Gesucht: Ältester IC im Forum

#5057263
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Hallo Gemeinde,

hier mal zur Abwechslung ein Spielchen: Gesucht ist der älteste IC, der 
sich in Euren Bastelkisten befindet. Wir unterscheiden die Klassen: 
unbenutzt, eingelötet, ausgelötet, aber nur locker zur Kenntnisnahme.

Im Anhang und zum Einstieg ein MC14511CP von 1973 
(Siebensegmentdekoder/treiber). Mit heutigem Datum, dass er sich in 
meinem Besitz befindet. Ich bin überzeugt, dass dies niemand unterbieten 
kann ;-)

Auf, auf, zu den Schatzkisten!
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Gast #5057599
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Ich bin Ossi und erkenne genauso wie Jens die DDR Chipgehäuse und die 
"Exportvariante" der Beschriftung dieser ICs.
Wenn Du schreibst die Orgel stammt au den 90ern, dann habe ich kein 
Problem damit, die Chips werden vom Ende der 80er stammen. Ich weiß 
nicht wann geneu die CMOS 4000er Serie auf dem Markt gekommen ist, aber 
in den 7ern gab es die noch nicht.

Gruß,

Holm
Gast #5057913
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Icke ®. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Ich weiß
>> nicht wann geneu die CMOS 4000er Serie auf dem Markt gekommen ist, aber
>> in den 7ern gab es die noch nicht.
>
> Im Westen schon:
>
> https://en.wikipedia.org/wiki/4000_series
>
> Zitat:
> "The 4000 series was introduced as the CD4000 COS/MOS series in 1968 by
> RCA"

Das interessiert aber Keinen weil die abgebildeten ICs als DDR Produkte 
sind.

Gruß,

Holm
#5058079
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Die ältesten digitalen Familien dürften RTL und DTL sein, laut Wikipedia 
kamen die ersten TTL 1961/62 heraus. Ich habe einen Frequenzzähler mit 
Nixie-Anzeige von 1973, der ein paar DTL-Gatter enthält (MC8xx?)
https://de.wikipedia.org/wiki/Diode-Transistor-Logik
Mein erster analoger IC war ein NF-Treiber TBA... wenn ich noch recht 
weiß, aber der hat sehr bald das Zeitliche gesegnet. Kann sein dass der 
noch vorhanden ist, man wirft ja nichts weg.
#5058416
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@ Teo Derix (teoderix)

>Holm T. schrieb:
>> in den 7ern gab es die noch nicht.

>OK, dann ist das sicherlich kein Date-Code.

Brauchst eigentlich nur nach CD4001BE suchen, dann siehste, daß das 
international eine ganz übliche Bezeichnung für die gepufferte 
CMOS-Serie im PDIP-Gehäuse ist. Dem hat sich die DDR zur Wendezeit 
angepaßt.
#5058468
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Eddy C. schrieb:

> hier mal zur Abwechslung ein Spielchen: Gesucht ist der älteste IC,
> Im Anhang und zum Einstieg ein MC14511CP von 1973

Dual in Line ICs sind verhältnismäßig neu. "Alte" ICs sind im
runden Metallgehäuse ähnlich TO5 mit bis zu 12 vergoldeten
Anschlussdrähten. Typisch waren da z.B. Operationsverstärker 702
oder verschiedene TAA-ICs aus Siemens-Fertigung. Schaltungen
damit fand man in z.B. in den hellgrünen Büchern "Siemens-
Schaltbeispiele", die u.a. auf der Industriemesse Hannover
verteilt wurden.
Gast #5058597
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@Moderation: bitte im Offtopic an den Thread anhängen. Danke.

Kann das jemand datieren?
Ist aus einem Heathkit IM-102, das DIL Teil ist MRL, eine Vorgänger 
Logikfamilie von TTL.

Ja, das habe ich vor 8 Mte geknipst;
Ja, das IM-102 habe ich auf der Winde, "archiviert".
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#5058621
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Sinus T. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> "FETRON" stammt aus den frühen 60ern.
>
> Bist du dir da sicher? Der Datecode sieht eher nach 1974 aus, in dem von
> dir verlinkten Artikel steht "introduced by Teledyne Semiconductor in
> 1972"

Ja, das sah ich auch. Allerdings sprachen andere Quellen von den 
"60ern". Ich denke aber, dass der Teledyne Bericht mehr Authoritaet hat.
#5058663
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also das eine Siemens it klar FLJ111 (=7472), Datecode 7308
der andere FLJ171 (=7492), Datecode 63C7 ??

aber was ist das oben?
offenbar 7410, aber Hersteller? Datecode?

Der FLJ171 war in meiner ersten "Digitalbastelei" zusammen mit 7 LEDs 
und zwei FLH101; war ein "elektronischer Würfel" nach ELO. 
Zusammengelötet mit Weller Lötpistole und Klingeldraht auf einer 
Lochraster-Pertinax. War damals der jünste Kunde (8J, Volksschüler) in 
dem Laden ... die Teile müssen ein Vermögen gekostet haben, meinem Opa 
ist beim Zahlen der Mund offen geblieben.
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#5060447
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> Das ist Humbug, weil kein Nährwert ...
Finde ich nicht. Ich mag solche Spielchen. Habe ich sicher was 
passendes.

In meinen Schatzkästchen musste ich natürlich nicht lange suchen.
zuerst DILs von 1977 und 1974,
5x 725C von 1973 komplett vergoldetes Rundgehäuse mit 8 Pins
2 Alu-Stangen ML1558 7142 (1971)im rundum vergoldeten 
DIL-Keramiksubstrat-Gehäuse  und endlich:
ein Motorola MC1439G mit Datecode 6908, ja Februar 1969.
Gründerzeit sozusagen. Damals wurde mit Gold nicht gespart.
Schaut mal nach, was Eure Nähkästchen noch beherbergen.
#5060703
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Dann werfe ich auch einmal ein paar ICs in die Runde. Beim 
institutseigenen Flohmarkt letzten Herbst konnte ich unter anderem diese 
Schätzchen ergattern. Von den FX101, FX401 und FX105 konnte ich schon 
herausfinden, welche ICs das sind. (Falls es jemanden interessiert, 
hänge ich die Datenblätter an)

Bei den beiden linken Bausteinen ist mir das noch nicht gelungen. Sie 
dürften wohl beide von 1969 sein (KW 27 und KW39).

Gruß,
Maije
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#5061371
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So, habe gerade mal mein Raritäten-Kabinett gesichtet und folgendes 
gefunden:

- einen OP Typ 702 von KW14 1968,

- ein DTL-RS-FF 944 im Keramik-Flat-Pack-Gehäuse aus den 60ern (mit dem 
Datumscode bin ich mir nicht sicher); man beachte die aufwändige 
Einzelverpackung. Das war ein "spare part" für ein militärisches 
Avionik-Gerät,

- und noch eine Kuriosität von Anfang der 70er: ein TTL-IC von Siemens 
aber hergestellt von Texas Instruments (Texas-Logo in der Nut).
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Beitrag #5062051 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5063064
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Ich glaube, ich habe die ältesten:

Ein paar RT µL 914, erschienen um 1970.
Das waren wohl die allerersten IC´s, später als RTL benannt.
Bestehend aus 4 Transistoren und 6 Widerständen, Gehäuse Keramik mit 8mm 
D, 6 Beine. Damit konnte man außer NAND/NOR auch Analogverstärker bauen.
Es gab phantasievolle Schaltungsvorschläge.

Dann hatte ich noch einen 3stufigen NF-Verstärker für Hörgeräte, der ist 
aber beim Versuchen gestorben, eine Ersatzbeschaffung war mir dann doch 
zu teuer.

Die ganzen Halbleiter hatten damals echtes Geld gekostet, die ersten 
Ge-Transistoren (Grenzfrequenz ca 5 Kilo!Hz) kosteten 70 DM (mein 
monatliches Taschengeld war 10 DM).
Jahre später wurden sie glücklicherweise billiger.

Gruß   -   Werner
Persönliche Seite #5063159
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Werner H. schrieb:
> Ich glaube, ich habe die ältesten:
>
> Ein paar RT µL 914, erschienen um 1970.
> Das waren wohl die allerersten IC´s, später als RTL benannt.

Nö, wir waren bereits bei 1966:

Christoph Z. schrieb:
> Tärätätätätääää!!! Ich habe meinen enormen TTL-Schatz durchwühlt
> und halte vermutlich den Rekord: es beginnt bei 6639!
#5063196
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Die zeitliche Reihenfolge war: RTL - DTL - TTL - (ECL) - CMOS.

Der 914 ist der älteste IC überhaupt.
1970 ist falsch geschätzt, war wohl in den frühen 60ern. Aber ab dann 
ging es Schlag auf Schlag.
Von DTL habe ich auch noch einige Gatter, TTL fast komplett.
ECL findet man noch in den Vorteilern von Countern.

Gruß   -   Werner
#5063861
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Hier auch mal paar olle Teile von mir ;-)
B2b bei den grauen S&H-Exemplaren sollte wohl Februar 1971 sein. Das 
kleine b ist aber noch ein bißchen schleierhaft. Vielleicht 2. Woche im 
Februar?

Und dann paar DDR-Teile mit ein paar kryptischen Datecodes, die 
vermutlich nicht ins übliche Muster passen.

AN könnte zwar (November) 1970 sein, aber ich bilde mir ein, daß in dem 
Jahr noch keine solche ICs im Osten hergestellt wurden (eher ab 71/72).
1990 sollte es aber erst recht nicht sein - da wurden meines Wissens 
schon längst keine TTL's in Keramik gebaut.
Bis um die Zeit herum gab es auch ein anderes Datecodesystem, wo A nicht 
mit 1970 oder 1990 korrelierte. Dazu könnten auch die beiden FWE-ICs 
gehören.
(in irgendeinem Büchlein hatte ich mal eine Liste mit den alten 
Datecodes, weis aber nicht mehr, in welchem :-( Vielleicht find' ich's 
ja noch ...
Oder vielleicht weis ja jemand was genaueres dazu.
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#5066385
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OK, sind nicht die ältesten, aber teilweise älter als ich. :-)
Ist nur ein Auszug...

Evtl. Entsockelt. Durfte ich mitnehmen als die Lehrwerkstatt mal 
ausgemistet hat.

Vor einiger Zeit mal ein paar so alte Dinger einem Freund gegeben als er 
was aufgebaut hat, er war so begeistert das seine Schaltung in ein 
Transparentes Gehäuse gekommen ist damit man die Chips auch sehen kann. 
:-D
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#5297943
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Bevor sich jetzt hier der schöne Thread zerstört wird,

anbei ein paar schöne Bilder zur Beruhigung.
Ich habe her extra grade meine Bürowand abgehängt.

(Hubertus - wie alt bist Du eigentlich, das Du so unreif reagierst? So 
ein Datumscode ist naheliegend und etwas Humor gehört zum Leben. Wenn Du 
jetzt mitten in der Pubertät wärest, würde das vielleicht einiges 
erklären, wenn auch nicht entschuldigen)

Ich habe hier auch den Datumscode des "USB-Kernspeichers" angehängt. 
Hier muß mann aber Englisch können. Ob es das auf der Waldorfschule 
gibt? Alternativ kann man natürlich auch mit den Ringkernen tanzen...

vg

Maik
#5298501
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Maik .. schrieb:
> Hubertus - wie alt bist Du eigentlich, das Du so unreif reagierst

danke für die Blumen ;-)
die Reaktion vom anderen Typen war ja überaus geistreich und klug.
Das Alter ändert nichts daran, dass mir sofort das Messer in der Tasche 
aufgeht, wenn mir einer dumm daherkommt.
In der Tat hatte ich vor dem Posten nicht über die Datecodes 
nachgedacht. Es tut mir unermesslich leid, dass die ICs nicht alt genug 
waren. Normalerweise gibts ja hier immer Leute, die sich für sowas 
interessieren, deshalb habe ich auf den Datecode nicht eine einzige 
Millisekunde geachtet.
Rechtfertigt dies gleich die pampige Antwort? glaub nicht, also kann ich 
auch pampig sein.
Interessant ist, dass mein Kommentar entfernt wurde, der andere aber 
noch da ist, und das, obwohl mich das vielleicht genauso persönlich 
trifft ;-)
Moderator Persönliche Seite #5298616
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Tobias P. schrieb:
> Interessant ist, dass mein Kommentar entfernt wurde, der andere aber
> noch da ist

Weil es auch schon genügend Antworten gab, die ihn zitiert haben
(und teilweise einfach nur humorvoll genommen).

Deine Erwiderung war allerdings sehr eindeutig beleidigend, deshalb
ist sie weg.  Mit vernünftigeren Worten wäre sie stehen geblieben.

> Es tut mir unermesslich leid, dass die ICs nicht alt genug waren.

1972 ist ja durchaus gut im Rahmen dessen, was hier sonst so
präsentiert wird ;-), auch wenn inzwischen ein paar noch ältere
Teile aufgetaucht sind.
#5298639
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Jörg,
danke, endlich einer, der normale Antworten gibt.

Jörg W. schrieb:
> 1972 ist ja durchaus gut im Rahmen dessen, was hier sonst so präsentiert
> wird

jo. ich schau morgen, ob ich noch was älteres habe. Irgendwo habe ich 
einen 2708. Und einzeln verpackte Motorola-Transoren sind auch noch 
irgendwo ? ich sammle zu viel Elektronik.
Der TDC1009 vom Hersteller TRW, den ich noch habe, ist nicht alt genug 
(1983). Es ist ein 12x12 Bit Multiplier im DIP64. Die Hütte ist komplett 
vergoldet :o
#5298645
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Sven D. schrieb:
> Tobias P. schrieb:
> Der TDC1009 vom Hersteller TRW, den ich noch habe, ist nicht alt genug
> (1983). Es ist ein 12x12 Bit Multiplier im DIP64. Die Hütte ist komplett
> vergoldet :o
>
> Zeig ihn trotzdem, bitte bitte bitte :-)

ok ich krame ihn morgen raus. Ein Datenblatt davon zu haben wär 
allerdings echt toll. Hab leider nur die 1. Seite :-(
Moderator Persönliche Seite #5298666
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Tobias P. schrieb:
> Irgendwo habe ich einen 2708

Viel zu jung. :-)  Habe ich noch massenhaft, von diversen Herstellern,
rft über sowjetische bis westliche.  Da brauchte man ja bloß noch 25 V
zum Programmieren. ;-)

Wenn schon, dann müsstest du einen 1702A bringen.  Die musste man wohl
mit geschalteten -45 V an allen Signalleitungen programmieren. =:-)
(oder so ähnlich, war auch schon vor meiner Zeit)
#5298673
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Jörg W. schrieb:
> 1702A

so einen hab ich mal gesehen wenn mich nicht alles täuscht. Das lustige 
war, dass der Kollege, der mir den gezeigt hat, erzählte, dass man 
durchs Fenster die Bonddrähte leuchten sieht, wenn man ihn versehentlich 
verkehrt in den Sockel setzt.
Wenn man schnell genug ist und den Strom rechtzeitig abschaltet, bevor 
der Draht durchbrennt, dann überlebt der Chip das.
Obs stimmt, weiss ich nicht, und mangels Exemplaren kann man es nicht so 
einfach testen ;-)
Moderator Persönliche Seite #5298682
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Tobias P. schrieb:
> Wenn man schnell genug ist und den Strom rechtzeitig abschaltet, bevor
> der Draht durchbrennt, dann überlebt der Chip das.

Halte ich ein wenig für ein Gerücht – wollte ich gerade schreiben.

Aber ich sehe gerade, dass reines Gold tatsächlich erst bei über
1000 °C schmilzt, hätte ich nicht gedacht.  Das kann man dann in der
Tat leuchten sehen.  (Bonddrähte aus Aluminium wurden erst viel später
üblich.)
Moderator Persönliche Seite #5298712
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Thomas J. schrieb:
> und ein Prototyp (D192C ???)

Ja, D192C würde passen, aber ich denke, dass diese "1162" kein
Datumscode ist sondern eher eine Losnummer.  Zwar wurde die
"Arbeitsstelle für Molekularelektronik Dresden" schon 1961 gegründet,
aber erstens hatten sie anfangs noch keine 74xx-kompatiblen ICs auf
dem Plan gehabt, zweitens dürfte sowas wie ein D192C (74192) frühestens
Ende der 1960er Jahre zur Debatte gestanden haben.
#5298736
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Hier noch einige DEC (Digital Equipment Corporation) Teile mit IC's aus 
den 70er Jahren

Das Modul kann man mit Loetkolben und Seitenschneider programmieren
(Bootstrap Loader PDP11)

Die kleinen Module waren in Hybrids (AD, DA) vermutlich auf PDP8 Modulen
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#5299040
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"Boah, mit 32 Worten zu 16 Bit sind sie dafür ausgekommen. :-o"

Joerg,
das war nur Reserve fuer die komplexen Bootstraps...

Hier ist eine Seite aus dem PDP11 Serviceguide

"Toggle" heisst, manuell mit den Schaltern auf der Konsole direkt in den 
Hauptspeicher eingeben und dann starten

DKDP ist eine 2.5Mbyte 14" Harddisk RK05  -  braucht eigentlich nur eine 
Move Instruktion um mit DMA den Bootblock in den Hauptspeicher zu laden, 
der Rest ist Warteschleife und Start

MMDP war ein Magnetband - das brauchte schon mehr...
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Gast #5299831
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Jörg W. schrieb:
> Tobias P. schrieb:
>> Irgendwo habe ich einen 2708
>
> Viel zu jung. :-)  Habe ich noch massenhaft, von diversen Herstellern,
> rft über sowjetische bis westliche.  Da brauchte man ja bloß noch 25 V
> zum Programmieren. ;-)
>

26V

2708 und U555 sind fast tägliche Bastelei auf K1520.

> Wenn schon, dann müsstest du einen 1702A bringen.  Die musste man wohl
> mit geschalteten -45 V an allen Signalleitungen programmieren. =:-)
> (oder so ähnlich, war auch schon vor meiner Zeit)

Ich habe noch Mehrere davon, und 3 Stück K1003 in denen die noch 
werkeln.
Ich habe auch noch einen originalen Programmer vom K1510 PBT4000 PAPL 
herum stehen, da ist Alles drin und die Schnittstellen nach außen sind 
TTL...

http://www.robotrontechnik.de/html/computer/pbt4000.htm

(für die User aus den gebrauchten Bundesländern: da drin werkelt ein mit 
500khz getakteter U808 aka Intel 8008)

Gruß,

Holm
#5313497
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hallo zusammen,
ich bin zufällig auf diesen Thread gestoßen... und musste ab einen 
bestimmten Zeitpunkt grinsen. Das wurde immer breiter, bis es fast weh 
tat... Erinnerte es mich doch an eine Heizungssteuerung aus der Mitte 
der 80er Jahre (war ein Prototyp). Mit richtig viel Einzelteilen.
Und bitte: IC's aus den 80ern..
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#5315843
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Ich hab hier noch ein paar Platinen aus einer alten CNC Maschine. Die 
habe ich extra wegen den schönen Keramikgehäusen aufgehoben :) Der 
älteste IC ,ein DEC 6115E, ist von 77. Ich hatte schon mal danach 
gesucht, konnte aber keine genaueren Infos zu den Funktionen der Chips 
finden. Die selbe Platine sieht man aber bei Wikipedia zur DPD11. 
Scheint sich also um eine 16bit Architektur zu handeln.
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#5316263
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Mac G. schrieb:
> Die ältesten ICs die ich habe sind leider nur aus den 1980ern soweit ich
> weiss - muss aber bei Gelegenheit nochmal genauer nachsehen.


Gerade mal geschaut, hab doch 2x MC14023BCP von 11-1978.

Was meint ihr von wann die folgenden Schätzchen sein könnten?
- 149  (RCA CD4027BE), Evtl. KW49 1971, könnte das sein?
- 6 A 327  (TFK U4076B)
- 4H4  (LC4015B, Hersteller?)
- HSS131   1  (HEF4073BP)
- 527L  (TFA4605-3, S&H, Made in Austria)

Die ICs auf dem Foto sind fast alle gesockelt gewesen.
Die ganzen CD40xx ohne Hersteller und Datum scheinen ja aus der DDR zu 
stammen? Eigenhändig gekauft gegen Ende der 1990er in einem 
Elektronikladen im Westen.


Und aus dem Jahre 1979 ein
Signetics NE556
im Keramik Gehäuse auf einem meiner frühen Meisterwerke ;-)
Zudem zwei SN7442 von 1982 Made in England.
Die Platine wird glaube ich bald Volljährig und läuft immer noch. Sogar 
gleich 2x 556 und 2x 555 auf der Platine.
Moderator Persönliche Seite #5316287
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Mac G. schrieb:
> Die ganzen CD40xx ohne Hersteller und Datum scheinen ja aus der DDR zu
> stammen?

Ja, sieht sehr danach aus.  Manchmal war da auch noch quer ein eher 
unscheinbar wirkendes "MME" ("VEB *M*ikroelektronik 'Karl *M*arx' 
*E*rfurt") aufgedruckt, aber offenbar wurde das unter bestimmten 
Umständen (Export?) auch mal weggelassen.

ps: Ich vermute, dass "BE" der Datumscode ist, passt aber nicht zu
irgendeiner der Listen, die ich für DDR-Datumscodes gerade finde.
Diese bestanden aber typisch nicht aus Jahr + Woche, sondern nur
Jahr + Monat (sowjetische Halbleiter ebenso).
#5316506
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Jörg W. schrieb:
> Mac G. schrieb:
>> Die ganzen CD40xx ohne Hersteller und Datum scheinen ja aus der DDR zu
>> stammen?
>
> Ja, sieht sehr danach aus.  Manchmal war da auch noch quer ein eher
> unscheinbar wirkendes "MME" ("VEB *M*ikroelektronik 'Karl *M*arx'
> *E*rfurt") aufgedruckt, aber offenbar wurde das unter bestimmten
> Umständen (Export?) auch mal weggelassen.
>
> ps: Ich vermute, dass "BE" der Datumscode ist, passt aber nicht zu
> irgendeiner der Listen, die ich für DDR-Datumscodes gerade finde.

Ich würde eher davon ausgehen, daß es die die übliche Nomenklatur aus 
den NSW abbilden sollte (daher auch das "CD" am Anfang). Dann stünde das 
"B" für die gepufferte B-Reihe und das "E" für die Temperaturklasse. 
Letzterer listet mein CMOS Datenbuch drei:

C = commercial, -40 .. +85°C
M = military, -55 .. +125°C
E = ???, -25 .. +85°C
Moderator Persönliche Seite #5316509
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Axel S. schrieb:

> Ich würde eher davon ausgehen, daß es die die übliche Nomenklatur aus
> den NSW abbilden sollte (daher auch das "CD" am Anfang).

OK, klingt plausibel.

> E = ???, -25 .. +85°C

"industrial"?

Passt allerdings eigentlich nicht zu dem "V" in der DDR-Nomenklatur,
das ja schon ein erweiterter Temperaturbereich war.

Damit ist also kein Datumscode ersichtlich.  Vielleicht auf der
Unterseite?
#5316705
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Ich denke auch, das BE eher nicht der Datecode ist.

Jörg W. schrieb:
> Vielleicht auf der
> Unterseite?

Da gibt es relativ schlecht leserliche Aufdrucke mit 5 Ziffern (siehe 
auch Posting von Teo Derix weiter oben), bei manchen kann man nur 
erkennen was da steht, weil es bei mehreren Chips die gleichen Ziffern 
sind ;-)

"51875" oder "44194" und bei einem eine andere Kombination die man nicht 
mehr entziffern kann.
Beitrag #5316882 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5317300 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5317303 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5317325 wurde von einem Moderator gelöscht.
Persönliche Seite #5317335
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Thomas G. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Integrierter_Schaltkreis#Jacobi-Patent
>
> Den Artikel habe ich auch gelesen, mich interessierte, ab wann ich die
> Dinger hätte kaufen können. D.h. nicht irgendwelche hochexklusive
> NASA-Dinger, sondern halbwegs Massenmarkt.

Hm. Du meinst was zum Einlöten im TO oder DIL-Gehäuse? Da bist du bei 
Signetics ziemlich nah dran:
https://en.wikipedia.org/wiki/Signetics
Beitrag #5317341 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5326220
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Moin,
ich bin jetzt auch aufgewacht...

Dafür erhöhe ich um ältestes funktionierendes IC im Forum!

Ich habe eben meinen Toshiba BC-1202, den mir vor Jahren ein netter 
Mensch vermacht hat (und seitdem in der ständigen Angst lebt, ich würde 
die Nixies rausreissen und Uhren daraus bauen...) aufgeschraubt, um das 
Innenleben zu fotografieren.
Anbei etliche Bilder der verbauten ICs, vielleicht kann jemand da sowas 
wie einen Datecode identifizieren:
Die TM4103 und TM4106 haben gleich garnix was ein Datecode sein könnte.
μPD13 gibt es mit 'M0380' und 'M0185'
μPD14 gibt es mit 'M0283' und 'E0202'
Sowas wie eine Systematik kann ich nicht erkennen.

Einzige feststellbare Information zum Alter: Das Gerät kam 1969 auf den 
Markt, die Teile dürften also Bj.1969 bis spätestens Mitte der '70er 
sein. Ich tippe eher früh, denn Mitte der 70'er habe ich schon mit ICs 
gebastelt, und da sind mir diese Serien überhaupt nicht in Erinnerung.
Wäre schön, wenn jemand genaueres wüsste.

Das Highlight aber:
Das Gerät (und somit auch die kleinen Steine) funktioniert immer noch, 
und das nach bald 50 Jahren!
(Im Bild das Ergebnis der Multiplikation von Pi mit 3... OK, kann nur 4 
Nachkommastellen)

Interessantes Feature: Eine Multiplikation von zwei 12-stelligen Zahlen 
führt dazu, daß sich der Rechner gelegentlich in eine lange Schleife 
begibt, während derer er lustig durcheinandere Zahlen auswürfelt...

Und nochwas: einzig nötige Reparatur war, den korrodierten Netzschalter 
zu reinigen. Und JA: Auch die Elkos sind noch oregenool!

IdS grüßt
Baku

P.S.: Vielleicht kann ja jemand was zum genauen Alter sagen...
Angehängte Dateien:
Gast #5481765
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Entschuldigung, ja es gibt weiter oben noch weitere Metal-Cans.
Wusste nicht, wie man Bilder "zitiert".
Ich kenne das nur von Germanium-Transistoren, wo die Anschlussdrähte 
(gefühlt 50 mm lang) mit bunten Schläuchen markiert waren (vorzugsweise 
gelb und rot).
Gast #5488709
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Das mit dem "i" ist intel electronics (die heute die Core i7-CPUs 
herstellen), die Bausteine unter den gesockelten sind wie Du richtig 
vermutet hast von AMD. Das "F" ist Fairchild, die zwei Zuckerhüte 
Motorola (Freescale/NXP).

Alle Käfer sind custom-gelabelt, da stehen statt der Typbezeichnungen 
Univac-Sachnummern drauf. D.h. Du brauchst eine Umschlüsseltabelle, wie 
es sie auch für HP und Tektronix gibt.
#5499350
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Hi, ich hab auch ein paar alte Teile, nur leider keine Ahnung wie alt 
oder was die überhaupt sind.
Ich denke das sind Industriebezeichnungen :

1: IBM358  - vielleicht ein LM7852 ?
   7852

2: IBM358
   7838

3: IBM357
   7740

4:  M
   230
   7930

5:  M
   381
   643

6:  M
   230
   633


Ich hab mit so alten Bauteilen überhaupt keine Erfahrung, ich hoffe ihr 
könnt mir helfen.

LG
#5499790
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So, hier die Fotos, konnte die Dinger leider noch nicht putzen - hab 
seit 19 Uhr 49 Transistoren ausgelötet und von riesigen Alu Kühlern 
befreit.
;P
Die IBM sowie die   M     sind vermutlich von 78.
                   230
                   7930

Die ältesten wahrscheinlich von 66 KW33.
Den LM345 wird zur Seite gelegt, einfach zu schön.
LG
Persönliche Seite #5499885
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A. P. schrieb:
> Das heißt nummer 6 könnte von 1963 sein ?

Frühestens 73, aber ohne zu wissen, was das ist, lässt sich das nicht 
einschätzen.

> Hab noch einen LM345K - darüber steht 637 - vlt. 1963 Woche 7 ?

Ganz sicher nicht 60er Jahre. Für '73 ist das auch noch zu früh, da das 
ein ziemlich fetter Leistungsbaustein ist.

Einer der ersten integrierten Spannungsregler war der µA723 von 1967, 
der ohne Zusatztransistoren gerade mal 150 mA schafft.
Mit dem Biest hat man bis weit in die 80er herumgebastelt, weil es keine 
brauchbaren Alternativen gab.
Der µA7805 kam wohl 1975 heraus.

Dein '345 hat mit 3A aber "richtig Dampf" und dürfte daher noch viel 
jünger sein; frühe 80er Jahre vielleicht.

Das erste "Linear"-IC überhaupt war der µA702, ein Operationsverstärker 
von 1964. Ein Jahr später gab es den µA709, dem dann 1968 der 
Langzeitklassiker µA741 folgte.

Diese Bausteine mit Datecodes vor 1970 zu erwischen dürfte schon etwas 
besonderes sein.
Gast #5500289
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A. P. schrieb:

> Hab die Fotos vorher leider vergessen - sorry.

Dieses Teil ist von SGS-Ates, heute ST Microelectronics.

Kann sein dass das "IBM" was mit dem amerikanischen 
Schreibmaschinenhersteller zu tun hat, dann wäre das eine OEM-Nummer. 
SGS hatte damals eingentlich Pro-Electron-Nummern, also BD123 oder 
BDX456.
#5501270
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Christoph Z. schrieb:
>>Das erste "Linear"-IC überhaupt war der µA702, ein Operationsverstärker
>>von 1964. Ein Jahr später gab es den µA709, dem dann 1968 der
>>Langzeitklassiker µA741 folgte.
>
>>Diese Bausteine mit Datecodes vor 1970 zu erwischen dürfte schon etwas
>>besonderes sein.
>
> voila!

genau solche dinger (keine ahnung was draufstand) hab ich 
weggeschmissen, sicher ein paar kg.
War dann wohl nicht so schlau...
Gast #5501498
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Wurden die wirklich bis 2004 noch produziert?

"L" ist die Selektion mit kleiner 60 fA input bias. Mit den Dingern 
haben wir früher Ladungsverstärker zur Charakterisierung 
elektrokeramischer Dünnschichten gebaut.
#5697529
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Eddy C. schrieb:
> Hallo Gemeinde,
>
> hier mal zur Abwechslung ein Spielchen: Gesucht ist der älteste IC, der
> sich in Euren Bastelkisten befindet. Wir unterscheiden die Klassen:
> unbenutzt, eingelötet, ausgelötet, aber nur locker zur Kenntnisnahme.
>
> Im Anhang und zum Einstieg ein MC14511CP von 1973
> (Siebensegmentdekoder/treiber). Mit heutigem Datum, dass er sich in
> meinem Besitz befindet. Ich bin überzeugt, dass dies niemand unterbieten
> kann ;-)
>
> Auf, auf, zu den Schatzkisten!




Hallo Gemeinde,
ihr habt ja noch richtige alte Schätzchen auf Lager!
da muss ich doch auch mal kucken was ich noch so habe. Also wenns um 
Röhren ginge da könnte ich auf jedenfall mithalten:-))))
#5697796
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Hallo

habe noch was im Garten gefunden:

Funktion: Unklar, vermutlich Uhrenschaltkreis
Alter ca. 5000 Jahre
Strukturgröße ca. 1.000.000.000nm

Damals war die Technik noch nicht so weit. Ein Vorläufer von Silizium 
wurde verwendet. Es sind nur ein paar Transistoren auf rund 600m² 
integriert.

Auf dem Bild ist deutlich der Aufbau der einzelnen FETs zu sehen. Ein 
Mikroskop ist nicht notwendig - besser ein Fernglas verwenden.

Es handelte sich wohl um einen Prototypen, mir ist nicht bekannt, dass 
das IC in einer FAB in Serie produziert wurde.

Erstaunlich die Belichtungsquelle bzw. Taktgeber wurde in ca. 150 Mio. 
km installiert. Was die damals schon mit einfachen Mitteln erreichten - 
Erstaunlich.
Angehängte Dateien:
#5697910
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Ben B. schrieb:
> Naja so berauschend finde ich den maximalen Takt
> von 1/86400 Hz nun auch wieder nicht.

Ich denke, der Haupteil der Schaltung verwendet noch eine 365,xx 
Frequenzteiler, somit ergibt sich ein Arbeitstakt von 1/31536000 Hz. Da 
reicht leider die Bandbreite meines Oszis nicht aus.


Harald W. schrieb:
> Du irrst. Da wurde tonnenweise Silizium verbaut.

Hast naturlich recht, die Reinheit des Si liegt wohl bei 0,999%.



PS:
Sorry, an alle Elektronik Freaks, die diese Art von Humor nicht teilen 
;-)
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5698071
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X. Y. schrieb:
> Hallo
>
> habe noch was im Garten gefunden:
>
> Funktion: Unklar, vermutlich Uhrenschaltkreis
> Alter ca. 5000 Jahre
> Strukturgröße ca. 1.000.000.000nm
>
> Damals war die Technik noch nicht so weit. Ein Vorläufer von Silizium
> wurde verwendet. Es sind nur ein paar Transistoren auf rund 600m²
> integriert.
>
> Auf dem Bild ist deutlich der Aufbau der einzelnen FETs zu sehen. Ein
> Mikroskop ist nicht notwendig - besser ein Fernglas verwenden.
>
> Es handelte sich wohl um einen Prototypen, mir ist nicht bekannt, dass
> das IC in einer FAB in Serie produziert wurde.
>
> Erstaunlich die Belichtungsquelle bzw. Taktgeber wurde in ca. 150 Mio.
> km installiert. Was die damals schon mit einfachen Mitteln erreichten -
> Erstaunlich.

in diesen Findlingen stecken bestimmt mehr Halbleiter als man denkt.
insbesondere auf mikroskopisch kleiner Ebene.
man wusste nur noch nicht, wie man die richtig ansteuert ;)

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