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Forum: Platinen Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis


Autor: 500er Beitrag (Gast)
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Es wurde in den letzten 499 Beitraegen ausfuehrlich dargelegt, wie man 
sich ein vernuenftiges Laminiergeraet selbst baut...

Vielleicht findet bald noch jemand ein altes Buegelgeraet auf dem 
Heuboden und fragt hier an, ob man nicht damit mit kleineren Umbauten 
vollautomatisch  doppelseitige Platinen in Finepitch herstellen kann.

Autor: Mike J. (Gast)
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> ...ob man nicht damit mit kleineren Umbauten
> vollautomatisch  doppelseitige Platinen in Finepitch herstellen kann.

Das ist gar nicht mal so abwegig, ich plane gerade so etwas in der Art.
Allerdings mach ich das mit einer Kaffeemaschine und werde das Ergebnis 
dann hier posten.

Autor: Johann Meier (brutzler)
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Basti B. schrieb:

>
> Es ist das Model Sigma EL 262 wird in der Bucht für ca. 12eur + 7eur
> versand angeboten.

Hallo,

animiert von Bastis Beitrag und dem billigen Absteuben o.g. Laminators 
habe ich mich auch mal an den Umbau gemacht.
Zuerst mal den Lami zerlegt und die Schaltung rückwärts gelesen.
Ist so ziemlicher Standard. Kondensatornetzteil mit 5V Versorgung für 
die Elektronik. Motor, der immer läuft und 2 Heizungen, die über ein 
Triac gezündet werden. Tempregelung über einen NTC und LM358. 
Übertemp-Sicherung bei 172°.

Im Anhang seht ihr den Teil der Tempregelung, den ich modifiziert habe:

Der NTC hatte bei 20° einen Wert von ~13k.
Da sich der Lami so bei 100° mit einer Hysterese von 10° eingeregelt 
hat, hab ich um den Arbeitspunkt zu verstellen zum Widerstand R7 noch 
ein 25k-Poti in Reihe geschaltet. Damit bring ich den Lami locker auf 
200°. (Das ist so bei ca. R7 von ca. 18-20k)
Leider habe ich dann eine Hysterese von über 50° ????? Alles auf der 
Oberseite der "Trommeleinheit" gemessen
Wer weiss da weiter? Hab ich am falschen Ende gedreht? Oder ist da die 
Kurve vom NTC zu flach?

PS: Platinen sind bei 200° 5x durchschieben und Reichelt Papier fast zu 
heiss gebraten. Toner hält zwar wie Sau, aber ein Anflug von der 
farbigen Katalogseite findet sich auch auf der Platine wieder. bei 160° 
wars nicht heiss genug, da hat sich der Toner teilweise wieder abgelöst.
Vllt mal weniger oft durchschieben.
Seltsam (aber erfreulich) ist, daß die Übertemperatursicherung von 172° 
noch nicht geflogen ist.

Autor: Freddy (Gast)
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Hallo,
wollte bei Conrad einen Laminator bestellen, doch leider gibts den wohl 
nicht mehr. Oder hat sich die Bestellnumer geändert?

Weiß da jemand was darüber?

Danke Freddy

Autor: Freddy (Gast)
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Weiß hierzu wirklich niemand Bescheid?

Autor: bei Conrad suchender (Gast)
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@ Freddy
OLYMPIA LAMINIERGERÄT A 290    25eur

Bei Conrad gibt es eine Suche, gib da mal "Laminator" ein und du 
bekommst 20 Ergebnisse.

Autor: Freddy (Gast)
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Ja klar :-)
Ist aber die Bestellnumer  776783 - 62

Hier ist immer die Rede von dieser Bestellnummer 774192


Will nur nicht den Falschen bestellen.

Gruß Freddy

Autor: Phil (Gast)
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Moin,

ein Blick bei eBay lohnt.

Das Laminiergerät gibt es dort NEU für rund 17-18€

Autor: Phil (Gast)
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Für Leute mit Interesse:


Ebay-Artikel Nr. 380166112486

Autor: Chris (Gast)
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Bei Lidl gibts wieder einen Laminator:
http://www.lidl-shop.de/de/Gemuetliche-Feiertage/U...

Wäre der geeignet?

Danke für eure Antworten.

mfg

Autor: Dimdum Dumdam (d-tox)
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Hallo zusammen,

den o. g. Conrad heiß Lami gibt es leider nicht mehr. Auch Conrad AT und 
ebay ohne Erfolg.

Würde mir bei Conrad das OLYMPIA LAMINIERGERÄT A 290 für 19,95 kaufen.
Dieses Gerät ist laut Herstellerdatenblatt zwischen 110 - 140°C 
geregelt.

Kann mir jemand sagen ob diese Gerät allgemein für Platinen geeignet ist 
bzw. was ich umbauen muss um auf höhere Temperaturen zu kommen.

Vielen Dank für eure Hilfe

Autor: Freddy (Gast)
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Hi,
hab ich auch gekauft.....
nachdem ich eine Platine 3-4 mal durchgelassen hatte, war das Getriebe 
defekt ---> Zahnbruch.
Der Durchlass ist viel zu klein und die Rollen verbiegt es in alle 
Richtungen.

Temperaturregelung geht über ein Bi-Metalschalter.
Umbau für höhere Temperaturen siehe Regelung ala Pfeiffer ...

Gruß

Autor: Dimdum Dumdam (d-tox)
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Danke für die Warnung.
Gibt es irgendeine Kaufempfehlung.

Gruß

Autor: pchero (Gast)
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gibt es irgendwelche Kaufempfehlungen für Laminatoren momentan ?

Welche Produkte und so ? Villeicht steht bei den Conrad Laminatoren noch 
ein richtiger Hersteller drauf oder so ? oder steht da nur A4 Laminator?

Ging der A260 von Olympia?

Gruß

Autor: Jan K. (--modder--)
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Hi

Gibt es irgendwo eine gute schaltung für den Laminator?

Autor: Sebastian Weidmann (code)
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Das abgekündigte Conrad Modell ist original von Shenzhen Kello Science 
Technology Development Co., Ltd. und hat die Modellbezeichnung KLA-3306.

Ich suche auch nach einer Alternative.

Autor: Sebastian Weidmann (code)
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Hat jemand Erfahrung mit dem PEACH PL713 Gerät?
Das sieht dem Conrad KLA-3306 ziemlich ähnlich.

http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=89070;PROVID=2402

Autor: nicmon (Gast)
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habe einen Evado LM 100 gekauft, der Heißt bis 160 oC welche anscheint 
noch zu wenig ist, der Abdruck auf der Platine ist sehr schlecht und 
löst sich mit dem Finger leicht ab, für die Schaltung sieht bitte die 
Fotos, würde bitte jemand mir helfen die Schaltung zu ändern um eine 
höhere Temperatur bekommen? Danke.

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Auf beiden Fotos ist keine Regelelektronik für die Heizung enthalten!
Mit Tipps wird´s also daher nichts...

Autor: Roland Hutter (minitron)
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Den Evado LM100 habe ich auch. Ich habe meinen modifiziert, indem ich 
die Schrauben der drei Bimetallschalter gelockert und je ein Stück 
3mm-Eichenholz zwischen Schalter und Aluschiene geklemmt habe. Die an 
die Aluschiene links angeschraubte Sicherung (192°)habe ich abgeschraubt 
und einfach nach hinten gedrückt. Bewährt haben sich bei mir die 
Bestellkarten aus Wenz- oder sonstigen Modekatalogen; die bedruckten 
Karten mit Platine (vorzugsweise verwende ich 0,5er-Material) lasse ich 
15mal durch den Laminator laufen und dann abkühlen. Nach 10 Minuten 
wässern kann man mit einer weichen Bürste das angeklebte Papier 
entfernen. Das Ergebnis ist absolut klasse. Meine ersten Versuche mit 
"Xerox 3R96002 Laserfolien" waren der totale Reinfall. Der Toner wollte 
sich partout nicht von der Folie trennen, weil diese viel zu rauh ist. 
Mit einer anderen Laserfolie, deren Name ich aber nicht weiß, ging es 
halbwegs, weil sie sehr glatt war; trotzdem kann sie mit den 
erstgenannten Bestellkarten nicht mithalten. ACHTUNG: das Plastik mit 
den Lüftungsschlitzen wird nach dem Umbau sehr weich! Ohne Aufsicht 
würde ich das Ding in diesem umgebauten Zustand nicht mehr benutzen!

Viele Grüße
Roland

Autor: nicmon (Gast)
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Vielen Dank Roland, die Bügeln Methode hat bei mir auch nicht 
funktioniert und ich war echt am Zweifeln ob ich es überhaupt hinkriegen 
kann einen Board, ich habe es genau so getan wie du gesagt hast, die 
Sicherung abgeschraubt und ein Stück Holz (etwa 4mm, keine Ahnung was 
für eine es war) Zwischen die Thermoschaltern und Alu geklemmt, nachher 
war das Gerät richtig heiß und mit 15 Durchgänge habe ich eine gute 
Ergebnis gehabt, nur ich muss noch daran arbeiten und die perfekte 
Kombination von meinem Laser Drucker (HP Laserjet 5P) und zu verwendeten 
Papier (erstmal Reichelt Katalog) zu finden.

Autor: nicmon (Gast)
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ach ..., und hier mal 2 Fotos von was ich gemacht habe.

Autor: Roland Hutter (minitron)
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Moinmoin Nicmon,

sieht doch sehr gut aus, was Du fabriziert hast. Die Holzart bei Deinem 
Patent kann ich zwar nicht erkennen, aber Hartholz (nicht so leicht 
brennbar) sollte es schon sein. Fichtenholz oder sonstiges Weichholz 
wäre nicht mein Favorit.  Wie schon gesagt: laß das Ding nach dem Umbau 
keine Sekunde ohne Aufsicht!
Falls Du eine bessere Hälfte hast, werden sich sicherlich auch 
irgendwelche Modekataloge in eurem Haushalt befinden; versuch's mal mit 
den genannten Bestellkarten, die sind bisher bei meinen Versuchen 
qualitätsmäßig mit einem Brother 5140 ungeschlagen. Übrigens war ein 
Test mit der Umschlagseite der ADAC-Motorwelt ein Flop: das Blatt warf 
Blasen ohne Ende. Die nächsten Tests mache ich mit der Umschlagseite der 
"promobil". Inzwischen denke ich über die Anschaffung eines 
Postscript-fähigen Druckers wie z.B. Brother 5170 o.ä. nach, weil man 
die Schwarzgenerierung beeinflussen kann. In den nächsten Tagen werde 
ich mal testen, wieviel mil der frisierte Laminator bei Leiterbahnen 
maximal hergibt ;-) Bei 1206ern gehen bislang zwei Leiterbahnen 
problemlos dazwischen, mein Ziel sind jedoch vier (ohne manuelle 
Nachbehandlung mit Edding und Co)...

Viele Grüße
Roland

Autor: Bussard (Gast)
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Olympia Laminiergerät A 290

Das A4-Gerät gab es letzte Woche beim Netto-Markt für ca. 17,-Euro.
Nach dem Öffnen zeigte sich, daß es keine Regelelektronik hat, sondern 
nur einen Temperaturschalter an der ALU-Rückseitenschiene. Trotzdem 
eignet er sich ganz gut für die Tonertransfermethode. Den 
Temperaturschalter kann man nach Lösen von 2 Schrauben am rechten 
Lagerschild und dem Abziehen der Anschlußleitung nach rechts aus der 
Führung schieben. zum Test habe ich ihn dann nur mit einer Kante wieder 
in die Führung eingesetzt und wieder angeschlossen. Die geringere 
Wärmekopplung ist zufälligerweise genau richtig zum starken Aufheizen 
der Walzen, so daß 1 bis 2 Durchgänge der Leiterplatte ausreichen, um 
den Toner sauber aufzuschmelzen.
Nach einer halben Stunde Betriebszeit wurde das über der Walze 
befindliche Kunststoffgitter weich und sichtbar dünner. Das habe ich 
dann komplett entfernt, der Berührungsschutz ist ja weiterhin durch das 
Metallgitter gewährleistet. Mit ein wenig Silikonpaste hält der Schalter 
auch sicher an seiner Position - alles funktioniert wie gewünscht.

Autor: David (Gast)
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@Bussard

wie sieht es bei dem A290 jetzt mit dem Getriebe aus?

Das hatte sich doch mal wer beklagt, dass das gleich kaputt ging:
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

Gruss
David

Autor: Bussard (Gast)
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hab gestern Abend das Gerät noch ca. 1h laufen gehabt und nur zum Test 
Platinen durchlaufen lassen (mit und ohne Bedruckung), keine Probleme. 
Da eine Platine (üblicherweise) deutlich stärker ist als das vorgesehene 
Papier in Laminierfolie, muß man natürlich beim Einschieben etwas 
vorsichtig sein. Das ist aber sicherlich bei allen "missbrauchten" 
Laminiergeäten so.
Gruß Bussard

Autor: Bussard (Gast)
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.. noch als Ergänzung: meine Testplatinen sind etwa 90mm breit, ich habe 
sie auch immer etwa mittig eingeschoben. Der beschriebene Zahnradbruch 
kann sicherlich am Rand leichter eintreten, aber werd ich wohl nicht nur 
so zum Test probieren ;-)
Gruß Bussard

Autor: Stormflash (Gast)
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Hallo

Suche ebenfalls nach einem geeigneten Laminiergerät.
Habe hier was gefunden. Am Gerät selber soll keine Umbau nötig
sein.

http://www.artemlive.com/cgi-bin/news?c=v&id=756

Das Video dazu auf Youtube:
Youtube-Video "LP-120 laminator for toner transfer PCB making"

Scheint allerdings ein Modell zu sein welches
in Deutschland nicht erhältlich ist.

Hat sonst noch jemand einen Tipp, welches Gerät nutzbar ist?

Gruß
Dominik

Autor: wemau (Gast)
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Hallo zusammen,

Ein Versuch...

ich habe mir einen Lidel-Laminator A4 (€ 14,99) besorgt. Er besitzt 
keine Regelungselektronik und wir durch einen Bimetall-Sensor gesteuert. 
Es können zwei Geschwindigkeiten über das Getriebe, je nach 
Laminierstärke (80/125 Mikron), eingestellt werden. Die obere Rolle wird 
durch Federn gegen die untere Rolle gepresst. Im unteren Alu-Rahmen 
befindet sich noch ein Sicherung gegen Übertemperatur (216°C).

Die Federn lassen sich leicht durch Schwächere austauschen, so dass eine 
Platine gut eingezogen werden kann.

Leider hat das Geräteinnere nur zwei einfache Kunststoffseitenteile, die 
die Heizungen und die Rollen, sowie das Getriebe mit zwei Blechschrauben 
zusammen halten.

Nach kurzer Zeit, bei einer Temperatur von etwa 170°C, schmelzen sich 
die heißen Metallteile in den Kunststoff!

Fazit: Nicht brauchbar, oder hat jemand andere/bessere Erfahrung 
gemacht?

Gruß
wemau

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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Übrigens:
Statt Laminator kann man auch die Fixiereinheit aus einem (defekten) 
Laserdrucker verwenden.
Das ist auch nix Anderes als zwei Walzen. Die obere Walze ist aus Metall 
und beheizt, die untere ist dick (so 5mm) mit Silikon überzogen und 
nicht beheizt.

Mit einem Motor kann man die Walzen antreiben (naja, wer hätte das 
gedacht...).
Ein Temperaturfühler steckt auch drin. Das ist (zumindest bei meiner 
Fixiereinheit) ein NTC, der eine sehr steile Kennlinie hat: Bei 17°C hat 
der 410kOhm, bei 25°C 300kOhm, bei 100°C sind es noch 28kOhm und bei 
220°C 3,5kOhm.

Die Heizung ist fast immer ein Halogen-Heizstab. Der sieht so ähnlich 
aus wie eine große Stab-Halogenlampe.
Bei mir hat der 875 Watt Nennleistung.
Aber Vorsicht: Im kalten Zustand haben diese Heizstäbe einen sehr 
geringen Widerstand, bei meinem sind es knapp 4 Ohm.
Bei direktem Anschluss an 230V würden anfangs etwa 60A (13,8kW) fließen 
und vermutlich würde die Sicherung (im Sicherungskasten) rausfliegen. 
Habe ich aber nicht gestestet, und das verlängert auch nicht unbedingt 
die Lebensdauer des Heizstabs...

Also muss man ihn per Phasenanschnitt erstmal mit wenig Leistung (ich 
nehme so 70 Watt) ein paar Sekunden vorheizen, dann kann man die 
Leistung erhöhen.

Vorteile gegenüber dem Laminator: Die Fixiereinheit ist für 
Dauer-Temperaturen von 180...210°C konstruiert, ist umsonst zu bekommen 
(aus defektem Laserdrucker) und heizt schnell auf (bei mir in ca. 1 
Minute auf 180°C, obwohl ich die Heizung nur mit 500W statt der 
spezifizierten 875W laufen lasse)

Wenn Interesse besteht (und mein Aufbau wirklich fertig ist und ich 
damit mal erfolgreich eine Platine gemacht habe), kann ich ja noch einen 
Thread dazu aufmachen.

Autor: Dimdum Dumdam (d-tox)
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bin sehr interessiert.
Schreib mir mal ne PM wenn du soweit bist

Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
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Hört höert, da scheint was neues zu geben :)  Aus was für ein Laser 
kommt die Fixiereinhaeit?  Und die Platine passt auch durch ?

Wenns soweit ist stelle den Link zum Thread hierein, ja?

Ich bin mal gespannt.


AVRNix

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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>  Aus was für ein Laser kommt die Fixiereinhaeit?
Aus einem Lexmark T632. Ist ein ziemlich großer Drucker.
Im Prinzip müsste aber jede Fixiereinheit gehen.

> Und die Platine passt auch durch ?
Man muss sie mit etwas Kraft reinschieben, von selbst kann die nicht 
eingezogen werden. Dann geht es aber prima.
Das Silikon der unteren Walze ist von sich aus schon recht elastisch, 
außerdem ist sie über Hebel an ziemlich starken Federn aufgehängt. Sie 
gehen aber mehrere Millimeter auseinander, und die Andruckkraft ist auch 
ordentlich.
Eine 200mm breite 1,5mm Epoxy-Platine geht jedenfalls problemlos durch.
Das habe ich natürlich getestet, ehe ich mit weiterem Basteln daran 
begonnen habe...

Das ganze hat sich übrigens folgendermaßen ergeben:
Ich habe von meiner Schule zwei angeblich defekte Laserdrucker geschenkt 
bekommen. Einen Lexmark T632 und einen HP LaserJet 4.
Der LaserJet 4 ist aber vollkommen intakt, ist eben nur alt (von 1992).

Der Lexmark war aber kaputt, und ich konnte den Fehler nicht finden. Da 
solche Geräte gebraucht und funktionsfähig auch nur noch 50...100€ 
kosten, wäre der Kauf einiger Ersatzteile "nur mal so zum Ausprobieren" 
oder gar eine Reparatur von einer Fachwerkstatt vollkommen unrentabel.
Also wurde der Drucker eben ausgeschlachtet.
Als ich die Fixiereinheit ausgebaut hatte, kam mir eigentlich gleich die 
Idee, dass mandie ja evtl. zur Platinenherstellung verwenden könnte. Sah 
jedenfalls sehr geeignet aus, und das ist sie anscheinend auch.

Autor: Karl Koch (cypher_head)
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@Markus F:
hallo, habe mir aus einem hp2100 eine fixiereinheit besorgt und würde 
diese nun gerne verwenden. bist du schon weiter gekommen?

Autor: Thomas Bremer (Firma: Druckerei Beste) (virtupic)
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Okay, hat mich ein paar Versuche gekostet. Doch schließlich hat's 
geklappt. Und zwar mit einem Olympia E-290. Umgebaut? Nur ein bisschen. 
Gehäuse geöffnet (Schauben unter den Gummifüßen) und den 
Temperaturschalter überbrückt. Die Stecker ließen sich leicht abziehen. 
Einfach etwas Draht dazwischen gesteckt und zusammengeklebt. Vorsicht! 
Kann jetzt überhitzen und unbeaufsichtigt Brände verursachen! Das offene 
Gerät wird vorgeheizt, bis ein billiges Infrarotthermometer an mehreren 
Stellen der Walzen 150°C anzeigt. Dann Karte + Papier sechsmal 
hintereinander durchgeschoben. Temperatur erhöht sich dabei auf etwa 
180°C. Den Laminator lasse ich anschließend noch ein paar Minuten im 
Kaltbetrieb laufen, bis er wieder cool wird. Unter 90°C, dass nichts 
wegen Überhitzung verklebt.

Als Papier nehme ich Hello Gloss von Deutsche Papier mit 100 g/qm. Ist 
ein glänzend gestrichenes weißes Papier. Toner haftet drauf, dringt aber 
nicht wirklich ein. Ergebnis ist, dass man es nach dem Einweichen 
einfach in einem Stück abziehen kann. Es blieben nur wenige winzige 
Reste. Jawoll, fast kein rubbeln oder kratzen. Aber Vorsicht, wenn die 
Reste neben den Leiterbahnen sind, dann können sie beim Ätzen stören. 
Werde mich beim nächsten Mal drum kümmern. Am besten nur an den 
betroffenen Stellen kratzen, der Toner ist nicht so fest wie an anderer 
Stelle behauptet. Vielleicht geht's mit 'nem Lösungsmittel, was Papier 
ab- und den Toner nicht auflöst.

Die Bahnen auf dem Foto sollten 16 mil (0,4 mm) breit sein. Sind sie 
auch. Die schmale Linie darüber ist eine Markierung von nur 5 mil (0,13 
mm) Breite. Und die ist auch super gelungen! Okay, man erkennt an den 
Leiterbahnen und Pads teilweise leicht ausgefranste Ränder. Ist aber im 
Rahmen, wenn man mit 10 mil oder mehr arbeitet. Wenn die Zwischenräume 
eng sind - mehrere Bahnen dicht nebeneinander (Bus) - dann muss man 
aufpassen, wie oben geschrieben.

Howie

Autor: Mike J. (emjey)
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Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen, die Ausfransungen sind 
eher weil der Toner auf die Platine gedrückt wird und dabei leicht 
verläuft.

Noch eine Anmerkung:
Du hast keine Massefläche (Polygon) auf der Platine, das bedeutet viel 
Ätzmittelverbrauch und zusätzlich GND-Leitungen auf der Platine.

Autor: Thomas Bremer (Firma: Druckerei Beste) (virtupic)
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Mike J. schrieb:
> Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen, die Ausfransungen sind
> eher weil der Toner auf die Platine gedrückt wird und dabei leicht
> verläuft.

Was aus dem Laserdrucker gekommen ist habe ich mir nicht unter der Lupe 
angesehen. Möglich, dass die Fransen normale Toleranzen sind. Ich war 
sowieso total überrascht, dass mein Billiglaser fast keine Verzerrungen 
produziert. Nachgemessen - und auf 10cm gobt's in alle Richtungen 
Abweichungen von weniger als 0,1 mm auf 10 cm. Sofern das Lineal 
überhaupt so genau war.

> Noch eine Anmerkung:
> Du hast keine Massefläche (Polygon) auf der Platine, das bedeutet viel
> Ätzmittelverbrauch und zusätzlich GND-Leitungen auf der Platine.

Ja, ich weiß, ich arbeite noch dran. Diese Platine ist für den ersten 
Prototyp. So wenig Arbeit wie möglich. Dann sehen wir weiter.

Was den Laminator angeht, wenn sich das Gerät bewährt, dann baue ich 
noch eine kleine Bremse und einen Thermostat um einen PIC10F2XX und zwei 
TRIACs drumrum...

Autor: Stephan_ (Gast)
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http://thomaspfeifer.net/laminator_temperatur_regelung.htm

Kennst Du diese Seite? Thomas misst die Temperatur mit einer 1N4148, 
geht super. Du brauchst dann allerdings einen PIC mit ADC, z.B. 12F675

Autor: Thomas Bremer (Firma: Druckerei Beste) (virtupic)
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Stephan_ schrieb:
> http://thomaspfeifer.net/laminator_temperatur_regelung.htm
>
> Kennst Du diese Seite? Thomas misst die Temperatur mit einer 1N4148,
> geht super. Du brauchst dann allerdings einen PIC mit ADC, z.B. 12F675

Ja, kenne ich. Hatte ich direkt verworfen, weil ich die Diode nicht im 
"overtemp Mode" betreiben wollte. Aber: Wer lesen kann ist klar im 
Vorteil. In ein paar Datenblätter geguckt - und die 1N4148 verträgt je 
nach Hersteller bis zu 175°C oder gar 200°C. Brauche also gar keinen 
KTY84, der bis 300°C verträgt. Und ADC gibt's auch bei PIC10, Comparator 
reicht auch, wenn man noch 'nen Kondensator und 'nen Widerstand dazu 
nimmt.

Aber dazu brauche ich etwas Zeit. Und davon habe ich momentan nicht 
genug.

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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Karl Koch schrieb:

> @Markus F:
> hallo, habe mir aus einem hp2100 eine fixiereinheit besorgt und würde
> diese nun gerne verwenden. bist du schon weiter gekommen?

Jain.
Auf jeden Fall muss der Anpressdruck reduziert werden. Im Originalzustad 
ist der nämlich schätzungsweise 500N. Da wird der Toner einfach 
plattgewalzt und das Ergebnis wird recht unbrauchbar (Leiterbahnen viel 
zu breit und rissig).
Ich habe die Federn, die für den Anpressdurck sorgen dann an Schrauben 
aufgehängt, um den Druck einstellbar zu machen.
Ich habe ihn auf grob geschätzt 100N eingestellt.

Damit ist das Problem mit den ausgefransten Leiterbahnen gelöst.
Dafür entstehen neue Probleme: Zumindest bei mir liegt die Platine 
scheinbar nicht exakt plan an der Metall-Heizwalze an. Damit werden 
einzelne Bereiche der Platine nicht so toll fixiert.
Insbesondere war der Bereich am Rand der Platine betroffen. Das kann 
allerdings auch daher kommen, dass sich die Platine dürch das 
Zurechtsägen etwas verzogen hat.

Also habe ich es mal anders probiert:
Die Temperatur habe ich sehr hoch gestellt (so 225°C). Und dann die 
Platine anders herum reingeschoben, also mit der Kupferseite und dem 
bedruckten Papier Richtung Silikonwalze.
Das Ergebnis war nun bedeutend besser, allerdings hatte der Toner immer 
noch Poren. Ich habe aber auch den Tonerauftrag am Drucker nicht auf 
Maximum gestellt. Damit versuche ich es nochmal.
Bei den vorherigen Versuchen war es mit maximalem Tonerauftrag eher 
schlechter, daher habe ich den etwas runtergestellt.

Als Drucker verwende ich übrigens einen HP LaserJet 4.

Hilfreich wäre wohl, eine Silikon-Wärmeleitfolie auf die Platine zu 
legen. Z.B. sowas hier:
http://www.reichelt.de/?ARTICLE=35416
Das könnte auch gut mit Laminator oder Bügeleisen gut funktionieren: Die 
Folie gleicht den Höhenunterschied aus, der durch den Toner entsteht und 
sorgt so für einen gleichmaßigeren Anpressdruck.
Zudem leitet sie die Wärme gut weiter, und zwar auch an die Platine, 
nicht nur an den Toner, So kann der Toner sich gut an das Kupfer heften, 
weil der flüssige Toner am auch heißen Kupfer nicht sofort wieder 
erstarrt.
Ob es was bringt, weiß ich aber nicht. Das müsste man versuchen...

Autor: Migelito (Gast)
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Hallo Leute,
ich habe nun schon eine weile dieses Treat verfolgt, und war sehr 
überrascht das es mit ein Laserdrucker funktionieren soll, darauf hin 
kaufte ich eine Kyocera FS-1010 und probierte es sofort aus.

Bei dem ersten Test funktionierte es soweit ganz gu,t es war eine kleine 
Testplatine, darauf hin wollte ich etwas größeres versuchen, eine 100 x 
80 mm platte mit sehr kleinen Verbindungen.
Nach dem Bügeln sah es eigentlich sehr gut aus, wie gedruckt, aber nach 
dem Ätzen waren die kleinen Linien verschwunden und die breiteren von 
der seite her stark angefressen.

Woran kann das liegen, das nach dem Ätzen die Leitungen so aus sahen, 
habe ich zu wenig oder zu kalt gebügelt ?
Zum Ätzen verwende ich 4 teile Wasser 1 teil Salzsäure und 1 teil 
Wasserstoffperoxid.

Gruß Migelito

Autor: headshotzombie (Gast)
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Klingt nach Unterätzung, eventuell zu lange im Bad gelegen.
Mit Deiner Mixtur habe ich allerdings keine Erfahrungen, bin eher für´s 
Konventionelle.

Autor: Migelito (Gast)
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Hallo,
ja httest recht, ich habe mich noch einmal im netz umgeschaut und eine 
andere müschung zum ätzen probiert, nun ist es fast perfekt geworden.

gruß

Autor: volkdir (Gast)
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Hallo,
wollte nur von meinem Erfolgserlebnis berichten. Konnte eine 1A 
einseitige Platine herstellen mit folgender Kombination:

Laminator Peach PL 717 (unmodifiziert)
HP Laserjet 5L (mit neuem Toner)
Reichelt Katalog

Den Laminator konnte ich unmodifiziert benutzen, habe die Platine 
mehrmals (ca 8mal) mit verschiedenen Seiten zu erst durchgeschoben. Den 
Ausdruck habe ich mit Tesastreifen auf der Platine befestigt.

Der Laminator war übrigens ein Schnäppchen: druckerzubehoer.de hatte 
neulich eine Aktion mit 9,67 € für das Gerät.

Was glaube ich auch sehr wichtig ist, das Papier auf der Platine erst 
abzulösen, wenn es richtig nass ist. Also gut 10 minuten einweichen 
lassen.

Autor: McGill (Gast)
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Also ich habe jetzt mit dem Laminator vom großen "Zeh" ca.60-70 Platinen 
gemacht.Mittlerweile ist das Teil völlig Fertig.Die Rollen lagern 
einfach im Kunststoff,der sich imermehr verzogen hat,(trotz vieler 
verstärkungen aus Alublech).Auch der Antrieb rattert durch(alles 
Kunststoff.Werde mir was neues suchen am liebsten mit 
Metallzahnrädern.Lagerböcke werd ich dann evntl. aus Alu fräsen.Hat 
schon jemand ähnliche Erfahrungen und wer kennt ´n neuen guten 
Laminator,der sich gut eignet.Der 77xxx ist ja leider ausverkauft

LG

Autor: Tobias B. (Gast)
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Also ich hab hier noch die Fixiereinheit von nem HP Laserjet 6L. Hier 
ist allerdings die etwas modernere Technik drin - keine Halogenröhre 
mehr die ewig aufheizen muss sondern nur ein flaches Peltier-Element 
unter einer Folie - und nur eine Walze mit Silikon.
Vorteilhaft ist, dass ich den Druck eigentlich komplett Variabel 
einstellen kann - nur glaube ich, dass ich keine Erfolge hiermit wegen 
den Kanten der Platine haben werde - oder was denkt ihr?

Wenn ihr Bilder braucht - mach ich stell ich dir morgen mal rein....

Weitere Idee - Wenn man nur relativ kleine Platinen braucht - Wäre ein 
Glätteisen geeignet? Die gehen normal auch so bis 200°C - oder zumindest 
beinahe ...

Grüße Tobi

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Tobias B. schrieb:
> Also ich hab hier noch die Fixiereinheit von nem HP Laserjet 6L. Hier
> ist allerdings die etwas modernere Technik drin - keine Halogenröhre
> mehr die ewig aufheizen muss.

"ewig"?
Wie schnell benötigst Du denn Deine Platinen?
Hier z.B. heizen zwei 450W-Halogenstäbe die Rolle in 10 Sekunden auf 
locker über 200°C auf.

Wieviel Watt hat Dein Peltierelement?

> muss sondern nur ein flaches Peltier-Element
> unter einer Folie - und nur eine Walze mit Silikon.
> Vorteilhaft ist, dass ich den Druck eigentlich komplett Variabel
> einstellen kann - nur glaube ich, dass ich keine Erfolge hiermit wegen
> den Kanten der Platine haben werde - oder was denkt ihr?

Ist hier kein Problem. Man muss nur einmal die Temperatur und 
Geschwindigkeit sauber einstellen.
Wir arbeiten hier nur mit Etikettenträgern, auf die das Layout gedruckt 
wird. Das kann man nach dem Auflaminieren sauber abziehen und muss nicht 
mit Wasser etc. Papier abrubbeln.
Für "mal eben schnell" ist das wirklich eine feine Sache.

> Weitere Idee - Wenn man nur relativ kleine Platinen braucht - Wäre ein
> Glätteisen geeignet? Die gehen normal auch so bis 200°C - oder zumindest
> beinahe ...

Ob da die Heizleistung ausreicht?
Bei Fixiereinheiten hast Du doch schon praktisch alles (Rollen, 
Sensoren, Heizung), was du benötigst. Dann noch ein paar saubere 
Aufnahmen gefräst, µC-Programm gestrickt - fertig.

Mit dem Plastikmist von den Laminatoren würde ich gar nicht erst 
anfangen.

Chris D.

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Chris D. schrieb:
> Wir arbeiten hier nur mit Etikettenträgern, auf die das Layout gedruckt
> wird. Das kann man nach dem Auflaminieren sauber abziehen und muss nicht
> mit Wasser etc. Papier abrubbeln.

Kannst du genauer sagen, welche Etikettenträger es sind und womit du sie 
bedrucktst? Jedes Etikettelpapier, das ich bisher ausprobiert habe, war 
zu glatt, so dass der Toner beim Bedrucken gar nicht erst richtig 
darauf haftete. Er zog bereits im Drucker Fäden und löste sich schon bei 
leichten Berührungen vom Träger.

Autor: Mike J. (emjey)
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Alex H. schrieb:
> Jedes Etikettelpapier, das ich bisher ausprobiert habe, war
> zu glatt, so dass der Toner beim Bedrucken gar nicht erst richtig
> darauf haftete.
Der Toner haftet wirklich nur auf dem Papier und schmilzt nicht in die 
Papierfasern.

> Er zog bereits im Drucker Fäden und löste sich schon bei
> leichten Berührungen vom Träger.
Fäden zeugen von einer zu niedrigen Walzentemperatur im Drucker.
Du kannst sie erhöhen indem du z.B. von normal auf Rau oder Pappe 
stellst.
(je nach Auswahl in deinem Druckertreiber)


Noch einen Link:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenlaminator


Ich habe hier gesagt dass ich eine neue Methode zeigen möchte:
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

Ist fast fertig.
Für diese Methode habe ich die Fixiereinheit aus dem Drucker entfernt.
Ich lasse nur den Toner auf das Silikonpapier übertragen.

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Mike J. schrieb:
>> Er zog bereits im Drucker Fäden und löste sich schon bei
>> leichten Berührungen vom Träger.
> Fäden zeugen von einer zu niedrigen Walzentemperatur im Drucker.
> Du kannst sie erhöhen indem du z.B. von normal auf Rau oder Pappe
> stellst.
> (je nach Auswahl in deinem Druckertreiber)

Klar, die Einstellungen sind bereits durchprobiert. Auch bei den 
"besten" Ergebnissen fehlen wohl die entscheidenden paar Kelvin in der 
Fixiereinheit. Einen Umbau des Temperatursensors habe ich bisher nicht 
in Angriff nehmen wollen, auch wenn das Service Manual zum Lexmark Optra 
S1855 schon mal zeigt, wo das Ding zu finden ist.

Daher meine Frage, welche Etikettenträger du genau verwendest. Hier hat 
es bisher mit DHL-Paketaufklebern und diversen Klebefolien nicht klappen 
wollen.

Autor: Tobias B. (Gast)
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@ Chris D. :

Das mit dem ewig war nicht auf das benutzen als Platinenlaminator 
gemeint sondern in der normalen Funktion im Drucker - hierdurch ist im 
Drucker eine schnellere Reaktion auf Druckaufträge möglich und auch eine 
nicht unbeachtliche Energieeinsparung.

Es ist eine gute Frage, was für eine Leistung das Element hat - laut 
einer Homepage müsste es 450Watt haben, laut gemessener Stromaufnahme 
bei 230V etwa 20-30Watt. Hier bin ich aktuell noch etwas "verwirrt" was 
da falsch läuft.

Nunja das mit dem Tonertransfer hatte ich bisher recht gut im Griff mit 
einem umge"murxten" Laminator von Pollin. Hatte auch recht gute 
Ergebnisse. Leider sind mir letztens die Zahnräder ausgebrochen - noch 
läuft das ganze halbwegs - aber ich schau gerade, dass ich schleunigst 
etwas stabiles neues finde.

Das mit der Heizleistung beim Glätteisen klingt irgendwo logisch - und 
daran, dass die Dinger wirklich lang zum aufheizen brauchen hatte ich 
auch nicht bedacht - dachte halt, dass hier kleinere Platinen 
doppelseitig mit einmal zudrücken gemacht werden könnten.... Nunja ^^

Soweit mal Grüße und Frohe Ostern zusammen

Tobi B.

Autor: B.A. (Gast)
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> dachte halt, dass hier kleinere Platinen
> doppelseitig mit einmal zudrücken gemacht werden könnten.... Nunja ^^

Ja ... also wieso nicht?
Keine so schlechte Idee.

Autor: Tobias B. (Gast)
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B.A. schrieb:
> Ja ... also wieso nicht?
> Keine so schlechte Idee.

Ja, dass dachte ich anfangs auch - bis der Kommentar mit der niedrigen 
Heizleistung kam - und nun ja - die Aufwärmzeit von Glätteisen ist (laut 
Freundin) schon ziemlich lang ... von daher irgendwo auch wieder nicht 
so geeignet da es ja schnell mal so eben machbar sein soll ... Ansonsten 
denke ich müsste es schon Funktionieren - Glatt sind die Flächen von den 
teilen jendenfalls ...

Zu der Fixiereinheit vom Laserjet 6L - hab die Platine nun mal 
durchgeschoben. Geht sogar einwandfrei durch - und das schöne ist, dass 
eigentlich jede Dicke gehen müsste (ich habs mal bis 5mm getestet) - 
weil der Druck und der Abstand wirklich sehr gut einstellbar sind ...

Weitere Tests folgen aber erst noch - Nachteil den ich aber schon jetzt 
sehe - wieder nur Single-Layer oder mindestens zweimal durchschieben... 
Aber egal dafür kostet es mich nichts ;)

Soweit Grüße

Autor: JJ (Gast)
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Kurze Info zwischendurch:
Bei Galeria Kaufhof gibt es das hier (Platinenlaminator) empfohlene 
Laminiergerät EL142 der "Marke" Sigma bzw. Elite für 12,95 EUR. Auch 
online bestellbar unter: 
http://www.galeria-kaufhof.de/sales/Aktionen/produ...

Autor: McGill (Gast)
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Also ich hab hervoragende Ergebnisse mit Katalogpapier von IGEPA 
erziehlt.
Das Papier hat c.a.200g fast schon Karte,also schön fest,nix mit 
abrubbeln(löst sich beim einweichen von alleine und wird au von meinem 
Drucker Hp colorlaserjet(MAC) gerne genommen.Der Katalog ist ein 
Ringordner,den man wenn man evntl bei Mediengestaltungsfirmen 
bekommt(altes exemplar)oder direkt bei IGEPA anfragen.Zum Glück, ist 
meiner noch halb voll :-)Ich lass meine Platienen übrigens 5-6x 
durch,bis  das layout durch das papier schimmert.

greez

Autor: Tobias B. (Gast)
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So eine sch****

Hab gerade mal wieder bisschen Toner-Laminieren geübt. Platine mit der 
Folie drum in Laminator und... oh verdammt er zieht nur die Folie ein 
ohne Platine... Das wäre ja nicht das Problem - nur hinten kommt nichts 
mehr raus! Also Laminator abkühlen lassen halbwegs und auf gemacht 
(siehe Anhang!).

Die Folie habe ich jetzt runter wickeln können nur sind von dem 
verwendeten Tesa der das über ein paar Minuten wohl nicht aushält jetzt 
Spuren auf der Walze.

Meine Frage: Wie Reinige ich die Walze am Besten? Die Walze ist aus 
Silikon. Da kann ich ja mit Spiritus warscheinlich nicht einfach ran 
gehn oder?

Grüße Tobi

Autor: Tobias B. (Gast)
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Anhang - Sry

Autor: Mike J. (Gast)
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Also ich benutzte auch Tesafilm um die Platine mit dem Papier zu 
fixieren.
Man kann auch zwei Papierstücke zusammentackern und die Platine 
dazwischen legen.

Silikon ist glaube ich nicht Benzin beständig, aber Spiritus sollte es 
aushalten.

Autor: Sebastian E. (musarati)
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Servus Leute,

muss hier mal evtl eine neue Idee einbringen. Hab mir aber ehrlich 
gesagt nicht alles durchgelesen, kann also durchaus sein das dass schon 
geschrieben wurde.

Was haltet ihr davon eine alte Heizung von einem Laserdrucker zu nehmen?

Vorteile:
- Temperatur ~ 200Grad (sowieso schon für Toner ausgelegt)
- Thermistoren für die Temperatur meistens in mehrfacher Ausführung 
vorhanden.
- Motoren lassen sich in der Regel leicht regeln
- Andruck sehr variabel da so gut wie immer "Entspannhebel" fürs 
Papierstau beheben vorhanden sind

Grüße

Sebastian

Autor: Mike J. (emjey)
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Die Heizung ist meistens fest und das Blatt wird mittels der flexiblen 
Silikonrolle gegen die Heizung gedrückt.

Wenn du dir eine Platine dazwischen denkst liegt die harte Seite der 
Platine an der harten Heizung, da beide leicht uneben sind kann der 
Toner nicht ordentlich an die Platine gedrückt werden.

Das Silikon muss schon warm sein damit es funktioniert, aber keine 200 
Grad heiß.

Bei mir wird der Toner bei 80 Grad weich und bei 90 Grad ist er schon so 
flüssig dass er verläuft und die Leiterbahnen verschwimmen.

Autor: David .. (david1)
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Moin moin!

Wir ham grad mit ner Fixiereinheit aus nem Laserdrucker experementiert, 
kommt locker auf 200°C, allerdings wollen wir uns keine Steuerung 
basteln, auserdem hat das Ding kein Motor, das müsst ich auchnoch bauen.

Also hab ich mich an den Thread hier erinnert, aber die im ersten 
Beitrag genannte Artikelnummer für das Conrad Teil gibts nichmehr.

Da ich morgen in Stuttgart bin könnt ich mir schön bequem son Ding 
holen.

Gibts das Teil denn noch, oder nen anderen der sich auch so einfach 
Umbauen lässt?

Freu mich schon auf Antworten, allerdinsg geh ich schon um 8 morgen 
Früh, sonst schau ich mal mittem Handy rein.



Gruss
David

Autor: JJ (Gast)
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@David S: Das hier erwähnte Gerät ist immer noch verfügbar: 
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

Bei Conrad gibt es passende Bimetallschalter dazu, um die Temperatur zu 
erhöhen. Z.B. hier: 525220

Autor: David .. (david1)
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Erstmal danke für die Antworten.

Hab mir am Samstag dann bei Galaria nen Laminator geholt weils bei 
Conrad nur einen in nem Set mit lauter Schnick-Schnack gab, für 30€.

Der Beim Kaufhof hat nur 15€ gekostet, allerdings hatten wir irgendwie 
keine Lust das ding total auseinanderzunehmen und sind dann wieder bei 
ner Fixiereinheit gelandet.

Ich mach gleich den Antrieb fertig, und die Temp-Steuerung, und heut 
Abend sollts dann den ersten Testlauf geben.
Bericht dann dadrüber.


Gruss
David

Autor: Mathias (Gast)
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Hallo David,

hat der Test geklappt ? Falls Ja, wäre ein kleines Cookbook für jeden 
Neuling und Verzweifelten sehr hilfreich. Gerät ist billig, zur Zeit 
verfügbar und das nicht nur in Stuttgart :-)

Gruß

Autor: David .. (david1)
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Ich glaub du hast das Falsch verstanden, den Laminator hab ich garnicht 
verwendet ;)

Dafür aber eine Fixiereinheit mit ner total simplen Steuerung, einfach 
Walzentemperatur messen, und jenachdem das Relais für die Heizung ein 
oder aus schalten.

Ich mach dazu demnächst noch nen Wiki Artikel, weil das kann man 
wirklich mit sehr wenig aufwand eigentlich mit jeder Fixiereinheit 
machen, nur nen motor hab ich nochnicht dran, aber hat bis jetzt auch so 
wunderbar geklappt.


Gruß
David

Autor: David N. (david_n)
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Ich hatte weiter oben gelesen, dass einer den Laminator Peach PL 717 
(unmodifiziert) verwendet hat. Daraufhin hab ich mir den auch zugelegt. 
Die Platine scheint jedoch nicht durch die Führung zu passen. Wie macht 
ihr das?

Autor: David N. (david_n)
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Ich habe den Laminator Peach PL 717 aufgeschraubt, dort eine kleine 
Metallspange entfernt, die den Abstand zwischen den Walzen bestimmt hat. 
Mit meinem Samsung ML-1610 auf Bonprix-Prospekt das Layout ausgedruckt. 
Das ganze durch den Laminator geschickt, allerdings alle paar mm den 
Motor gestoppt und die Platine für 20-30 sek. erwärmt.

Vom Ergebnis bin ich echt begeistert. Lediglich kleine Fehler sind auf 
der Platine zu sehen. Vermutlich habe ich die Fehler selbst beim 
Abrubbeln des Papiers verursacht.

Autor: Andy (Gast)
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Es ist doch warscheinlich möglich, mit einem M 028  Leistungsregler 
110...240V, max. 2600VA von Reichelt bestimmte Temperatur an einer 
Heizeinheit vom Laserdrucker einzustellen.
Oder?

Autor: Ronny (Gast)
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Ich denke, das rumhantieren wegen der Beheizung eines Laminators kann 
man sich leicht schenken wenn man gleich ein Gerät kauft, das höhere 
Temperaturen liefert, wie z. B. das Olympia A 2020. Das gibt's schon ab 
39,90 EUR und die Temperatur ist obendrein auch noch regelbar (von von 
100°C - 180°C). Einziges Problem dürfte auch bei dem Gerät die 
Platinenstärke sein, aber das ist ja bei den anderen Geräten nicht viel 
besser und trotzdem haben es etliche hier ganz gut hinbekommen.

Gibt auch Geräte, bei denen die Temperatur regelbar ist UND stärkeres 
Einzugsmaterial möglich ist, z. B. das Foto Laminiergerät "FALAMBI LM 
260". Das ist allerdings nicht gerade günstig. Hab noch keines gefunden, 
das günstig ist, eine großzügigere Stärke zulässt UND eine adäquate 
Temperatur bietet. Mal sehen...

Andere Frage hab ich noch:

Hier wurde ein russisches Video verlinkt, bei dem offenbar recht easy 
fertig geätzte Platinen verzinnt wurden. Irgendwo war hier im Thread 
weiter oben die Rede von Roses-Metall und Zitronensäure. Weißt jemand 
näheres dazu? Ich hab nirgendwo das Roses-Metall gefunden, noch eine 
Ahnung, wie das ganze funktionieren soll. Wer kennt sich damit aus oder 
hat Erfahrungen???

Autor: JJ (Gast)
Datum:
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Meine ersten Ergebnisse mit dem leicht modifizierten (s.o.) 
Laminiergerät für 12,95 EUR (immer noch aktuell, Link s.o.).
Ich bin echt begeistert. :-D

Mit der Platinendicke scheint das Gerät keine Probleme zu haben. Für 40 
EUR kann man drei Stück haben...

Autor: Andy (Gast)
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Roses-Metall ist ein Weichlot mit niedriger Löttemperatur.

Rose Zinn hat folgende Zusammensetzung:
Blei (32,0±0,5)%
Zinn (18,0±0,5)%
Wismut (50,0±0,5)%
lötbar bei 94 Grad

http://de.wikipedia.org/wiki/Roses_Metall
http://www.google.de/#hl=de&q=Roses+Metall&aq=f&aq...
http://crystalgrowing-shop.com/shop/article_902-00...

Autor: Andreas K. (derandi)
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Ronny schrieb:
> Ich denke, das rumhantieren wegen der Beheizung eines Laminators kann
> man sich leicht schenken wenn man gleich ein Gerät kauft, das höhere
> Temperaturen liefert, wie z. B. das Olympia A 2020. Das gibt's schon ab
> 39,90 EUR und die Temperatur ist obendrein auch noch regelbar (von von
> 100°C - 180°C). Einziges Problem dürfte auch bei dem Gerät die
> Platinenstärke sein, aber das ist ja bei den anderen Geräten nicht viel
> besser und trotzdem haben es etliche hier ganz gut hinbekommen.

Ich war mal so frei und hab das mal am Laminiergerät in der Arbeit (was 
zufällig ein ebensolches ist) ausgetestet. In der Anleitung steht max. 
0,8mm, und das Ergebnis: 1,6mm starkes Platinenmaterial kriegt man 
praktisch nur gewaltsam rein und wieder raus. ;)

Sicher, man könnte die Mechanik auf dickere Gegenstände umbasteln, aber 
das kann man auch mit billigeren Geräten.

Autor: bastler (Gast)
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Moin,
da es den SIGMA EL262 z.Z. günstig in der Bucht gibt, habe ich mal 
zugeschlagen.

Johann Meier schrieb:
(4.12.2009)
> Zuerst mal den Lami zerlegt und die Schaltung rückwärts gelesen.
> Ist so ziemlicher Standard.

Beim Anlesen der Schaltung für "ready to laminate" (Anhang) mußte ich 
allerdings zwei Mal hingucken. Das kann doch nicht wahr sein - wozu hat 
das Ding denn einen Temperatursensor???

> Leider habe ich dann eine Hysterese von über 50° ????? Alles auf
> der Oberseite der "Trommeleinheit" gemessen

Könnte es sein, dass der OP nicht mehr richtig arbeitet, weil die 
Spannung von Pin 2 zu dicht an Vcc liegt? Der Widerstand bei 200°C 
dürfte weniger als 1/10 gegenüber 140°C bzw. 0.4 % vom 25°C Wert 
betragen.

Noch ein paar Daten zum Gerät:
Rollen: Anzahl 2, Breite 117 mm, Durchmesser: 20 mm
Antrieb: Synchronmotor 230V 4W mit Getriebe auf 5 U/min (@ 50 Hz)
Geschwindigkeit (original): 31.5 cm/min
max. Materialstärke (original): > 1.6 mm

Die obere Rollen wird durch zwei Federn angedrückt, die ausreichend Hub 
haben. Ohne irgendetwas am Gerät zu verändern paßt 1.6 mm Material 
locker durch.

Autor: J.Rost (Gast)
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ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNGG
Das Gerät KLA-3306 von Conrad neigt zum selbst endlöten des NTC (nach 
umbau)an der heitzung .
Temperatursicherung mit darunterliegenden NTC Widerstand an der oberen
Walze: http://img234.imageshack.us/my.php?image=58919767tr3.jpg
Wenn der ab ist , ist nix mit thermoschalten ;-)

Tip:
Es ist leicht zu lösen , in dem man nen Messingröhchen (aus dem Baumarkt 
2x0,3mm das ist da Meterware)als Quetschverbindung vergewaltigen .
Also 2 Stücke a 5-7 mm vom Messingröchen abtrenne , eine Seite Kabel 
rein
und mit dem Seitenschneider zwei mal zuquetschen andere Seite draht vom 
NTC rein und wie gerade qutschen , Teflonschlauch wieder drauf und das 
gleiche Spiel mit dem anderen ende des NTC ,
Alles wieder zusammen und gut ist .

Autor: stephan_ (Gast)
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>> Leider habe ich dann eine Hysterese von über 50° ????? Alles auf
>> der Oberseite der "Trommeleinheit" gemessen

> Könnte es sein, dass der OP nicht mehr richtig arbeitet, weil die
> Spannung von Pin 2 zu dicht an Vcc liegt? Der Widerstand bei 200°C
> dürfte weniger als 1/10 gegenüber 140°C bzw. 0.4 % vom 25°C Wert
> betragen.

Das genau ist das Problem, ich habe mal eine Kurve Widerstand vs. 
Temperetaur aufgenommen, da sieht man sehr schön, dass der verwendete 
NTC für 200° nicht mehr geeignet ist.

Kennt jemand einen NTC, der bei 200° noch eine steile Kurve hat oder 
muss man auf die Methode mit der 1N4148 Dioede umsteigenm wie hier 
beschrieben: http://thomaspfeifer.net/laminator_temperatur_regelung.htm

Autor: Peter Bandhauer (basejump)
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stephan_ schrieb:
> Kennt jemand einen NTC, der bei 200° noch eine steile Kurve hat oder
> muss man auf die Methode mit der 1N4148 Diode umsteigen

Das funktioniert mit der Diode doch sehr gut, ich mach das auch so.
Die Schaltung ist einfach.

5V-------Widerstand----------Diode------GND
                        |
                        |
                   OpAmp-Eingang(+)

0.6V--------Poti-----Widerstand------GND
              |
              |
           OpAmp-Eingang(-)

OpAmp-Ausgang----Widerstand------MOC3063------Triac

Autor: stephan_ (Gast)
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Ich werde das mit der 1N4148 mal ausprobieren und dann hier darüber 
berichten.

Von der mechanischen Seite ist der EL262 jedenfalls sehr gut geeignet, 
stabiler Aufbau, beidseitige Beheizung (ohne Regelung bis mindestens 
240°C [da habe ich abgeschaltet], ohne dass die Zusatzsicherung auslöst 
!), federnd gelagerte Rolle oben, sodass auch Platinen mit 1,5 mm Dicke 
locker durchgehen.

Autor: stephan_ (Gast)
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Ich habe jetzt mal die forward voltage der 1N4148 in Abhängigkeit von 
der Temperatur ermittelt und den modifizierten Schaltplan als Anhang 
beigefügt. Damit kann ich sehr gut die Temperatur einstellen, Hysterese 
ist ca 10°C

Autor: Rainer W. (rawi)
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Hallo Stephan,

das mit der Diode sieht sehr vielversprechend aus. Die Frage ist, wie 
eine 1N4148 die Temperatur wegsteckt. Aber ein NTC ist wahrscheinlich 
auch nicht weniger gestreßt.

Bei mir habe ich mal den Duty Cycle von der Heizung des ungeänderten 
EL262 gemessen. Die Heizung ist arg kräftig, so dass im eingeschwungenen 
Zustand der Duty Cycle unter 15% liegt (Periode rund 150 s). Bei 180° 
sieht das wahrscheinlich nicht so viel anders aus. Mit einer über PWM 
verringerten Heizungleistung im stationären Zustand, d.h. mit einem 
vernünftigen PI-Regler, müsste sich die Schwingung noch kräftig 
reduzieren lassen.

Rainer

Autor: stephan_ (Gast)
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Die 1N4148 macht das gut mit, an der o.a. Kurve Uf vs. T ändert sich gar 
nichts, obwohl ich heute schon den ganzen Nachmittag messe, die 1N4148 
hat nach wie vor präsise bei 200°C ihre 390 mV (allerdings nur, wenn man 
den Temperatursensor des Messgerätes in die Hülle an der Unterseite des 
Alublockes verpackt, in der auch die 1N4148 steckt; messe ich an der 
Oberseite des Alublockes, dann sind es schon 20°C weniger). Bei 200°C an 
der 1N4148 wird der Toner aber zuverlässig eingebrannt.

Dei 200°C ist der Duty Cycle aber deutlich grösser, gefühlt sind es 50%, 
gemessen habe ich das nicht, mir fehlt das Equipment für eine 
Aufzeichnung.

Autor: Rainer W. (rawi)
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Bei der Diode fürchte ich eher Langzeiteffekte (Diffusion im 
Halbleiter).

Die Kurve habe ich klassisch von Hand gemessen: Uhr, Multimeter und 
Bleistift... Das geht manchmal auch ;-)

Autor: René O. (Gast)
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Hallo liebe Forumgemeinde
Ich habe diesen Thread schon seit sehr langer Zeit verfolgt weil ich mir 
selber auch eine Laminiergerät umbauen wollte. Jedoch dachte ich mir 
immer das es schon einen Aufwand darstellt eine eigene Regelung zu bauen 
also fing ich an zu überlegen... Dann kamn mir der Gedanke das man ja 
konventionell Platinen mit einem Bügeleisen Bügeln kann was ja mehr als 
200°C erreicht. Also wieso geht man nicht einfach hin, kauft sich ein 
Billigbügeleisen, baut das Thermostat auf das Laminiergerät und siehe 
da.
Gesagt getan. Ich kaufte mir aus dem Saturn das billigste Bügeleisen was 
sie hatten (6,99€), baute es auseinander, und befestigte das Thermostat 
und die Temperatursicherung am Laminiergerät. Ich sag euch das ist meine 
brillianteste Idee die ich bisher hatte. Das Ergebnis ist bis auf 10 mil 
1A. Alles was unter den 10 mil liegt ist noch feineinstellung der 
Temperatur und der Platinen/Papierbeschaffenheit. Ergebnis seht ihr 
oben.
Also Tipp für alle die eine Temperatursteuerung nicht selber bauen 
wollen...

MfG René

Autor: Martin Gyurkó (Gast)
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@ René O.

Genial! Fantastisch! Wow!

Welche Hysterese haste denn damit?

Zur Zeit bin ich noch mit der Diode, einem Relais und einem Komparator 
unterwegs.

Leider hat mein Motor im Laminator den Geist aufgegeben, warscheinlich 
wegen der Hitze die er zu lange bekam. Er klappert eine Zeit lang, und 
dann dreht er sich schön stark in die andere Richtung. Dadurch öffnet 
sich das Not-Entriegel-Zahnrad, und alles bleibt stehen (ausser Motor). 
Wo krieg ich jetzt einen neuen Motor mit Getriebe her? Kann man so ein 
Ding eigentlich reparieren?

Der Laminator ist ein Rex Laminiergerät A4 ( Modell: EzL4-01Premium)

Autor: David .. (david1)
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Besorg dir doch am einfachsten den selben Laminierer nochmal.

Ich weis nicht ob dein Laminator so "leichtgängig" ist dass man wenn man 
den Motor ausbaut die Platine einfach von Hand durchschieben kann, so 
mach ich dass seit nem halben jahr an meiner Fixierinheit, geht genau so 
gut wie ein automatisches Durchlaufen.

Autor: Remote One (remote1)
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René O. schrieb:
> Also wieso geht man nicht einfach hin, kauft sich ein
> Billigbügeleisen, baut das Thermostat auf das Laminiergerät und siehe
> da.

Gute Idee. Diesbezüglich kann ich auch den Temperaturbegrenzer (180°C, 
Öffner,Bestellnr. 260136)) oder den Temperaturschalter (198°C, 
Bestellnr. 260504) von Pollin empfehlen. Die haben zwar ein feste 
Temperatur, aber wenn einmal alles eingestellt ist, will man die ja eh 
nicht mehr ändert.

Autor: sirleon (Gast)
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Hallo,

habe mir den oben erwähnten Laminator ELI 142 von "Elite" bei Galeria 
Kaufhof gekauft. Dieser ist auch unter 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenlaminator
in einer als funktionierend beschriebenen Konfiguration eingetragen. 
Nach dem öffnen des Gehäuses stellte ich jedoch fest, dass sich die 
sichtbare Elektronik nur auf den Motor, 2 Bauteile am Walzengehäuse und 
2 Platinchen für die LEDs bestand. Hat jemand dieses Modell schonmal 
umgebaut und kann mir auf die sprünge helfen, wie ich da für einen 
erfogleichen Umbau vorgehen muss?

mfg

Autor: JJ (Gast)
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Einfach einen der Bimetallschalter tauschen, s. mein Beitrag weiter 
oben: Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

Autor: Martin Gyurkó (Gast)
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@ René

Ich denke das ist ein Peach photo laminator A4. Stimmts?

Ich hab mir nämlich grade gleiches gekauft.
Ist schon interressant, wenn es heitzt, daß die Heizspiralen rot 
aufleuchten (von der Seite reinschauen). Fast wie im Toaster.

Was ist das für eine lange Schraube die du da noch dazugebastelt hast?
(Bild 2 unten)  Fällt das Ding sonst auseinander?

Wieviel Hysterese hast du mit dem Bimetallschalter des Bügeleisens?

Autor: René O. (Gast)
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Hi Leutz
Was ist mit Hysterese gemeint?
@  Martin Gyurkó
Nein der Lamityp wars bestimmt nicht. weiss zwar nicht mehr genau welche 
marke und welcher typ es war.... aber die war es nich und das einzige 
rote bei mir ist die silikonbeschichtung der walzen. die Walzen selber 
leuchten nicht rot auf. Die "schraube" ist eine M4 Gewindestange die ich 
befestigt habe um den Lami zu stabilisieren da er mir sonst zu labelig 
war.... jetzt ist er schön fest und laminiert munter vor sich hin :)
ACHTUNG!
Eine Sache muss gesagt werden: wenn ihr das versucht nachzubauen macht 
1. unbedingt überall den PE (schutzleiter) dran und 2. isoliert den 
Schalter und alle offennen Kontakte gegen berührung sonst bekommt ihr 
einen Stromschlag!
LEBENSGEFAHR!
Ich übernehme keine Haftung!
Wie gesagt das funzt wunderbar. alles über 10 mil is 0 Problemo nur 
drunter ist noch feineinstellungssache.
MfG René

Autor: Frage_frage (Gast)
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Hi,
ich würde das auch gern (vorerst mit Bügeleisen) probieren. Meine Frage 
dazu: Wie bekomme ich aus meinem Eagle layout ein schwarzweiß und 
gespiegeltes layout zum drucken? Wäre nett wenn ihr mir das erklären 
könntet. Oder womit macht ihr die Layouts zum selbstätzen?

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Frage_frage schrieb:
> Meine Frage
> dazu: Wie bekomme ich aus meinem Eagle layout ein schwarzweiß und
> gespiegeltes layout zum drucken?

Kannst du alles unter Datei -> Drucken... einstellen.

Autor: frage_frage (Gast)
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Ah danke.
Alle reden immer davon das man auf Reicheltseiten drucken soll weil das 
das beste ergebnis liefert. Leider hab ich keinen Reichelt da, würde ein 
ELV auch gehen? Die Kataloge haben doch alle ähnliches Papier. Hat das 
schon einer mit ELV getestet?

Autor: Moritz (Gast)
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Frage_frage schrieb:
> Wie bekomme ich aus meinem Eagle layout ein schwarzweiß und
> gespiegeltes layout zum drucken?

Zunächst musst du die richigen Layer einstellen. Das machst du über den 
"Display" Knopf (der 2. von oben in der ersten Spalte der Werkzeugleiste 
- gleich unter dem "i" Symbol.

Im Folgen Dialog Kannst du dann die entsprechenden Zeichnungsebenen 
wählen. Für eine einseiteige Platine benötigst du eigentlich nur "Top" 
und "Pads".

Anschließend Kannst du im Druckdialog ein Häkchen bei "Schwarz" und 
eines bei "Spiegeln" setzen.

mfg

Autor: Volker (Gast)
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Remote One schrieb:
> Diesbezüglich kann ich auch den Temperaturschalter (198°C,
> Bestellnr. 260504) von Pollin empfehlen.

Hast du dir mal die Abmessungen des Fühlers angeschaut? 91x16 mm! Wie 
soll man so ein Monstrum denn halbwegs temperaturschlüssig in ein 
Laminiergerät einbauen? ;-)

Gruß, Volker

Autor: Volker (Gast)
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El_Mejor schrieb:
> Ja, aber manche reden hier von anätzen damit der Toner besser haftet.

Ich benutze den Seno Polibloc (Conrad Best.-Nr. 529419) zum 
Trockenreinigen der Platinen vor dem Tonertransfer. Die werden so blank, 
dass man sich fast drin spiegeln kann. Danach haftet der Toner bestens 
auf dem Kupfer :).

Gruß, Volker

Autor: David .. (david1)
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Das mit dem Poliblock kann ich bestätigen.

Ich muss hier mal wieder berichten, und zwar habe ich bis vor kurzem 
eine Fixiereinheit aus nem Oki 58-iwas verwendet, ging eig perfekt nur 
dass sich irgendwann die Oberfläche der einen Walze verabschiedet hat 
(bekam risse usw.) da ich das Teil wahrscheinlich mit zuviel Temperatur 
befeuert hab. Also hab ich mich dann im Schrott nach nem neuen "Opfer 
umgeschaut und auch das perfekte gefunden.

Allerdings waren die Lager der Heizrolle aus Plastik, deshalb kam die 
Drehung zum stehen -> Walzen backen zusammen -> Müll


Eigentlich finde ich das Tonerverfahren super, nur nach diesem zweiten 
"Zwischenfall" geht mir das ganze so auf die Nerven das ich nun 
umsteigen möchte bzw. werde, es seidenn mir fällt mal wieder so ein Oki 
Teil in die Hände :)


Das sind mal meine neusten Erfahrungen dazu.

Autor: Volker (Gast)
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So, nochmal zu dem von "Remote One" empfohlenen Pollin Thermoschalter 
(Bestellnr. 260504). Ich glaube nicht, dass du dir vor deiner Empfehlung 
schon mal so einen Schalter bestellt hast, oder? Ich habe es mal getan. 
Ein Abenteuer, kann ich sagen! Wer auf historische Originalteile steht 
und einen Panzer oder eine Mondrakete regeln will, muss sich den 
unbedingt bestellen! Der Prüfingenieur, der das Teil kalibriert hat, 
lebt vermutlich gar nicht mehr. Für einen Laminator ist das Monstrum 
völlig unbrauchbar.

Es kommt in einem mit Aluminium ausgekleideten, versiegelten 
Gewebebeutel. Nachdem man den aufgeschnitten hat, kommt ein in brauen 
Stoff eingewickeltes Paket zum Vorschein. In diesem befindet sich eine 
Riesepackung Desiccant gegen Feuchtigkeit von "Davison Chemical Company" 
in Baltimore, Maryland. Der Gewebebeutel selbst ist schon so dick und 
dicht, dass das eigentlich völlig überflüssig wäre. Beim Desiccant liegt 
ein Kontrollzettel mit farbigen Feldern, die anzeigen, ob der Inhalt 
noch absolut trocken ist. "Danger if pink" steht da drauf :-). Der Druck 
auf den Verpackungen und das Papier ließen mich sofort auf die 50er 
Jahre tippen. In die innere Verpackung eingewickelt war dann der in 
Krepp-Papier gewickelte, riesige  Temperaturschalter von "Fenwal 
Incorporated" in Ashland, Massachusetts. Zum Größenvergleich habe ich 
auf dem zweiten Bild unten mal eine Mignon-Batterie dazu gelegt.

Der Temperaturschalter hat ein mit Bundfaden befestigtes Zettelchen mit 
der Unterschrift des Prüfingenieurs und dem Prüfdatum "21.10.1959". Da 
war ich noch lange nicht geboren :-).

Dieses Teil war sicher mal für Industrieanlagen, Militär oder Raumfahrt 
gedacht und damals bestimmt schweineteuer. Ob damals wohl jemand gedacht 
hat, dass es mal ein deutscher Bastler 51 Jahre später erst wieder 
auspacken wird? Irgendwie schon sehr lustig das Ganze...

Unbrauchbar ist der Thermoschalter übrigens auch deswegen, weil er nur 
für 110 Volt und maximal 1 Ampere zugelassen ist.

Schöne Grüße, Volker

Autor: usuru (Gast)
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Ich habe inzwischen so viele Platinen fast durchgescheuert, dass ich 
wieder zur Belichtungs-Methode zurückgekehrt bin: ich nehme nur noch 
Repro-Filme, mache allerfeinste Leiterbahnen (auch für SSOP, TQFP, QFN 
etc) und habe keinerlei Stress mehr. Nachteil: ich muss 1 Tag auf den 
Film warten, aber das ist kein Problem, die Bauteile brauchen länger.

Autor: Ingolf H. (zonk007)
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Hallo alle zusammen! Nach dem ich so ziemlich alles durchgelesen habe, 
bin ich mir nicht sicher, welches Laminiergerät sich derzeit eignet. 
Eines habe ich schon ausprobiert aber dieses funktioniert definitiv 
nicht, da die Walzen zu groß dh. auch dementsprechend zu kalt sind, so 
das die aufgeheizte Platine zu schnell an Temperatur verliert und 
deshalb der toner fast komplet wieder runter geht bzw. gar nicht erst 
hängen bleibt. Vieleicht hat jemand einen Tip welches Laminiergerät sich 
derzeit beschaffen lässt und auch eignet.

Autor: Michael (Gast)
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Volker schrieb:
> Prüfdatum "21.10.1959". Da
> war ich noch lange nicht geboren :-).

Oha, ich kenn ein paar Bastler, da trifft das auch auf deren Eltern zu. 
Das nenn ich mal ne Lieferzeit. Ich würde ja dazu ne Spaß-Seite 
erstellen, vielleicht noch irgend ein witziges Projekt dazu "erfinden". 
So als Abschlussatz dann in etwa: "Wer also 51 Jahre warten kann wird 
daran seine wahre Freude haben" xD

Aber mal was zum Thema: Aldi hat ja derzeit einen Laminator im Angebot, 
dessen Rollenabstand auch einstellbar ist. Hat den schon jemand erprobt? 
Ich interessiere mich bei dem Teil für das Aufbringen von 
Lötstoplaminat, Dynamask von Bungard z.B.

Autor: Marko B. (glagnar)
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Ich hab das Ding von Aldi/"Rex". Nicht der Rollenabstand ist 
umschaltbar, sondern die Vorschubgeschwindigkeit (im Prinzip eine 
billige Gangschaltung). Die ist etwas fummelig und verhakt sich gerne 
mal beim Umschalten. Dann ist aufschrauben angesagt. Die Rollen sind 
aber gefedert gelagert, eine 1,5mm Platine geht durch, allerdings muss 
man dazu das Ding offen betreiben oder den Schlitz groesser machen.

Die "Elektronik" beschraenkt sich auf 2 LEDs, 2 Dioden, 3 Widerstaende 
und einen 105 Grad Thermoschalter.

Autor: mr.x (Gast)
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Der vom Aldi ist nun auch mein, ob die 160°C mit dem Conrad Bimetall 
reichen? Oder in eine Kleine OP Schaltung mit Relais investiern....

Autor: E. Hermanns (emax)
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Dieser Tage habe ich meinen Rexel LP30 Laminator gehimmelt. Nachdem ich 
dem NTC einen 5k6 Widerstand vorgeschaltet hatte, wurde es dem Ding wohl 
etwas zu warm: Die Thermo-Schmelzsicherung war durch. Die hab ich nun 
durch einen 160 Grad Bimetallschalter ersetzt.

Allerdings war dann, vielleicht durchs Auseinandernehmen, doch noch was 
anderes im Eimer: Das Ding heizte nicht, und die LEDs blieben aus. 
Deshalb hab ich mir mal den Schaltplan zusammengefummelt, und dann auch 
den Übeltäter gefunden: R2 hatte sich verabschiedet, das ist so ein 
2W/54 Ohm Bräter. Ich hab jetzt nen neuen bestellt, mal sehen ob dann 
wieder alles im Lot ist.

Jedenfalls hab ich den Schaltplan mal angehängt, vielleicht nützt er ja 
dem ein oder anderen was.

Garantien übernehme ich aber keine.

Autor: Stefan (Gast)
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Hier mal meine Ergebnisse mit meinem Aldi-Laminator und nem 
2-Punkt-Regler aus nem kaputten Bügeleisen. Temperatur ca. 200°C.
Die Geschwindigkeit der Walzen sind Standart geblieben.
Die gezeigt Platine ist mein aller erster Versuch mit dem Laminator.
Nach acht Durchläufen und ner halben Stunde im Seifebad musste ich nicht 
mal rubbeln.

Zusammenfassung:
Aldi Laminator --> 15€
Bügeleisen --> 3€
Arbeitszeit --> 30 Minuten

Prospekt --> Conrad Katalog, kann ich nur empfehlen
Drucker --> Canon ir2018 mit standart Toner; einstellung OH-Folie; max 
Kontrast
Durchgänge --> 8

Platine in Seifenbad --> 30 Minuten
Papier abmachen --> in einem Zug, keine Probleme!

Das Ergebnis seht ihr oben. Es ist 1000 mal besser als meine 
Bügeleisenversuche. Keine Line ist verschwommen oder berührt eine 
andere.

Jedem zu empfehlen. Bei uns im Markt gibts die Laminatoren sogar noch, 
weil die keiner kauft. (stand 06.01.2011)

Autor: David .. (david1)
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Ich hab für mich auch eine neue "Methode" entwickelt da ich z.Z. keine 
Fixiereinheit zur Verfügung habe die ich zum Platinenlaminator umbauen 
kann.

Also ich hab das so gemacht und ne fast perfekte Platine hinbekommen:
- erstmal Bügeleisen und einen Laminator auf höchste Stufe aufheizen.
- nun mit dem Bügeleisen das Layout mit soviel Druck wie möglich für 
paar Sekunden (vlt 5 oder so) auf die Platine bügeln, das ganze dann 
Sofort durch den Laminierer, dann noch 2-3 mal durch den Laminator.
- leicht abkühlen lassen und dann das ganze nochmal, und dann vlt 
nochmal, is bei mir iwie zur Gefühlssache geworden.
- Dann unter fließendes Wasser halten und das Papier abrubbeln

So ungefähr hab ich jetz schon 2 Platinen gemacht, keine Lösung auf 
Dauer aber es funktioniert.

Der Laminator gleicht das Problem des Bügeleisens, nämlich der nicht 
überall gleichmäßig vertilte Druck schon relativ gut aus.

Autor: mr.x (Gast)
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so da la ich bin auch Fertig geworden, kleine OP Schaltung für die Sache 
mit der Diode, Netzteil und ein Poti. Max ist ~210°C Hysterese des 
Systems so um die 20°C gemessen mit einem IR Thermometer, die Heizung 
kann man über einen Schalter deaktivieren damit die Walzen beim Abkühlen 
weiterlaufen. 12V Ralais schaltet die Heizung...

Kosten 14,- der Rest kam aus der Bastelkiste :D

Autor: mr.x (Gast)
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Hallo,
der Vollständigkeit halber noch ein Bild mit der OP Schaltung von 
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

Das Funktioniert bei mir gut aber wie im Anhang zu sehen schwankt das 
etwas so das der OP nicht immer sauber schaltet! Das Relais klackert 
dann beim anziehen etwas :). Kommt jedes dritte mal in etwa vor das er 
nicht sauber einschaltet beim abschalten ist alles in Ordnung.

Leider ist mir das zu spät aufgefallen so das ich es erstmal so lasse 
:).

Autor: mr.x (Gast)
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Ou beim Abschalten hatte ich den Effekt nun auch einmal :)

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Vermutlich ändert sich durch die Belastung des Relais die 
Versorgungsspannung die Schaltschwelle des Komparators, was diesen dazu 
veranlaßt, wiederum zu schalten. Der einfachste Weg ist der Einbau einer 
Hysterese.

Autor: mr.x (Gast)
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Ja Hysterese würde das Problem lösen, nur wird das gemacht wenn das 
Relais seine Schaltzyklen abgearbeitet hat un dich noch mal an die 
Schaltung muss :)

Autor: Ingolf H. (zonk007)
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Das Problem habe ich gelöst, in dem ich einen 200 µf Elko, je nach 
Relaistyp parallel an die Erregerspule gelegt habe um so das klackern zu 
unterdrücken. Funktioniert bei mir wunderbar.

Autor: mr.x (Gast)
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Also ich bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden :). Das ist der Test 
Chart vom Roboternetz.
http://www.rn-wissen.de/index.php/Bild:Leiterplatt...

Autor: Christian Rambow (crambow)
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Hallo,

angeregt durch diesen Thread habe ich meinen Laminator, welchen ich für 
einen Umbau vor zwei Jahren gekauft habe, wieder herausgekramt.
Ich bin gestern soweit mit dem Umbau fertig geworden.
Umgebaut habe ich den LA46 von Genie.
Jedoch kann ich diesen Laminierer nicht weiter empfehlen.

Die Wellen sind starr im Kunststoff gelagert. Wenn man ohne Umbau 
versucht eine Leiterplatte hindurchlaufen zu lassen, verbiegen sich die 
Wellen sehr und liefern bei größeren Platinen in der Mitte keinen 
Anpressdruck mehr.
Daraufhin bearbeitet ich ich die "Lager" an der unteren Welle ein wenig. 
Jetzt hat diese soviel Spiel, dass die Wellen sich nicht mehr 
durchbiegen, jedoch noch genug Anpressdruck vorhanden ist.
Außerdem muss drauf geachtet werden, dass die Welle nicht so viel Spiel 
bekommt, dass sie das Heizelement berührt.

Die Temperaturregelung erfolgte mit einem Bimetallschalter. Dieser wurde 
entfernt. Das Gehäuse des Temperaturschalters wurde dann zur Halterung 
für den Temperatursensor KTY 84-130 umfunktioniert.
Die Temperatursicherung wurde gegen einen Typ mit 240°C getauscht.

Die Temperaturregelung übernimmt jetzt ein Mega8, zwar überdimensioniert 
lag aber grad rum.
Auf einem HD44780 kompatiblen Display werden die Ist- und die 
Solltemperatur angezeigt.
Momentan ist nur eine Zweipunktregelung impementiert, ich werde den 
Temperaturverlauf mal über RS232-Schnittstelle mitloggen und mal sehen, 
ob dies ausreichend ist.
Die Heizung wird über das Solid-State-Relais S202 S02 geschaltet.

Ich kann heute Abend ein paar Fotos machen, falls es gewünscht ist.

Grüße

Christian

Autor: Florian F. (ultrazauberer)
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Mich erschlägt leider die Vielfalt und der Umfang des Themas. Ich habe 
jetzt über die Hälfte gelesen, aber trotzdem eine Frage:

Gibt es günstige und empfehlenswerte Laminatoren, die ohne Umbau bzw. 
nur mit minimalen Aufwand geeignet sind für die Toner-Transfer Methode?

Bekomme nächste Woche endlich meinen Laserdrucker, da würde ich gerne 
Test mit einem Laminator durchführen. Die Bügeleisenmethode liefert nur 
bedingt reproduzierbare Ergebnisse.

Wenn es so einen Laminator geben würde, wäre vielleicht ein Eintrag im 
Wiki nicht verkehrt.

Autor: Michael (Gast)
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Florian F. schrieb:
> Gibt es günstige und empfehlenswerte Laminatoren, die ohne Umbau bzw.
> nur mit minimalen Aufwand geeignet sind für die Toner-Transfer Methode?

Ja, den, den es bei Aldi gab. Vielleicht hast du Glück und findest noch 
einen. Ansonsten wirst du wohl testen müssen. Umbauen musst du 
allerdings alle weil die alle so auf 100-110 °C begrenzt sind und für 
die Toner-Transfer-Methode braucht man mehr Hitze. Für Lötstoplaminat 
schauts da besser aus, da ist kein Umbau nötig (100°C reichen völlig zum 
Laminieren), da braucht man nur einen, dessen Rollen "beweglich" 
gelagert sind.

Autor: Bastian F. (bastian_f)
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Wie muss ich denn denn zB den Aldilaminator modifizieren?
Kann mir evtl jemand einen Schaltplan und oder Anleitung zukommen 
lassen?
Aus den Bildern bzw der Beschreibung von mr.x kann ich das leider nicht 
nachvollziehen.

Autor: mr.x (Gast)
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Ich habe das Ding komplett auseinander gepflügt, also alles ab außer das 
Herzstück. Dann diese Schaltung aufgebaut...

Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

Mit einem 12V Netzteil + 12V Relais das über einen Transistor 
angesteuert wird und die Heizung schaltet. Die Werte von den 
Widerständen habe ich etwas angepasst (Grundlagen OP Schaltung)
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0311261.htm

Erstmal auf dem Steckbrett mit dem Lötkolben getestet, ein IR 
Thermometer ist später praktisch beim ermitteln der Temp.

Das ist eigentlich keine Hexerei und ich wüsste nicht was ich da noch zu 
sagen sollte :(. Genauer möchte ich es nicht beschreiben da man schon 
wissen sollte was da 230V seitig passiert. Einen Schlater noch an die 
Heizung damit die Rollen weiterlaufen können beim abkühlen.

Die Diode sitzt in einem Profil wo die Thermosicherung drin steckte, ich 
hatte hier von defekten pt100 fühlern noch ummantelte Leitung liegen die 
ich dafür genutzt habe...

Das einfachste ist so einen zu verbauen 
http://www.conrad.de/ce/de/product/525220/ bei den Geräten gibt es nicht 
den Tipp da die Produkte häufig wechseln. Einfach schauen das da dicke 
so wie dünne Folien durchpassen ohne das man was umstellen muss außer 
die Geschwindigkeit. Dann sollten die Rollen federnd gelagert sein...


lg

Autor: JJ (Gast)
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@Florian: Guck mal hier: 
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

Das Ding ist immer noch verfügbar. Bei mir seit Wochen im Einsatz... 
Funktioniert top!

Autor: Florian F. (ultrazauberer)
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@JJ

Ich habe gerade mal online geschaut, da ich jetzt erst deinen Beitrag 
gesehen habe. Leider ist der Laminator schon vergriffen. Jetzt heißt es 
wohl weitersuchen.

Mir wäre es wirklich lieb, dass man nur paar Widerstände oder einen 
Bimetallschalter integriert, um die Temperatur zu erhöhen. So oft stelle 
ich keine Platinen her. Habe erst damit begonnen und finde es für manche 
Sachen ziemlich praktisch. Danke dir trotzdem!

Autor: smoerre (Gast)
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> Umbauen musst du allerdings alle weil die alle so auf 100-110 °C begrenzt > sind 
und für die Toner-Transfer-Methode braucht man mehr Hitze.
Man könnte die Kupferseite des Basismaterials auch vorher erhitzen (mit 
Heißluftpistole,etc.), dann klappt es vielleicht auch ohne Umbau, oder 
täusche ich mich da?
Eine andere Variante, die in dem Thread ja auch anklang ist die 
Veränderung der Vorschubgeschwindigkeit - aber wie kann ich die ändern?
Ich muß mir auch noch einen einen Laminator kaufen und experimentieren 
;-)

Autor: Sebastian H. (sh______)
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ich hab einen Laminator von Sigma (EL242HC) umgebaut. Mit eigener 
Temperatursteuerung bei etwa 220-230°C und dem Reicheltpapier klappt es 
sehr zuverlässig mit dem übertragen auf die Platine. Man braucht doch 
schon gut Temperatur damit es vernünftig klappt. Unter 200°C ist bei mir 
nicht viel passiert.

Leider scheint mein Laserdrucker nicht dafür geeignet zu sein. Der macht 
zu viele Lücken im Ausdruck was auf der geätzten Platine deutlich zu 
sehen ist.

Hat wer Erfahrung ob der Tonerverdichter vom Conrad da helfen würde? 
Kann man das Zeug direkt aufs Reicheltpapier ausgedruckte Layout 
sprühen, oder besser auf die Platine?

Gruß
Sebastian

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Sebastian H. schrieb:
> Kann man das Zeug direkt aufs Reicheltpapier ausgedruckte Layout
> sprühen, oder besser auf die Platine?

Der Tonerverdichter besteht zum Teil aus Orangenöl, der Toner wird 
dadurch weich und löst sich darin, also solltest du es auf die Platine 
sprühen und dann gut trocknen lassen bis es wieder fest ist.

Autor: Nils W. (nils_w)
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Ich bin restlos begeistert! Bin durch Zufall auf die Seite 
"Laminator-Temperatur-Regelung" gestoßen - und hatte noch zufällig einen 
Aldi-Laminator ungenutzt (da für Einsatz im Sinne des Erfinders kaum zu 
gebrauchen) im Schrank liegen.
Sechs Schrauben und einen Stunde später war das gute Stück entkernt und 
von unnötigem Ballast befreit (eigentlich alles, außer den Walzen, 
Gestell Heizung und Motor.)
Dann noch schnell (na ja...) eine Zweipunktregelung nach Thomas Pfeifer 
auf Lochstreifenplatine (ab heute nie wieder!!!) mit Overkill-ATMega8 
aufgebaut und über ein Relais statt Triac die Heizung angesteuert. Der 
Dioden-Temperatursensor ist preislich und genialitätstechnisch nicht zu 
schlagen. Es hat auf Anhieb funktioniert! Dann Gerät ausgeschaltet, 
schön auf Brett geschraubt, etc., eingeschaltet ..... und kein Mucks 
mehr. Beide Walzen bleiben kalt. Nach etwas Zerren und Messen habe ich 
dann auch die 192-Grad Temperatursicherungen gefunden. Schnell raus 
damit.
Erste Versuche waren dann schon vielversprechend (Reichelt-Katalog 
01/2011, Seiten 721 - 728 gingen gut!) aber Toner ließ sich noch 
abkratzen. Deshalb habe ich noch eine Start-Stopp-Automatik mit 
Opto-Triac für den Motor nachgerüstet. Jetzt optimale Haftung mit 
Laserjet 4000 (Tonerdichte 4), weiterhin auf Reichelt-Papier, S. 729ff.
Im Anhang ein paar Bilder zur Maschine und der ersten Platine.
Vielen Dank für die umfangreichen Vorarbeiten hier im Forum und auf 
thomaspfeifer.net!

Autor: klausimausi (Gast)
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Ihr seid die besten :-) Meinereiner war so krank und hat diese Seite 
ganz gelesen !!! *boing... aber ich hab mich nun doch für die sichere 
Seite entschieden da ein bekannter Geräte besitzt die aus dem 
Profisektor kommen
habe ich mich nach Metall Laminiergeräten umgekuckt und siehe da

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=...

79EUR incl.

laminiergerät hd-320
das findet man übrigens unter mehreren Namen im Netz , die Techdaten 
gehen da auch teils ein wenig auseinander

was aber wichtig ist , die super temperatur ,4 gummiwalzen(wie bei den 
Profigeräten) , 2 beheizt , alles aus metall und es kommt dann noch ein 
anderer motor mit geschwindigkeitsregelung  rein wanns kein 
Gleichstrommotor ist. Da kann man auch schön mit Zahnrädern hantieren , 
viel Platz!
Habe ich schon gemacht für den bekannten , dachte nur nicht daß ich 
diese Erafhrung nochmals brauch kann :-)

schönen Gruß an den Toner !

Klaus

Autor: klaus (Gast)
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:-)

feine sache , hab heut das gerät bekommen, voll aufgedreht, gewartet ... 
, Platine 2mal nackt durchziehen lassen, Platine mit layout einziehen 
lassen und mit dem vorwärts , rückwärts schalter gespielt während es 
durchlief !

Ergebnis : Cool :-)


war aber kein reichelt papier , sondern transferfolie "Trans royal 
Inneo"
mit silikonfreiem Drucker bedruckt
Das einizige was man beachten muss gleich nachm drauflaminieren in 
heissem Zustand die weisse folie in einem rutsch abziehen

perfekt!

Autor: klaus (Gast)
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Bitte nur einen Durchlauf machen aber eben mit grosselter 
geschwindigkeit oder mit vorwärts rückwärts(unmodifiziert)

gemeint war :HD-320 Laminiergerät mit trans royal inneo Folie

Autor: klaus (Gast)
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Hier mal die Bilder vom inneren

- synchron motor mit 4 kabel
- verstellbarer walzenabstand(4schrauben) bild9(1schraube zu sehen)
- das thermostat kann man mit federschrauben einstellen (weiter...näher 
zur walze) d akönnt mans denk ich noch heisser kriegen :-)

aber nun zum syncron motor , wie bekomm ich den langsamer ohne die 
schrittsteuerung wie in diesem Thread beschrieben auch ohne 
Frequenzumrichter, evtl. ein getriebe anbauen ?

Autor: klaus (Gast)
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Ahh ich habe den richtigen Freuenzumrichter gefunden , für Lami

Ebay-Artikel Nr. 230584250881

Autor: klaus (Gast)
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Zerlegter Motor von dem hd-320

übrigens motoren des selben hersteööers mit andere umdrehungszahl hab i 
hier gfunden :-)
http://www.kysanelectronics.com/product_class_sear...

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Sinusgenerator, Audio Power OpAmp, Trafo umgekehrt betreiben. fertig.

Autor: klaus (Gast)
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@Abdul K.
ja genau, können vor lachen
soll i mir da glein Strick geben ?

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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@ klaus
Wenn es nur langsamer sein soll kannst du dir einen Triac + MOC nehmen, 
den steuerst du dann mit Software PWM an.
Du lässt eine Halbwelle durch und die nächste nicht usw. das sollte so 
funktionieren.

Autor: klaus (Gast)
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@mike
Danke, das werd ich versuchen , sind schon mal gute stichpunkte um da ne 
schaltung zu suchen , obwohl das mit der Schrittsteuerung ja schon mal 
hier im Thread erläutert wurde , habs aber verworfen da ich dachte , is 
schädlich für den Motor.

Grüße Klaus

Autor: klaus (Gast)
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achos ganz vergessen, ich hab mich desbezüglich schon auf die suche 
begeben und bin dann letztendlich am Drehzahlsteller hängengeblieben, 
dann hab ich noch gesucht mit welcher technologie die betrieben werden .
Ganz schlau bin ich da nicht drausgeworden da es ein für und wider gibt 
Preis/technik(wider).
Drehzahlsteller sollen ja nur die spannung runterdrossen , nicht aber 
die frequenz also brummt der motor weil er überlastet wird.
Also wieder die falsche Lösung ?
Freuenzumrichter hab i mir a schon angschaud aber des is ja echt daneben 
, viel zu überdimensioniert die geräte die da in der Bucht zu finden 
sind und höchst warscheinlich auch untaugl. um ein 14wW Motor zu 
verlangsamen.



Naja letztendlich werd ich einfach ne schraubzwinge um die achse des 
motors befestigen und schööön zudrehen! WERD Scho langsamer! hehe

... nich wirklich *g

werd jetzt mal auf die suche nach triac , moc & Co gehen

bis dann
klaus

Autor: klaus (Gast)
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Ach das mit dieser Triac, MOC Schaltung kann ich wogl in meinem Fall 
auch vergessen .
Da ich gerade was über meinen Sysnronmotor (der ja schwerer gebaut ist 
als bei den übliche supermarktgeräten) gelesen habe .

Und zwar ich hab den  Motor ja schon zerlegt und weiß daher ich habe 2 
magnetspulen darin .
In dem Artikel über den Syncronmotr steht wann 2 Spulen vorhanden sind 
wird die drehrichtung über einen Kondensator  bestimmt und siehe da ... 
is auf meiner Platine.
Die normalen kleinen Sysncronmotoren haben einen Anker um die falsche 
Drehri chtung zu verhindern.

Faktum denke ich ist nun :
Wann ich diese Triac Schaltung verwende müßte ich ja die Spannung von 
der Platine nehmen um die richtige Drehrichtung zu bestimmen, aber der 
impuls wird wohl kaum richtig durch die Schaltung fließen, also müsste 
ich da auch schon wieder  ummodeln,!!! ?

neee ... Getriebe oder Frequenzumrichter muß es werden !

gruß Klaus

Autor: Markus Gebhard (mgebha)
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Ich habe mich vor ein paar Monaten ausführlich mit dem Drosseln von 
Synchronmotoren für einen Tonertransfer-Laminator beschäftigt:

 - PWM klappt nicht: Damit der Motor überhaupt einigermaßen sauber
   dreht, muss die Einschaltdauer im Bereich über 1s liegen - evtl.
   geht noch ein bisschen darunter. Bei einem üblichen Vorschub
   von 4,5mm/s gibt das kein gleichmäßiges Ergebnis mehr, weil die
   Platine alle paar mm zwischen den Walzen stehenbleibt. Außerdem
   ist das Ganze auch für's Ohr keine Freude...

 - Ansteuern mit Sinusgenerator (wie von ehydra skizziert) halbwegs,
   hat aber auch Probleme:
     - Je geringer die Frequenz, desto enger geringer muss auch die
       Ansteuerspannung des Motors sein. Bei den üblichen 50/60Hz
       sind es etwa 80...300VAC, damit der Motor sauber läuft. bei
       30Hz mußten es bei meinem Motor 60...80VAC sein. Mit der
       Spannung darüber und darunter geht nichts. Bei weniger als
       30Hz ist es kaum noch möglich, den Motor zum sauberen
       Anlaufen zu bewegen. Er hat dann auch kaum noch Kraft und
       droht zu blockieren.
     - Die genannten Werte gelten bei Sinus. Mit einer Rechteckspannung,
       ggf. leicht gefiltert, sind die erreichbaren Werte deutlich
       schlechter. Es muss also wirklich einigermaßen sauberer Sinus
       sein.
  Eine Drosselung auf 70% der Solldrehzahl ist also das höchste der
  Gefühle! Und selbst dafür ist der Schaltungsaufwand enorm.

Ich empfehle deshalb, den Motor gegen einen mit geringerer 
Umdrehungszahl auszutauschen. Die Bauformen sind halbwegs 
standardisiert, so dass man mit etwas Recherche entweder was direkt 
passendes findet oder einen einfachen Adapter basteln kann. In der Bucht 
gibt es solche Motoren z.B. aus Asien. Aber Achtung: Die Drehrichtung 
muss stimmen und fix sein!

Anbei ein Foto von meinem Laminator: Er hat sowohl einen Austauschmotor 
(mit mechanischem Adapter, weil die Achse zu lang war) als auch einen 
Sinusgenerator. Die Durchlaufgeschwindigkeit ist digital einzustellen, 
ich lasse sie aber eigentlich fix auf 1,5mm/s.
Der Sinus (inklusive Amplitudenanpassung an die Frequenz) kommt per 
integriertem (aber schrottigem) DAC aus dem PIC18F14K22, wird über zwei 
OpAmps impedanzgewandelt und geglättet, wird über zwei TDA2003 verstärkt 
und über einen Trafo auf Sollspannung gebracht. Temperaturmessung 
erfolgt über zwei 1N4148, Einstellungen von Temperatur und 
Geschwindigkeit über einen Drehencoder inkl. Anzeige von Ist/Soll auf 
LCD.

Der Laminator funktioniert super, ist aber absoluter Overkill und nicht 
zum Nachahmen empfohlen! Für mich war's mal interessant, so tief in die 
Materie der Ansteuerung von Synchronmotoren einzusteigen.

Ach ja: Das Ganze basiert auf einem Olympia A290. Den Abstand der Walzen 
habe ich mittels durchsägen der seitlichen Halterungen und Fixieren mit 
Alu-Winkeln um 1mm erweitert, so dass ich für Platinen eien super 
gleichmäßigen Anpressdruck erziele, ohne die Hardware über Gebühr zu 
quälen.

Und zu guter Letzt: Genauso wichtig wie der Laminator ist der richtige 
Toner. Die Schmelztemperaturen unterscheiden sich enorm. Mit einem HP 
LaserJet 4250 und Originaltoner erziele ich bei 2fachem Durchlauf bei 
150°C super Ergebnisse. Mit einem aktuellen OKI zum Beispiel ging gar 
nichts.

Gruß
Markus

Autor: klaus (Gast)
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Ok , Danke
dann fällt bei auch der Freuqenzumrichter weg , weil ich müsste bis auch 
20% runter drosseln und das geht ja gar nicht mehr .
Basst... Motor mit 3RPM (der derzeitige hat 10(50Hz)-12RPM(60Hz)) der 
ins Laminiergerät HD-320  reinpasst habe ich auch schon vom gleichen 
Hersteller gefunden aber die verkaufen daß nur mit der Vorraussetzung 
von  100$ Mindesteinkauf!
Motor auch erst mal ade :-)

also bastel ich n getriebe 2,5:1 oder 3:1   , ein 40er und ein 16er 
Zahnrad auf ein U drauf und das dann zwischen Motorzahnrad und 
Walzenantriebszahnrad

grüße Klaus

Autor: klaus (Gast)
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klaus schrieb:
> Ok , Danke
> dann fällt bei auch der Freuqenzumrichter weg , weil ich müsste bis auch
> 20% runter drosseln und das geht ja gar nicht mehr .
> Basst... Motor mit 3RPM (der derzeitige hat 10(50Hz)-12RPM(60Hz)) der
> ins Laminiergerät HD-320  reinpasst habe ich auch schon vom gleichen
> Hersteller gefunden aber die verkaufen daß nur mit der Vorraussetzung
> von  100$ Mindesteinkauf!
> Motor auch erst mal ade :-)
>
> also bastel ich n getriebe 2,5:1 oder 3:1   , ein 40er und ein 16er
> Zahnrad auf ein U drauf und das dann zwischen Motorzahnrad und
> Walzenantriebszahnrad
>
> grüße Klaus

Entschuldigung für die Rechtschreibfehler

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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An meinem habe ich einen Schrittmotor rangebastelt, man kann die 
Geschwindigkeit gut einstellen und die Walzen vor und zurück laufen 
lassen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Klaus, ich wollte dich nicht ärgern. Nur die meisten Anfragen hier 
verlaufen eh im Sande. Daher fasse ich mich zunehmend nur noch kurz.

Wenn du auf 20% runter willst, kannst du den umgekehrten Trafo mit 
Sinusgenerator vergessen. Vor allem wegen dem Trafo. Das wurde ja 
bereits dargelegt. Ich dachte, es wäre doch erheblich weniger von der 
Nennfrequenz entfernt.

Also entweder Getriebe oder Schrittmotor bzw. beides. Der nächste 
defekte Tintenpisser am Straßenrand oder Wertstoffhof wird deine Quelle 
sein.

Viel Spaß!

Autor: klaus (Gast)
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@Abdul K.

Keine Sorge , habe ich auch nicht so aufgefasst.
Bin ja schliesslich froh dass Vorschläge kommen.
Konnt nur nicht auf deinen Vorschlag eingehen , da ich zu wenig Ahnung 
davon hab.
Per Ausschlußverfahren habe ich mir jetzt jede Menge Frust erspart :-)

Dankeschön @all :-)

Autor: Torsten B. (torty)
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Hallo
Am Anfang dieser Serie war hier die Rede von einem Conrad Laminiergerät, 
das besonders gut umzurüsten war. Widerstand am OPV tauschen.
Ich würde gerne auch mit dem tonertransfer anfangen aber das oben 
empfohlene Modell gibt es leider bei Conrad nicht mehr.
Könntet Ihr mir vielleicht noch einmal ein geeignetes Modell empfehlen ?

Danke
Torsten

Autor: Marco F. (Gast)
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Ich habe mich nach den Posts von Klaus entschieden, mir die A4 Version 
des Laminators zu bestellen:
http://www.amazon.de/FOTO-Laminierger%C3%A4t-HD220...
Falls der Link nicht richtig geht: Es ist ein Pavo HD220-Pro, bei Amazon 
für 60€ bestellt.

Dieser Vollmetall-Laminator hat eine Regelbare Temperatur bis 160°C (der 
320-Pro von Klaus bis 200°C).
Ich dachte mir, vielleicht stelle ich einfach den Temperatursensor was 
weiter von der Walze weg, doch das ist gar nicht nötig! :D

Ich erziele unmodifiziert beste Ergebnisse (älterer OKI drucker mit 
Pelikan Toner).
Da der Laminator ebenfalls einen Rückwärtslauf beherrscht, lasse ich die 
Platine einfach ein paar mal hin und her fahren und fertig ists. :D


Also wer derzeit einen guten Laminator sucht bekommt mit dem Pavo 
HD220-Pro ein hochqualitiatives Gerät zu einem Vernünftigen Preis, das 
nicht oder nur wenig modifiziert werden muss.

Autor: Hotzenplotz (Gast)
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Hi, nach vielem Lesen und Hin und Her-überlegen habe ich mir nun auch 
einen Laminator zugelegt. Zuerst wollte ich mir bei der Bucht den 
gleichen Laminator wie er in Thomas Pfeifers Blog beschrieben war 
zulegen, aber als der dann bei 20€ war habe ich mich eines Besseren 
besonnen und bei ama*on zugeschlagen.
Dort kann ich den "HAMA Laminator DIN A4 A 40" für alle Neulinge 
empfehlen. Er hat zwei beheizte Rollen, und intern als Regelung nur zwei 
Thermoschalter für 105° und 135°C sowie eine Thermo-sicherung bei 192°C. 
Entfernt man das alles bleibt nur der AC-anschluss für Motor und Heizung 
übrig die man entweder manuell oder bevorzugt per uC über Relais (mit 
NTC) schaltet. Der Preis liegt bei 17€ rum. Tatsächlich laminiert habe 
ich noch nicht damit, aber da er fast baugleich zu den anderen 
Laminatoren ist, sollte das problemlos gehen. Ein Kalt-durchlauf mit 
Platine ging problemlos.

Grüße

Autor: Michael A. (Gast)
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Hotzenplotz schrieb:
> oder bevorzugt per uC über Relais (mit NTC) schaltet

Hast du da einen NTC, der die Tonertransfertemperatur verträgt?
Spezifiziert sind die meist nur bis 125°C.

MfG

Autor: Hotzenplotz (Gast)
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Hi, so habe gerade meinen ersten Test-Transfer durchgeführt :-)

Grandios! Nie wieder Bügeleisen! Super-gestochen Scharf!

auf Anhieb 0.07mm pitch und 0.13mm Leiterbahnen hinbekommen :-)
(Reichelt-Papier) Habe ja schon öfters gelesen das Reichelt nicht das 
Beste sein soll, aber hey, bei den Ergebnissen habe ich nicht gerade 
viel Besserungs-bedarf :-)

Als Info, benutze einen Samsung ML-1865 mit alles auf dunkel und fein.

@ Michael A. ich hab irgendeine x-beliebige Glas-diode aus einem 
ausgeschlachteten CRT genommen und die über ein Arduino ausgelesen. 
Lötkolben dran, von 150 bis 250°C in 25°C Schritten gemessen, der 
Verlauf war sehr linear. Das ganze mit ein wenig Alu dicht umwickelt und 
in die kleinere der runden Schienen in den Laminator gefummelt. noch mit 
etwas Wärmeleitpaste beschmiert und hin und her gewackelt (drehen lässt 
sich das ganze nicht mehr da drin). Im Moment noch mit manuellem 
Schalter für die Heizung, aber bald komplett uC gesteuert.

falls dir die Glas-diode nicht behagt, schau mal bei reichelt im 
Sensoren-segment gibt da ne riesen Auswahl auch mit -150 bis +450°C

Grüße!

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Hotzenplotz schrieb:
> Dort kann ich den "HAMA Laminator DIN A4 A 40" für alle Neulinge
> empfehlen. Er hat zwei beheizte Rollen, und intern als Regelung nur zwei
> Thermoschalter für 105° und 135°C sowie eine Thermo-sicherung bei 192°C.

Danke für Deine Empfehlung. Ein paar Details wüsste ich noch gerne:

- Wieviele Rollen sind da insgesamt drin? Nur die beiden beheitzen oder 
2 beheizte und 2 unbeheizte?

- Wie sieht es mit dem Abstand der Rollen und dem Anpressdruck aus? Ist 
der Rollenabstand festgelegt oder wird eine Seite der Rollen per Feder 
angedrückt?

- Wie schnell zieht der Motor die Platine druch? Kann man das evtl. über 
Vorwärts-/Rückwärtslauf verlangsamen?

Vielen Dank.

Autor: Hotzenplotz (Gast)
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Gerd E. schrieb:
> - Wieviele Rollen sind da insgesamt drin? Nur die beiden beheitzen oder
> 2 beheizte und 2 unbeheizte?

2 Beheizte, mit Heizelementen die jeweils gegenüber der Rollen liegen.

> - Wie sieht es mit dem Abstand der Rollen und dem Anpressdruck aus? Ist
> der Rollenabstand festgelegt oder wird eine Seite der Rollen per Feder
> angedrückt?
Beide Seiten der oberen Rolle werden per Klammer nach unten gedrückt. 
Zum Anpressdruck kann ich dir nicht viel sagen außer das er reicht und 
man ihn potentiell über eine stärkere Feder modifizieren kann.
Der Abstand der Rollen reicht für ein PCB mit dickem Papier drauf, also 
auch mit zweiseitig und reichelt Papier, die Platinen sind die von 
reichelt.

> - Wie schnell zieht der Motor die Platine druch? Kann man das evtl. über
> Vorwärts-/Rückwärtslauf verlangsamen?

max. 300mm/min
Wüsste nicht wie, der Motor ist netz-ac und hat das gegen den 
Uhrzeigersinn schon aufgedruckt. Ich lasse die Platine einfach 5 bis 7 
mal durchlaufen.
Man könnte vielleicht per PWM den Motor verlangsamen(jede 2. Phase?) 
aber ich glaube nicht das das den Aufwand wert ist.
Für den ultra-fancy-PCB-bedürftigen, empfiehlt es sich einfach 5 
Laminatoren in geringem Abstand hintereinander zu Montieren ;-)

(Inklusive IR-vorwärmung und abschließendem Wasserbad mit
sanfter Bürsten-Papierentfernung :-D )
Welch cooles DIY projekt eigentlich ;-)

Grüße!

Autor: Martin (Gast)
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Marco F. schrieb:
> Ich habe mich nach den Posts von Klaus entschieden, mir die A4 Version
> des Laminators zu bestellen:
> http://www.amazon.de/FOTO-Laminierger%C3%A4t-HD220...
> Falls der Link nicht richtig geht: Es ist ein Pavo HD220-Pro, bei Amazon
> für 60€ bestellt.
>
> Dieser Vollmetall-Laminator hat eine Regelbare Temperatur bis 160°C (der
> 320-Pro von Klaus bis 200°C).
> Ich dachte mir, vielleicht stelle ich einfach den Temperatursensor was
> weiter von der Walze weg, doch das ist gar nicht nötig! :D
>
> Ich erziele unmodifiziert beste Ergebnisse (älterer OKI drucker mit
> Pelikan Toner).
> Da der Laminator ebenfalls einen Rückwärtslauf beherrscht, lasse ich die
> Platine einfach ein paar mal hin und her fahren und fertig ists. :D

Hallo Marco,
kannst du noch von deinem ergebnise weiter erzählen? bzw. paar Fotos 
posten? möchte auch so was kaufen wo man nichts (oder sehr wenig) ändern 
muß

Gruß

Autor: Wusel (Gast)
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Hallo,

würde mich auch interessieren, bin auch am überlegen ob der A4 ohne 
Umbau reicht.
Da ich nur ganz gelegentlich mal eine Platine bastele bin ich bestrebt 
den Aufwand in grenzen zu halten.

Gruß wusel

Autor: Markus (Gast)
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Hallo Hotzenplotz,

bin Anfänger und möchte langsam auch bei Platinen Ätzen einsteigen hab 
auch alles hier gelesen, kannst du mir erklären was genau meinst du 
hier:

Hotzenplotz schrieb:
> Er hat zwei beheizte Rollen, und intern als Regelung nur zwei
> Thermoschalter für 105° und 135°C sowie eine Thermo-sicherung bei 192°C.
> Entfernt man das alles bleibt nur der AC-anschluss für Motor und Heizung
> übrig die man entweder manuell oder bevorzugt per uC über Relais (mit
> NTC) schaltet.

Hotzenplotz schrieb:
> Hi, so habe gerade meinen ersten Test-Transfer durchgeführt :-)

Wie hast du es gemacht, hast du alles entfernt und dann manuell was?? 
manuell die Platine rein?

Autor: Arne (Gast) (Gast)
Datum:

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Hallo Wusel,

ich habe mir auch den Pavo HD220 gekauft und bin bis jetzt sehr
zu frieden. Die Aufwärmphase dauert etwas länger als in der Anleitung
beschrieben. Die Walzen könnten vielleicht etwas langsamer laufen,
aber die Platine wird gut durchgezogen und kann schön vor und zurück
gefahren werden. Bei meinem Gerät liegt die max. Temperatur bei ca.
165°C, das reicht um den Toner meines HP LJ 1010 zum Schmelzen zu
bringen. Ich verwende bunte Reichelt Katalogseiten als Transfer-
medium. Leider habe ich noch keine Fotos, die ich hochladen kann.

Gruß
Arne

Autor: Florian F. (ultrazauberer)
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Hallo Arne,

hast du etwas am Laminiergerät modifiziert? Oder ging der problemlos 
ohne Umbauten?

Grüße
Florian

Autor: Arne (Gast) (Gast)
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Hallo Florian,

bis jetzt habe ich noch keine Modifikationen vorgenommen.
Die Temperatur von ca. 165° ließ sich so einstellen.
(Poti auf Anschlag nach rechts gedreht)
Wie groß hier die Tolleranz des Hersteller ist, kann ich nicht sagen.
Die Beschaltung der Heizung habe ich mir noch nicht angesehen.

Mein alter Laminator war auf 195° eingestellt (Leider fand
die Plastikhalterung der Walzen das nicht so toll :-(( ),
bei dieser Temperatur war es eigentlich egal, welche Seite
ich aus dem R...-Katalog verwendet habe.
Die bisherigen Versuche mit dem neuen Laminator haben ergeben,
dass ich jetzt mit den etwas dickeren, bunten Seiten bessere Ergebnisse
bekomme.

Gruß
Arne

Autor: wusel (Gast)
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Hallo,

Danke für die Info´s.

mfg wusel

Autor: Alejandro P. (alejo)
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Hallo,
habe mich so ne "HAMA Laminator DIN A4 A 40" gekauft (was Hotzenplotz 
empfohlen hat) jetzt brauche eure Hilfe.

Hotzenplotz schrieb:
> Er hat zwei beheizte Rollen, und intern als Regelung nur zwei
> Thermoschalter für 105° und 135°C sowie eine Thermo-sicherung bei 192°C.

genau so ist meine auch aber:

Hotzenplotz schrieb:
> Entfernt man das alles bleibt nur der AC-anschluss für Motor und Heizung
> übrig die man entweder manuell oder bevorzugt per uC über Relais (mit
> NTC) schaltet.

So, wie ich es verstehe, entferne ich alles (Thermoschalter usw.) dann 
kann los gehen?

Hotzenplotz schrieb:
> @ Michael A. ich hab irgendeine x-beliebige Glas-diode aus einem
> ausgeschlachteten CRT genommen und die über ein Arduino ausgelesen.
> Lötkolben dran, von 150 bis 250°C in 25°C Schritten gemessen, der
> Verlauf war sehr linear. Das ganze mit ein wenig Alu dicht umwickelt und
> in die kleinere der runden Schienen in den Laminator gefummelt.

wie genau oder wo muß ich der Diode einsetzen (egal welche?)
wäre sehr dankbar für die Hilfe.

Gruß.

PD: wenn jemand interesse hat, kann paar Fotos posten

Autor: Wusel (Gast)
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Hallo,

so nachdem ich etwas Hardware angeschafft habe, hier mal zwei Bilder was 
raus kam.

Als Drucker kam ein Samsung ML-2851DN (gibt es auch in einer einfachen 
Ausführung ohne LAN und Duplex) und ein billiger Laminator von Thomas 
Thomas Philipps baugleich mit 
http://www.hobbys24.com/img/geha-laminator-home-of... 
zum Einsatz.

Als Info Fixiertemperatur des Druckers beträgt laut Beschreibung 180 
Grad
also wird der Toner wohl so zwischen 160-170 Grad schmelzen.

Der Laminator wurde mit je zwei Glimmerscheiben unter den 
Temperatursensoren modifiziert, wie warm es genau wird kann ich leider 
nicht sagen.

Als Papier wurde ein dünner Werbekarton ca. 0,5mm dick von einer ERGO 
Werbung benutzt weil er gerade da lag, einziger Nachteil das A4 Blatt 
ist zweimal gefaltet.
Gedruckt wurde mit 600dpi, Tonerauftrag normal, dickes Papier.

Werde mir aber doch noch den HD-320 hohlen da der jetzige nach den paar 
Versuchen schon sehr komische Geräusche macht.

Jetzt muss die Testplatte erst mal aggressiv baden, mal schaun was dann 
ist.

mfg wusel

Autor: Mike J. (emjey)
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Wusel schrieb:
> also wird der Toner wohl so zwischen 160-170 Grad schmelzen.

Ich drucke mit einem HP Laserdrucker und laminiere mit einer umgebauten 
Kaffeemaschine. Der Toner schmilzt bei mir in etwa 85 bis 90 Grad. Über 
90 Grad verläuft alles, bei so 85 Grad wird alles so weich dass es auf 
der Platine haftet.

Autor: klaus (Gast)
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Hallo mitanander

Hat sich ja richtig was getan in der Zwischenzeit :-)

Ich bin der mit : HD-320 Laminiergerät(PAVO) mit trans royal inneo Folie

Also ich hab jetzt schon lang nix mehr gebastelt aber bals is ja 
WEIHNACHTEN :-).
Der Motor mit 2RPM liegt auch schon länger rum für den Einbau.
Aber wie weiter oben schon beschrieben beim Pavo gehts auch ohne 
modifikation. (vorwärts rückwärts).

Falls Ihr die Tonertransfermethode verwenden wollt ist es wichtig einen 
silikonfreien Toner zu haben um mit der  trans royal inneo Folie 
professionelle Platinen herstellen zu können.

Ich muss noch zugeben ich hatte viel Hilfe von einem Künstler der da 
schon sehr viel Erfahrung damit hat, weil selbst glaubt das sowieso nie 
;-).

Er hat mir einfach seoine Hilfe aufgezwungen :-) , da konnte er sich 
dann gleich auch mal profilieren *grins

grüße Klaus

Autor: Mars (Gast)
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Hallo,
nach dem Lesen dieses Threads, vor allem der Beiträge von Martin, Arne 
und Klaus, habe ich mir das PAVO DIN A3 FOTO-Laminiergerät HD320-PRO in 
Vollmetallausführung bei eBay für ca 80€ geholt und bin sehr begeistert 
davon. Das Gerät wiegt 8kg und die Verarbeitung ist sehr gut und robust.
Ohne Modifikationen am Laminator konnte ich ein Layout auf eine Platine 
mit den Maßen 200x150mm und einer Dicke von weniger als 1mm 
transferieren. Ich verwendete dazu, wie überall empfohlen, Papier aus 
einem Reichelt-Katalog und stellte den Laminator auf 200°C. Nachdem der 
erste Versuch mit 4maligen hin und her fahren der Platine fehlschlug und 
keinerlei Toner auf die Platine aufgebracht wurde, machte ich einen 
zweiten Versuch, bei dem ich die Platine ca. 20 mal hin und her gefahren 
habe. Das Ergebnis war echt toll.

Für den Test habe ich das Layout des Atmel-USB-Programmiergerätes von 
Thomas Pfeifer genommen: 
http://thomaspfeifer.net/atmel_usb_programmer.htm

Ich werde die Tage noch einige Platinen "bedrucken" und darüber mit 
einigen Bildern berichten. Ich bin gespannt, wie das Gerät mit dickeren 
Platinen zurechtkommt.

Gruß,
Mars

Autor: H. B. (hhharry)
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Hallo zusammen,

nachdem ich den Thread jetzt schon 2 Jahre verfolge hab ich mich jetzt 
endlich auch dazu entschlossen das Ganze anzugehen.

Vorab hab ich versucht mich schlau zu machen und alle möglichen Infos 
zusammengetragen. Die teile ich mal hier mit Euch, in der Hoffnung, dass 
es dem ein oder anderen Anfänger eine Hilfe ist.

==============================================================
A) Welche Arten von Laminatoren gibt es

I) MECHANISCHER AUFBAU:
1.)Plattengeräte:
2 Platten sind paralell vor den Rollen angebracht. Diese erwärmen nur 
das Laminiergut. Die Rollen selber werden nur nebenbei erhitzt.
Beispielbild siehe unten bei TCM-Gerät.
->NICHT bzw. sehr schlecht GEEIGNET


2.) Rollen Aussenheizung.
Heizung heizt die Rollen von aussen.
->Geeignet für Umbau mit Thermoschalter oder eigene Steuerung

3.) Rollen Innenheizung
Die Heizung ist in den Rollen drin. Bei übermässig schneller erwärmung 
kann hier der Gummi-Rollenbelag Blasen bilden und Platzen. 
http://www.kuspbv.de/projects/electronics/laminator.html
->Geeignet für Umbau mit eigener Steuerung

--------------------------------

B) ELEKTRONISCH/ELEKTRISCHE STEUERUNG:

Es gibt es im Grund 3 Verschiedenen Steuerungen:

1. Elektromechnisch: Es existieren nur Bimetall Thermoschalter

2. OpAmp mit NTC und Triac

3. Mikrokontrollergesteuert (Bisher nur bei einem sehr teuren für den 
Firmeneinsatz gesehen.)

--------------------------------

C) UMSCHALTER LAMINIERSTÄRKE:

1. Mechanisch durch "GangschaltunG" die das Laminiergut langsamer 
durchlaufen lässt

2. Elektrisch/Elektronisch: Hitzesteuerung (Über zwei unterschiedliche 
Bimetallschalter oder elektronisch über OpAmp

==============================================================


D) Wie messe ich die Temperatur extern:

a) K-Thermofühler des Multimeters (Funktioniert auf Metallteilen supi.

b) Infrarot-Thermometer ( Funktioniert auf dem Alu/Edalstahlteilen der 
Heizung bei mir gar nicht auf den Gummirollen hingegen perfekt.)

==============================================================
==============================================================

Was bei mir jetzt rumliegt:

Selber hab ich mir letztens beim Aldi ein Gerät gekauft UND jetzt 
aktuell noch ein Laminiergerät aus dem Online Shop von Lidl. Dazu kommt 
ein urlates von Tchibo/TCM

I)  Aus dem LIDL Online-Shop 01.02.2012 kommt: UNITED OFFICE 
Laminiergerät A4 ULG 350 A1  (14,99€ + 3,95€ Versand)
http://www.pic-upload.de/view-12862573/united-offi...
http://www10.pic-upload.de/05.02.12/4rzu2chseaq.jpg

->Rollen Aussenheizung
->Elektromechanisch gesteuert. 1 Temperaturschalter mit 120 C schaltet 
die Bereitschafts-LED 2. Temperaturschalter mit 145 Grad schaltet die 
Heizung.

KLeines LED-Board, das nicht anderes als 2 Dioden(1N4007), 2 
Widerstände[51kOhm 0,5% (Grün Braun Orange Grün)] und 2 LED hat)Sonst 
keine Elektronik vorhanden.
Unmodifiziert heizen sich die Rollen auf ca. 100 Grad auf(Gemessen mit 
Temperaturfühler eines Multimeter und zur Kontrolle mit einem Infrarot-
Thermometer. Auf der Heizung sitzt  eine 216Grad Temperatursicherung.
-> Dickenumschaltung über unterschiedliche Zahnräder ("GangschaltunG")
http://www.pic-upload.de/view-12862609/DSC00578---...
http://www10.pic-upload.de/05.02.12/2cuysly26sg.jpg




II) ALDI 27.11.2011 Rex Office Laminator A4 OL289  (14,99€)
http://www.pic-upload.de/view-12862864/REX-OFFICE-...
http://www10.pic-upload.de/05.02.12/n2j8jfu4avp.jpg
http://www.pic-upload.de/view-12862862/DSC00603.jpg.html
http://www.pic-upload.de/view-12862844/DSC00601.jpg.html
->Rollen Innenheizung
->Gesteuert über OpAmp (SMD) und TRIAC. Beschriftung auf OpAmp nicht 
vorhanden aber über die Beschaltung der Platine ersichtlich.
http://www.pic-upload.de/view-12862825/DSC00598.jpg.html




III) Aldi von vor zig Jahren
http://www10.pic-upload.de/05.02.12/9i7xpud6pq1h.jpg
->Plattengerät
http://www10.pic-upload.de/05.02.12/uoy9t9r4d7n.jpg
->OpAmp (LM314) gesteuert (Through-Hole Platine)
http://www10.pic-upload.de/05.02.12/4qjwk7uagf9r.jpg
(Den weissen Sticker hab ich drauf geklebt um die Schaltung besser 
verstehen zu können.


==============================================================

So jetzt gehts ans Umbauen. Der Erste Versuch mit dem ULG 350 A1 
Bügeleisen Bimetallschalter auf die Aussenheizung schrauben. Mal sehen 
ob das klappt.
Als zweites ist mir aufgefallen, dass die Synchronmotoren zwar alle 
unterschiedlich sind aber im Wesentlichen die selbe Baugröße und 
Schraubmöglichkeiten haben. Will mal versuchen den langsameren Motor aus 
dem TCM Gerät
http://www10.pic-upload.de/05.02.12/h275b68fdqr8.jpg
in das Gerät von Lidl einzubauen.
http://www10.pic-upload.de/05.02.12/yieprhbcn1i.jpg

Sobald ich damit weitergekommen bin meld ich mich. Leider hab ich gerade 
nicht viel Zeit zum basteln.
Esrt im zweiten Schritt will ich mir eine eigene Steuerung bauen, da ich 
momentan noch am Verstehen des OpAmps sowie der Originalplatine des TCM 
Geräts bin und mich noch nie mit den erwähnten Kondensatornetzteilen 
beschäftigt hab.



Die Fotos mit Internas kann gerne jemand verwenden, wenn er damit einen 
Übersichtsthread oder eine Anleitung für dieses Forum basteln will.

Autor: H. B. (hhharry)
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1. Korrektur:
"III) Aldi von vor zig Jahren" soll heissen "III) Tchibo/TCM von vor zig 
Jahren"

2. Erste Ergebnisse
In gestern spät Abend hab ich noch die Modifikation des LIDL Online-Shop 
UNITED OFFICE Laminiergerät A4 ULG 350 A1 mit dem 
Bügeleisen-Bimetallschalter vorgenommen. (Glücklicherweise wollte meine 
Holde sowieso ein Neues Bügeleisen und wir waren Samstag im Geizmarkt. 
;-)  )
Befestigt wurden die Teile in der Schiene welche für Verschraubungen 
gedacht ist. Blechschrauben waren das Mittel der Wahl, die ich mit einem 
Seitenschneider entsprechend gekürzt habe, damit sie die maximale Länge 
nicht überschreiten.

ACHTUNG LEBENSGEFAHR - 230 Volt Netzspannung an nicht isolierten und 
frei zugänglichen Metallteilen!!!

Ansonsten:
-Funktioniert astrein.
-Hysterese an der Metall-Aussenheizung ca. 20 Grad(Mit Multimeter 
gemessen). Die Walzen selber haben dabei eine Hysterese von ca. 10 Grad 
(Infrarot-Thermometer). Alles jedoch erst, nachdem sich die Temperatur 
einige Minuten eingependelt hat.
-Ab ca. 200 Grad fängt die Sache an zu rauchen.
-Ein erstes Proto-Board mit eine modifizierten USBasp Through-Hole 
Platine ist gestern Abend auf die Schnelle ganz gut gelungen. Jedenfalls 
ums tausendfache besser als vorher mit dem Bügeleisen.  Als Drucker kam 
ein Kyocera FS-1800 mit Original-Toner zum Einsatz. Dessen Toner braucht 
aber anscheinend kräftig Temperatur, mit 150 Grad ging da gar nix, erst 
ab 190 Grad hat es funktioniert.
-Hab die Platine gut 10mal durchgelassen.


Vorteil des ULG 350 A1: Da er Kalt- und Heißlaminieren kann, kann man 
die Kaltlamination(=ausgeschaltete Heizung) nutzen um die Walzen während 
des laufens langsam abkühlen zu lassen. Vermnute, dass die Walzen das 
nicht so gut aufnehmen, wenn man das Gerät mit 200 Grad an der Heizung 
einfach ausschaltet und die Walzen schön gebruzelt werden.
Wie handhabt ihr das mit dem Ausschalten?

Als nächstes gibts erstmal Bilder vom Aufbau aktuellen Zustand.
Sobald ich ein paar Probeläufe hatte und mit Papier experimentieren 
konnte gibts Bilder von Musterplatinen.
Als nächstes schraub ich das Ganze auf ein Brett und versuch den 
Synchronmotor aus dem TCM einzubauen.


Btw.: Gibts irgendwo ein gutes Muster mit der sich die Ergebnisse Aller 
hier modifizierten und unmodifzierten Lamis vergleichen lassen könnten? 
Z.B. die Spiralen oben mit 3mil, 6mil, 10mil, usw. direkt 
nebeneinander??
Link?

Autor: Mechaniker (Gast)
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Danke für die aktuellen Vergleichstests. Interessant ist auch noch, wie 
die Walzen gelaget sind.

1. Starr in Bohrungen, dies ist nicht optimal, da sie die Walzen in der 
Mitte hochbiegen und der Druck v.a. bei grösseren Platinen 
ungleichmässig ist.
2. In Langlöchern, mit einer Feder herunter gedrückt, dann kann sich die 
gesamte Walze bei dickerem Material nach oben sich verschieben.

Leider ist das auf Deinen Bildern nicht erkennbar.

Autor: THaala (Gast)
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Ich habe mir dieses Gerät:

>>> nach dem Lesen dieses Threads, vor allem der Beiträge von Martin, Arne
>>> und Klaus, habe ich mir das PAVO DIN A3 FOTO-Laminiergerät HD320-PRO in

auch bestellt.
Mist: Das Teil ist lebensgefährlich ->

Metallgehäuse aber nur zweipoliger Konturenstecker - also kein 
Schutzleiter. Wechselt bitte wenigstens die Zuleitung gegen eine 
Versorgung mit Schutzleiter aus. Ich habe es auch getan.

Wenn ich sehe, das die Platine mit dem bescheidenen Kondensatornetzteil 
ohne jegliche Vorsorgemaßnahme nur 5 Millimeter vom Metallboden des 
Gerätes entfernt angebracht ist muß ich sagen - der Hersteller (und auch 
der Verkäufer) hat einen an der Waffel.


Des weiteren - der Witz des Jahrhunderts ->
Das Messinstrument zeigt nicht die Ist - sondern die Soll-Temeratur an. 
Ich fühle mich hinters Licht geführt!

Mit meinem Digi - Thermometer gemessen - komme ich (nur) auf ca. 170 
Grad Maximum. Die eingebaute Elektronik kann man vergessen. Es ist kein 
Triac drin sondern ein Relais.

Die Lagerung der Rollen ist aus Plastik. Ich hatte vor das Teil auf 220 
Grad zu tunen. (Weil mein Brother HL2030 gestochen scharfe echte 1200 
DPI Ausdrucke macht, aber leider bei einem Toner-Schmelzpunkt von 217 
Grad.)

Immerhin der Motor scheint robust zu sein, und die (Plastik) Zahnräder 
scheinen weit genug entfernt von den Heizungen zu sein. Wenn man das 
Gerät alo mit einer vernünftigen Steuerung auf 220 Grad bringt und nicht 
überflüssig laufen lässt, kann die Machanik etwas länger durchhalten.

Generell noch zwei Tipps.
1. Lasst das Gerät nach dem Transfervorgang laufen und im Betrieb 
abkühlen. Sonst kann es zu Hitzestaus kommen und die Silikon - Rollen 
geben den Geist auf.

2. Toleranz schreibt sich mit nur einem "l" - das Wort ist nicht nicht 
von "Toll" abgeleitet. In diesem Forum schreibt es fast jeder falsch!

Gruß Thilo

Autor: H. B. (hhharry)
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Hallo zusammen,

-@Mechaniker:
Alle oben aufgeführten Geräte haben eine Feder, mal mehr mal weniger gut
ausgeführt. Anbei ein Bild der recht primitiven Federlagerung des A4 ULG
350 A1 in rot eingekreist

-Ein Bild zeigt den Anschluß des Bügeleisenthermostat. Die Zuleitungen
des Bügeleisens sind SEHR weiches Eisen und waren mit einen
Seitenschneider wie Butter in Form zu bringen, so dass man die bereits
vorhandenen Kabelschuhe des Laminators einfach aufstecken konnte.
Primitiver gings schon gar nicht mehr.....keep it simple.

-Das grün eingekreiste ist die Temperatursicherung, die ich einfach mal
von der Heizung abgezogen hab. Ein Ersatz mit 240 Grad liegt hier rum, 
sehe ich aber eher als Kosmetik an und nicht als ernsthafte Absicherung. 
240 Grad ist schlicht zu viel des Guten. Ohne ständige Aufsicht geht 
jedenfalls gar nichts.

-Ebenso anbei das Bild der allerersten Platine. Ohne große Vorbereitung
ohne Tests mit der Temperatur, einfach an dem Abend an dem ich den Umbau
vornahme aus brennender Neugierde eine Reichelt-Seite mit einem
modizizierten USBasp Layout und einem alten Platinenrest gemacht. Man
verzeihe mir die Dateigröße aber ich dachte der ein oder andere möchts
sich die Strukturen genauer ansehen. Das auflaminierte Layout hat zwar
noch ein paar kleinere Macken aber wenn die "richtige" Platine mit ein 
paar Tests zu Temperatur, Papier und einem nicht so hektischen Abrubbeln 
noch ein bisschen besser wird UND sich dann genauso schön ätzen lässt 
bin ich vollkommen zufrieden. Sobald ich eine geätzte Platine hab gibts 
davon Bilder.


FAZIT:
Für mich ist es die perfekte Lösung. Ich mach aber auch nur so 10
Platinen im Jahr, meist einseitig, vielleicht teste ich - dank Lami - 
mal zweiseitig.

Jetzt wird ein Brett zum Aufschrauben besorgt und dann teste ich noch
den alternativen Synchronmotor aus dem TCM und versuche das Thermostst 
etwas zu isolieren damit nicht zu viel 230V freiliegt. Dann Spielen mit 
Temp, Papier & Co und dann hab ich vermutlich mein Ideal erreicht.
Vielleicht bau ich aus reinem Spieltrieb und Interesse mal die 
Pfeifersche Steuerung versorge den Aldi-Lami mit Innenbeheizten Rollen 
damit. Da müsste man nur noch die Aufwärmphase etwas verlangsamen, damit 
die Rollen keine Blasen bilden.



@Thilo:
Danke für den Bericht zum HD320. Das mit der Erdung war auch mein erster 
Gedanke als ich die Bilder weiter oben hab.


Gruß
Harald

Autor: Flip B. (frickelfreak)
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Ich habe heute auch ein Bügeleisen zerlegt. Und ich kann nur sagen das 
funktioniert einfach perfekt. Einfach den Thermostat vom bügeleisen 
Statt dem alten Bimetallschalter und 1mal eingestellt und alles läuft 
perfekt. So gute Ergebnisse hatte ich mit dem Bügeileisen noch nie 
erreicht. Laminator ist übrigens ein Olympia A-290 nicht perfekt da ohne 
federung (also nur das Gummi der Rollen federt) aber die ergebnisse sind 
trotzdem ideal.

Autor: H. B. (hhharry)
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@Philipp Bigott (frickelfreak)

-Hast Du vielleicht Bilder vom Innenleben (Rollenlagerung, 
Synchronmotor-Daten, Heizungstechnik, Umschaltemöglichkeit&Technik 
Heiß/Kalt?)?
-Kannst Du ein paar Infos zum technischen Aufbau geben (siehe oben 
Datum: 05.02.2012 13:37 und Datum: 07.02.2012 13:06)

Wäre interessant für eine Geräteliste und den Vergleich.

Autor: Uwe °~° (ossabow)
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Hallo und Dank an alle Forenuser.
Ich finde nicht oft ein über 6 Jahre langen Thread, den durchzuarbeiten 
ist durchaus lehrreich. Meine letzten Erfahrungen zu Lamis:
Die z.Z von Pollin verkaufen Geräte halte ich für ungeeignet.
Rollen nicht gefedert, schlecht umbaubar.
94-890385 Laminiergerät "A41", DIN A4,   17,95 EUR
94-890570 Laminiergerät LERVIA KH 4412   14,95 EUR

Ich möchte mit ATmega´s basteln und dafür LP herstellen. Da die Erfolge 
noch ausstehen hier meine Idee als Frage:
Den Syncronmotor durch einen Schrittmotor ersetzen um mit einem 
Durchlauf auszukommen. Der notwendige µC könnte die Walzen mit einer 
optimalen Aufheizstrategie auf die gleichzeitig angezeigte 
Arbeitstemperatur bringen und während des Durchlaufens die 
Geschwindigkeit verringern.
Das ganze für 7,95 (94-810 148  Bausatz Pollin Spiel I) und Kleinkram, 
man müsste programmieren können...
Mein Druckertip zu Schluß: Lexmark E120n, scheint aber selbst in der 
Bucht kaum aufzutauchen.Tiefstes schwarz, sonst nur HP Typen getestet.

CYL Uwe

Autor: Hardy F. (hardyf)
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Nimm aus einem alten Farblaser die Fixiereinheit.

Innenbeheizt, federnd (wegen Papierstau entfernen) und dicke weiche 
Silikongummischicht - ideal !
Ich drucke mit einem Samsung CLP-315, der Toner haftet da wo er es soll 
.
Dreimal durch den Laminator bei ca. 200 Grad und gut ist.
Ich reinige die Platinen vorher lediglich mit Azeton.

Mein Vorrat an Rohmaterial reicht über mein Ende hinaus.

Und immer wieder wird hier von dem Reicheltpapier erzählt, die Mär läßt 
sich nicht ausmerzen...
ich hatte es woanders schon mal erwähnt, das Lidl-Kataloge für mich das 
nonplusultra darstellen.
Nach 5 Minuten im Spüliwasser fällt faktisch das Papier allein vom Toner 
ab...

Autor: c. m. (camikusch)
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Hardy F. schrieb:

> Und immer wieder wird hier von dem Reicheltpapier erzählt, die Mär läßt
> sich nicht ausmerzen...
> ich hatte es woanders schon mal erwähnt, das Lidl-Kataloge für mich das
> nonplusultra darstellen.
> Nach 5 Minuten im Spüliwasser fällt faktisch das Papier allein vom Toner
> ab...

hat eigentlich schon jemand ausprobiert ob und wie der transfer auch mit 
laserdruck-folie funktioniert?

Autor: Hardy F. (hardyf)
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c. m. schrieb:
> hat eigentlich schon jemand ausprobiert ob und wie der transfer auch mit
> laserdruck-folie funktioniert?

Gar nicht.

Im Thread wird es lang und breit erklärt, WELCHES Papier WIE und WARUM 
im Tonerverfahren funktioniert !

Autor: KLaus (HD-320) (Gast)
Datum:

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@THaala
Nach Betrieb laufenlassen, bis abgekühlt...!
Sehr richtig , aber daß sollte klar sein .
Übrigens hab ich keine Plastikzahnräder, diese sind bei meinem Pavo aus 
Guss.
Die Temperatur ist mei mir allerdings die Ist Temperatur, musst nur den 
Fühler richtig justieren(federschräubchen) in Verbindung mit deinem 
Messgerät.

Hab inziwschen auch schon Erfahrung  mit einigen Tonertransfer Jobs 
gemacht.
Zu diesen schreibe ich mir immer auf das Eagle layout , wie oft und wie 
heiss ich das durchs Lami laufen lassen muss .
z.B:
Einstellung Drucker:
Druck Ultraschwer (Tonertransfer Royal Inneo)
Laminator Einstellung bei Platine GSM Modem Adapter (0,5mm):
- Temperatur : volle Pulle vorheizen dann zurück auf 195Grad
- 1,5 mal längs (einmal vor , einmal zurück, einmal vor)

und schon hab ich perfekte Ergebnisse

Geätzt wird mit Natriumpersulfat bei 50 Grad



gruß Klaus

Autor: Karl-Anton D. (Gast)
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Hallo,

ich habe das Laminiergerät LERVIA KH 4412 (Pollin) im offenen Zustand 
durchgemessen:
eim eingeschwungenen Zustand schwankt die Temperatur der Alu-Schiene für 
die Rollenheizung zwischen 128 und 151°C. Die Oberfläche der (roten) 
Walze zeigt bei IR-Messung eine Schwankung von 150-180°C.
Für einen sinnvollen Betrieb sind die Ein/Aus-Zyklen viel zu lange und 
eine elektronische Ansteuerung ist auf jeden Fall erforderlich.
Für meinen aktuellen mechanisch ähnlichen Laminator verwende ich eine 
handgestrickte Elektronik auf Lochraster-Platine. Diese heizt im 
Sekundentakt mit von der Differenztemperatur abhängigen Tastverhältnis. 
Dadurch schwingt die Temperatur asymtodisch ein, ohne daß wegen 
Überhitzung die Walze gegrillt wird. Der Motor wird o,5 s ein und 1,5s 
aus geschaltet. Ein Durchlauf genügt dann.
Das Handbuch erlaubt eine Dicke von 1mm. Schiebt man eine schmale 
Leiterplatte mit 1mm in der Mitte durch, biegen sich die Walzen leicht. 
Schiebt man diese am Rand durch, öffnen sich die Walzen auch neben der 
Leiterplatte auf 1mm.
Wer Probleme mit Tonerhaftung oder ungleichmäßiger Flächendeckung hat, 
dem empfehle ich den "Tonerverdichter LF-A" (Reichelt), den ich vor 
kurzem erstmalig probiert habe.

Karl-Anton

Autor: Tany (Gast)
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Karl-Anton D. schrieb:
> Wer Probleme mit Tonerhaftung oder ungleichmäßiger Flächendeckung hat,
>
> dem empfehle ich den "Tonerverdichter LF-A" (Reichelt),
Leute, so ises!
Vergiß einfach euren Laminator, Tintenstrahldrucker. Alle nur Sauerei!
Bloß nicht den Tonerverdichter bei Conrad kaufen, der gibt nur in 
Flachenform, verdunst selbt schon bei Lagern und teuer.
Mit einem HP drucker und LF-A habe ich Leiterbahnbreite von 5 mil 
problemlos und jede Zeit nachvollziehbar herstellen können. Die Vorlage 
ist so Lichtdicht, daß ich die Belichtungszeit ohne Gefahr überziehen 
können.

Autor: Karl-Anton D. (Gast)
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Hallo,

den Tonerverdichter verwende ich für die Leiterplatte, nachdem ich mit 
dem Laminator den Toner aufgebracht habe und das Papier im Wasser 
abgelöst habe. Gut trocknen lassen.
Für Belichtungs-Folien ist er sicher auch hilfreich.

Karl-Anton

Autor: Richard (Gast)
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Evtl. interessant für Olympia A230 Besitzer und andere:

Die Schwellwertschaltung wurde auch bei diesem Laminiergerät, wie auch 
bei vielen anderen mit zwei Bimetallschaltern realisiert.

Man nehme Schalter 1 (120° Öffner) und tausche diesen gegen
Schalter 2 (145° Öffner).

Schalter 2 wird nun ersetzt durch z.B.Microtherm 52N oder R25V mit 
gewünschter Öffnertemperatur. Automatische Rückstellung!

Datenblätter Microtherm:
http://www.microtherm.de/upload/mediapool/datenbla...
http://www.microtherm.de/upload/mediapool/datenbla...

Alles über 190° ist jedoch nicht empfehlenswert. Es gilt auch die 
Temperatursicherung im weißen Textilschlauch zu beachten. Beim A230 ist 
diese auf etwa 190-200°C ausgelegt.

Leider sind die Microthermschalter nicht sonderlich einfach zu bekommen.

Autor: Christoph B. (christoph_b)
Datum:

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Hallo

Wie genau funktioniert das mit dem Tonerverdichter ??
Ich habe das Problem das meine Folien mit dem LaserDrucker nicht richtig 
schwarz werden und ich so extrem auf die Belichtungszeit aufpassen muss. 
Kann ich das damit verbessern.

Autor: Hardy F. (hardyf)
Datum:

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Falscher thread...
Wir belichten hier absolut nichts.
Warum auch ...

Autor: Christoph B. (christoph_b)
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trotzdem noch eine Frage.

Welche Laminator ist momentan für die Toner-Transfer Methode zu 
empfehlen
( bez. Umbau)

Hat jemand schon den Genie LA46 zuhause?

Autor: H. B. (hhharry)
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Christoph B. schrieb:

> Welche Laminator ist momentan für die Toner-Transfer Methode zu
> empfehlen
> ( bez. Umbau)

1. Kommt auf die Umbaumethode an.
2. Frage: Hast Du Dir die Mühe gemacht den Thread durchzulesen? 
Zumindest die Postings aus diesem und letztem Jahr? Mehr Infos gibt's 
nicht. Up to you hier für weiteren Content und Infos zu sorgen.

Autor: Christoph B. (christoph_b)
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ja hab ich

Das Problem ist das es viele der alten Laminatoren nicht mehr gibt. 
Daher meine Frage.

Der Umbau sollte für die Toner-Transfer Methode sein.
Kenn mich mit Trias und so nicht aus. Will auserdem ungern einen 
Laminator killen. Auserdem ist mit 240V nicht zu spaßen. Daher meine 
Frage.

Autor: Richard (Gast)
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Hallo Christoph,
wenn der Umbau sehr einfach sein soll, achte darauf,dass der Laminator 
eine Schwellwertschaltung mit Bimetallschaltern hat. Habe ich vor kurzem 
kurz angerissen für den Olympia A230.
Bei dieser Methode musst du lediglich diese Schalter tauschen und einen 
neuen kaufen. Ergo: 3 Schrauben und 4 Kabel umstecken. Einfacher geht es 
wirklich nicht.

Problem beim A230 und einigen anderen: Die Rollen sind nicht 
federgelagert, d.h. bei einer 1,5mm Leiterplatte drückt es die Rollen 
stark auseinander, was die Lagerung zerstören kann oder zu einem 
ungleichmäßigen Ergebnis führt.
Beim A230 kann man die Lagerung etwa 0,5mm aufpfeilen mit einer 
Rundpfeile oder man nutzt einen Heissschneider, dann nimmt er 1,5mm 
Platten ohne Probleme durch.

Hoffe das hilft zumindest ein wenig weiter.

Grüße!

Autor: Christoph B. (christoph_b)
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danke für den Tipp.

Autor: Christoph B. (christoph_b)
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noch eine kurze Frage.

Wie lange kann man so einen umgebauten Laminator verwenden??

@Richard
Hast du Bilder vom Umbau des Olympia A230?

Autor: Richard (Gast)
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Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten, da es zuviele Faktoren 
gibt.

+ Die Qualität des Gerätes (besonders Rollen & Halterung)
+ Die Temperatur mit welcher man das Gerät laufen lässt
+ Lässt man das Gerät auch immer im Betrieb anständig abkühlen

An Bildern kann ich nur das obige liefern. Man sieht beide 
Bimetallschalter, wie sie ab Werk verbaut sind. Diese sind eigentlich an 
der Metallschiene mit 3 Schrauben befestigt.

Wie schon gesagt, den Schalter mit der höheren Temperatur gegen den mit 
der niedrigeren tauschen. Den 120° Öffner auf halde packen und gegen die 
Microtherm tauschen.
Für den Freilauf der Rolle sorgen, fertig. Dafür reicht ne Pfeile, denn 
viel Material kann beim A230 nicht entfernt werden.

Bleibt halt jedem überlassen noch die Geschwindigkeit des Motors zu 
senken, was ich allerdings noch nicht getan habe. Somit erhöht sich die 
Anzahl der Durchläufe.

Autor: Christoph B. (christoph_b)
Datum:
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so habe nun einen Laminator geschenkt bekommen.
Es ist ein Olympia A 296. Habe ihn mal geöffnet und Fotos gemacht.

Vieleicht kann man den ja auch umbauen.
Alles auf Original zieht er mir zumindest eine 1.5mm Platine ein.
Es scheinen 2 Temperatursicherungen vorhanden zu sein. Einmal in einem 
Weisen Schlauch hinten auf dem 2 Bild und einmal auf einer kleinen 
Platine.
Würde mich über eine nette Diskusion freuen.

Gruß Christoph

Autor: R. H. (snapper)
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Einbau - Thermostat für Heizgeräte usw, 10 A/250 V AC, 1 Öffner, 
Temperaturbereich einstellbar 0- 250° C
Typ GRW 511304      1 St. 1,02 €

http://www.oppermann-electronic.de/html/body_sonstiges.html

hallo

das scheint ja einer für Bügeleisen zu sein ? ob der für den Umbau eines 
Laminators geeignet ist ?

gruß

Autor: Frank (Gast)
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Hallo, sehr interessant!
Ich werde mich auch mal an den Olympia A230 zu schaffen machen.
Schalter 2 auf 180°C, mal sehen ob man noch irgendwie Federlagerung 
reinbekommt...


PS: Wie oft muss eine Platine durchlaufen?


Mfg

Autor: Christoph B. (christoph_b)
Datum:

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der Olympia A 296 nimmt die 1.5mm dicken Platinen ohne Umbau.

Autor: Steffen S. (bitmaster)
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Hallo,

kann jemand einen aktuellen Farblaser (zur Not auch sw) empfehlen, der 
für die Toner-Aufbügelmethode gut geeignet ist?

Vielen Dank!

Autor: Aleks (Gast)
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Samsungs CLP-315 Original-Toner

ist ideal geeignet zum Transfer auch fuer Bestueckungsdruck

Autor: Marko B. (markob)
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Ich kann folgendes erfolgreiches Ergebnis vermelden:

Laminator Olympia A2020 (~35 Euro)
- Temp.regelung bis 180°C ab Werk, was bei meinem Toner (orig. für HP LJ 
9040MFP) ausreicht
- 10x durchgezogen
- entgegen anderer Meldungen ist der Einzug groß genug für 1,5mm 
Platinen
- keine Modifikationen

Papier
- Seiten des IT-Magazins der IG-Metall
- nach dem Laminieren ist kein Toner mehr auf dem Papier
- ist kostenlos, liegt bei unserer Arbeit überall rum

Ergebnis
- 1a mit 15mil Bahnen, siehe Foto
- erfolgreich geätzt

Autor: c. m. (camikusch)
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Marko B. schrieb:

> Ergebnis
> - 1a mit 15mil Bahnen, siehe Foto
> - erfolgreich geätzt

erstmal graz :)
aber 1.6mb für das halbunscharfe bild? echt jetzt. und 9040mfp.... hast 
du den privat? ^^

Autor: HF-Papst (Gast)
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Marko B. schrieb:
> Ergebnis
> - 1a mit 15mil Bahnen, siehe Foto
> - erfolgreich geätzt

Hm, ich sehe sehr viele Kurzschlüsse. Da musst du aber nochmal etwas 
besser werden.

Gruß
HF-Papst

Autor: lwolf (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe mir einen A230 Laminator und entsprechenden Microtherm Schalter 
besorgt und nach Anleitung umgebaut.
Jetzt gibt es allerdings eine leichte Rauchentwicklung am Heizelement 
(auf der linken Seite, nicht auf der Seite wo die Schalter und Motor 
sind).
Hat jemand von euch ähnliche Rauchentwicklungen feststellen können? 
Werde Laminator heute noch einmal auseinander nehmen um die Stelle mit 
der Rauchentwicklung zu finden.

Autor: c. m. (camikusch)
Datum:

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Marko B. schrieb:
> Ich kann folgendes erfolgreiches Ergebnis vermelden:
>
> Laminator Olympia A2020 (~35 Euro)
> - Temp.regelung bis 180°C ab Werk, was bei meinem Toner (orig. für HP LJ
> 9040MFP) ausreicht
> - 10x durchgezogen
> - entgegen anderer Meldungen ist der Einzug groß genug für 1,5mm
> Platinen
> - keine Modifikationen

hab ich bestellt, ist heute angekommen.

der zieht neu und unmodifiziert keine 1,5mm platine ein, ja, der 
einzug ist hoch genug, aber die walzen sind so eng beisammen das der 
motor es nicht schafft eine ankommende platine durchzuziehen.
durch*drücken* und hinten rausziehen, mit ordentlich verve, geht. also 
muss das ding modifiziert werden, oder ich verwende in zukunft nur 0,5mm 
platinen.

Autor: c. m. (camikusch)
Datum:
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c. m. schrieb:
> hab ich bestellt, ist heute angekommen.

und auseinander genommen. soll das verschmullerte plastik normal sein?
der laminator war ~30min in betrieb, ein paar mal a4 papier, 
laserfolie+papier und einmal eine platine durchgequetscht.

irgendwie hätte ich, abgesehen davon das eine platine nicht durchgeht, 
mehr erwartet. auf jeden fall nicht das mir beim aufschrauben 
geschmolzenes plastik entgegengrinst.

Autor: hech41 (Gast)
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Mit Euch bekommt man wirklich die Zeit rumm, wenn man das alles liest !
Hab mich gekringelt vor Lachen ! Aldi und Conrad machen das Geschäft 
ihres Lebens mit Euch.  Und das alles für 1-2 Platinen im Jahr ? Na 
danke !

Autor: Laminator (Gast)
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hech41 schrieb:
> Und das alles für 1-2 Platinen im Jahr ?

Woher hast du diese Zahlen ?

Ich benutze meine zum Platinen-Laminator umgebaute Fixiereinheit eines 
alten Colorlaser jede Woche, vom fertigen Layout zur doppelseitigen 
Platine in 10 Minuten.
Nur bohren muss meine kleine CNC dann noch, wenn es viele Löcher sind.

Sonst mach ich es schnell selbst.


Wie lange kringelst du dich, bis deine Privat-PCBs vom Dienstleister 
zurückkommen ?

Und wie lachhaft ist der Preis, den du abdrücken mußt ?

Autor: c. m. (camikusch)
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sodele.

heute ist der nächste bestellte laminator angekommen - ein pavo (oder 
falambi, je nach distributor). mit dem teil ist es ab werk kein problem 
1.5mm platinen durchzuziehen. ~200°C sind nach etwa 4 min erreicht.
nachteile:
- hoher preis. aber wenn man gar nichts hat kann man sich ja gleich "was 
richtiges" zulegen, also ein gerät das ohne bastelei macht was es soll.
- blechgehäuse, aber kein schutzleiter am stromkabel.
- das analoge temperaturangeigeinstrument zeigt die soll-temperatur, 
nicht den ist-wert.


der blöde olympia lami geht morgen zurück

Autor: zonk007 (Gast)
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Hast du schon die ersten Platinen gemacht und wie sind die Erfolge und 
wie sieht das Ergebnis aus? Ich denke das dieses Gerät eher etwas ist, 
alles andere ist nur rumgebastel und funktioniert am Ende doch nicht so, 
ich habe mir mal den lami von aldi umgebaut und nach dem zweiten Versuch 
war es das auch gewesen, Heizelement defekt und einen Haufen Zeit 
investiert für nichts.

Autor: kleingedrucktesleser (Gast)
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Hallo camikusch.

Wie kommst Du auf 1,5 mm ab Werk ?
In den amazon Beschreibungen wird das Gerät mit 1mm angepriesen.
.....
Mögliche Gesamtstärke des Laminiergutes inkl. Folie: max. 1.000 mic (= 
1mm)
.....

Grüsse

Autor: c. m. (camikusch)
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zonk007 schrieb:
> Hast du schon die ersten Platinen gemacht und wie sind die Erfolge und
> wie sieht das Ergebnis aus?

ich belichte normalerweise, hab also keine erfahrung mit tonertransfer. 
unten im youtube link habe ich kurz was zusammengestümpert.
drucker: hp laserjet 3005dn
druckdichte: höchste (massig toner)
druckmedium: folie
kein RET, konturenkontrast hoch (mehr toner an schwarzen rändern).
nach dem druck habe ich die folie noch mit tonerverdichter besprüht um 
eine gleichmäßigere deckung zu erhalten.
die platine habe ich mit 2propanol gereinigt, aber glatt gelassen, also 
aus ermangelung an geeignetem schmirgelmedium (stahlwolle) nicht 
aufgerauht.

im endergebnis hat sich der toner fast vollständig von der folie auf die 
platine übertragen. jedoch ist die verwendung von folie wohl blöd weil 
sich der toner zwischen platine und folie plattdrückt, also die 
leiterbahnen breiter werden. "reichelt papier" sollte bessere ergebnisse 
liefern.


kleingedrucktesleser schrieb:
> Wie kommst Du auf 1,5 mm ab Werk ?
> In den amazon Beschreibungen wird das Gerät mit 1mm angepriesen.
> .....
> Mögliche Gesamtstärke des Laminiergutes inkl. Folie: max. 1.000 mic (=
> 1mm)

mit "ab werk" meinte ich das 1.5mm platinen ohne modifikation 
durchgehen, nicht das 1500 "mic" den spezifikationen entsprechen.
die platinen gehen ganz locker flockig durch, siehe video.


http://youtu.be/cwZm4GXD2_4 (macht audio leise. wegen persönlicher 
dummheit ist al bundy zu hören. laut.)

Autor: kleingedrucktesleser (Gast)
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c. m. schrieb:
> http://youtu.be/cwZm4GXD2_4 (macht audio leise. wegen persönlicher
>
> dummheit ist al bundy zu hören. laut.)

@camikusch
wo ist denn hier der like button ;-)

Autor: Jan (Gast)
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Habe mir auch ein Laminiergerät zugelegt.
Alte Thermoschalter weg und Bimetallschalter aus Bügeleisen 
angeschraubt.

Temperatur liegt bei 160°C - 180°C. für genauere Temperaturmessungen ist 
der Bimetallschalter zu ungenau.

Aber zum Platinen herstellen im Tonertransferverfahren genau richtig.

Bekomme viel bessere Ergebnisse als mit der Bügeleisenmethode.

Gruß

Autor: kleingedrucktesleser (Gast)
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Das HD-320-PRO ist überall ausverkauft. LOL
Dieses Forum hat offenbar eine gewisse Kaufkraft.

Autor: E. Hermanns (emax)
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Ich habe heute in einem anderen Zusammenhang vielleicht ein gutes 
Material zum Bedrucken gefunden. Vielleicht gabs das hier schon vorher 
im Thread, aber der ist mittlerweile doch ein klein wenig 
unübersichtlich geworden ;-)

Für eine Airbrush-Arbeit habe ich eben Maskierfilm mit meinem Farblaser 
bedruckt. Der Toner hält ausgezeichnet, und ist auch mit dem Fingernagel 
kaum abzukriegen. Wenn man das Trägermaterial abzieht, ist der Film 
leicht klebend wunderbar auf Platinen anzubringen, wenn man z.B. 
klassisch belichten möchte.

Will man einen Laminator einsetzen, müsste man die Folie anders herum 
auf die Platime legen und das Trägermaterial drauf lassen.

Da ich aktuell meine Ätzutensilien nicht im Zugriff habe, kann ich nicht 
prüfen wie gut das geht, aber vielleicht will das ja mal jemand 
ausprobieren.

Ich habe 'Hansa Maskierfilm' verwendet, ohne das mein Laser verklebt 
wurde. Für andere Laserdrucker kann ich dabei keine Aussage machen, aber 
der Film kam völlig unbeeindruckt aus meinem Dell 3115cn.

Man kann sehr feine Stukturen drucken, die Kanten sind scharf, die 
Flächen satt schwarz.

Vielleicht nützt das dem ein oder anderen ja was. In jedem Fall wäre es 
nett, wenn hier die Ergebnisse veröffentlicht würden.

Autor: E. Hermanns (emax)
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Nachtrag: Präzise heisst der Film: "Hasa Maskierfilm matt". In meiner 
Konfektionierung ist es die Artikelnummer 40404.

Autor: Patrick E. (patrick_e)
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Hallo !

Ich möchte es auch mal mit diser Technik probieren !
Leider gibt's hier bei uns auf Korsika keine Möglichkeit etwas zu 
kaufen, also muss es über Internet sein.

Wer kann mir einen Laminator empfehlen denn ich leicht finden kann ?

Ich habe den GEHA A4, EDNET A4 und bei Conrad den Olympia A296 gefunden.

Im voraus Danke,

Autor: E. Hermanns (emax)
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E. Hermanns schrieb:
> Nachtrag: Präzise heisst der Film: "Hasa Maskierfilm matt". In meiner
> Konfektionierung ist es die Artikelnummer 40404.

Ähm, Tippfehler:

 "Hansa Maskierfilm matt"


So ist es noch präziser ;-)

Autor: c. m. (camikusch)
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Patrick E. schrieb:

> Wer kann mir einen Laminator empfehlen denn ich leicht finden kann ?

kannst du den hier leicht finden? 
http://www.amazon.de/FOTO-Laminierger%C3%A4t-HD320...

Autor: skorpionx (Gast)
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Ich möchte die Methode ausprobieren und habe ich einige Fragen:

1.  Muss das eine spezielle Sorte vom Papier sein (Eigenschaften…)?
2.  Zum Drucken habe ich den KYOCERA FS-1300D. Wie (oder wo…) kann
        ich die Tonerdichte einstellen?
3.  Darf ich zum Ätzen FeCl3 verwenden oder etwas anderes?

Autor: Patrick E. (patrick_e)
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c. m. schrieb:
> Patrick E. schrieb:
>
>> Wer kann mir einen Laminator empfehlen denn ich leicht finden kann ?
>
> kannst du den hier leicht finden?
> 
http://www.amazon.de/FOTO-Laminierger%C3%A4t-HD320...

Danke für die Antwort,

Leider nicht... Gibt's bei Amazon in Frankreich nicht...

Autor: Christoph B. (christoph_b)
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kann den Olympia A296 nur Empfehlen. Habe die Steuerung ausgebaut und 
eine neue Platine ( nur den Leistungsteil ) eingebaut. Von dieser 
Platine für ein Stecker zu meinem Externen Board mit Display und Atmega. 
So kann ich die Temperatur genau Regeln.

Autor: Patrick E. (patrick_e)
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Christoph B. schrieb:
> kann den Olympia A296 nur Empfehlen. Habe die Steuerung ausgebaut und
> eine neue Platine ( nur den Leistungsteil ) eingebaut. Von dieser
> Platine für ein Stecker zu meinem Externen Board mit Display und Atmega.
> So kann ich die Temperatur genau Regeln.

Danke für die Antwort.
Werden in diesen A296 Lami die Rollen geheizt oder eine alu Plate ?
Zieht der die 1.6mm Platinen ohne Probleme ?

Ich konnte Gestern bei uns auf der Arbeit einen alten profi Lami 
"erwerben"... Der ist aus Metal, hat 4 Rollen. 2 for 2 Aluplaten die bis 
auf 200°C aufgewärhmt werden und 2 hinter.

Leider werden die Rollen nie warm und das Ding bringt nichts...
Ich vermute man braucht Druck auf dem Papier sobald es warm wird... Das 
PCB ist aber sehr warm wenn es aus dem Lami raus kommt... Komisch.

Eine Heizplatine ist drin und könnte eventuell in einem anderen Lami 
eingebaut werden.
Dann kann mit mir die Arbeit für eine externe Atmega Platine sparen  ? 
Und um eine Platien zu bauen braucht man einen Lami, der aber eine 
Platine braucht..

Was war das Erste ? Der Lami oder die Platine ?  :-))

Autor: E. Hermanns (emax)
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Lami?

Ich dachte, das heisst Lama ...

Autor: Christoph B. (christoph_b)
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wenn ich nicht ganz falsch liege werden beide Rollen ( oben und unten ) 
von innen Beheizt

Autor: c. m. (camikusch)
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Christoph B. schrieb:
> wenn ich nicht ganz falsch liege werden beide Rollen ( oben und unten )
> von innen Beheizt

unwahrscheinlich. viel zu aufwändig.
bei dem hier ( 
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis" ) 
war die heizung extern, ein ir strahler der die rollen von außen 
aufgeheizt hat.


Patrick E. schrieb:
> 
http://www.amazon.de/FOTO-Laminierger%C3%A4t-HD320...
> Leider nicht... Gibt's bei Amazon in Frankreich nicht...

such mal nach "falambi", die scheinen von der äußeren anmutung her 
baugleich zu sein.

Autor: Christian U. (Gast)
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Christoph B. schrieb:
> kann den Olympia A296 nur Empfehlen. Habe die Steuerung ausgebaut und
> eine neue Platine ( nur den Leistungsteil ) eingebaut. Von dieser
> Platine für ein Stecker zu meinem Externen Board mit Display und Atmega.
> So kann ich die Temperatur genau Regeln.

Wie regelst du die Temperatur? Mit einer PWM-Spannung? Was für einen 
Treiber-IC verwendest du?

Autor: Christoph B. (christoph_b)
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Ich habe zum Steuern einfach einen S202SE2 verwenden. Damit schalte ich 
die Heizung ein und sobald der Soll Wert erreicht ist schalte ich im 1 
sec Takt. ( 1 sec ein, 1 sec aus)....

So bleibt die Temperatur konstant

Autor: Luke (Gast)
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Welchen Laminator könnt ihr empfehlen? Ist grundsaetzlich jeder fuer den 
Umbau geeignet?  Gruß

Autor: c.m. (Gast)
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zu faul zum lesen?

Autor: H. B. (hhharry)
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Luke schrieb:
> Welchen Laminator könnt ihr empfehlen? Ist grundsaetzlich jeder fuer den
> Umbau geeignet?  Gruß

Wenn Du DIE Frage stellst solltest Du es gleich lassen. Den Umbau nimmt 
Dir nämlich niemand ab, den müsstest Du auch selber machen.

Autor: abc.def (Gast)
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skorpionx schrieb:
> 1.  Muss das eine spezielle Sorte vom Papier sein (Eigenschaften…)?

ja, "Glanzpapier gummiert" aus dem Bastelladen. Auf die gummierte Seite 
drucken. Das Toner Transfer paper von electrodragon.com geht nicht zu 
bedrucken. (HL2030)
Werbeblätter sind sehr ungleichmäßig, wegen der Druckfarbe. Außerdem 
zerfusselt das Papier.

Bei meinem werden die Rollen von außen beheizt, Heizung sieht fast so 
aus, wie beim Toaster. Temperatur messen mit Thermoelement am DMM. 
Soll=200 C bei 220 gehen die Rollen kaputt.
Vor die Heizung habe ich einen Lichtdimmer geschaltet zur 
Leistungseinstellung. Motor natürlich ohne Dimmer. Das Ganze ohne 
Gehäuse auf ein Holzbrett geschraubt. Es wäre gut, das dann nur am 
Trenntrafo zu betreiben.

Autor: Nicole Monit (nicmon)
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Hallo,

ich habe heute mir den Laminator marke "Elite" bei Galeria
Kaufhof gekauft und möchte ihn mit der Schaltung vom Thomas Pfeifer 
umbauen, dazu habe ich eine Frage.

In der Schaltung wurde erwähnt dass sie mit 5v betrieben werden muss. 
Wie versorge ich diese Spannung? kann es sein dass sie über das Relais 
reinkommt oder muss ich noch dafür eine externe 5v Stromquelle (z.B. PC 
Netzteil) besorgen? Danke.

Autor: Uwe (Gast)
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Hallo Nicole,

über das Relais kommt nichts. Ein externes Netzteil ist OK, wobei 
PC-Netzteile selten 5V haben. Alternativen wären

- Akku-Block bis maximal 6V (Maximum für ATmega8)
- zusätzlich Spannungs-Controller eindesignen, z.B. 78L05
- USB-Spannung von PC benutzen (Strom ist für diese Schaltung mehr als 
ausreichend)

Gruß,

Uwe

Autor: 12345 (Gast)
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Der Thread ist dermaßen überladen, er gehört seit Jahren geschlossen.

Sicherlich ist das Thema zeitlos, aber was Neues wird praktisch kaum 
mehr genannt, stattdessen der Server und die Geduld der User gestresst.

Autor: E. Hermanns (emax)
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Wie kann das Gäste jucken? Die bekommen doch gar keine Benachrichtung ?

Autor: Mark (Gast)
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Hallo,
habe hier den Olympia A290. Vorteil: Die obere Walze ist mit etwas Spiel 
und federdruck "gelagert", das klappt dann auch ohne Schäden mit 
1,5mm-Platinen.
Hat schon jemand die Schaltung rekonstruiert (Platine siehe Bild)? 
Scheint ähnlich zu sein wie beim Aldi KL380: Wohl zwei 
Temeperaturfühler, zwei einstellbare Temperaturen (125/80um), Hebel zum 
Abhehen des Motors von den Walzen, SMD-Schaltung aus 2 LM324, ein Triac 
und dazu ein Transi, ein 9V-Regler und jede Menge Kleinzeug.

Autor: Mark K. (mamikoe)
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Habe mich jetzt selbst rangesetzt und versucht, die Schaltung zu 
rekonstruieren. Liegt bei. Sollte im wesentlichen richtig sein, aber 
meine Hand möchte ich dafür nicht ins Feuer legen.
Die Beschriftung einiger Bauteile fehlt bzw. ist nicht zu erkennen.
ZD1 im Netzteil sieht aus wie ein Metallfilmwiderstand, liegt aber so 
ungünstig, daß der Code nicht zu erkennen ist; wegen der 
Parallelschaltung zu C1 bringt Messen auch kein sinnvolles Ergebnis. 
Aber egal.
Ganz erstaunlich der Aufwand, der für die blöde und letztlich wenig 
nützliche grüne Bereit-LED betrieben wird - der ganze erste LM324, 1/4 
des zweiten LM324 und ein Transi werden allein dafür verwendet, wobei 
ich die Funtkionsweise deren Be- und Verschalten im Detail nicht 
verstehe.
Die eigentlich Temperaturregelung erfolgt allein bei A7. A8/A5 agieren 
offenbar nur als Sicherung für den Fall, daß der maßgebliche Heißleiter 
D5 (ist wirklich so bezeichnet) bei A2 defekt wird oder dessen Kabel 
bricht. Auch der zweite Heißleiter R13 (bei Q1) zusammen mit Q1/A5 
scheint nur für den äußersten Notfall da zu sein. Im Normalbetrieb 
steigt die Spannung an der Basis von Q1 nicht über ca. 0,4V.
An der Buchse für den Anschluß des "Temperatur"schalters S2 (links oben) 
sind nur 3 von 5 Anschlüssen belegt: RL und RM, die zu R mit 120k und 
6k8 (die zu wesentlich niedrigeren Temperaturen führen würden) sind 
offen. Für eine höhere Temperatur wäre R an HH auf 1k zu verringern oder 
zu brücken.
Kommentare, Hilfen, Anregungen?

Autor: LuHe (Gast)
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Ich habe gute Ergebnisse erreicht, indem ich die Platine in einem 
Backofen auf etwa 150 °C vorgeheizt habe, und es dann mit den Ausdruck 
auf dem Trägermaterial  von Aufklebern einmal durch den aufgeheizten 
Laminator laufen ließ.
Angehängt ist ein Ausschnitt eines Bildes,  dass mit 300 DPI ausgedruckt 
und dann auf die heiße Leiterplatte gewalzt wurde.

Autor: Klaus (Gast)
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Synchronmotor regeln:
mmmmhhh mist , hab meine hier geschriebenen Erkenntnisse vergessen und 
mir nen Frequenzrichter gekauft , ummpppff


sobald der da war und ausprobiert wurde , grummel
wurde gleiche ein synchronmotor mit 2,5 umdrehungen 14w (derzeit 12umdr. 
14w) bestellt, die dinger mit 14w , gleiche Bauform gibts seit kurzem 
bei ebay :-)

gruß Klaus

Autor: Klaus (Gast)
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2,5 /min synchronmotor

Ebay-Artikel Nr. 170942732555

Autor: Dieter Trummer (dieter42)
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Mark schrieb:
> Hallo,
> habe hier den Olympia A290. Vorteil: Die obere Walze ist mit etwas Spiel
> und federdruck "gelagert", das klappt dann auch ohne Schäden mit
> 1,5mm-Platinen.

Hallo Mark,
möchte wissen, ob Du inzwischen schon einen Erfolg hast mit dem Olympia 
A290? Dann würde ich den auch kaufen. Leider gibt es manche der zu 
Beginn des Threads angeführten Geräte inzwischen nicht mehr im Handel. 
Oder kann mir sonst wer sagen, welche derzeit erhältliche und 
einigermaßen günstige Laminiergeräte sich für diesen Zweck eignen? Habe 
den HP Laser Jet CP1525nw color mit Original Toner.

Autor: Dieter Trummer (dieter42)
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Thomas Bremer schrieb:
> Okay, hat mich ein paar Versuche gekostet. Doch schließlich hat's
> geklappt. Und zwar mit einem Olympia E-290.

Möchte wissen ob der Olympia A-290 baugleich zu Deinem ist? Denn E-290 
gibt es nicht mehr. Oder weiß sonst wer, welche heute erhältlichen und 
nicht zu teuren Geräte für diesen Zweck brauchbar sind. Ähnliches 
Innenleben wie in Deiner Beschreibung. Möchte es genau wie Du angehen, 
vielleicht mit Reichelt-Papier wenns geht. Bin von Deinem Ergebnis 
überzeugt.

Gruß Dieter

Autor: nicmon (Gast)
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ich habe einen Laminator vom Galeria-Kaufhof (kostet etwa 19 Euro) 
umgebaut und er funktioniert bestens.

Autor: Dieter Trummer (dieter42)
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nicmon schrieb:
> ich habe einen Laminator vom Galeria-Kaufhof (kostet etwa 19 Euro)
> umgebaut und er funktioniert bestens.

Hallo nicmon,
kannst mir bitte das Gerät genauer beschreiben? Wann hast Du es gekauft?
Kannst mir einen Laminator von amazon.de vorschlagen welcher auch 
ähnlich ist? Dort habe ich schon öfter was gekauft. Glaubst geht der 
Olympia A-290 auch für den Zweck?

Autor: nicmon (Gast)
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hier ist ein Link dazu: 
http://www.galeria-kaufhof.de/store/p/elite-Lamini...

dazu bekommt man auch ein Schneidgerät, welches das schneiden von 
bedruckten Schaltung enorm leichter und sauberer macht.

Ich habe wie Thomas Pfeifer das Steuergerät entfernt und mit von ihm 
vorgeschlagene Steuerung ersetzt.

Autor: Dieter Trummer (dieter42)
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nicmon schrieb:
> hier ist ein Link dazu:
> 
http://www.galeria-kaufhof.de/store/p/elite-Lamini...

Dieser Artikel ist leider nicht mehr verfügbar! Deshalb bitte einen 
anderen Vorschlag. Was hältst Du vom Olympia A290 im Amazon-Angebot. 
Oder einem anderen welcher dort aufscheint unter Laminiergeräte.

Wäre Dir dankbar für einen Tipp!

MfG Dieter

Autor: Mark K. (mamikoe)
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Ich habe die Sache aus Zeitgründen und mangels Bedarf derzeit nicht 
weiterverfolgt, aber schon mal einen baugleichen Synchronmotor mit 1upm 
(glaube ich) gekauft; die Übersetzung beim A290 ist nicht ganz so 
niedrig wie bei anderen Geräten. Erforderlich wird auch ein Hochdrehen 
der Temperatur sein; diese ist doch recht niedrig. An welcher Stelle ich 
da drehe weiß ich nocht nicht, aber ich fürchte, daß es nicht auf der 
mit dem Schalter einstellbaren Seite gehen wird sondern ich am fest 
eingestellten Vergleichswert herumdrehen muß. Ich habe ein 
"Bauchgefühl", daß bei diesen Geräten, bei denen nicht die Walze direkt 
erhitzt wird sondern nur über die Blecke oben und unten allein eine 
Verringerung der Drehgeschwindigkeit nicht genügen wird.

Autor: Dieter Trummer (dieter42)
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Christoph B. schrieb:
> der Olympia A 296 nimmt die 1.5mm dicken Platinen ohne Umbau.

Hallo Christoph,
Was hast Du sonst noch für Änderungen gemacht! Geht das mit dem 
Bügeleisen-Thermostat? Wie oft ziehst Du die Platine durch? Wie ist das 
Ergebnis?
Kannst vielleicht einige Fotos dazu rein stellen?

Möchte mir den A 296 bestellen. Den gibt es noch bei Amazon.
Bitte um eine Antwort.
Gruß Dieter

Autor: Lutz H. (luhe)
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Ich möchte diesen Motor testen in der Bucht: Spiegelkugelmotor Motor f. 
Spiegelkugel Getriebemotor Modellbau 230 V 1 rpm. Nummer: 151016132043

Mal sehen wie ich die Achse des Motors  abflachen kann. Einsatz 
allerdings im CL-90.

Autor: Christoph B. (christoph_b)
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hallo

Ich habe leider seit ca 1 Jahr keine Platine mehr damit gemacht. Mit dem 
neuen Laser Drucker klappt das nicht mehr so gut. Ich habe auf ein 
zweites SSR den Motor gehängt und habe ihn dann für ca 1 sec laufen 
lassen dann wieder eine 1 sec Gestoppt .....

Autor: Lutz H. (luhe)
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lutz h. schrieb:
> Spiegelkugel Getriebemotor Modellbau

Die Achse des Motors ist weich und  gut zu bearbeiten.
Leider hat der von mir gekaufte Motor keine definierte Drehrichtung
oder zum Glück nicht die Falsche. Da muss ich  manchmal zwei mal 
einschalten,
bis  der Laminator in der richtigen Drehrichtung läuft.
Den Drucktest mache ich wenn ich etwas mehr Zeit habe. Sieht erst mal 
gut aus.

Gruß Lutz

Autor: Mark K. (mamikoe)
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Allgemeiner Nachtrag:
Ich habe natürlich den A296 gekauft und nicht den A290. Keine Ahnung, 
wieso ich dauernd vom A290 geschrieben habe .... sorry,

lutz h. schrieb:
>Ich möchte diesen Motor testen in der Bucht: Spiegelkugelmotor Motor f.
>Spiegelkugel Getriebemotor Modellbau 230 V 1 rpm. Nummer: 151016132043

Den gleichen Motor hatte ich auch gekauft.

> Die Achse des Motors ist weich und  gut zu bearbeiten.

Das hört man gern.

> Leider hat der von mir gekaufte Motor keine definierte Drehrichtung
> oder zum Glück nicht die Falsche. Da muss ich  manchmal zwei mal
> einschalten,
> bis  der Laminator in der richtigen Drehrichtung läuft.

Muß ich leider bestätigen, zufällige Drehrichtung. Schlecht. Das Gehäuse 
würde sich ja öffnen lassen ... läßt sich die Drehrichtung nicht 
fixieren?

Autor: c.m. (Gast)
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warum zeit, geld und mühe für einen umbau investieren?
siehe:
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

Autor: Lutz H. (luhe)
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c.m. schrieb:
> warum zeit, geld und mühe für einen umbau investieren?

Weil es Spaß macht und ich wissen möchte, ob ich so ein Gerät 
improvisieren kann.

Aktuelle  Daten:
Geschwindigkeit: 48mm/min
bei einem Durchlauf mit Papier
maximale Temperatur 160° C
Zeit über 150° C: 10s

Maximale Temperatur mit  Material doppelseitig, 1,5mm
120 °C.
Die kalte Platine kühlt die Walzen zu stark.

Der Transfer auf eine heiße Platine scheint ein interessanter Weg zu 
sein.
Die 3D Plastikdrucker haben interessante  Heizplatten oder doch lieber 
ein Waffeleisen zum Aufheizen nehmen?

Gruß Lutz

Autor: Mark K. (mamikoe)
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lutz h. schrieb:
> Maximale Temperatur mit  Material doppelseitig, 1,5mm
> 120 °C.
> Die kalte Platine kühlt die Walzen zu stark.
> Der Transfer auf eine heiße Platine scheint ein interessanter Weg zu
> sein.
> Die 3D Plastikdrucker haben interessante  Heizplatten oder doch lieber
> ein Waffeleisen zum Aufheizen nehmen?

Ich hatte bei dem bislang verwendeten Laminator (Aldi-Teil, 1,5mm paßten 
nur mit Gewalt durch) zunächst die nackten Platinen einige Male 
durchlaufen lassen und erst danach mit Papier, und auch dies mehrfach.

Autor: Kevin Paffrath (fireman2215)
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Hallo zusammen,

ich weiß der Beitrag ist jetzt schon was älter aber ich brauche euren 
Rat.
Ich habe mir heute mal 2 Laminatoren gekauft. Einmal einen von hama den 
KHL 46 der auch einen Temperaturregler hat. Ich meine zu meinem Teil das 
dieses Gerät die Platine auch ziemlich erhitzt nach einigen durchläufen. 
Allerdings scheint hier der Toner nicht zu haften. Nur an einer Stelle 
hat es einen kleinen Punkt zum haften bekommen. Ich musste damit die 
Platine nicht verklemmt auch bisschen was entfernen um genau zu sein ein 
Blech. Tja ich weiß leider jetzt nicht was da los sein könnte.

Dann habe ich mir einen glaube Olympia A230 Laminator gekauft. Der ist 
für Kalt und heiß. Allerdings habe ich den noch nicht auseinander 
genommen. Ich habe den im Wiki aufgeführten 2020 leider da nicht 
gefunden und frage mich halt ob er sich trotzdem vielleicht besser 
eignet. Hat vielleicht schon jemand Erfahrung damit ?

Tja hoffe das man mir hierzu was sagen kann denn ich denke das mit dem 
Laminator ist besser als mit Bügeleisen. Bügeleisenmäßig konnte ich nur 
gute Erfahrung machen mit Overhead Folie.

Autor: Luhe (Gast)
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Hallo,
so ein Ergebnis hatte ich auch.
Deine Beobachtung zeigt, dass der Toner zu kalt bleibt.
Ein Versuch mit normalen Papier wird das sicherlich bestätigen,
 der Toner geht nicht in das Papier.
Mein Toner wird erst bei 180 °C flüssig und so musste ich den Temperatur 
-regler des Laminators verändern. Normal schallte es nur 120°C.

Gruß

Autor: Kevin Paffrath (fireman2215)
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Tja die Frage für mich ist jetzt letzten Endes was ich machen kann bzw. 
wie ich umbauen kann. Also ich habe das ganze bei dem hama mal mit Folie 
versucht was auch relativ gut geht. Aber Reichelt Fehlanzeige. Ich hab 
keinen Plan ob man da bei den Geräten überhaupt modifizieren kann. Und 
wenn dann wüsste ich nicht wie ;(
Hab mal Bilder jetzt dabei und hoffe das ist hilfreich.
Sorry Quali ist leider etwas mieß.
Die ersten drei Bilder zeigen den hama Lami mit Tempregelung.
Die anderen den normalen Olympia Kalt und Heißlami.

Autor: Kevin Paffrath (fireman2215)
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Hallo Leute. Ich weiß der Tread ist recht alt und es stehen viele viele 
Methoden hier. Wie ich gestern schrieb habe ich 2 Lamis. Wobei ich den 
von hama wohl ehr wieder zusammen schraube und umtausche ^^ Der Olympia 
A230 ist natürlich schön kompakt. Aber ich finde keinen Microtherm. Für 
mich ist also nun die Frage wie kann ich den noch umändern ? Reicht es 
schon ggf. nur die Kabel der Bimetall zu tauschen ? Was kann ich noch 
machen ? Hab zwar nen AtTiny84 und nen AtMega328 hier aber das wäre mir 
jetzt auch etwas zu kompliziert. Bin schon am überlegen mir den Olympia 
A2020 zu besorgen denn der kann ja bis 180 Grad. Hoffe ihr könnt mir 
helfen.

Autor: c.m. (Gast)
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Kevin Paffrath schrieb:
> Bin schon am überlegen mir den Olympia
> A2020 zu besorgen denn der kann ja bis 180 Grad. Hoffe ihr könnt mir
> helfen.

Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

Autor: bernte (Gast)
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um nicht wieder oberschalu zu tun und eienn link auf diesen thread zu 
posten

bestätige ich dir hiermit offiziel  der A2020 geht - kauf ihn dir

kein rumgebaue und gefummle

der ausgabeschlitz könnte noch etwas greiter sein damit man auch kurze 
platinen leicht wieder aus bekommt

das werde ich die nächste tage noch machen ansonsten top
ich denke es ist auch das günstigste gerät mit temp  regelung   hab ca 
35€ dafür bezahlt  vom b-ware anbieter aus der bucht

Autor: c.m. (Gast)
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bernte schrieb:
> bestätige ich dir hiermit offiziel  der A2020 geht - kauf ihn dir

bei mir ging ein a2020 nicht, siehe (ff)
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

vielleicht gibts da verschiedene modelle unter der gleichen bezeichnung.

Autor: ul5255 (Gast)
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bei mir zieht ein kuerzlich auf Amazon gekaufter A2020 problemlos 1.5mm 
FR4 doppelseitig durch. Keine Modifikationen am Laminator notwendig.

Autor: Rudi P. (Firma: keine) (rudippunkt)
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Nachdem ich mir einen günstigen A4 Aldi Laminator gekauft hatte, und das 
ohne Umbau garnicht funktioniert hatte, habe ich diesem Threat glauben 
geschenkt, und ein wenig mehr Geld ausgegenben, da ich nicht an den 
Dingern herrumschrauben wollte.Denn letztentlich ist das ein Werkzeug 
mit dem man seinen "Platinentraum" verwirklichen möchte.
Abgesehen davon hätte es wohl auch Spass gemacht dafür etwas zu 
bauen.Allerdings etwas schwierig wenn man nichts hat um Platinen mit 
Toner zu beschichten.Rasterplatinen sind meiner Meinung nach ja nur eine 
vorrübergehende Lösung.

Daher habe ich mir einen Pavo HD320 bei Ebäh gekauft.Hat etwa 89€ 
gekostet.
Unter dem Gerät ist ein kleines Poti verbaut, an dem man die 
Heiztemperatur einstellen kann.
Trotz meiner Bedenken, ob ein 4 Rollengerät funktionieren würden, ohne 
das Layout über die Platine zu schieben, wurde ich positiv überrascht, 
und das Ergebenis ist wirklich hervorragend.
Wieviele Durchgänge man wirklich braucht bis das Layout komplett auf der 
Platine ist kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen, ausser das 
sich alles von der Folie abgelöst hat.

Ausserdem macht es mit Sicherheit Sinn sich ein A3 Gerät zu kaufen, da 
sich der Anpressdruck besser auf die Platine verteil, als bei einem A4 
Gerät(Wölbung der Walzen).
Die Heizleistung steht momentan auf Maximum, lässt sich sicherlich aber 
noch nach unten hin anpassen.Leider fehlt mir ein Thermometer zum 
prüfen.

Der Pavo HD320 ist wirklich zu empfehlen.Auspacken, Poti hochdrehen, 
anschalten und schon gehts los.

Gruß
Rudi

Hier der Link:
Ebay-Artikel Nr. 271326154755

: Bearbeitet durch User
Autor: Kevin Paffrath (fireman2215)
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Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Hilfe. Mein A2020 sollte heute abend ankommen und 
ich werde das ganze dann mal ausprobieren. Um die Platinen besser durch 
zu bekommen da recht klein musste ich die Geräte auf machen.
Naja mal schauen.
Mir ist da allerdings noch so eine Idee gekommen wo ich jetzt aber nicht 
wüsste wie es realisierbar wäre.
Man nehme eine billige Lötstation mit Display und Temp Ist und Soll 
Anzeige.
Den Lötkolben könnte man nun doch eigentlich abklemmen und an den Lami 
anschließen. Also meine Station hat im Lötkolben glaube 5 Kabel.
4 Kabel gehen in den Heißstab. Ein Kabel ist an einem runden 
Metallkreis. Dies wird wohl der Fühler ist Wert sein.
Das sollte doch irgendwie klappen können oder. Wenn ja wie ? Wo müssen 
welche Kabel dran ?
So erspart man sich ein bisschen was und hat gleich einiges mit drin. 
Temp Regeln und Temp Soll und ist. Wo der Motor dran kommt weiß ich 
grade nicht genau.
Wäre nett von den Profis hier Feedback zu bekommen.

Autor: Sebastian (Gast)
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Falls der Fühler überhaupt nahe genug am Heizelement ist, um der 
Regelcharakteristik der Lötstation entgegen zu kommen, wird es mit 
ziemlicher Sicherheit nicht der richtige Fühler-Typ sein. Da gibt es 
keinen einheitlichen Standard.

Autor: Luhe (Gast)
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Für die Temperaturmessung gilt es kleine Temperaturfühler an einem 
Kabel, die an ein Multimeter angeschlossen werden können. Das 
Anschlusskabel hat  einen Durchmesser von etwa 2 mm, kann mit 
durchlaufen und vorsichtig zurückgezogen werden.

Um die Temperatur zu testen habe eich heute einfach einen schwarzen 
Klecks
auf ein Blatt normales Papier gemacht.
Ein zweites Blatt Papier habe ich um den Klecks geschlagen und durch den
Laminator laufen lassen.
Wenn die Temperatur hoch genug ist, wird der Toner wieder flüssig und 
ein Teil des Kleckes wird auf den Umschlag übertragen.

Autor: Einarmiger Stehgeiger (Gast)
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Kevin schlug vor:
>Man nehme eine billige Lötstation mit Display und Temp Ist und Soll
>Anzeige.

Nehme man nicht, weil deren Lötkolben mit hoher Wahrscheinlichkeit
nicht mit der Netzspannung betrieben werden.

>Das sollte doch irgendwie klappen können oder.
Oder.
>Wenn ja wie ? Wo müssen welche Kabel dran ?
Das sind keine Kabel, sondern Adern einer Leitung.

> Wo der Motor dran kommt weiß ich grade nicht genau.
Na, dann warte doch noch 1/12 Stunden, eventuell weißt Du es dann.