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Forum: Fahrzeugelektronik E-Mobilitaet - wie sieht der Antrieb eigentlich technisch aus?


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von Name: (Gast)


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Ursel schrieb:
> Wobei die 11kW für die meisten Autofahrer gar nicht nötig wären. Klar,
> wenn man sowieso Drehstrom in der Garage hat ist das absolut sinnvoll,
> weil dann quasi keine Mehrkosten vorhanden sind. Ansonsten reicht eine
> einphasige Ladebuchse für normale Fahrprofile auch völlig aus.

Das stimmt teilweise schon. Bei heutigen Autos.

Wenn man aber ein 100kWh-Auto hat, und längere Fahrten macht, will man 
die Kiste natürlich über Nacht voll bekommen. Und da wird man mit 1x10A 
nicht glücklich werden. Mit 11kW dagegen ist das akzeptabel.
In ein paar Jahren sind solte Akkus vermutlich eher häufiger.

Außerdem sollte man beachten, dass das Laden eine Dauerbelastung ist. 
Darauf hat man die Elektroinstallationen früher einfach nicht ausgelegt. 
Unsere Steckdose in der Garage produziert fast 20V Spannungsabfall bei 
10A. Die Leitungen sind Aufputz (und halten das daher thermisch auch 
aus), aber ich verzichte gern auf eine Garagen- und Kellerheizung mit 
teurem Strom.

Darum ist ein ordentlich gemachter Ladepunkt schon wichtig. Und wenn man 
das schon macht, ist 11kW (3x16A) einfach das sinnvolle Minimum.

von Ursel (Gast)


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Name: schrieb:
> Wenn man aber ein 100kWh-Auto hat, und längere Fahrten macht, will man
> die Kiste natürlich über Nacht voll bekommen.

Wenn man ein Auto ganz gezielt für sehr häufige Langstrecken anschafft, 
stimme ich zu. Dann macht ein 11 kWh-Lader Sinn.

Die typischen Fahrprofile sehen aber recht selten mehrere lange Fahrten 
an mehreren Tagen hintereinander vor, sondern eher eine typische 
Pendlerstrecke von maximal 100 km am Tag und hier und da mal eine 
längere Strecke. Da reichen die 2,3-3,6 kW (10/16A) aus der Steckdose 
oder 4,7 kW, die man maximal aus einer Phase ziehen darf, völlig aus.

Name: schrieb:
> Unsere Steckdose in der Garage produziert fast 20V Spannungsabfall bei
> 10A.

So einen Pfusch würde ich natürlich nicht zum Laden empfehlen. Allein 
schon wegen der gigantischen Verluste.

Schuko ist natürlich auch völlig ungeeignet, würde ich nur für absolute 
Notfälle verwenden. Auch bei einphasig sollte es eine Wallbox mit Typ2 
oder zumindest einphasiger CEE sein.

Für eine Wallbox verwendet man in der Regel 6mm².

Name: schrieb:
> Darum ist ein ordentlich gemachter Ladepunkt schon wichtig. Und wenn man
> das schon macht, ist 11kW (3x16A) einfach das sinnvolle Minimum.

Wenn Drehstrom ohne größeren Aufwand geht, ist es empfehlenswert.
Im eigenen Haus mit Garage dürfte das in aller Regel zutreffen.

In Mietshäusern wird man aber wahrscheinlich nicht für jeden Mieter 11 
kW bereitstellen können. Bei einem normalen Fahrprofil würde eine ein- 
oder zweiphasige Ladebuchse allerdings auch reichen.

von Walta S. (walta)


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Wie ist das mit den Berechnungen für den zukünftigen Strombedarf? Ist 
dabei auch die Uhrzeit berücksichtigt? Weiss das jemand?
Ich selber könnte ein E-Auto über Nacht mit günstigen Nachtstrom 
aufladen (das Flusskraftwerk in der Nähe läuft ohnedies Tag und Nacht).

walta

von Maxim B. (max182)


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vn nn schrieb:
> Ich hol dich ja nur ungern auf den Boden der Realität zurück, aber
> schneller als die 135-140 (je nach Modell), bei denen der Zoe abregelt,
> darfst du in weiten Teilen Europas nicht mal legal fahren:

Das Problem: ein PKW auf seiner Obergrenze ist träge. Auch wenn man nur 
150 fährt, ist besser, wenn PKW 200 - 250 kann. Dann sind auch 
Überholungen weniger riskant.
Weite Teile Europas interessieren mich am wenigsten. Ich fahre meistens 
in Deutschland. Wenn in Polen nur 140 erlaubt, so ist das das Problem 
nur für Polen.

von A. K. (prx)


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Maxim B. schrieb:
> Das Problem: ein PKW auf seiner Obergrenze ist träge. Auch wenn man nur
> 150 fährt, ist besser, wenn PKW 200 - 250 kann.

Das gilt für Fahrzeuge, deren Leistung nur für 150 reicht. Nicht aber 
für Fahrzeuge, die bei 150 abgeregelt werden.

von Maxim B. (max182)


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Ursel schrieb:
> Batterien sind üblicherweise bis
> -20°C funktionsfähig, dann allerdings mit deutlichem Leistungs- und
> Kapazitätsderating.

In Erzgebirge habe ich -25°C mehrmals erlebt. D.h. für Erzgebirge ist 
E-PKW nicht zu empfehlen? Dann sollte in der Schweiz E-PKW einfach 
verboten werden, mit ihren Bergen. In Südtirol auch... E-PKW taugt 
sicher nur für Flachland.
Vielleicht kann hier nur Globale Erwärmung etwas Abhilfe machen, indem 
es im Winter in Gebirge nicht so kalt wird?

von A. K. (prx)


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Maxim B. schrieb:
> E-PKW taugt sicher nur für Flachland.

Er hat Probleme in sehr kalten Umgebungen, egal ob es dabei bergauf oder 
horizontal geht. Mit Bergen hat das direkt nichts zu tun - im Gegenteil, 
da ist er ausgesprochen effizient.

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Maxim B. schrieb:
> Dann sollte in der Schweiz E-PKW einfach verboten werden,
> mit ihren Bergen.

Schon mal in der Schweiz gewesen, ausser vielleicht im Urlaub zum 
skifahren? Die meisten Schweizer sehen die Berge zu Hause allenfalls 
beim Blick in der Ferne.

von Wolfgang (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Das Problem: ein PKW auf seiner Obergrenze ist träge. Auch wenn man nur
> 150 fährt, ist besser, wenn PKW 200 - 250 kann. Dann sind auch
> Überholungen weniger riskant.

Meinst du Umdrehungen pro Minute?

Das wäre für einen E-Motor ausgesprochen wenig. So ein E-Motor ist doch 
kein Schiffsdiesel.

von Untertouriger (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Maxim B. schrieb:
>> Das Problem: ein PKW auf seiner Obergrenze ist träge. Auch wenn man nur
>> 150 fährt, ist besser, wenn PKW 200 - 250 kann. Dann sind auch
>> Überholungen weniger riskant.
>
> Meinst du Umdrehungen pro Minute?

Sicher meint er Angström/Woche, denkst Du nicht?
>
> Das wäre für einen E-Motor ausgesprochen wenig. So ein E-Motor ist doch
> kein Schiffsdiesel.

Da sieht man's ja: Du denkst nicht!

von Maxim B. (max182)


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A. K. schrieb:
> Er hat Probleme in sehr kalten Umgebungen, egal ob es dabei bergauf oder
> horizontal geht. Mit Bergen hat das direkt nichts zu tun

Doch. Jede ca. 600 Meter Höhe bedeuten ca. -5°C. Wenn in Dresden -10°C, 
dann an Fichtelberg ~ -20°C

von A. K. (prx)


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Maxim B. schrieb:
>> Er hat Probleme in sehr kalten Umgebungen, egal ob es dabei bergauf oder
>> horizontal geht. Mit Bergen hat das direkt nichts zu tun
>
> Doch. Jede ca. 600 Meter Höhe bedeuten ca. -5°C. Wenn in Dresden -10°C,
> dann an Fichtelberg ~ -20°C

Auf Formulierung achten. Damit wirds nämlich kein direkter, sondern nur 
ein indirekter Zusammenhang. ;-)

Wobei ein E-Auto aus Dresden trotzdem auf den Fichtelberg kommt. Weils 
unten warm genug ist, und auf dem Weg rauf bei geeignetem 
Akkutemperaturmanagement auch. Anschliessend wieder zurück ist auch bei 
kaltem Akku kein unüberwindliches Problem.

von Falk W. (dl3daz) Benutzerseite


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Maxim B. schrieb:
> Inzwischen hat man in Sibirien auch E-PKW. Dabei hat man das Problem mit
> der Heizung durch Einbau von Webasto gelöst. Zwar muß man dann außer
> Akku auch Dieseltank haben, dafür aber kann man E-PKW auch bei Frost
> fahren!

Wärme aus Benzin/Diesel zu gewinnen ist ja auch mit ~99% Wirkungsgrad 
recht simpel.
Wärme aus dem im Akku gespeicherten Strom zu erzeugen, ist entweder 
furchtbar ineffizient 
(Feuer->Wärme->Turbine->Transport->Laden->Entladen->Wärme) oder 
kompliziert (Wärmepumpe).
Ich habe letztens erst wieder getankt: 5l/1000km Benzin für die Webasto 
des Saxo electrique Bj. 2000. Der Tank hat m.W. 10l Kapazität.

Gruß,
Falk

von Froni (Gast)


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Ursel schrieb:
> Dort wo die Stromnetze auf Durchlauferhitzer ausgelegt sind hat man
> sowieso genug Reserve für Elektroautos.

Seltsame Denke: Weil die Brücke 100 Tonnen aushält, hält sie auch 1000 
Tonnen aus?

Dann: Dein Durchlauferhitzer läuft die ganze Nacht auf Volllast?
Dein Zweckoptimismus/Schönreden ist einzigartig.

von Maxim B. (max182)


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Falk W. schrieb:
> Wärme aus Benzin/Diesel zu gewinnen ist ja auch mit ~99% Wirkungsgrad
> recht simpel.
> Wärme aus dem im Akku gespeicherten Strom zu erzeugen, ist entweder
> furchtbar ineffizient

Umgekehrt. Strom über Widerstand kommt zu 100% in Wärme. Verbrannte 
Diesel gibt dagegen merkbare Teil von Wärme mit Abgase nach außen.

Übrigens, warum redet man nur über Globale Erwärmung und CO2? Es gibt 
noch was zu lösen, und zwar dringend! Wißt ihr, daß Skandinavien immer 
angehoben wird? Wir dürfen nicht so lange warten, bis Skandinavien in 
Kosmos fliegt: das bringt schwere Probleme für unsere Erde! Es sollte 
dringend etwas dagegen gemacht werden. Als mögliche Lösungen:
1. Steuer einführen, um Skandinaviens Anheben zu verhindern. Wie 
CO2-Steuer CO2-Emission verhindern wird, so auch Skand-Abhebungssteuer 
Skandinaviens Anheben genau so wirksam bremst.
2. Greta schwänzt schon freitags Schulunterricht. Das hat sich als 
wirksame Mittel gegen Globale Erwärmung etabiliert. So sollte Greta nun 
auch montags Schule schwänzen: um Abheben von Skandinavien zu 
verhindern!

: Bearbeitet durch User
von Lukas B. (lukas-1992) Benutzerseite


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Maxim B. schrieb:
> Falk W. schrieb:
>> Wärme aus Benzin/Diesel zu gewinnen ist ja auch mit ~99% Wirkungsgrad
>> recht simpel.
>> Wärme aus dem im Akku gespeicherten Strom zu erzeugen, ist entweder
>> furchtbar ineffizient
>
> Umgekehrt. Strom über Widerstand kommt zu 100% in Wärme. Verbrannte
> Diesel gibt dagegen merkbare Teil von Wärme mit Abgase nach außen.

Wusste gar nicht dass du auch was sinnvolles und richtiges schreiben 
kannst...

>
> Übrigens, warum redet man nur über Globale Erwärmung und CO2? Es gibt
> noch was zu lösen, und zwar dringend! Wißt ihr, daß Skandinavien immer
> angehoben wird? Wir dürfen nicht so lange warten, bis Skandinavien in
> Kosmos fliegt: das bringt schwere Probleme für unsere Erde! Es sollte
> dringend etwas dagegen gemacht werden. Als mögliche Lösungen:
> 1. Steuer einführen, um Skandinaviens Anheben zu verhindern. Wie
> CO2-Steuer CO2-Emission verhindern wird, so auch Skand-Abhebungssteuer
> Skandinaviens Anheben genau so wirksam bremst.
> 2. Greta schwänzt schon freitags Schulunterricht. Das hat sich als
> wirksame Mittel gegen Globale Erwärmung etabiliert. So sollte Greta nun
> auch montags Schule schwänzen: um Abheben von Skandinavien zu
> verhindern!

... Okay revidiere

von Guido B. (guido-b)


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Ursel schrieb:
> icke schrieb:
>> Trotz der genialen Schachzüge(1) Glühlampenverbot und
>> Schwachstromstaubsauger ist der Stromverbrauch der Haushalte bislang
>> nicht signifikant gesunken:
>
> Auch hier wurde die Einsparung durch andere Verbraucher aufgefressen.
> Ich tippe auf Unterhaltungselektronik, Klimageräte und vielleicht so
> etwas wie Wäschetrockner.

Spring nicht über jedes Stöckchen, das man dir hinhält! :-)
Letztes Jahr war hier der Stromverbrauch kleiner als die letzten
20 Jahre.

von Ursel (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> In Erzgebirge habe ich -25°C mehrmals erlebt. D.h. für Erzgebirge ist
> E-PKW nicht zu empfehlen? Dann sollte in der Schweiz E-PKW einfach
> verboten werden, mit ihren Bergen. In Südtirol auch... E-PKW taugt
> sicher nur für Flachland.

Das ist natürlich völliger Unsinn.

Erst einmal gilt das Gesagte: Mit einem festen Ladeplatz ist es kein 
Problem. Mit einer Garage sowieso nicht. In kälteren Regionen ist das in 
der Regel vorhanden, weil dünn besiedelt.

Wenn solche niedrigen Temperaturen nicht dauerhaft und nur an wenigen 
Tagen im Jahr erreicht werden, wäre es auch ohne Ladeplatz 
unproblematisch.

Und gerade in bergigen Regionen sind Elektroautos besonders gut 
geeignet, wegen Rekuperation. Und weil man kaum Strecken schafft, die 
über die Reichweite eines Elektroautos hinaus gehen. Einfach weil man 
langsamer unterwegs ist. In der Schweiz, Österreicher Alpen und Norwegen 
habe ich bisher die niedrigsten Verbrauchszahlen erlebt. Wieder weil man 
langsamer unterwegs ist. Doppelt optimale Bedingungen also. Dazu kommt 
noch die exzellente Ladeinfrasturuktur (obwohl sich Deutschland 
zumindest in für mich relevanten Regionen auch nicht verstecken 
braucht).

Froni schrieb:
> Seltsame Denke: Weil die Brücke 100 Tonnen aushält, hält sie auch 1000
> Tonnen aus?

Nö. Eher: Wenn die Brücke frühs 100 Tonnen aushält, hält sie es auch 
abends aus.

Froni schrieb:
> Dann: Dein Durchlauferhitzer läuft die ganze Nacht auf Volllast?

Eben nicht. Deshalb hat man ja Reserve.

Dass eine Menge Durchlauferhitzer verschwunden sind, man aber die Kabel 
nicht ausgebuddelt hat, ist dabei noch gar nicht berücksichtigt.

von Maxim B. (max182)


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Ursel schrieb:
> Mit einem festen Ladeplatz ist es kein
> Problem. Mit einer Garage sowieso nicht.

Dann sollte man per Gesetz bestimmen, daß jede Wohnung in einem 
Blockhaus eine Garage oder eigenen Ladeplatz haben sollte.

Dann kommt zwar Problem, wenn man zu Gast fährt...
Deshalb sollte jede Wohnung wohl per Gesetz je zwei Ladeplätze bekommen?
Und Uni sollte nur so viel Studienplätze erlaubt bekommen, wie viele 
Ladeplätze herum für Dozenten und Studierenden vorhanden sind?

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Maxim B. schrieb:
> Dann sollte man per Gesetz bestimmen,

Per Gesetz zu bestimmen scheint geradezu deine Obsession zu sein.

von Maxim B. (max182)


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A. K. schrieb:
> Per Gesetz zu bestimmen scheint geradezu deine Obsession zu sein.

Nein. Das sind die Grünen, die überall Dieselverbote wollen. Ich lerne 
nur bei Grünen und SPD, daß alles Mögliche per Gesetz verboten sein 
sollte.

Wenn schon unseres Leben sowieso per Verbote geregelt wird, dann liegt 
auf der Hand, Wohnungen ohne Ladeplatz zu verbieten.

: Bearbeitet durch User
von Ursel (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Dann sollte man per Gesetz bestimmen, daß jede Wohnung in einem
> Blockhaus eine Garage oder eigenen Ladeplatz haben sollte.

Sobald per Gesetz entschieden wird, dass jeder ein Elektroauto besitzen 
muss, müsste man das vielleicht tun.

Stand heute darf aber jeder frei entscheiden, ob und welches Auto man 
fahren möchte.

Maxim B. schrieb:
> Dann kommt zwar Problem, wenn man zu Gast fährt...

Nur wenn man im tiefsten Winter viele Tage bleibt und man überhaupt 
keinen Ladeanschluss zur Verfügung hat, und auch nicht gelegentlich 
einen öffentlichen Ladeanschluss nutzen kann. Ein reichlich dahin 
konstruiertes Szenario also.

Maxim B. schrieb:
> Und Uni sollte nur so viel Studienplätze erlaubt bekommen, wie viele
> Ladeplätze herum für Studierende vorhanden sind?

Wenn Studenten gezwungen werden, mit dem Auto zu kommen, und wenn wie 
oben alles außer batterieelektrischen Fahrzeugen verboten wäre, und wenn 
alle Studenten mehrere Tage in der Uni ausharren müssten, müsste man das 
vielleicht tun. Dann müssten die Unis aber erst einmal genügend 
Parkplätze für alle bereit stellen. Was heute auch nicht der Fall ist.

Ich denke du merkst selbst, wie schwachsinnig deine konstruierten 
Argumente sind.

Maxim B. schrieb:
> Nein. Das sind die Grünen, die überall Dieselverbote wollen. Ich lerne
> nur bei Grünen und SPD, daß alles Mögliche per Gesetz verboten sein
> sollte.

Kein Mensch fordert das, was du als Argument hinkonstruierst.

von Entenwickler (Gast)


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Ursel schrieb:
> Nur wenn man im tiefsten Winter viele Tage bleibt und man überhaupt
> keinen Ladeanschluss zur Verfügung hat, und auch nicht gelegentlich
> einen öffentlichen Ladeanschluss nutzen kann. Ein reichlich dahin
> konstruiertes Szenario also.

Sehr, ja.

Ich wohne in einem Alpental. Die letzten 20 Jahre hatten wir genau 3 
Nächte mit <-20°C. In keiner dieser Nächte hätte kein E-Auto eine 
Akkuheizung gebraucht, weil die -20° nur sehr kurz erreicht werden.
Dazu kommt: Jedes neuere Auto hat eine elektrische Akkuheizung. Zu 
Problemen kommt es nur dann, wenn man das Auto mit leerem Akku mehrere 
Tage bei dauerhaft <-20°C ohne Anschluss zur Ladesäule stehen lässt.
So tiefe Temperaturen erreicht man in Mitteleuropa nirgends lange genug, 
dass es ein Problem werden kann.

Die einzigen Fahrzeuge, die Probleme haben, sind Diesel. Schon bei -10° 
geht jedesmal das Georgel mit den Rauchwolken los.
Und das sind Temperaturen, wo man mit E-Autos oder ein Benzinern nie 
Probleme hat.

Das geht ja noch weiter. Mit Dieseln sitzt man noch 10 Minuten in der 
Kälte, bis mal die Heizung erträgliche Temperaturen liefert. Beim 
Benziner oder E-Auto sitzt man da schon lang im Warmen.

-> Es gibt genau eine Technik, die in Mitteleuropa Probleme mit Kälte 
hat, und das ist der Diesel.

Benziner und E-Autos gleichermaßen bekommen hierzulande nie Probleme mit 
niedrigen Temperaturen.

von Maxim B. (max182)


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Ursel schrieb:
> Stand heute darf aber jeder frei entscheiden, ob und welches Auto man
> fahren möchte.

Wäre das so, dann gäbe es keine Verbotszonen für Diesel. Also stimmt 
nicht.

von Ursel (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Wäre das so, dann gäbe es keine Verbotszonen für Diesel. Also stimmt
> nicht.

Du liegst falsch. Es existieren keine generellen Diesel-Verbotszonen. 
Mit einem Euro-6-Diesel darfst du überall fahren.

Zumindest gilt das für Deutschland.

von Maxim B. (max182)


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Ursel schrieb:
> Mit einem Euro-6-Diesel darfst du überall fahren.

Ich habe solche Diesel noch nie gefahren. Nur gelesen, daß die irgendwo 
sind :) Ob das wahr ist, ob solche Diesel in Realität auf den Straßen zu 
treffen sind - habe ich Zweifel. Nicht in Ostdeutschland. Ich fahre mit 
Euro 4. Schließlich habe ich grüne Plakette. Das sollte bedeuten, daß 
mein Diesel für die Natur gut tut - sonst wäre die Plakette nicht grün.

: Bearbeitet durch User
von Ursel (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Ich habe solche Diesel noch nie gefahren. Nur gelesen, daß die irgendwo
> sind :) Ob das wahr ist, ob solche Diesel in Realität auf den Straßen zu
> treffen sind - habe ich Zweifel.

Langweilige Polemik.

Maxim B. schrieb:
> Ich fahre mit
> Euro 4.

Und selbst mit der Dreckschleuder darfst du noch auf >99,999% aller 
Straßen in Deutschland herumfahren.

von A. K. (prx)


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Die kommunalen Regierungen jedweder Farbgebung neigen in der Praxis zur 
Vermeidung der unpopulären Fahrverbote. Es sind nicht selten Gerichte, 
die sie aufgrund von Grenz- und Messwerten an ihre Pflichten erinnern 
müssen.

: Bearbeitet durch User
von icke (Gast)


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Guido B. schrieb:
>
> Spring nicht über jedes Stöckchen, das man dir hinhält! :-)
> Letztes Jahr war hier der Stromverbrauch kleiner als die letzten
> 20 Jahre.

Könntest Du bitte Deine Quelle für aktuelles Zahlenmaterial nennen. Ich 
habe nur widersprüchliche Angaben zum Verbrauch von Elektroenergie der 
letzten Jahre gefunden. Darum ging es ja im Kontext, ohne das jetzt 
alles zitieren zu wollen.

Die von mir oben schon verlinkte Grafik
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_entw-stromverbrauch_2019-02-26.png

endet leider 2017 mit 520 Terawattstunden.

Agora Energiewende nennt für 2019 einen Stromverbrauch von 569 
Terawattstunden. Behauptet dazu allerdings tatsächlich, dies sei der 
niedrigste Wert seit 20 Jahren.
Irgendwie scheint da jeder seinen eigenen Verbräuche zu errechnen...

Bei mir persönlich ist jedenfalls nichts gesunken, das kann ich 
definitiv sagen. Und ich prognostiziere einen weiteren deutlichen 
Anstieg für 2020.

von icke (Gast)


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Maxim B. schrieb:

> icke schrieb:
>> Auch die Umstellung von Röhren/Plasma auf LCD-TV scheint energetisch
>> verpufft zu sein.
>
> Solange viele Menschen TV gar nicht brauchen, wegen uninteressanten
> Programminhalt - so ist absolut egal, verbraucht ein TV-Gerät 1 W oder
> 1000 W. Ära TV kommt zu Ende.

Coole Argumentation! Dazu fällt mir nur noch dieses angebliche Einstein 
Zitat ein, das mit der Unendlichkeit...

von A. K. (prx)


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Wieso? Das das ist doch Win-Win. Ein Gerät zu kaufen fördert die 
Wirtschaft und schützt Arbeitsplätze. Es danach kaum zu verwenden schont 
die Umwelt. Obs ein Fernseher ist oder ein Auto. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Jens P. (picler)


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Entenwickler schrieb:
> Ich wohne in einem Alpental.

Ich wohne in einer ostdeutschen Großstadt.

> Die letzten 20 Jahre hatten wir genau 3
> Nächte mit <-20°C. In keiner dieser Nächte hätte kein E-Auto eine
> Akkuheizung gebraucht, weil die -20° nur sehr kurz erreicht werden.

Du hast die letzten 20 Jahre offenbar exakt Buch geführt... Ich habe 
keine Ahnung, wie die Temperaturentwicklung im Winter in Alpentälern 
ist, könnte mir aber schon vorstellen, dass auch dort die Temperaturen 
häufiger unter -20°C fallen. Zumindest ist es im Riesengebirge so.

Auf jeden Fall hatten wir die letzten Jahre öfters (>3) 
Nachttemperaturen von -20°C oder tiefer. An einen Fall kann ich mich 
ganz genau erinnern, da hatten wir mehrere Tage lang eine 
Inversionswetterlage mit bis -28°C nachts. Tagsüber stieg das 
Thermometer auch nur auf -15°C. Das weiß ich deshalb noch so genau, weil 
einige meiner Hochzeitsgäste zu spät zur Trauung kamen da ihre Diesel 
eingefroren waren.

von Ursel (Gast)


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Jens P. schrieb:
> Das weiß ich deshalb noch so genau, weil
> einige meiner Hochzeitsgäste zu spät zur Trauung kamen da ihre Diesel
> eingefroren waren.

Und mit Elektroautos wäre genau das nicht passiert.

von A. K. (prx)


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Erfahrungen mit dem alten Nissan Leaf (24 kWh Akku), runter bis -26°C:
https://avt.inl.gov/sites/default/files/pdf/fsev/2015LeafColdWeatherTestJune2016.pdf
https://canadianleaf.wordpress.com/2013/10/07/leaf-range-vs-temperature-after-two-winters/
https://www.greencarreports.com/news/1082048_nissan-leaf-range-how-much-does-it-lose-in-the-cold
https://www.greencarreports.com/news/1089160_nissan-leaf-chevy-volt-range-loss-in-winter-new-data-from-canada

Ergebnis: Die Reichweite geht mächtig in den Keller, aber man kommt vom 
Fleck. Wobei man zeitgesteuert vorheizen kann - das geht natürlich an 
der Steckdose besser, funktioniert aber auch ohne.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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vn nn schrieb:
> Ursel schrieb:
>> Maxim B. schrieb:
>>> Inzwischen hat man in Sibirien auch E-PKW. Dabei hat man das Problem mit
>>> der Heizung durch Einbau von Webasto gelöst. Zwar muß man dann außer
>>> Akku auch Dieseltank haben, dafür aber kann man E-PKW auch bei Frost
>>> fahren! In Tümen (Sibirien) fahren so schon über 400 E-PKW!
>>
>> Ja, das ist eine sinnvolle Lösung. Nörgler werden das natürlich anders
>> sehen, aber die können oder wollen halt nicht rechnen.
>
> Auch als Elektroauto-Verfechter sehe ich wenig Sinn dahinter, in
> Erdteilen, wo es halt einfach (noch) nicht wirklich geht, mit
> Verrenkungen Elektroautos zu verkaufen.
> Es gibt halt einfach Use Cases (schlechte Ladeinfrastruktur in
> abgelegenen Gegenden, extreme Temperaturen, hohe
> Reichweitenanforderungen etc.), wo ein Elektroauto derzeit keinen Sinn
> macht. Vieles davon wird mit fortschreitender Entwicklung besser werden,
> aber 100% aller Anwendungsfälle wird man nie abdecken können. So wie
> jetzt Benzin, Diesel, Gas und Elektro koexistieren, wird es auch in
> Zukunft mehrere Antriebstechnologien geben, sogar benötigen.

Zumindest ist es nicht sinnvoll ausgerechnet dort mit der Umstellung auf 
Strom zu beginnen wo sie den geringsten Nutzen hat und wo gleichzeitig 
der Strom zu über der Hälfte aus Kohle stammt. Da wäre es klüger erst 
die Kohle im Stromnetz zu substituiern und dann in den 
Petrolgrossverbrauchern, bevor man Kohlestrom in alltagsuntaugliche 
Akkuautos stopft. Wenn ich die Energie von der Trasse beziehen kann 
sieht das mit der E_Karre vielleicht anders aus. Solange bleibt es 
umwelttechnisch problemverschärfende Spielerei, also Teil des Problems, 
nicht der Lösung, genau wie ein Aufsichtsratsposten bei Siemens nicht 
das Problem löst, sondern nur für Ruhe sorgen soll und wie Wahlen mit 
Kabarett Demokratie vorgaukeln, damit die Hunde das Kläffen lassen und 
nach dem Fressen satt auf’s Kissen sinken.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Winfried J. schrieb:
> Zumindest ist es nicht sinnvoll ausgerechnet dort mit der Umstellung auf
> Strom zu beginnen wo sie den geringsten Nutzen hat und wo gleichzeitig
> der Strom zu über der Hälfte aus Kohle stammt.

In der Theorie ist es durchaus überzeugend, dabei andere beginnen zu 
lassen. In der Praxis führt es zum Schwarzepeterspiel und globaler 
Inaktivität, weil garantiert jeder einen Grund findet, weshalb gerade er 
nicht damit anfangen sollte.

Ein Grund, jenseits solcher Überlegungen damit anzufangen, liegt 
allerdings darin, dass man als Autoexportnation nicht unbedingt 
derjenige sein sollte, der als Letzter das Licht ausmacht. Ok, für 
Österreich und Schweiz ist das weniger relevant.

Neuere Daten: Im 1H19 wurden nicht über 50% sondern nur 45% des Stroms 
mit Kohle erzeugt, Tendenz seit Jahren fallend. Insgesamt stammten 47% 
aus erneuerbaren Quellen.

: Bearbeitet durch User
von Ursel (Gast)


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A. K. schrieb:
> Ergebnis: Die Reichweite geht mächtig in den Keller, aber man kommt vom
> Fleck.

Und dabei hat der Leaf so ziemlich das schlechteste Thermomanagement, 
das man sich vorstellen kann.

Aber ich sehe dass wir wieder so weit vom Thema abgeschweift sind, dass 
wir die technikfremden Politiktrolle angelockt haben. Wie die Motten um 
das Licht eben. Also wieder zurück zur Technik, da können die Trolle 
nicht mit reden.

Ein Aspekt, den wir hier noch nicht hatten, sind die Kabel. Man 
verwendet in Elektroautos spezielle Kabel, die man teilweise bis 200°C 
betreiben kann. Die üblichen Auslegungen für Querschnitte gelten da also 
nicht. Für 200A kommt man beispielsweise mit 25mm² aus.

Bei Ladestationen verwendet man wassergekühlte Kabel, damit die Kabel 
für ca. 500A noch für Menschen handhabbar sind.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ursel komm runter von deinem Pegasus

Erstens gibt es hitzebeständige Kabel schon länger als die neuen hippen 
Akkuautos und zweitens gibt es vernünftige Gründe Ladekabel trotzdem in 
der Temperatur zu beschränken. Zum Beispiel Energieverlust und 
Sicherheit der damit Hantierenden.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Ursel (Gast)


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Und wieder liegt unser Nichttechnik-Politik-Troll falsch. Weiß wohl 
nicht was "wassergekühlt" bedeutet. Und kann auch keine Verlustrechnung 
aufstellen.

Nicht dass es überraschend wäre.

von A. K. (prx)


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Winfried J. schrieb:
> Erstens gibt es hitzebeständige Kabel schon länger als die neuen hippen
> Akkuautos

Deine Pfote ist aber heute nicht hitzebeständiger als vor 1000 Jahren. 
Man könnte natürlich entsprechende Handschuhe mitführen...

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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A ja Wasser und hohe Spannungen im Außenbereich. Jetzt wird's 
interessant, wie werden die gegen Leckage bei Verschleiß überwacht? Oder 
muss man dann beim Ladeprozess eine Sicherheitsabstand einhalten? 
Spannungstrichter 60 m bis Schrittspannung < 100V oder wie stelle ich 
mir das vor?

Namaste

von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> A ja Wasser und hohe Spannungen im Außenbereich. Jetzt wird's
> interessant, wie werden die gegen Leckage bei Verschleiß überwacht? Oder
> muss man dann beim Ladeprozess eine Sicherheitsabstand einhalten?

Ach, der Politik-Troll hat noch nie was von IT-Netzen gehört, und auch 
nicht wie man eine Wasserkühlung elektrisch sicher bekommt. Große 
Überraschung.

Winfried J. schrieb:
> oder wie stelle ich
> mir das vor?

Na auf jeden Fall falsch.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ursel schrieb:
> Und wieder liegt unser Nichttechnik-Politik-Troll falsch. Weiß wohl
> nicht was "wassergekühlt" bedeutet. Und kann auch keine Verlustrechnung
> aufstellen.
>
> Nicht dass es überraschend wäre.

dann rechne es doch mal schnell vor du großer Guru und komm mir nicht 
mit hundertseitigen links, das ist Stoff des ersten Lehrjahres 
Elektrotechnik.Sonnst mus ich mämlich annehmen du könnest es selbst 
nicht.

Man braucht die Übergangwiderstände an den Kontakten nicht verbessern, 
wenn man die Leitung als ganzes als Schmelzsicherung auslegt. Das spart 
Material. allerdings braucht man dann alle par Zyklen neue Kabel.

aber da ist er wieder der praxisferne Nadelstreifentechniker schwallen 
und beleidigen mehr kann er nicht.

Namaste

von A. K. (prx)


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Winfried J. schrieb:
> A ja Wasser und hohe Spannungen im Außenbereich. Jetzt wird's
> interessant, wie werden die gegen Leckage bei Verschleiß überwacht?

Erste Idee als Laie, einfach mal so ins Blaue: Sensornetz/folie in der 
Aussenisolierung vom Kabel. Kommt da Strom an, wird abgeschaltet.

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von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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IT Netz und Wasser  netter Ansatz

Man kann darauf warten das an eine Ladesäule mit 2 Ladestellen ein 
Passagierflugzeug wegen eines technischen defekts .... achnein 
menschlichen Versagens des Servicepersonals...


Mann oh Mann
Für wen schaffst du eigentlich, nur damit ich nicht versehentlich mal 
bei euch kaufe?

Namaste

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von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> dann rechne es doch mal schnell vor du großer Guru und komm mir nicht
> mit hundertseitigen links, das ist Stoff des ersten Lehrjahres
> Elektrotechnik.Sonnst mus ich mämlich annehmen du könnest es selbst
> nicht.

Nein. Technikfernen Politiktrollen, die nicht einmal den Stoff des 
ersten Lehrjahres beherrschen, spiele ich hier nicht den Vorrechner.

Wenn jemand dagegen ernstes Interesse hat tue ich es gerne.

Winfried J. schrieb:
> Man braucht die Übergangwiderstände an den Kontakten nicht verbessern,
> wenn man die Leitung als ganzes als Schmelzsicherung auslegt.

Jedes Wort in diesem Satz ist einfach nur technisch falsch.

Winfried J. schrieb:
> aber da ist er wieder der praxisferne Nadelstreifentechniker schwallen
> und beleidigen mehr kann er nicht.

Und damit zeigst du allen hier, dass du mit meinen fachbezogenen 
Beiträgen mangels technischem Verständnis nichts anfangen kannst.

A. K. schrieb:
> Erste Idee als Laie, einfach mal so ins Blaue: Sensornetz/folie in der
> Aussenisolierung vom Kabel. Kommt da Strom an, wird abgeschaltet.

Das ist schon zu kompliziert gedacht. Da der Leistungskreis isoliert ist 
reicht ein simpler Isolationswächter.

Winfried J. schrieb:
> IT Netz und Wasser  netter Ansatz

Nicht kapiert, wenig überraschend. Musstest vermutlich IT-Netz googeln 
und hast es nicht so wirklich verstanden was das ist.

Winfried J. schrieb:
> Man kann darauf warten das an eine Ladesäule mit 2 Ladestellen ein
> Passagierflugzeug wegen eines technischen defekts .... achnein
> menschlichen Versagens des Servicepersonals...

Schlaganfall, oder wieso stammelst du jetzt nur noch zusammenhangloses 
Zeug?

von A. K. (prx)


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Winfried J. schrieb:
> IT Netz und Wasser  netter Ansatz

So ein Höllenzeug wie Benzin an Tankstellen...
Wer hat sowas eigentlich jemals erlaubt?

von Ursel (Gast)


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Lustig ist, dass unser Politik-Troll den absichtlich eingebauten Fehler 
in meinen Beiträgen noch nicht entdeckt hat.

Stattdessen reitet er auf einem Punkt herum, der irrelevant ist.

von vn nn (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Das Problem: ein PKW auf seiner Obergrenze ist träge. Auch wenn man nur
> 150 fährt, ist besser, wenn PKW 200 - 250 kann. Dann sind auch
> Überholungen weniger riskant.

Na da bin ich jetzt aber auf eine Erklärung gespannt.
Warum nochmal muss ein Auto 200 gehen um 140 zu fahren?

Maxim B. schrieb:
> Weite Teile Europas interessieren mich am wenigsten. Ich fahre meistens
> in Deutschland. Wenn in Polen nur 140 erlaubt, so ist das das Problem
> nur für Polen.

Schön. Die Mehrheit der Europäer interessiert hingegen nicht, wo du 
wohnst.
Mal davon abgesehen davon, dass 180 auf der Autobahn auch in Deutschland 
großteils entweder nicht mehr legal oder nicht realistisch sind.

Aber faszinierend, wie du gekonnt einen Nebenschauplatz aufmachst, indem 
die ursprüngliche Behauptung "Zoe ist nach ein paar mal auf 200 
Beschleunigen leer" einfach ersetzt wird durch ein fußaufstampfendes 
"ich will 200 fahren!!11!1elf!".

Maxim B. schrieb:
> Wäre das so, dann gäbe es keine Verbotszonen für Diesel. Also stimmt
> nicht.

Nachdem es kein "Dieselverbot" gibt, ist deine Behauptung falsch.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> A ja Wasser und hohe Spannungen im Außenbereich. Jetzt wird's
>> interessant, wie werden die gegen Leckage bei Verschleiß überwacht?
>
> Erste Idee als Laie, einfach mal so ins Blaue: Sensornetz/folie in der
> Aussenisolierung vom Kabel. Kommt da Strom an, wird abgeschaltet.

Ja koaxialer Aufbau klingt ok. Aber ich hätte da trotzdem noch 
Alltagstauglichkeitsbedenken. zumal ich denke dass das wieder in die 
Richtung teures Spielzeug geht, villeicht sogar geniales Spielzeug aber 
nicht ökonomisch wen es save sein soll. das ist der Unterschied zwischen 
Entwickler und Servicetechniker der eine sieht was er glaubt „zu können“ 
der andere sieht was der erstere nie zu sehen bekommt.
ist wie mit dem Doctor und dem Undertaker. „Guten Morgen Herr Kollege.“ 
Das verbitte ich mir!“ „Wieso Herr Doktor? Beide bringen wir die Leute 
unter die Erde.“
So rein aus der Praxis.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ursel schrieb:
> Schlaganfall, oder wieso stammelst du jetzt nur noch zusammenhangloses
> Zeug?

Finde es heraus Schlaubieschlumpf. Es gibt einen ziemlich Dicken.
oder komm etwas herunter und ich verrat ihn dir.

Namaste

von A. K. (prx)


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vn nn schrieb:
> Na da bin ich jetzt aber auf eine Erklärung gespannt.
> Warum nochmal muss ein Auto 200 gehen um 140 zu fahren?

Wenn Überholvorgänge bei Tempo 130 leidlich schnell über die Bühne gehen 
sollen, sollte für ausreichende Beschleunigung genug Leistungsreserve 
vorhanden sein. Mit Abregelung löst sich dieses Problem freilich in Luft 
auf, denn da ist bei Maximalgeschwindigkeit genug Leistungsreserve 
vorhanden.

: Bearbeitet durch User
von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Finde es heraus Schlaubieschlumpf. Es gibt einen ziemlich Dicken.
> oder komm etwas herunter und ich verrat ihn dir.

Ich hab es schon kapiert, du willst hier nur trollen und spielst wieder 
die beleidigte Leberwurst, weil du Null Ahnung von Technik hast.

Du kannst auch gerne das Gegenteil beweisen und meinen sehr 
offensichtlich eingebauten Fehler finden. Du musst noch nicht einmal die 
Lösung erklären. Nur den Fehler benennen. Ist halt sehr 
unwahrscheinlich, weil du dich daran fest gebissen hast und deshalb die 
ganze technische Umsetzung schlecht redest.

Ziemlich peinliche Aktion.

von vn nn (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> das ist der Unterschied zwischen
> Entwickler und Servicetechniker der eine sieht was er glaubt „zu können“
> der andere sieht was der erstere nie zu sehen bekommt.

Ach, wie recht du damit hast. Auch unsere Servicetechniker glauben immer 
die besten und tollsten Ideen zu haben, weil in der Entwicklung ihrer 
Meinung nach ja nur Idioten sitzen. Meist merken sie dann aber 
irgendwann selbst, dass ihre Ideen doch nicht so toll sind, spätestens 
wenn man es ihnen mal in Ruhe erklärt.
Eine Eigenschaft, die du ja nicht hast.

von vn nn (Gast)


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A. K. schrieb:
> Mit Abregelung löst sich dieses Problem freilich in Luft
> auf, denn da ist bei Maximalgeschwindigkeit genug Leistungsreserve
> vorhanden.

Genau darauf wollte ich hinaus.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ich jeden falls würde kein IT Netz nehmen, die Anwendung wäre mir zu 
doppelfehlerträchtig. Und als Kühlmedium würde ich auch kein Wasser 
nehmen.
wir haben früher Öl oder Stickstoff genommen. aber ich bun ja auch schon 
alt, und ihr müsst eure Fehler selbst erproben.
Namaste

von Ursel (Gast)


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vn nn schrieb:
> Auch unsere Servicetechniker glauben immer
> die besten und tollsten Ideen zu haben, weil in der Entwicklung ihrer
> Meinung nach ja nur Idioten sitzen. Meist merken sie dann aber
> irgendwann selbst, dass ihre Ideen doch nicht so toll sind, spätestens
> wenn man es ihnen mal in Ruhe erklärt.

Die Erfahrung habe ich auch schon hunderte Male gemacht. Die Leute sehen 
oft nur ihren Bereich und verstehen nicht, dass man in der Entwicklung 
einfach noch ein Dutzend anderer Aspekte berücksichtigen muss.

Wobei wir viele gute Leute haben, die verstehen es spätestens nachdem 
man es ihnen erklärt. Die richtig Guten hören erst zu bevor sie meckern 
- oder kommen sogar von selbst drauf.

von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Ich jeden falls würde kein IT Netz nehmen, die Anwendung wäre mir zu
> doppelfehlerträchtig.

Was wieder bestätigt, dass du keine Ahnung von Technik hast. IT-Netze 
nimmt man in kritischen Bereichen, weil sie fehlersicher sind.

Winfried J. schrieb:
> Und als Kühlmedium würde ich auch kein Wasser
> nehmen.

Ja Wahnsinn, da findet das blinde Huhn doch mal ein Korn.

Natürlich wird ein nicht leitendes Kühlmedium verwendet.

Dass du dich so dran fest gebissen hast, anstatt selbst mal auf die Idee 
zu kommen, spricht Bände.

von vn nn (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Ich jeden falls würde kein IT Netz nehmen, die Anwendung wäre mir zu
> doppelfehlerträchtig.

Ah, interessant. Man betrachtet IT-Netze zwar als sicher genug für 
OP-Säle, aber du weißt es natürlich besser.

Weil?

Winfried J. schrieb:
> wir haben früher Öl oder Stickstoff genommen.

Wer ist "wir"? Und wofür?

Winfried J. schrieb:
> aber ich bun ja auch schon
> alt, und ihr müsst eure Fehler selbst erproben.

Komisch, du bist so toll und weißt alles besser, und trotzdem reichts 
nur zum Aufzugmechaniker.
Vielleicht schlägt auch bloß die Demenz durch.

Ursel schrieb:
> Wobei wir viele gute Leute haben, die verstehen es spätestens nachdem
> man es ihnen erklärt. Die richtig Guten hören erst zu bevor sie meckern
> - oder kommen sogar von selbst drauf.

Richtig, von denen kommen dann auch wirklich sinnvolle 
Verbesserungsvorschläge. Wobei Vorschläge halt auch Vorschläge sind.
Während die, die wie Winne alles von grundauf besser wissen als die 
restliche Welt, eher planlos sind.

Ursel schrieb:
> Natürlich wird ein nicht leitendes Kühlmedium verwendet.

Wobei (reines) Wasser ja alleine aus Frostschutzgründen schon rausfällt.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Nö es zeigt was du für Schmarren verbreitest.
Und nein einen Doppelfehler fängt IT nicht ausreichend ab, das geht nur 
bei überschaubaren Gesamtnetzstrukturen. Nicht umsonst verwendet  man TN 
und TNC Netze obgleich deutlich Aufwendiger.

Wenn dir niemand widerspräche müsste jeder deine Unfug glauben. Ich 
warte noch auf deine Verlustrechnung für die 2*3,5m 25er wassergekühlte 
Leitung mit 473K Leitertemperatur.

Ich vermute du bist hier der Troll.

Namaste

von Axel L. (axel_5)


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Winfried J. schrieb:
> A. K. schrieb:

> Ja koaxialer Aufbau klingt ok. Aber ich hätte da trotzdem noch
> Alltagstauglichkeitsbedenken. zumal ich denke dass das wieder in die
> Richtung teures Spielzeug geht, villeicht sogar geniales Spielzeug aber
> nicht ökonomisch wen es save sein soll. das ist der Unterschied zwischen
> Entwickler und Servicetechniker der eine sieht was er glaubt „zu können“
> der andere sieht was der erstere nie zu sehen bekommt.
> ist wie mit dem Doctor und dem Undertaker. „Guten Morgen Herr Kollege.“
> Das verbitte ich mir!“ „Wieso Herr Doktor? Beide bringen wir die Leute
> unter die Erde.“
> So rein aus der Praxis.
>
> Namaste

Die Dinger sind doch längst in der Anwendung. Da gibt es keine Probleme 
mehr zu lösen, die funktionieren schon.

von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Und nein einen Doppelfehler fängt IT nicht ausreichend ab, das geht nur
> bei überschaubaren Gesamtnetzstrukturen. Nicht umsonst verwendet  man TN
> und TNC Netze obgleich deutlich Aufwendiger.

Ein TN-Netz ist nicht einmal Einfehlersicher. Was im Auto fatal wäre. 
Mal davon abgesehen, dass man das gar nicht realisieren kann.

Aber mach nur weiter mit deinen Peinlichkeiten.

Winfried J. schrieb:
> Nicht umsonst verwendet  man TN
> und TNC Netze obgleich deutlich Aufwendiger.

Die sind einfacher. Aber wen wunderst es, dass du mal wieder falsch 
liegst.

Winfried J. schrieb:
> Wenn dir niemand widerspräche müsste jeder deine Unfug glauben.

Nur habe ich Recht. Du behauptest ja, dass die Lösung, die in der echten 
Welt schon tausendfach eingesetzt wird, nicht funktionieren kann. Du 
liegst also nachweislich falsch, bezeichnest die Realität aber für 
Unfug.

Winfried J. schrieb:
> Ich
> warte noch auf deine Verlustrechnung für die 2*3,5m 25er wassergekühlte
> Leitung mit 473K Leitertemperatur.

Nur weil du selbst nicht rechnen kannst, brauchst du hier nicht erwarten 
dass jemand für dich den Vorrechner spielt.

Die These, so ein Kabel würde zu viel Verluste produzieren, stammt von 
dir. Du bist in der Bringschuld. Nur kannst du die mangels technischem 
Verständnis nicht liefern.

von Ursel (Gast)


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Axel L. schrieb:
> Die Dinger sind doch längst in der Anwendung. Da gibt es keine Probleme
> mehr zu lösen, die funktionieren schon.

Und er hat noch nicht einmal die Chance genutzt, auf den tatsächlich 
aufgetretenen Kinderkrankheiten herumzureiten. Sondern hat sich selbst 
irgendwas ausgedacht. Selbst googeln scheint also wohl nicht drin zu 
sein.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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vn nn schrieb:
> Wer ist "wir"? Und wofür?

Elektrofachleute im Hochspannungsbereich-220 kV da gab es so etwas schon 
vor ca. hundert Jahren Jahren. Zufällig habe ich eine Schaltberechtigung 
für sowas vor 35 Jahren gemacht und dort auch untersynchrone 
Stromrichterkaskaden und erste Halbleiter-Wechselrichter zu sehen 
bekommen, lange bevor ich sie in Liften anwendete.

Jetzt fehlt nur noch die Frage welch Computerspiele wir gezockt haben.

Namaste

von A. K. (prx)


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Ursel schrieb:
> Selbst googeln scheint also wohl nicht drin zu sein.

Wobei mich generell immer wieder erstaunt, wie wenig recht viele Leute 
das Web als Instrument zu nutzen verstehen.

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von Ursel (Gast)


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A. K. schrieb:
> Wobei mich generell immer wieder erstaunt, wie wenig die Leute das Web
> als Instrument zu nutzen verstehen.

Alte Leute halt. Können nicht mit Technik umgehen und reden wirres Zeug.

von A. K. (prx)


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von vn nn (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Nö es zeigt was du für Schmarren verbreitest.
> Und nein einen Doppelfehler fängt IT nicht ausreichend ab, das geht nur
> bei überschaubaren Gesamtnetzstrukturen. Nicht umsonst verwendet  man TN
> und TNC Netze obgleich deutlich Aufwendiger.

Komisch. Vielleicht solltest du das mal den ahnungslosen 
Nadelstreifingenieuren erklären, die OP-Säle ausstatten.
Und warum genau soll ein TN-Netz nochmal komplexer sein, kannst du das 
denn auch begründen?

Winfried J. schrieb:
> vn nn schrieb:
>> Wer ist "wir"? Und wofür?
>
> Elektrofachleute im Hochspannungsbereich-220 kV da gab es so etwas schon
> vor ca. hundert Jahren Jahren.

Ah, du vergleichst also Äpfel mit Birnen. War doch eh klar. Kannst 
Isolation und Kühlung nicht unterscheiden.

Winfried J. schrieb:
> Zufällig habe ich eine Schaltberechtigung
> für sowas vor 35 Jahren gemacht und dort auch untersynchrone
> Stromrichterkaskaden und erste Halbleiter-Wechselrichter zu sehen
> bekommen, lange bevor ich sie in Liften anwendete

Ah, "zu sehen bekommen". Da kommt deine Expertise also her.

Winfried J. schrieb:
> Jetzt fehlt nur noch die Frage welch Computerspiele wir gezockt haben.

Nein danke, keine weiteren Fragen. Lieber wäre mit, würdest du endlich 
die fachlichen Gegenfragen beantworten, anstatt dauernd irgendwelche 
neuen Behauptungen in den Raum zu stellen.

von Ursel (Gast)


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vn nn schrieb:
> Vielleicht solltest du das mal den ahnungslosen
> Nadelstreifingenieuren erklären

Vor allem müsste er erst einmal erklären, wieso er sämtliche 
Schutzmaßnahmen übergehen will, um aus dem zwangsläufig isolierten 
Batterienetz beim Laden ein TN-Netz zu machen, und damit sogar die 
Fehlersicherheit reduziert.

Die Antwort ist einfach: Weil er anders nicht versteht, wie der Kram 
funktioniert. Ist typisch für Leute mit mangelndem Fachwissen, dass sie 
krampfhaft alles auf bekannte Lösungen zurückführen müssen. Echte 
Fachkräfte wollen erst einmal den Stand der Technik verstehen, auch wenn 
der über den eigenen Wissensstand hinaus geht.

Das Schlimme dran ist, dass er sogar das TN-Netz nicht wirklich 
versteht, und trotzdem anscheinend an elektrischen Anlagen herum 
pfuscht.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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vn nn schrieb:
> Ah, du vergleichst also Äpfel mit Birnen. War doch eh klar. Kannst
> Isolation und Kühlung nicht unterscheiden.

Ah deswegen auch Ölkühler und Bucherrelais am Öltrafo.

Und du wirst es nicht glauben auch vor fünfzig Jahren wurden 
Hochpannungskabel nicht nur isoliert sondern auch aktiv gekühlt.

Aber das weiß man heute wohl schon nicht mehr. Darum glaubt ihr alles 
neu erfunden zu haben.

Jetzt wird's langsam klar. Nächste Woche erfindet ihr den Wechselstrom. 
prophezeie ich jetzt mal.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Und du wirst es nicht glauben auch vor fünfzig Jahren wurden
> Hochpannungskabel nicht nur isoliert sondern auch aktiv gekühlt.

Trotzdem bist du hier der einzige, der vehement behauptet, es würde 
nicht gehen.

Du machst dich hier mit jedem Beitrag mehr zum Clown.

von vn nn (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> vn nn schrieb:
>> Ah, du vergleichst also Äpfel mit Birnen. War doch eh klar. Kannst
>> Isolation und Kühlung nicht unterscheiden.
>
> Ah deswegen auch Ölkühler und Bucherrelais am Öltrafo.

Das war auf den Sickstoff (der dann meist doch eher SF6 ist) bezogen. 
Aber wie könntest du das auch wissen.

Winfried J. schrieb:
> Und du wirst es nicht glauben auch vor fünfzig Jahren wurden
> Hochpannungskabel nicht nur isoliert sondern auch aktiv gekühlt.

Ach, sag bloß.

Winfried J. schrieb:
> Aber das weiß man heute wohl schon nicht mehr. Darum glaubt ihr alles
> neu erfunden zu haben.

Äh, wie glaubst du auf die Idee, irgenwer würde denken das neu erfunden 
zu haben? Du erlärst gekühlte Kabel ja zu einer wahnsinnig schwierig zu 
beherrschenden Technologie, während alle anderen dir erklären dass das 
schon lang funktioniert.

Winfried J. schrieb:
> Jetzt wird's langsam klar. Nächste Woche erfindet ihr den Wechselstrom.
> prophezeie ich jetzt mal.

Kannst du nicht endlich, endlich einfach auf Gegenargumente eingehen, 
anstatt ständig nur Müll zu schreiben?

Ursel schrieb:
> Du machst dich hier mit jedem Beitrag mehr zum Clown.

Business as usual.
Ich frage mich ja, wie er sich sowas unter seinem realen Namen posten 
traut. Ich meine, stell dir vor einer seiner Kunden googled ihn mal und 
stößt dann auf seine Entgleisungen.
Ich würde mich ja genieren, als Kunde auf seiner Website als Referenz 
genannt und so in seine Nähe gestellt zu werden.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Nö bin ich nicht aber du hast behauptet es würde mit Wasser gekühlt und 
das habe ich zwar für nicht unmöglich aber für eine gehalten, euch aber 
durchaus zugetraut nach dem was ihr sonst so verzapft. Hier laufen genug 
Leute rum die euern Scheiß gern glauben wollen und euch eure Spielzeuge 
abkaufen um ihr Gewissen zu beruhigen.


Da sehe ich es als legitim eine etwas andere Auffassung zu vertreten.

Und darauf zu verweisen, dass was du als Neuheit verkaufst alte Hüte 
sind.
und nur weil ihr euern alten wWein in neue Schläuche füllt der Wein 
nicht besser ist als vor hundert Jahren.


Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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SF6 war nur in voll gekapselten HV Anlagen reines Isolationsgas ich 
bezog mich auf aktiv Stickstoffgekühlte Leitungen, während Kabel in der 
Regel mit Öl gekühlt werden.

Aber SF6 ist für Akkuautos dann wohl hoffentlich keine Option.
Namaste

von Maxim B. (max182)


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vn nn schrieb:
> Na da bin ich jetzt aber auf eine Erklärung gespannt.
> Warum nochmal muss ein Auto 200 gehen um 140 zu fahren?

Solange du Führerschein selber nicht hast, wirst du das nicht kapieren.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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vn nn schrieb:
> Ich würde mich ja genieren, als Kunde auf seiner Website als Referenz
> genannt und so in seine Nähe gestellt zu werden.

Ich versuch niemanden solchen Schmarrn zu verkaufen wie ihr es tut, und 
wenn ich mal nach etlichen Jahren irgend eine Abkürzung verwürfle shit 
happens Aber ich kann mit der Technik umgehen egal ob alt oder neu.

und erzähl keine Geschichten vom Wolf.

Namaste

von vn nn (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Nö bin ich nicht aber du hast behauptet es würde mit Wasser gekühlt

Es wird auch ein Glykol-Wasser-Gemisch verwendet.

Winfried J. schrieb:
> das habe ich zwar für nicht unmöglich aber für eine gehalten, euch aber
> durchaus zugetraut nach dem was ihr sonst so verzapft.

Leider ist das kein vollständer deutscher Satz, keine Ahnung was du 
damit sagen willst.

Winfried J. schrieb:
> Hier laufen genug
> Leute rum die euern Scheiß gern glauben wollen und euch eure Spielzeuge
> abkaufen um ihr Gewissen zu beruhigen.

Oh, und schon wieder wirst du ausfällig, weil dir die Argumente fehlen. 
Magst du nicht lieber endlich erklären, warum ein IT-System unsicherer 
ist als TN, und was an einem TN-Netz komplizierter sein soll als an 
einem IT-Netz:

Winfried J. schrieb:
> Und nein einen Doppelfehler fängt IT nicht ausreichend ab, das geht nur
> bei überschaubaren Gesamtnetzstrukturen. Nicht umsonst verwendet  man TN
> und TNC Netze obgleich deutlich Aufwendiger.

Winfried J. schrieb:
> Da sehe ich es als legitim eine etwas andere Auffassung zu vertreten.

Eh, kannst du eh. Aber solang du keine Argumente vorbringen kannst, wird 
dich halt keiner für voll nehmen.

Winfried J. schrieb:
> Und darauf zu verweisen, dass was du als Neuheit verkaufst alte Hüte
> sind.

Was genau hat hier irgendwer als neu verkauft?

Winfried J. schrieb:
> und nur weil ihr euern alten wWein in neue Schläuche füllt der Wein
> nicht besser ist als vor hundert Jahren.

Wer macht das, und wo? Kannst du das endlich mal sagen?

von vn nn (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> vn nn schrieb:
>> Na da bin ich jetzt aber auf eine Erklärung gespannt.
>> Warum nochmal muss ein Auto 200 gehen um 140 zu fahren?
>
> Solange du Führerschein selber nicht hast, wirst du das nicht kapieren.

Wäre es nicht sinnvoll gewesen, hättest du einfach ein Argument 
gebracht, anstatt einer plumpen Beleidigung? Dann würde dich vielleicht 
auch mal wer Ernst nehmen.
Also, nochmal: Warum kann ich mit einem Auto, das bei 140 abregelt, 
nicht überholen?

Winfried J. schrieb:
> Ich versuch niemanden solchen Schmarrn zu verkaufen wie ihr es tut, und
> wenn ich mal nach etlichen Jahren irgend eine Abkürzung verwürfle shit
> happens

Leider gibt diese Aussage absolut keinen Sinn. Was willst du damit 
mitteilen?

Winfried J. schrieb:
> Aber ich kann mit der Technik umgehen egal ob alt oder neu.

Merkt man nicht wirklich.
Genau so wenig wie du Arugmente liefern kannst.

von vn nn (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Ich versuch niemanden solchen Schmarrn zu verkaufen wie ihr es tut

Ach, und falls du es immer noch nicht kapiert hast: es geht in dem 
Thread darum, die technische Umsetzung eines Elektroantriebes zu 
erläutern, nicht irgendwas zu verkaufen. Du scheinst das immer noch 
nicht verstanden zu haben, da du ja nach wie vor versuchst zu 
missionieren (vermutlich mangels technischer Expertise).

von Maxim B. (max182)


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vn nn schrieb:
> Wäre es nicht sinnvoll gewesen, hättest du einfach ein Argument
> gebracht

Ein Argument kann nur helfen, wenn du selber Fahrpraxis hast. Hättest du 
aber Fahrpraxis, so käme es zu deiner Frage gar nicht: Fahrpraxis ist 
selbsterklärend. Jetzt aber einfach nicht sinnvoll. Mach Führerschein, 
und nach ersten 100.000 km wirst du deine Frage selbst beantworten.

: Bearbeitet durch User
von Walter S. (avatar)


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Maxim B. schrieb:
> Mach Führerschein,
> und nach ersten 100.000 km wirst du deine Frage selbst beantworten.

ich hätte auch Interesse an einer Antwort auf die Frage.
Führerschein habe ich seit über 40 Jahren, die 100.000km habe ich auch 
schon ein paar Tage.

von vn nn (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> vn nn schrieb:
>> Wäre es nicht sinnvoll gewesen, hättest du einfach ein Argument
>> gebracht
>
> Ein Argument kann nur helfen, wenn du selber Fahrpraxis hast. Hättest du
> aber Fahrpraxis, so käme es zu deiner Frage gar nicht:

Süß. Nochmal: warum soll es notwendig sein, dass ein Auto 200 fährt?
Offensichtlich kennst du den Unterschied zwischen Leistung und 
Geschwindigkeit nicht. Vielleicht lernst du das nächstes Jahr in der 
Schule. Oder du hast die Hauptschule geschwänzt, als das dran kam. Nicht 
tragisch.

Maxim B. schrieb:
> Jetzt aber einfach nicht sinnvoll. Mach Führerschein,
> und nach ersten 100.000 km wirst du deine Frage selbst beantworten.

Och nö. Ist dir das garnicht peinlich, eine Ahnungslosigkeit mit 
Beleidigungen auf Kindergartenniveau überspielen zu müssen?

Walter S. schrieb:
> ich hätte auch Interesse an einer Antwort auf die Frage.
> Führerschein habe ich seit über 40 Jahren, die 100.000km habe ich auch
> schon ein paar Tage.

Auf die wirst du lange warten können, dafür müsste er ja den Unterschied 
zwischen Leistung, Drehmoment und Geschwindigkeit kennen.

von Maxim B. (max182)


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vn nn schrieb:
> Oder du hast die Hauptschule geschwänzt, als das dran kam.

Leider kam ich zu dieser Idee nicht. Ich wußte damals nicht, daß man 
durch Unterrichtschwänzen Klima retten kann. Sonst würde ich das 
natürlich machen.

Walter S. schrieb:
> Führerschein habe ich seit über 40 Jahren, die 100.000km habe ich auch
> schon ein paar Tage.

Wäre das wirklich so, dann würdest du die Antwort selbst wissen.

: Bearbeitet durch User
von vn nn (Gast)


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Du kannst es also immer noch nicht erklären. Schön. Du kennst also 
wirklich den Unterschied zwischen Leistung und Geschwindigkeit nicht.

von Name: (Gast)


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vn nn schrieb:
> Du kannst es also immer noch nicht erklären. Schön. Du kennst also
> wirklich den Unterschied zwischen Leistung und Geschwindigkeit nicht.

Winfried J. und MaximB sind Trolle.

Winfried J. ist nicht per se Troll, aber bei diesem Thema scheint es 
irgendwelche Probleme zu geben. Jedenfalls versucht er permanent alles 
schlechtzureden, was nur im entferntesten mit Akkus und E-Motoren zu tun 
hat. Seinen Einlassungen kann man entnehmen: Er hat nicht den blassesten 
Schimmer. Er verhält sich wie ein Troll.

MaximB ist ein ziemlich schlechter Troll. Er arbeitet möglicherweise 
irgenwo in der Automobilindustrie oder bei einem Zulieferer und fürchtet 
um seinen Job. Oder er hat einfach Spass daran, Diskussionen zu 
zerstören. Wenn man seine Posts zu anderen Themen sieht merkt man 
schnell: Es gibt keinen Themenbereich, wo er irgenwelche Kenntnisse 
erkennen lässt. Er kann also kein Entwickler oder Techniker sein. Sein 
einziger Beitrag zu diesem Forum ist schlechte Stimmung.

Ignorieren ist die einzige Lösung. Argumente brauchst du von dieser 
Seite nicht zu erwarten.

Das ist irgendwo tragisch. Die Deutschen verpennen gerade wieder einen 
Industriewandel. Und diese wäre sehr wichtig, weil die 
Automobilindustrie ein wichtiger Sektor ist. Solche Trolle sind einfach 
ein Symptom für die typische deutsche Dummheit, jede einzige 
Zukunftstechnik zu verpennen.

Im Endeffekt kanns mir egal sein. Ich persönlich arbeit im Ausland. Und 
genau deshalb fällt mir die deutsche Spinnerei so auf: Ein Blick über 
die Grenze reicht um festzustellen, dass der Hass auf E-Autos zum 
größten Teil ein deutsches Problem ist.
Ich bin von der Deutschen Industrie nicht abhängig, und wenn die Leute 
meinen, sie müssten die unbedingt an die Wand fahren, bitte. Traurig 
finde ich es trotzdem.

von Michael_O (Gast)


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Ist schon sehr lustig was hier so als Allgemeine Märchenstunde 
durchläuft. Ich fahre gerade meinen vierten Diesel. Den ersten hatte ich 
Anfang der 80ger als Firmenwagen bei Nixdorf. Nicht angesprungen wegen 
kälte ist mir nie einer davon. Die letzten drei hatten Standheizungen, 
so das weder Kaltstart noch frieren angesagt ist.
Meine beiden E-Autos machen ebenfalls keine Probleme außer geringerer 
Reichweite im Winter. Ich muss auch in denen nicht frieren, einer hat 
eine Dieselstandheizung der andere nur E-Heizung.
Nicht angesprungen ist vor ein paar Jahren der Benziner meiner Frau, da 
sie mehrmals das Innraumlicht vergessen hatte und der Bleianker 
entsprechend Kapazität verloren hatte. Gab dann halt eine dickere 
Batterie und LED Innenbeleuchtung.
Ich mag meine E-Autos weil es bequem ist im Stadtverkehr mit einem Pedal 
zu fahren, und ich mag meinen Diesel, weil 1400km Reichweite auf der 
Autobahn mit Tempomat und 9Gang Automatik mit ordentlichem Komfort zu 
mir passen und ich lange und entspannt damit fahren kann.
Außerdem schafft der Wagen 1800kg am Haken über die Alpen zu zerren und 
hat mit seinen 122PS mehr Leistung als ich brauche.
Mit meinen 60PS LKW (Kangoo ZE) gewinne ich auch 95% der Ampelrennen und 
130km/h reichen in der Stadt auch auf der Autobahn.
Vorheizen geht bei meinen E-Autos nur an der Ladestation.

MfG
Michael

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Name: schrieb:
> Das ist irgendwo tragisch. Die Deutschen verpennen gerade wieder einen
> Industriewandel. Und diese wäre sehr wichtig, weil die
> Automobilindustrie ein wichtiger Sektor ist. Solche Trolle sind einfach
> ein Symptom für die typische deutsche Dummheit, jede einzige
> Zukunftstechnik zu verpennen.
>
> Im Endeffekt kanns mir egal sein. Ich persönlich arbeit im Ausland. Und
> genau deshalb fällt mir die deutsche Spinnerei so auf: Ein Blick über
> die Grenze reicht um festzustellen, dass der Hass auf E-Autos zum
> größten Teil ein deutsches Problem ist.
> Ich bin von der Deutschen Industrie nicht abhängig, und wenn die Leute
> meinen, sie müssten die unbedingt an die Wand fahren, bitte. Traurig
> finde ich es trotzdem.

All diese Punkte sehe ich genau wie du und treffen auch auf mich zu.

Einziger Unterschied, ich betrachte den Akku im Auto als einen einzigen 
Irrweg. Nach dem ich lange auf ihn gewartet habe und reichlich 
beobachtet und durchdacht, sehe ich ihn mit den derzeitigen Konzepten 
und denen der nahen Zukunft als nicht massentauglich und Fehlentwicklung 
mit Ansage.

Vielleicht schützt euch ja der Mangel an Erfahrung wahrzunehmen was die 
Alten vorhersehen. Aber es ist ziemlich fix das damit nichts erreicht 
wird, als schnell viel Geld mit wenig Effekt zu verbrennen und 
gleichzeitig den sozialen Niedergang eines Großteils der Bevölkerung zu 
beschleunigen. Die Farce dieses Teils der Wiederholung der Geschichte 
besteht darin, das es kein happy end geben wird.

Seit Freitag steht die hoch gepushte Aufzugsparte von Thyssen-Krupp zum 
verramschen. Ein Halbzeug und Technologie Konzern löst sich weiter auf.
Auch Siemens spaltet sich weiter auf nach dem die Energiesparte nicht 
mehr zukunftsfähig ist, soll sie ausgegliedert und verramscht werden. 
Posten im Aufsichtsrat dafür werden als Maulpflaster Kindern versucht 
anzudrehen. Gleichzeitig kann der Konzern offensichtlich nich "Nein" 
sagen zu dem in Frage stehenden Großauftrag sei es aus finanziellen 
Gründen oder was ich vermute aus Angst die "falsche Entscheidung" zu 
treffen. Im Zweifel ist das Hemd näher als der Rock. Das war schon immer 
dieFalscheste aller Entscheidungen und bewirkte auch das Dieseldilemma.
Es folgt das Akku Dilemma, sagt meine Kristallkugel und die kommt gerade 
vom Zukunfts-TÜV.

Namaste

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von Name: (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Vielleicht schützt euch ja der Mangel an Erfahrung wahrzunehmen was die
> Alten vorhersehen.

Du gehst davon aus, alle außer dir wären jung und unerfahren. Du irrst.

Nur weil man alt ist, muss man aber noch lange nicht ewiggestrig und ein 
Spinner sein.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Name: schrieb:
> Du gehst davon aus, alle außer dir wären jung und unerfahren. Du irrst.

Du irrst, ich gehe davon aus das die Leute die in diesem Thread aber 
auch sonst glauben den Stein der Waisen im Akku gefunden zu haben jung 
sind.
Wer das im Alter noch glaubt über den mag ich nicht befinden.

Ich stelle beiden Gruppen meine Erfahrung entgegen, wie du meinst das 
bewerten zu müssen überlasse ich dir und allen Anderen selbst.

Name: schrieb:
> Nur weil man alt ist, muss man aber noch lange nicht ewiggestrig und ein
> Spinner sein.

Beide Totschlagargumente gehen leer.
Belegen aber das es nicht um sachliche Argumente sondern um Religion und 
flameware mehr geht, als nur in Betracht zu ziehen, dass die 
Akku-Fahrzeugtechnik etwas Anderes als die Eier legende Woll-Milchsau 
zum ökologischen Bestpreis wäre.

Oder wie sehen eure Alternativen Elekto-Fahrzeugtechnologieen aus?
Gern auch noch nicht diskutierte.

Was ist mit Trassierter Energieversorgung des Verkehrs?
oder mit sonstigen Alternativen zu Akku-basierten Elektro-Fahrzeugen.

Namaste

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von Walta S. (walta)


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Statt dem Akku im Auto - was wäre denn die Alternative?

walta

von Wenzel H. (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Einziger Unterschied, ich betrachte den Akku im Auto als einen einzigen
> Irrweg. Nach dem ich lange auf ihn gewartet habe und reichlich
> beobachtet und durchdacht, sehe ich ihn mit den derzeitigen Konzepten
> und denen der nahen Zukunft als nicht massentauglich und Fehlentwicklung
> mit Ansage.

Sehe ich ebenso. Mit dem Unterschied, dass ich nicht den Akku verfluche, 
sondern eben den momentan verfügbaren Akku: Zu schwer, zu teuer, mag 
nicht voll geladen werden, mal nicht leer gefahren werden, mag keine 
Hitze, bei Kälte untauglich, Haltbarkeit unter aller Sau - als 
Energiespeicher im Auto untauglich. Und bei schweren Fahrzeugen 
(Omnibus, LKW, Traktor) einfach nur Dummzeug.

Aber selbst mit einem optimalen Akku bliebe das Problem mit den hohen 
Ladeströmen, mit der Menge an Energie und den "Tankstellen" unterwegs.

von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Einziger Unterschied, ich betrachte den Akku im Auto als einen einzigen
> Irrweg.

Das darfst du gerne so sehen, aber das hat rein gar nichts damit zu tun, 
wie Elektroautos technisch realisiert werden.

Wenn du davon auch nur einen Hauch verstehen würdest, könntest du 
nämlich auch erkennen, welche gewaltige Entwicklung in den letzten 10 
Jahren stattgefunden hat. Und diese Erkenntnis würde deine Meinung 
garantiert ändern. Nur mit Erkenntnissen hast du es halt nicht so.

So bleiben deine Einwände eine Zurschaustellung technischer 
Ahnungslosigkeit. Was vor dem Hintergrund deiner angeblichen beruflichen 
Tätigkeit eine extrem peinliche Aktion bleibt. Du präsentierst 
elektrotechnische Kenntnisse eines Laien. Du würdest nicht einmal als 
elektrotechnisch unterwiesene Person durchgehen, die müsste nämlich den 
Unterschied von TN- und IT-Netz verstehen.

Name: schrieb:
> Du gehst davon aus, alle außer dir wären jung und unerfahren. Du irrst.

Tja, für den ist jemand mit jahrzehntelanger Erfahrung in der 
Entwicklung von Leistungselektronik ein Unerfahrener. Einfach weil er 
selbst nichts davon versteht und unter einer schon krankhaften Form von 
Dunning-Kruger leidet.

Name: schrieb:
> Das ist irgendwo tragisch. Die Deutschen verpennen gerade wieder einen
> Industriewandel. Und diese wäre sehr wichtig, weil die
> Automobilindustrie ein wichtiger Sektor ist.

Das ist übrigens ganz und gar nicht so. Im Prinzip alle deutschen 
Hersteller und vor allem auch die Zulieferindustrie sind technisch 
gesehen ziemlich gut dabei.

Es gibt nur mehrere Probleme. Akut ist im Moment nicht die 
Elektromobilität problematisch, sondern allgemein eine Schwäche des 
Automobilmarktes. Was eher mit dem aktuellen Handelskonflikt zu tun hat.

Das nächste Problem ist, dass die Wertschöpfung bei E-Autos sinkt. Die 
Fertigung ist viel weniger komplex, teuer sind lediglich die Rohstoffe. 
Die Autohersteller sind aber personalintensiv auf eine hohe 
Wertschöpfung ausgelegt und nicht aufgestellt wie z.B. Apple, die quasi 
nur das Design verkaufen.

Außerdem erlaubt die gesunkene Komplexität den Eintritt von neuen 
Playern in den Markt. Gerade in China sehr stark zu erleben. Die 
Zulieferindustrie profitiert davon, die OEM weniger. Wobei VW den Trend 
erkannt hat und den MEB für Drittfirmen öffnen möchte.

Aber kein Beitrag ohne Themenbezug:

Weil wir gerade beim Thema flüssiggekühlte Kabel waren, ITT Canon 
verwendet 3M Novec als Kühlflüssigkeit. Siehe hier: 
https://multimedia.3m.com/mws/media/1581404O/itt-cannon-3m-case-study-july-2018.pdf

In den Autos selbst findet man dann normalerweise ein klassisches 
Wasser-Glykol-Gemisch.

Teilweise wird auch die Klimaanlage zum kühlen verwendet. Bei 
luftgekühlten Systemen kann man entweder die klimatisierte Innenraumluft 
mit nutzen oder hat einen eigenen Verdampfer. Bei flüssiggekühlten 
Batterien kann man auch die Klimaanlage bedarfsweise mit nutzen.

von Wenzel H. (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Ein Halbzeug und Technologie Konzern löst sich weiter auf.

Was willst du machen, wenn das Mantra der weltweite, freie und 
ungezügelte Handel ist? Dass China seit langem hoch subventionierten 
Stahl zu Schleuderpreisen auf den Weltmarkt wirft, ist weitläufig 
bekannt. Man schaut eben zu, wie hier alles verreckt.

Das Ganze hatten wir schonmal bei den Solarpanels, die kamen ebenfalls 
hoch subventioniert zu Schleuderpreisen aus China. Da hat man auch 
zugeschaut, wie unsere Solarindustrie verreckt ist.

Geschichte wiederholt sich eben.
Besonders dann, wenn sich Entscheider beim Zuschauen gefallen.

von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Was ist mit Trassierter Energieversorgung des Verkehrs?
> oder mit sonstigen Alternativen zu Akku-basierten Elektro-Fahrzeugen.

Wollte das schon einmal posten, mir war aber zu dem Zeitpunkt zu viele 
Politik-Trolle untwerwegs.

Da der Thread aber inzwischen von dir völlig zerstört wurde, kann ich es 
auch posten:

https://www.erneuerbar-mobil.de/sites/default/files/2016-09/ENUBA2_Abschlussbericht_V3_TIB_31-08-2016.pdf

Das technische Konzept ist ab Seite 86 beschrieben. Ist antriebsseitig 
genauso wie ein reines BEV, und hat natürlich auch eine Pufferbatterie, 
die 75 km rein elektrisches fahren erlaubt. Das ist allerdings eine 
High-Power, keine High-Energy-Batterie.

LKW verwenden üblicherweise schon die höhere DC-Spannung von rund 700V. 
Eingesetzt werden die gleichen Halbleitermodule, die man auch in 
Industrieantrieben findet (1200V IGBT).

Ohne Pantograph wäre das ein dieselelektrischer Plugin-Hybrid. Also 
klassischer Vertreter im Bereich der Elektromobilität.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Nun Ja angeblich stehen die Solid-Stade-Batterys bald zum Einsatz bereit 
...
ich bezweifle aber das die Gewichtsreduktion und das Ladeverhalten den 
großen Durchbruch bringen. Und auch die Infrastrukturproblematik ist 
damit nicht gelöst.

Das der Energieverbrauch in D. nicht deutlicher gestiegen ist, sondern 
im Osten sogar gefallen ist hängt auch damit zusammen, dass die 
Massentauglichkeit de Akku-Autos auf Grund zunehmend schlechter 
werdender sozialer Rahmenbedingungen nicht die nicht Kaufkraft vorfindet 
und generiert, welche für eine breite Einführung ist.

...wie bei LED-Beleuchtung auch. Damals versuchte die Deutsche Industrie 
ihren technologischen Rückstand mit einer unbeliebten 
Zwischentechnologie auf Gasentladungsbasis zu kaschieren. Wo heute 
moderne LED Leuchtmittel (mit mäßigem Spektrum) gefertigt werden kann 
jeder auf der Packung oder Herstellerseite lesen. Es ist meist nicht mal 
Europa.

Namaste

von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Das der Energieverbrauch in D. nicht deutlicher gestiegen ist, sondern
> im Osten sogar gefallen ist hängt auch damit zusammen, dass die
> Massentauglichkeit de Akku-Autos auf Grund zunehmend schlechter
> werdender sozialer Rahmenbedingungen nicht die nicht Kaufkraft vorfindet
> und generiert, welche für eine breite Einführung ist.

Jetzt hat die Demenz aber seinen Höhepunkt erreicht.

von Axel L. (axel_5)


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Wenzel H. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>
> Sehe ich ebenso. Mit dem Unterschied, dass ich nicht den Akku verfluche,
> sondern eben den momentan verfügbaren Akku: Zu schwer, zu teuer, mag
> nicht voll geladen werden, mal nicht leer gefahren werden, mag keine
> Hitze, bei Kälte untauglich, Haltbarkeit unter aller Sau - als
> Energiespeicher im Auto untauglich.
>

Das kann man über die Abgasreinigung im Verbrenner aber genauso sagen. 
Genau genommen auch über den Verbrennungsmotor selbst.

Gruß
Axel

von Ursel (Gast)


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Axel L. schrieb:
> Das kann man über die Abgasreinigung im Verbrenner aber genauso sagen.
> Genau genommen auch über den Verbrennungsmotor selbst.

Und dabei ist keines der erwähnten Punkte ein echter Nachteil des Akkus. 
Teilweise sogar einfach grob falsch - die Haltbarkeit beispielsweise ist 
heute schon größer als ein Autoleben, der Akku ist also faktisch kein 
Verschleißteil.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ursel schrieb:
> Jetzt hat die Demenz aber seinen Höhepunkt erreicht.

du darfst darüber denken wie du willst, sachlich begründen wirst du das 
kaum können, besonders weil du von Demenz wohl wenig verstehst, aber 
das ist ja deine Basis, wer eine Meinung vertritt die deiner 
entgegensteht wird abqualifiziert.

Jetzt weis ich warum du dich hier austobst statt einesn qualifizierten 
Beitrag zur Problemlösung in der Industrie oder der Forschung zu 
leisten.

Tätest du das hättest du für das hier keine Zeit.

Hier kannst du mit fremden Federn glänzen.

Nach dem Motto unter den Blinden ist der Einäugige König.

Nichts was du bisher verbreitet hast entsprang Deiner Person.
Du propagierst anderer Ergebnisse und stellst es dar als wären es die 
Deinen.
Ich denke du bist ein Blender.

Namaste

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von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> du darfst darüber denken wie du willst, sachlich begründen wirst du das
> kaum können

Doch. Da der Anteil von Elektroautos in Deutschland stark steigt, ist 
deine Annahme schlicht falsch. Mal davon abgesehen, dass dies sehr wohl 
zu einem sinkenden Primärenergiebedarf beiträgt.

Winfried J. schrieb:
> Jetzt weis ich warum du dich hier austobst statt einesn qualifizierten
> Beitrag zur Problemlösung in der Industrie oder der Forschung zu
> leisten.

Tja, da liegst du falsch. Ich bin gerade heute mit meinem Projekt ein 
ganzes Stück weiter gekommen. Das Produkt wird die Zielbranche ganz 
gewaltig aufmischen. So wie es meine letzten Produkte auch getan haben.

Winfried J. schrieb:
> Hier kannst du mit fremden Federn glänzen.

Erwartest du von mir, dass ich hier Betriebsgeheimnisse verrate?

Ich bewundere deine Fähigkeit, deine Peinlichkeiten bis ins grenzenlose 
zu steigern.

Von wissenschaftlichen Arbeiten hast du offensichtlich auch keine 
Ahnung. Kein Wunder, dass du von der Uni geflogen bist.

Winfried J. schrieb:
> Nichts was du Bisher verbreitet hast entsprang Deiner.

Und du hast bisher gar nichts beigetragen, weder eigene, noch fremde 
Ideen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ursel schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> du darfst darüber denken wie du willst, sachlich begründen wirst du das
>> kaum können
>
> Doch. Da der Anteil von Elektroautos in Deutschland stark steigt, ist
> deine Annahme schlicht falsch.

zum Anstieg der Verkaufszahlen habe ich mich gar nicht geäußert.
sondern zum sinkenden Bedarf an Primärenergie

> Mal davon abgesehen, dass dies sehr wohl
> zu einem sinkenden Primärenergiebedarf beiträgt.
Die Bilanz hinkt trotzdem, weil nicht soviel mehr Autos elektrisch 
fuhren.
Sondern andere Faktoren zum sinkenden Primärenergieverbrauch führten


> Winfried J. schrieb:
>> Jetzt weis ich warum du dich hier austobst statt einesn qualifizierten
>> Beitrag zur Problemlösung in der Industrie oder der Forschung zu
>> leisten.
>
> Tja, da liegst du falsch. Ich bin gerade heute mit meinem Projekt ein
> ganzes Stück weiter gekommen. Das Produkt wird die Zielbranche ganz
> gewaltig aufmischen. So wie es meine letzten Produkte auch getan haben.
>
> Winfried J. schrieb:
>> Hier kannst du mit fremden Federn glänzen.



> Erwartest du von mir, dass ich hier Betriebsgeheimnisse verrate?
>
> Ich bewundere deine Fähigkeit, deine Peinlichkeiten bis ins grenzenlose
> zu steigern.
du könntest mit Realnamen schreiben und auf deine veröffentlichten 
Erfolge und deine Position verweisen, das würde deine Glaubwürdigkeit 
deutlich steigern. so long .....

> Von wissenschaftlichen Arbeiten hast du offensichtlich auch keine
> Ahnung. Kein Wunder, dass du von der Uni geflogen bist.

ich bin nicht geflogen ich habe ein parteiaustritt erklärt gefolgt von 
einem Entpflichtungsgesuch, bekam einen Orden für 5 Jahre Treue Dienste 
und wurde anschließend regulär degradiert und als Obermatrose entlassen. 
wie es die DV vorsah.

>
> Winfried J. schrieb:
>> Nichts was du Bisher verbreitet hast entsprang Deiner.
>
> Und du hast bisher gar nichts beigetragen, weder eigene, noch fremde
> Ideen.

Ich gebe auch nicht damit an. Aber ich trage das Visier offen, weshalb 
ich sehe und gesehen werde. Das nennt man Authentizität. An der fehlt es 
dir wie fasst allen hier und deshalb ist das Forum in dem Zustand in dem 
es ist.

Es währe einfacher wenn man sich auf Augenhöhe begegnete aber nicht für 
Blender und Heckenschützen.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> du könntest mit Realnamen schreiben und auf deine veröffentlichten
> Erfolge und deine Position verweisen, das würde deine Glaubwürdigkeit
> deutlich steigern. so long .....

Ich brauche meine Glaubwürdigkeit nicht steigern, die habe ich durch 
sachliche Beiträge mehr als genug untermauert.

Das Problem ist, dass du absolut Null Ahnung von irgendwelchen 
technischen Zusammenhängen hast und deshalb ad hominem gehen musst.

Winfried J. schrieb:
> ich bin nicht geflogen ich habe ein parteiaustritt erklärt gefolgt von
> einem Entpflichtungsgesuch, bekam einen Orden für 5 Jahre Treue Dienste
> und wurde anschließend regulär degradiert und als Obermatrose entlassen.
> wie es die DV vorsah.

Blabla, Bullshit. Du hättest mit deinem fehlenden technischen 
Verständnis und deiner mangelhaften Kenntnisse über wissenschaftliches 
Arbeiten niemals eine Chance gehabt, irgendwo ein technisches Studium 
abzuschließen.

Du beweist hier mit jedem Beitrag immer mehr, was für eine technische 
Null du bist. Inzwischen kaufe ich dir nicht mal mehr ab, dass du 
überhaupt das tust, was dein angeblicher Echtname suggeriert. Niemand 
würde jemanden ernsthaft mit derartig mangelhaften Wissen an einer 
elektrischen Anlage herum schrauben lassen.

Winfried J. schrieb:
> Ich gebe auch nicht damit an.

Du versuchst es, und zwar kräftig. Geht halt nur gewaltig nach hinten 
los, weil du Null Ahnung von irgendwas hast. Und das ausnahmslos jeder 
hier durchschaut hat.

Winfried J. schrieb:
> Es währe einfacher wenn man sich auf Augenhöhe begegnete aber nicht für
> Blender und Heckenschützen.

Dann komm doch erst einmal sachlich und menschlich auf Augenhöhe, 
anstatt jeden Beitrag nur für deinen persönlichen Krieg gegen meine 
Fachkompetenz zu missbrauchen und damit einen eigentlich sehr 
interessanten Thread völlig zu zerstören.

Winfried J. schrieb:
> Das nennt man Authentizität.

Dass deine widerlich arrogante Art das einzige ist, was an dir 
authentisch ist, ist so ziemlich das einzige, was ich dir noch abkaufe.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ich denke ich bin dement und habe keine Ahnung?

was denn nun, kannst du dich in deiner Diagnose mal festlegen?
Lass dir Zeit ich hol Poppcorn.
Oder doch ein Glas Wein?

Namaste

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von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> was denn nun, kannst du dich in deiner Diagnose mal festlegen?

Beides ist richtig. Du redest wirres, zusammenhangloses Zeug und hast 
Null hier zum Thema beigetragen.

Dazu kommt die Fake-Identität, die du mit deiner Ahnungslosigkeit 
entlarvt hast.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ursel schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> was denn nun, kannst du dich in deiner Diagnose mal festlegen?
>
> Beides ist richtig. Du redest wirres, zusammenhangloses Zeug und hast
> Null hier zum Thema beigetragen.
>
> Dazu kommt die Fake-Identität, die du mit deiner Ahnungslosigkeit
> entlarvt hast.

Ja das Passt ein 15er Kracher vom Weinlaubenhof im Burgenland
Das richtige für einen erfolgreichen Montagabend.

Ist deine Welt auch so in Ordnung wie meine ?
Prost

Namaste

von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Das richtige für einen erfolgreichen Montagabend.

Stimmt, erfolgreich warst du. Halt nur als armseliger Troll. Aber 
erfolgreich.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ursel schrieb:
> Dazu kommt die Fake-Identität, die du mit deiner Ahnungslosigkeit
> entlarvt hast.

Oh schon fertig na das ging ja mal schnell daneben. Ich bin keine Boing.
Und du kein Ing. sonst wär dir das hier nicht so wichtig.
Besonders nicht wenn du könntest was du behauptest zu können und zu 
wissen.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Mein Konto sagt auch sonst.

Namaste

von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Ich bin keine Boing.

Da ist sie wieder, die Demenz.

Winfried J. schrieb:
> Und du kein Ing. sonst wär dir das hier nicht so wichtig.

Mir ist es nicht wichtig, ich ärgere mich nur darüber, dass hier Trolle 
einfach fachlich interessante Diskussionen zerstören und Leute beliebig 
beleidigen dürfen, nur weil sie sich vom Fachwissen anderer Menschen 
bedroht fühlen.

Damit warst du als Troll erfolgreich. Herzlichen Glückwunsch. Fühlst du 
dich jetzt besser? Dein Leben muss schon sehr armselig sein, wenn du 
dich am Ärger anderer so aufgeilst wie du es hier tust.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ursel schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Ich bin keine Boing.
>
> Da ist sie wieder, die Demenz.
>
> Winfried J. schrieb:
>> Und du kein Ing. sonst wär dir das hier nicht so wichtig.
>
> Mir ist es nicht wichtig, ich ärgere mich nur darüber, dass hier Trolle
> einfach fachlich interessante Diskussionen zerstören und Leute beliebig
> beleidigen dürfen, nur weil sie sich vom Fachwissen anderer Menschen
> bedroht fühlen.
 Ein namenloser Blender meint ich fühle mich bedroht?
 Solche wie du waren schon früher, ich bin noch, weil ehrlich.
>
> Damit warst du als Troll erfolgreich. Herzlichen Glückwunsch. Fühlst du
> dich jetzt besser? Dein Leben muss schon sehr armselig sein, wenn du
> dich am Ärger anderer so aufgeilst wie du es hier tust.

Das Glück ist mit den Narren. ;)

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Das Glück ist mit den Narren. ;)

Okay, also armselig. Deshalb wohl auch der Alkoholkonsum. Erklärt 
wiederum das wirre Zeug. Bist wohl schon hackedicht? Und das erklärt die 
Fake-Identität. Die echte Identität ist nämlich der arbeitslose Säufer, 
dessen einzige Freude im Leben es ist, Leute in Internetforen zu ärgern.

Beitrag #6105852 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Och war doch ein netter Abend,
Hab gut gelacht und er sich entblättert ohne es begriffen zu haben dafür 
ziehe ich gern mal blank.

FKK war zu meiner Zeit die Methode zu zeigen wie gleich die Menschen 
sind und es hat funktioniert und funktioniert noch heute.

Namaste

von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Hab gut gelacht

Sagt viel über deinen widerwärtigen Charakter aus, wenn du an solchen 
Aktionen Freude empfindest.

Aber gut, so kann man seine Minderwertigkeitskomplexe auch aufpeppeln. 
Hauptsache andere dürfen sich nicht sachlich austauschen. Kann ja nicht 
sein, dass andere etwas lernen dürfen, was man selbst nicht versteht.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ursel schrieb:
> Bist wohl schon hackedicht?

Nö schon über 30 Jahre nicht mehr und davor auch nur zwei mal, dann 
wusste ich wo Schluss ist, du weisst es noch immer nicht.

 Arbeitslos wäre ich wenn ich auf solche wie dich gehört hätte, jetzt 
mache ich euch arbeitslos.

 O.k. mache nicht ich, das macht ihr selbst.
Aber ich mache euren Job und den eurer Hiwis.
Die Können die Kurve noch kriegen ihr nicht mehr.

Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Du könntest viel lernen, aber du hällst dich schon für klug genug, und 
das ist Deine Schwäche, die Du noch immer nicht erkannt hast.

Vor Allem hältst du dich für dein Knopfloch aus dem du die Welt 
betrachtest für allsehend und allwissend.

Ich verrat dir was das bist du nicht.

Und jetzt stampf mit dem Fuss auf das gehört sich so für einen 
dreijährigen im Geiste.

Namaste

von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Nö schon über 30 Jahre nicht mehr und davor auch nur zwei mal, dann
> wusste ich wo Schluss ist, du weisst es noch immer nicht.

Weißt du offensichtlich nicht. Du hast hier den Bogen überspannt, und 
nicht nur deine Ahnungslosigkeit, sondern auch deine Überheblichkeit und 
deinen widerwärtigen Charakter öffentlich zur Schau gestellt. Du hast 
zugegeben, nur zur deiner Belustigung Threads kaputt zu machen.

Winfried J. schrieb:
> Arbeitslos wäre ich wenn ich auf solche wie dich gehört hätte, jetzt
> mache ich euch arbeitslos.

Und nur weil du nicht erträgst, dass Leute kompetent sind und den Wunsch 
haben, sich fachlich auszutauschen. Das kränkt dich so tief, dass du gar 
nicht mehr aufhören kannst.

Winfried J. schrieb:
> Aber ich mache euren Job und den eurer Hiwis.

In meinem Job wärst du nach einer Woche tot, weil du nicht weißt wo du 
hin fassen kannst.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ich mach Schluss der Akku ist alle.

Namaste

von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Du könntest viel lernen, aber du hällst dich schon für klug genug, und
> das ist Deine Schwäche, die Du noch immer nicht erkannt hast.

Wir warten noch auf deinen ersten sinnvollen Beitrag.

Bisher können wir von dir nur lernen, wie man einen sachlichen Austausch 
kaputt machen kann. Danke, das will ich nicht lernen.

Winfried J. schrieb:
> allwissend

Gemessen an deinem Wissen, das gegen Null geht, bin ich das definitiv.

Du hast aber immer noch die Chance, mir das Gegenteil zu beweisen. Dafür 
müsstest du mir nur einen fachlichen Fehler nachweisen. Was du nicht 
einmal geschafft hast, nachdem ich dich darauf gestoßen habe.

Winfried J. schrieb:
> Und jetzt stampf mit dem Fuss auf das gehört sich so für einen
> dreijährigen im Geiste.

Du hast den Kindergarten hier ins Rollen gebracht. Bis du hier warst war 
der Thread ein netter fachlicher Austausch auf einem ordenltichen 
sachlichen Niveau.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ursel schrieb:
> In meinem Job wärst du nach einer Woche tot, weil du nicht weißt wo du
> hin fassen kannst.

Ich wette das ich besser in deinem Job weiss, was ich nicht anfasse als 
du in meinem.

Unter Laborbedingungen ist das nämlich kein Hexenwerk im Feld schon.

ciao

von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Ich mach Schluss der Akku ist alle.

Ja, bitte bitte bitte! Ich möchte so gern wieder zur sachlichen 
Diskussion zurück kehren.

Und ein Mod kann dann gerne mal hier aufräumen. Und den Herrn Winnie 
hier mal aussperren.

Wobei, dann kommt er wieder anonym hier her. Hat er ja schon einmal 
getan.

von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Ich wette das ich besser in deinem Job weiss, was ich nicht anfasse als
> du in meinem.
>
> Unter Laborbedingungen ist das nämlich kein Hexenwerk im Feld schon.

Und die Wette verlierst du.

Im Labor wärst du in einer Woche tot. Wenn man dich rein lassen würde. 
Laien werden aber nicht ins Labor gelassen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ursel schrieb:
> Du hast aber immer noch die Chance, mir das Gegenteil zu beweisen. Dafür
> müsstest du mir nur einen fachlichen Fehler nachweisen. Was du nicht
> einmal geschafft hast, nachdem ich dich darauf gestoßen habe.

Danke das du mir so ein Geschenk noch nach dem Abschied machst beweist 
nun wirklich das ich das richtige vermutet habe.

Eure Unfehlbarkeit "Ursel von Akkuhausen" ich knie nieder, vor eurer 
Herrlichkeit .....





... und vor lachen.

Namaste

von Ursel (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Danke das du mir so ein Geschenk noch nach dem Abschied machst beweist
> nun wirklich das ich das richtige vermutet habe.

Wenn deiner Vermutung ist, dass du keine Ahnung hast, und fachlich 
niemals hier mithalten kannst, ist diese Vermutung richtig, ja.

War dein Akku nicht leer? Du wolltest dich doch hier verziehen. Also 
mach endlich.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ah danke  wieder eine Info die du nicht geben wolltest.

Mist der Akku ist jetzt bei 1%.

von Ursel (Gast)


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So, kehren wir wieder zum Thema zurück.

Ein paar interessante Details zum oben verlinkten O-LKW. Der 
High-Power-Akku kann mit 2,5C geladen werden. Das heißt mit ca. 30 km 
Oberleitung kann man insgesamt 100 km zurücklegen.

Der Akku ist übrigens vergleichbar mit dem was im alten Ioniq verbaut 
wird. Den 28 kWh-Akku kann man mit ca. 70 kW laden, was ziemlich genau 
dem Verhältnis entspricht.

Mit einem High-Energy-Akku funktioniert das nicht so einfach. Da muss 
man schon sehr viel Know-How reinstecken, um ihn mit mehr als 2C zu 
laden (wie es Porsche beim Taycan macht z.B.). Ein Audi e-Tron schafft 
z.B. "nur" 1,5C.

von Wenzel H. (Gast)


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Axel L. schrieb:
> Das kann man über die Abgasreinigung im Verbrenner aber genauso sagen.
> Genau genommen auch über den Verbrennungsmotor selbst.

Es geht aber eben nicht um den Motor, sondern um den Energiespeicher.
Das ist beim Verbrenner der Behälter, wo der Sprit drin ist.

Dem Behälter ist es egal, ob er randvoll ist oder beinahe leer. Zu kalt 
ist  kein Thema und zu warm auch nicht. Teuer ist der nicht und ohne 
Energieinhalt ein absolutes Leichtgewicht. Die Haltbarkeit ist nahezu 
unbegrenzt und aufgefüllt ist selbiger in einer Minute.

Ursel schrieb:
> ... die Haltbarkeit beispielsweise ist heute schon größer als ein
> Autoleben, der Akku ist also faktisch kein Verschleißteil.

Als Krönung des Schönredens musste das ja irgendwann kommen. Nachdem die 
20 min. Schnellladung nun kein Problem mehr ist, ist der Akku nun auch 
kein Verschleißteil mehr. Aber die Leute sind nicht so blöd wie manch 
einer glaubt.

Wobei man natürlich erst mal die Haltbarkeit der neuen E-PKWs definieren 
müsste. Wenn ich nach 5 Jahren höre, "Reparatur zu teuer, kaufen Sie ein 
neues Auto", dann mag die Behauptung hinhauen.

von Ursel (Gast)


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Wenzel H. schrieb:
> Schnellladung nun kein Problem mehr ist, ist der Akku nun auch
> kein Verschleißteil mehr.

Ist es auch nicht. Die Zellen haben eine Haltbarkeit von 1000 Vollzyklen 
bei 80% Restkapazität. Teilzyklen, Pausenzeiten und Kapazitätsreserve 
wirken sich positiv aus. Das heißt in der Realität bleiben über 90% bei 
1000 äquivalenten Vollzyklen übrig.

Bei einem typischen E-Auto hält der Akku also weit über 300 tkm. Das 
liegt über der Verschleißgrenze eines Verbrennungsmotors.

Kritischer ist tatsächlich die kalendarische Lebensdauer. Wer sehr wenig 
fährt wird den Akku vielleicht vor dem Erreichen der Verschleißgrenze 
tauschen wollen. Also nach 15 Jahren vielleicht.

Dass man bei einem Verbrenner in der Zeit sehr viel mehr Probleme hat, 
wird gerne unterschlagen. Bei einem modernen Diesel oder 
Downsizing-Benziner würde ich bei 100 tkm schon sehr nervös werden.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ursel schrieb:
> Die Zellen haben eine Haltbarkeit von 1000 Vollzyklen
> bei 80% Restkapazität.

Unter Laborbedingungen....

und munter weiter geht die Propaganda.

oops ich hab ja noch ein I-Pad und noch eins und noch eins und ein 
Arachnidischen-Adapter. Gut das ich daheim bin und nicht in derPampa mit 
einem leeren Akku im Auto

Meine OW meint ich solle ein EsoThraed aufmachen, ich hab ihr gesagt, 
„Nicht nötig wir haben Akkuautos und Ursel Uriella die Lichtgöttin ist 
zurück.“

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Uriella


Namaste

von Ursel (Gast)


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Ursel schrieb:
> Ist es auch nicht. Die Zellen haben eine Haltbarkeit von 1000 Vollzyklen
> bei 80% Restkapazität. Teilzyklen, Pausenzeiten und Kapazitätsreserve
> wirken sich positiv aus. Das heißt in der Realität bleiben über 90% bei
> 1000 äquivalenten Vollzyklen übrig.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ursel schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Ich wette das ich besser in deinem Job weiss, was ich nicht anfasse als
>> du in meinem.
>>
>> Unter Laborbedingungen ist das nämlich kein Hexenwerk im Feld schon.
>
> Und die Wette verlierst du.
>
> Im Labor wärst du in einer Woche tot. Wenn man dich rein lassen würde.
> Laien werden aber nicht ins Labor gelassen.

Darauf lass ich’s ankommen nur um dich in real live zu erleben, neben 
mir im Schacht beim Rollenwechsel, aber dass du mir nichts anfasst was 
ich dir nicht sage, ich bin als Sicherheitsfanatiker verschrien, den Ruf 
mag ich mir nicht versauen. Uns  Tüv-Urs hingegen hat nur einmal zu viel 
vertraut, schade er war ein netter sein Tod war ein Schock und eine 
Lehre: „prüfe bevor du jemanden oder etwas dein Leben anvertraust. Nein 
ich war nicht in der Nähe, Aber Dir traute ich nicht mal wenn du sagtest 
„Da kannst du hin langen.“ Ohne Prüfung würde ich nicht mal deine 
Labortüre anfassen falls es die gäbe.

Namaste

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> -1

was nur Du?

Namaste

von entwiggler (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Darauf lass ich’s ankommen nur um dich in real live zu erleben, neben
> mir im Schacht beim Rollenwechsel, aber dass du mir nichts anfasst was
> ich dir nicht sage, ich bin als Sicherheitsfanatiker verschrien, den Ruf
> mag ich mir nicht versauen.

Ahahaha nö, die Hilfsarbeit überlassen wir doch lieber den 
Hilfsarbeitern, also dir.

Winfried J. schrieb:
> Ich wette das ich besser in deinem Job weiss, was ich nicht anfasse als
> du in meinem.
>
> Unter Laborbedingungen ist das nämlich kein Hexenwerk im Feld schon.

Na du bist ja ein Experte. Überhaupt schon mal ein Labor oder einen 
Prüfstand von innen gesehen?

Ursel schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Aber ich mache euren Job und den eurer Hiwis.
>
> In meinem Job wärst du nach einer Woche tot, weil du nicht weißt wo du
> hin fassen kannst.

Oh Gott, ihn an einem Prototypen arbeitend will ich mir ja gar nicht 
vorstellen.
Erst vor zwei Jahren hatte einer unserer Techniker einen längeren 
Krankenhausaufenthalt nach dem kurzschließen einer Kondensatorbank, weil 
er dachte ein Tag Selbstentladung wird schon reichen und er muss nicht 
mehr nachmessen. Blöd, dass das Ding >100F hatte, und auch nach 24h noch 
reichlich Bumms dahinter sind, aber der Arme war leider auch zu sehr in 
seiner Welt seiner Spielzeuge im kW-Bereich gefangen.
Seitdem gibts fette Aufkleber und Extraunterweisungen der seitens der 
Entwickler, denn offensichtlich unterschätzen selbst Elektrofachkräfte 
Große Kondensatoren...

von entwiggler (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Darauf lass ich’s ankommen nur um dich in real live zu erleben, neben
> mir im Schacht beim Rollenwechsel, aber dass du mir nichts anfasst was
> ich dir nicht sage, ich bin als Sicherheitsfanatiker verschrien, den Ruf
> mag ich mir nicht versauen.

Deinen Ruf versaust du dir schon indem du deinen peinlichen Mist hier 
unter Realnamen absonderst.

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Wenzel H. schrieb:
> Sehe ich ebenso. Mit dem Unterschied, dass ich nicht den Akku verfluche,

ich verfluche ihn nicht, er gehört nur nicht ins Auto, da gehört etwas 
rein wie ein Tank, leicht billig  schnell zu füllen mit effektiver 
Infrastruktur.
Also alles was der Akku nicht kann. und der Verbrenner der Akkus steht 
noch immer im KW zu  50%. Aber da kleistern wir einfach ein Werbeplakat 
drüber dann siehts keiner.
Hier ist Ursel unser Plakatkleber.

Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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entwiggler schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Darauf lass ich’s ankommen nur um dich in real live zu erleben, neben
>> mir im Schacht beim Rollenwechsel, aber dass du mir nichts anfasst was
>> ich dir nicht sage, ich bin als Sicherheitsfanatiker verschrien, den Ruf
>> mag ich mir nicht versauen.
>
> Deinen Ruf versaust du dir schon indem du deinen peinlichen Mist hier
> unter Realnamen absonderst.

Nicht alles ist wie es scheint, und wer dem Anschein vertraut, vertraut 
den Blendern. Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen meine Kunden haben 
die Erfahrung mit den Ursels hinter sich. Ich verkauf hier nicht die 
Krone an die Russen und wenn ich hier Mist mache ist das noch kein 
Flugzeugabschuss.
Shit Happens. Was zählt ist real life und da achte ich auf das was ich 
tue hier mach ich hollyday. die einen gehen in die Kneipe, ich trink 
mein Glaserl, und pass auf das Ursel Uriella nicht heiß läuft.
So what? Willst du auf einen Aufschneider vertrauen?


Der spammt auch mur das Forum mit Werbung und Propaganda zu, dass ich 
mir vorkomm wie bei der jährlichen Eröffnung der Leipziger Messe durch 
weiland Erich den Größten Chipdesigner himself.

von Ursel (Gast)


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Wir reden hier über die technische Realisierung von Elektroantrieben und 
führen kein Verkaufsgespräch.

In diesem Sinne lassen wir die Technik für sich sprechen. Jeder kann 
sich dann sein eigenes Bild machen.

Bei der Ladetechnik werden wir demnächst High-Power-Charger sehen, die 
sich direkt aus Mittelspannung mit einem Mittelfrequenztrafo speisen. 
Vorteil ist die höhere Effizienz und weniger Kupfer/Eisen. Wirkungsgrad 
ist über 97% aus der Mittelspannung.

Quelle: https://news.ncsu.edu/2018/10/better-fast-charger/

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entwiggler schrieb:
> Oh Gott, ihn an einem Prototypen arbeitend will ich mir ja gar nicht
> vorstellen.
> Erst vor zwei Jahren hatte einer unserer Techniker einen längeren
> Krankenhausaufenthalt nach dem kurzschließen einer Kondensatorbank, weil
> er dachte ein Tag Selbstentladung wird schon reichen und er muss nicht
> mehr nachmessen. Blöd, dass das Ding >100F hatte, und auch nach 24h noch
> reichlich Bumms dahinter sind, aber der Arme war leider auch zu sehr in
> seiner Welt seiner Spielzeuge im kW-Bereich gefangen.
> Seitdem gibts fette Aufkleber und Extraunterweisungen der seitens der
> Entwickler, denn offensichtlich unterschätzen selbst Elektrofachkräfte
> Große Kondensatoren...

jo jo und schon kennst meine Arbeitsweise.

blöd war er dass er drauf vertraute statt zu prüfen und blöd war 
irgendwer vielleicht er selbst das er überhaupt in einem Labor darauf 
vertraut ein Kondensator wäre spannungsfrei ohne es geprüft zu haben da 
stimmte etwas in euren safety rules oder Eurer Einstellung dazu nicht. 
Jemand der sowas macht sollte beim ersten mal angezählt werden und beim 
nächsten mal rausfliegen. und jemand der den zustand seines Aufbaus 
nicht deklariert/ordnungbgemäß beschildert und protokolliert ebenfalls.

Aber was soll´s auch Darwin braucht ne Chance

Namaste

: Bearbeitet durch User
von entwiggler (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Shit Happens. Was zählt ist real life und da achte ich auf das was ich
> tue hier mach ich hollyday. die einen gehen in die Kneipe, ich trink
> mein Glaserl, und pass auf das Ursel Uriella nicht heiß läuft.

Ist das nicht etwas jämmerlich?

Woher nimmst du eigentlich die Zeit, den ganzen Tag hier zu posten? 
Sonst nix zu tun? Kein Beruf, keine Familie, keine Freunde?
Läuft das Aufzuggeschäft nicht?

von entwiggler (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> blöd war er dass er drauf vertraute statt zu prüfen und blöd war
> irgendwer vielleicht er selbst das er überhaupt in einem Labor darauf
> vertraut ein Kondensator wäre spannungsfrei ohne es geprüft zu haben da
> stimmte etwas in euren safety rules oder Eurer Einstellung dazu nicht.
> Jemand der sowas macht sollte beim ersten mal angezählt werden und beim
> nächsten mal rausfliegen. und jemand der den zustand seines Aufbaus
> nicht deklariert/ordnungbgemäß beschildert und protokolliert ebenfalls.

Es war ein Prototyp im Feld, sonst hätte er ja nicht daran 
herumgefummelt.
Und was willst du da großartig deklarieren?
Wie man dich kennt, würdest du den Kondensator auch kurzschließen sobald 
du gemessen hast dass er sich über Nacht eh auf 5V entladen hat. Weil 
dir die Fachkompetenz fehlt, einzuschätzen wieviel Energie dann immer 
noch drinnensteckt.
An die geladene Bank mit 800V würde ich dich nicht mal unter Aufsicht 
lassen...

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ursel schrieb:
> Wir reden hier über die technische Realisierung von
> Elektroantrieben und
> führen kein Verkaufsgespräch.
Du schon
> In diesem Sinne lassen wir die Technik für sich sprechen. Jeder kann
> sich dann sein eigenes Bild machen.
>
> Bei der Ladetechnik werden wir demnächst High-Power-Charger sehen, die
> sich direkt aus Mittelspannung mit einem Mittelfrequenztrafo speisen.
> Vorteil ist die höhere Effizienz und weniger Kupfer/Eisen. Wirkungsgrad
> ist über 97% aus der Mittelspannung.
>
> Quelle: https://news.ncsu.edu/2018/10/better-fast-charger/

und die auch

Werbung als Bildung verbrämt, das hat Erichs Propaganda auch versucht 
nur nicht so erfolgreich, weil jeder wusste was er vor sich hat.

Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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entwiggler schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> blöd war er dass er drauf vertraute statt zu prüfen und blöd war
>> irgendwer vielleicht er selbst das er überhaupt in einem Labor darauf
>> vertraut ein Kondensator wäre spannungsfrei ohne es geprüft zu haben da
>> stimmte etwas in euren safety rules oder Eurer Einstellung dazu nicht.
>> Jemand der sowas macht sollte beim ersten mal angezählt werden und beim
>> nächsten mal rausfliegen. und jemand der den zustand seines Aufbaus
>> nicht deklariert/ordnungbgemäß beschildert und protokolliert ebenfalls.
>
> Es war ein Prototyp im Feld, sonst hätte er ja nicht daran
> herumgefummelt.
> Und was willst du da großartig deklarieren?
> Wie man dich kennt, würdest du den Kondensator auch kurzschließen sobald
> du gemessen hast dass er sich über Nacht eh auf 5V entladen hat. Weil
> dir die Fachkompetenz fehlt, einzuschätzen wieviel Energie dann immer
> noch drinnensteckt.
> An die geladene Bank mit 800V würde ich dich nicht mal unter Aufsicht
> lassen...

Zum eine würde ich das weder im Feld noch im Labor tun, zum Andern 
gehört ImLabor der zustand jedes Aufbaus dokumentiert und Gefahren als 
solche gekennzeichnet. Zum zweiten ist mir die Spannung zwar nicht 
wurscht, aber ich entlade nichts mit dem Schraubenzieher oder einer 
„Strippe“ sondern mit einem Passend dimensionierten Widerstand und den 
passenden Leitungsquerschnitt. Aber ihr glaubt ja draußen rennen nur 
Trottel rum.
Jetzt verrat ich euch was die Trottel holt Darwin bei Zeiten ab die 
selbstherrlichen später wenn sie der Routine erliegen. Genau so wenig 
gibt es alte Helden wie erfahrene Trottel. Beide sterben Jung und die 
nicht auf der Hut sind holt die Routine. In meinem Job stehe ich mit 
einem Bein im Grab und mit dem andern im Gericht, da denkt, an über 
jeden Handgriff und jeden Schritt nach, zweimal und wenns sein muss 
dreimal oder öfter bis man weiß es ist save. Und man fragt und misst 
trotzdem.

ich bin Froh das ich dass erst vor 20 Jahren damit begonnen Habe davor 
waren30 Jahre lernen und das hat bis heute nicht geendet. Aber die Zeit 
hat es gebraucht Verantwortung zu lernen. das geht nicht per multiple 
Joyce.

Namaste

von Stephan S. (outsider)


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Wenzel H. schrieb:
> Das Ganze hatten wir schonmal bei den Solarpanels, die kamen ebenfalls
> hoch subventioniert zu Schleuderpreisen aus China. Da hat man auch
> zugeschaut, wie unsere Solarindustrie verreckt ist.

Ja diese Geschichte hörte man immer. Ich habe daran immer gezweifelt. 
Deshalb wurde ein extra Zoll eingeführt, der europäische Hersteller 
schützen sollte. Er wurde fällig bei Preisen von unter 0,50 €/Wp. Ich 
dachte mir da immer nur: Wenn es echt so wäre, dass die den Weltmarkt 
mit Modulen unter dem Herstellungspreis fluten, wäre das doch super. Das 
würde bedeuten, dass wir unsere Energiewende mit Modulen aus China 
aufbauen können. Zum beachtlichen Teil bezahlt vom Chinesischen 
Steuerzahler. Wäre doch super!

Jetzt ein paar Jahre später ist man bei unter 0,30 €/Wp angekommen und 
es gibt noch immer genügend Firmen die nicht nur aus China zu dem Preis 
liefern. Scheint also doch zu gehen. Und das obwohl es hier keine 
Hersteller mehr gibt und nach der ursprünglichen Logik jetzt ja die 
Preise steigen müssten.

Die Realität ist eben ne andere: die Entwicklung geht weiter, Prozesse 
werden effizienter, Module ebenfalls und somit sinkt der Preis pro Wp 
weiter und weiter. Auf dem Dach was ich 2009 mit 40,58 kWp voll gemacht 
habe, würde ich jetzt über 60 kWp bekommen zu 15% des Preises von 
damals.

von Ursel (Gast)


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entwiggler schrieb:
> Ist das nicht etwas jämmerlich?

Lass uns doch lieber über Technik reden. Damit kann man ihn grün und 
blau ärgern, weil er da nicht mit reden kann. Und als Bonuspunkt hat 
jeder mit Technikverständis noch etwas davon.

entwiggler schrieb:
> An die geladene Bank mit 800V

Solche Teile haben wir auch schon gebaut. Der Lichtbogen beim 
Kurzschlusstest ist schon beeindruckend. So etwas macht man natürlich 
nur in einer kontrollierten Umgebung.

Bei EV-Akkus muss man aus dem gleichen Grund eine ganze Reihe Maßnahmen 
treffen. Sicherung ist klar, allpolige Abschaltung eigentlich auch. Dazu 
kommt noch eine Pyrofuse, die z.B. bei Unfall ausgelöst wird und auch 
die Berührspannung bei einem Isolationsfehler senkt (weil sie im 
Spannungsmittelpunkt trennt). Über aktive und passive Entladung der 
HV-Komponenten haben wir auch schon geredet. Das aktive Entladen kann 
man übrigens einfach machen, indem man die Bleibatterie lädt. Alternativ 
könnte man die Innenraumheizung kurz anwerfen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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oh was für neue Ideen es wird immer banaler nur um noch was zu 
schreiben.

Namaste

von Ursel (Gast)


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Das Thema lautet "E-Mobilitaet - wie sieht der Antrieb eigentlich 
technisch aus?" Es ist kein Innovationswettbewerb, und auch kein 
Verkaufsgespräch. Es geht um den Stand der Technik.

Für die Pyrofuse setzt man die gleichen Bauteile ein, die man auch bei 
Airbags verwendet. Bewährte Technik.

von Entenwickler (Gast)


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Ursel schrieb:
> Bei der Ladetechnik werden wir demnächst High-Power-Charger sehen, die
> sich direkt aus Mittelspannung mit einem Mittelfrequenztrafo speisen.
> Vorteil ist die höhere Effizienz und weniger Kupfer/Eisen. Wirkungsgrad
> ist über 97% aus der Mittelspannung.
>
> Quelle: https://news.ncsu.edu/2018/10/better-fast-charger/

Ja, gegen mehr High-Power-Charger hat sicher niemand. Die gehören an 
Fernstraßen.

Was aus meiner Sicht aber für den Anfang noch wichtiger wäre, sind 
AC-Ladepunkte nidriger Leistung für Laternenparker.

Wenn man durch die Straßen geht, sieht man eines:
Viele Autos stehen neben Laternen, und das für sehr lange Zeit. Also im 
Endeffekt steht fast jedes Auto eine große Zeit neben einem 
AC-Stromanschluss. So lange, dass die Fahrzeiten dagegen irrelevant 
sind.
Das Konzept tanken ist für E-Autos nicht sinnvoll. Stattdessen nutzt man 
die ohnehin vorhandenen Parkzeiten oder Arbeitszeiten aus.
Im Idealfall lädt man nachts.

Daher denke ich, wäre eine Investition in AC-Ladepunkte mit niedriger 
Leistung sinnvoll. Warum AC? Weil sie sehr kostengünstig sind. Die 
Materialkosten dürften bei <1k€ liegen, und mit der Menge noch fallen. 
Mit niedriger Leistung spart man Anschlusskosten beim Stromanschluss. 
Man kann also für übersichtliche Kosten große Parkplätze ausstatten.

Ich persönlich nutze sogar hauptsächlich den Ziegel (mit nur 2,2kW) an 
einer normalen Steckdose. Meist über Nacht. Woher die Idee kommt, man 
müsse dem Auto beim Laden zusehen, weiß ich auch nicht. So ein 
Verbrennerding vermutlich...

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Entenwickler schrieb:
> Daher denke ich, wäre eine Investition in AC-Ladepunkte mit niedriger
> Leistung sinnvoll. Warum AC? Weil sie sehr kostengünstig sind. Die
> Materialkosten dürften bei <1k€ liegen, und mit der Menge noch fallen.
> Mit niedriger Leistung spart man Anschlusskosten beim Stromanschluss.
> Man kann also für übersichtliche Kosten große Parkplätze ausstatten.

aber du weist schon das die Laternen Infrastruktur nur den 
Leistungsbedarf eine Laternenreihe abdeckt und somit nachts zu 30-60% 
ausgelastet ist, da dürfen dann pro Stromkreis noch maximal 3 
laternenparker mit 2,2 kW ran

Oder du musst die Ganze Strasse aufbuddeln. Wenn die Beleuchtung aus ist 
hättest du 100% der Verkablung fürs Laden musst dafür aber die Lampen 
fernschalten. Also alle Laternen mit Umrüsten.....

Egal wie rum es kostet gewaltig mehr als Die Supercharger an 
Knotenpunkten  zu Installieren.

Da Schlägt die technische Anforderung die Ökonomie und diese das 
Vorhaben.

Namaste

von Thomas S. (doschi_)


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klarer Fall von inkohärenter Logorrhoe

von Ursel (Gast)


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Entenwickler schrieb:
> Was aus meiner Sicht aber für den Anfang noch wichtiger wäre, sind
> AC-Ladepunkte nidriger Leistung für Laternenparker.

Ja, sind auch sehr wichtig. Bei HPC ist man in Deutschland schon sehr 
weit, nur stellenweise fehlen die >100kW Lader (50 kW findet man an 
eigentlich allen Fernstraßen in ausreichendem Abstand).

Entenwickler schrieb:
> Warum AC? Weil sie sehr kostengünstig sind. Die
> Materialkosten dürften bei <1k€ liegen, und mit der Menge noch fallen.

Ist ja auch nichts drin außer ein bisschen Kontrollelektronik, 
Sicherung, RCD und vielleicht noch ein Relais.

Bei den schnelleren Ladepunkten an Supermärkten usw. dürfte man aber 
immer häufiger DC sehen. Viele Autos haben nur ein/zweiphasige Lader mit 
max. 7,2 kW.

Aldi und Ikea haben teilweise DC-Charger mit 20kW im Einsatz, anstatt 
den sonst üblichen 50 kW. Ist ein guter Kompromiss, und für die meisten 
E-Auto-Nutzer besser als 22 kW AC.

Entenwickler schrieb:
> Ich persönlich nutze sogar hauptsächlich den Ziegel (mit nur 2,2kW) an
> einer normalen Steckdose

Ja, die Leistung würde den meisten Anwendern reichen, vor allem mit 
steigender Reichweite und guter Verfügbarkeit von HPC.

Eine normale Steckdose würde ich aber auch nur nehmen, wenn es nicht 
anders geht (Mietwohnung).

von Maxim B. (max182)


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Name: schrieb:
> Winfried J. und MaximB sind Trolle.

Natürlich. Wer mit dir nicht einverstanden ist, der ist Troll, wie 
sonst?
Danke, daß du uns nicht gleich in KZ schickst, wie es Sozialisten 
allerlei Farben im 20. Jahrhundert so gerne machten...

Winfried J. schrieb:
> ich betrachte den Akku im Auto als einen einzigen
> Irrweg.

Die Idee ist im Prinzip schön. Schade nur, für Praxis taugt sie noch 
kaum...
Übrigens, ich habe gelesen, die Australier haben Akku erfunden, der über 
1000 km auf einer Ladung hält. Wenn die deutschen Ingenieure bei 
Australier das lernen und noch erfinden, wie diese Akku in 5 Minuten 
vollgeladen sein kann, und noch Entsorgung von Akku nicht so schädlich 
für die Natur machen wie sie heute ist - dann wird E-PKW vielleicht doch 
praxistauglich?

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Maxim B. schrieb:
> Wenn die deutschen Ingenieure bei
> Australier das lernen und noch erfinden, wie diese Akku in 5 Minuten
> vollgeladen sein kann, und noch Entsorgung von Akku nicht so schädlich
> für die Natur machen wie sie heute ist - dann wird E-PKW vielleicht doch
> praxistauglich?

Für meine Geschmack zu viele "wenn".
Ein "wenn" genügte mir, ein funktionierendes PPM. Lol


Aber wir wollen ja die Religonswächter hier nicht schon wieder mit 
unserer Blasphemie behelligen.

Nicht dass sie wieder ihre Unfehlbarkeit bemühen müssen.
"Die Partei, Die Partei, die hat immer Recht und Genossen es bleibe 
dabei....."

Namaste

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von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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"Kein Problem" "bedeutet, es steht an der nächsten Ecke und 
grinst."pflegte mein Onkel zu sagen. Und so betrachte ich den Akkuhype 
ums Auto im Besonderen.

Irre ich mich, auch gut, aber irren sie sich ist viel Schaden geschehen, 
viel mehr als sie sehen.... oder sehen wollen.

Namaste

von Maxim B. (max182)


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Winfried J. schrieb:
> Für meine Geschmack zu viele "wenn".

Wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden... Dann sollte statt Akku 
etwas anderes kommen. Dieselgenerator. Oder Atomreaktor. Oder sonst was.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Morgen früh werde ich höchstwahrscheinlich bei -35 Grad in die Arbeit 
fahren. Brr! Soll erst am WE mit +5 besser werden.

Auch mit abgedeckten Kühler erreichte ich auch bei 15km Fahrt noch nicht 
normale Betriebstemperatur. Heute früh waren es -33. Sprit Verbrauch ist 
bei solchen Temperaturen deutlich höher. Kabinentemperatur ist im 
Vergleich zu draussen tropisch, aber bestimmt nicht höher wie +10 bis 
15. Motortemperaturanzeiger geht nur auf rund 50-70%. Man sieht auch 
Benziner haben es nicht leicht.

Teslas sehe ich zur Zeit nicht; aber dafür eine Menge unentwegter Toyota 
Prius Taxler. Denen scheint die Kälte wenig auszumachen. Aber die haben 
allerdings einen Benziner drin.

Ohne Standheizung ist das Starten des Motors auch nicht das Beste was 
den Verschleiß betrifft.

: Bearbeitet durch User
von Ursel (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Teslas sehe ich zur Zeit nicht;

Das dürfte aber kaum an den Temperaturen liegen. Die funktionieren da 
nämlich wie alle anderen Elektroautos wie oben schon diskutiert 
problemlos.

Die Standheizung ist auch immer inklusive.

von Maxim B. (max182)


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Gerhard O. schrieb:
> Morgen früh werde ich höchstwahrscheinlich bei -35 Grad in die Arbeit
> fahren.

Bist du in Sibirien? Aber ich glaube, auch in Sibirien ist wärmer. Die 
Menschen dort lernen z.Z., wie man Orangen pflanzt: sie glauben an 
Versprechen über Globale Erwärmung! Sibirien will auch Ecuador aus dem 
Bananengeschäft drängen.

Selbst in Magadan war heute nachts nur -31°C. Und am Tag gar nur -13°C. 
Globale Erwärmung kommt!

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Maxim B. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Morgen früh werde ich höchstwahrscheinlich bei -35 Grad in die Arbeit
>> fahren.
>
> Bist du in Sibirien? Aber ich glaube, auch in Sibirien ist wärmer. Die
> Menschen dort lernen z.Z., wie man Orangen pflanzt: sie glauben an
> Versprechen über Globale Erwärmung! Sibirien will auch Ecuador aus dem
> Bananengeschäft drängen.
>
> Selbst in Magadan war heute nachts nur -31°C. Und am Tag gar nur -13°C.
> Globale Erwärmung kommt!

Nee. Nur Edmonton.

https://weather.gc.ca/city/pages/ab-50_metric_e.html

Man merkt auch bei uns den Klimawandel. Der Jetstream hat extremen 
Einfluß hier. Zur Zeit überwiegt arktische Kälte. In einer Woche 
überwiegen Pazifik Luft Massen. Alle zwei Wochen pendelt das zwischen 
großer Kälte und milde Pazifik West Strömungen.

https://weather.gc.ca/jet_stream/index_e.html

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6108019 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Maxim B. (max182)


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Gerhard O. schrieb:
> Alle zwei Wochen pendelt das zwischen
> großer Kälte und milde Pazifik West Strömungen.

Mindestens nicht so langweilig, als ganze Zeit -55°C
Für mich ist besser, wenn es über Null geht. Am besten über +4°C, ohne 
Glatteis. Schi habe ich genug gefahren.

Interessant: wie ist es mit Restkapazität bei Li-Akku? Bleibt bei -55°C 
noch überhaupt etwas drin? Und unter viel wärmeren Bedingungen, z.B. bei 
-30°C? Wenn vollgeladene Akku bei +20 für 200 km reicht, wie lange fährt 
man bei -20°C? Und wenn man dazu noch heizt?
Ich glaube, Dieselgenerator ist sicherer. Bei so tiefen Temperaturen wie 
in Sibirien tankt man Kerosin, oder Diesel mit beigemischten Benzin. 
Dann startet Diesel mit Vorheizung ganz sicher.

von Wenzel H. (Gast)


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Stephan S. schrieb:
> Wenn es echt so wäre, dass die den Weltmarkt
> mit Modulen unter dem Herstellungspreis fluten, wäre das doch super. Das
> würde bedeuten, dass wir unsere Energiewende mit Modulen aus China
> aufbauen können. Zum beachtlichen Teil bezahlt vom Chinesischen
> Steuerzahler. Wäre doch super!

Wirklich super? Aus ähnlichen Gründen hat man damals schwarze Menschen 
im Busch gefangen und als Sklaven verkauft. Wenn bei der Überführung die 
Hälfte krepiert ist, hat man sie halt über Bord geworfen. Die Haifische 
freuen sich. Ist ja alles ein natürlicher Kreislauf.

Es hätte uns besser gestanden, wenn wir unsere Solarpanels selber 
produziert hätten. Aber unser Vorteil muss immer auf Nachteilen anderer 
basieren.

Immer billiger hat nicht zwingend mit moderneren Produktionsmethoden zu 
tun. 6 Schweineschnitzel für 2,99 Euro beim Discounter bezahlen die 
Schweine mit Höllenqualen und die Schweinetöter/Zerleger, die noch um 
ihren Mindestlohn betrogen werden. Im Land ist mittlerweile jeder 4. 
prekär beschäftigt, das ist der wirkliche Preis für billig. Die Umwelt 
lasse ich mal ganz bewusst außen vor.

von Cyblord -. (cyblord)


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Wenzel H. schrieb:

> Immer billiger hat nicht zwingend mit moderneren Produktionsmethoden zu
> tun. 6 Schweineschnitzel für 2,99 Euro beim Discounter bezahlen die
> Schweine mit Höllenqualen und die Schweinetöter/Zerleger, die noch um
> ihren Mindestlohn betrogen werden. Im Land ist mittlerweile jeder 4.
> prekär beschäftigt, das ist der wirkliche Preis für billig. Die Umwelt
> lasse ich mal ganz bewusst außen vor.

Man kann aber auch Schnitzel für 30 Euro verkaufen und trotzdem oben 
genannten Praktiken anwenden. Gewinnmaximierung nennt sich das. Über den 
Preis kannst du das alles nicht festmachen.

von Name: (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Alle zwei Wochen pendelt das zwischen
>> großer Kälte und milde Pazifik West Strömungen.
>
> Mindestens nicht so langweilig, als ganze Zeit -55°C
> Für mich ist besser, wenn es über Null geht. Am besten über +4°C, ohne
> Glatteis. Schi habe ich genug gefahren.
>
> Interessant: wie ist es mit Restkapazität bei Li-Akku? Bleibt bei -55°C
> noch überhaupt etwas drin? Und unter viel wärmeren Bedingungen, z.B. bei
> -30°C? Wenn vollgeladene Akku bei +20 für 200 km reicht, wie lange fährt
> man bei -20°C? Und wenn man dazu noch heizt?
> Ich glaube, Dieselgenerator ist sicherer. Bei so tiefen Temperaturen wie
> in Sibirien tankt man Kerosin, oder Diesel mit beigemischten Benzin.
> Dann startet Diesel mit Vorheizung ganz sicher.

Köstlich!
Unser AFD-Troll ist wirklich der Hit :-)

von Maxim B. (max182)


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Name: schrieb:
> Unser AFD-Troll ist wirklich der Hit :-)

Hast du mich in AfD genommen? Dann warte ich auf Mitgliedsbescheinigung 
- von dir und anderen leitenden Personen unterschrieben. Ich bin aber 
nicht bereit, Mitgliedsbeiträge zu zahlen.

Daß man Diesel in Kälte mit Kerosin betankt, ist für dich wohl neu?

: Bearbeitet durch User
von Lukas B. (lukas-1992) Benutzerseite


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Hallo zusammen,
hab mir jetzt mal die letzte Seite durchgelesen.
Da wird schon scharf und persönlich geschossen, speziell gegen Winfried.
Winfried hat einen anderen Standpunkt als mach andere hier im Thread, 
ihn trotzdem persönlich so anzufeinden find ich nicht in Ordnung.

Ob jetzt der E-Antrieb mit all seinen Problemen (und ja auch Verbrenner 
haben massiv Probleme) durchsetzen wird sich zeigen, ich glaube 
zugegebener maßen auch dran, an den E-Antrieb...

@Winfried, ich meine du bist in der Ländle Region unterwegs, ich würde 
dich gerne auf einen Kaffee einladen, falls du Interesse hast, mich 
würden deine Standpunkte interessieren.
Falls Interesse besteht, schreib mir eine PM

Gruß, Lukas

von Jens P. (picler)


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Entenwickler schrieb:
> Was aus meiner Sicht aber für den Anfang noch wichtiger wäre, sind
> AC-Ladepunkte nidriger Leistung für Laternenparker.

Das sehe ich genauso. Gerade in Stadtteilen mit vielen 
Mehrfamilienhäusern ohne Tiefgaragen oder Parkplätzen dürfte das neben 
dem Supermarkt eine der wenigen Möglichkeiten zum Laden der Fahrzeuge 
sein.

Allerdings habe ich so meine Zweifel ob die Mitbürger das hinbekommen. 
Wenn ich mir jeden Abend das Chaos und den Kampf um die letzten freien 
Parkplätze ansehe, dann dürfte es vermutlich egal sein, ob ich gerade 
Laden muss. Der freie Parkplatz an der "Laterne" ist auf jeden Fall 
meiner. Von daher sollte man eher in neue Parkplätze mit Ladesäulen 
investieren. Das würde die Parkplatzsituation entschärfen und 
gleichzeitig gibt es viele dezentrale Ladepunkte im Wohnumfeld.

von Gerd W. (Gast)


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Jens P. schrieb:
> Gerade in Stadtteilen mit vielen
> Mehrfamilienhäusern ohne Tiefgaragen oder Parkplätzen dürfte das neben
> dem Supermarkt eine der wenigen Möglichkeiten zum Laden der Fahrzeuge
> sein.
>
> Von daher sollte man eher in neue Parkplätze mit Ladesäulen
> investieren. Das würde die Parkplatzsituation entschärfen und
> gleichzeitig gibt es viele dezentrale Ladepunkte im Wohnumfeld.

Wo willst du den Platz für neue Parkplätze mit Ladesäulen her nehmen?
Denn wie du oben angemerkt hast, gibt es genau dort KEINE Parkplätze.

von Guido B. (guido-b)


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Jens P. schrieb:
> Das sehe ich genauso. Gerade in Stadtteilen mit vielen
> Mehrfamilienhäusern ohne Tiefgaragen oder Parkplätzen dürfte das neben
> dem Supermarkt eine der wenigen Möglichkeiten zum Laden der Fahrzeuge
> sein.

Irgendwann wird das sicher kommen, im Moment ist das aber sowas von
egal. Leute die da wohnen, werden sich keinen Neuwagen kaufen, ich
habe 30 Jahre in so einer Gegend gewohnt. Gebrauchte BEV gibt es aber
zur Zeit noch nicht, also bleibt noch genug Zeit die Infrastruktur
entsprechend anzupassen.

von Gerd W. (Gast)


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Ursel schrieb:
> Für die Pyrofuse setzt man die gleichen Bauteile ein, die man auch bei
> Airbags verwendet. Bewährte Technik.

Du meinst das Ballerzeugs, das in den Takata-Airbags verbaut war, 
millionenfach zurückgerufen wurde und der Laden nun pleite ist?
DAS war tatsächlich sehr bewährte Technik.

von Gerhard O. (gerhard_)


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-41 Grad war es heute früh. Man merkte es. Die Motortemperaturanzeige 
schaffte es nach 15km Fahrt doch auf nur 40% zu steigen. 1.8l Hubraum 
sind einfach zu wenig für solches Wetter. Trotz Kühlerabdeckung ist der 
Energieverlust durch Fahrtwind zu groß.

Ich kenne jetzt jemand mit einem Tesla. Der ist heute auch damit 
gefahren. Er muß natürlich vor der Fahrt einstecken. Die Heizung läßt 
sich programmierbar vorheizen. Jedenfalls funktioniert es angeblich für 
Stadtfahrten (Pendeln). In der Arbeit bleibt er auch angesteckt damit 
der Batteriesatz warm genug bleibt. Er sagt es ist angenehm in ein 
warmes Auto steigen zu können.

von Ursel (Gast)


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Lukas B. schrieb:
> Da wird schon scharf und persönlich geschossen, speziell gegen Winfried.
> Winfried hat einen anderen Standpunkt als mach andere hier im Thread,

Nein, weil er Off-Topic unterwegs ist. Das Thema lautet: E-Mobilitaet - 
wie sieht der Antrieb eigentlich technisch aus?

Und er trollt mit Politik herum und macht den Thread kaputt. Einfach 
weil er technisch nicht mitreden kann, will er den Thread mit Gewalt 
kaputt machen.

Dass das Leute, die technisch diskutieren wollen, nervt ist 
nachhvollziehbar, oder?

Gerhard O. schrieb:
> Er muß natürlich vor der Fahrt einstecken. Die Heizung läßt
> sich programmierbar vorheizen.

Nein, er muss vor der Fahrt nicht unbedingt ans Netz. Ein Tesla kann 
auch aus der Batterie vorgeheizt werden. Kostet dann halt Reichweite, 
was man gerne vermeiden würde.

von Ursel (Gast)


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Außerdem wird Winnie offensichtlich von den Mods gedeckt. Politikthreads 
erzeugen halt Traffic, Technik nicht so sehr. Das gefällt den 
Seitenbetreibern offensichtlich so gut, dass sie selbst Beleidigungen 
stehen lassen.

von Entenwickler (Gast)


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Lukas B. schrieb:
> Hallo zusammen,
> hab mir jetzt mal die letzte Seite durchgelesen.
> Da wird schon scharf und persönlich geschossen, speziell gegen Winfried.
> Winfried hat einen anderen Standpunkt als mach andere hier im Thread,
> ihn trotzdem persönlich so anzufeinden find ich nicht in Ordnung.

Winfried hat abe keine Standpunkt vertreten, sondern betet immer die 
gleiche Polemik herunter, und redet alles schlecht.
Auch das rechtfertigt natürlich keinen persönlichen Angriff, da stimme 
ich zu.

Aber die billige Polemik ist gar nicht das Problem. Das Problem ist:
Er bringt permanent Offtopic und Politik herein. Man redet über 
Synchronmotoren, und von Winfried kommt "Aber das Lithium ist so 
umweltschädlich". Nicht nur einmal, sondern zigmal. Das Lithium hat mit 
Synchronmotoren nichts zu tun, da ist nämlich keines drin. Dass er keine 
Akkus mag, hat inzwischen der größte Dickschädel kapiert, und 
Wiederholung macht die Informatiln nicht wertvoller.
Das ist es, was die Leute stört.

Im Fall von MaximB muss man einfach von einem destruktiven Troll ohne 
Ahnung ausgehen, aber den ignoriert sowieso jeder, denn von der Seite 
ist noch nichts fundiertes gekommen.

Dass die Moderation irgenwen "deckt", glaube ich nicht. Problematisch 
ist aber, dass die Moderation viel Störung zulässt. Das ist hier aber 
"hausüblich". Nicht nur beim Thema E-Mobilität, sondern bei anderen 
Dingen auch. Lest euch Beiträge mit Arduino-Frage durch...
Das Problem wird sein: Sobald jemand gesperrt wird, ticken die Leute 
aus. Dann kommen zig "Löschmod" Steckbriefe und dergleichen mehr. Da die 
Balance halten, ist schwierig.

Für mich ist dieses Forum kein Ort mehr, um über E-Autos zu diskutieren. 
Zuviele Trolle und Spinner. Hier kann man bewundern, warum die deutsche 
Industrie den Anschluss verpasst hat: Ewiggestrige, technikfeindliche 
und verbohrte Entwickler und Entscheider.

von Jens P. (picler)


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Gerd W. schrieb:
> Wo willst du den Platz für neue Parkplätze mit Ladesäulen her nehmen?
> Denn wie du oben angemerkt hast, gibt es genau dort KEINE Parkplätze.

Den Platz dafür gäbe es schon. Sei es Flächen die schon ewig brach 
liegen oder aber auch die Parkplätze der Discounter, welche abends / 
nachts leer stehen. Bis vor einiger Zeit durften die Anwohner sich da 
auch drauf stellen, wenn sie vor Geschäftsöffnung wieder weg gefahren 
sind. Doch seit "fairparken" und Co. hat sich das erledigt.

Hier ist die Politik gefragt, endlich die Rahmenbedingungen zu schaffen.

Guido B. schrieb:
> Leute die da wohnen, werden sich keinen Neuwagen kaufen, ich
> habe 30 Jahre in so einer Gegend gewohnt.

Ich wohne "in so einer Gegend". Was ist dein Problem damit? Wenn ich 
mich so umschaue, stehen sehr viele "Neuwagen" hier rum. Teilweise sind 
es offensichtlich Firmenwagen, aber egal. Das einzige, was ich hier 
nicht sehe sind E-Autos.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Jens P. schrieb:
> Teilweise sind
> es offensichtlich Firmenwagen, aber egal. Das einzige, was ich hier
> nicht sehe sind E-Autos.
Alles eine frage der Prioritären.
Es könnte daran liegen, dass vor der Anschaffung eines solchen für die 
meisten ein Andere Wohnort vorrang hat, weil eine solche Wohngegend für 
zukünftige E Autobesitzer dort nicht nachts ihre teuren Geräte 
öffentlich Laden wollen. ... Denke Auch an Neider, die gibt es in 
solchen Gegenden häufiger als in Luxusenklaven.

Hier allerdings ist es trotz Naturidylle mit nur 2000 Einwohnern auf 6 
Quadratkilometern so, dass ich noch keine E-Autobestzer persönlich 
kenne. Im dichter besiedelten Vorarlberg dagegen dank Förderung schon. 
Doch auch dort profitiert der gehobene Mittelstand mit Eigenheim davon, 
nicht der „Kleine Mann“ und für die meisten steht das Eigenheim völlig 
zu Recht noch vor dem Protzspielzeug auf der Prioritätsliste. Ich kenne 
de fakto keinen E-Autobestzer ohne Eigenheim.

Ich bin mal gespannt wie es in Grühnheide weitergeht, dort war ich 
früher oft in den Pilzen und Baden, als ich noch jung war und von 
Akkuautos nur träumte, da noch nicht mal ein Benziner eine kaufbare 
Option war.
Namaste

von Praktiker (Gast)


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Hallo

nur mal so nebenbei:

Schreiben vom Lieferanten der elektrischen Energie bekommen:

Endpreis liegt bald bei 32ct/kWh bzw. gibt es bei mehr als 15000kWh per 
Anno einen "Mengenrabatt" bei 33ct/kWh.

Und nein mir ist kein Fehler unterlaufen - nur das Wort Mengenrabatt 
passt eigentlich nicht wirklich ;-)

Nebenbei: Mehr als 15000kWh per Anno scheint den Zähler so sehr zu 
Belasten das die "Grundgebühr" auch etwas höher wird.

Wobei es nicht an erster stelle der "böse geldgierige" Energiekonzern 
ist der für diese Preise sorgt (ganz unschuldig ist es allerdings nicht, 
er holt sich schon seinen Anteil und auch ein wenig mehr )

Ich blicke mal in die Glaskugel:

Wenn der E-Fahrzeuganteil bedeutend zunehmen wir (sollte) wird es ganz 
schnell "Fahrzeugstrom" geben der auf die heutige Kaufkraft bezogen 
45ct/kWh oder mehr kosten wird.
Nutzen von "billigen" Haushaltstrom zur Fahrzeugladung  wird technisch 
unmöglich gemacht bzw. "Tricks" sind direkt Steuerbetrug.

Billiger Haushaltsstrom:
lol - schlimmer soll es wohl nur in Belgien sein - ansonsten schlagen 
wir selbst die Hardcorekapitalisten USA und GB bzw. die ansonsten mit 
sehr hohen Steuern und Belastungen "gesegneten" Staaten -wo 
dementsprechend aber auch verdient wird wie die Schweiz, die 
Skandinavischen Staaten, Japan... bei weiten insbesondere wenn man die 
jeweilige Kaufkraft (Arbeitszeit um eine  kWh zu bezahlen)vergleicht.
Pro kWh müssen wir hier im Vergleich zu wirtschaftlich und 
Arbeitsrechtlich ähnlich aufgestellten Staaten mit am längsten arbeiten.
Das wäre mal ein Punkt wo die Friday Aktivisten sich lautstark zu Wort 
Melden sollten...
Für wenn der Strom kostenlos aus der Steckdose kommt "übersieht" so 
etwas natürlich...

Praktiker

von Michael_O (Gast)


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Ich bin so ein Spinner. Ich habe zwei E-Autos und kein Eigenheim sondern 
eine Mietwohnung. Nerven tun im Moment nur die CarSharing Kisten die 
Stundenlang an Ladesäulen geparkt sind. Vor Neidern muss ich mit zwei 
Kangoo ZE auch wirklich keine Angst haben, der erste ist ein 
Fensterloser weißer Kasten mit 102000km auf dem Tacho, der andere ein 
Postgelber ehemaliger Französischer Postkasten mit jetzt 80000km rundum 
verbeult aber bei einem Preis von 3500€ das richtige für Hamburger 
Parkplätze. Der andere war mit 10k€ zweijährig mit 10000km auch nicht so 
teuer, hatte aber Anfänglich eine Mietbatterie die ich vorletztes Jahr 
für 2000€ gekauft habe.
Die beiden decken im Moment die Stadtfahrten von mir und meiner Frau ab, 
aber für Madame ist noch ein neuer E-UP mit der 32kWh Batterie bestellt 
damit ich meine beiden LKW wieder für mich allein zum Spielen hab.
Vor meiner Firma steht dann noch ein 11Monate alter Mercedes C-Klasse 
Kombi für alles was weiter weg ist. Beide E-Autos sind Baujahr 2012 und 
haben natürlich noch den ersten Batteriesatz - sowohl die 
Lithiumbatterie als auch der Bleianker zum Starten - oder besser für das 
400V Schütz in der Antriebsbatterie ist noch original.
Bremsscheiben, ein Querlenker, einmal alle Bremsscheiben und Klötze zwei 
Unterdruckpumpen für die Bremskraftverstärker ist nach 110000km von mir 
gefahren die Gesamtbilanz an Reparaturen etwas TÜV und Reifen, 
Scheibenwischer, Innenraumluftfilter und ein Hand voll Glühobst. 
Insgesamt eine Inspektion zu 100€ keine KFZ Steuer bis jetzt und 70€ für 
TÜV ohne AU halten im Moment die Kosten recht niedrig. Dazu gibt es 
Strom vom AG.

MfG
Michael

von Mirko (Gast)


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Ursel schrieb:
> Das Problem hat man mit einem Elektroauto nicht.

Dafür haben sie ein Batterieproblem und zwar in beiden extremen Fällen:

Ist die Batterie kälter, als 15 Grad, dann sinkt die Startspannung und 
der maximale Stromfluss. Außerdem geht jeder hohe Entladestrom massiv 
auf die Lebensdauer. Man schätzt 2-3% je Grad Celsius. Leider dauert es 
dann im Winter relativ lange, bis die Batterie beim Fahren warm genug 
wird, wenn es draussen Minusgrade hat.

Ist die Batterie wärmer, als 35 Grad (und das ist sie im Normalbetrieb 
recht rasch) dann geht der Leckstrom und die Selbstentladung hoch. Auch 
ist das Wiederladen nicht gut möglich, wenn es mehr, als 40 Grad sind. 
Die Verluste gehen dann auch mit bis zu 5% je Grad Celsium. Mit mehr, 
als 50°Celsius sind die Batterien fast garnicht mehr zu betreiben, ohne 
sie dauerhaft zu schädigen! In der Formel-E fahren die zwar bis 80° 
Messtemperatur, aber sie schmeissen den Akku auch ständig raus. Ein 
normales Elektroauto kriegt im Sommer ein echtes Problem mit der 
Kühlung. Davon redet aber kaum einer. Es geht halt nur die Power runter, 
oder man muss seine Karre nach 3 Jahren mit einem neuen Akku ausrüsten!

von Akkulader (Gast)


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Jens P. schrieb:
> Gerd W. schrieb:
>> Wo willst du den Platz für neue Parkplätze mit Ladesäulen her nehmen?
>> Denn wie du oben angemerkt hast, gibt es genau dort KEINE Parkplätze.
>
> Den Platz dafür gäbe es schon. Sei es Flächen die schon ewig brach
> liegen ...
>
> Hier ist die Politik gefragt, endlich die Rahmenbedingungen zu schaffen.

Die Politik hat sich das Ziel gesetzt, den "Flächenverbrauch" zu 
stoppen. Also eher keine neuen Flächen. Also werden bestehende Flächen 
immer teurer und damit die Nutzung eines PKWs ebenso. Den "Rahmen" kann 
man auch Kosten nennen. Wer nicht genug Kohle hat, kann künftig zu Fuß 
laufen.

von Akkulader (Gast)


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Ursel schrieb:
> Ist es auch nicht. Die Zellen haben eine Haltbarkeit von 1000 Vollzyklen
> bei 80% Restkapazität. Teilzyklen, Pausenzeiten und Kapazitätsreserve
> wirken sich positiv aus. Das heißt in der Realität bleiben über 90% bei
> 1000 äquivalenten Vollzyklen übrig.
>
> Bei einem typischen E-Auto hält der Akku also weit über 300 tkm. Das
> liegt über der Verschleißgrenze eines Verbrennungsmotors.
>
> Kritischer ist tatsächlich die kalendarische Lebensdauer. Wer sehr wenig
> fährt wird den Akku vielleicht vor dem Erreichen der Verschleißgrenze
> tauschen wollen. Also nach 15 Jahren vielleicht.

Da lehnt sich aber jemand sehr weit aus dem Fenster. Bei so viel 
Schöngerede kann man nur jedem dringend empfehlen, das Kleingedruckte im 
Kaufvertrag bzgl. Akku genau zu studieren. Wenn mir jemand 300.000 km 
und 15 Jahre GARANTIERT (und zwar ohne zig. Hintertüren), könnte man JA 
sagen.

Michael_O schrieb:
> Vor meiner Firma steht dann noch ...
> Dazu gibt es Strom vom AG.

Als Unternehmer beziehst du Strom von deinem Arbeitgeber?

von A. K. (prx)


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Akkulader schrieb:
> Wenn mir jemand 300.000 km
> und 15 Jahre GARANTIERT (und zwar ohne zig. Hintertüren), könnte man JA
> sagen.

Wo gibts Verbrenner mit 15 Jahren und 300.000 km auf Motor und Getriebe?

von Entenwickler (Gast)


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Mirko schrieb:
> Ist die Batterie kälter, als 15 Grad, dann sinkt die Startspannung und
> der maximale Stromfluss. Außerdem geht jeder hohe Entladestrom massiv
> auf die Lebensdauer. Man schätzt 2-3% je Grad Celsius. Leider dauert es
> dann im Winter relativ lange, bis die Batterie beim Fahren warm genug
> wird, wenn es draussen Minusgrade hat.

Du fantasierst dir hier einiges zusammen.

Ich fahre meinen Leaf jetzt zwar noch nicht so lange, aber doch schon 
diesen Winter.

Die Batterie "begrenzt den Stromfluss" nicht ab 15°C. Leistungseinbußen 
hatte ich noch gar nicht.

Und ich parke draußen. Weil ich nicht jeden Tag laden muss (der Akku 
reicht bei mir fast eine Woche), kühlt die Kiste auch gut durch. Bei 
-10° (weniger hatten wir heuer noch nicht) merke ich einen 
Mehrverbrauch, aber nicht extrem. Etwa 10%. Kann auch an der Heizung 
liegen.

Aber Fakt ist: Bei gut durchgekühlten Akku kann ich vom Stand weg im 
eiskaltem Akku die vollen 110kW abrufen. Da gibt es keine 
Einschränkungen. Im Handbuch steht auch nichts. Da steht nur, dass unter 
-17° eventuell die Batterieheizung anspringen kann, und man das Auto 
dann nicht mit leerem Akku lange stehenlassen sollte.
Solche Temperaturen hatten wir noch nie mehrere Tage, auch nicht im 
Winter im Skiurlab.

von Maxe (Gast)


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Ursel schrieb:
> Beim Taycan, der ja mit 800V-Technik arbeitet, hat man deshalb einen
> Boost-Wandler verbaut, um aus den max. 500V aus der Ladesäule die ca.
> 800V Batteriespannung zu machen.
[...]
> Leider bedeutet das alles aber auch, dass die 800V-Technik nur auf
> teurere Autos beschränkt bleiben wird.
Man könnte doch den Akku "halbieren" und die Hälften parallel Laden und 
zum Fahren in Reihe schalten. Man bräuchte dann wohl zwei Laderegler, um 
Ausgleichsströme zu vermeiden. Dafür fallen die Regler kleiner aus. Die 
Rekuperation wäre wohl auch schwieriger, da man dann bei 800V 
zurückladen muss (3ter Laderegler?).
Aber ein Boost-Wandler hört sich gerade für so hohe Leistungen nicht 
gerade effektiv an (Wirkungsgrad).

von Cyblord -. (cyblord)


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Maxe schrieb:
> Aber ein Boost-Wandler hört sich gerade für so hohe Leistungen nicht
> gerade effektiv an (Wirkungsgrad).

Der Wirkungsgrad beim Laden interessiert niemanden. Genauso wenig wie 
sich jemand für den Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren interessiert 
wenn man mit einem Tank 1000 km weit fahren kann. Das sind alles 
akademische Betrachtungen. Man müsste den Nutzer im Fokus haben. Und der 
Nutzer will schnell laden und weit fahren.

: Bearbeitet durch User
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Naja der Gesamtwirkungsgrad von der Primärenergiequelle bis zur 
abgewickelten Transportarbeit ist ja gerade das Hauptargument in der 
Ökologischen Betrachtung des Primärenergieverbrauchs, wenn man die 
Transportleistung als gegeben betrachtet.

Anders lassen sich die CO2 schlecht in den Griff bekommen, wenn man das 
schon vorgibt anzustreben.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Winfried J. schrieb:
> Naja der Gesamtwirkungsgrad von der Primärenergiequelle bis zur
> abgewickelten Transportarbeit ist ja gerade das Hauptargument in der
> Ökologischen Betrachtung des Primärenergieverbrauchs, wenn man die
> Transportleistung als gegeben betrachtet.

Bei dieser Betrachtung dürften Pferde recht weit vorn liegen.

von A. K. (prx)


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Cyblord -. schrieb:
> Bei dieser Betrachtung dürften Pferde recht weit vorn liegen.

Was ist da denn eigentlich die Primärenergie, auf die sich der 
Wirkungsgrad als Antrieb eines Pferdewagens bezieht?

von A. K. (prx)


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Winfried J. schrieb:
> Naja der Gesamtwirkungsgrad von der Primärenergiequelle bis zur
> abgewickelten Transportarbeit ist ja gerade das Hauptargument in der
> Ökologischen Betrachtung des Primärenergieverbrauchs, wenn man die
> Transportleistung als gegeben betrachtet.
>
> Anders lassen sich die CO2 schlecht in den Griff bekommen, wenn man das
> schon vorgibt anzustreben.

Dahingeghend ist nicht der ein nicht immer leicht zu definierender und 
oft sinnarmer Wirkungsgrad der interessante Faktor, sondern der nicht 
regenerierbare CO2-Verbrauch (bitte keine 50 Mrd Jahre einrechnen ;-) 
über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs. Da mögen dann diverse 
Wirkungsgrade eine Rolle spielen, sind aber bei regenerativen Quellen 
nicht notwendigerweise entscheidend.

von Cyblord -. (cyblord)


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A. K. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Bei dieser Betrachtung dürften Pferde recht weit vorn liegen.
>
> Was ist da denn eigentlich die Primärenergie, auf die sich der
> Wirkungsgrad als Antrieb eines Pferdewagens bezieht?

Das Futter und dessen Gewinnung.

von A. K. (prx)


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Nur das Futter selbst? Das ist regenerativ, weshalb der Wirkungsgrad 
überhaupt nicht in die hier betrachtete CO2 Bilanz eingeht, nur in den 
Flächenverbrauch.

Natürlich kann man das Spiel weiter treiben, indem man die Prozesse der 
Futtergewinnung auch mit betrachtet. Dann wirds freilich kompliziert und 
das Futter selbst ist nicht mehr die alleinige Primärenergie.

Deshalb: Der Wirkungsgrad kann dort als Mass genutzt werden, wo die 
übrigen Parameter gleich oder vergleichbar bleiben. Ändert man auch die 
Art der Primärenergie in signifikantem Umfang, wird ein Vergleich des 
Wirkungsgrades oft nutzlos und manipulierbar.

: Bearbeitet durch User
von Maxim B. (max182)


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Akkulader schrieb:
> Die Politik hat sich das Ziel gesetzt, den "Flächenverbrauch" zu
> stoppen.

Wer glaubt schon an die Politik?
Als Beispiel: die Politik redet seit Jahren über superschnelles 
Internet. Trotzdem gibt es immer noch Ecken, wo weder Kabel noch Funk 
vorhanden sind, nicht einmal GPRS.
Politik redet, was ihr besser ist, das Leben geht woanders.

Früher hat Politik Diesel favorisiert. Heute macht Politik Druck gegen 
Diesel für E-PKW. Was kommt morgen, weiß vielleicht selbst Greta nicht 
:) Vielleicht erinnert die Politik, daß Akku sehr schädlich für die 
Natur sind, und zwingt was gar anderes zu kaufen? Dann sitzen 
E-PKW-Besitzer auf ihren Kosten für Entsorgung von Akku, die teuer wird.

A. K. schrieb:
> Was ist da denn eigentlich die Primärenergie, auf die sich der
> Wirkungsgrad als Antrieb eines Pferdewagens bezieht?

Sollten die Kalorien von Futter sein, auch CO2-Wert pro Kilometer sollte 
bei Steuer für Pferde mitgerechnet werden.

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Maxim B. schrieb:
> Als Beispiel: die Politik redet seit Jahren über superschnelles
> Internet.

Sagen die auch wo? Oder dass es für alle sei? Vor einem halben Jahr fing 
es mit 5G in Berlin Mitte an (wo sonst). Und wenn ich wollte, könnte ich 
400 Mbit haben. Ziel erreicht.

: Bearbeitet durch User
von Maxim B. (max182)


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A. K. schrieb:
> Sagt die auch wo? Vor einem halben Jahr fing es mit 5G in Berlin Mitte
> an (wo sonst). Ziel erreicht.

In Berlin vielleicht. Ich sage nichts schlechtes über Berlin. Ich sage 
nur: in Deutschland gibt es immer noch Orte, wo Menschen ohne Internet 
leben. Gar ohne Internet.
Vor kurzem wollte ich eine Wohnung mieten und aus diesem Grund doch 
nicht gemietet: ohne Internet zu Hause kann ich nicht arbeiten.

von Cyblord -. (cyblord)


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Maxim B. schrieb:
> Als Beispiel: die Politik redet seit Jahren über superschnelles
> Internet. Trotzdem gibt es immer noch Ecken, wo weder Kabel noch Funk
> vorhanden sind, nicht einmal GPRS.

Du weißt aber schon dass wir keinen Staats-Mobilfunk haben und die 
Regierung kein Netzbetreiber ist der irgendwo Funkmasten aufstellen oder 
Kabel ziehen könnte?

: Bearbeitet durch User
von Maxim B. (max182)


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A. K. schrieb:
> Was ist da denn eigentlich die Primärenergie, auf die sich der
> Wirkungsgrad als Antrieb eines Pferdewagens bezieht?

Man sollte auch die Möglichkeit finden, um ein Pferd in Leerlauf 
auszuschalten, damit CO2-Emission gesenkt wird. So etwa wie man die 
Motoren quält.

von Maxim B. (max182)


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Cyblord -. schrieb:
> Du weißt aber schon dass wir keinen Staats-Mobilfunk haben und die
> Regierung kein Netzbetreiber ist der irgendwo Funkmasten aufstellen oder
> Kabel ziehen könnte?

Wenn die Regierung hilflos ist, warum verspricht sie überhaupt das? 
Einfach bla-bla? Das sage ich gerade: was alles Regierung verspricht, 
ist nur Wind, substanzlos.

von A. K. (prx)


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Maxim B. schrieb:
> Man sollte auch die Möglichkeit finden, um ein Pferd in Leerlauf
> auszuschalten,

Geht schon lange. Nur mit dem zuverlässigen Wiedereinschalten klappt das 
noch nicht völlig zufriedenstellend.

von Maxim B. (max182)


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A. K. schrieb:
> Nur mit dem zuverlässigen Wiedereinschalten klappt das
> noch nicht völlig zufriedenstellend.

Hier sollte sich die Kirche einschalten: sie hat damit etwas Erfahrung. 
Warum will der römische Papst nicht helfen, CO2-Werte zu reduzieren?

von Ursel (Gast)


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Mirko schrieb:
> Ist die Batterie wärmer, als 35 Grad (und das ist sie im Normalbetrieb
> recht rasch) dann geht der Leckstrom und die Selbstentladung hoch. Auch
> ist das Wiederladen nicht gut möglich, wenn es mehr, als 40 Grad sind.
> Die Verluste gehen dann auch mit bis zu 5% je Grad Celsium. Mit mehr,
> als 50°Celsius sind die Batterien fast garnicht mehr zu betreiben, ohne
> sie dauerhaft zu schädigen!

Deshalb betreibt man die Batterien in der Regel mit einer aktiven 
Kühlung, die die Batterien im optimalen Betriebsbereich halten.

Akkulader schrieb:
> Da lehnt sich aber jemand sehr weit aus dem Fenster. Bei so viel
> Schöngerede kann man nur jedem dringend empfehlen, das Kleingedruckte im
> Kaufvertrag bzgl. Akku genau zu studieren. Wenn mir jemand 300.000 km
> und 15 Jahre GARANTIERT (und zwar ohne zig. Hintertüren), könnte man JA
> sagen.

Wir reden über unterschiedliche Dinge. Ich rede über einen technischen 
Aspekt, du über juristische Spitzfindigkeiten. Da kommen wir natürlich 
nicht auf einen gemeinsamen Nenner.

Eine Garantie soll hauptsächlich gegen zufällige Ausfälle absichern, 
nicht gegen Degradation. Auch wenn bei Akkus das Ausfallkriterium so 
definiert ist, dass man das glauben könnte.

Außerdem

Maxe schrieb:
> Man könnte doch den Akku "halbieren" und die Hälften parallel Laden und
> zum Fahren in Reihe schalten.

Solche Konzepte gibt es tatsächlich. Sind aber recht komplex, weil man 
eine ziemlich aufwändige Schützlogik braucht. DC-Schütze sind teuer und 
schwer.

>Man bräuchte dann wohl zwei Laderegler, um
> Ausgleichsströme zu vermeiden.

Also bräuchte man auch doppelte Ladesäulen (die "Laderegler" beim 
DC-Laden sind in der Säule verbaut). Wäre also mit der vorhandenen 
Infrastruktur auch nicht machbar.

Tatsächlich bräuchte man eher einen Wandler, der die Ladung der zwei 
Teilpacks ausgleicht, um sie dann zum Laden parallel zu schalten. 
Dadurch verliert man Zeit, und den Wandler braucht man immer noch.

Alternativ kann man die Teilpacks einzeln laden. Aber dann muss man 
regelmäßig die Ladung unterbrechen, damit bei einer Teilladung nicht 
unterschiedliche Ladestände auftreten. Also auch ziemlich schlechte 
Idee.

> Rekuperation wäre wohl auch schwieriger, da man dann bei 800V
> zurückladen muss (3ter Laderegler?).

Bei Rekuperation ist der Boostwandler natürlich nicht im Einsatz. Der 
Antrieb arbeitet mit der vollen Batteriespannung, egal ob motorischer 
oder generatorischer Betrieb.

> Aber ein Boost-Wandler hört sich gerade für so hohe Leistungen nicht
> gerade effektiv an (Wirkungsgrad).

Der Wirkungsgrad eines solchen Boost-Wandlers dürfte über 98% liegen. 
Ist also halb so wild.

von Akkulader (Gast)


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A. K. schrieb:
> Akkulader schrieb:
>> Wenn mir jemand 300.000 km
>> und 15 Jahre GARANTIERT (und zwar ohne zig. Hintertüren), könnte man JA
>> sagen.
>
> Wo gibts Verbrenner mit 15 Jahren und 300.000 km auf Motor und Getriebe?

Wir sind NICHT bei Motor und Getriebe, sondern bei der Garantie auf den 
Tank. Wieso wird das eigentlich laufend verdreht? Ist das so schwer 
auseinander zu halten?

Und bei dem Tank weiß eben jeder, der sich nicht nicht einlullern lässt, 
dass der Tank nicht viel taugt. Deshalb will ihn niemand.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> (bitte keine 50 Mrd Jahre einrechnen ;-)

o.k. gehen wir 2 Größenklassen runter und betrachten die nächsten 50 
Jahre

Kannst du die Prognose machen ein mal für ohne Verbrenner und ein ma für 
ohne Akku in Autos und beide Prognosen bitte mal vergleichen in ihren 
Auswirkungen?
Auf die Klimasituation?

Oder kann das irgendwer hier?

Oder brauche ich meine Kristallkugel?

Bitte ohne 1000 seitige Links.

Wer das man nicht auf dem "Bierdeckel" erklären kann, kann es nicht 
wirklich nachvollziehbar erklären. Es handelt sich nicht um einfache 
Algebra.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Axel L. (axel_5)


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Ursel schrieb:
>
> Maxe schrieb:
>> Man könnte doch den Akku "halbieren" und die Hälften parallel Laden und
>> zum Fahren in Reihe schalten.
>
> Solche Konzepte gibt es tatsächlich. Sind aber recht komplex, weil man
> eine ziemlich aufwändige Schützlogik braucht. DC-Schütze sind teuer und
> schwer.
Naja, die werden ja nicht unter Last geschaltet. Im Vergleich zu einem 
Aufwärtswandler sollte der Aufwand überschaubar sein.

>
>> Aber ein Boost-Wandler hört sich gerade für so hohe Leistungen nicht
>> gerade effektiv an (Wirkungsgrad).
>
> Der Wirkungsgrad eines solchen Boost-Wandlers dürfte über 98% liegen.
> Ist also halb so wild.
Wobei die Lüfter im Taycan beim Laden schon heftig pusten.

Gruß
Axel

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> Bei dieser Betrachtung dürften Pferde recht weit vorn liegen.

Das ist der Punkt der Einfluss des Menschen auf ein System endlicher 
Kapazität ist das Kriterium.

Der Fehler ist die Grundannahme eine exponentielle Fortschreibung führe 
zu einer brauchbaren Vorhersage.

 Wendepunkte werden aber nicht ausschließlich kausal von Kurswechseln 
unseres Handels abhängig sein. Ich versteige mich zu der These, sie 
hängen damit gar nicht zusammen, sondern vielmehr mit der Sprungantwort 
des Systems auf jedwede Änderung der Parameter.

Wobei wir weder eine die Komplexität wiedergebende Darstellung des 
Systems haben noch die Kenntnis aller Parameter und deren Einfluss kenne 
wir schon gar nicht exakt.


Ich behaupt jetzt mal steil selbst wenn wir es darauf anlegten 
vermochten wir das System nicht zum exponentiellen Verhalten zu bewegen.

Denn wäre es so, so hätten wir nie irgend einen Einfluss darauf haben 
können, weil es uns schlicht nicht gäbe.

Namaste

von Axel L. (axel_5)


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Winfried J. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> (bitte keine 50 Mrd Jahre einrechnen ;-)
>
> o.k. gehen wir 2 Größenklassen runter und betrachten die nächsten 50
> Jahre
>
> Kannst du die Prognose machen ein mal für ohne Verbrenner und ein ma für
> ohne Akku in Autos und beide Prognosen bitte mal vergleichen in ihren
> Auswirkungen?
> Auf die Klimasituation?
>

Wir können die Prognose ja mal für 100 Jahre machen. Da ist das Öl auf 
jeden Fall alle und man muss sich sowieso was überlegen.

Kann man also auch gleich angehen, ohne das Experiment mit dem "CO2 in 
die Atmosphäre" mit voraussichtlich eher ungünstigem Ausgang dazwischen 
zu schieben.

Gruß
Axel

von Akkulader (Gast)


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Ursel schrieb:
> Eine Garantie soll hauptsächlich gegen zufällige Ausfälle absichern,
> nicht gegen Degradation.

Wobei du weiter oben geschrieben hast, dass der Akku faktisch KEIN
Verschleißteil mehr ist.

> Wir reden über unterschiedliche Dinge. Ich rede über einen
> technischen Aspekt, du über juristische Spitzfindigkeiten.

Ob der Akku nun ein Verschleißteil ist oder nicht ist eine 
Spitzfindigkeit?
Entweder er ist es, oder er ist es nicht.

Bisher war von allen Seiten unbestritten, dass z.B. die Vollladung und 
die Schnellladung den Akku schädigt. Als man nun mitbekommen hat, dass 
die Leute zuhause voll laden und unterwegs schnell laden wollen, weiß 
man von beiden Problemen plötzlich nichts mehr. Da läuten zumindest bei 
mir ziemlich heftig die Alarmglocken. Gegen diese Alarmglocken hilft 
dann nur noch eine langjährige Garantie ohne Hintertüren. Ansonsten 
bleibt das Ding im Laden stehen.

von Entenwickler (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Der Wirkungsgrad beim Laden interessiert niemanden.

Autsch.

Ich baue Elektronik beruflich, und auch viele Boost Regler. Und 
gegenüber z.B. Buck-Reglern zeichnen sie sich durch einen besonders 
hohen Wirkungsgrad aus.
Selbst meine 10W-Boost-Regler für LED-Anwendungen liegen schon 
problemlos bei 95%. Das ist schön, denn dann muss man nicht kühlen und 
kann das sehr klein bauen.

Das ist nicht irgedwie besonders schwierig, sondern eigentlich einfach 
nur auf das Prinzip des Boost-Reglers zurückzuführen:
Beim Buck fließt der Strom einmal über den  Highside-Schalter, einmal 
über den Lowsideschalte (oder die Diode). Beides ist mit Verlusten in 
den Schaltern verbunden.

Beim Boost einmal über den Schalter, einmal direkt aus der Versorgung. 
Konsequenz: geringere Verluste, denn einmal fließt der Strom direkt aus 
der Versorgung.
Und eine Spule mit niedrigen Verlusten ist machbar. Beim E-Auto könnte 
man dazu sogar eine Motorwicklung verwenden. Ob das gemacht wird- Keine 
Ahnung. Denkbar wäre es.

Einen Boost-Regler mit 100kW mit >95% Wirkungsgrad zu bauen ist möglich. 
Damit hält sich das "Problem" "Schlechter Wirkungsgrad" doch arg in 
Grenzen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ich habe mir heute ein anderes Kriterium ausgedacht,

Ich warte auf das erste Europäische Akku-Speicherkraftwerk 300MW*48h 
Inselbetriebsfähigkeit und schwarzstartfähig zur Speicherung 
regenerativer Primärenergie.

Wenn eine EVU so etwas als Zukunftsinvestition mit 35 Jahren Laufzeit 
regulär in Betrieb stellt lasse ich mich von der Brauchbarkeit von Akkus 
als universellen Energiespeicher überzeugen.

Danke hier auch an Lukas für das sehr angenehme vis a vis.
Real live ist da doch deutlich aufschlussreicher.

Gern denke ich auch mal über dein Angebot nach, ist es doch das was ich 
von Ursel weiter oben erwartete.

Ich sehe darin den ehrlichen Versuch mich nicht mit Propaganda 
einzudecken sondern Argumente mit Hand und Fuss zu vermitteln.

Wenn mein Projekt "Mühle" in Gang kommen sollte, werde ich zu 100% mit 
meinen Plänen auf Dich zukommen. Deine  Ansichten würden gut zu meiner 
Vision passen und geben mir Hoffnung was die zukünftige Generation 
angeht.

Meinen Respekt auch für eure Produkte.

Es war ein hochinteressanter Einblick welchen du mir gegeben hast.

Danke noch mal dafür.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Axel L. schrieb:
> Wir können die Prognose ja mal für 100 Jahre machen. Da ist das Öl auf
> jeden Fall alle und man muss sich sowieso was überlegen.

Ich versteige mich zu der Aussage: Nein, was die Ölvorräte angeht.

Etwas anderes sollte man sich aus ganz anderen Gründen als aus 
prognostizierten Mangel überlegen.


> Kann man also auch gleich angehen, ohne das Experiment mit dem "CO2 in
> die Atmosphäre"

Das Experiment zu beenden wäre leichter zu errechen, ohne mit Akku-Autos 
den Primärenergiebedarf aus kalorischen KW aufrechtzuerhalten.

> mit voraussichtlich eher ungünstigem Ausgang dazwischen
> zu schieben.

... wenn das beschworene Problem überhaupt oder nur ansatzweise im 
beschworenen Umfang existierte.

Aber es existiert ein Ganz anderes Problem.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Ursel (Gast)


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Akkulader schrieb:
> Wobei du weiter oben geschrieben hast, dass der Akku faktisch KEIN
> Verschleißteil mehr ist.

Ist ja auch so. Verschleiß hat immer noch nichts mit zufälligen 
Ausfällen zu tun.

Akkulader schrieb:
> Ob der Akku nun ein Verschleißteil ist oder nicht ist eine
> Spitzfindigkeit?

Der Akku ist kein Verschleißteil. Eine Garantie kann trotzdem noch Sinn 
machen. Du hast aber Spekulationen über das "Kleingedruckte" aufgestellt 
und bist nicht auf die Technik eingegangen.

Akkulader schrieb:
> Bisher war von allen Seiten unbestritten, dass z.B. die Vollladung und
> die Schnellladung den Akku schädigt.

"Schädigt" ist das falsche Wort. Natürlich reduziert es die Lebensdauer. 
Ist aber für ein typisches Autoleben immer noch nicht relevant.

Axel L. schrieb:
> Wobei die Lüfter im Taycan beim Laden schon heftig pusten.

98% bei 50 kW sind halt immer noch 1 kW Verlustleistung.

von A. K. (prx)


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Akkulader schrieb:
> Bisher war von allen Seiten unbestritten, dass z.B. die Vollladung und
> die Schnellladung den Akku schädigt.

Fahren schadet dem Fahrzeug auch. Man sollte es stehen lassen. ;-)

Alterung als Schaden zu bezeichnen ist zwar nicht ganz falsch, 
provoziert aber.

von Ursel (Gast)


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Ursel schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Wobei die Lüfter im Taycan beim Laden schon heftig pusten.
>
> 98% bei 50 kW sind halt immer noch 1 kW Verlustleistung.

Kleine Ergänzung: Ich denke nicht, dass der Boostwandler einen eigenen 
Lüfter hat. Der wird wohl wassergekühlt. Das was du hörst ist der Lüfter 
des Wärmetauschers der Wasserkühlung.

Jetzt weiß ich natürlich nicht, wo du den Taycan laden gesehen hast. An 
einer AC-Ladesäuler läuft natürlich nur der Onboard-Charger. An einer 
"kleinen" 400V-DC-Ladesäuler läuft der Boostwandler. An einem 800V-HPC 
läuft im Auto gar nichts. Die Batterie muss zumindest in den letzten 
zwei Fällen kräftig gekühlt werden.

Allerdings haben die Ladesäulen manchmal auch kräftige Lüfter. Wenn du 
nicht direkt neben dem Auto standest, hast du evtl. die gehört.

von Ursel (Gast)


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Hier mal ein Video, wie ein Model 3 an einer Ionity-Säule aussieht:

Youtube-Video "von 0% - 100%. mit  200 kW am IONITY in Gruibingen laden"

Kurz zusammengefasst, er lädt im unteren Bereich bis 190 kW (das sind 
die vollen 500A), bei 55% sind es immer noch rund 130 kW. Das heißt in 
einer Viertel Stunde bekommt er 200-250 km (je nach Bedingungen) 
nachgeladen. Darüber geht es dann merklich langsamer, bis 80% braucht er 
noch einmal 15 Minuten.

Das ist in etwa das, was man mit heutiger Akkutechnologie erreichen 
kann. Besser würde noch gehen, wenn man z.B. die Batterie des Taycan 
(270 kW laden bis ca. 50 kW) mit einem Antriebsstrang kombinieren würde, 
der die Effizienz eines Model 3 oder Hyundai Ioniq erreicht (der Taycan 
selbst ist leider wohl sehr ineffizient).

Beim Googeln bin ich übrigens noch über einen interessanten Artikel 
gestolpert:

https://jalopnik.com/an-extremely-detailed-look-at-the-porsche-taycans-engin-1837802533

Der beantwortet auch ein paar Fragen von oben. Z.B. ist die optimale 
Zelltemperatur bei 30°C.

Eine Frage von weiter oben war ja wie schwer es ist, einen Akku zu 
demontieren. Beim Taycan sind es 28 Schrauben an der Hauptstruktur, 10 
Schrauben für Zusatzteile und natürlich der Stecker.

von Maxim B. (max182)


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Entenwickler schrieb:
> Beim Buck fließt der Strom einmal über den  Highside-Schalter, einmal
> über den Lowsideschalte (oder die Diode). Beides ist mit Verlusten in
> den Schaltern verbunden.
>
> Beim Boost einmal über den Schalter, einmal direkt aus der Versorgung.
> Konsequenz: geringere Verluste, denn einmal fließt der Strom direkt aus
> der Versorgung.

Bei Boost fließt der Strom auch entweder über den Schalter, oder über 
Diode. Genauso fließt der Strom bei Buck einmal direkt aus der 
Versorgung. Beide Schaltungen sind im Grunde dual.

Wenn man Buck mit 2:1 mit Boost mit 1:2 vergleicht, sollte Wirkungsgrad 
nicht besonders unterschiedlich sein. Dabei ist aber wichtig, für Buck 
"richtige" Schalter zu wählen. Z.B. wenn man MC34063 nimmt, so wird 
Buck-Variante gegen Boost-Variante ungünstig, das liegt in dem Schalter: 
npn-Transistor. Wählt man aber für jede Variante richtigen Schalter (für 
jede Variante einen Schalter mit minimalen Sättigungsspannung), wird 
Wirkungsgrad vergleichbar.

: Bearbeitet durch User
von Drives (Gast)


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@Ursel:
SC*? F*D?
Evtl. im gleichen Unternehmen? Hab die Buchstaben mal passend so 
entfernt, dass zumindest ich via google nicht so einfach die Lösung 
gefunden habe aber ein interner das sofort zuordnen kann. Bin immer am 
überlegen ob ich etwas schreiben soll. Ist ja alles keine 
Raketenwissenschaft und das meiste ist hinlänglich bekannt. Aber immer 
zu überlegen ob man jetzt zuviel erzählt aus Sicht von irgendjemandem 
ist mir bis jetzt dann doch zu doof.

von Ursel (Gast)


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Drives schrieb:
> SC*? F*D?

Sagt mir rein gar nichts.

Drives schrieb:
> Evtl. im gleichen Unternehmen?

Denke nicht.

Drives schrieb:
> Ist ja alles keine
> Raketenwissenschaft und das meiste ist hinlänglich bekannt. Aber immer
> zu überlegen ob man jetzt zuviel erzählt aus Sicht von irgendjemandem
> ist mir bis jetzt dann doch zu doof.

Ich beziehe mich nur auf öffentlich zugängliche Quellen.

von Maxim B. (max182)


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Heute habe ich noch gelesen: E-PKW brennen gut, und wenn der Brand schon 
läuft, ist sehr schwer, den zu löschen. Das Problem ist so scharf, daß 
man schon überlegt, Parken für E-PKW in unterirdischen Garagen zu 
verbieten!

Stimmt das alles oder nur wieder was aus dem Internet wie auch immer?

von Ursel (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Heute habe ich noch gelesen: E-PKW brennen gut

Das stimmt nicht. Die Wahrscheinlichkeit eines Brandes ist wesentlich 
kleiner als bei einem Verbrenner, wegen der niedrigeren Temperaturen und 
weil die Batterie sehr crashsicher aufgebaut ist (tatsächlich erhöht die 
Batterie sogar die Crashsicherheit des Fahrzeugs).

> und wenn der Brand schon
> läuft, ist sehr schwer, den zu löschen.

Das stimmt. Eine einfache Lösung ist, das Fahrzeug für einige Tage in 
einen Container voller Wasser zu versenken.

Definitiv weniger Aufwand als die halbe Straße aufgraben zu müssen, weil 
ein paar Liter Öl ins Grundwasser geflossen sind.

Maxim B. schrieb:
> Parken für E-PKW in unterirdischen Garagen zu
> verbieten!

Wenn man nach dem Brandrisiko geht, müsste man alle PKW in Garagen 
verbieten. Würde aber dem Zweck widersprechen.

Ein Verbot könnte es trotzdem geben, Menschen sind ja nicht besonders 
für ihre Rationalität, insbesondere in Bezug auf Technik, bekannt.

von Maxe (Gast)


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Ursel schrieb:
> [...]
> Der Wirkungsgrad eines solchen Boost-Wandlers dürfte über 98% liegen.
> Ist also halb so wild.
Danke für die detailierten Erklärungen!


Ursel schrieb:
> Der Akku ist kein Verschleißteil.
> [...]
> "Schädigt" ist das falsche Wort. Natürlich reduziert es die Lebensdauer.
> Ist aber für ein typisches Autoleben immer noch nicht relevant.
Was ist denn deine Prognose aktueller Batterien? Wie lange sind die 
deiner Meinung nach benutzbar bis sie nicht mehr ordentlich eingesetzt 
werden können? Oder gibt es Auslegungswerte?

A) Wieviele km maximal sind in 5 Jahren möglich?
B) Wieviele km maximal sind in 10 Jahren möglich?
C) In welchem Zeitraum dürfen 200.000km höchstens liegen?

Ich geh jetzt von einem Auto mit 300km Akkureichweite (zu Beginn) aus.

Plugin-Hybride haben ja viel kleinere Batterien (bsp. mit 70km 
Reichweite), kommen also bei gleicher Kilometerleistung auf viel mehr 
Zyklen, die Batterie müsste also schneller altern. Die zeitliche 
Alterung dagegen ist gleich.

Noch ne Frage zu den Batterien. Ich kenne es von Notebookakkus, dass sie 
zunächst nur schwächer werden, dann aber schlagartig unbenutzbar werden, 
vermutlich wenn die Zellenalterung zu unterschiedlich verläuft. Ist das 
Problem das gleiche im Elektroauto oder sind dort robustere Balancer 
o.a. im Einsatz?

von Ursel (Gast)


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Maxe schrieb:
> Was ist denn deine Prognose aktueller Batterien? Wie lange sind die
> deiner Meinung nach benutzbar bis sie nicht mehr ordentlich eingesetzt
> werden können? Oder gibt es Auslegungswerte?

Habe dazu oben schon etwas geschrieben: 
Beitrag "Re: E-Mobilitaet - wie sieht der Antrieb eigentlich technisch aus?"

Wobei man natürlich berücksichtigen muss, dass man ein Akkupack im 
Prinzip beliebig schlecht bauen kann. Siehe Leaf - die alten haben 
teilweise eine ziemlich üble Degradation, also teilweise 30% 
Reichweitenverlust bei 100 tkm. Das liegt vor allem am thermischen 
Management und am sehr kleinen Akkupack.

Bei einem Akku mit gutem thermischen Management würde ich 10 Jahre und 
200tkm bei kaum spürbaren (<5%) Reichweitenverlust als realistisch 
ansehen. Es gibt aber auch exemplarspezifische Streuung, wenn man eine 
Strecke auf jeden Fall unter allen Umständen ohne Laden schaffen will, 
braucht man schon etwas Reserve. Allein wegen Wetterbedingungen ist das 
aber eh nötig.

Durch sein eigenes Verhalten kann man die Lebensdauer auch beeinflussen. 
Es hilft z.B., das Auto nicht lange "randvoll" stehen zu lassen. 
Möglichst nicht leer fahren hilft auch. Lieber häufiger etwas nachladen 
als ständig die volle Akkukapazität nutzen.

Also wenn man z.B. das Auto mit 300 km Reichweite hat und 200 km pro 
Woche fährt, würde es reichen, nur ein oder zwei Mal in der Woche zu 
laden. Dabei stellt man den Ladetimer so ein, dass die Batterie erst 
direkt vor einer Fahrt voll ist. Was auch vorteilhaft ist, weil der Akku 
dann schon etwas vorgewärmt ist.

Letztendlich ist das aber Spielerei. Für ein normales Autoleben kaum 
relevant. Ist halt ähnlich wie das "Turbo warm und kalt fahren" bei 
Verbrennern. Wird immer wieder erzählt, letztendlich interessiert es 
aber kaum jemanden.

Maxe schrieb:
> Plugin-Hybride haben ja viel kleinere Batterien (bsp. mit 70km
> Reichweite), kommen also bei gleicher Kilometerleistung auf viel mehr
> Zyklen, die Batterie müsste also schneller altern. Die zeitliche
> Alterung dagegen ist gleich.

Plugin-Hybride verwenden ganz andere Zelltypen (High Power und keine 
High Energy). Und werden normalerweise mit einer viel größeren 
Kapazitätsreserve betrieben, ein "Reichweitenzyklus" ist da z.B. nur 75% 
eines Vollzyklus für die Zelle. Bei BEV geht man auf über 90%.

Noch einmal zur Erinnerung: Teilzyklen verbessern die Lebensdauer 
überproportional. Das heißt zwei 50%-Zyklen "verbrauchen" viel weniger 
Lebensdauer als ein 100%-Zyklus. Und nicht auf 100% laden erhöht die 
Lebensdauer auch noch einmal.

Maxe schrieb:
> Noch ne Frage zu den Batterien. Ich kenne es von Notebookakkus, dass sie
> zunächst nur schwächer werden, dann aber schlagartig unbenutzbar werden,
> vermutlich wenn die Zellenalterung zu unterschiedlich verläuft. Ist das
> Problem das gleiche im Elektroauto oder sind dort robustere Balancer
> o.a. im Einsatz?

Man hat natürlich vernünftige Balancer, außerdem eben eine 
Kapazitätsreserve. Bei Notebooks hat man das nicht, da kommt es 
sicherlich mal vor, dass eine Zelle überladen wird. Das ist ein extremer 
Stress. Bei Elektroautos hat man das nicht.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ursel schrieb:
> Ein Verbot könnte es trotzdem geben, Menschen sind ja nicht besonders
> für ihre Rationalität, insbesondere in Bezug auf Technik, bekannt.

Und Techniker im Allgemeinen sind nicht als besondere Zweifler an 
Technik bekannt. Einige wenige "Nestbeschmutzer" welche auch kontroverse 
Ansichten analysieren und teilweise auch öffentlich vertreten schon, 
aber ich kann dich beruhigen. Dich dazuzuzählen wär definitiv nicht 
rational.

Manchmal frage ich mich ob du mit bürgerlichem Namen nicht Langstrumpf 
geheißen wirst, so wie Du dir die Welt der BEV in quietschrosa 
einrichtest.
Gibt es bei dir tatsächlich sowenig Zweifel oder hältst Du dich und die 
BEMotive wirklich für so unfehlbar wie du es hier zu vermitteln 
trachtest.

Im zweiten Fall müsste man aus rein statistischer Sicht an deiner 
Realitätswahrnehmung Zweifel anmelden. Im Anderen müsste ich zu einem 
Piespers Zitat greifen was ich hier nicht darf.

Namaste

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von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ursel schrieb:
> Durch sein eigenes Verhalten kann man die Lebensdauer auch beeinflussen.

Was  haben sie den gemacht?

egal welche Antwort der User gibt, "Naja so darf man es natürlich nicht 
machen...."

Alter Floristentrick.

Du bist kein Techniker sondern Verkäufer nicht mehr. Bestenfalls 
Kuppler.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Ursel (Gast)


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Das Thema ist immer noch "E-Mobilitaet - wie sieht der Antrieb 
eigentlich technisch aus?" Es geht hier ausschließlich um Technik. 
Nicht um eine Kaufentscheidung, Politik, Ideologie, Religion oder sonst 
irgend etwas. Wer Fakten wissen will, dem antworte ich mit technischen 
Fakten. Nichts anderes läuft hier.

Wenn sich hier jemand durch die technischen Fakten angegriffen fühlt, 
weil damit der tiefste Glauben und Ideologie erschüttert fühlt, kann ich 
ihm nicht helfen. Fakten bleiben Fakten. Wer einen Fehler findet, darf 
mich natürlich gerne mit fachlich fundierter Argumentation und/oder 
entsprechenden Quellen widerlegen. Ist hier bisher aber nicht passiert. 
Leider muss ich sagen. Denn das würde heißen ich könnte hier auch noch 
etwas dazu lernen.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Wenn man hier hört mit welchen Zahlen und Leistungen man hier umgeht 
wird es mir schon etwas mulmig. 500A Ladeströme bei einigen hundert 
Volt. Wenn da mal was in die Binsen geht, dann dürfte es möglicherweise 
ordentlich Kleinholz geben. Hat man wirklich so viel Vertrauen in die 
Technik und seiner Schutzvorkehrungen, daß man all dies in die Hände der 
Fahrzeugbetreiben legen kann? Irgendwie hören sich die operativen Werte 
so hoch an, daß man vermuten könnte, daß viele Komponenten nahe an der 
Grenze ihrer Arbeitswerte funktionieren müssen. Und das in einem weiten 
Klimabereich. Hat man wirklich so viel Vertrauen dem Kunden Technik in 
die Hände zu geben auf die er sich verlassen kann?

Es ist nicht meine Absicht die Bemühungen jener schlecht zu reden die 
diese Technik möglich machen. Nur, gefühlsmäßig wäre ich noch nervös 
hier auch miteinzusteigen. Mir ist da einfach zu viel Technik auf einem 
Haufen. Beim Verbrenner ist das irgendwie konzeptmäßig einfach. Man hat 
einen mechanischen Teil, den Motor und das Getriebe und etwas Elektronik 
und Algorithmen die diese Einheit optimal steuern muß. Man ersetzt den 
verbrauchten Treibstoff und das wärs. Es ist vergleichsweise kaum 
Leistungselektronik im Spiel.

Bei der E-Mobilität dagegen, ist hochüberwachtete Mega 
Leistungselektronik Voraussetzung. Man operiert mit vielen, vielen kW, 
hohen Spannungen und beträchtlichen Arbeitsströmen. Schalten müssen 
IGBTs und MOSFETs die sehr sorgfältig und überwacht betrieben werden 
müssen um nicht in explosiver Manier zu sterben