Forum: HF, Funk und Felder Messwerk aus Grundig UV40


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von Ralph B. (rberres)


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hallo Leute
hat jemand schon mal ein Drhespulmesswerk der Fa. Neuberger repariert?
Ich habe hier einen Grundig UV40 dessen Messwerk hochohmig ist. 
Lagerschaden kann ich keines feststellen.

Hat jemand schon mal eine Unterbrechung in einen Messwerk beseitigt, im 
Extremfall so eine Spule neu gewickelt?
Ich persöhnlich traue mir diese filigrane Feinarbeit nicht mehr zu. 
Meine Augen sind dafür nicht mehr gut genug.
würde sich das hier aus dem Forum jemand zutrauen? oder hat jemand so 
ein Messwerk noch irgendwo auf Lager , welches man mir abtreten könnte?

Abmessungen des Frontplattenausschnittes sind 121,5mm mal 59,5mm.
Das Messwerk hat 100uA Vollausschlag bei einen Widerstand von 2,5Kohm ( 
steht auf dem Messwerk aufgedruckt).

Icjh möchte das Grundig UV40 aus Nostalgiegründen ungern entsorgen.

Ralph Berres

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Hallo Ralph,

schau dir mal diesen Restaurationsbericht an:
http://www.jogis-roehrenbude.de/Roehren-Geschichtliches/Roe-Pruefer/TV-7-Restauration/TV-7-Restauration.htm

Dort macht jemand aus einem Haufen Schrott ein Gerät wie fabrikneu. Und 
repariert auch ein Drehspulmeßwerk bei dem die Spule durchgebrannt war. 
Alles mit 'Hausmitteln', das zeigt was so alles möglich ist, wenn man es 
sich zutraut.

Ralph B. schrieb:
> Grundig UV40

Schönes Gerät, das ist es wert gerettet zu werden.

von Ralph B. (rberres)


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Mohandes H. schrieb:
> Und
> repariert auch ein Drehspulmeßwerk bei dem die Spule durchgebrannt war.
> Alles mit 'Hausmitteln', das zeigt was so alles möglich ist, wenn man es
> sich zutraut.

Ganz ehrlich Das was ich in dem Video gesehen habe übersteigt mein 
mechanisches Können um Zehnerpotenzen.

Bei dem Zeitaufwand kann ich niemanden zumuten, mir das Messwerk zu 
reparieren.

Es bleibt mir nur zu hoffen, das ich ein passendes Messwerk finde.



Ralph Berres

von nachtmix (Gast)


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Ralph B. schrieb:
> Ich habe hier einen Grundig UV40 dessen Messwerk hochohmig ist.

Vermutlich haben Flussmittelreste vom Löten an einem Ende der Spule den 
feinen CuL durchgefressen.
Vielleicht kann man das Loch mit einem Tröpfchen Silberleitlack 
überbrücken.
Ich habe das aber noch nicht probiert, denn als ich zuletzt derart 
geschädigte Meßinstrumente und Trafos in der Hand hatte, kannte ich den 
Leitlack noch nicht.

Ralph B. schrieb:
> Abmessungen des Frontplattenausschnittes sind 121,5mm mal 59,5mm.
> Das Messwerk hat 100uA Vollausschlag

Zeig doch mal ein Foto von der Uhr.
Vielleicht hat jemand etwas passendes, evtl. mit anderer Skala, in der 
Wühlkiste.

von Horst S. (petawatt)


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nachtmix schrieb:
> Zeig doch mal ein Foto von der Uhr.

Info gibt es im Netz:
https://www.radiomuseum.org/r/grundig_universalvoltmeter_uv40.html
https://www.youtube.com/watch?v=HZ2sNAXqlIA

Die Reparatur des Messwerks sollte man Leuten mit Uhrmacherqualitäten 
überlassen. Die Unterbrechungsstelle an der Spule muss man bei dem 
ultradünnen Draht erst mal finden.
Hatte mal tote nicht vergossene 220VDC Schützspulen auf dem Seziertisch. 
Beim vorsichtigen Abwickeln des Drahtes fand man mehrere korrodierte 
Stellen. Nicht reparabel. Herstellerdiagnose: Der Wickelkörper spaltet 
im Laufe der Zeit Essigsäure ab. Bei Ausfall des Relais war jeweils ein 
420kV-Leistungsschalter (damals Neupreis im höheren sechsstelligen 
Bereich) nicht mehr schaltbar.

Wenn es nicht um die originalgetreue Restaurierung geht, ev. neues 
Messwerk mit der alten Skala verwenden. Verwende für 
Spezialkonstruktionen gern Modelliermassen mit Epoxidharz.

Grüße von petawatt

von Ralph B. (rberres)


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Horst S. schrieb:
> Wenn es nicht um die originalgetreue Restaurierung geht, ev. neues
> Messwerk mit der alten Skala verwenden.

Mir kommt es nicht so sehr auf die originalgetreue Restaurierung an.
Jedoch die Frontplatte wollte ich mir nicht versauen.

Das Messwerk sieht ähnlich aus wie dieses hier.
Ebay-Artikel Nr. 174250681244

und dieses hier

Ebay-Artikel Nr. 264945862021
Vollausschlag bei 200 mV, Einbaumaße 127x 53 mm
nur halt ist der Frontplattenausschnitt bei mir 121,5 mal 59,5mm.

Also zu breit und nicht hoch genug, damit passt auch die Skala meines 
defekten Messwerkes nicht.

Da wäre es schön wenn ich was passendes finden würde.
Das Skalenblatt könnte man sicher austauschen.
Wenn das Messwerk von seinen elektrischen Daten nicht genau passt, 
könnte man sicherlich die Elektronik anpassen, sofern die Abweichung vom 
Originalinstrument nicht zu extrem ist.

Horst S. schrieb:
> Die Reparatur des Messwerks sollte man Leuten mit Uhrmacherqualitäten
> überlassen.

Und genau diese habe ich leider nicht, darum frage ich erst hier, bevor 
ich das Instrument auch noch mechanisch den Rest gebe.

Ralph Berres

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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https://www.vintageshifi.com/repertoire-pdf/pdf/telecharge.php?pdf=Grundig-Voltmeter-1972.pdf
Seite 4 sind technische Daten zum UV40
6 Monozellen

https://www.metrix-electronics.com/data/Catalog_GMW_J_DE0103Br.pdf
Seite 21 gibt es Zeigerinstrumente 121x61mm

https://g-mw.de/unternehmen/historie
1996 Übernahme der Neuberger Messgeräte GmbH, München
https://g-mw.de/fileadmin/PDFs/Analoge_Anzeigegeraete/Sonderinstrumente_DE.pdf
nochmal der Katalog direkt vom Hersteller

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von Ralph B. (rberres)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> https://www.metrix-electronics.com/data/Catalog_GMW_J_DE0103Br.pdf
> Seite 21 gibt es Zeigerinstrumente 121x61mm

Hallo Christoph

Besten Dank für den Link. Ich habe die Fa Metrix-Electronics eben 
angeschrieben. Der Firmensitz ist in England. Da dürften die Portokosten 
ja noch im erträglichen Rahmen liegen.

Bleibt nur die Frage ob die auch private Personen beliefern.

Ralph Berres

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Der Hersteller sitzt in Deutschland, Metrix ist nur Händler. Und g-mw 
ist der Rechtsnachfolger von Neuberger, könnte also tatsächlich noch die 
Originalgröße sein. Die Unterschiede der drei Bauformen habe ich noch 
nicht verstanden, mit oder ohne Rahmen, und RAL-Farbe? Jedenfalls ist 
ein 100...150µA-Typ erhältlich. Ich fürchte nur, dass das zwischen 50 
und 100€ kostet.

von Harald W. (wilhelms)


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Ralph B. schrieb:

> ch habe die Fa Metrix-Electronics eben   angeschrieben.
> Der Firmensitz ist in England. Da dürften die Portokosten
> ja noch im erträglichen Rahmen liegen.

Zumindest ab dem 1.1. könnten auch hohe Zollkosten dazukommen.

von Ralph B. (rberres)


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Ich habe jetzt auch mal die Fa. https://g-mw.de/vertretungen
angeschrieben. Sie scheinen das selbe Vertriebsprogramm zu haben.
Jedenfalls habe ich im Katalog Sonderinstrumente exakt das gleiche 
Instrument gefunden.

Ralph

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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sag ich doch, das ist der Nachfolger von Neuberger, Elditest und einigen 
anderen

Bürklin hat 46 GMW-Einbauinstrumente im Programm, meine Preisschätzung 
trifft zu. Leider nur kleinere Typen.
https://www.buerklin.com/de/Pr%C3%BCf--und-Messtechnik/Einbau-Messger%C3%A4te/Strommessger%C3%A4te/c/80101000?q=%3Arelevance%3AmanufacturerName%3AGMW

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von Edi M. (edi-mv)


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Es ist vielleicht nicht nötig, das Meßwerk zu reparieren.

Man kann auch nur das Meßwerk -nicht das gesamte Instrument- 
austauschen.
Geeignete Meßwerke finden sich sicher.
In der Bilderserie ein defektes Meßwerk- Zinkpest. Es fand als Ersatz 
das rechte Meßwerk Verwendung, es sieht größer aus, aber das ist nur ein 
großes Skalenblatt.

100µA ist ein gängiger Wert, es gibt auch 15 und 50µA, die man mit 
Vorwiderstand/ Shunt anpassen kann.

Die Originalskale kann man scannen und mit Bildbearbeitung aufhübschen, 
ggf. eine andere Skalenteilung, wie im Bild, in dem Falle war ein 
Mitteninstrument durch ein normales Meßwerk zu ersetzen.

Gesamter Bericht zu dem Umbau:

http://edi.bplaced.net/?Restaurationen_Nicht-_Radio___Restauration_Wohlmut-_Heilstromgeraet%2C_Deutschland%2C_1931___Restauration_Wohlmut-_Heilstromgeraet%2C_Teil_1

http://edi.bplaced.net/?Restaurationen_Nicht-_Radio___Restauration_Wohlmut-_Heilstromgeraet%2C_Deutschland%2C_1931___Restauration_Wohlmut-_Heilstromgeraet%2C_Teil_2&search=wohlmut

: Bearbeitet durch User
von Ralph B. (rberres)


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hier mal Fotos von dem Messwerk

Vielleicht kann mir ja hier jemand helfen, und hat ein passendes 
Messwerk, welches ich wechseln könnte.

von der Fa. Fa. https://g-mw.de/ habe ich mittlerweile die Antwort 
erhalten, das sie auch an privat liefern. Ein Angebot würde mir die Tage 
offeriert werden.
Ich rechne aber hier tatsächlich mit Kosten von 150 €

Meine Idee wäre es jetzt ein Instrument zu finden was meines 
gleichwertig ist, wo ich dann entweder die Skala auswechsel oder ich 
finde ein Instrument, dessen Messwerk in mein Instrumentengehäuse passen 
würde. Dann würde ich das Messwerk einfach austauschen. Dazu müssten 
aber die Befestigungslöcher des Spender und Empfängerinstrument 
übereinstimmen.

Ralph Berres

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Ralph B. schrieb:
> Dazu müssten aber die Befestigungslöcher des Spender und
> Empfängerinstrument übereinstimmen.

Ein Foto mit Maßstab (Lineal daneben) könnte eine Identifizierung 
möglich(er) machen!

Wenn du ein Meßwerk findest welches sich einbauen läßt, aber die 
Außenabmessungen nicht stimmen: neue Skala am PC und auf die alte 
aufkleben.

: Bearbeitet durch User
von Ralph B. (rberres)


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Ganz zu Anfang hatte ich ja schon geschrieben das die Außenabmessung des 
Fensters 121,5mm *59,5mm beträgt.

Der Abstand der Befestigungsschrauben des eigentlichen Messwerkes in dem 
Instrument beträgt 25,5mm, falls man ein reines Messwerk finden sollte.

Ralph Berres

von Edi M. (edi-mv)


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Ich könnte Instrumente bieten. Fenstergröße 120 x 100 und 100 x 80.
(Auf dem 1. Foto das rechte Meßwerk)

Auf radiomuseum.org ist das UV40 abgebildet, auf der Meßwerksseite ist 
ja genug Platz, es wäre eben der Frontausschnitt anzupassen.

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von Ralph B. (rberres)


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Edi M. schrieb:
> Ich könnte Instrumente bieten. Fenstergröße 120 x 100 und 100 x 80.
> (Auf dem 1. Foto das rechte Meßwerk)

siehst du eine Chance das Messwerk aus dem Instrument 120*100mm in mein 
Instrument zu verpflanzen? wieviel uA benötigt deine Instrument für 
Vollausschlag?

Ralph Berres

von Edi M. (edi-mv)


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Ralph B. schrieb:
> siehst du eine Chance das Messwerk aus dem Instrument 120*100mm in mein
> Instrument zu verpflanzen?

Ich sehe alles... wenn ich die Höhe kenne.
Würde ein 100mm hohes Instrumet einbaubar sein ?

> wieviel uA benötigt deine Instrument für
> Vollausschlag?
Ich habe mehrere Empfindlichkeiten, 15, 50 und 100µA

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von Edi M. (edi-mv)


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Die Höhe müßte schon bekannt sein.

Bitte mir mal einen Scan des Meßwerks- Skalenblatts zusenden.
Oder ein Foto, das muß aber absolut parallaxefrei sein.

Ich kann dann ein Skalenblatt für die mir zur Verfügung stehenden 
Meßwerke anfertigen.

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von Edi M. (edi-mv)


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So könnte das aussehen.
Das ist das 100 x 80- Messwerk.
Skale aus Papier, nur aufgelegt.
Wie zu sehen, paßt die Skale noch nicht perfekt, aber ist nur nach einem 
nicht- parallaxefreien Foto gemacht, und Position/ Spreizung noch nicht 
angepaßt, außerdem hat das Meßwerk einen kürzeren Zeiger, da müßte die 
Skalenzeichnung  ggf. angepaßt werden.

Das Meßwerk sollte mit 80mm Höhe passen, hat aber 20mm weniger 
Fensterbreite, da müßte ein Blech in der Farbe der Front, mit Ausschnitt 
für das Meßwerk, dahintergesetzt werden.

: Bearbeitet durch User
von Ralph B. (rberres)


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Hallo Edi

Mein Messinstrument hat 100uA und 2,5Kohm Widerstand, ist von Oberkante 
bis zur Unterkante des Messwerks 83mm hoch und passt gerade so in das 
Gehäuse.

5mm Die eingeschobene Skala hat die Abmessung 116,6mm*57,6mm

Ist es grundsätzlich möglich das Messwerk aus deinen 120mm*100mm breiten 
Gehäuse auszubauen und in das Gehäuse meines Instrumentes einzubauen?

Oder ist dein Instrument grundsätzlich anders aufgebaut als meines?

Ralph Berres

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von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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In dem GMW-Katalog sind weiter hinten noch Masszeichnungen. Anscheinend 
ist das aber kein direkter Nachfolger mit identischen Abmessungen.

von Edi M. (edi-mv)


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Ralph B. schrieb:
> Ist es grundsätzlich möglich das Messwerk aus deinen 120mm*100mm breiten
> Gehäuse auszubauen

Ja.

> und in das Gehäuse meines Instrumentes einzubauen?

Nein.

> Oder ist dein Instrument grundsätzlich anders aufgebaut als meines?

Ja.

Das 120 x 100 würde möglich sein. Aber das ist schon sportlich.
ICH würde es hinbekommen.

Kritisch ist auch der Nullsteller, dessen Position wäre eben an anderer 
Stelle. Aber das ist machbar.

Dagegen paßt das 100er Meßwerk sogar komplett mit Gehäuse, da wäre nur 
eine Frontblende in der Farbe der Front anzufertigen, weil das Gehäuse 
nicht die Breite hat.
Es wäre auch hinter das Originalfenster setzbar, ggf. mit einem 
breiteren Skalenblatt.

Ich brauche einen Scan des Skalenblattes.

Foto: 100er Meßwerk links, ohne Skalenblatt, rechts das 120er, oben 
dessen Frontrahmen.

: Bearbeitet durch User
von Ralph B. (rberres)


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hier mal die Frontansicht

Christoph db1uq K. schrieb:
> In dem GMW-Katalog sind weiter hinten noch Masszeichnungen. Anscheinend
> ist das aber kein direkter Nachfolger mit identischen Abmessungen.

Ich beginne zu ahnen das das von mir angefragte Instrument von den 
Abmessungen her nicht ins Gehäuse passt.

Das Grundig Messwerk ist schon sehr speziell.

Edi M. schrieb:
> Das 120 x 100 würde möglich sein. Aber das ist schon sportlich.
> ICH würde es hinbekommen.

Ich habe mal versucht mit Paintshop eine Zeichnung von der Frontansicht 
zu zeichnen. Nicht gerade sehr schön, aber ich hoffe das man damit was 
anfangen kann.
scan des Skalenblattes folgt heute Mittag

Ralph

: Bearbeitet durch User
von Edi M. (edi-mv)


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Ralph B. schrieb:
> Das Grundig Messwerk ist schon sehr speziell.

Ja, auch die von Christoph db1uq K gezeigten Meßwerke würden nicht 
passen, entweder ca. 100 x 80, oder >127 x 95.

Unbau ist auf jeden Fall angesagt.

Fotos: Das sind Fotomontagen, UV40 mit dem Meßwerk 100 x 80.
(die Farbe ist aufgehellt, ist dunkler).

1. Meßwerk aufgesetzt, wie zu sehen, das originale Fenster ist breiter.
2. Foto dann mit hintergesetzter Blende.

Alternativ eben das Originalfenster lassen, das Meßwerk ohne sein 
eigenes Frontfenster dahintersetzen. Evtl. eben das Skalenblatt breiter 
machen.
Könnte auch gut klappen, müßte man eine Winkelbefestigung erfinden.
Dann müßte man noch den Pinorkel für die Nullstellung nach unten setzen.

Das 120 x 100 passend machen- möglich, aber s ist eben schon... 
sportlich.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Ralph B. schrieb:

> Der Abstand der Befestigungsschrauben des eigentlichen Messwerkes in dem
> Instrument beträgt 25,5mm, falls man ein reines Messwerk finden sollte.

...und falls das Ersatznetzteil einen anderen Lochabstand hat, gibt es
Feilen zur Erzeugung von Langlöchern. :-)

von Ralph B. (rberres)


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Edi M. schrieb:
> 2. Foto dann mit hintergesetzter Blende.

Ich vermute mal das es darauf hinaus laufen wird.

Eine komplette Frontblende neu zu machen scheitert an der Beschriftung ( 
zumindest wenn ich es mache ).

Es gäbe zwar noch die Möglichkeit sich bei der Fa Schäfer eine 
Frontplatte fertigen zu lassen, aber die würde bestimmt 70 Euro kosten.

Edi M. schrieb:
> Das 120 x 100 passend machen- möglich, aber s ist eben schon...
> sportlich.

Wie soll das gehen, wenn das Gehäuse innen nur 85 hoch ist? Du kannst ja 
kaum das Messgerät um 15mm in der Höhe kürzen? Bin da auf dein 
Lösungsvorschlag gespannt.



Harald W. schrieb:
> ...und falls das Ersatznetzteil einen anderen Lochabstand hat, gibt es
> Feilen zur Erzeugung von Langlöchern. :-)

Das Langlochfeilen wäre nicht das große Problem

es gibt da ja noch ein anderes Problem.

Die Achse des Messwerkes muss ja auch in der Skalenhöhe an der richtigen 
Stelle sitzen, sonst deckt sich der Skalenweg nicht.

Ralph Berres

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von Rainer D. (rainer4x4)


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Ralph B. schrieb:
> Ganz zu Anfang hatte ich ja schon geschrieben das die Außenabmessung des
> Fensters 121,5mm *59,5mm beträgt.
Schau doch mal hier:
Ebay-Artikel Nr. 264945858501

und hier:
Ebay-Artikel Nr. 264945862021

von Edi M. (edi-mv)


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Ralph B. schrieb:
> Wie soll das gehen, wenn das Gehäuse innen nur 85 hoch ist? Du kannst ja
> kaum das Messgerät um 15mm in der Höhe kürzen?

Doch. Edi kann das.

>Bin da auf dein
> Lösungsvorschlag gespannt.

Z. B. das Meßwerksgehäuse verkleinern, daß es in der Höhe paßt, und das 
so verkleinerte Meßgerät ohne sein eigenes Frontfenster hinter das 
Originalfenster setzen.

Oder nur das eigentliche Meßwerk verwenden -> suboptimal, weil die 
magnetische Schirmung, sowie auch die Staubschutzwirkung fehlt, es geht 
aber auch ohne. Und die Befestigung wäre auch nicht mehr so einfach.

Mit dem Umbau des großen Meßwerks habe ich mich bis jetzt nicht befaßt.
Das wäre allerdings auch besser, von den großen Dingern habe ich jede 
Menge.

Edit: Hab' nachgemessen- das Meßwerk- Bakelit- Innengehäuse ist 97mm 
hoch, und 12mm kann ich problemlos von der Höhe wegnehmen. Das 
Skalenblatt muß ja ohnehin angefertigt werden.

: Bearbeitet durch User
von Ralph B. (rberres)


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Edi

Du schmeist dich ja dermasen ins Zeug, das kann man ja nicht bezahlen.

hättest du gegebenfalls Interesse an das komplette Gerät?

Wirklich benötigen tue ich es nämlich nicht. Ich finde es nur einfach zu 
schade so ein Gerät zu entsorgen.

Da ich weis das es bei dir in guten Händen ist, würde ich es dir gegen 
Portoerstattung schenken.

Ich habe ja von diesem Forum auch schon provitiert und sogar wertvolle 
Dinge geschenkt bekommen. Ich denke nur an den Tek492 Spektrumanalyzer 
der mir Jörg geschenkt hat.
Das wäre jetzt die Gelegenheit wenigstens ein bischen mich zu 
revangieren.

Ralph

von Rainer D. (rainer4x4)


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Edi M. schrieb:
> Doch. Edi kann das.

Ralph B. schrieb:
> Da ich weis das es bei dir in guten Händen ist,
Da wäre ich mir nicht so sicher. Wenn mir jemand erzählt er könne mit 
einer Audioanlage den Ton einer 32 Fuss Orgelpfeiffe (16,4Hz) 
übertragen, und ein Klirrfaktor behafteter Verstärker würde einen guten 
Klang übertragen, dann würde ich demjenigen fachlich kaum über den Weg 
trauen. ;-))
http://edi.bplaced.net/?Das_Geheimnis_des_guten_Klangs

von Manfred H. (manfredbochum)


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Mein Philips PM2401 hat ein 130mm breites Skalenfenster.
Höhe von der Oberkante bis zur Nullpunktverstellung 100mm.
Alles am geschlossenen Gerät gemessen.
Kann man bestimmt noch kürzen wenn man ein passendes bei ebay findet.
Gruß Mani

von Edi M. (edi-mv)


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Freitagnachmittag- Troll- Time.

Schon wieder einer der Trolle, die immer irgendwie Probleme mit 
Rechtschreibung und Kommasetzung haben.
"Pfeiffer mit 3 F"... steht nur Heinz Rühmann zu ! Pfeifen sonst so.
Und hinter "erzählt" gehört ein Komma.

Ja, das sind die "Experten"... können nicht mal die eigene Sprache, und 
wollen hier den Audio- Guru mimen.
Inzwischen schon der 5. Nick einer solchen Koryphäe... seit Ihr alle von 
Bruder & Schwester gezeugte Geschwister, oder habt ihr dieselbe 
Baumschule besucht ?

Ich frag' ja nur...

Und dieser Link zur ursprünglichen Beitzragsfolge -hier im µC- fehlt 
schon mal:
Beitrag "Frequenzgänge Stereoanlage(n) gesucht"

Und mein Kommentar zu den "Experten" fehlt dann auch:
http://edi.bplaced.net/?Das_Geheimnis_des_guten_Klangs___Hoertests_bei_sogenannten_Analog-_und_HiFi-_Freunden

von Ralph B. (rberres)


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Rainer D. schrieb:
> Da wäre ich mir nicht so sicher. Wenn mir jemand erzählt er könne mit
> einer Audioanlage den Ton einer 32 Fuss Orgelpfeiffe (16,4Hz)
> übertragen, und ein Klirrfaktor behafteter Verstärker würde einen guten
> Klang übertragen, dann würde ich demjenigen fachlich kaum über den Weg
> trauen. ;-))
> http://edi.bplaced.net/?Das_Geheimnis_des_guten_Klangs

Ja ich habe den Thread auch verfolgt, und war da auch nicht immer seiner 
Meinung.

Doch darum geht es hier nicht. Er hat immerhin bewiesen das er alte 
Messgeräte erfolgreich restauriert, und sich in dabei aufkommende 
Probleme so beharrlich verfolgt, bis er sie zu seiner Zufriedenheit 
gelöst hat. siehe z.B. die Restauration seines Wobblers. Ob das jetzt 
fachlich korrekt war , wie er es gelöst hat tut jetzt hier nichts zur 
Sache. Immerhin hat er sein Ziel erreicht.

So wie ich diesen Thread bisher mitverfolge scheint es darauf 
hinauszulaufen, das er mir mit seinen Möglichkeiten behilflich sein 
will, mein Gerät wieder zu zum Leben zu erwecken. Er scheint also, wie 
ich, ein großes Interesse daran zu haben, das Gerät nicht zu 
verschrotten. Und genau das rechne ich ihm ganz hoch an.

Wenn er dann schon soviel Zeit darein stecken will, dann soll er auch 
davon provitieren. Wie gesagt , ich benötige das Gerät eigentlich nicht, 
da ich mit Messtechnik ausreichend gut bestückt bin.

Ralph Berres

von Edi M. (edi-mv)


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So, meinerseits ist alles gesagt, mögen die Experten weiterhelfen, ich 
klinke mich aus, habe zu tun.

von eProfi (Gast)


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Ich habe schon mehrere Messwerk repariert. Hochohmige Wicklungen sieht 
man leider öfters. Kupferacatat spielt da oft eine Rolle.
Beitrag "Röhrenvoltmeter MV-20"

Ich freue mich über jeden, der alte Geräte rettet. Um wieder Frieden 
reinzubringen, biete ich an, die Skala neu zu machen.
Hier ein paar Beispiele:
Beitrag "Re: Zeigt her eure Kunstwerke (2016)"
Beitrag "Re: Kreisskala zeichnen" und folgende

von Ralph B. (rberres)


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eProfi schrieb:
> Ich habe schon mehrere Messwerk repariert. Hochohmige Wicklungen sieht

würdest du dir zutrauen meines zu reparieren? Es hat eine Unterbrechung, 
ist aber mechanisch intakt.

Ralph Berres

von Rainer D. (rainer4x4)


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Hab noch ein Neuberger Einbauinstrument mit 100uA in der Schublade 
liegen. Evtl hat es das gleiche Innenleben. Falls Du Interesse hast lass 
es mich wissen.
Das Gerät habe ich vor Jahren in einer Sendeanlage ausgetauscht, da es 
durch statische Aufladungen des Frontglases falsche Messwerte anzeigte.
Ich brauche vieles von meinen gesammelten Teilen nicht mehr.

: Bearbeitet durch User
von Ralph B. (rberres)


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hallo Rainer

welche Abmessungen hat es? Kannst du eventuell mal Fotos machen ?
Eventuell hätte ich tatsächlich Interesse.

Ralph

von Rainer D. (rainer4x4)


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Ralph B. schrieb:
> hallo Rainer
> Eventuell hätte ich tatsächlich Interesse.
> Ralph
Hab Dir ne PN geschickt!

von Ralph B. (rberres)


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hier noch ein paar Bilder

Ralph Berres

von Rainer D. (rainer4x4)


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Hi Ralph,
schick mir Deine Adresse per eMail, dann lasse ich Dir zwei der
vermutlich am besten passenden Instrumente aus meinem Fundus zukommen!
Musst ggf. die Mechanik zur Nullpunkteinstellung anpassen.

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