Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Transistoren - Die-Bilder


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von Johannes S. (jojos)


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Richard K. schrieb:
> DTC114, ein Digitaltransistor:

Wahnsinn, so ein kleines Fummelteil so gut abzulichten, super!

von Richard K. (richi123)


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Johannes S. schrieb:
> Richard K. schrieb:
>> DTC114, ein Digitaltransistor:
>
> Wahnsinn, so ein kleines Fummelteil so gut abzulichten, super!

Die passende Ausrichtung kostet aber auch immer ein paar Nerven. :)

von Richard K. (richi123)


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Richard K. schrieb:
> Tesla KD605:
>
> https://www.richis-lab.de/Bipolar46.htm

Diese Analyse musste ich noch ein Stück weit korrigieren: Das Die des 
KD605 ist nicht gleich groß wie das Die des KD601: 4,5mm Kantenlänge vs. 
5,5mm Kantenlänge
Der Flächenunterschied erklärt aber nicht vollständig die fast doppelt 
so große Stromtragfähigkeit und Verlustleistung des KD601. Einen Beitrag 
könnte das massivere Gehäuse des KD601 liefern. Vielleicht erfolgte auch 
eine gewisse Sortierung der Dies.

: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (Gast)


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Kannst Du auch was zu Deiner technischen Ausrüstung sagen (Bilder dazu) 
?
Mich würde speziell interessieren mit welcher Kamera und Technik soche 
Aufnahmen entstehen.
Ich denke, Du wirst auch eine gute Mikroskopkamera haben.
Aber wie gelingen solche super scharfen Aufnahmen aus unterschiedlichen
Blickwinkel ?
Als Hobbyfotograf ist das auch in dieser Hinsicht ein interessantes
Thema für mich (alles musst Du ja nicht verraten).

viele Grüße Andreas

von Elias K. (elik)


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Andreas S. schrieb:
> Kannst Du auch was zu Deiner technischen Ausrüstung sagen (Bilder dazu)
> ?

Richard hat dazu was auf seiner Homepage geschrieben: 
https://www.richis-lab.de/Howto.htm

von Richard K. (richi123)


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Hallo Andreas,

das ist alles hier dokumentiert:
https://www.richis-lab.de/Howto.htm
Die Doku ist schon etwas älter und müsste mal überarbeitet werden, im 
Grunde arbeite ich aber immer noch so.

Ich komme tatsächlich immer noch mit einer normalen DSLR und dem 
10-22mm-Objektiv zurecht. Der Rest ist Erfahrung und Fleiß.
Viele Erkenntnisse kommen nur mit Trial and Error. So ist z.B. das 
knackscharfe 24-70 2.8L für den Retro-Betrieb schlechter geeignet als 
das 18-135mm-Kit-Objektiv.
Eine weit offene Blende erhöht physikalisch gesehen das 
Auflösungsvermögen des Systems. Das heißt aber nicht, dass das Objektiv 
X mit einer 2,0er-Blende tatsächlich insgesamt besser ist als das 
Objektiv Y mit einer 3,5er-Blende.
Ich habe mittlerweile auch das Canon 5x Lupenobjektiv. Das macht super 
Bilder wenn es um nicht zu kleine Strukturen geht, bei den Details ist 
es aber schlechter, auch wenn man Distanzringe nutzt.

Dazu kommt dann Focus-Stacking, Image-Stacking, HDR-Nachbearbeitung.

Viele Grüße,

Richard

von Richard K. (richi123)


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Hier kommt der VN820, ein Highside-Smart-MOSFET der M0-3 Generation:

https://www.richis-lab.de/FET13.htm

Der VN02H https://www.richis-lab.de/FET02.htm basierte noch auf der M0-1 
Generation.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Willst Du auch noch M0-5 und M0-7 haben?

von Richard K. (richi123)


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Soul E. schrieb:
> Willst Du auch noch M0-5 und M0-7 haben?

Das wäre eine schöne Ergänzung. Es wird wie immer zur Zeit etwas dauern 
bis die Teile online sind, ich würde mich aber sehr freuen die beiden 
schon mal in der Warteschlange zu haben.

von Richard K. (richi123)


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Hier hätten wir den VN88, einen älteren Leistungs-MOSFET von Horst O. 
(obelix2007):

https://www.richis-lab.de/FET14.htm

von Pille (Gast)


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Richard K. schrieb:
> Richard K. schrieb:
>> Tesla KD605:
>>
>> https://www.richis-lab.de/Bipolar46.htm
>
> Diese Analyse musste ich noch ein Stück weit korrigieren: Das Die des
> KD605 ist nicht gleich groß wie das Die des KD601: 4,5mm Kantenlänge vs.
> 5,5mm Kantenlänge
> Der Flächenunterschied erklärt aber nicht vollständig die fast doppelt
> so große Stromtragfähigkeit und Verlustleistung des KD601. Einen Beitrag
> könnte das massivere Gehäuse des KD601 liefern. Vielleicht erfolgte auch
> eine gewisse Sortierung der Dies.

Offenbar haust Du hier den KD501 mit dem KD601 durcheinander.

Pille

von Richard K. (richi123)


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Pille schrieb:
> Richard K. schrieb:
>> Richard K. schrieb:
>>> Tesla KD605:
>>>
>>> https://www.richis-lab.de/Bipolar46.htm
>>
>> Diese Analyse musste ich noch ein Stück weit korrigieren: Das Die des
>> KD605 ist nicht gleich groß wie das Die des KD601: 4,5mm Kantenlänge vs.
>> 5,5mm Kantenlänge
>> Der Flächenunterschied erklärt aber nicht vollständig die fast doppelt
>> so große Stromtragfähigkeit und Verlustleistung des KD601. Einen Beitrag
>> könnte das massivere Gehäuse des KD601 liefern. Vielleicht erfolgte auch
>> eine gewisse Sortierung der Dies.
>
> Offenbar haust Du hier den KD501 mit dem KD601 durcheinander.
>
> Pille

Danke für den Hinweis. Du hast natürlich recht, der KD605 hat eine 
Kantenlänge von 4,5mm und der KD501 hat eine Kantenlänge von 5,5mm.
Ich finde die Nomenklatur ist aber auch nicht gerade selbsterklärend...

von Richard K. (richi123)


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Mit Grüßen aus Moskau haben wir hier den П217Б (P217B) 
Germanium-Leistungstransistor:

https://www.richis-lab.de/Bipolar47.htm

von Dieter W. (dds5)


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Ziemlich am Ende des Artikels steht npn, das stimmt wohl nicht ganz.

von Richard K. (richi123)


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Danke für den Hinweis! Das findet die Rechtschreibkorrektur natürlich 
nicht. :)

von Richard K. (richi123)


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Ferranti ZTX312:

https://www.richis-lab.de/Bipolar49.htm

Der Unterschied zum ZTX108C ist schon sehr interessant.

Das Teil kam von Manfred.

von Manfred (Gast)


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> Ferranti ZTX312

Dieser Transistor ist mit nur 12 Volt Collector-Emitter Sperrspannung 
für Bastelanwendungen kaum einsetzbar. Ungewöhnlich finde ich 
allerdings, dass als Collector-Basis Sperrspannung 30 Volt benannt 
werden.

Bei diversen BC_irgendwas wird die Collector-Basis Sperrspannung 
garnicht angegeben oder, wenn doch, ist sie nur geringfügig höher als 
U(CE).

Hat jemand hier diese ZTX31x eingesetzt und eine Erklärung, für welche 
Einsatzfälle das Sinn macht?

von Richard K. (richi123)


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Ich vermute, dass sich der Unterschied zwischen Uce und Ucb schlicht 
durch die gewünschten Spezifikationen ergab.

Wenn man die Spannungen auf sich wirken lässt, muss es wohl so sein, 
dass der Emitter und vielleicht auch die Basis übermäßig stark dotiert 
sind.
Das würde erklären, warum die CB-Sperrschicht zwar einigermaßen 
spannungsfest ist (niedrige Kollektor-Dotierung), die CE-Strecke, 
genauer die BE-Sperrschicht, dagegen sehr viel weniger spannungsfest 
ist.
Eine hohe Dotierung des Emitters (und vielleicht auch der Basis) war 
wohl notwendig, um die schnellen Schaltzeiten zu ermöglichen.

Soweit meine Interpretation der Dinge, ohne Gewähr.

von Richard K. (richi123)


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Richard K. schrieb:
> ...

Irgendwie ist meine Erklärung nicht wirklich stimmig. Der Emitter ist in 
jedem Transistor stark dotiert und daher ist die Spannungsfestigkeit der 
Basis-Emitter-Strecke immer niedrig. Das hat aber wenig mit der 
Kollektor-Emitter-Spannungsfestigkeit zu tun. Vor allem hat es wenig mit 
dem extremen Verhältnis von Ucb und Uce zu tun.
Hier muss es wohl eher um Leckströme gehen.
Vielleicht kann ja noch jemand etwas Licht ins Dunkel bringen.


Hier haben wir erst mal den KT808, einen verhältnismäßig bekannten 
Leistungstransistor aus Russland:

https://www.richis-lab.de/Bipolar48.htm

von Richard K. (richi123)


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Richard K. schrieb:
> Hier haben wir erst mal den KT808, einen verhältnismäßig bekannten
> Leistungstransistor aus Russland:
>
> https://www.richis-lab.de/Bipolar48.htm

Kleine Korrektur: Iskra war eine jugoslawisches Firma, nicht eine 
russische.

von Richard K. (richi123)


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Richard K. schrieb:
> Richard K. schrieb:
>> Hier haben wir erst mal den KT808, einen verhältnismäßig bekannten
>> Leistungstransistor aus Russland:
>>
>> https://www.richis-lab.de/Bipolar48.htm
>
> Kleine Korrektur: Iskra war eine jugoslawisches Firma, nicht eine
> russische.

Und ich muss mich nochmal korrigieren:
Der KT808 wurde unter anderem von Iskra und von Elektropribor gefertigt, 
das beides russische Firmen. Iskra gab es auch in Jugoslawien und die 
Firma existiert heute noch, der KT808 kommt aber von Iskra aus 
Uljanowsk.

Russland hatte/hat so viele Halbleiterhersteller, von denen ich noch nie 
gehört habe... :)

von Richard K. (richi123)


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Heute hätten wir einen BUX42 von STMicroelectronics:

https://www.richis-lab.de/Bipolar50.htm

Der BUX42 kam von Stephan D. (50plus).

von Richard K. (richi123)


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Hier haben wir den Motorola ENI-1B:

https://www.richis-lab.de/Bipolar51.htm

Das scheint ein kundenspezifischer, zumindest ein speziell beschrifteter 
Transistor zu sein.

von Richard K. (richi123)


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Ich habe zu den BC550/BC560 von Philips noch die entsprechenden 
Varianten von CDIL (Continental Device India Ltd.) ergänzt:

https://www.richis-lab.de/Bipolar39.htm
https://www.richis-lab.de/Bipolar52.htm

von Richard K. (richi123)


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Hier hätten wir den ersten Flächentransistor der DDR, den OC811:

https://www.richis-lab.de/Bipolar53.htm

von Marek N. (bruderm)


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Cooles Teil!
Wie heißt das Package? Würde man das auch als HC (hermetic can?) wie bei 
Quarzen bezeichnen?

von Richard K. (richi123)


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Puh, keine Ahnung... Hatten diese ganz alten Packages schon 
standardisierte Namen? Ich weiß es nicht...

: Bearbeitet durch User
von Richard K. (richi123)


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Heute wieder mal aus der Kategorie Kleinsignaltransistor, der BC546:

https://www.richis-lab.de/Bipolar54.htm

Es sollten ON Semiconductor Transistoren sein. Hier ist die Quelle aber 
weniger sicher.
Ob es nun wirklich ON Semiconductor Transistoren sind lässt sich schwer 
sagen. Die kleinen Packages und Dies geben nur wenig Anhaltspunkte das 
zu bewerten.
Mich hat es etwas irritiert, dass der Zinnüberzug der Beinchen nicht bis 
zum Package geht und so ein kleiner Bereich des Kupfers blank bleibt. 
Ich kann aber nicht sagen, ob das normal ist.

von Richard K. (richi123)


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Und zum BC546 kommt hier noch der Komplementärtyp BC556:

https://www.richis-lab.de/Bipolar55.htm

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