mikrocontroller.net

Forum: HF, Funk und Felder Projekt: 200MHz DDS-Generator


Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Hallo Leute!
Die Idee ist es einen guten aber bezahlbaren 200MHz DDS Generator zu 
entwickeln.

Ein paar Ideen sind schon auf der Projektseite aufgeführt: 
http://www.mikrocontroller.net/articles/200MHz_DDS-Generator

Jetzt werden Leute gesucht sie sich mit HF auskennen und helfen 
brauchbare Spezifikationen festzulegen die das Gerät möglichst 
universell einsetzbar machen aber den Hardwareaufwand und die Kosten 
(~100€) nicht sprengen.

Vorschläge und Wünsche sind ausgrücklich willkommen aber die Aussage 
"Gibt es doch für x€ zu kaufen" ist nicht erwünscht!

: Verschoben durch Moderator
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ich schieb das mal ins HF-Forum.  Ich glaube, hier findest du eher
die passenden Leute dafür.

Autor: Martin Laabs (mla)
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Klingt nett - aber für 100 Euro wird das unter Garanie nix. Das sind ja 
schon die Kosten für alle mechanischen Bauteile wie Gehäuse, Schalter, 
Buchsen, Netzteil etc.
Bei einigermaßen großer Stückzahl (50 Stück?) kommt man vielleicht mit 
200 Euro hin - aber wohl auch nur sehr knapp.

Viele Grüße,
 Martin L.

PS: Wenn das Projekt aussicht auf Erfolg hat und man ggf. noch eine 
Option zur Frequenzerweiterung durch Mischer hat mache ich gerne mit und 
steuer z.B. den Endverstärker bei.

Autor: Wolfgang M. (womai)
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Sowas habe ich grade fertig entwickelt und in Kleinserie. Bilder, 
Beschreibung und Handbuch ist hier:

http://www.testtechniques.com/ccg.html

Kann ein bisschen mehr als gefordert - z.B. bis 800 MHz, zwei 
Ausgangskanaele, Ansteuerung ueber Frontpanel (Keypad), RS-232 und GPIB, 
variable Ausgangsamplitude (70 - 750 mV). Das ganze kostet allerdings 
deutlich(!) ueber 100 Euro, man koennte die Kosten aber senken, wenn man 
z.B. nur einen Kanal braucht, auf das lackierte Edelstahlgehaeuse 
verzichtet, kein GPIB braucht, usw. Das ganze ist modular aufgebaut, wie 
man an der Innenansicht erkennen kann.

Basiert auf dem AD9912-DDS-Chip, Controller ist ein PIC18F4520.

Wolfgang

Autor: branadic (Gast)
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Nabend,

die Frage ist wie immer, was soll das Teil können? DDS-Generator verrät 
da grundsätzlich leider nicht viel.

Von einem Funktionsgenerator würd ich erwarten wollen:

- Signalform: Dreieck, Sägezahn, Rechteck, Puls, Sinus
- Ausgangsspannung: 10Vpp bis 25 MHz, 5Vpp bis 100 MHz
- DC/AC-Umschaltung / DC-Spannungsverschiebung
- Modulation; AM, FM, PM, PWM (,FSK, PSK)
- (HighLight: arbiträre Signale)

Von einem reinen Signalgenerator dagegen würde man dagegen anderes 
erwarten:

- DC/AC-Umschaltung / DC-Spannungsverschiebung
- Ausgangsspannung von <= 5Vpp maximal über den kompletten 
Frequenzbereich
- eventuell noch Modulation?!
- sehr hohe Spektralreinheit

Da ein DDS eingesetzt werden soll fällt eine Arbiträrfunktion natürlich 
aus, obwohl das eine echt feine Sache ist. Am PC ein Signal zeichnen und 
ausgeben oder mit dem DSO ein Signal messen und speichern, um es 
anschließend wieder ausgeben zu können. Hab auf Arbeit einen AFG-3022 
der diese Möglichkeit bietet und diese Funktion auch schon vielfach 
gebraucht.

Der exakte Preis sollte zunächst zweitrangig sein. Gehäuse etc. sollte 
man völlig außen vor lassen.

Im Bereich der Netzwerkanalysatoren findet man schon sehr viele nette 
Projekte, an die man anknüpfen oder sie schlichtweg nachbauen kann.
Daher sollte erst einmal genau abgesteckt werden, was soll das Gerät 
können. Wer braucht was? Ich rede da nicht von irgendwelchen exotischen 
Anwendungen, aber das sollte erst einmal geklärt werden, bevor man sich 
Gedanken um einen Ansatz macht.

branadic

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Das Wort Funktionsgenerator habe ich absichtlich vermieden. Das würde 
die ganze Hardware komplizierter machen. Aber eine gute Idee für das 
nächste Projekt  ;-)

Eine Sweep-Funktion sollte noch mit rein.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Also ich versteh das so daß die Elektronik 100e kosten soll. Platine, 
DDS-IC, Microcontroller, Filter, Opamp als Buffer.
Praktisch wäre es wenn die Platine in ein Weißblechgehäuse passen würde 
oder man eine gut erhältliche Abschirmung benutzen kann. 
Ausgangsverstärker und QXGA-Panel können ja optional bleiben ;o)

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Schön wäre, wenn du auf den FTDI-Dreck verzichten könntest und eine 
stinknormale serielle Schnittstelle herausführen würdest.

Einen USB->RS232-Wandler kann ich extern immer noch dazwischenklemmen, 
aber wenn du den FTDI-Wandler direkt verlötest, ist das Zeitverhalten 
partout im Arsch (USB halt).

Autor: Martin Laabs (mla)
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Sven P. schrieb:

> Einen USB->RS232-Wandler kann ich extern immer noch dazwischenklemmen,
> aber wenn du den FTDI-Wandler direkt verlötest, ist das Zeitverhalten
> partout im Arsch (USB halt).

Ein USB Anschluss hat den Vorteil, dass man über den Bus Strom beziehen 
kann und damit keinen galvanisch getrennte Versorgungsspannung für den 
RS232 Treiber braucht. Die TX-LED wird vom USB-Host gespeist und die 
RX-LED vom DDS-Generator. (Aus Sicht des PCs) Via RS232 geht das nur mit 
gefrickel und nicht standardkonform.

Und "Zeitverhalten" spielt bei dem Einstellen der Frequenz doch nicht 
wirklich eine Rolle, oder? Wenn man was Zeitabhängiges macht 
(Automatisierter Test von Produkten oder sowas) kann man ja eine Antwort 
vom DDS-Generator abwarten bis man testet.

Viele Grüße,
 Martin L.

Autor: Wolfgang Eichberger (oe5ewl)
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100 euro ist sicherlich eine ehrgeizige grenze.

schau mal in der zeitschrift quex (von der arrl verlegt) nach, da gabs 
vor kurzem mal ein projekt namens nimblesig. ein signalgenerator mit dds 
und µC steuerung wenn ich mich recht erinnere.

ich bin schon gespannt wie sich das projekt entwickelt, vielleicht kann 
ich ja das eine oder andere beisteuern....

lg, wolfgang - oe5ewl

Autor: Jan (Gast)
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@Wolfgang

Interessantes Gerät. Eine Frage dazu: machst du GPIB mit dem PIC?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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branadic schrieb:
> - Ausgangsspannung von <= 5Vpp maximal über den kompletten
> Frequenzbereich

Das wären ja +18 dBm (an 50 Ω), das ist bei 200 MHz schon recht
ehrgeizig.

Autor: branadic (Gast)
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Hallo Jörg,

für einen Moment hattest du mich echt zum Grübeln gebracht, aber mit ~18 
dBm bin ich jetzt einverstanden :)
Ich hatte ja geschrieben kleiner gleich 5 Vpp maximal würde man 
erwarten, wobei 18 dBm nun auch nicht weltfremd sind.
Zwischen 50 MHz und 200 MHz könnte 1 Veff für den Anfang ein 
realistisches Zeil sein (13 dBm an 50 Ω), mit der Option nach oben 
auszubauen.

Aber immerhin würfeln wir schon mal mit Zahlen, das ist ja schon ein 
guter Anfang, um die Specs festzulegen.

branadic

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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branadic schrieb:
> Zwischen 50 MHz und 200 MHz könnte 1 Veff für den Anfang ein
> realistisches Zeil sein (13 dBm an 50 Ω), mit der Option nach oben
> auszubauen.

(50 ... 200) MHz ja, aber wenn du 50 kHz ... 200 MHz können willst,
dann ist das schon keine ganz so einfache Aufgabe mehr, den
Frequenzgang flach genug hinzubekommen.  Eventuell könnte man mit
einer ALC arbeiten, sowas macht mein PTS-250 hier, und der bringt
es auch auf +13 dBm.

Autor: Wolfgang M. (womai)
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Jan schrieb:
> @Wolfgang
>
> Interessantes Gerät. Eine Frage dazu: machst du GPIB mit dem PIC?

Nein, fuer den PIC ist's einfach eine serielle Schnittstelle. Die Karte 
rechts oben in der Innenansicht ist ein Konverter 
seriell-zu-GPIB&seriell, den kaufe ich einfach zu (kostet nicht die Welt 
und zahlt sich daher nicht aus, selber zu entwickeln).

Wolfgang

Autor: Juergen (Gast)
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Autor: Martin Laabs (mla)
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Ich möchte mit einem Signalgenerator gerne auch IP3 Messungen machen und
wäre deswegen für einen höheren Ausgangspegel. Ich hatte 23dBm in das
Wiki geschrieben.
Den "krummen" Frequenzgang des Verstärkers kann man ja einmal
durchmessen und dann bei der Ausgangsleistung des DDS brücksichtigen.

Viele Grüße,
 Martin L.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Die Wuensche hier gehen etwas auseinander. Bei 200MHz hat man keinen 
Dreieck mehr, auch keinen Rechteck. Arbitraer ... da redet man dann 
schon von 200MPunkten, was nie 200MHz entspricht. Alles andere wird dann 
sehr schnell sehr teuer. Amplitude wird auch teuer. Wenn's guenstig sein 
soll, so sollte man einen gebrauchten Wavetek empfehlen. Ich hab auch 
grad einen Synthi designt, geplant als 0-1GHz. Was er dann effektiv kann 
werd ich sehen. Aber guenstig ist anders. Schon die Leiterplatte geht 
gegen 100 Euro als Einzelstueck.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Beim Ausgangstreiber sollte man über einen seperaten Verstärker 
nachdenken. Nicht jeder braucht +23dBm, sowas treibt nur die Kosten in 
die Höhe.
Die Basisvariante könnte einfach einen 50R-Buffer haben. Wer mehr will, 
soll halt zusätzlich verstärken.

Autor: branadic (Gast)
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Tagchen,

Ich habe heute mal einen Blick in den SNA2550 von Elad riskiert, um noch 
ein paar weitere Inspirationen für mich zu sammeln.

(Als "Controller" ist hier ein Xilinx XCR3256XL drin, aber das nur am 
Rande.)

RF-out wird von einem LMX2326 erzeugt mit entsprechender Bufferstufe, 
empfangsseitig steht noch ein AD9954 als LO zur Verfügung.

Vom LMX2326 gibt es auch artverwandte Bausteine.

@ hacky:

Das ein Dreiecksignal bis 200 MHz nicht notwendig ist steht außer Frage, 
aber bis vielleicht 25 MHz sollte m.M. schon sein.

@ der-michl

Ich geb dir recht, wird nicht jeder brauchen, aber irgendwo muss man mal 
anfangen Randbdingungen abzuklopfen. Wenn jeder seine Vorstellungen 
nennt, dann kommt man irgendwann vielleicht auf einen gemeinsamen 
Kontext.

branadic

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Wegen der Option zur Frequenzerweiterung durch Mischer:
Lohnt sich das wirklich? Es gibt schon ein schönes 550MHz Projekt 
(SYN500) auf http://www.dg4rbf.de/


Vieleicht sollten wir einen 2ten Signalausgang vorsehen, der Frequenz 
bis 50MHz mit hoher Amplitude (5-10V) und Qualität ausgibt.

Autor: Martin Laabs (mla)
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Kurt Bohnen schrieb:
> Wegen der Option zur Frequenzerweiterung durch Mischer:
> Lohnt sich das wirklich? Es gibt schon ein schönes 550MHz Projekt
> (SYN500) auf http://www.dg4rbf.de/

Ist aber IMHO nicht OpenSource/-Hardware. Und der Preisrahmen dürfte die 
hier angestrebten 200 Euro weit übertreffen.

> Vieleicht sollten wir einen 2ten Signalausgang vorsehen, der Frequenz
> bis 50MHz mit hoher Amplitude (5-10V) und Qualität ausgibt.

Ich bin für eine Option beim Bestücken. Dann aber nicht nur bis 50MHz.

Ansonsten scheints ja nicht so wirklich viele Interessenten geben. 
Jedenfalls wenn man das Wiki als Referenz ansieht.

Viele Grüße,
 Martin L.

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Der SYN500 ist ja mit Schaltplan und Layout in der "Funkamateur" 
beschrieben. Also ist er zumindest nachbaubar. Bezüglich des 
Preisrahmens gebe ich dir recht.

Ich hoffe dass die fehlenden Vorschläge eher daran liegen dass es 
"relativ" wenig Leute mit HF Kenntnissen gibt die in der Lage sind 
vernünftige Specs vorzuschlagen?

Leute die unser Projekt nachbauen würden gibt es sicherlich mehr. Denn 
außer dem 10/20/30MHz DDS von ELV gibt es ja recht wenig im low cost 
Bereich.
(Aber das hilft uns hier auch nicht weiter)

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Oder liegt es daran dass der Thread zu schnell (<30min) in der 
Versenkung verschwindet und ihn niemand sieht?

Autor: branadic (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe den heutigen Tag genutzt und ein wenig Recherche betrieben, mir 
die unterschiedlichsten Projekte und Veröffentlichungen angeschaut.

Da es hier hauptsächlich um einen Signalgenerator geht stellen sich, wie 
schon weiter oben erwähnt, völlig andere Ansprüche gegenüber einem 
Funktionsgenerator.

Am Montag werde ich mir mal den Rhode & Schwarz bei uns auf Arbeit 
anschauen, um mal einen Anhaltspunkt davon zu bekommen, was der kann. 
Auch wenn der bis 1 GHz geht, so erhält man dennoch einen Eindruck 
davon, wo sich Geräte dieser Art bewegen.
Was das Gerät definitiv nicht hat, ich aber für vorteilhaft halte, ist 
ein TTL-Ausgang, als Taktquelle für Controllerbausteine o.ä.

Wo man sich jedoch als allererstes einigen sollte ist die maximale 
Ausgangsfrequenz. Genannt worden anfangs 200 MHz, zwischendurch kam dann 
mal was von 550 MHz auf.
Zusammen mit den zusätzlichen Funktionen Modulation und dergleichen 
entscheidet sie letztlich über den zu verwendenden DDS-Baustein.

Was dann am Ausgang mit dem Signal passiert, welchen Pegel es hat, ob es 
eine Offsetverschiebung gibt etc. ist eine davon getrennte Aufgabe. Man 
möge mir widersprechen, wenn das jemand anders sieht.

NWT-Projekte gibt es en masse, die man direkt nachbauen kann. Die große 
Frage die sich jeder selbst stellen muss ist, wozu wird der 
Signalgenerator letztlich gebraucht, das entscheidet über die 
nachfolgende Hardware.

branadic

Autor: Michael D. (mike0815)
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Hallo Kurt und branadic,
finde ich klasse, einen Thread mit Projektseite für den Generator zu 
eröffnen!!!
Wie man sieht, ist hier ja auch schon ein reger Verkehr.
Allerdings muß ich branadic Recht geben, wir sollten den finanziellen 
Ramen hier nicht sprengen! Wir wollen ja selber bauen u. basteln.

Da habe ich wegen dem Gehäuse und den evtl. Knöppen ein Vorschlag zu 
machen, den Jeder mit einfachen Bordmitteln für sehr kleines Geld 
umsetzen kann.
Für das Gehäuse käme vielleicht ein ausgeschlachtetes SNT in Frage.

Die Maße für das von mir vorgeschlagene Gehäuse wären:
B:150 x H:85 x T:140mm  gegenüber dem auf der Projektseite:
B:180 x H:70 x T:200mm
Ich denke, das da genügend Platz vorhanden ist.

Für eventuelle Schalter oder Drehknöppe, habe ich auch mal selbst welche 
hergestellt. Ich setzte mal ein paar Beispiele in form von Bildern 
hinein, da freut sich bestimmt der 'Kurt'...

Gruß Michael

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hallo,

Euer Projektforum ist fuer mich auch von grossem Interesse.

hier ist ein kleiner Bericht von meinem Projekt mit dem AD9851 mit nur 
65Mhz Frequenzgrenze. Ich weiss es entspricht nicht genau Euren Zielen, 
aber es ist vielleicht doch von Beachtung. Es ist auch moeglich dass ich 
den DDS Teil spaeter mit einem besseren Type austausche. Im Prinzip 
spricht ja nichts dagegen. Leider ist zur Zeit nur der DDS Teil 
funktionsfaehig. Bin leider beruflich viel zu ausgelastet um schnellen 
Fortschritt zu machen.

Anbei sind ein paar Bilder. Das DDS Modul habe ich schon aufgebaut und 
getestet und funktioniert. (Programmierung via PC printer port und 
Analog Devices Windows Programm.)Der Frequenzbereich ist 0.1-70Mhz 
(-3dB) und gereglete +10dBm Ausgangsleistung in 50 Ohm. Unter 0.1Mhz 
gibt es Schwierigkeiten mit der Ausgangsregelung. Auch bedarf die 
Oberwellenunterdrueckung einer Verbeserung. Zur Zeit sind die 
harmonischen Oberwellen nur um 40dB abgeschwaecht. Das DDS Anti-Aliasing 
Filter hilft hier nicht.

Ein programmierbarer Eichteiler schwaecht das Signal um bis maximal 
127dB. Der Eichteiler wird mit Relais des Typs G6K-2P von Omron 
aufgebaut und SMD 0805 Widerstaenden um in der Reihenfolge "1 2 4 8 16 
32 32 32" dB zu erhalten. Das Interface ist ueber I2C. Dieser Teil ist 
noch im Planungstadium. Ob die 32dB Glieder machbar sind weiss ich noch 
nicht. Da koennte es Probleme mit unerwuenschten Frequenzabhaengigen 
Verkopplungen geben. Vielleicht finde ich einen erschwingbaren 
kommerziellen Eichteiler.

Das ganze soll in ein kleines eloxierten Alu Gehaeuse von Hammond 
integriert werden. Das Instrument soll mit einem VFD Display mit 144x44 
Pixel Aufloesung ausgestattet werden. (Siehe Mockup Bild der 
Frontplatte).
Ein Drehgeber erlaubt bequeme Einstellung aller Parameter. Mit Soft Keys 
lassen sich alle Einstellungen leicht vornehmen.

Die Frontplatte wurde mit Frontdesigner erstellt und wird spaeter mit 
einem matten Klebefolie geschuetzt werden. Das gibt der Frontplatte ein 
aehnliches Aussehen wie kommerzielle Messgeraete und hat sich bei 
frueheren Projekten durch die Dauerhaftigkeit sehr bewaehrt. Leider ist 
die Frontplatte zur Zeit mechanisch noch nicht fertig.

Hier sind ein paar technische Daten:

0.1-65Mhz, Schrittweite unter 1Hz (einstellbar mit STEP )
19.2MHZ OCXO Frequenznormal (MTI 221-0238)
+13 bis -113dBm Ausgangsleistung in 1dB Schritten und DAC Feineistellung
50dB Oberwellendaempfung
FM Modulation, digital mit DSP
AM Analog auf DDS RSET mit
USB Interface fuer PC Fernsteuerung
12V externe Stromversorgung mit Steckernetzteil
Wobbelfunktion
0-10V Sweep DAC Ausgang fuer Steuerung der X-Axis des OSZI
Markerausgang um genaue Frequenzmessungen bei Wobbelmessungen zu 
ermoeglichen
Externer Breitband LOG Verstaerker ist geplant fuer Netzwerkmessungen
Sync Ausgang (CMOS) fuer OSZI Trigger
Steuer uC ist noch nicht festgelegt

Ich wuensche Euch viel Erfolg und Freude mit dem Projekt.

mfg,
Gerhard

Autor: Guido (Gast)
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@ Gerhard O.: 32 dB sind sicher nicht in einem Rutsch zu machen. Ich
habe hier eine leicht defekte Eichleitung, da sind die 20-dB-Stufen
(max. Abschwächung pro Stufe) schon durch Reihenschaltung zweier
10-dB-Abschwächer (Üi-Glieder) realisiert.

Autor: Guido (Gast)
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Oops, doch noch mal nachgeschaut. So ist es korrekt:
Ma. Abschwächung 40 dB/Stufe, realisiert durch zwei
20-dB-Pi-Glieder in Reihe. Da könntest Du die 32 dB
doch schaffen.

Sorry für Doppelpost, Guido

Autor: branadic (Gast)
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Hallo Gehard,

interessantes Projekt, das du da zu laufen hast. Wird sicherlich ein 
schönes Gerät, wenn es einmal fertig ist. Gibt es dazu eine Projektseite 
oder ist das hier das erste mal, dass du dieses Projekt vorstelltst?

Was ich bisher ein wenig bedauere ist, dass Analog noch keine "perfekte" 
Kombination von Funktionen zusammengestellt und diese in einem IC 
vereint hat. Keine Ahnung ob das bewusst so gemacht wird und solche IC's 
nur Messgeräteherstellern vorbehalten sind oder ob das Zufall ist.

Beispielsweise ist die integrierte Wobbelfunktion im AD5930/5932 (mit 
bis zu 50 MHz zu takten) großartig, dafür fehlen ihm sämtliche 
Modulationsmöglichkeiten.

Der AD9833 (DDS-10) ist mit bis zu 25 MHz taktbar, kann FSK und PSK, 
allerdings fehlt ihm die Wobbelmöglichkeit. Diese ist natürlich in 
Software lösbar, zumindest beim DDS-10 scheint das aber schlecht 
umgesetzt zu sein. Beim Setzen der neuen Frequen, also zwischen den 
einzelnen Frequenzschritten, hat man Programmierpausen und damit 
undefinierte Signalausgangszustände. Meiner Meinung nach unschön. Hier 
ist ein schneller µC notwendig um die neue Frequenz mit maximaler 
SPI-Geschwindigkeit des IC's setzen zu können.

Der AD9835 (DDS-20) ist mit bis zu 50 MHz taktbar, kann FSK und PSK, 
verfügt aber ebenfalls über keine integrierte Wobbelfunktion. Im Prinzip 
ist er der schnellere Bruder des AD9533.

Der AD9834 (DDS-130) ist mit bis zu 75 MHz zu takten, kann FSK und PSK, 
Wobbeln muss auch hier in Software gelöst werden und ist der schnellere 
Bruder des AD9835.

Danach werden die DDS-Chips eigentlich nur noch schneller und fast 
wieder uninteressant für reine Funktionsgenerator-Anwendungen.
Zumindest hat Analog Devices mit den DDS-Bausteinen noch eine Art 
Monopolstellung. Bleibt abzuwarten, ob andere Halbleiterhersteller 
ähnliche Produkte in ihr Portfolio mit aufnehmen werden.

branadic

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Man kann sich eigentlich relativ einfach einen DDS aus einem FPGA und 
einem DAC zusammenkloppen.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Guido schrieb:
> @ Gerhard O.: 32 dB sind sicher nicht in einem Rutsch zu machen. Ich
> habe hier eine leicht defekte Eichleitung, da sind die 20-dB-Stufen
> (max. Abschwächung pro Stufe) schon durch Reihenschaltung zweier
> 10-dB-Abschwächer (Üi-Glieder) realisiert.

Hallo Guido,

vielen Dank fuer Deine Stellungsnahme. Ich habe deswegen das 32dB Glied 
in zwei Teile gespalten. Obwohl das Relais bei 60Mhz eine 
Uebersprechdaempfung von 50dB haben soll ist es erst nach dem Aufbau 
moeglich, festzustellen inweit sich das erzielen laesst. Richtige HF 
Relais sind einfach tu teuer. Durch gezielte Abschirmungen wird man 
sehen muessen wie man am Besten einen flachen Frequenzgang bekommt. 
Sonst muss ich mir was anderes einfallen lassen. Geringe Abweichungen 
lassen sich solange sie reproduzierbar sind mittels Software 
Korrigierung verbessern.
Der Abschwaecher ist natuerlich ein Projekt fuer sich;-)

Im Anhang der Schaltbildmaessige Ansatz zur Information. Das Interface 
ist entweder fuer I2C mit TPIC2810 ausgelegt oder direkte Steuerung 
mittels Parallelsteuerleitungen.

Das Layout ist zur Kritik noch nicht fertig (;-) und bedarf noch einiger 
Arbeit um noch mit einigen konstruktiven Fragen fertig zu werden. Mit 
Amateurmitteln ist man zu vielen Kompromissen gezwungen. Da ich bei 
kommerzieller Fertigung der PCB nur Zugang zu 1.5mm FR4 habe sind die 
Microstripdimensionen der 50 Ohm Leiterbahnen im Verhaeltnis zu den 
Teildimensionen recht unguenstig. Es waere besser dass Ganze auf einer 
viel duenneren PCB aufzubauen damit die 50 Ohm Leitungen nicht breiter 
wie die Widerstaende sein muessen. Inwieweit Impedanzwidrige 
Konstruktion die idealen Eigenschaften verschlechtert wird man sehen 
muessen.


Gruss,
Gerhard

P.S. Es sind 8 Stunden Zeitunterschied zwichen uns. (Pacific Mountain 
Time)

Autor: branadic (Gast)
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Hallo Gerhard,

normalerweise bekommt man Leiterplatten doch in allen gängigen Dicken 
0.5mm, 0.8mm, 1mm, 1.2mm und 1.5mm in jedem Standard-Pool, da sollte das 
impedanzkontrollierte Leiterlayout doch kein Problem sein.

In Deutschland ist ein relativ preiswerter Anbieter bei dem ich immer 
mal wieder bestelle ist Haka-LP.de

Letztlich kann man aber in der ganzen Welt beim Günstigsten bestellen, 
auch als Privater. Daran sollte es also nicht unbedingt scheitern.

Gruß, branadic

Autor: branadic (Gast)
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Übrigens Gerhard,

was mir da noch einfällt, es gibt einen monolithischen, programmierbaren 
Abschwächer mit der Bezeichnung RF2420. Keine Ahnung ob der für dich 
interessant ist?

branadic

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hallo branadic,

branadic schrieb:
> Hallo Gerhard,
>
> normalerweise bekommt man Leiterplatten doch in allen gängigen Dicken
> 0.5mm, 0.8mm, 1mm, 1.2mm und 1.5mm in jedem Standard-Pool, da sollte das
> impedanzkontrollierte Leiterlayout doch kein Problem sein.

Ich bestelle meine Platinen immer in Vancouver wo eine Firma fuer einen 
guenstigen Preis ($200 fuer zwei 5x8", 2-layer, einseitiger 
Silkscreen/Beschriftung)Protoplatinen herstellt. Leider geht das nur mit 
Standardmaterial. Sonst kostet es ein Vermoegen.
>
> In Deutschland ist ein relativ preiswerter Anbieter bei dem ich immer
> mal wieder bestelle ist Haka-LP.de

Vielen Dank fuer den Hinweis. Das waere super wenn die mehr 
Moeglichkeiten bieten. Ich werde mir die Firma naeher ansehen.
>
> Letztlich kann man aber in der ganzen Welt beim Günstigsten bestellen,
> auch als Privater. Daran sollte es also nicht unbedingt scheitern.

Das stimmt.
>
> Gruß, branadic

Gruss,
Gerhard

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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branadic schrieb:
> Übrigens Gerhard,
>
> was mir da noch einfällt, es gibt einen monolithischen, programmierbaren
> Abschwächer mit der Bezeichnung RF2420. Keine Ahnung ob der für dich
> interessant ist?
>
> branadic


Hallo branadic,

Danke ! Sieht interessant aus. Ich kenne die AT220 von MA/COM. Muss mal 
sehen ob das vielleicht brauchbar ware. Allerdings besteht auch hier 
konstruktiv die Herausforderung die PCB richtig auszulegen und Substrat 
zu finden.

Vielleicht aetze ich mir die Platine selber weil ich richtige 
Mikrowellensubstrate habe. Damit wuerden die 50 Ohm Leitungen mit der 
richtigen Breite kein Problem. Nur sind mir die Hand 
Durchkontaktierungen mir ein Greuel. Kommerziell gefertigt sieht das 
schon anders aus.

Gerhard

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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branadic schrieb:
> Gibt es dazu eine Projektseite
>
> oder ist das hier das erste mal, dass du dieses Projekt vorstelltst?

Das ist das erste Mal.

Gerhard

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Verschneiter Tag schrieb:
> Man kann sich eigentlich relativ einfach einen DDS aus einem FPGA und
> einem DAC zusammenkloppen.

Man kann aber auch gleich einen DDS-IC benutzen. ;-)  Genauere DACs
sind auch nicht so einfach zu haben, und mit 1-%-Widerständen ist
der 8-bit-R2R-DAC schon nicht mehr sinnvoll aufzubauen.

Autor: Guido (Gast)
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@ Gerhard O. (gerhard_): Mach dir keine Sorgen bzgl. des
Platinenmaterials. Ich habe mal so einen Stufenabschwächer
mit THT-Bauteilen auf einer normalen doppelseitigen Platine
(selbstgeätzt) gebaut. Der wurde in einem namhaften Labor
durchgemessen und für gut bis 250 MHz befunden. Da war die
max. Abschwächung 16 dB/Stufe, insgesamt 79 dB in einem
handelsüblichen Weißblechgehäuse.

Gruß, Guido

Autor: branadic (Gast)
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@ Jörg

worauf hacky im Prinzip hinaus wollte ist ein Funktionsgenerator mit 
arbiträrem Signalausgang und das geht über die Möglichkeiten von DDS-ICs 
natürlich hinaus.

Das es aber durchaus auch kommerzielle Funktionsgeneratoren auf Basis 
von DDS gibt zeigen bspw. Geräte von GWInstek.

branadic

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Was nimmt man am besten als Ausgangsstufe, noch vor dem Abschwächer?
ERA-x, MAR-x oder gibt es noch gute Alternativen?
http://www.box73.de/catalog/pdf/6571.pdf?osCsid=fa...

Ist evtl. sowas wie der ADG936 eine Alternative zu Relais?
http://www.analog.com/static/imported-files/data_s...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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branadic schrieb:
> worauf hacky im Prinzip hinaus wollte ist ein Funktionsgenerator mit
> arbiträrem Signalausgang und das geht über die Möglichkeiten von DDS-ICs
> natürlich hinaus.

Müsste man gucken.  Vielleicht gibt's ja einen, bei dem man die
Tabelle im RAM ablegen kann?

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Guido schrieb:
> @ Gerhard O. (gerhard_): Mach dir keine Sorgen bzgl. des
> Platinenmaterials. Ich habe mal so einen Stufenabschwächer
> mit THT-Bauteilen auf einer normalen doppelseitigen Platine
> (selbstgeätzt) gebaut. Der wurde in einem namhaften Labor
> durchgemessen und für gut bis 250 MHz befunden. Da war die
> max. Abschwächung 16 dB/Stufe, insgesamt 79 dB in einem
> handelsüblichen Weißblechgehäuse.
>
> Gruß, Guido

Hallo Guido,

Vielen Dank fuer diese Informationen. Deine Erfahrungen sind sehr 
ermutigend.

Anbei ist mein vorlaeufiges Layout. So gut es ging sind die 50 Ohm 
Microstrip Leiterbahnen fuer 50 Ohm ausgelegt. Fuer etwaige Kritik des 
Layouts bin ich Euch dankbar.

Ich werde die Platine in ein Weissblechgehaeuse mit Trennwaenden 
einbauen. Bei den 32dB Gliedern habe ich vor Trennwaende zwischen IN/OUT 
der Relais einzubauen.


Gruss,
Gerhard

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Ich wollte erwidern, dass man selbst etwas bauen kann, falls man die 
fertigen Bauteile als limitiert empfindet. Ein TxDAC, der direkt auf den 
Mixer losgeht ist heute standard. Gerade neu : AD9780, ..81, ..83, das 
sind 12, 14 &16 bit 500MHz DAC. Jeder Hersteller hat solche.
Ein FPGA hat auch RAM drin, hat konstanten drin. Also falls irgend eine 
Funktionalitaet fehlt, kann man sich diese zusammenkleben.  FM, AM, PM, 
machbar in Hardware

Autor: Guido (Gast)
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@ Kurt Bohnen (kurt): Hi Kurt, bei Bama-Edebris findest du das
Serviemanual des TEK SG503. Da kannst du mal schauen, wie die
alten Meister das gemacht haben. Mit modernen Bauteilen kann
man es dann ev. kompakter hinbekommen.

Gruß, Guido

Autor: Manuel H. (supergosh)
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Hier eine Seite die etwas ähnliches 
Beschreibt:http://www.dl5mgd.de/dds/AD9951.htm

DDS mit AD9951 und PIC16F877 bis 160 MHz

Autor: branadic (Gast)
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Hallo Zusammen,

ich hab mir mal zwei direkte Vergleiche zusammengestellt, ein 
Signalgenerator und ein etwas in die Tage gekommener Funktionsgenerator.

Rhode & Schwarz 801.0001.52:

- Ausgangsleistung -137 dBm bis 13 dBm (max. 16 dBm mit Fehlerstatus) @ 
50 Ω
- Auflösung 0.1 dBm
- Frequenzbereich (0.01 mit Fehlerstatus) 0.1 - 1000 MHz
- Frequenzauflösung 1 Hz
- Sweep (Single, Manual, Auto)
- AM, FM, PM


HAMEG HM8130

- Ausgangsleistung -36 dBm bis 30 dBm @ 50 Ω
- Amplitudenauflösung:  10 mVpp – 100 mVpp  1 mVpp/Inkr.
                        100 mVpp – 1Vpp     10 mVpp/Inkr.
                        1 Vpp - 20 Vpp      100 mVpp/Inkr.
- Offset:               -7.5 V - +7.5 V     100 mVpp/Inkr.
- Sägezahn max. 10 kHz
- Dreieck max. 100 kHz
- Sinus max. 10 MHz
- Rechteck max. 10 MHz
- Frequenzauflösung:    0.01 Hz – 1 kHz     0.01 Hz/Inkr.
                        1 kHz – 10 kHz      0.1 Hz/Inkr.
                        10 kHz – 100 kHz    1 Hz/Inkr.
                        100 kHz – 1 MHz     10 Hz/Inkr.
                        1 MHz – 10 MHz      100 Hz/Inkr.

Ich denke in abgespeckter Form sollte man sich am Signalgenerator 
orientieren.

branadic

Autor: Marco Bauer (Gast)
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Hallo,

das ist ein sehr interessantes Projekt, das hier grad besprochen wird.

Bezüglich einstellbarem Ausgangspegel und dafür notwendigem
Attenuator:

Ich habe vor ein paar Jahren mal einen Step Attenuator für
einen Rauschgenerator aufgebaut, die dazugehörigen Dateien
befinden sich im Anhang. Vielleicht kann hier im Zusammen-
hang mit dem Projekt irgendwer was damit anfangen.

Geplant waren ursprünglich ein Deämpfungsumfang von 0 bis 127
dB in 1dB-Schritten, binär angesteuert als Kombination von
1-2-4-8-32-64 dB. Die Widerstände für die Einzeldämpfungsglieder
sind Standard 0805 SMD. Als Relais habe ich welche des Typs
AZ851 von Zettler genommen (SMD-Relais). Leider weiß ich gerade
nicht mehr, wo ich die damals her hatte, es gibt aber ähnliche
Relais auch von anderen Herstellern, z. B. die Omron G6K-Reihe
wurde hier ja auch schon erwähnt. Zwischen den einzelnen Stufen
sind Trennwände aus Weißblech eingefügt.

Da ich eine Platinenfräse zur Verfügung hatte und keine spezielle
Leiterplatte ätzen lassen wollte, sind die Leitungen leider nicht
als 50-Ohm-Microstrips ausgeführt.
Da ich damals noch fast keine Erfahrung auf dem HF-Gebiet hatte,
habe ich den Fehler gemacht, den 64dB-Dämpfungsschritt mit einem
Pi-Glied erschlagen zu wollen, obwohl fast alle kommerziellen
Hersteller das mit 2x 32dB lösen. Dementsprechend mußte ich dann
feststellen, daß es so nicht funktioniert und die 64dB nicht
erreicht werden - so wurde dann halt ein 0 bis 95dB-Dämpfungsglied
daraus, indem ich die letzte Stufe auf ebenfalls -32dB umbestückt
hatte und die fehlenden -32dB extern dazuschaltete...

Aus den beigefügten Plots kann man sehen, daß die Einfügedämpfung
0.8dB beträgt und die -3dB-Grenze bei ca. 360MHz liegt. Die Abweichung
von der eingestellten Dämpfung liegt bei jeweils 100MHz bei 0.2dB
für -40dB, 0.4dB für -50dB und schon 4dB für -60dB. Da liegt also
irgendwo die Grenze von dem Aufbau. Mann kann das sicherlich um
einiges besser hinbekommen, aber das war wie gesagt der erste blau-
äugige Versuch eines Anfängers. Heute würde ich so etwas wohl aber
nicht mehr selbst aufbauen, sondern versuchen, bei eBay einen fertigen
Attenuator von Texscan, HP oder R&S zu schießen.

Autor: Manuel H. (supergosh)
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Ich hab euch aus dem Funkamateur das Projekt mit dem AD9912 
DDS-Generator hoch geladen. Ist ein paar Nummer grösser als dieses 
Projekt aber die Infos sind vielleicht hilfreich.
Gruß Manuel

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Manuel H. schrieb:
> Ich hab euch aus dem Funkamateur das Projekt mit dem AD9912
> DDS-Generator hoch geladen.

Sorry, das musste ich wegen Copyright-Verletzung löschen.  Es mag
rechtlich durchgehen, wenn du jemandem ein Heft ausleihst und er
sich dann privat eine Kopie eines Beitrags macht, aber das
Veröffentlichen einer Kopie bedarf der Zustimmung des Rechteinhabers.

Allerdings steht es dir natürlich frei, eine Kurzbeschreibung eines
Artikels hier zu liefern sowie die Quellenangabe, damit sich jemand,
der daran interessiert ist, beim FUNKAMATEUR das entsprechende Heft
kaufen kann.

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Dann hier noch ein kleines Projekt mit dem AD9912, bis Manuel die 
Heftnummer nachreicht.
Der Schaltplan ist im ersten PDF.
http://www.i0cg.com/ad9951.htm

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hallo Marco,

vielen Dank fuer Dein "Messpaket";-) Das gibt mir einiges Gefuehl was 
bei meiner Konstruktion zu erwarten ist. Ich hoffe meine Version der 
Eichleitung in den naechsten zwei-drei Wochen zu bauen und werde dann 
berichten.

Ich bin schockiert uebr die hohe Einfuegedaempfung. Das haette ich nicht 
erwartet. Bin mal gespannt wie das bei meiner Version sein wird.

Ich habe jetzt vor ein EEPROM an den I2C Bus anzuhaengen um mir die 
Moeglichkeit zu geben Korrekturwerte einspeichern zu koennen.

Gruss,
Gerhard




Marco Bauer schrieb:
> Hallo,
>
> das ist ein sehr interessantes Projekt, das hier grad besprochen wird.
>
> Bezüglich einstellbarem Ausgangspegel und dafür notwendigem
> Attenuator:
>
> Ich habe vor ein paar Jahren mal einen Step Attenuator für
> einen Rauschgenerator aufgebaut, die dazugehörigen Dateien
> befinden sich im Anhang. Vielleicht kann hier im Zusammen-
> hang mit dem Projekt irgendwer was damit anfangen.
>
> Geplant waren ursprünglich ein Deämpfungsumfang von 0 bis 127
> dB in 1dB-Schritten, binär angesteuert als Kombination von
> 1-2-4-8-32-64 dB. Die Widerstände für die Einzeldämpfungsglieder
> sind Standard 0805 SMD. Als Relais habe ich welche des Typs
> AZ851 von Zettler genommen (SMD-Relais). Leider weiß ich gerade
> nicht mehr, wo ich die damals her hatte, es gibt aber ähnliche
> Relais auch von anderen Herstellern, z. B. die Omron G6K-Reihe
> wurde hier ja auch schon erwähnt. Zwischen den einzelnen Stufen
> sind Trennwände aus Weißblech eingefügt.
>
> Da ich eine Platinenfräse zur Verfügung hatte und keine spezielle
> Leiterplatte ätzen lassen wollte, sind die Leitungen leider nicht
> als 50-Ohm-Microstrips ausgeführt.
> Da ich damals noch fast keine Erfahrung auf dem HF-Gebiet hatte,
> habe ich den Fehler gemacht, den 64dB-Dämpfungsschritt mit einem
> Pi-Glied erschlagen zu wollen, obwohl fast alle kommerziellen
> Hersteller das mit 2x 32dB lösen. Dementsprechend mußte ich dann
> feststellen, daß es so nicht funktioniert und die 64dB nicht
> erreicht werden - so wurde dann halt ein 0 bis 95dB-Dämpfungsglied
> daraus, indem ich die letzte Stufe auf ebenfalls -32dB umbestückt
> hatte und die fehlenden -32dB extern dazuschaltete...
>
> Aus den beigefügten Plots kann man sehen, daß die Einfügedämpfung
> 0.8dB beträgt und die -3dB-Grenze bei ca. 360MHz liegt. Die Abweichung
> von der eingestellten Dämpfung liegt bei jeweils 100MHz bei 0.2dB
> für -40dB, 0.4dB für -50dB und schon 4dB für -60dB. Da liegt also
> irgendwo die Grenze von dem Aufbau. Mann kann das sicherlich um
> einiges besser hinbekommen, aber das war wie gesagt der erste blau-
> äugige Versuch eines Anfängers. Heute würde ich so etwas wohl aber
> nicht mehr selbst aufbauen, sondern versuchen, bei eBay einen fertigen
> Attenuator von Texscan, HP oder R&S zu schießen.

Autor: Manuel H. (supergosh)
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Kurt Bohnen schrieb:
> Dann hier noch ein kleines Projekt mit dem AD9912, bis Manuel die
> Heftnummer nachreicht.

Funkamateur: 3/08 und 4/08

Autor: Marco Bauer (Gast)
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@Gerhard:

Da bin ich dann mal gespannt auf die Ergebnisse Deines
Aufbaus. Das Layout sieht zumindest schon mal sehr sauber
aus.

Über die 0.8dB Einfügedämpfung war ich bei meinem Aufbau
auch erstaunt. Für die G6K-2P werden laut deren Datenblatt
bei 100MHz ca. 0.2dB für 10 Relais (in Serie !?) angegeben.
Das Datenblatt für die AZ851 gibt dazu leider nichts her,
deshalb bin ich mir nicht sicher, wieviel von der Dämpfung
von den Relais selbst und wieviel vom restlichen Aufbau
kommt.

Korrekturwerte in einem EEPROM abzulegen ist natürlich
ein nettes Feature, professionelle Eichleitungen haben
so etwas natürlich standardmäßig mit eingebaut, z. B.
Marconi 2186 oder R&S RSG. Da ich meinem Aufbau nur für
Frequenzen mit max. 6MHz einsetzen wollte, war das bei
mir noch kein Thema, ich wollte nur rein interessehalber
mal schauen, wie hoch man mit der Frequenz gehen kann.

Bermerkenswert bei R&S fand ich, daß die die Eichleitung
nicht mit binär abgestuften Dämpfungsgliedern bestücken,
sondern in der Kombination 4-40-10-20-40-4-2-20-1 dB,
wobei die 1-2-4dB-Stufen als T-Glied, die 10-20dB-Stufen
als Pi-Glied und die 40dB-Sufen als Doppel-Pi-Glied aus-
geführt sind. Die dafür verwendeten Widerstandswerte passen
weder in die E96- noch in die E192-Reihe, sondern sind wohl
eigens angefertigte Widerstände in Dünnfilmtechnik auf
Keramiksubstrat. Das ganze sitzt zur Temperaturstabilisierung
noch zusätzlich auf einer dicken Kupferplatte. Interessant ist
auch, das die inneren Glieder 20-40-4dB primär gesetzt werden
und die äußeren dann zur Dämpfungserhöhung. Eine ähnliche
Kombination von Dämpfungsgliedern hab ich auch schon mal
bei einer Eichleitung von HP gesehen. Mich würde da einmal
interessieren, warum man dies so macht; irgendwelche Vorteile
scheint es wohl zu haben (besserer Schutz gegen Übersprechen
benachbarter Glieder, Einstellwiederholgenauigkeit ?), anderer-
seits gibt es ja aber auch wirklich binär gestufte Abschwächer
von diversen Herstellern.

Gruß

Marco

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hallo Marco,

vielen Dank fuer Deinen interessanten Bericht.

Marco Bauer schrieb:
> @Gerhard:
>
> Da bin ich dann mal gespannt auf die Ergebnisse Deines
> Aufbaus. Das Layout sieht zumindest schon mal sehr sauber
> aus.
>
Danke ! Seit dem Bild habe ich noch ein AT24C08 EEPROM vorgesehen.

> Über die 0.8dB Einfügedämpfung war ich bei meinem Aufbau
> auch erstaunt. Für die G6K-2P werden laut deren Datenblatt
> bei 100MHz ca. 0.2dB für 10 Relais (in Serie !?) angegeben.
> Das Datenblatt für die AZ851 gibt dazu leider nichts her,
> deshalb bin ich mir nicht sicher, wieviel von der Dämpfung
> von den Relais selbst und wieviel vom restlichen Aufbau
> kommt.
>
Ich schaetze die Relais bedingte Einfuegedaempfung auch auf mindestens 
1.5dB bei 100Mhz. Da aber die DDS Leistungsreglung von einem DAC 
gesteuert werden soll, sollte sich das gut kompensieren lassen. Bei 
Deinem Aufbau ist warscheinlich die Daempfung des FR4 Substrates die 
Hauptursache bei den hohen Frequenzen (2GHz) Man muesste das mal 
rechnerisch nachvollziehen. (Ich habe uebrigens auch eine Eigenbau CNC 
Platinenfraese)

> Korrekturwerte in einem EEPROM abzulegen ist natürlich
> ein nettes Feature, professionelle Eichleitungen haben
> so etwas natürlich standardmäßig mit eingebaut, z. B.
> Marconi 2186 oder R&S RSG. Da ich meinem Aufbau nur für
> Frequenzen mit max. 6MHz einsetzen wollte, war das bei
> mir noch kein Thema, ich wollte nur rein interessehalber
> mal schauen, wie hoch man mit der Frequenz gehen kann.
>
Bis zu in paar hundert MHz funktioniert Dein Eichteiler doch recht 
ordentlich. Bei 6MHz ist der ja Linealgerade.

> Bermerkenswert bei R&S fand ich, daß die die Eichleitung
> nicht mit binär abgestuften Dämpfungsgliedern bestücken,
> sondern in der Kombination 4-40-10-20-40-4-2-20-1 dB,
> wobei die 1-2-4dB-Stufen als T-Glied, die 10-20dB-Stufen
> als Pi-Glied und die 40dB-Sufen als Doppel-Pi-Glied aus-
> geführt sind. Die dafür verwendeten Widerstandswerte passen
> weder in die E96- noch in die E192-Reihe, sondern sind wohl
> eigens angefertigte Widerstände in Dünnfilmtechnik auf
> Keramiksubstrat. Das ganze sitzt zur Temperaturstabilisierung
> noch zusätzlich auf einer dicken Kupferplatte. Interessant ist
> auch, das die inneren Glieder 20-40-4dB primär gesetzt werden
> und die äußeren dann zur Dämpfungserhöhung. Eine ähnliche
> Kombination von Dämpfungsgliedern hab ich auch schon mal
> bei einer Eichleitung von HP gesehen. Mich würde da einmal
> interessieren, warum man dies so macht; irgendwelche Vorteile
> scheint es wohl zu haben (besserer Schutz gegen Übersprechen
> benachbarter Glieder, Einstellwiederholgenauigkeit ?), anderer-
> seits gibt es ja aber auch wirklich binär gestufte Abschwächer
> von diversen Herstellern.
>

Diese Information finde ich ganz besonders interessant. Das sind 
warscheinlich die Resultate langwieriger Entwicklungen. Warscheinlich 
ist es wichtig die Serienwiderstandswerte so niedrig wie moeglich zu 
halten damit kapazitive Uberbrueckungseffekte reduziert werden koennen. 
Zusaetzlich wird man sich bei hoeheren Frequenzen auch Gedanken ueber 
induktive Einfluesse zu machen.

Bei Mikrowellen werden meistens nur noch Duennfilm 
Daempfungsgliedereinheiten verwendet wo die einzelnen Widerstaende 
ineinander verfliessen. Ich habe mir HP Attenuator Elemente unter dem 
Mikroskop genau angesehen. Die wurden auf Glassubstratbasis hergestellt.

Ich hoffe das sich in zwei Wochen dazu komme die Platine mitbestellen zu 
koennen. Werde dann ausfuehrlich berichten. Wenn auch mein Aufbau voller 
Kompromisse ist, hoffe ich schon zumindestens bis 100Mhz brauchbare 
Kennwerte zu erzielen.

Gruss,
Gerhard


> Gruß
>
> Marco

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Damit das Projekt etwas konkreter wird:

Können wir uns auf den AD9954 einigen? Der hat bei fast gleichem Preis 
einen integrierten Komparator für den Rechteckausgang und ein 1024x32 
SRAM zur Erleichterung des frequency sweepings.

Die General Description spricht zwar von sinusförmigen Ausgang bis zu 
160MHz (beim 9951 sind es 200MHz) aber die weiteren Daten sind identisch 
sodass auch der 9954 bis 180/200MHz kommen müsste.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Kurt Bohnen schrieb:
> Damit das Projekt etwas konkreter wird:
>
> Können wir uns auf den AD9954 einigen? Der hat bei fast gleichem Preis
> einen integrierten Komparator für den Rechteckausgang und ein 1024x32
> SRAM zur Erleichterung des frequency sweepings.
>
> Die General Description spricht zwar von sinusförmigen Ausgang bis zu
> 160MHz (beim 9951 sind es 200MHz) aber die weiteren Daten sind identisch
> sodass auch der 9954 bis 180/200MHz kommen müsste.

Hallo Kurt,

im Prinzip ist das ein sehr guter Vorschlag. Schoen ist bei dem AD9954 
der 14-bit DAC im Vergleich zum AD9851. Nachteilig ist die Notwendigkeit 
eine rauscharme und saubere 400MHz Taktfrequenz zu erzeugen damit die 
interne PLL das Phasenrauschen nicht unnoetig verschlechtert. Mich 
stoert dass die eingebaute PLL bei (X20) das Phasenrauschen 
betraechtlich verschlechtert. Bei (X4) braucht man einen 100MHz XO.

Zusaetzlich kommt dazu rauscharme Spannungsregler zu finden.

Auch das Controller Interface ist etwas aufwendiger beim AD9954.

Ich bin auch nicht sicher ob so ein Chip mit einer nur doppelseitigen 
Platine voll ausgenuetzt werden kann. Das Layout dafuer wird viel 
Gehirnschmalz verbrauchen;-)

Die exposed DAC pad wird reflow Loeten notwendig machen.

Ich bin daran interessiert mit einem Design anzufangen und in PR99SE zu 
verwirklichen. (Den Kern habe ich schon fast fertig)

Die Aufteilung der Baugruppen schlage ich wie folgend  vor:

DDS Kern Platine ohne Regelung nur mit dem Tiefpassfilter und den 
1.8V/3.3V Spannungsreglern.

SPI Controller Interface Platine mit Puffern und Pegelwandlung um 
unnoetige Zuleitungen zu ersparen welche die Abschirmung erschweren 
wuerden. (Diese Platine wird mit dem DDS Kern zusammengebaut.)

Mit einem DSP koennte man dann die FM Modulation verwirklichen. (Analog 
Devices hat eine sehr gute APP Note fuer einen digitalen FM Stereo 
Modulator. Da der AD9954 25Mb vertraegt, sollte das im Prinzip eine 
praktische Moeglichkeit sein.

Rauscharme 400MHZ Referenzfrequenznormal. GGF. mit schamlbandiger PLL 
damit ein hochgenaues Frequenznormal auf 5-20MHZ Basis zur Anbindung 
verwendet werden kann. Ich schlage vor einen rauscharmen 100MHz 
Quarzoszillator mit nachfolgender Vervielfachung und eine sehr 
schamalbandige PLL mit 1-40MHz Eingangsfreqenz zu verwenden. Mit diesem 
Konzept duerfte man nach Vervielfachung ein recht sauberes 400MHz Signal 
erzielen.

Platinengroessen fuer Standard abgeschirmte Blechgehaeuse. HF 
Verbindungen mit SMA Verbindern in 50 Ohm Technik um Messungen zu 
erleichtern.

ALC Baugruppe mit I2C DAC zur Leistungssteuerung fuer die Pegelreglung. 
(-20 bis +13dBm) Ein nachfolgender Eichteiler kann spater hinzugefuegt 
werden.

Ich bin bereit die erstellten Schaltbilder zur Diskussion und 
Verbesserung hier zu veroeffentlichen. Eine Teamarbeit zur Aufteilung 
der Entwicklungsarbeiten ware eine sehr gute Sache.

Zugang zu professionellen Messgereeten um Hauptleistungsmerkmale wie 
Phasenrauschen und Spectrale Reinheit messen zu koennen waere natuerlich 
ein wertvoller Bonus. Mein alter 141T/8554A SA. hat leider doch einen 
sehr beschraenkten Dynamic Range.


Gruss,
Gerhard

Autor: Andreas (Gast)
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Hallo @all,

ich verfolge das Thema schon einige Zeit. Auch ich bin daran 
interessiert dieses Projekt mit zu entwickeln.

Also wenn es um Messmöglichkeiten geht, da habe ich zugriff auf einige 
Profi Geräte von R&S in unserem Labor auf Arbeit!

Falls da also was anliegen sollte.


Viel Erfolg

Andreas

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Andreas schrieb:
> Hallo @all,
>
> ich verfolge das Thema schon einige Zeit. Auch ich bin daran
> interessiert dieses Projekt mit zu entwickeln.
>
> Also wenn es um Messmöglichkeiten geht, da habe ich zugriff auf einige
> Profi Geräte von R&S in unserem Labor auf Arbeit!
>
> Falls da also was anliegen sollte.
>
>
> Viel Erfolg
>
> Andreas

Hallo Andreas,

danke fuer das Angebot - Fuer mich etwas schwierig weil ich mich in der 
GMT+7 Zeitzone aufhalte;-)

Aber vielleicht lassen sich die Baugruppen mailen. Irgend jemand wird ja 
den ersten Proto zu Messzwecken bauen muessen.

Gruss,
Gerhard

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Hallo Gerhard,
du hast dich leider irgendwo verlesen. Vom AD*98*51 (Clock 180MHz) war 
nie die Rede. Es geht um den AD*99*51/52/52/54 mit max. 400MHz 
Taktfrequenz. Die 180MHz bzw. 200MHz soll als Sinus erzeugt werden.
Das Layout bekommen wir schon hin. Im Beispielprojekt ist es recht 
einfach gehalten und das scheint recht gut zu funktionieren.
http://www.dl1alt.de/NWT201/Bauanleitung_NWT200.pdf Die meisten Pins vom 
AD9954 sind VCC oder GND.

@all other:
welcome on board!

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Kurt Bohnen schrieb:
> Hallo Gerhard,
> du hast dich leider irgendwo verlesen. Vom AD*98*51 (Clock 180MHz) war
> nie die Rede. Es geht um den AD*99*51/52/52/54 mit max. 400MHz
> Taktfrequenz. Die 180MHz bzw. 200MHz soll als Sinus erzeugt werden.
> Das Layout bekommen wir schon hin. Im Beispielprojekt ist es recht
> einfach gehalten und das scheint recht gut zu funktionieren.
> http://www.dl1alt.de/NWT201/Bauanleitung_NWT200.pdf Die meisten Pins vom
> AD9954 sind VCC oder GND.
>
> @all other:
> welcome on board!

Hallo Kurt,

Danke fuer die Link zum NWT200 Design.

Gruss,
Gerhard

Autor: Wolfgang M. (womai)
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Bei den Messgeraeten bzw. der Durchfuehrung von Tests kann ich auch 
behilflich sein - in unserem Labor ist so ziemlich alles verfuegbar, was 
gut und teuer ist - Oszilloskope, Spektrumanalysator, 
Netzwerkanalysatoren, Signalquellen, usw. Alles bis 20+ GHz, das sollte 
reichen :-)

Zeitzone duerfte fuer Gerhard besser passen - naemlich Kalifornien 
(GMT+8).

Wolfgang

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Wolfgang M. schrieb:
> Bei den Messgeraeten bzw. der Durchfuehrung von Tests kann ich auch
> behilflich sein - in unserem Labor ist so ziemlich alles verfuegbar, was
> gut und teuer ist - Oszilloskope, Spektrumanalysator,
> Netzwerkanalysatoren, Signalquellen, usw. Alles bis 20+ GHz, das sollte
> reichen :-)
>
> Zeitzone duerfte fuer Gerhard besser passen - naemlich Kalifornien
> (GMT+8).
>
> Wolfgang

Hallo Wolfgang,

danke fuer Dein Angebot. Das ist sehr nett von Dir und nicht zu 
verachten;-) Naja, es wird noch einige Zeit dauern bis ich mit dem 
AD9954 so weit bin. Ein vor ein paar Jahren gebaute DDS Platine mit dem 
AD9851 funktioniert (zumindestens mit meine Messmittel). Der AD9954 
gefaellt mir jetzt aber besser wegen dem 14Bit DAC und dem viel besseren 
SFDR mit 80dB.

Ich habe mir die Sachen von DL1ALT angesehen, will aber meinen eigenen 
Weg damit gehen weil ich ich "Spass and der Freude" haben will;-) 
Abgesehen davon ist das Layout einer zwei lagigen DDS Platine auch eine 
gewisse Herausforderung.

Gruss,
Gerhard,
Edmonton, Alberta.

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
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Hi Gerhard,

was für ein PCB Cad Programm nutzt du eigentlich?

Dein Layout von RF Dämpfer sieht chic aus. Ich bin noch auf der Suche, 
nach einem geeigneten Programm.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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René D. schrieb:
> Hi Gerhard,
>
> was für ein PCB Cad Programm nutzt du eigentlich?
>
> Dein Layout von RF Dämpfer sieht chic aus. Ich bin noch auf der Suche,
> nach einem geeigneten Programm.

Hi René,

ich verwende Protel99SE fuer meine Layouts.

Gruss,
Gerhard

Autor: der Montag (Gast)
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Hallo,

nur so als Anregung, wenn man Tools wie Eagle Light, Target oder KiCAD 
zum Layouten verwendet, dann kann jeder die Layouts und Schaltpläne 
weiterverwenden, ohne sich erst teure Leiterplattenrogramme zulegen zu 
müssen.

MFG, Gast

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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der Montag schrieb:

> nur so als Anregung, wenn man Tools wie Eagle Light, Target oder KiCAD
> zum Layouten verwendet, dann kann jeder die Layouts und Schaltpläne
> weiterverwenden, ohne sich erst teure Leiterplattenrogramme zulegen zu
> müssen.

Für den Preis, dass der, der die Arbeit damit sowieso schon hat, dann
noch die zusätzliche Arbeit aufgehalst bekommt, sich in ein anderes
Layout-Tool einzuarbeiten (oft noch mit deutlich kleinerem feature
set).

Layouts kann man als RS-274-X zur Nachnutzung weitergeben, Schaltpläne
als PDF.

Autor: der Montag (Gast)
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Hallo Jörg,

es ist doch niemand gezwungen die Arbeit allein auf sich zu nehmen. 
Unschön ist m.E. nach nur, wenn nur einer die Layoutdaten direkt 
weiterverwenden kann.
Sollte auch nur eine Anmerkung sein. Ich wollte niemanden dazu nötigen 
meiner Meinung zu sein.

MFG, Gast

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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der Montag schrieb:
>
> nur so als Anregung, wenn man Tools wie Eagle Light, Target oder KiCAD
> zum Layouten verwendet, dann kann jeder die Layouts und Schaltpläne
> weiterverwenden, ohne sich erst teure Leiterplattenrogramme zulegen zu
> müssen.

> es ist doch niemand gezwungen die Arbeit allein auf sich zu nehmen.
> Unschön ist m.E. nach nur, wenn nur einer die Layoutdaten direkt
> weiterverwenden kann.

Eagle Light, Target oder KiCAD ? Das sind nicht unbedingt die besten 
tools für HF boards, die sind eher gut genug für einen led-blinker mit 
atmega...

Abgesehen davon kann doch jeder die 30tage version von Altium (Protel) 
benutzen (oder die studenten version).

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Die Frage ist sowieso, wieviele Leute sich, vom Kenntnisstand her, am 
HF-Layout beteiligen können. Wenn es nur 2-3 Leute sind lohnt es sich 
kaum die zur Arbeit mit einer günstig verfügbaren Software "zu zwingen".

Bei den anderen Layouts von Digitalteil oder Stromversorgung sieht es 
natürlich anders aus. Da werden die Platinen aber hoffentlich nicht so 
groß, dass Eagle Light noch reicht.

Im übrigen haben wir jetzt auch noch einen Programmierer für den µC.

Autor: Frank B. (frankman)
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Kurt Bohnen schrieb:
> Die Frage ist sowieso, wieviele Leute sich, vom Kenntnisstand her, am
> HF-Layout beteiligen können. Wenn es nur 2-3 Leute sind lohnt es sich
> kaum die zur Arbeit mit einer günstig verfügbaren Software "zu zwingen".

Da stimme ich absolut zu.
Wenn Ihr Bedarf habt, ich könnte beim Layout helfen.
Dummerweise verwende ich PADS von Mentor Graphics.

Ich persönlich finde es besser, nur Gerber-Daten hier einzustellen.
Wenn jemand das Board schon gemacht hat, kennt sich derjenige sowieso am 
besten damit aus und übernimmt auch ggv. anfallende Redesigns.

Wenn ich etwas verbessern will, mach ich meistens eh die ganze Platine 
neu... Und Reuses oder Teile von einem bestehenden Board 
weiterverwenden, geht mit EAGLE / sonstwas.... eh nicht. Und hat auch 
meistens leider keinen Sinn...

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hallo,

Ich werde voraussichtlich bald meine Eichleitungsplatine mitfertigen 
lassen um den ersten Prototypen testen zu koennen. Leider ist nicht viel 
Zeit zur Diskussion vorhanden weil ich das Layout bis zum Freitag fertig 
haben muss sonst verliere ich die Gelegenheit in der Firma. Ich stelle 
Euch nach dem Testen alle Gerber Files und Unterlagen zur Verfuegung wen 
Ihr Interesse habt.

Die Zielkennwerte bis jetzt sind:

Frequenzbereich: DC-200MHZ oder hoeher
Einfuegedaempfung: < 2dB
Unkorrigierte Genaugigkeit bis 200Mhz: +/- 0.2dB per Glied
Maximale Eingangsleistung: 200mW
Schaltzeit: < 10ms

Relaissteuerung:
Relais: G6K-2P je nach Typ 5-24V Spulenspannung
Steuerung nach Wahl direkt ueber 5x2 Header Interface oder
I2C mittels TPIC2810 Open Drain Treiber mit waehlbarer Addresse
(Die TPIC2810 sind bis 40V geeignet).

Ein AT24CXX EEPROM ist mitintegriert um die Moeglichkeit zu haben eine 
Korrekturtabelle mitzuspeichern. (Moeglich dass isch das bei dem 
Frequenzbereich nicht lohnt.)

Als Gehaeuse ist entweder ein Blechgehaeuse geplant oder ein gefraestes 
Alugehaeuse (Overkill?) Es ist moeglich dass ich die Platinenmasse noch 
fuer ein Standardblechgehaeuse anpasse.

Zur Verbesserung der Ubersprechdaempfung and Abschirmung sind interne 
Abschirmwaende vorgesehen (Noch nicht eingezeichnet).

Es ware toll wenn jemand das Teil spaeter mit Professionellen 
Messmitteln durchmessen koennte.

An Eure Kritik/Kommentare bin ich interessiert. Wenn es die Zeit erlaubt 
werde ich es nach Moeglichkeit beruecksichtigen. Wie gesagt ich habe nur 
bis zum Donnerstag Abend Zeit zu etwaigen Aenderungen.

Gruss,
Gerhard

Autor: Wolfgang M. (womai)
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Kann ich gerne durchmessen. Ich habe einen VNA mit 300 kHz - 8.5 GHz 
Frequenzbereich frei verfuegbar. Kontakt ueber dieses Forum oder ueber 
die Email auf meiner Website (http://www.dpscope.com).

Wolfgang

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
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Jetzt habe ich den Sinn verstanden.

Eichleitung.


Weil für so ein Dämpfungsglied gibt es bereits fertige Chips.

Es geht dir um Genauigkeit.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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René D. schrieb:
> Jetzt habe ich den Sinn verstanden.
>
> Eichleitung.
>
>
> Weil für so ein Dämpfungsglied gibt es bereits fertige Chips.
>
> Es geht dir um Genauigkeit.

Hallo René,

ich habe mir die Kenndaten diverser Abschwaecher ICs durchgesehen. Das 
Problem ist dass alle eine viel zu grosse Einfuegedaempfung aufweisen. 
Mit den G6K-2P komme ich bei 8 Stueck auf unter 2dB. Bei den Chip 
attenuators hat ein einzelner schon 1.5-2dB Daempfung. Abgesehen davon 
sind viel nur 30dB (5-bit) Typen. Um mit solchen Typen 127dB zu 
erreichen braucht man also mindsten 3 Stueck. Das sind dann mindestens 
6dB Grunddaempfung. Da ich aber +10dBm Ausgangsleistung will ist mir die 
Daempfung zu hoch.

Ehrlich gesagt ist das mir Augenblick zu viel Sucherei nach brauchbaren 
Typen. Aus Zeitgruenden versuche ich mein Glueck mit der altmodischen 
Methode. Da der Abschwaecher ein Modul ist, kann man es ja speater mit 
etwas modernerem auswechseln.

Ich verstehe unter Eichleitung = Step Attenuator. Vielleicht ist das 
nicht das richtige deutsche Wort dafuer.

Gruss,
Gerhard

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Sollen wir an den Spezifikationen weitermachen?

Spricht etwas gegen den AD9954? Der hat RAM und Komparator. Der 
Komparator soll aber nicht so gut sein. Der AD9953 hat nur RAM, ist aber 
bei Farnell nicht verfügbar. Der AD9952 hat nur den Komparator, und der 
AD9951 hat keine Extras. Vom Preis sind alle gleich.

http://www.analog.com/static/imported-files/data_s...
http://www.analog.com/static/imported-files/data_s...
http://www.analog.com/static/imported-files/data_s...
http://www.analog.com/static/imported-files/data_s...

Bleibt es bei den 180MHz? Hier wird anscheinend auf eine bessere 
Signalqualität Wert gelegt.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Kurt Bohnen schrieb:
> Sollen wir an den Spezifikationen weitermachen?
>
> Spricht etwas gegen den AD9954? Der hat RAM und Komparator. Der
> Komparator soll aber nicht so gut sein. Der AD9953 hat nur RAM, ist aber
> bei Farnell nicht verfügbar. Der AD9952 hat nur den Komparator, und der
> AD9951 hat keine Extras. Vom Preis sind alle gleich.
>
> http://www.analog.com/static/imported-files/data_s...
> http://www.analog.com/static/imported-files/data_s...
> http://www.analog.com/static/imported-files/data_s...
> http://www.analog.com/static/imported-files/data_s...
>
> Bleibt es bei den 180MHz? Hier wird anscheinend auf eine bessere
> Signalqualität Wert gelegt.

Mir waere wegen der 48-bit Aufloesung der AD9954 von grossem Interesse.

Die Erzeugung der 400MHZ FREF sollte niedriges Phasenrauschen haben. Ich 
ware dafuer ein 100MHz rauscharmes FET VCXO Konzept und mit einer 
schmalbandigen PLL an eine genaue Referenz (10MHz) anzubinden, 
vorzuschlagen. Mit Schottky Dioden Push-Push Verdopplung und 
Verstaerkung solte ain sauberes Signal auf 400Mhz machbar sein. Auf 
diese Weise muesste das Phasenrauschen viel besser wie die interne PLL 
sein. Man koennte das ganze als PHASE II Projektstufe planen und 
anfaenglich die interne PLL verwenden.

mfg,
Gerhard

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gerhard O. schrieb:
> Die Erzeugung der 400MHZ FREF sollte niedriges Phasenrauschen haben.

Hmm, keine Ahnung, wie viel der Versand des FUNKAMATEUR nach VE
kostet.  Der Beitrag dort

IQ-DDS-Bausatz für 10 Hz bis 165 MHz

von DL1SNG und DL1FAC in den Ausgaben 9 und 10/2009 könnte dich
interessieren.  Die haben einen AD9958 mit 500 MHz getaktet, und
der erste Teil des Beitrags befasst sich nahezu ausschließlich mit
der Erzeugung eines Takts mit geringem Phasenrauschen.  Die Autoren
haben das Thema im Beitrag daher so breit ausgewälzt, weil es sie
sehr viel mehr Zeit gekostet hat, als sie ursprünglich vermutet
hatten.

<werbung>
http://www.funkamateur.de/
</werbung>

p.s.: Eventuell wäre ja auch der Versand einer Jahrgangs-CD-ROM
nach VE preiswerter, als zwei Hefte im A4-Format zu versenden.

Autor: Wolfgang M. (womai)
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Schaut Euch mal die SMA-Oszillatoren von Crystek an. Super-einfach zu 
benuzten un kosten nicht die Welt. Gibt's z.B. bei Digikey. Mit dem 
1-GHz-Modell komme ich bei meiner Box (mit AD9912) auf unter 1ps RMS 
Jitter. Fuer das vorliegende Projekt waere die 500-MHz-Version 
interessant:

http://www.crystek.com/microwave/rfpro.php

Einfacher als sich selber PLL mit Referenz zusammenzubasteln und dann 
auf niedriges Phasenrauschen zu hoffen...

Wolfgang

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Wolfgang M. schrieb:
> Schaut Euch mal die SMA-Oszillatoren von Crystek an. Super-einfach zu
> benuzten un kosten nicht die Welt. Gibt's z.B. bei Digikey. Mit dem
> 1-GHz-Modell komme ich bei meiner Box (mit AD9912) auf unter 1ps RMS
> Jitter. Fuer das vorliegende Projekt waere die 500-MHz-Version
> interessant:
>
> http://www.crystek.com/microwave/rfpro.php
>
> Einfacher als sich selber PLL mit Referenz zusammenzubasteln und dann
> auf niedriges Phasenrauschen zu hoffen...
>
> Wolfgang

Hallo Wolfgang,

danke fuer den Hinweis. Schade dass diese Typen nicht abstimmbar sind. 
Da ich auf hohe Frequenzgenaugikeit Wert lege ist die PLL immer noch ein 
gutes Mittel zum Zweck. Aber die ganze Vervielfacherei koennte man sich 
sparen. Das Phasenrauschen bei 500MHz waere fuer mich mehr als 
ausreichend. Ich werde mal nach SAW Oscillators mit Abstimmung suchen 
muessen.

Der Gedanke mit der PLL beruht darauf dass ich nur die Frequenz anbinden 
will und nicht das Phasenrauschen verbessern moechte. Deshalb die 
Notwendigkeit einer sehr niedrigen Loop Bandwidth um das Phasenrauschen 
nicht nenneswert zu verschlechtern.

Da ich sehr frequenzstabile OCXOs und TCXO habe, moechte ich das gerne 
ausnutzen. Naja, es muss ja nicht gleich sein.

Guten Abend (in Kalifornien),
Gerhard

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Die Erzeugung der 400MHZ FREF sollte niedriges Phasenrauschen haben.
>
> Hmm, keine Ahnung, wie viel der Versand des FUNKAMATEUR nach VE
> kostet.  Der Beitrag dort
>
> IQ-DDS-Bausatz für 10 Hz bis 165 MHz
>
> von DL1SNG und DL1FAC in den Ausgaben 9 und 10/2009 könnte dich
> interessieren.  Die haben einen AD9958 mit 500 MHz getaktet, und
> der erste Teil des Beitrags befasst sich nahezu ausschließlich mit
> der Erzeugung eines Takts mit geringem Phasenrauschen.  Die Autoren
> haben das Thema im Beitrag daher so breit ausgewälzt, weil es sie
> sehr viel mehr Zeit gekostet hat, als sie ursprünglich vermutet
> hatten.
>
> <werbung>
> http://www.funkamateur.de/
> </werbung>
>
> p.s.: Eventuell wäre ja auch der Versand einer Jahrgangs-CD-ROM
> nach VE preiswerter, als zwei Hefte im A4-Format zu versenden.


Hallo Jörg,

danke fuer Deinen Hinweis. Den Artikel moechte ich auf alle Faelle 
lesen. Ich werde einen Arbeitskollegen fragen weil der so viel ich weiss 
den F.A. abboniert. Ob er allerdings diese Hefte hat weiss ich noch 
nicht.

Ich habe vor Jahren mal Teile vom F.A. bestellt und die Versandskosten 
waren nicht zu schlimm. Muss mal sehen ob es die CDs noch gibt.

Gruss,
Gerhard

Autor: Michael D. (mike0815)
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...nun ja, mich hat doch mal der Preis für die Crystek interessiert.

Gruß Michael

Autor: Wolfgang M. (womai)
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Jetzt bin ich verwirrt :-) Warum muss die Referenzfrequenz abstimmbar 
sein? Abstimmbar ist ja eh schon der DDS-Teil in superfeinen Schritten. 
Was gewinnt man, wenn man die Referenzfrequenz auch noch abstimmt?

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Wolfgang M. schrieb:
> Jetzt bin ich verwirrt :-) Warum muss die Referenzfrequenz abstimmbar
> sein? Abstimmbar ist ja eh schon der DDS-Teil in superfeinen Schritten.
> Was gewinnt man, wenn man die Referenzfrequenz auch noch abstimmt?

Hallo Wolfgang,

Fuer die Eichung und Stabilitaet des DDS Generator ist das 
Frequenznormal verantwortlich. Wenn diese Frequenz (400MHz) wandert, 
dann veraendert sich auch die Ausgangsfrequenz im Verhaeltinis FREF / 
Fout. Wenn man also eine stabile Ausgangsfrequenz will muss die FREF 
eichbar und stabil sein. Deshalb habe ich vor einen 19.2Mhz OCXO mit 
hoher Langzeitstabilitet bei meinem DDS Geraet einzusetzen. DIe 
19.2MHzhz tun nichts zur Sache ausser dass ich den OCXO schon habe. Mit 
der PLL kann man dann Frequenzen im Bereich 1-10 als externe Referenz 
einprogrammieren.

Man koennte natuerlich auch im uC eine Offset programmieren und zum 
Beispiel die Temperaturdrift in einer LUT speichern die dann der Steuer 
uC zur Temperaturfrequenzkorrektur einsetzt. Fuer viele Zwecke duerfte 
das auch vollkommen ausreichen.

Ich habe in meiner Bastelkiste ein parr Samples von 100Mhz und 106.25MHz 
Clock Oszillatoren gefunden. Der Hersteller gibt bei 1Khz Abstand 
-140dBc Phase Noise an.

Eine externe Frequenzvervielfachung ohne PLL Betrieb wuerde ein viel 
besseres Rauschverhalten ab 1KHz im Bereich bis 10MHz erzielen. Weil das 
Phasenrauschen durch Multiplikation linear ansteigt und bei PLL Betrieb 
das Rauschen des internen PLL VCOs ueberwiegt. Bei 1MHz und mehr Abstand 
duerfte dann das Phasenrauschen mindesten 20dB besser sein.

Ob der AD9954 500MHz mag ist auch nicht sicher. Vielelicht ueberhizt er 
sich dann.

Ich habe mich uebriegens in einer fruehern Antwort von mir verlesen, die 
Aufloesung des AD9954 ist nur 32 Bit und nicht 48-Bit.

Gruss,
Gerhard

Autor: Wolfgang M. (womai)
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Naja, dafuer hab ich mich auch falsch erinnert - der AD9954 ist 
tatsaechlich nur bis 400 MHz Takt spezifiziert, nicht 500 MHz. In meinem 
DDS-Geraet mit AD9912 (der bis 1 GHz Takt spezifiziert ist) geht der 
9912 mit Muehe bis ca. 1100 (habe ich mal mit einem externen 
RF-Generator anstatt des Crystek-Oszillators ausprobiert), also knapp 
10%. Die Verwendung des 1-GHz-Oszillators (anstatt 100-MHz-Oszillator 
und interner 10x PLL) macht den Jitter allerdings tatsaechlich viel 
kleiner. Bezweifle also, dass der AD9954 mit 500 MHz zuverlaessig gehen 
wuerde.

Also ich verstehe absolut, dass das Frequenznormal langzeitstabil und 
temperaturstabil sein soll. Aber abstimmbar ist finde ich wirklich nicht 
notwendig, das waere bei einer DDS doppelt gemoppelt. Anstatt irgenwie 
analog das Frequenznormal nachzujustieren, ist es doch wohl einfacher, 
einen Kalibrationsfaktor im Mikrocontroller zu veraendern. Wenn man 
schon wahlweise z.B. 19.2 MHz oder 100 MHz Master clock verwenden kann 
(mit entsprechenden PLL-Multiplikatoren), dann ist 100 MHz. zu 99.995 
MHz auch nichts anderes. Wenn man das Geraet kalibriert, muss man ja eh 
die Frequenz irgendwie mit einem externen Frequenzzaehler bestimmen, und 
dann speichert man einfach die gemessene, tatsaechliche Frequenz (oder 
eben eine Korrekturfaktor) im Geraet ab. Das waere zumindest meine 
Praeferenz. Der einzige Grund waere, wenn man z.B. absolut bis 200.00000 
MHz kommen muss - sollte der Master-Oszillator langsamer sein als Spec, 
koennte es eventuell nur bis 199.9995 gehen...

Autor: Commtel (Gast)
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Hallo Forum

ich hab da was zum Thema PLL , Quartz und Co.
Plane auch ein ähnliches Projekt wie ihr.
Dabei dachte ich an GPS für die Langzeitstabilität was haltet ihr davon?
Hoffe es hilft weiter.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Wolfgang M. schrieb:
> Naja, dafuer hab ich mich auch falsch erinnert - der AD9954 ist
> tatsaechlich nur bis 400 MHz Takt spezifiziert, nicht 500 MHz. In meinem
> DDS-Geraet mit AD9912 (der bis 1 GHz Takt spezifiziert ist) geht der
> 9912 mit Muehe bis ca. 1100 (habe ich mal mit einem externen
> RF-Generator anstatt des Crystek-Oszillators ausprobiert), also knapp
> 10%. Die Verwendung des 1-GHz-Oszillators (anstatt 100-MHz-Oszillator
> und interner 10x PLL) macht den Jitter allerdings tatsaechlich viel
> kleiner. Bezweifle also, dass der AD9954 mit 500 MHz zuverlaessig gehen
> wuerde.
>

Interessant waere e sdoch zu wissen wieviel Ubertaktung der AD9954 
vertraegt.

Moechte allerdings versuchen mit einem 106.25MHz Clock Oscillator zu 
arbeiten. Das ergibt dann 425MHz. Das wird bestimmt noch gut 
funktionieren. Vielleicht hilft auch eine optimiertte Kuehlung des 
AD9954.

> Also ich verstehe absolut, dass das Frequenznormal langzeitstabil und
> temperaturstabil sein soll. Aber abstimmbar ist finde ich wirklich nicht
> notwendig, das waere bei einer DDS doppelt gemoppelt. Anstatt irgenwie
> analog das Frequenznormal nachzujustieren, ist es doch wohl einfacher,
> einen Kalibrationsfaktor im Mikrocontroller zu veraendern. Wenn man
> schon wahlweise z.B. 19.2 MHz oder 100 MHz Master clock verwenden kann
> (mit entsprechenden PLL-Multiplikatoren), dann ist 100 MHz. zu 99.995
> MHz auch nichts anderes. Wenn man das Geraet kalibriert, muss man ja eh
> die Frequenz irgendwie mit einem externen Frequenzzaehler bestimmen, und
> dann speichert man einfach die gemessene, tatsaechliche Frequenz (oder
> eben eine Korrekturfaktor) im Geraet ab. Das waere zumindest meine
> Praeferenz. Der einzige Grund waere, wenn man z.B. absolut bis 200.00000
> MHz kommen muss - sollte der Master-Oszillator langsamer sein als Spec,
> koennte es eventuell nur bis 199.9995 gehen...

Hallo Wolfgang,

Im Prinzip stimme ich Dir zu dass man das Frequenznormal durch eine 
Offset in der DDS Frequenzsteuerung kompensieren koennte. Nur ist das 
mir weniger sympatisch weil die Korrektur wenn sie nicht fein genug ist 
Frequenzspruenge verursachen koennte. Auch wenn man die Temperaturdrift 
in einer Korrektortabelle abspeichert wird nichts gegen die Alterung das 
Quarzes getan. Zusatezlich kommt dazu dass man die Phase des DDS nicht 
extern an ein Frequenznormal anbinden kann. (Ist fuer mich sehr 
wichtig).

Da ich im Prinzip gerne den Pletronics  SM7745DSW-100.0M oder 106.25MHz 
verwenden moechte muss man sich was ausdenken wie man die Frequenzdrift 
unter Kontrolle bekommen kann.

Interne PLL Multiplikation moechte ich auf alle Faelle vermeiden weil 
das interne Phasenrauschen des AD9954 ausserhalb der Loop Bandbreite 
viel zu schlecht ist. Siehe Datenblatt Seite 13:

"For best phase noise performance, a clean, stable clock with a high 
slew rate should be used to drive the REFCLK pin and bypass the
multiplier."

Bei einem bestimmten 100 oder 106.25MHz Clock Oscillator (Pletronics 
SM7745DSW-100.0M) wird das Phasenrauschen bei 1Khz mit -140dBc 
angegeben. Durch Multiplikation bei 4 verliere ich 12dB (N log10 x 20). 
Dadurch verschlechtert sich das Phasenrauschen des AD9954 gleichbleibend 
auch bei 12dB. In Figure 17 sieht man aber dass bei 1MHz Abstand das 
Phasenrauschen bei x4 PLL aber um 27dB ansteigt. Mit Muliplikation 
wuerde auch bei 1Mhz ABstand das Phasenrauschen nur um 12dB schlechter. 
Allerdings verbessert sich das Phasenrauschen  bei niedrigen 
Ausgangsfrequenzen (Figure 18). Man sieht dort uebrigens deutlich dass 
das Phasenrauschen vom Verhaeltnis FREF/Fout direkt abhaengig ist.

Praktisch gesehen moechte ich die bessere Clock Source erst spaeter 
implementieren und anfangs nur mit dem 100MHz und interne x4 PLL 
arbeiten. Damit laesst sich viel am Anfang richtig testen und man muss 
nicht alles auf einmal entwickeln. Mir der Zeit bekommt man auch mehr 
Erfahrung mit der dieser Technik. Die Referenz Clock Source kann man als 
unabhaengige Einheit spater anfuegen und dann den eingebauten Oszillator 
abschalten.

Ich bin sowiso fuer einen sehr modularen Aufbau des ganzen Geraetes. Da 
hat man spaeter viel mehr Spielraum zu Verbesserungen und Weiterbau.

Ich haette z.B. Interesse spaeter mittels einer extra DSP Einheit einen 
digital FM Modulator einzufuegen so dass man sogar FM Stereo Multiplex 
Modulation erzeugen kann (Siehe AD APP Note).


Gruss,
Gerhard

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Commtel schrieb:
> Hallo Forum
>
> ich hab da was zum Thema PLL , Quartz und Co.
> Plane auch ein ähnliches Projekt wie ihr.
> Dabei dachte ich an GPS für die Langzeitstabilität was haltet ihr davon?
> Hoffe es hilft weiter.

Danke fuer den Artikel.

Hier eine interessante Link:

http://www.rt66.com/~shera/index_fs.htm
http://www.jrmiller.demon.co.uk/projects/freqstd/frqstd.htm


Ist fuer mich von sehr grossem Interesse. Habe selber ein GPS 
Frequenznormal mit eienm speziellen Timing GPS Empfaenger im Aufbau. ist 
aber noch nicht komplett getestet. Ich habe auch noch 
Antenneninstallationsprobleme (Blizschutz)

Zur Zeit verwende ich ein Rubidium Frequenznormal mit 10MHz 
Verteilerverstaerker. Das vergleiche ich ab und zu gegen WWVB (60KHZ). 
Ich moechte es spaeter mit dem GPS Frequenznormal komplementieren.

Gruss,
Gerhard

Autor: Commtel @msn (commtel)
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Rubidium Frequenznormal !
Wow nicht schlecht.

Kleiner Nachtrag zum Thema Frequenznormal
DCF77 auf 77,5 Khz
sowie auf 75,0 Khz und
France Inter (TDF) 162 Khz mit 2KW Sendeleistung

c.u
Commtel

Autor: Gerhard_ (Gast)
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Hallo Allerseits,

Im Anhang ist ein Vorstellungsdisplaybild des geplanten DDS Generators 
gezeigt. Das VFD ist ein Noritake GU144X40D von einem PIC18F8722 via SPI 
getsteuert. Die untere Testreihe sind ein Bestandteil des Softmenu 
sytems.

Mit dem Druckschalter des Abstimmdrehencoders kann das Displayformat vom 
User gewechselt werden, so dass z.B. nur die Frequenz und der 
Ausgangspegel in Grossbuchstaben angezeigt werden.

Zur Zeit habe ich die Abschwaecherplatine in Arbeit und werde 
warscheinlich ab Ende naechster Woche am Aufbau arbeiten. Die 
Platinenmasse wurden angepasst um den Aufbau in ein handelsuebliches 
Blechgehaeuse mit den Massen 72mm x 54mm x 27mm zu ermoeglichen.

Zur HF dichten Abschirmung der Kammern und des Deckels wird eine 
Gummimatte mit einem duennen versilberten Kupferblech sorgen welches 
sich tief in die Kanten der vertikalen Blechwaende einschmiegt. Als 
erster Versuch wird das dienen muessen um festzustellen wie HF dicht das 
ganze sein kann. Sollte es hiermit noch Probleme geben muss man diese 
dann systematisch zu beseitigen zu versuchen.

In der Zwischenzeit arbeite ich jetzt an der Verwirklichung der 
400-450Mhz Referenzfrequenzaufbereitung. Als Clock source dient bei mir 
ein 100 oder 106.25 MHz SAW (Surface Accoustic Wave) 
(EG-2121-100.00MHz). Zur Aussiebung der 400MHz harmonischen dient ein 
Toko Helical Filter mit BFR92P Zwischenverstaerker und Ausgangsfilter. 
Mit diesem Konzept ist das Phasenrauschen viel besser als das von der 
internen AD9951 PLL.

Zur Frequenzanbindung dient eine eingebauter Frequenzzaehler mit 1Hz 
Aufloesung welcher von einer genauen externen Referenzfrequenz arbeitet. 
Die Frequenzdrift des Clock Oscillators wir dann rechnerisch im 10 S 
Takt kompensiert und ist in der Frequenzinfomation des DDS Datenwort 
enthalten.

"Das DDS Projekt ist tot - Hoch lebe das DDS Projekt"

Schon lange nichts mehr von Euch gehoert;-)))

Was gibt es Neues von Eurer Front?

mfg,
Gerhard

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Das Problem wird wohl sein dass uns noch Leute für das Layout fehlen. 
Nur Frank B. hat angeboten zu helfen, so wie ich das sehe.

Also entweder findet sich hier noch jemand (wenn Frank nicht alleine 
layouten will) der auch mit PADS arbeitet, oder wir müssen doch auf 
Eagle Light umsteigen. Die 100x80 Größenbeschränkung finde ich nicht 
mehr so schlimm das das Projekt wohl sehr modular aufgebaut werden muss.

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Hier noch Blockschaltbild. Es müssen natürlich nicht so viele Platinen 
werden. Einige Blöcke kann man auch zusammenfassen.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Gezeigt hier ein Bild und die CAM Dateien vom Abschwächer den ich ab 
nächste Woche aufbauen werde. Die Gerber Dateien wurden mit PR99SE 
hergestellt.

mfg,
Gerhard

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:
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Hier noch meine vorläufige Version vom DDS Blockschaltbild zum 
Zerpflücken;-)

Gruss,
Gerhard

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Kurt Bohnen schrieb:
> Das Problem wird wohl sein dass uns noch Leute für das Layout fehlen.
> Nur Frank B. hat angeboten zu helfen, so wie ich das sehe.
>
> Also entweder findet sich hier noch jemand (wenn Frank nicht alleine
> layouten will) der auch mit PADS arbeitet, oder wir müssen doch auf
> Eagle Light umsteigen. Die 100x80 Größenbeschränkung finde ich nicht
> mehr so schlimm das das Projekt wohl sehr modular aufgebaut werden muss.

Wenn Euch PR99SE nicht zu viel ausmacht bin ich auch bereit mit dem 
Layout mitzuhelfen. Mit der freien Version von Eagle komme ich leider 
noch nicht zu gut zurecht.

Gruss,
Gerhard

Autor: Frank B. (frankman)
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Servus zusammen,
ich bin mal wieder bei Euch reingeschneit.
Mein Angebot, Euch beim Layout zu helfen steht auf jeden Fall noch....
Wenn wirklich alles nichts hilft, mach ich zur Not auch was in Eagle. 
(Jedoch nur wiederwillig, weil es viel länger dauert, als mit PADS)
Wenn Ihr also Bedarf habt, könnt ihr mir gerne einen Schaltplan 
schicken, ich stell dann meine "Ergüsse" hier zur Kritik ein.
Prizipiell wird es ja warscheinlich sowiso drauf hinauslaufen, dass das 
gute Stück zum Schluss vielleicht doch aus mehreren Baugruppen besteht, 
also können auch ruhig unterschiedliche Layoutprogramme verwendet 
werden.

Ich würde, falls es doch teilweise auf EAGLE hinausläuft, trozdem gerne 
GERBER-Daten im Projekt sehen, meinetwegen parallel zu den Eagle-files.
Die kann wirklich jeder LP-Hersteller verarbeiten. So kann sich zum 
Schluss jeder wirklich seinen Generator bauen ( Falls es nix wird mit 
einer Sammelbestellung). Prizipiell sind auch die Platten billiger, mit 
Gerberdaten und leider kann es (oder vielmehr kam es in der 
Vergangenheit) zu Fehlern bei den LP-Herstellern kommen, wenn die aus 
Eagle selber das "Gerbern" anfangen....

Autor: Frank B. (frankman)
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> Wenn Euch PR99SE nicht zu viel ausmacht bin ich auch bereit mit dem
> Layout mitzuhelfen. Mit der freien Version von Eagle komme ich leider
> noch nicht zu gut zurecht.
>
> Gruss,
> Gerhard

Gerhard, wenn es möglich wäre, verschiedene Baugruppen zu definieren, 
ist es doch wuscht, mit welchem Layoutprogramm, oder?

Wenn wir uns auf "extended Gerber" als Format für die PCB´s einigen 
könnten, passt es doch, oder?

Ich persönlich halte eh nix davon, an fertigen Platten noch nachträglich 
herumzuflicken. Wenn es ein Redesign gibt, macht es am besten der, der 
damit angefangen hat. Wenn jemand es besser kann, so wird er sowiso die 
gesamte Platte neu machen und kann dann ja das Layoutprogramm seiner 
Wahl nehmen.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hallo Allerseits,


Frank B. schrieb:
>> Wenn Euch PR99SE nicht zu viel ausmacht bin ich auch bereit mit dem
>> Layout mitzuhelfen. Mit der freien Version von Eagle komme ich leider
>> noch nicht zu gut zurecht.
>>
>> Gruss,
>> Gerhard
>
> Gerhard, wenn es möglich wäre, verschiedene Baugruppen zu definieren,
> ist es doch wurscht, mit welchem Layoutprogramm, oder?

Finde ich auch. Ich bin sowiso sehr für einen modularen Aufbau so dass 
bei Fehlschlägen sich die Materialunkosten in ertragbaren Bereichen 
bewegen.

>
> Wenn wir uns auf "extended Gerber" als Format für die PCB´s einigen
> könnten, passt es doch, oder?

Ich bin dafür. Sieh mal meine Abschwächer Gerberdaten an. Die sollten 
ohne weiters lesbar sein.
>
> Ich persönlich halte eh nix davon, an fertigen Platten noch nachträglich
> herumzuflicken. Wenn es ein Redesign gibt, macht es am besten der, der
> damit angefangen hat. Wenn jemand es besser kann, so wird er sowiso die
> gesamte Platte neu machen und kann dann ja das Layoutprogramm seiner
> Wahl nehmen.

Da stimme ich Dir 100% zu !

In der Arbeit bestelle ich oft Platinen als Panel arrangiert so dass mit 
einer Bestellung z.B. alle Einzelplatinen des Geräts enthalten sind. Die 
werden dann auch noch geroutet oder tab routed so dass man also ein 
Platinen Kit erhält. Bei einer Herstellungsgrösse von 16x12" kriegt mein 
eine ganze Menge Platinen drauf. Elektrisches Testen ist auch noch 
möglich was bei feinen Strukturen viel Fehlersuche erspart und ist nicht 
zu teuer. Bei manchen Firmen ist das schon miteinbegriffen. Mit PR99SE 
ist das Panelieren von verschieden Platinen sehr leicht durchzuführen.

Gruss,
Gerhard

Autor: Frank B. (frankman)
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Ach ja, ich hab mir das Blockschaltbild mal angesehen.

Ich würde als erstes mal das Powermanagement übernehmen können.
Allerdings würde ich das Powersupply doch vielleicht extern machen und 
nur eine DC-Eingangsbuchse vorsehen?
Notebooknetzteile bekommt man ja schon hinterher geworfen. Die würden ja 
ganz gut passen...

Ich hab schon was ähliches fertig. Das würde ich einfach anpassen.
(LTC3780 macht aus 8-30V stabile 12V. Push-Button-Controller auch von 
LT, dann noch einen Buck-Converter auf 5V mit was weiss ich, LT oder 
National)

Man könnt ja gleich noch ein Lademanagement für ein paar LIPOS vorsehen, 
ich geh da mal in mich. SMB-Bus wäre ja quasi schon da?

Reichen 12V und 5V wirklich aus?

Keine 3V3?
Keine -5V?
Keine -12V?

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hallo Frank !

Frank B. schrieb:
> Ach ja, ich hab mir das Blockschaltbild mal angesehen.

Danke:-)
>
> Ich würde als erstes mal das Powermanagement übernehmen können.
> Allerdings würde ich das Powersupply doch vielleicht extern machen und
> nur eine DC-Eingangsbuchse vorsehen?

Das kann natürlich jeder so machen wie er will. Bei mir möchte ich ein 
kleines vorhandenes SMPS verwenden und es schon habe. Ich möchte 
allerdings auch mit einer externen 8-30VDC Spannungsquelle arbeiten 
können. Durch modularen Aufbau hat man hier allerdings ziemlich viel 
Spielraum.

> Notebooknetzteile bekommt man ja schon hinterher geworfen. Die würden ja
> ganz gut passen...

Das denke ich auch.

>
> Ich hab schon was ähliches fertig. Das würde ich einfach anpassen.
> (LTC3780 macht aus 8-30V stabile 12V. Push-Button-Controller auch von
> LT, dann noch einen Buck-Converter auf 5V mit was weiss ich, LT oder
> National)
>
Toll! Das ware schon mal ein guter Start.

> Man könnt ja gleich noch ein Lademanagement für ein paar LIPOS vorsehen,
> ich geh da mal in mich. SMB-Bus wäre ja quasi schon da?

Soweit habe ich noch nicht geplant. Ware natuerlich für gewisse 
Anwendungen praktisch ein Laptop pack anschliessen zu können. Finde ich 
eine gute Idee.

>
> Reichen 12V und 5V wirklich aus?
>
> Keine 3V3?
> Keine -5V?
> Keine -12V?

1.8-3.3V und weniger lassen sich aus der 5V leicht erzeugen. Ich habe 
allerdings aber noch nicht den Prozessor festgelegt. Negative Spannungen 
lassen sich auch recht leicht von der positiven 12V erzeugen. Im Prinzip 
möchte ich alle Spannungen aus der Haupt 12V Spannungsquelle ableiten.

Zur Zeit ist bei mir alles vom ARM7, AVR und zu DSPIC von Interesse. 
Meine Wahl ist für mich persönlich stark von der Tool Chain und 
Debugging Situation abhängig. JTAG Debug wäre sehr wünschenswert. Die 
STM32 Cortex wären für dieses Projekt recht interessant, habe aber noch 
keine Erfahrung damit. Auch möchte ich später sehr gerne mit digitaler 
FM und anderen ähnlichen Modulationsarten experimentieren.

Ich bin übriegens riesig interessiert was ihr von dem Einsatz eines CGI 
Web Interface haltet. Ich finde diese Art Schnittstelle wäre doch sehr 
praktisch weil man dann das Gerät durch den Webbrowser leicht bedienen 
und fernsteuern kann. CGI ist ja sehr leicht zu implementieren. ICh habe 
mit dem Rabbit RMC2200 hier schon einiges auf der Basis gemacht. Es gibt 
ja lle möglichen Mini Web Server Module.

Gruss,
Gerhard

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Sollte man erstmal die Schaltpläne in Eagle zeichnen? Dann könnten 
mehrere Leute ganz einfach ihre Vorschläge einbringen. Nachher, wenn 
dann die Pläne vollständig ausgearbeitet sind können sie dann zügig in 
das bevorzugte Programm der Layouter übernommen werden.

Da ich leider fachlich recht wenig einbringen kann bin ich bereit die 
Sammelbestellung zu übernehmen. Bestellen kann ich als Student u.a. bei 
Farnell, Bürklin oder RS.

Dann noch die Frage: Anstelle eines Breitbandübertragers für den AD9954 
zu verwenden, könnte man auch einen schnellen OP nehmen? Das würde die 
minimale Ausgangsfrequenz erheblich verringern.

http://www.box73.de/catalog/pdf/TT4-1-X65.pdf
http://www.farnell.com/datasheets/92509.pdf

Autor: branadic (Gast)
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Hallo Kurt,

die Current Feedback OPVs sind für mich immer etwas unschön im Umgang 
und schwerer zu kontrollieren., auch wenn die Datenblätter schon grobe 
Anhaltspunkte für die Widerstandsdimensionierung vorgeben.
Vom GBW ist der AD8000 vielleicht auch etwas zu "fett".

Warum nicht etwas wie den OPA653 (Fixed Gain = 2V/V) oder den OPA659 
(Unity Gain Stable). Beide ebenfalls mit hoher Slew Rate.
Vom Rauschen her stehen sie dem AD8000 in nichts nach.

Ich schätze es sollten eh nur 1Vpp aus dem Signalgenerator kommen? Dann 
könnte man den OPA659 mit Gain=+1 als "Pseudoimpedanzwandler" 
missbrauchen.

Gruß, branadic

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gerhard O. schrieb:
> Ich bin dafür. Sieh mal meine Abschwächer Gerberdaten an. Die sollten
> ohne weiters lesbar sein.

gerbv stellt die Bohrdaten nicht richtig dar.  Mit welchen Parametern
hast du die denn gespeichert?

Autor: Frank B. (frankman)
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Ich schau mir die Gerberdaten immer mit GC-Prevue an.
Kann man umsonst runterladen.
Drill-files würde ich mal mit 3.5 (leading/trailing), Absolut, mm 
probieren.
Oder 2.6(leading/trailing), Absolut, mil....

Autor: Frank B. (frankman)
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Ach ja, noch was
bei:

http://www.fs-net.de/cms/index.php?id=4

gibts nette kleine Controllerboards mit allem drum und dran ab 49 
Dollar.
Da lohnt es sich doch fast nicht mehr, das selbst was zu routen.
Damit hätte man die ganze GUI und die Ansteuerung im Kasten.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Frank B. schrieb:
> Ich schau mir die Gerberdaten immer mit GC-Prevue an.

Ich nicht, und nun?  (Was natürlich schon daran liegt, dass ich
kein Windows habe...)

> Kann man umsonst runterladen.

gerbv kann man nicht nur "umsonst" runterladen, sondern man bekommt
sogar kostenlos den Sourcecode. ;-)  Da gerbv viele andere Dateien
ordentlich mittels "auto guessing" darstellen kann, würde mich
schon interessieren, mit welchen Paramtern Gerhard diese Excellon-
Datei erstellt hat.

Der CAM-Viewer von BAE misinterpretiert die Excellon-Datei übrigens
in gleicher Weise wie gerbv.

Beide von dir gemachten Interpretationsvorschläge ergeben übrigens
keine sinnvolle Darstellung.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Ich bin dafür. Sieh mal meine Abschwächer Gerberdaten an. Die sollten
>> ohne weiters lesbar sein.
>
> gerbv stellt die Bohrdaten nicht richtig dar.  Mit welchen Parametern
> hast du die denn gespeichert?

Hallo Joerg,

danke fuer den Hinweis. Ich habe bei mir die GERBER Daten in GCPREVUE 
13.4.4 und CAMTASTIC 2000 geladen und die Bohrdaten sind dort OK.

Die Einstellungen sind bei mir:

UNITS: inches
FORMAT: 2:5
SUPPRESS LEADING ZEROES
ABSOLUT ORIGIN

Was fuer ein Format funktioniert bei Dir normalerweise? Ich verwende 
immer dieses Format bei meinen Platinenbestellungen.

Gibt es irgendwelche Warnungen?

Die R1 version der CAM daten hat ein paar Kleinigkeiten verbessert.
(Designators und ein paar zusaetzliche VIAs zwischen den 
Abschirmwaenden)

Gruss,
Gerhard

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hallo Joerg,

kannst Du mir einen Hinweis geben welche Einstellungen bei Dir 
funktionieren. Ich wuerde dann versuchen die Daten mit den selben 
Einstellungen zu generieren. Kann sein dass das hilft.

Gruss,
Gerhard




Jörg Wunsch schrieb:
> Frank B. schrieb:
>> Ich schau mir die Gerberdaten immer mit GC-Prevue an.
>
> Ich nicht, und nun?  (Was natürlich schon daran liegt, dass ich
> kein Windows habe...)
>
>> Kann man umsonst runterladen.
>
> gerbv kann man nicht nur "umsonst" runterladen, sondern man bekommt
> sogar kostenlos den Sourcecode. ;-)  Da gerbv viele andere Dateien
> ordentlich mittels "auto guessing" darstellen kann, würde mich
> schon interessieren, mit welchen Paramtern Gerhard diese Excellon-
> Datei erstellt hat.
>
> Der CAM-Viewer von BAE misinterpretiert die Excellon-Datei übrigens
> in gleicher Weise wie gerbv.
>
> Beide von dir gemachten Interpretationsvorschläge ergeben übrigens
> keine sinnvolle Darstellung.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gerhard O. schrieb:

> Die Einstellungen sind bei mir:
>
> UNITS: inches
> FORMAT: 2:5
> SUPPRESS LEADING ZEROES
> ABSOLUT ORIGIN

Damit bekomme ich zumindest eine einigermaßen sinnvolle Darstellung,
wenngleich es mir trotzdem seltsam vorkommt, dass da so viele
Bohrungen außerhalb der Platine liegen, andererseits eine Reihe
von offensichtlich vorhandenen Bohrungen in der Platine fehlen.

Ich hänge mal den PNG-Export von gerbv an.  BAE's CAM viewer sieht,
wenn man ihm das 2.5-stellige Zoll-Format vorgibt, praktisch genau
so aus.

> Was fuer ein Format funktioniert bei Dir normalerweise?

Deine sind nach langer Zeit die ersten, die nicht funktionieren.

Problem bei deinen Dateien scheint zu sein, dass darin kein
Formatkennzeichen enthalten ist.  Damit funktioniert das Ratespiel
eher schlecht.

> Gibt es irgendwelche Warnungen?

Diese Dateiformate sind leider so strohdoof, dass es da kaum
Möglichkeiten gibt für Warnungen.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hi Joerg,

bitte schicke mir eine Beispiels CAM Datei die bei Dir funktioniert. 
Vielleicht kann ich auch etwas rausfinden. In GCPREVUE sind alle Loecher 
dort wo sie sein sollen. Die Firma diezur Zeit die Platinen herstellt 
hat sich auch nicht beklagt. Wirklich raetselhaft.

Gerhard

Jörg Wunsch schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>
>> Die Einstellungen sind bei mir:
>>
>> UNITS: inches
>> FORMAT: 2:5
>> SUPPRESS LEADING ZEROES
>> ABSOLUT ORIGIN
>
> Damit bekomme ich zumindest eine einigermaßen sinnvolle Darstellung,
> wenngleich es mir trotzdem seltsam vorkommt, dass da so viele
> Bohrungen außerhalb der Platine liegen, andererseits eine Reihe
> von offensichtlich vorhandenen Bohrungen in der Platine fehlen.
>
> Ich hänge mal den PNG-Export von gerbv an.  BAE's CAM viewer sieht,
> wenn man ihm das 2.5-stellige Zoll-Format vorgibt, praktisch genau
> so aus.
>
>> Was fuer ein Format funktioniert bei Dir normalerweise?
>
> Deine sind nach langer Zeit die ersten, die nicht funktionieren.
>
> Problem bei deinen Dateien scheint zu sein, dass darin kein
> Formatkennzeichen enthalten ist.  Damit funktioniert das Ratespiel
> eher schlecht.
>
>> Gibt es irgendwelche Warnungen?
>
> Diese Dateiformate sind leider so strohdoof, dass es da kaum
> Möglichkeiten gibt für Warnungen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gerhard O. schrieb:
> In GCPREVUE sind alle Loecher
> dort wo sie sein sollen.

Kannst du mal einen Screenshot machen?  Eventuell finde ich Zeit,
deine Excellon-Datei daraufhin mal zu analysieren.  Ich habe vor
einiger Zeit mal den Excellon-Parser von gerbv überarbeitet und
habe mich damals ziemlich in die Excellon-Dokumentation reinlesen
müssen.

Btw., bitte Bildformate beachten.  Screenshots oder Platinen-
Exporte in JPEG sind nicht sinnvoll, sie sind größer als PNG oder
GIF und strotzen nur so vor JPEG-Artefakten.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hallo Joerg,

anbei ist ein png screenshot von der Platine.

Gruss,
Gerhard

Jörg Wunsch schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> In GCPREVUE sind alle Loecher
>> dort wo sie sein sollen.
>
> Kannst du mal einen Screenshot machen?  Eventuell finde ich Zeit,
> deine Excellon-Datei daraufhin mal zu analysieren.  Ich habe vor
> einiger Zeit mal den Excellon-Parser von gerbv überarbeitet und
> habe mich damals ziemlich in die Excellon-Dokumentation reinlesen
> müssen.
>
> Btw., bitte Bildformate beachten.  Screenshots oder Platinen-
> Exporte in JPEG sind nicht sinnvoll, sie sind größer als PNG oder
> GIF und strotzen nur so vor JPEG-Artefakten.

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Hallo Leute,
nur über den Abschwächer und CAM Probleme zu reden hilft uns im Moment 
nicht weiter. Wir brauchen doch erstmal den Schaltungsteil der unser 
Signal erzeugt. Deshalb sollte erstmal folgendes geklärt werden:



Wie kriegen wir das Signal aus dem AD9954? Mit einem Breitbandübertrager 
oder Operationsverstärker. Der Übertrager ist einfacher anzuschließen, 
hat aber eine minimale Ausgangsfrequenz von ca. 50kHz.
Der OP braucht eine externe Beschaltung, ermöglicht aber eine niedrigere 
minimale Ausgangsfrequenz. Würde es unterschiede in der Signalqualität 
geben?
Als OP hat branadic den OPA653 oder den OPA659 vorgeschlagen. Der 
Übertrager könnte ein TT4-1-X65 sein.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Kurt Bohnen schrieb:
> Hallo Leute,
> nur über den Abschwächer und CAM Probleme zu reden hilft uns im Moment
> nicht weiter. Wir brauchen doch erstmal den Schaltungsteil der unser
> Signal erzeugt. Deshalb sollte erstmal folgendes geklärt werden:
>
>
>
> Wie kriegen wir das Signal aus dem AD9954? Mit einem Breitbandübertrager
> oder Operationsverstärker. Der Übertrager ist einfacher anzuschließen,
> hat aber eine minimale Ausgangsfrequenz von ca. 50kHz.
> Der OP braucht eine externe Beschaltung, ermöglicht aber eine niedrigere
> minimale Ausgangsfrequenz. Würde es unterschiede in der Signalqualität
> geben?
> Als OP hat branadic den OPA653 oder den OPA659 vorgeschlagen. Der
> Übertrager könnte ein TT4-1-X65 sein.

Ganz meine Meinung;-)

Als Diskussionsbasis wuerde ich auch vorschlagen die Ausgangsbeschaltung 
fuer niedrige Frequenzen von DC bis im Bereich der unteren 
Frequenzgrenze des Breitbandtrafos einen entsprechenden OPV/CFV 
einzusetzen und den restlichen Frequenzbereich mit einem Uebertrager und 
Verstaerker zu ueberstreichen. Mit diesem Konzept lassens sich beide 
Zweige optimal auslegen.

Die Wahl eines optimalen OPV oder CFV wird warscheinlich nicht ganz 
leicht sein. Was mich auch interssiert ist ob das breitbandige komplexe 
Spektrum am Ausgang des DDS DAC unkontrollierbare nichtlineare 
frequenzabhanegige Verzerrungen im OPV verursacht. Meistens sind  OPVs 
auch in der Oberwellenunterdrueckung nicht gerade stellar. Man sollte 
das mal untersuchen, simulieren, oder aufbauen und messen sobald die 
noetige Hardware existiert.

Um die noetige Optimierungen praktisch zu machen schlage ich vor den DDS 
Teil und den Ausgangszug auf separaten Platinen aufzubauen bis eine 
optimale Verwirklichung moeglich ist.

Die Ausgangszugumschaltung kann man warscheinlich mit entsprechenden 
Analogschalter leicht verwirklichen.

Zumindestens fuer mich selber bin ich an eine Ausgangsleistung von 
maximal 13-17dBm in 50 Ohm interessiert. Die Verwirklichung eines 
Ausgangsverstaerker welcher die notwendige Linearitaet, Frequenzgang, 
Rauschen, und Ausgansleistung besitzt wird einiges Kopf zerbrechen 
machen. Ausserdem muss die Ausgangsleistung des DDS kontinuierlich 
zwischen +17 bis -10dBm einstellbar sein.

Ich moechte uebrigens auch vorschlagen dass die Abmessungen aller HF 
Baugruppen in Standard abgeschirmte Weissblechgehaeuse mit beidseitigen 
Deckel passen.


Beispiel:

http://www.pollin.de/shop/dt/NTI5OTM1OTk-/Baueleme...

mfg,
Gerhard

P.S. Steine werfen ist verboten;-))

Autor: Frank B. (frankman)
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Die Firma Würth bietet auch Abschirmgehäuse für HF-Baugruppen an.

Was mir noch aufgefallen ist:
Beim Powermanagement wollen wir einen Eingang von 8-30V vorsehen.
Für die Versorgungsspannung benötigen wir dann einen Sepic-Wandler oder 
den von mir vorgeschlagenen LTC3780.
Das ist aber nicht gerade billig. Vielleicht sollte man das nochmal 
überdenken.

Habt ihr Euch mal die CPU-Boards von FS-net.de angesehen, wären die 
nicht was für das GUI?

Viele Grüße
Frank

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Muss die minimale Eingangsspannung denn wirklich 8V sein? Wir können uns 
doch auch auf 15-30V einigen und einen normalen StepDown Wandler 
einsetzten.

Die FS-net.de Boards sind wirklich interessant, kosten aber auch 
mindestens 50€. Ein AT(X)Mega und ein 4x20 LCD kosten nur die Hälfte. 
Die Projektbeschreibung fordert ja Gesammtkosten im Bereich 100-200€. 
Deshalb sollten wir auf jeden Fall ein möglichst günstiges Steuerboard 
mit einplanen. Wer später was besseres nutzen will kann gerne aufrüsten.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Kurt Bohnen schrieb:
> Muss die minimale Eingangsspannung denn wirklich 8V sein? Wir können uns
> doch auch auf 15-30V einigen und einen normalen StepDown Wandler
> einsetzten.
>
> Die FS-net.de Boards sind wirklich interessant, kosten aber auch
> mindestens 50€. Ein AT(X)Mega und ein 4x20 LCD kosten nur die Hälfte.
> Die Projektbeschreibung fordert ja Gesammtkosten im Bereich 100-200€.
> Deshalb sollten wir auf jeden Fall ein möglichst günstiges Steuerboard
> mit einplanen. Wer später was besseres nutzen will kann gerne aufrüsten.

8V minimum Versorgungsspannung  ist fuer Batterie oder mobilen Betrieb 
sehr bequem. Allerdings sollte man das eher als nachruestbare Option 
betrachten. 15-30V ist als Basisbereich natuerlich 100% OK. Fuer mich 
ist 12V Operation wichtig.

Vielleicht ist es an der Zeit etwas wie ein Pflichtenheft in Betracht zu 
ziehen. (Im Artikelbereich?) Solange das Konzept modular genug ist hat 
jeder genug Spielraum fuer persoenliche Preferenzen.

Danke fuer den Hinweis auf die FS-net Seite. Die haben ja tolle Boards.

Gerhard

Autor: Frank B. (frankman)
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Ich habe ein Pflichtenheft-Gerüst für Euch im Wiki-Artikel eingestellt. 
Viel Spass beim Ergänzen

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Frank B. schrieb:
> Ich habe ein Pflichtenheft-Gerüst für Euch im Wiki-Artikel eingestellt.
> Viel Spass beim Ergänzen

Hallo Frank,

vielen Dank fuer Deine Arbeit in der Wiki. Sieht gut aus.

Gruss,
Gerhard

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Warum denn überhaupt so ein weiter Eingangsspannungsbereich.
Ich behaupte mal 90% werden den Generator am 230V Netz betreiben und 
dort reicht ein einfaches Steckernetzteil aus. Dieses hat dann schon 
+-10%. Die paar Batteriebenutzer müssen sich dann eben einen Step-Up ins 
Batteriefach bauen.

Vorteile vom Steckernetzteil:
+ Sehr günstig
+ VDE gerecht
+ klein
+ stabile Ausgangsspannung



Die Anforderungen im Artikel sind überzogen und zeugen von wenig 
Sachkenntnis:

> Die Elektronik soll von 0°C bis 55°C einsatzfähig sein.

Das ist schon eine recht heftige Anforderung, wenn die Genauigkeit in 
einer so großen Temperaturspanne erhalten bleiben soll. Außerdem nur 
erfüllbar wenn man eine Klimakammer hat.
Daher würde ich die Anforderung auf max. 10°C - 30°C zurückschrauben

> Der Ausgangspegel soll den Bereich von mindestens +13dBm bis -136dBm in 0.01dB 
Schritten überstreichen.

> Isolationen sollen, wenn möglich mit 5/3mm Luft und Krichstrecke ausgeführt 
werden.
Bei Niederspannung?

>Die Leiterplatten sollen mit XXX gekennzeichnet werden.
Warum denn das?

> Die 5 Volt sollen mit einem Spannungregler Typ LM25575 von National erzeugt 
werden.
Warum sollte man sich da festlegen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Alexander Schmidt schrieb:
> Warum denn überhaupt so ein weiter Eingangsspannungsbereich.

Vielleicht, weil bei Gerhard die Nennspannung des Netzes 110 V
beträgt? ;-)

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Auch an 110V kann man ein (entsprechendes) Schaltnetzteil anschließen. 
Die Obergrenze von 30V ist sowieso OK. Die 8V Untergrenze kommen wohl 
daher dass jemand den Generator auch mit Batterien/Akkus betreiben 
wollte.


Mfg,
Kurt

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Alexander Schmidt schrieb:
>> Der Ausgangspegel soll den Bereich von mindestens +13dBm bis -136dBm in 0.01dB 
Schritten überstreichen.

Hallo Alexander,

Das soll doch nicht heissen dass die Pegel auf 0.01dB genau sein muss;-)

Der Relaisabschwaecher arbeitet in 1dB Schritten und dazwischen laesst 
sich der Pegel fein mit DAC-Steuerung einstellen. Dass die absolute 
Genauigkeit nicht perfekt sein wird ist klar. Es ist aber praktisch wenn 
der Pegel fein eingestellt werden kann - Deshalb die 0.01dB Vorgabe.

Ich bin auch der Ansicht dass die obere Frequenzgrenze  mit gezielt 
bemessenen Kompensationskondensatoren um die Zuleitungsinduktivitaeten 
der Relaiskontakte zu kompensieren bis auf mindestens 400MHz oder mehr 
erhoeht werden kann.

Diese Technik wurde zum Beispiel bei einem alten Rauschgenerator (SKTU) 
von R&S angewendet um die Zuleitungsinduktivitaeten der Rauschroehre bis 
auf 1GHz zu kompensieren indem dieser Schaltungteil innerhalb der 
Struktur eines Tiefpasses versteckt wurde nach dem Prinzip: " If you 
can't fight them - join them".  Natuerlich ist dann das 
Frequenzverhalten ueber der Frequenz des integralen Tiefpasses dann sehr 
schlecht. Aber das macht ja nichts in diesem Fall solange der 
Frequenzbereich des DDS Generator wie geplant ueberstrichen wird.

Ich habe uebrigens gestern die Platine erhalten und werde bald mit dem 
Testaufbau anfangen.

Der Ausgangsbereich von +13 bis -136dBm ist durchaus realistisch solange 
alles HF gerecht doppelt abgeschirmt ist und nirgendwo gesuendigt wird. 
Mit konsequenter, doppelwandiger Abschirmung sollte der Abschwaecher 
mindestens bis auf unter -130dBm durchaus funktionieren koennen. Da auch 
die DDS Baugruppe aehnlich abgeschirmt werden soll, muesste es durchaus 
realistisch sein den gegebenen Pegelbereich zu erzielen.

Es ist natuerlich auch extrem wichtig alle Zuleitung ueber einen weiten 
Frequenzbereich mit Doppeltiefpaessen zu filtern.


Falls der Abschwaecher ein reproduzierbares Verhalten hat, laesst sich 
mit Hilfe des Korrektur EEPROM die Abweichungen vom Sollwert abhanegig 
von Frequenz und Vorgabe speichern.

Ich bin auch der Ansicht dass der Temperatrbereich unrealistisch war.

Das Steckernetzteil ist eine gute Idee die ich persoenlich warscheinlich 
auch verwenden werde.

Gruss,
Gerhard

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Gerhard O. schrieb:
> Das soll doch nicht heissen dass die Pegel auf 0.01dB genau sein muss;-)

Allerdings mag ich es nicht, wenn durch eine hohe Auflösung eine hohe 
Genauigkeit vorgetäuscht wird.

Der Bereich von +13 bis -136dBm kommt mir etwas groß vor, ich bin aber 
kein HF-Experte um das 100% einschätzen zu können.


> Es ist aber praktisch wenn
> der Pegel fein eingestellt werden kann - Deshalb die 0.01dB Vorgabe.

Wofür?


> Ich habe uebrigens gestern die Platine erhalten und werde bald mit dem
> Testaufbau anfangen.

Wenn du die Messungen hast kannst du die Testergebnisse ja hier 
einstellen.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Alexander Schmidt schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Das soll doch nicht heissen dass die Pegel auf 0.01dB genau sein muss;-)
>
> Allerdings mag ich es nicht, wenn durch eine hohe Auflösung eine hohe
> Genauigkeit vorgetäuscht wird.

Das sehe ich auch so.
>
> Der Bereich von +13 bis -136dBm kommt mir etwas groß vor, ich bin aber
> kein HF-Experte um das 100% einschätzen zu können.
>

Fuer Messungen an Empfaengern ist ein grosser Pegelbereich sehr wichtig. 
Allerding koennte man externe Abschwaechglieder anschliessen. Die gibt 
es ja heutzutage in dem Frequenzbereich fuer relativ wenig Geld zu 
kaufen. 127dB war halt ein gewisses Plateau das ich erreichen wollte um 
zu sehen es mit Amateurmitteln erreichbar ist.

>
>> Es ist aber praktisch wenn
>> der Pegel fein eingestellt werden kann - Deshalb die 0.01dB Vorgabe.
>
> Wofür?
>

Die hohe Aufloesung ist z.B. bei Offset Nullungen praktisch damit sich 
der residuelle Fehler in Grenzen haelt. Fuer die Software 
Frequenzgangkorrektur ist diese hohe Aufloesung auch notwendig.

>
>> Ich habe uebrigens gestern die Platine erhalten und werde bald mit dem
>> Testaufbau anfangen.
>
> Wenn du die Messungen hast kannst du die Testergebnisse ja hier
> einstellen.

Werde ich versuchen. Wolfgang M. hat sich freundlicherweise angeboten 
Messungen durchzufuehren die meine Messmittel uebersteigen.

Gruss,
Gerhard

Autor: DDS-willig (Gast)
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Hallo,

geht es weiter mit dem Projekt oder kann ich den AD9954 wieder 
verpacken/verkaufen ?

gruss

Willig

Autor: Roland B. (Gast)
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DDS-willig schrieb:
>geht es weiter mit dem Projekt oder kann ich den AD9954 wieder
>verpacken/verkaufen ?
 Ist wohl besser so, bis Du hier ein fertiges "funktionierendes"
 Projekt erhälst, gehört dein AD9954 der Nostalgie an.
 Vielleicht sind die "Entwickler" von dieser Seite interessiert:
>>Beitrag "Projekt: DDS basierter Funktionsgenerator mit AD5930"


Gruß

Roland

Autor: DDS-willig (Gast)
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Roland B. schrieb:
> Ist wohl besser so, bis Du hier ein fertiges "funktionierendes"
> Projekt erhälst, gehört dein AD9954 der Nostalgie an.

haha, gut dann warte ich einfach weiter.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hallo,

habe heute die Abschwächerleiterplatte bestückt und erste explorative 
Messungen mit der HP8444+HP8554A Kombination durchgeführt. Diese erste 
Überprüfung ergab dass der Abschwächer ohne im Abschirmgehäuse eingebaut 
zu sein bis mindestens 500MHz brauchbar ist. Durch die Induktivitäten 
der Relaisschaltkontakte ist ein leichtes Tiefpassfilterverhalten ab 
600MHz sichtbar. Das habe ich erwartet und stört im Frequenzbereich des 
DDS Generators nicht. Resonanzenerscheinungen konnten im Messbereich von 
0.5 bis 1250MHz nicht festgestellt werden. Die dB Abstufungen sind auf 
dem S.A. Display genau dargestellt was auf ordnungsgemässes Verhalten 
der einzelnen Abschwächglieder schliessen lässt. Rückflussdämpfung habe 
ich auch noch nicht gemessen. Sobald der Abschwächer richtig in seinem 
Abschirmgehäuse eingebaut ist werde ich genauere Messreihen mit anderen 
Instrumenten durchführen. Das wird aber noch eine gewisse Zeit brauchen 
weil mir aus beruflichen Gruenden recht wenig Zeit zur Verfügung steht.

Vorerst möchte ich auch erst den I2C Treiber schreiben damit die 
Steuerung des Abschwächers bequemer sein wird.

Im Anhang sind zwei Bilder von der bestückten Leiterplatte zu sehen.

Grüsse,
Gerhard

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hier noch ein Bild von der Frontplatteneinheit mit allen 
Bedienungselementen. Ausser der Ein/Aus Taste arbeiten die übrigen 
Taster im Analog Modus mit 500mV Unterschied zwischen jeder Taste. Der 
Drehgeber ist ein optischer Typ von Grayhill (Series 62) mit Drucktaster 
und 20 Schritten per Umdrehung. Die Frontplatte und deren Beschriftung 
ist noch ausständig.

Gruss,
Gerhard

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hallo,

ich habe inzwischen die Rückflussdämpfung gemessen und war mit 16dB 
anfänglich schockiert. Mit einem uralten TDR (Time Domain Reflectometer, 
HP1413) habe ich dann mir das ganze näher angeschaut und es hat sich 
herausgestellt dass die unabgeschirmten Relais die Ursache sind. Die 
Induktivität der Relaiskontakte muss durch sehr kleine Kapazitäten 
kompensiert werden. Das geht am leichtesten durch Anbringung dünner 
Kupferfolie um die Relaisgehäuse herum. Dadurch verbesserte sich die 
Rückflussdämpfung im gesamten Frequenzbereich beträchtlich.

Die Impedanz der auf FR4 dimensionierten Microstripleitungen ist wegen 
praktischer Gründe auch nicht ganz optimal und liegt bei ca. 60 Ohm; ist 
aber für den gewünschten Frequenzbereich wegen der kurzen 
Verbindugslängen durchaus noch tragbar. Idealer wäre natürlich dünneres 
Material oder spezielles HF Substrat.

Die frequenzabhängige Dämpfung des FR4 ist zwischen 0.5MHz und 200MHz ca 
2dB und linear. Das kann man leicht durch entsprechende 
Pegelvoreinstellung in der DDS Pegelsteuerung je nach Frequenz 
korrigieren.

Ich werde den Abschwächer bald in das vorgesehene Gehäuse einbauen und 
dann wird man sehen ob es unzulässiges Übersprechen gibt die einen 
Bereich bis 127dB unmöglich machen. Im offen Aufbau sind jetzt ungefähr 
80dB bis 200MHz ohne Übersprechen möglich. Darüber hinaus ist 
Übersprechen natürlich ein Problem. Jedes Abschwächerglied ist für sich 
selber bis mindestens 500MHz brauchbar und hat einen flachen 
Frequenzgang. Ohne ausgewählte Widerstände ist die Genauigkeit der 
einzelnen Pad Glieder bis jetzt zwischen 0.05 - 0.2dB genau. Durch 
Selektierung oder Padding lässt sich das wahrscheinlich durchaus noch 
verbessern.

Würde mich freuen wenn Ihr irgendwelche Ratschläge zu Verbesserungen 
habt von Euch zu hören. Da dieser Abschwächer ein Erstlingswerk für mich 
ist, muss man da erst Erfahrungen sammeln.

Sollten die Resultate nach Fertigstellung immer noch positiv sein werde 
ich zum Nachbau dann ein komplettes Dokumentpaket posten.

Die I2C Steuerung des Abschwächers ist recht bequem und man braucht nur 
vier Anschlussleitungen (12V, GND, SDA, SCL). Die PIC C Steuerfunktion 
ist schon fertig und getestet. Die Umstellung auf AVR sollte aber keine 
Umstände machen.

mfg,
Gerhard

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gerhard O. schrieb:
> Würde mich freuen wenn Ihr irgendwelche Ratschläge zu Verbesserungen
> habt von Euch zu hören.

Ich finde die Akribie, mit der du das Projekt angehst, genauso spitze
wie die Resultate, die du erzielt hast.  Ich habe schon ein DDS-Bastel-
Projekt irgendwo in der Ecke liegen, aber es ist vor vielen Jahren
noch mit einem AD9850 konzipiert worden (so ziemlich der erste DDS-IC
von AD, der auch hobbymäßig verfügbar war) und geht daher ohnehin nur
bis ca. 30 MHz.  So, wie dein (bzw. euer) Projekt hier bis jetzt läuft,
wäre es mir am Ende schon eine Überlegung wert, das komplett aufzubauen.
Zwar habe ich noch einen DAS (direct analog synthesizer) in der Ecke
stehen, der bis 250 MHz geht, aber das ist ein eher schwerfälliger
Klotz im Vergleich zu dem DDS, dessen wesentliche Stärke die gute
spektrale Reinheit des Signals ist.

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
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Bei HF fängt der Mechaniker schon wiederan.



Was ist ein DAS (direct analog synthesizer)?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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René D. schrieb:
> Bei HF fängt der Mechaniker schon wiederan.

Naja, mehr bei UHF. ;-)  Hieß früher auch "Klempnertechnik".

> Was ist ein DAS (direct analog synthesizer)?

Mischer, PLL, Filter, umgeschaltet mit Schaltstufen.  Da das Signal
im Gegensatz zur DDS rein analog aufbereitet ist, hat man nicht die
Probleme mit den durch die Digitalisierung bedingten Nebenwellen
(images), daher ergibt sich ein spektral sehr reines Signal.  Dafür
ist der Aufwand riesig, sowas will man sich wohl nicht selbst bauen.

Autor: Jörg Spiegel (Gast)
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Sind die "Herren" DDS Entwickler etwa schon an ihre Grenzen gelangt
und haben keine Lust mehr, oder kann man weiterhelfen???

Gruß Jörg

Autor: Gerhard_ (Gast)
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"Sind die "Herren" DDS Entwickler etwa schon an ihre Grenzen gelangt
und haben keine Lust mehr, oder kann man weiterhelfen???"

Wer ist denn hier schon wieder so ungeduldig? ;-)

Gut Ding braucht eben Weil!

Im Anhang eine Kostprobe was zur Zeit im stillen Kaemmerlein gebraut 
wird.
(DDS Hauptplatine)

mfg,
Gerhard

P.S. Manche Leute muessen neben dem Hobby auch arbeiten;-)

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Aber die Frage ist berechtigt, wieviele Leute noch an dem eigenlichen 
Ziel (1. Post, Wiki Seite, gut aber günstig) arbeiten.

Es hat gute Vorschläge gegeben, dann ist die Diskussion aber abgedriftet 
in Richtung Abschwächer und dem DDS System von Gerhard, was zwar 
bestimmt gut werden wird, aber nicht günstig.

Es wäre schön wenn die Entwickler die am eigentlichen Ziel interessiert 
sind nochmal kurz ein Lebenszeichen geben könnten.

Mfg,
Kurt

Autor: Gerhard_ (Gast)
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Hallo Kurt,

obwohl es so aussieht als ob ich nur meine eigene Sache verfolge ist 
dies nicht ganz so. Weil ich vom Formfaktor und User Interface her meine 
eigenen Vorstellungen verwirklichen will und zweitens Gelegenheiten in 
der Firma zur PCB Herstellung ausnutzen moechte, will ich zuerst meine 
eigene Vision als Referenzdesign erstellen und durchmessen. Wenn es sich 
dann heraus stellt dass das Konzept etwas taugt (oder nicht) will ich 
Euch meine Erfahrungen  und Schaltunsgsunterlagen zur Diskussion 
ueberlassen.
Dann denke ich haben wir eine Basis um ein kostenguenstiges, 
nachbaureifes Konzept auf die Beine zu stellen dass von allen 
Interessenten gebaut werden kann und fuer ein Gemeinschaftsprojekt 
anpassungsfaehig ist. Auch kommen spaeter bestimmt noch neue Ideen die 
man mit hinein beziehen kann. Zumindestens ist es dann klar ob das 
Konzept gut genug funktioniert. Man muss ja nicht alles blind nachbauen. 
Durch ein modulares Konzept lassen sich einige persoenliche Varianten 
erstellen.

Auch moechte ich spaeter mit DSP FM Modulation experimentieren um auch 
FM und FM Stereo digital erzeugen zu koennen. Hierzu findet sich bei 
Analog Devices eine interessante APP note mit source code.

Dann ist auch die Frage welches CAD Program verwendet wird. Ich habe 
EAGLE nicht aber dafuer Zugang zu PR99. Aus diesem Grund koennte ich nur 
jene Dateien und die CAM files ueberlassen. Es wurde aber gewuenscht 
alles mit EAGLE zu erstellen. Das hilft wiederum mir nicht.

Auch ist die Wahl des Steuerungsprozessors eine Sache die nicht jeden 
passen werden. Ich persoenlich habe alle Tools um mit 18F-33DSPICS 
erfolgreich arbeiten zu koennen und Libraryfunktionen die mir Arbeit 
ersparen. Andere wollen lieber einen AVR oder ARM verwenden. Im Prinzip 
macht das wenig aus und Code lasst sich zum grossen Teil portieren wer 
sich nicht die Arbeit machen will. Ich bin im Augenblick weniger 
motiviert mit dem AVR zu arebeiten. Falls es doch ein AVR sein soll dann 
interessiert mich eher die XMEGA Variante.

(Die XMEGA Platine vom Michael waere an sich eine gute Steuerplatine 
fuer das Projekt.)

Ich hoffe dass in ein paar Wochen die DDS Platine aufgebaut worden ist 
und dann testen kann. Leider habe ich beruflich viel zu tun so dass oft 
kleinere Pausen eingelegt werden muessen.

Lasst mich halt wissen ob meine Arbeit fuer Euch von Interesse ist. Wenn 
nicht, trage ich Euch auch nicht nach. Ich habe nur Angst dass eine 
lange Diskussion schwierig handzuhaben ist. Schreibt mich also nicht 
total ab;-)

Gruss,
Gerhard

Autor: 900ss D. (900ss)
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Gerhard_ schrieb:
> "Sind die "Herren" DDS Entwickler etwa schon an ihre Grenzen gelangt
> und haben keine Lust mehr, oder kann man weiterhelfen???"
>
> Wer ist denn hier schon wieder so ungeduldig? ;-)

Gerhard, schön, dass du so entspannt darauf reagierst.
Was seine freundliche Art Hilfe anzubieten soll weiss ich nicht, hier 
hat er schon jemand vergrault.
Beitrag "Projekt: DDS basierter Funktionsgenerator mit AD5930"

Ich beobachte beide Threads mit Interesse, wobei dieses Projekt um 
einiges anspruchsvoller ist.

Trotzdem mal sehen, was draus wird und ob ich es mir nachbaue. Beitragen 
könnte ich selber "nur" Software für AVR oder ARM. Dafür bin ich 
ausgerüstet.
Also wenn da was zu tun ist.....

Dieser DDS hier wäre für mich allerdings "oversized" aber mal sehen.

Gruss
900ss

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Gerhard_ schrieb:

>
> Auch moechte ich spaeter mit DSP FM Modulation experimentieren um auch
> FM und FM Stereo digital erzeugen zu koennen. Hierzu findet sich bei
> Analog Devices eine interessante APP note mit source code.

für den AD9954 ?

>
> Dann ist auch die Frage welches CAD Program verwendet wird. Ich habe
> EAGLE nicht aber dafuer Zugang zu PR99. Aus diesem Grund koennte ich nur
> jene Dateien und die CAM files ueberlassen. Es wurde aber gewuenscht
> alles mit EAGLE zu erstellen. Das hilft wiederum mir nicht.

Protel / CAM sind doch perfect.

>
> Auch ist die Wahl des Steuerungsprozessors eine Sache die nicht jeden
> passen werden.
Ich persoenlich habe alle Tools um mit 18F-33DSPICS
> erfolgreich arbeiten zu koennen und Libraryfunktionen die mir Arbeit
> ersparen. Andere wollen lieber einen AVR oder ARM verwenden. Im Prinzip
> macht das wenig aus und Code lasst sich zum grossen Teil portieren wer
> sich nicht die Arbeit machen will.

eben, das sehe ich eher unproblematisch.

> Lasst mich halt wissen ob meine Arbeit fuer Euch von Interesse ist.

auf jede fall !

Den Abschwächer könnte ich jetzt schon gebrauchen, hast Du schon 
versucht die Relais mit Weißblech zu trennen statt Kupferfolie ?

Autor: Freund.H (Gast)
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900ss D.schrieb:

>...............hier hat er schon jemand vergrault.


Petze !!!!!

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hallo Thomas,

Thomas R. schrieb:
> Gerhard_ schrieb:
>
>>
>> Auch moechte ich spaeter mit DSP FM Modulation experimentieren um auch
>> FM und FM Stereo digital erzeugen zu koennen. Hierzu findet sich bei
>> Analog Devices eine interessante APP note mit source code.
>
> für den AD9954 ?

Die Appnote wurde fuer den AD9850 geschrieben. Im Prinzip sollte diese 
Methode auch auf den AD9951/54 anwendbar sein. In meinem Geraet ist 
dafuer fuer die Zukunft ein Einbaumodul vorgesehen dass diese Funktion 
erfuellen soll. Leider habe ich im Augenblick keine Tools fuer die AD 
DSP Prozessoren. Ich muss mir das alles erst mal ansehen. Die Demoboard 
die dafuer verwendet wurdee gibt es auch nicht mehr. Diese Option ist 
voerst noch nicht wichtig.
>
>>
>> Dann ist auch die Frage welches CAD Program verwendet wird. Ich habe
>> EAGLE nicht aber dafuer Zugang zu PR99. Aus diesem Grund koennte ich nur
>> jene Dateien und die CAM files ueberlassen. Es wurde aber gewuenscht
>> alles mit EAGLE zu erstellen. Das hilft wiederum mir nicht.
>
> Protel / CAM sind doch perfect.

Freut mich sehr;-)
>
>>
>> Auch ist die Wahl des Steuerungsprozessors eine Sache die nicht jeden
>> passen werden.
> Ich persoenlich habe alle Tools um mit 18F-33DSPICS
>> erfolgreich arbeiten zu koennen und Libraryfunktionen die mir Arbeit
>> ersparen. Andere wollen lieber einen AVR oder ARM verwenden. Im Prinzip
>> macht das wenig aus und Code lasst sich zum grossen Teil portieren wer
>> sich nicht die Arbeit machen will.
>
> eben, das sehe ich eher unproblematisch.
>
>> Lasst mich halt wissen ob meine Arbeit fuer Euch von Interesse ist.
>
> auf jede fall !
>
> Den Abschwächer könnte ich jetzt schon gebrauchen, hast Du schon
> versucht die Relais mit Weißblech zu trennen statt Kupferfolie ?

Nein. Sollte aber keinen Unterschied machen. Duenne Kopferfolie legt 
sich warscheinlich leichter an die Relaisgehaeuse an.

Geht in Ordnung, werde sobald wie moeglich ein Datenpaket 
zusammenstellen.
Die Platinengroesse ist fuer ein Standard Weissblechgehaeuse vorgesehen 
mit den Massen 71x52x28mm wie is in D handelsueblich ist.

Di Platine ist fuer SMA Steckverbinder ausgelegt. Ich werde allerdings 
warscheinlich SMC Steckverbindungen wegen der Groesse verwenden.

Um HF Dichtigkeit zu gewaehrleisten will ich eine duenne Gummifolie mit 
anliegender Metal(Kupfer)Folie unter beide Deckel einpassen die dann 
durch Schraubendruck den HF Teil "wasserdicht" abschirmen soll.

Auf der Oberseite sind dann noch Trennwaende zwischen HF Teil und 
Steuerteil und zwischen den Abschwaechgliedern einzubauen die genau 
passend zugeschnitten werden um mit dem Deckel ein gute Verbindung zu 
ermoeglichen. Auf der Unterseite will ich aehnliche Abschirmbleche 
einbauen.

Zur Impedanzverbesserung der Relais soll noch die erwaehnte Kupferfolie 
um die Relaisgehaeuse herum angelegt werden und mit der Masseflaeche der 
Platine verloetet werden. (Die neuen PR99 Dateien werden dafuer 
Loetflaechen haben die meine Platine noch nicht besitzt. Diese 
Abschirmung ist auch fuer die Ubersprechdaempfung von grossem Vorteil.

Moeglicherweise sollte das Steuerkabel durch Ferritsleeves gefuehrt 
werden um eine Mantel HF Sperre erhalten da ich noch nicht weiss ob noch 
eine Restuebersprechung zwischen HF und Steuerteil existiert. Dass wird 
sich erst spaeter herausstellen. 127dB ist schon eine grosse 
Abschirmherausforderung.

Im Anhang ist die Abschwaechertreiberfunktion. Ist nur ein schneller 
"Hack"

Gruss,
Gerhard

Autor: Guido (Gast)
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Hallo Gerhard,

wenn du die Platine schon überarbeitest denke daran, dass die
Trennwände nur dann optimale Wirkung bringen, wenn sie als
Kurzschlusswindung funktionieren. D.h. auf allen vier Seiten
mit GND verlötet sind, also auch auf der Platine.

Gruß, Guido

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Guido schrieb:
> Hallo Gerhard,
>
> wenn du die Platine schon überarbeitest denke daran, dass die
> Trennwände nur dann optimale Wirkung bringen, wenn sie als
> Kurzschlusswindung funktionieren. D.h. auf allen vier Seiten
> mit GND verlötet sind, also auch auf der Platine.
>
> Gruß, Guido

Hallo Guido,

danke fuer den Hinweis. Werde ich beruecksichtigen. In meiner ersten 
Version uebersah ich diese Massnahme auf der Rueckseite mit den Relais.

Gruss,
Gerhard

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Im Anhang sind die PR99 Design Files und PDF für den DDS Abschwächer.
Sobald alle ausständigen Messungen abgeschlossen sind wird es noch
einen Abschlussbericht geben und einige Konstruktionsbilder meines
Testaufbau. Bin für alle gute Anregungen und
Kritik/Verbesserungsvorschläge dankbar.

Auf Vorschlag von Guido hat diese Version zusätzliche Masse streifen auf
der Rückseite um leichter Abschirmbleche einlöten zu können. Einige
Teile auf der Oberseite habe ich etwas verschoben um einige Leitungen
auf der Unterseite zwecks besserer Abschirmung zu vermeiden.

Wenn jemand professionelle Messmittel zur Verfügung hat sollte man nach
Möglichkeit davon Gebrauch machen um meine Messungen zu
substantiieren.
(Vielleicht könnt ihr eine Platine herstellen lassen und dann
durchmessen)

Ich hoffe dass ich nächste Woche die DDS Generatorpotential zur
Herstellung wegsenden kann.

Die 400MHz Referenzplatine ist fertig, muss aber noch bestückt werden.

Wenn alle HF Baugruppen fertig sind muss man nur noch jemand den uC für
ein einfaches Steuerprogram programmieren um das ganze bedienen zu
koennen (MEGAXXX?)

900ss:

"Trotzdem mal sehen, was draus wird und ob ich es mir nachbaue.
Beitragen
könnte ich selber "nur" Software für AVR oder ARM. Dafür bin ich
ausgerüstet.
Also wenn da was zu tun ist....."

(Darf ich Dich beim Wort nehmen?)

Gruss,
Gerhard

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Ich hoffe dass ich nächste Woche die DDS Generatorpotential zur
Herstellung wegsenden kann.

Sollte DDS Generatorplatine heissen - Spell checker, bad, bad !!!

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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"Sneak Preview" der DDS Generatorplatine:

Im Anhang ist der erste Entwurf der DDS Generatorplatine. Einige 
Layoutoptimierungen sind noch notwendig bevor die Platine gefertigt 
wird.

Der Hauptzweck fuer diesen Versuchsaufbau ist festzustellen ob eine 
einfache zweilagige Platine fuer die Funktion des DDS Bausteins 
zulaessig ist.

Ein kurzer technischer Steckbrief dieses Versuchsaubaus:

Frequenzbereich: 10Hz - Fmax (180Mhz)
(Kanaltrennung 10Hz-10Mhz(LF), 10Mhz-180Mhz(HF), HF Relais)
Rechteckausgang: 10Hz - 10MHz oder hoeher
Ausgangsleistung: -10 bis +13dBm (SBF-4089)
Digitale Pegelregelung mit 12-Bit DAC und Stromspiegel
Temperaturkompensierte HF Pegelmessung mit ADC
AM Modulation durch Steuerung des DDS-DAC Stroms
Externe Referenzfrequenzaufbereitung mit 400MHz Eingang
1.8V und 3.3V und -5V Regler
12V fuer HF Leistungstufe, 5V fuer DDS und Logik, -5V fuer LF-Kanal 
Speisung
Datenpufferung fuer DDS - 3-5V Eingang

SPI Bus fuer DDS Steuerung
I2C Bus fuer Systemfunktionen

I2C Bausteine:
PCA9554A - Systemsteuerung und extra GPIO Funktionen
AT24C256 - Optionale Parametrierung der Platine
TMP101 - HF Detector Temperaturmessung
MCP4725 - HF Pegel DAC
MCP3425 - HF Detector ADC

Diese Platine ist ein etwas "ueberzuechteter' Testaufbau. Die 
Nachbauversion wird hoechstwarscheinlich einfacher sein und es ist 
moeglich dass die 400Mhz Aufbereitung mit integriert wird. Der 
Rechteckausgang kann moeglicherweise auch eingespart werden.

Gruss,
Gerhard

P.S. Steine werfen ist nicht erlaubt;-)

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hier ist das Blockschaltbild der DDS Generatoreinheit wie sie bei mir 
als erster Testaufbau verwirklicht werden soll.

Bei den sehr niedrigen Frequenzen ist fuer die Regelung ein recht 
grosser Aufwand notwendig. Ich schlage vor bei den niederigen Frequenzen 
auf eine ALC/Pegelregelung zu verzichten und die Ausgangsleistung mit 
dem DAC einzustellen.

Der Ausgangstrakt ist in zwei Kanaele aufgeteilt um die Probleme mit den 
niedrigen Frequenzen durch den Balun zu umgehen. Gleichzeitig ist das 
bequem um den internen DDS Comparator anzusteuern.

Ich bin an Kritik/Anregungen interessiert solange sie sich im Rahmen des 
geplanten Aufbau bewegen da der Formfaktor fuer mein Geraet bindend ist. 
Irgendwelche Aenderungen koennen dann natuerlich spaeter in der 
Nachbauversion eingebunden werden.

Mir ist es wichtig zuerst die ersten praktischen Erfahrungen zu sammeln 
damit dann spaeter eine nachbaureife Konstruktion entstehen kann. Ich 
hoffe auch dass das zweiseitige Layout funktionieren wird da das Layout 
im Bereich des DDS IC doch sehr anspruchsvoll ist und gewisse 
Kompromisse eingeht. Ob es sich lohnen wuerde eine vierlagige Board 
herstellen zu lassen weiss ich noch nicht. Besser waere es schon. 
Jedenfalls wird es sich nach dem Aufbau zeigen ob dieser Ansatz 
erfolgreich sein wird.

Gruss,
Gerhard

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Gerhard O. schrieb:
> Hier ist das Blockschaltbild der DDS Generatoreinheit wie sie bei mir
> als erster Testaufbau verwirklicht werden soll.

Ich mag U5:  120-BIT DAC

 :)

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Alex H. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Hier ist das Blockschaltbild der DDS Generatoreinheit wie sie bei mir
>> als erster Testaufbau verwirklicht werden soll.
>
> Ich mag U5:  120-BIT DAC
>
>  :)

Hallo Alex,

danke! Ja den 120-BIT DAC moechte ich auch sehen;-)

Gruss,
Gerhard

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Im Anhang sind aktuelle Info von der DDS Platine. Ich werde sie 
warscheinlich naechste Woche in Auftrag geben. Einige Bauteilewerte sind 
noch nicht festgelegt und es moeglich dass sich beim Nachpruefen noch 
einige Aenderungen ergeben werden. Ich muss mir noch ueberlegen wie ich 
am besten Einspeisepunkte fuer die Rekonstruktionsfilter einfuegen kann 
so dass man sie bequemer mit dem NWA durchmessen kann. Das gibt mir im 
Augenblick noch einiges Kopfzerbrechen.

Da das Layout der Platine nur zweiseitig  ist kann es da hinsichtlich 
des Betriebsverhalten des AD9951/54 einige  Ueberraschungen geben. 
Andrerseits, sollte der Aufbau zufriedenstellend funktionieren hat man 
dann vielleicht ein Gefuehl wie weit man bei der naechsten Version 
layoutmaessig gehen kann.

Wie weit man die obere Frequenzgrenze des DDS legen kann wird sich dann 
spaeter heraustellen. Ich habe noch einen 106.25MHZ Oszillator fuer 
425MHZ Ausgangsfrequenz spaeter zum Testen.

Bin an Verbesserungsvorschlaegen interessiert wenn Ihr Euch die Zeit 
dazu nehmen wollt. Bis zum Mittwoch sollte ich noch zu Verbesserungen 
Gelegenheit haben.

Gruss,
Gerhard

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Habe einen kleinen Fehler mit der Beschaltung von U21 gefunden. Da das 
Potentiometer nur zwischen 0 und Vcc funktioniert musste das geaendert 
werden sonst kommt es zu Verzerrungen.

mfg,
Gerhard

Autor: 900ss D. (900ss)
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Gerhard O. schrieb:
> 900ss:
>
> "Trotzdem mal sehen, was draus wird und ob ich es mir nachbaue.
> Beitragen
> könnte ich selber "nur" Software für AVR oder ARM. Dafür bin ich
> ausgerüstet.
> Also wenn da was zu tun ist....."
>
> (Darf ich Dich beim Wort nehmen?)

Hallo Gerhard,

hatte ein paar Tage fast "Sendepause" da ich mir einen neuen PC gehäkelt 
habe. Der alte zickte nur rum. Da hab ich in der letzten Zeit fast ein 
Kommunikationsbeukot gehabt ;-) Nur sporadisch hier mal reingeschau.

So nun hab ich mir den gesamten Thread mal durchgelesen und mir Gedanken 
gemacht, ob dein DDS was für mich ist und ich denke, er ist wirklich 
"oversized" zumal ich eher eine Funktionsgenerator hätte. Was mich 
allerdings sehr reizt, ist die Qualität, die bei deinem Gerät wohl 
vorhanden ist.

Da ich mir den DDS so wohl nicht bauen werde, hab ich auch keine 
Hardware und da sieht es mit SW entwickeln auch schlecht aus.
Obwohl ich ja das von dir erwähnte ATXMEGA128 Board vom Michael hier 
liegen habe :-) Ist aber auch noch unbestückt. Wollte es schon wieder 
verkaufen.
Tut mir leid, hab mich wohl zu früh etwas weit aus dem Fenster gelehnt. 
Das lag aber an der Begeisterung die nun der Ernüchterung Platz gemacht 
hat :-/

Einen Teil der SW ist ja schon fertig bei dir. Wenn ich mir die 
Darstellung auf deinem VFD ansehe, das gefällt mir.

Gruss
Joachim

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hallo Joachim,

900ss D. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> 900ss:
>>
>> "Trotzdem mal sehen, was draus wird und ob ich es mir nachbaue.
>> Beitragen
>> könnte ich selber "nur" Software für AVR oder ARM. Dafür bin ich
>> ausgerüstet.
>> Also wenn da was zu tun ist....."
>>
>> (Darf ich Dich beim Wort nehmen?)
>
> Hallo Gerhard,
>
> hatte ein paar Tage fast "Sendepause" da ich mir einen neuen PC gehäkelt
> habe. Der alte zickte nur rum. Da hab ich in der letzten Zeit fast ein
> Kommunikationsbeukot gehabt ;-) Nur sporadisch hier mal reingeschau.
>
> So nun hab ich mir den gesamten Thread mal durchgelesen und mir Gedanken
> gemacht, ob dein DDS was für mich ist und ich denke, er ist wirklich
> "oversized" zumal ich eher eine Funktionsgenerator hätte. Was mich
> allerdings sehr reizt, ist die Qualität, die bei deinem Gerät wohl
> vorhanden ist.
>
Ich geb Dir recht wenn Dir ein Funktionsgenerator nuetzlicher waere. 
Fuer mich bin ich eher an einen Messender mit hoher Frequenzaufloesung 
und mit 50 Ohm und weitem Pegelausgangsbereich interessiert sowie 
Experimentieren mit digitaler DSP gestuezter FM Modulation (UKW-Stereo).

Erstens ist es allerdings wegen der modularen Bauweise moeglich die 
Platinen nur teilweise zu bestuecken. Auch der Abschwaecher kann 
weggelassen werden. Nicht alle Steuerfunktion muessen unbedingt 
realisiert werden.

Zweitens baue ich diese erste Version hauptsaechlich fuer mich selber um 
erste Erfahrungen zu sammeln und um die meisten Fehler meines Designs zu 
erkennen und zu beheben. Die geplante Nachbau Teamversion soll dann die 
Eigenschaften haben die kollektiv erzielt werden sollen.

Ich wuerde auch vorschlagen die Platinen weitleufiger zu entwerfen damit 
die Bauteileplazierung leichter ist. Die DDS Platine ist etwas extrem in 
der Hinsicht und warscheinlich nicht gerade nachbaufreundlich.


> Da ich mir den DDS so wohl nicht bauen werde, hab ich auch keine
> Hardware und da sieht es mit SW entwickeln auch schlecht aus.


> Obwohl ich ja das von dir erwähnte ATXMEGA128 Board vom Michael hier
> liegen habe :-) Ist aber auch noch unbestückt. Wollte es schon wieder
> verkaufen.

Ich muss meine auch erst bestuecken.

Fuer meinen DDS Generator verwende ich hoechstwarscheinlich erst eine 
PIC18F8722 Steuerplatine von mir weil ich die schon habe und alle 
Peripherien hat.

> Tut mir leid, hab mich wohl zu früh etwas weit aus dem Fenster gelehnt.
> Das lag aber an der Begeisterung die nun der Ernüchterung Platz gemacht
> hat :-/

Nicht unbedingt. Es kommt auch daran wie schnell alles auf die Beine 
gestellt werden soll. Was ist Dir wichtig am Steckbrief des DDS? Was 
gefaellt Dir an dieser DDS Version nicht? Gib mir ein paar Hinweise.

Bei mir gibt es aus Berufsgruenden oft auch groessere Pausen in der 
Aktivitaet,

>
> Einen Teil der SW ist ja schon fertig bei dir. Wenn ich mir die
> Darstellung auf deinem VFD ansehe, das gefällt mir.

Danke fuer die Blumen;-) Das stimmt nicht ganz. Mein VFD Demo laeuft auf 
der besagten PIC18F8722 EURO-DIN Platine mit SPI und exerziert nur meine 
VFD Funktionen. Habe dann zu Spass das DDS Thema programmiert. Vorerst 
moechte ich nur die HF Module in Betrieb nehemn und zu optimieren. 
Vielleicht baue ich vorerst Michaels Platine ein. Das muss ich mir alles 
noch genau ueberlegen.

Ich wuerde auch vorschlagen das spaetere Geraet groesser zu bauen. Mein 
gewaehltes Hammondgehaeuse ist schon eine Herausforderung an 
konzentrierter Elektronik. Vieles waere dann viel leichter und 
warscheinlich auch billiger.

Gruss,
Gerhard






>
> Gruss
> Joachim

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Anbei ein Bild der zur Fertigung eingeschickten AD9954 Generatorboard. 
Hoffe in zwei Wochen mit der Bauteilebestueckung anfangen zu koennen. 
Muss aber noch ein paar Teile bestellen.

Gruss,
Gerhard

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Sieht doch gut aus. Und wenn du der Platine zwei zusätzliche GND-Lagen 
spendierst dann sind die 200MHz sicher.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Michael X. schrieb:
> Sieht doch gut aus. Und wenn du der Platine zwei zusätzliche GND-Lagen
> spendierst dann sind die 200MHz sicher.

Hallo Michael,

Danke fuer Deine Ratschlaege. Obwohl die Platine fuer zweiseitiges 
HF-Layout optimiert wurde, lasse ich sie in der Firma als 6-layer board 
mitfertigen - Deine vorgeschlagenen GND Lagen sind tatsaechlich 
vorhanden. Wegen der Kosten zum Nachbau hoffe ich aber dass ich spaeter 
noch ein mal Gelegenheit habe die Board zweiseitig herstellen zu lassen 
um das HF Verhalten vergleichen zu koennen. Ich bin ziemlich sicher dass 
eine 2-seitige Version auch zufriedenstellend funktionieren sollte. Ich 
war sehr sorgsam mit dem Design der Msseflaeche und AD9954 
Stromversorgungszweige. Wenn der AD9954 nicht gerade hundsgemein sein 
wird habe ich zumindestens bis ich anderseits ueberzeugt werde 
optimistische Hoffnungen;-) Wegen der differentiellen Ein- und Ausgaenge 
des AD9954 sindeinige Gefahrenmomente reduziert.

Lagenordnung:

Toplayer
GND Plane
VCC Layer
3.3V Layer
5V Layer
GND Layer (Bottom Layer)

Gruss,
Gerhard

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Gezeigt hier sind ein paar Bilder meiner bisherigen Untersuchungen des 
Abschwaechers.

DDS_ATT_0_TO_70DB.jpg zeigt das Einfuegedaempfung im Bereich von 0-70dB 
bis 500MHz.

DDS_ATT_0dB_RL.jpg zeigt die Rueckflussdaempfung bei 0dB bis 500MHz. Die 
5Mhz untere Frequenzgrenze ist nur durch die Konstruktion der 
Messbruecke bedingt.(Symmetrierbalun)

DDS_ATT_0-10-20-30dB_R.L.jpg und DDS_ATT_0-60-70-80dB_R.L.jpg zeigen die 
Rueckflussdaempfung bei verschiedenen Einstellwerten des Abschaechers.

DDS_ATT_Before Impedance Correction1(2).jpg zeigt Messungen die mit 
einem TDR durchgefuehrt wurden um das Impedanzprofil physikalisch auf 
ein mm Aufloesung untersuchen zu koennen. Der Messaufbau bestand aus 
einem HP1415 TDR(1960!) mit einer 30cm langen Luftdielektrik(GR874) 50 
Ohm Messleitung zwischen TDR und dem Abschwaecher. Der Abschwaecher 
wurde zur vertikalen Eichung des TDR mit einem 75 OHM 
Abschlusswiderstand terminiert um den Unterschied zwischen 50 Ohm und 75 
Ohm abschaetzen zu koennen. (Die Risetime des Stepgenerator im TDR ist 
uebrigens 50ps.)

Man sieht auch dass die Impedanz der 50 Ohm Mikrostripleitungen durch 
die konstruktionsbedingte Unterbreite (1mm anstatt 2.9 fuer FR4/1.5mm) 
nicht optimal ist. Es waere besser 0.8mm Substrat und nach Moeglichkeit 
ein verlustaermeres Material zu verwenden. Auch sind die SMB 
Steckbuchsenuebergaenge nicht ganz optimal.

Im unabgeschirmten Zustand der Relaisgehaeuse kann man die induktive 
Komponente der Kontakte sehr schoen erkennen. Durch die 
Kupferfolienabschirmung war es moeglich das induktiver Verhalten der 
Kontaktkonstruktion zu verbessern (Siehe DDS_ATT_After Impedance 
Correction1.jpg)

Leider hat sich herausgestellt dass die hoeherwertiegen PAD Glieder ein 
Uebersprechverhalten haben welches bei ueber 100dB und >150MHz sehr 
stoerend in Erscheinung tritt. Das Uebersprechen scheint nicht 
Kammerabschirmungsempfindlich zu sein und ist moeglicherweise von den 
Widerstaenden selber verursacht. Vielleicht sollten die 16 und 32dB 
Glieder im Serienzweig auf 2 Widerstaende aufgeteilt werden. Das 
Uebersprechen wird vom Aufbringen des Deckels absolut nicht beinflusst.

Um den Fortschritt des DDS Projekt nicht unnoetig aufzuhalten werde ich 
spaeter versuchen die Natur der Uebersprechprobleme besser zu verstehen 
und durch eine Neukonstruktion zu beheben. Vorerst duerfte der 
Abschwaecher fuer die ersten DDS Generatorversuche durchaus brauchbar 
sein.

Es zeigte sich jedenfalls dass die richtigen Konstruktion eines UHF 
tauglichen Abschwaechers doch einer Menge Erfahrung bedarf die ich mir 
zum Teil erst noch erarbeiten muss.  (Bin an Verbesserungsvorschlaegen 
dankbar)

Wuensch Euch allen noch einen guten Wochenanfang.

Gruss,
Gerhard

Autor: Martin Laabs (mla)
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Gerhard O. schrieb:
> Anbei ein Bild der zur Fertigung eingeschickten AD9954 Generatorboard.
> Hoffe in zwei Wochen mit der Bauteilebestueckung anfangen zu koennen.

Das ist eines der ganz wenigen Layouts hier im Forum das mal wirklich 
gut und professionell aussieht. Ich wünsche Dir viel Erfolg!

Viele Grüße,
 Martin L.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Martin Laabs schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Anbei ein Bild der zur Fertigung eingeschickten AD9954 Generatorboard.
>> Hoffe in zwei Wochen mit der Bauteilebestueckung anfangen zu koennen.
>
> Das ist eines der ganz wenigen Layouts hier im Forum das mal wirklich
> gut und professionell aussieht. Ich wünsche Dir viel Erfolg!
>
> Viele Grüße,
>  Martin L.

Danke fuer die guten Wuensche! Ich kann es kaum erwarten die Platine 
aufzubauen und zu testen.

Gruss,
Gerhard

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Martin Laabs schrieb:
> Ich möchte mit einem Signalgenerator gerne auch IP3 Messungen machen und
> wäre deswegen für einen höheren Ausgangspegel. Ich hatte 23dBm in das
> Wiki geschrieben.
> Den "krummen" Frequenzgang des Verstärkers kann man ja einmal
> durchmessen und dann bei der Ausgangsleistung des DDS brücksichtigen.
>
> Viele Grüße,
>  Martin L.

Hallo Martin,

habe gerade noch einmal Deinen Beitrag hier gelesen. 23dBm 
Ausgangsleistung wuerde mich auch interessieren. Mein eingesetzter 
SBF-4089 geht nur bis maximal 18dBm. Haettest Du Lust das Design von 
einem  kleines Verstaerkermodul beizusteuern dass man dann unabhaengig 
noch einbauen koennte? Wenn Du mir die CAD/CAM Daten zuschickst kann ich 
dann ein paar kleine PCBs mitherstellen lassen. Lasse mich bitte wissen 
ob Du daran interessiert bist. Verwendest Du eine diskrete 
Transistorstufe mit Feedback und Ferrittrafo oder ein IC-Verstaerker?

Gruss,
Gerhard

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
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Hallo Gerhard,

Gerhard O. schrieb:
> Gezeigt hier sind ein paar Bilder meiner bisherigen Untersuchungen des
> Abschwaechers.

Ich hätte beinahe die Bilder übersehen. Dein TDR Testaufbau ist 
raffiniert,
so kannst du die Übertäter noch qualifizieren.
Dein Vorgehen war sehr lehrreich.
Kannst du noch verraten wie du die Impedanzen angepasst hast?
Du wirst doch keinen zweiten Aufbau in so kurzer Zeit aufgebaut haben, 
sondern mit weiteren Aktionen an der Schaltung gefummelt haben.
Nur was?

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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René D. schrieb:
> Hallo Gerhard,
>
> Gerhard O. schrieb:
>> Gezeigt hier sind ein paar Bilder meiner bisherigen Untersuchungen des
>> Abschwaechers.
>
> Ich hätte beinahe die Bilder übersehen. Dein TDR Testaufbau ist
> raffiniert,
> so kannst du die Übertäter noch qualifizieren.
> Dein Vorgehen war sehr lehrreich.
> Kannst du noch verraten wie du die Impedanzen angepasst hast?
> Du wirst doch keinen zweiten Aufbau in so kurzer Zeit aufgebaut haben,
> sondern mit weiteren Aktionen an der Schaltung gefummelt haben.
> Nur was?

Hallo René,

bin zur Zeit recht eingespannt und komme deshalb erst jetzt dazu Dir zu 
antworten. Bis jetzt habe ich nur die Impedanz der Relaiskontaktzüge 
durch Anbringung von selbstklebender geerdete Kupferfolie verbessert. 
(Siehe Bilder). Da die Relais herstellermässig kein Abschirmgehäuse 
aufweisen um die Impedanz der Kontaktarmaturen auf 50 Ohm zu halten 
musste ein Weg gefunden werden ohne solche teure Relais auszukommen. 
Deshalb die Kupferfolie. Die Kupferfolie ist eine Weiterführung der 
Mikrostripgefüge auf der PCB im Bereich der Relais. Es ist natürlich 
nicht perfekt. Wie aber die Messergebnisse zeigen, doch ziemlich 
effektiv.

Bis weitere Erkenntnisse da sind habe ich nicht die Absicht einen neuen 
Abschwächer aufzubauen. Später werde ich dann eine modifizierte Platine 
entwerfen die alle notwendigen Änderungen beinhaltet.

Im Prinzip wäre es natuerlich auch sicherer einen geraden Signalweg zu 
haben. Deshalb wird ein Zukunftsmodell höchstwarscheinlich gerade sein.

Weiter werde ich eventuell die SMB Koaxübergänge durch Anbringung von 
kleinen Kupfer "Stubs" kompensieren um die Rückflussdämpfung nach 
höheren Frequenzen hin noch weiter zu verbessern. Ich will 35-40dB bis 
500MHz erreichen.

Die höherfrequente Übersprechdämpfung der 16/32dB Glieder bei Frequenzen 
über 200Mhz hoffe ich durch Aufteilug der Serienwiderstände in zwei 
Teile in Form eines "A" zu verbessern. Durch diese Massnahme reduziert 
sich das parasitäre C der Widerstande und wird (hoffentlich) die 
frequenzabhängige Dämpfung zu höheren Frequenzen hin verbessern.

Ich bin ziemlich optimistisch dass diese Massnahmen letzten Endes zum 
Ziel führen werden.

Noch eine gute Neuigkeit: Die DDS Generatorplatine wurde gestern 
geliefert. Dem Aufbau steht ausser Mangel an Zeit (und  Energie) nichts 
mehr im Wege.;-) Ich muss auch noch ein paar Teile bestellen. Bitte also 
Geduld haben. Ich hoffe in vier Wochen einen Probeaufbau fertig gestellt 
zu haben. Ich plane dazu anfänglich die Analog Devices Evalsoftware zur 
Steuerung des DDS IC zu verwenden. Ansonsten muss noch ein uC 
programmiert werden.

mfg,
Gerhard

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Hallo zusammen,
gibt es schon irgendwas neues?

Mfg,
Kurt

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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War auf Urlaub;-)

Die DDS HF-Platine wird z.Zt. bestückt. Wird noch einige Zeit brauchen 
weil ich sehr wenig Zeit habe. Einige fehlende Bauteile müssen auch noch 
bestellt werden.

mfg,
Gerhard

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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PUSH

Hallo Gerhard,
lass dich bitte nicht von mir hetzen. Ich weiß das die Zeit fürs Hobby 
oft knapp ist und auch manchmal die Motivation eine Pause macht. ;-)

Mfg,
Kurt

Autor: Chris (Gast)
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Ich bin trotzdem gespannt und warte auf Ergebnisse.

Autor: gerhard. (Gast)
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Hallo Kurt, Chris

bin voraussichtlich wegen Arbeit erst zwischen Weihnachten und Januar 
wieder in der Lage am DDS Projekt weiter arbeiten zu können. Danke fürs 
Interesse;-)

Gruss,
Gerhard

Kurt Bohnen schrieb:
> PUSH
>
> Hallo Gerhard,
> lass dich bitte nicht von mir hetzen. Ich weiß das die Zeit fürs Hobby
> oft knapp ist und auch manchmal die Motivation eine Pause macht. ;-)
>
> Mfg,
> Kurt

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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PUSH?

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Kurt Bohnen schrieb:
> PUSH?

HETZ? ;-)

Hallo Kurt,

Ich habe leider in den nächsten paar Monaten wegen Beruf immer noch sehr 
wenig Zeit.

Leider ist dann noch ein Malheur passiert. Mein Freund hatte sich damals 
angeboten mir den AD9954 im Reflow Ofen zu verlöten. Leider hatte er 
vergessen dass das zwingend notwendig sei weil sonst der DAC nicht 
richtig funktionieren wird. So lötete er den IC mit dem Lötkolben 
wunderbar ein. Als ich ihn fragte ob denn die Center Pad 
vorschriftsmäßig verlötet ist, stellte sich heraus dass es nicht im 
reflow gelötet worden war und die Center Pad nicht angelötet wurde. Bei 
der Entfernung wurde das (teure) IC leider beschädigt. Jetzt muss ich 
erst mal einen Ersatz bestellen.

Leider hat die Leiterplatte 6-Lagen und durchbohren zum Handlöten der 
Centerpad ist unmöglich.

Letztlich habe ich etwas die Motivation verloren. Mal sehen wie die Saga 
weitergehen wird... (Eine Konsequenz wenn Hobby und Beruf sehr ähnlich 
sind)

Gruß,
Gerhard

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Hi Gerhard,
das ist schade, aber vor Rückschlägen gibt es kaum einen Schutz. 
Trotzdem lohnt es sich hartnäckig dran zu bleiben. ;-)

Vieleicht findet sich ja doch noch jemand der beim Projekt einsteigen 
will.

Mfg,
Kurt

Autor: Guido (Gast)
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Kurt Bohnen schrieb:
> Vieleicht findet sich ja doch noch jemand der beim Projekt einsteigen
> will.

Naja, einen AD9951 habe ich letztens mal bei Segor mitbestellt.
Weiter bin ich aber auch noch nicht gekommen. :-(

Autor: df1as (Gast)
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Ich hatte für einen 2,4-GHz-Funkchip mit Center-Pad zum Handlöten mal 
ein entsprechend großes Through-hole-Pad in das Board gesetzt. Das 
konnte dann von unten schön mit Zinn aufgefüllt werden. Es sind hier 
aber wohl 9 Einzelpins, wenn ich das auf dem Layout richtig sehe 
(oder?). Vielleicht ließe sich für dieses Board aber auch so eine Lösung 
mit einem Löt-Pad realisieren. Zumindest wär dann die Reflow-Geschichte 
hinfällig. (Zugegeben: neues Board-Layout, neue Boards ...)

Seit Ball-Grid & Co. ist die Prototypenfertigung auch einen gehörigen 
Schritt umständlicher, insbesonders auch unsicherer geworden. Wir lassen 
dann als erstes diese BGs extern aufdampfen, dann wird der Rest im Haus 
bestückt. Erst dann kann man sagen, ob alles geht oder eben nicht geht. 
Wenn nicht, hat man kaum noch die Möglichkeit zur Inspektion an diesen 
BGs. Statt Fehlersuche wird meist das Board weggeworfen und das nächste 
genommen. Also: Soweit möglich, sollte man nicht gegen versteckte 
Lötungen kämpfen.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hallo,

wenn ich wieder einmal die Leiterplatte zweiseitig fertigen lassen kann, 
dann sehe ich eine kontaktierte Pad unter dem AD9954 vor so dass man den 
Center-Pad mit der Hand löten kann. Es sollte machbar sein. Ich muss mir 
das ganze wieder ansehen. Die DDS-Board ist ja als zweiseitiges Design 
konzipiert. Ich hatte mich verleiten lassen sechslagig fertigen zu 
lassen weil sich damals zufällig die Gelegenheit erbot. Lessons learned!

Ich werde auf keinem Fall aufgeben. Es wird nur leider eine Zeitlang 
dauern weil ich voraussichtlich die nächsten paar Monate nicht die 
Energie dazu haben werde. Vorerst werde ich nur einen neuen AD9954 
bestellen und einbauen. Hoffen wir dass diesmal keine Fehler gemacht 
werden. Also bitte Geduld.


Gruß,
Gerhard

Autor: Gerhard. (Gast)
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Lagebericht:

Neuer AD9954 wurde bestellt und geliefert und Neueinbau findet 
hoffentlich bald statt.

Gruß,
Gerhard

Autor: Gerhard. (Gast)
Datum:

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An alle die am Projekt vielleicht schon aufgegeben haben;-)

Der neue AD9954 ist jetzt richtig angelötet und das Projekt kann nun 
systematisch fortschreiten. Ich hoffe in ein paar Wochen mehr berichten 
zu können.

Werde vorerst nur die Spannungsregler, den Ausgangstrafo, und 
Daten/Steuer Schnittstellen einbauen um sicherzustellen dass alles 
soweit richtig funktioniert. Erst dann wird der verbleibende Teil der 
Platine bestückt und die fehlenden Bauteile bestellt.

Die 400 MHz Referenz Baugruppe muss auch noch bestückt und geprüft 
werden werden.

Würde mich interessieren ob es von Euch auch Neuigkeiten am Projekt 
gibt.

Gruß,
Gerhard

Autor: Commtel @msn (commtel)
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Also ich bin immer noch interesiert wie es weitergeht

Mfg
Commtel

Autor: Peter (Gast)
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Ist der Thread mausetot oder gibt es noch Hoffnung?
Peter

Autor: W.S. (Gast)
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Peter schrieb:
> gibt es noch Hoffnung?

Selber machen.

Zuerst schau mal auf die Inet-Seiten von AD und frag dich selber, 
wieviel Geld du für nen DDS-IC ausgeben willst und kannst - und dann 
frag dich, ob es dir das auch wert ist. Immerhin ist die schiere 
Taktfrequenz ja nicht alles, die Auflösung des DAC und die Breite des 
Phasenakkus sind genauso wichtig. Danach kommt alles weitere.

Bei all den tollen DDS-Projekten hier in diesem Forum kommt nach meiner 
Erfahrung ja doch nichts wirklich Gutes bei heraus. Also ist 
Selbermachen angesagt und allenfalls anschließend das Posten des finalen 
Ergebnisses hier im Forum.

W.S.

Autor: E. dM (elektrosepp)
Datum:

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Hallo.
Ich hoffe, das Board lebt noch. Gibt es Neuigkeiten?
Mich würde generell ein AD9951..4-Modul interessieren.
E.

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Ich habe zufällig Deine Frage hier gesehen und es ist an der Zeit einen 
Statusbericht zu geben.

Das Projekt ist immer noch im Winterschlaf. War seit damals beruflich so 
vorbelastet, dass ich einfach keine Lust mehr hatte weiterzumachen. Es 
ist möglich, dass ich nächstes Jahr die DDS Board soweit bestücke, so 
dass man die kritischen Schaltungsteile überprüfen kann. Dann müsste ich 
auch noch die PC Steuerung mit der AD Software testen. Sollte soweit 
alles in Ordnung sein, dann müsste man weiter sehen. Erschwerend kommt 
noch dazu, dass ich auch noch keine Zeit hatte die 400Mhz Referenz zu 
bestücken und zum Laufen zu bringen.

Damals war ich auch noch nicht sicher, welcher MCU das ganze steuern 
sollte. Wahrscheinlich wird die Wahl auf einen STM32 fallen. Dafür 
müsste noch die ganze Hardware dazu entwickelt werden.

Wie man sieht ist es eine Menge Arbeit so ein Projekt auf die Beine zu 
stellen. Man hat eben nur so viel Zeit und Energie und  man ist auch 
nicht mehr der Jüngste;-)

Ich will keine Versprechungen machen weil ich in voraussehbarer Zeit 
immer noch recht eingespannt bleiben werde. Es macht eben keinen Spaß 
mehr daheim komplizierte Projekte zu entwickeln, wenn man das den ganzen 
Tag auch im Betrieb macht. Es wird heutzutage so viel verlangt dass man 
dann daheim einfach ausspannen möchte. Es tut mir leid, dass ich Euch 
mit dem DDS Projekt bis jetzt enttäuschen musste. So, dass ist meine 
Story;-)


Grüße,
Gerhard



E. dM schrieb:
> Hallo.
> Ich hoffe, das Board lebt noch. Gibt es Neuigkeiten?
> Mich würde generell ein AD9951..4-Modul interessieren.
> E.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:

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Hallo,

Es besteht die berechtigte Möglichkeit, dass das 200 MHz DDS-Projekt aus 
dem vierjährigen Dornröschenschlaf diesen Winter endlich erlöst wird. 
Meine Motivation verbessert sich jetzt mit nahendem Winter jedem Monat; 
trotzdem ich seit letztem Jahr viele Aufregungen mit meiner kranken 
Mutter hatte und dadurch sehr abgelenkt war.

Muß zunächst noch alle Unterlagen durchsehen damit die noch zum Teil 
fehlenden Teile bestellt werden könnnen.

Plan ist vorerst nur die DDS-Baugruppe und die 425 MHz Aufbereitung 
fertigzustellen und testen. Alles andere muß sich dann ergeben. Ich 
hoffe auf jeden Fall, dass sich mit der DDS Baugruppe keine terminale 
Fehler zeigen.

Die Abschwächerbaugruppe ist schon seit längerer Zeit betriebsbereit. 
Sollte alles zu diesem Zeitpunkt zufriedenstellend sein, könnte man an 
eine vollständige Weiterentwicklung als fertiges Gerät denken.

Ich bin mit meiner damaligen Gehäusewahl nicht mehr sehr zufrieden und 
finde dass ein grösseres Gehäuse doch zweckmäßiger wäre. Aber das ist 
zur Zeit nicht wichtig.

Zur Steuerung soll vorerst ein STM32 Derivat zum Einsatz kommen. Es wäre 
auch zu erwägen ob nicht ein modernes TFT-Display mit Touchscreen und 
einem zeitgemäßen GUI Konzept zum Einsatz kommen könnte. Leider ist der 
Entwicklungsaufwand groß und meiner Energie sind beruflich wegen Grenzen 
gesetzt;-) Wie denkt ihr darüber?

Werde mich wieder melden wenn es etwas Neues gibt.


Mfg,
Gerhard




E. dM schrieb:
> Hallo.
> Ich hoffe, das Board lebt noch. Gibt es Neuigkeiten?
> Mich würde generell ein AD9951..4-Modul interessieren.
> E.

: Bearbeitet durch User
Autor: Commtel (Gast)
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Ich würde mich sehr freuen wenn es hier wieder weiter geht.

mfg
Commtel

Autor: Yogi (Gast)
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Würde mich sehr freuen, wenn es weiter geht.

Grüße
Jörg

Autor: DH1AKF K. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
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Es gibt bereits vorgefertigte Bausätze mit dem AD9951:

http://www.funkverleih.de/shop/index.htm

Man findet hier auch einen Doppel- VFO mit 2 X AD9951.
Beide entsprangen aus einer Entwicklung von Andreas Lindenau, DL4JAL
http://www.dl4jal.eu/

Nur mal so als Hinweis...

Wolfgang

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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DH1AKF K. schrieb:
> Es gibt bereits vorgefertigte Bausätze mit dem AD9951:
>
> http://www.funkverleih.de/shop/index.htm
>
> Man findet hier auch einen Doppel- VFO mit 2 X AD9951.
> Beide entsprangen aus einer Entwicklung von Andreas Lindenau, DL4JAL
> http://www.dl4jal.eu/

Wolfgang,

dir ist schon klar das ein 0815 "All-Band-DDS-VFO DDS400" VFO
kein DDS-Generator ist? im sinne von:

200MHz DDS-Generator: Spezifikationen

Autor: Martin Laabs (Gast)
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Hallo Thomas,

Thomas R. schrieb:
> dir ist schon klar das ein 0815 "All-Band-DDS-VFO DDS400" VFO
> kein DDS-Generator ist? im sinne von:
>
> 200MHz DDS-Generator: Spezifikationen

Wobei mir diese Spezifikation ausgesprochen weitgegriffen vorkommen. 
Klingt mir nach "Ich will mir alles offen halten, einen Signalgenerator 
der Güte 'Einsteigergerät von R&S/Agilent ...'" aber nur ein Bruchteil 
des Aufwandes/Geldes rein stecken.
Sein wir mal ehrlich - wenn in dem Wiki Artikel steht:

- Die Leiterplatten sollen aus 1,6mm starken FR4 gefertigt werden.
- Die Leiterplatten sollen 2-Lagig ausgeführt werden.

Dann weiß ich doch jetzt schon, dass das mit sehr hoher 
Wahrscheinlichkeit nichts wird. Schon die Breite der 
Mikrostreifenleitung wird viel zu groß. 100dB Dämpfung ist da auch alles 
andere als Trivial - selbst mit Weißblechdeckel. Was spricht denn gegen 
eine 4 oder 6-lagige Platine? Die 30 Euro mehr sollten den Kohl nicht so 
fett machen. Dann kann man ggf. mit Striplines arbeiten und hat keinen 
Ärger mit der Entflechtung und auch die Mikrostreifenleitungen werden so 
schmal, dass man die Pads der Chips (fast) direkt anschließen kann.

Und wirklich wichtige Spezifikationen wie Phasenrauschen oder 
harmonische- und nichtharmonische Störungen bzw. SPDR sind gar nicht 
spezifiziert. Auch einen Pegel in Abstufung von 0.01dB Schritten halte 
ich (mindestens) für den Faktor 10 übertrieben. Was bringt mir das, wenn 
die absolute Genauigkeit nur 1dB beträgt? (Und das ist über Temperatur 
und Alterung in etwas das, was ich tatsächlich erwarten würde.)

Mein Vorschlag wäre ja erstmal eine kleine Version zu bauen - mit dem 
konzeptuellen Hintergedanken an eine größere Version - aber ohne von 
Vornherein eine eierlegende Wollmilchsau bauen zu wollen.
Wenn dann tatsächlich Bedarf besteht kann man ja eine zweite und dritte 
Version machen und hat aus den Problemen der ersten gelernt.
Gleich mit den Maximalforderungen anzufangen führt meiner Erfahrung nach 
zu viel Frustration.

Viele Grüße,
 Martin

Autor: E. dM (elektrosepp)
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Als kleiner Input für die unbeschwerte, praktische Durchführung des 
Projektes.
Als µC etc schlage ich vor Arduino-basiert zu arbeiten. Das ermöglich 
allen Nachbauern die Wahl der HW. Display könnte ein Standard LCD 2x16 
sein. Libs f. LCD, Encoder und sogar DDS gibt es bei Arduino oder 
teensy. Bestens erprobt.
Die Anbindung des DDS+Analogteils kann man per Flachbandkabel lösen. Die 
UEXT-Belegung (siehe Olimex) ist super. Hat SPI und GND und 5V und noch 
ein paar mahr pins. So kann man sich auf das wesentliche PCB 
konzentrieren.
Für Prototypen einfach ein LCD shield auf ein Olimex-board mit AVR 32u4 
setzen, encoder verdrahten und fertig.
Übrigens. Mit Grounded Coplanar Waveguide lassen sich super angepasste 
50Ohm-Leitung auf FR4 mit 1,6mm realisieren. Siehe 
http://chemandy.com/calculators/coplanar-waveguide... 
oder andere. Vorsicht, immer CPWG mit (!) GND nehmen.

Autor: Martin Laabs (Gast)
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Hallo,

E. dM schrieb:
> Als µC etc schlage ich vor Arduino-basiert zu arbeiten.

Das ist sicherlich eine gute Idee.

> Übrigens. Mit Grounded Coplanar Waveguide lassen sich super angepasste
> 50Ohm-Leitung auf FR4 mit 1,6mm realisieren.

Aber auch nur in der Theorie - für einigermaßen schmale Leiterbahnen - 
und die möchte man, damit man keine allzugroßen Sprünge beim Anschluss 
an die Pads der Bauteile hat, muss man schon sehr kleine Gap-Abstände 
wählen. Das ist dann idR. nicht mehr mit den standard-DRC Rules machbar. 
Besser als reine MS ist es aber natürlich allemal, wenn man denn auf 
biegen und brechen mit 1.6mm FR4 machen will.

Wenn man unbedingt 2-Lagig mit FR4 arbeiten will (was ich das letze mal 
als Student mit viel Zeit zum Routen und sehr wenig Budget gemacht habe) 
sollte man 0.8 oder sogar 0.5mm Material benutzen. Da werden dann MS und 
meinetwegen GCPWs ausreichend schmal. (Bei GCPWs nicht die Vias 
vergessen, sonst regt man sich ggf. differenzielle Slotmoden oder 
ähnliches an.)
Die Stabilität ist bei 0.8mm noch ausreichend hoch - zur Not klebt man 
es auf eine Aluplatte.

Viele Grüße,
 Martin L.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Bitte den vorherigen Beitrag von mir ignorieren bzw. löschen. Es gab 
Internetprobleme die meinen Text total verwurschtelten;-) Habe es leider 
zu spät bemerkt. Danke.
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Hallo,

Es freut mich daß man noch ab und zu hier herein schaut. Die letzten
Jahre hatte ich absolut keine Motivation weiter zu machen.

Ein kleiner Statusbericht:

Zur Zeit arbeite ich an der 400MHz Taktaufbereitung. Im Gegensatz zu vor
vier Jahren verwende ich jetzt einen 100Mhz SAW PECL Ausgang (Eg-2121)
Mutter Oszillator. Die Ergebnisse sind sehr gut. Wegen der betroffenen
Änderungen möchte ich später eine neue Platine entwickeln. Es ist es auf
alle Fälle ein gangbarer Weg.

Das Konzept: SAW-Oszillator + Schottky Dioden Verdoppler auf 200MHz +
Low Noise Verstärker + Helix Filter + Leistungstufe + Helix Filter.

Das 400MHz Signal ist mit über 80dB spektral sauber über den gesammten
Frequenzbereich bis 1GHz. Ich habe zwar keinen kommerziellen Phase Noise
Tester zur Verfügung, habe aber das Signal mit einem HP8640A und
Ringmischer herunter gemischt und mit einem HP3581A LF Spektrum Analyzer
das Oszillator Spektrum von DC bis 50kHz überprüft. (Der Noise Floor des 
HP3581A ist bei 3Hz B.B. um -140dBm).Im Vergleich zu einem Zweiten 
HP8640A ist das Spektrum der Takterzeugung von DC bis 50kHz nicht 
schlechter. Das ist vorerst schon mal recht ermutigend. Der 
Ausgangspegel ist übrigens +5dBm bei 400MHz.

Die Frequenzstabilität ist nach etwas Einlaufzeit auf der
Ausgangsfrequenz mit einigen 10 Hz Drift über eine halbe Stunde durchaus
akzeptabel. Ich habe vor später einen TCXO mit hochauflösenden Frequenz
Messungen dem Kontroller den aktuellen Abweichwert zu übermitteln und
dann in FW korrigieren. Auf diese Weise kann man den Generator auch
extern zumindest Frequenzmässig nachführen. Phasenstarre Anbindung an
eine externe Referenz ist natürlich auf diese Weise nicht möglich.

Ich muß noch eine Menge Teile für die DDS Platine bestellen und das wird
noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

So, das wäre es für heute...


Viele Grüße,
Gerhard

Autor: Klaus B. (forrestjump)
Datum:

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hallo Leute,

bei der Suche nach etwas anderem gerade gefunden.....

Ebay-Artikel Nr. 121401845091

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