Forum: HF, Funk und Felder Testsender/Generator für 40MHz-Band


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von Randy B. (rbrecker)


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Hallo zusammen,

ich möchte einen Testsender/Generator für das 40MHz-Band aufbauen.

Die Anforderungen sind:

1) weitestgehend Single-Chip-Lösung (ggf. bis auf Oberwellenfilter, s.a. 
2)
2) möglichst Oberwellenarm
3) digital ansteuerbar (Frequenzwahl) per SPI/I2C
4) Möglichkeit einen Frequenz-Hub (ca. +- 4KHz) zu erreichen. Das muss 
nicht linear sein, sondern einfach nur gewissermaßen die Frequenz 
umtasten.
5) Frequenzhub (s. 4) soll digital gesteuert werden, und zwar sollen 
schnelle Frequenzwechsel (alle 10ms) möglich sein
6) 3,3V/5V Betrieb

Es gibt ja den ADF4351 oder den Si5351. Ersterer hat ein blödes Gehäuse 
für den Selbstbau und der Si5351 produziert nur Rechtecksignale.

Die obigen Anforderungen kann man zusammenfassen als: digital 
ansteuerbarer Testgenerator für RC-Übertragung im 40MHz Band. Vielleicht 
bin ich total auf dem Holzweg und es gibt etwas anderes, was besser 
geeignet ist.

Danke für Hinweise!

: Verschoben durch Moderator
von Helmut -. (dc3yc)


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Mein Vorschlag: Si5351 + Tiefpassfilter. Im neuesten Funkamateur ist 
eine Bauanleitung mit Literaturhinweisen für eine WSPR-Bake. Mal danach 
googeln.

von Horst S. (petawatt)


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Randy B. schrieb:
> Es gibt ja den ADF4351 oder den Si5351. Ersterer hat ein blödes Gehäuse
> für den Selbstbau und der Si5351 produziert nur Rechtecksignale.

Bei 40 MHz produziert der ADF4351 auch nur Rechtecksignale. Die 
Oberwellen kann man zwar wegfiltern, aber auch dann ist das Signal nicht 
sonderlich gut.
Grüße von petawatt

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ich hätte für den Frequenzbereich einen DDS-Bausatz von ELV, den ich vor 
Jahren bei Conrad gekauft habe. AD9835, der geht nur bis 50 MHz, da ist 
das Signal bei 40 MHz nicht mehr ganz so sauber. Außerdem nur 10 Bit 
DAC.
Conrad hätte z.B. Bestell-Nr.: 1874708 bis 60 MHz von Joy-it für 129€.

Eine Oktave unter der Nyquist-Frequenz haben alle DDS eine 
Amplitudenmodulation durch die Spiegelfrequenz oberhalb Nyquist. Die 
kann ein Tiefpass nicht so einfach wegfiltern wie die nächste 
Harmonische.

Billiger wäre eine China-Platine, aber da muss man die Ansteuerung noch 
dazu kaufen oder bauen.

: Bearbeitet durch User
von HF Bastler (Gast)


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Randy B. schrieb:
> 5) Frequenzhub (s. 4) soll digital gesteuert werden, und zwar sollen
> schnelle Frequenzwechsel (alle 10ms) möglich sein

Die feine Unterscheidung:

Soll das Signal Modulation bis DC haben oder reicht Modulation
rein dynamisch oberhalb DC.

Randy B. schrieb:
> 3) digital ansteuerbar (Frequenzwahl) per SPI/I2C

Einfrequente Lösung oder feste Frequenzschritte oder feine
Frequenzauflösung? Welchen Frequenzbereich überstreichen?

von Randy B. (rbrecker)


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HF Bastler schrieb:
> Randy B. schrieb:
>> 5) Frequenzhub (s. 4) soll digital gesteuert werden, und zwar sollen
>> schnelle Frequenzwechsel (alle 10ms) möglich sein
>
> Die feine Unterscheidung:
>
> Soll das Signal Modulation bis DC haben oder reicht Modulation
> rein dynamisch oberhalb DC.

Modulation mit Frequenzhub +-5KHz max.

>
> Randy B. schrieb:
>> 3) digital ansteuerbar (Frequenzwahl) per SPI/I2C
>
> Einfrequente Lösung oder feste Frequenzschritte oder feine
> Frequenzauflösung? Welchen Frequenzbereich überstreichen?

Frequenzwahl im 10KHz Raster, einmalig per SPI/I2C, danach im Betrieb 
fest.

von Horst S. (petawatt)


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Bei DDS-Signalerzeugung hängt die Qualität stark vom Verhältnis der 
sample rate zur Ausgangsfrequenz ab. Wenn nicht ganzzahlig, dann ist 
jitter unvermeidlich. Sieht man gut beim Feeltech 6900 (Joy-it).
Grüße von petawatt

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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LM7001 ist eine zuverlässige preiswerte PLL bis etwa 120 Mhz mit SPI 
Interface. Ref. Oszillator ist mit dabei, Programmierung ist einfach und 
ist gut geeignet für z.B. UKW Sender.

: Bearbeitet durch User
von HF Bastler (Gast)


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Randy B. schrieb:
> Frequenzwahl im 10KHz Raster, einmalig per SPI/I2C, danach im Betrieb
> fest.

Dese Spec fehlt immer noch:

HF Bastler schrieb:
> Welchen Frequenzbereich überstreichen?

von Randy B. (rbrecker)


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HF Bastler schrieb:
> HF Bastler schrieb:
>> Welchen Frequenzbereich überstreichen?

40,665 ... 40,985 im 10KHz Raster

von hinz (Gast)


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AD9910, und da gibts auch fertige Platinchen.

von HF Bastler (Gast)


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Horst S. schrieb:
> aber auch dann ist das Signal nicht sonderlich gut.

Was soll denn das? Was heisst da "nicht sonderlich gut"?

Das funktioniert für seinen Einsatzzweck sogar ausgezeichnet.
Es sei denn ich habe da was übersehen, das würde ich dann
gerne von dir selbst persönlich sehen bzw hören.

Allerdings darf der TO weiterhin von seiner Ein-Chip-Lösung
träumen. Längere Zeit vermutlich ....

von Horst S. (petawatt)


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HF Bastler schrieb:
> Horst S. schrieb:
>> aber auch dann ist das Signal nicht sonderlich gut.
>
> Was soll denn das? Was heisst da "nicht sonderlich gut"?

Über den ADF4351 ist hier im Forum und im Netz viel geschrieben worden. 
Einfach mal suchen. Das IC wurde schließlich nicht als Sinusgenerator 
unterhalb von 2200 MHz entwickelt. Besonders im FRAC-Modus sieht man im 
Spektrum Nebenlinien, die man nicht wegfiltern kann. Kommt halt auf 
deine Ansprüche an.
Grüße von petawatt

von HF Bastler (Gast)


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Horst S. schrieb:
> Besonders im FRAC-Modus sieht man im
> Spektrum Nebenlinien, die man nicht wegfiltern kann.

Da hast du offensichtlich nichts verstanden. Bzw du verstehst
in keiner Weise wie so ein Synthesizer funktioniert. Aber du
möchtest hier unbedingt mit labern.

Kurz beschrieben: der TO bräuchte für seine Zwecke überhaupt
keine Fraktionalsysnthese, könnte trotzdem den ADF4351 für
seine Zwecke verwenden ohne eine einzige Fraktional-Nebenlinie
zu erzeugen.

von Anita H. (anita1995)


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HF Bastler schrieb:
> Aber du
> möchtest hier unbedingt mit labern.

Endschuldigung mein Herr, aber es heißt "mitlabern". Aber dieses Wort 
kommt normalerweise nur bei der gesellschaftlichen Unterschicht vor und 
sollte nicht benutzt werden!

von Randy B. (rbrecker)


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Ok, fange gerade an, mir die DBer der vorgeschlagenen Alternativen 
anzusehen.

Beim AD9835 / AD98xx steht "bis 50MHz". Bedeutet das interner Takt, oder 
dass er ein Sinus bis zu einer Frequenz von 50MHz erzeugen kann?

Dann habe ich einen QTP Vorschlag mit dem Si5351 gefunden mit einem 
3-Stufigen LC-Filter am Ausgang. Gut, kann man auch machen ...

Wie schon gesagt, suche ich etwas, mit möglichst wenig externen 
Beschaltung.

Noch eine Frage zur Frequenzmodulation: es soll ca alle 2,5ms ein 
Frequenzumschaltung auf f+df oder f-df mit df = 4KHz gemacht werden. Das 
müsste dann ja per SPI oder I2C erfolgen. Ist das möglich. Oder 
benötigen diese Generatoren irgendwelche Totzeiten?

von GHz N. (ghz-nerd)


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Was das Umschalten der Frequenz betrifft, sind DDS basierte Lösungen auf 
jeden Fall schneller als eine PLL, insbesondere wenn es um ein-chip PLL 
Lösungen mit integrierten VCO Banken geht, die bei jedem Frequenzwechsel 
noch interne Kalibrierungsvorgänge, VCO Auswahl etc. durchführen müssen. 
Dies führt zwangsläufig zu totzeiten oder unerwünschten Transienten beim 
Frequenzwechsel.
Wenn der Frequenzhub klein genug ist, kann man bei den PLL ICs jedoch 
die VCO Umschaltung z.T bypassen, was aber einen gewissen Mehraufwand 
bei der Inbetriebnahme bedeutet, da diese infos nicht immer offiziell 
zugänglich sind.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Oh da hatte ich was falsch in Erinnerung, mein ELV-DDS reicht nur bis 20 
MHz, der AD9835 kann nur 50 MHz clock, also maximal 25 MHz "Sinus", der 
da trotz Tiefpass sehr verbogen aussehen dürfte.
Dann muss es doch einer der teureren Typen sein, die echten Sinus 
liefern.

Burkhard Kainka hat in seinem SDR-Buch verschiedene Oszillatoren 
verglichen, hier nur ein paar kurze Texte von seiner Website:
http://www.b-kainka.de/sdrusb.html
http://www.b-kainka.de/Weblog/Logbuch070222.html
http://www.b-kainka.de/Weblog/Logbuch070215.html
http://www.b-kainka.de/Weblog/Logbuch070212.html

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Christoph db1uq K. schrieb:
> der AD9835 kann nur 50 MHz clock, also maximal 25 MHz "Sinus"

Stimmt nicht ganz: prinzipiell kannst du bei einer DDS ja auch Aliase 
rausfiltern. Für einen Breitbandgenerator ist das natürlich nicht 
praktikabel, aber schmalbandig (wie hier) könnte das durchaus sogar 
funktionieren: DDS mit 50 MHz takten und auf 10 MHz einstellen, dann den 
40er Alias schmalbandig aussieben. (Die Frequenzeinstellung ist 
natürlich dann gegenläufig, aber das kann man ja im steuernden 
Controller abstrahieren.)

von Randy B. (rbrecker)


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Bin jetzt beim AD9851 angekommen. Sieht ja ganz passend aus, der Preis 
ist natürlich ... Aber in CN gibt es ja fertige Boards damit.

Um es nochmal zu sagen: das ganze soll ein Testsender für RC-Übertragung 
(Funkfernsteuerung) werden für alte 40MHz-Empfänger. Hat jemand so etwas 
schon mal gebaut hier im Forum?

von Toastbrot (Gast)


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Horst S. schrieb:
> Rechtecksignale. Die
> Oberwellen kann man zwar wegfiltern

Wenn du es sagst, wird Er kommen...

von Old P. (old-papa)


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Randy B. schrieb:
> Bin jetzt beim AD9851 angekommen. Sieht ja ganz passend aus, der Preis
> ist natürlich ... Aber in CN gibt es ja fertige Boards damit.
>
> Um es nochmal zu sagen: das ganze soll ein Testsender für RC-Übertragung
> (Funkfernsteuerung) werden für alte 40MHz-Empfänger. Hat jemand so etwas
> schon mal gebaut hier im Forum?

Ach gottchen.... Für sowas ist doch jeder einfache "Modulator" geeignet. 
Ich habe einige Sender gebaut, doch eher für 27MHz.
Muss es denn unbedingt das ganze Band sein? Wenn nicht, da inzwischen 
fast alle auf 2,4GHz umgestiegen sind, sollten doch 40MHz Sender billig 
zu haben sein. Damit bist Du zumindest eher auf der rechtlichen Seite. 
;-)
Eine Einchip-lösung wird neuerdings immer als erstes erträumt, das so 
ein Chip Perepherie braucht, merkt man erst danach....

Old-Papa

von Randy B. (rbrecker)


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Old P. schrieb:
> Für sowas ist doch jeder einfache "Modulator" geeignet.

Auch mit per SPI/I2C wählbarer Frequenz? Dann gibt mir bitte einen Tipp. 
Danke!

von HF Bastler (Gast)


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Old P. schrieb:
> Für sowas ist doch jeder einfache "Modulator" geeignet.

So so, Frequenz modulieren mit einem "einfachen Modulator".

Old Papa, ich würde mir das patentieren lassen.

Ich hol' schon mal den Lorbeer-Kranz für dich.
Oder wäre die goldene Zitrone besser passend?

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Wie "schnell" sind denn die Fernsteuersignale? Die alten Quarzfunkgeräte 
wurden mit Kapazitätsdioden moduliert, im einfachsten Fall am Quarz, 
oder per Phasenmodulation danach.
Für PLL-Geräte wurde es etwas komplizierter, für Packet-Radio 9k6 wurden 
Referenzquarz und VCO-Abstimmspannung gleichzeitig moduliert, die 
geeigneten Pegel einzustellen war eine komplizierte Abgleicharbeit.

Vielleicht sind die 129 € von Conrad doch die einfachste Lösung, der 
geht tatsächlich mit Sinus bis 60 MHz
https://www.conrad.de/de/p/joy-it-jds6600-funktionsgenerator-netzbetrieben-0-hz-60-mhz-2-kanal-sinus-dreieck-rechteck-puls-rauschen-1874708.html
ABer der Modulationsbetrieb sieht anscheinend keine FM vor, da gibt es 
nur Sweep, Puls und Burst. Auch die Funktion der Ext.Input-Buchse habe 
ich nicht entdeckt.

: Bearbeitet durch User
von Horst S. (petawatt)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Vielleicht sind die 129 € von Conrad doch die einfachste Lösung, der
> geht tatsächlich mit Sinus bis 60 MHz

Der bei Conrad erhältliche Feeltech FY6600 (joy-it) ist veraltet und 
wurde durch den FY6900 ersetzt:
Ebay-Artikel Nr. 153753061024
Das Gerät ist für den Heimgebrauch und den Preis von 110€ nicht 
schlecht. Das manual gibt es bei Feeltech. Über den externen 
Modulationseingang kann FM-Modulation mit bis zu 2kHz durchgeführt 
werden.  Bin gerade auswärts und kann das nicht testen. Das manual ist 
an vielen Stellen etwas ungenau, und man muss immer mit Überaschungen 
rechnen.
Hab bisher aber nur die Sweep-Funktion genutzt. Ermöglicht mir die 
Darstellung einer Filterkurve auf dem Spektrumanalyser. Mein NWT4000 ist 
für Messungen unterhalb von 35 MHz nicht geeignet. Siehe auch 
Beitrag "Wobbeln mit HP8591E und ADF4351"
Grüße von petawatt

von Randy B. (rbrecker)


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Horst S. schrieb:
> Bin gerade auswärts und kann das nicht testen.

Auf den FY6900 bin ich auch schon gestoßen.

Wäre schön, wenn Du das mal testen könntest.

Die Modulation muss mit einem Rechtecksignal mit im Mittel 750 Hz 
erfolgen. Hub dabei ca. 4KHz.
Danke.

von Horst S. (petawatt)


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Randy B. schrieb:
> Wäre schön, wenn Du das mal testen könntest.

Frühestens nächste Woche wenn ich die Zeit finde.

von Horst S. (petawatt)


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Randy B. schrieb:
> Die Modulation muss mit einem Rechtecksignal mit im Mittel 750 Hz
> erfolgen. Hub dabei ca. 4KHz.

Der Frequenzhub von 4 kHz wird vermutlich nicht das Problem sein. Finde 
bei FM-Modulation aber für den VCO-Eingang eine Grenzfrequenz von 500 Hz 
bzw. 2000 Hz. Für Rechtecksignale reicht das nicht.

Grüße von petawatt

von Randy B. (rbrecker)


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Horst S. schrieb:
> Finde
> bei FM-Modulation aber für den VCO-Eingang eine Grenzfrequenz von 500 Hz
> bzw. 2000 Hz.

Ist das aus der Anleitung zu dem FY6900?

Warum zwei Grenzfrequenzen?

von Horst S. (petawatt)


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Randy B. schrieb:
> Ist das aus der Anleitung zu dem FY6900?
>
> Warum zwei Grenzfrequenzen?

Ja. Manual Seiten 11, 27, 44

von Old P. (old-papa)


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HF Bastler schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Für sowas ist doch jeder einfache "Modulator" geeignet.
>
> So so, Frequenz modulieren mit einem "einfachen Modulator".
>
> Old Papa, ich würde mir das patentieren lassen.
>
> Ich hol' schon mal den Lorbeer-Kranz für dich.
> Oder wäre die goldene Zitrone besser passend?

Ja, das hat man schon zu Röhrenzeiten gekonnt.
Natürlich nicht per irgendwelchen Computergedöhns, sondern analog oder 
mit Impulsen. Eine stino RC für 40MHz macht das auch nur mit Impulsen.
Und "Modulator" habe ich extra geschrieben, um nicht "Sender" zu 
sagen.....

Old-Papa

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Old P. schrieb:
> Und "Modulator" habe ich extra geschrieben, um nicht "Sender" zu
> sagen.....

Wir sind doch hier nicht im Kindergarten (und auch nicht im CB-Jargon 
mit "Echomike" und "Brenner"), sondern im HF-Forum.

Wenn du dich da nicht brauchbar exakt ausdrückst, dann wirst du da 
missverstanden. Ein Modulator ist was anderes als ein kompletter Sender.

von Old P. (old-papa)


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Jörg W. schrieb:
>
> Wenn du dich da nicht brauchbar exakt ausdrückst, dann wirst du da
> missverstanden. Ein Modulator ist was anderes als ein kompletter Sender.

Das stimmt schon und sicher weißt Du auch, dass ich das auch weiß ;-)
Doch ein Schreiber im HF-Forum bedeutet keinesfalls eine Fachkraft, wie 
man an den vielen "wie kann ich Babyfone verstärken" und ähnlichem Zeugs 
lesen kann.

Ich staune sowieso, dass nicht gleich die Paragraphenhampeln 
Schnappatmung bekommen haben ;-)

Old-Papa

von HF Bastler (Gast)


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Old P. schrieb:
> Ja, das hat man schon zu Röhrenzeiten gekonnt.
> Natürlich nicht per irgendwelchen Computergedöhns, sondern analog oder
> mit Impulsen. Eine stino RC für 40MHz macht das auch nur mit Impulsen.
> Und "Modulator" habe ich extra geschrieben, um nicht "Sender" zu
> sagen.....

Das hilft in diesem Zusammenhang leider gar nichts denn der TO
setzt ein Frequenzraster von 10KHz voraus, was zwingend eine
Quarz-Stabilisierung erforderlich macht. Und eine Quarz-Referenz
mit einem "einfachen Modulator" zu modulieren so dass ein
Frequenzhub von +-4KHz erreicht wird, gelingt nicht. Jedenfalls
nicht bei 40MHz Trägerfrequenz.

Daher ist diese Aussage ("jeder einfache") totaler Käse:

Old P. schrieb:
> Für sowas ist doch jeder einfache "Modulator" geeignet.

von Old P. (old-papa)


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HF Bastler schrieb:

> Das hilft in diesem Zusammenhang leider gar nichts denn der TO
> setzt ein Frequenzraster von 10KHz voraus, was zwingend eine
> Quarz-Stabilisierung erforderlich macht.

Nö, er will einen RC-Empfänger testen, da würde selbst eine 
Ferstfrequenz reichen. Er möchte natürlich eine EWMS haben, möglichst in 
einem Chip, so wünscht man sich sowas heute ;-)

> Und eine Quarz-Referenz
> mit einem "einfachen Modulator" zu modulieren so dass ein
> Frequenzhub von +-4KHz erreicht wird, gelingt nicht. Jedenfalls
> nicht bei 40MHz Trägerfrequenz.

Ich glaube doch, macht jedes alte (noch quarzbestückte) FM-Handfunkgerät 
(ok, nur +-2kHz) aber das Prinzip geht.
Und ja, Es braucht schon einen besseren Modulator (aka Sender)

Das macht man alles nicht aus der Hüfte, doch wenn man möchte geht es.

Old-Papa

von Ralf (Gast)


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passender DDS  kann das perfekt
nicht  grad  die kleinen mit  50 Mhz  Clock
aber  alles  ab AD9851,  besser AD9854 oder auch noch besser ab AD995x 
geht

z.b. eBay-Artikelnummer:152712012446
viel billiger wirds  auch bei  Eigenbau nicht

von egonotto (Gast)


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Hallo,

Randy B. schrieb:
> Auf den FY6900 bin ich auch schon gestoßen.
>
> Wäre schön, wenn Du das mal testen könntest.

frag doch mal in
"https://www.eevblog.com/forum/buysellwanted/re-feelelec-new-arrival-fy-6900-signal-generator/";
nach, ob jemand das testen mag.

MfG
egonotto

von Randy B. (rbrecker)


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Horst S. schrieb:
> Ja. Manual Seiten 11, 27, 44

Ok, danke!

von Randy B. (rbrecker)


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Old P. schrieb:
> Ja, das hat man schon zu Röhrenzeiten gekonnt.
> Natürlich nicht per irgendwelchen Computergedöhns, sondern analog oder
> mit Impulsen. Eine stino RC für 40MHz macht das auch nur mit Impulsen.

So, dann sag doch mal etwas genauer, wie Du meine oben genannten 
Anforderungen nun umsetzen würdest.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Old P. schrieb:
> Ich glaube doch, macht jedes alte (noch quarzbestückte) FM-Handfunkgerät
> (ok, nur +-2kHz) aber das Prinzip geht.

Die Quarzgräber haben das aber allesamt über eine anschließende 
Frequenzvervielfachung gemacht. Da kommt man mit deutlich weniger 
Ziehbereich am Quarz hin.

von Old P. (old-papa)


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Jörg W. schrieb:
>
> Die Quarzgräber haben das aber allesamt über eine anschließende
> Frequenzvervielfachung gemacht. Da kommt man mit deutlich weniger
> Ziehbereich am Quarz hin.

Das WIE ist ja erstmal egal, es wurde ja behauptet, es ginge überhaupt 
nicht.
Und nein, ich werde soein Ding nicht konstruieren, zumal ich ja die 
geforderten Einchips nicht habe.

Old-Papa

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Old P. schrieb:
> Das WIE ist ja erstmal egal

Für deine etwas vollmundigen Behauptungen nicht so ganz. ;-)

Sicher kann man das auch ohne "Computergedöhns" machen – schließlich 
ließen sich auch mit Röhren Computer bauen. Nur: abgesehen von einem 
Museum, meinst du wirklich, dass sich jemand sowas heute noch antun 
möchte?

Genauso ist das hier: mit aktueller Technik geht das halt viel einfacher 
also mit dem Dampfradio.

von Old P. (old-papa)


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Jörg W. schrieb:
>
> Genauso ist das hier: mit aktueller Technik geht das halt viel einfacher
> also mit dem Dampfradio.

Das stimmt natürlich. Und mitunter sollte ich noch groß IRONIE unter 
manche Texte schreiben, dachte aber, dass sieht man auch so...

Ich hatte ja oben auch vorgeschlagen einfach einen billigen gebrauchten 
40MHz RC-Sender zu kaufen, damit kann man auch prima Empfänger testen 
(was er ja als Anwendung wollte) und ist viele Probleme los. Und Ja, ich 
habe mehrere "Messsender" (HF-Generatoren) zur Hand, nehm für sowas zum 
ersten Test aber auch einfach den passenden Sender.
Wer nach einer "Einchiplösung" fragt, stellt sich HF-Basteln wohl so wie 
Arduino-Gedöhns vor, das geht dann wohl eher in die Hose.

von Randy B. (rbrecker)


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Old P. schrieb:
> Ich hatte ja oben auch vorgeschlagen einfach einen billigen gebrauchten
> 40MHz RC-Sender zu kaufen, damit kann man auch prima Empfänger testen
> (was er ja als Anwendung wollte) und ist viele Probleme los.

Erfüllt aber nicht meine Anforderungsliste.

Old P. schrieb:
> Wer nach einer "Einchiplösung" fragt, stellt sich HF-Basteln wohl so wie
> Arduino-Gedöhns vor, das geht dann wohl eher in die Hose.

s.o., da steht weitestgehend.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Old P. schrieb:
> damit kann man auch prima Empfänger testen (was er ja als Anwendung
> wollte)

Wobei die Frage ist: gibt's da nicht auch mehrere Kanäle? Dann brauchst 
du noch für jeden Kanal einen Quarz. Wenn du die 
Empfängerempfindlichkeit testen willst, brauchst du außerdem noch einen 
HF-Ausgang und einen Abschwächer … dann bist du schnell wieder beim 
gewünschten einfachen Messsender.

von HF Bastler (Gast)


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Randy B. schrieb:
> Erfüllt aber nicht meine Anforderungsliste.

Bei einer PLL kann man sich perfekt mit Modulation in die
Schleife "einklinken", und eine PLL erlaubt es dir die CW-
Frequenz im Raster deiner Erfordernisse einzustellen.

Aber mit Ein-Chip-Lösung wird das so natürlich nix.

von Randy B. (rbrecker)


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HF Bastler schrieb:
> Bei einer PLL kann man sich perfekt mit Modulation in die
> Schleife "einklinken", und eine PLL erlaubt es dir die CW-
> Frequenz im Raster deiner Erfordernisse einzustellen.

Wird das dann einfacher als der angedachte AD9851? Wie mache ich die 
Frequenzumschaltung der Kanäle? Quarze umschalten? ...

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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HF Bastler schrieb:
> Aber mit Ein-Chip-Lösung wird das so natürlich nix.

Überlege gerade: ein FPGA könnte doch als Ein-Chip-Lösung herhalten. 
Darin lässt sich ganz praktikabel die DDS implementieren, und einen 
Softcore zum Ansteuern dazu – schon ist alles "ein Chip". Naja, OK, 
einen externen Flash braucht man noch …

Ob das Sinn hat? Eher nicht.

von Old P. (old-papa)


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Jörg W. schrieb:
>
> Wobei die Frage ist: gibt's da nicht auch mehrere Kanäle? Dann brauchst
> du noch für jeden Kanal einen Quarz. Wenn du die
> Empfängerempfindlichkeit testen willst, brauchst du außerdem noch einen
> HF-Ausgang und einen Abschwächer … dann bist du schnell wieder beim
> gewünschten einfachen Messsender.

Das ganz sicher, doch auch ganz sicher nicht bei einem Chip ;-)
Und zum wirklichen Empfindlichkeitstest braucht man noch "etwas" mehr 
Geraffel in seinem "HF-Zoo". Aber wem sage ich das... ;)

Old-Papa

von Randy B. (rbrecker)


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Old P. schrieb:
> Das ganz sicher, doch auch ganz sicher nicht bei einem Chip ;-)
> Und zum wirklichen Empfindlichkeitstest braucht man noch "etwas" mehr
> Geraffel in seinem "HF-Zoo". Aber wem sage ich das... ;)

Bla, bla, bla ...

von G. O. (aminox86)


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Im Anhang ´mal das Foto eines Testaufbaus mit dem AD9851. Eine zweite 
komplette Platine verwende ich als Hauptoszillator in einem 
KW-Empfänger. Funktioniert sehr gut.

von HF Bastler (Gast)


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Randy B. schrieb:
> Bla, bla, bla ...

Danke sehr, das trifft die Sache ganz gut.

Randy B. schrieb:
> Wie mache ich die
> Frequenzumschaltung der Kanäle? Quarze umschalten? ...

Bei einer PLL braucht man nur eine feste Frequenz, meist
ein Quarzoszillator. Und daraus zaubert man dann viele
verschiedene Frequenzen die genau so stabil sind wie der
eine Quarz.

von Randy B. (rbrecker)


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Ich habe es jetzt mit einem DDS-Generator FY-6900 testweise ausprobiert: 
geht wunderbar. Ein 8-Kanal cppm-Signal wird mit +-2KHz Frequenzhub vom 
Empfänger einwandfrei auf allen Kanälen dekodiert.

Ein Test mit einem China-Board AD9851 steht noch aus.

von Horst S. (petawatt)


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Horst S. schrieb:
> Randy B. schrieb:
>> Wäre schön, wenn Du das mal testen könntest.
>
> Frühestens nächste Woche wenn ich die Zeit finde.

Randy B. schrieb:
> Ich habe es jetzt mit einem DDS-Generator FY-6900 testweise ausprobiert:
> geht wunderbar. Ein 8-Kanal cppm-Signal wird mit +-2KHz Frequenzhub vom
> Empfänger einwandfrei auf allen Kanälen dekodiert.

War ja noch eine Antwort schuldig. Aber du hast die Aufgabe ja schon 
selbst gelöst. Im manual des FY6900 ist das Kapitel "Modulation" sehr 
kurz ausgefallen. Mit dem Spek. war aber eine saubere Einstellung des 
Frequenzhubs möglich (0 - 5 Volt am VCO). Wollte eigentlich den 
zeitlichen Verlauf der Änderung der Hochfrequenz als Antwort auf einen 
Spannungssprung am VCO-Eingang ermitteln. Mit meinem Oszilloskop ist 
aber die Auswertung auf HF-Ebene nicht möglich.
Für die saubere Interpretation des Spektrums bei einer frequenzvariablen 
Rechteckspannung 0 - 5V am VCO fehlt mir die Erfahrung.

Hab dann eine Sinusspannung mit 5Vss und einem DC-Offset von 2,5 V auf 
den VCO-Eingang gelegt.
Als Empfänger hab ich für 40 MHz nur einen 15€ RTL2832 USB-Stick. Man 
kann ein Sinussignal bis zu grob 8...10  kHz höhren. Das ist natürlich 
stark subjektiv. Auf dem Oszilloskop wird das NF-Signal am Laptop nur 
mit einer überlagerten Störspannung dargestellt. Ein Frequenzgang konnte 
so nicht ermittelt werden. Hab den Versuch dann abgebrochen.

Grüße von petawatt

von Randy B. (rbrecker)


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Danke für den Bericht.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Si571 vielleicht? Es muß der mit der 1 sein, der hat einen 
Modulationseingang.

von Randy B. (rbrecker)


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Abdul K. schrieb:
> Si571 vielleicht? Es muß der mit der 1 sein, der hat einen
> Modulationseingang.

Ist bei Digikey >100€

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bei box73.de (Funkamateur-Shop) 52 Euro. Immer noch teuer genug …

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Da gibts bestimmt auch noch ähnliche Typen bei silabs, die billiger 
sind. Wäre zumindest ganz nah an einer Einchip-Lösung.

Es verwundert mich, daß es dafür anscheinend keinen Standardchip aus 
Fernost gibt.

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