ich gerade schon an den äußerst kleinen und
> sternförmigen Schlitzen der Schrauben...

Das nennt sich Torx.

Autor: Nik (Gast)
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
>
> Das nennt sich Torx.

Danke, das wusste ich als absoluter Laie auf dem Gebiet der 
Elektrotechnik und jeglicher Feinmechanik noch nicht. Aber das wird mir 
sicherlich beim Lösen des Problems helfen, da weiß ich, wonach ich 
suchen muss.

Autor: A. K. (prx)
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Aber nimm das Teil zum Baumarkt mit wenn du dich auf die Suche nach dem 
passenden Werkzeug machst. Von der Sorte gibts fieserweise etliche mehr 
oder weniger subtil verschiedene Varianten.

Autor: Peter (Gast)
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Hallo Nik,

es ist wohl so, dass die Diode nach der zu hohen Spannung auf 
"Durchgang" schaltet. So steht es weiter oben in diesem Thread. Das 
konnte ich auch nachvollziehen. Also ist "einmal Strom" so schlimm wie 
"zehnmal Strom".
Ich bin im Besitz eines Voltmeters von Conrad, mit dem ich auch 
Widerstände messen kann. (Hab ich vorher noch nie gemacht). Es sind dann 
auf der Rückseite der Platine zwei große Dioden, so flache Dinger, Bild 
anbei. Während eine noch einen Widerstand hergab (ich glaub so 100 Ohm), 
zeigte die zweite einen glatten Durchgang wie ein Draht an. Das war die 
Verdächtige. Sie habe ich dann einfach quer durchgekniffen. Wie oben 
gesagt, waren die Daten nicht gaaaanz brandwichtig. Daher habe ich vor 
dem Wegwerfen der Platte diesen Versuch gemacht.
Ich weiß, dass es den Elektronikfreaks den Magen umdreht. Sicher, man 
kann die Platte auch zu Experten bringen (danke für den Tip s.o.), aber 
so ging es auch.
Grüße,

Peter

Autor: Nik (Gast)
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Danke, Peter!

Ich habe nun die Platine abgeschraubt und nochmal ein Foto gemacht. Gehe 
ich richtig in der Annahme, dass die rot markierten Bauteile diese 
Schutzdioden sind? Weiter unten habe ich auch noch eine blau 
eingekreist, die ähnlich aussieht und links oben neben dem eingekreisten 
Bauteil ist ja auch noch etwas Ähnliches. Wo würdet ihr nun als erstes 
ansetzen? Ich habe ein Messgerät mit Diodentesteinstellung - glaube ich 
zumindest, denn das Symbol ist unter der 'Ohm-Rubrik' und hat einen 
Pfeil auf einer Geraden mit einer Querlinie an der Spitze des Pfeils.

Autor: Nik (Gast)
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Ergänzung:

Ich habe nun die rot umkreisten Bauteile gemessen. Ergebnis:
Die obere linke rot umkreiste Diode hat in eine Richtung 0,9 und in die 
andere 0,5 Widerstand. Die rechts am Rand zeigt in beide Richtungen 0,0, 
liegt allerdings ja nicht direkt am Strominput.
Könnte dies nun der Übeltäter sein oder hat das Teil vermutlich eine 
andere Funktion?

Sorry für den Doppelpost, aber ich kann hier als Gast glaube ich nicht 
editieren.

Autor: Daniel H. (Firma: keine) (commander)
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Hallo,

das Bauteil rechts ist wahrscheinlich eine Suppressordiode von Vishay, 
die dient dazu die Elektronik vor kurzzeitigen Spannungsspitzen zu 
schützen. Ich weiß jetzt allerdings nicht wie man deine Messung 
interpretieren soll. Sofern du wirklich den Widerstand gemessen hast 
dann dürfte die Suppressordiode dauerhaft leitend und damit defekt sein. 
Ich bin jetzt kein Profi was Suppressordioden angeht, aber nachdem ich 
hier im Forum etwas gesucht habe leitet sie Überspannung direkt gegen 
GND ab, d.h. wenn sie wirklich dauerhaft leitend ist hast du dort einen 
Kurzschluss gegen GND. Dann könnte man mal versuchen sie 
auszulöten/durchzutrennen und zu schauen ob es dann wieder geht.

Aber evt. kann jemand, der etwas bewanderter mit sowas ist noch etwas 
dazu sagen.

Edit:
Siehe auch den Beitrag von Peter.

Autor: Peter (Gast)
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Hallo Nik,

ich sehe die Sache wie Daniel. Der Vorteil des Herauslötens ist, dass Du 
die Sache wieder rückgängig machen kannst.

Falls Du noch eine Entscheidungshilfe brauchst, sieh Dir diesen Link an:

Youtube-Video "18 Stunden bis zur Ewigkeit"

Viel Erfolg!

Peter

Autor: Nik (Gast)
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Gute Nachrichten! (Vor allem für mich :D )
Heute habe ich die Diode, bei der kein Widerstand mehr messbar war, mit 
einem Lötkolben gelöst und danach konnte ich die Festplatte tatsächlich 
klassisch in einen PC eingebaut wieder benutzen!
In das aufgebrochenen Gehäuse werde ich sie nach den älteren Beiträgen 
hier nicht mehr stecken, aber ich konnte alle Daten, die ich nicht 
sowieso schon hatte, retten und werde den Extraspeicherplatz als Backup 
und "Restmüll"-Sammlung als interne Festplatte verwenden.

Vielen Dank an Peter und alle anderen nochmal, die mir hier geholfen 
haben und auch vorher schon in diesem Thread zur Lösung des Problems 
beigetragen haben!
Eine Schande, dass mir das "professionelle" Personal im 
Computerfachgeschäft nicht wieterhelfen konnte und die Festplatte schon 
aufgegeben hatte...
Wirklich eine super Hilfestellung hier!

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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> Die rechts am Rand zeigt in beide Richtungen 0,0,
> Heute habe ich die Diode, bei der kein Widerstand mehr messbar war,

> Ich habe ein Messgerät mit Diodentesteinstellung

Mitnichten wird in dieser Schalterstellung ein Widerstand angezeigt. Es 
ist eine Spannung (in Volt bzw. mV).

In Schalterstellung "Diodentest" passiert nämlich folgendes: Eine kleine 
Gleichspanungs-Prüfspannung (kann ja maximal die 9 V sein, die deine 
Blockbatterie deines Meßgeräts füttert) wird auf die Prüfspitzen 
gegeben. Diese Prüfspannung wird auf einen sehr kleinen Strom begrenzt.

Eine normale Silizium-Diode hat eine "Durchbruchspannung" von ca. 0.7 V 
in Durchlassrichtung, und von einigen hundert V in Sperr-Richtung. Diese 
Werte würdest du auch angezeigt bekommen ( ca. 0,7 V in der einen 
Richtung, und "keine Anzeige" in Sperr-Richtung), wenn du eine Diode auf 
dem Schreibtisch alleine messen würdest. Wenn du beide Prüfspitzen 
zusammen bringst = Kurzschluss, siehst du 0,0 (Volt), denn es fällt an 
den paar Milli-Ohm Leitung auch nur ein paar Mikro-Volt Spannung ab.

Wenn nun dein Prüf-Bauteil in einer Schaltung eingebaut ist und du "in 
der Schaltung misst, "weiß" man jetzt nicht, welche Bauteile sonst noch 
parallel mitgemessen werden. Allerdings hast du schon intuitiv richtig 
gemesen bzw. gedeutet: Ein angezeigter Wert von 0.0 in beide Richtungen 
ist ein deutliches Indiz, daß die Diode (oder ein anderes Bauteil) 
vollen Durchgang hatte. Die Amputation der Diode hat ja dann auch den 
gewünschten Erfolg gehabt, die "Opferdiode" hat also ihren Zweck 
erfüllt.

Sollte die Platte weiterhin gegen Spannungs-Holprigkeiten geschützt 
werden, kannst du weiderum eine neue Opfer-Diode einbauen. technisch 
Notwendig ist sie aber nicht direkt. Sie schützt halt nur und opfert ihr 
Leben für dienejnigen Anwender, die ihr nach dem Leben trachten ....

Autor: Felix (Gast)
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Wunderbarst!

Auch mir ist das gleiche passiert.
hab unterm pc tisch im finsteren die 2 stecker vertauscht.
die Festplatte war sichtlich nicht über die verwechslung erfreut!

aber danke eurer hilfe hier, fand ich die fehlerhafte diode!
hab sie gleich weggelötet. und siehe da:
es geht!

ich bin euch wahnsinnig dankbar!!!!!!!




PS. es ist die einzige seite mit der lösung. hab mir die finger 
wundgetippt beim suchen nach der lösung :D

Autor: none (Gast)
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Felix schrieb:
> Auch mir ist das gleiche passiert.
Herzlichen Glühstrumpf.

Autor: Stefan Müller (adlertraeger)
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auch ich habe gleich 2 festplatten zerstört mit einem falschen netzteil 
für mein externes festplattengehäuse....

es handelt sich dabei um

-> ExcelStore JUPITER 250GB 3.5" HDD 7200rpm J9250S USED

habe eine identische version dieser festplatte billig besorgt. meint ihr 
ich kann einfach die platine austauschen?


http://www.abload.de/image.php?img=excelstorhdd1pu8s.png

Autor: Stefan Müller (adlertraeger)
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so hier hab ich mal die Platine fotografiert!

http://www.abload.de/image.php?img=excelstorbmy7m.jpg


Welche Teile muss ich hier ausmessen und eventuell weglöden?

Danke im Voraus für eure Hilfe

Autor: Chris (Gast)
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Schau mal unten rechts nach D3 und D4

Autor: 4toTakoe (Gast)
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D1 bis D4 unten rechts.

Autor: Steffi (Gast)
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Hallo, auch ich habe aus unachtsamkeit meine Externe Festplatte mit 
Laptop Netzteil zerstört. Könnte mir jemand sagen welches Teil ich 
auslöten muss?

PS: Festplatte ist eine Western Digital WD2500JB Caviar SE

Autor: Karl (Gast)
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Harry S. schrieb:
> Stimmt -
> Originalnetzteil der Festplatte 12V 1,5A
> Netzteil Laptop 19V 3,42A
>
> Habe ich gar keine Chance mehr?

Mir ist das auch mal passiert. Ich habe eine Baugleiche Festplatte 
besorgt und die gesamte Platine gewechselt. Danach lief es wieder.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Steffi schrieb:
> Könnte mir jemand sagen welches Teil ich
> auslöten muss?

Die einzige Diode, die hier in Frage kommen könnte, ist D4. Die ist aber 
schon verdächtig weit weg vom Stromversorgungsanschluss, so daß es sein 
könnte, daß diese --auch schon etwas ältere-- Platte keinen 
Überspannungsschutz hatte.

Autor: Schnurpsel (Gast)
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Ist die Platine nur einseitig bestückt oder sind auf der Rückseite evt. 
auch noch Komponenten?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das ist eine WD-Platine, die sind nur einseitig bestückt.

Autor: Schnurpsel (Gast)
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Mhm, ok. Mich wundert, dass eigentlich alles intakt aussieht. Sonst hat 
man ja bei Verpolung gerne mal Schmauchspuren irgendwo.

Autor: Steffi (Gast)
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Die Platte ist nur einseitig Bestückt. Habe nach dem ich bemerkt habe 
das ich das falsche Netzteil benutzt habe die Platte ausgebaut und im PC 
direkt versucht - keine Reaktion mehr. Andere Festplatten laufen im USB 
Gehäuse noch. Sieht man Schäden evtl. auf der anderen Seite?

Wenn ich D4 auf Durchgang prüfe - muss es Durchgang haben oder nicht?

Autor: Daniel H. (Firma: keine) (commander)
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Es kommt darauf an. Im Prinzip sollte eine Diode nur in eine Richtung 
Durchgang haben. Hat sie in beide Richtungen Durchgang ist etwas faul. 
Allerdings ist bei meinem Multimeter der Durchgangstest auch 
gleichzeitig Diodentest. Wird zwischen die Messleitungen ein Widerstand 
< 22 Ohm gehängt so piepst die Kiste. Hänge ich hingegen eine Diode 
dazwischen, so zeigt er mir in eine Richtung (Anode an Plus und Kathode 
an Minus) die Durchlassspannung an (piept aber nicht), drehe ich die 
Messleitungen um so zeigt er an, dass der Wert nicht messbar ist (klar, 
Sperrichtung).

Autor: uoh (Gast)
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Wie funktioniert denn so eine Diodenschutzschaltung?

Autor: mhh (Gast)
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uoh schrieb:
> Wie funktioniert denn so eine Diodenschutzschaltung?

Diode geht bei Überspannung kaputt - Angriff abgewehrt. Also Schutz 
durch Selbstopferung.

Autor: uoh (Gast)
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Wie soll das funktionieren?

Diode in Sperrichtung parallel vor der Schaltung schaltet auf 
Kurzschluss sobald die Spannung größer 12,5V ist, oder wie? Welche Diode 
geht in diesem Falle kaputt?

Autor: mhh (Gast)
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Stell Dir diese Schutzdiode als Zenerdiode vor. Durchbruchsspannung 
erreicht, viel Strom - Überlast der Diode und...kaputt (Durchgang).

Autor: Harald (Gast)
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Hallo,

Dieser Tipp ist Gold wert.
Habe nachdem meine Festplatte nicht mehr funktionierte gedacht, ich 
bringe diese erst einmal zu den Experten.
Es tut uns leid, aber nichts mehr zu machen, war die Antwort. Wollte vor 
lauter Ärger diese schon entsorgen, da dachte ich jetzt versuchst du 
diesen letzten Tipp. Habe nicht einmal die - linke Diode - herausgelötet 
sondern mit der Kombizange herausgedreht und es funktionierte erst nur 
die Anzeige im PC, das die Festplatte wieder vorhanden ist. Auf Daten 
konnte ich zuerst
nicht zugreifen. Nachdem ich aber die Platte hin- und herdrückte im 
Gehäusesteckerteil, lief die Platte wieder an.( Denke es waren 
Kontaktprobleme, da ich ziemlich schroff mit der Platte umging, da ich 
nicht glaubte, das es etwas bringt ... ) Alle Fotos, Filme,Daten in 
Größe von 437 GB gerettet. Bin zum PC Geschäft gewandert und mußte 
diesen Erfolg mitteilen.Sah nur erstaunte Gesichter, Habe das ganze 
Wochenende vor Freude getanzt.
Ein Lob für diesen Hinweis.

Harald

Autor: Alex (Gast)
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Hallo zusammen!

Zunächst muss ich einmal sagen, dass ich sehr froh bin, diese Seite 
gefunden zu haben, da mir die Einträge doch noch etwas Hoffnung auf die 
Rettung meiner externen Festplatte geben.

Mir ist wie einigen anderen hier folgendes passiert:

Ich besitze eine externe Festplatte (CnMemory Mistral 2 TB, 3,5 Zoll). 
Leider ist mir beim Anschluss der Festplatte ein Fehler unterlaufen und 
ich habe das falsche Netzteil (Notebook 24V - 0,75A) benutzt. Diese 
Netzteile sehen einfach verdammt gleich aus! Die Festplatte ist 
offensichtlich direkt beschädigt worden und gar nicht mehr hochgefahren. 
Auch bei Anschluss des korrekten Netzteils (12V - 1,5A) kommt es zu 
keiner Reaktion mehr.

Bei einer Kontaktaufnahme mit der Firma CnMemory wurde mir mitgeteilt, 
dass an meiner Festplatte kein Überspannungsschutz vorhanden sei 
(vermutl. aus Kostengründen). Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass 
mit etwas Glück nur der USB-Port beschädigt worden sei und ich die 
Festplatte nach dem Ausbau per Adapter direkt an einen PC oder über ein 
anderes externes Festplattengehäuse anschließen könnte.

--> Können bei diesem Versuch (bei defekter Platine der Festplatte(z.B. 
zerstörte Dioden)) weitere Daten verloren gehen? In anderen Foren wird 
von dem Austausch der Hauptplatine abgeraten, da eine neue Platine 
andere "Parameter" besitzt. Man liest auch immer wieder von 
zusammengebrochenen Leseköpfen und anderen Sachen, welche beim erneuten 
Anschluss die Platte weiterhin Beschädigungen verursachen können.

Kann mir jemand sagen, wie ich das Gehäuse öffnen kann? Es gibt nämlich 
keine von außen sichtbaren Schrauben oder ähnliche Dinge!

Sind an jeder Festplatte (Platine) Dioden vorhanden, welche bei einer 
Überspannung durchbrennen können? In diesem Fall würde es ja dann doch 
einen Überspannungsschutz geben, welcher jedoch kein gesondertes Bauteil 
darstellt.

Vielen Dank schonmal für die Antworten.

Nach dem Öffnen des Gehäuses weiß ich dann sicherlich mehr!

MfG

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Alex schrieb:
> Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass
> mit etwas Glück nur der USB-Port beschädigt worden sei

Das ist ziemlich sicher auszuschließen. Die 12V des Netzteiles werden 
direkt an die im Gehäuse verbaute Festplatte weitergereicht; die von der 
Festplatte ebenfalls benötigten 5V werden auf der Elektronik im 
Festplattengehäuse mit einem Abwärtswandler erzeugt.

Also hat die im Gehäuse verbaute Festplatte auf ihrem 12V-Zweig die 24V 
Deines Netzteiles abbekommen, wenn der 12V-zu-5V-Schaltwandler die 
Aktion nicht überlebt hat, ist auch nicht auszuschließen, daß an dessen 
Ausgang mehr als 5V angelegen haben, was die Festplattenelektronik 
entsprechend auch abbekommen hat.

Wenn die Festplatte selbst mit Überspannungsschutzdioden ausgestattet 
war, sind diese jetzt definitiv defekt; "CnMemory" aber ist nicht der 
Festplattenhersteller, sondern allenfalls der Hersteller des Gehäuses 
und der enthaltenen Elektronik, auf der neben dem oben erwähnten 
12V-zu-5V-Abwärtswandler noch eine USB-zu-SATA-Bridge untergebracht ist.

> Sind an jeder Festplatte (Platine) Dioden vorhanden, welche bei einer
> Überspannung durchbrennen können?

Oft, aber nicht unbedingt immer.

> --> Können bei diesem Versuch (bei defekter Platine der Festplatte(z.B.
> zerstörte Dioden)) weitere Daten verloren gehen?

Jedes Gebastel kann weitere Defekte verursachen. Wenn die Daten auf der 
Festplatte wirklich wichtig sind, gehört die zu einem 
Datenrettungsunternehmen, ohne daß Du auch nur irgendwelche weiteren 
Forschungen damit anstellst.

> In anderen Foren wird von dem Austausch der Hauptplatine
> abgeraten, da eine neue Platine andere "Parameter" besitzt.

Die Platine sollte von einer exakt gleichen anderen Platte stammen, 
idealerweise aus der gleichen Fertigungscharge.

Bei defekten Überspannungsschutzdioden aber ist ein Platinentausch nicht 
erforderlich, da reicht ein Ersatz eben dieser Dioden.

> Man liest auch immer wieder von zusammengebrochenen Leseköpfen
> und anderen Sachen, welche beim erneuten Anschluss die Platte
> weiterhin Beschädigungen verursachen können.

So etwas ist keine Folge von Überspannungsschäden, sondern von 
mechanischen Einflüssen.

Eine Ausnahme allerdings gibt es: Wenn die Festplattenelektronik 
Überspannung abbekommen hat und keine Schutzdioden vorhanden waren, ist 
mit gewisser Wahrscheinlichkeit auch die 
Schreib-/Leseverstärkerelektronik der Festplatte defekt, und die 
befindet sich nicht auf der Platine, sondern in einem auf dem zu den 
Köpfen führenden Folienleiter angebrachten IC, das im Inneren des 
Festplattengehäuses zu finden ist.

Das kann nur unter Reinstraumbedingungen getauscht werden, und dann 
natürlich auch nur, wenn ein entsprechendes Ersatzteil vorhanden ist.

Fazit:

Alle Netzteile mit Hohlstecker dran untersuchen und wenn sie eine andere 
Spannung als 12V abgeben, laut und deutlich am Stecker kennzeichnen.

Idealerweise die Beschaffung von Geräten, die solche Stecker mit 
abweichender Spannung verwenden, vermeiden.

Autor: Michael (Gast)
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Hallo liebe Gemeinde,
mir ist scheinbar, wie meinen Vorgänger, vermutlich das gleiche 
passiert. Beim Umbau meines PCs wurde das Motherboard und Netzteil 
gewechselt. Ein Start unter WIN7 funktionierte problemlos. Alle Treiber 
wurden aktualisiert und das System lief stabil. PC ausgeschaltet und am 
nächsten Tag die restliche Verkabelung durchgeführt. PC gestartet und 
nichts funktioniert, das heisst, er bootet nciht weil er kein BOOTMedium 
findet. Nach langem probieren bin ich der Meinung das die Festplatten 
(drei Stück) nicht mehr laufen. Soll heißen der Motor schein nicht zu 
drehen.
Ich kann mir einfach kein Reim darauf machen. Nacdem der Rechner lief 
und ich ihn ausgeschaltet habe, habe ich auch die Zuordnung der SATA 
Anschlüsse geändert. Also die Festplatte an einen anderen SATA Port 
angesteckt.Ich haben noch eine weitere Platte an einem anderen Port, die 
Funktioniert. An diesen Anschlüßen habe ich die nicht funktionierenden 
Platten angesteckt -nichts.Daraus schliesse ich das der Fehler bei den 
Platten liegt.

Also entweder habe ich die Stromversorgung falsch verkabelt, wie auch 
immer, oder können die Platten auch über den SATA Port einen defekt 
bekommen?.

Ich hoffe das bei mir auch nur eine der Schutzdioden defekt ist. Könnt 
ihr mir sagen welches die Schutzdiode ist? Gibt es den Laden 
http://www.wiemer-online.de/ noch und könnte man mir dort helfen?

Wie könnte ich die Dioden messen?

Gruß und mit der Hoffnung auf Hilfe
Micha

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> Also entweder habe ich die Stromversorgung falsch verkabelt, wie auch
> immer,

Wenn Du ein SATA-Stromversorgungskabel falsch herum an die Festplatte 
dranklemmst, bricht eine recht stabile Kunststoffnase ab, aber es gibt 
keinen elektrischen Kontakt.


Hast Du noch die alten weichen vierpoligen Molex-Stecker an Deinem 
Netzteil und verwendest Adapter auf SATA?

Diese Dinger kann man mit roher Gewalt verpolen, so daß 5 und 12 V 
vertauscht werden, was sich dann tatsächlich auf die Schutdioden 
auswirkt, wenn es denn welche gibt.

Sofern Du aber nur die üblichen SATA-Steckverbinder verwendest und keine 
Adapterlösungen, ist das ziemlich sicher auszuschließen.

> oder können die Platten auch über den SATA Port einen defekt
> bekommen?.

Üblicherweise nicht, außer Du hast einen Plastikteppich und schlurfst 
mit Plastikschuhen darüber, so daß Du zentimeterlange Funken ziehst.

Autor: Michael Weber (michael_56)
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Diese Molex Stecker  habe ich noch in meinem Pc. Weil die Frontplatte 
von meinem Gehäuse über solch einen Stecker Strom für die Anzeigen 
erhält. Und einen Adapter musste ich auch benutzen.

Kannst du auf den Fotos erkennen ob es Schutzdioden gibt?

Hast du eine andere Idee warum auf einmal drei Platten nicht mehr 
laufen? Ich habe ein Gigabyte Board mit UEFI BIOS. Können die SATA Ports 
irgendwie abgeschaltet werden?

Die Sache ist mir unbegreiflich!!!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Schutzdioden sind in der Nähe des SATA-Stromversorgungssteckers zu 
finden, auf der einen Platine ist auch eine Sicherung zu sehen.

Ja, natürlich lassen sich SATA-Ports abschalten.

Der Adapter, den Du verwendet hast, wird bunte Leitungen haben. Stimmen 
deren Farben mit denen des zum Netzteil führenden Kabels überein?

Im übrigen laufen Festplatten i.d.R. an, wenn sie nur mit Strom versorgt 
werden, wenn also das SATA-Datenkabel nicht angeschlossen ist. Damit ist 
ein einfacher Funktionstest möglich.

Autor: Michael Weber (michael_56)
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Hallo, ich habe auf der Festplatte vom linken Foto mal gemessen der 
000-Ohm Widerstand hat ungefähr 300-400kohm. Die Diode in einer Richtung 
0Ohm. Ich habe die Diode ausgelötet und den Widerstand überbrückt - sie 
läuft wieder.

Kann mir einer sagen welche Bauteile ich auf dem anderen rechten Foto 
messen soll?

Auf jeden Fall schon mal Danke für die Hilfe

Autor: Michael Weber (michael_56)
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Sorry, ich meinte ich habe die rechte Festplatte wieder zum laufen 
bekommen. Bei der linken scheint man auf die Schutzdiode verzichtet zu 
haben? Oder ist sie an der anderen Stelle. Ich habe bei der linken 
Festplatte an dem 000 Widerstand an beiden (ja ich habe noch zwei 
Defekte Platten) Festplatten Werte > 0 gemessen. Reicht es wenn ich nur 
den Widerstand (000) überbrücke?

Autor: Guest (Gast)
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Rot auslöten, blau überbrücken.

Autor: Michael Weber (michael_56)
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Danke, genauso hab ich es getan, aber nur für den 5Volt Anschluss. 
Platten gehen wieder. Danke, Danke, Danke

Autor: Hacki (Gast)
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Hallo ihr Technik-Profis,

Muß mich leider ebenfalls outen :(
Schande über mich. Habe meiner Freundin die Festplatte gekillt.
Und zwar hab ich im dustern die Kabel vertauscht.
Da sind sehr emotional wichtige Sachen drauf und ich verzeihe mir das 
nie, wenn ichs nicht
wieder hinbekomme.
Anbei ein Photo mit einem mit Sicherheit nicht zu übersehenden, 
abgerauchtem Bauteil.
Ich bitte euch ganz Lieb mir weiterzuhelfen.
Ist da noch was zu retten?
Vielen Dank für eure Mühen
Euer Hacki

Autor: Wanderameise (Gast)
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Vergiss es, neue Platte kaufen und Sicherungskopie zurückspielen.

Autor: A. K. (prx)
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Exakt diesen Plattentyp mit exakt dem gleichen Fehlerbild hatte vor 
einigen Wochen schon mal jemand zerschossen und wieder lauffähig 
gemacht:
Beitrag "Seagate 1TB Externe Festplatte durch falsches Netzteil zerstört"

: Bearbeitet durch User
Autor: Hacki (Gast)
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Danke für die schnellen Antworten,
habe wie beschrieben gehandelt.
Jetzt ist die Diode rausgelötet und der Kontakt überbrückt.
Jetzt würde ich gern, bevor ich wieder mist baue, wissen ob ich die 
Platte besser ins USB-Gehäuse packe und anschließe oder besser direkt an 
den Sata im PC.
Habe gegenteilige Meinungen gelesen ???
Vielen Dank für eure Hilfe.
Lg Hacki

Autor: A. K. (prx)
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Hacki schrieb:
> Platte besser ins USB-Gehäuse packe und anschließe oder besser direkt an
> den Sata im PC.

Wenn du sie in den PC steckst und irgendwas noch defekt ist, dann knallt 
dir das PC-Netzteil u.U. zig Ampere in die Disk.

: Bearbeitet durch User
Autor: Hacki (Gast)
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Ok, dann ist es wohl besser erstmal mit dem gehäuse zu testen.
Danke.
Jmd anderer Meinung?
Lg

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Hacki schrieb:
> ins USB-Gehäuse packe

Das ist dann aber ein neues, und nicht das, in dem Du die Platte 
geröstet hast.

Oder?

Autor: Hacki (Gast)
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Hey danke nochmals.
Nein ein Neues habe ich leider nicht zur Hand :(

Birgt das evt auch wieder Risiken?
Das falsche NT benutzt zu haben könnte also weitere Teile im Gehäuse 
beschädigt habe?
Hmm.
Und am Pc Netzteil ist es da nicht die richtige Spannung?
Warum könnte es da noch mehr wegbrutzeln?

Noch wer nen Rat?

Autor: A. K. (prx)
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Hacki schrieb:
> Das falsche NT benutzt zu haben könnte also weitere Teile im Gehäuse
> beschädigt habe?

Nicht sehr wahrscheinlich. Dein Bruder im Geiste hats ja auch so zuwege 
gebracht. Hat sich per Laptop-Netzteil an USB-Disk die Disk vernichtet 
und war nach besagter Reparatur mit dem richtigen Netzteil wieder 
glücklich.

> Warum könnte es da noch mehr wegbrutzeln?

Mir persönlich wär da zu viel Schmackes dahinter, gehen sollte es aber 
auch. Irgenwann wirst du nicht drum herum kommen, mal etwas Mut 
einzupacken und es auszuprobieren, ob nun im USB oder om PC. Noch 
tausendmal zu fragen macht dich bloss noch unsicherer.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Hacki schrieb:
> Birgt das evt auch wieder Risiken?
> Das falsche NT benutzt zu haben könnte also weitere Teile im Gehäuse
> beschädigt habe?

Naja, da ist Elektronik drin, und die wird schließlich vom gleichen 
Netzteil mit Strom versorgt wie die Festplatte -- welcher Logik folgt 
die Überlegung, daß bei so einer Konstellation die Festplatte abfackelt, 
aber die USB-zu-SATA-Bridge im Gehäuse das ganze überlebt?

Autor: A. K. (prx)
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Der Umstand, dass es die 12V Versorgung war, die mit vmtl. 19V versorgt 
wurde. Auf dem USB/SATA Konverter dürfte nichts direkt an den 12V hängen 
ausser einem Switcher, der daraus 5V macht. Die TVS-Diode für die 5V ist 
ausserdem noch drin.

: Bearbeitet durch User
Autor: Christof (Gast)
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Hallo liebe Leute,
auch ich reihe mich ein in die Liste der Unglücklichen, die ihre Platte 
duch Überspannung ins Nirvana geschickt haben. Alle Fotos meines drei 
Monate alten Sohnes sind drauf. Ich könnte mich köpfen - zumal ich seit 
ein paar Wochen dabei bin, mir ein NAS mit Raid 1 auszugucken, mich nur 
noch nicht für eines entschieden hatte.
Die Platte ist eine "Seagate Momentus Thin 320GB" in 2,5 
Zoll-Ausführung. Ich habe an das externe Plattengehäuse, indem sie 
steckte, 12 Volt angelegt, weil sie am USB-Anschluss der Fritzbox sonst 
nicht anlief.

Kann jemand von Euch bitte bitte seine Glaskugel zur Hand nehmen und 
sich das angehängte Bild ansehen, wo dort evtl. besagte Schutzdiode 
verbaut sein könnte? Ich habe diesen Thread und die Bilder alle gesehen, 
aber keine ausreichenden Parallelen zu meiner Platine feststellen 
können.

Vielen Dank schon im Voraus, Christof.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Der Steckverbinder links oben ist der Stromversorgungsstecker.

Von unten nach oben

3x 3.3V (nicht benutzt, auf Platine miteinander verbunden)
   Daneben steht in Kupfer "P1"
3x GND (sehr große Massefläche)
3x 5V (große Kupferfläche)
1x GND
1x LED
1x GND
3x 12V (nicht benutzt, auf Platine miteinander verbunden)

An der 5V-Kupferfläche sind drei Bauteile angeschlossen, ein kleiner 
Keramikkondensator nach unten (an GND), ein großer Keramikkondensator 
nach oben (an eine andere recht große Kupferfläche, die vermutlich auch 
GND-Potential hat) und schließlich ein schwarzes Bauteil mit der 
Beschriftung KE4 -- das ist recht wahrscheinlich Deine Schutzdiode.

Miss mal deren Widerstand. Wenn Du Glück hast (und die Diode ihre 
Aufgabe erfüllt hat und durchlegiert ist), dann wirst Du da 0 Ohm 
messen.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Christof (Gast)
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Nachdem der erste Schock abebbt und ich wieder in der Lage bin, halbwegs 
klar zu denken, habe ich folgende These: Da die Platte eine 2,5 
Zoll-Platte ist, sind bei ihr nur die 5V Pins (Pin 7, 8 und 9) 
verwendet, deshalb gibt es auch nur eine Schutzdiode, nämlich das 
Bauteil, das in dem angehängten Ausschnitt ganz unten zu sehen ist, mit 
der Aufschrift "KE4" (Kurzrecherche erhärtet den Verdacht, dass das eine 
Zenerdiode sein müsste). Und das Ding hat Durchgang in beide Richtungen.
Was meint Ihr, könnte es das schon sein? Auslöten und gut ist? Wäre ja 
fast zu schön, um wahr zu sein...
Danke, Christof.

Autor: mhh (Gast)
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Ja, die gibt es.

Stelle Dir das Stromversorgungskabel angesteckt vor. Es ist der schwarze 
Malz zwischen schwarzem und rotem Kabel rechts vom Steckverbinder.

Viel Glück.

Autor: mhh (Gast)
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Christof schrieb:
> Auslöten und gut ist?

12V Netzteil nicht vergessen abzuziehen.  :)

Ansonsten: ja.

Autor: Christof (Gast)
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Huiuiui, Ihr seid aber fix! Vielen Dank für die Mühe und sorry, dass ich 
ohne viel Nachdenken gepostet habe, aber der Schock saß (und sitzt noch) 
tief. Ich werd's ausprobieren - allerdings erst morgen...
Ich gebe dann Rückmeldung.
Viele Grüße, Christof.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Christof schrieb:
> Vielen Dank für die Mühe und sorry, dass ich
> ohne viel Nachdenken gepostet habe

Das ist nicht so schlimm.

Tip:
Beschrifte alle Netzteile mit Hohlstecker, mach an das Ende mit dem 
Hohlstecker ein buntes Klebeband mit für jede auftauchende Spannung 
eindeutiger Farbwahl.

Also z.B. jedes 12V-Netzteil gelb und jedes 5V-Netzteil rot 
kennzeichnen, und alles, was davon abweicht, nochmal anders (3V z.B. 
orange).

Packe auch ein Stück von diesem Klebeband an jedes korrespondierende 
Gerät.

Autor: Christof (Gast)
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Guten Morgen,
oje, mir ist ganz schlecht: Der erste Antest in einem neuen externen 
Plattengehäuse brachte Ernüchterung: Die Platte gibt keinen Mucks von 
sich.
Ich hab das Ding ausgelötet - naja, angesichts der filigranen 
Verhältnisse hab ich's ehrlicherweise eher rausgebrochen, weil mein 
Lötkolben (oder ich) die Hitze irgendwie nicht dorthin gebracht hat, wo 
es effektiv ist. Aber ich habe keine rohe Gewalt ausgeübt, sondern nur 
mit der Pinzette gezogen und leicht gehebelt. Es würde mich schon sehr 
wundern, wenn ich da mechanisch etwas kaputtgemaht haben sollte.
Ein neues Bild hab ich angehängt.
Und nun? Gibt es noch irgendwelche Ideen, Anregungen, Hinweise, Chancen?
Danke, Christof.


PS: Der Tip mit den farbigen Markierungen ist prima, allerdings ist das 
Netzteil eines mit einstellbarer Spannung und diversen Steckeraufsätzen. 
Bei dem Festplattengehäuse war kein Netzteil dabei - es verfügt nur über 
die Buchse. Was sich der Hersteller dabei gedacht hat, auf das Gehäuse 
zwar "DC" und die Polung des Hohlsteckers aufzudrucken, nicht jedoch den 
kleinen, sehr wertvollen Hinweis "5V", wird sich mir wohl nie 
erschließen.

Autor: Christof (Gast)
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Mist, Bild vergessen. Hier ist es.
Danke vielmals, Christof.

Autor: MAX (Gast)
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Hast du denn ein Multimeter zur Verfügung?
Steck die Platte an und schau was die Spannung an den beiden Lötpunkten 
macht. Bricht sie ein?
Wenn möglich kannst du auch die Stromaufnahme messen?

Autor: Christof (Gast)
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Du meinst also nur die Platine anstecken, ohne die eigentliche 
Platte(-nmechanik)?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Christof schrieb:
> PS: Der Tip mit den farbigen Markierungen ist prima, allerdings ist das
> Netzteil eines mit einstellbarer Spannung und diversen Steckeraufsätzen.

So etwas wirft man weg.

Aus gutem, und Dir jetzt auch bekanntem Grund.


> Was sich der Hersteller dabei gedacht hat, auf das Gehäuse
> zwar "DC" und die Polung des Hohlsteckers aufzudrucken, nicht jedoch den
> kleinen, sehr wertvollen Hinweis "5V", wird sich mir wohl nie
> erschließen.

Es gibt keine 2.5"-Festplattengehäuse, die andere Spannungen verwenden. 
Überhaupt, daß da überhaupt eine Netzteilbuchse vorgesehen ist, ist 
schon eine Ausnahme.

Wie testest Du die Festplatte?

Etwa in diesem Gehäuse? Das ist natürlich ebenfalls gegrillt.

Autor: Christof H. (christof_h)
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> So etwas wirft man weg.
>
> Aus gutem, und Dir jetzt auch bekanntem Grund.
>

Done.

> Es gibt keine 2.5"-Festplattengehäuse, die andere Spannungen verwenden.
> Überhaupt, daß da überhaupt eine Netzteilbuchse vorgesehen ist, ist
> schon eine Ausnahme.

Das hab ich gestern bei Conrad auch gemerkt, dass es sowas gar nicht 
(mehr) gibt. Mein Gedanke bei meiner Deppenaktion war ja ursprünglich: 
Die SATA-Spec sieht 12 Volt und abwärts vor, also wird sie das ex. 
Gehäuse schon darum kümmern, dass abwärts gewandelt wird.

> Wie testest Du die Festplatte?
>
> Etwa in diesem Gehäuse? Das ist natürlich ebenfalls gegrillt.

Nein, ich habe gestern bei Conrad ein neues (Billig-)gehäuse erstanden.

*EDIT*: Nachtrag: Dass dieses neue Gehäuse im Prinzip funktioniert kann 
ich nur insoweit überprüfen, als ich eine halbkaputte SSD (eine andere 
Platte hab ich nicht hier) anschließe. Windows erkennt dann die 
USB-to-SATA-Bridge und die LED am Gehäuse leuchtet. Ich gehe deshalb 
davon aus dass das Gehäuse funktioniert.

: Bearbeitet durch User
Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Christof H. schrieb:
> Nein, ich habe gestern bei Conrad ein neues (Billig-)gehäuse erstanden.

Und das schließt Du wie an Deinen PC an? Wenn es keinen eigenen 
Netzteilanschluss hat, musst Du darauf achten, daß das USB-Kabel 
möglichst kurz ist und möglichst großen Querschnitt bei den 
Stromversorgungsleitungen hat -- auf besseren USB-Kabeln steht das 
drauf, in "AWG" angegeben, wobei gilt, je kleiner die Zahl, desto größer 
der Querschnitt.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Rufus Τ. Firefly schrieb:

> Das kann nur unter Reinstraumbedingungen getauscht werden,

Tauschen heisst dann ja wohl löten und ein Lötkolben in einem
Reinraum passt irgendwie nicht. :-(

: Bearbeitet durch User
Autor: Christof H. (christof_h)
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Ja, ich schließe es mit dem beiliegenden Y-Kabel an mein Notebook an. 
Auf dem Kabel steht: "28 AWG/1PR AND 24AWG/2C". Das müsste doch geeignet 
sein, oder nicht?

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Rufus Τ. Firefly schrieb:

>> PS: Der Tip mit den farbigen Markierungen ist prima, allerdings ist das
>> Netzteil eines mit einstellbarer Spannung und diversen Steckeraufsätzen.
>
> So etwas wirft man weg.

Wir verwenden solche Netzteile auch. Nach dem Einstellen
und Nachmessen der Spannung wird der Schalter dann mit
Heisskleber fixiert. :-)
Gruss
Harald

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Christof H. schrieb:
> Auf dem Kabel steht: "28 AWG/1PR AND 24AWG/2C". Das müsste doch geeignet
> sein, oder nicht?

24AWG/2C steht für die Stromversorgungsleitungen (2C steht für "2 
conductors", im Gegensatz zu 1PR, das für "1 pair" steht und auf twisted 
pair hinweist).

Ja, das sollte funktionieren.

Autor: Christof H. (christof_h)
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Ich habe zwischenzeitlich noch einen LogiLink USB-to-SATA-Adapter mit 
separatem Netzteil gefunden, das regulär 12, 5 und 3.3 Volt auf dem 
SATA-Stromstecker bereitstellt (ich hätte mir den Weg zu Conrad also 
sparen können). Aber auch hier keine Reaktion der Platte, nicht ein 
Mucks.
Nun also zurück auf "Los": Kann ich noch irgendwas tun? Folgendes würde 
mir noch einfallen:
1. Den Hinweis von MAX verfolgen, also mal zu sehen, bis wo denn 
überhaupt Spannung anliegt. Das würde ja bedeuten, die Platine ohne 
Plattenmechanik, also in "abgeschraubt" unter Spannung zu setzen. Kann 
man das gefahrlos machen oder kann da was Neues kaputtgehen (ich 
erinnere mich, dass man z.B. PC-Netzteile nicht ohne Verbraucher laufen 
lassen soll)
2. Versuchen, eine identische Platte zu bekommen und die Platine 
auszutauschen.
Oder gibt es noch ein geheimnisvolles "3."?
Für jeden Hinweis dankbar, Christof.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Christof H. schrieb:
> 1. Den Hinweis von MAX verfolgen, also mal zu sehen, bis wo denn
> überhaupt Spannung anliegt. Das würde ja bedeuten, die Platine ohne
> Plattenmechanik, also in "abgeschraubt" unter Spannung zu setzen. Kann
> man das gefahrlos machen

Ist nicht sicher, wer weiß, wie die Plattenelektronik darauf reagiert, 
wenn die Platte fehlt.

Wenn Dir die Daten auf der Platte wichtig sind, und das scheinen sie ja 
wohl doch zu sein:

> Alle Fotos meines drei Monate alten Sohnes sind drauf.

dann solltest Du das Experiment jetzt sofort abbrechen und in den sauren 
Apfel beißen und ein Datenrettungsunternehmen beauftragen.

Autor: Walter (Gast)
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Wenn Dir die Daten auf der Platte wichtig sind, und das scheinen sie ja
> wohl doch zu sein:
>
>> Alle Fotos meines drei Monate alten Sohnes sind drauf.

na ja, ist zwar ärgerlich, aber es gibt wichtigeres

Autor: Astrid (Gast)
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Hallo, Ihr macht mir richtig Hoffnung!

Hat Überspannung immer etwas mit den Dioden zu tun?

Ich habe nämlich das Problem das ich meine Externe Festplatte an der 
FritzBox angeschlossen hatte. Diese wurde durch Überspannung in der 
Stromleitung zerstört. Blitzeinschlag in der Nachbarschaft ging einiges 
kaputt.

Nun geht meine Festplatte auch nicht mehr, sie war zum Zeitpunkt aus, 
genau wie der PC, denn wir waren im Urlaub.

Beim einschalten der Platte leuchtet sie zwar, ist aber laut und wird im 
PC nicht angezeigt.

es wäre ja super wenn es nur das wäre, verschmortes oder sowas sehe ich 
allerdings nicht.

Bin bei der Suche nach einer günstigen Datenrettungsfirma auf Euch 
gestoßen.

Jemand der mit dem Lötkolben umgehen kann hät ich bei der Hand müsste 
eben nur wissen ob ich die Daten dann runter holen kann.

Autor: Michael_ (Gast)
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Bau die HD aus und teste sie in einem PC.
Hol dir Hilfe!

Autor: Astrid (Gast)
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ausgebaut hab ich sie,

besteht denn die Möglichkeit das sie im PC angezeigt wird. Obwohl ein 
neues externes Gehäuse , neue Stecker zum gleichen Ergebnis kamen?

Autor: A. K. (prx)
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Unwahrscheinlich. Aber wenn dann der PC nicht mehr angeht oder es 
elektrisch riecht, dann hat es die Stromversorgung der Platte erwischt 
und die Diode käme in Frage.

Autor: A. K. (prx)
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2,5er (5V) oder 3,5er (5/12V) Disk?

Autor: Astrid (Gast)
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es riecht nichts.
Daher hatte ich ja auch anfangs gar nicht dran gedacht das sie kaputt 
ist.
Sie wird eben nur nicht mehr angezeigt und ist sehr laut, hat so ein 
klackerndes Geräusch.

es ist eine 1,5 TB externe Festplatte von Samsung.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Astrid schrieb:
> Sie wird eben nur nicht mehr angezeigt und ist sehr laut, hat so ein
> klackerndes Geräusch.

Dann ist die Festplatte selbst defekt. Wenn Dir die darauf befindlichen 
Daten wichtig sind:

Lass alle weiteren Experimente bleiben und geh' damit zu einem 
professionellen Datenrettungsunternehmen.


Wenn die Daten nicht wichtig sind:

Besorg Dir eine exakt baugleiche Festplatte und tausche die Platine 
mit der Laufwerkselektronik.

Autor: Astrid (Gast)
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also muss ich doch in den sauren Apfel beissen.

Alle Daten sind nicht wichtig aber unter anderem sind dort Bilder drauf 
von meinen Kids und die möchte ich schon wieder haben.

Kann man eigendlich auch nur einen Teil einer Festplatte wieder 
herstellen lassen oder Daten retten? Die Festplatte ist ja in drei 
Partionen geteilt wobei ich von einer nichts umbedingt brauch, finde ich 
alles wieder im Netz eine benötige ich vollständig (Bilder) und auf der 
dritten wären mir nur einige Ordner wichtig.

Wie man es macht macht man es falsch.Frag mich nur wie die Festplatte so 
kaputt gehen konnte denn sie war ja aus und der PC läuft ja auch noch.

Autor: A. K. (prx)
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Astrid schrieb:
> Kann man eigendlich auch nur einen Teil einer Festplatte wieder
> herstellen lassen oder Daten retten?

Alles weitere sagt dir der Datenretter deiner Wahl.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Astrid schrieb:
> Frag mich nur wie die Festplatte so
> kaputt gehen konnte

So:

> Ich habe nämlich das Problem das ich meine Externe Festplatte an der
> FritzBox angeschlossen hatte. Diese wurde durch Überspannung in der
> Stromleitung zerstört. Blitzeinschlag in der Nachbarschaft ging einiges
> kaputt.

Solche Überspannung interessiert sich nicht dafür, ob Geräte 
eingeschaltet sind; eine elektrische Verbindung besteht auch durch 
gesteckte USB-Kabel etc. und genügt, um durch die USB-SATA-Bridge 
hindurch auch die Plattenelektronik zu "rösten".

> Alle Daten sind nicht wichtig aber unter anderem sind dort Bilder drauf
> von meinen Kids und die möchte ich schon wieder haben.

Die Moral von der Geschicht: Lass' wichtige Daten ohne Backup nicht!

(Hier: auf einer zweiten Festplatte, die komplett unangeschlossen im 
Schrank liegt)

Autor: Astrid (Gast)
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das werd ich dann wahrscheinlich auch tun. muss mir nun nur eine zweite 
besorgen. Zum Glück sind die ja nicht mehr so teuer.

Hab so oft dran gedacht, aber jetzt ist es zu spät. Ich kam ja dauerend 
nicht dazu.

Na ja danke für Eure Hilfe. Werd ich mir mal eine Firma suchen.

Autor: herbert (Gast)
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Astrid schrieb:
> Na ja danke für Eure Hilfe. Werd ich mir mal eine Firma suchen.

Das kann den Preis eines Kleinwagens übersteigen...oder einiger hundert 
Festplatten. Wer unersetztliche Daten hat sollte die wenigstens doppelt 
haben. Das schlimme ist eigentlich, dass dieses Schicksal in Zukunft 
noch tausende treffen wird, nur die ahnen es noch nicht.

Autor: A. K. (prx)
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herbert schrieb:
> Das kann den Preis eines Kleinwagens übersteigen...

...oder auch nicht. Je nach Lage der Dinge.
Dafür gibts einen Kostenvoranschlag.

Autor: Thomas (Gast)
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ich habe das gerade für eine Kundenplatte bei Ontrack laufen.
Der Kunde hat monatelang mit der kaputten Platte gearbeitet bis am 
Schluss der Laptop nicht mehr bootete. (Sektor 0 defekt FAT weg)
Die Platte hat fast 3000 defekte Sektoren. Datensicherung hat er nie 
gemacht (Einzelunternehmer). KV liegt bei 1800 Euro netto ca. 85% Quote.

Thomas

Autor: Christian (Gast)
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Mir ist dieselbe passiert.

19V statt 12V und der HDD was kaputt.

Ich habe festgestellt, eine Diode war verbrannt aber mehr könnte ich 
nicht machen. So, ich habe gegoogelt und diese Firma in Kanada gefunden 
http://www.onepcbsolution.com/ Sie machen es ganz einfach -Tauschen 
deine verbrannte Festplatte-Elektronik mit eine neue + dein alten 
Microcontroller.

Und es hat sehr gut geklappt. Kosten : 2 EUR die Sendung + 40$ das 
Reparatur. Es ist richting, es hat 3 Wochen gedauert aber es lohnt sich 
auf jeden Fall. Sie sind auch sehr freundlich.

So, ich finde, diese ist die billige Lösung.

Autor: Myxo Matrose (myxom)
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Man könnte auch das NT kennzeichnen, was aber wohl zu unspektakulär 
wäre.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Bei Saturn schmeißen se einem grad ne Toshiba 2,5Zoll, 2TB, USB3.0 für 
88,-€ hinterher.
Soviel sollte einem doch die Einfehlersicherheit Wert sein.

Für mehr Sicherheit sollte man aber mindestens 3 Sätze der wichtigen 
Daten vorhalten, d.h. Original auf dem PC oder NAS + 2 Backups auf 2 
externen HDD.

Autor: Korbinian Steger (backfire1706)
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Hallo da draußen,

habe hier, wie schon viele vor mir, eine mit Überspannung gekillte 
externe HDD. Das Modell ist Seagate Barracuda mit 1,5 TB. Falsches Kabel 
angeschlossen, HDD geht nicht mehr an. Es ist gottseidank nicht meine 
Platte sondern die einer Freundin, sie hat allerding kein Backup. Ich 
habe alle Widerstände und Dioden, die sich in der Nähe des Strom-Ports 
befinden, überprüft. Defekt sind "nur" die drei kleinen Dioden vor Pin 
15 und die beiden kleinen Dioden vor den Pins 7 und 8. Alle 5 haben KS 
in beide Richtungen. Meint Ihr, das könnten die 
Überspannungsschutzdioden sein? Allerdings geht keine von Ihren auf 
Masse, nur die leicht größere unterhalb von den Dioden bei Pin 7 und 8 
geht auf Masse, diese ist aber in Ordnung. Die Platine ist in bestem 
Zustand, es richt nichts und kein Bauteil ist Verformt.

Danke für eure Hilfe, Liebe Grüße,
BF :-)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Korbinian Steger schrieb:
> Defekt sind "nur" die drei kleinen Dioden vor Pin 15 und die beiden
> kleinen Dioden vor den Pins 7 und 8.

Das sind keine Dioden. In Deinem Bild ist exakt eine Diode zu sehen, 
das ist der recht dicke schwarze Brocken recht weit links, kurz 
unterhalb des auf dem Kopf stehenden Schriftzuges "P1".

Was Du für Dioden hältst, sind Induktivitäten (Drossel, Spulen) -- die 
müssen niederohmig sein, und damit sind sie nicht defekt.

Autor: Korbinian Steger (backfire1706)
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Danke für die schnelle Antwort ;-)
Du hast natürlich recht, ist mir auch schon komisch vorgekommen...
Woran erkennst du, dass es Induktivitäten sind?
Meiner Meinung sind die hellbraun-farbigen Bauteile jedoch Dioden, in 
Durchlassrichtung geben mir alle um die 0,5 bis 0,6 V.
Naja, auch egal, die Quintessenz ist ja, dass keine 
Überspannungsschutz-Dioden vorhanden sind, ist das soweit richtig?
Dann werde ich mich nämlich mal nach einer baugleichen HDD umschauen und 
die Platine wechseln, vielleicht hilft das etwas..
Vorausgesetzt, die Platte an sich hat nichts abbekommen..

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Korbinian Steger schrieb:
> Meiner Meinung sind die hellbraun-farbigen Bauteile jedoch Dioden

Nein. Das sind Kondensatoren.

> Naja, auch egal, die Quintessenz ist ja, dass keine
> Überspannungsschutz-Dioden vorhanden sind, ist das soweit richtig?

Schon wieder nein. Da ist eine. Genau eine. Wo die ist, habe ich oben 
bereits beschrieben.

Autor: A. K. (prx)
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Korbinian Steger schrieb:
> Meiner Meinung sind die hellbraun-farbigen Bauteile jedoch Dioden, in
> Durchlassrichtung geben mir alle um die 0,5 bis 0,6 V.

Ein Schmutzeffekt, der sich durch den Rest der Schaltung ergibt. Die 
Bauteile hängen ja nicht leeren Raum.

Autor: Korbinian Steger (backfire1706)
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Schon wieder nein. Da ist eine. Genau eine. Wo die ist, habe ich oben
> bereits beschrieben.

Leider ist diese Diode ist nicht defekt, wie ich oben bereits 
beschrieben habe. Oder ist ein LL in Sperrichtung und 571 mV in 
Durchlassrichtung nicht richtig?

Autor: A. K. (prx)
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Was ist ein LL?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Korbinian Steger schrieb:
> Leider ist diese Diode ist nicht defekt, wie ich oben bereits
> beschrieben habe. Oder ist ein LL in Sperrichtung und 571 mV in
> Durchlassrichtung nicht richtig?

Was auch immer Du da meinst, gemessen zu haben ...

Diese Überspannungsschutzdioden legieren im Anwendungsfall durch und 
bilden einen Kurzschluss. In beiden Richtungen.

Wie eigentlich hast Du den Defekt der Festplatte diagnostiziert?

Vielleicht ist ja gar nicht die Festplatte selbst, sondern nur die 
USB-SATA-Elektronik im USB-Festplattengehäuse defekt, aus dem Du die 
Festplatte ausgebaut hast?

Autor: Korbinian Steger (backfire1706)
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A. K. schrieb:
> Was ist ein LL?

LL ist meine Abkürzung für Leerlauf, sorry ^^

Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Vielleicht ist ja gar nicht die Festplatte selbst, sondern nur die
> USB-SATA-Elektronik im USB-Festplattengehäuse defekt, aus dem Du die
> Festplatte ausgebaut hast?

Nein leider nicht, hab sie schon in einem Neuen Gehäuse ausprobiert..
Ja, der Schutz durch die Dioden ist mir bewusst, aber da kein 
Kurzschluss vorliegt muss was anderes an der Elektronik oder die Platte 
selbst hinüber sein oder?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Korbinian Steger schrieb:
> LL ist meine Abkürzung für Leerlauf, sorry ^^

Und was bitte hast Du dann womit und wie "gemessen"?

Autor: Korbinian Steger (backfire1706)
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Und was bitte hast Du dann womit und wie "gemessen"?

Ich stellte mein Multimeter auf den Diodenmessbetieb und maß die Diode 
in beide Richtungen. Mir ist klar, dasss die absoluten Werte nichts zu 
sagen haben, da das Bauteil in der Schlaltung verbaut ist. Naja stimmt 
Leerlauf ist natürlich nicht richtig, ist ja nur sehr hochohmig. Auf 
jeden Fall ist kein Kurzschluss vorhanden.

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo zusammen,

vielen dank für die Antworten hier! habe auch das Laptopkabel genommen 
und die Festplatte war danach futsch!!

Diode rausgeknipst etz läuft se wieder! Hab sogar eine gute ausversehen 
mit rausgemacht aber wie gesagt Sie läuft und ich habe eine neue und 
ziehe die Daten rüber!!

Danke an allen hier !!

Autor: Martin (Gast)
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Hallo Leute war leider so blöd und hab auch das Laptop Netzteil 
verwendet, auf dem Kontroller ist ein Bauteil abgebrannt mit 3 
Anschlüssen kann das die besagte Schutzdiode sein?

Anbei das Foto

Danke

Lg Martin

Autor: Daniel Abrecht (daniel-a)
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Bei drei Anschlüssen würde ich eher auf einen Transistor tippen. Steht 
auf dem Bauteil irgendeine Bezeichnung drauf? Ausserdem würde ich nicht 
ausschliessen, dass noch andere Bauteile betroffen sein könnten.

Autor: Sven B. (scummos)
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Daniel A. schrieb:
> Bei drei Anschlüssen würde ich eher auf einen Transistor tippen. Steht
> auf dem Bauteil irgendeine Bezeichnung drauf? Ausserdem würde ich nicht
> ausschliessen, dass noch andere Bauteile betroffen sein könnten.

Naja, es gibt genug Dioden im SOT23-Gehäuse. Kann schon sein.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das ist ein Teil des Schaltreglers, der aus den 12V, mit denen das 
Festplattengehäuse versorgt wird, die von der Festplatte ebenfalls 
benötigten 5V erzeugt.

Eine Überspannungsschutzdiode ist das nicht, die sind aufgrund der 
umzusetzenden Leistung auch deutlich größer. Außerdem werden Dioden im 
Bestückungsdruck nur sehr selten mit "Q" bezeichnet.

Oberhalb der Induktivität kann man eine Diode erkennen, die auch im 
Bestückungsdruck mit "D" bezeichnet wird. In etwa diese Bauform und 
-Größe hätten auch etwaige Schutdioden.

Das ist aber alles gar nicht so wichtig, interessanter ist, wie die 
Festplatte die Aktion überstanden hat. Die interessanten Schutzdioden 
sind auf der Festplattenelektronik drauf, nicht auf der Elektronik des 
USB-Gehäuses.

Das USB-Gehäuse kann leicht ersetzt werden, so etwas kostet nicht die 
Welt und lohnt kaum den Aufriss, hier defekte schwer identifizierbare 
Bauteile des Schaltreglers zu ersetzen.

Autor: Martin (Gast)
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Hallo,

danke für die infos ich habe nur angst das keine Schutzdiode vorhanden 
ist, hoffe nur die ist abgebrannt und nicht die ganze festplatten, wenn 
ich sie an den laptop anschließe ist sie ausgegraut und ich kann sie nur 
formatieren was ich nicht möchte.

Ich erkenn nur noch eine 1 auf dem anderen bauteil steht 122B, wenn ich 
mir jz die gleiche kaufe, hab schon eine gesehn die gleich aussieht für 
66€, und den controller von der verwende könnte ich Glück haben und sie 
läuft und ich kann mir die Daten holen, hab ja leider kein backup.

Ist es auch möglich einen anderen Kontoller zu verwenden oder müssen 
hier die treiber zusammenspielen?

Ein Freund hatt einen aber ich bin mir nicht sicher ob ich nicht damit 
noch mehr schaden anrichte.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Martin schrieb:
> Ist es auch möglich einen anderen Kontoller zu verwenden oder müssen
> hier die treiber zusammenspielen?

Du brauchst nur ein anderes USB-Festplattengehäuse. Andere Treiber sind 
dafür nicht nötig.

Nochmal: Was Du Dir da ansiehst, ist nicht die Festplattenelektronik, 
sondern nur die Elektronik des USB-Festplattengehäuses.

Autor: Peter M. (r2d3)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Hubs scheiden meist völlig aus.

Das ist so nicht richtig. Es müsste heißen:

Hubs ohne eigenständige Stromversorgung erhöhen die ungeplante 
Abschaltwahrscheinlichkeit von Festplatten.

Hubs mit Netzteil können die Stabilität von über USB angeschlossenen 
Festplatten erhöhen, wenn ihre Netzteile ausreichend dimensioniert sind 
und in Widerspruch zur USB-Spezifikation kurzeitig auch Ströme in der 
Größenordnung von 1A zulassen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Peter M. schrieb:
> Das ist so nicht richtig.

Das ist schön, daß Du dich auf einen sechs Jahre alten Beitrag von mir 
beziehst.

Und jetzt erklär' mir doch bitte mal, wie ein netzteilloser (also ein 
"host-powered") USB-Hub eine USB-Festplatte mit ausreichend Strom 
versorgen soll.

Die Einschaltwahrscheinlichkeit einer so betriebenen Festplatte dürfte 
äußerst gering sein.

Autor: Peter M. (r2d3)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Peter M. schrieb:
>> Das ist so nicht richtig.
>
> Das ist schön, daß Du dich auf einen sechs Jahre alten Beitrag von mir
> beziehst.

Dein letzter Beitrag in diesem Faden stammt vom 18.12.2015 13:40.
Da habe ich es mir erlaubt, den Faden von vorne bis hinten durchzulesen.

Gilt hier der alter Adenauer-Spruch: "Was stört mich mein Geschwätz von 
gestern?". Hoffentlich nicht!

> Und jetzt erklär' mir doch bitte mal, wie ein netzteilloser (also ein
> "host-powered") USB-Hub eine USB-Festplatte mit ausreichend Strom
> versorgen soll.
>
> Die Einschaltwahrscheinlichkeit einer so betriebenen Festplatte dürfte
> äußerst gering sein.

Dazu kann ich leider nichts sagen, das habe ich noch nicht ausprobiert.
Aus Gründen der Zuverlässigkeit laufen USB-Festplatten ohne eigene 
Stromversorgung bei mir entweder am Rechner oder am extern gespeisten 
Hub.

Ich habe irgendwann mal ein paar Platten mangels hochfrequent messender 
Technik mit einem Handmultimeter durchgemessen.

Meine 1,8-Zoll-Festplatte ist leider nicht dabei, so sind es nur 
2,5-Zoll-Festplatten.

Die WDs mit RPS-Jumper (Reduced Power Spinup) laufen vielleicht auch an 
einem primitiven Hub, die 1,8-Zoll-Platte mit ihren vielleicht 250mA 
Maximum bestimmt.

Nachtrag:
Ich bin von Deiner Antwort etwas enttäuscht. Es kam nichts zu meiner 
Kritik an sich zurück, lediglich eine Antwort so nach dem Motto "Aber du 
hast auch etwas falsches gesagt!"
Für mich klingt das so ein bischen nach beleidigter Leberwurst.

Wenn mein Elektronikwissen so groß wäre wie das von Euch, würde mich 
eine Kritik nicht stören, sondern bereichern.

Es tut mir leid, dass ich das nicht anders formuliert habe:

"Könnte es nicht vielleicht sein, dass Du Unrecht hast mit der 
Aussage..."

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Peter M. schrieb:
> Ich habe irgendwann mal ein paar Platten mangels hochfrequent messender
> Technik mit einem Handmultimeter durchgemessen.

Das ist löblich. Allerdings kommen mir hier Fragen in Bezug auf die 
zeitliche Auflösung des Messgerätes auf -- ich habe mir mehrfach 
ausführliche Datenblätter von 2.5"-Festplatten angesehen, und keine 
einzige davon kam mit einem Anlaufstrom von unter 1000 mA aus - der wird 
nur kurzzeitig (<< 5 sec) benötigt. Eine Messung mit höherem zeitlichen 
Auflösungsvermögen sollte diese Stromspitzen auch sichtbar machen.

Ein passiver (d.h. nicht bus-powered Hub) liefert lauf Spezifikation nur 
100 mA an seinen Downstream-Ports. Natürlich halten sich die wenigsten 
USB-Geräte an die Spezifikation, aber das gewährleistet nicht, daß von 
den 5V, die der PC irgendwo an seinem Downstream-Port ausgibt, auch noch 
in der Festplatte ankommen.

Und bitte, was soll an meiner Aussage denn nun falsch sein?

Daß unter seltenen Konstellationen beim richtigen Mondstand ein passiver 
Hub im Betrieb mit einer USB-Platte doch funktionieren könnte?

Ich schrieb "Hubs scheiden meist völlig aus". Und ich schrieb, daß der 
Einschaltstrom bei über 1000 mA liegt -- und dazu stehe ich auch heute 
noch, da ich noch kein dem widersprechendes Datenblatt gesehen habe.

(Eine Ausnahme mögen die von Dir erwähnten Festplatten mit "RPS"-Jumper 
sein, der wird ja wohl einen Sinn haben).

Deine Interpretation meiner Aussage, daß Hubs generell ausscheiden 
würden, ob mit oder ohne Netzteil, ist jedoch unzulässig. Das habe ich 
zwar nicht so ausformuliert, aber mit etwas Auffassungsgabe sollte das 
aus dem Kontext erkennbar sein.

Fassen wir zusammen: Der Betrieb netzteilloser USB-Festplatten ist nicht 
spezifikationskonform. Allenfalls die Kombination von "RPS"-Festplatten 
mit USB3-Hosts hat die Chance, die Spezifikation nicht zu verletzen.

In 90% der Fälle und bei Beachtung gewisser Parameter (Kurze Kabel mit 
ausreichendem Querschnitt, so wenig Steckverbinder wie möglich) 
funktionieren netzteillose USB-Festplatten ohne Probleme, obwohl sie 
Pfusch und Murks sind.

Wenn Du von meiner Antwort enttäuscht bist, wirst Du damit leben müssen 
- warum Du es nach sechs Jahren für nötig hältst, in einem Thread, in 
dem es gerade eben noch um die Reparatur einer 3.5"-Festplatte im 
USB-Gehäuse ging, eine vielleicht etwas missverständliche Formulierung 
von mir aufzugreifen, wird vermutlich Dein Geheimnis bleiben.

Autor: A. K. (prx)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> nur kurzzeitig (<< 5 sec) benötigt. Eine Messung mit höherem zeitlichen
> Auflösungsvermögen sollte diese Stromspitzen auch sichtbar machen.

Weshalb ich trotz aller Digitalisierung immer noch ein klassisches 
Analogmultimeter mit Drehspulinstrument mein Eigen nenne. Um eine grobe 
Vorstellung über einen solchen Spannungs- oder Stromverlauf zu haben 
braucht man entweder ein zeitlich hochauflösendes Digitalinstrument, 
einen Messwertlogger und einen daraus abgeleiteten Plot. Oder einen 
simplen Zeiger.

: Bearbeitet durch User
Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> Oder einen simplen Zeiger.

Der ist zu träge. Glaub's mir.

Autor: Martin (Gast)
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Hallo Leute, leider funktioniert es mit dem neuen usb kontroller nicht, 
also hier die fesplattenelektronik, von den zwei großen dioden links 
unten hat eine immer durchgang die zweite hat nur ab und zu duchgang 
verstehe ich nicht ganz auf der steht 5L 18 auf der anderen die gleich 
aussieht steht 13L 19 dies hat immer durchgang handelt es sich dabei um 
diese schutzdiode und wenn ich dies herauslöte muss ich die kontakte 
dann mit einem draht verbinden?

Danke

Lg
Martin

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Du bastelst direkt an der Festplattenelektronik herum? Ich würd sowas 
nicht machen...

Autor: A. K. (prx)
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Reinhard S. schrieb:
> Du bastelst direkt an der Festplattenelektronik herum? Ich würd sowas
> nicht machen...

Wenn du mit dem Thread von oben statt von unten anfängst - und eine 
sowieso defekte Platte hast - dann ergibt das bisweilen einen Sinn. Und 
zwar genau an besagter Stelle, d.h. bei den Opferdioden.

Autor: A. K. (prx)
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Martin schrieb:
> wenn ich dies herauslöte muss ich die kontakte
> dann mit einem draht verbinden?

Nein, im Gegenteil. Offen lassen. Aber kontrollieren, ob die 
Leiterbahnen und ggf. Induktivitäten auf dem Weg zwischen Stecker und 
Diode überlebt haben.

Ohne Dioden allerdings ist das Teil schutzlos. Der nächste Anlauf mit 
falscher Spannung ist dann garantiert der letze für das Teil.

Autor: Knapp Philipp (Gast)
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Hallo zusammen.
Es tut mir leid. Ich check das irgendwie nicht so wirklich. Ich habe 
auch gerade meine Festplatte mit Dem falschen Netzteil zerlegt. Da steht 
ja jede festplatte anders aus. Was muss ich jetzt genau rauslöten und 
was überbrücken? Danke schon mal für eure Hilfe.
Gruß Philipp

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Die Schutzdioden sind auf Deinem Bild unten links in der Nähe des 
Stromversorgungssteckers zu erahnen. Mindestens einer der beiden dicken 
schwarzen Klötze ist einer.

Warum hast Du die Festplatte nicht gleich von der anderen Seite aus 
fotografiert? Dann könnte man noch etwas weniger auf dem Bild erkennen 
...

Autor: Knapp Philipp (Gast)
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Hallo Rufus
Dankeschön für die schnelle Antwort. Und sorry für das schlechte bild. 
Wenn ich jetzt diese beiden dioden welche ich auf dem neuen Bild mit den 
Kugelschreibern makiert habe einfach rauslöte dann müsste sie wieder 
funktionieren? Hab ich das richtig verstanden. Oder muss ich dann noch 
irgendwas überbrücken?
Gruß Philipp

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Du musst erstmal klären, ob das überhaupt Dioden sind, und ob sie defekt 
sind.

Sieh Dir an, wie die Bauteile mit GND und mit der +5V-Schiene der 
Stromversorgung verbunden sind.

Miss mit einem Ohmmeter o.ä. den Durchgangswiderstand in beiden 
Richtungen. Bei einer durchlegierten Diode sollte der in beiden(!) 
Fällen ziemlich niedrig sein, weil die Diode nämlich dann einen 
Kurzschluss herstellen soll.

Autor: Knapp Philipp (Gast)
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Herzlichen Dank.
Dann muss ich mich mal erkundigen ob das irgendjemand aus meinem 
Bekanntenkreis kann. Mal schauen ob ich das wieder hinbekomme. Ich hoffe 
mal. Sonst sind die ganzen Daten weg.

Autor: Chris (Gast)
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Total genial diese Vorgehensweise.

Habe meine Platte durch ein Falsches Netzteil, welches ich an das 
externe Gehäuse angeschlossen habe, geschrottet. Danach Kurzschluss, 
egal in welchem PC oder Gehäuse ich die Platte verbaut habe.

Nach stundenlanger Suche im Internet, welche kein Ergebnis brachte und 
mich schon fast dazu veranlasste die Platte zu einem prof. Datenretter 
zu senden, bin ich hier endlich fündig geworden.

Schnell mit dem Multimeter nachgemessen, die defekte Diode mit einer 
Zange entfernt, Platte eingebaut und alles funktioniert.

Arbeit ca. 3 Minuten. Einfach genial.

Autor: Dirk J. (dirk-cebu)
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Chris schrieb:
> Nach stundenlanger Suche im Internet, welche kein Ergebnis brachte...

Hättest Du nach "falsches Netzteil" gegoogelt, dann hättest Du 
entsprechende Infos sofort gesehen. Das mit dem falschen Netzteil ist 
übrigens ein ganz alter Hut ;)
https://www.google.com/search?q=falsches+Netzteil&...

Autor: RoKe (Gast)
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Hallo Leute,
Ihr seid meine letzte Hoffnung. Hab nach langem Störbern euren threat 
hier gefunden.
Vorweg: Ich bin absoluter Lötkolbenlaie UND auch ich habe das Netzteil 
meiner externen Festplatte vertauscht.
Hab mittlerweile ein neues Gehäuse, jedoch läuft auch bei mir die Platte 
nicht an. Bitte helft mir. Hab mal ein Foto angehängt von der Platte und 
eines des defekten Gehäuses (einfach mal so zur Verdeutlichung). Könnt 
Ihr erkennen welche Diode es wohl ist?

Vielen Dank schon mal!

Groß RoKe

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Zwei Kandidaten für die Dioden sind auf dem ersten Bild am linken Rand 
zu sehen, unterhalb der runden Einbuchtung der Platine.

Autor: Daniel Abrecht (daniel-a)
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Beim zweiten Bild, bei dem großen schwarzen Anschluss am rechten Rand 
davon, das Bauteil darüber sieht ein wenig verkohlt aus...

Autor: RoKe (Gast)
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Das hatte ich mir auch schon gedacht, nach den ganzen Beiträgen über 
mir. Entschuldige meine Frage, aber: Bist Du sicher? Was ist wenn ich 
beide rauslöte?
Wie muss man die Dioden durchmessen? Hab zwar kein Messgerät, jedoch ein 
Freund is Elektriker und ich muss ihm das nur erklären!

Autor: Sven B. (scummos)
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Nimm ein 10-Euro-Multimeter und drehe es auf den Diodentestmodus, wenn 
die Flussspannung 0.5-0.6V ist, ist die Diode in Ordnung.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das zweite Bild zeigt die zerstörte Elektronik des USB-SATA-Wandlers im 
USB-Gehäuse - das Ding ist irreparabel zerstört.

Die Schutzdioden begehen "Selbstmord", indem sie durchlegieren und einen 
Kurzschluss bilden. Lässt sich mit einem Ohmmeter in beiden 
Richtungen(!) an der Diode gemessen der gleiche Widerstand bestimmen, 
ist davon auszugehen, daß die betreffende Diode ihre Aufgabe erfüllt 
hat.

Autor: RoKe (Gast)
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Ich kann euch nur danken. Hab mir selbst ein Multimeter zugelegt und die 
defekte Diode lokalisiert. Danach raus mit dem Teil und siehe da: Alles 
funktioniert wieder!

Ich kann nur vielen, vielen Dank sagen!!!! Ihr habt mir echt sehr 
geholfen, da eine professionelle Sicherung um die 500€ gekostet hätte!

Autor: Richard W. (Gast)
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Da auch mir das Mißgeschick mit dem Netzteil des Laptops wiederfahren
ist, bin ich dankbar auf Eure Seite gestoßen zu sein und meine
Festpolatte wieder zu Leben erwecken konnte !!

Nochmals vielen Dank !

Richard

Autor: Josepha (Gast)
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Hallo,

ich bin die nächste, die zu unaufmerksam (oder blöd) war.
Ich habe meine Medion 2TB, 3,5'',HDDrive2GO - Festplatte mit einem 18V 
anstelle eines 12V Steckers verbunden.
Seitdem regt sich nichts mehr.

Ich habe den gesamten Thread gelesen, habe aber keinen blassen Schimmer
von Elektrotechnik, Löten oder dergleichen. Also:

Was ich tun muss, ist:
1. Gehäuse öffnen und Festplatte ausbauen.
2. Festplatte auf sichtbare Schäden prüfen.
3. Bild an euch schicken, um kaputte Diode ausfindig zu machen.
4. Auf euch hören.
5. Mithilfe eines Ohmmeters (?) die Schutzdioden (sofern vorhanden) auf 
Durchgang prüfen.
6. Diejenige Diode mit Durchgang entweder auslöten oder wie ein paar 
Andere hier herausknipsen.
5. Festplatte wieder einbauen und mit dem regulären Netzteil 
anschließen.

Habe ich das soweit richtig verstanden?


Entschuldigung schon einmal, falls ich hier jemanden mit fehlender 
Expertise genervt habe, aber dieser Verlauf hier hat mir Hoffnung 
gegeben und ich würde alles tun, um meine Daten wiederzubekommen!!

Autor: batman (Gast)
Datum:

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Alles? :)

Autor: Diode3 (Gast)
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Werte Community,

durch die vielen praktischen Hinweise hier ist es mir gelungen, eine 
interne Festplatte wieder zum Laufen zu bringen. Obwohl also eigentlich 
nicht ganz Thread-Themen-gemäß, aber weil ich anderswo für Schäden an 
internen Festplatten keine vergleichbaren Tipps gefunden habe und die 
Ursache für meinen Schaden, ein Molex-Stecker, hier auch schon erwähnt 
wurde (18.8.2013), hier dankbarkeitshalber meine Erfahrungen:

Festplatte: Seagate Barracuda 500 GB ST500DM002.
Ursache für den Schaden, wie erwähnt: Verpolung bei Molex-Adapter. Diese 
z. T. ja noch gebräuchlichen Stecker, die eigentlich mit ihren beiden 
abgeschrägten Ecken verpolungssicher sein sollen, sind es nicht (!); 
eine entsprechende Warnung habe ich nie gelesen (unbedingt entsprechend 
markieren).
Die Festplatte gab dann zunächst keinen Ton mehr von sich.
Auf beigefügtem Foto sind die mit "1" bis "3" markierten Bauteile 
gekennzeichnet, die ich als Dioden-Kandidaten ausgemacht und gemessen 
habe. Diode 3 verhielt sich auffällig (kein Widerstand in beiden 
Richtungen), woraufhin ich sie ablötete.
Im 5V-Eingangsbereich, wo die 12V-Spannung geschmort hat ("A"), habe ich 
2 Leiterbahnen gebrückt. Danach lief die Festplatte wieder an.

Weiterhin guten Erfolg und Danke an die Experten für ihre konstruktiven 
Tipps!

Autor: michael_ (Gast)
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Gut!
Aber Nr.2 ist ein Quarz. Keine Diode!
Nur so, für spätere Reparaturen.

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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Hallo.


Ich hatte eine Überspannung an einer Festplatte.
Ich hatte an der HDD einen Adapter von SATA-Power auf IDE-Power (mit 4 
Kabeln Polen) statt dem SATA-Power mit je 3 kleinen pro Kontakt.
Da kann man im Betrieb noch falsch rum dran halten :'(  . Mit SATA-Power 
nicht mehr.
Nicht mal wenn der "Haken" am Stecker abgebrochen wäre, da die Kontakte 
ja nur auf einer Seite liegen. Echt ein Vorteil...
Evtl. hat es auch das Netzteil erwischt, das wäre ein anderes Problem.

Anbei ein Foto der Platine.
Kann man da evtl. anhand des Platinenlayout sehen was defekt sein, und 
ausgetauscht werden muss?

Scheinbar wurden einfach 5V und 12V vertauscht.

Hier noch ein hochauflösendes Bild der Platine:
https://hddsdatarecovery.com/2545-thickbox_default...

Die Pinreihe ganz rechts, und an der Linken Seite ist dieser "Haken".
Also sind 12V ganz rechts die ersten drei von rechts nach links, dann 
drei COM, und dann drei mal 5V.
Da 5V auf 12V wohl keinen Schaden anrichten (?), müsste der Schaden auf 
den drei Kontakten bzw. das was dahinter kommt liegen?
Da sind diese zwei schwarzen Bauteile mit den weißen Quadraten drauf. 
Bei mir im Foto und mit bloßem Auge sehe Ich keine Quadrate, aber da es 
die gleichen Revisionen ("B") sind, sollte alles identisch sein.


Hier noch die Pinbelegung von SATA-Power:
http://www.smpspowersupply.com/Serial-ata-connector.GIF
Der "Haken" nach unten ist ganz links im Bild an dem Anschluss rechts.

Und der alte IDE-Power:
http://ohlandl.ipv7.net/8570/9595_Drive_Pwr.jpg
Die 15 Pins oben rechts sollten haben:
3,3V/3,3V/3,3V | COM/COM/COM | 5V/5V/5V | COM/COM/COM | 12V/12V/12V
Vertauscht wurden 5V und 12V.



Ich las (in Ersatzangeboten), wenn man eine andere Platine einsetzen 
würde, müsse man immer den "BIOS"-Chip (die HDD hat ein eigenes "BIOS", 
oder meinen die einen Flash-Speicher für die Firmware?) von der defekten 
Platine auf die Ersatzplatine setzen.
Zumindest, wenn man die Daten danach noch lesen will.
Das wäre ja auch nicht weniger Aufwand als die Reparatur durch Austausch 
der defekten Bauelemente durch Überspannung 0_o .
Oder gilt das nur dann, wenn es eine andere HDD ist, die aber die 
gleiche Platine nutzt?
Z.B. ST4000DM000 (hier geht es um eine ST4000NV000).
Könnte man nicht eine Firmware für die eigene Platte aufspielen?



Danke.

: Bearbeitet durch User
Autor: hinz (Gast)
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Normalerweise reicht es die defekte Suppressordiode zu ersetzen.

Autor: Diodenes (Gast)
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Tobias C. schrieb:
> Die Pinreihe ganz rechts, und an der Linken Seite ist dieser "Haken".

Vor allem steht auf der Platine auch "P1", was den Pin 1 kennzeichnet - 
das macht Dir die Identifizierung noch etwas einfacher ;-)

Tobias C. schrieb:
> Also sind 12V ganz rechts die ersten drei von rechts nach links, dann
> drei COM, und dann drei mal 5V.

Genau, 5V sind immer in der Mitte.

Tobias C. schrieb:
> Da sind diese zwei schwarzen Bauteile mit den weißen Quadraten drauf.

Das sind Widerstände mit einem Wert von 0 Ohm - die Quadrate sind also 
eigentlich Nuller ;-)

Bei gewissen Überlastungsszenarien brennen die in der Regel gezielt 
durch, um die diversen dahinterliegenden Dioden etc. zu schützen, weil 
die den Stress andernfalls nicht lange aushalten würden und dann 
stattdessen hopps gingen.
Bei Verpolungen schützt dieses Konzept sehr gut, bei Überspannungen sind 
Deine Chancen möglicherweise insgesamt etwas geringer.

Nimm also mal ein Multimeter und miss, ob die Dinger überhaupt noch 
Durchgang haben. Wenn nicht, dann haben Sie (hoffentlich erfolgreich) 
versucht, alles was dahinterliegt (inklusive der Dioden) vor Schlimmerem 
zu bewahren.

In diesem Fall reicht bereits ein Ersetzen oder - als Dauerlösung etwas 
leichtsinniger - Überbrücken dieser Widerstände.

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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Ich las meist würde es reichen eine "Schutzdiode" zu entfernen.
Der schwarze Quader über der rechten Eckte des Nanya/Winbond-CHip hat 
eine leicht aufgebrochene Oberfläche. Auch fühlbar.
Dadurch ist der Wert schlecht lesbar.
Das Teil hat auch Durchgang in beide Richtungen (der andere rechts 
übrigens 0 und 709).
Aber die Bezeichnung ist nur noch sehr schwer zu entziffern?
Wenn es das war, was bräuchte Ich da als Ersatz?
Es könnte so etwas wie AE oder AF sein, und darunter etwas wie 7325, 
oder Z326 oder... Aber damit finde Ich über Google kein Bauteil.
Denn auch wenn es geht, könnte man es ja mal ersetzen.

Die vier "Nuller" haben alle Durchgang.
Theoretisch, denn rechts sind es ja zwei Parallel.

EDIT:
Habe es geschafft ein Makrofoto zu machen.
Leider sieht man gerade in dem Licht nichts (evtl. ist das Erste eine 
"4") von der Beschriftung, aber man erkennt dass das Teil einen Aufbruch 
hat, und das noch zwei Durchgebrannte "Nuller" sind. Die haben auch 
keinen Durchgang.
Gibt es verschiedene "Nuller"? 0-Ohm bzw. "Brücke" ist klar, aber 
verschiedene Maximalspannungen etc.?
Ich fand bei Ebay z.B.:
Baugröße  0805
Leistung  0,125 W
Maximale Betriebsspannung  150 V
Maximale Überlastspannung  300 V

150V/300V, ist das nicht zu viel?
Wenn die wirklich durchbrennen können sollten, sollten die nicht eher 6V 
und etwas unter 12V haben?


Nach welcher Bezeichnung für die Diode sollte Ich suchen?

: Bearbeitet durch User
Autor: Daniel (Gast)
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Hallo liebe Leser,

auch wenn ich mich freue endlich jemanden gefunden zu haben, dem das 
Gleiche passiert ist, so hält sich meine Freude doch in Grenzen. =) 
Genau wie meinen Vorrednern habe ich das falsche Netzteil in die externe 
Festplatte eingesteckt, der Bildschirm hat kurz geflackert und die 
Festplatte hat nichts mehr gemacht (Statusdiode leuchtet nicht mehr, 
Motor dreht nicht).

Ich habe mir eure Beiträge durchgelesen und die Hoffnung, dass es eine 
Diode durchgebrannt ist. Leider konnte ich nur ein potenzielles Bauteil 
identifizieren (siehe Bild - roter Punkt: Bauteil hat veränderte 
Oberfläche), das kaputt sein könnte. Das Multimeter sollte innerhalb der 
nächsten Tage ankommen...ABER... ich weiß noch nicht einmal welche 
Bauteile ich prüfen sollte/ könnte. Wie sehen die Dioden, die ich prüfen 
kann bzw. wo befinden sich diese im Bild?

Meine Festplatte:
 - Seagate Desktop HDD (4000GB)
 - ST4000DM001

Falls Ihr weitere Daten benötigt, versuche ich diese gerne zu 
beschaffen.
Im Namen meiner ungesicherten Urlaubsbilder der letzten 7 Jahre bedanke 
ich mich schon jetzt für Eure Unterstützung.

Beste Grüße
Daniel

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Daniel schrieb:
> siehe Bild - roter Punkt

Das ist keine Diode, sondern eine Induktivität.

Eine Kandidatin könnte das Bauteil am oberen Platinenrand sein. Wenn das 
eine der üblichen Schutzdioden ist, dürfte sie jetzt durchlegiert haben 
und niederohmig sein.

Autor: Daniel (Gast)
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Hallo Rufus,

vielen Dank für deine schnelle Antwort. Mein Multimeter ist in der 
Zwischenzeit auch schon gekommen und es hat mir folgendes erzählt...=)

Das Bauteil, auf das du hingewiesen hast, scheint tatsächlich eine Diode 
zu sein (siehe beigefügtes Bild). Beim Messen des Widerstandes habe ich 
etwa 20 Ohm angezeigt bekommen und im Diodenprüfmodus zeigt das 
Multimeter (aus BEIDEN Richtungen gemessen) 0,01 Volt an. Von daher gehe 
ich davon aus, dass die Diode defekt ist. Jetzt meine Fragen:

Sind noch andere Schutzdioden auf dem Board verbaut? Was für eine Diode 
ist es? Kann mit folgender Bezeichnung nichts anfangen:

     KVP
     53A
     M

oder (KVP 53A M)

Da ich gerne die Diode ersetzen würde und nicht den Weg gehen möchte die 
Diode durchzukneifen müsste ich eine baugleiche Diode besorgen. Wenn ich 
nach dieser Bezeichnung suche werde ich aber leider nicht fündig...

Danke für die Hilfe =))

Autor: A. K. (prx)
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Autor: Daniel (Gast)
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Vielen Dank A. K. für deinen Hinweis. Habe in der Liste zumindest die 
Bezeichnung KVP gefunden, weiß aber immernoch nicht, was 53 A M zu 
bedeuten hat.

Ich habe ein Bild beigefügt:
Der rot umrahmte Typ wäre nach der Tabelle die passende Diode. Diese 
habe ich leider bei Pollin, Conrad und Reichelt nicht gefunden. Die 
einzige Diode die von ein paar Werten mit der oben genannten 
übereinstimmt wäre die SMBJ11A (blau umrahmt), die ich zum Beispiel bei 
Conrad kaufen könnte.
Ist diese baugleich bzw. deren Funktion? Wenn diese Diode nicht die 
passende ist, welche könnte ich bei Conrad kaufen, die die gleiche 
Funktion wie die verbautet hätte.

Ich danke euch für eure Geduld mit mir! =)
Schönes Wochenende
Daniel

Autor: Daniel (Gast)
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Hat denn niemand eine Idee? Ich wäre wirklich sehr dankbar wenn mir 
jemand weiterhelfen könnte.

Autor: herbert (Gast)
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Daniel schrieb:
> Im Namen meiner ungesicherten Urlaubsbilder der letzten 7 Jahre bedanke
> ich mich schon jetzt für Eure Unterstützung.

Sehr wichtig können die aber nicht sein sonst hättest du die gesichert. 
Ja , ich weiß ...eine harte Antwort auf ein Problem welches man aber 
hätte vermeiden können.Mir ist vor kurzem auch ein Platte 
abgeraucht.Kann immer mal vorkommen aber ich verlor nur die Platte aber 
nicht das was gespeichert gewesen ist.Viel Glück!

Autor: SR (Gast)
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Autor: SR (Gast)
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Daniel schrieb:
> 53 A M zu
> bedeuten hat.

Das scheint nur ein Datecode zu sein - Jahr 2015 - Monat 3 (?)

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