Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Torantrieb Steuerung IC Info gesucht


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von Stefan F. (stefan321)


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Hallo geschätzte Forenmitglieder!

Ich habe seit längerem Probleme mit einer Torantrieb Steuerung der 
Italienischen Marke Fadini Elpro 13. Die Steuerung bei uns im Haus ist 
noch vom Vorbesitzer und jetzt seit mehr als ca. 20 Jahren im Einsatz.
Es gab mit der Steuerung immer wieder Schwierigkeiten, beispielsweise 
reagierte diese nicht sofort auf die Fernsteuerung, manchmal ging das 
Tor nicht auf, ich habe das auf das Alter der Steuerung geschoben. 
Nachdem ich aber die Fernbedienung repariert habe und aus Neugier den 
Deckel des Gehäuses geöffnet habe, sah ich, dass hier jemand vor langer 
Zeit unsachgemäß gearbeitet hatte. So wie es aussieht wurde damals ein 
Kurzschluss ausgelöst.

Vorher noch zum Problem: Seit September funktioniert die Steuerung nicht 
mehr richtig, das bedeutet, wenn man einmal auf den Toröffner Knopf 
drückt fährt der Tormotor nicht auf, sondern er fährt in die 
entgegengesetzte Richtung und die Toröffner Nase schaltet nicht um. Erst 
beim 2.mal drücken fährt das Tor dann auf.

Zur Platine:
Eine der Sicherungen wurde getauscht, das erkenne ich daran, da nur 
diese einen anderen Hersteller hat. Mir fiel sofort der durchgebrannte 
Widerstand und der beschädigte IC auf. Bisher habe ich den Widerstand 
getauscht, dieser soll 139 kOhm haben, der alte hatte noch 1kOhm, 
übrigens waren die Leiterbahnen durchgebrannt, so das dieser überhaupt 
keinen Kontakt mehr hatte.
Des weiteren habe ich alle Dioden kontrolliert, eine davon war defekt, 
nämlich eine 1N4148. Bevor ich die Schaltung aus dem Gehäuse ausgebaut 
habe, fiel mir auf, dass der obere Widerstand, (siehe Foto) so warm 
wird, dass man sich die Finger brennt. Ich fand heraus das dort ein 
Spannungsregler ist, L78M05CV dieser soll 5V ausgeben. Eingangsseitig 
bekommt er 24V. Doch hier gibt es einen Kurzschluss, denn wenn der 
Regler eingelötet ist senkt er Eingangsseitig die Spannung von 24V auf 
2V und auf dem Ausgang kommen gerade 284mV raus. Ich habe nun den 
Spannungsregler ausgebaut. Wenn der Regler ausgelötet ist, piepst mit 
dem Multimeter der Ground Kontakt und der Ausgangskontakt des Reglers, 
die Eingangsseite und der Ground piepsen nicht. Der Widerstand wird 
jetzt nicht mehr heiß, dafür aber unten der kleine Kondensator mit 10µf. 
Das wundert mich nicht, den hier piepsen mit dem Multimeter auch beide 
Pole. Momentan habe ich als Test den unteren NPN Tr. ausgelötet und 
geprüft, dieser ist auch kaputt, ich muss erst einen bestellen. Übrigens 
werde ich die obigen Chips auch tauschen, nachdem hier schon so viel 
defekt war. Hierbei handelt es sich um einen LM311N (DIP8) und einen 
ULN2003A (DIP16).

Meine Frage an die klugen Köpfe dieses Forums ist, ob irgendjemand hier 
Informationen über den unteren Chip hat. Ich habe leider schon das ganze 
Internet abgesucht und kein Datenblatt gefunden. Somit weiß ich nicht 
mal die Belegung des ICs.
IC Daten: (DIP40)
Logo des ICs: GPS, CLA61096  MW
FADINI
9427A PRΔ

Wenn mir da jemand weiterhelfen könnte, wäre ich sehr dankbar.
Ich möchte die Steuerung gerne retten, da ich sie mit einer modernen 
kombinieren möchte (mit Verschlüsselung des Funkkanals).

MfG. Stefan F.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Der Fadinichip ist entweder spezielle Hardware oder mit spezieller 
Software drin, also nicht ersetzbar.
Du brauchst einen neuen Antrieb (oder musst die komplette Elektronik 
ersetzen)...

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Rueckseite.png 15 MB

.. echt jetzt?


du solltest auch den Schnodder von der Rückseite weg putzen (bild 
Rep_kontakt.jpg). Son Zeugs kann den elektrischen eigenschaften nicht 
zutäglich sein.

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (stefan321)


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Hallo,
danke mal für die schnelle Antwort.
Gibt es wirklich keine Möglichkeit das Teil mit einem Programmer 
auszulesen?
Den Antrieb möchte ich nicht tauschen, der funktioniert noch 
einwandfrei.
Ja, ich wollte das genau erklären und habe das mit Gimp editiert.
Ok, habe schon versucht das Ganze zu reinigen, jedoch ist das hier nicht 
so einfach, da das ganze in die Platine gebrannt ist.

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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> GPS
hat nichts mit der Satellitennavigation zu tun, das war die englische 
Plessey

https://en.wikipedia.org/wiki/Plessey#UK
GEC Plessey Semiconductors (GPS) was purchased by Mitel Semiconductors 
of Canada in 1998.
https://www.radiomuseum.org/dsp_hersteller_detail.cfm?Company_id=20453

von Jens M. (schuchkleisser)


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Stefan F. schrieb:
> Gibt es wirklich keine Möglichkeit das Teil mit einem Programmer
> auszulesen?

- Finde heraus, welcher Chip das ist (schwer bis unmöglich)
- Kaufe einen Programmer, der 30 Jahre alte Technik noch unterstützt 
(evtl. noch auf dem Gebrauchtmarkt)
- Hoffe, das es damals keinen Ausleseschutz gab oder er nicht aktiviert 
wurde (seeeehr kleine Chance) und der explodierte Baustein wenigstens 
noch seinen Inhalt preisgibt (mindestens unwahrscheinlich)
- Versuche einen leeren programmierbaren Baustein zu kaufen (ich wette 
das es weder Hersteller noch Serie noch gibt, wenn es überhaupt einen 
entsprechenden nicht-Maskenprogrammierten Chip jemals gab)
- Beame das aus dem verbrannten Chip ausgelesene Programm mit dem alten 
Programmer auf einem alten PC in einen alten NOS-Chip
- Setze den in das Gerät ein
- Dann schmaucht irgendwas anderes ab.

Ganz ehrlich, es gibt für um 200€ vernünftige Torantriebe, die ratzfatz 
montiert sind, Wechselcode, große Reichweite, weniger 
Standbystromverbrauch haben und wartungsarm leise laufen.
Das Geld ist definitiv gut angelegt, billiger kommst du mit dem Gebastel 
auch nicht weg.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ein Gate-Array, Plessey shortform Katalog 1990/91

von Michael B. (laberkopp)


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Stefan F. schrieb:
> Informationen über den unteren Chip

Das ist ein programmierter Mikrocontroller.

Und da das Tot ja noch fast funktioniert, kann er nicht ganz kaputt 
sein.

Ersetze die zerschmolzene Fassung,  mit dem angekokelten DIP Gehäuse 
musst du leben, und finde und beseitige den Kurzschluss zwischen 5V und 
Masse, das kann durchaus einer der Elkos sein.

Die Steuerung wird Funk decodieren, auf Bedienungstaster und Endschalter 
reagieren, und Überstrom am Motor je nach Drehrichtung messen und als 
Anhaltegrund, eventuell sogar kurz Rückwärts, interpretieren.

Wenn der uC kaputt ist, hilft nix als einen neuen zu programmieren, und 
irgendwie in die Schaltung reinzuverpflanzen, am elegantesten natürlich 
mit einer neuen Platine.

Das geht schon, mein Garagentor läuft mit einem PIC16F84 nachdem ein 
Blitzeinschlag in der Nähe den COP8 zerdonnert hatte.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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> Das ist ein programmierter Mikrocontroller.
Nein ein kundenspezifisch programmiertes Gate-Array, das bekommt man 
höchstens noch aus einer Schrottplatine, wenn man eine findet.

von Stefan F. (stefan321)


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Vielen Dank für die Antworten!
Besonders an Christoph, es ist ein Wahnsinn, das jemand noch so einen 
Katalog hat, bin sprachlos.
Ist in dem Katalog eventuell ein Pin out enthalten?
Zum Fehler: den 1. Kondensator habe ich schon getauscht, den 2 noch 
nicht.
Lg.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Nein, mehr als da steht gibt es nicht.
Verglichen mit heutigen CPLDs und FPGAs ist das Ding winzig, maximum 
gates 2048, total pads 40, 70 MHz clock frequency usw.
Aber das ist für den Kunden so hergestellt, das kann man nicht einfach 
kopieren.
Ältere Plessey-Datenbücher gibts hier, aber nicht für programmierbare 
Logikteile:
http://www.bitsavers.org/components/plessey/
https://archive.org/search?query=Plessey

tatsächlich ein Datenblatt. Aber die "Programmierung" muss der 
Hersteller erledigen:
https://datasheetspdf.com/pdf-file/556291/GECPlesseySemiconductors/CLA61XXX/1

https://de.wikipedia.org/wiki/Gate-Array

hier will einer 100 € für das Gerät
https://www.anunciototal.es/anuncios/1304886-4/programador-fadini-elpro-13-indi-880
Publicado: 17/12/2019 10:18, actualizado el 18/09/2023 10:20
könnte also noch zu haben sein

in Singapur S$698 (Singapur-Dollar?)
https://www.carousell.sg/p/fadini-elpro-13-ac-control-panel-made-in-italy-1115316253/

https://www.segedip.com/fp.php?p=108751
256€

http://automazioneitalia.it/elpro-13-exp-programmatore-elettronico-fadini
235€

https://manualmachine.com/fadini/elpro13cei/2591765-user-manual/
Handbuch mit Anschlusszeichnungen
https://acdcms.com.au/wp-content/uploads/Elpro13Exp.pdf
dito

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (stefan321)


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Hallo Christoph,
danke für die Recherche ich hätte gar nicht gedacht, dass es noch 
Steuerungen zu kaufen gibt. Das mit den 100 Euro sieht gut aus, da werde 
ich mal den Verkäufer fragen, ob sie noch zu haben ist. Werde aber noch 
ein bisschen tüfteln und die Bestellungen werden erst frühestens nächste 
Woche kommen.
Wenn ich den Kurzschluss finden sollte, werde ich das dann testen. 
Sollte es dann wieder einigermaßen funktionieren bleibe ich bei meiner 
St.

Lg. Stefan F.

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (stefan321)


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Hallo,

inzwischen habe ich mich wieder mit der Steuerung befasst.
Ich habe die Bauteile, die ich bestellt habe bekommen.
Nun habe ich den Transistor getauscht, alle Kondensatoren ausgelötet und 
getestet mit dem Ergebnis, dass zwar bei einigen die Werte nicht mehr 
passten, aber den Kurzschluss habe ich noch immer nicht gefunden.
Sicher ist, dass der Trafo hinüber ist, den auf der Sekundär Seite gibt 
es keinen Widerstand, bei der Primärseite sind es 89 Ohm. Der Trafo soll 
laut Datenblatt 2 mal 12V~ ausgeben.
Das beste kommt noch: ich habe mal die Feinsicherungen kontrolliert und 
festgestellt, dass die Person den Schaden verursacht hat eine 1,6 A 
Sicherung bei 0,5 A verwendet hat. Diese habe ich jetzt gegen eine 0,5 A 
getauscht.
Die IC Halterung des Mikrocontrollers habe ich auch getauscht, dabei 
habe ich festgestellt, dass wenn der Mikrocontroller nicht im Sockel ist 
der Kurzschluss beim Spannungsregler nicht mehr vorhanden ist.
Kann das am Mikrocontroller liegen oder liegt es an etwas anderem?
Mittlerweile bin ich mit meinem Latein am Ende…
Ich hoffe, dass jemand eine Idee hat.

Lg. Stefan

: Bearbeitet durch User
von Fritz G. (fritz65)


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Stefan F. schrieb:
> Sicher ist, dass der Trafo hinüber ist, den auf der Sekundär Seite gibt
> es keinen Widerstand,

Womit hast Du denn gemessen? Der Widerstand auf der Sekundärseite ist 
i.a. so klein (im Bereich 0.1 Ohm), dass er mit einem normalen 
Multimeter nicht von 0 unterscheiden werden kann

von Stefan F. (stefan321)


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Hallo Fritz,
gemessen habe ich mit einem digitalen Multimeter. Ja, exakt diesen Wert 
bei 0,1 Ohm habe ich gemessen. Das ist aber komisch, ich habe es an 
einem anderen Printtrafo kontrolliert, welcher nur einmal 12V~ ausgibt 
und hier messe ich um die 29 Ohm, also muss meiner Meinung nach etwas 
defekt sein.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Stefan F. schrieb:
> Kann das am Mikrocontroller liegen

Bisher hat die Steuerung doch halbwegs funktioniert, sie ging auf und 
zu, hat nur nicht jedes Funkkommando richtig mitbekommen, was ja 
durchaus am Funk liegen kann.

Da muss der uC noch halbwegs funktioniert haben, obwohl die 
angeschmolzene IC Fassung nach einem Hitzeschaden aussieht. Und wenn man 
das Gehäuse vom uC sieht, ist es der Chip, der so heiss geworden ist. 
Normalerweise ist er dann kaputt. Dann ginge aber das Tor gar nicht 
mehr. Merkwürdig.

Eine Reparatur besteht wohl darin, selbst ein Programm für einen neuen 
uC zu schreiben, die das Funkkommando entschlüsselt und den Motor unter 
Überwachung der Endschalter steuert.

Hab ich schon mal gemacht, wird dich aber überfordern.

von Stefan F. (stefan321)


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Hallo, ja die Idee ist nicht schlecht, aber so viel Erfahrung habe ich 
noch nicht bezüglich der Programmierung.
Ich möchte nur den Kurzschluss finden.
Jedenfalls hat der Spannungsregler seinen Sinn und der soll und muss +5V 
ausgeben, dass tut er aber nicht.
Solange ich diesen Fehler nicht finde, möchte ich es nicht mit den neuen 
Chips, die ich bestellt habe probieren.
Lg.

Edit:
Bezüglich des Funks:
Hier wird noch zusätzlich eine externe Platine angeschlossen, diese 
bekommt von der Hauptplatine 24V~.

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (stefan321)


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Ok, schade ich hatte noch auf den ein oder anderen wertvollen Tipp zur 
Problemlösung gehofft.
Dann werde ich aus einem Schaltnetzteil den geeigneten Trafo zum Test 
ausbauen und es dann testen, was aber nur den 1. Fehler beheben wird.
Ich persönlich finde es seltsam, dass das überhaupt funktioniert hat, 
den die Chips arbeiten mit 5V und bekommen gerade mal 284mV…

von Harald K. (kirnbichler)


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Stefan F. schrieb:
> Ich persönlich finde es seltsam, dass das überhaupt funktioniert hat,
> den die Chips arbeiten mit 5V und bekommen gerade mal 284mV…

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber "Wer misst, misst Mist".

Ganz sicher, daß Du an den richtigen Punkten mit der richtigen 
Einstellung Deines Messgerätes gemessen hast?

von Rüdiger B. (rbruns)


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Stefan F. schrieb:
> Dann werde ich aus einem Schaltnetzteil den geeigneten Trafo zum Test
> ausbauen

Dann wist du Pech haben, der Trafo im SNT ist für Frequenzen im kHz 
Bereich und für Netzfrequenz untauglich.

von Stefan F. (stefan321)


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Hallo,
ja ich habe ganz sicher die richtigen Punkte mit meinem Multimeter 
gemessen. Ich rede von einem Labornetzteil und bei dem bekommt der Trafo 
Sekundärseitig 230V~ und gibt mir 2mal 12V~ aus, sollte also passen, 
trotzdem danke für die Info.
Wie gesagt, dass ich hier fast 0 Ohm messe kann nicht passen und deutet 
eindeutig auf einen Kurzschluss des Trafos hin. Gemessen habe ich die 
Sekundärwicklung im ausgeschalteten Zustand.
Lg.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Stefan F. schrieb:
> Ich rede von einem Labornetzteil und bei dem bekommt der Trafo
> Sekundärseitig 230V~ und gibt mir 2mal 12V~ aus, sollte also passen,
> trotzdem danke für die Info.

Sekundärseitig?

Hoffentlich nicht.

Und was haben diese 12V Wechselspannung mit den 5V zu tun, mit denen 
"die ICs" versorgt werden?

von Stefan F. (stefan321)


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Im Eifer des Gefechts habe ich mich vertippt. Meine natürlich 
Primärseitig.
:)
Die 12 V~ haben etwas damit zu tun, da hier ein Kurzschluss vorliegt, 
den 2. habe ich noch nicht gefunden.

von Stefan F. (stefan321)


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Da das Funkmodul auf der Unterseite angeschlossen wird und vom Trafo mit 
24V~ versorgt wird, werde ich dieses Modul ebenfalls kontrollieren.
Aber wie gesagt, ich habe alle Dioden ausgelötet und kontrolliert und 
eine war ja defekt, Kondensatoren getauscht, somit weiß ich nicht was 
ich noch kontrollieren soll...

Edit:
Ich habe es ja schon im ersten Beitrag beschrieben, ohne Spannungsregler 
am Eingang der Kontakte 24V mit Regler 2V am Eingang und am Ausgang 
284mV -> Widerstand und Konds. werden heiß.
Übrigens habe ich den Regler gegen einen neuen ersetzt.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Stefan F. schrieb:
> Gemessen habe ich die Sekundärwicklung im ausgeschalteten Zustand

Das war klug, ansonsten wäre wohl danach dein Messgerät hin und misst 
nur noch Mist. Uups hat es ja.

von Stefan F. (stefan321)


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Warum sollte es Mist messen, es funktioniert bei anderen Anwendungen 
nach wie vor einwandfrei.

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (stefan321)


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Harald K. schrieb:

> Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber "Wer misst, misst Mist".


Michael B. schrieb:

> Das war klug, ansonsten wäre wohl danach dein Messgerät hin und misst
> nur noch Mist. Uups hat es ja.

Ich halte dieses Motto für die Elektrotechnik als unzulässig.
Was soll uns das sagen?
Das wir besser nicht mehr messen sollten, aber besser schätzen oder 
raten sollen?
Ich kann mit meinem Multimeter umgehen und auch richtig messen und dies 
ist nicht meine erste Schaltung die ich repariere.
Und wenn ich etwas repariere, dann so das es wieder ordentlich 
funktioniert.
Ich bin für vernünftige Tipps gerne offen.

: Bearbeitet durch User
von Jens M. (schuchkleisser)


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Stefan F. schrieb:
> Ich halte dieses Motto für die Elektrotechnik als unzulässig.
> Was soll uns das sagen?
> Das wir besser nicht mehr messen sollten, aber besser schätzen oder
> raten sollen?

Das man mit der Messung die Schaltung beeinflusst, und viele Leute sind 
sich nicht klar ob, wie und wie stark.

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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@Stefan
Den 40 poligen raus nehmen, und dann messen ob Kurzschluss noch da ist, 
oder ob die 5V nun kommen.

von Stefan F. (stefan321)


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Jens M. schrieb:

> Das man mit der Messung die Schaltung beeinflusst, und viele Leute sind
> sich nicht klar ob, wie und wie stark.

Ja, dass mag sein, aber ich weiß was ich tue.

Thomas S. schrieb:
> @Stefan
> Den 40 poligen raus nehmen, und dann messen ob Kurzschluss noch da ist,
> oder ob die 5V nun kommen.

Thomas das ist eine gute Idee, die ich auch schon hatte.
Wenn ich den Mikrocontroller aus dem Sockel entferne habe ich bei dem 
Spannungsregler Ausgang 136 kOhm und mit dem Mikrocontroller 0,1 Ohm.
Ich bin noch einen Schritt weiter gegangen und habe (natürlich im 
ausgeschalteten Zustand) Steckverbinder in die DIP Halterung des 
Mikrocontrollers gesteckt und festgestellt, dass der Kurzschluss wieder 
an den selben Stellen vorhanden ist.
Bedeutet das nun, dass der Fehler sich auf die Schaltung bezieht und der 
Mikrocontroller nicht das Problem ist?
Lg. Stefan

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Stefan F. schrieb:
> Wenn ich den Mikrocontroller aus dem Sockel entferne habe ich bei dem
> Spannungsregler Ausgang 136 kOhm und mit dem Mikrocontroller 0,1 Ohm.

Die nun anliegende Spannung (ohne dem uC) am Sockel, oder am Spg-Regler 
kontrollieren.

Stefan F. schrieb:
> Steckverbinder in die DIP Halterung des
> Mikrocontrollers gesteckt und festgestellt, dass der Kurzschluss wieder
> an den selben Stellen vorhanden ist.

Was für Steckverbinder?
Mache Foto und zeige, was Du wie gemessen hast.

Ich gehe davon aus, dass der uC den Kurzschluss 'produziert', und der 
nicht zu ersetzen ist. Evtl mit Adapter und einem Atmega 16/32.

von Harald K. (kirnbichler)


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Stefan F. schrieb:
> Wenn ich den Mikrocontroller aus dem Sockel entferne habe ich bei dem
> Spannungsregler Ausgang 136 kOhm und mit dem Mikrocontroller 0,1 Ohm.

Ich kann mich nur wiederholen: Wer misst ...

Warum in alles in der Welt machst Du da eine Widerstandsmessung? Das 
ist ziemlich vollkommen sinnlos.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Stefan F. schrieb:
> Ich bin noch einen Schritt weiter gegangen und habe (natürlich im
> ausgeschalteten Zustand) Steckverbinder in die DIP Halterung des
> Mikrocontrollers gesteckt und festgestellt, dass der Kurzschluss wieder
> an den selben Stellen vorhanden ist.

Dann hat der zerschmolzene Sockel im gesteckten Zustand einen Kurzen.
Irgendwo berühren sich die Kontaktfedern.
Raus damit, evtl. tut der Chip ja doch noch.

Harald K. schrieb:
> Warum in alles in der Welt machst Du da eine Widerstandsmessung? Das
> ist ziemlich vollkommen sinnlos.

Weil er so ohne einzuschalten feststellen kann, das ohne IC "geht", mit 
IC "nicht geht" und somit die Veränderung "IC einstecken" den Fehler 
erzeugt.
Auch wenn sich in diesem Fall anscheinend zeigt, das tatsächlich der 
Sockel defekt ist, weil der Fehler auch auftritt wenn statt des ICs was 
anderes im Sockel steckt.
Du reparierst nicht viele Geräte, oder?

von Stefan F. (stefan321)


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Jens M. schrieb:

> Dann hat der zerschmolzene Sockel im gesteckten Zustand einen Kurzen.
> Irgendwo berühren sich die Kontaktfedern.
> Raus damit, evtl. tut der Chip ja doch noch.

Ja, ich habe inzwischen die DIP Halterung durch eine neue ersetzt und 
der Fehler tritt wieder mit den Steckverbindern auf. Ich habe die 
Kontakte kontrolliert und dabei gmerkt, dass 2 davon keine Verbindung 
hatten, dass habe ich nun mit einem Draht behoben. Der Fehler ist aber 
leider noch da. Ich werde dann demnächst die neuen Fotos hochladen.

Ich bedanke mich mal für die Ratschläge.

von Stefan F. (stefan321)


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Hallo, hier sind die Fotos von der Platine im aktuellen Zustand.

Ich habe festgestellt, dass der Kurzschluss schon vorhanden ist, wenn 
ich den ersten Pin mit dem Steckverbinder verbinde.

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Stefan F. schrieb:
> hier sind die Fotos von der Platine im aktuellen Zustand.

und wie sieht die Unterseite aus?

von Stefan F. (stefan321)


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Hallo, hier ein paar Bilder von der Rückseite.

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Kannst Du bitte mal die Platine 'penibelst' sauber machen? - Mit 
Isopropanol, oder Kontakt WL?
Die schaut aus ... zum wegwerfen.

Mach mal sauber!

von Stefan F. (stefan321)


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Thomas S. schrieb:
> Kannst Du bitte mal die Platine 'penibelst' sauber machen? - Mit
> Isopropanol, oder Kontakt WL?
> Die schaut aus ... zum wegwerfen.
>
> Mach mal sauber!

Nun, wie bereits erwähnt, bin ich bereits mit einem Kontaktreiniger und 
einem speziellen Platinenreiniger Spray drüber gegangen. Doch das ist 
hier regelrecht eingebrannt, wenn ich nicht mehr an der Platine löten 
muss erfolgt die finale Reinigung.

Zum Problem:

Ich habe nun einen passenden Trafo an der Platine per Draht 
angeschlossen und eine Messung vorgenommen. Spannungsregler eingesetzt 
und nun gibt die Platine ohne dem 40 poligen Mikrocontroller +5V aus und 
kein Bauteil wird warm. Dies bestätigt nun endgültig meine Vermutung, 
dass es nicht am Mikrocontroller liegt. Ich denke auch, dass es nichts 
mit den DIP Halterungskontakten zu tun hat. Ich glaube eher, dass der 
Fehler im unteren Sektor liegt, wo die ganzen Widerstände eingelötet 
sind…

Hat jemand eine Idee, wie ich diesen Fehler finden kann?

Lg. Stefan

von Unwichtig (noname_user)


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Stefan F. schrieb:
> Hat jemand eine Idee, wie ich diesen Fehler finden kann?

https://www.mikrocontroller.net/attachment/613722/Rueckseite_2.JPG

https://www.mikrocontroller.net/attachment/613721/Rueckseite_1.JPG

So wie die Platine unten drunter ausschaut brauchst du hier nicht weiter 
fragen, die Erklärung sieht man eigentlich schon optisch = zerbastelt!
Oder kannst du dafür deine Hand ins Feuer legen dass das Gemurkse da auf 
der Unterseite korrekt ist? Da sind mehr als nur 1 Zinnbrücke zu sehen, 
nur ob es daran liegt kann man nur testen mit ordentlich wider 
herstellen durch Löten.
Ein Foto ohne Gegenblendlicht würde vllt. etwas helfen.

von Stefan F. (stefan321)


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Unwichtig schrieb:
> Stefan F. schrieb:
>> Hat jemand eine Idee, wie ich diesen Fehler finden kann?

> So wie die Platine unten drunter ausschaut brauchst du hier nicht weiter
> fragen, die Erklärung sieht man eigentlich schon optisch = zerbastelt!
> Oder kannst du dafür deine Hand ins Feuer legen dass das Gemurkse da auf
> der Unterseite korrekt ist? Da sind mehr als nur 1 Zinnbrücke zu sehen,
> nur ob es daran liegt kann man nur testen mit ordentlich wider
> herstellen durch Löten.

Ich habe hier sicher nichts zerbastelt, wenn Du sinnerfassend gelesen 
hättest, würde Dir auffallen, dass das Problem schon vorher bestand.
Welche Zinnbrücken? Hier gibt es keine. Ich habe die Led 4 getauscht, da 
diese von dem Kurzschluss komplett verkohlt und defekt war und habe um 
die Verbindung stabiler zu machen die Beine der Led verwendet.
Bei dem Widerstand bin ich ebenfalls so vorgegangen, da es dort gar 
keine Verbindung mehr gab, den die Lötstellen waren komplett verbrannt.
Zu den Drahtbrücken, die schwarzen Drähte kommen nachher wieder weg, die 
sind da nur temporär um die Sicherheitsfunktion der Platine zu 
überbrücken, sonst könnte ich sie nicht testen. Ich habe alle 
Leiterbahnen korrekt verbunden, dafür lege ich in der Tat meine Hand ins 
Feuer!
Wie gesagt, bin ich für sinnvolle Vorschläge weiterhin gerne offen!

Ps. Ein besseres Foto kann ich gerne hochladen.

: Bearbeitet durch User
von Uli S. (uli12us)


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Was hat denn dieses Tor für superspezielle Funktionen, mehr als auf zu 
und eventuell ne Überwachung, ob was dazwischen klemmt, kann das doch 
gar nicht haben. Abhängig vom Motor wärs vielleicht sinnvoll dich an 
einen der heutzutage gängigen Hersteller ähnlicher Torantriebe zu wenden 
und zu fragen ob die Steuerplatine und Sender als Ersatzteil verkaufen 
und die Teile statt dem Originalteil zu verbauen. Nachdem ich mal nach 
ner Anleitung gesucht hab, scheint das ein doppelklapptor zu sein, das 
hydraulisch angetrieben wird. Das Auf und Zu wird da offenbar durch 
Ventile gesteuert. Der Antrieb ist da natürlich einfacher, aber die 
Ansteuerung komplizierter. Hast du denn schon mal die Motorkondensatoren 
überprüft?

von Stefan F. (stefan321)


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Hallo Uli,

nein die Platine ist nicht super speziell, aber ich möchte nicht alles 
neu machen.

Ja, die Steuerung kann auch für zweiflügelige Tore verwendet werden.
Doch mein Tor ist einflügelig und es fährt nach innen auf. Man kann auch 
zur Absicherung sogenannte Fotozellen, also Lichtschranken montieren.
So etwas habe ich nicht, der große Chip unten übernimmt die 
Sicherheitsfunktion, dass heißt wenn das Tor auf ein Hindernis trifft, 
so fährt es in die entgegengesetzte Richtung. Motorbetriebskondensatoren 
sind ok, 12,5µF sollen sie haben, die erste hat exakt 12,5µF der zweite 
hat 12,7µF.
Bei dem Motor handelt es sich um einen Hydraulikmotor, welcher zweimal 
mit  geschalteten Phasen gesteuert wird, es wird immer die selbe Phase 
verwendet, also L1.

Ich konnte den Kurzschluss nun genauer eingrenzen, es liegt 
wahrscheinlich an den Widerständen unten, er tritt nur auf wenn bei dem 
40 poligen DIP Halter Pin 1 mit 21 verbunden ist und Pin 20 mit 40 
verbunden ist, alle anderen Pins sind ok.

Trotzdem danke für den Tipp.

Lg.

von Uli S. (uli12us)


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Ich ging natürlich davon aus, wenn du eine Steuerung für Doppeltore 
hast, dass die auch verwendet werden. Da eh nur eine Hälfte gebraucht 
wird, würde ich einfach mal eine Anfrage bei den üblichen Verdächtigen 
machen,
ob eine ihrer Steuerungen geeignet ist. Mir fallen da Hörmann, 
Chamberlain und Schellenberg ein. Wobei die normalerweise Motoren 
verwenden, deren Leistungsaufnahme überwacht wird, sobald da ein etwas 
grösserer Strom auftritt, schalten die sofort ab. Wie das mit nem 
hydraulischen System gemacht wird, entzieht sich meiner Kenntnis. So 
etwas leicht anzupassen ist auf jeden Fall weniger fehleranfällig, als 
bei einem Teil, das es nicht mehr
gibt, für das keine Doku vorhanden ist, und auch keinerlei Ersatzteil 
mehr zu kriegen ist.

von Stefan F. (stefan321)


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Ja, Chamberlain ist mir durchaus bekannt, das alte Funkmodul der 
Steuerung ist von Chamberlain.

Ich habe nun als letzte Bauteil Kontrolle die unten eingelöteten 
Widerstände kontrolliert und diese sind alle in Ordnung, dabei haben 
sich gleich zwei Lötstellen verabschiedet. Vermutlich, da hier die Hitze 
recht stark war vom Kurzschluss. Macht nichts, dass kann ich reparieren.

Hier sind ein paar neue Fotos, ich habe mit einer starken Taschenlampe 
die Platine beleuchtet, damit man die Leiterbahnen besser sieht.

Hat jemand eine Idee was ich sonst noch kontrollieren soll?


Lg.

von Stefan F. (stefan321)


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Schade, ich hätte noch auf den ein oder anderen Tipp gehofft.
Da ich die Bauteile als Fehlerquelle ausschließen kann, wird es 
wahrscheinlich an einer Lötstellenverbindung liegen, die so nicht 
vorhanden sein dürfte.
Ich habe inzwischen die Firma Fadini kontaktiert und diese um einen 
Schaltplan gebeten.
Eigentlich habe ich in diesem Forum schon weitaus komplexere Themen 
gesehen, die auch gelöst wurden...

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Stefan F. schrieb:
> Schade, ich hätte noch auf den ein oder anderen Tipp gehofft.

ich habe mich in dem ganzen hin-und-her in diesem Thread verloren. Ich 
weiß nun nicht, welcher Kontakt mit welchem irgendeinen Schluss haben 
soll. Daher weiß ich gar nicht, wie ich im speziellen helfen könnte.

Die "allgemeinen" Hilfen" hast du ja schon erhalten, z.B. die Platine 
mit Iso ordentlich sauber zu machen.

Was mir aufgefallen ist:
auf dem Bild "Widerstände" sind anscheinend einige Widerstände auf einer 
Seite rausgelötet. Ich vermute, das hast du gemacht um Fehler 
einzugrenzen. Man kann auf dem Foto aber nicht genau erkennen, ob. z.B. 
R9 oben an R8 "dran kommt".  Da könntest du noch mal schauen.

Beim Bild "Rückseite" sind ein paar SAchen, die überprüfenswert sind ..

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Nein, mehr als da steht gibt es nicht.
> Verglichen mit heutigen CPLDs und FPGAs ist das Ding winzig, maximum
> gates 2048, total pads 40, 70 MHz clock frequency usw.
> Aber das ist für den Kunden so hergestellt, das kann man nicht einfach
> kopieren.

Hier gibt's doch einen der regelmäßig nackige ICs fotografiert. :)
Könnte man bei der verwendeten "Brenn"-Technik was sehen oder sind das 
nur gespeicherte Ladungen?

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Stefan F. schrieb:
> Eigentlich habe ich in diesem Forum schon weitaus komplexere Themen
> gesehen, die auch gelöst wurden...

Was erwartest Du?
Ein IC das Du nicht ersetzen kannst wurde offensichtlich gegrillt.
Du reitest ein totes Pferd.

Es wäre erheblich einfacher die Steuerung mit AVR + IR Empfänger oder 
einem ESP nachzubauen.

von Stefan F. (stefan321)


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Michael schrieb:

> Was erwartest Du?

Ich erwarte mir wie gesagt nur ein paar Tipps.
Ich weiß nicht, warum gewisse User nicht in der Lage sind, dass zu lesen 
was ich schreibe und dies korrekt zu verstehen…

> Ein IC das Du nicht ersetzen kannst wurde offensichtlich gegrillt.
> Du reitest ein totes Pferd.

Und nur verzweifelte Indianer reiten tote Pferde...

Hallo,
zuerst mal möchte ich mich bei dem User Wegstaben V. bedanken.
Es ist heutzutage gar nichts mehr selbstverständlich und ich freue mich 
über die Sachliche Antwort.

Natürlich ist der Mikrocontroller nicht im besten Zustand, ABER dieser 
verursacht nicht den Kurzschluss.
Das habe ich schon mehrmals demonstriert.
Ich habe übrigens noch einen Test gemacht: Pin für Pin des 
Mikrocontrollers mit dem Sockel verbunden und festgestellt, dass der 
Kurzschluss nicht vorhanden ist. Erst wenn der ganze Mikrocontroller im 
Sockel ist, also von der Schaltung beeinflusst wird, entsteht der 
Kurzschluss, da hilft auch ein neuer Mikrocontroller nicht.
Warum soll dieser nicht ersetzbar sein, er ist nicht fest verlötet, also 
tauschbar und ich bin überzeugt, dass die Firma sicher noch über solche 
Exemplare verfügt.
Sollte das nicht der Fall sein, werde ich eine ältere günstige Steuerung 
kaufen und diesen Mikrocontroller nehmen, ich habe ja dank dem User 
Christoph db1uq K. ein Datenblatt und wenn die Nummer CLA61… 
übereinstimmt wird das auch funktionieren.
Doch hier wird in diesem Fall auch ein nagelneuer Mikrocontroller nicht 
helfen, da der Kurzschluss nach wie vor vorhanden sein wird.
Ich poste jetzt mal ein Bild, Rückseite_R45, dort sieht man den R45 
(139kOhm) Widerstand und dessen Leiterbahn.
Die markierten Bereiche von dem User Wegstaben V habe ich auf dem Bild 
(Rueckseite-markiert_ed) nummeriert und erkläre ich wie folgt:
1. Diese Verbindung ist korrekt, ich habe sie deshalb gelötet, da ich 
mit der Durchgangsprüfung festgestellt habe, dass die Lötstelle dort 
keinen Kontakt hatte.
2. Dort habe ich nichts verändert, Originalzustand, Durchgang vorhanden.
3. R45 (139kOhm) ist korrekt verbunden
4. Abgebrochene Lötstelle, diese hat sich verabschiedet, als ich die 
Widerstände kontrolliert habe, ist wieder repariert.
5. Diese Brücke ist nur Temporär, um die Sicherheitskontakte zu 
überbrücken (Kontakt Fotozellen 1-2), siehe Foto Kontakte.

Ps.

Wollvieh W. schrieb:

>
> Hier gibt's doch einen der regelmäßig nackige ICs fotografiert. :)
> Könnte man bei der verwendeten "Brenn"-Technik was sehen oder sind das
> nur gespeicherte Ladungen?


Wollvieh W. Meinst Du, dass man so an das Innenleben des 
Mikrocontrollers kommt?

Lg.

von H. H. (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> Meinst Du, dass man so an das Innenleben des
> Mikrocontrollers kommt?

Es ist kein µC!

Und das Reverse Engineering der Metallisierungslage des Gatearray macht 
dir ein dafür qualifizierter Spezialist gerne. Er wird dir dafür nur 
etwa 20k€ berechnen, das lohnt sich doch für dich ganz bestimmt.

von Stefan F. (stefan321)


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H. H. schrieb:
>
> Es ist kein µC!
>
> Und das Reverse Engineering der Metallisierungslage des Gatearray macht
> dir ein dafür qualifizierter Spezialist gerne. Er wird dir dafür nur
> etwa 20k€ berechnen, das lohnt sich doch für dich ganz bestimmt.

Man kann nur den Kopf schütteln.
Klar ist es ein Gatearray, also Mikrocontroller/Prozessor.
Was soll es den sonst sein und warum wird es den dann von der Firma 
Fadini so offiziell bezeichnet?

von H. H. (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> Man kann nur den Kopf schütteln.

Über dich.


> Klar ist es ein Gatearray, also Mikrocontroller/Prozessor.

Äpfel sind ja auch Birnen...


> Was soll es den sonst sein und warum wird es den dann von der Firma
> Fadini so offiziell bezeichnet?

Die haben es mit Laien wie dir zu tun.

von Stefan F. (stefan321)


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H. H. schrieb:
> Stefan F. schrieb:
>> Man kann nur den Kopf schütteln.
>
> Über dich.
>
>> Klar ist es ein Gatearray, also Mikrocontroller/Prozessor.
>
> Äpfel sind ja auch Birnen...
>
>> Was soll es den sonst sein und warum wird es den dann von der Firma
>> Fadini so offiziell bezeichnet?
>
> Die haben es mit Laien wie dir zu tun.

Einen Typ wie Dir empfehle ich hier nichts mehr zu posten, es ist schade 
um den Speicher des Servers.
Und als Laie brauche ich mich sicher nicht bezeichnen zu lassen!

von H. H. (Gast)


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Du hast vor allem einen gewaltigen Sprung in der Schüssel!

von Stefan F. (stefan321)


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H. H. schrieb:
> Du hast vor allem einen gewaltigen Sprung in der Schüssel!

Ebenfalls!
Wenn du so kompetent bist, wo bleibt dann dein Lösungsansatz?

von H. H. (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> wo bleibt dann dein Lösungsansatz?

Geh zum Arzt.

von Stefan F. (stefan321)


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H. H. schrieb:
> Stefan F. schrieb:
>> wo bleibt dann dein Lösungsansatz?
>
> Geh zum Arzt.

Es ist wirklich faszinierend für mich, dass manche armselige Menschen 
nichts besseres zu tun haben, als hier Schwachsinn zu verbreiten und 
Leute zu beleidigen.

Ps.
Eine ich hab mich lieb Weste würde bei dir sicher Wunder wirken….

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Stefan F. schrieb:
> Ich erwarte mir wie gesagt nur ein paar Tipps.
> Ich weiß nicht, warum gewisse User nicht in der Lage sind, dass zu lesen
> was ich schreibe und dies korrekt zu verstehen…
Und ich verstehe nicht was gewisse User an 'die Kiste ist toter als ne 
Pizza' nicht verstehen.

> Natürlich ist der Mikrocontroller nicht im besten Zustand, ABER dieser
> verursacht nicht den Kurzschluss.
Nicht mehr.
Nun stocherst Du so lange weiter bis die Schaltung keinen Kurzschuss 
mehr macht und wirst feststellen das ein gegrillter IC keine korrekte 
Funktion mehr ausführt.

: Bearbeitet durch User
von Gerald B. (gerald_b)


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Wollvieh W. schrieb:
> Christoph db1uq K. schrieb:
>> Nein, mehr als da steht gibt es nicht.
>> Verglichen mit heutigen CPLDs und FPGAs ist das Ding winzig, maximum
>> gates 2048, total pads 40, 70 MHz clock frequency usw.
>> Aber das ist für den Kunden so hergestellt, das kann man nicht einfach
>> kopieren.
>
> Hier gibt's doch einen der regelmäßig nackige ICs fotografiert. :)
> Könnte man bei der verwendeten "Brenn"-Technik was sehen oder sind das
> nur gespeicherte Ladungen?

und selbst wenn es sichtbare Fuses sind. Die müssen nicht zwingend 
geometrisch so angeordnet sein, wie ihre Adresse in einem Hex-Dump ist. 
Sowas macht man bei µC, eben um Reengeneering und Auslesen der Hardware 
im Labor zu verhindern.
Oder man macht noch eine Schutzstruktur drüber, die eine 
Selbstzerstörung/Löschung aktiviert, wie eine Widerstandsbrücke, oder 
eine Fotozelle, die ein geöffnetes Gehäuse detektiert.
Lies einfach mal ein paar Whitepapers, wie Infineon sicherheitskritische 
Controller, wie sie z.B. in Reisepässen o.ä. eingesetzt werden, schützt.
Dein Ansinnen ist in etwa so aussichtsreich, wie mit einem Brathähnchen 
zum Tierarzt zu gehen ;-)

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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@Stefan
Fange doch nochmal am ANFANG an.
1. Den 40-poligen (Gatearray) aus dem Sockel.
2. Entweder nun Spannung anlegen, und an den SOLL-Pins messen, ob die da 
sind. +Ub und Gnd am Sockel messen.
   Oder erst OHNE Spannung messen, ob benachbarte Pins Verbindung haben.
    Die Platine vorher penibelst reinigen (mit Kontakt WL, o.Ä).
3. Wenn dass passt, 40-pol. rein in den Sockel, und den Kurzschluss 
such, ob, und wo der nun ist. - OHNE Spannung anzulegen.
4. Wenn nun ein Kurzschluss da ist, Chip wieder raus, und ob dann der 
Kurzschluss an dem Sockel nun wieder weg ist. Ist das der Fall, ist das 
Gatearray defekt.

Gatearray - kannst Du in etwa gleichsetzen, wie ein damaliges Pal, oder 
Gal. Die kommen dem Ding von der Funktion näher.

: Bearbeitet durch User
von Tom K. (nextcc)


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Interessante Nachmittagslektüre hier!
Habe zwar kein Popcorn, dafür aber Eis und Kaffee und mache mir so meine 
Gedanken:


Stefan F. schrieb:

https://www.mikrocontroller.net/attachment/613594/Platine_1.JPG
https://www.mikrocontroller.net/attachment/613596/Platine_2.JPG

> Hallo, hier sind die Fotos von der Platine im aktuellen Zustand.
>
> Ich habe festgestellt, dass der Kurzschluss schon vorhanden ist, wenn
> ich den ersten Pin mit dem Steckverbinder verbinde.

Also Pin1 mit Pin40, Pin 2 mit 39, 3 mit 38.... Aha!

Ja, das sagt natürlich so einiges! Allerdings nicht in Bezug auf die 
Schaltung.

Stefan F. schrieb:
>
> Ich konnte den Kurzschluss nun genauer eingrenzen...
> ...er tritt nur auf wenn bei dem
> 40 poligen DIP Halter Pin 1 mit 21 verbunden ist und Pin 20 mit 40
> verbunden ist, alle anderen Pins sind ok.

Soso, wenn man an der DIP-Fassung Pin20 und 40 verbindet tritt also 
ebenfalls ein Kurzschluss auf!  Verblüffend!
Erläutere doch bitte noch einmal kurz die daraus abgeleitete 
Schlussfolgerungen.


Stefan F. schrieb:

> Ich habe nun einen passenden Trafo an der Platine per Draht
> angeschlossen und eine Messung vorgenommen. Spannungsregler eingesetzt
> und nun gibt die Platine ohne dem 40 poligen Mikrocontroller +5V aus und
> kein Bauteil wird warm. Dies bestätigt nun endgültig meine Vermutung,
> dass es nicht am Mikrocontroller liegt.

Selbstverständlich! Eine klar logische Analyse.

Stefan F. schrieb:
> Ich habe nun als letzte Bauteil Kontrolle die unten eingelöteten
> Widerstände kontrolliert und diese sind alle in Ordnung, dabei haben
> sich gleich zwei Lötstellen verabschiedet. Vermutlich, da hier die Hitze
> recht stark war vom Kurzschluss.

Zweifellos, es kann nur an der Hitze beim Kurzschluss gelegen haben! 
Woran auch sonst?


Stefan F. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Du hast vor allem einen gewaltigen Sprung in der Schüssel!
>
> Ebenfalls!
> Wenn du so kompetent bist, wo bleibt dann dein Lösungsansatz?

Aber aber, wir wollen doch freundlich bleiben. Sicher ist Herr Hinz nur 
mit den hier präsentierten, geradezu genialen Methoden der 
Fehlereingrenzung überfordert...
Muß leider gestehen daß es mir ebenso ergeht. Daher kann auch ich nicht 
wirklich weiter helfen. Allerdings fehlen hier doch einige typische 
µC.net-Tips zur Fehlerbehebung die nicht unerwähnt bleiben sollten:
- Wärmebildkammera einsetzen
- Kältespray einsetzen
- alle Elkos tauschen
- Platine einige Stunden im Backofen bei 100°C behandeln

Oder, Energie- und Ressourcensparender, sofort: Tonne auf, Platine rein, 
Tonne zu.
Hoffe geholfen zu haben und wünsche noch einen schönen Tag.

von Ron-Hardy G. (ron-hardy)


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@Tom K.
YMMD

von Stefan F. (stefan321)


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Tom K. schrieb:
> Interessante Nachmittagslektüre hier!
> Habe zwar kein Popcorn, dafür aber Eis und Kaffee und mache mir so meine
> Gedanken:
> Immer mit der Ruhe!

> Also Pin1 mit Pin40, Pin 2 mit 39, 3 mit 38.... Aha!


Und das Bild Platine_2 ist nur ein Symbolbild um die Steckverbindungen 
zu demonstrieren.

> Ja, das sagt natürlich so einiges! Allerdings nicht in Bezug auf die
> Schaltung.
>
> Stefan F. schrieb:
>>
>> Ich konnte den Kurzschluss nun genauer eingrenzen...
>> ...er tritt nur auf wenn bei dem
>> 40 poligen DIP Halter Pin 1 mit 21 verbunden ist und Pin 20 mit 40
>> verbunden ist, alle anderen Pins sind ok.
>
> Soso, wenn man an der DIP-Fassung Pin20 und 40 verbindet tritt also
> ebenfalls ein Kurzschluss auf!  Verblüffend!
> Erläutere doch bitte noch einmal kurz die daraus abgeleitete
> Schlussfolgerungen.
>
> Stefan F. schrieb:
>
>> Ich habe nun einen passenden Trafo an der Platine per Draht
>> angeschlossen und eine Messung vorgenommen. Spannungsregler eingesetzt
>> und nun gibt die Platine ohne dem 40 poligen Mikrocontroller +5V aus und
>> kein Bauteil wird warm. Dies bestätigt nun endgültig meine Vermutung,
>> dass es nicht am Mikrocontroller liegt.
>
> Selbstverständlich! Eine klar logische Analyse.

Das habe ich so nie behauptet. Wer genau lesen kann, ist klar im 
Vorteil.

> Zweifellos, es kann nur an der Hitze beim Kurzschluss gelegen haben!
> Woran auch sonst?

Ja genau, aus diesem Grund!

> Aber aber, wir wollen doch freundlich bleiben. Sicher ist Herr Hinz nur
> mit den hier präsentierten, geradezu genialen Methoden der
> Fehlereingrenzung überfordert...

Der äußerst sympathische Herr Hinz hat sich mit seinen Äußerungen selber 
disqualifiziert.
Daher sollte Herr Hinz hier besser nichts mehr posten und am besten des 
Forums verwiesen werden!

> Muß leider gestehen daß es mir ebenso ergeht. Daher kann auch ich nicht
> wirklich weiter helfen.

> Oder, Energie- und Ressourcensparender, sofort: Tonne auf, Platine rein,
> Tonne zu.

Ich schreibe das nun zum letzten Mal, ich werde die Platine nicht 
wegwerfen.

> Hoffe geholfen zu haben und wünsche noch einen schönen Tag.

Danke für deine Tipps. Wünsche ebenfalls einen schönen Tag.
Ps.
Ich habe übrigens mit der Firma Fadini inzwischen Kontakt aufgenommen, 
die Mitarbeiter sind sehr hilfsbereit.

von Stefan F. (stefan321)


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@Thomas S. danke für deine Tipps.
Ich werde das demnächst versuchen.

Lg.

von H. H. (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> Ich habe übrigens mit der Firma Fadini inzwischen Kontakt aufgenommen,
> die Mitarbeiter sind sehr hilfsbereit.

Ist das die Fadini Klinik für Psychiatrie?

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Ist das die Fadini Klinik für Psychiatrie?
Nein, es ist das Fadini-Institut für archäologische Ausgrabungen, wenn 
da jemand mit einem fast 30 Jahre alten Produkt ankommt (wenn die 9427 
auf dem IC das Produktionsdatum darstellt), welches sich immer noch im 
Einsatz befindet.

von C. D. (derschmied)


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Ben B. schrieb:
> Nein, es ist das Fadini-Institut für archäologische Ausgrabungen, wenn
> da jemand mit einem fast 30 Jahre alten Produkt ankommt (wenn die 9427
> auf dem IC das Produktionsdatum darstellt), welches sich immer noch im
> Einsatz befindet.

Verdammt aber auch. Die letzten Jahre über hab ich monatlich zwei, drei 
solcher Anlagen/ Steuerungen stillegen müssen, und teils auch ersetzt. 
Umweltbewusst wie ich bin hab ich die Gehäuse grob zerrupft und die 
Platinen gesondert auf den üblichen Haufen geworfen, und ohne es zu 
wissen vermutlich jede Menge umklammerte Strohhalme damit geknick. Ich 
hab nicht wirklich den Platz alles aufzuheben, aber Threads wie dieser 
schärfen mein Augenmerk. Und ich werde mich melden wenn ich gerade was 
an der Hand habe.

DerSchmied

: Bearbeitet durch User
von Wollvieh W. (wollvieh)


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Tom K. schrieb:

> - Platine einige Stunden im Backofen bei 100°C behandeln
>
> Oder, Energie- und Ressourcensparender, sofort: Tonne auf, Platine rein,
> Tonne zu.

Deckel auf, heiß Wasser drauf, in fünf Minuten ißt man auf... :)

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Stefan F. schrieb:
> 1. Diese Verbindung ist korrekt, ich habe sie deshalb gelötet, da ich
> mit der Durchgangsprüfung festgestellt habe, dass die Lötstelle dort
> keinen Kontakt hatte.

Hat sie auch Verbindung mit dem Lötauge drunter? Auf dem Bild kann man 
das nicht erkennen. Ok, eine offene Verbindung verursacht keinen 
Kurzschluss, aber dennoch mal nachgefragt ...

> 3. R45 (139kOhm) ist korrekt verbunden

Die Leitung ist mit viel Lötzinn geflickt. Dieser dicke Flicken hat 
möglicherweise Verbindung zur benachtbarten drunter liegenden dünnen 
Leiterbahn (diejenige, bei der der rote Draht eine weitere Flickstelle 
darstellt)

: Bearbeitet durch User
von Tom K. (nextcc)


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Stefan F. schrieb:
> Ich poste jetzt mal ein Bild, Rückseite_R45, dort sieht man den R45
> (139kOhm) Widerstand und dessen Leiterbahn.

Stefan F. schrieb:
> Ich habe übrigens mit der Firma Fadini inzwischen Kontakt aufgenommen,
> die Mitarbeiter sind sehr hilfsbereit.

Einwandfrei! Dann frag doch dort auch gleich, ob die noch 139k 
Widerstände am Lager haben...

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (stefan321)


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Tom K. schrieb:

> Einwandfrei! Dann frag doch dort auch gleich, ob die noch 139k
> Widerstände am Lager haben...

Deine Logik kann ich nicht nachvollziehen.
Es geht nicht um den Widerstand, dieses Problem habe ich bereits gelöst.
39k und 100k Ohm in Reihe geschaltet, fertig.
Folgende Probleme sind noch zu lösen: Kurzschluss finden und beseitigen 
und Ersatz des Gatearrays.
Ich habe nun um einen Schaltplan gebeten und gefragt ob sie eventuell 
noch so ein Gatearray haben.

Wegstaben V. schrieb:

>> 3. R45 (139kOhm) ist korrekt verbunden
>
> Die Leitung ist mit viel Lötzinn geflickt. Dieser dicke Flicken hat
> möglicherweise Verbindung zur benachtbarten drunter liegenden dünnen
> Leiterbahn (diejenige, bei der der rote Draht eine weitere Flickstelle
> darstellt)

Ja, da hast Du recht. Ich werde den R45 auf der Unterseite mit einem 
Schrumpfschlauch isolieren, dass werde ich auch auf der Vorderseite bei 
beiden Polen machen.
Ich habe nämlich gemessen, dass der Widerstand R45 24V erhält, es ist 
also von Vorteil wenn die Kontakte isoliert sind.
Lg.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Was man damit zum Ausdruck bringen wollte: es gibt keinen 
139k-Widerstand.
Der Wert ist nicht existent, muss also auch nicht ersetzt werden.
140k oder 137k gäbe es zumindest theoretisch.

Stefan F. schrieb:
> es ist
> also von Vorteil wenn die Kontakte isoliert sind.

Es würde reichen, den evtl. Kurzschluss des Zinnblobs auf der anderen 
Leiterbahn zu entfernen, z.B. in dem statt des Blobs ein isoliertes 
Strippchen verwendet wird.
Die 24V-Seite muss nur isoliert werden wenn sie sich bewegen kann, aber 
das ist sowieso Krempel weil es dann früher oder später zum Abbrechen 
kommt.
Also jetzt so lassen und wenn es dann vielleicht wieder geht den ganzen 
Flickschusterkrempel mit z.B. Heißkleber oder (Essigfreiem!) Silikon 
verkleben, das isoliert und verhindert Bewegung.

von Joachim B. (jar)


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Stefan F. schrieb:
> Ich erwarte mir wie gesagt nur ein paar Tipps.

dann hole alles Zinn runter und putze mal ordentlich, so sind deine 
Bilder unbrauchbar.

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (stefan321)


Angehängte Dateien:

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Jens M. schrieb:
> Was man damit zum Ausdruck bringen wollte: es gibt keinen
> 139k-Widerstand.
> Der Wert ist nicht existent, muss also auch nicht ersetzt werden.
> 140k oder 137k gäbe es zumindest theoretisch.

Hallo Jens,
dass kann ich so nicht bestätigen.
Man muss bedenken, dass die Platine schon fast 30 Jahre alt ist.
Vielleicht gab es damals 139k Widerstände.
Das es diese Widerstände heute nicht mehr gibt, habe ich bei meiner 
Recherche festgestellt, aber da die Ringe auf dem Widerstand diesen Wert 
ergeben, habe ich diesen natürlich mit dem selben Wert ersetzt.
Siehe Angehängtes Foto vom defekten Widerstand Farbringe:
Braun, Orange, Weiß, Orange und Gold.
Ich habe es mit zwei verschiedenen Webseiten kontrolliert, siehe 
Quellen:
https://www.mouser.de/technical-resources/conversion-calculators/resistor-color-code-calculator
https://www.dieelektronikerseite.de/Tools/Widerstandsrechner.htm
So bin ich auf den Widerstandswert gekommen.

Ps. Danke für deine Ratschläge, bewegen tut sich die Steuerung an sich 
nicht, sie ist fest im Gehäuse montiert.
Werde es dann eventuell mit Heißkleber versiegeln.

Lg.

von H. H. (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> Vielleicht gab es damals 139k Widerstände.

Und Wolpertinger.

von Stefan F. (stefan321)


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C. D. schrieb:
> hab nicht wirklich den Platz alles aufzuheben, aber Threads wie dieser
> schärfen mein Augenmerk. Und ich werde mich melden wenn ich gerade was
> an der Hand habe.
>
> DerSchmied

Danke, dass Du Dich gemeldet hast, ich schätze so etwas sehr.
Lg.

von Sebastian W. (wangnick)


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Stefan F. schrieb:
> Angehängte Dateien:
>             Widerstand_defekt.JPG

Ich sehe auf dem Foto keinen weißen Ring. Der würde nicht zwischen die 
beiden anderen passen.

Bei solchen Fehlerbildern, bei denen die Umhüllung des Widerstands 
verglüht ist, sind die Farben zudem extrem schwer zu erkennen.

Insofern ist es meist sinnvoll, von einem Widerstand der E12- oder 
zumindest E24-Reihe auszugehen.

LG, Sebastian

von Stefan F. (stefan321)


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Sebastian W. schrieb:

> Ich sehe auf dem Foto keinen weißen Ring. Der würde nicht zwischen die
> beiden anderen passen.
>

> LG, Sebastian

Ok, ich denke aber, dass es ein weißer Ring ist, wäre der Widerstand 
sonst nicht in der Mitte Lila so wie das Gehäuse gefärbt ist?
Es ist übrigens so, als ich den Widerstand ausgelötet habe, ist die 
ganze Farbe abgefallen.
Lg.

: Bearbeitet durch User
von Sebastian W. (wangnick)


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Stefan F. schrieb:
> wäre der Widerstand sonst nicht in der Mitte Lila so wie das Gehäuse
> gefärbt ist

Für mich sieht es mehr danach aus, dass in der Mitte die Glut die 
Keramikhülle entfärbt hat. Denn die ersten drei Ringe haben immer 
gleichen Abstand zueinander.

LG, Sebastian

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (stefan321)


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Laut dem Rechner wäre das dann ein 13k Ohm Widerstand.
Mir sind aber nur 12k Widerstände bekannt.
Übrigens ergab die Messung bei dem defekten Widerstand, dass er noch 
1,2k Ohm beträgt.
Lg.

von Stefan F. (stefan321)


Angehängte Dateien:

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Hallo, habe gerade im Internet gesucht, dieser 13k Widerstand ähnelt 
tatsächlich meinem, siehe Foto.
Lg.

von Dieter W. (dds5)


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Stefan F. schrieb:
> Übrigens ergab die Messung bei dem defekten Widerstand, dass er noch
> 1,2k Ohm beträgt.

Das legt den Schluss nahe, dass der ursprüngliche Farbcode braun rot rot 
gold war.

von Stefan F. (stefan321)


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Nun gut, aber nach Rot sehen die Ringe für mich nicht aus. Ich würde 
eher sagen, dass sie Orange sind.

Und meiner Meinung nach, ist der Widerstand durch die starke Hitze die 
damals entstanden ist, defekt.

Also würde ich eher sagen, dass es eventuell ein 13k sein könnte.

Lg.

von Axel R. (axlr)


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Haste mal überlegt, wieviel Spannung du auf solch einen "139K" 
Widerstand geben musst, damit der am Ende SO aussieht? Schau Dir mal 
die Platine im Umfeld an. Die ist komplett delaminiert. Das muss über 
längeren Zeitraum richtig warm geworden sein, alles. Der Widerstand und 
seinen tatsächlichen Wert bestimmt man, indem man aufs Umfeld 
referenziert und kommt auf 100 Ohm oderso...
Das ist ne einseitige Platine. Da hätte ich schon längst mal n 
Schaltplan aufgenommen und mir was als Ersatz für das GATE-ARRAY 
überlegt. Kann ja wohl nicht soo schwer sein. Bestell Dir Ersatz, wie 
oben schon vorgeschlgen, wenn Du bekommst oder schick her, das Teil, 
wenn Du ne Weile auf deine Torsteuerung verzichten kannst. Der 40polige 
hat irgenwo seine Betriebsspannungszuführung, seinen Masseanschluss, 
seine Eingänge und entsprechend Ausgänge,die je nach kombinatorischer 
Verknüpfung der Eingänge entprechend dem Kundenwunsch High oder LOW 
ausgeben. Vielleicht noch irgendwo ne RC-Beschaltung für den 
Taktgenerator usw. Das kann man doch herausfinden. Im Übrigen kann man 
auch ordentliche Fassungen bestellen. Wenn du da zweimal die 
Dupont-Kabel reinsteckst (warum nun auch immer), snd die komischen 
Federn ausgeleiert.
Ich würde mir ne Adapterplatine für den 40poligen designen und die 
Funktionalität 1 zu1 nachbilden, wenn ich nicht in der Lge wäre, mir 
adäquaten Ersatz beschaffen zu können. Hinweise wurden ja oben schon 
gegeben.
KLar: wenn das Tor ansich ordentlich funktioniert, würde ich da auch 
kein neues einbauen. Meine Friseurmeister hat auch zwei Rolltore, wo 
jährich der Elektromeister zu Inspektion kommt (die Tore fahren in der 
Garage nach oben auf, also ähnlich) und das kostet jedesmal 300-500€. 
Letztens wollte man ihm für 5.500e neue Tore verkaufen weil die 
Steuerung defekt und unersetzbar sei. War auch nicht ganz ohne, aber 
hinzubekommen. Geht alles. Man mus snur Strukturiert vorgehen und deben 
sich auf die Dinge konzentrieren, die man beherrscht.
Wenn Du woanders deine Stärken ausspielen kannst, solltest Du das tun, 
Dir das ordentlich bezahlen lassen, das Geld hernehmen und jemanden 
suchen, der eben Rolltore reparieren kann und von den dann von jenem 
Geld bezahlen.
Viel Erfolg weiterhin, bei Bedarf herschicken. kostet aber...
Axel DG1RTO

von Joachim B. (jar)


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Stefan F. schrieb:
> Siehe Angehängtes Foto vom defekten Widerstand Farbringe:
> Braun, Orange, Weiß, Orange und Gold.

Dieter W. schrieb:
> der ursprüngliche Farbcode braun rot rot
> gold

eben das würde ich unterschreiben, 139k NIE

von Stefan F. (stefan321)


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Ok, es wird dann wahrscheinlich ein 13k Ohm sein.
Ja mein Plan ist momentan, ein Ersatz Gatearray zu besorgen.
Ich werde dann mal die ganzen Felder auf dem Sockel durchgehen und 
messen wo er die +5V bekommt.
Wenn ich ein neues Gatearray bekommen sollte, werde ich als erstes 
natürlich im Spannungsfreiem Zustand feststellen, ob der Kurzschluss 
wieder da ist.
Lg und danke für eure Antworten.

von H. H. (Gast)


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Axel R. schrieb:
> Haste mal überlegt, wieviel Spannung du auf solch einen "139K"
> Widerstand geben musst, damit der am Ende SO aussieht?

Kann er als ahnungsloser Laie doch nicht.

von Axel R. (axlr)


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H. H. schrieb:
> Axel R. schrieb:
>> Haste mal überlegt, wieviel Spannung du auf solch einen "139K"
>> Widerstand geben musst, damit der am Ende SO aussieht?
>
> Kann er als ahnungsloser Laie doch nicht.

naja - ich hab extra nix geschrieben: mein "URI" Tassenuntersetzer liegt 
in der Firma. Hab heute mal Homo-Fize.

https://th.bing.com/th/id/OIP.YUBNU_xqdCejxjS0nu4I0wHaHR?rs=1&pid=ImgDetMain

Musste ich auch erstmal nachsehen. Aber der Widerstand hat n viertel 
Watt oder n halbes?
U gleich wurzel aus P mal R? 0.5Watt x 139K ca. 69.500, wurzel aus 
69.500 sind 263,63 Volt. Klar, wenn man da also Netzspannung draufpackt, 
verheizt der n halbes Watt. So, wie der aussieht, müssten das mindestens 
500-800V gewesen sein. grins..
Ich meins ja nicht böse, aber man muss sich doch die Zusammenhänge 
einfach mal nur vor Augen führen und überschläglich davon aussgehen, 
dass das keine 100te KiloOhm sein können, wenn das Teil da fast 'ne 
Weissglut hintersich hat.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Stefan F. schrieb:
> Braun, Orange, Weiß, Orange und Gold.

Wie kommst du denn da drauf?
Das sind 4 Ringe: verkohlt , verkohlt, verkohlt und vermutlich Gold. 
Kann aber auch angelaufenes Silber sein. Einzig: die beiden mittleren 
Ringe könnten gleich gewesen sein, der erste dunkler. Z.B. br-rt-rt-gd = 
1k2, halte ich für wahrscheinlicher als br-or-or-gd = 13k.
Das weiße ist die Asche von der Stelle wo das Ding verglüht ist, und 
139k ist und war nie ein Wert, selbst in E96 nicht. Was es früher auch 
gar nicht gab, da war man mit 5% oder sogar noch mehr zufrieden.
Und nur weil man das in so einem Farben-Umwandler einstellen kann gibt 
es den Wert nicht, vor allem wenn man die Ringe nicht mehr erkennen 
kann.
Du kannst nur hoffen das du irgendwo ein Bild findest wo man die Farben 
noch erkennen kann...

von Joachim B. (jar)


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Stefan F. schrieb:
> Also würde ich eher sagen, dass es eventuell ein 13k sein könnte.

was befähigt dich dazu, langjährige Erfahrung?

13k habe ich fast nie in freier Wildbahn gesehen, 1,2k schon viele 1000 
Male

1,2k ist die E12 Reihe und billig und häufig, erkläre warum man dort 
einen 13K einsetzen muss aus der E24 Reihe.

Jens M. schrieb:
> br-rt-rt-gd =
> 1k2, halte ich für wahrscheinlicher

ich auch

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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@Stefan
Der Weg ist der, mal hier revers Engiering zu betreiben. Von wo nach wo 
welches BAuteil geht. Eventuel gibt es hier ja neben nochmals diesen 
Schaltungsteil.

Das könnte ein Braun, Rot, Rot gewesen sein. Also 1,2K.
Wenn 12V und der zu einer LED ginge, dann wäre es plausibel.

von Stefan F. (stefan321)


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Thomas S. schrieb:
> @Stefan
> Der Weg ist der, mal hier revers Engiering zu betreiben. Von wo nach wo
> welches BAuteil geht. Eventuel gibt es hier ja neben nochmals diesen
> Schaltungsteil.
>
> Das könnte ein Braun, Rot, Rot gewesen sein. Also 1,2K.
> Wenn 12V und der zu einer LED ginge, dann wäre es plausibel.

Guten Abend,
erstmals zu dem Widerstand: hier liegen 24V an und nicht 12V.
Der Widerstand R45 ist zuerst mit der Masse verbunden und auf der 
zweiten Seite mit der Diode, weiters geht die Verbindung dann zu dem 
Öffner-Kontakt.
Neben dem Widerstand ist noch ein Widerstand, dieser beträgt 1k Ohm.
Ja, es sieht halt nach Orange aus, auf diesen Wert bin ich gekommen, da 
ich gesehen habe, dass oben ein 220k R 2mal verlötet ist.
Silbernen Ring hat der sicher keinen, es haben alle einen goldenen Ring, 
bis auf einen der hat einen roten (2%).
Trotzdem danke für eure Hinweise und danke Axel für deine Mühe, dass 
nachzurechnen.
Lg.

von Stefan F. (stefan321)


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H. H. schrieb:

> Kann er als ahnungsloser Laie doch nicht.

Hast du zu viel Freizeit?
Ich persönlich werde bei dir das Lebensmotto von Horst Lichter anwenden 
und dieses lautet: Keine Zeit für A…

von Stefan F. (stefan321)


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Ich habe eine große Widerstands Sammlung, werde diese morgen 
durchsuchen, dort sollte ein 1,2 k Ohm dabei sein.

von Stefan F. (stefan321)


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Stefan F. schrieb:

> Guten Abend,
> erstmals zu dem Widerstand: hier liegen 24V an und nicht 12V.
> Der Widerstand R45 ist zuerst mit der Masse verbunden und auf der
> zweiten Seite mit der Diode, weiters geht die Verbindung dann zu dem
> Öffner-Kontakt.

Und ich vergaß zu erwähnen, dazwischen liegt noch die Led 5.
Lg.

von H. H. (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> Ich persönlich werde bei dir das Lebensmotto von Horst Lichter anwenden
> und dieses lautet: Keine Zeit für A…

Du solltest dennoch einen Arztbesuch ins Auge fassen.

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Mess doch mal diesen Widerstand.

von Stefan F. (stefan321)


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Thomas S. schrieb:
> Mess doch mal diesen Widerstand.

Hallo, der Widerstandswert beträgt 1,2k Ohm.

Nach reiflicher Überlegung bin ich noch nicht sicher, ob es sich hier 
tatsächlich um einen 1,2k Ohm handelt. Den auf der gesamten Schaltung 
ist nämlich kein 1,2k Ohm vorhanden. Daher bin ich eher der Meinung, 
dass es ein 13k Ohm sein könnte.
Ich werde das noch mit den italienischen Kollegen abklären.
Ich habe mal aus Interesse kontrolliert wie oft das Gatearray die +5V 
bekommt, es sind mehrere Pins.
Werde nachher noch eine genauere Beschreibung mit den entsprechenden 
Pins posten.
Lg.

Beitrag #7547446 wurde vom Autor gelöscht.
von H. H. (Gast)


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Steve van de Grens schrieb im Beitrag #7547446:
> Jens M. schrieb:
>> Kaufe einen Programmer, der 30 Jahre alte Technik noch unterstützt
>
> Finde eine passende Software dazu, die auf einem heutigen Computer
> lauffähig ist.

Es gab nie einen Programmer für diese Gatearrays, also auch keine dazu 
passende Sofware.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Stefan F. schrieb:
> Hallo, der Widerstandswert beträgt 1,2k Ohm.
>
> Nach reiflicher Überlegung bin ich noch nicht sicher, ob es sich hier
> tatsächlich um einen 1,2k Ohm handelt. Den auf der gesamten Schaltung
> ist nämlich kein 1,2k Ohm vorhanden. Daher bin ich eher der Meinung,
> dass es ein 13k Ohm sein könnte.

In der Regel steigt der Wert abgebrannter Widerstände, denn da 
verschwindet Material.

Und das es unwahrscheinlich sein soll das dieser Widerstand als einziger 
diesen Wert hat:
Ich kann dir Geräte zeigen die haben unter 2400 Teile einen einzigen 
6R19, einen 6k98, einen 27k4, einen 13k7. (Naja, kann ich nicht, 
Geheimhaltung und so. Glaubs mir einfach.)
Das ist alles so gedacht und funktioniert.
Die Stücklistenmenge sagt also genau gar nichts aus.

Einzige Ausnahme wäre: wenn du feststellen würdest das die Kiste 
mehrfach identische Ein- oder Ausgänge (oder sowas) hat und dieser eine 
hat diesen Wert, die elf anderen die das exakt gleiche machen haben 
einen anderen.
Das und nur das wäre ein Grund das Ergebnis der Messung und die 
Resteraterei um die verkohlten Ringe anzuzweifeln.

: Bearbeitet durch User
von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Thomas S. schrieb:
> Das könnte ein Braun, Rot, Rot gewesen sein. Also 1,2K.
> Wenn 12V und der zu einer LED ginge, dann wäre es plausibel.

Thomas S. schrieb:
> Mess doch mal diesen Widerstand.

und Du hast geschrieben:
Thomas S. schrieb:
> Mess doch mal diesen Widerstand.

Hallo, der Widerstandswert beträgt 1,2k Ohm.

Stefan F. schrieb:
> Nach reiflicher Überlegung bin ich noch nicht sicher, ob es sich hier
> tatsächlich um einen 1,2k Ohm handelt.

Das deckt sich aber.

von Wollvieh W. (wollvieh)


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H. H. schrieb:
> Stefan F. schrieb:
>> Ich persönlich werde bei dir das Lebensmotto von Horst Lichter anwenden
>> und dieses lautet: Keine Zeit für A…
>
> Du solltest dennoch einen Arztbesuch ins Auge fassen.

Gerade vom ins Auge fassen kommen doch die Farbsehstörungen. :)

Jens M. schrieb:
> Und das es unwahrscheinlich sein soll das dieser Widerstand als einziger
> diesen Wert hat:
> Ich kann dir Geräte zeigen die haben unter 2400 Teile einen einzigen
> 6R19, einen 6k98, einen 27k4, einen 13k7. (Naja, kann ich nicht,
> Geheimhaltung und so. Glaubs mir einfach.)

Aus alten Schlumberger Solartron und aus Sartorius-Waagen habe ich auch 
lauter so extrem krumme Werte, dann aber gleich in 0,1%. Häufig sind sie 
dann noch gemäß zusätzlicher Tuscheaufschriften in Grüppchen selektiert 
worden. Muß Material und Arbeitszeit damals billig gewesen sein!

Für einen Biologen mag das ja eine geeignete Herangehensweise sein, wenn 
er auf dem Weg eine zermatschte Raupe mit nicht mehr klar erkennbaren 
Farbringen findet, daß  er im angrenzenden Gebüsch nach ähnlich 
gefärbten Tierchen sucht. Aber bei Elektronik...?

: Bearbeitet durch User
von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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@Stefan
Ich finde 6 stk. 2,7K Widerstände. Diese sollten alle auf ihre LED (LL1 
- LL6) gehen. Wo der siebte 2,7K ist sehe ich nicht.

Was der 1,2K macht, sehe ich so nicht. Aber anscheinend nicht für eine 
LED.
Mach mal etwas reverse engineering. Und bring den Plan hier rein.

So um den Bereich, der gelitten hat. Dann könnte man Prognosen 
aufstellen, was passiert ist.

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Stefan F. schrieb:
> Daher bin ich eher der Meinung,
> dass es ein 13k Ohm sein könnte.

Wie kommst Du drauf?

Zu damaligen Zeiten war man froh, dass es E24er Reihe gab. Und da gibt 
es keinen 13K.

von Stefan F. (stefan321)


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Guten Abend,
erstmals möchte ich meinen Dank an alle aussprechen, die hier 
konstruktiv Vorschläge eingebracht haben.
Das der Widerstandswert höher wird, hab ich auch schon mal gehört, ich 
war mir hier aber aufgrund des Schadens nicht sicher.
Meine Sorge war halt, dass ich nicht einen zu kleinen Widerstand verbaue 
und das die Schaltung dann noch einen Schaden davon trägt.
Ok, es hört sich alles schlüssig an, es scheint also wirklich ein 1,2k 
Ohm zu sein.
Ps. Ich hatte bisher auch noch nie mit einem 13k Ohm zu tun, mit einem 
12k Ohm schon.
Lg.

von Stefan F. (stefan321)


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Thomas S. schrieb:
> @Stefan
> Ich finde 6 stk. 2,7K Widerstände. Diese sollten alle auf ihre LED (LL1
> - LL6) gehen. Wo der siebte 2,7K ist sehe ich nicht.

Hallo Thomas,
es gibt auf der ganzen Schaltung insgesamt nur 6   2,7k Ohm Widerstände.

> Was der 1,2K macht, sehe ich so nicht. Aber anscheinend nicht für eine
> LED.
> Mach mal etwas reverse engineering. Und bring den Plan hier rein.
>
> So um den Bereich, der gelitten hat. Dann könnte man Prognosen
> aufstellen, was passiert ist.

Habe jetzt wieder mehr Zeit, ich bin gerade dabei einen Schaltplan zu 
zeichnen mit dem Bereich der gelitten hat.
Ich habe noch eine Frage: Falls ich kein Ersatz Gatearray finde, wie 
würde man das Gatearray dann nachbilden, bzw. mit einem neuwertigen 
ersetzen?
Gibt es von den neuen Gatearrays überhaupt eine 40 polige Version, denn 
wenn nicht, müsste man dann ja im Prinzip eine Art Adapter Platine für 
den 40 poligen DIP Sockel bauen.
Lg.

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Stefan F. schrieb:
> wie
> würde man das Gatearray dann nachbilden, bzw. mit einem neuwertigen
> ersetzen?

Meine Güte, das muss ja der unersetzbarste aller unersetzbaren 
Torantriebe für die Himmelspforte sein.
Du hast keine Ahnung was das 40polige Teil wirklich tun.
Es ist kaputt und ist damit nicht mal mit den besten Methoden auslesbar.

Der Gaul ist tot.
Er stinkt, zersetzt sich in seine Einzelteile und aus den Augenhöhlen 
kriechen die Maden.
Steig endlich ab.

von H. H. (Gast)


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Michael schrieb:
> Meine Güte, das muss ja der unersetzbarste aller unersetzbaren
> Torantriebe für die Himmelspforte sein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpforten

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Michael schrieb:
> Meine Güte, das muss ja der unersetzbarste aller unersetzbaren
> Torantriebe für die Himmelspforte sein.
> Du hast keine Ahnung was das 40polige Teil wirklich tun.
> Es ist kaputt und ist damit nicht mal mit den besten Methoden auslesbar.

Das ... wissen wir noch nicht.

Machbar ist alles. Und wenn dann mus ein Atmega32 herhalten. Mit 
Adapterplatine dazwischen. Aber dann braucht man sämtliche In- und 
Output- beschaltungen. Einfach alles.

Es muss dann wirklich reverse gearbeitet werden.

von Stefan F. (stefan321)


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Thomas S. schrieb:

> Machbar ist alles. Und wenn dann mus ein Atmega32 herhalten. Mit
> Adapterplatine dazwischen. Aber dann braucht man sämtliche In- und
> Output- beschaltungen. Einfach alles.
>
> Es muss dann wirklich reverse gearbeitet werden.

Hallo Thomas,
danke für deine Antwort.
Ich wollte mal die ungefähre Vorgehensweise wissen.
Lg.

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Stefan F. schrieb:
> Ich wollte mal die ungefähre Vorgehensweise wissen.
> Lg.

Wie bereits geschrieben, bräuchte man an der Stelle sämtliche 
Schaltungsteile.

Ist denn jetzt sicher, dass das Gate-Array defekt ist? oder ist das nur 
ne Annahme?

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Michael schrieb:
>
> Der Gaul ist tot.
> Er stinkt, zersetzt sich in seine Einzelteile und aus den Augenhöhlen
> kriechen die Maden.

Die Aale, die Aaale.

https://www.youtube.com/watch?v=eW03z829Jhg

von Stefan F. (stefan321)


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Thomas S. schrieb:

> Ist denn jetzt sicher, dass das Gate-Array defekt ist? oder ist das nur
> ne Annahme?

Hallo Thomas,
es ist bisher nur eine Vermutung.
Wie gesagt, ich hoffe natürlich, dass es nicht die Ursache für den 
Kurzschluss ist.
Ich wollte es nur mal aus reiner Neugierde wissen.
Ich bin übrigens fast mit dem Schaltplan fertig.
Lg.

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (stefan321)


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Hallo geschätzte Foren Mitglieder,

ich hoffe, dass Ihr alle einen guten Start ins neue Jahr hattet.
Ich habe nun einen Schaltplan der Steuerung erstellt.
Ebenfalls habe ich mir einen Atmega32 gekauft.
Da die Probleme weiterhin bestehen, denke ich, dass doch das Gatearray 
defekt ist.
Da ich jedes Bauteil überprüft habe, bleibt nur diese Möglichkeit.
Nun möchte ich das Gatearray gerne auslesen.
Der User Christoph hat einiges an Material über das Gatearray zur 
Verfügung gestellt.
In einem Datasheet wird der JTAG Standard erwähnt (Siehe Bild).
Zur Verfügung stehen mir ein Arduino Uno, ein STK500 USB Programmer und 
ein USB AVR Programmer (ISP 10 polig).
Einen JTAG Programmer könnte ich natürlich erwerben.
Mir gefällt die Idee von dem Herrn Thomas S. ,dass Gatearray mit einem 
Atmega32 zu ersetzen.
Wäre es nun aufgrund des von mir erstellten Schaltplanes möglich, die 
Pin Konfiguration für das Gatearray auszulesen?

Lg. Stefan F.

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Stefan F. schrieb:
> dass doch das Gatearray
> defekt ist.
Nein, wirklich?
Nur weil dem schon fast die Eingeweide aus dem zerschmolzenen und 
geplatzen Gehäuse quellen?
Wie überaus überraschend!

Stefan F. schrieb:
> Nun möchte ich das Gatearray gerne auslesen.
Und ich würde gerne aus dem Container mit der geschredderten S-Klasse 
die Konstruktionsunterlagen extrahieren.
Haben wir beide wohl Pech gehabt.

Welchen Teil von 'Kaputt, tot, erledigt, hinüber, defekt, unrettbar 
verloren' verstehst Du eigentlich nicht?

von Stefan F. (stefan321)


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Michael schrieb:

> Welchen Teil von 'Kaputt, tot, erledigt, hinüber, defekt, unrettbar
> verloren' verstehst Du eigentlich nicht?

Wie bereits schon öfters erwähnt, bin ich an lösungsorientierten 
Vorschlägen interessiert.

von H. H. (hhinz)


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Stefan F. schrieb:
> Wie bereits schon öfters erwähnt, bin ich an lösungsorientierten
> Vorschlägen interessiert.

Königswasser, Euchlorin,...

von H. H. (hhinz)


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Stefan F. schrieb:
> Ich habe nun einen Schaltplan der Steuerung erstellt.

Einnert mich sehr an:
https://www.susay.de/wp-content/uploads/2010/07/fun-schaltplan.png

von Stefan F. (stefan321)


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H. H. schrieb:
> Stefan F. schrieb:
>> Ich habe nun einen Schaltplan der Steuerung erstellt.
>
> Einnert mich sehr an:
> https://www.susay.de/wp-content/uploads/2010/07/fun-schaltplan.png

Hinz bist du ein russischer Troll?

von H. H. (hhinz)


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Stefan F. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Stefan F. schrieb:
>>> Ich habe nun einen Schaltplan der Steuerung erstellt.
>>
>> Einnert mich sehr an:
>> https://www.susay.de/wp-content/uploads/2010/07/fun-schaltplan.png
>
> Hinz bist du ein russischer Troll?

Bist du auf der geschlossenen Abteilung?

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Stefan F. schrieb:
> Hinz bist du ein russischer Troll?

Mist, erwischt.
Putin hat Deine Torsteuerung geschrottet um DE in die Knie zu zwingen.

Stefan, Du bist einfach zu gerissen für uns.
Dir kann man nichts vormachen.

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Stefan F. schrieb:
> Nun möchte ich das Gatearray gerne auslesen.
Man kann aus einem defekten Chip nix mehr Sinnvolles auslesen.

Der Chip ist, wie ich gerade nochmals oben angeschaut habe durch Blitz, 
Überspannung oder Überlastung, andere Fehler defekt.

Er hat ein Loch. Wenn der Chip was ausspuckt, kannst Du nicht 
sicherstellen was davon stimmt. Auch mehrmaliges Auslesen wird Dir (sehr 
warscheinlich) unterschiedliche Ergebnisse bringen. Wenn er überhaupt 
irgendetwas ausspuckt.

Einen Atmega32 huckepack da drauf und diesen 'richtig' füttern.

Den alten Chip natürlich entfernen / entsorgen.

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (stefan321)


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Michael schrieb:

> Mist, erwischt.
> Putin hat Deine Torsteuerung geschrottet um DE in die Knie zu zwingen.
>
> Stefan, Du bist einfach zu gerissen für uns.
> Dir kann man nichts vormachen.

Interessant, dass man eine Person verteidigt, die ständig ein neues 
Benutzerkonto im Forum erstellt, um seinen Schwachsinn zu posten.

H. H. schrieb:

> Bist du auf der geschlossenen Abteilung?

Vielleicht konsumierst du dein oben genanntes Königswasser, dass soll 
sehr bekömmlich sein.
Ein lebenslanger Aufenthalt in einer geschlossenen Abteilung wäre bei 
dir dringend vonnöten!

von H. H. (hhinz)


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Stefan F. schrieb:
> Ein lebenslanger Aufenthalt in einer geschlossenen Abteilung wäre bei
> dir dringend vonnöten!

Keine Sorge, ich ziehe nicht bei dir ein.


> Interessant, dass man eine Person verteidigt, die ständig ein neues
> Benutzerkonto im Forum erstellt, um seinen Schwachsinn zu posten.

Du solltest dringend deine Medikamente nehmen.

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (stefan321)


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Hallo Thomas,
ich danke Dir für Deine Antwort.
Wenn ich mir dann eine Adapter Platine bauen möchte, wie müsste ich dann 
vorgehen, bzw. wie müsste ich den Atmega32 dann anschließen?
Handelt es sich bei dem Quarz, der als KDS4E bezeichnet wird, um einen 4 
Mhz Quarz?

Lg. Stefan F.

von Bodo M. (bodo_75)


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Hallo,
interessanter Tread. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, und alles 
gelesen. Endlich sind wir beim Adapter. Was ich auch schon ganz schön 
schwierig finde. Etwas Vorhandenes anpassen ist bestimmt einfacher.

Ich würde so vorgehen:
   - Funktion der Restplatine sicherstellen:
     - Stromversorgung
     - Pegelwandler der Sensoren

Es wäre zu klären, was die Platine ausgeben muß:
   - wie werden die Motore angesteuert?
   - Blitzlampe?

Welche Eingangssignale habe ich, welche Pegel liegen vor?
- Was kommt wie aus den Sensoren raus?(Lichtschranke, Schlagleiste, 
Motorstrom)
 -Hoffentlich kommt aus dem Funkmodul nur "Tor auf" und "Tor zu".
 -Schlüsselschalter?
 -Alles hat hoffentlich 5V.

Dann alles auf einem Breadboard mit LED und Mikrotastern nachempfinden 
und programmieren. (Kann natürlich auch vorher oder gleichzeitig 
geschehen)

Testaufbau mit Steuerung verbinden -> testen -> funktioniert 
warscheinlich nicht -> Fachfirma beauftragen -> Neue Steuerung einbauen

VG Bodo

: Bearbeitet durch User
von Hubert G. (hubertg)


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Was Bodo M geschieben hat ist eine gängige Lösung.
Aber mit dem Schaltplan wird das nichts, ist absolut unübersichtlich, 
Pin21 des GateArray ist gegenüber von Pin20 und nicht von Pin1.
Kannst du C oder BASCOM oder sonst eine Programmiersprache?

von Stefan F. (stefan321)


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Hubert G. schrieb:

> Aber mit dem Schaltplan wird das nichts, ist absolut unübersichtlich,

Mein Schaltplan ist übersichtlich, ich habe alles beschriftet und man 
kann alles wichtige sehen.
Übrigens habe ich die Pin Nummerierung jetzt korrigiert.

Hallo,
C kann ich ein bisschen und mit BASCOM hatte ich es nur wenig bisher zu 
tun.
Nun zu den Anforderungen was der Atmega32 können müsste:
Außen auf dem Tor befindet sich ein Elektroschloss, welches zuerst vor 
dem Motor einen Impuls bekommt und die Nase des Elektroschlosses auf Auf 
schaltet, dieses soll für maximal 2 Sekunden ausgelöst werden (laut 
Beschreibung).
Der Hauptimpuls erfolgt durch das Funkmodul, welches durch ein Relais 
zwei Pins des defekten Gatearrays miteinander verbindet. (Pin 12 mit den 
obigen +24V von der Diodenschaltung)
Die Spannung wird wohl +5V betragen mit der die Logik arbeitet, da es 
nur einen Spannungsregler gibt und der gibt +5V aus.
Wichtig ist, der Atmega32 müsste mit dem obigen Gatearray dem ULN2003A 
zusammenarbeiten.
Außerdem gibt es noch einen Analog Komparator: LM311N.
Lichtschranken gibt es keine, es bestünde aber mit der Steuerung die 
Möglichkeit welche zu montieren.
Blinkleuchte gibt es (noch) keine, wenn die Steuerung wieder 
funktioniert möchte ich eine montieren.

Lg. Stefan F.

: Bearbeitet durch User
von Hubert G. (hubertg)


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Wenn du der Meinung bist das der Schaltplan übersichtlich ist, dann soll 
es so sein.
Mich würde nur interessieren wo der 5V Regler ist und der LM311.
Beim ULN2003 werden 7 Eingänge angesteuert, es ist aber nur ein Ausgang 
aktiv.
Der Mega32 kann das gewünschte alles wenn du ihm es richtig sagst.

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (stefan321)


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Ok, danke für Deine Antwort.
Bei dem ULN2003A habe ich noch nicht alle Ausgänge eingezeichnet.
Sowie den LM311N auch nicht, war mir nicht sicher ob dieser benötigt 
wird.
Spannungsregler ist links zusehen (Q2).
Weißt Du eventuell, ob es sich bei dem Quarz um einen 4 Mhz Quarz 
handelt?

Lg.

von Hubert G. (hubertg)


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Für den Spannungsregler solltest du dir ein richtiges Symbol suchen, der 
ist als solcher nicht zu erkennen.
Den Quarz kannst du vergessen, der Mega32 ist mit internem Oszillator 
genau genug.
Wenn du den Schaltplan noch mal zeichnest, verwende Symbole für GND, 24V 
und 5V an den jeweiligen Punkten. Vereinfacht den Plan immens.

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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@Stefan
Versuche Dein Plan zu entflechten, so dass dieser Maximal übersichtlich 
wird. So blickt da keiner durch.
Das unten die LED's mit einem Widerstand davor und einem danach sind, 
glaube ich so nicht.

von Hubert G. (hubertg)


Angehängte Dateien:

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Nur als Unterstützung fürs Planzeichnen. Es fehlt zwar der LM311. wird 
sich aber sicher einfügen lassen.

von Stefan F. (stefan321)


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Thomas S. schrieb:
> @Stefan
> Versuche Dein Plan zu entflechten, so dass dieser Maximal übersichtlich
> wird. So blickt da keiner durch.
> Das unten die LED's mit einem Widerstand davor und einem danach sind,
> glaube ich so nicht.

Hallo, es verhält sich aber genau so, ich habe es so gezeichnet wie es 
auf der Platine verbunden ist.

Hubert ich danke dir von ganzem Herzen, aber wo hast du diesen 
Schaltplan bekommen?

Lg. Stefan F.

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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@Stefan
Also so kann ich mir dass eher vorstellen, in Bezug auf den Plan von 
Hubert. Sieh Dir mal an, wie hier die LED's mit den 2,7K Widerständen 
laufen.

Und dann kommt's.

Es ist je Einganga (24V) ein Spannungsteiler mit 15K zu 4,7 K verbaut. 
Das heißt, dass am Eingang des Array' ca. 8V anliegen. Da müßtest Du, 
wenn Du einen Controller (egal welchen) nimmst, hier nochmals von den 8V 
auf 5V kommen. Da müßten die 15 K Widerstände schon mal gegen 18K bis 
22K getauscht werden.
Oder die 24V mit 12V ersetzen.

Also etliche Modifikationen.

: Bearbeitet durch User
von Hubert G. (hubertg)


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Stefan F. schrieb:
> Hubert ich danke dir von ganzem Herzen, aber wo hast du diesen
> Schaltplan bekommen?

Ich habe nach CLA61096 gesucht, da ich diesen IC nicht kenne, wollte 
etwas über die IO erfahren. Dabei bin ich über diesen Plan gestolpert.

Bei der Spannung an den Eingängen hat sich Thomas S. verrechnet, es sind 
5,7V.
Ob sich das Verwenden der alten Platine lohnt, ist trozdem fraglich.

Eines muss dir auch klar sein, sollte mit der neuen selbstgebauten 
Steuerung  was passieren, das wer eingeklemmt wird oder so, bist als 
erster immer du schuld.

von Stefan F. (stefan321)


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Hubert G. schrieb:

> Eines muss dir auch klar sein, sollte mit der neuen selbstgebauten
> Steuerung  was passieren, das wer eingeklemmt wird oder so, bist als
> erster immer du schuld.

Danke für den Hinweis, dass ist mir natürlich bewusst.
Aber hier handelt es sich um eine private Steuerung.
Bezüglich des Schaltplanes, den Du hochgeladen hast: Hier sind natürlich 
einige Sachen anders; es handelt sich hier um die Steuerungsversion aus 
dem Jahre 1998.
Meine stammt aber aus dem Jahr 1995 und hier sind die LEDs genau so 
verdrahtet, wie ich es eingezeichnet habe.
Ebenso verfügt die 1998er Steuerung über 3 Regler (Q3), meine nur über 
2.
Das haben sie bei meiner Steuerung nämlich falsch beschriftet, der NPN 
Transistor wird als Q1 bezeichnet und der Spannungsregler wird dann als 
Q3 bezeichnet, Q2 gibt es auf meiner Platine keinen.
Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob auf diesem Plan die LEDs 
eingezeichnet sind, die Symbole sind so klein, dass ich es nicht genau 
auf der Unterseite erkennen kann.
Ich habe ja keine Lichtschranken montiert.
Aber es gab eine Sicherheitsfunktion, die zum Schluss auch nicht mehr 
funktioniert hat. Schaltete man den DIP Schalter Nummer 1 auf Position 
1, so hat die Steuerung den Motorstrom gemessen, sodass wenn das Tor auf 
ein Hindernis gefahren ist, der Motor wieder in die entgegengesetzte 
Richtung gefahren ist.
Könnte der Atmega32 auch so etwas?

Lg. Stefan F.

von Axel R. (axlr)


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Meine letzte Reparatur einer Rolltorsteuerung einer Doppelgarage lief 
auch auf einen Neuaufbau hinaus und brachte mir (in Anbetracht und 
Vergleich zum Neukauf) 1000€ ein.
Im Prinzip musst Du Dir eine Ablaufsteuerung ausdenken.
Mal Dir einen Zeitplan auf, was wann, unter welchen gegebenheiten 
passieren soll. Sowas, wie ein Flussdiagram. Wenn Du das fertig hast, 
kannSt Du Dir Gedanken, welche Spannungen und Ströme deine Motoren, 
stellgleider usw. benötigen. Dann kannst deu einen Plan malen und 
anfangen, SW zu schreiben.
Zu allererst aber die Sicherungselemente implementieren 
(Schlauchlichtschranke, Türschalter FluchtTür, Schlaffseilschalter usw.)

Wenn es bei Dir ein Rolltor am Gartenzaun ist, dürfte das ganze etwas 
anders aussehen, was an der "beliebigen Komplexität" aber keinen Abbruch 
tut.

Gruß, AxelR. DG1RTO

von Axel R. (axlr)


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Stefan F. schrieb:
> Ja, die Steuerung kann auch für zweiflügelige Tore verwendet werden.
> Doch mein Tor ist einflügelig und es fährt nach innen auf. Man kann auch
> zur Absicherung sogenannte Fotozellen, also Lichtschranken montieren.

Sorry, eben erst nochmal ins Gedächtnis gerufen. ich lese noch mal 
komplett von vorn...

von Hubert G. (hubertg)


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Stefan F. schrieb:
> Bezüglich des Schaltplanes, den Du hochgeladen hast: Hier sind natürlich
> einige Sachen anders; es handelt sich hier um die Steuerungsversion aus
> dem Jahre 1998.

Das der Schaltplan nicht exact deiner Steuerung entspricht war schon 
klar, sollte aber in erster Linie ein Gedankenanstoss für das richtige 
und übersichtliche Zeichnen eines passenden Plans sein.
Du wirst wohl zugeben müssen das man auf dem Plan etwas mehr Übersicht 
hat.

: Bearbeitet durch User
von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Kannst Du die Platine bitte mal mit Kontakt WL (oder ähnlich) säubern 
vom Flussmittel. Und dann das Bild wie 'Rückseite' nochmals mit der 
hohen Auflösung einstellen.

Dann können wir nochmals starten. Der Atmega 32 reicht dicke. Der kann 
alles war wir hier bräuchten. Theoretisch könnte auch ein Atmega8 
vieleicht reichen. Aber der wäre knapp.

Hubert G. schrieb:
> Bei der Spannung an den Eingängen hat sich Thomas S. verrechnet, es sind
> 5,7V.

Da hast Du recht. aber etwas zuviel trotzdem.

von Stefan F. (stefan321)


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Axel R. schrieb:

> Wenn es bei Dir ein Rolltor am Gartenzaun ist, dürfte das ganze etwas
> anders aussehen, was an der "beliebigen Komplexität" aber keinen Abbruch
> tut.
>
> Gruß, AxelR. DG1RTO

Hallo,
ich habe mal ein Bild aus dem Internet gesucht, welches so ähnlich wie 
mein Tor aussieht, damit man sich die Situation besser vorstellen kann.
Also ich habe ein einflügeliges Tor, welches mit nur einem 
Hydraulikmotor angetrieben wird.
Lichtschranken waren nie montiert.
Bezüglich des Schaltplanes: Ja, so schön ist meiner natürlich nicht, ich 
gebe aber zu bedenken, dass ich das erste mal Reverse Engineering 
betrieben habe und nur ein altes Programm wie Electronic Workbench zur 
Verfügung hatte.
Habe nun ein neues Programm, welches alle aktuellen Symbole zeichnen 
kann und erstelle damit einen neuen Schaltplan.
Noch zu meiner Frage: Könnte der Atmega32 so etwas als 
Sicherheitsmechanismus bewerkstelligen, also das das Tor ohne 
Lichtschranken bei einem Hindernis reversiert?

Lg. Stefan F.

von Stefan F. (stefan321)


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Thomas S. schrieb:
> Kannst Du die Platine bitte mal mit Kontakt WL (oder ähnlich)
> säubern
> vom Flussmittel. Und dann das Bild wie 'Rückseite' nochmals mit der
> hohen Auflösung einstellen.
>
> Dann können wir nochmals starten. Der Atmega 32 reicht dicke. Der kann
> alles war wir hier bräuchten. Theoretisch könnte auch ein Atmega8
> vieleicht reichen. Aber der wäre knapp.

Ok, ich habe mir einen Kontaktreiniger besorgt und werde es nochmals 
versuchen, ich habe es aber schon vorher probiert mit Alkohol, aber der 
Schmutz ist in der Platine regelrecht eingebrannt.

Gut, ich werde dann demnächst ein neues Foto von der Rückseite posten.

Lg.

von Stefan F. (stefan321)


Angehängte Dateien:

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Habe das Foto vergessen, so ähnlich sieht mein Tor aus.

von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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Stefan F. schrieb:
> Noch zu meiner Frage: Könnte der Atmega32 so etwas als
> Sicherheitsmechanismus bewerkstelligen, also das das Tor ohne
> Lichtschranken bei einem Hindernis reversiert?

Was Du ihm reinprogrammierst, und mit welchen Feature ist Deine 
Überlegung. Wenn es um Sicherheit hier geht, wärst Du eh hier schon am 
Ende angelangt.

Oder vieleicht Vorschlag: Mitsubishi Alpha 2/24 und die dann mit 
Umgebung ausstatten. Hatt 15 Eingänge und glaube 8 unabhängige Ausgänge. 
Ist sowas wie eine Mini-SPS

von Hubert G. (hubertg)


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Stefan F. schrieb:
> Könnte der Atmega32 so etwas als
> Sicherheitsmechanismus bewerkstelligen, also das das Tor ohne
> Lichtschranken bei einem Hindernis reversiert?

Wenn keine Fühler vorhanden sind wird es nur über die 
Motorstromüberwachung gehen die dann ein Signal an den Mega32 zur 
Weiterverarbeitung gibt.

von Torsten B. (butterbrotstern)


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von Axel R. (axlr)


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Stefan F. schrieb:
> Noch zu meiner Frage: Könnte der Atmega32 so etwas als
> Sicherheitsmechanismus bewerkstelligen, also das das Tor ohne
> Lichtschranken bei einem Hindernis reversiert?

Der ATMEGA ist nur das Walzenschaltwerk in deiner Waschmaschine (zB). 
KAnn das Walzenwerk in der WM die Wassertemperatur überwachen?
Das kann nur die Magnetvetile zum rechten Zeitpunkt schalten, damit 
wasser eingelassen oder eben abgepumpt wird. Die Überwachung der 
Temperatur und der Tür meinethalben machen andere. Der ATMega hat also 
auch damit ersteinmal nichts zu tun. Du kannst ihm aber "sagen", wenn an 
einen seiner Eingänge ein LOW-Pegel anliegt, wo eben gerad noch 
HIGH-Pegel war, dass er dann das Realis für "Motor vorwärts" aus - und 
das für "Motor rückwärts" einschalten soll. zum Beispiel. Platz ist da 
genug vorhanden, um alle erdenklichen Szenarien abzulegen. Um einen 
Sensor, der den Motorstrom oder die Position oder die Schwergängigkeit 
oder oder auswertet, wirst Du nicht umhinkommen.
Wenn der schon verbaut ist, um so besser.
Lg zurück

von Jens M. (schuchkleisser)


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Leute, ernsthaft, wollt ihr ihm ernsthaft einreden er soll mal artig 
einen Atmega da einlöten und dann wird alles gut?
Wer schreibt denn das Programm dafür? Bis Stefan auch nur eine einzige 
LED ans Leuchten bekommt ist der Sommer schon wieder um, und ihr wollt 
ihn da eine Torsteuerung implementieren lassen, die mit Sicherheit die 
meisten von euch nicht komplett, lauffähig, sicher und zuverlässig in 
den ersten 3 Versionen zusammenbekommen?

Schon seine Fragen zum Atmega zeigen doch, das er null Ahung davon hat, 
wie das alles läuft.

Liebster Stefan: der Controller kann erstmal gar nichts.
Du kannst ihm Software schreiben, mit der er dann auf irgendwelche 
Signale reagieren kann.
Du musst von all den Sensoren die dein Antrieb hat (Endlagenschalter, 
Befehlstaster, Motorstrom usw.) die elektrischen Daten wissen, was sie 
also abgeben in welchem Zustand des Tores.
Dann musst du dir überlegen wie man die Aktoren ansteuert, also 
mindestens den/die Motoren die in der realen Welt das Tor bewegen.
Dazwischen sitzen dann hunderte wenn nicht tausende Zeilen C-Code, die 
haarklein jeden Ablauf in kleinste Schritte und Zeitschnipsel zerlegen 
und so dafür sorgen das das Ding sich vielleicht irgendwie bewegt.
Das zu schreiben ist mit Verlaub nix für dich. Dazu fehlen dir einfach 
die Kenntnisse und Erfahrungen, und die sollte man nicht mit so einem 
Gerät machen, mit dem man ja dann doch zumindest Sachschäden verursachen 
kann, wenn nicht gar Personen verletzt werden.

Vom Ablaufdiagramm zum Code ist schon ein steiniger Weg für jemanden der 
noch nie einen Controller programmiert hat, und dann bleibt noch das 
Problem, das so ein Ablaufdiagramm ja unter Umständen auch gar nicht 
komplett ist, weil man als Laie/Anfänger evtl. gar nicht drauf kommt 
welche Wege es da nehmen kann.
So ein Ing beim Hersteller hat da ganz andere Motivationen, z.B. das ein 
zerquetschtes Kind oder zerkratztes Auto ganz schnell Reklamationen 
verursacht, die auf keinen Fall auftreten sollten, also wird da mit viel 
Gehirnschmalz alles dafür getan das es eben möglichst nicht passieren 
kann.
Kann man als Nachbauer alle diese Fälle abdecken? Was passiert wenn die 
kleine Lucy von nebenan mit ihrem Dreirad zerteilt am Pfosten klebt?

von Axel R. (axlr)


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Jens M. schrieb:
> Leute, ernsthaft, wollt ihr

Wo er Recht hat

von H. H. (hhinz)


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Jens M. schrieb:
> die
> kleine Lucy von nebenan

Lucy in the Sky...

von Hubert G. (hubertg)


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Jens M. schrieb:
> Leute, ernsthaft, wollt ihr

Einreden sicher nicht, aber wenn er will.....
Auf das Sicherheitsrisiko habe ich ja auch schon hingewiesen.

von H. H. (hhinz)


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Hubert G. schrieb:
> Jens M. schrieb:
>> Leute, ernsthaft, wollt ihr
>
> Einreden sicher nicht, aber wenn er will.....
> Auf das Sicherheitsrisiko habe ich ja auch schon hingewiesen.

Man muss schon ein schweres Helfersyndrom haben...

von Stefan F. (stefan321)


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Jens M. schrieb:
> kleine Lucy von nebenan mit ihrem Dreirad zerteilt am Pfosten klebt?

Hallo, dass kann so hoffentlich nicht passieren, dass Tor fährt ja nach 
innen auf und das Grundstück ist eingezeunt.

Trotzdem danke für die Hinweise. Ja natürlich habe mit Mikrocontrollern 
bisher noch nicht viel zu tun gehabt. Bei meinen Projekten hatte ich es 
bisher mit einem Attiny 13 zu tun.
Gut auf den Sockel würde ich bisher mal gar nichts löten, solange ich 
nicht weiß wie man die Pins korrekt verbindet.

Alles in allem möchte ich die Steuerung aber wieder zum Laufen bringen.
Ich habe den Motor mal vor Jahren zerlegt und bis auf die Hydraulik und 
das Öl hätte ich da keine Sensoren gesehen.


Lg. Stefan F.

von H. H. (hhinz)


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Stefan F. schrieb:
> Alles in allem möchte ich die Steuerung aber wieder zum Laufen bringen.

So wie das tote Pferd.

Und die Lucy.

: Bearbeitet durch User
von Thomas S. (Firma: Chipwerkstatt) (tom_63)


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@Stefan
Oben schriebst Du, dass Du den Chip besorgen wolltest. Das wäre 
natürlich der  beste Weg. Schreib doch mal Fadini, ob da was möglich 
wäre. Das mit dem Atmega32 ist natürlich schon ne Hausnummer. Aber dies 
war deshalb meine Idee, weil, wenn Du die Steuerung retten willst, dies 
der gangbarste Weg wäre.

von Mark S. (voltwide)


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irgendwo in diesem Thread las ich dass der Trafo sekundärseitig mit 0 
Ohm gemessen wurde - was bei einem herkömmlichen Netztrafo durchaus sein 
kann.
An anderer Stelle entnahm ich, dass der Kurzschluss auf der 
5V-Versorgung verschwand in dem Moment wo der Prozessor gezogen wurde.
Dann ist dieser mit 99% Wahrscheinlichkeit durchlegiert.
Somit schließe ich mich den Worten unseres Vorsitzenden Hinz an -
schmeiß weg das Teil!

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