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Forum: Offtopic Gesucht: Ältester IC im Forum


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
Autor: Eddy C. (chrisi)
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Hallo Gemeinde,

hier mal zur Abwechslung ein Spielchen: Gesucht ist der älteste IC, der 
sich in Euren Bastelkisten befindet. Wir unterscheiden die Klassen: 
unbenutzt, eingelötet, ausgelötet, aber nur locker zur Kenntnisnahme.

Im Anhang und zum Einstieg ein MC14511CP von 1973 
(Siebensegmentdekoder/treiber). Mit heutigem Datum, dass er sich in 
meinem Besitz befindet. Ich bin überzeugt, dass dies niemand unterbieten 
kann ;-)

Auf, auf, zu den Schatzkisten!

Autor: Christopher K. (djmaster_d)
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Ich mach mal mit.
Die Goldenen sind Thomson-CSF Sescosem.
- SFC4121PM 1979  (74121) gebraucht
- SFC400PM  date? (7400) gebraucht
- SN74141AN 1973 Woche19 ..sehen neu aus.
Kann das so stimmen? Mit den Datumcodes kenn ich mich nicht so aus.
JETZT gehts also schon um die Wochen. ;)

grüße

: Bearbeitet durch User
Autor: Ralf L. (ladesystemtech)
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LM741 Baujahr 1975 (ohne Foto)

Autor: Eddy C. (chrisi)
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KW13/73, da werde ich wohl nochmal suchen müssen... Die Teile scheinen 
aber alle einen guten Wert darzustellen. 74141 sind sicherlich heiss 
begehrt! Sechs Stück sind auch kein Zufall ;-)

Autor: Jobst Q. (joquis)
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Ralf L. schrieb:
> LM741 Baujahr 1975 (ohne Foto)

Ich kann mich noch an einen xx709 erinnern, den Vorläufer des 741. Im 
runden Metallgehäuse. Müsste aber lange suchen.

Autor: Jan B. (jan)
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LED Dot Display von HP. Mit Latch, Decoder und Treiber.
Müsste auch aus der Zeit sein.
Der Datecode ist lt. Datenblatt die unterste Zahl 332S (YYWW).
Kann das jemand entschlüsseln ?

Gruß Jan

Autor: Thomas G. (Firma: Frickelhauptquartier) (taximan)
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Hab noch einen TAA451(7?) I(?)
R19 DD

Alles schon etwas unscharf; 10-pol Metallgehäuse.

Selbst Google steht auf dem Schlauch, ich meine vor ca 35 Jahren aus 
einer Audioschaltung ausgelötet zu haben

Autor: Teo D. (teoderix)
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Hab noch ne Handvoll CD4001 1971.
Hoffe auf dem Bild is was zu erkennen.

Autor: Holm T. (holm)
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Teo D. schrieb:
> Hab noch ne Handvoll CD4001 1971.
> Hoffe auf dem Bild is was zu erkennen.

..joh, ist zu erkennen das die aus der DDR stammen und keinesfalls von 
1971 sind.

Gruß,

Holm

Autor: Jens G. (jensig)
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>Hab noch ne Handvoll CD4001 1971.
>Hoffe auf dem Bild is was zu erkennen.

Sehen eher aus wie die CMOS-Teile, welche die DDR noch kurz vor und nach 
ihrem Ableben als CD4xxxBE labelte (anstatt V4xxxD).
Auch das Gehäuse paßt dazu ...

Autor: Teo D. (teoderix)
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Holm T. schrieb:
> keinesfalls von
> 1971 sind.

?

Sind aus den Überresten einer sehr alten Orgel gezupft, ~1990.

Autor: Holm T. (holm)
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Ich bin Ossi und erkenne genauso wie Jens die DDR Chipgehäuse und die 
"Exportvariante" der Beschriftung dieser ICs.
Wenn Du schreibst die Orgel stammt au den 90ern, dann habe ich kein 
Problem damit, die Chips werden vom Ende der 80er stammen. Ich weiß 
nicht wann geneu die CMOS 4000er Serie auf dem Markt gekommen ist, aber 
in den 7ern gab es die noch nicht.

Gruß,

Holm

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Holm T. schrieb:
> Ich weiß
> nicht wann geneu die CMOS 4000er Serie auf dem Markt gekommen ist, aber
> in den 7ern gab es die noch nicht.

Im Westen schon:

https://en.wikipedia.org/wiki/4000_series

Zitat:
"The 4000 series was introduced as the CD4000 COS/MOS series in 1968 by 
RCA"

Autor: Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)
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Ein Mainboard aus einem Burroughs C3300 mit TTL-Vorläufer:

http://www.wolfgangrobel.de/museum/img_burroughs/c3300_04.jpg

M2340

Baujahr ca. 1969

http://www.wolfgangrobel.de/museum/burroughs.htm

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Ich hab Teile bis 1979, komme aber grad nicht heran,
um ein Bild zu machen.

Autor: Normal Z. (normalzeit)
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ML709C - Vorläufer vom 741er - von 1971 Woche 05.

Neu und ungebraucht.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Holm T. schrieb:
> Ich bin Ossi und erkenne genauso wie Jens die DDR Chipgehäuse und die
> "Exportvariante" der Beschriftung dieser ICs.

Ich wollte mit "?" niemanden infrage stellen.

Holm T. schrieb:
> in den 7ern gab es die noch nicht.

OK, dann ist das sicherlich kein Date-Code.

Autor: Oliver K. (olliisit)
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2 Alte Schätzchen ,

Habe noch nicht recherchiert was es genau ist.
Sofern Infos überhaupt zu finden sind.

Aus 1969   TNG8014 von Transistron
Aus ????   SG83    von Sylvania  ((Date code keine Ahnung ,,ist aber 
auch sehr alt)

Autor: Holm T. (holm)
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Icke ®. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Ich weiß
>> nicht wann geneu die CMOS 4000er Serie auf dem Markt gekommen ist, aber
>> in den 7ern gab es die noch nicht.
>
> Im Westen schon:
>
> https://en.wikipedia.org/wiki/4000_series
>
> Zitat:
> "The 4000 series was introduced as the CD4000 COS/MOS series in 1968 by
> RCA"

Das interessiert aber Keinen weil die abgebildeten ICs als DDR Produkte 
sind.

Gruß,

Holm

Autor: Christoph db1uq K. (christoph_kessler)
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Die ältesten digitalen Familien dürften RTL und DTL sein, laut Wikipedia 
kamen die ersten TTL 1961/62 heraus. Ich habe einen Frequenzzähler mit 
Nixie-Anzeige von 1973, der ein paar DTL-Gatter enthält (MC8xx?)
https://de.wikipedia.org/wiki/Diode-Transistor-Logik
Mein erster analoger IC war ein NF-Treiber TBA... wenn ich noch recht 
weiß, aber der hat sehr bald das Zeitliche gesegnet. Kann sein dass der 
noch vorhanden ist, man wirft ja nichts weg.

Autor: Jens G. (jensig)
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@ Teo Derix (teoderix)

>Holm T. schrieb:
>> in den 7ern gab es die noch nicht.

>OK, dann ist das sicherlich kein Date-Code.

Brauchst eigentlich nur nach CD4001BE suchen, dann siehste, daß das 
international eine ganz übliche Bezeichnung für die gepufferte 
CMOS-Serie im PDIP-Gehäuse ist. Dem hat sich die DDR zur Wendezeit 
angepaßt.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Jens G. schrieb:
> Brauchst eigentlich nur nach CD4001BE suchen,

Ich dachte der Stempel-Aufdruch auf der Rückseite, sei ein Date-Code.
"?2671"
Plus meiner Erinnerung -> Bast scho. Wenn nich, gibt's hat Backpfeifen. 
;)

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Eddy C. schrieb:

> hier mal zur Abwechslung ein Spielchen: Gesucht ist der älteste IC,
> Im Anhang und zum Einstieg ein MC14511CP von 1973

Dual in Line ICs sind verhältnismäßig neu. "Alte" ICs sind im
runden Metallgehäuse ähnlich TO5 mit bis zu 12 vergoldeten
Anschlussdrähten. Typisch waren da z.B. Operationsverstärker 702
oder verschiedene TAA-ICs aus Siemens-Fertigung. Schaltungen
damit fand man in z.B. in den hellgrünen Büchern "Siemens-
Schaltbeispiele", die u.a. auf der Industriemesse Hannover
verteilt wurden.

Autor: Dieter W. (dds5)
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Ein paar alte Schätzchen hab ich auch noch - verbaut in einem 20MHz 
Zähler der Firma General Radio.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Harald W. schrieb:
> "Alte" ICs sind im
> runden Metallgehäuse ähnlich TO5 mit bis zu 12 vergoldeten
> Anschlussdrähten.

Hmm, da fällt mir grad noch was ein. :)
Is da 'n Date-Code drauf?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Teo D. schrieb:
> Is da 'n Date-Code drauf?

Könnte ein früher 741 von 1977, 6. KW sein.

Autor: A. K. (prx)
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Harald W. schrieb:
> Dual in Line ICs sind verhältnismäßig neu.

Analoge ICs wurden zwar noch weit in den 70ern rund produziert, aber 
digitale ICs waren schon in den 60ern eckig. Rechner von 1969, m.W. ECL: 
http://doi.ieeecomputersociety.org/cms/Computer.org/dl/mags/an/2010/03/figures/man20100300304.gif

Autor: Teo D. (teoderix)
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Matthias S. schrieb:
> Könnte ein früher 741 von 1977, 6. KW sein.

1977 könnte zu meinen Schwammigen Erinnerungen passen.
Stammt eventuell aus einer Hydraulikpresse (180T), die keinesfalls vor 
1975 gebaut wurde. Dort waren solche OP verbaut.
Könnt ich aber auch wo ganz anders her haben?

Autor: Abel H. (abel)
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A. K. schrieb:
> Analoge ICs wurden zwar noch weit in den 70ern rund produziert, aber
> digitale ICs waren schon in den 60ern eckig.

Das sieht man auch schön an den von diesen IC erzeugten Kurvenformen auf 
dem Oszi.

Abel

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Autor: Sinus T. (micha_micha)
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Gerhard O. schrieb:
> "FETRON" stammt aus den frühen 60ern.

Bist du dir da sicher? Der Datecode sieht eher nach 1974 aus, in dem von 
dir verlinkten Artikel steht "introduced by Teledyne Semiconductor in 
1972"

Autor: collectionneur de trouvailles (Gast)
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@Moderation: bitte im Offtopic an den Thread anhängen. Danke.

Kann das jemand datieren?
Ist aus einem Heathkit IM-102, das DIL Teil ist MRL, eine Vorgänger 
Logikfamilie von TTL.

Ja, das habe ich vor 8 Mte geknipst;
Ja, das IM-102 habe ich auf der Winde, "archiviert".

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Sinus T. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> "FETRON" stammt aus den frühen 60ern.
>
> Bist du dir da sicher? Der Datecode sieht eher nach 1974 aus, in dem von
> dir verlinkten Artikel steht "introduced by Teledyne Semiconductor in
> 1972"

Ja, das sah ich auch. Allerdings sprachen andere Quellen von den 
"60ern". Ich denke aber, dass der Teledyne Bericht mehr Authoritaet hat.

Autor: Magnus M. (magnetus) Benutzerseite
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collectionneur de trouvailles schrieb:
> @Moderation: bitte im Offtopic an den Thread anhängen. Danke.

https://www.mikrocontroller.net/user/register

Autor: G. H. (schufti)
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also das eine Siemens it klar FLJ111 (=7472), Datecode 7308
der andere FLJ171 (=7492), Datecode 63C7 ??

aber was ist das oben?
offenbar 7410, aber Hersteller? Datecode?

Der FLJ171 war in meiner ersten "Digitalbastelei" zusammen mit 7 LEDs 
und zwei FLH101; war ein "elektronischer Würfel" nach ELO. 
Zusammengelötet mit Weller Lötpistole und Klingeldraht auf einer 
Lochraster-Pertinax. War damals der jünste Kunde (8J, Volksschüler) in 
dem Laden ... die Teile müssen ein Vermögen gekostet haben, meinem Opa 
ist beim Zahlen der Mund offen geblieben.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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hatte weiter oben diese Anzeigen gemeint,
das sind momentan meine ältesten Teile.

Autor: Magnus M. (magnetus) Benutzerseite
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Alternativsuche:

Wer hat ICs aus der 7400 Reihe mit identischen Datecodes?

Beispiel:   7414 mit Datecode 7414

Autor: Jens G. (jensig)
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Das ist Humbug, weil kein Nährwert ...

Autor: Vorn N. (eprofi)
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> Das ist Humbug, weil kein Nährwert ...
Finde ich nicht. Ich mag solche Spielchen. Habe ich sicher was 
passendes.

In meinen Schatzkästchen musste ich natürlich nicht lange suchen.
zuerst DILs von 1977 und 1974,
5x 725C von 1973 komplett vergoldetes Rundgehäuse mit 8 Pins
2 Alu-Stangen ML1558 7142 (1971)im rundum vergoldeten 
DIL-Keramiksubstrat-Gehäuse  und endlich:
ein Motorola MC1439G mit Datecode 6908, ja Februar 1969.
Gründerzeit sozusagen. Damals wurde mit Gold nicht gespart.
Schaut mal nach, was Eure Nähkästchen noch beherbergen.

Autor: Christoph M. (maije)
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Dann werfe ich auch einmal ein paar ICs in die Runde. Beim 
institutseigenen Flohmarkt letzten Herbst konnte ich unter anderem diese 
Schätzchen ergattern. Von den FX101, FX401 und FX105 konnte ich schon 
herausfinden, welche ICs das sind. (Falls es jemanden interessiert, 
hänge ich die Datenblätter an)

Bei den beiden linken Bausteinen ist mir das noch nicht gelungen. Sie 
dürften wohl beide von 1969 sein (KW 27 und KW39).

Gruß,
Maije

Autor: Helmut K. (hk_book)
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So, habe gerade mal mein Raritäten-Kabinett gesichtet und folgendes 
gefunden:

- einen OP Typ 702 von KW14 1968,

- ein DTL-RS-FF 944 im Keramik-Flat-Pack-Gehäuse aus den 60ern (mit dem 
Datumscode bin ich mir nicht sicher); man beachte die aufwändige 
Einzelverpackung. Das war ein "spare part" für ein militärisches 
Avionik-Gerät,

- und noch eine Kuriosität von Anfang der 70er: ein TTL-IC von Siemens 
aber hergestellt von Texas Instruments (Texas-Logo in der Nut).

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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Tärätätätätääää!!! Ich habe meinen enormen TTL-Schatz durchwühlt und 
halte vermutlich den Rekord: es beginnt bei 6639!

Ich kann die uralten Stangen mit ICs einfach nicht wegwerfen. Die Sachen 
haben schon historischen Wert!

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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früher hat man sich noch richtig Mühe gegeben.
oder wozu extra der rote Klecks?

Autor: Feldkurat K. (feldkurat)
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● J-A V. schrieb:
> ....oder wozu extra der rote Klecks?

Für die Bestückerinnen. Wer die gleiche Farbe auf Finger- und Fußnägeln 
hatte, der hat diesen Schaltkreis bestückt.

-Feldkurat-

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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> früher hat man sich noch richtig Mühe gegeben.

Da kosteten die Teile auch noch RICHTIG Geld. Auf heutige Preise 
umgerechnet 20-60€ pro Stück! Irgendwo habe ich mal so eine Preisliste 
gesehen. Da wird einem schwindlig! Und damals war der Dollar noch 
richtig was wert!

Beitrag #5062051 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Werner H. (werner45)
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Ich glaube, ich habe die ältesten:

Ein paar RT µL 914, erschienen um 1970.
Das waren wohl die allerersten IC´s, später als RTL benannt.
Bestehend aus 4 Transistoren und 6 Widerständen, Gehäuse Keramik mit 8mm 
D, 6 Beine. Damit konnte man außer NAND/NOR auch Analogverstärker bauen.
Es gab phantasievolle Schaltungsvorschläge.

Dann hatte ich noch einen 3stufigen NF-Verstärker für Hörgeräte, der ist 
aber beim Versuchen gestorben, eine Ersatzbeschaffung war mir dann doch 
zu teuer.

Die ganzen Halbleiter hatten damals echtes Geld gekostet, die ersten 
Ge-Transistoren (Grenzfrequenz ca 5 Kilo!Hz) kosteten 70 DM (mein 
monatliches Taschengeld war 10 DM).
Jahre später wurden sie glücklicherweise billiger.

Gruß   -   Werner

Autor: Magnus M. (magnetus) Benutzerseite
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Werner H. schrieb:
> Ich glaube, ich habe die ältesten:
>
> Ein paar RT µL 914, erschienen um 1970.
> Das waren wohl die allerersten IC´s, später als RTL benannt.

Nö, wir waren bereits bei 1966:

Christoph Z. schrieb:
> Tärätätätätääää!!! Ich habe meinen enormen TTL-Schatz durchwühlt
> und halte vermutlich den Rekord: es beginnt bei 6639!

Autor: Werner H. (werner45)
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Die zeitliche Reihenfolge war: RTL - DTL - TTL - (ECL) - CMOS.

Der 914 ist der älteste IC überhaupt.
1970 ist falsch geschätzt, war wohl in den frühen 60ern. Aber ab dann 
ging es Schlag auf Schlag.
Von DTL habe ich auch noch einige Gatter, TTL fast komplett.
ECL findet man noch in den Vorteilern von Countern.

Gruß   -   Werner

Autor: Sven D. (sven_la)
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Werner H. schrieb:
> Ich glaube, ich habe die ältesten:
>
> Ein paar RT µL 914, erschienen um 1970

Wo ist das Foto?

Autor: Georg A. (georga)
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SN7400 in Originalverpackung vermutlich aus 1966(?). Hab auch noch einen 
anderen, da steht 609A drauf. Wird aber eher nicht 1960 sein ;)

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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goldgepresstes Latinum

Autor: Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)
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Geiles Teil!

Autor: Georg A. (georga)
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● J-A V. schrieb:
> goldgepresstes Latinum

Aber klein. Der hier ist zwar etwas neuer, macht aber dafür deutlich 
mehr her. War AFAIR ein Multiplier oder sowas Schnuckeliges...

Autor: Ralf L. (ladesystemtech)
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Georg A. schrieb:
> War AFAIR ein Multiplier oder sowas Schnuckeliges

Auch wenn es nicht aus den Anfängen der 60er ist, trotzdem bist Du mit 
dem Teil ganz weit vorne.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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● J-A V. schrieb:
> oder wozu extra der rote Klecks?

Er hat irgendeine Prüfung durchlaufen.

Ob das dann Ausschuss oder Bestanden markiert, ist unklar.

Autor: Holm T. (holm)
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Georg A. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> goldgepresstes Latinum
>
> Aber klein. Der hier ist zwar etwas neuer, macht aber dafür deutlich
> mehr her. War AFAIR ein Multiplier oder sowas Schnuckeliges...

Die Dinger kommen mir bekannt vor :-) (Danke nochmal!)

Das sind 4Bit Zweierkomplement-Multiplizierer.

Gruß,

Holm

Autor: Jens G. (jensig)
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Hier auch mal paar olle Teile von mir ;-)
B2b bei den grauen S&H-Exemplaren sollte wohl Februar 1971 sein. Das 
kleine b ist aber noch ein bißchen schleierhaft. Vielleicht 2. Woche im 
Februar?

Und dann paar DDR-Teile mit ein paar kryptischen Datecodes, die 
vermutlich nicht ins übliche Muster passen.

AN könnte zwar (November) 1970 sein, aber ich bilde mir ein, daß in dem 
Jahr noch keine solche ICs im Osten hergestellt wurden (eher ab 71/72).
1990 sollte es aber erst recht nicht sein - da wurden meines Wissens 
schon längst keine TTL's in Keramik gebaut.
Bis um die Zeit herum gab es auch ein anderes Datecodesystem, wo A nicht 
mit 1970 oder 1990 korrelierte. Dazu könnten auch die beiden FWE-ICs 
gehören.
(in irgendeinem Büchlein hatte ich mal eine Liste mit den alten 
Datecodes, weis aber nicht mehr, in welchem :-( Vielleicht find' ich's 
ja noch ...
Oder vielleicht weis ja jemand was genaueres dazu.

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael B. (laberkopp)
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Autor: Jonas F. (wuschelkuchen)
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Den hier hab ich noch rumliegen, ein Stereodekoder CA3090AQ im QIP 
(quad-in-line package nennt es RCA). Ich würde nach dem Datecode mal auf 
KW 52 1974 tippen, oder wurden später auch noch dreistellige verwendet? 
Das Datenblatt gibt leider keinen Anhaltspunkt. KW 56 1944 wird es 
jedenfalls nicht sein ;)

Autor: Magnus M. (magnetus) Benutzerseite
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Jonas F. schrieb:
> Den hier hab ich noch rumliegen, ein Stereodekoder CA3090AQ im QIP
> (quad-in-line package nennt es RCA).

"QIP" erinnert mich an meine "Designstudie" eines ATtiny128 im QDIP64 
Package ;)

Beitrag "Re: Elektronik-Fotos"

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Interessant ist auch, wie sich die Bauformen
nach Einführung selbiger nie mehr wirklich verändert haben.

Das hätte doch auch nun wieder ein Markt sein können:
"Alle Nase lang" eben mal schnell die Bauform ändern,
damit man immer wieder neue Bestückungswerkzeuge benötigt.

Autor: Dieter W. (dds5)
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Als diese Verpackung entstand, waren die IC noch so teuer, dass sie nur 
stückweise verkauft wurden. ;-))

Autor: Bernd T. (bastelmensch)
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OK, sind nicht die ältesten, aber teilweise älter als ich. :-)
Ist nur ein Auszug...

Evtl. Entsockelt. Durfte ich mitnehmen als die Lehrwerkstatt mal 
ausgemistet hat.

Vor einiger Zeit mal ein paar so alte Dinger einem Freund gegeben als er 
was aufgebaut hat, er war so begeistert das seine Schaltung in ein 
Transparentes Gehäuse gekommen ist damit man die Chips auch sehen kann. 
:-D

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael D. (mike0815)
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damit es hier nicht langweilig wird...
Ein CA3080
von, keine Ahnung...

Autor: Michael D. (mike0815)
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Ein TAA151
Einer der ersten OPAmp's mit nur 4 Transistoren, noch nie verbaut, für 
was eigentlich? Ein Fall für die Vitrine, denke ich mal.

Autor: Michael D. (mike0815)
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2x 741
3 Stück, habe ich davon...hatte die mal eingesetzt, als Ersatz! Die 
neuen waren noch unterwegs. Allerdings wurden diese Exemplare ganz schön 
warm! Wahrscheinlich war da eine andere Architektur verdingsbumst...
34ste Woche 1974, nehme ich mal an, da war ich 13 Jahre alt :-), 
ähem...

Autor: Michael D. (mike0815)
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LM307N von 1947? Quatsch, 1970, 34ste Woche, vielleicht!

Autor: Mani W. (e-doc)
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741-ITS 6071 7308, fraglich ob die letzte Zahl das Produktionsjahr/Monat
bedeutet...

Autor: soul e. (souleye)
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Michael D. schrieb:

> Ein CA3080
> von, keine Ahnung...

steht doch drauf. 509, also KW09/1975. Theoretisch auch 1985, aber da 
sah der Druck anders aus.

Autor: Dieter W. (dds5)
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Damals richtig teure OP-Verstärker, ein µA725 Baujahr 71 und ein µA735 
gebaut 1969 - leider wegen der rundum-Beschriftung nicht lesbar.

Beitrag #5287789 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Stoer p. (stoerpeak)
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Auch aus dieser Zeit.
Der arbeitet nach wie vor problemlos in einem Tektronix analog 
Speicheroszilloskop

Autor: Joachim B. (jar)
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bin noch nicht im Dienst aber ECL gibt es als IC seit
https://en.wikipedia.org/wiki/Emitter-coupled_logic#History
Beginning in the early 1960s

in Baugruppen dürften da einige dieser IC noch vorhanden sein, evtl. 
auch in den Bauteile Kisten.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Ich habe noch 2 Sück µA726 in meinem Synth...

Autor: Michael D. (mike0815)
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Oje, bei dem TAA151 hatte ich gelogen!
Der Hat nur 3 Transistoren und 4 Widerstände :-(

Gruß Michael

Autor: Joe B. (Gast)
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Hab ich schon ewig im keller gehabt

Autor: Tobias P. (hubertus)
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Keine Ahnung wie alt die sind, aber vermutlich alt ;-)
Habe noch paar andere Typen.

Das eine scheint ein Vorgänger vom ULN2003 zu sein, das andere ein 
Komparator, und beim Intersil habe ich keine Ahnung.

Autor: soul e. (souleye)
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Tobias P. schrieb:

> Keine Ahnung wie alt die sind, aber vermutlich alt ;-)
> Habe noch paar andere Typen.

Habt Ihr in der Waldorfschule keine Zahlen gelernt?

7749 = KW49/1977
7242 = KW42/1977
413  = KW13/19x4 mit vermutlich x=7

Autor: Dieter W. (dds5)
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Naja, auch damals wurde schon abgekürzt: der volle "Name" ist IM5600.
Dahinter versteckt sich ein 32x8 TTL-PROM.

http://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/167628/INTERSIL/IM5600.html

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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soul e. schrieb:
> Habt Ihr in der Waldorfschule keine Zahlen gelernt?

ich hab immer nur mit dem Nachbarn über Ergebnisse diskutiert

: Wiederhergestellt durch Moderator
Autor: Mac G. (macgyver0815)
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soul e. schrieb:
> Habt Ihr in der Waldorfschule keine Zahlen gelernt?

Nun:

soul e. schrieb:
> 7242 = KW42/1977

72... ;-)




Aber nebenbei: Sehr schöner Thread!
Die ältesten ICs die ich habe sind leider nur aus den 1980ern soweit ich 
weiss - muss aber bei Gelegenheit nochmal genauer nachsehen.

Beitrag #5297842 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Autor: Maik .. (basteling)
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Bevor sich jetzt hier der schöne Thread zerstört wird,

anbei ein paar schöne Bilder zur Beruhigung.
Ich habe her extra grade meine Bürowand abgehängt.

(Hubertus - wie alt bist Du eigentlich, das Du so unreif reagierst? So 
ein Datumscode ist naheliegend und etwas Humor gehört zum Leben. Wenn Du 
jetzt mitten in der Pubertät wärest, würde das vielleicht einiges 
erklären, wenn auch nicht entschuldigen)

Ich habe hier auch den Datumscode des "USB-Kernspeichers" angehängt. 
Hier muß mann aber Englisch können. Ob es das auf der Waldorfschule 
gibt? Alternativ kann man natürlich auch mit den Ringkernen tanzen...

vg

Maik

Autor: Philipp K. (philipp_k59)
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Ich habe auch noch eines, 1972.. eventuell auch 71 :)

BCD Nixie Treiber.. laufen bei mir aktuell noch.

Autor: Tobias P. (hubertus)
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Maik .. schrieb:
> Hubertus - wie alt bist Du eigentlich, das Du so unreif reagierst

danke für die Blumen ;-)
die Reaktion vom anderen Typen war ja überaus geistreich und klug.
Das Alter ändert nichts daran, dass mir sofort das Messer in der Tasche 
aufgeht, wenn mir einer dumm daherkommt.
In der Tat hatte ich vor dem Posten nicht über die Datecodes 
nachgedacht. Es tut mir unermesslich leid, dass die ICs nicht alt genug 
waren. Normalerweise gibts ja hier immer Leute, die sich für sowas 
interessieren, deshalb habe ich auf den Datecode nicht eine einzige 
Millisekunde geachtet.
Rechtfertigt dies gleich die pampige Antwort? glaub nicht, also kann ich 
auch pampig sein.
Interessant ist, dass mein Kommentar entfernt wurde, der andere aber 
noch da ist, und das, obwohl mich das vielleicht genauso persönlich 
trifft ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Tobias P. schrieb:
> Interessant ist, dass mein Kommentar entfernt wurde, der andere aber
> noch da ist

Weil es auch schon genügend Antworten gab, die ihn zitiert haben
(und teilweise einfach nur humorvoll genommen).

Deine Erwiderung war allerdings sehr eindeutig beleidigend, deshalb
ist sie weg.  Mit vernünftigeren Worten wäre sie stehen geblieben.

> Es tut mir unermesslich leid, dass die ICs nicht alt genug waren.

1972 ist ja durchaus gut im Rahmen dessen, was hier sonst so
präsentiert wird ;-), auch wenn inzwischen ein paar noch ältere
Teile aufgetaucht sind.

Autor: Tobias P. (hubertus)
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Jörg,
danke, endlich einer, der normale Antworten gibt.

Jörg W. schrieb:
> 1972 ist ja durchaus gut im Rahmen dessen, was hier sonst so präsentiert
> wird

jo. ich schau morgen, ob ich noch was älteres habe. Irgendwo habe ich 
einen 2708. Und einzeln verpackte Motorola-Transoren sind auch noch 
irgendwo 🤔 ich sammle zu viel Elektronik.
Der TDC1009 vom Hersteller TRW, den ich noch habe, ist nicht alt genug 
(1983). Es ist ein 12x12 Bit Multiplier im DIP64. Die Hütte ist komplett 
vergoldet :o

Autor: Sven D. (sven_la)
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Tobias P. schrieb:
> Der TDC1009 vom Hersteller TRW, den ich noch habe, ist nicht alt genug
> (1983). Es ist ein 12x12 Bit Multiplier im DIP64. Die Hütte ist komplett
> vergoldet :o

Zeig ihn trotzdem, bitte bitte bitte :-)

Autor: Tobias P. (hubertus)
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Sven D. schrieb:
> Tobias P. schrieb:
> Der TDC1009 vom Hersteller TRW, den ich noch habe, ist nicht alt genug
> (1983). Es ist ein 12x12 Bit Multiplier im DIP64. Die Hütte ist komplett
> vergoldet :o
>
> Zeig ihn trotzdem, bitte bitte bitte :-)

ok ich krame ihn morgen raus. Ein Datenblatt davon zu haben wär 
allerdings echt toll. Hab leider nur die 1. Seite :-(

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Tobias P. schrieb:
> Irgendwo habe ich einen 2708

Viel zu jung. :-)  Habe ich noch massenhaft, von diversen Herstellern,
rft über sowjetische bis westliche.  Da brauchte man ja bloß noch 25 V
zum Programmieren. ;-)

Wenn schon, dann müsstest du einen 1702A bringen.  Die musste man wohl
mit geschalteten -45 V an allen Signalleitungen programmieren. =:-)
(oder so ähnlich, war auch schon vor meiner Zeit)

Autor: Tobias P. (hubertus)
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Jörg W. schrieb:
> 1702A

so einen hab ich mal gesehen wenn mich nicht alles täuscht. Das lustige 
war, dass der Kollege, der mir den gezeigt hat, erzählte, dass man 
durchs Fenster die Bonddrähte leuchten sieht, wenn man ihn versehentlich 
verkehrt in den Sockel setzt.
Wenn man schnell genug ist und den Strom rechtzeitig abschaltet, bevor 
der Draht durchbrennt, dann überlebt der Chip das.
Obs stimmt, weiss ich nicht, und mangels Exemplaren kann man es nicht so 
einfach testen ;-)

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Tobias P. schrieb:
> Wenn man schnell genug ist und den Strom rechtzeitig abschaltet, bevor
> der Draht durchbrennt, dann überlebt der Chip das.

Halte ich ein wenig für ein Gerücht – wollte ich gerade schreiben.

Aber ich sehe gerade, dass reines Gold tatsächlich erst bei über
1000 °C schmilzt, hätte ich nicht gedacht.  Das kann man dann in der
Tat leuchten sehen.  (Bonddrähte aus Aluminium wurden erst viel später
üblich.)

Autor: soul e. (souleye)
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Tobias P. schrieb:

> Wenn man schnell genug ist und den Strom rechtzeitig abschaltet, bevor
> der Draht durchbrennt, dann überlebt der Chip das.

Das funktioniert auch bei rezenten Exemplaren. Die Bonddrähte halten 
knapp 1 A aus, die meisten Programmiergeräte begrenzen darunter.

Autor: Thomas J. (tom16)
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Der gewuenschte 1702

Autor: Thomas J. (tom16)
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und ein Prototyp (D192C ???)

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Thomas J. schrieb:
> Der gewuenschte 1702

Hübsch!  Dürfte dann 1976 sein, oder?  Passt ja schon fast hierher. :)

Stolze 2 Kilo*bit*.

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Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Thomas J. schrieb:
> und ein Prototyp (D192C ???)

Ja, D192C würde passen, aber ich denke, dass diese "1162" kein
Datumscode ist sondern eher eine Losnummer.  Zwar wurde die
"Arbeitsstelle für Molekularelektronik Dresden" schon 1961 gegründet,
aber erstens hatten sie anfangs noch keine 74xx-kompatiblen ICs auf
dem Plan gehabt, zweitens dürfte sowas wie ein D192C (74192) frühestens
Ende der 1960er Jahre zur Debatte gestanden haben.

Autor: Thomas J. (tom16)
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Jörg W. schrieb:
> Hübsch!  Dürfte dann 1976 sein, oder?
ja - passt zeitmaessig zu meinem "Zeitgefuehl".

Autor: Guenter H. (bigfix)
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Hier noch einige DEC (Digital Equipment Corporation) Teile mit IC's aus 
den 70er Jahren

Das Modul kann man mit Loetkolben und Seitenschneider programmieren
(Bootstrap Loader PDP11)

Die kleinen Module waren in Hybrids (AD, DA) vermutlich auf PDP8 Modulen

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Guenter H. schrieb:
> (Bootstrap Loader PDP11)

Boah, mit 32 Worten zu 16 Bit sind sie dafür ausgekommen. :-o

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Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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das Daystrom-Institut gibts also schon?

http://memory-alpha.wikia.com/wiki/Daystrom_Institute

Autor: Guenter H. (bigfix)
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"Boah, mit 32 Worten zu 16 Bit sind sie dafür ausgekommen. :-o"

Joerg,
das war nur Reserve fuer die komplexen Bootstraps...

Hier ist eine Seite aus dem PDP11 Serviceguide

"Toggle" heisst, manuell mit den Schaltern auf der Konsole direkt in den 
Hauptspeicher eingeben und dann starten

DKDP ist eine 2.5Mbyte 14" Harddisk RK05  -  braucht eigentlich nur eine 
Move Instruktion um mit DMA den Bootblock in den Hauptspeicher zu laden, 
der Rest ist Warteschleife und Start

MMDP war ein Magnetband - das brauchte schon mehr...

Autor: Holm T. (holm)
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Jörg W. schrieb:
> Tobias P. schrieb:
>> Irgendwo habe ich einen 2708
>
> Viel zu jung. :-)  Habe ich noch massenhaft, von diversen Herstellern,
> rft über sowjetische bis westliche.  Da brauchte man ja bloß noch 25 V
> zum Programmieren. ;-)
>

26V

2708 und U555 sind fast tägliche Bastelei auf K1520.

> Wenn schon, dann müsstest du einen 1702A bringen.  Die musste man wohl
> mit geschalteten -45 V an allen Signalleitungen programmieren. =:-)
> (oder so ähnlich, war auch schon vor meiner Zeit)

Ich habe noch Mehrere davon, und 3 Stück K1003 in denen die noch 
werkeln.
Ich habe auch noch einen originalen Programmer vom K1510 PBT4000 PAPL 
herum stehen, da ist Alles drin und die Schnittstellen nach außen sind 
TTL...

http://www.robotrontechnik.de/html/computer/pbt4000.htm

(für die User aus den gebrauchten Bundesländern: da drin werkelt ein mit 
500khz getakteter U808 aka Intel 8008)

Gruß,

Holm

: Bearbeitet durch User
Autor: Hans W. (rummses) Benutzerseite
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Hab den Thread gerade erst entdeckt. Hier ist mein Ältester.

Autor: Randy T. (peroja)
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Ich hab einen alten Kenbak-1 Computer. Ist glaube ich Jg. 1972.
Da hat es glaube einiges Interessantes drinn. Ich mach mal Fotos davon. 
Ein schräger Computer aber Kenner wissen was für ein tolles Gerät das 
ist.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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hab eben 'ne Steuerung von eienm alten Heizkessel geschlachtet.
Die war doch älter als gedacht ;)

LM317 von 8724

als Auto hätte es dann auch schon ein H-Kennzeichen verdient

Autor: Fra N. (korax)
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● J-A V. schrieb:
> LM317 von 8724

'87? Echt? Wow..

Autor: Teo D. (teoderix)
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● J-A V. schrieb:
> hab eben 'ne Steuerung von eienm alten Heizkessel geschlachtet.
> Die war doch älter als gedacht ;)

Ohne Photobeweis, machst du hier keinen Stich!

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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mussich echt?

Autor: Immo F. (immo_f)
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hallo zusammen,
ich bin zufällig auf diesen Thread gestoßen... und musste ab einen 
bestimmten Zeitpunkt grinsen. Das wurde immer breiter, bis es fast weh 
tat... Erinnerte es mich doch an eine Heizungssteuerung aus der Mitte 
der 80er Jahre (war ein Prototyp). Mit richtig viel Einzelteilen.
Und bitte: IC's aus den 80ern..

Autor: Thomas K. (rlyeh_drifter) Benutzerseite
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Hallo,

auch wenns nicht der älteste IC ist, trotzdem irgendwie cool: ein Atari 
68k aus einem alten Tischrechner (mein Schwiegervater war Kaufmann).

Autor: Georg A. (georga)
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Eher ein 6.8k ;) 68k ist für MC68000 reserviert... Aber schön, ich 
wusste nicht, dass Atari mal sowas gemacht hat. Das Zigzag-Gehäuse sieht 
aber schon sehr japanisch aus, ist sonst eher selten.

Autor: Helmut K. (hk_book)
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Nix Atari, das ist Rockwell!

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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und selbst die Elkos aus solchen Zeit tun's oft noch...

Autor: Adi B. (adi_b)
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Jetzt habe ich auch mal meine Schätzchen durchsucht.
Sieht nach 1969 bis 1972 aus.
Adi

P.S. alle "neu" und unbenutzt

: Bearbeitet durch User
Autor: Ste N. (steno)
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Ich hab hier noch ein paar Platinen aus einer alten CNC Maschine. Die 
habe ich extra wegen den schönen Keramikgehäusen aufgehoben :) Der 
älteste IC ,ein DEC 6115E, ist von 77. Ich hatte schon mal danach 
gesucht, konnte aber keine genaueren Infos zu den Funktionen der Chips 
finden. Die selbe Platine sieht man aber bei Wikipedia zur DPD11. 
Scheint sich also um eine 16bit Architektur zu handeln.

Autor: Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)
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Die Teile von DEC sind ein sehr interessantes Chipset 16 Bit mit 
Geschichte:

http://www.cpushack.com/2017/11/22/cpu-of-the-day-dec-lsi-11-chipset/

Autor: Thomas K. (rlyeh_drifter) Benutzerseite
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Georg A. schrieb:
> Eher ein 6.8k ;)

Ahja, posten bevor der Kaffee wirkt ... facepalm


Helmut K.
> Nix Atari, das ist Rockwell!

Hab mich eh gewundert, Danke! :-)

Autor: Georg A. (georga)
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Thomas K. schrieb:
> Ahja, posten bevor der Kaffee wirkt ... facepalm

Macht nix, das mit Rockwell hätte mir auch auffallen können, selbst wenn 
ich mit den Chips von denen selbst nie was gemacht habe. Thomson CSF 
hatte aber auch ein recht ähnliches Logo...

Autor: Mac G. (macgyver0815)
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Mac G. schrieb:
> Die ältesten ICs die ich habe sind leider nur aus den 1980ern soweit ich
> weiss - muss aber bei Gelegenheit nochmal genauer nachsehen.


Gerade mal geschaut, hab doch 2x MC14023BCP von 11-1978.

Was meint ihr von wann die folgenden Schätzchen sein könnten?
- 149  (RCA CD4027BE), Evtl. KW49 1971, könnte das sein?
- 6 A 327  (TFK U4076B)
- 4H4  (LC4015B, Hersteller?)
- HSS131   1  (HEF4073BP)
- 527L  (TFA4605-3, S&H, Made in Austria)

Die ICs auf dem Foto sind fast alle gesockelt gewesen.
Die ganzen CD40xx ohne Hersteller und Datum scheinen ja aus der DDR zu 
stammen? Eigenhändig gekauft gegen Ende der 1990er in einem 
Elektronikladen im Westen.


Und aus dem Jahre 1979 ein
Signetics NE556
im Keramik Gehäuse auf einem meiner frühen Meisterwerke ;-)
Zudem zwei SN7442 von 1982 Made in England.
Die Platine wird glaube ich bald Volljährig und läuft immer noch. Sogar 
gleich 2x 556 und 2x 555 auf der Platine.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Mac G. schrieb:
> Die ganzen CD40xx ohne Hersteller und Datum scheinen ja aus der DDR zu
> stammen?

Ja, sieht sehr danach aus.  Manchmal war da auch noch quer ein eher 
unscheinbar wirkendes "MME" ("VEB *M*ikroelektronik 'Karl *M*arx' 
*E*rfurt") aufgedruckt, aber offenbar wurde das unter bestimmten 
Umständen (Export?) auch mal weggelassen.

ps: Ich vermute, dass "BE" der Datumscode ist, passt aber nicht zu
irgendeiner der Listen, die ich für DDR-Datumscodes gerade finde.
Diese bestanden aber typisch nicht aus Jahr + Woche, sondern nur
Jahr + Monat (sowjetische Halbleiter ebenso).

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Jörg W. schrieb:
> Mac G. schrieb:
>> Die ganzen CD40xx ohne Hersteller und Datum scheinen ja aus der DDR zu
>> stammen?
>
> Ja, sieht sehr danach aus.  Manchmal war da auch noch quer ein eher
> unscheinbar wirkendes "MME" ("VEB *M*ikroelektronik 'Karl *M*arx'
> *E*rfurt") aufgedruckt, aber offenbar wurde das unter bestimmten
> Umständen (Export?) auch mal weggelassen.
>
> ps: Ich vermute, dass "BE" der Datumscode ist, passt aber nicht zu
> irgendeiner der Listen, die ich für DDR-Datumscodes gerade finde.

Ich würde eher davon ausgehen, daß es die die übliche Nomenklatur aus 
den NSW abbilden sollte (daher auch das "CD" am Anfang). Dann stünde das 
"B" für die gepufferte B-Reihe und das "E" für die Temperaturklasse. 
Letzterer listet mein CMOS Datenbuch drei:

C = commercial, -40 .. +85°C
M = military, -55 .. +125°C
E = ???, -25 .. +85°C

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Axel S. schrieb:

> Ich würde eher davon ausgehen, daß es die die übliche Nomenklatur aus
> den NSW abbilden sollte (daher auch das "CD" am Anfang).

OK, klingt plausibel.

> E = ???, -25 .. +85°C

"industrial"?

Passt allerdings eigentlich nicht zu dem "V" in der DDR-Nomenklatur,
das ja schon ein erweiterter Temperaturbereich war.

Damit ist also kein Datumscode ersichtlich.  Vielleicht auf der
Unterseite?

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Mac G. (macgyver0815)
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Ich denke auch, das BE eher nicht der Datecode ist.

Jörg W. schrieb:
> Vielleicht auf der
> Unterseite?

Da gibt es relativ schlecht leserliche Aufdrucke mit 5 Ziffern (siehe 
auch Posting von Teo Derix weiter oben), bei manchen kann man nur 
erkennen was da steht, weil es bei mehreren Chips die gleichen Ziffern 
sind ;-)

"51875" oder "44194" und bei einem eine andere Kombination die man nicht 
mehr entziffern kann.

Autor: Stefan G. (stefan_g71)
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Den Rekord für den ältesten IC schaff' ich nicht, aber vielleicht das 
älteste Bauteil in OVP? Ein Optokoppler in Originalverpackung, Datecode 
1973 ;)

Gruss,

Autor: Helmut K. (hk_book)
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Stefan G. schrieb:
> Ein Optokoppler in Originalverpackung

Hast du den Hersteller beachtet: Monsanto. Das sind tatsächlich die 
gleichen bösen Jungs die "Agent Orange" und "Glyphosat" herstellen und 
den Saatgutmarkt beherrschen (demnächst bei "Bayer"...). Die haben Ende 
der 60er und in den 70ern tatsächlich die LEDs marktreif gemacht.

Autor: Stefan G. (stefan_g71)
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Helmut K. schrieb:
> Hast du den Hersteller beachtet: Monsanto. Das sind tatsächlich die
> gleichen bösen Jungs die "Agent Orange" und "Glyphosat" herstellen und
> den Saatgutmarkt beherrschen (demnächst bei "Bayer"...). Die haben Ende
> der 60er und in den 70ern tatsächlich die LEDs marktreif gemacht.

Nein, das war mir nicht bekannt. Sehr interessant.

Autor: Fra N. (korax)
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Helmut K. schrieb:
> Monsanto.

Chemiebude eben. Für die Herstellung von Halbleitern brauchst du eine 
Menge Chemie..

Beitrag #5316882 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Thomas G. (Firma: Frickelhauptquartier) (taximan)
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Ich hab da mal ne Frage: ab wann gab es denn überhaupt erhältliche ICs? 
So wie ich das hier deute, ab Ende der 60er?

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Autor: Thomas G. (Firma: Frickelhauptquartier) (taximan)
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● J-A V. schrieb:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Integrierter_Schaltkreis#Jacobi-Patent

Den Artikel habe ich auch gelesen, mich interessierte, ab wann ich die 
Dinger hätte kaufen können. D.h. nicht irgendwelche hochexklusive 
NASA-Dinger, sondern halbwegs Massenmarkt.

Beitrag #5317300 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5317303 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5317325 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Thomas G. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Integrierter_Schaltkreis#Jacobi-Patent
>
> Den Artikel habe ich auch gelesen, mich interessierte, ab wann ich die
> Dinger hätte kaufen können. D.h. nicht irgendwelche hochexklusive
> NASA-Dinger, sondern halbwegs Massenmarkt.

Hm. Du meinst was zum Einlöten im TO oder DIL-Gehäuse? Da bist du bei 
Signetics ziemlich nah dran:
https://en.wikipedia.org/wiki/Signetics

Beitrag #5317341 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Thomas G. (Firma: Frickelhauptquartier) (taximan)
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Ja, so in der Richtung meinte ich. Danke soweit. Scheint doch wohl 
irgendwie um '70 zu sein.

Autor: Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)
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Ich bin nicht sicher, ob diese Seite hier schon genannt wurde, passt 
aber zum Thema:

http://www.chipsetc.com/the-integrated-circuit.html

Autor: Eddy C. (chrisi)
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Thema Mikrocontroller:

Hier ist noch ein älteres Kerlchen, welches nicht aus 48/87 stammt ;-), 
quasi die Mutter unter den Mikrocontrollern.

Ein paar Steckzyklen hat er hinter sich, aber sonst...

Autor: Philipp K. (philipp_k59)
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Eddy C. schrieb:
> Thema Mikrocontroller:

Jo Schick, ich kenne nur die Intel80 aus Industrieanwendungen.

Unverwüstlich.

Autor: Baku M. (baku)
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Moin,
ich bin jetzt auch aufgewacht...

Dafür erhöhe ich um ältestes funktionierendes IC im Forum!

Ich habe eben meinen Toshiba BC-1202, den mir vor Jahren ein netter 
Mensch vermacht hat (und seitdem in der ständigen Angst lebt, ich würde 
die Nixies rausreissen und Uhren daraus bauen...) aufgeschraubt, um das 
Innenleben zu fotografieren.
Anbei etliche Bilder der verbauten ICs, vielleicht kann jemand da sowas 
wie einen Datecode identifizieren:
Die TM4103 und TM4106 haben gleich garnix was ein Datecode sein könnte.
μPD13 gibt es mit 'M0380' und 'M0185'
μPD14 gibt es mit 'M0283' und 'E0202'
Sowas wie eine Systematik kann ich nicht erkennen.

Einzige feststellbare Information zum Alter: Das Gerät kam 1969 auf den 
Markt, die Teile dürften also Bj.1969 bis spätestens Mitte der '70er 
sein. Ich tippe eher früh, denn Mitte der 70'er habe ich schon mit ICs 
gebastelt, und da sind mir diese Serien überhaupt nicht in Erinnerung.
Wäre schön, wenn jemand genaueres wüsste.

Das Highlight aber:
Das Gerät (und somit auch die kleinen Steine) funktioniert immer noch, 
und das nach bald 50 Jahren!
(Im Bild das Ergebnis der Multiplikation von Pi mit 3... OK, kann nur 4 
Nachkommastellen)

Interessantes Feature: Eine Multiplikation von zwei 12-stelligen Zahlen 
führt dazu, daß sich der Rechner gelegentlich in eine lange Schleife 
begibt, während derer er lustig durcheinandere Zahlen auswürfelt...

Und nochwas: einzig nötige Reparatur war, den korrodierten Netzschalter 
zu reinigen. Und JA: Auch die Elkos sind noch oregenool!

IdS grüßt
Baku

P.S.: Vielleicht kann ja jemand was zum genauen Alter sagen...

Autor: Ralph S. (jjflash)
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Baku M. schrieb:
> Ich habe eben meinen Toshiba BC-1202, den mir vor Jahren ein netter
> Mensch vermacht hat (und seitdem in der ständigen Angst lebt, ich würde
> die Nixies rausreissen und Uhren daraus bauen...) aufgeschraubt

super geiles Teil. Dem würde ich die Nixies auch nicht berauben !

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Baku M. schrieb:
> μPD13 gibt es mit 'M0380' und 'M0185'
> μPD14 gibt es mit 'M0283' und 'E0202'

Alle von 1970 (18-38 Woche) und damit nicht die ältesten hier. 
Funktionieren werden die von 1969 auch, eher die Elkos gehen kaputt.

Autor: Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)
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Mein Neuzugang - SN7400F von 1969...

Autor: Marek N. (bruderm)
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Sind die Metal-Can-ICs tatsächlich noch in Schrumpfschlauch 
eingeschrumpft?

Autor: Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)
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Wo soll da Schrumpfschlauch sein?

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Wolfgang R. schrieb:
> Wo soll da Schrumpfschlauch sein?

es gibt auch transluzenten Schrumpfschlauch.

Da ist auf jeden fall noch was drum herum.

Autor: Marek N. (bruderm)
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Wolfgang R. schrieb:
> Wo soll da Schrumpfschlauch sein?

Guck dir bitte die Bilder von Baku gaaanz genau an.

Autor: Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)
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Marek N. schrieb:
> Guck dir bitte die Bilder von Baku gaaanz genau an.

Upps, den Bezug auf einen vorherigen Beitrag hatte ich ganz übersehen.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Marek N. schrieb:
> Guck dir bitte die Bilder von Baku gaaanz genau an.

Nu, wo wir wissen welche Bilder du meinst, wird ein Schuh draus. :)
Ja das hat man öfters gesehen, wahrscheinlich das es in dem 
Elektronik-Knäuel keinen Kurzen gibt.

Autor: Marek N. (bruderm)
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Entschuldigung, ja es gibt weiter oben noch weitere Metal-Cans.
Wusste nicht, wie man Bilder "zitiert".
Ich kenne das nur von Germanium-Transistoren, wo die Anschlussdrähte 
(gefühlt 50 mm lang) mit bunten Schläuchen markiert waren (vorzugsweise 
gelb und rot).

Autor: Teo D. (teoderix)
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Marek N. schrieb:
> Wusste nicht, wie man Bilder "zitiert".

zB: 'Da hab ich was gesehen....'
Beitrag "Re: Gesucht: Ältester IC im Forum"

Das is der Link zum betreffenden Topic.

Autor: Thomas H. (supergrobi)
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Hätte da auch was im Angebot. Könnte Baujahr 76 sein.
Finde leider keine Infos darüber...

könnte aus einem UNIVAC sein. Zumindest steht das auf der Platine. Habe 
aber keine Ahnung welche Version. Eine der Röhren-Versionen wird es wohl 
nicht mehr sein.

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas H. (supergrobi)
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Thomas H. schrieb:
> könnte aus einem UNIVAC sein.

nun weiß ich es ist aus einer Univac.
kann aber trotzdem keine Infos zu den Chips finden.

Vielleicht erkennt hier jemand das Logo, oder kenn sogar den Typ? Das 
mit dem "i" könnte ja alles mögliche sein. Die 4 Chips unter den 
gesockelten scheinen AMD zu sein.

lg
Thomas

: Bearbeitet durch User
Autor: soul e. (souleye)
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Das mit dem "i" ist intel electronics (die heute die Core i7-CPUs 
herstellen), die Bausteine unter den gesockelten sind wie Du richtig 
vermutet hast von AMD. Das "F" ist Fairchild, die zwei Zuckerhüte 
Motorola (Freescale/NXP).

Alle Käfer sind custom-gelabelt, da stehen statt der Typbezeichnungen 
Univac-Sachnummern drauf. D.h. Du brauchst eine Umschlüsseltabelle, wie 
es sie auch für HP und Tektronix gibt.

Autor: Dieter W. (dds5)
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Das große I ist von Intel, das kleine dunkle i im weißen Klecks auf dem 
mittleren Bild sieht eher nach Intersil aus.

Autor: A. P. (314159265)
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Hi, ich hab auch ein paar alte Teile, nur leider keine Ahnung wie alt 
oder was die überhaupt sind.
Ich denke das sind Industriebezeichnungen :

1: IBM358  - vielleicht ein LM7852 ?
   7852

2: IBM358
   7838

3: IBM357
   7740

4:  M
   230
   7930

5:  M
   381
   643

6:  M
   230
   633


Ich hab mit so alten Bauteilen überhaupt keine Erfahrung, ich hoffe ihr 
könnt mir helfen.

LG

: Bearbeitet durch User
Autor: Mathias H. (mathias)
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Fotos?

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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A. P. schrieb:
> IBM358  - vielleicht ein LM7852 ?
>    7852

7852 riecht nach Datecode.

Autor: A. P. (314159265)
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Fotos mach ich morgen - Kamera leer.
Konnte leider nicht früher reinschauen, löte schon seit 2 Stunden 
Transistoren aus.

Rufus Τ. F. schrieb:
> 7852 riecht nach Datecode.

Das heißt nummer 6 könnte von 1963 sein ?
Hab noch einen LM345K - darüber steht 637 - vlt. 1963 Woche 7 ?

LG

Autor: soul e. (souleye)
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Eher KW37/1966, 76, 86, ...

Autor: A. P. (314159265)
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Wie erkennst du das ?
Danke
LG

Autor: soul e. (souleye)
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Fast alle Hersteller verwenden yyww oder yww. Bei einstelligen 
Jahreszahlen muss man die Dekade halt über Gehäuseform, Herstellerlogo 
oder Verwendung ableiten.

Autor: A. P. (314159265)
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ah ok, danke
Dann wahrscheinlich 1966 - hat ein goldenes Gehäuse mit silbernem Deckel 
und goldenen Pins.
Morgen mach ich Fotos, dann könnt ihr euch das mal anschauen.
LG

Autor: L. N. (derneumann)
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ich hab vor ein paar monaten ein paar kilo(!) von den runden blechdosen 
ICs entsorgt... duckundweg

Autor: A. P. (314159265)
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Sag nicht, dass da auch 2n3055, 2n3773 und LM Spannungsregler dabei 
waren ?!?
LG

Autor: A. P. (314159265)
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So, hier die Fotos, konnte die Dinger leider noch nicht putzen - hab 
seit 19 Uhr 49 Transistoren ausgelötet und von riesigen Alu Kühlern 
befreit.
;P
Die IBM sowie die   M     sind vermutlich von 78.
                   230
                   7930

Die ältesten wahrscheinlich von 66 KW33.
Den LM345 wird zur Seite gelegt, einfach zu schön.
LG

Autor: Joachim B. (jar)
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A. P. schrieb:
> So, hier die Fotos,

?

upload per 300 Baud Akustikkoppler?

Autor: L. N. (derneumann)
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A. P. schrieb:
> Sag nicht, dass da auch 2n3055, 2n3773 und LM Spannungsregler dabei
> waren ?!?
> LG

wenn du mich meinst: ich hab nicht die leiseste ahnung...
das war simpler teile overflow. es waren aber alles die kleinen kännchen 
die kaum größer sind als TO-92.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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A. P. schrieb:
> Das heißt nummer 6 könnte von 1963 sein ?

Frühestens 73, aber ohne zu wissen, was das ist, lässt sich das nicht 
einschätzen.

> Hab noch einen LM345K - darüber steht 637 - vlt. 1963 Woche 7 ?

Ganz sicher nicht 60er Jahre. Für '73 ist das auch noch zu früh, da das 
ein ziemlich fetter Leistungsbaustein ist.

Einer der ersten integrierten Spannungsregler war der µA723 von 1967, 
der ohne Zusatztransistoren gerade mal 150 mA schafft.
Mit dem Biest hat man bis weit in die 80er herumgebastelt, weil es keine 
brauchbaren Alternativen gab.
Der µA7805 kam wohl 1975 heraus.

Dein '345 hat mit 3A aber "richtig Dampf" und dürfte daher noch viel 
jünger sein; frühe 80er Jahre vielleicht.

Das erste "Linear"-IC überhaupt war der µA702, ein Operationsverstärker 
von 1964. Ein Jahr später gab es den µA709, dem dann 1968 der 
Langzeitklassiker µA741 folgte.

Diese Bausteine mit Datecodes vor 1970 zu erwischen dürfte schon etwas 
besonderes sein.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: A. P. (314159265)
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Hab die Fotos vorher leider vergessen - sorry.
@Rufus :
Danke für deine Expertise, ich schau, ob ich noch was richtig altes 
finde.
Der LM345 wird wahrscheinlich von 76 sein, dann passt er zu den anderen 
Teilen auf dem Kühlkörper.
LG

Autor: soul e. (souleye)
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A. P. schrieb:

> Hab die Fotos vorher leider vergessen - sorry.

Dieses Teil ist von SGS-Ates, heute ST Microelectronics.

Kann sein dass das "IBM" was mit dem amerikanischen 
Schreibmaschinenhersteller zu tun hat, dann wäre das eine OEM-Nummer. 
SGS hatte damals eingentlich Pro-Electron-Nummern, also BD123 oder 
BDX456.

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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> Kann sein dass das "IBM" was mit dem amerikanischen Schreibmaschinenhersteller 
zu tun hat

Das ist vermutlich der Fall. In alten IBM Mainframes war so ziemlich 
jedes Teil mit solchen Hausnummern verunstaltet. Noch einiges schlimmer 
als bei HP mit ihren 1820-XXXX Nummern.

Autor: A. P. (314159265)
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L. N. schrieb:
> kaum größer sind als TO-92.

Achso, dachte schon, dass du Leistungstransistoren in TO3 entsorgt hast.




Wie kann ich eigentlich rausfinde, was die Teile überhaupt sind - hab 
mehrere davon.
LG

Autor: soul e. (souleye)
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Damals mochte IBM es dreistellig:
http://www.righto.com/2017/12/repairing-1960s-mainframe-fixing-ibm.html?m=1

Vielleicht gibt es irgendwo eine Tabelle zur Umschlüsselung, wie für HP 
und Tektronix.

Autor: L. N. (derneumann)
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A. P. schrieb:
> L. N. schrieb:
>> kaum größer sind als TO-92.
>
> Achso, dachte schon, dass du Leistungstransistoren in TO3 entsorgt hast.
>
>
>
>
> Wie kann ich eigentlich rausfinde, was die Teile überhaupt sind - hab
> mehrere davon.
> LG

die TO3 sind die einzigen, die ich behalten hab. Einige 7812 und BD 
irgendwas NPNs...

Autor: A. P. (314159265)
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L. N. schrieb:
> die TO3 sind die einzigen, die ich behalten hab. Einige 7812 und BD
> irgendwas NPNs...

Das ist gut, die 7812 in to3 sind gar nicht so billig.
Hab auch 2 ausgebaut + ca. 45 NPNs.
LG

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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>Das erste "Linear"-IC überhaupt war der µA702, ein Operationsverstärker
>von 1964. Ein Jahr später gab es den µA709, dem dann 1968 der
>Langzeitklassiker µA741 folgte.

>Diese Bausteine mit Datecodes vor 1970 zu erwischen dürfte schon etwas
>besonderes sein.

voila!

Autor: L. N. (derneumann)
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Christoph Z. schrieb:
>>Das erste "Linear"-IC überhaupt war der µA702, ein Operationsverstärker
>>von 1964. Ein Jahr später gab es den µA709, dem dann 1968 der
>>Langzeitklassiker µA741 folgte.
>
>>Diese Bausteine mit Datecodes vor 1970 zu erwischen dürfte schon etwas
>>besonderes sein.
>
> voila!

genau solche dinger (keine ahnung was draufstand) hab ich 
weggeschmissen, sicher ein paar kg.
War dann wohl nicht so schlau...

Autor: Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)
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L. N. schrieb:
> genau solche dinger (keine ahnung was draufstand) hab ich
> weggeschmissen, sicher ein paar kg.
> War dann wohl nicht so schlau...

Es soll ja Foren geben, in denen man nachfragen könnte, ob wer was 
brauchen kann...

...hab ich mal gehört...

Autor: L. N. (derneumann)
Datum:

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Wolfgang R. schrieb:
> L. N. schrieb:
>> genau solche dinger (keine ahnung was draufstand) hab ich
>> weggeschmissen, sicher ein paar kg.
>> War dann wohl nicht so schlau...
>
> Es soll ja Foren geben, in denen man nachfragen könnte, ob wer was
> brauchen kann...
>
> ...hab ich mal gehört...

Nächstes Mal... Mea culpa.

Autor: soul e. (souleye)
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LM709, LM725, LM741 sind wirklich nur Sammlerstücke. In diesen 
Blechdosen gibt es aber auch OPA627BM oder AD549KH. Das sind 
Elektrometer-OpAmps vom Feinsten, die auch heute noch ihre $60 pro Stück 
kosten.

D.h. Typenbezeichnung lesen sollte man schon. SMD ist nicht immer das 
beste wenn es um Präzision geht.

Autor: Dieter W. (dds5)
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soul e. schrieb:
> In diesen Blechdosen gibt es aber auch ... AD549KH.

Geht auch AD549LH?  ;-))
Ist aber noch ein Youngster.

Autor: soul e. (souleye)
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Wurden die wirklich bis 2004 noch produziert?

"L" ist die Selektion mit kleiner 60 fA input bias. Mit den Dingern 
haben wir früher Ladungsverstärker zur Charakterisierung 
elektrokeramischer Dünnschichten gebaut.

Autor: Dieter W. (dds5)
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soul e. schrieb:
> Wurden die wirklich bis 2004 noch produziert?

Allem Anschein nach, ja. Die Laserbeschriftung ist auch schon recht 
modern.

Für Ladungsverstärker treibt sich hier noch ein ICH8500A herum, der ist 
mit max. 10fA bei 25°C spezifiziert.

Autor: A. P. (314159265)
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Vorher hat das Hochladen nicht so geklappt - hier jetzt alle Bilder.
LG

Autor: Dipl I. (dipling)
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Eddy C. schrieb:
> Hallo Gemeinde,
>
> hier mal zur Abwechslung ein Spielchen: Gesucht ist der älteste IC, der
> sich in Euren Bastelkisten befindet. Wir unterscheiden die Klassen:
> unbenutzt, eingelötet, ausgelötet, aber nur locker zur Kenntnisnahme.
>
> Im Anhang und zum Einstieg ein MC14511CP von 1973
> (Siebensegmentdekoder/treiber). Mit heutigem Datum, dass er sich in
> meinem Besitz befindet. Ich bin überzeugt, dass dies niemand unterbieten
> kann ;-)
>
> Auf, auf, zu den Schatzkisten!




Hallo Gemeinde,
ihr habt ja noch richtige alte Schätzchen auf Lager!
da muss ich doch auch mal kucken was ich noch so habe. Also wenns um 
Röhren ginge da könnte ich auf jedenfall mithalten:-))))

Autor: Dipl I. (dipling)
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Hallo IC-Gemeinde,
ihr habt ja noch richtige alte Schätzchen auf Lager!
da muss ich doch auch mal kucken was ich noch so habe. Also wenns um
Röhren ginge da könnte ich auf jedenfall mithalten:-))))
Werd mal meine TTLSammlung durchforsten:-)

Autor: X. Y. (bastler_0815)
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Hallo

habe noch was im Garten gefunden:

Funktion: Unklar, vermutlich Uhrenschaltkreis
Alter ca. 5000 Jahre
Strukturgröße ca. 1.000.000.000nm

Damals war die Technik noch nicht so weit. Ein Vorläufer von Silizium 
wurde verwendet. Es sind nur ein paar Transistoren auf rund 600m² 
integriert.

Auf dem Bild ist deutlich der Aufbau der einzelnen FETs zu sehen. Ein 
Mikroskop ist nicht notwendig - besser ein Fernglas verwenden.

Es handelte sich wohl um einen Prototypen, mir ist nicht bekannt, dass 
das IC in einer FAB in Serie produziert wurde.

Erstaunlich die Belichtungsquelle bzw. Taktgeber wurde in ca. 150 Mio. 
km installiert. Was die damals schon mit einfachen Mitteln erreichten - 
Erstaunlich.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Naja so berauschend finde ich den maximalen Takt
von 1/86400 Hz nun auch wieder nicht.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Thomas G. schrieb:

> Ich hab da mal ne Frage: ab wann gab es denn überhaupt erhältliche ICs?

In den dreissiger Jahren: Die Loewe-Dreifachröhre.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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X. Y. schrieb:

> Ein Vorläufer von Silizium wurde verwendet.

Du irrst. Da wurde tonnenweise Silizium verbaut.

Autor: Uhu U. (uhu)
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Ben B. schrieb:
> Naja so berauschend finde ich den maximalen Takt
> von 1/86400 Hz nun auch wieder nicht.

Richtig toll sind auch nur die Tage mit Schaltsekunde.

Autor: X. Y. (bastler_0815)
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Ben B. schrieb:
> Naja so berauschend finde ich den maximalen Takt
> von 1/86400 Hz nun auch wieder nicht.

Ich denke, der Haupteil der Schaltung verwendet noch eine 365,xx 
Frequenzteiler, somit ergibt sich ein Arbeitstakt von 1/31536000 Hz. Da 
reicht leider die Bandbreite meines Oszis nicht aus.


Harald W. schrieb:
> Du irrst. Da wurde tonnenweise Silizium verbaut.

Hast naturlich recht, die Reinheit des Si liegt wohl bei 0,999%.



PS:
Sorry, an alle Elektronik Freaks, die diese Art von Humor nicht teilen 
;-)

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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X. Y. schrieb:
> Hallo
>
> habe noch was im Garten gefunden:
>
> Funktion: Unklar, vermutlich Uhrenschaltkreis
> Alter ca. 5000 Jahre
> Strukturgröße ca. 1.000.000.000nm
>
> Damals war die Technik noch nicht so weit. Ein Vorläufer von Silizium
> wurde verwendet. Es sind nur ein paar Transistoren auf rund 600m²
> integriert.
>
> Auf dem Bild ist deutlich der Aufbau der einzelnen FETs zu sehen. Ein
> Mikroskop ist nicht notwendig - besser ein Fernglas verwenden.
>
> Es handelte sich wohl um einen Prototypen, mir ist nicht bekannt, dass
> das IC in einer FAB in Serie produziert wurde.
>
> Erstaunlich die Belichtungsquelle bzw. Taktgeber wurde in ca. 150 Mio.
> km installiert. Was die damals schon mit einfachen Mitteln erreichten -
> Erstaunlich.

in diesen Findlingen stecken bestimmt mehr Halbleiter als man denkt.
insbesondere auf mikroskopisch kleiner Ebene.
man wusste nur noch nicht, wie man die richtig ansteuert ;)

Autor: Marek N. (bruderm)
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Grad beim Aufräumen ne SIEMENS-Baugruppe (Bahn?) gefunden.
Da drauf viele CMOS 4xxx-B-Bausteine von 76 und 77, aber auch dieser 
CD4047-AD Multivibrator von RCA im Keramik-Gehäuse. Code: 649. Ist es 
wirklich das Jahr 1964?

Beste Grüße, Marek

: Bearbeitet durch User
Autor: Sven D. (sven_la)
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Autor: Marek N. (bruderm)
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Sven D. schrieb:
> Unwahrscheinlich. Eher Woche 49 in 1976.
> https://en.wikipedia.org/wiki/4000-series_integrated_circuits#History

OK, danke! Passt ja auch zu den anderen ICs auf dem Board. Schade.

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Marek N. schrieb:
> CD4047-AD Multivibrator von RCA im Keramik-Gehäuse

Na der sieht ja mal edel aus. Sowas habe ich noch nicht gesehen :-)

Autor: Eddy C. (chrisi)
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Marek N. schrieb:
> Grad beim Aufräumen ne SIEMENS-Baugruppe (Bahn?) gefunden.

Interessant: Widerstände, die eine Leiterbahn kreuzen, sind zusätzlich 
mit einem Miniplatinchen(?) isoliert.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Nicht nur die Widerstände, sondern vor allem auch die Leistungsdioden im 
Metallgehäuse haben so einen Kunststoffstreifen verpasst bekommen. Ich 
tippe auf Isolationsspannung, die Platine wird vermutlich nicht nur 
mit 5V betrieben ...

Autor: Marek N. (bruderm)
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Also,
ich habe mich nun zurückerinnern können, dass es wohl Baugruppen aus 
einer Gleisfreimeldeanlage sind, die mit ein paar kHz laufen. Spannung 
wird gleismäßig eher nur ein paar Volt sein, aber es muss sicher 
Transienten abkönnen durch anfahrende E-Loks, Kurzschlüsse und 
Blitzeinschläge

Anbei noch die anderen beiden Platinen.
Auf der Netzteil-Platine B117 sieht man eine Huckepack-Platine mit einem 
diskret aufgebauten Linear-Regulator und fetter 15 V-Z-Diode sowie 
übereinander gestapelte Widerstände in kleinen Plastik-Trägern.

Auf der B107 meine ich zwei H-Brücken auf der rechten Seite zu erkennen.

Auf den B108 sind viele Spulen und Folienkondensatoren (sogar mit 
Anzapfung?) vorhanden.

Hatten Siemens und RCA irgendeine Kooperation damals?

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Die Bords sehen edel aus - Elektronik ganz nach meinem Geschmack.

Autor: Marek N. (bruderm)
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Danke! Frauchen will nen Lampenschirm drauß basteln, weil die so schön 
durchsichtig sind.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Marek N. schrieb:
> weil die so schön durchsichtig sind

Das bekommst du mit x-beliebigem FR4 hin, wenn du es hinterher 
lackierst.

Autor: Marek N. (bruderm)
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Ja, aber die meisten Platinen haben Grünen Lötstopplack oder 
Masseflächen oder gar Multilayer, da kommt nicht mehr viel Licht durch.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Lampenschirme aus Platinen?
soll das etwa für Innenanwendung sein?

: Bearbeitet durch User
Autor: Marek N. (bruderm)
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Ja, das hat was mit Kunst zu tun. Davon verstehen wir nichts ;-)
Hier mal ein Exemplar, das seit ca. 2 Jahren meinen Schreibtisch ziert.

Autor: Jörn P. (jonnyp)
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NICE ;-)

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Cool, ich hatte mal ne Eintrittskarte zu einem "Krach und Geräusche" 
Festival, da war der Grundträger auch ne unbestückte Leiterplatte und 
dann noch ein Aufkleber (was, wann, wo) drauf :-)

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