News Das Innenleben von Transistoren und Operationsverstärkern


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von Richard K. (richi123)


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Ein liegendes Kreuz? Das erschließt sich mir gerade nicht wirklich...

von Jochen F. (jamesy)


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Verbinde die erste und vierte Note mit einem gedachten Strich, ebenso 
die zweite und dritte. Das Thema ist häufig in der Kirchenmusik 
anzutreffen. Die 2 Striche bilden ein liegendes Kreuz.

von Richard K. (richi123)


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Ahja, ok, jetzt verstehe ich was du meinst. Danke für die Erklärung.

von Marek N. (Gast)


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Jochen F. schrieb:
> Die 4 Noten könnten BACH darstellen - ein Kenner also in dem Team.

Das passt irgenwie nicht.

Nehmen wir an, die erste Note (1/8) sei tatsächlich ein "b", also eher 
ein "h", dem das "♭" verlorengegangen ist, dann ist die zweite Note 
(1/4) zwar tatsächlich ein "a", aber die nächste Viertelnote wäre dann 
schon das zweite "e" und die letzte Sechzehntelnote das zweite "c".

von Jochen F. (jamesy)


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Ich dachte an eine schematische Darstellung ohne Notensystem. Es wäre 
halt das naheliegendste.
Ich habe in meinem Büro auch ein Fugenthema hängen: Fuge über ADHEs ;-)

: Bearbeitet durch User
von Marek N. (Gast)


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Vielleicht skizzieren Sie uns Ihren Ansatz mit dem Chiasmus?

von Jochen F. (jamesy)


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von Richard K. (richi123)


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Für die Rubrik "Mikrocontroller, Prozessoren und Chipsätze" habe ich 
jetzt mal hier einen eigenen Thread erstellt:

Beitrag "Mikrocontroller, Prozessoren und Chipsätze - Die-Bilder"

von Richard K. (richi123)


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Heute habe ich mal das Thema Decapping im Howto der IC-Analyse 
aktualisiert:

https://www.richis-lab.de/Howto.htm

Da wird demnächst noch mehr aktualisiert.

von Carsten W. (eagle38106)


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Ich habe mal ein paar Prozessoren im PGA Gehäuse (z.B. 386er und 486er 
Prozessoren) auf dem Gasherd geöffnet:
Eine kreisrunde Aluscheibe auf den Rost gelegt und den Chip drauf. Damit 
lies sich der Chip problemlos so weit erhitzen, bis das Lot am Deckel 
flüssig wurde. Manchmal habe ich auch normales Lot zugegeben, um den 
Schmelzpunkt zu senken.

von Richard K. (richi123)


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Carsten W. schrieb:
> Ich habe mal ein paar Prozessoren im PGA Gehäuse (z.B. 386er und
> 486er
> Prozessoren) auf dem Gasherd geöffnet:
> Eine kreisrunde Aluscheibe auf den Rost gelegt und den Chip drauf. Damit
> lies sich der Chip problemlos so weit erhitzen, bis das Lot am Deckel
> flüssig wurde. Manchmal habe ich auch normales Lot zugegeben, um den
> Schmelzpunkt zu senken.

Ein Ceranfeld würde wahrscheinlich ebenso funktionieren. Ich nutze dafür 
mittlerweile immer meinen Brennofen. Die Teile müssen natürlich klein 
genug dafür sein.

Ich habe einmal versucht bei einem vermeintlichen "Hartlot-Bauteil" 
normales Lot zuzugeben, hatte damit aber kein Glück. Auch mit zwei 
leistungsstarken Lötkolben konnte ich die Verbindung nicht aufschmelzen.

Beitrag #6670045 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jochen F. (jamesy)


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Auf einem der Dies waren 4 Musiknoten abgebildet, und ich hatte eine 
Vermutung zur Ursache bzw. Aussage.

von Carsten W. (eagle38106)


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Richard K. schrieb:
> Auch mit zwei leistungsstarken Lötkolben konnte ich die Verbindung
> nicht aufschmelzen.

Nun ja, ein Brenner im Gaskochfeld hat 1,5kW. Da können zwei dicke 
Lötkolben nicht ganz mithalten. :-)

: Bearbeitet durch User
von Richard K. (richi123)


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Carsten W. schrieb:
> Richard K. schrieb:
>> Auch mit zwei leistungsstarken Lötkolben konnte ich die Verbindung
>> nicht aufschmelzen.
>
> Nun ja, ein Brenner im Gaskochfeld hat 1,5kW. Da können zwei dicke
> Lötkolben nicht ganz mithalten. :-)

Schon klar. :)
Ich wollte damit nur sagen, dass die Zugabe von "normalem Lötzinn" nicht 
wirklich etwas gebracht hat.

von Carsten W. (eagle38106)


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Es macht ja Sinn, auf dem IC höher schmelzendes Lot zu verwenden. Nicht, 
dass das Package schon während des Lötens der Platine im Ofen aufgeht.
Aber ich frage mich schon, wie die das bei dafür notwendigen hohen 
Temperaturen verschließen können, ohne dass das Silizium zu sehr leidet.

von Richard K. (richi123)


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Carsten W. schrieb:
> Es macht ja Sinn, auf dem IC höher schmelzendes Lot zu verwenden. Nicht,
> dass das Package schon während des Lötens der Platine im Ofen aufgeht.
> Aber ich frage mich schon, wie die das bei dafür notwendigen hohen
> Temperaturen verschließen können, ohne dass das Silizium zu sehr leidet.

Das stimmt natürlich. Wenn nach dem Löten der Platine der Deckel fehlt 
ist das doof. :)

Ich könnte mir vorstellen, dass ein ordentlich beheizter Stempel von 
oben aufgepresst ein schnelles Hartlöten ermöglicht ohne dass der Chip 
sehr viel davon mitbekommt.
Ist aber nur eine Vermutung...

von Richard K. (richi123)


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Ich glaube ich habe es hier schon mal irgendwo erwähnt:
Mein Brennofen hat beim Decapping von Epoxid-Packages eine hohe 
Erfolgsquote, hin und wieder zerstöre ich aber noch Bauteile. Die 
heißen, hochkonzentrierten Säuren sind mit zu gefährlich, aber mit einem 
nicht ganz so giftigen Lösungsmittel würde ich grundsätzlich schon 
arbeiten. Aus diesem Grund habe ich mit Dimethylsulfoxid (DMSO) 
experimentiert:

https://www.richis-lab.de/Howto_Decap_DMSO.htm

Spoiler: Das ist keine Erfolgsgeschichte.

von Richard K. (richi123)


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Mit Flusssäure werde ich mich nicht beschäftigen, aber bei einfachen 
Bauteilen kann man auch schon mit Salzsäure einige Erkenntnisse 
generieren:

https://www.richis-lab.de/Howto_Decap_HCL.htm

: Bearbeitet durch User
von Richard K. (richi123)


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Aus der Rubrik DDR-Vermittlungstechnik haben wir hier noch den B384, der 
die Spannung des Teilnehmeranschlusses regelt:

https://www.richis-lab.de/phone04.htm

von Richard K. (richi123)


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Hier hätten wir den Intersil ICM7045, einen Schaltkreis zur Steuerung 
einer Uhr mit digitaler Anzeige. Außerdem kann der Baustein einen Timer 
oder eine Stoppuhr darstellen.

https://www.richis-lab.de/clock02.htm

...aus der Sammlung von Jörg R. (solar77).

von Richard K. (richi123)


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Hatte ich die Analyse der digitalen Armbanduhr Ruhla Kaliber 15-02 hier 
gar nicht gepostet? Zumindest finde ich sie gerade nicht.

Um etwas klarer zu machen, wie der IC in die Platine integriert ist, 
konnte ich jetzt noch ein Bild aus einer Werbebroschüre eines 
Drahtbonders ergänzen. Dort sieht man zufällig eine dieser Uhren vor dem 
Verschließen des Hohlraums.

https://www.richis-lab.de/clock01.htm

von Richard K. (richi123)


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Richard K. schrieb:
> Hatte ich die Analyse der digitalen Armbanduhr Ruhla Kaliber 15-02
> hier
> gar nicht gepostet? Zumindest finde ich sie gerade nicht.
>
> Um etwas klarer zu machen, wie der IC in die Platine integriert ist,
> konnte ich jetzt noch ein Bild aus einer Werbebroschüre eines
> Drahtbonders ergänzen. Dort sieht man zufällig eine dieser Uhren vor dem
> Verschließen des Hohlraums.
>
> https://www.richis-lab.de/clock01.htm

Und ich muss mich gleich korrigieren: Hier ist der Chip noch auf der 
Platine. Das ist ein etwas älterer Entwicklungsstand. Auf dem nicht 
optimalen Bild hat das etwas getäuscht.

von Richard K. (richi123)


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Richard K. schrieb:
> Mit Flusssäure werde ich mich nicht beschäftigen, aber bei
> einfachen
> Bauteilen kann man auch schon mit Salzsäure einige Erkenntnisse
> generieren:
>
> https://www.richis-lab.de/Howto_Decap_HCL.htm


Das Kapitel Salzsäure habe ich noch etwas ergänzt und erweitert:

https://www.richis-lab.de/Howto_Decap_HCL.htm

von Asic-Bauer (Gast)


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Marek N. schrieb:
> Jochen F. schrieb:
>> Die 4 Noten könnten BACH darstellen - ein Kenner also in dem Team.
>
> Das passt irgenwie nicht.

-von welchem Chip wird hier gesprochen?

von Richard K. (richi123)


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Asic-Bauer schrieb:
> Marek N. schrieb:
>> Jochen F. schrieb:
>>> Die 4 Noten könnten BACH darstellen - ein Kenner also in dem Team.
>>
>> Das passt irgenwie nicht.
>
> -von welchem Chip wird hier gesprochen?

Fluke 700013:
https://richis-lab.de/aswitch01.htm

von Richard K. (richi123)


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Aus der Rubrik DDR-Vermittlungstechnik haben ich heute den B385, einen 
Testschaltkreis:

https://www.richis-lab.de/phone05.htm

Ich muss zugeben, dass ich die Details der Testfunktion nicht kenne. 
Leider habe ich dazu auch online nichts gefunden.

von Ingo W. (uebrig) Benutzerseite


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Richard K. schrieb:
> Ich muss zugeben, dass ich die Details der Testfunktion nicht kenne.

Nach den vorliegenden Informationen würde ich davon ausgehen, dass diese 
Testschaltung zwischen analogem Teilnehmersatz im Amt (SLIC) und Leitung 
zum Teilnehmer geschaltet ist. Im Normalfalle ist diese Verbindung 
durchgeschaltet, im Fehlerfalle ist es aber möglich diese Verbindung 
aufzutrennen und von EINER gemeinsamen Prüfeinrichtung aus, entweder in 
Richtung Amt, oder in Richtung Teilnehmer zu prüfen. Zur Zeit der alten 
Klappertechnik, gab es im Amt einen Prüfschrank, der im Fehlerfalle, 
mittels Schaltschnur manuell in eine Teilnehmerleitung eingeschliffen 
werden konnte um diese Prüfungen auszuführen. In neuerer Technik 
(Siemens EWSD) haben diese Funktion Relais übernommen, womit es sogar 
möglich war automatisch und routinemäßig die Sätze zu prüfen und Fehler 
festzustellen, bevor der Kunde es merkt.
Hier sollte offensichtlich das Ganze elektronisch stattfinden. Wobei man 
auch berücksichtigen muss, dass diese Technik dann potentiell Einiges an 
Überspannung auszuhalten hat, was so über die Leitung reinkommt, wenn 
mal wieder Gewitter ist, oder der Bagger ein Strom- und Telefonkabel 
gleichzeitig greift..

von Richard K. (richi123)


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Ingo W. schrieb:
> Nach den vorliegenden Informationen würde ich davon ausgehen...

Danke für die Erklärung!

Warum hat der Baustein auf der einen Seite zwei und auf der anderen 
Seite vier Anschlüsse? Für ein "Prüfen in beide Richtungen" erscheint 
mir das nicht besonders logisch.

von Soul E. (Gast)


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Der eine Port geht zur Vermittlung, der andere dient, äh, zur 
Sicherstellung der Servicequalität.

von Richard K. (richi123)


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Achso! Ja den Abzweig muss man natürlich auch testen können. :)

von Ingo W. (uebrig) Benutzerseite


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Soul E. schrieb:
> Der eine Port geht zur Vermittlung, der andere dient, äh, zur
> Sicherstellung der Servicequalität.

Wobei diese (...) Behörden und Organisationen zur "Sicherstellung der 
Servicequalität" schon zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf diese 
physikalischen Testeinrichtungen angewiesen waren. Zu diesem Zwecke gab 
es in den Vermittlungsstellen Hardware für 3er-Konferenzen, die 
softwaretechnisch auch dafür genutzt werden können, ähnlich wie heute 
;-)

von Richard K. (richi123)


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Ich erstelle hier einen eigenen Thread für Dioden:

Beitrag "Dioden - Die-Bilder"

von Richard K. (richi123)


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Heute haben wir mal etwas anderes, einen RS-232-Pegelwandler, einen 
MAX232:

https://www.richis-lab.de/transceiver01.htm

: Bearbeitet durch User
von Richard K. (richi123)


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Hier mit dem BQ27220 etwas Moderneres, ein Batteriemanagementbaustein:

https://www.richis-lab.de/li01.htm

Allzu viel sieht man da natürlich nicht mehr. Aber immerhin haben wir 
jetzt auch mal einen FlipChip.

Das Bauteil kam von Stephan D. (50plus).

von Richard K. (richi123)


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Hier habe ich einen Transponder, der für Wegfahrsperren eingesetzt 
wurde:

https://www.richis-lab.de/transponder01.htm

von Richard K. (richi123)


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Aus der Rubrik DDR-Vermittlungstechnik haben wir hier noch den 
Speiseschaltkreis B386:

https://www.richis-lab.de/phone06.htm

von Tim  . (cpldcpu)


Angehängte Dateien:

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Weiss nicht, ob es schon einmal gepostet wurde. Bin gerade zufällig 
darauf gekommon.

Hier ist ein Paper, welches die Lichtemission im Avalanche-Breakdown 
erklärt, die Du unter dem Mikroskop beobachtest.

https://journals.aps.org/pr/abstract/10.1103/PhysRev.102.369

Zwei der Figures im Anhang. Interessantes Spektrum. Ich hätte erwartet, 
dass es beim direkten Übergang (3.4 eV) noch Features gibt, aber evtl. 
werden die Photonen re-absorbiert.

von Richard K. (richi123)


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Nein, ich glaube das hatten wir noch nicht.
Interessant...

von Richard K. (richi123)


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von Richard K. (richi123)


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Für die Fans der Modellbahnen haben wir heute den Doehler&Haass SDH105, 
einen Decoder-ASIC:

https://richis-lab.de/loco01.htm

Das Teil kam von Lars R. (larsr).

von Richard K. (richi123)


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Aus der Rubrik DDR-Vermittlungstechnik haben wir hier den sogenannten 
Analogprozessor B387:

https://www.richis-lab.de/phone07.htm

von Richard K. (richi123)


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Heute mal wieder etwas ganz anderes: MAX038, ein recht bekannter 
Funktionsgenerator-Baustein:

https://www.richis-lab.de/gen01.htm

von Richard K. (richi123)


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Nach dem SDH110 haben wir heute den Doehler&Haass SDH112, eine 
Weiterentwicklung:

https://richis-lab.de/loco02.htm

Das Teil kam von Lars R. (larsr).

von Richard K. (richi123)


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Nach dem CCD L133C sollten wir mal einen Blick auf einen BBD (Bucket 
Brigade Device) werfen.

https://www.richis-lab.de/bbd01.htm

Der Coolaudio V3205 ist noch dazu eine Fälschung, darin versteckt sich 
ein Shanghai Belling BL3205.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Hatte Coolaudio überhaupt jemals eigene Chips?
Da gibt's doch diese amerikanische Firma, die auch nur umlabelt, wie man 
leicht an den Datenblättern herausfindet.

von Richard K. (richi123)


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Abdul K. schrieb:
> Hatte Coolaudio überhaupt jemals eigene Chips?
> Da gibt's doch diese amerikanische Firma, die auch nur umlabelt, wie man
> leicht an den Datenblättern herausfindet.

Es klingt so als ob unter Coolaudio einige Leute und Patente 
zusammengesammelt wurden, mit denen zumindest teilweise alte Chips 
wiederbelebt wurden. Es kann natürlich gut sein, dass da auch gleich 
alte Designs komplett übernommen wurden.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Ich meinte in Fernost billig produziert bzw. geclont und dann in ein 
Coolaudio Gehäuse und zum Westpreis verkaufen.

von Richard K. (richi123)


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Hm, die Möglichkeit hatte ich bisher noch nicht in Betracht gezogen. Da 
werde ich den Text diesbezüglich wohl noch etwas 
überarbeiten/relativieren müssen.

Glaubt man, dass Coolaudio Know-How, Rechte und Experten zusammengekauft 
hat, so klingt es nicht sehr wahrscheinlich, dass sie chinesische Chips 
umlabeln lassen. Sicher ist allerdings nichts. Es kann auch sein, dass 
die BBDs eine Ausnahme sind und zugekauft werden. Man müsste direkt von 
Coolaudio ein paar Chips einkaufen...

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Alles ist möglich😄

von Richard K. (richi123)


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Nun, das muss geklärt werden. Ich habe mir einen vermutlich originalen 
V3205 bestellt. Also dessen Beschriftung sieht schon sehr anders aus, 
sowohl der Text als auch die Art der Beschriftung. Wir werden sehen... 
:)

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Du willst es sehr genau wissen. Vielleicht ist ein Clone dann besser als 
das Original, wer weiß.
Ältere Prozesse rauschen gerne mehr wegen Störstellen, neuere sind oft 
kleiner und haben dadurch schlechte Rauschwerte vor allem im niedrigeren 
Frequenzbereich.

Viel Spaß

von Richard K. (richi123)


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Ja doch, das lässt mir sonst keine Ruhe. :)

Immerhin die Überprüfung der Spezifikation "meiner" Bauteile habe ich 
mir bisher erspart. Bei den vielen verschiedenen Bauteilen, die ich 
schon hatte, wäre das eine Lebensaufgabe.

von Richard K. (richi123)


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Aus der Rubrik DDR-Vermittlungstechnik haben wir hier mit dem U1021 die 
sogenannte Zeitlagensteuerung:

https://www.richis-lab.de/phone08.htm

Beitrag #6782526 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Richard K. (richi123)


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Nach dem SDH110 und dem SDH112, jetzt noch der SDH119 (von Lars R. 
(larsr)):

https://richis-lab.de/loco03.htm

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Ein Vorschlag: ein direkter Link aufs DB auf der jeweiligen Seite, wäre 
praktisch. Lokdekoder ist z.B. sehr sehr speziell

von Richard K. (richi123)


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Den Wunsch verstehe ich durchaus.
Für diese Modellbahndecoder gibt es öffentlich keine Datenblätter soweit 
ich weiß. Zum aktuellsten Modell findet man nur einen kurzen Abriss auf 
der Seite von Doehler und Haass.
Mit externen Links bin ich lieber sparsam, die wollen gepflegt werden.

von Richard K. (richi123)


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Sucht man ein einzelnes Bauteil, so kann es mittlerweile unübersichtlich 
werden. Ich habe daher eine Liste aller dokumentierten Halbleiter 
erstellt:

https://www.richis-lab.de/semiconductors.htm

Da sind auch teilweise Altlasten mit minderer Qualität dabei, aber es 
ist nun mal alles.
Die Länge der Liste hat mich selbst überrascht. :)

von Richard K. (richi123)


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Nach dem Coolaudio V3205 / Shanghai Belling BL3205 haben wir hier noch 
einen der alten Matsushita (Panasonic) Bucket Brigade Devices, den 
MN3208:

https://www.richis-lab.de/bbd02.htm

von Richard K. (richi123)


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Aus der Rubrik DDR-Vermittlungstechnik, hier der U3210:

https://www.richis-lab.de/phone09.htm

von Thomas W. (goaty)


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Ganz toll gemacht.
Wen die Geschichte der Halbleiter interessiert, für den könnte auch 
dieses Buch interessant sein:
History of Semiconductor Engineering von Bo Lojek
https://www.springer.com/gp/book/9783540342571

von Richard K. (richi123)


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Danke! :)

von Richard K. (richi123)


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Heute mal wieder eine Preisfrage.
Kennt jemand dieses Logo:
https://www.richis-lab.de/temp/logo.jpg

von Richard K. (richi123)


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Wir hatten uns über den Coolaudio V3205 unterhalten, in dem sich ein 
Shanghai Belling BL3205 befand:

https://www.richis-lab.de/bbd01.htm

Die Frage war, ob das tatsächlich eine Fälschung ist oder ob Coolaudio 
vielleicht seine BBDs von Shanghai Belling fertigen lässt.
Ich habe einen originaler erscheinenden V3205 analysiert und mit dem 
Hintergrund scheint mir der obige V3205 doch eher eine Fälschung zu 
sein:

https://www.richis-lab.de/bbd03.htm

Hier ist die Beschriftung sauberer und es findet sich darin kein BL3205. 
Leider befindet sich auf dem Die kein Hinweis auf Coolaudio. Dennoch 
würde ich sagen, dass das ein originaler V3205 ist.

von Richard K. (richi123)


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Aus der Rubrik DDR-Vermittlungstechnik, hier der U3210:

https://www.richis-lab.de/phone10.htm

von Richard K. (richi123)


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Hier habe ich mal wieder etwas ganz Besonderes, einen RMS-Konverter von 
Fluke:

https://www.richis-lab.de/RMS01.htm

von Soul E. (Gast)


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Wo sitzt denn das BeO, vor dem in dem Handbuch gewarnt wird? Ist das die 
Keramikkachel zwischen Die und Grundplatte?

Die von aussen erreichbare Grundplatte ist doch vermutlich aus Al2O3?

von Richard K. (richi123)


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Hm...
Von mir aus könnten die beiden Platten Berylliumoxid sein.

von Richard K. (richi123)


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Wir hatten den MN3208 (2048 BBD), hier kommt noch der kleinere MN3207, 
ein BBD mit 1024 Speicherzellen:

https://www.richis-lab.de/bbd04.htm

von Richard K. (richi123)


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Für Speicherbausteine habe ich hier einen eigenen Thread erstellt:

Beitrag "Speicherbausteine - Die Bilder"

von Richard K. (richi123)


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Der E-ZPass Maut-Transponder, von einer österreichischen Firma 
entwickelt, in den USA im Einsatz:

https://www.richis-lab.de/transponder02.htm

von Richard K. (richi123)


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Aus der Kategorie "manchmal dauert es etwas länger" haben wir hier das 
VHF-Verstärkermodul 437BGY:

https://www.richis-lab.de/rfamp01.htm

Das Bauteil kam von Carsten S. (dg3ycs).

von Arno H. (arno_h)


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Mullard ist seit 1927 eng mit Philips verbandelt und war bis 1988 eine 
britische Marke von Philips. Die Ähnlichkeit der Datenbücher aus dieser 
Zeit kommt nicht von ungefähr.
Siehe auch https://en.wikipedia.org/wiki/Mullard
Das PH auf dem Verstärker könnte auch ein Hinweis sein.

Arno

von Richard K. (richi123)


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So ist das.
Die meisten BGY-Datenblätter kommen von Philips.
Den 437BGY habe ich aber nur in einem Mullard-Datenbuch gefunden und die 
angesprochene Werbung kam auch von Mullard. Ich habe den Verstärker 
daher Mullard zugeordnet.

von Soul E. (Gast)


Angehängte Dateien:

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Das kleine "m" vor dem Datecode steht für Philips Semiconductors 
Philippines Inc., Cabuyao, Philippines. "PH" steht ja drunter, teilweise 
waren die Dinger auch mit "PHILIPS" bedruckt.

Mullard ist die britische Handelsmarke von Philips, insofern ist es 
plausibel, dass die Teile dort unter diesem Namen verkauft wurden.

von Richard K. (richi123)


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Das "m" steht für "Philips Semiconductors Philippines Inc., Cabuyao, 
Philippines"? Na das ist ja naheliegend! :)

Wobei Mullard ursprünglich nicht nur ein Handelsname war, dort fand auch 
nach der kompletten Übernahme durch Philips noch Entwicklung statt.
Jetzt wäre interessant, ob der 438BGY ursprünglich von Mullard stammt 
oder ob ich nur zufällig ausschließlich Mullard-Werbung gefunden habe.

Edit: Ich habe oben 437BGY geschrieben. Es handelt sich aber um den 
438BGY!

: Bearbeitet durch User
von Richard K. (richi123)


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Von Stephan D. (50plus) haben wir hier einen BQ24040, einen Laderegler 
für eine einzelne Li-Zelle:

https://www.richis-lab.de/li02.htm

von Soso, sagt ein (Gast)


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Erstaunlich wie komplex so ein Baustein ist, den man heute als 
selbstverständlichen Centartikel betrachtet...

von Richard K. (richi123)


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So ist es. Die Integration vieler Funktionen ist verhältnismäßig günstig 
geworden. Damit sich Produkte von der Konkurrenz noch absetzen können, 
packt man dann gerne alles Mögliche in einen Chip. Beim Anwender kommt 
das oft gut an, weil er weniger Bauteile braucht um komplexe Funktionen 
darstellen zu können.

von Richard K. (richi123)


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Richard K. schrieb:
> https://www.richis-lab.de/li01.htm

Richard K. schrieb:
> https://www.richis-lab.de/li02.htm

Diese beiden Chips stammen übrigens ursprünglich nicht von Texas 
Instruments, sondern von der Firma Benchmarq Microelectronics, die dann 
von Unitrode übernommen wurde, die dann von Texas Instruments übernommen 
wurde.
Von Benchmarq Microelectronics stammt das BQ im Namen, das ursprünglich 
klein geschrieben war.

von Richard K. (richi123)


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So, es gibt jetzt auch wieder einen Wandkalender:

https://www.meinbildkalender.de/richis-lab

Viel Spaß damit! :)

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Richard K. schrieb:
> So, es gibt jetzt auch wieder einen Wandkalender:

Ganz tolle Bilder - wer hätte gedacht daß Mikroelektronik so ästhetisch 
sein kann!

von Richard K. (richi123)


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Danke!
Die kleinen Wunder, die die Welt am Laufen halten. :)

von Richard K. (richi123)


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So, jetzt gibt es die Übersichtsliste auch sortiert nach Hersteller:

https://www.richis-lab.de/semiconductors_m.htm

Falls jemand mal Stadt-Land-Fluss-Halbleiterhersteller spielen will. :)

von Richard K. (richi123)


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Ein paar Teile der aus der Rubrik DDR-Vermittlungstechnik habe ich noch, 
heute den U3230, einen Schaltkreis, der in Koppelfeldern von digitalen 
Vermittlungssystemen eingesetzt wurde:

https://www.richis-lab.de/phone11.htm

von Richard K. (richi123)


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Richard K. schrieb:
> Hier hätten wir einen speziellen, von Fluke entwickelten
> Vierfach-Analogschalter, den 700013. Der Baustein findet sich zum
> Beispiel im 8842A:
>
> https://www.richis-lab.de/aswitch01.htm


Ich habe noch einmal zwei 700013 bekommen. Es handelt sich um eine 
ältere Revision und beide zeigen interessante Defekte:

https://www.richis-lab.de/aswitch03.htm

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Wie kann man denn die ICs so hinrichten. Das sind ja katastrophale 
Durchschläge. Ist dazu was bekannt?

von Richard K. (richi123)


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Bekannt ist nicht viel, was diesbezüglich weiter helfen würde.
Der Chip wurde anscheinend nicht speziell gefoltert. Die 700013 
Analogschalter sind aber dafür bekannt auszufallen.

In der Schaltung des Fluke 8842A habe ich keine Schwachstelle gefunden. 
Das muss natürlich nichts heißen. Sollte Fluke etwas übersehen haben, 
dann ist es nicht so wahrscheinlich, dass ich es auf den ersten Blick 
gleich finde.

Nachdem es sich um einen sehr speziellen analogen IC handelt, würde ich 
vermuten, dass sich in der Schaltung oder im Aufbau des Chips eine 
Schwachstelle verbirgt. Entweder hat die Ansteuerung eine Schwachstelle, 
die zu einer Art "inneren Latchup" *) führt und dann alles in den 
thermischen Tod reißt oder der Herstellungsprozess machte Probleme und 
Verunreinigungen oder grenzwertwertig ausgelegte Strukturen führen auf 
die Dauer zu Ausfällen.


*) Dass es sich um einen "klassischen Latchup" handelt, der durch eine 
Überspannung an einem Pin ausgelöst wurde, glaube ich weniger. Da würde 
ich eine größere, örtlich begrenzte Zerstörung im Außenbereich erwarten 
und nicht diese großflächige Verfärbung. Wenn dann müsste der 
Kurzschluss innerhalb der Ansteuerung auftreten, damit der Fehlerstrom 
nicht zu hoch wird und lange genug wirken kann.

von Soul E. (Gast)


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Richard K. schrieb:

> ältere Revision und beide zeigen interessante Defekte:

Hat da die Passivierung aufgegeben?

Ein Chip mit bekannten Korrosionsschäden wäre vielleicht auch mal ein 
interessantes Studienobjekt. National MM74Cxx aus den '70ern oder CD4xxx 
ohne "B" am Ende. Die waren nicht passiviert.

von Richard K. (richi123)


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Das könnte natürlich sein. Ich würde aber auch dann vermuten, dass das 
nur der initiale Defekt war.

Den einzigen Kontakt, den ich bisher mit Korrosion hatte war der LM306, 
der ein halbe Jahr nach dem Öffnen die Pocken bekommen hat:
https://www.richis-lab.de/Opamp09.htm
Der hat damals noch funktioniert. Die Entwicklung werde ich beobachten.

Ich müsste mal mein Lager durchsuchen, ob ich da noch weitere auffällige 
Bauteile finde.

von Richard K. (richi123)


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Nochmal ein Nachtrag zur DDR-Vermittlungstechnik, der U1500PC001:

https://www.richis-lab.de/phone12.htm

...interessant wie man in diese auf Logik ausgelegte U1500-Familie eine 
"große" Endstufe hat.

von Richard K. (richi123)


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Und nochmal ein Nachtrag zur DDR-Vermittlungstechnik, heute der 
U1500PC002:

https://www.richis-lab.de/phone13.htm

Diese Logikbausteine sind nicht ganz so interessant, aber die Sammlung 
wird trotzdem noch fertig dokumentiert.

von Richard K. (richi123)


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So, die vorerst letzten integrierten Schaltkreise aus der Rubrik 
DDR-Vermittlungstechnik:

https://www.richis-lab.de/phone14.htm

Die letzten beiden Schaltkreise sind als U1500DC007 und U1500FC008 
bezeichnet, auf dem Die findet sich aber die Bezeichnung U1503.
Der U1503 ist anscheinend eine Schaltkreis zur Übertragung von Daten 
über Lichtwellenleiter. Zu den Bezeichnungen U1500DC007 und U1500FC008 
finden sich keinerlei Informationen.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Na gottseidank, es gibt ja auch noch interessantere Bauelemente, wie 
Optokoppler, Hallsensor, Stromsensor ,GMR-Sensor, ...

von Richard K. (richi123)


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Da stimme ich dir schon zu. :)
Die zwei Keramikträger hatte ich halt mal angefangen und wollte ich dann 
auch komplettieren. Zum Schluss war es jetzt sehr trocken, aber diese 
Switched-Capacitor-Filter und -ADC/DAC (U1001 und U1011) waren schon 
recht interessant würde ich sagen:
https://www.richis-lab.de/phone01.htm
https://www.richis-lab.de/phone02.htm

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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SCF ist im TDA7330 drin. Das wäre auch mal interessant. Der hat auch 
diverse undokumentierte Testanschlüsse.

von Richard K. (richi123)


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Mhm, ja, den sollte man mal auf die ToDo-Liste setzen.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Danke für deine tollen Analysen.

von Richard K. (richi123)


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Gerne!
Ich halte mich ran, hab hier noch viel interessantes liegen. Man darf 
gespannt sein... :)

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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PhotoMOS-Relais (integrierter Thyristor zum schnellen Abschalten), 
ZN414, RS485-Transceiver fallen mir noch ein.

Bei neueren Chips wird man ja leider nicht mehr viel erkennen können.

von Richard K. (richi123)


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Ein PhotoMOS-Relais müsste hier schon rumliegen glaube ich... :)
Der ZN414 ist ja putzig. Den sollte man sich auf jeden Fall auch mal 
anschauen.

von Richard K. (richi123)


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Für Isolatoren erstelle ich einen eigenen Thread:

Beitrag "Isolatoren - Die Bilder"

von Richard K. (richi123)


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Hier haben wir den Analogschalter ADG441:

https://www.richis-lab.de/aswitch04.htm

von Richard K. (richi123)


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Ich habe bei einigen der DDR-Telefonschaltkreisen noch Bauteilbilder 
hinzugefügt:

https://www.richis-lab.de/phone.htm

von Richard K. (richi123)


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Aus der Rubrik Analogschalter hätten wir hier noch einen RCA 
CD74HCT4067E:

https://www.richis-lab.de/aswitch05.htm

Bauteil kam von Jörg R. (solar77).

von Richard K. (richi123)


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Bisher hatte ich erst einen Funktionsgenerator (MAX038), der bekommt 
heute Gesellschaft durch den Intersil ICL8038:

https://www.richis-lab.de/gen02.htm

von Clemens L. (c_l)


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Richard K. schrieb:
> https://www.richis-lab.de/aswitch05.htm
> Ein Datenblatt findet sich nur für den CD74HCT4067 von Texas Instruments

Die Halbleitersparte von RCA wurde an Harris und dann an TI verkauft.

von Richard K. (richi123)


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Clemens L. schrieb:
> Richard K. schrieb:
>> https://www.richis-lab.de/aswitch05.htm
>> Ein Datenblatt findet sich nur für den CD74HCT4067 von Texas Instruments
>
> Die Halbleitersparte von RCA wurde an Harris und dann an TI verkauft.

Richtig, das sollte ich noch klarer einbauen.
Trotzdem will ich nicht einfach davon ausgehen, dass das TI-Datenblatt 
den RCA-Baustein 1:1 beschreibt. Das ist wahrscheinlich, aber nicht 
sicher.

von ### (Gast)


Angehängte Dateien:

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Richard K. schrieb:
> Clemens L. schrieb:
>> Richard K. schrieb:
>>> https://www.richis-lab.de/aswitch05.htm
>>> Ein Datenblatt findet sich nur für den CD74HCT4067 von Texas Instruments
>>
>> Die Halbleitersparte von RCA wurde an Harris und dann an TI verkauft.
>
> Richtig, das sollte ich noch klarer einbauen.
> Trotzdem will ich nicht einfach davon ausgehen, dass das TI-Datenblatt
> den RCA-Baustein 1:1 beschreibt. Das ist wahrscheinlich, aber nicht
> sicher.

CD74HCT4067
1989 Harris RCA High-Speed CMOS Logic ICs

same
---
+ Intersil, GE

von Torsten S. (tse)


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Krass finde ich den OC45 - "Hochfrequenz"transistor mindestens 4MHz ;)
Danke für die schönen Bilder plus Erläuterungen!

von Richard K. (richi123)


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### schrieb:
> ...

Super, danke! Dann ist das auchgeklärt!


Torsten S. schrieb:
> Krass finde ich den OC45 - "Hochfrequenz"transistor mindestens
> 4MHz ;)

Ja, das ist immer eine Frage der Sichtweise... :)


Torsten S. schrieb:
> Danke für die schönen Bilder plus Erläuterungen!

Gerne!

: Bearbeitet durch User
von Richard K. (richi123)


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Lasst uns einen Blick auf einen dieser Silizium-Kondensator werfen, die 
doch recht beeindruckende Spezifikationen aufweisen:

https://www.richis-lab.de/SiCAP01.htm

von Richard K. (richi123)


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Ich habe den HowTo-Bereich erweitert. Hier findet ihr meine 
Vorgehensweise bei der Erstellung von Panorama-Bilder:

https://www.richis-lab.de/Howto_Panorama.htm

von Richard K. (richi123)


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Und hier noch die Erklärung wie und warum ich Focus-Stacking anwende:

https://www.richis-lab.de/Howto_Focus.htm

von Carsten W. (eagle38106)


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Wahnsinn!
Deine Erklärungen, wie Du zum fertigen Bild kommst, machen einem erst 
einmal deutlich, was für ein irrer Aufwand dahinter steckt.
Hut ab.

Carsten

von Richard K. (richi123)


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Ja, ich stecke da durchaus etwas Arbeit rein. :)
Mittlerweile habe ich den Prozess schon an ein paar Stellen optimiert, 
aber trotzdem ist der Aufwand nicht unerheblich.

von Bernd (Gast)


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Wenn es so einfach wäre, dann könnte es ja jeder ;-)

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Richard K. schrieb:
> ... durchaus etwas Arbeit rein. :)

Aber mit sehr viel Leidenschaft - und das sieht man an den sagenhaften 
Bildern!

von Richard K. (richi123)


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Bernd schrieb:
> Wenn es so einfach wäre, dann könnte es ja jeder ;-)

So ist es. :)


Mohandes H. schrieb:
> Richard K. schrieb:
>
>> ... durchaus etwas Arbeit rein. :)
>
> Aber mit sehr viel Leidenschaft - und das sieht man an den sagenhaften
> Bildern!

Danke, das freut mich! :)

von Richard K. (richi123)


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Aus der Rubrik Analogschalter haben wir hier einen Intersil DG411:

https://www.richis-lab.de/aswitch06.htm

von Christoph Z. (rayelec)


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Richard K. schrieb:
> Aus der Rubrik Analogschalter haben wir hier einen Intersil DG411:
>
> https://www.richis-lab.de/aswitch06.htm


Hallo Richard
Der ist von Siliconix, nicht Intersil ;-)

LG Christoph

von Richard K. (richi123)


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Hallo Chrisoph,

wie komme denn ich auf Intersil???
Da hat der Kaffee wohl noch nicht gewirkt...
Ist korrigiert!
Danke für den Hinweis!

Viele Grüße!

von Christoph Z. (rayelec)


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Wow, schon geändert!

von Richard K. (richi123)


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Klar! Schlimm genug wenn sich so offensichtliche Fehler einschleichen! 
:)

von Asko B. (dg2brs)


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Hallo Richard,

> Da hat der Kaffee wohl noch nicht gewirkt...

Soo groß ist das Die bestimmt nicht.
(2760mm x 1780mm x 485mm)

;-)

Gruss Asko

von Richard K. (richi123)


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Heute ist wohl nicht mein Tag... :)

Danke Asko!

von Richard K. (richi123)


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Dafür kann ich noch eine Erklärung für die dubiosen Kondensatoren 
nachliefern: Die Kondensatoren reduzieren die Charge Injection.

Schaltet man die beiden Transistoren im Lastpfad, so verschiebt man beim 
Aufladen der Gate-Elektroden Ladungen im Lastpfad. Das kann empfindliche 
Schaltungen stören.
Hilfreich ist, dass der NMOS und der PMOS invers angesteuert werden. So 
können sich die Ströme beim Schalten ausgleichen. Das funktioniert aber 
nur, wenn die Kapazitäten zwischen den Gate-Elektroden und dem Lastpfad 
gleich sind. Da der NMOS sehr viel kleiner ist, braucht er eine 
Zusatzkapazität, die man hier ergänzt hat.

Auf meiner Seite habe ich das natürlich auch ergänzt.

von Richard K. (richi123)


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Lasst uns einen Blick in eine NFC-Kreditkarte werfen:

https://www.richis-lab.de/transponder03.htm

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Könnte man mit einem z.B. MRT die Strukturen dreidimensional auflösen??

von Richard K. (richi123)


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Vielleicht kennt sich hier jemand besser damit aus, mein Wissen in 
diesem Bereich ist sehr begrenzt.

Ein MRT arbeitet mit der Resonanz von Wasserstoffatomen. In lebendem 
Gewebe haben wir davon sehr viel, in so einem Chip dürfte der Anteil 
verschwindend sein. Außerdem ist die Auflösung zu niedrig.
Das dürfte also nicht funktionieren.

Ein CT könnte funktionieren. Das arbeitet mit Röntgenstrahlung. Wenn die 
Metalllagen dünn genug sind, ist es möglich darunter liegende Strukturen 
sichtbar zu machen. Die Auflösung muss natürlich hoch genug sein, aber 
da sind die Röntgengeräte mittlerweile sehr gut.

von Richard K. (richi123)


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Ein kleines Update zum Focus-Stacking.
Ich habe mir einen neuen Rechner gegönnt und jetzt geht das Bearbeiten 
der Bilder endlich angenehm schnell:

https://www.richis-lab.de/Howto_Focus.htm#Upgrade

Nachdem ich in den letzten zwei Jahren im Schnitt täglich 3GB Bilder 
verarbeitet habe, rentiert sich die Investition auf jeden Fall.

von Richard K. (richi123)


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Und ein weiterer Modellbahn-Decoder, ein Nµ 701.17B von Neutron 
Mikroelektronik:

https://www.richis-lab.de/loco04.htm

: Bearbeitet durch User
von Richard K. (richi123)


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Mit dem Nµ 701.40A haben wir vorerst den letzten Modellbahn-Decoder:

https://www.richis-lab.de/loco05.htm

von Bernd (Gast)


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Richard K. schrieb:
> Ein CT könnte funktionieren. Das arbeitet mit Röntgenstrahlung.

Das geht wohl:
https://www.golem.de/news/computertomographie-ein-blick-in-den-chip-2205-165012.html

Nur mit dem Synchrontron für den Heimgebrauch wird es schwierig ;-)

von Richard K. (richi123)


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Bernd schrieb:
> Richard K. schrieb:
>> Ein CT könnte funktionieren. Das arbeitet mit Röntgenstrahlung.
>
> Das geht wohl:
> 
https://www.golem.de/news/computertomographie-ein-blick-in-den-chip-2205-165012.html
>
> Nur mit dem Synchrontron für den Heimgebrauch wird es schwierig ;-)

Schön!
Mit der spektral sauberen und hochenergetischen Strahlung eines 
Synchrotrons und ordentlich Rechenpower ist natürlich sehr viel mehr 
drin.
Faszinierend ist auch, dass die Auflösung (bis 2nm) nur von der 
investierten Zeit abhängt.

von Richard K. (richi123)


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Heute mal etwas ganz spezielles, ein Rotorlagegeber-Interface, ein 
PGA411 von Texas Instruments:

https://www.richis-lab.de/RLG01.htm

von Richard K. (richi123)


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Wer hatte schon mit Tonfolge-Decoder zu tun? Hier hätten wir einen 
FX507A von Consumer Microcircuits:

https://www.richis-lab.de/FX507.htm

von Richard K. (richi123)


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Eine altes, aber interessantes Teilchen haben wir hier, einen ULN2111:

https://www.richis-lab.de/radio01.htm

von Richard K. (richi123)


Lesenswert?

Ein kurzer Einschub zur Historie und zum Selbstverständnis von 
richis-lab.de:

https://www.richis-lab.de/background.htm

von Richard K. (richi123)


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Hier haben wir einen Temperatur- und Feuchtigkeitssensor, der ein 
Sensirion SHT21 sein sollte, es aber nicht ist:

https://www.richis-lab.de/thd01.htm

von bork (Gast)


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Richard K. schrieb:
> Sensirion SHT21 sein sollte, es aber nicht ist:

Das sieht aber stark nach einem Silab-Sensor aus. Evtl. ein Si7013? Das 
Cover ist standardmässig drauf.

https://www.silabs.com/documents/public/training/sensors/rht-general-training.pdf

von Richard K. (richi123)


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Das sehe ich auch so.
Eigenartig ist nur die Beschriftung. Vielleicht Ausschuss, der neu 
gelasert wurde?

von bork (Gast)


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Richard K. schrieb:
> Das sehe ich auch so.
> Eigenartig ist nur die Beschriftung. Vielleicht Ausschuss, der neu
> gelasert wurde?

Die ist original Silabs, siehe p. 42:

https://www.silabs.com/documents/public/data-sheets/Si7013-A20.pdf

von Richard K. (richi123)


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Tatsache! Das hatte ich irgendwie übersehen. Danke für den Hinweis!
Silabs ist damit geklärt. Bleiben nur noch die Zeichen Si1010 auf dem 
Die, die nicht so ganz logisch sind. Einen Si1010 gibt es nicht, oder?

von bork (Gast)


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Evtl. wurde der IC für mehrere Produkte genutzt, z.B. indem Features 
beim Testen gefused werden, oder in unterschiedlichen Packages? Ist 
eigentlich nicht unüblich einen die in mehreren Produkten zu verwenden-

von Richard K. (richi123)


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Auch da stimme ich dir zu. Das kann gut sein.
Ich muss wohl mal noch einen oder mehrere SiliconLabs-Sensoren 
zerlegen...

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