Induktions Heizer

OP #6118425
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Hallo ich bin der Luca bin 15 und habe mal einen Induktions Heizer 
gebaut und wollte mal wissen was ich vielleicht nach verbessern könnte 
da ich dass ganze gerne für Physik mit zur Schule nehmen möchte und 
einen Vortrag halten ich habe die Schaltung einfach aufgebaut in der 
Luft und mir ist aufgefallen dass es im Leerlauf 1A bei 12V verbracht 
die Mosfets werden nicht warm nur die Spule und der Kondensator.
Angehängte Dateien:
Gast #6118534
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Erstmal würde ich 12v anlegen. ;-P

Dann mit ner Fahradscheinwerfer - Glühbirne,
die über 5 - 10 Wdg. angekoppelt ist, schauen,
ob das Teil auch Leistung abgibt.
Mich ein bissel belesen, gerade was die Ankoppelung des
Arbeitsschwingkreises an sen Multivibrator betrifft.
Denk daran, Du mußt die Bedämpfung des Multivibrators
durch das zu erhitzende Material bedenken!

Dann
Alles fest und unverrückbar auf ne Platine oder
ner Aluplatte mit Lötösenleisten bringen.

Und dann ABSCHIRMEN UND VERDROSSELN, da Dein Gerät
ja ein Multivibrator ist und ne Menge Oberwellen schmeißt!
Dazu alles in ein Blechkästchen einbauen, nur die Arbeits Spule (!!)
über Telefonbuchsen und Bananensteckern darf draußen sein!

12V über ein Siebglied (Ne Drossel und 2 Kondensatoren) zuführen,
damit die HF nicht über die Plusleitung rauskann!

mfg
Gast #6118624
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Jetzt muß der Multivibratorschwingkreis
vom Arbeitsschwingkreis getrennt werden.
Der Multivibratorschwingkreis muß ein Trafo werden,
also mit Ferritkern und die "Arbeitsspule" mit 3 --5 Windungen
angekoppelt werden, wenn Du ne 1 in Physik haben willst. ;-P

Dann schwankt die Frequenz nicht mehr so und die Arbeitsspule
kann mehr bedämpft werden.

Denk' daran, Stabiler Aufbau ist jetzt angesagt...

mfg
Beitrag #6118633 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6118664
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Geiler Wahnsinn !!!!!!! ;-O


@Luca!

Jetzt bist Du dran!

Alles auf Lötösenleisten, die auf ne Aluplatte
geschraubt sind!
Denke bei den abmessungen bitte ans zukünftige Gehäuse!

Netzlitze als Verdrahtung benutzen!
Beschaffe bitte nen Ferritstab aus nem altem Radio!
Und dicken starren Draht für Spulen, den gibts in der
Baumarkt - Elektroabteilung.

Luca, jezt wids ernst,bitte keinen Pfusch mehr!!!


mfg
#6118765
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Luca L. schrieb:
> ich habe die Schaltung einfach aufgebaut in der
> Luft und mir ist aufgefallen dass es im Leerlauf 1A bei 12V verbracht
> die Mosfets werden nicht warm nur die Spule und der Kondensator

Echt, funktioniert ?

Wird auch ein Eisennagel warm den du in die Spupe hältst ?

Super Ergebnis, hätte ich bei dem Aufbau nicht mit gerechnet.

Luca L. schrieb:
> Wenn man eine Metallstange mit 5mm Durchmesser rein steckt steigt der
> Stromverbrauch auf 5A und es glüht in 5 Sekunden rot und der
> Stromverbrauch singt sofort

Sinkt.

Besorge dir einen besseren Kondensator, z.B. aus Induktionskochplatten, 
oder schalte viele Polypropylen mit kleinerem Wert parallel, aber deren 
Anschlüsse sollten alle superkurz sein.
Gast #6118787
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Ich werde daraus einen Zigarettenanzünder bauen und diesen dann bei uns 
im Raucherraum in einem Plexiglasgehäuse an die Wand schrauben!
Ich bin jetzt schon auf die Gesichter der Raucher gespannt.
OP #6118791
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>
> Wird auch ein Eisennagel warm den du in die Spupe hältst ?
>
Ja ich sofort in 3-5 Sekunden glüht der Nagel rot

> Super Ergebnis, hätte ich bei dem Aufbau nicht mit gerechnet.
>
Danke
>
> Besorge dir einen besseren Kondensator, z.B. aus Induktionskochplatten,
> oder schalte viele Polypropylen mit kleinerem Wert parallel, aber deren
> Anschlüsse sollten alle superkurz sein.
Ich habe die Kondensatoren aus einem Induktionsherd die sind sehr gut
#6118796
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Michael meinte:
> Besorge dir einen besseren Kondensator, z.B. aus Induktionskochplatten,
> oder schalte viele Polypropylen mit kleinerem Wert parallel, aber deren
> Anschlüsse sollten alle superkurz sein.

Die Spule muß auf nen Ferritstab.
Dann kann nam besser abstimmen, also auf Resonanz kommen,
und die gleich als Transformator benutzen.

Daran wird ne Linkleitung angekoppelt,
die herabtransformiert und die Leistung aus dem
Gehäuse schafft, gleichzeitig aber nen hohen Strom
und damit ein Starkes Magnetfeld um den Nagel erzeugt.

Lucas Gerät ist zu unstabil. Was hatter davon,
wenn plötzlich die Verdrahtung in Flammen auf geht,
oder ein zu hohen spannungsverlust erzeugt? ;--O

mfg
OP #6118828
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Michael B. schrieb:
> Luca L. schrieb:
>> Ich habe die Kondensatoren aus einem Induktionsherd die sind sehr gut
>
> Super, also auch da alles Richtig gemacht.
>
> Trotzdem werden sie ziemlich warm, sagst du.
> Das knallt also eines Tages.

Nicht so warm das die explodieren ich habe es mit einer Wärmebildkamera 
gemessen Nach 10 Minuten bei 12V und 7A Stromaufnahme werden die 
Kondensatoren maximal 52°C warm und die Mosfets bleiben kalt die Spule 
ist das Problem von der Temperatur
Gast #6118832
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Michael B. schrieb:
> Dir also eine -1

Was soll das denn jetzt auf einmal?


Michael B. schrieb:
> Tabak wird wohl kaum grosse Wirbelströme verursachen

Da gebe ich dir natürlich Recht! Aber man könnte eine Mechanik einbauen, 
die nach 5 Sekunden einen glühenden Metallstift zum Anzünden aus dem 
Kasten rausdrückt!

Ausserdem könnte man noch einen gelben Aufkleber mit einem 
durchgestrichenen Herzschrittmacher auf den Kasten kleben. Das sieht 
dann sogar noch wissenschaftlicher und labormäßiger aus.
OP #6118846
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Rübezahl schrieb:
>
>
> Da gebe ich dir natürlich Recht! Aber man könnte eine Mechanik einbauen,
> die nach 5 Sekunden einen glühenden Metallstift zum Anzünden aus dem
> Kasten rausdrückt!

Könnte man machen nur leider wird sogar eine Spule aus 3mm Kupferdraht 
heiß nach 5 Minuten Leerlauf deswegen wäre es einfacher wenn die 
Schaltung ganz ausgeschaltet wird wenn sie nicht benutzt wird
Gast #6118851
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~Mercedes~  . schrieb:
> Die Spule muß auf nen Ferritstab.
> Dann kann man besser abstimmen, also auf Resonanz kommen

Da es sich hierbei um einen Leistungsgegentaktoszillator handelt, 
bestimmt der Schwingkreis die Resonanzfrequenz!
Es ist dabei egal ob der Kondensator 0,44uF oder 0,47uF hat. Bei 0,47uF 
ist nur die Resonanzfrequenz etwas niedriger.

Wenn man die Spule aus versilbertem Kupferdraht herstellt (CuAg Draht), 
dann steigt die Güte des Schwingkreises und die Erwärmung der Spule 
nimmt ab.
#6118861
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Luca L. schrieb:
> Könnte man machen nur leider wird sogar eine Spule aus 3mm Kupferdraht
> heiß nach 5 Minuten Leerlauf deswegen wäre es einfacher wenn die
> Schaltung ganz ausgeschaltet wird wenn sie nicht benutzt wird

dann könntest du ja testweise immer mal einschalten für wenige Sekunden 
mit einer Pause.

Fliesst nur 1A gleich wieder aus weil Leerlauf
Fliessen mehr A kein Leerlauf, kann anbleiben.

Das dieser Draht bei 1A heiss werden soll verwundert mich noch.
#6118898
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Luca L. schrieb:
> Ich vermute mal das deutlich mehr Strom in dem Schwingkreis fließt als
> nachgeliefert werden muss dass 12 Watt abgestrahlt werden oder in Wärme
> umgewandelt der Strom der aber im Schwingkreis oszilliert ist vermutlich
> deutlich höher


Jetzt hatt ers! ;-P
Deshalb dicke Verdrahtung.

War es nun ein Versuch, ists egal.
ist ja schon leistungsfähig genug.
Wenns aber richtig benutzt oder dem Physiklehrer
vorgestellt werden soll ist Abschirmung
und Leistungsauskopplung wichtig.
Das Auge ißt mit! ;--P

Luca hat ne +5 verdient. mindestens!
mfg
OP #6118992
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~Mercedes~  . schrieb:
> Luca L. schrieb:
>> Warum Abschirmung ?
>
> Es soll ja ne Wärmequelle sein, kein Großsender.
>
> Was meinst Du, wie hoch die Oberwellen gehen, und
> die sind manchmal stärker als die Grundfrequenz! ;-O
>
> Deshalb sollte die Spule ja auch auf nen Ferritstab.
>
> mfg

Wenn ich die Spule auf einen Ferritstab mache wo soll ich dann die 
Metallteile rein stecken ?
Gast #6119037
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~Mercedes~  . schrieb:
> Deshalb sollte die Spule ja auch auf nen Ferritstab.

Warum? um daraus eine Antenne zu machen? willst du die erzeugte Frequenz 
abstrahlen?
Das wäre kontraproduktiv!

Nö, der Junge ist schon auf dem richtigen Weg, siehe Titel des Threads.
Ein Induktionsherd arbeitet auch mit Luftspulen.

Interessant wäre mal die Frequenz zu messen.

@Luca, hast du einen Oszi? kannst du dir die Frequenz mal anschauen und 
messen?
Gast #6119046
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Luca meinte:

> Wenn ich die Spule auf einen Ferritstab mache wo soll ich dann die
> Metallteile rein stecken ?

In die sogenannte Arbeitsspule, die an den Ferritstab angekoppelt ist
und als einzige sich außerhalb des Gehäuses befindet.

Dein Schwingkreis wird duch die Abwärtstransformation
weniger belastet, die Arbeitsspule erhält durch die
Abwärtstransformation mehr Strom und macht dadurch
ein stärkere Magnetfeld.


ich komm nacher mal rauf mit ner Zeichnung,
ich hab gerade keinen Scanner zur Vrfügung.

mfg
OP #6119050
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@phasenschieber
Ja die Frequenz ist bis 28KHz
Aluminium kann man schmelzen wenn man es auf ein Stück Metall welches 
erwärmt wird legt in 3 Sekunden ist es geschmolzen also ich würde mal 
behaupten das es genug Leistung hat könnte man die Schaltung noch 
verbessern z.b 12V Z-Dioden vom gate zur Masse
Gast #6119228
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Prinzipiell kannst du auch einen IGBT nehmen, nur müssest du, gemäss dem 
Datenblatt, den Arbeitspunkt entsprechend neu berechnen und einstellen.

Für solch einen simplen Multivibrator kann man im Prinzip jeden 
Halbleiter nehmen. Du musst nur dem Datenblatt entsprechend den 
Arbeitspunkt einstellen.
OP #6119305
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Phasenschieber S. schrieb:
> Prinzipiell kannst du auch einen IGBT nehmen, nur müssest du, gemäss dem
> Datenblatt, den Arbeitspunkt entsprechend neu berechnen und einstellen.
>
> Für solch einen simplen Multivibrator kann man im Prinzip jeden
> Halbleiter nehmen. Du musst nur dem Datenblatt entsprechend den
> Arbeitspunkt einstellen.

Ok danke für die Antwort habt ihr noch Verbesserungen für die Schaltung?
Gast #6119339
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Luca L. schrieb:
> Ok danke für die Antwort habt ihr noch Verbesserungen für die
> Schaltung?

Ja, die Versorgung sollte durch einen deutlich grösseren Querschnitt 
geschehen.

Könnte dann allerdings passieren, dass dir einer oder beide Fets 
durchbrennen.

Die Spule ist für die von dir genannten 28kHz recht klein, d.h. die Güte 
des Schwingkreises ist durch das Missverhältnis C:L recht klein und es 
fliesst ein mächtiger Strom zu den Fets.

Solange die Fets das abkönnen, ist alles gut.
Wenn allerdings die Versorgung stabiler wird, könnte das zuviel für die 
Fets sein.

Ein grösseres L, damit ein höheres Q für den Schwingkreis, wäre mit 
Sicherheit eine gute Massnahme.
#6119355
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Luca L. schrieb:

> Ja ich sofort in 3-5 Sekunden glüht der Nagel rot

> Ich habe die Kondensatoren aus einem Induktionsherd die sind sehr gut

Hallo,

ja ich auch da kann nur zum gelungenen Testaufbau gratulieren 
anscheinend wurden durch die Wahl der Spulengeometrie im ersten Anlauf 
bereits ziemlich günstige Eigenschaften getroffen so daß zusammen mit 
dem passenden Kondensator der Oszillator gerne und gut schwingt was es 
bei meinem eigenen Aufbau eines solchen Exemplars leider nicht machen 
wollte weshalb ich es nochmals versuchen sollte nach der hier 
vorgestellten erfolgversprechenden Vorlage

mfG
Gast #6119363
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Nachtrag: Ich habe mir mal deine Versorgungsleitung etwas näher 
angesehen.
Selbige stellt einen recht hohen Widerstand dar, ich schätze mal Minimum 
1 Ohm.

Wenn die Schaltung im Mittel 5A zieht, fallen alleine an deiner 
Versorgungsleitung schon 5V ab, d.h. die Fets arbeiten mit einer 
Strombegrenzung.

Wahrscheinlich (über)leben sie deshalb noch.

Also, Zuleitungsquerschnitt und gleichzeitig L erhöhen und du wirst mehr 
Freude an deinem Produkt haben.
OP #6119370
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Phasenschieber S. schrieb:
> Nachtrag: Ich habe mir mal deine Versorgungsleitung etwas näher
> angesehen.
> Selbige stellt einen recht hohen Widerstand dar, ich schätze mal Minimum
> 1 Ohm.
Das ist ein Kupferdraht aus massivem Kupfer welcher nicht warm wird der 
Spannungsabfall ist sehr gering
>
> Wenn die Schaltung im Mittel 5A zieht, fallen alleine an deiner
> Versorgungsleitung schon 5V ab, d.h. die Fets arbeiten mit einer
> Strombegrenzung.
>
> Wahrscheinlich (über)leben sie deshalb noch.
>
> Also, Zuleitungsquerschnitt und gleichzeitig L erhöhen und du wirst mehr
> Freude an deinem Produkt haben.

?
MFG Luca
Gast #6119405
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Luca L. schrieb:
> Das ist ein Kupferdraht aus massivem Kupfer welcher nicht warm wird der
> Spannungsabfall ist sehr gering

Ich kann natürlich nur schätzen, da ich den Draht nicht wirklich kenne, 
aber der sieht wie Klingeldraht aus.

Im Verhältnis zum Spulendraht, sieht er jedoch erheblich dünner aus.

Aus meiner Erfahrung wirkt diese Zuleitung wie eine Drossel, sie geht in 
das Resonazverhalten mit ein und wird auch erheblich zur 
Leistungsbegrenzung beitragen.

Egal, du solltest dir aber bewusst sein, dass jedes einzelne Ohm für 
jedes Ampére Strom ein ganzes Volt Verlust bedeutet.

Bei einer Betriebsspannung von nur 12V ist das eine nicht zu 
vernachlässigende Grösse.
Gast #6119427
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Luca L. schrieb:
> Wenn ich die Spule auf einen Ferritstab mache

Sollst du ja gar nicht, ~Mercedes~ redet von unangebrachten 
Veränderungen.

Allerdings, eine wärmeabschirmende dielektrische Wand zwischen Spule und 
glühendes Objekt verhindert dass die Spule (Kupferrohr versilbert innen 
wassergekühlt) mitglüht. Ich hab Aluoxidwolle "Hochtemperaturwolle" 
zwischen Schmelztopf und Spule.

Phasenschieber S. schrieb:
> Ein Induktionsherd arbeitet auch mit Luftspulen

Ähm, nein, der gerade nicht, der muss das Magnetfeld an den Topfboden 
formen.
OP #6119429
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MaWin schrieb:
> Luca L. schrieb:
>> Wenn ich die Spule auf einen Ferritstab mache
>
> Sollst du ja gar nicht, ~Mercedes~ redet von unangebrachten
> Veränderungen.

>
> Allerdings, eine wärmeabschirmende dielektrische Wand zwischen Spule und
> glühendes Objekt verhindert dass die Spule (Kupferrohr versilbert innen
> wassergekühlt) mitglüht. Ich hab Aluoxidwolle "Hochtemperaturwolle"
> zwischen Schmelztopf und Spule.

Muss ich mal sehen dass ich so etwas vielleicht billig bekomme danke für 
denn Tipp ???
Gast #6119440
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MaWin schrieb:
> Phasenschieber S. schrieb:
>> Ein Induktionsherd arbeitet auch mit Luftspulen
>
> Ähm, nein, der gerade nicht, der muss das Magnetfeld an den Topfboden
> formen.

Ja nee, alles klar, wenn der MaWin (Gast) auftaucht, ist Schluss mit 
lustig.
Gast #6119447
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Luca L. schrieb:
> Hier ein Foto der Spule in der Mitte ist die Versorgungsspannung

Nein. Das ist nicht die Mitte! Die rechte Spule hat 4,5 Windungen und 
die linke Spule hat 5,5 Windungen. Die Mittelanzapfung müsste also auf 
die andere Seite, damit beide Spulen, wegen der Symmetrie, exakt 5 
Windungen haben. Oder du nimmst insgesamt 11 Windungen dann hätten beide 
Spulen 5,5 Windungen.

Wenn du irgendwann einmal eine neue Spule wickelst, dann kannst du auch 
gleich 15 Windungen CuAg Draht mit einem Durchmesser von 3mm nehmen. 
Dann wird das Verhältnis zwischen L und C auch etwas günstiger und die 
Spule erwärmt sich nicht mehr so stark.
Gast #6119465
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Rübezahl schrieb:
> Nein. Das ist nicht die Mitte! Die rechte Spule hat 4,5 Windungen und
> die linke Spule hat 5,5 Windungen. Die Mittelanzapfung müsste also auf
> die andere Seite, damit beide Spulen, wegen der Symmetrie, exakt 5
> Windungen haben. Oder du nimmst insgesamt 11 Windungen dann hätten beide
> Spulen 5,5 Windungen.

Nö, sehe ich nicht so, die Anzapfung befindet sich genau in der Mitte, 
schau nochmal genauer hin!
Gast #6119476
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Rübezahl schrieb:
> Wenn du irgendwann einmal eine neue Spule wickelst, dann kannst du auch
> gleich 15 Windungen CuAg Draht mit einem Durchmesser von 3mm nehmen.

Die Spule ist nicht Hand-gewickelt.
Die Abwinkelung ist zu korrekt.
Die ist irgendwo übriggeblieben.
Man beachte auch den angepappten Lötkleks.

Das Vewrhältnis habe ich grob als 4:5 eingeschätzt.
OP #6119480
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michael_ schrieb:
> Rübezahl schrieb:
>> Wenn du irgendwann einmal eine neue Spule wickelst, dann kannst du auch
>> gleich 15 Windungen CuAg Draht mit einem Durchmesser von 3mm nehmen.
>
> Die Spule ist nicht Hand-gewickelt.
> Die Abwinkelung ist zu korrekt.
> Die ist irgendwo übriggeblieben.
> Man beachte auch den angepappten Lötkleks.
>
> Das Vewrhältnis habe ich grob als 4:5 eingeschätzt.

Die Spule ist auf einen Plastik Rohr gewickelt ?

Aber wie findet ihr dass Video 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/443064/YouCut_20200124_232123835.mp4
#6119493
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michael_ schrieb:
> Die Spule ist nicht Hand-gewickelt.
> Die Abwinkelung ist zu korrekt.
> Die ist irgendwo übriggeblieben.

Nein, solche Spulen kann man recht einfach herstellen ( wie Luca schon 
sagte ).
Den Draht ohne Lücken ( dicht an dicht ) auf ein Rohr wickeln.
Die Anschlüsse mit einer Zange vorsichtig um 90 Grad abwinkeln. Das geht 
gut, solange die Spule noch auf dem Rohr ist.
Dann die Spule recht weit auseinander ziehen ( auf dem Rohr ).
Dann die Spule wieder maximal zusammendrücken, bis die Windungen sich 
berühren ( immernoch auf dem Rohr ).
Loslassen und jetzt streben die Windungen von allein auseinander. Man 
hat sozusagen eine Spiralfeder gebaut.
In diesem Zustand haben die Windungen alle den gleichen Abstand 
voneinander.
Damit sieht das Teil aus, wie von einer Wickelmaschine.

@ Luca L.: Hast Du die Möglichkeit die Frequenz im Betrieb zu messen?
Ich frage mich, ob es eine ideale Frequenz für diese Anwendung gibt...
Gast #6119505
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Stefan M. schrieb:
> In diesem Zustand haben die Windungen alle den gleichen Abstand
> voneinander.
> Damit sieht das Teil aus, wie von einer Wickelmaschine.

Schön!
Aber ich habe von der Abwinkelung gesprochen.
Die sind zu perfekt. Kriegst du per Hand nicht so hin.
Außer der TO ist kein Bastler, sondern Experte.

Mal sehen in ein paar Tagen.
Ich erspare mir auch die Berechnung der Resonanzfrequenz der Luftspule 
zu den 0,5µF des Kondensators.

Und sein IRF244 ist mit 14A u. 100V spezifiziert.
#6119511
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Danke für das Video. Das hineingehaltene Abbrechmesser ist in kürzester 
Zeit rotglühend. Und ein 40A-Netzgerät hat auch nicht jeder parat. Ein 
gut ausgestatteter Fundus ist wie immer "Gold" wert.

Die Flachspule am Induktionskocher wird durch mehrere von der Mitte nach 
außen angebrachte Ferrit-"Flachstreifen" unterstützt.


https://www.google.com/search?q=induction+cooker+pan+coil&client=tablet-android-samsung&source=android-browser&prmd=sivn&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=2ahUKEwjp0Prqsp3nAhULLVAKHcUZBogQ_AUoAnoECA4QAg&biw=962&bih=601#imgrc=AVCs6IBPIyYP0M%3A



> Und sein IRF244 ist mit 14A u. 100V spezifiziert.

Sollte das nicht IRFZ44 heißen?

MfG
OP #6119567
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Rübezahl schrieb:
>
>
> Wenn das keine Zeitrafferaufnahme ist, dann ist das Video schon echt
> krass ??
>
> Wie hoch war deine höchste gemessene Stromaufnahme?
Es ist in echt Zeit meine Kamera kann nicht mal Zeitraffer
Bei 7A und 12V ist das mit dem teil eines Abbrechmesser in dieser Zeit 
am glühen wenn man eine 10mm Eisen Stange rein hält bracht das am Anfang 
35A geht aber sehr schnell runter und in der gleichen Zeit glüht die 
Stange ?
OP #6119570
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Christian S. schrieb:
> Danke für das Video. Das hineingehaltene Abbrechmesser ist in kürzester
> Zeit rotglühend. Und ein 40A-Netzgerät hat auch nicht jeder parat. Ein
> gut ausgestatteter Fundus ist wie immer "Gold" wert.
>
>
>> Und sein IRF244 ist mit 14A u. 100V spezifiziert.
>
> Sollte das nicht IRFZ44 heißen?
Ja sollte es ?
>
> MfG

Ich habe ein Labornetzteil regelbar 0-30V 0-10A und für Sachen die ich 
dann getestet habe kann ich ein pc Netzteil benutzen das nur 12V macht 
ich habe gerade vergessen wie die herißen aber die sind billig und für 
Dauerbetrieb bei last gemacht und das kann 40A bei konstanten 12,2V
Gast #6119611
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Luca L. schrieb:
> wenn man eine 10mm Eisen Stange rein hält bracht das am Anfang
> 35A geht aber sehr schnell runter und in der gleichen Zeit glüht die
> Stange ?

Angesichts der dünnen Zuleitung und den von dir gemachten Angaben, 
bekomme ich jetzt doch langsam Zweifel an deiner Authentizität.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass deine Klingeldrahtzuleitung 
solche Werte liefern kann.
Gast #6119634
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Rübezahl schrieb:
> Wenn man die Spule aus versilbertem Kupferdraht herstellt (CuAg Draht),
> dann steigt die Güte des Schwingkreises und die Erwärmung der Spule
> nimmt ab.

https://de.wikipedia.org/wiki/Skin-Effekt

Viel Querrschnitt hilft nur wenig, weil die Ströme an den Rand des 
Leiters gedrängt werden.
Spule aus Kupferrohr bauen.
Kostet im Baumarkt nicht viel.

Luca, Du hast da was tolles gebaut.
Analoge Leistungselektronik zum Anfassen und herumspielen.
Bei mir gäbe es eine 1+ mit Smiley und Sternchen ;-)

Phasenschieber S. schrieb:
> Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass deine Klingeldrahtzuleitung
> solche Werte liefern kann.

Aber klar kann sie.
Selbst eine 0,254mm / 35µ Leiterbahn fused erst bei ca. 4A
Der Klingeldraht wird heiß werden, aber er ist einzelnd frei an Luft 
verlegt und nicht in einem Kabelbündel thermisch isoliert.
Die Isolierung verliert durch die Hitze ihre Weichmacher und wird 
mechanisch instabil. Irgendwann brennt die Isolierung, aber das Kupfer 
wird 35A für ein Jahrzehnt halten können.

@Luca
Lass Dir keinen Scheiss erzählen.
Funktionsmuster müssen so ein Drahtverhau sein und Deine Lötungen sind 
völlig okay. Die Feinheiten kommen mit den Jahren.
Weiter so, solchen Nachwuchs brauchen wir!
OP #6119642
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M. K. schrieb:
> Rübezahl schrieb:
>> Wenn man die Spule aus versilbertem Kupferdraht herstellt (CuAg Draht),
>> dann steigt die Güte des Schwingkreises und die Erwärmung der Spule
>> nimmt ab.
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Skin-Effekt
>
> Viel Querrschnitt hilft nur wenig, weil die Ströme an den Rand des
> Leiters gedrängt werden.
> Spule aus Kupferrohr bauen.
> Kostet im Baumarkt nicht viel.
>
> Luca, Du hast da was tolles gebaut.
> Analoge Leistungselektronik zum Anfassen und herumspielen.
> Bei mir gäbe es eine 1+ mit Smiley und Sternchen ;-)

Danke ?
>
> Phasenschieber S. schrieb:
>> Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass deine Klingeldrahtzuleitung
>> solche Werte liefern kann.
>
> Aber klar kann sie.
> Selbst eine 0,254mm / 35µ Leiterbahn fused erst bei ca. 4A
> Der Klingeldraht wird heiß werden, aber er ist einzelnd frei an Luft
> verlegt und nicht in einem Kabelbündel thermisch isoliert.
> Die Isolierung verliert durch die Hitze ihre Weichmacher und wird
> mechanisch instabil. Irgendwann brennt die Isolierung, aber das Kupfer
> wird 35A für ein Jahrzehnt halten können.
Ich brauche die 35A nur für 3-4 Sekunden danach sinkt der Verbrauch auf 
etwa 6A
>
> @Luca
> Lass Dir keinen Scheiss erzählen.
> Funktionsmuster müssen so ein Drahtverhau sein und Deine Lötungen sind
> völlig okay. Die Feinheiten kommen mit den Jahren.
> Weiter so, solchen Nachwuchs brauchen wir!

Danke
MFG Luca ?
Gast #6119653
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M. K. schrieb:
> ber klar kann sie.
> Selbst eine 0,254mm / 35µ Leiterbahn fused erst bei ca. 4A
> Der Klingeldraht wird heiß werden, aber er ist einzelnd frei an Luft
> verlegt und nicht in einem Kabelbündel thermisch isoliert.
> Die Isolierung verliert durch die Hitze ihre Weichmacher und wird
> mechanisch instabil. Irgendwann brennt die Isolierung, aber das Kupfer
> wird 35A für ein Jahrzehnt halten können.

Es geht mir nicht um das Durchbrennen oder heiss werden, sondern um den 
resultierenden Spannungsabfall. Selbiger würde so gross werden, dass die 
Fets kaum noch Leistung abgeben können. Zumal nichtnur die 
Speiseleitung, sondern auch die von der Spule zu den Fets führenden 
Leitungen aus diesem popeligen Klingeldraht bestehen. Die Rückleitung 
zum Minus des NT wird auch nicht dicker sein.

Addiere mal alle diese Teilwiderstände zusammen und berechne den 
Spannungsabfall und ziehe selbigen von den 12V eines PC-Netzteiles ab.

Ich habe hier ein 13,8V-Netzteil zum Betrieb meines TRX welcher ca. 10A 
zieht.
Da musste ich die Zuleitung zum TRX mittels 2,5² Kupferleitung auslegen, 
damit beim TRX noch 13V ankommen.
Gast #6119670
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Phasenschieber S. schrieb:
> Selbiger würde so gross werden, dass die
> Fets kaum noch Leistung abgeben können.

Und wie groß wäre das?
Ab wann geht das nicht mehr?
Geraten, geschätzt, niemand weiß es.

Das sind keine 5m Leitungen und ob 0,1 oder 1V darüber abfallen ist für 
die Effizienz sicher dramatisch, aber das es soweit einbricht das die 
Oszillation stoppt glaube ich nicht.

Wissen tue ich das nicht, aber ich glaube Luca das es läuft.
Die Messmittel und Methodik eines alten Entwicklungsfrontschweines 
können wir nicht erwarten.
Geb ihm ein paar Jahre, dann ist er derjenige der hier Tipps gibt und 
Anfänger durch übertriebene Skepsis demotiviert.
Gast #6119693
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Luca L. schrieb:
> Bei 35A ist es ein Spannungsabfall von 0,7V

Luca L. schrieb:
> Gerechnet wären es nur 0,631V Spannungsabfall

Das wäre ein Widerstand von 0,018 Ohm!

Rechnen könntest du das nur, wenn du den R auch messen könntest und das 
bezweifele ich genauso wie dass der Klingeldraht diesen Wert aufweist 
und ich bezweifele jetzt auch deine ganzen Aussagen.

Ich stand dir und deinem Vorhaben bisher sehr positiv gegenüber, aber 
jetzt hast du alle meine Zweifel bestätigt.

Deshalb steige ich jetzt hier aus.
OP #6119695
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M. K. schrieb:
>
>
> Wissen tue ich das nicht, aber ich glaube Luca das es läuft.

https://www.mikrocontroller.net/attachment/443064/YouCut_20200124_232123835.mp4

Es geht das Video ist in Echtzeit

> Die Messmittel und Methodik eines alten Entwicklungsfrontschweines
> können wir nicht erwarten.
> Geb ihm ein paar Jahre, dann ist er derjenige der hier Tipps gibt und
> Anfänger durch übertriebene Skepsis demotiviert.

MFG Luca
?
OP #6119700
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Phasenschieber S. schrieb:
> Luca L. schrieb:
>> Bei 35A ist es ein Spannungsabfall von 0,7V
>
> Luca L. schrieb:
>> Gerechnet wären es nur 0,631V Spannungsabfall
>
> Das wäre ein Widerstand von 0,018 Ohm!
>
> Rechnen könntest du das nur, wenn du den R auch messen könntest und das
> bezweifele ich genauso wie dass der Klingeldraht diesen Wert aufweist
> und ich bezweifele jetzt auch deine ganzen Aussagen.
>
> Ich stand dir und deinem Vorhaben bisher sehr positiv gegenüber, aber
> jetzt hast du alle meine Zweifel bestätigt.
>
> Deshalb steige ich jetzt hier aus.


Hier das ganze nochmal gerechnet
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Gast #6119711
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Durch den dünnen Klingeldraht zur Mittelanzapfung fließt im Idealfall 
sowieso nur Gleichstrom. Man könnte den Draht dicker machen und ein paar 
Windungen durch einen Ringkern wickeln (Drossel), dann kann sich ein 
Teil der HF-Energie nicht mehr auf der Plusleitung ausbreiten:

1. Keine HF- Verseuchung der Plusleitung mehr

2. Die Plusleitung kann dann nicht mehr als Sendeantenne wirken und 
einen Teil der HF ungewollt in den Äther abstrahlen.
Gast #6119719
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Luca L. schrieb:
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/443064/YouCut_20200124_232123835.mp4

Astrein !

Als nächsten wird Dir dann vorgeworfen das Video gefaket zu haben, weil 
es ganz einfach nicht mit dem Klingeldraht funktionieren DARF!
Willkommen bei MC.net ...

Deine 'Berechnung' ist allerdings lausig ;-)
Da tauchen einfach magische Werte auf ohne Bezug zu irgendwas, ohne 
Rechenweg oder Erklärung wie man die ermittelt hat.

Hast Du eigentlich einfach drauflos gebastelt, oder sind Spule + 
Kondensator berechnet, um auf Deine Arbeitsfrequenz zu kommen?

Du brauchst ein Oszi, wenn Du dieses Hobby ernsthaft weiter betreiben 
willst.
Gast #6119729
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M. K. schrieb:
> ohne Rechenweg oder Erklärung wie man die ermittelt hat.

Muss man auch nicht, weil die Berechnung zu den Grundlagen gehört:
Durchmesser und Länge des Klingeldrahtes (Kupfer) und die Stromstärke 
reichen für eine Berechnung völlig aus. Der Kappawert für Kupfer kann 
aus dem Tabellenbuch entnommen werden. Fertig.
OP #6119734
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M. K. schrieb:
> Luca L. schrieb:
>> https://www.mikrocontroller.net/attachment/443064/YouCut_20200124_232123835.mp4
>
> Astrein !
>
> Als nächsten wird Dir dann vorgeworfen das Video gefaket zu haben, weil
> es ganz einfach nicht mit dem Klingeldraht funktionieren DARF!
> Willkommen bei MC.net ...
>
> Deine 'Berechnung' ist allerdings lausig ;-)
> Da tauchen einfach magische Werte auf ohne Bezug zu irgendwas, ohne
> Rechenweg oder Erklärung wie man die ermittelt hat.

Das ist eine APP man gibt Durchmesser und Länge das Kabels an und das 
Material und das berechnet den ungefähren Spannungsabfall ist nicht ganz 
genau
>
> Hast Du eigentlich einfach drauflos gebastelt, oder sind Spule +
> Kondensator berechnet, um auf Deine Arbeitsfrequenz zu kommen?
Ich habe mehrere induktionkochplatten geöffnet um das Prinzip zu 
verstehen und dann eigentlich angefangen mir eine einfache Schaltung zu 
überlegen und es dann aufgebaut im fliegenden Aufbau als dass zu meiner 
Überraschung sehr gut funktioniert hat habe ich es auf eine lochraster 
Platine gelötet mit neuen Komponenten
>
> Du brauchst ein Oszi, wenn Du dieses Hobby ernsthaft weiter betreiben
> willst.

Habe ich ist aber im Moment außer betrieb die Bildröhre ist kaputt 
deswegen bin ich im Moment auf so ein mini digital Oszilloskop 
angewiesen .
Im Anhang ist ein Foto von dem signal am gate der Mosfets .

MFG Luca?
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#6119927
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michael_ schrieb:
> Schön!
> Aber ich habe von der Abwinkelung gesprochen.
> Die sind zu perfekt. Kriegst du per Hand nicht so hin.
> Außer der TO ist kein Bastler, sondern Experte.

Auch das ist kein Problem.
Der Draht wird natürlich vor der Verarbeitung gerade gezogen.
Ein Ende in den Schraubstock und am anderen Ende ziehen ( 
Wasserpumpenzange ).
Wenn der Draht sehr dick ist, nimmt man einen Akkuschrauber, in den man 
das Drahtende einspannt.
Dann schön kräftig stramm ziehen und den Akkuschrauber etwas drehen 
lassen.
Der Draht ist nacher gerader als Schweißdraht.

Du kennst wohl die ( Bastler ) Tricks nicht... ;-)
#6119951
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Wo genau kommt denn jetzt bei der Schaltung die Spannungsquelle ran?
ich kann fast nicht glauben, dass das mit so einem einfachen Aufbau so 
gut funktioniert. Aber da ich etwas ähnliches brauchen könnte, würd ichs 
nachbauen.
Zumindest die Schaltung selbst funktioniert sicher, es ist ein Push Pull 
Oszillator. Mit besseren Transistoren und Streifenleitern funktioniert 
das für viele GHz.

Ich könnte sowas brauchen, da ich kontaktlos gern ein Blech auch 40°C 
erwärmen möchte.
OP #6119961
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Tobias P. schrieb:
> Wo genau kommt denn jetzt bei der Schaltung die Spannungsquelle ran?
> ich kann fast nicht glauben, dass das mit so einem einfachen Aufbau so
> gut funktioniert. Aber da ich etwas ähnliches brauchen könnte, würd ichs
> nachbauen.
> Zumindest die Schaltung selbst funktioniert sicher, es ist ein Push Pull
> Oszillator. Mit besseren Transistoren und Streifenleitern funktioniert
> das für viele GHz.
>
> Ich könnte sowas brauchen, da ich kontaktlos gern ein Blech auch 40°C
> erwärmen möchte.

Möchtest du mal gucken ob du das jetzt besser sehen kannst und ich habe 
das jetzt aber eingezeichnet sonst werde ich das ganze noch mal 
einscannen und dann hochladen
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#6119980
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Luca L. schrieb:
> Hallo ich bin der Luca bin 15 und habe mal einen Induktions Heizer

Luca L. schrieb:
> Habe ich ist aber im Moment außer betrieb die Bildröhre ist kaputt

Wenn du mir schlüssig nachweisen kannst, daß du 15 bist, dein Oszi 
defekt ist und die obige Schaltung funktioniert, schicke und schenke ich 
dir ein Oszi (Tektronix 465B).
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OP #6119985
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Crazy H. schrieb:
> Luca L. schrieb:
>> Hallo ich bin der Luca bin 15 und habe mal einen Induktions Heizer
>
> Luca L. schrieb:
>> Habe ich ist aber im Moment außer betrieb die Bildröhre ist kaputt
>
> Wenn du mir schlüssig nachweisen kannst, daß du 15 bist, dein Oszi
> defekt ist und die obige Schaltung funktioniert, schicke und schenke ich
> dir ein Oszi (Tektronix 465B).

Die Schaltung funktioniert ich habe ein kurzes Video gemacht

https://www.mikrocontroller.net/attachment/443064/YouCut_20200124_232123835.mp4

Meinen Personalausweis würde ich nicht so gerne fotografieren ?

Das mit dem Oszilloskop wäre mega nett ?
#6119993
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Luca L. schrieb:
> Möchtest du mal gucken ob du das jetzt besser sehen kannst und ich habe
> das jetzt aber eingezeichnet sonst werde ich das ganze noch mal
> einscannen und dann hochladen

cool, werde ich mal testen.

Du solltest dir übrigens angewöhnen, Punkte und Kommas zu verwenden. Im 
Gegensatz zu anderen hier im Forum finde ich Gross/Kleinschreibung 
dagegen eher unnötig, aber aufgrund des sonst resultierenden Shitstorms 
beuge ich mich dem und verwende gelegentlich die Shift Taste.


Mich würde noch interessieren, wie nah man mindestens an die Spule muss, 
dass es noch funktioniert. Wie gesagt möchte ich kontaktlos ein Blech in 
einigen cm Abstand erwärmen. Glühen muss da nix.
#6120007
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Phasenschieber S. schrieb:
> Prinzipiell kannst du auch einen IGBT nehmen, nur müssest du, gemäss dem
> Datenblatt, den Arbeitspunkt entsprechend neu berechnen und einstellen.

IGBT ist aber bei der geringen Versorgungsspannung kein Vorteil, sondern 
wird wegen des höheren Spannungsabfalls in jedem Fall heiss werden.

Bei Netzspannung sieht das natürlich anders aus, denn bei
Versorgungsspannungen von einigen hundert Volt, spielen die vllt 2V 
Restspannung des IGBT kaum noch eine Rolle.
OP #6120017
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Hp M. schrieb:
> Phasenschieber S. schrieb:
>> Prinzipiell kannst du auch einen IGBT nehmen, nur müssest du, gemäss dem
>> Datenblatt, den Arbeitspunkt entsprechend neu berechnen und einstellen.
>
> IGBT ist aber bei der geringen Versorgungsspannung kein Vorteil, sondern
> wird wegen des höheren Spannungsabfalls in jedem Fall heiss werden.
>
> Bei Netzspannung sieht das natürlich anders aus, denn bei
> Versorgungsspannungen von einigen hundert Volt, spielen die vllt 2V
> Restspannung des IGBT kaum noch eine Rolle.

Ok danke dan werden es wohl stärkere Mosfets IRFP260N und keine IGBTs
#6120490
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Im Anhang sind die Schaltbildunterlagen einer MX-500-SP1 Metcal 
Lötstation. Die Metcal verwendet einen auf 13.56MHz 40W arbeitenden 
Induktionsheizer. Der MOSFET HF-Erzeugungsteil könnte möglicherweise für 
Dich von Interesse sein. Sieh Dir mal den betreffenden Schaltungsauszug 
an. Ist nicht zu kompliziert, wenn auch der Aufbau HF gerecht sein 
sollte. Im Notfall genügt Manhattan Style Aufbau unter Beachtung der 
notwendigen Kühlung der Leistungskomponenten. Für die Spulen sollten 
richtige große Ringkern Ferrit Formen verwendet werden. Siehe Bilder.

Letztes Jahr wickelte ich mir eine kleine CuL Spule und hatte kein 
Problem eine Weller WTCP Lötspitze auf Löttemperatur zu bringen.

 Beitrag "METCAL MX-500P-11 Technische Dokumentation"

Die folgende Link zeigt ein einfaches Beispiel für 400 kHz mit ähnlicher 
Leistung. Dieser verwendet einen Schaltregler IC zur Steuerung. Diese 
läßt sich leicht nachbauen.

Beitrag "METCAL SP200 Loetstation Technische Dokumentation"
#6125725
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@Luca!   Echt feines Projekt!!

ich lad jetzt hiermal noch meine Skizze nach!

Ich dachte eigendlich durch bessere Anpassung
mehr Grundwelle und weniger Oberwellen zu bekommen,
deshalb meine Idee!


mfg
------
Am Mittelpunkt der Spule gehts natürlich zum + Pol.
Sorry, ich habs auf ner Kladde auf den Knien gemalt. ;-D
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Gast #6125832
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~Mercedes~  . schrieb:
> ich lad jetzt hiermal noch meine Skizze nach!

Vielleicht sollte Luca vorher mal prüfen ob sich ein Ferritstab 
überhaupt reinschieben lässt. Wenn der schon beim reinschieben anfängt 
zu glühen, dann kann Luca sich den Umbau direkt sparen.

Durch die Verwendung des richtigen Ferritmaterials darf aber eigentlich 
nur die Frequenz runter gehen. Die Leistungsübertragungsbereitschaft, 
abzüglich des Wirkungsgrades, sollte im Idealfall aufrecht gehalten 
werden.

Auch wenn nur die Arbeitsspule aus dem Blechgehäuse hervorsteht, dadurch 
wird trotzdem noch genügend HF Strahlung an die Umgebung abgesondert!

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