Datum: 01.04.2009 12:30
Hallo werte W20xxA Besitzer und Interessierte! Diesen Thread habe ich als Ersatz für den mittlerweile überfüllten Thread >Wittig(welec) Oszilloskop firmware problem< eröffnet. Für Hardwarethemen wird es einen eigenen Thread geben: >Wittig(welec) DSO W20xxA Hardware> Gruß Hayo
Datum: 01.04.2009 12:47
So hier noch eine kleine Wortliste damit der Thread auch von Google gefunden wird: DSO Oszilloskop oscilloscope WELEC WITTIG W2000 W2012A W2014A W2022A W2024A Gruß Hayo
Datum: 01.04.2009 13:33
Hallo Hayo, nur um sicher zu gehen: Du benutzt den Bresenham nur im Notfall? Da lohnt meist eien Fallunterscheidung: horizontal, vertikal und diagonal direkt, nur sonst Bresenham. Gruß, Guido
Datum: 01.04.2009 14:52
Guido wrote: > Hallo Hayo, > > nur um sicher zu gehen: Du benutzt den Bresenham nur im Notfall? Da > lohnt > meist eien Fallunterscheidung: horizontal, vertikal und diagonal direkt, > nur sonst Bresenham. > > Gruß, Guido Hi Guido, ja genauso hab ich es implementiert. Läuft ca. 10 mal schneller als die alte Implementierung von WELEC. Zur Zeit teste ich noch ob auch alles fehlerfrei gezeichnet wird, aber bislang sieht alles gut aus. Gruß Hayo
Datum: 01.04.2009 21:25
Sorry wegen schlechtem deutsch, bin Spanier und beobachte Welec Entwicklung. Habe diesen LInk gefunden: http://apps.sourceforge.net/phpbb/welecw2000a/view... das ist gute Nachricht für alles Welec Oscilloscope Besitzer! Hoffe mit euch auf gute Fortschritte bei Entwicklung- Grusse Broma
Datum: 01.04.2009 21:41
Sorry about this- i don't know why no funciona.. correct Link: http://apps.sourceforge.net/phpbb/welecw2000a/view...
Datum: 01.04.2009 21:49
Broma.es wrote: > Sorry about this- i don't know why no funciona.. > correct Link: > http://apps.sourceforge.net/phpbb/welecw2000a/view... na, bei dem Datum ;-))
Datum: 01.04.2009 22:03
Angehängte Dateien:So hab mich nochmal aufgerafft und alles heute fertiggemacht. Die Liesmich gibts jetzt auch in Englisch und der Updater ist auch mit dabei. Wie immer die Liesmich beachten. Wesentliche Neuerung ist die XY-Funktion. Das File wird es auch auf Google Groups und SFN geben. Viel Spaß Hayo
Datum: 01.04.2009 23:11
Hallo Hayo, hab deine neue FW bereits in mein Oszi geladen und schaue mir gerade die XY-Funktion an. Dazu hätt ich nun mal eine Frage, besteht die Möglichkeit in dieser Einstellung die Lineare Interpolation zwischen den Messwerten abzustellen und nur die reinen Messwerte darzustellen? Würde die Anzeige schon deutlich verbessern. Dann ist mir aufgefallen, dass ich immer einen einzelnen Messwerte habe, der um die Nulllage herum liegt und das Bild verfälscht. Die ist so wie es ausschaut auch gleich der allererste dargestellte Messpunkt. Leider werden die Messdaten noch nicht korrekt wiedergegeben. Will heißen: Ich würde erwarten, wenn ich an zwei Tastköpfen ein und dasselbe Sinussignal anlege, dass die beiden Signale auf dem Display exakt übereinander liegen. Das tun sie leider nicht, weswegen dann in der x-y-Darstellung auch keine 45°-Schräge sondern eine Ellipse angezeigt wird. Liegt die Ursache hierfür im FPGA-Design oder in der FW? Zur Mathe-Funktion: Mir ist aufgefallen, dass bei den Einstellungen von Amplitude und Offset nicht die LED am Verstell-Encoder leuchtet :) Dann ist mir aufgefallen, dass unter den Setting von CH1*CH2 bei Scale irgendwie Hieroglyphen im Scale-Button angezeigt werden. Der Offset steht in allen Funktionen aus irgendeinem Grund nicht von Haus aus auf 0V, das wäre sicherlich auch noch erstrebenswert. Soweit an dieser Stelle die Kritik. Ansonsten schon ein paar schöne Fortschritte in deiner FW. Gruß, branadic
Datum: 01.04.2009 23:42
Hallo Hayo, was mir gerade so beim Herumspielen mit deiner FW ins Auge gestochen ist: Für jeden Kanal gibt es ja den Kanalauswahlbutton, der Knopf mit der Kanal-Zahl drauf. Von dem Tek mit dem ich beinah täglich arbeite bin ich es gewohnt, wenn ich diesen Kanalauswahlbutton drücke erscheint das Signal dieses Kanales auf dem Display im Vordergrund, eine wie ich finde wirklich unglaublich praktische Funktion. Ist zum Beispiel wichtig, wenn ich mir ein moduliertes Signal anschauen möchte und anschließend dessen passive Demodulation auf dem nächsten Kanal. Aufgrund des zwangsläufigen Spannungsabfalls verschwindet das demodulierte Signal nun hinter dem Signal des ersten Kanals bei gleichen Scale-Einstellungen und gleichem Offset. Mit dem Kanalauswahlbutton hol ich es mir einfach in den Vordergrund bzw. bestimme die Reihenfolge in derer die einzelnen Kanäle angezeigt werden. Ließe sich sowas in deiner FW integrieren? Gruß, branadic
Datum: 03.04.2009 11:34
Angehängte Dateien:branadic wrote: > Dazu hätt ich nun mal eine Frage, besteht die Möglichkeit in dieser > Einstellung die Lineare Interpolation zwischen den Messwerten > abzustellen und nur die reinen Messwerte darzustellen? Hallo Branadic, danke für die prompte Reaktion. Bin leider erst heute dazu gekommen mir das anzusehen. Wenn ich Dich richtig verstanden habe meinst Du die Umschaltung zwischen Vektordarstellung und reine Punktdarstellung? Die Umschaltung erfolgt wie beim normalen Zeitsignal über das "Display" Menü mit der Taste Vectors. > Dann ist mir aufgefallen, dass ich immer einen einzelnen Messwerte habe, > der um die Nulllage herum liegt und das Bild verfälscht. Die ist so wie > es ausschaut auch gleich der allererste dargestellte Messpunkt. Das konnte ich leider bei mir nicht nachvollziehen. Mach doch mal ein Bild, damit ich mir was darunter vorstellen kann. > Leider werden die Messdaten noch nicht korrekt wiedergegeben. Will > heißen: Ich würde erwarten, wenn ich an zwei Tastköpfen ein und dasselbe > Sinussignal anlege, dass die beiden Signale auf dem Display exakt > übereinander liegen. Das tun sie leider nicht, weswegen dann in der > x-y-Darstellung auch keine 45°-Schräge sondern eine Ellipse angezeigt > wird. > Liegt die Ursache hierfür im FPGA-Design oder in der FW? Kann es sein, dass Du nicht mit einem 50 Ohm abgeschlossenen Kabel gemessen hast? Offenbar hast Du Dir da irgendwo eine Phasenverschiebung eingefangen. Bei mir gibt es eine Diagonale (siehe Bild). > zur Mathe-Funktion: > Mir ist aufgefallen, dass bei den Einstellungen von Amplitude und Offset > nicht die LED am Verstell-Encoder leuchtet :) Ja, das ist mir auch schon aufgefallen, allerdings tritt das nicht immer auf und war auch schon vorher so bei der originalen FW. Da ist wohl ein Fehler in der Menüführung. > Dann ist mir aufgefallen, dass unter den Setting von CH1*CH2 bei Scale > irgendwie Hieroglyphen im Scale-Button angezeigt werden. Muß ich mal checken. > Der Offset steht in allen Funktionen aus irgendeinem Grund nicht von > Haus aus auf 0V, das wäre sicherlich auch noch erstrebenswert. Das liegt an den Konfigdaten die beim Start geladen werden (Bei Dir sind noch die Konfigbereiche noch original). Das ist bei Welec die Originaleinstellung. Bei mir ist das längst anders eingestellt. Ich hab meine neuen Parameter noch nicht im Konfigbereich untergebracht, muß ich demnächst mal machen. > Soweit an dieser Stelle die Kritik. > Ansonsten schon ein paar schöne Fortschritte in deiner FW. Danke und Gruß Hayo
Datum: 03.04.2009 11:44
branadic wrote: > Hallo Hayo, > > was mir gerade so beim Herumspielen mit deiner FW ins Auge gestochen > ist: > > Für jeden Kanal gibt es ja den Kanalauswahlbutton, der Knopf mit der > Kanal-Zahl drauf. > Von dem Tek mit dem ich beinah täglich arbeite bin ich es gewohnt, wenn > ich diesen Kanalauswahlbutton drücke erscheint das Signal dieses Kanales > auf dem Display im Vordergrund, eine wie ich finde wirklich unglaublich > praktische Funktion. > Ist zum Beispiel wichtig, wenn ich mir ein moduliertes Signal anschauen > möchte und anschließend dessen passive Demodulation auf dem nächsten > Kanal. Aufgrund des zwangsläufigen Spannungsabfalls verschwindet das > demodulierte Signal nun hinter dem Signal des ersten Kanals bei gleichen > Scale-Einstellungen und gleichem Offset. Mit dem Kanalauswahlbutton hol > ich es mir einfach in den Vordergrund bzw. bestimme die Reihenfolge in > derer die einzelnen Kanäle angezeigt werden. > > Ließe sich sowas in deiner FW integrieren? Um sicher zu gehen dass ich Dich richtig verstanden habe (kenne diese Funktion bislang nicht): Mit Vordergrund/Hintergrund meinst Du bei Signalen die direkt übereinander liegen, welches beim Zeichnen "oben" und welches "unten" liegt bzw. welches Signal von welchem verdeckt wird? Falls ich das so richtig verstanden habe, -> ja das sollte sich umsetzen lassen. Hört sich ganz nützlich an. Gruß Hayo
Datum: 03.04.2009 13:45
Angehängte Dateien:Hallo Hayo, jetz habe ich mich auch mal an deine Beta rangetraut. Folgendes ist mir aufgefallen: Das Signal wird nicht bis zum unteren Bildschirmrand gezeichnet. Schön zu sehen an einem "übersteuerten" Sinus. Die Quick-Measures funktionieren nicht richtig. Wenn man die Eingangskopplung der Kanäle auf GND schaltet, kleben die Nulllinien am oberen Bildschirmrand. Die Multiplikation sieht komisch aus und scheint einen großen negativen Offset zu haben. Man muss einen positiven Offset einstellen, um das Signal überhaupt auf den Schirm zu kriegen. Die Eingangskopplung stand natürlich auf AC. Beim Versuch die Daten auf den PC zu übertragen, bleibt der Fortschrittsbalken in der Welec Software am Ende stehen und es passiert garnichts mehr. Beim XY ist auch auf beiden Kanälen ein negativer Offset. Vieleicht der selbe den branadic meint. Das symmetrische Raster ist wunderschön ;-) Mfg, Kurt
Datum: 03.04.2009 16:53
Angehängte Dateien:Hallo Hayo, das mit dem Umschalten der Vectordarstellung hatte ich irgendwie verdrängt :) Ich messe übrigens nicht mit 50-Ohm-Kabeln sondern mit den Tastköpfen. Abgeschlossen ist das DDS-Board aber dennoch mit 50 Ohm. Hab eine schöne Phasenverschiebung zwischen Kanal 1 und Kanal 2, obwohl sie beide am gleichen Ausgang vom DDS-Board hängen. Ich seh da jetzt ehrlich gesagt keinen Messfehler? Daher nun auch das Bild. Zum Einen siehst du wie die beiden Signale schön voneinander phasenverschoben liegen, zum Anderen gleich noch den Ausreißer. Auf dem Bild von Kurt kannst du übrigens die Hieroglyphe sehen, die zieht sich dann (siehe mein Bild) in andere Menü's mit und wird nicht überschrieben. Ansonsten hast du mich genau richtig verstanden, was die Signalpriorität auf dem Bildschirm angeht. Ich denke das ist eine nette Bereicherung auf auf dem Welec. Ist dein 4-Strahler heute eigentlich eingetroffen? Hin und wieder hab ich die Vermutung, dass einige vermeintliche Fehler in deiner FW auf die Tatsache zurückzuführen sind, dass ich hier noch den 2. FPGA drin habe. Gruß, branadic
Datum: 03.04.2009 18:27
Kurt Bohnen wrote: > Das Signal wird nicht bis zum unteren Bildschirmrand gezeichnet. Schön > zu sehen an einem "übersteuerten" Sinus. Ja, Fehler ist bekannt -> hab ich in der readme beschrieben, nach der Ursache suche ich noch, passiert irgendwo beim Zusammenmischen der Grafiklayer. > Die Quick-Measures funktionieren nicht richtig. Hab ich befürchtet, da hier die Zerolinie völlig verschoben ist durch meine Änderungen -> muß ich noch machen > Wenn man die Eingangskopplung der Kanäle auf GND schaltet, kleben die > Nulllinien am oberen Bildschirmrand. Oh, hatte ich ich noch garnicht bemerkt, ist das gleiche Problem wie bei Quickmeasure, werd ich bis zur nächsten Beta beseitigen. > Die Multiplikation sieht komisch aus und scheint einen großen negativen > Offset zu haben. Man muss einen positiven Offset einstellen, um das > Signal überhaupt auf den Schirm zu kriegen. Hier wirkt sich die Multiplikation sehr stark auf kleinste Abweichungen aus. Bei meinen bisherigen Testsignalen ist mir das nicht so extrem aufgefallen. Hab mal Dein Testsignal nachgestellt und muß Dir recht geben. Da muß ich mir nochmal was überlegen -> eine Idee hab ich schon. > Beim Versuch die Daten auf den PC zu übertragen, bleibt der > Fortschrittsbalken in der Welec Software am Ende stehen und es passiert > garnichts mehr. Die übertragung zum PC hab ich zur Zeit noch überhaupt nicht auf dem Radar, da ich davon ausgegangen bin, dass Falk hier dran ist. Allerdings hab ich da schon länger nichts mehr gehört. Muß ich aber erstmal hinten an stellen, da mir die anderen Funktionen erstmal wichtiger sind. Trotzdem Danke für den Hinweis. > Beim XY ist auch auf beiden Kanälen ein negativer Offset. Vieleicht der > selbe den branadic meint. Konnte ich leider nicht nachvollziehen. Wie man an meinem Testsignal weiter oben sehen kann geht die Diagonale ziemlich genau durch den Nullpunkt. Wie groß ist denn Dein Offset und wie hast Du gemessen? > Das symmetrische Raster ist wunderschön ;-) Höre ich gerne... Gruß Hayo
Datum: 03.04.2009 18:35
branadic wrote: > Ich messe übrigens nicht mit 50-Ohm-Kabeln sondern mit den Tastköpfen. > Abgeschlossen ist das DDS-Board aber dennoch mit 50 Ohm. Ich vermute, dass die Tastköpfe die Phasenverschiebung verursachen. > Daher nun auch das Bild. Zum Einen siehst du wie die beiden Signale > schön voneinander phasenverschoben liegen, zum Anderen gleich noch den > Ausreißer. Schicke Liss-Figur, hab ich bei mir leider nicht hingekriegt, da ich keine so schöne Phasenverschiebung produzieren konnte - muß ich mal mit den Tastköpfen probieren. > Auf dem Bild von Kurt kannst du übrigens die Hieroglyphe sehen, die > zieht sich dann (siehe mein Bild) in andere Menü's mit und wird nicht > überschrieben. Ist keine Hieroglyphe, sondern ein kleines Bild. Dachte das wäre so original. Keine Ahnung wo das herkommt, an der Stelle hab ich auch nichts verändert. Scheint noch ne Macke aus der 1.2 FW zu sein. > > Ansonsten hast du mich genau richtig verstanden, was die Signalpriorität > auf dem Bildschirm angeht. Ich denke das ist eine nette Bereicherung auf > auf dem Welec. Kümmere ich mich drum > Ist dein 4-Strahler heute eigentlich eingetroffen? Hin und wieder hab > ich die Vermutung, dass einige vermeintliche Fehler in deiner FW auf die > Tatsache zurückzuführen sind, dass ich hier noch den 2. FPGA drin habe. Nein, Schande auch! Christian (hat im anderen Thread gepostet) hat seins schon - ich nicht, hmmm... -> morgen bestimmt. Dann werd ich da mal ein paar Vergleiche anstellen. Gruß Hayo
Datum: 03.04.2009 19:08
Angehängte Dateien:Das mit dem Offset in der XY Darstellung nehme ich zurück. Das lag nur am falschen Nullabgleich der Kanäle. Jedoch funktionieren die Cursor hier nicht richtig. Und in der normalen Betriebsart stimmen die Anzeigen der Y-Cursor nicht mit dem Raster überein.
Datum: 03.04.2009 19:29
So alle, habe auch mal mit XY-Modus probiert. Bin ich eigentlich der Einzige, der den mit einem SA o.ä. verwenden möchte? Lissajous ist ja ein schönes Spielzeug aber dafür sind DSOs doch nicht wirklich gut geeignet. @ Hayo: Die Darstellung im XY-Modus ist an der Mittelsenkrechten gespiegelt (Fotos mach ich später noch). Welche Y-Signale stellst du denn dar, alle passen ja wohl nicht auf den Schirm. Ich vermute, dass da ziemlich ausgefuchste Algorithmen nötig sind. [Mecker:] Schönes Raster, aber mir fehlen echt die 2 Divisions in der Horizontalen. [/Mecker:] @ branadic: Hast du vllt. den 2. Kanaleingang auf AC stehen? Bei niedrigen Frequenzen verursacht der Koppelkondensator so eine Phasenverschiebung. Gruß, Guido
Datum: 03.04.2009 19:46
Kurt Bohnen wrote: > Das mit dem Offset in der XY Darstellung nehme ich zurück. Das lag nur > am falschen Nullabgleich der Kanäle. > Jedoch funktionieren die Cursor hier nicht richtig. > > Und in der normalen Betriebsart stimmen die Anzeigen der Y-Cursor nicht > mit dem Raster überein. Cursor hab ich noch überhaupt nicht probiert, die müssen noch angepasst werden. Hatte erstmal mit der XY-Funktion und der Optimierung der line() Funktion alle hände voll zu tun. Wollte erstmal das Feedback zur reinen XY-Funktion abwarten bevor ich weitermache. Das Gleiche gilt für die Cursor in der normalen Betriebsart. Das Dumme ist, dass ich hier Korrekturen an Coding durchführe für die WELEC mehrere Jahre Entwicklungszeit hatte - dafür dass ich das nur nebenbei mache bin ich also recht schnell finde ich. Nichtsdestotrotz bin ich guter Dinge, in erster Linie versuche mal die grundlegenden Funktionen benutzbar zu machen. Gruß Hayo
Datum: 03.04.2009 19:54
Guido wrote: > So alle, > > habe auch mal mit XY-Modus probiert. Bin ich eigentlich der Einzige, der > den mit einem SA o.ä. verwenden möchte? Was ist SA? > Lissajous ist ja ein schönes > Spielzeug aber dafür sind DSOs doch nicht wirklich gut geeignet. Geht besser als mit meinem analogen 50MHz Oszi, das ist XY-Betrieb nur bis 100KHz spezifiziert, danach ist die interne Phasenverschiebung zu groß. > @ Hayo: Die Darstellung im XY-Modus ist an der Mittelsenkrechten > gespiegelt (Fotos mach ich später noch). Welche Y-Signale stellst du > denn > dar, alle passen ja wohl nicht auf den Schirm. Ich vermute, dass da > ziemlich ausgefuchste Algorithmen nötig sind. Wie meinst Du das mit den Y-Signalen? > [Mecker:] Schönes Raster, aber mir fehlen echt die 2 Divisions in der > Horizontalen. [/Mecker:] Welche Division möchtest Du denn noch haben? Habe zum Vergleich nur mein analoges Oszi und da sieht es genauso aus. Ansonsten läßt sich das Grid über Terminal auch in die alte gepunktete Darstellung umschalten -> siehe readme > @ branadic: Hast du vllt. den 2. Kanaleingang auf AC stehen? Bei > niedrigen Frequenzen verursacht der Koppelkondensator so eine > Phasenverschiebung. Das stimmt, das könnte sein... Gruß Hayo
Datum: 03.04.2009 22:23
@Guido Ich habe mal die Sache mit dem spiegelverkehrten Signal um die vertikale Achse geprüft -> Du hast Recht, es ist verkehrt rum. Muß also noch korrigiert werden. Ist in Arbeit... Gruß Hayo
Datum: 03.04.2009 23:19
Angehängte Dateien:Hallo Hayo, hat etwas gedauert, aber ein Bild sagt mehr..... Mit SA meine ich einen Spektrumanalyzer, hier mein Stolz, ein TEK 1401A, bestimmt älter als die meisten Teilnehmer dieses Forums. Zum Vergleich links die Aufnahme am TDS210, viel besser geht es mit einem analogen Oszi auch nicht. Die "Nachleuchtfunktion" ist bei dieser langen Aufzeichnungsdauer sehr hilfreich, könnte aber schwierig zu implementieren sein. Für alle, die mit solchen Bildern nicht so firm sind: ganz links der erste Peak ist die Nulllinie, die zur Einstellung des hor. Offsets benutzt werden kann. Nach rechts geht es mit 50 MHZ/div weiter. der nächste Peak ist das Nutzsignal bei 80 MHz. Dann folgen die Oberwellen, wobei ein div einer Abschwächung um 20 dB entspricht. Das ist meine eines Testsignal für das Welec, einstellbar von 52 MHz bis 125 MHz, fast reiner Sinus. Auf dem Welec ist das Bild seitenverkehrt, das Hayo ja schon im Griff. Woher der "Rahmen" kommt ist mir unklar. @ Hayo: Denke einfach an die FFT: 100 MHZ bzw. 200 MHz mit 8 div wird ziemlich ungerade. Mir geht es mit 500 MHz genauso, deswegen wären horizontal 10 div (wie bei jedem Oszi) besser, Symmetrie hin oder her. Dass es dann mit den Spannungen ungerade wird ist kein Problem, da sich dieses mit einem Spannungsteiler lösen lässt. Die Y-Signale: bei der Speichertiefe des Gerätes kann ich mir nicht vorstellen, dass du alle Werte zeichnest. Wie triffst du die Auswahl? Lissajous: Die einzige mir bekannte Nutzung dieser liegt im Abgleich von Oszillatoren. Mit einem DSO, das mir 1 bis 2 Bilder pro Sekunde darstellt wird das aber sinnlos. Da kann man einfacher einen Frequenzzähler einsetzen. Was ich noch überhaupt nicht kapiere: kann das Gerät sich Einstellungen merken? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen (im FPGA). Aber mir kommt es bei der vertikalen Abschwächung so vor, die Offseteinstellung ist aber immer nach dem Ausschalten weg. Gruß, Guido
Datum: 04.04.2009 11:38
Hallo Guido, so, jetzt lass mich bitte nicht unwissend sterben... Wozu brauchst du den XY Betrieb? Zur Spektralanalyse? Hmmm also das interessiert mich dann schon wie du das machst. Wenn ich das richtig verstanden habe führt dein TEK diese SA durch und du missbrauchst das Welec nur zur Anzeige des Ergebnisses- weil du dir davon eine bessere Darstellung versprichst? Mal sehen wozu die eingebaute FFT im Stande ist, wenn diese einmal in HW implementiert ist... vielleicht verkaufst du dein TEK dann ja? Das TEK hat aber bestimmt eine wesentl. höhere Grenzfrequenz? Meine Hauptanwendungen des XY -Betrieb sind: Bestimmen von Frequenzbeziehungen- vor allem geringste Phasenjitter lassen sich so absolut präzise feststellen. Bei analogen Oszi's ist das allerdings meist nur bis Frequenzen von ca. 1MHz möglich, da darüber die geräteinternen Phasenjitter zu groß werden. Aber die wichtigste Anwendung ist die Aufnahme von Kennlinienfelder. Dioden, Transistoren u.v.m. lassen sich somit schnell und exakt in ihren elektr. Kenngrössen miteinander vergleichen.... Der XY-Betrieb ist damit weit mehr als nur eine Spielerei! Gruß brunowe
Datum: 04.04.2009 12:44
Hallo Hayo hallo Guido, ich hatte beide Kanäle auf AC_Coupling. Witzigerweise habe ich diese Phasenverschiebung auch bei DC-Coupling. Wäre zu prüfen, ob das durch die Tastköpfe selbst kommt oder noch eine andere Ursache hat. Werd am Montag mal 50-Ohm-Kabel mitnehmen und den Versuch wiederholen. Gruß, branadic
Datum: 04.04.2009 13:56
Guido wrote: > Mit SA meine ich einen Spektrumanalyzer, hier mein Stolz, ein > TEK 1401A, bestimmt älter als die meisten Teilnehmer dieses > Forums. -> Cool! Dann ist das Gerät also schon so um die 50 Jahre alt? Wußte garnicht das es damals schon sowas gab ;-) > Zum Vergleich links die Aufnahme am TDS210, viel besser geht es > mit einem analogen Oszi auch nicht. Die "Nachleuchtfunktion" ist > bei dieser langen Aufzeichnungsdauer sehr hilfreich, könnte aber > schwierig zu implementieren sein. Sowas ähnliches wie die Nachleuchtfunktion gibt es am W20xx auch, nennt sich "Persist" im Display-Menü. > Auf dem Welec ist das Bild seitenverkehrt, das Hayo ja schon im Griff. Jupp, ist schon erledigt. > @ Hayo: Denke einfach an die FFT: 100 MHZ bzw. 200 MHz mit 8 div wird > ziemlich ungerade. Mir geht es mit 500 MHz genauso, deswegen wären > horizontal 10 div (wie bei jedem Oszi) besser, Symmetrie hin oder > her. Dass es dann mit den Spannungen ungerade wird ist kein Problem, > da sich dieses mit einem Spannungsteiler lösen lässt. Nicht nötig, da ich gerade dabei bin eine Spectralanalyse (FFT) zu implementieren die auch nicht schlechter sein wird als beim TEK. Allerdings bin ich ebenso wie Bruno neugierig wie Du die Darstellung im XY-Modus hingekriegt hast -> sieht irgendwie cool aus > Die Y-Signale: bei der Speichertiefe des Gerätes kann ich mir nicht > vorstellen, dass du alle Werte zeichnest. Wie triffst du die Auswahl? Korrekt, ich hatte die Auswahl zwischen wenigen Werten (schnell) und vielen Werten (langsam). Da die reale Speichertiefe je nach Timebase Zwischen 655 und 16K variiert, habe ich mich für die Darstellung der im Zeitbereich angezeigten 600 Punkte entschieden. Dann weiß man, dass man im XY-Betrieb genau das sieht was man vorher im Normalbetrieb eingestellt hat. > Lissajous: Die einzige mir bekannte Nutzung dieser liegt im Abgleich > von Oszillatoren. Mit einem DSO, das mir 1 bis 2 Bilder pro Sekunde > darstellt wird das aber sinnlos. Da kann man einfacher einen > Frequenzzähler einsetzen. -> die Antwort hat Bruno schon gegeben... > Was ich noch überhaupt nicht kapiere: kann das Gerät sich Einstellungen > merken? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen (im FPGA). Aber mir > kommt es bei der vertikalen Abschwächung so vor, die Offseteinstellung > ist aber immer nach dem Ausschalten weg. -> definitiv ja! Bei bestimmten Eingaben (z.B. Verstellung der Timebase) werden alle aktuellen Parameter ins Flash in den Konfigurationsbereich geschrieben (kann man bei meiner FW sehen wenn ein Terminalprogramm läuft). Allerdings muß ich zugeben, dass einige meiner neuen Parameter noch nicht gesichert werden, ist aber auch schon in Arbeit. Gruß Hayo
Datum: 04.04.2009 14:22
Angehängte Dateien:Eben habe ich mal diesen Phasenschieber zusammengelötet. Bei f0 macht er -90°. Aber durch ändern der Eingangsfrequenz ändert sich auch die Phasenverschiebung.
Datum: 04.04.2009 14:27
Angehängte Dateien:So sieht es dann auf dem Oszi aus bei 33kHz, 66kHz und 16kHz.
Datum: 04.04.2009 14:49
Hey, sehr schön, sowas hat mir als Bestätigung für die Funktion noch gefehlt. Mußte mich immer mit einer Mischung aus Sinus (Funkt. Generator) und Rechteck (Quarzoszillator) begnügen. Das entstehende Signal ist aber für Testzwecke eigentlich zu kompliziert. Daher ist das Bild sehr willkommen! Gruß Hayo
Datum: 04.04.2009 15:28
Angehängte Dateien:Oder wer's einfacher haben will: Passive Phasenschieberbrücke s.h. Bild
Datum: 04.04.2009 18:47
Kleiner Fehler im Bild: es existiert kein R2 ;) nur R4 :P
Datum: 04.04.2009 19:03
Und es gibt leider keine Möglichkeit U2 zu messen wenn man gleichzeitig U1 messen möchte und/oder einen geerdeten Funktionsgenerator verwendet.
Datum: 04.04.2009 20:30
Hallo alle, >Meine Hauptanwendungen des XY -Betrieb sind: >Bestimmen von Frequenzbeziehungen- vor allem geringste Phasenjitter >lassen sich so absolut präzise feststellen. Bei analogen Oszi's ist das >allerdings meist nur bis Frequenzen von ca. 1MHz möglich, da darüber >die geräteinternen Phasenjitter zu groß werden. Was aber am Analogteil liegt, der bei den Welecs sicher auch nicht besser ist als bei einem analogen Oszi. >Aber die wichtigste Anwendung ist die Aufnahme von Kennlinienfelder. >Dioden, Transistoren u.v.m. lassen sich somit schnell und exakt in ihren >elektr. Kenngrössen miteinander vergleichen.... Der XY-Betrieb ist damit >weit mehr als nur eine Spielerei! So sehe ich das auch, ein Wobbler oder SA verwendet den XY-Modus exakt genauso. >Nicht nötig, da ich gerade dabei bin eine Spectralanalyse (FFT) zu >implementieren die auch nicht schlechter sein wird als beim TEK. Vorsicht, da liegen Welten dazwischen. Die Grenzfrequenz des 1401A liegt bei 500 MHz (sieht man ja auf dem Bild). Die Amplitudenauflösung bei über 70 dB. da kann das Welec niemals mithalten. Die Empfindlichkeit geht soweit, dass ein Meter Draht am Eingang reichen um die UKW-Sender sichtbar zu machen. >-> Cool! Dann ist das Gerät also schon so um die 50 Jahre alt? >Wußte garnicht das es damals schon sowas gab ;-) Hallo hayo, dass das für dich nicht zutrifft habe ich mir schon gedacht. Für mich übrigens auch nicht. Aber das Gerät ist rund 35 Jahre alt, für die meisten Teilnehmer wird es also schon zutreffen. >Allerdings bin ich ebenso wie Bruno neugierig wie Du die Darstellung im >XY-Modus hingekriegt hast -> sieht irgendwie cool aus Aber bitte, das Bild habe ich nicht gemacht, nur aufgenommen. Das war schon das Welec. das X-Signal ist einfach ein Sägezahn und in Y-Richtung sind die Peaks vorhanden, die man ja beim TDS210 auch sieht. Gruß, Guido
Datum: 04.04.2009 23:11
Ok, an die 500 MHz komme ich natürlich nicht heran, was ich aber meinte war die Darstellung des Signals. Da werd ich mich mal ins Zeug legen, dass das mal etwas geschmeidiger aussieht als ursprünglich bei den alten Welecs. Bin da auch schon vorbelastet, da ich sowas mal als Diplomarbeit gemacht habe. -> Das mit dem Sägezahn werde ich auch mal ausprobieren, den Trick kannte ich noch garnicht, man lernt nie aus... Gruß und guats Nächtle wie der Schwabe sagen würde Hayo
Datum: 05.04.2009 09:41
Ein Sägezahn als x-Signal- also eine gleichmäßig ansteigende Spannung. Warum erinnert mich das nur so an das Zeitbasis- Signal? Das würde doch bedeuten du kannst gleich den normalen Betriebsmodus wählen, wenn du eine entsprechende Zeitbasis- Einstellung findest?
Datum: 05.04.2009 12:38
Hallo Bruno We, das ist ja ein Messgerät. Mit mal so ungefähr die Zeitbasis halbwegs brauchbar hinkriegen wird das nichts. Aber genau für solche Fälle ist ja der XY-Modus vorgesehen. Das 1401A hat übrigens keine eigene Anzeige, war also zum Gebrauch mit einem Oszilloskop vorgesehen. Gruß, Guido
Datum: 05.04.2009 16:01
Hallo Guido, siehst du... >Das 1401A hat übrigens keine eigene >Anzeige, war also zum Gebrauch mit einem Oszilloskop vorgesehen... das war die entscheidende Info- Das Tek stellt also auch direkt das passende Sägezahnsignal zur Verfügung. Das selbe kannst du mit einer variabel einstellbaren Zeitbasis, so wie es viele Oszi's besitzen, auch erreichen. (Ein Referenzsignal vorausgesetzt) Aber mit der Info: 1) Das Tek hat keine eigene Anzeige und 2.) Es stellt dafür ein Sägezahnsignal für die xy Ablenkung zu Verfügung, hätten wir uns die letzten 10 Posts sparen können. Gruß
Datum: 05.04.2009 22:54
Angehängte Dateien:Hallo, ich hab am Wochenende mal die neue Firmware von Hayo getestet und noch ein paar Probleme entdeckt, die bei mir und einem Freund (wir haben beide das W2024) auftraten. Anbei sind ein paar Bilder, die das Problem beschreiben. Es sieht für mich so aus, als wenn eine falsche Speicherposition ausgelesen und dargestellt würde (letztes Bild). Bei Timebase-Einstellungen von größer 2ms bekomme stellt das Oszi nur noch eine Linie dar (kein Rauschen). Dies beginnt mit nur einem Kanal und setzt sich bei größerer Timebase fort. Ab 50ms und größer ist das Signal eingefrohren. Das andere Problem ist die Kalibrierung bei Kanal 3 und 4. Wenn ich genau die Stufen treffe (im Bild 5V und 500mV) dann ist sie gut. Stelle ich aber 2V ein, so habe ich einen großen Offset.
Datum: 05.04.2009 23:24
nur so am Rande - bei den ersten 3 Bildern ist das Gehäuse so ocker - hast du das umgespritzt oder rauchst du 3 Schachteln am Tag vor dem Teil ;-)) ?? gut's Nächtle egberto
Datum: 05.04.2009 23:44
Ne, ich bin Nichtraucher und umgespritzt habe ich es auch nicht ;-) Hab nur ohne Blitz fotografiert und das bei relativ wenig Licht...
Datum: 06.04.2009 00:21
Hallo, nö, vor dem XY-Modus kapituliere ich. Auch wenn ich die Vektoren ausschalte bekomme ich nur ca. 1 Bild/s. Was macht das Ding in der Zwischenzeit? Auch mit konstanten Signalen am Eingang springt die Anzeige hin und her. Habe mal Lissajous bei 512 kHz probiert, sieht aus wie Aliasing-Probleme, aber die zeitl. Abhängigkeit müsste doch im XY-Betrieb weg sein. Michaels Problem kann ich bestätigen, bei langsamer als 10 ms/div friert bei mir der Bildschirm ein. @ Bruno: das Welec hat keine variable Zeitbasis und Synchronität ist mit sowas nicht zu schaffen. Gruß, Guido
Datum: 06.04.2009 09:34
Hallo Michael, danke für die Hinweise, leider hab ich meinen Vierkanaler immer noch nicht... grummel, Welec läßt sich verdammt viel Zeit, vielleich heute. Daher bin ich auf den Kanälen 3 + 4 "blind" und kann da momentan nichts dran machen. An einem neuen Nullabgleich bin ich aber ohnehin dran, da ich auch noch nicht zufrieden war. @Guido Ich habe die XY-Funktion noch mal komplett überarbeitet und erweitert. Du hast recht, in der 0.48 dreht das Ding noch ein paar Ehrenrunden, deswegen sieht das auch etwas zugemüllt aus. Die neue Version ist schneller, hat einen komplett von der Zeitdarstellung getrennten Offset und - kleines Schmankerl für alle 4-Kanaler - eine zusätzliche XY-Darstellung für Kanal 3 + 4 die auch gleichzeitig mit Kanal 1 + 2 dargestellt werden kann. Nebenbei hab ich etliche Fehler beseitigt. Die neue Version gibt es heute oder morgen. Gruß Hayo
Datum: 06.04.2009 12:14
Hallo Hayo, freut mich zu hören, dann warte ich mal ab. Zum Zeitbasisproblem: 10 ms/div geht, 20 ms/div Bildschirm eingefroren, langsamer dito. Aktivierter Mathemodus (z.B. 2-1): 20 ms/div geht noch, ab 50 ms/div eingefroren. Kannst du das Abspeichern der Einstellungen noch mal anschauen? Ich muss nach jedem Einschalten ein Autozero durchführen, weil er mindestens einen Kanal wieder verstellt hat. Gruß, Guido
Datum: 06.04.2009 12:15
Hallo Hayo, mir ist aufgefallen das in deiner FW- genauso wie im Original, im "Vector off- Mode" nicht nur die Messwerte dargestellt werden. Falls ich mich nicht verzählt habe werden in 10ns/Div 40Px gezeichnet, obwohl ja nur Jede Nanosekunde ein Messwert vorliegt. D.h. es wird schon irgendwie interpoliert... Ich fände es, speziell für die Entwicklungsphase, weitaus besser wenn wirklich nur die reinen Messwerte dargestellt werden. Man könnte so wesentl. leichter etwaige ADC Nichtlinearitäten zuordnen (und beseitigen). Slog hat das in seinem FPGA Design wunderschön vorgemacht, indem jeder ADC seine eigene Zeichenfarbe erhalten hat. Ich möchte jetzt keine Grundsatzdiskussion über Sinn und Unsinn des Vector -off Mode lostreten... dennoch würde dieses Feature gerade auch bei der Lösung der HW Probleme imens helfen. Gruß Brunowe
Datum: 06.04.2009 22:28
@Guido Ja das mit dem eingefrorenen Signal konnte ich auch nachvollziehen, war mir nur nie aufgefallen da ich in diesen Zeitbereichen nicht so häufig teste. Meine Vermutung ist, dass es mit dem Trigger zusammenhängt, denn die Zeichenroutine wird durchlaufen, es kommt nur kein neues Signal. Ich hatte aber für das übernächste Betarelease ohnehin vor größere Änderungen durchzuführen, unter anderem wollte ich den Zeroshift wieder einbauen und dann einen neuen Zero-Offsetabgleich programmieren. Vermutlich erledigt sich das Problem dann gleich mit. @Bruno Ja natürlich hast Du recht, denn die Signalgewinnung und Signalverarbeitung sind komplett getrennt von der Zeichroutine. D.h. wenn umgeschaltet wird zwischen Vector und Nonvector dann betrifft das nur die Zeichenroutine. Die bekommt aber nur einen Wertebuffer übergeben der die zu zeichnenden Werte enthält - in den Bereichen > 50ns sind das halt die interpolierten Signalwerte. Die Interpolation findet also nicht in der Zeichenroutine statt sondern vorher, daher wäre es etwas schwierig die interpolierten Werte hinterher wieder auszublenden. Weglassen kann man sie aber auch nicht, da sonst die Zeitachse nicht mehr korrekt wäre(wäre sonst wie 50 ns). Die Features der experimentellen FPGA-Version von Slog lassen sich hier nur schwer einbauen (der derzeitige Stand ist dafür schon zu komplex), auch wenn ich Dir recht geben muß, dass es für einige Tests ganz hilfreich wäre. Gruß Hayo p.s. die neue FW kommt doch erst morgen, mein Oszi hoffentlich auch...
Datum: 06.04.2009 22:32
Hayo W. wrote:
> der die zu zeichnenden Werte enthält - in den Bereichen > 50ns sind das
sollte natürlich heißen < 50 ns - interpoliert werden 20ns und 10 ns
(und in Kürze auch die neue Zeitbasis 5ns)
Hayo
Datum: 07.04.2009 09:52
Hallo Hayo, ja das habe ich mir schon fast gedacht :-( Wäre zu schön gewesen! Dann muss ich mich wohl bei meiner "Messerei" anders behelfen... Eine 5ns Zeitbasis ist ein guter Einfall, setzt aber eine gute Interpolation (sinx/x) voraus. Gruß brunowe
Datum: 07.04.2009 12:13
Ob die Interpolation gut genug ist kannst Du Dir ja mal ansehen, es gibt den 5ns Bereich nämlich schon - nur noch nicht im Main-Mode. Wenn Du bei 10ns in den Delayed-Mode schaltest hast Du Ihn! Gruß Hayo
Datum: 07.04.2009 13:46
>Wenn Du bei 10ns in den Delayed-Mode schaltest hast Du Ihn!
Ha,
habe ich mir das also nicht blos eingebildet. Ich mag den
Delayed-Mode!
Gruß, Guido
Datum: 07.04.2009 17:10
Angehängte Dateien:So hier wie angekündigt die aktuelle beta version 0.50 - es sind einige Änderungen erfolgt insbesondere im XY-Betrieb. Wundert Euch nicht beim Neustart, wenn es erstmal komisch aussieht. Da ich die Ablage der Parameter im Config-Bereich geändert habe werden erstmal unpassende Parameterwerte gezogen. Durch Betätigung des Defaultsetups ist das dann aber erledigt. Bei der nächsten Verstellung der Timebase werden dann aktuelle Werte weggeschrieben. Einen Flashdump habt Ihr ja vorsichtshalber gemacht oder? In der Defaultzeichenroutine werkelt jetzt die neue beschleunigte line() Funktion, da diese das Signal an den Spitzen feiner auflöst als die alte Zeichenroutine. Kann man gut sehen wenn man via Terminalprogramm mit den Tasten shift + s die Darstellung umschaltet. Die Geschwindigkeit ist so ziemlich gleich. Die XY-Funktion hat jetzt eine eigene Zeroverstellung, deren Werte auch getrennt im Configbereich abgelegt werden, so daß nach dem Wiedereinschalten des Gerätes das Sinal noch an der gleichen Stelle ist wie vorher. Die Leute mit einem Vierkanalgerät könnten ja mal die XY-Funktion für die Kanäle 3 + 4 testen die ich zwar implementiert habe, aber selber noch nicht zu Gesicht bekommen habe (schneuz). Die nächste Version wird wohl etwas dauern, da erstmal Ostern anliegt und ich dann größere Umbaumaßnahmen vor habe, mit denen dann hoffentlich auch etliche aktuelle Bugs verschwinden. Also laßt mal hören was Ihr dazu meint. So zum Schluß muß ich nochmal meinen Frust loswerden....mein Oszi ist immer noch nicht da, obwohl WELEC das für den 4. April als spätesten Termin angekündigt hatte. Die Gutschreibung des Betrages war sogar schon am 27.3. . Da bin ich doch schon etwas geknickt muß ich sagen. So langsam könnte das mal an Land kommen oder? Gruß Hayo
Datum: 07.04.2009 19:12
Angehängte Dateien:Hallo Hayo, das schalten der Kanäle auf GND funktioniert wieder. Allerdings behällt Kanal 2 einen winzigen positiven Offset. Ein verstellen der Volt/Div Knöpfe sorgt dafür dass sich der entsprechende Kanal leicht verschiebt. Jedoch Komplett: Nullmarkierung, Nulline, Triggermarkierung. Noch schlimmer ist es bei Kanal 1: Wenn ich den Volt/Div Knopf beliebig weit nach rechts drehe, also in Bereiche von 5mV,2mV,1mV... (wenn es die geben würde) verschiebt sich der Kanal immer weiter nach oben. Mfg, Kurt PS: Hoffentlich verzögert Welec den Versand nicht absichtlich. In den Bewertungen heißt es immer "schnelle Lieferung".
Datum: 07.04.2009 21:22
Kurt Bohnen wrote: > Hallo Hayo, > das schalten der Kanäle auf GND funktioniert wieder. Allerdings behällt > Kanal 2 einen winzigen positiven Offset. > > Ein verstellen der Volt/Div Knöpfe sorgt dafür dass sich der > entsprechende Kanal leicht verschiebt. Jedoch Komplett: Nullmarkierung, > Nulline, Triggermarkierung. > > Noch schlimmer ist es bei Kanal 1: Wenn ich den Volt/Div Knopf beliebig > weit nach rechts drehe, also in Bereiche von 5mV,2mV,1mV... (wenn es die > geben würde) verschiebt sich der Kanal immer weiter nach oben. Hmm, muß ich mir mal angucken, ich hab die Nullinie jetzt geändert, in der originalen FW wird einfach stumpf eine Linie beim Zerolevel gezeichnet, während ich das jetzt so geändert habe, dass in der Ausleseroutine des ADC statt der ADC-Werte Null (bzw. 127) in den Speicher geschrieben wird. Ansonsten würde nämlich auch das Math-Signal falsch berechnet werden, da ja im Hintergrund immer noch das ursprüngliche Signal ausgelesen und berechnet würde. > PS: Hoffentlich verzögert Welec den Versand nicht absichtlich. In den > Bewertungen heißt es immer "schnelle Lieferung". Da wären sie ja schön blöd, denn breiter als hier könnten sie es wohl kaum irgendwo trampeln! Wenn man bei Google die entsprechenden Begriffe eingibt landet man zwangsläüfig in diesem Forum - Allerdings interessanterweise nicht in diesem Thread sondern im Alten. Anscheinend ist der Suchcache noch nicht aktualisiert worden. Gruß Hayo
Datum: 07.04.2009 21:25
Warum sollten die denn den Versand verzögern? Viele Grüße, egberto PS: Habe heute auch so ein 4 Kanal Teil (200 MHz) geschossen - Nach Ostern (wenn nichts dazwischen kommt) bin ich dann (erst mal als Tester) hier dabei!
Datum: 07.04.2009 21:35
Hallo Hayo, das sieht wieder mal richtig gut aus. Der XY-Modus ist wirklich deutlich schneller und einen Lissajous habe ich jetzt auch hinbekommen. Kurts Meldung kann ich bestätigen, ist bei mir in beiden Kanälen. Sieht aus, als ob der Drehgeber für die Aschwächung/Verstärkung die vert. Pos. verschiebt. Mir scheint, dass in den langsamen Bereichen eine für die Grafik zuständige Variable überläuft. Schalte ich auf 20 ms/div, friert der Bildschirm ein. Zurück auf 10 ms/div gibt es einen Bruch in der Darstellung bei der 3. div (Verschiebung im Signal). Weiter runter auf 5 ms/div, der Bruch verschiebt sich in die Mitte des Schirms. Jetzt stehen die Signale bei mir wie eine Eins auf dem Schirm, kein Rumspringen mehr und dementsprechend auch kein hektischer Druck auf Run/Stopp. Liegt das an der neuen Firmware, oder hatte ich vorher was anderes verbockt? Gruß, Guido
Datum: 07.04.2009 21:43
Keine Ahnung was die sich denken. Wittig/Welec ist nicht gerade für seine logische Handlungsweise bekannt...
Datum: 07.04.2009 21:52
Prima, unsere kleine Gemeinde wächst von Woche zu Woche. Da macht das weiterentwickeln so richtig Spass... Ich denke übrigens nicht, dass da Absicht hintersteckt. Allerdings hab ich heute mal eine Anfrage abgeschickt aber noch keine Antwort gekriegt. Gruß Hayo
Datum: 07.04.2009 21:59
Oh, das sollte eigentlich eine Antwort an Egberto sein, aber ich sehe gerade dass da schon wieder zwei Beiträge dazwischen stehen :-) Danke übrigens wieder für die schnellen ersten Reaktionen. Heute hab ich allerdings keine Lust mehr die Kiste anzuschmeißen. Werd mir das mal später ansehen @ Guido Hast Du mal den XY-Modus auf Kanal 3 + 4 gecheckt? Würd mich mal interessieren, ich kann das ja (noch) nicht sehen... Gruß Hayo
Datum: 07.04.2009 23:18
Sorry Hayo, ich hab ja auch nur ein zweikanaliges Gerät. Aber ich drück die Daumen, dass dein 4-Kanaler morgen ankommt. Bei mir hatte Herr Wittig gut eine Woche gebraucht. Gruß, Guido
Datum: 08.04.2009 13:39
So, jetzt hab ich mich hier auch mal angemeldet ;-) Der X-Y-Modus funktioniert auch auf 3+4. Jedoch kann man nicht in den X-Y-Modus, wenn Kanal 1 und/oder 2 deaktiviert ist. Auch funktioniert hier der Offset noch nicht. Man muss beide Kanäle auf die Mitte regeln, bevor man in den X-Y-Modus geht. Das klappt automatisch nur bei 1+2. Fotos mach ich evtl. nachher noch und stelle sie rein. MfG, Michael
Datum: 08.04.2009 14:01
was mir gerade aufgefallen ist: wenn man im x-y-Modus zwischen Vektor- und Punkt-Anzeige umschaltet, dann wird das Signal an der y-Achse gespiegelt!
Datum: 08.04.2009 16:22
@Michael Danke für die Hinweise. >wenn man im x-y-Modus zwischen Vektor- und Punkt-Anzeige umschaltet, >dann wird das Signal an der y-Achse gespiegelt! Da hab ich doch tatsächlich nur den Vektorbetrieb korrigiert und den Punktbetrieb vergessen -> wird gemacht. Gruß Hayo
Datum: 09.04.2009 18:34
Angehängte Dateien:@Hayo ich habe mir erlaubt die FW1.2.BF.0.50_beta.zip in die Google Groups zu stellen, hier im Mikrocontroller Forum findet die keiner aus dem internationalen Umfeld :-) -lässt sich irgendwie ein ADC Abgleich durch den User verwirklichen? Praktisch wäre sowas natürlich via Menü und Encoder... aber wohl zu komplex und eher wieder was fürs VHDL Projekt? Bei meinen Messungen (die schon schwer im Gange sind) ist mir aufgefallen das wohl viele Probleme (z.B. das Rauschen) durch den schlechten ADC Abgleich zumindest begünstigt werden. Gruß brunowe P.S.: Anbei noch ein kleines "Stimmungsbild"
Datum: 13.04.2009 18:56
Hi Community, hab die FW mal angetestet, die bisher beschriebenen Phänomene konnte ich z.T. auch schon beobachten, aber was mir arg zusetzt ist der Trigger. Da dies die erste FW ist, die ich installiere, weiß ich nicht obs an der FW oder an der Hardware liegt. Ich hab jetzt keine Ahnung ob der durch die FPGA- oder die Softcore-Firmware beeinflusst wird, jedenfalls konnte ich auf eine sporadisch auftretende Flanke (ein Taster, der an der Mittelabzapfung eines Spannungsteilers einen Spannungssprung erzeugt) beim besten Willen nicht triggern, während es bei periodischen Signalen problemlos klappt. Ansonsten, danke für die FW :-)
Datum: 14.04.2009 07:25
Das mit dem Trigger ist mir auch schon aufgefallen. Jedoch meine ich das es nur bei CH1 extrem war und die anderen funktionierten. Werde das aber heute Abend nochmal ausprobieren.
Datum: 14.04.2009 11:37
Bei mir klappt das angegebene Experiment auf keinem der Kanäle. Auch nicht mit Puls-Trigger, welcher ja eigentlich noch besser geeignet wäre für so was. Und auch bei keiner Timebase-Einstellung. Okay, ich habe dem Projekt bereits meine Hilfe angekündigt, da weiß ich ja jetzt wo was zu tun ist :-)
Datum: 14.04.2009 12:18
Hi, bin aus dem Osterurlaub zurück und - Überaschung - das W2014 ist da. Also, alles wird gut. Übrigens steht auch nur W2014 (ohne A) auf dem Gehäuse, ich vermute mal das da alte Restbestände an Gehäusen oder Labels verwendet werden. Die Hardware scheint aber aktuell zu sein. Hab erstmal das komplette Flash gesichert, wer also seins zerschossen hat kann gerne anfragen. @Andreas Mach mal erstmal noch nichts wegen des Triggers. Wie ich schon im readme beschrieben habe hängt das unter Umständen mit der Deaktivierung des Zeroshifts zusammen, den ich wegen des Nullabgleichs vorgenommen hatte. Zur nächsten Beta werde ich das wieder aktivieren, ab da wird es dann wirklich interessant wegen Nullabgleich, Trigger und Cursor. Der derzeitige Stand ist nur ein Zwischenstand. In der nächsten Version werde ich ebenfalls mal die Funktionen von Kanal 3 + 4 prüfen und überarbeiten. Gruß Hayo
Datum: 14.04.2009 23:16
@Hayo, nochmal zum Trigger: wenn ich den Trigger auf AC stelle, klappts. Seltsam, da ich überzeugt bin, dass der Trigger auch bei DC-Coupling auslösen müsste, wenn ich den Triggerpegel zwischen H- und L-Level des Signals lege.
Datum: 17.04.2009 20:25
So, ich habe jetzt auch mein 2024A -> wie mache ich denn ein Backup von dem Teil (bevor ich mit der Beta experimentiere??) Viele Grüße, egberto
Datum: 17.04.2009 20:46
Och egberto... wie oft hatten wir das denn schon? Lese doch einfach mal die alten Posts. Tipp: Welec Updater... (wenn du "nur" mit Hayo's FW spielen willst...)
Datum: 17.04.2009 20:57
Ok, ich war zu faul.....wollte aber auch auf Nummer sicher gehen - ob ich dann auch alle Parameter etc. mitnehme. Ich werd dann wohl mal lesen (müssen) Schönes WE, egberto
Datum: 17.04.2009 21:50
Bruno We wrote: > wie oft hatten wir das denn schon? > Lese doch einfach mal die alten Posts. Macht doch mal einen Artikel draus. Schliesslich breiten sich die Geräte hier ja nun doch etwas aus, und jedem neuen Nutzer nahezulegen, 100e Posts in mehreren Threads zu lesen... hust ;) /Hannes
Datum: 17.04.2009 22:51
Liest eigentlich keiner das readme das ich dem FW-Update beigelegt habe? Da steht doch alles drin und der Updater ist doch auch schon dabei. Also hier noch mal zum Mitschreiben im Detail. Backup erstellen: - DSO und PC mit dem seriellen Kabel verbinden - beide anschalten! - den Welecupdater starten, in der Parameterauswal (Pfeiltaste neben dem grünen IC-Symbol) den Adressbereich einstellen. - Komplettdump 00040000 bis 007FFFFF davor steht nichts drin und danach fängt das RAM an. - FW-Dump 00040000 bis 000DFFFF - Config, protected Config und Signalspeicher 000E0000 bis 007FFFFF - Am DSO die linken beiden Funktionstasten unter dem Bildschirm drücken, es wird erst weiß dann schwarz - der Germs-Monitor ist aktiv - Beim Welec-Updater den Download starten - Nach dem Download mit dem Speichernbutton (Diskettensymbol) den Dump in eine Datei speichern Dump wieder zurückspielen: - Am DSO die linken beiden Funktionstasten unter dem Bildschirm drücken, es wird erst weiß dann schwarz - der Germs-Monitor ist aktiv. - Beim Welec-Updater den Upload starten, die Flashdumpdatei auswählen und den Upload bestätigen. - wenn der Upload fertig ist kommt entweder eine Timeoutmeldung (Übertragungsfehler) oder die Meldung "Fertig". Beides ist gut. - danach DSO auschalten und dann wieder einschalten - das war es Gruß Hayo
Datum: 18.04.2009 08:30
Danke! Deine Beta wollte ich ja sonst erst auspacken, wenn ich das Backup habe..... Mal sehen, ob ich heute noch dazu komme (ich muß mir ja auch die originale Firmware erst mal etwas anschauen!). Viele Grüße, egberto
Datum: 18.04.2009 12:07
@Hayo, der WelecUpdater hat bei mir erst funktioniert nachdem ich den Pfad auf die .flash-Datei in der .ini-Datei angepasst hatte, erst dann wurde der Download-Button grün (war davor disabled). Hat mich ne ganze weile gekostet das herauszufinden, da der Pfad absolutcodiert auf das Verzeichnis C:\Temp zeigt. Evtl. sollte in einem Future-Release ein relativer Pfad (z.B. ".\tomcat.flash") angegeben werden.
Datum: 18.04.2009 14:43
Stimmt, war bei mir genauso. Viele Grüße, egberto
Datum: 18.04.2009 21:42
Hi, der Welecupdater ist von Markus geschrieben worden, daher Änderungsvorschläge direkt an Ihn richten. Ansonsten kann ich aber in zukünftigen Betareleases auf diese Eigenheiten hinweisen. Ach ja, eine Frage - ich habe gerade eine Zwischenversiomn fertig, bei der ich die XY-Funktion bzw. die Menüsteuerung angepasst habe und auch sonst noch einige Kleinigkeiten in Bezug auf die Vierkanalfunktion geändert habe. Soll ich die hier einstellen, oder lieber bis zum nächsten größeren Release warten? Gruß Hayo
Datum: 19.04.2009 00:13
Hi @Hayo, also angesichts der Tatsache dass jede FW, insbesondere die originale, mit einigen Bugs behaftet ist, nehme ich jedes Release gerne an, solange es keine anderen Funktionen außer Kraft setzt. Außerdem ist das W2024A mein einziges Oszi, über jede Verbesserung an meinem oszillographierenden Messknecht bin ich froh :-) Gerade die Menügeschichten klingen nützlich.
Datum: 19.04.2009 10:25
Ich denke auch, so lange nicht neue Baustellen aufgerissen werden sondern Dinge korrigiert - nur raus damit. Nebenfrage: Ich habe das Teil ja erst seit Freitag (bin also noch in der "Gewöhnungsphase), gibt es eine Möglichkeit die Samplerate runter zu setzen (zwecks Vergleich mit meinem OWON)? Dann müsste sich doch auch das (sichtbare) Rauschen verringern? Viele Grüße, egberto
Datum: 24.04.2009 19:46
Angehängte Dateien:So, hier wie angekündigt die vorgezogene beta 0.54. Highlights sind: - neue Timebase 5ns -> Trigger stimmt hier noch nicht - manuelle Abgleichfunktionen für DAC und ADC - neu implementierter Zeroshift - diverse Bugs die Ihr mir gemeldet habt sind behoben (Invers-Bug, Triggeroffset etc.) einige Sachen sind leider noch offen, da ich wegen der etwas überhasteten Veröffentlichung keine Zeit mehr zum Testen und korrigieren hatte. Dem Paket habe ich auch eine aktualisierte Anleitung für das Erstellen eines Backups und die Handhabung des Updaters beigefügt. Die Kurzanleitung für den manuellen Abgleich findet Ihr am Ende des Readme. Für diese Funktionen braucht Ihr auf jeden Fall ein Terminalprogramm. Wenn es dazu noch Fragen gibt immer raus damit. Gruß Hayo
Datum: 24.04.2009 19:54
Na das ist doch mal Klasse, danke! Gruß, brunowe
Datum: 24.04.2009 20:24
Vielen Dank!! (heute teste ich aber nicht mehr - komme gerade aus dem Biergarten <=8-))
Datum: 24.04.2009 21:41
So, hab die FW grade mal draufgeflasht (ist ja in Verbindung mit dem Backup ein abendfüllendes Programm :D) und werd dann mal bissi rumspielen. Was mir grade wieder auffällt: wäre es nicht sinnvoll, wenn durch Wählen des aktiven Kanals auch gleich diese Triggerlevelmarke mit zum aktiven Channel wechseln würde? Wenn ich Kanal 2 auswähle und dann am Triggerlevel rumdrehe, ändert sich nach wie vor der Triggerlevel von Kanal 1. Find ich irgendwie umständlich. /Hannes
Datum: 25.04.2009 02:07
Gerade habe ich die neue Firmware geflasht - gibt's eigentlich keine Möglichkeit, das über USB zu erledigen? Junge, Junge... Die Kallibrierung: beim vierten Kanal ist das Rauschen sehr gering gewesen, nach oben hin(3,2,1) immer stärker... Ich muss mich erstmal intensiver mit dem Teil beschäftigen (Spruts USB PIC Brenner z.B. der hat bei mir eine zu hohe Brennspannung...). Die Anzeige scheint mir aber immer noch sehr langsam. Slog soll ja bis zu 70(!) Frames/s mit dem neuen FPGA-Design hinbekommen... Heute (gestern) hatte ich auf der Hannovermesse ein LeCroy in Action gesehen - huuuh, ganz andere Liga, 15k€... Michel
Datum: 25.04.2009 09:41
Hey, @Slackman: warum das über USB nicht geht, frag ich mich auch jedes mal... Hat schon einmal jemand versucht, die neue FW einfach in die Original Flash reinzukopieren (nach den Bootlader) und dann via original W2000-update hoch zu laden? Ja ich weiß- original sind S2 Code- Zeilen mit anderem Adress- Aufbau... war ja nur so ein Gedanke. Wüsstest du das Lecroy derzeit eine Oszi- Abwrackprämie anbietet (ich glaub 3000€- für Oszis ab 12k€) da kannst du dir jetzt direkt ein Schnäppchen holen. Gruß, brunowe
Datum: 25.04.2009 10:00
Johannes Studt wrote: > Was mir grade wieder auffällt: wäre es nicht sinnvoll, wenn durch Wählen > des aktiven Kanals auch gleich diese Triggerlevelmarke mit zum aktiven > Channel wechseln würde? Wenn ich Kanal 2 auswähle und dann am > Triggerlevel rumdrehe, ändert sich nach wie vor der Triggerlevel von > Kanal 1. Find ich irgendwie umständlich. Der aktive Kanal muß aber nicht unbedingt der Triggereingang sein! Daher wäre es ja nicht sinnvoll die Triggersource einfach zu wechseln. Es kommt ja auch vor, dass auf dem einen Signal getriggert und das andere begutachtet wird. Was man natürlich machen könnte, wäre beim Abschalten eines Kanals gegebenenfalls die Triggersource automatisch auf den nächsten aktiven Eingang zu legen. Michael Werner wrote: > Gerade habe ich die neue Firmware geflasht - gibt's eigentlich keine > Möglichkeit, das über USB zu erledigen? Junge, Junge... Klar ginge das. War auch schon mal angedacht. Falk und Markus hatten sich hierzu schon Gedanken gemacht. Da scheint aber noch nichts passiert zu sein. Ich selbst bin mit USB nicht so gut vertraut und habe mich daher erstmal auf die Firmware konzentriert. > Die Kallibrierung: > beim vierten Kanal ist das Rauschen sehr gering gewesen, nach oben > hin(3,2,1) immer stärker... Ja das sieht bei mir auch so aus. Das fällt einem bei der originalen FW nur nicht so auf. > Die Anzeige scheint mir aber immer noch sehr langsam. Slog soll ja bis zu > 70(!) Frames/s mit dem neuen FPGA-Design hinbekommen... Stimmt, das liegt daran, dass im WELEC (Referenz) NIOS-Design keine extra Multiplikationseinheit vorgesehen ist (es gibt auch ein Design mit extra Multiplikator). Nun muß ich aber um die Anzeige genau zu machen pro Meßwert eine Floating Point Multiplikation durchführen - das kostet Zeit. Die original WELEC-Firmware erkauft sich die Geschwindigkeit mit hoher Messungenauigkeit! Meßt mal die genauen Pegel mit einem geeichten Multimeter nach, dann wißt Ihr was ich meine. Besonders hoch sind die Abweichungen in den 2er und 1er Bereichen. Hier bin ich aber trotzdem dabei noch weiter zu optimieren. Bruno We wrote: > Hat schon einmal jemand versucht, die neue FW einfach in die Original > Flash reinzukopieren (nach den Bootlader) und dann via original > W2000-update hoch zu laden? Ja ich weiß- original sind S2 Code- Zeilen > mit anderem Adress- Aufbau... war ja nur so ein Gedanke. Klar hab ich da schon rumexperimentiert. Leider erwies sich die WELEC-Software als ziemlich zäh und widerborstig. Alle Möglichkeiten habe ich hier sicher noch nicht ausgelotet - es besteht also noch Experimentierpotential. Wenn jemand das hinkriegt, liefere ich die Flashs auch gerne im WELEC-kompatiblen Format. An den Adressen liegt es aber glaube ich nicht. Die kann man beim Updater von Markus vor dem Download in der INI-Datei einstellen und damit eine entsprechende Testdatei erzeugen. Falls es nur daran liegen sollte, ist es wohl kein Problem einen entsprechenden Kommandozeilenkonverter schnell zusammenzuklöppeln. Gruß Hayo
Datum: 25.04.2009 10:58
Hayo W. wrote: > Der aktive Kanal muß aber nicht unbedingt der Triggereingang sein! Daher > wäre es ja nicht sinnvoll die Triggersource einfach zu wechseln. Es > kommt ja auch vor, dass auf dem einen Signal getriggert und das andere > begutachtet wird. Hm, da hatte ich einen Denkfehler drin. Ich war irgendwie der Meinung, dass jeder Kanal unabhängig voneinander getriggert wird, aber das ist ja Unfug. > Was man natürlich machen könnte, wäre beim Abschalten eines Kanals > gegebenenfalls die Triggersource automatisch auf den nächsten aktiven > Eingang zu legen. Das passiert immerhin zwischen Kanal 1 und 2 schon jetzt. /Hannes
Datum: 25.04.2009 14:00
Hi, erstmal danke für die neue FW - funktioniert soweit gut, vor allem das mit der Nulllinie freut mich. Aber eine kleine Frage zum Updater: ist es normal, dass der Flashvorgang mit Schreibfehlern endet? Das war jetzt mein 2. Updatevorgang, und am Schluss gabs jedes mal Fehler und Retries. Das Oszi tut allerdings trotzdem. Wenn das nur bei mir auftritt werd ich mir die genaue Meldung beim nächsten mal aufschreiben.
Datum: 25.04.2009 14:17
Siehe beiliegende Dokumentation ;)
Datum: 25.04.2009 17:01
Ooops... hab die Backup Howto übersehen, die war bisher nicht dabei. Sorry.
Datum: 25.04.2009 18:19
Angehängte Dateien:Hallo Hayo, so, hab mich etwas mit der ADC Kalibrierung gespielt. Interessant was zu erreichen wäre wenn... Aber so ganz perfekt ist das Ganze nicht- entweder ist Ch1 ODER Ch2 gut kalibriert!
Datum: 25.04.2009 19:58
Bruno We wrote: > Hallo Hayo, > > so, hab mich etwas mit der ADC Kalibrierung gespielt. > Interessant was zu erreichen wäre wenn... > Aber so ganz perfekt ist das Ganze nicht- entweder ist Ch1 ODER Ch2 gut > kalibriert! Ja die Kalibrierung bringt nicht immer die gleichen Ergebnisse. Nach drei Durchläufen ist sie aber meistens konstant. Die automatische ADC-Kalibrierung wird übrigens für alle Kanäle durchlaufen wenn die "Search Zeros" Funktion benutzt wird (und zwar direkt vorher). Bei der manuellen Kalibrierung läßt sich das für jeden Kanal einzeln einstellen. In den ersten 15 Schritten (jedes Mal beim Drücken von shift + Q wird ein Schritt weitergeschaltet) werden verschiedene Kombinationen durchlaufen - dann kommt als letzter Schritt ein automatischer Abgleich für den Kanal. Mit shift + Z kann man zum nächsten Kanal schalten und das Spiel neu beginnen. Wenn man alles durch hat, kann man das Ergebnis mit shift + O in den protected Bereich schreiben - dann wird es beim nächsten Start wieder geladen. Gruß Hayo
Datum: 25.04.2009 20:16
..und so lange verwendet wird, bis durch ein Aufruf der "Calibrate Zero lines" alles wieder überschrieben wird?! ÄCHZ Mit den möglichen 15 Kombinationen des manuellen Abgleich bekomme ich den Abgleich des Kanal 1 übrigens nicht so gut hin, wie mit der autom. Kalibrierung. Es scheint mir als ob die Anpassung mindestens eines ADC nicht mit den 15 Kombinationen abgedeckt wird- d.h. der max Bereich der Anpassung reicht für diesen ADC nicht aus. Schade das die autom. Kalibrierung (auch bei mehrmaligen Versuchen) nicht für beide Kanäle gleichzeitig zufriedenstellend arbeitet! Aber die Darstellungen auf meinen obigen Fotos finde ich schon ok... Wenn jetzt das Optimum des Ch1 mit dem Optimum des Ch2 kombiniert wäre... Auf jeden Fall kann ich jetzt gut weitermachen, danke! Gruß, brunowe
Datum: 25.04.2009 23:47
Das sieht auf jeden Fall schon mal sehr "mögig" aus. :)
Datum: 26.04.2009 00:01
Bruno We wrote: > ..und so lange verwendet wird, bis durch ein Aufruf der "Calibrate Zero > lines" alles wieder überschrieben wird?! ÄCHZ Nein, der protected Bereich wird definitiv nur mit shift + O überschrieben. Dieser Bereich ist eigentlich nur für Factory Settings vorgesehen - hier steht unter anderem auch die Seriennummer. Wenn ein Zero-Abgleich durchgeführt wird, dann ist das nur temporär. Beim nächsten Start werden wieder die Werte aus dem protected Bereich geladen. > Mit den möglichen 15 Kombinationen des manuellen Abgleich bekomme ich > den Abgleich des Kanal 1 übrigens nicht so gut hin, wie mit der autom. > Kalibrierung. Es scheint mir als ob die Anpassung mindestens eines ADC > nicht mit den 15 Kombinationen abgedeckt wird- d.h. der max Bereich der > Anpassung reicht für diesen ADC nicht aus. Sorry, mir waren das einfach zu viele Kombinationen, da hab ich dann die genommen, die bei meinen beiden Oszis am besten funktioniert haben. Bei den Einserkombinationen hab ich noch alle sinnvollen genommen, bei den 2ern hab ich dann nur eine Auswahl verwendet. 3er hab ich garnicht berücksichtigt, obwohl diese natürlich auch nicht ausgeschlossen sind - bei mir allerdings nicht auftreten (Bei mir 2110 und 1001). Nenne mir doch mal die Werte die die automatische Kalibrierung ergibt, dann kann ich die Kombination mit einbauen. > Schade das die autom. Kalibrierung (auch bei mehrmaligen Versuchen) > nicht für beide Kanäle gleichzeitig zufriedenstellend arbeitet! Da ich diese in den Standardablauf mit eingebaut habe sind meine Möglichkeiten hier erstmal beschränkt - alles Weitere ist in Arbeit... > Aber die Darstellungen auf meinen obigen Fotos finde ich schon ok... > Wenn jetzt das Optimum des Ch1 mit dem Optimum des Ch2 kombiniert > wäre... > Auf jeden Fall kann ich jetzt gut weitermachen, danke! Es zeigt auf jeden Fall, dass man hier noch Einiges herausholen kann. Gruß Hayo
Datum: 26.04.2009 00:24
Hallo Hayo, nur zur akt. Diskussion: gib bitte noch mal einen Suchbegriff an, mit dem diese Kalibrierung in hardware_t.cpp gefunden werden kann. Ich hatte das schon mal angesehen, jetzt finde ich es nicht mehr. Wenn Bruno eine Toolchain hat, kann er das leicht selbst probieren (schien mir unproblematisch). Ich danke mal für die neue Version und werde nächste Woche testen. Gruß, Guido
Datum: 26.04.2009 09:45
Hallo, ok, der protected Bereich wird mit "Zero Calibration Line" nicht überschrieben- ist mir gestern nur so vorgekommen. Meine optimale Kalibrierung für Ch1 ist 2340 (bzw. 3450 sieht auch recht gut aus), für Ch2 0112. Ich hab die Einstellung für beide Kanäle jetzt recht gut hinbekommen. Als nächstes will ich mal checken ob mein Kanal 2 auch auf ein Rauschen von ±1Digit zu bekommen ist. Das ist, glaub ich, ein durchaus akzeptabler Wert. Mein Kanal 1 sieht jetzt echt gut aus... nur schade das da noch keine Analog-Stufen dranhängen!!! Gruß, brunowe
Datum: 26.04.2009 09:46
Das heißt natürlich: "Calibrate Zero Lines"
Datum: 26.04.2009 10:43
@Guido In hardware_t.cpp Zeile 3258 - das ist der Buttonhandler (Suchbegriff Test Funktion 0 Q) @Bruno 2340 ist aber echt heftig! Da kann ich mir gut vorstellen wie das Signal unkalibriert aussieht... Wenn Du in das oben genannte Coding gehst, kannst Du Dir eigene Kombinationen dazubasteln. Ansonsten werde ich Deine mal mit aufnehmen für die nächste Version. Ich habe übrigens gerade festgestellt, dass es nicht 15 Kombinationen sind, sondern 26 (ich war noch in Gedanken auf dem alten Stand) - die 27igste ist dann Autokalibrierung. Gruß Hayo
Datum: 26.04.2009 13:01
Angehängte Dateien:Hallo, es ist (zum Glück) nicht notwendig das ich im Code herum operiere. Ich habe via auto calibration den optimalen Abgleich für Ch1 erstellt, dann manuell den Abgleich für Ch2 durchgeführt und das Ganze mit Shift O abgespeichert- scheint zu funktionieren. Eine sehr gute Basis fürs weitere Vorgehen! Gruß brunowe
Datum: 26.04.2009 13:53
Angehängte Dateien:Ich bin mal Bruno We's Beispiel gefolgt und habe das mal an meinem A2024A durchgeführt... Viele Grüße, egberto
Datum: 26.04.2009 14:33
Anmerkung: bei 10mV Eingangsempfindlichkeit (wie bei Bruno We) sieht es bei mir nicht so gut aus - am Besten klappt es anscheinend bei 50 mV (bei 100 mV ist es schon wieder schlechter). Viele Grüße, egberto
Datum: 26.04.2009 14:52
Genau, am besten ist es immer in den "5er" Messbereichen, also 5V, 500mV, 50mV, am schlechtesten sieht es in den "1er" Messbereichen aus. Ich bekomme es auch manuell nicht so hin wie Bruno. Wie ist da eigtl die Vorgehensweise? Aus den Zeilen, die da im Terminal erscheinen, einen Mittelwert je DAC bilden und dann den Ausgleich errechnen? Ich hab jetzt nur der Reihe nach alle Kombinationenn durchgedrückt und geschaut, wo es am hübschesten aussieht. Irgendwie kommt es mir so vor, als wenn ich da irgendwas noch nicht begriffen habe. :D /Hannes
Datum: 26.04.2009 18:37
hallo bastelfreunde zu aller erst mal ein großes HUT AB und DANKESCHÖN an hayo, bruno und die anderen entwickler die so viel arbeit und zeit in dieses projekt investieren. seit vorige woche bin ich auch besitzer eines w2024. die entwicklungen hier im forum verfolge ich nun schon seit ein paar tagen. mich erstaunt wieviel potential wittig bei dem gerät verschenkt hat. wenn es also was zu testen gibt stehe ich gern zur verfügung. ich schrecke auch vor hardwarebastellein am gerät nicht zurück. als vergleichsgerät steht ein lecroy 9400 zur verfügung. ein paar kenntnisse in C sind auch vorhanden. grüße sunny
Datum: 26.04.2009 19:39
Hallo sunny, na dann erstmal herzlich willkommen. Vielleicht hast du ja Lust etwas mit an der HW rumzubasteln? Momentan bin ich anscheinend der Einzigste, dessen Oszi schon seit Tagen auseinandergebaut am Arbeitsplatz liegt und für Messungen an Herz und Leber herhalten muss?! Für Unterstützung und evtl. für Vergleichsmessungen wäre ich durchaus dankbar! Evtl. meldest dich ja mal via Skype bei mir? Skype- Name: brunowe1
Datum: 26.04.2009 20:29
Hallo Bruno We, auch wenn wir (die primär nicht an der Hardware arbeitenden) dich nicht direkt vorwärts bringen können- könntest du so etwas wie eine kurze Abgleichanleitung mit etwas Hintergrund (warum z.B. entsteht durch schlechten Nullinienabgleich eine Schwingung mit 250 Mhz?) hier rein stellen? Neben Johannes und mir gibt es bestimmt noch mehr Einsteiger in die Thematik. Viele Grüße, egberto
Datum: 26.04.2009 20:48
Hallo egberto, mir ist leider nicht ganz klar was du mit Abgleichanleitung meinst. Wie ich meine ADC abgeglichen habe? Eigentlich ist das da nicht viel dabei... Ist doch alles in der Liesmich von Hayo's FW, (evtl. in meinen Messprotokollen- wg. 250MHz Schwingung) und in diversen anderen, öffentl. verfügbaren Dokumentationen nachzulesen. Ich denk mir, wer sich ernsthaft mit der Materie auseinandersetzen will, sollte sich vlt. erstmal die HW Beschreibung auf SF ansehen. http://apps.sourceforge.net/trac/welecw2000a/ Wir haben uns viel Arbeit gemacht alle Info's über die W2000 Oszis in unserem SF-Wiki abzulegen- nutzt sie. Ich bin überzeugt, das dir dann sofort klar wird wie es zu den 250MHz kommt. Nur so nebenbei... auch mit der Niederschrift meiner Messergebnisse hab ich versucht etwas Klarheit in die Funktion des Oszi's zu bringen. Noch ne Anmerkung: der etwas kompliziertere Weg des ADC- Abgleich wie ich ihn oben durchgeführt habe, ist eh nur notwendig wenn mind. ein ADC soweit aus dem Bereich raus ist, das er mittels Hayo's manuellen Abgleich nicht korrigiert werden kann. Gruß brunowe
Datum: 26.04.2009 21:05
Hallo Bruno We, vielen Dank für die Antwort. Es ist halt das alte Problem, man muss erst viele Dinge lesen (und ellenlange Threads abarbeiten) um eine Antwort auf eine sich stellende Frage zu erhalten. Mir ist klar, das der Grat zwischen nerven der (kundigen) Forumsteilnehmer und Aufgabe wegen zu hohem Einarbeitungsaufwand schmal ist. Darum die Bitte, auch mal eine doofe Frage wohlwollend zu beantworten - das macht den Einstieg wesentlich leichter. Viele Grüße, egberto
Datum: 26.04.2009 21:18
Bruno We wrote: > Ist doch alles in der Liesmich von Hayo's FW, (evtl. in meinen > Messprotokollen- wg. 250MHz Schwingung) und in diversen anderen, > öffentl. verfügbaren Dokumentationen nachzulesen. Hm, ich hab zu diesem Punkt nix gefunden. Liegt vllt auch daran, dass ich nicht ein Werkzeug entwickeln, sondern nur Verbesserungen, welche andere daran vornehmen, verwenden möchte (s.u.) und dementsprechend nur das Liesmich gelesen und nicht irgendwo im Netz in vielen Dokumenten dazu nachgeforscht habe. > Wir haben uns viel Arbeit gemacht alle Info's über die W2000 Oszis in > unserem SF-Wiki abzulegen- nutzt sie. Versteh mich bitte nicht falsch: ich finde das absolut bemerkenswert, was ihr hier macht, aber für mich ist das Gerät nicht Selbstzweck, sondern Werkzeug. Ich helfe gern im Rahmen meiner beschränkten Möglichkeiten, indem ich zum Beispiel nach einer vorgegebenen Verfahrensanleitung eine OS-Firmware flashe, ein Paar Testpunkte abarbeite und dann ein Ergebnis poste, aber mitentwickeln oder auch nur mich in die Funktionsweise hineindenken möchte ich eigtl nicht. Darum kann ich die Nachfrage von egberto uneingeschränkt nachvollziehen. > Noch ne Anmerkung: der etwas kompliziertere Weg des ADC- Abgleich wie > ich ihn oben durchgeführt habe, ist eh nur notwendig wenn mind. ein ADC > soweit aus dem Bereich raus ist, das er mittels Hayo's manuellen > Abgleich nicht korrigiert werden kann. Ich hab gerade ein paar Fotos gemacht vom Zustand nach dem Einschalten und vom Zustand nach dem mehrfachen Ausführen von "Calibrate Zero Lines". Ich finde, das bringt nicht nur nix, sondern verschlechtert das Rauschen (von den unverändert abweichenden Zerolines mal ganz abgesehen). Also mache ich entweder etwas grundlegend verkehrt, oder dort ist ein Wurm drin. /Hannes P.S: Fotos poste ich gleich, muss sie nur noch zusammenfügen.
Datum: 26.04.2009 21:28
Angehängte Dateien:So, jeweils ein Bild vom Zustand direkt nach dem Einschalten (erstes und drittes Bild) und vom Zustand nach dreimaligem "Calibrate Zero Lines" (zweites und viertes Bild) bei unterschiedlicher zeitlicher Auflösung. /Hannes
Datum: 26.04.2009 21:36
Hallo, mal eine Schnellanleitung für den ADC-Abgleich: Ihr müsst ein Terminalprogramm über die ser. Schnittstelle mit 115,3 kBaud/8N1 anschließen. Oszi lange warmlaufen lassen (1 h oder so). Einstellung für alle Kanäle: 5 V/div, 50 ns/div. Unter Utilities-> Auto-Calibrate mehrmals durchführen. Falls die Linien für die Kanäle unterschiedlich dick sind (sieht aus wie Rauschen) im Terminalprogramm mit Shift+Z den gestörten Kanal wählen. Dann immer wieder Shift+Q drücken und die Anzeige beobachten. Mit jedem Tastendruck wird eine von 22 Kombinationen eingestellt und ihr könnt euch für die optimale Entscheiden. Die letzte Kombination ist wieder ein Auto-Zero, jetzt aber spez. für den eingestellten Kanal. Habt ihr die optimale Kombination für alle Kanäle eingestellt, könnt ihr diese mit Shift+O dauerhaft speichern. @ Bruno We: Ich verstehe überhaupt nicht, warum diese Kalibrierung für die Kanäle unterschiedlich ist. Es sind doch dieselben Wandler? @ Hayo: Sollen wir mal eine Sammlung an Kalibrierwerten anlegen? In den den 1er-Bereichen habe ich jetzt einen bleibenden Offset, 2er- und 5er-Bereiche stimmen optimal überein. Kann (muss) man das auch individuell kalibrieren. @ all: Viele Spaß beim Experimentieren, Gruß, Guido
Datum: 26.04.2009 21:57
Ahh, upps, gerade gefunden Shifz+W/E, wird erst beim Umschalten übernommen. Schon toll, wenn man sein Oszi so kalibrieren kann. Gruß, Guido
Datum: 26.04.2009 22:19
Hallo @Guido, ja es sind die selben Wandler. So wie ich das momentan sehe, werden die ADC nicht extern mit einer Referenzspg. versorgt, sondern nehmen als Referenz einfach die Hälfte der angebotenen Versorgungsspg. Wahrsch. kommt diese Abweichung dann einfach durch Bauteilunterschiede zustande. @Johannes: Inwieweit die "Calibrate Zero Lines" für die 4 Kanäler gut arbeitet kann ich nicht beurteilen. Das muss Hayo beantworten. Wenn du dein erstes Foto mit meinem Foto von oben vergleichst, dann liegt beim Einschalten dein Rauschniveau in etwa so wie bei mir auf Ch2. Mein Ch1 ist das Optimum (vom analogen Standpunkt aus betrachtet- ohne nachträgliche digitale Bearbeitung)- da will ich meinen Ch2 in etwa hinbekommen. Noch mal für alle (die die obigen Post's nicht gelesen haben) bei meinem Ch1 wurde die Verbindung zum analog- Part der Schaltung abgelötet- das ±1 Digit an Fehler wird also vom ADC bzw. von der anschl. digitalen Verarbeitung erzeugt (eher unwahrscheinlich). Man muss auch nochmal erwähnen das Hayo's aktuelle FW etwas überstürzt heraus gegeben wurde, um genau diesen Punkt des ADC- Abgleich wenigstens schon einmal experimentell durchführen zu können. D.h.man muss halt noch ggf. gewisse Einschränkungen in der Bedienung hinnehmen. Irgendwann wird dieser manuelle Abgleich der einzelnen ADC bestimmt nicht mehr notwendig sein- weil ich überzeugt bin Hayo bekommt den autom. Calibrate Zero Line gut hin! Gruß, brunowe
Datum: 26.04.2009 22:46
Ja, dass du den analogen Teil der Eingangsschaltung abgetrennt hast, hatte ich zwar gelesen, aber gleich wieder "verdrängt". Sorry. ;-) Wie kann man sich erklären, dass Nulllage und auch Rauschen in den 5er und 2er Messbereichen jeweils deutlich besser sind als in den 1er Messbereichen? Im 1V/div-Bereich habe ich auf Channel 4 aller paar Sekunden Rauschen im Bereich einer Div-Teilung, m.a.W. 1Vpp, und wenn ich auf 500mV runterschalte, wird es verglichen damit recht glatt (genau wie in der anderen Richtung, also bei 2V/div und 5V/div). Die Nulllage ist bei 5er und 2er MB fast korrekt, bei 1er MB dagegen ziemlich daneben, und ich kann sie auch mit ShiftW/E nicht verschieben. /Hannes
Datum: 26.04.2009 23:01
Hallo Bruno, wie hast du eigentlich Slog's Design ins Oszi gekriegt? Habe ich das so richtig Verstanden? USB Blaster installieren Quartus Programmer installieren Hello_W2000_v0_1_4.sof ins Oszi Programmieren Jetzt sieht es so aus wie http://www.mikrocontroller.net/attachment/49782/Ch... Nach Neustart des Gerätes ist der Zauber wieder vorbei USB Blaster deinstallieren, damit sich das Oszi wieder als HID meldet Backup des 24C64 ist nicht nötig Mfg, Kurt
Datum: 26.04.2009 23:02
Hallo Hannes, wie ich sehe hast du dich noch nicht wirklich mit der Materie und auch noch nicht mit deinem Gerät beschäftigt. Dir wäre dann nämlich aufgefallen, dass das Gerät nur über drei Messbereiche verfügt. Man hört wie beim Umstellen des Messbereiches ein Relais schaltet. Dir hätte auch auffallen können, dass Wittig/Welec die optimale Darstellung der Signale in ihrer Produktbeschreibung bei 5V/500mV/50mV angibt. Die Summe der so gesammelten Informationen führt dann zu der unglaublichen Erkenntnis, dass die 2V/1V Darstellung nur eine Vergrößerung der 5V-Messung sind, 200mV/100mV der 500mV-Messung und wer hätte das gedacht, die 20mV/10mV die der 50mV-Messung. ;) Gruß, branadic
Datum: 26.04.2009 23:03
Hallo Kurt, genau so läuft das ab. Gruß, branadic
Datum: 26.04.2009 23:15
branadic wrote: > wie ich sehe hast du dich noch nicht wirklich mit der Materie und auch > noch nicht mit deinem Gerät beschäftigt. Du wirst lachen, nein. Ich mach das hier nur nebenher mit, während ich ein Layout zu Papier bringe. :) > Dir wäre dann nämlich aufgefallen, dass das Gerät nur über drei > Messbereiche verfügt. Man hört wie beim Umstellen des Messbereiches ein > Relais schaltet. Doch, das ist mir aufgefallen. Ich hab nur nicht tiefschürfend darüber nachgedacht, an welcher Stelle da etwas umschaltet. > Dir hätte auch auffallen können, dass Wittig/Welec die optimale > Darstellung der Signale in ihrer Produktbeschreibung bei 5V/500mV/50mV > angibt. Ist wirklich an mir vorbeigegangen, stimmt. > Die Summe der so gesammelten Informationen führt dann zu der > unglaublichen Erkenntnis, dass die 2V/1V Darstellung nur eine > Vergrößerung der 5V-Messung sind Das dachte ich mir schon, aber 1V/div sieht eben nicht aus wie eine Vergrößerung der 2V/div-Darstellung, weil sich auch die Nullage gewaltig verschiebt und das Rauschen nicht nur doppelt so groß, sondern unverhältnismässig größer wird. Daher frug ich. :) > 200mV/100mV der 500mV-Messung und wer hätte das gedacht, die 20mV/10mV > die der 50mV-Messung. ;) Das wiederum wird dann selbst mir klar. Bin zwar kein Elektroniker, aber auch kein Depp. :D /Hannes
Datum: 26.04.2009 23:29
Sehr interessant - das mit dem abgetrennten Kanal hatte ich auch verdrängt; über die 1V/2V/5V Thematik hatte ich noch nicht nachgedacht, allerdings wäre ich nie auf den Gedanken eines "Softwaretricks" gekommen. Wieder eine Anfängerfrage: Was genau verbessert SLOGs FPGA Design? (ist wohl noch sehr beta, sonst hätten es ja alle fest installiert..) (bitte sagt jetzt nicht, ich soll das russische Forum durcharbeiten ;-)!) Vielen Dank für die Infos.... egberto
Datum: 27.04.2009 00:09
Danke branadic! Slog's Design verbessert wohl hauptsächlich die Geschwindigkeit weil es Hardwaremultiplikationen ermöglicht und auch die Abfrage der Bedienelemente in Harware realisiert. Dadurch wird die CPU stark entlastet. http://www.kurts-werkstatt.de/wittig/slog.avi (3,21MB) Das Video ist in Echtzeit! Man beachte die flüssige Verstellung von Zeitbasis, Vertikalauflösung und Signallage. Viel mehr kann man allerdings noch nicht machen, da sich Slog auf das FPGA Design konzentriert und die Software entsprechend mager ausgerüstet ist (Messungen sind nicht möglich).
Datum: 27.04.2009 01:01
Angehängte Dateien:Hier noch ein Foto. Wieso habe ich nicht die bunten Sample Punkte der ADCs? Probiert hatte ich Slog_Project_with_Nios_v0.1.3.zip und Hello_W2000_v0_1_4.zip
Datum: 27.04.2009 09:43
Hallo, oje, ich weiß gar nicht wo ich mit den Richtigstellungen und Erklärungen anfangen soll... Vielleicht vorab noch ein Hinweis: Leute die sich nicht in die Funktionsweise des Oszi's hineindenken wollen- s.h. Zitat weiter oben- sollten am besten nicht weiterlesen! ;-) Also erstmal, nehmt euch doch mal meinen Schaltplan des Oszi's zur Hand: http://welecw2000a.sourceforge.net/docs/schematics... Das Umschalten zwischen den Bereichen 5V-2V-1V etc. ist kein SW Trick. Links oben im Schaltplan seht ihr die beiden Relais die dieses Umschalten erledigen- das Klack ist ja auch deutlich zu hören. Je nachdem in welchem Messbereich ihr euch befindet wird das Eingangssignal unterschiedl. stark gedämpft. Wenn ihr euch in 5V; 2V; oder auch 1V befindet wird das Eingangssignal durch das Widerstandsnetzwerk von Relais 1 bedämpft(geteilt) und zusätzlich durch das Netzwerk unter Relais 2. Befindet ihr euch in einem der Messbereiche 500mV, 200mV, 100mV, so ist nur das Relais 2 in off- Position und teilt das verkleinert das Eingangssignal ca. um den Faktor 10 (genaueres dazu steht recht ausführlich in meinem Messprotokoll Nr.1) Das bedeutet also, das jegliche folgende Signalverarbeitung auf die 3 Fälle 10mV, 20mV und 50mV Messbereich zurückzuführen ist. Die Teilung am Anfang ist relativ problemlos und muss nicht weiter beachtet werden. So, wie geschieht nun die Umschaltung zwischen 50mV, 20mV und 10mV? Auch das ist kein SW- sondern ein Schaltungstrick. Ihr habt den Schaltplan noch zur Hand? Unten in der Mitte befinden sich 3 Op's (AD8131) und zwischen dem 1ten und 2ten, bzw. dem 2ten und 3ten unterhalb jeweils elektronische Schalter (U7AD) (deshalb kein Klack!). Nur wenn der Schalter geschlossen ist wird der nachfolgende AD mit einem differentiellen Eingangssignal versorgt und das Signal um den Faktor 2 verstärkt, ist der Schalter offen liegt nur am positiven Input des AD das Eingangssignal an- seine Verstärkung beträgt in diesem Fall 1. Soweit findet in diesem Bereich also (abhängig vom Messbereich) ein 1:1; 1:2 oder 1:4 Verstärkung statt- ob jetzt durch einen weiteren Kniff das wieder zu 1:2:5 hingebügelt wird wollte ich noch prüfen, glaub es aber eigentl. nicht. Zur Vollansteuerung der ADC ist an beiden (diff) Eingängen ein Signal von ±0,3125V nötig- d.h. das Signal am positiven Ausgang des letzten AD kann/ soll sich um ±0,3125V um den Mittelwert von +1,4V ändern, am negativen Ausgang des AD ebenso, nur eben um π Phasenverschoben. Auch da wollte ich nochmal checken inwieweit das passt. Zu Slog's VHDL Design: Prinzipiell muss man sagen das es mehrere funktionierende VHDL Designs gibt, nicht nur die von dir oben erwähnten. Die VHDL Arbeit basiert allerdings immer auf der großartigen Vorarbeit von Slog- er hat sich nun mal als erstes mit Oszi intensiv auseinandergesetzt und es als VHDL- Entwicklungsboard missbraucht. D.h. den einzelnen VHDL Designs liegen ganz unterschiedl. Zielsetzungen zu Grunde. Während der Eine über spezielle Aspekte der internen Datenverarbeitung seine Masterarbeit schreibt- will der Andere "nur" sein VHDL verbessern... aber das Gute daran ist, das man all diese Arbeiten durchaus zusammenführen kann. Alle VHDL Designs sind bislang nur temporär ausgelegt , d.h. nach dem Ausschalten des Oszi's ist alles wieder weg (nicht weiter tragisch, das aufspielen dauert ca. 10s!)- es werden keine Daten intern überschrieben und man kann nichts kaputt machen. Das liegt einfach daran weil derzeit von jedem Design nur spezielle Aspekte getestet/ entwickelt werden. Und ja- man kann mit Slog die einzelnen ADC Werte farbig darstellen lassen, so wie in meinem Foto im Messprotokoll 2. spiele dich einfach mal mit den Tasten- wie gesagt du kannst dabei nichts kaputt machen- maximal haben sie keine Auswirkung da sie halt via VHDL-Code nicht verarbeitet werden. Das aktuelle Slog Design hat übrigens genau die ADC Kalibrierung und vor allem das Timing der einzelnen ADC zum Thema- deshalb diese schöne farbige Darstellmöglichkeit. Die Zeitbasis lässt sich nicht verändern, ist glaub ich fix auf 50ns/Div eingestellt. (damit müsste jeder gemessene ADC-Wert einem Pixel auf der zeitl. Achse des Displays entsprechen. so, jetzt ist aber erstmal genug- Gruß, brunowe
Datum: 27.04.2009 10:44
Bruno We wrote: > Vielleicht vorab noch ein Hinweis: Leute die sich nicht in die > Funktionsweise des Oszi's hineindenken wollen- s.h. Zitat weiter oben- > sollten am besten nicht weiterlesen! ;-) Ich les trotzdem weiter. Nicht hauen bitte. :D > Das Umschalten zwischen den Bereichen 5V-2V-1V etc. ist kein SW Trick. > [...] > Anfang ist relativ problemlos und muss nicht weiter beachtet werden. Klar. > So, wie geschieht nun die Umschaltung zwischen 50mV, 20mV und 10mV? Auch > [...] > Soweit findet in diesem Bereich also (abhängig vom Messbereich) ein 1:1; > 1:2 oder 1:4 Verstärkung statt- Also wird das Rauschen hauptsächlich von diesen OPV und vllt noch den elektronischen Schaltern bestimmt? > ob jetzt durch einen weiteren Kniff das wieder zu 1:2:5 hingebügelt wird > wollte ich noch prüfen, glaub es aber eigentl. nicht. D.h. dort wird dann das 1:4-Rauschen in Software auf 1:5 erhöht, deswegen sieht das auch unverhältnismässig größer aus als bei 1:2? Es ist übrigens schön, wenn einem das mal ein Berufener so erklärt, dann versteht man auch gleich was (oder man beginnt wenigstens damit). In die Schaltung allein habe ich geguckt wie die sprichwörtliche Sau ins Uhrwerk. Jetzt muss ich nur noch irgendwie die Trennlinie bzw. das Zusammenspiel von dem, was Hayo macht mit dem, was Slog da bearbeitet, begreifen. /Hannes
Datum: 27.04.2009 11:41
Hallo Buno We, zur Spannungsverstärkung noch folgendes: Der OPA656 ist in der Verstärkung zwischen 1 und 1,25 umschaltbar. So entstehen die Gesamtverstärkungen von 1, 2.5 und 5. Das ist auch nicht ganz uninteressant, da bei 1,25-facher Verstärkung eine Frequenzkompensation für den OPA zugeschaltet wird, die die hochfrequenten Störungen etwas reduziert. @ Kurt: Danke für das Video, wirklich beeindruckend. Gruß, Guido
Datum: 27.04.2009 12:18
Angehängte Dateien:Hallo Guido, das mit dem Verstärkung des OPA656 war mir noch nicht ganz klar- (das mit der Frequenzgangkompensation schon). Wie kommst du auf 1:1,25? Klär uns doch mal über die Fkt. des OPA656 auf...
Datum: 27.04.2009 12:27
Alter Schwede hier ist ja was los... Ich dachte ich hätte in diversen älteren Beiträgen schon mal auf den Grund des unterschiedlichen Rauschens hingewiesen. Allerdings gebe ich zu, dass es auch etwas nervig ist alle alten Beiträge durchzuforsten. Daher möchte ich hier ergänzend zu Brunos Ausführungen mit wenigen Worten die Problematik erklären: - die einzelnen Stufen haben durchaus jede Ihre eigene Spannungsvorteilung (wie Bruno ja auch schon anmerkte - kein Fake also) - die Übersetzung ist jedoch so (unglücklich) gewählt, dass in den unterschiedlichen Stufen bei der Grafikausgabe unterschiedliche Skalierungsfaktoren nötig sind. - bei den 5er Bereichen ist der Skalierungsfaktor ca. 2, bei den 2er und 1er Bereichen ist er ca. 3,3 D.h. wenn die Offsetabweichung eines ADC 3 ist (z.B. 3012 oder 0321), dann stellt sich das in den 5er Bereichen mit eine Peak von 6 Pixeln dar, wärend sich das in den anderen Bereichen mit einem Peak von 10 Pixeln darstellt. Das ist schon ein deutlicher Unterschied. Gruß Hayo
Datum: 27.04.2009 12:32
Hallo Bruno We, wir sollten uns in den Hardware-Thread verziehen. :-)) Ist U3 am OPA656 geöffnet, bilden R21 und R14 seine Gegnkopplung. Rechnerische Spannungsverstärkung 1,244, wird in der Praxis wohl 1,25 sein. Schließt U3, ist der OPA ein Impedanzwandler, in beiden Fällen wirkt R14 auch als Mindestlast. Durch ide Wirkung der Kompensation bin ich auf die Idee gekommen mit Kondensatoren zu experimentieren. Leider halt ohne großen Erfolg. Gruß, Guido
Datum: 28.04.2009 16:31
Hallo Hayo, wo findet denn die Skalierung der ADC-Werte statt? Ich finde es nicht. Heute abend möchte ich mal mit den Verstärkungen spielen, da müsste ich die Skalierung für die 1er und 2er Bereiche ändern. Danke, Guido
Datum: 28.04.2009 19:07
Guido wrote: > Hallo Hayo, > > wo findet denn die Skalierung der ADC-Werte statt? Ich finde es > nicht. Heute abend möchte ich mal mit den Verstärkungen spielen, > da müsste ich die Skalierung für die 1er und 2er Bereiche > ändern. > > Danke, Guido In der Datei tc_vars.cpp Zeile 1437 (float scale_factor[16]) Gruß Hayo
Datum: 28.04.2009 23:44
Angehängte Dateien:Hallo Hayo, ich habe mal die Testfunktionen 1 und 2 so erweitert, dass sie für den gewählten Test_Channel wirken. Die Einstellungen werden im Protected_Flash angehängt. Schau dir das bitte mal durch und pflege es ggf. in deine Quellen ein. Bei meinem W2012A scheint es für beide Kanäle zu funktionieren, ich habe 4 Kanäle vorgesehen, kann die aber nicht kontrollieren. Über die Verstärkungseinstellungen berichte ich morgen, heute schaffe ich wohl nicht mehr viele Tests. Gruß, Guido
Datum: 29.04.2009 18:48
@Guido ja das hatte ich ohnehin vor, aber da Bruno gerne schnell testen wollte hab ich die Version etwas unfertig rausgehauen... Wie ich sehe hast Du auch schon schön nach einzelnen Spannungsstufen getrennt, kann ich dann ja so 1:1 übernehmen - spart Zeit ;-) Danke und Gruß Hayo
Datum: 30.04.2009 21:25
Hallo, habe mal eine Frage zur PC Software. Wie kann ich die gespeicherten Messwerte bzw. Kurven mit der PC Software übertragen. Ich kann nur die aktuelle Kurve in den PC laden. Werde dann auch mal die FW1.2.BF.0.50 nach Flashsicherung aufspielen. Aber das kann ja bekanntlich dauern... Gruß Ronny
Datum: 01.05.2009 21:28
Die Version FW1.2.BF.0.50 läuft auf meinem W2024A sehr gut. Habe dann mal die FW1.2.BF.0.54 aufgespielt und das Nullinien-Rauschen war nach einem "Calibrate Zero Lines" erheblich stärker auf Kanal 1-3, Kanal 4 war besser. Werde jetzt erstmal die vorige Version aufspielen und das nochmal versuchen. Mauellen Abgleich der ADCs habe ich nicht vorgenommen. Gruß Ronny
Datum: 01.05.2009 22:03
Nach Aufspielen der FW1.2.BF.0.50 und "calibrate zero line" ist das Nullinien-Rauschen bedeutend geringer als mit FW1.2.BF.0.54, Kanal 3 ist am Besten.
Datum: 01.05.2009 22:28
Eine Datenübertragung zum PC geht auch nicht mehr, habe jetzt erstmal das Original wieder aufgespielt. Schade...
Datum: 01.05.2009 23:35
Angehängte Dateien:Hallo alle, ich habe mir mal Gedanken zum Userinterface gemacht. Wenn jemand Lust zum Testen hat ist eine Rückmeldung erwünscht. Ich habe nach ca. 30 Flashvorgängen kein Gefühl mehr dafür wie es vorher war. Zufrieden bin ich eigentlich nur mit der Triggerposition, die läuft in ihrem begrenzten Laufstall imho sehr schön. @ Hayo: Was ich geändert habe steht im zip unter anders2.txt. Das ist sicher nur ein Proof of Concept und lässt sich mit Sicherheit noch verbessern. Bei meinem momentanen Codeverständnis kriege ich es aber nicht besser hin. :-( Gruß, Guido
Datum: 01.05.2009 23:42
Guido schrieb: > Lust zum Testen hat ist eine Rückmeldung erwünscht. Ich habe nach > ca. 30 Flashvorgängen kein Gefühl mehr dafür wie es vorher war. 30? Dauert das nur bei mir so lange, oder hast du jetzt echt ca. 40 Stunden dem Flashen zugeschaut? /Hannes
Datum: 01.05.2009 23:48
Direkt über eine serielle Schnittstelle geht es recht fix, nur mit einem USB-RS232 Adapter dauerte es bei mir ewig (ca. 10h).
Datum: 01.05.2009 23:51
Hallo Ronny Schmiedel, was nutzt die USB-Übertragung, wenn das Gerät sonst nur sehr eingeschränkt nutzbar ist? Ich habe mir das Welec eigentlich auch deswegen gekauft, hilft aber nicht weiter. Also geh zum Regal, nimm den K&R und lege los. :-) @ Johannes: Nö, ne knappe halbe Stunde brauche ich noch zum Flashen, habe als Linuxer aber extra (naja, nicht ganz ernst nehmen) ein Laptop mit XP gekauft. Da macht man sich aber natürlich Gedanken: das USB-Interface würde um keinen Deut weiterhelfen, auch über RS232 kann es höchstens 2 Minuten dauern die Daten zu Übertragen. Teste mal! Gruß, Guido
Datum: 02.05.2009 00:26
Guido schrieb: > @ Johannes: Nö, ne knappe halbe Stunde brauche ich noch zum > Flashen, habe als Linuxer aber extra (naja, nicht ganz ernst > nehmen) ein Laptop mit XP gekauft. Hm, ich hab bisher mit dem fwupload.pl rumprobiert (bekomme ich nicht ans Rennen) und dann in einer Virtualbox mit USB->RS232-Adapter. Das funktioniert, dauert aber ca. 1,5h. Auch auf die Gefahr hin, dass ich wieder darauf hingewiesen werde, dass das alles schon mal schön übersichtlich irgendwo beschrieben steht: wie muss das Oszilloskop auf das Schreiben der Zeilen der Firmwaredatei antworten? Bei mir sagt das irgendwie keinen Mucks, deswegen bleibt offenbar auch das fwupload.pl stehen und wartet bis zum St.-Nimmerleins-Tag. /Hannes
Datum: 02.05.2009 00:47
Johannes Studt schrieb: > muss das Oszilloskop auf das Schreiben der Zeilen der Firmwaredatei > antworten? Bei mir sagt das irgendwie keinen Mucks, deswegen bleibt > offenbar auch das fwupload.pl stehen und wartet bis zum > St.-Nimmerleins-Tag. Kaum sucht man nochmal, findet man plötzlich was: ein + sollte da auftauchen, das ist wohl der Prompt des GERMS-Monitors. Eben schreibe ich deine Flash-Datei mit Minicom ins Oszi, mal sehen, wie lange das dauert. /Hannes
Datum: 02.05.2009 01:57
Na juchhu aber auch. Eben hab ich bemerkt, dass der Welec-Updater von Markus ja auch für Linux verfügbar ist. Nachdem ich jetzt bissi mit Lazarus und Freepascal rumgezappelt habe, läuft das Ding hier einwandfrei. Das Leben ist schön. :D /Hannes P.S: ich liebe Monologe.
Datum: 05.05.2009 18:43
Johannes Studt schrieb: > Guido schrieb: >> Lust zum Testen hat ist eine Rückmeldung erwünscht. Ich habe nach >> ca. 30 Flashvorgängen kein Gefühl mehr dafür wie es vorher war. > > 30? Dauert das nur bei mir so lange, oder hast du jetzt echt ca. 40 > Stunden dem Flashen zugeschaut? Hab jetzt über 100 Flashvorgänge hinter mir. Dauert ca. 21 Minuten pro Durchlauf - allerdings mit echtem RS232 (auch an langsamen Rechnern). Ich hatte unter Linux einen Kommandozeilenuploader entwickelt, der hat es in 2 bis 3 Minuten geschafft, allerdings nicht zuverlässig genug. Da hab ich dann irgendwann aufgehört und den WELEC-Updater genutzt, der ist wenigstens zuverlässig. Gruß Hayo
Datum: 05.05.2009 18:45
Johannes Studt schrieb: > Na juchhu aber auch. Eben hab ich bemerkt, dass der Welec-Updater von > Markus ja auch für Linux verfügbar ist. Nachdem ich jetzt bissi mit > Lazarus und Freepascal rumgezappelt habe, läuft das Ding hier > einwandfrei. > > Das Leben ist schön. :D > > /Hannes > > P.S: ich liebe Monologe. Ich mach das jetzt mal zum Dialog: Die Linux-Version läuft bei mir mindestens zehnmal länger als die Windowsversion. Wie ist das bei Dir? Gruß Hayo
Datum: 05.05.2009 19:49
Da hab ich keinen echten Vergleich, weil ich die Windowsversion ebenfalls unter Linux in einer XP-VM (und das zu allem Überfluss auch noch mit dem USB->RS232-Adapter) laufen hatte. In dieser Konstellation haben sie beide ca. gleich lange gebraucht. Ich hatte bisher angenommen, dass das DSO der Part ist, der bremst, weil ja der Welecuploader nix anderes macht, als auf das '+' zu warten und dann sofort die nexte Zeile abzuwerfen. Jetzt werd ich mal das Notebook meiner Frau zünden und mit der dort noch anwesenden echten RS232-Schnittstelle Vergleiche anstellen. /Hannes
Datum: 05.05.2009 20:54
Ja, das kannste vergessen. Am Notebook meiner Frau benimmt sich das DSO bockig. Nach ca. 15% bricht die Datenübertragung ab und der Welecupdater wartet, bis die Elbe austrocknet. Bis kurz vor den Hänger meint er, er würde ca. 52 Minuten brauchen wollen (Windowsversion). Ich werd's jetzt nochmal mit einer Linux-LiveCd versuchen.
Datum: 05.05.2009 23:04
So, das hat jetzt 1:50 gedauert, also deutlich langsamer als unter Windows, dafür isses aber durchgelaufen.
Datum: 06.05.2009 08:09
Ja, ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich habe unter Windows keinen kompletten Download zustande gebracht(auf zwei verschiedenen Laptops getestet). Unter Linux hat es dann geklappt, wenn auch etwas langsamer. Der Upload klappte problemlos auch unter Windows. Uwe
Datum: 08.05.2009 21:02
@Guido Ich bin gerade dabei die Erkenntnisse der letzten Tage in die aktuelle Version einfließen zu lassen. Deine Erweiterung der Testfunktion 1 + 2 hab ich unverändert übernommen. Die Änderung der Flashroutine hab ich nicht übernommen, da die Zero-offsetwerte schon im normalen Configbereich des Flash gespeichert werden. Eine weitere Speicherung im Protected-Bereich ist also nicht nötig. Insbesondere implementiere ich gerade die neue Integerscalierung - der Upload läuft noch - ich bin gespannt was rauskommt. Ansonsten beisse ich mir zur Zeit die Zähne daran aus diesen blöden Freeze-Fehler zu finden der das Signal bei Zeitbasen größer 5ms einfrieren läßt. Immerhin hab ich das Problem schon soweit eingekreist, dass ich weiß, das ich mir den Bug zwischen version 0.32 und 0.33 eingebaut habe. Es kommt einfach vom ADC kein Data-Available-Signal mehr an. Die berühmte Nadel im Heuhaufen... Ich halte Euch über die Fortschritte auf dem Laufenden. Gruß Hayo
Datum: 08.05.2009 21:20
Upload ist fertig, erstes Ergebnis: Super! Genauigkeit ist genau wie bei der Floating-Point Skalierung, aber die Geschwindigkeit ist im Einkanalbetrieb so schnell, dass ich die Anzahl der Bildwiederholungen nicht mitzählen kann für einen Vergleich. Gefühlt würde ich sagen 2 - 3 Mal schneller. Gruß Hayo
Datum: 08.05.2009 21:53
Angehängte Dateien:Hallo Hayo, das hört sich ja gut an. Wegen dem Flash-Eingriff: Da habe ich schlicht nicht kapiert was gespeichert wird und wollte sicher gehen. Mit dem Freeze: ich habe den Eindruck, dass eine Variable überläuft. Wenn man ein paar mal rauf- und runterschaltet, werden immerhin noch Teile des Bildschirms aktualisiert (in manchen Zeitbereichen). Ich hänge noch mal die Erläuterung zu den Drehgebern an, ist zwar suboptimal aber damit bekomme ich die Pfeile synchron zur Drehung auf dem LCD aktualisiert. Ev. wäre das ja noch was für die nächste Version.
Datum: 08.05.2009 21:55
Achso, natürlich noch: Gruß, Guido
Datum: 08.05.2009 22:56
Guido schrieb: > Mit dem Freeze: ich habe den Eindruck, dass eine Variable überläuft. > Wenn man ein paar mal rauf- und runterschaltet, werden immerhin > noch Teile des Bildschirms aktualisiert (in manchen Zeitbereichen). Das liegt daran, das bei Änderung der Zeitbasis der ADC-Durchlauf neu gestartet wird, dadurch wird dann zumindist ein Signaldurchlauf gelesen - das wars dann aber auch. > Ich hänge noch mal die Erläuterung zu den Drehgebern an, ist zwar > suboptimal aber damit bekomme ich die Pfeile synchron zur > Drehung auf dem LCD aktualisiert. Ev. wäre das ja noch was für > die nächste Version. Hast Du gesehen, dass ich einen ähnlichen etwas einfacheren Ansatz auch schon implementiert habe? Bei irgendeiner User-Interface-Eingabe werden alle weiteren Berechnungen und Ausgaben abgebrochen und erstmal der Drehgeber ausgewertet. Dann erst wird weiter auf dem Schirm ausgegeben. Das hab ich einfach mit einem Flag realisiert (UI_request), das in den entsprechenden Interrupt-Serviceroutinen gesetzt und am Ende des Hauptschleifendurchlaufs wieder gelöscht wird. Gruß hayo
Datum: 08.05.2009 23:50
Hallo Hayo, ja, das UI_request habe ich schon gesehen, aber es wirkt nicht richtig. Deshalb meine Idee die Änderung in Tomcat anzusetzen. Das wirkt dann auch und benötigt nur sehr wenige Änderungen. Mit dem freeze: ich habe nicht den Eindruck, dass es voll hängt (kann mich aber auch täuschen). Mir kommt es eher vor, als ob die Grafikaufbereitung außerhalb des sichtbaren Bereiches erfolgt (erst verschwindet 1/3 des Schirms, bei größerer Zeitbasis dan 2/3 anschließend passiert garnichts mehr). Gruß, Guido
Datum: 09.05.2009 00:42
Angehängte Dateien:Nach meinen Vorankündigungen hier die aktuelle Beta. Neu ist die rein integerbasierte Grafik, die entsprechend schnell geworden ist. Angepasst ist die normale Siganlausgabe, der delayed Modus und die XY-Darstellung. Die erweiterte Testfunktion 1 + 2 für den manuellen Nullabgleich von Guido ist auch schon drin (ungetestet). Morgen (bzw. heute) werde ich mich mal weiter dran machen und den blöden Freeze-Bug suchen, damit ich mal endlich dazu komme die FFT weiter zu machen. guats Nächtle Hayo
Datum: 09.05.2009 01:40
Hallo Hayo, die Geschwindigkeit ist schonmal super. Vor allem im XY-Modus! Wenn ich da jedoch die Vektordarstellung abschalte, verschwindet der Nullpunkt.
Datum: 09.05.2009 08:42
Kurt Bohnen schrieb: > Wenn ich da jedoch die Vektordarstellung abschalte, verschwindet der > Nullpunkt. Danke für die schnelle Rückmeldung. Fehler ist schon lokalisiert, da ist mir doch wieder so ein typischer copy and paste Fehler durchgegangen. Ist in der nächsten Version beseitigt. Gruß Hayo
Datum: 10.05.2009 13:39
Hallo, ich bin seit einiger Zeit Besitzer eines W2014a und verfolge die Entwicklung hier aufmerksam. Ich habe gerade die Beta V0.55 ausprobiert. Der Unterschied in der Darstellungsgeschwindigkeit ist echt beeindruckend. Bezüglich des Flashens will ich mal meine Erfahrungen darstellen. Das Flashen dauert bei mir ca. 15-20 min auf einem System mit Win XP und einem USB-RS232-Adapter der Firma systec-electronic. Mit der "normalen" RS232-Schnittstelle habe ich keine Verbindung mit dem Oszi bekommen. Viele Grüße Kristian
Datum: 10.05.2009 15:22
Hallo, Kristian da kannst du dich glücklich schätzen- ich bin froh wenn ich's so in 4-5 Std. hin bekomme- ist jedes mal ne Nacht füllende Aktion. (Mit Delock Adapter USB to seriell) Noch ein paar Fragen an die Programm-Kundigen: Ich spiel mich gerade mit dem DAC Abgleich. 1.) Was bedeuten den die Zeilen: CH1 Zero Sign Offs 1 = 2<\n> CH1 Zero Sign Offs 2 = 0<\n> CH1 Zero Sign Offs 3 = -1<\n> (sind das die abgelegten DAC Werte für die Messbereiche 1:2:5 ?) Irgendwie kann ich bei Shift +W bzw. auch bei Shift +E keine Änderung am Welec Display erkennen (wohl aber an der Terminal Ausgabe)- schade- ich hab da einen echt groben Offset. Schön wäre es, die "Zero Level Werte" direkt eingeben zu können - für jeden der Messbereiche 1:2:5er extra. Sobald ich Cal. Zero lines durchführe, ist der offset zwar korrigiert, aber leider auch meine Optimierung der ADC's futsch. 2.) Was hat den der Enable Debug mode für einen praktischen Nutzen? 3.)Was bedeuten den die Zeilen beim Start des Oszi, die auf dem seriellen Terminal ausgegeben werden, speziell folgende: ... Volt_Correct_float = 1.625<\n> Scale Factor = 3.250<\n> CH1_DAC_Offset = 8194<\n> multi_active = 1<\n> Auf dem Hardware Sektor gibts auch Neuigkeiten- werde ich später im HW Thread posten. Gruß, brunowe
Datum: 10.05.2009 18:29
Hall0 Bruno We, zu 1): Die Zeilen geben die Zahlenwerte für die Offsets der einzelnen ADC an, sollten also dieselben sein wie die, die beim Shift+W drücken in einer Zeile angezeigt werden. Die Änderung auf dem Bildschirm macht sich erst bemerkbar, wenn du den Eingangswahlschalter hin- und wieder zurückdrehst. Ich gehe so vor: Cal. Zero-Lines, Offset stimmt für einen Bereich (norm. nehme ich einen 5er Bereich). Umschalten in nächsten Bereich (2er) und mit Shift W optimieren. Als letztes noch den 1er Bereich und dann speichern. Gruß, Guido
Datum: 10.05.2009 18:33
Oops, oben immer Shift+Q einsetzen (statt Shift+W). Guido
Datum: 10.05.2009 19:41
He Folks, erst mal abwarten. Ich hab mich in den letzten Tagen ordentlich reingekniet um die Jungs an der Hardwarefront zu supporten. Nachdem ich den ADC-Abgleich etwas nachlässig implementiert hatte, hab ich jetzt Nägel mit Köpfen gemacht und einen Abgleich gemacht der für alle vier Kanäle zuverlässig arbeitet. Weiterhin bin ich noch am DAC-Abgleich zugange. Die Graphikausgabe hab ich nochmal optimiert, so dass die Skalierung jetzt ganz ohne Multiplikation auskommt (merkt man im delayed Modus). Als Schmankerl hab ich die bisherigen Testschalter ins Utility-Menü gelegt, so dass man sie bequem betätigen kann auch ohne Terminal (ADC-Abgleich, DAC-Abgleich, Gridumschaltung, Graphikmodusumschaltung). Die neue Version gibt heute Abend - mal sehen wie weit ich noch komme. Gruß Hayo
Datum: 10.05.2009 20:03
@Hayo- das hört sich ja Spitze an! @Guido: ich glaube du verwechselst da ADC Abgleich mit dem DAC Offset- Abgleich! Wie gesagt, den ADC Abgleich der einzelnen ADC pro Kanal hab ich jetzt soweit im Griff, nur der generelle Offset stimmt eben nicht. CH1 Zero Sign Offs 1 = 2<\n> CH1 Zero Sign Offs 2 = 0<\n> CH1 Zero Sign Offs 3 = -1<\n> Diese 3 Werte können nicht die ADC Kalibrierungswerte der 4! ADC 's sein, schon eher die DAC Offset Werte wie ichs vermute. Gruß, brunowe
Datum: 10.05.2009 20:13
Bruno We schrieb: > Wie gesagt, den ADC Abgleich der einzelnen ADC pro Kanal hab ich jetzt > soweit im Griff, nur der generelle Offset stimmt eben nicht. > CH1 Zero Sign Offs 1 = 2<\n> > CH1 Zero Sign Offs 2 = 0<\n> > CH1 Zero Sign Offs 3 = -1<\n> > Diese 3 Werte können nicht die ADC Kalibrierungswerte der 4! ADC 's > sein, schon eher die DAC Offset Werte wie ichs vermute. Diese Werte sind die Offsetkorrekturwerte für die DACs, die den Nullpunkt der Eingangs-OPVs steuern. Pro Kanal gibt es drei Werte, und zwar immer für alle 5er Bereiche (Nr. 3) für aller 2er (Nr 2) und die 1er (Nr. 1). Der DAC wird von 0 bis 16384 ausgesteuert, die Mitte des Grids liegt bei 8192 (idealerweise). Der Offset korrigiert mit einem entsprechenden Faktor diese Nulllage. Bin mit dem DAC-Abgleich schon recht weit, teste nur noch kleinere Änderungen. Die 0.56 gibts dann nachher... Gruß Hayo
Datum: 10.05.2009 20:33
@Hayo... so macht das Sinn, Danke.
Datum: 10.05.2009 22:48
Angehängte Dateien:So hier ist sie, bin mit dem DAC-Abgleich nicht ganz fertiggeworden. Aber seht selbst - geht nach dem flashen einfach mal ins Utility Menü und probiert es aus. Wenn Ihr die ADC-Werte sehen wollt die der Abgleichermittelt, dann müßt Ihr ein Terminalprogramm laufen lassen, da werden dann die ermittelten Werte ausgegeben. Ansonsten wie gesagt habe ich die Grafikroutine nochmal beschleunigt - sieht man im Normalbetrieb nicht so deutlich, aber im Delayed-Mode wo ja doppelt so viele Signale geschrieben werden merkt man es schon. Viel Spaß Hayo
Datum: 11.05.2009 14:30
Bin immer noch am DAC-Abgleich. Leider ist das ziemlich Zeitaufwändig, da man nach jeder Kleinigkeit die man testweise ändert warten muß bis die Firmware wieder geladen ist bevor man weitermachen kann. Bin aber schon recht weit. Übrigens geht der DAC-Abgleich schon so ein bißchen wenn man vorher die Nulllage des entsprechenden Kanals auf die Mitte des Grids stellt. Hat es schon jemand ausprobiert? Gruß Hayo
Datum: 11.05.2009 17:00
Hallo Hayo, ich habe letzte Nacht noch schnell probiert, aber ohne Erfolg. Ich hatte übersehen, dass die Linien in Schirmmitte sein müssen und so hat jeder Tastendruck den Offset um 1 div nach unten verschoben. Geht das momentan nur für Kanal 1 oder wie kann man umschalten? Aufgefallen ist mit, dass dieser Abgleich jetzt eh nur noch für die 1er Bereiche nötig sind die 2er stimmen nach AutoZero im 5er Bereich auch. Zufall? Gruß, Guido
Datum: 11.05.2009 17:31
Guido schrieb: > Hallo Hayo, > > ich habe letzte Nacht noch schnell probiert, aber ohne Erfolg. > Ich hatte übersehen, dass die Linien in Schirmmitte sein > müssen und so hat jeder Tastendruck den Offset um 1 div nach > unten verschoben. Geht das momentan nur für Kanal 1 oder wie > kann man umschalten? Nein, geht für alle Kanäle gleichzeitig. > Aufgefallen ist mit, dass dieser Abgleich > jetzt eh nur noch für die 1er Bereiche nötig sind die 2er > stimmen nach AutoZero im 5er Bereich auch. Zufall? Nein, hab an der ursprünglichen Zero-Routine auch ein paar Kleinigkeiten geändert. Die Search Zero und die Calibrate DAC Funktion haben zwar das gleiche Ziel, arbeiten aber völlig unterschiedlich. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob Calibrate DAC die alte Funktion komplett ersetzen wird oder nur für's Feintuning als Zusatzfunktion bleibt. Mal sehen. Gruß Hayo
Datum: 11.05.2009 19:33
Hallo Hayo, hast du von der Software aus zugriff auf den Programm-Speicher? Evtl. würde sich ein zweiter Bootloader rentieren, der den Speicher schneller vollbringt. Ich stelle mir das Entwickeln bei den Upload-Zeiten ziemlich langweilig vor ;-) Wirklich ein super Projekt. Gruß, Stefan
Datum: 11.05.2009 19:53
Hallo Hayo, Neue FW- Spitzenarbeit!!! Super, mit dem erweiterten Menü- so stell ich mir das vor! Jetzt noch den DAC Offset hinbügeln und dann "Beta" aus der Bezeichnung streichen. Also auch mein Rauschen ist, bedingt durch den tollen ADC- Abgleich, wesentl. besser. (Seltsamerweise Kanal 1 jetzt viel besser als Ch2- liegt auch tw. an meiner kleinen HW Modifizierung- lass mich bitte in dem Glauben!) Soweit ich's bisher testen konnte, echt erstklassige Arbeit von dir! Gruß, brunowe
Datum: 11.05.2009 20:39
Hm, bei mir wird das Rauschen immer nur schlimmer. Sobald ich die "Search Zero Lines"-Funktion verwende, bekomme ich Rauschen im Bereich von einem halben bis zu einem ganzen Div, je nach Messbereich und Erwärmungszustand. Schlimm sind v.a. die Kanäle 3 und 4. "Calibrate ADC" verändert an der Intensität des Rauschens im Grunde nix, es verändert nur ein wenig die Form. "Calibrate DAC" lässt die Nulllage je nach Messbereich mit jedem Tastendruck um bis zu ein Div nach unten wandern, auch wenn ich vorher die Nulllage aller Kanäle auf die Mitte drehe. "Search Zero Lines" fängt das wieder ein, allerdings habe ich trotzdem auf den Kanälen 3 und 4 immer ein negatives Offset. Mit dem Offset könnt ich leben, aber das Rauschen macht das Gerät in meinen Augen ziemlich unbenutzbar.
Datum: 11.05.2009 21:57
Angehängte Dateien:Hallo, frei nach dem Motto: "ein Bild sagt mehr als tausend Worte" Meine aktuellen Rauschpegel mit der neuen FW nach ADC Calibration. Probe- Klemme auf Gnd.
Datum: 11.05.2009 22:01
Hallo, vielen Dank für die neue Firmware. Bei meinem 2014A liegen die Kanäle 3 und 4 auch immer im negativen Bereich (Kanal 3 ca. 500mV, Kanal 4 ca. 1V). "Calibrate DAC" führt bei mir auch zu einer Verschiebung der Signale in den negativen Bereich. Dies scheint aber stark vom jeweilig eingestellten Spannungsbereich abzuhängen. Das Rauschen erscheint bei mir (zumindest für Kanal 1 und 2) deutlich verringert. Bei mir fehlt die blau 3 neben der Anzeige der V/Div für Kanal 3. Die Beschriftungen der anderen Kanäle sind vorhanden. Gruß Kristian
Datum: 11.05.2009 22:15
Angehängte Dateien:Ich krieg hier noch die Krise... Muß erstmal etwas Frust ablassen, Hrmpf. Da tut die positive Rückmeldung von Euch ganz gut. Bin immer noch an dem besch... DAC-Abgleich. Um die Situatuion kurz zu schildern: Vor dem Abgleich wird per Coding alles auf die Nulllinie (Gridmitte) gefahren, dann der Abgleich durchgeführt. Trotzdem bleibt ein Restoffset. Wenn ich die Nulllinien manuell auf die Gridmitte einstelle klappt alles ordentlich. Ich hab alles dazwischen gecheckt und auch schon eine Verzögerung eingebaut weil ich mir dachte dass die DACs eventuell nicht schnell genug regeln - hilft nix. Morgen hab ich leider nicht viel Zeit dafür, daher hier erstmal die inoffizielle beta 0.57 nur als Flash zum ausprobieren. Wie gesagt, wenn die Nulllinien auf Gridmitte sind reichen 2 - 3mal Drücken und die die Lage stimmt. Bitte zu beachten: - es wird zur Zeit nur der aktuell eingestellte Bereich (1er, 2er oder 5er) calibriert. - das Ergebnis wird zur Zeit noch nicht ins Flash geschrieben. Gruß Hayo
Datum: 11.05.2009 22:22
Kristian Trenkel schrieb: > Bei mir fehlt die blau 3 neben der Anzeige der V/Div für Kanal 3. Die > Beschriftungen der anderen Kanäle sind vorhanden. Ja das passiert bei mir aber auch mit der aktuellen 1.4 FW von Welec. Da das allerdings erstmal von der Prio her weit hinten rangiert werde ich das noch nicht in Angriff nehmen (es sei denn ich stolpere zufällig darüber. Zur Zeit gibt es folgende Prio: 1. DAC-Abgleich 2. Den Freeze-Bug finden den ich mir in Version 0.33 eingebaut habe (Signal friert ein bei Zeitbasen > 5ms) 3. FFT einbauen -> damit hat eigentlich vor einem halben Jahr alles angefangen, aber bei all den Ungereimtheiten bin ich immer noch nicht dazu gekommen... Gruß Hayo
Datum: 11.05.2009 22:23
Angehängte Dateien:Bruno We schrieb:
> frei nach dem Motto: "ein Bild sagt mehr als tausend Worte"
So denn, das ist Kanal 4.
/Hannes
Datum: 11.05.2009 22:29
Johannes Studt schrieb:
> So denn, das ist Kanal 4.
Tja, da muß ich leider sagen, es ist nicht der ADC-Abgleich der hier
nicht hinhaut sondern hier dürften Störungen oder Eigenresonanzen
verantwortlich sein. Mein Kanal 4 sieht zeitweise noch viel schlimmer
aus. Die Bilder kennt Ihr ja schon. Da hilftnatürlich auch kein
ADC-Abgleich. Hinzu kommt, dass der ADC-Abgleich natürlich auch dadurch
gestört wird. Wie sieht denn Dein Kanal 3 aus? Der ist bei mir nämlich
glatt wie ein Babypopo.
Gruß Hayo
Datum: 11.05.2009 22:41
Angehängte Dateien:Bittesärrrrr. ;) /Hannes
Datum: 11.05.2009 23:02
Darum habe ich auch jetzt meinen W2024 innerhalb des 14Tage Rückgaberecht wieder zurückgeschickt. Bei mir war das Gleiche, das Rauschen nahm nur zu. Hoffe für Euch, das Ihr das in den Griff bekommt. Ich bin raus...
Datum: 11.05.2009 23:47
Ronny Schmiedel schrieb: > Darum habe ich auch jetzt meinen W2024 innerhalb des 14Tage > Rückgaberecht wieder zurückgeschickt. Bei mir war das Gleiche, das > Rauschen nahm nur zu. Hoffe für Euch, das Ihr das in den Griff bekommt. > Ich bin raus... Na sowas, das muß man sportlich sehen. Da ist halt recht viel Optimierungspotential ;-) Gebe allerdings zu, dass für professionelle oder semiprofessionelle Anwendungen die WELECs nicht die erste Wahl wären. Aber für Hobbybastler und Optimierer super bei dem Preis. Wenn ich jetzt auch noch Geld dafür kriegte müßte ich mich nicht mehr "nebenbei" für SAP krumm machen. @Hannes warum macht Ihr eigentlich immer Bilder vom 10ns Bereich? Da muß man in Gedanken immer die interpolierten Werte rausrechnen um sich ein Bild des Werteverlaufs zu machen. Der 50ns Bereich ist da ideal, weil er die Werte 1:1 wiedergibt bei voller Samplerate. Gruß Hayo
Datum: 11.05.2009 23:51
Weil Bruno das so macht und ich keinen Plan habe, was für wen warum auch immer am besten ist. Sprich: hier einfach der Vergleichbarkeit der Bilder wegen. Normalerweise[TM] mache ich auch andere Bilder.
Datum: 11.05.2009 23:51
Hallo, @ Hayo, mach mal Pause, dann fällt es einem oft wie Schuppen aus den Haaren. Den Ansatzpunkt (manuell versus auto) hast du ja schon. Wegen dem Freeze suche ich auch noch mal, das ist aber wohl was fieses kleines. @ Johannes: Kanal 4 sieht wirklich schlimm aus. Eigentlich ist der doch am weitesten von Netzteil entfernt, das Rauschen muss also woanders her kommen. Kanal 3 kannst du besser einstellen. Da sieht man noch die Abweichungen zwischen den ADCs (periodisch). Probier mal mit einem Terminalprogramm (sofern nicht schon getestet). @ Bruno We: jo, so etwa bekomme ich den Abgleich auch hin. Für mich verfestigt sich der Eindruck, dass da ein Schwingen im Eingangskreis stattfindet. Das ist kein Rauschen der Bauteile, dafür ist es um Größenordnungen zu stark. Normalerweise würde ich zu Ferritperlen raten, aber das geht in dem SMD-Layout wohl nicht? Gruß, Guido
Datum: 11.05.2009 23:54
Guido schrieb: > woanders her kommen. Kanal 3 kannst du besser einstellen. Da sieht > man noch die Abweichungen zwischen den ADCs (periodisch). Probier > mal mit einem Terminalprogramm (sofern nicht schon getestet). Ändert nix, damit habe ich schon rumgespielt. ;) /Hannes
Datum: 12.05.2009 08:14
@ Guido, wie wäre es statt Ferritperlen mit Ferrit Beads? Die gibt es für die unterschiedlichsten Frequenzbereiche und in unterschiedlichen Packages. Schau mal bei RS nach, da solltest du schnell fündig werden. Gruß, branadic
Datum: 12.05.2009 09:06
Hallo, der Grund warum ich Fotos im 10ns Bereich mache ist eigentl. ganz simpel: ich hatte lange Zeit (und habe tw. immer noch) massive Probleme mit HF Schwingungen, eben auch mit dem ADC Abgleich und mit einer NF Überlagerung bei offenen Eingängen. Bei 50ns ist es sehr schwer eine eine HF Frequenz auszuzählen und eine Regelmäßigkeit zu erkennen. Das mit den interpolierten Werten stellt kein Problem bei 10ns dar, erstmal geht es ja um die Minimas und Maximas der Anzeige- und die sind auf keinen Fall interpoliert. Darüber hinaus fällt es bei 10 ns leichter die Anzahl der wirklichen Sprünge abzuschätzen, also um wieviele Bit des ADC die Anzeige des Display sich wirklich ändert. Als letztes möchte ich auch das Verstärkerrauschen mit untersuchen, das ist nach bisherigen Erkenntnissen in den 1er Messbereichen am grössten. @Guido: Ich antworte dir im HW Thread. Gruß, brunowe
Datum: 12.05.2009 09:31
Ich bin echt beeindruckt! Es ist schon genial, was hier die Entwickler und Tester auf die Beine stellen. Mich juckt es ja so sehr, ebenfalls einen Welec zu ersteigern. Aber ich habe für mein Hobby bereits einen Agilent 54622D und ich vermisse bei dem Welec einfach die 16 digitalen Kanäle, ohne die ich nicht leben könnte :) Trotzdem mal ein paar Ideen für die ganze Offset/Zeroing Problematik, gerade weil ich diesen Abgleich vom Agilent her ein wenig kenne. Allerdings habe ich für dieses Gerät, trotz Vorzugspreis und so weiter, einen aus Hobby-Sicht stolzen Preis bezahlt und es daher noch nicht geöffnet. Der Agilent fährt bei einer User-Calibration ein recht aufwändiges Muster an Kurven durch, dem man auch zuschauen kann. Wenn Euch das hilft, versuche ich mal davon ein Video zu machen. Es sind wohl einige unter Euch, die aus den dargestellten Mustern rückschließen können, was da eingemessen wird. Was ich bei dem Welec bislang vermisse, ist ein Referenz-DAC, der zur Kalibration aller anderen verwendet werden kann. Ist der noch irgendwo verborgen, oder wurde der tatsächlich eingespart? Oder gibt es bei den verschiedenen Multiplexern eventuell eine Stellung in der sie auf 0 und eine, in der sie auf eine Vref geschaltet werden können? Dann kann man eventuell den Gain-DAC dazu verwenden, die OVs auszumessen. Es wundert mich doch sehr, dass es notwendig ist, die Strahlen auf Mitte zu bringen, bevor man eine ZeroCal durchführen kann. Eine softwaretechnische Frage wäre dann noch, ob der Welec seine Software aus dem FLASH laufen lässt, oder ins RAM bootet und dort dann arbeitet. Für die Entwickler wäre die Idee, einen weiteren Bootloader zu schreiben sicherlich sehr hilfreich, der originiale scheint, ehrlich gesagt, Murks zu sein. Das Flashen von 8MB dürfte nicht länger als max. 4min dauern. Sollte sich jemand daran wagen, dann wäre es wohl sinnvoll, den Bootloader ins RAM zu kopieren, große Blöcke ins RAM zu laden und von dort aus zu flashen. Bitte beachtet dabei, dass die Toggle-Bits einiger AMD/Spansion und Kompatibler erst nach ein paar ms gültig sind. Ist eine Falle, die das Flashen enorm verlangsamen kann, wenn man diese zu früh abfragt und dann in eine Fehlerbehandlung rennt, die nicht nötig ist. Ich meine MX gehört zu den Spansion kompatiblen. Wenn das ganze ins RAM kopiert wird, dann sollte der Bootloader das auch unterstützen, damit man eine Software auch ohne Flashen mal schnell ausprobieren kann. Hat jemand eine Info, in wie weit diese Scopes noch nachgefertigt werden? Wenn Welec/Wittig nur noch Restbestände abverkaufen, und alles deutet darauf hin, dass nur noch die Retouren aufgearbeitet und abverkauft werden, was dann? Die Arbeit ist auf keinen Fall vergebens, aber es wäre sicherlich besser, wenn man länger was davon hätte, auch wenn ich nicht weiß, ob sich ein OpenSource Oscar auf dem Markt durchsetzt. Allerdings wäre das doch sicherlich ein interessantes Geschäftsmodell für Wittig um seinen Laden zu retten. Ich hatte eigentlich gehofft, dass er sich mehr für das Projekt einsetzen würde. Nun, auf der Sourceforge Seite angekündigte Bereitstellung von Mustern an die Maßgeblichen Entwickler ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich verfolge das auf jeden Fall mal weiter, vielleicht kann ich mein Hobby-Budget mal wieder aufstocken :) Gruß, Ulrich
Datum: 12.05.2009 09:38
Das der Beitrag bezüglich des Sponsorings vom 1. April ist, hast du gesehen?? ;-) Viele Grüße, egberto
Datum: 12.05.2009 12:35
Angehängte Dateien:@Guido wg. des Freeze-Problems bräuchtest Du die Sourcen der 0.32 und 0.33, da läßt sich das am einfachsten herausfinden da ein direkter Sourcenvergleich möglich ist. Guckst Du im Anhang... Der Fehler ist mit Sicherheit in der Hardwareroutine zu finden, denn die Grafikausgabe wird, wie ich schon rausgefunden habe, korrekt durchlaufen - die Drehgeberroutinen übrigens auch. Der Grund warum keine neuen Daten gelesen werden ist sekundär, dass das ADC_Data_Available Flag nicht gesetzt wird und dann auch der ADC nicht ausgelesen wird (Handle_ADC() Zeile 19418). Warum es aber nicht mehr gesetzt wird, das versuche ich rauszukriegen. Müßte eigentlich eine Änderung sein die ich mit BF gekennzeichnet habe. @Bruno ok, das kann ich einsehen. Für meine Zwecke benutze ich meistens die 50ns Einstellung da ich hier immer alle realen Punkte ohne Zommfaktor zur Verfügung habe (deswegen hab ich auch das Freeze-Problem nicht bemerkt). @Ulrich Mußte Deinen Beitrag noch ein zweites Mal lesen, da er so lang war, dass ich am Ende nicht mehr wußte was am Anfang stand (Altersbedingt). Also zum Bootloader: Das Programm läuft natürlich im RAM. Beim Anschalten des DSO wird ein kleines Bootloaderprogramm aus dem Flash geladen (steht an Adresse 0x00040000) dieses kopiert dann den Rest der Firmware ins RAM (Adresse 0x00800000), von wo es dann gestartet wird. Zur Flashgeschwindigkeit: Klar, ich hab es mit einem selbstgeschriebenen Linux-Kommandozeilenprogramm in 3 Minuten geschafft. Leider war mir das Programm nicht zuverlässig genug, da hab ich dann lieber das von Markus genommen. Anscheinend ist es nicht so einfach ein RS232 Übertragungsprogramm zu schreiben, das auf allen Rechnern gleich gut funktioniert (liegt wohl auch am Hardware Abstraction Layer). Bin aber ganz froh, dass es überhaupt so gut funktioniert. Zudem hatte ich anfangs auch nicht vermutet dass es sooo viel zu tun gibt und ich innerhalb kürzester Zeit auf weit über 100 Uploads komme. Zu den Abgleichkurven: Ja, immer her damit. Ich laß mich gerne von Profilösungen inspirieren. Gruß Hayo
Datum: 12.05.2009 12:38
@Ulrich Ach ja, eins hatte ich noch vergessen, der Trend geht zum Zweitwelec ;-) Da kann man schön vergleichen und kann auch mal eins zerlegen. Gruß Hayo
Datum: 12.05.2009 12:46
Ok, kürzer :) Hoffe ich kann das Video mit meiner kleinen WebCam ordentlich hin bekommen und irgendwo hin uploaden. Ich denke, dass es nötig ist, den Bootloader so zu erweitern, dass man auch direkt ins RAM schreiben kann, falls das nicht ohnehin schon unterstützt wird, damit man eine neue Software direkt testen kann ( Flashloader überspringen). Wegen der fehlenden FlashErase und Schreibzyklen sollte das weit unkritischer sein und damit auch unkritischer für die serielle Kommunikation. Wurde auf Seite des Wittig eventuell das RTS/CTS Handling übersehen, oder hat der diese Leitungen nicht angeschlossen? Gruß, Ulrich
Datum: 12.05.2009 12:52
@Hayo / Guido Anfängerfrage (nicht hauen!) - womit commpiliert ihr das eigentlich? Was muß ich mir dafür installieren? Viele Grüße, egberto
Datum: 12.05.2009 12:58
Ulrich P. schrieb: > Es wundert mich doch sehr, dass es notwendig ist, die Strahlen auf Mitte > zu bringen, bevor man eine ZeroCal durchführen kann. Das liegt daran, das ich einen anderen Ansatz verfolge als die Routine von WELEC. Ist eigentlich ganz simpel. Ich prüfe einfach bei offenen Eingängen die ADC-Werte. Diese müssen bei GND 127 betragen (oder 128 je nachdem wo man die Nullinie hinlegt). Ich ermittle also nur die Differenz zu den 127 und korrigiere dann den DAC-Wert um die Differenz und einen Faktor. Da aber nur bei DAC-Nulllage auch 127 rauskommt, muß ich vorher die DACs in die Nulllage fahren. Übrigens wird kein absoluter Korrekturwert ermittelt, sondern der von der Search Zero Routine ermittelte Wert wird nach oben oder unten korrigiert - ein Feintuning sozusagen. Gruß Hayo
Datum: 12.05.2009 13:04
Angehängte Dateien:egberto schrieb: > Anfängerfrage (nicht hauen!) - womit commpiliert ihr das eigentlich? > > Was muß ich mir dafür installieren? Du brauchst ein Linux-System dafür. Kann man ganz easy zusätzlich zum Windows installieren. Bei mir hat es mit Open SUSE prima hingehauen (War auch Linux-Anfänger). Ich hatte auch schon mal ein how to geschrieben, ich hänge das hier nochmal an. Viel Erfolg Hayo
Datum: 12.05.2009 13:08
Danke, das ging ja schnell. Und das kann man ja sogar "nebenbei" in der Firma machen ;-)...... Viele Grüße, egberto
Datum: 12.05.2009 14:08
Ok, ich hatte jetzt noch nicht die Zeit die Datenblätter der DACs und ADCs durch zu arbeiten. Aber normalerweise ist doch ein signed bei 0..127 positiv und bei 128..255 negativ, wobei 128 der -1 entspricht. Allerdings nur, wenn man die Wandler ensprechend einstellt. Ich habe die ganzen Threads innerhalb eines Tages durchgelesen, und meine mich erinnern zu können, dass die Eingangsstufen die Messpannung auf Wandlermitte anheben, also wird nur positiv gemessen. Die Zero-Linie bei offenem Eingang zu messen halte ich für kritisch, da die OVs der Eingangsstufe dann frei laufen. Gibt es keine Option, die Stufe auf GND zu schalten? Das wäre schon mal ein Anfang. Optimaler wäre es sicherlich, die Gesamtaussteuerung zu durchlaufen und dann die Daten zu mitteln. Dazu müssten aber wenigstens die DACs für das GAIN halbwegs kalibriert sein. Gibt es denn in dem ganzen Scope keine einzige brauchbare Referenz aller Kanäle gemeinsam? Nochwas zum HP. Er führt die User-Calibration offenbar unter Berücksichtigung der eigenen Temperatur durch, diese vermerkt er jedenfalls in den Logdaten zur Cal. Viel mir nur gerade ein, weil einige ja darüber klagten, dass der Welec nur bei bestimmten Temperaturen sauber funktioniert. Vermutlich fehlt der Sensor im Welec-Design, oder er wurde noch nicht gefunden. Andernfalls müsste man für eine schnelle Aufbereitung der Daten für jeden Wandler eine Korrekturtabelle von 256 Werten anlegen. Diese wird beim HP vermutlich durch die User-Calib extrapolieert. Wo kann ich denn das Video ggf. ablegen. Die User-Calib dauert ein paar Minuten... Werde ich dann heute Abend aufnehmen. Gruß, Ulrich
Datum: 12.05.2009 14:42
Was mich extrem wundert, sind die Ähnlichkeiten zwischen Welec und Agilent Geräten. Z.B. sind die Bedienelemente 100% identisch. Abgesehen von zwei fehlenden Tasten beim Welec und anderen Softkeys. Auch das Bildschirmdesign ist zu 99% identisch. Auch die 4 SubDiv/Div in Y-Richtung. Siehe Bedienungsanleitung: http://cp.literature.agilent.com/litweb/pdf/54622-97036.pdf Verwendet Welec wirklich leicht abgeänderte Orginaldesigns von Agilent? Aber warum sind dann Hard-und Software so buggy?
Datum: 12.05.2009 15:54
Kurt Bohnen schrieb: > Was mich extrem wundert, sind die Ähnlichkeiten zwischen Welec und > Agilent Geräten. Das wundert mich nicht. Wenn ich ein neues Gerät auf den Markt bringen wollte, würde ich mich auch an Bewährtem orientieren > Z.B. sind die Bedienelemente 100% identisch. Abgesehen von zwei > fehlenden Tasten beim Welec und anderen Softkeys. > Auch das Bildschirmdesign ist zu 99% identisch. Auch die 4 SubDiv/Div in > Y-Richtung. Das hätten sie allerdings nicht abkupfern müssen. Da halte ich es eher wie die Japaner: Gut abkupfern und dann verbessern! > Siehe Bedienungsanleitung: > http://cp.literature.agilent.com/litweb/pdf/54622-97036.pdf Die hätte WELEC man auch abkupfern sollen, denn die taugt wenigstens was. Die werd ich mal als Anhaltspunkt für weitere Entwicklungen nehmen und evtl. auf dieser Basis mal eine richtige Anleitung für das WELEC stricken. > Verwendet Welec wirklich leicht abgeänderte Orginaldesigns von Agilent? Wohl nur das Äußere würde ich sagen. Genaueres kann uns da nur ein Agilent-Besitzer sagen. > Aber warum sind dann Hard-und Software so buggy? Weil sie halt nicht von Agilent sind (schade) Gruß Hayo p.s. vielleicht kann man ja eine Platine von Agilent kriegen und ins WELEC einbauen ;-)
Datum: 12.05.2009 16:40
Ulrich P. schrieb: > Aber normalerweise ist doch ein signed bei > 0..127 positiv und bei 128..255 negativ, wobei 128 der -1 entspricht. Und 127 die Null. Soweit korrekt. > Die Zero-Linie bei offenem Eingang zu messen halte ich für kritisch, da > die OVs der Eingangsstufe dann frei laufen. Da gebe ich Dir recht. > Gibt es keine Option, die > Stufe auf GND zu schalten? Das wäre schon mal ein Anfang. Mir ist keine bekannt, aber wenn es da andere Erkenntnisse gibt macht mich schlau. Ich wollte mich erstmal an vorhandener Hardware orientieren, damit alle was davon haben. > Optimaler wäre > es sicherlich, die Gesamtaussteuerung zu durchlaufen und dann die Daten > zu mitteln. Dazu müssten aber wenigstens die DACs für das GAIN halbwegs > kalibriert sein. Gibt es denn in dem ganzen Scope keine einzige > brauchbare Referenz aller Kanäle gemeinsam? Nicht das ich wüßte. Allerdings hab ich die Hardwareseite noch nicht so intensiv unter die Lupe genommen. Tja da war ich wohl vor 15 Jahren schon weiter als ich für die Diplomarbeit mein externes Oszi für den Parallelport konstruiert habe. Da gab es nämlich Abgleichreferenzen und auch eine schicke Spektralanalyse auf dem PC. Da lief aber die komplette Software auf dem PC und man mußte nicht so mit Resourcen geizen wie hier. Unter anderem gab es auch eine Korrektur der ADC-Kennlinie, die hatte ich beim WELEC auch schon probeweise eingebaut (Y = beta*X + alpha) aber wegen der massiven Performanceeinbrüche bei der Graphikausgabe wieder ausgebaut. > Nochwas zum HP. Er führt die User-Calibration offenbar unter > Berücksichtigung der eigenen Temperatur durch, diese vermerkt er > jedenfalls in den Logdaten ... > Vermutlich fehlt der Sensor im Welec-Design, oder > er wurde noch nicht gefunden.> Temperatursensor? Was ist das möchte man fragen. Sowas gibt es hier nicht. Da hilft nur nachkalibrieren, und damit das gut klappt legen wir uns hier ja ins Zeug. Gruß Hayo
Datum: 12.05.2009 17:19
Hallo Hayo, wenn das Freeze-Problem wirklich zwischen 0.32 und 0.33 eingetreten ist (h.h. in der 0.32 war es noch nicht), liegt es sicher nicht an hardware. Da wurde fast nichtsgeändert, wie ein diff zeigt. Es muss von display kommen, die meisten Änderungen betreffen wohl den Delayed-Mode. Es kann eineWeile dauern, das durchzuschauen aber das werden wir schon finden. 8-) Gruß, Guido
Datum: 12.05.2009 18:37
Hayo W. schrieb: >> Die Zero-Linie bei offenem Eingang zu messen halte ich für kritisch, da >> die OVs der Eingangsstufe dann frei laufen. > > Da gebe ich Dir recht. > >> Gibt es keine Option, die >> Stufe auf GND zu schalten? Das wäre schon mal ein Anfang. > > Mir ist keine bekannt, aber wenn es da andere Erkenntnisse gibt macht > mich schlau. Ich wollte mich erstmal an vorhandener Hardware > orientieren, damit alle was davon haben. Wenn ich mir den Schaltplan unter http://welecw2000a.sourceforge.net/docs/pcb/Analog... ansehe, dan gibt es dort wohl mehrere Möglichkeiten. Leider sind in der letzten Version die IC-Nummern raus gefallen. Der MAX4704 kann das Signal aus der Vorstufe über NO2 auf GND schalten. Damit wäre die mittlere Stufe in die Kalibration einbezogen. Er kann mit NO1 auch gegen einen Pin D8 vom FPGA geschaltet werden, was das für einen Sinn hat weiß ich nicht, aber wenn der Pin ein Ausgang ist, kann man damit zumindest einen Bezug zu Digital-Masse und Digital Vcc herstellen. Allerdings scheint da 0V anzuliegen... Die Vorstufe rund um die OPAs müsste über K1 und K2 ebenfalls zu beruhigen sein, hier liegt leider ein 110K Widerstand im Weg zur Masse. Immer noch besser, als zu floaten. > >> Optimaler wäre >> es sicherlich, die Gesamtaussteuerung zu durchlaufen und dann die Daten >> zu mitteln. Dazu müssten aber wenigstens die DACs für das GAIN halbwegs >> kalibriert sein. Gibt es denn in dem ganzen Scope keine einzige >> brauchbare Referenz aller Kanäle gemeinsam? > > Nicht das ich wüßte. Allerdings hab ich die Hardwareseite noch nicht so > intensiv unter die Lupe genommen. Ich auch gerade erst, aber weil ich halt nur mal so mitspiele, habe ich auch keine Hektik :) Muss ja keinen Code ändern, weil hunderte Leute nach jeder kleinen Verbesserung lechzen :) > Unter anderem gab es auch eine Korrektur der ADC-Kennlinie, die hatte > ich beim WELEC auch schon probeweise eingebaut (Y = beta*X + alpha) aber > wegen der massiven Performanceeinbrüche bei der Graphikausgabe wieder > ausgebaut. > Ich kenne die Software, wie gesagt, nicht. Ich spiele daher also nur mal mit Gedanken. Wenn man die Werte als Byte einliest, aber in einem Word oder Longint speichert und das gleich als 2. oder drittes Byte. Dann baut man sich eine Kalibriertabelle, ebenfalls mit korrekt verschobenen Faktoren und multipliziert dann nur ein einziges Mal und das als int und nicht float. Klar, die Tabelle müsste dann natürlich für die geraden und ungeraden Faktoren abgelegt werden, also mind. 2mal. Am besten sogar für jeden Messbereich und jeden Kanal. Das braucht etwas Platz, spart aber Zeit. Gruß, Ulrich
Datum: 12.05.2009 18:59
Angehängte Dateien:@Guido Ich bin mir relativ sicher, dass die 0.32 noch anständig läuft. Hier sicherheitshalber die Flashdatei wenn Du das probieren möchtest. @Ulrich > weil ich halt nur mal so mitspiele, habe ich > auch keine Hektik :) Muss ja keinen Code ändern, weil hunderte Leute > nach jeder kleinen Verbesserung lechzen :) Ich bin zum Glück seelisch stabil ;-) - sonst wär ich auch als EDV-Fachmann völlig im verkehrten Beruf - Kunden können echt grausam sein... > Dann baut man sich eine Kalibriertabelle, ebenfalls mit korrekt > verschobenen Faktoren und multipliziert dann nur ein einziges Mal und > das als int und nicht float. Klar, die Tabelle müsste dann natürlich für > die geraden und ungeraden Faktoren abgelegt werden, also mind. 2mal. Am > besten sogar für jeden Messbereich und jeden Kanal. Das braucht etwas > Platz, spart aber Zeit. 1. Platz ist rar. Brauche schon eine Menge für die trigonometrischen Tabellen die ich bei der FFT einsetze. 2. Bei 8 Bit ist der Benefit des Abgleichs kombiniert mit der Ablesegenauigkeit nicht so berauschend. Den Fehler kann man also wohl verschmerzen. 3. Diese Tabellen müßten ja für jedes Gerät separat ermittelt und gespeichert werden - was für ein Aufwand an Abgleichroutinen. Ich denke die Anderen werden mir Recht geben dass es momentan andere Baustellen gibt die mehr an nutzbarem Erfolg bringen wenn wir sie in den Griff kriegen. Nichts desto trotz immer her mit konstruktiven Vorschlägen, dann kann man Für und Wider hier ausdiskutieren bevor ich (oder andere Berufene) da was einbauen. Gruß Hayo
Datum: 12.05.2009 19:05
Hallo, @Ulrich- mit dem Problem des "Eingangstest" (Power on self Test) hab ich mich auch schon beschäftigt... der FPGA1 PIN D8 scheint allerdings als Input geschalten zu sein...(Wir- im VHDL Projekt- hatten schon mal angedacht einen definierten Spannungsverlauf über diesen Pin auszugeben und das Ergebnis an den ADC's mit dem abgespeicherten Sollzustand zu vergleichen) Über die jetzige Fkt. der dortigen Beschaltung gibt's meines Wissens noch keine tieferen Erkenntnisse. Evtl. könnte man auch über den DAC eine definierten Spannungsverlauf ausgeben- da müsste man einmal sehen wie schnell der ist... Also ich verbinde meinen BNC- Eingang für die Kalibrierung immer mit GND- speziell da mein OPA gern schwingt. Nehm doch bitte den Schaltplan in der Google Groups, der ist immer auf dem neusten Stand (und wesentl. ausführlicher). Derzeit in Version 1.32 http://groups.google.com/group/welec-dso Gruß, brunowe
Datum: 12.05.2009 19:37
Hi Bruno, Ok, dann beziehe ich mich auf diesen Schaltplan, für den aber vorerst das gleiche gilt. Mir ist die Funktion aller OVs darin noch nicht ganz klar, aber das wird schon. In der Diskussion dieser drei Threads war die Rede davon, dass der ADC Single-Ended angesprochen wird. Die Schaltung ist aber eher differential ausgelegt. Aber ich bin halt nicht der analoge Crack, bei mir fängt die Signalaufbereitung normalerweise auch erst im DAC/ADC an. Daher spinn ich jetzt mal was herum. Wenn der DAC eingesetzt wird, um den negativen Bereich in den Positiven zu verschieben, dann ist keine saubere 0-Linien Berechnung zu machen, weil die Verzerrungen und die Offsetfehler der OVs hoch skaliert werden. Nutzt man den ADC als Differential und den DAC nur zum Offsetabgleich und Gain, dann würde man doch viel genauere Messwerte gerade bei kleinen Signalen erhalten? Beschimpft mich nicht, erklärt es mir, ich lern gerne noch was dazu. Gruß, Ulrich
Datum: 12.05.2009 19:46
@ Ulrich: Der ADC wird differentiell angesteuert. Der DAC verschiebt direkt den Offset des OPA-Eingangsverstärkers. Er könnte damit direkt für Testsignale verwendet werden. Aber alles zu seiner Zeit. Solange die Offseteinstellung noch hakt macht es wenig Sinn daran rumzuspielen. @ Hayo. Jo, die 0.32 läuft noch. Ich gehe mal das diff durch. Gruß, Guido
Datum: 12.05.2009 19:50
Ist schon ok, ich klemm mich mal wieder raus und schau mal, ob ich eine UserCalib vom Agilent aufzeichnen kann. Gruß, Ulrich
Datum: 12.05.2009 21:19
@Guido ja da bin ich auch gerade dabei. Ich muß Dir Recht geben, die Hardwareroutinen geben keinen Hinweis. Ich hab danach mal die Displayroutinen gescannt, aber auch nichts direktes gefunden außer einem Verdächtigen in der DrawSignals(), den ich jetzt mal per Terminaldebugging etwas unter die Lupe nehme - Upload läuft noch... Hayo
Datum: 12.05.2009 22:14
@ Hayo: mit dem diff bin ich durch, da ist mir nichts gravierendes aufgefallen. Ich bin schon am überlegen, ob es nicht eine Race-Condition ist, aber das sieht eigentlich auch sauber aus. Ich hab mal "Signal_Loaded" rausgeworfen, wird eh nicht benutzt aber wohl auch keine Besserung bringen. Gruß, Guido
Datum: 12.05.2009 22:53
Tja bei mir sieht es ähnlich aus. Der Diff-Vergleich bringt nur unspektakuläres. Hab jetzt mal ein paar Debuggingausgaben eingebaut. Folgende Details: Timebase < 18 und >28 - ADC wird gestartet, ADC meldet per ISR Data available, Daten werden vom ADC abgeholt, Zeichenroutine gibt Signal aus, ADC wird gestartet....usw. Timebase >= 18 und <= 28 - ADC wird gestartet, keine Rückmeldung vom ADC, es werden keine Daten abgeholt (wegen der fehlenden Rückmeldung), Zeichenroutine gibt das alte Signal aus das immer noch im Buffer steht, ADC wird gestartet... usw. Also ich kann mir da im Moment keinen Reim drauf machen. Werd mal als nächstes die PIO-Register checken. Schaff ich aber heute und morgen nicht. Gruß Hayo
Datum: 12.05.2009 23:48
Hallo Hayo, heute blicke ich auch nicht mehr viel. Aber suche doch mal in hardware nach "Start_Record", das wird selbst im Timerinterrupt aufgerufen. Es macht mich halt misstrauisch, dass der Fehler vom Timing abhängt. Gruß, Guido
Datum: 13.05.2009 12:51
Guido schrieb: > Es macht mich halt misstrauisch, > dass der Fehler vom Timing abhängt. Ich habe da einen weiteren Verdächtigen ausgemacht. Vielleicht schaffe ich es nach der Arbeit noch schnell eine neue Testversion upzuloaden bevor ich wieder los muß. Gruß Hayo
Datum: 13.05.2009 14:25
Ich habe die 0.56er Sourcen jetzt compiliert bekommen, meine TomCat.flash ist allerdings 1307517 Byte groß, die von Hayo 1307650 Byte. Habe ich was falsch gemacht (die in der Anleitung beschriebenen "offical" Sourcen hatten kein Makefile, ich habe die "improved" genommen und dort das src Verzeichnis durch das von Hayo ersetzt)??? Viele Grüße, egberto
Datum: 13.05.2009 15:04
Angehängte Dateien:Ich habe bei mir das loader file etwas geändert, das wird dann mit dem Flashfile zusammengemerged. Hier noch mal alle wichtigen Ordner ohne den src Ordner. Das sollte es sein. Wenn nach dem Upload alles im Oszi läuft wie es soll kann es nicht so verkehrt sein. Gruß Hayo
Datum: 13.05.2009 15:13
Noch eine Frage: hattest Du überhaupt das Loader-File? Wenn nicht funktioniert es nicht, da ist der Bootloader drin, der das Programm nachher in den RAM-Speicher lädt. Deshalb muß das Loader-File mit dem Tomcat.Flash kombiniert werden. Sieht man auch wenn man mit dem Texteditor ins Flashfile geht. Das ist im Makefile schon alles eingebaut. Gruß Hayo
Datum: 13.05.2009 16:15
Hallo Hayo, loader ist dabei gewesen(801 Bytes). Mit deinen Build-Dateien bekomme nach "make clean all" nun auch deine Dateigröße. Viele Grüße, egberto
Datum: 13.05.2009 18:18
@egberto prima, dann kannst Du ja auch gleich mit einsteigen... @Guido Der nächste Verdächtige scheidet auch aus. Hab mal alle UI_requests rausgenommen, geht aber trotzdem nicht - die Suche geht weiter. Hab schon die nächste Idee, komme aber erst morgen oder übermorgen dazu. Gruß Hayo
Datum: 13.05.2009 23:44
Angehängte Dateien:Hallo Hayo, es ist mir gelungen den Fehler einzugrenzen und einen Workaround zu implementieren. Der wird uns hoffentlich helfen den Fehler zu finden. Näheres findest du im zip als freeze.txt. @ all: Im zip ist auch ein Tomcat.flash, das außer dem Workaround Hayos letzter Beta entspricht. Vielleicht hat jemand Lust zum Testen. Gruß, Guido
Datum: 14.05.2009 12:37
@Guido das Löschen der availability Abfrage bringt uns aber nicht näher an den Fehler. Das Problem ist ja, dass der ADC gestartet wir, aber aus irgendeinem Grund keinen Ready-Interupt mehr auslöst. Da muß ich wohl die Register prüfen, allerdings hatte ich da eigentlich nichts geändert. Zur Eingrenzung werde ich auch noch mal versuchen die 0.32er Display-Routine mit der 0.33er Hardware-Rotine zu kombinieren und umgekehrt. Dadurch läßt sich vielleicht der Fehler weiter eingrenzen. Gruß Hayo
Datum: 14.05.2009 12:45
Hallo Hayo, die Availability-Prüfung habe ich längst wieder drin. Du musst da keine weiteren Tests machen. Das Problem ist einfach, dass der ADC in der Grafik gestoppt wird, so dass sein Interrupt nicht ausgelöst wird. Ich vermute, dass das in Copy-Planes erfolgt. Das können wir noch weiter untersuchen, im Moment arbeitet das Welec mit dem Workaround aber wie gewünscht. Gruß, Guido
Datum: 14.05.2009 13:09
Oh, sorry - da fehlte wohl ein Zeilenumbruch in Deiner Datei. Ich hab nur den ersten Teil gelesen. Hab eben nochmal die Zeilen umgebrochen und den Rest gelesen. Ok, das ist schon mal ein Hinweis dem man nachgehen kann. Die Copy und Transfer Planes Routinen sind leider spärlich kommentiert, so dass die Suche etwas schwierig ist. Evtl. könnte man nach StopRecord() suchen, denn damit kann man den ADC-Lauf abbrechen. Gruß Hayo
Datum: 14.05.2009 13:14
muß heißen Stop_Record() Hayo
Datum: 14.05.2009 13:20
Hab ich mal gecheckt, Stop_Record() scheidet aus. Hayo
Datum: 14.05.2009 13:27
Hallo Hayo, ich werde später erst mal versuchen den Workaround auf die schuldige Funktion zu begrenzen (im Moment sind es ja noch 3). Wenn da irgendwo in dem Assemblerteil ein Bit getoggled wird, könnte die Suche lang werden. :-( Es könnte aber auch Absicht dahinterstecken, weil sonst ein Konflikt beim Zugriff aufs RAM entsteht. Wir werden es rausfinden, Guido
Datum: 14.05.2009 14:30
Ok, ich glaube ich hab es. Durch Deinen Workaround bin ich da auf einen Gedanken gekommen. Es gab in der 032 eine Variable - DrawSignals_Needed - die hab ich in der 033 rausgenommen (zumindest in der Graphikroutine) weil mir die Funktion redundant erschien. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke sollte diese Variable wohl verhindern, dass die Gaphikroutine zu früh aufgerufen wird und damit natürlich auch das nächste Start_Record(). Denn in Start_Record() wird erstmal der alte Aufruf gestoppt und dann wieder ein Neuer gestartet. Das erklärt narürlich, warum dann bei langen Wandlerlaufzeiten keine neuen Daten mehr gelesen werden. Ich werde das mal morgen reparieren und schicke dann die nächste Beta raus. Da sieht man wieder, zu zweit sieht man einfach mehr als ein Einzelner. Gruß Hayo
Datum: 14.05.2009 14:50
Ich hab auch schon einen viel eleganteren Lösungsansatz. In der Routine Start_Record() braucht man nämlich nur das Flag - adc_started - abzufragen und bei gesetztem Flag die Routine zu verlassen und schon sollte die Welt wieder in Ordnung sein und da die Graphikroutine trotzdem noch durchlaufen wird, reagiert sie auch auf User-Eingaben. Das halte ich auch für nachlässig programmiert (von WELEC), denn es macht ja keinen Sinn den ADC aufzurufen wenn er noch läuft. Gruß Hayo
Datum: 14.05.2009 17:11
Hallo Hayo, das haben die sicher so gemacht, damit bei Änderung der Einstellungen nur Start_Record aufgerufen wird. Sonst muss man einen Messzyklus abwarten, bis die Signalanzeige aktualisiert wird (das ist mir eh noch ein Dorn im Auge, jedes andere Oszi kann das besser), oder erst Stop_Record und dann noch Start_Record aufrufen. So, TransferPlanes (allein) ist unschuldig. Werde gleich noch mal flashen. Gruß, Guido
Datum: 14.05.2009 17:31
Bin gerade zuhause angekommen, schnell mal Linux gestartet und die Änderungen programmiert und den Updater angeworfen - Upload läuft. Bin gespannt was rauskommt. Gruß Hayo
Datum: 14.05.2009 17:48
> Bin gespannt was rauskommt.
Wird schon klappen, ist sehr beruhigend, dass es nur das
Start_Record ist. Braucht man nicht im Assemblercode zu
wühlen.
Gruß, Guido
Datum: 14.05.2009 19:14
Jo ich habs!!!!!!!!!!!! Details erzähl ich später. Muß jetzt los. Hayo
Datum: 14.05.2009 22:45
ich hab mal eine frage an die firmware coder. ich spiele gerade etwas mit dem schaltverhalten des switch U3 und den softwareskalierungen rum. wenn ich die ändere passt der offsetmarker nicht mehr zur nulllinie. gibt es für die markerposition auch korrekturfaktoren? gruß sunny
Datum: 14.05.2009 23:06
Hallo sunny, das klingt ziemlich unsinnig. Die Nulllinie sollte ja da sein, wo man sie mittels Marker hinsetzt. Die Kalibrierung des Offsets stimmt aber nur für die in der Firmware vorgesehenen Einstellungen der Verstärkung. Gruß, Guido
Datum: 14.05.2009 23:26
der sinn, das schaltverhalten des U3 zu ändern (zu invertieren), besteht darin die auflösung in den 1er und 2er messbereichen zu verbessern. im original verstärkt der opa656 im 5er bereich mit 1,25 und in den 1er und 2er bereichen mit 1. das hat zur folge, dass in den 1er und 2er bereichen die aussteuerung des adc recht gering ist und eine softwareskalierung >3 notwendig ist, um den screen zu füllen. betreibt man den opa 656 jedoch genau umgekehrt, so dass er im 5er bereich mit 1 und in den 1er und 2er bereichen mit 1,25 verstärkt, reduziert sich die nötige softwareskalierung auf einen faktor von etwa 2. das vermindert das sichtbare rauschen und verbessert die darstellungsqualität. problem ist dass die ausgangsspannungen des offset dac nicht mehr zu den verstärkungen des opa656 passen. der offsetmarker erreicht das obere ende des screens ca 1,5div vor der nullinie. die werte in dem float Volt_Correct_float array in der tc_vars.cpp müssten doch das sein was ich suche. richtig?
Datum: 14.05.2009 23:35
Hallo sunny, das hängt jetzt davon ab, welche Firmware du benutzt. In der neuesten Beta hat Hayo die Umrechnung auf Int umgewandelt, so dass die Tabelle obsolet ist. Eigentlich sollte U3 immer geöffnet sein (meine Meinung). In den 5er Bereichen bringt das eine bessere Auflösung (Umrechnungsfaktor auf die Grafik dann 2), in den 1er und 2er Bereichen ist die 1,25 fache Verstärkung sowieso nötig. Da müssen wir mal einheitlich was festlegen. Dazu sind dann 3 Offsetwerte nötig, was bisher schon vorgesehen ist. Gruß, Guido
Datum: 14.05.2009 23:52
ich nutz die .56 in der funktion ON_Zero_Channel_x wird das array noch genutzt. ich weiß nicht wann hayo das geändert hat. ich hab den u3 im 5er bereich schlißen lassen, weil dann die softskalierung in allen 3 bereichen gleich ist. du hast allerdings recht. es macht eigendlich keinen sinn ihn im 5er bereich zu schließen. damit verschenkt man nur aussteuerbarkeit. man könnte wirklich mal versuchen ihn ständig ausgeschaltet zu lassen.
Datum: 15.05.2009 00:12
Tja sunny, da gibt es schon noch Unstimmigkeiten. Dein Hinweis ist da schon hilfreich, damit das nach und nach geändert werden kann. Mal was anderes: Du hast ja rausgefunden wie U21 und U23 angesteuert werden (hab ich auch schon ;-)). Findest du ev. wie und wo U24 angesteuert wird? Das wäre für den Offsetabgleich super, dann könnte man mit dem MAX4704 hierfür die Eingänge auf GND legen. Gruß, Guido
Datum: 15.05.2009 08:10
Dafür, U3 rauszuschmeißen spricht auch die Simulation von Bruno im Hardwarethread -> man würde gleich 2 Fliegen mit einer Klappe erschlagen. Mal sehen, was bei Brunos Lötaktion so raus kommt. Viele Grüße, egberto
Datum: 15.05.2009 09:57
@sunny Die Marker repräsentieren nur die Nulllinie (Grid-Zerolevel), diese wird nur als direkter gridproportionaler Integerwert im Zerolevel geführt. Die FW unterscheidet den Grid-Zerolevel (0 - 400) und den virtuellen Zerolevel (-8192 bis +8192) der den Aussteuerbereich des DAC repräsentiert. Man kann den Zerolevel also bis in den Virtuellen Bereich verstellen, nur das der Grid-Zerolevel dann auf 0 oder 400 stehen bleibt. Die Werte im float Volt_Correct_float array sind für die Skalierung des DAC-Offsets (Zerolevels) verantwortlich, für die Signalskalierung haben sie keine Auswirkungen. Die Mitte (Gridmitte) des DAC-Offsets liegt bei 8192. Hinzuaddiert wird der virtuelle Zerolevel skaliert durch diesen Faktor und korrigiert durch die DAC-Korrektur, die ja bei SearchZero() ermittelt wird. Gruß Hayo
Datum: 15.05.2009 12:51
Angehängte Dateien:Ok hier nun einige Details. Nachdem ich gestern mit Guidos Hilfe auf den (eigentlich sekundären) Fehler gestoßen bin, hab ich erstmal einiges Ausprobiert und analysiert. Ausglöst wurde der Fehler durch eine Variable die ich gelöscht hatte, die aber eigentlich von hinten durch die Brust ins Auge die Start/Stop-Logik steuern sollte (in der Graphikroutine!). Ich hatte ja gestern die Idee in der Start_Record() den erneuten Aufruf zu unterbinden. Vom Gedanken her auch korrekt, aber es läuft nicht, da die Start/Stop-Logik des ADC so krude implementiert ist, dass es immer wieder zu Hängern kommt. Also gleich wieder Nägel mit Köpfen gemacht und die Logik vernünftig implementiert. Die Startsequenz hab ich also aus der Graphikroutine rausgenommen - wo sie auch wirklich nichts zu suchen hat - und in den ADC-Handler verfrachtet - wo sie auch hingehört. Zusätzlich hab ich noch eine Start/Stop-Sequenz in den TimebaseWheel-handler eingebaut. Auf die komische Steuervariable die ich ja ohnehin schon an diversen Stellen gelöscht hatte, kann man jetzt ganz verzichten. Außerdem wird jetzt die Graphikroutine unabhängig vom Abtastprozess des ADC durchlaufen was eine bessere Reaktion auf Usereingaben bewirkt. Zusätzlich bin ich bei der Gelegenheit auf eine weitere Baustelle gestoßen, die auch die aktuelle FW 1.4 betrifft. Und zwar laufen Zeitbasen > 20S im 50ns Modus, man kann also mit der Zeitbasis 200s ein Signal mit einer Frequenz von z.B. 5 MHz sauber darstellen. Wie das mit dem Timebaseregister zusammenhängt kann man in der aktualisierten Fassung meiner Programming Maps sehen die in der Timebasetabelle die aktuellen Einstellungen zeigt (siehe Anhang). Ursprünglich war wohl für Zeitbasen im Sekundenbereich der sogenannte Rollmode vorgesehen, der nicht eine Zeitlinie nach der anderen darstellt, sondern mit einem Zeitfenster durch die Zeitlinie fährt. Man kann sich das so vorstellen wie die Anzeige auf einem Herzschlagmonitor. Der Programmierer hat jedoch alle Stellen zum Rollmode in der FW auskommentiert. War wohl noch unausgegoren. Ich werde das auch nicht wieder aktivieren sondern lieber gleich richtig machen. Dauert aber natürlich etwas. Die aktuelle FW ohne Freeze-Bug gibt es heute abend. Gruß Hayo
Datum: 15.05.2009 13:28
Hallo Hayo, da bin ich aber mal gespannt. Ich hatte mir auch Gedanken gemacht und war zu dem Ergebnis gekommen, dass Start_ADC in Display_Signals schon seinen Grund hat. Wenn der ADC schon wieder sampled, während die Daten verarbeitet werden, gibt es keinen zusammenhängenden Kurvenzug mehr. Auch bei der Triggerung könnte das zu Problemen führen. Soweit ich das bisher verstehe, haben wir ja keine echte Hardware-Triggerung, es wird nur das aktuelle Sample entsprechend durchsucht. Die Zeitbasisprobleme kann man wohl nur in der Firmware erkennen, wer kommt schon auf die Idee über eine Stunde zu warten, bis das Sampling abgeschlossen ist. Rollmode, das ist der Begriff, der mir gestern gefehlt hat. Den müssen wir noch implementieren (hab schon eine Idee) sonst sind die langsamen Bereiche next to useless. Gruß, Guido
Datum: 15.05.2009 13:49
Guido schrieb: > Die Zeitbasisprobleme kann man wohl nur in der Firmware erkennen, > wer kommt schon auf die Idee über eine Stunde zu warten, bis das > Sampling abgeschlossen ist. Nein, schließ mal ein 5MHz Signal an und gehe auf 100s oder 200s, das sieht genauso aus wie im 50ns Bereich. Bin drauf gekommen weil mich die hohe Wiederholrate stutzig gemacht hat. Bei 10s und 20s geht es noch (hab ich einfach ausgesessen). > Rollmode, das ist der Begriff, der mir gestern gefehlt hat. Den > müssen wir noch implementieren (hab schon eine Idee) sonst sind > die langsamen Bereiche next to useless. So ist es. Der rein physikalisch Vorgang ist eigentlich ganz einfach. Man sampled immer nur ein kurzes Stück und scheibt es auf der einen Seite in den Signalbuffer rein. Hinten läßt man das alte einfach "rausfallen". Dann gibt man das Siganl aus. Dann Sampled man erneut und schiebt dann wieder nach. Das sieht dann so aus, als würde das Signal (ein Impuls z.B.) von links nach rechts über den Bildschirm wandern. Dadurch hat man dann bei Sampleraten um 1Sa/s auch keine ewigen Wartezeiten bevor man was sieht. Ideen hab ich auch schon, aber ich muß mal meine Prioritätenliste sortieren und sehen was mir wichtig erscheint. Gruß Hayo
Datum: 15.05.2009 14:01
Guido schrieb: > Ich hatte mir auch Gedanken gemacht > und war zu dem Ergebnis gekommen, dass Start_ADC in Display_Signals > schon seinen Grund hat. Wenn der ADC schon wieder sampled, während > die Daten verarbeitet werden, gibt es keinen zusammenhängenden > Kurvenzug mehr. Nein, kein Problem, der ADC-Handler wartet ja mit dem Auslesen des nächsten Samples bis die Graphikroutine fertig ist - es sei denn es kommt ein UI-Interrupt. > Auch bei der Triggerung könnte das zu Problemen > führen. Soweit ich das bisher verstehe, haben wir ja keine echte > Hardware-Triggerung, es wird nur das aktuelle Sample entsprechend > durchsucht. Der Trigger verschiebt im Prinzip nur den angezeigten Ausschnitt aus dem Signalbuffer. Ich habe die Variable die den Startpunkt des Fensters markiert irgendwann mal umbenannt in MemWinStart falls Du mal im Coding suchen willst. Gruß Hayo
Datum: 15.05.2009 14:13
hi
@guido
>Findest du ev. wie und wo U24 angesteuert wird?
ja, ich denke schon.
der U24 hängt hardwaremäßig hinter dem U22 welcher für die ansteuerung
des CH2 zuständig ist. du machst also
SwitchesCH2 &=0x00FF;
SwitchesCH2 |= 0x**00; // ** sind die daten die an U24 erscheinen sollen
SetSwitches(2, -1);
ich denke so müsste das gehen.
@hayo
die signalskalierung hatte ich schon gefunden. mir ging es hier um die
skalierung der dac ausgangsspannung in bezug auf die markerposition. ich
hatte das etwas blöd beschrieben. auf jeden fall danke für die
erklärung. ich werd mein glück noch mal versuchen.
gruß sunny
Datum: 15.05.2009 16:38
Hallo sunny, danke, damit werde ich mal spielen. Gruß, Guido
Datum: 15.05.2009 19:02
Angehängte Dateien:Ok hier wie angekündigt die neue 0.59 beta. Hab noch schnell einige Sachen geprüft, aber soweit scheint alles stabil zu laufen (außer den bekannten Bugs). Wer mitgelesen hat der weiß schon, dass der Freeze-Bug endlich gefunden und beseitigt ist. Der DAC-Abgleich ist noch in Arbeit und funktioniert nur wenn man die Zerolevel vorher auf Gridmitte gestellt hat. Der neu gefundene Fehler in der Zeitbasis, der auch in der originalen FW steckt kann nur durch die Implementierung des Rollmode beseitigt werden - Fertigstellungstermin noch unklar. Wie immer alles andere in der readme. Ich hab auch noch die How To für die Linux und CDK Installation mit reingepackt. Gruß Hayo
Datum: 15.05.2009 20:24
Hallo Hayo, ich hab die neue FW mal aufgespielt und auch den ADC-Abgleich durchgeführt, soweit so gut. Kann es sein, dass die SearchZeroLines bei den Kanälen 3 und 4 noch nicht richtig funktioniert? Kanal 1 und 2 werden ziemlich gut auf Null gebracht, bei Kanal 3 und 4 liegen die Signale unterhalb der Nulllinie. Oder hängt das noch mit dem DAC-Abgelich zusammen? Ansonsten sieht die FW bei mir momentan stabil aus, werd mal noch ein wenig herumprobieren. Gruß, branadic (W2014A)
Datum: 15.05.2009 20:43
Hallo Hayo, ich hatte das ja bei meinen Compilierversuchen schon angedeutet - die in deiner Anleitung angegebenen Sourcen stehen da nicht mehr, und die als "improved" zu findenden haben einen anderen loader als du. Könntest du nicht diese build.zip in jede weitere Beta einschließen? Dann hat man ein Makefile und auch deinen loader. So könnte sich eine breitere "Masse" damit auseinandersetzen. Leider geht z.Z. mein Hausumbau vor, aber deine "Programming_Maps" empfinde ich als sehr hilfreich zum Verständnis - bitte mehr in dieser Art bzw. umfangreiche Kommentare in den Sources. Viele Grüße, egberto
Datum: 15.05.2009 20:52
branadic schrieb: > Kann es sein, dass die SearchZeroLines bei den Kanälen 3 und 4 noch > nicht richtig funktioniert? Kanal 1 und 2 werden ziemlich gut auf Null > gebracht, bei Kanal 3 und 4 liegen die Signale unterhalb der Nulllinie. Bei mir ganz genauso. /Hannes
Datum: 15.05.2009 21:06
Hallo Hayo, ich weiß nicht inwiefern dir das jetzt noch hilft, aber bei mir spuckt der automatische ADC-Abgleich folgende Werte aus: CH1 ADC1 Voltage offset = 3 CH1 ADC2 Voltage offset = 0 CH1 ADC3 Voltage offset = 1 CH1 ADC4 Voltage offset = 0 CH2 ADC1 Voltage offset = 0 CH2 ADC2 Voltage offset = 0 CH2 ADC3 Voltage offset = 0 CH2 ADC4 Voltage offset = 0 CH1 Zero Sign Offs 1 = 113 CH1 Zero Sign Offs 2 = 134 CH1 Zero Sign Offs 3 = 91 CH2 Zero Sign Offs 1 = 115 CH2 Zero Sign Offs 2 = 140 CH2 Zero Sign Offs 3 = 104 Man merkt auch den Geschwindigkeitszuwachs durch deine Aufräumarbeiten :) Wirklich schon schön anzuschauen. Gruß, branadic
Datum: 15.05.2009 22:14
Hallo Hayo, habe mich mal durch das Assembler-Listing durchgelesen, das du im anderen Thread veröffentlich hast. Ich antworte einfach mal hier, weil es ja zur Software gehört. Ich hoffe, dass stört keinen. Alles habe ich noch nicht 100% verstanden, aber den Größtenteil. Es langt auf alle Fälle um zu erkennen, warum das Averaging so ganz komisch funktioniert. Der Durchschnitt wird nicht mit den benachtbarten Messwerten gebildet, sondern mit den Messwerten die noch im Speicher vom letzten Aufruf stehen. Wenn der Trigger etwas ungenau funktioniert, werden dadurch verschiedenste Werte gemittelt. Mehr dazu dann Morgen, wenn ich es ganz verstanden habe. Gruß,Stefan
Datum: 15.05.2009 23:49
Stefan schrieb: > habe mich mal durch das Assembler-Listing durchgelesen, das du im > anderen Thread veröffentlich hast. Ich antworte einfach mal hier, weil > es ja zur Software gehört. Ich hoffe, dass stört keinen. Das ist hier schon ganz richtig, hatte nur das Thema von Bruno im Hardwarethread aufgegriffen, von daher überschneiden sich auch einige Themen in den Threads was ja nicht schlimm ist. > Alles habe ich noch nicht 100% verstanden, aber den Größtenteil. Es > langt auf alle Fälle um zu erkennen, warum das Averaging so ganz komisch > funktioniert. Der Durchschnitt wird nicht mit den benachtbarten > Messwerten gebildet, sondern mit den Messwerten die noch im Speicher vom > letzten Aufruf stehen. Wenn der Trigger etwas ungenau funktioniert, > werden dadurch verschiedenste Werte gemittelt. Das wäre allerding etwas merkwürdig. Wundern täte es mich allerdings nicht, nach dem was ich bislang schon alles im Coding gefunden habe. Aber schön, dass Du Dich da reinkniest, ich gebe zu ich hatte keine Lust, Assembler ist immer so mühsam. Da gut optimiertes C-Coding auch nicht langsamer ist war ich schon am überlegen ob man das nicht in C umschreibt. Gruß Hayo
Datum: 15.05.2009 23:56
Angehängte Dateien:Hallo, @ egberto: deine Probleme kann ich nachvollziehen, probier mal mit dem angehängten loader.flash aus dem "Offical_Build", bei mir geht das. @ Stefan: Probier mal, es sieht wirklich nicht so schlimm aus. Freue mich auf Rückmeldungen! Wie du das mit dem Trigger meinst, verstehe ich nicht. Der Mittelwert sollte ja schon aus aufeinanderfolgenden Messungen berechnet werden. Gruß, Guido
Datum: 16.05.2009 00:28
Angehängte Dateien:Hallo, erstmal vorallem Danke an Hayo und Bruno für die bisherige hervorragende Arbeit. Ich habe mich mal mit der Idee beschäftigt das Flash für die Entwicklungsarbeit zu umgehen und die Firmware direkt ins RAM zu laden. Das geht gut in dem man anstatt dem Loader einfach ein "r0" an den Anfang schreibt um den Relocate zu umgehen. Das angehängte Makefile erzeugt zusätzlich zum TomCat.flash ein TomCat.ram welches man ohne lange Wartezeit sehr schnell ins RAM laden kann. Durch den S8 Record am Ende wird die Firmware dann auch gleich gestartet. Dieser "S8" Record ist vermutlich auch der Grund für den Timeout wenn man das Flash beschreibt, da der GERMS Monitor dann die Firmware starten will, aber ein einer falschen Stelle. Im Flash File sollte man diesen Record entfernen (mach ich mich als nächstes drüber). Mit gtkTerm kann ich das Ram File in knapp 3 Minuten zuverlässig laden, damit spart man viel Zeit beim Testen, und das Flash wird auch nicht so oft neu beschrieben was der Haltbarkeit des selben zu gute kommt. Gruß, Günter
Datum: 16.05.2009 00:32
Könnte man eigentlich die Bootzeit verkürzen indem man den Startbildschirm rausnimmt, der 5 Sekunden angezeigt wird? Man kann ihn ja immer noch über Utility/About Oscilloscope anzeigen. Außerdem: Nach dem verstellen der Zeitbasis, wenn der Scrollbalken ausgeblendet wurde, bleibt die Anzeige kurz stehen. Ist das normal?
Datum: 16.05.2009 00:36
branadic schrieb: > Kann es sein, dass die SearchZeroLines bei den Kanälen 3 und 4 noch > nicht richtig funktioniert? Ich hab die Search Zero Funktion bis auf ein paar kleine Reparaturen wieder auf original gesetzt weil ich die Feinkorrektur in Calibrate DAC machen will. > Ansonsten sieht die FW bei mir momentan stabil aus, werd mal noch ein > wenig herumprobieren. Einen kleinen Bug hab ich eben noch gefunden und auch schon beseitigt, nach Calibrate Zero läuft das Signal nicht wieder los. Man muß erst am Timebase-Knopf drehen bevor es weitergeht. Dass Dein einer Kanal bei 0000 liegt ist schon Glücksache, das Glück haben nicht Viele (ich denke da z.B. an Bruno). Bei mir liegen auch alle Offsets zwischen 0 und 3. @Egberto Ich hab das nicht mit ins Package reingetan, weil sonst der Umfang zu sehr anschwillt und das Limit irgendwann erreicht ist. Ich kann aber mal ein aktuelles Build auf Google Groups ablegen und die Links dahin aktualisieren (mach ich morgen). Gruß Hayo
Datum: 16.05.2009 01:49
Hi, gerade habe ich mal die Firmware auf allen Kanälen durchgetestet und es sah recht gut aus (interner Rechteckgenerator). Später dann (30 Minuten) habe ich diese Tests nochmal duchgeführt und gemerkt, dass die Kurven nur bei eingehendem Signal gezeichnet werden. Sobald der Triger weg ist, bleiben die Kurven stehen - böse Sache. Wenn ich den getriggerten Eingang auf Null gelegt habe, steht immer noch die 'alte' Kurve. Sobald das Signal wieder am getriggerten Eingang liegt, wird das Bild wieder gemalt. Ist aber auch möglich, dass ich irgendwo zwischendurch was verdreht habe (Level, protrigger)... Allerdings habe ich die Tests immer nur mit einem geschalteten Eingang durchgeführt. Wie es sich mit 2+ Signalen verhält, weiss ich nicht. Im großen Ganzen ist der Rauschteppich aber merklich kleiner geworden - Danke dafür. Michel
Datum: 16.05.2009 09:50
Ok, danke für die Info, ich schau es mir mal an. Gruß Hayo
Datum: 16.05.2009 10:32
@Michel Konnte ich nicht nachvollziehen. Kriegst Du das nochmal hin? Wenn ja dann die genauen Einstellungen posten (evtl. Bild). Gruß Hayo
Datum: 16.05.2009 11:12
Angehängte Dateien:Sorry, hab an den EInstellungen gespielt... Wenn ich von 'Edge' auf 'Pulse Width' gehe. Ein Redraw findet statt (Marker rechts und links zucken, nur die Kurven werden nicht neu gezeichnet. Allerdings denke ich mal, dass die Einstellungen nicht so ganz passen: Delta T 115us bei 1kHz Signal... ? Bild ist nur mit 'nem Handy aufgenommen, sorry dafür. Hatte keinen Bock die Kamera zu suchen. Michel
Datum: 16.05.2009 14:52
@Michel Ok Problem erkannt. Allerdings habe ich festgestellt, dass es nicht an meinen Änderungen liegt, denn die original FW 1.4 hat genau das gleiche Problem. Gruß Hayo
Datum: 16.05.2009 15:01
Hab noch mal ezwas rumgetestet, sobald die Triggereinstellungen zur Pulsweite passen läuft er weiter. Mir fehlt jetzt etwas die Erfahrung mit anderen DSOs, insofern weiß ich nicht ob dies als Fehler anzusehen ist, oder ob es gewollt ist. Kann hier jemand weiterhelfen? Gruß Hayo
Datum: 16.05.2009 18:07
Da ich in den letzten Jahren nur Hochsprachen gemacht habe, traue ich mir eine solche hardwarenahe Programmierung nicht zu, würde aber gerne helfen... @Hayo: vielleicht sollte ich mich mit dem USB beschäftigen? Die serielle Schnittstelle geht mir auf den Zwirn. Vielleicht auch den Updater (Option: In's RAM oder Flashen...) Gibt es einen Teil im Code, der den USB behandelt? Ich bin leider FPGA-mäßig nicht so fit (s.o.), ist die serielle Schnittstelle direkt in den FPGA integriert? Die Aktivierung über die Funktionstasten läßt ja sowas vermuten... Kann ich die Entwicklung auch unter Windows machen oder ist es unter Linux einfacher? Werde mal auf Google Groups nach den entsprechenden Quellen fahnden... Michel
Datum: 16.05.2009 18:45
Oszi-seitig hängt am USB ein Cypress FX1. Das ist ein USB-fähiger 8051er. Der FX1 ist außer per JTAG nur per einer weiteren UART mit dem FPGA verbunden. Das heißt du gewinnst nicht viel. Für die Anwender ist der FX1 nur ein teurer USB<->RS232 Wandler, aber für die FPGA-Bastler kann man auf den FX1 auch eine nette Firmware laden, die das Oszi dann zum Rechner hin wie einen Altera ByteBlaster aussehen lässt. Somit kann man direkt ohne das Gerät zu öffnen neue Configs in den FPGA übertragen. Beide UARTs (die für den seriellen und die für den USB-Anschluss) werden im FPGA realisiert und sehen von der Software her deshalb vermutlich auch beim NIOS aus wie normale serielle Schnittstellen. Außerdem denke ich dass auch an der USB-UART bei 115200 Baud schluss ist. Aber das ist jetzt Spekulation.
Datum: 16.05.2009 19:13
Hallo, Danke Crazor, gute Erklärung. Was ich mich in diesem Zusammenhang schon öfter gefragt habe: Warum muss ich beim Welec-Updater den Germs-Monitor zum Upload starten, beim original W2000-updater von Welec nicht? Offensichtlich gibt es einen grundsätzlichen Unterschied zwischen den beiden Update- Verfahren?! Hat Jemand tiefere Erkenntnisse diesbezüglich? @werner: Für einen Updater per USB wäre ich seeeehr dankbar! Mit diesen USB-seriell ist das echt ne Qual. Gruß, brunowe
Datum: 16.05.2009 20:42
... ich hab' mal'n Bischen rumgesucht... Leider bringt er es laut irgendeinem Schema auf Google Groups nur auf 57k zum FPGA, laut Datenblatt kann der Cypress bis zu 230k. Wie die Anbindung an den FPGA funktioniert, muss ich erst rauskriegen. Bleibt mir die Firmware wohl nicht erspart... @Hayo Ist es vielleicht möglich mir zwei weiteren Funktionstasten das Scope an dem USB lauschen zu lassen? Was macht eigentlich die Firmware für den Cypress im Originalzustand? Nur Sampledaten ausgeben? Michel
Datum: 16.05.2009 21:16
Hi, das sind jetzt aber viel Fragen, - erstmal kann jemand bei der Sache mit dem stehenden Signal weiterhelfen und mal kundtun ob das so sein muß oder nicht? - es gibt USB-Routinen in der FW. Wenn jemand die Windows oder Linux-Seite übernimmt, könnte ich die Verarbeitung auf der DSO-Seite übernehmen. - Der GERMS-Monitor ist normalerweise Bestandteil aller Developmentkits (hatte ich auf meinem DSP56000 Board auch) und ist wegen Minimalcodings nur auf RS232 ausgelegt. Die Schnittstelle ist eigentlich nicht für den Normalbetrieb gedacht, aber freundlicherweise hat WELEC sie gewollt oder evtl. sogar ungewollt zur Verfügung gestellt. - Zur aktuellen Beta die bei mir gerade heranwächst: Der DAC-Abgleich wird langsam rund. Ich mache gerade noch ein paar Tests, ich denke morgen müßte ich soweit sein. Gruß Hayo
Datum: 16.05.2009 21:33
Hallo Hayo, also ich kann nur von meinem täglichen Arbeitsgerät berichten: Ist die Triggerquelle weg, dann wird die Anzeige auch weiterhin mit den digitalisierten Werten aktualisiert, allerdings aufgrund des fehlenden Triggers wandert das Signal wahllos durch den Bildschirm. So kenn ich das jedenfalls und das macht auch irgendwo Sinn. Zugegebenermaßen arbeite ich mit einem DPO, nicht mit einem DSO. Vielleicht weiß jemand anderes etwas anderes zu berichten. Gruß, branadic
Datum: 16.05.2009 22:39
Hallo Hayo, mir ist noch eine Sache aufgefallen. Angenommen ich habe eine Zeitbasis von 5ms, lasse mir ein Signal anzeigen und stoppe dann, dann sollte ich theoretisch bis 5ns herunter den Zeitbereich verstellen können und somit im aktuellen Ausschnitt näher an das Signal heran zoomen können. So kenn ich das zumindest von dem Tek mit dem ich arbeite. Tatsächlich kann ich aber nur bis 1ms/div verstellen. Klar kann ich das Signal nur im Rahmen der aktuellen Samplerate auflösen, dennoch sollte das funktionieren. Das dies notwendig sein kann weiß ich aus meiner aktuellen Arbeit. Mit einem einfachen Triggerereignis hätte mir da nicht geholfen, aber das Reinzoomen. Man muss immer davon ausgehen, dass man am Anfang nicht weiß wonach man in einem Signal sucht. Erst wenn man weiß wonach man sucht (dazu sollte man das Ereignis mal wenigstens kurz über den Bildschirm gerauscht haben sehen) kann man den Trigger auf ein entsprechend Ereignis einstellen. Daher auch mein oberer Beitrag nach Sinn oder Unsinn der Bildschirm-aktualisierung bei fehlendem Triggerereignis. Beste Grüße, branadic
Datum: 17.05.2009 00:01
Hallo alle, da ja Einiges aufgelaufen ist, mal ein paar Anmerkungen. @ branadic: Das eigentliche Problem ist ja, dass afaik es keine Triggerung gibt. Es wird gesampled und anschließend das Sample nach einem passenden Event durchsucht. Das mit dem Zoomen im Stop-Modus schaue ich mal an. Ich fürchte nur, dass es mal wieder kein Bug sondern ein Feature ist, weil es sonst garnicht geht (Hayo kann da nix für). @ Hayo: Mach dir keine Gedanken um den Quatsch mit PW-Triggerung. Das ist was für Logicanalyzer und im Source wohl noch drin wie andere LA-Fragmente. @ Michael Werner: Ob USB oder RS232 spielt eigentlich keine große Rolle. Ein USB-Zugang wäre halt für die Leute wertvoll, die keine RS232-Schnittstelle mehr haben. Einfach wird das aber nicht, da sich das Welec als HID anmeldet und damit ein entsprechender Treiber benötigt wird. Eine verbesserte Version des Welec-Updaters wäre schon schön. Die enorme Flashdauer hierin wird wohl hauptsächlich durch den Einsatz einer Klasse für RS232 hervorgerufen, die sowohl für Linux als auch Windows nutzbar ist. Uhhnd, blos nix gegen den GERMS-Monitor, der hilft sogar, wenn man fast alles kaputt geflasht hat. Gruß, Guido
Datum: 17.05.2009 00:49
Zum Trigger: Agilent bietet die 2 Einstellungen "Normal" und "Auto". Erstere zeichnet nur neu, wenn auch ein Trigger-Ereignis stattgefunden hat, letztere triggert immer mal wieder (0.3 s?) und zeichnet auch, was dann gemessen wurde. Beide sind nützlich. Ein Oszi ohne Pulsweitentriggerung kommt mir nicht mehr ins Haus. Das ist mitnichten etwas für einen LA!
Datum: 17.05.2009 10:48
@Karl das heißt also das WELEC läuft im "Normal" Modus, und es fehlt eigentlich nur der "Auto" Modus. Es ist also kein Bug sondern ein fehlendes Feature - korrekt? Hayo
Datum: 17.05.2009 10:58
So, ich kann nun auch compilieren. Wenn es also eine Kleinigkeit gibt, die sich für den Einstieg eignet könnte ich mich daran versuchen. Werde in der nächsten Zeit mal versuchen mich in den Code einzuarbeiten... Uum Reinzoomen: in der Uni arbeite ich mit einem Agilent. Dort kann man im Menü auf "High Resolution" umstellen. Dann samplet das Osiz höher und man kann ohne Probleme reinzoomen. Das ist schon sehr praktisch. Ob man sonst eine Beschränkung in der Zeitbasis hat, kann ich aber gerade nicht sagen. Hat schon jemand das Makefile von Günter ausprobiert? Wenn das funktioniert wäre es ja super zum Testen. Werde mal heute Nachmittag probieren ob es bei mir klappt. MfG, Michael
Datum: 17.05.2009 11:22
michaelk schrieb: > So, ich kann nun auch compilieren. Wenn es also eine Kleinigkeit gibt, > die sich für den Einstieg eignet könnte ich mich daran versuchen. Werde > in der nächsten Zeit mal versuchen mich in den Code einzuarbeiten... Die Datenübertragung via USB für die PC-Software ist von mir weder getestet noch komme ich dazu hier was zu bauen (evtl. Erweiterungen). Hier wäre also Unterstützung notwendig. Mein letzter Stand war, dass die FW1.2 einen Fehler in der Datenübertragung hat, und die Open Source FW basiert ja auf einer frühen Version der 1.2 FW (anscheinend aber nicht auf der offiziellen FW1.2). > Uum Reinzoomen: > in der Uni arbeite ich mit einem Agilent. Dort kann man im Menü auf > "High Resolution" umstellen. Dann samplet das Osiz höher und man kann > ohne Probleme reinzoomen. Das ist schon sehr praktisch. Solche Sachen müssen erstmal auf die Wunschliste, es macht keinen Sinn damit anzufangen solange so viele unerledigte Baustellen offen sind. Deshalb bin ich mit der FFT ja auch noch nicht weiter, da ich einsehen mußte, das es einfach keinen Sinn macht. So langsam kommt aber Struktur in die Sache und ich denke wir können bald anfangen die Wunschliste abzuarbeiten. > Hat schon jemand das Makefile von Günter ausprobiert? Wenn das > funktioniert wäre es ja super zum Testen. Werde mal heute Nachmittag > probieren ob es bei mir klappt. Ich werde heute ein komplettes Build zur neuen 0.62 beta zur Verfügung stellen Hayo
Datum: 17.05.2009 11:29
Was meint ihr zum weglassen des Startbildschirms?
Datum: 17.05.2009 11:52
Kurt Bohnen schrieb:
> Was meint ihr zum weglassen des Startbildschirms?
Meinst Du den ganzen Startbildschirm mit Versionsanzeige etc. oder nur
das Logo? Ich finde das immer ganz nützlich. Außerdem braucht die Kiste
die Zeit ohnehin um sich zu initialisieren.
Ich kann aber gerne mal eine logofreie Version machen wenn das der
konsenz ist.
Hayo
Datum: 17.05.2009 11:57
Ich meine den ganzen Bildschirm. Aber wenn während der Anzeige noch weiter initialisiert wird, macht es keinen Sinn.
Datum: 17.05.2009 12:50
@Kurt ja und es wird auch noch etwas länger dauern wenn ich die FFT implementiere, da ich die Zeit der Sartsequenz nutzen werde um die trigonometrischen Tabellen anzulegen (zumindest solange die nicht im Flash untergebracht sind). Diese Funktion ist zur Zeit nur deaktiviert weil ich mit dem Rest der FFT noch nich´t so weit bin. @all Zur Zeit bin ich beim Feintuning der DAC-Calibration Routine. Dabei bin ich auf einige Ungereimtheiten (mal wieder) beim Setzen der ADC-Register der Kanäle 3 + 4 gestoßen. Evtl. könnten hieraus einige der für Kanal 3 + 4 gemeldeten Effekte resultieren. Ich werde der Sache mal nachgehen. Gruß Hayo
Datum: 17.05.2009 12:53
Hallo, nochmal zur Triggerung: mein Tek TDS210 verhält sich da exakt genauso wie die Beta 0.59. Von Fehler kann also wohl keine Rede sein, eher von Wunschliste. Wenn sich jemand an der Firmware was vorknöpft, bitte hier melden, damit nichr mehrere Leute am selben Problem arbeiten. Das gibt sonst nur Frust und Probleme gibt es ja genug für alle. Gruß, guido
Datum: 17.05.2009 12:58
@ Guido: kannst Du mir mal einen Tipp geben, wie Du die Entwicklungsumgebung auf Ubuntu eingerichtet hast? Das, was im Forum stand, war ein wenig kurz und unsortiert. Ich bin gerade dabei 'Mint' bei mir einzurichten, gefällt mir besser als normales Ubuntu. @Hayo: kann ich Dein komplettes Build so übernehmen oder muss ich Anpassungen machen? Sind Deine letzten FWs (oder die letzte) komplett oder muss ich die alten Source dazubauen? Besten Dank im Voraus Michel
Datum: 17.05.2009 13:08
@ Michael W: Ich habe garnichts eingerichtet (wenn ich mich recht erinnere). Nur das ndk4nios nach /usr/local kopiert (ausgepackt). Im Makefile musste ich noch /usr/include in die Include-Liste aufnehmen. Zum Kompilieren muss ich einmal/Tag den Pfad erweitern, mit meiner Einrichtung mit: "export PATH=$PATH:/usr/local/ndk4nios/bin". Dann läuft make im "Official Build" durch. Für neue Betas mache ich erst make clean und überschreibe dann das src-Verzeichnis im Official Buil mit Hayos neuem src.
Datum: 17.05.2009 13:12
@ Michael W.: die Einrichtung auf Ubuntu ist eigentlich sehr einfach. Du lädst dir die deb-Pakete von der Google-Groups-Seite runter und installierst sie (entweder per Doppelklick oder im Terminal mit dpkg -i ...). Danach musst du noch den Installationspfad (z.B. /opt/cdk4nios) in die PATH-Variable eintragen (z.B. export PATH=$PATH:/opt/cdk4nios/bin). Dann brauchst du noch unix2dos. Das kannst du über die Paketverwaltung installieren (tofrodos). Danach solltest du im Terminal per make-befehl compilieren können.
Datum: 17.05.2009 15:21
Hi, danke erstmal, nach dem zweiten Versuch habe ich Mint dann auch draufbekommen (Installerscript ist wohl buggy). Nachdem mir das Script den Windows Boot zerschossen hat, muss ich erstmal sehen, wie ich den wieder hinbekomme - shit, ist mir ewig nicht mehr passiert (hab seit Slackware 4.x in regelmäßigen Abständen mit diversen Linuxen gespielt). Ärgerlich, wahrscheinlich muss ich Alles platt machen und wieder neu installieren (Win & Linux) :-(. WinXP Boot macht Bluescreen... Michel
Datum: 17.05.2009 15:40
>wahrscheinlich muss ich Alles platt machen und wieder neu >installieren (Win & Linux) :-(. Blos nicht! Eine Reparatur müsste doch einfach sein, erstmal mit der Windows-CD. Weitere Möglichkeiten könnte ich noch suchen. Guido
Datum: 17.05.2009 15:40
Das komplette Build welches ich heute auf Google Groups zur Verfügung stelle muß man einfach nur in ein beliebiges Homeverzeichnis kopieren. Nach einem "make clean" und anschließendem "make all" (man muß natürlich ins Buildverzeichnis wechseln) sollte alles durchlaufen. Hayo
Datum: 17.05.2009 16:52
Angehängte Dateien:So hier kommt sie die 0.62 beta. Highlight: Die DAC-Kalibrierung funktioniert jetzt richtig gut. Ich habe eine How to für den Abgleich beigelegt. Zusätzlich habe ich Registerwerte für den Kanal 3 + 4 verändert. Bei mir konnte ich keine Auswirkungen beobachten. Wer was feststellt bitte mit detailierter Beschreibung posten. Die Beschreibnungen für die Linuxinstallation habe ich mit neuen Links versehen u.a. zum aktuellen Build 0.62. Die Sources und das komplette Build sind auf Google Groups verfügbar. http://groups.google.com/group/welec-dso/files -> BlueFlash_Build_0_62.zip Gruß Hayo
Datum: 17.05.2009 17:59
Angehängte Dateien:Hallo Bruno, ich habe gerade deine neue FW aufgespielt und wie beschrieben den Abgleich durchgeführt, für alle Kanäle in allen Spannungsbereichen. Die Linien liegen sauber um Null und schauen recht glatt aus. Danach habe ich mal das 1kHz-Testsignal hergenommen und mir auf den einzelnen Kanälen angeschaut. Trotz DC-Coupling wird das Signal auf allen Kanälen wie AC-Coupling dargestellt. Auf Kanal 2 stimmt auch irgendwas nicht. Hier wird das Signal um Faktor 8 größer als auf den anderen Kanälen wiedergegeben. Hab alle Kanäle auf 10:1 eingestellt. Kanal 1 3 4 sind auf Einstellung 500mV/div, Kanal zwei auf 2V/div. Auf Kanal drei zeigen sich mit dem Testsignal am Tastkopf größere Störungen/ Ausbrecher, nimmt man das Signal wieder weg schaut die Linie glatt wie zuvor aus. Soweit gerade die ersten Dinge, die mir aufgefallen sind. Ich hoffe es ist detailiert genug beschrieben. Ich bitte das Photo zu entschuldigen, aber ich denke man kann das von mir beschriebene erahnen. Beste Grüße, branadic
Datum: 17.05.2009 18:01
Mist aber auch, scheine auch schon irgendwie durch den Wind zu sein. Das passiert, wenn man mit dem Kopf gleichzeitig bei verschiedenen Dingen ist. Streiche Bruno und schreibe Hayo. Asche auf mein Haupt! Gruß, branadic
Datum: 17.05.2009 18:40
branadic schrieb: > ich habe gerade deine neue FW aufgespielt und wie beschrieben den > Abgleich durchgeführt, für alle Kanäle in allen Spannungsbereichen. > Die Linien liegen sauber um Null und schauen recht glatt aus. Wie bei mir auf beiden Geräten. Ich hatte allerdings das Gefühl das die Nulllinien auch noch eine leichte thermische Drift haben. Wenn das Gerät kalt ist liegt der Nullpunkt ganz leicht verschoben zum warmen Gerät. > Danach habe ich mal das 1kHz-Testsignal hergenommen und mir auf den > einzelnen Kanälen angeschaut. > Trotz DC-Coupling wird das Signal auf allen Kanälen wie AC-Coupling > dargestellt. Ich hab mal mit dem Signalgenerator getestet, die AC/DC-Kopplung arbeitet korrekt. > Auf Kanal 2 stimmt auch irgendwas nicht. Hier wird das Signal um Faktor > 8 größer als auf den anderen Kanälen wiedergegeben. Hab alle Kanäle auf > 10:1 eingestellt. Kanal 1 3 4 sind auf Einstellung 500mV/div, Kanal > zwei auf 2V/div. Du mußt Dich da irgendwie beim Messen verhauen haben. Hast Du Tastköpfe verwendet? Wenn ja, sind die alle auf 1:1 eingestellt? Hab mit dem Signalgenerator an 50 Ohm Abschluß mit 1KHz mit Deinen Einstellungen getestet - alles ok. > Auf Kanal drei zeigen sich mit dem Testsignal am Tastkopf größere > Störungen/ Ausbrecher, nimmt man das Signal wieder weg schaut die Linie > glatt wie zuvor aus. Nicht meine Schuld, bzw. nicht die der FW. Das sind Störungen bzw. Schwingungen die zusätzlich eingekoppelt werden. > Soweit gerade die ersten Dinge, die mir aufgefallen sind. Danke für die schnelle Rückmeldung > Ich hoffe es ist detailiert genug beschrieben. Ich bitte das Photo zu > entschuldigen, aber ich denke man kann das von mir beschriebene erahnen. Das Foto ist allerdings harter Toback. So sieht mein Gesichtsfeld nach einer durchzechten Nacht aus ;-) Gruß Hayo
Datum: 17.05.2009 18:46
Hallo Hayo, nein ich habe mich nicht verhauen. Ich habe die Tastköpfe verwendet und alle auf 10:1 eingestellt, hatte ich ja auch geschrieben. Und wie gesagt, AC/DC-Coupling funktioniert bei mir mit der neuen FW nicht mehr korrekt. Das Kanal drei Störungen zeigt wollt ich auch nicht auf die FW schieben, wollt es nur erwähnt haben. Wegen dem Photo, so sieht das halt aus, wenn man das Telefon als Kamera verwendet. Gruß, branadic (der die FW jetzt noch mal erneut aufspielt)
Datum: 17.05.2009 19:03
Angehängte Dateien:So sieht das bei mir aus. Hayo
Datum: 17.05.2009 19:09
Help compile... Ich bekomme immer michael@michael-laptop ~/W20xx_Firmware/src $ make all # 2009.05.17.19:07:48 --- (Note: to make for Nios 16, try "make clean all M=16") make: *** Keine Regel vorhanden, um das Target »obj/TomCat.cpp.o«, benötigt von »obj/TomCat.out«, zu erstellen. Schluss. ----- what's wrong? Michel
Datum: 17.05.2009 19:11
Angehängte Dateien:Und so die AC/DC Kopplung. Das Signal hat einen DC-Offset von ungefähr halber Sigalamplitude wie man sehen kann. Oben auf Kanal 1 DC-gekoppelt unten auf Kanal 2 AC-gekoppelt. alles wie gehabt bei 1 KHz an 50 Ohm Hayo
Datum: 17.05.2009 19:13
Ich hab bisher nur die DAC-Kalibrierung getestet, und das klappt am 2024 nunmehr einwandfrei. Alle Kanäle liegen genau auf der Höhe des Nullmarkers. Super Sache. :) Jetzt stört an sich "nur" noch das utopische Rauschen. Solange man in den 5er Bereichen messen kann, geht es auch so, aber leider hab ich zufällig gerade eine Standardanwendung, wo es eben nicht klappt. /Hannes
Datum: 17.05.2009 19:17
Michael W. schrieb: > Help compile... > > Ich bekomme immer > michael@michael-laptop ~/W20xx_Firmware/src $ make all > # 2009.05.17.19:07:48 --- (Note: to make for Nios 16, try "make clean > all M=16") > make: *** Keine Regel vorhanden, um das Target »obj/TomCat.cpp.o«, > benötigt von »obj/TomCat.out«, zu erstellen. Schluss. Wenn ich das richtig sehe hast Du die Anleitung nicht richtig gelesen. Du machst Dein make all im Sourceordner, richtig? Du must dazu aber im Buildordner sein, damit der Compiler alles findet. Steht auch in der Anleitung. Versuchs nochmal so. Gruß Hayo
Datum: 17.05.2009 19:21
@Hannes Tja den Rest Rauschen kann man nur Reduzieren, wenn man die Eingangsteilung verändert, und zwar so, dass der Fullscalebereich des ADC besser genutzt wird. In den 2er und 1er Bereichen werden nur 128 Bit genutzt. Dadurch muß das Signal so aufgezoomt werden, dass das Rauschen natürlich richtig heftig wird. Hayo
Datum: 17.05.2009 19:28
Was mir gerade so durch den Kopf geht - Man könnte natürlich die vorhandenen Bereich umskalieren. Der 1er Bereich wäre dann ein 2er Bereich und der 2er ein 4er. Damit sollte das Rauschen dann minimal sein. Die Schrittweite beim Umschalten wäre dann allerdings nicht mehr normgerecht. Hayo
Datum: 17.05.2009 19:28
Hm, das ist mir ansatzweise klar, und ich warte ja schon sehnsüchtig, dass ihr euch im Zusammenspiel zwischen Hardware- und Firmwarefraktion eine ganz tolle neuartige Methode einfallen lasst. :-D /Hannes
Datum: 17.05.2009 19:30
Hallo Hayo, ich hab die FW erneut aufgespielt, es ändert sich nichts. Der Faktor auf Kanal 2 hat sich als Faktor 10 herausgestellt. Ich messe direkt mit dem Tastkopf an der Probe-Buchse. Ich lass das Gerät jetzt mal eine Weile laufen und mache nachher ein paar Messungen mit dem DDS-10. Die deutlich größeren Störungen auf Kanal 3 waren in den vorherigen FW-Versionen nicht so extrem. Werd noch mal ein wenig herumspielen. AC/DC-Coupling macht bei mir keinen Unterschied, keine Ahnung was da los ist. Gruß, branadic
Datum: 17.05.2009 19:34
branadic schrieb: > Der Faktor auf Kanal 2 hat sich als Faktor 10 herausgestellt. Ich messe > direkt mit dem Tastkopf an der Probe-Buchse. > Die deutlich größeren Störungen auf Kanal 3 waren in den vorherigen > FW-Versionen nicht so extrem. Werd noch mal ein wenig herumspielen. > > AC/DC-Coupling macht bei mir keinen Unterschied, keine Ahnung was da los > ist. Bei allen drei Punkten spielen Dir garantiert die Tastköpfe einen Streich. Deshalb mache ich meine Testmessungen auch immer an 50 OHm, denn da gilt: What You see it what You mess (oder so ähnlich). Hayo
Datum: 17.05.2009 19:37
Ich kann übrigens gerne mal eine umskalierte Fassung raushauen, wenn Ihr mal sehen wollt wie das aussieht. Müßt Ihr nur sagen... Hayo
Datum: 17.05.2009 19:42
Hallo zusammen! @Hajo Irgend etwas stimmt wohl doch nicht mit Deiner Erklärung? Laut Stromlaufplan und laut meiner Messung mit Multimeter sollte das 1kHz Referenzsignal doch etwa symmetrisch um die Masse liegen. Ergo sollte es keinen Unterschied zwischen AC- und DC-Kopplung geben! Oder? Gruß Jürgen
Datum: 17.05.2009 19:43
Hallo Hayo, die Spannungsbereiche lassen sich ja noch leicht etwas verbessern, wenn man die Verstärkungen 1.25/2.5/5 wählt. Hatte ich mal eine Firmware mit gebaut, bin aber nicht zum Testen gekommen und sonst hatte wohl auch keiner Lust. Damit hätten wir 200/160/160 Werte. Hätte mich interessiert, warum Wittig das geändert hat. Ein 4er Bereich neben dem 5er ist halt suboptimal. Gruß, Guido
Datum: 17.05.2009 19:45
P.S.: @ Hayo: Kannst du den verdammten Testgenerator in der Betaphase nicht einfach disablen? Es gäbe dann weniger Messfehler ;-). Guido
Datum: 17.05.2009 19:46
Ja, das Testsignal ist AC! 800mVSS. Bei mir ohne Offset.
Datum: 17.05.2009 20:10
Jürgen schrieb: > Irgend etwas stimmt wohl doch nicht mit Deiner Erklärung? > Laut Stromlaufplan und laut meiner Messung mit Multimeter sollte das > 1kHz Referenzsignal doch etwa symmetrisch um die Masse liegen. Ergo > sollte es keinen Unterschied zwischen AC- und DC-Kopplung geben! Meine Tests sind alle mit einem externen Signalgenerator durchgeführt an 50 Ohm. Wenn ich im DC-Betrieb einen Offset draufgebe wird dieser auch korrekt dargestellt. Bei AC-Kopplung geht das Signal kurz mit dem Offset mit und geht dann aber wieder auf Mitte. So soll es doch auch sein oder? Was das Testsignal angeht, ich hab es mit dem Tastkopf gemessen - wie Du schon sagst, da es keinen DC-Offset hat sieht es in beiden Kopplungsarten gleich aus. Hayo
Datum: 17.05.2009 20:16
Hi Hayo, das Build fehlte, besten Dank. Bei Google groups war es aber nicht oder? Nur Dein neues war da. Nun bekomme ich: ... # 2009.05.17.20:12:57 --- Converting TomCat to S-Record cat loader.flash > TomCat.flash cat TomCat.srec >> TomCat.flash unix2dos TomCat.flash # 2009.05.17.20:12:57 --- Making TomCat.nm # 2009.05.17.20:12:57 --- Making TomCat.objdump Segmentation fault make: *** [obj/TomCat.objdump] Fehler 139 michael@michael-laptop ~/Build $ .... 'n Tipp? Danke Michel
Datum: 17.05.2009 20:20
Hayo schrieb: > Meine Tests sind alle mit einem externen Signalgenerator durchgeführt an > 50 Ohm. Wenn ich im DC-Betrieb einen Offset draufgebe wird dieser auch > korrekt dargestellt. Bei AC-Kopplung geht das Signal kurz mit dem Offset > mit und geht dann aber wieder auf Mitte. Ach so, na dann passt ja alles! Vielleicht hat Guido ja Recht mit disablen des Testgenerators ;-) Jedenfalls ist die Bildwiederholrate in der 0.62-er super! Jürgen
Datum: 17.05.2009 20:29
So, ich habe jetzt noch mal die FW neu aufgespielt, alle Leitungen gegengeprüft, da war tatsächlich der Wurm drin und alles kalibriert. AC/DC funktioniert jetzt auch bei mir, hab jetzt mein DDS10 dran und einen Rechteck angeschaltet. Das Terminalprogrammt spuckt nach der Kalibrierung und dem Abspeichern der Werte auf allen ADC's einen Offset von 0 aus. Die DAC-Korrekturwerte liegen bei mir zwischen 82 und 133. Was aber als Behauptung stehen bleibt ist, dass Kanal 3 bei mir schon mal in einer der vorherigen Versionen schöner aussah. Die Störungen sind bei einem Rechtecksignal noch recht klein, schalte ich aber auf Sinus um machen sich die Störungen um so mehr bemerkbar. Aber etwas ähnliches hatten wir ja schon einmal als Thema. Bei Kanal 3 schein Welec irgendwas versaut zu haben. In der x-y-Darstellung scheint der Offset von Kanal 1 und 3 invertiert zu sein. Dreh ich nach links wandert das Signal nach rechts. Muss ich hier nur umdenken oder sollte das nicht anders sein? Ich meine mich daran erinnern zu können, dass das beim Tek anders ist. Gruß, branadic
Datum: 17.05.2009 20:33
Michael W. schrieb: > Hi Hayo, > das Build fehlte, besten Dank. Bei Google groups war es aber nicht oder? > Nur Dein neues war da. Nun bekomme ich: Wie schon oben geschrieben: http://groups.google.com/group/welec-dso/files -> BlueFlash_Build_0_62.zip > make: *** [obj/TomCat.objdump] Fehler 139 Den 139 er Fehler bekomme ich momentan auch. Weiß aber nicht woran es liegt. Betrifft aber anscheinend nicht die erzeugte Firmware, denn die läuft trotzdem problemlos. So wie es aussieht ist es nur der Objektdump der davon betroffen ist. Hayo
Datum: 17.05.2009 21:06
@Hayo: ich hatte Deinen Build bei Google Groups schon gefunden nur das Originale nicht. Und die paar Dateien in den Firmwareupdates kamen mir für ein Build immer sehr wenig vor. Denn kann's jetz ja für mich auch losgehen :-) Kann man die Source für den Updater irgendwo laden? Ich finde nur 'Exen'... Michel
Datum: 17.05.2009 21:13
Angehängte Dateien:ich hab hier auch so eine fw bei der in allen bereichen die 1,25 vorverstärkung aktiv ist. es ist die .59 von hayo. falls jemand sich mal den unterschid ansehen will. @hayo ist denn die änderung für adc fullscale nicht ziemlich umständlich? es müssten ja eine menge änderungen gemacht werden. ein interessanter test währe es sicherlich.
Datum: 17.05.2009 21:21
Datum: 17.05.2009 21:28
sunny schrieb: > ist denn die änderung für adc fullscale nicht ziemlich umständlich? es > müssten ja eine menge änderungen gemacht werden. ein interessanter test > währe es sicherlich. Ist schon in Arbeit, kommt nachher, muß erstmal uploaden und testen. War selbst mal neugierig... Hayo
Datum: 17.05.2009 23:01
Angehängte Dateien:Hier die umskalierte 0.62 experimental. Sehr eindrucksvolle Demonstration dessen was ich an Theorie hier schon zum Besten gegeben habe. Besonders interessant für diejenigen, die wie ich zwei Geräte haben und daher direkt den originalen 200mV Bereich mit dem umskalierten 200mV Bereich vergleichen können. Wenn jetzt der Eingangsteiler für die 4er und für die 2er Bereiche um Faktor 2 angepasst würde (Widerstände ändern) dann hätten wir auch wieder unsere 2er und 1er Bereiche aber mit dem reduzierten Rauschen. Wenn ich mir das so ansehe bin ich echt am Überlegen ob ich mir da ein paar andere Widerstände reinlöte. Gruß Hayo
Datum: 17.05.2009 23:11
Angehängte Dateien:Kleiner Vergleich für alle! Hier die originale Skalierung...
Datum: 17.05.2009 23:12
Angehängte Dateien:...und im Vergleich die umskalierte Fassung. Alles mit dem gleichen Signal. Hayo
Datum: 17.05.2009 23:19
Angehängte Dateien:...und hier zum direkten Vergleich der originale 100mV Bereich der ja der umskalierte 200mV Bereich ist Hayo
Datum: 17.05.2009 23:35
Guten Abend zusammen, vorab erstmal meine volle Hochachtung an alle, die hier Zeit und Nerven investieren, um nicht nur sich sondern auch der Allgemeinheit etwas Gutes zu tun. Da ich momentan selbst auf der Suche nach einem günstigen DSO bin, verfolge ich die Entwicklungen um die Wittig- Oszis seit etwa einer Woche. Mit den ständigen Verbesserungen werden die Geräte zunehmend interessanter für mich. Leider habe ich aber bis dato noch kein vollständiges Bild im Kopf, was die Geräte denn nun können und was nicht. Gibt es denn irgendwo eine Übersicht die darstellt, was - fehlerfreie Funktionen - eingeschränkt benutzbare Funktionen - fehlende / nicht nutzbare features an diesem Gerät (gemessen an normalen Eigenschaften eines DSO in der Leistungsklasse) sind? Falls es so etwas nicht gibt: lässt sich sagen, was die gravierendsten Vor- und Nachteile, beispielsweise im Vergleich mit einem TDS210 o.ä. sind? Das würde mir eine Kaufentscheidung deutlich erleichtern.... Viele Grüße und macht weiter so, odic
Datum: 17.05.2009 23:37
Hallo Hayo, mal langsam zum Mitdenken. Du hast jetzt die Verstärkung des OPA auf 1 geschaltet (keine Umschaltung mehr) und damit insgesamt die Verstärkungen 1-2-4. Richtig? Damit wird Auflösung verschenkt. Oder hast du 1,25-2.5-5 mit dem OPA immer auf Vu=1.25? Welche Widerstände willst du denn umlöten? Da stehe ich völlig auf dem Schlauch. Gruß, Guido
Datum: 17.05.2009 23:40
@Odic Es kommt auf Dein Einsatzgebiet drauf an. Für den Hobbybereich bei Frequenzen bis 25 MHz auf jeden Fall ein Schnäppchen. Bei höheren Ansprüchen nur nach Verbesserungen an Hard und Software. An beidem sind wir dran - allerdings ohne Garantien. Für professionelle Zwecke lieber ein Tek oder Agilent. Hayo
Datum: 17.05.2009 23:44
Hallo odic, ganz klar: wenn du ein Oszi für die tägliche Arbeit suchst, lass die Finger von dem Welec. Wenn du für rel. wenig Geld ein tolles Spielzeug mit Zukunft willst, bist du damit bestens bedient. Afaik gibt es am Welec keine fehlerfrei Funktion, viele sind aber schon benutzbar. Soweit erstmal, Guido
Datum: 17.05.2009 23:50
Guido schrieb: > mal langsam zum Mitdenken. Du hast jetzt die Verstärkung des OPA > auf 1 geschaltet (keine Umschaltung mehr) und damit insgesamt die > Verstärkungen 1-2-4. Richtig? Falsch. Ich hab an der Verstärkung nix geändert. Ich hab bloß die Skalierung für die Ausgabe geändert. Dadurch bleibt der 5er Bereich ein 5er Bereich aber der 2er wird ein 4er und der 1er wird ein 2er Bereich. Ergibt die Schritte 5V/4V/2V/0,5V/0,4V/0,2V usw > Welche Widerstände willst du denn umlöten? Da stehe ich völlig auf > dem Schlauch. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe gibt es ein Widerstandsnetzwerk welches eine Vorteilung vornimmt (korrigier mich wenn ich da falsch liege). Wenn man die Vorteilung für die beiden Bereiche um Faktor zwei ändert dann kann man mit der umskalierten FW wieder mit den normalen Bereichen arbeiten 5V/2V/1V/etc. Hab ich das vernünftig erklärt oder war das eher konfuziös? Hayo
Datum: 18.05.2009 00:01
Hallo Hayo, ich fürchte heute wird das bei mir nix mehr. Wird aber langsam besser. Ich glaube jetzt kann ich dir folgen (habe gerade 3 mal editiert). Die Teiler sind aber nur für die Bereiche ab 100 mV/div zuständig, Mit der Änderung fliegen die Grundbereiche 50-20-10 mV/div über Board. Das ginge wieder nur mit mehr (Hardware-) Verstärkung. Ich muss jetzt gleich noch einen (kurzen) Testberich schreiben. Gruß, Guido
Datum: 18.05.2009 00:05
So jetzt sauber getrennt zur Beta 0.62: @ Hayo: Super, die Kalibrierung von ADC und DAC funktioniert für meine 2 Kanäle perfekt. Das ist wirklich ein Fortschritt, die Testfunktionen können dann gelegentlich entfernt werden (damit die Tasten frei werden ;-)). Eine kleine Unstimmigkeit ist mir noch aufgefallen: Im Delayd-Mode werden die Offset-Marken für beide Kanäle im unteren Fenster leicht verschoben dargestell. Im oberen Fenster sind sie korrekt. Nochmal Gruß, Guido
Datum: 18.05.2009 00:07
Hallo Hajo, hallo Guido, 100% Ack für Guido! Was soll wohin scaliert werden? Es kann alles angepasst werden. Wo haben wir definiert was 100% für die Anzeige sind? Bisher sind sicher nur 8Bit für 100% definiert :-) Sind 100% ADC jeweils 8 Divs(mit entsprechendem Faktor) = 100% TFT in jedem (1,2,5-er)Bereich? Wollen wir uns an die üblichen Bereiche 1-2-5 halten?Alles weitere leitet sich daraus ab. Mit Sicherheit ergeben die kleinsten Softwarefaktoren auch das geringere Rauschen! Dank Hajo`s bisheriger fantastischer Arbeit ist ein guter Stand erreicht, aber es gibt genug Baustellen, die abgearbeitet werden müssen: z.B. Triggerung allgemein, PW-Triggerung, USB-Comm... usw., somit die endgültige Scalierung wohl auch von den Ergebnissen an der HW-Seite abhängt! Die Scalierung sollte nach meiner Meinung jetzt nicht mehr die höchste Priorität haben. Gruß Jürgen
Datum: 18.05.2009 00:10
"keine fehlerfreie Funktion"... höre ich da einen gewissen Zynismus? ;-) Danke für eure Antworten, ich muss aber doch nochmal nachhaken. Ich vermute, dass noch niemand eine vollständige Qualifizierung des Geräts durchgeführt hat. Daher frage ich gar nicht nach Punkten wie Messgenauigkeit, Temperaturverhalten o.ä. Vielmehr interessieren mich ganz pragmatische Punkte, die für ein halbwegs vernünftiges Arbeiten mit dem Scope - selbst im Hobbybereich - erforderlich sind. Hiermit meine ich beispielsweise: - Skalierung von Amplitude und Zeitachse (schrittweise / frei, auch nach der Triggerung) - Verschieben der Signale in X- und Y-Richtung (auch nach der Triggerung) - (funktionierende) Einstellmöglichkeiten für die Triggerung (Single, Normal, Auto, Triggerquelle, ...) und deren Zuverlässigkeit - Möglichkeiten der Signalkopplung - ... Vielleicht könnte man - falls es so etwas noch nicht gibt - mal eine Liste von Oszi-Eigenschaften inkl. (subjektiver) Bewertung deren technischer Umsetzung im Wittig-Scope erstellen. Ich habe zwar selbst kein Gerät, kann mich aber an der Erstellung der Kriterien gerne beteiligen... odic
Datum: 18.05.2009 00:19
hi hayo, die ergebnisse sehen ja ganz nett aus. mit der änderung der verstärkung des eingangsverstärkers ist das so eine sache. die verstärkungen für die 1,2 und 5er bereiche werden nicht durch ein wiederstandsnetzwerk festgelegt. es sind 3 volldifferenzial opv's verbaut welche intern fest auf eine verstärkung von 2 eingestellt sind. die umschaltung der verstärkungen erfolgt, indem 2 der 3 opv's etweder mit einem symetrischen (effektive verstärkung=2) oder mit einem asymetrischen eingangssignal (effektive verstärkung=1) betrieben werden. dafür wird jeweils ein eingang durch einen analogschalter etweder auf masse oder auf den ausgang des vorigen opv geschaltet. man müsste diesen verstärkerteil also neu designen. daran arbeite ich zzt. komm nur im momment nicht so recht weiter. wer interesse hat, kann hier noch etwas mehr darüber lesen. http://d-amp.org/include.php?path=forum/showthread...
Datum: 18.05.2009 00:26
Hallo odic,
>"keine fehlerfreie Funktion"... höre ich da einen gewissen Zynismus? ;-)
nö, kein Zynismus, uns macht das ja Spaß. Es ist halt momentan wirklich
so, dass die von dir angesprochenen Eigenschaften (was verstehst du
unter: nach der Triggerung?) vorhanden sind, zum größten Teil aber nicht
das gewünschte Ergebnis bringen. Wie du dem Thread entnehmen kannst,
wird
noch an der Darstellung der Messwerte auf dem Bildschirm gearbeitet, da
diese unbefriedigend ist. Die anderen Dinge (z.B. eine funktionierende
Triggerung) sind erstmal aufgeschoben, aber je mehr Leute sich an der
Entwicklung beteiligen, desto schneller geht es.
Gruß, Guido
Datum: 18.05.2009 00:43
@Sunny Hm, schade, dann ist die Änderung der Vorteilung wohl doch etwas schwieriger. Wenn Du und Bruno da weiter kommen könnte es ja dennoch was werden. Ihr könnt ja auf jeden Fall die Anforderung im Hinterkopf behalten. @Odic Die Punkte die Du hier aufzählst sind eher als unkritisch einzustufen. Entweder sie sind schon benutzbar oder sie lassen sich rein Softwaretechnisch nachrüsten. Kritischer ist da die Reduzierung des Rauschens welches als eines der Hauptmankos von den meisten hier wargenommen wird. Dennoch läßt sich mit dem Gerät auch jetzt schon eine Menge im Hobbybereich anstellen. Nicht zuletzt ist es eine schöne Spielwiese für Optimierungswütige! Eine kleine Sammlung an Punkten findest Du in dem Beta-Paket in der readme Datei (bzw. liesmich) und im Header der tc_vars.cpp. Hayo
Datum: 18.05.2009 00:52
Wie steht es eigentlich um die QuickMeasure Funktionen? Währe schön, wenn die wieder funktionieren würden.
Datum: 18.05.2009 01:49
Hi, bei mir leider nicht alles ok nach dem neuen Update... Werde wohl nochmal flashen. Probleme: Kanal 1 und 4 triggern nicht, Kanal 2 nur auf fallend und Kanal 3 auf steigender Flanke. Da ist MEIN Build wohl doch nicht erfolgreich gelaufen. Werde ich Hayo's Kater nochmal flashen (müssen)... :-/ Michel
Datum: 18.05.2009 11:40
@Kurt Quick Measure und Cursorpositionen muß ich noch machen, das hatte ich erstmal aufgeschoben bis die Skalierungsfragen geklärt sind, sonst muß ich das evtl. doppelt machen. @Michael der Trigger funktioniert leider auch bei mir nur bedingt. Insbesondere Rechtecksignale scheint er nicht zu mögen, während es bei Sinus erheblich besser klappt. Auch das ist noch eine offene Baustelle die ebenfalls mit der Skalierung zusammenhängt und deshalb von mir aufgeschoben wurde. Dazu kommt, das mir die technische Umsetzung der Triggerung noch nich so ganz klar ist. Vom Coding her habe ich den Eindruck, dass es eine kombinierte Harware- und Softwaretriggerung ist. Es werden für die Triggerung einige Register gesetzt deren Zweck ich erst ergründen muß und es wird das Signal Softwareseitig je nach Triggerung im Fensterausschnitt hin und her geschoben. Vielleicht können die Jungs von der Hardwarefront hier etwas zur Klärung beitragen. Ich wüßte auch nicht, wie sonst der externe Trigger realisiert sein sollte wenn nicht hardwareseitig. @all Da jetzt doch einige Köche im Brei rühren hier zur Abstimmung ein kurze Roadmap die ich mir vorgenommen habe: - Codeoptimierung an der Skalierung, wird nach außen nicht weiter sichtbar sein, wird aber den Code wartbarer bzw. erweiterbarer machen für den Fall dass wir die Verstärkung Hardwareseitig ändern. - Rollmode/Shiftmode für die ganz langsamen Zeitbasen implementiern. Hierzu hab ich mir inzwischen einige Gedanken gemacht und das Konzept steht schon (in Rohfassung) - Trigger und Cursor auf die neue Skalierung anpassen evtl. bei der Gelegenheit die Triggerung optimieren - Mathfunktionen noch mal an die neue Integerskalierung anpassen. - FFT implementiern. Hab ich teilweise schon implementiert, aber zur Zeit deaktiviert angesichts der drängenden Probleme an anderen Stellen. Eine echte Hilfe wäre es wenn diejenigen, die neu einsteigen sich mit dem Coding vertraut machen indem sie nach Fehlern suchen oder grundsätzliche Funktionen erforschen wie z.B.: - es wird nach meiner Vergrößerung des Grids immer noch der untere Rand des Signals abgeschnitten. Fehler liegt vermutlich irgendwo in CopyPlanes() und/oder TransferPlanes() an der Größe der übertragenen Bildschirmabschnitte. - Im delayed mode hab ich leider noch eine Verschiebung drin zwischen oberem und unterem Fenster. - Wie arbeitet die Triggerung im Detail? Hayo
Datum: 18.05.2009 12:07
Hallo Hayo, die ext. Triggerung wird wohl hauptsächlich in Hardware erledigt (Schwelle über PWM, ..., Ausgang direkt auf den FPGA). Ich habe den Eindruck, dass die interne Triggerung nur über Software simuliert wird. Bei meinen 2 Kanälen geht es mit der 0.62, aber halt nur, wenn das Signal den halben Bildschirm füllt. Das abgeschnittene Signal kommt imho nicht von TransferPlanes, da dort die Grenzen für alle Planes gleich sind und das Grid... ja korrekt überttragen werden. Da muss man die ganze Kette ab READADC_ALL untersuchen. Habe jetzt von Stefan nichts mehr gehört, wenn er sich nicht mehr meldet, nehme ich mir das mal vor. Ev. sollte man die Roadmap als Artikel im Wiki anlegen, da kann sich dann jeder mit Wünschen und Arbeitswillen melden. Das kann doch bestimmt jemand besser als ich? @ Kurt: Hat das QuickMeasure denn mal halbwegs vernünftig funktioniert? Ich habe es nie ausprobiert. Es gibt da eine Funktion CALCQMDATA, die ist mehr als 2400 Zeilen lang. Ich denke, da muss man erstmal Struktur reinbringen. Gruß, Guido
Datum: 18.05.2009 12:20
Halbwegs vernüftig ja. Aber doch recht ungenau und nicht immer in sich schlüssig. Man sollte wirklich mal eine Wiki Seite machen: Wer arbeitet aktuell woran, wer testet auf welchem Gerät, an welchen Problemen wird z.Zt. nicht gearbeitet und aus welchem Grund... Mein W2024 ist seit Donnerstag unterwegs. Hoffentlich kommt es Heute. Dann kann ich die offizielle Firmware noch einigen Test unterziehen.
Datum: 18.05.2009 12:23
@Guido Ich bin mir da nicht sicher ob evtl. doch auch auf Hardwarebasis getriggert wird. Das gilt es aber auf jeden Fall zu klären bevor wir da am Coding rumschrauben Wenn Du die Sache mit dem abgeschnittenen Signal fixen könntest wär das natürlich super. Mein Ansatz war, einfach mal die einzelnen Planes abzuschalten (in Transfer Planes auskommentieren) evtl. auch mehrere gleichzeitig und dann mal sehen von welcher Plane das Signal überschrieben wird. Das schränkt die Suche doch ungemein ein. Hauptverdächtige sind ohnehin die unteren Bereiche der UI-Planes evtl. auch die Marker-Plane. Gruß Hayo
Datum: 18.05.2009 12:27
Gibt es die offizielle FW1.4 eigentlich als Download auf Wittigs Homepage? ansonsten stelle ich sie gerne als Flashdump zur Verfügung. Hayo
Datum: 18.05.2009 12:30
@Guido Wenn ich mir das so überlege wäre es natürlich noch sinnvoller die Stellen auszukommentiern an denen ClearPlanes() aufgerufen wird. Hayo
Datum: 18.05.2009 12:50
@ Hayo: Das ist aber eigentlich nur im UserInterface. Guido
Datum: 18.05.2009 14:12
Hallo Hayo, die aktuelle FW1.4 wurde nicht von Wittig/Welec auf der Homepage bereit gestellt. Das mit dem Wiki (im Sourceforge) halte ich für eine gute Idee, zum jeder angemeldete User Änderungen vornehmen kann. Vielleicht können wir da heute Abend was in Angriff nehmen. Gruß, branadic
Datum: 18.05.2009 17:29
Hallo Hayo, ein Backup der FW1.4 vom 2024A gab es hier: Beitrag "Wittig(welec) Oszilloskop firmware problem" Gruß Jürgen
Datum: 18.05.2009 19:45
Hallo, Problem gelöst, es müssen in den Transfer-Routinen halt einfach die zusätzlichen 16 Zeilen transferiert werden. Hierzu habe ich einfach den Loop-Counter entsprechend erhöht. @ Hayo: einfach in hardware_t vom Editor alle 7740 durch 8060 ersetzen lassen, das wars. Die Zahlen sind dezimal in Longwords, falls jemand nachrechnen möchte. Gruß, Guido
Datum: 18.05.2009 20:27
Angehängte Dateien:Achso, falls es sich jemand anschauen möchte. Guido
Datum: 18.05.2009 20:37
Hallo Guido, welche FW-Version hast du verwendet? Die letzte Beta von Hayo? Gruß, branadic
Datum: 18.05.2009 20:38
Hallo branadic,
>welche FW-Version hast du verwendet? Die letzte Beta von Hayo?
jepp, wie immer (also die 0.62).
Gruß, Guido
Datum: 18.05.2009 20:45
Hallo Guido, >Das abgeschnittene Signal kommt imho nicht von TransferPlanes, >da dort die Grenzen für alle Planes gleich sind und das Grid... >ja korrekt überttragen werden. Da muss man die ganze Kette ab >READADC_ALL untersuchen. Habe jetzt von Stefan nichts mehr >gehört, wenn er sich nicht mehr meldet, nehme ich mir das mal >vor. Das WE war leider keine Zeit. Ein abgeschmierter Xp-Rechner in einer saublöden Hardwarekonfiguration hat den ganzen Sonntag gekostet... In den ganzen READADC-Assembler-Funktionen steige ich einigermaßen durch. Wie ihr sicher erwartet habt, ist das nicht für schwache nerven, wenn ich euch jetzt ein paar Details erzähle. Das der Code überhaupt je funktionsfähig wurde, grenzt fast an ein Wunder. @Hayo Ich bin mir nicht sicher, wie weit du dich in den Assembler-Code eingearbeitet hast, weil da ein Fragezeichen im Code angefügt ist. Für das Verständnis erkläre ich mal einwenig den Ablauf der einzelnen Funktionen Also: zuerst muss READADC_ALL2 aufgerufen werden. Die Funktion liest den genannten Kanal aus und speichert die gewünschte Anzahl Werte im Speicher an der Andresse DataArray1. Danach muss PREPARE_READADC aufgerufen werden. Die Funktion speichert die Offsetwerte der vier ADC eines Kanals und die Anzahl der Samples in globale Register. READADC_ALL liest die in READADC_ALL2 eingelesenen Daten wieder aus und sortiert um, verarbeitet sie weiter (invertieren, Offset-Abgleich, Averaging) und speichert sie wieder ab. Die which-Parameter wird (so sehe ich das) nicht abgefragt (ist also überflüssig). Problematisch ist der Code an mehreren Stellen: - Die Übergabe der einzelnen Funktionen erfolgt über globale Register (gibt davon insgesamt 7 Stück). Da zwischen den ASM-Blöcken noch C-Code liegt ist meineserachtens nicht sichergestellt, dass die Register auch noch richtig gesetzt sind. Vielleciht ist irgendwo noch ein Schutzmechanismus. So gut kenne ich mich damit aber nicht aus. - In READADC_ALL2 kann man zwar einen anderen Adressbereich zum Zwischenspeichern als Parameter angeben. Davon ist ab schwer davon abzuraten genauso wie vor jeder Veränderung der Speicheraufteilung im RAM. In den ASM-Blöcken finden sich nämlich Hart-Codierte Adressen wieder. Alle Stellen zu finden, wo der Entwickler zu faul war, Konstanten oder Zeiger zu verwenden, dürfe ziemlich aufwendig werden ;-) Das Invertieren und Averaging findet unter Einbeziehung des ZeroLevel-Wertes statt. Der Offset zum ZeroLevel wird allerdings erst nach dem Averaging und Invertieren subtrahiert. Das ist wohl nicht wirklich schlau ;-), da der Offset-Abgleich (zumindest beim Invertieren) in die falsche Richtung wirkt Gruß, Stefan
Datum: 18.05.2009 21:30
Hallo Firmware-Gemeinde, ich war mal so frei im Sourceforge-Wiki eine Seite für die Firmware anzulegen. Ich war außerdem mal so frei Hayo's aufgeführte Roadmap gleich mit zu übernehmen. Soviel ich weiß hat Hayo ja einen Souceforge-Account. Alle anderen FW-Entwickler würde ich bitten wollen, sofern nicht vorhanden, einen solchen Account anzulegen, damit ihr im Wiki aktualisieren könnt. Somit hätten wir eine gemeinsame Plattform, wo auch die Firmware erfasst ist. Natürlich können wir die Seite um die bereits implementierten Funktionen erweitern. Beste Grüße, branadic
Datum: 18.05.2009 21:33
So, weil es so viel Spaß macht zu posten, hier nun auch noch der Link: http://apps.sourceforge.net/trac/welecw2000a/wiki/Firmware So long, branadic :)
Datum: 18.05.2009 21:56
Hallo Stefan, schön von dir zu hören ;-). über die Inputregister würde ich mir nicht allzuviel Gedanken machen, davon gibt es ja mehrere Sätze und ich unterstelle einfach, dass der C-Compiler das im Griff hat. Sowas mit der verdrehten Reihenfolge habe ich vermutet, vielleicht kannst du das einfach mal umdrehen und probieren. Wenn es dann doch wieder Probleme gibt, müssen wir da halt tiefer einsteigen. æ branadic: Bravo, mit direktem Link, damit sogar ich das finde. Muss ich gleich verbookmarken. Ev. sind ja da die Ladezeiten kürzer als heute im mikrocontroller.net. Gruß, Guido
Datum: 18.05.2009 22:15
Mann! Da ist (bzw. ißt) man nur kurz beim Griechen und schon geht hier die Post ab. @Guido Super, das hat mich schon die ganze Zeit genervt. Aber irgendwie hatte ich auch keine Lust danach zu suchen. Sehr cool! Werd das mal gleich einbauen. @Stefan Na das nenne ich eine echte Detailanalyse. Den groben Ablauf hatte ich mir schon so rausgelesen, zumindest reichte es aus die Funktionen in meinen Abgleichroutinen einzusetzen. Aber was da im Detail abging hatte ich noch nicht raus. Allerdings überrascht es mich irgendwie nicht, das die grundlegenden Hardwareroutinen genauso zusammengeschustert sind wie der Rest. D.h. wir müssen die ADC-Korrektur vor die Averaging und Invert-Routine verlegen. Fühlst Du Dich berufen da Hand anzulegen? @Branadic Prima, das ist eine gute Idee und ja, ich hab einen User für SFN. Allerdings gebe ich zu, dass die etwas anstrengende Menüstruktur und Handhabung mich immer etwas abgeschreckt hat. Aber das ist natürlich ein Grund sich da nochmal ranzusetzen. @all Ich freue mich über die inzwischen so aktive Hilfe und Resonanz. Wie man sieht beschleunigt das den Prozess doch ungemein. So werd mich mal schnell noch etwas ins Coding stürzen - Das Forum hab ich dabei natürlich im Blick... Hayo
Datum: 18.05.2009 22:17
Pass aber auf wegen der vielen Ouzos ;-))
Datum: 18.05.2009 22:25
So Jungs, ich hab noch ein wenig in der Menu-Struktur herumgefuscht. Von der Firmware-Page aus könnt ihr nun also in die Roadmap, in die History und in die Wish-List wechseln. Hat alles seine eigene Seite, damit es auch übersichtlich bleibt. Ihr dürft euch jetzt an den Seiten verlustieren und erweitern. Gruß, branadic
Datum: 18.05.2009 23:54
Hallo Hayo, ich wollt' Dich nochmal gerne ärgern: Gerade habe ich die 0.59 Firmware eingespielt, weil ich mir sicher war, dass flankengesteuertes Triggern auf allen Kanälen funktionierte - und: jawoll! In der 0.59 funktionierte die Triggerung besser als in der Neuen. Hier hast Du also irgendwas verändert, was nicht gut war. (Obwohl mir der Abgleich wirklich gut gefällt, Triggerung ist mir fast noch wichtiger.) Zusammenfassung: 0.59: flankengesteuertes Triggern auf allen vier Kanälen sowohl steigend als auch fallend: ok 0.62: Kanal 1 & 4: keine flankengesteuerte Triggerung möglich Kanal 2: nur steigent; Kanal 3: nur fallend. Jámas! alter Grieche ;-) Michel
Datum: 18.05.2009 23:56
Ach ja: Testsignal war der interne Rechteck Michel
Datum: 19.05.2009 00:10
Hallo Hayo, Habe gerade eben auch die 0.62 geflasht. Auf Kanal 1 u. 4 funktioniert bei mir auch keine flankgengesteuerte Triggerung. Auf Kanal 2 funktioniert nur die Triggerung auf die fallende und auf Kanal 3 nur eine Triggerung auf steigende Flanke. lg Robert (W2024A)
Datum: 19.05.2009 00:32
Hm... dann muß ich nochmal sehen was ich da geändert habe. meines Wissens hab ich an der Triggerung nichts geändert. Allerdings hab ich ein Register für Kanal 3 + 4 anders gesetzt. Ich Schau mal - wir wollen ja auch keine Rückschritte machen. Hab übrigens die Korrektur von Guido eingespielt, sieht gut aus so ohne abgeschnittenes Signal. Bis morgen Hayo
Datum: 19.05.2009 01:34
Angehängte Dateien:@Guido, es werden noch einige Pixel nicht richtig gesetzt. @Hayo, Wenn man misst und auf Stop drückt kann man ja in das Signal rein oder raus zoomen. Dabei wird aber immer eine neu Messung gestart sodass die alten Werte verloren gehen. Allerdings nur beim Autotrigger. Normaltrigger und Singe Shot sind OK.
Datum: 19.05.2009 07:36
@Stefan >D.h. wir müssen die ADC-Korrektur vor die Averaging und >Invert-Routine verlegen. Fühlst Du Dich berufen da Hand anzulegen? Nach dem ich es jetzt geschafft habe, mit dem Makefile von Günter Jung und gtkTerm, das Programm direkt in den Ram den Oszilloskops zu laden, mach ich das doch glatt. Ist echt praktisch, läuft nur ca 3min, auch unter Linux und über einen RS232-Wandler. Bei mir war es nur zusätzlich noch nötig, gtkTerm auf das "+" als Bestätigung vom Oszilloskop warten zu lassen und schon ging die Post ab.
Datum: 19.05.2009 10:00
Stefan schrieb: > Nach dem ich es jetzt geschafft habe, mit dem Makefile von Günter Jung > und gtkTerm, das Programm direkt in den Ram den Oszilloskops zu laden, > mach ich das doch glatt. > > Ist echt praktisch, läuft nur ca 3min, auch unter Linux und über einen > RS232-Wandler. Bei mir war es nur zusätzlich noch nötig, gtkTerm auf das > "+" als Bestätigung vom Oszilloskop warten zu lassen und schon ging die > Post ab. Ich bin nicht im Bilde! Wie geht das? Kannst Du mal eine detailierte Beschreibung geben, oder sagen wo es eine gibt? Das hört sich ja so an als wenn man die Entwicklungszyklen dramatisch verkürzen könnte. Mach mich schlau! Hayo
Datum: 19.05.2009 10:08
Kurt Bohnen schrieb: > @Guido, > es werden noch einige Pixel nicht richtig gesetzt. Ja hab ich schon gesehen, das ist aber anscheinend eine andere Baustelle, die den Gridlayer betrifft, denn die Signale sind soweit ich gesehen habe nicht davon betroffen. Ich vermute, das da irgendwo Pixel im Löschmodus gesetzt werden in der Gridroutine ("set" Parameter auf Null). > @Hayo, > Wenn man misst und auf Stop drückt kann man ja in das Signal rein oder > raus zoomen. Dabei wird aber immer eine neu Messung gestart sodass die > alten Werte verloren gehen. Allerdings nur beim Autotrigger. > Normaltrigger und Singe Shot sind OK. Muß ich mir heute abend mal ansehen. Gruß Hayo
Datum: 19.05.2009 10:20
Angehängte Dateien:@Hayo Funktioniert super! 3min pro Zyklus unter Linux. Allerdings verwende ich nicht mehr gtkTerm sondern ein eigenes Perl-Skript zum Upload. Günter hat weiter oben ein neues Makefile gepostet (http://www.mikrocontroller.net/attachment/50963/Makefile.zip) Das erzeugt eine TomCat.ram, die genau wie die ursprüngliche .flash aufgebaut ist, nur fehlen darin die Befehle, den Flash zu löschen und in den Flash zu schreiben. (So sehe ich das) Deshalb wird der Code direkt in den Ram geschrieben und mit dem letzten Befehl gestartet. Ich habe mein provisorischen Perl-Skript angehängt. Bitte nicht schlagen für die Form. Ist nur zum testen, funktioniert aber schon einwandfrei. Bei Bedarf gibts auch eine schönere Form. Habe dafür aber jetzt keine Zeit Damit das läuft musst du natürlich noch deine Schnittstelle im Perl-Skript auswählen und das Skript in den Build-Ordner legen. Wenn Perl das Modul nicht findet musst du das hier installieren: http://search.cpan.org/CPAN/authors/id/C/CO/COOK/D... mit (als root) perl Makefile.pl make make Install Heute Abend habe ich wieder mehr Zeit. Gruß, Stefan
Datum: 19.05.2009 10:24
@Robert + Michel Ok Jungs Ihr hattet Recht. Ich hab tatsächlich was am Trigger geändert in der 0.60 die ja nicht als beta rausgegangen ist. Das läßt sich schnell wieder fixen. Allerding ist das genau die Stelle an der noch optimiert werden muß um den Trigger besser zu machen. Ich werde das erstmal wieder auf den alten Stand bringen und dann weiter sehen. Danke! Hayo
Datum: 19.05.2009 10:24
Kleine Ergänzung: Das Perl-Skript erkennt eine fehlerhafte Übertraung und bricht dann ab. Da das bisher noch nie passiert ist, ist auch keine automatische Korrektur nötig. Nach dem letzten Befehl wartet das Skript auf eine Rückmeldung kommt natürlich nicht mehr, da der Oskar schon läuft. Also einfach abbrechen. Stefan
Datum: 19.05.2009 11:37
Ok danke, bin schon echt neugierig und kann es kaum erwarten nach hause zu kommen. Hab mir mal Günters Beitrag vom 16.5. rausgesucht. Der ist irgendwie an mir vorbeigegangen, dabei ist das ja eine wirklich interessante Sache. Gut dass wir nochmal drüber geredet haben... Gruß Hayo
Datum: 19.05.2009 11:50
hallo stefan dein script rennt ja durch wie schmitt's katze. super! lässt sich damit auch die .flash datei übertragen? gruß sunny
Datum: 19.05.2009 11:59
@sunny Keine Ahnung, ob das schon geht. Getestet hab ich es nicht. Kommentare erkennt es jedenfalls nicht, die in der .flash drinnenstehen. Da müsste man noch anpacken. Viel ändern muss man wahrscheinlich nicht mehr. Stefan
Datum: 19.05.2009 13:20
Angehängte Dateien:ich hab's mal ein wenig abgeändert so dass man es auch für die .flash datei verwenden kann.
Datum: 19.05.2009 13:42
@Hayo, also bei mir habe auch die Signale fehlende Pixel auf beiden Kanälen. Siehe Screenshot.
Datum: 19.05.2009 13:50
@sunny Wie schnell läufts mit der .flash? Gruß, Stefan
Datum: 19.05.2009 13:54
Hallo, Kurt Bohnen schrieb: > @Guido, > es werden noch einige Pixel nicht richtig gesetzt. super, ich dachte schon in hätte ein Hardwareproblem. :-) Sehe ich aber nur mit Lupe. Die vertikalen Gridlinien sind bei mir auch nicht ganz durchgezogen, da werde ich mal suchen. Die fehlenden Pixel sind bei mir im letzten Drittel des Schirms wieder da, wird nicht so leicht zu finden sein. @ Stefan: hast recht, das Ramloaden ist schon super, vor allem aus dem gtkTerm heraus. Gruß, Guido
Datum: 19.05.2009 13:57
@Stefan > RS232-Wandler. Bei mir war es nur zusätzlich noch nötig, gtkTerm auf das > "+" als Bestätigung vom Oszilloskop warten zu lassen und schon ging die Hatte ich vergessen zu sagen, zusätzlich sollte man noch die CRLF Anpassung einschalten > Funktioniert super! 3min pro Zyklus unter Linux. Allerdings verwende ich > nicht mehr gtkTerm sondern ein eigenes Perl-Skript zum Upload. gtkterm hat den Vorteil, daß man danach auch gleich im Terminal für die serielle Schnittstelle ist. @sunny > dein script rennt ja durch wie schmitt's katze. super! lässt sich damit > auch die .flash datei übertragen? das wird nicht zuverlässig funktionieren, da der GERM nach jeder empfangenen Zeile ein '+' schickt, unabhängig davon ob der Teil zum verarbeiten der Zeile fertig ist oder nicht. D.h. wenn der gerade mit dem Schreiben eines Flash-Blocks beschäftigt ist, wird der Eingangs-FIFO überschrieben, und dann hängt das ganze. Ich denke man müsste nach jeweils 64k eine Pause von ein paar Sekunden einlegen damit das ganze zuverlässig geht. Ich wollte mich mal drüber machen das 'nr' Kommando aus dem SDK (ist bei Linux nicht mit dabei) mit genau diesen Funtionen neu zu schreiben, leider bin ich im Moment beruflich etwas im Stress so daß ich nicht allzu viel machen kann. Gruß, Günter
Datum: 19.05.2009 14:02
Hallo Kurt, >also bei mir habe auch die Signale fehlende Pixel auf beiden Kanälen. >Siehe Screenshot. hast recht, ist bei mir auch so, sieht man nur mit einem Rechteck. In der linken Hälfte fehlen die Pixel wohl in jeder 2. Spalte, imd der rechten sehe ich sowas nicht. Wird wirklich blöd zu suchen sein. Gruß, Guido
Datum: 19.05.2009 14:46
@stefan genau so schnell wie mit der .ram @günter ich hab es 4x durchlaufen lassen und keine probleme festgestellt. ich glaub auch das + wird erst gesendt wenn der letzte vorgang abgeshlossen ist. das sieht man gut am anfang wenn die speicherblöcke gelöscht werden. da dauert es immer einen kurzen moment bist die bestätigung kommt.
Datum: 19.05.2009 14:59
Angehängte Dateien:Hallo Hayo, Ich habe gerade die Experimental Firmware (0.62) mit der umskalierten Anzeige geladen. Auf Kanal habe ich jedoch in den neuen Skalierungen (4V, 2V, 400mV, 200mV, 40mV, 20mV) extreme Ausreißer (siehe Screenshot). Wenn ich auf zB 500mV umschalte sind sie weg. Nach einer Zeit legen sich diese Ausreißer.
Datum: 19.05.2009 15:09
@sunny ich hatte genau die gegenteilige Erfahrung, ist immer nach ca der Hälfte (ca 300k) stehen geblieben. Bis dahin lief es immer genau so schnell wie ins RAM, was mich zu der Vermutung bringt, das eben nicht bis zum Ende des Schreibvorgangs gewartet wird bevor das '+' kommt. Gruß, Günter
Datum: 19.05.2009 15:18
Welches GTKTerm benutzt Ihr? Das französische oder das deutsche? Von der Beschreibung her würde ich ja auf das französische tippen in der Version 0.99.5, ist das korrekt? Hayo
Datum: 19.05.2009 15:19
dann ist das vll. systemabhängig. ich missbrauche meinen satreciver für die linux geschichten. das ist ja ein relativ langsames system. möglicherweise bleibt dadurch genügend zeit für den schreibvorgang. also sollte man vll. doch eine verzögerung einbauen. da ich bis gerade ebend noch nie was mit perl gemacht habe, wüsste ich allerdings nicht wie.
Datum: 19.05.2009 15:37
das letzte Mal das ich was in Perl gemacht habe ist leider 10 Jahre her. Aber sowas wie ein 'usleep' gibt es sicher auch in Perl. Gerade nachgeschaut, ist im Time::HiRes Modul: usleep ($microseconds); Gruß, Günter
Datum: 19.05.2009 15:49
Angehängte Dateien:ich hab das mit den waitstates mal versucht. es werden jetzt 2000 zeilen am stück übertragen und dann 1 sek gewartet.
Datum: 19.05.2009 15:51
werd ich heute abend mal ausprobieren.
Datum: 19.05.2009 16:00
Sagt mal einer was zu der verwendeten Version von GTKTerm? Es scheint da zwei unterschiedliche Programme mit dem gleichen Namen zu geben. Hayo
Datum: 19.05.2009 16:12
so wie es aussieht gibt es wirklich zwei: GTKTerm -> sowas wie xterm gtkterm -> serielles Terminal die unterscheiden sich nur in der Gros-/Kleinschreibung, das war mir so auch nicht klar. Gruß, Günter
Datum: 19.05.2009 16:12
Hallo Hayo, die Version 0.99.5 funktioniert bei mir prima. Ob die englisch oder französisch ist weiß ich nicht. Guido
Datum: 19.05.2009 16:13
wobei GTKTerm seit 2004 nicht mehr gepflegt wird.
Datum: 19.05.2009 16:34
So, habe jetzt dreimal hintereinander eine .flash Datei mit GtkTerm übertragen. Hat dreimal geklappt, die 0.62 dauert etwa 3,5 Minuten, ältere Versionen gehen etwas schneller. Möglicherweise bremst das Terminalprogramm ausreichend (mal weitere Tests anwarten). Ich hatte beim WelecUpdater unter Linux den Eindruck, dass er etwa 3 bis 4 mal länger braucht als unter Windows (beim Download) und dass die Gtk-Ausgabe hierfür veranzwortlich war. Guido
Datum: 19.05.2009 16:42
Also bei mir geht es mit gtkterm nicht zuverlässig. Da überträgt er zwar und startet. Danach hängt sich die Software aber so gut wie immer auf. Deshalb das extra Skript, dass überprüft ob die Zeile wieder richtig zurück kommt. Stefan
Datum: 19.05.2009 16:47
Es liegt dann offensichtlich an der Geschwindigkeit des jeweiligen Rechners. D.h. zuverlässig wird es nur mit zusätzlichen Wartezeiten wie im perl Skript gehen.
Datum: 19.05.2009 16:49
Hallo Stefan, sorry ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich eine normale ser. Schnittstelle verwende. Vllt. macht das den Unterschied. Gruß, Guido
Datum: 19.05.2009 17:06
also normale RS232 oder USB-Adapter mach keinen Unterschied. Hab' ich beides schon probiert. Der unterschied zwischen einem einfachen USB-Adapter und einer echten RS232 liegt hauptsächlich in der Ansteuerbarkeit der Handshake-Leitungen. Der GERMS benutzt aber keinerlei Handshake, weder Hardware RTS/CTS noch Software XON/XOFF. Gruß, Günter
Datum: 19.05.2009 17:35
Angehängte Dateien:So, nochmal für alle, die mit gtkterm Probleme haben, oder die lieber per Skript den Code laden wollen, eine verbesserte Version. Alle 2000 Zeilen wird 1 Sekunde gewartet. Gestartet wird über eine Kommandozeile mit den Parametern (die natürlich an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden müssen.) perl flashloader.pl /dev/ttyUSB0 TomCat.ram
Datum: 19.05.2009 19:42
Also gtkterm krieg ich überhaupt nicht zum Laufen. Bei .configure meldet er etwas von missing TERMINAL_WIDGET. Dann hab ich das mal mit Deinem ersten Script ausprobiert - wollte auch nicht so richtig. Nach etwas rumgezackere hab ich dann dieses paket installiert gekriegt mit irgendwelche Zusatzroutinen. Dann hab ich mal Dein letztes Script ausprobiert - mit /dev/ttyS0 (hab einen echten RS232 Port) - und es läuft und zwar blitzschnell. Super, muß mir nur noch was überlegen damit ich nicht immer die ganze Kommandozeile eingeben muß. Hast Du echt prima hingekriegt, und das man ins RAM laden kann ist auch echt klasse, danke nochmal an dieser Stelle an Günter. Muß erstmal wieder los, bis nachher Gruß Hayo
Datum: 19.05.2009 19:42
Hi, also ich hab' das jetzt mal auch mit dem Laptop getestet. Ich eindeutig ein Geschwindigkeits Thema. Auf dem Laptop geht der Flashupdate sowohl mit echter RS232 als auch mit USB-Adapter problemlos mit gtkterm, auf dem Arbeitsplatzrechner geht nur das Perl-Skript zuverlässig. Beim Laden ins RAM gibts kein Problem mit der Geschwindigkeit. Gruß, Günter
Datum: 19.05.2009 20:40
































