Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik High Side Strommessung


von Martin (martin79)


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Ich möchte über einen Widerstand eine High Side Strommessung machen. 
Dazu habe ich jetzt eine floatende Quelle und eine Analogverarbeitung. 
Meine Frage ist nun wie ich einen Differenzverstärker am besten an den 
Widerstand bringe. GND meiner floatenden Messschaltung kommt an einen 
Anschluss des Shunt Widerstands. Die Frage ist hier wie man die 
Massefläche der floatenden Messschaltung verbinden sollte. Ist es besser 
die über einen Ferrit oder Widerstand anzubinden um das Rauschen 
möglichst gering zu halten.

von Andrew T. (marsufant)


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Zu wenig Infos.
z.B. gewünschte Bandbreite, Höhe des high side Spannung, etc.

Deshalb pauschale: INA240 ist eine Möglichkeit, den selbst aufgebautne 
Diff.Amp zu vermeiden und erspart Dir jede Menge PRobleme

von Michael B. (laberkopp)


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Martin schrieb:
> Meine Frage ist nun wie ich einen Differenzverstärker am besten an den
> Widerstand bringe

ZXCT1009 oder LT1787 und LTC6101, TSC1031, TP1001S3 uva.


Die liefern eine stromabhängige Spannung am Widerstand nach GND, haben 
aber begrenzte Eingangsspannungsbereiche.

von Martin (martin79)


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Andrew T. schrieb:
> Zu wenig Infos.
> z.B. gewünschte Bandbreite, Höhe des high side Spannung, etc.
>
> Deshalb pauschale: INA240 ist eine Möglichkeit, den selbst aufgebautne
> Diff.Amp zu vermeiden und erspart Dir jede Menge PRobleme

Ich habe bis zu 500V common Mode Spannung deshalb das ganze floatend. 
Mir geht es darum, dass man des ganzen Messteil mit der Ausgangsspannung 
mitführen muss, ich meine Quelle aber nicht zu sehr kapazitiv belasten 
möchte.

von Mi. W. (mikuwi)


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Martin schrieb:
> Andrew T. schrieb:
>> Zu wenig Infos.
>> z.B. gewünschte Bandbreite, Höhe des high side Spannung, etc.
>>
>> Deshalb pauschale: INA240 ist eine Möglichkeit, den selbst aufgebautne
>> Diff.Amp zu vermeiden und erspart Dir jede Menge PRobleme
>
> Ich habe bis zu 500V common Mode Spannung deshalb das ganze floatend.
> Mir geht es darum, dass man des ganzen Messteil mit der Ausgangsspannung
> mitführen muss, ich meine Quelle aber nicht zu sehr kapazitiv belasten
> möchte.

Schau Dir mal die isolierten Deltasigma-Wandler von zB. AD an, AD7401 
oder so. TI hat auch welche, sogar mit eingebauten DCDC-Wandler.

Beim AD7401 brauchst Du nur noch einen kleinen DCDC-Wandler für die 
heiße Seite. Auf der kalten Seite sitzt entweder uC oder RC-Filter.

Falls Du Details brauchst: nur per PM.

von Martin (martin79)


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Danke den hatte ich tatsächlich schon rausgesucht aber 1 Bit Datenstrom 
ist bei mir nicht möglich. Erstens muss ich auch negative Ströme messen. 
Außerdem messe ich teils extern getriggers ich muss also möglichst ein 
Sample/Hold glied haben. Hatte mir dazu einen SAR ADC rausgesucht den 
ich schon benutzt habe.

von Falk B. (falk)


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Martin schrieb:
> Ich habe bis zu 500V common Mode Spannung deshalb das ganze floatend.
> Mir geht es darum, dass man des ganzen Messteil mit der Ausgangsspannung
> mitführen muss, ich meine Quelle aber nicht zu sehr kapazitiv belasten
> möchte.

Dafür gibt es diverse Standardlösungen.

a) Isolationsverstärker, entwerder selbst gestrickt (Z.B. IL300 
Optokoppler) oder vollintegriert (ACPL-C870).

Beitrag "Re: ACPL-C87a differential output"

b) Current sense amplifier, kann man auch selber bauen (OPV + PNP 
Transistor) oder fertig kaufen

Beitrag "Re: zwei Spannungen bei etwa 50 Volt vergleichen"

c) diverse Instrumentenverstärker, wobei hier aber Spezialtypen benötgt 
werden, um die 500V in den Griff zu kriegen.

Beitrag "Re: Differentiell zu Single-Ended"

von Falk B. (falk)


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Kleiner Tip für Mitleser. Der Martin ist der gleiche Akademiker, dem es 
keiner recht machen kann.

Beitrag "Flyback Transformator selber wickeln"
Beitrag "Isolation Ringkerntransformator"

von Martin (martin79)


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Falk B. schrieb:
> Kleiner Tip für Mitleser. Der Martin ist der gleiche Akademiker, dem es
> keiner recht machen kann.

Kannst dich gerne hier raushalten wenn du nichts beizutragen hast. Wie 
gesagt ich muss auch negative Ströme messen können. Meine Frage bezieht 
sich eher auf Layout. Also das isolierte Design für den ADC habe ich 
jetzt will ich wissen was man für Maßnahmen braucht um die an den Shunt 
anzuschließen.

von Rainer W. (rawi)


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Martin schrieb:
> Wie gesagt ich muss auch negative Ströme messen können.

Das beantwortet immer noch nicht alle Fragen:

Andrew T. schrieb:
> Zu wenig Infos.
> z.B. gewünschte Bandbreite, Höhe des high side Spannung, etc.

von H. H. (hhinz)


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Martin schrieb:
> um das Rauschen
> möglichst gering zu halten.

"Möglichst gering" wird gigantisch teuer.

von Ron-Hardy G. (ron-hardy)


Angehängte Dateien:

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Warum unbedingt mit Widerstand?

von Vanye R. (vanye_rijan)


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https://www.skyworksinc.com/-/media/SkyWorks/SL/documents/public/data-sheets/si8921-22-datasheet.pdf

Idiotensicher, 600khz Bandbreite.

Ich nutze auch eines von den Teilen, Nummer hab ich gerade nicht im 
Kopf, fuer meinen Stromtastkopf. Hatte noch nie soviel Spass beim Strom 
messen! Meiner hat aber einen Spannungseingang. Deshalb habe ich davor 
noch einen OPV als Messverstaerker und den habe ich austauschbar. Davon 
habe ich fuenf unterschiedliche gebaut damit ich immer gut im aktuellen 
Arbeitsbereich liege. So von 2.5A bis 2.5mA. Bei >70dB Dynamik kann man 
dann ordentlich reinzoomen und den µWs seines Mikrocontrollers auf den 
Zahn fuehlen. .-)
Eine ganz besondere Freude kommt damit auf wenn man beim integrieren 
noch die Grenzwerte am Oszi einstellen kann. (beim RTB ab FW3.0)

Die Potentialtrennung ist bei der Strommessung ein absoluter Traum! 
Selbst wenn man nur 5V trennen muss. Einfach irgendwo zwischen klemmen. 
Einen anderen Tastkopf auf die Spannung, Oszi multipliziert und zeigt µW 
bis W an, dann noch integrieren und man weiss alles was man will. Dann 
noch einen Kanal an einem Testausgang des Kontrollers und ich kann genau 
sagen welche Energie was genau in der Schaltung verbraucht.

Aber Achtung. Bei Oszis mit LMH6518 kann das boese enden:

https://www.eevblog.com/forum/repair/repair-of-rs-rtb2004-with-offsetprobem-of-toasted-lmh6518/

Der Grund dafuer ist das man bei solchen Leistungsmessungen lange an den 
oberen Messgrenzen des Eingangsverstaerkers rummacht. Man dreht ja die 
Verstaerkung so hoch das der maximale Stromverbrauch an der oberen 
Bildschirmkante liegt damit man die volle Dynamik sehen kann. Wenn man 
das ueber laengere Zeit macht dann ueberhitzt das Frontend von TI weil 
es viel DC-Leistung in seinen 50R verbraten muss.

Aber intensivloeten mach ja auch mal Spass. :-D

Vanye

von Mi. W. (mikuwi)


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Martin schrieb:
> Erstens muss ich auch negative Ströme messen.
> Außerdem messe ich teils extern getriggers ich muss also möglichst ein
> Sample/Hold glied haben. Hatte mir dazu einen SAR ADC rausgesucht den
> ich schon benutzt habe.

... Du hast offensichtlich den Wandler mit seiner Bipolarität nicht 
verstanden.

Und das mit dem gelieferten Bitstrom auch nicht...

Egal, es gibt viele Wege zu Deiner Lösung...

von Martin (martin79)


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Mi. W. schrieb:
> ... Du hast offensichtlich den Wandler mit seiner Bipolarität nicht
> verstanden.
>
> Und das mit dem gelieferten Bitstrom auch nicht...

Warum der auch negative Ströme messen kann habe ich nicht verstanden, 
das stimmt. PWM zur Messung ist sehr rauschanfällig daher fällt das bei 
mir raus.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Martin schrieb:
> PWM zur Messung ist sehr rauschanfällig daher fällt das bei mir raus.
Warum ist PWM rauschanfällig? Die Information steckt dabei ja gerade 
nicht im Spannungspegel, sondern in der Impulsdauer. Du musst also nur 
die Flanken zuverlässig übertragen.

Martin schrieb:
> Danke den hatte ich tatsächlich schon rausgesucht aber 1 Bit Datenstrom
> ist bei mir nicht möglich. Erstens muss ich auch negative Ströme messen
Warum sollte man mit einem (seriellen) Datenstrom nicht auch negative 
Werte übertragen können?

Mir scheint ein wenig, du hast dich mit einigen Pseudoargumenten in 
deine Ecke eingekuschelt...

Martin schrieb:
> Ich möchte über einen Widerstand eine High Side Strommessung machen.
Und warum über einen Widerstand?
Was passt dir bei solchen Magnetwandlern nicht?
- 
https://www.allaboutcircuits.com/news/measure-currents-galvanically-isolated-current-sensor-ic/

: Bearbeitet durch Moderator
von N. M. (mani)


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Martin schrieb:
> habe ich nicht verstanden, das stimmt.

Das erklärt die nachfolgenden Aussagen:

Martin schrieb:
> PWM zur Messung ist sehr rauschanfällig daher fällt das bei mir raus.

Martin schrieb:
> Warum der auch negative Ströme messen

Ein Delta Sigma Datenstrom ist keine PWM. Es kommt nicht auf das Puls 
Pausen Verhältnis an sondern grob gesagt auf die Anzahl Einsen und 
Nullen pro Messeintervall. Es ist also ein Integrales Verfahren. Du 
kannst die Zeitspanne wie lange du integrierst selbst bestimmen. Und 
damit auch sehr gut das Rauschverhalten beeinflussen.

von Martin (martin79)


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Lothar M. schrieb:
> Und warum über einen Widerstand?
> Was passt dir bei solchen Magnetwandlern nicht?

Der hat zu wenig Dynamik. Ich habe Bereichsumschaltung und möchte bis in 
den µA Bereich messen.

von Andrew T. (marsufant)


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µA, 500V_gleichtakt, ...
Schauen wir mal welche "Wünsche" noch so nachgereicht werden -- all 
Diese Infos gehörten in den Eingangspost. Das beantwortet immer noch 
nicht alle Fragen,,,

So ist einfach nur die übliche Salami.

von Mi. W. (mikuwi)


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Lothar M. schrieb:
> Martin schrieb:
>> PWM zur Messung ist sehr rauschanfällig daher fällt das bei mir raus.
> Warum ist PWM rauschanfällig? Die Information steckt dabei ja gerade
> nicht im Spannungspegel, sondern in der Impulsdauer. Du musst also nur
> die Flanken zuverlässig übertragen.
>

Diese Wandlertypen liefern keine PWM sondern liefert den Bitstream eines 
Delta-Sigmawandlers. Was man dann daraus macht hängt vom Anwendungsfall 
ab: RC-Filter, Sinc_x über ein FPGA oder einfach nur gesetzte Bits in 
Relation zum Takt zählen...

Egal, ich schätze diese ziemlich unterschätzen Teile (und deren 
Nachfolger/Spinoffs) für robuste, galvanisch isolierte Aufbauten die 
auch relativ (und langzeitstabil) genau sein müssen und nebenbei defakto 
nix kosten...

von Mi. W. (mikuwi)


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Martin schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Und warum über einen Widerstand?
>> Was passt dir bei solchen Magnetwandlern nicht?
>
> Der hat zu wenig Dynamik. Ich habe Bereichsumschaltung und möchte bis in
> den µA Bereich messen.

Wie wäre es wenn Du mal alle Karten gleichzeitig auf den Tisch legen 
würdest?

Signalfrequenz, Auflösung, Messbereich, was halt so nötig ist um so eine 
Wischiwaschi-Frage sauber zu beantworten zu können.

So suhlst Du weiter in dem "nö... das paßt mir doch nicht weil da fehlt 
das noch" Sumpf...  und bekommst trotzdem keine Lösung.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Martin schrieb:
> Der hat zu wenig Dynamik.
Techniker geben quantitative Werte an, als nur qualitative Aussagen wie 
"zu wenig", "zu ungenau", "zu irgendwas", "zu weit links" und "zu weit 
rechts" wie beim Topfschlagen beim Kindergeburtstag zu machen.

> möchte bis in den µA Bereich messen.
... vom kA-Bereich kommend?

Nicht zum Vergnügen wurden konkrete Angaben schon im ersten Antwortpost 
gefordert, als

Andrew T. schrieb:
>>> Zu wenig Infos.
>>> z.B. gewünschte Bandbreite, Höhe des high side Spannung, etc.

: Bearbeitet durch Moderator
von Arno R. (arnor)


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Die noch fehlenden Angaben vom TO kann man sich in diesem Thread:

Beitrag "Isolierte Spannungsversorgung"

zusammensuchen. Da ist das alles schon mal besprochen worden.

von Falk B. (falk)


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Lothar M. schrieb:
> Mir scheint ein wenig, du hast dich mit einigen Pseudoargumenten in
> deine Ecke eingekuschelt...

Er ist ein weltfremder, mimosenhafter Akademiker.

: Bearbeitet durch User
von Martin (martin79)


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Hier mal meine Anforderungen:

* Arbeitsspannung 1kV Common Mode am Shunt soll möglich sein
* Messbandbreite 100kHz
* Messung bis runter auf 10µA und maximal 0.5A. Das wird per 
Bereichsumschaltung gelöst. Es werden per Relais Widerstände dazu 
geschaltet.
* Es müssen positive und negative Ströme gemessen werden. Die Quelle 
(Soll hier nicht Thema sein) ist eine 4 Qudrant Quelle und muss aus der 
Last Strom ziehen können.
* Bisher habe ich das Low Side gemacht aber das ist bei zu kleinen 
Strömen zu Störanfällig.
* Kurzschlussfestigkeit. Es müssen kurze Kurzschlüsse ausgehalten werden 
bis die Messschaltung einen zu hohen Strom erkennt.
* Die isolierte Spannungsversorgung ist bereits ausgewählt und 
vorhanden. Das ist hier auch nicht mehr Thema.

Meine Idee ist eben die ganze Signalverarbeitung auf der High Side zu 
machen und den ADC dann per digitalem Isolator an die CPU anzubinden. 
Der Isolator muss dann die maximale Arbeitsspannung aushalten. Das ist 
möglich und die gibt es auch in entsprechender Geschwindigkeit und 
Spannungsfestigkeit.

von Mi. W. (mikuwi)


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Martin schrieb:
> Hier mal meine Anforderungen:
>
> * Arbeitsspannung 1kV Common Mode am Shunt soll möglich sein
> * Messbandbreite 100kHz
> * Messung bis runter auf 10µA und maximal 0.5A. Das wird per
> Bereichsumschaltung gelöst. Es werden per Relais Widerstände dazu
> geschaltet.
> * Es müssen positive und negative Ströme gemessen werden. Die Quelle
> (Soll hier nicht Thema sein) ist eine 4 Qudrant Quelle und muss aus der
> Last Strom ziehen können.

Mamamia, deswegen so ein Gschiss?  nimm einen AD4081 und fertig.
Und wenn Du unbedingt eine Bereichsumschaltung willst... nimm einen 
AD4880 und mess halt doppelt, wenn der eine ADC im Übelrauf ist gilt der 
andere.

Das mit der Bipolarität... auch geschenkt, bissi nachdenken... dann geht 
das schon, wenn nicht, PM.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Martin schrieb:
> Kurzschlussfestigkeit. Es müssen kurze Kurzschlüsse ausgehalten werden
> bis die Messschaltung einen zu hohen Strom erkennt.
Schon wieder diese quantitativen Aussagen.
Erwartest du "übliche" kurze Kurzschlüsse, die mit den "üblichen" 
Stromstärken auftreten können? Oder meinst du mit "kurz" im Sinne des 
Weltalls, wo so ein Menschenleben sehr, sehr kurz ist und die paar kA 
eines Blitzes im Grunde nicht relevant sind?

> Messung bis runter auf 10µA
Mit welcher Auflösung?

> und maximal 0.5A.
> Das wird per Bereichsumschaltung gelöst.
Dann zeig doch ganz einfach mal diese offenbar konkret vorhandene 
Schaltung damit man weiß, worüber man diskutiert.

Martin schrieb:
> Die Frage ist hier wie man die Massefläche der floatenden Messschaltung
> verbinden sollte.
Du kannst diesem "Problem" aus dem Weg gehen, in dem du gar keine 
Massefläche verwendest.

> GND meiner floatenden Messschaltung kommt an einen Anschluss des Shunt
> Widerstands. Die Frage ist hier wie man die Massefläche der floatenden
> Messschaltung verbinden sollte. Ist es besser die über einen Ferrit oder
> Widerstand anzubinden um das Rauschen möglichst gering zu halten.
Warum sollte dieser Masseanschluss das Rauschverhalten der unbekannten 
Schaltung beeinflussen? Oder meinst du die Störempfindlichkeit?

von Udo K. (udok)


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Martin schrieb:
> * Die isolierte Spannungsversorgung ist bereits ausgewählt und
> vorhanden. Das ist hier auch nicht mehr Thema.

Und welche Lösung hast du jetzt für deine Stromversorgung gefunden?
Ist ja nicht uninteressant nach der mühseligen Diskussion letztens.

Warum nimmst du nichts von der Stange?  Ich kenne 3 Hersteller von SMUs 
die dir das Gerät nächste Woche auf den Tisch stellen.

von Martin (martin79)


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Udo K. schrieb:
> Und welche Lösung hast du jetzt für deine Stromversorgung gefunden?
> Ist ja nicht uninteressant nach der mühseligen Diskussion letztens.

ISOW7741 für die Versorgung der Messchaltung. Strom aus dem integrierten 
Wandler reicht völlig aus.

von Martin (martin79)


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Udo K. schrieb:
> Warum nimmst du nichts von der Stange?  Ich kenne 3 Hersteller von SMUs
> die dir das Gerät nächste Woche auf den Tisch stellen.

Aber nicht für 1kV Arbeitsspannung

von Udo K. (udok)


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1kV ist durchaus üblich, gibts auch für 3, 2.5 und 10 kV.

von Udo K. (udok)


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Martin schrieb:
> ISOW7741 für die Versorgung der Messchaltung. Strom aus dem integrierten
> Wandler reicht völlig aus.

Interessantes Teil, aber für deine Anwendung ungeeignet.  Du brauchst 
mindestens +-9V für die Mosfet Ansteuerung.

von Martin (martin79)


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Udo K. schrieb:
> Interessantes Teil, aber für deine Anwendung ungeeignet.  Du brauchst
> mindestens +-9V für die Mosfet Ansteuerung.

Welche Mosfets? Das Teil liefert nur +5V und die -5V würde ich mir mit 
einer Ladunspumpe generieren. Wie gesagt ich dachte an sehr einfache 
ADCs und sparsame Vorverarbeitung mit einem INAXXX und einem 
Differentiellen OPA um auf den ADC zu gehen.

Beitrag #8040812 wurde vom Autor gelöscht.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Martin schrieb:
> einem Differentiellen OPA
Gibt es auch nicht differentielle OPAmps?

> Das Teil liefert nur +5V und die -5V würde ich mir mit einer Ladunspumpe
> generieren.
Wozu brauchst du eine negative Spannung? Der ADC kann eh' keine negative 
Spannung. Dann muss auch auch die Vorverarbeitung nicht bipolar sein.

Martin schrieb:
> Bisher habe ich das Low Side gemacht aber das ist bei zu kleinen Strömen
> zu Störanfällig.
Das ist wieder mal so ein Pseudoargument. Warum sollte eine technisch 
gleichwertige Low-Side-Shunt-Messung generell störanfälliger sein als 
eine High-Side-Shunt-Messung.

Oder andersrum: wenn du eine potentialfreie (Highside-)Messchaltung 
gebastelt hast, die störungsfrei funktioniert, warum könnte man die 
nicht einfach überall einsetzen? Warum nicht auch an der Low-Side?

Ich bin mir inzwischen sicher, dass stimmt, was

ich schrieb:
>>> du hast dich mit einigen Pseudoargumenten in deine Ecke eingekuschelt...

Wenn du meine Fragen nicht hier beantworten willst, dann beantworte sie 
wenigstens dir selbst, Und zwar so, dass du technisch belastbare 
Argumente bringen kannst, wenn dich wer fragt, warum du das so und nicht 
anders gemacht hast.

von Martin (martin79)


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Lothar M. schrieb:
> Gibt es auch nicht differentielle OPAmps?

Gibt es.

Lothar M. schrieb:
> Wozu brauchst du eine negative Spannung? Der ADC kann eh' keine negative
> Spannung. Dann muss auch auch die Vorverarbeitung nicht bipolar sein.

Der Strom über dem Shunt kann negativ sein. Den messe ich über einen 
INAXXX. Der braucht also eine negative Spannung und der Differentialle 
OPA auch, da ein Eingang dann mit dem INA verbunden wird und ein Eingang 
mit GND. Der hat einen VCM Eingang und der Ausgang schwingt dann um VCM, 
welches vom ADC generiert wird. Ziemliche Standardschaltung in dem 
Bereich.

Lothar M. schrieb:
> Oder andersrum: wenn du eine potentialfreie (Highside-)Messchaltung
> gebastelt hast, die störungsfrei funktioniert, warum könnte man die
> nicht einfach überall einsetzen? Warum nicht auch an der Low-Side?

Low Side müsste die ja gar nicht Potentialfrei sein. Das Thema hatten 
wir schon, dass Messung sehr kleiner Ströme auf Low Side absolutes No-Go 
sind.

von Andrew T. (marsufant)


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Martin schrieb:
> Der Strom über dem Shunt kann negativ sein. Den messe ich über einen
> INAXXX. Der braucht also eine negative Spannung

soso.
Das Datenblatt des INA (vielleicht nennst Du mal freundlicherweiseden 
exakten typ)  sagt jedoch deutlich, das bidirektionale Messungen auch 
mit single supply Speisungen ausdrücklich möglich sind.
Und das tut der Baustein auch in der Realität sehr gut.

> Das Thema hatten wir schon, dass Messung sehr kleiner Ströme auf Low Side > 
absolutes No-Go sind.

na dann.

von Martin (martin79)


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Andrew T. schrieb:
> soso.
> Das Datenblatt des INA (vielleicht nennst Du mal freundlicherweiseden
> exakten typ)  sagt jedoch deutlich, das bidirektionale Messungen auch
> mit single supply Speisungen ausdrücklich möglich sind.
> Und das tut der Baustein auch in der Realität sehr gut.

Es handelt sich um einen INA826. Wie soll denn eine negative 
Ausgangsspannung aus dem INA rauskommen wenn der keine negative 
Versorgungsspannung bekommt? Ich will ausdrücklich auch negative 
Spannungen über dem Shunt Widerstand messen können.

von Falk B. (falk)


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Martin schrieb:
> Es handelt sich um einen INA826. Wie soll denn eine negative
> Ausgangsspannung aus dem INA rauskommen wenn der keine negative
> Versorgungsspannung bekommt?

Muss gar nicht, wenn man die VCOM auf VCC/2 legt.

> Ich will ausdrücklich auch negative
> Spannungen über dem Shunt Widerstand messen können.

Ja und? Dazu braucht es aber keine negative Ausgangsspannung, siehe 
oben.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Martin schrieb:
> Wie soll denn eine negative Ausgangsspannung aus dem INA rauskommen wenn
> der keine negative Versorgungsspannung bekommt? Ich will ausdrücklich
> auch negative Spannungen über dem Shunt Widerstand messen können.
Kennst du den Begriff "Offset"? Wie soll denn den der von dir 
vorgesehene "sehr einfache ADC" mit der negativen Spannung klarkommen? 
Was meinst du, wie die von mir erwähnten magnetischen Stromsensoren wie 
z.B. der ACS712 so eine bidirektionale Strommessung mit unipolarer 
Versorgung machen?

von Udo K. (udok)


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Martin schrieb:
>> Interessantes Teil, aber für deine Anwendung ungeeignet.  Du brauchst
>> mindestens +-9V für die Mosfet Ansteuerung.
>
> Welche Mosfets? Das Teil liefert nur +5V und die -5V würde ich mir mit
> einer Ladunspumpe generieren. Wie gesagt ich dachte an sehr einfache
> ADCs und sparsame Vorverarbeitung mit einem INAXXX und einem
> Differentiellen OPA um auf den ADC zu gehen.

Ich war noch der Meinung dass du die HV Spannungsquelle auch aufbaust.
Da brauchst du die Mosfets.
Durch die Aufteilung deiner Fragen auf mehrere Threads ist das ganz 
schön unübersichtlich geworden.

Hier der Ursprungsthread:
Beitrag "Isolierte Spannungsversorgung"
Da schreibst du dass es um Leckströme für Materialprüfung geht.

Ich würde für sowas einen Isolationsstester verwenden, der erzeugt 
einstellbare AC oder DC Spannungsrampen bis in den kV Bereich und misst 
den Leckstrom.
Hier etwa ein Hioki mit Bluetooth Schnittstelle:
https://www.meilhaus.de/cosmoshop/default/articleMedia/hioki-ir505x/de/Datasheet_HIOKI_IR505x_en.pdf

Wenn es nur um Strommessung geht:  Da kannst du ein Multimeter mit 
galvanisch isolierter Schnittstelle verwenden (etwa Fluke 289).

Die SMU wäre die universelle und genaueste Lösung.  Die Keithley 2470 
kann etwa 1100 Volt und schnelles Sampling, die haben auch eine 3kV 
Lösung.   Ein deutscher Hersteller ist VX-Instruments, die haben 
Produkte bis zu 10 kV: 
https://vxinstruments.com/de/loesungen/kategorie/source-measure-units-de/hochspannungs-smu/

Gruss, Udo

von Martin (martin79)


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Falk B. schrieb:
> Muss gar nicht, wenn man die VCOM auf VCC/2 legt.

Meine Signalkette ist INA826 -> OPA (Mit VOCM vom ADC) -> ADC

von Rainer W. (rawi)


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Martin schrieb:
> * Arbeitsspannung 1kV Common Mode am Shunt soll möglich sein
> * Messung bis runter auf 10µA und maximal 0.5A.

> * Messbandbreite 100kHz

Bei welcher Amplitude?

von H. H. (hhinz)


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Martin schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Gibt es auch nicht differentielle OPAmps?
>
> Gibt es.

Muss eine ganz neue Erfindung sein...

von Martin (martin79)


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H. H. schrieb:
> Muss eine ganz neue Erfindung sein...

Das bezieht sich auf den differentiellen Ausgang. Nicht jeder hat das.

von Martin (martin79)


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Rainer W. schrieb:
> Bei welcher Amplitude?

1Vpp

von Andrew T. (marsufant)


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Martin schrieb:
> Wie soll denn eine negative
> Ausgangsspannung aus dem INA rauskommen wenn der keine negative
> Versorgungsspannung bekommt?

https://www.ti.com/lit/ug/sbou115c/sbou115c.pdf?ts=1776980739738
lesen und verstehen.

> Ich will ausdrücklich auch negative
> Spannungen über dem Shunt Widerstand messen können.

Yo man, dann lies und verstehe.

von Andrew T. (marsufant)


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Rainer W. schrieb:
> Bei welcher Amplitude?

Rail to Rail

sagt der TE bestimmt .-)

von Andrew T. (marsufant)


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Martin schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Muss gar nicht, wenn man die VCOM auf VCC/2 legt.
>
> Meine Signalkette ist INA826 -> OPA (Mit VOCM vom ADC) -> ADC

Also nix verstanden bei Dir.
Tja, dann nutze dies Wochenende um es zu durchdenken.

von Falk B. (falk)


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H. H. schrieb:
>>> Gibt es auch nicht differentielle OPAmps?
>>
>> Gibt es.
>
> Muss eine ganz neue Erfindung sein...

Nö. Es gibt wenige OPVs mit differentiellem AUSgang.

https://www.ti.com/product-category/amplifiers/fully-differential/products.html

Ob der OP sowas WIRKLICH braucht, ist eine andere Frage.

von Martin (martin79)


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Andrew T. schrieb:
> Also nix verstanden bei Dir.
> Tja, dann nutze dies Wochenende um es zu durchdenken.

Diese Kette habe ich so schon mit anderen Teilen durchaus aufgebaut. 
Funktioniert hervorragend. Ob man den differentialen Ausgang OP braucht 
mag  eine andere Sache sein. Als Vorstufe vor einem ADC kann man das 
machen als Single Ended zu differentiell Wandler und Vorverstärker. Den 
INA benutze ich weil ich sehr hohen Eingangswiderstand möchte sonst 
könnte ich den auch weglassen.

von H. H. (hhinz)


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Falk B. schrieb:
> H. H. schrieb:
>>>> Gibt es auch nicht differentielle OPAmps?
>>>
>>> Gibt es.
>>
>> Muss eine ganz neue Erfindung sein...
>
> Nö. Es gibt wenige OPVs mit differentiellem AUSgang.

Batterien ersetzen!

von Falk B. (falk)


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Martin schrieb:
> Den
> INA benutze ich weil ich sehr hohen Eingangswiderstand möchte sonst
> könnte ich den auch weglassen.

Eine Strommessung erfolgt meist an einem eher niederohmigen Shunt, da 
braucht es keinen sonderlich hohen Eingangswiderstand für den 
Verstärker.
Außerdem kann man den mit reinrechnen.

von Martin (martin79)


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Falk B. schrieb:
> Eine Strommessung erfolgt meist an einem eher niederohmigen Shunt, da
> braucht es keinen sonderlich hohen Eingangswiderstand für den
> Verstärker.
> Außerdem kann man den mit reinrechnen.

Ich habe weiter oben geschrieben, dass ich auch kleine Ströme messen 
möchte. Auch mit Shunts im mehre 10kOhm Bereich. Daher sind mit 
Eingangswiderstände und Biasströme wichtig.

Mir haben hier immer alle gesagt solche kleinen Ströme misst man auf der 
High Seite und nach etwas nachdenken bin ich zu dem selben Schluss 
gekommen.

von Falk B. (falk)


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Martin schrieb:
> Mir haben hier immer alle gesagt solche kleinen Ströme misst man auf der
> High Seite und nach etwas nachdenken bin ich zu dem selben Schluss
> gekommen.

Du hast "nachplappern" falsch geschrieben. Ich habe schon Ströme im 
Bereich mit 1uA Auflösung an einer 850kV Anlage gemessen. Am Fußpunkt 
der Kaskade.

SHOKING!!!! ;-)

von Martin (martin79)


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Falk B. schrieb:
> Du hast "nachplappern" falsch geschrieben. Ich habe schon Ströme im
> Bereich mit 1uA Auflösung an einer 850kV Anlage gemessen. Am Fußpunkt
> der Kaskade.
>
> SHOKING!!!! ;-)

Würdest du die Schaltung dazu zeigen?

von Rainer W. (rawi)


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Martin schrieb:
> Ich habe weiter oben geschrieben, dass ich auch kleine Ströme messen
> möchte. Auch mit Shunts im mehre 10kOhm Bereich.

Wegen 10 kΩ brauchst du keinen Eingangswiderstand von 1 TΩ.

von Falk B. (falk)


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Martin schrieb:
> Würdest du die Schaltung dazu zeigen?

Siehe Anhang. Komplett unspektakulär. Allerdings weit weg von 100kHz, 
real eher so 10Hz. Aber wie so oft wage ich die These, daß dein 
Prüfgerät nicht mal ansatzweise 100kHz Bandbreite braucht. Vermutlich 
eher 1kHz oder weniger.

Die Kaskade ist nur symbolisch, die hat natürlich real mehr Stufen. R13 
ist ein Schutzwiderstand, welcher bei Durchschlag des Prüfobjekts (R12, 
DUT, device under test) den Ausgangsstrom der Kaskade begrenzt. Knallt 
trotzdem noch ganz ordentlich bei 850kV ;-)
D1/D2 sind Klemmdioden, welche die Spannung über den Shunts auf ca. 
+/-3V begrenzen, vor allem wenn es knallt. D9-D11 machen das Gleiche, 
direkt vom dem OPV als 2. Schutzebene. Die Shunt liefern nominal 1V 
Spannung, der AD620 verstärkt x1,8. Vref ist 4,096V und speist den ADC, 
VREF/2 den Offset vom AD620. Natürlich kann man das auch ohne den AD620 
mit einem normalen OPV bauen, denn die Shunt liegen ja einseitig auf 
GND. So ist es aber ein wenig einfacher. Außerdem gab es die Schaltung 
damals 2010 schon in einem anderen Projekt und dort war sie erprobt und 
bewährt.

von Andrew T. (marsufant)


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Falk B. schrieb:
> Martin schrieb:
>> Würdest du die Schaltung dazu zeigen?
>
> Siehe Anhang. Komplett unspektakulär. Allerdings weit weg von 100kHz,
> real eher so 10Hz.

und wieder Mal die Umschaltung der shunt auf die daemlichst mögliche 
Weise gelöst.
ach Falk, du lernst es nie.

von Falk B. (falk)


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So kann man es mit einem einfachen OPV machen. Mit dem passenden Rail to 
Rail Typen reicht sogar unipolare Versorgung.

von Falk B. (falk)


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Andrew T. schrieb:
> und wieder Mal die Umschaltung der shunt auf die daemlichst mögliche
> Weise gelöst.
> ach Falk, du lernst es nie.

Erleuchte mich, oh Meister!

von Martin (martin79)


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Andrew T. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Martin schrieb:
>>> Würdest du die Schaltung dazu zeigen?
>>
>> Siehe Anhang. Komplett unspektakulär. Allerdings weit weg von 100kHz,
>> real eher so 10Hz.
>
> und wieder Mal die Umschaltung der shunt auf die daemlichst mögliche
> Weise gelöst.
> ach Falk, du lernst es nie.

Wie würdest du es besser machen?

Falk B. schrieb:
> Siehe Anhang. Komplett unspektakulär. Allerdings weit weg von 100kHz,
> real eher so 10Hz. Aber wie so oft wage ich die These, daß dein
> Prüfgerät nicht mal ansatzweise 100kHz Bandbreite braucht. Vermutlich
> eher 1kHz oder weniger.

Danke, dass du deine Schaltung teils. Wieso denkst du, dass es real eher 
10Hz Bandbreite sind?

von Falk B. (falk)


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Martin schrieb:
>> Siehe Anhang. Komplett unspektakulär. Allerdings weit weg von 100kHz,
>> real eher so 10Hz. Aber wie so oft wage ich die These, daß dein
>> Prüfgerät nicht mal ansatzweise 100kHz Bandbreite braucht. Vermutlich
>> eher 1kHz oder weniger.
>
> Danke, dass du deine Schaltung teils. Wieso denkst du, dass es real eher
> 10Hz Bandbreite sind?

Na weil im kleinsten Meßbereich mit tau=R1*C1=10k * 10uF = 100ms 
Zeitkonstante rauskommen. Das macht f = 1/(2*Pi*tau) = 1,6Hz. Sogar noch 
weniger, hatte ich falsch in Erinnerung. C1 mußte so groß sein weil 
Störströme vom HV-Trafo dort ziemlich stark waren. Ist aber unkritisch, 
die Anlage ist nur für langsam veränderliche Gleichspannung/strom 
gebaut.

: Bearbeitet durch User
von Martin (martin79)


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Falk B. schrieb:
> Martin schrieb:
>>> Siehe Anhang. Komplett unspektakulär. Allerdings weit weg von 100kHz,
>>> real eher so 10Hz. Aber wie so oft wage ich die These, daß dein
>>> Prüfgerät nicht mal ansatzweise 100kHz Bandbreite braucht. Vermutlich
>>> eher 1kHz oder weniger.
>>
>> Danke, dass du deine Schaltung teils. Wieso denkst du, dass es real eher
>> 10Hz Bandbreite sind?
>
> Na weil im kleinsten Meßbereich mit tau=R1*C1=10k * 10uF = 100ms
> Zeitkonstante rauskommen. Das macht f = 1/(2*Pi*tau) = 1,6Hz. Sogar noch
> weniger, hatte ich falsch in Erinnerung. C1 mußte so groß sein weil
> Störströme vom HV-Trafo dort ziemlich stark waren. Ist aber unkritisch,
> die Anlage ist nur für langsam veränderliche Gleichspannung/strom
> gebaut.

Ah C1 hatte ich übersehen also könnte man die Messung dennoch schneller 
machen wenn man nicht mit Hochspannungskaskaden arbeitet.

von Falk B. (falk)


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Martin schrieb:
> Ah C1 hatte ich übersehen also könnte man die Messung dennoch schneller
> machen wenn man nicht mit Hochspannungskaskaden arbeitet.

Du kannst so schnell messen, so weit du C1 kleiner machen kannst. Wenn 
die Störung deutlich kleiner ist, kann man auf auf wenige nF runter, 
ggf. sogar weniger. Dito der Ausgangstiefpass mit R11 C4. Der ist auf 
meine Anwendung angepaßt, kann aber deutlich breitbandinger sein. Man 
kann ihn auch weglassen und direkt auf den ADC-Eingang gehen.

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