Man experimentiert halt viel. Ich habe das gemacht um mir anzuschauen
was damit möglich ist. Es gibt diese Stufenlosgetriebe. Da aber die
Zähne auch größer werden, kann ich für diese Form noch keinen
technischen Nutzen finden.
Habe nicht gesagt dass FreeCAD schlecht ist.
Gimp vs Photoshop
Beide Programme haben ihre Vorteile und sollten ausgiebig getestet
werden. Gimp überzeugt vor allem mit öffentlichem Code und einer großen
Auswahl an Zusatzprogrammen, während Photoshop benutzerfreundlicher und
„leistungsfähiger“ ist.
Kann man mit FreeCad auch solche Sachen modellieren wie im Screenshots
zu sehen ist?
> Bei mir ist es eine Mischung aus kopieren und selber machen.
Ja, so bin ich auch schon vorgegangen. :-)
Allerdings habe ich einzelne Zaehne kopiert und daraus meine Zahnraeder
gemacht.
Olaf
> So ist das halt mit Freecad ;)
Ich nutze Viacad weil ich damals nach einem kurzen Test von Freecad auch
schreien musste weil die Bedienung so Banane war. Aber okay, das ist
jetzt schon so 5-6Jahre her. Es koennte ja besser geworden sein.
Olaf
Karl K. schrieb:>> Wenn ich es nach 30 Minuten nicht schaffe, einen idiotischen Würfel zu>> zeichnen>> Ähm, ernsthaft?
Ja. Ich hab das Ding nach 30 Minuten von der Platte gelöscht. Sagen wir
mal der Versuch einen Legostein zu zeichnen innerhalb nützlicher Zeit
schlug fehl.
Philipp G. schrieb:> Karl K. schrieb:>>> Wenn ich es nach 30 Minuten nicht schaffe, einen idiotischen Würfel zu>>> zeichnen>>>> Ähm, ernsthaft?>> Ja. Ich hab das Ding nach 30 Minuten von der Platte gelöscht. Sagen wir> mal der Versuch einen Legostein zu zeichnen innerhalb nützlicher Zeit> schlug fehl.
Du musst etwas mehr Durchhaltewillen entwickeln ;-)
Aber wie schon gesagt: es gibt für jeden das passende CAD-Programm.
Niemand muss mit FreeCAD glücklich werden.
3D-Innovations schrieb:> Kann man mit FreeCad auch solche Sachen modellieren wie im Screenshots> zu sehen ist?
Ja, das geht. Stichworte dazu sind "Loft" und "Sweep":
https://www.freecadweb.org/wiki/Part_Sweep/dehttps://www.freecadweb.org/wiki/Part_Loft/de
Karl K. schrieb:> Timmo H. schrieb:>> Produktiv kann man nur mit Fusion 360, DesignSpark Mechanical,>> TinkerCAD, OnShape etc. arbeiten. Alles kostenlos.> Das mag für Spielereien mal ganz nett sein, aber für ernsthafte Projekte> würde ich tunlichst die Finger lassen von Programmen die "im Browser",> in "der Cloud" oder mit Onlinezwang laufen.
Unsinn. Gerade die Cloudarchitektur macht die Projektarbeit um einiges
einfacher.
Und sollte der höchst unwahrscheinliche Fall eintreten, dass der Server
nicht erreichbar ist, kannst du Fusion auch im Offlinemodus betreiben
und normal weiterarbeiten. Sobald man wieder am Netz hängt aktualisiert
es sich automatisch.
Die Entwickler denken sich ja wohl ihren Teil dabei.
Diese Art von Software wird auf lange Sicht sowieso die Zukunft sein.
Sobald man hier in DE auch mal eine gescheite Infrastruktur hat, rückt
das CloudComputing dann auch näher, bei dem man nicht mal mehr eigene
Hardware benötigt. Dann kommt das CAD aus der Netzwerkdose direkt auf
den Bildschirm.
Ob man das will oder nicht, wird die Zukunft nicht interessieren :-).
Übrigens. Die Wahrscheinlichkeit, dass dein Rechner mit den so tollen
lokalen Dateien abschmiert, ist um ein Vielfaches höher als ein (nur
kurzfristig) ausfallender Cloudserver
> Wenn Autodesk morgen entscheidet Fusion für Studenten abzuschalten, oder> Tinkercad rausfliegt, oder der Auth-Server nicht erreichbar ist, stehst> du da und kannst bestenfalls noch deine STLs drucken, mit Weiterarbeiten> ist dann Essig.>> Nee, in diese Abhängigkeit würde nicht mich nicht begeben.
Ich bin vor einem Jahr von FreeCAD auf Fusion umgestiegen und bereu
keine Sekunde.
FreeCAD kann man mal eben was schnell zusammenschustern, aber gerade für
Projekte mit vielen unterschiedlichen Bauteilen, Baugruppen und
Abhängigkeiten der einzelnen Komponenten hätte ich FreeCAD schon 5mal
aus dem Fenster geworfen.
Und selbst wenn sie es für Studenten abschaffen wären es mir die 60€
monatlich sowas von wert. Die Zeitersparnis gegenüber FreeCAD sind
definitiv mehr als 60€ wert.
Chris M. schrieb:> ...aber gerade für> Projekte mit vielen unterschiedlichen Bauteilen, Baugruppen und> Abhängigkeiten...
...die man sich zweifellos auch in Freecad über die Im- und
Export-Funktionen ganz gut organisieren kann.
Man muss das nicht lieblos alles in eine Datei klatschen.
Insbesondere, wenn Baugruppen abweichend von der Konstruktionslage
später im Gesamtbild positioniert werden, bietet sich der Umweg über STL
an. Ansonsten wird man bei Freecad bekloppt.
Philipp G. schrieb:> Ich hab das Ding nach 30 Minuten von der Platte gelöscht.
Ich hab mir erstmal ein Tut gesucht. Und schon wars klar. Auch jetzt
schau ich bei neuen Aufgabenstellungen erstmal ins Internet, wenn sich
die Lösung nicht gleich ergibt. Zumal man bei Freecad oft auf mehreren
Wegen rangehen kann.
Es ist halt kein Paint.
Karl K. schrieb:>> Ich hab das Ding nach 30 Minuten von der Platte gelöscht.>> Ich hab mir erstmal ein Tut gesucht. Und schon wars klar. Auch jetzt> schau ich bei neuen Aufgabenstellungen erstmal ins Internet, wenn sich> die Lösung nicht gleich ergibt. Zumal man bei Freecad oft auf mehreren> Wegen rangehen kann.>> Es ist halt kein Paint.
Ich habe mir jetzt grad DS Mechanical heruntergeladen und installiert.
Bin geradzu begeistert. Offline, intuitiv, mächtig - Legostein fertig in
10min.
Ich denke das könnte es sein, was ich schon lange gesucht habe.
Onlinezwang mag ich überhaupt nicht.
Framulestigo schrieb:> Insbesondere, wenn Baugruppen abweichend von der Konstruktionslage> später im Gesamtbild positioniert werden, bietet sich der Umweg über STL> an. Ansonsten wird man bei Freecad bekloppt.
Über STL? Wenn das der sinnvollste Weg ist, Unterbaugruppen zu
platzieren, ist FreeCAD vollkommen bescheuert - dann geht ja jede
Parametrisierung vollkommen verloren. Kann ich mir nicht vorstellen,
dass FreeCAD so bescheiden ist.
(Disclaimer: Ich nutze FreeCAD nur, um ab und zu einfache Zeichnungen zu
machen oder mal ein DXF für Laserschnitt oder eine Datei zum 3D-Druck,
ich habe in FreeCAD noch keine großen Baugruppen zusammengebaut)
MfG, Arno
Arno schrieb:> Über STL? Wenn das der sinnvollste Weg ist, Unterbaugruppen zu> platzieren, ist FreeCAD vollkommen bescheuert - dann geht ja jede> Parametrisierung vollkommen verloren. Kann ich mir nicht vorstellen,> dass FreeCAD so bescheiden ist.
Doch, so bescheiden ist Freecad. Wenn Du den Anfängerfehler machst,
einzelne Teile über Fusions zu gruppieren und zu platzieren, bekommst Du
meist ein massives Problem beim späteren Umstricken der Objektstruktur.
Zu CAD und den diversen Programmen gibt es hier im Forum bereits einige
Fäden. Deshalb zurück zum Thema "3D-Drucker":
Mich würde interessieren, welche Druckverfahren und verwendeten
Materialien zu welchen Eigenschaften der Endprodukte führen und
umgekehrt. Gibt es eine Art Entscheidungsbaum, der zu einer geeigneten
Auswahl führt: man wählt die benötigten Produkteigenschaften, erhält
daraus die geeigneten Materialien und erforderlichen Verfahren. Auch die
Dienstleister möchten entsprechende Vorgaben. Wer eine konkrete
Vorstellung zu seinem Teil hat, der wüsste dann, ob man das zuhause
drucken oder einen Service nutzen kann. Das könnte auch eine Hilfe beim
Kauf eines Druckers sein: Man wüsste, welche Konstruktionen mit diesem
3D Drucker möglich sind und was eben nicht geht.
Autor: MaWin (Gast)
Datum: 16.08.2019 09:47
>> um damit wirklich kleine Zahnräder oder Getriebe für Servos und Uhren>> auszudrucken.>Dir ist offenkundig nicht bekannt, dass Zahnräder in der Praxis mit>polierten und gehärteten Zahnflanken gebaut werden, wenn sie was taugen>sollen, oder bei Plastikspritzguss wenigstens aus POM wegen der>Rutschigkeit hergestellt werden.>Ein FD Zahnrad wäre viel zu rauh und taugt höchstens für wenige>Umdrehungen, selbst STL hat eine rauhe Oberfläche und Epoxy ist eher>klebrig als rutschig.
--------------
Das kommt auf die Anwendung an.
Ich Drucke Zahnräder aus PLA die in einem Getriebemotor (Parvalux)
als Ersatz für ein Pertinaxzahnrad dienen.
Das Getriebe ist Ölgefüllt was dem PLA nichts macht.
Die Materialeigenschaft von PLA übertrifft in der Leistungsfähigkeit
das Orginalteil.
Im Dauertest über 3 Monate hat das mit 0.2 mm Gedruckte Zahnrad
keinerlei
Verschleißerscheinung.
So Pauschal wie du es also hinstellst ist es nicht.
Hallo!
Gibt es eine Möglichkeit, DesignSpark Mechanical total Offline zu
betreiben?
D.h., daß nach der Online-Aktivierung keine Internetverbindung mehr
erforderlich ist. Wenn ich es richtig verstehe, muß DS Mechanical
zumindest
alle 30 Tage neu aktiviert werden.
Wie sind die Beiträge in diesem Thread gemeint:
Autor: Philipp G. (geiserp01)
Ich habe mir jetzt grad DS Mechanical heruntergeladen und installiert.
Bin geradzu begeistert. Offline, intuitiv, mächtig - Legostein fertig
in
10min.
Ich denke das könnte es sein, was ich schon lange gesucht habe.
Onlinezwang mag ich überhaupt nicht.
Autor: Timmo H. (masterfx)
Darum nehme ich ja auch DS Mechanical, das ist alles lokal. Den
Cloud-Kram mag ich ja auch nicht, aber der Renderer und Static Stress
Simulation in Fusion ist schon cool.
Geht es hier nur um die Cloud-Nutzung oder um den uneingeschränkten
Offline-Betrieb? Wie kann man das Programm dauerhaft mit einem Rechner
ohne Internetzugang benutzen?
Maria S. schrieb:> Zu CAD und den diversen Programmen gibt es hier im Forum bereits> einige> Fäden. Deshalb zurück zum Thema "3D-Drucker":>> Mich würde interessieren, welche Druckverfahren und verwendeten> Materialien zu welchen Eigenschaften der Endprodukte führen und> umgekehrt. Gibt es eine Art Entscheidungsbaum, der zu einer geeigneten> Auswahl führt: man wählt die benötigten Produkteigenschaften, erhält> daraus die geeigneten Materialien und erforderlichen Verfahren. Auch die> Dienstleister möchten entsprechende Vorgaben. Wer eine konkrete> Vorstellung zu seinem Teil hat, der wüsste dann, ob man das zuhause> drucken oder einen Service nutzen kann. Das könnte auch eine Hilfe beim> Kauf eines Druckers sein: Man wüsste, welche Konstruktionen mit diesem> 3D Drucker möglich sind und was eben nicht geht.
Die Entwicklung der 3D-Druckern ist noch sehr hart umkämpft. Also man
würde sagen dass die Dienstleister und Services mit seinen teuren
Stratasys-Druckern bessere Qualität anbieten. Ist zwar richtig, kostet
aber auch viel Geld und das Know-How sammelt man dadurch nicht richtig,
es sei den man arbeitet selbst bei diesen Dienstleistern.
Und diese Dienstleister entscheiden nicht den eigentlichen
Innovationsweg der 3D-Druckern, weil in den nächsten Jahren alles sehr
schnell umschlagen kann und auf einmal entscheiden die
billig-Heim-3D-Drucker darüber wie die mechanischen Bauteile auszusehen
haben und wie sie konstruiert sein müssen. Und warum? Weil der
Marktplatz der 3D-Heimdruckern einfach viel zu groß ist.
Das ist meine Überzeugung. Denn so war es auch mit der Entwicklung der
PCs und Papierdruckern. Man dachte in den 80er bei den IBM-Entwicklern
mit seinen Großrechnern auch zuerst: "Was? Ein PC für Heimanwender? Das
wird nur Spielzeug sein. Das wird sich nie durchsetzen. Jeder der
halbwegs was ausrechnen will, muss sich an den Großrechnern-Service
wenden". Heute muss fast jedes Computerprogramm an einem PC angepasst
sein, nicht an den Großrechnern.
Deswegen beschäftige ich mich lieber mit FDM- und SLA-Verfahren für die
zukunftigen Entwicklungen der 3D-Heimdruckern.
Deshalb nehme ich Zahnräder und diese Modullehre
https://www.thingiverse.com/thing:3318864
zum Ausdrucken als Referenz damit wir besser darüber diskutieren können
wie gut die heutigen 3D-Heimdruckern sind und in wie weit die
mechanischen Bauteile aus 3D-Druckern taugen. Diese Modullehre habe ich
soeben zweimal ausgedruckt mit meinem billig CTC-Chinadrucker
(Schichthöhe 0.2mm, Düsendurchmesser wahrscheinlich 0.4, die
Präzisionswellen habe ich stabilisiert damit die Druckplatte nicht
wackelt) und die Zähne rastern sich tatsächlich runter bis zur
Modulgröße 0.5 ein. Das heisst: ein Drucker mit einer Auflösung von
0.05mm könnte bis zur Modulgröße 0.2 oder 0.1 schaffen ? Das wäre jetzt
so meine Vermutung, weil ich noch kein 0.05mm-3D-Drucker habe.
Sie kommen der Spritzgußqualität näher, weil die Oberflächen nicht mehr
grob sondern sehr fein gerillt sind.
Mechanische Bauteile in Industriequalität für sehr große Belastungen
kann, soweit ich weiss, weltweit kein Metall-3D-Drucker schaffen.
Hartmetall kann man nur gießen, stanzen, aufwändig warm-kalt behandeln.
3D-Innovations schrieb:> Denn so war es auch mit der Entwicklung der PCs und Papierdruckern.
Wenn die Miniaturisierung weiter voranschreitet und man 1 Million
3D-Drucker auf einem normalen Schreibtisch unterbringen kann, könntest
Du Recht haben. Die Geschäftspost wird natürlich via Buchstabensuppe
abgewickelt.
3D-Innovations schrieb:> Mechanische Bauteile in Industriequalität für sehr große Belastungen> kann, soweit ich weiss, weltweit kein Metall-3D-Drucker schaffen.
Bist Du noch nie auf einer Prototyping-Messe gewesen?
Selbstverständlich kann man das. Sowohl in der Luftfahrt als auch
Raumfahrt werden bereits hochbelastete Bauteile gedruckt. Seit Jahren.
> Hartmetall kann man nur gießen, stanzen, aufwändig warm-kalt behandeln.
Hartmetall stanzen? Die Stanze würde ich gerne sehen :-)
Ebenso den Ofen, in dem Wolframcarbid geschmolzen wird :-)
Hartmetalle sind Keramiken und werden nach Pressung des Pulvers in die
gewünschte Form gesintert.
Karl K. schrieb:>> Mechanische Bauteile in Industriequalität für sehr große Belastungen...>> https://kem.industrie.de/allgemein/konturnah-und-verschleissfest/>> Man beachte, der Artikel ist 20 Jahre alt.
Das waren allerdings normale Pressverfahren, kein 3D-Druck.
Aber wie schon geschrieben: mittlerweile sind 3D-gedruckte Sinterteile
höchster Festigkeit Standard und man findet auf Messen Dienstleister,
die das auch für Miniaturbauteile anbieten, an jeder Ecke.
Moe S. schrieb:> Wenn ich es richtig verstehe, muß DS Mechanical zumindest> alle 30 Tage neu aktiviert werden.
Das heißt, wenn sie entscheiden den Server abzuschalten, kam ich meine
Designs in die Tonne kloppen?
Bei Autocad Eagle wird das als No-Go diskutiert, bei Cad ist das ok? Ihr
seid komisch...
> Das heißt, wenn sie entscheiden den Server abzuschalten, kam ich meine> Designs in die Tonne kloppen?
Wie ich schon sagte, niemand sollte so dumm sein und ein Programm
verwenden das nicht als step exportieren kann.
Olaf
Man kann seine Designs trotzdem noch Lokal speichern oder als STEP
exportieren. Somit kann man noch daran arbeiten auch wenn die Server
abgeschalet werden.
Wie hart und bruchfest ist eigentlich das Material 2k-Epoxydharz? Eine
Idee von mir wäre, das Teil z.B. Gehäuse im Cad so zu modellieren dass
jede Wand Hohlraum mit einer Öffnung nach oben hat. Also Doppelwände.
Sobald das Teil in ABS oder PLA fertiggedruckt ist, werden in diese
Öffnungen 2k-Epoxydharz gegossen. So könnte man das Teil noch
bruchfester machen ?
Wenn ja, auch hier wieder Potenzial. Es würde dann Verbundwerkstoff
heissen.
Moe S. schrieb:> Wenn ich es richtig verstehe, muß DS Mechanical> zumindest alle 30 Tage neu aktiviert werden.
Muss meines wissend einmalig aktiviert werden.
123 schrieb:> Man kann seine Designs trotzdem noch Lokal speichern oder als STEP> exportieren.
Step Export ist bei DS ein Zusatzmodul das Geld kostet.
3D-Innovations schrieb:> Wie hart und bruchfest ist eigentlich das Material 2k-Epoxydharz?
das bricht auch sehr leicht, deshalb benutzt man ja im Modellbau
Fasermatten im Harz. Gedruckte Körper sind ja durch den Wabenförmigen
Infill sehr stabil bei geringem Gewicht.
3D-Innovations schrieb:> Wie hart und bruchfest ist eigentlich das Material 2k-Epoxydharz? Eine> Idee von mir wäre, das Teil z.B. Gehäuse im Cad so zu modellieren dass> jede Wand Hohlraum mit einer Öffnung nach oben hat. Also Doppelwände.> Sobald das Teil in ABS oder PLA fertiggedruckt ist, werden in diese> Öffnungen 2k-Epoxydharz gegossen. So könnte man das Teil noch> bruchfester machen ?>> Wenn ja, auch hier wieder Potenzial. Es würde dann Verbundwerkstoff> heissen.
Das kann man zwar machen, aber ob das wirklich nötig ist?
Die normalen Bauteile hier aus PLA oder PETG sind schon bei 10% Infill
dermaßen stabil, dass ich mich (83kg) auf einen 50x50x50mm-Würfel
problemlos draufstellen und wippen kann. Trotzdem ist das Ding sehr,
sehr leicht.
Verschiedene Teile aus PLA hier für den Haushalt sind offenbar ebenfalls
sehr stabil. Bspw. habe ich eineWandhalterung für diese
Feuchtpapierdosen im Bad gedruckt und mit zwei Schrauben angedübelt. Das
Anziehen der Senkschrauben mit vollem Drehmoment des Akkuschraubers hat
die Konstruktion nicht beeindruckt.
Und wenn es kritisch werden könnte, kann man immer noch den Infill
erhöhen und die Waben kleiner machen oder auch nur bestimmte Bereiche
verstärken. Da hat man sehr viel Spielraum.
Übrigens bringt es wohl auch nochmal etwas, wenn man das gedruckte Teil
nochmal im Ofen "nachbackt".
Also: mMn sind zusätzliche Verstärkungsmaßnahmen gar nicht nötig - es
sei denn, man benötigt hohe Temperaturbeständigkeit etc.
Hier ist ein ganz interessantes Video, das verschiedene Filamenttypen
bis zur Zerstörung belastet:
https://www.youtube.com/watch?v=5t6deOZloBU
Die FDM-Drucke halten also durchaus einiges aus.
> Also: mMn sind zusätzliche Verstärkungsmaßnahmen gar nicht nötig - es> sei denn, man benötigt hohe Temperaturbeständigkeit etc.
Das sehe ich auch so. Ein gut designtes Teil kann man kaum kaputt
bekommen.
Olaf
Chris D. schrieb:> normalen Bauteile hier aus PLA oder PETG sind
Du kannst doch nicht die beiden Materialien in einem Topf werfen. Die
haben ganz unterschiedliche mechanische, termische und chemische
Eigenschaften.
PLA hat null thermische Belastbarkeit.
Philipp G. schrieb:> Chris D. schrieb:>> normalen Bauteile hier aus PLA oder PETG sind>> Du kannst doch nicht die beiden Materialien in einem Topf werfen.> Die> haben ganz unterschiedliche mechanische, termische und chemische> Eigenschaften.
Daher auch: "- es sei denn, man benötigt hohe Temperaturbeständigkeit
etc."
Es ging mir (und offenbar dem Fragenden) hauptsächlich um die
mechanischen Werte.
> PLA hat null thermische Belastbarkeit.
Nö, der hat durchaus thermisch Belastbarkeit. Aber sie ist eben geringer
als die anderer Kunststoffe. Das sollte man wissen.
Über die mechnische Belastbarkeit bei Zimmertemperatur sagt der
Erweichungspunkt aber nichts aus.
es kommt allerdings auch auf die Druckausrichtung an. Wird z.B. ein
Winkel hochkant gedruckt ist der Schenkel auf dem Druckbett sehr stabil
weil da lange durchgehende Würste gedruckt werden. Der Schenkel in
Z-Richtung kann leicht brechen weil da nur die Schichten aneinander
kleben. Da hängt die Festigkeit dann stark an der richtigen
Drucktemperatur.
Chris D. schrieb:> Nö, der hat durchaus thermisch Belastbarkeit. Aber sie ist eben geringer> als die anderer Kunststoffe. Das sollte man wissen.
Außer man tempert es, dann kommt man auf bis zu 180°C je nach PLA
Filament. Man muss halt nur mit der Schrumpfung klarkommen bzw.
entgegenwirken, oder kauft speziell darauf ausgelegtes HTPLA.
https://www.youtube.com/watch?v=vLrISrkg46g
Alternativ wäre da noch sowas wie plaTec was bis 120°C temperaturstabil
ist bei vergleichsweise geringer Drucktemperatur von ~200°C. Ist halt
leider recht teuer und momentan auch irgendwie nicht mehr zu bekommen.
Timmo H. schrieb:> Außer man tempert es, dann kommt man auf bis zu 180°C je nach PLA> Filament. Man muss halt nur mit der Schrumpfung klarkommen bzw.> entgegenwirken, oder kauft speziell darauf ausgelegtes HTPLA.> https://www.youtube.com/watch?v=vLrISrkg46g
Interessant - ich werde das bei Gelegenheit mal testen.
> Alternativ wäre da noch sowas wie plaTec was bis 120°C temperaturstabil> ist bei vergleichsweise geringer Drucktemperatur von ~200°C. Ist halt> leider recht teuer und momentan auch irgendwie nicht mehr zu bekommen.
Uns reicht in 90% der Fälle das 08/15-PLA. Wenn man das nicht gerade
heute auf dem Armaturenbrett im geschlossenen Wagen liegen lässt, hält
das thermisch schon einiges aus.
Johannes S. schrieb:> es kommt allerdings auch auf die Druckausrichtung an. Wird z.B. ein> Winkel hochkant gedruckt ist der Schenkel auf dem Druckbett sehr stabil> weil da lange durchgehende Würste gedruckt werden. Der Schenkel in> Z-Richtung kann leicht brechen weil da nur die Schichten aneinander> kleben. Da hängt die Festigkeit dann stark an der richtigen> Drucktemperatur.
Stimmt, auch das sollte man natürlich beim Druck berücksichtigen. Wobei
besagter Würfel mich auf allen sechs Seiten aushält. In Wabenrichtung
dürfte er also nochmal deutlich mehr "mitmachen".
Mir ging es hier auch hauptsächlich darum, mit dem hartnäckigen
Vorurteil aufzuräumen, die so gedruckten Teile würden mechanisch nichts
aushalten.
Chris D. schrieb:> Uns reicht in 90% der Fälle das 08/15-PLA. Wenn man das nicht gerade> heute auf dem Armaturenbrett im geschlossenen Wagen liegen lässt, hält> das thermisch schon einiges aus.
Ich habe noch nie PLA gedruckt. Ich drucke aussschliesslich ABS und
Nylon. Manchmal auch PET-G oder PC. Oder CFK verstärktes ABS.
Muss dazu sagen, ich drucke meist Teile die im Auto im Einsatz kommen.
Derzeit teste ich sogar Funktionsteile im Motorraum. Bis jetzt habe ich
gute Ergebnisse damit gemacht.
In meiner Geschirrspüle waren vor zwei Jahren 4 der insgesamt 6
Wagenrollen gebrochen. Die habe ich fix mit ABS gedruckt und das hält
nun seit 24 Monaten. Die Rollen sind so mein 'Dauertest' unter
widrigsten Bedingungen ;)
Du hast also
Philipp G. schrieb:> ... noch nie PLA gedruckt.
weißt aber
Philipp G. schrieb:> PLA hat null thermische Belastbarkeit.
"Ach diese Schwätzer, wie sehr haben sie die Welt verdorben." War das
Kierkegaard? Oder Schopenhauer? Ich finds grad nicht.
3D-Innovations schrieb:> Sobald das Teil in ABS oder PLA fertiggedruckt ist, werden in diese> Öffnungen 2k-Epoxydharz gegossen. So könnte man das Teil noch> bruchfester machen ?
Hat jetzt leider einen kleinen Nachteil: Weder ABS noch PLA gehen
sonderlich gern mit Epoxy eine Bindung ein, wie man weiß wenn man
schonmal versucht hat das Zeug zu kleben.
Karl K. schrieb:> Du hast also>> Philipp G. schrieb:>> ... noch nie PLA gedruckt.>> weißt aber>> Philipp G. schrieb:>> PLA hat null thermische Belastbarkeit.>> "Ach diese Schwätzer, wie sehr haben sie die Welt verdorben." War das> Kierkegaard? Oder Schopenhauer? Ich finds grad nicht.
Pech, wenn man zu dumm ist für einen eigenen Gedanken.
Meine Drucker haben eine mechanische Auflösung in Z-Richtung von 0,04 mm
pro Vollschritt und dann wird der Stepper auch noch mit 16 Microsteps
betrieben.
Das Ergebnis wird besser wenn man die Schichtdicken als Vielfaches von
0,04 mm angibt, also eben 0,12mm statt 0,1mm.
https://www.youtube.com/watch?v=WIkT8asT90A&t=1s
Ich überlege auch schon länger die Gehnauigkeit ein klein wenig zu
verbessern indem ich dem Z Treiber die Microsteps abgewöhne.
3D-Innovations schrieb:> https://www.tbs-aachen.de/PROXXON/Tischgeraete/MICRO-Fraese_MF_70/Proxxon_27112_MICRO_Fraese_MF_70/CNC-ready_i2482_55310.htm> Wenn diese CNC-Fräsmaschine eine Genauigkeit von 0.005mm arbeiten kann> dann gibt es offensichtlich doch eine mechanische Möglichkeit, 0.01mm zu> drucken ohne dass es über 550 euro kostet? Dürfte das Problem eher an> der Düse liegen?
Wie andere schon schrieben: die Auflösung hat genau gar nichts mit der
Genauigkeit zu tun. Einfach mal überlegen, welche Wärmedehnung Aluminium
hat, wenn sich die Temperatur auch nur um fünf Grad erhöht.
Die Genauigkeit dürfte schon mechanisch bei dem Ding deutlich
schlechter als 0,01mm sein.
Dazu kommt die Geschwindigkeit bzw. die Beschleunigungen, die für einen
halbwegs schnellen 3D-Drucker nötig sind. Um die Massen einer Fräse
derart und genau zu beschleunigen bedarf es deutlich anderer Motoren!
Daher sind Fräsen die falsche Wahl, wenn es um 3D-Druck geht: andere
Maschine, andere Aufgabe, andere Konstruktion.
Es sei denn, Du willst ewig auf Deine Bauteile warten.
> Das hier ist zwar nicht FDM
Eben.
> aber eine Auflösung von 0.2um - 3um ist> wohl möglich: http://www.microlight.fr/altraspin.html
Natürlich ist das möglich - haben wir Dir doch alles schon mitgeteilt.
Aber das gibt es nicht für nen 1000er, auch nicht für zwei.
Du kannst noch so viele Links raussuchen - es wird dadurch nicht
billiger.
> https://www.3d-grenzenlos.de/magazin/3d-drucker/microlight3d-altraspin-mikro-3d-drucker-neuvorstellung-27480383/>> Wahrscheinlich kostet der auch im fünfstelligen Bereich?
Davon kannst Du ausgehen.
Gibt es eigentlich bei Druckern, die im Schmelzverfahren arbeiten
Geräte, wo man einfach Kunststoffteile einfüllen kann? Man müsste damit
nicht sinnlos doppelt Schmelzen und Umformen. Dann könnte man die
Fehldrucke, sowie z.B. PET Flaschen und Yoghurtbecher wieder verwenden.
Ich hatte mal überlegt, so etwas zu entwickeln - im Prinzip ähnelt das
den ersten Spritzgussmaschinen. Leider wird dadurch der Kopf ziemlich
schwer und es muss auch gewährleistet sein, dass keinerlei Luft durch
die Schmelze in den Düsenkanal gelangt.
Bei neuen Spritzgussmaschinen geschieht das durch eine entsprechende
Schnecke und Komprimierung des Materials. Auch das macht den Kopf nicht
leichter :-/
Dazu kommt, dass man das dann sehr genau und gleichmäßig dosieren können
muss.
Es ist also eher schwierig.
Es kommt darauf an, was Du für das Geld erwartest.
Eine Steigungsgenauigkeit von 0,01mm auf 300mm? Dann sind die eher
nichts für Dich.
Nur weil es Kugelumlaufspindeln sind, heisst das noch lange nicht, dass
sie genau sind.
Davon abgesehen ändert auch das nichts an der Physik. Du musst bei jeder
Beschleunigung die Wellen rotatorisch mitbeschleunigen. Um solch eine
Welle von 600/min (bei 5mm Steigung sind das gerade mal 50mm/s - nicht
übermäßig schnell für einen 3D-Filamentdruck) auf -600/min innerhalb von
2/10s zu beschleunigen, sind enorme Leistungen notwendig. Diese
übersteigen schon bei normalen Fräsen durchaus deutlich die eigentlichen
Schnittkräfte. Daher wählt man die Spindeln lieber etwas dünner (mit der
Gefahr des Schlagens) - oder spannt die Welle ordentlich vor und lässt
die Mutter rotieren (wie bspw. bei meinem CNC-Drehautomat auf der
X-Achse). Das ist aber ein mechanischer Mehraufwand und der
Antriebsmotor hängt an der Mutter, muss also mitbeschleunigt werden.
Aber bei hohen Verfahrgeschwindigkeiten überwiegt immer die Kraft, die
in die Beschleunigung der Spindel gestekt werden muss, so dass die
Motormasse dagegen zu vernachlässigen ist.
Wie man sieht, ist alles immer ein Kompromiss - daher sind CNC-Fräsen
auch nicht wirklich für 3D-Druck geeignet.
Wenn Du unbedingt mit FDM in höchster Genauigkeit experimentieren willst
und der Verfahrweg groß sein soll (ansonsten wären die angesprochenen
Piezoelemente wohl sinnvoller), dann erscheint mir der Weg über
Glasmaßstäbe am geeignetsten. Dann könnte man weiterhin mit Riemen
arbeiten, die Ungenauigkeiten aber ausregeln. Und hätte trotzdem
relativ leichte Achsen.
Aber dann benötigst Du natürlich einen geschlossenen Regelkreis.
Hi Doch Brown
Dafür gibt es Granulatextruder, die eigentlich einfach eine
Extruderschneckeneinheit einer Spritzgussmaschine sind. Üblicherweise
wird Spritzguss - Abfallmaterial mit einer Beistellmühle zerkleinert und
dem Prozess wieder zugeführt. Z.B. die Angüsse. Sowas gibt es auch im
Makerbereich als gelaserten Teilesatz für ca 200 Euro plus
getriebemotor.
Ich habe mir hier einfach eine gebrauchte getecha Angussmühle gekauft.
Mechanisch antriebsmäsdig kombiniert mit der Extruderschnecke sehe ich
dabei Probleme, da die Altteile gern auch mal auf den scharfen
Messerwalzen herumhopsen und somit die Zerkleinerungsrate etwas
geometrieabhängig ist. Aber auch in dem Bereich der Schneckenextruder
kann man noch viel interessantes machen. VG Maik
3D-Innovations schrieb:> Wenn diese CNC-Fräsmaschine eine Genauigkeit von 0.005mm arbeiten kann
Na, hat da wieder jemand den Unterschied zwischen Genauigkeit und
Auflösung nicht verstanden?
Ich hab so einen KT70 und will mir den auf CNC umbauen, aber mehr als
0.1mm Genauigkeit erwarte ich da nicht.
Und was ist der Unterschied? Ich dachte Genauigkeit wäre die Mechanik
und Auflösung wäre das was die Software erlaubt. ah egal...
Für mich wäre 0.01 oder noch kleiner revolutionär. Damit könnte man
Mikrobots bauen.
Also wenn ich jetzt einen kleineren Druckraum akzeptiere, dann müsste
das doch gehen. Die ganzen CD-Roms, Festplatten konnten ja diese
Genauigkeit arbeiten. Es geht eigentlich gar darum dass der Druckraum
groß sein muss.
3D-Innovations schrieb:> Ich dachte Genauigkeit wäre die Mechanik> und Auflösung wäre das was die Software erlaubt.
Auflösung ist das, was als kleinster Wertesprung gemessen, ermittelt
oder eingestellt werden kann: Die letzte Stelle im Multimeter, die
kleinste Spannungsänderung am AD-Wandler, oder hier der eine Schritt am
Schrittmotor.
Genauigkeit ist, wie exakt der Wert der Realität entspricht: Liegt die
Referenzspannung im Multimeter 1% daneben, zeigt es eben bei 10V nur
100mV genau an, auch wenn die letzte Stelle 1mV ist. Gibt die Mechanik
(Getriebespiel, Spindelsteigung, Führungen) nur 100µm her, kann der
Schrittmotor zwar 5µm auflösen, aber man erreicht damit keine höhere
Genauigkeit.
Maik,
was hat eine Mühle mit Schmelzen zu tun? Warum benötigt man Mehl? Wenn
man Material zermahlt, bringt man viel Luft darunter. Wozu wird die Luft
benötigt? Sollte das auf zu schmelzende Material nicht eher ein Block
(ohne Einschlüsse) sein? Dann sollten die Teile bereits möglichst gross
und am Stück sein, umso weniger Aufwand hat man.
> Sollte das auf zu schmelzende Material nicht eher ein Block> (ohne Einschlüsse) sein?
Zerkleinertes Zeugs hat eine größere Oberfläche, und lässt sich unterm
Strich erheblich schneller aufschmelzen.
Für Granulatextruder gibt es hunderte Bauanleitungen im Netz (Youtube),
so kann man seine Reste und Fehldrucke sinnvoll aufarbeiten.
Inzwischen gibt es sogar Granulatdrucker, alles kein Hexenwerk, Google
ist euer Freund.
Die Genauigkeit sowie auch die Auflösung hängen bei den im Hobbybereich
verwendeten Druckern natürlich von den verwendeten mechanischen Teilen
und deren Aufbau ab, aber natürlich auch von der Druckdüse. Kleiner als
die Düse ist, wird die Auflösung nie werden und genauer als das ganze
Spiel in den Gewindespindeln, Motoren und (häufig) Zahnriemen kann es
auch nicht werden.
Wer sich seinen Drucker aus gedruckten Kunststoffteilen selber bastelt,
wird durchaus auch Brauchbares produzieren können, Genauigkeit ist aber
anders ;-)
Und ja, auch die Wärmeausdehnung der Metallteile spielt eine Rolle, aber
eben nur akademisch....
Old-Papa
Old P. schrieb:> Kleiner als> die Düse ist, wird die Auflösung nie werden
Doch, locker. Mit einer 0.4er Düse kann ich gut auf 0.1mm genau drucken,
und die Auflösung ist durch die Schrittmotoren bestimmt.
Was du meinst ist die Wandstärke kann nicht kleiner werden, aber das
braucht man selten.
Umgekehrt kann man ja auch mit einem 3mm Fräser mit 0.1mm Genauigkeit
und 5µm Auflösung fräsen.
Old P. schrieb:> genauer als das ganze> Spiel in den Gewindespindeln, Motoren und (häufig) Zahnriemen kann es> auch nicht werden.
Wenn ich sehe wie der Drucktisch rumwackelt und wie die Zahnriemen dabei
flattern bin ich immer wieder erstaunt wie genau das dann doch wird.
Dehnung des Zahnriemens, Richtungswechsel (Riemen auf Ober- oder
Unterzug), Beschleunigung des Tischs - und trotzdem kommt da ziemlich
gut das raus, was ich konstruiert habe.
3D-Innovations schrieb:> Die ganzen CD-Roms, Festplatten konnten ja diese> Genauigkeit arbeiten.
Die sind auf das Medium eingeregelt -> ganz andere Baustelle.
Das ist ein Troll, weil der schreibt den ganzen Thread lang nur
Scheisse. Absichtliches Missverstehen etc, den üblichen Trollauswurf
halt.
3D-Innovations schrieb:> Und was ist der Unterschied? Ich dachte Genauigkeit wäre die> Mechanik und Auflösung wäre das was die Software erlaubt. ah egal...>> Für mich wäre 0.01 oder noch kleiner revolutionär. Damit könnte man> Mikrobots bauen.> Also wenn ich jetzt einen kleineren Druckraum akzeptiere, dann müsste> das doch gehen. Die ganzen CD-Roms, Festplatten konnten ja diese> Genauigkeit arbeiten. Es geht eigentlich gar darum dass der Druckraum> groß sein muss.
> Das ist ein Troll, weil der schreibt den ganzen Thread lang nur> Scheisse.
Ich hasse es zwar dir recht geben zu muessen, <BG> aber das hab ich mir
auch schon gedacht. Der kommt einfach zu doof rueber als das dies noch
echt sein kann.
Olaf
Karl K. schrieb:>> Doch, locker. Mit einer 0.4er Düse kann ich gut auf 0.1mm genau drucken,> und die Auflösung ist durch die Schrittmotoren bestimmt.
Nein! Ich schrieb Auflösung, also wie die Pixel im Foto. Versuch doch
mal mit einer 0, 4er Düse 1mm Schrift zu produzieren. Da nutzt die
Genauigkeit von etwa 0,1mm herzlich wenig.
> Was du meinst ist die Wandstärke kann nicht kleiner werden, aber das> braucht man selten.
Noch mal Nein, ich meinte Auflösung> Umgekehrt kann man ja auch mit einem 3mm Fräser mit 0.1mm Genauigkeit> und 5µm Auflösung fräsen.
Aber eben auch keine 1mm Schrift!
> Wenn ich sehe wie der Drucktisch rumwackelt und wie die Zahnriemen dabei> flattern bin ich immer wieder erstaunt wie genau das dann doch wird.> Dehnung des Zahnriemens, Richtungswechsel (Riemen auf Ober- oder> Unterzug), Beschleunigung des Tischs - und trotzdem kommt da ziemlich> gut das raus, was ich konstruiert habe.
Ja, das erstaunt schon, ich nutze ja auch viel einen 3D-Drucker (wenn
auch nicht meinen eigenen)
Insgesamt ist das schon eine saugeile Technik und gerade für
Hobbyanwendungen ideal.
Ich bin ja neben Elektronik eher mit tonnenschweren Maschinen am
Hantieren, doch immer öfter kommen 3D-Druckteile zum Einsatz.
Old-Papa
Karl K. schrieb:> Old P. schrieb:>> Nein! Ich schrieb Auflösung, also wie die Pixel im Foto.>> Ja dann schreib halt Auflösungsvermögen.>> https://de.wikipedia.org/wiki/Aufl%C3%B6sung_(Physik)
Nö, ich schreibe, wie Millionen andere User auch, Auflösung und jeder
(außer Du) weiß was gemeint ist, nämlich die Auflösung! Ob nun per Inch,
oder Quadratmillimeter oder oder Zuckerwürfel, steht dann dahinter (z.
B. 0,1mm)
Ich meinte eben nicht die minimale Schrittweite....
Beides gehört zwar zusammen, doch eine Auflösung kleiner als
Düsendurchmesser geht nie.
Old-Papa
Old P. schrieb:> Nö, ich schreibe, wie Millionen andere User auch, Auflösung und jeder> (außer Du) weiß was gemeint ist, nämlich die Auflösung! Ob nun per Inch,> oder Quadratmillimeter oder oder Zuckerwürfel, steht dann dahinter (z.> B. 0,1mm)> Ich meinte eben nicht die minimale Schrittweite....> Beides gehört zwar zusammen, doch eine Auflösung kleiner als> Düsendurchmesser geht nie.>> Old-Papa
Nätürlich kann man z. B. Plastikpunkte mit einer feineren Auflösung als
den Düsendurchmesser auf die Platte aufbringen, wieso soll das nicht
gehen?
Jemand schrieb:> Nätürlich kann man z. B. Plastikpunkte mit einer feineren Auflösung als> den Düsendurchmesser auf die Platte aufbringen, wieso soll das nicht> gehen?
Weil diese dann ineinander zusammenlaufen, Du kannst niemals feinere
Strukturen als die Düsengröße aufbrigen (z. B. Schrift)
Old-Papa
Old P. schrieb:> Jemand schrieb:>>> Nätürlich kann man z. B. Plastikpunkte mit einer feineren Auflösung als>> den Düsendurchmesser auf die Platte aufbringen, wieso soll das nicht>> gehen?>> Weil diese dann ineinander zusammenlaufen, Du kannst niemals feinere> Strukturen als die Düsengröße aufbrigen (z. B. Schrift)>> Old-Papa
Das abgebildete Muster ist also deiner Meinung nach unmöglich zu
produzieren?
Jemand schrieb:> Old P. schrieb:>> Jemand schrieb:>>>>> Nätürlich kann man z. B. Plastikpunkte mit einer feineren Auflösung als>>> den Düsendurchmesser auf die Platte aufbringen, wieso soll das nicht>>> gehen?>>>> Weil diese dann ineinander zusammenlaufen, Du kannst niemals feinere>> Strukturen als die Düsengröße aufbrigen (z. B. Schrift)>>>> Old-Papa>> Das abgebildete Muster ist also deiner Meinung nach unmöglich zu> produzieren?
Ja, denn Du zeigst ja nichts mit kleinerem Abstand als die Düsengröße
ist, sondern mit sehr viel größerem! Oder Deine gezeichneten Punkte sind
viel kleiner als die Düsengröße.
Zeichne doch mal Maße an die Skizze ... ;-)
Old-Papa
Old P. schrieb:> Ja, denn Du zeigst ja nichts mit kleinerem Abstand als die Düsengröße> ist, sondern mit sehr viel größerem! Oder Deine gezeichneten Punkte sind> viel kleiner als die Düsengröße.
Die korrekte Platzierung der Kreise erfordert aber ein sehr viel feiner
aufgelöstes Raster als eines, welches auf den Düsendurchmesser
(≈Kreisdurchmesser) (oder meinetwegen dessen Radius) auflöst.
Jemand schrieb:> Die korrekte Platzierung der Kreise erfordert aber ein sehr viel feiner> aufgelöstes Raster als eines, welches auf den Düsendurchmesser> (≈Kreisdurchmesser) (oder meinetwegen dessen Radius) auflöst.
Die Plazierung ja, doch das tatsächliche Ergebnis ist doch bei der
Auflösung das entscheidende! Wenn Du zwei 0.4er Punkte im 0,1er Abstand
setzt, hast Du einen zusammenlaufenden "Eierpunkt" und eben keine
getrennten mehr. Ist das so schwer zu verstehen?
Old-papa
Nur weil die Düse 0.4 mm ist, heißt das noch lange nicht, dass die
Positioniergenauigkeit irrelevant ist.
Angehänge Lithophanie ist mit einer 0.4mm Düse gedruckt bei 0.16mm
Layer-Höhe. Am Ohr sieht (lit3.jpg) man die "Pixel" in der X-Achse und
der Spalt des Messschiebers auf Bild 2 ist 2.2mm. Demnach komme ich auf
eine tatsächliche Auflösung von etwa 0.08mm, allerdings ist dies ggf.
auch durch die Reduktion der Polygone des STLs geschuldet.
Timmo H. schrieb:> Nur weil die Düse 0.4 mm ist, heißt das noch lange nicht, dass die> Positioniergenauigkeit irrelevant ist.
Das habe ich nicht behauptet.
> Angehänge Lithophanie ist mit einer 0.4mm Düse gedruckt bei 0.16mm> Layer-Höhe. Am Ohr sieht (lit3.jpg) man die "Pixel" in der X-Achse und> der Spalt des Messschiebers auf Bild 2 ist 2.2mm.
Mach einen einfachen Test, drucke auf irgendeinen Gegenstand 1mm Schrift
aus. Wenn Du das in gut lesbarer Form hinbekommst, dann bin ich bei Dir
;-)
> Demnach komme ich auf> eine tatsächliche Auflösung von etwa 0.08mm, allerdings ist dies ggf.> auch durch die Reduktion der Polygone des STLs geschuldet.
Na wenn Du meinst...
Old-Papa
So kenne ich es auch:
Das Auflösungsvermögen eines 3D-Druckers bezieht sich immer auf die
"Feinheit der Objektauflösung", nicht auf die kleinsten druckbaren
Strukturen (das meint Old-Papa).
Wobei Letzteres im 3D-Druckbereich auf wenig sinnvoll wäre - ich kenne
niemanden, der Strukturen in Breite des Düsendurchmessers druckt. Ich
habe zwar auch mal damit "geplottet" (sieht auch witzig aus) - aber
praxisrelevant ist das nicht. Die Objekte sind immer wesentlich größer.
Chris D. schrieb:> So kenne ich es auch:>> Das Auflösungsvermögen eines 3D-Druckers bezieht sich immer auf die> "Feinheit der Objektauflösung", nicht auf die kleinsten druckbaren> Strukturen (das meint Old-Papa).
Ja, das meinte ich. Und ich hatte schon Objekte aus dem Netz, da waren
Frontplattenbeschriftungen vorgesehen, die hoffnungslos abgesoffen sind.
Mit einer 0,1er Düse (wenns die gibt) hätte das wahrscheinlich geklappt.
Die genannte Beschriftung ist übrigens die "Objektauflösung"...
> Wobei Letzteres im 3D-Druckbereich auf wenig sinnvoll wäre - ich kenne> niemanden, der Strukturen in Breite des Düsendurchmessers druckt. Ich> habe zwar auch mal damit "geplottet" (sieht auch witzig aus) - aber> praxisrelevant ist das nicht. Die Objekte sind immer wesentlich größer.
Die Objekte ja, doch einige Details vielleicht nicht.
Ist auch egal, ich wollte eigentlich nur sagen, das Auflösung und
Schrittweite bzw. Genauigkeit nicht das Gleiche sind, obwohl voneinander
abhängig.
Old-Papa
Chris M. schrieb:> Die Entwickler denken sich ja wohl ihren Teil dabei.> Diese Art von Software wird auf lange Sicht sowieso die Zukunft sein.> Sobald man hier in DE auch mal eine gescheite Infrastruktur hat, rückt> das CloudComputing dann auch näher, bei dem man nicht mal mehr eigene> Hardware benötigt. Dann kommt das CAD aus der Netzwerkdose direkt auf> den Bildschirm.> Ob man das will oder nicht, wird die Zukunft nicht interessieren :-).
Äh nö, die tolle Cloud wurde in erster Linie von Marketing und BWLern
erfunden.
Chris D. schrieb:> Wobei Letzteres im 3D-Druckbereich auf wenig sinnvoll wäre - ich kenne> niemanden, der Strukturen in Breite des Düsendurchmessers druckt.
Ich hab damit meiner Kleinen mal Wasserfässer für den Ponyhof gedruckt,
in Spiral-Modus. Das mach richtig schöne Wände, und die sind obwohl da
nur eine Wurst liegt erstaunlich stabil.
vn nn schrieb:> Äh nö, die tolle Cloud wurde in erster Linie von Marketing und BWLern> erfunden.
Das ist nicht richtig.
Cloud Konzepte beschleunigen und vereinfachen auch Teile der Entwicklung
(erst recht heute wo es etablierte Frameworks gibt). Entsprechend setzen
auch viele Entwickler gerne darauf. Wieso auch nicht?
Im 21sten Jahrhundert hat nunmal fast jeder, fast immer Internet. Erst
recht im Geschäftsumfeld.
Grade im Geschäftsumfeld wird sowieso nicht mehr auf eine Software
gesetzt falls der Hersteller das Produkt einstellt, oder Pleite geht,
denn ohne Support ist professionelle Software wenig wert.
Die Möglichkeit umzusteigen sollte man sich natürlich möglichst offen
halten (durch universellere Export Formate etc.).
> auch viele Entwickler gerne darauf. Wieso auch nicht?> Im 21sten Jahrhundert hat nunmal fast jeder, fast immer Internet. Erst> recht im Geschäftsumfeld.
Das ist ein Differenzierungsproblem. Wenn man unter Cloud einen
firmeneigenen (oder privat zuhause) Server versteht der unter der
Kontroller vertrauenswuerdiger Personen steht dann ist das eine gute
Sache.
Das Problem ist aber das die meisten Menschen unter Cloud einen Computer
irgendwo verstehen, natuerlich kostenlos, wo dann die eigenen Daten
geklaut werden. Das ist dann natuerlich etwas schlechtes.
Die Vorstellung das ich ein Programm benutzen wuerde das meine Modelle
irgendwo auf mir fremden Rechnern im Internet speichert ist so absurd
das man da nur lachen kann, aber ich hab auch kein Problem fuer ein
Programm zu bezahlen. Also so richtig mit Geld. .-)
> Die Möglichkeit umzusteigen sollte man sich natürlich möglichst offen> halten (durch universellere Export Formate etc.).
Selbstverstaendlich! Allerdings bemuehen sich Hersteller es einem da
immer schwerer zu machen. Da ist der Maschinenbau mit step vermutlich
noch gut dran.
Olaf
3D-Innovations schrieb:> Warum gibt es hier kein Forum speziell für 3D-Drucker? Das ist eine sehr> wichtige Ergänzung zur Elektronik und sehr zukunftssicher.
Auf der suche nach einem Gehäuse für eine sehr kleine Elektronik wurde
mir SLA als Druckverfahren empfohlen. Die Preise (bei Stückzahlen bis
100 Stück) von 20-40€ haben uns dann aber auch sehr schnell ernüchtert.
Ich denke mal, für Prototypen kann man das Anwenden, für Kleinserien
eher nicht.
Torsten R. schrieb:> 3D-Innovations schrieb:>> Warum gibt es hier kein Forum speziell für 3D-Drucker? Das ist eine sehr>> wichtige Ergänzung zur Elektronik und sehr zukunftssicher.>> Auf der suche nach einem Gehäuse für eine sehr kleine Elektronik wurde> mir SLA als Druckverfahren empfohlen. Die Preise (bei Stückzahlen bis> 100 Stück) von 20-40€ haben uns dann aber auch sehr schnell ernüchtert.>> Ich denke mal, für Prototypen kann man das Anwenden, für Kleinserien> eher nicht.
Es gibt noch die Möglichkeit PLA als Abgussform für Silikon
herzustellen. Das habe ich mir gestern mal angeschaut:
https://www.youtube.com/results?search_query=pla+silicone+mold
Ich kann mir gut vorstellen, dass auch hochauflösende 3d-printed SLA als
Abgussform für Silikon verwenden werden kann. Und dieses Silikon
wiederrum als Abgussform für Epoxydharz (für größere Stückzahlen)
verwendet. Allerdings sind dünne Gehäuse doch etwas schwierig wegen
Luftbläßchen.
Auf Ebay:
https://www.ebay.de/itm/EROSIL-10-Platin-Silikon-RTV2-2K-FX-Silikon-Silikonkautschuk-SFX-10-ShA-500g/153350267352
Und Formen Trennspray:
https://www.ebay.de/itm/Formen-Trennspray-mit-PTFE-fur-Kunststoffformen-Trennmittel-300-ml-TFC/153465145873
Sollte 2k Epoxydharz aus dem Baumarkt eingefärbt werden, so sollte
Universal-Abtönfarben verwendet werden, weil die ohne Fette und andere
Zusatz sind
Aber man kann es versuchen.
3D-Innovations schrieb:> Ich kann mir gut vorstellen, dass auch hochauflösende 3d-printed SLA als> Abgussform für Silikon verwenden werden kann. Und dieses Silikon> wiederrum als Abgussform für Epoxydharz (für größere Stückzahlen)> verwendet. Allerdings sind dünne Gehäuse doch etwas schwierig wegen> Luftbläßchen.
Und ich habe auch keine Lust in meinem Büro mit Epoxydharz zu hantieren.
Die Gehäuse wären aber auch sehr dünnwandig. Vielleicht würde es
funktionieren, wenn man die gesammte Elektronik eingießt
(Beitrag "Gehäuse-Ideen gesucht").
3D-Innovations schrieb:>> Es gibt noch die Möglichkeit PLA als Abgussform für Silikon> herzustellen. Das habe ich mir gestern mal angeschaut:>> https://www.youtube.com/results?search_query=pla+silicone+mold>> Ich kann mir gut vorstellen, dass auch hochauflösende 3d-printed SLA als> Abgussform für Silikon verwenden werden kann. Und dieses Silikon> wiederrum als Abgussform für Epoxydharz (für größere Stückzahlen)> verwendet. Allerdings sind dünne Gehäuse doch etwas schwierig wegen> Luftbläßchen.
Sorry, das ist Unsinn!
Sowas geht z. B. für historische Radioknöppe sehr gut, für Gehäuse, die
ja immer eine Stabilität haben sollen und relativ dünnwandig sind, geht
das nicht. Epoxy ohne Füllstoffe (z. B. Glasfasern) ist viel zu spröde,
solche Gehäuse darf man dann nur mit Watte anfassen.
Old-Papa
Alex G. schrieb:> Cloud Konzepte beschleunigen und vereinfachen auch Teile der Entwicklung> (erst recht heute wo es etablierte Frameworks gibt). Entsprechend setzen> auch viele Entwickler gerne darauf. Wieso auch nicht?> Im 21sten Jahrhundert hat nunmal fast jeder, fast immer Internet. Erst> recht im Geschäftsumfeld.
Was genau wird denn durch Cloud vs. on Premise vereinfacht?
There is no clud, it's just someone elses computer.
Olaf schrieb:> Das ist ein Differenzierungsproblem. Wenn man unter Cloud einen> firmeneigenen (oder privat zuhause) Server versteht der unter der> Kontroller vertrauenswuerdiger Personen steht dann ist das eine gute> Sache.>> Das Problem ist aber das die meisten Menschen unter Cloud einen Computer> irgendwo verstehen, natuerlich kostenlos, wo dann die eigenen Daten> geklaut werden. Das ist dann natuerlich etwas schlechtes.
Natürlich meint man mit Cloud üblicherweise letzteres, denn ersteres
wäre ganz einfach ein eigener Server, wie man ihn schon seit 20 Jahren
hat.
Olaf schrieb:> Die Vorstellung das ich ein Programm benutzen wuerde das meine Modelle> irgendwo auf mir fremden Rechnern im Internet speichert ist so absurd> das man da nur lachen kann, aber ich hab auch kein Problem fuer ein> Programm zu bezahlen. Also so richtig mit Geld. .-
Der Trend geht aber natürlich dort hin, denn Cloud ist hip, und für BWL
und Management natürlich superplusgut.
Chris D. schrieb:> Daher bin ich sehr froh, dass das bei meinem 3D-Drucker geht (bzw. ich> die Mechanik und die Aufnahmen damals dafür ausgelegt hatte). Wir> dispensen damit alle unsere Platinen. Da sich die Anzahl der bestückten> Platinen pro Jahr in Grenzen hält, ist das kein wirklicher Zeitverlust,> insbesondere, wenn es nur zwei oder drei eines Typs sind. Rakel etc.> saubermachen kostet(e) deutlich mehr Zeit.>> Es wäre doch schade, so eine X/Y/Z-Einheit nur für's Drucken zu nutzen.>
Welchen Drucker hast du denn (als Grundlage) bzw, wenn Selbstbau,
würdest du davon mal Bilder zeigen? Würde mich interessieren
Jubelperser schrieb:>>> Wir fertigen selbst extrem viel mit 3D-Druckern>> Zeige doch mal 10 Bilder von den extrem vielen gefertigten Teilen des> 999,- Euro Drucker. Schreibe auch die Kosten pro Teil und die Dauer des> Entwurfs und des Drucks dazu.
Genau, das will ich auch sehen!
vn n. schrieb:> Was genau wird denn durch Cloud vs. on Premise vereinfacht?> There is no cloud, it's just someone elses computer.
Normalerweise: Sich nicht mehr um aus dem Internet ereichbare und
trotzdem geschützte Hardware und Backup kümmern zu müssen, das macht der
Cloudanbieter, sogar Lastverteilung falls anwendbar.
Für diese minimalen Vorteile handelt man sich aber jede Menge Nachteile
ein.
Ich habe das hier letzte Woche gescannt und gedruckt:
https://www.youtube.com/watch?v=oHBUqNRoP4Q
Das ist eine Endkappe für einen Schweller, die der Kumpel verloren hat.
Ist halt so, dass es das Teil kaum mehr gibt.
Das beindruckende hier ist nicht der Druck, sondern der Scan. Dass der
sogar in der kleinsten Auflösung die Teilenummer so detailliert
reinbekommen hat. Der Druck selber ist 100% infill, ABS. Das Ding geht
jetzt zum Lackierer.
Hallo habe vor genau einen Jahr und einer Woche einen Diskussions-Thread
gestartet für eine 3D-Druck-Sammlung(Leider nur meine Sammlung und keine
Beteiligung anderer in der Sammlung)
Seite:
https://www.mikrocontroller.net/articles/3D-Druck-Sammlung
Dikussions-Thread:
Beitrag "Diskussion -> Sammlung 3D-Druck"
Einfach aus dem Grund das man auf Thingiverse keine vernünftige Struktur
hat. Jedes mal durch scrollen und überlegen wo man es abgespeichert
haben könnte.
Mir ist etwas merkwürdiges an den FDM Druckern aufgefallen:
Bei den Druckköpfen ist seitlich um die Düse herum so viel angebaut.
Wenn die Düse nun für die Flächen an einem Hang oder im Tal Material
aufträgt, so bleibt sie doch mit dem Gerödel am Objekt hängen. Da hilft
es auch nicht, wenn der Deltadrucker den Kopf kippt, spätestens im Tal
kollidiert er. Meiner Meinung nach müsste die Düse so spitz wie möglich
und seitlich frei wie ein Bleistift sein, um auch steile Hänge und tiefe
Täler zu meistern.
Habe ich da einen Denkfehler?
Maria S. schrieb:> Habe ich da einen Denkfehler?
Ja, beim Drucken geht es in Z stetig in eine Richtung, da gibts keine
Täler und Höhen. Um die Druckdüse herum muss alles nur ein paar mm höher
sein.
Jo, da ist ein kleiner "Fehler" drin: Während des Druckvorganges bewegt
sich die Z-Achse nicht auf-und-ab, sondern immer nur nach oben.
ALLE Substanz die benötigt ist, wird in der jeweiligen Ebene zu 100%
Aufgetragen. DANACH bewegt sich der Kopf ein klein wenig nach oben -
dort wird wieder ALLES gedruckt, was nötig ist, und ab geht es zur
nächsten Ebene.
Es gibt jedoch Enthusiasten, die es auch mal ganz anders versuchen:
https://hackaday.com/2019/09/09/hows-that-2-5d-printer-working-for-you/
Wenn der Druckkopf nicht an der Oberfläche entlang fahren würde, würde
das doch nicht glatt werden, sondern hätte Treppenstufen. Das ist für
mich offensichtlich und was ich dazu gefunden habe ist schon 5 Jahre
alt. Z.B. hier:
https://3dprintingindustry.com/news/topolabs-god-build-straight-lines-26018/
bzw.
https://www.youtube.com/watch?v=Qkwkk1S-_Ek
Es gibt sogar wissenschaftliche Veröffentlichungen dazu, die an der
Hamburger Uni ist auch schon fast ein Jahr alt. Die Nasen habe ich in
der Bleistift-Spitzen Form zum Kauf gesehen. Also alles nichts neues,
nur die üblichen Konstruktionen sind eben, wie ich vermutet habe,
unbrauchbar und ich verstehe nicht, warum das so viele dann falsch
bauen.
Maria S. schrieb:> nur die üblichen Konstruktionen sind eben, wie ich vermutet habe,> unbrauchbar und ich verstehe nicht, warum das so viele dann falsch> bauen.
Weder "falsch" noch "unbrauchbar", sondern ein Kompromiss wie fast jedes
komplexe technische Gerät.
Hallo Maria
Viele Geräte sind nur mit Einschränkungen zu Gebrauchen. ZB eine Fräse
mit drei Achsen: Hier kann der Bohrkopf ausschließlich nur von oben das
Material bearbeiten. So etwas, wie zB. eine spiralförmige Bohrung durch
einen Klotz ist damit systembedingt nicht möglich.
Solche Probleme lösen sich von selber: Wer etwas braucht, das er mit
irgendeiner Maschine nicht machen kann, nimmt etwas anderes.
3D-Drucker, deren Schichten sehr klein sind und daher weniger
problematisch, gibt es ja durchaus bereits. Wer also unbedingt so etwas,
wie eine spiralförmige Bohrung durch einen Klotz benötigt, kann zB zu
einem (wesentlich teureren Metalldrucker greifen, der Pulver Schicht für
Schicht aufträgt) diese Schichten sind so fein, daß sie zT. überhaupt
nicht mehr gemessen werden können, da der Laser, mit dem das Pulver
geschmolzen wird am Rand selber eine ganz leicht rauhe Oberfläche
hinterläßt. Wenn nötig kann man das Objekt ja noch nachbearbeiten.
Wer aber das Pech hatte in den 50rn eine solche Bohrung zu benötigen,
für den gab es nur den Ansatz, sein Grundkonzept zu verändern.
Maria S. schrieb:> nur die üblichen Konstruktionen sind eben, wie ich vermutet habe,> unbrauchbar
Wenn mein Drucker mit 0.1mm Schichthöhe druckt ist das sehr brauchbar.
Selbst 0.2mm sind für viele Sachen nicht schlecht. Ändert aber nix am
Materialverbrauch, nur an der Druckzeit, und das läuft nebenbei.
Holger K. schrieb:> So etwas, wie zB. eine spiralförmige Bohrung durch> einen Klotz ist damit systembedingt nicht möglich.
Hab ich letztens gedruckt - eine gebogene "Bohrung" für eine
Kabelführung, bei der das Kabel versetzt rauskommt. Witzig.
> Hab ich letztens gedruckt - eine gebogene "Bohrung" für eine> Kabelführung, bei der das Kabel versetzt rauskommt. Witzig.
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Es geht mit 3D-Druck halt so vieles, daß das Schichtenproblem häufig
ignoriert werden kann, da die Anwendung im Vordergrund steht.
Vermutlich drucken die meisten aber nur solche Objekte, bei denen der
Kopf nicht kollidiert und haben es daher nicht festgestellt oder sich
einfach nur still gewundert (geärgert) ohne dies (beim Hersteller) zu
bemängeln. Solange sich keiner beschwert, wird eben so ein (eigentlich
einfach zu behebender) Konstruktionsfehler weiter verkauft.
Dass man bei FDM eine Fläche als Treppe druckt, ist mir nicht logisch
(besonders, wo doch so viel Wert auf eine glatte Oberfläche gelegt
wird). Beim Deltadrucker kann man sogar den Kopf schwenken, sodass die
Nase immer senkrecht auf der Fläche steht.
Die Software, die beschrieben wird im Video (mein Link von vorher) hat
ja auch gewisse Voraussetzungen bez. des Druckkopfes und der Kandidat im
Video hat ja auch erst mal kräftig Änderungen machen müssen.
Danach konnte man den maximalen Wert für den Winkel, der bei der finalen
Oberfläche gedruckt werden darf einstellen. (er hatte ihn von 45Grad auf
50Grad eingestellt.)
Wie gesagt, wem das nicht reicht, der ist möglicherweise hiermit besser
bedient.
WANHAO D8 Resin duplicator 8
Maria S. schrieb:> Vermutlich drucken die meisten aber nur solche Objekte, bei denen der> Kopf nicht kollidiert und haben es daher nicht festgestellt oder sich> einfach nur still gewundert (geärgert) ohne dies (beim Hersteller) zu> bemängeln. Solange sich keiner beschwert, wird eben so ein (eigentlich> einfach zu behebender) Konstruktionsfehler weiter verkauft.
Bei jedem Fertigungsverfahren muss man sich der Grenzen bewusst sein
und diese bei der Konstruktion berücksichtigen.
Beim üblichen 3-D-Drucker wird Layer über Layer gelegt, was ganz gut
funktioniert. Konvexe oder konkave Oberflächen funktionieren halt
nur im Layer-Rahmen, woraus Treppen resultieren. Kollisionen kann
es damit nicht geben, auch die Slicer können sowas imho momentan
nicht realisieren.
Maria S. schrieb:> Dass man bei FDM eine Fläche als Treppe druckt, ist mir nicht logisch
Ja mir auch nicht. Ich leg natürlich Flächen, die ich als Oberfläche
haben will soweit es geht waagerecht an und stell die nicht schief in
den Raum.
Ich hab aber auch schon Tastenköpfe mit spärischer Kappe gedruckt, und
da sah das gut aus. Oder Wasserfilterhalter mit zylindrischer Oberseite,
und da hat das keinen interessiert, und nein ich gehe jetzt nicht in den
Garten das zu fotografieren.
Bei einer 3-Achs-Fräse würde eine schiefe Ebene auch in Stufen gefräst,
um die als eine Fläche zu fräsen braucht man schon 5-Achs-Maschinen.
Maria S. schrieb:> Vermutlich drucken die meisten aber nur solche Objekte, bei denen der> Kopf nicht kollidiert und haben es daher nicht festgestellt oder sich> einfach nur still gewundert (geärgert) ohne dies (beim Hersteller) zu> bemängeln. Solange sich keiner beschwert, wird eben so ein (eigentlich> einfach zu behebender) Konstruktionsfehler weiter verkauft.>
Echt jetzt?
Du hast offensichtlich noch immer nicht verstanden wie ein FDM Drucker
funktioniert, aber meinst die Technologie kritisieren zu müssen?
Klar, all die Unternehmen die nicht nur 300€ 3D Drucker entwickeln,
sondern auch 30 000€ 3D Drucker, machen es alle falsch und es ist ihnen
nie in den Sinn gekommen das Schichten Problem gaaaaanz einfach zu lösen
=D
Btw. hier siehst du wie so ein 3D Drucker arbeitet und weshalb es keine
Kollisionen gibt: https://www.youtube.com/watch?v=FqQAjkZOBeY
Oder hier in schöner: https://www.youtube.com/watch?v=S2cpHMoK8mw (der
Druckkopf wurde dabei vor jedem Video-Frame in die Selbe Position
bewegt).
Rainer S. schrieb:> Hallo habe vor genau einen Jahr und einer Woche einen> Diskussions-Thread> gestartet für eine 3D-Druck-Sammlung(Leider nur meine Sammlung und keine> Beteiligung anderer in der Sammlung)>> Seite:> https://www.mikrocontroller.net/articles/3D-Druck-Sammlung>
Und wie hat man den Zugriff auf diese Seite? Also wenn man etwas
ergänzen möchte?
Guido B. schrieb:> die Slicer können sowas imho momentan> nicht realisieren.
Die beiden Videos oben zeigen, doch dass wellige (gewölbte) Oberflächen
in gebogenen Linien gedruckt werden, also muss ein Slicer das erstellt
haben. Der Slicer weis auf Grund des eingestellten Druckermodells, wann
er mit dem Objekt kollidiert und druckt dann eben u.U. nur Flächen, wenn
die Düse durch mangelhafte Konstruktion nicht ausreichend frei gestellt
ist. Nur bei einigen Druckern ist es möglich und dann erstellt der
Slicer auch die Berg- und Talfahrten, wie auf den Videos zu sehen. Auch
einige Nasen Hersteller scheinen die Möglichkeiten durch eine lange,
spitze Form von Düsen schon bedacht zu haben.
Diese Figürchen auf den von Alex G. (dragongamer) verlinkten Videos
sollen wohl zeigen, was passiert wenn der Drucker fälschlicherweise
nicht angewiesen wurde, an den Rundungen entlang zu drucken oder auf
Grund der ungünstigen Konstruktion es nicht kann/darf. Der Eiffelturm
ist ein Beispiel, wie extrem schlecht das heraus kommt. Schichten am FDM
Drucker einfach nur beliebig klein zu erstellen, ist lediglich eine
höhere Aproximation, verlängert die Druckzeit nur unnötig und trotzdem
wird es nie so glatt wie eine lineare Bewegung.
Bei Objekten mit geraden, horizontalen oder vertikalen Kanten fällt das
Problem logischerweise nicht auf. Gewölbte Flächen sind mit CAD
schwehrer zu erstellen und wer das zeichnen kann und benötigt, der wird
dann keinen FDM Drucker verwenden, sondern ein Laser Verfahren, wie es
Holger K. vorgeschlagen hatte. Das soll aber nicht bedeuten, dass es
nicht auch mit FDM umso besser möglich ist, je spitzer der Druckkopf
gestaltet ist.
Ein Fräser ist spitz und lang, der sollte mit Tälern sowieso keine
Probleme haben. Mit der runden Spitze, wird das vermutlich super glatt.
Alex G. Du ignorierst hartnäckig die beiden Beispiele in den Videos und
behauptest, dass das gezeigte nicht wahr ist oder nicht funktioniert,
auch wenn es zudem durch wissenschaftliche Veröffentlichung der
Universität Hamburg belegt ist. Wie andere Drucker arbeiten,
interessiert dabei nicht.
Das Herstellen von Schrägen durch Drucken horizontaler Flächen (in eine
Richtung der Z-Achse) ist eine dumme Idee und die Düse konstruktiv nicht
frei zu stellen genauso. Eine dumme Idee wird nicht dadurch gut, dass
man sie ständig ohne Überlegung kopiert.
Maria S. schrieb:> Das Herstellen von Schrägen durch Drucken horizontaler Flächen (in eine> Richtung der Z-Achse) ist eine dumme Idee und die Düse konstruktiv nicht> frei zu stellen genauso.
Ja dann bau halt einen Drucker, der das kann, wenn du meinst das wäre
wichtig. Anderen Leuten ist es halt nicht wichtig und die können gut mit
den Druckern arbeiten, wie sie jetzt verfügbar sind.
Ein schwenkbarer Druckkopf würde den mechanischen Aufwand deutlich
erhöhen, den Druckkopf schwerer machen, was zu niedrigeren
Geschwindigkeiten oder höherer Motorleistung und schwerem Aufbau führen
würde. Der schwenkbare Druckkopf würde eine aufwendigere Filamentführung
erfordern, zusätzliche Motoren, Treiberstufen.
Offenbar ist den meisten Leuten der Effekt, eine gekrümmte Fläche
abfahren zu können - und auch das nur mit Einschränkungen, denn die
räumliche Ausdehnung des Druckkopfes erlaubt keine beliebigen Winkel -
nicht so wichtig, dass sie die Nachteile in Kauf nehmen wollen.
Wenn dir das wichtig ist, mach halt.
Maria S. schrieb:> Die beiden Videos oben zeigen, doch dass wellige (gewölbte) Oberflächen> in gebogenen Linien gedruckt werden, also muss ein Slicer das erstellt> haben.
Ich habe jetzt auf der Seite nichts gelesen, gehe aber davon aus, dass
dies experimentelle Steuerungsdaten sind, die nicht von einem üblichen
Slicer erstellt wurden. Klar kann man sowas programmieren
(sieht man ja), 3-D-Interpolation gibt es ja schon ein paar Tage.
Aber auch auf einer 3-Achsen-Maschine muss man die Fräsbahn im
Auge behalten um Kollisionen zu vermeiden.
Maria S. schrieb:> Schichten am FDM> Drucker einfach nur beliebig klein zu erstellen, ist lediglich eine> höhere Aproximation, verlängert die Druckzeit nur unnötig und trotzdem> wird es nie so glatt wie eine lineare Bewegung.
Ja, da ist ev. Nachbearbeitung sinnvoller, nicht ganz ungewöhnlich.
Maria S. schrieb:> Bei Objekten mit geraden, horizontalen oder vertikalen Kanten fällt das> Problem logischerweise nicht auf. Gewölbte Flächen sind mit CAD> schwehrer zu erstellen und wer das zeichnen kann und benötigt, der wird> dann keinen FDM Drucker verwenden, sondern ein Laser Verfahren, wie es> Holger K. vorgeschlagen hatte. Das soll aber nicht bedeuten, dass es> nicht auch mit FDM umso besser möglich ist, je spitzer der Druckkopf> gestaltet ist.
Das ist genau der Punkt: klar könnte man direktbeheizte Spitzen
fertigen (JBC bekommt das sicher hin), aber bei der geringen Auflösung
der FDM-Drucker ist dieser Aufwand sicher unsinnig. Da ist schlicht ein
anderes Fertigungsverfahren sinnvoller.
Maria S. schrieb:> Ein Fräser ist spitz und lang, der sollte mit Tälern sowieso keine> Probleme haben. Mit der runden Spitze, wird das vermutlich super glatt.
Klar, aber was hat der Postprozessor für die Daten gekostet?
Eigentlich sind die FDM-Drucker nur 2,5 D.
Okay hier nochmal der Link für alle die irgendwie denken, das Ganze sei
unmöglich und das Universum muß implodieren:
https://www.youtube.com/watch?v=gmePlcU0TRw
Es ist einfach, was es ist - es hat Vor- und Nachteile, der Drucker
wurde verändert, es ist nur eingeschränkt nutzbar usw... aber...
Es geht!
Wenn man bedenkt, daß die Meisten ihr Objekt so drehen, daß eine
perfekte Ebene oben liegt, um das Stufenproblem zu umgehen, der kann
sich sicher vorstellen, daß es sich hier um eine super Alternative
handelt, für den Fall, daß eine Drehung, aus welchen Gründen auch immer,
nicht in Frage kommt. Zum Beispiel, wenn die Abschlußfläche oben nicht
eben ist, sondern, wie in den Beispielen gewölbt.
Einen Flügel mit dieser Technik zu drucken ist ein sehr gutes Beispiel,
da hier wegen der fehlenden Stufen eine geringere Abrißströmung
auftritt.
Eine solche Technik nicht nutzen zu wollen, weil sie in 17.385% "eh
nicht funktioniert" ist Unfug.
@Holger K.
Natürlich behauptet niemand dass es prinzipiell nicht geht. Aber
doc-brown behauptet das wäre so einfach zu realisieren und darum sei
jeder Drucker der das nicht nutzt, schlecht...
Ich würde mir gerne einen Drucker zulegen, und abgesehen von 3D Druck
sollte er als Lötroboter und Dispenser verwendbar sein, und er sollte
günstig sein,
weil wenn es mehr Durchsatz braucht, sollte ein zweiter oder dritter
Drucker
problemlos möglich sein, möglicherweise auch mehr.
Durchsatz ist jetzt bei Dispenser oder Lötroboter
gemeint. Ich habe ein Lötroboter mit Supportsoftware für ein TS100 mit
entsprechend modifizierter Firmware gesehen, für den Geeetech A8.
Vom A8 bin ich auf den A10 oder den A10M (zwei Farben) gekommen.
Fläche 22x19cm ist gefordert, 22x25 bzw 24x30 cm + 1cm auf einer
Seite wäre nice to have. Zwei Farben wären nciht abwegig wegen Lightpipe
oder
leitbaren Filament (Tamper detection) machen zu können.
Würdet ihr mir einen anderen Drucker empfehlen und was wären eure
empfehlungen für einen verwendbaren low cost Drucker.
Mfg
Chris
Hallo Chris
angeblich soll der "Ender" ganz gut sein, aber persönliche Erfahrung
habe ich mit dem nicht. Nachdem ich mich lange mit FMD-Druckern gequält
habe war jetzt ein Resin-Drucker dran. Von denen gibt es auch welche in
günstig und für Deine Pick&Place aufgaben ist möglicherweise ein
Roboterarm geeigneter - den kannst Du ja selber drucken, da gibt es
viele tolle Projekte.
- nur sone Idee.
Hallo Holger,
der A10 sollte gleichwertig bzw ein Upgrade des Ender 3 sein,
Da ich 0.1mm Wiederholgenauigkeit brauche,
0.2mm geht es auch noch mit Abstrichen, denke dass dem Roboterarm
bei doppeltem Europakartenformat die nötige Auflösung schlicht fehlt.
Mfg
Chris
Maria S. schrieb:> Beim Deltadrucker kann man sogar den Kopf schwenken, sodass die> Nase immer senkrecht auf der Fläche steht.
Hallo Maria
Also, die Idee den Druckkopf zu schwenken finde ich super. Ich habe eine
Weile darüber nachgedacht, das Problem ist, daß Winkelangaben in dem
G-Code, der von 3D-Druckern genutzt wird nicht vorgesehen ist. So etwas
gibt es bei 4,5 und 6-Achsigen Fräsen.
Dann allerdings viel mir auf, daß eine solche Winkelangabe im Code aber
ja auch gar nicht nötig währe: Der nötige Winkel kann ganz einfach
anhand des Normalvektors der Oberfläche berechnet werden, er ist
insofern mit dem Normalvektor identisch, als dass er lediglich als
Vektor durch eine Z-Bewegung ermittelt werden darf. Eine Veränderung des
Winkels bei reinen X/Y-Vektoren ist natürlich nicht erwünscht, da sich
sonst der Druckkopf auf die Seite legen würde, wenn zB ein Kreis auf das
Druckbett aufgetragen wird - und das ist natürlich nicht erwünscht.
Die Beispielgrafik ist also als Oberfläche durch den Querschnitt des
Objektes zu sehen.
Damit währen natürlich noch nicht alle Probleme gelöst: Bei zu hohen
Werten kann der Druckkopf immer noch an das Objekt stoßen.
Ich habe einen Pasteextruder gefunden, der für solch bizarre Aktionen
bestens geeignet währe:
"ViscoTec 2K": https://www.youtube.com/watch?v=BdPu7zTy9-I
Damit ist dann aber auch gleich das nächste Faß geöffnet: Die Umstellung
auf ein gänzlich anderes Material und die damit fällige Reinigung nach
jedem Druck. Andererseits fiele die Kühlung weg (also jede Menge Platz
um den Druckkopf herum), das Druckbett muß nicht geheizt werden, die
Objekte verziehen sich nicht mehr durch das Abkühlen und die Handhabung
des gesamten Druckkopfes ist bereits bei Zimmertemperatur möglich.
Zur Zeit bin ich sehr beschäftigt und werde es voraussichtlich auch noch
eine (kleine) Weile bleiben. Wer Lust hat, sich damit zu befassen, kann
sich dennoch bei mir melden, wir sollten dann zusammen für dieses
Projekt eine Seite hier einrichten.
Vielen Dank im Voraus an alle Interessierten.
Es wäre schade, wenn man die Möglichkeit durch eine kleine Änderung am
FDM Drucker (kann man u.U. selber umbauen) nicht nutzen könnte/würde,
auch wenn man das nur in den wenigen Fällen, wenn Oberflächen nicht plan
sind, benötigt. Bei kartesischen 3D Druckern kann man ohne einen
grösseren Umbau wie Karl K. (karl2go) es beschreibt den Kopf nicht so
schwenken, dass er senkrecht auf der schiefen Fläche steht. Das könnte
eine Einschränkung sein. Interessant wäre, wie weit sich die Oberfläche
damit nochmals verbessern würde.
Bei Delta Druckern ist man zudem (neben Heizung/Kühlung) durch die 3
Gelenke neben dem Kopf im Winkel beschränkt, also geht es nicht immer.
Man müsste also den maximalen Winkel (ähnlich s.u.) begrenzen, was aber
in vielen Fällen bereits ausreichend sein könnte.
Nun habe ich mir zur Verifikation der möglichen Einstellungen, kurz Mal
einen Slicer geladen und kompiliert, wie z.B. in dem Artikel der Uni
verlinkt:
https://tams.informatik.uni-hamburg.de/research/3d-printing/nonplanar_printing/index.php
Z.B. den Slic3r von github:
https://github.com/Zip-o-mat/Slic3r/tree/nonplanar
(Das hat bei mir (Debian 10) mit den paar Anweisungen problemlos
funktioniert.)
Dort in Slic3r gibt es die relevanten Eingaben (zeigt auch das Video),
wenn man nicht ausschließlich in Schichten drucken will unter
- Layers and perimeters -> Nonplanar Layers ->
use nonplanar Layers [X]
Maximum nonplanar angle: °
Maximum nonplanar height: mm
Für den Slicer Cura soll es solche Einstellungen angeblich ebenfalls
geben.
Die 3D Drucker Hersteller liefern oft angepasste (eingeschränkte?)
Slicer Versionen mit, bei denen möglicherweise manche Einstellungen
heraus genommen wurden.
Holger K. (Firma: private) (lakritzmatrix), mich erstaunt, dass man
mehrere Schichten Paste so schnell übereinander setzen kann, wo doch
eher mehrere Minuten Zeit zum Aushärten benötigt werden. So ein Kopf
baut zwar schmal, aber hoch. Schwer sieht das auch aus, sodass zudem
Karl K. (karl2go) Argument zum tragen käme und ein 3D Druck dadurch
ebenfalls nur sehr langsam möglich sein wird. Das ist jedoch bei einer
Klebeschicht weniger ein Problem.
Johannes S. (jojos), kannst Du uns auch noch nennen, welcher käufliche
Drucker die o.g. Features bereits umgesetzt hat. Dann brauchen wir uns
erst Mal keine weiteren Gedanken mehr machen, wie FDM Drucker damit zu
verbessern wären und können uns mit unseren Ideen ggf. an das nächste
Druckverfahren machen. Der Titel des Fadens heisst übrigens:
"Beschäftigt ihr euch mit 3D-Druckern?" und nicht "Verwendet ihr
3D-Drucker?"
Bei SLS oder Polyjet Verfahren wäre sicherlich noch etwas möglich, lasst
uns also Mal überlegen ...
Das hat kein käuflicher Drucker in der Hobbypreisklasse aus
verschiedenen hier schon genannten Gründen drauf. Und
Mehrachsensteuerung können auch nur teure Fräsen und selbst bei
großzügig verschenkten Nutzungsrechten von Autodesk ist bei 3 Achsen
Schluss. Von daher kannst/musst du vieles selbst machen. Und das erst
mal besser als die anderen.
Ich habe mit einem Vellemann K8200 Bausatz angefangen, der kann in
Original sehr mäßig brauchbar drucken. Da musste man alles der Reihe
nach verbessern und lernt eine ganze Menge von der Mechanik und der
Software und dem Zusammenspiel.
Wenn ich dann lese das ,Schichten Paste mehrere Minuten zum Aushärten
brauchen‘ rollen sich mir die Fußnägel auf. Mit solchem Mist und
Halbwissen muss man andere Interessenten hier nicht verunsichern. Dann
noch schnell ein paar Buzzwords hinterher schicken um so zu wirken als
ob man Ahnung hätte.
Also bitte, erstmal einen Drucker kaufen und sehen warum und wie der so
arbeitet.
Egal welcher Drucker.
Ps:
Weißt du was Polyjets kosten?
Hallo Maria,
Hast Du mal Bock, den Slicer statisch unter Cygwin zu compilieren? Bei
mir klappt so was nie.
Wenn es statisch ist, sollte es dann auch ohne installiertes Cygwin
unter Windows laufen, solange die cygwin1.dll im Verzeichnis ist.
Das könnte man dann ja mal hochladen, damit auch andere Leute es
leichter haben und ihr Zeug nicht unter Virtual-Box laufen lassen
müssen.
Grüße,
Holger
Johannes S. (jojos), ich hatte Dich so verstanden, dass diese o. a.
Vorschläge bereits in einigen Geräten umgesetzt und käufliche Technik
für Privatpersonen sind und wir das möglicherweise übersehen haben. Also
doch selber (um)bauen. Wenigstens ist der Slicer bereits dafür
eingerichtet.
Dieses Cygwin ist aber ein Programm für MS. Damit kann ich auf meinem
Debian System nichts anfangen. MS habe ich nicht und kenne mich damit
auch gar nicht aus.
Zum nonplanar printing gibt es zwar einige Arbeiten, ich sehe das aber
als wenig praxistauglich weil es aufwändig ist. Es geht wohl
eingeschränkt mit ‚normalen‘ Druckern, aber eine gute Kühlung in vielen
Fällen eher nötig und die stört wieder wenn eine Spitze Düse gebraucht
wird. Bei einigen Demos mit großen Radien kann etwas schneller gedruckt
werden, aber ein Druck mit feinen Schichten liefert vergleichbar gute
Ergebnisse: https://youtu.be/eNpFN__16CM
Die Slicer können das tatsächlich schon, aber da scheint es auch Patente
zu geben.
Ich habe gerade festgestellt, dass 3D-Drucker auch beim Ätzen von
Platinen nützlich sein können:
1. Das Heatbed bringt die Natriumpersulfat-Lösung auf die gewünschte
Temperatur und hält diese Temperatur konstant
2. Durch ständige, schnelle Vor- und Zurück-Bewegungen des Heatbeds um
einige Zentimeter kann man ganz einfach dafür sorgen, dass die
Ätzflüssigkeit ohne weiteres Zutun immer schön in Bewegung bleibt: die
Ätzflüsigkeit schwappt dann wie eine kleine Welle immer vor und zurück
über die Platine.
Joachim S. schrieb:> Ich habe gerade festgestellt, dass 3D-Drucker auch beim Ätzen von> Platinen nützlich sein können:>> 1. Das Heatbed bringt die Natriumpersulfat-Lösung auf die gewünschte> Temperatur und hält diese Temperatur konstant>> 2. Durch ständige, schnelle Vor- und Zurück-Bewegungen des Heatbeds um> einige Zentimeter kann man ganz einfach dafür sorgen, dass die> Ätzflüssigkeit ohne weiteres Zutun immer schön in Bewegung bleibt: die> Ätzflüsigkeit schwappt dann wie eine kleine Welle immer vor und zurück> über die Platine.
... und die Gase, bzw auch Mikrospritzer vermurxen Dir nach und nach die
ganze Maschine.
Unsinn!
Old-Papa
wenn man keine Luft in das NaPS reinbläst gibts doch auch keine
Spritzer. Aber man muss schon sehr gut aufpassen, ein Tropfen kann schon
viel Schaden anrichten.
Johannes S. schrieb:> wenn man keine Luft in das NaPS reinbläst gibts doch auch keine> Spritzer. Aber man muss schon sehr gut aufpassen, ein Tropfen kann schon> viel Schaden anrichten.
Doch, es gast auch ohne Luft aus, die entstehenden Kondensatprodukte
meinte ich mit Mikrospritzern.
Old-Papa
Johannes S. schrieb:> wenn man keine Luft in das NaPS reinbläst gibts doch auch keine> Spritzer.
Also bei dem was um meine stehende Ätzküvette sich ansammelt würde ich
das nicht auf meinen Drucker stellen, erhitzen und rumschwappen lassen.
> ... und die Gase, bzw auch Mikrospritzer vermurxen Dir nach und nach die> ganze Maschine.
Tupadose luftdicht verschliessen.
Also das ginge schon. Bloss liegen bei mir die Aetzzeiten mit frischem
Natriumpersulfat irgendwo bei 2-5min. Da kann ich die Dose noch von Hand
bewegen. Man muss ja sowieso dabeibleiben damit man die Platine
rechtzeitig rausnimmt.
Olaf
olaf schrieb:>> ... und die Gase, bzw auch Mikrospritzer vermurxen Dir nach und nach die>> ganze Maschine.>> Tupadose luftdicht verschliessen.
Da nach meinem ersten Versuch ohne Deckel tatsächlich ein
eingetrockneter Tropfen Ätzmittel auf meinem Heatbed zurückblieb (der
sich gott sei Dank einfach und rückstandslos entfernen liess), habe ich
beim zweiten Mal tatsächlich genau das gemacht: Einfach den Deckel auf
die Tupperdose, in der ich ätze.
So können während des Ätzens keine Spritzer mehr das Gefäss verlassen.
Mein Deckel ist zwar nicht gänzlich luftdicht, aber beim Ätzen mit
Natriumpersulfat entstehen m.W.n. ja eh nur unproblematische Dämpfe,
daher denke/hoffe ich, dass das kein Problem darstellen sollte.
> Also das ginge schon. Bloss liegen bei mir die Aetzzeiten mit frischem> Natriumpersulfat irgendwo bei 2-5min. Da kann ich die Dose noch von Hand> bewegen. Man muss ja sowieso dabeibleiben damit man die Platine> rechtzeitig rausnimmt.
Bei mir dauert das Ätzen schon ein paar Minuten länger. Vermutlich auch
weil meine Natriumpersulfat-Lösung aktuell nicht mehr ganz frisch ist.
Aber klar, es geht natürlich auch wunderbar ohne 3D-Drucker, indem man
einfach selbst schüttelt, weil man ja eh daneben sitzen und aufpassen
muss.
Aber weil ich das Heatbed meines 3D-Druckers eh benutze, um die
Ätzflüssigkeit auf die gewünschte Temperatur zu bringen und zu halten,
fand ich das halt eine nette Idee, die ich hier einfach mal als Anregung
für andere 3D-Drucker-Besitzer mitteilen wollte.
Ich denke jedenfalls, ich werde das in Zukunft immer so machen; so schön
gleichmässig, wie der 3D-Drucker die Bewegung der Ätzflüssigkeit auf
diese Weise hinkriegt, würde ich das mit meinen Händen eh nicht
hinbekommen.