20Euro Embedded System mit ARM, 128MB ram und 256MB Flash

Gast #1817583
Lesenswert?

Hallo

Es gibt das Seagate Dockstar für 20Euro, dieses beinhaltet einen 1200MHz 
Arm Cpu, 128MB ram und 256Mb flash, eine Serielle schnittstelle ist 
herausgeführt und das ding hat uboot drauf.

Vorhanden sind 4xUsb und 1xgbit Ethernet.

Man kann ein normales Linux image über TFTP booten.

lg
#1817846
Lesenswert?

Das Ding hab gerade nach http://ahsoftware.de/dockstar/ behandelt. Im 
großen und ganzen hat das ganz gut geklappt, man darf natürlich keine 
Geschwindigkeitswunder erwarten, als Druckserver ist es mir zu schwach. 
In Verbindung mit ner passenden Platte im Dock ist es aber ein echt 
brauchbarer 24/7-fileserver o.ä..
Vorsicht allerdings, Seagate hat vor kurzem was an der Firmware gedreht, 
so dass man nicht mehr so einfach über SSH reinkommt(siehe obiger Link). 
Das hat mich zum Glück nicht betroffen.
#1818417
Lesenswert?

Lemur M. schrieb:
> Ob das wohl nen Systemfehler ist und 91 EUR heißen sollte ? ;)

Da es das Ding auch bei anderen Händlern zu sehr ähnlichen Preisen gibt, 
wohl eher nicht.

http://www.zentralverkauf.de/a/33461945/src/goo/Computer/Geh%C3%A4use/Seagate-FreeAgent-DockStar-LAN-+-USB2.0.html
http://www.misco.de/productinformation.aspx?cc=167511&cm_mmc=feeds-_-froogle-_-Aff2047-_-SKU167511

Bei den beiden ist es anders als bei Atelco auch sofort lieferbar.

Andreas
Gast #1818425
Lesenswert?

Omega G. schrieb:
> Ich würde vermuten das das geht, solange du nicht noch PHP nutzt. Ein
> normaler DSL Router packt sowas ja auch schon und der hat z.B. nur 150
> MHz mit 32 MB RAM. Allerdings hat der DSL Router WLAN über PCI, statt
> USB.

OK danke. PHP wär schon was feines ;)
Wäre aber auch schon mit einem einfachen WLAN-Router mit FTP-Server der 
weniger als 10Watt verbraucht, mehr als zufrieden.
Gast #1818457
Lesenswert?

achso...

Hab grad nachgesehen, der Kirkwood bietet leider nur ein USB 2.0 
Interface. Also ja, die hängen leider alle an einem Hub. Aber dafür 
hätte er noch 2 esata Ports. Vielleicht bekommt man die noch irgendwie 
raus.

Sonst wirds bei mir etwas knapp mit der Bandbreite. Immerhin soll da 
eine Festplatte, ein WLAN-Stick und noch ein UMTS Modem ran.
Gast #1818508
Lesenswert?

Hier bitte: 
http://www.marvell.com/products/processors/embedded/kirkwood/FS_88F6180_9x_6281_OpenSource.pdf

Allerdings kann ich nicht garantieren ob wirklich der Controller verbaut 
ist. Auf mehreren Seiten stand halt 1.2Ghz Kirkwood. Das ist dann der 
einzige der in Frage kommt.

Sollte es "nur" ein 1Ghz Kirkwood sein, gibts es auch Modelle ohne SATA.
Persönliche Seite #1819879
Lesenswert?

Hat der Marvell Controller eigentlich einen eigenen Bootloader, sodass 
man den Flash problemlos aufrüsten kann? Ich glaube eher nein. Dann 
müsste man über JTAG den NAND neu programmieren, oder?

Bilder gibt es im Netz ja genug. Aber was ist deine Erfahrung, wie 
schnell ist das Gerät tatsächlich, welchen Datendurchsatz erreichst du 
über Gigabit LAN?
Gast #1823359
Lesenswert?

Sooo. Ich habe erfolgreich OpenWrt installiert.
Ganz ohne zu öffnen. Wichtig ist die Anleitung von oben auszuführen 
bevor das Teil die Chance hat nach Hause zu telefonieren.
Super Sache, es gibt sogar eine Paketverwaltung über das Web-Interface.
Wer nicht viel basteln möchte ist damit schon gut bedient.

Bestellt hatte ich meinen am Montag über amazon.de.

P.S.: ich konnte mich natürlich dann doch nicht beherrschen und hab mal 
ein Blick rein geworfen ;)
Gast #1827123
Lesenswert?

[code]
-bash-3.2# cat /etc/init.d/rcS
#! /bin/sh

mount -t proc none /proc
mount -t sysfs none /sys
mount -t devpts none /dev/pts
mount -t tmpfs none /tmp
mkdir /tmp/var

echo "/tmp/core_%e_%t" > /proc/sys/kernel/core_pattern

hostname Pogoplug

ifconfig lo 127.0.0.1
ifconfig eth0 169.254.37.133
udhcpc -b `hostname`

telnetd
/etc/init.d/db
ntpd -g


/etc/init.d/hbmgr.sh start

#/bin/mount -a
[code]
Persönliche Seite #1829391
Lesenswert?

Hat in letzter Zeit eigentlich noch jemand so ein Gerät zu dem Preis 
bekommen können?

Bei Atelco wird ein voraussichtlicher Termin genannt wann die Teile 
eintreffen und dieser wird dann ein Tag bevor's ankommen sollte um drei 
Tage verschoben. Gelegentlich ist es aber angeblich im Versand 
verfügbar.

Weiß einer was da los ist?

Bei anderen Händlern wird der gleiche Termin genannt...
#1830621
Lesenswert?

> wie ist den so der duchsatz den man mit dem gerät bekommt?

Ausgebremst durch nen überlasteten Router, Daten vom USB-Stick, der auch 
gleichzeitig Debian zur Verfügung stellt und ohne Gigabit Lan, liege ich 
immer noch bei ca. 14MB/s, das schafft so manch teurere NAS nicht.

Samba zieht unter Volllast 12% CPU von der Dockstar, da ist also noch 
maßiv Reserve. War eine gute Entscheidung, gleich 2 davon zu ordern, 
werd wohl noch 5 nachbestellen, bevor die Nachfrage das Angebot kaputt 
macht, oder wie war das mit dem Wirtschaftsliberalismus?...


Grüße Lemur
Persönliche Seite #1830834
Lesenswert?

Gestern hatte ich noch kein Gerät und heute zuviele.

Ich hätte drei Gerät zu vergeben, aber je zu 22€ plus Versand, da ich 
eine komplette Bestellung nicht benötige und nur ungern die 
Versandkosten tragen möchte.

Wenn die drei Gerät vergeben sind bevor ich das Paket bekomme, gehen sie 
an die die sie wünschen, ansonsten geht alles zurück.
Persönliche Seite #1831033
Lesenswert?

Nico K. schrieb:
> wie ist den so der duchsatz den man mit dem gerät bekommt?

Also ich schaffe mit 1Gbits-Ethernet dicke 30 MB/s, was wohl eher am 
Limit von der USB-Festplatte liegen dürfte, denn die Auslastung beträgt 
"nur" 70-80%.
Das ganze geht über das Samba-Protokoll, also mit NFS oder FTP dürfte 
das gleiche mit etwas weniger CPU-Auslastung geh'n
Gast #1831224
Lesenswert?

>hat sich mal einer von euch mit dem seagate freeagent theater firmware
>hack auseinandergesetzt? sieht eigtl ganz interessant aus, hat auch den
>vorteil, dass die audio ausgaenge etc. pp schon dran sind :)

wo gibts das?

Mal was anderes. Ich habe mir das Update-Image von Seagate Freeagent 
Theater Firmware mit dem Hexeditor angeschaut. Das basiert ebenfalls auf 
Linux. Wieso stellt Seagate den Quellcode nicht frei? Oder haben die das 
schon?
Gast #1832509
Lesenswert?

Hallo zusammen,

hat jemand seinen Dockstar schon zerstört?
Hätte Interesse an einem defekten um die CPU auszulöten und zu schauen 
ob man eventuell irgend wo auf dem Board an die SATA, SD Card und 
PCIexpress Pins ran kommt. Den RAM noch auf 256MB erweitern, dann wär 
die Kiste für 20.00 Euro ein Mega Schnäppchen.

Gruss Hoschi
Gast #1832525
Lesenswert?

>hat jemand seinen Dockstar schon zerstört?
>Hätte Interesse an einem defekten um die CPU auszulöten und zu schauen
>ob man eventuell irgend wo auf dem Board an die SATA, SD Card und
>PCIexpress Pins ran kommt. Den RAM noch auf 256MB erweitern, dann wär
>die Kiste für 20.00 Euro ein Mega Schnäppchen.

Es ist ein BGA, wie willst du denn das Teil auslöten?
Persönliche Seite #1832580
Lesenswert?

Ich hab meine bei anobo gekauft (über den preisvergleich gefunden) ist 
laut email gerade an der packstation angekommen :)
Ich freu mich schon drauf, das entlastet meine Fritz!Box etwas, die 
schmiert bei größeren Datenmengen auf dem FTP Server immer ab :/
Mal sehen was sich dann noch alles damit anstellen lässt :P Und 
schneller als meine lahme fritzbox sollte es auf jeden fall sein (die 
schafft leider nur um die 3MB/sec :/)
Wenn die Übertragungsrate stimmt, könnte ich mir vorstellen so meine 
Musiksammlung im Netzwerk verfügbar zu machen, und vll mit vpn von 
überall drauf zugreifen?
Ideen über ideen :)
Persönliche Seite #1832595
Lesenswert?

Hauke Radtki schrieb:
> Ich freu mich schon drauf, das entlastet meine Fritz!Box etwas, die
> schmiert bei größeren Datenmengen auf dem FTP Server immer ab :/
> Mal sehen was sich dann noch alles damit anstellen lässt :P Und
> schneller als meine lahme fritzbox sollte es auf jeden fall sein (die
> schafft leider nur um die 3MB/sec :/)

Welche Fritzbox mit welcher Firmwareversion setzt Du ein? AVM scheint 
derzeit kurz vor einem neuen Release für 7270 & Co. zu sein, jedenfalls 
gibt es alle paar Tage im Labor eine neue Betaversion, bei der noch mehr 
Fehler beseitigt und noch mehr Dinge verbessert sein sollen, als bei der 
jeweiligen Vorgängerversion ...
Persönliche Seite #1832753
Lesenswert?

Ich hab die 7240.

Wenn ich jetzt von meniem Rechner (LAN) z.b. eine 2GB Datei auf den an 
der Fritzbox hängenden Stick laden will, passiert es, dass irgendwann 
die LAN verbindung abbricht (was genau weiß ich noch nicht, gelbes 
ausrufungszeichen am LAN symbol von windows) ein ausstecken vom lankabel 
hilft nicht, anderer LAN port glaub ich auch nicht.

Per WLAN komm ich dann aber noch problemlos auf die fritzbox und ins 
internet (übers netbook halt)

Naja die FritzBox ist halt nicht als NAS geboren worden :P Hatte ein 
wenig mehr geschwindigkeit "erwartet" wenn man das sagen kann ;)
Soll sich die FritzBox mit Dyndns, vpn und dem rest rumschlagen und die 
Seagate mit dem NAS :)

Aber wenn die neue Firmware rauskommt werd ich das natürlich noch mal 
testen, ob das Problem behoben ist.
Persönliche Seite #1833183
Lesenswert?

toni schrieb:
> root@OpenWrt:/# ntfs-3g /dev/sda1 /seagate/
> ntfs-3g-mount: fuse device is missing, try 'modprobe fuse' as root

Ich habe aktuell ein ähnliches Problem mit curlftpfs:
1
root@OpenWrt:/dev# curlftpfs 192.168.1.252/disk1/media /mnt/ftp
2
fuse: device not found, try 'modprobe fuse' first

kmod-fuse, libfuse, fuse-utils sind installiert. Reboot erfolgte.

1
insmod kmod-fuse
hat auch nichts geholfen.

Auch ein Tipp, den ich im OpenWRT-Forum gefunden habe:
1
mknod /dev/fuse -m 0666 c 10 229
hat nichts geholfen.

Jemand schon Fuse ans Laufen gebracht? Meine Recherchen in den 
OpenWRT-Foren sind zwar noch im Gange, waren aber bisher nicht 
erfolgreich.
#1834390
Lesenswert?

Oliver Dippel schrieb:
> Was haltet ihr von einem aufsteckbarem Display (dort wo normalerweise
> die Platte rein kommt).
>
> z.B. ein S65 Display mit USB->Serial wandler (FTDI232) und AVR
> oder direkt per USB->SPI (FTDI2232)

An sowas dachte ich auch schon. Mir waere wichtig:
-Passt gut ins Dock
-AVR drin mit dem man mehr machen kann als das Display anzusteuern, zB 
eigene Taster, encoder usw auslesen. Lochrasterfeld auf Platine?

Gehaeuse wie?
Persönliche Seite #1834889
Lesenswert?

Ich habe mir das interne Netzteil mal genauer angeschaut. Vielleicht 
interessiert es jemanden.

- Die 12 V vom Netzteil werden erstmal zu 5 V umgewandelt (Step Down mit 
4,7µH Spule)
- Aus den 5 V werden 1,0 V - 1,1 V - 1,2 V - 1,8 V - 3,3 V

Ich habe das ganze mal in ein Bild eingezeichnet.
Angehängte Dateien:
Gast #1835231
Lesenswert?

Schade, der Speicher ist BGA, also eine Erweiterung wohl unmöglich - 
außer der Hersteller hat alle Balls bis auf die Unterseite 
durchkontaktiert und delbst dann wäre das immer noch schwierig.
Trotzdem, sieht nett aus das Innenleben. Leider keine sichtbaren 
Testpads, aber man kann halt nicht zuviel verlangen.

Die Sache mit einem Display ging mir irgendwie auch schon durch den 
Kopf. Eigentlich ist USB die naheliegende Lösung, auch wenn man 
natürlich den seriellen Port zweckentfremden könnte.
Leider kann ich den Aufwand nicht abschätzen. Ein Vollgrafikdisplay 
(oder sogar ein kleines Panel mit Epson S1D1(3)7xx Controller, über 
einen geeigneten USB-Mikro (Cypress FX2 oder vielleicht auch LPC21xx mit 
USB) in einem mehr oder weniger nativen Modus (also nicht CDC oder HID) 
angebunden... aber einen Treiber dafür zu programmieren und dann 
möglicherweise sogar die Konsole darüber abzubilden, übersteigt meine 
Fähigkeiten.
#1835242
Lesenswert?

@Sebastian, es gehen sowieso maximal 256MB RAM, um auf die 512MB zu 
kommen was der Controller maximal kann, müssten alle Datenleitungen für 
den zweiten Chip rausgeführt sein. Das ist eher unwarscheinlich.

Bin schon auf der Suche nach einem Lieferanten für den 256MB Chip, 
sobald ich den bekomme, werde ich mal den Speicher austauschen.

Die JTAG Schnittstelle vom Dockstar und vom GoFlex Net sind nach meinen 
Messungen identisch belegt. Zugriff auf die GoFlex Net get genau gleich 
wie beim Dockstar. Debian auf einem USB-Stick am GoFlex läuft 
grundsätzlich auch schon. Geschwindigkeitsmessungen mit den SATA Platten 
muss ich noch machen.
#1835590
Lesenswert?

Martin schrieb:
> Hallo, nur mal eine kurze Frage was nimmt man besser OpenWrt oder das
> Linux nach dieser Anleitung: http://ahsoftware.de/dockstar/#motivation?
>
> Wo sind Vorteile und Nachteile?

Ich wuerde sagen, das kommt ganz auf die eigenen Faehigkeiten und 
Vorlieben an.
OpenWRT ist wohl speziell fuer routeraehnliche Hardware gebaut, ich 
persoenlich mags nicht und werde Debian antesten, da das auch auf 
anderen PCs hier laeuft. Der Schreiber des Artikels ist halt 
Gentoojuenger, der naechste nutzt seit ueber 9000 Tagen Arch usw
Gast #1835612
Lesenswert?

Für debian gibts genau so eine Anleitung ... das tolle an der Lösung usb 
stick ist halt wenn du mehrere Sticks oder speicherkarten hast kannste 
dir einfach alles auf verschiedene installieren und ausprobieren was dir 
am besten gefällt.... ich hab gestern abend einer sd karte debian und 
auf einer arch installiert.... beides läuft einwandfrei! ich werde wohl 
erstmal debian austesten und dafür gleich einen asterisk 
kompelieren(wohl gemerkt auf der kiste selbst da ich keine lust auf 
cross compiling hab)
#1836932
Lesenswert?

basti schrieb:
> Ist es eigentlich möglich von OpenWRT auf Debian zu wechseln?

Warum sollte es nicht moeglich sein? Solange die Hardware Debian 
unterstuetzt sollte das gehen, beim Seagate Dockstar ist das der Fall.

Ich habe gerade mit xbmc ein Mediacenter eingerichtet, welches die Filme 
von der Seagate Dockstar beziehen soll, kann kaum noch warten bis die 
Ende naechster Woche eintrifft =)
#1837303
Lesenswert?

Andere Frage, kennt sich jemand hier mit dem OpenWRT aus?

- wie kann ich auf das OpenWRT ohne Nutzung der Weboberfläche zugreifen?
- geht Telnet oder ein anderer CLI Zugriff.
- muß ich da beim zugreifenden Rechner irgendwelche spezielle Software 
oder eventuell auch Zertifikate haben?

In Sachen OpenWRT bin ich noch "Laie", daher auch die Fragen.
#1837657
Lesenswert?

gehen tut das, ich würde es dir aber nicht empfehlen !!!!

Auch wenn du ein neues uboot drauf bekommst (Debian-Installer-Script),
dann ist immer noch nicht sicher ob auch der Kernel b.z.w. die 
Boot-Parameter stimmen und das System noch bootet.
Dann müssen auch noch alle Debian-Netzwerk-Einstellungen stimmen,
da du sonst keine SSH-Konsole bekommst.
Persönliche Seite #1837903
Lesenswert?

Guido Scheidat schrieb:
> Hallo!
>
> Ich finde dieses Thema interessant.
> Weiter oben habe ich gelesen, dass PHP nicht geht. Geht es wirklich
> nicht? Warum geht es nicht? Was ist mit MySql?
> Das Teil wäre auch für mich sehr interessant, wenn PHP und MySql darauf
> laufen.
>
> Gruß Guido

Also ich würde jetzt mal sagen, dass es geht. Hatte ich früher auf 
meiner NSLU2 laufen gehabt und das hat auch funktioniert (auch wenn die 
Performance miserabel war).
Also gehen würde es bestimmt, die Frage ist halt nur, wozu du es 
benutzt. Als Webserver wird das Ding wohl eher ungeeignet sein. Um zu 
Hause ein kleines Web-Interface für E-Mails aufzusetzen: mehr als 
ausreichend.
Gast #1838645
Lesenswert?

Hallo Leute

Ich habe heute nach dieser Anleitung mein Dockstar vom OpenWRT befreit 
um Debian zu installieren.
http://www.plugapps.co/index.php5?title=Hardware:_Seagate_DockStar_Reflashing

Jetzt hab ich allerdings das Problem, dass ich die IP nicht mehr finde.
Ich habe es nach dieser Anleitung versucht. 
http://ahsoftware.de/dockstar/#dockstar

Hat vielleicht jemand einen Tipp was ich noch probieren könnte?
#1838658
Lesenswert?

basti schrieb:

> Jetzt hab ich allerdings das Problem, dass ich die IP nicht mehr finde.
> Ich habe es nach dieser Anleitung versucht.
> http://ahsoftware.de/dockstar/#dockstar
>
> Hat vielleicht jemand einen Tipp was ich noch probieren könnte?

Geh in deinen Router, an den du die Dockstar haengst. Dort kannst du 
dann schauen, welche IPs sein DHCP-Server vergeben hat.
Persönliche Seite #1839170
Lesenswert?

Hi @ all,

Zuerst habe ich Backups und MD5-Summen aller Partitionen erstellt und 
gesichert.

Beim Installieren von Debian bin ich nach folgender Anleitung 
vorgegangen; 
http://einfachplugpc.wordpress.com/2010/08/28/firmware-update-deaktivieren-kein-nachhause-telefonieren-mehr/

Leider habe ich nun keinen Zugriff mehr. Die Led blinkt nach dem Starten 
nur mehr orange. Per SSH habe ich keinen Zugriff mehr.

Wie kann ich wieder auf das Gerät kommen?

Danke im Voraus
Robert
#1839438
Lesenswert?

printenv
baudrate=115200
loads_echo=0
ipaddr=169.254.254.253
serverip=169.254.254.254
rootpath=/mnt/ARM_FS/
netmask=255.255.0.0
run_diag=yes
console=console=ttyS0,115200
CASset=min
MALLOC_len=1
ethprime=egiga0
bootargs_root=root=/dev/mtdblock2 ro
ethmtu=1500
usb0Mode=host
nandEcc=1bit
ethact=egiga0
ethaddr=xx:xx:xx:xx:xx:xx
cesvcid=xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
ceserialno=xxxxxxxx
ceboardver=REDSTONE:1.0
bootcmd=nand read.e 0x800000 0x100000 0x300000; setenv bootargs 
$(console) $(bootargs_root); bootm 0x800000
stdin=serial
stdout=serial
stderr=serial
mainlineLinux=no
enaMonExt=no
enaCpuStream=no
enaWrAllo=no
pexMode=RC
disL2Cache=no
setL2CacheWT=yes
disL2Prefetch=yes
enaICPref=yes
enaDCPref=yes
sata_dma_mode=yes
netbsd_en=no
vxworks_en=no
bootdelay=3
disaMvPnp=no

Environment size: 762/131068 bytes
CE>>


Eine Zeile:
bootcmd=nand read.e 0x800000 0x100000 0x300000; setenv bootargs 
$(console) $(bootargs_root); bootm 0x800000


Folgende Angaben ge-xt, wegen Seriennummer, etc.:
ethaddr=xx:xx:xx:xx:xx:xx
cesvcid=xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
ceserialno=xxxxxxxx

viel Spaß.
Persönliche Seite #1840530
Lesenswert?

Hmm jetzt macht meine DockStar auch nix mehr, hatte ja OpenWRT drauf 
gemacht, ging auch alles prima. Jetzt nachdem ich das ding mal 
abgesteckt hatte funktioniert nix mehr, das ding holt sich keine IP mehr 
per DHCP. Unter der alten IP wars auch nicht mehr zu erreichen. Jemand 
muss jetzt mal nen Serielles kabel basteln, vielleicht ist da noch was 
zu reißen.

Jemand nen plan woran das liegen könnte?
Gast #1841207
Lesenswert?

Hallo Bastler-Kollegen,

gestern wollte ich den Samba-Server von OpenWRT nachinstallieren, 
allerdings bekomme ich einen "403", wenn ich "opkg update" ausführe.

Hangelt man sich auf "downloads.openwrt.org" bis zum Verzeichnis 
"http://downloads.openwrt.org/snapshots/trunk/kirkwood"; durch, kann man 
hier auch auf keine einzige Datei mehr zugreifen (immer "403").

Kann jemand das Problem bestätigen?

Ich habe bislang nirgends einen Hinweis auf die Hintergründe gefunden. 
Keine Foreneinträge mit einer Begründung, nichts.

Weiß jemand mehr?

MfG

Stefan Widmann
#1841357
Lesenswert?

Sebastian schrieb:

> Ein Vollgrafikdisplay (oder sogar ein kleines Panel mit
> Epson S1D1(3)7xx Controller, über einen geeigneten
> USB-Mikro (Cypress FX2 oder vielleicht auch LPC21xx mit
> USB) in einem mehr oder weniger nativen Modus (also nicht
> CDC oder HID) angebunden... aber einen Treiber dafür zu
> programmieren und dann möglicherweise sogar die Konsole
> darüber abzubilden, übersteigt meine Fähigkeiten.

Sowas in der Art gibt es hier, wahlweise mit oder ohne Touchpanel:
http://www.lcdinfo.com/products/usbd480-lq043.html

Auf meinem Bild steckt das Board samt Display in einem externen 2½" 
Festplattengehäuse mit entsprechender Ausfräsung. Paßt pefekt!

Es gibt dafür einen Framebuffer-Treiber (vom Entwickler des Boards) und 
einen X11-Treiber (von mir). Letzterer kam schon erfolgreich an einem 
BeagleBoard zum Einsatz, müßte alsp am Dockstar eigentlich auch 
funktioniern.
Angehängte Dateien:
Gast #1841570
Lesenswert?

Klaus schrieb:
> Ggf. solltest du bei "stable" schauen:
>
>
>
> http://downloads.openwrt.org/backfire/10.03/kirkwood
>
>
>
> Die snapshot Geschichten werden tagesaktuell aus dem svn gebaut.

Danke Klaus!

Da muss ich wohl das Config-File von opkg anpassen, das habe ich ja 
bislang nicht angefasst. Vorgestern ging noch alles, gestern "403".

Aber nun weiss ich ja Bescheid :)

MfG

Stefan Widmann
Gast #1841711
Lesenswert?

> Sowas in der Art gibt es hier, wahlweise mit oder ohne Touchpanel:
> http://www.lcdinfo.com/products/usbd480-lq043.html
>
> Auf meinem Bild steckt das Board samt Display in einem externen 2½"
> Festplattengehäuse mit entsprechender Ausfräsung. Paßt pefekt!
>
> Es gibt dafür einen Framebuffer-Treiber (vom Entwickler des Boards) und
> einen X11-Treiber (von mir). Letzterer kam schon erfolgreich an einem
> BeagleBoard zum Einsatz, müßte alsp am Dockstar eigentlich auch
> funktioniern.

Das ist ja eine schöne Sache. Leider stand bei dem Display kein Preis. 
Wird wahrscheinlich den des Dockstar selbst weit übersteigen. Die 
Adapterplatine für s/w-Displays, die derselbe Hersteller anbietet, wäre 
aber auch ganz interessant. Funktionieren Framebuffer- und X11-Treiber 
auch damit, oder ist das eine ganz andere Lösung?
Gast #1841748
Lesenswert?

Klingt ja interessant, aber gerade ein Framebuffertreiber (oder sogar 
ein X-Server) ist eben das, was unter Linux die Sache schmackhaft macht. 
Mit libusb irgendetwas selbst zu stricken kostet wahrscheinlich viel 
Zeit und Geduld. Und dann braucht der LPC eben auch noch eine Firmware, 
die leider auch nicht von selbst kommt.
Nicht, daß ich die Sache schlechtreden wollte, wirklich nicht, abet so 
etwas zu programmieren kann in Arbeit ausarten.
Gast #1841837
Lesenswert?

Sieht ja fast so aus als wären wir schon in der "Mitstreiter sammeln" 
Phase... :)

STM32 ist schön und gut, LPC ist aber billiger und leichter beschaffbar. 
Eigentlich ist der LPC2478 ja schon reichlich groß für so ein Projekt. 
Der billige LPC2378 würde mir eigentlich viel eher zusagen - der braucht 
aber SRAM, da heißt es wieder sparsam sein.

Generell braucht man ja nur SRAM, wenn man ein Display ohne 
Eigenintelligenz ansteuert. Vielleicht sollte man sich ja mal die 
Zielvorstellung diskutieren...
- So etwas wie 128x64 oder 128x128 monochrom erfordert keinen Speicher, 
das ist auf den meist intelligenten Displays dieser Klasse drauf. Ich 
bin nicht sicher, ob die von der Geschwindigleit des USB profitieren 
können.
- Monochromes, unintelligentes 320x240 oder 320x256 - Display, ähnlich 
wie von Benedikt & Kollegen mal mit einem Atmel angesteuert, wäre 
vielleicht ein guter Kompromiß aus "billig", "schnell" und "halbwegs 
funktional". Aber wie schnell ist der LPC wirklich, wenn es hart auf 
hart kommt? Das Timing eines solchen Displays braucht eine I/O-Leistung, 
die der LPC im Zweifelsfalle gar nicht hat... jedenfalls nicht ohne daß 
man ihm ein CPLD zur Seite stellt?
- Echtes VGA-Panel, Farbe, 640x480 oder größer erfordert auf jeden Fall 
einen dedizierten LCD-Controller mit eigenem Speicher, der dann mit 
parallelem Datenbus an einen Mikrocontroller mit USB angebunden werden 
müßte. So etwas wie die hier im Forum mal gebaute "VGA-Grafikkarte für 
Mikrocontroller".

Entscheidend ist dabei für mich folgendes: Abgesehen von der 
Entwicklungszeit lohnt sich so etwas nur, wenn es einer gekauften Lösung 
preislich oder funktionell überlegen ist. Also entweder eine echt 
billige Lösung, oder bestechende Funktionalität.

Bevor man solch ein Projekt beginnt, sollte vielleicht auch die 
Softwarefrage grundlegend sein. Wohin geht man? Textkonsole, Grafik über 
eine Bibliothek, die man in eigene Programme einbinden muß und libusb, 
echter Framebuffer oder X-Server, ggf. mit passendem Kernelmodul dazu? 
Meinen ausdrücklichen Respekt vor jedem, der so etwas programmieren 
kann... ich möchte hier bloß empfehlen, vor dem Bau der Hardware zu 
prüfen, ob auch jemand in der Lage ist, die Softwareseite zu beackern.
Persönliche Seite #1841861
Lesenswert?

Ich komm einfach nicht weiter, ok ich bin auch embeded Linux neuling :)
Ich hab jetzt ne Serielle konsole am laufen, aber ich komm einfach nicht 
vom doofen openWRT weg, gibts da nicht so ne einfache möglichkeit wie 
bei der openWRT installation? also debian prebuild images die man 
einfach nur noch draufladen muss? vll vom uboot aus direkt? Oder kann 
man vom uboot aus über tftp nen debian booten um von dort aus die 
eigentliche installation auszuführen? Ich steck leider (noch) nicht tief 
genug drin um meine fragen zu beantworten :/
#1841936
Lesenswert?

Sebastian schrieb:

> Das ist ja eine schöne Sache. Leider stand bei dem Display kein Preis.
> Wird wahrscheinlich den des Dockstar selbst weit übersteigen.

Weil er die Boards bisher nur in Prototypen-Mengen fertigen läßt ist es 
in der Tat relativ teuer. Ich habe Mitte 2009 für Board, Display, 
Touchpad und Versand aus Finland zusammen 130 Euro bezahlt, ob der Preis 
noch aktuell ist, weiß ich aber nicht.

> Die Adapterplatine für s/w-Displays, die derselbe Hersteller anbietet,
> wäre aber auch ganz interessant. Funktionieren Framebuffer-
> und X11-Treiber auch damit, oder ist das eine ganz andere Lösung?

Kann ich nicht sagen, denn ich hatte bisher nur mit dem USBD480 zu tun.

> Klingt ja interessant, aber gerade ein Framebuffertreiber (oder sogar
> ein X-Server) ist eben das, was unter Linux die Sache schmackhaft macht.
> Mit libusb irgendetwas selbst zu stricken kostet wahrscheinlich viel
> Zeit und Geduld.

Der X-Treiber nutzt libusb und ich habe dafür etwa eine Woche gebraucht, 
konnte allerdings auf das Wissen von Leuten zurückgreifen, die schon 
länger Treiber für X.Org entwickeln, sost hätte ich es nicht geschafft.

Außerdem hatte ich sehr guten Kontakt zum Entwickler des Boards, der mir 
für den X-Server die Firmware dahingehend erweitert hat, daß man nicht 
immer einen ganzen Bildschirminhalt an das Display schicken muß, sondern 
beliebige rechteckige Ausschnitte senden kann. Dadurch konnte ich den 
X-Treber um einiges effizienter machen.

> Und dann braucht der LPC eben auch noch eine Firmware,
> die leider auch nicht von selbst kommt.

Ich würde sagen, man braucht nur dir Firmware, denn wenn die das 
(dokumentierte) Protokoll des USBD480 implementiert, kann man einfach 
die vorhandenen Treiber verwenden.

Ich kenne mich mit den LPCs leider gar nicht aus. Wären die denn 
leistungsfähig genug, um einen permanenten Datenstrom von 480x272 
Punkten mit 16Bit Farbauflösung und 25fps (macht ca. 52MBit + Overhead) 
zu verarbeiten und darzustellen?

Auf dem USBD480 kümmert sich der µC auf 8051-Basis nur um den 
Verwaltungskram und das Touchpad, die Grafikdaten laufen aber direkt in 
ein FPGA, das auch die DRAM- und Display-Ansteuerung macht.
Gast #1842465
Lesenswert?

Stefan Widmann schrieb:
> Klaus schrieb:
>> Ggf. solltest du bei "stable" schauen:
>>
>>
>>
>> http://downloads.openwrt.org/backfire/10.03/kirkwood
>>
>>
>>
>> Die snapshot Geschichten werden tagesaktuell aus dem svn gebaut.
>
> Danke Klaus!
>
> Da muss ich wohl das Config-File von opkg anpassen, das habe ich ja
> bislang nicht angefasst. Vorgestern ging noch alles, gestern "403".
>
> Aber nun weiss ich ja Bescheid :)
>
> MfG
>
> Stefan Widmann
1
vi /etc/opkg.conf
2
src/gz packages http://downloads.openwrt.org/backfire/10.03/kirkwood/packages/
Ich weiß aber nicht, ob die packages passen.
Gast #1842479
Lesenswert?

1
[...]
2
Sep  2 22:38:56 dockstar user.warn kernel: nf_nat: Unknown symbol nf_ct_l3proto_find_get
3
Sep  2 22:38:56 dockstar user.warn kernel: iptable_nat: Unknown symbol ipt_do_table
4
Sep  2 22:38:56 dockstar user.warn kernel: iptable_nat: Unknown symbol nf_register_hooks
5
Sep  2 22:38:56 dockstar user.warn kernel: iptable_nat: Unknown symbol nf_conntrack_untracked
6
Sep  2 22:38:56 dockstar user.warn kernel: iptable_nat: Unknown symbol nf_nat_packet
7
Sep  2 22:38:56 dockstar user.warn kernel: iptable_nat: Unknown symbol __nf_ct_ext_add
8
Sep  2 22:38:56 dockstar user.warn kernel: iptable_nat: Unknown symbol nf_nat_setup_info
9
Sep  2 22:38:56 dockstar user.warn kernel: iptable_nat: Unknown symbol xt_register_target
10
Sep  2 22:38:56 dockstar user.warn kernel: iptable_nat: Unknown symbol nf_unregister_hooks
11
Sep  2 22:38:56 dockstar user.warn kernel: iptable_nat: Unknown symbol ipt_unregister_table
12
Sep  2 22:38:56 dockstar user.warn kernel: iptable_nat: Unknown symbol ip_route_me_harder
13
Sep  2 22:38:56 dockstar user.warn kernel: iptable_nat: Unknown symbol ip_nat_decode_session
14
Sep  2 22:38:56 dockstar user.warn kernel: ipt_MASQUERADE: Unknown symbol nf_nat_setup_info
15
Sep  2 22:38:56 dockstar user.warn kernel: ipt_MASQUERADE: Unknown symbol xt_register_target
16
Sep  2 22:38:56 dockstar user.warn kernel: ipt_MASQUERADE: Unknown symbol nf_ct_iterate_cleanup
17
Sep  2 22:38:56 dockstar user.warn kernel: ipt_MASQUERADE: Unknown symbol xt_unregister_target
Passt wohl nicht. Hilft nur noch 
http://www.cs.cmu.edu/~ecc/dockstar-howto.html#upgrading
Die Packages sind für kernel 2.6.32, drauf ist bei mir 2.6.30.
#1842779
Lesenswert?

Kleiner Hinweis:

Heute (Freitag) abend findet an der Uni-Siegen, Hölderlingebäude im Raum 
H-A 8107 (Ebene 8, Bauteil A, ganz hinten links) ab ca. 19:00 Uhr das 
monatliche Hackermeeting der Unix-AG Siegen statt, ein zwangloses 
zusammensitzen und Basteln. Ich weiß von mindestens drei Leuten, die da 
heute mit einem Dockstar aufschlagen werden und daran basteln wollen.

Wenn also Interesse an einem Wissensaustausch und gemütlichem Hacken 
ist: Das Treffen ist offen und ihr seid willkommen.

Viele Grüße,
        Simon
#1842884
Lesenswert?

Das geht mit dd, Du musst "nur" den if (input file)- und of (output 
file)-Parameter vertauschen. Aber

ACHTUNG

Das ist eine hochgradig gefährliche Operation da Du die aus dem 
laufenden System heraus machst: Du operierst da mit dem Filesystem herum 
im laufenden Betrieb. Wenn da irgendwas schief geht ist im Extremfall 
der Bootloader kaputt, so dass dir nichtmal mehr ein serielles Kabel 
hilft, das System zu restaurieren. Dann bist Du unbedingt auf JTAG 
angewiesen.

Wenn Du nicht sehr *genau* weißt, was Du tust, lass die Finger davon. 
Und deine Frage deutet darauf hin, dass Du nicht weißt, was du tust... 
(sorry)

Viele Grüße,
        Simon
Persönliche Seite #1842891
Lesenswert?

http://www.plugapps.com/index.php5?title=Hardware:_Seagate_DockStar_Reflashing

So gehts, nur drauf achten, da ist ein kleiner fehler im tutorial, die 
ramdisk muss NICHT extrahiert werden, also muss es heißen (ist das 
vorletzet kommando oder so)

tftp 0x1000000 ce_ramdisk_v2.0b.img.gz

Sonst startet die box nicht richtig (uBoot bleibt dabei unberührt, also 
kann man nicht alles kaputtmachen wenn man alle hex werte richtig 
eingibt :)

Viel Erfolg!
#1842892
Lesenswert?

mahlzeit schrieb:
> der Dockstar startet schon noch, es ist nur so, das ich den gerne wieder
> in den urzustand zurücksetzten würde.
> Geht es mit dd überhaupt in die andere Richtigung als von .img File
> zurück auf den Speicher?
> Wie wäre der Befehl dafür?

Ich habe noch keins der Teile (Bestellung haengig), aber im Prinzip 
solltest du aus u-boot mit "nand read" bzw. "nand write" Befehlen 
weiterkommen.
Habe mal eben gegoogelt:

http://www.plugapps.com/index.php5?title=Hardware:_Seagate_DockStar_uBoot_Restoration_via_JTAG

Einfach bloss U-boot nicht antasten, sonst geht's nur noch ueber JTAG 
(werde das ganze mal mit nem ICEbear und OpenOCD testen, sobald die HW 
da ist. Auf der NSLU2 funktionierte das damals prima).

Gruesse,

- Strubi
#1842899
Lesenswert?

Aeh, wo ich gerade die andern Tips lese:

Aus Linux raus sollte man auf keinen Fall mit dd an gemounteten FS 
herummachen - ausser, man hat das komplette rootfs schoen als Ramdisk 
per initramfs am Laufen. Sonst geht das fast immer schief.
Besser, alle "harten" operationen im u-boot zu machen, aber um Himmels 
willen mit den richtigen Offsets, um sich nix zu zerschiessen.

Nochmal Gruss,

- Strubi
#1843480
Lesenswert?

Die Neugier hat mich doch nicht in Ruhe gelassen, also hab ich die CPU 
entfernt um zu schauen an welche Signale man noch ran kommt.

Leider sieht es mit den beiden SATA und dem PCIe schlecht aus, werden 
nicht raus geführt.
Dafür gibt es aber:
TW-SDA
TW-SCK
Und die SD-Karte:
SD_CLK
SD-CMD
SD-D0
SD-D1
SD-D2
SD-D3
SD-CD

Leider hab ich grad keine gute Kamera zur Hand, verzeiht deshalb die 
schlechten Bilder. Ich hoffe man kann es erkennen.
Die Zahlen sind immer die MPP[xx] aus dem Marvell Referenzschaltplan.
Die I2C sind bereits mit 4,7k gegen VCC3V3 auf dem Board bestückt.
Die ganzen SD-Karten Pins sind allerdings mit 10k gegen VCC3V3 diese 
müssen laut Schaltplan auf 4,7k angepasst werden.

Dann wünsche ich mal frohes ausprobieren...
Angehängte Dateien:
Gast #1843563
Lesenswert?

Abend,

Ich hab im Datenblatt der CPU 
(http://www.marvell.com/products/processors/embedded/kirkwood/FS_88F6180_9x_6281_OpenSource.pdf) 
in Kapitel 24.2.5.3 was interessantes gefunden.
Scheinbar gibt es eine Art Debug-Command-Line am UART0 die vom bootROM 
bereitgestellt wird und immer funktioniert, auch wenn man was verflasht 
hat. Wäre mal interessant ob man die nutzen kann und was man dort dann 
machen kann. Leider finde ich keine weitere Beschreibung dazu, nur wie 
man sie startet.
Vielleicht will mal jemand ein bisschen damit spielen, ich hab bisher 
leider keinen 3.3V<->RS232 Adapter.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren