Ich habe mir festen den Schaltplan vom Ultraschall Sensor HC-SR04
angeschaut. Die benutzen dort einen MAX232 Chip als Treiber für den
Ultraschall Transmitter.
Spontan dachte ich "WTF?", aber dann wurde mir klar, wie genial simpel
diese Lösung ist, unter der Voraussetzung, dass man nicht die normalen
Marktpreise für echte MAX232 bezahlen muss.
Kennt jemand ähnlich kreative Tipps zur Zweckentfremdung von Bauteilen?
Netztransformator als Ausgangsübertrager für eine Eintakt-Röhrenendstufe
verwendet. Er sollte eigentlich nur kurz zu Testzwecken eingesetzt
werden, daraus wurde dann aber ein langfristiges Provisorium.
Michael U. schrieb:> Hier liegt seit Jahren eine> Photodiode mit Klinkenstecker für den Microeingang des PC rum...
Nur die Diode ohne weitere Bauteile? Ich hätte hier so einiges
abzuscannen. Sehr spannend!
Ein Piezo als Touch-Element.
Der Piezo erzeugt beim Tastendruck eine Wechselspannung bzw. eine
Schwingung, die man erst verstärkt und die man mit einem Komparator
erfassen kann (Trigger: Steigende Flanke) und dann auf den Tastendruck
reagieren.
MAX232 als symmetrische Spannungsquelle für Opamp. Tatsächlich auch mal
in einem kommerziellen Produkt für Automotive gesehen.
Flacker LED in Reihe mit Lautsprecher als elektronische Nervensäge bzw.
Signalgenerator.
Leichtkopfhörer als Stereo Mikrofon.
Magnete von Zigarettenpapier als Ladekontakt für Mignon und Micro NiMH
und NiCd - haften zwischen Akku und Krokoklemme.
Rohrschelle als Auspuffaufhängung.
Stefan U. schrieb:>> Knopfzelle aus einem Hörgerät als O2 Sensor!>> Wie geht das?
Das sind Zink-Luft Batterien. Auf denen klebt ne schutzfolie. Wenn du
die entfernst reagieren sie mit dem Sauerstoff in der Luft.
Der Rest ist ne OPV Schaltung und Rechnerei!
Erfolgreich im Labor getestet! :)
Moin,
Ach Du grüne Neune schrieb:> Netztransformator als Ausgangsübertrager für eine> Eintakt-Röhrenendstufe> verwendet. Er sollte eigentlich nur kurz zu Testzwecken eingesetzt> werden, daraus wurde dann aber ein langfristiges Provisorium.
Ging auch umgekehrt: Der Bildkipp-Ausgangstrafo (auf den eigentlich die
PCL85 gearbeitet hat) ging auch prima als Heiztrafo fuer die PL504.
Das Gehaeuse meines "Labornetzteils" war bis vor 40 Jahren noch ein
Heizluefter...
Gruss
WK
Und dann gibt's Asiaten, die trauen sich nicht, europäische
Sehenswürdigkeiten, oder Kulturdenkmäler direkt anzuschauen:
Haben die vorher über alteuropäische Dichtung (von Shé fā nǚ
yāo, oder Gorugon) gelesen?
Die behelfen sich aber ganz schlau mit Selfie-Stick und Smartphone!
- Ansonsten haben früher COM- und Printer-Port die abenteuerlichsten
Aufgaben übernommen.
Stefan U. schrieb:> Kennt jemand ähnlich kreative Tipps zur Zweckentfremdung von Bauteilen?
EPROM als Logikbaustein. Adressleitungen als Inputs, Datenleitungen als
Outputs.
Spitze Pinzette (liegt seit Ewigkeiten ungenutzt rum).
Die Spitzen jeweils auf ca. 4mm länge, um 90° nach innen gebogen.
Taugt gut, um IC´s aus den Sockeln zu heben.
Dergute W. schrieb:> Das Gehaeuse meines "Labornetzteils" war bis vor 40 Jahren noch ein> Heizluefter...
Wer noch alten Russen-Oszi findet braucht keinen Heizlüfter.
oszi40 schrieb:> Wer noch alten Russen-Oszi findet braucht keinen Heizlüfter.
Der braucht noch nicht einmal funktionieren, solange die Sicherung
drinbleibt. (siehe BOFH) ;-)
Brückengleichrichter um mit einem unipolaren Halbleiter Wechselspannung
zu schalten
Achim B. schrieb:> 1N4007 als Zahnstocher.
Mit Abstand die beste Antwort ;-)
Podologe schrieb:> Elektrinokseitenschneider gehen hervorragend um sich die harten> Zehennägel zu schneiden.
Das stimmt!
Und seit ich das laut verkünde, leiht sich den auch niemand mehr
heimlich aus. Insbesondere seitdem ich immer in dem Zusammenhang von
Nagelpilz rede.
Vorteil: Er lebt deutlich länger.
Podologe schrieb:> Elektrinokseitenschneider gehen hervorragend um sich die harten> Zehennägel zu schneiden.Brummbär schrieb:> Das ist keine Zweckentfremdung!
Hallo,
Weini schrieb:> Michael U. schrieb:>> Hier liegt seit Jahren eine>> Photodiode mit Klinkenstecker für den Microeingang des PC rum...>> Nur die Diode ohne weitere Bauteile? Ich hätte hier so einiges> abzuscannen. Sehr spannend!
Micro-Eingänge an PCs sind üblicherweise für Elektretkapseln gebaut.
Arbeistwiderstand und Phantomspeisespannung sind damit vorhanden.
Photodiode oder Phototransistor allein reichen also aus. Ist natürlich
ziemlich leise und nicht gerade HiFi...
MAX232 als Spannungsversorgung geht auch schön für LCDs mit erweitertem
Temperaturbereich um die nötige negative Spannung zu bekommen.
Vor allem wenn der MAX sowieso für eine serielle vorhanden ist.
Gruß aus Berlin
Michael
Podologe schrieb:> Elektrinokseitenschneider gehen hervorragend um sich die harten> Zehennägel zu schneiden.
Elektroinstallationseitenschneider nach Durchtrennen einer unter
Spannung stehenden Leitung als Abisolierwerkzeug.
oszi40 schrieb:> Dergute W. schrieb:>> Das Gehaeuse meines "Labornetzteils" war bis vor 40 Jahren noch ein>> Heizluefter...>> Wer noch alten Russen-Oszi findet braucht keinen Heizlüfter.
Da hätte ich noch einen 2-kanaligen abzugeben, brauche den Platz.
Gruß
Und dann: Kolophonium als Napalm-Ersatz.
Vor langer Zeit mal in einem Katalog eines grösseren
"Technik-Versandhauses" gesehen: Ein Gerät (weiss nicht mehr, wofür),
das einen USB-Anschluss für die Stromversorgung und eine DSUB-9-Buchse
für die Datenkommunikation (RS-232) hatte.
Stefan U. schrieb:>> Melody-Chip als Flackerkerzengenerator.>> Der gefällt mir
Nimm so ein Flackerteelicht und klemm statt der LED einen Kopfhörer
dran. Bei vielen bekommst du wundervolle chinesische Weisen zu Gehör.
Simon schrieb:> Ein Gerät (weiss nicht mehr, wofür),> das einen USB-Anschluss für die Stromversorgung
...der Universelle-Stromversorgungs-Bus dürfte die wohl gängigste
Zweckentfremdung sein. Der wird für wirklich alles von der Fahrradlampe
über (externe) SATA-Festplatten bis hin zu Akkuschraubern verwendet.
Daten kann man damit auch noch übertragen, wofür er ursprünglich auch
entwickelt wurde!
Simon schrieb:> Ein Gerät (weiss nicht mehr, wofür),> das einen USB-Anschluss für die Stromversorgung und eine DSUB-9-Buchse> für die Datenkommunikation (RS-232) hatte.
Nachtrag: Bevor des USB gab, hat man für die Stromversorgung den
Tastaturanschluss (Din-Stecker) missbraucht.
Da gab es dann Zwischenstecker, die nur die Stromversorgung angezapft
haben. Die Tastatur wurde durchgeschleift.
Teilweise hat man die Druckerschnittstelle auch als Scannerschnittstelle
missbraucht. Unglaublich langsam, aber billig.
Den Kohlestift aus einer R20-Batterie zum Zusammenschweißen der
Bleiverbinder einer LKW-Batterie. Als Stromversorgung hat einen zweite
LKW-Batterie gedienstleistet ;-)
> Teilweise hat man die Druckerschnittstelle auch als> Scannerschnittstelle missbraucht. Unglaublich langsam, aber billig.
Ich habe mal ein Floppy Laufwerk mit Controller an den Parallel-Port
gehängt, ZIP Laufwerke gab es damals noch nicht.
> Teilweise hat man die Druckerschnittstelle auch als Scannerschnittstelle> missbraucht. Unglaublich langsam, aber billig.
Pfft.
Habe hier auf der Winde einen Toshiba T1100 Laptop (80c86, 4.17MHz,
512kB RAM, 1x 3.5" DD Floppy) MIT Backpacker external HD (100MB).
Das wird badum-tshhh per Druckerschnittstelle verbunden.
Nein, bootet nicht ab BP HD.
Nein, die Speichergrössen Stimmen so, Taktfrequenz auch.
Xircom war ein berümter Hersteller von Druckerport-Netzwerk"karten"
(10b2, 10bT).
Schreiber schrieb:> Simon schrieb:>> Ein Gerät (weiss nicht mehr, wofür),>> das einen USB-Anschluss für die Stromversorgung>> ...der Universelle-Stromversorgungs-Bus dürfte die wohl gängigste> Zweckentfremdung sein. Der wird für wirklich alles von der Fahrradlampe> über (externe) SATA-Festplatten bis hin zu Akkuschraubern verwendet.> Daten kann man damit auch noch übertragen, wofür er ursprünglich auch> entwickelt wurde!
Hast natürlich recht. Genau gesagt ist das gar keine Zweckentfremdung,
weil die Energieversorgung ja durchaus ein dokumentiertes Feature von
USB ist. Ich musste halt sehr stark schmunzeln, dass da jemand ein Gerät
entworfen hatte, das eine USB-Buchse für die Stromversorgung (explizit
für Feldeinsatz mit einem Laptop gedacht! - Es war irgend ein Gerät für
Modellbau), und daneben für die Kommunikation mit eben demselben Laptop
eine RS-232 Schnittstelle hatte. Zweckentfremdet wurde eigentlich
nichts.... eher zweckreduziert.
Simon schrieb:> Genau gesagt ist das gar keine Zweckentfremdung,> weil die Energieversorgung ja durchaus ein dokumentiertes Feature von> USB ist.
Doch ist eine Zweckentfremdung, weil "dumme USB-Geräte" maximal 0,1A
ziehen dürfen, 0,5A müssen vom Host genemigt werden.
Das hält manche Hersteller aber nicht davon ab, die 0,1A großzügig auf
1A aufzurunden...
Stefan U. schrieb:> Ich habe mal ein Floppy Laufwerk mit Controller an den Parallel-Port> gehängt, ZIP Laufwerke gab es damals noch nicht.
Eine 'echte' Zweckentfremdung wird doch von den Leuten gemacht, die mit
Floppy- und CD-Laufwerken Musik machen ....
Route 6. schrieb:> Druckknöpfe aus der Bekleidungsindustrie für elektrische Kontakte.
Einer der bekanntesten Druckknopfhersteller, die Firma Prym-Inovan,
stellt auch Batteriekontakte, Schnappscheiben, Federbleche und ähnliches
her. Ist also nicht so abwegig.
Ich hatte mal einen LDR als "GPS Empfänger" benutzt.
AVR Butterfly Board mit RTC in einem Einmachglas in den Garten gelegt.
LDR hat Uhrzeit von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gemessen. Aus
Uhrzeit und Datum konnte man dann auf die Position rückrechnen. Nicht
ganz die Genauigkeit heutiger GPS Empfänger - und der "Empfang" war auch
im Haus viel schlechter als im Garten.
Früher hab ich für Versuchsaufbauten von elektronischen Schaltungen in
eine Holz-Spanplatte Reißzwecken gedrückt, die als Lötstützpunkte
dienten. Reißzwecken nehmen das Lötzinn besser an als man denkt.
Sprichwort von Jean Paul Gaultier:
Wenn der Zweck den Zweck nicht erfüllt,
hat der Zweck keinen Zweck.
In der c't war vor Ewigkeiten mal eine Anleitung, wie man einen
RAM-Baustein zum Bildsensor für eine Kamera umfunktionieren kann.
Schreiber schrieb:> Teilweise hat man die Druckerschnittstelle auch als Scannerschnittstelle> missbraucht. Unglaublich langsam, aber billig.
Ich habe unlängst eine alte Webcam weggeworfen, die sich aus der
Tastaturschnittstelle mit Strom versorgt und ihre Bilddaten über den
Druckerport an den Rechner gesendet hat.
Rolf M. schrieb:> In der c't war vor Ewigkeiten mal eine Anleitung, wie man einen> RAM-Baustein zum Bildsensor für eine Kamera umfunktionieren kann.
Wird wohl eine April-Ausgabe gewesen sein, oder hast Du schon einmal ein
RAM mit Fenster gesehen?
Ebenfalls in einer "antiken" April-Ausgabe einer renommierten
Computerzeitschrift (könnte auch die c't gewesen sein) gab es einen
Artikel in welchem beschrieben wurde wie man seinen Computermonitor
(CRT) als Bildscanner nutzen können soll. Hierzu benötige man eine
spezielle Software. Man müsse dann die Vorlage auf die Mattscheibe legen
und von der anderen Seite mit einer starken Lichtquelle "belichten"....
Mein großer Bruder (Informatiker) ist prompt darauf reingefallen :D
Magnus M. schrieb:> Rolf M. schrieb:>> In der c't war vor Ewigkeiten mal eine Anleitung, wie man einen>> RAM-Baustein zum Bildsensor für eine Kamera umfunktionieren kann.>> Wird wohl eine April-Ausgabe gewesen sein,
Nein.
> oder hast Du schon einmal ein RAM mit Fenster gesehen?
Nein. Der Gehäusedeckel muss entfernt werden. Das geht tatsächlich.
Siehe z.B. auch: http://www.kurzschluss.com/kuckuck/kuckuck.html> Ebenfalls in einer "antiken" April-Ausgabe einer renommierten> Computerzeitschrift (könnte auch die c't gewesen sein) gab es einen> Artikel in welchem beschrieben wurde wie man seinen Computermonitor> (CRT) als Bildscanner nutzen können soll. Hierzu benötige man eine> spezielle Software. Man müsse dann die Vorlage auf die Mattscheibe legen> und von der anderen Seite mit einer starken Lichtquelle "belichten"....
War dort denn auch erwähnt, wie das funktionieren soll?
Rolf M. schrieb:> Magnus M. schrieb:> Ebenfalls in einer "antiken" April-Ausgabe
(...)
> War dort denn auch erwähnt, wie das funktionieren soll?
Ja, es wurde beschrieben wie es funktionieren soll. Ein ernsthafter
Elektroniker konnte aber schon in den ersten Sätzen erkennen dass das
Humbug ist.
Dort wird es nochmals erwähnt:
https://www.heise.de/ct/artikel/c-t-Adventskalender-April-April-auch-im-Dezember-3905235.html
Zitat:
AGoetz // 09.12.2017 14:13
Mein Lieblings-Aprilscherz
...fehlt leider. Ist ja auch schon "ein wenig" älter: es handelte sich
um ein Listing, mit dem man den Datenfluss eines Röhrenmonitors umkehren
könne, um ihn so als Scanner zu nutzen. Dazu gab es dann auch noch einen
Leserbrief, der mit seiner auf den Bildschirm gelegten Hand
demonstrierte, dass es tatsächlich funktionierte.
Rolf M. schrieb:> Magnus M. schrieb:>> Rolf M. schrieb:>>> In der c't war vor Ewigkeiten mal eine Anleitung, wie man einen>>> RAM-Baustein zum Bildsensor für eine Kamera umfunktionieren kann.>>>> Wird wohl eine April-Ausgabe gewesen sein,>> Nein.>>> oder hast Du schon einmal ein RAM mit Fenster gesehen?>> Nein. Der Gehäusedeckel muss entfernt werden. Das geht tatsächlich.> Siehe z.B. auch: http://www.kurzschluss.com/kuckuck/kuckuck.html
Ich kann mich an jenen c't Artikel errinnern, das war nicht ein
Aprilscherz.
Alte ICGehäuse von RAMs waren aus Keramik und hatten über dem
eigentlichen Chip einen flachen Blechdeckel. Mit etwas Fingergeschick
liessen sich diese Deckel per Messerklinge entfernen.
Nach dem selben Funktionsprinzip funktioniert auch der Reset per
Fotoblitz an RaspberryPis aus gewissen Serien.
CeiTzeuge schrieb:> Ich kann mich an jenen c't Artikel errinnern, das war nicht ein> Aprilscherz.
In der Byte war seinerzeit auch ein Bauprojekt für eine "Kamera" mit RAM
als Sensor. Dieser Baustein wurde extra für diesen Zweck vermarktet,
d.h. er hatte schon das passende Gehäuse.
Im erzeugten Bild waren mittig zwei Balken (bzw fehlten Pixel) -- das
waren die Bereiche im Chip wo die Sense Amps sitzen.
Ich glaube, ein DRAM kann ähnlich wie ein CCD ausgelesen werden, da gab
es Parallelen. Allerdings nur unter der Maßgabe, das die Kondensatoren
nicht in die Tiefe des Substrates eingeätzt sind. Bei den damaligen
Speicherdichten war es aber wahrscheinlich, das der Kondensator an der
Oberfläche realisiert war.
Magnus M. schrieb:> Ebenfalls in einer "antiken" April-Ausgabe einer renommierten> Computerzeitschrift (könnte auch die c't gewesen sein) gab es einen> Artikel in welchem beschrieben wurde wie man seinen Computermonitor> (CRT) als Bildscanner nutzen können soll. Hierzu benötige man eine> spezielle Software. Man müsse dann die Vorlage auf die Mattscheibe legen> und von der anderen Seite mit einer starken Lichtquelle "belichten"....
Mit einer zusätzlichen Photodiode geht das tatsächlich. Allerdings nur
bei einseitig bedrucktem Papier, langsam und mit einer schlechten
Auflösung
Schreiber schrieb:> Mit einer zusätzlichen Photodiode geht das tatsächlich. Allerdings nur> bei einseitig bedrucktem Papier, langsam und mit einer schlechten> Auflösung
Der Witz war dass die Bildröhre als Bildsensor agieren sollte.
das erinnert mich ein bisschen an die C64/C16 "Lichtgriffel".
Fototransistor, der einen Interrupt ausgelöst hat, wenn der Stahl dran
durch kam. Der C64 konnte daraus die Position auf dem Schirm bestimmen.
ISDN lebt weiter! Naja, wenigstens ein paar Teile davon. Die älteren
NTBAs (große schwere Bauform) lassen sich prima zweckentfremden, um
eigene Schaltungen einzubauen. Sie enthalten einen kleinen Trafo, der
original zwar um die 60V~ abgibt, sich dank des EI-Kerns und
Zweikammerwickelkörpers jedoch einfach umwickeln läßt. 300 Wicklungen
weniger und schon sind es nur noch 19V~. Ein Kühler für TO220
Spannungsregler ist praktischerweise auch schon vorhanden. Hier
mißbraucht für eine Referenzspannungsquelle mit dem LT1021.
In der c't wurde mal eine Möglichkeit beschrieben, wie man mit seiner
Soundkarte die Wiederholfrequenz seines Computermonitors messen konnte.
1. Ton mit bestimmter Frequenz abspielen, z.B. 60Hz
2. Ton nachsingen
3. Frequenz per Mausklick/Tastendruck variieren
4. Wenn das Bild "wabert", Abbruch
5. Sonst zu 2.
Sobald das Monitor-Bild anfängt zu "wabern", hat man die
Resonanzfrequenz getroffen, d.h. der menschliche Schädel schwingt mit
derselben Frequenz wie der Monitor.
Das Programm zum Ausgeben des Tones wurde meiner Erinnerung nach in
irgendeiner April-Ausgabe vorgestellt. Allerdings stellte sich nachher
heraus, dass es durchaus kein Aprilscherz war, denn diese Mess-Methode
funktionierte tatsächlich sehr gut.
Frank M. schrieb:> Allerdings stellte sich nachher> heraus, dass es durchaus kein Aprilscherz war, denn diese Mess-Methode> funktionierte tatsächlich sehr gut.
Das mit dem Cartoon, Lochen und Abheften von 5,25" Disketten, hätten sie
auch erst mal Testen sollen. :)
Harlekin schrieb:> Stefan U. schrieb:>> festen>> ist auch eine kreative Zweckentfremdung ;-)
Vor allem, weil in diesem Thread kein Beitrag von "Stefan U." existiert
mit dem Zitat "festen".
> Mit einer zusätzlichen Photodiode geht das tatsächlich. Allerdings nur> bei einseitig bedrucktem Papier, langsam und mit einer schlechten> Auflösung
In ein leeres Farbbandgehäuse eingebaut, an den Rechner verkabelt und in
den Nadelmatrixdrucker eingesetzt, war dies mal ein kommerzielles
Produkt:
<http://www.folklore.org/StoryView.py?project=Macintosh&story=Thunderscan.txt>
Harlekin schrieb:> Auto als fahrende Telefonkabine.
Stand gestern eins an der Kreuzung vor mir. Alle Autofahrer und
Fußgänger, die in der Nähe waren, durften das Telefongespräch über sich
ergehen lassen.
Und dann wurde grün und mehrere Hupsignale waren notwendig, bevor die
fahrende Telefonzelle losfuhr.
Teo D. schrieb:> Frank M. schrieb:>> Allerdings stellte sich nachher>> heraus, dass es durchaus kein Aprilscherz war, denn diese Mess-Methode>> funktionierte tatsächlich sehr gut.>> Das mit dem Cartoon, Lochen und Abheften von 5,25" Disketten, hätten sie> auch erst mal Testen sollen. :)
Das ist real. Ich habe das selbst schon in einer Kanzlei gesehen ;)
npn schrieb:> Harlekin schrieb:>> Stefan U. schrieb:>>> festen>>>> ist auch eine kreative Zweckentfremdung ;-)>> Vor allem, weil in diesem Thread kein Beitrag von "Stefan U." existiert> mit dem Zitat "festen".
Guck noch mal genau nach. Tip: 1.Beitrag, 1. Zeile ;-)))
doch
Joachim D. schrieb:>> Das mit dem Cartoon, Lochen und Abheften von 5,25" Disketten, hätten sie>> auch erst mal Testen sollen. :)>> Das ist real. Ich habe das selbst schon in einer Kanzlei gesehen ;)
Sicher funst das, mein erster gedanke "Hmm, das sollte doch gehen....".
Wirklich praktisch fand ich aber nich. :)
Das selbe mit dem Scherz, bei dem der Bürolehrling, Disketten auf dem
Oberschenkel liegend beschriftet und ein Magnet für Büroklammern in der
Tasche hat.
Schon mal probier mit einem Magnet, was auf einer Diskette zu Löschen?
Da muss man sich wirklich anstrengen. Bei 3,5" wars fast unmöglich da
etwas zu bewirken. Neodym-Magnete gabs damals allerdings noch nich.
doch schrieb:> npn schrieb:>> Harlekin schrieb:>>> Stefan U. schrieb:>>>> festen>>>>>> ist auch eine kreative Zweckentfremdung ;-)>>>> Vor allem, weil in diesem Thread kein Beitrag von "Stefan U." existiert>> mit dem Zitat "festen".>> Guck noch mal genau nach. Tip: 1.Beitrag, 1. Zeile ;-)))>> doch
Wo?
Der Autor heißt "Stefanus F. (stefanus)" und nicht "Stefan U." :-)
Michael M. schrieb:> Story not Found...
Hier wird auch drüber berichtet:
https://vintagecomputer.ca/thunderscan-turning-an-imagewriter-into-a-scanner/
Die Scan-Auflösung reicht aus wenn man bedenkt, dass die zugehörigen
Rechner 290 x 192 bzw 512 x 512 Pixel Bildschirmauflösung hatten.
Zur 5,25"-Diskette: ja, Lochen und abheften klappt wenn man vorher die
Magnetscheibe zur Seite schiebt. Das war damals(tm) ein üblicher Gag um
Leute zu erschrecken.
doch schrieb:> npn schrieb:>> Wo?>> Der Autor heißt "Stefanus F. (stefanus)" und nicht "Stefan U." :-)>> Interessant, ist mir gar nicht aufgefallen =-((>> doch
Da kannst du mal sehen... :-)
Glühlampen sind Kaltleiter, wenn der Strom zu groß wird, leuchtet die
Lampe, wird also heiß und der Widerstand wird größer.
Ist das dann schon ein Regelkreis?
soul e. schrieb:> Hier wird auch drüber berichtet:> https://vintagecomputer.ca/thunderscan-turning-an-imagewriter-into-a-scanner/>> Die Scan-Auflösung reicht aus wenn man bedenkt, dass die zugehörigen> Rechner 290 x 192 bzw 512 x 512 Pixel Bildschirmauflösung hatten.
Findet einer das Video Beethoven, Jean Pütz und noch einem. KA obs in
der Sendung Computerclub war. Da bauen sie aus einem Plattenspieler,
einen Trommelscanner (NDR klein Computer?), ~30x30Pixel oder so.
Ich werd nie vergessen, wie die vor lauter lachen vom Stuhl kippten, als
das Bild auf dem Schirm erschien. :)
soul e. schrieb:> Zur 5,25"-Diskette: ja, Lochen und abheften klappt wenn man vorher die> Magnetscheibe zur Seite schiebt.
Was mich etwas überraschte.
Selbst wenn man ein Eckchen von der Disk erwischte, hackte das nicht am
Vlies.
> Das mit dem Cartoon, Lochen und Abheften von 5,25" Disketten
Hat funktioniert, das hatte ich in meiner Schulzeit gemacht.
> Der Autor heißt "Stefanus F. (stefanus)" und nicht "Stefan U."
Bevor ihr euch den Kopf zerbricht, wie das sein kann: Ich habe meinen
Nicknamen geändert, weil es hier noch einen anderen ziemlich aktiven
Stefan U. gibt. Der neue Name wird nun auch in allen alten Beiträgen
angezeigt, eine Eigenart der Foren-Software.
Der Niklas Gürtel hatte hier mal ein ziemlich umfangreiches USB Tutorial
(https://www.mikrocontroller.net/articles/USB-Tutorial_mit_STM32)
geschrieben, in welchem er einen 3-Fach USB-UART Adapter als
Anwendungsbeispiel präsentiert.
Diesen habe ich bereits zweimal real aufgebaut, da er viel billiger ist,
als vergleichbare Mehrfach-UART Adapter von der Stange. Man braucht als
Hardware nur ein 2€ Blue-Pill Board und einen 1,8k Ohm Widerstand, sowie
sein Beispielprogramm.
Ich nutze dieses Konstrukt zum Beispiel, um serielle Kommunikation
zwischen zwei Geräten mit zu lesen. Dafür braucht man ja zwei Rx
Eingänge.
Als Projekt für die Workbench bzw. TrueStudio hier downloadbar:
http://stefanfrings.de/stm32/vcp_test.zip
Vielen Dank an Niklas für diese Arbeit!
Kolja L. schrieb:> Glühlampen sind Kaltleiter, wenn der Strom zu groß wird, leuchtet die> Lampe, wird also heiß und der Widerstand wird größer.> Ist das dann schon ein Regelkreis?
Sicher ist er das. Der alte 'Multilader 3685' von Graupner für NiCd
Akkus (wir hatten ja damals nix anderes) hatte sogar mehrere wählbare
Ausgänge, alle brav mit Glühbirnchen. (50mA, 100mA usw.)
Nur der 500mA Kreis hatte irgendwie keine...
http://fangraupner.eklablog.com/varioprop-serie-s-de-graupner-a105893236
Runterrollen, da sieht man den alten Lader in Aktion.
Erwin D. schrieb:> ● J-A V. schrieb:>> Eine CPU zum Haare kämmen nehmen.>> ...mit einem BGA hast du da ganz schlechte Karten :-)
nö damit kannst Deine Glatze polieren ;)
Flachbandkabel als Notlösung für eine Krawatte.
vor allem das mit gefärbten Adern.
Und wenn die 80er wieder in sind,
kannst das Teil auch noch auftrennen
damit es schmaler wird - bis hin zur Einzelader ;)
Philipp schrieb:> E12-Widerstandsreihe in Karteikarten-Box:
Wie unhygienisch. :{
Ich lagre sowas in Ampullen. Da kann man sich schnell mal nen Schuss
genehmigen.... :P
Diese Ampullen-Sammlung sieht irgendwie wichtig aus. Fehlt nur noch ein
ständig laufendes Oszilloskop im Hintergrund und ein Bürklin Verkäufer
im Apotheker-Kittel (wer kennt die noch?).
Moin,
Teo D. schrieb:> Wie unhygienisch. :{> Ich lagre sowas in Ampullen. Da kann man sich schnell mal nen Schuss> genehmigen.... :P
Wo gibtsn so Ampullenansammlungen zu kaufen und was kosten denn die so?
Die "normalen" durchsichtigen SMD Plastik-Schaechtelchen sind ja eher
unpreiswert.
Gruss
WK
Dergute W. schrieb:> Wo gibtsn so Ampullenansammlungen zu kaufen und was kosten denn die so?
KA, bei Ebay wird das ziemlich teuer an den man gebracht, >30Cent.
Pollin hat(te?) die für 15Cent. Dafür gibst bei Pollin, die passenden
Korken billigst.
Ich hab meine von nem Kumpel, der arbeitet in einer Arzneimittel
produzierenden Fabrik. Alle Großpackungen die aufgerissen werden und
nicht sofort in der Produktion verwendet werden, kommen ins Altglas....
Was würdest zu für eine mit Korken ausgeben wollen? Eventuell trenn ich
mich ja von ein paar. :)
PS: Nachschub gibts aber nich mehr.... Vielteich dem Nachtpförtner nen
10er in die Hand gedrückt für 1-2 Recks (336St.)?
Ohne die Grünen Plaste Recks, die gibst nur in der Produktion. (Hab Ihn
zusammen geschissen, wegen so nem Dreck den Arbeitsplatz riskieren...
Depp)
Dergute W. schrieb:> Wo gibtsn so Ampullenansammlungen zu kaufen und was kosten denn die so?> Die "normalen" durchsichtigen SMD Plastik-Schaechtelchen sind ja eher> unpreiswert.
Diese Lyo-Vials sollten die Abmessungen von 10-mL-Headspacevials haben.
100 Stück Rollrand-Headspacefläschchen ND20 werden bei carlroth.com für
27.30 EUR netto verkauft. Braucht man halt noch passende Stopfen, die es
dort sicher auch gibt.
Dosendruckluft als Kältepray nutzen, es sind
in beiden Produkten die selben Stoffe drin.
Die Dose einfach nur entgegen der Warnung vor Erfrierungen
eben doch mit dem Ventil nach unten halten.
Kolja L. schrieb:> Glühlampen sind Kaltleiter, wenn der Strom zu groß wird, leuchtet die> Lampe, wird also heiß und der Widerstand wird größer.> Ist das dann schon ein Regelkreis?
Ja, das wurde schon in einem der berühmtesten Messgeräte der
Elektronikgeschichte eingesetzt: https://en.wikipedia.org/wiki/HP200A
● J-A V. schrieb:> Dosendruckluft als Kältepray nutzen, es sind> in beiden Produkten die selben Stoffe drin.
Druck"Luft" dosen für Fanfaren als Kältemittel R134a benutzen, schont
die Umwelt und die Ohren.
Auf manchen Dosen steht sogar R134a.
Stefanus F. schrieb:>> in beiden Produkten die selben Stoffe drin.>> Interessant, man lernt immer noch was dazu, wenn man hier mit liest.
Feuerzeugas geht auch.
F. F. schrieb:> Stefanus F. schrieb:>>> in beiden Produkten die selben Stoffe drin.>>>> Interessant, man lernt immer noch was dazu, wenn man hier mit liest.>> Feuerzeugas geht auch.
ich würde sowas nur ungerne in laufende Geräte sprühen
sonst... WUFF
Moin,
Teo D. schrieb:> Was würdest zu für eine mit Korken ausgeben wollen? Eventuell trenn ich> mich ja von ein paar. :)
Merci fuers Angebot. Momentan brauch ich da grad' nix. Aber als ich mal
nach SMD-Sortimenten geforscht hab', hat's mich doch bisschen gerissen
bei den Preisen. Und die kamen bei genauerem Hinsehen eher von den
Magazinen als von den Teilen...
Gruss
WK
PG-Kabelverschraubungen
lasen sich prima auch in Verbindung
mit Gartenkram (Schläuche etc) nutzen.
z.B. als Schlauchverbinder (mit einem Metallröhrchen im Schlauch)
oder als Auslass aus einer Regentonne.
Letzterer bricht jedenfalls nicht mehr ab.
Hallo
555 als robuster Zweipunktregler.
Matthias S. schrieb:> MAX232 als symmetrische Spannungsquelle für Opamp. Tatsächlich auch mal> in einem kommerziellen Produkt für Automotive gesehen.MAX232 als einfach Levelshifter für statische Signale.
Mit freundlichem Gruß: Bernd wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Karl schrieb:> mauxse schrieb:>> Glimmlampe als Überspannungsschutz auf alten Busnetzwerken>> Hab ich letztens im Line-Eingang eines alten Faxgerätes gesehen.
könnte eher ein Überspannungsableiter gewesen sein,
da gibts dinger die einer Glimmlampe ähnlich sehen.
Stefanus F. schrieb:> .. ein Bürklin Verkäufer im Apotheker-Kittel (wer kennt die noch?).
Meld!
Da fühlte man sich wie ein Bittsteller, wenn man einen 74HC595 (oder so)
zugeteilt haben wollte.
Apotheke passte aber in jeder Hinsicht ;-)
Gruß,
Falk
tommy schrieb:> ● J-A V. schrieb:>> Flachbandkabel als Notlösung für eine Krawatte.>> vor allem das mit gefärbten Adern.>> 1+
Kann man auch als Gürtel nutzen, was es in einschlägigen Nerdshops sogar
so zu kaufen gibt.
Hallo
"Elektrinokseitenschneider gehen hervorragend um sich die harten
Zehennägel zu schneiden."
Eigentlich wäre der umgekehrte Weg der sinnvollere?!
Elektronikseitenschneider => meist sehr teuer und bei falscher, aber
nicht mal "Hirnrissig" falscher Nutzung, schnell mal "defekt" bzw. nicht
mehr wirklich gut.
Den bekommt man auch garantiert nicht mal noch Samstag nachmittag im
Laden um die Ecke.
Nagelclipser => Sehr preiswert, überall vorhanden, bekommt man überall
und nebenbei auch noch recht klein, nebenbei kann auch der pflegefaulste
Bastelnerd seine Nägel schneiden ohne Zeit für sein Hobby verschwenden
zu müssen... ;-)
Jemand
● J-A V. schrieb:> PG-Kabelverschraubungen> lasen sich prima auch in Verbindung> mit Gartenkram (Schläuche etc) nutzen.>> z.B. als Schlauchverbinder (mit einem Metallröhrchen im Schlauch)> oder als Auslass aus einer Regentonne.
Ich verwende Kabelverschraubungen um Gärröhrchen im Deckel eines
Plastikhobbocks zu befestigen. Das sind Plastikeimer mit passendem
Deckel. Diese Eimer verwende ich für Fruchtweinansätze. In den Deckel
mit einem Kegelbohrer ein Loch bohren, Kabelverschraubung reinschrauben
und das Gärröhrchen dann in die Verschraubung. Die Gummidichtung in der
Verschraubung dichtet perfekt ab.
Die Hobbocks haben im Vergleich zu Weinballons ein paar Vorteile. Sie
sind unzerbrechlich, lassen sich nach Gebrauch ineinanderstapeln und
durch die leichte Konusform (sie werden nach oben hin weiter) verstopft
das Gärröhrchen nicht, weil der Maischekuchen aufschwimmt und es an den
Seiten vorbeiblubbert.
● J-A V. schrieb:> Standbohrmaschine als Presse zum Crimpen.
Jaklar....:)
So ein Schnellspannfutter OHNE Gedöns dran, eignet sich für vieles.
Ein Handgriff für alles Mögliche und zum entfernen von zB. kaputten
Schraubenköpfe, Stifte, Nägel....
Das weiße Plastikteil vom Schnellhefter hat einen Lochdurchmesser von
etwa 5mm. Wenn man da einen Wassertropfen reinlegt, kann man ihn als
Lupe benutzen (orange, weiß, braun = 390 Ohm).
Hmmm schrieb:> EPROM als Logikbaustein. Adressleitungen als Inputs, Datenleitungen als> Outputs.
Kann man mit EPROMs nicht ganze/komplexe Wellenformen bzw. Steuersignale
erzeugen wenn man sie vorher im Speicher ablegt ?
Jemand schrieb:> Nagelclipser => Sehr preiswert, überall vorhanden, bekommt man überall> und nebenbei auch noch recht klein, nebenbei kann auch der pflegefaulste> Bastelnerd seine Nägel schneiden ohne Zeit für sein Hobby verschwenden> zu müssen... ;-)
Da kann man auch auf die Nase fallen, die von Wilkinson waren bisher die
einzigen die ihre Schneiden genau aufeinander schlossen - dafür liegen
sie nicht so fest in der Hand weil sie hinten spitzig zulaufen.
Alte EPROM als Effektbaustein für Requisiten geblinke.
Nur etwas mit den Adressen spielen, da findet sich schon ne hübsche
Sequenz. Allzu lang muss die ja nicht sein. :)
Leuchtstofflampen-Starter als poor man's Lichtorgel.
Einfach in Reihe mit dem Leuchtmittel schalten, welches blinken soll.
Für die lieben Bedenkenträger der obligatorische Disclaimer: Children,
don't do this at home!
Grüßle
Volker
P.S.: Ja, ich habe in meiner Jungend solche gefährlichen Experimente
überlebt!
Ach Du grüne Neune schrieb:> Das weiße Plastikteil vom Schnellhefter hat einen Lochdurchmesser> von> etwa 5mm. Wenn man da einen Wassertropfen reinlegt, kann man ihn als> Lupe benutzen (orange, weiß, braun = 390 Ohm).
Dascha mal 'n coolen Trick, näch?
Volker B. schrieb:> Leuchtstofflampen-Starter als poor man's Lichtorgel.>> Einfach in Reihe mit dem Leuchtmittel schalten, welches blinken soll.>> Für die lieben Bedenkenträger der obligatorische Disclaimer: Children,> don't do this at home!>> Grüßle> Volker>> P.S.: Ja, ich habe in meiner Jungend solche gefährlichen Experimente> überlebt!
Wo bei man dies noch ein wenig illegal erweitern kann wenn man im
Starter den Kondensator entfernt.
Dann sinkt im näheren Umkreis bei den PLC Nutzern die Datenrate.
Michael M. schrieb:> Dann sinkt im näheren Umkreis bei den PLC Nutzern die Datenrate.
Es stiegen schnell die Datenraten,
als sie den Fehler raten taten.
(Ging nicht anders -mußte mal sein)
:)
Ich bitte um Verzeitung
MfG Paul
Teo D. schrieb:> So ein Schnellspannfutter OHNE Gedöns dran, eignet sich für vieles.> Ein Handgriff für alles Mögliche und zum entfernen von zB. kaputten> Schraubenköpfe, Stifte, Nägel....
Hier noch eine Anwendung - Mit einem 1mm Bohrer arbeite ich im Frühjahr
meine Bewässerungsschläuche wieder frei.
H-G S. schrieb:> Kann man mit EPROMs nicht ganze/komplexe Wellenformen bzw. Steuersignale> erzeugen wenn man sie vorher im Speicher ablegt ?
Das habe ich vor über 30 Jahren gemacht, per Zähler durchgetackert und
hinten kamen Datensätze für Rufempfänger heraus, Prüfaufbau für eine
Serienfertigung. Das ist reine Hardware, man hat die Frequenz exakt
unter Kontrolle und Jitter.
Legt man Widerstände auf die Ausgänge, kann man analoge Signalformen
synthetisieren. Auch damals gemacht, war aber recht aufwendig zu
rechnen.
nixundnul schrieb:> Harzklumpen von Fichtenbäumen in Spiritus auflösen -> Flußmittel zum> Löten. Ist dasselbe wie Kolophonium nur ungereinigt.
Ist das Zweckentfremdung? Ich dachte die Bäume produzieren das Harz
genau zu diesem Zweck.
Man kann es übrigens gut reinigen, indem man es erhitzt. Sollte man aber
im Freien machen, Kolophonium ist nicht gut für die Lungen.
● J-A V. schrieb:> 1337 schrieb:> Das Klopapier bei der Bundeswehr als Schleifpapier (80)>> kreatives bitte!
Schleifpapier (80er Körnung) als Klopapier?
H-G S. schrieb:> Jemand schrieb:>> Nagelclipser => Sehr preiswert, überall vorhanden, bekommt man überall>> und nebenbei auch noch recht klein, nebenbei kann auch der pflegefaulste>> Bastelnerd seine Nägel schneiden ohne Zeit für sein Hobby verschwenden>> zu müssen... ;-)>> Da kann man auch auf die Nase fallen, die von Wilkinson waren bisher die> einzigen die ihre Schneiden genau aufeinander schlossen - dafür liegen> sie nicht so fest in der Hand weil sie hinten spitzig zulaufen.
Probier mal Dr. Scholl oder Balea (von dm?)
Alte Nagelfeile (evtl Spitze umgebogen) passt perfekt zwischen die
Beinchen von 300-mil DILs.
Prima zum Heraushebeln (ich finde, besser als mit der oben genannten
Pinzette, aber jeder nach eigenem Geschmack!)
Heinz V. schrieb:> Whiskey Fehlkauf als Rasierwasser ;-)
Geht auch umgekehrt :-)
Bei der Armee fuhr mal ein Gewohnheitstrinker in den Knast ein. Im
kalten Entzug hat er randaliert und in der Zelle im Februar den
Heizkörper von der Wand gerissen. Infolge blieb es darunter im Wachlokal
kalt und er hatte sich spontan viele "Freunde" gemacht.
Daraufhin wurde er dem diensthabenden Arzt vorgeführt. Der fällte eine
wahrhaft salomonische Entscheidung.
Der Spritti bekam als "Hygeneartikel" jeden Tag eine Flasche
Rasierwasser in den Knast :-D
echte Spritties...
Die legen sich für den Aufenthalt in einer Entzugseinrichtung
draussen ein Depot an und nutzen einen Schlüsselfinder zum Wiederfinden.
Wenn man also Leute, gerne in abgelegenen Gegenden, trifft,
die pfeifend in der Gegend umhersuchen, dann dafür.
solche Hardcores "filtern" sich auch Spiritus durch Weissbrot
und meinen, dass das dann besser schmecken würde.
-Prost ;)
Jobst Q. schrieb:> Ist das Zweckentfremdung? Ich dachte die Bäume produzieren das Harz> genau zu diesem Zweck.
Zum Löten von Elektronik und zum Einstreichen von Violinbögen? Ich bin
mir nicht sicher, das die Evolution vorausgesehen hat, das es mal Geigen
und Elektronik gibt :-)
aus einer Kunststoff-Schraube M6 wurde eben ein Adapter zum Gasumfüllen.
hatte mehrere fast leere Gaskartuschen und hab die Reste
jetzt in eine zusammengefüllt.
Schraubenkopf ab, durch den noch 20mm langen Bolzen ein 1mm-Bohrung
komplett durch, dann auf den Stirnseiten eine 2,8mm Bohrung
etwa 3mm weit hinein treiben.
Und nix zascht da dran vorbei.
Umfüll-Prozedur: Wie beim Füllen von Feuerzeugen auch,
nur eben diesen Adapter dazwischen
Ich kenne noch eine ganz spezielle Art von Zweckentfremdung: Ein
schweres und teures Gerät, das man ich für ein Hobby gekauft und dann
nie benutzt hat als Türstopper.
Matthias S. schrieb:> Ich bin> mir nicht sicher, das die Evolution vorausgesehen hat, das es mal Geigen> gibt :-)
Die Evolution ist sowieso doof. Hätte sie die Veganer vorausgesehen,
hätte sie die Schweine nicht aus Fleisch gemacht.
Hätte hätte Fahrradsattel.
Aber der Liebe Gott hat schon ziemlich damals, als die Gummistiefel noch
aus Leder waren, ganz genau gewusst, dass es mal Geigen geben wird, und
hat deshalb die Bäume aus Holz formuliert.
Hat hat Reifen flach.
Amen.
Das mit den Reiszwecken....
Ich habe im (Schreber-)Gartenhaus eine Solaranlage, 12V Lötkolben,
Block+Stift und mehrere Fleischerkisten Elektroschrott+Bastel-Bauteile.
Ich habe dort schon so viele Wochenenden verbracht und rund um die Uhr
irgendwelche total banalen Dinge gebaut. Dabei kann ich richtig
abschalten...
Meistens auf Lochraster oder Platinenresten, Reiszwecken oder freiluft
direkt im Gehäuse mit Silberdraht und Beinchen.
Toiletten-Beleuchtungs-Timer mit LED-Streifen und RC+T
"Ladegeräte" für Akkus die ich hier benutze (Styrodur und Litze für
Schrauberakku)
KSQ
CC/CV "Netzteil" mit L200
Tiefentladeschutz mit TL7705
...
Das Handy ist praktisch für Datenblätter und die dann aber direkt auf
Papier zusammenfassen.
Teo D. schrieb:> Kalter Keller? Labornetzteil kurzschließen. :)
Schon gemacht: Als im Winter die Heizung ausgefallen war, einfach alle
Messgeräte eingeschaltet -- darunter auch viele ältere mit ordentlich
Leistungsaufnahme. Reicht, um das Zimmer zu heizen.
Rolf M. schrieb:> Ich kenne noch eine ganz spezielle Art von Zweckentfremdung: Ein> schweres und teures Gerät, das man ich für ein Hobby gekauft und dann> nie benutzt hat als Türstopper.
Auch bekannt als 'Boat-Anchor-Ware', womit gleich noch eine alternative
Nutzung beschrieben wird :-)
Gut geeignet sind z.B. Messplätze von R&S aus den 50er und 60er Jahren.
Mangels Boot hier aber noch nicht ausprobiert.
Dennis . schrieb:> TL431 (Referenzspannungs-IC) als Komperator (Ausgang ≈ 1.5V wenn Ref> Pin >2.5V)
Als Multivibrator:
http://www.netzmafia.de/skripten/hardware/TL431/
Mit einem langen Streifen Klettband kann man recht effektiv nach Socken
"angeln", die die Waschmaschine "verspeist" hat.
Grüßle
Volker
P.S.: Wenn die Waschmaschine einen großen "Appetit" auf Socken
entwickelt, kann es helfen, die Schwingungsdämpfer am Bottich zu
erneuern.
Volker B. schrieb:> Mit einem langen Streifen Klettband kann man recht effektiv nach Socken> "angeln", die die Waschmaschine "verspeist" hat.>> Grüßle> Volker>> P.S.: Wenn die Waschmaschine einen großen "Appetit" auf Socken> entwickelt, kann es helfen, die Schwingungsdämpfer am Bottich zu> erneuern.
Und den Sockenwichtel gleich mit entsorgen ;)