Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik CP/M auf ATmega88


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von Leo C. (rapid)


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Hans- w. Schütz schrieb:

> 01<38@0139M: fill...wait...reread...F0<00@0000
> nach einem Reset:

> CPM on an AVR, v1.0
> Fô<83@0083M: fill...wait...reread...F0<00@0000

An der Ausgabeformatierung muß ich wohl noch etwas feilen.
Verdrahtungsfehler oder defektes RAM im oberen Nibble?
Ach nein, das untere Nibble hat ja auch Fehler.
Wird dieses "o mit Dach" während des Ramtests ausgegeben, oder kommt das 
durch den Reset zustande?

Ansonsten:
Prozessor?
Taktfrequenz?
RAM-Typ?


Über eine Antwort auf meine Frage in diesem Artikel würde ich mich auch 
noch freuen:
Beitrag "Re: CP/M auf ATmega88"

von Leo C. (rapid)


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Frank Zoll schrieb:
> Leo C. schrieb:
>> Wir freuen uns jetzt auf den FAT16-Treiber. :-)
>
> Hihi,
>
> ich auch. Ich habe mir gestern Nacht schonmal ein wenig den Kopf darüber

Hey, super.

> - Die Performance wird gegenüber den direkten CP/M Partionen stark
> leiden. Bei jedem Sektorzugriff muss dieser erst umständlich in der
> jeweiligen Image-Datei gesucht werden. ( Juhu Retro like nix schnelle
> :-) )

Ich glaube, so schlimm wirds garnicht. Die SD-Zugriffe sind im Vergleich 
zum Interpreter und zu den RAM-Zugriffen nämlich sauschnell. Die 
RAM-Disk ist auch eher langsamer als die SD-Disk(s).


> FAT16 System. Ich werde mit den derzeit noch verbliebenen knapp 100
> Bytes SRAM eines 168AVR's wohl hinkommen. ( Ein paar Bytes werde ich
> noch überlassen :-) )

Und wenns doch nicht reicht, kann man die UART RX/TX-Buffer noch 
verkleinern. Gut wäre natürlich, wenn man einen 2. Sektorpuffer hätte. 
Das würde mit dem ATmega328 gehen.

von Ronny M. (hobby-coder)


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Leo C. schrieb:
> Wenn ich's recht überblicke, sind die ersten 3 "Fast Page Mode" RAM's,
> also keine EDO's. Zum IBM habe ich auf die Schnelle kein Datenblatt
> gefunden.
>
> Meiner Meinung nach müßten die alle funktionieren. Es sind aber alles
> 1Mx4 Steine, und die haben leider eine andere Pinbelegung als die 4Mx4.
> Damit passen Sie leider nicht auf die neue Leiterplatte von Joe. Aber Du
> wolltest ja lochrastern...

Letzteres ist soweit richtig. Aber, wie Du schon bemerkt hast, die 
Pinbelegung passt nicht zu den ICs, wie sie in der 4, bzw. 8, Bit 
Version genutzt werden. ausserdem gehen die Leiterbahnen über einen 
kleineren IC. Ob dieser was mit der Ansteuerung zu tun hat, kann ich Dir 
leider nicht sagen...

Und, ich wollte eigendlich nicht zuviel in SMD arbeiten. Mir fehlt darin 
die Praxis (kann man aber ändern), sowie evtl. benötigtes spezielleres 
Werkzeug (Lötstation gehobener Art). Letzteres wollte ich mir nicht 
kaufen, da ich doch zu selten etwas löte.

---

Kann mir jemand ein Ram IC empfehlen, den man nicht umbedingt mit 
spezielleren Werkzeug beikommen muss? Ich gebe ungern 100€ & mehr aus, 
nur um 1x einen SMD IC mit x beinchen zu Löten, bzw. ein Pizza Ofen zum 
SMD Reflow Ofen umbauen zu müssen.

---

Habt Ihr evtl. einmal versucht, dieses Projekt mit einem anderem µC zu 
entwickeln?

von Egmont (Gast)


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Hallo zusammen,
Ein Dank erstmal an Joe für diesen Bausatz.
Habe meine Platine erst jetzt aufbauen können und ein Problem,
Ich bekomme folgende Meldung

CPM on an AVR, v1.0
Testing RAM: fill...wait...reread...
Initing mmc...
mmcInit
mmcCMD: 00 00000000 .. 95 CMDRes: 01
mmcCMD: 08 000001AA .. 87 CMDRes: 05
mmcCMD: 37 00000000 .. 01 CMDRes: 01 mmcCMD: 29 00000000 .. 01 CMDRes: 
01
mmcCMD: 37 00000000 .. 01 CMDRes: 01 mmcCMD: 29 00000000 .. 01 CMDRes: 
00
mmcCMD: 10 00000200 .. 01 CMDRes: 00
 CT: 02 InitRes: 00
mmcCMD: 11 00000000 .. 01 CMDRes: 00 No bootable CP/M disk found! Please 
change MMC/SD-Card.

Folgendes habe ich schon unternommen:

-Alle Verbindungen zum RAM (GM71C17403CJ6) durchgemessen.
-Mehrere Versuche die SD-Karte bootfähig zu machen.
         letzte Versuch mit    dd if=cpm.bin of=\\.\g:
         Bin mir auch nicht so sicher ob das so richtig ist ???

Eine genaue Beschreibung könnte mir schon helfen.

desweiteren habe ich im Softwarearchiv für die AVR-VGA Karte keine 
passende Software gefunden.

Bin Dankbar für alle Tipps.

Gruß Egmont

von Frank Z. (fzoll)


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Egmont schrieb:
> Hallo zusammen,
> Ein Dank erstmal an Joe für diesen Bausatz.
> Habe meine Platine erst jetzt aufbauen können und ein Problem,
> Ich bekomme folgende Meldung
> mmcCMD: 11 00000000 .. 01 CMDRes: 00 No bootable CP/M disk found! Please
> change MMC/SD-Card.

Also das Ram- wird es wohl nicht sein, denke ich. Ich hatte den gleichen 
Fehler bei mir. Im Grunde genommen lag es wohl an der SD-Card. Es gibt 
einige Cards bei dehnen ist das Timing besonders kritisch. Die Karte die 
bei mir nicht wollte war eine 1GB-Platinum Card von Reichelt. Mit einer 
anderen Card (1GB Verbatim) tat's dann auf anhieb. Es lohnt sich also 
bei diesem Fehler einfach mal eine andere Karte zu testen. Das Problem, 
das gewisse Karten nicht richtig laufen, haben hier im Forum auch schon 
andere gehabt. Bin über die Suche auf den Tip gekommen, mal ne andere 
Card zu testen. ( siehe auch 
http://www.mikrocontroller.net/articles/MMC-_und_SD-Karten ).

Grüße
Frank

von Leo C. (rapid)


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Ronny Minow schrieb:
> Leo C. schrieb:
>> Damit passen Sie leider nicht auf die neue Leiterplatte von Joe. Aber Du
>> wolltest ja lochrastern...
>
> Letzteres ist soweit richtig. Aber, wie Du schon bemerkt hast, die
> Pinbelegung passt nicht zu den ICs, wie sie in der 4, bzw. 8, Bit
> Version genutzt werden.

Ich habe zwar begriffen, daß Du die RAM's nicht löten möchtest, aber 
diese Bemerkung verstehe ich nicht. Die Pinbelegung bei den 1Mx4 Chips 
ist anders als bei den 256Kx4 und 4Mx4 Chips. Aber die Bezeichnungen und 
die Funktionen der Anschlüsse sind bei allen (bis auf die Anzahl der 
Adressleitungen) gleich. Auf Lochraster spielt es doch keine Rolle, ob 
man z.B. RAS auf Pin 4 oder Pin 5 löten muß.

> ausserdem gehen die Leiterbahnen über einen
> kleineren IC. Ob dieser was mit der Ansteuerung zu tun hat, kann ich Dir
> leider nicht sagen...

Dazu hatte ich schon geschrieben, daß es sich hier um Widerstände 
handelt, die man auch weglassen kann.

> Und, ich wollte eigendlich nicht zuviel in SMD arbeiten. Mir fehlt darin
> die Praxis (kann man aber ändern), sowie evtl. benötigtes spezielleres
> Werkzeug (Lötstation gehobener Art). Letzteres wollte ich mir nicht
> kaufen, da ich doch zu selten etwas löte.

Gehobene Art ist nicht nötig. Bei mir tuts seit ca. 30 Jahren ein Weller 
Magnastat.

von Frank Z. (fzoll)


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Ronny Minow schrieb:
> Leo C. schrieb:
>> Wenn ich's recht überblicke, sind die ersten 3 "Fast Page Mode" RAM's,
>> also keine EDO's. Zum IBM habe ich auf die Schnelle kein Datenblatt
>> gefunden.
>>
>> Meiner Meinung nach müßten die alle funktionieren. Es sind aber alles
>> 1Mx4 Steine, und die haben leider eine andere Pinbelegung als die 4Mx4.
>> Damit passen Sie leider nicht auf die neue Leiterplatte von Joe. Aber Du
>> wolltest ja lochrastern...
>
> Letzteres ist soweit richtig. Aber, wie Du schon bemerkt hast, die
> Pinbelegung passt nicht zu den ICs, wie sie in der 4, bzw. 8, Bit
> Version genutzt werden. ausserdem gehen die Leiterbahnen über einen
> kleineren IC. Ob dieser was mit der Ansteuerung zu tun hat, kann ich Dir
> leider nicht sagen...
>
> Und, ich wollte eigendlich nicht zuviel in SMD arbeiten. Mir fehlt darin
> die Praxis (kann man aber ändern), sowie evtl. benötigtes spezielleres
> Werkzeug (Lötstation gehobener Art). Letzteres wollte ich mir nicht
> kaufen, da ich doch zu selten etwas löte.
>
> ---
>
> Kann mir jemand ein Ram IC empfehlen, den man nicht umbedingt mit
> spezielleren Werkzeug beikommen muss? Ich gebe ungern 100€ & mehr aus,
> nur um 1x einen SMD IC mit x beinchen zu Löten, bzw. ein Pizza Ofen zum
> SMD Reflow Ofen umbauen zu müssen.
>
> ---
Halloe.

Also meine Card habe ich mit zwei RAM's folgenden Typs bestückt.
SIEMENS HYB5117400BJ-50  (4M x 4-Bit Dynamic RAM)

Und mal ganz erlich, mit diesen RAM's hatte ich beim Auflöten den 
meisten Ärger. Alle anderen Chips ließen sich dank der Lötstopmaske 
recht leicht festlöten. Ich habe es nach der Anleitung von Thomas 
Pfeifer http://thomaspfeifer.net/smd_loeten_tsop.htm gemacht. Das ganze 
klinkt zwar sehr Brutal, funktionierte bei mir jedoch auf anhieb. Zur 
vorsicht habe ich nach dem Löten alle Pins nur einmal mit der Lupe 
untersucht, ob evtl. noch Lötbrücken über waren.

Bei den Ram- Chips hingegen funktioniert diese simple Lösung leider 
nicht. Habe hier zu erst versucht einfach alle Pins nacheinander 
anzulöten, gerad so wie mans bei den DIL- Chips halt auch machen würde. 
Habe micht totgeärgert weil ich immer wieder Pins hatte, die ein kleines 
Stück über dem PCB "schwebten" und sich absolut nicht festbrutzeln 
lassen wollten. Am Ende wär ich so verärgert, das ich einfach alles 
nochmal ab gemacht habe. Dann habe ich alle Pad's mit ganz wenig Lötzin 
versehen und das RAM-IC vorsichtig oben drauf gelegt. Danach habe ich 
einfach meinen Heizluftföhn ausm Baumarkt genommen und das IC damit 
nochmal richtig heiss gemacht. Der Effekt war super. Das IC ist durch 
das Flussmittel und das Lötzinn richtig gut auf den PAD's verweilt und 
ist sogar noch von selbst in die richtige Endposition gewandern. Am Ende 
war dann von beiden IC's nur noch ein einziges Pad über das nicht 
verbunden war. Das hab ich dann noch von "Hand" angelötet. Am meisten 
Angst hatte ich das der Baumarktföhn evtl. mit IC und Board kurzen 
prozess macht. ( Der wird ziemlich Heiss ). Habe das Föhnen daher ganz 
ganz Vorsichtig gemacht...

Hab wohl glück gehabt den nun läufts.

Und zu der Frage mit dem kleinen IC, das unter dem SD-Card sockelt 
sitzt. Das ist der Pegelwandler für die SD-CARD. Der wird gebraucht, 
wenn man den AVR mit 5 Volt betreiben möchte. Den die SD-Cards vertragen 
nur 3 Volt. Die Ram- Chips laufen nicht darüber, die Leitungen gehen 
daran vorbei.

Grüße
Frank

von hschuetz (Gast)


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Leo C. schrieb:
> Hans- w. Schütz schrieb:
>
>> 01<38@0139M: fill...wait...reread...F0<00@0000
>> nach einem Reset:
>
>> CPM on an AVR, v1.0
>> Fô<83@0083M: fill...wait...reread...F0<00@0000
>
nach dem Reset laufen die Zeichen am Anfang einfach durch, Ausgabe ist 
willkürlich!
> An der Ausgabeformatierung muß ich wohl noch etwas feilen.
Was soll denn da kommen?
> Verdrahtungsfehler oder defektes RAM im oberen Nibble?
> Ach nein, das untere Nibble hat ja auch Fehler.
> Wird dieses "o mit Dach" während des Ramtests ausgegeben, oder kommt das
> durch den Reset zustande?
>
> Ansonsten:
> Prozessor?
ATMega 168
> Taktfrequenz?
20 MHz
> RAM-Typ?
Nanya NT511740b5J-60

wenn man eine Weile wartet will er von der SD booten, was aber bisher 
nicht richtig funktioniert? Wie andere auch das Problem mit den 
Speicherkarten, hab jetzt 6 verschiedene durch.. eine bootet anscheinend 
richtig, allerdings sind keine Dateien vorhanden??!!
Bisher etwas unbefriedigend...na mal sehen.
Gruß
Hans- Werner

von Frank Z. (fzoll)


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Leo C. schrieb:
> Frank Zoll schrieb:
>> - Die Performance wird gegenüber den direkten CP/M Partionen stark
>> leiden. Bei jedem Sektorzugriff muss dieser erst umständlich in der
>> jeweiligen Image-Datei gesucht werden. ( Juhu Retro like nix schnelle
>> :-) )
>
> Ich glaube, so schlimm wirds garnicht. Die SD-Zugriffe sind im Vergleich
> zum Interpreter und zu den RAM-Zugriffen nämlich sauschnell. Die
> RAM-Disk ist auch eher langsamer als die SD-Disk(s).

Das Blöde ma FAT Dateisystem ist, das ich mich bei jedem Sectorzugriff 
erst die verlinkte Liste der Cluster in der FAT- Tabelle entlanghangeln 
muss, um raus zu bekommen in welchem Sektor der gesuchte Dateisektor 
wirklich steht. Je weiter hinten in der Datei dieser Sektor steht, desto 
langsamer wird die Routine arbeiten. Ich nutzte praktisch kaum Puffer, 
so das ich da jedes mal vom anfang der Datei an alles lesen muss.

>> FAT16 System. Ich werde mit den derzeit noch verbliebenen knapp 100
>> Bytes SRAM eines 168AVR's wohl hinkommen. ( Ein paar Bytes werde ich
>> noch überlassen :-) )
>
> Und wenns doch nicht reicht, kann man die UART RX/TX-Buffer noch
> verkleinern. Gut wäre natürlich, wenn man einen 2. Sektorpuffer hätte.
> Das würde mit dem ATmega328 gehen.
Ich müsste schon einen ziemlich großen Block speicher reservieren, um 
mir eine Tabelle aller Cluster aufzubauen aus denen die jeweilige 
Image-Datei besteht. Da komme ich mit ein paar mehr Bytes einfach nicht 
aus. Evtl. könnte man ja später mal drüber nachdenken diese Liste ein 
einem Teil des DRAM's zu lagern. Im moment wäre ich aber auch schon 
froh, wenns überhaupt läuft.

Einen 2. Sektorpuffer brauche ich erstmal nicht denke ich.

Ach ja, zu eurem Leidwesen habe ich hier mal eben riesen Parts des 
Quellcodes umgeschaufelt und neu zusammen gestrickt. Ich habe die Datei 
"remainders.asm" ziemlich leer gemacht. Da ist kaum was über geblieben.

Bei mir siehts nun so aus:

virt_ports.asm  Hier sind die virtuellen Ports und die hilfsroutinen für 
den UART- Zugriff über Ports.
dsk_fsys.asm  Hier liegen die Grundroutinen des virtuellen Dateisystems
dsk_cpm.asm  Hier liegen die Routinen für den Zugriff auf CP/M 
Partitionen
dsk_fat.asm  Hier liegen die Routinen für den Zugriff aus FAT16 
Partitionen
dsk_ram.asm  Hier liegen die Routinen für den Zugriff auf Ramdisk 
Partitionen
dsk_mgr.asm  Hier liegen die Routinen für die 
Partitionstabellenverwaltung

Um das ganze nett aussehen zu lassen habe ich die Tabelle hostparttbl um 
ein Byte erweitert. Jeder Eintrag dort wird nun angeführt von einem 
Byte, das den Typ der jeweiligen Partition wiederspiegelt. 
(0=None,1=CP/M,2=Fat,3=RAM). Im moment baue ich gerade alle Routinen so 
um, das sie dieses Byte erkennen können und dann jeweils die für die 
Partition richtigen lese/schreib routinen aufrufen.

Im moment läuft nix mehr, aber ich hoffe ich bekomme das noch wieder ans 
laufen :-)

Grüße
Frank

von Leo C. (rapid)


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Frank Zoll schrieb:
> Egmont schrieb:
>> Hallo zusammen,
>> Ein Dank erstmal an Joe für diesen Bausatz.
>> Habe meine Platine erst jetzt aufbauen können und ein Problem,
>> Ich bekomme folgende Meldung
>> mmcCMD: 11 00000000 .. 01 CMDRes: 00 No bootable CP/M disk found! Please
>> change MMC/SD-Card.

Egmont, es kann gut sein daß Frank Recht hat. Es kann aber auch sein, 
daß überhaupt keine CP/M-Partition auf Deiner Karte ist.
Kannst Du nochmal einen Versuch mit "MMC_DEBUG = 3" machen?
Vorzugsweise mit der neuesten Programmversion von meinem SVN-Server:
http://cloudbase.homelinux.net/viewvc/avr-cpm/branches/modules/

Da sind geringfügig erweiterte Debugmeldungen drin. Es geht aber auch 
mit Deiner jetzigen Version.

> Also das Ram- wird es wohl nicht sein, denke ich. Ich hatte den gleichen
> Fehler bei mir. Im Grunde genommen lag es wohl an der SD-Card. Es gibt
> einige Cards bei dehnen ist das Timing besonders kritisch. Die Karte die
> bei mir nicht wollte war eine 1GB-Platinum Card von Reichelt. Mit einer
> anderen Card (1GB Verbatim) tat's dann auf anhieb. Es lohnt sich also
> bei diesem Fehler einfach mal eine andere Karte zu testen. Das Problem,
> das gewisse Karten nicht richtig laufen, haben hier im Forum auch schon
> andere gehabt. Bin über die Suche auf den Tip gekommen, mal ne andere
> Card zu testen. ( siehe auch
> http://www.mikrocontroller.net/articles/MMC-_und_SD-Karten ).

Frank, Deine Platinum-Karte verhielt sich wirklich merkwürdig. Das 
sollte man weiter untersuchen.

von Leo C. (rapid)


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hschuetz schrieb:
> Leo C. schrieb:
>> Hans- w. Schütz schrieb:
>>
>>> 01<38@0139M: fill...wait...reread...F0<00@0000
>>> nach einem Reset:
>>
>>> CPM on an AVR, v1.0
>>> Fô<83@0083M: fill...wait...reread...F0<00@0000
>>
> nach dem Reset laufen die Zeichen am Anfang einfach durch, Ausgabe ist
> willkürlich!
>> An der Ausgabeformatierung muß ich wohl noch etwas feilen.
> Was soll denn da kommen?

Das gleiche, aber nicht so viel übereinander. :)

>> Prozessor?
> ATMega 168
>> Taktfrequenz?
> 20 MHz
>> RAM-Typ?
> Nanya NT511740b5J-60

Vom Timing her dürfte es keine Probleme geben. Du bist aber der Erste, 
der hier mit EDO-RAM's aufschlägt. Ich bin (noch) der Meinung, daß die 
auch funktionieren müßten. Aber ich werde mir das Datenblatt jetzt mal 
genauer anschauen.

> wenn man eine Weile wartet will er von der SD booten, was aber bisher
> nicht richtig funktioniert? Wie andere auch das Problem mit den
> Speicherkarten, hab jetzt 6 verschiedene durch.. eine bootet anscheinend
> richtig, allerdings sind keine Dateien vorhanden??!!

Bevor die RAM-Fehler nicht weg sind, brauchst Du mit SD-Karten gar nicht 
anfangen.

> Bisher etwas unbefriedigend...na mal sehen.

Shit happens...

von Leo C. (rapid)


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Frank Zoll schrieb:
> Ach ja, zu eurem Leidwesen habe ich hier mal eben riesen Parts des
> Quellcodes umgeschaufelt und neu zusammen gestrickt. Ich habe die Datei
> "remainders.asm" ziemlich leer gemacht. Da ist kaum was über geblieben.

So war das mit mit der Datei auch gedacht. Da war alles drin, für das 
ich noch keinen neuen Platz gefunden hatte.

>
> Bei mir siehts nun so aus:
>
> virt_ports.asm  Hier sind die virtuellen Ports und die hilfsroutinen für
> den UART- Zugriff über Ports.
> dsk_fsys.asm  Hier liegen die Grundroutinen des virtuellen Dateisystems
> dsk_cpm.asm  Hier liegen die Routinen für den Zugriff auf CP/M
> Partitionen
> dsk_fat.asm  Hier liegen die Routinen für den Zugriff aus FAT16
> Partitionen
> dsk_ram.asm  Hier liegen die Routinen für den Zugriff auf Ramdisk
> Partitionen
> dsk_mgr.asm  Hier liegen die Routinen für die
> Partitionstabellenverwaltung

Sieht gut aus.
Man könnte sich überlegen den Assembler auf GNU avr-as umzustellen, 
damit man aus den Dateien getrennte Übersetzungseinheiten machen kann.

> Um das ganze nett aussehen zu lassen habe ich die Tabelle hostparttbl um
> ein Byte erweitert. Jeder Eintrag dort wird nun angeführt von einem
> Byte, das den Typ der jeweiligen Partition wiederspiegelt.
> (0=None,1=CP/M,2=Fat,3=RAM). Im moment baue ich gerade alle Routinen so
> um, das sie dieses Byte erkennen können und dann jeweils die für die
> Partition richtigen lese/schreib routinen aufrufen.

> Im moment läuft nix mehr, aber ich hoffe ich bekomme das noch wieder ans
> laufen :-)

Ich werde den jetzigen Stand mal einfrieren und eine Version draus 
machen.
Hat jemand einen Vorschlag für eine Versionsnummer? :)
Deine Änderungen werden dann die nächste Version.

von Leo C. (rapid)


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Frank Zoll schrieb:
> Es gibt
> einige Cards bei dehnen ist das Timing besonders kritisch. Die Karte die
> bei mir nicht wollte war eine 1GB-Platinum Card von Reichelt.

Würde es Dir sehr viel Mühe bereiten, die Platinum-Karte nochmal mit 
Softwarerevision 91 zu testen?
Die kannst Du z.B. über folgenden Link bekommen:
http://cloudbase.homelinux.net/viewvc/avr-cpm/branches/modules/avrcpm/avr/?view=tar&pathrev=91

> http://www.mikrocontroller.net/articles/MMC-_und_SD-Karten ).

Zitat: "Die MMC-Implementierung für AVR von Elm Chan z. B. funktioniert 
mit SanDisk problemlos hat aber mit Platinum Karten ein Problem."

Die aktuellen MMC-Routinen sind im wesentlichen die von Chan, nur in 
Assembler. Die älteren von Sprite_tm sind bis Rev. 91 noch drin und 
teilweise anders.

von Peter S. (petersieg)


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@all: Mit Platinum Karten (auch CF - Amiga) habe ich keine guten 
Erfahrungen gemacht.. kaufe ich seitdem nicht mehr..

@Leo C. Vorschlag für Versionsnummer.. eigendlich hätte es schon einige 
geben müssen.. ;-) Ich nehme immer völlig unortodox das Datum in der 
Form:
YYYYMMDD - so weiß man immer gleich was die neueste Version ist und wann 
diese zeitlich anzusiedeln ist ;-)

Peter

von Hans- w. S. (hschuetz)


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Hallo,
nun rennt's..... wer lesen kann ist klar im Vorteil....
Hatte bei assemblieren den 4bit Ram teil mit drin...und somit die 
Fehler..
allerdings habe ich den SPI Clock auf /4 es laufen jetzt 2 Platinium 
1Gb, eine SD 16Mb von Thoshiba und eine MMC 256Mb vom Medion.....
nun muss ich mal sehen wie ich Programme auf die Kartenimages bekomme...


CPM on an AVR, v1.0
Testing RAM: fill...wait...reread...
Initing mmc...
CP/M partition at: 060, size: 6930KB.
CP/M partition at: 13920, size: 8700KB.
CP/M partition at: 31320, size: 7830KB.
CP/M partition at: 46980, size: 7830KB.
Partinit done.
Ok, CPU is live!
ipl

62k cp/m vers 2.2

A>dir
A: ASM      COM : DDT      COM : DUMP     COM : ED       COM
A: T        COM : LOAD     COM : MBASIC   COM : PIP      COM
A: STAT     COM : SUBMIT   COM : XSUB     COM : ZORK1    COM
A: ZORK1    DAT
A>

Gruß
Hans- Werner

von Frank Z. (fzoll)


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Leo C. schrieb:
> Frank Zoll schrieb:
>> Es gibt
>> einige Cards bei dehnen ist das Timing besonders kritisch. Die Karte die
>> bei mir nicht wollte war eine 1GB-Platinum Card von Reichelt.
>
> Würde es Dir sehr viel Mühe bereiten, die Platinum-Karte nochmal mit
> Softwarerevision 91 zu testen?

Ich habe mir heut morgen mal schnell die neuere Version gezogen und es 
ausprobiert. Habs aber auf Anhieb nicht gleich ans laufen bekommen und 
musste recht schnell aufgeben. Er hat einmal ganz kurz die Platinum Disk 
erkannt, sich dann aber irgendwie aufgehängt. Nach dem Aufhängen kahm 
keine Verbidung mehr zum Terminal zustande. Erst nachdem ich wieder 
meine eigene Entwicklung aufgespielt habe, hat sich der Rechner wieder 
gemeldet.

Wie ich sehe scheint es nicht unbedingt nur an der Marke "Platinum" zu 
liegen. Zwei 1GB- Karten scheinen bei Hans Werner ja zu laufen. Ich 
denke einfach mal, das meine SD-Card bereits eine macke hat. Wer ganz 
oben mitgelesen hat, wird ja schon sehen das die Karte auch unter 
SUSE-11.2 nicht ans laufen zu bringen war. Immer wenn ein HighSpeed 
zugriff statt fand, brach die Verbindugn zur Karte ab. Ich hab die Karte 
mitlerweile mal versucht mit meinen HIVE ans laufen zu bekommen. Auf dem 
HIVE ziegt sich da ein ähnlicher Fehler. Die Karte wird nur ab und zu 
mal erkannt.

Ich denke einfach mal das die Karte bereits einen kleinen Schaden weg 
hat. Aber seltsam ist's schon das sie unter Window noch ansprechbar ist.

Freundliche Grüße
Frank

von Egmont (Gast)


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Leo C. schrieb:

> Egmont, es kann gut sein daß Frank Recht hat. Es kann aber auch sein,
> daß überhaupt keine CP/M-Partition auf Deiner Karte ist.
> Kannst Du nochmal einen Versuch mit "MMC_DEBUG = 3" machen?
> Vorzugsweise mit der neuesten Programmversion von meinem SVN-Server:
> http://cloudbase.homelinux.net/viewvc/avr-cpm/bran...
>
> Da sind geringfügig erweiterte Debugmeldungen drin. Es geht aber auch
> mit Deiner jetzigen Version.
>


Danke Leo für deine schnelle Antwort.

Habe neue Software vom Link übersetzt und geladen...
hier mein Bugreport:

CPM on an AVR, v1.0
Testing RAM: fill...wait...reread...
Initing mmc...
mmcInit SPI_CLK_SLOW <FF <FF <FF <FF <FF <FF <FF <FF <FF <FF
mmcCMD: 00 00000000 <FF <FF <FF >40 .. 95>95 <FF <01  CMDRes: 01
mmcCMD: 08 000001AA <FF <FF <FF >48 .. 87>87 <FF <05  CMDRes: 05
mmcCMD: 37 00000000 <FF <FF <FF >77 .. 01>01 <FF <01  CMDRes: 01 mmcCMD: 
29 00000000 <FF <FF <FF >69 .. 01>01 <FF <01  CMDRes: 01
mmcCMD: 37 00000000 <FF <FF <FF >77 .. 01>01 <FF <01  CMDRes: 01 mmcCMD: 
29 00000000 <FF <FF <FF >69 .. 01>01 <FF <00  CMDRes: 00
mmcCMD: 10 00000200 <FF <FF <FF >50 .. 01>01 <FF <00  CMDRes: 00 <FF
 CT: 02 InitRes: 00 SPI_DISABLE
mmcRdSect SPI_CLK_FAST
mmcCMD: 11 00000000 <FF <FF <FF >51 .. 01>01 <FF <00  CMDRes: 00 <FF <FF 
<FE <00 <08 <FF SPI_DISABLE RdSectRes: 00 No bootable CP/M disk found! 
Please change MMC/SD-Card.

Ist es möglich deine(oder von Joe) CP/M-System-Datei zur verfügung zu 
stellen, sodass ich die mit DD.exe auf meine SD-Karte übertrage kann 
(Laufwerk A:).

Ich selber habe die SD-Karte von  extre-me-mory und Medion... beide 1GB.

Gruß Egmont

von hschuetz (Gast)


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Hallo,
ich habe alles mit den SD Karten mit einem Debian System gemacht, 
anscheinend ist aber das AVR Programm entscheidend.
Die 1Gb Karten sind auch ein bisschen ziggig... wenn man die Karten 
unter Spannung zieht!!! das hat teilweise die komplette Zerstörung der 
Daten zur Folge!!
Gruß
Hans- Werner

von Leo C. (rapid)


Angehängte Dateien:

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Egmont schrieb:
>  CT: 02 InitRes: 00 SPI_DISABLE

Die Karte wurde ohne Fehler initialisiert.

> mmcRdSect SPI_CLK_FAST
> mmcCMD: 11 00000000 <FF <FF <FF >51 .. 01>01 <FF <00  CMDRes: 00 <FF <FF
> <FE <00 <08 <FF SPI_DISABLE RdSectRes: 00

Sektor 0 der Karte (Partitionstabelle) wurde ohne Fehler gelesen.

> No bootable CP/M disk found!

Auf der Karte ist keine CP/M-Partition (Type 52), und am Anfang der 
Karte ist kein CP/M-Diskimage.

> Ist es möglich deine(oder von Joe) CP/M-System-Datei zur verfügung zu
> stellen, sodass ich die mit DD.exe auf meine SD-Karte übertrage kann
> (Laufwerk A:).

Ich habe mal ein Diskimage hier angehängt. Das kannst Du mit dd auf eine 
SD-Karte kopieren. Entweder direkt an den Anfang einer Karte (der alte 
Inhalt der Karte geht dabei komplett verloren), oder in eine primäre 
Partition. Die Partition muß Typ 52 haben. Wie das unter Windows geht, 
weiß ich nicht.

von Leo C. (rapid)


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Hallo Hans-Werner,

herzlichen Glückwunsch zu Deinem neuen funktionierenden CP/M-System.

hschuetz schrieb:
> Die 1Gb Karten sind auch ein bisschen ziggig... wenn man die Karten
> unter Spannung zieht!!! das hat teilweise die komplette Zerstörung der
> Daten zur Folge!!

Das ist mir noch nie passiert. Ich ziehe die Karten an manchen Tagen 20 
mal oder noch öfter. Hauptsächlich teste ich mit einer 2G Intenso. Die 
Karte fällt jetzt zum 2. Mal auseinander. Ich hatte sie schon mal mit 
Sekundenkleber zusammengeklebt und mit 2-Komponentenkleber in Form 
gebracht (Schreibschutzschieber war abgefallen). Ich habe aber auch noch 
2 verschiedene 1G Karten und eine 2G Mikro-SD-Karte im Test.

von Frank Z. (fzoll)


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Halloe.

Mal ein kurzer Status der FAT16 implementierung. Ich kämpfe mich gerade 
durch die Strukturen von Bootblock, FAT und Direktory. Habe schon die 
korrekten Positionen von Bootblock, FAT, und Root- Direktory auf meiner 
Testpartition gefunden. Morgen schaue ich dann mal, das ich das Root- 
Verzeichniss nach den Image-Dateien durchsuche.
Initing mmc...
fat16 part found
fat16 scanning
free entrys in ptable ?
read fat bootblock.
fat16 bootblock check
Bytes per Sector 0200
Sectors per Cluster 20
Reserved Sectors__: 0001
Sectors per FAT__: 00D7
Ammount of FAT copies: 02
Max. entrys in Rootdir.: 0200
Begin of Volume at: 0000003F
Begin of FAT at___: 00000040
Begin of DIR at___: 000001EE

CP/M partition at: 1757875, size: 9728KB.
CP/M partition at: 1777406, size: 9728KB.
CP/M partition at: 1796937, size: 73344KB.
Partinit done.
Ok, CPU is live!

ipl
62k cp/m vers 2.2

A>

Grüße
Frank

von Hans- w. S. (hschuetz)


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Hallo,
hat sich schon jemand mit dem kleineren Teil der Platine befasst??
Ja das VGA Terminal...
Gruß
Hans- Werner

von Frank Z. (fzoll)


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Hans- w. Schütz schrieb:
> hat sich schon jemand mit dem kleineren Teil der Platine befasst??
> Ja das VGA Terminal...

Um erlich zu sein, bisher nicht. Mir fehlen dummerweise noch die 3 470 
Ohm 1206er SMD Widerstände vor der VGA- Buchse. So konnte ich den Teil 
der Platine leider noch nicht fertig stellen. Naja und nur für die 3 
Widerstände ne Bestellung aufgeben, das wiederstrebte mir. Hab gerad nix 
anderes, das ich noch mitbestellen könnte.

Grüße
Frank

von Peter Z. (flexopete)


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Moin Frank,

wenn Du mir Deine Adresse mailst, pack ich die in 'nen
Briefumschlag.
Softwaretechnisch kann ich eh nicht unterstützen, komme
mehr von der Hardware und da auch nicht unbedingt von
den Mikrocontrollern.

Gruss
Peter

von Frank Z. (fzoll)


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Halloe.

Wieder ein kleines Stück voran gekommen.
CP/M partition at: 1757875, size: 9728KB.
CP/M partition at: 1777406, size: 9728KB.
CP/M partition at: 1796937, size: 73344KB.
FAT16 File-Image at: 005, size: 256258Bytes.
Partinit done.
Ok, CPU is live!

Nun läßt sich der Dateianfang bereits erfolgreich lokalisieren. Als 
nächstes muss ich noch eine Methode bauen, die sich Cluster für Cluster 
zu einem beliebigen "Zielsektor" vorarbeiten kann. Dann kann ich das 
Laden und Speichern der Sektoren so anpassen, das Sektoren aus dem Image 
gelesen und geschreiben werden können. Vorher muss ich nur noch klären, 
wieso da oben 256258 Bytes steht und nicht 256256. Denn die Datei ist 
genau 256256 Bytes groß, irgenwie haben sie da 2 zusatzbytes 
eingeschlichen :-) Die Zahl 005 gibt die Nummer des ersten Clusters der 
Datei an. Diese Zahl speichere ich nun zusammen mit dem Partitionstyp in 
der internen Partitionstabelle. Damit lassen sich später sowohl der 
Dateianfang als auch der erste Cluster in der FAT schnell wiederfinden.

Grüße
Frank

von Peter S. (petersieg)


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@all: Mann! Schön, das sich hier so viel tut!! Wer hätte das mal 
gedacht.. das sich aus dem 'Proof of concept' mal ein (fast) 
vollwärtiges CP/M System
entwickelt...

Ich bin zur Zeit mit CC 2010 (Verein zum Erhalt klassischer Computer) 
Messe/Treffen-Vorbereitungen etwas arg ausgelastet und komme daher zur 
Zeit zu fast nicht anderem mehr.. aber der nächste 'Winter' kommt 
bestimmt.. ;-)

Weiter so!

Peter

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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@alle: Ich bin beeindruckt was hier so alles passiert, wenn man eine 
Woche nicht im Lande ist... Wichtig für noch alle weiteren potentiellen 
Nachbauer und natürlich auch für die aktuelle Dokumentation, wäre die 
Information ob Layout und Schaltung fehlerfrei sind (PWREN# habe ich 
schon). Da einige „neue“ Systeme schon arbeiten, gehe ich mal davon aus 
oder irre ich?
Gruß Joe

von Egmont (Gast)


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Joe G. schrieb:
> @alle: Ich bin beeindruckt was hier so alles passiert, wenn man eine
> Woche nicht im Lande ist... Wichtig für noch alle weiteren potentiellen
> Nachbauer und natürlich auch für die aktuelle Dokumentation, wäre die
> Information ob Layout und Schaltung fehlerfrei sind (PWREN# habe ich
> schon). Da einige „neue“ Systeme schon arbeiten, gehe ich mal davon aus
> oder irre ich?
> Gruß Joe

Hallo Joe,
beim Layout von der VGA-Karte kann ich nur sagen das die drei 
Widerstände 470 ohm an der Sub-D Buche sehr Dicht anliegen,
Meine Buchse ist komplett mit Kunststoff umgeben (habe da was 
weggefräst) und somit gab es da keine Probleme.

Wo ist den für die Mini-VGA die Software abgelegt ??

Gruß Egmont

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Egmont schrieb:
> die drei
> Widerstände 470 ohm an der Sub-D Buche sehr Dicht anliegen

Vielen Dank für den Hinweis!

Für die VGA gibt es noch keinen Code außer das Original, siehe hier:
Beitrag "AVR VGA Terminal"

von Hans- w. S. (hschuetz)


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@Joe,Feinmechaniker
pin 8 sollte doch an Masse liegen?? oder? Bei beiden AVR's liegen die 
Anschlüsse in der Luft! Allerdings auch im Schaltplan!! Der Quarz hängt 
auch in der Luft.
Gruß Hans- Werner

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Hans- w. Schütz schrieb:
> pin 8 sollte doch an Masse liegen??
> Der Quarz hängt auch in der Luft.

DANKE!

Ja, sicher... dumme Sache mit Pin 8!
Beim Quarz ist es so gewollt. Die Jumperkonfiguration bot aus 
Platzmangel keine andere Mögtlichkeit. Wird ein Quarz verwendet, so muß 
eine kleine Brücke zwischen Quarz und Pin 9 gelegt werden.

Also für alle:
- Pin 8 (beide AVR) auf Masse legen.
- Quarzbestückung bei IC1 - Pin 9 des AVR mit dem Quarz verbinden (siehe 
Schaltung)

Joe

von hschuetz (Gast)


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Hallo,
hat denn einer schon etwas mit der VGA hinbekommen?
Irgendwie bin ich zu "dusselig" die Original Sourcen zu compilieren, 
immer massenhaft Fehlermeldungen?!!
Gruß
Hans- Werner

von Egmont (Gast)


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Frank Zoll schrieb:
> Halloe.
>
> Wieder ein kleines Stück voran gekommen.CP/M partition at: 1757875, size: 
9728KB.
> CP/M partition at: 1777406, size: 9728KB.
> CP/M partition at: 1796937, size: 73344KB.
> FAT16 File-Image at: 005, size: 256258Bytes.
> Partinit done.
> Ok, CPU is live!

@Frank,
was macht deine Software mit FAT16...

@ALLE
habe immer noch nicht das Problem gelöst das ich auf meine SD-Karte ein 
Bootprojekt finde.

Leo C. schrieb:
> Auf der Karte ist keine CP/M-Partition (Type 52), und am Anfang der
> Karte ist kein CP/M-Diskimage.

Habe mit ein Hexeditor mal auf meine SD-Karte geschaut und die Daten von 
diskimage dort gefunden, dirkt am Anfang der Karte (vermute mal das das 
so richtig ist).      Nur was ist mit Type 52 gemeint ????
habe mit "DD if=diskimage of=\\.\f:" die Datei auf SD kopiert, benötige 
ich noch Parameter die eine Partion vom Type 52 anlegt ??


Gruß Egmont

von Leo C. (rapid)


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Egmont schrieb:

> Habe mit ein Hexeditor mal auf meine SD-Karte geschaut und die Daten von
> diskimage dort gefunden, dirkt am Anfang der Karte (vermute mal das das
> so richtig ist).      Nur was ist mit Type 52 gemeint ????

Hier ist die Partitionstabelle erklärt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Partitionstabelle

Die Partitionstabelle liegt zusammen mit dem Bootloader im ersten Sektor 
einer Festplatte, bzw. Speicherkarte (MBR).

Man kann (jedenfalls beim avrcpm-Computer) die Partitionstabelle, bzw. 
den MBR aber auch weglassen. Dann beginnen die Nutzdaten im ersten 
Sektor. Und natürlich hat man dann auch nur ein CP/M-Diskimage, und der 
Rest der Karte ist nicht nutzbar.

> habe mit "DD if=diskimage of=\\.\f:" die Datei auf SD kopiert, benötige
> ich noch Parameter die eine Partion vom Type 52 anlegt ??

Ich kenne mich mit dem Windows-DD nicht genug aus, um sagen zu können, 
ob "\\.\f:" in einer Partition liegt, oder am Anfang der Karte.

von Leo C. (rapid)


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Vor kurzem bin ich zufällig über ein CP/M-Plugin für den "Total 
Commander" gestolpert:
http://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/cpm:disketten_xp2

Vielleicht ist das ja für den einen oder anderen Windowsbenutzer 
interessant.

Auf der gleichen Seite habe ich auch was zu zxcc von John Elliott 
gesehen:
http://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/cpm:windows

Das benutze ich schon eine Weile, um unter Linux das BIOS mit M80 zu 
assemblieren. Dieses, weil ich die Macrofähigkeiten des M80 für die 
Disk-Parameter-Tabellen nutze.

Zitat von der zxcc Homepage:
http://www.seasip.demon.co.uk/Unix/Zxcc/index.html
ZXCC is a two-purpose CP/M 2/3 emulator allowing:
 * Hi-Tech C for CP/M to be used as a cross-compiler under Unix.
 * The CP/M build tools (MAC, RMAC, GENCOM, LINK) to be used under DOS or Unix.

Vielleicht mag das ja mal jemand unter Windows testen.

von Peter Sieg (Gast)


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Leo C. schrieb:
>> habe mit "DD if=diskimage of=\\.\f:" die Datei auf SD kopiert, benötige
>> ich noch Parameter die eine Partion vom Type 52 anlegt ??
>
> Ich kenne mich mit dem Windows-DD nicht genug aus, um sagen zu können,
> ob "\\.\f:" in einer Partition liegt, oder am Anfang der Karte.

Damit liegt das Image am Anfang der Karte.. daher ist es keine Partition 
und damit ist Part.Typ 52 auch irrelevant..

Ist denn der Artikel an dieser Stelle noch zu unverständlich..?:
[quote]
Das so erzeugete diskimage wird ROH (ohne Filesystem) mit:

dd if=diskimage of=<sd card identifier> bs=512

auf eine SD Karte geschrieben. Achtung! Alle anderen Dateien gehen dabei 
verloren!

Die aktuelle Version unterstützt ebenfalls bis zu 4 primäre CP/M = Typ 
52 Partitionen. Diese lassen sich mit einer Linux Live-CD und dem Tool 
'cfdisk' anlegen. Da z.Z die virtuellen Disketten nur ca. 250kb 'groß' 
sind, reicht es entsprechend große Partitionen azulegen (Ich habe 
trotzdem 8MB große angelegt.. für später). Wichtig dabei ist es den Typ 
auf 52 = CP/M zu setzen.. und schreiben/speichern nicht vergessen. Die 
einzelnen Partitionen werden dann ohne zu formattieren wieder mittels 
'dd if=diskimage of=[sd card partition] bs=512' gefüllt. Wird also die 
SD Karte unter Linux z.B als sdh angezeigt, so ist die erste Partition 
dann sdh1, die zweite sdh2 etc. of= ist dann also /dev/sdh1 /2 /3..

Ich habe übrigens die erste Partition als FAT eingerichtet und 
entsprechend formattiert. So kann man den großen Bereich weiter unter 
Windows nutzen. Und dann nur 3 CP/M Partitionen am Ende des 
Speicherbereiches angelegt..
[/quote]

Peter

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Leo C. schrieb:
> Vor kurzem bin ich zufällig über ein CP/M-Plugin für den "Total
> Commander" gestolpert:
> http://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/cpm:disketten_xp2
>
> Vielleicht ist das ja für den einen oder anderen Windowsbenutzer
> interessant.

Das habe ich vor Monaten schon mal getestet. Der Treiber greift direkt 
auf den Floppycontroller zu, also leider für uns in dieser Form 
ungeeignet :-(

Gerade gingen endlich die FT232 bei mir ein. Ich habe euch kleine 
Briefchen gesendet....

Joe

von Peter Sieg (Gast)


Angehängte Dateien:

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Soo.. bin gerade dabei mich mit einem LR Aufbau einer 8-bit Variante zu 
beschäftigen.. Dazu ein paar Fragen:

1. Ich kann den 2ten Dram Chip Huckepack 1:1 auf den Ersten Chip löten - 
außer D0 - D3 (die 4 Datenbits)! Stimmt das so, oder sind noch 
irgendwelche anderen Pin's, die getrennt zu verbinden sind..?

2. Ich könnte doch auch 256k x 4 Drams nehmen.. für die 8-bit 
Variante..?
Klar ist es dann nicht 4MB, sondern nur 256k.. ;-) Vorteil für mich 
wäre, DIL Fassung!

Die Verdrahtung würde ich dann nach config.inc - 8-bit Teil vornehmen:
#if DRAM_8BIT  /* Implies software uart */

;Port D
.equ RAM_D0  = 0
.equ RAM_D1  = 1
.equ RAM_D2  = 2
.equ RAM_D3  = 3
.equ RAM_D4  = 4
.equ RAM_D5  = 5
.equ RAM_D6  = 6
.equ RAM_D7  = 7
.equ RAM_A0  = 0
.equ RAM_A1  = 1
.equ RAM_A2  = 2
.equ RAM_A3  = 3
.equ RAM_A4  = 4
.equ RAM_A5  = 5
.equ RAM_A6  = 6
.equ RAM_A7  = 7

;Port B
.equ RXD  = 0
.equ TXD  = 1
.equ MMC_CS  = 2
.equ MMC_MOSI  = 3
.equ MMC_MISO  = 4
.equ MMC_SCK  = 5
.equ RAM_A8  = 3
.equ RAM_A9  = 4
.equ RAM_A10  = 5

;Port C
.equ RAM_RAS  = 0
.equ RAM_CAS  = 1
.equ RAM_OE  = 2
.equ RAM_W  = 3

Pinouts von 256kx4 und 4Mx4 hänge ich hier mal an..

BTW: Ich will nur eine 3.3V Versorgung für das ganze System machen.
Und serielle Anbindung über TTL.

Passt das so.. oder habe ich irgendwas vergessen..?

Peter

von Frank Z. (fzoll)


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Egmont schrieb:
> Frank Zoll schrieb:
>> Halloe.
>> CP/M partition at: 1777406, size: 9728KB.
>> FAT16 File-Image at: 005, size: 256258Bytes.
>
> @Frank,
> was macht deine Software mit FAT16...

Och das ist eigentlich ganz einfach zu erklären. Ich hab mich einfach zu 
dolle über Linux geärgert, weil ich immer wieder Probleme mit der 
Hardwareerkennung hatte. Daher suchte ich nach einer "einfacheren" 
möglichkeit um unter Windows die "Partitionen" für das CP/M Projekt 
anzulegen.

Meine Aktuelle Lösung sieht so aus:
- Ich suche die 1. FAT16 Partition die ich auf der SD-Card finden kann.
- Ich schaue im ROOT- Verzeichniss dieser Partition nach Dateien die 
diesem Schema entsprechen "CPMDSK_!.IMG" ( != Ein beliebieger Buchstabe 
A-Z )
- Diese Dateien müssen derzeit genau 256KB gross sein. Daher habe ich 
ein kleines Programm geschrieben das an die hier im Forum zu findenen 
Images einfach Nullen dranhängt, bis 256KB erreicht sind.
- Jede gefundene Datei wird als virtuelle Partition in das CP/M System 
eingebunden.
- Für das CP/M sieht der Zugriff über die Ports nacher genauso aus, wie 
bei den "echten" CP/M Partitionen.
- Ach ja. Da echte CP/M Partitionen einen schnelleren Zugriff erlauben, 
werden diese bevorzugt an den Anfang der Liste der "virtuellen" 
Laufwerke gesetzt. Eine Mischung auf CP/M und FAT16 Partitionen ist 
somit dann auch möglich.

Mit diesen Lösung spart man sich das Partitionieren der SD- Card unter 
Linux und den ständigen wechsel zwischen Windows und Linux zum kopieren 
der CP/M Images. Die per CPMTOOLS angelegten Diskettenimages kann man 
nach dem "aufpusten" auf 256KB praktisch direkt verwenden.

Ich bin in den letzten Tagen nicht zum Coden gekommen. Aktuell muss ich 
"nur noch" die Funktion schreiben, die aus einer CP/M- Sektorangabe 
einen Sektor aus der Diskimage- Datei ermittelt. Schreiben und Lesen der 
Sektoren werde ich danach wieder über die bereits bestehenden MMC- 
Zugriffsrotuinen abwickeln. Ich denke das ich da noch 3-4 Abende rein 
stecken muss, bis es endlich richtig läuft. Sobald ich es am laufen habe 
werde ich hier mal ein Archiv mit meiner Version posten.

Mit dem zur Verfügung stehenden Speicher werden wir auskommen. Aktuell 
liegt der Speicherverbrauch bei meinem Atmega168 Version bei:
Flash 9196 von 16384 genutzt.
SRAM 930 von 1024 genutzt.
EEPROM noch leer.

Grüße
Frank

von Leo C. (rapid)


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Frank Zoll schrieb:

> - Diese Dateien müssen derzeit genau 256KB gross sein.

Nicht mehr lange:
A>^C
drvtbl (F233): F28F F652 F6A0 0000 0000 0000 0000 0000 ...
drvtbl (F233): F28F 0000 0000 0000 0000 0000 0000 0000 ...
Heap init: Start: F652,bytes free: 2478 
Heap get: 016, 
Heap get: 015, 
Heap get: 016, 
Heap get: 031, 
Heap get: 016, 
Heap get: 015, 
Heap get: 048, 
Heap get: 064, 
Heap get: 016, 
Heap get: 015, 
Heap get: 128, 
Heap get: 256, 
drvtbl (F233): F28F F652 F6A0 F72F 0000 0000 0000 0000 ...
A>stat b:

Bytes Remaining On B: 95k

A>stat c:

Bytes Remaining On C: 980k

A>stat d:

Bytes Remaining On D: 7692k

A>stat dsk:

    A: Drive Characteristics
 1944: 128 Byte Record Capacity
  243: Kilobyte Drive  Capacity
   64: 32  Byte Directory Entries
   64: Checked  Directory Entries
  128: Records/ Extent
    8: Records/ Block
   26: Sectors/ Track
    2: Reserved Tracks

    B: Drive Characteristics
 1944: 128 Byte Record Capacity
  243: Kilobyte Drive  Capacity
   64: 32  Byte Directory Entries
   64: Checked  Directory Entries
  128: Records/ Extent
    8: Records/ Block
   26: Sectors/ Track
    2: Reserved Tracks

    C: Drive Characteristics
 8128: 128 Byte Record Capacity
 1016: Kilobyte Drive  Capacity
  192: 32  Byte Directory Entries
  192: Checked  Directory Entries
  128: Records/ Extent
   16: Records/ Block
   32: Sectors/ Track
    2: Reserved Tracks

    D: Drive Characteristics
65472: 128 Byte Record Capacity
 8184: Kilobyte Drive  Capacity
  512: 32  Byte Directory Entries
  512: Checked  Directory Entries
  256: Records/ Extent
   32: Records/ Block
   32: Sectors/ Track
    2: Reserved Tracks

A>

Es ist aber noch einiges zu tun.

> Zugriffsrotuinen abwickeln. Ich denke das ich da noch 3-4 Abende rein
> stecken muss, bis es endlich richtig läuft. Sobald ich es am laufen habe
> werde ich hier mal ein Archiv mit meiner Version posten.

Hast Du meine Mail bekommen?

> liegt der Speicherverbrauch bei meinem Atmega168 Version bei:
> Flash 9196 von 16384 genutzt.
> SRAM 930 von 1024 genutzt.
> EEPROM noch leer.

Da wäre noch Platz für einen Monitor. :-)

von Leo C. (rapid)


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Peter Sieg schrieb:
> Soo.. bin gerade dabei mich mit einem LR Aufbau einer 8-bit Variante zu
> beschäftigen.. Dazu ein paar Fragen:
>
> 1. Ich kann den 2ten Dram Chip Huckepack 1:1 auf den Ersten Chip löten -
> außer D0 - D3 (die 4 Datenbits)! Stimmt das so, oder sind noch
> irgendwelche anderen Pin's, die getrennt zu verbinden sind..?

Welche sollten das den sein?

Huckepack mit SOJ-Gehäusen geht gut, wenn man beim oberen Chip die Pins 
gerade nach unten biegt.
Dazu hatte ich schon mal ein Bild gepostet:
Beitrag "Re: CP/M auf ATmega88"

> 2. Ich könnte doch auch 256k x 4 Drams nehmen.. für die 8-bit
> Variante..?

Du kannst tun und lassen was Du willst.

> Klar ist es dann nicht 4MB, sondern nur 256k.. ;-) Vorteil für mich
> wäre, DIL Fassung!

> Die Verdrahtung würde ich dann nach config.inc - 8-bit Teil vornehmen:
> [code]
> #if DRAM_8BIT  /* Implies software uart */

Oder einfach nach dem Schaltplan von Joe.

von Leo C. (rapid)


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Joe G. schrieb:
> Leo C. schrieb:
>> Vor kurzem bin ich zufällig über ein CP/M-Plugin für den "Total
>> Commander" gestolpert:
>> http://hc-ddr.hucki.net/wiki/doku.php/cpm:disketten_xp2
>>
>> Vielleicht ist das ja für den einen oder anderen Windowsbenutzer
>> interessant.
>
> Das habe ich vor Monaten schon mal getestet. Der Treiber greift direkt
> auf den Floppycontroller zu, also leider für uns in dieser Form
> ungeeignet :-(

Nicht daß es wichtig wäre, aber ich verstehe die Webseite so, daß man 
auch direkt auf Floppies zugreifen kann. Aber genauso auch auf 
Diskimages.

Das ganze ist ja nur eine graphische Oberfläche zu libdsk und cpmtools, 
also zu dem, was wir auf der Kommandozeile eh schon haben.

Zitat: "Mein Plugin arbeitet mit CP/M-Disketten und Diskettenimages, 
die von libdsk unterstützt werden, also Teledisk, CopyQM, MyZ80, DSK, 
CFI, RAW, …"

von Peter Sieg (Gast)


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Leo C. schrieb:
> Du kannst tun und lassen was Du willst.

Danke Leo.. du bist wirklich sehr nett ;-) (Und hast einen besonderen 
Humor) Sicher ist dir klar, das ich damit fragen wollte, das es da auch 
mit der Firmware klappt.. macht ja keinen Sinn sowas aufzubauen, wenn es 
dann nachher mit der Software nicht geht.. ;-)

Und vom Schaltplan.. da wäre es einfacher ohne Bus.. so muß man in Eagle 
jede Verbindung anklicken und sehen, was mit was verbunden ist bzw. den 
Signalnamen prüfen.. da ist so eine einfache Verbindungsliste für mich
und einen LR Aufbau einfacher..

Und wie ich sehe hast du dich schon an den disk Parametern dran 
gesetzt..
Supi!! Dann gibts ja bald Images/Partitionen >243kb ;-)

Peter

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Peter Sieg schrieb:
> da wäre es einfacher ohne Bus.. so muß man in Eagle
> jede Verbindung anklicken und sehen, was mit was verbunden ist bzw. den
> Signalnamen prüfen

nö, ich habe jede Busleitung beschriftet. z.B.
D0_A0 | RAM Pin 9
D0_A0 | AVR Pin 2 usw.

von Leo C. (rapid)


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Peter Sieg schrieb:
> Leo C. schrieb:
>> Du kannst tun und lassen was Du willst.
>
> Danke Leo.. du bist wirklich sehr nett ;-) (Und hast einen besonderen
> Humor)

Man tut, was man kann.

> Sicher ist dir klar, das ich damit fragen wollte, das es da auch
> mit der Firmware klappt.. macht ja keinen Sinn sowas aufzubauen, wenn es
> dann nachher mit der Software nicht geht.. ;-)

Ich habe mich wirklich sehr gewundert, daß diese Frage ausgerechnet von 
Dir kommt. Ich könnte mir vorstellen, daß Du die Antwort sogar in Deinen 
eigenen Artikeln hier finden könntest.

> Und vom Schaltplan.. da wäre es einfacher ohne Bus.. so muß man in Eagle
> jede Verbindung anklicken und sehen, was mit was verbunden ist bzw. den
> Signalnamen prüfen.. da ist so eine einfache Verbindungsliste für mich
> und einen LR Aufbau einfacher..

Zu dem Teil ist ja gerade eine Antwort von Joe reigekommen.

> Und wie ich sehe hast du dich schon an den disk Parametern dran
> gesetzt..
> Supi!! Dann gibts ja bald Images/Partitionen >243kb ;-)

Die grundsätzlichen Funktionen sind schon mal vorhanden. Aber ich habe 
noch ein kleines Henne-Ei-Problem. Ich brauche Daten aus dem Bios, um 
das Bios zu laden...

Übrigens wird man einige bekannte Diskimageformate, zB. MyZ80, (nahezu) 
direkt verwenden können: Header abschneiden, neuen Header dranpappen, 
fertig.

von Peter Sieg (Gast)


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@Leo C./Joe: Ich bin mir bei der Verdrahtung ja auch zu 99,9% sicher.. 
ebendso bei der Antwort zu der Frage, ob nur D0-D3 NICHT verbunden 
werden.. alle anderen Pin's ja.. bin ich zu 99,89763% sicher.. wäre nur 
schön gewesen
einfach mal zu hören: Ja, genau.. oder Jup, so isses.. ;-)

;-)

Peter

von Peter Sieg (Gast)


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Argh.. kann nicht editieren.. sorry..
@Joe: Ja jetzt sehe ich die Beschriftung.. prima.. werde ich dann groß 
ausdrucken und für den LR Aufbau nutzen.. Danke!

Peter

von Egmont (Gast)


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Hallo an Alle....
Peter Sieg schrieb:
> Die aktuelle Version unterstützt ebenfalls bis zu 4 primäre CP/M = Typ
> 52 Partitionen. Diese lassen sich mit einer Linux Live-CD und dem Tool
> 'cfdisk' anlegen. .....

Habe mir eine Koppix besorgt und habe es jetzt am laufen
######################################
CPM on an AVR, v32.10
Testing RAM: fill...wait...reread...
Initing mmc...
CP/M partition at: 1895040, size: 8064KB.
CP/M partition at: 1911168, size: 8064KB.
CP/M partition at: 1927296, size: 8064KB.
Partinit done.
Ok, CPU is live!

ipl
62k cp/m vers 2.2

A>
######################################
habe jetzt noch eine Partition die 960MB belegt, noch drauf.. so wie 
Peter das geschrieben hat.
Aber Linux ist nicht so mein Ding und wäre Happy wenn das mit FAT16 
klappt.
     Gruß Egmont

von Peter Sieg (Gast)


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@Egmont: Prima! Ja, die FAT16 Unterstützung mit einfachen Diskimages 
dürfte die Sache für uns Win$ User sicher vereinfachen..

Peter

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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So sieht sie aus, die Version 2.0
Joe

von Frank Z. (fzoll)


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So,
hat leider etwas länger gedauert als gedacht aber hier mal ein kurzes 
Update. Ich hab soeben das erste mal lesend auf ein Diskimage auf meiner 
FAT16 Partition zugreifen können. Das anzeigen des Directorys und der 
Programmstart funktionieren. Das schreiben hab ich vorsichtshalber 
erstmal abgestellt, bis ich sicher bin, das die Schreibopüerationen auch 
immer schön in die Datei gehen und nicht daneben. :-)

Ich habe Leo eben mal eine kleine Vorabversion zum testen geschickt. 
Sobald die letzten Macken beseitigt sind und der neue Code auch schön 
aufgeräumt ist, gibts hier ein kleines Release.
CP/M partition at: 1757875, size: 9765KB.
CP/M partition at: 1777406, size: 9765KB.
CP/M partition at: 1796937, size: 73464KB.
FAT16 File-Image at: 005, size: 250KB.
Partinit done.
Ok, CPU is live!

ipl
62k cp/m vers 2.2

A>d:
D>dir
D: ASM      COM : DDT      COM : DUMP     COM : ED       COM
D: T        COM : TLOOP    COM : LOAD     COM : MBASIC   COM
D: 23       BAS : BAGELS   BAS : CHECKERS BAS : STARTREK BAS
D: TREKINST BAS : MASTRMND BAS : WEEKDAY  BAS : PIP      COM
D: STAT     COM : SUBMIT   COM : XSUB     COM : ZORK1    COM
D: ZORK1    DAT
D>mbasic
39417 Bytes free
BASIC Rev. 4.51
[CP/M Version]
Copyright 1977 (C) by Microsoft
Ok

Grüße
Frank

von Peter Z. (flexopete)


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moin,
auch ich konnte die org VGA-Software nicht
übersetzen.
mfg
Peter

von Leo C. (rapid)


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Frank Zoll schrieb:
> So,
> hat leider etwas länger gedauert als gedacht aber hier mal ein kurzes
> Update. Ich hab soeben das erste mal lesend auf ein Diskimage auf meiner
> FAT16 Partition zugreifen können. Das anzeigen des Directorys und der
> Programmstart funktionieren. Das schreiben hab ich vorsichtshalber
> erstmal abgestellt, bis ich sicher bin, das die Schreibopüerationen auch
> immer schön in die Datei gehen und nicht daneben. :-)
>
> Ich habe Leo eben mal eine kleine Vorabversion zum testen geschickt.
> Sobald die letzten Macken beseitigt sind und der neue Code auch schön
> aufgeräumt ist, gibts hier ein kleines Release.

Zum Ausprobieren ist jetzt alles auf:
http://cloudbase.homelinux.net/viewvc/avr-cpm/trunk/avrcpm/avr/

Oder inzwischen auch besser mit SVN-Client (z.B. Tortoise SVN) auf:
http://cloudbase.homelinux.net/svn/avr-cpm/trunk/avrcpm/avr/

Die Reste aus "remainders.asm" haben jetzt auch ihre eigenen Dateien 
bekommen. Außerdem habe ich für Jump und Call Makros gebaut, die je nach 
Prozessor und Sprungweite den passenden rjmp/jmp, bzw. rcall/call Befehl 
verwenden.

Bei mir assemblieren alle Prozessor-/RAM-Kombinationen mit und ohne 
FAT16-Unterstützung (Mega8 und 88 nur ohne FAT16).

Das ist alles nur zum Testen und noch nicht unbedingt stabil. Z.B. passt 
das BIOS aus trunk nicht mehr dazu. Bitte das BIOS aus dem stabilen 
Zweig nehmen.

von Leo C. (rapid)


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Zur Zeit muß die FAT16-Partition den Typ 0E haben. Da wir nur 
LBA-Adressierung verwenden, wäre das eigentlich auch richtig. Gängig ist 
aber auch Typ 6, der nicht erkannt wird. Sicher könnte man das umstellen 
oder Typ 6 zusätzlich einbauen. Es stellt sich nur die Frage, was 
sinnvoll ist.

"Meine" Partitionstypenreferenz 
(http://www.win.tue.nl/~aeb/partitions/partition_types-1.html) meint 
dazu:
06 DOS 3.31+ 16-bit FAT (over 32M)
    Partitions, or at least the FAT16 filesystems created on them, are at
most 2 GB for DOS and Windows 95/98 (at most 65536 clusters, each at most
32 KB). Windows NT can create up to 4 GB FAT16 filesystems (using 64 KB
clusters), but these cause problems for DOS and Windows 95/98. Note that
VFAT is 16-bit FAT with long filenames; FAT32 is a different filesystem.

0e WIN95: DOS 16-bit FAT, LBA-mapped
0f WIN95: Extended partition, LBA-mapped
    Windows 95 uses 0e and 0f as the extended-INT13 equivalents of 06 and
05. For the problems this causes, see Possible data loss with LBA and
INT13 extensions. (Especially when going back and forth between MSDOS and
Windows 95, strange things may happen with a type 0e or 0f partition.)
Windows NT does not recognize the four W95 types 0b, 0c, 0e, 0f ( Win95
Partition Types Not Recognized by Windows NT). DRDOS 7.03 does not support
this type (but DRDOS 7.04 does).


Das Linux/Gnome Partitionierprogramm "gparted" ist übrigens besonders 
schlau ;-( Es hat einen Dialog, in dem man "Markierungen/Flags" 
einstellen kann. Schaltet man das LBA-Flag ein, wird der Partitionstyp 
von 6 auf E umgestellt.

von Egmont (Gast)


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Hallo zusammen,
wollte mal was über den Bootloader schreiben den ich benutze:

Bootloader von Peter Dannegger
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Bootloader_FastBoot_von_Peter_Dannegger

- Boot_168.hex in ATMega168 laden
- Fusebit auf "BOOTRST" und 512k stellen
- FBoot.exe ins Verzeichniss kopieren wo auch die avrcpm.hex ist.

- FBoot ausführen mit folgenden Parameter
  oder Flash.bat

fboot /C2 /B9600 /Pavrcpm.hex
        ^   ^      ^
        |   |      |
        |   |      +- Hex-File
        |   +-------- Baudrate
        +------------ Comport (1-4)

fboot funktioniert bei mir nur bis Win XP.
Erlaubter Comport von 1 bis 4
Der Bootloader hat eine automatische Baudratenerkennung und man kann
auch höhere Werte eingeben zb 38400
Tipp:
Mit dem FT232RL-Tool (MProg 3.5 Release) eine feste "USB Serial Number" 
vergeben, somit bekommt man immer den gleichen ComPort zugewiesen auch 
wenn sich der USB-Port ändert.

In der Systemsteuerung / Geräte-Manager den ComPort ändern auf z.B. 2

Gruß Egmont

von Egmont (Gast)


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Egmont schrieb:
> - Fusebit auf "BOOTRST" und 512k stellen
upps
512 Byte oder 256 Worte.. 512kilo ist zu viel Gewicht :-))

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Egmont schrieb:
> wollte mal was über den Bootloader schreiben den ich benutze

Für welche Taktfrequenz ist der Bootloader übersetzt?

von Egmont (Gast)


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Joe G. schrieb:
> Für welche Taktfrequenz ist der Bootloader übersetzt?

Du fragt bestimmt wegen Baudrate... da ist das so das er sich das selbst 
errechnet. Es ist also kein Problem wenn man seine Taktfrequenz ändert.
Bekommt von FBoot.exe Daten geschickt wo dann die Baudlänge ermittelt 
wird.
Habe ich schon selber ausprobiert. 12MHz vom FT232 eingestellt 
CP-M-Source neu übersetzt mit der Taktfrequenz und mit dem Bootloader 
geladen.

In der FastLoad.H steht zwar bei mir 8Mhz drinn wird aber nur dafür 
verwendet um ein BootDelay zu errechnen.

.equ  XTAL    = 8000000  ; 8MHz, not critical
.equ  BootDelay  = XTAL / 3  ; 0.33s

wichtig sind die Einstellungen in Bootload.asm

.equ    STX_PORT        = PORTB
.equ    STX             = PB1

.equ    SRX_PORT        = PORTB
.equ    SRX             = PB0

Was man noch beachten sollte:
 -SD-Karte entfernen
 -FBoot.exe starten
 -CP/M Reset

Source vom Bootlade siehe Anhang
Ich hoffe ich habe deine Frage richtig verstanden bzw. beantwortet.
Egmont

@Alle
für Linux gibt es auch Software dafür...

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Nun brauche ich mal eine kleine Debughilfe. Hier die Debugmeldungen der 
MMC:

CPM on an AVR, v2.0
Testing RAM: fill...wait...reread...
Initing mmc...
mmcInit
mmcCMD: 00 00000000 .. 95 CMDRes: 01
mmcCMD: 08 000001AA .. 87 CMDRes: 01
mmcCMD: 37 00000000 .. 01 CMDRes: 01
mmcCMD: 29 40000000 .. 01 CMDRes: 01
mmcCMD: 37 00000000 .. 01 CMDRes: 01
mmcCMD: 29 40000000 .. 01 CMDRes: 00
mmcCMD: 3A 00000000 .. 01 CMDRes: 00
 CT: 04 InitRes: 00
mmcCMD: 11 00000000 .. 01 CMDRes: 00
CP/M partition at: 2048, size: 3024KB.
CP/M partition at: 8097, size: 4144KB.
CP/M partition at: 16385, size: 7808KB.
Partinit done.
mmcCMD: 11 00100000 .. 01 CMDRes: 00

Neustart des Systems

Was bedeutet das letzte CMD11 Kommando mit der Antwort 00 und warum gibt 
es dann enen Neustart?

@Egmont
Danke, ja das hat die Frage beantwortet.

von Leo C. (rapid)


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Joe G. schrieb:

> Initing mmc...
> mmcInit
> mmcCMD: 00 00000000 .. 95 CMDRes: 01
> mmcCMD: 08 000001AA .. 87 CMDRes: 01
> mmcCMD: 37 00000000 .. 01 CMDRes: 01
> mmcCMD: 29 40000000 .. 01 CMDRes: 01
> mmcCMD: 37 00000000 .. 01 CMDRes: 01
> mmcCMD: 29 40000000 .. 01 CMDRes: 00
> mmcCMD: 3A 00000000 .. 01 CMDRes: 00
>  CT: 04 InitRes: 00

Initialisierung ok.
Kartentyp: SD, Version 2

> mmcCMD: 11 00000000 .. 01 CMDRes: 00

11 Hex --> 17 Dez --> Read Block Command
Leseadresse 00000000

CMD Result 00 == alles ok.

> CP/M partition at: 2048, size: 3024KB.
> CP/M partition at: 8097, size: 4144KB.
> CP/M partition at: 16385, size: 7808KB.
> Partinit done.
> mmcCMD: 11 00100000 .. 01 CMDRes: 00

Hier das Gleiche.
Leseadresse 00100000 == Sektor 0x800 == 2048 Dez. == 1. Sektor der 1. 
Part.

> Neustart des Systems
>
> Was bedeutet das letzte CMD11 Kommando mit der Antwort 00 und warum gibt
> es dann enen Neustart?

Die Frage läßt sich so nicht beantworten. Wenn wirklich die Karte, bzw. 
der Treiber verantwortlich sein sollte, sieht man vielleicht mit 
"MMC_DEBUG = 3" mehr.

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Zweiter Versuch mit anderer Karte. Ich habe das Image mal direkt auf 00 
geschrieben und MMC_DEBUG=3 gesetzt.

CPM on an AVR, v2.0
Testing RAM: fill...wait...reread...
Initing mmc...
mmcInit SPI_CLK_SLOW <FF <FF <FF <FF <FF <FF <FF <FF <FF <FF
mmcCMD: 00 00000000 <FF <FF <FF >40 .. 95>95 <FF <01  CMDRes: 01
mmcCMD: 08 000001AA <FF <FF <FF >48 .. 87>87 <FF <05  CMDRes: 05
mmcCMD: 37 00000000 <FF <FF <FF >77 .. 01>01 <FF <01  CMDRes: 01 mmcCMD: 
29 00000000 <FF <FF <FF >69 .. 01>01 <FF <01  CMDRes: 01
mmcCMD: 37 00000000 <FF <FF <FF >77 .. 01>01 <FF <01  CMDRes: 01 mmcCMD: 
29 00000000 <FF <FF <FF >69 .. 01>01 <FF <00  CMDRes: 00
mmcCMD: 10 00000200 <FF <FF <FF >50 .. 01>01 <FF <00  CMDRes: 00 <FF
 CT: 02 InitRes: 00 SPI_DISABLE
mmcRdSect SPI_CLK_FAST
mmcCMD: 11 00000000 <FF <FF <FF >51 .. 01>01 <FF <00  CMDRes: 00 <FF <FF 
<FE <31 <33 <FF SPI_DISABLE RdSectRes: 00
Assuming CP/M image at: 000, size: 8192KB.
Partinit done.
mmcRdSect SPI_CLK_FAST
mmcCMD: 11 00000000 <FF <FF <FF >51 .. 01>01 <FF <00  CMDRes: 00 <FF <FÆ

CPM on an AVR, v2.0
Testing RAM: fill...wait...reread...

Das sieht irgendwie nach dem gleichen Fehler aus. Ubrigens SPI CLK/2 
oder /4 ergibt keine Änderung.

von Leo C. (rapid)


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Joe G. schrieb:
>  CT: 02 InitRes: 00 SPI_DISABLE
> mmcRdSect SPI_CLK_FAST
> mmcCMD: 11 00000000 <FF <FF <FF >51 .. 01>01 <FF <00  CMDRes: 00 <FF <FF
> <FE <31 <33 <FF SPI_DISABLE RdSectRes: 00

Hier ist das Lesekommando ok. Nach dem erfolgreichen Senden des Befehls 
(CMDRes = 0), wird auf das Data-Token (0xFE) gewartet. Danach kommen die 
eigentlichen Daten, die man hier nicht sieht.

> Assuming CP/M image at: 000, size: 8192KB.
> Partinit done.
> mmcRdSect SPI_CLK_FAST
> mmcCMD: 11 00000000 <FF <FF <FF >51 .. 01>01 <FF <00  CMDRes: 00 <FF <FÆ

Hier ist der gleiche Lesebefehl (gleicher Sektor). Aber ein Abbruch, 
bevor das Data Token kommt. Da man die Karte wohl ausschließen kann, 
kann ich mir nur noch vorstellen, daß ein Interrupt Harakiri macht, oder 
der Watchdog zuschlägt. Oder Stromversorgung, Stör/Erd-strahlen...


So siehts bei mir aus:
mmcCMD: 3A 00000000 <FF <FF <FF >7A .. 01>01 <FF <00  CMDRes: 00 <80 <FF <80 <00 <FF 
 CT: 04 InitRes: 00 SPI_DISABLE 
mmcRdSect SPI_CLK_FAST 
mmcCMD: 11 00000000 <FF <FF <FF >51 .. 01>01 <FF <00  CMDRes: 00 <FF <FF <FF <FE <31 <6C <FF SPI_DISABLE RdSectRes: 00 
Assuming CP/M image at: 000, size: 8192KB.
Partinit done.
mmcRdSect SPI_CLK_FAST 
mmcCMD: 11 00000000 <FF <FF <FF >51 .. 01>01 <FF <00  CMDRes: 00 <FF <FF <FE <31 <6C <FF SPI_DISABLE RdSectRes: 00 
Ok, CPU is live!
Das war jetzt mit V2.0. Aber mit trunk und jeweils einer SD V1.0 Karte, 
ists genauso.

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Leo C. schrieb:
> Da man die Karte wohl ausschließen kann,
> kann ich mir nur noch vorstellen, daß ein Interrupt Harakiri macht, oder
> der Watchdog zuschlägt. Oder Stromversorgung, Stör/Erd-strahlen...

Der Watchdog ist abgeschaltet. Der Mega8 zeigt den gleichen Fehler. Für 
heute tippe ich mal auf Erdstrahlen. Morgen werde ich mal ein schnelles 
Oszi an die Stromversorgung in Nähe der Karte hängen.

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Nachtrag:

Ich habe gerade alles nochmal für die alte 4 Bit Variante übersetzt und 
- gleicher Fehler. Ein Hardwarefehler ist damit wohl auzuschließen.

CPM on an AVR, v2.0
Testing RAM: fill...wait...reread...
Initing mmc...
Assuming

NEUSTART

CPM on an AVR, v2.0
Testing RAM: fill...wait...reread...
Initing mmc...
Assuming

von Leo C. (rapid)


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Joe G. schrieb:

> Ich habe gerade alles nochmal für die alte 4 Bit Variante übersetzt und
> - gleicher Fehler. Ein Hardwarefehler ist damit wohl auzuschließen.

Mit oder ohne Bootloader?

Ansonsten könnte die Software bei Dir noch anders übersetzt werden, als 
bei mir.

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Alles ohne Bootloader.

von Egmont (Gast)


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Frank Zoll schrieb:
> Ich hab soeben das erste mal lesend auf ein Diskimage auf meiner
> FAT16 Partition zugreifen können. Das anzeigen des Directorys und der
> Programmstart funktionieren.

Wie muss den die FAT16 Partition aussehen
 Type (06) , Größe(960MB), IMG-Dateiname (cpm_d.img), IMG-Dateigröße.

Bei mir erscheint nur "fat16 scanning" aber keine Laufwerk.
Der Werte in der Klammer sind die Einstellung so wie sie bei mir sind.

Die SD-Karte hat vier Partitionen:
1.  FAT16    06      960MB
2.  CP/M     52        8MB    aktiv
3.  CP/M     52        8MB
4.  CP/M     52        8MB

Gruß Egmont

von Frank Z. (fzoll)


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Egmont schrieb:

> Wie muss den die FAT16 Partition aussehen
>  Type (06) , Größe(960MB), IMG-Dateiname (cpm_d.img), IMG-Dateigröße.
>
> Bei mir erscheint nur "fat16 scanning" aber keine Laufwerk.
> Der Werte in der Klammer sind die Einstellung so wie sie bei mir sind.
>
> Die SD-Karte hat vier Partitionen:
> 1.  FAT16    06      960MB

Der Typ der Partition sollte 0E sein (FAT16 / LBA-Modus). Ich weiss 
nicht genau, ob es auch mit 06er Partitionen funktionieren würde. Das 
habe ich noch nicht ausprobiert. Das Diskimage an sich war fast richtig. 
Es müsste 'CPMDSK_D.IMG' heissen. Wobei die Suche nach den Images immer 
bei A beginnt und mit Z aufhört. Die CP/M Partitionen werden immer 
zuerst an den Anfang der internen Partitionstabelle gepackt. Und 
Diskimages landen immer dahinter. Die Imagedatei an sich sollte 
mindestens 256256 Bytes groß sein. Ist sie das noch nicht, so muss man 
sie erstmal mit Nullen auffüllen. Macht man das nicht, würde ein 
schreibversuch hinter das Ende der Datei das Dateisystem evtl. 
beschädigen, wobei ich versuche diesen Fehler zu erkennen und abzufangen 
! Ich habe es nur noch nicht getestet. Daher sind die Schreibroutinen 
derzeit in der SVN Version auch noch auskommentiert. Die Routinen können 
eine zu kleine Datei nicht vergrößern. Im moment sind Leo und ich dabei 
die Routinen zu testen und noch Fehler beim schreibzugriff zu 
beseitigen. Hoffe es wird nicht mehr lange dauern, bis wir aquch das im 
Griff haben.

Freundliche Grüße
Frank

von Frank Z. (fzoll)


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Ah, da fällt mir gerad noch was ein.

Das Booten von einer FAT16 Partition dürfte noch nicht funktionieren. 
Das ganz liegt an der Art wie das Startup in der Datei init.asm codiert 
wurde.
; Read first sector of first CP/M partition (ipl)
lds  xl,hostparttbl+1  
lds  xh,hostparttbl+2  
lds  yl,hostparttbl+3  
lds  yh,hostparttbl+4  
rcall  mmcReadSect

Dieses Codestück muss noch angepasst werden, da bei einem Diskimage in 
der hoastpartbl an der Position 1-4 nicht der 1. Sektor der Datei 
abgelegt ist, sondern die Nummer des 1. Clusters der Datei. Hier greift 
der bestehende Lesezugriff an die Falsche stelle der SD- Card. Ich werde 
die Stelle bei gelegenheit mal anpassen, damit man auch ganz ohne CP/M 
Partitionen ein System booten kann.

Grüße
Frank

von Leo C. (rapid)


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Frank Zoll schrieb:

> Es müsste 'CPMDSK_D.IMG' heissen. Wobei die Suche nach den Images immer
> bei A beginnt und mit Z aufhört.

A - P würde genügen, da CP/M maximal 16 Laufwerke verwalten kann.
Darüber hinaus vermute ich, daß gerade hier noch 
Optimierungsmöglichkeiten bestehen. Der Warmboot mit (nur) einem 
FAT16-Image dauert deutlich länger, als nur mit Partitionen. Mit 
eingeschalteten Debug-Messages sieht man eine deutliche Pause, nachdem 
alle FAT-Daten gelesen worden sind. Beim Lesen und Schreiben von 
CP/M-Dateien ist aber subjektiv kein Unterschied zum nackten 
Part-Treiber. Das FAT16-Dateisystem an sich ist also ausreichend 
schnell.

> Die Imagedatei an sich sollte
> mindestens 256256 Bytes groß sein. Ist sie das noch nicht, so muss man
> sie erstmal mit Nullen auffüllen. Macht man das nicht, würde ein
> schreibversuch hinter das Ende der Datei das Dateisystem evtl.
> beschädigen, wobei ich versuche diesen Fehler zu erkennen und abzufangen
> ! Ich habe es nur noch nicht getestet.

Aber ich jetzt. :-)
Der FAT16-Treiber weigert sich beharrlich, über das Dateiende hinaus zu 
lesen und zu schreiben.

> Daher sind die Schreibroutinen
> derzeit in der SVN Version auch noch auskommentiert.

Jetzt nicht mehr. :-)

> Die Routinen können
> eine zu kleine Datei nicht vergrößern. Im moment sind Leo und ich dabei
> die Routinen zu testen und noch Fehler beim schreibzugriff zu
> beseitigen. Hoffe es wird nicht mehr lange dauern, bis wir aquch das im
> Griff haben.

Hier gibts die FAT16 Testversion:
http://cloudbase.homelinux.net/viewvc/avr-cpm/tags/2.0-fat16/
oder
http://cloudbase.homelinux.net/svn/avr-cpm/tags/2.0-fat16/

Es fehlt noch etwas Feinschliff und die Tests waren bisher noch nicht 
sehr umfangreich. Mmn sollte es aber mindesten so gut funktionieren, als 
der bisherige Code.

@Frank,
tolles Stück Arbeit.

von Frank Z. (fzoll)


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Halloe.

Das Scannen nach den Image- Dateien ist wirklich nicht gerade schön. Bis 
alle 26 Buchstaben durchprobiert wurden müssten bei 512 Directory- 
Einträgen und 16 Einträgen pro Sektor insgesammt 832 Sektorlesezugriffe 
erfolgen. Pro Buchstabe der gesucht werden soll werden alle 32 
Direktory- Sektoren je einmal gelesen. Daher dauert es auch so lange. 
Dafür bekommt man halt die Laufwerke immer in die richtige Reihenfolge 
in der Partitionstabelle, egal in welcher Reihenfolge sie gerade auf der 
SD- Card im Verzeichniss liegen. Hier würde ich vorschlagen, das wir 
immer mit A anfangen und die Anzahl der Buchstaben auf die aktuelle 
Größe der Partitionstabelle begrenzen. Mehr als diese Menge an Images 
können eh nicht verwaltet werden. Man ist dann halt dann gezwungen mit A 
anzufangen und die Images vorlaufend zu benennen, aber das sollte doch 
nichts ausmachen oder ?

@Leo
Danke für die Hilfe bei den Tests.

Grüße
Frank

von Leo C. (rapid)


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Frank Zoll schrieb:
> Man ist dann halt dann gezwungen mit A
> anzufangen und die Images vorlaufend zu benennen, aber das sollte doch
> nichts ausmachen oder ?

Sicher nicht (imho). Der größte Teil der Dateinamen ist ja sowieso 
hartcodiert.


Noch etwas anderes:
Wie wichtig ist denn noch, daß das Programm noch auf Atmega8 und 
Atmega88 läuft?

Im Moment paßt nur noch die 4-Bit Version in den Speicher. Natürlich 
ohne FAT16. Die 8-Bit Version würde man noch mit etwas 
Geschwindigkeitseinbuße hinkriegen.

von Leo C. (rapid)


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Frank Zoll schrieb:
> Das Booten von einer FAT16 Partition dürfte noch nicht funktionieren.

@alle, die auf ihren SD-Karten nur FAT-Paritionen haben (wollen):

Das hat Frank inzwischen geändert. Man kann jetzt auch von einer 
Image-Datei im FAT16-Filesystem booten. Außerdem werden jetzt zwei 
FAT16-Partitionstypen erkannt. 0E und 06.

Das Update gibts hier:
http://cloudbase.homelinux.net/viewvc/avr-cpm/tags/2.0-fat16-1

von Leo C. (rapid)


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Leo C. schrieb:
> @alle, die auf ihren SD-Karten nur FAT-Paritionen haben (wollen):

Und jetzt auch an:
@alle, die mehr als ein File-Image auf ihrer FAT-Parition haben wollen:

Leider hatte sich ein kleiner Fehler eingeschlichen, der verhinderte, 
daß mehr als eine Datei auf der FAT16-Partition erkannt wurde.

Neues Update:
http://cloudbase.homelinux.net/viewvc/avr-cpm/tags/2.0-fat16-2/

von Egmont (Gast)


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ist hier nicht noch ein Zahlendreher drin
-------[ Config.inc ]----------------------
#define K 1024
#define M 1204*K    <--     Zahlendreher

#define  RAMSIZE   4*M*4 * 2  /* 2 chips 4Mx4  */

-------------------------------------------
Gruß Egmont

von Leo C. (rapid)


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Egmont schrieb:
> ist hier nicht noch ein Zahlendreher drin

Oh, doch.

> -------[ Config.inc ]----------------------
> #define K 1024
> #define M 1204*K    <--     Zahlendreher
>
> #define  RAMSIZE   4*M*4 * 2  /* 2 chips 4Mx4  */
> -------------------------------------------

Das steht da schon ziemlich lange drin, und ist wohl nur deshalb nicht 
aufgefallen, weil es (bisher) nirgens benutzt wird.

Danke für den Hinweis.

von Frank Z. (fzoll)


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Halloe.

Da der FAT16- Treiber nun bereits recht gut läuft, hätte ich evtl. ein 
wenig Zeit über bei der Programmierung des VGA- Teils der Platine mit zu 
helfen. Gibt es hier schon etwas, auf das man aufbauen könnte ? Bzw. ist 
schon jemand dabei etwas vorzubereinten und braucht ggf. noch Hilfe ?


Grüße
Frank


p.s. Ich habe das TotalCommander Plugin das Leo gefunden hat mal kurz 
angetestet. Wenn man die diskdefs passend erweitert, kann man damit auch 
problemlos auf die Imagedateien zugreifen, die zu unserem netten kleinen 
Projekt hier gehören. Es muss also nicht unbedingt mit einem Laufwerk 
gearbeitet werden. Wer so wie ich GUI- Verwöhnt ist, dem kann ich nur 
den Tipp geben sich mal das Tutorial auf der Homepage anzuschauen. Damit 
klapts auf anhieb :-)

von Siggi M. (Gast)


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Guten Abend,

nach dem Erwerb des 4-Bit-Systems von Peter Sieg und dem Studium dieses 
Forum-Threads war ich so begeistert, dass ich ihm auch die Platine der 
8-Bit-Version abgekauft habe.

Jetzt bin ich beim Zusammenstellen der Bauteile gemäß Schaltplan und 
Stückliste. Dabei habe ich gleich die Frage, wie man an den 13-poligen 
SD-Karten-Sockel kommt? Die Standard-Lieferanten wie Reichelt, Segor 
oder Conrad haben den nicht!

Außerdem verstehe ich die Stromversorgungsschaltung auf Seite 2 des 
Schaltplans nicht. Wozu ist der Gleichrichter und der 5V 
Spannungswandler notwendig, wenn man doch schon mit einem 5V 
Steckernetzteil arbeitet? Auch die Funktion des 25MHz-Quarzoszillators 
und des separaten 20 MHz-Quarzes sind mir nicht ganz klar. Welcher Quarz 
macht was?

Gruß  Siggi

von Egmont (Gast)


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aus dem SVN-Archiv
141_avr-cpm-trunk.tar.gz
fehlt eine Datei "heap.asm"

siehe aufruf in Datei
-----------[ avrcpm.asm ]----------
...
  .include "heap.asm"
...
-----------------------------------

würde gerne diese Version auch mal testen

Gruß Egmont

Siggi M. schrieb:
> wie man an den 13-poligen
> SD-Karten-Sockel kommt?

Der wurde bei CSD bestellt... ca. 3 Euro

von Egmont (Gast)


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Bei mehr als 5 IMG-Dateien bekomme ich folgende Fehlermeldung
Version 136 vom SVN-Server.
Auf D: kann ich noch zugreifen, bei E: --> Kill
---------------------------------------------------------
CPM on an AVR, v2.0
Testing RAM: fill...wait...reread...
Initing mmc...

A:FAT16 File-Image at: 002, size: 250KB.
B:FAT16 File-Image at: 018, size: 250KB.
C:FAT16 File-Image at: 034, size: 250KB.
D:FAT16 File-Image at: 050, size: 250KB.
E:FAT16 File-Image at: 066, size: 250KB.
Partinit done.
Ok, CPU is live!

ipl
62k cp/m vers 2.2

A>d:
D>dir
D: TTT2     COM : OTHELLO  COM : MMIND    COM : ED       COM
D: LOAD     COM : STONE    COM : PIP      COM : STAT     COM
D: SUBMIT   COM : XSUB     COM
D>e:
Bdos Err On E: Select
---------------------------------------------------------
Leo C. schrieb:
> A - P würde genügen, da CP/M maximal 16 Laufwerke verwalten kann.


Gruß Egmont

von Leo C. (rapid)


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Egmont schrieb:
> aus dem SVN-Archiv
> 141_avr-cpm-trunk.tar.gz
> fehlt eine Datei "heap.asm"

Ups, stimmt(e).

Die Datei ist jetzt drin.


> würde gerne diese Version auch mal testen

Ist im Moment aber etwas gewagt. Du brauchst dann auf jeden Fall auch 
das BIOS (bios.mac) aus dem cpm-Verzeichnis.

Kommentare und Patches dazu sind natürlich willkommen.

von Leo C. (rapid)


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Egmont schrieb:
> Bei mehr als 5 IMG-Dateien bekomme ich folgende Fehlermeldung
> Version 136 vom SVN-Server.

> Bdos Err On E: Select

Die Anzahl Laufwerke ist an zwei Stellen begrenzt:

1.) dsk_fsys.asm:
  .equ  MAXDISKS  = 6  ;Max number of Disks (partitions)

2.) Z.Zt. noch im BIOS auf 4 Laufwerke.


Wenn Du MAXDISKS noch höher setzen willst, mußt Du den RAM-Verbrauch im 
Auge behalten. Ggf. kann man die UART-Buffer halbieren.

Im Anhang ist ein BIOS, das bis 8 Laufwerke gehen sollte. In dem 
Zip-Archiv sind auch die Quellen und die fertigen Binärdateien 
'bios.bin', 'cpm.bin' und ein komplettes 'diskimage'.
Leider habe ich es z.Zt. nicht besser.

von Frank Z. (fzoll)


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Halloe.

Ich habe mir in der letzten Nacht mal den VGA- Teil der aktuellen 
Platine angeschaut und das oben verlinkte Beispiel für das 
VGA-Betriebssystem genau unter die Lupe genommen.

Mitlerweile habe ich den Code der Vorlage aufgeräumt und so angepasst, 
das er sich auch für den 328er Übersetzen lässt. Nun ist das SRAM 
erstmal zu 197% gefüllt, wegen des zu großen Framebuffers. Als nächstes 
werde ich den Puffer so weit verkleinern, das er gerade noch so eben in 
das SRAM passt.

Findet sich hier evtl. jemand der lust hat einen spezeillen, neuen, 
Zeichensatz zu basteln ? Wir brauchen einen Zeichensatz von 6 Pixel 
breite verpackt in jeweils 1 Byte pro Zeile. Die höhe weiss ich noch 
nicht genau, weil ich die endgültige Größe des Framebuffers noch nicht 
ausprobiert habe. Bei den oben angedachten 25 Zeilen wäre die Höhe für 
den Zeichensatz 16 Pixel(Zeilen). Ich plane jedoch möglichst viele 
Zeilen aufs Display zu quetschen, da würden dann ggf. noch ein paar 
Zeilen im zeichensatz wieder wegfallen.

Die 80 Zeichen pro Zeile scheinen machbar zu sein, unschön ist nur das 
zwischen jedem Zeichen 2 spalten dunkel bleiben, die wir nicht werden 
ansteuern können. Damit läßt sich dann wohl leider mit dem neuen 
Zeichensatz keine durchgehende horizontale Line erreichen. Umgehen läßt 
sich dieses Problem nicht so einfach, da der Port an dem das 
Schieberegister hängt nur 6 der eigentlich im Original vorgesehenen 8 
Bits liefern kann. Die Routine, die die Zeihen ausgiebt, hat leider 
keine reserven mehr um da noch Befehle hinzunehmen zu können, die die 
fehlenden 2 Bits irgendwie ersetzen könnten. Vieleicht hat hier ja 
jemand noch eine super Idee ?

Kennt sich hier evtl. jemand mit den CP/M Terminals aus und kann mir da 
Helfen, heraus zu bekommen was so ein Terminal alles können muss außer 
bloß ein par Zeichen anzuzeigen ? Da scheint im Originalcode noch eine 
große Lücke zu klaffen, die wir noch füllen müssen.

Grüße
Frank

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Siggi M. schrieb:
> Wozu ist der Gleichrichter und der 5V
> Spannungswandler notwendig, wenn man doch schon mit einem 5V
> Steckernetzteil arbeitet? Auch die Funktion des 25MHz-Quarzoszillators
> und des separaten 20 MHz-Quarzes sind mir nicht ganz klar. Welcher Quarz
> macht was?

- SD-Karten-Sockel Type SCDA5A0201, Best.Nr.: 020115
- Bei einem 5V Steckernetzteil entfällt natürlich der Gleichrichter und 
der 5V Regler
- der 25MHz Quarzoszillator auf der VGA-Platine muß genau diesen Wert 
haben, da davon der Pixeltakt abgeleitet wird.
- Das AVR-CP/M System benötigt auch einen Takt. Dieser kann durch den 
Oszillator (25MHZ) oder einen externen Quarz (hier als Bsp. 20MHZ) 
erzeugt werden. Da das Gesamtsystem noch sehr experimentell ist, die 
vielen Varianten. Eine Möglichkeit ist also 1 x 25MHZ auf der AVR-CP/M 
Platine. Damit ist auch gleich der VGA Takt erzeugt. Eine weitere 
Möglichkeit 25MHz auf der VGA-Seite (siehe oben) und z.B. 30 MHz 
AVR-CP/M.
Noch Fragen?
Joe

von Leo C. (rapid)


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Frank Zoll schrieb:
> Kennt sich hier evtl. jemand mit den CP/M Terminals aus und kann mir da
> Helfen, heraus zu bekommen was so ein Terminal alles können muss außer
> bloß ein par Zeichen anzuzeigen ? Da scheint im Originalcode noch eine
> große Lücke zu klaffen, die wir noch füllen müssen.

Unbedingt:
- Clear screen
- Cursor positionieren (x,y)
- ein Attribut (eins aus:highlight, dim, inverse, underline, blink 
(igit))

Gut:
- Clear to end of line
- Delete line (nachfolgende zeilen rutschen hoch)
- Insert Line (Zeilen unterhalb der Curserposition eine Zeile nach 
unten)
- mehr Attribute

ANSI oder VT100 war zu CP/Ms Hochzeiten nicht verbreitet. Ist 
wahrscheinlich auch etwas aufwendig zu implementieren.
Arbeitspferd war das Lear Siegler ADM-3A und viele Kompatible. Praktisch 
jedes CP/M-Programm mit Terminalsteuerung unterstützt das.

http://www.tentacle.franken.de/adm3a/

Das scheint aber wirklich nur die unbedingt notwendigen Funktionen zu 
haben.

Das nächst bessere, und auch sehr weit verbreitet, war dann Televideo 
920 oder so.

Mein MC-Terminal, daß seit einigen Wochen wieder hier rumliegt und auf 
Inbetriebnahme wartet, ist auch Televideo-kompatiebel.

Und weils so schön ist, in alten Erinnerungen zu schwelgen, im Anhang 
ein Bild von meiner ersten Terminal-Karte (Elektor, 64 Zeichen x 16 
Zeilen, max 1200 Baud und 120ms für den clear screen)

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Frank Zoll schrieb:
> Die 80 Zeichen pro Zeile scheinen machbar zu sein, unschön ist nur das
> zwischen jedem Zeichen 2 spalten dunkel bleiben, die wir nicht werden
> ansteuern können.

War leider mit dem ATmega328 nicht anders lösbar.

> Die Routine, die die Zeihen ausgiebt, hat leider
> keine reserven mehr um da noch Befehle hinzunehmen zu können, die die
> fehlenden 2 Bits irgendwie ersetzen könnten. Vieleicht hat hier ja
> jemand noch eine super Idee ?

Vorschlag zur Ausgabe einer durchgehenden Linie.
PB4 und PB5 an das Schieberegister und vor der Zeilenausgabe die beiden 
Bits gesetzt. Zwischen Backporch und Frontporch ist ja noch etwas Platz 
für den Code.
Joe

von Leo C. (rapid)


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Leo C. schrieb:

Vergessen:

> Unbedingt:
> - Clear screen
 - Cursor links (back space)
> - Cursor positionieren (x,y)
> - ein Attribut (eins aus:highlight, dim, inverse, underline, blink)

> Gut:
> - Clear to end of line
> - Delete line (nachfolgende zeilen rutschen hoch)
> - Insert Line (Zeilen unterhalb der Curserposition eine Zeile nach
> unten)
- Erase to end of screen
- Insert Character
- Delete Character
- Cursor right, up, down
> - mehr Attribute

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Ich komme immer noch nicht so recht weiter...
Auch mit der FAT-Version sieht es meim lesen der mmc merkwürdig aus. 
Anbei mal das Debug-File. Nach dem letzen CMD11 Befehl startet das 
System neu.


CPM on an AVR, v2.0
Testing RAM: fill...wait...reread...
Initing mmc...

mmcInit
mmcCMD: 00 00000000 .. 95 CMDRes: 01
mmcCMD: 08 000001AA .. 87 CMDRes: 05
mmcCMD: 37 00000000 .. 01 CMDRes: 01 mmcCMD: 29 00000000 .. 01 CMDRes: 
01
mmcCMD: 37 00000000 .. 01 CMDRes: 01 mmcCMD: 29 00000000 .. 01 CMDRes: 
00
mmcCMD: 10 00000200 .. 01 CMDRes: 00
 CT: 02 InitRes: 00
mmcCMD: 11 00000000 .. 01 CMDRes: 00
mmcCMD: 11 00007E00 .. 01 CMDRes: 00
mmcCMD: 11 00013C00 .. 01 CMDRes: 00
...
...
...
mmcCMD: 11 00017800 .. 01 CMDRes: 00
mmcCMD: 11 00017A00 .. 01 CMDRes: 00
A:FAT16 File-Image at: 002, size: 081KB.
Partinit done.
mmcCMD: 11 00017C00 .. 01 CMDRes: 00

CPM on an AVR, v2.0
Testing RAM: fill...wait...reread...
Initing mmc...

von Leo C. (rapid)


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Joe G. schrieb:
> mmcCMD: 11 00017A00 .. 01 CMDRes: 00
> A:FAT16 File-Image at: 002, size: 081KB.
> Partinit done.
> mmcCMD: 11 00017C00 .. 01 CMDRes: 00
>
> CPM on an AVR, v2.0
> Testing RAM: fill...wait...reread...
> Initing mmc...

Immerhin werden eine ganze Anzahl Sektoren fehlerfrei gelesen. Es liegt 
wohl eher nicht an der Karte oder am mmc-Treiber.

Kannst Du mal das komplette Verzeichnis, in dem Du die Software 
übersetzt hast, zusammen packen und an mich schicken?

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Leo C. schrieb:
> Kannst Du mal das komplette Verzeichnis, in dem Du die Software
> übersetzt hast, zusammen packen und an mich schicken?

Ist unterwegs...

von Leo C. (rapid)


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Joe G. schrieb:
> Leo C. schrieb:
>> Kannst Du mal das komplette Verzeichnis, in dem Du die Software
>> übersetzt hast, zusammen packen und an mich schicken?
>
> Ist unterwegs...

Ich habs schon gesehen. Bis auf CPU, CPU-Frequenz und die Debugschalter 
in 'config.asm' ist alles identisch zu meinem Stand hier, bzw zum 
2.0-fat16-2 im SVN.

BIOS hatten wir ja schon ausgeschlossen.

Mir fällt nichts mehr ein.

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Leo C. schrieb:
> Mir fällt nichts mehr ein.

Dann bleibt ja nur noch die Hardware. Ich mach mich mal auf die Suche.

von Leo C. (rapid)


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Joe G. schrieb:
> Leo C. schrieb:
>> Mir fällt nichts mehr ein.
>
> Dann bleibt ja nur noch die Hardware. Ich mach mich mal auf die Suche.

Inzwischen habe ich auch mal mit Deinen Schaltern übersetzt. Hex-Files 
sind auch identisch. (In Deiner 'AvrBuild.bat' ist ein komischer 
Schalter für den Assembler gestzt. Ich wollte ausschließen, daß der 
einen Unterschied macht.)

Vielleicht hat der Prozessor vom Übertakten einen Dachschaden?

von Frank Z. (fzoll)


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Hm,

mitlerweile habe ich den VGA-Code ans laufen bekommen. Zufriedenheit 
sieht aber anders aus. Ich bekomme auf meinem alten Monitor einen klaren 
Sync bei 640*400 @74Hz. Aber von meinem Beispieltext im Framebuffer ist 
nichts zu sehen. :-(

Grüße
Frank

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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@alle
Einen Schaltungs- / Layoutfehler habe ich gefunden.
der Pegelwandler IC2 (Pin 14) sollte mit seiner Spannungsversorgung an 
3.3V liegen und nicht an 5V! Bitte im Layout ändern.

Leo C. schrieb:
> Vielleicht hat der Prozessor vom Übertakten einen Dachschaden?
Nein, leider auch nicht.

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Frank Zoll schrieb:
> Aber von meinem Beispieltext im Framebuffer ist nichts zu sehen. :-(

Hast du eines von den 74AC08 Gattern (IC7) auch auf High gesetzt? 
Ansonsten schiebt das Schieberegister nichts auf die VGA-Buchse.

von Frank Z. (fzoll)


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Joe G. schrieb:
> Frank Zoll schrieb:
>> Aber von meinem Beispieltext im Framebuffer ist nichts zu sehen. :-(
>
> Hast du eines von den 74AC08 Gattern (IC7) auch auf High gesetzt?
> Ansonsten schiebt das Schieberegister nichts auf die VGA-Buchse.

Halloe.

Ich denke, das müsste gerad schön bunt aussehen. Hier das Setup für die 
Fordergrundfarbe.
Das Setup wird im moment unmittelbar vor der Ausgabeschleife aufgebaut. 
Alles was nicht unbedingt für das Terminal gerbaucht wurde hab ich 
mitlerweile raus geworfen. Im moment versuche ich gerade statt des Fonts 
ein einfaches 10101010 Streifenmuster zu erzeugen. Auch das tut leider 
nicht. Ich werd mir wohl mal die Hardeware unter der Lupe anschauen 
müssen, evtl. hab ich da noch nen Bug drinn :-)
// farbe einstellen
// Pin 5-7 wieder auf Ausgang und andere im ursprünglichen Zustand belassen:
DDRD  |= ( 1 << DDD5) | ( 1 << DDD6 )| ( 1 << DDD7 );
PORTD |= ( 1 << PD5 ) | ( 0 << PD6  )| ( 1 << PD7  );

Schade das ich das ganze nicht nachmessen kann, ich habe weder ein Oszi 
noch einen Logikanalyser zur Hand.

Grüße
Frank

von Frank Z. (fzoll)


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Halloe.

Habe die letzten blödden Fehler endlich gefunden. Hier mal zwei Bilder 
des aktuellen Standes :-)
Die VGA-Ausgabe läuft. Es ist gerade so eben Platz für 80 Zeichen pro 
Zeile und insgesammt 22 Zeilen.
SRAM ist zu 96,4% gefüllt. Bissel was brauche ich noch für den Stack. 
Nun brauchen wir einen Zeichensatz wie oben beschrieben. (6 Pixel Breit, 
18 Pixel Hoch) Je ein Byte pro Zeile. Als nächstes muss ich die 
Terminalverbindung reaktivieren und mich um einen Software UART für die 
Tastatur kümmern, die ich abschalten musste weil der 328er nur 1 UART 
zur Verfügung hat.

Grüße
Frank

p.s. Mit Attributen (Blinken,Invers, Durchgestrichen etc.) pro Zeichen, 
das wird nix mehr, das RAM ist voll....

von Frank Z. (fzoll)


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Halloe.

Ich habs geschaft, 24 Zeilen ins Ram rein zu quetschen. Damit wären wir 
gerad noch konform mit den oben genannten Standard- Terminals. Ich habe 
nur noch keine Idee was wir mit den Attribiuten machen. Da die Terminals 
eigentlich alle mit 7 bit / Zeichen arbeiten, hätten wir noch 1 bit 
über. Dies Bit könnten wir zum Beispiel nutzen um sowas wie einen 
Inversen- Modus zu unterstützen. Bei 24 zeilen ist das Ram fast voll und 
ich habe noch nicht die Routinen für die Tastatur fertig, daher möcht 
ich mal nicht versprechen das ich evtl. wieder Zeilen rausstreichen muss 
um das ganze Lauffähig zu halten.

Grüße
Frank

von Leo C. (rapid)


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Ich habe mal meinen aktuellen Softwarestand hochgeladen (trunk).

Achtung: Diese Version bitte nicht mit Disk Images testen, die wichtige 
Daten enthalten. Es könnte sein, daß unter bestimmten Bedingungen ein 
falscher Sektor geschrieben wird.

Ich habe die maximale FAT16-Image-Dateigröße und die maximale 
CP/M-Partitionsgröße auf 32MB begrenzt. Dh., CP/M-Dateisysteme können 
maximal 32MB groß werden. Sieht hier jemand ein Problem?

Das Programm kann jetzt verschiedene Diskformate erkennen und einbinden.
Im Moment sind das die Images vom MyZ80 Emulator und von YAZE-(AG). In 
der YAZE-AG Distrib sind verschiedene Diskimages (*.ydsk-Dateien), die 
fast alle unterschiedliche Größen haben.
http://www.mathematik.uni-ulm.de/users/ag/yaze/

Diese Formate können auch mit den cpmtools verarbeitet werden.

Optimal sind aber weder MyZ80 noch das YAZE-Format. Beide haben einen 
Header, der nicht der physikalischen Sektorgröße der Speicherkarten 
entspricht (MyZ80 256 Byte und YAZE 128 Byte). Das kostet Performance, 
weil die CP/M Datenblöcke dann immer mitten im Sektor beginnen und 
enden, und der Teil davor, bzw. danach auch immer gelesen, bzw, 
geschrieben werden muß.

Für unser System würde ich ein Format mit einem 1 Sektor (512 Byte) 
großen Header bevorzugen. Das ließe sich mit der jetzt vorhandenen 
Software verwenden.

Da aber Header unbeliebt zu sein scheinen ;), könnte man auch noch was 
mit fest vorgegebenen Formatgrößen realisieren. Die Software dazu ist im 
Prinzip auch vorhanden. Frank hat mir dazu schon den Vorschlag 
geschickt, das Format über den Dateinamen zu bestimmen. Das geht auch, 
allerdings nur mit FAT16 und natürlich nicht mit direkten Partitionen.

Eine andere (oder zusätzliche) Möglichkeit wäre, einige 
Laufwerksbuchstaben (z.B. M-P) für feste Formate zu reservieren. Dazu 
müßte man sich aber auf ein bis maximal 2 Formate einigen.
Je größer die Disk ist, und vor allem, je mehr Directory-Einträge sie 
hat, um so langsamer wird der Zugriff. Große Disks mit kleinen 
Directories machen aber keinen Sinn.

In der angehängten Zip-Datei ist ein leeres MyZ80 Image. Die Datei wird 
beim Auspacken 8MB groß.

In den nächsten Tagen möchte ich das ganze nochmal überarbeiten (und das 
Chaos etwas aufräumen). Inzwischen ist mir noch eine deutliche 
Verbesserung zu der Schnittstelle zum 8080 BIOS-Teil eingefallen.


Eine andere Baustelle ist noch das Verhalten bei Diskwechsel mit und 
ohne Warmstart. Verschiedene Softwarestände verhalten sich inzwischen 
unterschiedlich, und mir ist noch nicht ganz klar wie es richtig geht.
Im Moment muß nach Ziehen und Stecken der Karte ein Warmstart erfolgen, 
damit CP/M wieder auf die Karte zugreifen kann.

Wenn man allerdings die Karte immer automatisch neu initialisiert, wenn 
sie gewechselt wurde, besteht die Gefahr, das Daten auf die falsche 
Karte geschrieben werden.

Bitte probiert das mal aus und macht Vorschläge.

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Frank Zoll schrieb:
> Ich habs geschaft, 24 Zeilen ins Ram rein zu quetschen.

Super Frank!
Gab es noch was an der Hardware oder lag es an der Software?
Joe

von Frank Z. (fzoll)


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Halloe

Die Hardware sowohl von der CP/M Emulatorseite als auch auf der VGA- 
Seite läuft gänzlich ohne Lötpatches stabil. Die VGA- Seite habe ich mit 
25Mhz wie gefordert übertacktet. Die CP/M Seite läuft auf 20 Mhz, hier 
habe ich keinen Übertacktungsversuch gemacht. Auf VGA- Seite habe ich 
nur einen blöden Softwarefehler gehabt. Mitlerweile läuft auch schon die 
einfache Textausgabe über UART von der CP/M Seite aus. Das Keyboard habe 
ich noch nicht am laufen und der Font ist auch noch nicht fertig. Die 
Anzeige sieht wegen des falschen Fonts noch ziemlich kaputt aus, aber 
man kann die Zeichen mit gut will schon erkennen.

Grüße
Frank

Ich habe mal hier meine aktuelle "Spielversion" angehangen. Das Hex-File 
ist für den 328er mit 25Mhz Quarz compiliert. Die UART- Geschwindigkeit 
ist 9600 Baud 8N1. Hier muss man auf der CP/M Seite von 36800 Baud noch 
eben runtergelen, sonst klappt die Anzeige nicht. :-)

von Egmont (Gast)


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Hallo,
wo bekomme ich zum übersetzen von ipl.asm und bios.asm die Datei 
z80asm.exe her. Googeln brachte bei mir kein Erfolg.
Ein Link oder eine Datei währe nicht schlecht (für Windows).
Was ist mit bios.mac, für was wird die benötigt....anderer 
Compiler/System ?

Gruß Egmont

von Peter Sieg (Gast)


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@Egmont: Wie wäre es mal mit Artikel lesen: ;-)

Beitrag "CP/M auf ATmega88"
8080 / Z80 Software

    * ipl.asm (läd das CP/M von der 'Diskette' vom track 0 sector 2 bis track 1 sector 26)
    * bios.asm
    * cpm.sys 

Obige 8080/Z80 Assemblerdateien lassen sich unter Linux hiermit: http://www.nongnu.org/z80asm/ und unter Windows hiermit (end Statement auskommentieren): http://www.tni.nl/products/tniasm.html übersetzen. Unix-Tools für Windows, u.a. DD findet ihr hier: http://sourceforge.net/projects/unxutils/files/unxutils/current/UnxUtils.zip/download 

Peter

von Leo C. (rapid)


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Egmont schrieb:
> Hallo,
> wo bekomme ich zum übersetzen von ipl.asm und bios.asm die Datei
> z80asm.exe her. Googeln brachte bei mir kein Erfolg.
> Ein Link oder eine Datei währe nicht schlecht (für Windows).
> Was ist mit bios.mac, für was wird die benötigt....anderer
> Compiler/System ?

bios.asm ist zu alt. Aktuell ist bios.mac. Dazu gehören auch die beiden 
.lib Dateien.

bios.mac und ipl.mac können mit M80 (MACRO-80) von Microsoft auf Deinem 
CP/M-System übersetzt werden. :)

Wahrscheinlich gibts kompatible Crossassembler, die unter Windows 
laufen, aber ich habe noch keinen gefunden.

Es gibt auch CP/M-Emulatoren, die einen Befehl abarbeiten, der auf der 
Befehlszeile übergeben wird. "zxcc" ist so ein Ding, und funktioniert 
bei mir unter Linux wunderbar. Laut der Homepage sollte es aber auch 
unter DOS (Windows) laufen:
http://www.seasip.demon.co.uk/Unix/Zxcc/

Wenn zxcc richtig installiert ist, kann man das BIOS so assemblieren und 
linken:
$ zxcc m80 -=bios.mac
$ zxcc l80 -bios.rel,bios.bin/N/E
Das Makefile erledigt diese Schritte automatisch.

Für Windows habe ich noch eine eine Alternative gefunden: "m80l80pc.zip"
Mit Google leicht zu finden.

Wenn Die Dateien aus dem Paket im Pfad zu finden sind, können M80 und 
L80 direkt auf der Befehlszeile gestartet werden. Das ganze ist 
offensichtlich mit dem CP/M-Emulator "22nice" gebaut, der ebenfalls 
leicht zu finden ist, und vielleicht auch sonst einen Versuch wert wäre.

Im m80l80pc.zip Paket ist auch das M80/L80 Handbuch als Textdatei. Sonst 
habe ich immer nur gescannte Handbücher als PDF gefunden.

Meine Bitte an die Windowsbenutzer wäre, daß mal jemand die 2 Varianten 
ausprobiert. Wenn m80l80pc die bessere Alternative ist, würde ich das 
mit ins Makefile aufnehmen. Das aktuelle Makefile mit zxcc sollte auch 
unter Windows ohne Änderung laufen.

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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@Leo C.

Danke für die Info! Ich hab die V91 mal reaktiviert. Das nun auftretende 
Fehlerbild ist fast der Supergau. Hier ein Logauszug:

CPM on an AVR, v1.0
Testing RAM: fill...wait...reread...
Initing mmc...MMC: <--0A, -->FF
MMC: <--09, -->FF
MMC: <--08, -->FF
MMC: <--07, -->FF
…
MMC: <--FF, -->AA
MMC: <--FF, -->40
MMC: <--FF, -->E3
MMC: <--FF, -->FF

CP/M partition at: 8097, size: 4144KB.
CP/M partition at: 16385, size: 7808KB.
Partinit done.MMC: <--FF, -->FF
MMC: <--51, -->FF
MMC: <--00, -->FF
MMC: <--3F, -->FF
…
MMC: <--FF, -->E3
MMC: <--FF, -->1F
MMC: <--FF, -->3E
MMC: <--FF, -->FF

Ok, CPU is live!
ipl
DISK I/O: Invalid Function code: 01

Der letzte Fehler ist klar - ist das aktuelle BIOS auf der Karte. Aber 
hier wird die Karte richtig und vollständig gelesen. Fragen über 
Fragen...
Joe

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Nachtrag:

Ich habe auch nochmal das alte BIOS übersetzt und auf die Karte 
geschrieben.

CPM on an AVR, v1.0
Testing RAM: fill...wait...reread...
Initing mmc...
CP/M partition at: 000, size: 8192KB.
Partinit done.
Ok, CPU is live!

ipl
62k cp/m vers 2.2

A>dir
A: ASM      COM : DDT      COM : DUMP     COM : ED       COM
A: LOAD     COM : PIP      COM : STAT     COM : SUBMIT   COM
A: T        COM : TIMER    COM : ZORK1    COM : ZORK1    DAT
A: ZAP80    COM : MBASIC   COM : ELIZA    BAS

Das ist der Ergebnis der "neuen Hardware" mit der alten Software.

von Leo C. (rapid)


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Joe G. schrieb:
> CP/M partition at: 8097, size: 4144KB.
> CP/M partition at: 16385, size: 7808KB.
> Partinit done.MMC: <--FF, -->FF
> MMC: <--51, -->FF
> MMC: <--00, -->FF
> MMC: <--3F, -->FF
> …
> MMC: <--FF, -->E3
> MMC: <--FF, -->1F
> MMC: <--FF, -->3E
> MMC: <--FF, -->FF
>
> Ok, CPU is live!
> ipl
> DISK I/O: Invalid Function code: 01
>
> Der letzte Fehler ist klar - ist das aktuelle BIOS auf der Karte.

Wie meinst Du das? Der Code sieht eher nach einem zu alten Bios aus.
Das ursprüngliche BIOS hatte hier die Codes 01 und 02. Ich habe es 
geändert auf Codes >= 40. Der "Code" könnte aber auch dadurch zustande 
kommen, daß das BIOS nicht vollständig geladen wird.

> Aber
> hier wird die Karte richtig und vollständig gelesen.

Bist Du sicher?
Bei all den Versuchen, die ich vorher gesehen hatte, war das auf mmc 
Treiberebene aber auch der Fall.

Mir ist jetzt aber noch was anderes eingefallen:

Wieviele Sektoren werden beim Booten denn gelesen?
Anders gefragt: Wieviele Sektoren liest Dein ipl und wie wird/wurde Dein 
cpm.bin gebaut. Ursprünglich wurden vom ipl 2 Sektoren zu wenig geladen, 
und vom Makefile 1 Sektor zu wenig vom bios.bin kopiert. Mit dem 
damaligen BIOS war das egal, weil es klein genug war.

Logauszug Rev. 78

* cpm/Makefile:
  - cpm.bin: Copy (all) 7 sectors from bios.bin.
Logauszug Rev. 63
* cpm/ipl.asm
  - Increased number of sectors to load from 49 to 51 (= all reserved sectors).


Deinen neuen Artikel habe ich gesehen. Obige Fragen bleiben.

> Fragen über Fragen...

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Leo C. schrieb:
> * cpm/Makefile:
>   - cpm.bin: Copy (all) 7 sectors from bios.bin.

Mein (Windows) Makefile hat nur 6 Sektoren gelesen, dumme Sache. Ich muß 
mal alle Makefiles überprüfen.

von Leo C. (rapid)


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Joe G. schrieb:
> Leo C. schrieb:
>> * cpm/Makefile:
>>   - cpm.bin: Copy (all) 7 sectors from bios.bin.
>
> Mein (Windows) Makefile hat nur 6 Sektoren gelesen, dumme Sache. Ich muß
> mal alle Makefiles überprüfen.

ipl nicht vergessen. Ich meine, daß die 6 Sektoren gerade noch reichen.
Jedenfalls hats gereicht, als ich die Änderung gemacht habe, und beim 
neuesten BIOS reichts auch. Aber die 5 Sektoren, die der alte ipl 
kopiert, reichen nicht.

von Peter Z. (flexopete)


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Hallo,

habe mal versucht, ein Foto von der Bilschirmausgabe
des VGA-Teils zu machen. Es ist ein 15" TFT.

Gruss
Peter

von Frank Z. (fzoll)


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Hallo Peter.

Genau so siehts bei mir derzeit auch aus. Da der Font noch nicht 
angepasst ist, fehlen an den Zeichen rechts immer 2 Pixel. Und da die 
Höhe des Fonts nur 8 und nicht 16,667 Pixel ist, liest er am Ende über 
den Pufferspeicher hinaus. Als nächstes muss ich erstmal einen 
vernünftigen Font basteln und die Ausgaberoutine daran anpassen. Danach 
kann ich daran gehen, die fehlennden Funktionen des VT100 Terminals 
nachzubauen.

Grüße
Frank

von Peter Z. (flexopete)


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Moin Frank,

fehlt nicht eher links was oder hängt das mit dem
Schieberegister zusammen? Wenn Du mir kurz erklären,
wie es aufgebaut ist, kann ich Dich beim Font
unterstützen. Ist ja eher ne Fleissarbeit.
Verstehe ich es richtig, dass in der font.c jede
Spalte ein 8x8 Zeichen ist? 1.Spalte 0x00 bis 0xff.
Sind dies schon die ASCII Adressen? Bei 16x6 werden
die Zeichen rel. schmal, obwohl, es geht ja min.
1 linie als Zwischenraum weg.

Gruss
Peter

von Frank Z. (fzoll)


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Hallo Peter.

Ich habe schon einen einfachen Font angefangen. Im moment fehlen mir 
"nur" noch die Kleinbuchstaben. Und ich muss das File nacher noch 
passend aufbereiten. Ich spiele gerad mit einem ganz einfachen 
Fonteditor rum.

Der Font wie er in der Font.c abgelegt ist, ist praktisch Zeilenweise 
abgelegt. Pro Zeile eines Zeichens wird immer genau 1 Byte verwendet. 
Jedoch sind nicht etwa alle Zeichen einfach nacheinander Zeile für Zeile 
abgelegt.

Die Tabelle ist so angelegt, das jeweils eine Spalte von oben nach unten 
gesehen ein Zeichen bildet. Von Links nach Rechts sind die Zeichen von 
ASCII- Code 0 bis 255 aufsteigend abgebildet.

Das erleichtert der Bildaufbauroutine den Zugriff ganz enorm.

Mit der Aussage, es fehlt eher links was könnte stimmen. Wenn man die 
Bits eher so Zählt 76543210, dann würde er links 2 Bits wegwerfen. Auf 
jeden Fall werden nur die 6 niederwertigsten Bits auf den Port 
ausgegeben. Und das Abschneiden an der Linken Seite würde auch zu deinem 
Foto besser passen.

Grüße
Frank

von Peter Z. (flexopete)


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Hallo Frank,

ich habe mal ein paar Buchstaben der 8x8 aufgemalt. Bei
"B" und "D" sieht man den senkrechten Strich noch auf dem
Monitor, weil sie eine Serife haben. Es fehlen also links
2 Bit. Die Ziffern rechts sind die cursor Positionen in
der font.c im AVR-Studio.

Gruss
Peter

von Leo C. (rapid)


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Neues Format.

Ich habe mir heute nochmal die Formate des genialen simh Altair 8800 
Emulators angeschaut. Das Diskettenformat kann man vergessen. Das 
Harddiskformat ist aber ganz simpel und ich habe es schon eingebaut.

Kleiner Wermutstropfen: Das Format hat zwar 6 Systemspuren a 32 Sektoren 
reserviert, aber wenn man dort ein System zum booten einspielt, kann es 
nicht mehr erkannt werden. Das werde ich aber irgendwann mal ändern.

Zu dem Emulator gibt es eine ganze Menge Diskimages mit guter Software. 
Allerdings sind das alles Diskettenimages. Aber man kann sie ja im 
Emulator einfach auf "Harddisk" umkopieren. Hier kann man alles 
runterladen:
http://www.schorn.ch/cpm/intro.php

Hier ist eine Formatbeschreibung für die cpmtools:
# SIMH AltairZ80 Harddisk
diskdef simhd
  seclen 128
  tracks 2048
  sectrk 32
  blocksize 4096
  maxdir 1024
  skew 0
  boottrk 6
  os 2.2
end

von Frank Z. (fzoll)


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Halloe.

Es ist schon späht, aber ein kleines Update möchte ich euch noch zum 
anschauen überlassen. Im Anhang findet ihr eine erste Version der 
Routinen mit einem 6*16 Font. Bitte nicht zu genau drauf schauen, ich 
habe den Font mal eben schnell komplett neu gezeichnet. Und ich bin bei 
weitem kein Mahlkünstler :-)

Leider habe ich keinen wirklich guten kostenlosen Editor für Windows 
gefunden. Man sieht beim Malen nicht, wie es nacher im gesammten 
wirklich aussieht. Ich werde den Font nochmal ein bissel überarbeiten, 
aber man kann nun wenigstens schonmal was erkennen. :-) Etwa in der Art 
wird es nacher ausschauen.

Da ich noch ein "einfaches" Attribut umsetzen könnte frage ich einfach 
mal. Invertiert oder lieber Unterstrichen, was hättet ihr lieber ?

Grüße
Frank

p.s. die 25. Zeile mit dem Müll darin werde ich in der nächsten Version 
ausblenden, so das sie nicht mehr stört.

von Leo C. (rapid)


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Ich habe das SVN-Repository etwas umstrukturiert. Alte Links aus dem 
Forum werden wohl nicht mehr funktionieren, sorry. Vom Top-Level aus 
dürfte es aber kein Problem sein, alles wieder zu finden.

In avrcpm/trunk gibt es ein neues "tools" Verzeichnis, in dem jetzt 
Franks Progamm zum Vergößern von Images zu finden ist. Da das Programm 
jetzt mit E5 Hex statt mit Nullen füllt, kann man es auch zum Erzeugen 
neuer Images verwenden. Unter Linus geht das z.B. so:
$ ./makeimage /dev/null myz80.img $(expr 128 \* 65536 + 256)
$ ./makeimage /dev/null simhd.img $(expr 128 \* 65536)

Unter Windows müßte es so ähnlich auch gehen. Falls es dort kein 'expr' 
oder ähnliches gibt, muß man die Größe selbst ausrechnen.

Das Resultat kann man in eine CP/M- oder unter passendem Namen, in eine 
FAT16- Partition kopieren, und man hat ein frisch formatiertes CP/M 
Dateisystem.

Außerdem gibt es noch ein Verzeichnis 'avrvga', das für die 
Terminalsoftware von Frank vorgesehen ist. (Änderungen vorbehalten)

von Peter Z. (flexopete)


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Hallo Frank,
welchen Font-Editor hast Du benutzt? Ich habe mal einige
Zeichen von Hand geändert (Bleistift und Papier). Aber bei
6 Pixel Breite hat man natürlich keine große Auswahl.
Typografisch ist was anderes.

Gruss
Peter

von Frank Z. (fzoll)


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Halloe.

Heute habe ich mich erstmal ein wenig um die Terminalemulation 
gekümmert. Am Bildschirmende wird nun nicht mehr einfach der ganze 
Bildschirm gelöscht. Statt dessen Scrollt der ganze Bildbereich nun eine 
Zeile aufwärts. Hier habe ich leider noch ein sehr eckliges Flackern 
beim Scrollen, das ich noch nicht weg bekommen habe.

Auch um die Tastaturanbindung habe ich mich schon ein wenig kümmern 
können. Bisher habe ich die Interruptroutine auch noch nicht ans laufen 
bekommen. Im moment plagt mich noch die befürchtung, das der 
Tastaturinterrput evtl. den gesammten Bildaufbau durcheinander bringen 
könnte bei jedem Bit, das die Tastatur an den Controller schickt. Leider 
habe ich hier weder ein Osziloskop noch einen Logiganalyzer, so das ich 
im moment ein wenig im dunkeln stochere was das Problem angeht.

Grüße
Frank

von Sebastian B. (sfreak) Benutzerseite


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Frank Zoll schrieb:
> Auch um die Tastaturanbindung habe ich mich schon ein wenig kümmern
> können. Bisher habe ich die Interruptroutine auch noch nicht ans laufen
> bekommen. Im moment plagt mich noch die befürchtung, das der
> Tastaturinterrput evtl. den gesammten Bildaufbau durcheinander bringen
> könnte bei jedem Bit, das die Tastatur an den Controller schickt. Leider
> habe ich hier weder ein Osziloskop noch einen Logiganalyzer, so das ich
> im moment ein wenig im dunkeln stochere was das Problem angeht.

Du willst für die Tastatur einen interruptgesteuerten Software-UART 
benutzen? Ich weiß nicht wie es bei dir jetzt aussieht, aber in meinem 
Code war während einer Videozeile kein einziger Takt übrig. Deshalb habe 
ich die Arbeit einem Hardware-UART überlassen und nur in der 
horizontalen Austastlücke ggf. ein empfangenes Byte zwischengespeichert. 
Wenn du auf jedes Bit reagieren musst, wird das nicht reichen.

Sebastian

von Frank Z. (fzoll)


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Hallo Sebastian.

Ja, ich muss die Arbeit notgedrungener Massen selber machen. Der 168er 
AVR Controller hat leider nur einen UART. Und der ist bereits für die 
Verbindung zwischen dem VGA- Teil und dem CP/M Emulator belegt. Im 
moment gehe ich davon aus, das ggf. jedes einzelne Bit das von der 
Tastatur kommt alles durcheinander bringen könnte, wenn der Interupt 
wärend der Pixelausgabe zuschlägt. In der vorliegenden Hardware ist der 
Clockausgang der Tastatur mit dem INT1- Eingang des Controllers 
verbunden. Im moment versuche ich gerade diesen Interrupt überhaupt 
erstmal ans laufen zu bekommen. Soweit meine Rechergen ergeben, sendet 
eine Standarttastatur mit einer Taktrate von 20 bis 30 Khz. Bei der 
derzeitigen Auflösung mit 400 aktiven Zeilen bei 74HZ, hätten wir 
rechnerisch 29,6 KHz abtastfrequenz, wenn wir es schaffen wären des 
horizontales Blanks jeweils einen Tatsaturtakt abzuarbeiten. Das könnte 
gerade so eben hinkommen würde ich sagen. Ich weiss nur noch nicht, wie 
ich den Intterupt so lange heraus zögern kann, bis eine Grafikzeile 
vollständig abgearbeitet wurde. Gänzlich verschlucken darf ich dabei ja 
auch keinen einziegen Takt, sonst komme ich bei der Verarbeitung der 
Datenbits durcheinander. Bin mal gespannt, ob ich das ganze irgendie in 
den Griff bekomme.

Grüße
Frank

von Sebastian B. (sfreak) Benutzerseite


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Die Verzögerung des INT1 passiert ganz von alleine:
Die Videozeile wird in einer ISR ausgegeben. Tritt während diese ISR 
läuft der ext. Interrupt auf, wird nur das entsprechende INT1 
Interrupt-Flag gesetzt. Die INT1 ISR wird erst ausgeführt wenn die Video 
ISR zurückkehrt.

Da Zeilen- und Tastaturtakt aber nicht synchron sind, wird früher oder 
später einen Takt verloren gehen.

(Verschachtelte Interrupts gehen auch, hab ich noch nie benutzt: 
http://www.nongnu.org/avr-libc/user-manual/group__avr__interrupts.html )

von h3aau (Gast)


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Nur mal so der Neugierde habler......
640x400 Pixel heisst doch 640 / 8 = 80 Zeichen.
                          400 / 8 = 50 Zeilen.
Ein Zeichen besteht also aus einer 8x8 matrix.
Bei dieser werden nur die Bits xx543210 horizomtal verwendet.
Bit 76xxxxxx sind die Zwischenräume der Zeichen.
In der vertikalen werden nur die Zeilen 0,1,2,3,4,5, und 6 verwendet.
Zeile 7 ist der Abstand zwischen den Zeilen.
Also besteht ein Zeichen eigentlich aus einer 6x7 Matrix.

z.B.  xx543210xx543210
         1111   1111    = 0x3C,0x3C
        1    1   1  11  = 0x41,0x13
        1    1   1  11  = 0x41,0x13
        111111  11111   = 0x3F,0x3E
        1    1   1  11  = 0x41,0x13
        1    1   1  11  = 0x41,0x13
        1    1  1111    = 0x41,0x3C
                        = 0x00,0x00
Bei 25Mhz Taktung gehen nur die 640x350, 640x400 und 640x480 Modis.
                                 80x43    80x50       80x60
Wollt ihr die uVGA auf 80x25 umstellen?

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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h3aau schrieb:
> Bei 25Mhz Taktung gehen nur die 640x350, 640x400 und 640x480 Modis.
>                                  80x43    80x50       80x60
> Wollt ihr die uVGA auf 80x25 umstellen?

Geplant war 640x400 also 80x50 und dann jede zweite Zeile frei, also 80 
Zeichen zu 25 Zeilen. Mehr geht eh nicht in den RAM.

von fzoll (Gast)


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Halloe.

Wir haben auf 80*24 Zeichen umgestellt mit einem neuen Font von 6(Breit) 
* (16) Hoch Pixeln größe. Wobei nach jedem 6 Pixel breiten Zeichen 2 
schwarze Pixel gesendet werden. 25 Zeilen passen nicht in den Speicher, 
weil dies mit den benötigten Variablen für den UART und den Keyboard- 
Puffer sowie die globalen Statusvariablen und den Stack kollidieren 
würde. Die Auflösung bleibt aber 640*400 wobei die letzten 8 Zeilen 
einfach nur schwarz ausgebeben werden.

Grüße
Frank

p.s. Für den Tastaturanschluss siehts ganz düster aus. Der Interrupt 
haut wenn er prio bekommen würde 2 mal pro Bidlschirmzeile rein und 
würde das ganze Bild durcheinander bringen. Und da die Clockerzeugung 
von der Tastatur vorgegeben wird, können wir darauf keinen Einfluss 
nehmen.

von h3aau (Gast)


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also:
z.B.  xx543210xx543210
0         1111   1111    = 0x3C,0x3C

1        1    1   1  11  = 0x41,0x13

2        1    1   1  11  = 0x41,0x13

3        111111  11111   = 0x3F,0x3E

4        1    1   1  11  = 0x41,0x13

5        1    1   1  11  = 0x41,0x13

6        1    1  1111    = 0x41,0x3C

7                       = 0x00,0x00

geht das?
Font als 6x16, alle ausgeben und Unterlängen nutzen?
z.B.    xx543210xx543210
 0        1    1          = 0x21,0x00
 1                        = 0x00,0x00
 2         1111           = 0x3C,0x00
 3        1    1          = 0x21,0x00
 4        1    1          = 0x21,0x00
 5        111111   1111   = 0x3F,0x3E
 6        1    1   1  11  = 0x21,0x13
 7        1    1   1  11  = 0x21,0x13
 8        1    1   1111   = 0x21,0x3C
 9                    1   = 0x00,0x02
10                     1  = 0x00,0x01
11                 1  1   = 0x00,0x12
12                  11    = 0x00,0x0C
13                        = 0x00,0x00
14                        = 0x00,0x00
15                        = 0x00,0x00

von fzoll (Gast)


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Halloe.

Ja das mit den unterlängen geht Problemlos. Ich habe es bei meinem Font 
auch so gemacht. Die "Nulllinie" liegt dort auf der 12. Zeile. So sehen 
die Buchstaben nacher im Display recht gut aus. Nur so Buchstaben wie W 
und M die eigentlich besonders breit sind sehen bei 6 Punkten breite 
nicht berauschend aus. Aber Lesbar ists auf jeden Fall geworden würd ich 
sagen.

Ach ja, nochwas. Da CP/M Terminals nur 7bit ASCII- Codes verwendet 
haben, habe ich das 8. Bit dafür genutzt Inverse Zeichen möglich zu 
machen. Dazu habe ich alle Zeichen von 0-127 in den Bereich 128-255 
kopiert und die Bits negiert. So kann ich spähter zumindest das Attribut 
"invers" mit unterstützen. Wahlweise hätte man auch "unterstrichen" 
nehmen können. Blinken z.B. würde nicht gehen, da wären der Ausgabe der 
Pixel kein einzieger Tackt mehr für Sonderfunktionen über ist.

Grüße
Frank

von Egmont (Gast)


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Hallo

fzoll schrieb:
> Für den Tastaturanschluss siehts ganz düster aus. Der Interrupt
> haut wenn er prio bekommen würde 2 mal pro Bidlschirmzeile rein und
> würde das ganze Bild durcheinander bringen. Und da die Clockerzeugung
> von der Tastatur vorgegeben wird, können wir darauf keinen Einfluss
> nehmen.

es gibt eine möglichkeit der Tastatur zu sagen das der Atmel nicht 
bereit ist Daten aufzunehmen und die werden dann in der Tastatur 
zwischengespeichert.

siehe Link.
http://www.marjorie.de/ps2/ps2_protocol.htm

Kommunikation: Allgemeine Beschreibung

PS/2 Mäuse und Tastaturen benutzen ein bidirektionales, synchrones 
serielles Protokoll. Im Ruhezustand sind beide Busleitungen High. Nur in 
diesem Zustand darf die Tastatur/Maus mit der Datenübertragung beginnen. 
Der Host hat die absolute Kontrolle über den Bus und darf die 
Kommunikation jederzeit unterbrechen, indem er die Clockleitung auf Low 
zieht.

oder...
http://www.beyondlogic.org/keyboard/keybrd.htm

Keyboard to Host
...
The keyboard is free to send data to the host when both the KBD Data and 
KBD Clock lines are high (Idle). The KBD Clock line can be used as a 
Clear to Send line. If the host takes the KBD Clock line low, the 
keyboard will buffer any data until the KBD Clock is released, ie goes 
high. Should the Host take the KBD Data line low, then the keyboard will 
prepare to accept a command from the host.

Gruß Egmont

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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fzoll schrieb:
> Für den Tastaturanschluss siehts ganz düster aus. Der Interrupt
> haut wenn er prio bekommen würde 2 mal pro Bidlschirmzeile rein und
> würde das ganze Bild durcheinander bringen. Und da die Clockerzeugung
> von der Tastatur vorgegeben wird, können wir darauf keinen Einfluss
> nehmen.

Einfach mal eine Idee.

A.)
Tasttatur auf der VGA Platine kommt an die Hardware UART und die 
Verbindung zum CP/M System erfolgt über eine Soft-UART analog der schon 
realisierten.

B.)
Auf dem CP/M System sind ja noch zwei Leitungen frei. Über diese beiden 
Leitungen wird die Tastatur angeschlossen. Da Sie beide am 
Verbindungssteckverbinder anliegen, sollte das ohne großen 
Hardwareänderungsaufwand zu realisieren sein.
Joe

von fzoll (Gast)


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Hallo Egmont und Joe.

Leider ist die Idee von Egmont nicht brauchbar. Das Problem ist, das die 
tastatur zu langsam wäre die gesammten 11 Byte eines Zeichens wärend des 
Vertical- Syncs zu senden. Und man kann die Übertragung nicht 
mittendrinn anhalten. Sobald der Host (VGA-Contrloller) sagen würde, das 
er nicht mehr zum Empfang bereit ist, wird nach Standard die Übertragung 
komplett abgebrochen. Eine Pause ist im Protokoll nicht vorgesehen. 
Leider.

Joe's Ideen an den UARTS und der Platine etwas zu verändern würden wohl 
am meisten bringen.
Meine Idee ziehlt aber eher gerad in eine etwas andere Richtung. Ich 
wollte die schöne Platine nicht "kaputt" machen. Statt dessen denke ich 
gerade darüber nach mir einen ganz kleinen AVR- Controller auszusuchen 
und ihn einfach als "Adapter" zwischen den VGA- Controller und die 
Tastatur zu hängen. Dieser hätte dann genügend Zeit um alle Zeichen, die 
die Tastatur sendet, zwischen zu Puffern. Und die beiden bestehenden 
Datenleitungen aus dem PS/2 Port der Platine würde ich dann nutzen um 
vom Adaptercontroller die Bits stück für stück abzuholen. Wobei ich dann 
den Tackt wärend der horizintalen Sync- Zeiten auf seiten des VGA- 
Controllers generieren würde.
Wenn wir es schaffen, da einen 4Pinner zu finden und zu Programmieren, 
dann könnte man das Teil super einfach mit ein wenig Schrumpfschlach in 
ein kleines Adapterkabel einbauchen und wird müssten die schöne Platine 
nicht patchen.

Für eine Neuauflage würde ich das ganze dann gleich etwas anders 
desigenen. Ich würde für den VGA- Teil einen Propeller Chip nehmen, der 
hätte genügend Power um VGA/TV, sammt Tastatur und Maus zu händeln. 
(DIP40 Gehäuse). Da wären dann auch die VT100- Attribute möglich. auch 
in hochen Auflösung....

Grüße
Frank

von fzoll (Gast)


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Ups, ich meinte nicht 11 Byte, sondern 11 Bit. :-)

von h3aau (Gast)


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PS2 komplett innerhalb des Zeilen-Sync zu machen geht nicht.
Vorschlag:
Da eine Zeile aber c.a. 25us dauert kann man 1/2 Bit pro Zeile 
bearbeiten.
Dieses kann innerhalb des Zeilen-Sync erfolgen.
Also innerhalb des Zeilen-Sync eine halbe Clock-Phase für PS2 erzeugen, 
und so jede zweite Zeile ein Bit lesen oder senden.
Der PS2 Byte-Transfer könnte auch Bild-Syncron starten, das wäre immer 
noch schnell genug.

von Egmont (Gast)


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Hallo

h3aau schrieb:
> Also innerhalb des Zeilen-Sync eine halbe Clock-Phase für PS2 erzeugen,

Zitat von http://www.marjorie.de/ps2/ps2_protocol.htm :
--------
Das Clock-Signal wird immer von der Tastatur/Maus erzeugt, aber der Host 
hat die Kontrolle über die Kommunikation.
...
Die Clockfrequenz muß im Bereich von 10-16,7 kHz liegen. Das heißt, das 
Clock-Signal muß für 30-50 µs High und für 30-50 µs Low sein.
--------
Wenn eine Zeile 25 µs dauert kann man dann nicht nach jedem Ende Clock 
und Data auswerten? Bei 11 bit sollte man das synchron hinbekommen.

fzoll schrieb:
> Das Problem ist, das die
> tastatur zu langsam wäre die gesammten 11 Byte eines Zeichens wärend des
> Vertical- Syncs zu senden.

Wieviel Zeit hat man in der Bild-Synchronisation.
oder...
gibt es die Möglichkeit ein Bildaufbau auszulassen ??

Gruß Egmont

von fzoll (Gast)


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Halloe.

Leider kann der HOST den PS/2 Clocktackt nicht beeinflussen. Das Clock- 
Signal wird von der Tastatur generiert. Die Geschwindigkeit schwankt 
hier je nach Tastatur zwischen ca. 10kHz und 30kHz. Man könnte nun 
natürlich eine Suche starten und schauen ob man eine Tastatur finden 
kann, dessen Clock-Signal zu unserem VGA- Signal "compatibel" ist.

Man kann auch kaum voraus sagen, wann die Tastatur ein Bit 
senden/empfangen möchte. Im Grunde genommen startet der Tastaturclock in 
dem moment in dem man eine Taste drückt. Kurze verzögerungen innerhalb 
des Controllers mal ausser acht gelassen.

Diesen Start kann man unterbinden und hinauszögern, indem man dies per 
Busy-Signal meldet. Wenn der Start aber erstmal erfolgt ist, würde das 
melden des Busy- Signals aber nur den abbruch der aktuellen Übertragung 
bewirken. Einigen Tastaturen soll das setzen des Busy- Signals sogar 
egal sein, sie senden dann einfach weiter. Die Folge wäre ein 
Datenverlust.

Ich habe mal versucht, meiner Tastatur ein Clock-Signal durch den Host 
generiert aufzuzwingen. Am Ende kam dabei aber nur Datenschrott zu 
stande, weil die Tastatur immer wieder ihre Übertragung abgerochen und 
neu gestartet hat und ich somit immer wieder die ersten Bits der 1. 
gedrückten Taste zu sehen bekahm.

Grüße
Frank

von h3aau (Gast)


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ups, von der falschen Seite aus geschaut..... sorry.

von Frank Z. (fzoll)


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Halloe.

Ich spiele gerad mit dem Gedanken, das PS/2 Keyboardproblem durch den 
Einsatz eines weiteren Controllers zu erschlagen. Anbei ein kleines 
Schema von dem was ich mir vorstelle. Ich denke darüber nach, einen 
kleinen 8Pinner AVR Controller in die Leitung zwischen der PS/2 Buchse 
auf der Platine und der Tastatur zu einzubringen. Ich würde die 
Clockleitungen beider Seiten auf Interrupt- Eingänge des AVR- 
Controllers legen und die 2 Datenleitungen auf die übrigen Pins 
verteilen.

Nun könnte man den AVR- Controller so Programmieren, das er auf der 
einen Seite Datenbytes der Tastatur mit der geschwindigkeit, wie sie 
durch die Tastatur festgelegt wird empfangen kann. Diese Bytes könnte 
der Controller dann in seinem SRAM zwischenspeichern, bis sie durch den 
VGA- Controller auf unserer Platine abgeholt werden. Hierzu würde ich 
den VGA- Controller ebenfalls einen Tackt ausgeben lassen. Das 
Tacksignal könnten wir dann relativ problemlos in der HSYNC- Phase 
erzeugen lassen. Wir könnten auf geraden Ausgabezeilen einen Tackimpuls 
erzeugen und auf ungeraden Zeilen die Daten entgegen nehmen. So könnten 
wir dann am Ende die Datenbytes stück für stück vom "Puffercontroller" 
abholen. Ein weiterer Vorteil wäre, das der Puffercontroller je nach 
größe bis zu 512 Zeichen Puffer bereit stellen könnte. Im moment denke 
ich an einen ATtiny45 für knapp 1,82€, welcher uns einen 256 Byte Puffer 
schenken würde und leicht zu beschaffen ist.

Was ich daran nett finde ist, das wir dafür an der Platine keine 
Änderungen vornehmen müssten. Und auch der Geldliche Aufwand wäre ja 
minimal. (1 Stecker, 1 Buchse, der ATtiny Controller, ein Kerko und ein 
Widerstand). Das ganze sollte sich recht einfach "fliegend" aufbauen 
lassen.

Was haltet ihr von der Idee, wäre das eine nette Lösung für das 
Keyboard- Problem ?

Freundliche Grüße
Frank

von Egmont (Gast)


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Hallo Frank
Egmont schrieb:
> gibt es die Möglichkeit ein Bildaufbau auszulassen ??
Hier noch mal eine genaue Erklärung was ich damit meinte...

bei einer Vertical Frequency von ca. 70Hz kann man da nicht ein 
komplette Bildaufbau auslassen. Mit auslassen meine ich keine Daten 
ausgeben nur Hsync und Vsync.
Ein Bildaufbau dauert 12 ms (Active video time)soviel Zeit hat man die 
Tastatur auszulesen.
- der Tastatur durch setzen von Clock auf High signalisieren das man 
bereit  ist Daten aufzunehmen.
- Daten einlesen (Tastatur kann 16 Byte im eigenem Buffer aufnehmen)
- Clock auf Low setzen.
- Bilddaten 69 mal ausgeben... und so weiter.

Ein Bildaufbau aussetzen (dunkel) sollte man eigendlich nicht merken.

Was meinst du, ist das machbar ?!?

Gruß Egmont

von Frank Z. (fzoll)


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Hallo Egmont.

Einen Bildaufbau bei Bedarf aus zu lassen wäre wohl Problemlos möglich. 
So lange die SYNC- Signale trozdem erzeugt werden, sollte der Monitor 
nicht aus dem Tackt kommen. Damit hätte man eine Menge freier 
Prozessorzeit über, um Daten von der Tastatur einzulesen. Das ganze wird 
wohl ein bissel Tricky, ich könnte mir aber vorstellen das das machbar 
wäre.

Freundliche Grüße
Frank

von Hans- w. S. (hschuetz)


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@fzoll
eine Tastaturlösung mit eigenem Kontroller hab ich fertig hier liegen.. 
nur der Reiz wäre schon Tastatur und VGA auf einem Chip...
Allerding sollte es nicht funktionieren...
gruß
Hans- Werner

von Marc (Gast)


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Wäre folgendes für den VGA-Kontroller möglich:

Tastatur über seriellen Port anschließen. Die Verbindung zum 
CPM-Prozessor mit zwei freien Portpins herstellen und eigenes, I2C 
ähnliches ( synchrones Protokoll ) implementieren.

von Peter Sieg (Gast)


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Noch ein Vorschlag (habt ihr aber sicher auch schon dran gedacht..)
Wenn der VGA-AVR das nicht mehr sauber packt.. dann den CP/M AVR nehmen 
und
die 2 KBD Leitungen halt umlegen..

Peter

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Frank Zoll schrieb:
> Was haltet ihr von der Idee?

Wie im richtigen Leben gibt es für jede Lösung Pro und Contra. Ein ganz 
wichtiges Argument: „Die schöne Platine nicht kaputt zu machen“ Da geht 
eigentlich nichts drüber!
Doch nun weg von den emotionalen und hin zu den sachlichen Argumenten.
Soll die VGA Karte als eigenständiges „Terminalmodul“ fungieren, so ist 
eine einfache universelle Schnittstelle immer von Vorteil. Das ist mit 
der derzeitigen V24 gegeben. Würde die Tastatur über die beiden I2C 
Leitungen der AVR CP/M Platine abgefragt, so wäre das ein Systembruch im 
Sinne eines eigenständigen Terminals. Die Lösung von Frank einen 
Attiny45 zu nehmen hat auch ihren Charme.  Damit könnten sogar solche 
Kunstwerke wie die Logitech diNovo Mini™ adaptiert werden.
Joe

von Frank Z. (fzoll)


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Halloe.

Ich habe Egmont's Idee einmal zum Testen umgesetzt. VGA und Tastatur 
lassen sich nun zusammen mit dem Terminal betreiben. Und das ganz ohne 
Änderungen an der Platine oder zusätzliche Hardware.

Um das ganze recht einfach zu halten, habe ich es so umgesetzt, das 
jedes 32. Bild ausgelassen wird, um die Tastatur zum Zug kommen zu 
lassen. Auf meinem 17Zoll-Monitor ist das Auslassen eines Bildes 
deutlich als Flackern erkennbar. Ob ich damit Stundenlang arbeiten 
möchte, lasse ich einfach mal dahin gestellt.

Mal schauen, ob man es noch ein wenig weiter Verbessern kann. Anbei mal 
die aktuelle Version für euch zum Rumspielen.

Freundliche Grüße
Frank

p.s. Ich habe längst noch nicht alle VT100 - Kommandos umgesetzt, mir 
war erstmal wichtiger VGA und Tastatur ans laufen zu bekommen.

von Frank Z. (fzoll)


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Halloe.

Da die Idee mit dem Auslassen eines ganzen Bildes recht gut Funktioniert 
hat, habe ich mal versucht das ganze so Umzustricken, das es komplett 
während der VSYNC- Zeit läuft. Dies hat mit meiner Tastatur leide rnicht 
funktioniert. Es kahm kein einziges Byte mehr rüber. Danach habe ich mal 
versucht, die Zeit der letzten 16 Zeilen, die eh nicht ausgegeben 
werden, mit dazu zu nehmen. Nun konnte ich zwar ein paar Zeichen 
empfangen, hatte aber immer wieder Übertragungsfehler. Mal schauen, was 
sich da noch machen läßt.

Habt ihr vieleicht noch Ideen ?

Ach ja, einen seltsamen Fehler habe ich auch noch beobachten können. Mit 
dem "BDOS" zusammen Funktioniert es eigentlich supi. Aber wenn man 
Programme läd, gehts nicht mehr richtig. Konkrett die RETURN- Taste 
schein nicht mehr abgefragt zu werden. Bei ZORK und MBASIC kann man zwar 
munter etwas eintippen, aber wenn man RETURN drückt passiert nichts. Ich 
vermute mal, das es noch fehler in der VT100 Emulation sind, die wir 
noch beseitigen müssen.

Grüße
Frank

von Egmont (Gast)


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Hallo Frank

Frank Zoll schrieb:
> Habt ihr vieleicht noch Ideen ?

Wenn in den letzten 16 Zeilen nichts mehr ausgegeben wird, sollte man da 
schon KB-Clock auf High setzen, wenn jetzt die Tastatur antwortet, also 
Daten hat, ein Bildaufbau komplett auslassen. Wenn in der Zeit nichts 
kommt, Bildaufbau normal ausgeben. Das heist das Bild "flackert" nur 
wenn man eine Taste drückt.

16 Zeilen * 25µs = 400µs -->
Clock muss für min 50µs High sein bevor Tastatur sendet. Also schafft es 
die Tastatur in der Zeit von 350µs zu signalisieren das sie Daten hat.
Das bedeutet auch das man 70 mal in der Sekunde versucht die Tastatur 
abzufragen ( ob was im KB-Buffer ist) ....
ist besser als....
2 mal in der Sekunde abzufragen und ein Bildaufbau auslassen (und dann 
hat der User noch nicht mal eine Taste gedrückt.... dumm gelaufen).

Egmont

von Thomas Hommel (Gast)


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Hallo Frank,

Frank Zoll schrieb:
> Habt ihr vieleicht noch Ideen ?

Alles in der VSYNC-Zeit zu schaffen, wäre schon ideal. Wäre es nicht 
denkbar, vom Modus 640x400@70Hz auf 640x480@60Hz zu gehen? Horizontal 
bleibt alles gleich, es kommen nur 80 schwarze Pixelzeilen dazu. Grob 
überschlagen hätte man dann pro Bildaufbau etwa 4.3ms Zeit für 
Keyboardroutinen, während es bei 640x400 nur ca. 2ms sind.
Ich kann mir vostellen, dass die derzeit 2ms zu wenig sind, um eine 
Tastaturantwort entgegenzunehmen. Teilweise sind die Make/Breakcodes 
auch 2 oder 3 bytes lang, welche man von der Tastatur ohne Unterbrechung 
entgegennehmen muß.

Viele Grüße, Thomas

von Frank Z. (fzoll)


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Hallo Thomas.

Ich habe deinen Vorschlag ausprobiert. In der aktuellenb SVN- Version 
ist die Auflösung nun 640*480 Pixel bei 60Hz(62Hz zeigt meine Monitor 
an).

Die Keyboardroutinen laufen nun vollständig wärend der Zeit in der keine 
aktive Videoausgabe erfolgt. Von 480 Zeilen werden nur 384 Zeilen 
ausgegeben. Den rest der Zeit hat nun die Keyboardroutine um Zeichen zu 
empfangen. Damit konnten wir das auslassen ganzer Bilder nun erfolgreich 
"wegoptimieren".

Das Bild bleibt nun recht stabiel. Flakern tut's im moment nur beim 
scrollen, da werde ich als nächstes mal drauf schauen.

Grüße
Frank

von Egmont (Gast)


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Hallo,
habe folgendes Problem mit meiner AVR-VGA.
Signal ist vorhanden wenn ich mit dem Oscilloscope nachmesse.
wenn ich den Monitorstecker drauf stecke wird das Signal über die 470 
Ohm Widerstände auf 0,7 Volt gezogen aber Monitor zeigt kein Bild an.
Habe ein TFT und Röhrenmonitor ausprobiert beides das gleiche.
TFT schreibt das ein Eingangspegel vorhanden ist (Hsync unf Vsync).

>>>>> Sollte soweit doch Richtig sein ...oder mache ich da ein Denkfehler !
Laut Google erwartet Pin RGB 0,7 Vss und eine Impedanz von 75 Ohm.
Kommunikation von Tastatur zu CP-M funktioniert.
CP-M zu VGA kann ich jetzt noch nicht sagen aber aus PortC kommen Daten.

Habt ihr ein Tipp für mich woran das liegen könnte.

Gruss Egmont

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Egmont schrieb:
> Habt ihr ein Tipp für mich woran das liegen könnte.

Hast auch mal am Ausgang des Schieberegisters gemessen ob überhaupt 
Pixeldaten kommen?
Joe

von Egmont (Gast)


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Hallo,
TFT läuft jetzt nachdem ich umgestellt habe auf neue Software (640x480)
Was mir noch aufgefallen ist, der TFT sagt mir unter Info das er eine 
Auflösung von 848x480@62Hz gefunden hat... und die Zeichen sehen nicht 
besonders schön aus.

Röhre sagt immer noch nichts !
Meine Vermutung ist, das die Röhre diese Auflösung nicht kann.

Was sagt eure Info vom Monitor ?

Gruss Egmont

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Egmont schrieb:
> Was sagt eure Info vom Monitor ?

640x480@60Hz

Deine Anzeige von 848x480@62Hz sieht nach einem unsauberen Syncronimpuls 
aus.

Egmont schrieb:
> und die Zeichen sehen nicht besonders schön aus.

Das passiert, wenn die Pixelauflösung des LCD nicht mit der der VGa 
übereinstimmt.

von Frank Z. (fzoll)


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Hallo Egmont.

Beide Versionen 640*400 und 640*480 habe ich auf einem alten 
Röhrenmonitor getestet. Der iiyama Visionmaster Pro410 hatte keine 
Probleme mit der Anzeige, obwohl der Pixeltakt nicht genau genug ist. 
(62 statt 60 bzw. 74 statt 70 Hz).

Ich habe die neue Version mal auf einem "neueren" TFT Monitor 
ausprobiert, um zu schauen ob evtl. neuere Monitore mit der krummen 
Auflösung schwierigkeiten haben. Mein Samsung SyncMasterT220HD 
(BreitbildMonitor) hat keine Probleme, die Auflösung 640*480 @ 62HZ 
wieder zu geben. Der Font mit 6(8)* 16 Pixeln sieht sogar recht nett 
aus, weil der Monitor das Bild netterweise in der Breite für mich 
gestreckt hat.


Wie siehts den sonst so bei den anderen aus ? Habt ihr evtl. auch 
Monitore, die es Stört das der Pixeltakt nicht genau genug ist für 
640*480@60Hz ?

Grüße
Frank

von Egmont (Gast)


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"VGA industry standard" 640x480 pixel mode

General characteristics

Clock frequency 25.175 MHz
Line  frequency 31469 Hz
Field frequency 59.94 Hz

One line

  8 pixels front porch
 96 pixels horizontal sync
 40 pixels back porch
  8 pixels left border
640 pixels video
  8 pixels right border
---
800 pixels total per line

One field

  2 lines front porch
  2 lines vertical sync
 25 lines back porch
  8 lines top border
480 lines video
  8 lines bottom border
---
525 lines total per field

von Egmont (Gast)


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von Egmont (Gast)


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Hallo

mit folgenden Werte habe ich ein besseres Bild bekommen
und die Info sagt 640x480@60Hz:
----[ global.h ]--------------------------------------------
#define H_FRONT   8  //2    // front porch
#define H_SYNC    10  //12   // sync pulse -- NEGATIVE polarity
#define H_BACK    6     // back porch
#define H_ACTIVE  80   // active video
#define H_TOTAL   (H_SYNC+H_BACK+H_ACTIVE+H_FRONT)
#define H_CHARS   H_ACTIVE
// unit: LINES
#define V_FRONT   5  //11   // front porch
#define V_SYNC    2     // sync pulse -- POSITIVE polarity
#define V_BACK    31    // back porch
#define V_ACTIVE  480   // active video
#define V_TOTAL   (V_SYNC+V_BACK+V_ACTIVE+V_FRONT)
#define V_CHARS   24
-----------------------------------------------------------
Dazu habe ich festgestellt,
wenn man wie ich beide Atmel mit 25Mhz betreibt,
ein besseres Bild bekommt wenn man nur ein Quarz benutzt
(Jumper JP10 auf 1-2).

Gruss Egmont

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Egmont schrieb:
> Dazu habe ich festgestellt,
> wenn man wie ich beide Atmel mit 25Mhz betreibt,
> ein besseres Bild bekommt wenn man nur ein Quarz benutzt
> (Jumper JP10 auf 1-2).

Dieser Effekt ist dem Entwicklungsboard geschuldet. Die AVR's sind nicht 
besonders "EMV freundlich" In einem Industrieprodukt würde meine 
Stromversorgungsvariante der beiden AVR's durchfallen. Ich hatte bewußt 
auf die Drosseln verzichtet. So schlägt der Takt recht stark auf die 
Stromversorgung durch. Bei nur einer Taktversorgung wenigstens nur mit 
der einen Frequenz. Asche auf mein Haupt! Das nächste Board bekommt ein 
EMV gerechteres Design.

von Frank Z. (fzoll)


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Halloe.

Ich habe mal wieder ein kleines Update der Software für den 
VGA/Keyboard- Teil des aktuellen Boards auf den SVN- Server hochgeladen. 
Mit dem aktuellen Update sind nun die ersten VT100/VT52 Funktionen 
implementiert. Die Tasten RETURN und BACKSPACE tun nun was sie sollten. 
Damit läßt sich nun auch endliche eine Partie "ZORK1" auf dem Board 
spielen. Der Cursor wird nun auch endlich korrekt angezeigt. Die 
Tastaturroutinen laufen nun, ohne das ganze Bilder ausgelassen werden 
müssen. Durch auslassen der Darstellung der letzten 96 Bildzeilen 
konnten die Tastaurabfragen ans laufen gebracht werden. Das ganze ist 
etwas "schwammig" und sicher nicht für Actionspiele geeignet, aber 
immerhin tut's jetzt einigermaßen.

Grüße
Frank

von hschuetz (Gast)


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Hallo Frank,
das mit dem svn Server ist sehr umständlich besser wäre den jeweiligen 
stand zu posten...
leider konnte ich die Quellen auch nicht ohne Fehler übersetzen.??

Build started 2.11.2010 at 17:52:56
avr-gcc  -mmcu=atmega328p -Wall -gdwarf-2 -std=gnu99 
-DF_CPU=25000000UL -Os -funsigned-char -funsigned-bitfields 
-fpack-struct -fshort-enums -MD -MP -MT dmm_vga.o -MF dep/dmm_vga.o.d 
-c  ../dmm_vga.c
../dmm_vga.c: In function '__vector_7':
../dmm_vga.c:45: error: 'PB3' undeclared (first use in this function)
../dmm_vga.c:45: error: (Each undeclared identifier is reported only 
once
../dmm_vga.c:45: error: for each function it appears in.)
../dmm_vga.c: In function '__vector_12':
../dmm_vga.c:150: error: 'PB2' undeclared (first use in this function)
../dmm_vga.c: In function 'main':
../dmm_vga.c:215: error: 'PD5' undeclared (first use in this function)
../dmm_vga.c:215: error: 'PD6' undeclared (first use in this function)
../dmm_vga.c:215: error: 'PD7' undeclared (first use in this function)
../dmm_vga.c:222: error: 'PB0' undeclared (first use in this function)
../dmm_vga.c:222: error: 'PB2' undeclared (first use in this function)
../dmm_vga.c:225: error: 'PB1' undeclared (first use in this function)
../dmm_vga.c:226: error: 'PB3' undeclared (first use in this function)
make: *** [dmm_vga.o] Error 1
Build failed with 11 errors and 0 warnings...

Gruß
Hans-Werner

von Frank Z. (fzoll)


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Hallo Hans Werner.

Sorry, im moment komme ich hier zu fast gar nichts mehr. Daher hier erst 
verspähtet meine Antwort.

Ich nutzte unter WindowsXP den SVN- Client Tortoise. Mit dem kann man 
eigentlich Problemlos auf den SVN- Server zugreifen und Updates ziehen 
geht dort ganz einfach über einen "rechtsclick" auf das Verzeichniss und 
die Auswahl des Punktes "SVN Update".

Ich kann die Zwischenstände auch hier im Thread Posten, habe es aber 
bisher vermieden, um den Server nicht unnötig mit Alpha & Betha- 
Versionen vollzumüllen. Mein Vorschlag wäre, erstmal noch bei dem SVN- 
Server zu bleiben und erst die fertige Version des VGA- Terminals hier 
für alle nochmal zu posten. Ich habe auch keine Probleme euch gezipte 
Dateien auf Anfrage per E-Mail zukommen zu lassen. Was meint ihr ?

Was aber das Problem mit dem Compilieren angeht, so habe ich es gerad 
nochmal ausprobiert. Die aktuelle SVN- Version läßt sich ohne Fehler 
übersetzen. Ich denke das Problem das Du da hast, ist evtl. das gleiche 
das ich auch beim ersten Compilieren der "Urversion" hatte. Ich hatte 
eine etwas ältere Version von AVR-GCC installiert. Diese Version kannte 
aber den 328er AVR noch nicht und hatte daher nicht die passenden 
Includes mit den Daten der Anschlußpins. Nach einem Update auf die 
Version "WinAVR-20100110" hat es dann bei mir aber Funktioniert. Schau 
am besten einmal nach, welche Version dort Installiert ist.

Zum "aktuellen" Stand kann ich sagen, das ich als nächtes vor habe die 
VT100 Emulation weiter aus zu bauen. Im moment habe ich hier lokal 
bereits eine Version mit fertiger aber noch ungetesteter VT52 Emulation. 
Meine Planung sieht vor, die Emulation zwischen VT52 und VT100/102 per 
F12- Taste umschaltbar zu machen. Im moment komme ich nur nich zum 
Programmieren.

Die VT52 Emulation ließ sich viel leichter Umsetzen als die VT100/102 
Emulation, weil die Steuersequenzen deutlich kürzer und viel einfacher 
aufgebaut sind. Bei VT52 kann immer nur ein Commando mit fester 
Parameteranzahl nach dem ESCAPE kommen. Bei VT100/102 kann man praktisch 
beliebieg viele "Variablen" nach dem ESCPAPE senden und dann ganz am 
Ende sagen, welcher Befehl mit diesen Parametern auszuführen ist. 
Außerdem werden die Variablen bei VT52 praktisch "binär" als einzelnes 
ASCII- Zeichen gesendet, von dem man dann nur noch eine Constante 
abziehen muss um auf den richtigen Wert zu kommen. Bei VT100/102 kommen 
die Variablen als String und müssen erst noch interpretiert werden. Das 
ganze wird mich wohl noch eine ganze Zeit lang beschäftigen, bis es 
einigermaßen zufreidenstellend läuft.

Freundliche Grüße
Frank

von Hans- w. S. (hschuetz)


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Hallo Frank,
das wars ... neuer GCC und schon läufts...
gruß
Hans-Werner

von Frank Z. (fzoll)


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In den letzten Tagen habe ich die Terminal- Emulation stark erweitert. 
Die aktuelle Version findet sich wie immer auf dem oben verlinkten SVN- 
Server. ( http://cloudbase.homelinux.net/svn/avr-cpm )

Unter anderem neu sind:
- Eine ADM-3A Emulation steht nun auch zur Auswahl.
- Umschaltung der Emualtionen VT52/VT100/ADM3-A per F11
- Umschaltung der Schriftfarbe per F12
- Fast alle ESCAPE- Codes des ADM-3A Terminals wurden implementiert. ( 
Ausnahmen: Auflösungswechsel, Testmodus und Baudratenänderung )
- Unterstüzt die Font- Umschaltung auf einen 2. Font.
  ( Derzeit wird hier nur zwischen 2 sehr ähnlichen Fonts umgeschaltet)

Was fehlt noch ?
- Jemand der Lust hat alle ESCAPE- Sequencen des ADM-3A Terminals 
auszuprobieren und ggf. Fehler zu melden. Schön wäre ein MBASIC- 
Programm, mit dem man alle Codes ausprobieren kann, damit der Fehler 
leichter nachzustellen ist.
- Den beiden Fonts fehlen noch die Grafikzeichen, derzeit werden 
Graphiczeichen als Leerräume dargestellt. Mag hier wer die fehlenden 
Zeichen hinzu fügen ?
- Die VT52 und die VT100 ESCAPE- Sequencen werden noch nicht vollständig 
beherscht.

Freundliche Grüße
Frank

von Hans- w. S. (hschuetz)


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Hallo Peter,
ich hab deine Version mal getestet... leider scheinen die Zeitprobleme 
sich auszuweiten... bei der Bildschirmausgabe (dir) fehlen teilweise 
Zeichen und bei der Tastatureingabe hakt es nach wie vor... Die 
Terminalemulation hab ich nicht getestet...
Gruß
Hans- Werner

von fzoll (Gast)


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Halloe.

Ich glaube ich konnte das Problem der verlorenen Zeichen vom CP/M Kern 
an das Terminal weiter einkreisen. Mir ist das ganze bisher im Test noch 
nicht aufgefallen. Das könnte evtl. daran liegen, das ich den CP/M Teil 
nur mit 20Mhz laufen lasse. Solltest Du den CP/M Kern übertacktet haben, 
so wäre der ja etwas schneller als meine Version, so das das unten 
Beschriebene Problem dann mit einer größeren Warscheinlichkeit auftreten 
könnte. Ich versuchs auf jeden Fall mal nachzustellen.

Hier meine Vermutung:
Es könnte daran liegen, das während der V-SYNC Phase keine Zeichen von 
der Seriellen Schnittstelle zum CP/M System abgeholt werden. Die V-SYNC- 
Phase ist jedoch ein klein wenig länger, als die Dauer der Übertragung 
eines einzelnen Zeichens. Das könnte dazu führen, das einzelne Zeichen 
verloren gehen, wenn sie genau in der VSYNC- Phase gesendet wurden. Ich 
hoffe ich habe mich da nicht verechnet :-).

Ich werde heut Abend mal versuchen ob es evtl. besser wird, wenn auch 
während des VSYNC's auf eingehende Zeichen reagiert wird.

Was die nicht erkannten Tastendrücke angeht, so kann man da wohl nicht 
mehr viel ausrichten. Da ich nur während des VSYNC's mit der Tastatur 
interagieren kann, konnt es stark auf den Typ der Tastatur und die 
Tippgeschwindigkeit an. Während der Ausgabe der sichtbaren Bildteile 
muss ich die Tastatur ständig dazu zwingen ihre Kommunikation 
einzustellen und ggf. sogar abzubrechen. Ich denke mal das das ganze 
einige der Tastaturen am Markt nicht all zu gern mitmachen. Meine eigene 
Tastatur gehört auch dazu. Sobald ich mal ein wenig schneller Tippe 
gehen auch mir Tastendrücke verloren.

Eine mögliche Lösung hierfür sieht ein kleines ATINY- Puffer IC in der 
Tastaturleitung vor, das die Zeichen zwischenspeichert und dann von der 
VGA- Seite her per Pollingverfahren ausgelesen wird. Derzeit habe ich 
nur leider keinen ATINY hier rum liegen, so das ich das im moment nicht 
Ausprobieren könnte. Und das bestellen eines einzelnen ATINY's lohnt 
sich nicht. Sobald ich da etwas fertiges habe, werde ich das als option 
mit in den VGA- Kern übernehmen. Dann kann jeder nacher beim Compilieren 
per DEFINE's entscheiden, ob er mit oder ohne zusätzliches PufferIC 
arbeiten möchte.

Was mir noch aufgefallen ist, ist das auch das ADM-3A Terminal spezielle 
Steuerzeichen für Befehle wie Unterstrichen, Unsichbar und Blinkend 
kennt. Diese kann ich leider mangels Resourcen auf dem AVR-VGA Kern 
nicht unterstützen, sie werden daher derzeit auch nocht nicht einmal 
erkannt. Hier baue ich noch eine Erkennungsroutine ein, die die 
Sequencen erkennt und dann aber einfach ignoriert. Damit sollten die 
Steuerzeichen nicht mehr mit auf dem Bildschirm ausgegeben werden.

Vielen Dank fürs Testen,
Frank

von Hans- w. S. (hschuetz)


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Hallo Frank,
mein CPM Kern läuft mit 20MHz Quarz... also ist mein System mit deinem 
vergleichbar. Wie wäre es denn wenn man die Übertragungrate reduziert?
Wenn du einen Tiny als Buffer nimmst... warum nicht auch für die 
Serielle?
Gruß
Hans- Werner

von hschuetz (Gast)


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Hallo Leute,
was ist denn jetzt los???
keine Aktivität mehr hier???
Gruß
Hans- Werner

von Peter Sieg (Gast)


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Hi. Ich bin immer noch bei der 4-bit Version und der alten Version mit 
tniasm...

Was ist eigendlich aus der Z80 Emulation geworden..?

Peter

von Peter Sieg (Gast)


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Hier Bilder meines LR Aufbaus mit bei ebay erhältlichen USB<->Seriell 
Wandlern, die auch gleich +3,3V zur Verfügung stellen..

Peter

von Hans- w. S. (hschuetz)


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Hallo Peter,
anscheinend ist ganz plötzlich alle weg... deine Schaltung sieht wild 
aus, aber funktioniert...oder. Was macht denn die Software?
Gruß
Hans-Werner

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Ja, irgendwie schade. Die Z80 Emulation hätte die Softwaremöglichkeiten 
noch gewaltig vergrößert.

Gruß Joe

von Peter Sieg (Gast)


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Hi Hans-Werner und Joe.

Das war der aller erste LR Aufbau, der zum aller ersten Post in diesem 
Thread führte. Damals noch mit 3.3V Netzteil und Handykabel zur 
seriellen Verbindung.. ;-) Als ich den Adapter sah, mußte ich den 
einfach bestellen (3-4€) und wußte, das der hier wie die Faust aufs Auge 
passt..

Ist immer noch ein 4-bit Aufbau.. ich mag diese SMD Drams nicht :-(

Die 8080 Emulation und CP/M laufen sehr gut!

Wie Joe aber schon sagte habe ich von der Erweiterung auf Z80 Emulation
nichts mehr gehört und das serielle Terminal ist wohl auch nur 
rudimentär
fertig gestellt..

Die letzten Entwicklungen gingen mir zu schnell um noch mitzukommen und
Richtung NUR Linux wollte ich auch nicht.. daher nutze ich immer noch 
das
'alte' Diskformat und den tniasm..

Evtl. baue ich die 8-bit Dramversion mal in DIL auf LR auf.. aber mit 
Platine wäre das schon einfacher..

Wie genau der letzte Stand ist und wo der nun liegt..??

---

Wenn man das mal wieder beleben wollte, würde ich (just my 2 cents!)
eine neue Platine machen wollen: 8-bit aber DIL - kein SMD!
Ohne Terminal, dafür aber obigen Adapter vorsehen, der gleich die 3,3V
Versorgung und die PC Kommunikation über USB erledigt. Also quasi
1x ATmega328, 2xDIL Dram, Quarz+2xC, USB Adapter. Thats it.
-
Die darauf laufende Software auf den aktuellen Stand bringen und 
dokumentieren. Hier insbesondere das/die neuen Diskformate 
berücksichtigen.
-
Die Z80 Emulation voran bringen!

Peter

von Peter Sieg (Gast)


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Zu dem USB-Adapter:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=200393339984

USB To TTL / COM Converter Module buildin-in CP2102

Aktuell: 3,51€ inkl. Versand

Peter

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Peter Sieg schrieb:
> Wenn man das mal wieder beleben wollte, würde ich (just my 2 cents!)
> eine neue Platine machen wollen: 8-bit aber DIL - kein SMD!

Das sollte sich machen lassen... wenn es wieder auf Interesse stößt.

> Die darauf laufende Software auf den aktuellen Stand bringen und
> dokumentieren. Hier insbesondere das/die neuen Diskformate
> berücksichtigen.

Hier sehen ich den größten Aufholbedarf. Das Projekt wird erst von 
Interessenten nachgenutzt, wenn die Doku auch eine Nachnutzung erlaubt.

> Die Z80 Emulation voran bringen!

JA

von Peter Sieg (Gast)


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Ich habe mal im Forum64, Forum des Vereins zum Erhalt klassischer 
Computer und Robotron Forum Werbung gemacht:

---
Hi. Mehr Info's hier:

Beitrag "CP/M auf ATmega88"
http://avr.cwsurf.de/?AVR_CP%2FM

Das Projekt ist etwas 'eingeschlafen', aber wir möchten es gerne etwas 
wiederbeleben.
Es soll - bei genügend Interesse - eine neue Platine geben nur in DIL! 
(kein SMD). Das wird dann ein ATmega328 und 2 x 4-bit Dram werden.
Dazu noch ein SD Slot und den USB-TTL Wandler und fertig.

Was zur Zeit alles läuft: 8080 Emulation inkl. Mircosoft Basic, BDS 
C-Compiler, Spiele etc. inkl. vollem CP/M System mit bis zu 4 
Diskettenimages..
Was noch fehlt: Z80 Emulation

Falls ihr an einer Platine interesse habt und bei der Doku oder 
Programmentwicklung weiterarbeiten möchtet, postet es bitte im obigen 
Thread und hier.

Das Ding macht wirklich Spaß!

Peter
---
Mal sehen, ob wir mind. 10 Interessenten zusammenbekommen.
Bei eine einfachen DIL Variante mit AVR, 2xDram für 8-bit
und dem oben genannten USB-TTL Wandler bin ich schon mit 2-3 Platinen
dabei.

Peter

von Andreas H. (andreas_h35)


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Hallo,

ich wäre an zwei Boards interessiert - neben der CP/M-3 und qz80 
Implementierung auf dem Propeller, wäre das meine zweite Software 
CP/M-Maschine :-)

Grüsse,
Andreas
wunixbln-NO-SPAM-@googlemail.com (-NO-SPAM- löschen)

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Andreas H. schrieb:
> ich wäre an zwei Boards interessiert

Andreas, du bist aufgenommen.


@Peter
an welche D-RAM's hast du gedacht? Wieviele bekommen wir zusammen?

Joe

von Peter Sieg (Gast)


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@Joe: 256k x 4bit

Part number  V53C104P-70
Description  HIGH Performance, LOW Power 256K X 4 BIT FAST PAGE MODE 
CMOS Dynamic RAM; DIL-20

Davon habe ich ca. 34 Stück hier liegen.
Dann habe ich noch GM71C4256, HM514256, TC514256 hier ca. 20 Stück.
Auch DIL-20 und sollten alle dasselbe Pinout haben..

Peter

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Peter Sieg schrieb:
> @Joe: 256k x 4bit

OK, ich mache mich mal ans Layout. Peter, ich nehme an, du hast schon 
getestet ob die RAM's auch mit 3.3V gehen. Laut Datenblatt haben sie 
wieder nur 5V aber 64K ging ja auch mit 3.3V

Joe

von ambrosius (Gast)


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An einem Board hätte ich auch Interesse, schon um die Idee einmal in der 
Praxis zu testen

Holger

von Peter Sieg (Gast)


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MarioS aus dem Forum64 möchte auch 3 Platinen nehmen.

Leider gehen die V53C104P nicht! Entweder doch anderes Pinout oder 3,3V 
reichen nicht. Die anderen habe ich getestet und gehen.. daher habe ich 
nur
ca. 16 Ram Chips.. das sollte aber auch welche sein, die im Amiga 500, 
C64-II etc. verwendet wurden..

EDIT: Pinout ist gleich.. also vertragen die die 3V nicht.. :-(

Peter

von Peter Sieg (Gast)


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for(;;) aus dem Forum64 möchte auch eine Platine.
Er wird sich sicher hier auch noch (wie hoffentlich MarioS aus dem F64) 
noch
mit seiner E-Mail Adresse melden.

@Joe: Damit sollten wir mind. schon 10 Stück zusammen haben, oder?
Macht du bitte wieder die Platinen und die Sammelbestellungen?

Gruß, Peter

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Peter Sieg schrieb:
> Macht du bitte wieder die Platinen und die Sammelbestellungen?

Mache ich. Bis jetzt habe ich nur dich und Andreas H. auf meiner Liste. 
Holger (ambrosius) mir bitte mal die Mail zukommen lassen.
Joe

von Nils E. (yetanotheruser)


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Ich hätte auch gerne eine Platine!

Wäre toll, wenn ein MAX232 mit drauf wäre, dann könnte ich es direkt an 
mein Lear Siegler ADM-3A Terminal anschliessen.

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Nils Eilers schrieb:
> Wäre toll, wenn ein MAX232 mit drauf wäre

Peter häte gerne einen Anschluß für diese Platine:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=200393339984

Du hättest gerne einen MAX232

Ich würde lieber einen FT232 mit Stecker nehmen um sozusagen ein 
CP/M-USB Stecker zu bekommen.

Vorschlag:
Die Platine bekommt an der einen Stirnseite eine Buchsenleiste für 
Peters Modul. Steckbar ist dann das besagte Modul, ein MAX232 Modul oder 
ein FT232 Modul, oder, oder. Was meint ihr dazu?

Gruß, Joe

von Peter Sieg (Gast)


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@Joe: Gute Idee mit der Kontaktleiste. Max232 halte ich für veraltet.
FT232 als zu bestückende Alternative ok. MicroVGA AnschlußLeiste wäre 
auch
ok aber kein Muß..

Immer daran denken,so einfach wie möglich - nur nicht einfacher.. ;-)

Und der Adapter ist für den Preis nicht zu schlagen..

Peter

von Frank P. (mauz)


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Hi Leute,
eins vornweg ich finde das Projekt herrlich bekloppt und werde erstmal 
ein Lochrasteraufbau fädeln. Da kommt der Tipp mit dem Modul von Peter 
wie gerufen, der FT ist ja nicht so gut Lochraster geeignet (ist ja 
nicht jeder Elm Chan :-) Da tut sich aber gleich eine Frage auf: Die 
erhältlichen Module scheinen alle mit CP2102 bestückt zu sein. Weiß 
jemand, wie gut die mit Linux laufen? Für eine professionell gefertigte 
Platine könnte ich mir noch eine "alles in SMD, so eng wie es 
handzubestücken geht, wenn irgendmöglich in USB-Flashstick-Format 
gequetscht"-Version vorstellen ;-)
frank

von Nils E. (yetanotheruser)


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Ich finde die Idee mit der Stiftleiste auch gut, würde aber auf der 
Platine dann noch den FT232 mit drauf nehmen - der braucht nicht viel 
Platz und wenn jemand was anderes will, kann er das über die Stiftleiste 
anschliessen ohne Leiterbahnen zu durchtrennen etc.

von getestet (Gast)


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Frank P. schrieb:
> Da tut sich aber gleich eine Frage auf: Die
> erhältlichen Module scheinen alle mit CP2102 bestückt zu sein. Weiß
> jemand, wie gut die mit Linux laufen?

Ist kein Problem, Treiber ist seit langem im Kernel.

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Es geht ja nicht darum prinzipiell eine Platine für das Projekt auf die 
Beine zu stellen, das haben wir ja schon in zwei Varianten getan, siehe 
hier:

http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_CP/M

Die Idee ist vielmehr mit einem ganz, ganz einfachen Aufbau Mitstreiter 
zu finden, die auch an der Software noch etwas tun. Stichwort Z80. 
Einfach soll auch heißen DIL auf Fassung um auch mal ein IC zu tauschen 
oder zu testen.

Joe

von Peter Sieg (Gast)


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Genau. Im Prinzip sehe ich die 4-bit Platine aus dem Artikel 
erweitert/umgebaut auf 8-bit (andere Portbelegungen) und der 
Pinheaderbereich
links über dem SD Slot dann kompatibel zu dem CP2102 USB-TTL Adapter 
ausgeprägt als die hier jetzt angestrebte neue Platine. FT232+USB Buchse
ist ja parallel noch drauf..

Der Vorteil der 8-bit Version ist halt die fast verdoppelte 
Geschwindigkeit
der Emulation.. womit insbesondere Arcade-like Spiele (Ladder/Pacman) 
besser
spielbar werden..

Und ja, schön wäre die Erweiterung auf Z80 Emulation, die dann die Tür 
öffnen
würde für z.B Turbo Pascal, Sargon Schach, etc..

BTW: In dem Artikel ist die letzte 8-bit Version mit SMD Rams und 
VGA-Terminal Teil übrigens nicht dokumentiert..?

Peter

von Frank P. (mauz)


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getestet schrieb:
> Ist kein Problem, Treiber ist seit langem im Kernel.
Danke fürs testen ;-)

Joe G. schrieb:
> Es geht ja nicht darum prinzipiell eine Platine für das Projekt auf die
> Beine zu stellen, das haben wir ja schon in zwei Varianten getan, …
Ich denke die Ansprache gilt meiner "so-klein-wie-möglich-Idee". Ich 
weiß, was Ihr schon alles auf die Beine gestellt habt. Dafür genießt Ihr 
meinen vollen Respekt. War ja auch nur so eine Idee, falls mal jemandem 
langweilig wird ;-)

> Die Idee ist vielmehr mit einem ganz, ganz einfachen Aufbau Mitstreiter
> zu finden, die auch an der Software noch etwas tun. Stichwort Z80.
> Einfach soll auch heißen DIL auf Fassung um auch mal ein IC zu tauschen
> oder zu testen.
Kann ich nachvollziehen, und ich will Euch da auch nicht reinreden, Gott 
bewahre. Zumal ich Euch bei der Software wahrscheinlich nicht viel 
helfen kann. Ich finde für mich eine professionell gefertigte 
Platine für alles in DIL etwas übertrieben. Nichtsdestotrotz, wenn es 
neue Mitstreiter bringt und Ihr noch eine Mindeststückzahl braucht, 
würde ich auch eine LP nehmen. Es sollte dann aber schon eine 8-Bit 
Version sein. An Z80 wäre ich natürlich auch sehr interessiert.
frank

von Peter Sieg (Gast)


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@alle: was ist denn eigendlich `der letzte Stand` der Software?
Im SVN:
http://cloudbase.homelinux.net/svn/avr-cpm/

steht Revision 161.
Unter avrcpm - branches gibt es 2\ und fat16-test\

fat16-test war das lesen von Diskimages von fat16 formattierten SD 
Karten..
..wie ist da der Status.. wer hats getestet..?

Und 2\ = Version 2? Was war doch gleich noch mal der Unterschied zu der 
ersten Version..?

Und dann gibts noch trunk\ ..?

Nun ich habe hier die Version 1, die für 4-bit und 8-bit assembliert 
werden
kann.. und bis zu 4 CP/M Partitionen unterstützt.. damit werde ich 
ersteinmal
die neuen 8-bit Platinen versorgen, solange mich niemand eines anderen 
überzeugt.. ;-)

Peter

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Peter Sieg schrieb:
> @alle: was ist denn eigendlich `der letzte Stand` der Software?

Die 2.0 Version lief auf meiner 8-Bit Hardware. Problem dort war, die SD 
Karten konnten nur noch unter Linux mit den CP/M Partitionen erzeugt 
werden.
Für Win.. User nicht so schön.

Die fat16 Version konnte ich zwar übersetzten jedoch nicht von der SD 
Karte booten. Es war für mich nicht so richtig transparent, wie und in 
welchem Format das CP/M System auf die Karte kam. Für weitere 
Entwicklungen fürde ich diesen Zweig lieber weiterverfolgen.

Joe

von Peter Sieg (Gast)


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Hi.

.if FAT16_DEBUG > 0

...

; Here Starts the Scann of the Directory for valid image Files.

;  Init Image-Namecounter
  ldi  temp,FAT16_FIRST_IMAGENAME

...

fat_look_for_loop:  
  ldd   temp,z+0
  cpi  temp,'C'
  brne  fat_look_not_ok
  
  ldd  temp,z+1
  cpi  temp,'P'
  brne  fat_look_not_ok

  ldd  temp,z+2
  cpi  temp,'M'
  brne  fat_look_not_ok

  ldd  temp,z+3
  cpi  temp,'D'
  brne  fat_look_not_ok

  ldd  temp,z+4
  cpi  temp,'S'
  brne  fat_look_not_ok

  ldd  temp,z+5
  cpi  temp,'K'
  brne  fat_look_not_ok

  ldd  temp,z+6
  cpi  temp,'_'
  brne  fat_look_not_ok

  lds  temp3,fat_last_dsk  ; Get actual Diskname (A to Z)
  ldd  temp,z+7
  cp  temp,temp3
  brne  fat_look_not_ok

  ldd  temp,z+8
  cpi  temp,'I'
  brne  fat_look_not_ok

  ldd  temp,z+9
  cpi  temp,'M'
  brne  fat_look_not_ok

  ldd  temp,z+10
  cpi  temp,'G'
  brne  fat_look_not_ok


Bitte mal probieren: -> CPMDSK_A.IMG ... CPMDSK_Z.IMG

Peter

von Peter Sieg (Gast)


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Habe mir die fat16-test Version mal gezogen und für 4-bit; m168; 30MHz; 
fat16 Nutzung assembliert. Dann disk images als CPMDSK_A.IMG .. 
CPMDSK_D.IMG auf eine FAT16 formatierte SD Karte kopiert und es läuft!

8-bit kann ich mangels Hardware nicht testen. ATmega88 scheint Fehler 
beim
assemblieren zu geben (Funktionen werden genutzt, die erst ab 168 da 
sind).

Als disk images habe ich die originalen verwendet (urspüngliches Format 
von ca. 243kb).

Sieht doch schon mal gut aus! Das komplette fat16 Verzeichnis inkl. AVR 
Studio 4 Projektdatei und erzeugtem Hex hänge ich hier mal an.

Peter

von Andreas H. (andreas_h35)


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In froher Erwartung auf die neue AVR-cpm Leiterplatte habe ich mir das 
CPM-Image auch schon eingehender angeschaut, konnte aber nirgends die 
Quellen für das CPM.SYS finden. Wer hat das CPM.SYS generiert und kann 
dazu auch die Quellen abgeben ?!

Danke und Grüsse,
Andreas

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Peter Sieg schrieb:
> Sieht doch schon mal gut aus!

Bestens Peter, werde ich heute oder morgen mal auf 8-Bit testen. Im 
nächsten Schritt sollten wir die Doku "Nachbausicher" machen. Auch im 
Hinblick auf solche Fragen wie von Andreas.

@Andreas
Das cpm.sys ist die Originaldatei, zu finden hier:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_CP/M
Den Quelltext dazu kenne ich auch nicht. Um das Bios zu übersetzen und 
die cpm.bin Datei zu erzeugen hatten wir auch für Win Makefiles 
erstelllt. Ich suche mal alles zusammen und bemühe mich eine kleine 
Kurzanleitung dazu zu verfassen.

Joe

von Peter Sieg (Gast)


Angehängte Dateien:

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Im Anhang mein bios Verzeichnis.
(Den Quelltext von cpm.sys habe ich aber auch nicht)
Darin ist bios.asm+ipl.asm
tniasm.exe zum assemblieren
make_bios.bat zum übersetzen von ipl+bios
make_cpm.bat zum bilden von cpm.bin (nutzt dd.exe, was auch enthalten 
ist)

Das Resultat cpm.bin wird dann zum bilden von diskimages mit den 
cpmtools
verwendet:
mkfs.cpm.exe -f avrcpm -b cpm.bin -L test CPMDSK_A.IMG
und füllen mit:
cpmcp -f avrcpm CPMDSK_A.IMG cpmdsk/MBASIC.COM 0:MBASIC.COM

Peter

von Andreas H. (andreas_h35)


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Wegen BDOS+CCP bin ich fündig geworden. Die Quellen, für Z80 angepasst, 
konnte ich bei Peter Schorn (http://www.schorn.ch/cpm/intro.php) finden.
Gruss,Andreas

von Peter Sieg (Gast)


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@Andreas: Wäre super, wenn du die benötigten Teile zusammen puzzeln 
würdest, um cpm.sys zu bilden. Idealerweise auch mit einem schon 
verwendeten Z80 Assembler (tniasm; z80asm).

Peter

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