Kreative Zweckentfremdungen

Gast #5360175
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Ich habe mir festen den Schaltplan vom Ultraschall Sensor HC-SR04 
angeschaut. Die benutzen dort einen MAX232 Chip als Treiber für den 
Ultraschall Transmitter.

Spontan dachte ich "WTF?", aber dann wurde mir klar, wie genial simpel 
diese Lösung ist, unter der Voraussetzung, dass man nicht die normalen 
Marktpreise für echte MAX232 bezahlen muss.

Kennt jemand ähnlich kreative Tipps zur Zweckentfremdung von Bauteilen?
#5360317
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Hallo,

Wolfgang R. schrieb:
> Wird tatsächlich so gemacht (teilweise):
>
> 
http://www.asklubo.com/tech/elektronik/das-versteckte-melodiemodul-in-der-led-flackerkerze/207.163

wird (wurde?) häufig bis immer so gemacht. Hier liegt seit Jahren eine 
Photodiode mit Klinkenstecker für den Microeingang des PC rum, weil ich 
immer erst höre, was geflackert wird. Sind die ICs der (damaligen?) 
Grußkarten.

Gruß aus Berlin
Michael
(Firma: matzetronics) #5360687
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MAX232 als symmetrische Spannungsquelle für Opamp. Tatsächlich auch mal 
in einem kommerziellen Produkt für Automotive gesehen.
Flacker LED in Reihe mit Lautsprecher als elektronische Nervensäge bzw. 
Signalgenerator.
Leichtkopfhörer als Stereo Mikrofon.
Magnete von Zigarettenpapier als Ladekontakt für Mignon und Micro NiMH 
und NiCd - haften zwischen Akku und Krokoklemme.
Rohrschelle als Auspuffaufhängung.
Beitrag #5360810 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5360832
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Moin,

Ach Du grüne Neune schrieb:
> Netztransformator als Ausgangsübertrager für eine
> Eintakt-Röhrenendstufe
> verwendet. Er sollte eigentlich nur kurz zu Testzwecken eingesetzt
> werden, daraus wurde dann aber ein langfristiges Provisorium.

Ging auch umgekehrt: Der Bildkipp-Ausgangstrafo (auf den eigentlich die 
PCL85 gearbeitet hat) ging auch prima als Heiztrafo fuer die PL504.

Das Gehaeuse meines "Labornetzteils" war bis vor 40 Jahren noch ein 
Heizluefter...

Gruss
WK
Gast #5360850
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Und dann gibt's Asiaten, die trauen sich nicht, europäische
Sehenswürdigkeiten, oder Kulturdenkmäler direkt anzuschauen:

Haben die vorher über alteuropäische Dichtung (von Shé fā nǚ
yāo, oder Gorugon) gelesen?

Die behelfen sich aber ganz schlau mit Selfie-Stick und Smartphone!


- Ansonsten haben früher COM- und Printer-Port die abenteuerlichsten
Aufgaben übernommen.
#5361051
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Hallo,

Weini schrieb:
> Michael U. schrieb:
>> Hier liegt seit Jahren eine
>> Photodiode mit Klinkenstecker für den Microeingang des PC rum...
>
> Nur die Diode ohne weitere Bauteile? Ich hätte hier so einiges
> abzuscannen. Sehr spannend!

Micro-Eingänge an PCs sind üblicherweise für Elektretkapseln gebaut. 
Arbeistwiderstand und Phantomspeisespannung sind damit vorhanden.
Photodiode oder Phototransistor allein reichen also aus. Ist natürlich 
ziemlich leise und nicht gerade HiFi...

MAX232 als Spannungsversorgung geht auch schön für LCDs mit erweitertem 
Temperaturbereich um die nötige negative Spannung zu bekommen.
Vor allem wenn der MAX sowieso für eine serielle vorhanden ist.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #5361594
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Simon schrieb:
> Ein Gerät (weiss nicht mehr, wofür),
> das einen USB-Anschluss für die Stromversorgung

...der Universelle-Stromversorgungs-Bus dürfte die wohl gängigste 
Zweckentfremdung sein. Der wird für wirklich alles von der Fahrradlampe 
über (externe) SATA-Festplatten bis hin zu Akkuschraubern verwendet.
Daten kann man damit auch noch übertragen, wofür er ursprünglich auch 
entwickelt wurde!
Gast #5361607
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Simon schrieb:
> Ein Gerät (weiss nicht mehr, wofür),
> das einen USB-Anschluss für die Stromversorgung und eine DSUB-9-Buchse
> für die Datenkommunikation (RS-232) hatte.

Nachtrag: Bevor des USB gab, hat man für die Stromversorgung den 
Tastaturanschluss (Din-Stecker) missbraucht.
Da gab es dann Zwischenstecker, die nur die Stromversorgung angezapft 
haben. Die Tastatur wurde durchgeschleift.

Teilweise hat man die Druckerschnittstelle auch als Scannerschnittstelle 
missbraucht. Unglaublich langsam, aber billig.
Gast #5361647
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> Teilweise hat man die Druckerschnittstelle auch als Scannerschnittstelle
> missbraucht. Unglaublich langsam, aber billig.

Pfft.
Habe hier auf der Winde einen Toshiba T1100 Laptop (80c86, 4.17MHz, 
512kB RAM, 1x 3.5" DD Floppy) MIT Backpacker external HD (100MB).
Das wird badum-tshhh per Druckerschnittstelle verbunden.
Nein, bootet nicht ab BP HD.
Nein, die Speichergrössen Stimmen so, Taktfrequenz auch.

Xircom war ein berümter Hersteller von Druckerport-Netzwerk"karten" 
(10b2, 10bT).
Gast #5361665
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Schreiber schrieb:
> Simon schrieb:
>> Ein Gerät (weiss nicht mehr, wofür),
>> das einen USB-Anschluss für die Stromversorgung
>
> ...der Universelle-Stromversorgungs-Bus dürfte die wohl gängigste
> Zweckentfremdung sein. Der wird für wirklich alles von der Fahrradlampe
> über (externe) SATA-Festplatten bis hin zu Akkuschraubern verwendet.
> Daten kann man damit auch noch übertragen, wofür er ursprünglich auch
> entwickelt wurde!

Hast natürlich recht. Genau gesagt ist das gar keine Zweckentfremdung, 
weil die Energieversorgung ja durchaus ein dokumentiertes Feature von 
USB ist. Ich musste halt sehr stark schmunzeln, dass da jemand ein Gerät 
entworfen hatte, das eine USB-Buchse für die Stromversorgung  (explizit 
für Feldeinsatz mit einem Laptop gedacht! - Es war irgend ein Gerät für 
Modellbau), und daneben für die Kommunikation mit eben demselben Laptop 
eine RS-232 Schnittstelle hatte. Zweckentfremdet wurde eigentlich 
nichts.... eher zweckreduziert.
Gast #5361682
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Simon schrieb:
> Genau gesagt ist das gar keine Zweckentfremdung,
> weil die Energieversorgung ja durchaus ein dokumentiertes Feature von
> USB ist.

Doch ist eine Zweckentfremdung, weil "dumme USB-Geräte" maximal 0,1A 
ziehen dürfen, 0,5A müssen vom Host genemigt werden.
Das hält manche Hersteller aber nicht davon ab, die 0,1A großzügig auf 
1A aufzurunden...
Gast #5361833
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Ich hatte mal einen LDR als "GPS Empfänger" benutzt.
AVR Butterfly Board mit RTC in einem Einmachglas in den Garten gelegt. 
LDR hat Uhrzeit von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gemessen. Aus 
Uhrzeit und Datum konnte man dann auf die Position rückrechnen. Nicht 
ganz die Genauigkeit heutiger GPS Empfänger - und der "Empfang" war auch 
im Haus viel schlechter als im Garten.
Angehängte Dateien:
Gast #5362753
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Früher hab ich für Versuchsaufbauten von elektronischen Schaltungen in 
eine Holz-Spanplatte Reißzwecken gedrückt, die als Lötstützpunkte 
dienten. Reißzwecken nehmen das Lötzinn besser an als man denkt.

Sprichwort von Jean Paul Gaultier:

Wenn der Zweck den Zweck nicht erfüllt,
hat der Zweck keinen Zweck.
Angehängte Dateien:
Beitrag #5362795 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5363201
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In der c't war vor Ewigkeiten mal eine Anleitung, wie man einen 
RAM-Baustein zum Bildsensor für eine Kamera umfunktionieren kann.

Schreiber schrieb:
> Teilweise hat man die Druckerschnittstelle auch als Scannerschnittstelle
> missbraucht. Unglaublich langsam, aber billig.

Ich habe unlängst eine alte Webcam weggeworfen, die sich aus der 
Tastaturschnittstelle mit Strom versorgt und ihre Bilddaten über den 
Druckerport an den Rechner gesendet hat.
Persönliche Seite #5363216
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Rolf M. schrieb:
> In der c't war vor Ewigkeiten mal eine Anleitung, wie man einen
> RAM-Baustein zum Bildsensor für eine Kamera umfunktionieren kann.

Wird wohl eine April-Ausgabe gewesen sein, oder hast Du schon einmal ein 
RAM mit Fenster gesehen?

Ebenfalls in einer "antiken" April-Ausgabe einer renommierten 
Computerzeitschrift (könnte auch die c't gewesen sein) gab es einen 
Artikel in welchem beschrieben wurde wie man seinen Computermonitor 
(CRT) als Bildscanner nutzen können soll. Hierzu benötige man eine 
spezielle Software. Man müsse dann die Vorlage auf die Mattscheibe legen 
und von der anderen Seite mit einer starken Lichtquelle "belichten"....

Mein großer Bruder (Informatiker) ist prompt darauf reingefallen :D
#5363245
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Magnus M. schrieb:
> Rolf M. schrieb:
>> In der c't war vor Ewigkeiten mal eine Anleitung, wie man einen
>> RAM-Baustein zum Bildsensor für eine Kamera umfunktionieren kann.
>
> Wird wohl eine April-Ausgabe gewesen sein,

Nein.

> oder hast Du schon einmal ein RAM mit Fenster gesehen?

Nein. Der Gehäusedeckel muss entfernt werden. Das geht tatsächlich. 
Siehe z.B. auch: http://www.kurzschluss.com/kuckuck/kuckuck.html

> Ebenfalls in einer "antiken" April-Ausgabe einer renommierten
> Computerzeitschrift (könnte auch die c't gewesen sein) gab es einen
> Artikel in welchem beschrieben wurde wie man seinen Computermonitor
> (CRT) als Bildscanner nutzen können soll. Hierzu benötige man eine
> spezielle Software. Man müsse dann die Vorlage auf die Mattscheibe legen
> und von der anderen Seite mit einer starken Lichtquelle "belichten"....

War dort denn auch erwähnt, wie das funktionieren soll?
Persönliche Seite #5363316
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Dort wird es nochmals erwähnt:

https://www.heise.de/ct/artikel/c-t-Adventskalender-April-April-auch-im-Dezember-3905235.html

Zitat:

AGoetz  // 09.12.2017 14:13

Mein Lieblings-Aprilscherz


...fehlt leider. Ist ja auch schon "ein wenig" älter: es handelte sich 
um ein Listing, mit dem man den Datenfluss eines Röhrenmonitors umkehren 
könne, um ihn so als Scanner zu nutzen. Dazu gab es dann auch noch einen 
Leserbrief, der mit seiner auf den Bildschirm gelegten Hand 
demonstrierte, dass es tatsächlich funktionierte.
Gast #5363348
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Rolf M. schrieb:
> Magnus M. schrieb:
>> Rolf M. schrieb:
>>> In der c't war vor Ewigkeiten mal eine Anleitung, wie man einen
>>> RAM-Baustein zum Bildsensor für eine Kamera umfunktionieren kann.
>>
>> Wird wohl eine April-Ausgabe gewesen sein,
>
> Nein.
>
>> oder hast Du schon einmal ein RAM mit Fenster gesehen?
>
> Nein. Der Gehäusedeckel muss entfernt werden. Das geht tatsächlich.
> Siehe z.B. auch: http://www.kurzschluss.com/kuckuck/kuckuck.html

Ich kann mich an jenen c't Artikel errinnern, das war nicht ein 
Aprilscherz.
Alte ICGehäuse von RAMs waren aus Keramik und hatten über dem 
eigentlichen Chip einen flachen Blechdeckel. Mit etwas Fingergeschick 
liessen sich diese Deckel per Messerklinge entfernen.

Nach dem selben Funktionsprinzip funktioniert auch der Reset per 
Fotoblitz an RaspberryPis aus gewissen Serien.
Gast #5363372
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CeiTzeuge schrieb:

> Ich kann mich an jenen c't Artikel errinnern, das war nicht ein
> Aprilscherz.

In der Byte war seinerzeit auch ein Bauprojekt für eine "Kamera" mit RAM 
als Sensor. Dieser Baustein wurde extra für diesen Zweck vermarktet, 
d.h. er hatte schon das passende Gehäuse.

Im erzeugten Bild waren mittig zwei Balken (bzw fehlten Pixel) -- das 
waren die Bereiche im Chip wo die Sense Amps sitzen.
Gast #5364178
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Magnus M. schrieb:
> Ebenfalls in einer "antiken" April-Ausgabe einer renommierten
> Computerzeitschrift (könnte auch die c't gewesen sein) gab es einen
> Artikel in welchem beschrieben wurde wie man seinen Computermonitor
> (CRT) als Bildscanner nutzen können soll. Hierzu benötige man eine
> spezielle Software. Man müsse dann die Vorlage auf die Mattscheibe legen
> und von der anderen Seite mit einer starken Lichtquelle "belichten"....

Mit einer zusätzlichen Photodiode geht das tatsächlich. Allerdings nur 
bei einseitig bedrucktem Papier, langsam und mit einer schlechten 
Auflösung
#5402204
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ISDN lebt weiter! Naja, wenigstens ein paar Teile davon. Die älteren 
NTBAs (große schwere Bauform) lassen sich prima zweckentfremden, um 
eigene Schaltungen einzubauen. Sie enthalten einen kleinen Trafo, der 
original zwar um die 60V~ abgibt, sich dank des EI-Kerns und 
Zweikammerwickelkörpers jedoch einfach umwickeln läßt. 300 Wicklungen 
weniger und schon sind es nur noch 19V~. Ein Kühler für TO220 
Spannungsregler ist praktischerweise auch schon vorhanden. Hier 
mißbraucht für eine Referenzspannungsquelle mit dem LT1021.
Angehängte Dateien:
Moderator Persönliche Seite #5402228
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In der c't wurde mal eine Möglichkeit beschrieben, wie man mit seiner 
Soundkarte die Wiederholfrequenz seines Computermonitors messen konnte.

1. Ton mit bestimmter Frequenz abspielen, z.B. 60Hz
2. Ton nachsingen
3. Frequenz per Mausklick/Tastendruck variieren
4. Wenn das Bild "wabert", Abbruch
5. Sonst zu 2.

Sobald das Monitor-Bild anfängt zu "wabern", hat man die 
Resonanzfrequenz getroffen, d.h. der menschliche Schädel schwingt mit 
derselben Frequenz wie der Monitor.

Das Programm zum Ausgeben des Tones wurde meiner Erinnerung nach in 
irgendeiner April-Ausgabe vorgestellt. Allerdings stellte sich nachher 
heraus, dass es durchaus kein Aprilscherz war, denn diese Mess-Methode 
funktionierte tatsächlich sehr gut.
Gast #5402260
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> Mit einer zusätzlichen Photodiode geht das tatsächlich. Allerdings nur
> bei einseitig bedrucktem Papier, langsam und mit einer schlechten
> Auflösung

In ein leeres Farbbandgehäuse eingebaut, an den Rechner verkabelt und in 
den Nadelmatrixdrucker eingesetzt, war dies mal ein kommerzielles 
Produkt:
<http://www.folklore.org/StoryView.py?project=Macintosh&story=Thunderscan.txt>;
(Firma: JDCC) #5402516
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Teo D. schrieb:
> Frank M. schrieb:
>> Allerdings stellte sich nachher
>> heraus, dass es durchaus kein Aprilscherz war, denn diese Mess-Methode
>> funktionierte tatsächlich sehr gut.
>
> Das mit dem Cartoon, Lochen und Abheften von 5,25" Disketten, hätten sie
> auch erst mal Testen sollen. :)

Das ist real. Ich habe das selbst schon in einer Kanzlei gesehen ;)
#5402535
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Joachim D. schrieb:
>> Das mit dem Cartoon, Lochen und Abheften von 5,25" Disketten, hätten sie
>> auch erst mal Testen sollen. :)
>
> Das ist real. Ich habe das selbst schon in einer Kanzlei gesehen ;)

Sicher funst das, mein erster gedanke "Hmm, das sollte doch gehen....". 
Wirklich praktisch fand ich aber nich. :)

Das selbe mit dem Scherz, bei dem der Bürolehrling, Disketten auf dem 
Oberschenkel liegend beschriftet und ein Magnet für Büroklammern in der 
Tasche hat.
Schon mal probier mit einem Magnet, was auf einer Diskette zu Löschen? 
Da muss man sich wirklich anstrengen. Bei 3,5" wars fast unmöglich da 
etwas zu bewirken. Neodym-Magnete gabs damals allerdings noch nich.
Gast #5402549
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doch schrieb:
> npn schrieb:
>> Harlekin schrieb:
>>> Stefan U. schrieb:
>>>> festen
>>>
>>> ist auch eine kreative Zweckentfremdung ;-)
>>
>> Vor allem, weil in diesem Thread kein Beitrag von "Stefan U." existiert
>> mit dem Zitat "festen".
>
> Guck noch mal genau nach. Tip: 1.Beitrag, 1. Zeile ;-)))
>
> doch

Wo?
Der Autor heißt "Stefanus F. (stefanus)" und nicht "Stefan U." :-)
Gast #5402553
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Michael M. schrieb:

> Story not Found...

Hier wird auch drüber berichtet: 
https://vintagecomputer.ca/thunderscan-turning-an-imagewriter-into-a-scanner/

Die Scan-Auflösung reicht aus wenn man bedenkt, dass die zugehörigen 
Rechner 290 x 192 bzw 512 x 512 Pixel Bildschirmauflösung hatten.


Zur 5,25"-Diskette: ja, Lochen und abheften klappt wenn man vorher die 
Magnetscheibe zur Seite schiebt. Das war damals(tm) ein üblicher Gag um 
Leute zu erschrecken.
#5402813
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soul e. schrieb:
> Hier wird auch drüber berichtet:
> https://vintagecomputer.ca/thunderscan-turning-an-imagewriter-into-a-scanner/
>
> Die Scan-Auflösung reicht aus wenn man bedenkt, dass die zugehörigen
> Rechner 290 x 192 bzw 512 x 512 Pixel Bildschirmauflösung hatten.

Findet einer das Video Beethoven, Jean Pütz und noch einem. KA obs in 
der Sendung Computerclub war. Da bauen sie aus einem Plattenspieler, 
einen Trommelscanner (NDR klein Computer?), ~30x30Pixel oder so.
Ich werd nie vergessen, wie die vor lauter lachen vom Stuhl kippten, als 
das Bild auf dem Schirm erschien. :)

soul e. schrieb:
> Zur 5,25"-Diskette: ja, Lochen und abheften klappt wenn man vorher die
> Magnetscheibe zur Seite schiebt.

Was mich etwas überraschte.
Selbst wenn man ein Eckchen von der Disk erwischte, hackte das nicht am 
Vlies.
Gast #5403030
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> Das mit dem Cartoon, Lochen und Abheften von 5,25" Disketten

Hat funktioniert, das hatte ich in meiner Schulzeit gemacht.

> Der Autor heißt "Stefanus F. (stefanus)" und nicht "Stefan U."

Bevor ihr euch den Kopf zerbricht, wie das sein kann: Ich habe meinen 
Nicknamen geändert, weil es hier noch einen anderen ziemlich aktiven 
Stefan U. gibt. Der neue Name wird nun auch in allen alten Beiträgen 
angezeigt, eine Eigenart der Foren-Software.
Gast #5403061
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Der Niklas Gürtel hatte hier mal ein ziemlich umfangreiches USB Tutorial 
(https://www.mikrocontroller.net/articles/USB-Tutorial_mit_STM32) 
geschrieben, in welchem er einen 3-Fach USB-UART Adapter als 
Anwendungsbeispiel präsentiert.

Diesen habe ich bereits zweimal real aufgebaut, da er viel billiger ist, 
als vergleichbare Mehrfach-UART Adapter von der Stange. Man braucht als 
Hardware nur ein 2€ Blue-Pill Board und einen 1,8k Ohm Widerstand, sowie 
sein Beispielprogramm.

Ich nutze dieses Konstrukt zum Beispiel, um serielle Kommunikation 
zwischen zwei Geräten mit zu lesen. Dafür braucht man ja zwei Rx 
Eingänge.

Als Projekt für die Workbench bzw. TrueStudio hier downloadbar: 
http://stefanfrings.de/stm32/vcp_test.zip

Vielen Dank an Niklas für diese Arbeit!
(Firma: matzetronics) #5403093
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Kolja L. schrieb:
> Glühlampen sind Kaltleiter, wenn der Strom zu groß wird, leuchtet die
> Lampe, wird also heiß und der Widerstand wird größer.
> Ist das dann schon ein Regelkreis?

Sicher ist er das. Der alte 'Multilader 3685' von Graupner für NiCd 
Akkus (wir hatten ja damals nix anderes) hatte sogar mehrere wählbare 
Ausgänge, alle brav mit Glühbirnchen. (50mA, 100mA usw.)
Nur der 500mA Kreis hatte irgendwie keine...

http://fangraupner.eklablog.com/varioprop-serie-s-de-graupner-a105893236

Runterrollen, da sieht man den alten Lader in Aktion.
#5403273
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Dergute W. schrieb:
> Wo gibtsn so Ampullenansammlungen zu kaufen und was kosten denn die so?

KA, bei Ebay wird das ziemlich teuer an den man gebracht, >30Cent. 
Pollin hat(te?) die für 15Cent. Dafür gibst bei Pollin, die passenden 
Korken billigst.
Ich hab meine von nem Kumpel, der arbeitet in einer Arzneimittel 
produzierenden Fabrik. Alle Großpackungen die aufgerissen werden und 
nicht sofort in der Produktion verwendet werden, kommen ins Altglas....

Was würdest zu für eine mit Korken ausgeben wollen? Eventuell trenn ich 
mich ja von ein paar. :)


PS: Nachschub gibts aber nich mehr.... Vielteich dem Nachtpförtner nen 
10er in die Hand gedrückt für 1-2 Recks (336St.)?
Ohne die Grünen Plaste Recks, die gibst nur in der Produktion. (Hab Ihn 
zusammen geschissen, wegen so nem Dreck den Arbeitsplatz riskieren... 
Depp)
Beitrag #5403306 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5403337
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Dergute W. schrieb:
> Wo gibtsn so Ampullenansammlungen zu kaufen und was kosten denn die so?
> Die "normalen" durchsichtigen SMD Plastik-Schaechtelchen sind ja eher
> unpreiswert.

Diese Lyo-Vials sollten die Abmessungen von 10-mL-Headspacevials haben.
100 Stück Rollrand-Headspacefläschchen ND20 werden bei carlroth.com für 
27.30 EUR netto verkauft. Braucht man halt noch passende Stopfen, die es 
dort sicher auch gibt.
#5403859
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Moin,

Teo D. schrieb:
> Was würdest zu für eine mit Korken ausgeben wollen? Eventuell trenn ich
> mich ja von ein paar. :)

Merci fuers Angebot. Momentan brauch ich da grad' nix. Aber als ich mal 
nach SMD-Sortimenten geforscht hab', hat's mich doch bisschen gerissen 
bei den Preisen. Und die kamen bei genauerem Hinsehen eher von den 
Magazinen als von den Teilen...

Gruss
WK
Persönliche Seite #5405142
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Hallo

555 als robuster Zweipunktregler.


Matthias S. schrieb:

> MAX232 als symmetrische Spannungsquelle für Opamp. Tatsächlich auch mal
> in einem kommerziellen Produkt für Automotive gesehen.

MAX232 als einfach Levelshifter für statische Signale.

Mit freundlichem Gruß: Bernd wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Gast #5405386
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Hallo

"Elektrinokseitenschneider gehen hervorragend um sich die harten
Zehennägel zu schneiden."

Eigentlich wäre der umgekehrte Weg der sinnvollere?!

Elektronikseitenschneider => meist sehr teuer und bei falscher, aber 
nicht mal "Hirnrissig" falscher Nutzung, schnell mal "defekt" bzw. nicht 
mehr wirklich gut.
Den bekommt man auch garantiert nicht mal noch Samstag nachmittag im 
Laden um die Ecke.

Nagelclipser => Sehr preiswert, überall vorhanden, bekommt man überall 
und nebenbei auch noch recht klein, nebenbei kann auch der pflegefaulste 
Bastelnerd seine Nägel schneiden ohne Zeit für sein Hobby verschwenden 
zu müssen... ;-)

Jemand
#5405406
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● J-A V. schrieb:
> PG-Kabelverschraubungen
> lasen sich prima auch in Verbindung
> mit Gartenkram (Schläuche etc) nutzen.
>
> z.B. als Schlauchverbinder (mit einem Metallröhrchen im Schlauch)
> oder als Auslass aus einer Regentonne.

Ich verwende Kabelverschraubungen um Gärröhrchen im Deckel eines 
Plastikhobbocks zu befestigen. Das sind Plastikeimer mit passendem 
Deckel. Diese Eimer verwende ich für Fruchtweinansätze. In den Deckel 
mit einem Kegelbohrer ein Loch bohren, Kabelverschraubung reinschrauben 
und das Gärröhrchen dann in die Verschraubung. Die Gummidichtung in der 
Verschraubung dichtet perfekt ab.
Die Hobbocks haben im Vergleich zu Weinballons ein paar Vorteile. Sie 
sind unzerbrechlich, lassen sich nach Gebrauch ineinanderstapeln und 
durch die leichte Konusform (sie werden nach oben hin weiter) verstopft 
das Gärröhrchen nicht, weil der Maischekuchen aufschwimmt und es an den 
Seiten vorbeiblubbert.
#5405942
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Jemand schrieb:
> Nagelclipser => Sehr preiswert, überall vorhanden, bekommt man überall
> und nebenbei auch noch recht klein, nebenbei kann auch der pflegefaulste
> Bastelnerd seine Nägel schneiden ohne Zeit für sein Hobby verschwenden
> zu müssen... ;-)

Da kann man auch auf die Nase fallen, die von Wilkinson waren bisher die 
einzigen die ihre Schneiden genau aufeinander schlossen - dafür liegen 
sie nicht so fest in der Hand weil sie hinten spitzig zulaufen.
#5406037
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Volker B. schrieb:
> Leuchtstofflampen-Starter als poor man's Lichtorgel.
>
> Einfach in Reihe mit dem Leuchtmittel schalten, welches blinken soll.
>
> Für die lieben Bedenkenträger der obligatorische Disclaimer: Children,
> don't do this at home!
>
> Grüßle
> Volker
>
> P.S.: Ja, ich habe in meiner Jungend solche gefährlichen Experimente
> überlebt!

Wo bei man dies noch ein wenig illegal erweitern kann wenn man im 
Starter den Kondensator entfernt.
Dann sinkt im näheren Umkreis bei den PLC Nutzern die Datenrate.
(Firma: matzetronics) #5406135
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Teo D. schrieb:
> So ein Schnellspannfutter OHNE Gedöns dran, eignet sich für vieles.
> Ein Handgriff für alles Mögliche und zum entfernen von zB. kaputten
> Schraubenköpfe, Stifte, Nägel....

Hier noch eine Anwendung - Mit einem 1mm Bohrer arbeite ich im Frühjahr 
meine Bewässerungsschläuche wieder frei.
Gast #5406157
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H-G S. schrieb:
> Kann man mit EPROMs nicht ganze/komplexe Wellenformen bzw. Steuersignale
> erzeugen wenn man sie vorher im Speicher ablegt ?

Das habe ich vor über 30 Jahren gemacht, per Zähler durchgetackert und 
hinten kamen Datensätze für Rufempfänger heraus, Prüfaufbau für eine 
Serienfertigung. Das ist reine Hardware, man hat die Frequenz exakt 
unter Kontrolle und Jitter.

Legt man Widerstände auf die Ausgänge, kann man analoge Signalformen 
synthetisieren. Auch damals gemacht, war aber recht aufwendig zu 
rechnen.
#5406166
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nixundnul schrieb:
> Harzklumpen von Fichtenbäumen in Spiritus auflösen -> Flußmittel zum
> Löten. Ist dasselbe wie Kolophonium nur ungereinigt.

Ist das Zweckentfremdung? Ich dachte die Bäume produzieren das Harz 
genau zu diesem Zweck.

Man kann es übrigens gut reinigen, indem man es erhitzt. Sollte man aber 
im Freien machen, Kolophonium ist nicht gut für die Lungen.
Gast #5406291
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H-G S. schrieb:
> Jemand schrieb:
>> Nagelclipser => Sehr preiswert, überall vorhanden, bekommt man überall
>> und nebenbei auch noch recht klein, nebenbei kann auch der pflegefaulste
>> Bastelnerd seine Nägel schneiden ohne Zeit für sein Hobby verschwenden
>> zu müssen... ;-)
>
> Da kann man auch auf die Nase fallen, die von Wilkinson waren bisher die
> einzigen die ihre Schneiden genau aufeinander schlossen - dafür liegen
> sie nicht so fest in der Hand weil sie hinten spitzig zulaufen.

Probier mal Dr. Scholl oder Balea (von dm?)
#5406325
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Heinz V. schrieb:
> Whiskey Fehlkauf als Rasierwasser ;-)

Geht auch umgekehrt :-)
Bei der Armee fuhr mal ein Gewohnheitstrinker in den Knast ein. Im 
kalten Entzug hat er randaliert und in der Zelle im Februar den 
Heizkörper von der Wand gerissen. Infolge blieb es darunter im Wachlokal 
kalt und er hatte sich spontan viele "Freunde" gemacht.
Daraufhin wurde er dem diensthabenden Arzt vorgeführt. Der fällte eine 
wahrhaft salomonische Entscheidung.
Der Spritti bekam als "Hygeneartikel" jeden Tag eine Flasche 
Rasierwasser in den Knast :-D
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5406662
Lesenswert?

echte Spritties...

Die legen sich für den Aufenthalt in einer Entzugseinrichtung
draussen ein Depot an und nutzen einen Schlüsselfinder zum Wiederfinden.

Wenn man also Leute, gerne in abgelegenen Gegenden, trifft,
die pfeifend in der Gegend umhersuchen, dann dafür.

solche Hardcores "filtern" sich auch Spiritus durch Weissbrot
und meinen, dass das dann besser schmecken würde.

-Prost ;)
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5407302
Lesenswert?

aus einer Kunststoff-Schraube M6 wurde eben ein Adapter zum Gasumfüllen.

hatte mehrere fast leere Gaskartuschen und hab die Reste
jetzt in eine zusammengefüllt.

Schraubenkopf ab, durch den noch 20mm langen Bolzen ein 1mm-Bohrung
komplett durch, dann auf den Stirnseiten eine 2,8mm Bohrung
etwa 3mm weit hinein treiben.
Und nix zascht da dran vorbei.

Umfüll-Prozedur: Wie beim Füllen von Feuerzeugen auch,
nur eben diesen Adapter dazwischen
#5408141
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Matthias S. schrieb:
> Ich bin
> mir nicht sicher, das die Evolution vorausgesehen hat, das es mal Geigen
> gibt :-)

Die Evolution ist sowieso doof. Hätte sie die Veganer vorausgesehen, 
hätte sie die Schweine nicht aus Fleisch gemacht.

Hätte hätte Fahrradsattel.

Aber der Liebe Gott hat schon ziemlich damals, als die Gummistiefel noch 
aus Leder waren, ganz genau gewusst, dass es mal Geigen geben wird, und 
hat deshalb die Bäume aus Holz formuliert.

Hat hat Reifen flach.

Amen.
#5408213
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Mir fallen ein paar Sachen ein, die noch nicht genannt wurden und ich 
zur Vollständigkeit erwähnen möchte:

Multimeter + Diode >ODER< AVR ADC Eingang + Pullup + Diode in 
Flussrichtung = Temperatursensor (ungenau, für Übertemperaturschutz 
jedoch ausreichend). Die BE Diode von Transistoren, insbesondere dem 
2N3904, soll besonders gut geeignet sein. 
(http://ww1.microchip.com/downloads/en/AppNotes/00001838A.pdf)

AVR ESD Schutzdioden + 1M Vorwiderstand = Zero-Cross Detektor 
(http://ww1.microchip.com/downloads/en/AppNotes/Atmel-2508-Zero-Cross-Detector_ApplicationNote_AVR182.pdf)

AVR Reset Pin als Open-Drain Ausgang bis 10V (finde grad den Thread 
nicht mehr)

Transistor BE Diode als 8-10V Zenerdiode (die sogar besonders schnell 
ist)

PMOS als Verpolungsschutz (http://www.ti.com/lit/an/slva139/slva139.pdf)

NMOS als Bidirektionaler Pegelwandler 
(https://www.nxp.com/docs/en/application-note/AN10441.pdf)

LED (rot) als ultra-low-current Referenzspannung (versteckt in diesem 
Thread: Beitrag "Niedrigstrom Spannungsreferenz mit Zener")

LED als Tasterstößel 
(Beitrag "Re: Quick&dirty - schnelle Problemlösungen selbst gebaut")

TL431 (Referenzspannungs-IC) als Komperator (Ausgang ≈ 1.5V wenn Ref
Pin >2.5V)

Step-Up Wandler als SEPIC Wandler 
(https://www.maximintegrated.com/en/app-notes/index.mvp/id/1051)

FR4 Platinenmaterial als Gehäuse und/oder Frontplatte, gerade bei den 
günstigen China PCBs interressant 
(https://hackaday.com/2015/06/03/how-to-build-beautiful-enclosures-from-fr4-aka-pcbs/)
Gast #5408230
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Das mit den Reiszwecken....

Ich habe im (Schreber-)Gartenhaus eine Solaranlage, 12V Lötkolben, 
Block+Stift und mehrere Fleischerkisten Elektroschrott+Bastel-Bauteile.

Ich habe dort schon so viele Wochenenden verbracht und rund um die Uhr 
irgendwelche total banalen Dinge gebaut. Dabei kann ich richtig 
abschalten...

Meistens auf Lochraster oder Platinenresten, Reiszwecken oder freiluft 
direkt im Gehäuse mit Silberdraht und Beinchen.

Toiletten-Beleuchtungs-Timer mit LED-Streifen und RC+T
"Ladegeräte" für Akkus die ich hier benutze (Styrodur und Litze für 
Schrauberakku)
KSQ
CC/CV "Netzteil" mit L200
Tiefentladeschutz mit TL7705
...

Das Handy ist praktisch für Datenblätter und die dann aber direkt auf 
Papier zusammenfassen.
(Firma: matzetronics) #5409010
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Rolf M. schrieb:
> Ich kenne noch eine ganz spezielle Art von Zweckentfremdung: Ein
> schweres und teures Gerät, das man ich für ein Hobby gekauft und dann
> nie benutzt hat als Türstopper.

Auch bekannt als 'Boat-Anchor-Ware', womit gleich noch eine alternative 
Nutzung beschrieben wird :-)
Gut geeignet sind z.B. Messplätze von R&S aus den 50er und 60er Jahren.

Mangels Boot hier aber noch nicht ausprobiert.

Dennis  . schrieb:
> TL431 (Referenzspannungs-IC) als Komperator (Ausgang ≈ 1.5V wenn Ref
> Pin >2.5V)

Als Multivibrator:
http://www.netzmafia.de/skripten/hardware/TL431/
(Firma: JDCC) #5519299
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Volker B. schrieb:
> Mit einem langen Streifen Klettband kann man recht effektiv nach Socken
> "angeln", die die Waschmaschine "verspeist" hat.
>
> Grüßle
> Volker
>
> P.S.: Wenn die Waschmaschine einen großen "Appetit" auf Socken
> entwickelt, kann es helfen, die Schwingungsdämpfer am Bottich zu
> erneuern.

Und den Sockenwichtel gleich mit entsorgen ;)

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