www.mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Grasshopper Inbetriebnahme


Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Forum,

angeblich (laut http://www.embedded-projects.net/index.php?page_id=237) 
soll der Hopper als Netzwerkkarte per USB eingebunden werden. Dies ist 
aber nicht der Fall, es wird lediglich eine USB-USART erkannt:

Mar 29 22:45:58 quark kernel: usb 1-4: Manufacturer: Silicon Labs
Mar 29 22:45:58 quark kernel: usb 1-4: SerialNumber: 0001
Mar 29 22:45:58 quark kernel: usb 1-4: configuration #1 chosen from 1 
choice
Mar 29 22:45:58 quark kernel: cp2101 1-4:1.0: cp2101 converter detected
Mar 29 22:45:58 quark kernel: usb 1-4: reset full speed USB device using 
ohci_hcd and address 3

Ans Netzwerk angesteckt bekomme ich leider ebenfalls keine Verbindung, 
stecke ich ihn ein, ist die Link-LED am Switch nicht aktiv.

Wunderbar... wie soll ich das Teil jetzt in Betrieb nehmen? Sind diese 
Probleme bekannt?

Gruss,
Michael

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na toll... so ein sch... Teil. Vollkommen unbrauchbar irgendwie. Doku 
gibt es auch keine. Naja dann schick ich es halt so wie es ist wieder 
zurueck und fertig. Der Schaltplan ist auch unlesbar erstmal, weil das 
PDF nicht standardkonform ist und Schriftarten fehlen. Auf der Homepage 
vom Hersteller auch null, nichts. Total enttaeuscht von dem Teil.

Autor: Tobi S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schreib halt erstmal ne mail an den Hersteller !
Wollte mir das Teil demnächst auch holen und um ein Farb_LCD
erweitern, um mal n bischen was mit HMI unter uC-Linux zu machen.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Naja an den Hersteller brauch ich nicht schreiben, das kannst vergessen. 
Das is ne reine Werbehomepage ohne jegliche Produktinfo. Und aus dem 
shop ist das Teil heute entfernt worden, da wirst es nicht mehr 
bestellen koennen, sofern es nicht wieder reingenommen wird. Irgendwie 
glaub ich nicht so recht an nen Zufall. Im Moment sieht mir das nach ner 
Fehlkonstruktion aus.

Autor: Tobi S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Deine Probleme damit und die Tatsache, dass es heute aus
dem Shop genommen wurde, lässt nichts gutes ahnen.
So ein Mist, das Board hätte mir voll in den Kram gepasst.

Naja werd ich mir halt doch n Super-H8 Board von Glyn holen müssen ;)

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
http://shop.embedded-projects.net/index.php?cat=c8...

Koennt ja nen Versehen sein der Link im Menue ist noch drinnen aber es 
heisst nur "product not found". Naja es gab Probleme mit dem Hersteller 
wegen nem fehlerhaften Kondensator, da wurde erstmal nen Rueckruf 
gestartet. Benedikt war offensichtlich auch nicht gluecklich mit der 
Abwicklung, weil die sich nicht an das Abgemachte gehalten haben.

Naja immo is das Teil halt fuer mich nicht nutzbar. Mir haette es ja 
auch in den Kram geasst, Embedded Linux fuer den Preis is doch super. 
Nur funktionieren sollte es halt auch noch. Das Prob is ohne Doku kann 
ich auch nicht wirklich nachvollziehen wo das Problem liegt. Das Teil 
blinkt nach ner gewissen Zeit zyklisch, das koennte jetzt anzeigen dass 
es bereit ist aber auch ein Fehlerzustand sein. Ich kann das jetzt 
erraten, wunderbar.

Aber selbst wenn das kein Fehler ist, wird das Teil nicht als 
Netzwerkkarte erkannt, wie behauptet. Und daran wird auch die 
Softwarekonfiguration nichts aendern, weil offensichtlich nicht die 
USB-Engine der MCU verwendet wurde sondern ein externer Baustein.

Autor: Torsten Labs (torstenlabs)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also das zyklische blinken heißt das es läuft.....bei mir läuft es 
einwanderfrei....ich nehme stark an das du nur eine falsche SW Version 
drauf hast....schreibe Benedikt Sauter, dann wirst Du schon Hilfe 
bekommen...

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was heisst das, wie hast Du das Teil dann in Betrieb genommen? Und was 
heisst hier falsche Software-Version, kannst vielleicht mal etwas 
genauer werden? Mit solchen Aussagen kann ich in etwa genausoviel 
anfangen wie mit der nicht vorhandenen Dokumentation.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die LED blinkt zwei mal kurz und dann eine laengere Pause. Vielleicht 
hilft das ja was. Lustiges Raetselraten.

Autor: Torsten Labs (torstenlabs)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also ein erster guter Ansatz wäre mal ein Screenshot vom RS232 Output. 
Hast Du schonmal probiert den zu bekommen? Müssten nur einen 
Pegelwandler an RX und TX anschließen und dann an den 
PC.....funktioniert auch....

Die LED'S blinken genauso wie bei mir......

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hm hm... naja dazu muss ich erst nen Adapter bauen. Und ich find das is 
reichlich ueberfluessig wenn das Ding nicht out of the box funktioniert. 
Und die Behauptung, es wuerde sich als Netzwerkkarte identifizieren per 
USB ist schlicht und ergreifend falsch. Mich kotzt es einfach nur an 
dass das Projekt offensichtlich ueberhaupt nicht dokumentiert wurde bzw. 
diese Dokumentation nirgendwo veroeffentlich wurde. Sendet das Ding die 
boot-messages per RS232 oder wie seh ich das?

Naja ich denk ich schick das Ding wieder zurueck das is mir echt zu 
bloede. Mich hier vorraten.

Autor: Alex (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
In punkto Doku kannst du dich aber an die eigene Nase fassen, gewöhnlich 
recherchiert man über ein Produkt bevor man es kauft und da sollte so 
etwas auffallen. Schade ists trotzdem ...

Autor: Uwe Nagel (ulegan)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja da liegt wohl noch einiges im Argen...
Ich hatte einen der ersten Grasshopper bekommen und an meinen Router 
angeschlossen. Das Teil bekommt eine IP zugeteilt und über die kann ich 
mit Telnet drauf zugreifen (jedenfalls nachdem Benedikt die erste 
Kurzanleitung veröffentlicht hat, in der der Benutzername 'default' 
genannt wurde).
Mit einiger Mühe ist es mir auch gelungen Dateien ins Flash zu bekommen.
Dazu muss auf einem externen Rechner ein FTP-Server installiert werden. 
Mit wget lässt sich dann vom Grasshopper aus auf den Server zugreifen. 
Aber wie transportiere ich Dateien in die andere Richtung?
Unter Windows an USB angeschlossen, sucht Windows einen Treiber für ein 
'RNDIS/Ethernet Gadget'. So einen Treiber konnte ich zwar finden, aber 
Windows meldet einen Fehler bei der Installation (Code 10).
Durch die Austausch-Aktion habe ich jetzt eine zweite Platine bekommen, 
auf der ist im Gegensatz zur ersten die USB-Bridge CP2101 bestückt! Da 
gibts dann keine Netzwerk-Funktion sondern nur RS232.
Das lässt sich aber prinzipiell durch Umlöten zweier winziger 
Widerstände ändern.
Das Problem mit dem zu kleine Eingangsspannungsbereich wurde durch 
weglassen eines Kondensators gelöst...
Die Toolchain, die veröffentlicht wurde, scheint so nur unter OpenSuSe 
10.3 zu laufen. Ich habe es unter ubuntu versucht, da lässt sie sich 
nicht übersetzen. Immerhin kann ich unter SuSe Programme für den 
Grasshopper übersetzen, auf den FTP-Server schieben und dann zum Board 
übertragen. Von Telnet aus starten und siehe da er sagt 'Hello World'. 
Auch ein einfacher HTTP-Client lief so auf Anhieb.
Der Kernel wurde auch übersetzt, aber wie bekomme ich den auf das Board? 
Dazu muss man ihn wohl auf einen SFTP-Server legen, von dem es sich der 
Bootloader holen kann. Den Bootloader muss man über die serielle 
Schnittstelle bedienen. Auf dem Board ohne CP2101 braucht man einen 
Pegelwandler, mein selbstgebauter USB-Seriellwandler hatte aber Probleme 
mit 115200Bps. Das ist jetzt auf dem zweiten Board kein Problem, da man 
hier ja einen brauchbaren Wandler hat.
Das Uboot (der Bootloader) meldet beim ersten Board übrigens nur 8MB 
SDRAM, beim zweiten 64MB. Das scheint ein Fehler im Bootloader zu sein. 
Aber wie tauscht man den eigentlich aus?
Leider sind diverse Portleitungen nicht herausgeführt, das betrifft auch 
die DA-Wandler Schnittstelle. Sonst hätte ich jetzt ein Webradio 
gebaut...
Ich sehe gerade, auf
http://www.embedded-projects.net/index.php?page_id=237
hat Benedikt seine Anleitung erweitert, aber eine echte Dokumentation 
gibt es immer noch nicht.
Im Moment kann man einem Embedded-Linux Neuling wohl wirklich noch nicht 
zu diesem Board raten, es gibt noch viel zu erforschen und zu lernen. 
Wer davor keine Angst hat, der bekommt hier aber ein nettes kleines 
Board mit vielen Möglichkeiten.

Uwe

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Uwe Nagel wrote:
> Ja da liegt wohl noch einiges im Argen...
> Ich hatte einen der ersten Grasshopper bekommen und an meinen Router
> angeschlossen. Das Teil bekommt eine IP zugeteilt und über die kann ich
> mit Telnet drauf zugreifen (jedenfalls nachdem Benedikt die erste
> Kurzanleitung veröffentlicht hat, in der der Benutzername 'default'
> genannt wurde).

Mit anderen Worten heisst das ich darf mir jetzt extra fuer das Ding 
einen SMTP-Server aufsetzen in der Hoffnung, dass das dann funktioniert. 
Was es wahrscheinlich nicht tut ohne dass ein Link zustande kommt.

> Mit einiger Mühe ist es mir auch gelungen Dateien ins Flash zu bekommen.
> Dazu muss auf einem externen Rechner ein FTP-Server installiert werden.
> Mit wget lässt sich dann vom Grasshopper aus auf den Server zugreifen.
> Aber wie transportiere ich Dateien in die andere Richtung?

HTTP-Server oder etwas in der Richtung laufen lassen.

> Unter Windows an USB angeschlossen, sucht Windows einen Treiber für ein
> 'RNDIS/Ethernet Gadget'. So einen Treiber konnte ich zwar finden, aber
> Windows meldet einen Fehler bei der Installation (Code 10).
> Durch die Austausch-Aktion habe ich jetzt eine zweite Platine bekommen,
> auf der ist im Gegensatz zur ersten die USB-Bridge CP2101 bestückt! Da
> gibts dann keine Netzwerk-Funktion sondern nur RS232.

Wunderbar, da liegt also der Hase im Pfeffer...

> Das lässt sich aber prinzipiell durch Umlöten zweier winziger
> Widerstände ändern.

Mit hellseherischen Faehigkeiten haette man das vielleicht sogar wissen 
koennen, jetzt weiss ich es aber immernoch nicht.

> Das Problem mit dem zu kleine Eingangsspannungsbereich wurde durch
> weglassen eines Kondensators gelöst...
> Die Toolchain, die veröffentlicht wurde, scheint so nur unter OpenSuSe
> 10.3 zu laufen. Ich habe es unter ubuntu versucht, da lässt sie sich
> nicht übersetzen.

Ich kann das System uebersetzen aber nicht uebertragen, weil dazu ein 
Kommando und was weiss ich fuer Hardware fehlt. Sehr hilfreich.

> Immerhin kann ich unter SuSe Programme für den
> Grasshopper übersetzen, auf den FTP-Server schieben und dann zum Board
> übertragen. Von Telnet aus starten und siehe da er sagt 'Hello World'.
> Auch ein einfacher HTTP-Client lief so auf Anhieb.

Immerhin, wenn's denn mal laufen wuerde.

> Der Kernel wurde auch übersetzt, aber wie bekomme ich den auf das Board?
> Dazu muss man ihn wohl auf einen SFTP-Server legen, von dem es sich der
> Bootloader holen kann. Den Bootloader muss man über die serielle
> Schnittstelle bedienen. Auf dem Board ohne CP2101 braucht man einen
> Pegelwandler, mein selbstgebauter USB-Seriellwandler hatte aber Probleme
> mit 115200Bps. Das ist jetzt auf dem zweiten Board kein Problem, da man
> hier ja einen brauchbaren Wandler hat.

OK, das werde ich wohl mal ausprobieren.

> Das Uboot (der Bootloader) meldet beim ersten Board übrigens nur 8MB
> SDRAM, beim zweiten 64MB. Das scheint ein Fehler im Bootloader zu sein.
> Aber wie tauscht man den eigentlich aus?

Muss ich mir alles erstmal ansehen...

> Leider sind diverse Portleitungen nicht herausgeführt, das betrifft auch
> die DA-Wandler Schnittstelle. Sonst hätte ich jetzt ein Webradio
> gebaut...
> Ich sehe gerade, auf
> http://www.embedded-projects.net/index.php?page_id=237
> hat Benedikt seine Anleitung erweitert, aber eine echte Dokumentation
> gibt es immer noch nicht.
> Im Moment kann man einem Embedded-Linux Neuling wohl wirklich noch nicht
> zu diesem Board raten, es gibt noch viel zu erforschen und zu lernen.
> Wer davor keine Angst hat, der bekommt hier aber ein nettes kleines
> Board mit vielen Möglichkeiten.

Hat er aufgrund meiner Mails. Vielleicht sollte sich jemand erbarmen, ne 
Doku zu schreiben... ich unterhalt mich mal mit Benedikt.

>
> Uwe

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Hinweis, sich mit nem Terminalprogramm auf den virtuellen seriellen 
Port zu verbinden das kam mir gestern schon in den Sinn, da es ja nahe 
liegt, leider hab ich mit Minicom nix rausbekommen. Jetzt versuch ich 
das mal mit kermit. Hoffentlich mach ich dann bisschen Fortschritte ;)

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Juhu ich bin drauf auf dem Teil. Ich sehe jedoch dass das 
Netzwerk-Interface down ist. Deswegen bekommt es wohl auch keinen Link. 
Einen Versuch, das hochzubekommen ist schonmal gescheitert (ifconfig 
eth0 up). Aber wenigstens kann ich jetzt mal anfangen hier.

Ziemlich cool das Teil. Die "gewohnte" Busybox-Umgebung. Tolle Sache, 
sogar wget ist mal standardmaeszig mit drauf, das musste ich auf meinem 
N810 erstmal compilieren.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ok das Netzwerkinterface scheint macb0 zu heissen ;) Aber ich loet jetzt 
erstmal die Stiftleisten ein hehe. Jetzt ist der Frust verflogen. Aber 
gestern ging halt echt garnix.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hm OK also das Netzwerk scheint nicht richtig konfiguriert zu sein, kein 
Modul, kein Device, keine Aktionen im syslog beim Anstecken. Werde da 
mal weiterforschen.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Den Bootmeldungen entnehme ich:

eth0: Atmel MACB at 0xfff01800 irq 25 (00:00:00:00:00:00)
eth0: attached PHY driver [Davicom DM9161E] (mii_bus:phy_addr=0:00, 
irq=-1)


Sowie

$ cat /proc/interrupts
           CPU0
 25:          0      intc  eth0


An sich ist also alles da, allerdings bekomme ich das Device immernoch 
nicht hoch:

$ ifconfig eth0 192.168.0.42 up
ifconfig: SIOCSIFFLAGS: Invalid argument

Hm... mal sehen wo da das Problem liegt.

Autor: Tobi S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bin auch schon gespannt was bei rauskommt!

Autor: Christian Erker (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hatte ich bei meinem ATNGW100 auch ... da ist keine gültige MAC-Adresse 
eingetragen: "(00:00:00:00:00:00)", das kannst du im U-Boot zwar machen, 
aber dazu müsstest du rausfinden welche dem Board offiziell zugeteilt 
sind.

Ich muss jetzt aber los :(

Christian Erker

Autor: Uwe Nagel (ulegan)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die MAC-Adresse, die das Board offiziell haben soll, steht auf einem 
Aufkleber auf der Rückseite der Platine.
Aber diese Meldung zeigt mein Board auch, trotzdem hat es eine gültige 
MAC. Auch das Protokoll auf Benedikts Seite zeigt diese Meldung. 
Eventuell ist das nur so, wenn kein Netzwerkkabel angeschlossen ist.
Wie hast Du dein Board mit dem Netz verbunden? Bei mir hängt es an der 
FritzBox und erhält seine IP via DHCP. Wenn du es mit einem gekreuzten 
Netzwerkkabel direkt mit dem PC verbindest, muss der einen DHCP-Server 
haben, oder Du musst die IP verwenden, die vom Hersteller fest 
vorgegeben ist. Aber welche ist das? Die stand bis Gestern auf der Seite 
von  Benedikt Sauter....

Uwe

Autor: Michael (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also die ip von der Website war 192.168.93.1.

Und nun hört auf so dolle zu schimpfen, wächst doch alles.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So wie ich sehe, lebt dieses Projekt von der Mitarbeit der User. 
Vielleicht sollte jemand, der das Board erfolgreich in Betrieb genommen 
hat, einfach mal ein Tutorial schreiben und Benedikt zur Verfügung 
stellen.

Autor: Tobi S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also, nachdem es dann ja doch einigermaßen zu funktionieren scheint ohne 
dabei
um 10 Ecken gehen zu müssen werd ich mir das Board heute auch noch 
bestellen.

Wär glaub wirklich interessant und sinnvoll nen Sammelthread dazu 
aufzumachen
und diesen im Forum fest zu nageln.

Autor: SiO2 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Im shop gibts das Board ja nicht mehr, bei incircuit gibts das noch.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@SiO2: Im welchem Shop gibt's das nicht mehr?

http://shop.embedded-projects.net/product_info.php...

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Board ist wieder im shop ;) War wohl doch ein Versehen.
Ich konnte gestern nicht mehr weiterforschen, werd mir das aber heute 
nochmal ansehen. Es hat nichts damit zu tun, ob eine Verbindung gesteckt 
wird, zumal ich das natuerlich ebenfalls ausprobiert habe. DHCP kann 
auch nicht funktionieren, ohne dass erst einmal das device oben ist, 
demnach liegt das Problem wohl an einer falschen Konfiguration des 
Treibers. Das Interface ist auch nicht bereit so dass beim Einstecken 
erst garkein Link zustande kommt. Werde an dieser Stelle weiterforschen. 
Die fehlerhafte MAC ist ein guter Ansatzpunkt, mal sehen ob das bei mir 
dann was bringt, die einzutragen.

Ansonsten funktioniert die Sache eigentlich schonmal ganz gut, die 
Entwicklungsumgebung hab ich auch schon einmal erfolgreich 
durchcompiliert, so zum Test. Ist aber keine chroot-Umgebung, wie man es 
erwartet haette. Ich war halt auch verwirrt von den Angaben dass sich 
das Teil als Netzwerkkarte identifizieren sollte, was uebrigens 
zumindest intern noch vorgesehen ist: es gibt ein usb0 
Netzwerk-Interface mit besagter IP. Mit der neuen (gefixten) Version des 
Boards ist dies aber nicht mehr der Fall, zumindest nicht out of the 
box.

Was die Doku angeht: Ich denke ich werde einen zusammenfassenden Text 
erstellen und diesen dann auf meiner Homepage zur Verfuegung stellen. 
Entsprechende Fallstricke werd ich dort dann auch ansprechen und 
entsprechende Hinweise fuer den Einstieg geben. Programmierbeispiele 
folgen dann wahrscheinlich spaeter.

Gruss,
Michael

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn ich den Schaltplan richtig verstehe (habe mein Board noch nicht), 
kann man durch Umlöten zweier Null-Ohm-Brücken auswählen, ob sich das 
Board am USB-Anschluss als serielle Schnittstelle oder als Netzwerkkarte 
melden soll.

Die Variante mit der seriellen Schnittstelle ist vermutlich sinnvoller, 
weil man so ohne großen Aufwand an die Bootmeldungen und vor allem an 
den Bootloader (U-Boot) herankommt.

Mit letzterem sollte sich übrigens relativ einfach ein neues Root-FS 
flashen lassen, falls man das möchte. Mangels eigenem Board (wie 
gesagt), konnte ich das bisher nicht ausprobieren.

Autor: Claude (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Komisch , bei mir is der CP2101 gar nicht bestückt( Zum Glück ;-) )!! 
Vielleicht weil ich eins der ersten Boards habe und mich der Umtausch 
Aktion "entzogen" habe. Das mit dem Ethernet MAC (macb0) kann ein Bug im 
Atmel Ethernet Mac Treiber sein.
Habe ein ähnliches Problem mit einem AT91???9260EK Board, da hilft es in
der Kernel Config den Davicom PHY abzuwählen und im MAC Menu den 
"Generic PHY Support" anzuwählen.

Vielleicht wäre es gut wenn wir Grasshopper User das Wiki auf Berlios 
anfangen würden zu befüllen?
http://developer.berlios.de/projects/grasshopper/
Würde auf jedenfall Neueinsteigern evtl. einiges erleichtern.
Zwei Foren mit gestückelten Infos, teilweise in Kommentaren zu anderen 
Themen versteckt, sind doch etwas unübersichtlich.

Um die Gerüchteküche etwas zu entkräften:
Habe mit Benedikt vor ein paar Tagen über die Verfügbarkeit der 
Grasshopper Boards gesprochen. Er meinte die werden noch sehr lange über 
seinen Shop zu beziehen sein.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christian wrote:
> Wenn ich den Schaltplan richtig verstehe (habe mein Board noch nicht),
> kann man durch Umlöten zweier Null-Ohm-Brücken auswählen, ob sich das
> Board am USB-Anschluss als serielle Schnittstelle oder als Netzwerkkarte
> melden soll.

Der Schaltplan ist leider unter SUSE nicht lesbar. Benedikt hat eine 
"Alternativersion" online gestellt, die aber genau das selbe Problem 
hat.

Claude, danke fuer den Hinweis. Ich hoffe aber ich muss nicht das ganze 
Ding dazu neu flashen ;) Aber schonmal gut zu wissen dass das im 
Ernstfall ueber den Bootloader funktioniert.

Autor: Stefan Salewski (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Der Schaltplan ist leider unter SUSE nicht lesbar.

Meinst Du diesen?

http://www.ixbat.de//files/admin/projekte/grasshop...

Unter Gentoo-Linux zeigt der Betrachter Evince alles korrekt an (und ich 
habe keinerlei Zusatzschriften oder ähnliches installiert.)

Autor: Jonas G. (jonny)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
o.g. link zum PDF lässt sich unter Debian auch nicht richtig anzeigen...
Die Schrift "Verdana" konnte nicht erstellt werden! (AcroReader)

Autor: Stefan Salewski (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
http://de.wikipedia.org/wiki/Verdana

Ja, wäre schon besser gewesen, wenn sie eine andere Schrift verwendet 
hätten.

Autor: Stefan Salewski (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
stefan@AMD64-X2 ~ $ emerge --search corefonts
Searching...
[ Results for search key : corefonts ]
[ Applications found : 1 ]

*  media-fonts/corefonts
      Latest version available: 1-r4
      Latest version installed: [ Not Installed ]
      Size of files: 3,842 kB
      Homepage:      http://corefonts.sourceforge.net/
      Description:   Microsoft's TrueType core fonts
      License:       MSttfEULA

Hätte mich auch gewundert, wenn Gentoo standardmäßig die Corefonts 
installiert hätte. Scheinbar haben sie jene irgendwie ersetzt, 
vermutlich durch Bitstream Vera Sans.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Sache ist: Es ist nicht standardkonform, externe Schriftarten zu 
verwenden mit nem PDF, sprich der Generator ist Mist. Waere die Font 
eingebettet koennte man sie stets anzeigen, das ist ja eben der Sinn von 
PDF, hier keine Ansprueche an die Umgebung zu stellen. Ausserdem sind 
das sicherlich Schriftarten, die man so aus Lizenzgruenden nicht 
mitliefern darf. Aber nun gut das ist mal nen anderes Problem.

Autor: Stefan Salewski (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ausserdem sind das sicherlich Schriftarten, die man so aus Lizenzgruenden >nicht 
mitliefern darf.

Die Core-Fonts sind von MicroSoft für die Verbreitung freigegeben.

>Waere die Font eingebettet koennte man sie stets anzeigen

Eingebettete Fonts würden aber jedes Dokument aufblähen und sind somit 
auch nicht optimal. Ich mag mich irren, aber ich denke die gewöhnlichen 
PostScript-Schriften wie Helvetica brauchen nicht eingebettet werden, da 
jeder PDF-Viewer bzw. PostScript-Drucker sie zur Verfügung hat.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja aber das ist kein Standardfont.

   **** Warning: Fonts with Subtype = /TrueType should be embedded.
                 But Verdana is not embedded.

   **** This file had errors that were repaired or ignored.
   **** The file was produced by:
   **** >>>> [ClibPDF Library 2.01-r2-7] Windows 9x/NT <<<<
   **** Please notify the author of the software that produced this
   **** file that it does not conform to Adobe's published PDF
   **** specification.

Autor: Stefan Salewski (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich schrieb doch bereits:

>Ja, wäre schon besser gewesen, wenn sie eine andere Schrift verwendet
>hätten.

Pluspunkte bekommen die Hersteller für das Verwenden von Verdana von mir 
ganz sicher nicht.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zurueck zum Netzwerkproblem:

ICNova> bdinfo
boot_params = 0x13FA5008
memstart    = 0x10000000
memsize     = 0x04000000
flashstart  = 0x00000000
flashsize   = 0x00800000
flashoffset = 0x000159E8
ethaddr     = 00:FE:83:F5:00:FE
ip_addr     = 0.0.0.0
baudrate    = 115200 bps

ethaddr stimmt schonmal nicht mit der MAC-Adresse auf dem Aufkleber 
ueberein.
Den Versuch, dhcp auszufuehren:

ICNova> dhcp
macb0: Starting autonegotiation...
macb0: Autonegotiation timed out (status=0x7809)
macb0: link down (status: 0x7809)

Wenn man das Device mit setenv auf eth0 setzt, wird es durch "dhcp" 
wieder auf macb0 zurueckgesetzt. Naja wie schon gesagt das Teil bekommt 
keinen Link, da stimmt irgendwas nicht. Beim Reset ist das Teil aber 
anscheinend mal kurz da, zumindest blinkt die Link-LED kurz. Jetzt 
braeuchte man evt. mal den Schaltplan, den ich nicht lesen kann.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Probier's mal mit dem Schaltplan im Anhang.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wunderbar... danke. Der funktioniert.

Autor: Claude (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das mit macb0 ist schon ok. Kannst ja mal im Linux unter /proc/network , 
/proc/devices und /proc/interrupts schauen ob alle gut ausschaut. Nimm 
mal in /etc/network/interfaces die Zeilen mit macb0 raus, dann machen 
die if.up und if.down skripte nix mehr mit dem Interface und du kannst 
alles mit ifconfig kontrollieren. Wird eigentlich beim ifconfig eine 
hwaddr. angezeigt?

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ne das Device existiert nicht.

Autor: Claude (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Im /proc/devices ? Eine AP7000 ohne Ethernet Mac erwischt ;-) ?

Autor: Claude (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ups da war ich zu schnell! Bei meinem (eigenen) Kernel heist er macb0 .. 
bei dir mit dem Orginal Kernel wahrscheinlich eth0. Aber versuch mal das 
mit /etc/network/interfaces ... das hat mich schon ein paar mal gelinkt

Autor: SiO2 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@claude: Warum nen extra forum. Es gibt doch schon was dafuer

http://forum.embedded-projects.net/viewforum.php?id=16

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es existiert nicht und damit auch nicht in /proc/devices.

MACB_mii_bus: probed
eth0: Atmel MACB at 0xfff01800 irq 25 (00:00:00:00:00:00)
eth0: attached PHY driver [Davicom DM9161E] (mii_bus:phy_addr=0:00, 
irq=-1)

das scheint aber wohl schlicht und ergreifend falsch konfiguriert zu 
sein. Das Lustige ist, dass es nen Interrupt gibt:

root@icnova:/home/default> cat /proc/interrupts
 25:          0      intc  eth0

Autor: Claude (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jo , ich meinte das Wiki

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vergiss es das bringt nix... auch wenn ich versuch das Device als 
statisches (ohne DHCP) zu konfigurieren.

Autor: Claude (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@linuxgeek
Das ist wirklich komisch. Hattest Du ein Netzwerk Kabel gesteckt als Du 
den Output oben kopiert hast? -> Interrupt Count von 0 ist sehr 
verdächtig...
Wenn Du einen usbprog oder jtagice mk2 hast kann ich dir mal einen 
Kernel von mir schicken.

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Claude wrote:
> @linuxgeek
> Das ist wirklich komisch. Hattest Du ein Netzwerk Kabel gesteckt als Du
> den Output oben kopiert hast? -> Interrupt Count von 0 ist sehr
> verdächtig...
> Wenn Du einen usbprog oder jtagice mk2 hast kann ich dir mal einen
> Kernel von mir schicken.

Claude, ich habe einen jtagice mk2 hier und das Flash bei dem 
Grasshopper zerschossen :-( Könntest Du mir einen U-Boot und ein 
Linuximage (jffs2) schicken? Man das wäre super :-) Bin noch nicht in 
der Lage, mir soetwas
selber zu kompilieren. Muß noch üben :-)

bastler (at) quantentunnel (punkt) de

Danke schön.

Autor: Claude (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das mit dem Linux Image könnte schwer werden , versuche aber morgen mal 
meins mit dd zu ziehen. Den Uboot (Binary und Source) kannst Du von 
http://drunken.intershit.com/u-boot-1.3.0.grasshopper.tar.bz ziehen.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na toll das Speichern mit "saveenv" funktioniert leider auch nicht:

ICNova> saveenv
Saving Environment to Flash...
Un-Protected 1 sectors
Erasing Flash...Erasing sector   9...Erased 1 sectors
Writing to Flash... Flash write error at address 0xa0020002: 0x74dc
General Flash Programming Error
Protected 1 sectors


*soifz

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Naja gut ich geb's auf fuer heute.

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Michael G. wrote:
> Na toll das Speichern mit "saveenv" funktioniert leider auch nicht:
>
> ICNova> saveenv
> Saving Environment to Flash...
> Un-Protected 1 sectors
> Erasing Flash...Erasing sector   9...Erased 1 sectors
> Writing to Flash... Flash write error at address 0xa0020002: 0x74dc
> General Flash Programming Error
> Protected 1 sectors

Vielleicht hilft Dir das:
Beitrag "Re: Grasshopper-toolchain probleme"

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich hab's jetzt geschafft das device manuell zu konfigurieren, mit der 
in "bdinfo" erkannten MAC aber auch mit der aufgedruckten:

root@icnova:/home/default> ifconfig
eth0      Link encap:Ethernet  HWaddr 00:1F:E5:00:01:0A
          inet addr:192.168.0.42  Bcast:192.168.0.255 
Mask:255.255.255.0
          UP BROADCAST MULTICAST  MTU:1500  Metric:1
          RX packets:0 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
          TX packets:0 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
          collisions:0 txqueuelen:1000
          RX bytes:0 (0.0 B)  TX bytes:0 (0.0 B)
          Interrupt:25 Base address:0x1800

Das dumme is nur, dass es leider trotzdem nicht funktioniert, ich 
bekomme keinen Link :(

Autor: .... (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
scheint ja wirklich ein tolles Ding zu sein.....

Autor: Werner B. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hier das gleiche Problem. Kein Link.
Das scheint ein anderer PHY drauf zu sein.
Aber ich kann den Hersteller nicht erkennen.
Wird auch schon von U-Boot nicht aktiviert wenn ich mit tft booten will.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hm OK dann kann ich zumindest einen defekt ausschliessen, wenn Du das 
selbe Problem hast. Das nervt mich grad ziemlich muss ich sagen...

Autor: Werner B. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mein Internetanschluss läuft über einen NGW100 als Router.
Prinzipiell gehts also ;-)
Aber immer wieder das gleiche. Es wird ein anderes Bauteil als 
vorgesehen eingesetzt. Ist zwar Pinkompatibel, aber an die Folgen denkt 
keiner.
Wie z.B. der 10V Kondensator (war sicher billiger als der ursprünglich 
Vorgesehene). So treiben die Pfennigfuchser die Kosten hoch :-((

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja das is toll das bringt mir nur nichts jetzt. Ich muss den Link 
hinbekommen.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das deckt sich zumindest mit den Kernel messages:
eth0: attached PHY driver [Davicom DM9161E] (mii_bus:phy_addr=0:00, 
irq=-1)

Im Schaltplan ist das Bauteil als DM9161A ausgewiesen.

Autor: Claude (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Oh das ist aber mal k*cke! Der DM9161E hat ein anderes Pinout als der 
DM9161A. Der Pin 39 ist beim A ein Input (DISMDX) und beim E ein 
Versorgungsspannungs Pin (DVDD). Kannst Du mal die Spannung am Pin39 / 
R24 messen? Hab ihn in Deinem jpeg mal rot gekennzeichnet.

Autor: B. Köppel (bekoeppel) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da könnte man nen DM9161A nachbestellen: 
http://shop.embedit.de/product__512.php

Ggf. dann halt selbst umlöten.

Gruss,
Benedikt Köppel

Autor: Uwe Nagel (ulegan)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na das gibt dann wohl die nächste Umtauschaktion...
Ich habe meinen umgetauschten noch garnicht ans Netz gehängt, nur über 
USB angesprochen. Am Netz geht der neue auch nicht. Und der hat auch 
einen DM9161E.
Welchen schicke ich nun zurück?

Autor: Claude (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Naja einen TQFP von einem Multilayer zu Pflücken ist
nicht jedermans sache.
Und notfalls reicht es aus R24 mit 0 Ohm zu bestücken.

So langsam wird mir die ganze sache auch unwohl. Das mit der Toolchain / 
Docu ist ja noch Ok nach meinem geschmack .Habe da schon schlimmeres bei 
10 bis 20 fach teureren Starterkits erlebt -> u.a. großer Hersteller von 
Prozessoren aus Finnland wenn man als einer der ersten so ein Starterkit 
bekommt (welche auch mal HW Fehler hatten).

Würde aber erst mal auf eine Antwort vom Hersteller / Benedikt Sauter 
warten.
Die müssten das mit Davicom direkt regeln, kann ja gut sein daß das Die 
in beiden Chips das gleiche ist und der DISMDX eben in der neuren 
Revision des Bausteins als VDD gekennzeichnt worden ist. Hab ich auch 
schon erlebt.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der DM9161E ist die ÄLTERE Revision, der DM9161A die neuere (mit Auto 
MDI-X). Mit R24 = 0 Ohm sollten beide garantiert funktionieren: Der 
ältere bekommt Vdd und der neuere einen logischen High-Pegel an Pin 39.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob es wirklich (nur) daran liegt. 
Vielleicht versucht einer von den betroffenen mal, Benedikt zu 
kontaktieren.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hm... :/ Na das is ja mal wieder super. Aber immerhin haben wir jetzt 
eine potentielle Fehlerquelle entlarvt. Werde heute abend mal messen und 
sehen, ob sich der Fehler so beheben laesst. Man muss schon sagen dass 
es dann zumindest eine neue Revision geben wird, weil das Teil ja so 
erstmal nicht funktioniert. Das mit der Versorgungsspannung toent 
plausibel, denn das wuerde die strikte Nicht-Funktion erklaeren und 
auch, dass keine MAC erkannt wird. Werde mir auch mal die Datenblaetter 
beider Chips ziehen und mit dem Schaltplan vergleichen. Sowas wird man 
dann wohl mit etwas rework hinbekommen. Der Chip kostet immerhin 
7EUR+Versand, also bestimmt an die 15EUR um es zu bestellen und dann 
loetet man mal so nen QFP aus so einer dichten Schaltung aus, ok das 
geht schon, aber nen Zustand als Produkt ist das ja nicht wirklich.

Was mir stinkt ist: Sowas haette man gemerkt wenn man mal einen einzigen 
kleinen Funktionstest gemacht haette.

Michael

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Naja, komplett funktionslos kann der PHY-Chip nicht sein, immerhin wird 
seine ID erkannt, sonst würde kaum die korrekte Bezeichnung angezeigt 
werden. Daher bin ich mir nicht sicher, ob das mit dem Pin 39 wirklich 
die (einzige) Ursache ist.

Datenblätter für die PHY-ICs gibt es übrigens unter 
http://www.davicom.com.tw/eng/download/datasheet.htm

Das kurze Aufblitzen der Link-LED, von Du schriebst, ist nur die Meldung 
des ICs, dass er gerade resettet wurde.

Die Flash-Fehlermeldung bei "setenv" ist auch rätselhaft. Wenn das 
angezeigte tatsächlich der Status wäre, dann würde das lt. Datenblatt 
bedeuten, dass Vpp zu niedrig zum Programmieren war. Das kann aber lt. 
Schaltplan nicht sein, denn dort ist Vpp mit 3.3V verbunden. Das reicht 
aus. Oder wurde etwa auch ein anderer Flash-IC (kein AT49BV642D) 
verbaut?

Hat denn schon jemand Benedikt oder die In-Circuit GmbH angemailt?

Christian, immer noch ohne eigenes Board

Autor: Werner B. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Flash-Fehlermeldung bei "setenv".

Vor dem "saveenv" ein "protect off all" und danach ein "protect on all".
Das dies nicht automatisch geschieht scheint ein Bug im U-Boot zu sein.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich hab im Schaltplan mal geschaut gestern: Der LINK/ACTIVE Pin ist mit 
der gruenen LED der Ethernet-Buchse verbunden, welche immer leuchtet. 
Ein Link am Router kommt jedoch nicht zustande. Aufgeblitzt hat die 
Orange LED lediglich mal kurz. Fakt ist aber auch, das der Chip nicht 
funktioniert, da nicht ein einziger Interrupt verzeichnet wird und auch 
das auslesen der MAC offensichtlich fehlschlaegt. Vielleicht ist der 
VDD-Pin der Pin fuer eine weitere Funktionseinheit, so dass der Chip 
halt "teilweise" funktioniert.

Das mit dem flashen koennte u.U. am Schreibschutz liegen, jedoch 
funktioniert die Benutzung von "protect" am Bootprompt nicht so 
wirklich, da kommt nur ein  wenig aussagender Hilfetext (Werner danke 
fuer den Hinweis). Das war aber mal nicht mein Hauptproblem, ich werde 
aber auch hier mal die Typenbezeichnung vom Flash checken. Hat sich da 
der Bestuecker entsprechende Freihheiten geleistet?

Christian, dass Du noch kein Board hast gereicht Dir immo nicht wirklich 
zuum Nachteil ;)

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich sehe, es gibt noch weitere Unterschiede zwischen dem DM9161(E) und 
dem DM9161A, nämlich die Pins RXEN vs. LEDMODE (31) und SD vs. nichts 
(45). Pin 31 sollte keine Probleme machen, da logisch high. Zur Funktion 
von Pin 45 muss ich mir nachher das Datenblatt genauer durchlesen.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ah ja, zur grünen LED. Da sie gegen +3.3V geschaltet ist, leuchtet sie, 
wenn der entsprechende Pin des PHY-ICs low ist, also genau dann wenn (ja 
nach Konfiguration) KEIN Kabel bzw. KEIN Link erkannt wurde.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Naja da laesst sicher aber jetzt schon recht sicher der falsche Chip als 
Fehlerursache ausmachen, VDD und RXEN hoeren sich nach kritischen Pins 
an. Jetzt ist nur die Frage: Haben die eventuell die Schaltung 
ueberarbeitet deswegen? Sieht zwar nicht so aus, aber wenn wir jetzt 
auch noch mit nem nicht mehr aktuellem Schaltplan arbeiten dann gute 
Nacht.

OK das mit der LINK-LED ist dann klar, wenn auch unsinnig, hier die 
Logik zu verdrehen.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Naja, der Fall von LEDMODE bzw. RXEN ist es allerdings unkritisch, 
selbst wenn man die Schaltung nicht ändert. Logisch high ist für beide 
Varianten des Chips eine gute Wahl: Beim DM9161E ist dann der Receiver 
eingeschaltet, beim DM9161A sind dann Single-Color LEDs ausgewählt.

Die Logik der Link-LED ist auch nur beim DM9161E vertauscht, beim 
DM9161A wäre sie richtig, so wie ich das dem Datenblatt entnehme.

Ein Statement vom Hersteller wäre jetzt hilfreich.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
OK das spricht fuer die These dass die Schaltung offensichtlich nicht 
angepasst wurde. Was wir also tun sollten sind mal die beiden Pins zu 
messen und ggfs. dafuer Sorge zu tragen, dass die Versorgungsspannung 
korrekt anliegt. Wenn das keine Abhilfe schafft ist es zu ueberlegen, 
den Chip vielleicht durch die korrekte Fassung auszutauschen. Benedikt 
sollte man wohl mal auf die Problematik aufmerksam machen, denn der hat 
dann ja mit weiteren Beschwerden/Ruecklaeufen zu leben. Kann nur gerade 
nicht mailen weil mein Server down ist.

Michael

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hab Benedikt ne Mail geschrieben und ihn auf den Thread aufmerksam 
gemacht.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe unterdessen mal im Grasshopper-Forum gepostet: Wenn dort jemand 
mit einem DM9161E auf dem Board das Netzwerk erfolgreich zum Laufen 
bekommen hat, dann muss der Fehler wo anders liegen.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das ist wahr aber derartige Bestrebungen hab ich gestern schon gemacht 
weil ich nicht von einem Hardwareproblem ausgegangen bin. Gut eine 
Restwahrscheinlichkeit, dass es doch an der SW liegt besteht natuerlich 
noch.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hast Du eigentlich eine Möglichkeit, das Board mal an einem Port zu 
testen, der nur 10MBit/s kann? Ich hatte mal den Fall, dass ein Gerät, 
obwohl eigentlich 100MBit/s-fähig, nicht am 100MBit/s-Port eines Routers 
arbeiten wollte, weil irgendwas mit der Auto-Negotiation schief lief.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nein ich habe keinen solchen Port, aber ich fuerchte die Zeit, wo man 
sowas hat, ist nun wirklich vorbei (Standard bei den meisten Boards ist 
schon lange das Gigabit-Ethernet). Ich weiss sowas macht gerne Probleme, 
allerdings wirst Du keinen reinen 10MBit-Switch mehr bekommen und ich 
habe auch keine 10MBit-Karten mehr im Einsatz fuer einen Crosslink, weil 
das nichtmal mehr fuer mein DSL ausreicht. Aber wenn das jemand testen 
kann, nur zu.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn Dir mal langweilig sein sollte ;-), kannst Du ja versuchen, das 
Register 17 des PHY-ICs auszulesen. Diesem Register sollte u.a. zu 
entnehmen sein, ob überhaupt eine Auto-Negotiation versucht wurde. 
Anhand der Datenblätter und des Sourcecodes in drivers/net/macb.c bin 
ich zu der Meinung gekommen, dass folgende Kommandosequenz in U-Boot 
dazu geeignet sein müsste (alle Zahlenangaben ab jetzt hexadezimal):

Zunächst musst Du den "Management Port" einschalten. Dazu musst Du Bit 
Nr. 4 im NCR setzen. Du liest also das Register aus, ver-oder-st es mit 
10 und schreibst es zurück:

md.l fff01800 1
xxxxxxxx = angezeigter Wert OR 0x10
mw.l fff01800 xxxxxxxx

Dann teilst über das MAN Du mit, dass Du Register 0x11 lesen möchtest:

mw.l fff01834 60460000

Du überprüfst, dass der Vorgang erfolgreich durchgeführt wurde. Dazu 
muss im NSR das Bit Nr. 2 gesetzt sein, was Du überprüfen kannst mit:

md.l fff01808 1

Schließlich liest Du das Resultat aus:

md.l fff01834 1

Die unteren 16 (dezimal) Bit enthalten das Register 17 (dezimal) des 
PHY-ICs. Alle Angaben ohne Gewähr.

Autor: Benedikt Sauter (Firma: embedded projects GmbH) (flopper)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
uiuiuiuiui klingt alles nicht so gut.

Hab gerade In-Circuit bescheid gegeben. Da wird sich einer morgen hier 
melden.

Gruss Benedikt

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Claude wrote:
> Oh das ist aber mal k*cke! Der DM9161E hat ein anderes Pinout als der
> DM9161A. Der Pin 39 ist beim A ein Input (DISMDX) und beim E ein
> Versorgungsspannungs Pin (DVDD). Kannst Du mal die Spannung am Pin39 /
> R24 messen? Hab ihn in Deinem jpeg mal rot gekennzeichnet.

Ganz offensichtlich ein LOW!

Autor: Claude (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Low is gar nicht gut! Mal die Rambo Methode versuchen -> Überbrücken ?

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
(falsch gemessen)

Also da liegen 3V3 an, das entspricht auch der Schematik, jedoch ist R24 
hier 0 Ohm. Man moechte vermuten das ist Absicht so.... scheisse 
allerdings dann scheidet das ja als Problemquelle aus :(

Autor: Claude (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Und zum Uboot Flash Problem :
protect off all
saveenv
protect on all

Bei meinem Board Funktioniert das. AT49BV642D ist Bestückt.

Autor: Claude (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dann Tipp ich wirklich mal auf den Bug im Atmel macb Treiber (habe ich 
oben mal beschrieben). Die MAC Einheit des AP7000 ist identisch mit der 
des AT91SAM9260 und da hatte ich definitiv vor einer Woche ein Problem 
mit dem 2.6.24er Kernel und Davicom Phy (Allerdings im RMMI Mode).

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Claude:

Hast Du einen Link mit mehr Infos zum Bug im macb-Treiber? "Oben" (wo 
auch immer das genau ist) finde ich nichts. Ganz und gar inkompatibel zu 
Davicom-PHYs kann er ja nicht sein, sonst ginge es auch mit dem DM9161A 
nicht. Außerdem: So weit ich das sehe, ist der IC beim Grasshopper im 
normalen MII-Mode, oder?

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also sind wir wieder am Anfang :( Das mit dem High an RXEN ist, soweit 
ich beurteilen kann, auch OK.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Und der Pin 45, der beim DM9161A und folglich auch beim Grasshopper "not 
connected" ist, hat zwar eine Funktion beim DM9161, doch ist diese 
offenbar nur für 100Base-FX (Ethernet via Glasfaser) relevant. Das 
sollte es also auch nicht sein.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hat jemand noch ne Idee?

Autor: Claude (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Christian
Beitrag "Re: Grasshopper Inbetriebnahme"
Habe den Link nicht mehr. Aber in einer AT91 Mailingliste gefunden 
,denke das war die ML von maxim.org.za (wo die AT91 Patches liegen).

@900ss D und andere mit zerschossenem Flash (Und möglichkeit zum 
Flashen!)

Habe ein Rootfs gebastelt. Da ich aber keinen usbprog oder ähnliches 
besitze
hab ich mich nicht getraut es zu Testen! Also ohne Garantie hier mein 
Rootfs:

http://drunken.intershit.com/root.img

Kernel ist mein eigener mit lcdc und mci aktiv.
Ggf. bei eurer Hardware sicherstellen das nix an diese Ports extern 
angeschlossen ist was kaputt gehen könnte.

Uboot hab ich schon mehrfach gepostet und ist von

http://drunken.intershit.com/u-boot-1.3.0.grasshopper.tar.bz

zu ziehen.
Der Uboot wurde bis jetzt auf 3 Boards getestet. Erkennt die vollen 
64MB.


Und zuletzt noch ein Kernel uImage (wie im Rootfs mit lcdc etc) das man 
notfalls auch per ZModem (Uboot) in den RAM des Grasshopper laden kann 
um es aus dem Ram zu starten.

http://drunken.intershit.com/uImage

HTH
Gruß Claude

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Claude: Hmm, ich finde nichts. Ich weiß allerdings auch nicht so recht, 
wonach ich da suchen soll, um besagten Bug zu finden.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das ist jetzt irgendwie alles unbefriedigend :(

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Claude wrote:
> @900ss D und andere mit zerschossenem Flash (Und möglichkeit zum
> Flashen!)
> Rootfs:
>
> http://drunken.intershit.com/root.img

Im Flash abgelegt an 0x30000. Dort soll das Org-Image auch liegen.
Nach pwr on findet er kein Image.

> Uboot hab ich schon mehrfach gepostet und ist von

Läuft bei mir auch. Danke :-)

> Und zuletzt noch ein Kernel uImage (wie im Rootfs mit lcdc etc) das man
> notfalls auch per ZModem (Uboot) in den RAM des Grasshopper laden kann
> um es aus dem Ram zu starten.
>
> http://drunken.intershit.com/uImage

Geladen an Adresse 0x10000000: crash nach "GO 0x10000000"
Geladen an Adresse 0x10400000: crash nach "GO 0x10400000"
Die letzte Adresse habe ich genommen, weil dort das Originalimage
vom U-Boot hingeladen wurde nach PWR ON.

Danke für die Mühe, finde ich ja nett.
Das mit dem laden ins RAM kannst Du doch
selber probieren, da mußt du doch nichts ins ram schreiben.
Oder hast trotzdem Angst ;-)

Läßt sich das Zeugs auch unter einer Windowsumgebung erzeugen?
Die Toolchain läuft da ja auch. Ich weiß nur nicht, was die
ganzen Skripte da so machen. Meine Linuxerfahrung ~ 0 :-)

Gruß
900ss

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sups jetzt hab ich mich komplett ausgesperrt... wollte die inittab fixen 
aufgrund des tollen Tips im Support-Forum (ttyS0 statt tty1) und jetzt 
kann ich mich nicht mehr einloggen. console=... hilft auch nix. Das Teil 
bringt mich noch um den Verstand.

Nachtrag... ok da hat er gute alte init=/bin/sh trick geholfen.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Michael:

Mal "init=/bin/sh" probiert? Ich weiß nicht, ob das bei einem 
Busybox-basierten System auch geht, aber bei einem Desktop-Linux umgeht 
man damit ja bekanntlich init und damit auch die Auswertung der inittab.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jau... siehe oben.
Aber das alte Netzwerkproblem besteht immernoch... leider :(

Autor: Claude (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@900ss
Der Kernel läuft bei mir problemlos. Allerdings wird er bei mir durch 
die fsload Funktion des uBoots in den Ram geladen und von dort 
gestartet. Habe jetzt mein Notebook+Grasshopper nicht da und kann das 
nicht nachvollziehen.
Aber bisher habe ich Linux Images im uBoot mit "bootm 0x???????" 
gestartet. "Go" bezieht sich glaube ich auf Standalone Binaries die 
Inherhalb des uBoot Frameworks kompiliert und gelinkt wurden -> 
http://www.denx.de/wiki/DULG/UBootCmdGroupExec.

Die Toolchain kannst Du bestimmt auch unter Windows laufen lassen. Meine 
Erfahrung bisher war aber das der Cygwin "Quatsch" eher unzufrieden 
läuft und der Aufwand den man reinstecken muss in keinem Verhältniss zu 
einer nativen Linux Installation steht die nach 30 minuten abgeschlossen 
ist. Zur not tut es auch VirtualBox oder VmWare.

Ehrlich gesagt ist ein Embedded Board nicht so eine gute Wahl um in 
Linux einzusteigen. Wenn ich heute nochmal von vorne anfangen müsste 
würde ich Debian ohne irgendwelche X11 (Grafisch) sachen als Lernbasis 
nehmen.
Fedora,XXXbuntu,Suse und co. sind auch schön . Aber als Anfänger wird 
man , meiner meinung nach, zu sehr von X11,Gnome,KDE etc. und deren 
Wizzards vom eigentlich System abgelenkt.

@Christian
Verhext! Ich finde den Link auch nicht mehr. Ich kann noch mal in der 
Arbeit schauen , denke ich habe einen Arbeitskollegen den Link per Email 
geschickt. Um so mehr ich mir darüber Gendanken mache um so sicherer 
werde ich mir das es nur den RMII betrifft! Wenn mir die Zeit heute 
Abend reicht ,und meine Freundin mir nich wieder aufs Dach steigt wenn 
ich nach 11h Arbeit noch 3-4 Stunden daheim "Arbeite", werde ich mal ein 
paar versuche mit der PHY Auswahl beim Grasshopper machen.

Autor: Claude (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@900ss

Wegen dem Rootfs. Denke der Kernel fehlt im Image! Die JFFS2 Magic 
Bitmask "1985" ist an Adresse 0x0 vorhanden d.h. uBoot sollte keine 
Probleme haben mit dem Image umzugehen. Den Kernel kann man nach Booten 
und Mounten des Rootfs auch einfach in /boot kopieren. Dann sollte auch 
fsload vom uBoot mit dem Image als Bootquelle zurecht kommen. Ob dann 
meine Binaries im Rootfs laufen ist ein anderes Thema ;-) Aber bisher 
hatte ich da keine Probleme mit der Grasshopper Toolchain.

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Claude wrote:
> @900ss
> Der Kernel läuft bei mir problemlos. Allerdings wird er bei mir durch
> die fsload Funktion des uBoots in den Ram geladen und von dort
> gestartet. Habe jetzt mein Notebook+Grasshopper nicht da und kann das
> nicht nachvollziehen.
> Aber bisher habe ich Linux Images im uBoot mit "bootm 0x???????"

Guten Morgen, ich durfte ausschlafen :-)
Und nach dem ersten Kaffee..... tääää tääää
Habe erst nach 0x10000000 gelden, da hat er sich wohl selbst zerschossen 
beim entpacken. dann habe ich mir 2MB vor Ende des Rams ausgesucht und 
siehe da......
ICNova> bootm 0x13e00000
## Booting image at 13e00000 ...
   Image Name:   Linux-2.6.24-icnova_base1
   Image Type:   AVR32 Linux Kernel Image (gzip compressed)
   Data Size:    1427256 Bytes =  1.4 MB
   Load Address: 10000000
   Entry Point:  90000000
   Verifying Checksum ... OK
   Uncompressing Kernel Image ... OK

Starting kernel at 90000000 (params at 13fa5008)...

Linux version 2.6.24-icnova_base1 (claude@Extensa) (gcc version 4.0.4-atmel.0.99.0) #17 Sat Mar 22 19:53:52 CET 2008     

Da habe ich dann mal viel rausgeschnitten und dann die letzen Meldungen 
des Kernels.....
VFS: Mounted root (jffs2 filesystem).
Freeing init memory: 80K (90000000 - 90014000)
Warning: unable to open an initial console.
Kernel panic - not syncing: No init found.  Try passing init= option to kernel. 

Danach geht nix mehr, muß den Resettaster bemühen. Aber die grüne LED 
blinkt schön vor sich hin, allerdings schneller, als ich es gewohnt bin. 
Hast den Takt geändert?
Hmmmmm.... kann ich noch was tun?

> Die Toolchain kannst Du bestimmt auch unter Windows laufen lassen. Meine
> Erfahrung bisher war aber das der Cygwin "Quatsch" eher unzufrieden
> läuft

So habe ich das auch erfahren. Die Fehler die ich gesehen habe dann, 
konnte ich zwar nicht 100% objektiv beurteilen, da keine Linuxerfahrung,
aber es sah mir so aus, als wenn es eher Probleme durch CYGWIN waren.


und der Aufwand den man reinstecken muss in keinem Verhältniss zu
> einer nativen Linux Installation steht die nach 30 minuten abgeschlossen
> ist. Zur not tut es auch VirtualBox oder VmWare.

Ich habe mir vor ein paar Tagen Ubuntu in einer Virtualbox installiert.
Leider läuft das USB bei mir nicht mit Virtualbox, kann der JTAG ICE
nicht nutzen. Darum liegt es jetzt erstmal herum. Aber zum kompilieren
könnte ich es sicher nutzen. VMWare ist ja leider Kaufware.


>
> Ehrlich gesagt ist ein Embedded Board nicht so eine gute Wahl um in
> Linux einzusteigen.

Denke ich ja auch. Ist wohl eher der Hardcore-Weg.


> Wenn ich heute nochmal von vorne anfangen müsste
> würde ich Debian ohne irgendwelche X11 (Grafisch) sachen als Lernbasis
> nehmen.

Was soll ich auf der Konsole denn probieren? Ein Betriebssystem zu haben 
um an der Konsole zu spielen, da sehe ich keinen Nährwert. Die Mischung 
machts denke ich, also als Anwender auf X und die Konsole, wenn es 
brennt oder so.

Vielleicht hast Du ja noch ein Tip? Das Flash laden habe ich noch nicht 
wieder probiert. Das Rootfs ist deutlich kürzer, als das, was mir 
Bebedikt mal geschickt hat, was auch nicht läuft. Aber er bootet es 
zumindest und die grüne LED blinkt auch damit, aber langsamer.
Darum hast Du wohl Recht damit, das bei Dir noch was fehlt in deinem 
rootfs.

> Den Kernel kann man nach Booten
> und Mounten des Rootfs auch einfach in /boot kopieren. Dann sollte auch
> fsload vom uBoot mit dem Image als Bootquelle zurecht kommen.

räusper Verstehe da eher nur Bahnhof. Ich glaube ich muß mal viel 
lesen.

Danke Dir, noch einen schönen Tag.
900ss

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@900ss: Der Kernel findet kein Init. Jetzt müsste man wissen, was der 
Kernel als Root-FS mountet und ob diesem Image evtl. /sbin/init fehlt.

Übrigens: Warum verwendest Du nicht VMWare Server? Das ist kostenlos und 
unterstützt USB.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Koennen wir hier versuchen das Netzwerkproblem zu loesen?

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christian wrote:
> @900ss: Der Kernel findet kein Init. Jetzt müsste man wissen, was der
> Kernel als Root-FS mountet und ob diesem Image evtl. /sbin/init fehlt.
>

Habe jetzt das rootfs von Benedikt wieder ins Flash geladen, dann den 
Kernel von Claude mit U-Boot an Adresse 0x13e00000 geladen. Danach bootm 
0x13e00000.
Das Ergebnis sieht man im Attachment.

Per Telnet meldet sich der Hopper nicht danach. Per Telnet lief es aber 
schon mal, als ich den Hopper frisch hatte und das Flash noch nicht 
zerschossen.
Bei mir ist übrigens ein DM9161A bestückt.

> Übrigens: Warum verwendest Du nicht VMWare Server? Das ist kostenlos und
> unterstützt USB.

Du meinst sicher VMWare Player? Da muß ich erst ein fertiges Image haben 
oder nicht? Muß ich mir mal näher anschauen.

Danke
Joachim

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@900ss: Ich meine den kostenlosen VMWare Server. Damit kann man eigene 
Images anlegen.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe mir Claudes "Root-FS" mal auf unter meinem Desktop-Linux 
angesehen. Da scheint irgendwas gründlich schief gelaufen zu sein. Statt 
des üblichen Root-Dateisystems sind dort nur 4 Dateien enthalten:

70274-debian_crystal.xpm.gz
bgnd.png
minicom.log
Packages.gz.part

Kein Wunder, dass der Kernel darin kein Init findet.

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Michael G. wrote:
> Koennen wir hier versuchen das Netzwerkproblem zu loesen?

Auch, ja. Oder ist das hier ein Netzwerklösethread?
Was stört Dich denn?

@Christian,
danke für die Tips. Das VMware Server kostenlos ist, wußte ich nicht.
Nun, das ist ein anderes Thema.
Gut auch, dass du eine Erklärung gefunden hast, warum das Image von
Claude nicht laufen kann.

Ja damit ich wieder einen LINUX lauffähigen Hopper habe, da muß
ich wohl etwas warten, damit ich ein Image habe, das so bootet und
das Netzwerk ging bei mir ja auch nur mit den vorinstallierten Images.
Würde gerne jetzt versuchen, mir selber ein Image zu bauen, aber
es gibt noch andere Projekte, die aktuell im Bau sind. Mist!

Aber falls jemand noch einen Tip hat :-)

Erstmal danke jedenfalls an Christian und Claude.

Autor: Claude (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@900ss und Christian

Autsch! Das tut mir leid mit dem rootfs ... gestern abend nur schnell 
zusammengehackt und dabei wohl etwas verk***t ;-) Warum weigert sich der 
Grasshopper nur mein Debian Desktop Theme zu booten ??? Naja ich werde 
es heute abend nochmal versuchen , und danach auch mounten. Mit dem Hex 
Editor erkennt man leider nicht auf den ersten Blick ob das nur Debian 
Themes drin sind oder was brauchbares.

Kannst Du das rootfs von Benedikt hier hochladen?

Viellicht sollten wir echt einen extra Thread eröffnen.
Würde Dir schon gerne bei der Lösung des Problems behilflich sein ,
denn es ist nur eine Frage der Zeit bis sich mein Flash mal zerbröselt.
Und dann steh ich genauso wie Du da , blos ich hab keine möglichkeit zum 
Flashen :-)

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Michael:

> Koennen wir hier versuchen das Netzwerkproblem zu loesen?

Dabei würde ich ja gerne helfen, aber momentan bin ich eher ratlos und 
immer noch ohne eigenes Board :-(. Was mich irritiert: Selbst wenn der 
Treiber ein Problem hätte, selbst wenn er den PHY-IC gar nicht 
ansprechen würde, müsste der PHY-IC von sich aus nach dem Reset 
automatisch versuchen, einen Link zu erkennen.

Ich frage mich gerade, ob auf sich der PHY-Seite etwas zwischen DM9161 
und DM9161A geändert hat. Z.B. unterscheidet sich im Datenblatt V_ICM 
(die RX-Common-Mode-Spannung). Ich habe aber keine Ahnung, was das für 
Auswirkungen hat. Ferner ist im Datenblatt des DM9161 (nicht jedoch in 
dem des DM9161A) eine Beispielapplikation. Dabei ist die Mittelanzapfung 
des RX-Übertragers nur mit einem Koppelkondensator gegen GND verbunden. 
Beim Grasshopper ist lt. Schaltplan diese Anzapfung offenbar auf AVDD 
gelegt, was zu einer geänderten Common-Mode-Spannung führen dürfte.

Aber das ist alles Rumstochern im Nebel. Ohne Zugriff auf ein Board, 
ohne Möglichkeit, die Register des PHY-ICs auszulesen oder mal ein 
Oszilloskop dranzuhängen.

Mal schauen, ob sich wie versprochen In-Circuit hier mal meldet.

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Claude wrote:



> Viellicht sollten wir echt einen extra Thread eröffnen.
> Würde Dir schon gerne bei der Lösung des Problems behilflich sein ,
> denn es ist nur eine Frage der Zeit bis sich mein Flash mal zerbröselt.
> Und dann steh ich genauso wie Du da , blos ich hab keine möglichkeit zum
> Flashen :-)

OK, neuer Thread, damit keiner mehr weint.

Beitrag "Grasshopper Linux Images"

> Kannst Du das rootfs von Benedikt hier hochladen?
Sind im neuen Thread.

900ss

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
AHA!! Ich war schon auf der richtigen Spur! Es ist das Interface zum 
Übertrager. Ich habe Dokumente auftreiben können, das die Unterschiede 
zwischen DM9161 und DM9161A nennen: 
http://www.dacomwest.de/pdf/dm9161x_differences.pdf
http://www.dacomwest.de/pdf/dm9161_to_dm9161a.pdf

Beim DM9161A sind die Pins 1, 2 und 9 AUSGÄNGE, die 2.5V für die 
Mittelanzapfung der Übertrager liefern. So ist das im Schaltplan des 
Grasshoppers auch beschaltet.

Beim DM9161(E) sind die Pins 1, 2 und 9 EINGÄNGE, die auf 3.3V gelegt 
werden müssen. Die Mittelanzapfung des RX-Übertragers darf dort nicht 
mit einer (Versorgungs-)Spannung verbunden werden, die Mittelanzapfung 
des TX-Übertragers muss mit 3.3V verbunden werden.

Wenn das beim Austausch der PHY-ICs nicht berücksichtigt worde, KANN das 
alles nicht funktionieren.

Sollte das so sein, bleiben nur eine größere Umlötaktion oder ein 
Umtausch des Boards.

Testet denn keiner die Boards, wenn man andere Bauteile verbaut?

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke Christian, hatte gestern auch beide Datenblaetter zur Hand und 
auch bissel veraergert darueber, dass das eine DM9161 sich auf die 
E-Version bezieht, was aus der Produktseite von denen nicht sofort 
hervorgeht - der eine heisst EP der andere AEP. Habe dann allerdings 
nicht jeden einzelnen Pin geprueft, sondern nur auf unterschiedliche 
Belegung.

Dann wuerde sich ja fast empfehlen, den Chip komplett auszutauschen und 
die vorgesehene A-Version einzuloeten. Ansonsten bleibt nur noch das 
ganze mit friemeliger Repro-Arbeit wieder hinzubiegen. Angesichts der 
Kosten von ca. 15EUR fuer den Chip (mit Versand) ist das fast 
angebracht.

Beim hohen C scheint es das Ding nicht zu geben, aber da kann ich mich 
aufgrund der Unbrauchbarkeit der Suchfunktion auch irren.
Hier kann man das Teil kaufen: http://shop.embedit.de/product__512.php

Michael

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ehrlich gesagt, wenn die diesen Unterschied nicht beim Board-Design 
berücksichtigt haben, dann hielte ich es für angebracht, den Händler mal 
auf seine Sachmängelhaftung hinzuweisen. Immerhin hast Du ein Board MIT 
Ethernet gekauft, oder? Und 15 Euro sind verglichen mit dem Board-Preis 
auch kein Pappenstiel.

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe hier ja ein Board mit dem DM9161A. Wenn ich etwas tun kann,
dann sagt mal Bescheid. Bei mir lief das ganze ja auch schon, bis
ich das Flash zerschossen habe.
Anpingen kann ich den Hopper :-)
900ss

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
BTW: Wohnst Du außerhalb Deutschlands oder wie kommst Du auf 15 EUR? Bei 
Embedit sehe ich 6,14 EUR für den IC plus 3,95 EUR Versandkosten 
innerhalb Deutschlands.

Autor: In-Circuit (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

die letze Charge Grasshopper wurde mit dem DM9161EP statt DM9161AEP
produziert.
Das War ein Problem in unserem Einkauf.
Hinzu kam, dass unser Tester den Fehler nicht entdeckt hat, da der nur 
auf die Anwesengheit des DM9161 getestet hatte.

Wir haben die Produktionsprobleme beseitigt. Im Einkauf wurden die 
Bestell- und Artikelnummern angepasst. Ausserdem ist der Tester 
überarbeitet und kann nun den Ethernet-PHY vollständig testen.

Wir bedauern sehr die Startprobleme beim Grasshopper.
Wir bieten jedem unserer Kunden natürlich den kostenlosen Tausch an.
Das eingeschickte Board wird von uns entweder mit dem neuen PHY versehen 
oder
wird alternativ gegen ein neues getauscht.
Wir garantieren eine Bearbeitung innerhalb von 24h.

Bitte schreibt uns bei weiteren auch an unter office@in-circuit.de
und seht in das Forum von Benedikt Sauter.

Gruß
Jörg (In-Circuit)

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wieso tauscht Ihr den Hopper nicht um? Wird auch nicht länger dauern, 
als ein neues IC besorgen, altes auslöten, neues einlöten (und hoffen, 
dass nix kaputt geht dabei).

Autor: Jörg (In-Circuit) (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo nochmal,

wir bieten ja wie gesagt den Austausch des DM9161EP durch den DM9161AEP 
durch uns an.
Weiterhin möchte ich noch die Kostenlose Lieferung eines DM9161AEP 
anbieten.
Bitte gebt uns dzu Eure Board-Seriennummer + Eure Adresse durch.

Gruß
Jörg

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Und wo auf diesem Board finde ich die Seriennummer? Das kam zu mir ohne 
Verpackung oder sonstiges. Auf dem Aufkleber mit der MAC? Die Nummer da 
ist fast unleserlich. Hab jetzt mal ne Mail geschrieben.

Autor: Jörg (In-Circuit) (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Seriennummer steht oberhalb der MAC-Adresse mit auf dem
Aufkleber.
Das sollte bei den Boards mit dem falschen DM9161 eine 011xxxxxx sein.

Gruß
Jörg

Autor: Christian (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So rein vom Schaltplan her sollten die Modifikationen wie im Anhang 
beschrieben auch ausreichen, um den DM9161 zu betreiben. Die Pins 1, 2, 
9 und die Mittelanzapfung des TX-Übertragers an 3.3V hängen, die 
Mittelanzapfung des RX-Übertragers nirgendwo anschließen. Ich weiß 
allerdings nicht, wie machbar das auf dem Board ist.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Achso: Keine Gewähr, denn ich selber kann es ja nicht testen. Beschwert 
Euch bitte nicht, falls die Modifikation doch keinen Erfolg hat.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Oh, und es wäre vermutlich noch besser, wenn auch schwer realisierbar, 
die Mittelanzapfung des RX-Übertragers an ein paar Nanofarad gegen Masse 
anzuschließen.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christian: Japsi ;) Das seltsame ist allerdings, dass R24 bereits 0Ohm 
ist, das legt den Verdacht nahe, dass das ein beabsichtigtes Experiment 
war? Ich meine das is ja wohl schon nen komischer Zufall, oder?

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, R24 spricht dafür, dass es schon jemandem aufgefallen ist, dass da 
nun ein anderer IC bestückt wird. Hat aber trotzdem nichts genützt, denn 
die wichtigste Änderung hat man ja offenbar übersehen.

Aus dem Embedded-Projects-Shop ist das Board übrigens mal wieder 
verschwunden.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Oh diesmal is sogar der Link aus dem Menue weg!

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da wirft sich jetzt die Frage auf, sollte man den 0R durch einen 10k 
ersetzen wenn man den kompletten Chip tauscht? Eigentlich duerfte das 
kein Problem sein, oder? Hab leider keine Widerstaende in der Groesse 
hier.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich denke, 0R sind beim DM9161E auch akzeptabel.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
DM9161A, sorry!

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sollte eigentlich, weil's ja nen Eingang ist.
So nu isser wech, hab mich entschlossen den Chip komplett auszutauschen.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ach ja, das is vielleicht auch interessant:

eth0: Atmel MACB at 0xfff01800 irq 25 (00:00:00:00:00:00)
eth0: attached PHY driver [Generic PHY] (mii_bus:phy_addr=0:00, irq=-1)

Jetzt wo er weg is, selbe messages. Das handelt sich hier also nicht 
um eine Erkennung und bdinfo gibt immernoch ne MAC aus ;)

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> [Generic PHY]

Naja, es wird kein PHY mehr erkannt. Die MAC-Adresse ist auch nicht im 
PHY hinterlegt.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ah right... hast recht, vorher hat er den noch erkannt.

Autor: Benedikt Sauter (Firma: embedded projects GmbH) (flopper)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich hab den Artikel entfernt bis ich auch wie Ihr neue habt die 
funktionieren. Der Shop zeigt immer nur das an was tatsaechlich 
verfügbar ist. Sobald ich neue Hopper hab erscheint der Artikel wieder 
im Shop.


Gruss Benedikt

Autor: mctee (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Benedikt,

ich glaube, wir erwarten jetzt alle eine Stellungnahme bezüglich einer 
weiteren Umtauschaktion. Das Board entspricht ja wohl so nicht der 
erwarteten Eigenschaften. Falls es keine Umtauschaktion mehr geben 
sollte,
bleibt nur die Rücknahme unter Erstattung des Kaufpreises. Ich würde es 
sehr schade finden, denn die Idee für so ein Board ist sehr gut.

Grüße  mctee

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@mctee: Ich gehe mal davon aus, dass auch über Benedikt erworbene Boards 
bei  In-Circuit repariert bzw. getauscht werden können. Irre ich mich?

Autor: In-Circuit (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

nochmal zur Klarstellung.

Ich habe mich mit Benedikt geeinigt, dass ich ALLE grasshopper je nach 
Wunsch
- repariere
- das Board gegen ein neues austausche
- oder einen DM9161AEP zur Reparatur an Euch selbst schicke.
Ihr könnt frei wählen.

Schickt bitte Eure Adressen und ggf. das Board an uns:

In-Circuit GmbH
Königsbrücker Str. 69
01099
Dresden

Falls Ihr nur den Chip wollt reicht eine  Email mit Eurer Adresse an
office@in-circuit.de

Gruß
Jörg

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Benedikt:

Hast Du meine E-Mail gestern eigentlich bekommen?

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hab leider noch keinen PHY bekommen...

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tja, ich habe leider noch nicht einmal das Board bekommen...

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du bekommst dann ja schon das gefixte ;P
Hast Du eigentlich ICQ? hehe

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Prinzipiell habe ich einen ICQ-Account, bin aber seltenst damit online? 
Wieso?

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Naja das is dann doch eher unbrauchbar... *soifz

Autor: H. Inweis (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gut beschrieben ;) Das war genau das, was ich gemacht habe hehe... ;p

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Leider immernoch keinen PHY :(

Autor: Jörg (In-Circuit) (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

die Grasshopper sind nun in voller Produktion, die PHY-Probleme wurden
gefixt und die Produktion angepasst.
Michael: Simone hatte Dir bereits vorgestern Deine Ersatz-PHYs 
geschickt.

Wir haben das Software-Paket noch um ein Demo-Programm mit Sourcecode 
zum Schalten der LEDs und ein "hello world" ergänzt. Ebenfalls kann man 
per integrierter Internetseite die LEDs schalten.

Anbei hab ich mal die aktuelle HowTo mit ersten Schritten gehangen.

----------------

Da wir die meisten unserer Hardware-Entwicklungen auf Linux-Boards 
stützen,
wollen wir nochmal für komplexere Projekte ein etwas größeres board mit 
direkten LCD-Anschluss und SDCARD-Halterung bauen.

Für Anregungen weitere sind wir dankbar!

Gruß
Jörg

Autor: Claude (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ein Hinweis auf die notwendigkeit der MTD Tools auf den Host würde ich 
mir in der Doku noch wünschen. Sonst wird in Buildroot nur der Kernel 
und kein rootfs erzeugt.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Michael:
> Leider immernoch keinen PHY :(

Du hast immerhin ein Board bekomme. Ich nicht.

Autor: SiO2 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So, hab mir heute mein Board direkt bei in-cicuit abgeholt, und erstmal 
ewig Stiftleisten angelötet. Mistarbeit das ;)

Ne Automatische Adresse holt der sich aber nicht, naja per Minicom drauf 
und netz gestartet. wenn ich aber nun mit dem Browser drauf gehe kommt 
nix, nur in der Kommandozeile kommt
"Data CRC dbabad68 != calculated CRC a25a186a for node at 00508da8"

Heisst das, daß der Flash putt ist? Kommt immer bei jedem versuchten 
Webzugriff.


thnx

Autor: SiO2 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich seh grad im Bootlog steht:

Press SPACE to abort autoboot in 3 seconds
partition changed to nor0,2
### JFFS2 loading '/boot/uImage' to 0x10400000
Scanning JFFS2 FS: ........\ Unknown node type: e002 len 766 offset 
0x508da8
 done.
### JFFS2 load complete: 1309661 bytes loaded to 0x10400000

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich würde (bevor ich einen Hardwaredefekt annehme) vermuten, dass - aus 
welchen Gründen auch immer - das Root-FS nicht richtig aufgespielt 
wurde. Prinzipiell sollte es aus dem U-Boot möglich sein, ein heiles 
Root-FS neu ins Flash zu schreiben, wenn Du ein Image davon bekommen 
kannst.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Juhu... hab den PHY heute bekommen, eingeloetet und tut :D
Allerdings muss man immernoch manuell die MAC und die IP zuweisen, das 
device wird nicht automatisch hochgebracht und auch die MAC wird nicht 
automatisch erkannt. Funktioniert dann allerdings einwandfrei, hab mich 
mit telnet drauf verbunden.

Gruesse,
Michael

P.S. Weitere Aenderungen waren/sind nicht noetig.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Allerdings muss man immernoch manuell die MAC und die IP zuweisen, das
> device wird nicht automatisch hochgebracht und auch die MAC wird nicht
> automatisch erkannt.

Das sollte sich mit einem passenden Startskript (in /etc/init.d/ oder 
unter /etc/network/) doch leicht automatisieren lassen.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klar... ;)

Autor: Werner B. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> nicht automatisch hochgebracht...
In '/etc/network/interfaces' den Kommentar für 'auto eth0' wegmachen.

MAC Adresse sollte im u-boot hinterlegt sein.
Bei "Printenv" als Parameter ethaddr.
Falls nicht vorhanden, mit "askenv ethaddr" anlegen und mit "saveenv" 
sichern.

 ;-)

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Leider laesst sich das Environment immernoch nicht speichern:

ICNova> protect off all
Un-Protect Flash Bank # 1

ICNova> saveenv
Saving Environment to Flash...
Un-Protected 1 sectors
Erasing Flash...Erasing sector   9...Erased 1 sectors
Writing to Flash... Flash write error at address 0xa00200ac: 0x6ef4
General Flash Programming Error
Protected 1 sectors

Ich mach's jetzt ueber nen Workaround und setze es direkt mit ifconfig. 
Nich so schoen, geht aber auch.

Michael

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Michael G. wrote:
> Leider laesst sich das Environment immernoch nicht speichern:

Das ist ein Bug, wie mir mitgeteit wurde und es wird dran gearbeitet. 
Der einzige Workaround der hilft (bei mir auch) ist, es mehrmals zu 
vesuchen bis es geht. Ich habe auch nochmal die "protect off/on all" 
noch wieder benutzt. Manchmal geht es aber auch ohne. Nur Geduld ;-)

900ss

Autor: Gartenzwergkiller (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

hat eigentlich schon mal jemand die 2. Debugconsole neben den 
JTAG-Adapter
erfolgreich ansprechen koennen ? Ich habe ein serielles Kabel mit
integriertem Levelshifter angeschlossen, bekomme aber keine Ausgaben
im Terminal. Ist die Schnittstelle per default eigentlich aktiv oder
muss man  ein zusaetztliches getty starten und wenn ja, auf welchem 
Device ?

Christian

Autor: nullahnung (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bei mir läuft default dieses I/F. Bin allerdings kein Linuxgeek :-)

Es läuft ein process
913 root       1260 S   /sbin/getty -L console 115200 vt100

bei mir. Ich denke der ist das mit dem device console.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@900ss:
>> Leider laesst sich das Environment immernoch nicht speichern:
> Das ist ein Bug, wie mir mitgeteit wurde und es wird dran gearbeitet.

Weißt Du auch, woran der Bug liegt? Kann ja eigentlich nur was in U-Boot 
sein.

Autor: 900ss (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nein, wo der Bug liegt, weiß ich nicht. Es war eine Auskunft von 
In-Circuit, dass sie nach dem Bug suchen.

900ss

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Übrigens, gerade gesehen: Es gibt jetzt online ein 10-seitiges Howto zum 
Grasshopper: 
http://www.ic-board.de/data/datasheet/icnova-base_...

Hilft dem einen oder anderen vielleicht bei der Erstinbetriebnahme...

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@SiO2:
> Scanning JFFS2 FS: ........\ Unknown node type: e002 len 766 offset
> 0x508da8

Ich bekomme übrigens bei meinem neuen Grasshopper exakt die gleiche 
Meldung. Betroffen ist davon die Datei /var/www/index.html, daher klappt 
es auch nicht mit dem Webserver. Ich schätze, das Root-Filesystem ist an 
der Stelle defekt.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi Chris ;)
Das hoert sich ja garnicht gut an. Hast Du das rootfs denn selber gebaut 
oder ist das der Auslieferzustand? Die Probleme mit dem Hopperchen 
scheinen ja nicht abzureissen ;p

Autor: SiO2 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da Haargenau dergleiche Fehler auftritt, ists wohl nur nen kleines 
Fileproblem. Ich denke ich schaff es heute mal mir nen neues Rootfs zu 
starten.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Könnte man denn das Problem beheben indem man die datei sich (voher?) 
per wget neu lädt? Bei mir tuts der Webserver leider auch nicht :-\

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Problem bestand schon mit dem ausgelieferten Root-FS. Ich habe es 
bekanntlich gefixt und unter http://www.chzsoft.com.ar/storage/root3.fs 
online gestellt.

Eine funktionsfähige, gepackte index.html findet sich unter 
http://www.chzsoft.com.ar/storage/index.html.gz

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke Christian, hab deine Datei geladen und es geht :)

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gibt es das Linux eigentlich auch als image? Respektive wie erzeugt man 
sich sowas ma einfachsten? Würde gerne mittels Uboot das Image übers 
Netz laden. (ist jezt allgemein nicht nur für Linux gemeint, wenn man 
embedded proggt, kann man dann einfach das generierte binary laden oder 
braucht uboot das in nem speziellem Format?)

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das gängige Vorgehen, um so ein Ding über's Netz zu booten, wäre den 
Kernel via U-Boot von einem TFTP-Server oder einer NFS-Freigabe zu laden 
und das Root-Dateisystem dann als NFS-Freigabe auszuführen. Alternativ 
kann man auch eine initrd mit dem Root-FS erzeugen, die dann - auf 
Kosten des RAMs auf dem Board - von U-Boot ebenfalls in den Speicher 
geladen wird.

Images (sei es vom Kernel oder von Kernel+initrd) für U-Boot erzeugt man 
mit dem dazugehörigen Tool mkimage.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
o k a y (Ganz viele Fragezeichen erscheinen LOL)
Na ich wollte das über TFTP Server machen, und erstmal aus dem RAM 
laufen lassen (sind ja 64mb da) und wenns läuft dann in den FLASH 
schreiben, mag zwar erstmal umständlich klingen aber dadurch hab ich 
immer ein funktionierendes System fals mal garnix mehr will :)

Kann ich mit dem mkimage auch Programme in ein Image für Uboot wandeln 
die "nicht Linux" sind? Wollte mal ein paar Codebeispiele (UART z.B.) 
von der ATMEL Seite ausprobieren :)

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn Du Linux aus dem RAM laufen lassen möchtest, wirst Du um eine 
initrd (initiale Ramdisk) nicht herumkommen. Diese kann theoretisch auch 
das komplette System enthalten. Du wirst allerdings einen neuen Kernel 
compilieren müssen, denn der, mit dem der Grasshopper ausgeliefert 
wurde, unterstützt offenbar keine initrd.

U-Boot kann auch Standalone-Anwendungen (d.h. kein Linux) starten. Damit 
habe ich mich allerdings nicht beschäftigt.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schade, weil sone StandAlone Lösung wie ich die geladen kriege (am 
besten aus dem RAm ausführbar) wäre schon was nettes. Ich werde mal 
etwas rumwurschten :)

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
set bootfile <Binary File>;
set serverip <IP des TFTP Servers>;
set ipaddr <ip fuer das board>;
tftpboot <SDRAm Adresse 0x10000000>;
go 0x10000000;
so lädt er auf jedenfall das bezeichnete File und führt es aus... auch 
wenn ich das Grasshopper noch nicht zur zusammenarbeit mit dem Atmel 
USART Beispiel überreden konnte :-\
Hat das schonmal jemand hinbekommen? Oder machen alle auf "embedded 
Linux"?

Achja gibt es schon nen Fix für das speichern des Envoirments?

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Läubi Mail@laeubi.de wrote:
>
> set bootfile <Binary File>;
> set serverip <IP des TFTP Servers>;
> set ipaddr <ip fuer das board>;
> tftpboot <SDRAm Adresse 0x10000000>;
> go 0x10000000;
> 
> so lädt er auf jedenfall das bezeichnete File und führt es aus...

Du hast so eine Standalonelösung laufen lassen? Wenn ja, dann hast Du 
Dir das Linkerscript modifiziert oder was hast Du angestellt, dass es ab 
Adresse 0x10000000 läuft?

> wenn ich das Grasshopper noch nicht zur zusammenarbeit mit dem Atmel
> USART Beispiel überreden konnte :-\

Ich habe den UART in einer Standalonelösung am laufen. Ich habe 
folgenden Headerfile eingebunden:
C:\Programme\Atmel\AVR Tools\AVR32 Toolchain\avr32\include\sys\usart.h

Da sind am Ende ein paar Funktionen definiert, mit denen Du den UART 
nutzen kannst :-) Du mußt vorher noch der newlib den CPU clock mitteilen 
mit set_cpu_hz() in Hz. Zu finden in:
C:\Programme\Atmel\AVR Tools\AVR32 Toolchain\avr32\include\sys\cpu.h

Ich weiß nicht, ob der U-Boot den Clock ändert, sonst läuft das Board 
nach Reset mit 25MHz.

> Achja gibt es schon nen Fix für das speichern des Envoirments?
Ich weiß von nix.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich hab einfach das BIN File draufgehauen :D
Obs geht kann ich mangels reaktion nicht richtig feststellen, ich hatte 
das vorher mit nem
while(1);
Programm versucht, da blieb er dan auch "hängen" das Atmel Beispiel lief 
durch aber leider ohne Ausgabe auf der Seriellen Konsole.

Ich dachte das Board läuft mit 140Mhz (laut website...) naja das könnte 
ich nochmal probieren. Könntest du dein Funktionierendes UART Beispiel 
eventuell mal hier hochladen?
Ein einfaches Hallo Welt würde mir ja reichen :)

Das mit dem savenev ist echt d**f weil ich mir jezt dadurch das standard 
envoirment zerschossen habe :-\
Und scheinbar meldet sich jezt die USB Bridege nichtmerh als COMPort --> 
Ergo ich komm nichtmehr an das Grashopperboard ran :-(
Kann man da mit nem normalem MAX232 rangehen (mit 5V und 
Schutzwiderständen) oder geht dann das Board hops?

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Läubi Mail@laeubi.de wrote:
> Ich hab einfach das BIN File draufgehauen :D
> Obs geht kann ich mangels reaktion nicht richtig feststellen, ich hatte
> das vorher mit nem

Wird wohl nicht gehen. Das Standardlinkerscript linkt auf Adrsse 0 und 
nutzt nur das SRAM der CPU.

> Ich dachte das Board läuft mit 140Mhz (laut website...) naja das könnte

Wird es wohl auch, wenn Du Linux bootest. Aber nach dem einschalten ist 
die PLL der CPU nicht initialisiert, dann läuft die CPU mit Clock1 und 
da hängt ein 25MHz Quartz dran. Für 140Mhz mußt du die PLL entsprechend 
initialisieren.

> ich nochmal probieren. Könntest du dein Funktionierendes UART Beispiel
> eventuell mal hier hochladen?

Das sollte eigentlich bei Benedikt auf der Webseite erscheinen.
Ich kann das auch hier hochladen, allerdings ist das auch auf Adresse 0 
gelinkt und dann läuft es nicht mit laden vom U-Boot. Du mußt es dann 
ins Flash brennen und dann ist dein U-Boot platt.

> Das mit dem savenev ist echt d**f weil ich mir jezt dadurch das standard
> envoirment zerschossen habe :-\

Na ja, dass läßt sich wohl wieder hinbekommen. Soviele Werte sind das ja 
nicht.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schon aber ich komm zur Zeit halt nicht ans Board ran über USB und das 
speichern klappt halt auch nicht :(
Hab halt das File welches der Compiler erzuegt bevor es in den Linker 
geht benuzt ;)

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hier ist ein Dump des Speichers zwischen 0x20000 und 0x30000, in dem das 
Environment zum Zeitpunkt der Auslieferung hinterlegt ist: 
http://www.chzsoft.com.ar/storage/uboot.env

Funktioniert denn der "cp"-Befehl in U-Boot, wenn die Zieladresse im 
Flash liegt?

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke für das Envoirment, die Frage ist nur wie komm ich ejzt erstmal an 
das Uboot ohne JTAG ran? Hab leider nur nen 5V max, und ich weiß auch 
nicht ob das Uboot befehle von beiden UARTS annimmt :-\

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mehrmaliges saveenv hats dann wieder gerichtet :-\
Ist das eventuell nen Timingproblem??

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
900ss D. wrote:
> Du hast so eine Standalonelösung laufen lassen? Wenn ja, dann hast Du
> Dir das Linkerscript modifiziert oder was hast Du angestellt, dass es ab
> Adresse 0x10000000 läuft?
 Also geändert hab ich nix, wie teil ich den dem Linker die geänderte 
Startadresse mit?
Mittels go ADRESSE Springt Uboot dann einfach zu der Adresse die man 
angibt hin.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zum JTAG mit 5V: Ganz "dirty" wäre es, einfach Serienwiderstände 
(Größenordnung 100 Ohm) vorzusehen und auf die Schutzdioden des AVR32 zu 
vertrauen. Wollte ich auch noch mal ausprobieren...

Warum kommst Du denn über USB nicht mehr ans Board ran?

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
der PC wollte die USB Bridge nichtmehr erkenne.. Strom wurde aber 
geliefert.
Nach einmal ausstecken neue Anstecken gings plötzlich wieder... naja

Autor: Christian (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Stichwort JTAG: Was Ihr im Anhang seht, ist wohl der simpelst-mögliche 
JTAG-Adapter, der mit dem Grasshopper klarkommt: an der parallelen 
Schnittstelle, mit Wiggler-Pinout. Ich habe den Buffer weggelassen und 
dafür wegen der unterschiedlichen Spannungspegel 82 Ohm 
Serienwiderstände spendiert.

Als Software verwende ich avr32prog aus folgendem Thread: 
http://www.avrfreaks.net/index.php?name=PNphpBB2&f...

Zumindest das Lesen des Flashs klappt einwandfrei. Ihn zu beschreiben 
habe ich mich noch nicht getraut.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bug in "saveenv" gefixt:

So, ich denke, ich habe den Bug gefunden, der in U-Boot ein 
erfolgreiches Schreiben in den Flash-Speicher (und damit u.a. ein 
"saveenv") verhinderte. Ich habe den Programmieralgorithmus geringfügig 
verändert, nun klappt es (zumindest bei mir).

Ein funktionierendes U-Boot habe ich unter 
http://www.chzsoft.com.ar/storage/u-boot.bin abgelegt. Dieses lässt sich 
übrigens auch von Linux aus installieren, es ist kein JTAG-Adapter 
nötig.
Zur Überprüfung der Integrität der Datei kann der MD5-Hash (ermittelbar 
mit md5sum) dienen:
9fb4c85cbf3d71d69d6e07cd8a2faffe  u-boot.bin

Wer den Source-Code von U-Boot verändern möchte: Es sind zwei Zeilen in 
board/in-circuit/icnova/flash.c hinzuzufügen: In der Funktion 
flash_erase ein

status = readw(sb);

nach "} while ((status != 0xffff) && !(status & 0x28));"

In der Funktion write_buff ein

status = readw(p);

nach "} while ((status != word) && !(status & 0x28));"

Autor: SiO2 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn ich nen Kernel erstellen will, kann ich zwischen "make menuconfig" 
und "make linux26-menuconfig" auswählen (vielleicht auch mehr) wo ist da 
der Unterschied? Es werden im ersten Menue mehr moeglichkeiten geboten, 
aberwas von beiden moeglichkeiten ist besser?

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi Chrissi,

coole Sache mit dem Fix. Solltest aber vielleicht nen offiziellen Patch 
draus machen. Das heisst eigentlich nur den diff-output zu sichern. 
Ausserdem solltest die Sache vielleicht den Jungs bei IC-Nova mitteilen. 
Am besten aber mit Kommentaren, damit klar wird, was Du geaendert hast.

lg,
Michael

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christian wrote:
> Stichwort JTAG: Was Ihr im Anhang seht, ist wohl der simpelst-mögliche
> JTAG-Adapter, der mit dem Grasshopper klarkommt: an der parallelen
> Schnittstelle, mit Wiggler-Pinout.

Wuha... das is ja schon nen bissken uebel ;)

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Michael:

> coole Sache mit dem Fix. Solltest aber vielleicht nen offiziellen Patch
> draus machen.

Hast Recht. Mal schauen, ob ich morgen Zeit dafür habe. Dann werde ich 
das ganze auch bei In-Circuit einreichen.

> Wuha... das is ja schon nen bissken uebel ;)

No risk, no fun. ;-) Ne, ich war auch überrascht, dass das tatsächlich 
ohne Probleme funktioniert.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Chrissi: Meld Dich doch mal an hier, dass Du nen Nutzernamen hast?

lg,
Michael

Autor: SiO2 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Koennte mal ne Anleitung gepostet werden, wie man u-boot neu flasht?

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Koennte mal ne Anleitung gepostet werden, wie man u-boot neu flasht?

Am sichersten natürlich mit einem JTAGICE mkII. Aber Du würdest nicht 
fragen, wenn Du den hättest. ;-)

Unter Linux hast Du eine Chance. Zerflashst Du U-Boot dabei, kommst Du 
um JTAG (und sei es nur meine obige Bastellösung) nicht herum. Das geht 
dann so:

Du musst im alten U-Boot die "bootargs" so ändern, dass das "ro" nach 
"0:128k(boot)" entfernt wird. Bei meinem Board wäre das also (alles in 
einer Zeile):

setenv bootargs console=ttyS0 root=1F02 rootfstype=jffs2 
mtdparts=physmap-flash.0:128k(boot),64k(env)ro,-(root)

Dann bootest Du Linux ("boot"). Als root kannst Du dann die neue Version 
von U-Boot laden (z.B. mit wget nach /tmp) und dann mit

dd if=/tmp/u-boot.bin of=/dev/mtdblock0 bs=4k

flashen. Daumen drücken und neu booten.

Autor: SiO2 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke, aber zu spaet fuer mich :(. Aber fuer andre hoffe ich nicht.
Ich versuche jetzt usbprog zum laufen zu bringen.
Bei embedded-projects gibts extra firmware fuer avr32, ist es egal, ob 
ich die nehme oder mk2-firmware?

Danke.

Autor: Numen B. (numen)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christian:

Kanns sein, dass in der Zeile nen fehler ist?
Bei mir bringt uboot dann immer Unknown command 'k(env)ro,-(root)' - try 
'help'

Gruss Flo

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Zeile ist korrekt.

Irgendwo ein Zeilenumbruch drin? Das komplette Kommando (von "setenv" 
bis "(root)") muss in eine Zeile, mit einem Leerzeichen zwischen "jffs2" 
und "mtdparts".

Autor: Werner B. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das "setenv" hat generell ein Problem mit langen Zeilen.
Alternative ist "askenv <variable>".

Autor: phi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie wäre es eigentlich mit einem Artikel im Wiki zum Grasshopper? Dann 
könnte man mal so nach und nach alle bisherigen Erkenntnisse 
zusammenfassen...

Autor: Christian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@phi:

Schreibst Du den Rahmen des Wiki-Artikels? Ich setze meine Tipps usw. da 
gerne rein, nur, um das allgemeine Blah-Blah vorweg ("Der Grasshopper 
ist ein Board ...") zu schreiben habe ich keine Zeit (und keine Lust).

Autor: Numen B. (numen)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich würde mich, soweit es mein wissen zulässt auch an dem wiki artikl 
beteiligen.

Gruss Flo

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christian wrote:
> Ich setze meine Tipps usw. da
> gerne rein, nur, um das allgemeine Blah-Blah vorweg ("Der Grasshopper
> ist ein Board ...") zu schreiben habe ich keine Zeit (und keine Lust).

Sowas brauchst du gar nicht, das Wiki soll ja kein Lexikon sein. Fang 
doch einfach an zu schreiben was dir einfällt: AVR32 Grasshopper

Autor: SiO2 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich moechte mein rootfs im uboot flashen (im linux geht nich :( )
Aber:
Load address: 0x10400000
Loading: 
#################################################################
         #################################################################
         #################################################################
         #################################################################
         #################################################################
         #################################################################
         #################################################################
         #################################################################
         #######################################
done
Bytes transferred = 8192000 (7d0000 hex)
ICNova> erase 30000 800000
Erasing sector  10...Erasing sector  11...Erasing sector  12...Erasing 
sector  13...Erasing sector  14...Erasing ses
ICNova> cp.b 10400000 30000 $(filesize)
Copy to Flash... Flash write error at address 0xa0030296: 0x94ce
General Flash Programming Error
ICNova> cp.b 10400000 30000 $(filesize)
Copy to Flash... Flash write error at address 0xa00301da: 0x24a4
General Flash Programming Error

Wie kann ich das Lösen?

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@SiO2:
> Wie kann ich das Lösen?

Ein heiles U-Boot verwenden. Siehe auch 
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR32_Grasshopper im Abschnitt 
"Flashen des JFFS2-Dateisystems mit U-Boot".

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hei der Christian hat sich ja angemeldet... cool ;)

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Werner B.:
> Das "setenv" hat generell ein Problem mit langen Zeilen.

Ab welcher Zeilenlänge? Ich scheine bisher noch nicht an das Limit 
gestoßen zu sein.

Autor: Werner B. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ab welcher Zeilenlänge?

Das habe ich nicht genauer ausprobiert. Bin mal mit einem ARM-Board auf 
das Problem gestossen und verwende set dem fast nur noch askenv.

Du brauchst nur Herrn Goggle nach "setenv askenv" zu fragen. Die ersten 
zwei Teffer gleich auf AVRFREAKS mit STK1000 und NGW100.

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Werner B.:

Und es kann nicht sein, dass das mittlerweile mal gefixt wurde? Die 
Zeile, die in 
http://www.avrfreaks.net/wiki/index.php/Documentat... 
mit askenv eingegeben wird, akzeptiert mein U-Boot problemlos auch mit 
setenv. Ich hatte auch schon längere "bootargs", kein Problem.

Autor: Werner B. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A) Problem von Numen B. kling nach dem Problem #-|
B) Eine Umschreibung meiner Einstellung dazu: Wenn ich weiss dass dass 
ich über die Landstrasse genauso schnell an meinem Ziel bin wie über die 
(freie) Autobahn auf der vor einer Stunde ein Stau gemeldet war, biege 
ich auf die Landstrasse ab. Egal ob die Autobahn 'möglicherweise' frei 
sein könnte.

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich wollte eher darauf hinaus: Wenn der Bug noch vorhanden wäre (was er 
ja offenbar nicht mehr ist), dann wäre es sinnvoll, ihn zu suchen, zu 
fixen und einen Patch dafür zu veröffentlichen.

Autor: Numen B. (numen)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
problem war bei mir das falsche zusammensetzten durch copy & paste.

Gruss Flo

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
eine Frage habe ich.
Hat von Euch Linuxgeeks ;-) evtl. Dropbear auf dem Grasshopper zum 
laufen bewegt? Wenn ja würde ich mich über ein HowTo freuen.
Geht das überhaupt?

Danke schön.

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@900ss:

Ich habe Dropbear einfach im Build-Root mit ausgewählt, compiliert und 
die entsprechenden Dateien auf den Grasshopper kopiert. Wo hakt es denn 
bei Dir?

Autor: 900ss als Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe noch garnichts versucht. Ich wollte erstmal wissen, ob es 
grundsätzlich geht. Dann muß ich mich wohl mal ransetzen und versuchen, 
eine Version zu erstellen (ufff.... Linux.. da hab ichzwei linke Hände). 
Habe noch nie mit configure, automake, etc..... gearbeitet. Mit MAKE 
schon :-)

Nun ja, werde es die nächste Woche ab DO evtl. mal probieren.

Evtl. könntest Du mir Dein Image zur Verfügung stellen? Allerdings habe 
ich keinen CP2102 auf meinem Board. D.h. die Ausgaben laufen dann 
irgendwo hin. :-(

Danke erstmal.
900ss

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es muss ja nicht gleich das Root-FS-Image sein, ich kann Dir auch auch 
das Binary von Dropbear zur Verfügung stellen, wenn Dir das lieber wäre.

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christian Z. wrote:
> Es muss ja nicht gleich das Root-FS-Image sein, ich kann Dir auch auch
> das Binary von Dropbear zur Verfügung stellen, wenn Dir das lieber wäre.

Als ich mein letztes Posting abgeschickt hatte, ging es mir auch durch 
den Kopf. Ich brauche sicher nur ein binary.

haben wollen :-))

Ja wenn Du es mir zu Verfügung stellst, evtl. ein kleines HowTo, wie ich 
es in Betrieb nehmen muß?
Ich bin in der Lage, Dateien per wget auf mein Grasshopper zu laden. 
Habe mal spaßeshalber eine kleine Webpage nach.../www kopiert um sie zu 
testen. Das hat geklappt. Also soviel zu meinen Vorkenntnissen :-)

Danke schon mal.
900ss

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das dropbear-Binary ist momentan unter 
http://www.chzsoft.com.ar/storage/dropbearmulti verfügbar. Du musst es 
irgendwo hin (z.B. nach /usr/bin) kopieren und dann Softlinks ("ln -s 
...") anlegen. Im Binary vorhanden ist Code für den SSH-Client, scp, den 
SSH-Server und die Key-Verwaltung.

Eine Anleitung zu dropbear findest Du sicher im Netz.

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Super, ich werde am WE mal versuchen, ob ich es zum rennen bekomme.
Vielen Dank dafür. Echt nett :-)
900ss

Autor: Ich (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So nun habe ich versucht, DROPBEAR in Betrieb zu nehmen.
Ich habe die Links angelegt und dann die Keys (SA,DDS) mit dropbearkey 
erzeugt.
Mit dropbearkey -f keyfile -y habe ich mir den private key ausgeben 
lassen.
Diesen habe ich dann PUTTY mitgegeben.

dropbear starte ich dann mit "dropbear -E -s". Das klappt, er meckert
auch nicht, dass er die Keyfiles nicht findet.

Wenn ich PUTTY dann starte fragt er nach Login name, ich sage 'root' und 
dann bricht putty ab mit
=~=~=~=~=~=~=~=~=~=~=~= PuTTY log 2008.04.29 23:02:39 =~=~=~=~=~=~=~=~=~=~=~=
root
No supported authentication methods left to try!

Wo ist denn der Fehler? Hat jemand ein Tip?
Vielen Dank.

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hmmm... ich sollte schlafen gehen. Hatte mich garnicht angemeldet :-)

Nun, die Fehlermeldung sieht anders aus als oben angegeben:
=~=~=~=~=~=~=~=~=~=~=~= PuTTY log 2008.04.29 23:09:58 =~=~=~=~=~=~=~=~=~=~=~=
root
Unable to use key file "C:\private_key.ppk" (not a private key)
No supported authentication methods left to try!

Den ppk-File habe ich gefüttert mit den Daten, die mir dropbearkey
mit Option -y ausgegeben hat.

Irgendwas mache ich falsch, aber was?

Autor: SiO2 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kommst Du wenigstens als user "default" rein?

Autor: SiO2 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
PS: ich weis euch nicht wie es ist, wenn kein Passwort vergeben ist, ob 
man sich da remote anmelden kann. Sollte eigentlich aus 
Sicherheitsgründen nicht zulässig sein (Ausser bei w2k, dort gings 
afaik). Zur Not kannste ja, wenn auch default nicht geht nen 
Passworthash in den Grasshopper (etc/shadow???) kopieren, bei default, 
aber beachte die Syntax.

Autor: Werner B. (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Im Anhang ist das dropbear Start-Script vom NGW100. Da kann man 
rauslesen welche Schritte zum Start notwending sind.
Noch ein Hinweis.
/usr/sbin/dropbear, /usr/bin/dropbearconvert und /usr//bin/dropbearkey 
sind Softlinks auf /usr/sbin/dropbearmulti .

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guten Morgen,
gähn :-)

Schon Antworten. Danke. Also als default geht es auch nicht.
Danke für das Startscript, es hilft ein wenig, die Installation dann bei 
mir zu vervollständigen. Allerdings das Starten u.s.w. von dropbear hab 
ich schon richtig gemacht denke ich. Wenn ich mir das Script so ansehe, 
dann habe ich wohl keine Fehler gemacht.

Ich habe nur ein Problem mit den Keys. Die liegen zwar an der richtigen 
Stelle im Grasshopper, allerdings hab ich da wohl was falsch gemacht mit 
den public/private keys die ich dann bei Putty verwende.

Nun vielleicht gibt es da ein schönes Howto? Hab gestern noch viel 
Google gefragt aber so wirklich schlau bin ich nicht draus geworden.

Schönen Tag.

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hmmm... nun geht es. Habe es noch nicht so ganz verstanden, aber ich 
habe mir jetzt noch einen Key mit puttyge generiert. Den private Key für 
Putty genutzt, den Public Key auf den Grasshopper in 
root.ssh/authorized_keys gespeichert (als openssh Format). Die 
Dateirechte noch auf 744 gesetzt und nun funktioniert es. Ich bin platt.
dropbearkey habe ich auch vorher genutzt um den rsa und dss key zu 
erzeugen.

Die Geschichte mit den Keys habe ich nich nicht begriffen. Ich dachte 
EIN public key und EIN private key genügen. Kann mir evtl. jemand 
erklären, wozu die von dropbear generierten keys sind und dann noch 
zusätzlich die von putty generierten keys?

Danke schön.

Edit: Ach ja, danke schön für das dropbear binary an Christian. Sehr 
nett :-)

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@900ss:

Das ist schon länger her, aber meine Erinnerung sagt mir: Sowohl die 
Clients als auch der Server haben jeweils eigene Keys, damit sie sich 
gegenseitig authentifizieren können.

Autor: SiO2 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kannst ja auch erstmal die Ports scannen, ob ssh überhaupt läuft.

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
SiO2 wrote:
> Kannst ja auch erstmal die Ports scannen, ob ssh überhaupt läuft.

Geht doch schon (s.o.). Bin ganz begeistert. Wollte es hauptsächlich für 
Port-Weiterleitung nutzen. Hier wo ich sitze ist der SSH-Port offen :-)
und der Rest außer HTTP/FTP zu.
Und sonst habe ich immer meinen PC laufen lassen. Das kann jetzt der
Grasshopper erledigen.

Frage:
Ist eigentlich /etc/inittab der richtige Ort, um dropbear automatisch zu 
starten? Oder ist eine andere Stelle geeigneter?

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ist eigentlich /etc/inittab der richtige Ort, um dropbear automatisch zu
> starten? Oder ist eine andere Stelle geeigneter?

Der saubere Weg wäre ja über ein Skript /etc/init.d/ und einen Link in 
/etc/rc.d/.

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke für de Hinweis. Das inittab ist beim graben nach Infos das erste 
gewesen, was mir über den Weg gelaufen ist. Inzwischen bin ich genau da 
angekommen, was Du auch geschildert hast. Da ich aber absoluter Linux 
Neuling bin, muß ich das Ganze immer doppelt prüfen, damit es dann auch 
richtig wird.
Nun, ich werde das mal so probieren. Den Startablauf von Linux habe ich 
noch nicht so verinnerlicht.

Der dropbear haut gut hin. Hab ihn heute schon mehrmals von der Ferne
genutzt :-)

Jetzt hab ich auch eine sinnvolle Aufgabe für den Grasshopper und mein 
PC darf tagsüber schlafen :-)

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Christian,
Könntest Du bitte etwas genauer beschreiben, wie Du den JTAG Programmer 
verbunden hast ?

Netterweise hab ich mir meinen Grasshopper geschossen, sodaß ich keinen 
Zugang mehr habe :-(

Gruß Sebastian

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Sebastian:

Einen Schaltplan meines JTAG-Adapters habe ich leider nicht. Ich habe 
aber die Pinbelegung des Wiggler verwendet (siehe z.B. Abschnitt 
"Wiggler" in http://www.mikrocontroller.net/articles/JTAG). Ich habe nur 
die Leitungen TMS, TCK, TDI, TRST und TDO verwendet, auf einen Buffer 
verzichtet und stattdessen 82 Ohm in Serie geschaltet. GND ist natürlich 
durchverbunden.

Den Link zur Software hatte ich ja bereits gepostet, allerdings habe ich 
damit den Grasshopper noch nicht beschrieben. (Mit meiner eigenen 
JTAG-Software schon, aber die ist nicht veröffentlichungsreif.)

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Christian,
Vielen Dank, das reicht mir an Infos, Ich habe nur die 20 Polige JTAG 
Version gefunden und war mir nicht sicher, was ich alles Verbinden muß 
...
Die Software hab ich mir schon runtergeladen und werde mal mein Glück 
versuchen.

Ich hoffe, daß ich damit meinen Hopperchen wiederbeleben kann.

Gruß Sebastian

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ansonsten hab ich einen JTAG ICE MkII. Ich weiß nur nicht ob Du in
in der Nähe von Bremen wohnst. Dann würde ich ihn Dir wiederbeleben.
Oder per Post.
Falls es mit dem Wiggler klappt, sag mal Bescheid. Finde ich auch
interessant.

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie gesagt: Ich habe mit meinem Simpelst-Adapter und meiner Software den 
Flash des Grasshoppers gelesen, gelöscht und geschrieben. Das klappt. 
Wenn man jetzt auch noch das Debug-Interface darüber zum Laufen 
bekäme...

Autor: Sebastian Mazur (izaseba)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
ES GEHT !
Der Grasshopper läßt sich bei mir mit avr32prog und dem "MinimalJTAG" 
flashen

Es hat zwar etwa 45 Minuten gedauert aber egal...

Das war die gute Nachricht, die schlechte, irgendwas ist dabei 
schiefgegengen :-(

Ich wollte den U-Boot, den Christian weiter oben am 18.04.2008  um 18:06 
gepostet hat draufladen, der startet auch, funktioniert leider nicht

Hier ist die Kermit ausgabe:
U-Boot 1.3.1 (Apr 18 2008 - 11:55:48)

U-Boot code: 00000000 -> 0000e3e0  data: 00013c68 -> 0001a1f0
SDRAM: 64 MB at address 0x10000000
Testing SDRAM...OK
malloc: Using memory from 0x13fa5000 to 0x13fe5000
DMA: Using memory from 0x13fa1000 to 0x13fa5000
Flash:  8 MB at address 0x00000000
DRAM Configuration:
Bank #0: 10000000 64 MB
In:    serial
Out:   serial
Err:   serial
Net:
 *** Unhandled exception 8 at PC=0x13fe5186
   pc: 13fe5186    lr: 13ffa598    sp: 13fa0ec8   r12: 13fa2000
  r11: 13fb91e0   r10: 13fa1000    r9: 13fa1000    r8: a0000000
   r7: 13fb91c0    r6: 13ff9984    r5: 13fa0fa0    r4: 00000000
   r3: 13fb91f0    r2: fff01800    r1: 00000000    r0: 13ffa58c
Flags: qvnzC
Mode bits: hrje....g
CPU Mode: Supervisor

Stack: (0x13fa0ec8 to 0x13fa0fa0)
0ec0:                   13ff2d08 13fb91c0 13ff9984 13fa0fa0 00000000 13ff007c
0ee0: 13fa0fcc 13ff9984 13fa0fa0 13ff85b4 13fa0fcc 13fa0fcc 13ffa590 13ffa58c
0f00: 13fe6d20 13fa0fcc 13ff9984 13fa0fa0 13ff85b4 13ffa6a8 13fa0fcc 13ffa590
0f20: 13ffa58c 13fe771c 13ff3507 13ff9984 13fa0fa0 13ff85b4 13fec192 13fa0fcc
0f40: 13ff9984 13fa0fa0 13ff85b4 13fec228 13fe5362 13fa0fcc 13ff9984 13fa0fa0
0f60: 13ff85b4 13fa0fcc 13ffa594 13ffa590 13ffa58c 13fe50c4 04000000 13ff9984
0f80: 24007fb4 13ff85b4 0e9c2fed 13ff0800 00000000 13ffa590 00000000 00000000
Unhandled exception

Das ganze wiederholt sich, bis ich den Grasshopper vom Netz trenne.

Jetzt stellt sich die Frage, ist da beim Flashen was schiefgelaufen ?
Sollte ich es nochmal versuchen ?

Kann es sein, daß da irgendwelche Bits gekippt sind ?

@900ss D.,
vielen Dank für das Angebot, leider wohne ich am Niederrhein etwa 350 km 
von Bremen entfernt, sonst würde ich das Angebot sofort annehmen.


Gruß Sebastian

Autor: Sebastian Mazur (izaseba)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
Ich habe gerade nochmals versucht den Bootloader draufzuspielen.

Es geht!
Irgendwas muß beim erstem Mal falsch gelaufen sein, das spielt jetzt 
keine Rolle mehr, hauptsache ich kann jetzt mit dem Grasshopper 
connecten :-)

Vielen dank an Euch, den JTAG Adapter werde ich mir gut aufheben, man 
weißt ja nie !

Gruß Sebastian

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hey das ist ja cool. Gut zu wissen. Ich kann mir zwar helfen, aber es 
ist immer gut, eine Alternative zu haben. Und ich mag auch solch 
einfache Interface.

Autor: Sebastian Mazur (izaseba)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Und ich mag auch solch
>einfache Interface.

Ja , es taugt aber wirklich nur als Notlösung.
Ich könnte wetten, daß Du mit Deinem JTAG ICE MkII weniger als 40 
Minuten fürs U-Boot flashen brauchst ;-)

Gruß Sebastian

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Leider nicht, vielleicht sind es 30 Min. hab noch nicht so genau drauf 
geachtet. Auf jedenfall kann man sich 'n Kaffee kochen.

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hm, ich schaffe mit dem Simpelst-Adapter beim Schreiben ca. 200 Bytes/s, 
damit dürfte U-Boot (128kiB) in gut 10 Minuten geschrieben sein (zzgl. 
vorherigem Löschen der Sektoren). Das wäre dann sogar schneller als ein 
JTAGICE mkII? Kann ich kaum glauben.

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie gesagt, habe nicht direkt auf die Uhr geschaut, aber ich meine es 
dauerte so lange. Im Moment habe ich gerade andere Prioritäten.
Sonst würde es mal ausprobieren.

Autor: gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mal ne andere Frage: Was brauche ich eigentlich für einen Stecker für 
die externe Spannungsversorgung? Leider ist auf dem Plan mit der 
Bemaßung kein Durchmesser angeben...

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hier geht ganz schoen was ab ;)
Ah das erinnert mich... ich wollt das ja alles noch wegsichern :D

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Spannungsversorgung: Bei mir passt ein Hohlstecker mit r_a=5,5mm und 
r_i=2,5mm. r_i=2,1mm dürfte auch gehen, so dick scheint mir der Stift in 
der Buchse nicht. Polarität steht ja auf dem Board drauf.

Vorsicht: Wer noch eines der ersten Boards hat, bei dem C42 bestückt 
ist, darf keinesfalls mehr als 10V anlegen.

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

Da mein Board wieder läuft habe ich mich ans Programmieren gemacht.

Leider muß ich feststellen, daß mein Wissen doch etwas beschränkt ist.

Als Übung wollte ich mal den Boardinternen Taster abfragen...

Und da fangen die Probleme schon an.

Ich habe das Demoprogramm etwas umgeschrieben, damit mir der Status von
Port A ausgegeben wird.
das klappt wiederum nicht, der Zugriff auf Port A wird 
verweigert(Resource Busy) es kolidiert wahrscheinlich mit den LEDs 
Treibern...

Dann habe ich den Kernel etwas geändert, so wie Christian hier 
geschrieben hat http://forum.embedded-projects.net/viewtopic.php?id=338

Beim laden der Module wird aber nichts in /dev/input eingetragen und 
mknod ergibt für mich auch keinen Sinn, wenn ich nicht weiß welche Major 
u. Minor Nummer ich eintragen muß.

Kann mir jemand einen Tip geben, wo ich mich etwas einlesen kann ?

Gruß Sebastian

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
/dev/input/event0 ist ein "char"-Device mit Major 13, Minor 64.

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Christian,

danke, zwischendurch hab ich das auch selber rausgelesen, es steht 
irgendwo in der Doku bei Input.

Wird die denn automatisch beim Laden der Treiber erstellt ?
Ich musste sie mit mknod erstellen.

Ein
ls -all /dev/input
ergibt dann
crw-r--r--    1 root     root      13,  64 Dec 31  2006 event0

Ich habe dann ein Miniprogramm geschrieben um es zu testen :
#include <linux/input.h>
#include <stdio.h>
#include <stdlib.h>
#include <unistd.h>
#include <fcntl.h>
#include <errno.h>

int main(void) {
  int fd = -1;
  char name[256] = "unknown";
  if ((fd = open("/dev/input/event0",O_RDONLY)) < 0){
    perror("event0 open");
    exit(1);
  }
  if(ioctl(fd,EVIOCGNAME(sizeof(name)),name) < 0) {
    perror("event0 ioctl");
  }
  printf("The device on /dev/input/event0 is %s\n",name);
  close(fd);
  return 0;
}

leider ergibt das folgende Ausgabe
event0 open: No such device

Also stimmt hier irgendwas nicht :-(

Woran könnte das liegen ?

Gruß Sebastian

P.S. Ich hoffe, ich nerve nicht mit meinen Fragen,
Ich habe zwar Linuxerfahrungen, aber so "systemnah" hab ich noch nie 
gearbeitet.

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nochwas
lsmod

ergibt dann
Module                  Size  Used by    Not tainted
evdev                  10496  0
gpio_keys               4032  0

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also, /dev/input/event0 wird bei mir auch nicht automatisch erzeugt, 
soweit kein Problem. Taucht denn in /sys/class/input nach dem Laden der 
Module etwas auf?

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Christian,
leider nicht,
ich hänge noch die Ausgabe in /var/log/messages nach dem Einbinden der 
Module an :
Dec 31 17:04:03 icnova user.debug kernel: kobject: 'gpio_keys' (c0854e88): kobject_add_internal: parent: 'module', set: 'module'
Dec 31 17:04:03 icnova user.debug kernel: kobject: 'holders' (93d7da60): kobject_add_internal: parent: 'gpio_keys', set: '<NULL>'
Dec 31 17:04:03 icnova user.debug kernel: kobject: 'gpio_keys' (c0854e88): kobject_uevent_env
Dec 31 17:04:03 icnova user.debug kernel: kobject: 'gpio_keys' (c0854e88): fill_kobj_path: path = '/module/gpio_keys'
Dec 31 17:04:03 icnova user.debug kernel: bus: 'platform': add driver gpio-keys
Dec 31 17:04:03 icnova user.debug kernel: kobject: 'gpio-keys' (93d2a140): kobject_add_internal: parent: 'drivers', set: 'drivers'
Dec 31 17:04:03 icnova user.debug kernel: kobject: 'gpio-keys' (93d2a140): kobject_uevent_env
Dec 31 17:04:03 icnova user.debug kernel: kobject: 'gpio-keys' (93d2a140): fill_kobj_path: path = '/bus/platform/drivers/gpio-keys'
Dec 31 17:04:14 icnova user.debug kernel: kobject: 'evdev' (c085a748): kobject_add_internal: parent: 'module', set: 'module'
Dec 31 17:04:14 icnova user.debug kernel: kobject: 'holders' (93d77360): kobject_add_internal: parent: 'evdev', set: '<NULL>'
Dec 31 17:04:14 icnova user.debug kernel: kobject: 'evdev' (c085a748): kobject_uevent_env
Dec 31 17:04:14 icnova user.debug kernel: kobject: 'evdev' (c085a748): fill_kobj_path: path = '/module/evdev'

haben die Zeilen mit <NULL> was zu sagen ?

Ach so meine rootfs Datei ist die, die nach dem bauen vom Toolchain 
entstanden ist, allerdings mit der Änderung in btn.c

Gruß Sebastian

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ist vor dem Laden der Module schon ein Verzeichnis 
/sys/devices/platform/gpio-keys vorhanden? Dann sollte angelegt werden, 
nachdem btn.c modifiziert wurde.

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Christian,

Nein so ein Ordner habe ich nicht erstellt, es geht auch nicht ein mkdir 
erzeugt "no such file or directory" ???
Darf man da überhaupt was erstellen?
Ich dachte diese Struktur wird beim booten erzeugt ?

Naja, ich habe Event interface und GPIO Buttons fest in den Kernel 
einkompiliert und es wird scheinbar alles richtig gestartet

beim booten:
input: gpio-keys as /class/input/input0

in  /sys/devices/platform/ sieht es dann so aus:
at32_eic.0        atmel_usart.0     leds-gpio.0       pio.2
at32_pm.0         atmel_usart.1     macb.0            pio.3
at32_wdt.0        atmel_usba_udc.0  pdc.0             pio.4
at32ap700x_rtc.0  dmaca.0           physmap-flash.0   smc.0
atmel_pwm.0       gpio-keys         pio.0             systc.0
atmel_twi.0       intc.0            pio.1             uevent

und der Zugriff auf die erstellte /dev/input/event0 erzeugt keine Fehler 
mehr.

Hier nochmal der Ausschnitt aus /var/log/messages
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: bus: 'platform': add driver gpio-keys
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: kobject: 'gpio-keys' (93d46aa0): kobject_add_internal: parent: 'drivers', set: 'drivers'
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: bus: 'platform': driver_probe_device: matched device gpio-keys with driver gpio-keys
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: bus: 'platform': really_probe: probing driver gpio-keys with device gpio-keys
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: device: 'input0': device_add
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: kobject: 'input0' (93d59eb0): kobject_add_internal: parent: 'input', set: 'devices'
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: kobject: 'input0' (93d59eb0): kobject_uevent_env
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: kobject: 'input0' (93d59eb0): fill_kobj_path: path = '/class/input/input0'
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: kobject: 'gpio-keys' (90205598): fill_kobj_path: path = '/devices/platform/gpio-keys'
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: kobject: 'input0' (93d59eb0): fill_kobj_path: path = '/class/input/input0'
Jan  1 01:00:02 icnova user.info kernel: input: gpio-keys as /class/input/input0
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: device: 'event0': device_add
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: kobject: 'event0' (93d5aad4): kobject_add_internal: parent: 'input0', set: 'devices'
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: kobject: 'event0' (93d5aad4): kobject_uevent_env
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: kobject: 'event0' (93d5aad4): fill_kobj_path: path = '/class/input/input0/event0'
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: kobject: 'gpio-keys' (90205598): fill_kobj_path: path = '/devices/platform/gpio-keys'
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: driver: 'gpio-keys': driver_bound: bound to device 'gpio-keys'
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: bus: 'platform': really_probe: bound device gpio-keys to driver gpio-keys
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: kobject: 'gpio-keys' (93d46aa0): kobject_uevent_env
Jan  1 01:00:02 icnova user.debug kernel: kobject: 'gpio-keys' (93d46aa0): fill_kobj_path: path = '/bus/platform/drivers/gpio-keys'

Was mit jetzt auffällt, es sind keine Zeilen mit <NULL> mehr drin ?

Es stellt sich nur die Frage, warum es bei mir mit Modulen nicht klappt 
?

Heut Abend habe ich etwas mehr Zeit, dann versuche ich endlich 
vernünftig die Taste auszuwerten.

Gruß Sebastian

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du darfst in /sys/* natürlich keine Dateien/Verzeichnisse erzeugen, 
meine Frage war ja, ob sie schon da sind. Der Code in btn.c erzeugt z.B. 
/sys/devices/platform/gpio-keys.

Dein zuletzt geposteter Auszug aus /var/log/messages liest sich auf alle 
Fälle ganz gut.

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Du darfst in /sys/* natürlich keine Dateien/Verzeichnisse erzeugen,
>meine Frage war ja, ob sie schon da sind. Der Code in btn.c erzeugt z.B.
>/sys/devices/platform/gpio-keys.

Ja /*Hust*/, dann habe ich Dich falch verstanden ;-)
Hab mich schon etwas gewundert...

Es scheint aber so zu funktionieren, wenn ich cat /dev/input/event0 
ausführe
und auf die Taste drücke erscheinen im Terminal kryptische Zeichen, das 
ist schon ein "gutes Zeichen" ;-)

Andere Frage, klappt das bei Dir mir dem nachladen der Module ?

Gruß Sebastian

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, bei mir klappt das mit den Modulen.

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Auswertung funktioniert :-)

Im Anhang ein Programm, das je nach dem , ob innerhalb einer Sekunde die 
Taste gedrückt wurde eine 1 oder eine 0 auf der Konsole schreibt.

Jetzt muß ich das ganze nur noch sinvoll in ein Script packen, und schon 
kann man per Tastendruck den httpd starten/stopen usw.

@Christian,

>Ja, bei mir klappt das mit den Modulen.

Hmm, dann ist bei mir was nicht richtig.

Gruß Sebastian

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Ich denke jetzt bin ich mit meiner Tastenproblematik Fertig.
Und zwar hab ich das Programm so abgeändert, daß es in einer 
Endlosschleife läuft und bei jedem Tastendruck ein Program/Shellscript 
ausführt.

Im Anhang der Quellcode

Ich freue mich über weitere Anregungen/Kritik (bin leider kein Profi auf 
diesem Gebiet)

Gruß Sebastian

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hier nochmal das Kompilierte Programm für eben ausprobieren.

Es muß eine ausführbare Datei mit dem Namen button in /etc erzeugt 
werden, die bei jedem Tastendruck ausgeführt wird.

Zum probieren hab ich solch ein Script gemacht
#!/bin/sh

i=`cat /sys/class/leds/pwrled\:red/brightness`

if [ $i -eq 1 ]
then
`echo 0 > /sys/class/leds/pwrled\:red/brightness`
else
`echo 1 > /sys/class/leds/pwrled\:red/brightness`
fi

Damit läßt sich schön die Powerled toggeln.

Nochwas es müssen die Module

gpio-keys
evdev

geladen werden.

Eigentlich soll das Problemlos funktionieren, bei mir hat das leider 
nicht geklappt und ich habe die Treiber fest in den Kernel eingebunden.

Noch ein Tip :

Hat man den Hopper am Router mit Internetzugang dran kann man sich mit

/usr/sbin/rdate time.fu-berlin.de

die Systemzeit einstellen.
Leider stimmt die Zeitzone noch nicht.
Das wird erledigt, indem man

CET-1CEST-2,M3.5.0/02:00:00,M10.5.0/03:00:00

in /etc/TZ

einträgt



Gruß Sebastian

Autor: gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
ich habe mal ein paar Fragen zum Grasshopper:
Hat schon mal jemand den U-Boot von Christian getestet? Ich möchte 
nämlich einen neuen U-Boot ohne Bug aufspielen, falls das Linux nicht 
mehr booten sollte...
Und wie kann ich die mit 'make' erstellte AVR32 Toolchain zum 
Kompilieren eigener Programme nutzen?
Was benutzt ihr für ein Netzteil für euren Grasshopper?

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo gast (Gast),

ja ich nutze den U-Boot von Christian, der funktioniert problemlos, 
leider mußte ich mir dafür den minimal JTAG bauen, weil ich mir den 
ganzen Flash geschossen habe ;-)

>Und wie kann ich die mit 'make' erstellte AVR32 Toolchain zum
>Kompilieren eigener Programme nutzen?

Unter ICnova_base/build_avr32/staging_dir/bin findest Du alles was Du 
brauchst.
Ich hab mit noch das AVR32Studio installiert.

>Was benutzt ihr für ein Netzteil für euren Grasshopper?

Ich habe hier ein Steckenetzteil von der Müllkippe, achte aber darauf, 
daß Du nicht mehr als 10 V anlegst.

Gruß Sebastian

Autor: gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
[quote]Unter ICnova_base/build_avr32/staging_dir/bin findest Du alles 
was Du
brauchst.
Ich hab mit noch das AVR32Studio installiert.[/quote]
Hast du vielleicht ein funktionierendes Makefile? Schließlich müssen ja 
auch der Pfad für die Libraries und Includes stimmen...

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nein, Makefile habe ich nicht.
Ich habe mir einfach die $PATH Variable um den Pfad zu den avr32-gcc 
erweitert und schon findet avr32Studio alles, was es braucht ;-)

Gruß Sebastian

Autor: gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe mir mal das AVR32 Studio für Linux heruntergeladen, aber leide 
rfindet er die nötigen Executables nicht, obwohl ich 
ICnova_base/build_avr32/staging_dir/bin zum Pfad hinzugefügt habe. In 
ICnova_base/build_avr32/staging_dir/bin sind bei mir folgende Dateien:
avr32-linux-addr2line               avr32-linux-uclibc-addr2line
avr32-linux-ar                      avr32-linux-uclibc-ar
avr32-linux-as                      avr32-linux-uclibc-as
avr32-linux-cc                      avr32-linux-uclibc-cc
avr32-linux-c++filt                 avr32-linux-uclibc-c++filt
avr32-linux-cpp                     avr32-linux-uclibc-cpp
avr32-linux-depmod26                avr32-linux-uclibc-gcc
avr32-linux-gcc                     avr32-linux-uclibc-gcc-4.0.4-atmel.0.99.0
avr32-linux-gcc-4.0.4-atmel.0.99.0  avr32-linux-uclibc-gccbug
avr32-linux-gccbug                  avr32-linux-uclibc-gcov
avr32-linux-gcov                    avr32-linux-uclibc-ld
avr32-linux-ld                      avr32-linux-uclibc-nm
avr32-linux-ldconfig                avr32-linux-uclibc-objcopy
avr32-linux-ldd                     avr32-linux-uclibc-objdump
avr32-linux-nm                      avr32-linux-uclibc-ranlib
avr32-linux-objcopy                 avr32-linux-uclibc-readelf
avr32-linux-objdump                 avr32-linux-uclibc-size
avr32-linux-ranlib                  avr32-linux-uclibc-strings
avr32-linux-readelf                 avr32-linux-uclibc-strip
avr32-linux-size                    makedevs
avr32-linux-strings                 mkimage
avr32-linux-strip
Und hier ist die Fehlermeldung vom AVR32 Studio:
avr32program: <not found> (Need version 3.0 or newer)
avr32gdbproxy: <not found> (Need version 3.0 or newer)
avr32-gdb: <not found> (Need version 6.7 or newer)
avr32-g++: <not found> (Need version 4.2 or newer)
avr32-gcc: <not found> (Need version 4.2 or newer)
avr32-as: <not found> (Need version 2.17 or newer)
avr32-nm: <not found> (Need version 2.17 or newer)

You are using the Linux version of the AVR32 Utilities and AVR32/GNU Toolchain.

There are multiple problems with dependent executables or path settings. Please consult the user guide for details.

The actual search path used is: /usr/local/bin:/usr/bin:/usr/X11R6/bin:/bin:/usr/games:/opt/gnome/bin:/opt/kde3/bin:/usr/lib/mit/bin:/usr/lib/mit/sbin:/usr/lib/qt3/bin:/mount/share/bin:/usr/sbin/:/sbin/:xxxxxx/icnova_base_cd/ICnova_base/build_avr32/staging_dir/bin/
Wo liegt das Problem? Warum findet er die Toolchain nicht?

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Swiw ist avr32-gcc die Variante für Standalone-Anwendungen und 
avr32-linux-gcc die für Linux-Anwendungen. Nun kenne ich mich mit dem 
AVR32 Studio nicht aus, aber kann man das konfigurieren, ob es Linux- 
oder Standalone-Anwendungen bauen soll?

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo  gast (Gast),

Christian hat recht, die Dateien, die angemeckert werden brauchst Du 
nicht.

Klicke die Fehlermeldung einfach weg, erzeuge Dir ein neues Linuxprojekt 
und schreib zum Testen ein "Hello World" Programm .

Gruß Sebastian

Autor: gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke für eure Antworten! Das Kompilieren funktioniert mit AVR32 Studio 
völlig problemlos, die fehlenden files werden anscheinend wirklich nur 
für standalone Applikationen benötigt...

Autor: gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
könnte bitte jemand eine Kopie von dem U-Boot ohne Bug von Christian 
anhängen? Der Link oben (http://www.chzsoft.com.ar/storage/u-boot.bin) 
funktioniert leider nicht mehr :-(

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ah, sorry, URLs mit storage sind bei mir immer nur eine begrenzte Zeit 
gültig. Der aktuelle Link stand im Wiki-Artikel, ist aber bei einer 
Bearbeitung offenbar verloren gegangen. Ich habe den Abschnitt wieder 
eingefügt:

http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR32_Gras...

Der direkte Link zum Download ist 
http://www.chzsoft.com.ar/grasshopper/u-boot.bin

Autor: Mathias Unknown (doomsday77)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Leute!

Also ich hab mein Grasshopper Board gestern bekommen, und versuche seit 
dem verzweifelt es in Betrieb zu nehmen. Ich habe gelesen, daß ich nicht 
der einzige bin, bei dem die Virtuelle Schnittstelle auf USB nicht 
funktioniert.
Mein Computer findet zwar einen USB Controller aber wie soll ich mich 
jetzt mit Putty mit dem Board verbinden?
Ich weiß ja noch nicht einmal, wie die IP des Boards ist!
Zitat : "....hier kann direkt nach dem Einschalten der Boot-Vorgang 
beobachtet werden"
Wie denn bitte?
Eine Serielle Schnittstelle bekomme ich auch nicht angezeigt!
Gibt es irgentwo ein Tutorial, das sich mit dem Thema beschäftigt, oder 
könnt ihr mir vielleicht helfen?

Autor: Sebastian Mazur (izaseba)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
Ist Putty nicht telnet,ssh Ersatz für Windows ?

Du brauchst ein Terminalprogramm, das auf 115200 Baud 8/N/1 eingestellt 
ist.

Dein Computer muß einen Com Port erkennen, nachdem Du den Hopper 
angeschlossen hast, und damit verbindest Du Dich auch.

Sonst schau mal unter diesem Link nach

http://www.embedded-projects.net/index.php?page_id=237

viel Glück Sebastian

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
PuTTY kann auch als serielles Terminalprogramm verwendet werden. 
Voraussetzung ist natürlich, dass die serielle Schnittstelle des 
Grasshoppers erkannt wird.

Wimre musste ich den Treiber für die USB-seriell-Bridge von Silabs 
installieren, damit der Com-Port zur Verfügung gestellt wurde.

Autor: Mathias Unknown (doomsday77)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wunderbar! Das Grasshopper läuft! Nachdem ich die Virtual Serial Port 
Adapter Software von Eltima aufgespielt habe, kann ich über Putty mit 
den in der oberen Beschreibung angegebenen Einstellungen wunderbar auf 
das Board zugreifen. Danke leute!

Autor: Mathias Unknown (doomsday77)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hat von euch schon jemand einen SD-Kartenslot an das Grasshopper 
angebaut oder kann in Bezug auf Erweiterungen etwas empfehlen?

Die Pinleisten an meinem Board sind noch nicht drin, d.h. ich muß die 
wohl nachträglich einlöten. Leider.

Ich will außerdem versuchen, das gesamte Board über Hochkapazitätsakkus 
am laufen zu halten, am besten wäre es, wenn man die auch gleich über 
USB mitaufladen könnte. Hat damit jemand schon Erfahrungen gesammelt?

Autor: Sebastian Mazur (izaseba)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Mathias,

Ich habe eine SD Karte am Grasshopper angeschlossen, leider funktioniert 
sie noch nicht :-(

Hier Beitrag "Re: I2C am Grasshopper mit 5V" haben wir kurz 
drüber gesprochen, vielleicht hilft es Dir weiter, ich bin noch nicht 
dazu gekommen weiter zu machen.

Gruß Sebastian

Autor: Werner B. (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Grasshopper mit SD-Karte funktioniert, aber nicht mit Kernel den das 
mitgelieferten Buildroot erzeugt. Das habe ich auch versucht, bin aber 
über das laden des Kernels mit dem aktualisierten U-Boot nicht 
hinausgekommen. Das Linux erkennt die SD-Karte nicht.
Also habe ich mir den aktuellen Release Cadidate vom "offizellen" Atmel 
Buildroot 2.2.0-RC4 ( http://www.atmel.no/buildroot/source/ ) 
installiert, für das NGW100 konfiguriert und dann bauen lassen. Dann im 
Verzeichnis 
buildroot-avr32-v2.2.0-rc4/project_build_avr32/atngw100/linux-2.6.25.6/a 
rch/avr32/boards/atngw100  "nur" noch die Änderungen für den Grasshopper 
eingepflegt (Ok, das ICNova Verz. aus dem ICNova Buildroot genommen und 
Änderungen für das andere Buildroot reingefummelt). Nach einem "make 
linux26-menuconfig" (ohne Änderungen, nur um den rebuild anzustoßen) 
baut man sich dann den neuen Kernel.
Da der Grasshopper nur 8MB Flash hat, habe ich das gesamte System auf 
der SD Karte liegen.

Im U-Boot

set bootcmd 'mtdparts default;chpart nor0,2;mmcinit;ext2load mmc 0:1 
0x10400000 /boot/uImage;bootm'

set bootargs 'console=ttyS0 root=/dev/mmcblk0p1 rootdelay=1 
mtdparts=physmap-flash.0:128k(boot)ro,64k(env)ro,-(root)'

Die bootargs sind so kompliziert weil das Layout des Boot-Flash beim 
Grasshopper anders ist als beim NGW100 (U-Boot:ENV:Root statt 
U-Boot:Root:ENV).

Das "neue" Board-Verzeichnis habe ich angehängt.

Ein "Diry Hack" aber es geht hervorragend.

Autor: Sebastian Mazur (izaseba)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Werner,

Super, danke für die Antwort.
Könntest Du vielleicht noch kurz beschreiben, wie man "Änderungen für 
das andere Buildroot reinfummelt" ?
Das wäre sehr hilfreich und vor allem was hast Du mit Card detect und 
Write Enable Pins von der Karte gemacht ?

Ich will mein System garnicht auf der Karte ablegen, sondern die Karte 
nur in System mounten als fat oder ext2, sollte doch machtbar sein oder 
?

Gruß Sebastian

Autor: Mathias Unknown (doomsday77)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also ich werde jetzt erst einmal alle verfügbaren Informationen über das 
Grasshopper zusammenzutragen, auch Threadinformationen. Ich will 
versuchen, alles zu bündeln, um eine Umfassende Dokumentation zu 
erzeugen, damit hier das Rad nicht zwanzigmal erfunden wird.
Ich glaube es würde viele User freuen, wenn sie nicht endlos stöbern 
müßten, um an geeignete Infos dranzukommen.
Sozusagen die Essenz über das Grasshopper-Wissen zusammenzutragen.

Das kleine Projekt wird mich jetzt erst mal auslasten, wenn ich fertig 
bin, werd ich den Link mal posten.
Mfg

Autor: 900ss D. (900ss)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mathias Unknown wrote:
> Ich will
> versuchen, alles zu bündeln, um eine Umfassende Dokumentation zu
> erzeugen, damit hier das Rad nicht zwanzigmal erfunden wird.
> Ich glaube es würde viele User freuen, wenn sie nicht endlos stöbern
> müßten, um an geeignete Infos dranzukommen.

SUPER! Ich freue mich drauf, auch wenn ich erst im Herbst dazu komme, 
mit dem Grasshopper weiterzumachen. Vorher steht leider viel anderes auf 
dem Zettel :-(

Jetzt schon mal ein großes DANKE dafür.

Autor: Werner B. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der wp- und detect Pin bleiben unbenutzt.
static struct mci_platform_data __initdata mci0_data = {
  .detect_pin = GPIO_PIN_NONE,
  .wp_pin = GPIO_PIN_NONE,
};

Das "alte" Buildroot und das Atmel Buildroot 2.2 verwenden verschiedene 
uClibc Versionen. Diese sind leider inkompatibel zueinander. Mit einem 
aus dem Atmel Buildroot 2.2 gebauten uImage werden die im Flash 
existierenden Programme vermutlich nicht zusammenarbeiten. darum 
benötigt man das zugehörige Root Image. Das vom Buildroot 2.2 gebaute 
Root Image enthält aber kein /usr Dateisystem, da das beim NGW100 in 
einem anderen Flashbaustein liegt den es auf dem Grasshopper nicht gibt. 
Das Umzubauen erfordert viel mehr Auswand als einfach die paar 
Anpassungen an den Konfigurationsfiles  auf der SD Karte, so wie es 
meine momentane "Lösung" macht.

P.S.
Wie man dem U-Boot die SD Karten beibringt findet ihr in
http://forum.embedded-projects.net/viewtopic.php?id=401

Autor: Mathias Unknown (doomsday77)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wo kann man eigentlich günstig an Kleinteile wie z.B. Pins, oder 
vielleicht passende Pin-Leisten kommen, die man für den Grasshopper 
verwenden kann. Finde im Internet äußerst wenig davon.

Autor: Christian Z. (christianz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das sind doch ganz normale Pinleisten im 2,54mm-Raster, oder etwa nicht? 
Wo ist da das Problem?

Autor: MainSter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo leute,
auch ich musste bitter dafür büßen dass ich mein grasshopper wegen der 
10V Kondensatoren zurückgeschickt hab (HTTP hat funktioniert, als ersatz 
bekam ich ein board mit dem falschn PHY ic drauf....

Da ich nicht auf in-circuit warten wollte hab ich mein board wie von 
Christian (Gast) beschrieben umgebaut:

bootscreen auszug:
eth0: Atmel MACB at 0xfff01800 irq 25 (00:1f:e5:00:01:29)
eth0: attached PHY driver [Davicom DM9161E] (mii_bus:phy_addr=0:00, irq=-1)

als ich dann zum ersten mal das LAN- kabel einsteckte erschien folgende 
Meldung:
$ eth0: link up (100/Full)

.... und siehe da... ich kann meinen Router anpingen freu
$ ping 192.168.2.1
PING 192.168.2.1 (192.168.2.1): 56 data bytes
64 bytes from 192.168.2.1: seq=0 ttl=64 time=2.6 ms
64 bytes from 192.168.2.1: seq=1 ttl=64 time=0.9 ms

auch ich musste die richtige mac einmalig mit U-boot setzen und mehrmals 
versuchen den saveenv befehl erfolgreich auszuführen...

Vill. hilfts dem ein oder anderen seinen mut zu sammeln und.......... 
:-)

Mit freundlichem Gruß
Mainster

Autor: Max (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo!

Was muss ich machen bzw. in buildroot selektieren damit ich für die 
tslib /dev/input/event0 bekomme?

LG Max

Autor: Benedict B. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich hoffe das es echt bald eine richtige Doku für den Grasshopper gibt, 
mir raucht schon der Kopf vom suchen :)

Hab derzeit das Problem das ich PortD nicht richtig ansteuern kann.

pin_mask: 0xffffffff
oe_mask: 0xffffffff

wenn ich nun in /dev mit "echo 0xfffffff > gpio0" meine angeschlossenen 
test LEDs anschalten will gehen zwar ein paar an aber nicht alle.

Oder kann man gar nicht 4Bytes gleichzeitig übergeben?

Würde mich freuen wenn mir jemand sagen kann wie ich den Kompletten Port 
auf High setzen kann :)

LG Benedict

Autor: Benedict B. (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nach langem rumprobieren hab ich es geschafft die Pins anzusteuern, aber 
nur mithilfe eines C Programmes.

Was mich wundert, der zugriff mit C Streamfunktionen funktioniert 
einwandfrei. Mit C++ Streamfunktionen hab ich es allderings nicht 
hinbekommen.

Im Anhang befindet sich mein Code, vllt kann mir jemand sagen warum es 
nicht funktioniert.

LG Benedict

Autor: Max (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
AH vielleicht ist mein Problem auch hier besser?!
Ich hab wegen dem Touchcontroller die atmel_spi.c und atmel_spi.h im 
Linux-Driver Ordner ersetzt. Leider habe ich jetzt folgenden Fehler beim 
kompilieren. :(
drivers/spi/atmel_spi.c: In function 'atmel_spi_probe':
drivers/spi/atmel_spi.c:768: error: 'struct spi_master' has no member named 'mode_bits'
make[3]: *** [drivers/spi/atmel_spi.o] Fehler 1
make[2]: *** [drivers/spi] Fehler 2
make[1]: *** [drivers] Fehler 

Autor: Uwe G. (uwe_g)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

Die TSLIB-Programme (ts_test...) brauchen ja ein /dev/input/event0. Aber 
wie wird der erzeugt? Muss ich da irgendwas mit "mknod /dev/input/event0 
..." machen?

An meinen Grasshopper hab ich ein ADS angeschlossen. Ein "cat 
/sys/devices/platform/atmel_spi.0/spi0.0/pen_down" sagt mir eine "1" 
wenn ich den Touch berühre.
Ein "cat /proc/bus/input/devices" listet:

I: Bus=0000 Vendor=0000 Product=0000 Version=0000
N: Name="ADS784x Touchscreen"
P: Phys=spi0.0/input0
S: Sysfs=/class/input/input0
U: Uniq=
H: Handlers=
B: EV=b
B: KEY=400 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
B: ABS=1000003

Wei bekomme ich jetzt ein "/dev/input/event0" Gerät hin?

Grüsse

Uwe