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Forum: Platinen Zeigt her eure SMD löt-Kunst !


Autor: Patrick E. (f4550tim)
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Hallo,
mich würde es einfach mal interessieren wie eure SMD Lötstellen so 
aussehen. Ich fange dann einfach mal an und freue mich auf eure Bilder.
Ich denke so kann doch jeder etwas abschätzen wie "gut" er mit SMD 
Bauteilen und deren Lötung umgehen kann ;)

-Viel Spaß

LG Tim

: Verschoben durch Moderator
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ich hatte letztens die Ehre, eine Ladung (30+) Platinen mit
ATmega128RFA1 (QFN64-Gehäuse) zu bestücken, um sie den Workshop-
Teilnehmern bei den Chemnitzer Linuxtagen 2012 als Arbeitsmaterial
zur Verfügung stellen zu können.

Ich habe bei der Herstellung ein paar Fotos gemacht und danach eine
"Bild-Geschichte" dazu aufgeschrieben:

http://uracoli.nongnu.org/clt2012/Loeten/index.html

Autor: Rene Schube (Firma: BfEHS) (rschube)
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Da hab ich auch was :)
1. SHT11 Sensor und ein 0603 C
2. MAX9611 'ordentlich auf einer Platine'
3. Max9611_01 mal schnell mit Cu-Lack auf DIP Sockel

Autor: Joachim ... (joachim_01)
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Gilt auch BGA aufm Herd? Da könnte ich miteinsteigen (wär aber 
langweilig).

Autor: Mike J. (emjey)
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Joachim lass doch mal sehen, hab sowas noch nie gemacht.

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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Autor: Thomas K. (muetze1)
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@Jörg Wunsch (dl8dtl): erkenne ich den verwendeten Lötofen als DDR Grill 
korrekt wieder? Ist der unverändert oder wurde an der Heizung noch etwas 
verändert?

Autor: Thomas Finke (thomas-hn) Benutzerseite
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Der Mikrocontroller wurde mit Heißluft verlötet (da GND-Plane), der Rest 
von Hand (inkl. der 0201 Bauteile).

Gruß,

Thomas

Autor: Dario B. (abcd)
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wenn ich mehrere platinen bestücken muss, ätze ich mir normalerweise 
eine rakelmaske aus dünnem kupfer-blech (0,1 mm, gibts für "nen abbel 
und n ei" in der bucht). der prozess ist genau der gleiche wie bei 
basismaterial, nur dass man halt noch zusätzlich einmal positiv-20 auf 
das blech sprühen muss. bis 0805 funktioniert das super, weiter habe ich 
das noch nicht getestet.

Autor: Robert (Gast)
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Thomas Finke schrieb:
> Der Mikrocontroller wurde mit Heißluft verlötet (da GND-Plane), der Rest
> von Hand (inkl. der 0201 Bauteile).
>
> Gruß,
> Thomas

Schön, dass du SMD löten kannst. Das mit den Bildern musst du noch ein 
bisschen üben. http://www.mikrocontroller.net/articles/Bildformate

Autor: Mobilist (Gast)
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Thomas Finke schrieb:
> 4,5 MB, 112 Downloads

Ist das wirklich so schwierig mit den Bildgrößen?
Entweder du willst die Verlötung des µC zeigen - dann interessiert die 
Mikrostruktor der Holzmaserung des Tisches überhaupt nicht und man kann 
sich auf den relevanten Ausschnitt beschränken. Oder es geht um die 
Gesamtansicht - dann bringt ein bildschirmfüllendes Übersichtsbild die 
gleiche Info rüber.

Autor: Michael S. (technicans)
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Mobilist schrieb:
> Ist das wirklich so schwierig mit den Bildgrößen?

Meines Glaubens geht es den Bildformate-Kritikern wohl nur darum
nicht so lange auf das hochladen eines Bildes warten zu müssen.
(Vor allem bei denen die immer noch kein DSL haben).
An der Speichergröße, egal ob auf dem µC.Net-Server oder
Daheim bei den Usern wird es wohl kaum liegen weil davon
wohl reichlich vorhanden sein dürfte.

Autor: lücht (Gast)
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>Meines Glaubens geht es den Bildformate-Kritikern wohl nur darum
>nicht so lange auf das hochladen eines Bildes warten zu müssen.
Nein. Das sind die Leute, die mit 70 dann die Autofahrer anzeigen, weil 
sie mit dem Hinterreifen über der weißen Linie geparkt haben.

Autor: Johannes O. (jojo_2)
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@Topic: Zuhause im Hobbybereich hab ich leider keinen Lötstopplack, das 
löten klappt zwar problemlos sieht dann aber nicht so toll aus.
Bisher hab ich noch jedes Gehäuse hinbekommen festzulöten.
Auch diese SMD-Quarze bei denen die Pads (fast) nur auf der Unterseite 
sind.
Ansonsten Gehäuse bis um die halben mm Pitch herunter geht problemlos, 
weniger hab ich noch nicht probiert. Zurzeit verwende ich vor allem 0603 
wo immer es geht, werde demnächst aber noch teils auf 0402 umsteigen.

Das schwierigste was ich mal machen musste: Ein Bekannter hatte bei 
einer ziemlich teuren/aufwendigen Platine den Enable-Pin eines 60$ ADCs 
aufs falsche Potential geklemmt (GND-Fläche anstatt VCC). Gehäuse war 
afaik ein TQFP, der Pin irgendwo mittig drin. Zur Leiterbahn war kein 
Zugang, da der Pin selbst auf der GND-Fläche aufgelötet war und diese 
von unterhalb des ICs kam. Der einzige Weg war es also, den Pin zu 
erwärmen, anzuheben (ohne ihn abzubrechen) und dann per Fädeldraht an 
das richtige Potential zu klemmen.
ADC läuft nun :-) War schon eine kleine Herausforderung...

Autor: herbert (Gast)
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Handgelötet mit viel Geduld.Der erste seiner Art für mich.Nicht ganz 
gerade aber das nächste mal passiert mir das nimmer...;-)

Autor: Emil (Gast)
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@herbert
vielleicht ein bisschen weniger Lötzinn nehmen. Aber schaut doch schon 
ganz gut aus! :-)

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  herbert (Gast)

>Handgelötet mit viel Geduld.Der erste seiner Art für mich.

Falsche Technik. Wenn man weiß wie, ist das in 30s vergessen und sieht 
nahezu perfekt aus.

Siehe SMD Löten bzw.

http://www.youtube.com/watch?v=wQXhny3R7lk

Autor: herbert (Gast)
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Emil schrieb:
> @herbert
> vielleicht ein bisschen weniger Lötzinn nehmen.

Ja,das nächste mal wenn ich einen Lötstopp habe...;-)

Autor: herbert (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
> Falsche Technik. Wenn man weiß wie, ist das in 30s vergessen und sieht
> nahezu perfekt aus.

;-)...zeig erst mal deine eigene von Hand gelötete Arbeit, dann sehen 
wir weiter.Kennst du "Ekel Alfred"? Gab es mal im TV-West...

Autor: Patrick E. (f4550tim)
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@Dario B. ->
Hey, das mit dem Kupferblech ist ja echt eine klasse Idee !
Habe das So noch nie gesehen, bin auch noch nicht auf die Idee gekommen.
Wird dein Ätzbad sehr stark in Anspruch genommen wenn du da 0,1mm Blech 
mit ätzt ? Und machst du das dann mit Fototransfer ?

LG Tim

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  herbert (Gast)

>> Falsche Technik. Wenn man weiß wie, ist das in 30s vergessen und sieht
>> nahezu perfekt aus.

>;-)...zeig erst mal deine eigene von Hand gelötete Arbeit, dann sehen
>wir weiter.Kennst du "Ekel Alfred"? Gab es mal im TV-West...

Das war ein gut gemeinter Hinweis, keine Kriegserklärung.
Meine Lötkünste sind eher mittelmässig, aber für 0,5mm Pitch reicht es 
schon noch, wenn gleich ich das nicht jeden Tag mache bzw. machen will.

Beitrag "Re: LED-Matrix, 9x9 RGB, Voll dimmbar"

Autor: Michael S. (technicans)
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Falk Brunner schrieb:
>>;-)...zeig erst mal deine eigene von Hand gelötete Arbeit, dann sehen
>>wir weiter.Kennst du "Ekel Alfred"? Gab es mal im TV-West...
Das ist nur ein Pseudonym für die dargestellte Hauptrolle des Familien-
Patriarchen aus der TV-Serie aus den 60er/70ern: "Ein Herz und eine 
Seele".
> Das war ein gut gemeinter Hinweis, keine Kriegserklärung.
> Meine Lötkünste sind eher mittelmässig, aber für 0,5mm Pitch reicht es
> schon noch, wenn gleich ich das nicht jeden Tag mache bzw. machen will.
Kommt darauf an es mal richtig gelernt zu haben, dem richtigem Werkzeug
und Material und viel Übung.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Thomas K. schrieb:
> @Jörg Wunsch (dl8dtl): erkenne ich den verwendeten Lötofen als DDR Grill
> korrekt wieder?

Ja, ein "Lava Univerto".

> Ist der unverändert oder wurde an der Heizung noch etwas
> verändert?

Der Schalter schaltet die Oberhitze statt der Unterhitze; letztere ist
permanent eingeschaltet.  Damit (müssten 400 W sein) kann man die
Platinen vorheizen, durch zuschalten der 1-kW-Oberhitze wird dann das
eigentliche Löten eingeleitet.

Autor: herbert (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
> Das war ein gut gemeinter Hinweis, keine Kriegserklärung.

Liest sich aber anders. Kannst du dir vorstellen, dass deine Hand auf 
Grund einer Krankheit im Extremfall so zittert ,dass du nicht mehr mit 
ihr in der Lage bist ein Glas Wasser zu trinken ohne zu sabbern? 
"Tremor" nennt sich das. Ich wechsle halt dann das Glas auf links und 
fertig .Nur links kann ich trotz ruhiger Hand nicht löten weil ich halt 
Rechtshänder bin. Ich muß halt jetzt seit ca 8 Jahren mit allen Tricks 
löten oder das Hobby sein lassen. SMD ist für mich eher die Ausnahme.Der 
7021 ist auf alle Fälle mal akzeptabel gelötet obwohl ich sehr schwer 
zufrieden zu stellen bin.;-)

Autor: Georg A. (georga)
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Zu dem QFN-Gehäusen beim TicTacToe... Jörg schreibt da:

> Seitlich findet man zwar auch noch leitfähige Flächen, aber für
> diese wird keine Lötbarkeit garantiert.

Soweit richtig, aber bei "Handbetrieb" ist das egal. Ich fahr da ein 
paar mal mit der blauen/rubbeligen Seite eines Radiergummis drüber, dann 
ist da das Metall/Kupfer wieder blank und man kann es problemlos 
seitlich verlöten. Der eigentliche Trick daran ist ja, dass bei 
vorverzinnter Platine das Lötzinn "um die Ecke" fliesst und die Pads 
auch unter dem Chip kontaktiert.

Ich hätte bei der Lötpastenwurst-Methode eher Bedenken, dass sich da 
unterm Chip eine leitfähige Brücke bildet, an die man nicht mehr 
vernünftig rankommt.

BTW: Nach meinen früheren Erfolgen mit dem BGA-Löten bei bleihaltigen 
BGAs ging die Bügeleisenmethode bei bleifrei ziemlich daneben. Die Wärme 
per direkten Kontakt von unten zu übertragen, hat da eher zu 
Brandlöchern in der Platine geführt.

Nachdem neulich meine Studis irgendwie das FPGA mit 320 Balls auf einem 
Praktikums-Eval-Board ruiniert haben, habe ich es dann doch mal wieder 
probiert, diesmal aber mit zwei Heissluftpistolen, die eine eine 
regelbare von Steinel, die andere 650W/1kW von Black&Decker.

Auslöten ist ja noch einfach. Alles ab 1cm Umkreis des BGAs mit 
selbstklebendem Aluband abgedeckt und dann mit 1kW ungeregelt immer 
näher und solange am FPGA wackeln, bis es sich bewegt. Danach mit 
Entlötlitze alles sauber machen.

Das neue FPGA und die Platine habe ich mit einem Gel-Flussmittel 
eingepinselt (AOYUE von ebay, 4EUR), dann platziert. Das geht nahezu 
blind, weil es die Mittenposition zwischen den fühlbaren "Einrastungen" 
der Balls in die Pad-Löcher ist.

Die ungeregelte hat mit 600W in 5cm Abstand von unten geblasen und das 
ganze erstmal langsam auf so 170 Grad gebracht. Mit der geregelten von 
oben, eingestellt auf 350Grad Auslasstemperatur, dann im 
Hand-PWM-Betrieb so 50% die untere auf 1kW geschaltet, gings dann auf 
250 Grad hoch. Hat so insg. 10min gedauert. Dass sich was einschwimmt, 
konnte ich nicht sehen, daher wusste ich nicht, ob wirklich alles 
geschmolzen ist.

Hat aber super funktioniert, Board geht wieder. Es ist nur eine kaum 
merkliche Bräunung der Platine da. Wenn man es nicht weiss, sieht man es 
gar nicht.

Fotos habe ich keine, man sieht ja nix ;)

Von daher werde ich für meine Eigenbaubastelprojekte (d.h. die, wo ich 
meine Prototypen nicht gleich vom späteren Fertiger machen lassen kann), 
jetzt auch wieder BGAs verwursten...

Autor: Mike J. (emjey)
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@  herbert
Also die Lötung sieht sehr gut aus, die Platine und die Leiterzüge sehen 
sehr sauber aus (auch wenn das Objekt so extrem nahe und scharf ist) und 
das Föto ist gut gemacht ... ich muss da immer viel mit der Kamera und 
der Beleuchtung viel rumspielen bis ich ein halbwegs akzeptables Foto 
habe.

Autor: Micha ... (micha68) Benutzerseite
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Hier mal meine SMD-Lötkünste

gruss,
Micha

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Georg A. schrieb:
> Ich hätte bei der Lötpastenwurst-Methode eher Bedenken, dass sich da
> unterm Chip eine leitfähige Brücke bildet, an die man nicht mehr
> vernünftig rankommt.

Das mit der Oberflächenspannung des Zinns klappt da prima, das
zieht sich wirklich zurück.  Die Zinnbrücken waren immer nur davor
(wo man ihnen mit Entlötlitze beikommen kann).

Im letzten Drittel der Serie wurde die Nacharbeitsquote dann auch
deutlich geringer, da habe ich die richtige Pastenmenge besser im
Gefühl gehabt.

Autor: Layout (Gast)
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herbert schrieb:
> Liest sich aber anders. Kannst du dir vorstellen, dass deine Hand auf
> Grund einer Krankheit im Extremfall so zittert ,dass du nicht mehr mit
> ihr in der Lage bist ein Glas Wasser zu trinken ohne zu sabbern?
> "Tremor" nennt sich das. Ich wechsle halt dann das Glas auf links und
> fertig .Nur links kann ich trotz ruhiger Hand nicht löten weil ich halt
> Rechtshänder bin. Ich muß halt jetzt seit ca 8 Jahren mit allen Tricks
> löten oder das Hobby sein lassen. SMD ist für mich eher die Ausnahme.Der
> 7021 ist auf alle Fälle mal akzeptabel gelötet obwohl ich sehr schwer
> zufrieden zu stellen bin.;-)

Das wäre dann aber erst Recht ein Grund, sich die von Falk genannte 
Technik anzusehen/ anzuwenden. Damit geht es nämlich deutlich einfacher 
und sollte auch mit der linken Hand noch "gut" zu löten sein.

Autor: herbert (Gast)
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Mike J. schrieb:
> @  herbert
> Also die Lötung sieht sehr gut aus, die Platine und die Leiterzüge sehen
> sehr sauber aus (auch wenn das Objekt so extrem nahe und scharf ist) und
> das Föto ist gut gemacht ... ich muss da immer viel mit der Kamera und
> der Beleuchtung viel rumspielen bis ich ein halbwegs akzeptables Foto
> habe.

Danke für die Blumen.:o) Naja ,fotografieren ist ein anderes Hobby von 
mir.Hier hilft ein Stativ oder der mech.Bildstabilisator.Tip:Gehe nicht 
so nah ran und mache lieber eine Auschnittsvergrößerung.Oft schattet man 
das Motiv im Makrobereich mit dem Körper so ab,dass  die Belichtungszeit 
selbst für den Stabilisator zu lange wird.

Layout schrieb:
> Das wäre dann aber erst Recht ein Grund, sich die von Falk genannte
> Technik anzusehen/ anzuwenden. Damit geht es nämlich deutlich einfacher
> und sollte auch mit der linken Hand noch "gut" zu löten sein.

Ich habe mir das Video angesehen aber diese Vorgehensweise erfordert 
einmal einen Lötstop und das fixe platzieren der Bauteile mit einen 
Kleber.Das geht bei mir als Rechtshänder auch nicht sonst würde ich das 
tun.Ich habe links nicht die Feinmotorik die man für solche Arbeiten 
haben muß.

Autor: Zappelphilip (Gast)
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Ich weiß, dass es ganz bestimmt nicht an mir ist, Dir "Tipps" zu geben, 
da ich annehme, dass Du Dich als Betroffener mit dem Thema Tremor und 
mit den begrenzeten Therapie-Möglichkeiten bestimmt bereits intensiv 
beschäftigt hast. Vielleicht empfindest Du es angesichts der 
Ensthaftigkeit Deines Leidens auch als anmaßend, wenn Leute blind mit 
Ratschlägen auf dich losballern, vor allen Dingen, wenn die Leute nichts 
über Deinen speziellen Fall wissen können und die Ursache für Deinen 
Tremor nicht kennen. Wenn ich von meinem ADHS erzähle, regnet es gut 
gemeinte Ratschläge, die ich alle längst tausend mal durchdacht habe. 
Dabei habe ich die perfekte Medikation. - Na ja, fast perfekt. Sie ist 
erst seit Mai 2011 überhaupt verschreibbar (vorher gänzlich illegal), 
als verschriebenes Medikament aber so teuer, dass ich weiter auf 
illegale Beschaffung angewiesen bin.
Ich gebe Dir also keinen Ratschlag, Tip oder so, sondern nur ein 
Hinweis, den Du von einem deutschen Arzt möglicherweise noch nicht 
gehört hast, auch wenn Ärzte meiner Erfahrung nach sehr aufgeschlossen 
gegenüber Cannabis sind und es gerne öfters selbst verschreiben würden
Das Medikament, was mir bei ADHS perfekt hilft, kann Tremor verursachen 
oder verstärken, aber auch lindern oder heilen. Alles andere solltest Du 
selbst recherchieren und ggf. ausprobieren. - Ein paar junge Leute, die 
man fragen kann, wirst Du hoffentlich kennen. - Nur wirst Du 
wahrscheinlich wesentlich kleinere Dosierungen als sie zu Dir nehmen.

Ich hätte Dir das lieber privat geschrieben, um die in diesem Forum nun 
unweigerlich folgende Diskussion bei kontroversen Themen zu vermeiden, 
aber einen Gast anzuschreiben geht nicht, so dass ich mich nun selbst 
als solcher äußere.

:wq

Autor: Michael D. (mike0815)
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wie wär's denn, wenn du mit deinem Problem einen eigenen Thread 
aufmachst?
Hier weiß doch kein "Schwein", wen du meinst oder wovon du redest?!?
Mach dein "eignenes " Ding auf und du wirst bestimmt Hilfe 
bekommen...glaube mir!

Autor: Zappelphilip (Gast)
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Michael D. schrieb:
> wie wär's denn, wenn du mit deinem Problem einen eigenen Thread
> aufmachst?

Es ist nicht mein Problem.

> Hier weiß doch kein "Schwein", wen du meinst oder wovon du redest?!?

Oh, da hatte ich wohl vergessen, herbert zu zitieren, um den richtigen 
Kontext zu setzten, damit auch die, die Strg+F nicht kennen und immer 
nur den ersten und/oder letzten Beitrag lesen, verstehen, worum es geht, 
um dann zu merken, dass es OT ist, wie übrigens auch Deine Kritik an 
meinem Posting. :-D
Dann hole ich das mal nach. Mein Posting bezieht sich auf:

herbert schrieb:
> "Tremor" nennt sich das. Ich wechsle halt dann das Glas auf links und
> fertig .Nur links kann ich trotz ruhiger Hand nicht löten weil ich halt
> Rechtshänder bin. Ich muß halt jetzt seit ca 8 Jahren mit allen Tricks
> löten oder das Hobby sein lassen.

Du widersprichst Dir übrigens selbst, wenn Du einerseits meinst, ich 
hätte hier ein Problem von mir angesprochen und andererseits im nächsten 
"?!?"-Satz zu erkennen gibst, dass Du sehr wohl erkannt hast, dass ich 
"wen" meine.

Dass ich das ganze lieber privat übermittelt hätte und ein Posting in 
diesem Thread nur die Ausweichlösung war, schrieb ich ja schon. Du 
hättest es einfach dabei belassen können, anstatt dieses Nebenthema noch 
breit auszutreten und eine Rechtfertigung meinerseits zu provozieren, 
womit ich unweigerlich Dir auf den Schlips trete usw...

Belassen wir es doch einfach bitte dabei! - Für Tim, um seinen Thread 
nicht kaputt zu machen, für Herbert, der nicht darum gebeten hat, über 
seinen Tremor zu diskutieren, und für alle anderen die hier lieber 
Bilder von hübscher SMD-Löterei sehen wollen.

Autor: Patrick E. (f4550tim)
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Dann kann ich nur weitermachen wo wir es machen sollten.

Hier ein BT-Modul auf einer Leiterplatte.

Autor: herbert (Gast)
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Zappelphilip schrieb:
> Ich weiß, dass es ganz bestimmt nicht an mir ist, Dir "Tipps" zu geben,
> da ich annehme, dass Du Dich als Betroffener mit dem Thema Tremor und
> mit den begrenzeten Therapie-Möglichkeiten bestimmt bereits intensiv
> beschäftigt hast

Musst dich jetzt nicht wegen mir zerfleischen lassen. Das Forum ist 
gelegentlich eine Bühne....mit grausamen Stücken und ebensolcher 
Rhetorik.Richtige Menschlichkeit findet kaum ihren Platz. Wäre es 
anders, dann hätte ich mein spezielles kleines Problem gar nicht 
erwähnt. Ich komme schon zurecht,muß ja von meiner Hände Arbeit nicht 
mehr leben. Manche löten ohne Tremor nicht halb so ansehnlich wie ich. 
So,und jetzt geh ich eine rauchen.;o)

Autor: Michael S. (technicans)
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herbert schrieb:
> So,und jetzt geh ich eine rauchen.;o)

Nicht kiffen?

Autor: Michael D. (mike0815)
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Also, ich wollte jetzt hier keinen zerfleischen und habe das auch in den 
falschen Hals bekommen.
Hier kursiert ein "Pseudonym" mit ettlichen Namen, welches der Meinung 
ist, in jedem Forum einen bestimmten Moderator niedermachen zu müssen.
An dieser Stelle, möchte ich mich für meine Überreaktion 
entschuldigen!!!

Gruß Michael

EDIT: @Herbert

Öhm, wenn ich deinen verlöteten TDA mir so ansehe, traue ich mich nicht, 
meine Lötkünste zu zeigen, dann werde ich sehr wahrscheinlich 
zerfleischt!!!

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Michael D. (mike0815)

>meine Lötkünste zu zeigen, dann werde ich sehr wahrscheinlich
>zerfleischt!!!

Nö, wir löten dir ne Lampe ans Fahrrad! ;-)

Autor: bitte löschen (Gast)
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Ich ordne folgendes einfach mal als SMD-Lötarbeit ein, auch wenn hier 
Drähte durch Löcher gesteckt werden. :-D
Ich habe jetzt, wie in 
Beitrag "Re: [S] Kupferdraht 0,28mm und 0,3mm; kleine Menge" angekündigt, einen 
Adapter ähnlich dem unter 
Beitrag "Re: LCD-Modul SAMSUNG UG12D228AA von Pollin" beschriebenen, nur 
eben 2-reihig für Ebay-Artikel Nr. 320975202387 gebaut.
Dabei habe ich den Stecker vom FPC abgelötet und das FPC direkt auf die 
Platine gelötet. Die Position habe ich durch 2 kleine Metallnieten 
gesichert, wobei ich die Bohrungen dafür im Footprint integriert habe. 
Die Nieten bestehen aus 0,8mm Cu-Lackdraht, auf etwa 0,7mm herunter 
geschliffen.
Das Kabelende passt da unter (mechanischer) Spannung rein, so dass die 
Pads richtig sitzen und angedrückt werden. Vorausgesetzt, man hat die 
Pins richtig verzinnt, muss man nur noch von oben mit dem Lötkolben und 
einer dicken Zinnperle drauf halten und eine Weile hin und her 
streichen, bis sich die Wärme durch das Kabel auf die darunter liegende 
Platine ausgebreitet hat.
Das ganze habe ich schon erfolgreich durchgepiepst, mal die LEDs 
leuchten lassen und bei den anderen Kontakten per Nachweis der 
Schutzdioden den Durchgang überprüft.
Zu den Anhängen:
- Zum Größenvergleich habe ich eine 1N4148 dazu gelegt.
- Die (aufgeruckte) Nummerierung auf dem Kabel ist falsch. Richtig wäre:
24 .. 13
1  .. 12
- Der Footprint ist für gEDA.

OT:
Ich werde die bisher gesammelten Informationen mal zusammentragen und 
einen eigenen Thread zum ACK556AKM-6 Display eröffnen, da ich damit 
nicht weiter komme. Das hat aber noch in paar Tage Zeit.

Autor: Christian Klippel (Firma: Atelier Klippel) (mamalala)
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Hier mal eine Detailaufnahme von einem 0.5mm Pitch IC das von mir 
mittels der Drag-Soldering Methode aufgelötet wurde. Entschuldigt die 
Fussel, habe ich erst nach dem Fotografieren gemerkt und war zu Faul das 
nochmal zu knipsen.

Man muss das Teil nicht mit Klebeband fixieren. Zuerst ein äußeres Pad 
verzinnen, dann den Chip auflegen und ausrichten. Ich mache das mit der 
linken Hand obwohl ich auch Rechtshänder bin. Unter einer Lupenlampe 
geht das wunderbar. Handballen auflegen und leichten Druck auf den Chip, 
das vermeidet dann auch einen guten Teil des zitterns. Dann den Chip an 
dem vorhin verzinnten Pad "antackern". Danach äußeres Pin & Pad schräg 
gegenüber antackern, dabei kann man dann nochmal fein 
ausrichten/begradigen.

Anschließen wie beim Drag-Soldering alles in einem Rutsch verlöten, 
wobei man da dann an den Enden anfängt die nicht "angetackert" wurden.

Ich löte alle SMD IC's nur noch mit dieser Methode, ist einfach 
schneller und wesentlich sauberer im Ergebnis.

Grüße,

Chris

Edit: Auch ohne Lötstopmaske geht das sehr gut, man muss halt nur genug 
Flussmittel verwenden, dann gibt es auch keine Brücken. Bzgl. der 
Lötspitze tut es eine gute Meißelförmige Spitze zur Not auch, es muss 
nicht unbedingt eine Hoof-Tip sein, wenn man mit der Lötzinnzufuhr 
aufpasst. Gerade bei 0.5mm Pitch ist es mit einer Meißelspitze besser 
wenn man nur etwas Zinn auf die Äußeren und mittleren Pads gibt. Dann 
reichlich Flussmittel dazu und 2-3 mal über die jeweilige Pinreihe 
fahren, fertig.

Autor: Michael D. (mike0815)
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@Falk
> Nö, wir löten dir ne Lampe ans Fahrrad! ;-)
Och... :-(((
aber dann mit Hartlot ;-)

@Christian
sehr schöne Arbeit, mein Kumpel würde wieder sagen: " sieht aus, wie 
geleckt "
Wenn da die Haare nicht wären :-)

Allerdings ist meiner Meinung nach, immernoch der Herbert an der
Löt-Spitze!

Ich wage es trotzdem mal.
Anbei eine Adapterplatine für 14,2mm Digits mit 8x SMD Transistoren und 
deren Widerstände im Tonertransferverfahren.
Basismaterial die "Kupferpappe" vom Conrad.

Unten rechts, mußte ich 2 R's parallel verbauen, der richtige Wert war 
leider aus...
Die SMD-Pads, gestallte ich immer etwas großzügiger (1206), da passt 
dann alles kleinere drauf und man ist flexibler mit den Bauteilen.

Gruß Michael

Autor: Christian Klippel (Firma: Atelier Klippel) (mamalala)
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Michael D. schrieb:
> @Christian
> sehr schöne Arbeit, mein Kumpel würde wieder sagen: " sieht aus, wie
> geleckt "
> Wenn da die Haare nicht wären :-)

Danke. Die Methode ist wirklich sehr einfach zu erlernen und es lohnt 
sich.

Ja, mit Katzen im Haus lassen sich rumfliegende Haare/Fussel nicht ganz 
vermeiden ;) Lag jetzt auch schon einige Zeit offen herum, hatte da nur 
kurz drübergewischt mit den Fingern.

> Unten rechts, mußte ich 2 R's parallel verbauen, der richtige Wert war
> leider aus...

Wenn es zwei mit der gleichen Bauform sind kann man die auch übereinader 
stapeln. Wenn ich das richtig sehe sind das aber wohl zwei 
unterschiedliche Bauformen?

Grüße,

Chris

Autor: Michael D. (mike0815)
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Hallo Chris,

> Danke. Die Methode ist wirklich sehr einfach zu erlernen und es lohnt
> sich.
Und ja, diese Methode hört sich interessant an. Hast du das vielleicht 
Videomässig festgehalten? Visuell ist so ein Arbeitsgang besser 
nachvollziehbar, in YouTube wäre wohl platz dafür.

> Ja, mit Katzen im Haus lassen sich rumfliegende Haare/Fussel nicht ganz
> vermeiden ;) Lag jetzt auch schon einige Zeit offen herum, hatte da nur
> kurz drübergewischt mit den Fingern.
Na ja, ich habe 2 hunde, da sieht's nicht besser aus.
Ich habe trotzdem immer Fusseln vom Wattestäbchen, ohne Ende.
Mit was reinigt ihr eure Oberflächen, was jetzt nicht so problematisch 
mit der Fusselei ist? Also nicht das Reinigungsmittel(nehme ich Aceton), 
sondern das Auftragen.

>> Unten rechts, mußte ich 2 R's parallel verbauen, der richtige Wert war
>> leider aus...

> Wenn es zwei mit der gleichen Bauform sind kann man die auch übereinader
> stapeln. Wenn ich das richtig sehe sind das aber wohl zwei
> unterschiedliche Bauformen?
Ja, allerdings! Ich habe ums verrecken keine 180R in SMD gefunden, da 
mußten dann 2x390R(391er)dafür herhalten und natürlich mit verschiedenen 
Grössen. Die 1206er Pads sind da gerade recht gekommen.

Huckepack habe ich auch 2 Fotos gefunden von 4x Array's. Das war 
wirklich böse und einer ist mir natürlich bei wegziehen verrutscht, habe 
es dann aber später noch richten können. Die Lötstellen sind auf den 
Fotos noch nicht gereinigt, da sind noch Löthonigreste.
Übrigens lässt der sich sehr gut händeln. Ein wenig aufgetragen und das 
Bauteil bleibt daran kleben. Im Prinzip könnte man den auch drauf 
lassen(der ist dann knüppelhart), da dieser absolut nicht leitend ist.

Gruß Michael

EDIT: @Phillipp
Auch sehr interessante Sache mit deiner Durchkontaktierung! Habe deinen 
Thread abboniert u. bis jetzt verfolgt, ist aber gerade sehr ruhig 
dort?!

Autor: Christian Klippel (Firma: Atelier Klippel) (mamalala)
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Michael D. schrieb:
> Hallo Chris,
>
>> Danke. Die Methode ist wirklich sehr einfach zu erlernen und es lohnt
>> sich.
> Und ja, diese Methode hört sich interessant an. Hast du das vielleicht
> Videomässig festgehalten? Visuell ist so ein Arbeitsgang besser
> nachvollziehbar, in YouTube wäre wohl platz dafür.

Naja, der Falk hatte schon einen Link zu einem Video gepostet, dieses 
hier:

http://www.youtube.com/watch?v=wQXhny3R7lk

Wenn Du genau hinschaust, z.B. bei 1:20, dann siehst Du wie unten-rechts 
der äußere IC Pin angelötet ist, und er aber von oben-rechts mit dem 
Drag-Soldering beginnt. In manchen Einstellungen sieht man dann auch das 
als zweites Pad das oben-links angelötet wurde.

Das ist genau die Methode die ich hier auch benutze, macht also keinen 
Sinn wenn ich da nochmals ein Video von mache (zumal ich keine 
ordentliche Kamera für Video habe).

Was halt ganz, ganz wichtig ist: Man muss eine ordentliche Lötspitze 
benutzen. Die muss das Lot ordentlich aufnehmen, das muss von alleine an 
der Spitze hochlaufen können. Ganz besonders wenn man keine "Hoof tip" 
hat. Diese Art Spitzen sind halt die großen abgeschrägten, allerdings in 
der sonst flachen Unterseite halt eine Hohlkehle drin, in der sich das 
Lot sammeln kann. Aber wie gesagt, es geht auch mit einer ausreichend 
großen Meißelspitze, wenn man es mit dem Lot nicht übertreibt.

>> Ja, mit Katzen im Haus lassen sich rumfliegende Haare/Fussel nicht ganz
>> vermeiden ;) Lag jetzt auch schon einige Zeit offen herum, hatte da nur
>> kurz drübergewischt mit den Fingern.
> Na ja, ich habe 2 hunde, da sieht's nicht besser aus.
> Ich habe trotzdem immer Fusseln vom Wattestäbchen, ohne Ende.
> Mit was reinigt ihr eure Oberflächen, was jetzt nicht so problematisch
> mit der Fusselei ist? Also nicht das Reinigungsmittel(nehme ich Aceton),
> sondern das Auftragen.

Kommt drauf an was zu reinigen ist. Nur die Stellen um ein bestimmtes 
Bauteil mache ich mit Wattestäbchen. Die Stäbchen selber sind ja innen 
hohl. Ich nehme Spiritus, da ist die Öffnung kleiner als der Wattebausch 
am Stäbchen. Stäbchen dranhalten und die Pulle leicht drücken, so das 
sich dann das Stäbchen selber mit Spiritus füllt. Dann einfach auf die 
Stellen auf der Platine tupfen, dabei läuft der Spiritus dann wieder 
raus. Alles leicht abreiben. Danach gehen ich mit "Mikrofasertuch" dran. 
Also nicht die "echten", sondern die, die es auf Rolle gibt. 
Zusammenknüllen und den Spiritus wieder auftupfen.

Wenn ich die ganze Platine reinigen will nehme ich auch Spiritus. Auf 
die Platine kippen und mit harter Zahnbürste alles abschrubben. Dann mit 
Wasser (am besten destilliertes) nachspülen. Anschließend 
trockenwischen/tupfen, wieder mit diesen Fasertüchern.

Man kann als Zwischenschritt auch mit Warmwasser plus ein wenig 
Spülmittel nochmal dran (und mit der Zahnbürste schrubben). In jedem 
Fall am Ende mit klarem Wasser spülen.

Aceton ist recht fies. Zum einen verdunstet es sehr schnell, so das man 
wieder die Flussmittelreste auf der Platine hat, nur dann halt schön als 
dünnen, klebrigen Film. Zum anderen gibt es (noch) viele Bauteile die 
einen Aufdruck haben und nicht Laserbeschriftet sind. Das geht dann auch 
schon mal gerne ab wenn man Aceton benutzt.

Grüße,

Chris

Edit: Achja, als Flussmittel benutze ich das TL 33-16 von Segor, 250ml 
für 6,50. Funktioniert einwandfrei. Zum dosieren nehme ich kleine 2ml 
Spritzen mit "stumpfer" Kanüle. Solche werden z.B. beim Zahnarzt 
verwendet zum Spülen (da habe ich die auch her, inkl. der kleinen 
Spritzen).

Autor: Markus Horbach (dasrotemopped)
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Ich habe hier mal 2 Videos zum SMD Löten, nachdem es hier schon einige 
Momentaufnahmen zum SMD Löten gegeben hat:

Erst mal das Löten, etwas für geduldige Naturen, das Video ist lang !
Youtube-Video "SMD loeten"

Und das Endergebnis :
Youtube-Video "WaveblasterPowerSupply elise"

Nach dem hier schon einige ihre sehr gut geätzten PCBs gezeigt haben, 
die auch gut gelötet sind, kann ich nur bemerken, das gerade bei SMD 
eine Lötstopmaske das Löten erheblich erleichtert. Gerade an größeren 
Masseflächen, wo man etwas heizen muss verläuft das Lot nicht so. Auch 
beim Nacharbeiten und Umbestücken gibt es weniger Lotkleckereien.

An sonsten, ich nehme Flußmittel auf Kollophoniumbasis und reinige die 
Platinen anschliessend mit Isopropanol und einer alten Zahnbürste.
Für Fussel zu entfernen finde ich große Malerpinsel mit Naturborsten 
ganz gut.

Gruß,

dasrotemopped.

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Ok ist nicht so hervorragend aber ich finde recht ok.

Autor: egal (Gast)
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K. J. schrieb:
> Ok ist nicht so hervorragend aber ich finde recht ok.

Also für eine Handbestückung ohne LSL ist das doch gut geworden und eine 
echte Fleißarbeit. Respekt.

Autor: herbert (Gast)
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K. J. schrieb:
> Ok ist nicht so hervorragend aber ich finde recht ok.

Haufen Arbeit... nicht schlecht...aber gewaschen wäre es noch einen tick 
zu tunen.;-)

Autor: Ersan G. (cell85)
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Das nächste sind dann BGA's

:)

Autor: Michael D. (mike0815)
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totschick, vorallem die Antistatikmatte  :-)))

Autor: BGA (Gast)
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Sven S. schrieb:
> Das nächste sind dann BGA's

Dann auch fliegend per Kupferlackdraht verdrahtet? :D

Autor: smufte (Gast)
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zeig mal bitte das ding von der anderen seite!

Autor: Michael L. (michaelx)
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Sven S. schrieb:
> Das nächste sind dann BGA's
>
> :)

Vom SF128 zu BGAs ist ja ein ordentlicher Sprung zeitlich und 
technologisch!

;-)

Autor: Bernd T. (bastelmensch)
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K. J. schrieb:
> Ok ist nicht so hervorragend aber ich finde recht ok.

Bin echt beeindruckt, für so was hätte ich nicht den Nerv. Aber als 
Borg... ;-)

Wie hast Du die ganzen LEDs so in Reih und Glied da draufgebracht?
Irgend ein Hilfsmittel oder einfah nur geduld?
Ich bekomm schon einen Vogel wenn ich 3 von den SOT-LED nebeneinander 
Platziere und es gerade sein soll. Dann lieber den kleinsten TSOP löten!

Autor: guenter_s (Gast)
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Hallo zusammen,

ich möchte gerne wissen mit welchen Aufnahmegeräten Ihr Eure SMD-Bilder 
macht!
Sind es Standard Digital Cameras im Makrobereich oder USB-Mikroskope?

Einen schönen Tag noch!

Gruss
Guenter

Autor: Christian Klippel (Firma: Atelier Klippel) (mamalala)
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guenter_s schrieb:
> ich möchte gerne wissen mit welchen Aufnahmegeräten Ihr Eure SMD-Bilder
> macht!
> Sind es Standard Digital Cameras im Makrobereich oder USB-Mikroskope?

Bei mir ist es eine Kombination aus Kompaktkamera (Canon Ixus 400) sowie 
ein altes Dia-Projektor Objektiv (Will-Wetzlar Maginon 1:2,8/85). 
Lustigerweise passt das Objektiv mit dem dickeren Ende genau um den 
Zierring der vorne auf der Kamera um die Optik läuft. Zusammengahlten 
mit Gummibändern. Dann ganz normale Einstellung und den normalen (also 
nicht den digitalen) Zoom voll ausnutzen. Abstand Objektiv <-> Objekt 
ist wenige cm.

Übrigens eignet sich so ein alte Projektor-Objektiv auch sehr gut als 
Lupe ;)

Grüße,

Chris

Autor: Frank S. (Gast)
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Dann möcht ich euch mein Werk auch zeigen. Das Bild zeigt einen ATmega8.
Gelötet wurde es mit der guten alten Conrad LS60, 1mm Rothenberger Zinn 
und etwas Asbach DDR Lötfett. Ich denke das Ergebnis kann sich sehen 
lassen.

Autor: herbert (Gast)
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Frank S. schrieb:
> Ich denke das Ergebnis kann sich sehen
> lassen.

Ja, kann sich! Hast sowas schon mal ohne Lötstop probiert?

Autor: Thomas H. (Gast)
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  • preview image for a8.jpg
    a8.jpg
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Der Pitch ist nicht das Problem, eher die Toner-Methode ;-)

Autor: herbert (Gast)
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Thomas H. schrieb:
> Der Pitch ist nicht das Problem, eher die Toner-Methode ;-)

Auch gut...!Ich denke ,das Geheimnis ist die externe Zugabe von einem 
flüssigen Flußmittel plus passender Temperatur und Timing.Also reine 
Gefühlssache... wie beim normalem löten auch.Wegen meines Tremors löte 
ich nicht soviel Kleinzeug.Da fehlt mir Übung und Coolness.Letzteres 
bekommt man manchmal nach einer halben Bier.;-)Es würde mich schon sehr 
ärgern wenn ich eine erstellte Platine beim löten versaue.

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Bild 1:
-Atmega gedraggt
-QFN Heißluft
-Hühnerfutter ganz normal
-RFM70 unsauber raufgeklatscht

Bild 2 ist meine Kunst :D

Autor: Vincent Hamp (vinci)
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MPU6050?
Das is echt Kunst :D

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Vincent Hamp schrieb:
> MPU6050?
Nein MMA8452Q

Autor: Ersan G. (cell85)
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Meine Güte,
hättest du doch was gesagt. Ich hätte dir das MPU 9150 Breakoutboard 
bestückt zugeschickt. Das sieht ja aus wie 9 Std. Chirugie :D

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Bernd T. schrieb:
> K. J. schrieb:
>> Ok ist nicht so hervorragend aber ich finde recht ok.
>
> Bin echt beeindruckt, für so was hätte ich nicht den Nerv. Aber als
> Borg... ;-)
>
> Wie hast Du die ganzen LEDs so in Reih und Glied da draufgebracht?
> Irgend ein Hilfsmittel oder einfah nur geduld?
> Ich bekomm schon einen Vogel wenn ich 3 von den SOT-LED nebeneinander
> Platziere und es gerade sein soll. Dann lieber den kleinsten TSOP löten!

Viel Geduld ;) waren ja nur 256 Bauteile ;-) Das einzige was ich benutzt 
habe ist nen Metallstreifen zum anlegen damit die reihen einiger massen 
Gleichmäßig werden.

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Sven S. schrieb:
> Meine Güte,
> hättest du doch was gesagt. Ich hätte dir das MPU 9150 Breakoutboard
> bestückt zugeschickt. Das sieht ja aus wie 9 Std. Chirugie :D
Das war nur aus Spaß an der Freud. Ein Breakoutboard für Acc 
(MMA8451Q),Gyro (L3GD20),Mag (MAG3110),Pressure (MPL3115A2) habe ich mir 
ja auch noch gemacht, siehe Bild.  Benutze ich für mein Quadcopter. Auf 
den Luftdrucksensor warte ich schon seit über einem Jahr. Vielleicht 
kommt er dieses Jahr noch...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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K. J. schrieb:
> waren ja nur 256 Bauteile ;-)

Da hätte ich auch noch einen ... sind immerhin 493 LEDs. :)

Ist die Uhr im Zimmer meiner Tochter.

Autor: Ersan G. (cell85)
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>den Luftdrucksensor warte ich schon seit über einem Jahr. Vielleicht
>kommt er dieses Jahr noch...

vom neuen in Metallgehäuse hab ich noch 10 stück

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Da hätte ich auch noch einen ... sind immerhin 493 LEDs. :)
>
> Ist die Uhr im Zimmer meiner Tochter.
Schönes Teil! Zeigt der äußere Ring die Stunden an und bekommt die 
gleiche Farbe wie der innere, wenn die "Zeiger" sich überlappen?

Und was sind denn das für winzige Duo-LEDs?

Autor: Dr.Who (Gast)
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Gibts von dem Teil auch ein Foto in Action? Würd' mich interessieren!

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Michael H. schrieb:

> Schönes Teil! Zeigt der äußere Ring die Stunden an und bekommt die
> gleiche Farbe wie der innere, wenn die "Zeiger" sich überlappen?

Die inneren LEDs sind grün, die äußeren Duo-LEDs orange/grün.  Der
grüne Teil zeigt dabei normale Stunden- und Minutenzeiger, während
der orangefarbene Teil einen außen umlaufenden Sekundenzeiger bildet.

> Und was sind denn das für winzige Duo-LEDs?

LTST-C195GAKT

Dr.Who schrieb:
> Gibts von dem Teil auch ein Foto in Action?

Eigentlich wollte ich sie ja auch immer mal auf einer Webseite
vorstellen, aber das ist noch nicht geworden (nicht zuletzt deshalb,
weil sie eigentlich noch nicht fertig ist: der DCF-77-Empfang
funktioniert nach wie vor noch nicht).  Bild ist bisschen verrauscht,
weil's im Dämmerlicht aufgenommen ist.  Muss nochmal ein besseres
machen.

Autor: nuess0r (Gast)
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Salü zusammen

Hat ein paar hübsche Beispiele gegeben. Ist hald schon sehr angenehm mit 
Lötstop und all dem. An letzter Arbeitsstelle hatten wir auch einen 
schönen Reflow Ofen und alle Prototypen selbsgebaut.

Aber zu Hause hat man sowas ja nicht, da kommts dann aufs Handwerk an.

Dazu auch mein erstes Beispiel dass ich rausgekramt habe. Ist ein 
Level-Shifter IC für meinen Sump Logic-Analyzer. Versehentlich im 
kleinen Gehäuse bestellt mit 0,5 mm Raster. Aber das Beste war, dass ich 
beim Zusammenbau feststellte, dass keine Lötsauglitze mehr da ist. Hat 
mit viel Gedult dann auch funktioniert.

Das zweite Beispiel war schon Aufwändiger. Im Bild ist die Rückseite 
eines Protoypen Boards (FPGA Entwicklungsplattform), der FPGA ist auf 
der anderen Seite. Der grössere IC ist ein DDR Ram und das drum herum 
Lackdraht :-)

Dieses kleine "Kunstwerk" brauchte etwa zwei Tage Arbeit zusammen mit 
Vorbereitung.

Und wozu? Es stellte sich heraus, dass zwei bestimmte Pins am FPGA 
getauscht werden müssen, da sonst der DDR Ram IP Core nicht funktionert.
Wäre ja schnell gemacht, wenn die Leiterbahnen zum DDR Ram nicht alle 
längenkompensiert sein müssten. Also zwei Pins tauschen und alle anderen 
Pins um die gleiche Drahtlänge verlängern, 66 Pins.

Hat danach alle Ram Testdurchläufe gut überstanden.

Grüsse
nuess0r

Autor: Kai B. (kaib) Benutzerseite
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Da passt meine Arbeit eigentlich auch gut dazu.
Das Bild hat es mittlerweile schon irgendwie so ins Internet geschafft.
Ist leider das einzig halbwegs brauchbare Foto geworden.

Autor: Mike J. (emjey)
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> Da passt meine Arbeit eigentlich auch gut dazu.
Da wollte jemand einen QFN Chip verbauen, hat dann aber nur den MLF Chip 
bekommen.

Sehr Innovative Konstruktion, ungewöhnliches Gebilde ... war bestimmt 
viel Arbeit :)

Autor: Thomas Barends (thomasbarends)
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Ach du lieber....
Dazu hätte ich den Mut und die Ausdauer nicht gehabt - alle Achtung!!

Thomas

Autor: Oliver _. (verleihnix)
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Sind 0603 Teile, war mal ein Augentest :-)

Beitrag "Re: S: ATTINY25-20MU im 20M oder 10M Gehäuse"

Autor: Sni Ti (sniti)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Da hätte ich auch noch einen ... sind immerhin 493 LEDs. :)
>
> Ist die Uhr im Zimmer meiner Tochter.

Respekt, wirklich klasse Layout. Sind die LEDs alle einzeln gelötet oder 
Reflow?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Sni Ti schrieb:
> Sind die LEDs alle einzeln gelötet oder
> Reflow?

Heißluft und Lötpaste, mit dem "China-Fön".  Immer ein, zwei Dutzend
auf einmal, danach dann die nächste Ladung bestückt.  Das Bestücken
hat sich über einige Abende hingezogen. ;-)  Was aber (wie man sieht)
mit der Methode gut funktioniert hat ist, dass sich die Bauteile von
selbst ordentlich auf den Pads ausrichten.  Jeglicher Versuch, das
mit der Pinzette noch zu korrigieren, führt zu einem deutlich
ungleichmäßigeren Aussehen.

Reflow habe ich erst später angefangen, bei den Tic-Tac-Toe-Boards,
aber die große Fläche der Uhr (120 x 120 mm², ohne die "Nasen" an
der Seite) hätte ich im alten Toaster ohnehin nicht gleichmäßig
aufschmelzen können.  Der geht nur für kleinere Sachen.

Schaltplanmäßig ist übrigens jeder 5-Minuten-Block (alles, was sich
um einen der Allegro-Treiber herum gruppiert) ein eigener
Hierarchieblock, die Stufe darüber fasst dann die 12 Blöcke zusammen.
Den ersten Hierarchieblock habe ich sorgfältig mit der Hand ins
Layout übertragen, sodass sich eine ausreichende Leitbahnüberlappung
zu den späteren Nachbarblöcken ergibt, und dann die anderen 11 Blöcke
davon repliziert.  Die Vorderseite enthält dabei konzentrische
Leitungen, die Rückseite dagegen radiale.

Wenn man ganz genau hinsieht, erkennt man auch die Stelle, an der
die Kette der seriellen Schieberegister unterbrochen ist. ;-)

Autor: T. M. (xgcfx)
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Meine erste selbstentworfene Platine. Bis auf die Pfostenstecker nur 
SMD, der FTDI in SSOP, AVR & CPLD in TQFP. Ich bin recht zufrieden mit 
der Platine und dem Ergebnis des Bestückens / Lötens. Ein paar 
Designfehler sind natürlich trotzdem drin versteckt, werden in der 
nächsten Revision behoben ;)

Autor: Leo-andres H. (leoloewe)
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Passt vielleicht auch hier rein: Ein Video von einer "etwas" größeren 
Bestückungsaktion (500 Teile an 2 Nachmittagen) --> 
Youtube-Video "SMD-Löten Zeitraffer [HD]"
Bilder vom Endergebnis sind in der Beschreibung verlinkt.

Autor: Nachtaktiver (Gast)
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@T.M:
Hast du überhaupt Lötzinn verwendet? =D
Auf dem Pads kann man nicht wirklich etwas erkennen und es sieht so als 
ob die Integrierten Schaltkreise einfach nur aufgelegt sind.

Wenn man sich die zweite Grüne LED ansieht (Von links aus gesehen) 
könnte man meinen das du wirklich gerne sparst. ;)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Nachtaktiver schrieb:
> Wenn man sich die zweite Grüne LED ansieht (Von links aus gesehen)
> könnte man meinen das du wirklich gerne sparst.

Der fehlt aber eher etwas Flussmittel (soweit man das auf dem nicht
sehr großen Bild erkennen kann).

Autor: T. M. (xgcfx)
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Also die Schaltkreise sind korrekt konnektiert. Die LED fällt mir hier 
live auch gerade auf, da arbeite ich nochmal nach ;) Funktionieren tut 
das Ganze :) Ein höher aufgelöstes Bild habe ich im Moment noch nicht.

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Nachtaktiver schrieb:
> Wenn man sich die zweite Grüne LED ansieht (Von links aus gesehen)
> könnte man meinen das du wirklich gerne sparst. ;)

Das sind die Standard-Footprints von Eagle für 0805\0603 Leds, die 
einfach viel zu klein sind...

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Leo-andres H. schrieb:
> Passt vielleicht auch hier rein: Ein Video von einer "etwas" größeren
> Bestückungsaktion (500 Teile an 2 Nachmittagen) -->
> Youtube-Video "SMD-Löten Zeitraffer [HD]"

Deine Videos sind schon wirklich immer sehr schön anzusehn!
Wo hast du denn die Folie als Pastenmaske her? Ist die gelasert?

Autor: T. M. (xgcfx)
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Michael H. schrieb:
> Das sind die Standard-Footprints von Eagle für 0805\0603 Leds, die
> einfach viel zu klein sind...

Jup, das habe ich bei einigen anderen BE auch schon gemerkt. Da wird 
beim nächsten Mal wohl Nacharbeiten bei den Footprints nötig sein.

Autor: Leo-andres H. (leoloewe)
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Michael H. schrieb:
> Deine Videos sind schon wirklich immer sehr schön anzusehn!
> Wo hast du denn die Folie als Pastenmaske her? Ist die gelasert?

Danke :)

Die Schablone kommt von smtstencil.co.uk und ist lasergeschnitten. Das 
ist eine 0,1mm starke PET-Folie mit antistatischer Beschichtung. Eine 
Din A4 Folie kostet inkl. Versand ca. 22€, man kann auf 22cm x 20cm 
beliebig viele Pads setzen. Die Qualität ist für den Preis definitiv in 
Ordnung.

Autor: Nachtaktiver (Gast)
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Weil zum SMD löten passt:
Mir ist gelegentlich aufgefallen das bei mir zuhause mein Lötzinn 
gelegentlich beim SMD löten "klumbt" (perlt?) und ich habe einfach keine 
Ahnung woran es liegt. Stellenweise wird dieses nichtmals besser wenn 
ich noch externes Flussmittel benutze. (Setup: FL-22 und X-32 Stift, 
Sn60Pb40 von Felder, 3.2mm Meißelspitze Weller WSD80)

Bevor ihr das noch falsch versteht - Ich selber bin kein ungeübter Löter 
und verlöte ohne Probleme 0402 Bauteile und vielpolige Bauelemente in 
TQFP Gehäuse zuhause. Bei Bedarf bediene ich mich in einer 
Durchlichtlupe und verlöte Bauteile mit klineren Pitch.

Hat jemand eine Idee woran das liegt?

Autor: Klumpiger (Gast)
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Offensichtlich an der Oberflächenspannung. Mach doch einen neuen Thread 
auf, hier gehts um Bilder von selbstgelötetem SMD-Zeugs. Oder 
fotografiere deine Klumpen und stell sie hier rein. Danke.

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Nachtaktiver schrieb:
> ir ist gelegentlich aufgefallen das bei mir zuhause mein Lötzinn
> gelegentlich beim SMD löten "klumbt" (perlt?)
Reißt du Lötzinn von der Rolle? Das kann sich dabei weit dehnen und dir 
Bereiche ohne Flussmittel in der Seele bescheren.
Alternativ auch eine nicht oder schlecht gereinigte Lötspitze - aber das 
klingt nicht nach jemandem, der wirklich löten kann.

Autor: Nachtaktiver (Gast)
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Michael H. schrieb:
> Reißt du Lötzinn von der Rolle? Das kann sich dabei weit dehnen und dir
> Bereiche ohne Flussmittel in der Seele bescheren.

Ups!Das hört sich doch wirklich verdächtig an. Ich habe es mir wirklich 
angewöhnt Lötzinn um die hand zu wickeln und dann von der Rolle zu 
reißen da ich immer zu Faul bin nach einen Seitenschneider zu greifen. 
Da sieht man doch wieder das die älteren die besseren löter sind, da 
diese einfach viel gelassener an's Werk gehen.

Wenn ich demnächst wieder was zu verlöten habe (gerade eben habe ich 
meine Hobbyaktivitäten ein wenig runtergeschraubt) versuche ich auf das 
Abreißen von Lötzinn von der Rolle genauer zu achten.



An einer verunreinigten Lötspitze wird es nicht liegen da ich darauf 
immer achte. Auch habe ich einen Lötkolbenhalter von Weller mit dieser 
Metalwolle, welcher (meiner Meinung nach) für die Lötspitze besser 
verträglicher ist als der übliche nasser Schwamm.

Autor: 6A66 (Gast)
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Nachtaktiver schrieb:
> Ups!Das hört sich doch wirklich verdächtig an. Ich habe es mir wirklich
> angewöhnt Lötzinn um die hand zu wickeln und dann von der Rolle zu
> reißen da ich immer zu Faul bin nach einen Seitenschneider zu greifen.

Kleiner Tip:
Wenn mal eine Spule Entötsauglitze leer ist, da ein paar Meter an 
Lötzinn draufwickeln, ist schön zu handhaben. Und drangesteckt ist auch 
noch die Lötsauglitze (also 2 Spulen nebeneinander). Lässt sich klasse 
damit arbeiten.

Grüße

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Nachtaktiver schrieb:
> Da sieht man doch wieder das die älteren die besseren löter sind, da
> diese einfach viel gelassener an's Werk gehen.
Vorsicht, ich könnte jünger als du sein ^^

Autor: John H. (karabka)
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Schwieriger als das löten war es, die Kamera ohne Stativ einigermaßen 
wackelfrei zu halten...

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Im Fokus ist ein PUMT1 mit 0,65mm Pitch und 0,25mm Beinchen.
Gelötet zum Test mit Flussmittelgel anstatt flüssigem Flussmittel - und 
das kann ich nur empfehlen! Bleibt auch wirklich an den Beinchen, 
verschwimmt nicht auf der Leiterplatte und verraucht nicht sofort 
wegen der viel geringeren Oberfläche. Gefällt mir... Ich werd sicher 
kein flüssiges mehr kaufen.

Zur Platine: insgesamt 1882 SMD-Pads, 290 THT-Pads und ganz knapp 12 
Meter Leiterbahnen... das nächste mal kauf ich sie bestückt!

Autor: Leo-andres H. (leoloewe)
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Frisch "gebacken" :)

Irgendwie hat sich eine sinnlose Leiterbahn um den Quarz verirrt, 
funktioniert aber trotzdem. Im Layout ist da ein Wire mit Breite = 0 um 
den Quarz vom Rest zu trennen, wieso daraus eine Leiterbahn wurde weiß 
ich nicht.

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Na wenn das Platinchen mal nicht für ein Hammond 1553AABK Gehäuse ist :D

Lass mich raten... USB Logic Probe/Analyser?

Autor: Stephan (Gast)
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so ist es wohl. Mit selbst geschriebener Software natürlich :-))

Autor: Leo-andres H. (leoloewe)
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> USB Logic Probe/Analyser?

Volltreffer! Das Teil macht Spaß und ist schön kompakt.

Autor: 6A66 (Gast)
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Hallo Kollegen,

[SMD-Lötkunst]
mit ist da wieder ein Patch-Job aus dem Frühjahr in die Hände gefallen. 
Bilder anbei.

Auf ein SO8 Leitstungsbauteil musste eine Leistungsdiode gesetzt werden. 
Die Ansteuerung musste mit zwei Transistoren SOT416 und zwei 0805 
Widerständen hochgelegt werden und die Spannung an der Diode über zwei 
RC-Netzwerke abgegriffen und woanders gemessen werden.
Gesamt: 5x R0805, 2 C 0603, 2xSOT416 und eine Leistungsdiode zu dem SO8. 
Die Transistoren sind schräg hochkant unter hochgebogene SO8 Pins 
verkantet.

Hat alles in allem etwa 1h gedauert.

rgds

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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Aua.... das macht man auch nur, wenn es wirklich sein muss.

Autor: Konrad S. (maybee)
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Ich find's richtig hübsch, geradezu schon bildende Kunst! ;-)

Autor: Michael H. (michael_h45)
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6A66 schrieb:
> mit ist da wieder ein Patch-Job aus dem Frühjahr in die Hände gefallen.
> Bilder anbei.
Dabei handelt es sich eindeutig um den Aufbaut vom Plan von hier: 
http://xkcd.com/730/
Ich erkenne Hot Glue, solder blob und den Flux-Kompensator... =)

Autor: 6A66 (Gast)
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Kevin K. schrieb:
> wenn es wirklich sein muss.

Musste sein, war die technsiche Prüfung einer Schaltungsänderung vor 
einer Layoutänderung incl. Prüfung ob's die SW kann.
Und: Nein, Spass hat's nicht gemacht :)

rgds

Autor: Fidi G. (fuddl)
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Ich habe mal einen SMD-Spannungsregler 1mm x 1mm nach THT umgerüstet.

Fast wie eine Spinne. Hat halt nur nicht so viele Beine.

Gruß
Fidi

Autor: Michael D. (mike0815)
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Wenn schon THT... dann muß aber noch ein Kühlblech unten dran! :-)))

Gruß Michael

Autor: Steffen H. (mc_sho)
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ich hatte mir mal vor 2 Jahren ein Funkmodul entwickelt, mit dem ich 
meine Sensoren im Haus abfragen kann. Ein CC2420 und STM32F205 sind hier 
zum Einsatz gekommen. Meine erste Reflow gelötete Leiterplatte mit 0402. 
Lötofen 20L/1500W ( Pizzaofen ).

Autor: fuelre F. (fuelre)
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ADCs DACs mit einer ref SPGquelle

alles außer die ref SPGquelle wurde per reflow gelötet, allerdings hatte 
die Post verspätung weshalb die SPGquelle per Hand rauf musste - ist ein 
2x2mm Package ink. Thermalpad
Beim anlöten ist mir leider die Leitung zwischen 
Masse(durchkontaktierung) und dem mittleren Pin gebrochen weshalb es nun 
diese Lösung gibt.

: Bearbeitet durch User

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