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Forum: HF, Funk und Felder Junge Menschen für den Amateurfunk begeistern


Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Baum schrieb:
> Oder, man hat auch als Hobbyfunker alles nötige dazu.

Du bist aber in dieser Hinsicht wohl so ziemlich die Ausnahme, und
von dir weiß natürlich im Falle des Falles auch niemand (außer
vielleicht deinen Nachbarn), dass er dich auf sowas ansprechen könnte.

Die meisten deines Schlags sind über kurz oder lang dann halt doch
bei der „Pappe“ rausgekommen, siehe auch Ralf (der mit den
Rundfunksendern im Nachbarthread).

Winfried J. schrieb:
> Aber die Funker bei der GST ein geschlossener Club handverlesen nach
> Nasenfaktor, wie auch später immer wieder beobachtet

Ja, Winfried, war offenbar bei dir so (bei mir übrigens nicht: hier
war jeder willkommen).  Aber das ist 30 Jahre her, in dieser Zeit hat
sich einiges geändert. Dass du dies nicht akzeptieren magst, zeugt eher
von Starrköpfigkeit deinerseits denn von irgendwas anderem.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Falk B. schrieb:
> Mag sein, aber wie bereits mehrfach gesagt, steht ein NACHWEIS dieser
> Fähigkeit im Fall der Fälle aus. Nein, ich will keine künstliche
> Katastrophe von diesem Ausmaß erzeugen um das zu testen ;-)

Verstehe ich.

Daher ist es aber auch gut, wenn es eine derartige Notfunkübung wie
hier für Österreich genannt mal gibt. Dort kann sich dann zeigen, was
davon funktioniert und was nicht.

Ansonsten hast du das genannte Problem natürlich bei allen
Vorkehrungen für Katastrophenfälle.

Autor: Alex W. (Gast)
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Jörg W. schrieb:

> Ja, Winfried, war offenbar bei dir so (bei mir übrigens nicht: hier
> war jeder willkommen).

Lag eventuell an Winfried selbst :-D
Er geht hier ja schon einigen mit seinem "Namaste" auf den Zeiger (was 
im übrigen eine Geste ist und weder gesprochen noch geschrieben wird)! 
Ich sehe ihn somit als Troll. So jemand würde ich in meinem OV auch 
nicht haben wollen...

Autor: Baum (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> von dir weiß natürlich im Falle des Falles auch niemand (außer
> vielleicht deinen Nachbarn), dass er dich auf sowas ansprechen könnte.

Ähm, Sendefähig? (Ich melde mich schon bei denen und biete meine hilfe 
an.)
Die kriegen mich schon mit wenn ich nach beobachtung eine rückmeldung 
gebe!
Ist mir in dem fall auch vollkommen scheißegal ob ich das darf, ich 
mache einfach.

Und wenn es es so weit ist wird mir auch keiner mehr an den karren 
pissen!
Immerhin, es gibt in meinem ort genau 3 "Funkbegeisterte"... mich hört 
man als einzigen auf Band.

Ansonsten sehe ich nur unbefeuerte Antennen auf den dächern vor sich hin 
gammeln. Bzw. Ein dipol mit BalUn beim nachbarn am haus. Ich hab den 
noch nie! Senden hören auch wenn das ganz deutlich auf Lizensierten 
Rufzeicheninhaber hindeutet.
Oder sogar noch Besser ausgestatteten SWL als bei mir. Den dipol würde 
ich ja gerne mal "ansaften" um den gegen meine antennen zu vergleichen. 
Aber bisher habe ich mit dem noch nicht gesprochen.

Muss ich mal nachholen!

Jörg W. schrieb:
> Du bist aber in dieser Hinsicht wohl so ziemlich die Ausnahme

Hmmmmm!
Ja, mit so einer ausrüstung schon!

Aber Repeater und Relaiscontroller hat auch der ein oder andere 
CB/Freenet/PMR funker da liegen.

Ein Linkzwischen CB/Freenet/PMR <-> Afu/BOS könnte man ja mit den 
gerätschaften auch aufbauen. Und viele der Hobbyfunker können auch auf 
AFU Empfangen/Senden. Wenn auch nicht alle auf BOS/4m senden können, bei 
mir gehen auch nur 5W FM. Aber das macht bestimmt ein paar meter 
reichweite extra.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Jörg W. schrieb:
> Dass du dies nicht akzeptieren magst, zeugt eher
> von Starrköpfigkeit deinerseits denn von irgendwas anderem.

Kann sein das ich da sensibler bin als andere. Allein bin ich mit meiner 
Erfahrung, aktuell auch heute nicht.

Der Faden entstand hier ganz ohne mein Zutun und nur aus einem Grund.
Aber ich würde jetzt gern die Sache damit ausklingen lassen.

Nehmt es auf, lasst es stehen oder löscht es aus. Mein Part ist getan.

Ich will auch mit niemandem hier streiten.

Möge jeder nach seiner Fasson leben und glücklich werden.

Namaste

Autor: Baum (Gast)
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Alex W. schrieb:
>Er geht hier ja schon einigen mit
> seinem "Namaste" auf den Zeiger (was im übrigen eine Geste ist und weder
> gesprochen noch geschrieben wird)!


https://de.m.wikipedia.org/wiki/Namaste

Es ist eine Höfliche Geste, respektvoll und Ehrensbekundend wie ich 
finde.

Mich stört es nicht!

Online in einem forum finde ich das in geschriebener form als eine nette 
geste.

Autor: Baum (Gast)
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Winfried J. schrieb:
> Ich will auch mit niemandem hier streiten.
> Möge jeder nach seiner Fasson leben und glücklich werden.

Man muss nicht immer einer Meinung sein, akzeptieren reicht. ;)

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Baum schrieb:
> Online in einem forum finde ich das in geschriebener form als eine nette
> geste.

nur so ist es gemeint kein Subtext
egal ob das für dumm gesehen wird

Namaste

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Baum schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Ich will auch mit niemandem hier streiten.
>> Möge jeder nach seiner Fasson leben und glücklich werden.
>
> Man muss nicht immer einer Meinung sein, akzeptieren reicht. ;)

eben

Namaste

Autor: Baum (Gast)
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Ich habe das bisher von dir auch so aufgefasst.

Winfried J. schrieb:
> eben

;)

Mal gucken wann andere darauf kommen das es reicht sich nicht selbst zu 
ärgern weil man andere meinungen nicht einfach hinnehmen kann.

Ich wette da geht eine halbe Schachtel Zigaretten weniger am tag ;)

(Bin selbst Raucher, aber es ist wirklich so)

Gut, Genug OT.

Idee: Die jugend steht auf Conputer.
Ein Raspi lässt sich mit kleiner leistung und etwas software zum sender 
machen: 
https://m.heise.de/make/meldung/Raspberry-Pi-als-FM-Senderchen-1921154.html

Man könnte auf einer solchen Vorführung aufbauen.
Beinhaltet aöles was die jugend interessieren könnte, ist günstig und 
"Plug&Play".

Man könnte ja zb. Ein Dämpfungsglied+LPF basteln das die leistung des 
RPi auf 50nW reduziert, die oberwellen filtert und den betrieb zwar 
nicht legal macht, aber unbehelligt möglich.

Ein/Zwei Tage als projekt im OV.
Kosten für Material überschaubar, Grundlage angand von Aktuellem 
Beispiel, sowohl Praktisch nit Löten als auch Theoretisch mit Software, 
antennentheorie und anpassung kann man natürlich als nebenthemen 
anschneiden.

Abgesehen davon ist so ein Pi Multifunktional. Also im "Blödesten" falle 
landen die jungs in der Maker Szene oder der Pi für wenig geld in der 
ecke.

Ohne einen kompletten sender zu bauen,kann ich mir weniger aufwand und 
Spaß (Weil einfach) nicht vorstellen.

Autor: Baum (Gast)
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Und der empfänger kostet auch nur ein paar Euro, reicht ja ein UKW radio 
für 3€ dazu.

Autor: Baum (Gast)
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Baum schrieb:
> Und der empfänger kostet auch nur ein paar Euro, reicht ja ein UKW
> radio für 3€ dazu.

Bzw. Jedes Smartphone mit Kopfhörer weiö UKW-Radio App iste eh schon 
drauf.

Wow! 40/45€, so was haben mich (OK, DM) die ferienpassaktionen damals 
gekostet!

Autor: Falk B. (falk)
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@ Baum (Gast)

>> Mag auch sein, aber auch das hat die Jungs in Fukushima nicht gerettet.
>> 8-0

>https://do5fox.darc.de/notfunk.htm

Hmm.

>Das KANN aber unter umständen helfen mehr leben zu retten als OHNE
>Notfunk möglich wäre.

Im Einzelfall kann das schon sein, ein flächendeckender Ersatz bzw. 
belastbares Notfallsystem ist es nicht. Und da liegt nämlich das 
Problem. Man glaubt, ein Notsystem zu haben, verläßt sich darauf bzw. 
baut halt kein anderes auf und im Ernstfall steht man dumm da. Nicht nur 
in Fukushima. 8-0 Man wiegt sich in falscher Sicherheit.

>Klappt zwar nicht immer, kann aber was ausmachen.

Ja, es ist bisweilen ein gefährliche Illusion, siehe oben!

>Verurteilst du UNICEF, Caritas und die Tafel?

Uff, das sind ja mal gleich drei überaus unterschiedliche Institutionen.
Man könnte die Tafel dahingehend in Frage stellen, als daß

a) durch das lindern der materiellen Not der untersten Schichten, der 
revolutionäre Druck aus dem Kessel genommen wird, welcher aber nötig 
ist, um das "System" zu überwinden. In Rußland gab es Anfang des 20. 
Jahrhunderts keine Tafeln, darum auch Revolution und zumindest in 
Teilbereichen eine Verbesserung der Lebensbedingungen. Allerdings gibt 
es in Deutschland des 21. Jahrhunderts auch keinen Lenin 2.0 ;-)
b) die Marktsituation künstlich verzerrt wird und somit im 
Niedriglohnbereich noch mehr Preisdrückerei möglich ist, so nach dem 
Motto, wenn dir dein Geld nicht reicht, geh doch zur Tafel
c) Armutsmigration begünstigt wird

Liste unvollständig.

>Verurteilst du Ärzte Ohne Grenzen?

Nein, aber die Leute bewirken nur einen Tropfen auf den heißen Stein. 
Genau wie unsere Bundeswehr in Afghanistan, Mali oder sonstwo. Das ist 
zu 90% Aktionismus. Die meisten Probleme müssen deutlich anders und 
grundlegender gelöst werden, einige (viele?) sind nur von außen mit 
gutem Willen sowieso unlösbar. Es gibt böse Zungen die behauten, daß die 
letzten 60 Jahre Entwicklungshilfe für Afrika zum Großteil für die Katz 
waren, einige können das sogar belegen.

Autor: Falk B. (falk)
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@Baum (Gast)

>> Ich will auch mit niemandem hier streiten.
>> Möge jeder nach seiner Fasson leben und glücklich werden.

>Man muss nicht immer einer Meinung sein, akzeptieren reicht. ;)

Da verlangst du aber verdammt viel. Tolerieren ist von seiner echten 
Wortbedeutung her deutlich weniger verlangt. (Jaja, das allgegenwärtigen 
Gefasel von Toleranz ist was anderes)

https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz

"Toleranz, auch Duldsamkeit,[1] ist allgemein ein Geltenlassen und 
Gewährenlassen anderer oder fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und 
Sitten."

Ob wir das WIRKLICH immer wollen?

"Als Steigerung der Toleranz gilt die Akzeptanz, die gutheißende, 
zustimmende Haltung gegenüber einer anderen Person oder ihrem Verhalten. 
"

Akzeptanz liegt eine gute Stufe über der Toleranz und verlangt von allen 
Beteiligten deutlich mehr.

Autor: Baum (Gast)
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Falk B. schrieb:
> b) die Marktsituation künstlich verzerrt wird und somit im
> Niedriglohnbereich noch mehr Preisdrückerei möglich ist, so nach dem
> Motto, wenn dir dein Geld nicht reicht, geh doch zur Tafel
> c) Armutsmigration begünstigt wird

Die zwei punkte sind gut! Ja kann man so sehen.

Aber was machen die NICHT arbeitsfähigen ohne solche angebote?

Die Politik begünstigt Mindestlohn (Niedriglohn!) Der wird unpassend 
angehoben, finde ich!

Das thema kann aber nur streit schaffen!

Es war als beispiel gemeint.

Falk B. schrieb:
> Liste unvollständig.
>
>> Verurteilst du Ärzte Ohne Grenzen?
>
> Nein, aber die Leute bewirken nur einen Tropfen auf den heißen Stein.

Eben, ich weiß aich das Notfunk nur ein solcher ist.

Ist aber für mich besser als den letzten tropfen selbst zu saufen. ;)

Und wenn am ende nur mein Gewissen beruhigt ist.

Besser als nichts zu tun ist es allemal.

Autor: Baum (Gast)
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Falk B. schrieb:
> Da verlangst du aber verdammt viel. Tolerieren ist von seiner echten
> Wortbedeutung her deutlich weniger verlangt. (Jaja, das allgegenwärtigen
> Gefasel von Toleranz ist was anderes)
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz

Ja, definitionsgemäß.

Ich bin mir aber bei ihm um eine sache ziemlich sicher:
Wenn ich mir leerer wasserflasche, mit dem Rad an seiner türe 
vorbeifahre. Mich entscheide zu fragen ob er mir vitte etwas wasser 
auffüllen könnte.
Würde er mir das nicht verwehren, auch wenn er wüsste das unsere 
meinungen auseinander gehen.

Tollerieren/Akzeptieren....
Da kann man srüber streiten, man kann ja auch akzeptieren das man 
anderer meinung ist(für sich selbst) und somit tolerieren, ohne das es 
Streit gibt.

Vielleicht bedingt auch das eine das andere?.. Sehr Philosophische 
sache.

Autor: Olli Polli (Gast)
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Als junger Mensch frage Ich mal frech dazwischen:

1) Warum brauchte man früher ein Kuafhaus in jeder Stadt?
Antwort:
Damit sich jeder der wollte was kaufen konnte, da er sonst keine 
Möglichkeit hatte, sich über die Waren zu informieren und sie 
auszusuchen. Heute hat man das Internet und den Online-Handel. Wozu also 
ins Kaufhaus rennen?

2) Warum braucht man früher Messen
Antwort:
Damit jeder, der wollte, sich informieren kann, was es Neues gibt.
Heute gibt es aber PDF, EMAIL und Internet und niemand braucht mehr eine 
Messe, um sich zu informieren

3) Warum brauchte man früher ein aufwändiges Tonstudio?
Antwort:
Damit jeder, der wollte, seine Musik aufnehmen konnte.
Heute kann das jeder Rechner. Wozu also ins Tonstudio rennen?

************************************************
Und jetzt kommt's - für die Alten hier im Forum:
************************************************

4) Warum brauchte man früher eine Funkanlage?
Antwort:
Damit jeder, der wollte, zu jeder Zeit einen fremden Menschen in aller 
Welt kontaktieren konnte.
Heute hat aber jeder eine solche tragbare Anlage. Nennt sich Smartphone. 
Wozu braucht man also heute so eine Funkanlage?

5) Früher brauchte man eine Telegraphenanlage
...
...

Muss Ich weitermachen?

Wie also begeistert man junge Menschen, doch eine Telegrafenanlage zu 
betreiben?

Funkamateure sind die Dinosaurier der Kommunikationstechnik. Schon 
Captain Kirk auf der Entprise hat keinen Amateurfunk be genutzt :-)

Autor: Alex W. (Gast)
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Olli Polli schrieb:

> Wie also begeistert man junge Menschen, doch eine Telegrafenanlage zu
> betreiben?

Macht für mich auch keinen Sinn! Ich bastel lieber mit zeitgemäßer 
Technik und baue mir daraus z.B. ein HamNet-Link oder einen 
Antennenrotor um Amateurfunksatelliten verwenden zu können. Nebenher 
noch einen Encoder für D-ATV. Aber Telegrafie? Bäh! Das ist ja so als 
wüde ich für meine Teleskope die Spiegel und Linsen selber schleifen... 
neee...

Autor: Marek N. (bruderm)
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Olli Polli schrieb:
> 4) Warum brauchte man früher eine Funkanlage?
> Antwort:
> Damit jeder, der wollte, zu jeder Zeit einen fremden Menschen in aller
> Welt kontaktieren konnte.
> Heute hat aber jeder eine solche tragbare Anlage. Nennt sich Smartphone.
> Wozu braucht man also heute so eine Funkanlage?

Eben nicht! Beim Amateurfunk geht es nicht primär nur um das reine 
Kommunizieren, Sabbeln, Quatschen, Labern etc... Wenn du nur das willst, 
dann kannst du auch Teamspeak etc machen.

Es geht viel mehr um den experimentellen Charakter: Bau von Zubehör, 
Empfängern, Sendern, Antennen. Erfahrung sammeln mit den 
Ausbreitungsbedingungen von VLF bis Teraherz. Modulationsarten und 
Übertragungsverfahren ausprobieren und optimieren. Signale unterm 
Rauschteppich aus Tausenden Kilometern Entfernung zu dekodieren. Sammeln 
von Ländern, Inseln, Bergen, Burgen, Leuchttürmen, Gridsquares...

Ich habe heute Nacht ein QSO (Verbindung) zwischen einer Station aus 
Costa Rica und Canada empfangen. Ich habe beide einwandfrei lesen können 
und das obwohl meine Antenne egrade mal die effektive Fläche einer 
Briefmarke (Mini Whip) hat.

* Warum klettern Leute auf Berge? - Gibt doch Seilbahnen.
* Warum fahren Leute mitm Gokart im Kreis? - Kommen doch keinen Meter 
weiter.
* Warum gehen Leute tauschen? - Gibt doch U-Boote!
* Warum bauen Leute Gemüse im Garten an? - Gibt doch Supermärke!
* Warum sammeln Leute Briefmarken? - Gestempelt kann man die eh nicht 
mehr verwenden!
* Warum spielen Leute in einer Band? - Gibt doch iTunes?
* Warum helfen Leute ehrenamtlich in Suppenküchen mit? - Gibt doch 
Caritas/Diakonie/Tafel etc...

Es geht eben, wie bei den meisten (allen?) Hobbies um den sportlichen 
Ehrgeiz und die persönliche Herausforderung.

Autor: Falk B. (falk)
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@ Baum (Gast)

>Aber was machen die NICHT arbeitsfähigen ohne solche angebote?

In einer idealen Welt werden sie von ihren Familienangehörigen versorgt. 
Und selbst in der realen ist das in den meisten Fällen so. Einen 
Wohlfahrtsstaat nach westlichem Vorbild gibt es im Rest der Welt eher 
weniger.

>> Nein, aber die Leute bewirken nur einen Tropfen auf den heißen Stein.

>Eben, ich weiß aich das Notfunk nur ein solcher ist.

Dann sollte man es auch als solchen benennen, auch wenn das nicht so 
toll klingt.

>Und wenn am ende nur mein Gewissen beruhigt ist.

>Besser als nichts zu tun ist es allemal.

Falsch! Es ist eine Selbsttäuschung, die nicht nur an sich schlecht ist, 
sondern auch, wenn der Ernstfall eintritt! Denn wenn man sich bewußt 
machen würde, daß die vorhandenen "Rettungsanker" nix taugen, würde man 
sich vielleicht um taugliche bemühen.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Alex W. schrieb:
> Aber Telegrafie? Bäh! Das ist

… so, als würde man ein Pferd reiten. :-)  Völlig unpraktisch als
Fortbewegungsmittel, trotzdem macht es denjenigen, die es tun, Spaß.

Aber man muss das nicht unbedingt haben, und es beißt sich auch gar
nicht, nachdem man die Taste aus der Hand gelegt hat, den Computer
anzuwerfen und ein SSTV-QSO über Hunderte oder Tausende von Kilometern
zu fahren. :)

Gerade für kleinere Kinder (um mal zum Thema zurück zu kommen) kann
übrigens Morsen dennoch einen Reiz haben, ist halt wie eine
"Geheimsprache".  Gewiss werden die nicht alle nur deshalb zum
Amateurfunk gerannt kommen danach, aber wenn wir als diejenigen, die
diese Betriebsart ohnehin beherrschen, ihnen die Möglichkeit bieten
können, das mal auszuprobieren, und sie dabei ihren Spaß haben, dann
hat das doch auch etwas Positives.

Autor: Falk B. (falk)
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@Olli Polli (Gast)

>1) Warum brauchte man früher ein Kuafhaus in jeder Stadt?
>Antwort:
>Damit sich jeder der wollte was kaufen konnte, da er sonst keine
>Möglichkeit hatte, sich über die Waren zu informieren und sie
>auszusuchen.

Stimmt.

> Heute hat man das Internet und den Online-Handel. Wozu also
> ins Kaufhaus rennen?

Weil man bestimmte Waren besser auswählen kann, wenn man sie in er Hand 
hält. Schuhe, Kleider, Parfüm etc.

>2) Warum braucht man früher Messen
>Antwort:
>Damit jeder, der wollte, sich informieren kann, was es Neues gibt.
>Heute gibt es aber PDF, EMAIL und Internet und niemand braucht mehr eine
>Messe, um sich zu informieren

Stimmt nur bedingt, denn auf (Fach)messen geht es um persönliche 
Gespräche und das Knüpfen von Kontakten. Das kann das Internet wenig bis 
gar nicht.


>3) Warum brauchte man früher ein aufwändiges Tonstudio?
>Antwort:
>Damit jeder, der wollte, seine Musik aufnehmen konnte.
>Heute kann das jeder Rechner. Wozu also ins Tonstudio rennen?

Weil ein Tonstudio eine GANZ andere Qualität hat als ein 08/15 Mikro am 
Rechner. Mein junger Freund scheint zu vergessen, daß so ein Studio u.a. 
auch aus akustisch hergerichteten Räumlichkeiten besteht. Das Mischpult 
ist nur ein kleiner Teil.

>4) Warum brauchte man früher eine Funkanlage?
>Antwort:
>Damit jeder, der wollte, zu jeder Zeit einen fremden Menschen in aller
>Welt kontaktieren konnte.
>Heute hat aber jeder eine solche tragbare Anlage. Nennt sich Smartphone.
>Wozu braucht man also heute so eine Funkanlage?

Stimmt so auch nicht, den weltweiten Kontakt hatten auch nicht alle. 
Funken war/ist Experimentieren.

>Muss Ich weitermachen?

>Wie also begeistert man junge Menschen, doch eine Telegrafenanlage zu
>betreiben?

Good Point!

>Funkamateure sind die Dinosaurier der Kommunikationstechnik. Schon
>Captain Kirk auf der Entprise hat keinen Amateurfunk be genutzt :-)

Da könnte was dran sein.

Autor: Alex W. (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> Alex W. schrieb:
>> Aber Telegrafie? Bäh! Das ist
>
> … so, als würde man ein Pferd reiten. :-)  Völlig unpraktisch als
> Fortbewegungsmittel, trotzdem macht es denjenigen, die es tun, Spaß.

Ich hatte selbst einen Gaul, würde aber nie versuchen den jungen Leuten 
das aufzudrücken. Das kommt irgendwann ganz von alleine. Deshalb würde 
ich auch jungen Menschen den Afu ganz ohne Morsen näher zu bringen. 
Klopfen können sie später immer noch.

An einem WLAN-Router rumzulöten ist viel interessannter. Eine Morsetaste 
kann man da immer noch anschließen. Und wenn diese nur zum 
Ein/Ausschalten dienen soll... :-D

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Alex W. schrieb:
> Deshalb würde ich auch jungen Menschen den Afu ganz ohne Morsen näher zu
> bringen.

Ich denke, da herrscht bei den Beteiligten komplettes Einverständnis. :)

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Jörg W. schrieb:
> Gerade für kleinere Kinder (um mal zum Thema zurück zu kommen) kann
> übrigens Morsen dennoch einen Reiz haben, ist halt wie eine
> "Geheimsprache".  Gewiss werden die nicht alle nur deshalb zum
> Amateurfunk gerannt kommen danach, aber wenn wir als diejenigen, die
> diese Betriebsart ohnehin beherrschen, ihnen die Möglichkeit bieten
> können, das mal auszuprobieren, und sie dabei ihren Spaß haben, dann
> hat das doch auch etwas Positives.

Nicht nur für die. Taub-Stummen macht es möglich, über 1000km zu 
kommunizieren und das ist für sie eine unsagbar grosse Freiheit.

Grüsse,
René

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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René H. schrieb:
> Taub-Stummen macht es möglich, über 1000km zu kommunizieren und das ist
> für sie eine unsagbar grosse Freiheit.

Das geht aber auch mit PSK-31.  Ist übrigens eine interessante Variante
für Jugendliche, mit einem Computer umgehen kann ja ohnehin jeder schon.

Autor: Falk B. (falk)
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> Jörg W. schrieb:
> Gerade für kleinere Kinder (um mal zum Thema zurück zu kommen) kann
> übrigens Morsen dennoch einen Reiz haben, ist halt wie eine
> "Geheimsprache".

Die "Geheimmsprache" gibt es schon, nennt sich SMS-Slang ;-)

http://www.smsslang.com/abr.php

Ist auch nicht weniger kryptisch als die Q-Gruppen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Q-Schlüssel

Oder solche

https://www.otz.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Sorge-um-vernachlaessigte-Kuehe-in-Watzdorf-und-Aue-am-Berg-1185952697

;-)

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Rene meinte:

> Nicht nur für die. Taub-Stummen macht es möglich, über 1000km zu
> kommunizieren und das ist für sie eine unsagbar grosse Freiheit.

Was hat eigendlich der SAQ - Sender gesendet?
Kann einer von euch hier mal den "Wortlaut" posten?

mfg

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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~Mercedes~ schrieb:
> Kann einer von euch hier mal den "Wortlaut" posten?

Wenn, dann bitte nebenan im SAQ-Thread.  (Ich habe leider nicht selbst
zugehört.)

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Falk B. schrieb:
> Die "Geheimmsprache" gibt es schon, nennt sich SMS-Slang ;-)

SMS?  Macht keiner mehr.  Die wurschteln alle nur auf den diversen 
Messengern herum, und da braucht man nicht ganz so viel Slang, da 1.) 
die Telefone beim Tippen eine Auto-Vervollständigung machen und 2.) man 
nicht auf diese blöden 140 Zeichen limitiert ist wie dazumals.  xD

Beitrag #5409985 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Falk B. (falk)
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@Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator)

>> Die "Geheimmsprache" gibt es schon, nennt sich SMS-Slang ;-)

>SMS?  Macht keiner mehr.

So wie Amateurfunk . . . ;-)

(Ich wollte auf die Geheimsprache hinaus)

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Baum schrieb:
> Wenn ich mir leerer wasserflasche, mit dem Rad an seiner türe
> vorbeifahre. Mich entscheide zu fragen ob er mir vitte etwas wasser
> auffüllen könnte.

Würde ich ne Flasche Wein für uns öffnen und wir würden auf dem Balkon 
sitzen.
Und wen du weiter fährst, am nächsten Tag, bekommst neben dem Wasser 
noch eine Flasche mit.

Namaste

Autor: Roland F. (rhf)
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Hallo,

Olli Polli schrieb:
> Als junger Mensch frage Ich mal frech dazwischen:
>
> 1) Warum brauchte man früher ein Kuafhaus in jeder Stadt?
> ...
> 2) Warum braucht man früher Messen
> ...
> 3) Warum brauchte man früher ein aufwändiges Tonstudio?
> ...
> 4) Warum brauchte man früher eine Funkanlage?
> ...

Du hast weder den Zweck eines Kaufhauses, einer Messe, eines Tonstudios 
noch einer Funkanlage verstanden.

> 5) Früher brauchte man eine Telegraphenanlage

Stimmt, die braucht man heute nicht mehr. Dafür "telegraphieren" die 
Leute heute von ihrer privaten "Telegraphenstation" aus per SMS, E-Mail 
oder WhatsApp. Dabei waren wir schon mal in der Vergangenheit weiter und 
konnten per Telefon miteinander sprechen...

rhf

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Winfried J. schrieb:
> Flasche Wein für uns öffnen

Gilt übrigens für fast alle hier, nur damit sich niemand auf den Schlips 
getreten fühlt.

Kara benimm dich müsste allerdings "Guten Tag" sagen, oder wenigstens 
"Hallo". ;)

Namaste

Autor: Amateur (Gast)
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Ich denke die zwei Begriffe:
"System" und "Zeitgeist" beschreiben das Problem recht gut.

System:
Über viele Jahre hinweg hieß es, bei jedem, der seine Spulen nicht 
selber gewickelt hat (Neukauf - Nein Danke!): Sie müssen draußen 
bleiben.

Zeitgeist:
Einfach mal - gedanklich in einen Bastelbedarfsladen gehen.
Früher stand da, gleich ganz vorne an, das rohe Holz bzw. Balsaholz, 
Metallprofile und was sonst noch so gebraucht wurde.
Später standen da die (z.T. fertigen) Bausätze (malen nach Ziffern fällt 
mir dazu ein).
Heute findet man an prominenter Stelle nur noch Fertigmodelle.
Viele der Kids könnten, selbst wenn sie es wollten, kein Model mehr aus 
Rohteilen aufbauen. Weder die Geduld noch das handwerkliche Geschick 
sind vorhanden.
Die Funke können viele ja recht schnell bedienen (dank an Vidiospiele 
und ans Handy), aber keiner will sich mehr damit beschäftigen, wie das 
Teil wirklich funktioniert. Höchstens die Frage: "Wie kann ich die 
Reichweite auf 100 Km erhöhen", kommt noch auf. Wobei man bereits nach 
dem zweiten Wort herauslesen kann: "Von tuten und blasen keine Ahnung".

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Amateur schrieb:
> Über viele Jahre hinweg hieß es, bei jedem, der seine Spulen nicht
> selber gewickelt hat (Neukauf - Nein Danke!): Sie müssen draußen
> bleiben.

Diese Zeiten sind aber schon ziemlich lange vorbei.  Im Westen konnte
man den Kram seit wohl mindestens 40 Jahren im Laden kaufen, im Osten
wurden flächendeckend die "Teltow 215" an die Klubstationen verteilt.

Das eine schließt ja auch das andere nicht aus: sehr viele Funkamateure
erfreuen sich auf der einen Seite gekaufter Technik, aber das schließt
ja nicht aus, dass man für den einen oder anderen Zweck etwas selbst
aufbaut.  Wieviel man dabei an eigener Kreativität einbringt, oder
vielleicht lieber Erprobtes nachbaut, bleibt jedem dabei selbst
überlassen.

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Olli.

Olli Polli schrieb:

> 1) Warum brauchte man früher ein Kuafhaus in jeder Stadt?
> Antwort:
> Damit sich jeder der wollte was kaufen konnte, da er sonst keine
> Möglichkeit hatte, sich über die Waren zu informieren und sie
> auszusuchen. Heute hat man das Internet und den Online-Handel. Wozu also
> ins Kaufhaus rennen?

Fail.
Ich würde vieles im Laden kaufen, wo ich es mir direkt ansehen kann.
Wenn ich was spezielles brauche, ist das oft mit viel E-Mail hin und her 
verbunden, und ich habe oft Kommunikationsprobleme mit Onlinehändlern, 
die meine Frage nicht verstehen, oder die nicht genug Fachwissen haben, 
um sie zu beantworten.

Was auf Verdacht kaufen ist immer etwas problematisch. Auch wenn man es 
offizielle zurückgeben kann.

> 4) Warum brauchte man früher eine Funkanlage?
> Antwort:
> Damit jeder, der wollte, zu jeder Zeit einen fremden Menschen in aller
> Welt kontaktieren konnte.
> Heute hat aber jeder eine solche tragbare Anlage. Nennt sich Smartphone.
> Wozu braucht man also heute so eine Funkanlage?

Gegenfrage:
Wir haben Autos und öffentliche Verkehrsmittel.
Wozu braucht dann noch jemand Fahrräder oder Pferde?

Antwort:
Fahrräder können füe kleinere Transportaufgaben sehr nützlich sein.
Ausserdem sind sie ein Sportgerät.
Pferde sind überwiegend Sportgerät (und was zum Füttern und Streicheln).
Und sie haben einen gewissen therapeutischen Wert.

Noch ne Gegenfrage:
Es gibt schon lange Motorbote.
Wozu braucht man dann noch Segelschiffe?

Antwort:
Für Sport und Freizeit.
und zwar sowohl Holzsegelschiffe die nach Uralt Vorbildern gebaut sind, 
als auch moderne High-Tech Rennjachten aus Carbonfaser und Titan.


Und genauso ist das mit Funkanlagen.
 *Spiel, Sport und Spass* ,
und für echte Kommunikation in Sonderfällen. z. B. in der Antarktis oder 
auf hoher See, wo man nicht so ohne weiteres eine Leitung legen kann, 
und man ein alternatives Backupsystem zu Satelliten haben möchte (Bei 
geostationären Satelliten ist z. B. sehr leicht der Uplink zu stören)

Du kannst Dir nicht vorstellen, dass jemand Spass daran hat? Musst Du 
auch nicht. Es langt, wenn Du es glaubst, wenn es Dir einer erzählt.
Ich finde z. B. Zusehen, wie andere Leute hinter einem Ball herlaufen 
ist auch eine seltsame Freizeitbeschäftigung. Aber wenn es ihnen Spass 
macht?

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

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Autor: Baum (Gast)
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Winfried J. schrieb:
> Würde ich ne Flasche Wein für uns öffnen und wir würden auf dem Balkon
> sitzen. Und wen du weiter fährst, am nächsten Tag, bekommst neben dem
> Wasser noch eine Flasche mit.

Da wäre ich dabei. :)

Falk B. schrieb:
> Falsch! Es ist eine Selbsttäuschung, die nicht nur an sich schlecht ist,
> sondern auch, wenn der Ernstfall eintritt! Denn wenn man sich bewußt
> machen würde, daß die vorhandenen "Rettungsanker" nix taugen, würde man
> sich vielleicht um taugliche bemühen.

Da sind wir ganz unterschiedlicher meinung.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Baum schrieb:
> Da wäre ich dabei. :)

Kein Problem mich kann man finden.

Rot, Weis, Rosé,
lieblich, sommerlich leicht, vollmundig, oder etwas schwerer,

bis auf die ganz Schweren ist einiges vorhanden, sogar noch Tokaji Aszu 
2010 mit 5 Puttonyos. Aber den gibt es nur hier zu verkosten, den gebe 
ich nicht aus dem Haus.
;)

Namaste

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Autor: F. F. (foldi)
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Habe heute einen Beitrag über Drohnen auf ZDFinfo gesehen. Viele junge 
Menschen.
Wenn ihr dort mit einsteigt, über die Schiene, die Fernsteuerung ist 
auch Funk und euch dann zusätzlich mit eurem Zeug dort blicken lasst, 
vielleicht könnt ihr den einen oder anderen damit begeistern.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Naja ... diese Leute haben sich gerade ein anderes Hobby gesucht
(da oben ja mal von viel Geld die Rede war: dürfte dort nicht anders
sein ;).  Einziger Anknüpfungspunkt wäre, dass man mit Amateurfunk
natürlich viel mehr Sendeleistung für den Videokanal benutzen darf,
allerdings muss die Aussendung dann öffentlich lesbar sein (also
keine Verschlüsselung).  Nur: mehr Leistung braucht auch mehr Energie …

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Jörg W. schrieb:
> Einziger Anknüpfungspunkt wäre, dass man mit Amateurfunk
> natürlich viel mehr Sendeleistung für den Videokanal benutzen darf,

Naja aktuell läuft das meiste FPV noch analog und unverschlüsselt.

Aber ganz ehrlich: Praktisch jeder funkt da lustig mit nicht erlaubten 
600 mW Sendern, weil die 25mW ein Witz sind. Was denkst du wen das 
interessiert oder wer auch nur in der Lage wäre das rauszufinden?
So wie früher schon jeder auf 35 MHz geflogen ist ohne das Ding 
anzumelden.

Ihr AFUler lebt in einer Traumwelt mit euren Erlaubnissen und Scheinchen 
und Prüfungen.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Cyblord -. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Einziger Anknüpfungspunkt wäre, dass man mit Amateurfunk
>> natürlich viel mehr Sendeleistung für den Videokanal benutzen darf,
>
> Naja aktuell läuft das meiste FPV noch analog und unverschlüsselt.

Hatte ich erwartet.

> Aber ganz ehrlich: Praktisch jeder funkt da lustig mit nicht erlaubten
> 600 mW Sendern, weil die 25mW ein Witz sind.

Afu dürfte deutlich mehr (150 W). Klar, man muss natürlich auch
die Energie dafür mitschleppen.  Außerdem könnte man damit das
23-cm-Band benutzen statt 13 cm.

> Was denkst du wen das
> interessiert oder wer auch nur in der Lage wäre das rauszufinden?

In der Lage sein?  Geht schon, es muss nur auch jemanden interessieren.

> Ihr AFUler lebt in einer Traumwelt mit euren Erlaubnissen und Scheinchen
> und Prüfungen.

Könntest du diese deine Vorurteile einfach stecken lassen?  Danke.

Mir ist das doch reichlich egal, was diese Leute da machen.  Der
Mikrowellenofen des Nachbarn wird im Zweifelsfalle viel mehr
örtliche Störung im 13-cm-Band produzieren, denn dessen
(Leck-)Strahlungsleistung ist nur durch die Personenschutzgrenzwerte
limitiert und er ist viel näher dran als irgendein am Himmel schwebender
Kopter.

Das Ganze war lediglich eine Antwort auf Foldi, da ich bei dieser
Personengruppe skeptisch bin, dass man sie zusätzlich zu ihrem gewählten
Hobby auch noch für den Funk als Hobby interessieren kann.

Autor: Horst (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Naja aktuell läuft das meiste FPV noch analog und unverschlüsselt.

In einem FPV-Forum habe ich mal eine Beschwerde von Fliegern gelesen als 
sie in der Nähe der Zugspitze plötzlich auf den Monitoren "Antennen" 
gesehen haben. Wohl dem, der einen guten "Spotter" hatte :-)

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Jörg W. schrieb:
> Könntest du diese deine Vorurteile einfach stecken lassen?  Danke.

Es beschleicht mich der Verdacht dass du auf andere Meinungen zum Thema 
keinen sooo gesteigerten Wert legst. Kann mich natürlich täuschen, was 
vorkommen kann. Nicht oft. Aber dennoch.

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Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Christian.

Christian B. schrieb:

> Ich sehe aber auch die fehlende Schnittstelle. Ein hinter seiner
> Funkanlage verschanzter Amateurfunker wird selten von jungen Menschen
> belagert.

Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob "junge Menschen" die passende 
Zielgruppe sind. Ich bin zwar auch in jungen Jahren zum Amateurfunk 
gekommen, aber ich war auch schon immer "Sonderbar". Und Nerds musst Du 
nicht suchen, die kommen von alleine. ;O)

>
> Also stellt sich die Frage:
> Was können wir tun, um junge Menschen wieder für die Themen aus dem
> Amateurfunk zu begeistern?

Ich habe mir vor einigen Jahren viel allgemeiner zu dem Thema Gedanken 
gemacht.
Eine Idee ist, dass Aktivität andere Aktivität nach sich ziehen könnte.

D.h. du musst was losmachen und das auch noch öffentlich. Dann stossen 
andere, die sich auch dafür interessieren könnten, schon dazu.

> Nun seid ihr gefragt - Hat jemand gute Ideen, wie Menschen zum
> Amateurfunken begeistert werden können?

Aktivität mit vorhandenen Funkamateuren machen, und hoffen, dass wenn 
Welle gemacht wird, andere dazu stossen. Gemeinsame Aktivität machen ist 
bei Eigenbrödlern aber teilweise schwer genug.

Anfang 2012 habe ich mir aber trozdem Gedanken zu dem Thema gemacht:
Das Ergebnis ist dann im Nachbarthread (Auf den das Thema aber auch 
passt) zu lesen: Beitrag "Re: Notfunk aktuell"

Insbesonders die in "EntwurfNotfunkContest_RevA_15Jan2012.pdf" auf Seite 
Zwei genannten Tertiärziele könnten interessant sein.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Ham schrieb:

> "...Ich müsste mal rausfinden wer das ist
> und versuchen ihn zu Goth und Doom Metal zu animieren. :O)
>
> Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
> http://www.l02.de";
>
> Wie, ich glaube sogar du selbst, schon geschrieben hast ist da das
> Rundfunkrecht die GEMA und so manches andere vor.

Richtig. Und speziell die Rolle der GEMA ist kritisch zu sehen.
Es sind Alternativen denkbar wie C3S: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Cultural_Commons_Collecting_Society
Aber die kommen nur so furchtbar langsam in die Gänge.

Persönlich sehe ich darin, und in der üblichen Geschäftsstrukturen einen 
Grund für den musikalischen Einheitsbrei. Die ganzen Privatradios, die 
sich noch strickter am Massengeschmack ausrichten, weil es besser zur 
Werbung passt, sind für mich kein Vorbild. Der Markt macht es hier nicht 
besser, sondern schlimmer.

> Ich würde mich sogar freuen wenn es mal "richtigen" politisch /
> gesellschaftlich motivierten Schwarzfunk auf den Radiofrequenzen gebe
> welcher zusätzlich auch noch "seltene" Musik ohne Zwischengelaber und
> hoher Qualität abstrahlen würde.

Das sehe ich noch kritischer. Ich gehöre zwar auch einer kleinen Partei 
an, deren Aktivitäten wegen Nichtberichten in den Medien fast 
verschwindet, aber ich denke nicht, dass es eine generelle "Lügenpresse" 
gibt, wie aus manchen Ecken unterstellt. Insbesonders weil ich wenig 
Emphatie gegenüber nationalem und konservativen/neoliberalem Denken 
habe, bin ich eher misstrauisch gegenüber einer allgemeinen Freigabe, 
weil ich mögliche Propaganda aus dieser Richtung befürchte. Da hat 
"öffentlich rechtlich" schon einen Sinn, solche Extreme wegzufiltern.


> Dem europäischen / US Amerikanischen Volk darf halt nicht zugemutet
> werden auch mit eventuell Radikalen (Links, Rechts, Rasse, Religion...)
> Rundfunkinhalten um zu gehen, wir sind scheinbar alles Idioten die sich
> leicht aufhetzen lassen, Idioten die Unsinn und Fakenews nicht erkennen
> und werten können, und alles schön Gender- Behinderten- Minderheiten-
> Rassen- ... konform vorgesetzt bekommen müssen.

Nun, da ich selber über meine (verstorbene) Verwandschaft Einblicke in 
das Denken und Handeln von "echten" Nationalsozialisten hatte, sehe ich 
heute auch einen entsprechenden Bedarf der Filterung. Diese Leute sind 
zu gut im Fälschen von Nachrichten und überzeichnen von Meinungen, alls 
dass ich ihnen dort Zugestäntnisse machen möchte.

Mit den "nichtextremistischen" Parteien habe ich da weniger Probleme. 
Immerhin kann ich mich noch (Mai 2018) auf eine Fußgängerzone stellen 
und Werbung für eine andere Partei machen, ohne dass ich von denen als 
"Volksverräter" beschimpft werde.

> Selbst im Hochfrequenzfreien (also es kann kein Flugfunk, BOS, offiziele
> Rundfunksender... gestört werden) und Intermodulations und
> Oberwellenfreien  Internet ist das nicht möglich da "Wir" wohl alle so
> blöd sind und geschützt werden müssen...

Je besser die Erzeuger von Fakenews sind, und je mehr sie mit sozialem 
Echo durch Trollsysteme verstärkt werden, umso schwerer wird das 
Auseinanderhalten von Wahrheit und Fälschung. Leicht war es freilich 
noch nie....Propaganda gab es mindestens schon in der Antike.

Jedenfalls bilden der Fall mit der DLF Übertragung und dem reinen 
Musikprogramm für mich in dieser Hinsicht erstmal kein Problem....sollte 
es anders werden, würde ich die illegalität des Vorgehens als Argument 
nehmen, um gegen diese Leute vorzugehen.

Ja, ich bin unfair....aber wo es keine Kläger gibt, gibt es keine 
Richter. ;O)
Die Freiheit, unfair zu sein, nehme ich mir als Selbtverteidigung, weil 
mir aus dieser Richtung schon häufiger unterschwellig gedroht wurde.


Mit Gruß und gestreubten Nackenhaaren: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

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Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd W. schrieb:
> Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob "junge Menschen" die passende
> Zielgruppe sind.

Sowohl als auch.  Junge Menschen haben vergleichsweise viel Freizeit
(bezogen auf das spätere Arbeitsleben, Familie etc.), andererseits
sind sie natürlich in aller Regel noch stark dabei herauszufinden,
was ihnen denn überhaupt liegt.  Wenn von denen, die da in so einer
AG angefangen haben, am Ende 10 % mehr als nur ein Jahr dabei bleiben,
ist das völlig normal.  Diese 10 % haben dann aber recht viel Energie,
die sie in das Hobby einbringen.

Die Generation 40 … 50 ist eine andere sinnvolle Zielgruppe.  Die haben
im Beruf Fuß gefasst, sodass sie über einigermaßen Geld verfügen können.
Die Kinder sind aus dem Gröbsten raus und fangen vielleicht gerade an,
ihrer eigenen Wege zu gehen – man hat plötzlich wieder mehr Freizeit.
Idealer Zeitpunkt, sich mal wieder nach einem Hobby umzusehen,
vielleicht ja nach einem, mit dem man schon zu Jugendzeiten geliebäugelt
hatte, aber damals passte es irgendwie nicht …

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Guten Morgen, wohl geruht der OM?
hier mein Vorschlag letze Woche nochmal?

Winfried J. schrieb:
> Ihr solltet die 40jährigen umwerben das
> ist dem Durchschnittsalter des Clubs angemessener.

Jetzt also durchgesickert. Gratulation.


Namaste

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Winfried J. schrieb:
> Jetzt also durchgesickert.

Nein, Winfried.  Wussten wir auch vorher schon.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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ja, ja hinterher hat mans vorher schon gewusst
du bist also auch einer der Bekannten von Horst Evers

Youtube-Video "Horst Evers -  Hinterher hat man's meist vorher gewusst"

Ich bin gespannt was ihr zukünftig vorher schon gewusst haben werdet.

Wir haben es hier offen sichtlich mit dem Plusquamperfutur II zu tun.
Für alle Linguisten ;)

Namaste

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Autor: Martin M. (wellenkino)
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Jörg W. schrieb:
> Die Generation 40 … 50 ist eine andere sinnvolle Zielgruppe.  Die haben
> im Beruf Fuß gefasst, sodass sie über einigermaßen Geld verfügen können.

Bei dem Beitrag den der DARC jetzt erhebt wird das auch eine Zielgruppe 
bleiben. n dem alter hat man meist schon gelernt zu beurteilen was man 
dafür geboten bekommt.

lG Martin

Autor: Baum (Gast)
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Martin M. schrieb:
> Bei dem Beitrag den der DARC jetzt erhebt wird das auch eine Zielgruppe
> bleiben.

Link? Bzw. Was kostet der Spaß?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Autor: Baum (Gast)
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Danke!
Ich hoffe das ist der Jahresbeitrag!
Monatlich könnten die sich dafür mal ....

Ich bleib doch bei meinem entschluss keine Zulassung zu machen!

Mir zu blöd für einen verein zu zahlen der nur die vereinsiteressen 
vertritt.

Oder hat der DARC für euch mal was vernünftiges getan abgesehen von 
einer "Versicherung" die ja angeblich im beitrag enthalten ist? (Hab da 
mal was von gehört?!)

Beitrag #5414470 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Baum schrieb:
> Ich hoffe das ist der Jahresbeitrag!

Wenn du in die Linke Spalte guckst, schon.  Steht aber auch drüber. ;-)

Winfried J. schrieb:
> ja, ja hinterher hat mans vorher schon gewusst

Winfried, ich habe es dir schon einmal geschrieben: auf deine
Erkenntnisse sind wir ganz gewiss nicht angewiesen.  Du kannst dem
Amateurfunk nichts Gutes abgewinnen, alles, was Funkamateure machen,
drehst du solange in den Händen herum, bis du endlich etwas gefunden
hast, warum du es nicht magst.  Das ist deine Sache.  Aber erwarte
doch nun bitte nicht ernsthaft, dass du für das Thema dieses Threads
in irgendeiner Weise ernst genommen werden würdest.  Da steht ja
nicht drüber: „Wie kann man am meisten Leute vom Amateurfunk
vergraulen“, sondern etwas ganz anderes … nur, falls dir dies entfallen
sein sollte.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Jörg W. schrieb:

> Winfried J. schrieb:
>> ja, ja hinterher hat mans vorher schon gewusst
>
> Winfried, ich habe es dir schon einmal geschrieben: auf deine
> Erkenntnisse sind wir ganz gewiss nicht angewiesen.

 Und ihr wollt ernsthaft eure Nachwuchsarbeit verbesssern.

Super. Es sprach der Genosee Kurt Hager (oder so), die selben Parolen 
wie ehe dem.

Wenn ich merke ich komme nicht weiter, dann höre ich mir mal an wo es 
klemmt. Und ändere es.Aber das habt ihr ja nicht nötig.

Wo nur hab ich das schon mal erlebt?

> Du kannst dem Amateurfunk nichts Gutes abgewinnen,
Könnte ich ginge es um Amateurfunk, doch darum geht es bei euch nicht,
sondern ausschliesslich um euer Selbstbild fern jeder Realität.

> alles, was Funkamateure machen,
> drehst du solange in den Händen herum, bis du endlich etwas gefunden
> hast, warum du es nicht magst.

Mag so sein, nur das Problem habt ihr nicht ich. Ich suche nicht 
händeringend Nachwuchs. Und hier ist nicht der Platz um euere 
Mitspielerlaubniss zu erbetteln. Ihr könnt also davon ausgehen, das wenn 
ich es wollte, ich es dort täte wo ich sie auch bekäme.

>  Das ist deine Sache.
Richtig!
Nur ist damit euer Problem noch immer ungelöst.
Und der Grund dafür liegt sicher nicht bei mir.
Aber eventuell in den Aspekten die zur Kenntniss zunehmen ihr euch 
weigert, wie ehedem die mit dem Verfassungsrecht auf Rechthaberei 
Gesegneten, deren Untergang 25 Jahre zurückliegt.

Namaste

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Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Winfried J. schrieb:
>> Winfried, ich habe es dir schon einmal geschrieben: auf deine
>> Erkenntnisse sind wir ganz gewiss nicht angewiesen.
>
>  Und ihr wollt ernsthaft eure Nachwuchsarbeit verbesssern.

Nein. Ich schrieb dir schon einmal, dass wir damit gar keine
Probleme haben. Bei uns klappt der Nachwuchs sowohl im Bereich
der Jugend, und wir haben auch im Bereich Ü40 netten Zuwachs in
den letzten Jahren bekommen.

Du musst mir also nicht erzählen, wie du denkst, dass wir unsere
Arbeit zu organisieren hätten.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Jörg W. schrieb:
> Du musst mir also nicht erzählen, wie du denkst, dass wir unsere
> Arbeit zu organisieren hätten.

Das passt genau ins Bild. AFUler sind perfekt und brauchen keine 
Vorschläge von aussen. Man ist sich selbst genug.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Cyblord -. schrieb:
> AFUler sind perfekt und brauchen keine Vorschläge von aussen.

Nenne mir auch nur einen wirklich brauchbaren Vorschlag, den Winfried
hier verkündet hätte, und den wir nicht sowieso schon umgesetzt haben
(wie die Frage, auch die Generation Ü40 einzubeziehen).

Es geht nicht darum, nicht für neue Ideen offen zu sein, sondern dass
viele der Diskutanten hier (dich und Winfried eingeschlossen) ohnehin
keine wirklich konstruktiven Beiträge zum Thema des Threads zu leisten
gewillst zu sein scheinen.  Winfrieds Idee, auch die Generation Ü40
mit einzubeziehen, war vielleicht noch der konstruktivste von allen
(aber eben auch bloß nichts wirklich Neues – im Nachbar-Ortsverband
macht man das gerade im größeren Stil).

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Jörg W. schrieb:
> Nenne mir auch nur einen wirklich brauchbaren Vorschlag,

Deine Aussage auf die ich mich bezog war allgemeiner Natur im Tenor: Bei 
uns läuft alles gut wir brauchen keine Vorschläge.

Jetzt mit dem persönlichen Angriff auf Leute hier und der Qualität der 
bisher gemachten Vorschläge zurückzurudern ist recht schäbig wie ich 
finde.

> viele der Diskutanten hier (dich und Winfried eingeschlossen) ohnehin
> keine wirklich konstruktiven Beiträge

Wenn nur Jubelperser erwünscht sind, dann sollte man das am besten 
gleich im Threadtitel vermerken.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Cyblord -. schrieb:
> Wenn nur Jubelperser erwünscht sind, dann sollte man das am besten
> gleich im Threadtitel vermerken.

Allein deine Wortwahl disqualifiziert dich hinreichend, aber das
weißt du natürlich selbst.

Es waren Leute gefragt, die Vorschläge machen können.  Leute, die
sich nur hinstellen: „Hat doch alles gar keinen Sinn, sind ja alles
nur Idioten, siehste doch!“ war gewiss nicht das, was der TE mal
gesucht hatte.

Konstruktive Vorschläge waren durchaus am Anfang des Threads mal ein
paar gekommen (bspw. „Fuchsjagd“), aber seit geraumer Zeit ist doch
sowieso hier nur noch eine Stigmatisierung aller Funkamateure an der
Tagesordnung.

"die Bandwacht als Heilsarmee, wer's glaubt."

"ich sage dazu Hybris und kein Benehmen."

Mal zwei wahllos rausgegriffene Zitate von Winfried.  Wie genau bringt
uns das beim ${subject} weiter?

An anderen Stellen war er nicht so krass, aber ich wünschte mir
schon, er würde sich an seine eigenen Worte halten:

Winfried J. schrieb:
> Aber ich würde jetzt gern die Sache damit ausklingen lassen.

(@Winfried: das Angebot mit der Flasche Wein sehe ich sehr wohl. Fürchte
nur, mich verschlägt's nicht so schnell in die Gegend. Voriges Jahr
war ich mal dort, aber nur dinestlich und nur auf der Durchreise.)

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Vor ca. 9 Jahren  hatte ich bescheiden bei einem OM dessen Antenne weit
sichtbar war, als Einzige, geklingelt und wurde auch zur 
Ortsgruppentreff (ca. 6-8mal jährlich) im Gasthaus eingeladen, wo ich 
auch ein-zweimal hinging. Auch besuchte ich eine Fieldday auf dem de 
Fakto nichts los war.

Leider war das nicht ergiebiger als alles was ich zuvor in D. erlebte.
Im ganzen gab es damals wohl keine 20 OM hier im Ländle und die waren 
fast alle deutlich älter als ich.

Im übrigen war das die Zeit in der ich meine Firma gründete.

Die Homepage des Landesverbandes wurde seit 3 Jahren nicht aktualisisert 
...
Ich weis das der OM ziemlich aktiv war. Aber seit mehren Jahren wurden 
hier imho auch k e i n e  AFU Prüfungen mehr durchgeführt. Es ist 
einfach nur traurig. Ich habe es extra recherchiert.

Namaste

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Winfried J. schrieb:
> Es ist einfach nur traurig.

Da gebe ich dir Recht, gar keine Frage.

Ich weiß auch, dass es natürlich alles andere als einfach ist,
Verbindungen bspw. zu einer Schule aufzubauen, um dort regelmäßig
aktiv zu werden.  Wenn man sowas mal geschaffen hat, und das ins
Rollen gekommen ist, bietet es jedoch die Chance, längerfristig
tatsächlich auch Jugendliche für das Thema zu interessieren.
(Natürlich nochmal: bitte nicht versuchen, „alle“ damit zu beglücken.)

Die Zustände, die du beschreibst, kenne ich sehr wohl, der hiesige
Landesverband war da über viele Jahre kaum anders.  Allerdings sehe
ich mittlerweile, dass eben auch hier ein Generationswechsel sich
vollzieht, und damit die Generation, über die hier im Thread länglich
geklagt worden ist, allmählich in den Hintergrund rückt.  Die nächste
Generation ist nun nicht mehr die, die nur noch den alten Zeiten
nachjammert, sondern die es zumindest mal versucht …  Die „alten
Zeiten“ werden natürlich keinesfalls wiederkommen, aber ein Land wie
dieses hier hat dennoch meiner Meinung nach Potenzial für zumindest
10000 … 20000 Funkamateure auch langfristig.

Winfried, Gegeneinladung: wenn du mal hier bist, bist du auch bei mir
herzlich willkommen. Wir können mal in die Sächsische Schweiz gehen,
das lohnt sich sowieso, und wenn wir bei schönem Wetter unterwegs
sind, wirst du sehen, dass der Platz auf der „Bergfunkfrequenz“ schon
mal knapp werden kann. Falls du selbst mit funken willst, sei auch das
kein Problem, ein Ausbildungsrufzeichen kann ich dir anbieten.  (Eine
Flasche Meißner Wein für einen Plausch am Abend stell ich dir auch
hin, aber dann müsstest du dich anmelden, die habe ich nicht auf 
Vorrat.)

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Jörg W. schrieb:
> Allein deine Wortwahl disqualifiziert dich hinreichend, aber das
> weißt du natürlich selbst.

Nein das behauptest du immer nur ständig. Manchmal braucht es halt klare 
Worte. Der Inhalt ist aber da.
Für dich ist das nur ein willkommener Anlass zu löschen und um dich 
darauf zurückziehen zu können wenn Inhaltlich nichts mehr geht.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Cyblord -. schrieb:

> Für dich ist das nur ein willkommener Anlass zu löschen und um dich
> darauf zurückziehen zu können wenn Inhaltlich nichts mehr geht.

Gelöscht habe ich lediglich deine Verbalentgleisungen.  Wir (und damit
meine ich nicht die Funkamateure sondern die Forennutzer) müssen uns
auch von dir nicht alles gefallen lassen.  Ich bin mir sehr sicher,
dass das, was ich hier gelöscht habe (war nur sehr wenig) ebenso von
meinen Moderatorenkollegen oder von Andreas selbst für löschwürdig
befunden worden wäre.

Die Beitrage, in denen du zumindest verbal akzeptabel geblieben bist,
stehen alle noch da.  Inhaltlich finde ich darin jedoch rein gar
nichts, was auch nur ansatzweise dem TE bei seiner Frage weitergeholfen
hätte.

Beitrag #5415198 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Jörg W. schrieb:
> Winfried, Gegeneinladung:...

Danke auch dafür, allerdings stehen solche Reisen auch für mich derzeit 
nicht auf der Agenda vielleicht später mal.

Namaste

Autor: VEB Kombinat Kraftwerksanlagenbau (Gast)
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> (Eine
> Flasche Meißner Wein für einen Plausch am Abend stell ich dir auch
> hin, aber dann müsstest du dich anmelden, die habe ich nicht auf
> Vorrat.)

..aber erst nach dem QSO dran nippen, weil davon der Mund so spitz wird, 
daß man nur noch "Ä, Ö und Ü" herausbringt.

Autor: janek (Gast)
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Martin M. schrieb:
> Bei dem Beitrag den der DARC jetzt erhebt wird das auch eine Zielgruppe
> bleiben.

Für "Junge Menschen" um welche es hier ja geht, ist der Beitrag 
eigentlich relativ moderat gehalten. (31.20€ für Personen unter 18 pro 
Jahr)


Die Musikschule oder der Sportverein werden in den seltensten Fällen 
weniger kosten.


Für die Möglichkeiten welche wir in unserer Jugendgruppe und dem OV hier 
haben, zahle ich sehr gerne meinen Beitrag.


Klar, bei den Dingen welche der DARC und die Jugendgruppe (Unterstützung 
beim Basteln, CQDL etc.) bietet  werden die Kosten für die Jugendlichen 
nicht gedeckt, dafür bekommt aber jeder interessierte in dem Alter die 
Möglichkeit, seinem Interesse an der (Funk)-Technik nachzugehen.

73, Janek

Autor: Markus J. (dmant)
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Hallo.

Also ich bin schon/erst 28 aber interessiere mich eigentlich schon für 
die Funktechnik / Amateurfunk. Aber es ist ja auch nunmal so das alles 
iwie immer iwo begrenzt ist. Sei es durch Lizenzen oder Gesetze.

Da macht mir das ganze dann auch iwie keinen Spaß noch daran zu 
lernen/werkeln.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Markus J. schrieb:
> Da macht mir das ganze dann auch iwie keinen Spaß noch daran zu
> lernen/werkeln.

Wenn es danach geht, macht aber das ganze Leben keinen Spaß, denn
Gesetze regeln nun einmal generell unser Zusammenleben.  Manche davon
sind gewiss überängstlich bis überflüssig, aber im Gegensatz zu vielen
anderen Lebensbereichen (ich denke da bspw. an Chemikalien) ist die
staatliche Regulierung bei der Funkerei in den letzten Jahrzehnten
deutlich liberaler geworden.  Zu Zeiten des Kalten Kriegs war das noch
viel verschärfter als heute (im Osten mehr als im Westen).

Das Einzige, was in dieser Hinsicht drastisch schlechter geworden ist
sind einerseits die Gebühren, die durch die behördliche Prüfung
anfallen (andere Bereiche wie Sportbootführerschein sind da besser
dran, weil dort die Prüfung durch die Vereine selbst organisiert werden
darf – vielleicht gibt's das ja auch mal irgendwann beim Amateurfunk),
andererseits der viele EMV-Nebel, der durch die massenhafte Verbreitung
von Schaltnetzteilen aller Art entsteht.

Autor: Martin M. (wellenkino)
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junge Leute begeistern, man tut sich mit anderen zusammen damit richtig 
was los ist. zB. mit den Radiosammlern, einfach mal einen Stand bei 
denen aufgebaut und schon kommen die neugierigen Gäste. Wichtig ist eine 
gewisse Masse an Technik, mit zwei Plastikdosen und einer Gummiantenne 
wird das nix. Und das ausnutzen von Gemeinsamkeiten mit den anderen.

Bevor unser OV hier sowas zustandebringt fließt die Lahn bergauf, 
leider.
Von denen hört man nix, sieht man nix und egal wo was los ist, sie sind 
nicht da. Sie teilen das Schicksal des DARC, jährlich weniger 
Mitglieder, das Durchschnittsalter passt auch ziemlich genau. So machts 
jedenfalls keine richtige Freude. Das was am meisten gefällt ist 
Gemeinschaft mit anderen, von sowas kann ich nicht genug bekommen.

Wollte ich einen Lehrgang machen, im OV,
nö, sowas machen wir hier nicht.
Also den nächsten gefragt, 30km: Nö, wir machen das zusammen mit dem 
übernächsten, also 60km einfache Fahrstrecke. Natürlich werktags.
Für DARC Mitglieder kostets Kleingeld, ansonsten 250,-€

Mitglied werden ohne die Lizenz zu haben?  puh :)
Als Röhren-SWL komm ich auch so gut durchs Leben, als Sammler alter 
Messtechnik bin ich oft und gern auf Treffen von Röhren- und 
Radio-Bastlern anzutreffen ("warme Mess-Ecke"). Die Afu-Oldies werden 
aber trotzdem restauriert, auch wenn sie dann ein stromloses Dasein 
fristen. Wer kennt denn heute noch ein KWM-2A..

Ich kann trotzdem jedem raten einfach mal den OV zu besuchen wenn die 
sich treffen, da ist man mitten im Leben. Wems gefällt der kann ja 
beitreten.

lG Martin

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Martin M. schrieb:
> Mitglied werden ohne die Lizenz zu haben?  puh :)

Ähem, eigentlich sollte man sich doch über jedes (zahlende :) Mitglied
freuen … und es ist natürlich durchaus normal, dass man im Verein
bereits auf dem Weg zur Afu-Genehmigung Hilfe findet.

OK, zumindest mal noch ein Beispiel, wie man gewiss keine Jugendlichen
für den Amateurfunk gewinnen dürfte, hilft dem TE bloß nicht.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Marc Horby (Gast)
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Ja liebe Profis, diskutiert ruhig weiter über das für und wieder des 
Amateurfunks oder gar DARC-Mitgliedschaft! Hauptsache man muss nicht dem 
TO antworten!

Autor: Rote T. (tomate)
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Seh ich irgendwie ähnlich, man kann auch ohne Amateurfunk Spass an der 
Elektronik haben. Hat bei mir auch mit Sammeln von altem Messgerät 
angefangen. Im  Gegensatz zum Funkkram kann man das sogar meistens noch 
irgendwie in der Praxis brauchen, indem man z.B anderen Leuten gegen 
Geld ihren kaputten Kram repariert. Spart ausserdem Geld, weil man sich 
dank privatem Messgerätepark billig kaputte Sachen kaufen und reparieren 
kann (welche in gutem Zustand teils unglaublich viel Geld kosten)

 Den ganzen Lizenzquatsch zu machen, nur um ein bisschen in der Gegend 
rumzufunken, ist aus meiner Sicht ziemlich Zeit/Geldverschwendung und 
viel Stress für nix. Soll machen wer will, ich jedenfalls nicht. Lieber 
les ich in Ruhe ein Buch und probier das dann z.B am Steckbrett aus, 
ohne irgendwelche blöde Prüfungen.

Autor: lächler (Gast)
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Rote T. schrieb:
> Den ganzen Lizenzquatsch zu machen, nur um ein bisschen in der Gegend
> rumzufunken, ist aus meiner Sicht ziemlich Zeit/Geldverschwendung und
> viel Stress für nix.

Den "Lizenzquatsch" gibt es, weil man als Funkamateur eben nicht nur ein 
bisschen in der Gegend rumfunken darf. Zum "ein bisschen in der Gegend 
rumfunken" gibt es CB und PMR.

Christian B. schrieb:
> Also stellt sich die Frage:
> Was können wir tun, um junge Menschen wieder für die Themen aus dem
> Amateurfunk zu begeistern?

- bei Veranstaltungen in der Öffentlichkeit die Möglichkeiten des 
Amateurfunks im Vergleich zu z.B. PMR zeigen.
- Betriebsarten ohne viel Fachchinesisch in der Praxis zeigen
- mal eine große Weltkarte zeigen mit eingetragenen DX QSOs 
(http://www.levinecentral.com/adif2map/)
- ein Ausbildungsrufzeichen besorgen und Interessierte nach kurzer 
Einweisung einen FT8 QSO machen lassen. Anschließend via 
pskreporter.info zeigen, wo derjenige sonst noch überall empfangen 
wurde. Schnell ist man da bei Gesprächen über Antennen, 
Ausbreitungsbedingungen, etc.

Apropos Ausbildungsrufzeichen: die Investition lohnt sich auch für 
Väter, die ihren Kindern den Amateurfunk nahebringen wollen.

Worauf ich hinaus will: mit anschaulichen Beispielen und 
Praxiserlebnissen kann man mehr Begeisterung aufbauen, als mit bloßem 
Zeigen von Gerätschaften und QSL-Karten. Besonders das Erfolgserlebnis 
eines DX QSOs spricht viele auf der Gefühlsebene an und das ist, was die 
meisten zu einem bestimmten Hobby finden läßt.
Bastelkurse sind nett, aber nicht jeder findet den Zugang zum 
Amateurfunk über die Elektronik. Viele finden jedoch über den 
Amateurfunk zur Elektronik.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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lächler schrieb:
> Apropos Ausbildungsrufzeichen: die Investition lohnt sich auch für
> Väter, die ihren Kindern den Amateurfunk nahebringen wollen.

… oder Mütter. ;-)  Genau da hat meins auch seinen Ursprung.

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Jörg meinte:

> … oder Mütter. ;-)  Genau da hat meins auch seinen Ursprung.

Geil!!
Mein Vater machts genau andersherum.

Antennenverbot! :-O
Funkverbot! :-O

Dafür hat er mir ne Workstation hingestellt,
nach dem Motte "Das ist die Zukunft"!
Du mußt "R" lernen! Das neue Highlight in
der Biologie! :-o
Und C++! :-O

Naja, so schlecht ist er ja dann doch nicht.
Immerhin fährt er mich ja nach Berlin
zu Lernen in einer kleinen Gruppe,
richtet auch deren Fieldday aus und
hat Opas Werstatt nicht abgewickelt. ;-P

@Jörg, ist nur die Mutter Amateur oder Vater auch?

mfg

Autor: lächler (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> … oder Mütter. ;-)

Selbstverständlich. :-)
Ich wollte die XYLs nicht vergessen.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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~Mercedes~ schrieb:
> @Jörg, ist nur die Mutter Amateur oder Vater auch?

Wir sind es beide.

Ich wollte ja damit auch nur darauf hinaus, dass es keineswegs nur
ein „männliches“ Hobby ist, wenngleich die Frauen (leider) in der
deutlichen Unterzahl sind.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Thomas (Gast)
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Das ist echt ein lustiges Forum hier wie zuverlässig nach einigen 
Beiträgen sich manche zum Affen machen und Beleidigungen losgetreten 
werden^^Goldig

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Thomas meinte:

> Das ist echt ein lustiges Forum hier wie zuverlässig nach einigen
> Beiträgen sich manche zum Affen machen und Beleidigungen losgetreten
> werden^^Goldig

Des einen Uhl ist des anderen Nachtigall.

mfg

Autor: Funki1 (Gast)
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Wenn junge Menschen etwas lernen wollen begeben sie sich oft ins 
Internet auf Seiten wie YouTube und geben im Suchfeld ein "x tutorial". 
Wobei x ein beliebiges Thema darstellt.

Im Bereich Funk und Hochfrequenztechnik findet man auf diese Art sehr 
wenig bis gar nichts. Außer höchstens für kleine Module die man lernt zu 
benutzen ohne die Funktechnik an sich zu begreifen.
Niemand macht sich die Mühe Funktechnik Anfängern zu erklären.

Ich muss mir immer alles sehr hart erkämpfen und aus schwieriger 
Literatur versuchen irgendwie ein Verständnis dafür zu entwickeln.
Wobei ich eine recht hohe Frusttoleranz habe und mir bei vielen Texten 
sofort klar ist dass diese Texte praktisch jeden Laien abschrecken der 
sich in das Gebiet mal naiv und neugierig begibt.

Ich führe diesen Missstand darauf zurück dass es ein Nischenbereich ist. 
Die Nachfrage von Laien ist sehr überschaubar und die breite Masse der 
Profis hart keine Lust oder keine Zeit etwas für Anfänger vorzubereiten. 
Viele meinen sogar man müsse bluten um in den Bereich einzusteigen, das 
sei nun mal so, so hätten sie es auch gemacht und so solle es jeder 
interessierte heute auch tun.
Kann man so machen, dann aber bitte nicht wundern wenn dieser ganze 
Bereich nur wenig Interesse von jungen Menschen erfährt. Es gibt genug 
andere Bereich wo Anfänger besser aufgefangen werden.

Autor: F. F. (foldi)
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Funki1 schrieb:
> Viele meinen sogar man müsse bluten um in den Bereich einzusteigen,

Die gibt es in jedem Bereich. Hier ist "Cyblord" einer dieser Vertreter.
Weil sie sich quälen mussten, ist alles neue in ihren Augen nur Blödsinn 
und man wird niemals das Thema beherrschen.
Sage ich immer: Die meisten wollen nur ein Auto fahren. Dazu müssen sie 
auch wissen wie man die Betriebsmittel kontrolliert und ggf. nachfüllt, 
aber sie müssen nicht wissen wie man alles repariert.

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Autor: W.S. (Gast)
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F. F. schrieb im Beitrag #5418107:
> große Fresse...

Leute!

Es ist so schönes Wetter draußen. Seid ihr denn innerlich so aufgereizt?

>> Viele meinen sogar man müsse bluten um in den Bereich einzusteigen,
>Die gibt es in jedem Bereich. Hier ist "Cyblord" einer dieser Vertreter.
...
Naja, in gewisser Weise hat er ja Recht. Es ist ne Notwendigkeit dahiner 
und es ist durchaus NICHT eine Marotte der Funkamateure. Ich versuch 
mal, das zu erläutern anhand von blöden Sprüchen.. also, all die 
Beispiele, die ich so kenne, a la

- für ein Glas Milch muß ich keine Kuh kaufen
- man muß das Rad ja nicht nochmal erfinden
- ich will bloß Auto fahren und nicht den Motor reparieren

und so weiter - sind eben bloß Ausreden von Leuten, die was benutzen 
wollen ohne drüber nachdenken zu müssen. Eben Bauklötzchen-Denke in 
diesem Falle.

Aber das Thema beim Amateur-Funk ist davon verschieden. CB-Funk, 
PMR-Funk, Radio-Hören, Fernseh-Glotzen wären die passenden Themen zu den 
obigen Ausreden. Das ist Benutzen und es ist ein Gegensatz zum 
eigentlichen Thema des Amateur-Funks, der sich zum großen Teil als 
Experimentieren_ und _Machen versteht.

Ja, auch die DX-Expeditionen sind Experimental-Veranstaltungen auf ihre 
Weise.

Und zu all dem Machen-Wollen gehört zuvor eine gerüttelte Portion 
Verstehen und Können - und das will zuvor erworben sein. Also ist an 
erster Stelle Lernen angesagt - auch wenn das vielen geduldlosen Leuten 
nicht schmecken will.

Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, daß man durch das Anglotzen von 
Tutorials bei Youtube irgend etwas tatsächlich lernt und versteht. Sowas 
ist fast immer nur ein "So hab ich das gemacht, ahme es mir möglichst 
genau nach". Es ist sowas eben eine Art Dressur und kein wirkliches 
Lernen und Begreifen.

Funki1 schrieb:
> Im Bereich Funk und Hochfrequenztechnik findet man auf diese Art sehr
> wenig bis gar nichts. Außer höchstens für kleine Module die man lernt zu
> benutzen ohne die Funktechnik an sich zu begreifen.
> Niemand macht sich die Mühe Funktechnik Anfängern zu erklären.

Eben. So geht es eben nicht - und deshalb findet man dort auch fast 
nichts.

Aber deine Bemühungen mal weitergedacht, findet man eben auch, daß es 
auch im Bereich Funk und HF-Technik heutzutage Themengebiete gibt, die 
noch viel verschlossener sind, obwohl sie eigentlich längst 
aufgearbeitet und zum Wissens-Stand der Funkamateure gehören sollten: 
Wissen und Können rund um die digitale Signalverarbeitung nämlich. 
Irgend einen USB-Stick, ein Fifi-SDR oder so und ein SDR-Programm zu 
benutzen, ist easy, aber das ist eben kein Können und Verstehen. Klar, 
dazu ist einiges an Mathematik vonnöten und die entsprechenden 
Lehrbücher sind nicht nur teuer, sondern in weiten Teilen auch für den 
Laien eher unverständlich - es ist ein Sack voll Vorkenntnisse nötig, um 
damit überhaupt etwas anfangen zu können.

Das ist die Krux. Sich ein Tutorial reinziehen zu wollen, reicht absolut 
NICHT aus.




Jörg W. schrieb:
> Ich wollte ja damit auch nur darauf hinaus, dass es keineswegs nur
> ein „männliches“ Hobby ist, wenngleich die Frauen (leider) in der
> deutlichen Unterzahl sind.

Jaaau... Die Meinige meint, daß z.B. die Hamrad die frauenfreundlichste 
Veranstaltung ist, weil es dort vor den Damentoiletten nie zu einer 
Schlange kommt...

W.S.

Autor: F. F. (foldi)
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Was Jörg schrieb, wusste ich z.B. nicht. Dass man schon als Lernender 
funken darf.
Vielleicht muss man das mehr publik machen.

Autor: F. F. (foldi)
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W.S. schrieb:
> für ein Glas Milch muß ich keine Kuh kaufen
> - man muß das Rad ja nicht nochmal erfinden
> - ich will bloß Auto fahren und nicht den Motor reparieren

Das trifft aber sicher auf jeden Menschen in irgend einem Bereich zu. 
Das sehen die meisten nur nicht.

Ist hier jetzt ein blödes Beispiel, weil sicher trotzdem alle wissen wie 
es funktioniert.
Du willst Musik von einer CD hören, da interessiert weder wissen wie die 
Musik auf die CD kommt noch wie sie aus den Lautsprechern kommt.
Das Ziel ist Musik zu hören.
Ich bin froh, dass sich schon jemand die Mühe gemacht hat und ich mit 
der Tasmota Software meine Lampe über mein Handy schalten kann.

So muss man das vielleicht auch im Amateurfunk sehen.
Vielleicht braucht es eine noch weitere Abstufung der Lizenzen?

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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F. F. schrieb:

> Die gibt es in jedem Bereich. Hier ist "Cyblord" einer dieser Vertreter.
> Weil sie sich quälen mussten, ist alles neue in ihren Augen nur Blödsinn
> und man wird niemals das Thema beherrschen.

Lass dir nicht nochmal einfallen mir irgendwas zu unterstellen. Lass 
mich aus deinen Beiträgen raus.
Ich hoffe wir haben uns hier verstanden.

Autor: F. F. (foldi)
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Mach ich gerne. :-)

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Beitrag #5418308 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Marek N. (bruderm)
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Hört auf zu streiten!
Macht mal lieber Betrieb, ich könnt noch ein paar Punkte auf 30 m 
gebrauchen.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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........................................................................ 
.......

hier hast du ein paar .e

Keine Ahnung wie du die auf 30m bekommen willst.
aber als OM bekommst du das sicher hin. ;D

Namaste

: Bearbeitet durch User
Autor: W.S. (Gast)
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F. F. schrieb:
> So muss man das vielleicht auch im Amateurfunk sehen.

Benutzen ohne verstehen zu wollen?

Nun ja, in gewissen Grenzen geht das: Fragenkatalog auswendig lernen, um 
durch die Prüfung zu kommen, dann fertige geräte kaufen, ebenso fertige 
Antenne, dann Betrieb machen.

Ab da zählt bloß noch, wie gut man das Nato-Alphabet, die Ortskenner, 
die sonstigen Abkürzungen etc. auswendig gelernt hat. Und anstatt ins 
Mikrofon zu lachen, "ha_ieh" sagen.

Aber das ist nicht viel anders als CB oder anderer genehmigungsfreier 
Quasselfunk, bloß die auftretenden HF-Leistungen können deutlich höher 
sein und einem die Bartstoppeln absengen...

Mein Fall ist sowas nicht.

Ach was, Leute - demnächst ist wieder Hamrad angesagt. Fahrt einfach 
hin, es gibt noch immer Leute, mit denen man dort vernünftig quasseln 
kann. Auch nachdem Charlie tot und Peter beleidigt ist.

W.S.

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo F. Fo.

F. F. schrieb:

>> für ein Glas Milch muß ich keine Kuh kaufen
>> - man muß das Rad ja nicht nochmal erfinden
>> - ich will bloß Auto fahren und nicht den Motor reparieren
>
> Das trifft aber sicher auf jeden Menschen in irgend einem Bereich zu.
> Das sehen die meisten nur nicht.

Das ist absolut Richtig. Wenn man ein Universalgelehrter sein möchte, 
kann man sich selber damit heutzutage nur noch überfordern. Irgendwie 
muss man sich schon spezialisieren.

Ich finde allerdings auch das umgekehrte doof:
Wenn ich mal irgendwoo in die Tiefe schauen möchte, ist mir das oft 
verwehrt, weil es keine offene Doku dazu gibt, oder aber diese nur mit 
viel   Geld zu kaufen gibt. DIN Normen und ähnliches zähle ich jetzt 
auch mal ausdrücklich dazu .

> So muss man das vielleicht auch im Amateurfunk sehen.
> Vielleicht braucht es eine noch weitere Abstufung der Lizenzen?

Mmmmh. Eine Amateurfunklizenz ist eigentlich eher wie ein Studium zu 
sehen: Eine breite Grundlagenausbildung, die man selber dann gezielt 
verfeinern und vertiefen kann und sollte. Aber auch ein Studium hat ja 
Vertiefungsrichtungen.

Der technische Teil ist eigentlich eher so zu sehen, als dass Du einen 
Schimmer einer Ahnung davon hast, was Du machen kannst, und von was Du 
besser die Finger lässt, bevor Du nicht mehr darüber weisst.*)

Betriebstechnik ist ein anderer Punkt: Es langt halt nicht, nur auf die 
Sendetaste zu drücken und loszulabern. Dieser ganze formale Kram ist ja 
in erster Linie dazu da, Kollisionen und Missverständnisser zu 
minimieren.
Bei einer Datenübertragung stellt ja auch keiner Header und Prüfsumme 
eines Datenpaketes als nicht sinnvoll in Frage. ;O)

*) Wenn ich einen "Experten" nach etwas frage, und bekomme als Antwort: 
"das ist langweilig" oder "das musst Du nicht wissen", sträuben sich mir 
die Nackenhaare. Entweder er weiss es auch nicht, oder er will das 
Wissen darüber nicht mitteilen. Beides sollte er dann aber 
ehrlicherweise auch so sagen.

Mit freubdlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
Autor: Edi M. (edi-mv)
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Nicht ganz Beitrag Nr. 600 geschafft...

Diese Schriftsteller konnten noch junge Menschen für den Amateurfunk 
begeistern.

Werner Diefenbach, 50er/ 60er Jahre
http://www.dokufunk.org/jpeto_cache/45_dl3vd_kl_pview.jpg

Hans Sutaner (kein Bild) 50er/ 60er Jahre

Martin Selber. 60er Jahre

http://www.funkhiller.de/files/images/qslkarten.jpg

http://www.funkhiller.de/files/images/martin_selber_2.jpg

: Bearbeitet durch User
Autor: F. F. (foldi)
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Ne, ne, so war das nicht gemeint.
Man müsste schon die Prüfungen anpassen. Und zwar dahin, dass die 
Anwender richtig funken können. Also alles wissen auf welchen 
Frequenzen, wie man sich verhält und natürlich auch alle 
Sprachgebräuche, wie das Nato Alphabet beherrschen. Nur halt eben den 
technischen Kram raus lassen.
Auch müssen sie auf diese Prüfung aufbauen können und später nur einen 
technischen Teil machen müssen, wenn sie dann doch mehr wollen.

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Edi meinte:

> Martin Selber. 60er Jahre

Bitte Karl Schultheiß nicht vergessen.

Und,
eigendlich der Ausbilder in Greifswald,
Egon Klaffke, der nicht wenige Familien
geprägt hat.

mfg

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Mercedes.

~Mercedes~ schrieb:

>> Martin Selber. 60er Jahre
>
> Bitte Karl Schultheiß nicht vergessen.
>
> Und,
> eigendlich der Ausbilder in Greifswald,
> Egon Klaffke, der nicht wenige Familien
> geprägt hat.

Und Eckhart Moltrecht, DJ4UF.
Technisch wohl einer der aktuellsten, so im Vergleich.
http://www.dj4uf.de/

In meiner Jugend so ab 8-14 habe ich viel in der Stadtbücherei gesessen 
und dort gelesen (z.B. Bücher, die man als unter 18 nicht ausleihen 
durfte), aber auch viel über Technik und Basteln. Und Schulbücher über 
Physik. Ich war dem Physikunterricht in der Schule eigentlich immer um 
ein bis zwei Jahre voraus.

Aber viele der Bastelbücher über Elektrizität, die sich auch eher an 
Erwachsene richteten, waren damals schon uralt. Das war wohl immer ein 
vernachlässigter Bereich.
Ich erinnere mich an ein Buch, wo der Selbstbau eines Rühmkorffinduktors 
beschrieben war, mit dem dann geisslersche Röhren, Schattenkreutz- und 
Münzrohre betrieben wurden. Inklusive des Nachweises von Röngenstrahlung
mit einem selbsthergestellten Zinksulfidschirm.
Den Autor habe ich vergessen, aber es muss jemand aus der Schweiz 
gewesen sein, weil er als Verwendung im Münzrohr ein Rappenstück 
vorschlug.

Ein anderer Autor, der mir in wegen seiner guten Erklärungen in 
Erinnerung blieb, ist Heinrich Barkhausen: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Barkhausen

Bei genauer Betrachtung existierte also 1968-1978 in meiner 
Informationsblase ein ähnliches Überalterungsproblem wie oben 
angesprochen.
Ich habe mir damals keinen Kopf darum gemacht....hätte ich sollen?

Was ich dann später so 1975-1985 oft gelesen habe, war Don Lancaster:
https://en.wikipedia.org/wiki/Don_Lancaster
Er hat auch eine Webseite:
https://www.tinaja.com/

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
Autor: ZF (Gast)
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Hallo Foldi,

F. F. schrieb:
> Ne, ne, so war das nicht gemeint.
> Man müsste schon die Prüfungen anpassen. Und zwar dahin, dass die
> Anwender richtig funken können. Also alles wissen auf welchen
> Frequenzen, wie man sich verhält und natürlich auch alle
> Sprachgebräuche, wie das Nato Alphabet beherrschen.
Das ist alles auch heute Prüfungsstoff.

> Nur halt eben den technischen Kram raus lassen.
Da verwechselst du was: Der Amateurfunkdienst ist ein 
Experimentalfunkdienst. Experimental im Sinne von technischen 
Experimenten, nicht im Sinne von experimenteller Radiomoderation oder 
experimenteller Musik. Deshalb braucht es da zwingend den "technischen 
Kram" in der Prüfung, um zumindest ein paar Grundlagen abzuklopfen. Für 
Leute denen es um Kommunikation geht gibt es CB-Funk, PMR und Telefon. 
Ganz ohne Prüfung über diesen furchtbaren technischen Kram.

Autor: F. F. (foldi)
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Das Thema ist doch wie man junge Menschen zum Amateurfunk bringt.
CB Funk geht nun mal nicht so weit,  also von der Reichweite.
Deshalb die Idee, erstmal funken lassen, aber regelkonform und wenn sie 
Spaß dran haben, machen sie den Techniker Teil später.
Wie beim Motorrad den Stufenführerschein. Die nächste Aufgabe um offen 
fahren zu können, ist eine Fahrprüfung. Sie brauchen dann keine 
Fahrstunden mehr und auch keine Theorie.
So, jedenfalls könnte ich mir das vorstellen, würden vielleicht einige 
(nicht nur Jugendliche) mehr zum Amateurfunk kommen.

Autor: Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)
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Hallo zusammen,

als Ergänzung zu Bernd möchte ich noch unsere amerikanischen Freunde 
erwähnen. Welchem HF-Bastler sind Doug DeMaw (W1FB, SK) und besonders 
Wes Hayward (W7ZOI) kein Begriff? Ebenso das Ham Radio Magazin, dessen 
viel späterer Nachfolger das heutige QEX der ARRL ist. Ich habe 
unendlich daraus gelernt.
Ich kann nur feststellen: Wer Funkamateur werden will!, der wird es 
auch. Die Ausreden mit den 'alten Herren', den Sabbelrunden auf 80m, 
'niemand hilft mir...' und v.a.m. zählen nicht. Überall gibt es OM's, 
die einem Anfänger gerne auf die Beine helfen. Als Teenager bzw. Twen 
tut man sich mit den alten Herren am Angang natürlich etwas schwer. Das 
war bei mir vor nun rund 50 Jahren auch nicht anders. Nun bin ich selber 
ein alter Herr; wenn mich aber jemand um Hilfe bittet, bin ich immer 
bereit. Ich habe schon Privatunterricht erteilt. Ist leider nichts draus 
geworden, durch Umzug hat sich die Sache erledigt. Wenn man berufsfremd 
ist, ist es schon ein mühsames Geschäft, sich allein schon die Technik 
anzueignen. Gesetzeskunde und Betriebstechnik kann man für die Prüfung 
auswendig lernen; ein gescheites QSO bekommt man dann immer noch nicht 
auf die Beine.

73
Wilhelm

Autor: ZF (Gast)
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F. F. schrieb:
> Das Thema ist doch wie man junge Menschen zum Amateurfunk bringt.
> CB Funk geht nun mal nicht so weit,  also von der Reichweite.
> Deshalb die Idee, erstmal funken lassen, aber regelkonform
Das geht mit Ausbildungsbetrieb schon lange.

> und wenn sie
> Spaß dran haben, machen sie den Techniker Teil später.
> Wie beim Motorrad den Stufenführerschein. Die nächste Aufgabe um offen
> fahren zu können, ist eine Fahrprüfung. Sie brauchen dann keine
> Fahrstunden mehr und auch keine Theorie.
> So, jedenfalls könnte ich mir das vorstellen, würden vielleicht einige
> (nicht nur Jugendliche) mehr zum Amateurfunk kommen.
Das würde den Experimentalfunkdienst in experimentelle Radiomoderation 
verkommen lassen. Dann würden sich da plötzlich viele Leute tummeln 
denen es nur um ihr "Sendungsbewusstsein" geht, die nie die Absicht 
hatten "aufzustocken", es viele davon wohl auch nicht schaffen würden. 
Für diese Leute gibt es andere Kommunikationswege.

Ich hätte keine Problem damit, wenn ein kleines Jedermanns 
Fernverkehr-CB-Band z.B. im 35m Bereich zugewiesen würde, natürlich nur 
mit industriell gefertigten Geräten. Aber das ist dann eben kein 
Amateurfunk und sollte auch nicht so genannt werden.

Autor: F. F. (foldi)
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ZF schrieb:
> Das geht mit Ausbildungsbetrieb schon lange.

Und wie lange kann man diesen "Ausbildungsstatus" aufrecht erhalten?

Autor: ZF (Gast)
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Meines Wissens unbefristet, da das DN Rufzeichen auf einen Lizenzinhaber 
ausgestellt wird. Jörg Wunsch wird da genauer was zu sagen können, er 
hat eins.

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo ZF, F. Fo. und Wilhelm.

ZF schrieb:

> Experimental im Sinne von technischen
> Experimenten, nicht im Sinne von experimenteller Radiomoderation oder
> experimenteller Musik. Deshalb braucht es da zwingend den "technischen
> Kram" in der Prüfung, um zumindest ein paar Grundlagen abzuklopfen.

Das sehe ich auch so. Es werden ja auch nur Grundlagen abgefragt.
Wenn ein Dorftrottel wie ich das hinbekommt, dann bekommt das jeder hin,
sofern er den Nerv und die Geduld dazu hat.

> Für
> Leute denen es um Kommunikation geht gibt es CB-Funk, PMR und Telefon.
> Ganz ohne Prüfung über diesen furchtbaren technischen Kram.

Wenn es um Kommunikation unter vorwiegend soziologischen Aspekten geht,
ist denen ist auch in 99% aller Fälle mit Mobiltelephon, Smartphone oder 
einem Internet Chat besser gedient.
Darum werden die Teile ja auch so exessiv genutzt. Die Leute wissen 
schon gut was sie brauchen.

Für einen Funkamateur aber ist eben "dieser furchtbare technische Kram" 
(wie Du es nanntest) das Eigentliche, das Salz in der Suppe, das Fleisch 
am Knochen. Das will er und das braucht er. Einfach so, aus Spass an der 
Freude. ;O)

Es geht eben nicht einfach nur darum, "junge Menschen für den 
Amateurfunk zu begeistern", es müssen schon passende sein. ;O)


F. F. schrieb:

> Das Thema ist doch wie man junge Menschen zum Amateurfunk bringt.

Es scheint aber eben unterschiedliche Auffassungen darüber zu geben,
 WAS denn nun Amateurfunk überhaupt ist. ;O)

> CB Funk geht nun mal nicht so weit,  also von der Reichweite.

Jetzt, wo da keiner mehr ist, und die Frequenzen frei sind, würde das 
passende ionosphärische Bedingungen  und passende Betriebstechnik 
vorausgesetzt, schon gut gehen. ;O)

> Wie beim Motorrad den Stufenführerschein. Die nächste Aufgabe um offen
> fahren zu können, ist eine Fahrprüfung. Sie brauchen dann keine
> Fahrstunden mehr und auch keine Theorie.

Ich habe keinen Motorradführerschein. Das wäre für mich tödlich.
Ich kann mir aber irgendwie nicht vorstellen, wie man eine Fahrprüfung 
ohne praktisches Fahren üben bestehen kann.
Also bräuchte man doch Fahrstunden, oder?
Ich habe allerdings auch meinen Autoführerschein erst im dritten Versuch 
bestanden. Vieleicht habe ich darum eine falsche Vorstellung davon.

> So, jedenfalls könnte ich mir das vorstellen, würden vielleicht einige
> (nicht nur Jugendliche) mehr zum Amateurfunk kommen.

Nein, man würde sie enttäuschen. Weil man ihnen etwas vorgaukeln würde, 
was so nicht existiert.

Im Amateurfunk geht es vorwiegend um technische Kommunikation. Und wenn 
es doch im Vereinsleben um soziologische Aspekte geht, dann passiert das 
unter Nerds, die andere Formen der Kommunikation haben. "Stinos" würden 
sich da nur unwohl fühlen.

Wilhelm S. schrieb:

> als Ergänzung zu Bernd möchte ich noch unsere amerikanischen Freunde
> erwähnen. Welchem HF-Bastler sind Doug DeMaw (W1FB, SK) und besonders
> Wes Hayward (W7ZOI) kein Begriff? Ebenso das Ham Radio Magazin, dessen
> viel späterer Nachfolger das heutige QEX der ARRL ist. Ich habe
> unendlich daraus gelernt.

Richtig. Und z.b. Chris Trask, N7ZWY

Und bei den Briten gibt es auch etliche. Auch wenn ich erst die Namen 
suchen müsste.

Hier in DL fällt mir z.b. Wolfgang Wippermann DG0SA ein, mit seinen 
Artikeln über Baluns und Filter.

Oder die Leute, die auf der GHz-Tagung in Dorsten die Vorträge halten, 
oder auf der UKW-Tagung in Weinheim.....

> Wenn man berufsfremd
> ist, ist es schon ein mühsames Geschäft, sich allein schon die Technik
> anzueignen.

Man braucht halt Auffassungsgabe oder alternativ, Zeit und Geduld.

Ich habe auch schon mehrere Lehrgänge gehalten.

Meine Erkenntnis: Schichtarbeit ist ein riesen Problem. Leute in 
Schichtarbeit können nicht regelmäßig an den
Schulungsstunden teilnehmen, und sind oft überhaupt zu ausgelaugt.

Über 35 lässt das Lerntempo im allgemeinen stark nach. Eigentlich müsste 
man darum die Lehrgänge nach Alter staffeln, aber dann kommen pro 
Altersklasse wiederum zu wenig Leute zusammen.

Es existieren unterschiedliche Lernformen. am besten komme ich mit den 
Leuten klar, die nach Details fragen, und mit denen man was richtig 
ausdiskutieren kann, und eventuell gut Beispielaufgaben rechnen kann 
oder Experimente machen kann. Leider ist das in bezug auf Lehrstoff und 
Prüfung etwas ineffizient, aber letztlich lernen sie dabei mehr und es 
macht mehr Spass. Die "Auswendiglerner" die fertig werden wollen und 
Druck machen, haben oft wesentlich weniger gelernt, auch wenn sie die 
Prüfung bestehen.


> Gesetzeskunde und Betriebstechnik kann man für die Prüfung
> auswendig lernen; ein gescheites QSO bekommt man dann immer noch nicht
> auf die Beine.

Das kommt hinzu. Auswendiglernen ist es eben nicht.


ZF schrieb:

> Das würde den Experimentalfunkdienst in experimentelle Radiomoderation
> verkommen lassen. Dann würden sich da plötzlich viele Leute tummeln
> denen es nur um ihr "Sendungsbewusstsein" geht,

Richtig. Denen geht es um die soziologischen Aspekte von Kommunikation.
Im Extremfall direkte Propaganda oder Werbung.

Die suchen oft nur einen Weg, um an den Gebühren und noch engeren 
Vorschriften bei kommerzieller Nutzung von Funk vorbeizukommen und sich 
einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Das ist aber nicht der Sinn von 
Amateurfunk. Amateurfunk ist zwar experimentell und dient der eigenen 
Ausbildung. Wenn ein Unternehmen experimentell den Amateurfunkdinst im 
Rahmen der Bestimmungen nutzt, und mit den Ergebnissen des Experimentes 
anderswo Gewinn macht ist das ok, aber mehr auch nicht.

Weiter oben im Thread habe ich ja schon was dazu geschrieben.

> Ich hätte keine Problem damit, wenn ein kleines Jedermanns
> Fernverkehr-CB-Band z.B. im 35m Bereich zugewiesen würde, natürlich nur
> mit industriell gefertigten Geräten. Aber das ist dann eben kein
> Amateurfunk und sollte auch nicht so genannt werden.

Richtig. Im 11m Band gibt es ja schon ewig sowas. Nutzt aber kaum noch 
jemand, ausser ein paar polnischen und ukrainischen Fernfahrern.
Ok, 35m ist vom Verhalten schon anders. Das funktioniert auch ausserhalb 
des Sonnenfleckenmaximums.


F. F. schrieb:

>> Das geht mit Ausbildungsbetrieb schon lange.
>
> Und wie lange kann man diesen "Ausbildungsstatus" aufrecht erhalten?

Das Ausbildungsrufzeichen hat nicht der Auszubildende, sondern der 
Ausbilder. Und für den ist das unbegrenzt, wie ein normales Rufzeichen 
auch.

Der Ausbildungsbetrieb bedeutet, das man als Auzszubildender mit diesem 
Rufzeichen unter "Aufsicht" des Ausbilders normalen Betrieb machen darf. 
Man darf aber nicht an z.B. Contesten teilnehmen, aber ansonsten ist es 
dem Können des Auszubildenend und der Verantwortung des Ausbilders 
überlassen, wie eng er die Aufsicht hält.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

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Autor: Thorben (Gast)
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Hier sind echt nur noch Soziopathen unterwegs!

Autor: Bernd Wiebus sein Geist (Gast)
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Thorben schrieb:
> Hier sind echt nur noch Soziopathen unterwegs!

Mag sein. Aber Du bist NICHT der Maßstab dafür. ;O)

Autor: F. F. (foldi)
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Bernd W. schrieb:
> Ich habe keinen Motorradführerschein. Das wäre für mich tödlich.
> Ich kann mir aber irgendwie nicht vorstellen, wie man eine Fahrprüfung
> ohne praktisches Fahren üben bestehen kann.

Musst du ja für die erste Stufe machen.
Da macht ein junger Mensch Theorie und Praxis.
Hinterher, für den "offenen" Schein,
also die 2 Stufe, muss nur noch eine Fahrprüfung gemacht werden.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Bernd Wiebus sein Geist schrieb:
> Thorben schrieb:
>> Hier sind echt nur noch Soziopathen unterwegs!
>
> Mag sein. Aber Du bist NICHT der Maßstab dafür. ;O)

Genau, dafür fehlt ihm die Einsteigerlizenz. imho Klasse 4 😂

Namaste

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Autor: F. F. (foldi)
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Was ich nach all den vielen Beiträgen so raus lese und das sage ich 
jetzt mit allem Respekt vor den Beitragenden und vor den Amateurfunkern 
im Allgemeinen, ich habe den Eindruck, dass die meisten gar nichts 
ändern wollen.
Nur muss man sich dann nicht wundern, wenn die Jugend dann nicht nach 
kommt.
Denke ich habe hier einige Vorschläge gemacht und meistens wurden sie 
von den Amateurfunkern als falsch oder schlecht abgetan.
Damit komme ich zu dem Fazit, dass sich zunächst in den Köpfen etwas tun 
muss.
Da man ganz wunderbar über WhatsApp z.B. mit Kanada (mache ich öfter mit 
jemandem aus dem Forum) reden kann, wird es sicher sehr schwer sein, 
erst recht einen Jugendlichen davon zu überzeugen, den ganzen Aufwand 
und Kosten zu betreiben, wenn die Hürden ziemlich hoch sind.
Wie ich schon vorher sagte, in meiner Jugend wollte ich den Schein 
einmal machen und es war sehr viel Material. Sicher, der Jagdschein war 
bei weitem schwerer und mit heutigem Wissen wäre auch sicher die 
technische Seite leichter, aber es bleibt immer noch viel Stoff.
Und die Aussage "Dafür gibt es CB Funk!", bringt keinen neuen 
Amateurfunker hinzu.
Schon früher, wenn ich mich recht erinnere, sprach man von der "halben 
Lizenz", ziemlich verächtlich, wenn jemand (ich glaube die Rufzeichen 
fingen mit "DH ..." an) das entsprechende Rufzeichen hatte.
Anstatt ihn freudig zu begrüßen.

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Autor: Martin M. (wellenkino)
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Wilhelm S. schrieb:
> Die Ausreden mit den 'alten Herren', den Sabbelrunden auf 80m,
> 'niemand hilft mir...' und v.a.m. zählen nicht. Überall gibt es OM's,
> die einem Anfänger gerne auf die Beine helfen.
> Wilhelm

hallo Wilhelm,
das kann man so wirklich unterschreiben.
Übrigends hier läuft so ziemlich jeden Sonntag einer der alten 
Röhrenempfänger, die Sabbelrunden auf 80m gefallen mir grad am besten. 
Also bitte mehr davon. Find ich unendlich interessanter als wenn die 
sich gegenseitig "arbeiten"

lG Martin

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Autor: ZF (Gast)
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F. F. schrieb:
> Nur muss man sich dann nicht wundern, wenn die Jugend dann nicht nach
> kommt.
Kann ich so nicht bestätigen. Bekannte von mir geben seit einigen Jahren 
Lizenzkurse an einer Schule, da purzeln regelmäßig Lizenzen für die 
Schüler raus.


Falls es hier Ältere geben sollte, die die desinteressierte Jugend als 
Ausrede für die Forderung nach Zugangserleichterung vorschieben, weil 
sie fürchten, dass ihnen selbst die Prüfung inzwischen zu schwer fallen 
würde: Die Klasse E ist nun wirklich kein Hexenwerk uns sollte von jedem 
der wirklich interessiert ist zu machen sein. Einfach mal angucken, 
der Fragenkatalog ist nicht geheim.

Autor: F. F. (foldi)
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ZF schrieb:
> Kann ich so nicht bestätigen. Bekannte von mir geben seit einigen Jahren
> Lizenzkurse an einer Schule, da purzeln regelmäßig Lizenzen für die
> Schüler raus.

Dann habt ihr doch gar keine Probleme und der ganze Thread erübrigt 
sich.
Wenn du mich mit der Zugangserleichterung meinst, für den Jagdschein 
habe ich nur die Abende dort gesessen und das Wochenende vor der Prüfung 
alte Fragen geübt.
Die Fragen können, im Gegensatz zur Amateurfunkprüfung immer anders 
gestellt sein, sodass man sehr genau lesen muss.
Mag sein, dass die Klasse E heute sehr einfach ist.

Jedenfalls schlug ich das nicht vor, weil ich es leichter haben will. 
Zumindest im Moment habe ich überhaupt gar kein Interesse daran.
Vielleicht mache ich ab Herbst "Küsten-Binnen".

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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F. F. schrieb:
> "Küsten-Binnen".

In jedem Fall die sinnvoller Investition. ;)

Namaste

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Marek N. schrieb:
> Macht mal lieber Betrieb, ich könnt noch ein paar Punkte auf 30 m
> gebrauchen.

Was genau brauchst du da?  sked?

Autor: ZF (Gast)
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F. F. schrieb:
> Dann habt ihr doch gar keine Probleme und der ganze Thread erübrigt
> sich.
Mein Reden.

> Wenn du mich mit der Zugangserleichterung meinst
Ich bin allgemein verwundert, warum in einen Thread über junge Menschen 
und Amateurfunk so viel Redebedarf von älteren Menschen welche nie 
Amateurfunk betrieben haben, und das expliziert auch in Zukunft nicht 
wollen, besteht.

> für den Jagdschein
Was würdest du sagen wenn dir jemand der von Jagd nichts hält erklärt, 
dass Jagd für junge Menschen uninteressant ist, nicht mehr in ihr Werte- 
und Ernährungsschema passt? Und weil die Jägerprüfung so schwer ist 
sollte Wilderei entkriminalisiert werden. Das würde mehr Menschen für 
die Jagd interessieren, die Prüfung können sie ja später noch machen. 
Und wenn man Maschinengewehre zur Standardjagdwaffe machen würde, dann 
könnte man auch die jungen Menschen von der Jagd begeistern, die noch 
ein Attentat in ihrer Schule planen.
Ist überzeichnet, aber ich denke du verstehst wie merkwürdig es wirkt, 
wenn jemand, der dein Hobby komplett anders interpretiert als du, zudem 
überhaupt kein Interesse an der Ausübung dieses Hobbys hat, dir sagt 
welche Regeln für dein Hobby gelten sollten.

> Vielleicht mache ich ab Herbst "Küsten-Binnen".
Das sollte besser passen. Für die verschiedenen Seefunkscheine brauchts 
in der Prüfung nur Betriebstechnik und die Bedienung eines Funkgerätes 
mit wenigen Knöpfen. Was hinter der Frontplatte passiert wird dich 
niemand fragen.

Autor: W.S. (Gast)
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F. F. schrieb:
> Denke ich habe hier einige Vorschläge gemacht und meistens..

Ich merke schon: Du bist unzufrieden.
Kann ich verstehen, aber ich muß das Ganze mal in dürre Worte 
zusammenfassen:

Der Amateurfunk ist derzeit so, wie er eben ist, weil er auf recht 
einschränkenden gesetzlichen Vorgaben beruht.

Den allermeisten jungen Leuten sind diese Vorgaben und Einschränkungen 
nicht recht, denn sie führen zu einer Art Amateurfunk, der ihnen keinen 
ausreichenden Reiz bietet, um die davor aufgerichteten Hürden des 
Lernens zu überwinden. Somit kommen nur sehr wenige Leute zum 
Amateurfunk.

Wenn man daran etwas ändern will, muß man den gesamten Charakter des 
Amateurfunks verändern - und das ist nur dadurch zu erreichen, daß man 
dem Gesetzgeber weitere Rechte abringt, bestehende Vorgaben verändert, 
die Schwerpunkte des Amateurfunks verändert.

Theoretisch kann man sowas machen, aber praktisch wird das ne schwierige 
Sache, die Rechtsgrundlagen zu ändern und damit automatisch anderen 
Interessenvertretern etwas wegzunehmen.

Tja, das ist so etwa der Stand der Dinge.

W.S.

Autor: F. F. (foldi)
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@ZF
Etwas überzeichnet?
Du bist ja lustig. Ich habe nichts von illegalen Möglichkeiten 
geschrieben.
Insgesamt sind es wohl auch bei den Jägern weniger, aber mehr 
Jugendliche und Frauen.
Außerdem, das zeigt speziell in deinem Beispiel wieder einmal die 
Arroganz, darf man als Nicht - Amateurfunker nicht mitreden.

Ihr, Jörg, Bernd und auch die anderen mit einem offenen Geist, nehme ich 
hier ausdrücklich aus, sitzt immer noch auf einem sehr hohem Roß.

@WS
Mir ist völlig klar, dass ihr das nicht direkt ändern könnt, aber ihr 
habt einen starken Verband und könnt ganz sicher Einfluss nehmen.
Man kann nicht einfach einen Hebel umlegen und alles ist anders. Viele 
kleine Maßnahmen, auf ein großes Ziel ausgerichtet, werden Änderungen 
herbei führen. Das ist überall so.
Nur nützt es dem Ganzen nichts, wenn ein Ortsverband was tut. So was 
muss dann größer angelegt werden. Und natürlich kann man aus dem Vorstoß 
einiger, die Erfolg haben, lernen und daraus ein Konzept entwickeln.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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F. F. schrieb:
> Mag sein, dass die Klasse E heute sehr einfach ist.

Sie wurde vor ein paar Jahren mal etwas schwieriger als anfangs. Im
Gegenzug darf Klasse E nun aber viel mehr als früher, mehr Frequenzen
und auch mehr als nur 10 W EIRP Strahlungsleistung (wobei man bei mehr
eine Selbsterklärung über die Sicherheitsabstände bei der BNetzA
einreichen muss).

Die Diskussion um eine weitere Klasse taucht immer mal wieder auf.
Sie wurde von einigen Bereichen innerhalb des DARC vor ein paar Jahren
sehr stark forciert – meiner Meinung nach getrieben davon, dass viele
der Entscheider dort offenbar der Meinung sind, auf diese Weise wieder
höhere Mitgliederzahlen zu erreichen.  Meine ganz persönliche Meinung:
das ist ein Trugschluss.  Falls eine kleiner Klasse mit geringerer
Einstiegshürde wirklich nennenswert neue Funkamateure bringen sollte(*),
warum sollten ausgerechnet diejenigen dann auch in den DARC wollen?

(*) Daran habe ich durchaus meine Zweifel.  Die Jugendlichen, die bei
uns hier die Klasse E sich wirklich vornehmen, schaffen sie am Ende
auch.  Manchmal vielleicht nicht im ersten Anlauf, aber dann keineswegs
durchweg wegen des Technikteils, sondern genauso gut wegen 
Betriebsdienst
oder Gesetzeskunde.  Diese beiden Teile wiederum stehen für eine 
kleinere
Klasse sowieso nicht zur Disposition.

Meiner Meinung nach würde es in Richtung Einstiegshürde viel mehr
bringen, wenn man sich aktiv dafür einsetzt, dass die Afu-Verbände die
Prüfung in Eigenregie durchführen (wie das bei vielen anderen Dingen
hierzulande ja auch läuft, bspw. deinem SBF): dann würde die Prüfung
von Ehrenamtlern abgenommen, und die Kosten reduzieren sich erheblich.

Autor: F. F. (foldi)
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Jörg W. schrieb:
> in Eigenregie

Fände ich auch nicht so übel.

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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@Jörg

Sind die Kosten in DL tatsächlich so Hoch? In HB finde ich sie äusserst 
tief.

Grüsse,
René

PS:morgen fahren wir bei Dir vorbei :-)

: Bearbeitet durch User
Autor: ZF (Gast)
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Nein Foldi,

was du vorschlägst, den "technischen Kram" wegzulassen, hätte die selben 
Folgen wie Wilderei zu legalisieren. Das nicht zu wollen darfst du gerne 
arrogant nennen, ist es aber nicht. Klasse E ist ein weites 
Entgegenkommen für Leute die sich mit Technik schwer tun oder erst mal 
einen Einstieg finden wollen. Ausbildungsstationen sind ebenfalls eine 
gute Möglichkeit in den Amateurfunk hineinzuschnuppern, praktische 
Ausbildung sozusagen.

Es interessieren sich halt weniger Menschen für Technik als früher, das 
ist ein grundsätzlicher Wandel in der Gesellschaft. Aber die, die sich 
dafür interessieren werden auch weiterhin den Weg zum Amateurfunk 
finden.

Autor: ZF (Gast)
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René H. schrieb:
> Sind die Kosten in DL tatsächlich so Hoch?
Die Prüfungsgebühr ist schon recht hoch (110€+70€ fürs Rufzeichen), für 
für Schüler / Studenten ist das viel.
https://www.gesetze-im-internet.de/afuv_2005/anlage_2.html

Die jährlichen Gebühren variieren, je nach tatsächlich entstandenen 
Kosten.

> In HB finde ich sie äusserst tief.
Wie viel ist es denn?

Autor: Lauscher (Gast)
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ZF schrieb:
>> In HB finde ich sie äusserst tief.
> Wie viel ist es denn?

Wenn ich richtig informiert bin, dann dürfen die einmalig 125CHF
für die Prüfung plus Genehmigung abdrücken (ca. 100€). Anschlies-
send werden jedes Jahr 120CHF Gebühren fällig. Ein Klacks in der
teuren Schweiz. ;-)

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Aber nur für die wos haben, es gibt da auch viele, Junge wie Alte, die 
den Kitt aus den Fenstern... . Wer in der Schweiz ausgesteuert ist, ist 
richtig arm. Dort als Einheimischer arm zu sein ist nicht nur eine 
Schande, es ist ein Stigma, welches als Strafe angesehen wird. Und die 
Behörden schlagen noch doppelt drauf.

Namaste

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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W.S. schrieb:
> Wenn man daran etwas ändern will, muß man den gesamten Charakter des
> Amateurfunks verändern - und das ist nur dadurch zu erreichen, daß man
> dem Gesetzgeber weitere Rechte abringt, bestehende Vorgaben verändert,
> die Schwerpunkte des Amateurfunks verändert.

Insbesondere basiert der Amateurfunk, so wie er ist, auf dem
entsprechenden internationalen Regelwerk (VO Funk), in dem er ja als
eigenständiger Funkdienst geführt wird.

Vermutlich willst du mit der Bemerkung auf so etwas wie einen
„persönlichen Rundfunk“ hinaus, oder?  Kann man sich vorstellen,
nachdem die Lang- und Mittelwelle in vielen Ländern allmählich
verwaist.  Ist sicher was ganz anderes als der derzeitige Amateurfunk,
könnte aber eine Reihe von Leuten interessieren.  (Sieht man ja an den
entsprechenden Anfragen für Schwarzsender hier. ;)  Allerdings würde
ich mir da keine Hoffnungen auf das 3-m-Band machen; wenn sich in so
einer Richtung überhaupt etwas tun sollte, dann wird es wohl Lang- und
Mittelwelle sein, da dort mittlerweile die kommerziellen Interessen
gegen Null gehen.  Wäre sogar abseits von Bandplänen als nationaler
Alleingang vorstellbar: ein Sender mit 10 mW EIRP dürfte von den
Rundfunkdiensten der Länder, in denen sowas noch aktiv betrieben wird,
kaum als Störer wahrgenommen werden.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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René H. schrieb:
> PS:morgen fahren wir bei Dir vorbei :-)

Kannste ja gern mal auf einen Tee reinkommen. ;)

Autor: Martin M. (wellenkino)
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> ein Sender mit 10 mW EIRP dürfte von den
> Rundfunkdiensten der Länder, in denen sowas noch aktiv betrieben wird,
> kaum als Störer wahrgenommen werden.

soviel verstrahlt das Netzteil von meiner Zahnbürste, was braucht man da 
noch an Sendern für? :-)

lG Martin

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Jörg W. schrieb:
> René H. schrieb:
> PS:morgen fahren wir bei Dir vorbei :-)
>
> Kannste ja gern mal auf einen Tee reinkommen. ;)

Auf dem Rückweg sehr gerne. Die YL ist krank :-(. Ich fahr durch bis 
Stettin.

Grüsse,
René

Autor: Marc Horby (Gast)
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F. F. schrieb:
> aber ihr
> habt einen starken Verband und könnt ganz sicher Einfluss nehmen.

Der Verband ist lapidar gesagt "für den Arsch" wenn es um so etwas geht! 
Das Problem sind schlichtweg die "Alten"! Als die Forderung von Klasse K 
kam, wurden einige gleich beschimpft. Als dann noch jemand meinte man 
solle doch wenigstens für die Klasse E (DO) alle KW-Bänder mit 
Sendeleistungsbeschränkung freigeben haben einige den Raum verlassen.
Dumm dabei ist nur, dass solche Menschen es den Klasse A-Inhabern 
unmöglich machen auf z.B. 40m oder 20m einen DO (Klasse 3) ins Log zu 
bekommen, wenn er nicht gerade in einem Ausland ist wo er dies darf!

Was will man mit solchen Menschen erreichen? Man muss schlichtweg 
abwarten bis diese den Weg des natürlichen Ausscheidens gehen, ehe man 
einen weiteren Versuch starten kann. Ich erinnere mich noch was da los 
war als man ECHOLINK auf der Zugspitze ausprobieren wollte. Da wurde 
gestört das man nicht einmal mehr den Rülpser des Dorftrottels darüber 
hören konnte. Irgendwann wurde dann vorsichtig Echolink auf lokalen 
Stadtrelais ausprobiert mit Geschimpfe der Alteingesessenen. Irgendwann 
hat sich das dann gelegt als man zwei Ortsgruppen über EL dann 
miteinander in Verbindung gebracht hatte. Heute wird gemosert weil EL 
durch DMR ersetzt wurde...

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Martin M. schrieb:
>> ein Sender mit 10 mW EIRP dürfte von den
>> Rundfunkdiensten der Länder, in denen sowas noch aktiv betrieben wird,
>> kaum als Störer wahrgenommen werden.
>
> soviel verstrahlt das Netzteil von meiner Zahnbürste

Auf Mittelwelle mit den üblichen Antennenwirkungsgraden heißt das,
dass du einen Sender von einigen Watt damit betreibst.

Autor: ZF (Gast)
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Hallo Marc,

ich verfolge die Vereinsbestrebungen nicht besonders und kenne auch die 
Leute die du kritisierst und ihre Motivation nicht, deshalb nur ein 
grundsätzlicher Kommentar:

Der Amateurfunk als Experimentalfunkdienst hat das einzigartige Privileg 
des Selbstbaus. Zum Vergleich: Foldi kann bei seiner UBI/SRC-Prüfung den 
Prüfer ja mal fragen, ob er das Seefunkfunkgerät selbst bauen oder 
modifizieren darf und dann den Gesichtsausdruck des Prüfers hier 
berichten. Dieses einzigartige Privileg des Amateurfunks erfordert 
einfach tiefgehende technische Kenntnisse. Klasse E ist da schon ein 
weites Entgegenkommen, jeder Funkamateur kann nur hoffen, dass nicht mal 
ernsthaft überprüft wird, ob das stark vereinfachte technische Niveau 
(Bauteile ohne parasitäre Elemente...) den gewährten 
Selbstbauprivilegien gerecht wird, und ob das geprüfte Feldverständnis 
wirklich das Privileg der Selbstbezichtigung ähh Selbsterklärung 
rechtfertigt, wo Mobilfunkfirmen mit eigenen Ingenieuren viel Geld dafür 
bezahlen müssen.

Nichtfunkamateure denken mitunter eine Öffnung des Amateurfunks für alle 
möglichen Sendungsinhalte und eine Senkung der Prüfungshürde wäre ihre 
Errettung. Es wäre vor allem ein Ende des Amateurfunks in seiner 
heutigen Form, da wären schnell kommerzielle Interessen (gewerbliche 
Funkstrecken, Werbung etc.) auf den Bändern.

Deshalb ist es wichtig den Amateurfunk klar gegen andere Funkaktivitäten 
abzugrenzen und von manchen geäußerte Veränderungswünsche wie 
persönlicher Dudelfunk nicht unter dem Namen Amateurfunk zu verhandeln.

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Jörg.

Jörg W. schrieb:

>>> ein Sender mit 10 mW EIRP dürfte von den
>>> Rundfunkdiensten der Länder, in denen sowas noch aktiv betrieben wird,
>>> kaum als Störer wahrgenommen werden.
>>
>> soviel verstrahlt das Netzteil von meiner Zahnbürste
>
> Auf Mittelwelle mit den üblichen Antennenwirkungsgraden heißt das,
> dass du einen Sender von einigen Watt damit betreibst.

Aktuell sind wohl 10W Sendeleistung am Geräteausgang für 136kHz 
zulässig. In den ersten Fassungen war aber dort wohl versehentlich  10W 
ERP angegeben.

Bei dem Draht, den ich hätte spannen können, hätte mein Drehstrom 
Hausanschluss nicht gereicht, um auf 10W ERP zu kommen. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: Marvin (Gast)
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Walter T. schrieb:
> MaWin schrieb:
>> und vergleichen mit dem
>> was in den 70ger los war
>
> Da war ich noch tot. Und die Leute, die sich angesprochen fühlen sollen,
> auch.

Auch noch nicht lebendig, aber warum so abschätzig für Leute die in den 
70ern geboren wurde. Sind auch noch jung.

Autor: W.S. (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> Vermutlich willst du mit der Bemerkung auf so etwas wie einen
> „persönlichen Rundfunk“ hinaus, oder?

Ach Jörg, ich sehe sowas als einen von vielen möglichen Teilaspekten. 
Allerdings als einen, der mir persönlich altershalber nicht so nahe 
liegt - aber wenn man sich mal zurückbesinnt, dann fällt mir ein, daß 
ich damals als Schüler mit ner ECC91, Drehko und Luftspule auch mal 
Radio "gemacht" hab... Sowas ist mMn. durchaus für junge Leute reizvoll.

Nun ist auf LMK hierzulande die Leere eingetreten - und mir kommen 
Fragen von eher grundsätzlicher Art in den Sinn: Wem gehören die 
Funkwellen denn eigentlich? Denen, die sich als deren Verwalter 
betrachten? Oder den Militärs, die sich erstmal über alles hinwegsetzen? 
Oder etwa dem Volk? Hat etwa das Volk den Rundfunkanstalten erlaubt, den 
Rundfunk einzustellen? Dürfen die sich auf LMK draufsetzen wie Fafnir 
auf den Schatz, ohne Rundfunk darauf zu leisten? Dürfen die 
abwärtskompatible Techniken einfach so abschaffen und durch solche 
ersetzen, die nach ein paar Jahren alles Bisherige zu Schrott machen? 
Beispiele gibt es ja genug.

Du merkst schon, wir kommen da sofort ins Grundsätzliche. Laß mal, für 
sowas müßte dieses Forum eine Art Philosophie-Unterforum kriegen - und 
offtopic ist DAS allemal NICHT. Nur hier in diesem Thread...

Was die Eröffnungsfrage dieses Threads betrifft, so frage ich in meinem 
Bekanntenkreis schon mal, was die jungen Leute denn überhaupt so als 
interessant ansehen - und da kommt fast immer etwas völlig anderes bei 
heraus als Amateurfunk oder Technik/Elektronik. Oft genug ist das eher 
Gesellschaftliches/Politisches/Ideologisches - und da wäre sicherlich 
genug Drang da, sich öffentlich zu produzieren - was mir wiederum nach 
mehr Problemen aussieht, als es der Amateurfunk vertragen kann.

Du siehst, es bleibt problematisch, egal wie man's hin und her wendet.

Obendrein haben wir es mit der Diskrepanz zwischen dem eigenen Anspruch 
des tatsächlichen Experimantalfunks und dem Stand des Wissens und 
Könnens der Akteure zu tun. Kannst du nen digitalen FIR-Bandpaß mit 45° 
Phasendrehung im Durchlaßbereich selber berechnen? Oder wie gut geht dir 
ein AM+FM-Demodulator per Koordinatentransformation von der Hand? Alles 
Dinge, die wir heutzutage eigentlich drauf haben müßten.

W.S.

Autor: Thorben (Gast)
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W.S. schrieb:
> jungen Leute denn überhaupt so als interessant ansehen - und da kommt
> fast immer etwas völlig anderes bei heraus als Amateurfunk oder
> Technik/Elektronik. Oft genug ist das eher
> Gesellschaftliches/Politisches/Ideologisches

Für die heutige Jugend ist es doch schon ein Life-Hack, wenn sie sich 
die Schuhe zubinden können.

Geh mal in eine heutige Grundschule und frag mal, wer der erste Deutsche 
im All war (du wirst ein Schulterzucken ernten und zwar nicht nur von 
den Schülern) und geh mal '89 in eine Grundschule in Bitterfeld und 
stell mal die gleiche Frage und im Chor bekämest du eine stolze Antwort.

Als ich vor einem Jahrzehnt über meine Diplomarbeit zum 
Mehrantennen-OFDM (n.b. nutzt heute jedes LTE-Handy) im OV berichten 
wollte, bekam ich nur den “Scheibenwischer“.

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Thorben meinte:

> Für die heutige Jugend ist es doch schon ein Life-Hack, wenn sie sich
> die Schuhe zubinden können.

Meinst du das wirklich ernst? ;-O

mfg

Autor: Thorben (Gast)
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Schau dich mal bei YouTube um, womit Klickrate generiert wird.
Neulich war bei Chip.de ein Video-Tutorial, wie man den Ölstand beim 
Auto kontrolliert. - Alles klar, wenn ich was über Grafikkarten erfahren 
will, hol ich mir ne Auto-Zeitung.

P.S. Bibi ist schwanger.

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Thorben meinte:

> P.S. Bibi ist schwanger.

Meinst Du wirklich, das ihr Nachwuchs nicht dauernd
"big endian" und "little endian" beim Hexen verwechseln
wird, wie es Bibi dauernd tut? ;--P

mfg

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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W.S. schrieb:
> Kannst du nen digitalen FIR-Bandpaß mit 45° Phasendrehung im
> Durchlaßbereich selber berechnen?

Auch, wenn du immer wieder drauf rumreitest: nicht jeder muss alles
können.  Wie viele Leute, die in ihren klassischen SSB-Transceivern
ein XF9B eingesetzt haben, hätten ein solches denn selbst herstellen
können (egal ob berechnen oder experimentell)?  Das ist doch letztlich
das gleiche wie die von dir immer wieder ins Feld geführten selbst
berechneten Digitalfilter: man kann sich eins beschaffen (ein XF9B
musste man kaufen, war östlich der Blockgrenze ein ziemliches Problem)
und es verwenden, oder man kann seinen Reiz darin finden, die 
technischen
Details zu verstehen und sowas selbst entwerfen bzw. aufbauen zu können.

Was den Amateurfunk (in seiner heutigen Definition) jedoch ausmacht ist,
dass man dies zumindest auch selbst machen darf, d. h. man kann selbst
entscheiden, auf welchem der viele Felder man experimentieren möchten
und wo man lieber was Fertiges benutzt.  Die Zeiten, da man als
Funkamateur einfach mal alles selbst machen musste, sind zumindest
bis in den mittleren Gigahertz-Bereich einfach vorbei, und wenn man
ehrlich ist, weint denen auch niemand wirklich nach.  Selbst die, die
auf einzelnen Gebieten massiv selbst bauen, werden sich auf anderen
Gebieten freuen, etwas fertiges zu kaufen.  Wer beispielsweise auf 10
GHz oder mehr funken möchte und sich dort im Selbstbau verwirklicht,
wird sich mehr als drüber freuen, dass er den üblichen Parallelbetrieb
auf 144 MHz „aus der Dose raus“ kaufen kann und nicht darin auch noch
Zeit investieren muss, denn das ist für ihn ja nur Mittel zum Zweck.

Bezüglich der Rundfunkfrequenzen (LMK) sehe ich das durchaus auch so,
dass man dort eine entsprechende Öffnung für einen „Jedermann-Rundfunk“
anstreben kann.  Damit es sich für die Interessenten lohnt, von mir aus
auch mit einer Selbstbau-Befähigung, die auf geeignete Weise 
nachgewiesen
wird.  Alternativ, wer nur mit gekauften Geräten arbeiten will, braucht
keinen solchen Befähigungsnachweis, aber die Gerätschaften unterliegen
dann ganz normal dem RED/FuAG.  Das wäre dann gewissermaßen ein anderer
Hobbyfunk als der derzeitige Amateurfunkdienst, mit anderen Akteuren
und anderer Zielrichtung („Dorffunk“) sowie einigen gemeinsamen
Anknüpfungspunkten (mit potenziellem Erfahrungsaustausch) im Bereich
Selbstbau.  Hätte den zusätzlichen Vorteil, dass man all die schönen
Technologien, die in diesem Bereich mal zur Verbesserung des
Hörvergnügens entwickelt worden sind (AM-Stereo, DRM etc.) auf diese
Weise erhalten und weiterentwickeln könnte.

Autor: lalala (Gast)
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Thorben schrieb:
> Geh mal in eine heutige Grundschule und frag mal, wer der erste Deutsche
> im All war (du wirst ein Schulterzucken ernten und zwar nicht nur von
> den Schülern)

Brauchst nicht in eine Grundschule gehen, dass weiss doch wirklich 
keiner (außer die von Dir genannten). Hier die Antwortmöglichkeiten:

[ ] Ulf Merbold
[ ] Jemand anderes

(kleiner Tipp: zweite Antwort ist richtig)

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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> [X] Jemand anderes

Was kann denn der Sig(is)mund dafür, das er so
schön ist...  ;--P

mfg

Autor: lalala (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> sondern genauso gut wegen
> Betriebsdienst
> oder Gesetzeskunde.  Diese beiden Teile wiederum stehen für eine
> kleinere
> Klasse sowieso nicht zur Disposition.

Wobei meiner Meinung nach die Frequenzpläne und Rufzeichen abzufragen 
reine Schikane ist. Z.B. VE 143
"In welchen Amateurfunkfrequenzbereichen beträgt die maximal zulässige 
belegte Bandbreite einer Aussendung 2,7 kHz?"

Autor: Horst (Gast)
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Ahh! Sie an!

Es wird ja immer noch das Für und Wieder diskutiert, anstatt auf die 
Frage des TO einzugehen! Gerade Du Jörg bist OT und könntest als 
Amateurfunker so viel dazu beitragen.

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Quatsch! ;-D

Jörg ist on topic.

mfg

Autor: MaWin (Gast)
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Amateur schrieb:
> Viele der Kids könnten, selbst wenn sie es wollten, kein Model mehr aus
> Rohteilen aufbauen. Weder die Geduld noch das handwerkliche Geschick
> sind vorhanden.

Falsch, es gibt keine kindertauglichen Bausätze mehr.
Nur noch hochpreisiges von hohem Schwierigkeitsgrad, siehe 
Modelleisenbahn, oder eben Fertiges.
Es liegt an den Anbietern die Kunden vergraulen, nicht an ddn 
(potentiellen) Kunden.
Ich weiss das weil ich für interessierte Kinder lange was gesucht habe. 
Das Angebot ist eine Frechheit.

Autor: MaWin (Gast)
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Thorben schrieb:
> Für die heutige Jugend ist es doch schon ein Life-Hack, wenn sie sich
> die Schuhe zubinden können

Macht nix, dafür können sie an Omas DSL Router die Firewall für die 
Notruf-App freischalten.

Aber immer gut, wenn die abgewrackten Alten sich über die Jungen erheben 
können, und sei es auch nur in der Arroganz.

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Lala meinte:

> "In welchen Amateurfunkfrequenzbereichen beträgt die maximal zulässige
> belegte Bandbreite einer Aussendung 2,7 kHz?"

in VE143 / "B"?  :-O

mfg

Autor: lalala (Gast)
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~Mercedes~ schrieb:
> in VE143 / "B"?  :-O

Im offiziellen Katalog ist es doch immer 'A'...

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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> Im offiziellen Katalog ist es doch immer 'A'...

Huch?!?

mfg

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo MaWin.

MaWin schrieb:

>> Viele der Kids könnten, selbst wenn sie es wollten, kein Model mehr aus
>> Rohteilen aufbauen. Weder die Geduld noch das handwerkliche Geschick
>> sind vorhanden.
>
> Falsch, es gibt keine kindertauglichen Bausätze mehr.
> Nur noch hochpreisiges von hohem Schwierigkeitsgrad, siehe
> Modelleisenbahn, oder eben Fertiges.

Ja, so sehe ich das auch.

> Es liegt an den Anbietern die Kunden vergraulen, nicht an ddn
> (potentiellen) Kunden.

Nein, es liegt an den Kunden. Die Händler schielen nach den 
Entscheidern, und das sind in erster Linie Erwachsene. Und meistens mit 
noch weniger pädagogischem Geschick als ich. ;O)

Es ist einfacher und lohnender, einen teuren Bausatz an einen 
Erwachsenen zu verkaufen, als 10 billige an Kinder.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
Autor: W.S. (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> Auch, wenn du immer wieder drauf rumreitest

Es war ein Beispiel - und zwar eines aus dem Bereich der digitalen 
Signalverarbeitung, die heutzutage den aktuellen Stand der Technik 
zeichnet.  Experimentalfunk ist nunmal eben etwas, das genau da an der 
vordersten Kante der Technik mitspielt.

Und wie ich aus deiner Reaktion entnehme, sitzen wir in diesem Aspekt 
zusammen im Boot derer, die das noch nicht können - obwohl wir es 
eigentlich können sollten, falls wir das Wort vom Experimentalfunk 
wirklich ernst meinen sollten. Ich sag's mal ganz bewußt im 
Fußball-Jargon: Wo also - in welcher Liga - spielt der normale 
Funkamateur heutzutage denn mit?

Wie ich schon sagte, ist das eben eine Diskrepanz zwischen dem Anspruch 
und der Realität. Die solltest du wenigstens zur Kenntnis nehmen, die 
Alternative wäre nämlich, sich verwundert zu fragen, warum das 
Nachwuchs-Thema überhaupt besteht. Mal provokativ zugespitzt: Opi-Funk 
und die Enkel lachen nicht mal drüber. Findest du das etwa lustig?

W.S.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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W.S. schrieb:
> Ich sag's mal ganz bewußt im
> Fußball-Jargon: Wo also - in welcher Liga - spielt der normale
> Funkamateur heutzutage denn mit?

Den Prüfungbedingungen nach jedenfalls eher beim Pseudomilitär und 
Jurastudenten als bei technischen Spitzentechnologien, wobei der Notfunk 
eher in funktechnischer Basistechnologie beim Jedermannfunk(CB)seine 
Berechtigung fände.

Namaste

Autor: Baum (Gast)
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Winfried J. schrieb:
> Notfunk eher in funktechnischer Basistechnologie beim
> Jedermannfunk(CB)seine Berechtigung fände.

Hm, zu geringe sendeleistung um tatsächlich einen großen bereich 
abzudecken. Klar vom berg aus geht mit 4W schon eine ganze menge, sogar 
mit weniger. Aber um SICHER große entfernung zu überbrücken ist das doch 
etwas mau.
Und ein aktuelles AM/FM/SSB gerät braucht auch mal locker 12A beim 
senden.
Mit 10A mehr kann man mehr leistung rauskitzeln und weiter funken.

Also wenn man den notfunk nur auf CB aufbauen würde. Die mischung aus 
Afu+CB wäre rein technisch machbar und deutlich effektiver.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Baum schrieb:
> Also wenn man den notfunk nur auf CB aufbauen würde. Die mischung aus
> Afu+CB wäre rein technisch machbar und deutlich effektiver.

Und im Notfall auch zu problemlos rechtfertigen.
Ja, da komm ich wieder auf die Schwarzfunkerei.

Mein Kumpel hatte daheim 1KW am Spargel und 0,75KW im Toyota verbaut 
dazu je eine Lincoln President JFK mit je 3*40 Kanälen (AM, FM,SSB) ich 
saß mit ihm im Corolla als er von Leipzig nach Hause "telefonierte" und 
seine OW dran ging. Natürlich lief das auf SSB und nicht in den normalen 
40Kanälen das war so um 1992 im wilden Osten.

Sage niemand auf 11m sei das nicht drin am frühen Morgenstunden waren 
oft durch Überreichweiten Stationen aus UK und Italien in Berlin an 
einer Boomerang zu empfangen.

Der Punkt ist das außer ein Paar osteuropäischen Fernfahrern niemand 
mehr daran interessiert ist seit es Kommerzielle Mobilfunknetze zu 
erschwinglichenPreisen verfügbar sind.

In der Schweiz mus jedes Wohngebäude noch heute einen Luftschutzraum 
nachweisen um genehmigungsfähig zu sein.

Wäre es gewollt, so gäbe es auch verpflichtende 
Notkommunikationseinrichtungen in ausreichender Dichte.

Namaste

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Autor: MeineZweiCent (Gast)
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Rekordthread, er geht mir schon fast auf die Nerven weil er seit Wochen 
immer auf der Startseite auftaucht...

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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W.S. schrieb:
> Und wie ich aus deiner Reaktion entnehme, sitzen wir in diesem Aspekt
> zusammen im Boot derer, die das noch nicht können - obwohl wir es
> eigentlich können sollten, falls wir das Wort vom Experimentalfunk
> wirklich ernst meinen sollten.

Nö, ich kann ja auch kein XF9B (oder vergleichbares Filter) entwerfen.
Ich kann trotzdem einen Sender und einen Empfänger auch komplett selbst
bauen, nur eben dann nicht mit Spitzentechnologie, außerdem brauche ich
unverhältnismäßig lange dafür, es komplett zu tun.  Dafür fand ich
es außerordentlich unterhaltsam (und durchaus auf seine Weise
"experimentell" :), mit einem simplen Meißner-Oszillator mit nur einer
Röhre und insgesamt 7 Bauteilen für den Sender (meiner Meinung nach bis
heute der Rekord) an der "Minimal Art Session" teilzunehmen.

Bau eines Quarzfilters (nur für CW, also weniger aufwändig als ein
SSB-Filter mit definierten Anforderungen an Bandbreite und Welligkeit,
bei CW reicht ja eine "Glockenkurve" aus) habe ich vor Jahren mal
versucht, aber dann doch bloß aufgegeben und mir am Ende eins gekauft.
Bei einem Digitalfilter würde ich gar nicht erst auf Verdacht
herumdoktorn :), sondern würde mich wohl gleich passend einlesen und
mich danach ransetzen.  Wenn mir einer in meinem Studium erzählt hätte,
dass das langweilige Fach "Regelungstechnik" (da wurde alles noch mit
Pneumatik erklärt …) mal irgendwann in Form digitaler elektronischer
Filter in meinem Leben wieder auftaucht, hätte ich vielleicht damals
mehr Motivation dafür gehabt und wüsste noch bisschen mehr davon. ;-)

> Experimentalfunk ist nunmal eben etwas, das genau da an der vordersten
> Kante der Technik mitspielt.

Es ist sicherlich falsch, den kompletten Amateurfunk(dienst) als
Experimentalfunk zu bezeichnen.  Dennoch hast du genügend Leute dabei,
für die das Experimentieren dabei das A und O ist.  Die Experimente
sind dann irgendwo im zweistelligen GHz-Bereich oder eben in den
Digitalmodi (denk mal an FT8 etc., was da in den letzten Jahren
entwickelt worden ist).  Beides nicht breite Masse, gewiss, aber ich
denke, die Amateurfunktechnik von vor 90 Jahren war für die damaligen
Verhältnisse genauso "vorderste Front" (und daher nur von wenigen
beherrschbar) wie das mit den genannten Technologien heute der Fall ist.

Winfried J. schrieb:
> Sage niemand auf 11m sei das nicht drin am frühen Morgenstunden waren
> oft durch Überreichweiten Stationen aus UK und Italien in Berlin an
> einer Boomerang zu empfangen.

Schaffst du aber eben nur im Sommer auf 10 … 11 m, und dann im
vor allem im Sonnenfleckenmaximum.  Auf so eins dürfte deine
Erinnerung zurückgehen (ich schätze mal, so um 1999/2000 herum, oder?).
Problem dabei ist zusätzlich noch die riesige tote Zone, gerade bei
Notfunk willst du eher Nahkommunikation als DX.

> Der Punkt ist das außer ein Paar osteuropäischen Fernfahrern niemand
> mehr daran interessiert ist seit es Kommerzielle Mobilfunknetze zu
> erschwinglichenPreisen verfügbar sind.

Yep, daher kann man auf CB hierzulande für Notfunk wohl kaum noch
bauen.  Technisch möglich wäre eine Verbindung von CB und Amateurfunk
natürlich sehr wohl, viele CBler hatten/haben Geräte für 10+11 m, viele
Funkamateure benutzen Geräte, die man auch auf 11 m betreiben kann.
Aber s.o., kaum noch CBler hier, und keine sinnvollen Reichweiten
(Bodenwelle zu kurz, Raumwelle zu weit).

Autor: Baum (Gast)
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Winfried J. schrieb:
> Baum schrieb:
> Also wenn man den notfunk nur auf CB aufbauen würde. Die mischung aus
> Afu+CB wäre rein technisch machbar und deutlich effektiver.
>
> Und im Notfall auch zu problemlos rechtfertigen. ....
> Sage niemand auf 11m sei das nicht drin am frühen Morgenstunden waren
> oft durch Überreichweiten Stationen aus UK und Italien in Berlin an
> einer Boomerang zu empfangen.
.....
> Wäre es gewollt, so gäbe es auch verpflichtende
> Notkommunikationseinrichtungen in ausreichender Dichte.
>
> Namaste
Letztes jahr trotz schwindender sonnenaktivität täglich von zuhause aus 
auf SSB mit 12W an L/2 mit einem kumpel im Spanien gesprochen. Der war 
dort im Urlaub.

Klar geht das, auch mit wenig leistung. (Ich mag ja qrp, das ist ne 
schöne Herausforderung)

Winfried J. schrieb:
> Der Punkt ist das außer ein Paar osteuropäischen Fernfahrern niemand
> mehr daran interessiert ist seit es Kommerzielle Mobilfunknetze zu
> erschwinglichenPreisen verfügbar sind.

Hier gibt es eine aktive und altersgemischte Gruppe von CB/Freenet 
stationen. Super leute!
Leider gibt es nicht mehr ganz so viele dieser funkrunden.

Die Taxi "Olgas" haben auch bissl mehr dampf an ihren kisten als der 
normale CB funker aus deutschland.

Jörg W. schrieb:
> Yep, daher kann man auf CB hierzulande für Notfunk wohl kaum noch bauen.
> Technisch möglich wäre eine Verbindung von CB und Amateurfunk natürlich
> sehr wohl, viele CBler hatten/haben Geräte für 10+11 m, viele
> Funkamateure benutzen Geräte, die man auch auf 11 m betreiben kann. Aber
> s.o., kaum noch CBler hier, und keine sinnvollen Reichweiten (Bodenwelle
> zu kurz, Raumwelle zu weit).

Oder VHF/UHF geräte.(Baofeng sind eben schön günstig)
Ich kenne aber auch viele CB Funker die eine ähnliche ausrüstung haben 
wie ich. (MEIST sogar erweiterte frequenzbereiche usw.) Da wäre es sogar 
noch einfacher eine verbindung zwischen Afu und 11m aufzubauen.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Baum schrieb:
> Die Taxi "Olgas" haben auch bissl mehr dampf an ihren kisten als der
> normale CB funker aus deutschland.

Wie kommst du da drauf?

Du hast doch selbst festgestellt, dass man mit 12 W über mehrere
tausend Kilometer kommt auf diesen Frequenzen, das geht denen da
ganz genauso.  Wenn das Band offen ist, hat man auf diesen Frequenzen
nur eine vergleichsweise geringe Dämpfung (anders als im unteren
Kurzwellenbereich).

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Baum schrieb:
> Oder VHF/UHF geräte.(Baofeng sind eben schön günstig)

Sind aber oberwellenmäßig so mistig, dass man sie in der Schweiz gleich
komplett verboten hat.

Autor: Baum (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> Wie kommst du da drauf?

Weil ich beim letzten urlaub in Russland mal einen der Taxifahrer darauf 
angesprochen habe.

Unter dem sitz eine President (Erweitert natürlich), dazu ein 100W 
Brenner.
Mag nicht auf alle zutreffen, aber wie in Deutschland auch gibt es leute 
die eben etwas mehr Dampf machen.
Die meisten (Wenn ohne brenner) machen immernoch knapp 25W. Das ist 
immerhin schon das 6 fache des "Normalen" FM und auf SSB ist es ja immer 
noch ein bissl mehr.

Er erzählte mir auch das (zumindest seine kollegen) die meisten dort 
nicht unter 25W Funken.

Autor: Baum (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> Du hast doch selbst festgestellt, dass man mit 12 W über mehrere tausend
> Kilometer kommt auf diesen Frequenzen, das geht denen da ganz genauso.

Mit 4W FM gehen auch mal 7500Km. (Schottland<->Hessen nähe FFM)
Aber eben bei bandöffnung ;)

Jörg W. schrieb:
> Sind aber oberwellenmäßig so mistig, dass man sie in der Schweiz gleich
> komplett verboten hat.

Kann man (gibt anleitungen dazu) mit einem zusätzlichen C am 
antennenanschluss etwas verbessern.
Die nachbarkanalselektion ist aber auch ziemlich schlecht.

Aber als RX für 2m/70cm oder als Radio bei der Arbeit gehen die schon. 
Da kann auch mal eines kaputt gehen ohne das es zu sehr ins geld geht.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Baum schrieb:
> Aber eben bei bandöffnung ;)

Wenn das Band geschlossen ist, hilft auch ein Kilowatt nur, um die 
Bodenwelle paar Kilometer weiter zu tragen.

Autor: lächler (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> Baum schrieb:
>> Oder VHF/UHF geräte.(Baofeng sind eben schön günstig)
>
> Sind aber oberwellenmäßig so mistig, dass man sie in der Schweiz gleich
> komplett verboten hat.

Das war mal ... die Chinetzen haben erkannt, dass ihre Baofengs, 
Wouxuns, Chingchangchongs oder wie sie alle heißen mögen, nur mit 
geringeren Nebenbandaussendungen verkäuflich sind und das Design 
angepasst.
Wenn du dir die Spektren neuerer Geräte anschaust, sehen die wesentlich 
besser aus, als bei den älteren. Die Modulation ist trotzdem bei manchen 
Grätchen noch grottig ;-)

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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lächler schrieb:
> Das war mal

Zumindest ein positiver Effekt.

Autor: Baum (Gast)
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lächler schrieb:
> Wenn du dir die Spektren neuerer Geräte anschaust, sehen die wesentlich
> besser aus, als bei den älteren.

Wie viel besser?

Ich hab dieses jahr erst zwei neue UV5 besorgt als baustellenradio. (26€ 
stk. Das kann man verschmerzen wenn man dafür 2m/70cm und UKW Radio 
hören kann.)

Mir vielen nur keine besonderen verbesserungen bzw. Veränderungen zu 
meinem älteren UV5-R auf.
(Abgesehen von einem softwareproblem, speicher mit der stelle 0 wird 
beim -R meist mit 136MHz überschrieben, das ist bei den neueren nicht 
mehr so)

Autor: Chris M. (yoblid) Benutzerseite
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Baum schrieb:
> Wie viel besser?
>
> Ich hab dieses jahr erst zwei neue UV5 besorgt als baustellenradio. (26€
> stk. Das kann man verschmerzen wenn man dafür 2m/70cm und UKW Radio
> hören kann.)
>
> Mir vielen nur keine besonderen verbesserungen bzw. Veränderungen zu
> meinem älteren UV5-R auf.

Die Frage habe ich mir auch gestellt. Hab mal das Spektrum meines UV-5R 
mit meinem YAESU FT-60 verglichen. Beide habe ich Anfang 2017 gekauft.
Wie viel das UV-5R gegenüber älteren Modellen besser geworden ist, kann 
ich nicht sagen - hab ja nur eins. Ich kann jedoch feststellen, dass 
UV-5R und FT-60 eine Oberwellendämpfung von ca. 57dB haben. (Gemessen 
mit SDRplay RSP2)
M.E. gibt es zumindest bei diesem Gerät nichts zu beanstanden.

Hier wurden ähnliche Erfahrungen gemacht:
Youtube-Video "CC2tv #229  Billige Funkgeräte aus China. Erlaubt oder verboten?"

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Wo siehst du denn in diesem Spektrum Oberwellen?  Das ist doch viel zu
schmal.

Beitrag #5425768 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Chris M. (yoblid) Benutzerseite
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Ja, hast recht. War auf dem falschen Dampfer m(
Da muss ich wohl doch mal den alten HP vorglühen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Thorben (Gast)
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Weiß eigentlich jemand, ob in der CQ-DL mittlerweile eine Artikelserie 
über Digitale Signalverarbeitung erschienen ist?
Ich meine, ich war im Studium ganz erstaunt, wie "alt" die meisten 
DSP-Verfahren schon sind, davon aber vorher noch nie was im AFU-Kurs und 
im OV gehört habe: z.B.
* Abtasttheorem / Informationstheorie: 1920-er
* Z-Transformation, CORDIC: 1950-er
* FFT, Reed-Solomon: 1960-er
* Viterbi, adaptive Filter, CDMA, lineare Prädiktion, Entropiekodierung, 
OFDM und MIMO haben auch schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel, 
scheinen aber immer noch nicht im Amateurfunk angekommen zu sein :-(

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Thorben schrieb:
> Viterbi, adaptive Filter, CDMA, lineare Prädiktion, Entropiekodierung,
> OFDM und MIMO haben auch schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel,
> scheinen aber immer noch nicht im Amateurfunk angekommen zu sein :-(

Wobei nicht alles, was man in der Industrie macht, im Amateurfunk
unbedingt auch Sinn haben muss.  MIMO beispielsweise: wenn dein Ziel
eine Verbindung zu genau einem Partner ist, was bringt es dir, auf
diversen Antennen herumzulungern?  (Würde vielleicht im UKW-Contest
was bringen, um Anrufer zu hören, die nicht aus der Richtung der
Hauptantenne kommen.)  CDMA, wofür?  Alle Kanäle doppelt und dreifach
belegen und zumüllen?  OFDM dürfte nur dann Sinn haben, wenn man es
auch in Hardware realisieren kann (FPGAs sind Stromfresser ohne Ende),
aber vielleicht kommt es ja tatsächlich mal zum Einsatz:

Beitrag "Suche: eina Art WLAN für 434 MHz"

An die CQ-DL kann ich mich da gerade nicht erinnern, aber im FUNKAMATEUR
ist vor zwei oder drei Monaten ein netter, auch für Nicht-Akademiker
verständlicher Artikel über FIR-Filter erschienen.

Dass die Mathematik dahinter schon seit Jahrzehnten bekannt ist, spielt
wohl eher keine Rolle.  Selbst in meinem Studium nannte sich das eben
noch „Regelungstechnik“, denn das war das, wofür sowas früher genutzt
worden ist.  Dass man damit irgendwelche NF- oder HF-Signale
bearbeiten kann, ist erst durch die Computertechnik der letzten zwei
Jahrzehnte möglich geworden.  Da du auf die Afu-Prüfung ansprichst:
ja, die könnte sicher mal überarbeitet werden, aber 15 Jahre sind die
Fragen eben auch schon alt.  Damals war sowas wie Packet Radio noch
ziemlich modern, weshalb es dazu Fragen gibt.  Die Prüfunger aller
fünf Jahre zu überarbeiten, dafür hat halt auch niemand Zeit …
(beim derzeitigen Zustand müsste das ja die Behörde machen).

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Jörg meinte:

> An die CQ-DL kann ich mich da gerade nicht erinnern, aber im FUNKAMATEUR
> ist vor zwei oder drei Monaten ein netter, auch für Nicht-Akademiker
> verständlicher Artikel über FIR-Filter erschienen.

Genau!
Erstmal sollte hier die Verballhornung der Zeitschrift als "Funkbummi"
eingestellt werden.
Der Funkamateur ist, gerade wenn es um Nachrichten, wie um
Hagen Jakubaschk, der Szene, oder Bauanleitungen exotischer Geräte
( etwa Bau einer Nipkowscheibe ;-P) zur Zeit CQ-DL haushoch überlegen.

Und er ist am Kiosk zu bekommen!

mfg

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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~Mercedes~ schrieb:
> Erstmal sollte hier die Verballhornung der Zeitschrift als "Funkbummi"
> eingestellt werden.

Das ist historisch bedingt. ;-)  So hieß er eben schon zu DDR-Zeiten.

Dass der FUNKAMATEUR insgesamt eine gute Balance zwischen all seinen
Themen über die Jahre halten konnte, dürfte kaum jemand in Abrede
stellen, der die Zeitschrift zumindest mehr als nur gelegentlich in
den Fingern hat.

Autor: malsehen (Gast)
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~Mercedes~ schrieb:
> Erstmal sollte hier die Verballhornung der Zeitschrift als "Funkbummi"
> eingestellt werden.

Echt jetzt?
Dann solltest Du evtl. den richtigen "Bummi" lesen...

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Jörg W. schrieb:
> Das ist historisch bedingt. ;-)  So hieß er eben schon zu DDR-Zeiten.


Eben er ist genauso beliebt wie der "Bummi" bei den Kindern, und das ist 
eine Auszeichnung! Wieviel Technische Monatszeitschriften aus der DDR 
haben diese nun schon 29 Jahre überlebt?

Ja meine Hochachtung dafür. Für die RFE fand sich leider kein "Retter". 
Hoffentlich wird es bald eine abonierbare vollständige Onlineausgabe des 
"Funkbummi" geben. Ich wäre sofort dabei.

Ich erwische mich regelmäßig die Fotos mit den Fingern großziehen zu 
wollen.
;(

Übrigens heute ist der Neue bei mir eingetroffen. ;)

Namaste

: Bearbeitet durch User
Autor: W.S. (Gast)
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Thorben schrieb:
> Ich meine, ich war im Studium ganz erstaunt, wie "alt" die meisten
> DSP-Verfahren schon sind, davon aber vorher noch nie was im AFU-Kurs und
> im OV gehört habe: z.B.
> * Abtasttheorem / Informationstheorie: 1920-er
> * Z-Transformation, CORDIC: 1950-er
> * FFT, Reed-Solomon: 1960-er
> * Viterbi, adaptive Filter, CDMA, lineare Prädiktion, Entropiekodierung,
> OFDM und MIMO haben auch schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel,
> scheinen aber immer noch nicht im Amateurfunk angekommen zu sein :-(

Dazu noch Hilbert-Transformation, von Fourier gar nicht zu reden und 
vieles Anderes auch. Ja, die Mathematik dazu ist schon vor vielen 
Jahrzehnten etwas Übliches gewesen.

Aber es ist ein Riesen-Unterschied, ob man das im Mathe-Studiengang zum 
Physikstudium auf theoretischer Ebene studiert hat - oder ob man sowas 
tatsächlich in der Praxis anwenden will. Fourier, Hilbert, Riemann hatte 
unsereiner damals als Student vor- und rückwärts beten können, aber das 
nützt in der Praxis herzlich wenig. Obendrein nagt der Zahn der Zeit am 
eigenen Wissen, wenn man sowas nicht alltäglich im Berufsleben benutzt.

Im Amateurfunk ist davon bislang noch sehr wenig angekommen (bzw. bei 
nur sehr wenigen Funkamateuren), da hast du Recht. Auch ich hacke ja 
gelegentlich drauf herum, daß es eigentlich zum Retten des ganzen 
Amateurfunks nötig wäre, auf eben dem Gebiet der digitalen 
Signalverarbeitung mehr SELBST zu wissen und SELBST zu können. Auch wenn 
der Jörg dann drüber mosert.

Was fehlt, ist Literatur - und zwar solche, die die relevanten Dinge 
zwar gründlich genug behandelt, die dabei aber auf dem Teppich der 
praktischen Anwendung bleibt. Einen Ansatz gab es dazu schon mal in den 
80er Jahren von Lampe,Jorke,Wengel. Die haben am praktischen Beispiel 
(Z80) diverse Dinge wie eben Koordinatentransformation (CORDIC) und 
Errechnen transzendenter Funktionen per Pseudo-Division+Multiplikation 
mal durchexerziert.

Ich habe aber den Eindruck, daß das Interesse, so etwas SELBST zu 
verstehen und zu können, heutzutage abhanden gekommen ist. Man kauft's 
fertig. Selber lernen ist mühsam - und je älter man wird, desto eher ist 
man geneigt, sich stattdessen auf den Abend ne Flasche Rotwein 
aufzumachen...

Ich hatte vor Jahren zu diesem Thema (SDR und dessen Verstehen) schon 
mal einen der FA-Redakteure auf deren Stand auf der Hamrad angesprochen. 
Antwort (sinngemäß): "Wer schreibt denn heute noch etwas selber, wenn 
man's downloaden kann!"

Tja, mit solcher Denke wird neues Wissen und Können wohl eher nicht in 
die Köpfe der Leute kommen.


Ich hätte hier aber mal nen Vorschlag:

Bei Projekten&Code eine Art Gemeinschaftsprojekt zum Zusammentragen von 
Signalverarbeitungs-Details zu starten, dort das zusammen zu sammeln, 
was man für ein µC-Radio (Rx und Tx) denn so braucht und das Ganze auf 
irgend eine leicht beschaffbare Plattform zu orientieren. Entweder 
irgend ein ausreichend funktionables Eval-Board oder eine Eigenkreation, 
läuft vermutlich auf Cortex M4F oder sowas hinaus.

Für nen Alleingang ist mir das aber zu viel, doch wenn sich hier andere 
Leute finden, die was Wesentliches beitragen können, dann könnte man so 
eine Art "Lern-DSP-Betty" starten.

Meinungen dazu?

W.S.

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Winfried meinte:

> Eben er ist genauso beliebt wie der "Bummi" bei den Kindern, und das ist
> eine Auszeichnung! Wieviel Technische Monatszeitschriften aus der DDR
> haben diese nun schon 29 Jahre überlebt?

> Ja meine Hochachtung dafür. Für die RFE fand sich leider kein "Retter".
> Hoffentlich wird es bald eine abonierbare vollständige Onlineausgabe des
> "Funkbummi" geben. Ich wäre sofort dabei.

Und das aus Deinem Munde, Winfried?
Boahh, das ist dann wirklich ne Auszeichnung! ;--P

Ja, der Bummi war ja Star im DDR - Sandmännchen.
Zusammen mit seinen Freunden, der Elster, Pittiplatsch,einer
keinen Ente namens Schnatterienchen...

Erinnert ihe euch noch an Gerhards Thread,
"Alle meine Entchen schwimmen auf dem See..."?

Kann es sein, das der "Funkamateur" auf diesem Board hier einen
"Agenten" platziert hat? ;-D

mfg

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Seit ich 1986 mein erstes Abo in Berlin Marzahn ergattern konnte bin ich 
wenn auch nicht durchgehend Abbonent, so doch treuer Leser, leider 
konnte ich nicht alle Ausgaben aufheben, aber ein Onlinearchiv wäre 
wünschenswert, möglichst mit frei zugänglichem 
Inhaltsverzeichnis/Suchindex. Leider setzt man in der Redaktion nach wie 
vor hauptsächlich auf Papier. Ach ja meine Ex hat auf mein Inititive ca. 
2 Jahrgänge fürs Lektorat von den Handscriftmanuskripten der Autoren in 
Heimarbeit abgetippt zwischen 87 und 89, damit unseree Kinder nicht in 
die Krippe mußten.

Namaste

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Ich weiss dass ich oft belehrend wirke, aber egal wie, meine Kritik ist 
wohlwollend, nicht böswillig. Ich kann nicht anders. Sorry

Namaste

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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W.S. schrieb:
> Bei Projekten&Code eine Art Gemeinschaftsprojekt zum Zusammentragen von
> Signalverarbeitungs-Details zu starten, dort das zusammen zu sammeln,
> was man für ein µC-Radio (Rx und Tx) denn so braucht und das Ganze auf
> irgend eine leicht beschaffbare Plattform zu orientieren.

Statt Fahrräder nochmal zu erfinden, ist es doch viel sinnvoller,
auf solche zu setzen, die es schon gibt.  Ein SDR besteht ja trotz
seines Namens nicht nur aus Software, d. h. du brauchst eben auch eine
passende Hardwareplattform.  Was spricht also gegen den mcHF?

Ach, ich glaube mich zu erinnern, dass er zu wenig kommentiert ist …
dann bliebe es also „nur noch“, den Code zu dokumentieren.  Sollte ja
aber immer noch einfacher sein, als from scratch neu anzufangen.

Wenn ich nicht ohnehin schon genügend angefangene Dinge rumliegen hätte,
wäre der mcHF bei mir jedenfalls allemal die #1, um mit SDR in die
Gänge zu kommen.

Autor: John Trafolta (Gast)
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Es gibt ja GNU-Radio und HD-SDR.

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Jörg W. schrieb:
> Wenn ich nicht ohnehin schon genügend angefangene Dinge rumliegen hätte,
> wäre der mcHF bei mir jedenfalls allemal die #1, um mit SDR in die Gänge
> zu kommen.

Da geh ich mit Dir einig, allerdings ist der mcHF nicht ein Projekt für 
nebenbei und zwischendurch. Meiner ist zwar fast fertig, aber eben nur 
fast. Danach noch abstimmen = Aufwand.

BTW: das Argument hattest Du bei mir damals schon angebracht :-). 
Zuviels Projekte ...

Grüsse aus dem Stettiner Haff,
René

PS: Deutsche Dokumentationen und Foren gibt es zum mcHF reichlich.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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René H. schrieb:

> Da geh ich mit Dir einig, allerdings ist der mcHF nicht ein Projekt für
> nebenbei und zwischendurch.

Dürfte aber auf so ziemlich alles in dieser Richtung zutreffen.  Ist
eben Selbstbau: schön, aber langwierig.  Ein SDR ist da nicht viel
besser dran als ein Analog-Transceiver.

> BTW: das Argument hattest Du bei mir damals schon angebracht :-).
> Zuviels Projekte ...

Hat sich leider nicht geändert.  Backlog ist immer noch groß genug,
bspw. müsste endlich mal eine neue AVRDUDE-Version rauskommen.

> Grüsse aus dem Stettiner Haff,

Die Einladung zum Tee bleibt bestehen. :)

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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ich glaub ich muss mal buddeln  1985 während des Studiumss, als gerade 
Abtasttheorem und Nyquist zum ersten mal mein Ohr erreichten hatte ich 
ein Mw dirktmischer mit Rechteckvco ersonnen und nie gebaut oder 
getestet. Wenn ich die Zeihnung finde ...?

Namaste

Autor: Edi M. (edi-mv)
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Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
Datum: 18.05.2018 14:53
... Für die RFE fand sich leider kein "Retter".

Die "RFE" gibt es noch.
Der Verlag ist jetzt der Huss- Verlag.
http://www.rfe-eh.de

Nicht mehr ganz die Zielgruppe der Jahre vor der Wende, aber nicht ganz 
weg vom Fenster, und freundlich.
Ich veröffentliche Artikel zu historischen Funktechnik- Themen, und darf 
(mit Auflagen) "RFE"- Material verwenden, etwa hier:
http://edi.bplaced.net/?Grundlagentexte_Artikel_Schaltungen

Zum Beispiel dies- für Funkamateure, die noch selbst den Lötkolben in 
die Hand nehmen- und mal so bauen möchten, wie die Amateure der 
Anfangszeit, mit den allerersten Transistoren (Vorsicht- viele 
Schaltungen funktionieren nur mit solchen !):
http://edi.bplaced.net/images/Specials/2018_Spitzentransistoren_DDR/Artikel_zu_Spitzentransistoren/1956_RFE_1956_Heft_1_Prakt_Beispiele_Transistoroszillatoren_und_QRP-%20Sender_2.pdf

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Winfried meinte:

> Ich weiss dass ich oft belehrend wirke, aber egal wie, meine Kritik ist
> wohlwollend, nicht böswillig. Ich kann nicht anders. Sorry

Quatsch!

Das Du kein Troll bist, weiss eine kleine Gruppe
von schwerbehinderten Kids schon ne ganze Weile.
Wir schauen zu Dir hoch, Du brauchst Dich also nicht
zu entschuldigen. ;-P
Respekt!

@Mod's,
merkt Ihr nun, wie feingranular eine Troll - Diskussion geführt
werden müßte? ;-O ;-P

mfg

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Danke fürs Buch pinsele, aber wenst zu dick auftragst dann loof nasene 
und drüber reist der Film und der Kara schimmert durch.

Also, etwas mehr Gduld bitte mit dem ollen rozlöffel. 😂

Namaste

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Edi M. schrieb:
> http://www.rfe-eh.de

Ui die hatte ich zwar gefunden aber nicht im Entfentesten wiedererkannt.

damals hat man darin keine weiße Waare verhökert.
Da wurden technische Neuentwicklungen fachlich fundiert und mit 
technischen Eigenschaften und Parametern unterlegt beschrieben, 
inklusive Reparaturanleitungen etc.

Namaste

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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> ich glaub ich muss mal buddeln  1985 während des Studiumss, als gerade
> Abtasttheorem und Nyquist zum ersten mal mein Ohr erreichten hatte ich
> ein Mw dirktmischer mit Rechteckvco ersonnen und nie gebaut oder
> getestet. Wenn ich die Zeihnung finde ...?

gefunden

Namaste

Autor: W.S. (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> Ach, ich glaube mich zu erinnern, dass er zu wenig kommentiert ist …
> dann bliebe es also „nur noch“, den Code zu dokumentieren.

So langsam werde ich böse.

Also, ich schätze, es bedarf in dieser Hinsicht einer dedizierten 
Zielansprache.

  Also:
  =====
Ziel der Übung ist es, den teilnehmenden Leuten und anschließend den 
Lesern des Ganzen folgende Kenntnisse und eigene Fertigkeit beizubringen 
in folgenden Teil-Thematiken:

- Kenntnisse und Verstehen der Prinzipien der digitalen Frequenzauswahl, 
bestehend aus Konstruktion und Programmierung eines digitalen LO, sowie 
eines dazu passenden digitalen I/Q-Mischers. Dieser Part ist in FPGA 
auszuführen wegen der für DSP zu hohen Sampleraten.

- Kenntnisse und Verstehen der Prinzipien der Dezimation nach 
Heruntermischung der Signale von der jerweiligen HF auf die ZF im (oder 
nahe dem) Basisband. Dieser Teil ist ebenfalls in FPGA auszuführen.

- Kenntnisse und Verstehen der Prinzipien der digitalen Filterung und 
Ausführung der zugehörigen Programmierung eines DSP oder µC 
einschließlich der Errechnung der zugehörigen Filterkoeffizienten 
während der Laufzeit, so daß die Einstellung von Bandbreiten durch den 
Operator während des Betriebes gewährleistet ist. Dieser Teil ist 
Firmware für einen DSP oder geeigneten µC.

- Kenntnisse und Verstehen der Prinzipien der digitalen Demodulierung 
und Ausführung der zugehörigen Programmierung eines DSP oder µC von 
zunächst AM, FM, SSB. Später dann auch von diversen Techniken der 
Phasen- und Phasen + Amplituden-Modulation

- Kenntnisse und Verstehen der Prinzipien der digitalen Modulierung und 
Ausführung der zugehörigen Programmierung eines DSP oder µC für zunächst 
AM, FM, SSB.  Später dann auch von diversen Techniken der Phasen- und 
Phasen + Amplituden-Modulation


So, das sollte es sein. Also Ziel ist das tatsächliche Potent-Werden und 
nicht das Nachbasteln von Bastelvorlagen.

W.S.

Autor: Edi (Gast)
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Autor: Winfried J. • suus s (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
Datum: 19.05.2018 11:24
Edi M. schrieb:
Ui die hatte ich zwar gefunden aber nicht im Entfentesten wiedererkannt.
damals hat man darin keine weiße Waare verhökert.

Na ja... die "weiße Ware" ist ja nun langsam auch so elektronisch, also 
nicht mal so abwegig.
Ich hatte schon 1986 eine Waschmaschine mit einem eigenen Rechner, 
damals immerhin in der Größe 2 Schuhkartons, Einchip- Mikrorechner mit 
Peripheriesteuerung, Schaltverstärkern, usw., viele normale Bauteile, 
vieles konventienelle Schaltungstechnik. Während Quelle 1991 die erste 
Computergesteuerte Waschmaschine bejubelte, hatte unsere schon 5 Jahre 
feste gearbeitet. Die funktioniert noch heute, die steht als Reserve 
bereit.

Autor: Edi M. (edi-mv)
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Und hier Beitrag 700.
Funkamateure mit dem Vorläufer des Handys. Vor genau 60 Jahren.
(Foto aus "DL-QTC" 1958 H. 11)

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5427667 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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W.S. schrieb:
> Also Ziel ist das tatsächliche Potent-Werden und nicht das Nachbasteln
> von Bastelvorlagen.

Es geht ja nicht nur um Nachbasteln, sondern dabei verstehen und
modifizieren können.  Halte ich für effizienter.

Dass ein Menschenleben nicht für die komplette Bandbreite reicht, hast
du ja genauso erkannt, daher willst du eine Kollaboration von mehreren.
Wo ist da noch der Unterschied?  Diejenigen, die ein bestimmtest
Teilgebiet gerade nicht selbst bearbeiten, lernen dieses auch nur
später, indem sie sich in den Code der anderen einlesen und versuchen
zu verstehen, wie's geht.  Ansonsten lernt da erstmal jeder nur sein.

Kannst das ja gern anfangen, aber die Motivation, sich für etwas
einzusetzen, bei dem nicht klar ist, ob und wann es jemals fertig wird,
dürfte schwierig sein.

Nochmal Analogie zum Analogtransceiver: auch dort war es in seiner
höchsten Ausbaustufe nicht mehr so, dass ein Einzelner hätte jede der
Baugruppen selbst entwerfen und aufbauen können.  Nicht nur von den
Fähigkeiten nicht (aber auch von denen, siehe Quarzfilter), sondern auch
vom Zeitbudget.

Die Zeiten, in denen ein Funkamateur seine komplette Funkanlage noch
völlig selbst verstehen und aufbauen konnte, waren die des
Geradeaussenders und 0-V-2 als Rx.  Die sind seit mehr als einem halben
Jahrhundert vorbei.

Autor: Martin M. (wellenkino)
Datum:

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W.S. schrieb:

> - Kenntnisse und Verstehen der Prinzipien der digitalen Frequenzauswahl,
> bestehend aus Konstruktion und Programmierung eines digitalen LO, sowie
> eines dazu passenden digitalen I/Q-Mischers. Dieser Part ist in FPGA
> auszuführen wegen der für DSP zu hohen Sampleraten.

kann man 1:1 in den Fragenkatalog der BnetzA zur Prüfung übernehmen, 
nicht schlecht :-)
lG Martin

Autor: Baum (Gast)
Datum:

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W.S. schrieb:
> Dieser Part ist in FPGA auszuführen wegen der für DSP zu hohen
> Sampleraten.

Martin M. schrieb:
> kann man 1:1 in den Fragenkatalog der BnetzA zur Prüfung übernehmen,
> nicht schlecht :-)
> lG Martin

Hm... also Muss man ab dann sogar einen FPGA programmieren können um 
Funkamateur zu werden?!

Viel zu hoch gegriffen!

Es ging hier doch darum junge menschen zu begeistern, nicht 
abzuschrecken!(Aufwand, kosten)

Und älteren (Gerade die, die nix mit Computern oder programmierung zu 
tun haben) die einfach nur "Steckdosenfunk" machen wollen vergrault ihr 
damit auch.

Und mit dem Argument "Die können ja CB/Freenet/PMR machen" braucht mir 
auch keiner ankommen. Die geringe stationsdichte vieler orts (oder gar 
die einzige CB/Freenet station zu sein) macht keinen Spaß!

Digitalisierung ist schön und gut. Sollte aber nicht zur Pflicht werden.

Autor: Wauzi (Gast)
Datum:

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fpgas sind doch diese propertären dinger oder kann man die jetz auch mit 
linux zeuchs proggen, jaja, iss kein proggen, iss hardware 
formulieren...

Autor: DH1AKF W. (wolfgang_kiefer) Benutzerseite
Datum:

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W.S. schrieb:
> Konstruktion und Programmierung eines digitalen LO, sowie
> eines dazu passenden digitalen I/Q-Mischers. Dieser Part ist in FPGA
> auszuführen wegen der für DSP zu hohen Sampleraten.

Ein solches Projekt ist schon längst realisiert. Google mal nach Red 
Pitaya, OpenHPSDR, WDSP, DisoRedTRX und Pavel Demin. Allerdings wäre es 
von Nutzen, wenn mal jemand die zugrunde liegenden Algorithmen 
analysiert und verständlich erklärt. (Auf GitHub ist alles offengelegt.) 
Die FPGA- Programmierung ist für mich immer noch "black box". Deshalb 
würde ich ein solches Projekt sehr begrüßen und dazu beitragen.

Autor: Ein Ham (Gast)
Datum:

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Hallo

"Was fehlt, ist Literatur - und zwar solche, die die relevanten Dinge
zwar gründlich genug behandelt, die dabei aber auf dem Teppich der
praktischen Anwendung bleibt. Einen Ansatz gab es dazu schon mal in den
80er Jahren von Lampe,Jorke,Wengel. Die haben am praktischen Beispiel
(Z80) diverse Dinge wie eben Koordinatentransformation (CORDIC) und
Errechnen transzendenter Funktionen per Pseudo-Division+Multiplikation
mal durchexerziert.

Ich habe aber den Eindruck, daß das Interesse, so etwas SELBST zu
verstehen und zu können, heutzutage abhanden gekommen ist. Man kauft's
fertig. Selber lernen ist mühsam - und je älter man wird, desto eher ist
man geneigt, sich stattdessen auf den Abend ne Flasche Rotwein
aufzumachen..."



Bis auf dem Alkoholkonsum und den Ekelhaften Geschmack des "beworbenen" 
Suchtstoffs kann ich dir zustimmen.
Selbst im Internet ist dazu verdammt wenig ->verständliches<- (!) zu 
finden - entweder nur sehr Oberflächliches was eventuell die absoluten 
Grundideen und die Anwendung von fertigen Gerätschaften und Programmen 
beschreibt oder eben gefühlte, oder tatsächliche Hochschulliteratur für 
angehende und bestehende Mathematiker, E-Technik Ingenieure oder 
teilweise auch Physiker.

Es muss doch möglich sein die notwendige Mathematik und Theorie 
verständlich, auf die praktische Digitalfunk- bzw. Digitalmodeanwendung 
bezogen und ohne hohe Abstraktion zu erklären und ->ohne>- (!) dabei 
umfangreiches mathematisches "Basiswissen" voraus zusetzen.
Keine Angst im ersten Kapitel eines hypothetischen Buches zu diesen 
Thema auch noch mal zu erklären was Formeln sind, wie diese Umgestellt 
werden usw.- ganz unabhängig davon das man so etwas mal in der Schule 
gelernt hat (und nie wirklich verstanden oder einfach vergessen hat) - 
und das dann auch direkt in mit Praxis relevanten Beispielen vorführt 
(und nicht einfach Aufgaben an den Leser gibt- Vormachen mit 
Detailreicher Erklärung ist Trumpf).
Und darauf weiter, aber immer und ausschließlich Praxisbezogen, auf zu 
bauen.
Ja das würde sicherlich einige Bücher füllen.

Das man sogar totalen Laien Funktechnik beibringen kann hat schon 
Moltrecht
bewiesen - halt "nur" soweit das es zum bestehen aber auch echten 
verstehen der Afuprüfung reicht, fast ausschließlich Analog aber 
zusätzlich eben auch die ganze Betriebstechnik und Gesetzeskunde.

Also "nur" die die Technik dafür aber wesentlich tiefer gehen in Bereich 
der "moderne" Modulationsverfahren, Digitale Signalverarbeitung, 
Fehlerkorrekturverfahren müsste sich doch auch halt in einigen Büchern 
mehr aber trotzdem für jeden interessierten Laien vermitteln lassen.
Es ist Zeit für einen Moltrecht bei den "modernen" digitalen 
Funkverfahren und die Theorie dahinter - aber nicht noch einen Dr. Dr. 
Prof. Mathematikus Theoretikus Einpeitscherius" dessen (scheinbares) 
Ziel es ist alles möglichst abstrakt, Praxisfern und nur für 
Mathematische Überflieger zu schreiben.

Ein Ham

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Ein Ham schrieb:

> Ich habe aber den Eindruck, daß das Interesse, so etwas SELBST zu
> verstehen und zu können, heutzutage abhanden gekommen ist.

Das ist doch bloß die alte Leier, die schon Sokrates erzählte.

> Es muss doch möglich sein die notwendige Mathematik und Theorie
> verständlich, auf die praktische Digitalfunk- bzw. Digitalmodeanwendung
> bezogen und ohne hohe Abstraktion zu erklären und ->ohne>- (!) dabei
> umfangreiches mathematisches "Basiswissen" voraus zusetzen.

Ist es nicht wirklich.

Es gibt im Internet zum Download "The Scientist and Engineer's Guide to
Digital Signal Processing". Durchaus ein gutes Buch. Da hat sich jemand 
die Mühe gemacht, das Ganze für amerikanische Ingenieure aufzubereiten, 
bei denen offenbar komplexe Zahlen schon etwas Böses sind. Das Vermeiden 
der komplexen Zahlen macht das ganze Thema eher noch unanschaulicher, 
finde ich.

Die Mathematik dahinter ist halt „höhere Mathematik“, da beißt die Maus
keinen Faden ab. Wenn du die verstehen willst, solltest du auch 
Mathematik mögen.

Allerdings muss man sie nicht unbedingt tiefgreifend verstehen, nur um 
solche Filteralgorithmen anwenden zu können. Genauso, wie es im analogen 
Bereich "Filterkataloge" und Berechungsprogramme gibt, gibt es diese 
auch im Digitalen, dann muss man halt den damit generierten Ansatz nur 
noch implementieren.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Jörg W. schrieb:
> "The Scientist and Engineer's Guide to Digital Signal Processing".

Würde ich hiermit durchaus nochmal empfehlen. :) Vieles recht
anschaulich gemacht darin. Allerdings wäre es sicher nützlich,
parallel eine DSP-Plattform (wie eben einen Red Pitaya) zu haben,
um zu experimentieren. Das fehlte mir damals, als ich das gelesen
habe.

Autor: René H. (mumpel)
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Hallo!

Ich kann mir vorstellen dass es auch etwas mit den Kosten zu tun hat. 
Anders als der kostenlose CB-Funk ist Amateurfunk teuer. Schon 
vernünftige Amateurfunkgeräte kosten viel Geld, die sind nicht so billig 
wie CB-Funk-Geräte. Mal abgesehen davon dass nicht jeder eine 
Amateurfunkantenne aufstellen darf. Und dann erstmal die Prüfung 
bestehen um selber ohne Aufsicht am Amateurfunk teilnehmen zu dürfen. 
Was nützen mir die Amateurfunkkenntnisse wenn ich keine Möglichkeit habe 
auch mal zu funken!?

Nachwuchsprobleme haben die allermeisten Vereine. Kenne ich von unserer 
BSW-Computergruppe. Bei Gründung in 1993 (da war ich noch nicht dabei) 
gab es sehr viele Mitglieder. Aber so ab 2000, als jeder billige PCs und 
Internetanschlüsse bekam, ging es abwärts. 2008 war ich dann der einzige 
der noch ernsthaft Interesse hatte. Folge war die Auflösung.

Es kommt aber darauf an was der Vorstand alles anstellt um junge 
Menschen für nicht alltägliche Dinge zu begeistern. Es gibt auch ältere 
Menschen die noch nicht einmal wissen was Amateur- oder CB-Funk ist. 
Basteln alleine wird niemanden locken. Da gehören auch 
Freizeitaktivitäten außerhalb des Themas dazu, also nicht immer nur 
Amateurfunk.

Gruß, René

: Bearbeitet durch User
Autor: René H. (mumpel)
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MaWin schrieb:
> und ihr spielt immer noch mit euren
> Modelleisenbahnen.

Nur sind Modellbahnen interessanter. Und werden heute mit Computern oder 
Gleisbildpulten gesteuert. Aber auch da gibt es Nachwuchsprobleme.

Autor: John Trafolta (Gast)
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René H. schrieb:
> Nur sind Modellbahnen interessanter.

Ja genau, da kostet ne Lok auch mal eben 500€.
Plus Gleise, Weichen, Signale, Landschaft, und vor allem Platz...
KW hören kann man dank Web-SDR kostenlos. Nen DVB-T-Stick bekommt man 
für 6€.
Nen Baofeng gibts für 25€. Mit nem Echolink-Einstieg kann man damit 
schon mal um die Welt funken.
Ne KW-Antenne kann man sich aus ner Fahrradfelge basteln oder paar Meter 
Draht unter Dach oder im Garten zick-zack aufspannen. Anpassung für QRP 
kann man mit Rundfunkdrehkos machen, Stichwort Z-Match, S-Match, PA0FRI, 
ZM-2/ZM-4, Fuchskreis....
Nicht lamentieren, sondern machen!

Aber ich wette, den ewigen Nörglern könnte man es nicht mal Recht 
machen, wenn man ihnen das Entwicklungslabor von Rohde&Schwarz, die 
Antennen von HAARP und das Rufzeichen von Mont Athos zur Verfügung 
stellen würde. Zu dies, zu das, zu blablabla...

Ich jedenfalls fahr gleich mal raus und schau, was ich auf 6m empfange.

Autor: René H. (mumpel)
Datum:

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Nur muss ich bei Modellbahn keine Prüfungen ablegen.


> Aber ich wette, den ewigen Nörglern könnte man es nicht mal Recht
> machen, wenn man ihnen das Entwicklungslabor von Rohde&Schwarz, die
> Antennen von HAARP und das Rufzeichen von Mont Athos zur Verfügung
> stellen würde.

Die würden dann nicht mehr nörgeln. Wäre ja alles umsonst. ;-)

> Nen Baofeng gibts für 25€.
Ich bevorzuge Geräte die auch gut aussehen. Und die bekommt man nicht 
für 25,- Euro. Anfang 2000 gab es mal ein schönes Gerät, bei dem war 
auch im Mike ein (großes) Display. Kostete aber etwas über 1000,- Euro 
(die könnten heute günstiger sein).

: Bearbeitet durch User
Autor: René H. (mumpel)
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Vielleicht sollte man, wenn man junge Menschen für Amateurfunk 
begeistern möchte, erstmal mit CB-Funk beginnen. Da können sie erstmal 
die Funkdisziplin lernen, und das Funk-Alphabet. Es gab mal eine Zeit da 
musste man für 80-Kanal-CB-Funkgeräte eine Lizenz erwerben (5,- 
Euro/Monat. Ich habe meine Lizenzkarte sogar noch), die dürften heute 
aber Lizenzfrei sein.

: Bearbeitet durch User
Autor: Baum (Gast)
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John Trafolta schrieb:
> KW hören kann man dank Web-SDR kostenlos. Nen DVB-T-Stick bekommt man
> für 6€.

Sowas wie ein Hama Nano, mit dem war ich so unzufrieden das der gleich 
wieder weitergegeben wurde. Hab mir dann was besseres besorgt. (NESDR 
Smart) der kostet glaube um 30€ und liefert bessere empfangsergebnisse.

John Trafolta schrieb:
> Nen Baofeng gibts für 25€.

Ich habe zwar sogar drei davon, finde sie aber eher als "Drop & Forget" 
geräte brauchbar. Wenn mir so ein ding runterfallen und kaputt gehen 
würde wäre es mir schnurz egal. Gerade wegen dem preis.

John Trafolta schrieb:
> Nicht lamentieren, sondern machen!

Kannst ja dein rufzeichen veröffentlichen. Bin so ab 11:30 am Mithören. 
Werde mich dann heute auch mal auf 6m auf die lauer legen. Leider nur 
RX.

Autor: John Trafolta (Gast)
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René H. schrieb:
> bei dem war auch im Mike ein (großes) Display.

FT-51R oder IC-Z2E?
Der Yaesu konte sogar “SMS“ verschicken als DTMF-Folge, mit CW-Ausgabe 
und Crossband-Repeter. Gabs schon mitte der 90-er. Hätte ich mich auch 
für nass gemacht.

Autor: René H. (mumpel)
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John Trafolta schrieb:
> FT-51R oder IC-Z2E?

Der FT-51R ist es nicht. Ich meinte ein Feststationsgerät, keine 
Handquetsche.

Autor: Ham (Gast)
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Hallo

also das Preisargument zieht seit mindestens 20 Jahren nicht mehr.
Auch wenn es ein Gerät von Yaesu, Kenwood, Icom sein soll so muss man 
nicht mehr als 200,-Euro ausgeben, man kann natürlich aber auch an die 
10000,- Euro nur für ein Funkgerät ausgeben, aber das ist wie in jeden 
Hobby:
Nach oben hin gibt es kaum Grenzen.

Was allerdings wirklich ein Problem sein kann ist die Antennenanlage.
Eine Antenne unter Dach ist für viele Mieter oder Wohnungseigentümer 
schon nicht machbar, auf dem Balkon oft nur mit Einschränkungen aber für 
die Digitalen Betriebsarten und/oder QRP Betrieb, vorzugweise auf den 
höheren KW Bändern reicht es aus,wenn...
Wenn eben der QRM (Störungen durch andere Gerätschaften)nicht zu hoch 
ist - und gerade in der typischen Wohnungsumgebung ist leider die Gefahr 
recht hoch das das QRM viel kaputt macht.
Das man dagegen sowohl praktisch als auch rechtlich so einiges machen 
kann ist oft nur von theoretischer Natur - man möchte es sich nicht mit 
den Nachbarn verderben, ein Wohnungswechsel ist oft schlecht möglich, 
man funkt sowieso schon nur geduldet oder "illegal" (Jetzt nicht streng 
rechtlich gesehen, aber ihr versteht wohl was ich meine).

Es geht bei der Ausgangsfrage ja um junge Menschen - egal ob jetzt 
Kinder, Jugendliche oder Erwachsene bis vielleicht 35 Jahre (Ja, ja man 
ist so Jung wie man sich fühlt... aber seien wir doch ehrlich mit 40 und 
darüber ist man nicht mehr Jung) diese Gruppe wohnt meist entweder noch 
bei den Eltern oder in einer Mietwohnung, was zumindest das Funken von 
zu Hause doch einschränkt.
Aber man kann ja auch "Portabel" unterwegs sein - selbst vollwertige KW 
Transceiver können sehr klein sein, ein Schiebemast kann selbst mit den 
Fahrrad transportiert werden (man muss nur wirklich wollen), die 
richtigen Akkus müssen auch bei höherer Ah Zahl nicht sehr schwer sein 
(es gibt nicht nur Bleiakkus !) und eine einfache Drahtantenne (KW) ist 
schnell aufgebaut und angepasst - und ein Stücken Feld, sehr ruhige 
Seitenstraße etc. ist selbst in der Nähe von großen Städten zu finden.
Aber auch mit Mobilantennen welche eigentlich für das Auto gedacht sind 
und keine 2,50 Meter Länge haben ist auf den Bändern ab 20m 
(eingeschränkt auch 40m da sollte man aber schon 100W zur Verfügung 
haben) sogar Sprechfunk mit deutlich unter 100W zu machen.
Es ist also auch "richtiger" ;-) Afu Betrieb für junge Leute ohne Platz 
und nur wenig Geld möglich, aber um ehrlich zu bleiben nicht unbedingt 
komfortabel von zu Hause im Sprechfunkbetrieb auf 160m oder 80m.
Und was 2m und 70cm angeht: Gerätschaften sehr preiswert, super 
Realisnetz aber sehr oft kein Gesprächspartner - das ist leider auch die 
Wahrheit.


Meist erst ab deutlich über 30 Jahren reicht es dann vielleicht für das 
"eigene" (das der Bank erst mal...) Haus oder die größere Wohnung vom 
Privatvermieter außerhalb eines Ballungsraums und somit endlich dann mal 
etwas Grundstück nur für sich, oder halt nur wenige andere Mieter und 
einen Vermieter mit dem man sprechen kann oder sogar etwas Druck ausüben 
kann (Weil ein Mieter nicht "garantiert" ist wie leider in der 
Großstadt).
Dann ist aber auch das Geld kein Problem mehr (was es im Afu aber schon 
lange nicht mehr sein braucht - wie geschrieben wenn es sein muss kommt 
man mit 100€ bis vielleicht 400€ immer aus, je nachdem wie viel man 
selbst basteln -Antennen- will und ob es auch ein Gebrauchtgerät bzw. 
"Noname" Gerät sein darf, da hat sich seit etwa 2000 sehr viel getan).


Wer wirklich Amateurfunk betreiben will kann das auch (Von echten 
Sozialfälle mal abgesehen - aber die können sich auch kein anderes 
wirklich interessantes Hobby leisten), nur darf man halt die Jugend (und 
andere) nicht mit hochtrabenden Versprechungen Ködern:
Das Gespräch mit der ISS Besatzung ist ein absoluter Glücksfall, 
Bildübertragung und Satellitennutzung hat im Afu wenig mit den gemeinsam 
was sich der Normalbürger darunter Vorstellt bzw. es braucht dann schon 
"richtige" Antennenanlgen, der Sprachdigitalfunk macht in der Praxis 
mehr Probleme als es die Theorie verspricht (Es ist einfach so...)usw.
Man muss schon bei der Wahrheit bleiben und nur damit werben was für die 
meisten jungen Menschen wirklich möglich ist und auch zeigen wie der 
"Amateurfunkalltag" tatsächlich abläuft.

Ham

Autor: Baum (Gast)
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Ham schrieb:
> Aber man kann ja auch "Portabel" unterwegs sein - selbst vollwertige KW
> Transceiver können sehr klein sein, ein Schiebemast kann selbst mit den
> Fahrrad transportiert werden (man muss nur wirklich wollen), die
> richtigen Akkus müssen auch bei höherer Ah Zahl nicht sehr schwer sein
> (es gibt nicht nur Bleiakkus !) und eine einfache Drahtantenne (KW) ist
> schnell aufgebaut und angepasst - und ein Stücken Feld, sehr ruhige
> Seitenstraße etc. ist selbst in der Nähe von großen Städten zu finden.

Für den DX-Wire 10m Mini reicht ein Rucksack, beim 15m Heavy Duty 
(Besitze einen) wird es langsam unhandlich. (1,35m zusammengeschoben, 
geht aber mit einem Anhänger am Fahrrad ganz gut zu Transportieren)
Für einen "Kleinen" Mobil TRX (FT-817 zb.) Tut es ein kleiner 15Ah 
Bleiakku.
Für größere würde ich schon auf 20-30Ah gehen. Bezahl mal die neuen 
akkus, wenn sie auch noch >20A (22A, FT-857) belastbar sein sollen UND 
genügend kapazität in Reserve haben sollen.
Abgesehen von BMS und Ladegerät.
Blei ist halt "Einfacher zu handhaben" gerade beim laden.

Autor: Baum (Gast)
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Ham schrieb:
> Von echten Sozialfälle mal abgesehen - aber die können sich auch kein
> anderes wirklich interessantes Hobby leisten

Dazu eine kleine Anmerkung.

Ich habe drei Hobbys, zwei kann ich (an Angelteichen gibts es selten 
QRM, an Flüssen auch nur wenn industrie in der nähe ist) zeitgleich 
betreiben. Also beim Angeln kommt meine funke auch immer mit.

Aber beim dritten Hobby (Sub Air, Tunierpaintball) siehst du Leute ohne 
einkommen auch mit ausrüstungen um 1,5/2,5K€ 
rumspringen.(Umgangssprachlich "Harzer")

Ich hab den eindruck das kommt stark auf das Hobby an. Und wie sehr 
jemand genau das hobby ausüben will.

Autor: René H. (mumpel)
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Ham schrieb:
> bis vielleicht 35 Jahre (Ja, ja man ist so Jung wie man sich fühlt

Genau. Ich werde jedes Jahr 35.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Baum.

Baum schrieb:

> Blei ist halt "Einfacher zu handhaben" gerade beim laden.

Richtig.

Und Bleiakkus machen im Winter bei Kälte nicht schlapp.

Ich habe regelmäßig ein Wouxun bzw. ein Tytera an meiner Schultertasche, 
und die dazu gehörigen Lithiumakkus machen auf den 20-30 Minuten Fußweg 
zur Arbeit oft schlapp, wenn es kalt wird.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: Baum (Gast)
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Bernd W. schrieb:
> Ich habe regelmäßig ein Wouxun

Die akkus bei Wouxun sind auch kacke.
Mein KG-UV6D macht regelmäßig schlapp weil der (Mittlerweile zweite) 
akku auch schneller als erwartet keine kapazität mehr hat. Die Baofeng 
akkus finde ich da langlebiger.
Und von meiner Team TeCom Duo der akku ist nach fast 2 jahren immer noch 
wie neu.

Autor: Edi M. (edi-mv)
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Ham (Gast)
Datum: 20.05.2018 11:31
"Was allerdings wirklich ein Problem sein kann ist die Antennenanlage.
Eine Antenne unter Dach ist für viele Mieter oder Wohnungseigentümer
schon nicht machbar, auf dem Balkon oft nur mit Einschränkungen aber für
die Digitalen Betriebsarten und/oder QRP Betrieb, vorzugweise auf den
höheren KW Bändern reicht es aus,wenn..."

Eben da setzt der Begriff "Experimentalfunk" an.
Da gab es Leute, die nicht herumjammerten, sondern... selbst Hand 
anlegten, nötigenfalls was erfanden.

http://edi.bplaced.net/?Edi%60s_Specials___Antennen-Ideen_-_Vergessenes_Wissen

Sowas geht heute nicht mehr ?!

Autor: W.S. (Gast)
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DH1AKF K. schrieb:
> Ein solches Projekt ist schon längst realisiert.

Nein, eben NICHT. Hier geht es darum:

W.S. schrieb:
> Ziel der Übung ist es, den teilnehmenden Leuten und anschließend den
> Lesern des Ganzen folgende Kenntnisse und eigene Fertigkeit beizubringen
> in folgenden Teil-Thematiken:...

Es geht mir eben NICHT um ein Red Pitaya oder um das Nachbauen eines 
anderen Bastel-Vorhabens, sondern um das Aufbereiten von Wissen, wie man 
das macht.

Stell dir mal vor, aus meinem Schrieb, den du ja kennst, würde so eine 
Art amateurverständliches Bastelbuch entstehen, mit dem man als normaler 
Bastler mit nur einfachen Programmierkenntnissen lernen kann, wie man 
all die "Software-Bauelemente" anfertigt (sprich: sich schreibt), die 
man für ein digital funktionierendes Radio so braucht.

Das Problem ist ja, daß es derzeit zwar sehr umfassende, aber für den 
Normalverbraucher unverdauliche Werke über digitale Signalverarbeitung 
gibt. Für die Amateurfunk-Szene würde es stattdessen etwas brauchen, das 
wesentlich verständlicher und praxisnäher ist. Das ist der Punkt.

Nochmal, auch wenn's schon weh tut: Man kann sich zu diversen SDR die 
Quellen herunter laden und benutzen, man kann sich auch mit fertigen 
Programmen von IOWA Hills nen Filterkernel berechnen lassen - aber das 
heißt nicht, daß man es damit VERSTEHT und selber kann - und auf 
Letzteres kommt es eigentlich an. Bei vielen Algorithmen ist das gar 
nicht so schwer, wenn man da erstmal selber durchgeblickt hat.

Ich hab neulich in den Quellen von irgend so einem Projekt gesehen, daß 
die dort drei Dutzend vorberechnete Filterkernel vorhalten, aus denen 
man dann im Betrieb wählen kann. Das heißt, die Autoren können es auch 
bloß nicht selber berechnen. Dabei wäre genau DAS das eigentliche Ziel, 
denn dann könnte der Operator während des Betriebes die Bandbreite und 
Mittenfrequenz oder untere und obere Grenze nach eigenem Gusto per 
Knopfdrehen einstellen und müßte nicht aus drei Dutzend vorgefertigter 
Filter was auswählen. Merkst du den Unterschied?

W.S.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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W.S. schrieb:
> aus meinem Schrieb,

wie Kommt man an den?

genau diese Digitalen Filter interessieren mich.
Ich Habe hier einiges an Literatur zu DSP etc. und weis was bei einer 
FFT passiert. Trotzdem habe ich bisher erst eine Quelle mit vernünftiger 
Doku gefunden, bei der ich aber einiges überspringe da mir die 
Matrizenrechnerei bekannt ist, ich sie aber seit dem Studium fast 
vergessen habe.

http://www.katjaas.nl/home/home.html
blöder Weise quäle ich mich da durch weil alles englisch ist
den link fand ich dort
http://wiki.openmusiclabs.com/wiki/ArduinoFFT

Namaste

: Bearbeitet durch User
Autor: W.S. (Gast)
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Ein Ham schrieb:
> Es ist Zeit für einen Moltrecht bei den "modernen" digitalen
> Funkverfahren und die Theorie dahinter - aber nicht noch einen Dr. Dr.
> Prof. Mathematikus Theoretikus

Du spricht mir aus der Seele.

Jörg W. schrieb:
> Es gibt im Internet zum Download "The Scientist and Engineer's Guide to
> Digital Signal Processing". Durchaus ein gutes Buch.

Du meinst www.dspguide.com gelle? Ja, das hat mir auch sehr geholfen, 
eben auch dadurch, daß Stephen W.S. sich nicht zu schade war, konkrete 
Beispielr in BASIC zu geben. Sowas hilft ungemein. Aber vergiß nicht, 
daß Smith die digitale Signalverarbeitung ganz allgemein betrachtet - 
und hier brauchen wir zuvörderst Antworten auf radiotechnische Fragen. 
Die kommen bei ihm natürlich eher kürzer weg, weil er ja auch noch 
Mehrdimensionales, Bildverarbeitung usw. mitbehandelt.

Jörg W. schrieb:
> Genauso, wie es im analogen
> Bereich "Filterkataloge" und Berechungsprogramme gibt, gibt es diese
> auch im Digitalen, dann muss man halt den damit generierten Ansatz nur
> noch implementieren.

Das wäre das Benutzen der Programme von IOWA Hills. Zwei Dutzend 
verschiedene Filter im Flash speichern, weil man sie nicht selbst 
berechnen kann. Das wäre nicht meine Intention.

So, ich hänge hier mal was dran, das zwar nicht ganz und gar theoretisch 
daher kommt, aber dennoch noch längst nicht so ist, wie ich mir das 
vorstelle. Den dortigen Algorithmus hab ich mal ausprobiert, aber 
entweder habe ich was falsch gelesen oder es ist ein Druckfehler drin, 
jedenfalls ist da der Wurm drin, so daß es beim Simulieren sich schlecht 
benommen hat. Ein Bandpaß von ca. 0.2 bis 2.5 kHz sieht noch ganz 
passabel aus, wenngleich auch die Sperrtiefe nur lausige -75dB beträgt. 
Wenn man die ober Grenzfrequenz erhöht, dann ergibt sich bei 3.3 kHz nur 
noch -35 dB Sperrtiefe. Aber vielleicht kann ja mal jemad anderes 
drüberschauen. Zumindest sieht das Ganze nach einem Ansatz aus.

W.S.

Autor: W.S. (Gast)
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Edi M. schrieb:
> Sowas geht heute nicht mehr ?!

Es ist eher weniger das "rauskommen", sondern der Störnebel. Ich hatte 
vor einiger Zeit hier mal was dazu gepostet. QRM bis S9 und das 
breitbandig.

W.S.

Autor: René H. (mumpel)
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W.S. schrieb:
> Du meinst www.dspguide.com gelle?

Leider nur auf Englisch? Nützt mir nichts, ich kann kein Englisch.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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René H. schrieb:
> W.S. schrieb:
>> Du meinst www.dspguide.com gelle?
>
> Leider nur auf Englisch? Nützt mir nichts, ich kann kein Englisch.

ich habe dir  ein PN mit einem Link auf eine Deutsche Kurzeinführung 
geschickt

Namaste

Autor: René H. (mumpel)
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Wie komme ich zu den PN?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Die geht als Email an die von dir hinterlegte Emailadresse.
Namaste

Autor: René H. (mumpel)
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Danke!

Autor: Baum (Gast)
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Edi M. schrieb:
> Sowas geht heute nicht mehr ?!

Kaum bis selten, den bildern nach wäre es ja praktisch wenn du die 
antenne auch am "Nachbarhaus" befestigen könntest.
Wer erlaubt das heutzutage noch?
Wie kannst du heute noch Stromleitungen umgehen? (Gerade wenn sie nicht 
unter der erde liegen?)

W.S. schrieb:
> Es ist eher weniger das "rauskommen", sondern der Störnebel. Ich hatte
> vor einiger Zeit hier mal was dazu gepostet. QRM bis S9 und das
> breitbandig.

Auch ein grund, gerade solche Antennen nicht zu nutzen.

John Trafolta schrieb:
> Ne KW-Antenne kann man sich aus ner Fahrradfelge basteln

Magloop, sehr schön für RX. Aber sendeseitig ist der Wirkungsgrad 
(Gerade auf den unteren KW Bändern, selbst bei 28 Zoll Felgen, auch noch 
auf 26-30MHz) "Unterirdisch"
Ne MagLoop lebt von ihrer Größe und der Größe der Oberfläche. Je "Dicker 
das Rohr, je größer der Ring" um so besser sind ihre Eigenschaften beim 
senden. Gerade auf KW, ab einem gewissen punkt (Verhältnisse von Größe, 
oberfläche usw...) reicht da auch kein alter Radiodrehko mehr. Zumindest 
nicht wenn man mit einer Kleinen loop arbeitet und senden will.

Autor: Holm T. (holm)
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Jörg W. schrieb:
> Martin M. schrieb:
>>> ein Sender mit 10 mW EIRP dürfte von den
>>> Rundfunkdiensten der Länder, in denen sowas noch aktiv betrieben wird,
>>> kaum als Störer wahrgenommen werden.
>>
>> soviel verstrahlt das Netzteil von meiner Zahnbürste
>
> Auf Mittelwelle mit den üblichen Antennenwirkungsgraden heißt das,
> dass du einen Sender von einigen Watt damit betreibst.

...das geht ja gar nicht!

..und warum eigentlich nicht? Wieviele Watt strahlen die Schaltnetzteile 
in Deiner unmittelbaren Umgebung übers Netz mit (ok beschisseneren 
Wirkungsgraden) ab?

Was soll der Scheiß mit 10mW in unseren heutigen gestörten Umgebungen?

Gruß,

HOlm

Autor: Edi M. (edi-mv)
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Autor: Baum (Gast)
Datum: 20.05.2018 22:41
"Edi M. schrieb:
> Sowas geht heute nicht mehr ?!

Kaum bis selten, den bildern nach wäre es ja praktisch wenn du die
antenne auch am "Nachbarhaus" befestigen könntest.
Wer erlaubt das heutzutage noch?
Wie kannst du heute noch Stromleitungen umgehen? (Gerade wenn sie nicht
unter der erde liegen?)"

"Den Bildern nach" sind nicht alle Antennen Außenantennen.
Es sind nun meist historische Empfangsantennen, aber ein Antennen- 
Simulationsprogramm zeigt recht gute Eigenschaften, die evtl. für den 
Sendefall gut wären.
Wenn man sich denn trauen möchte- der Nachbar ist nur eine Wanddicke 
entfernt, da sollte der Sender ein extrem sauberes Signal abgeben.

Stromleitungen umgehen kann man nicht, dann muß man mit denen leben.

Schon die Erdung ist eine Wissenschaft für sich, der Erdanschluß an 
verschiedenen Stellen einer Leitung des Hausstromnetzes kann schon ganz 
verschiedene Ergebnisse haben, gerade die Netzstromversorgung nimmt 
Störungen auf- aber die meisten in der unmittelbaren Umgebung.
Wenn man keine eigene Erde realisieren kann, kann das Suchen eines 
geeigneten Erdpunktes schon viel bringen.

Wer mitten in einem Wohnblock, nicht mal oben, vielleicht mit einer 
Innenantenne, funktechnisches Equipment betreiben will, M U ß sich eben 
Gedanken machen.
Eben darum ist Amateurfunk  Experimentalfunk.

Tip für diese Leute: Größeres Auto anschaffen, möglichst oben offen, 
möglichst flach und lang.
Dann diese Funkantenne, die hat ein Funkamateur, A. Grebe,Rufzeichen 
WAHG, im mobilen Betrieb gehabt:

http://edi.bplaced.net/?Edi%60s_Specials___Antennen-Ideen_-_Vergessenes_Wissen___Simulation_Autoantenne_T-_4-_Draht

Mag keiner sagen "Dat jeht nich !"... genau eine solche Antenne habe ich 
selbst (für Empfang) in Betrieb !

Autor: Baum (Gast)
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W.S. schrieb:
> Es ist eher weniger das "rauskommen", sondern der Störnebel.

DAS argument gegen Indoor Antennen.

Edi M. schrieb:
> Mag keiner sagen "Dat jeht nich !"..

Ich sage nicht das es nicht geht, nur das es teilweise schwer ist eine 
"Aufbaugenehmigung" (Nachbar, Vermieter) zu bekommen.

Edi M. schrieb:
> Eben darum ist Amateurfunk  Experimentalfunk.

Ich experimentiere gerne mit (Gerade weil selektiv und schmalbandig) 
MagLoop's.

Edi M. schrieb:
> Wenn man sich denn trauen möchte- der Nachbar ist nur eine Wanddicke
> entfernt, da sollte der Sender ein extrem sauberes Signal abgeben.

Oder (Mache ich so für KW, auch um Ausserbandsignale und somit störungen 
zu vermeiden) ein entsprechender LPF.

Es ging mir mehr um den aufbau der Antennen, das ist das hauptproblem 
sofern du kein eigenes Haus mit Garten hast. Straßen kreuzen oder 
ähnliches ist heute nicht mehr so gerne gesehen.

Autor: Baum (Gast)
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Und wenn wir mal an den guten alten spruch denken:"Die antenne ist der 
beste HF verstärker" steht es wohl ausser frage das alle funker am 
liebsten für die frequenz die größt mögliche menge "Draht" in der luft 
haben wollen. ;)

Autor: Edi M. (edi-mv)
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Baum (Gast):
"Oder (Mache ich so für KW, auch um Ausserbandsignale und somit 
störungen
zu vermeiden) ein entsprechender LPF."

Den lassen Sie auf eine Kappelmeyer- Antenne wirken.
Sollte schon bißchen schick aussehen: Porzellanring ist schon gut, Statt 
ordinärer Bretter runde Scheiben aus schwarzem Glas. Und natürlich: 
Statt Draht vergoldeten Stahldraht. "Na wejen Skin- Effekt und so..."

Dann Frauchens Wellensittich rein.

Und wenn Funkfreunde zu Besuch kommen, verkünden, daß man den
LPF  auf saubersten Piepton des Sittichs abstimmt.
Ist ja schließlich ein WELLENsittich !
:-)

Schönen Pfingstmontag !

(Das mit dem Pieper... NEIIIIINNNN !!! War nur Spaaaaß !!!)

: Bearbeitet durch User
Autor: Marc Horby (Gast)
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Edi M. schrieb:
> Sollte schon bißchen schick aussehen: Porzellanring ist schon gut, Statt
> ordinärer Bretter runde Scheiben aus schwarzem Glas. Und natürlich:
> Statt Draht vergoldeten Stahldraht. "Na wejen Skin- Effekt und so..."
>
> Dann Frauchens Wellensittich rein.

Sehr geil :-D

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Edi.

Edi M. schrieb:


> Wer mitten in einem Wohnblock, nicht mal oben, vielleicht mit einer
> Innenantenne, funktechnisches Equipment betreiben will, M U ß sich eben
> Gedanken machen.

Ja. Die Situation kenne ich.

> Eben darum ist Amateurfunk  Experimentalfunk.

Nicht nur dafür. ;O)

> 
http://edi.bplaced.net/?Edi%60s_Specials___Antennen-Ideen_-_Vergessenes_Wissen___Simulation_Autoantenne_T-_4-_Draht
>
> Mag keiner sagen "Dat jeht nich !"... genau eine solche Antenne habe ich
> selbst (für Empfang) in Betrieb !

Wow! Von der Theorie her ist eine T-Antenne eine kapazitiv verkürzte 
Vertikal. Die Drähte oben sind die Dachkapazität. Soetwas kann man auch 
bei eigentlich ausreichend langen Vertikals verwenden, um den Strombauch 
etwas nach oben und aus Bodennähe wegzubekommen. Das kann Einstrahlungen 
und Verluste verkleinern. Ist natürlich mechanisch dann ein Akt.


Ich hab mal einen VW T3 als Antennenhalter für eine Vertikal verwendet. 
Auch weil ich zu Hause keine Möglichkeit habe: 
https://www.flickr.com/photos/22208362@N03/albums/72157625631649346

Geht aber auch mit kleinerem:
https://www.flickr.com/photos/22208362@N03/albums/72157628573248615
Hier mit in die Bäume gehängtem Draht.

Später habe ich mir dann eine Halterung für die Glasfieberrute gemacht:
https://www.flickr.com/photos/22208362@N03/sets/72157629192651113

Weil ich auch viel im Winter mache, hier ein Spezialhandschuh für 
Telegraphie:
https://www.flickr.com/photos/22208362@N03/sets/72157624563083680
Das ganze ist aus LKW-Plane mit einem Plüsch Futter.
Wenn ich sowas mal neu mache, würde ich aber die Druckknöpfe zumindest 
teilweise durch etwas anderes ersetzten, und sie zumindest nicht mit 
Zwirn vernähen, sondern mit gewöhnlichem Nähgarn, weil Zwirn auf Dauer 
bricht.
Ausserdem würde ich eine Tasche für ein Wärmepad auf Natriumacetatbasis 
vorsehen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User