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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DSO für wenig Geld


Autor: Dirk Willner (psychodirk)
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Moin,
bin bein googeln auf folgende Seite gekommen:

DSO für wenig Geld

http://www.freeduino.de/de/blog/digitales-speicher...

O.k. ist nichts für Vollprofis. Aber um klein anzufangen
lohnt sich die Anschaffung vieleicht.

Laut mail vom Vertreiber kostet das Teil inkl. Versand
36$ (nach Deutschland!!!)

? Kennt jemand dieses Teil.

Dirk

Autor: Lupin (Gast)
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Das ist ja ein süßes teil.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Ist halt die Frage, was man damit anfangen will.

Mit 2MS/s kann man halt max. ein Signal von 200kHz sinnvoll darstellen.
256 Bytes Speichertiefe ist natürlich auch nicht der Hit ...


Gruß, Marcus

Autor: Erik D. (dareal)
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Eher Spielzeug als Werkzeug ...

Gut, zum gucken "ob ein Signal anliegt" vllt. noch brauchbar, aber mehr 
auch nicht.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Für das Geld ist das OK.
Wenn ich mir die Schalter, die Platine und das erzeugte Bild auf dem LCD 
anschaue, dann sieht das ganze sehr gut durchdacht aus.
Mich würde mal der verbaute µC interessieren. Sieht nach etwas größerem 
aus. Die 256Byte kommen mir daher etwas wenig vor. Sind vielleicht durch 
das LCD begrenzt.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Controller ist ein Atmega64 ...

Gruß, Marcus

Autor: ajax (Gast)
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Meiner Meinung nach kann es fast nicht sein, dass man das DSO für 33$ 
bekommt. Alleine das Display kostet normalerweise schon so viel.

Wo liegt der Haken?

Autor: GreenHorn (Gast)
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Hi,

unter www.ulrichradig.de findet ihr auch ne Anleitung und Bausatz:-)

Autor: J. K. (rooot)
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>Laut mail vom Vertreiber kostet das Teil inkl. Versand
>36$ (nach Deutschland!!!)

Ich kann der webseite was anderes entnehmen:

das DIY set kostet 31$ bzw 40 mit aufgelöteten IC's.

Wenn man sich die Porto-tabelle anschaut kommen dann noch mal 25$ nach 
Westeuropa hinzum,

Das ergibt für mich 56 Dollar oder laut aktuellem Dollarkurs (Stand: 
siehe Postdatum) 43,84 €.

MfG
J.K.

Autor: ajax (Gast)
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>Das ergibt für mich 56 Dollar oder laut aktuellem Dollarkurs (Stand:
>siehe Postdatum) 43,84 €.

Wobei ich immer noch nicht glauben kann, dass man es für das Geld 
bekommt, weil normalerweise die Display's schon teurer sind. Wär schön, 
wenn es mal jemand ausprobiert.

Autor: ajax (Gast)
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Kann jemand die Webadresse des Osziherstellers lesen:
http://us.st12.yimg.com/us.st.yimg.com/I/yhst-8294...

Ist es diese hier?:
http://www.iyetech.com/

Autor: Ich (Gast)
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Autor: Lupin (Gast)
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Das scope von ulrich radig ist schon um einiges brauchbarer. Hat aber 
kein Display ;)

Autor: gast (Gast)
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Selbst das hier scheint tewas interessanter zu sein ...

http://www.gabotronics.com/multikitb.htm

Autor: hmm (Gast)
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AVR MultiKitB
$125.00 ohne Versand

Für ein Oszi der Spielzeugklasse schon zu teuer.

Autor: El Jefe (bastihh)
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will ja nichts sagen, aber wenn ich mir das Bild vergrößert ansehe, 
sieht der IC nun nicht grad sauber verlötet aus...
Ob das wohl in den käuflichen Versionen ebenfalls so ist?

http://www.jyetech.com/Products/LcdScope/LCD_Scope_Kit.jpg

Autor: ajax (Gast)
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Ihr müsst mal betriebswirtschaftlich denken: Für einen Verkaufspreis von 
ca. 40 € bekommt man bei uns vielleicht gerade mal das Material für das 
Oszi. Da hat die Firma noch nichts daran verdient. Für diesen Preis eine 
MiniOszi mit den angegebenen Daten zu entwickeln ist schlichtweg eine 
Kunst und für viele einfache Messanwendungen dürfte das Oszi ausreichend 
sein.

Autor: P. S. (Gast)
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J. K. wrote:

>>Laut mail vom Vertreiber kostet das Teil inkl. Versand
>>36$ (nach Deutschland!!!)
> Ich kann der webseite was anderes entnehmen:

Du bist dem falschen Link gefolgt:

http://www.seeedstudio.com/depot/digital-storage-o...

$49 + $4.35 Versand fuer das fertige Geraet.

Leider scheint der Bausatz aus zu sein...

Autor: Dirk Willner (psychodirk)
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Das habe ich als mail bekommen.

Hi Dirk, total cost is approx $38.

(Für das Kit mit aüfgelöteten µP und Quarz.)

Best Regards

NKC Electronics

Dirk


Hier der Link zum bestellen.

http://www.nkcelectronics.com/

Autor: J. K. (rooot)
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Peter Stegemann wrote:
> J. K. wrote:
>
>>>Laut mail vom Vertreiber kostet das Teil inkl. Versand
>>>36$ (nach Deutschland!!!)
>> Ich kann der webseite was anderes entnehmen:
>
> Du bist dem falschen Link gefolgt:
>
> 
http://www.seeedstudio.com/depot/digital-storage-o...
>
> $49 + $4.35 Versand fuer das fertige Geraet.
>
> Leider scheint der Bausatz aus zu sein...

Naja, einen anderen, über flasch lässt sich streiten, ist ja keiner 
angegeben. Ich hab den ersten von dem Thread genommen, zu dem  Dirk 
Willner den Blog gepostet hat.

Meine Rechnung bezieht sich auf:
http://www.jyetech.com/en/default.html

MfG
J.K.

Autor: P. S. (Gast)
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J. K. wrote:

> Meine Rechnung bezieht sich auf:
> http://www.jyetech.com/en/default.html

Ja, die habe ich vor Wochen mal gefunden und mich ueber die zu hohen 
Versandkosten geaergert. Bei Seeed habe ich mich geaergert, weil der 
Bausatz nicht mehr verfuegbar war und bei NKC habe ich jetzt geordert - 
mit unter $40 passt das Ganze naemlich noch unter die schweizer 
Zollgrenze ;-)

Autor: Dirk Willner (psychodirk)
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Dann sei so nett und poste deine Erfahrung mit dem Bausatz.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich ordern soll.

Habe bei Ulrich Radig nachgefragt, ob man ein Display nachträglich
anschließen kann.

Antwort:
Hallo,
natürlich sollte es noch möglich sein an den freien Ports des AVRs ein 
Display anzuschließen. Entwickler sind immer gerne willkommen.

Jetzt sind die Spezialisten gefragt.
Vieleicht kümmert sich jemand darum?

http://www.ulrichradig.de/home/index.php/avr/avr-dso

Gruß


          Dirk

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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Autor: P. S. (Gast)
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Dirk Willner wrote:
> Dann sei so nett und poste deine Erfahrung mit dem Bausatz.
> Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich ordern soll.

Das kann natuerlich noch Wochen dauern. Und ich kann dann auch nur 
allgemeine Qualitaetsfragen beantworten, ob das Ding dir gefaellt, werde 
ich nicht beurteilen koennen ;-)

Wenn man hier manche Oszi-Diskussionen verfolgt, geht unter 4-Kanal 
200MHz in der Mikrocontroller-Entwicklung ja sowieso nix...

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Dirk Willner wrote:
> Habe bei Ulrich Radig nachgefragt, ob man ein Display nachträglich
> anschließen kann.
>
> Antwort:
> Hallo,
> natürlich sollte es noch möglich sein an den freien Ports des AVRs ein
> Display anzuschließen. Entwickler sind immer gerne willkommen.
>
Ich habe das Teil von Radig gekauft und aufgebaut.
Der Support von Herrn Radig liegt wohl nur beim Verkauf. 
Entwicklersupport gibts nicht. Ich habe jedenfalls nie Antwort auf meine 
Fragen bekommen.

Meines Erachtens ist ein Nachrüsten eines Displays ein komplettes 
Redesign.

Autor: gast (Gast)
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Dieter Engelhardt wrote:

> Der Support von Herrn Radig liegt wohl nur beim Verkauf.

Das ist doch klar. Schaut man sich nurmal seine Seite an, da wird für 
viele Projekte schnell eine Software zusammengeklatscht, damit er seine 
Sachen besser verkaufen kann. Dieses Forum missbraucht er nur als 
Werbeplattform.

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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Ein DSO zum Selbstkostenpreis inkl. Software.
Und Ihr beschwert Euch über fehlenden Support ???
Wenn Ihr 200 oder 300 EURO gelöhnt hättet, könnte ich das ja
noch nachvollziehen.
Ihr habt einen Bausatz gekauft. Kein Fertiggerät mit 20 Jahren Garantie
und 24h/7T Support. Macht mal das es geht.

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Stephan Henning wrote:
> Ein DSO zum Selbstkostenpreis inkl. Software.
> Und Ihr beschwert Euch über fehlenden Support ???
Mit Support habe ich wohl das falsche Wort gewählt.

Ich beziehe mich auf die Antwort von U.R > Entwickler sind immer gerne 
willkommen.
Das war bei mir nicht der Fall.
Nachdem die Software von U.R eher rudimentär ist und Dokumentation keine 
vorhanden ist, habe ich mehrfach versucht Kontakt mit U.R herzustellen 
um für die Hardware, die er vertreibt, eine neue und bessere Software zu 
entwicklen. Unter anderem auch in den von ihm betriebenen Forum.
Keine Antwort!

Was denkt Ihr, wird passieren wenn jemand da noch ein Display dran bauen 
will???

Autor: Norgan (Gast)
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> Was denkt Ihr, wird passieren wenn jemand da noch ein Display dran bauen
> will???

Derjenige wird seine Software selber schreiben müssen. Wie wir alle, 
wenn wir etwas selber bauen wollen. Ich kann mich nicht erinnern, dass 
Herrn Radig behauptet ein fertiges DSO anzubieten, oder eine fertige 
Software.

Aber es ist halt immer das gleiche. Erst reden sich die Leute vor dem 
Kauf das Produkt schön, bis es in ihrer Einbildung genau so ist, wie sie 
es sich erträumen, dann wundern sie sich nach dem Kauf, dass die Methode 
Pipi Langstrumpf  "Ich mach' mir die Welt Widdewidde wie sie mir 
gefällt" auch durch heftiges Fußaufstampfen nicht funktioniert.

Den Super-Deal machen wollen, kleverer sein wollen also alle anderen 
DSO-Käufer, das absolute Ding durchziehen wollen, aber nicht mal die 
Grunddaten eines Oszilloskops oder gar was es mit der Bandbreite 
rechteckiger Signale auf sich hat, verstehen. Und komm mir keiner mit 
einem "aber bei mir zeigt es was an".

Wer glaubt, mit dem jyetech ein für das Arbeiten an MCUs nutzbares 
Oszilloskop zu bekommen, für den habe ich nur ein Wort: BUHAHAHAHAHAHAHA

Autor: P. S. (Gast)
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Norgan wrote:

> Wer glaubt, mit dem jyetech ein für das Arbeiten an MCUs nutzbares
> Oszilloskop zu bekommen, für den habe ich nur ein Wort: BUHAHAHAHAHAHAHA

Du haettest dich ja mal erkundigen koennen, wofuer ich das Ding 
eigentlich bestellt habe - aber offensichtlich bist du nur einer von den 
Hardware-Snobs die hier zu dutzenden rumlaufen.

Autor: Dirk Willner (psychodirk)
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Nun mal nicht so hart...Miteinandaer

Ich habe nur nachgefragt...
1. --> Kann man das Teil von KNC (billig-teil) Benutzen???

--------------------------------------------------------------------
DSO von Ulrich Radig:

2. Von Ulrich Radig habe ich eine Antwort bekommen.s.o.

3. Wenn Ulrich Radig Interesse hätte,.., könnten einige doch mal
   schreiben an Ulrich Radig. Vieleicht hat er ein paar Tips.

4. Ist nur eine Idee von mir. Das, Ulrich-Teil kann etwas mehr.
   Allerdings nur unter Windooofs.. und noch sind keine Tasten außen..

   Wer Probs auf Anfragen--> Ulrich Radig hatte, sollte vieleicht einmal
   ...etwas ruhiger schreiben.....

Nein, ich kenne Ulrich Radig nicht , nur ein E-Mail-Kontakt,
der aber auch ein wenig kurz gehalten war..

das beziehe ich aber auf meine Anfrage, die sich nur auf ein
anfrickeln eines Displays bezog.....

Vieleicht kann der eine oder andere estwas bewerkstelliegen...

Nicht böse sein..

                    Dirk

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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gast wrote:
> Dieter Engelhardt wrote:
>
>> Der Support von Herrn Radig liegt wohl nur beim Verkauf.
>
> Das ist doch klar. Schaut man sich nurmal seine Seite an, da wird für
> viele Projekte schnell eine Software zusammengeklatscht, damit er seine
> Sachen besser verkaufen kann. Dieses Forum missbraucht er nur als
> Werbeplattform.

Des halte ich fürn Gerücht bei den preisen sieht des nach Selbstkosten 
preis aus auserdem kanste es ja selber bauen er bietet nur die passenden 
Platinen zu seinen Projekten an auserdem hat er nen Forum wo er 
eigentlich immer antwortet.

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Dirk Willner wrote:
> Ich habe nur nachgefragt...
> 1. --> Kann man das Teil von KNC (billig-teil) Benutzen???
Ich habs mir grad mal geordert. ca. 30€ incl. Versand. Da kann man nicht 
wirklich viel falsch machen. Und wie oben bereits erwähnt, einfach mal 
ein Audiosignal ansehen. Dafür wirds schon taugen ;-)
Und wenn ich meinen Spaß damit gehabt habe, verschenk ich es einfach an 
einen jungen Bastler. ;-)

> --------------------------------------------------------------------
> DSO von Ulrich Radig:
> 3. Wenn Ulrich Radig Interesse hätte,.., könnten einige doch mal
>    schreiben an Ulrich Radig. Vieleicht hat er ein paar Tips.
>
> 4. Ist nur eine Idee von mir. Das, Ulrich-Teil kann etwas mehr.
>    Allerdings nur unter Windooofs.. und noch sind keine Tasten außen..
>
>    Wer Probs auf Anfragen--> Ulrich Radig hatte, sollte vieleicht einmal
>    ...etwas ruhiger schreiben.....
>

Ich habe sicher mein Anliegen beim Kontakt mit U.R. freundlich 
vorgetragen.
Mein Anliegen war, eben die PC-Software auf Java zu portieren um eine 
Platformunabhängigkeit zu ereichen.

Ich habe versucht ihn in mehreren Mails vom dem Mehrwert der Offenlegung 
der Schnittstelle zu überzeugen. Denn dann wäre die Hardware eben auch 
für  Linux und Mac interessant. -> No Response

> Nicht böse sein..

Bin ich auch nicht. ;-)
>                     Dirk

                      Dieter

Autor: Dirk Willner (psychodirk)
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joo Dieter,
so soll es sein...

? Wo für 30 Euronen ?

Dirk

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Wäre ich der Ulrich würde ich auf solche Quengeleien auch nicht 
eingehen. Mach dies, mach das das. Nö, warum sollte er?

Autor: Ulrich Radig (radiguli) Benutzerseite
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Hallo,

ich beantworte vielleicht keine E-Mail, weil ich ein Forum habe bei 
denen sich die Leute beteiligen können. Ich will die Fragen nicht immer 
und immer wieder beantworten. Wisst Ihr wieviele E-Mail ich am Tag 
bekomme! Ich gehe nebenbei auch arbeiten und habe eine Familie. Meinen 
Shop betreibe ich nur nebenbei und der ist für BASTLER nicht für Profis. 
Das DSO ist wie alle meine Anwendungen für Bastler. Sogar Telefonanrufe 
am WE nehme ich entgegen und lasse mich gerne von Fragen beriseln. Aber 
allen kann man es nie recht machen oder??

@NETDIETER
ich bin von deiner Software schon beeindrukt. Das Befehlsinterface vom 
DSO ist offen gelegt und kann ohne Probleme erweitert werden einfach mal 
cmd.c und cmd.h anschauen. Für Fragen habe ich in meinem Forum sogar 
eine Rubrik angelegt.

Gruß
Uli

Autor: P. S. (Gast)
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Mails einfach nicht beantworten ist IMO das Unhoeflichste, was man in 
der Online-Welt machen kann. Auf deinen Seiten findet man keinen Hinweis 
darauf, dass der Shop nur ein Hobby ohne Service ist und man bei Fragen 
bitte das Forum benutzen soll. Wer sich also per Mail an dich wendet und 
keine Antwort bekommt, haelt dich zu Recht fuer unhoeflich. Das ist das 
gleiche Problem wie mit dem "AVR-Studentenshop": Ein paar klare Worte 
auf der Shop- & Kontaktseite wuerden beiden Seiten viel Frust und Aerger 
ersparen.

Autor: Ulrich Radig (radiguli) Benutzerseite
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Hallo,

Fragen bezüglich des Shops beantworte ich immer. Support, wie löte ich 
das IC ein, oder wie herrum wird der Widerstand eingelötet, gebe ich 
nicht. Und es gibt auch Leute die es für unhöflich erachten nicht 
innerhalb von 10min. auf Ihre Email eine Antwort zu erhalten. Sollte es 
sich um einen Fehler meinerseits Handeln, stelle ich es immer klar und 
antworte auf die EMail. Fehler versuche ich auch immer nachzuvoll ziehen 
und zu beseitigen. So Herr Stegemann ich hoffe Sie erhalten mal am Tag 
1000 Emails, 7 mal die Woche und dann nenne ich Sie Unhöflich das Sie 
meine Email nicht beantworten.

Gruß
Uli

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Peter Stegemann wrote:
> Mails einfach nicht beantworten ist IMO das Unhoeflichste, was man in
> der Online-Welt machen kann.


Hintergrund hat er ja nun erläutert, und ist auch nachvollziehbar.


>  Auf deinen Seiten findet man keinen Hinweis
> darauf, dass der Shop nur ein Hobby ohne Service ist und man bei Fragen
> bitte das Forum benutzen soll. Wer sich also per Mail an dich wendet und
> keine Antwort bekommt, haelt dich zu Recht fuer unhoeflich. Das ist das
> gleiche Problem wie mit dem "AVR-Studentenshop": Ein paar klare Worte
> auf der Shop- & Kontaktseite wuerden beiden Seiten viel Frust und Aerger
> ersparen.

Wie er selber sagt: Man kann es nicht jedem Recht machen. Und den 
Teilnehmern dieses Forums meistens garnicht.

@ U.R. : Weiter so, finde ich gut!

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Ulrich Radig wrote:
> @NETDIETER
> ich bin von deiner Software schon beeindrukt. Das Befehlsinterface vom
> DSO ist offen gelegt und kann ohne Probleme erweitert werden einfach mal
> cmd.c und cmd.h anschauen. Für Fragen habe ich in meinem Forum sogar
> eine Rubrik angelegt.
>
> Gruß
> Uli

Hallo Uli,
schau mal da: 
http://www.ulrichradig.de/site/forum/viewtopic.php...

Ich habe mich auch durch die sourcen gearbeitet. Aber ein Kommentar von 
Deine Seite wäre sicher hilfreich gewesen.
Da es aber zeimlich mühselig ist, sich grad bei so einer Harwarekopplung 
per Try and Error vorwärst zu hangeln, hab ich irgendwann die Lust 
verloren weiter zu machen.
Sorry, aber mE wäre etwas zusätzliche Doku von Deiner Seite sehr 
hilfreich gewesen.

Autor: Michael (Gast)
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Ich finde das DSO von Ulrich auch interessant, ebenso wie das aus den 
USA. Hat ich schon neugierig gemacht. Zum Thema, dass das mit dem Preis 
so nicht sein kann weil ja schon das Display so teuer ist: Das gilt 
vielleicht für Deutschland und co aber in den USA gelten andere Preise. 
Wenn ich nur an mein Motorrad denke, in den USA kostet das neu nur die 
Hälfte im Gegensatz zu hier, von daher: Immer schön den Ball flach 
halten ;)

Autor: Michael (Gast)
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>Sorry, aber mE wäre etwas zusätzliche Doku von Deiner Seite sehr
>hilfreich gewesen.

Du solltest bedenken, dass das DSO zum benutzen gedacht ist und nicht 
unbedingt, dass man dran rumfrickelt und es verbessert. Von daher, sei 
froh, dass du in den Source-Code rein schauen kannst. Das ist schonmal 
nicht selbsverständlich.

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Peter Stegemann wrote:
> Mails einfach nicht beantworten ist IMO das Unhoeflichste, was man in
> der Online-Welt machen kann. Auf deinen Seiten findet man keinen Hinweis
> darauf, dass der Shop nur ein Hobby ohne Service ist und man bei Fragen
> bitte das Forum benutzen soll. Wer sich also per Mail an dich wendet und
> keine Antwort bekommt, haelt dich zu Recht fuer unhoeflich. Das ist das
> gleiche Problem wie mit dem "AVR-Studentenshop": Ein paar klare Worte
> auf der Shop- & Kontaktseite wuerden beiden Seiten viel Frust und Aerger
> ersparen.

Um das hier nochmal deutlich dar zu stellen:
Ich kritisiere hier nicht, keinen Support bekommen zu habe, da es mir 
sehr wohl bewußt ist, dass es sich hierbei um ein Hobbyentwicklung dreht 
und nicht ein fertiges Produkt.
Ich war mit großer Begeisterung dabei, als ich über das Projekt 
gestolpert bin. Und wie bereits erwähnt, war meine Idee, das Projekt auf 
einen neuen Level zu heben.
Siehe:
Beitrag "Re: 40/50MS/s AVR Digital Storage Oscilloscope"
und
Beitrag "Entwicklung eines Labview-Clones als Eclipse-RCP"

Ich will hier auch niemandem auf die Füße treten, sondern wollte nur 
darauf hinweisen, dass die Idee, das Projekt von U.R. um ein Display zu 
erweitern, eine Aufgabe ist, die nicht ohne ist.

Autor: P. S. (Gast)
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Ulrich Radig wrote:

> So Herr Stegemann ich hoffe Sie erhalten mal am Tag
> 1000 Emails, 7 mal die Woche und dann nenne ich Sie Unhöflich das Sie
> meine Email nicht beantworten.

Wie das Siezen in Foren aufgefasst wird, ist Ihnen sicherlich klar.

Autor: Dirk Willner (psychodirk)
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Das wollte ich nicht so "anstoßen".

Aber doch ein Interessantes Thema. Es sind 2 Order im Umlauf. (KNC)
Abwarten...

Von U.R. -DSO-
          Dieses DSO...könnte Mann/Frau erweitern.
          Mit der Hilfe aller, die vieleicht ein wenig Lust
          zum frickeln haben....


          Forum U.R besuchen, nachfragen, und ein DSO unter 100 €
          mit Display, Monitor- Ausgabe (das schon (teilweise vorhanden)
          ist weiter zu entwickeln.....


Eine Ideee.

               Dirk

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Angehängte Dateien:

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Hier noch eine weitere Idee für ein Low Cost Oszi:
FPGA + Video ADC
Prinzipiell läuft das ganze bei mir schon mit 150MS/s, leider musste ich 
das Projekt aus Zeitgründen aber erstmal beiseite legen.
Das teuerste an dem ganzen sind die analogen Eingangsstufen. Als FPGA 
reicht ein ganz kleiner, z.B. ein XC3S50AN (ca. 10€), als ADC habe ich 
den TVP7000 verwendet, der für rund 6€ (ja: 6€ für ein 3 Kanal 150MHz 
10bit ADC!) erhältlich ist.
Dazu noch 2-3 Video OPs für jeden Kanal (je etwa 2-5€), ein 
Bereichsumschalter, usw. und fertig ist das DSO Frontend. Das ganze kann 
man jetzt noch mit einem µC+LCD oder mit einem USB Interface erweitern 
und fertig ist das komplette Oszi.
Obwohl das ganze bei mir momentan auf Lochraster aufgebaut ist, waren 
die ersten Ergebnisse sehr beeindruckend, da kaum Rauschen auf dem 
Signal, wie man an dem 150kHz Rechteck erkennen kann.

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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@benedikt
Das klingt ziemlich interessant.

Bitte mehr Details.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Viel mehr Details gibts nicht, denn abgesehen von dem ganzen Kleinzeug 
wie Spannungsregler, Taktoszillator usw. besteht das ganze momentan 
wirklich nur aus einem FPGA und dem ADC.
Das ganze funktioniert in etwa so:
Der ADC läuft konstant mit der eingestellten Samplerate die entweder im 
FPGA mittels PLL aus einer Taktquelle oder im TVP aus einem Referentakt 
erzeugt wird. Der FPGA sampled kontinuierlich in den internen BlockRAM 
(das wären beim XC3S50AN etwa 2kSamples pro Kanal, nicht viel aber für 
die meisten Sachen ausreichend wenn man nicht gerade irgendein Ereignis 
nachträglich stark vergrößern möchte), und sampled nach dem 
Triggerereignis noch eine einstellbare Anzahl an Samples. Somit ist der 
Triggerzeitpunkt beliebig innerhalb des Bildes positionierbar. 
Anschließend werden die Daten per UART an den PC übertragen.
Vom PC kommt das Startsignal und die ganzen Einstellungen (Samplerate, 
Offset, Pretrigger, Triggereinstellungen usw.).
Die Eingangsstufe ist denke ich der aufwendigste Teil, wenn man bis etwa 
50-100MHz gehen möchte, vor allem die Bereichsumschaltung.
Da der TVP7000 intern einen Verstärker hat, der von -6dB bis +6dB (also 
Faktor 0,5-2) einstellbar ist, sollte ein Vorteiler mit 1-2 Dekaden 
ausreichen. Momentan bin ich bei der Planung der Analogstufe.

Autor: Ich (Gast)
Datum:

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Das Projekt ist schon irgendwie süs, aber es ist auch ein Beispiel was 
passiert, wenn man einen Mikrocontroller mit Java vergewaltigt.
Aus 3kb des verbleibenden SRAMs des ATmega64 (abzüglich 128*64/8=1kbyte 
fürs Display) werden 256 Byte Speicher für die Samples rausgeholt, 
sprich etwa 90% des Speichers geht für Java drauf.
Irgendwie schon traurig, wie die Leute Resourcen verschwenden, indem sie 
eine Hochsprache verwenden.

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Ich wrote:
> Das Projekt ist schon irgendwie süs, aber es ist auch ein Beispiel was
> passiert, wenn man einen Mikrocontroller mit Java vergewaltigt.
> Aus 3kb des verbleibenden SRAMs des ATmega64 (abzüglich 128*64/8=1kbyte
> fürs Display) werden 256 Byte Speicher für die Samples rausgeholt,
> sprich etwa 90% des Speichers geht für Java drauf.
> Irgendwie schon traurig, wie die Leute Resourcen verschwenden, indem sie
> eine Hochsprache verwenden.

Weist Du eigentlich über was Du hier sprichst?

Java wurde nur im Zusammenhang mit der PC-Komponente erwähnt!

Autor: Ich (Gast)
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Um Verwechslungen vorzubeugen, das war ich nicht! Ist ein anderes Ich.

Autor: zero (Gast)
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>XC3S50AN (ca. 10€), .....
>Obwohl das ganze bei mir momentan auf Lochraster aufgebaut ist ....
Wie bekommst Du denn das FPGA auf die Lochrasterplatine?

Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
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@Benedikt:

Woher bekommt man den TVP7000 und welche OPV hast du verwendet ?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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zero wrote:
> Wie bekommst Du denn das FPGA auf die Lochrasterplatine?

Mit sowas hier:
Beitrag "[V] SMD Adapterplatinen"

Avr Nix wrote:
> Woher bekommt man den TVP7000

Digikey oder direkt bei TI

> und welche OPV hast du verwendet ?

Noch keinen. Bisher ist da nur ein Spannungsteiler aus ein paar 
Widerständen dran.

Autor: zero (Gast)
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>Mit sowas hier:
>Beitrag "[V] SMD Adapterplatinen"
Nicht schlecht, wenn der Beitrag auch schon etwas älter ist.

Mit welcher Geschwindigkeit könnte man wohl die Daten des ADC in einer 
ARM LPC2xxx beamen, sodass man ein FPGA vermeiden könnte?

Autor: A. K. (prx)
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Mit PIC24H/dsPIC33 müssten bei 2x8bit eigentlich bis 40M/s pro Kanal 
drin sein, da ein 16bit Move vom Port zum Speicher 1 Takt braucht.

ARM7 braucht ohne DMA schon vom Core her 3 Takte für's Laden und 2 Takte 
für's Speichern, zzgl möglicher Wartezyklen für den Portzugriff. Ist 
also wesentlich langsamer.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ja, das mit den dsPICs sollte gehen, dank der Hardware Schleife. Und RAM 
haben die ja auch genug.

Autor: A. K. (prx)
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Die Hardware-Schleife ist nützlich, aber ohne ginge auch. Wenn genug RAM 
dann i.A. auch genug ROM um ganz langweilig ein paartausend gleiche 
Befehle hintereinander zu stapeln.

Autor: zero (Gast)
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>Ja, das mit den dsPICs sollte gehen, dank der Hardware Schleife. Und RAM
>haben die ja auch genug.

d.h. mit einem dsPIC und einem externen ADC sollte sich das 
kostengünstigste DSO bauen lassen. Schade, dass die ARMs in der Hinsicht 
so langsam sind, die währen günstig und die Entwicklungstools teilweise 
umsonst. Was muss man eigentlich für einen dsPIC rechnen?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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zero wrote:
> Was muss man eigentlich für einen dsPIC rechnen?

Auch nicht viel mehr als für einen ARM. Die 33er kosten um die 5-15€ je 
nach Größe.

Schau mal auf der Microchip Seite, da sind Preise angegeben. Die etwa x2 
dann hat man die Preise in € für kleine Stückzahlen.

PS: Für MPLAB gibts auch einen kostenlosen Compiler für die dsPICs in 
der Studentenversion die minimal eingeschränkt ist in der Optimierung 
(fällt kaum auf).

Autor: A. K. (prx)
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Die kriegt man auch ganz bequem bei TME. Ein paar Cent billiger auch 
unter dem Namen PIC24H. Die DSP-Eigenschaft ist hierfür nicht unbedingt 
nötig.

Die Studentenversion gilt nicht nur für Studenten. Nur sollte man das 
Resultat dann nicht verkaufen wollen.

Autor: stephan (Gast)
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@Benedikt,

hast Du Lust Dein Projekt als Artikel zu veröffentlichen ??
Das wäre doch mal was für das Forum !!
Du hast wenig Zeit dafür. Aber die Gemiende als solche hat sie.
Wenn die Quellen offen sind, solltest Du auch keine Prob. mit tausenden 
Mails haben.

Ich kann das Gejammer mit dem DSo vom Ulrich nicht mehr hören.
Die kaufen nen Bausatz für 30 € und wollen Support und Quellen mit 
Hilfestellung rund um die Uhr. Kann doch alles nicht sein.
Wenn Dein DSO Projekt sooo günstig ist, warum nicht Online ??
Vielleicht schafft es ja die Geminede doch mal was gemeinsames zu 
entwickeln.
Der Mini La scheint doch der erste Vertreter der Gattung zu werden.

Hab Mut.

Besserwisser gibt es immer.

Stephan

Autor: stephan (Gast)
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ps.:
es sollte doch möglich sein, mit dem geballten Wissen aller hier eine 
Grundaustattung an Meßtechnik günstig aufbauen zu können.

Jeder von den "Profis" hier hat sich doch selber Meßtechnik gebautund 
entwickelt. Ist es denn soooo schwer das jeder etwas beisteuert ??

Es wäre wirklich schön, wenn wir hier mal einen kleinen Grundstock
an Meßtechnik zum Selberbauen in Form von Artikeln hin kriegen würden.
In Form von Kompromissen, ohne sich zu streiten ob nun 50 Ms/s reichen 
oder 1 Gs/s gerade noch aureichend ist.

So viel geballte Intelligenz hier....

Autor: Wigbert Picht (wigbert) Benutzerseite
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@Benedikt
>Prinzipiell läuft das ganze bei mir schon mit 150MS/s

also in der "Liga" wird ein Nachbau für mich interessant.
Ich drück Dir die Daumen, für gutes Gelingen.

@stephan (Gast)
>Der Mini La scheint doch der erste Vertreter der Gattung zu werden

na ja, eigentlich sind dort auch immer die selben "Zugpferde" vorne.

Wigbert

Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
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@Benedikt ist es schon möglich - was du hast zu veröffentlichen?

Autor: MichiB (Gast)
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Hi,

sehr interessant die ganze Geschichte.

Finde die Idee mit dem PIC33 ganz gut.

Den DAC könnte man für den OPAMO Offset verwenden.

Autor: Dirk Willner (psychodirk)
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@ Benedikt

@ all

das ist ja nun ein Thema, das man näher betrachten sollte.
Ich bin gerne bereit mitzuwerkeln (DSO für wenig Geld und gute Funktion)

Layout-Erstellung o.ä.

Fangen wir an..... oder?

Dirk

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Nur um nochmal eines klarzustellen:
Mein Aufbau ist ein absoluter Prototyp, die Software ist Quick&Dirty, an 
einem Abend geschrieben, da ich sehen wollte ob es wirklich so einfach 
ist ein DSO mit einem FPGA zu bauen. Der VHDL Code ist einfach nur aus 
anderen Projekten zusammenkopiert. Das gleiche gilt auch für die 
Hardware. Ich habe das verwendet, was schon rumlag. Darauf aufzubauen 
ist keine gute Lösung. Von daher wäre es besser strukturiert komplett 
von vorne anzufangen (was auch nicht weiter schlimm ist, denn die 
Schaltung besteht ja bisher nur aus 2 ICs).

Was ich geplant hatte (für irgendwann in ferner Zukunft), war eine 
Platine mit einem kleinen FPGA, dem ADC, und der analogen Eingangsstufe 
und auf der anderen Seite irgendeine digitale Ausgangsstufe nach 
draußen.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Dirk Willner wrote:
> @ Benedikt
>
> @ all
>
> das ist ja nun ein Thema, das man näher betrachten sollte.
> Ich bin gerne bereit mitzuwerkeln (DSO für wenig Geld und gute Funktion)
>
> Layout-Erstellung o.ä.
>
> Fangen wir an..... oder?
>
> Dirk

Nichts gegen deinen Aktivismus, aber in aller Regel verlaufen solche 
Gemeinschaftsprojekte im Sand, weil jeder seine eigenen Vorstellungen 
hat.

Autor: Malte __ (malte) Benutzerseite
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Simon K. wrote:
> Nichts gegen deinen Aktivismus, aber in aller Regel verlaufen solche
> Gemeinschaftsprojekte im Sand, weil jeder seine eigenen Vorstellungen
> hat.
Stimmt, die meisten Projekte hier werden von einer Person entwickelt und 
dann fertig hier reingestellt. Und meistens haben die Leute dann auch 
keine Lust noch großartig Doku zu schreiben - weil sie nichts davon 
haben, da meistens alle selbst benötigten Features bereits von ihnen 
entwickelt wurden. Und eine echte Weiterentwicklung von anderen findet 
nur bei sehr wenigen Projekten statt.

Autor: Wigbert Picht (wigbert) Benutzerseite
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Oje, oje
was haben wir getan....
eigentlich wollte ich nur ein Haken setzen, um das Projekt zu verfolgen

>Mein Aufbau ist ein absoluter Prototyp

und ich muss Benedikt beistehen. Die wenigsten wissen welche "Gefahren"
ein Gerät mit den Frequenzen mit sich bringt. Das fängt von der 
Bauelementeauswahl an, bis zum professionellen Routen. Sowas macht man
nicht eben mal so nebenbei. Und Idiotensicher(Sorry der Ausdruck),
muss dann alles auch aufzubauen sein.
Ich denke zur gegeben Zeit wird schon etwas veröffentlicht werden.

Wigbert

Autor: Sebastian S. (einervondenen)
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Ich denke ein modularer Aufbau würde helfen die Arbeit aufzuteilen und 
auch eine gewisse Flexibilität erlauben. Für ein DSO bietet sich also 
Untergliederung vielleicht folgendes an:

* Analoge Eingangsstufe
* Datenerfassung
* Darstellung und Weiterverarbeitung

Wenn nun jemand eine gute analoge Eingangsstufe basteln kann (imho das 
Schwierigste) und die jedem zur Verfügung stellt kann der eine immer 
noch DA-Wandler + FPGA und der andere nen Mikrocontroller hernehmen um 
die Daten zu erfassen. Einer möchte dann vielleicht ein Display 
anschließen, der andere Überträgt die Daten an den PC und stellt sie mit 
einem Programm dar.

Wenn einer damit anfängt und es gut Dokumentiert ist der Einstieg für 
andere auch nicht so schwer und es besteht eine gute Chance, dass es 
jemand erweitert. Gibt es in Open Source Software Projekten ja oft 
genug.

Autor: M.Bubestinger (Gast)
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Spricht was gegen die Variante mit FX2+FPGA+analoge Endstufe? oder wird 
man da zu eingeschränkt? Aber rein überschlagsmäßig wird man mit nem 
Controller dazwischen auch nicht schneller...(sollten wir nicht einen 
neuen Thread aufmachen? Doch viel interrese hier :) )

Autor: Gast (Gast)
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Hallo,

ich finde es schade, wie die DSO von U.R. hier so runtergemacht wird. 
Auf der Suche nach einem Selbstbau DSO für den Hobbybereich bin auch auf 
div. Projekte im Netz gestoßen u.a. ist das von U.R. das für mich am 
besten geeignete. Da man hier eine fertig gelayoutete Platine und die 
wichtigsten Bauteile direkt bestellen kann.

Mehr als eine Inbetriebnahme Software würde ich an U.R.´s Stelle auch 
nicht anbieten, da hier für jeden selbst die Herausforderung liegen 
sollte es für seine persönlichen Bedürfnisse anzupassen.

Selbstverständlich ist dies gerade für einen Anfänger schwierig, aber 
haben wir nicht alle einmal angefangen. Einzige Kritik, welche ich an 
U.R. äußern möchte ist, dass er seine Software sehr sparsam Kommentiert. 
Bei einigen Vorgehensweisen ist das Vorhaben nicht sofort erkennbar und 
bedarf einwenig
grübeln.

Aufruf an alle Kritiker : Ich erwarte von jedem Kritiker hier binnen der 
nächsten 8Wochen eine bessere Lösung. Ansonsten haltet einfach eure 
Klappe, denn nur konstruktive Kritik macht Sinn in diesem Forum.

Autor: Dirk Willner (psychodirk)
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Sebastian S. wrote:
> Ich denke ein modularer Aufbau würde helfen die Arbeit aufzuteilen und
> auch eine gewisse Flexibilität erlauben. Für ein DSO bietet sich also
> Untergliederung vielleicht folgendes an:
>
> * Analoge Eingangsstufe
> * Datenerfassung
> * Darstellung und Weiterverarbeitung
>
Das ist eine Gute Idee.
Aber warum das Rad neu erfinden?
Es sind genug Projekte im Web, die offen sind. Auch das von Ulli R. oder
vieleicht das von benedikt, wenn er dazu bereit ist.

> Wenn nun jemand eine gute analoge Eingangsstufe basteln kann (imho das
> Schwierigste) und die jedem zur Verfügung stellt kann der eine immer
> noch DA-Wandler + FPGA und der andere nen Mikrocontroller hernehmen um
> die Daten zu erfassen. Einer möchte dann vielleicht ein Display
> anschließen, der andere Überträgt die Daten an den PC und stellt sie mit
> einem Programm dar.

Eine analoge Eingangsstufe... da sind einige frei verfügbar.
Kann man ja ausbauen, modifizieren.
Und Modular ist o.k. Dann könnte man versuchen die einzelnen Module
einseitig, und somit für Jedermann/Frau zu layouten.
>
> Wenn einer damit anfängt und es gut Dokumentiert ist der Einstieg für
> andere auch nicht so schwer und es besteht eine gute Chance, dass es
> jemand erweitert. Gibt es in Open Source Software Projekten ja oft
> genug.

Warum nicht damit anfangen?
Es möchten sich bitte alle melden, die wirklich Interesse haben, und
daran mitarbeiten möchten.
Eventl. ein neues Thema: Selbstbauprojekte 2009 o.ä.
Dirk

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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@Dirk Willner

>Eine analoge Eingangsstufe... da sind einige frei verfügbar.

U.a. auch von mir mit OPA656...
Aber viel Resonanz gab es auf meinen Schaltplan ja nicht.

DSO für 100 EURO ist bei kleinen Stückzahlen schon sehr ambitioniert. 
Der von Benedikt genannte ADC ist schon nett (wirklich gut versteckt auf 
der TI Seite, ich kannte bisher nur den ADS830) aber der Rest kostet 
auch ganz ordentlich. Oder man muss sich eben mit einigen 10 MHz 
Grenzfrequenz und kleinem Engangsspannungsbereich zufrieden geben, dann 
kann man vieles durch einen Variable-Gain-Amplifier abdecken. Aber 
Gehäuse und Prüfspitzen kosten auch etwas...

Und dann die vielen Meckerer -- der USBPROB von Sauter und das DSO von 
Radig war vielen ja auch schon zu teuer. Billig ist eben nur Massenware 
auch China.

Autor: psychodirk (Gast)
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@ All
Keiner Lust am frickeln?

@ Stefan

maile den Plan bitte..

Auf das , dieses Projekt erwache.....

Dirk

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>@ Stefan

>maile den Plan bitte..

Den Link hatte ich gepostet, Herbst 2008. Und nochmals im Zusammenhang 
mit Radigs DSO. Oder unter "Sonstiges" of meiner Homepage.

Autor: befro (Gast)
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Hallo Zusammen,

um sich der Sache anzunähern, wäre es vielleicht nützlich, mit dem 
Pollin-CPLD Board einen Versuchsaufbau zu machen. Es ist relativ günstig 
und hat eine serielle Schnittstelle. Ich werde ohnehin einen CPLD-Code 
für die Benutzung als Logikanalysator zur Übung schreiben. Gibt es hier 
jemand, der schnell eine Java-Oberfläche zusammenklopfen kann, die mit 
der seriellen Schnittstelle komuniziert und die Daten anzeigt?

Gruß,
befro

Autor: stephan (Gast)
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also ich denke wenn aus dem Ansatz von Benedikt und dem V.G.A. vom 
Stefan
was werden kann oder soll, dann sollten die Beiden auch die Eckdaten 
vorgeben.
Ein Umfrage "was hättet Ihr gern" bringt uns an den Punkt, an dem alle 
anderen Projekte bisher immer gecheitert sind. Ich will das, ich das und 
der das....
Die Eckdaten als Ziel vorgeben und fertig.
Dann kann gern mitmachen wer will.
Grobe Änderungen sollten dann jedoch tabu sein, sofern sie nicht 
technisch notwendig werden.
Ich denke dann macht auch nur mit, wer ernsthaftes Interesse hat.

...so Benedikt und Stefan überhaupt Lust und vor allem ZEIT haben.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich würde mitmachen, nur mein VHDL Wissen ist doch etwas begrenzt.
Ich bekomme zwar nen UART oder eine Statemachine hin die das Samplen 
steuert, aber spätestens wenns darum geht beides zu kombinieren wirds 
bei mir schlampig (also asynchron).
Von daher wäre jemand wichtig der VHDL gut beherrscht und helfen kann.

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>Stefan überhaupt Lust und vor allem ZEIT haben.

Den Link zum Schaltplan hatte ich als Anregung gepostet, weil dieses 
Thema hier ja öfters diskutiert wird. Hier noch ein letztes mal:

http://www.ssalewski.de/DAD.html.en

Wenn man etwas ganz billiges bauen will: Festen Eingangsteiler, etwa 
1/10. Dann OPA656. Danach entweder LMH6574 mit vier Verstärkungen (1, 2, 
5 10) oder einen VGA. Dann an den ADC. Vom ADC an FPGA. Das wäre das 
billigste was ich mir vorstellen könnte. Man hätte etwa 15V und 1.5V 
Fullscale Messbereich, 100MSPS 8bit. Spannungsregler braucht man noch, 
USB möchte man wohl auch haben. Mit 100 Euro wird das schon knapp.

Und nein, ich werde diese Billigvariante vorerst nicht bauen. In den 
nächsten Monaten will ich mal die Platine für mein DSO fertig machen, 
aber das wird schon deutlich teurer.

Autor: stephan (Gast)
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vielleicht was für Stefan, wegen dem Falsh AD und dem V.G.A.

http://www.fpga4fun.com/Hands-on_Flashy.html

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Angehängte Dateien:

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Stefan Salewski wrote:
> Den Link zum Schaltplan hatte ich als Anregung gepostet, weil dieses
> Thema hier ja öfters diskutiert wird. Hier noch ein letztes mal:
>
> http://www.ssalewski.de/DAD.html.en

Das hatte ich mir damals schon angesehen, fand ich sehr beeindruckend, 
wäre mir persönlich aber zuviel Aufwand.

> Wenn man etwas ganz billiges bauen will: Festen Eingangsteiler, etwa
> 1/10. Dann OPA656. Danach entweder LMH6574 mit vier Verstärkungen (1, 2,
> 5 10) oder einen VGA. Dann an den ADC.

So in etwa habe ich das geplant, nur viel einfacher:
Am Eingang ein fester Spannungsteiler mit 1M Ohm um Oszikompatibel zu 
sein, dann ein Umschaltbarer Verstärker x1 oder x10 und dahinter die 
Offseteinspeisung. Zuletzt noch ein Tiefpass mit z.B. 10MHz der auf 
einen Eingang geht und einen weiteren mit voller Bandbreite.
Der ADC besitzt intern einen Verstärker von -6dB bis +6dB der in 0,1dB 
Schritten programmierbar ist. Das sollte dann die 1, 2, 5 Abstufung 
liefern.

Die Analogstufe ist bisher aber nur ein theoretischer Entwurf, inwieweit 
da parasitäre Kapazitäten und ähnliches mit reinspielen kann ich nicht 
sagen. Die angestrebten 50MHz Analogbandbreite sind ja nicht mehr ganz 
NF...

Autor: stephan (Gast)
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Autor: Malte __ (malte) Benutzerseite
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befro wrote:
> Hallo Zusammen,
>
>  Gibt es hier
> jemand, der schnell eine Java-Oberfläche zusammenklopfen kann, die mit
> der seriellen Schnittstelle komuniziert und die Daten anzeigt?
Also wenn aus dem Projekt wirklich was wird und nicht x-tausend Features 
gewünscht werden, könnte ich da gegebenenfalls etwas zusammenbasteln. 
Bisher habe ich mir eine Software in Java zum Loggen von Akku Ladekurven 
und eine zweite zum Anfahren von Servo-Positionen geschrieben. Die 
ließen sich - je nach gefordertem Protokoll - mit mäßigem Aufwand 
anpassen. Die Zeit dafür zu finden wäre wohl mein größtes Problem.

Das Projekt von Ulrich Radig finde ich übrigens super, ich persönlich 
hätte aber gerne einen zweiten Kanal.

Autor: stephan (Gast)
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@Malte,
die Java war angedacht für das Pollin Board. Evtl ein kleiner LA.

Für ein DSO ist der CPLD definitiv zu klein und zu schwach.

Autor: stephan (Gast)
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Korrektur.:
für ein wie oben angedeutetes DSO ist der CPLD zu schwach.
Für eines wie Ullis reicht er. Ist aber schon fertig.

Autor: Matthias Nix (vbchaos)
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Ich würde mit Wissen und schlauen&dummen Fragen auch mitmachen. Ist 
bestimmt interessant und lernverdächtig sowieso

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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@Benedikt K.
>So in etwa habe ich das geplant, nur viel einfacher:
>Am Eingang ein fester Spannungsteiler mit 1M Ohm um Oszikompatibel zu
>sein, dann ein Umschaltbarer Verstärker x1 oder x10 und

Du willst am Eingang gleich 1/200 abschwächen?
Also aus 2V 20mV?

Ich dachte eher an 1/10. Und dann hat man 100k Eingangswiderstand für 
den OP, und braucht wahrscheinlich schon eher einen OP mit FET-Eingang 
wegen Drift des Eingangsruhestroms usw.

Das Umschalten der Verstärkung mit Reed-Relais hatte ich auch mal vor. 
Ich hatte dann mal etwas simuliert und festgestellt, dass die 2pF des 
Relais doch schon einen merkbaren Einfluss auf den Frequenzgang haben. 
Auch die Induktivität, ich schätze so 10 bis 20nF, ist ja nicht ganz 
unkritisch. Ich habe die Relais in der Eingangsstufe verwendet, weil 
dort 50V (max 200V) anliegen können. Sonst sind mir die 
Video-Multiplexer doch lieber. So teuer sind sie nicht, und sie sind 
auch kompakter.

Bist Du eigentlich sicher, dass der TVP7000 mit sehr langsamen Signalen 
bzw. DC keine Probleme macht? Ich habe mir das Datenblatt noch nicht 
näher angesehen.

Gruß

Stefan

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Stefan Salewski wrote:
> Du willst am Eingang gleich 1/200 abschwächen?
> Also aus 2V 20mV?

Irgendsowas in der Richtung. Ich wollte das ganze halt relativ 
niederohmig machen, denn ich hatte mit schnellen OPs und hochohmiger 
Ansteuerung schon Probleme.
Wenn jemand eine bessere Lösung hat, immer her damit. Ich möchte nur 
keine >10€ pro OP bezahlen. Bei 3 Kanälen wird das nämlich schnell 
teuer...

> Ich dachte eher an 1/10. Und dann hat man 100k Eingangswiderstand für
> den OP, und braucht wahrscheinlich schon eher einen OP mit FET-Eingang
> wegen Drift des Eingangsruhestroms usw.

Der Drift ist denke ich nicht ganz so kritisch:
Wenn ich mir anschaue wie stark analoge Oszis in den ersten 15 Minuten 
wegdriften, dann sehe ich das nicht ganz so kritisch.
Was mir mehr Sorgen macht ist das Rauschen bei so kleinen Signalen.

> Bist Du eigentlich sicher, dass der TVP7000 mit sehr langsamen Signalen
> bzw. DC keine Probleme macht? Ich habe mir das Datenblatt noch nicht
> näher angesehen.

Das einzige was ich weiß ist, dass er mindestens ein paar MS/s braucht. 
Darunter muss man halt im FPGA dezimieren.
Ansonsten habe ich den Messignalen schon verschiedene Offsets verpasst, 
damit die Kurven übereinander erscheinen: Ging ohne Probleme.
Streng genommen ist man mit der DC Kopplung außerhalb der Specs, aber es 
geht.

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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@Benedikt K.

Hallo nochmal.

Nochmal zu Deinem Umschalt-Relais. Ich denke eigentlich das müßte ganz 
gut funktionieren, so wie Du es gezeichnet hast ist es wohl auch die 
beste Form. Vor knapp zwei Jahren hatte ich mal versucht Umschaltungen 
mit Relais zu simulieren und war mit dem Resultat nicht wirklich 
glücklich. Das war aber mit mehreren Relais und wohl bei 100 MHz.

>Irgendsowas in der Richtung. Ich wollte das ganze halt relativ
>niederohmig machen, denn ich hatte mit schnellen OPs und hochohmiger
>Ansteuerung schon Probleme.

Deswegen dachte ich eher an einen OP mit FET-Eingang, der schnellste ist 
da der OPA656, oder der OPA657 der auch noch Verstaärkung 10 locker 
macht. Ca. 6 Euro.

Abschwächung um 200 ist wirklich viel, da hat man bei kleinen Signalen 
nur noch Rauschen; wenn man sehr viel verstärkt auch noch Gefahr von 
Schwingungen. Und meist will man ja Signale kleiner 5 V sehen. Vorteil 
der starken Abschwächung ist natürlich Schutz vor Beschädigung bei 
Überspannung, aber mit so einem Billigteil darf man eben nicht an mehr 
als 50V gehen.

Statt FET OP ist natürlich die Alternative ein JFET-Paar, wie im AoE 
Seite 135 skizziert und in älteren Analog-Oszilloskopen vorhanden.

>Der Drift ist denke ich nicht ganz so kritisch:
>Wenn ich mir anschaue wie stark analoge Oszis in den ersten 15 Minuten
>wegdriften, dann sehe ich das nicht ganz so kritisch.

Der Drift wächst eben mit dem Eingangswiderstand. Kommt natürlich drauf 
an was man messen will. Eher Signalform oder hochgenaue Absolutwerte.

>Das einzige was ich weiß ist, dass er mindestens ein paar MS/s braucht.
>Darunter muss man halt im FPGA dezimieren.
>Ansonsten habe ich den Messignalen schon verschiedene Offsets verpasst,
>damit die Kurven übereinander erscheinen: Ging ohne Probleme.
>Streng genommen ist man mit der DC Kopplung außerhalb der Specs, aber es
>geht.

Was mir Sorge macht ist, dass der DC- bzw. Mittelwert des Signals stark 
driftet bzw. sogar undefiniert ist. Das kennt man, wenn man mit der 
Soundkarte Messungen machen will...TI listet den TVP7000 ja nicht 
zusammen mit den übrigen ADCs, und im Datenblatt habe ich AC-Kopplung 
gesehen. Diesen Punkt muss man sich mal genauer ansehen. Notfalls eben 
doch den ADS830.

Autor: Stephan Henning (stephan-)
Datum:

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@Stefan, Benedikt,

eigentlich wollte ich Euch die richtige PDF Datei von AD schicken.
Aber ich finde sie nicht auf die Schnelle.
Anbei mal das hier. Evtl hilft es Euch

http://www.analog.com/en/amplifiers-and-comparator...

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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@Stefan, Benedikt,
ich habe die Datei. Kann sie hier nicht uppen. 16MB !!
Wohin soll sie ???

Autor: Oliver (Gast)
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>es sollte doch möglich sein, mit dem geballten Wissen aller hier eine
>Grundaustattung an Meßtechnik günstig aufbauen zu können.

Für ca. 300.- gibts z.Zt in der Bucht die Wellec 2014A, 4Kanäle. 100MHz, 
1GS/s. Für das Geld kann man das nicht selber bauen. Selbst eine 
"günstige" DIY-Variante kostet am Ende mit Platine, Schaltern, Gehäuse, 
Buchsen, Relais usw. mindestens die Hälfte davon. Das macht man, wenn 
der Weg das Ziel ist, aus Spaß am selberbauen, aber nicht, um günstig an 
ein brauchbares DSO zu kommen.

Oliver

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Oliver wrote:
>>es sollte doch möglich sein, mit dem geballten Wissen aller hier eine
>>Grundaustattung an Meßtechnik günstig aufbauen zu können.
>
> Für ca. 300.- gibts z.Zt in der Bucht die Wellec 2014A, 4Kanäle. 100MHz,
> 1GS/s. Für das Geld kann man das nicht selber bauen. Selbst eine
> "günstige" DIY-Variante kostet am Ende mit Platine, Schaltern, Gehäuse,
> Buchsen, Relais usw. mindestens die Hälfte davon. Das macht man, wenn
> der Weg das Ziel ist, aus Spaß am selberbauen, aber nicht, um günstig an
> ein brauchbares DSO zu kommen.
>
> Oliver

Find ich nicht. Für den Preis würde ich sofort zuschlagen.

Autor: Malte __ (malte) Benutzerseite
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Oliver wrote:

> Für ca. 300.- gibts z.Zt in der Bucht die Wellec 2014A, 4Kanäle. 100MHz,
> 1GS/s. Für das Geld kann man das nicht selber bauen.
Jetzt wohl schon nicht mehr.

Autor: Oliver (Gast)
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>Find ich nicht. Für den Preis würde ich sofort zuschlagen.

Wenn der Eigenbau dann auch 4 Kanäle und 1GS/s hat, ja. 2 Kanäle und 
100MS/s gibt es z.B. als DOS 2090 (USB-Scope) schon ab 150.-

>> Für ca. 300.- gibts z.Zt in der Bucht die Wellec 2014A, 4Kanäle. 100MHz,
>> 1GS/s. Für das Geld kann man das nicht selber bauen.
>Jetzt wohl schon nicht mehr.

Das Angebot kommt anscheinend regelmäßig wieder.

Oliver

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Oliver wrote:

> Das Angebot kommt anscheinend regelmäßig wieder.

Dann müsste man es ja finden.
Wenn ich bei eb...de aber nach Wellec  suche, dann kommen nur 
Pappkartons dabei raus ;-)

Autor: Gast (Gast)
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Such nach Welec und schon findest Du was

Autor: Malte __ (malte) Benutzerseite
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Gast wrote:
> Such nach Welec und schon findest Du was
Bringt auch keine Resultate.

Autor: egberto (Gast)
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such nach DSO - da findest du das W2014

Autor: Oliver (Gast)
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> Such nach Welec und schon findest Du was

Allerdings auch mal hier im Forum suchen
Die Geräte haben nämlich den "Vorteil", daß man da auch dran rumbasteln 
kann (oder muß...). Insofern für DIY-DSO'ler zielgruppengerecht :-)

Oliver

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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@Oliver,
hier der Weg das Ziel.
Genau darum gahts beim Hobby.
zitat von DMAX "die Modellbauer":
"Mit größt möglichem Aufwand, den kleinst möglichen Nutzen zu erreichen"
das zeichnet ein Hobby aus.

Niemand hindert Dich eines für 300 EURO zu kaufen und niemeand zwingt 
Dich hier etwas Kreatives beizusteuern.

Autor: psychodirk (Gast)
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Es ist wirklich schön, das sich viele Gedanken machen...zwecks Selbstbau 
oder Kauf!

Wobei der Selbstbau etwas  "hat" man kann mit meheren Fricklern etwas

     SELBSTGEBAUTES

in Betrieb nehmen... und es wird funktionieren...

Kaufen... Ja, das kann jeder. Ich war lange am überlegen ob ich das
AMI-Teil bestelle, oder U.R. bzw. das Teil von Jesper bastel.

Deswegen habe ich diese Anfrage gestartet...-...
und so viele Antworten, Meinungen habe ich nicht erwartet.

Super. Es kann beginnen... das DIY-Projekt


Dirk

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>Super. Es kann beginnen... das DIY-Projekt

Mit Verlaub: Das Thema ist Ur-alt. Dazu gab es hier in den letzten 
Jahren schon Threads mit hunderten von Beiträgen, und auch anderswo im 
Internet. Die Probleme wurden ja weiter oben schon genannt: Für die 
Bauteilekosten bekommt man schon Fertiggeräte, die Software ist 
aufwendig, die Wünsche sind sehr unterschiedlich, man braucht 
FPGA/VHDL-Kenntnisse...

Und hier in diesem Forum: Die Wenigen, die ein brauchbares Gerät bauen 
könnten, haben meist keine Zeit oder kein Interesse. Und die, die es 
nicht können, wollen dann ein extrem preiswertes Gerät mit 
Funktionsgarantie und Vor-Ort-Service.

Ich denke, sich mal zu überlegen wie so ein Gerät aussehen könnte ist 
eine ganz sinnvolle Sache, da kann man schon einiges Lernen. Aber mehr 
wird es wahrscheinlich nicht werden.

Autor: Dirk Willner (psychodirk)
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>
> Mit Verlaub: Das Thema ist Ur-alt. Dazu gab es hier in den letzten
> Jahren schon Threads mit hunderten von Beiträgen, und auch anderswo im
> Internet. Die Probleme wurden ja weiter oben schon genannt: Für die
> Bauteilekosten bekommt man schon Fertiggeräte, die Software ist
> aufwendig, die Wünsche sind sehr unterschiedlich, man braucht
> FPGA/VHDL-Kenntnisse...
>
Das streite ich nicht ab.

> Und hier in diesem Forum: Die Wenigen, die ein brauchbares Gerät bauen
> könnten, haben meist keine Zeit oder kein Interesse. Und die, die es
> nicht können, wollen dann ein extrem preiswertes Gerät mit
> Funktionsgarantie und Vor-Ort-Service.

Wenn man zusammen ein Gerät entwickelt und fertigstellt kommt der 
Servicevon alleine.
Du hast ja schon einen Anfang gemacht!
>
> Ich denke, sich mal zu überlegen wie so ein Gerät aussehen könnte ist
> eine ganz sinnvolle Sache, da kann man schon einiges Lernen. Aber mehr
> wird es wahrscheinlich nicht werden.

Wenn es dann so sein sollte...o.k.
Dann lösche alles , was bisher geschrieben wurde....schade

(:((( Dirk

Autor: befro (Gast)
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>Also wenn aus dem Projekt wirklich was wird und nicht x-tausend Features
>gewünscht werden, könnte ich da gegebenenfalls etwas zusammenbasteln.
>Bisher habe ich mir eine Software in Java zum Loggen von Akku Ladekurven
>und eine zweite zum Anfahren von Servo-Positionen geschrieben. Die
>ließen sich - je nach gefordertem Protokoll - mit mäßigem Aufwand
>anpassen. Die Zeit dafür zu finden wäre wohl mein größtes Problem.

Hallo Malte,

hättest Du Zeit, Deine Java Software etwas anzupassen? Das 
Befehlsinterface für das Pollin-CPLD-Board Logikanalysator nähert sich 
der Vollendung. Das ganze wird  eine Zustansmaschine sein, die von der 
seriellen Schnitstelle gesteuert wird. Also immer folgerndermaßen: der 
PC sendet ein Byte, das CPLD antwortet mit einem Byte:

Hier die Befehle:

'd': Ram wird zylisch mit Eingangswerten beschrieben ( full speed )
'a': Ram Wert lesen
's': nächsten Ram Wert lesen
'a': nächsten Ram Wert lesen
's': nächsten Ramm Wert lesen
...
usw

Der Übergang vom Zustand 'd' nachh 'a' setzt den Ram Pointer auf 0.

Soweit erst mal,
befro

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Na hoffentlich werden die Oszillogrammdaten nicht in ASCII übertragen.

Autor: Malte __ (malte) Benutzerseite
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befro wrote:

> Hallo Malte,
>
> hättest Du Zeit, Deine Java Software etwas anzupassen?
Mal sehn, eventuell heute oder morgen abend. Sieht soweit recht simple 
aus.
> Hier die Befehle:
>
> 'd': Ram wird zylisch mit Eingangswerten beschrieben ( full speed )
> 'a': Ram Wert lesen
> 's': nächsten Ram Wert lesen
> 'a': nächsten Ram Wert lesen
> 's': nächsten Ramm Wert lesen
> ...
> usw
>
> Der Übergang vom Zustand 'd' nachh 'a' setzt den Ram Pointer auf 0.
Also verstehe ich das soweit richtig?
Ein 'd' Senden füllt den kompletten Buffer. Stoppt er wenn der Buffer 
voll ist, bis das nächste 'd' gesendet wird? Mit 'a' wird ein Wert 
gelesen. Worin unterscheiden sich 'a' und 's'?  Und wie groß ist der 
Buffer, bz was gibt es als Rückgabewert wenn alle Werte gelesen wurden? 
Und welche Baudrate? Das Byte-Ping-Pong könnte die Sache beim Auslesen 
relativ langsam machen, vorallem bei USB Konvertern, aber zum Testen ist 
das erstmal ok.

Autor: befro (Gast)
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So, jetzt habe ich mir den oben genannten DSO-Bausatz bestellt und er 
ist eingetroffen:
http://www.jyetech.com/en/default.html
Der Bausatz gefällt mir sehr gut, es ist wunderbar, mal wieder etwas zu 
basteln. Zwar scheint mir das ganze eher für geübte Löter zu sein, die 
SMDs sind in Staubkorngröße ( Abtemmaske,um Sie nicht einzuatmen :-) ), 
aber die ersten Kondensatoren sind schon drauf.

Auf der Platine befindet sich ein ISP-Stecker und eine Pfostenleiste für 
Erweiterungen, sodaß man auch selbst noch was dranbauen kann. Ideal wäre 
wohl eine RS232 Schnittstelle, um die Daten zum PC übertragen zu können.

Der verwendete AD-Wandler ist ein TLC5510 von Ti ( 8Bit, 20 MHz ). Das 
Oszi ist mit 2MSPs angegben, der Prozesor mit 20MHz getaktet. Der 
Sample-CLK wird vom Prozesor erzeugt. Ich frage mich, ob sich durch die 
Software noch eine etwas höhere Samplingrate erzielen liese.

Autor: befro (Gast)
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pollin-cpld-logiganalysator:

>Ein 'd' Senden füllt den kompletten Buffer. Stoppt er wenn der Buffer
>voll ist, bis das nächste 'd' gesendet wird? Mit 'a' wird ein Wert
>gelesen. Worin unterscheiden sich 'a' und 's'?  Und wie groß ist der

Ja, 'd' füllt den Buffer komplett. Der Speicher ist 128KB groß. Um die 
Datenübertragung nicht unendlich in die Länge zu ziehen, muss man ihn 
eventuell ganz auslesen.

'a' und 's' unterscheiden sich eigentlich nicht. Der Grund ist mehr ein 
technologischer. Der Übergang von 'a' nach 's' und umgekehrt wird 
benutzt um die Speicheradresse hochzuzählen.

>Buffer, bz was gibt es als Rückgabewert wenn alle Werte gelesen wurden?
>Und welche Baudrate?

Kein spezieller Rückgabewert. Der PC entscheidet durch das toggeln 
zwischen 'a' und 's' wieviele Werte er lesen möchte.

>Das Byte-Ping-Pong könnte die Sache beim Auslesen
>relativ langsam machen, vorallem bei USB Konvertern, aber zum Testen ist
>das erstmal ok.

Das meine ich auch. Man muss, glaube ich, erst mal mit ganz kleinen und 
einfachen Schritte beginnen.

Autor: Malte __ (malte) Benutzerseite
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befro wrote:
> pollin-cpld-logiganalysator:
>
>>Das Byte-Ping-Pong könnte die Sache beim Auslesen
>>relativ langsam machen, vorallem bei USB Konvertern, aber zum Testen ist
>>das erstmal ok.
>
> Das meine ich auch. Man muss, glaube ich, erst mal mit ganz kleinen und
> einfachen Schritte beginnen.
Ok, mal sehn obs läuft. Ich kann es mangels Pollin Board nur begrenzt 
testen (und so lange kein größeres Projekt draus wird, werde ich auch 
nicht weiter was tun). Viel Spaß.
Starten -> Port öffnen -> "Sample Data" Drücken -> Kekse essen gehen 
(wie erwartet ist das Ping-Pong langsam) -> Werte ansehen.

Da du mir nichts genaueres gesagt hast, werden 9600 Baud verwendet und 
zwischen dem Aufzeichnen der Werte und beginn des RAM auslesens wird 
10sec gewartet.

Bevor jemand über den Code meckert: Ich weiß dass er nur mal schnell von 
einem anderem Projekt portiert ist und deswegen an einigen Stellen 
unschön ist.

Autor: Dirk Willner (psychodirk)
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@ befro

Danke für deine Antwort.

Maile weiterhin, da sich das Thema (Selbstbau DSO/DIY)
so ...leider.. erledigt haben sollte.
Software über ISP könnte man etwas proggen...
Es wird kein HiTec- Gerät werden...aber
Für diesen Preis. Hat man ein Display... Siehe Links im "Fred"

Dirk

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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befro wrote:
> So, jetzt habe ich mir den oben genannten DSO-Bausatz bestellt und er
> ist eingetroffen:
> http://www.jyetech.com/en/default.html
> Der Bausatz gefällt mir sehr gut, es ist wunderbar, mal wieder etwas zu
> basteln. Zwar scheint mir das ganze eher für geübte Löter zu sein, die
> SMDs sind in Staubkorngröße ( Abtemmaske,um Sie nicht einzuatmen :-) ),
> aber die ersten Kondensatoren sind schon drauf.
>
> Auf der Platine befindet sich ein ISP-Stecker und eine Pfostenleiste für
> Erweiterungen, sodaß man auch selbst noch was dranbauen kann. Ideal wäre
> wohl eine RS232 Schnittstelle, um die Daten zum PC übertragen zu können.
>
> Der verwendete AD-Wandler ist ein TLC5510 von Ti ( 8Bit, 20 MHz ). Das
> Oszi ist mit 2MSPs angegben, der Prozesor mit 20MHz getaktet. Der
> Sample-CLK wird vom Prozesor erzeugt. Ich frage mich, ob sich durch die
> Software noch eine etwas höhere Samplingrate erzielen liese.

Mein DIY-Kit ist heute ebenfalls angekommen.
Bin auch schon ganz gespannt.
Allerdings hab ich bis jetzt auch noch keine große Erfahrung beim 
SMD-Löten.
Wäre schön, wenn Du Deine Erfahrung beim Aufbau der Schaltung mitteilen 
könntest.

Gruß
netdieter

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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Stefan Salewski (Gast) schrieb am 16.03.2009 um 23:22 Uhr

>@Benedikt K.

>Nochmal zu Deinem Umschalt-Relais. Ich denke eigentlich das müßte ganz
>gut funktionieren, so wie Du es gezeichnet hast ist es wohl auch die
>beste Form. Vor knapp zwei Jahren hatte ich mal versucht Umschaltungen
>mit Relais zu simulieren und war mit dem Resultat nicht wirklich
>glücklich. Das war aber mit mehreren Relais und wohl bei 100 MHz.

Auch wenn es hier wahrscheinlich keinen interessiert -- meine Aussage 
war doch etwas voreilig. Bei Benedikts Schaltung kann R12 (62 Ohm) über 
das Relais an Masse gelegt werden. Bei offenem Relais haben die Kontakte 
des Relais eine Kapazität von ca. 2pF zu Masse. Die Ersatzschaltung wäre 
dann, dass man R12 über 2pF an Masse legt. Das ist fast so, als ob die 
2pF direkt am invertierenden Eingang des OPs liegen würden -- erst ab 
der Grenzfrequenz 1/(2 Pi R C) wird der Effekt durch R12 begrenzt. 
Kapazität am invertierenden Eingang führt in der Regel zu Peaks im 
Frequenzgang bei hohen Frequenzen. Auch hier, mit einem wirklich 
schnellen OP bekommt man bei ca. 100 MHz da schon deutliche Peaks.

Aber ich habe mir eben mal einen Vorverstärker mit JFETS, zwei 
gewöhnlichen OPs, und einem Video-Multiplexer aufgemalt. Gefällt mir 
eigentlich ganz gut, werde ich in den nächsten Tagen mal posten. Das 
wären dann so ca. 15 Euro je Vorverstärker.

Autor: befro (Gast)
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>Mein DIY-Kit ist heute ebenfalls angekommen.
...
>Wäre schön, wenn Du Deine Erfahrung beim Aufbau der Schaltung mitteilen
>könntest.

Klar, bin aber noch am löten, die SMD's brauchen doch etwas Zeit ...
;-)

Autor: befro (Gast)
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Hallo Malte,

>Ok, mal sehn obs läuft. Ich kann es mangels Pollin Board nur begrenzt
>testen (und so lange kein größeres Projekt draus wird, werde ich auch
>nicht weiter was tun). Viel Spaß.

uihh, da warst Du ja ganz schön schnell. Bei mir hat es sich noch etwas 
verzögert, im Anhang schon mal der Schaltplan des CPLDs ( mit Xilinx ISE 
10.1 gemacht  ). Die Schaltung besteht aus dem Block für die serielle 
Schnittstelle, einem Ram-Interface und der Ablaufsteuerung. Im Moment 
hänge ich noch am Ram-Interface
 Beitrag "cpld SRAM Interface in VHDL"
der Rest funktionier eigentlich schon ( zumindest in der Simulation ).

> mangels Pollin Board
Das ist natürlich schade. Vielleicht findet sich jemand hier, der das 
Befehlsinterface für die 3 Kommandos in C für einen Mikrocontroller 
schreibt, dann kann man das ganze mit jedem Board, welches eine serielle 
Schnittstelle besitzt, testen ( z.B. ein Arduino Board ).

Gruß,
befro

Autor: Malte __ (malte) Benutzerseite
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befro wrote:

>> mangels Pollin Board
> Das ist natürlich schade. Vielleicht findet sich jemand hier, der das
> Befehlsinterface für die 3 Kommandos in C für einen Mikrocontroller
> schreibt, dann kann man das ganze mit jedem Board, welches eine serielle
> Schnittstelle besitzt, testen ( z.B. ein Arduino Board ).
Ich hab einfach einen AVR genommen, der akommende Zeichen als Echo 
zurücksendet. So wurden dann die 'a' und 's' als Punkte dargestellt.

Übrigens hat wohl irgend jemand sein selbstbau Oszi ins Wiki gestellt:
http://www.mikrocontroller.net/articles/LCS-1M_-_E...

Autor: befro (Gast)
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Hallo Malte,

Dein Javaprogramm habe ich mal ausprobiert. Es läst sich unproblematisch 
starten, und die Datenübertragung vom CPLD-Board zum PC funktioniert 
(aber ein wenig langsam ). Wahrscheinlich müsste man mal die Bautrate 
erhöhen. Ausserdem ist es nützlich, nur 256 Werte ( oder so ) statt der 
128K zu übertragen, dann ist das mit der gefühlten Geschwindigkeit 
besser. Vielleicht kann ich einen Befehl für die Indizierung des Rams 
mit einem Offset einbauen, so dass der PC durch die Daten scrollen kann, 
falls mehr als 256 Werte gebraucht werden.

Nützlich wäre auch, dass der PC das Board in den Startzustand versetzt, 
indem es ein paar mal 's' sendet.

Wenn man Dein Programm mit einer Treiberschicht für verschiedene 
Basteloszis ausstatted, lässt es sich vielleicht universell verwenden.

Der VHDL-Code befindet sich hier:
Beitrag "Logic Analyser mit Pollin CPLD Board"

Vielleicht kann die Struktur als Template für verschiedene Oszis und 
Logikanalysatoren mit FPGA dienen.

Gruß,
befro

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>Auch wenn es hier wahrscheinlich keinen interessiert -- meine Aussage
>war doch etwas voreilig. Bei Benedikts Schaltung kann R12 (62 Ohm) über
>das Relais an Masse gelegt werden. Bei offenem Relais haben die Kontakte
>des Relais eine Kapazität von ca. 2pF zu Masse. Die Ersatzschaltung wäre
>dann, dass man R12 über 2pF an Masse legt. Das ist fast so, als ob die
>2pF direkt am invertierenden Eingang des OPs liegen würden -- erst ab
>der Grenzfrequenz 1/(2 Pi R C) wird der Effekt durch R12 begrenzt.
>Kapazität am invertierenden Eingang führt in der Regel zu Peaks im
>Frequenzgang bei hohen Frequenzen. Auch hier, mit einem wirklich
>schnellen OP bekommt man bei ca. 100 MHz da schon deutliche Peaks.

>Aber ich habe mir eben mal einen Vorverstärker mit JFETS, zwei
>gewöhnlichen OPs, und einem Video-Multiplexer aufgemalt. Gefällt mir
>eigentlich ganz gut, werde ich in den nächsten Tagen mal posten. Das
>wären dann so ca. 15 Euro je Vorverstärker.

Ein Nachteil von Benedikts Schaltung ist insbesondere, dass die 
Kapazität des zur Umschaltung der Verstärkung verwendeten Relais am 
invertierenden Eingang hängt und der OP als nicht invertierender 
Verstärker arbeitet, d.h. der inv. Eingang nicht auf nahezu konstantem 
Potential liegt. Ich habe in meiner Schaltung das Relais an den nicht 
invertierenden Eingang gelegt -- damit führt die Kapazität der Kontakte 
nicht zum Peaking bei hohen Frequenzen, und die Induktivität der 
Kontakte (einige nF) dürfte sich wegen dem hochohmigen Eingang auch 
wenig auswirken. Zudem kann man für beide Schaltstufen über den 
speisenden Widerstand frei verfügen und damit einen flachen Frequenzgang 
erreichen.

Hier ist der Thread zu meiner Schaltung

Beitrag "Einfache analoge Eingangsstufe für DSO"

Autor: befro (Gast)
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Zurück zum ursprünglichen DSO in diesem Thread von
>http://www.jyetech.com/en/default.html
Meines habe ich bestellt bei
>nkcelectronics

Mittlerweile habe ich mein Oszi zusammnengelötet. Das war ein ziemlich 
Aufwand wegen der extrem kleinen SMD-Teile.

Das Oszi zeigt mittlerweile ein Signal an. Das erste Problem war ein 
fehlender Widerstand R4 für den Abschwächer.
Autotrigger funktioniert, der Normaltrigger allerdings nicht. Das könnte 
an der veralteten Software 113-06201-020, mit der sich der Prozessor 
beim Einschalten befindet, liegen. Auf der jyetech Seite gibt's ein 
Update, das ich demnächst aufspielen werde.
Das gravierendste Problem ist das Umschalten des 1:10 Abschwächers auf 
die Stufe 1/10. Dann wird aus einem 100Khz Rechteck irgendwas 
sägezahnförmiges. Ich bin mir noch nicht sicher, ob das Problem an einer 
falschen Lötstelle liegt, werde das aber noch etwas weiter verfolgen.

Postet bitte eure Erfahrungen, wenn ihr es schon zusammengebastelt habt.

Gruß,
befro

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Was für ein µC ist denn da verbaut?

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Benedikt K. wrote:
> Was für ein µC ist denn da verbaut?

Steht zwar schon oben irgend wo, aber es ist ein ATMEga64

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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befro wrote:
> Meines habe ich bestellt bei
>>nkcelectronics
>
>
> Das Oszi zeigt mittlerweile ein Signal an. Das erste Problem war ein
> fehlender Widerstand R4 für den Abschwächer.
>
> Postet bitte eure Erfahrungen, wenn ihr es schon zusammengebastelt habt.
>
> Gruß,
> befro

Hi Befro,
ich habe meines auch bei nkcelectronics geordert.
Allerdings hab ich noch nicht angefangen und konnet so erst mal prüfen 
ob bei mir R4 auch fehlt. Dem ist aber nicht so. Der klebt noch auf der 
Bauteileliste.
Vllt schon mal ein wichtiger Punkt mir diesen winzigen Dingern 
sorgfältig umzugehen. Die verschweinden wohl ziemlich schnell ;-)

Hast Du auch die Assembly Notes beachtet? Meine Version DN062-07v03

Viel Erfolg,
netdieter

Autor: zero (Gast)
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Ich bin mal so frei ...

Autor: befro (Gast)
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>Hast Du auch die Assembly Notes beachtet? Meine Version DN062-07v03

Meine Version ist DN062-07v03 .... Was die Assembly-Notes anbelangt, 
habe ich nur die Leitung für den Counter-Eingang noch nicht 
angeschlossen.

Gruß,
befro

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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@ befro
Bei mir fehlt R26. Im Plan steht als Wert DNI.
Ne Ahnung was das bedeutet?
Gruß
netdieter

Autor: Achim (Gast)
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DNI = "Do Not Install"

Autor: befro (Gast)
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Auf dem jyetech-DSO befindet sich ein 128x64 Pixel Display hs12864-16. 
Hat jemand hier im MC-Forum schon mal so ein Display angesteutert? Es 
wäre vielleicht ganz lustig, da selst mal was zu programmieren.
Aus dem DSO liese sich dank des Atmega64 auch ganz leicht ein kleiner 
Gameboy machen, für 31 Dollar wäre das ja gar nicht mal zu teuer.

Autor: Oliver (Gast)
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>Hat jemand hier im MC-Forum schon mal so ein Display angesteutert?

Wenn sich Tante google nicht irrt, steckt da ein KS0108-kompatibler 
Controller drin. Dafür gibt es viele fertige Libs zur Ansteuerung, u.a. 
hier in der Codesammlung.

Oliver

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Das ist ein Standard KS0108/KS0107 Display. Code dafür sollte man hier 
im Forum mehrfach finden.

Autor: befro (Gast)
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Super, dank Deines Hinweises habe ich hier einen Thread mit Code 
gefunden:

Beitrag "KS0108 GLCD Routinen"

Damit lässt sich bestimmt was machen ... ;-)

Autor: Ich (Gast)
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"Das gravierendste Problem ist das Umschalten des 1:10 Abschwächers auf
die Stufe 1/10. Dann wird aus einem 100Khz Rechteck irgendwas
sägezahnförmiges."

C3 und C6 müßten vergrößert werden. C6 so ca. 47pF und für C3 wäre ein 
Trimmer 3/12 pF für die Einstellung der Kurvenform günstig.

Autor: Franz N. (abnoname)
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So meins heute auch angekommen.

Habe Stunden gesessen bis ich drauf kam, dass der Q1 nen Klatsch hat und 
damit gabs bei mir keine negative Spannung. Allerdings coole Idee mit 
dem Boostkonverter.

Inzwischen funktioniert die Schaltung einwandfrei.

Anwendungsgebiete sind eigentlich unbegrenzt da. Ich habe selber ein 
100MHz Analogoszi, sprich nach oben kann ich alles sehen. Was mir bisher 
gefehlt hat, war der langsame Bereich, also Einschalt- und 
Einschwingvorgänge.

Brauchts jetzt nur eine offene Firmware mit PC Anbindung. Mal sehen 
wieviel Zeit vorhanden sein wird.

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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R19 fehlt ebenfalls.
Scheint für ISP-SCK verantworlich zu sein.
Ist das Ok?

Autor: Samuel L. (universam)
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FYI

Habe mal nachgefragt wie es mit offenen Sourcen aussieht:

SNIP
-----------------------------------------------
Thank you for interests in our products.

I agree with what you said. We have seriously thought about opening the 
firmware or not before. In considering the reality we decided not open 
it for the timebeing. On one side there are strong competition from 
inside China. Many companies are there just ready to copy everything. We 
believe our contact info contained in the compiled codes that stops 
their copying so far. On the other side we feel we are not ready to do 
so. There are a lot need to improve for the current design.

For the serial connection to PC we actually designed a firmware that can 
send the screen to PC as a bitmap file. This firmware is not very useful 
since the Y sensitivity is not displayed (and there is no way for MCU to 
get Y sensitivity value in current design). We will address this 
shortcoming in future version. Another drawback is lack of USB 
connection. We want to add this feature in next version.

Best regards,
-----------------------------------------------
SNAP

D.h. wird es wohl bald eine neues PCB Layout geben, vielleicht sogar 
irgendwann opensource.
Scheint so dass sie prinzipiell nicht abgeneigt sind, ein steter 
(email-)Tropfen könnte da evtl. den Stein aushölen?! :-)

Autor: befro (Gast)
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>Many companies are there just ready to copy everything.

Ein sehr lustiger Satz, wenn es von Chinesen selbst gesagt wird.

Meiner Meinung nach ist es kein sonderlich großes Problem, für das Oszi 
eine eigene Software zu entwickeln. Display-Treiber gibt's ja schon hier 
im Forum. Wenn ich wieder etwas Zeit habe, werde ich mal was 
zusammenbasteln.

Ich glaube auch, das im Fall dieses Oszis eine eigene Bedienführung 
äußerst nützlich wäre, da ich die akutelle etwas umständlich finde.

Ein PC-Programm zur Datenvisualisierung das Ansatztweise für das DSO 
benutzt werden könnte, hat Malte ja schon in diesen Thread gestellt. 
Schnell das a-s-d Protokoll realisiert und schon hat mal die 
PC-Visualisierung.

Gruß,
befro

Hat jemand schon die Steuersignale für die Spannungserzeugungen der OPs 
und des Displays durchgemessen? Die wären noch wichtig, um eine 
Testsoftware zu entwickeln.

Autor: befro (Gast)
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Noch eine Anmerkung: Wenn man den Prozessor per ISP umprogrammieren 
möchte, ist darauf zu achten, dass die Pinbelegung des Oszis nicht der 
normalen ISP-Belegung entspricht.

Für die Datenübertragung zum PC stehen die Signale der seriellen 
Schnittstelle an J5 zur Verfügung.

Autor: Franz N. (abnoname)
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Kann mir bitte mal jemand bei seinem Oszi die V+ und V- Spannung messen 
und die Betriebsspannung dazu schreiben?

Ich hab ja bei mir den 8550 mangels Ersatz durch nen BC556 ersetzt. Bei 
mir ist V- betraglich um 800mV kleiner als V+.

Autor: befro (Gast)
Datum:

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Hier die Daten:

AV+ = 11.9V
AV- = -10.7V

Taktsignal für die Spannungserzeugung:
PE3-Prozessorpin 5, T_ON=5us, T_OFF=7.5us

Am Display gibt es noch spezielle Spannungen:
VE=-4.9V
VO=2.8V

woher die -4.9V kommen ist mir nicht ganz klar, da der dafür vorgesehene 
Spannungsinverter bestehend aus DN2, C26 und C28 nicht bestückt ist.

Kann es sein, dass es Displays gibt, welche VE selbst erzeugen? Das 
Displayx ist ein HS12864-16. Im Schaltplan ist ein TG12864-04 
eingetragen.

Autor: P. S. (Gast)
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So, meins ist nun auch fertig und funktioniert sogar. Allerdings wird 
der 7805 recht heiss, geht anderen das auch so? Ich betreibe es an einem 
9V AC-Netzteil.

Autor: Dominique Görsch (dgoersch)
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befro wrote:
> Kann es sein, dass es Displays gibt, welche VE selbst erzeugen?

Ja.

Autor: befro (Gast)
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>7805 recht heiss, geht anderen das auch so? Ich betreibe es an einem
>9V AC-Netzteil.

Wirt bei mir auch warm.
Netzteil: 9V Wechselstrom, Spannung nach gemessen nach Gleichrichter: 
11.8V
Stromaufnahme des DSO gemessen: 90mA
==> Verlustleistung am Spannungsregler 90mA*(11.8V-5V)~=600mW
das könnte bei dem kleinen Kühlkörper schon etwas Wärme verursachen.

Wie siehst bei euch mit der Signalform bei 100Khz Rechteck und 1:10 
Abschwächung aus, ist die Signalform dann auch eher ein Dreieck?

Autor: befro (Gast)
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So, jetzt geht es ans umprogrammieren des Atmega64.

Laut Anleitung sollten am ISP Stecker folgende Signale liegen:

1: SCK
3: MISO
5: NRST
9: MOSI
2: GND
4: VCC
10: GND

Soweit ich das nachmessen kann liegt aber nur NRST und SCK an.

Mosi und Miso fehlen. Die scheinen nur am J5 Konnekor auf pin 2:Mosi und 
bin 3: Miso zu liegen.

Könnt Ihr das mal nachprüfen?

Autor: Dirk Willner (psychodirk)
Datum:

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Peter Stegemann wrote:
> So, meins ist nun auch fertig und funktioniert sogar. Allerdings wird
> der 7805 recht heiss, geht anderen das auch so? Ich betreibe es an einem
> 9V AC-Netzteil.

Ich vermute, das die Anzeige etwas mehr Strom braucht.
Also den 78xx besser kühlen.
Hatte ich zumindest bei meinem regelbaren Netzteil.
Die Hintergrundbeleuchtung zog etwas mehr...
Nur eine Idee.

LG
   Dirk

Autor: P. S. (Gast)
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Am Labornetzteil mit 9V als auch am 3-Zellen LiFePo habe ich keine 
Temparaturprobleme. Ich muss mal dieses "9V-AC"-Netzteil nachmessen, 
wenn ich dazu komme.

Autor: befro (Gast)
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> Ich muss mal dieses "9V-AC"-Netzteil nachmessen,

Wie schon weiter oben erwähnt, hat man bei so einem Netzteil ja ca. 12V 
nach dem Gleichrichter. Das erhöht den Spannungsabfall am Gleichrichter 
von 4V auf 7V damit entsteht also fast die doppelte Verlustleistung.

Autor: Dirk Willner (psychodirk)
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Hat einer von euch eventl. Bilder?

Möchte langsam auch bestellen....

LG
   Dirk

Autor: befro (Gast)
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Bilder gibt's auf den Seiten mit den Links ganz oben in diesem Post.

Autor: Dirk Willner (psychodirk)
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Bilder von den Fertigteilen..Anzeige.. Erfahrung--> Bausatz, usw....

Dirk

Autor: befro (Gast)
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Was will er uns sagen, der psychodirk?

Autor: P. S. (Gast)
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Der Bausatz sieht genauso aus wie auf den Bildern und fertig sieht es 
auch so aus wie auf den Bildern. Ist nix dabei, wofuer es sich lohnen 
wuerde, extra Bilder zu machen.

Btw, schon lustig wie schnell das Open-DSO hier wieder gestorben ist...

Autor: befro (Gast)
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> Btw, schon lustig wie schnell das Open-DSO hier wieder gestorben ist...

Naja, Open Source lebt vom mitmachen. Malte hat sein Java-Programm für 
eine Datenübertragung etwas verändert und hier hereingestellt. Ich habe 
extra VHDL-Code für's Pollin CPLD-Board programmiert

Beitrag "Logic Analyser mit Pollin CPLD Board"

der sehr gut als Grundlage für Oszi Designs herhalten kann. Ich habe 
angefangen, einen neuen Code für das JETECH-Oszi zu anzupassen ( habe 
ich nicht gepostet, weil bis jetzt nur Text aufs Display geschrieben 
werden kann, aber die Linienfunktionen irgendwie nicht gehen ).

Alle Komponenten werden für ein OpenSource DSO benötigt und können 
beliebig zu einer anderen DSO Kombination zusammengefügt werden.

z.b.
- Radig-Oszi mit extra OpenSource PC-Software
- Jetech-Oszi mit OpenSource Firm- und PC-Software

verschiedene DSO-Komponenten
- VHDL CODE fürs FPGA
- Firmware fürs Oszi
- Software für den PC
- Sampling Hardware
- Vorverstärker
- Bedienprozessor

Peter, hast Du schon etwas für das Projekt gemacht?

Gruß,
befro

Autor: Dirk Willner (psychodirk)
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@ befro

Moin,
ich möchte nur ein paar Infos von dem DSO für wenig Geld.
Da ich das Thema eingebracht habe, wäre es doch vieleicht, einfach
ein paar Fotos der Anzeige hier einzustellen.

Zur Zeit arbeite ich teilweise im Ausland, und kann nicht immer alles
InTime verfolgen. (Schicht und wenig Schlaf)

Was möchte psychodirk damit sagen.
  psychodirk ist eine Abwandlung von PSYCHODAD (Al Bundy)
  hat aber nichts mit meiner Person gemeinsam.

Der Name wurde mir nur als Partyretter gegeben... nichts los...
             o.k. Die Bundys gucken... und schon war alles
             im"Lot"


Zu dem Projekt: ich habe gemailt, Mitarbeit, und so weiter.

Keine Rückmeldung.....!

Schade.

Gruß

     Dirk (Psychodirk)

Autor: Robin Tönniges (rotoe) Benutzerseite
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Hab mir das Teil nu' auch bestellt, ist heute angekommen und habs 
zusammengebaut. Zu meinem Erstauenen hat alles gut gepasst und auf 
Anhieb funktioniert. Das Design ist gut durchdacht und zum Spielen ist 
es hervorragend :)

Allerdings ist eine Schraube übriggeblieben.

Autor: befro (Gast)
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>Das Design ist gut durchdacht und zum Spielen ist es hervorragend :)

Findest Du, dass das für die Software auch zutrifft? Ich meine, die ist 
so nicht benutzbar.
Wie sieht ein Rechtecksignal mit 100KHz nach 1:10 Abschwächung bei 
Deinem Oszi aus? Eher wie ein Dreieck, oder?
Ausserdem habe ich festgestellt, dass Alliasing bei dem DSO besonders 
gerne auftritt.

Autor: Robin Tönniges (rotoe) Benutzerseite
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befro wrote:
> Wie sieht ein Rechtecksignal mit 100KHz nach 1:10 Abschwächung bei
> Deinem Oszi aus? Eher wie ein Dreieck, oder?

Das kann ich nicht bestätigen. Bei mir sieht das Ding völlig normal aus.

>Ausserdem habe ich festgestellt, dass Alliasing bei dem DSO besonders
>gerne auftritt.

Das stimmt allerdings. Ist echt zu schade das man nicht an den Quelltext 
der Software rankommt.

Autor: chris (Gast)
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>Das stimmt allerdings. Ist echt zu schade das man nicht an den Quelltext
>der Software rankommt.

Das stimmt. Deshalb habe ich mal angefangen, ein wenig daran 
herumzuprogrammieren. Text ausgeben kann ich schon, mit dem 
Pixelzeichnen haperts noch ...

http://www.hobby-roboter.de/forum/viewtopic.php?f=4&t=69

Autor: chris (Gast)
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Hat jemand den Code schon ausprobiert?
Ich habe den Code von hier 
Beitrag "KS0108 GLCD Routinen" kopiert und die Portpins 
so wie das Timing etwas verändert. Der im Beispiel gewünschte Text 
erscheint auf dem Display.

Seltsamerweise geht das ganze schief, sobald man versucht, irgendwas am 
Text zu ändern. Wer hat eine Erklärung dafür?

Autor: Oliver (Gast)
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Ich bin zur Zeit auch am Zusammenbauen, als Bastelprojekt mit meinem 
Jüngsten. Dazu eine Frage:

Neben C4/C5 an den OP's und ein paar anderen Kondensatoren sind auch 
DN2/C25/C26 nicht bestückt, d.h. fehlen nicht nur als Teile, sondern 
sind auch in der Stückliste nicht aufgeführt.

Ist das normal?

@chris
>Ich habe den Code von hier
>Beitrag "KS0108 GLCD Routinen" kopiert

Diese Bibliothek funktioniert normalerweise. Was genau geht denn 
"schief"?

Oliver

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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chris wrote:

> Seltsamerweise geht das ganze schief, sobald man versucht, irgendwas am
> Text zu ändern. Wer hat eine Erklärung dafür?

Timingprobleme? Werden die Daten vielleicht zu schnell geschrieben?

Autor: Oliver (Gast)
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>sind auch
>DN2/C25/C26 nicht bestückt,

hat sich erledigt. Steht auch schon weiter oben:

>...woher die -4.9V kommen ist mir nicht ganz klar, da der dafür vorgesehene
>Spannungsinverter bestehend aus DN2, C26 und C28 nicht bestückt ist.

Das LCD machts wohl selber.

Oliver

Autor: befro (Gast)
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>Ich habe den Code von hier
>Beitrag "KS0108 GLCD Routinen" kopiert

>Diese Bibliothek funktioniert normalerweise. Was genau geht denn
>"schief"?

Wenn ich die Funktion zum setzen der Pixel benutze um eine Linie zu 
zeichnen gibt es eine unterbrochene Line. Ausserdem sind beim zeichnen 
eines Rechtecks manchmal Artefakte zu sehen. Meine Vermutung ist, dass 
die Daten des LCDs nicht richtig vom Controller zurückgelesen werden.

Autor: Oliver (Gast)
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Timing verlängern. EN und auch die Warteschleifen.

Oliver

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Hallo Leute,
ich hab beim Basteln einen der SMD Widerständen verloren. R3 (470 
Footprint 0805)
Wahrscheinlich hab ich in eingeatmet ;-)
Wo kann ich einzelne SMD-Widerstände kaufen ohne dass ich 5€ 
Versandkosten bezahlen muss?
Oder hat jemand von Euch einen übrig? Ich würde natürlich für den 
Versand per Brief aufkommen.

Gruß
netdieter

Autor: Oliver (Gast)
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Nimm den von R16 oder R18 dafür. Die sind eh sinnlos.

Oliverf

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Oliver wrote:
> Nimm den von R16 oder R18 dafür. Die sind eh sinnlos.
>
> Oliverf

Kannst Du erklären warum die sinnlos sind?
Hab ich leider bereits eingebaut.

Autor: Oliver (Gast)
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Schau mal auf den Schaltplan...

Über R16 und R18 gehen die USART-Ausgänge PE0 (=RCD0) und PE1 =(TCD0) 
auf Pin 13 bzw. 15 des 20-pol-Steckers J5, den du vermutlich sowieso 
nicht bestückst. Und selbst wenn, wer braucht schon Ports oder 
USART-Ausgänge über 470 Ohm? Löte die wieder aus, und mach eine 
Lötbrücke auf die Pads, oder lass sie ganz weg.

PE0 und PE1 liegen nämlich auch noch ohne Vorwiderstände auf PIN 9 bzw. 
3 des "ISP"-Anschlusses J4 (der deshalb gar kein ISP-Anschluß ist). Es 
steht da zwar MISO und MOSI dran, das ist aber falsch. An J4 kann man 
somit problemlos die Signale der USART0 abgreifen, falls erforderlich.

Das echte MISO und MOSI liegt am Prozessor auf PB3 und PB2, die gehen 
auf J5, Pin 3 bzw 2. Einen echten ISP zum programmieren musst du dir 
daher aus Signalen von J4 (Reset und SCK) und J5 (MISO und MOSI) 
zusammenstellen. VCC und GND gibt es auf beiden.

Oliver

Autor: Oliver (Gast)
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vertippt...
... ersetze RCD0/TCD0 durch RXD0/TXD0

Oliver

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Danke für die Erklärung

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Ich habe das Teil mittlerweile aufgebaut.
In dem Umfang hatte ich noch keine SMD-Löterfahrung.

Der erste Test sieht positiv aus. Das Display meldet sich wie erwartet.
Allerdings kann ich kein Signal darstellen.

Wie kann ich vorgehen?

Ich habe lediglich ein Multimeter zur Verfügung und kann nicht 
veriverzieren ob das Testsignal funktioniert.

Wäre schön, wenn mir jemand auf die Sprünge helfen kann.

Gruß
netdieter

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>veriverzieren ob das Testsignal funktioniert.

>Wäre schön, wenn mir jemand auf die Sprünge helfen kann.

Dann schreibe doch einfach "testen".

Oder eben "verifizieren".

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Stefan Salewski schrieb:
>>veriverzieren ob das Testsignal funktioniert.
>
>>Wäre schön, wenn mir jemand auf die Sprünge helfen kann.
>
> Dann schreibe doch einfach "testen".
>
> Oder eben "verifizieren".

Ein Problem ist dann schon mal gelöst.
Danke, dass hat wirklich geholfen.

Autor: Oliver (Gast)
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Irgend eine Spannungsquelle wirst du doch zur Verfügung haben - zur Not 
eine Batterie. Dranhalten, dann muß sich was tun.

Oliver

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Tut sich leider nichts.
Wie jetzt am sinnvollsten vorgehen?

Autor: Fabi (Gast)
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Da wurde ja schon viel geschrieben...

Also:

Samplingrate 2M/s -> Nyquistfrequenz 1Mhz

-> alles was drüber ist pfuscht dir als als Aliasing Rein...

ich glaub das ist nix wert...

Autor: Oliver (Gast)
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Spannungsversorgung nachgemessen? (5V und +/- für die OpAmps)

Den Eingang von vorne nach hinten durchmessen. Batterie o.ä. als 
Spannungsquelle, und dann vom Eingang zum ersten OpAmp, von da zum 
zweiten, usw.

Oliver

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Fabi schrieb:

> Samplingrate 2M/s -> Nyquistfrequenz 1Mhz
>
> -> alles was drüber ist pfuscht dir als als Aliasing Rein...
>
> ich glaub das ist nix wert...

Das Problem hat man aber bei jedem DSO, selbst bei den 10k€ Teilen. Ich 
habe zumindest noch keines gesehen, dass ein Antialiasing Filter hatte.

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Oliver schrieb:
> Spannungsversorgung nachgemessen? (5V und +/- für die OpAmps)
>
> Den Eingang von vorne nach hinten durchmessen. Batterie o.ä. als
> Spannungsquelle, und dann vom Eingang zum ersten OpAmp, von da zum
> zweiten, usw.
>
> Oliver

So, ich hab jetzt mal ne Batterie als Spannungsquelle angeschlossen.

Am Eingang U2B (Pin5) messen ich 1,6V ist also OK
Am Ausgang (Pin7) sind es 0,7V
Der Eingang U1A (Pin3) ebenfalls 0,7V
Ausgang U1A (Pin1) knapp 2V
Eingang U2B (Pin5) 1,2V
Ausgang U2B (Pin7) 8,3V
Analogeingang U5 (Pin19) 5,8V
Ausgänge U5 (Pin3-10) alle 5V  -> Da scheint der Fehler zu liegen, oder?

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Dieter Engelhardt schrieb:
> Oliver schrieb:
>> Spannungsversorgung nachgemessen? (5V und +/- für die OpAmps)
>>
>> Den Eingang von vorne nach hinten durchmessen. Batterie o.ä. als
>> Spannungsquelle, und dann vom Eingang zum ersten OpAmp, von da zum
>> zweiten, usw.
>>
>> Oliver
>
> So, ich hab jetzt mal ne Batterie als Spannungsquelle angeschlossen.
>
> Am Eingang U2B (Pin5) messen ich 1,6V ist also OK
> Am Ausgang (Pin7) sind es 0,7V
> Der Eingang U1A (Pin3) ebenfalls 0,7V
> Ausgang U1A (Pin1) knapp 2V
> Eingang U2B (Pin5) 1,2V
> Ausgang U2B (Pin7) 8,3V
> Analogeingang U5 (Pin19) 5,8V
> Ausgänge U5 (Pin3-10) alle 5V  -> Da scheint der Fehler zu liegen, oder?

Wie messe ich den die OPV-Spannungsversorgung. Ich steh da grad auf dem 
Schlauch.
Ich habe den Verdacht, dass hier der Hund begraben liegt.

Autor: Oliver (Gast)
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>Wie messe ich den die OPV-Spannungsversorgung.

Auf der Platine gibt es beschriftete Messpunkte. Suchen und messen.

Oliver

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Wie wird eigentlich die symetrische Spannung erzeugt?
Und was machen die beiden OPA U2C und U2D?

Müsste ich nicht AV+ und AV- gegen AGND +-5 V messen?
Ist das richtig?

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Dieter Engelhardt schrieb:
> Wie wird eigentlich die symetrische Spannung erzeugt?
> Und was machen die beiden OPA U2C und U2D?
>
> Müsste ich nicht AV+ und AV- gegen AGND +-5 V messen?
> Ist das richtig?

Nach dem ich die Lötstellen nachgelötet habe, gehts jetzt auch bei mir.
Allerdings ist die Spannung für die OPA +- 9V.

Allerdings verstehe ich nach wie vor nicht wie diew Spannungsversorgung 
für die OPAs funktionert. Wenn mir da naoch mal jemand nen Hinweis geben 
könnte?

Grüße
netdieter

Autor: M@ni (Gast)
Datum:

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Hallo.

Ich spiele auch mit dem Gedanken mir das Jyetech-Oszi zuzulegen.

Kann mir einer sagen, ob das teil eine Schnittstelle hat, um Daten an 
den PC zu übertragen..? Würde mir da dann gerne ne kleine Software 
schreiben, die Messkurven über einen längeren Zeitraum aufzeichnet.

Mani

Autor: Robin Tönniges (rotoe) Benutzerseite
Datum:

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M@ni schrieb:
> Kann mir einer sagen, ob das teil eine Schnittstelle hat, um Daten an
> den PC zu übertragen..?

Hat es nicht.
Der UART ist allerdings rausgeführt also vieleicht kanns du das Programm 
so umschreiben das er die gemessenen Daten darauf ausgibt.

Autor: Oliver (Gast)
Datum:

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>Kann mir einer sagen, ob das teil eine Schnittstelle hat, um Daten an
>den PC zu übertragen..?

Wie gesagt, (5V)-UART ist auf den Pfostensteckert verfügbar, da werden 
auch ein paar Zeichen ausgegeben. Für eine vollwertige PC-Schnittstelle 
ist aber eine eigene Software erforderlich.

>Würde mir da dann gerne ne kleine Software
>schreiben, die Messkurven über einen längeren Zeitraum aufzeichnet.

Nur mit eigener Software. Ausserdem speichert die Original-Firmware nur 
256 Werte im SRAM, und für viel mehr ist da auch kein Platz. Mehr Werte 
müssten dann direkt über die Schnittstelle rausgegeben werden, das ist 
dann aber sehr langsam.

Oliver

Autor: Franz N. (abnoname)
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Hi,

ich habe mich mal an die Arbeit gemacht und eine offene Firmware für das 
jyetech DSO geschrieben. Dazu gehört ein klassischer KS0108 Treiber, 
allerdings bisher nur Grafik.

bisher implementierte Funktionen:
- ADC Ansteuerung
- Tastaturauswertung
- Simpler Trigger (völlig instabil), Samplen und Zeichnen des Signals
- Erzeugung der PWM Signale für den Boostkonverter sowie DC Offset
- Einstellung von Samplerate, vertikale Position und Triggerlevel
- Programm über einfache state machine

Ich hoffe das inspiriert ein paar Mitstreiter eine schicke Firmware auf 
die Beine zu stellen :-)

Viel Spaß damit und Vorschläge einbringen!

Tschöö
Franz

PS. Projekt für Codeblocks und avr-gcc. Muss sich jeder ein eigenes 
Projekt basteln. Hex-File ist dabei.

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
Datum:

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Schön, dass da was passiert.
Aber was versuchst Du eigentlich zu verbessern?
Ausser, dass natürlich die Sourcen offen gelegt sind.

Gruß
netdieter

Autor: Franz N. (abnoname)
Datum:

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- serielle Schnittstelle z.B.
- einfacher Logikanalyser als neues Feature

Autor: Thomas V. (thomasv)
Datum:
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hab mir letzte Woche auch einen Bausatz bestellt - bei Stephan Watterott 
(www.watterott.com) und eben aufgebaut. Funktioniert ohne Probleme!
ich finde das Gerätchen witzig - natürlich kann es nicht einem Tek, HP 
oder Rigol das Wasser reichen - dafür wurde es auch nicht konzipiert.
Für das Geld ist es absolut okay und man hat eine schöne Infrastruktur 
um weitere Experimente damit zu machen (Controller, Taster, 
Grafik-Display, A/D Wandler....)

Wer Spaß am AVR und SMD hat sollte es aufbauen...

Bin schon sehr gespannt was auf der Basis des kleinen DSO's noch 
verwirklicht wird.

Autor: Andy (Gast)
Datum:

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Hi,

leider ist bei Watterott nichts mehr vorrätig. Wo bekomme ich das 
selbstbau DSO noch zu kaufen? der vertreiber NKCelektronic verlangt 
paypal zahlung, das geht allerdings bei mir nicht da auf dem Paypalkonto 
von mir nicht mehr genug Geld drauf ist. Normalerweise kommt dann eine 
extra aufforderung bei der ich mit Giropay über Paypal zahlen kann. Das 
geht bei NKC aber seltsamerweise nicht die wollen dann 
Kreditkartenzahlung. Hab ich aber keine.

Gibts vielleicht irgendwo noch einen anderen Händler der das Teil 
vorrätig hat, ohne das man wochenlang drauf warten muß?

Andy

Autor: gadgaet (Gast)
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Ist das Projekt gestorben oder lebt da noch was?

Autor: Andy (Gast)
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Hi,

ich hab mein DSO gestern mittag bekommen, habe halt doch bei 
NKC-Electronic bestellt. Ich war positiv überrascht, ging etwas mehr wie 
eine Woche und das Ding war da. Vom Amiland bis hier ins Deutsche ist ja 
auch nicht grade so ums Eckvon der Strecke her...:D

Andy :D

Autor: Toby (Gast)
Datum:

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Hallo!

Wollte nur mal was neues zu dem Thema in die Runde werfen:
http://www.seeedstudio.com/blog/?p=582

Toby

Autor: robert (Gast)
Datum:

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Hallo,

ich bitte um Hilfe. Mein Jyetech funktioniert nicht. Der Atmel und das 
Display funktionieren, ich kann nur kein Eingangssignal anzeigen. Die 
Frequenzmessung mit dem Testsignal funktioniert korrekt, das Testsignal 
hat auch 5V und 500 Hz. Am CLK-Pin des TLC5510 kommen periodische Bursts 
(ist das so korrekt?). Am Eingang liegen bei 2V/div aber nur ca. 0,3 V 
an. An den Datenausgängen des TLC kommt aber meine ich nichts raus.

Kann mir jemand Tipps geben wie ich weiter vorgehe? Der TLC ist einzeln 
nicht mal eben zu beschaffen...

Grüße
Robert

Autor: Tobias Plaputta (plaputta)
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Mein DSO Nano von Seeed Studio ist gerade angekommen.
Macht einen hübschen Eindruck, hab mal ein Video gemacht um es mit dem 
JYETECH zu vergleichen:
Youtube-Video "Arduino PWM fading Seeed Studio DSO Nano"
(Siehe 
http://www.freeduino.de/de/blog/digitales-speicher...)
Toby

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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@Tobias

42$ zollgebühren, ehm, warum so viel ?

Autor: Tobias Plaputta (plaputta)
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Thomas R. schrieb:
> @Tobias
>
> 42$ zollgebühren, ehm, warum so viel ?

Öhm da kenn ich mich nicht aus, auf dem Paket steht der Gesamtpreis von 
91,74 USD und dazu sollte ich dann noch 28,81 Euro 
"Einfuehrumsatzsteuer" beim Postboten lassen. Ist das zu viel?

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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ja, zu viel, das gerät kommt aus china und sieht verdammt nache einen 
media player aus, dann zahlt man antidumping zoll (dann passt der 
bertrag), es ist aber ein messgerät, also guck PM an.

Autor: Dominique Görsch (dgoersch)
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Nachdem ich mich auch für das Gerät interessiere, wäre ich für Tipps 
dankbar, wie ich es schaffe dass es korrekt bezollt wird.

EDIT: Ich finde auf der Seite übrigens nur das Gerät von Jaytech mit 
monochromen Display. Die beiden Links im Wiki fürhren ins Leere.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Toby meinte Beitrag "Re: DSO für wenig Geld"

Was verzollung angeht, muss Toby oder der hersteller dir sagen von wo 
genau versendet wird (HK ist billiger als china mainland). Das und eine 
rechnungkopie mit vermerk "messgerät", "development board" und nciht 
sample oder was auch immer die chinese so drauf schreiben ! Weil wenn 
zollamt es öffnet, sieht dieses teil wie ein mediaplayer aus. Zollamt 
(Dresden) kann die genau die warengruppe sagen und die zölle bevor du 
bestellst, ist auch ratsam.

Autor: Martin Sch. (msch)
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Hallo,
sind bei dem DSO Bausatz von NKC auch die Frontplatte und Tastkappen 
usw. dabei?
Die Bilder von dem Bausatz bei NKC und jyetech unterscheiden sich 
nämlich genau darin:
NKC:
http://ep.yimg.com/ca/I/yhst-82942516561161_2072_6412860
jyetech:
http://www.jyetech.com/Products/LcdScope/LCD_Scope_Kit.jpg

mfg
martin

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Martin Sch. schrieb:
> sind bei dem DSO Bausatz von NKC auch die Frontplatte und Tastkappen
> usw. dabei?
Normalerweise gehören die Sachen dazu.
Man kann den DSO-Bausatz auch in Dtl. kaufen:
http://www.jyetech.com/en/eDistributors.html
http://www.watterott.com/Digital-Storage-Oscillosc...

Autor: Martin Sch. (msch)
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Andreas Watterott schrieb:

> Normalerweise gehören die Sachen dazu.
> Man kann den DSO-Bausatz auch in Dtl. kaufen:
> http://www.jyetech.com/en/eDistributors.html
> http://www.watterott.com/Digital-Storage-Oscillosc...

Als ich letztes mal geguckt hatte war bei watterott nichts vorrätig, 
danke.

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Ja, der Bausatz ist sehr gefragt. Das Kit mit allen bestückten 
SMD-Bauteilen ist auch zur Zeit ausverkauft:
http://www.watterott.com/Digital-Storage-Oscillosc...

Autor: Martin Sch. (msch)
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Versteh ich nicht, SMD löten macht doch erst recht Spass ;-)
Vielleicht werd ich dann demnächst mal was bei dir bestellen.

Autor: Wolfgang M. (womai)
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Hallo,

das Seeed Studio DSO sieht aber herzig aus :-) Hat das eigentlich einen 
oder zwei Kanaele? (sieht mir wie einer aus, aber auf deren Webseite 
zeigt das Display zwei Kurven). Wenn's bloss einer ist, dann ist es ein 
Spielzeug (die Haelfte der Zeit will man ja nicht bloss das Signal 
anschauen, auf das man triggert, sondern ein zweites im Vergleich), mit 
zwei waere es ja durchaus praktisch verwendbar...

Wolfgang

Autor: Martin Sch. (msch)
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Ich habs mir noch nicht genauer angeschaut,
aber das hier ist wohl die Bedienungsanleitung:
http://www.jyetech.com/Products/LcdScope/DN062-06v03.pdf
Weitere Dokumente sind auch auf der Watterottseite verlinkt,
die Produktseite hat andreasw oben schon angegeben.

Autor: Toby (Gast)
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Hi, das DSO Nano hat nur einen Kanal, die zweite Kurve ist irgendwie die 
Funktion zum Vergleichen der alten Messungen von der SD-Karte...
Ganz verstanden habe ich das auch noch nicht..
Toby

Autor: Wigbert Picht (wigbert) Benutzerseite
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Hallo,
ich hab mein Scope von JYE Tech auch zusammengelötet.
War eigentlich keine wirkliche Herausforderung.
Nur das ich das "grosse" Display nur mit Lesebrille erkennen kann.

Meine Fragen:

Der V- Positionszeiger (2.V Position von Oben) ist etwas höher
als die Nulllinie. Unten stimmen dann beide Ebenen.
Muss ich was einstellen? Ist das so?

Krig ich die neue Firmware nur mit Bootlader rüber, oder geht auch
ISP.

Dank Euch mal schon.

Wigbert

Autor: Wigbert Picht (wigbert) Benutzerseite
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Nachtrag:

Firmware ist die 113-06201-090 schon drauf.
Sollte wohl fast die Letzte sein.

Wigbert

Autor: Hc Zimmerer (mizch)
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Das ist die neueste Firmware.  Geht auch über ISP.

Autor: Blomquist (Gast)
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Ich habs mir gerade mal angesehen und da steht: Max sample rate - 5M/s 
(AUTO mode),8 bits

Was bedeutet das im zusammenhang mit den im thread erwähnten 2M/s, ist 
das eine neuauflage oder übersehe ich etwas?

http://www.seeedstudio.com/depot/smtexempt-digital...

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Blomquist schrieb:
> Ich habs mir gerade mal angesehen und da steht: Max sample rate - 5M/s
> (AUTO mode),8 bits
>
> Was bedeutet das im zusammenhang mit den im thread erwähnten 2M/s, ist
> das eine neuauflage oder übersehe ich etwas?
>


ist nur die firmware die angepasst worden ist, der ADC kann bis zum 
20MSs machen.

Steht aber auch auf der jyetech seite.

Autor: Hulk (Gast)
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Das richtige Weihnachtsgeschenk

Autor: Gabriel Anzziani (Gast)
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Autor: Sebastian M. (cyberseb)
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Hallo zusammen,

von mir auch ein kleines Feedback zu diesem Teil, nachdem ich den ganzen 
Abend damit verbracht habe.

Am liebsten würde ich es jetzt zum Fenster rausschmeißen! :-(

Das Ding ist wirklich schnuckelig und erscheint gut durchdacht. Für 
meine Zwecke eigentlich perfekt.

Voller Freude habe ich das Ding zusammengebaut, was keine Kunst war. Ich 
hatte die Version, bei der die SMD-Bauteile schon auf der Platine waren. 
Im großen und ganzen mussten gefühlsmäßig nur etwa 5 kleine Elkos 
verlötet werden ... ganz einfach.

Das Ding hat auch auf Anhieb soweit funktioniert. Allerdings musste ich 
sehr schnell feststellen, dass der AD-Wandler sporadisch (nicht 
reproduzierbar) furchtbar heiß wurde (dass es am Finger weh tut) und die 
Spannung zusammenbricht (Displayinhalt weg, dunkler).

Mist.

Also angefangen, nachzumessen. Die Spannungen am ADC sind aber korrekt. 
Aha, ein Fehler wo anders? Nach dem Messen eines Messpunktes am Quarz 
startet das Ding nicht mehr. Bootloader-Dauerschleife. Egal - kann man 
sicherlich wieder flashen, wenn der Rest geht.

Aha, die Spannung AV- ist nicht da. Nach einem Foreneintrag genauer 
nachgeforscht, Diode ausgelötet (um besser nachmessen zu können) - 
Lötpad mit abgerissen. Sch*** SMD! OK, wieder hingelötet. Vermutlich ist 
tatsächlich der Transistor Q1 kaputt. Nochmal testen. Pffff, Rauch kommt 
aus Q1.

Mal kucken, ob ich das Ding entweder als Lehrgeld abstempele (und mir 
doch ein gebrauchtes Hameg hole), es versuche zu reparieren oder meinen 
Händler kontaktiere (wirklich reklamieren kann man das ja fast nicht 
mehr) - ich weiß es nicht.

Doofe Sache. :-(

Gruß & Gute Nacht,
Sebastian

Autor: Sven B. (alterswede)
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Hallo,

habe ebenfalls mal so ein LCDScope JYE Tech zusammengebaut. 
Funktionierte auf Anhieb perfekt.

Mittlerweile habe ich die neueste Firmware 091 auf dem Gerät.

Bei Interesse habe ich das Teil abzugeben.

Oder ein Vellemann APS 230:

Beitrag "[V] Neues Velleman APS230 Dig. 2-Kanal Handheld-Oszi echte 2x240 MS/s"

Grüße
Sven

Autor: Sebastian M. (cyberseb)
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Hallo Sven,

hättest Du auch ein schönes altes Hameg im Angebot? ;-)

-----

ALSO: Mein JYETEC funktioniert jetzt.

Ich konnte den verbrannten Transistor gegen einen Standard PNP-Typ 
austauschen (wie irgendwo vom Entwickler empfohlen), was das 
ursprüngliche Problem aber nicht gelöst hat.

Tatsächlich hat die ganze Schaltung geschwungen, was zu einer 
Überlastung im ADC geführt hat. Der Entwickler hat mir geraten, einen 
Kondensator zu tauschen - was ich auch gemacht habe. Das Gerät scheint 
seit dem einwandfrei zu funktionieren.

Die ganze Story könnt Ihr hier nachlesen: 
http://groups.google.com/group/jye-tech-oscillosco...

Viele Grüße, Sebastian

Autor: Sven B. (alterswede)
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Sebastian M. schrieb:
> Hallo Sven,
>
> hättest Du auch ein schönes altes Hameg im Angebot? ;-)

Hallo Sebastian,

ein schönes altes Hameg kann ich Dir zwar nicht anbieten, aber zu dem 
APS230 gibt es eine Schachtel Schokoküsse dazu. Neue versteht sich... 
;-)

Grüße
Sven

Autor: Lyrex (Gast)
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Guten Tag allerseits,
so wie ich sehe ist der Thread zwar nicht mehr sehr up to date aber ich 
will mein Glück trotzdem mal ausprobieren;)
einer der aktiven Herren hier hat gemeint, dass er ein bisschen mit dem 
Bausatz spielen will und es danach verschenken würde.
Ich zu meinem Teil bin jetzt am mittleren Anfang meiner Facharbeit für 
meinen Abitur, und wollte im Fach Physik "Funktionsweise und Experimente 
mit einem selbstgebauten Speicheroszilloskop" behandeln.
Natürlich würde mir zB der AVR MultiKitB um einiges mehr gefallen als 
die Version für rund 35€ aber als Schüler muss man nun mal genügsam 
sein.
Meine Frage wäre ob jemand solch ein Teil abzugeben oder billig 
verkaufen würde?
Natürlich wäre auch der Versand auf mich;)
hoffe,dass sich jemand finden lässt;)

Vielen Dank im Voraus

mit freundlichen Grüßen

Lyrex

Autor: Sascha Focus (sascha_focus) Benutzerseite
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Hallo,

kommt drauf an, was du bietest :) Naturalien nehme ich natürlich nicht 
:)

Gruß Sascha

Autor: Wolfgang M. (womai)
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@Lyrex,

falls Du noch auf der Suche nach Varianten bist, ich habe zwei 
PC-basierte Selberbau-Oszis entwickelt (d.h. Datendarstellung und 
Kontrolle des Oszis erfolgt am PC):

http://www.dpscope.com (bis 20 MSamples/sec, zwei Kanaele, USB)

http://www.testtechniques.com/lcscope/ (bis 1 MSample/sec, zwei Kanaele, 
RS-232)

Ersteres gibt es als komplettes Kit (Schaltplan und 
Harware-Dokumentation ist frei verfuegbar), zweiteres ist ganz 
offengelegt, aber besteht auf viel mehr Komponenten fuer weniger 
Leistung (war naemlich mein erstes Oszi-Design, man lernt ja :-)

Im Vergleich mit dem Jyetech - das ist nett weil es einen (sehr kleinen 
Bildschirm hat), aber leider hat es nur einen einzigen Kanal, damit kann 
man nicht auf ein Signal triggern aber ein anderes anschauen. Meine 
Oszis haben 2 Kanaele, das ist viel flexibler. Fuer 
Schuelerdemonstrationen ist es auch vorteilhaft, wenn man die Signal 
gleich am Computerbildschirm und/oder Overhead-Projektor darstellen 
kann; das ist mit einem PC-basierten Oszi direkt moeglich, mit dem 
Jyetech aber nicht.

Wolfgang

Autor: Dominique Görsch (dgoersch)
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Wolfgang M. schrieb:

> http://www.testtechniques.com/lcscope/ (bis 1 MSample/sec, zwei Kanaele,
> RS-232)

Die Seite gibts leider nicht.

Autor: L. Y. (lyrex)
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@ Wolfgang:
klingt mit 2 Kanälen natürlich attraktiver, jedoch sind sie 90$ etwas 
auserhalb meines Budgets und eigentlich wollte ich ein DSO, welches 
selbstständiger ist ;-)
Sprich ich nicht an einen PC angewiesen wäre ;-)
Ein integrierter Bildschirm wäre in diesem Fall sehr von Vorteil.

Eine kleine Frage habe ich auch noch, und zwar:
haben eigentlich die DSO´s, die hier gezeigt wurden, eigentlich auch 
eine gute Sicherung? Ich will nämlich nicht in einem kleinen Fehler 
meinen DSO wegschmeisen, und bei Experimenten, wie schon der Name sagt, 
kann oft was schies laufen.
Darum will ich eigentlich auch keins fürs PC, weil mir mein Motherboard 
viel zu lieb ist um es durchzubrennen

mfg
Lyrex

Autor: Wolfgang M. (womai)
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Ooops, das kommt davon, wenn man zuviele Webseiten hat :-)  Der richtige 
Link ist:

http://www.pdamusician.com/lcscope/

Das Oszi ist zwar nicht galvanisch vom PC getrennt, aber sieh Dir mal 
die Eingangsstufe an: Als erstes kommt ein 750kOhm-Widerstand, dahinter 
sind Schutzdioden zu Masse und zu 5V. Wenn man also wirklich mal 
Ueberspannung anlegt, begrenzt der Widerstand den Strom auf sehr(!) 
kleine Werte, und die Dioden begrenzen die Spannung hinter dem 
Widerstand auf >-0.7 und <5.7 Volt (nachdem nur ein kleiner Strom 
fliesst, haben sie damit gar kein Problem, und die Spannung faellt 
praktisch vollstaendig am Widerstand ab). Bis 200V Eingangssignal habe 
ich's getestet, da kommt wie erwartet gar nichts zum PC durch.

Wolfgang

Autor: MAXI (Gast)
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hallo, habe das DPSCOPE, aber ich bekomme keine Verbindung von der 
Software zum Scope.
Weiss jemand an was es liegen könnte?

dpscope could not find any instrument attached to the computer. Please 
make sure the unit is turnet on and connected to the computer

Autor: Wolfgang M. (womai)
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Hallo,

benutzt Du den Standard-USB-Konverter (mit Kabel mit FT232R)? Hast Du 
den Konverter mit den korrekten Parameterdaten (inkl. Seriennummer) 
gebrannt? (die DPScope-Software sucht nach dieser Seriennummer. Download 
des Parameterfiles und des Brennprogramms von der DPScope-Website.

Ansonsten, bitte kontaktiere mich direkt (Email s. 
http://www.dpscope.com) und ich sehe was ich machen kann.

Gruss

Wolfgang

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