Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gesetzlich oder privat krankenversichern?


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von Paul B. (paul_baumann)


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>> Wo soll der Ort liegen wie drei Fachärzte in einem Haus residieren?
Claus M. schrieb:
> Ist nicht ungewöhnlich, hier sind es sogar weit mehr als 3, nennt sich
> Facharztzentrum.

Das ist auch gut so, denn schließlich kann auch ein Arzt mal krank 
werden und freut sich dann darüber, daß er nicht extra zum Arzt gehen 
muß. Der ist ja schon da.
:)

MfG Paul

von genervt (Gast)


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von LTI (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Auch das ist möglich, aber davon rate ich dir ab. Die unschöne Lücke im
> Lebenslauf ist das nicht wert.

Das nennst du eine Lücke? So ein Quatsch.

von Jo S (Gast)


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Wenn zwischen der ersten und der folgenden Anstellung ein paar Monate 
Arbeitslosigkeit liegen, dann nenne ich das eine "unschöne Lücke", ja.

Und das nur, um aus der PKV heraus zu kommen ... auf keinen Fall!

von Geo M. (geomed)


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Jo S. schrieb:
> Beispiel
> Annahme A13 Stufe 5, 4.200 € Monatsgehalt, kpl. Urlaub nehmen
> Wechsel zum 1.8.17, 5.000 €    "   . kein Anspruch auf Sonderzahlung
>
> 7 * 4200€ = 29.400€
> 5 * 5000€ = 25.000€
>            --------
>             54.400€ (oder mehr bis nahe 57.600€) ----> GKV
>
> Im Arbeitsvertrag eine Gehaltserhöhung nach der Probezeit (üblich 6
> Monate) auf z.B. 5.500€ festschreiben.
>
> Rechnung in 2018:
> 5.000€ + 55.000€ + ca. 5.500€ = 71.000€ (=übliches Doktorgehalt zum
> Start)

Hallo Jo S.

ich habe auch schon versucht dich per Mail zu erreichen. Die 
Beispielrechnung von dir unterschreibe ich soweit. Das funktioniert aber 
nur, wenn man keine Zuschläge als Beamter erhält. Mit Stufe 6, 
verheiratet und zwei Kinder kratzt man schon sehr stark an der Marke von 
60.000 Euro. Wenn die anstehenden Erhöhungen von ca. 2 % in den nächsten 
Jahren mit einrechnet, kommt man also über 60.000 Euro und damit über 
die beschriebenen 57.600 Euro.

Hast du noch weitere Alternativvorschläge? Im Beitrag vom 4.2. hast du 
gemeint, du hast noch Tricks auf Lager, die du nicht öffentlich posten 
möchtest. Deshalb habe ich dir eine Mail geschrieben ;)

Viele Grüße und Danke im Voraus.

von EU4Ever (Gast)


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Geo M. schrieb:
> Hast du noch weitere Alternativvorschläge?

Hilft in deinem Fall nicht wirklich weiter, ist aber evtl. für andere 
von Interesse:

Um die deutsche Versicherungspflicht zu erfüllen reicht auch, 
EU-Regulierung sei Dank, eine Krankenversicherung aus einem Nachbarland 
(EUKV).

Die haben zum Teil speziell auf die Nöte deutscher PKV-Aussteiger 
zugeschnittene Tarife aufgelegt, für Junge deutlich günstiger, und vor 
allem eine Möglichkeit um Nachzahlungen für unversicherte Lebensphasen 
zu umgehen.

Aber: Auch hier zahlst du für Frau und Kinder separat.

von Jo S (Gast)


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Wurzelpeter schrieb:
> Arbeitslose bleiben auch in der PKV, so dumm ist der Staat dann dochh
> nicht.

Wer Arbeitslosengeld bezieht, wird per Gesetz in der GKV 
pflichtversichert. Wer dennoch in der PKV bleiben möchte, kann sich 
durch Antrag von der Versicherungspflicht befreien lassen. 
Unterschreitet er im Kalenderjahr die JAEG, so muß bzw. darf er in der 
GKV bleiben. Andernfalls muß oder darf er in PKV bleiben.

von Jo S (Gast)


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Geo M. schrieb:
> Das funktioniert aber
> nur, wenn man keine Zuschläge als Beamter erhält. Mit Stufe 6,
> verheiratet und zwei Kinder kratzt man schon sehr stark an der Marke von
> 60.000 Euro.

Als Beamter bleibt man sowieso in der PKV. In der GKV müßte man den 
vollen Beitrag selbst bezahlen, der Dienstherr übernimmt nicht die 
Hälfte davon, weil er Beihilfe gewährt. Als Beamter in der GKV macht 
keinen Sinn.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Jo S schrieb:
> Und das nur, um aus der PKV heraus zu kommen ... auf keinen Fall!

Wie wär`s mit Pflege für einen Angehörigen?

Würde doch genaus gehen!
Oder mal eine Weiterbildung reinschieben mit reduzierten Gehalt!

Und ich bin nicht mehr in der PKV!

von Jo S. (Gast)


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Beispiel

Beamter (A14, Stufe 6) wechselt zum 1.7. ins Angestelltenverhältnis.
JAEG 2017:  57.600 €, bis zu diesem Wert ist man GKV-pflichtversichert

Jan.-Juni:      29.957,52 € brutto
Juli-Dez.: max. 27.640€, um unter der JAEG zu bleiben

Das entspricht einem kargen Monatsgehalt von 4.600€, wenn man bedenkt, 
daß das Beamtenbrutto 4.990€ einem Angestelltenbrutto von 5.700€ 
entspricht (PKV-Beitrag unberücksichtigt).

Besser wäre, wenn es sich so regeln läßt, bis Nov. im Beamtenverhältnis 
zu bleiben, anschließend pro forma einen 450€-Job 
(sozialversicherungspflichtig) zu machen und darauf achten, unter der 
JAEG zu bleiben. Das Bruttoarbeitseinkommen vom 1.1. bis zum 31.12. muß 
unter dieser Grenze bleiben. Ab 1.1.18 ein neues Arbeitsverhältnis 
aufnehmen und in der GKV verbleiben. Das Gehalt darf nun unbegrenzt hoch 
sein, weil man zuvor GKV-pflichtversichert war und ab 1.1. als 
freiwilliges Mitglied in der GKV bleibt. Die JAEG spielt nun keine Rolle 
mehr, es sei denn, man möchte doch wieder in die PKV wechseln.  ;)  :)

Den pro-forma-450€-Job kann ein Freund oder Verwandter schaffen, evtl. 
auch die Ehefrau. er dient nur dazu, in die GKV zu müssen.

Der Weg über die JAEG ist der einfachste! Der minimale Einkommensverlust 
relativiert sich, wenn man die hohen Kosten kalkuliert, die beim 
Verbleiben in der PKV bis zum Lebensende anfallen werden.

Die weiter oben angeführte Europäische KV (EUKV) ist keine Alternative, 
da sie mWn nicht die Anforderungen der dt. Versicherungspflicht erfüllt.

Wer einen Wechsel von der PKV zur GKV plant, soll sich unbedingt bei 
mehreren Krankenkassen diesbezüglich beraten lassen! Die kennen alle 
Mittel und Wege, wie man der PKV-Falle entkommt. Und die möchten gerne 
gut verdienende Neumitglieder aufnehmen.   ;)

Wenn das Unternehmen eine BKK hat, dann dort anfragen. Zusätzlich alle 
großen Ersatzkassen kontaktieren (Techniker KK, Barmer, ...). Immer 
gleich erwähnen, daß man ein Einkommen oberhalb der JAEG hat, dann ist 
man geliebt.  ;)

Sich nie auf nur eine oder zwei Aussagen verlassen. Die Kassen arbeiten 
unterschiedlich und die Sachbearbeiter unterscheiden sich auch 
qualitativ.

Der weiter oben genannte Tipp mit einer kurzzeitigen Arbeitslosmeldung 
ist für Beamte ohne Bedeutung, weil sie nicht sozialversichert sind und 
deshalb keinen Arbeitslosengeldanspruch haben. Nur wer Arbeitslosengeld 
bezieht, wird in der GKV pflichtversichert. Die Arbeitslosmeldung 
alleine reicht nicht aus. Der Beamte müßte in der PKV verbleiben, weil 
ihn die PKV per Gesetz nicht aus den Vertrag lassen darf.

Bei NichtBeamten PKV-Versicherten wird während der Arbeitslosigkeit der 
Vertrag ruhend gestellt und lebt anschließend automatisch wieder auf. 
D.h., der Vertrag wird nicht beendet. Insgesamt zählt dann auch wiederum 
nur die JAEG, ob man in die GKV zurück kommen darf.

Die PKV läßt ihre "Opfer", die ihr einmal in die Falle getappt sind, so 
leicht nicht mehr entkommen. Wenn man aus deren Blickfeld entkommen 
will, kann ein kurzzeitiger Umzug ins Ausland hilfreich sein.

Das Gesetz zur KV Versicherungspflicht endet an den deutschen 
Außengrenzen. Der Vertrag mit der PKV setzt in der Regel einen deutschen 
Wohnsitz voraus (Vertragsbedingungen beachten!). D.h., wenn man sich 
beim Einwohnermeldeamt abmeldet, endet mit dem letzten Tag auch der 
PKV-Vertrag. Man darf keinen Wohnsitz (genau: "gewöhnlicher Aufenthalt") 
im Inland haben. Man schließt im EU-Ausland eine KV mit Geltungsbereich 
Schengenraum ab. Empfehlen kann ich Ost EU-Länder, wo man sich schon ab 
30€ Monatsbeitrag versichern kann.
Z.B. 
https://cizinci.pvzp.cz/Controllers/FormSteps/_WebHiffPvzpEn_Step1.php?pid=73442803

Zweck dieser Übung ist es, der Überwachung der PKV zu entkommen, denn 
der Versicherte trägt die Beweislast gegenüber der PKV.

Nach einer Weile meldet man sich in D wieder an. Die PKV erfährt nichts 
von der Rückkehr. Eigentlich müßte man wieder in das KV-System 
eintreten, in dem man zuletzt in D war - also wieder zu einer PKV. Man 
sucht sich eine wohlwollende GKV, die bei der Problemlösung behilflich 
ist.

Solche Spielchen nur dann machen, wenn´s keinen anderen Weg gibt. Besser 
ist es, die JAEG zu unterschreiten, um der GKV beitreten zu müssen, das 
ist die einfachste und sauberste Lösung.

Wünsche allen Wechslern viel Erfolg!

       Jo S

von Jo S. (Gast)


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EU4Ever schrieb:
> Geo M. schrieb:
> Um die deutsche Versicherungspflicht zu erfüllen reicht auch,
> EU-Regulierung sei Dank, eine Krankenversicherung aus einem Nachbarland
> (EUKV).
>
Vorsicht!
Nach meinem Wissen erfüllen die EUKV die Bedingungen der dt. 
Versicherungspflicht Nicht!
Zwar besteht Kostenübernahme auch in D, aber laut Gesetz hat man gegen 
die Versicherungspflicht verstoßen. Will man wieder zur dt. GKV oder 
PKV, so kann man die geforderte lückenlose Vorversicherungszeit nicht 
nachweisen, muß Beiträge nachzahlen und Geldstrafe leisten.

Nur Leute, die sicher wissen, daß sie nie wieder in die GKV bzw. PKV 
eintreten werden, können das Risiko auf sich nehmen - aber wer weiß so 
etwas mit Sicherheit? Eben! Deshalb kann ich vor solchen Glückspielen 
nur dringend abraten.

> Die haben zum Teil speziell auf die Nöte deutscher PKV-Aussteiger
> zugeschnittene Tarife aufgelegt, für Junge deutlich günstiger, und vor
> allem eine Möglichkeit um Nachzahlungen für unversicherte Lebensphasen
> zu umgehen.
>
Das ist ein Rettungsanker für Personen, die lange Zeit nicht versichert 
waren, weil sie mit einer EUKV eine Kostenübernahme bekommen können.
Als Rentner ist man z.B. schon wieder GKV-pflichtversichert - was macht 
man dann? Flucht ins Ausland, weil dort die dt. Versicherungspflicht 
nicht gilt. Keine gute Lösung.   :)

> Aber: Auch hier zahlst du für Frau und Kinder separat.

Ja, und der Arbeitgeber muß sich auch nicht am Beitrag beteiligen. Man 
zahlt also alles selber. Und die Beiträge werden mit höherem Lebensalter 
auch rasant ansteigen, weil die EUKV meistens keine oder nur geringe 
Alterungsrückstellungen bilden. Die hohen Kostensteigerungen müssen die 
Versicherten in voller Höhe selbst leisten ---> ein Verbon-Spiel.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Vor fünf Jahren wurde schon gewarnt!
http://www.sueddeutsche.de/geld/wege-aus-der-privaten-krankenversicherung-das-lohnt-sich-nur-fuer-beamte-1.1427250

"
Gatzer: Bei Beitragssteigerungssätzen, die derzeit zwischen fünf und 20 
Prozent im Jahr liegen, können wir es niemandem mehr mit gutem Gewissen 
empfehlen. Eine Ausnahme sind Beamte, die beihilfeberechtigt sind. Für 
sie lohnt es sich, weil für sie spezielle Tarife gelten. Privat 
versichern sollte sich nur, wer es sich wirklich langfristig finanziell 
leisten kann - sie ist eine Luxusleistung. Man erhält mehr Leistung, 
aber man muss auch deutlich mehr dafür bezahlen. Dessen muss man sich 
bewusst sein.
"

Alles Klarß

von Claus M. (energy)


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Cha-woma M. schrieb:
> Alles Klarß

Das muss man natürlich gleich nochmal aufwärmen, einen bereits 5 Jahre 
alten Artikel.

von Qwertz (Gast)


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Claus M. schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Alles Klarß
>
> Das muss man natürlich gleich nochmal aufwärmen, einen bereits 5 Jahre
> alten Artikel.

Immerhin ist er heute noch genauso aktuell und wahr.

von genervt (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Bei Beitragssteigerungssätzen, die derzeit zwischen fünf und 20
> Prozent im Jahr liegen, können wir es niemandem mehr mit gutem Gewissen
> empfehlen.

Schön, bei mir war es dieses Jahr 0%. Nur die Pflegeversicherung ging 
geringfügig nach oben.

von genervt (Gast)


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von genervt (Gast)


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von genervt (Gast)


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Nächster Witz: Man stampft die elektronische Gesundheitskarte wohl ein:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektronische-Gesundheitskarte-Kommt-nach-der-Wahl-das-Aus-3793809.html

Milliarden für den A.... und das natürlich völlig überraschend.

Aber gut, die Patientendaten der GKV sind jetzt erst mal zentral 
gespeichert - mission accomplished!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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genervt schrieb:
> Nächster Witz: Man stampft die elektronische Gesundheitskarte wohl ein:
>
> 
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektronische-Gesundheitskarte-Kommt-nach-der-Wahl-das-Aus-3793809.html
>
> Milliarden für den A.... und das natürlich völlig überraschend.
>
> Aber gut, die Patientendaten der GKV sind jetzt erst mal zentral
> gespeichert - mission accomplished!

Und was sagt der Gröhe dazu:

"Nein,nein solche  Pläne haben wir nicht!..."


Und gewählt wird wieder der gleiche Beamtenklüngel im September!

Beitrag #5108783 wurde von einem Moderator gelöscht.
von genervt (Gast)


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Für AOK und TK sind die Patientendaten wohl zu wertvoll, als das man den 
Fisch von der Angel lassen will:

https://www.welt.de/wirtschaft/article169897704/Krankenkassen-fordern-Pflicht-zur-digitalen-Patientenakte.html

von Geo Med (Gast)


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Hallo,

ich habe nochmals eine Frage als Beamter auf Zeit! Ich habe mich vor 
zwei Jahren auf eine PKV eingelassen und jetzt läuft mein Vertrag aus. 
Evtl. könnte ich nochmals verlängern, aber ich habe auch andere 
Möglichkeiten (Angebote aus der Industrie). Mein Beamtengehalt liegt 
bereits oberhalb dieser Bemessungsgrenzen und auch beim nächsten Job 
wäre ich nicht versicherungspflichtig und käme dann ja nur sehr 
schwierig aus der PKV raus.

Gibt es dennoch ein Schlupfloch? Wie wäre es z.B. wenn ich zwischen den 
beiden Tätigkeiten ein Monat Sabbatical einlege und mich dabei nicht 
arbeitssuchend melde. Würde das reichen, um wieder in die GKV zu 
wechseln?
Ich könnte mich ja in diesem Monat bei meiner Frau familienversichern, 
die in der GKV ist...

von Cyblord -. (Gast)


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Geo Med schrieb:
> Gibt es dennoch ein Schlupfloch? Wie wäre es z.B. wenn ich zwischen den
> beiden Tätigkeiten ein Monat Sabbatical einlege und mich dabei nicht
> arbeitssuchend melde. Würde das reichen, um wieder in die GKV zu
> wechseln?

Nein die Krankenkassen sind nicht blöd. Du musst ein dauerhaft 
niedrigeres Gehalt haben und dein Arbeitsvertrag muss das entsprechend 
ausweisen, da reicht auch kein einzelnes Sabbatjahr.
Dazu gab es erst neulich einen längeren Artikel in der Welt.
Wenn du schlau gewesen wärst, hättest du die 2 Jahre die Kröte als 
Beamter auf Zeit gefressen und wärst in der GKV geblieben, auch wenn das 
teurer ist und wärst erst in die PKV gegangen wenn du Lebenszeitbeamter 
geworden wärst. Aber du hast dich aus Gewinnmaximierungssicht nun für 
die PKV entschieden und jetzt lebst du mit dieser Entscheidung oder 
kümmerst dich um einen Job der unter der Bemessungsgrenze liegt.

von Le X. (lex_91)


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Geo Med schrieb:
> Würde das reichen, um wieder in die GKV zu
> wechseln?
> Ich könnte mich ja in diesem Monat bei meiner Frau familienversichern,
> die in der GKV ist...

Du hast dich entschieden unsre Solidargemeinschaft zu verlassen, jetzt 
leb mit den Konsequenzen und bleib wo du bist.

: Bearbeitet durch User
von Geo Med (Gast)


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Ganz ehrlich: Natürlich hat die Gewinnmaximierungssicht eine Rolle 
gespielt. Ich denke, dagegen ist auch nicht Verwerfliches zu sagen. Wenn 
ich jetzt zurück in die GKV kommen würde, würde ich ja auch den 
Maximalbetrag abdrücken! Das Problem ist doch einfach die Beihilfe. 
Warum hätte ich darauf verzichten sollen?

von Cyblord -. (Gast)


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Geo Med schrieb:
> Ganz ehrlich: Natürlich hat die Gewinnmaximierungssicht eine Rolle
> gespielt. Ich denke, dagegen ist auch nicht Verwerfliches zu sagen. Wenn
> ich jetzt zurück in die GKV kommen würde, würde ich ja auch den
> Maximalbetrag abdrücken! Das Problem ist doch einfach die Beihilfe.
> Warum hätte ich darauf verzichten sollen?

Damit du in der GKV geblieben wärst, darum hättest du verzichten können 
für diese Zeitspanne als Zeitbeamter und natürlich spricht nichts gegen 
Gewinnmaximierung. Aber jetzt jammerst du weil du in der teuren PKV 
hängen bleibst und das ist die Kritik die du zurecht einsteckst. Der GKV 
Maximalbetrag ist ein Witz im Vergleich zu dem was du in der PKV zahlen 
wirst, nachdem ein paar Runden Beitragserhöhungen durch sind. 
Frischfleisch kommt kaum mehr, die Rentabilität der möglichen Anlagen 
liegt am Boden und die Politik fängt schon an den Beamten die Wahl zur 
GKV zu ermöglichen. Wer heute noch in die PKV geht als 
nicht-Lebenszeitbeamter muss schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein.
Man kann sich halt nicht immer den vermeintlich billigsten Weg 
raussuchen und hinterher feststellen, dass man scheiße entschieden hat. 
Man muss halt vorher denken.

von Zocker_52 (Gast)


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> Fabian F. schrieb:
> > Eine Voll-KV in Thailand kostet für einen 70-Jährigen Rentner ca.
> > 400€/Monat.

Unsinn !

Die könnte sich fast keiner leisten. Außerdem sollte berücksichtigt 
werden welche Leistungen damit abgedeckt sind. Mit Sicherheit gibt es in 
Thailand eine Krankenversicherung für 400,- € im Monat, da das 
Monatseinkommen eines Landarbeiters bei 200,- € liegt dürfte der 
Personenkreis der so was in Anspruch nehmen kann vernachlässigbar sein.

Bin mit was von dort verheiratet und weiß von was ich rede.

von Cyblord -. (Gast)


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Zocker_52 schrieb:
> Mit Sicherheit gibt es in
> Thailand eine Krankenversicherung für 400,- € im Monat

Man leistet sich nicht unbedingt eine KV vorort sondern eine 
internationale KV, wie Allianz WorldCare oder ähnliches, die liegen in 
dem Bereich je nach Leistung.

von genervt (Gast)


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Geo Med schrieb:
> Ganz ehrlich: Natürlich hat die Gewinnmaximierungssicht eine Rolle
> gespielt.

Ernsthaft? Wenn es dir darum geht, warum denkst du dann so kurzfristig?

In die PKV geht man nicht, weil es (vermeintlich) billiger ist, sondern 
weil das Preis/Leistungsverhältnis besser ist.

Le X. schrieb:
> Geo Med schrieb:
>> Würde das reichen, um wieder in die GKV zu
>> wechseln?
>> Ich könnte mich ja in diesem Monat bei meiner Frau familienversichern,
>> die in der GKV ist...
>
> Du hast dich entschieden unsre Solidargemeinschaft zu verlassen, jetzt
> leb mit den Konsequenzen und bleib wo du bist.

Das ist auch bemerkenswert: Leute, die die "Solidargemeinschaft" 
verlassen werden stärker verachtet, als Leute, die diese ausnutzen.

von Cyblord -. (Gast)


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genervt schrieb:
> Das ist auch bemerkenswert: Leute, die die "Solidargemeinschaft"
> verlassen werden stärker verachtet, als Leute, die diese ausnutzen.

Definiere Ausnutzen: legales oder illegales Ausnutzen?

Für ersteres ist die Politik verantwortlich, wenn jeder dahergelaufene 
Hinz und Kunz die Segnungen für sich und die erweiterte Verwandschaft 
nutzen kann, unschön, aber dort ist der Ärger an die Politiker zu 
richten, ich würde die Möglichkeiten ebenso nutzen wenn sie sich mir 
bieten würden. Zweitere bekommen mitnichten weniger Verachtung als Leute 
die sich freiwillig bewusst entscheiden auszusteigen und fortan auf 
eigene Rechnung weitermachen. Wenn so jemand aber wieder zurück will, 
weil <xy>, nun da darf er nicht mit viel Gegenliebe rechnen.

Ansonsten wie du sagst, PKV wenn man die Leistungen möchte und 
entsprechend dafür bezahlt, dafür ist sie da, aber sicherlich nicht als 
Geldsparer für die jungen Jahre.

von genervt (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Wenn so jemand aber wieder zurück will,
> weil <xy>, nun da darf er nicht mit viel Gegenliebe rechnen.

Das wäre dann aber auch bei der Politik abzuladen - ist ja legal.

Wobei ich mir da keine Hoffnung bei der Politik mache.

von Cyblord -. (Gast)


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genervt schrieb:
> Das wäre dann aber auch bei der Politik abzuladen - ist ja legal.

Sicherlich, insofern diese Löcher existieren, natürlich. Unabhängig 
davon, kann ich aber trotzdem die Geisteshaltung des Nutzers dahinter 
kritisieren. Trotz der Schwächen des Systems, finde ich es nachwievor 
eine positive Errungenschaft eine verpflichtende gesetzliche KV zu 
haben.

von Qwertz (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Man kann sich halt nicht immer den vermeintlich billigsten Weg
> raussuchen und hinterher feststellen, dass man scheiße entschieden hat.
> Man muss halt vorher denken.

Danke Abradolf, du sprichst mir mit deinen Beiträgen in Richtung Geo Med 
sowas von aus der Seele!

Auch ich finde es legitim, wenn sich jemand - aus welchen Gründen auch 
immer - für die PKV entscheidet. Aber dann soll er auf keinen Fall 
später wimmernd angekrochen kommen, dass er doch wieder zurück in die 
GKV will. Wer diese Entscheidung trifft, soll dann bitte auch mit den 
positiven oder negativen Konsequenzen leben, aber nicht irgendwelche 
Schlupflöcher suchen, um von beiden Systemen das Optimum abzusahnen.

von Geo Med (Gast)


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Also sorry, wer kommt denn hier angekrochen? Ich bin gerade mal 2 Jahre 
in der PKV. Warum? Bestimmt nicht weil die Leistung besser ist oder ich 
mich für etwas Bessere halte. Es ist nun mal schlicht weg so, dass es um 
500€ netto im Monat ging und ich eine Familie habe. Ein A13 Gehalt kann 
jeder nachschlagen. Vom Nettolohn ist ja noch die GKV bzw PKV zu tragen. 
Wenn man bei 3700€ netto (StK III) noch die GKV komplett bezahlen darf, 
dann liegt man bei 2900€ ca. Und dann ist doch der Job gar nicht mehr 
attraktiv. Also war es finanziell fast schon ein Zwang in die PKV zu 
wechseln. Ich bin kein Fan davon und werde auch keiner mehr. Alleine der 
ganze Verwaltungsaufwand hängt mir dermaßen zum Hals raus.

Wie gesagt jetzt hätte ich die Chance zu gehen und damit möchte ich auch 
die PKV los werden! Ich finde es legitim. Ich bin ja keine 55 und habe 
das System 30 Jahre geprellt... also bleibt mal locker.

Mir bleibt es ein Rätsel weshalb sich der Staat bei Beamten auf Zeit 
nicht einfach an der GKV beteiligt. Ich wäre niemals gegangen.

von Cyblord -. (Gast)


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Geo Med schrieb:
> Wenn man bei 3700€ netto (StK III) noch die GKV komplett bezahlen darf,
> dann liegt man bei 2900€ ca

Harte Sache, da ist man quasi schon kurz vorm Verhungern. Wie soll man 
mit knapp 3k netto nur klarkommen, vor allem auf so einem überschaubaren 
Zeitraum von 2 Jahren.

Geo Med schrieb:
> Wie gesagt jetzt hätte ich die Chance zu gehen und damit möchte ich auch
> die PKV los werden!

Dann such dir nen Job unter der Beitragsbemessungsgrenze.

Geo Med schrieb:
> Ich finde es legitim.

Du merkst nichts mehr, oder?

von Qwertz (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Geo Med schrieb:
>> Wie gesagt jetzt hätte ich die Chance zu gehen und damit möchte ich auch
>> die PKV los werden!
>
> Dann such dir nen Job unter der Beitragsbemessungsgrenze.

Das ist so nicht richtig, ausschlaggebend ist hier nicht die 
Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung, sondern die 
Jahresarbeitsentgeltgrenze. Diese beträgt für das Jahr 2018 59.400 € 
p.a. (die BBG nur 53.100 €).

von genervt (Gast)


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Geo Med schrieb:
> Ich finde es legitim. Ich bin ja keine 55 und habe
> das System 30 Jahre geprellt... also bleibt mal locker.

Vergiß es!

Das ist schlimmer, als H4 zu beziehen und nebenher schwarz zu 
arbeiten.

Du darfst hier erzählen, dass du ab und zu krank feierst.
Du darfst hier erzählen, dass dich deine Gesundheit nicht kümmert 
(ungesundes Essen, Rauchen, Alkohol), die Kasse zahlt es ja.
Du darfst hier erzählen, dass du nach Feierabend an und zu schwarz was 
machst
Du darfst hier auch erzählen, dass es toll ist, dass deine Ehefrau 
arbeitet und du kostenlos mitversichert bist und ihr keine Kinder habt.
Usw....

Aber niemals, nienicht! Das du wieder in der GKV Beiträge zahlen 
willst!11! Das ist Blasphemie!

von nur so (Gast)


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Was ich nicht verstehe: warum soll denn den Vertrag bei der PKV 
„auslaufen“? Eine private Krankenversicherung läuft doch nicht einfach 
so aus, er wird vielleicht umgestellt von einem Quotentarif in einen 100 
Prozent Tarif, da du evtl. deine Beihilfeberechtigung verlierst wenn Du 
dich entscheiden solltest die Beamtenlaufbahn nicht fortzuführen und in 
die Industrie gehst.

Ich würde mir eher mal Gedanken machen das korrekt abzuwickeln, denn Du 
solltest prüfen ob Du ohne erneute Gesundheitsprüfung in Ihnen 100 
Prozent Tarif umstellen kannst. Wenn Du da evtl. Fristen verpasst dann 
fällst Du oder wer auch immer zwischen allen Stühlen durch sofern der 
Gesundheitszustand es nicht ermöglicht eine neue Risikoprüfung in der 
PKV zu überstehen. Da wäre ich wirklich mal ganz vorsichtig und würde 
mir professionelle Beratung besorgen bevor das Kind in den Brunnen 
gefallen ist... selbst wenn du in die GKV kommst willst ja vielleicht in 
Zusatzversicherungen umstellen, ohne erneute Gesundheitsprüfung. Da Du 
aber Ross und Reiter nicht genannt hast kann man nicht mehr viel dazu 
sagen als das hier. Kümmere dich drum, nicht mit dem Hörensagen-Ansatz 
sondern professionell und rechtssicher.

von Qwertz (Gast)


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genervt schrieb:
> Aber niemals, nienicht! Das du wieder in der GKV Beiträge zahlen
> willst!11! Das ist Blasphemie!

Was soll der Quatsch, genervt?
GKV-Rückkehrer sind nun einmal nicht gerne gesehen, wenn sie vorher aus 
dem System heraus gegangen sind, um Kosten zu sparen. Ist das so schwer 
zu verstehen?

von genervt (Gast)


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Qwertz schrieb:
> GKV-Rückkehrer sind nun einmal nicht gerne gesehen, wenn sie vorher aus
> dem System heraus gegangen sind, um Kosten zu sparen.

Soweit nachvollziehbar.

Qwertz schrieb:
> Ist das so schwer
> zu verstehen?

Was so schwer zu verstehen ist: Warum sind diese Leute mehr geächtet, 
als die, die das System betrügen?

von Markus M. (soarmaster)


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Es ist überhaupt keine Schande, privat krankenversichert zu sein. Die 
pKV fördert mit ihren höheren Vergütungen der Leistungserbringer in viel 
stärkerem Maß den medizinisch-technischen Fortschritt als es die 
gesetzlichen Kassen tun. Gesetzlich versicherte profitieren davon. Manch 
ein Arzt schafft sich modernste Gerätschaften nur an, weil er genügend 
Privatpatienten in seiner Praxis betreut, die den Großteil des 
Equipments finanzieren.

Als  Rückkehrer in die gkV bis du gern gesehen, wenn du dann lebenslang 
den Höchstbeitrag zahlst!

Auch sollte nicht unterschlagen werden, dass der Beitrag in der gKV 
jährlich  steigt. Die Rede ist nicht vom Beitragssatz. Gerade halbwegs 
gut verdienende, die sich im Korridor zwischen Beitragsbemessungs- und 
Versicherungspflichtgrenze bewegen, sind davon betroffen. In den letzten 
Jahren wurden beide Grenzen jährlich um etwa 1000€ nach oben geschoben. 
Das bedeutet, dass der Beitrag um ca 150€ jählich steigt. Der AN zahlt 
davon gut die hälfte selbst. In 10 Jahren ...? Und darin ist die 
Steigerung des Beitragssatzes noch nicht mal enthalten.

Klar ist die kostenfreie Mitversicherung von Familienmitgliedern ohne 
eigenes Einkommen erst mal ein Vorteil. Allerdings würde der AG im Falle 
privat Versicherter AN an den Kosten für die privat versicherten Kinder 
bis zum gesetzlich zu zahlenden Höchstsatz beteiligt. Und irgendwann 
sind die Kinder auch mal raus.

Wer sich für die freiwillig gesetzliche Mitgliedschaft entscheidet (oder 
entscheiden muss), sollte beim Vergleich berücksichtigen, dass er im 
Rentenalter auf alle seine Einkünfte (Mieteinnahmen, Zinsen) bis zur 
Höchstgrenze Versicherungsbeiträge zahlen muss.

Alles hat eben sein Für und Wider.
Probleme bekommen die, die sich irgend eine kleine Krauter pKV gesucht 
haben, die regelmäßig neue (günstige) Tarife öffnet und alte vergreisen 
lässt. Wählt man allerdings eine mitgliederstarke Versicherung (zb 
Debeka) muss man nicht mit solchen Spielchen rechnen und die Beiträge 
bleiben auf lange Sicht stabil. Mäßige Steigerungen gibt es dennoch, 
genau so wie Beitragssenkungen.

Wenn du raus willst, muss du gesetzlich versicherungspflichtig werden. 
D.h., du musst als Angestellter unterhalb der JAEG verdienen oder dich 
von der JAEG überholen lassen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Qwertz schrieb:
> Auch ich finde es legitim, wenn sich jemand - aus welchen Gründen auch
> immer - für die PKV entscheidet. Aber dann soll er auf keinen Fall
> später wimmernd angekrochen kommen, dass er doch wieder zurück in die
> GKV will. Wer diese Entscheidung trifft, soll dann bitte auch mit den
> positiven oder negativen Konsequenzen leben, aber nicht irgendwelche
> Schlupflöcher suchen, um von beiden Systemen das Optimum abzusahnen.

Du sprichst die Sprache der Neider!

von Qwertz (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Du sprichst die Sprache der Neider!

So ein Quatsch, ich könnte mich schon seit Jahren privat 
krankenversichern, aber so blöd bin ich nicht. Ich habe nur was gegen 
Schmarotzer.

Markus M. schrieb:
> Wählt man allerdings eine mitgliederstarke Versicherung (zb Debeka) muss
> man nicht mit solchen Spielchen rechnen und die Beiträge bleiben auf
> lange Sicht stabil. Mäßige Steigerungen gibt es dennoch, genau so wie
> Beitragssenkungen.

Stabile Beiträge, sogar Senkungen? Das haut langfristig mal so gar nicht 
hin, die privat Versicherten werden spätestens im Alter noch ihr blaues 
Wunder erleben. Da sind die GKV-Abgaben auf alle Einkunftsarten nichts 
dagegen.

von Markus M. (soarmaster)


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Qwertz schrieb:
> Stabile Beiträge, sogar Senkungen? Das haut langfristig mal so gar nicht
> hin, die privat Versicherten werden spätestens im Alter noch ihr blaues
> Wunder erleben. Da sind die GKV-Abgaben auf alle Einkunftsarten nichts
> dagegen.

Nicht immer alles nachplappern..
https://www.debeka.de/unternehmen/presse/presse/debeka_kv_belegt_sta.html

von Gästchen (Gast)


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Ich kenne einen im Rentneralter der sich jetzt beschwert dass er in 
jungen Jahren privatversichert war. Seiner Aussage nach zahlt er jetzt 
knapp 500€ monatlich. Ich habe ihm aber gesagt, er wäre selbst schuld 
und hätte sich früher Gedanken darüber machen müssen.

von Gästchen (Gast)


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Qwertz schrieb:
> die privat Versicherten werden spätestens im Alter noch ihr blaues
> Wunder erleben.

Und ich habe übersehen dass es sogar schon im Thread steht.

von Markus M. (soarmaster)


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Einige Lebensrisiken sind ja vorhersehbar, zumindest das das Alterns;-)
Üblicherweise hat man ja mehrere Jahrzehnte Zeit, sich auf die Zeit nach 
Erwerbsleben vorzubereiten. Tut man das nicht, hat man eben ein Problem 
wenn die Alterseinkünfte zu gering ausfallen. Spiel mit Ansage, oder 
eben Lebensplanung.

Bleiben wir mal beim Angestellten. Wenn er sich für die pKV entscheidet, 
die idR vom Beitrag unter dem gesetzlichen Höchstbeitrag in der gKV 
liegt den der Angestellte definitiv zahlen müsste, dann kann er das 
ersparte Geld entweder verjubeln oder als Altersentlastung für sich 
selbst ansparen (Arbeitgeber-mitfinanziert!).
Und nochmal: niemand wird gezwungen, das Solidarsystem der gKV zu 
verlassen!
Das ist ja auch aus gutem Grund erst ab einem überdurchschnittlichen 
Einkommen möglich. Dem Gutverdienendem traut der Gesetzgeber eben zu, 
dass er in der Lage ist, für sich selbst vorzusorgen. Besitzt er diese 
Fähigkeit nicht, bleibt er (als freiwillig ges. Versicherter) im System 
und alle sind glücklich.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Markus M. schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> Stabile Beiträge, sogar Senkungen? Das haut langfristig mal so gar nicht
>> hin, die privat Versicherten werden spätestens im Alter noch ihr blaues
>> Wunder erleben. Da sind die GKV-Abgaben auf alle Einkunftsarten nichts
>> dagegen.
>
> Nicht immer alles nachplappern..
> https://www.debeka.de/unternehmen/presse/presse/debeka_kv_belegt_sta.html

Wobei der Beitrag von Anfang 2012 ist - die großen Probleme der Privaten 
begannen ja erst danach, einfach weil die Zinsen zur Zeit gnadenlos 
niedrig sind und das alte Modell der Kapitalanlage der Beiträge nicht 
mehr wirklich funktioniert.

> Und nochmal: niemand wird
> gezwungen, das Solidarsystem der gKV zu verlassen! Das ist ja auch aus
> gutem Grund erst ab einem überdurchschnittlichen Einkommen möglich. Dem
> Gutverdienendem traut der Gesetzgeber eben zu, dass er in der Lage ist,
> für sich selbst vorzusorgen. Besitzt er diese Fähigkeit nicht, bleibt er
> (als freiwillig ges. Versicherter) im System und alle sind glücklich.

Richtig - allerdings sollte dann auch kein Rückwechseln mehr möglich 
sein, bzw. nur bei Nachzahlung. Soviel Fairness gegenüber denjenigen, 
die brav ihre Altersrückstellung aufgebaut haben, sollte dann auch sein.

Wobei man schon die Frage stellen muss, warum es überhaupt zwei Systeme 
gibt und warum der Staat seine Beamten mit einer eigenen Beamtenkasse 
nicht selbst vorsorgen kann. Letzteres dürfte deutlich günstiger sein, 
als vielen privaten Anbietern Gewinn zu verschaffen.

Ich hab mich damals ganz bewusst für die GKV entschieden, auch wenn es 
mich als recht jungem Selbstständigen (kerngesund) damals und auch heute 
viel Geld gekostet hat. Leider fallen da viele meiner Kollegen auf die 
"€99-Angebote" herein, weil natürlich anfangs das Geld nicht in Massen 
fließt.

Das Abwandern der Selbstständigen zu den Privaten hin könnte man schon 
massiv einschränken, wenn endlich die Mindestbemessungsgrenzen (und zwar 
in beiden Richtungen) abgeschafft würden. Wir haben eine 
Solidarversicherung, und wer 10000€ im Monat nach Hause bringt, von dem 
darf erwartet werden, dass er 1500€ davon einzahlt. Und wer nur 1000€ 
verdient, zahlt auch nur €150 (und nicht wie jetzt über €300) ein. Aber 
da kam schon damals vom Ministerium auf meine Anfragen hin nix zurück.

von Lothar M. (zwickel)


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Markus M. schrieb:
> Als  Rückkehrer in die gkV bis du gern gesehen, wenn du dann lebenslang
> den Höchstbeitrag zahlst!

Das ist teilweise falsch! Als PKV-Versicherter kommst du nichtmehr 
zurück in die GKV, wenn du älter als 55J. bist.
Darunter kommst du auch nur dann nochmal zurück in die GKV, wenn du dich 
nicht hast befreien lassen und wenn dein Einkommen wieder unter die 
Bemessungsgrenze gesunken ist.


Markus M. schrieb:
> Wer sich für die freiwillig gesetzliche Mitgliedschaft entscheidet (oder
> entscheiden muss), sollte beim Vergleich berücksichtigen, dass er im
> Rentenalter auf alle seine Einkünfte (Mieteinnahmen, Zinsen) bis zur
> Höchstgrenze Versicherungsbeiträge zahlen muss.

Klar, und zwar nichtnur den halben Beitragssatz, wie bei der Rente von 
der Deutschen Rentenversicherung, sondern den vollen Beitragssatz. Das 
gilt übrigens auch für jede Art von Betriebsrente. Dieser Beitragsatz 
liegt im Mittel um 15%.

Ob GKV oder PKV, ist eine rein persönliche Entscheidung. Die hängt von 
so vielen Faktoren ab, die man unmöglich in einem Forum alle erörtern 
kann.

Eines möchte ich jedoch noch dazu sagen: Das Schreckensszenario, das die 
GKV den Leuten bezüglich Beiträge in der Rente auftischt, um sie als 
Mitglieder zu behalten, ist falsch.

Ein Beispiel, in welchem ich die Beträge mal so hoch ansetze, weil für 
Leute mit geringem Einkommen eine PKV eher nicht in Frage käme:

Du hast eine stattliche Rente von der Deutschen Rentenversicherung von 
2000€. Dazu hast du noch eine Betriebsrente von 1000€.
In der GKV zieht dir die Deutsche Rentenversicherung 7,5% als 
Krankenkassen beitrag ab, die andere Hälfte zahlt die RV. Das sind 
150.-€ mntl.

Für die Betriebsrente kriegst du die vollen 15% abgezogen, das sind 
nochmal 150.-€.

Der GKV-Versicherte zahlt somit 300.-€ Krankenkassenbeiträge = 2700€ 
verbleibende Rente.

Der PKV-Versicherte bekommt nun nichtnur nichts abgezogen, von seiner
Rente aus der DRV, sondern er bekommt den halben Krankenkassenbeitrag 
der GKV als Zuschuss zur PKV ausgezahlt.
Die Betriebsrente wird ohne jeden Abzug ausgezahlt.

Somit bekommt der PKV-Versicherte eine Rente von 2150 + 1000.-€ = Summe: 
3150.-€ ausbezahlt

Er bekommt also 450€ mehr aufs Konto, als wäre er in der GKV!
Klar, jetzt muss er den Beitrag für die PKV noch zahlen.

Dennoch, ob sich das lohnt oder nicht, ist eine Frage der Betrachtung.

von micha54 (Gast)


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Hallo,

also PKV-Betroffener will ich hier mal eine andere Seite beleuchten:

Ich habe nämlich gedacht, PKV und Chefarzt-Behandlung wäre was 
ausgesprochen positives.
Und dann stehe ich am Bett meines kranken Sohnes und da sagt mir das 
Klinik-Personal: Sie sind PKV, da dürfen wir ihnen leider keine 
Auskünfte geben, da müssen Sie mit dem Chef sprechen, nein, der ist erst 
morgen früh wieder im Haus.

Gruß,
Michael

von Cyblord -. (cyblord)


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Lothar M. schrieb:
> Er bekommt also 450€ mehr aufs Konto, als wäre er in der GKV!
> Klar, jetzt muss er den Beitrag für die PKV noch zahlen.

Genau, und die kann dann schon mal locker bei >1000 EUR liegen. Was 
denkst du warum so viele PKVler im Alter dann in den Basistarif hecheln. 
Dann hast du nur noch ~700 EUR bei einem Bruchteil der GKV Leistungen.

> Dennoch, ob sich das lohnt oder nicht, ist eine Frage der Betrachtung.

Ja das muss jeder selber wissen ob er das will. PKV macht dann Spaß wenn 
man nicht auf Geld gucken muss, und so war das auch mal gedacht.

von Cyblord -. (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Klar, jetzt muss er den Beitrag für die PKV noch zahlen.

Der dann ziemlich sicher höher als 450€ ist.

von Qwertz (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Der PKV-Versicherte bekommt nun nichtnur nichts abgezogen, von seiner
> Rente aus der DRV, sondern er bekommt den halben Krankenkassenbeitrag
> der GKV als Zuschuss zur PKV ausgezahlt.

Diesen "Luxus" gibt es aber auch für gesetzlich Versicherte, die zu 90% 
der zweiten Hälfte des Erwerbslebens gesetzlich versichert waren 
(Krankenversicherung der Rentner). Dann übernimmt die DRV für die Rente 
sozusagen den Arbeitgeberanteil der GKV.
Für private Einkünfte wie Mieteinnahmen, Privatrenten oder Zinsen sind 
dann übrigens keinerlei Krankenkassenbeiträge zu zahlen (das gilt 
allerdings nicht für Betriebsrenten).

Das kann man alles hier schön nachlesen:
http://www.finanztip.de/gkv/krankenversicherung-der-rentner/

von Sebastian H. (sebh)


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Abradolf L. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Klar, jetzt muss er den Beitrag für die PKV noch zahlen.
>
> Der dann ziemlich sicher höher als 450€ ist.

Und wie viel hätte man die ersten 20Jahre pKV zur Seite legen können? 
Selbst ohne Verzinsung sollten da einige Jahre Beitragsdifferenz 
ausgeglichen werden können.

Ich bin auch am überlegen in die pKV zu wechseln (bin u30). Wieso? Wenn 
ich ab und an Mal zum Spezialisten muss soll ich froh sein wenn ich in 
3-6 Wochen einen Termin bekomme. Wenn dann 2 Wochen vorher ein Termin 
von der Arbeit dazwischen kommt warte ich wieder 3-6 Wochen. Jetzt gehe 
ich aber erst zum Arzt wenn es weh tut und sich eigentlich nicht mehr 
vermeiden lässt...

Beim Hausarzt das gleiche, oftmals 60+ Minuten Wartezeit weil erst der 
ganze Rentner Verein drankommt und ich aus irgendwelchen Gründen nicht 
1-2 Wochen vorher schon weiß das ich krank werde. Und dafür zahle ich 
200-300€ mehr als ein Privater?

Zum Thema Kosten: seien wir Mal ehrlich, mit der Auseinanderklaffung der 
Schere Arm - Reich werden auch die Kosten für die gKV auf Seite der 
Reichen (und damit ist jeder gemeint der >55k€ im Jahre verdient) immer 
weiter steigen, in Form von Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze (von 
der Politik die letzten Jahre stark präferiert, denn dann müssen nur die 
"Reichen" mehr bezahlen) oder der Beitragssätze.

Das einzige was mich noch davon abhält: das ich mir überlege nicht öfter 
Mal ein bisschen längeren Urlaub zu machen. 6 Monate zwischen einem 
Jobwechsel kosten Progression sei Dank ja nicht viel. Ich würde auch 
eine Reduktion der Arbeitszeit einer Gehaltserhöhung vorziehen, mein 
Geld reicht mir und bei fast 50% Abzügen macht das Geld verdienen auch 
keinen Spaß.

von Qwertz (Gast)


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Sebastian H. schrieb:
> Ich bin auch am überlegen in die pKV zu wechseln (bin u30).

Mas soll Reisende ja nicht aufhalten, aber überlege es dir wirklich gut!

Aus meiner Sicht gibt es derzeit nur zwei sinnvolle Anwendungsfälle für 
die PKV:
1. Du bist Beamter auf Lebenszeit.
2. Geld spielt überhaupt keine Rolle mehr in deinem Leben, weil reich 
geerbt oder was auch immer.

von Geo Med (Gast)


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Als PKV'ler halte ich es für ein Märchen, dass man schneller irgendwo 
drangenommen wird. Ich muss bei meinem Zahnarzt und bei den Kinderärzen 
genauso lange warten wie andere auch. Ich habe bisher keinen Arzt 
erlebt, der hier eine Unterscheidung gemacht hat. Auch ein Punkt weshalb 
ich so enttäuscht bin. Es wird einem immer erzählt, dass man nicht 
warten muss, aber ich kann es nicht bestätigen. Klar kommt jetzt wieder 
jemand um die Ecke und sagt ich habe die falschen Ärzte...

Und selbst mein Kumpel (Lehrer, verbeamtet auf Lebenszeit) war mit einer 
OP in einem Zweitbettzimmer. Am Anfang hieße er müsse zwei Nächte im KH 
bleiben. Allerdings wurde er bereits nach einer Nacht am nächsten Tag 
entlassen. Sein Frau konnte ihn jedoch erst nachmittags abholen - das 
End vom Lied war, dass er ab 10 Uhr draußen am Gang mit einem Gipsbein 
sitzen durfte und hat gewartet bis ihn jemand abholt. Sie haben einfach 
das Bett benötigt und da frägt keine alte Sau danach, ob man nun in der 
PKV oder GKV ist. Das ist ein Märchen! Ich persönlich kann Jedem nur 
davon abraten. Wer das nötige Kleingeld hat, sollte vielleicht ein paar 
Zusatzversicherungen abschließen, aber das war es auch schon!

von Nur so (Gast)


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Es gibt Unterschiede! Informiert euch mal zum Thema Budgetierung / 
Regelleistungsvolumen (Arzt bekommt pro Quartal 20€ für alles was er 
beim GKV Patient macht - nur mal als Beispiel). Ausreichend, medizinisch 
notwendig etc. Jetzt kommt der PKVler und wird eben zu Spezialisten 
vorgelassen, die ein reiner GKV Patient nie zu Gesicht bekommt. Er muss 
natürlich die Musik bezahlen die er bestellt aber wenn es um die Wurst 
geht und die PKV als Kostenerstatter funktioniert dann hast du Vorteile 
(es geht nicht um 20 Minuten weniger Wartezeit, ihr diskutiert die 
Bagatellen).

Als GKVler kann man aber auch das Kostenerstattungsprinzip wählen und 
mit Zusatzversicherung Ambulant zum Privatpatient mutieren. Ausweg aus 
Budgetierung etc.

Es ist wie mit allem, man muss es regeln können und wollen. Aufwand ist 
es und evtl. teurer als Voll PKV aber es gibt eben Wege zu optimieren.

von Markus M. (soarmaster)


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Ich habe da gegenteiliges erlebt. Sowohl beim Allgemeinen, als auch beim 
Kinderarzt. Irgendwie habe ich mich dabei etwas geschämt. Die meisten 
anderen sitzen auch nicht zum Spaß im Wartezimmer und mussten nun auch 
noch länger warten.

von Lothar M. (zwickel)


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Ich will garkeine Versicherungsart empfehlen oder bevorzugen.

Ich will nurmal die Aspekte darlegen, weshalb ich vor langer Zeit in die 
PKV gewechselt bin und was mittlerweile Fakten sind:

Im jungen Alter von etwa 30Jahren wechselte ich in die PKV. Der Grund 
war, dass ich mittlerweile gut verdiente und über der Bemessungesgrenze 
lag. Die PKV lockt/beginnt in diesem Alter mit niedrigen Beiträgen und 
wenn man ein Jahr und mehr die Versicherung nicht in Anspruch nimmt, 
bekommt man bis zu 3 Monatbeiträge incl. dem Arbeitgeberanteil, also 
faktisch 6 Beiträge, wieder erstattet.
Dadurch kostete mich damals die PKV weniger als die Hälfte der 
gesetzlichen, wo ich ja den Höchstsatz hätte zahlen müssen.
Ich war Junggeselle und wollte es auch bleiben, weshalb eine 
Familienversicherung für mich nicht interessant gewesen wäre.

Im Laufe der Jahre stiegen aber die Beiträge rasant, sodass irgendwann 
meine Beitragsanteile grösser wurden als bei den gesetzlichen.

Dadurch, dass die PKV Rücklagen bildet und selbige nicht ausbezahlen 
oder weitergeben braucht bei einem Versicherungswechsel, bist du so 
ziemlich mit deiner Krankenkasse verheiratet. Eine Scheidung ginge nur 
unter erheblichen finanziellen Einbussen.

Mittlerweile bin ich berentet und komme auch nichtmehr raus, ich zahle 
knapp über 700€ monatl.
Wem das zuviel ist, kann entweder in den Basistarif wechseln, oder die 
Versicherungsleistungen etwas zusammenstreichen lassen.
Basistarif ist ein Tarif der dem der gesetzlichen gleich gestellt ist 
und auch die Leistungen sind gleichgestellt.

Zusammenstreichen heisst: Man muss nicht unbedingt im 1-Bettzimmer 
liegen, man muss sich nicht unbedingt nur vom Chefarzt behandeln lassen, 
die Zuzahlung zu Medizinischen Hilfsmitteln wie z.B. Brillen, Hörgeräte, 
Gehhilfen, Zahnprothesen und überhaupt Prothesen u.s.w. kann man denen 
der gesetzlichen anpassen.

Durch solche Massnahmen kann man den monatl. Beitrag erheblich senken.

Nungut, ich will auch garnichtmehr raus, denn:
Meine Versicherung bezahlt alle medizinischen Massnahmen, unabhängig 
davon wo auf der Welt die Leistung erbracht wird. Da ich mich immer 
einige Monate im Jahr in Australien aufhalte, war mir das besonders 
wichtig.

Prothesen ist ein ganz grosses Thema. Etwas das im Alter mit Sicherheit 
auf einem zukommt, sind Zahnprothesen, eventl. Hörgeräte, Brillen, 
oftmals Gelenkprothesen bei Arthrose, ohne die zu benennen die durch 
einen eventuellen Unfall notwendig werden.
In diesen Situationen ist der PKV-Versicherte wieder auf der Win-Seite.

Es gibt noch unzählige andere Betrachtungswinkel, die kann man garnicht 
alle aufzählen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Lothar M. schrieb:

> Basistarif ist ein Tarif der dem der gesetzlichen gleich gestellt ist
> und auch die Leistungen sind gleichgestellt.

Leider nicht die Leistungen. Die meisten Basistarifleistungen liegen 
deutlich unter denen der GKV, weshalb auch viele Arzte solche Patienten 
gar nicht mehr annehmen.

von Lothar M. (zwickel)


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Cyblord -. schrieb:
> weshalb auch viele Arzte solche Patienten
> gar nicht mehr annehmen.

Das wäre illegal! Ein Arzt mit Kassenzulassung muss den PKVler 
behandeln!

von Cyblord -. (cyblord)


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Lothar M. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> weshalb auch viele Arzte solche Patienten
>> gar nicht mehr annehmen.
>
> Das wäre illegal! Ein Arzt mit Kassenzulassung muss den PKVler
> behandeln!

Ärzte nehmen immer wieder keine Patienten an, egal ob GKV oder eben 
schlechte PKV. Ob illegal oder nicht, es wird gemacht. Er muss eben 
nicht unendlich viele Patienten behandeln. Im Zweifel ist kein Termin 
frei.

von Cyblord -. (Gast)


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von Mikro 7. (mikro77)


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Wie bereits ausgeführt... (nochmal zum Zusammenfassen):

GKV: Die Beiträge in der GKV richten sich prinzipiell nach dem Einkommen 
(Leistungsfähigkeitsprinzip). Mitglieder mit "hohem" Einkommen 
finanzieren die Mitglieder mit "niedrigem" Einkommen. Die GKV Ausgaben 
pro Mitglied liegen bei monatlich ca. 250€ [1] über alle Alter 
gemittelt. In der GKV ist der Großteil der Bevölkerung mit geringem oder 
ohne Einkommen versichert. Für diesen Teil der Bevölkerung springt der 
Sozialstaat mit lediglich 90€ [1] ein. Den Rest müssen die die übrigen 
Mitglieder (mit dem "hohen" Einkommen) tragen. Was "hohes" Einkommen 
bedeutet, darf sich jeder selbst ausrechnen (bei bspw. 250€ Kosten pro 
Mitglied und 15% Beitrag).

[1] 
https://www.iwkoeln.de/presse/iw-nachrichten/beitrag/krankenversicherung-fuer-fluechtlinge-sprengstoff-fuer-das-solidaritaetsprinzip-267769

PKV: Der Zugang zur PKV setzt (mehrheitlich) ein (im Vergleich zur GKV) 
"sehr" hohes Einkommen voraus (Versicherungspflichtgrenze). Die Beiträge 
sind einkommensunabhängig (halt ähnlich wie bei einer 
Haftpflichtversicherung). Das Interessante an der PKV: Man muss den Teil 
der Bevölkerung ohne Einkommen oder mit geringen Einkommen nicht 
mitfinanzieren! Man wird also aufgrund des hohen Einkommens vom 
Leistungsfähigkeitsprinzips befreit! Pikantes Detail: Für einen 
Versicherten in der PKV muss das "Sozialsystem" einspringen (Basistarif 
~600€ [2]), wenn er die Beiträge nicht mehr zahlen kann (GKV dagegen: 
90€). Das System PKV kann man daher imho als "Schmarotzer" betrachten.

[2] 
https://arbeitskreis-krankenversicherungen.de/private-krankenversicherung/hartz-4/

Da stellt sich die Frage, wie sich die PKV trotz SPD 
Regierungsverantwortung über Jahrzehnte in dieser Form halten konnte: 
Das sollte doch ein gefundenes Fressen sein.

Eine wesentliche Ursache liegt imho in einer Systemschwäche: Der Wechsel 
der Beamten vom jetzigen PKV basierten System in das GKV System wäre für 
die Beamten selbst teuer (werden ins Leistungsfähigkeitsprinzip 
eingebunden) als auch für den Staat (Arbeitgeberanteil). Die Initiative 
einer Änderung müsste daher von den Wählern kommen. Den meisten Wählern 
ist das Problem aber nicht bewusst.

Markus M. schrieb:
> Und nochmal: niemand wird gezwungen, das Solidarsystem der gKV zu
> verlassen!
> Das ist ja auch aus gutem Grund erst ab einem überdurchschnittlichen
> Einkommen möglich. Dem Gutverdienendem traut der Gesetzgeber eben zu,
> dass er in der Lage ist, für sich selbst vorzusorgen.

Der Gesetzgeber denkt sich imho: Würde ein Teil der GKV Nettozahler in 
die PKV wechseln, dann würde die GKV ohne staatliche Zahlungen 
zusammenbrechen.

von Lothar M. (zwickel)


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Abradolf L. schrieb:
> wie man in die Rentnerversicherung kommt:

Die "Krankenversicherung der Rentner" (KVdR) ist nichts weiter als eine 
stinknormale Gesetzliche Krankenversicherung. Es ist keine eigenständige 
Versicherung.
Ein Vorteil der KVdR ist, dass auf private Einkünfte wie Mieteinnahmen, 
Privatrenten oder Zinsen keine Krankenkassenbeiträge zu zahlen sind.

Auch ist z.B. bei der AOK der Beitrag um etwa 1% niedriger, weil für 
Rentner kein Karankengeld bei Arbeitsunfähigkeit mehr bezahlt werden 
muss.

von Cyblord -. (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Die "Krankenversicherung der Rentner" (KVdR) ist nichts weiter als eine
> stinknormale Gesetzliche Krankenversicherung. Es ist keine eigenständige
> Versicherung.

Ja, das ist bekannt, aber genau darum geht es doch, wie kommt man als 
privater möglicherweise da rein.

von genervt (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Ein Vorteil der KVdR ist, dass auf private Einkünfte wie Mieteinnahmen,
> Privatrenten oder Zinsen keine Krankenkassenbeiträge zu zahlen sind.

Noch, in absehbarer Zeit wird man das Privileg abschaffen und dagegen 
lässt sich auch schlecht argumentieren.

von Qwertz (Gast)


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genervt schrieb:
> Lothar M. schrieb:
> Ein Vorteil der KVdR ist, dass auf private Einkünfte wie Mieteinnahmen,
> Privatrenten oder Zinsen keine Krankenkassenbeiträge zu zahlen sind.
>
> Noch, in absehbarer Zeit wird man das Privileg abschaffen und dagegen
> lässt sich auch schlecht argumentieren.

Pessimist! Woher willst du denn wissen, was irgendwann mal abgeschafft 
wird oder nicht? Kann sein, kann aber auch nicht sein. Du kennst auch 
nicht deinen zukünftigen Steuersatz etc. Und echte Argumente sehe ich da 
nicht, es ist ja auch nicht so, dass jeder Hinz und Kunz im Alter noch 
monatlich zusätzlich Tausende von Euros an Mieteinnhamen und Dividenden 
einstreicht.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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>...wie kommt man als privater möglicherweise da rein.

Verstehe ich nicht, die Privaten sind doch angeblich so toll und 
kostengünstig.

von Cyblord -. (Gast)


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von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Geo Med schrieb:
> Als PKV'ler halte ich es für ein Märchen, dass man schneller irgendwo
> drangenommen wird. Ich muss bei meinem Zahnarzt und bei den Kinderärzen
> genauso lange warten wie andere auch.
Genau so ist es!

> Ich habe bisher keinen Arzt
> erlebt, der hier eine Unterscheidung gemacht hat. Auch ein Punkt weshalb
> ich so enttäuscht bin.
Ansichtssache!
> Es wird einem immer erzählt, dass man nicht
> warten muss, aber ich kann es nicht bestätigen. Klar kommt jetzt wieder
> jemand um die Ecke und sagt ich habe die falschen Ärzte...
100%!

von genervt (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Pessimist! Woher willst du denn wissen, was irgendwann mal abgeschafft
> wird oder nicht?

Das ist kein Pessimismus, man muss sich nur die immer weiter ausufernden 
Gesundheitskosten ansehen, was liegt da näher als die Einkünfte 
heranzuziehen?

von Lothar M. (zwickel)


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Abradolf L. schrieb:
> Passt ja grad thematisch:
>
> 
https://www.welt.de/wirtschaft/article170501331/Wir-verschwenden-Milliarden-fuer-Kliniken-Aerzte-und-Pillen.html

Guter Artikel!

Dazu muss ich jetzt mal etwas ketzerisch anmerken:
Die Deutschen sind in Bezug auf Medizin reichlich ungebildet.
Das habe ich in anderen Ländern anders erlebt.
Im deutschen Schulsystem sind Fächer wie Religion und Sport wichtiger 
als medizinisches Basiswissen zu vermitteln.

Dieser Mangel an medizinischer Bildung lädt die Pharmaindustrie und 
medizinische Einrichtungen geradezu ein, ein riesiges Geschäft zu 
machen.

Der Doktor hat gesagt.... ist ein Dogma für viele Menschen. Sie können 
es auch garnicht in Frage stellen, weil die Bildung fehlt.

Also werden munter Pillen geschluckt die kein Mensch braucht, 
Operationen durchgeführt die niemandem helfen, Hilfsmittel verordnet die 
später irgendwo verstauben u.s.w.

Egal was es kostet, die Krankenkasse bezahlt es ja.
....und die Krankenkassen interessiert es auch nicht wirklich, wenn die 
Ausgaben steigen, werden eben die Beiträge angehoben.

Ein Selbstbedienungsladen sondergleichen!

Noch ein Beispiel aus meiner langjährigen Zugehörigkeit zur PKV:
Solange ich in der PKV bin und irgendwann, irgendwie mal einen Arzt 
gebraucht habe, war die anschliessende Rechnung nie korrekt.
Da wurden immer Leistungen mit abgerechnet die nie erbracht wurden.
Ich weiss, das ist ein schlimmer Vorwurf, aber ich kann das belegen.

Bei einem diesbezüglichen Kontakt mit meiner PKV wurde mir gesagt, wegen 
so kleiner Beträge unternehmen sie nichts.

Tja, 100.000 kleine Beträge sind eben auch Peanuts.

Ein höchst krankes Gesundheitssystem!

von Cyblord -. (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Dazu muss ich jetzt mal etwas ketzerisch anmerken:
> Die Deutschen sind in Bezug auf Medizin reichlich ungebildet.
> Das habe ich in anderen Ländern anders erlebt.
> Im deutschen Schulsystem sind Fächer wie Religion und Sport wichtiger
> als medizinisches Basiswissen zu vermitteln.
>
> Dieser Mangel an medizinischer Bildung lädt die Pharmaindustrie und
> medizinische Einrichtungen geradezu ein, ein riesiges Geschäft zu
> machen.

Selten genug, aber da stimme ich dir in weiten Teilen zu. 
Naturwissenschaften sind halt uncool. Einen anderen Aspekt, den ich dazu 
noch anbringen würde: Gesundheit kostet Geld und es ist ein 
Wirtschaftszweig, nur nimmt man das hier kaum so wahr bzw. es ist kaum 
Bewusstsein dafür vorhanden, weil die Beträge ja automatisch vom 
Gehaltszettel abwandern. In den USA ist die Wahrnehmung diesbezüglich 
anders. Vor- und Nachteil gleichzeitig ist, dass in den USA ein deutlich 
angebotsreicherer Markt bezüglichen Krankenversicherungen besteht. 
Nachteilig daran ist, dass es deutlich komplexer ist eine für sich 
passende Police zu finden oder zusammen zu stellen. Vorteilig ist, dass 
ich die Police feingranularer auf meine persönliche Situation 
zuschneiden kann.
Sicherlich ist jetzt USA kein Leuchtturm für gelungenes 
Gesundheitswesen, aber etwas mehr Marktbewusstsein wäre hier durchaus 
angebracht, um zum Beispiel diese Abrechnungen genauer unter die Lupe zu 
nehmen, etc.

von genervt (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Noch ein Beispiel aus meiner langjährigen Zugehörigkeit zur PKV:
> Solange ich in der PKV bin und irgendwann, irgendwie mal einen Arzt
> gebraucht habe, war die anschliessende Rechnung nie korrekt.
> Da wurden immer Leistungen mit abgerechnet die nie erbracht wurden.
> Ich weiss, das ist ein schlimmer Vorwurf, aber ich kann das belegen.

Ach? So eine Überraschung!

So ziemlich jeder Berufszweig hat eine erschreckend hohe Fehlerquote in 
dieser Richtung, vor allem dann wenn es nicht an das Geld des Kunden 
geht. Aber auch Handwerker und Autowerkstätten irren sich oft zu eigenen 
Gunsten.

Irgendwie tendieren da nur Ingenieure und Artverwandte zur Korrektheit. 
Blos keine Privaten Themen während der Arbeitszeit und Überstunden ohne 
groß zu murren mit dem Gehalt abgegolten.

von Claus M. (energy)


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Geo Med schrieb:
> Als PKV'ler halte ich es für ein Märchen, dass man schneller irgendwo
> drangenommen wird. Ich muss bei meinem Zahnarzt und bei den Kinderärzen
> genauso lange warten wie andere auch. Ich habe bisher keinen Arzt
> erlebt, der hier eine Unterscheidung gemacht hat.

Dann versuch mal einen Termin beim Augenarzt oder Orthopäden zu 
bekommen. GKV -> Monate. PKV -> morgen. Es geht um Fachärzte. Nicht um 
dem Wald-und Wiesen-Arzt. Als GKVler darfst du dann auch noch zuerst zum 
Hausarzt dir ne Überweisung holen, weil man dir nicht zutraut selber zu 
wissen, zu welchem Facharzt du musst.

von Claus M. (energy)


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genervt schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Noch ein Beispiel aus meiner langjährigen Zugehörigkeit zur PKV:
>> Solange ich in der PKV bin und irgendwann, irgendwie mal einen Arzt
>> gebraucht habe, war die anschliessende Rechnung nie korrekt.
>> Da wurden immer Leistungen mit abgerechnet die nie erbracht wurden.
>> Ich weiss, das ist ein schlimmer Vorwurf, aber ich kann das belegen.
>
> Ach? So eine Überraschung!

Und du glaubst bei der GKV wäre das anders? Da merkt es nur keiner, weil 
der Patient die Rechnungen gar nicht in die Hand bekommt. Was meint ihr, 
warum die Beiträge zur GKV so hoch sind (neben dem Lobbyismus der 
Pharmas)

von genervt (Gast)


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Claus M. schrieb:
> Und du glaubst bei der GKV wäre das anders?

Da wird es noch schlimmer sein, weil es keiner kontrollieren kann.

von Nautilus (Gast)


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Bastler schrieb:
> Ich bin heilfroh, dass ich noch frühzeitig genug den Absprung von der
> Privaten in die Gesetzliche noch hinbekommen habe.

Erst die Vorteile der PKV genießen und später auf Kosten der langjährig 
Versicherten der GKV auf deren Tasche liegen. Gerechtigkeit?

von genervt (Gast)


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Nautilus schrieb:
> Erst die Vorteile der PKV genießen und später auf Kosten der langjährig
> Versicherten der GKV auf deren Tasche liegen. Gerechtigkeit?

Die GKV wird trotzdem von ihm profitieren, weil er mehr einzahlt, als 
der Durchschnitt. Er liegt niemandem auf der Tasche.

von Lothar M. (zwickel)


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genervt schrieb:
> Ach? So eine Überraschung!
>
> So ziemlich jeder Berufszweig hat eine erschreckend hohe Fehlerquote in
> dieser Richtung, vor allem dann wenn es nicht an das Geld des Kunden
> geht. Aber auch Handwerker und Autowerkstätten irren sich oft zu eigenen
> Gunsten.

Solches Verhalten als "Fehlerquote" und/oder "irren" abzutun ist 
schlichtweg die Verharmlosung von Betrug.

Dieser Tatbestand ändert sich auch nicht dadurch, dass er von einem 
ganzen Berufsstand systematisch durchgeführt wird.

Der PKV-Versichterte darf sich auch darüber wundern, dass er den 2,3 
fachen Satz eines GKV-Versicherten bezahlen muss....für die gleiche 
Leistung.

Die Leistungsbeschreibung solch einer Rechnung versteckt sich meist auch 
hinter Ziffern der GOÄ, welche den Ärzten einen grossen Spielraum in der 
Rechnungsgestaltung zugesteht. Dadurch, dass diese GOÄ-Ziffern für viele 
Versicherte quasi einer Chiffrierung gleich kommt, wird eine Prüfung 
zusätzlich erschwert.

An diesem System wird sich auch so schnell nichts ändern, einfach weil 
zu viele Institutionen sehr viel daran verdienen.
Die Lobbyisten werden das zu verhindern wissen.

Der Dumme ist, wie so oft, der Endverbraucher.

von Rick M. (rick-nrw)


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Claus M. schrieb:
> Dann versuch mal einen Termin beim Augenarzt oder Orthopäden zu
> bekommen. GKV -> Monate. PKV -> morgen. Es geht um Fachärzte. Nicht um
> dem Wald-und Wiesen-Arzt. Als GKVler darfst du dann auch noch zuerst zum
> Hausarzt dir ne Überweisung holen, weil man dir nicht zutraut selber zu
> wissen, zu welchem Facharzt du musst.

OK, es dauert als gesetzlich versicherter länger mit dem Termin beim 
Facharzt.

Als Privater schaut der Arzt, was er so alles mit dir anstellen kann, 
welche Untersuchungen er so alles für halbwegs sinnvoll hält, um seine 
teure Apparaturen einzusetzen.
Die Untersuchung dauert mindestens 3 Stunden.

Als Gesetzlicher bekommst du das was die Krankenkasse maximal zahlt.
Die Untersuchung dauert max. 10 Minuten.

Ob Du als Privater danach gesünder bist, fraglich.

von genervt (Gast)


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Rick M. schrieb:
> Als Privater schaut der Arzt, was er so alles mit dir anstellen kann,
> welche Untersuchungen er so alles für halbwegs sinnvoll hält, um seine
> teure Apparaturen einzusetzen.
> Die Untersuchung dauert mindestens 3 Stunden.
>
> Als Gesetzlicher bekommst du das was die Krankenkasse maximal zahlt.
> Die Untersuchung dauert max. 10 Minuten.
>
> Ob Du als Privater danach gesünder bist, fraglich.

Nur mal so grundsätzlich: Der Unterschied zwischen Untersuchung und 
Behandlung ist dir geläufig?

Bei einer ausführlichen Untersuchung findet man auch mal was im 
Frühstadium, muss ich jetzt in die Details gehen, warum das 
ausgesprochen vorteilhaft sein kann?

von Cyblord -. (Gast)


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genervt schrieb:
> Bei einer ausführlichen Untersuchung findet man auch mal was im
> Frühstadium, muss ich jetzt in die Details gehen, warum das
> ausgesprochen vorteilhaft sein kann?

Das ist die positive Seite der Medaille, die negative Seite ist: "Hat 
man nichts gefunden, hat man nur noch nicht lange genug gesucht" :-) 
alte Arztweisheit.

von genervt (Gast)


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Rick M. schrieb:
> Als Gesetzlicher bekommst du das was die Krankenkasse maximal zahlt.
> Die Untersuchung dauert max. 10 Minuten.

Und btw. Wie lange braucht ihr im Mittel um einen Softwarebug oder 
Hardwarefehler zu diagnostizieren?

Mal drüber nachdenken!

von genervt (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> genervt schrieb:
>> Bei einer ausführlichen Untersuchung findet man auch mal was im
>> Frühstadium, muss ich jetzt in die Details gehen, warum das
>> ausgesprochen vorteilhaft sein kann?
>
> Das ist die positive Seite der Medaille, die negative Seite ist: "Hat
> man nichts gefunden, hat man nur noch nicht lange genug gesucht" :-)
> alte Arztweisheit.

Ein bißchen Eigenverantwortung sollte man schon mitbringen, aber das 
traut sich je keiner den Göttern in Weiß gegenüber. Erst recht nicht, 
wenn man Hypochonder ist.

von genervt (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Im deutschen Schulsystem sind Fächer wie Religion und Sport wichtiger
> als medizinisches Basiswissen zu vermitteln.

Und das, obwohl man im Arbeitsleben einen Tag in der Woche der 
Krankenkasse/Gesundheit opfern muß.

von Qwertz (Gast)


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genervt schrieb:
> Irgendwie tendieren da nur Ingenieure und Artverwandte zur Korrektheit.

Nein, der Eindruck trügt. Der Unterschied könnte sein, dass Dinge 
nüchterner gesehen werden, da Fakten hier mehr zählen als Emotionen. 
Aber auf den eigenen Vorteil schaut diese Gruppe genauso wie alle 
anderen auch.

> Blos keine Privaten Themen während der Arbeitszeit und Überstunden ohne
> groß zu murren mit dem Gehalt abgegolten.

Beides kenne ich so nicht. Bei uns wird auch viel Privates besprochen, 
und Überstunden werden genau erfasst.

von genervt (Gast)


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Qwertz schrieb:
>> Blos keine Privaten Themen während der Arbeitszeit und Überstunden ohne
>> groß zu murren mit dem Gehalt abgegolten.
>
> Beides kenne ich so nicht. Bei uns wird auch viel Privates besprochen,
> und Überstunden werden genau erfasst.

Du warst doch bei dem anderen Thread auch dabei und weißt, dass es nicht 
überall so ist.

von Qwertz (Gast)


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genervt schrieb:
> Du warst doch bei dem anderen Thread auch dabei und weißt, dass es nicht
> überall so ist.

Ja, in Klitschen sieht das gewiss anders aus, da hast du recht. Aber ist 
das jetzt repräsentativ für alle Ingenieure und Informatiker? Ich denke 
nicht, die sind wohl eher die Ausnahme von der Regel.

von M. W. (elektrowagi78) Benutzerseite


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Abradolf L. schrieb:
> Ja, das ist bekannt, aber genau darum geht es doch, wie kommt man als
> privater möglicherweise da rein.

Gar nicht. Und das zu recht. Es kann nicht sein, sich in der Jugend die 
Beiträge zu sparen und dann im Alter an die anderen dranzuhängen.

von Lothar M. (zwickel)


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Mar. W. schrieb:
> Gar nicht. Und das zu recht.

Das ist ein Schuss ins Knie!

Denn Privatversicherte sind mehrheitlich Höchstbeitragszahler.
Durch den Ausschluss solcher Menschen geht den Gesetzlichen eine Menge 
Geld durch die Lappen.

Die Gesetzlichen bevorzugen es, Niedrig- oder Nulllöhner zu versichern, 
entsprechend sind auch die Leistungen.

von Claus M. (energy)


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Mar. W. schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> Ja, das ist bekannt, aber genau darum geht es doch, wie kommt man als
>> privater möglicherweise da rein.
>
> Gar nicht. Und das zu recht. Es kann nicht sein, sich in der Jugend die
> Beiträge zu sparen und dann im Alter an die anderen dranzuhängen.

Warum denn eigentlich nicht? Solange Großkonzerne bei uns keinen Cent 
Steuern zahlen darf meiner Meinung nach auch der buckelnde Arbeitnehmer 
jede legale Lücke nutzen um der Allgemeinheit Geld vorzuenthalten.

von IchGlaubeEsNIcht (Gast)


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>solange Großkonzerne bei uns keinen Cent Steuern zahlen darf meiner
>Meinung nach auch der buckelnde Arbeitnehmer jede legale Lücke nutzen um
>der Allgemeinheit Geld vorzuenthalten.

Dir ist in deinem äußerst schlichten Weltbild offenbar entgangen, daß 
die GKV aus den Beiträgen der buckelnden Arbeitnehmer und nicht von den 
Unternehmenssteuern gezahlt werden.

Die buckelnden Arbeitnehmer mit Löhnen unter der 
Beitragsbemessungsgrenze dürfen dann die höheren Ausgaben für die Alten, 
die sich aufgrund ihres guten Verdienstes als Junge aus der 
Solidargemeinschaft aus Kostengründen verabschiedet haben aber im Alter 
dann kostengünstig versichert sein wollen, dann mittragen.

Aber glücklicherweise hört niemand mit Verstand auf deine unsolidarische 
Meinung.

von Gästchen (Gast)


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Das ganze ewige Getrolle hätten wir nicht wenn wir längst eine 
Bürgerversicherung hätten, wo ausnahmslos alle reinzahlen. Dann könnte 
sich niemand Vorteile auf Kosten der Anderen erkaufen, dann gäbe es 
keine pervertiert lange Wartezeiten, keine Probleme bei Organspenden und 
letzendlich keine Zwei-Klassen-Medizin die schon in ihrer Definition 
absolute Perversion ist.
Aber nein doch, wir leben doch im neoliberalen Schland. Warum soll es 
bei uns  einfach, gerecht und effizient laufen wenn es kompliziert und 
teuer geht?

von Ratgeber (Gast)


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Gesetzlich. Als Privatpatient bist du nur das Versuchskaninchen für neue 
Methoden...

von Ratgeber (Gast)


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Gästchen schrieb:
> Das ganze ewige Getrolle hätten wir nicht wenn wir längst eine
> Bürgerversicherung hätten, wo ausnahmslos alle reinzahlen. Dann könnte
> sich niemand Vorteile auf Kosten der Anderen erkaufen, dann gäbe es
> keine pervertiert lange Wartezeiten, keine Probleme bei Organspenden und
> letzendlich keine Zwei-Klassen-Medizin die schon in ihrer Definition
> absolute Perversion ist.
> Aber nein doch, wir leben doch im neoliberalen Schland. Warum soll es
> bei uns  einfach, gerecht und effizient laufen wenn es kompliziert und
> teuer geht?

Weil hier wie auch sonst überall, das Geld bestimmt bzw die Leute die 
Geld haben ;)

von Gästchen (Gast)


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Ratgeber schrieb:
> Weil hier wie auch sonst überall, das Geld bestimmt bzw die Leute die
> Geld haben ;)

Sagen wir es mal so: man lässt das Geld es bestimmen. Wenn man es anders 
gewollt hätte, hätten man etwas Anderes. Für andere/bessere 
Versorgungssysteme müssen wir nicht nach Kuba fliegen, schon in Europa 
gibt es viele positive Beispiele dass es besser funktioniert.

von Axel L. (axel_5)


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genervt schrieb:
> Rick M. schrieb:
>> Als Privater schaut der Arzt, was er so alles mit dir anstellen kann,
>> welche Untersuchungen er so alles für halbwegs sinnvoll hält, um seine
>> teure Apparaturen einzusetzen.
>> Die Untersuchung dauert mindestens 3 Stunden.
>>
>> Als Gesetzlicher bekommst du das was die Krankenkasse maximal zahlt.
>> Die Untersuchung dauert max. 10 Minuten.
>>
>> Ob Du als Privater danach gesünder bist, fraglich.
>
> Nur mal so grundsätzlich: Der Unterschied zwischen Untersuchung und
> Behandlung ist dir geläufig?
>
> Bei einer ausführlichen Untersuchung findet man auch mal was im
> Frühstadium, muss ich jetzt in die Details gehen, warum das
> ausgesprochen vorteilhaft sein kann?

Untersuchungen können auch schädlich sein.

Als PKV (Zusatz-)Versicherter wurde ich im Krankenhaus auch komplett 
durchgecheckt, MRT, CT und dann noch eine Lumbalpunktion, und, und, und. 
Alles, was gut und teuer ist, wurde gecheckt. Gefunden wurde nichts 
(immerhin).

Ja, es stimmt, die ganzen Untersuchungen wurden alle mustergültig 
organisiert, ich habe an einem Morgen im Krankenhaus sechs Stationen 
geschafft. Das änderte nichts daran, dass man mich mächtig bearbeitet 
hat, über das Wochenende noch da zu bleiben. Wobei es dann mit dem 
Einzelzimmer auch nichts wurde, weil keins da war.

Aber in dem Moment, als ich eingeliefert wurde und es dringend war, hat 
mir die PKV Versicherung gar nichts gebracht. Auf der Intensivstation 
machen die keine Unterschiede.

Meine Frau ist gesundheitsbedingt "nur" gesetzlich versichert. Ich habe 
den Eindruck, dass Diagnosen und Behandlungen bei Ihr wesentlich 
zielführender eingesetzt werden. Und in kritischen Momenten war der 
Chefarzt auch immer verfügbar. Ob es eine gute Entscheidung war, die 
Lumbalpunktion vom Chefarzt persönlich durchführen zu lassen, würde ich 
im Nachhinein bezweifeln.

Alles in allem überlege ich ernsthaft, beim nächsten Mal von meiner PKV 
nicht zu erzählen und nur das Einzelzimmer, falls verfügbar, privat 
abzurechnen.

Gruss
Axel

von Lothar M. (zwickel)


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Axel L. schrieb:
> Alles in allem überlege ich ernsthaft, beim nächsten Mal von meiner PKV
> nicht zu erzählen und nur das Einzelzimmer, falls verfügbar, privat
> abzurechnen.

Nichts erzählen geht nicht, du musst deine Versicherungsart angeben.

Du kannst aber deinen Tarif dahingehend ändern, dass du für 
Krankenhausaufenthalte nur die Regelleistung bekommst.

Dann wirst du genauso behandelt wie jemand mit der GKV und sparst dir 
jeden Monat einen Batzen Geld am Beitrag.

von Axel L. (axel_5)


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Lothar M. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Alles in allem überlege ich ernsthaft, beim nächsten Mal von meiner PKV
>> nicht zu erzählen und nur das Einzelzimmer, falls verfügbar, privat
>> abzurechnen.
>
> Nichts erzählen geht nicht, du musst deine Versicherungsart angeben.
>
> Du kannst aber deinen Tarif dahingehend ändern, dass du für
> Krankenhausaufenthalte nur die Regelleistung bekommst.
>
> Dann wirst du genauso behandelt wie jemand mit der GKV und sparst dir
> jeden Monat einen Batzen Geld am Beitrag.

Ich bin in der GKV versichert mit einer PKV Zusatzversicherung, von 
daher kann ich GKV angeben. Einzelzimmer kann ich immer noch dazu 
buchen, im Ernstfall kann ich auch wieder auf PKV Behandlung wechseln.

Nach Erfahrungen in der Verwandschaft sehe ich den Hauptvorteil der PKV 
sowieso in der freien Krankenhauswahl. Bei lebensbedrohlichen 
Krankheiten kann es lebensentscheidend sein, dass man Zugriff auf die 
anerkannten Experten bekommt, zur Not eben auch quer durch Deutschland.

Gruss
Axel

von Skeptiker (Gast)


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> Bei lebensbedrohlichen Krankheiten kann es lebensentscheidend sein, dass
> man Zugriff auf die anerkannten Experten bekommt, zur Not eben auch quer
> durch Deutschland.

Lebensbedrohliche Krankheiten die nur von Experten geheilt werden 
können? Welche Krankheiten sind das? Wie viele Experten gibt es pro 
Krankheit? Wie viele bleiben durch Expertenbehandlung am Leben, wie 
viele müssen sterben, weil sie diese Behandlung nicht bekommen?

Gibt es Untersuchungen/Studien? Wenn ja von wem und bitte mit Link.

von Cyblord -. (Gast)


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Skeptiker schrieb:
> Lebensbedrohliche Krankheiten die nur von Experten geheilt werden
> können? Welche Krankheiten sind das? Wie viele Experten gibt es pro
> Krankheit? Wie viele bleiben durch Expertenbehandlung am Leben, wie
> viele müssen sterben, weil sie diese Behandlung nicht bekommen?

Wie heut im Radio berichtet wurde macht es sehr wohl nen Unterschied ob 
eine gewisse OP in einem Krankenhaus stattfindet in dem das zur Routine 
gehört oder eher ne seltene Angelegenheit ist. Entsprechend ist deine 
Sterbewahrscheinlichkeit. Ist ja auch logisch, wenn eine spezielle 
Behandlung erforderlich ist, geht man natürlich lieber zu dem, dessen 
täglich Brot das ist anstatt zu einem, der das alle Jubeljahre mal 
macht.

von IchGlaubeEsNIcht (Gast)


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>Gibt es Untersuchungen/Studien? Wenn ja von wem und bitte mit Link.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/neuer-krankenhausreport-wo-operationen-gefaehrlich-sind/19450238.html

oder

http://www.mdr.de/nachrichten/vermischtes/aok-forderung-schaerfere-mindestmengenregelungen-100.html


Daß Erfahrung hilfreich ist, sollte eigentlich auch für dich nicht 
wirklich überraschend sein.


Welche Krankheiten lebensbedrohlich sind, kannst du mit etwas Überlegung 
selbst in die Suchmaschine deiner Wahl eintippen.

von Skeptiker (Gast)


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Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler)

Autor: IchGlaubeEsNIcht (Gast)


Immer alles lesen - auch den Thread auf dem sich meine Fragen bezogen.

Dass das für euch zu viel ist, sieht man an euren Antworten.

Bin denn mal weg.

von Nur so (Gast)


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von Cyblord -. (Gast)


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Nur so schrieb:
> 
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Kassen-oder-Privatpatient-Wer-ist-besser-dran,sendung697526.html

Und die Quintessenz? Eine tl;dw-Version wäre nett, anstatt sich jetzt 45 
Minuten reinzuziehen.

von Rick M. (rick-nrw)


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Axel L. schrieb:
> Einzelzimmer kann ich immer noch dazu buchen, ....


Wie oft hast Du das bisher in Anspruch genommen und wenn wie lange?

Axel L. schrieb:
> Nach Erfahrungen in der Verwandschaft sehe ich den Hauptvorteil der PKV
> sowieso in der freien Krankenhauswahl. Bei lebensbedrohlichen
> Krankheiten kann es lebensentscheidend sein, dass man Zugriff auf die
> anerkannten Experten bekommt, zur Not eben auch quer durch Deutschland.

Bei lebensbedrohlichen Krankheiten suchst du nicht bundesweit, dafür 
hast du weder die Zeit, noch die Nerven.

Chefarztbehandlung würde ich nicht ankreuzen - denn dann wartet der 
Oberarzt bevor er dich mit akuter Blinddarmentzündung behandelt, auf den 
Rückruf des Chefarztes der gerade Golfen oder das Wochenende in der 
Schweiz beim Skilaufen in einem Funkloch ist.

von XYZ (Gast)


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Beitrag #5565472 wurde vom Autor gelöscht.
von Cyblord -. (Gast)


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von Nasoeineüberraschung! (Gast)


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Zur Abwechselung mal ein Abgesang auf die GKV in der FAZ:

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/gesetzlichen-krankenkassen-droht-wieder-milliarden-defizit-16423972.html

Und da sind die Einnahmeausfälle des gerade anlaufenden 
Rezessionszunamis nicht mal erwähnt.

von Zocker_55 (Gast)


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Jung an Jahren und ohne Erfahrung = Privat.
Alt an Jahren und mit Erfahrung = Gesetzlich.

von GKV (Gast)


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von Legwrit (Gast)


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https://www.welt.de/wirtschaft/article205912921/Bertelsmann-Stiftung-So-stark-koennten-Krankenkassenbeitraege-sinken.html

"Wenn alle Bürger gesetzlich versichert wären, könnten die Beiträge 
einer Studie zufolge spürbar sinken."

Glaubt den jemand, dass sich die Kapitalisten und ihre politischen 
Helfershelfers - die die Kontrolle über das Gesundheitssystem ausüben - 
das gefallen lassen? Die Gesundheitsindustrie lässt sich doch nicht die 
fetten Profite entgehen. Die lassen ihr politische Personal von der 
Kette und die Diskussion ist schnell beendet.

von Claus M. (energy)


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Da könnte man auch gleich mal ausrechnen um wieviel der Beitrag zur 
gesetzlichen Rentenkasse sinken könnte, wenn alle dort einzahlen.

Hat man bei der Krankenkasse daran gedacht, dass die gesetzlichen Kassen 
auch mehr belastet würden, da die Ärzte sicher nicht weniger verdienen 
wollen?

Beitrag #6146848 wurde von einem Moderator gelöscht.
von MaWin (Gast)


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GKV schrieb:
> 
https://www.welt.de/wirtschaft/article205912921/Bertelsmann-Stiftung-So-stark-koennten-Krankenkassenbeitraege-sinken.html

Ein Beitrag der Welt im Auftrag der Deppen, Fake News.
Angeblich bekommt ein Arzt von der PKV das 2.5-fache wie bei der GKV.

Blödsinn.

Es gibt ein Leistungsverzeichnis mit Preisen, und die PKV akzeptiert ddn 
2.5-fachen Preis, währed die GKV nur den 1.8-fachen Preis ohne Rückfrage 
zahlt.

Das macht nur den Faktor 1.39.

Diese Fake News Schleudern gehen mir auf den Sack.

von Joachim B. (jar)


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MaWin schrieb:
> Es gibt ein Leistungsverzeichnis mit Preisen, und die PKV akzeptiert ddn
> 2.5-fachen Preis

ist das bei allen PKV gleich?
Ich weiss das früher die Post PKV 3,5 akzeptierte, der 6-fache Satz den 
ein Arzt fürs Blutdruckmessen haben wollte wurde aber abgelehnt, seine 
Bergründung war einfach nur doof.
Aber schon frech was manche Ärzte so treiben als Chefarzt im Krankenhaus 
privat eine OP für 20TDM sofort machen zu wollen aber in der Klinik über 
die Kasse als leitender Arzt der Abteilung diese OP abzulehnen weil 
angeblich nicht notwändig. Wir fanden aber einen besseren Arzt.

: Bearbeitet durch User
von Bürovorsteher (Gast)


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> Da könnte man auch gleich mal ausrechnen um wieviel der Beitrag zur
> gesetzlichen Rentenkasse sinken könnte, wenn alle dort einzahlen.

Ich darf mal aus dem verlinkten Artikel zitieren:
"Der Beitragssatz ließe sich um 0,6 bis 0,7 Prozentpunkte senken."
Der Spiegel sagt etwas von 145 €/a und Versicherten.

von Claus M. (energy)


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Bürovorsteher schrieb:
> Ich darf mal aus dem verlinkten Artikel zitieren:
> "Der Beitragssatz ließe sich um 0,6 bis 0,7 Prozentpunkte senken."
> Der Spiegel sagt etwas von 145 €/a und Versicherten.

Das bezieht sich auf die Krankenkasse. Ich bin abgeschweift und fragte 
nach der Rentenkasse.

von Festus (Gast)


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Die Bürgerversicherung kommt sowieso nicht, da es die SPD bald nicht 
mehr gibt.

von Legwrit (Gast)


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Festus schrieb:

> Die Bürgerversicherung kommt sowieso nicht, da es die SPD bald nicht
> mehr gibt.

Die Bürgerversicherung käme auch mit der SPD nicht. Die SPD vertritt 
eher die Interessen der  Banken und Versicherungen. Arbeiter & 
Angestellte sind denen herzlich egal (siehe  Siggi Pop oder Riester).

von MaWin (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> ist das bei allen PKV gleich?

Ja soweit ich weiss. Oder schon mal gehört, dass Barmer-Versicherte 
schneller einen Termin bekommen als Allianz-Versichete.

> Ich weiss das früher die Post PKV 3,5 akzeptierte

Hängt vom Fachbereich des Arztes ab, Zahnarzt anders als 
Allgemeinmedizin.

von Bürovorsteher (Gast)


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> Ich bin abgeschweift und fragte nach der Rentenkasse.

Die Proportionen dürften ähnlich liegen.

0,7 Prozentpunkte Unterschied in der KV halte ich übrigens für den 
berühmten Sturm im Wasserglase. Wenn irgendjemand anderes die Studie 
beauftragt, wird möglicherweise ein völlig abweichendes Resultat zu Tage 
treten.

von Claus M. (energy)


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Bürovorsteher schrieb:
> 0,7 Prozentpunkte Unterschied in der KV halte ich übrigens für den
> berühmten Sturm im Wasserglase.

Selbst wenn das stimmen würde, ist doch pillepalle. Die Politik würde 
sich schon was einfallen lassen, das zusätzliche Geld sinnlos zu 
verheizen.

von MeierKurt (Gast)


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Reinhard #. schrieb:

> Ich bin in der GKV und habe für
> stationären Krankenhausaufenthalt
> eine private Zusatzversicherung.
> (Chefarztbehandlung, Einzelzimmer, freie
> Krankenhauswahl)
>
Einzelzimmer (Wahlleistungsbereich) kannste auch als Kassenpatient 
dazubuchen.
Musste freilich aus eigener Tasche (je nach KH biste schon mit 30€/Tag 
dabei, kann aber auch was über hundert/Tag werden) bezahlen, klar, ist 
aber eigentlich nicht sooo teuer über die Jahre, als dass man dafür 
extra ne Versicherung brauchen würde.
Da gehe ich jetzt mal von mir aus:
KH-Aufenthalte sind ja nun nicht an der Tagesordnung, und für die 
kleinen operativen Notreparaturen bleibt man eh nicht wochenlang im KH.
Ich (55+) war in den letzten 10 Jahren insgesamt vielleicht 14 Tage im 
KH.
Da wäre der finanzielle Mehraufwand für ein Einzelbettzimmer 
überschaubar geblieben - was hätte mich in der Zeit die private 
Zusatzversicherung gekostet?

btw: Was an einer Chefarztbehandlung nun so spektakulär gut sein soll, 
erschließt sich mir nicht - das klingt immer nach sowas von Provinz - 
(weiß auch nicht warum)... das impliziert ja, dass der Chef fachlich das 
meiste drauf hätte. Aber vielleicth stimmt das und im Gesundheitswesen 
anders als in der freien Wirtschaft. Obwohl. Die Causa Postel spricht 
eine andere Sprache (https://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Postel).

von Versicherungsvertreter (Gast)


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MeierKurt schrieb:
> Da wäre der finanzielle Mehraufwand für ein Einzelbettzimmer
> überschaubar geblieben - was hätte mich in der Zeit die private
> Zusatzversicherung gekostet?

Versicherungen hält man grundsätzlich erst dann für sinnvoll, wenn man 
sie wirklich einmal braucht. Verhält sich kongruent zu Datenbackups.

von nur so (Gast)


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Richtig, manche sparen immer an der falschen Stelle.
Was ist wenn du morgen eine lebensbedrohend Krankheit bekommst? Und du 
ggf. 6 Monate in der Klinik liegst? Dann will ich mal sehen ob man das 
immer so easy sieht... und wenn du dann zum Spezialisten kannst, dann 
ist das ein willkommener Strohhalm den du gerne greifst

von Axel L. (axel_5)


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MeierKurt schrieb:
> Reinhard #. schrieb:
>


>
> btw: Was an einer Chefarztbehandlung nun so spektakulär gut sein soll,
> erschließt sich mir nicht - das klingt immer nach sowas von Provinz -
> (weiß auch nicht warum)... das impliziert ja, dass der Chef fachlich das
> meiste drauf hätte. Aber vielleicth stimmt das und im Gesundheitswesen
> anders als in der freien Wirtschaft. Obwohl. Die Causa Postel spricht
> eine andere Sprache (https://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Postel).

Freie Krankenhauswahl hat auch was. Ist alles nicht wirklich kritisch, 
bis es mal ernst wird. Es ist schon ganz schön, bei einer 
lebensbedrohlichen Krebserkrankung den besten Spezialisten in 
Deutschland aufzusuchen, statt zu hoffen, dass der örtliche Chefarzt 
Zeit für einen findet. Denn mehr gibt es bei der GKV dann doch nicht.

von ACDC (Gast)


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MeierKurt schrieb:
> Was an einer Chefarztbehandlung nun so spektakulär gut sein soll,
> erschließt sich mir nicht

Mit der Industrie verglichen kann der Chefarzt sicher andere Dinge 
besser als zu behandeln. Ich will den Sesselfurzer nicht.

Und Einzelzimmer?
Wer will das?

Ist sicher doof, wenn man einen Schnarcher neber sich hat.

Aber ganz allein?
Das wäre mir zu langeweilig.

von nur so (Gast)


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ACDC schrieb:
> Aber ganz allein?
> Das wäre mir zu langeweilig.

Ich glaube du warst echt noch nie ernsthaft krank... gut für dich.. 
Sesselfurzer, wenn du das lustig findest... macht einfach wie ihr denkt

von ACDC (Gast)


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nur so schrieb:
> ACDC schrieb:
>> Aber ganz allein?
>> Das wäre mir zu langeweilig.
>
> Ich glaube du warst echt noch nie ernsthaft krank... gut für dich..
> Sesselfurzer, wenn du das lustig findest... macht einfach wie ihr denkt

Nein.
Ja.

Maximum war 14 Tage im Krankenhaus.
Nein.
Weis es nicht mehr.

Aber allein wöllte ich da nicht sein....

von vn nn (Gast)


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Legwrit schrieb:
> 
https://www.welt.de/wirtschaft/article205912921/Bertelsmann-Stiftung-So-stark-koennten-Krankenkassenbeitraege-sinken.html
>
> "Wenn alle Bürger gesetzlich versichert wären, könnten die Beiträge
> einer Studie zufolge spürbar sinken."
>
> Glaubt den jemand, dass sich die Kapitalisten und ihre politischen
> Helfershelfers - die die Kontrolle über das Gesundheitssystem ausüben -
> das gefallen lassen? Die Gesundheitsindustrie lässt sich doch nicht die
> fetten Profite entgehen. Die lassen ihr politische Personal von der
> Kette und die Diskussion ist schnell beendet.

Ach, denkst du dass Bertelsmann mal nicht für die Kapitalisten schreibt?
Blöderweise kommt auch die Bertelsmann-Zielgruppe mittlerweile in ein 
Alter, in dem PKV eher teuer wird. Da wär es natürlich günstig, wenn man 
die elegant wieder in die GKV schleusen könnte.

Außerdem munkelt man, dass in der aktuellen Niedrigzinsphase und der 
demografischen Entwicklung eine private Krankenversicherung ohnehin 
nicht mehr die Cashcow Nr. 1 sein soll.

Legwrit schrieb:
> Die Bürgerversicherung käme auch mit der SPD nicht. Die SPD vertritt
> eher die Interessen der  Banken und Versicherungen.

Die SPD? Niemals!
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/cum-ex-geschaefte-warburg-bank-will-keinen-einfluss-auf-spd-ausgeuebt-haben-16636458.html

Wer hat uns verraten?

Beitrag #6147619 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Nie wieder GKV! (Gast)


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Jetzt sollen also die PKV Versicherten die GKV sanieren? NEIN DANKE!

von Bürovorsteher (Gast)


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>  Was an einer Chefarztbehandlung nun so spektakulär gut sein soll,
> erschließt sich mir nicht

Der Chefarzt ist unwichtig im Gegensatz zur Oberschwester der Station.
Und die OP delegiert der Chefarzt ohnehin weiter nach unten.

Beitrag #6147688 wurde von einem Moderator gelöscht.
von nur so (Gast)


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von Qwertz (Gast)


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Badman schrieb im Beitrag #6147688:
> Nie wieder GKV! schrieb:
> Jetzt sollen also die PKV Versicherten die GKV sanieren? NEIN DANKE!
>
> So läuft das im sozialistischen Merkel Einheitsstaat.

Ich fände es gut! Deutschland kann gerne etwas weiter nach links rücken.

Beitrag #6147951 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6148430 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Festus (Gast)


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An der PKV scheiden sich die Geister. Wer sich privatversichert, dem 
winken eine Reihe an Vorteilen, von schnelleren Terminen über Einzel- 
oder zumindest Doppelzimmer bis hin zur Chefarztbehandlung. Auf der 
anderen Seite wird die PKV gerade für Senioren oft zur finanziellen 
Belastung. Und Egalitaristen halten das duale System aus GKV und PKV, 
also gesetzlicher und privater Versicherung, generell für ungerecht.

von Bürovorsteher (Gast)


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> über Einzel- oder zumindest Doppelzimmer bis hin zur Chefarztbehandlung.

Dass es das nur gegen Aufpreis gibt, weisst du schon?

von Cyblord -. (cyblord)


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Festus schrieb:
> Einzel-
> oder zumindest Doppelzimmer bis hin zur Chefarztbehandlung.

Kann man sich auch ohne PKV leisten (letztens 80 EUR pro Nacht im 
Einzelzimmer) oder man hat genau dafür ne Zusatzversicherung. Bei vielen 
PKV Tarifen ist das sowieso nicht dabei.
Das ist KEIN Grund für eine PKV.

von nur so (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Das ist KEIN Grund für eine PKV.

Richtig. Kann man alles über Zusatzversicherungen machen. Ambulant auch 
mit dem Kostenerstattungsverfahren.

Hin wie her ist es doch gut aus der Budgetierung raus zu kommen.
Ich mache das mit besagtem Kostenerstattungsverfahren ambulant mit 
privatem Restkostentarif und weiteren Zusatzversicherungen stationär 
etc.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Legwrit schrieb:
> Glaubt den jemand, dass sich die Kapitalisten und ihre politischen
> Helfershelfers - die die Kontrolle über das Gesundheitssystem ausüben -
> das gefallen lassen? Die Gesundheitsindustrie lässt sich doch nicht die
> fetten Profite entgehen. Die lassen ihr politische Personal von der
> Kette und die Diskussion ist schnell beendet.

Dir ist aber klar was die "Bertelsmann Stiftung" ist?

M.M. nach ist diese "stiftung"  ein politischer "Stimmungsmacher"!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Claus M. schrieb:
> Hat man bei der Krankenkasse daran gedacht, dass die gesetzlichen Kassen
> auch mehr belastet würden, da die Ärzte sicher nicht weniger verdienen
> wollen?

Denkst du die GKV-versicherten wissen wie die PKV funktioniert?
Ich denke nein. Die lassen sich durch die Medien zu Neid-Hammeln machen, 
was auch  politisch gewollt ist.
Wer aber dabei die Zeche zahlen soll, wenn die PKV und GKV 
zusammengelegt wird, weis ich nicht.
Ich weis nur, dass die Beamten die Zeche auf keinen Fall zahlen werden!

von Legwrit (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:

> Dir ist aber klar was die "Bertelsmann Stiftung" ist?

Was soll das?

> M.M. nach ist diese "stiftung"  ein politischer "Stimmungsmacher"!

Hast du nicht erkannt, dass das genau die Art von Manipulation ist, die 
der SPD Wähler zutreiben bzw. vor dem Untergang retten soll? Das ist 
nichts weiter als die ganz normale Wählertäuschung.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Legwrit schrieb:
> Festus schrieb:
>
>> Die Bürgerversicherung kommt sowieso nicht, da es die SPD bald nicht
>> mehr gibt.
>
> Die Bürgerversicherung käme auch mit der SPD nicht. Die SPD vertritt
> eher die Interessen der  Banken und Versicherungen. Arbeiter &
> Angestellte sind denen herzlich egal (siehe  Siggi Pop oder Riester).

Ja, traurig aber wahr.
Da muß man nur an G**-Gerd denken.
Der hat sich vom Hr. Maschmeyer 
(https://de.wikipedia.org/wiki/Carsten_Maschmeyer) seine "Biographie" 
für ein paar Milliönchen  abkaufen "lassen".

Die SPD ist seit mindestens Mitte der 80`ziger eine Partei die sich mit 
den Problemen beschäftigt die die Grünen umtreiben.
Arbeitnehmer sind in den Augen der "Berufs"-Politiker der SPD doch nur 
"dummes" Stimmvieh, das man melken muß! Damit man was hat um besser 
"umverteilen" zu können.
Den Karsten M. scheint`s gut bekommen zu sein, sich mit den Granden der 
SPD gut gestellt zu haben.
Der Riester hat ja auch mit den Karsten eine eigene Firma gegründet!
Für manche hört die Freundschaft beim Geld auf, bei den Sozen scheint 
die da erst so richtig zu wachsen!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Cyblord -. schrieb:
> Festus schrieb:
>> Einzel-
>> oder zumindest Doppelzimmer bis hin zur Chefarztbehandlung.
>
> Kann man sich auch ohne PKV leisten (letztens 80 EUR pro Nacht im
> Einzelzimmer) oder man hat genau dafür ne Zusatzversicherung. Bei vielen
> PKV Tarifen ist das sowieso nicht dabei.
> Das ist KEIN Grund für eine PKV.

Hmm,
gibt`seigentlich auch eine Zusatzversicherung die dafür sorgt, das man 
nicht krank wird?

von Cyblord -. (cyblord)


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Cha-woma M. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Festus schrieb:
>>> Einzel-
>>> oder zumindest Doppelzimmer bis hin zur Chefarztbehandlung.
>>
>> Kann man sich auch ohne PKV leisten (letztens 80 EUR pro Nacht im
>> Einzelzimmer) oder man hat genau dafür ne Zusatzversicherung. Bei vielen
>> PKV Tarifen ist das sowieso nicht dabei.
>> Das ist KEIN Grund für eine PKV.
>
> Hmm,
> gibt`seigentlich auch eine Zusatzversicherung die dafür sorgt, das man
> nicht krank wird?

Ja, allerdings nur in Verbindung mit einer Versicherung gegen Entführung 
durch Aliens.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Cyblord -. schrieb:
>> Hmm,
>> gibt`seigentlich auch eine Zusatzversicherung die dafür sorgt, das man
>> nicht krank wird?
>
> Ja, allerdings nur in Verbindung mit einer Versicherung gegen Entführung
> durch Aliens.

Geil, gibbbbbb Verrrrtrrrragggggggg 
her!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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vn nn schrieb:
> Außerdem munkelt man, dass in der aktuellen Niedrigzinsphase und der
> demografischen Entwicklung eine private Krankenversicherung ohnehin
> nicht mehr die Cashcow Nr. 1 sein soll.
Es gibt schlimmeres:
https://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article205951497/OECD-warnt-Schrottanleihen-ueberschwemmen-Bondmarkt.html

von Nie wieder GKV! (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Die lassen sich durch die Medien zu Neid-Hammeln machen,
> was auch  politisch gewollt ist.

Wenn hier im Forum jemand fragt, wie er wieder in die GKV wechseln kann, 
kommt es ja zu regelrechten Haßpredigten.

Aber wenn die Politik versucht die PKV Versicherten in die GKV zu 
zwingen, dann halten alle die Füsse still.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Nie wieder GKV! schrieb:
> Aber wenn die Politik versucht die PKV Versicherten in die GKV zu
> zwingen,

Na, die Politik will eigentlich davon ablenken warum in der GKV  zuwenig 
in der Kasse ist.
Der Hauptgrund sind die  Int.-Gruppen, die Lobbyisten auf den 
Abgeordnetenbänken sind, und keine "Volksvertreter" die ihren Wählern 
verpflichtet sind.

U

von Nie wieder GKV! (Gast)


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Völlig überraschend hat die GKV ein Finanzierungsproblem:

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/coronakrise-pandemie-bedroht-krankenkassen-beitraege-koennten-drastisch-steigen/25810178.html?ticket=ST-1216891-C7bQ7Zbf9gFiu93Zu6zf-ap5

Und das, obwohl derzeit weniger Leute zum Arzt gehen!

Bestimmt kommt dieser Sparkassenminister wieder auf die Idee die 
PKV-Versischerten zu retten und in die GKV zu holen, weil ähhhh... die 
PKVs ja eh bald pleite gehen...

von Qwertz (Gast)


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Nie wieder GKV! schrieb:
> Bestimmt kommt dieser Sparkassenminister wieder auf die Idee die
> PKV-Versischerten zu retten und in die GKV zu holen, weil ähhhh... die
> PKVs ja eh bald pleite gehen...

Glaubst du denn, die PKV hat keine Finanzierungsprobleme? Nein, die wird 
bestimmt in den nächsten Jahre günstiger. Anfang 2021 kommt dann ein 
schon Brief, dass der Versicherungsbeitrag gesenkt wird.

von Claus M. (energy)


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Qwertz schrieb:
> Glaubst du denn, die PKV hat keine Finanzierungsprobleme? Nein, die wird
> bestimmt in den nächsten Jahre günstiger.

Kann schon sein. Die alten und kranken sterben jetzt ja alle weg.

von Qwertz (Gast)


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Claus M. schrieb:
> Kann schon sein. Die alten und kranken sterben jetzt ja alle weg.

Nein, warum? Eine Übersterblichkeit durch Corona ist in den Statistiken 
bisher nur kaum bis geringfügig festzustellen. Und wenn, dann betrifft 
solch ein Effekt GKV und PKV gleichermaßen.

Ohne Flachs: Glaubst du wirklich an eine Beitragssenkung? Eher friert 
die Hölle zu. 😁

von Nie wieder GKV! (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Glaubst du denn, die PKV hat keine Finanzierungsprobleme? Nein, die wird
> bestimmt in den nächsten Jahre günstiger.

Nein, die Beitragserhhung wird dieses Jahr nur deutlich geringer 
ausfallen, als die der GKV.

Die GKV hat ein echtes Problem:

https://www.arbeitsagentur.de/news/arbeitsmarkt-2020

Durch steigende Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit brechen die Beiträge 
massiv ein, das Problem hat die PKV nicht.

von PaulRettetDiesenThread (Gast)


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Privat ist schon geiler. Ein anruf und man hat einen termin am nachsten 
tag

Beitrag #6260730 wurde von einem Moderator gelöscht.
von MaWin (Gast)


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Nie wieder GKV! schrieb:
> Durch steigende Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit brechen die Beiträge
> massiv ein,

Die Kosten aber auch: die Wartezimmer sind derzeit leer, angeblich 
verzichten sogar Krebskranke auf Behandlung.
Und es gibt deuglich weniger Arbeitsunfälle, Freizeitunfälle und 
Autounfälle.

Das sollte sich also ausgleichen.

Nur die PKV kassieren immer denselben Beitrag, egal ob als Selbständiger 
(Gastwirt, Friseur, Tanzschulbetreiber, sogar Arzt) derzeit deine 
Einnahmen wegbrechen.

Die Insolvenz naht also.

von Qwertz (Gast)


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MaWin schrieb:
> Die Insolvenz naht also.

Das System PKV hat keine Zukunft und wird noch in diesem Jahrzehnt durch 
eine Bürgerversicherung (Name austauschbar) abgelöst werden, da bin ich 
sicher. Ist mir auch ganz recht so.

von ??? (Gast)


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Nie wieder GKV! schrieb:
> Durch steigende Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit brechen die Beiträge
> massiv ein, das Problem hat die PKV nicht.

???

Beitrag #6260779 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Ich habe schon einige Negativberichte über PKV gehört: Oft haben 
Patienten extra Aufwand, wenn um die Genehmigung von Behandlungen geht. 
OK, wer 800€/Monat zahlt vielleicht nicht. Krankenhäuser neigen dazu 
Privatpatienten abzuzocken. Meist gilt ein deutlicher höherer Satz für 
Privatpatienten. Es werden oft unnötigen Untersuchungen und Behandlungen 
durchgeführt um die Kassenpatienten querzufinanzieren. Das kann so weit 
gehen, dass eine notwendige Behandlung zu lange hinausgezögert wird. In 
der Zwischenzeit wird mit Homöopathie-Wohlfühl-Luxus-"Fühle dich wie ein 
Privatpatient"-Behandlungen Zeit verbummelt. Krankenhäuser mit dem 
Schwerpunkt auf dem Verkauf halten teilweise lange an Patienten fest, 
die sie gar nicht behandeln können, sondern weiterüberweisen müssten. 
Trotzdem wird noch der eine oder andere Upsell angedreht.

von Dr. Dolittle (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Das System PKV hat keine Zukunft und wird noch in diesem Jahrzehnt durch
> eine Bürgerversicherung (Name austauschbar) abgelöst werden, da bin ich
> sicher. Ist mir auch ganz recht so.

Glaube ich kaum. Alleine durch Covid wird sich der GKV-Zusatzbeitrag 
nächstes Jahr verdoppeln. Würde man die PKV abschaffen, dann würde der 
Beitrag explodieren.

von Qwertz (Gast)


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Dr. Dolittle schrieb:
> Glaube ich kaum. Alleine durch Covid wird sich der GKV-Zusatzbeitrag
> nächstes Jahr verdoppeln.

Es gehen dafür weniger Leute wegen anderer Beschwerden zum Arzt. Auch 
die älteren Leute, die eigentlich nur für ein paar Sozialkontakte 
regelmäßig zum Arzt pilgern, tun dies nicht mehr. Das gleicht sich also 
in etwa aus mit den Kosten.
Dann kommt noch hinzu, dass die Beitragsbemessungsgrenze der GKV an die 
Entwicklung der Gehälter gekoppelt ist, und wenn die jetzt mehrheitlich 
stagnieren, fällt dort die Erhöhung demnächst geringer aus.

von Bürovorsteher (Gast)


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Ja

von Franko S. (frank_s866)


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Geht zum Heilpraktiker oder Schamanen und zahlt in bar, dann braucht ihr 
keine KV mehr.

Zu den langen Wartezeiten. Wer einen extra Schein auf die Theke legt 
kommt früher drann, egal ob GKV oder PKV.

von Εrnst B. (ernst)


Angehängte Dateien:

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Stefan H. schrieb:
> OK, wer 800€/Monat zahlt vielleicht nicht.

Eben. GKV hat das Problem nicht.

(Vorsicht: Post oder Screenshot können Spuren von Ironie enthalten)

von Arno (Gast)


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Nie wieder GKV! schrieb:
> Die GKV hat ein echtes Problem:
>
> https://www.arbeitsagentur.de/news/arbeitsmarkt-2020
>
> Durch steigende Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit brechen die Beiträge
> massiv ein, das Problem hat die PKV nicht.

Andererseits spült die Arbeitslosigkeit junge vorher privat versicherte 
Arbeitnehmer zurück in die GKV. Die zahlen dann zwar nur noch Beiträge 
auf ALG1, aber ALG1 von einem Entgelt über der Beitragsbemessungsgrenze 
ist ja schon nicht schlecht. Erst wenn die auf Hartz IV fallen, wird es 
für die GKV wirklich kritisch.

Die PKV behält dabei die Altersrückstellungen, wird sich also 
kurzfristig freuen. Behält aber auch die über 55jährigen, die dann nach 
zwei Jahren ALG1 mit ALG2 alle in die (halbierten) Basistarife fallen.

MfG, Arno

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