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Forum: Codesammlung Transistortester mit AVR

Important announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 15.03.2009 20:08

Hallo,
hier mal ein Projekt von mir: Ein automatischer Transistortester,
gesteuert von einem ATMega8. Ich habe da auch einen Artikel dazu
erstellt:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Transistortester
Dieses Gerät erkennt Transistoren, Anreicherungs-MOSFETs,
Dioden-Netzwerke und kleine Thyristoren und Triacs automatisch. Bei
Transistoren wird auch noch der Verstärkungsfaktor angezeigt.
Der Tester ermittelt auch automatisch die Anschlüsse des Transistors.
Ist ein recht nützliches Gerät, finde ich. Transistoren mit unbekannten
Pin-Belegungen und unbekannter Funktionstüchtigkeit hat man immer
wieder.
Ich habe das Gerät mit vielen Transistoren und MOSFETs erfolgreich
getestet (genauer: alle, die ich versucht habe wurden auch korrekt
erkannt), darunter auch Leistungstypen wie 2N3773 oder IRFP450.
Verarmungs-FETs werden aber noch nicht unterstützt.
Mich würden mal eure Meinungen und eventuelle Verbesserungsvorschläge
dazu interessieren.
Autor: Martin S. (Gast)
Datum: 15.03.2009 23:02

Super Projekt, ich bin begeistert. Hier gab es zwar schon mal so einen
Tester, aber ich glaube deiner unterstützt mehr Bauteile. (Daumen hoch)

Da ich so etwas schon öfter benötigt habe werde ich es nachbauen.
Allerdings ein wenig modifiziert:
Die Stomversorgung würde ich einfach über einen (rastenden) Schalter an
den Spannungsregler legen. Dies hat (für mich ) folgende Vorteile:

1. viel weniger Bauteile (es entfallen ja etliche Bauteile)
2. kleine Lochrasterplatine reicht (ist ja nicht viel drauf)
3. die automatische Abschaltung entfällt (sonst fragt man sich: wo war
noch gleich "B"?)
4. die Ruhestromaufnahme ist 0mA (o.k.dein Wert ist eigentlich auch 0 :)

O.K. das ist nur meine persönliche Meinung. Der Tester gehört in jede
aufgeräumte Werkstatt.

Vielen Dank für dieses Projekt

Gruß
Martin
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 16.03.2009 07:58

Ich werde das Teil auch mal nachbauen, denn die Schaltung vereint im
Prinzip ja 3 Schaltungen:
- Bauteil identifizieren
- Belegung rausfinden
- Testen

Und es wurde sogar an nahezu alle Transistoren gedacht (wie die mit der
Diode Emitter->Kollektor).

@ Markus
Hast du damit zufällig schonmal einen HOT gemessen (z.B. BU508 oder
ähnliche)? Diese besitzen nämlich oft einen Widerstand zwischen Basis
und Emitter, meist um die 100 Ohm.
Das gleich gilt für viele größere Thyristoren.
Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
Datum: 16.03.2009 08:14

Markus F. wrote:
> Mich würden mal eure Meinungen

Schön.

> und eventuelle Verbesserungsvorschläge
> dazu interessieren.

Der Mega8 ist gesockelt? Da die Eingänge, besonders PC0 - PC2, keine
Schutzschaltung haben, würde ich das machen um ihn wenn notwendig
tauschen zu können. Alternativ natürlich eine Schutzschaltung
(Widerstand und BAV99 pro Pin). Ob die deiner Messmethode(n) stören
würde habe ich mir nicht angesehen.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 16.03.2009 09:49

> Hast du damit zufällig schonmal einen HOT gemessen (z.B. BU508 oder
> ähnliche)? Diese besitzen nämlich oft einen Widerstand zwischen Basis
> und Emitter, meist um die 100 Ohm.

Nein, das habe ich noch nicht versucht. Ich schätze aber, dass ein HOT
nicht vernünftig erkannt wird. Darlingtons wie den BD675 habe ich aber
schon mal gemessen. Die Belegung wird korrekt erkannt, allerdings kann
der Verstärkungsfaktor nicht richtig gemessen werden (wegen der internen
Widerstände von B nach E).

Leistungsthyristoren können damit prinzipiell nicht getestet werden,
weil der maximale Teststrom bei gut 7mA liegt. Das liegt unter dem
Haltestrom vieler Thyristoren. Das Bauteil wird dann fälschlicherweise
als NPN-Transistor erkannt. Man könnte mit drei weiteren Widerständen
noch einen weiteren Strombereich für den Test einbauen (z.B. 120 Ohm für
ca. 40mA).
Das dürfte für die meisten Thyristoren und Triacs als Haltestrom
reichen. Damit steigt aber auch das Risiko, empfindliche Bauteile zu
beschädigen.

Das mit der automatischen Abschaltung habe ich eingebaut, um die
Bedienung möglichst komfortabel zu machen: Transistor anschließen, Knopf
drücken, Ergebnis ablesen. Aber ich gebe euch Recht, für dieses Gimmick
ist es schon ein ziemlicher Aufwand.

=> Hannes Jaeger:
Ja, in meinem Aufbau ist der Mega8 gesockelt. Eine Schutzschaltung wäre
noch eine Ergänzung. Allerdings sollte man an PC0...2 keine zusätzlichen
Widerstände anschließen (diese Pins werden während des Tests auch ab und
zu auf Ausgang geschaltet). Widerstände würden das Messergebnis
verfälschen. Denkbar wären aber z.B. eine Surpressordiode und eine
32mA-Sicherung an jedem Pin.
Eigentlich sollten aber sowieso keine eingebauten Transistoren getestet
werden (nur dann besteht die Gefahr einer Beschädigung). Zumindest der
Verstärkungsfaktor kann da nämlich nicht vernünftig ermittelt werden.
Dann könnten auch Kollektor und Emitter falsch erkannt werden.
Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum: 16.03.2009 10:08

Warum benutzt Du nicht einfach 3* R6-Batterien und keinen
Spannungsregler?
Dann brauchst Du keine extra Abschaltschaltung.

Stabil muß die Spannung nicht sein, es wird ja das Verhältnis
Kollektorstrom zu Basisstrom gemessen.


Peter
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 16.03.2009 10:41

Ich bin gerade dabei die Schaltung aufzubauen:
In dem Schaltplan sind ein paar Fehler/Unschönheiten:
- Du hast D0-3 anstelle von D4-7 am LCD angeschlossen
- An den Reset Pin sollte man entweder einen C gegen Masse, 10k gegen 5V
oder beides anschließen
- Wenn du einen Widerstand zwischen GND und CONTR vom LCD einbaust, wird
der Kontrast besser. Das Display das du verwendet hast, sieht aus wie
das Mini Display von Pollin: Das hat normalerweise einen super Kontrast,
bei dir ist es allerdings ziemlich übersteuert. Häng mal etwa 2k in die
CONTR Leitung. Andere LCDs benötigen etwa 100-1k.
- Ein paar 100nF in der Schaltung würden auch nicht stören.
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 16.03.2009 13:18

So einen ähnliche Apparat hatte Bernhard schon entwickelt.
Beitrag "einfacher Transistortester (Assembler) ATmega8"
Den habe ich nachgebaut und er funktioniert auch prima.

MfG Paul
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 16.03.2009 14:44

> Du hast D0-3 anstelle von D4-7 am LCD angeschlossen
Ja, stimmt. Das habe ich übersehen. Es müssen natürlich D4...7 sein, da
habe ich mich vertan
> An den Reset Pin sollte man entweder einen C gegen Masse, 10k gegen 5V
> oder beides anschließen
Auch richtig. Habe ich in meinem Aufbau nicht gemacht, könnte ich aber
nochmal nachrüsten.
Der Kontrast des Displays ist übrigens nicht so viel zu hoch wie es im
Foto aussieht. Und es ist wirklich das LCD von Pollin für 1,95€.

Einen 100nF von Vcc nach GND habe ich auch eingebaut, aber im Schaltplan
vergessen (ist sowieso mein erster Schaltplan in Eagle...)

Ich werde die genannten Dinge mal ändern und dann einen neuen Schaltplan
reinstellen.

Mit der "Batterie-leer-Erkennung" gibt es sowieso ein paar Probleme
(habe ich gerade bei einem Test mit einem Netzgerät bemerkt).
Das ist eben mal wieder das Übliche:
Man baut eine Funktion ein und testet sie. Wenn sie dann läuft ist es ja
prima.
Dann ändert man an dem Programm noch etwas und plötzlich gibt es bei
Dingen Probleme, die vorher 1A geklappt haben. Kennt hier wohl jeder...
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 16.03.2009 15:24

So, ich habe den Schaltplan jetzt verbessert. Das Problem mit der
"Batterie leer"-Anzeige ist auch gelöst. Ich habe die neuen Dateien zu
dem Artikel reingestellt.

> Warum benutzt Du nicht einfach 3* R6-Batterien und keinen
> Spannungsregler?
Viele Mosfets brauchen z.B. mindestens 4V am Gate um halbwegs zu
schalten.
Außerdem ist sonst der Teststrom nicht konstant, was den Test von
Thyristoren u.ä. noch unzuverlässiger macht (der Teststrom fällt
natürlich, wenn die Betriebsspannung sinkt). So toll wäre das nicht.
Autor: Thomas H. (pcexperte) Benutzerseite
Datum: 17.03.2009 09:25
Angehängte Dateien:

@Alle

Ich habe mir mal eine Platine entworfen für den Transistortester, ich
habe diese Platine so ausgelegt das ich auch ein kleines OLED Display
einsetzen kann. Wenn Markus F. die Erlaubnis geben würde könnte man auch
Bausätze für alle anbieten die selber keine Platinen herstellen können.

Kontakt über das Forum oder thomas [at] heldt [punkt] eu

@Markus F.
ich hatte dich mal angeschrieben wegen der Idee mit den Bausätzen bitte
melde dich doch einfach mal, danke.

Gruß
Thomas
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 17.03.2009 12:33

=> Thomas H:
Ich habe dir eine Mail zu der Sache mit den Bausätzen geschickt.

Und noch etwas: Könnte jemand, der den Transistortester schon aufgebaut
hat, einmal versuchen, damit einen P-Kanal-(Anreicherungs)MOSFET zu
testen? Das müsste eigentlich funktionieren, ich habe aber leider keinen
einzigen da, um es ausprobiern zu können.

Eine Testfunktion für Verarmungs-MOSFETs und JFETs werde ich wohl auch
noch einbauen. Erstmal muss ich mir aber solche Bauteile besorgen (ich
habe eine ganze Menge verschiedene NPN-Transistoren und
N-Kanal-Anreicherungs-MOSFETs, aber JFETs und so habe ich kaum).
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 17.03.2009 13:53

Markus F. wrote:

> Und noch etwas: Könnte jemand, der den Transistortester schon aufgebaut
> hat, einmal versuchen, damit einen P-Kanal-(Anreicherungs)MOSFET zu
> testen? Das müsste eigentlich funktionieren, ich habe aber leider keinen
> einzigen da, um es ausprobiern zu können.

Habs mal eben ausprobiert: Funktioniert: P-Kanal Mosfet
Bisher hat das Gerät alles richtig erkannt. Die ganz gemeinen Sachen
habe ich allerdings noch nicht ausprobiert...

> Eine Testfunktion für Verarmungs-MOSFETs und JFETs werde ich wohl auch
> noch einbauen.

Wie willst du die messen?
Die brauchen ja normalerweise eine negative Spannung, damit diese
sperren.
Da dies ja nicht geht, müsste man den Sourceanschluss positiver legen
als das Gate, aber wiederum negativer als Drain (zumindest beim Mosfet,
beim JFET ist das egal).
JFETs und Verarmungs-MOSFETs könnte man dadurch unterscheiden, dass das
Gate beim JFET leitet sobald es positiv wird, während beim N-Verarmungs
MOSFET das Gate hochohmig ist. Dafür hat letzteres die Source-Drain
Diode.

Mir ist aber gerade noch eine andere Idee eingefallen:
Und zwar könnte man mit ein paar Tricks die Schwellspannung von Mosfets
messen:
Ich gehe jetzt mal von einem normalen N-Kanal Mosfet aus:
Man legt Source auf GND, Drain über den 680 Ohm Widerstand an 5V und
Gate zunächst auch auf GND.
Anschließend schaltet man das Gate über den 470k Widerstand an 5V und
misst  den Logikpegel an Drain. Sobald dieser auf Low geht, schaltet man
das Gate hochohmig. Dann hat man nämlich gerade den Schaltpunkt
erreicht. Nun misst man die Spannung am Gate.
Das ganze wird zwar alles andere als genau, da man das RC Glied 470k-GS
Kapazität (die man über die Ladezeit auch noch mitmessen könnte) als DA
Wandler missbraucht, aber es wäre ohne Hardwareerweiterung möglich.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 17.03.2009 15:43

> Wie willst du die messen?
> Die brauchen ja normalerweise eine negative Spannung, damit diese
> sperren.

Da hatte ich schon eine Idee:
Der AVR hat ja interne 10k Pullup-Widerstände. Dann baut man eben
zunächst an Gate und Drain damit zwei Spannungsteiler: 10k nach Plus und
680 Ohm nach Masse. Das ergibt dann so 0,36V. Drain kommt auf Plus. Wenn
man einen Verarmungs-MOSFET oder JFET angeschlossen hat, werden Drain
und Source "aufeinander zu", also in Richtung 5V gezogen. Man misst
jetzt die Spannung an Source und speichert sie zwischen.
Dann legt man das Gate fest auf Masse und misst erneut die
Sourcespannung. Wenn dieser Wert kleiner ist als der vorherige, bedeutet
das, dass weniger Strom von Drain nach Source fließt. Es müsste sich
dann also um einen Verarmungs-MOSFET oder JFET handeln.

Okay, man kann mit dieser Methode nicht prüfen, ob der FET ordnungsgemäß
vollständig sperrt, weil die negative Spannung am Gate eben maximal 5V
beträgt, in der Praxis wohl eher 1-2V. Die negative Gate-Sourcespannung
sinkt ja immer weiter, wenn der FET zu sperren beginnt, da Source immer
weiter gegen Masse geht.

=> Benedikt:
Die Messung der Gate-Schwellspannung ist auch eine gute Idee. Sehr genau
wird es mit den AVR-internen ADCs wohl nicht, aber als Schätzeisen
reicht es.

Platz für Erweiterungen ist noch genug: Von den 8kB Flash des Mega8 sind
erst ca. 3,7kB belegt.
Autor: Norgan (Gast)
Datum: 17.03.2009 15:50

> Der AVR hat ja interne 10k Pullup-Widerstände.

Eher so um die 80k bis 120k.
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 17.03.2009 16:07

Laut mega8 Datenblatt 20-50k.
Im Gegensatz zu den alten AVRs ist der ziemlich konstant (Seite 262: Pin
Pull-up Figure 143. I/O Pin Pull-up Resistor Current vs. Input Voltage
(VCC = 5V))
Der Verlauf ist nahezu eine perfekte Gerade.
Im Vergleich dazu: AT90S2131, Seite 80: Figure 68. Pull-up Resistor
Current vs. Input Voltage)
Da sah die Kurve noch sehr viel Mosfet artiger aus, also mit steigendem
Strom zunehmend in die Sättigung gehend.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 17.03.2009 17:05

> Laut mega8 Datenblatt 20-50k.
Ja, stimmt (habe selbst nochmal nachgesehen). Ich hatte irgendwie 10k in
Erinnerung.
Ist natürlich nicht so toll, weil man fast keine Spannung mehr kriegt,
wenn man den mit einem 680Ohm Widerstand zu einem Spannungsteiler
schaltet.
Ich werde mal versuchen, ob es trotzdem irgendwie klappt damit JFETs und
Verarmungs-MOSFETs zu messen. Dann ist es aber auch langsam gut mit
unterstützten Bauteilen. Je mehr Bauteile unterstützt werden, desto
wahrscheinlicher wied auch eine Falscherkennung.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 17.03.2009 18:51

Ich habe gerade nochmal eine neue Version der Firmware zu dem Artikel
reingestellt.
In der neuen Version werden Thyristoren und Triacs deutlich
zuverlässiger erkannt (vorher habe ich da irgendwie Mist gebaut...).
Kleine Thyristoren sollten jetzt einwandfrei erkannt werden. Bei mir
klappt es auch mit einem Leistungs-Triac (BT136), das ist aber eher
Glückssache.

Außerdem wurden öfter mal die Schutzdioden von MOSFETs nicht erkannt.
Das klappt jetzt auch.
Dann fehlen eigentlich nur noch Verarmungs-MOSFETs und JFETs (wenn
möglich). Und vielleicht noch Gimmicks wie die Messung der
Gate-Schwellspannung, Gatekapazität, Basis-Emitter-Spannung,...
Platz wäre noch genug da, der Controller ist erst knapp halb voll.
Autor: Läubi .. (laeubi) (Moderator) Benutzerseite
Datum: 18.03.2009 13:21

Würde das ganze auch noch in einen Mega48 reinpassen?
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 18.03.2009 13:41

Momentan noch. Der mega48 hat vermutlich aber keine Zukunft mit all den
geplanten Erweiterungen:

AVR Memory Usage
----------------
Device: atmega48

Program:    3526 bytes (86.1% Full)
(.text + .data + .bootloader)

Data:        348 bytes (68.0% Full)
(.data + .bss + .noinit)

Der viele RAM geht momentan anscheinend für die LCD Strings drauf, die
man in den Flash packen könnte.
Autor: Läubi .. (laeubi) (Moderator) Benutzerseite
Datum: 18.03.2009 14:17

Benedikt K. wrote:
> Data:        348 bytes (68.0% Full)
> (.data + .bss + .noinit)
>
> Der viele RAM geht momentan anscheinend für die LCD Strings drauf, die
> man in den Flash packen könnte.
Oder ins EEPROM oder wird das anderweitig verwendet? Hintergrund ist
einfach der, ich hab noch nen paar Mega48 im TQFP hier rumliegen und
würde mir dann ggf ne MiniVersion davon mal basteln (habe zufällig auch
das Mini LCD von Pollin bestellt, ist echt niedlich). Welche Optimierung
hast du den gewählt?
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 18.03.2009 14:31

Läubi .. wrote:

> Oder ins EEPROM oder wird das anderweitig verwendet?

So wie ich das sehe ist das noch komplett frei.

> Welche Optimierung hast du den gewählt?

Os. Mit O2 sind es knapp über 90%.
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 18.03.2009 15:52

Hallo,
ich wüsste gerne mit welchem Takt der Atmel läuft ?
Interner Takt ist klar aber dann ?

Vielen Dank Stefan
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 18.03.2009 15:55

Das dürften 1MHz sein wenn ich die Fusebits richtig interpretiere.
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 18.03.2009 15:56

Super.

Danke Stefan
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 18.03.2009 19:27

Ja, die ganzen Strings für das LCD könnte man auch ins EEPROM packen.
Würde schon einiges sparen.
Allerdings hat ein Mega48 auch nur ein 256B EEPROM, das könnte knapp
werden, besonders bei eventuellen Erweiterungen. Da bräuchte man dann
schon wieder zwei Versionen der Firmware, eine die alle Strings im
EEPROM hat (für Mega8, der hat 512B EEPROM) und eine die zusätzlich noch
welche im Flash hat (für Mega48). Versuchen könnte ich es aber mal.


=> Stefan:
Ja, der AVR läuft auf internem Oszillator mit 1MHz.
Autor: Läubi .. (laeubi) (Moderator) Benutzerseite
Datum: 19.03.2009 10:21

Oder man legt prinzipell erstmal bis zu 256 bytes im EEPRom ab dann
gehts (erstmal) für beide. Mach dir aber nicht zuviele Gedanken deswegen
im Zweifel muß ich mir nochmal nen Mega88 besorgen, hatte nur Gedacht
wen der Mega8 eh nur zur Hälfte voll ist könnte man ja auch den etwas
günstigeren 48er hernehmen. Wenn irgenwelche Zeiten gemessen Werden
sollen wäre aber ein externer Quarz auch schon ne Überlegung wert...
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 19.03.2009 11:53
Angehängte Dateien:

Ich habe mal die Gate Threashold Spannungsmessung mal eingebaut.
Das funktioniert erstaunlich gut, die Werte sind sehr gut
reproduzierbar. Nur bei sehr kleinen Mosfets (BS170 usw.) springen sie
um etwa +/-100mV, da die RC Zeitkonstante sehr klein ist. Hier könnte es
helfen, den AVR schneller laufen zu lassen.
Ebenso sind die Werte sehr großen Toleranzen unterworfen, da die
Schwelle der Ports nicht wirklich konstant ist. Zur Unterscheidung eines
Logiklevel und eines normalen Mosfets sollte es aber durchaus
ausreichen.
Man sieht auch deutlich den Einfluss der Millerkapazität:
Solange die rote Drainspannung konstant bleibt, ist die Gatesource
Spannung eine e-Funktion. Sobald die Drainspannung aber zu sinken
beginnt, geht die Kurvenform eher in Richtung Gerade. Am Ende der Kurve
sieht man deutlich wo das Laden der Gatekapazität abgeschaltet wird und
die ADC Messung anfängt.
Danach kommt der nächste Messzyklus (hier nur um ein Foto vom Oszi
machen zu können).
void measurevgate(void)
{  uint8_t tmpval, tmpval2;
//for(;;)
{
  ADC_PORT=0;
  ADC_DDR=(1<<e)|(1<<b);
  R_DDR = (1<<(2*c));        // Drain: starker pullup, Gate: schwacher pullup + interner pullup
  R_PORT = (1<<(2*c))|(2<<(2*b));  // Drain: starker pullup, Gate: schwacher pullup
  _delay_ms(1);          // gate entladen

  tmpval=(1<<c);
  tmpval2=(1<<(2*c));
  ADC_DDR=(1<<e);          // gate über 470k+pullup langsam laden
  while (ADC_PIN&tmpval);      // warten bis drain auf low
  R_PORT=tmpval2;          // gate ladewiderstand abschalten
  vgate=(unsigned long)ReadADC(b)*78/16;
}
}
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 19.03.2009 14:00
Angehängte Dateien:

Und weils so schön ist: Hier mal die komplette Kurve, wenn der
Gateladevorgang nicht unterbrochen wird.
Man sieht hier den Einfluss der Millerkapazität sehr deutlich: Sobald
die Drainspannung wieder stabil ist, setzt sich die e-Funktion fort.
Eine Messung der Gatekapazität müsste daher bei konstanter Drainspannung
erfolgen. Allerdings würde man dann nicht die Gatesource kapzität,
sondern die Gatesource+Gatedrain Kapazität. Da in der Praxis aber die
Millerkapazität einen stärkeren Einfluss hat, als die Gatekapazität, ist
es sogar gut wenn man diese mitmisst. Wirklich einen konkreten Wert kann
man hier sowieso nicht messen, so ungenau wie alles ist, aber man könnte
die Ladezeit als groben Anhaltswert zum Vergleich von Mosfets verwenden:
Je größer die Ladezeit, desto mehr Energie erfordert die
Gateansteuerung. Vor allem bei hohen Frequenzen ist dieser Wert
interessant.

Und noch ein paar Messwerte:
        gemessen, Datenblatt (min, typ, max)
BSS98:     1.53V, 0.8V, 1.2V, 1.6V
IRF1405:   3.62V, 2.0V,  -  , 4,0V
BS170:     2.45V, 0.8V, 2.1V, 3.0V
BUK555:    1.69V, 1.0V, 1.5V, 2.0V

Der Drainstrom liegt mit etwa 4-5mA etwas höher als die Angaben im
Datenblatt (250µA-1mA), daher die etwas hohen Werte im Vergleich zu den
typ. aus dem Datenblatt.

Markus hat da ein echt schönes Projekt angefangen, das man wunderbar
erweitern kann.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 19.03.2009 14:54

=> Benedikt:
Etwa genau so habe ich mir das mit der Messung der Gatespannung auch
vorgestellt. Als Ausgabewert würde ich aber keine unsigned long nehmen,
unsigned int reicht dicke aus.
Die Oszi-Bilder sind auch schön. Da sieht man wirklich gut, was die
Millerkapazität ausmacht.

=> Läubi:
Wie ich das mit den Strings fürs LCD gemacht habe ist sowieso nicht
ideal. Das kostet nämlich Platz in Flash und RAM. Allein deswagen ändere
ich das nochmal und packe die Strings ins EEPROM.

Und so ungenau wie die Messung der Gatekapazität werden würde, spielen
auch die paar % Toleranz des RC-Oszillators keine große Rolle mehr. Den
Quarz kann man sich also eingentlich auch sparen.
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 19.03.2009 15:10

Markus F. wrote:

> Als Ausgabewert würde ich aber keine unsigned long nehmen,
> unsigned int reicht dicke aus.

Der cast auf unsigned long ist notwenig, wegen der Multiplikation mit
78. Das passt nämlich nicht mehr in einen int. Am Ende wird dann wieder
ein int draus:
78/16=4,875
5000mV/1024=4,88

Wobei 78/16 kann man kürzen, dann wird das *39/8 draus, das passt
wiederum (keine Ahnung wieso ich das nicht gesehen habe).

Du verwendest einen Faktor von etwa 4,6 zum Umrechnen vom ADC Wert in
mV, das passt von der Theorie her nicht ganz. Wie kommst du auf diesen
Wert?

PS:
Man kann die ADC Funktion noch etwas optimieren indem man nicht den
Freerunning Modus verwendet:
unsigned int ReadADC(uint8_t mux) {
  //ADC-Wert des angegebenen Kanals auslesen und als unsigned int zurückgegen
  unsigned int adcx = 0;
  ADMUX = mux | (1<<REFS0);
  for(uint8_t j=0;j<32;j++) {  // 32 Messungen; für bessere Genauigkeit
    ADCSRA = (1<<ADEN) | (1<<ADSC) | 5;  // Vorteiler=32
    while (ADCSRA&(1<<ADSC));
    adcx += ADCW;
  }
  adcx /= 32;
  return adcx;
}
Das geht schneller, da wirklich jedes ADC Ergebnis verwendet wird.
Theoretisch könnte man so sogar eine etwas höhere Auflösung von etwa 11
Bits erreichen, wenn der ADC Wert zwischen 2 Werten hin und her
schwankt.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 19.03.2009 17:13

> Du verwendest einen Faktor von etwa 4,6 zum Umrechnen vom ADC Wert in
> mV, das passt von der Theorie her nicht ganz. Wie kommst du auf diesen
> Wert?
Durch Ausprobieren, der eigentlich richtige Wert von 4,88 hat nämlich
etwas falsche Ergebnisse gebracht (keine Ahnung warum).

Das mit dem Free-Run stimmt natürlich auch. Ich wollte das ganze Projekt
sowieso nochmal etwas optimieren. Es ist nämlich wieder mal das passiert
was normalerweise nicht sein sollte:
- Man plant ein überschaubares Projekt
  Erstmal hatte ich nur Testfunktionen für NPN und PNP eingebaut. Der
allererste Aufbau war sigar mit einem Tiny13 und einem CMOS 4024 für die
Widerstände. Ich habe aber sehr schnell gemerkt, dass 1k Flash nie
reichen werden. Also gleich einen Mega8, anstatt nachher noch einen
teuren Tiny85 kaufen zu müssen. Außerdem muss bei dem ATTiny sowieso
RSTDISDL gesetzt werden, um überhaupt 6 Portpins für das LCD zu haben.
Ist auch nicht ideal, weil man dan einen HV-Programmer braucht. Und den
hat ja hier auch nicht jeder (ich habe auch nur einen selbstgebauten,
der nur für 8-und 14-pin AVRs geht).
- Dann fällt einem immer mehr ein, was man noch einbauen könnte, und man
baut das auch sogleich ein
- Nun hat man ein recht großes, unübersichtliches und teilweise auch
nicht optimales Projekt

Irgendwie passiert mir das fast bei jedem Projekt. Bessere Planung würde
da helfen... Der Transistortester ist da noch ein recht harmloses
Beispiel.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 19.03.2009 18:13

Ich habe jetzt nochmal ein neues Archiv reingestellt. Da habe ich den
ADC-Freerun entfernt. Der Test geht jetzt wie erwartet deutlich
schneller.
Außerdem sind die Strings jetzt größtenteils im EEPROM. Also bitte auch
die beiliegende eep-Datei ins EEPROM schreiben.

Auf einem Mega8 ist der Speicher jetzt folgendermaßen belegt:
Program:    3650 bytes (44.6% Full)
Data:         66 bytes (6.4% Full)
EEPROM:      232 bytes (45.3% Full)

Bei einem Mega48 wären es 3682 Bytes Flash (89,9%). Das wird also eng.

Noch eine Frage: Wie sollte ich die Anzeige für die Gate-Schwellspannung
bei MOSFETs dann am besten machen? Im LCD ist da so kein Platz mehr. Im
Frage käme eine Scrollfunktion, also eine weitere Zeile, zu der man per
Taster wechseln kann (auch über den Einschalttaster, dann müsste man ihn
z.B. <0,5s drücken um zu scrollen oder >0,5s um einen neuen Testzyklus
zu starten. Eine Alternative wäre eine Laufschrift in der 2. Zeile. Was
meint ihr ist besser? Oder hat noch wer einen anderen Vorschlag?
(größeres LCD nehmen geht eigentlich nicht...).
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 19.03.2009 18:22

Markus F. wrote:

> Noch eine Frage: Wie sollte ich die Anzeige für die Gate-Schwellspannung
> bei MOSFETs dann am besten machen? Im LCD ist da so kein Platz mehr.

Wenn man man die unnötigen Infos entfernt, und den Rest etwas
zusammenpackt, reicht es. Bei mir sieht die Anzeige so aus:
N-Mosfet Qg=1234
GDS=123 Vt=1.23V
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 19.03.2009 18:27

> Wenn man man die unnötigen Infos entfernt, und den Rest etwas
> zusammenpackt, reicht es. Bei mir sieht die Anzeige so aus:
> N-Mosfet Qg=1234
> GDS=123 Vt=1.23V

Okay, das ist auch eine Möglichkeit. Ist aber etwas unübersichtlich. Das
ist aber trotzdem eine gute Idee und ich werde es auch erstmal so
machen. Auf alle Fälle ist es besser als scrollen oder Laufschrift.
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 19.03.2009 18:30

Ich hatte mir auch erst überlegt einen Taster einzubauen mit dem man bei
dem Ergebnis auf eine 2. Seite wechseln kann.
Die 1. Seite wäre dann die allgemeinen Infos, also Typ + Belegung, die
2. die Basis-Emitter bzw. Gatespannung usw.
Allerdings ist das viel Aufwand, und es sind ja nur die Mosfets bei
denen es wirklich notwendig ist, daher die Kompaktanzeige.
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 20.03.2009 21:37

Hallo,
ich hab mal eine Frage und zwar ist es möglich mit dem Tester auch
die Durchlaßspannung von LEDs zu ermitteln ?

mfg Stefan
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 21.03.2009 11:50

> ich hab mal eine Frage und zwar ist es möglich mit dem Tester auch
> die Durchlaßspannung von LEDs zu ermitteln ?

Ja, bis 2,5V. Ich werde diesen Wert aber nochmal etwas erhöhen, so auf
3,5V bis 4V. Das sollte für fast alle LEDs reichen.
Höher als 4V sollte man aber vermutlich nicht gehen (dann wird die
Wahrscheinlichkeit, dass irgendwelche Bauteile fälschlicherweise als
Diode erkannt werden recht groß).

LEDs werden als Diode angezeigt, mit entsprechender Durchlassspannung
(ca. 2V bei Standard-LEDs).
Autor: Harald P. (haraldp)
Datum: 21.03.2009 19:19

Das ist ein interessanten Projekt. Ich werde den Tester mal nachbauen.
@Markus: Kannst du den neuen Quelltext zur Verfügung stellen? Unter
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Transistortester
findet sich nur das alte Programm. Oder habe ich etwas übersehen?
Harald
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 21.03.2009 20:05

Ich habe jetzt den neuen Quelltext reingestellt und den Artikel noch
etwas geändert. Folgende Features sind jetzt neu:

- Erkennung von Verarmungs-MOSFETs und JFETs (n- uns p-Kanal;
größtenteils noch ungetestet, weil ich kaum solche Bauteile habe)
- Messung und Anzeige der Gate-Schwellspannung
- Watchdog, damit der Tester nicht in irgendeiner Endlosschleife
hängenbleibt
- Erkennung von Dioden bis 4V Durchlassspannung (vorher: 2,5V)

Das Programm würde sogar noch in einen Mega48 passen (3970 Bytes).
Messung der Gate-Ladung ist aber noch nicht eingebaut. Da würde der
Mega48 wohl auch nicht mehr reichen (da ist nämlich die Berechnung des
natürlichen Logarithmus (ln) nötig).
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 21.03.2009 22:12

Ich werde dann wohl demmächst noch ein paar FETs kaufen. Um den
Transistortester damit auszuprobieren, aber natürlich auch so zum
Basteln...
Folgende Typen habe ich nach einiger Sucherei gefunden:

P-Kanal-JFET: 2N5461 (P-JFETs scheinen sehr selten zu sein)
N-Kanal-Verarmungs-MOSFET: BF980 (ist ein Dual-Gate-Typ und damit auch
allgemein zum Basteln recht interessant; einen anderen, der bei Reichelt
erhältlich ist habe ich auch nicht gefunden)
P-Kanal-Anreicherungs-MOSFET: IRF9540 o.ä. (hier ist die Auswahl recht
groß)
P-Kanal-Verarmungs-MOSFET: ? (sowas gibt es möglicherweise gar nicht,
oder kennt ihr einen?)

Solche FETs scheinen aber allesamt nicht so häufig anzutreffen zu sein,
am ehesten noch die p-Kanal-Anreicherungs-FETs. In einer Kiste voll
Elektronikschrott habe ich kein solches Bauteil gefunden. Immerhin waren
2 N-Kanal-JFETs (BF245) dabei...
Autor: Läubi .. (laeubi) (Moderator) Benutzerseite
Datum: 22.03.2009 09:50

Sehe ich das richtig das der ganze linke Teil (Abzüglich der
Blockkondensatoren und dem Taster) nur der Automatischen Abschaltung
dient und auch weggelassen werden kann? Würde meine Schaltung einfach
per Netzteil versorgen.
Autor: Thomas Gfüllner (tgfuellner)
Datum: 22.03.2009 13:49

Hi,

super Projekt, werde ich auf alle Fälle auch nachbauen. Die Hardware ist
elegant einfach.

Ich werde aber auch die automatische Abschaltung weglassen. Für mich tut
es ein zusätzlicher Schalter auch.

Ist es dann nötig die Software anzupassen?
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 22.03.2009 17:45

> Ich werde aber auch die automatische Abschaltung weglassen. Für mich tut
> es ein zusätzlicher Schalter auch.

> Ist es dann nötig die Software anzupassen?
Nein, es ist nicht nötig, die Software anzupassen.
An der Hardware muss man dann folgendes ändern:
T1, T2 und T3 entfallen, genauso die Widerstände R7, R8, R9 und R10.
LED1 und C2 entfallen auch. Anstelle von T3 wird einfach eine Brücke
eingesetzt.
Die Pins 12 und 13 (PD6 und PD7) des ATMega8 werden einfach offen
gelassen.
Wer mag, kann auch von Pin 13 des Mega8 noch einen Taster gegen Masse
anschließen. Damit könte man dann einen neuen Testzyklus starten, ohne
den Tester aus- und wieder einschalten zu müssen.
Autor: Hannes Lux (Gast)
Datum: 22.03.2009 19:21

> Wer mag, kann auch von Pin 13 des Mega8 noch einen Taster gegen Masse
> anschließen. Damit könte man dann einen neuen Testzyklus starten, ohne
> den Tester aus- und wieder einschalten zu müssen.

Denkbar wäre auch ein Taster (statt des Schalters) in der
Batterieleitung. Man klemmt den Prüfling an, drückt den Taster (und hält
ihn fest), liest ab und lässt den Taster los...

Nein, ich habe es noch nicht nachgebaut, schließe es aber nicht aus.

...
Autor: Tja (Gast)
Datum: 26.03.2009 12:25

Wird bei deinem Tester der Leckstrom in die Berechnung des HFE Werte
einbezogen ?
Währe nämlich bei GE-Transistoren wichtig.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 28.03.2009 21:12

> Wird bei deinem Tester der Leckstrom in die Berechnung des HFE Werte
> einbezogen ?

Nein, bisher noch nicht. Das ist auch nicht ganz so einfach
Autor: Tja (Gast)
Datum: 30.03.2009 11:42

Warum? Wenn du den Typ(NPN/PNP) hast, brauchst du die Pins für die
Widerstände nur auf Eingänge umschalten.
Danach Spannung messen und durch den Widerstand dividieren.
Händische Methode hier angeführt:
http://www.geofex.com/Article_Folders/ffselect.htm
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 31.03.2009 11:28

> Warum? Wenn du den Typ(NPN/PNP) hast, brauchst du die Pins für die
> Widerstände nur auf Eingänge umschalten.
> Danach Spannung messen und durch den Widerstand dividieren.

Das stimmt zwar, die Auflösung der ADCs ist aber zu schlecht, um den
Leckstrom genau messen zu können. Bei 5V Referenz und 10 Bit Auflösung
kann man nur auf ~5mV genau messen. Das entspricht ca. 7,3µA Strom
(durch den 680 Ohm-Widerstand). Bei 50µA Leckstrom wird da nicht viel
angezeigt (ADC-Wert 7; da fallen schon interne Offsets ins Gewicht).
Interessant wird es erst bei einigen 100µA, aber das ist auch für einen
Ge-Transistor schon ein recht hoher Leckstrom.

Sehr genau wird das somit nicht werden, aber einbauen werde ich die
Messung trotzdem mal, schadet ja nicht.
Autor: Tja (Gast)
Datum: 08.04.2009 14:22

Interesant wäre es ja wenn das Display bei Germaniumtransistoren
folgende Anzeigen tätigen würde:

Diffusionsspannung
Leckstrom
Belegung
Richtiger HFE (Leckstrom herausgerechnet)
und: Temperatur (wichtig wegen Messung)

Habe ja mal irgendwo im Forum gelesen, das die AVR intern einen
Tempsensor verbaut haben.
Autor: Robin Tönniges (rotoe) Benutzerseite
Datum: 08.04.2009 14:37

Tja wrote:
> Habe ja mal irgendwo im Forum gelesen, das die AVR intern einen
> Tempsensor verbaut haben.

mmh. Also davon hab ich noch nichts gehört und auch im Datenblatt noch
nicht gesehen. Wenn es aber so sein sollte fänd ich das echt cool.
Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
Datum: 08.04.2009 14:48

Es gibt irgendwelche (ich glaub bei den Tinys) modelle, die den
Tempsensor drin haben, der aber nicht wirklich genau ist.
Autor: MWS (Gast)
Datum: 08.04.2009 15:09

ATiny25 z.B. haben einen integrierten Temperatursensor.

@Markus:

Ich brauch zwar das gerade nicht, was Du geschrieben hast, aber ich muss
wirklich sagen: allen Respekt !

Ich glaube Du kannst Dir gar nicht vorstellen um wie viele IQ Punkte
solche Leute wie Du den Durchschnitt des Forums hochziehen, der oft aus:
"Hilfe ich will mir einen Roboter bauen, aber ich hab' keine Lust zum
Programmieren" besteht.

Also nochmal, sollt' ich's noch nicht erwähnt haben: RESPEKT !
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 09.04.2009 10:52

> ATiny25 z.B. haben einen integrierten Temperatursensor.

Ja, den wollte ich sogar schon mal für ein anderes Projekt nehmen. Der
ist wie die ADCs abzufragen (dafür muss man eben ADMUX entsprechend
setzen). Der Ausgabewert ändert sich je °C etwa um 1. Das ist schon
recht ungenau, zudem haben die Sensoren recht große Exemplarstreuungen.
Diese Sensoren sind mal wieder typisch "Kost' nix, taugt nix".

Über Germanium-Transistoren weiß ich allerdings nicht so viel, habe noch
nie einen benutzt (ist nicht meine Zeit...). Mittlerweile sind die ja
auch kaum mehr erhältlich.
Autor: Thomas H. (pcexperte) Benutzerseite
Datum: 09.04.2009 17:56

Hallo alle zusammen,

die ersten Platinen habe ich bekommen die Bezugsquelle für euch habe ich
mit in den Artikel (unter Hardware) geschrieben um hier mal keine
Werbung zu machen ;)

Die Platine an dich Markus versende ich direkt nach Ostern, vorher
schaffe ich es leider nicht mehr.

Sobald ich den Tester fertig habe mit Gehäuse etc. kommen mal ein paar
weitere Bilder dazu.

Ich wünsche allen ein frohes Osterfest und viele Eier ;)

Thomas
Autor: Chris M. (shortie)
Datum: 10.04.2009 20:27

Hallo Markus,

was ich als Zusatzfunktion interessant fände, wäre eine
Leitungstestfunktion noch für Cat5 oder serielle Datenleitungen mit
Erkennung von Kurzschlüssen und Kreuzungen (X-over oder Nullmodem). Man
müßte dann evtl auf einen größeren Mikrocontroller, aber wenn ich mir so
das Bild von der IT-WNS Platine anschaue müßte auch ein 40pin
draufpassen (vorausgesetzt das Routing passt). Wahrscheinlich sollte man
dann noch Adapter haben, aber das wäre glaub das kleiner Übel.

Gruss Chris
Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
Datum: 10.04.2009 21:19

Naja das hat dann nicht mehr viel mit nem Transistortester gemein ...

Man könnte sich aber trotzdem selbst mit nem größeren µC nen
"allestester" zusammenschustern, basierend auf dem code hier.
Autor: Wolfgang (Gast)
Datum: 11.04.2009 10:36

Danke für das tolle Projekt, animiert direkt zum Nachbau!

Wird das Layout auch zum download bereitgestellt?

Schöne Osterfeiertage
Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum: 11.04.2009 12:40

Das Layout der Platine von IT-WNS.de ist doppelseitig. M.E. nach ist das
nicht wirklich nötig und man würde mit einer handvoll Brücken auskommen.

Besser fände ich daher das .sch, dann kann man sich seine Platine selbst
machen.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 11.04.2009 12:46

So einen "Allestester" finde ich eigentlich nicht so sinnvoll. Praktisch
wäre es natürlich, aber man müsste es so machen, dass man auswählen muss
was getestet werden soll. Wäre doch irgendwie ungünstig, wenn ein
defekter Transistor als Cat5 Kabel angezeigt wird...
Zum Test von Kabeln (z.B. Cat5) bräuchte man auch entsprechend viele
Portpins und einen für das jeweilige Kabel passenden Terminator, der
alle Pins des Kabels auf definierte und für jede Ader unterschiedliche
Pegel legt (im einfachsten Fall eine Spannungsteiler-Kette). Außerdem
müsste man Buchsen für RJ45, D-Sub-9, usw. einbauen, je nachdem welche
Kabel unterstützt werden sollen. Meiner Meinung nach wäre ein extra
Tester da sinnvoller.
Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum: 11.04.2009 13:38

Markus F. wrote:
> So einen "Allestester" finde ich eigentlich nicht so sinnvoll. Praktisch
> wäre es natürlich,
Ist finde ich praktisch wenn man keinen so großen Geräte-Fuhrpark hat.
Allerdings bräuchte man auf jeden Fall ein zweites Gerät, damit man auch
verbaute Kabel testen kann. (Sender & Empfänger)

> Zum Test von Kabeln [] bräuchte man auch entsprechend viele Portpins
Oder einen 74HC595 für die Ausgänge und einen 74HC165 für die Eingänge.

> und einen für das jeweilige Kabel passenden Terminator, der
> alle Pins des Kabels auf definierte und für jede Ader unterschiedliche
> Pegel legt (im einfachsten Fall eine Spannungsteiler-Kette).
Das wäre eine Möglichkeit.
Eine andere: Es wird der Reihe nach an die Pins ein High Signal
angelegt, die restlichen Pins fungieren als Masse. Entkopplung durch
Dioden.
Somit erkennt man Unterbrechungen, Vertauschungen, Schlüsse.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 12.04.2009 12:54

> Es wird der Reihe nach an die Pins ein High Signal
> angelegt, die restlichen Pins fungieren als Masse
Damit kann man aber keine Unterbrechungen feststellen, wenn das andere
Ende des Kabels offen bleibt. Oder meinst du, dass man 2 "intelligente"
Geräte (jeweils mit µC) hat? Da wäre dann aber ein "intelligentes"
Testgerät und ein passiver Terminator einfacher.
Das mit den Schieberegistern wäre auch eine Möglichkeit. Allerdings
haben die nur 8 Bit. Da wird man dann wohl je 2 davon brauchen, um z.B.
auch D-Sub-9-Kabel testen zu können.
Ist natürlich Geschmackssache, ob man einen Tester für alles oder
einzelne Tester für jeden Bauteiltyp haben möchte. Kabel und
Transistoren sind aber meiner Meinung nach doch recht unterschiedliche
Teile.
Sonst könnte man ja gleich noch einen LTC2400 (24-bit-ADC),
Spannungsteiler und Shunts zur Strommessung einbauen und hat dann gleich
noch ein 8-Digit-Multimeter...(zumindest in der Theorie, in der Praxis
ist die nutzbare Auflösung geringer).
Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum: 12.04.2009 18:46

Markus F. wrote:
> Oder meinst du, dass man 2 "intelligente" Geräte (jeweils mit µC) hat?
Ja, einmal ein µC, für die andere Seite langt ein Schieberegister.

> Da wäre dann aber ein "intelligentes" Testgerät und ein passiver
> Terminator einfacher.
Mhh, und wenn die Adern unterschiedliche Widerstände haben, weil Signal
und Stromkabel zusammenliegen.
Zugegeben ist das die Ausnahme.

> Kabel und Transistoren sind aber meiner Meinung nach doch recht
> unterschiedliche Teile.
Allerdings.
Man könnte den Kabeltester ja parallel entwickeln.
Autor: J. Kunath (be-cool)
Datum: 14.04.2009 21:48

Hallo Markus,
interessantes Projekt. Ich bin dabei alles zusammen zu löten. Auf der
Artikelseite ist allerdings immer noch eine Software vom 17.04.2008
verlinkt. Gibt es die aktuelle Version auch irgendwo?
Autor: walt (Gast)
Datum: 14.04.2009 21:57

Erstmal Danke an Markus F. für dieses Projekt, ich hab mir das
nachgebaut und es tut wunderbar! Zum Thema "Allestester": Kabeltester
finde ich weniger wichtig... Aber Cool wäre es, wenn das Ding auch
passive Bauteile (Sprich Widerstände/Kondensatoren)
erkennen/klassifizieren könnte. Ich bin ja elektrotechnisch (noch) ein
totales Greenhorn, aber ich denke, zumindest Widerstände sollten doch
(ohne Änderung der Hardware) möglich sein?!?
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 15.04.2009 12:11

Die Software ist nicht vom 17.04.2008, sondern vom 21.03.2009. Das
falsche Datum der Dteien in dem Archiv kommt daher, dass ich beim
Erstellen scheinbar eine falsche Systemzeit eingestellt hatte.
Ja,das Messen von Widerständen wäre mit der jetzigen Hardware möglich.
Allerdings haben die ADCs nur eine Auflösung von 10 Bit, also 1024
verschiedene Werte. Da ist ein Billigst-Multimeter besser (meist 2000
verschiedene Anzeigewerte, bzw. sogar 3999, wenn man den negativen
Bereich mitzählt). Außerdem wäre zum Messen von Widerständen eine
Konstantstromquelle
hilfreich. Die ist aber in dieser Hardware nicht vorgesehen, weil sie
zum Halbleiter testen nicht nötig ist.
Man kann Widerstände auch ohne Konstantstromquelle testen, indem man den
zu testenden Widerstand mit einem anderen R als Spannungsteiler
schaltet. Die Genauigkeit wird dann aber am besten, wenn beide
Widerstände etwa gleich groß sind. Bei der Transistortester-Hardware
stehen aber nur 680 Ohm und 470kOhm zur Verfügung. Widerstände wie 10
Ohm oder 33kOhm können damit nur recht unpräzise gemessen werden.

Kurz: Eine Widerstands-Messfunktion wäre denkbar, aber wohl so ungenau,
dass sie wenig hilft. So als nette Zusatzfunktion kann ich es aber mal
einbauen.

Kondensatoren wären auch möglich. Dafür ist aber eine
Logarithmus-Berechnung nötig. Mit der in avr-gcc vorhandenen wird das
Programm so groß, dass es kaum mehr in einen Mega8 passt. Müsste man
wohl in Assembler selbst schreiben (Stichwort:Logarithmusreihe).

Ich hatte sowieso mal vor, noch ein Testgerät für Widerstände und
Kondensatoren zu bauen. Am besten auch noch mit ESR-Messung und Schutz
gegen eventuell vorhandene Spannungen auf dem Kondensator. Dafür wäre
aber ein 16-bit-ADC von Vorteil, und ich habe noch kaum einen halbwegs
schnellen (>10kSps), bezahlbaren (<10€) und auch bei z.B. Reichelt
erhältichen gesehen.
Von der Hardware her dürfte das Ganze dann auch ein gutes Stück
komplexer werden als der Transistortester.
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 15.04.2009 12:44

Markus F. wrote:

> Ich hatte sowieso mal vor, noch ein Testgerät für Widerstände und
> Kondensatoren zu bauen. Am besten auch noch mit ESR-Messung und Schutz
> gegen eventuell vorhandene Spannungen auf dem Kondensator. Dafür wäre
> aber ein 16-bit-ADC von Vorteil, und ich habe noch kaum einen halbwegs
> schnellen (>10kSps), bezahlbaren (<10€) und auch bei z.B. Reichelt
> erhältichen gesehen.
> Von der Hardware her dürfte das Ganze dann auch ein gutes Stück
> komplexer werden als der Transistortester.

So eine Idee hatte ich auch mal, ich wollte das ganze aber noch
erweitern so dass es nicht nur RLC einzeln, sondern aus irgendeiner
beliebigen RLC Schaltung RLC einzeln ermitteln kann. Dies ist vor allem
wichtig um parasitäre Cs bei Spulen zu ermitteln.
Theoretisch ist das möglich, die Realisierung dürfte aber recht
kompliziert werden, ohne DSP oder ähnliches nahezu unmöglich.

Ein Ansatz für ein einfaches RLC Meter findet man hier:
http://www.elektor.de/jahrgang/2008/juni/2-euro-rl...
Das muss ich demnächst mal ausprobieren, ob es R+L, bzw. C+R auch
richtig messen kann. Sowas sollte sich auch relativ leicht auf einem µC
(ARM oder ähnliches mit entsprechendem Audio Codec Interface)
realisieren lassen.

Das hier sieht auch gut aus, leider habe ich weder Schaltplan noch sonst
was gefunden. Aber ein 25MHz DSP klingt schonmal vielversprechend:
http://www.elektor.de/jahrgang/1997/april/high-tec...

PS: Weiß jemand wie LCR Meter arbeiten? Mein gekauftes erzeugt einen
Sinus mit 1kHz und etwa 10-20mV. Es kann L+R, bzw. C+R messen und lässt
sich selbst durch einen zusätzlichen C parallel zur Spule nicht
täuschen.
Autor: Armin Diehl (ardiehl)
Datum: 28.04.2009 14:49
Angehängte Dateien:

Vielen Dank für das Projekt, habe das gestern nachgebaut und
funktionierte fast auf Anhieb. Es hat sich in der LCD-Initialisierung
ein Fehler eingeschlichen so das mein 2-Zeilen Display nur einzeilig
lief.

Laut dem HD44780 Datasheet (Seite 46, Figure 24 4-Bit Interface) muss 3
mal 0011 auf D7..D4 gesendet werden. In lcd_init() wurde aber
lcd_command(0x03) verwendet. lcd_command sendet aber 2 x 4 Bit. Das
gleiche für die 4 Bit-Initialisierung. Bei mir klappt es so (und das
sollte auch für alle anderen Displays funktionieren):
void lcd_init(void)
{
   LCD_DDR = LCD_DDR | 0x0F | (1<<LCD_RS) | (1<<LCD_EN1);   // Port auf Ausgang schalten
   // muss 3mal hintereinander gesendet werden zur Initialisierung
   _delay_ms(15);
   //lcd_command(0x03);
   LCD_PORT &= 0xF0;
   LCD_PORT |= 0x03;    // D7..D4 = 0x03
   lcd_enable();    // Strobe E
 
   _delay_ms(5);    // according to datasheet: more than 4.1 ms
   lcd_enable();
 
   _delay_ms(1);    // according to datasheet: more than 100 uS
   lcd_enable();
   _delay_ms(1);

   // 4 Bit Modus aktivieren 
   //lcd_command(0x02);
   LCD_PORT &= 0xF0;
   LCD_PORT |= 0x02;
   lcd_enable();
   _delay_ms(1);

   lcd_command(0x28);          // 4Bit / 2 Zeilen / 5x7
   lcd_command(0x0C);         // Display ein / Cursor aus / kein Blinken
   lcd_command(0x06);        // inkrement / kein Scrollen
  lcd_clear();
}

ich habe noch in main.c ein define eingebaut falls kein automatisches
ausschalten verwendet wird (#define AUTOPOWEROFF) in Zeile 8. Falls
AUTOPOWEROFF gesetzt ist, wird der originale Code verwendet. Andernfalls
wird auf ewig auf Tastendruck gewartet um den Test neu zu starten.

Im Anhang der geänderte Code + Makefile + eagle sch und brd für eine
einseitige Platine.
Autor: Armin Diehl (ardiehl)
Datum: 28.04.2009 14:49
Angehängte Dateien:

und so sieht es dann aus
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 02.05.2009 18:21

=> Armin Diehl:
Stimmt, da habe ich einen Fehler gemacht. Ich nehme halt für jedes
Projekt die gleiche lcd-routines.c und lcd-routines.h her. Bei mir hat
das so auch immer geklappt, aber es scheint LCDs zu geben, die da
Probleme machen.
Danke für den Hinweis!

Noch eine Frage an alle:
Ich habe mal versucht, eine Testfunktion für Widerstände einzubauen (ist
noch nicht in dem zip-Archiv enthalten). Der Messbereich wäre etwa 100
Ohm bis 900 kOhm.
Allerdings werden damit auch viele defekte Halbleiter als Widerstand und
nicht als "defektes Bauteil" erkannt. Ich weiß jetzt nicht, ob die
Testfunktion für Widerstände damit eher sinnvoll oder eher störend ist.

Die Erkennung von funktionierenden Halbleitern ist davon aber nicht
betroffen. Das Testergebnis "Transistor" hat nämlich eine höhere
Priorität als "Widerstand". Sehr leistungsstarke Dioden (z.B.
35A-Gleichrichter) könnten aber als "Widerstand" erkannt werden.
Autor: Läubi .. (laeubi) (Moderator) Benutzerseite
Datum: 02.05.2009 21:38

Also ich find ne Widerstandtestfunktion eher nicht soooo sinvoll, ggf
höchstens an nem zusätzlichen ADC Port. Sowas zu testen schafft zur not
jedes Multimeter (wenn man den Verdacht hat der Wid sei defekt).
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 03.05.2009 17:40

So, ich habe jetzt mal wieder eine neue Version reingestellt.
Eine "kleine" Version, die auch noch auf einen Mega48 passt. Hier ist
der genannte Fehler mit dem LCD auch schon berichtigt. Diese Version
wird aber kaum mehr erweitert werden, weil in einem Mega48 dafür keim
Platz mehr wäre. Da ich keinen Mega48 zur Hand habe konnte ich sie damit
nicht testen. Sollte aber funktionieren.

Und eine "große" Version, für die dann eben ein Mega8 nötig ist.
Die hat die Widerstands-Testfunktion eingebaut. Das ist bisher auch der
einzige Unterschied zu der "kleinen" Version. In Zukunft kommt evtl.
noch die (ungefähre) Messung der Gate-Ladung bei MOSFETs. Der Fehler bei
der LCD-Ansteuerung ist hier natürlich auch berichtigt.
Autor: PJ (Gast)
Datum: 03.05.2009 17:49

Es gibt jetzt Transistortester, LC-Tester, Widerstandstester -- sicher
hab ich noch welche vergessen. Da lässt sich doch bestimmt mal ein Gerät
bauen, das alles kann.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 03.05.2009 18:06

=> PJ:
So ein "Universaltester" wäre natürlich auch denkbar.
Meiner Meinung nach wäre es dabei aber sinnvoller, für jeden Bauteiltyp
eigene Test-Anschlüsse vorzusehen. Also extra Pins für "Transistor und
andere Halbleiter", "Kondensator", "Spule", ...
Man braucht nämlich für fast jedes Teil andere Test-Hardware": Für
Kondensatoren evtl. Eingangs-Schutzschaltungen, damit der Tester nicht
kaputt geht, wenn man einen geladenen Kondensator anschließt. Um Spulen
zu messen wäre ein Kondensator sinnvoll (=> Schwingkreis). Diesen
Kondesator kann man zum Transistoren testen aber überhaupt nicht
brauchen, usw.

Übrigens: So extrem ungenau ist die Widerstands-Testfunktion nicht. Ich
habe mal testweise einige Widerstände damit gemessen.
Der erste Wert ist das Ergebnis des Transistortesters.
Der zweite Wert in Klammern wurde zum Vergleich mit einem guten
Multimeter ermittelt.

234 Ohm (218,9 Ohm)
996 Ohm (998,2 Ohm)
4288 Ohm (4342,2 Ohm)
9860 Ohm (9927 Ohm)
11968 Ohm (11924 Ohm)
37,7k (38,719k)
149,6k (150,97k)
469,0k (472,04k)


Ich finde die Genauigkeit zwar nicht extrem toll, aber durchaus
brauchbar.
Der Messbereich ist übrigens etwa 100 Ohm bis 900k Ohm.
Autor: Hubert G. (hubertg)
Datum: 06.05.2009 12:39

Hallo
Ich habe mir den Tester nachgebaut, hat auf Anhieb funktioniert.
Es ist die Version ohne Abschaltung. Allerdings funktioniert das
neuerliche Testen nur solange, bis im Display "Timeout" kommt, dann hat
der Taster keine Funktion mehr und man muss Aus und wieder Einschalten.
Ist das gewollt so oder habe ich da was übersehen?

Hubert
Autor: Hubert G. (hubertg)
Datum: 06.05.2009 20:46

Hat sich erledigt. Ein paar Threads weiter oben hat "Armin Diehl" die
Lösung schon geschrieben. Die paar Zeilen im Code dazu und alles läuft
nach Wunsch.

Gratulation und Dank an Markus F., ein wirklich tolles Gerät.

Hubert
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 08.05.2009 18:01

Ich habe jetzt nochmal eine verbesserte Version reingestellt.
Die Messung der Gate-Schwellspannung für p-Kanal-Mosfets war nämlich
völlig falsch. Ich hatte nur vorher keine P-Kanal-Mosfets, um das mal
testen zu können. Jetzt habe ich welche, und die Messung der
Gate-Schwellspannung habe ich berichtigt.
Die Messung der Gate-Schwellspannung hat jetzt auch eine Zeitbegrenzung.
Wenn der Mosfet sonst bei der Messung nie zu leiten beginnt, bliebe der
Tester in einer Endlosschleife hängen, bis der Watchdog einen Reset
auslöst. Die mögliche Zeit ist jetzt allerdingsrecht kurz. Für einen
starken Mosfet (IRFP450) mit zusätzlich 6,8nF zwischen Gate und Source
reicht es aber.
Noch mehr Gate-Kapazität haben Mosfets eigentlich nicht. Außer extrem
starke Typen, aber die hat man im Hobby-Bereich ja eher selten.
Wenn diese Zeitbegrenzung anspricht, wird als Gate-Schwellspannung eben
0mV angezeigt. Die Pin-Belegung wird aber trotzdem angezeigt.

Außerdem habe ich das von Armin Diehl genannte Feature (beim Aufbau ohne
automatische Abschaltung kann man den Test auch per Taster neu starten)
eingebaut. In meiner Version ist dafür auch kein define nötig. Man kann
die gleiche Firmware ohne Änderungen für den Tester mit oder ohne
Abschaltung verwenden. Kostet halt ein paar Bytes mehr Flash, aber der
reicht ohnehin noch leicht aus. Auch im Mega48 sind damit noch 184 Bytes
frei, was schon noch für die ein oder andere Fehler-Korrektur reichen
sollte.
Im Mega8 sind in der jetztigen Version (da ist wie gesagt die
Widerstandsmessung drin, im Gegensatz zu der Mega48-Version) noch 3670
Bytes frei. Das reicht noch für eine Menge Erweiterungen.
Autor: Neanderthaler Jörn (Gast)
Datum: 17.05.2009 18:38

Hallo und Kudos to the Entwickler!
Während meiner ersten AVR-Bastelversuche bin ich auf dieses geniale
Projekt gestoßen.
Beim Bestücken der Platine (nach Armin D.) fällt mir die Z-Diode am
Eingangsspannungsteiler auf. Im Bild von Armins Aufbau ist die nicht zu
sehen, auch in Markus Schaltplan find ich keine. Kann mir jemand eine
Tipp geben?

Danke und Gruß,
Jörn
Autor: Hubert G. (hubertg)
Datum: 17.05.2009 20:22

Mit einem Steckernetzteil könnten am Spannungsteiler mehr als 5V sein
und damit auch am ADC-Eingang. Das sollte damit wohl verhindert werden.
Autor: Hannes Lux (Gast)
Datum: 18.05.2009 16:35

> Mit einem Steckernetzteil könnten am Spannungsteiler mehr als 5V sein
> und damit auch am ADC-Eingang. Das sollte damit wohl verhindert werden.

Deshalb ist die Schaltung ja auch mit einem Spannungsregler versehen
worden und wird aus einem (ansonsten unökonomischen) 9V-Block gespeist.

...
Autor: Markus F. (Gast)
Datum: 20.05.2009 13:34

Die 5V am ADC-Eingang würden erst bei mehr als 20V Betriebsspannung
erreicht werden. Da kann man auch noch problemlos ein unstabilisiertes
12V-Netzteil (Leerlaufspannung ~17V) nehmen. Ich denke, da ist eine
Zenerdiode überflüssig. Wer will, kann natürlich eine einbauen, schaden
tut es nicht.
Autor: Thomas S. (brotspinne)
Datum: 20.05.2009 19:21

Ich habe das Projekt nachgebaut,und hab ein paar Probleme mit dem
programmieren des ATMEGA8.

Ich nutze diesen Programmer
http://s-huehn.de/elektronik/avr-prog/avr-prog.htm für den
Parallel-Port.Zusammen mit der Software PonyProg2000, ich habe Probleme
damit die "FuseBits" richtig einzustellen.Der Autor des Artikels hat
angegeben das lfuse = 0xc1(C1), hfuse = 0xd9(D9) gesetzt werden
müssen.Als Taktquelle wird ja der interne Oszilator genutzt.Wie setzt
man denn die Fuses in PonyProg Hexadezimal?Ich hab da nur die Checkbox
Auswahlmöglichkeit.Und welchen Taktfrequenz hat der interne
Oszilator?1MHz wie es Standart beim Auslieferungszustand des Atmega8
ist?Oder mehr?

Kann mir da jemand einen Tipp geben wie ich den Atmega8 in diesem Fall
richtig programmiere/vorbereite?
Eignet sich dafür ein anderes Programm besser,was mit meinem
improvisierten Programmer arbeitet?

MfG Thomas
Autor: Hubert G. (hubertg)
Datum: 20.05.2009 20:21

Gib hier www.engbedded.com/fusecalc/  das c1 und d9 ein, dann siehst du
welche Haken du setzen musst.
Autor: Thomas S. (brotspinne)
Datum: 21.05.2009 18:21

Hallo Hubert danke für den Tipp,jetzt weis ich wie es geht.Leider hab
ich noch paar Probleme mit dem programmieren des Atmega8 die Adapter aus
Inet fürn parallel Port,wollen nicht so funktionieren.Da muss ich
nochmal genauer schauen,da ich über kein AVR-Board verfüge und nur den
Adapter bauen möchte.

MfG Thomas
Autor: Läubi .. (laeubi) (Moderator) Benutzerseite
Datum: 22.05.2009 13:28

Hallo Thomas, welches Betriebsystem nuzt du? Ich kann dir TwinAVR
empfehlen zum Programmieren, auf der Seite ist ne Anleitung wie man das
ganze unter XP einsetzen kann, oder eine PC mit Win98 suchen.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 22.05.2009 18:36

Zum AVRs programmieren kann ich avrdude sehr empfehlen. Das dürfte
eigentlich alle gängigen ISP-Programmer unterstützen.
Ist halt eie Konsolenanwendung. Es gibt aber auch grafische Oberflächen
dafür (finde ich aber eigentlich überflüssig).
Autor: Fetti (Gast)
Datum: 26.05.2009 14:45

Hallo, ich habe den Tester ohne automatische Abschaltung mit einem
Atmega8 aufgebaut, funktioniert soweit super! Nur bekomme ich halt auch,
wie schon oben beschrieben, nach ein paar Sekunden "Timeout" angezeigt.

Jetzt soll es ja schon eine verbesserte Version geben, nur weiß ich
nicht welche ich da nehmen soll. Die die ich geflasht habe müsste ja
eigentlich die aktuelle für Atmega8 sein! Ich habe einfach die Dateien
TransistorTestNew.eep und TransistorTestNew.hex geflasht! Ist da die
Neuerung vielleicht noch nicht drin?

Sorry bin neu auf dem Gebiet und bekommen den C-Code leider auch nicht
kompiliert. :(

Wäre vielleicht jemand so freundlich für mich ein funktionierendes
Hex-File hochzuladen? Würd mich freuen!


Grüße
Autor: Hubert G. (hubertg)
Datum: 26.05.2009 16:32
Angehängte Dateien:

Diese Version habe ich in Betrieb, ohne Abschaltung.

Hubert
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 26.05.2009 16:48

=> Fetti:
Hast du auch sicher die neue Version runtergeladen?
Vor so gut 2 Wochen habe ich nämlich eine Version reingestellt, bei der
dieser Fehler (mit dem "Timeout") behoben sein sollte.
Ansonsten werde ich das aber noch mal überprüfen.
Autor: [Frank] (Gast)
Datum: 26.05.2009 16:55

@ Markus F.
Vielleicht wäre es auch mal ganz nett, wenn die Dateien das aktuelle
Datum bekämen und nicht alle vom 17.04.2008 wären.
Autor: Fetti (Gast)
Datum: 26.05.2009 17:06

@Hubert G.:
Danke dir fürs hochladen. Werd ich morgen früh mal ausprobieren, da ich
die Schaltung auf der Arbeit liegen hab.


@Markus F.
Also die Dateien die ich benutzt hab hatte ich genau letzte Woche
Mittwoch heruntergeladen.


Danke für eure schnelle Unterstützung,
Grüße
Autor: Fetti (Gast)
Datum: 27.05.2009 07:16

Guten Morgen,

so ich hab soeben die Dateien die Hubert G. hochgeladen hat geflasht.
Passiert genau das selbe...versteh ich nicht!

Wodurch wird denn eigentlich der Timeout ausgelöst, könnte es vielleicht
auch einfach ein Schaltungsproblem sein. Also das ich beim Aufbau nen
Fehler drin  hab.


Grüße
Autor: Hubert G. (hubertg)
Datum: 27.05.2009 12:31
Angehängte Dateien:

Ich habe jetzt noch mal die Datei kontrolliert, die ist sicher richtig.
Als Ergänzung habe ich jetzt noch "Halbleitertester" und "Version 1.10"
beim Start im LCD hinzugefügt.

Wahrscheinlich hast du da ein Schaltungsproblem, da es bei mir
einwandfrei funktioniert.
Autor: Fetti (Gast)
Datum: 28.05.2009 08:56

Hallo nochmal,

die Version ist jetzt noch schlimmer.

Also beim start zeigt er:
"Halbleitertester Version 1.10"
---
"Test läuft..."
---
[Transistorinformation] (ca 2-3 Sekunden lang)
---
"Halbleitertester Version 1.10 Tim"
---

und da hängt er dann! Ich denke das "Tim" am Displayende st der halbe
Teil von Timeout!


Grüße
Autor: Hubert G. (hubertg)
Datum: 28.05.2009 09:56
Angehängte Dateien:

Also wie schon gesagt, bei mir läuft diese Version einwandfrei. Da musst
du einen Wurm in deiner Schaltung haben.
Meine Schaltung im Anhang, ist aber die gleiche wie von Markus F.
Autor: Jochen (Gast)
Datum: 28.05.2009 16:29

Hallo,

habe die Schaltung nur mit ISP und LCD ohne den Rest aufgebaut,
die LCD Ansteuerung will absolut nicht funzen.
LCD von Angelika LCD 162 ist ok, da  mit einem anderen Programm und
eigenen
LCD Routine eine korrekte Ansteuerung des LCD vorhanden ist.


Gruß
Jochen
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 28.05.2009 17:20

=> Fetti:
Du verwendest aber schon einen Taster, oder?
Bei einem Schalter (oder wenn man den Taster lange gedrückt hält) könnte
das mit dem "Timeout" nämlich passieren.
Der Transistortester wartet nämlich, bis der Taster losgelassen wird.
Wenn das nicht passiert (z.B. weil man einen Schalter verwendet und ihn
eingeschaltet lässt), wartet der Tester im Prinzip "bis in alle
Ewigkeit". In diesem Falle also so lange, bis der Watchdog für einen
Reset sorgt. Dann kommt die "Timeout"-Meldung.

=> Jochen:
Ist das LCD auch HD44780-kompatibel? Sonst wird es natürlich nicht
funktionieren.
Autor: Jochen (Gast)
Datum: 28.05.2009 18:41

Hallo Markus,

das Display ist HD44780-kompatibel und im Prinzip sind meine
Ansteuerroutinen
so aufgebaut wie deine, aber irgendwo steckt der Wurm darin.

Gruß

Jochen
Autor: Fetti (Gast)
Datum: 28.05.2009 23:47

Nabend!

So, er funktioniert jetzt!
Es waren zwei Verdrahtungsfehler in Tastergegend!
Funktioniert jetzt wirklich gut! Ich bin begeistert!

Danke an alle für eure Hilfe!

Grüße
Autor: Thomas K. (muetze1)
Datum: 02.06.2009 22:19

Hi!

Mal eine Frage zu der Software: ich habe das ganze nun nachgebaut und
wollte aber ein VFD benutzen. Also erstmal die lcd-routines.c/.h
ausgetauscht und alle dort vorhandenen Methoden neu implementiert.
Leider lief überhaupt nichts, weil fest kodiert im Hauptprogramm noch
Befehle an das LCD gesendet wurde (u.a. Zeichendefinitionen, Zeile
setzen, Cursor positionieren, etc). Auch Sonderzeichen wurden hart
ausgegeben anstatt sie z.B. in den lcd spezifischen Quellen zu
definieren.

Eine Anpassung ist damit nicht wirklich möglich, auch der gesamte Code
ist wirklich nicht wartbar:

1. Keine Include Schutz im Header von lcd-routines.h
2. include der <avr/eeprom.h> ohne irgendwas davon zu nutzen. Entfernt
man dies fällt man auf die Nase, weil dieser Include im Main.c gebraucht
und dort nicht inkludiert ist.
3. Warum zum Teufel wird eine F_CPU definiert in der lcd-routines.h? Vor
allem noch mit 8 MHz, wo doch die Readme in dem Packet die Fuses auf 1
MHz internal oscillator definieren. Was denn nun? 8 oder 1 Mhz. Welche
Definition nun die delay Routinen benutzen ist dabei vollkommenes Lotto.
4. Warum wurde die Taktfrequenz nicht in den Projektoptionen angegeben?
Dort sollte das zentral angegeben sein, dann ist auch F_CPU definiert -
aber so versteckt ist das mehr als bösartig.

Sorry, aber ich bin gefrustet über dieses .ZIP file - und das musste mal
raus. Ich werde mich _vllt._ mal ransetzen und das ganze aufräumen und
dann hier reinstellen. Danach sollte es auch einfacher sein, das ganze
auf andere Displays anzupassen.

Gruss
Autor: Klaus (Gast)
Datum: 02.06.2009 22:50

Warum schreibst Du Dir nicht einfach Dein eigenes Ding?
Autor: Thomas K. (muetze1)
Datum: 02.06.2009 23:07

Hi!

Klaus schrieb:
> Warum schreibst Du Dir nicht einfach Dein eigenes Ding?

Weil ich das Rad nicht neu erfinden wollte. Es ist ein (bisher so
scheinendes) gut funktionierendes Projekt, was gepflegt und getestet
ist. Und bisher habe ich auch nur Kritikpunkte am Quellcode, nicht am
Projekt vom Aufbau oder elektronischen Sinne her. Ich war halt nur so am
verzweifeln, da ich wirklich dachte/hoffte das es auch Quellcode-mäßig
gut aufgebaut ist.

Ich will und mag nichts gegen das Projekt sagen, ich wollte es mir
schliesslich nicht umsonst nachbauen. Also von daher nochmal zur
Klarstellung: Das Projekt ist super!

Ich werde mal schauen wie ich das nun mache. Ich denke mal, wenn ich
mich wirklich mal ransetze und den Originalcode aufräume und dann diesen
hier ablege, dann kann ich von dem ausgehend besser das andere Display
einbauen. So haben dann auch andere was davon.

Es hatte nur seinen Charme, da das VFD nur den seriellen Sender bräuchte
als Verbindung, da wäre noch viel frei geblieben.

Grüsse
Autor: Michael U. (amiga)
Datum: 03.06.2009 09:54

Hallo,

@Thomas K. (muetze1): ein Problem, daß mir in 90% der Hobby-Projekte
auch begegnet...
Andererseits sind z.B. auch meine Sachen in 99% der Fälle nur für mich
geschrieben und gebaut.

Mein Vorschlag: pass es für Dich an, aufgeräumt oder nicht.
Das ist dann nicht die feine englische Art, Du hast aber ein spielendes
Gerät.

Ob es Dir die Zeit Wert ist, daß ganze Projekt aufzuräumen, universelle
zu gestalten, anderen zur Verfügung zu stellen, das mußt Du natürlich
selbst entscheiden.

Meine Erfahrung: man macht sich viel Arbeit und der erst, der dann das
Ergebnis runterlädt, will irgendwas ändern, was man überhaupt nicht
angedacht hat und man wird angemault. ;-))
Die Mehrheit will zusammenlöten, brennen und benutzen.
Etliche wollen umbauen und ändern, haben aber Zeit/Fähigkeiten/Lust dazu
nicht.
Ganz wenige wollen Ändern und können das auch.
Die machen es dann eben einfach. Oft hört man davon dann garnichts.

PS: ich habe auch so einen Transitortester.
Basiert auf dem Projekt vom Bernhard Schulz.
Software komplett neu geschrieben und etwas erweitert (nicht so
umfangreich wie dieser hier).
Der wird einfach benutzt. Vielleicht brenne ich auch diese Version hier
mal rauf.

Gruß aus Berlin
Michael
Autor: Hannes Lux (Gast)
Datum: 03.06.2009 13:18

> PS: ich habe auch so einen Transitortester.
> Basiert auf dem Projekt vom Bernhard Schulz.
> Software komplett neu geschrieben und etwas erweitert (nicht so
> umfangreich wie dieser hier).
> Der wird einfach benutzt. Vielleicht brenne ich auch diese Version hier
> mal rauf.

Die sind nicht pinkompatibel. 8-(
...was beweist, dass Markus nicht bei Bernhard abgekupfert hat... ;-)

Ich habe übrigens noch keinen, das liegt wohl daran, dass ich kein C
kann und ungern unbesehen (und unverstanden) fremden Code benutze. Und
Bernhards Code war mir zu aufräumungsbedürftig, das wollte ich mir nicht
antun. Ich werde aber wohl irgendwann diesen Tester (den von Markus F.)
in einfachster Form (Taster in Batterieleitung) aufbauen und zusammen
mit einem 9V-Block in ein Gehäuse verfrachten. Ein geeignetes LCD
(f)liegt hier mit Sicherheit noch irgendwo herum. Vielleicht überwinde
ich auch irgendwann meinen inneren Schweinehund und installiere mal
WINAVR. Aber nur vielleicht. ;-)

...
Autor: Michael U. (amiga)
Datum: 03.06.2009 15:09

Hallo,

@ Hannes Lux (Gast): naja, das Umverdrahten würde ich noch machen... ;-)

Ich kann Dir gern mal meinen ASM-Code für die "Bernhard-Schaltung"
zukommen lassen.
Bei Interesse schick mir einfach eine Mail.
Mehr als löschen kannst Du ihn ja nicht. ;-)

Gruß aus Berlin
Michael
Autor: Läubi .. (laeubi) (Moderator) Benutzerseite
Datum: 04.06.2009 12:09

Hannes Lux schrieb:
> (f)liegt hier mit Sicherheit noch irgendwo herum. Vielleicht überwinde
> ich auch irgendwann meinen inneren Schweinehund und installiere mal
> WINAVR. Aber nur vielleicht. ;-)
>
> ...

Hab mich dann vor einiger Zeit auch mal überwunden, tut garnicht weh :D
Also trau dich man muß ASM ja nicht aufgeben ;)
Autor: RitschRatsch. (Gast)
Datum: 05.06.2009 07:09

Eine Frage wegen der Versorgungsspannung und der automatischen
Abschaltung:

Sehe ich das richtig, das T2 nur dazu da ist dem Controller zu
signalisieren, das der Taster gedrückt wurde ?
Wenn ich diesen nicht brauche (eigene Firmware) kann ich doch einfach
den Taster statt auf die Basis von T2 auf Masse ziehen, oder?
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 05.06.2009 17:26

RitschRatsch wrote:

> Sehe ich das richtig, das T2 nur dazu da ist dem Controller zu
> signalisieren, das der Taster gedrückt wurde ?
> Wenn ich diesen nicht brauche (eigene Firmware) kann ich doch einfach
> den Taster statt auf die Basis von T2 auf Masse ziehen, oder?
Ja, genau so kannst du es machen

Und das mit den LCD-Befehlen direkt im Code habe ich gemacht, um Flash
zu sparen.
Und es sind nur 4 Befehle, die direkt in der Form "lcd_command(x)" im
Code stehen.
Zwei davon sind aber schon als Makros definiert ("Line1()" und
"Line2()")
Eine andere setzt den Cursor an eine bestimmte Position und ist auch im
Code kommentiert.
Und noch eine initialisiert das Senden eines Custom-Zeichens (für die
Darstellung einer Diode) an das LCD. Das musst du für ein VFD vermutlich
sowieso ändern.
Natürlich könnte man das auch alles in die lcd-routines.c legen. Aber so
schlimm finde ich diese 4 Befehle in der main.c jetzt auch nicht.
Autor: Thomas K. (muetze1)
Datum: 05.06.2009 20:03

Moin!

Und was ist mit dem anderen Dingen? Womit läuft der MC nun? 8 MHz oder 1
MHz? Muss ich beim aufräumen nun die ganzen Wartezyklen und -befehle um
den Faktor 8 verlängern?

Was ist mit den C++/Header Trennung? Was ist mit der doppelt
Definitionsschutz im Header?

Definiere mir einfach nochmal die nun tatsächliche genutzte MCU
Frequenz. Ich habe mir ein Standard LCD geordert um erstmal den Aufbau
direkt nachvollziehen zu können, da deine Firmware so nicht läuft bei
mir. Ich bekomme keine Anfangasausgabe und da ist nun die Frage ob die
serielle Kommunikation nach der Initialisierung gestört wird oder es ein
Fehler von der VFD Ansteuerung ist (was sich nur auf serielle senden
beschränkt).

Also grundlegend: ich werde es aufräumen, wenn ich das Display erhalten
habe und werde es dann hier einstellen. Dann kann ich gleich mal schauen
ob der Code nicht vllt. an manch offensichtlichen Stellen verkleinert
werden kann.

Grundsätzlich ist die Definition der Funktionen egal. Ob nun in der
lcd-routines.h/.cpp oder in der main.cpp macht hierbei keinen
Unterschied und spart auch kein Flash.

Grüße,
Thomas
Autor: Thomas K. (muetze1)
Datum: 05.06.2009 20:25

Moin!

Nochmal ein Nachtrag: der erste Teil klingt vllt. etwas harsch, das
sollte es aber nicht! Wie ich schon damals geschrieben habe: Das Projekt
will ich mir ja nicht umsonst nachbauen. Ich bräuchte jetzt vor allem
mal eine definitive Info zum Taktfrequenz und dann kann ich mich mal
ranmachen. Ich will ja das alle was davon haben und ich werde auch daran
arbeiten, dass der Code nicht grösser sondern eher kleiner wird.

Grüsse,
Thomas
Autor: 900ss D. (900ss)
Datum: 05.06.2009 22:49

Thomas K. schrieb:
> Ich bräuchte jetzt vor allem
> mal eine definitive Info zum Taktfrequenz und dann kann ich mich mal

Einfach mal nach "mhz" hier im Thread gesucht und siehe da:
Beitrag "Transistortester mit AVR"

900ss
Autor: Thomas K. (muetze1)
Datum: 05.06.2009 22:51

Oki, danke. Den Beitrag mit der Info habe ich dann übersehen, hatte mich
damals einmal komplett durch den Thread gearbeitet.

Gut, dann weiss ich nun Bescheid und werde schonmal anfangen ein wenig
das ganze in Sachen Display offener zu gestalten. Das wird dann
spannend, wenn ich das Display habe, ob es dann noch alles läuft...
Autor: micha (Gast)
Datum: 06.06.2009 11:48

Hallo!

Ich habe da mal eine frage zum original Schaltplan mit Abschaltung.
Leuchtet die LED1 bei Betrieb? Ich habe diesen Zweig der Schaltung
aufgebaut, aber irgendwie verstehe ich es nicht ganz. Die Schaltung
scheint zu funktionieren, allerdings leuchtet LED1 nicht. Bei R7=27k @
9V fliessen ja auch nur ~ 0.3 mA. Das ist doch viel zu wenig, um die LED
leuchten zu lassen. Oder verstehe ich da was falsch?
Autor: Thomas H. (pcexperte) Benutzerseite
Datum: 06.06.2009 11:51

@micha

ich zitiere mal aus dem Artikel:

"LED1 dient dazu, die Spannung an S1 auch im Betrieb hoch genug zu
halten um T2 aufzusteuern"

Die LED dient nicht zur Betriebsanzeige, das macht ja schon das Display
;)

Gruß
Thomas
Autor: micha (Gast)
Datum: 06.06.2009 12:31

Ok, dann ist ja alles in Ordnung :-)
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 06.06.2009 22:19

Sicherheitshalber schreibe ich es hier nochmal:
Die Taktfrequenz ist 1MHz.
=> Thomas K.:
Wo hast du denn die Definition mit den 8MHz gefunden?
Ich habe extra mal alle Dateien aus der neuesten Firmware-Version nach
"8000000" durchsucht und nichts gefunden. Da steht auch 1MHz drin.
Autor: Thomas K. (muetze1)
Datum: 06.06.2009 22:28

Moin!

Die ist im Header von lcd-routines.h. Ich bin nun natürlich hellhörig
geworden, nicht das ich hier an einem alten Stand bastle...

/EDIT: Ich muss mich korrigieren, es ist zwar eine
Taktfrequenzdefinition in der lcd-routines.h enthalten, aber diese
definiert auch 1 MHz. Oh mein Gott, ich habe wirklich einen deutlichen
Augenfehler.

Also, es war tatsächlich 1 MHz, wie ich auf die 8 komme: keine Ahnung.
Vielleicht mit den ganzen Nullen vermanscht, kA.

Also sorry, 8 MHz stand nie zur Debatte. Aber die Stelle der Definition
ist natürlich weiterhin ungeeignet.

Sorry für das Missverständnis. Und ich möchte nochmals drauf hinweisen:
das Projekt ist super und funktioniert auch wirklich gut. Und nochmals
als Hinweis: ich würde es nicht nachbauen bzw. mich ransetzen, wenn ich
es nicht gut finde. Ich mache auch nur Veränderungen vom Code her, die
reine Logik und Funktionalität bleibt bestehen!

Zwischenzeitlich musste ich feststellen, dass es mit einem allgemeinen
LCD Interface der dann auf entsprechende low level LCD Routinen
verweist, ein grösserer Code rauskommt. Von daher werde ich noch eine
Zwischenversion bauen, wo eine feste HD44780 Einbindung enthalten ist.

Grüsse,
Thomas
Autor: Thomas K. (muetze1)
Datum: 07.06.2009 00:37
Angehängte Dateien:

Moin!

So, ich habe nun nochmal schnell von vorne angefangen und die letzte
Version von hier angepasst. Mein eigentlicher Stand hatte nun doch schon
ein paar Änderungen mit drin, die ich hier erstmal noch keinem antun
will. Ich habe am grundlegenden funktionalen Code nichts gemacht.
Erstmal, was habe ich überhaupt gemacht:

- LCD Routinen in der LCD-Routines.h/.cpp ein wenig verkleinert
- LCD Custom Chars & Omega Zeichencode in lcd-routines.h verschoben
- lcd-routines.h Schutz vor doppelten Definitionen eingebaut
- alle Strings in eine resource.h/.cpp ausgelagert
- eine config.h angelegt. Dort können zentrale Elemente konfiguriert
werden (Strings in EEPROM oder Data, Auto Power Off ja/nein,
Versorgungsspannung messen ja/nein)
- ich habe ein paar goto's entfernt in der main.c und durch Schleifen
ersetzt bzw. manche goto's waren komplett unnötig (z.B. ende)
- bug fix für Abschaltung nach Watchdog Reset: wer keine Abschaltung mit
aufbaut, dessen MC hängt dann im Nirvana & Abschaltung zerschiesst LCD
Kommunikation, da gesamter Port auf 0 gesetzt wurde
- ein paar überflüssige LCD Kommandoaufrufe entfernt

Der gesamte Code macht das gleiche wie zuvor auch und gibt auch das
gleiche wie zuvor aus. Die aktuellen config.h Einstellungen sind wie im
Original.

Ich hoffe Markus kommt mit dem Quellcode so klar in dem Sinne, dass er
damit weiter entwickelt.

Insgesamt ist der Code nun 54 Bytes kleiner geworden (4468 Bytes).

Ansonsten: es fehlt noch die Cursor Positionierung an der einen Stelle,
die habe ich noch nicht entfernt, da diese Version fest mit dem HD44780
Controller arbeitet. Alles andere wäre eine neue Funktion und die würde
wohl die gewonnen Bytes wieder kosten.

Ich werde die Tage die für die LCD noch offenere Version hier hochladen.
Diese wird dann zum einen Treiber für M50530 Mitsubishi, HD44780 von
Hitachi und VFD von Samsung & Futuba über serielle Schnittstelle
enthalten. Auch habe ich Vorbereitungen getroffen für Anpassung in der
Bildschirmausgabe wenn mehr als 16x2 zur Verfügung steht.

Grüsse,
Thomas
Autor: doofi (Gast)
Datum: 07.06.2009 00:54

@Thomas:

> VFD von Samsung & Futuba über serielle Schnittstelle enthalten

Wie wärs zusätzlich mit einer VT-100 kompatiblen Version?
Autor: Thomas K. (muetze1)
Datum: 07.06.2009 01:10
Angehängte Dateien:

Moin!

Würde dann keinen Unterschied mehr machen. Da das Interface dann aber
recht offen ist, kann man leicht ein anderes Display implementieren -
u.a. auch eine allgemeine VT100 oder sogar ANSI Schnittstelle. Ich hatte
dabei vor allem das einfache Interface im Kopf. Die meisten der VFDs von
den o.g. Herstellern die ich habe besitzen eine TTL RS232 Schnittstelle
und sind somit direkt anschliessbar bei gerade mal einem benötigten Pin.
U.a. das zuletzt bei Pollin angebotene VFD von Futuba M162SD05AA ist
dazu gut geeignet.

Ansonsten hier gleich mal eine Aktualisierung. In der vorherigen Version
habe ich doch glatt eine Warnung übersehen (Asche auf mein Haupt). Diese
habe ich entfernt und doch gleich mal die Cursor Positionierung mit
umgestellt. Nun sind wir bei einer Codegröße von 4496 Bytes, also nur
noch eine Ersparnis von 26 Bytes. Aber immerhin kleiner...

Grüsse,
Thomas
Autor: Thomas K. (muetze1)
Datum: 07.06.2009 02:09

Moin!

Und gleich nochmal ein bug fix, der zuvor bei mir nicht aufgefallen war,
dank der Optimierung. Bitte folgende Methode austauschen in der
lcd-routines.c bzw. die Klammern um die ? setzen...
void lcd_cursor(const unsigned char ARow, const unsigned char AColumn)
{
  lcd_command(CMD_SetDDRAMAddress | AColumn | (ARow ? 0x40 : 0x00) );
}

Grüsse,
Thomas
Autor: Thomas K. (muetze1)
Datum: 07.06.2009 02:29

Moin!

Nochwas: Ich wollte die Serienschaltung von Dioden testen und habe 2
Dioden angeschlossen. Anschluss: D1 Anode an Pin 1, D1 Cathode mit D2
Anode an Pin 2 und D2 Cathode an Pin 3. Leider sagt er mir immer
defektes Bauteil und gibt aus, dass er 3 Dioden erkannt hat. Irgendwo
ist da noch der Wurm drin, aber bei meinem Aufbau ist dieses Verhalten
beim Originalcode genauso.

Habe ich was nicht bedacht oder falsch gemacht?

Grüsse,
Thomas
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 07.06.2009 11:47

=> Thomas K.:
Du hast recht, wenn man 2 Dioden in serie anschließt, wie du es
beschrieben hast passiert ein Fehler. Das überprüfe ich noch mal.

Zu deinem Code:
- Du hast deine Änderungen englisch kommentiert. Mein Code war aber
deutsch kommentiert. Das ist eher ungünstig.

- Einen extra Define für den Auto-Power-Off wollte ich auch vermeiden.
Es gibt auch einige AVR-User, die sich mit avr-gcc nicht auskennen und
damit den Code nicht selbst kompilieren können. Und es würde ein
unwahrscheinlicher Wust an fertigen hex-Files entstehen, wenn man für
jedes geänderte Define eine hex-File reinstellen würde (mit und
Auto-Off, für Mega48 und Mega8, etc.).

- Meiner Meinung nach ist es sinnlos, die Nutzung des EEPROM zu
deaktivieren. Aus welchem Grund hast du das überhaupt eingebaut?

- In meiner neuesten Code-Version kann man den Tester ohne Änderung mit
oder ohne automatische Abschaltung aufbauen. Hast du auch sicher die
neueste Version verwendet (habe ich am 8. Mai hochgeladen)?
Da wird nämlich nicht mehr der komplette LCD-Port auf 0 gelegt.

- Für Zugriffe auf einzelne Register-Bits hast du immer _BV(Bitname)
verwendet. Ich habe es mit (1<<Bitmane) gemacht.

Ich schaue mir den Code jetzt erstmal an. So direkt werde ich das aber
nicht übernehmen. Das wird mir aus den genannten Gründen dann zu
chaotisch.
Gut finde ich aber die bessere Ordnung bei den Header-Files. Das werde
ich auf jeden Fall übernehmen.
Autor: Thomas K. (muetze1)
Datum: 07.06.2009 12:04

Moin!

Markus F. schrieb:
> => Thomas K.:
> Du hast recht, wenn man 2 Dioden in serie anschließt, wie du es
> beschrieben hast passiert ein Fehler. Das überprüfe ich noch mal.

Gut, ich dachte schon ich habe da einen Fehler drin.

Markus F. schrieb:
> - Du hast deine Änderungen englisch kommentiert. Mein Code war aber
> deutsch kommentiert. Das ist eher ungünstig.

Werde ich beim nächsten mal eindeutschen. Bin ich so gewöhnt...

Markus F. schrieb:
> - Einen extra Define für den Auto-Power-Off wollte ich auch vermeiden.
> Es gibt auch einige AVR-User, die sich mit avr-gcc nicht auskennen und
> damit den Code nicht selbst kompilieren können. Und es würde ein
> unwahrscheinlicher Wust an fertigen hex-Files entstehen, wenn man für
> jedes geänderte Define eine hex-File reinstellen würde (mit und
> Auto-Off, für Mega48 und Mega8, etc.).

Standardmässig ist alles an wie beim alten, das kann ja auch so bleiben
und so sollten auch die Hex und EEP files sein. Alle die nicht selbst
kompilieren können, nehmen den Stand und alles ist beim alten. Jeder der
aber compilieren wird auch Änderungen machen können, sonst bräuchte er
es nicht zu compilieren. Dann wird er auch mit den Defines umgehen
können.

Markus F. schrieb:
> - Meiner Meinung nach ist es sinnlos, die Nutzung des EEPROM zu
> deaktivieren. Aus welchem Grund hast du das überhaupt eingebaut?

Da ich im Hinterkopf hatte den EEPROM beim Tester anderweitig zu nutzen.
Aber diese Änderung wurde vom anderen Stand übernommen, von daher ist
der nichts was man übernehmen müsste.

Markus F. schrieb:
> - In meiner neuesten Code-Version kann man den Tester ohne Änderung mit
> oder ohne automatische Abschaltung aufbauen. Hast du auch sicher die
> neueste Version verwendet (habe ich am 8. Mai hochgeladen)?
> Da wird nämlich nicht mehr der komplette LCD-Port auf 0 gelegt.

Ich werde nochmals genau schauen, anscheinend habe ich da dann wirklich
eine alte Version. Ich werde mich diesbezüglich nochmal schlau machen.

Markus F. schrieb:
> - Für Zugriffe auf einzelne Register-Bits hast du immer _BV(Bitname)
> verwendet. Ich habe es mit (1<<Bitmane) gemacht.

Ist nur eine Schreibweise - auch persönliches empfinden. Ich habe meist
beim Lesen nebenbei, wenn ich den Code mir durchschaue, das ist eine
persönliche Macke. Hat keinen Vor- oder Nachteil, braucht auch nicht
übernommen zu werden.

Markus F. schrieb:
> Ich schaue mir den Code jetzt erstmal an. So direkt werde ich das aber
> nicht übernehmen.

Klar, es ist dein Code und vor allem dein Projekt! Es war ja auch nur
ein Vorschlag von mir.

Grüsse,
Thomas
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 07.06.2009 15:30

Ich habe wieder mal eine neue Version reingestellt.
Folgende Änderungen habe ich darin gemacht:
- den genannten Fehler mit den 2 Dioden in Reihe behoben
- die LCD-Ansteuerung "übersichtlicher" gemacht (Makros zum Cursor
positionieren statt einem direkten lcd_command())
- die Includes für die Header-Dateien geändert (so ist es
übersichtlicher)
- Taktfrequenz (F_CPU) in den Projektoptionen definiert, nicht mehr im
Code
- Und das meiner Meinung nach Wichtigste: Es gibt keine separaten
Versionen für den Mega8 und Mega48 mehr. Das war auch in der Wartung
umständlich.
Die Version für den Mega8 unterstützt zusätzlich die Messung von
Widerständen, daher ist sie ein Stück größer.
Die jeweilige Version wählt man beim Kompilieren einfach über den in den
Projektoptionen oder im Makefile festgelegten AVR-Typen aus. Einfacher
geht es eigentlich nicht.

Das Programm ist dadurch etwas größer geworden, aber nicht um viel:
Mega48:
  Flash: 3988 Byte
  EEPROM: 254 Byte
Mega8:
  Flash: 4584 Byte
  EEPROM: 267 Byte
Autor: Thomas K. (muetze1)
Datum: 07.06.2009 16:13

Moin!

Ich kann dir empfehlen zumindest die lcd_send() zu übernehmen, da deine
Version mit der extra Variablen und mehrfachen Zugriff auf den Port
codetechnisch grösser ist. Auch die Nibble Aufteilung kann "on-the-fly"
passieren, dass bekommt der gcc noch besser optimiert.

Ich habe bei einer Version an der ich gerade gebastelt noch eine
Änderung, vllt. auch Verbesserung eingebaut, welche sich vllt. auch für
deine Version eignet: Ich zeige fest in der 2. Zeile als erste 3 Zeichen
die Belegung an. Dabei ist es so, dass ich einen Punkt (HD44780 code
0xA5) für jeden Pin anzeige (Immer die gleiche Pin-Reihenfolge: 123) und
die entsprechenden Stellen dann mit der jeweiligen Funktion
überschreibe. Im Endeffekt für den Nutzer sieht er immer an den ersten 3
Zeichen der zweiten Zeile die Belegung von Pin 1 bis 3.

Beispiel Diode an 2-3: ".AK" und an 1-3: "A.K" etc.
Transistor: "BCE" bzw. "ECB", etc
Doppeldiode: "AAK", "KAA", etc

Erstes Zeichen ist immer Pin 1, zweites Pin 2, etc. Der (auf dem Display
mittige) Punkt gibt an "unbelegt", alles andere ist dann der jeweilige
Bezeichner.

Falls du dies übernehmen möchtest, hier ein Codeschnipsel, es ist soweit
immer das gleiche und die hier verwendeten Funktionen kennst du ja aus
meinem Stand von zuvor:
        // "Diode"
      lcd_WriteResource(resDiode);

        // 2. Zeile, Belegung
      lcd_Line2();
      lcd_WriteResource(resPinTemplate);
      lcd_cursor(1, diodes[0].Anode);   
      lcd_data('A');
      lcd_cursor(1, diodes[0].Cathode);   
      lcd_data('K');

        // 2. Zeile Uf
      lcd_cursor(1, 4);   
      lcd_WriteResource(resUf);   //"Uf="
      ....

Wobei resPinTemplate so definiert ist (für HD44780):
char resPinTemplate[] RESMEMMOD = {0xa5, 0xa5, 0xa5, 0x00};
(der Speichermodifizierer ist bei dir dann fest EEMEM, bekannt aus der
Version zuvor...)

Das ergibt einen schnelleren Überblick, vor allem da es für jedes
Bauelement einheitlich ist.

Auch habe ich bei Doppeldioden die Ausgabe von Uf für beide Dioden
hinzugefügt, da sie eh beide ermittelt werden. Durch die Nutzung der
zuvor genannte Pinbelegung ist noch genügend Platz für beide Uf.

Ich werde meine Ableitung davon mal weiterbasteln und nicht hier
hochladen bzw. angeben, weil sonst kommt es mit deiner Version zu zuviel
durcheinander und es ist dein Projekt.

Grüsse,
Thomas
Autor: doofi (Gast)
Datum: 07.06.2009 17:00

> nicht hier hochladen

Wo denn dann?
Autor: Thomas K. (muetze1)
Datum: 07.06.2009 17:49

Moin!

Gar nicht - denn es gibt sonst, wie Markus F. schon bemerkte, zuviele
verschiedene Versionen und Nachfragen von Usern werden dadurch nur
unnötig erschwert. Auch schon die Compilerdefines des originalen Projekt
würden halt zu Unstimmigkeiten führen. Bei grösserem Interesse würde ich
das vielleicht auf meinen Blog veröffentlichen, damit es dann örtlich
gut getrennt wäre - aber das müsste ich dann entscheiden und auch
nochmal mit Markus abstimmen. Er hat noch immer die geistigen
Eigentumsrechte und kann entscheiden was man darf und nicht darf im
öffentlichen Raum.

Aber bis dahin habe ich noch etwas zu basteln, noch ist es nicht fertig.

Grüsse,
Thomas
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 07.06.2009 19:43

Ich finde es schon in Ordnung, wenn hier jemand den Code verändert und
"seine" Version davon veröffentlicht. Das soll ja schließlich auch ein
offenes Projekt sein.
Ungünstig wäre es nur - wie Thomas K. schon geschrieben hat - wenn jede
Version dann hier im Forum landet. Da geht dann auch schnell der
Überblick verloren.

Die lcd_send() schaue ich mir auch nochmal an.
Und die Idee, die Display-Anzeige so zu machen, wie du es beschrieben
hast, hatte ich auch schon mal. Das spart natürlich eine Menge Platz im
LCD. Allerdings sind die Ausgaben dann für Leute, die mit dem Tester
noch wenig Erfahrung haben, ziemlich schwierig zu lesen. Da ist eine
Angabe wie "B=2;C=1;E=3" deutlich besser verständlich als "CBE". Deshalb
habe ich mich damals dagegen entschieden.
Wie ist eigentlich eure Meinung dazu? Welche Darstellungsart gefällt
euch besser?
Autor: Thomas K. (muetze1)
Datum: 07.06.2009 20:01

Moin!

Gerade wegen der Zuornung mit den Pins hatte ich mir wegen des
Verständnisses als erstes auch überlegt es ganz rechts im Display
anzuzeigen und dann aber so, dass in der 1. Zeile "123" steht und
darunter dann in der zweiten Stelle der Spalte entsprechend die
Beschreibung wie oben genannt. Wäre vllt. eine Mischlösung welches die
Lesbarkeit erhöht und gleichzeitig den LCD Platz effizient ausnutzt.

"Diode        123"
"Uf=345mV     A K"

Grüsse,
Thomas
Autor: doofi (Gast)
Datum: 07.06.2009 20:18

> Gar nicht

:-(

Eine VT-100-Version halte ich nach wie vor für interessant.
Ich pflege nämlich nicht jedem Gerätchen irgendwelche LCDs
zu spendieren, sondern eher einen Widerstand und eine IR-Diode
oder eine DB-Buchse für einen RS-232-Anschluss.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 08.06.2009 18:53

=> Thomas K.:
Ich habe jetzt die lcd_send() etwa nach deinem Vorschlag übernommen.
Das Programm wird dadurch wirklich ein wenig kompakter (um 8 Bytes).
Autor: Thomas K. (muetze1)
Datum: 08.06.2009 19:42

Moin!

Falls du noch mehr einsparen willst, ich habe ja nun noch etwas weiter
gearbeitet. Du bekommst deinen Code noch kleiner, wenn du den
Ausgabeteil, welcher nun ja mit if () else if () else if () etc.
arbeitet umstellst auf einen switch. Dein end: Label wird dabei zum
default Zweig des switches. Dies kann der C++ Compiler durch eine
Sprungtabelle noch besser optimieren als das if/else if/.... Gleiches
gilt für die Diodenanzahl Unterscheidung.

Als Hinweis muss ich gleich mal sagen: ich weiss nicht, ob er die
Sprungtabelle aufbaut mit den jetzt definierten Konstanten. Die Frage
ist, ob der Compiler das so richtig erkennt - ich habe in meiner Version
an der Stelle schon einen enum, den kann er dadurch bestens optimieren
und weiss auch sofort um die Sprungtabelle.
  // Bauteile
typedef enum 
{ 
  ptNone, 
  ptDiode, 
  ptTransistor, 
  ptFET, 
  ptTriac, 
  ptThyristor, 
#ifdef UseM8
  ptResistor 
#endif
} PartType;

Ansonsten noch ein Tipp: Der SetCursor() Präprozessor define enthält bei
der Zusammenstellung des Befehls ein +, dies ist aber die falscher
Operation, da dadurch der Befehl an sich sogar zerstört werden kann.
Alle Werte sollten mit binärem Oder verbunden werden.

Und nochwas zu dem zerstörten LCD Port: Wenn man die Abschaltung nicht
aufbaut und er von einem Watchdog Reset wieder neustartet, dann versucht
dein Code den Tester abzuschalten, was aber dadurch nicht gelingt. Zum
einen könnte er einfach erneut testen, er eh nicht abgeschaltet werden
kann. Zumindest wird dort der gesamte ON_PORT und ON_DDR auf 0 gesetzt,
das wiederrum zerschiesst wie zuvor gesehen die LCD Steuerung. Bisher
sorgt aber das return 0 bei dir im Code, dass er im Datennirvana landet.

Ok, das soll's erstmal gewesen sein.

Grüsse,
Thomas
Autor: Fur (Gast)
Datum: 09.06.2009 14:34
Angehängte Dateien:

Habe mal zu Verständnisszwecken eine Pspice File gemacht für den
Diodentest.

Habe jetzt einfach mal einen Transistor an P1 P2 und P3 drangedacht.

Bitte mal durchsehen, ob ich alle Möglichkeiten durchdacht habe.

Sind das alle Möglichkeiten bei einem Transistor (ausser integrierte D
und R) ?
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 10.06.2009 13:38

=> Thomas K.:
Zu der Sache mit dem Abschalten nach einem Watchdog-Reset:
Ein Watchdog-Reset tritt im Normalbetrieb nicht auf.

Wenn man den Tester ohne automatische Abschaltung aufbaut, kommt er im
Code über den Punkt hinaus, an dem er sich normalerweise abgeschaltet
hätte.
Dann deaktiviert er den Watchdog und geht in eine Endlosschleife, in der
er auf einen neuen Druck auf die Start-Taste wartet oder bis man die
Betriebsspannung abschaltet.

Ich habe den Watchdog nur aus einem Grund eingebaut:
Wenn der Tester zwischendurch irgendwo hängen bleibt, würde er nie an
den Punkt kommen, an dem er sich wieder abschaltet. Damit würde er sich
natürlich nicht mehr abschalten. Wenn man den Tester mit der
automatischen Abschaltung hat, muss man dann also kurz den Strom
wegnehmen (Batterie abklemmen). Das nervt natürlich, wenn der Tester in
einem Gehäuse eingebaut ist: Gehäuse öffnen, Batterie abklemmen und
wieder anklemmen, Gehäuse wieder verschließen.

Meiner Meinung nach ist eine Abschaltung des Testers nach einem
Watchdog-Reset am sinnvollsten.
Wenn er nach einem Reset attomatisch einen neuen Testzyklus beginnt,
könnte er damit auch in einer "Endlosschleife" bleiben.
Aber du hast natürlich Recht, es ist eigentlich sinnlos, dafür den
kompletten Port auf 0 zu setzen. Das werde ich noch ändern und dann mit
der nächsten Version hochladen.

Und was ist an dem "+" im SetCursor-Makro so schlimm?
Man lönnte damit natürlich die uint8_t für lcd_command() überschreiten.
Das passiert aber nur, wenn man einen unsinnig hohen Wert für x oder y
einsetzt. Das ist aber sowieso Schwachsinn, weil das LCD ja nur 2 Zeilen
zu je 16 Zeichen hat.

=> Fur:
Das Prinzip, nach dem dieser Tester arbeitet, habe ich in dem Artikel
(siehe ganz oben im Thread) eigentlich schon erklärt.
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 10.06.2009 13:44

Markus F. schrieb:

> Und was ist an dem "+" im SetCursor-Makro so schlimm?
> Man lönnte damit natürlich die uint8_t für lcd_command() überschreiten.
> Das passiert aber nur, wenn man einen unsinnig hohen Wert für x oder y
> einsetzt. Das ist aber sowieso Schwachsinn, weil das LCD ja nur 2 Zeilen
> zu je 16 Zeichen hat.

So ist es. Allerdings macht ein | anstelle des + den Code nicht größer,
die Software aber etwas Fehlersicherer, denn egal welchen Wert man für x
oder y angibt, der Befehl macht nichts anderes als die Adresse zu
setzen.
Eine x Position von z.B. 129 würde mit + zu dem Befehl 1 führen, was das
das Display löschen würde. Ebenso könnte man auch das Displays resetten
oder ähnliches.
Autor: Thomas K. (muetze1)
Datum: 10.06.2009 13:45

Moin!

Markus F. schrieb:
> => Thomas K.:
> Zu der Sache mit dem Abschalten nach einem Watchdog-Reset:
> Ein Watchdog-Reset tritt im Normalbetrieb nicht auf.

Steht ausser Frage - er ist ja ein Mittel für den "Notfall".

> Wenn man den Tester ohne automatische Abschaltung aufbaut, kommt er im
> Code über den Punkt hinaus, an dem er sich normalerweise abgeschaltet
> hätte.

Richtig und landet im "return 0" und das bringt ihn in's Datennirvana,
weil ein Rückkehr von main() auf dem MC nicht vorgesehen ist. Von daher
ist es bisher undefiniert was der StartupCode des gcc macht, da er der
Aufrufer von main ist und die Kontrolle zurück bekommt.

> Und was ist an dem "+" im SetCursor-Makro so schlimm?

Was ist an einem Oder so schlimm? Nun ja, das Oder würde zumindest dafür
sorgen, dass die x und y Koordinaten zumindest nochmals deutlich grösser
und noch unsinniger werden müssten bis es auswirkungen hat. Um das
Kommando zusammen zu bauen ist der zu nutzende Operator ein binäres
Oder. Ein + Operator ist hier nicht gesucht und einfach nur die falsche
Wahl. Im ersten tun macht er gleiches, beim zweiten Durchlauf schon
wieder nicht mehr, von daher ist er hier nicht gesucht/benötigt. Es ist
einfach nur eine Frage des richtigen Operators.

Grundlegend: es ist nur ein Hinweis - was du machst und vor allem wie
bleibt natürlich dir überlassen. Grundlegend um die Gefahr weisst du und
ich denke du kannst auch nachvollziehen.

Grüsse,
Thomas
Autor: Frank (Gast)
Datum: 27.06.2009 13:03
Angehängte Dateien:

Halloe.

Auch ich habe versucht den Transistortester nachzubauen. Ich habe einen
Atmega8 genommen und mit der aktuellen (08.06.09) Firmware geflascht.
Die Platine habe ich selbst Layoutet, mich dabei aber an das Schema (
mit Autoabschaltung ) gehalten.

Als Display habe ich ein 16*2 Zeichen Display von Displaytec verwendet.
(162C). Leider klappt bei mir die Anzeige nicht richtig. Das Display
soll laut angaben den Controller LSI KS0070B tragen, welcher HD44780
kompatibel sein soll.

Wenn ich den Test mit einem Transistor im Sokel starte ( Typ: BC 557C )
erhalte ich als Anzeige bloss:
00/?/??||      _

Wobei die beiden || als ein Blinkendes Zeichen angezeigt werden. Und bei
den beiden 0's bin ich nicht sicher obs der Buchstabe O oder die Zahl 0
sein soll.

Wenn ich den Test mit einem leeren Sockel wiederhole wird folgendes
Angezeigt:
oooo<-o<-/Üo<-<-ooo
am Ende dann noch ein Blinkender Kursorblock. Wobei <- als Pfeil nach
links dargstellt wird.

Habt ihr eine Idee, was hier evtl. falsch gelaufen sein könnte ?

Anbei das von mir zusammengestellte Schema und das Boardlayout.

Freundliche Grüße
Frank

p.s. Wenn ichs ans laufen bekomme, kann ich euch auch gern die KiCad
Projektdateien zur verfügung stellen.
Autor: Thomas K. (muetze1)
Datum: 27.06.2009 16:01

Der KS0070 ist nicht 100%ig HD44780 kompatibel. Die Timings (u.a. beim
Init) sind unterschiedlich. Dadurch kann es zu solchen Problemen
kommen...
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 28.06.2009 16:31

Versuche vielleicht mal, die Wartezeit in lcd_enable() zu erhöhen.
Mit der Wartezeit von 1µs soll es ab und zu mal Probleme geben.
Du musste eben ausprobieren, welcher Wert dafür gut ist. Tendenziell
gilt da aber: Lieber etwas zu lang als zu kurz warten.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 28.06.2009 16:38
Angehängte Dateien:

=> Frank:
Ich habe das jetzt nochmal mit 20µs Wartezeit und für den Mega8
kompiliert.
Die hex- und eep-Datei hänge ich hier mal an.
Es wäre schön, wenn du hier schreiben könntest ob es damit klappt.
Autor: Frank (Gast)
Datum: 28.06.2009 21:54

Halloe.

Danke für die Tips und die schnelle Hilfe.

Markus, leider funktioniert die neue version von Dir auch nicht
wirklich, aber du hast mir einen guten Wink in die richtige Richtung
gegeben.

Ich habe in der LCD- Ansteuerung die Wartezeiten an einigen stellen
leicht erhöht. Nun klappt es mit der Anzeige. Leider geht das ganze aber
meist nur eine Messung lang gut. Wenn ich nach der ersten Messung gleich
eine 2. Messung starte, bekomme ich häufig nur ein leeres Display zu
sehen. Warte ich ca. 10 Sekunden klappt auch die 2. Messung.

Ich werd nochmal ein wenig mit den Timing spielen, wenn ich es richtig
ans laufen gebracht habe, stelle ich die Anpassungen hier mal ein.

Freundliche Grüße
Frank
Autor: misser (Gast)
Datum: 28.06.2009 22:38

Vielen danke fur die gute AVR transistortester,
in english: This instrument is very good ,but I ask if it can test also
the following components: ujt , darlington transistor , transistor with
diode in( between Base and Emeter / Collector and Emeter) , optocoupler.
I hope if there will be a new soft (hex and eep)file for these new
components.
Thanks.
Autor: Michael L. (michaelx)
Datum: 29.06.2009 09:06
Angehängte Dateien:

Hallo,

und vielen Dank für das Projekt. Nun ist auch bei mir ein Nachbau
entstanden.
Die Schaltung habe ich soweit modifiziert, dass man den Tester sowohl
über Batterie als auch extern versorgen kann.
Ein Problem habe ich aber noch mit der Anzeige. Ich habe mit 2 Displays
getestet (Art-Nr. 120 545 und 120 469 von Pollin, beide HDD44780
kompatibel), aber die Anzeige bleibt leer. Der AVR lebt jedoch, denn im
Batteriebetrieb kann man sehr schön die automatische Abschaltung
beobachten. Getestet habe ich mit verschiedenen Versionsständen.

Vielen Dank schon mal für die Unterstützung.

PS: Gibt es irgendwelche Gründe (Forenregeln o.ä.), weshalb keine
Eagle-SCH- und -BRD-Files gepostet werden? Wegen kleiner Änderungen den
Schaltplan abzuzeichnen, ist ja nicht unbedingt der Sinn der Sache.

PPS: Ein eigenes Testprogramm konnte ich noch nicht schreiben, dazu
müssen erst mal AVR-Studio und GCC laufen.
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 29.06.2009 09:29

Michael L. schrieb:

> Ein Problem habe ich aber noch mit der Anzeige. Ich habe mit 2 Displays
> getestet (Art-Nr. 120 545 und 120 469 von Pollin, beide HDD44780
> kompatibel), aber die Anzeige bleibt leer.

Die Init ist nicht ganz vollständig:
In Zeile 69 der lcd-routines.c, nach dem 3 maligen Senden von 0x02 fehlt
noch folgender Code:
LCD_PORT = (LCD_PORT & 0xF0 & ~(1<<LCD_RS)) | 0x02;
_delay_ms(1);
lcd_enable();
_delay_ms(1);

Damit wird der Bus auf 4bit eingestellt.

> PS: Gibt es irgendwelche Gründe (Forenregeln o.ä.), weshalb keine
> Eagle-SCH- und -BRD-Files gepostet werden? Wegen kleiner Änderungen den
> Schaltplan abzuzeichnen, ist ja nicht unbedingt der Sinn der Sache.

Ja: Nicht jeder hat Eagle installiert. Als Zugabe in einem kompletten
Projekt spricht nichts dagegen, aber wenn man mal schnell nur einen
Schaltplan zeigen möchte, dann ist ein Bild die beste Wahl, denn das
kann jeder ohne Zusatzsoftware direkt im Browser anschauen.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 29.06.2009 19:48

=> Benedikt:
Danke für den Hinweis. Ich habe das jetzt mal in die "offizielle"
Version aus dem Artikel übernommen. Diesen Fehler habe ich einfach
übersehen.

Eine BRD-Datei dazu habe ich nicht. Ich habe auch noch nie mit Eagle
eine Platine erstellt.

=> misser:
UJT's are not supported until now.
Darlington transistors are supported. But the tester doesn't show that
it is a darlington.
Transistors with internal diodes are supported. If a diode ist found, a
little diode icon is shown in the LCD.

Perhaps I will add support for UJT's soon. But first I must get some...
Autor: Michael L. (michaelx)
Datum: 29.06.2009 21:13

Hallo Benedikt und Markus,

danke für die schnelle Reaktion. Schneller als ich Zeit fand, WinAVR zu
installieren, war schon eine neue Version hochgeladen. Aber auch mit der
hatte ich leider noch keinen Erfolg. :-(

So werde ich mich nun erst mal selbst ans Eingemachte herantasten.

Die Eagle-Dateien könnte ich zur Verfügung stellen. Ich hätte sie ja
fast schon als ZIP in den Artikel eingefügt, kann aber den Abschnitt
Download nicht bearbeiten. Irgendwas ist da bei den letzten beiden
Abschnitten kaputt.

Grüße.
Michael
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 29.06.2009 21:25

=> Michael L.:
Das Display 120545 von Pollin verwende ich auch. Bei mir funktioniert es
damit aber anstandslos.
Überprüfe vielleicht nochmal folgende Dinge:

- Ist das LCD auch richtig angeschlossen und kriegt es auch Spannung?
Diese Displays haben nämlich einen Kontaktabstand von gerade mal ca.
1mm. Da kann schnell mal eine Lötbrücke entstehen.
- Hast du die Fusebits des Controllers richtig gesetzt?
- Hast du auch die .eep-Datei ins EEPROM geflasht? (ganz wichtig!)

Meinen Tester habe ich auch mit diesem LCD aufgebaut und da hatte ich
noch keine Probleme.
Autor: misser (Gast)
Datum: 29.06.2009 22:25

==> Markus: Vielen Dank;
   Thanks ; when you will add support for UJT , it will be a very good
project and very useful.
   I think that this project can be improved day per day .
   I found also another project "sc analyser 2005" edited by "elektor
magazine" , but this project is limmited .
Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
Datum: 29.06.2009 22:57

Benedikt K. schrieb:
> Michael L. schrieb:
>
> Die Init ist nicht ganz vollständig:
> In Zeile 69 der lcd-routines.c, nach dem 3 maligen Senden von 0x02 fehlt
> noch folgender Code:
>
>
> LCD_PORT = (LCD_PORT & 0xF0 & ~(1<<LCD_RS)) | 0x02;
> _delay_ms(1);
> lcd_enable();
> _delay_ms(1);
> 
>
> Damit wird der Bus auf 4bit eingestellt.

Hi Benedikt, kannst Du bitte mal die ganze Funktion LCD_Init posten?
Ich bin mir nicht sicher ob ich den richtigen Code habe.

Thanx
netdieter
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 29.06.2009 23:06

void lcd_init(void)
{
  LCD_DDR = LCD_DDR | 0x0F | (1<<LCD_RS) | (1<<LCD_EN1);   // Port auf Ausgang schalten
  // muss 3mal hintereinander gesendet werden zur Initialisierung
  _delay_ms(15);
  LCD_PORT = (LCD_PORT & 0xF0 & ~(1<<LCD_RS)) | 0x03;
  lcd_enable();
  _delay_ms(5);

  lcd_enable();
  _delay_ms(1);

  lcd_enable();
  _delay_ms(1);

  // auf 4bit Modus umschalten
  LCD_PORT = (LCD_PORT & 0xF0 & ~(1<<LCD_RS)) | 0x02;
  lcd_enable();
  _delay_ms(1);

  // 4Bit / 2 Zeilen / 5x7
  lcd_command(CMD_SetIFOptions | 0x08);

  // Display ein / Cursor aus / kein Blinken
  lcd_command(CMD_SetDisplayAndCursor | 0x04);

  // inkrement / kein Scrollen    
  lcd_command(CMD_SetEntryMode | 0x02);  
  lcd_clear();
}
Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
Datum: 29.06.2009 23:26

Benedikt K. schrieb:
>
> void lcd_init(void)
> {
>   LCD_DDR = LCD_DDR | 0x0F | (1<<LCD_RS) | (1<<LCD_EN1);   // Port auf
> Ausgang schalten
>   // muss 3mal hintereinander gesendet werden zur Initialisierung
>   _delay_ms(15);
>   LCD_PORT = (LCD_PORT & 0xF0 & ~(1<<LCD_RS)) | 0x03;
>   lcd_enable();
>   _delay_ms(5);
> 
>   lcd_enable();
>   _delay_ms(1);
> 
>   lcd_enable();
>   _delay_ms(1);
> 
>   // auf 4bit Modus umschalten
>   LCD_PORT = (LCD_PORT & 0xF0 & ~(1<<LCD_RS)) | 0x02;
>   lcd_enable();
>   _delay_ms(1);
> 
>   // 4Bit / 2 Zeilen / 5x7
>   lcd_command(CMD_SetIFOptions | 0x08);
> 
>   // Display ein / Cursor aus / kein Blinken
>   lcd_command(CMD_SetDisplayAndCursor | 0x04);
> 
>   // inkrement / kein Scrollen
>   lcd_command(CMD_SetEntryMode | 0x02);
>   lcd_clear();
> }
> 

Wie ich vermutet habe. Ich habe nicht die aktuellen Sourcen.

Sind den die Source aus dem Forum nicht mehr aktuell?
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Transistortester

Daher hatte ich meine.

Gruß
netdieter
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 29.06.2009 23:37

Doch, das war die Version von dort. Ich habe das ganze geringfügig
angepasst, so dass es eher der Version aus dem Datenblatt entspricht.

Je nach Controller gibt es geringe Unterschiede in der Initialisierung
(vor allem was den von mir eingefügten Befehl angeht), aber obige
Version sollte bei allen 44780 kompatiblen LCDs funktionieren.
Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
Datum: 29.06.2009 23:44

Benedikt K. schrieb:
> Doch, das war die Version von dort. Ich habe das ganze geringfügig
> angepasst, so dass es eher der Version aus dem Datenblatt entspricht.
>
> Je nach Controller gibt es geringe Unterschiede in der Initialisierung
> (vor allem was den von mir eingefügten Befehl angeht), aber obige
> Version sollte bei allen 44780 kompatiblen LCDs funktionieren.
 lcd_command(CMD_SetIFOptions | 0x08);

  // Display ein / Cursor aus / kein Blinken
  lcd_command(CMD_SetDisplayAndCursor | 0x04);

  // inkrement / kein Scrollen    
  lcd_command(CMD_SetEntryMode | 0x02);  
Die defines sind aber noch nicht im Header eingepflegt :-(
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 29.06.2009 23:50

Doch, in den lcd-routines.h. Zumindest waren die das vor einer halben
Stunde noch.
Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
Datum: 29.06.2009 23:57

Dann muss ich mir nochmal den neuen Code holen.
Meiner ist schon 3 Wochen alt. ;-)
Autor: Michael L. (michaelx)
Datum: 30.06.2009 00:42

Hallo Markus,

die Anzeige funktioniert nun doch. Ich muss nur den Pin für den Kontrast
fast auf GND ziehen, dann zeigt das 120545 auch was an. Nur bei dem
120469 habe ich wohl Pech gehabt, das zeigt erst wenn ich es ganz auf
GND schwach etwas an. Wie es scheint habe ich da wohl ein Modell mit
erweitertem Temperaturbereich erwischt, heißt also noch eine negative
Spannung erzeugen, damit ich richtig was sehen kann. Aber da muss ich
wohl durch, denn es ist wesentlich größer, hat Beleuchtung und einen
wesentlich längeren Folienleiter (wichtig für den Gehäuseeinbau).

Danke für die Tipps, obwohl ich sagen muss, das 1mm-Pin-Raster ist nicht
wirklich eine Herausforderung. Sowas kann ich noch löten, ohne alles mit
Zinn zuzukleistern. :-D Und ich brate auch nicht auf dem Folienleiter
herum, sowas finde ich bäh! Dafür gibt's doch passende Buchsen.

Morgen werde ich aber erst mal ein wenig testen. :-)
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 30.06.2009 10:19
Angehängte Dateien:

Ich fand das 1mm-Raster auch nicht schlimm, nachdem ich herausgefunden
habe wie man sowas am besten anschließt. Ich habe dann den Folienleiter
abgelötet und es mit Kupferlackdraht angeschlossen. Geht auch ganz gut,
aber so eine Folienleiter-Buchse ist natürlich eleganter.

Und die negative Spannung für dein anderes LCD kannst du einfach mit
einer Ladungspumpe erzeugen. Das ist ganz einfach, aber anscheinend gar
nicht so bekannt. Deshalb füge ich hier noch einen kleinen Schaltplan
bei.
Funktionsprinzip sollte eigentlich klar sein.

Ich finde diese LCDs mit weitem Temperaturbereich fast besser als die
"normalen" Typen. Die haben meist einen viel besseren Kontrast. Dafür
würde ich den Nachteil mit der negativen Spannung schon in Kauf nehmen.
Für meinen Tester hatte ich leider gerade kein solches LCD zur Hand.
Außerdem passt das kleine LCD gut in das Gehäuse, das ich auch gerade
noch so rumliegen hatte...
Autor: Michael L. (michaelx)
Datum: 30.06.2009 13:55

Danke für die Schaltung, so hatte ich die auch in Erinnerung. Dazu noch
ein 555 und fertig. Das kann ich dann gleich mit in den Schaltplan und
ins Layout übernehmen und würde die Files zur Verfügung stellen, wenn du
nichts dagegen hast.

Inzwischen habe ich mit dem kleinen LCD mal kurz getestet, habe einen
NPN-Transistor angeklemmt, aber das Ergebnis gibt mir Rätsel auf.

B an 2 und E+C an 1+3 bzw. 3+1
ergibt eine Doppeldiode CA mit A=2 und K1,2 = 1,3

B an 1 und E+C an 2+3 bzw. 3+2
B an 3 und E+C an 1+2 bzw. 2+1
ergibt einen NPN mit h_fe zwischen 765 und 770

Je nach Meßgerät (habe mit 3 anderen geprüft) sollte der Transistor aber
nur eine h_fe von 240..270 haben.

Die Verdrahtung der Testanschlüsse habe ich durchgemessen, habe auch
noch mit einem 2. Mega8 getestet.

Das ist zwar nur nicht mein erstes µC-Projekt, doch das erste mit AVR.
Darum bin ich im Moment noch nicht weiter gekommen, obwohl ich schon mal
einen Blick in den Code geworfen habe. Vielleicht hast du ja eventuell
noch eine Idee, was es sein könnte?
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 30.06.2009 20:19

Was für einen Transistor hast du denn eigentlich verwendet?
Solche Probleme hatte ich nämlich bisher noch nicht (außer natürlich
ganz zu beginn des Projekts...)
Ich habe gerade einen 2N3773 und einen TIP31 je in allen 6 möglichen
Kombinationen angeschlossen. Es hat jedes Mal funktioniert.

Übrigens: Ein extra NE555 ist doch eigentlich überflüssig.
Der AVR hat noch viele freie I/O-Pins. Und die Timer werden auch nicht
benutzt. Das Rechteck-Signal könnte also auch der AVR selbst erzeugen.
Autor: Michael L. (michaelx)
Datum: 30.06.2009 22:22

Hallo Markus,

ich habe den Fehler gefunden, ein Kügelchen Zinn hatte Pin 16 nach Masse
gebrückt.

Das muss irgendwann während der ersten erfolglosen Versuche mit der
LCD-Initialisierung da hin geraten sein. Denn nach dem Löten hatte ich
da keine Verbindung gemessen, und beim späteren prüfen der Verdrahtung
habe ich erst mal nur von den Test-Pins gegen die IC-Pins gemessen.

Sorry, war also mein Fehler. Aber vlt. erspart es ja zukünftige
Nachfragen, könnte man ja im Artikel unter Fehlersuche aufnehmen, wenn
es Sinn macht.

Das Rechtecksignal im AVR erzeugen macht natürlich Sinn. Ich war wohl zu
sehr in mein Problem vertieft.


Danke nochmals.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 01.07.2009 08:48

=> Michael L.:
Schön, dass dein Tester jetzt auch funktioniert ;)
Und ich habe jetzt im Artikel einen Abschnitt "Fehlersuche" eingefügt,
wo ich die (meiner Meinung nach) häufigsten Fehlerquellen aufgeführt
habe.
Autor: Michael L. (michaelx)
Datum: 01.07.2009 09:14

Hallo Markus,

um das Rechtecksignal auf einem der freien Pins auszugeben, müsste man
aber mit einem Interrupt arbeiten, jedenfalls wenn man nicht die schon
benutzten Pins umsortieren will. Ich wollte PC4 verwenden. Oder habe ich
da was übersehen? Sind da Probleme in deiner SW zu erwarten?

Heute Abend werde ich mal Schaltplan und Layout erweitern und testen,
wie groß die beiden Cs sein müssen.
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 01.07.2009 09:27

Michael L. schrieb:

> um das Rechtecksignal auf einem der freien Pins auszugeben, müsste man
> aber mit einem Interrupt arbeiten, jedenfalls wenn man nicht die schon
> benutzten Pins umsortieren will.

Wenn man den mega48 verwendet, reicht es PD5 frei zu machen, dann kann
man den OC0B Ausgang nutzen. Ich denke das dürfte die beste Lösung sein.

> Heute Abend werde ich mal Schaltplan und Layout erweitern und testen,
> wie groß die beiden Cs sein müssen.

Als Frequenz würde ich etwa 50-100kHz verwenden, dann reichen für C1
etwa 100nF und 1µF für C2.
Autor: Michael L. (michaelx)
Datum: 01.07.2009 09:51

Benedikt K. schrieb:

> Wenn man den mega48 verwendet, reicht es PD5 frei zu machen, dann kann
> man den OC0B Ausgang nutzen. Ich denke das dürfte die beste Lösung sein.

Dann ist das ganze aber nicht mehr mit der bisherigen Lösung kompatibel.

> Als Frequenz würde ich etwa 50-100kHz verwenden, dann reichen für C1
> etwa 100nF und 1µF für C2.

Schon klar, je höher f, desto kleiner C. Aber ganz so hoch wäre ich mit
der Frequenz nicht gegangen (rein gefühlsmäßig), doch ich habe da auch
wenig Erfahrungen.
Autor: misser (Gast)
Datum: 01.07.2009 13:09

Hallo;
   I think that is possible to add an other caracteristic for bipolar
transistor NPN / PNP to show:
    Ge ==> for germanium transistor with Vbe= 0.1V to 0.5V
    Si ==> for silicium transistor with Vbe= 0.5V to 0.9V
    Dt ==> for darlington transistor with Vbe= 0.9V to 2V ;
   Or to show : Vbe= .... to help to identify the type of the bipolar
transistor ...
   Vielen dank.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 01.07.2009 21:27

> Wenn man den mega48 verwendet, reicht es PD5 frei zu machen, dann kann
> man den OC0B Ausgang nutzen. Ich denke das dürfte die beste Lösung sein.

Also PC3 wäre z.B. noch komplett frei.
Man könnte doch einfach einen Timer verwenden und den Pin bei jedem
Timer-Interrupt toggeln. Nicht ganz so elegant, aber mit der jetzigen
Version kompatibel.
Und die Frequenz spielt kaum eine Rolle. Ich habe so eine Ladungspumpe
auch schon mal mit ein paar MHz betrieben (einfach CKOUT vom AVR
verwendet). Geht auch...
Und 50-100kHz sind eigentlich noch nicht so viel. Normale
Schaltnetzteile liegen in einem ähnlichen Bereich, z.T. sogar darüber.
Diese Frequenz ist für eine Ladungspumpe ganz gut. Die Belastung durch
den Kontrast-Anschluss ist ja eh minimal.

=> misser:
I also already thought about showing the base-emitter voltage.
But I didn't need it until now. Sometimes it really could be useful, and
so I will try it soon. The voltages are already being measured but they
are not shown in the display. So it shouldn't be a big thing to add
this.
Autor: misser (Gast)
Datum: 01.07.2009 22:35

==> Thanks Markus,
  I don't mean to show the base-emitter voltage on the LCD exactly , but
only : "Si" or "Ge" or "Dt" like this : "PNP Ge" for bipolar of
germanium; or "NPN Dt" for bipolar darlington (so darligton transistor
will be not supported only but shown also )....and with  new soft that
support UJT : AVR-transistortester will be realy fantastic ...Thank you
very much Markus .
Autor: Michael L. (michaelx)
Datum: 02.07.2009 21:01

Markus F. schrieb:

> Also PC3 wäre z.B. noch komplett frei.
> Man könnte doch einfach einen Timer verwenden und den Pin bei jedem
> Timer-Interrupt toggeln. Nicht ganz so elegant, aber mit der jetzigen
> Version kompatibel.

So hatte ich mir das mit dem Timer gedacht. Allerdings würde ich PC4 als
Ausgang für das Rechtecksignal vorschlagen, und PC3 als 4. Test-Pin
freihalten (PB6 und PB7 sind auch noch frei). Ich hätte da noch so eine
Idee, z.B. könnte man den 4. Test-Pin für die Prüfung
Gleichrichterbrücken verwenden. Das soll aber nicht heißen, dass du das
auf jeden Fall machen musst. ;-)
Autor: Michael L. (michaelx)
Datum: 02.07.2009 21:10

misser schrieb:
> ==> Thanks Markus,
>   I don't mean to show the base-emitter voltage on the LCD exactly , but
> only : "Si" or "Ge" or "Dt" like this : "PNP Ge" for bipolar of
> germanium; or "NPN Dt" for bipolar darlington (so darligton transistor
> will be not supported only but shown also )....and with  new soft that
> support UJT : AVR-transistortester will be realy fantastic ...Thank you
> very much Markus .

I think, V_be would be better, because there are not so hard bounds
between Ge and Si. I found some Ge with more than 0.5V in my part boxes.

Yesterday I tested a darligton (TIP120), but h_fe = 0 was shown. A
problem may be, there are 2 R and a D inside.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 02.07.2009 21:41

I know that the hFE of darlingtons in most cases can not be measured.
They have an internal pulldown resistor at the base pin (several 10
kiloohms). Then, with the 470k test resistor in the tester, there isn't
enough base voltage to switch the darlington.
The internal diodes are no problem.

Naja, der 4. Test-Pin hilft auch nur für Gleichrichterbrücken und
Dual-Gate-FETs etwas. Das lohnt sich dann eigentlich nicht.
Brückengleichrichter kann man ja auch durch Test der einzelnen Dioden
überfrüfen. Dauert natürlich etwas länger.
Außerdem ist bei einem Gleichrichter auch die Durchbruchspannung
wichtig.
Das ist die Spannung, bei der die Dioden in "Rückwärts-Richtung" zu
leiten beginnen. Wenn man den Teststrom gering hält (einige zig µA) kann
man diese Spannung ohne Gefahr für die Dioden überprüfen.
Aber sowas kann man in den Transistortester so nicht integrieren.

Testweise habe ich so eine Schaltung aber schon mal aufgebaut:
Ein kleiner Spannungswandler liefert eine hohe Spannung (in meinem Fall
2700 Volt). Diese Spannung wird über einen entsprechend großen
Widerstand (ich habe 45Megaohm verwendet; also max. 60µA Strom und damit
auch vollkommen ungefährlich bei Berührung) an die zu testende Diode
angelegt.
Dann kann über einen sehr hochohmigen Spannungsteiler die parallel zu
der Diode anliegende Spannung gemessen werden. Das ist die
Durchbruchspannung.

Aus naheliegenden Gründen wird das aber nicht in den Transistortester
eingebaut...
Kurz: Ich halte das mit dem Test von Gleichrichtern für nicht so
besonders nützlich.
Autor: Michael L. (michaelx)
Datum: 03.07.2009 16:18

Ideen sind ja dazu da, dass man mal darüber diskutiert.

BTW: Bei der Dioden-Messung wird jetzt auch nicht Durchbruchspannung
ermittelt. Die ist ja auch wurscht, wenn man nur wissen will, was für
ein Teil man vor sich hat und wie die Pinbelegung ist.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 03.07.2009 21:37

Ich habe jetzt die Messung der Basis-Emitter-Spannung eingebaut und die
neue Version damit auch schon hochgeladen.
Außerdem ist da noch die Erkennung von Darlington-Transistoren etwas
verbessert. Vorher konnte es bei bestimmten Anschlussreihenfolgen
passieren, dass die internen Schutzdioden (wegen der ebenfalls
vorhandenen internen Widerstände) nicht erkannt wurden.
Ich habe die neue Version wieder mit einer ganzen Menge Bauteile
getestet und keine Probleme festgestellt.

=> misser:
Now I added the support for showing the base-emitter-voltage!
Autor: Michael L. (michaelx)
Datum: 03.07.2009 23:20
Angehängte Dateien:

Hallo Markus,

ich hab da mal was vorbereitet, ist aber der Stand vom 29.06.09. Das du
schon wieder was neues gemacht hast, hab ich gerade erst gesehen. Kannst
ja mal reinschauen, wenn du willst.

Zur allgemeinen Information:
Ich hatte ein Display mit erweitertem Temperaturbereich (Pollin 120
469), und wollte das gern einsetzen.

Mit der weiter oben schon gezeigten Schaltung (mit C1 = 4,7µ und C2 =
22µ) bekomme ich mit der geänderten SW an PC4 bei knapp 2 kHz
Rechtecksignal -3 .. -4 V je nach Belastung. Diese habe ich über einen
10k Trimmer an Vo des Displays gelegt, den R nach Vcc und die Verbindung
nach GND weggelassen. Ich  bin jetzt sehr zufrieden.

Bevor anderweitig Fragen oder Zweifel kommen, wegen der nur 2 kHz. Das
läuft über Interrupt, und bremst sonst die Bauteilerkennung zunehmend
aus.
Autor: misser (Gast)
Datum: 04.07.2009 12:06

Vielen Danke Markus ! Das ist sehr interessant ...
 How about UJT : I think there are 2 important caracts to show with (
R_bb= 100 ohm to 20kohm, and n= 10% to 90% ) and the pinout E,B1 and B2
..
 How about darlington : it's possible to show  h_FE=----  instead of :
h_FE=0 to mean that's too high ( 800 to 80000 ) !!
 Thanks.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 04.07.2009 13:40

> How about darlington : it's possible to show  h_FE=----  instead of :
> h_FE=0 to mean that's too high ( 800 to 80000 ) !!

The hFE is not too high.
The Problem while measuring the hFE is that most darlingtons (for
example BD675) habe internal resistors from base to emitter. At the
BD675, this resistor is only 8.0 kOhms.
The tester has a resistor of 470kOhms to measure the hFE.
So there will only be 0.084 volts at the base. But the darlington starts
switching at above 1 volt...
With the 470k resistor, almost no darlington will reach the conducting
state.
For this test, a much lower resistor is needed. For example 5 kOhms.
That would allow 1mA of base current.
But then comes another problem: The BD675 (just an example) has an hFE
of about 750. So, 1mA of base current would result in 750mA of collector
current.
Of course, the I/O pin of an AVR cannot deliver this current. For this,
external power transistord would be needed.
Also, a much stronger power supply is necessary for this. A normal 9v
battery can not deliver 0.75 amperes.
And there are darlingtons with an eve higher hFE. So the tester should
be capable of delivering about 3 amps.
And I don't think it would be good if something wents wrong and the
tester puts 3 amps through a little SMD transistor...

I would say: Be happy if the pin assignment, the type (NPN/PNP) and the
base-emitter-voltage is measured, and test the hfe manually, if
necessary.
Autor: misser (Gast)
Datum: 05.07.2009 00:05

==> Markus ;
    Thanks for your fine project , and for your explanation.
    I would say also : I'm happy with you and with your replies ,
 I'm happy with such formidable transistortester ...
Autor: Blackbird (Gast)
Datum: 07.07.2009 09:14
Angehängte Dateien:

AVR-Studio 4 mit einem AVR-Programmer AVR-ISP (nach AN910) kann mit den
Fuse-Bytes dieses Projektes nichts anfangen. Ich habe mir nach
Datenblatt die im Anhang gezeigten Fuse-Bits gesetzt und geschrieben,
jedoch der ATMega8 kann dann nicht programmiert werden.
Kann mir bitte einer mal sagen, ob diese Fuse-Settings im AVR-Studio
richtig sind?

Blackbird
Autor: Hubert G. (hubertg)
Datum: 07.07.2009 10:25

Du solltest dir eine neue Version des AVR-Studio herunterladen.
Es gehört ein Haken bei SPI Enable, die anderen Haken gehören weg. Der
Rest passt.
Autor: Michael L. (michaelx)
Datum: 07.07.2009 17:36
Angehängte Dateien:

So, hier ist mein Nachbau zur Begutachtung ...

Basisversion von Markus mit folgenden Erweiterungen:
- Versorgung über Batterie oder Steckernetzteil
- negative Hilfsspannung für LCD über Rechecksignal aus PC4

Es stehen auch fertige Eagle-Dateien zur Nachnutzung bereit.

Falls Interesse besteht, werde ich die Erweiterungen auf der
Projektseite dokumentieren, und Markus zu überreden versuchen, die
notwendigen Ergänzungen in seinen Code zu übernehmen. Diese sollten mit
der bisherigen Schaltung kompatibel sein, so das es nicht notwendig
wäre, mehrere Versionen zu pflegen.
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 07.07.2009 17:55

@Michael L.
Schöner Aufbau.
Könntest du eine Foto von innen machen?
Mich würde interessieren, wie du das LCD befestigt hast.
Autor: Esko (Gast)
Datum: 08.07.2009 00:03

Und mich interessiert, wo du die Grabber her hast und was diese kosten.
Autor: Michael L. (michaelx)
Datum: 08.07.2009 00:37

=> Benedikt
Foto geht im Moment nicht, ich kann es nachreichen, dauert aber noch ein
paar Tage. ;) Das LCD habe ich ganz einfach seitlich mit Heißkleber von
innen an die Oberschale geklebt (ein gängiges SD10).

=> Esko
Die Grabber sind Art-Nr. 830 265 (0,75€) von Pollin. Eigentlich hatte
ich ja kleinere (830 263 für 0,50€) gestellt, aber die auf dem Bild
geliefert bekommen. :(
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 08.07.2009 00:44

Michael L. schrieb:

> Die Grabber sind Art-Nr. 830 265 (0,75€) von Pollin. Eigentlich hatte
> ich ja kleinere (830 263 für 0,50€) gestellt, aber die auf dem Bild
> geliefert bekommen. :(

Die Teile sind Preis/Leistungsmäßig wirklich gut (also mechanisch
durchaus brauchbar). Allerdings kam es mir so vor, als wenn das Metall
schon leicht oxidiert wäre, denn manchmal bekomme ich mit denen erst
nach etwas Wackeln/Schieben des Klemmhackens einen 100%igen Kontakt.
Autor: misser (Gast)
Datum: 09.07.2009 20:42

hello ,
  I have suggestion about how to show components on lcd ...
that means:  _ space , * number , ? letter , < icon of diode , h
ohm/khom
1)bipolar (and darlington):
 1rst line :  PNP___RS_hFE=***       16 caract
 2nd  line :  ?_?_?_U=*****V_<       16 caract ?=B C E , U=vBE (must be
tested wiht 680ohm ); RS if shunt resistor BE  ;  < internal diode
   example
2) NEMOS/PEMOS-NDMOS/PDMOS-NJFET/PJFET/
 1rst line :  NEMOS_RDS=****h_       16 caract
 2nd  line :  ?_?_?_U=*****V_<       16 caract ?= G D S, U=Vto
3)Diode (single /2/parallel..)
 1rst line :  *DIODE_ID=*.*mA_       16 caract  ID=forward current
 2nd  line :  ?_?_?_U=*****V_<       16 caract ?= A K    U=Ut
4)THYRISTOR/TRIAC
 1rst line :  THYRISTOR_______       16 caract
 2nd  line :  ?_?_?___________       16 caract ?= A K G 1(MT1) 2(MT)
5)UJT
 1rst line :  UJT___RBB=****h_       16 caract
 2nd  line :  ?_?_?_n=****%___       16 caract ?= E 1(B1) 2(B2)
6)RESISTANCE from 0 ohm to 999 kilohm
 1rst line :  RESISTANCE_SHORT       16 caract  SHORT when R<50ohm
 2nd  line :  ?_?_?_R=******h_       16 caract ?=X or *
So the pinouts are always on the left of the second line: 1 then 2 then
3
what do you say ?
Autor: misser (Gast)
Datum: 09.07.2009 23:26

Hi Markus,
  The project works well especially when you add Uf=vBE ,so thank you
very much .
  But the tester cannot detect the transistor BU2508DF (it's NPN with
internal diode between colector and emiter , and shunt resistor between
base and emiter); so the tester shows this transistor as "Doppeldiode
CC"?
Autor: misser (Gast)
Datum: 10.07.2009 00:39

Hi Markus,
 Das Projekt funktioniert gut, vor allem, wenn Sie hinzugefügt Uf = VBE,
so Vielen Dank, dass Sie sehr viel.
   Aber die Tester nicht erkennen kann der Transistor BU2508DF (es ist
mit NPN interne Diode zwischen Kollektor und Emitter und
Shunt-Widerstand zwischen Basis und Emitter), so dass die Tester zeigt
dies Transistor als "Doppeldiode CC "?
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 12.07.2009 12:24

=> misser:
Your way of showing the components in the LCD is also a good
possibility.
Someone else here wrote something similar. Perhaps I will try it soon.

And the reason for that the BU2508DF couldn't be tested is simple:
This transistor has a 33 ohm resistor from base to emitter.
This resistor creates a voltage divider with the tester's 680 ohm
resistor. So, there are only 0.23 volts at the base. Not enough to
switch the transistor.
Those transistors unfortunately couldn't be tested with this transistor
tester.
With three additional resistors in the tester, this would be possible.
They could be 125 ohms. This would cause 40 milliamperes of current, the
maximum an AVR I/O pin can deliver continuosly.
At the BU2508DF, this would mean 1.04 volts of base voltage, which is
enough to switch the transistor.
But then there is a risk of damaging very sensitive parts (for example
low current LEDs) with those 40mA.
So I think is's better to keep the two resistors (680 ohms and
470kOhms). This works for most components. And the about 7.5mA of
current the 680 ohm resistor allows can hardly damage any component, I
think.

P.S.: You can also simply write in English. Most people here can read
and write English. You don't have to write everything in English and
German...
Autor: misser (Gast)
Datum: 12.07.2009 19:08

==> Markus,
   Thanks very much for your replies .
   I have tested many semiconductors and the tester gives good results.
   But today when I tested a BU508DF (transistor NPN with internal diode
protection between emitter and collector) , the tester showed:
   PNP B=2;C=1;E=3
   hFE=70 -I>- Uf=761m  ( -I>- the protection diode)
   In fact it's NPN not PNP , and B=1 C=2 E=3 not B=2;C=1;E=3 ?
Autor: Fred Ram (seek51)
Datum: 15.07.2009 15:16
Angehängte Dateien:

Hallo zuasammen.

Leider kann ich meine Schaltung nicht aktivieren. Habe mal den Plan
angehängt.
Wenn ich auf den Schalter taste, dann lässt Q2 keine Spannung durch :-((

Woran kann das liegen ?
Autor: Bernhard M. (boregard)
Datum: 15.07.2009 15:26

R8 ist falsch angeschlossen, der gehört an die Basis des Transistors,
nicht an den Emitter...
Autor: Richard (Gast)
Datum: 18.07.2009 21:45

Hallo,

kann es sein, dass man den AT-mega8 lieber nicht in der Schaltung
programmieren sollte (mit den 680 Ohm Widerständen)?

Habe eine ISP Schnitstelle eingelötet (Miso,Mosi,SCK,Reset) und den µC
mehrmals Programmiert, aber jetzt regt sich nichts mehr.

Mein AVR910 Programmierer kann nicht mehr auf den Kontroller zugreifen.
Andere µC´s kann ich auch nicht mehr Programmieren. Eine Verbindung
zwischen PC und dem Programmiergerät besteht.
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 18.07.2009 22:38

Richard schrieb:
> kann es sein, dass man den AT-mega8 lieber nicht in der Schaltung
> programmieren sollte (mit den 680 Ohm Widerständen)?

Jeder einigermaßen ordentliche Programmer hat mit 680 Ohm Widerständen
keine Probleme.
Von daher dürfte es eigentlich keine Probleme geben, außer bei
irgendwelchen direkt am LPT mit Serienwiderständen Programmern.
Autor: misser (Gast)
Datum: 18.07.2009 22:51
Angehängte Dateien:

hello;
   Your transistor tester can test "OPTOCOUPLER" !!!!
   The tester cannot define the pinout of optocoupler, but it can help
us if the optocoupler is good or bad.
   1st test: between pin1 and pin2 to test the diode(led).
   2nd test: pin1 of optocoupler to lead 1 of tester
             pin2 with pin3 together to lead 2 of tester
             pin4 of optocoupler to lead 3 of tester.
       *IF OPTOCOUPLER IS GOOD : the tester will detect it as NPN with
Ut is the forward voltage of the diode (led); 1= the anode of diode(led)
2=the cathode of diode(led) and the emitter of transistor(receiver)
3=the colector of transistor.
        *IF OPTOCOUPLER IS BAD : the tester will detect it as resistance
or as faulty device.
Autor: misser (Gast)
Datum: 19.07.2009 23:53
Angehängte Dateien:

Here is the pinout of optocouplers.......
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 20.07.2009 20:43

Yes, this really works!
But the hFE of most optocouplers is very low. Usually it is between 0.1
and 6, so it couldn't be measured well.
But it works for a simple test (is the optocoupler working or not...)
Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum: 21.07.2009 14:25

Vielleicht kann man solche Tips in einer Art Betriebsanleitung
zusammenfassen.
Autor: Alexander Sewergin (agentbsik)
Datum: 27.07.2009 16:25

Ich wollte mal Fragen, ob jemand schon die Messung der Gatekapazität
eingebaut hat und bereit wäre diese zu veröffentlichen.

Habe den ganzen Code auf ein 20x4 Display ( Betrieben mit 3xLi.ion Akkus
+ Stepdownwandler +Summer +Einzelzellenüberwachung) umgeschrieben,
weshalb nun etwas mehr Platz auf dem Display vorhanden ist.


Gruß Alex
Autor: Fritz (Gast)
Datum: 16.08.2009 14:35
Angehängte Dateien:

Echt super Projekt; ich habe mir auch einen nachgebaut. Er funktioniert
echt super, er hat bis jetzt alle von mir getesteten Transistoren
richtig erkannt.
Danke an den Ersteller

Gruß Fritz
Autor: misser (Gast)
Datum: 22.08.2009 00:29
Angehängte Dateien:

Hello,
     After many tests with the transistortester ,I found that the tester
gives good results for many pieces.
     But for some other devices the tester dos'nt give the pin
assignment correctly : so that evry time we have changed the leads ,the
tester gives another pin assignment !! for example: transistor+diode
like BU508DF ,triac MAC97A6 , jfet , mosfet...
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 23.08.2009 20:29

=> misser:
Thanks for your good description about the error with the transistors
with internal diodes.
But I wrote the explanation for this some posts before:
The BU508 has a low resistance between base and emitter (I didnÄt find a
value in the datasheets, but I think ist is below 100 ohms).
Because of this resistor, the BU508 can't be switched by the 680 ohm
resistor. So,it will always be detected as 2 diodes, or as a broken
part.
I'm sorry, but with the existing hardware there is no way to solve this
problem.

If there is a high (or infinite) restistance between base and emitter,
the pin assignment is detected correctly. I tested it with a BD675
darlington. This transistor has an internal diode (collector to emitter)
and an 8,12kOhm resistor from base to emitter. The pin assignment was
detected correctly in all 6 possibilities.

I know that drain and source of JFETs are often detected incorrectly
(drain=source and source=drain). But somewhere I red that drain and
source of JFETs are (almost) equal, so it ist impossible to detect them.
I also know the detection of triacs doesn't always work. But I had only
relatively large triacs (BT136 and BT139) for testing. I thought they
just need to much gate current.
The MAC97A is a small triac with just 5mA of gate current. But the
problem is that there are many ways to switch a triac. That needs some
more testing. After getting some small triacs I will try to solve this
problem...

But the detection of MOSFETs (enhancement and depletion mode) worked
fine in all my attempts. Could you please say the type of MOSFET that
caused errors?
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 23.08.2009 20:40
Angehängte Dateien:

Ich habe jetzt mal die Messung der Gate-Kapazität mit eingebaut.
Der Messbereich ist 0...655nF mit 0,01nF Auflösung.
Allerdings werden nur Mosfets bis ca. 120nF zuverlässig erkannt, darüber
wird er (fälschlicherweise) als NPN-Transistor erkannt, da die
Gate-Ladezeit zu hoch wird.
120nF haben aber allenfalls richtig dicke IGBTs (die in der
"Brick-Bauform", also INT-A-PAK o.ä.), mit meist über 1000V und deutich
über 200A Belastbarkeit. Solche Monster werden eben nicht mehr
zuverlässig erkannt...

Die Genauigkeit ist allerdings nicht besonders hoch (vielleicht +/-
10%).
Durch Abstimmung der Berechnungsfaktoren (Defines oben im Code) auf den
verwendeten AVR und die verwendeten Widerstände kann die Genauigkeit
aber verbessert werden.
Dazu einen MOSFET mit geringer Gate-Kapazität anschließen. Von Gate nach
Source wird noch ein präziser Kondensator mit ca. 100nF geschaltet.
Nun muss ein Messwert von etwas über 100nF angezeigt werden. Wenn nicht,
kann es an den Defines richtig justiert werden.

Ich stelle dier Version erstmal nur hier rein. Wenn ihr sie so gut
findet, werde ich sie auch in die "offizielle" Version übernehmen und
den Artikel entsprechend ändern.
Autor: sensationell (Gast)
Datum: 24.08.2009 00:20

Ein riesen Respekt an Markus für seine sensationelle Arbeit!
Habe die hier oben angehängte .hex auf meinem Aufbau geflasht (Mega 8)
und die Gate Kapazität wird erstaunlich genau (auch mit Dummy Kapazität)
gemessen. Getestet habe ich sämtliche IRF Typen. Bin begeistert!

Lg,

Thomas
Autor: misser (Gast)
Datum: 24.08.2009 16:28

==>Markus ;
   Thanks very much for your replies and for the new soft ...
   How about transistor+diode:
    ** I've tested BD679 (darlington+diode) and the tester gives good
result .
    ** BU508DF is a transistor+diode(between C and E) but this device
has'nt shunt resistor btween B and E , so this transistor can switched
easily . ( otherwise : BU2508DF has shunt resistor between B and E wich
lets this device can't be switched ).
    How about resistor: it is't possible to show resistor value from 1
ohm (instead of 160 ohm)  to about 900 kohm or 1 megohm ?
thanks.
Autor: Hubert G. (hubertg)
Datum: 25.08.2009 11:00

Ich habe mir gestern die neue Version geladen und bin weiterhin
begeistert.
Beim Vergleich von zwei Geräten, aufgebaut mit 20% Widerständen, nichts
ausgemessen, unterscheiden sich die angezeigten Werte nur minimal.

Nochmals vielen Dank an Markus das er dieses klasse Projekt hier herein
gestellt hat.

Hubert
Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum: 25.08.2009 15:39

Hubert G. schrieb:
> aufgebaut mit 20% Widerständen
Gibts solche tatsächlich oder ist das eine Spezialanfertigung?

Auf Vorrat kaufe ich mir nur noch 1%, weil die paar Cent/100Stück
wirklich irrelevant sind.
Autor: Hubert G. (hubertg)
Datum: 25.08.2009 16:20

@Alexander Schmidt
Die Widerstände haben einen silbernen Toleranzring, sind also 10%.
Ich habe aber tatsächlich noch etliche Widerstände ohne Toleranzring
herumliegen.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 27.08.2009 21:03

Es gibt mal wieder was neues...
Die Messung der Gate-Kapazität ist jetzt auch in der "offiziellen"
Version und ich habe das Funktionsprinzip auch im Artikel beschrieben.

Und der Messbereich der Widerstandsmessung wurde nach unten hin
erweitert.
Nun können Widerstände ab 5 Ohm gemessen werden. Vorher waren es min.
165 Ohm.
Die obere Grenze von 910kOhm ist so geblieben. Vielleicht versuche ich
auch noch mal, die zu erhöhen.
Die Erhöhung wäre ja kein Problem, aber danach muss man wieder alles
testen, ob es dadurch zu Fehlerkennungen kommt. Das mache ich aber
demnächst mal.

Und die Messung der Dioden-Durchlassspannung wurde auch verbessert. Ich
habe nämlich vorher nicht berücksichtigt, dass an einem auf "low"
gelegten AVR-Pin nicht ganz 0V anliegen. Mit dem 680-Ohm-Widerstand
gegen Plus steigt die Spannung auf immerhin 100mV, was für einen
beträchtlichen Messfehler sorgt.
Jetzt wird die Spannung am Low-Pin eben auch gemessen und von der
Spannung am Pin, der über 680 Ohm auf Plus gelegt wird abgezogen. Damit
ist dieser Fehler kompensiert.
Diese Änderung war für die Widerstandsmessung übrigens auch wíchtig.
Ich habe dann auch noch mal mit vielen verschiedenen Widersränden die
Widerstandsmessung getestet.
Links steht der wert, den der Transistortester ermittelt hat, Daneben
(in Klammern) der mit einem Multimeter gemessene Wert:

9 (10) Ohm
11 (12) Ohm
17 (18) Ohm
21 (21,5) Ohm
38 (39) Ohm
97 (98,5) Ohm
215 (218) Ohm
657 (667) Ohm
978 (994) Ohm
2632 (2672) Ohm
4274 (4338) Ohm
5399 (5517) Ohm
9860 (9947) Ohm
11968 (12069) Ohm
15497 (15330) Ohm
18121 (18126) Ohm

19,1k (19,9k) Ohm
20,6k (21,6k) Ohm
31,8k (32,6k) Ohm
37,7k (38,6k) Ohm
45,8k (46,5k) Ohm
78,2k (79,1k) Ohm
97,6k (98,9k) Ohm
195,9k (197,7k) Ohm
463,6k (467,9k) Ohm
694,1k (705,9k) Ohm

Fast im gesamten Messbereich ist die Genauigkeit besser als +/- 5%,
häufig sogar besser als +/- 2%.
Damit ist die Widerstands-Messfunktion natürlich kein Ersatz für ein
gutes Multimeter. Dafür war sie aber auch gar nicht gedacht...
Um mal schnell einen Widerstand ungefähr zu bestimmen, ist sie aber
recht praktisch, finde ich.
Autor: Alexander Sewergin (agentbsik)
Datum: 27.08.2009 22:02

Hallo Markus,

ich habe das Problem, dass mir der Tester ab und zu anstatt eines
Mos-E-Fet einen Mos-D-Fet anzeigt.  Dieser Fehler tritt auf, wenn ich
Pin 1 an Gate, Pin2 an Source und Pin3 an Drain habe. Wenn ich diese
Belegung ändere, dann zeigt mir das Gerät wieder alles korrekt an. Wie
kann das sein?

Außerdem besteht das Problem, dass er mir ab und zu einen Widerstand
(z.B 190k) an Stelle eines Transistors oder einer Diode anzeigt.

Habe mein Layout schon mehrmals angeschaut (Lochraster), aber keinen
Fehler finden können. Wenn ich die Funktion der Widerstandsmessung
ausdokumentiere, dann läuft die Geschichte gut (das Problem mit dem
Mos-E und Mos-D Fet besteht dennoch).


Gruß Alex
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 28.08.2009 12:33

=> Alexander Sewergin:
Hast du auch die neue Version der Firmware, die ich gestern auf die
Artikel-Seite hochgeladen habe?
Mit der würde es mich ziemlich wundern, wenn eine Diode als Widerstand
erkannt wird. Da werden Widerstände nämlich in beide Richtungen
getestet, und nur wenn die Ergebnisse un unter 10% nach oben oder unten
abweichen wird es als "Widerstand" akzeptiert.
Auch mit einer sehr starken Diode (1600V/35A Brückengleichrichter)
konnte ich keine Probleme feststellen. Wenn man einen Widerstand
parallel zu der Diode legt, passiert über ca. 30kOhm gar nichts. Von
etwa 200 Ohm bis 30kOhm wird es als "2 Dioden antiparallel" erkannt,
unter ca. 200 Ohm als Widerstand (weil die an der Diode anfallende
Spannung nicht mehr reicht, um sie zum leiten zu bringen). Einen
Widerstand von 190kOhm hat der Tester da aber nie angezeigt

Das Problem, dass ein Mos-E-Fet als Mos-D-Fet erkannt wird tritt auf,
wenn man einen Widerstand von unter 33kOhm von Drain nach Source legt.
Dann passiert es unabhängig von der Belegung.
Mit welchem Mosfet-Typen hattest du denn die Probleme. Ich konnte es mit
IRF540, IRFIZ44N und IRFD024 nämlich nicht feststellen.
Nur mit einem Elko von einigen µF oder einem Widerstand von unter 33kOhm
von Drain nach Source konnte ich das Problem feststellen.

Hast du auch die Flussmittelreste vom Löten zwischen den Test-Pins
entfernt? Ich vermute nämlich mal, dass es daran liegt. Flussmittel ist
nämlich auch ein wenig leitfähig, möglicherweise stark genug um zu den
genannten Problemen zu führen.
Autor: Michael L. (michaelx)
Datum: 08.09.2009 17:20
Angehängte Dateien:

Hallo allerseits,

ich habe mal meine Erweiterung der Software für LCD mit erweitertem
Temperaturbereich (negative Kontrastspannung) in Markus aktuelle Version
eingebaut.

Alles weitere in der Schaltung bzw. in meinem alten Beitrag:
Beitrag "Transistortester mit AVR"

@ Markus F.
Kannst du evtl. mal über die Änderung drüberschauen? In meiner ersten
Version hatte ich vor den zeitkritischen Stellen noch nicht den
Interrupt vorrübergehend abgeschaltet. Zwar hatte es wohl kaum
Auswirkungen, aber ist sicher schon so. Ich hoffe, jetzt alle und v.a.
die richtigen Stellen gefunden zu haben.

Falls jemand die Version nachgebaut und verifiziert hat, könnte man die
Erweiterung ja im Artikel übernehmen.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 11.09.2009 19:17

=> Michael L.:
Der Code sieht eigentlich ganz gut aus. Was mir daran aber nicht so
gefällt, sind die vielen AND- und OR-Befehle für den WAVE_PIN.
Damit bekommt man das Problem, dass das Programm nicht mehr in einen
ATMega48 passt. Für die Mega48-Version könnte man diese Funktion
natürlich rausnehmen.
Das würde aber für einen riesigen Salat von #ifdef-Blöcken sorgen, oder
man macht gleich eine eigene CheckPins-Funktion für den Mega48. So
richtig optimal ist das aber beides nicht. Und ehe man eine extra
CheckPins-Funktion macht, kann man auch gleich wieder eine komplett
eigene Version der Firmware für den Mega48 machen.
So hatte ich es anfangs, und es macht wenig Spaß eine Änderung (z.B.
Bugs beheben oder neue Features) in beide Firmware-Versionen zu machen
und danach auch beide wieder komplett zu testen. Deshalb habe ich dann
alles in eine Version gepackt, und durch simple Änderung des
Zielcontrollers (über den Compiler-Parameter) wird die richtige Firmware
für den jeweiligen Controller erstellt. Das finde ich ganz praktisch so
und ich würde auch nur ungern wieder zu der vorherigen, umständlichen
Methode wechseln.

Bitte verstehe das nicht falsch, aber ein kompletter Test der Firmware
(mit ca. 100 Bauteilen und verschiedener Pin-Reihenfolge) dauert auch so
schon über eine Stunde. Und so einen Test mache ich nach jeder größeren
Änderung des Programms, und dabei treten meist auch einige Bugs auf, die
dann behoben werden. Diese Korrektur könnte aber wieder an anderer
Stelle einen Fehler geschaffen haben (ist mir schon mehrmals passiert),
also kann man dann schon wieder fast von vorne anfangen zu testen...
Mit der jetzigen Firmware reichen dann zumindest in der Mega48-Version
ein paar Stichproben aus, da beide Firmware-Versionen fast identisch
sind, die Mega8-Version unterstützt nur mehr Bauteile.
Eine extra Version für den Mega48 würde aber bei jeder Änderung auch da
einen kompletten Test erfordern, und das macht wenig Spaß.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich würde das mit der Ladungspumpe an PC4
anders lösen:
In dem Timer-Interrupt wird jedes Mal PC4 auf Ausgang gesetzt.
In einer globalen Variable wird der vorherige Status des Pins (high oder
low) gespeichert, dann wird der jeweils andere Status gesetzt und die
globale Variable entsprechend geändert.
So etwa:
uint8_t WaveVal; //Global; vorheriger Pin-Status

ISR(TIMER0_OVF_vect)
{
  DDRC |= (1<<WAVE_PIN);
  if(WaveVal == 1) {
    PORTC &= ~(1<<WAVE_PIN);
    WaveVal = 0;
  } else {
    PORTC |= (1<<WAVE_PIN);
    WaveVal = 1;
  }
}

Natürlich ist diese Lösung weniger elegant, dafür aber recht kompakt und
(wenn es nicht mehr reinpasst) auch mit ein paar wenigen #ifdef's aus
der Mega48-Version zu entfernen.
Der große Nachteil ist eben, dass kein sauberer Rechteck mit genau 50%
Tastverhältnis an PC4 rauskommt. DDRC wird ja in der CheckPins-Funktion
auch regelmäßig umgeschaltet. Und da der Interrupt mehr Zyklen braucht,
wird die Genauigkeit bei zeitkritischen Messungen (z.B. Gate-Kapazität)
schlechter. (Da der Interrupt aber konstant viele Zyklen verbraucht,
kann ma diesen Fehler aber auch herausrechnen.)
Funktionieren würde es so vermutlich schon. Die meiste Zeit verbringt
der Tester eh mit Warten oder ADCs auslesen, und währenddessen wird das
DDR von der CheckPins-Funktion nicht umgeschaltet. Genug Spannung für
das LCD dürfte an der Ladungspumpe auf jeden Fall entstehen.

=> Alle:
Übrigens bin ich gerade dabei, eine Testfunktion für Kondensatoren
einzubauen. Der Messbereich wird wohl so 0,2nF bis 1000µF. Ganz fertig
ist es aber noch nicht...
Autor: misser (Gast)
Datum: 12.09.2009 01:31

Thanx Markus,
  The tester(I'm using atmega8) is better now with resistor from 10 ohm
to 900 kohm and with measuring of capacity of mosfet....
  How about UJT ?
  Can the tester measure condenser up to 1000 µF soon ?
Autor: Thomas R. (tinman)
Datum: 12.09.2009 23:38

Markus F. schrieb:
>
> => Alle:
> Übrigens bin ich gerade dabei, eine Testfunktion für Kondensatoren
> einzubauen. Der Messbereich wird wohl so 0,2nF bis 1000µF. Ganz fertig
> ist es aber noch nicht...

suuper idee, baust du eine vorschaltung um wie hier ?

[Beitrag "LC-METER / LC-Messgerät ATmega8 Assembler"]

[Beitrag "LC-Messgerät"]

[Beitrag "LC-Meter Frage"]

oder was eigenes ?
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 13.09.2009 14:33
Angehängte Dateien:

> suuper idee, baust du eine vorschaltung um wie hier ?
Nein, das geht mit der jetzigen Hardware...
Der Kondensator wird über einen Widerstand (680 Ohm oder 470kOhm)
langsam geladen. Dabei wird die Zeit gemessen, bis der Portpin, an dem
der Kondensator hängt, von 0 aus 1 schaltet. Das passiert bei recht
genau 3,6V. Daraus kässt sich dann die Kapazität berechnen.
Wirklich exakt ist die Messung damit natürlich nicht, aber um die
Kapazität ungefähr zu bestimmen reicht es aus.


Die Kapatitätsmessung ist jetzt soweit fertig und funktioniert auch ganz
gut. In dem anhehängten Archiv sind wie üblich der Sourcecode und auch
die hex- und eep-Dateien für den AVR.
Die Kapazitätsmessung ist aber nur in der ATMega8-Version enthalten.
Der Messbereich ist, wie schon angekündigt, ca. 0,2nF bis 1000µF. Noch
größere Kondensatoren werden als 2 antiparallele Dioden erkannt. Meiner
Meinung nach ist der Messbereich bis 1000µF aber ausreichend.
Und bitte Kondensatoren vor dem Anschließen an den Tester entladen, beim
Anschließen geladener Kondensatoren könnte der Controller beschädigt
werden...
Autor: Michael L. (michaelx)
Datum: 13.09.2009 18:00

=>  Markus F.:

Ich werde mir noch mal Gedanken machen, wie man den Code durch
geschickte Verwendung eines Macros für den Mega48 kastrieren kann, ohne
den Code zu unübersichtlich zu machen.

Aber evtl. kannst du die Version für den Mega48 eh recht bald beerdigen,
wenn immer mehr Features hinzukommen, die nur beim Mega8 drin sind. Denn
für die 5-10 Cent, die man mit dem Mega48 spart, lohnt sich zum Einen
der Aufwand deinerseits wohl kaum noch, eine Minimalversion zu
generieren. Und auf der anderen Seite wird wohl bald der Speicher auf
auf dem Mega48 ausgehen, wenn noch weitere Anpassungen und Korrekturen
gemacht werden müssen.
Autor: Hubert G. (hubertg)
Datum: 13.09.2009 19:20
Angehängte Dateien:

Habe gerade getestet, bei mir zeigt die Kondensatormessung immer um etwa
10% zu viel an. Spielt da vielleicht schon die Toleranz in der
Oszillatorfrequenz eine Rolle?
Ansonst bin ich mehr als nur zufrieden mit dem Gerät. Es fehlt nur das
wie im Anhang.

Hubert
Autor: Thomas R. (tinman)
Datum: 13.09.2009 23:00

warum auch immer, funktioniert bei mir nciht, mal wird als "2
antiparallele Dioden" erkannt, mal "kein, unbekann ....", aber nie als
C.

Getestet in jeder test pin kombination mit 100nf styroflex, 2.2µF,
3.3µF, 10µF <- elkos. Jedesmal natürlich C abgeklemmt, kurzgeschlossen.

Habe deine hex/eep genommen und reinprogged, hardware ist 1:1 die deine
version (ext. versorgung 5V)

Transistor test und wiederstand test funktionieren ohne probleme.
Autor: misser (Gast)
Datum: 13.09.2009 23:10

Fantastic !!!! Wounderfuuuuuuul !!!
   The tester can really measure  condenser from 220 pF to up  1000 µF:
   I have just tested 220pF; 330pF; 1nF; 10nF; 100nF; 1µF; 10µF; 100µF
(about 2 seconds) and 1000µF (about 7 seconds)...
   1)It isn't possible to be until about 10 mF=10000µF ?(but this needs
many seconds to show the result I think)
   2)The tester cannot until now detect the transistor with internal
diode like BU508D correctly (or simply a transistor BC550+diode between
C and E)
  Thanksssssss very very much Markus .....
Autor: Thomas R. (tinman)
Datum: 14.09.2009 00:07

Thomas R. schrieb:
> warum auch immer, funktioniert bei mir nciht, mal wird als "2
> antiparallele Dioden" erkannt, mal "kein, unbekann ....", aber nie als
> C.
>
> Getestet in jeder test pin kombination mit 100nf styroflex, 2.2µF,
> 3.3µF, 10µF <- elkos. Jedesmal natürlich C abgeklemmt, kurzgeschlossen.
>
> Habe deine hex/eep genommen und reinprogged, hardware ist 1:1 die deine
> version (ext. versorgung 5V)
>
> Transistor test und wiederstand test funktionieren ohne probleme.

Hat sich erledigt, der atmega8 den ich drin hatte reagiert jetzt gar
nicht mehr. Ein neues programmier und schon geht, C test natürlich auch.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 14.09.2009 17:14

=> misser:
> The tester cannot until now detect the transistor with internal
> diode like BU508D correctly (or simply a transistor BC550+diode between
> C and E)
I tried a BC547C (npn) and BC558C (pnp) with a diode between C and E,
and it worked as it should work (the tester shows NPN/PNP with a hFE of
~500, ~700mV Uf, and the correct pin assignment, and it also shows the
diode icon to signalize that the transistor has an internal diode).

For detection of bigger capacitors the detection of diodes must be
changed, because capacitors above 1000µF are currently being detected as
two antiparallel diodes.
Perhaps I'll try this soon...
Autor: misser (Gast)
Datum: 16.09.2009 15:59

Thank u Markus;
 1) The tester now is working well,it tested transistor with internal
diode with success as you said;
  The problem was in the three resistors 680 ohm and 470 kohm:
it should be selected with great precision by using good ohmeter or with
better tolerance 1% instead of 5% or 10%.
 2) The tester needs to add the support of UJT .
 3) The tester can measure now resistor from 5 ohm to up to 10 Megohm...
 4) The tester can measur condenser from 0.20 nF ( 10 pF resolution) to
1000 µF ( 10 nF resolution) ....we hope that can be increased to 5000 µF
at least .
Thanx.
Autor: Serge S. (sergebs)
Datum: 17.09.2009 13:36

"it should be selected with great precision by using good ohmeter"
If the problem was REALLY in resistors precision, it is no good to
select from 5% resistors because they will change real resistance during
time, by temperature change etc... You can simply get new (not used)
resistor, measure it, then solder it's pins and measure again (warm and
cold). You see all.:(

PS: I'm from Russia, so my English poor enough and with errors. But my
German is simply hirrific.
Autor: Klaus (Gast)
Datum: 17.09.2009 14:34
Angehängte Dateien:
  • preview image for TT.jpg
    TT.jpg
    140,1 KB, 818 Downloads

@Markus F.
Danke für das Projekt.

Habe den Tester mit automatischer Abschaltung aufgebaut. Allerdings
schaltet er schon nach ca. 2Sekunden ab. Ich benötige Hilfe!
Autor: micha (Gast)
Datum: 17.09.2009 15:06

Sicher, dass die richtige Taktquelle (intern 1 Mhz) ausgewählt ist?
Autor: Blackbird (Gast)
Datum: 17.09.2009 16:32

Ein sehr schönes Projekt.
Mit der R- und C-Messung ist es bei mir DAS Universalgerät geworden.
Danke an Markus F.

Als Anregung für die mechanische Gestaltung der Meßspitzen:
Eine einzelne spitze Nadel (Meßspitze) in die ein Hand und eine doppelte
(federnd wie eine Pinzette) in die andere Hand - und schon kann man
recht fix nacheinander SMDs messen, die in wilder Ordnung auf dem Tisch
liegen.

(Den Einschalter als Mini-Taste an der einzelnen Nadel befestigen.)


Blackbird
Autor: misser (Gast)
Datum: 21.09.2009 14:27

Hello,
==> Serge : As you said, the resistors may change -relatively- by time,
temperature,soldering,its tolerance...So the solution is to make
"autocalibration" in the soft ...
==> Markus : The tester cannot detect the "antiparallel diode" correctly
so it shows this device sometimes as Resistor and othertimes as
capacity(this problem was in the version of 27-08-2009 and 13-09-2009 ,
not in the version 03-07-2009 )... ((( I've used 2 diodes 1N4148,1N4007;
and 2 led. )))
Thanx.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 22.09.2009 18:27
Angehängte Dateien:

Yes, there were some problems with 2 antiparallel diodes, especially
with LEDs. Sometimes they were detected as a resistor.

I've fixed this now, and I also extended the capacity range to about
10mF. So now it is from 0.2nF to 10mF. This should really be enough.
Above ~5000µF, the reading starts getting inaccurate; at 10mF I had
about 10% error.

If the voltage of two antiparallel diodes is above 3.6 volts, it may
still be detected as a resistor. But I don't think this causes problems.
Autor: Winfried (Gast)
Datum: 22.09.2009 19:20

Hallo,

klasse projekt! Ich werde es nachbauen. Als Idee: per serieller
Schnittstelle oder USB verschiedene Messwerte an einen PC weiterleiten,
der die Daten in einem Diagramm darstellt. So kann die Messkurve von
Bauteilen dargestellt werden, um bei Bedarf mehr Details zu einem
Bauteil zu bekommen. Ich habe mir den code noch nicht angeschaut ob das
einfach einzubauen ist, oder ob die Methode der Bautailermittlung einen
ganz anderen weg geht.
Autor: misser (Gast)
Datum: 22.09.2009 20:19

Thank you Markus,
 Just I hav tested some devices:
*** Condenser : OK OK 220p,10n,680n,10µ,470µ,1000µ(7
s),2200µ(12s),4700µ(22s).....error generaly 2% to 10%.
*** 2LED anti : OK OK ....antiparallel
*** 2 diodes anti : the problem is still be !!! so with 2diodes of
1N4148
or 1N4007 the tester shows "Widerstand R= 120 ohm " even we change the
pin assignement.
  However, we shoud say that the tester is better now and very useful...
Thanksssssssssssss...
Autor: Serge S. (sergebs)
Datum: 23.09.2009 14:37

After  misser (Gast) message about resistor's precision I want to ask
the honourable author Markus F.(5volt):
Is it really need to use resistors 680 ohm and 470 kohm  with
better tolerance 1% instead of 5% or not?
And what about 78L05? It's precision is 5% or 10%.
I've modified original scheme for use LP2951 - it's plenty nice for
precise voltage adjustment and plus very low-drop voltage - less 0.6 V
(typically < 0.2 V in this device) (78L05 - near 1.5 V). Better for
battery use.
Plus Shutdown(Power-off) & Alarm inside.
Autor: misser (Gast)
Datum: 23.09.2009 20:29

Widerstand==Resistor:
  I have another method to measure resistor ,
  rv1= voltage through 680 ohm ( antiparallel diode or resistor)
  rv2= voltage through 470 kilohm ( antiparallel diode or resistor)
  Because resistor has linear graph U=f(I) and diode hasn't:
** For resistor from 1 ohm to 6 kilohm we use 680 ohm so that
  (0.0049v<rv1*4.9<4.6v or 1<rv1<921) AND (rv2*4.9<0.065v or rv2<13)
   R=rv1/((1023-rv1)/680)
** For resistor from 6 kilohm to 11 megohm we use 470 kilohm so that:
  (rv1>920 or rv1*4.9>4.5v) AND (12<rv2<981 or 0.060v<rv2*4.9<4.8v)
   R=rv2/((1023-rv2)/680) .......if it is a diode will be not detected.

**** I have done a simple experience with  2diodes antiparallel 1N4148:
 =>through 680 ohm we read rv1=0.713v
    if it is a resistor , it must have value of R=113 ohm
 =>through 470 kilohm we read rv2=0.396v
    if it is a resistor , it must have value of R=40.4 kilohm.
Finally the condition to measure a resistor and not a diode or
antiparallel diode is:
( (rv1<921)&&(rv2<13) ) || ( (rv1>920) && (12<rv2) && (rv2<981) )
What do you say Markus?
Autor: Martin S. (Gast)
Datum: 24.09.2009 00:09

mal ne Frage zur Messung von Kondensatoren:

Elkos sind doch gepolt, werden die dann nicht manchmal falschrum
aufgeladen?
Autor: Serge S. (sergebs)
Datum: 25.09.2009 08:49

To misser (Gast):
I can't write "autocalibration" in the soft. It need minimum one
parameter with reliable accuracy. So without hardware modification it is
impossible, I  think. The simplest way in my opinion - accurately set
Vcc and use it with precise resistors as Vref source. But is it really
necessary? Stable soft better, because measurements are rough, for
precise we must set emitter current for bipolar transistors, threshold
current for MOSFET, etc. Trying to do this - makes monster device, not
this little, simple, but very useful tester (thanks to Markus F.).

To Markus F. (5volt):
It seems to me, that your 10% error - negligible, electrolites have
accuracy +- 10% in the best case, usually - -+20%. May be "error" in
fact - real capacitance in it's tolerance.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 25.09.2009 18:04

=> misser: Yes, this is a good idea. But the limit for measurung wirh
the 680 ohm resistor is about 18k ohms, and not 6k ohms. I will try
this...

=> Serge S.: I have tested two 3300µF capacitors. Each of them reads
about 3400µF, a multimeter says ~3500µF. But both capacitors in parallel
read only ~6200µF, but it should be 6800µF (2*3400µF). This error can't
be caused by capactior tolerances.


Und: Ja, Elkos werden malchmal falsch herum geladen. Allerdings nur mit
maximal 5V, was bei den kurzen Testzeiten eigentlich kein Problem
darstellt. Nur bei längerer Falschpolung mit 5V bzw. Falschpolung mit
höheren Spannungen wird die isolierende Oxidschicht im Elko deutlich
geschädigt bis zerstört.
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 26.09.2009 21:32

Ich schau ihn an, den Mega 8:
Mensch, ob der das alles macht?!

Gar nicht lang gewartet
und das "Studio" gestartet...

Den EEPROM nur nicht vergessen,
denn sonst kann er ja nicht messen.

Widerstände, Kondensatoren,
die ich einst unterm Tisch verloren

Transistoren, Leuchtdioden
grüne und auch noch die roten

alle, alle sind gemessen,
hab' ich denn noch was vergessen?

Hab Dank für den Transistortester,
Markus F. , Du bist mein Bester!
Autor: Serge S. (sergebs)
Datum: 28.09.2009 15:38

==> Markus F.
Simplest minds about the phenomenon
3400µF + 3400µF = 6200µF

1. Capacitors were not fully discharged before measurement of their sum.

2. Self-polarization of capacitors. I've seen in my practice of
TV-repair:
capacitor was discharged by my own hands, but less as 1 minute after it
had about 0.5 V without any external charge. But it was on high-voltage
capacitor (about 100 V). For low voltages I haven't such experience. But
may be the case...

3. Self-training: I've seen as some seconds after turning voltage on
electrolytic C had very big leakage current, then it decreases to
acceptable but big value in less than 30 sec. Bad quality, long time of
storage and so on... Very long time of storage (about 5-6 years) in my
case. But after about hour under voltage (with current limiting
resistor) it became to look good enough. After this I made special panel
for capacitor's training/testing.
Big leakage seems as big capacitance in simple testers. After little
training leakage became less and it seems as capacitance decrease.

Hint: multimeter's measurement of C is very rough. I have MY-68 -
multimeter and VC-6013 capacitance-meter. The difference in 20% of C to
any side between them is usual thing for electrolytes.
Don't worry about this. Your device is TESTER, not a precise bridge for
sertification measurements and with $1,000,000 price.

Some about other things...
I have a question: Is it really need to use resistors 680 ohm and 470
kohm  with tolerance 1% instead of 5% or not? What is your opinion as
author?
Autor: Michael_W (Gast)
Datum: 29.09.2009 15:43

Hallo an alle Nachbauer mit Reichelt-LCD-Displays:

Mit längeren Wartezeiten zwischen den Befehlen in LCD-Init()
funktioniert die Initialisierung. Ich bin mal recht großzügig gewesen
und gönne mir die Zeit. Beim Start fällt es nicht auf.

Damit läuft es auch mit dem LCD "Displaytech 162" (zweizeilig, je 16
Zeilen) von www.Reichelt.de zuverlässig. Es wurden nur die Zeiten
zwischen den Befehlen geändert und nicht die Befehle.

Wichtig scheint die Wartezeit zu ANfang zu sein. Hier gebe ich 50 ms.
void lcd_init(void)
{
    _delay_ms(50);    
  LCD_DDR = LCD_DDR | 0x0F | (1<<LCD_RS) | (1<<LCD_EN1);   // Port auf Ausgang schalten
  // muss 3mal hintereinander gesendet werden zur Initialisierung
  _delay_ms(15);
  LCD_PORT = (LCD_PORT & 0xF0 & ~(1<<LCD_RS)) | 0x03;
  lcd_enable();

  _delay_ms(5);
  lcd_enable();

  _delay_ms(5);
  lcd_enable();
  _delay_ms(5);
  LCD_PORT = (LCD_PORT & 0xF0 & ~(1<<LCD_RS)) | 0x02;
  _delay_ms(5);
  lcd_enable();
  _delay_ms(5);

  // 4Bit / 2 Zeilen / 5x7
  lcd_command(CMD_SetIFOptions | 0x08);

  // Display ein / Cursor aus / kein Blinken
  lcd_command(CMD_SetDisplayAndCursor | 0x04);

  // inkrement / kein Scrollen    
  lcd_command(CMD_SetEntryMode | 0x02);  
  lcd_clear();
}

Autor: Layouter (Gast)
Datum: 29.09.2009 20:34

Read busy flag?
Autor: Wigbert Picht-dl1atw (wigbert)
Datum: 30.09.2009 15:57
Angehängte Dateien:
  • BT.zip (81,9 KB, 326 Downloads)
  • preview image for BT.jpg
    BT.jpg
    102,7 KB, 984 Downloads

Hi,
Ich bedanke mich bei Markus F. (5volt) für sein tolles Projekt
und bei Armin Diehl (ardiehl) für die Board-Vorarbeit.

Ich hab den TT(eigentlich ist es schon ein Bauteiltester)
auch mal als ein Wochenendprojekt nachgebaut.
Na ja, eigentlich ist das Bestücken in paar Minuten getan.

Ich hab das Board aus
Beitrag "Transistortester mit AVR"
nachgeroutet und meinem LCD ohne Hintergrundbeleuchtung angepasst.
Die Leiterbahnen sind etwas dünner, Masseflächen wurden nachgearbeitet
und es sind 4 Drahtbrücken auf dem Board. Gleichrichter fand ein
Rundgleichricher Anwendung.

Und weil ich immer etwas zurückgebe, wenn ich was kostenlos bekomme,
anbei mal meine Versionsunterlagen. Darin befindet u.a eine Exelliste
mit den Reichelt-Bauteil-Bestellnummern und eine PDF mit den
Fusebit-Haken für die Ponyprog. Fans.

Wigbert
Autor: Michael_W (Gast)
Datum: 01.10.2009 16:03

Auch ich möchte mich für das kleine "Ding", das mich richtig begeistert,
bei Markus F. bedanken. Ich habe es aufgebaut und es lief so ziemlich
auf Anhieb.
Bei uns im Amateurfunk-Ortsverband Soest (www.qsl.net/dk0ia), wollen wir
es einige Mal nachbauen. Ein praktisches kleines Messgerät, dass ich
nicht mehr missen möchte!
Michael, DL1DMW
Autor: Rudolf (Gast)
Datum: 01.10.2009 18:29

Hi !

Erstaml möchte auch ich mich für die Schaltung bedanken :-)

Zumal möchte ich eine Frage die oben gestellt wurde aufgreifen:

Some about other things...
I have a question: Is it really need to use resistors 680 ohm and 470
kohm  with tolerance 1% instead of 5% or not? What is your opinion as
author?

Meinugen ?

Rudolf
Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum: 01.10.2009 18:41

Rudolf schrieb:
> Zumal möchte ich eine Frage die oben gestellt wurde aufgreifen:
>
> I have a question: Is it really need to use resistors 680 ohm and 470
> kohm  with tolerance 1% instead of 5% or not?

Mal ganz ehrlich, ein 1% Widerstand kostet als Einzelstück ganze 8Cent
bei Reichelt (Ein 5% übrigens 10Cent). Pro Tester macht der
Preisunterschied nur einige Cents aus.

Sich darüber den Kopf zu zerbrechen macht nur bei großen Stückzahlen
Sinn, weswegen man bei allen die diese Frage stellen, glauben muss sie
wollen den Tester ab kupfern und professionell in großen Zahlen an den
Mann bringen, wobei sie noch nicht mal in der Lage sind so eine einfache
Frage selbst zu beantworten.
Autor: Werner B. (werner-b)
Datum: 02.10.2009 07:31

Ich glaube weniger dass es hier um die 2 ¢ Preisunterschied geht, als um
den Aufwand die 1% Widerstände zu besorgen. 5%er hat jeder in der
Grabbelkiste, 1% nicht unbeding.

Just my 2 ¢

Werner
Autor: Rudolf (Gast)
Datum: 02.10.2009 08:37

Hi !

Wenn ich etwas nachbaue, dann sicher nur für mich.

Hab aber verstanden was du meinst :-)

Rudolf
Autor: Wigbert Picht-dl1atw (wigbert)
Datum: 02.10.2009 09:08

Hi,
ich glaub , ein geschickter Displayeinkauf ist gerade bei
Mehrfachnachbau interessant.
Mein Display gab es mal auf der HAM-Radio für 1 Euro und der
Kontrast ist Zufriedenstellend, denke ich.
Für den Reset R hab ich auch ein Bastelkisten R verwendet,
ansonsten alle anderen 1% Typen.

Wigbert
Autor: Serge S. (sergebs)
Datum: 02.10.2009 09:18

Oh.
In my case - 2 problems:
1. It's simply very difficult to find precise resistors, and delivery
costs ~$10. May be I don't know where to look for in my counry.
2. I would know the durability of identification algorithm vs resistors
tolerance/precision. But it's very difficult for calculations, I know.
And so I would know more simple thing: precision of 680 ohm & 470 kohm
in author's realization for simplest orientation - what MUST work
stable.
The Vcc and internal Vref precision are interesting too.

Such many questions... :)
Autor: misser (Gast)
Datum: 02.10.2009 16:18

Hi,
  I woud like to add 4 custom characters ,here are :
  // DiodeIcon[] EEEM={4,31,31,14,14,4,31,4,0}
  AnodeIcon[] EEMEM={0,17,25,29,31,29,25,17,1}
  CathodeIcon[] EEMEM={0,17,19,23,31,23,19,17,2}
  CapaIcon[] EEMEM={40,10,10,10,27,10,10,10,3}
  ResiIcon[] EEMEM={0,0,0,31,17,31,0,0,4}
so I have added in the main.c these lines :
  "      LCDLoadCustomChar();
  lcd_eep_string(DiodeIcon);
  lcd_eep_string(AnodeIcon);
  lcd_eep_string(CathodeIcon);
  lcd_eep_string(ResiIcon);
  lcd_eep_string(CapaIcon);      "
I have also added in the lcd-routines.h :
 "       #define LCD_CHAR_DIODE  0
         #define LCD_CHAR_ANODE  1
         #define LCD_CHAR_CATHODE  2
         #define LCD_CHAR_CAPA  3
         #define LCD_CHAR_RESI  4         "
But when I recall these characters by using -for example- :
 "       SetCursor(2,15);
         lcd_data(LCD_CHAR_ANODE);   "     the lcd dosn't show the
character correctly only the first custom character diodeIcon is shown
exactly....  So where is the error ???
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 03.10.2009 15:01
Angehängte Dateien:

Die Toleranz der Widerstände ist nicht so entscheidend. Über 10% sollte
sie aber nicht sein.
Am besten sind natürlich 1%-Widerstände, damit wird eben die
Messgenauigkeit am besten. Widerstände mit unter 1% Toleranz sind aber
auch wieder übertrieben, weil die Genauigkeit der ADCs selbst nicht so
hoch ist.

In English:
The tolerance of the resistors is not really important, but it sholdn't
be above 10%.
Of course, with less resistor tolerance the accurary of the measurements
becomes better. But there is no need for using resistors with tolerances
below 1%, because the ADCs of the µC also have internal tolerances.
1% resistors are best, bur 5% or 10% also work without problems, only
the accuracy becomes a bit worse.

=> misser:
You have to load the custom char first.
For the diode icon, this is done in the following lines:
LCDLoadCustomChar();  //Custom-Zeichen
lcd_eep_string(DiodeIcon); //Diodensymbol in LCD laden
You must also do this for all your other custom chars.

=> Alle:
Ich habe jetzt (in dem angehängten Archiv) auch das Problem gelöst, dass
zwei antiparallele Dioden als Widerstand erkannt werden. Sogar wenn ich
zu den 2 Dioden noch einen 22k-Widerstand parallel schalte, wird das
Ganze noch als Diode erkannt.
Ich habe sogar mal zwei 1600V/35A Brückengleichrichter antiparallel
geschaltet (+ an - und - an +; AC-Anschlüsse unbeschaltet). Auch das
wurde noch als "2 Dioden antiparallel" erkannt...


I solved the problem that 2 antiparallel diodes were detected as a
resistor. It even worked when I put a 22k resistor parallel to the two
diodes. This was still detected as 2 antiparallel diodes.
Autor: misser (Gast)
Datum: 03.10.2009 18:55

Thank you very much Markus ,
  Thank u for your replies and for your fantastic project....
  The tester works very well now :
  No problem now with antiparallel diodes or condensers or resistors
....
  We hope to add the support for UJT if possible next...
Thanks thanks Markus...
Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum: 03.10.2009 19:31

Serge S. schrieb:
> 1. It's simply very difficult to find precise resistors, and delivery
> costs ~$10. May be I don't know where to look for in my counry.

Ok availability  is really a point.
May I ask you where you live?


Werner B. schrieb:
> Ich glaube weniger dass es hier um die 2 ¢ Preisunterschied geht, als um
> den Aufwand die 1% Widerstände zu besorgen. 5%er hat jeder in der
> Grabbelkiste, 1% nicht unbeding.

Hmm. Bei mir ist es genau umgekehrt, ich kaufe fast nur noch 1%, weil
bei den kleinen Mengen der Preisunterschied egal ist und so die
Lagerhaltung einfacher ist.
Autor: mkburkersdorf (Gast)
Datum: 04.10.2009 11:29

Hallo Markus,
Ich habe deine Version vom 03.10.09 getestet.
Die Widerstände werden nicht mehr richtig erkannt.
1k zB als antiparallele Diode
440Ohm kein Bauelement.

Version vom 22.09.09 läuft

Gruß Manfred
Autor: Andreas Jakob (antibyte)
Datum: 04.10.2009 20:15
Angehängte Dateien:

Hab mir diesen tollen Tester auch mal aufgebaut.
Vielen Dank an Markus für dieses geniale Projekt.

Gruß
Andreas
Autor: Serge S. (sergebs)
Datum: 05.10.2009 14:24

Markus F. (5volt)
>But there is no need for using resistors with tolerances
>below 1%, because the ADCs of the µC also have internal tolerances.
Yes, exactly! And this internal tolerance is -10%..+5% for ATmega8 (by
datasheet: 2.3 V...2.56 V...2.7 V min nominal max - internal Vref).
Just this fact slightly surprises me: from one side - precise resistors,
but from other side - NOT so precise ADC. It will be consequent to use
the same criteria for both parts. We can use 5% resistors and internal
Vref - total precision will be ~5-10%, or we can use 1% resistors and
somewhat as TL431 as Vref source - and precision will be ~1% with a
little additional regulation.
I mean voltage and current measurement precision, not the resulting
calculated values of hFE, R, C and so on...

Alexander Schmidt (esko)
>May I ask you where you live?
No problem. Russian Federation, Vladimir - normal district center. The
main difficulty in fact is that I didn't find around such boys as me:
programmer in work hours and radio-amateur as hobby at home. I suppose
I'll find this precise resistors some time, but by some reasons (see
upper) I don't want to run and jump around this point.
Autor: Arne Rossius (Gast)
Datum: 11.10.2009 01:01
Angehängte Dateien:

Moin,

ich habe den Tester auch mal nachgebaut. Funktioniert mit der Software
von 2009-10-03 ganz hervorragend, die Probleme von  mkburkersdorf kann
ich nicht nachvollziehen, ich habe mit 1k und 500 Ohm probiert, beide
werden korrekt erkannt. Ich habe uebrigens in meinem Aufbau
5%-Widerstaende verwendet, scheint keine Probleme zu machen. Die
Genauigkeit hat mich sogar sehr ueberrascht, sowohl bei Widerstaenden
als auch bei Kondensatoren habe ich selten mehr als 5% Abweichung -- und
wenn doch, dann kann es ja genausogut am Bauelement selbst liegen.

Ein kleines Problem mit der Software habe ich allerdings noch entdeckt:
2 Dioden in Reihe werden nicht erkannt, wenn die Durchlassspannung
beider zusammen groesser als 5V ist, da dann die dritte "grosse" Diode
nicht mehr erkannt wird. Ausserdem war die Wartezeit nach dem
Einschalten fuer mein LCD nicht gross genug, ich habe sie von 15 auf 30
ms erhoeht, damit klappt es zuverlaessig. Die Software im Anhang behebt
die Probleme, direkt in die "richtige" Version kann es leider nicht
uebernommen werden, da ich noch einiges mehr geaendert habe (alle
Meldungen auf englisch, Strings im Flash statt im EEPROM -- der Mega8
hat ja genug Platz ;-), Anzeige der Durchlassspannungen bei Doppel-,
antiparallelen [z.B. kleine Z-Dioden!] und in Reihe geschalteten Dioden,
alle Mega48-Programmteile entfernt und die Umlaute in den Kommentaren
sind mir leider auch kaputtgegangen).

Und was mir gerade noch so einfiel: waere es eigentlich moeglich, auch
Potis zu erkennen? Mit Anzeige des Gesamtwiderstands und der
Schleiferstellung (in Prozent) waere das IMHO noch eine ganz praktische
Erweiterung.


Gruss,
Arne

PS: Fotos von meinem Aufbau sind hier zu sehen:
http://elektronik-kompendium.de/public/arnerossius...
Als LCD habe ich Pollin 120386 verwendet, das Gehaeuse ist ein "SP 6062
GR" von Reichelt.
Autor: Ludwig D. (user111)
Datum: 11.10.2009 22:28

[erster Beitrag, habt Nachsicht mit einem Noob]

Hallo zusammen,

die ZIP-Pakete -von hier- datiert auf 22.09.09, leider auch 03.10.09
liefen (bei mir) nicht richtig.

Insbesondere ist keine Erkennung von R mehr moeglich. Ähnliche Meldung
kam von mkburkersdorf (Gast)  (Nachricht oben vom 4.10.09).


Warum dieser Beitrag?

Ich habe ein "Best of" funktionierender Teile aus dem Paket vom 27.08.09
(insbesondere der Routine CheckPins), ergänzt um den Kapazitätstest vom
3.10.09 gebaut.

Ferner habe ich eine Schleife vorangestellt, um mit Taster D7 nach der
1. Erkennung (CheckPins) auf die Bauteilerkennung Einfluß zu nehmen (***
Codeschnipsel unten).

Kondensatoren werden erst im zweiten Anlauf erkannt, oder wenn C gleich
vorgegeben wird (es ist ja ohnehin ein Entladevorgang und eine Denkpause
geboten).

Eine Vollautomatik muß ja gar nicht sein...

Besteht Interesse, würde ich das ZIP als Diskussionsgrundlage, zur
freien Verwendung einstellen.  Läuft bei mir mit Standardbauteilen und
meinem batterielosen Aufbau und 5V Details unten.  FETs ungetestet.

Danke nochmal an den Autor!
---------------------------------------------
paar Notizen z. Originalcode: Der Kondensatortest schaltet immer das
Flag 'Kondensator erkannt'. Problematisch?

Die IF Abfrage vor dem Kondensatortest enthielt auskommentierte Teile.
Ich habe sie komplett entfernt und erwarte vom User die Vorgabe C. Er
muß ja eh entladen, sprich  Nachdenken.

Die Länge von outval hat sich von 4 auf 6 erhöht. Warum?  wie sieht es
mit Buffer-Overflows aus, wie mit numerischen Overflows generell?

---------------------------------------------
Mein Hardwareaufbau:  Pollin AVR Board + Zusatzplatine (LCD) +
Breadboard (dadurch z.Z. lange Kabel)

D7 ueber Taster an Ground. Zusaetzlich RESET Taster fuer Hardwarereset
(löscht in meiner Variante die Vorselektierung des Bauteils).

AREF über 100nF an GND (nötig, bei Pollin unbeschaltet). Alle Jumper
gezogen.

Problem : korrekte Beschaltung von PC5 (AD Wander ADC5) unklar.  Ich
habe direkt meine Versorgungsspannung 5V dran, ist das richtig?

Beobachtung: die Genauigkeit laesst stark zu wuenschen uebrig. Trotz 5%
Widerstaenden bekomme ich bei 470 Kiloohm hohe Abweichungen (ein 470K
Metallschichtwiderstand wird zwischen 411k bis 430 k gelabelt).

Bei grossen Elkos (allerdings teils recht alt / ausgelötet) bekomme ich
große Abweichungen.  Elko 250 uF wird als 360 uF erkannt, teils
wesentlich dramatischer (Faktor 3 = Messfehler oder Defekt?). Bei
Folienkondensatoren und kleinen Keramik-Kondensatoren ist die
Genauigkeit hoch.

Eine nutzbare Kalibriermöglichkeit vermisse ich noch, die beiden Werte
CAPACITY_FACTOR sagen mir wenig...  Wäre bei R auch nicht schlecht :=)

------------ (***) Codeschnipsel : als Attachment.
Autor: Ludwig D. (user111)
Datum: 12.10.2009 09:57
Angehängte Dateien:

siehe Beitrag eins weiter
Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum: 12.10.2009 23:05

Ludwig D. schrieb:
> Problem : korrekte Beschaltung von PC5 (AD Wander ADC5) unklar.  Ich
> habe direkt meine Versorgungsspannung 5V dran, ist das richtig?

Laut Schaltplan muss da ein Spannungsteiler von 10k/3,3k dran, der von
vor dem 7805 Regler kommt. Der wird dort sein, um die Batteriespannung
zu messen.


> Trotz 5% Widerstaenden bekomme ich bei 470 Kiloohm hohe Abweichungen
> (ein 470K Metallschichtwiderstand wird zwischen 411k bis 430 k gelabelt).

Das sollte in der Tat nicht so sein. Haben deine Widerstände die
richtigen Werte? Schonmal mit einem Multimeter gegengetestet?


> Bei grossen Elkos (allerdings teils recht alt / ausgelötet) bekomme ich
> große Abweichungen.  Elko 250 uF wird als 360 uF erkannt, teils
> wesentlich dramatischer (Faktor 3 = Messfehler oder Defekt?). Bei
> Folienkondensatoren und kleinen Keramik-Kondensatoren ist die
> Genauigkeit hoch.

Das wird an den Elkos liegen. Diese sind extrem ungenau, oft schon neu
mit -10%, +20% angegeben. Außerdem verlieren Elkos über die Zeit stark
an Kapazität. Bei defekten gealterten Schaltungen sind sie meist die
erste Fehlerquelle.

Datum: 22.09.2009 18:27
Markus F. schrieb:
> Above ~5000µF, the reading starts getting inaccurate; at 10mF I had
> about 10% error.
Autor: Ludwig D. (user111)
Datum: 13.10.2009 10:36

Ok - denke meine 10 - 35 Jahre alten Elkos kann ich zu 95% entsorgen :-)

Der Code von Arne Rossius (Gast) mit Datum 11.10.2009 funktioniert!
Klasse, daß die Werte von Z-Dioden gezeigt werden...

Da die Beinchen bei Transistoren in Arnes Fassung nicht mehr korrekt
gezeigt werden (etwa "B=4" - wegen 3+49), hier ein Änderungsvorschlag
(bitte gegenprüfen):
...
  //Fertig, jetzt folgt die Auswertung
  GetGateThresholdVoltage();
  lcd_clear();
//ARNE  b = 3;
//ARNE  c = 3;
  if(PartFound == PART_DIODE) {
//VORSCHLAG:
          b = 3;
          c = 3;
    if(NumOfDiodes == 1) {
      //Standard-Diode
      lcd_string("Diode: ");
...
*zu den Unterschieden zwischen Marcus F.'s u. Arne R.'s Fassung*

Ich nutze den grafischen CSDIFF für Windows, um die Unterschiede
zwischen dem Original von Marcus F. und Arne Rossius zu sehen...

Arne Rossius Code  weicht nicht nur beim Diodentest ab (=> Code nach :
if(PartFound == PART_DIODE) -  -  er hat auch kleine Unterschiede bei
etlichen If-Abfragen.

ADC-Beschaltung
Beim Pollin-Evalboard mit Zusatz werden die Leitungen durch das
Flachbandkabel sehr lang, deswegen bringt der 100nF zwischen AREF und
GND (am Ende des Kabels) vermutlich nix. AVCC + VCC sind durchverbunden,
müßte vermutlich L=10uH oder 47R (lt.Wiki) dazwischen. Muß entweder
einen Zwischensockel bauen, oder alles neu auf Lochraster.

Die Versorgungsspannung v.Netz ist vermutlich nicht ausreichend stabil
sodaß die Erkennung unzuverlässig arbeitet. Labornetzgerät hab ich
keins, nur ne HAMA Wandwarze m.einstellbarer Voltzahl (also Trafo
stabilisiert => und 7805 auf Pollinboard). Alles an einer Leiste, an der
2 Schaltnetzteile + der Laptop sind.
Autor: Arne Rossius (Gast)
Datum: 16.10.2009 22:10
Angehängte Dateien:

@Ludwig:

du hast voellig Recht, das habe ich uebersehen. Dein Aenderungsvorschlag
erscheint mir sinnvoll, ich habe ihn jetzt bei mir eingebaut.


Gruss,
Arne
Autor: Läubi .. (laeubi) (Moderator) Benutzerseite
Datum: 17.10.2009 11:08

Irgenwo im FOrum gabs auch mal ne ESR Messung der Elkos, DAS wäre noch
der hit! :)
Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
Datum: 17.10.2009 11:27

Dürfte etwas schwer werden, wenn auch prinzipiell irgendwie machbar.
Dazu müsste man aber vermutlich etwas mehr Strom durch den Elko jagen,
prinzipiell könnte man es so machen:
Elko auf um die Vcc/2 laden, über einen Widerstand z.B. 25mA in den Elko
jagen und möglichst sofort die Spannung messen, so dass der Elko keine
Zeit hat sich zu laden. Dann das ganze in die andere Richtung.
Da man den Widerstand der den Strom liefert kennt, könnte man so einfach
über den Spannungsteiler aus dem Widerstand und dem ESR diesen
berechnen.
Wird nicht sonderlich genau, aber als Anhaltspunkt sollte es gehen.
Bei 100 Ohm Vorwiderstand liegt die Auflösung bei 200mOhm. Das ist nicht
gerade gut, <50mOhm sollten es für brauchbare Messungen mindestens sein.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 17.10.2009 13:22

Die ESR-Messung kann man mit dieser Hardware vermutlich fast vergessen.
Normalerweise müsste man den Elko dafür erstmal auf eine gewisse
Spannung aufladen und dann (z.B. per Power-MOSFET) einen niederohmigen
Widerstand an den Elko anschließen. Dann muss sofort (vielleicht 1µs
später) über eine Sample&Hold-Schaltung die aktuelle Elkospannung
gemessen werden. Daraus kann man dann recht genau den ESR bestimmen.
Mit den vorhandenen 680 Ohm Widerständen wird das aber nix...
Schon ein billiger Elso mit vielleicht 10µF/25V hat ja soweit ich weiß
meist unter 1 Ohm ESR.
Größere Elkos haben sogar oft <50mOhm.

Ich werde demnächst auch mal eine neue Version reinstellen, in die ich
einige der Verbesserungsvorschläge übernehmen werde.
Das mit der Poti-Messung ist auch eine gute Idee. Allerdings würde ein
Poti nicht erkannt werden, wenn es ganz an einen der Anschläge gedreht
ist.

Hat eigentlich noch jemand außer mkburkersdorf mit meiner Firmware vom
03.10. Probleme mit der Widerstandsmessung?
Ich habe nämlich keine Probleme damit. Vielleicht liegt es ja an
internen Toleranzen der AVRs.
Autor: Michael L. (michaelx)
Datum: 17.10.2009 13:41

Hallo Markus,

ich hätte da noch einen Verbesserungsvorschlag, muss ich gleich mal hier
aufschreiben, ehe ich es wieder vergesse. Bei antiparallelen Dioden wäre
es nützlich, die beiden U_f auszugeben. Z.B. so:

D 1-2: Uf=1234mV
D 2-1: Uf=678mV

Dies wäre vor allem für die Erkennung von Z-Dioden mit kleiner Spannung,
aber auch bei antiparallelen LED nützlich.


ESR

Eine Möglichkeit das zu messen, fehlt mir auch noch. Aber nach dem, was
ich mir bisher zu diesem Thema angeschaut habe, lässt sich die
ESR-Messung in den Transistortester nicht integrieren. Dafür sollte man
eher ein ähnliches Projekt aufziehen. Um diesen Thread nicht zu
vermüllen, habe ich dafür einen  neuen gestartet: Projekt ESR-Tester

Edit:
PS: Markus, ich habe gerade gesehen, dass du auch gerade bzgl. ESR
gepostet hast.
Autor: Ludwig D. (Gast)
Datum: 17.10.2009 17:52
Angehängte Dateien:

>Hat eigentlich noch jemand außer mkburkersdorf mit meiner Firmware vom
>03.10. Probleme mit der Widerstandsmessung?

meld ja ich )

Was daran liegen könnte, daß bei mir die Wiederholgenauigkeit der
Messungen nie hoch ist (je groesser die Widerstaende, um so groesser
werden die Schwankungen).

Es sind immer Ausreisser zwischen 1,5,10 und 20 Kiloohm dabei (820 K als
799k)...

  Ich hab die Mittelung schon auf 50 Werte geändert, die Verdrahtung
geändert (R 47 Ohm zwischen AVCC und VCC), sogar den ADC Sleep Mode
eingebaut.

( wegen der Zeitabhängigkeit der Messung ist mir nicht bekannt, ob Sleep
Mode / bzw. Interrupts bei allen Bauteilen richtige Werte liefert )

P.S.: ich hab die von mir erwaehnten Unterschiede zwischen Arne R und
Marcus F (vom 3.10) mal ranhgehängt (2 If-Bedingungen sind mir
aufgefallen).
Autor: Ludwig D. (Gast)
Datum: 18.10.2009 12:44

Verbesserungsvorschlag: die Routine zur Ausgabeformatierung wird an 2
Stellen benutzt.
 Ich habe sie in eine Unterroutine ausgelagert. Ist uebersichtlicher und
verkleinert den Code!

..........................
DEFINITION (vor Main):
..........................

// Ausgabe-Hilfsroutine (gibt 0 zurueck wenn keine Ausgabe)!
//   1.Parameter Zeiger auf CHAR,
//   2. Parameter STRINGLAENGE,
//   3. Parameter  wie tmpval2 (Position Nachkomma)
int Lcd_Display(char outval[], uint8_t tmpval, uint8_t tmpval2) {
      if(tmpval < 3)
      {
        if(tmpval==1) {
          if( outval[0]=='0' ) return 0;

          lcd_string("0.");
          lcd_data('0');
          lcd_data(outval[0]);
        } else {
          if( (outval[0]=='0') && (outval[1]=='0') ) return 0;

          lcd_string("0.");
          lcd_data(outval[0]);
          lcd_data(outval[1]);
        }
      } else {
        for(PartReady=0;PartReady<tmpval;PartReady++) {
          if((PartReady + 2) == tmpval2) lcd_data('.');
          lcd_data(outval[PartReady]);
        }
      }
      return 1;
} // ENDE Unterroutine

//Programmbeginn
int main(void) {
...
...........................................
*Stelle A: Messung Kondensatorkapazität*
*Originalcode Marcus Okt.ab Zeile 530*
...........................................
...
  } else if(PartFound == PART_CAPACITOR) {  //Kapazit?tsmessung auch nur auf Mega8 verf?gbar
      lcd_eep_string(Capacitor);
      lcd_data(ca + 49);  //Pin-Angaben
      lcd_data('-');
      lcd_data(cb + 49);
  
      tmpval2 = 'n';
      // Merke: 100 ist "1"
      if (cv > 99999) //  ab 100000 {
          cv /= 1000;
         tmpval2 = LCD_CHAR_U;
      } 

      Line2();
      ultoa(cv, outval, 10);
      tmpval = strlen(outval);
      if ( Lcd_Display(outval, tmpval, tmpval) )
      {
        lcd_data(tmpval2);
        lcd_data('F');
        // Warnung bei Erreichen d.unteren Grenze d.Messbereichs:
        if (save_cv < 20) 
          lcd_data('*');
      }
..................................
*Stelle B: Messung Gatekapazität* 
*Originalcode Marcus Okt.ab Zeile 426*
..................................
    #ifdef UseM8  //Gatekapazit??t
      if(PartMode < 3) {  //Anreicherungs-MOSFET
        tmpval = strlen(outval2);

        tmpval2 = 2;
        if(tmpval>4) {
          tmpval = 4;  //bei Kapazit??t >100nF letze Nachkommastelle nicht mehr angeben (passt sonst nicht auf das LCD)
          tmpval2 = 1;
        }

        if ( Lcd_Display(outval2, tmpval, tmpval2) )        {    lcd_string(" C=");  //" C="
                lcd_data('n');
                                }
      }
    #endif
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 18.10.2009 15:33
Angehängte Dateien:

Ich habe mal versucht, das Problem mit der Widerstandsmessung zu lösen.
Ich vermute mal, dass die Widerstände aufgrund von Messungenauigkeiten
teilweise in beide Richtungen mit einem deutlich abweichenden Wert
erkannt wurden. Vorher war die maximale Abweichung dort 10%, bei mehr
Abweichung wurde das Bauteil nicht mehr als Widerstand erkannt.
Ich habe das mal auf 20% erhöht und auch noch einen unnötigen Codeteil
bei der Widerstandsbessung entfernt.

Zumindest bei mir funktioniert es so einwandfrei, ich hatte aber auch
mit der alten Version keine Probleme.
Autor: Hubert G. (hubertg)
Datum: 18.10.2009 17:34

Bei einem Darlingtontransistor TIP121 wird Stromverstärkung hfe0
angezeigt. Bei einem BC516 oder vergleichbaren allerdings korrekt.
Könnte das mit der Diode zwischen CE zusammenhängen oder hat das andere
Gründe?
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 18.10.2009 17:58
Angehängte Dateien:

=> Hubert G.:
Das ist einfach zu erklären. In der angehängten Grafik ist die
Innenschaltung vom TIP121 zu sehen.
Der Widerstand R1 von 5kOhm sorgt dafür, dass der Transistor mit dem
470k-Widerstand im Tester nicht zum Leiten gebracht werden kann. Das
wäre aber für die hFE-Messung erforderlich.
Dank der bei solchen Transistoren praktisch immer vorhandenen internen
Diode werden (zumindest bei etwa vergleichbaren BD675 und BD679; TIP121
habe ich nicht) zumindest die Pins korrekt erkannt.

=> Alle:
Die Messung von Potis baue ich wohl doch nicht mehr ein.
Dafür (und auch nur dafür) wäre es nämlich nötig, dass der Tester
mehrere Widerstände erkennen kann. Das macht dafür eine zusätzliche
Array und eine ganze Menge zusätzlicher Überprüfungen nötig. Da der
Flash vom ATMega8 ohnehin schon ziemlich voll ist (knapp 7kB belegt) und
auch noch die Erkennung von UJTs rein soll, und auch noch etwas Platz
für evtl. nötige Fehlerbehebungen frei bleiben soll werde ich dieses
Gimmick doch nicht einbauen.
Autor: Hubert G. (hubertg)
Datum: 18.10.2009 18:04

Danke für die Info, ich habe mir so etwas in dieser Richtung gedacht.
Die Pin werden richtig erkannt und die Diode angezeigt.
Ich bin sehr zufrieden mit diesem Gerät, danke.
Hubert
Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
Datum: 19.10.2009 12:30

Glückwunsch, der Transistortester hat es ins Makezine geschafft!
http://blog.makezine.com/archive/2009/10/how-to_tr...
Autor: Martin S. (Gast)
Datum: 19.10.2009 21:30
Angehängte Dateien:

Welche Firmware ist denn jetzt aktuell?
Im zugehörigen Artikel ist noch eine Version vom August 2009 zu finden.
Diese habe ich auch installiert. Allerdings tauchen hier immer wieder
fehlerbereinigte Versionen auf. Auch eine Messung von Kondensatoren ist
enthalten.
Welche Version (inc. C-Messung) läuft denn stabil?
Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum: 19.10.2009 22:00

Martin S. schrieb:
> Welche Firmware ist denn jetzt aktuell?
> Welche Version (inc. C-Messung) läuft denn stabil?

Immer die letzte von Markus F. gepostete. Zur Zeit also diese:
Beitrag "Transistortester mit AVR"

Er testet die Version vor dem posten, man fährt also recht sicher damit.
Autor: misser (Gast)
Datum: 21.10.2009 21:37

Hi Markus,
HOW TO TEST UJT:
according to some documentation and to some experience about ujt 2N2646,
the UJT has 3 pins: Emetter = E , Base 1 = B1 , Base 2 = B2.
* between B1 and B2 there are resistor from 100 ohm to 25 kohm
    (ra==B1 && rb==B2) || (ra==B2 && rb==B1) .
* from E to B1 there is a diode 0.6v to 1.5v
     diode[0] (anode0==E && cathode0==B1)
* from E to B2 there is a diode 1v to 4.9v
     diode[1] (anode1==E && cathode1==B2)
* vEB1 < vEB2 ( doppeldiode AC )  so:

   E==anode0==anode1
   if (voltage.diode0 < voltage.diode1) {
      B1==cathode0 && B2==cathode1
      }else {
      B1==cathode1 && B2==cathode0
      }
   RBB==resistor between B1 and B2.
   vEB1==voltage between E and B1.
Is this methode enough to define UJT  and only UJT ?
thanx in advance.
Autor: Michael Gomez (Gast)
Datum: 22.10.2009 16:06

Gentlemen,
Thank you Markus for this design.
I am very interested but most hesitant.
I know two words in german: danke & bitte.
Following the blog threads is most difficult for me.
Still I am willing to jump into the water and try it.
Do you have it in full kit form?
Danke.
Pls let me know.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 26.10.2009 11:54

=> misser:
This is a good idea. I will test it when I have got some UJT's...

=> Michael Gomez:
No, I don't have a full kit...
But you cann buy the circuit board here:
https://www.it-wns.de/themes/kategorie/detail.php?...
The other parts should be available at most electronics stores.
Autor: Michael Gomez (Gast)
Datum: 26.10.2009 16:31

Markus,

Chus. Danke.

I found that web page where they sell the PCBs.
Unfortunately I know 1/2 word in German and they don't seem
to offer their wares in English.
I don't even know if they accept paypal.

Seems I'll need a German speaking friend in here to help me with these
choicesbecause I don't understnad a gesunheit.


Hummm....
Autor: Hc Zimmerer (mizch)
Datum: 26.10.2009 17:35

Try to feed the URL do translate.google.com or (if you're using firefox)
install FoxLingo.  This should give you a translation, albeit not a
fluent one.
Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum: 26.10.2009 21:26

Michael Gomez schrieb:
> Unfortunately I know 1/2 word in German and they don't seem
> to offer their wares in English.
> Seems I'll need a German speaking friend in here to help me with these
> choicesbecause I don't understnad a gesunheit.

Hi Michael,
perhaps you find someone who can help you out. If you dont, contact me
and I can buy it for you and send it to you. I also have a paypal
account. I could also offer it to you via ebay, that would give you a
safeness.

mit freundlichen Grüßen
(with friendly greetings)

Alexander Schmidt
Autor: Michael Gomez (Gast)
Datum: 30.10.2009 14:45

Alexander,

Danke. Mille danke.

Thank you for your kind offer.
I will take you up on this offer.
Please tell me where to send the Euros.
Please tell me how many.

I want to build this tester and with the help of some
friends, I might get it done.

Thank you.
Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum: 31.10.2009 19:44

Drop me a mail at Benutzer:Esko. Your can send me the money via
Paypal, then I will buy it and send it to you.
Where do you come from?
Do you want to have all parts or only the pcb?
Price for the pcb is 14€ +paypal+shipping to you
Price for the kit is 27€ +paypal+shipping to you
Autor: Michael Gomez (Gast)
Datum: 02.11.2009 20:43

Alexander,

Danke. I will go with the full kit.
I hope that includes a programmed chip.

I can send you the money directly from within paypal.

I am not sure how to use that "Benutzer:Esko" address.
Will paypal understand that? Sorry.
Is that an abrreviation for Benutzer@Esko.com  ?
Sorry. I have never used that form before.

A million thanks. I found an AVR story in Germany but they were not
willing to buy this board for me and send it with their kit.

Thank you.
You can reach me directly at: xtalgrwr@yahoo.com

Looking forward to building that tester. Danke.
Autor: micha (Gast)
Datum: 02.11.2009 21:13

Hi Michael!

It's a link! just click on the adress in the above post and you will see
a valid email adress ;-)
Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum: 02.11.2009 22:41

Michael Gomez schrieb:
> Danke. I will go with the full kit.
> I hope that includes a programmed chip.

It does not, but i can program it for you.


> I am not sure how to use that "Benutzer:Esko" address.
micha schrieb:
> It's a link!
Thats it.


> You can reach me directly at: xtalgrwr@yahoo.com
I sent you a mail.
Autor: Nils ‫‪ (n-regen)
Datum: 04.11.2009 23:53

Hallo!
Ich habe ein Problem mit meinem Nachbau des Testers auf einer
Streifenrasterplatine:
Sobald ich ihn an eine Batterie oder ein Netzteil anschließe, zeigt er
einige Sekunden lang "Batterie leer" und anschließend dauerhaft
"Timeout!" an.
Die LED leuchtet dauerhaft, geht allerdings aus, solange ich den Taster
gedrückt halte. Ansonsten hat der Taster keine Wirkung.
Merkwürdigerweise reagiert der Atmega8 auch nicht darauf, wenn man
seinen Pin 1 (Reset) mit Pin 7 oder 8 (+5V und GND) verbindet.
Woran könnte das alles liegen? Lässt sich abschätzen, wo ich nach dem
Fehler suchen muss?
Falls das relevant ist: Ich habe noch ein Poti zwischen +5V und GND
eingebaut, um den Kontrast des Displays einzustellen (der Kontrastpin
des Displays hängt am Schleifer) und die Verbindungen zwischen (jeweils)
den beiden VCC- und den beiden GND-Pins weggelassen, da die ja intern
verbunden sind.
Autor: Hannes Lux (hannes)
Datum: 05.11.2009 09:33

> und die Verbindungen zwischen (jeweils)
> den beiden VCC- und den beiden GND-Pins weggelassen, da die ja intern
> verbunden sind.

Das ist Pfusch! Das solltest Du schleunigst ändern.

...
Autor: Hc Zimmerer (mizch)
Datum: 05.11.2009 10:20

"Timeout!" erscheint, wenn die Software zu lange einen gedrückten Taster
erkennt.  Da der Taster an sich geht (LED geht aus, Schaltung wird
gestartet usw.), ist etwas mit der Rückmeldung des Tasterzustands nicht
in Ordnung.  Prüfe mal die dafür zuständige Leitung.
Autor: misser (Gast)
Datum: 07.11.2009 10:57

Hi ,
  The tester works very well, but yesterday when I had tested a N-MOSFET
" SSS7N60 " the tester did'nt detect this device as mosfet but as
diode!!
  So where is the problem ?
Thanx in advance....
misser.
Autor: Arne Rossius (Gast)
Datum: 07.11.2009 16:21

Moin,

ich habe gerade noch einen Fehler in der Widerstandsmessung entdeckt.
Widerstaende mit ca. 250k werden bei mir (nach elend langer Messung, ca.
20s) faelschlicherweise als Kondensator mit genau 77.46uF erkannt.
Getestet habe ich 180k, 220k, 270k und 330k, korrekt wurden davon nur
180k und 330k angezeigt, 220k und 270k wurden wie beschrieben als
Kondensator angezeigt, ebenso ein Poti mit 250k (Klemmen nur an den
beiden aeusseren Anschluessen). Schliesse ich 2 Klemmen an das eine Ende
des Widerstands (und die dritte an das andere Ende) an, dauert die
Messung sogar doppelt so lange, das Ergebnis ist aber das gleiche.

Die letzte Version, die das Problem noch nicht hat, ist die von
2009-09-13 (ich habe nur die Versionen von Markus F. aus diesem Thread
ausprobiert, immer fuer den ATMega8).

Fuer alle, die meine Version verwenden: auch damit besteht das Problem.


Gruss,
Arne
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 08.11.2009 16:48

=> misser:
I think the mosfet needs more than 5 volts gate voltage. So it won't
turn on with the 5 volts at the gate, and only the internal reverse
diode is detected.

Und das Problem mit den Widerständen von ~250kOhm tritt bei mir auch
auf. Sie werden als Kondensator mit 77,46µF erkannt.
Ich schaue mir das mal an...
Autor: Serge S. (sergebs)
Datum: 09.11.2009 06:59

=> Markus F.:
Und das Problem mit den Widerständen von ~250kOhm tritt bei mir auch
auf.

From ~180 kOhm up to ~270 kOhm in my case. Maybe this info will help.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 10.11.2009 16:07
Angehängte Dateien:

So, ich habe das Problem mit den Widerständen jetzt gelöst.
Die neue Firmware habe ich an diesen Beitrag angefügt.
Es wäre schön, wenn ein paar Leute diese Firmware mal aufspielen
könnten, und dann über noch vorhandene Fehler, Probleme oder
Verbesserungsvorschläge berichten.
Wenn keine weiteren Fehler mehr gefunden werden, dann würde ich diese
Firmware demnächst mal in den Artikel zu diesem Projekt übernehmen. So
langsam mal gehört der nämlich auch wieder aktualisiert...
Autor: misser (Gast)
Datum: 17.11.2009 18:26

Hi Markus ,
  The tester works very well ....
  Thanks very much.
Misser.
Autor: Michael (Gast)
Datum: 21.11.2009 12:06

Hi Markus!

I have a problem in the next line :  TransistorTestNew, main.c routine
AVRStudio shows a mistake here:
He is not defined : LCD_CHAR_U
..
  } else if(PartFound == PART_CAPACITOR) {  //Kapazit?tsmessung auch nur
auf Mega8 verf?gbar
      lcd_eep_string(Capacitor);
      lcd_data(ca + 49);  //Pin-Angaben
      lcd_data('-');
      lcd_data(cb + 49);

      tmpval2 = 'n';
      // Merke: 100 ist "1"
      if (cv > 99999) //  ab 100000 {
          cv /= 1000;
         tmpval2 = LCD_CHAR_U;

Where is this defined?

Thanx,
Michael
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 21.11.2009 13:39

=> Michael:

LCD_CHAR_U is defined in lcd-routines.h, in line 30
#define LCD_CHAR_U  228    //µ-Zeichen
Autor: Michael (Gast)
Datum: 21.11.2009 15:24

Markus, works very well ....
  Thank you,
Michael
Autor: Walter Jo (oberallgeier)
Datum: 21.11.2009 17:31

Danke Markus F. für dieses schöne Projekt und die saubere Dokumentation.
Damit konnte ich den Aufbau, Teil 1 = ohne Abschaltautomatik, schnell,
sauber und sofort funktionstüchtig erstellen. WUN DER BAR! Sehr
interessiert hatte mich die Ein- und Ausschaltautomatik; die wollte ich
schon immer für andere Projektchen erstellen, wusste nur nicht wie. Der
Aufbau war einfach, die Inbetriebnahme ziemlich aufregend - testen und
vielfach kontrollieren - und hinterher waren es nur die <7,xx V am
Eingang. Ich dachte eigentlich, dass mein LDO 2950 gut genug wäre, das
Ganze, inclusive Ein-/Ausschaltautomatik, mit vier Knopfzellen zu
betreiben, aber mein Schaltungsaufbau (derzeit nur am Steckbrett mit
sehr guter Funktion) ist unter etwa 7,5 V nicht einzuschalten. Das liegt
nicht an der lowbatt-Meldung. Kaum hatte ich das Netzteil auf 8..9 V
gestellt, schon lief alles wie am Schnürchen.

Kann ich die Ein- und Ausschaltautomatik so abändern, dass das
Einschalten schon bei 6V oder weniger geht? (Tut mir leid, ich verstehe
bei Elektronik leider kaum mehr, als dass Transistoren drei Beine und
Dioden nur zwei haben - krass ausgedrückt). Da wäre ich um einen Rat
dankbar.

Nochmal vielen Dank für dieses Gerätchen, macht Riesenspass es zu bauen
und damit zu messen.
Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum: 21.11.2009 17:51

Walter Ti schrieb:
> mit vier Knopfzellen zu betreiben

Was sind das für Knopfzellen und wieviel Volt hat eine?

> aber mein Schaltungsaufbau ist unter etwa 7,5 V nicht einzuschalten.

Das sollte nicht so sein.
Ist der BC557 richtig angeschlossen und ist es auch sicher kein BC547?

Kann es sein, dass die Knopfzellen den Strom nicht bereitstellen können?
Funktioniert es mit (nachgemessenen) 6V vom Netzteil?
Autor: Walter Jo (oberallgeier)
Datum: 21.11.2009 18:35

Ohhh je,

na ja - manches hatte ich richtig gemacht. Stromversorgung war ein
Labornetzteil (etwas einfaches, EA-PS 1501) - Strombegrenzung war erst
auf 200 mA, dann auf 1000 mA, Spannung vorsichtig hoch . . . . so ab
5,5V angefangen.

Knopfzellen - erstmal dachte ich an die V357 - wenn die genügend Strom
bringen, aber ich hatte mit Licht am LCD rund 110 mA gemessen . . . .
Ohne Licht sinds um die 60 mA. Daher hatte ich das Ganze vorerst auch
NICHT mit Knopfzellen probiert. Mein Testblock mit 4xAA - tecxus 2700Ah
- bei rund 5,4 V hatte nichts gebracht, sprich: Tasterdrücken führte
weder zu Stromverbrauch (am Multimeter gemessen) noch zu einem
erhellenden Licht an der LED oder am Display.

Ja - und der "ohh-je"-Teil: ich hatte statt der BC557 und BC547 ein paar
vorhandene (neue) BC337 und BC327 genommen. gggg - stimmt - den
"BC557", bei mir also ein BC327, hatte ich zuerst "andersrum" drin, bis
ich den Pfeil genauer angesehen hatte.

Es funktionierte nicht mit nachgemessenen 6V am Netzteil (DMM = Metrahit
12S - schien mir bisher vertrauenswürdig - und ist auch nicht auf low
bat).

Jedenfalls danke Alexander für Deine schnelle Antwort von eben.
Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum: 21.11.2009 18:58

Die Minimalspannung ist:
5V + 0,4V (LDO) + 0,3V (PNP)
Es müsste also mit 6V laufen.

Evtl hast du Übergangswiderstände auf dem Steckbrett.
Autor: Walter Jo (oberallgeier)
Datum: 21.11.2009 19:05

Danke Alexander. Ich stecke das Ganze grade wieder zusammen (hatte es
vormittags auseinandergenommen). Übergangswiderstände - soweit ich mich
erinnern kann - waren im Steckbrett meist so - Bauteilfuss B1 -
Kontaktleiste1 - Steckbrücke - Kontaktleiste2 - Bauteilfuss B2 - von B1
nach B2 etwa 2 bis 4 Ω (ohne Nulljustage am DMM).

Werde es heute+morgen neu aufbauen, nachmessen und dann mich nochmal
melden.

Danke.
Autor: Andreas Schmitt (aschmitt)
Datum: 22.11.2009 04:15

Hallo,

Danke erstmal Markus für das klasse Projekt. Ich hab dabei richtig Spass
gehabt und viel dabei gelernt.

Ich bin beim Durchtesten meiner Bauteile auf einen Effekt gestossen. In
meiner Kiste zwischen den Transistoren und Dioden waren auch ein paar
Spannungsregler. Lasst mal einen bei euch testen, bei mir kommt dann

Bauteil unbek.
oder defekt4d

dieses "4d" kommt auch mal als "5d" oder "6d".

Im Code hab ich schon nachgeschaut aber nichts ungewöhnliches entdeckt.

Gruß Andreas
Autor: Walter Jo (oberallgeier)
Datum: 22.11.2009 10:43
Angehängte Dateien:

Hallo Alexander, hallo alle,

Walter Jo schrieb:
> ... mein Schaltungsaufbau ... unter etwa 7,5 V nicht einzuschalten...

Es geht besser. Es geht unter 6 V als Ubatt.

Vielleicht ist beim alten Aufbau ein nicht entdeckter schlechter Kontakt
schuld gewesen, vielleicht weil heute Sonntag ist, ich kann mit
Eingangsspannungen unter 6 V sicher schalten. ALLERDINGS NICHT, wenn das
LCD angeschlossen ist. Also habe ich mir noch einen LP2950 genommen und
noch einen BC337. Die Basis des 337 über 1k an den Eingang des
originalen Spannungswandlers (D1) (= C des T3 der Originalschaltung) und
mit 10k weiter an GND. Der Emitter des 337 direkt an GND. Der GND des
zweiten Spannungswandlers an C des 337. Jetzt kann ich störungsfrei bis
Ubatt,min 5,8V (Anzeige 5,79) schalten. Dabei bekomme ich am
Controllereingang 4,93 V. Geringere Ubatt bringt einen Abfall am
Controllereingang, höhere Ubatt bringt keine höhere Eingangsspannung am
Controller. Die Spannungsmessungen leider nur gemessen, als der
Testzyklus schon vorbei war.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 23.11.2009 14:42

=> Andreas Schmitt

>Ich bin beim Durchtesten meiner Bauteile auf einen Effekt gestossen. In
>meiner Kiste zwischen den Transistoren und Dioden waren auch ein paar
>Spannungsregler. Lasst mal einen bei euch testen, bei mir kommt dann

>Bauteil unbek.
>oder defekt4d

>dieses "4d" kommt auch mal als "5d" oder "6d".

Wenn mehr als 2 Dioden gefunden wurden, aber nicht noch zusätzlich ein
anderes Bauteil (z.B. Transistor), dann wird die Anzahl der Dioden
angezeigt, in der Form:

Bauteil unbek.
oder defektyd

y ist dann die Anzahl der Dioden.

Das ist also kein Bug, sondern ein Feature...

Aber es stimmt, ein Leerzeichen zwischen dem "defekt" und der Anzahl der
Dioden würde nicht schaden.
Autor: Andreas Schmitt (aschmitt)
Datum: 23.11.2009 23:00
Angehängte Dateien:

Markus F. schrieb:

>
>>dieses "4d" kommt auch mal als "5d" oder "6d".
>
> Wenn mehr als 2 Dioden gefunden wurden, aber nicht noch zusätzlich ein
> anderes Bauteil (z.B. Transistor), dann wird die Anzahl der Dioden
> angezeigt, in der Form:
>
> Bauteil unbek.
> oder defektyd
>
> y ist dann die Anzahl der Dioden.
>
> Das ist also kein Bug, sondern ein Feature...
>
> Aber es stimmt, ein Leerzeichen zwischen dem "defekt" und der Anzahl der
> Dioden würde nicht schaden.

Muss ich mir mal genauer im Quellcode anschauen, man is ja lernfähig.
Danke für die Info.
Ich hatte übrigens massive Probleme mit dem Starten des Testers, der
wollte von 30 Versuchen vielleicht 1-2 mal richtig starten. Die anderen
mal waren nur wirre Zeichen und ein blinkender Cursor zu sehen. Mit dem
Kondensator auf Bild 2 (Kunstwerk von unten :D) war das Problem behoben
und die Sache lief.

Vielleicht würde zu dem Leerzeichen noch statt dem "d" das Dioden-Symbol
mehr passen.
Autor: Walter Jo (oberallgeier)
Datum: 26.11.2009 15:50
Angehängte Dateien:

Der Tester ist fertig aufgebaut für einen 9V-Block, das Display wird auf
Abstandshaltern oberhalb der Schaltung montiert. Für die Testbuchsen und
den 3xPfostenstecker für ein Testkabel bleibt vorne genügend Platz.

http://oberallgeier.ob.funpic.de/TrTester_totale_1824.jpg

Derzeit zweifle ich noch, dass die 9V-Akkus den Tester treiben können.
Leider zeigen meine beiden Akkus derzeit noch stets "Batterie leer",
aber sie hängen am Ladegerät. Und für das Bild reicht eine fliegende
Verbindung zum Labornetzteil. Die unmotiviert verlaufende Drahtschlaufe
nach PC5 wird später nach PC3/ADC3 verlegt - dann wird der SCL-Pinn
frei. Aktuell will ich den Code für einen mega168 umgtricken - mal
sehen, ob ich dann noch zusätzliche Sachen einbauen kann. ISP ist ja
dran . . . . Mag ja sein, dass Profis die Nase über die
Lochraster+Spaghetti-Platine rümpfen.

Frage: Funktioniert der Tester bei irgend jemandem mit einem
handelsüblichen 9V-Akku oder sind 9V-Blocks unabdingbar?
Autor: Hannes Lux (hannes)
Datum: 26.11.2009 16:11

Abgesehen davon, dass Deine LCD-Hintergrundbeleuchtung Gift für einen
9V-Block ist, miss mal die Spannung Deines 9V-Block-Akkus. Und dann miss
mal die Spannung eines primären 9V-Blocks. Und dann überleg' mal, welche
Spannungsdifferenz der 78L05 zum sauberen Regeln braucht.

...
Autor: Walter Jo (oberallgeier)
Datum: 26.11.2009 20:12

Hi Hannes,

> ... Spannung Deines 9V-Block-Akkus. Und dann miss
> mal die Spannung eines primären 9V-Blocks ...
Kennst Du den Unterschied in den Spannungen?

> ... Und dann überleg' mal, welche Spannungsdifferenz
> der 78L05 zum sauberen Regeln braucht.
Das Überlegen hilft da nix - das steht nämlich bei mir im Datenblatt.
Aber oben habe ich ja geschrieben, dass ich einen LP2950 genommen hatte
ggg.

> ... LCD-Hintergrundbeleuchtung Gift für einen
> 9V-Block ...
Deshalb gibts diesen hübschen, zweipoligen, separaten Stecker für die
LED ggg. Mit dem grossen, weißen "+" auf einem Pol.

Aber irgendwie war das alles wohl nicht die Antwort auf meine Frage.
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 26.11.2009 20:48

>Und für das Bild reicht eine fliegende Verbindung zum Labornetzteil.

Du hast 2 Möglichkeiten:
1.Stell an Deinem Labornetzteil die Spannung langsam runter und miß, bis
 wohin der Tester noch arbeitet
2. Warte, bis Dein Akku fertig geladen ist und probier's aus...

;-)
MfG Paul
Autor: Thomas R. (tinman)
Datum: 26.11.2009 22:28

Walter Jo schrieb:

> Derzeit zweifle ich noch, dass die 9V-Akkus den Tester treiben können.
> Leider zeigen meine beiden Akkus derzeit noch stets "Batterie leer",
> aber sie hängen am Ladegerät.
>
> Frage: Funktioniert der Tester bei irgend jemandem mit einem
> handelsüblichen 9V-Akku oder sind 9V-Blocks unabdingbar?

CR2032 und ein stepup reichen auch :P

Wieso schaltest du die erkennung per hard oder noch besser software (da
du eh code umbauen möchtest) einfach aus ?
Autor: Walter Jo (oberallgeier)
Datum: 27.11.2009 13:32

Hallo Paul, hallo Thomas,

danke für die Hilfen.

@Paul. Das mit dem Labornetzteil hatte ich bereits vor dem Posting
gemacht, siehe oben vom 22.11.2009 10:43 und 21.11.2009 17:31. Der Akku
ist fertig geladen, aber die LCDBeleuchtung zieht wirklich sauber viel
Strom. Daher hatte ich ja vorsorglich die Versorgung mit einem separaten
Stecker versehen. LED abstecken - und der Tester läuft völlig korrekt.
Da ich selten im Dunklen sitze, gehts auch so . . . .

@Thomas. Der Tester zieht vom Labornetzteil mit 9,00V und
Strombegrenzung auf 200 mA ohne LED ca. 10 mA, mit LED ist der
Anlaufstrom, gemessen mit DMM (Gossen Metrahit 12S), über 100 mA, im
Normalstatus über 60 mA. Ähnliches natürlich mit dem 9V-Akku Varta NiMH,
der 9,4V Leerlaufspannung hat. Mit Tester im Normalbetrieb, ohne LED
bleiben am Akku 8,7 V und mit LED noch 5,7V. Dabei messe ich im Tester
4,97V im Normalbetrieb und 4,3 V mit LED, also viel zu wenig für eine
korrekte Messung. Seltsam ist ja, dass beim LP2950 im Datenblatt von
National Semiconductor steht: Guaranteed 100 mA output current. Und -
ich hatte schon eine Wartesekunde nach dem Anmeldetext und vor der
Spannungsüberprüfung eingelegt. UND - alle Zwischenräume auf der Platine
gesäubert . . . .

> ... CR2032 und ein stepup reichen auch
Meinst Du? Ich bin nicht sicher. Werde ich auch nicht testen.

> ... schaltest du die erkennung ... einfach aus ?
Neeee. Die sichert mir doch eine ganz wichtige Funktion. Ich finde
dieses Feature, die Versorgungsspannung in der Anmeldephase zu
überprüfen einfach s..gut!
Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum: 27.11.2009 13:47

Walter Jo schrieb:
> beim LP2950 im Datenblatt von National Semiconductor steht: Guaranteed
> 100 mA output current.

Wenn du die Kondensatoren mit einschaltest ist der Anfangsstrom
kurzzeitig deutlich höher. Am besten die Kondensatoren immer am Akku
lassen.
Außerdem dürfte der begrenzende Faktor hier der Akkus sein. Dort wird
die Spannung einbrechen.
Autor: Walter Jo (oberallgeier)
Datum: 27.11.2009 14:51

Genau der Einbruch am Akku ist es, denn am Labornetzteil mit der
Einstellung 9V und "max 200 mA" läuft der Tester problemlos - mit dem
gleichen LDO. Selbst ein anderer 9V-Akku brachte nix.
Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum: 27.11.2009 15:25

Wenn die Akkus keine 60mA liefern können, dann sind diese kaputt oder
waren schon immer schlecht.
Ich habe mal exemplarisch in ein 9V-Block Datenblatt geschaut und dort
steht bei 56mA Entladestrom eine Entladedauer von 5 Stunden bis 7V.
Bei 380mA ist es immer noch eine Stunde bis 7V.

9V-Block: http://www.reichelt.de/?;ARTICLE=82135
Datenblatt:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=7;LA=6;OPEN=0;INDE...
Autor: Walter Jo (oberallgeier)
Datum: 28.11.2009 00:29

Danke esko!

Ärgerlich - von meinen tecxus AA und AAA habe ich solche Datenblätter,
direkt vom Hersteller natürlich. Diese Akkus können wirklich hohe Ströme
abgeben, das weiß ich von meinen anderen Projektchen. Selbst das
Leichtgewicht des 9V-Blocks sollte ja 100+ mA weit über eine Stunde
liefern können. Hoffentlich ist mein Aussetzer nur temporär. Danke für
Deine Mühe und Geduld.
http://www.tecxus.de/german/datenblatt/NIMH9V160.pdf
Autor: Walter Jo (oberallgeier)
Datum: 28.11.2009 12:15

Die Akkufrage ist positiv geklärt. Der neue tecxus 9V/280mAh lässt das
LCD und die Bastleraugen bei der Messung hell leuchten.

Jetzt gehts an die Software. Wegen eines persönlichen Überangebotes an
mega168 wird dieser genommen, zumal es ein gemeinsames Datenblatt von
Atmel für ATmega48/88/168/328 gibt und die Software auch für m48 passen
soll.
mega168:
Der Transistortest NPN und PNP geht beim mega168 recht ordentlich.
Bei Test eines Widerstandes mit 1k meldet der Tester 2 Dioden
antiparallel, gelegentlich auch "kein, unbek..." oder tolerierbare 1003Ω
... 1005Ω und beim Test eines 100nF meldet er entweder auf 3-2 22,60nF
oder auf 2-1 172,33nF, 1-3 ist 20,60nF.
mega8:
Die IDENTISCHE Hardware meldet an allen Kombinationen Kapazitäten
zwischen 99,99nF und 102,44nF und sinnvolle Widerstandswerte.

Da wird ein mühevoller Vergleich der docs notwendig :(.
Autor: Hannes Lux (hannes)
Datum: 28.11.2009 12:59

> Die Akkufrage ist positiv geklärt.

Wirklich? Und was ist hiermit?
Beitrag "Transistortester mit AVR"

> Da wird ein mühevoller Vergleich der docs notwendig :(.

Es gibt bei Atmel ANs zum Thema Migration.

...
Autor: Walter Jo (oberallgeier)
Datum: 29.11.2009 00:07

Der m168er Transistortester läuft sehr schön - auch problemlos am Akku
und der Code scheut auch nicht den m328. Damit habe ich Teil 1 meines
Projektziels erreicht. Teil 2 sind zusätzliche Routinen, die mit dem
Bauteiltester nichts zu tun haben.

Änderungen im code waren
a) Redigieren der Typabhängigkeit, insbesondere alle #ifdef UseM8 /
#endif
b) Verlegen des low batt Checkpins nach PC3 - damit wird das I²C frei
(gehört zu Teil 2).
c) wirklich notwendig war natürlich die Anpassung bei den Faktoren für
die Kapazitätsmessung bei Kondensatoren:
// War :
// #define H_CAPACITY_FACTOR 394
// #define L_CAPACITY_FACTOR 283
//   .. und ist neu :
 #define H_CAPACITY_FACTOR 241
 #define L_CAPACITY_FACTOR 167
Wen wunderts, der Kommentar dazu im originalen Code sagt ja genug.

Die oben (28.11.2009 12:15) erwähnten, seltsamen Effekte mit Meldungen
zu antiparallelen Dioden oder 100 unterschlagenen nanoF verschwanden,
als ich bei Testmessungen stets den ISP-Stecker entfernte. MISO, MOSI
und SCK gehen ja zu drei Messwiderständen. Wieder etwas, das ich
übersehen hatte.

Hannes Lux schrieb:
> Es gibt bei Atmel ANs zum Thema Migration.
Danke Hannes für den Hinweis. Diese ANs sind nicht wirklich erhellend zu
diesem Thema. Dass der mega8 manche Registernamen anders hat als der
m168, ist ja den meisten hier klar und die Unterschiede der
48/88/168/328-Reihe zur Gruppe der 48P/88P/168P/328P (AVR512) sind
vorwiegend Energiesparfragen mit den zugehörigen Quarzen und der Hinweis
auf einige neue Register.

Danke allen für die freundlichen Hilfen.
Autor: MartinSt (Gast)
Datum: 30.11.2009 08:21

Erstmal: Danke für dieses tolle Projekt!

Problem:
Nach dem Update auf die neueste Firmwareversion werden bei meinem Gerät
Kondensatoren unter etwa 1,5nF nicht mehr erkannt. Vorher konnte ich
einen 1nF-Kondensator zuverlässig messen. Ist der Effekt durch die
letzten Änderungen unvermeidlich oder handelt es sich um einen Bug?
Autor: Walter Jo (oberallgeier)
Datum: 30.11.2009 15:29

MartinSt schrieb:
> ...
> Nach dem Update auf die neueste Firmwareversion ...

Hast Du vielleicht auch den Controller gewechselt? Ich habe bei meinem
Nachbau festgestellt, dass ziemliche Fehlmessungen bei den Kondensatoren
durch die
>...Faktoren für die Kapazitätsmessung bei Kondensatoren...
beeinflusst werden, siehe mein Posting oben. Vielleicht mal im niedrigen
Kapazitätenbereich diese "Eich"werte selbst einjustieren? DAS hatte bei
mir eine sehr gute Genauigkeit gebracht - allerdings messe ich nix unter
50 nF.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 30.11.2009 18:44

> Nach dem Update auf die neueste Firmwareversion werden bei meinem Gerät
> Kondensatoren unter etwa 1,5nF nicht mehr erkannt

Ja, ist bei mir auch so. Ist mir vorher aber auch noch nicht
aufgefallen.
Alles unter ca. 1,25nF wird nicht erkannt. Ich sehe mir das mal an...
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 02.12.2009 15:56
Angehängte Dateien:

Zu der Sache mit den Kondensatoren:
Das war tatsächlich ein Fehler in der Software. In der angehängten
Firmware habe ich den Fehler berichtigt, jetzt werden wieder
Kondensatoren ab ca. 0,2nF erkannt.
Ich habe diese Firmware auch wieder mit einigen Bauteilen getestet und
es hat funktioniert, scheinbar sind durch diese Änderung auch keine
neuen Fehler entstanden (ihr kennt das ja sicher: Man beseitigt einen
Fehler und schafft damit zwei neue...).

Und die Dioden-Anzeige bei defekten oder nicht erkannten Bauteilen habe
ich auch geändert. Jetzt wird es als
Bauteil unbek.
oder defekt y(Dioden-Icon)

angezeigt (y steht für die Anzahl der Dioden).
Autor: Hubert G. (hubertg)
Datum: 02.12.2009 18:47

Das mit den Kondensatoren funktioniert einwandfrei.
Bei meinen Triac TIC226 und fast allen TIC216 zeigt er allerdings
npn b1 c2 e3   hfe0
Bei denen er TRIAC anzeigt ist die Belegung falsch G=1 A1=2 A2=3
wenn man ihn umdreht, G und A2 tauscht, bleibt die Belegung gleich.

Transistoren und FET werden soweit ich getestet habe, richtig angezeigt.
Autor: Matthias Seifert (matthias-aus-hc)
Datum: 04.12.2009 12:23

Hallo.

Nachdem ich auf dieses Gerät aufmerksam geworden bin und ich demnächst
mel wieder eine bestellung bei Pollin tätigen werde. werde ich den TT
mal nachbauen.

Klingt auf jedenfall interessant und vielversprechend.

lg
Autor: Matthias Seifert (matthias-aus-hc)
Datum: 04.12.2009 12:30

Kann man auch anstatt des LCD-Displays ein Display von einem S65
benutzen und noch mehr Werte untereinander darstellen?

Was müsste ich dabei beachten?

lg
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 04.12.2009 16:09

> Bei meinen Triac TIC226 und fast allen TIC216 zeigt er allerdings
> npn b1 c2 e3   hfe0

Das ist ein normales Verhalten. Der Tester liefert einfach nicht genug
Strom, um den Haltestrom der Triacs zu erreichen. Über die
680Ohm-Widerstände fließen ja nur max. 7mA. Die meisten Triacs haben
aber >10mA Haltestrom.
Daher bleiben sie nach Wegnahme der Gatespannung nicht geschaltet und
sind für den Tester nicht von einem NPN-Transistor zu unterscheiden.

Das mit der falschen Belegung weiß ich jetzt auch nicht. Ich erinnere
mich, das auch mal gehabt zu haben, bei einem BT136. Da habe ich mich
aber nicht gleich darum gekümmert, und dann ist es wieder in
Vergessenheit geraten...

Ich habe aber gerade keinen Triac da, der auch als Triac erkannt wird
(ich habe nur ein paar BTA24 mit max. 25A Laststrom und 50mA Haltestrom
da, die werden aber verständlicherweise nicht erkant).

Wenn ich mal wieder ein paar geeignete Triacs habe (BT136 müssten
gehen), dann teste ich es nochmal.
Autor: Ollz (Gast)
Datum: 07.12.2009 16:29

> Kann man auch anstatt des LCD-Displays ein Display von einem S65
> benutzen und noch mehr Werte untereinander darstellen?

Wenn du genug frei Pins findest, den Code schreiben kannst und noch
Platz im AVR ist, dann kann man das.

Ich verwende ein überbreites (24x2) HD44780-kompatibles Display, und
hatte daher dafür an der Hardware und vom Treibercode wenig zu ändern.

Da ich eine andere Stromversorgung und Ein-Aus-Schaltung verwende, habe
ich noch diverse andere Änderungen in der Software.

>
> Was müsste ich dabei beachten?

Das Updates auf neue offizielle Software-Versionen Mehrarbeit machen.

Ich habe alle Display-Strings und das Display-Layout auf 24x2 umgestellt
(und dazu ein diverse weitere Änderungen). Bei jeder neuen offiziellen
Software-Version muss ich den Code wieder patchen.
Autor: Stephan Henning (stephan-)
Datum: 07.12.2009 23:25

Für jemanden der mit einem S65 Display noch nicht gearbeitet hat....
Vergiss es. !!
Wenn du "nur" ein Nachbauer bist, vergiss es !!
Wenn Du Ahnung hättest würdest Du die Frage nicht stllen.
Das ist ein  grafisches Display. Du mußt Dich um alles selbst kümmern.
Umrechnen der ASCI Werte, Aufbereiten der Pixel, umsetzen von 4 Bit Bus
nach 8Bit Bus, Grafiktabelle etc.pp.
Wie gesagt, wenn Du Ahnung hättest...würdest Du nicht...
Aber so....
Autor: Hannes Lux (hannes)
Datum: 08.12.2009 00:13

Zumal ein kompatibles LCD bei Pollin für 1,95 zu haben ist...

...
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 08.12.2009 17:22

> Zumal ein kompatibles LCD bei Pollin für 1,95 zu haben ist...
.. welches übrigens auch ich verwendet habe (Bestellnummer 120545).
Mal davon abgesehen, dass das Display recht klein ist (was auch ein
Vorteil sein kann) ist es nicht schlecht:
Der Kontrast ist super, der angezeigte Text ist sehr gut lesbar. Und ja,
ich gebe es zu: Ich habe das auch hauptsächlich gekauft, weil es so
billig ist...
Der Nachteil ist nur der Anschluss: Es ist ein Folienleiter mit 1mm
Pitch.
Aber wenn man mit S65 Displays umgehen kann, sollte das kein Problem
sein.

Man kann den Folienleiter auch ablöten und stattdessen Kupferlackdrähte
anschließen. So habe ich das auch gemacht. Sieht dann ziemlich
verbastelt aus, aber das stört mich nicht. Bei mir ist der Aufbau eh
nicht gerade ein Design-Meisterstück (siehe Artikel zum
Transistortester...).
Autor: Hannes Lux (hannes)
Datum: 08.12.2009 22:23

Das 120545 ist mir etwas zu klein, das habe ich zwar da, aber noch nicht
verwendet.

Ich bezog mich eigentlich auf das Solomon mit der Bestellnummer 120546.
Es hat (auch ohne BL) einen guten Kontrast, das rötliche BL sieht auch
recht passabel aus, zumindest an einem netzbetriebenen Gerät
(Akkulader). Die Pinbelegung (Nummerierung) ist zwar etwas anders, aber
damit kann man leben.

...
Autor: oe5gpl (Gast)
Datum: 09.12.2009 14:50

Hallo Markus,
ein Dankeschön für die Entwicklung und eine Frage: wenn ich den
Quelltext kompiliere und in den Prozessor lade, wird die
Stromverstärkung bei Transistoren um zwei Zehnerpotenzen zu gering
angezeigt (statt 254 nur 2).
Kann es sein, daß sich im Programm noch ein Fehler versteckt hat?
MfG Helmut
Autor: Freddy (Gast)
Datum: 09.12.2009 16:56

Hi Markus,
I found bug. I put BS170 transistor, than tester displays gd = 231, when
I part was turned 180 degrees, tester displays GDS = 213.

Regards Freddy
Autor: Thomas R. (tinman)
Datum: 09.12.2009 18:08
Angehängte Dateien:

Freddy schrieb:
> Hi Markus,
> I found bug. I put BS170 transistor, than tester displays gd = 231, when
> I part was turned 180 degrees, tester displays GDS = 213.
>
> Regards Freddy

check the picture - BS170 have the Gate in the middle, so it is pin 2,
if you turn around the pin 2 is still in the middle ... like 231, 213
Autor: Freddy (Gast)
Datum: 09.12.2009 18:53

BS170 it's my mistake, but when I put BF245 transistor, than tester
displays gd = 231, when part was turned 180 degrees, tester displays GDS
= 321.
Autor: Walter Jo (oberallgeier)
Datum: 10.12.2009 14:34

Ollz schrieb:
> .... Bei jeder neuen offiziellen
> Software-Version muss ich den Code wieder patchen.

Meine Testerversion betreibe ich auf einem mega168, auch mal nem 328er -
mit zusätzlichen Dingen und Gimmicks wie freiem I²C-Port. Sprich: auch
ich muss patchen. Daher wird das neue Original immer mit meiner
aktuellen Version verglichen mit einer Art "Diff". DAS erleichtert die
Arbeit ungemein.

http://www.softinterface.com/DL/DL_Product.ASP?Pro...
Autor: unalex (Gast)
Datum: 12.12.2009 13:58

Hallo, Markus F.
Super - Project
aber:

Es wäre shon die Pins-Reihenfolge(zwishen AVR und LCD) zu ändern

jetzt
PD0(2) - D4(11)
PD1(3) - D5(12)
PD2(4) - D6(13)
PD3(5) - D7(14)
PD4(6) - RS(4)
PD5(11) - R/W(5)

meine Meinung
PD0(2) - D7(14)
PD1(3) - D6(13)
PD2(4) - D5(12)
PD3(5) - D4(11)
PD4(6) - R/W(5)
PD5(11) - RS(4)

PCB-Layout wird einfacher

Ist das möglich?
Autor: Sergei (Gast)
Datum: 12.12.2009 14:16

Hallo,
ich bin ein absoluter Neuling was AVR angeht.

Ich benutze das myAVR Board MK2 USB mit ATMega8.
Zum Brennen benutze ich das Programm myAVR ProgTool.

Nun wollte ich gerne den Transistor-Tester ausprobieren.
Zuerst hab ich mir die erste Firmware runtergeladen. (Der erste
Downloadlink im Artikel)
Leider bekomme ich beim Brennen eine Fehlermeldung.
vorbereiten ...
brennen ...
benutze: mySmartUSB MK2 an COM4 mit ATmega8
USB-Treiber installiert, aktiv (V 5.3.0.0), Port: COM4
Prozessor: ATmega8
schreibe 7036 Bytes in Flash-Memory ...
... erfolgreich (10.89 s)
schreibe 290 Bytes in EEPROM-Memory ...
Fehler: beim Schreiben der Daten.

Also hab ich das nochmal selbst kompiliert.
Danach lief das brennen reibungslos, und der Conroller schien richtig zu
arbeiten.

Nun hab mir die aktuelleste Firmware runtergeladen.
Auch hier beim Brennen der selbe Fehler, neukompilieren bringt keine
Veränderung.

Hat jemand einen Rat, warum es zum Fehler beim Brennen des EEPROMS
führt?
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 12.12.2009 15:53

=> Freddy:
Drain and source are almost equivalent at JFETs like the BF245, so they
can't be identified.
If you conect a BF254 like gate=1; drain=2; source=3, the tester will
show
N-JFET
GDS=132
If you connect ist gate=1; drain=3; source=2, it will give the same
result.
But the gate pin was always detected correctly at my tests in all
possible pin arrangements.

Are you sure you really got the result "GDS=231", and after turning ist
180 degrees "GDS=321"? If you got this, it would be a bug.

=> unalex:
Ja, es ist möglich, die Pin-Reihenfolge zu ändern. Die Pins für RS und
Enable kann man einfach in einem Define ändern.
Um die Datenleitungen "umzukehren", müsste man eben die Bit-Reihenfolge
für alle Datenausgabe-Befehle ändern. Das ist nicht allzu schwierig.
Machbar ist es also ohne weiteres.

=> Sergei:
mySmartUSB und das myAVR Prog-Tool benutze ich selbst nicht.
Der Fehler erscheint mir aber etwas merkwürdig. Es wäre denkbar, dass
das EEPROM vom ATMega8 einen Schaden hat. Ich weiß es aber nicht (mit
myAVR kenne ich mich nicht aus).
Autor: unalex (Gast)
Datum: 13.12.2009 08:05

<i>Um die Datenleitungen "umzukehren", müsste man eben die
Bit-Reihenfolge
für alle Datenausgabe-Befehle ändern</i>

wäre es nett, wenn jemand zeigt mir was und wo muss ich ändern
Autor: Freddy (Gast)
Datum: 13.12.2009 19:59

Yes I sure Markus,
f.e
BF245B N-JFET display : GDS 132 after turning GDS 321
BF256C N-JFET display : GDS 132 after turning GDS 321
J310 N-JFET display :   GDS 321 after turning GDS 132

it's look like all N-JFET test is wrong.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 13.12.2009 20:24

=> unalex:
Die Defines für RS und Enable stehen unten in der lcd-routines.h:
#define LCD_RS        PD4
#define LCD_EN1       PD5

Und zum Invertieren der Bit-Reihenfolge musst du diesen Codeabschnitt in
lcd-routines.c ändern (Zeile 28-39):
//Eigentliche LCD-Zugriffs-Funktion; 4-Bit-Modus
void lcd_send(unsigned char data) {
   // oberes Nibble setzen
  LCD_PORT = (LCD_PORT & 0xF0) | ((data >> 4) & 0x0F); //Ändern
  _delay_us(5);
  lcd_enable();
   // unteres Nibble setzen
  LCD_PORT = (LCD_PORT & 0xF0) | (data & 0x0F); //Ändern
  _delay_us(5);
  lcd_enable();
  _delay_us(60);  
  LCD_PORT &= 0xF0;
}

Bevor die Variable "data" ausgegeben wird, muss ihre Bit-Reihenfolge
gedreht werden. Das ist in den zwei Zeilen, die ich hier mit "Ändern"
markiert habe.
Wie man die Bit-Reihenfolge dreht: Siehe z.B.
Beitrag "Byte umdrehen"


=> Freddy:
No, the result you got ist not wrong...
At all those JFETs, the gate is one of the outside pins, not the middle
pin.
And the tester either says gate ist pin 1 or pin 3. It never detects
gate as the middle pin (Pin 2). So far, it is correct.
And as I said, it is not possible for the tester to tell drain and
source apart. At every JFET, both directions are detected. But only the
last test result will be displayed.
So it depends on the pin order which result is detected last and shown
on the LCD. Because of that, the drain and source pin are often (50% of
the cases) shown incorrectly.
This is not perfect, but I don't know how to improve it. Due to the
design of JFETs, drain and source electrically are almost equivalent. So
I think it is impossible to tell them apart with such a tester.

Even in the manual of commercial component testers it says that drain
and source can not be told apart with those component testers.
Autor: Freddy (Gast)
Datum: 13.12.2009 20:46
Angehängte Dateien:

Markus,
but I checked same JFET on the tester published by the Elector in
2008(attach docu. attached), and it display good.
Autor: zaphod_beebelbrox (Gast)
Datum: 13.12.2009 20:53

Hallo Leute,
ich möchte mir den Tester auch nachbauen.

Müssen es 680R Widerstände sein? Oder kann ich auch ähnliche (hab 540R
1% hier liegen) nehmen, solange sie alle gleich sind?


Viele Grüße,
Matthias
Autor: zaphod_beebelbrox (Gast)
Datum: 13.12.2009 21:17

Hab mir gerade mal die Sauce angeschaut. Vergesst meine Frage :-)

Schönen Sonntag noch,
Matthias
Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum: 13.12.2009 23:36

Ich habe noch einige der 470k und 680 Ohm 1% Widerstände und
schicke jedem einen Satz davon zu. Kostenlos.
Als einzige Gegenleistung erwarte ich eine Postkarte aus eurer Stadt.

Kontakt per PN oder per Email (hier: Benutzer:Esko)
Autor: Thomas R. (tinman)
Datum: 14.12.2009 04:01

Walter Jo schrieb:

>> ... CR2032 und ein stepup reichen auch
> Meinst Du? Ich bin nicht sicher. Werde ich auch nicht testen.
>

Walter,

2 stk CR2032 parallel geschaltet (die waren schon beim ~2.85V, also
nicht ganz frisch), ein TPS61070DDC um auf 5V zu kommen mit EN auf PD6 -
das hab ich getestet. Im dauerbetrieb haben die 1std mit LCD ohne
hintergrunbeleuchtung und 40 minuten mit einen OLED display gehalten.
OLED hat lediglich 30 zeichen angezeigt - ohne funktion, ging nur um
stromverbrauch test.

Im normalbetrieb mit frischen CRs sollte also für mehrere "mess"stunden
reichen.
Autor: Serge S. (sergebs)
Datum: 14.12.2009 09:04

=>Freddy (Gast)
I've made just Sc-analyser 1.0e (as in magazine) and found after some
experiments: for P- or N-JFETs it can't recognize drain and source,
because they really are (almoust) the same. Except this, the device
"don't like" Germanium transistors - try to name them as P- or N-JFETs:
pin connection sensitive - one connection - bipolar, other - JFET for
small-power Ge-transistors.
The irremovable problem for this device - use of analog switches. Their
non-linear channel resistance made it unstable, by my opinion.
Autor: Freddy (Gast)
Datum: 14.12.2009 09:23

Serge S. --> I have no tester from Elektro, I ask my friend (by phone)
for some test only.
Autor: Janusz B. (freddypl)
Datum: 14.12.2009 09:33

Finally, I had registered on Forum. I was Freddy (Gast) before, now I'm
as Janusz B. (or FreddyPL)
Autor: R. Max (rmax)
Datum: 14.12.2009 10:39

Markus, ich hätte da noch einen Vorschlag zur Verbesserung der
Genauigkeit bei Widerstandsmessungen. Sorry, falls das schonmal genannt
wurde, aber zumindest beim Durchsuchen des Threads nach dem Stichwort
"Widerstand" bin ich nicht darauf gestoßen.

Also zu meinem Vorschlag: Wenn ich das richtig sehe, sind an Deinem
Mega8 noch vier Portleitungen frei, nämlich PB6, PB7, PC3 und PC4. Die
könntest Du doch verwenden, um gegen einen der Testpins weitere
Meßwiderstände zu schalten und so die "Lücken" im Meßbereich zu füllen.
Vorstellbar wären z.B. Werte von 4R7, 47R, 4k7 und 47k.

Evtl. könnten diese zusätzlichen Widerstände auch die Genauigkeit von
anderen Messungen verbessern, ggf. nachdem das Programm den Benutzer
aufgefordert hat, das Bauteil umzustecken, so daß das richtige Beinchen
in der "genaueren" Meßbuchse steckt.
Autor: Serge S. (sergebs)
Datum: 14.12.2009 10:53

=>Janusz B.
I have VERY old soft (2005) of Analyser By Elector, and made 2 variants
of AVR-tester and compared all 3 of them about 1 month ago on about 50
semiconductors, most in SOT23/223/DPAK etc.
After this Elector got pension. :) It was made first and was enough
useful, but AVR - better. By my experience.
Take in mind that new soft can make Analyser some better, but can't
solve problem of non-linearity of multiplexors, which needs
DAC/RC-integrator (or other analog signal source) and sophisticated
calculations for better calibration, so it hasn't future. By my opinion,
of course.
Thanks to Markus F.(5volt) once more for his outstanding desigh and
programming.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 14.12.2009 17:59

=> R.Max:
Dieser Vorschlag kam schon mal, aber nicht im Zusammenhang mit der
Widerstandsmessung.
Ich habe mal ausgerechnet, dass der Tester bei einem angeschlossenen
Widerstand von
\sqrt{R_H * R_L}
von dem niedrigen Widerstand auf den hohen umschaltet. Bei 680 Ohm und
470kOhm ergibt das knapp 18kOhm.
In diesem Bereich ist die Messung am ungenauesten, weil keiner der
beiden Widerstände dafür gut geeignet ist (der gebildete Spannungsteiler
hat immer ein recht großes Teilerverhältnis).

Nochmal 3 zusätzliche 18kOhm-Widerstände wären also meiner Meinung nach
noch am sinnvollsten.
Kleiner als 120 Ohm sollten die Widerstände sowieso nicht sein, sonst
kann der ATMega8 überlastet werden (nur 40mA je Pin zulässig).
Und zu dem zusätzlichen Testbuchsen: Naja, das finde ich auch nicht so
toll, wenn man das Bauteil dann nochmal umstecken muss.
Mal ganz nebenbei: Der ATMega8 ist mit dem jetztigen Code sowieso schon
recht voll. Und ehe ich dann einen ATMega168 nehmen würde, würde ich
eher auf einen ATMega16 umsteigen: Ist billiger als der Mega168 und hat
9 bzw. 10 I/O-Pins mehr...
Damit wäre es auch kein Problem, 4 zusätzliche Sätze von Widerständen
vorzusehen.
Zum Beispiel 120 Ohm, 3.5kOhm, 18kOhm und 92kOhm.

Aber die Idee ist nicht schlecht!
Autor: R. Max (rmax)
Datum: 14.12.2009 18:09

Markus F. schrieb:

> Und zu dem zusätzlichen Testbuchsen: Naja, das finde ich auch nicht so
> toll, wenn man das Bauteil dann nochmal umstecken muss.

Da hast Du mich falsch verstanden: ich meinte nicht, eine zusätzliche
Buchse vorzusehen, sondern die zusätzlichen Widerstände an eine der
vorhandenen Buchsen zu legen. Das ändert natürlich nichts an der
Umsteckerei, es sei denn man trifft zufällig schon die richtige
Orientierung.
Autor: Michael Gomez (Gast)
Datum: 15.12.2009 20:36

Markus,

I finally put together my tester. It works. But I have a porblem with
the start circuit. I cannot get to work right. If I short the Vin of the
2805L with +9 I can get to to start. But I cannot get it to start with
the S1 switch. Any suggestions?
I have tested a couple of transistors. I just can't get it to start
correctly. Transistors are good. 7805L is good. Resistors with correct
values are in the right places!?
Should I just bypass the transistor starter circuit? I don't have an AVR
programmer. So that is a problem. Any ideas or suggestions are welcomed.
Many thnx.
Autor: Janusz B. (freddypl)
Datum: 16.12.2009 11:22

Markus, I change some elements on tester schematics. Add L, and change
some Resistor. Can You send me source of schematic, than I will place my
corrections and post a diagram. With these corrections tester work
better, and I have not startup problems.
Autor: mszr (Gast)
Datum: 16.12.2009 17:17

Hallo Markus,
Dein Tester ist wunderbar! Sonst habe ich noch ein Paar Bitten. Kannst
Du bitte im Program  RX/TX freigeben? Ich denke, das kann man  fuer
weitere Funktonalitaet benutzen.
Was ist Deine meinung, wenn diese Formel:
#define RH_RL_RATIO (R_H_VAL / R_L_VAL)
mit einer Kaliebrierung und mit die drei genauen Koefifizienten
austauschen?

Hast Du dafuer eiene Regel oder eine Idee fuer Kaliebrierung?
#define H_CAPACITY_FACTOR 394
#define L_CAPACITY_FACTOR 283

Und am Ende - ich denke bei alle Messungen, am Anfang soll ein Reset
(wie DischargePin) fuer alle Messung Pine durchgefuehrt sein. Was meinst
Du?

Viele Gruesse!
Autor: Thomas R. (tinman)
Datum: 16.12.2009 19:02

mszr schrieb:
>
> Und am Ende - ich denke bei alle Messungen, am Anfang soll ein Reset
> (wie DischargePin) fuer alle Messung Pine durchgefuehrt sein. Was meinst
> Du?
>

bin zwar nicht Markus, aber discharge sollte "offline" gemacht werde.
Ich sehe schon wie schnell der µC sterben wird sobald jemand aus reiner
gewohnheit einen 400V elko dran anschliest :\
Autor: Michael Gomez (Gast)
Datum: 16.12.2009 21:03

Addendum.
I want to compile my own file so that I exclude the transistor control
features and just bypass the battery directly into the 7805L. You
suggested this can be done but I have to modify the code.

Well, I donwloaded the code and all comments are in German.
Too bad. I was already getting used to using it for testing devices.
Autor: Thomas R. (tinman)
Datum: 16.12.2009 22:06

Michael Gomez schrieb:
>
> Well, I donwloaded the code and all comments are in German.
> Too bad. I was already getting used to using it for testing devices.

you can translate it  http://www.microsofttranslator.com/
it will be probably a bit "strange" but still better than in german
Autor: mszr (Gast)
Datum: 17.12.2009 10:52

Hallo Michael,
Du hast mich falsch verstanden. Heute morgen habe ich eine kleine
Korrektur gemacht:

es war früher:
  //Alle 6 Kombinationsmöglichkeiten für die 3 Pins prüfen
  CheckPins(TP1, TP2, TP3);
  CheckPins(TP1, TP3, TP2);
  CheckPins(TP2, TP1, TP3);
  CheckPins(TP2, TP3, TP1);
  CheckPins(TP3, TP2, TP1);
  CheckPins(TP3, TP1, TP2);
  #ifdef UseM8
und jetzt:

  //Alle 6 Kombinationsmöglichkeiten für die 3 Pins prüfen
  DischargePin(TP1,0);
  DischargePin(TP2,0);
  DischargePin(TP3,0);
  CheckPins(TP1, TP2, TP3);
  DischargePin(TP1,0);
  DischargePin(TP2,0);
  DischargePin(TP3,0);
  CheckPins(TP1, TP3, TP2);
  DischargePin(TP1,0);
  DischargePin(TP2,0);
  DischargePin(TP3,0);
  CheckPins(TP2, TP1, TP3);
  DischargePin(TP1,0);
  DischargePin(TP2,0);
  DischargePin(TP3,0);
  CheckPins(TP2, TP3, TP1);
  DischargePin(TP1,0);
  DischargePin(TP2,0);
  DischargePin(TP3,0);
  CheckPins(TP3, TP2, TP1);
  DischargePin(TP1,0);
  DischargePin(TP2,0);
  DischargePin(TP3,0);
  CheckPins(TP3, TP1, TP2);
  DischargePin(TP1,0);
  DischargePin(TP2,0);
  DischargePin(TP3,0);
  #ifdef UseM8

Ich machte das, weil bei fast alle Messungen z.B. hfe stabilisiert na 5.
Messung, nach Pin änderung. Jetzt hfe ist stabil und ändert sich nicht,
auch wenn ich Pin ändere.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 17.12.2009 10:59

=>  Michael Gomez:
It is possible to bypass the start circuit. Look in the article, there
is also a schematic without the start circuit, but still with a button
to start a new test without turning the tester off and on again.

Normally, it should also work with the start circuit. Please make sure
you used the correct transistors (T3 is PNP, T1 and T2 are NPN) and
everything is connected correctly...

And if you bypass the start circuit, you don't need to modify the code.
The code works for the tester with and without start circuit.

=>  Janusz B.:
I will send you the schematic files (Eagle) this afternoon.

=>  mszr:
> Kannst Du bitte im Program  RX/TX freigeben? Ich denke, das kann man  fuer
> weitere Funktonalitaet benutzen.
Das Problem ist, dass RxD und TxD des ATMega8 als Steuerpins für das LCD
verwendet werden. Soweit habe ich damals nicht gedacht, dass man die
nochmal brauchen könnte.
Im Prinzip wäre es aber möglich.
Man müsste dafür z.B. die Pins für die automatische Abschaltung und den
Start-Taster (PD6 und PD7) auf PC3 und PC4 umlegen. Dann muss man die
ganzen LCD-Pins um 2 "nach oben" schieben, und natürlich das Programm
entsprechend anpassen. Damit werden RxD und TxD frei.

Kondensatoren werden in der Funktion zur Kapazitätsmessung sowieso nach
jeder Messung entladen. Und fast alle anderen Bauteile haben eine so
geringe Kapazität, dass sie in den nach Umschalten der Pins gelassenen
Wartezeiten von ein paar ms praktisch vollständig umgeladen werden.
Geladene Kondensatoren sollte man natürlich nicht anschließen, das würde
den µC zerstören. Also erst kurzschließen oder per Widerstand entladen
(je nach Größe, wenn man einen voll geladenen 4700µF/350V Elko
kurzschließt, dann knallt das nämlich ganz ordentlich...).
Autor: mszr (Gast)
Datum: 17.12.2009 11:46

Hallo Markus,
wegen Kaliebrierung für beide Wiederstanden, meine Idee ist jetzt
einfach:

U1/U2 = 680/(470k + delta)

wo
U1 - U für 680
U2 - U für 470k

also kann man delta berechnen und bischen alles beser wird gezeigen.
Sonst 1% Wiederstand wird nur für 680 nötig.

Viele Grüße.
Autor: mszr (Gast)
Datum: 17.12.2009 13:47

Hallo, noch eine kleine Korrektur für pF zu messen.
1. Der Takt ist jetzt 4MHz
2. C Korrekturen wie unten:

uint8_t cv_range;  - globale Variable

Sie muss bei alle Messungen initializieren sein, also

start:
      ...
      cv_range =0;
      ...

und zusätzlich die Fragmente mit 'ab 1 pF' Kommentar:

mpval2 = 'n';
cv /=4;
if(cv > 99999) { //ab 1µF
cv /= 1000;
tmpval2 = LCD_CHAR_U;
}
if(cv_range == 1) { //ab 1pF
cv *= 1000;
tmpval2 = 'p';
}
ultoa(cv, outval, 10);
tmpval = strlen(outval);
lcd_show_format_cap(outval, tmpval, tmpval);
lcd_data(tmpval2);
lcd_data('F');
goto end;


cv /=4; //ab 1pF

if(cv > 99999) { //ab 1uF
cv /= 1000;
tmpval2 = LCD_CHAR_U;
}
if(cv_range == 1) { //ab 1pF
cv *= 1000;
tmpval2 = 'p';
}
ultoa(cv, outval, 10);
tmpval = strlen(outval);


Das ist nur für Kondensatoren, sonstige Konsequentze im Programm (4MHz)
habe ich nicht korriegiert.

VG
Autor: Ollz (Gast)
Datum: 17.12.2009 14:00

Walter Jo schrieb:
> Ollz schrieb:
>> .... Bei jeder neuen offiziellen
>> Software-Version muss ich den Code wieder patchen.
>
> Meine Testerversion betreibe ich auf einem mega168, auch mal nem 328er -
> mit zusätzlichen Dingen und Gimmicks wie freiem I²C-Port. Sprich: auch
> ich muss patchen. Daher wird das neue Original immer mit meiner
> aktuellen Version verglichen mit einer Art "Diff". DAS erleichtert die
> Arbeit ungemein.

Ich mache das unter Linux mit diff und patch. Trotzdem ist es lästig.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 17.12.2009 16:29

=>  mszr:
Wie meinst du das mit
> U1/U2 = 680/(470k + delta)
und der Kalibrierung? Ich verstehe irgendwie nicht ganz, worauf du da
hinaus willst.

Ich meine, die exakten Widerstandswerte kannst du doch in diesen Zeilen
festlegen:
#define R_L_VAL 680      //R_L; Normwert 680 Ohm
#define R_H_VAL 470000UL  //R_H; Normwert 470000 Ohm, als unsigned long angeben

Ok, jetzt habe ich verstanden, was du mit dem "Discharge" vor jeder
Messung meinst.
Schaden kann das meiner Meinung nach nicht, es kostet aber natürlich
Zeit (insgesamt so ca. 0,2s). Zumindest bei meinem Tester ist die
hFE-Messung auch ohne das stabil, auch bei Pin-Änderungen.
Die Idee ist aber nicht schlecht!

Und zu der Anzeige in pF:
Hast du auch die Kondensator-Messfunktion so geändert, dass sie
Kondensatoren von wenigen pF messen kann?
Die Untergrenze liegt sonst nämlich bei ca. 200pF, was ohne die Änderung
als "0,20nF" angezeigt wird. Zumindest meiner Meinung nach ist das
hinreichend genau, ein Präzisions-Messgerät ist dieser Tester ja eh
nicht.
Autor: mszr (Gast)
Datum: 18.12.2009 00:14

Hallo Markus,
ja, der Kalibrierung ist für R_H_VAL, wenn ich nehme 680hm mit 1%,
bedeutet das nur ca. +/-7.O Ohm, aber für 470k das wird 47000 sein. Also
es läst sich einfach  Schätzen und nich als Konstant  definieren.Das
R_H_VAL/R_L_VAL stark hängt von  R_H_VAL auch ab. Ja?
Praktisch das Error hier kann man schätzen wie unten
470000*1.01 = 474700, 680*0.99 = 673.2, also R_H_VAL/R_L_VAL wird nicht
681.18 sondern 705.12. Letztendlich bedeutet das, dass das Error ca. 14
mal größer sein wird. Nächste Bemerkung  ist auch einfach, kleine
Kondesatoren benutzen R_H_VAL als Basis für die Messung. Man kann mit
einfache Formel besser R_H_VAL schätzen und sonst 1% Tolerantz für
R_H_VAL wird nicht so wichtig, weil das man berechnen kann. Ist es schon
klaar?

VG
Autor: mszr (Gast)
Datum: 18.12.2009 00:28

>Hast du auch die Kondensator-Messfunktion so geändert, dass sie
>Kondensatoren von wenigen pF messen kann?
Das habe ich auch geendert und es geht (oben wurde nicht Alles gezogen,
später wurde von mir noch etwas gemacht) , aber leider Alles zu stärk
hängt von  '470k' Wierderstanden ab. Ich habe das mit 30pF Kondensator
abgecheckt. Ohne den Kalibrierung der '470k' Wiederstanden das wird
nicht praktisch sein. Error hängt zu stärk von Pins wegen der Toleranz
des'470k' Wiederstanden ab. Der erste Release des Kalibrierung habe ich
auch gemacht, aber leider das Hex Code zu gross für klein atmega8 war,
also ich musste das wegwerfen.


VG
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 18.12.2009 15:35

=> mszr:
Sorry, aber ich habe immer noch nicht ganz verstanden was du genau
willst.
Das mit der Toleranz ist doch eigentlich kein Problem, weil man die
genauen Widerstandswerte ja im Programm festlegen kann.
Wenn die 680Ohm-Widerstände z.B. 674 Ohm haben, und die 470k-Widerstände
haben 473256 Ohm, dann trägt man das eben im Programm so ein, dann
stören die Toleranzen nicht mehr, nur noch der Langzeit- und
Temperaturdrift der Widerstände wirkt sich aus.
Die beiden Faktoren für die Kapazitätsmessung kann man ja auch
entsprechend anpassen.

Das Problem bei der Messung kleiner Kondensatoren ist auch recht einfach
zu erklären: Der ADC des ATmega8 hat interne Kapazitäten von ca. 15pF.

Eine Idee von Janusz B. (freddypl):
Man könnte die ganzen Kalibrierungs-Werte ins EEPROM legen. Da kann man
sie recht problemlos anpassen.

Und eine automatische Ermittlung, wie groß R_H ist, ist praktisch
unmöglich.
Dazu müsste man aus R_L und R_H einen Spannungsteiler bauen. Das geht ja
noch.
Bei R_L = 680 Ohm und R_H = 470kOhm und 5V Spannung fallen 4,993V an R_H
ab, und 0,007V an R_L.
Der ADC des ATMega8 hat aber nur 10 Bit, also 1024 Stufen Auflösung.
Daher ist jede Stufe 0,0048V.
Ich denke du siehst, dass das viel zu ungenau für eine automatische
Ermittlung von R_H ist.
Autor: mszr (Gast)
Datum: 18.12.2009 17:51

>Bei R_L = 680 Ohm und R_H = 470kOhm und 5V Spannung fallen 4,993V an R_H
>ab, und 0,007V an R_L.

Ja klaar, aber Spannung kann man immer versterken und das ist auch
einfach zu kalibrieren, ich meine diese Versterkung.  Wenn ich den Zeit
finde, versuche ich das realiesieren.

Sonst habe ich noch eine alte Frage:

Hast Du dafuer eiene Regel oder eine Idee fuer Kaliebrierung?
#define H_CAPACITY_FACTOR 394
#define L_CAPACITY_FACTOR 283

mfg
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 18.12.2009 20:10

> Hast Du dafuer eiene Regel oder eine Idee fuer Kaliebrierung?
> #define H_CAPACITY_FACTOR 394
> #define L_CAPACITY_FACTOR 283

Nein, das habe ich einfach experimentell bestimmt...
Also ein paar Kondensatoren mit einem guten Multimeter nachgemessen, und
dann die Werte so eingestellt dass der Tester das Gleiche anzeigt.
Diese Werte sind aber etwas von den Toleranzen des ATMega8 abhängig.
Trotzdem bleibt die Genauigkeit in meinem Aufbau auch mit verschiedenen
ATMega8 im Bereich +/-5%. Das finde ich ausreichend. Wer es genauer
haben will, kann es ja genau auf den verwendeten Controller kalibrieren.
Autor: Janusz B. (freddypl)
Datum: 22.12.2009 09:52
Angehängte Dateien:

I attache the schematic diagram with all my (and my friend Bobo)
modifications.
All modifications, and the entire scheme was approved by Markus F.

After this modifications :

 - tester is more resistant to interference,
 - there is no problem when you press "Start Taste",
 - no silly displays that sometimes occurred,
Autor: Walter Jo (oberallgeier)
Datum: 23.12.2009 11:52

Die An-Aus-Automatik macht bei mir Probleme, siehe gleich.

Thomas R. schrieb:
> ... normalbetrieb mit frischen CRs sollte also für mehrere "mess"stunden
> reichen.
Danke Thomas für die ausführliche Erläuterung. Der erste Tester in THT
mit 9V-Akku läuft prächtig - aber ich werde mir mal einen Tester in SMD
aufbauen. Ich suche ja noch immer nach einem schönen SMD-Projektchen.
Und dann werde ich das mit den CR2032 machen. Einen ersten Test werde
ich natürlich mit meinem jetzigen Gerät machen.

@all:
PROBLEM:
Die An-Aus-Automatik funktioniert bei mir derzeit nicht richtig.
Der Tester läuft mit der schönen An-Aus-Automatik als "Vorschaltgerät".
Getrennt davon habe ich dieses Vorschaltgerät auch in einer kleinen,
anderen Schaltung (Pacer = Schrittmacher mit LEDs) aufgebaut - vorerst
als Vorversion auf Steckbrett.

Beide Male habe ich geändert: BC337/327 statt der BC547/327. LP2950
statt des 7805L, R7=16k statt 27k, R8=33k statt 27k. Sowohl der
Transistortester als auch der Pacer gehen problemlos an - und durch
Abschalten vom Controller auch wieder aus.

Beim TTester geht die LED1 aus, solange bzw. so oft ich den Taster S1
drücke. Auch die Funktion eines neuerlichen Tests startet nach Druck auf
S1 problemlos und der Pegel auf PD7 ist erwartungsgemäß low bei
Tastendruck.

Beim Pacer ging das genauso - S1 drücken => LED1 geht aus und der
zugehörige Port auf low. Der Tastendruck, gemessen am Portpegel, wird
mehrfach für Steuerzwecke genutzt. Die ganze Funktion des Vorschaltteils
war tagelang genauso wie beim TTester. Seit ein paar Stunden wechselt
der Portpegel nach S1/T2 am Controller nicht mehr, möglicherweise habe
ich irgendwo gerüttelt oder die Verdrahtung "verbessert". Eine mehrfache
Kontrolle der Bauteile, der Verkabelung und eine Durchgangsprüfung
ergaben keine Fehler (ich erkenne zumindest keinen). Austausch der
Transistoren hatte nicht geholfen, die werden aber im TTester als
korrekt identifiziert. Beim Tastendruck auf S1 gehen die LED und die
Schaltung sofort an und bleiben so, bis der Controller ausschaltet (oder
/RES gedrückt wird). ALLERDINGS bleibt die LED1 bei Tastendruck an und
auch der Pegel auf PD7 (bei mir PB2 weils ein tiny85 ist) bleibt auf
high.

Hat bitte jemand eine Idee, woran das liegen könnte? Tut mir leid, dass
der Text sooo lang wurde. Danke für die Hilfe
Autor: Walter Jo (oberallgeier)
Datum: 23.12.2009 18:45

Walter Jo schrieb:
> Die An-Aus-Automatik macht bei mir Probleme, siehe gleich.

Die Fehlermeldung ist hinfällig - tut mir leid. Es WAR (m)ein Fehler,
der Abzweig von der LED1 zum S1 war im Fehlerfall "nach" der LED und vor
dem Transistor und nicht zwischen LED1 und R7. Nun läufts wieder.
Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
Datum: 02.01.2010 15:47

Ich habe jetzt die Erkennung von Triacs berichtigt. Die war nämlich
vollkommen falsch...
Jetzt wird die Belegung korrekt erkannt, zumindest beim B