Forum: Ausbildung, Studium & Beruf ET oder Informatik?


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von Vinc M. (vincent_f332)


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Grüß Gott,

Ich habe vor kurzem über den 2. Bildungsweg das Abitur erlangt und 
möchte nun ET oder Informatik studieren.

Für ET habe ich schon eine FH im Blick, während für Informatik nur die 
Fernuni in Hagen infrage kommt. Für Hagen habe ich mich entschieden, 
weil das Studium anspruchsvoll ist und ich die Module sehr ansprechend 
finde.

Nun hängt die Studienentscheidung nur von den jeweiligen Berufs- und 
Gehaltsaussichten nach dem Bachelor ab. Insgesamt habe ich das Gefühl 
dass Informatik etwas besser ist, aber ich möchte mich hier nicht von 
meinem Bauchgefühl lenken lassen.

Wofür würdet ihr euch entscheiden?

Mit freundlichen Grüßen

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Vinc M. schrieb:
> Nun hängt die Studienentscheidung nur von den jeweiligen Berufs- und
> Gehaltsaussichten nach dem Bachelor ab.

Das heißt, keines der Fächer interessiert dich wirklich.

> Wofür würdet ihr euch entscheiden?

Beides sein lassen.

von RBler (Gast)


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Egal!!
Schau schon während des Studiums nach offenen Stellen, die dich 
interessieren. So kannst du dann entsprechend der dort gelisteten 
Kompetenzen die Schwerpunkte/Wahlfächer etc wählen. Programmieren lernt 
man in beiden Fällen nebenher, im Selbststudium.

Hast du denn schon eine Idee was du später machen möchtest?

von Senf D. (senfdazugeber)


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Vinc M. schrieb:
> Wofür würdet ihr euch entscheiden?

Elektrotechnik ist die bessere Wahl.

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Vinc M. schrieb:

> Wofür würdet ihr euch entscheiden?

Ich würde die Frage erst mal brauchbar umformulieren, nämlich, ob Du 
besser:

-mit nem ET-Abschluß (also als Hardwareentwickler 
(Elektronik/Medizintechnik/Antennen/embedded 
Computer/EMV-Messung/Schaltschränke/Fertigung/Halbleiterei/FPGA) oder 
mit nem
-Inf-Abschuß (als Softwareentwickler mit 
C/C#/C++/SQL/Python/Delphi/Tcl/HTML/PHP)

durch Berufsleben kommen könntest.

Es ist auch etwas die Frage, wieviel Scheu man/Du davor hat, etwas mit 
den eigenen Händen aufzubauen und mal ein richtiges Werkzeug in die Hand 
zu nehmen. Diese Gefahr 'droht' bei ET eher als bei 'Inf'.

Ansonsten ist dies die Frage, die hier schon X²-Mal durchgekaut wurde, 
so daß vermuten werden kann, das diese nicht beantwortet sondern nur 
entschieden werden kann. Also entscheide Dich für eins und Du kannst 
immer noch während des Studiums wechseln bzw mit Nebenfächer den 
Schwerpunkt erweitern.

Beitrag "Informatik oder Elektrotechnik (FH)"

Beitrag "Informatik oder Elektrotechnik Studium?"

Beitrag "Studium: Tech. Informatik oder Elektrotechnik (Informatiklastig)?"

Beitrag "Hardwareentwickler als Technischer Informatiker"

Beitrag "Elektrotechnik vs. Informatik (m, 30 jahre alt)"

Beitrag "Als Informatiker in Embedded gehen?"

Beitrag "Master: Informatik vs. Embedded Systems"

...

von RBler (Gast)


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Wer sagt denn, dass man als ET‘ler HW macht??
Nö!!
Du kannst damit genauso SW entwickeln, nur dass du zusätzliches KnowHow 
hast, was die Standard-Infos nicht haben!

von Vinc M. (vincent_f332)


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Hannes J. schrieb:
>
> Das heißt, keines der Fächer interessiert dich wirklich.

Es ist eher so dass mich beide Fächer so stark interessieren, dass ich 
am liebsten beides gleichzeitig studieren würde. Leider sind die 
Überlappungen zwischen beiden Studiengängen zu gering, weshalb man sich 
zu wenige Module gegenseitig anrechnen lassen kann. Wenn in Hagen die 
Elektro- und Informationstechnik nicht wegrationalisiert worden wäre, 
würde ich wahrscheinlich auch beides studieren.

Davon abgesehen verstehe ich nicht, warum man sich zwangsläufig für ein 
Studium „wirklich“ interessieren muss. Die Studienwahl sollte sich 
primär nach den Karriereaussichten und nicht nach dem Interesse richten.

Was passiert wenn man „aus Interesse“ studiert sieht man an den 
Heerscharen arbeitsloser oder fehlbeschäftigter Biologen, Germanisten, 
Anglisten, Soziologen etc.

RBler schrieb:
> Hast du denn schon eine Idee was du später machen möchtest?

Ja, bei Informatik Softwareentwicklung und IT-Sec, bei ET würde ich mich 
wahrscheinlich auf Mikroelektronik/Embedded Systems fokussieren.

Eigentlich möchte ich mich auf nichts festlegen, da man sich ohnehin 
erst im Master ordentlich spezialisiert. Daher möchte ich den 
Studiengang so wählen, dass mir danach möglichst viele Türen offen 
stehen.

von Cyblord -. (cyblord)


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RBler schrieb:
> Wer sagt denn, dass man als ET‘ler HW macht??
> Nö!!
> Du kannst damit genauso SW entwickeln, nur dass du zusätzliches KnowHow
> hast, was die Standard-Infos nicht haben!

Ja solche SW hab ich schon gesehen. War gar nicht so schlimm. Nach ein 
paar Wochen und viele Therapiesitzungen später kam sogar das Sprechen 
irgendwann wieder.

von Beidesmacher (Gast)


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ET oder Info?
Wieso nicht gleich beides? :)

von Zocker_59 (Gast)


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> von Beidesmacher (Gast)
> 20.07.2021 09:29

> ET oder Info?
> Wieso nicht gleich beides? :)

Sehe ich auch so, mach beides, vorallem da es da eine große Schnittmenge 
gibt.

Ein Freund von mir hat Pharmazie und Medizin gemacht, ist in der 
Forschung tätig. Die ideale Kombination.

von Udo S. (urschmitt)


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Vinc M. schrieb:
> Davon abgesehen verstehe ich nicht, warum man sich zwangsläufig für ein
> Studium „wirklich“ interessieren muss. Die Studienwahl sollte sich
> primär nach den Karriereaussichten und nicht nach dem Interesse richten.
>
> Was passiert wenn man „aus Interesse“ studiert sieht man an den
> Heerscharen arbeitsloser oder fehlbeschäftigter Biologen, Germanisten,
> Anglisten, Soziologen etc.

Was passiert wenn man ohne Interesse studiert sieht man an den 50% 
Abbrecherquoten in den technischen Studienfächern und den gescheiterten 
Alkoholikern, die in irgendeinem Büro nur noch eine Arbeit machen die 
sie ankotzt.

Geld ist nicht alles!

von MiWan (Gast)


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Wenn du ET oder IT nicht aus starkem Interesse studierst, wirst du 
voraussichtlich scheitern oder soäter sehr schlecht in deinem Beruf 
sein. Das ist kein Wischi-Waschi-Studium wie BWL oder viele 
Geisteswissenschaften.

Wenns um Karriere ohne tieferes Interesse am Fach geht: 
Wirtschaftsinformatik
Wenns dich wirklich interessiert, schau mal nach Technischer Informatik, 
vielleicht deckt das deine Interessen gut ab.

von Udo S. (urschmitt)


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Cyblord -. schrieb:
> Ja solche SW hab ich schon gesehen. War gar nicht so schlimm. Nach ein
> paar Wochen und viele Therapiesitzungen später kam sogar das Sprechen
> irgendwann wieder.

<Sarkasmus>
Man sieht hier im Forum ziemlich deutlich was besser ist. Informatiker 
treiben sich öfter im "Ausbildung und Beruf" Troll-Unterforum herum, 
während die E-Techniker hauptsächlich in den fachlichen Unterforen 
unterwegs sind
</Sarkasmus>

Duck und weg :-)

von Zocker_59 (Gast)


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> von Udo S. (urschmitt)
> 20.07.2021 10:06

> Was passiert wenn man ohne Interesse studiert sieht man an den 50%
> Abbrecherquoten in den technischen Studienfächern

Das liegt aber weniger am Interesse als mehr daran das man in 
technischen Fächern was arbeiten und auch begreifen muß.

Mit flotten Sprüchen und großer Klappe wie bei Soziologie kommt man da 
nicht weiter.

von Walter T. (nicolas)


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Das Gute ist: Weder die ET-Studenten noch die Informatik-Studenten in im 
echten Leben so wie hier im Forum. Insofern geht beides.

Als Orientierungshilfe: Alle Klischees, die man diesen beiden Gruppen 
nachsagt, stimmen. Danach kann man eigentlich ganz gut wählen, als was 
man gesehen werden will.

von Thomas (Gast)


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In der Realität verwischen sich die Unterschiede. Ich bin als 
Elektroingenieur seit 20 Jahren nahezu ausschließlich in der 
Softwareentwicklung beschäftigt (Elektrotechnikanteil < 1%): Im 
Nachhinein betrachtet wird im Studium vermittelt sich schnell in eine 
neue Thematik einzuarbeiten und eine systematische Arbeitsweise zu 
verwenden. Hier in meiner Firma ist dazu das Studiengebiet gar nicht so 
wichtig, d.h. ein Geologe ist hier genauso mit SW-Entwicklung 
beschäftigt wir ein Doktor der Quantenphysik. Wen man hier nicht findet 
sind die Selfmade-Programmierer der Jahrtausendwende, diese wurden einer 
nach dem anderen ausgemustert.

von Cyblord -. (cyblord)


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Udo S. schrieb:
> Man sieht hier im Forum ziemlich deutlich was besser ist. Informatiker
> treiben sich öfter im "Ausbildung und Beruf" Troll-Unterforum herum,
> während die E-Techniker hauptsächlich in den fachlichen Unterforen
> unterwegs sind

Heißt für mich dass Informatiker einfach mehr Karriere machen während 
ETs halt als Fachidiot irgendwo festhängen ;-)

von Christian F. (christian_f476)


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Elektrotechnik mit Fachrichtung Kommunikation-/Informationstechnik

von Udo S. (urschmitt)


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Cyblord -. schrieb:
> Heißt für mich dass Informatiker einfach mehr Karriere machen während
> ETs halt als Fachidiot irgendwo festhängen ;-)

Der Konter war ok. :-)
Aber Karriere, hier im A&B? :-O

von Mark B. (markbrandis)


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Senf D. schrieb:
> Vinc M. schrieb:
>> Wofür würdet ihr euch entscheiden?
>
> Elektrotechnik ist die bessere Wahl.

Pauschale Aussagen sind immer falsch. ;-)

von Mark B. (markbrandis)


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Vinc M. schrieb:

> Leider sind die Überlappungen zwischen beiden Studiengängen zu gering

Bitte was? Es gibt etliche Studiengänge, die an der Schnittstelle 
zwischen zwei oder mehr Disziplinen angelegt sind. Zum Beispiel 
Technische Informatik oder Mechatronik.

> Davon abgesehen verstehe ich nicht, warum man sich zwangsläufig für ein
> Studium „wirklich“ interessieren muss. Die Studienwahl sollte sich
> primär nach den Karriereaussichten und nicht nach dem Interesse richten.

Sagt wer? Jemand der keine Ahnung hat?

> Was passiert wenn man „aus Interesse“ studiert sieht man an den
> Heerscharen arbeitsloser oder fehlbeschäftigter Biologen, Germanisten,
> Anglisten, Soziologen etc.

Was soll das sein, "Fehlbeschäftigung" bei Germanisten oder Anglisten? 
Wer das studiert, der weiß von vornherein, dass zu so einem Studium kein 
regelrechtes Berufsbild gehört. Die allerwenigsten promovieren und 
werden Sprachwissenschaftler. Wollen sie auch gar nicht.

In meinem Bekanntenkreis gibt es etliche Geisteswissenschaftlerinnen. 
Keine davon ist arbeitslos. Eine arbeitet beim SWR, eine bei einem 
Unternehmen der Pharmabranche, eine bei einem Kulturbetrieb in Mainz, 
mehrere als Lehrerinnen, ...

Also entweder bist Du ein Troll oder Du hast einfach nicht sehr viel 
Ahnung wovon Du redest.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6763161 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Cyblord -. (cyblord)


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GeilerUser schrieb im Beitrag #6763161:
> Studieren um danach als Entwickler selbst was zu machen?
> Das können auch die Techniker. Man selbst sollte lieber Projektleiter
> werden.

Habe ich bisher als extrem undankbarer Job erlebt. Der PO/PM sagt dir 
was die haben wollen, deine Entwickler sagen dir was sie nicht tun 
können und der PL selbst kann und weiß nichts. Und hat auch keine Macht, 
weil welche Handhabe hat er? Muss dafür aber Excel Listen pflegen und 
das Projekt wöchentlich schönreden.

von Realist (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Habe ich bisher als extrem undankbarer Job erlebt.

Ist aber der Zwischenschritt bzw die Team- oder Abteilungsleiter 
Karotte.

von Deutscher Riese (Gast)


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Mach BWL. MINT ist ein riesiger Hype, die absolventenschwemme ist schon 
real auch wenn immer die Mär vom Fachkräftemangel propagiert wird.

Aktuelles Angebot via Dienstleister zu Daimler: 37k€, direkt kommt man 
dort nicht rein, auch wenn 100 Stellen das suggerieren sollen.

Da bekommt eine Supermarktleiter mehr, ohne Studium + Dienstwagen.

von Dieter H. (kyblord)


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ET wird dir vermutlich mehr Spaß machen. Informatik ist verdammt 
langweilig.
Aber lohnt sich der MINT Käse noch? Kenne einige die sich mit nem 
Quereinstieg ins Lehramt retten versuchen^^ Ob die aber noch verbeamtet 
werden ist ne andere Frage. Der ÖD wird auch schon gestürmt.
In der Ausbildung wird nach wie vor beschissen gezahlt, jetzt kommt das 
ganze auch bei den Akademikern an. Wer kann setzt sich ins Ausland ab 
oder sitzt auf einer raren IGM Stelle.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Vinc M. schrieb:
> Davon abgesehen verstehe ich nicht, warum man sich zwangsläufig für ein
> Studium „wirklich“ interessieren muss.

Das wirst du noch schmerzhaft lernen müssen, wenn du vorwiegend aus 
anderen Gründen studierst. Die Arbeit sollte erfüllend sein und meistens 
Spaß machen, d.h. dass man morgens seine Arbeit stets mit einem guten 
Gefühl beginnt.
Zudem wird man nur wirklich gut in etwas, wofür man auch brennt. Du 
wirst deinen Job immerhin ca. 20 bis 40 Jahre ausführen.

von Dieter H. (kyblord)


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Deutscher Riese schrieb:
> Aktuelles Angebot via Dienstleister zu Daimler: 37k€, direkt kommt man
> dort nicht rein, auch wenn 100 Stellen das suggerieren sollen.
>
> Da bekommt eine Supermarktleiter mehr, ohne Studium + Dienstwagen.


:DDD 37k in Stuttgart reichen nicht mal für die Miete

von Joachim B. (jar)


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Vinc M. schrieb:
> Nun hängt die Studienentscheidung nur von den jeweiligen Berufs- und
> Gehaltsaussichten nach dem Bachelor ab.

der größte Fehler nach dem Eröffnungsbeitrag!

von Cyblord -. (cyblord)


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Dieter H. schrieb:
> Deutscher Riese schrieb:
>> Aktuelles Angebot via Dienstleister zu Daimler: 37k€, direkt kommt man
>> dort nicht rein, auch wenn 100 Stellen das suggerieren sollen.
>>
>> Da bekommt eine Supermarktleiter mehr, ohne Studium + Dienstwagen.
>
>
> :DDD 37k in Stuttgart reichen nicht mal für die Miete

Sad but true.

37k (3000 Brutto / m) mit Stkl. 3 ergibt  2.289,30 € netto. 1500 Miete 
für eine Familie sind das Minimum. Da bleibt nicht viel. Lustig ist, 
dass man damit nur 160 EUR Lohnsteuer zahlt. Nicht mal das Finanzamt 
traut sich jemandem mit 37k noch was weg zu nehmen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Realist schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Habe ich bisher als extrem undankbarer Job erlebt.
>
> Ist aber der Zwischenschritt bzw die Team- oder Abteilungsleiter
> Karotte.

Nein, das ist zumindest bei meinem großen Arbeitgeber nicht so. 
Projektleiter ist eine eigene Rolle wie Entwickler, und wird auch 
ähnlich entlohnt. Mit disziplinarischer Personalverantwortung hat die 
Rolle Projektleiter rein gar nichts zu tun.

von Cyblord -. (cyblord)


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Senf D. schrieb:

> Nein, das ist zumindest bei meinem großen Arbeitgeber nicht so.
> Projektleiter ist eine eigene Rolle wie Entwickler, und wird auch
> ähnlich entlohnt.

Da stimme ich zu. Projektleiter machen meistens nur das und steigen auch 
nicht regelmäßig zu Teamleitern auf.
Es gibt auch wenig Schnittmengen zwischen beiden Rollen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Dieter H. schrieb:
> Wer kann setzt sich ins Ausland ab oder sitzt auf einer raren IGM
> Stelle.

So rar sind die nicht. Alleine an Mitgliedern hat die IG Metall 2,2 
Millionen Leute.

von Cyblord -. (cyblord)


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Senf D. schrieb:
> Dieter H. schrieb:
>> Wer kann setzt sich ins Ausland ab oder sitzt auf einer raren IGM
>> Stelle.
>
> So rar sind die nicht. Alleine an Mitgliedern hat die IG Metall 2,2
> Millionen Leute.

Und bei uns im Betrieb z.B. sollen nur 5% aller Beschäftigen IGM 
Mitglied sein.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Cyblord -. schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Dieter H. schrieb:
>>> Wer kann setzt sich ins Ausland ab oder sitzt auf einer raren IGM
>>> Stelle.
>>
>> So rar sind die nicht. Alleine an Mitgliedern hat die IG Metall 2,2
>> Millionen Leute.
>
> Und bei uns im Betrieb z.B. sollen nur 5% aller Beschäftigen IGM
> Mitglied sein.

Das wären dann hochgerechnet 44 Millionen Arbeitnehmer. 😅

von Cyblord -. (cyblord)


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Senf D. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Senf D. schrieb:
>>> Dieter H. schrieb:
>>>> Wer kann setzt sich ins Ausland ab oder sitzt auf einer raren IGM
>>>> Stelle.
>>>
>>> So rar sind die nicht. Alleine an Mitgliedern hat die IG Metall 2,2
>>> Millionen Leute.
>>
>> Und bei uns im Betrieb z.B. sollen nur 5% aller Beschäftigen IGM
>> Mitglied sein.
>
> Das wären dann hochgerechnet 44 Millionen Arbeitnehmer. 😅

Ja richtig. Nur ich denke je nach Branche wird die Quote schon noch 
höher sein in anderen Betrieben.
Aber im Prinzip ist IGM oder vergleichbar eher die Regel als die 
Ausnahme.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6763462 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6763502 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Rummel Rainer (Gast)


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Informatiker verdienen wohl tendenziell etwas mehr, wobei das Fach mich 
persönlich nicht soo sehr anspricht wie ET. Ich habe mich im Master auf 
Feldtheorie und Simulation spezialisiert und arbeite inzwischen in dem 
Bereich. Bei uns ist es so dass die Informatiker zwar hier und da besser 
über Softwarearchitektur Bescheid wissen aber im Prinzip gar nicht 
verstehen was die Software genau macht bzw was wie warum gerechnet wird.

von Dieter H. (kyblord)


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bei uns ist es so, dass die infs tendeziell mehr verdienen aber 
langweiligen scheiß machen... tut weh anzusehen, wie ET auch hier immer 
mehr ausstirbt.
Es geht immer mehr um Algorithmen...

von Senf D. (senfdazugeber)


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Rummel Rainer schrieb:
> Informatiker verdienen wohl tendenziell etwas mehr,

Also für Deutschland gilt deine Aussage eher nicht, da ist es genau 
anders herum.

von Rummel Rainer (Gast)


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Formell ist es jedenfalls Quatsch beides studieren zu wollen. Beides 
bringt einem den selben akademischen Grad. B Eng, B Sc bzw M Eng, M Sc. 
Du kannst eines von beiden studieren und einfach zusätzlich Module des 
anderen besuchen. Es gibt inhaltlich sehr viel überlappung. Und später 
in der Jobsuche interessiert nicht ob du das eine oder andere studiert 
hast sondern nur was du kannst und vllt noch ob Master oder nur 
Bachelor.

von Rummel Rainer (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Also für Deutschland gilt deine Aussage eher nicht, da ist es genau
> anders herum.

Da würde mich mal deine Quelle interessieren.

von Dieter H. (kyblord)


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Rummel Rainer schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Also für Deutschland gilt deine Aussage eher nicht, da ist es genau
>> anders herum.
>
> Da würde mich mal deine Quelle interessieren.

Senfys IGM-Klitsche :)))

von Senf D. (senfdazugeber)


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Dieter H. schrieb:
> Rummel Rainer schrieb:
>> Senf D. schrieb:
>>> Also für Deutschland gilt deine Aussage eher nicht, da ist es genau
>>> anders herum.
>>
>> Da würde mich mal deine Quelle interessieren.
>
> Senfys IGM-Klitsche :)))

Deutschland ist eben eher ein Land der Ingenieure als der Informatiker. 
Dazu brauchst du nur die Zusammensetzung des DAX anschauen, außer SAP 
ist da kein Global Player weit und breit.
Die richtig hohen Gehälter für Informatiker gibt es in anderen Ländern 
wie den U.S.A.

von Rummel Rainer (Gast)


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Oh also hast du es dir so überlegt? Tja dann schau dir doch einfach mal 
die einschlägigen Gehaltsreports an. Die sprechen allesamt eine andere 
Sprache.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Rummel Rainer schrieb:
> Oh also hast du es dir so überlegt? Tja dann schau dir doch einfach mal
> die einschlägigen Gehaltsreports an. Die sprechen allesamt eine andere
> Sprache.

Na dann verlinke doch deine zuverlässigen Quellen einfach.

von Rummel Rainer (Gast)


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Soll ich am besten direkt vorbei kommen und dir helfen Google.de und 
Gehaltsreport einzutippen? Oder versuchst du nur davon abzulenken dass 
ich hier eigentlich nach einer Quelle gefragt hatte und von dir nur 
heiße Luft kam? 🤔

von Weich W. (hand_werker)


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Die Unternehmensgröße ist viel wichtiger als das Studienfach, was das 
Einstiegsgehalt betrifft. Wobei man beobachten kann, dass in KMUs 
Informatiker tendenziell etwas besser bezahlt werden als Ingenieure in 
KMUs. Ingenieure müssen, wenn sie nicht im Konzern unterkommen, 
eigentlich alle zum Dienstleister.

von HannesJo (Gast)


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Laut Stepstone verdienen ET Ingenieure im Jahr 100 Euro mehr als 
Informatiker :D Ich kenns aber auch so dass Informatiker im Schnitt mehr 
verdeinen. Zumal du schon mit Informatik Bachelor mit sowas wie 
Webentwicklung nach paar Jahren deutlich mehr verdienst als ein ET 
Hochfrequenz Experte nach 20 Jahren. Kommt immer auf die Nische an. Das 
Argument die Big Player würden in den USA sitzen tut gar nichts zur 
Sache. Nur weil man als Informatiker dort noch mehr verdient sagt das ja 
nix über den Vergleich zu ET hier in D aus....

von Weich W. (hand_werker)


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Zu einem Teil liegt das auch daran, dass man Softwareentwicklung mit 
nicht viel mehr als einem PC betreiben kann, der aus diesem oder dem 
letzten Jahrzehnt stammt. Ingenieure, die eher hardwareorientiert sind, 
brauchen deutlich bessere Ausstattung in der Firma, zudem müssen da 
natürlich auch meher Richtlinien erfüllt sein. Gute Ausstattung UND 
gutes Gehalt können sich tendenziell nur größere Firmen leisten.

HannesJo schrieb:
> Zumal du schon mit Informatik Bachelor mit sowas wie
> Webentwicklung nach paar Jahren deutlich mehr verdienst als ein ET
> Hochfrequenz Experte nach 20 Jahren.

Da würde ich nicht zustimmen. Webentwicklung ist eine der undankbarsten 
Branchen für Informatiker. Kurz vor Spieleentwicklung. Inzwischen kann 
sich auch der letzte Vollhorst nach ein paar Stunden Youtube-Tutorial 
eine Webseite zusammenkopieren.

: Bearbeitet durch User
von Rummel Rainer (Gast)


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HannesJo schrieb:
> Laut Stepstone verdienen ET Ingenieure im Jahr 100 Euro mehr als
> Informatiker :D

Na immerhin! 😄

von Deutscher Riese (Gast)


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Weich W. schrieb:
> Da würde ich nicht zustimmen. Webentwicklung ist eine der undankbarsten
> Branchen für Informatiker. Kurz vor Spieleentwicklung. Inzwischen kann
> sich auch der letzte Vollhorst nach ein paar Stunden Youtube-Tutorial
> eine Webseite zusammenkopieren.

Embedded ist eine der undankbarsten Branchen für E-Techniker. Kurz vor 
Spielzeugenwicklung.  Inzwischen kann auch der letzte Vollhorst nach 
5min  Youtube-Tutorial einen Arduino blinken lassen.

von HannesJo (Gast)


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Weich W. schrieb:
> Da würde ich nicht zustimmen. Webentwicklung ist eine der undankbarsten
> Branchen für Informatiker. Kurz vor Spieleentwicklung. Inzwischen kann
> sich auch der letzte Vollhorst nach ein paar Stunden Youtube-Tutorial
> eine Webseite zusammenkopieren.

Hatte es auch nur iwo gelesen, mag mich irren. Allerdings umfasst 
Webentwicklung ja nicht nur das zusammenkopieren von Websites sondern 
die Entwicklung von Tools um alle möglichen APIs und Technologien zu 
benutzen. Ein bisschen HTML, CSS, JS schreiben kann jeder, ja...
Aber wie sieht es aus wenns darum geht einen MPEG DASH Player zu 
schreiben oder ein eigenes Video Conferencing mit Web RTC umzusetzen? 
Wann und wie benutzt man JSONP oder CORS? Welche Möglichkeiten gibt es 
Integrität von Sub-Ressourcen sicherzustellen? Das ist allein was mir 
spontan so einfällt und ich hatte nur ein einziges Modul über 
Web-Technologien :D

von Senf D. (senfdazugeber)


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Rummel Rainer schrieb:
> Oder versuchst du nur davon abzulenken dass ich hier eigentlich nach
> einer Quelle gefragt hatte und von dir nur heiße Luft kam? 🤔

Für die heiße Luft sorgst du selbst schon genug. Peinliches Eigentor von 
dir: Von anderen Leuten belegbare Quellen fordern, aber selbst keine 
liefern können.

von Zocker_59 (Gast)


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> von Konrektor Mike Schmitt (Gast)
> 20.07.2021 16:50

Hast ordentlich einen Riss in der Schüssel.

Lass dir mal das Oberstübchen untersuchen, von wegen Schraube locker und 
so !

Kann dir einen sehr guten Gehirnklempner empfehlen, der ist gut, hat 
selber was an der Waffel. Er weiß also von was er redet und kann dich 
verstehen.

von HannesJo (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Für die heiße Luft sorgst du selbst schon genug. Peinliches Eigentor von
> dir: Von anderen Leuten belegbare Quellen fordern, aber selbst keine
> liefern können.

Du bist hier wirklich der einzige der peinlich ist.. Rummel Raiener hat 
als erstes freundlich nach einer Quelle gefragt und von dir kommt nur 
hohles Gelaber und dass du Quellen von ihm forderst. "Peinliches 
Eigentor... Von anderen Leuten Quellen fordern aber selbst keine liefern 
können"? Trifft in erster Linie auf dich zu.

Man findet nach 3 Sek Suche so einiges was seine Aussage stützt. 
Außerdem deckt es sich mit allen anderen hier im Thread. Im Gegensatz zu 
dir habe ich sogar ne Quelle gefunden die deine Aussage stützt, aber nur 
eine einzige mit einem Unterschied von immerhin 100 Euro pro Jahr. Wow.. 
Na wenigstens passt dein Name. Mehr als Senf hast du allerdings auch 
wieder nicht beizutragen..

von Senf D. (senfdazugeber)


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HannesJo schrieb:
> Mehr als Senf hast du allerdings auch wieder nicht beizutragen..

Troll dich lieber wieder in dein Loch zurück.

von Rummel Rainer (Gast)


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Dieser Moment, wenn der Troll anfängt andere als Troll zu bezeichnen. 😂

von Vinc M. (vincent_f332)


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Musste das hier wirklich zu einer fast völlig an der eigentlichen 
Fragestellung vorbeigehenden  Diskussionsrunde ausarten?

Wie dem auch sei, ich will etwas klarstellen:

Vielleicht liege ich mit meiner sehr arbeitsmarktorientierten Sichtweise 
auf die Studienwahl falsch. Ich würde sie daher ein wenig anpassen:

Jemand dessen Interesse sich auf ein Fachgebiet bezieht 
(Naturwissenschaften, Ingenieurswesen, Wirtschaft etc.)
sollte denjenigen Studiengang wählen der in diesem Fachgebiet mit den 
besten Berufsaussichten verbunden ist. Diese Fachgebiete gehen natürlich 
fließend ineinander über, aber dennoch kann man hier Abgrenzungen 
vornehmen.

Ich erkenne schon an, dass bspw. eine für Kunstgeschichte brennende 
Abiturientin, die gerade so den Punkt in der Matheprüfung geschafft hat, 
niemals Elektrotechnik studieren sollte.

Aber das Forum hier ist kein Querschnitt durch die allgemeine 
Bevölkerung, sondern besteht hauptsächlich aus technikaffinen Männern.

Daher denke ich dass jemand der mathematisch begabt ist und ein 
Grundinteresse für technische Studiengänge( zu denen ich die Informatik 
dazuzähle) aufweist, voraussichtlich in jedem technischen Beruf Erfolg 
haben kann.

Da wird man doch eine Empfehlung herausgeben können - vor allem wenn man 
die Auswahl zwischen zwei Studienfächern hat, die einen gleich stark 
interessieren!

Ich habe mir 15 Modulhandbücher für ET genauestens angesehen und mich 
für diese FH entschieden. Die Module interessieren mich ausnahmslos und 
ich habe mich überall „ein bisschen“ eingelesen.

Bei Informatik habe ich etwa ebenso viele Modulhandbücher durchgelesen 
und habe mich eben für die Uni Hagen entschieden.

Ich bin einfach ein großer Freund der Mathematik und kann mich auch für 
die wirklich theorielastigen Module wie Theoretische Informatik, 
Diskrete Mathematik, Regelungstechnik, Signalanalyse etc. begeistern. 
Für die praktischen Anteile interessiere ich mich umso mehr.

Ich bin auch kein grad volljährig gewordener Abiturient, sondern fast 25 
und habe in einer IT-Firma gearbeitet. Ich weiß worauf ich mich hier 
einlasse, ich bin kein auf Sinnsuche befindlicher Jugendlicher der sich 
nach einer Gammeltour durch Australien auf Studiengangssuche begeben 
hat.

Ich habe im Lockdown den Grundlagenkurs der Mathematik in Hagen 
durchgearbeitet (etwa äquivalent zu Ana1 und LA1 für Ingenieure)und mit 
Ana 2 angefangen, weil ich mich bestens auf das Studium vorbereiten 
möchte.

Da kann man mir doch nicht vorwerfen dass mein Interesse nicht 
ausreichend ausgeprägt ist!

Eine wirklich klare Antwort auf meine Frage scheint es wohl nicht zu 
geben. ET und Informatik scheinen ähnlich chancenreich zu sein.

Insofern wäre ich schon fast bereit einfach mal eine Münze zu werfen, um 
mir die Entscheidung abzunehmen. Vielleicht studiere ich ET und fange 
wenn ich mit dem Stoff gut klarkomme parallel dazu das Informatikstudium 
in Hagen an.

: Bearbeitet durch User
von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Vinc M. schrieb:
> Vielleicht liege ich mit meiner sehr arbeitsmarktorientierten Sichtweise
> auf die Studienwahl falsch. Ich würde sie daher ein wenig anpassen:

Passe sie doch mal der Frage an: Was willst du denn beruflich machen 
zwischen Studienende und Rentenanfang? Also bisschen genauer als: "Was 
mit ganz viel Mathe"

Gruss
WK

Beitrag #6763787 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Vinc M. (vincent_f332)


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Ich muss mit „ich weiß es nicht“ antworten. Schließlich weiß ich nicht 
womit in 20 Jahren+ gearbeitet wird.

Daher möchte ich so studieren, dass mir letztendlich die meisten 
beruflichen Türen offenstehen. Mit Informatik sehe ich hier eher mehr 
Möglichkeiten. KI, Data Science, IT-Security, Softwareentwicklung etc.

Um der ursprünglichen Frage nicht völlig auszuweichen, als Informatiker 
würde ich gerne technische Anwendungen (Gerätesteuerungen etc.) 
programmieren und mich mit Data Science beschäftigen.

Als Elektrotechniker würde ich gerne Schaltungen entwickeln, Hardware 
programmieren und allgemein Anwendungsgeräte wie bspw. Metalldetektoren, 
Analysegeräte etc. entwickeln. Hardware-Security würde mich auch 
interessieren.

Ich schreibe mich jetzt an der FH ein, irgendeine Entscheidung muss man 
ja treffen. Wenn ich daraufhin Informatik in Hagen studiere ist das 
einfacher als nach dem Fernstudium noch mal ET zu studieren. Klar, es 
gibt auch Fernstudiengänge für ET und die kosten auch „nur“ etwa
10-15k€, aber da ET doch sehr praxisnah ist sehe ich darin keinen Sinn.

Beitrag #6763811 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Rummel Rainer (Gast)


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Es gibt immer ein paar traurige Kollegen die nur stänkern wollen. Aber 
es waren ja auch ein paar ernsthafte Tipps dabei. Ich denke aber es 
macht hinterher tatsächlich gar keinen so großen Unterschied. Du kannst 
auch erstmal eins anfangen u ggf wechseln. Oder durchziehen und einfach 
ein paar Module des anderen mitnehmen. In der Jobsuche interessiert das 
nicht. Hauptsache technisches Studium und dann zählt nur was du kannst. 
Übrigens kannst du sogar mit einem ET Bachelor einen Computer Science 
(Informatik) Master machen und umgekehrt. Zumindest ist es an der TU 
Berlin so. Wenn du sagst du hast keine Angst vor Theorie und 
mathematischem Hintergrund und es interessiert dich sogar: geh an die 
Uni. Fh ist eher Anwendung mit weniger Hintergrund. Ich hab beides 
erlebt. Völlig unterschiedliche Welten. Ich will nicht sagen eins ist 
besser, sondern nur dass es typabhängig ist.

von ZF (Gast)


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Vinc M. schrieb:
> Ich muss mit „ich weiß es nicht“ antworten. Schließlich weiß ich nicht
> womit in 20 Jahren+ gearbeitet wird.

Vor der Hacke ist es duster. Keiner kann Dir heute sagen, welche 
Themenfelder in 20 Jahren wichtig sind. Verbrennungsmotor und 
Steinkohlebergbau sind es vielleicht nicht, aber bei ET oder Inf ist die 
Prognose deutlich unsicherer, auch wenn ich persönlich da ein Gefühl 
hätte. Das werde ich aber nicht hier mitteilen, denn es ist fast 
geraten.

Was Dir hier schon einige Foristen hier mehr oder minder durch die Blume 
sagen wollten: Mittelmäßig bis mäßig von ihrer Arbeit begeisterte Leute 
gibt es schon genug. Wenn Du jetzt aber das studierst wofür Du brennst, 
was Dich begeistert, sind die Chancen ganz gut, dass Du in 20 Jahren 
nicht zu den Mittelmäßigen bis Mäßigen gehörst, sondern ein geschätzter 
Experte bist. Ob das Inf oder ET oder ganz was anderes ist, weißt Du 
selbst am Besten.

Beitrag #6764262 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Joachim B. (jar)


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Vinc M. schrieb:
> Vielleicht liege ich mit meiner sehr arbeitsmarktorientierten Sichtweise
> auf die Studienwahl falsch.

absolut, denn der Arbeitsmarkt hat sich von vor dem Studium bis zunm 
Ende vollständig gewandelt. Was vorher meine Studienentscheidung 
beeinflusste erwies sich hinterher als falsch, ich konnte hinterher noch 
wechseln, aber einfacher wäre gleich gewesen nach Interesse zu 
studieren!

von Ich schon wieder (Gast)


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Vinc M. schrieb:
> Nun hängt die Studienentscheidung nur von den jeweiligen Berufs- und
> Gehaltsaussichten nach dem Bachelor ab.

Schlechte Entscheidungsgrundlage!
Die Gehaltserwartungen schwanken in den nächsten Jahren, wie überall!
Du willst doch diese Tätigkeit die nächsten Jahrzehnte machen.

Gehalt, wenn das so geil ist, das es egal ist was man macht - OK!
Das dürfte als Bachelor E-Technik oder Informatik eher nicht der Fall 
sein.

E-Technik und Informatik haben gute Zukunftsaussichten, wenn sich die 
"Wir suchen alles"  Dienstleisterbranche auch immer weiter ausbreitet.

Alternative zum Studium?

Beitrag #6764871 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6764884 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Weich W. (hand_werker)


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Ich schon wieder schrieb:
> Alternative zum Studium?

Elterlichen Betrieb übernehmen. Ansonsten: Keine. Jeder studiert 
heutzutage. Bald wird man da ein weiteres Unterscheidungskriterium 
einführen müssen, z.B. Promotion. Irgendwann wird die auch nicht mehr 
reichen, dann wird man nur noch mit "Prof. Dr." die guten Jobs kriegen. 
Bildingsinflation!

von Dieter H. (kyblord)


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Ne, wenn alle studieren gehen dann ziehen die Ausbildungen wieder an, 
auch gehaltstechnisch. Passiert ja jetzt schon. Es muss auch paar geben, 
die mit Muskelkraft anpacken und die Dinge umsetzen ;) Da braucht man 
dann 60er Bizeps und keine Streichholzentwicklerarme :D

Beitrag #6765253 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6765256 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Marx W. (Gast)


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Vinc M. schrieb:
> Wofür würdet ihr euch entscheiden?

Gegen Hagen!

von Cyblord -. (cyblord)


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Marx W. schrieb:
> Vinc M. schrieb:
>> Wofür würdet ihr euch entscheiden?
>
> Gegen Hagen!

Für das Leben!

von Vinc M. (vincent_f332)


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Was ist denn das Problem mit der „Hausfrauenuni“? Sämtliche Studiengänge 
sind dort akkreditiert und sind somit, zumindest formell, einem 
Präsenzbachelor gleichgestellt.

Informatik ist ein Fach welches man autodidaktisch lernt. Hier hat man 
keine praktischen Inhalte die wie bei ET in aufwendigen Praktika erlernt 
werden müssen.

Insofern eignet sich ein Informatikstudium durchaus fürs Fernstudium.

Den Master in Informatik würde ich dann bei Gelegenheit sowieso nicht in 
Hagen machen, da die Master-Kurse dort viel zu akademisch und veraltet 
sind. Wenn ich dann an eine Präsenzuni gehe ist der nicht 
wegzudiskutierende „Makel“ der mit einem Fernstudium einhergeht ohnehin 
behoben.

Zum Arbeitsmarkt, mir ist es mittlerweile völlig egal. Ich habe eine 
abgeschlossene Berufsausbildung mit der ich nie arbeitslos werde.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Vinc M. schrieb:
> Informatik ist ein Fach welches man autodidaktisch lernt.

Ach ja? Im Gegensatz zu anderen Studienfächern wo man das Wissen von 
außen eingetrichtert bekommt?
Du hast keine Ahnung vom Studium, das merkt man.

> Hier hat man
> keine praktischen Inhalte die wie bei ET in aufwendigen Praktika erlernt
> werden müssen.

Welche aufwändigen Praktika sollen das sein? Ein Elektrotechnik-Studium 
ist im Grunde auch nur Theorie, da brauchst du den Lötkolben genauso 
wenig wie im Informatik-Studium großartige praktische 
Programmiererfahrung. Wir reden hier ja nicht von Humanmedizin im 
Vergleich, wo man an Leichen rumschnibbeln darf.

von Realist (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Welche aufwändigen Praktika sollen das sein?

Er meint die vielen Labore, die in einem regulären ET Studium absolviert 
werden müssen und die theoretischen Vorlesungen untermauern. Ohne die 
Laborausstattung kann man die Versuche nicht durchführen. Programmieren 
kann man jedoch auch in Fernstudium, aber das Hochspannungslabor stellst 
du dir nicht in Keller.

von Q.B.-Qwertzberater (Gast)


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Vinc M. schrieb:
> Zum Arbeitsmarkt, mir ist es mittlerweile völlig egal. Ich habe eine
> abgeschlossene Berufsausbildung mit der ich nie arbeitslos werde.

Oje, da würde ich nicht zu sehr drauf verlassen...

Ich kann den Bachelor und Master in Hagen uneingeschränkt empfehlen.
War unter anderem selbst dort.
Habe aber auch Vollzeit in Präsenz an einer anderen Uni studiert, daher 
denke ich das ich es ganz gut vergleichen kann.

Man muss auch betonen, dass das Niveau dort weit über dem der 
Durchschnitts-FH ist und eher auf dem Level der durchschnittlichen 
Universität liegt.

Dennoch würde ich dort nur nebenberuflich studieren und nicht 
Vollzeit-Fernstudent sein.

Aus 2 Gründen:

1. Man würde wenn man Vollzeit dort studiert nicht mehr aus der eigenen 
Bude herauskommen. Man kann keine Kontakte knüpfen etc.

2. Wenn man dann im Vorstellungsgespräch kann man sich darauf verlassen 
das diese ekelhaften HR-Menschen einen als Sozial inkompetent darstellen 
werden.
Dann hat man schon verkackt obwohl man einen Abschluss hat, der 
eigentlich viel mehr Wert ist, als der der örtlichen Wald und Wiesen FH.

Zum Thema ET oder Info:
Ich würde dir eher zu ET raten.
Die typischen Info-Jobs können schon recht abgef....ckt sein.

von Realist (Gast)


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Vinc M. schrieb:
> Zum Arbeitsmarkt, mir ist es mittlerweile völlig egal. Ich habe eine
> abgeschlossene Berufsausbildung mit der ich nie arbeitslos werde.

Gute Einstellung. Lass dich von den Coding Monkeys hier nicht 
entmutigen. Die reissen nur im Forum das Maul auf, auf Arbeit sind sie 
ganz kleinlaut. Über Beiträge wird der Druck abgelassen, den sie sich 
gegenüber Vorgesetzten, Kunden
und Ehefrau nicht trauen abzulassen.

Vinc M. schrieb:
> Was ist denn das Problem mit der „Hausfrauenuni“? Sämtliche Studiengänge
> sind dort akkreditiert und sind somit, zumindest formell, einem
> Präsenzbachelor gleichgestellt.

Völlig richtig. Technische Informatik wäre auch noch einen Blick wert, 
wenn du zwischen ET und Inf schwankst. Da gibt es auch Fernstudiengänge.

Beitrag #6766554 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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Dein Vadder liest mit schrieb im Beitrag #6766554:
> Vinc M. schrieb:
>
> Wenn du sowieso schon Informatik studierst,
> warum nervst du hier mit deinem Gewinsel herum in Sachen E-Technik?
> Dann das Gesülze mit deiner Ausbildung, so richtig glaubst du doch
> selber nicht was du hier verzapst.
> Ferndiagnose ohne Fernstudium: Schizophrene Selbstverarschungsstörung
> oder so.

Ich schließe mich deiner Analyse an; die ist hart, aber gerecht.

von Jo S. (Gast)


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Marx W. schrieb:
> Vinc M. schrieb:
>> Wofür würdet ihr euch entscheiden?
>
> Gegen Hagen!

Warum?

Übrigens, welcome back!   ;)

von Marx W. (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Warum?

Weil die FernUni keine seriöse Hochschule ist.

von Realist (Gast)


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Marx W. schrieb:
> Weil die FernUni keine seriöse Hochschule ist.

Unsinn. Ist doch schon lange akzeptiert.

von Abdeckerei + Seifenfabrik Meier (Gast)


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Realist schrieb:
> Unsinn. Ist doch schon lange akzeptiert.
Ja, bei Hausfrauen und Rentnern.

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