mikrocontroller.net

Forum: Platinen UV-Laserdrucker


Autor: Kevin S. (hagbart06)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Moin,

wenn der Motor Halbschritte macht, hast du bereits 400 Schritte pro 
Umdrehung. Als Riemen z.B. ein GT2 (2mm Teilung) und eine Scheibe mit 20 
Zähnen. Ergibt 0,1mm pro Schritt oder ca. 250dpi. Das reicht für den 3D 
Drucker eigentlich schon aus. Um die Auflösung zu erhöhen, entweder 
Mikroschritte verwenden oder zwischen den Schritten einen Timer laufen 
lassen (um deinen Vorschlag von oben wieder aufzugreifen ;-)). Das ist 
in diesem Fall noch einfacher als bei meinem Aufbau, weil man selbst die 
Geschwindigkeit vorgibt und damit nicht messen muss.


Gruß

Kevin

Autor: chris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Beim scanner gibt es eine reduzierung mittels zahnrad.
Da funktioniert auch nur eine kostante geschwindigkeit.

Autor: Niels J. (niels)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mahlzeit,

also ich kann jetzt nicht für Jens sprechen, aber ich muss sagen, dass 
die bisherigen Lösungsvorschläge für mich irgendwie unzureichend 
wären... Man verschänkt doch so ziemlich das, was den Schrittmotor so 
vorteilhaft macht, die Sicherheit immer genau zu wissen, wo er ist, ohne 
die Postion zu überprüfen oder Zwischenschritte zu berechnen.
Aber auch wenn man mit solchen Zwischenschritten vorgeht, sollte sich 
doch zumindest ein kleinstes gemeinsames Vielfaches der Layoutauflösung 
bilden. Oder man lässt sich das Layout gleich in passender Auflösung 
exportieren, das wäre noch die präziseste Option, die mir darauf 
einfiele.
Allerdings muss ich auch zugestehen, dass ich sonst auch keine 
wesentlich bessere Idee hätte. Bei mir wird dieses Problem eben von den 
Getrieben gelöst, dafür habe ich natürlich Unmgengen Spiel beim 
Richtungswechsel.

Übrigens zu meinem Status:
Mein Frontend in Matlab funktioniert schonmal soweit, effektiv komme ich 
mit dem Xmodem Protokoll auf ~9 kB/s, was mehr als ausreichend sein 
sollte. (Damit bin ich übrigens genauso schnell wie mit TeraTerm) Jetzt 
werde ich wahrscheinlich noch ein paar "Komfortfeatures" einbauen, wie 
einen auswählbaren Port, oder eine einstellbare Baud-Rate, aber von der 
Funktionalität her passt das alles. Leider werde ich jetzt die 
Interruptroutinen auf dem Controller noch weiter verschlanken müssen. 
Wenn zusätzlich zum Schittmotor jetzt auch noch der UART mit 
zusätzlichem Timer wegen irgendwelcher Time-Outs auf die Interrupts 
geht, kann ich es mir wohl kaum ncoh leisten die Schrittmotorrampe 
währen des Betriebs zu berechnen.

Falls jemand übrigens Interesse am Frontend und dem Übetragungsprotokoll 
haben sollte, kann ich das ganze auch noch gern hier preis geben.

Beste Grüße

Niels

: Bearbeitet durch User
Autor: Guido B. (guido-b)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Niels Janson schrieb:
> also ich kann jetzt nicht für Jens sprechen, aber ich muss sagen, dass
> die bisherigen Lösungsvorschläge für mich irgendwie unzureichend
> wären... Man verschänkt doch so ziemlich das, was den Schrittmotor so
> vorteilhaft macht, die Sicherheit immer genau zu wissen, wo er ist, ohne
> die Postion zu überprüfen oder Zwischenschritte zu berechnen.

Hallo Niels,

wenn Schritttakt und Pixeltakt vom µC aus dem selben Takt gebildet
werden, laufen sie doch automatisch synchron. Die Auflösung kann man
frei wählen, warum Jems so an DPI hängt verstehe ich nicht.
Vermutlich sind 20 Pixel/mm völig ausreichend.

Autor: Niels J. (niels)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guido B. schrieb:
> wenn Schritttakt und Pixeltakt vom µC aus dem selben Takt gebildet
> werden, laufen sie doch automatisch synchron.

Genau das meinte ich hiermit:

Niels Janson schrieb:

> Oder man lässt sich das Layout gleich in passender Auflösung
> exportieren, das wäre noch die präziseste Option, die mir darauf
> einfiele.
;)


> Die Auflösung kann man
> frei wählen, warum Jems so an DPI hängt verstehe ich nicht.
> Vermutlich sind 20 Pixel/mm völig ausreichend.

Da hast du eigentlich vollkommen recht, zumindest habe ich gerade die 
Einstellmöglichkeit dazu bei Target gefunden.

(Das einzig lästige ist dann eigentlich nur noch, dass man bei den 
meisten normalen Bildformaten, in die man exportieren kann, leider immer 
nur quadratische Pixel hat. Wenn man aber auf den Achsen 
unterschiedliche Schrittweiten hat könnte das problematisch werden.) 
Vergessen wir das auch, man kann getrennt in X- und Y-Richtung strecken.

Beste Grüße

Niels

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Warum ich so an dpi hänge ist leicht erklärt:
Ihr sagt, dass es möglich sein muss einen gemeinsamen Teiler zu finden. 
Dem ist aber nicht so, bzw. der ist sehr klein (= hohe Interruplast).
Außerdem verlangt meine Hardware diese Auflösung. Ich will genau einen 
Schritt (oder Unterschritt beim Microstepping) pro Pixel. Erst dann kann 
ich die Ausgabe mit den Daten in Hardware synchronisieren.
Ihr gebt eure Pixel wahrscheinlich zu Fuß aus. Also eine Lösung in 
Software. Das wird aber nicht sehr schnell und reproduzierbar laufen.
Genau daher weil ihr nicht wisst wann ein Interrupt kommt. Und die 
Schnittstelle muss euch ja kontinuierlich mit Daten versorgen. Oder 
speichert ihr die am Gerät?
Mein Ansatz war, zu den Schritten entweder parallel die Pixel ausgeben 
(also Laser an und ausschalten) oder byteweise die Daten an die SPI 
ausgeben und den Takt der Motoren und der SPI synchronisieren. Das wäre 
die Lösung in Hardware. Dann hat der Controller kaum noch was zu tun und 
ich kann allerhand andere Dinge tun (Taster einlesen, Status ausgeben, 
überwachen,...). Und ich habe dann für die Schritte und die Pixel die 
selbe Zeitbasis.
Aber ich gebe euch recht: 20 Pixel/mm würden mir sehr wohl reichen!
Wahrscheinlich nehme ich einen Schrittmotor mit 200 Schritten. Einen 
Riemen mit einer Teilung von 0,08" und eine Riemenscheibe mit 20 Zähnen. 
Wenn ich dann noch ein Microstepping von 1/8 mache, dann komme ich 
leicht auf eine Auflösung die mir reicht. Und der Aufwand ist bei mir 
auch nicht groß, da die Endstufen das schon mit Leichtigkeit schaffen.
(Dann ist die Auflösung leicht bei 750dpi und höher)
Ich hoffe auch, dass ich dadurch keine weiteren Lichtschranken oder so 
brauche für den Zeilenanfang. Aber da bin ich mir noch nicht sicher ob 
das geht.
Aber das ist nur die Theorie. Der Versuch wird es zeigen ob das 
überhaupt so klappt.

Grüße, Jens

Autor: Guido B. (guido-b)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Ich will genau einen
> Schritt (oder Unterschritt beim Microstepping) pro Pixel. Erst dann kann
> ich die Ausgabe mit den Daten in Hardware synchronisieren.

Hallo Jens,

ich denke, genau das macht die Sache unnötig kompliziert. Wenn der
Antrieb gleichmäßig läuft, kann die Pixelansteuerung der Laserdiode
zeitgesteuert erfolgen. Ein SPI arbeitet erstmal autark, bei linear
bewegter Diode liegt der Pixeltakt bei einigen kHz (die Spiegel-
benutzer brauchen da viel höhere Werte). Damit braucht das SPI alle
1 bis 2 ms einen Ladeinterrupt (wenn überhaupt). das steckt jeder µC
locker weg und eine Baudrate von 9k6 sollte reichen, wobei mehr leicht
möglich ist. Also: Aufwärtsrampe läuft, wie auch immer. Rampe beendet:
Pixelausgabe startet mit konstanter Frequenz. Zeile fertig: SPI
schaltet die Laserdiode ab und Abwätrsmpe beginnt.

Ich möchte die Daten eigentlich per PC-Software aufbereitet auf eine
SD-Card speichern und vom Plotter dann wieder einlesen. Der Aufwand
ist nicht riesig und das geht dann auch unter Linux, Windows, was weiß
ich.

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Guido,

das habe ich noch vergessen:
Mein Schrittmotortreiber bekommt schon einen Schrittakt.
Den nehme ich in Hardware her für die SPI. Die läuft also nicht als 
Master sondern als Slave.
Dann ist das System schon so wie du das auch machen würdest.
Wir reden vom gleichen. Aber wie gesagt, erst die Tests werden zeigen 
was gut ist und sicher läuft (ich werde beides ausprobieren).
Achja, warum ich die Aufteilung in dpi mache und nicht in Pixel/mm ist 
weil die Funktion, die mir die Bilddaten aus dem PDF errechnet in dpi 
rechnet. Also bin ich daher an inch gebunden. Leider! Das metrische 
System wäre mir lieber!

Grüße, Jens

Autor: Niels J. (niels)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:

> Achja, warum ich die Aufteilung in dpi mache und nicht in Pixel/mm ist
> weil die Funktion, die mir die Bilddaten aus dem PDF errechnet in dpi
> rechnet. Also bin ich daher an inch gebunden. Leider! Das metrische
> System wäre mir lieber!

Da liegt der Hund also begraben! :D
Besteht denn nicht die Möglichkeit, dass dein Programm das dann auf die 
passende dpi Zahl berechnet? Ob das jetzt mit 600, 1200 oder 2400 dpi 
berechnet wird oder mit 648 weil deine Schrittweite das so vorgibt macht 
doch grundlegend keinen Unterschied.

Grüße

Niels

Autor: Kevin S. (hagbart06)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ahoi,

ich habe heute meine ersten Tests gemacht und war sehr enttäuscht. 
Selbst die einfachsten Muster wurden komplett miserabel belichtet. Die 
Ränder waren total unscharf und vom eigentlichen Muster war nichts mehr 
zu erkennen. Nach dem ich dann mehrere Stunden (vergebens) meine 
Software gedebuggt habe, ist mir irgendwann der Gedanke gekommen, dass 
die Diode vielleicht zu träge reagiert. Also hab ich mal das Modul 
aufgeschraubt und mir die Konstantstromquelle angeschaut. Die Messung an 
Eingang und Ausgang der KSQ haben dann meine Vermutung bestätigt. Im 
Anhang sind die Aufnahmen einmal beim Anschalten und dann beim 
Ausschalten (Kanal A ist Eingang und B Ausgang)

Werde also morgen meine eigene KSQ aufbauen müssen. Habe testweise schon 
mal eine Einfache mit OP+Transistor in Spice simuliert und komme damit 
auf ca. 60µs Anstiegs- und Abfallzeit. Ist zwar schon deutlich besser, 
aber ich denke da geht noch mehr. Hat einer von euch bereits eine 
"schnelle" Konstantstromquelle für ca. 120mA die idealerweise schon in 
der Realität getestet wurde?

P.S. Ob man jetzt mit DPI (Pixel/inch) oder Pixel/mm arbeitet ist doch 
unerheblich. Liegt doch nur der Faktor 2,54 dazwischen? Es wäre 
natürlich gut, wenn die Auflösung des Layouts der Auflösung des Druckers 
entspricht.

Gruß
Kevin

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Kevin,

schau mal da nach http://www.repairfaq.org/sam/laserdps.htm

Ich kann mich an einen "driver from hell" oder so ähnlich erinnern, der 
wohl gut sein muss.

Aktuell arbeite ich mit Peters Treiberschaltung - jedoch modifiziert um 
2 Stufen, welche den Strom begrenzen (sollen). Ich habe einige (!) 
teuere Verluste zu beklagen und möchte das nicht wiederholen.

Ziel ist der Einsatz des IC-Haus-Treibers (abgewandelte Variante von 
Fritz's Treiber). Aktuell spiele ich mit Stencils bzw. der 
Stencil-Erstellung rum ...

Das dauert wahrscheinlich noch etwas, da ich parallel an der PC-Software 
schraube, damit ich die PDF-Vorlagen nach belieben drehen etc. kann. Die 
Belichtung erfolgt schon "automatisch" im Hoch- / Querformat ja nachdem, 
was weniger Zeit kostet.

Gruß
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Niels,

da hast du natürlich Recht. Soweit bin ich noch nicht. Das dauert noch. 
Ich muss ja erst noch meinen Aufbau machen. Da werde ich noch ein paar 
Wochen beschäftigt sein. Ich habe grad nicht so viel Zeit.
Dann wird sich das zeigen ob das geht.

Hallo Kevin,

mit den Stromquellen für die Laserdioden habe ich schon mehr gemacht. Da 
kenn ich mich auch besser aus.
Wenn du einen OP und einen Transistor nehmen willst wirst du 
wahrscheinlich scheitern! Das ist viel zu langsam.
Ich habe da schon etliche Versuche und Simulationen gemacht. Außerdem 
kann dann deine Stromquelle überschwingen was den sofortigen Tod dein LD 
bedeuten kann, je nach dem wie viel Luft du da noch hast.
Ich habe weiter oben ein paar Bilder von meiner Stromquelle angehängt. 
Die liefert in 1µs einen Strom von 1A an meinen Laser. Das Überschwingen 
ist da schon fast nicht mehr erkennbar. Das liegt so bei 50mA.
Ich habe die Schaltung aus dem Labor verwendet und habe die schön 
kompakt aufgebaut. Das funktioniert prima.

Wenn du doch nicht auf den OP verzichten willst, dann darfst du die 
Diode nicht "schalten", sondern du regelst den Strom von beispielsweise 
10mA auf deine 120mA. Die untere Grenze sollte halt unter dem 
Schwellstrom liegen.
Du musst dafür sorgen, dass du einen Ruhestrom durch die Diode und den 
OP/Transistor treibst. Nur so kannst du die Schaltung schnell bekommen.
Dann sind die Kapazitäten in deiner Schaltung schon geladen und 
begrenzen dir deine Bandbreite nicht mehr!

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Oops, das habe ich gründlich verwechselt (na ja, "die" und "hell" stehen 
ja möglicherweise auch in einem gewissen Zusammenhang  :-)) - den habe 
ich gemeint:

http://www.die4laser.com/dvd-rec/Die4Drive.htm

Den gibt es auch in einer "nicht smd"-Variante, soweit ich weiß.

Da hatte sich wohl gedanklich die "machine fom hell" von fujitsu 
vorgedrängt ...

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

kurz meine Erfahrungen mit selbstgefertigten Stencils aus Neusilber - 
Bungard 0,15 mm positiv beschichtet:

Nicht meine Liga :-(

QFN 28 bekomme ich nicht vernünftig hin. TSSOP-20 ist noch ordentlich 
reproduzierbar herzustellen. Habe auch mit Salzsäure rumgespielt (soll 
ja schneller Ätzen und dadurch weniger Unterätzen) - werde aber wieder 
und weiterhin Abstand davon nehmen.

Alles im Freien gemacht mit nur ganz wenig Salzsäure und 
Wasserstoffperoxid (ca. 40 ml Salzsäure). Hat ordentlich geätzt. Meine 
Spülflüssigkeit ca. 1/2 l Wasser hat nur wenige Tropfen davon (über den 
Stencil) abbekommen. Die Spülflüssigkeit in den Ausguss (Edelstahl) 
geschüttet. Dort stand noch eine flache Schale mit Entwicklerlösung 
drin, da ich diverse Versuchsreihen durchgeführt habe. Am Ende nahm ich 
die Schale weg und darunter fand sich Rost. Never ever!

Habe jetzt einen Kapton-Stencil in USA bestellt und werde nach unserem 
Urlaub  - ab Mitte September - weiter machen.

Was machen die Laser-Plotter? Ist ja wieder sehr ruhig geworden ...

Gruß
Dieter

Autor: Niels J. (niels)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter Frohnapfel schrieb:
> Was machen die Laser-Plotter? Ist ja wieder sehr ruhig geworden ...

Beim Versuch die einzelnen Software Module zusammen zu setzen haben sich 
(welch Überraschung) einige Probleme aufgetan.
Die Rampenberechnung funkt mit den Interrupts andauernd in die 
Datenübetragung des xmodem Protokolls und anders herum. Soll heißen, 
dass ich diese beiden Sachen auf keinen Fall beide in vollem Umfang 
laufen lassen kann.
Konsequenz: Einsparungen. Bei der Datenübertragung ist nicht viel zu 
holen, also bin ich gerade dabei die Schrittmotorrampe als Array zu 
verpflanzen und den Code darauf anzupassen. Leider ist die Rampe 980 
Schritte lang, und nimmt somit knapp 50 % der kompletten Strecke ein, 
aber dafür wird's verdammt schnell ;) Wenn das läuft geht's wieder 
weiter und weiter. Ist gerade halt Hauptsächlig Arbeit bei der Software 
zu tun, da gibt es nicht viel zu berichten^^

Beste Grüße

Niels

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Niels Janson schrieb:
> Die Rampenberechnung funkt mit den Interrupts andauernd in die
> Datenübetragung des xmodem Protokolls und anders herum.

Habe ich Dir schon geschrieben - da bei Dir die Rampen immer 
gleichförmig sind, würde ich die nur einmal berechnen (vorab) und in 
eine Tabelle stecken und diese Tabelle immer wieder "abfahren". Keine 
"onlne-Berechnung" mit rechenintensiven Interrupts erforderlich.


Niels Janson schrieb:
> Leider ist die Rampe 980
> Schritte lang, und nimmt somit knapp 50 % der kompletten Strecke ein,

Das scheint mir deutlich zu viel zu sein - vielleicht ist der von Dir 
genutzte Algorithmus sub-optimal :-)

Aus meiner Sicht muss die Rampe bei Beginn der Belichtung abgearbeitet 
sein und erst nach der Belichtung wieder bremsen, damit eine 
gleichförmige Bewegung zur Belichtung zur Verfügung steht. In der 
Beschleunigungs- oder Brems-Rampe zu Belichten ist aus meiner Sicht 
nicht "Zielführend".

Autor: Niels J. (niels)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter Frohnapfel schrieb:
> Niels Janson schrieb:
>> Die Rampenberechnung funkt mit den Interrupts andauernd in die
>> Datenübetragung des xmodem Protokolls und anders herum.
>
> Habe ich Dir schon geschrieben - da bei Dir die Rampen immer
> gleichförmig sind, würde ich die nur einmal berechnen (vorab) und in
> eine Tabelle stecken und diese Tabelle immer wieder "abfahren". Keine
> "onlne-Berechnung" mit rechenintensiven Interrupts erforderlich.

Ich weiß, Asche über mein Haupt. Aber ich lerne nur durch starke 
wiederkehrende Einschläge auf meinen Kopf ;)

> Niels Janson schrieb:
>> Leider ist die Rampe 980
>> Schritte lang, und nimmt somit knapp 50 % der kompletten Strecke ein,
>
> Das scheint mir deutlich zu viel zu sein - vielleicht ist der von Dir
> genutzte Algorithmus sub-optimal :-)

Vermutlich. Das ist auch noch eine Rampe, die ich mir mit dem Appnote 
Algorithmus ausgegeben habe. Und da bin ich dann an die Grenze von 
uint16 bei der Beschleunigung gekommen. Wenn ich keine weiteren Probleme 
mehr habe, werde ich die auch noch aufbessern, aber erstmal funktioniert 
es so ganz gut.

> Aus meiner Sicht muss die Rampe bei Beginn der Belichtung abgearbeitet
> sein und erst nach der Belichtung wieder bremsen, damit eine
> gleichförmige Bewegung zur Belichtung zur Verfügung steht. In der
> Beschleunigungs- oder Brems-Rampe zu Belichten ist aus meiner Sicht
> nicht "Zielführend".

Da stimme ich dir voll und ganz zu. Der Laser wird auch erst aktiviert 
werden, wenn die state machine mit "accelerate" fertig ist und in den 
"run" modus übergegangen ist.

Ich muss ich mir jetzt wohl erstmal einen Beruhigungstee machen, nachdem 
ich auf die schöne Hürde mit 16 bit Variablem im PROGMEM gestoßen bin, 
Stichwort "pgm_read_word". Man zweifelt wirklich am Verstand, wenn der 
Wert aus dem Array bei array[1] richtig ist und bei i=1; array[i] 
plötzlich totaler Mist...

Grüße

Niels

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Niels,

da muss ich Dieter Recht geben. Während der Belichtung muss die Rampe 
schon fertig sein, sonst ist die Belichtung nicht mehr gleíchmäßig.
Was hast du denn für Beschleunigungen angegeben? Bei mir kann ich so 
ziemlich an die Grenze gehen und der Motor macht das ohne Schrittverlust 
mit. Die Werte sind ja auf Integer genormt. Ich fahre mit einem Wert von 
50000 an.
Was nutzt du für einen Wert?
Ich habe da aber noch eine extra Lichtschranke eingeplant, die den 
Zeilenanfang markiert. Sollte ich beim Anfahren oder Bremsen Schritte 
verlieren, dann kann ich wieder auf die Lichtschranke Triggern. Und das 
bei jeder Zeile immer wieder neu. Ich habe eine für die Hinfahrt und 
eine für die Rückfahrt.
Die restlichen Probleme habe ich zum Glück nicht, da ich die Arbeit auf 
zwei Controller im Moment noch verteilt habe. Einer für die 
Schnittstelle und einer, der die Motoren fährt und das Belichten 
übernimmt. Da kommen sich auch keine Interrupts in die Quere, da das 
sowieso synchron ist.

Du kannst deinen Code auch gerne posten. Ich schau gerne mit drüber. 
Vielleicht fällt ja dem ein oder anderen noch was ein, was man eleganter 
oder effizienter gestallten kann. Es ist vor allem wichtig, dass du die 
Interruptroutinen so kurz wie möglich gestaltest. Eventuell kannst du 
Variablen setzten und die Berechnungen dann in "normalen" Funktionen 
machen.

Grüße, Jens

Autor: Niels J. (niels)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Hallo Niels,
>
> da muss ich Dieter Recht geben.

Habe ich auch schon gemacht ;)

> Was hast du denn für Beschleunigungen angegeben? Bei mir kann ich so
> ziemlich an die Grenze gehen und der Motor macht das ohne Schrittverlust
> mit. Die Werte sind ja auf Integer genormt. Ich fahre mit einem Wert von
> 50000 an.
> Was nutzt du für einen Wert?
Um's genau zu nehmen 65535. Da geht aber auch auf jeden Fall noch 
einiges mehr, die Rampe werde ich noch in Excel neu berechnen und dann 
einfügen. der Motor läuft aber auch mit einer Geschwindigkeit von 20000. 
Also 100 rad/s. Das ergibt dann 0,157 ms / Halbschritt.

> Du kannst deinen Code auch gerne posten. Ich schau gerne mit drüber.
> Vielleicht fällt ja dem ein oder anderen noch was ein, was man eleganter
> oder effizienter gestallten kann.

Komme ich sicher drauf zurück, wenn ich noch einen Hauch weiter bin. 
Aber immerhin habe ich gerade wieder alles in Bewegung gebracht, 
erstaunlicherweise genau so wie erhofft. Ich schaffe die Distanz von 
5000 (Halb)schritten (10,583 cm) in 1,08 s, mit steileren Rampen sollte 
das noch besser werden.

> Es ist vor allem wichtig, dass du die
> Interruptroutinen so kurz wie möglich gestaltest.

Deswegen ja jetzt die Umsetzung mittels Tabelle ;)

Beste Grüße

Niels

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Niels Janson schrieb:
> Ich weiß, Asche über mein Haupt. Aber ich lerne nur durch starke
> wiederkehrende Einschläge auf meinen Kopf ;)

Kommt mir bekannt vor :-)

Niels Janson schrieb:
> auf die schöne Hürde mit 16 bit Variablem im PROGMEM gestoßen bin,

Interessant - kannst Du da etwas präziser werden - vielleicht kann Dir 
dazu jemand (nicht unbedingt ich ...) helfen?

Grundsätzlich denke ich, dass eine Rampe auf 1 bis max- 2 cm Strecke 
abgearbeitet sein sollte. Ich bin da zwar vorsichtiger - aber bei mir 
spielt es auch keine große Rolle, da ich nur die "weiträumigen" 
Bewegungen mit Rampe abfahre (um das auch zu verstehen).

Wenn Du ein wenig (nicht alles :-)) offen legst kann Dir ggf. auch 
geholfen werden ...

cu
Dieter

Autor: Niels J. (niels)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter Frohnapfel schrieb:

> Niels Janson schrieb:
>> auf die schöne Hürde mit 16 bit Variablem im PROGMEM gestoßen bin,
>
> Interessant - kannst Du da etwas präziser werden - vielleicht kann Dir
> dazu jemand (nicht unbedingt ich ...) helfen?

Das Problem bestand dadrin, dass ich die Tabelle mit den Timerwerten, 
weil es so viele waren im Flash als Array abgelegt habe. Nun ist es ja 
aber so, dass man auf solche Arrays nicht so leicht zugreifen kann, wie 
ich später gelernt habe, denn Folgendes hat funktioniert:
uint16_t delays[980] PROGMEM = {
  9158,
  5495,
        ...
};

sprintf(Buffer, "delay0: %u\n", delays[0]);
uart_puts(Buffer); //Ausgabe 9158, wie gewünscht
So funktioniert es wahrscheinlich, weil der Compiler den Array-Aufruf 
weg optimiert hat und gleich den richtigen Wert eingefügt.

Problematisch wurde es aber, wenn ich versucht habe, mit einer Variablen 
auf die Array-Elemente zuzugreifen:
for (int i=0; i<979; i++){
  sprintf(Buffer, "delay: %u\n", delays[i]);
  uart_puts(Buffer); //Ausgabe vollkommen wirr..
}

Die Lösung dafür bestand dann darin, Folgendes zu nutzen:
  sprintf(Buffer, "delay: %u\n", pgm_read_word(&(delays[i])));

Aber da musste ich erstmal das Problem genau identifizieren und dann 
auch noch google verständlich machen, das hat ein wenig gestört ;)

> Grundsätzlich denke ich, dass eine Rampe auf 1 bis max- 2 cm Strecke
> abgearbeitet sein sollte.
Es sind aktuell recht genau 2 cm bei mir, der gesamte Verfahrweg auf der 
Achse beträgt leider auch nur knapp 10 cm, aber wie gesagt, ich denke 
die Rampe sollte noch steiler gehen.

> Wenn Du ein wenig (nicht alles :-)) offen legst kann Dir ggf. auch
> geholfen werden ...

Noch ein zwei Schönheitskorrekturen hier und da, und dann mache ich das 
auch^^

Beste Grüße

Niels

Autor: Pumuckl (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter Frohnapfel schrieb:
> der
>    Geschwindigkeit im Video wird die Oberfläche ganz hell - die Struktur
>    des Resists verändert sich. Mit dem Stereo-Mikroskop betrachtet ist
>    die "Spur" des Lasers undurchsichtig - es scheinen winzige Bläschen
>    enthalten zu sein.
>    Bei langsamerer Fahrgeschwindigkeit werden die Spuren schwarz - der
> Lack
>    ist verkokelt.

Hallo zusammen,

interessanter Thread und wirklich sehr schön zu lesen :-)

Um den Effekt "Oberfläche wird hell" bzw. "Oberfläche wird schwarz" zu 
erreichen, sind dafür die 405 nm LD notwendig oder geht das auch mit 
anderen (größeren) Wellenlängen?

Worauf ich hinaus will: Vielleicht genügt ja die Veränderung der 
Struktur des Fotolacks durch den thermischen Einfluss des Laserlichts 
("wegbrennen" o.ä.), so dass eine Belichtung bei korrekter Wellenlänge 
nicht (mehr) erforderlich ist. Das wiederrum würde bedeuten, dass ein 
ausreichend starker Infrarot-Laser genügen würde, den man wiederrum in 
die Laserdrucker-Scanner-Einheit verpflanzt und damit das Problem der 
unbrauchbaren Scanner-Optik bei 405 nm umgehen kann...

Nur mal so als Gedanke - sozusagen als "Mittelweg" zwischen FR belichten 
und Kupfer wegbrennen ;-)

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pumuckl schrieb:
> Das wiederrum würde bedeuten, dass ein
> ausreichend starker Infrarot-Laser genügen würde, den man wiederrum in
> die Laserdrucker-Scanner-Einheit verpflanzt und damit das Problem der
> unbrauchbaren Scanner-Optik bei 405 nm umgehen kann

Hmm - unbrauchbare Scanner-Optik? Sehe ich persönlich anders.

Wie stark muss ein Infrarot-Laser sein, damit ein alle 3 ms 
"vorbeihuschender" Laserpunkt die "strukturelle Veränderung" bewirkt? 
Und wodurch wird die Veränderung bewirkt? Ist es die Hitze (durch 
permanente, relativ lang andauernde Belichtung) oder ist es einfach die 
in Summe eingetragene Energiemenge? Ich weiß es nicht.

Vielleicht kann "knorke" das ja auflösen ...


Was ganz anderes - Richtung Schrittmotorsteuerung:

http://hackaday.com/2014/08/28/800-inches-per-minu...

Schon "scharf" (im wahrsten Sinne des Wortes), was die da schaffen ...

Autor: Pumuckl (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter Frohnapfel schrieb:
> Hmm - unbrauchbare Scanner-Optik? Sehe ich persönlich anders.

Naja, sagen wir mit Einschränkungen brauchbar. Weiter oben habe ich 
gelernt, dass die "F-Theta-Linse(n)" der Scanner-Optik für einen 
Wellenlängenbereich berechnet ist - in dem Fall für den infraroten 
Bereich (780 nm). Daher mein Ansatz, weiterhin mit einem Infrarot-Laser 
zu arbeiten, um das Optimum aus der Scanner-Optik herauszuholen, ohne 
die Linse(n) zu entfernen.

Dieter Frohnapfel schrieb:
> ie stark muss ein Infrarot-Laser sein, damit ein alle 3 ms
> "vorbeihuschender" Laserpunkt die "strukturelle Veränderung" bewirkt?
> Und wodurch wird die Veränderung bewirkt?

Offensichtlich gar nicht so stark - siehe das Video dass weiter oben 
gepostet ist: Beitrag "Re: UV-Laserdrucker"

Unter dem Video bei den Komentaren steht, dass die verwendeten 
Laserdioden "...405nm at 60-100mW..." (2x) besitzen. Das reicht wohl 
aus, dass sich der Lack bei der Geschwindigkeit so stark erwährmt, dass 
die Weiss-Färbung auftritt.

Tante google verrät mit dass es preiswert Laserdioden mit 500 mW bei 808 
nm gibt. Der Bereich kommt der ursprünglichen Wellenlänge sehr nahe (780 
nm).
Damit würde ich ins Rennen gehen, um mal den Versuch zu starten.

Dieter Frohnapfel schrieb:
> Ist es die Hitze (durch
> permanente, relativ lang andauernde Belichtung) oder ist es einfach die
> in Summe eingetragene Energiemenge? Ich weiß es nicht.

Die Hitze resultiert aus der eingetragenen Energiemenge - wobei ab einer 
gewissen Leistung der thermische Einfluss überwiegt ;-)

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pumuckl schrieb:
> Damit würde ich ins Rennen gehen, um mal den Versuch zu starten.

Dann viel Erfolg (ehrlich!) wäre mal ein neuer Ansatz. Ich persönlich 
habe da etwas Skrupel, da man Infrarot nicht direkt sieht (ggf. durch 
eine Kamera etc.) - und auch mit Brille (unbedingt zu tragen) nicht 
besser dran ist.

Pumuckl schrieb:
> Offensichtlich gar nicht so stark - siehe das Video dass weiter oben
> gepostet ist: Beitrag "Re: UV-Laserdrucker"

Ja - das ist aber auch ein Frage der Geschwindigkeit bzw. der Dauer, mit 
der ein Punkt belichtet wird. Wenn es eher die thermische Energie ist 
wird es sicher interessant, da (sagen wir mal bei 600 dpi und 18 cm 
Belichtungsbreite) ein Punkt alle 3 ms für 700 ns belichtet wird (wenn 
ich denn richtig gerechnet habe). Also 1/4252 der Belichtungszeit pro 
Zeile (wenn ich die "Tot-Zeit" für Synchronisation etc. nicht 
berücksichtige). 0,0007 ms zum "aufwärmen" und 2,9993 ms zum wieder 
abkühlen. Hmm ...

Im Video fährt der Laserkopf ca. alle 0,5 Sekunden über die komplette 
Breite und jeder Punkt wird 1,25 ms lang mit 150 mW belichtet (ungefähr 
...) und hat zwischenzeitig keine Zeit zum abkühlen.

Kurz: Keine Ahnung, bin gespannt.

Autor: Kevin S. (hagbart06)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pumuckl schrieb:
> Das reicht wohl
> aus, dass sich der Lack bei der Geschwindigkeit so stark erwährmt, dass
> die Weiss-Färbung auftritt.

Die Frage ist ob die Verfärbung nur eine (extreme) Überbelichtung ist 
oder ob sie durch die Wärme entsteht. Da bin ich mir überhaupt nicht 
sicher, da beim "normalen" Belichten die belichteten Flächen auch heller 
werden. Aber das wäre ein interessanter Ansatz und ich denke einen 
Versuch wäre es wert.


Mal ein kleines Update von meinem Projekt: Eine KSQ habe ich aufgebaut 
und die funktionierte auch. Allerdings sind mir an dem gesamten 
Druckerkonstrukt einige Schwachpunkte aufgefallen, die mich veranlasst 
haben den ganzen Aufbau zu verwerfen. Da ich von einem früheren Projekt 
noch einige Teile übrig habe, baue ich mir nun auch einen Aufbau mit 
Schrittmotoren und Linearführungen. Habe das ganze also in Inventor 
konstruiert und wollte die Teile mit meinem 3D-Drucker drucken. Die 
ersten zwei Teile wurden auch problemlos gedruckt. Dann musste ich 
feststellen, dass die Software die ich fabriziert habe Schrott ist und 
sporadisch ein Pufferüberlauf auftritt, den ich nicht so recht 
lokalisieren kann. Habe dann etwas geschaut und für 50€ ein RAMPS mit 4 
Treibern und Arduino bekommen. Bin zwar eigentlich nicht von dieser 
Lösung überzeugt, aber bei dem Preis kann ichs mal ausprobieren. 
Außerdem kann ich dann endlich mal den Raspberry für etwas verwenden 
:-). Bis das läuft ist das andere Projekt also erstmal zurück gestellt.

Autor: Christian O. (hightec)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nabend,

Wie hoch ist denn die Leistung der von euch verwendeten LD´s? Ich 
spekuliere grade mit 2 LD´s á 1W.

Die würde ich von rechts und Links auf den Polygonspiegel richten und 
natürlich zueinander ausrichten/syncronisieren. Nur bin ich mir nicht 
sicher ob die Leistung auch für das Erhitzen (gefällt mir irgendwie) des 
FR´s ausreicht oder ob ich mich mit dem ursprünglichen belichten 
zufrieden geben müsste.

In dem Video wurde ja bewusst eine Achse für das Verfahren der Linien 
benutzt. Schluckt die Polygonspiegelmethode wirklich so viel Leistung?

Gruß

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Christian,

das wird schwer dir da eine richtige Antwort zu liefern, da das hier 
noch keiner versucht hat.
Ich bin auch mit dem Erhitzen ein bisschen skeptisch.
Ich denke das ist nicht nur von der Leistung abhängig. Viel wichtiger 
ist eigentlich wie sich dein Material verhält.
Wenn der Lack gerade bei IR Licht reflektiert (also keine Energie 
aufnimmt) dann kannst du mit so viel Leistung da drauf ballern wie du 
willst und wirst keinen Erfolg haben.
Da müsste man erst testen wie stark der Photolack reflektiert!
Erst dann kann man abschätzen wie viel Leistung man braucht.
Nur ich vermute, dass keiner hier die Messungen durchführen kann. Daher 
wirst du das einfach testen müssen.
Im Übrigen finde ich deinen Ansatz zum jetzigen Zeitpunkt gewagt. Alle 
hier kämpfen noch mit trivialeren Problemen. Da dann auch noch 2 Laser 
über einen Spiegel zu synchronisieren das ist eine große Aufgabe. 
Vielleicht solltest du das auf Gerät 2 verlegen und erstmal dich in den 
sonstigen Aufbau hineinfinden. Nicht dass du nur sinnlos Geld verbrennst 
und das dann insgesamt wieder aus Frust im Müll landet.

Grüße, Jens

Autor: 123 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Oh je oh je.

Wie gross ist der Öffnungswinkel deines Scanners? 30 Grad? bei einem 
Scanner mit 6 Spiegel ergibt das je spielgel fläche von 120 Grad die 
abgescannt wird. heisst 75% der zeit läuft der Laser in der Pampa rum.

und wie ich jetzt von 360 / 6 = 60 * 2 = 120 komme darfst du dir selber 
überlegen.

und noch ein paar Einwände. die Linsen mögen zwar für IR berechnet 
worden sein. aber das Material ist sicher nicht für die Leistung 
ausgelegt. könnte passieren, das du die Linse zu sehr termisch 
belastest.

und um den Lack weg zu bekommen musst du in relativ kurzer zeit eine 
hohe Leistung einbringen. Unter dem Lack ist Kupfer und das hat 
bekannter Massen eine sehr sehr gute Wärmeleitfähigkeit. Ich vermute du 
wirst mit der Methode eher die Leiterplatte aufheizen als den Lack weg 
zu lasern. Und der laser braucht aufgrund des Scanners relativ lange um 
wieder an der gleichen stelle zu sein.
Entweder der Lack ist beim ersten mal ab scannen schon weg, oder du hast 
Pech gehabt.

gruss

Autor: Christian O. (hightec)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Naja ich denke ich werde die Methode mal versuchen.
Sollte es nicht klappen den Lack zu "brennen" sollte die Energie doch 
zumindestens für das ordentliche belichten des Fotoresists ausreichen.
Wenn ich durch die beiden Laserdioden dann wenigstens die 
Belichtungszeit verkürzt habe ist dies für mich schon ein ausreichender 
Erfolg.

Ich versuche das Fahren auf der X-Achse zu vermeiden, da ich möglichst 
wenig Mechanik verbauen möchte. Zumindest schätze ich den Polygonspiegel 
langlebiger ein als Verfahreinheiten in X- und Y-Achse.
Am besten würde es mir gefallen wenn sich von aussen ersichtlich nichts 
bewegt und der Laser intern über Spiegel über alle Achsen gelenkt wird. 
Das ist aber denke ich ein erstmal viel zu grosses Ziel  und auch nicht 
notwendig.

Ich werde auf jeden Fall berichten sobald die Syncronisation ordentlich 
läuft.

Gruß

HighTec

Autor: 123 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zum belichten sollte die Wellenlänge stimmen! 405 bzw 445 nm.
Mir IR bzw rot wird das nichts. Oder du verwendet einen anderen lack. 
Gibts so was überhaupt?
Reprofilm kann man meines Wissens mit roten lasern belichten. 
(Trommelbelichter)

Autor: Christian O. (hightec)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
123 schrieb:
> Zum belichten sollte die Wellenlänge stimmen! 405 bzw 445 nm. Mir
> IR bzw rot wird das nichts. Oder du verwendet einen anderen lack. Gibts
> so was überhaupt? Reprofilm kann man meines Wissens mit roten lasern
> belichten. (Trommelbelichter)

IR werde ich nicht verwenden, ich bestelle mir extra zwei LDs in 445 ;-)

Autor: Christian O. (hightec)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na wie sieht es aus? Hat wer ein paar updates zu berichten oder kämpft 
ihr noch an vorderster Front ;-)

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da der Thread schon wieder einzuschlafen droht - und ich Fortschritte zu 
verzeichnen habe :-)

Ich habe meine Platine (in China gefertigt, wegen Durchkontaktierung) 
endlich bestückt (dank dem Kapton-Stencil aus USA und meinem 
Stereo-Mikroskop) und in den Ofen geschoben. Tschacka!!!

Fast alles gut gegangen :-) bis auf den 100µF Elko, der wollte nicht 
verbacken werden. Ist aber nicht schlimm, den und mehr habe ich auf der 
"Versorgungs-Platine". Ab sofort bin ich SMD-Fan :-)

Habe jetzt mit dem digitalen Poti per SPI rumgespielt (nach Lesen des 
Datenblatts auch erfolgreich) und kann jetzt den Laser wunderbar digital 
einstellen. Der kleine IC-HG wird allerdings mehr als Handwarm - hier 
muss ich mir noch eine Kühlung einfallen lassen. Thermal-Pad habe ich 
aber ich denke, ich werde von beiden Seiten mit Kühlkörpern kühlen.

Im Nachhinein habe ich mehrere Fehler gemacht:

1. 5V Referenzspannung (warum, weiß ich gar nicht mehr)
   Voll doof, da ich mir damit Einstell-Spielraum genommen habe

2. SDO von digitalen Poti nicht beschaltet
   Auch nicht intelligent, da ich den gespeicherten und aktuellen Wert 
so
   nicht auslesen kann

3. Die Kühlung und mögliche Befestigungslöcher für Kühlkörper locker
   ignoriert - das rächt sich jetzt

Außerdem gibt es eigentlich keinen vernünftigen Grund, den 
Mikrocontroller auf einer anderen Platine zu haben. Version x wird 
anders aussehen.

Positiv: Der Weg ist das Ziel :-)

Spiele also noch ein wenig mit dem Laser-Treiber, sorge für Kühlung und 
"verheirate" den erstmal mit der bestehenden Lösung. Mal schauen, was 
rauskommt.

Nächste Stufe wird der Einsatz des ATXMEGA sein ...

Wie schaut's bei den "Plotter-mässig-Linien-Belichtern" aus?

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Falls es noch wen interessiert:

Die Flanken der Signale sehen - im Gegensatz zur aktuellen 
Transistor/MosFet-Lösung - richtig gut aus. Kerzengerade - aber mit 
Überschwingern, die ich meinem fliegenden Aufbau oder dem "günstigen" 
Oszi anlaste.

An diesem oder dem nächsten Wochenende werde ich das Teil mal in meinen 
Belichter einsetzen und mir das Ergebnis anschauen.

Parallel werde ich (aus gegebenem Anlass :-)) mal schauen, ob ich meinen 
Plotter in Verbindung mit einer ordentlichen Laser-Diode nicht dazu 
bringen kann, mir Stencils zu schneiden.

Was passiert in schwarzen Löchern mit Grüssen? Egal, ich grüsse alle ... 
:-)

Autor: Kevin S. (hagbart06)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe leider keine großen Fortschritte zu verzeichnen, da nächste 
Woche Klausuren sind... Mein 3D-Drucker läuft zwar mittlerweile wieder 
und die Teile sind fertig gedruckt, aber ich schätze, dass ich erst in 
drei Wochen alles zusammengebaut habe und die ersten Testläufe machen 
kann.

Schön zu hören, dass es bei euch anscheinend besser vorangeht. 
Hoffentlich werden hier bald (brauchbare) Ergebnisse zu sehen sein :-)

Schöne Grüße
Kevin

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo ihr zwei,

bei mir ist bisher nichts voran gegangen. Wie gesagt, ich werde wohl 
erst wieder gegen Weihnachten dazu kommen da was zu machen. Ich muss 
erst noch ein paar andere Sachen fertig machen.
Was für eine Laserdiode willst du denn nehmen um die Stencils zu 
schneiden?
Ich denke die Leistung und die Wellenlänge die dafür nötig sind, sind 
nicht so leicht zu bekommen.
Kannst du von deinem Treiber mal Oszibilder einstellen? Würde mich schon 
interessieren.

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Kannst du von deinem Treiber mal Oszibilder einstellen?

Hallo Jens,

lieber nicht ...

Außer meinem fliegenden Aufbau habe ich noch den Kardinal-Fehler 
begangen GND und AGND direkt am IC-HG zusammenkommen zu lassen (Fritz 
war da schlauer ...) - bin halt ein "rookie" in Bezug auf 
Schaltungsentwurf. Ist keine Entschuldigung - Lesen (vorher) hätte mir 
einiges erspart.
Wie geschrieben sind die Signal-Flanken sehr gerade - nur gibt es - 
lt.Oszi - Überschwinger, die ich durch meinen fliegenden Aufbau bzw. die 
GND-Problematik in Verbindung mit der Charakteristik der LD erklären 
möchte (aber nicht wirklich kann). Der Weg ist das Ziel und ich lerne 
immer wieder hinzu :-)

Hierzu die Aussage von IC-Haus:

Zur Bewertung des Laserimpulses ist eine elektrische Messung des 
Laserstromes alleine nicht ausreichend. Das Ergebnis ist wegen der 
Charakteristik der  Laserdiode nicht sehr aussagekräftig. Daher ist es 
unumgänglich den Laserimpuls der Diode optischen zu messen.


Jens schrieb:
> Ich denke die Leistung und die Wellenlänge die dafür nötig sind, sind
> nicht so leicht zu bekommen.

Sehe ich nicht so - mit ca. 250 mW Laserleistung (blaue LD) bruzzle ich 
sowohl Löcher in weißes (reflektierendes) Papier wie auch in ca. 50 µm 
dickes Kapton-Klebeband. Wenn ich an ca. 100 - 150 µm dicke Kapton- oder 
andere Folie denke ist das wahrscheinlich machbar.

Den eigentlichen Knackpunkt sehe ich darin, den Plotter auf die 
gewünschte "Verfahr-Geschwindigkeit" zu bekommen. Aber das ist ja auch 
nur ein Ansatz - wenn es nicht funktioniert habe ich es zumindest 
probiert ... und werde weiterhin ca. 15 € für 2 Kapton-Stencils zahlen 
...

cu
Dieter

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

aber du willst doch jetzt in Metall schneiden. Das hat mir Papier nichts 
mehr zu tun. Da hast du mehrere Schwierigkeiten.
Zum einen leitet Metall die Wärme besser. Da sind die 250mW schnell 
abgeführt. Zum anderen reflektiert Metall den Laserstrahl. Und das ist 
von der Wellenlänge und vom jeweiligen Metall abhängig. Für die 
verschiedenen Materialien wird das angegeben, wie viel Energie du ins 
Material bringen kannst und nennt sich Basorbtionsgrad oder 
Absorbtionswellenlänge. Da gibt es Kurven, wo man sehr schon sehen kann 
bei welcher Wellenlänge das Material reflektiert und bei welcher nicht. 
Du musst dann eine Wellenlänge wählen, die nicht reflektiert wird. Dann 
wird die Energie des Laserstrahls absorbiert und das Material erwärmt 
sich. Du kannst also schneiden.
Die gängigen Laser für die Metallbearbeitung haben alle etwa 1064nm 
Wellenlänge. Das ist leider kein Zufall!
Allerdings die Kapton-Stencils müsstest du problemlos schneiden können. 
Damit kommst du ja auch schon weiter!

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> aber du willst doch jetzt in Metall schneiden

Nö - ich rede von Kunststof-Folie bzw. Kapton-Folie.

Metall war mal - ich hatte versucht Stencils aus Metallfolie (Neusilber 
bzw. Messing) zu ätzen - das geht bei ganz feinen Strukturen (QFN28) 
nicht mehr ordentlich; kann man aus meiner Sicht vergesssen.

Gruß
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

dann habe ich dich da falsch verstanden!
Mich würde interessieren, wenn du so eine Kunststofffolie schneidest, 
wie gut das in den Ecken geht.
Beispielsweise bei SMD Widerständen hast du ja ein rechteckiges Pad. Wie 
gut ist da die Kontur an den Ecken? Hast du da schon Ergebnisse?

Gruß, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter Frohnapfel schrieb:
> Parallel werde ich (aus gegebenem Anlass :-)) mal schauen, ob ich meinen
> Plotter in Verbindung mit einer ordentlichen Laser-Diode nicht dazu
> bringen kann, mir Stencils zu schneiden.

Jens schrieb:
> Hast du da schon Ergebnisse?

Hallo Jens,

nein - noch keinerlei Erkenntnisse. Das dauert auch sicher noch eine 
ganze Weile ... da ich wahrscheinlich den Plotter dazu selbst steuern 
muss. Die Optimierungen in der Plotter-Firmware werden sich vermutlich 
nicht mit meinen Vorstellungen decken :-(

Das hat für mich auch nicht Prio 1. Zunächst werde ich mal den 
sub-optimalen Laser-Treiber an meine Lösung anbinden und mir das 
Ergebnis anschauen.

Dann werde ich wohl ein neues PCB nach aktuellem Kenntnistand entwickeln 
und wieder in China fertigen lassen. Diesmal parallel dazu die 
Kapton-Stencils in USA ...

Weihnachten (:-)) schaue ich mir dann wahrscheinlich das Ergebnis an.

Dann (so ich bis dahin keine anderen Pläne habe) kümmere ich mich um den 
Plotter, der hier seit ca. 3 Jahren dekorativ herumsteht.

Auch ich betreibe das nur Hobby-mässig. Wenn ich keine Lust habe tut 
sich nichts ...

LG
Dieter

Autor: Maik (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich plane auch seit längerem den Bau eines Laser-Belichters fürs Hobby. 
Spiegeleinheiten usw. liegen bereits im Schrank. Zu LD-Treiber, Pll und 
uC habe ich auch bereits erste Planungen abgeschlossen.

Doch wie bekomme ich ein Layout aus dem PC über USB/Seriell in meinen 
uC?

Ich habe hierzu leider noch nichts gefunden. Schon gar keine 
Code-Beispiele. Ich würde gerne das sw-Layout aus Eagle, KiCad o.ä. als 
Pixelbild zeilenweise zerlegen und die sw-Informationen an den uC 
übergeben. Im Programmieren innerhalb des PCs bin ich leider noch keine 
große Leuchte.

Hat einer von Euch evtl. ein Codebeispiel? Ich denke, dass das Ganze in 
Python am einfachsten zu implementieren sein dürfte.


Mit Gruß

Maik

Autor: Guido B. (guido-b)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Maik schrieb:
> Ich würde gerne das sw-Layout aus Eagle, KiCad o.ä. als
> Pixelbild zeilenweise zerlegen und die sw-Informationen an den uC
> übergeben.

Wenn du einen Gerber-Outout erzeugst, kann das Programm gerbv die
Umwandlung übernehmen. Das ergibt allerdings Farbbilder, die du ev.
noch weiterbearbeiten musst.

Autor: Egon (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Maik schrieb:
> Doch wie bekomme ich ein Layout aus dem PC über USB/Seriell in meinen
> uC?

Ich weiß, der Thread ist mittlerweile elend lang - aber im bei "Homemade 
Laser Exposer" (Youtube) solltest Du eine Lösung finden.

Ich drehe weitere Kreise. Meine LM297 / LM298-Lösung (empfindliche 
Bausteine - sowohl in Bezug auf GND wie auch auf statische Elektrizität) 
habe ich durch ein winziges GY-4988-Modul mit ebensolchem Chip ersetzt. 
KEIN Kühlkörper erforderlich, bis 16tel Step möglich im QFN28-Mass ... 
O.K. 297/298 sind Dinosaurier ... Nur die Strom-Einstellung war etwas 
nervig. Aber ein guter Schritt in Richtung 1200 dpi :-)

Meine Laser-Driver Lösung will noch nicht so recht. Bin nochmal ein paar 
Tage unterwegs, dann werde ich dem auf den Grund gehen. Habe einige 
Fragen an IC-Haus "gemailt" - und prompt Antwort bekommen. Die Erwärmung 
des Chips kann man (auch) über die zu schaltende Spannung beeinflussen. 
Habe ich ausprobiert - wird in V2 meines PCB mit einfließen. Leider 
funktioniert die Steuerung noch nicht wie gewünscht - keine Ahnung, wo 
es klemmt.

Bin aber eigentlich guter Dinge :-), da ich an div. Baustellen ganz 
ordentlich vorankomme. Z.B. war mein Laser-Kühlkörper (mangels 
Bohr-mechanischer Fähigkeiten meinerseits - ich habe den Bohrer im 
vorgesehenen Bohrloch abgedreht :-( ) nur einseitig befestigt - das habe 
ich geändert, jetzt sitzt das Teil Bombenfest. Bei der Gelegenheit 
gelernt, dass es spezielle Bohrer für ALU (-Blöcke) gibt - habe ich aber 
nicht eingesetzt sondern mm-weise die langen Späne abgezogen. Hat sich 
nicht positiv auf die geplante Ziel-Linie ausgewirkt ... .

Gruß an die Laser-geweihten :-)

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Egon schrieb:
> Autor:
>
>         Egon (Gast)
>
>
>
>
>
>
>
>       Datum: 07.10.2014 21:17

Oh Mann,

ich gelobe Besserung :-)

Ich habe 1 mal (und auch zum ersten Mal) ge-trollt (mit dem Namen Egon) 
und es hat sich umgehend gerächt :-(. Eigentlich nur, weil mir so viele 
Beiträge hier vollkommen Sinnfrei erscheinen und ich das auch mal 
ausprobieren wollte (hat übrigens prima funktioniert - man kann schon 
recht abwegig posten, es finden sich immer Mitstreiter ...)).

Also der Beitrag stammt nicht von "Egon" sondern von mir ...

Autor: Christian O. (hightec)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter Frohnapfel aka Egon schrieb:
> habe ich durch ein winziges GY-4988-Modul mit ebensolchem Chip ersetzt.


Welchen Schrittmotor betreibst du denn mit dem Modul?

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christian O. schrieb:
> Schrittmotor

Hallo Christian,

war ein paar Tage weg ... daher die späte Antwort.

Ich treibe den Standard-Schrittmotor (bipolar) des eingesetzten 
HP-Scanners damit. Ist nur ein kleiner Schrittmotor mit wenig Leistung - 
reicht aber dank des vorhandenen "Getriebes" gut aus.

Der Motor wird durch den Haltestrom gut warm (nicht heiß), aber der 
Treiber-Baustein bleibt relativ kühl.

Gruß
Dieter

Autor: Frank (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo ,
bin vor kurzem auf euch aufmerksam geworden.
Habe auch etwas vor einiger Zeit mit UV-Lasern, aber mit Galvos , 
experimentiert

http://laserfreak.net/forum/viewtopic.php?f=43&t=55202

Frank

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Frank schrieb:
> Habe auch etwas vor einiger Zeit mit UV-Lasern, aber mit Galvos ,
> experimentiert
>
> http://laserfreak.net/forum/viewtopic.php?f=43&t=55202

Hmm, ja - der Link zeigt nur wenig - eigentlich nur die PC-Software in 
Action für eine Outline-Schrift.
Das Video zeigt noch 2 Spiegel (was hat das mit "richtigen" Galvos zu 
tun ?) in relativ behäbiger Bewegung. Galvos sind (für mich) eher sehr 
kleine Ablenkeinheiten, welche auch sehr schnell reagieren ...

Die Bilder - die div. Defekte in den Leiterbahnen etc. kenne ich eher 
von von Belichtung über Folien etc. - kann ich nicht so recht zuordnen.

Wie genau hast Du denn die unterschiedliche Fokussierung (je nach 
Entfernung) des Laserstrahls gelöst? Welche "Galvos" hast Du denn 
verwendet? Wie lange dauert die Belichtung einer solchen Platine?

Autor: Frank (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,
Das Video auf Laserfreak ist nicht von mir -> von VDX hat geantwortet, 
ich bin dort roehre.

Hardware:
175mW 405nm UV Lasermodul

Galvos und Treiber : CT 6810P

Mikrocontroller 32 Bit von Microchip PIC32 - USB CDC + 
Software-Kissenverzerrung

Analog : Dual - DAC 16Bit DAC8532 - OPV Frontend +- 3V symetrisch

Software : EAGLE (Leiterplatten Layout) - daraus wird mit „ 
FastGcode.ulp “ ein CNC File mit XYZ Koordinaten welche mittels der 
Software “ Repetier-Host“ (aus der 3D-Drucher Szene ) zum 
Mikrocontroller per USB übertragen wird. Der berechnet, gibt mit dem 
Bresenham-Algorithmus und Software-Kissenverzerrung die Werte an den DAC 
und der zum Galvotreiber aus.

Die Galvos befinden sich senkrecht mittig 300mm über der 
Projektionsfläche von 180x170mm.

Der Fokus des Lasers aus 300mm Entfernung und bei einer Scannfläche 
180x170mm ist relatv unkritisch

- die oben gezeigten Bilder sind aus den ersten Versuchen und vielleicht 
nicht gut aufgenommen , die Fussel stammen vom besprühen mit Positv20

- IC in der mitte -> PIC32MX695F512H-80 TQFP64 mit 0,5mm Pinnabstand
- Belichtun bei pcb1.jpg ca. 9 min - keinere gehen natürlich schneller 
da nur die zu ätzenden Stellen gelasert werden.

Frank

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Frank schrieb:
> Der Fokus des Lasers aus 300mm Entfernung und bei einer Scannfläche
> 180x170mm ist relatv unkritisch

Interessant - bei mir sind es etwa 25 cm und der Fokus ist schon recht 
kritisch ... . Scheint, als ob wir anders fokussieren.

Bei Dir sind das ca. 1,3 bis 1,5 (je nachdem wie die "Spiegel-Wege" 
sind) cm Unterschied im Fokus von der Mitte zum Rand. Ist aus meiner 
Sicht eine ordentliche Nummer ... und ich kann mir noch nicht so recht 
vorstellen, wie das funktioniert.

Mit den Galvos und der 3D-Drucker-SW habe ich Null Erfahrung. Ich gehe 
mal davon aus, das nicht Zeilen-weise sondern gezielt "abgefahren" wird. 
Wie auch immer das funktioniert. Welches"Raster" wird denn da zugrunde 
gelegt?

Kannst Du mal bitte ein Bild / oder besser Video DEINES Aufbaus 
einstellen? Dann kann ich / können wir uns die Gegebenheiten besser 
nachvollziehen.

Ansonsten: Respekt - sieht wirklich gut aus!

: Bearbeitet durch User
Autor: Frank (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,
ich werd am Wochenende versuchen ei paar Bilder zu machen.
Für die Kontrolle des Focuspunktes, scanne ich mit 35% Laserpower ein 
Karo-Raster von 5x5mm über die gesamt zur Verfügung stehende Fläche auf 
Thermofaxpapier. -> visuell mit Lupe und Mikroskop.

Für euch, mit den Schrittmotoren, hätte ich noch einen Tipp; falls noch 
nicht bekannt.

http://smoothieware.org/
http://smoothieware.org/smoothie-on-a-breadboard

Habe selbst schon getestet -> läuft super , als CNC, 3D-Drucker, 
Lasercutter
einfach über ein ini-File zu Konfigurieren
- mit Rampen, Planer und Geschwindigkeits-synchrone PWM-Steuerung für 
Laserpower

Frank

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Frank,

sieht sehr vielversprechend aus was du da machst. Bilder würden mich 
auch interessiern. Und ich würde das Gerät gerne mal in Aktion sehen.
Wie machst du das mit den Polygonen wenn eine etwas größere Fläche 
ausgespart werden soll?
Du hast ja geschrieben dass du Fastgcode.ulp verwendest. Das habe ich 
mir auch mal besorgt, aber ich komme nicht mit den Einstellungen 
zurecht. Ich habe noch eine CNC Fräse hier und würde meine Platinen bis 
mein Belichter fertig ist gerne fräsen. Aber mit den ULPs komme ich 
nicht richtig zurecht.
Auch das PCBGCode hat die Fill Funktion nicht mehr.
Die Flächen werden nicht entfernt, sondern bleiben stehen. Sie sind zwar 
elektrisch nicht mehr angebunden, aber das reicht manchmal nicht aus 
(EMV, Sicherheitsabstand,...)
Kannst du mir da weiter helfen?

Grüße, Jens

Autor: Frank (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jens,
kurze Info zu FastGcode.ulp -> Einstellung zum Lasern
- wenn Du nur Isolation's fräsen möchtest, das Häkchen bei FILL 
entfernen

Autor: Frank (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
habe ein kurzes Video eingestellt.
Youtube-Video "Laser PCB thermopapier 8"

Frank

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Frank,

das ist ja der Hammer!
Da interessieren mich jetzt aber auch die anderen Details. Der Aufbau 
und vor allem die Galvos. Dann würde mich interessieren wie das Ganze 
auch preislich liegt. Wenn die Lösung auch in dem Bereich liegt wie die 
anderen, dann ist das eine echte Alternative.
Vielen Dank auch für die Infos zu dem ULP. Hat funktioniert.

Grüße, Jens

Autor: 20x4 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Da interessieren mich jetzt aber auch die anderen Details. Der Aufbau

Ich habe mal abgewartet, weil ich auch sehr daran interessiert bin, wie 
diese tolle Leistung zustande kommt. Bilder vom Aufbau wären wirklich 
höchst interessant - ich kann mir das Alles gar nicht richtig 
vorstellen.

Das die Ablenkung Dein know-how ist - O.K, das ist nachvollziehbar. Da 
muss man sich halt mal intensiv mit der Welt der Mathematik beschäftigen 
...

Abgesehen davon kann ich die "tolerante" Fokussierung immer noch nicht 
verstehen - vielleicht kannst Du das ja etwas "erhellen".

cu
Dieter

Autor: 123 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Moin

Ich hab mich mal ein bischen versucht einzuarbeiten in die Laser optik. 
Man stössst da auf ganz lustige verhalten. von wegen gaus strahl, ...

Der Minimale Fokus punkt ist von Winkel und Wellenlänge abhängig. Je 
steiler der Winkel um su kleiner.

Es gibt einen abstand zwichen kurz vor denen der Fokuspunkt und kurz 
danach, bei dem der fokus mehr oder weniger gleich ist. Nennt sich 
ryleigh länge.

Je flacher der Winkel um so länger dieser abstand.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gau%C3%9F-Strahl

gruss

ps. ich bin auch interresiert an dem system.
vorallem über die güte der Galvos hab ich noch nichts gefunden. geht ja 
von ein paar hundert (einzelnen) euronen bis deutlich ins 4 stellige

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Frank schrieb:
> habe ein kurzes Video eingestellt.

Deinen Aufbau hälst Du geheim? Wäre ja O.K. - muss man halt wissen ...

Das Video sieht schon mal wirklich gut aus!

Ich frage mich nur nach wie vor, wie Du den Fokus auf diese 
(schwankende) Entfernung sauber hin bekommst. Wenn ich hier mit einem 
Laser-Modul und Fokus auf ca. 30 cm rumspiele, dann machen +/- 10 mm 
Entfernung schon ordentlich was aus.

Gruß
Dieter

Autor: Frank (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
anbei ein paar Bilder.
- man kann sich mit dem Fokus theotetisch stundenlang beschäftigen - 
oder einfach ausprobieren. Ich habe aus meiner Kramkiste die beste Optik 
(Glas, 2 Linsen, AR) hin und her probiert -> und es klappt
- die Fokus Einstellung ist allerdings feinmotorisch anspruchsfoll
- Laserdioden-Treiber -> siehe Bild
- zu den Galvos : also die China Dinger für 100 bis 300 € reichen nicht 
-> keine ausreichende Spannungsstabilisierung, nicht linear genug
- meine Galvos und Treiber stammen aus einen alten Co2 
Beschriftungslaser
- der Rest - MµC, DAC, Opammp's, Laserdioden-Treiber sind einfachsten zu 
verkraften.

Frank

Autor: Maik (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich wunderte mich schon, wo meine Anfrage geblieben ist. Bis ich sah, 
dass der Thread mittlerweile eine 2. Seite hat... Augen auf

Ich fragte nach einer Möglichkeit, ein Bild, Postscript etc. aus dem 
PC-Programm zeilenweise in sw-Daten ausgeben lassen zu können. Diese 
sollten dann lokal oder in der Zielhardware ausgewertet werden.

Der Hinweis auf den Laser-Exposer in Youtube hilft mir nicht wirklich 
weiter. Das Video kenne ich. Die Daten auf der zugehörigen Internetseite 
sind leider nicht einsehbar. Die Lösung wurde offenbar in Python 
realisiert.

Hat einer von euch weitere Hinweise für mich? Ich würde gerne offene 
Programmsprachen verwenden und von kommerziellen Programmpaketen 
absehen.

Mit Gruß

Maik.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Frank

Boah ... sieht richtig gut aus. Was mich am meisten überrascht ist die 
"heftige" Steuerung für die Galvos. Ich dacht immer, die müssten relativ 
wenig Masse/Gewicht haben um die schnellen Bewegungen optimal umzusetzen 
- und daher auch nur "leichtgewichtig" angesteuert werden.

Ansonsten: Nochmals ... wirklich toll!!

Was mich interessieren würde - wo ist das Problem mit "unzureichender 
Spannungsstabilisierung" (was muss da wo stabilisiert werden) und was 
bedeutet "nicht linear genug" bezogen auf die "China-Galvos"?

O.K. ich bin diesbezüglich absoluter Laie - würde es aber gerne 
verstehen ...


@Maik

Apropos China - lebst Du dort :-) - anders kann ich mir nicht erklären, 
dass

Maik schrieb:
> Die Daten auf der zugehörigen Internetseite
> sind leider nicht einsehbar.

Du die Daten nicht sehen kannst. Der Link unter dem Video

http://www.das-labor.org/wiki/LaserExposer

führt auf die richtige Seite. Von dort aus kann man via Link z.B. im SVN 
die Sourcen betrachten und kommt - wie durch ein Wunder :-) - darauf, 
dass eines der sog. Poppler-Tools (nämlich pdftoppm) genutzt wird um 
eine PDF-Datei (z.B. aus Eagle heraus erzeugt) in eine Bitmap-Datei 
umzusetzen. Darüber wurde hier im Thread auch schon diskutiert ...

Also "Poppler-Tools" ... wäre eine Möglichkeit. Es gibt bestimmt noch 
viele andere, aber ich z.B. nutze auch pdftoppm.

Mit Python geht es wohl auch (vielleicht kann Frank da weiterhelfen) - 
da habe ich aber keine Ahnung von.

Gruß
Dieter

: Bearbeitet durch User
Autor: 123 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Mike

Kommt auch immer darauf welche Platform. Windows  Linux  OSx?

Unter Windows könnte ein einfacher Raster treiber möglich sein. Der 
müsste nur aus einer GPD bestehen. der dann z.B. direckt aus Eagle die 
Daten generiert. Datei Drucken (myPCBprinter) Anbindung z.B. Über RS232 
auf dem dann der Spooler die generierten Rasterdaten rausschiebt. Bei 
USB bräuchte man eine USB Device PrinterClass Implementierung. (mit 
linux kein Problem da schon im kernel vorhanden)

Unter Linux / OSx könnte man cups bzw die darunterliegenden Software 
libs / tools verwenden.

gruss

Autor: Frank (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,
-zu den Galvos : ... es gibt sogar welche, die bauen die Dinger selber
http://elm-chan.org/works/vlp/report_e.html

> Was mich interessieren würde - wo ist das Problem mit "unzureichender
> Spannungsstabilisierung"
- die 100€ Dinger haben ein Schaltnetzteil von +-15V für die Endstufe 
und Vorstufe (Servo-Regler)zusammen -> Lastschwankungen werden nicht 
ausgeregelt - billige Audio-Endstufen IC's verbaut(TDA2030) - ich habe 
mit solch ein Teil zu viel Zeit verbracht - zum Schluss ist eine 
Galvospule abgeraucht. Jetzt liegt es in der Ecke und wird mit 
Nichtachtung gestraft.

guten Eindruck machen :

Ebay-Artikel Nr. 191348298950

Ebay-Artikel Nr. 191348298911

http://www.thorlabs.de/newgrouppage9.cfm?objectgroup_id=3770

Frank

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Frank schrieb:
> -zu den Galvos : ... es gibt sogar welche, die bauen die Dinger selber

:-) das ist nach meinem Geschmack - McGyver-Galvos :-)

Aber im Ernst - die Dinger sind ja wirklich nicht gerade billig. Zum 
rumspielen ist mir das viel zu teuer ...

Bin gespannt, ob andere Dir folgen werden. Ich bleibe jetzt erstmal auf 
der Polygonspiegel-Linie und versuche da noch zu optimieren.

Vielleicht spiele ich wirklich mal mit den Selbstbau-Galvos rum - nur 
so, um das Prinzip mal anzuwenden.

Gruß
Dieter

Autor: Jens K. (jens_k)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gibt auch noch die Galvos von Scannermax (Pangolin). Die 506er Serie hat 
irgendwo bei 350$ mit Servoverstärker angefangen. Das ist auf jedenfall 
schonmal eine andere Klasse als China ^^

Autor: Robin E. (why_me)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Selbstbau Galvos müssten sich mit solchen Magneten [1] eigentlich recht 
einfach aufbauen lassen, in die mitte noch eine am besten nicht 
magnetische Welle (Alu oder Messing) und fertig wäre das teil. Nur die 
Feder könnte etwas problematisch sein.

Die Ansteuerung ist eigentlich auch nicht aufwendig, ist ja eigentlich 
nur ein DAC + evtl einen Verstärker, oder? Klar muss die spannung 
möglichst glatt sein etc. aber das liese sich doch alles lösen.

Ok die Spiegel scheinen etwas teurer zu sein, aber mit unter 100€ sollte 
man für mechanik und treiber auskommen, denke ich.

[1] 
http://www.supermagnete.de/ringmagnete-neodym/ring...

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo an alle,

ich muss mich hier auch mal wieder melden. Ich finde grad wieder Zeit 
mich mit meinem Drucker zu beschäftigen.
Die Lösung mit den Galvos finde ich schon sehr gut, aber ich finde die 
Lösung auch sehr teuer. Das übersteigt mein Budget für meine Projekte 
bei weitem. Auch wenn man die Galvos selber herstellen könnte muss man 
erst noch prüfen ob die Auflösung passt und wie dann die Ergebnisse 
aussehen. Aber auch die Spiegel die man braucht sind nicht grade die 
billigsten.
Oben steht zwar, dass man den Fokus auch leicht hin bekommt. Das kann 
ich nicht einschätzen. Bei meinem Laser würde das aber wahrscheinlich 
nicht funktionieren. Aber da gibt es offensichtlich auch andere die da 
besser funktionieren. Trotzdem eine sehr schöne Arbeit!

Zu meinem Drucker:
Ich habe die letzten Tage wieder angefangen und habe das Microstepping 
für den Wagen und den Vorschub fertig.
Die Auflösung der beiden Achsen habe ich an die originale Auflösung des 
Druckers angelehnt. Das heisst pro Zeile habe ich eine Auflösung von 
720dpi und beim Vorschub 2880dpi. Das ist schon sehr schön. Aber 
wahrscheinlich setze ich die dann runter auf 600dpi auf beiden Achsen. 
Dann kann ich das leichter in der Software umsetzen.
Ich möchte nun als nächstes mal Vierecke in Papier brennen und die 
Wiederholgenauigkeit testen. Ich kann dann ein paar Fotos hier posten.

Wie geht es denn bei den anderen weiter? Gibt es da schon Neuigkeiten?
Wie sieht es denn bei dir aus Dieter?

Viele Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Wie sieht es denn bei dir aus Dieter?

Im Moment - tote Hose :-)

Mache eine Bastel-Pause und kümmere mich um andere Dinge. Habe jetzt 
nochmal 2 IC-HG bekommen und werde die in den nächsten 2-3 Monaten auf 
dem bis dahin hoffentlich fertigen Platinen-Design bzw. den gefertigten 
PCB's einsetzen.

Parallel dazu werde ich auf dem ATxmega weitermachen und den Rest der 
Routinen portieren bzw. anpassen. Da ist noch einiges zu tun und vor 
allem zu testen.

Galvos sind auch mir zu teuer für eine reine Spielerei - ggf. werde ich 
in ferner Zukunft mal mit den Selbstbau-Galvos basteln. Sieht wirklich 
schön aus, die Belichtung mit den Galvos ... habe aber auch immer noch 
leise Zweifel, was den Fokus angeht.

Melde mich, wenn ich mal wieder ein STückchen vorangekommen bin.

Gruß
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

ich habe ein Foto von den Linien gemacht, die ich auf ein Stück PCB 
gelasert habe.
Die Kästchen daneben sind Milimeterpapier. Dann kann man die Breite der 
Linien abschätzen. Wenn ich das Bild in Paint lade und mir das 
vergrößert anschaue komme ich auf eine Linienbreit zwischen 60µm und 
100µm. Je nach dem wie genau so eine Messung ist. Aber für meine Zwecke 
müsste das reichen.

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jens,

das sieht ja schon recht gut aus. Wenn mich meine Augen + Sehhilfe :-) 
nicht täuschen komme ich auf ca. 70 µm = ~ 3 mil (in Relation zum 
mm-Papier).

Das dürfte für unsere (Hobby-) Zwecke mehr als ausreichen. Die 
Spielereien bis zu 1 mil Auflösung sind aus meiner Sicht eher 
"akademisch" - auch im Hinblick auf die Unterätzung bei 35 µm 
Kupferschichtdicke.

Ggf. kannst Du den Fokus ja durch Drehen des Lasers (elliptischer Fokus) 
noch etwas verbessern - nötig ist das aus meiner Sicht aber nicht. 
Außerdem - je feiner die Bahnen, desto öfter musst Du langfahren und 
entsprechend länger dauert die Belichtung ..

Was auffällt sind die ungleichmässigen Abstände zwischen den Bahnen. 
Hast Du Probleme mit dem Vortrieb?

Ich kämpfe aktuell mit dem Digital-Poti. Ich hielt das (Fritz hat das 
auf seiner Laser-Treiber-Platine verbaut) für eine gute Idee und habe es 
übernommen. Bei ersten Mal hat auch alles prima funktioniert und ich 
konnte das Poti via SPI einstellen. Jetzt aber verweigert es den Dienst. 
Ärgerlich ist, dass ich SDO nicht beschaltet habe (warum auch immer) und 
kein Feedback vom Poti bekomme. Werde am nächsten Wochenende mal 
"sniffen" ...

Bei meinen Versuchen war ich wieder mal - aus Frust - unvorsichtig und 
haben meine Ersatz-LD (mit der ich gespielt habe) in eine bessere Welt 
geschickt :-(
Ja, die Dinger sind recht empfindlich und wollen mit Sorgfalt behandelt 
werden ...

Mehr nach dem nächsten Wochenende - da werde ich wohl auch mit dem 
ATXmega weitermachen.

LG
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

aus meiner Sicht ist eine feinere Auflöaung nicht notwendig. Genau aus 
den Gründen die du auch schon genannt hast. Vor allem die Zeit ist ein 
Faktor.
Durch Drehen habe ich den Fokus schon auf das Kleinste fokusiert.
Eine Auflösung von einem mil halte ich für schwierig. Ich bezweifle 
auch, dass das professionell geht. Bei den üblichen Herstellern sind die 
Struckturbreiten auch auf 150µm begrenzt. Das schaffe ich zu Hause nie 
im Leben. Wenn da das Basismaterial nicht nagelneu ist, schafft man das 
mit der Beschichtung wahrscheinlich nicht.
Wenn meine kleinsten Leiterbahenen 0,3mm werden (prozesssicher) bin ich 
mehr als zufrieden.
Mit dem Vorschub hast du Recht. Da gibt es noch ein Problem. Ich muss 
meine Treiber doch noch einmal ändern. Die neuen Teile sind gerade eben 
gekommen und die kann ich am Wochenende testen. Da bin ich sehr 
zuversichtlich, dass die vernünftig laufen!

Was hast du denn für ein Problem mit deinem LD-Treiber? Kann man dir da 
weiterhelfen? Wenn die Dioden immer kaputt gehen, das geht ja auch 
langsam ins Geld!
Ich habe meinen Treiber nicht mit der originalen LD getestet. Ich habe 
einfach vier 1N4001 Dioden in Reihe geschaltet. Wenn dein Treiber damit 
geht, dann ist die LD auch sicher. Den Strom durch die normalen Dioden 
kannst du da ja messen und schauen ob dein Treiber richtig arbeitet.

Nach dem Wochenende gibt es bei mir vielleicht wieder Neuigkeiten! Ich 
melde mich!

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Was hast du denn für ein Problem mit deinem LD-Treiber?

Weniger mit dem Treiber - mehr mit dem Digital-Poti (meinte ich) .. und 
dem Layout, bzw. der Wärme-Entwicklung.

zu 1.)

Nicht das Digital-Poti ist hinüber - mein Spiel-ATmega32 hat wohl einige 
Beinchen (PINs) "verloren". Leider darunter auch SPI Clock. Das 
behindert die SPI-Kommunikation natürlich erheblich ... War mir bisher 
nicht aufgefallen, da ich auf dem betreffenden Board/Prozessor bisher 
andere (nicht SPI) Dinge ausprobiert habe. Jetzt funktioniert es und ich 
bin gerade dabei, einem Port-Expander die LCD-Ausgabe zu übertragen.

zu 2.)

Hier muss ich halt, wie geschrieben, ein neues Layout entwickeln. Der 
IC-HG wird sehr warm - und den möchte ich nicht auch noch hinrichten. 
Habe von IC-Haus einige Tipps bekommen, die ich umsetzen werde. Dauert 
aber noch. Vorerst habe ich mal die Spannung auf 9,5 V reduziert - das 
bringt schon einiges ... Werde auch Tantal-Kondensatoren nutzen und 
kleine EMV-Vorsichtsmaßnahmen treffen.

Bin leider kein Elektroniker, versuche mich aber in die Materie 
einzuarbeiten. Werde diesbezüglich täglich schlauer :-) - ist ja auch 
schon mal etwas ...

Jens schrieb:
> Ich habe
> einfach vier 1N4001 Dioden in Reihe geschaltet

Ja, daran habe ich auch schon gedacht - aber ich möchte halt die 
optimale Einstellung der LD finden und das geht nicht ohne "richtige 
LD". War ja auch mein Fehler (Unachtsamkeit) - und der wurde promt 
bestraft.

Spannend ist das alles immer noch - mal schauen, was noch so kommt. Von 
Fritz hört/sieht man leider nichts mehr und Klaus scheint auch 
verschollen zu sein. Schade ...

Die Galvo-Geschichte geht mir auch nicht so recht "aus dem Kopf" - ich 
kann mir nach wie vor nicht vorstellen, dass die Fokussierung kein 
Problem ist. Irgendwann (:-)) werde ich mich mal intensiver darum 
kümmern.

LG
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

schön, dass es bei dir auch weiter geht. Ich sitze gerade über meinem 
Aufbau und versuche die Lichtschranken in Betrieb zu nehmen. Da hatte 
ich noch ein Problem. Man sollte auch alles so aufbauen wie im 
Schaltplan und nicht anders. Sonst sucht man unter Umständen recht lange 
nach Fehlern.
Wenn du dein Layout soweit hast, dann kann ich dir gerne auch nochmal 
drüber schauen ob das klappt. Ich mache auf Arbeit auch nichts anderes. 
Nicht dass du noch mehr "Lehrgeld" zahlen musst.
Das müssen wir auch nicht hier über das Forum machen. Du kannst mir das 
auch per mail schicken. Aber nur wenn du willst!
Ich denke bei mir gibt es bald die nächsten Versuche.
Meine neuen Treiber sind da und die Schrittmotoren laufen deutlich 
besser. Mal sehen ob das schon reicht.
Ich halte dich auf dem Laufenden!

Grüße, Jens

Autor: Klaus B. (klausfb)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

Nein Nein, ich bin nicht verschollen,ist zwar ein bischen ruhiger 
geworden.
Aber habe euch immer im Blick, bekomme bei jedem neuen Betrag eine Mail 
und dann schau ich erstmal nach.
Meine Maschine läuft zwar nicht so das man sagen das ist es jetzt aber 
man kann damit arbeiten.
Werde noch mal versuchen die Lasereinheit senkrecht zu stellen um den 
vorderen Spiegel wegzulassen. Im Labor ist das ja auch so, da gibt es 
nicht mal die anderen Korrekturlinsen.



Gruß Klaus

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klaus B. schrieb:
> Werde noch mal versuchen die Lasereinheit senkrecht zu stellen um den
> vorderen Spiegel wegzulassen.

Hallo Klaus,

schön, dass Du noch "im Spiel" bist.

Das mit dem senkrecht stellen hatte ich schon - es hat sich aber nicht 
bewährt. Die waagerechte Lösung ist deutlich stabiler und funktioniert 
prima. Der Spiegel selbst verursacht nach meinen Beobachtungen keine 
merkbare Verschlechterung des Fokus oder der Belichtungsstärke.

Das Linsensystem (aus der Scanner-Einheit von Jens) ist aus meiner Sicht 
vollkommen ausreichend. Die Korrektur durch die "geschweifte" Linse ist 
so gut, dass ich keinerlei Korrektur-Faktoren in Tixivs Programm 
benötige. Ich werde in jedem Fall dabei bleiben.

Ich glaube auch nicht, dass das Ergebnis ohne Linsen-System deutlich 
besser wird - eher erwarte ich eine Verschlechterung durch den 
"ungleichen Fokus".

Wie geschrieben arbeite ich weiter an einer Lasertreiber-Variante sowie 
der Umsetzung des Programmes auf ATXmega in Verbindung mit 
DMA->SPI-Ausgabe. Damit hoffe ich die Auflösung deutlich zu verbessern.

LG
Dieter

Autor: Klaus B. (klausfb)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

Ich hatte schon so einen Aufbau, mit Abstützung nach hinten.
Nun es sind ca 60 mm weniger Weg und damals hatte ich die Linsen von 
heute noch nicht und die ließen sich einfach nicht richtig einstellen. 
Denke das die Energie mehr wird, da dann dichter dran bin.Was ich auch 
noch mal ändern will, ist die Schrittmotorsteuerung. Der ULN2003 wird 
warm und wenn man unter 100ms fährt verschluckt sich der Schrittmotor 
immer mal wieder.
Hab aber noch keine Lösung ob man mit der Originalschaltung eine normale 
Schrittmotorsteuerung Takt/Richtung ansteuern kann?



Gruß, Klaus

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Klaus,

aktuell setze ich den ein:

Ebay-Artikel Nr. 181443457570

Ist sehr günstig und reicht für einen "normalen" Scanner-Stepper 
vollkommen aus. Kann auch 1/2, 1/4, 1/8 und 1/16 tel Schrittweite. Wird 
nur mässig warm - deutlich besser (und kleiner) wie meine "alte" 
297/298-Kombination.

Da gibst Du nur ein Schritt-Signal (neben direction, enable und 
natürlich Stromversorgung) drauf und er macht den Rest :-)

Seit ich solch ein Teil

Ebay-Artikel Nr. 181443457570

(allerdings mit G2-Glaslinse) einsetze kann ich auch mit Spiegel, 
Linsensystem und damit langem Weg gut fokussieren. Natürlich habe ich 
einen ordentlichen Kühlblock dran. Der lässt sich auch super mit der 
Original-Halterung (innen) des Scanner-Moduls verschrauben. Das Bohren 
in das Alu des Kühlblocks ist ein anderes Thema. 1 Bohrer im Loch 
abgebrochen - finito. Schön langsam Bohren und immer wieder herausziehen 
und Späne abmachen.  Jetzt weiß ich auch, dass es spezielle Alu-Bohrer 
gibt ...

Ich kann Dir gerne meine aktuelle Software (noch nicht XMega) und ein 
paar Fotos vom Aufbau (nicht Foren-tauglich :-)) zusenden. Ist 
entwickelt auf einen ATMega32 (das Original von Tixiv mit einigen 
Anpassungen - u.a. auch einer Schrittmotor-Rampe für die "Rückfahrten").

Aktuell überlege ich auch noch, meine Gabellichtschranken (für die 
Bewegungs-Begrenzungen) durch eine andere Lösung zu ersetzen. Mir 
scheinen die Rückmeldungen nicht präzise (wiederholbar) genug zu sein. 
Vielleicht nehme ich Mikroschalter - oder irgendetwas anderes, was 
präziser ist.

@Jens: Wenn ich endlich mal das neue Layout für den Laser-Treiber soweit 
habe sende ich Dir das gerne zur Prüfung zu.

Mit dem Digital-Poti in der Schaltung funzt jetzt wieder alles prima und 
ich werde dabei bleiben. Muss halt SDO mit beschalten, damit ich die 
gespeicherte Einstellung auch wieder auslesen kann.

LG
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich bin heute auch wieder ein Stückchen weiter gekommen.
Ich habe erfolgreich Vierecke belichtet. Genauer gesagt sind die genau 
1" zum Quadrat groß. Damit habe ich meine Auflösung vom Drucker und der 
gesamten Mechanik testen können. Ich habe die originale Auflösung von 
dem Drucker erreichen können. 720dpi in beide Richtungen. Darauf werde 
ich auch meine Software von der PC-Seite aus auch auslegen.
Die nächsten Schritte sind natürlich vertikale Linien. Da kann man dann 
sehen ob die Modulation des Lasers genau genug ist. Wenn das soweit ist, 
gibt es die nächsten Bilder. Das wird aber ein paar Tage dauern, da ich 
nicht einfach nur den Laser Ein- und Ausschalten will, sondern ich will 
das gleich so programmieren, dass ich das auch weiter in dem Gerät 
verwenden kann. Also ich will die Abhandlung mit den Daten gleich 
richtig machen. Sonst mache ich die Arbeit ja doppelt. Das scheint mir 
nicht zielführend zu sein.

Grüße und eine schönen Sonntagabend noch!

Autor: Klaus B. (klausfb)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

Ist ja lustig, genau solche Stepper hatte ich mir schon besorgt.
Nur die Ansteuerung über die Orignalsoftware für den Atmega funktioniert 
dann so wohl nicht. Wäre nicht schlecht mal Deine Software zu testen und 
ein paar Bilder auch. Meine E-Mailadresse hat Du wohl noch.

Vieleicht hast Du noch den Link der Linsen.

Gruß

Klaus

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klaus B. schrieb:
> Vieleicht hast Du noch den Link der Linsen

Gerne:

Ebay-Artikel Nr. 170709204904

Autor: Jens (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo an alle,

ich habe ein paar Bilder mit dem Mikroskop gemacht. Und was soll ich 
sagen. Die Linien sehen furchtbar aus.
Es scheint, dass ich da ein paar Fehler auf einmal habe.
Erstens:
Es scheint so als ob die Ausgabe nicht immer zum richtigen Zeitpunkt 
kommt. Das kann ich vielleicht in den Griff bekommen, wenn ich die 
Lichtschranken zum synchronisieren nehme.
Zweitens:
Die Linien, die eigentlich parallel sein sollen scheinen eine leichte 
Wellenbewegung zu machen. Da ist die Methode mit dem Laserspiegel 
wahrscheinlich deutlich besser. Dadurch, dass eine Zeile mehrmals 
belichtet wird und der Strahl sich auch schneller bewegt mittelt sich 
das mit Sicherheit weg.
Drittens:
Es scheint so als ob der Laser feiner fokusiert ist als ich mit der 
Auflösung des Druckers erreichen kann. Ich habe Lücken zwischen den 
Linien.
Wenn ich aber genau 720 Schritte in beide Richtungen fahre, bekomme ich 
genau ein Viereck mit 1" Kantenlänge. Also von daher sollte es passen.

Ich hänge euch die Fotos mit an zum begutachten.
Die Ausgabe wie ich die Daten auf den Laser bringe scheint auch noch 
nicht so zu laufen wie ich das gerne hätte. Da ist wohl noch einiges an 
Arbeit zu erledigen!

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Die Linien sehen furchtbar aus.

Hallo Jens,

nö :-) aber nicht besonders gerade. Das scheint mir eher ein 
mechanisches Problem zu sein, was mit der "Fahrbewegung" bzw. dem 
Gegenspieler - der Trägheit der Masse - zu tun hat. Alternativ kann 
natürlich auch die Achse am Motor oder der Umlenkrolle einen minimalen 
"Schlag" haben. Ich bin kein Fachmann, daher auch nur Laienhafte 
Erklärungsversuche. Bei Bild 006 ist wohl gerade ein Bus vorbei gefahren 
(ich lebe in eine Altbau-Wohnung, da vibriert der Fußboden im Esszimmer 
bei jedem vorbeifahrenden Bus ...).

Dieses "geeiere" kenne ich aus der Zeit (vor vielen, vielen Jahren ...), 
wo ich versucht habe einen Plotter mit Gewindestangen (darf man hier gar 
nicht schreiben - aber mein Ruf kann nicht ruiniert werden :-) ) zu 
"basteln". Da hatte ich ähnliche Effekte, weil
- die Gewindestangen nicht exakt gerade (und zu"biegsam") waren
- zu viel Spiel (sonst ging bei den schwachen Schrittmotoren gar nichts) 
eingestellt war
- die Halterungen und der gesamte Aufbau mechanisch viel zu instabil 
waren

Das wenige, was zwischen Deinen "gebrannten" Linien noch stehen bleibt, 
wird mit hoher Wahrscheinlichkeit "wegentwickelt" (schon mal 
ausprobiert?).

Das Problem mit den unterschiedlichen "Start-Bedingungen" habe ich, wie 
geschrieben, auch. Meine "Endschalter" sind Gabellichtschranken, die 
leider die gewünschte Präzision nicht erreichen.

Ich habe mal nach "präzisen" Endschaltern/Referenzschaltern/... gesucht. 
Das Geld möchte ich nicht ausgeben ... . Werde mir also eine andere, im 
schlimmsten Fall "brutal" mechanische (fixer Anschlag aus Metall) Lösung 
ausdenken.

LG
Dieter

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

die unterschiedlichen Startbedingungen können auch noch ein Fehler in 
der Software sein. Das halte ich für wahrscheinlicher. Da mache ich mir 
im Moment eigentlich noch keine Gedanken, dass ich das nicht in den 
Griff bekomme.
Die krummen Linien denke ich kommen von meiner Schrittmotorsteuerung. 
Einen vorbeifahrenden Bus würde ich ausschließen, da ich im 5.Stock 
wohne in einem massiven Gebäude. Das habe ich noch nicht bemerkt. Was 
aber ist, ist dass man die Motoren noch ein bisschen rasten hört. Daraus 
schließe ich, dass ich noch ein zu hohes Rastmoment auf den Motoren 
habe. Und das wird man auch direkt an den Linien sehen.
Ich weiss nur noch nicht, wie ich das Problem in den Griff bekommen 
soll. Ich mache mein Microstepping selber und da bin ich wohl an der 
Grenze des Machbaren mit meinem Aufbau. Ich werde nochmal versuchen die 
Ströme durch die Motoren zu messen ob das auch wirklich ein Sinus ist 
und dann mal sehen. Als Alternative habe ich mir auch noch fertige 
Module besorgt, die bei den 3D Druckern verwendet werden. Die machen das 
schon in Hardware bis 1/32 Schritt. Da könnte ich auch wieder mit Takt 
und Richtung fahren. Vielleicht lasse ich meinen eigenen Aufbau und 
verwende einfach fertige Treiber. Das kostet mich sonst alles so viel 
Zeit. Und zu tun ist da noch massig. Ich will mich nicht immer mit dem 
gleichen Problemen rumärgern.
Aber ich muss sehen was die Messungen ergeben.

Wenn ich auch alles wieder auf Takt und Richtung umbaue mit fertigen 
Treibern, dann hätte ich meine SPI wieder frei zur Verfügung. Dann 
könnte ich die auch nutzen um die Daten zum Laser zu bringen. Ich habe 
das vor einiger Zeit schon einmal angerissen wie ich das machen will. 
Das reizt mich schon das auch mal umzusetzen.

Wie geht es bei dir weiter?

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Das halte ich für wahrscheinlicher

Hallo Jens,

dem wage ich zu widersprechen. Auch bei vermeintlich "harten" Anschlägen 
ist noch einiges an Toleranz mit drin. Ist aber auch egal - da müssen 
wir beide wohl einen Weg finden ...

Jens schrieb:
> Ich mache mein Microstepping selber

Ja, kann man machen - ist die harte Tour :-) Ich gehe da den einfacheren 
Weg und nutze das (im Beitrag an Klaus) berichtete günstige Modul. Für 
kleine Kräfte locker ausreichend geht das bis 1/16 tel Schrittweite. 
Wobei ich, ehrlich gesagt, Skrupel habe unter 1/2 oder max. 1/4 
Schrittweite zu gehen. Dann lieber ein entsprechendes Getriebe genutzt 
und gut ist. Diese Mikroschritte werden - falls ich das richtig verstehe 
- nur durch ein entsprechend großes Haltemoment in "unnatürlichen" 
Zwischenschritten des Schrittmotors gehalten - mit entsprechend großem 
Aufwand / Strom. Ob das immer optimal ist, kann ich nicht beurteilen. 
Ein Getriebe löst das ohne großen Aufwand / Strom und funktioniert 
wunderbar ...

Meine nächsten Schritte sind (immer noch)

- Laser-Dioden-Treiber optimieren
- Umsetzung auf ATXMega mit DMA to SPI-Transfer

Der Transfer funktioniert  und ich komme locker auf die gewünschte 
Auflösung. Ich erhoffe mir davon nicht die Super-1 mil- Auflösung 
sondern deutlich schärfere Kanten und eine merklich bessere Auflösung 
insgesamt im 5 mil - Bereich. Unter 5 mil - bzw. minimal etwa 3 mil ist 
für mich alles sowieso nur  eher hypothetisch und nicht unbedingt 
sinnvoll. Zum Spielen und Grenzen ausreizen ja - aber nicht für die 
praktische (und reproduzierbare) Anwendung.

Für mich ist das sowieso alles nur ein Spiel/Hobby und entsprechend sehe 
ich das auch. Die vielen (Semi-) Profis (nicht wir) hier haben 
offensichtlich viel Zeit und sind wohl - wie auch immer - außerhalb 
einer geregelten Erwerbstätigkeit angesiedelt. Hier sind wir aber 
scheinbar relativ sicher vor den Profis ... :-)

LG
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

ich bin meinem Problem weiter auf der Spur. Ich habe grad noch ein paar 
Messungen gemacht und hab dann noch ein bisschen im Datenblatt gelesen. 
Das Problem was ich habe ist, dass der Current Controller im 
Motortreiber beim fallenden Verlauf der Motorstroms nicht mehr regeln 
kann. Das ist eine Eigenheit der Regelung mit minimaler ON-Zeit. Das ist 
im Datenblatt zum L6208(das ist der mit Takt und Richtung) sehr schön 
beschrieben. Also Lösung haben die einen Fast Decay Mode den man 
verwenden soll. Da wird der Freilaufpfad für den Motorstrom anders 
geleitet. Sehr schön, genau das brauche ich. Nur der L6207 (den ich 
grade verwende) hat diesen Mode nicht.
Bei der Strommessung sieht es so aus, als ob ich den Motorstrom nicht zu 
Null regeln kann im Sinusverlauf und irgendwann schalte ich die Phasen 
für die Drehrichtung weiter. Dann springt der Strom in die 
entgegengesetzte Richtung mit dem gleichen Betrag. Und genau das sind 
die Vibrationen, die ich noch in meinem Antrieb habe.
Das der L6207 den Mode nicht hat den ich brauche und der L6208 Schritte 
beim Verfahren verliert sind beide ICs nicht geeignet für die Anwendung 
die ich habe. Da damit auch ein Microstepping nicht so ohne weiteres 
möglich ist, ist mir auch klar, warum diese Bausteine auch nicht so weit 
verbreitet sind.
Ich werde jetzt auf Lösungen von TI wechseln. Die habe Bausteine, die 
das Microstepping direkt schon machen. Da brauche ich auch keine DA 
Wandler mehr und so weiter. Das hat für den gesamten Aufbau auch noch 
andere Vorteile. Zum Beispiel habe ich dann meine SPI wieder frei.
Die Treiber sollten kommende Woche kommen. Dann gibt es wieder 
Neuigkeiten von mir, wenn ich die in Betrieb habe.

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jens,

das war dann wohl ein Griff ins Klo :-(

Ja, für den 6208 gibts eine hübsche AN für Microstepping. Egal, bin 
gespannt, wie es bei Dir weitergeht. Bin etwas schlauer geworden, was 
Microstepping angeht (o.k., ist smoother ...) - und frage mich immer 
noch, warum Du unbedingt Microstepping einsetzen willst.

Du zielst auf eine Auflösung von 720 dpi, d.h. ca. all 35 µm willst Du 
einen Laserpunkt setzen (oder auch nicht). Wie koordinierst Du das mit 
Deiner "smoothen" Bewegung?

In einem ersten gedanklichen Ansatz würde ich einfach den Laser jeweils 
zwischen den Stepper-Schritt-Signalen (mit 720 dpi Abstand) an- oder 
ausschalten. Also nach jedem Stepper-Schritt-Signal ein-/ausschalten und 
vor dem nächsten Stepper-Schritt-Signal ausschalten.
Dann wäre alles fein synchronisiert. Da die Geschichte sowieso nur mit 
einer gleichförmigen Bewegung / Tempo funktioniert sollte das wohl 
funktionieren.

Mir ist klar, dass der Schrittmotor Vibrationen verursacht - macht der 
aber auch beim normalen Drucken. Wenn die Mechanik ausreichend stabil 
ist sollte es trotzdem funktionieren. Ich habe keine Ahnung, ob die 
Hersteller die Drucker im Microstep-Betrieb laufen lassen ... - aber 
dann müssten die sich ja auch Gedanken um die Synchronisation machen - 
oder?

Übrigens ist mir noch eine alte Studie (so 2009/2010) "in die Hände 
gefallen" - habe ich in meiner "Literatur-Sammlung" zum LD-Projekt, in 
welcher die Belichtung mit UV-Laserdiode und Galvos untersucht wurde. 
Die kamen auch zu der Erkenntnis, dass die Fokussierung irgendwie 
nachgeführt werden muss. 2 Ansätze wurden angesprochen: Linse nachführen 
oder Tisch nachführen (anheben).

Ich habe Klaus mal meinen akt. SW-Stand gesandt - aber nichts mehr 
gehört. Mit den Bildern warte ich nochmal ab. Meine 
Polygonspiegel-Steuerung sieht derart provisorisch aus und grätzt mich 
immer wieder an, da sie im Weg ist - das ich wohl eine SMD-Variante 
basteln werde, die ich im "Scanner"-Gehäuse mit verstauen kann. Mache 
ich als kleine Übung, bevor ich an die neue Lasertreiber-Platine gehe 
(was ich erfolgreich vor mir her schiebe :-)).

LG
Dieter

LG
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

doch die Drucker laufen mit Microstepping. Ich habe auf den Schaltungen 
aus dem Drucker mal geschaut, was die für Chips verbaut haben. Und da 
war auch ein Schrittmotortreiber von Allegro mit drauf der im 
Microstepping läuft.
Der Trick an der Sache ist, das die Auflösung genauso groß ist wie die 
Anzahl der Schritte. Dann habe ich pro Schritt genau ein Pixel. Und 
genau so will ich die Daten auch synchronisieren.
Bei meinem Motoren ist nur das Problem, dass ich keine gleichmäßige 
Bewegung bekomme und der Motor springt. Und diese Vibrationen werden auf 
den Laser übertragen. Wenn der Motor im Microstepping läuft macht er 
diese Vibrationen eben nicht mehr. Und die ganze Geschichte wird auch 
noch wesentlich leiser dazu.
Mein nächster Versuch kommt, sobald die neuen Treiber da sind. Da muss 
ich nur mein Motorboard komplett umbauen. Das wird einige Tage in 
Anspruch nehmen.
Aber ich hoffe, dass ich da kommende Woche mit fertig bin.

Grüße, Jens

Autor: Klaus B. (klausfb)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

Danke erst mal ,ist alles angekommen, muss mich erst mal durchfinden.
Kannst Du mir bitte noch Deinen aktuellen Schaltplan schicken.

Übrigens hab ich das auch wenn zu schnell gefahren wird verschluckt sich 
der Stepper, hoffe mit den neuen Modulen, daß das dann weg ist.

Gruß

Klaus

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klaus B. schrieb:
> Kannst Du mir bitte noch Deinen aktuellen Schaltplan schicken.

Hallo Klaus,

räusper ... klar, wenn ich den erstellt habe ...

Im Ernst - für den Exposer selbst ist es bisher der Original-Schaltplan 
- nur die Pins habe ich, meinen Bedürfnissen entsprechend, teilweise 
getauscht. Ferner habe ich C13 entfernt, da der aus meiner Sicht die 
Flanken des Laser-Impulses "negativ beeinflusst" hat. Vor die 
eigentliche Stromversorgung des Lasers habe ich noch 2 Sicherheitsstufen 
(manisch Laser-Dioden-Tod geschädigt) mit Strombegrenzung gepackt. Die 
stelle ich aber hier nicht vor (1 * LD-Driver von der Stange + 1 
Eigenkreation mit MC34063).

Den LD-Treiber habe ich ja (mittlerweile arbeite ich an V2) auf den 
IC-HG von IC-Haus umgestellt - work in process ...

Der "Polygonmotor-Controller" ist im Laufe der Zeit "gewachsen". Den 
pinne ich aber spätestens am Wochenende mal von Hand oder in Eagle ab 
und sende Dir den auch zu - natürlich mit dem passenden Mini-Programm 
für den Attiny2313 (hatte ich vergessen, beizupacken).

Klaus B. schrieb:
> Übrigens hab ich das auch wenn zu schnell gefahren wird verschluckt sich
> der Stepper

Das Problem wirst Du auch mit dem Modul haben - WENN Du die 
Strombegrenzung nicht sehr fein justiert hast. Ich habe ein Weilchen 
damit experimentiert, bis ich die richtige Stellung für meinen Motor 
gefunden habe (immer schön mit Rampe vor und zurück rennen lassen ...).

Jens schrieb:
> Und
> genau so will ich die Daten auch synchronisieren.

Hallo Jens,

auf das Verfahren bin ich nach wie vor gespannt. Ich habe immer noch 
keine Vorstellung, wie Du die Belichtung mit den Mikroschritten 
synchronisieren willst.

Schaun mer mal ...

LG
Dieter

: Bearbeitet durch User
Autor: Klaus B. (klausfb)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,



Dieter Frohnapfel schrieb:

> Der "Polygonmotor-Controller" ist im Laufe der Zeit "gewachsen"

Hast Du denn alles noch mal umgebaut?
Seit der Umstellung auf Quarzfrequenz von Dir bin sehr zufrieden, keine 
Probleme mehr mit Drehzahl.


Gruß

Klaus

Autor: Marek Walther (ma_wa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mhm, ich finde das ganze ja schon sehr spannend.

Wurde schon versucht, eine Achse durch einen beweglichen Spiegel zu 
ersetzen?
Dann bräuchte man die "ungenaue" Mechanik nur noch für den Vorschub der 
Leiterplatte.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Marek Walther schrieb:
> Wurde schon versucht, eine Achse durch einen beweglichen Spiegel zu
> ersetzen?

Du hast den Thread schon mal ansatzweise gelesen?

Klaus B. schrieb:
> Hast Du denn alles noch mal umgebaut?

Hallo Klaus,

ich habe ein wenig erweitert - und keine Ahnung, ob das angekommen ist. 
Wenn ich mir das, was ich da fabriziert habe so anschaue, frage ich mich 
warum es funktioniert ...
Also bitte etwas Geduld ...

LG
Dieter

Autor: Klaus B. (klausfb)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,



Dieter Frohnapfel schrieb:
> ich habe ein wenig erweitert


Kannst Du das ein wenig mehr erläutern. Und Was Du erreichen wolltest 
and was ist.


Gruß

Klaus

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klaus B. schrieb:
> Kannst Du das ein wenig mehr erläutern. Und Was Du erreichen wolltest
> and was ist

Hallo Klaus,

dont panic :-)

Ich habe keine großartigen Umbauten gemacht - verstand nur meine 
Schaltung nicht mehr %-| und wusste auch nicht, ob meine aktuelle 
Version schon bekannt ist.

Alles wieder gut, ist nur total schrottig auf Lochraster "gewachsen". 
Umso wichtiger ist ein Re-Design auf vernünftiger Basis ...

Ich habe die bei mir aktuell laufende Version übrigens auch schon hier 
im Thread eingestellt. Kannst Dich also wieder hinlegen :-)

Aktuell spiele ich aber noch ein wenig mit der Stromversorgung für die 
Laser-Diode. Habe einen Stepdown-Konverter von 12V auf 6,5 V (reicht für 
meine LD aus) gebaut und hoffe auf geringere Erwärmung des IC-HG. Jetzt 
zweifle ich ein wenig, ob ich mit dem Ripple (~ 100 mV) leben möchte ...

lg
Dieter

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jens,

ich habe jetzt V2 meines Schaltplans für den neuen
Laser-/Polygonmotortreiber aus meiner Sicht fertig. Kannst ja bitte mal
drüberschauen ...
Ist stark angelehnt an die Version von Fritz und ich bleibe auch beim
Digital-Potentiometer - da bin ich offen für ggf. eine automatische
Leistungsanpassung.

Das IC ohne Namen ist das IC-HG - der ATTINY15 wird ein ATTINY85 sein,
den ich hier habe. Ggf. werfe ich die doppelten Elkos noch raus - hatte
ich aus ESR-Gesichtspunkten (es waren "normale" Elkos) vorgesehen. Da
ich jetzt mit Tantal-Elkos arbeiten werde kann ich die Duplikate wohl
weglassen.
Für meine Laserdiode langen 6,5 V - und lt. IC-Haus ist es besser, mit
möglichst nur der benötigten Spannung zu arbeiten, um die Erwärmung auf
einem Minimum zu halten.

Jetzt kommt der spannende und richtig schwierige (für mich) Teil -
nämlich das Ganze vernünftig auf ein PCB zu bringen.

LG
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

ich habe mal über den Schaltplan drüber geschaut. Im Großen und Ganzen 
sieht es für mich ganz gut aus. Um das aber komplett beurteilen zu 
können fehlen die anderen Teile des Gesamtsystems. Ich kann dir also 
nicht sagen ob deine Steckerbelegungen passen. Da musst du selber 
nochmal drüber schauen.
Was mir auffällt ist, dass du mehrere Elkos parallel schaltest. Dazu 
muss man wissen, dass die nur funktionieren, wenn man das auch im Layout 
so umsetzen kann, dass alle den gleichen Strom sehen. Also auch alle 
gleich wirken. Das kann man erst beurteilen wenn das Layout fertig ist. 
Wenn das Probleme macht, ist es einfacher nur einen Kondensator zu 
nehmen und dafür einen guten (teuren).
Im Layout solltest du vor allem beim Treiber auf kurze Leitungen achten. 
Dazu musst du auch den Rückweg auf Masse mit betrachten. Einfach an 
Masse anbinden bringt nichts, wenn die Fläche recht zerschnitten ist. 
Dann werden die Rückwege auch länger und bilden Schleifen.
Gibt es für das IC Haus IC eine Application Note? Zur Beschaltung kann 
ich nichts sonst sagen. Da in dem Teil ein Treiber für die Diode drin 
ist, kann ich mir gut vorstellen, dass die Kondensatoren außen rum auf 
die Regelcharakteristik Einfluss nehmen. Vielleicht gibt es da 
Grenzwerte. Viel hilft viel stimmt da nicht immer.

Die Versorgung von deiner Referenz stimmt nicht (TS431). Das ist im 
Prinzip eine Zehnerdiode. Da fehlt der Vorwiderstand (1k-10k). So geht 
die kaputt.
Und die Referenzspannung solltest du mit einem Spannungsfolger 
entkoppeln. So geht dir die Spannung an der Diode nicht in die Knie. Das 
könnte auch die Problem erklären, die du mit der Schaltung hattest.

Wenn du noch Fragen hast, gerne!

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jens,

herzlichen Dank für die Hinweise.

Die Parallelschaltung der (Tantal-) Elkos habe ich jetzt weggelassen 
(wie bereits angedeutet), da die Tantal-Elkos aus ESR-Gesichtspunkten 
ausreichend sind. Auch habe ich die parallelen Kondensatoren in der 
Versorgung des IC-HG weggelassen. Nur die parallelen 
Keramik-Kondensatoren in der Versorgung der Laserdiode behalte ich aus 
ESR-Gesichtspunkten bei.

Bei der Beschaltung des IC-HG habe ich mich an das Datasheet und die 
Hinweise von IC-Haus gehalten - sollte also passen.

Die Steckerbelegungen sind schon O.K. Da ich sowieso alles neu mache 
passe ich alle anderen Komponenten entsprechend an :-)

Bei der Referenz hast Du mich voll erwischt ... . Habe das Datenblatt 
nicht (!) gelesen und ging einfach von "versorge ich - und raus kommt 
das Gewünschte" aus. Voll daneben!! Beim "Vorgänger" REF102CP ging das 
ja noch ... (erinnert mich an die typische Entwickler-Ausrede: "Gestern 
gings noch ..." :-) ).
Habe mich jetzt in das Datenblatt vertieft und die Schaltung (auch mit 
dem korrekten Symbol etc.) angepasst. Den 100nF Kondensator nach der 
Stabilisierung habe ich, aufgrund meiner Datenblatt-Studie, entfernt.

Die Belastung wird nicht so groß werden, dass ich etwas entkoppeln muss 
(sollte eigentlich der TS431 schon - in Maßen - machen). Habe jetzt mal 
auf 33 mA begrenzt - mehr sollte eigentlich (eher deutlich weniger) 
nicht benötigt werden.

Sieht jetzt alles hübsch aufgeräumt aus ...

Nochmals herzlichen Dank - in der nächsten Zeit werde ich das Layout 
angehen ...

LG
Dieter

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

immer wieder gerne!

Zur Referenzquelle. Das ist kein IC. Der Strom der im Datenblatt 
angegeben ist, ist der Strom, den die Diode tragen kann. Wenn du den auf 
33mA begrenzt bist du schon an der Obergrenze. Da wird sich die Diode 
schon erwärmen und deine Spannung kann weglaufen.
Ich würde an deiner Stelle den OP zur Entkopplung nicht einsparen.
Wenn du einen MCP6004 verwendest, kannst du den auch mit den normalen 5V 
versorgen. Der ist Rail-to-Rail und den gibt es bei Reichelt recht 
günstig.
Den kleinen Offset kannst du einstellen, wenn du der Diode noch einen 
Spindeltrimmer spendierst. Auch Alterungseffekte lassen sich so 
kompensieren.

Du kannst dann im Layout noch weitere Widerstände (0 Ohm) in die 
Versorgungsleitungen schalten. Dann kannst du die betreffenden Teile 
durch nicht bestückten Widerstand wegschalten. Das ist bei der 
Inbetriebnahme sehr schön. Alle Teile lassen sich dann einzeln in 
Betrieb nehmen.

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Das ist kein IC.

Hallo Jens,

DOCH - da muss ich Dir widersprechen :-)

http://docs-europe.electrocomponents.com/webdocs/0...

Und die Obergenze sind 100 mA - bzw. bei meiner Bauteileauswahl (SOT-23) 
0,3 W. Die unterschreite ich mit 0,15 W jedoch deutlich (50 %) und habe 
hoffentlich keine Sorgen :-)

LG
Dieter

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter Frohnapfel schrieb:
> Habe das Datenblatt
> nicht (!) gelesen

:-) Wir sind hier scheinbar in einer Mod-freien-Zone

Ich habe das geschrieben und keiner hat sich darüber aufgeregt! Ich bin 
sprachlos und gehe erstmal 2 Croissants verdrücken :-)

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Klaus,

falls ich jemals mein PCB fertig bekomme (ich bin auf einem guten 
Weg!!!) kann ich Dir gerne eine Version abgeben (incl. IC-HG).

Wenn Du noch irgendwelche Änderungswünsche hast - dann jetzt ...

cu
Dieter

Autor: Klaus B. (klausfb)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

Da werd ich drauf zurück kommen.Es kann ja nur besser werden.Falls Du 
einen IC-HG zurück brauchst, ich hab auch 2 bekommen. Hab aber noch 
keinen Backofen um den richtig zu verarbeiten.
Danke für das Angebot.


Gruß

Klaus

Autor: bastler (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
wie wäre es evtl mit sowas zur ablenkung des lasers? ka was die dinger 
kosten, aber könnten interessant sein.

http://german.alibaba.com/product-gs/10mm-aperture...

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So, jetzt wird in China das PCB gefertigt und in USA wird der Stencil 
gebruzzelt.

In ca. 2 Wochen werde ich dann die erste V2-Version des Lasertreibers 
backen und berichten ...

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
bastler schrieb:
> ka was die dinger
> kosten, aber könnten interessant sein.

If you need 5 sets one time, I could give you USD 1300/set EXW BEIJING

... das sprengt mein "Spiel-Budget" locker ...

Autor: Versteher (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter Frohnapfel schrieb:
> ca. 2 Wochen

Zu optimistisch - in ca 4 Wochen ...

Autor: bastler (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
sind die 1300 für 1 stk oder für 5? wenns für 5 ist, wärs nicht so ein 
schlechter preis...

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter Frohnapfel schrieb:
> USD 1300/set

bastler schrieb:
> sind die 1300 für 1 stk oder für 5? wenns für 5 ist, wärs nicht so ein
> schlechter preis...

Ist aber nur für eins - aber auch für 5 wäre es mir deutlich zu teuer.

Autor: bastler (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
oder mit einem dlp beamer direkt belichten? leuchtmittel raus und 
uvled/laser rein?

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
bastler schrieb:
> leuchtmittel raus und
> uvled/laser rein?

Ja - das wäre sicher spannend. Kannst es ja mal angehen und berichten.

Autor: Klaus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
bastler schrieb:
> oder mit einem dlp beamer direkt belichten? leuchtmittel raus und
> uvled/laser rein?

So was in der Art

http://makezine.com/2010/10/15/homemade-high-resol...

MfG auch ein Klaus

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
bastler schrieb:
> dlp beamer

Na, tut sich was?


@Jens: Auch ruhig geworden - gibt es Fortschritte?


Bei mir - ja :-)

Mein Stencil ist schon mal da. Die PCBs sind auch verschickt - 
vielleicht kommen die ja noch vor Weihnachten an :-). Ich war wohl doch 
etwas zu optimistisch, mit den Versand-Zeiten.

Dann werden statt der Plätzchen Chips gebacken (muss vor dem 
Reflow-Prozess gemacht werden) und anschliessend wird die Platine 
bestückt und gebruzzelt ...

Ich erwarte "knackige" Schaltzyklen und prima Ergebnisse. Habe jetzt 
nochmal eine LD in der gewünschten Ausführung bekommen (JETZT KAUFE ICH 
KEINE MEHR) und ein paar 120 mW LD's zum ausprobieren dazu.

Schaun mer mal ...

LG
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

bei mir war es ruhig die letzten sechs Wochen. Das ist wahr. Ich habe 
die Schrittmotorendstufen gestern bekommen. Aber aus China das dauert 
immer ein bisschen länger. Der erste hat gar nicht geliefert und der 
andere hat dann lange gedauert.
Egal. Ich habe eine grad auf ein Stück Lochraster gelötet um sie alleine 
in Betrieb zu nehmen. Da muss ich jetzt natürlich die gesamte Software 
anpassen. Das wird mich noch bis zum Wochenende beschäftigen. Ich 
erwarte mir da auch sehr gute Ergebnisse davon! Ich bin schon ganz 
gespannt. Genau wie du. :-)
Wenn das funktioniert habe ich wieder eine große Baustelle weg und kann 
mich dann endlich auf die Ausgabe der Daten an die Laserdiode kümmern.
Einen weiteren Vorteil haben die neuen Treiber. Da ich wieder die 
Motoren mit Takt und Richtung fahre kann ich auf das Signal die Ausgabe 
in Hardware synchronisieren. Da muss ich wesentlich weniger Software 
schreiben. Und die Systemlast geht auch noch zurück.

Ich bin auch schon gespannt auf deine Platinen.
Da könntest du dann auch mal eine kleine Fotoreihe hochladen mit den 
einzelnen Schritten was man alles der Reihe nach tun muss.

Gruß, jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jens,

Jens schrieb:
> Da ich wieder die
> Motoren mit Takt und Richtung fahre kann ich auf das Signal die Ausgabe
> in Hardware synchronisieren.

Das halte ich auch für die beste Lösung. Bietet sich bei Deiner Version 
eigentlich auch an. Da musst Du nur noch die Rampen beachten und kannst 
sehr "mechanisch" belichten.

Übrigens hatte ich bei meinen vielen (kleinen) China-Bestellungen noch 
nie Probleme. Die Lieferzeiten schwanken zwar zwischen 2 1/2 und 5 
Wochen, aber bisher ist alles angekommen.

Das mit der Foto-Session will ich gerne machen - plane eine 
"vorzeigbare" Version.

Aktuell spiele ich nochmal ein wenig mit dem Laser bzw. der Fokussierung 
des Lasers in der Scanner-Einheit. Nutze dazu "billige" 150 mW Module, 
welche optimal mit ca. 130 mA bei ca. 6 - 6,2 V betrieben werden (und 
dann natürlich nicht die vollen 150 mW liefern ...).

Interessant ist, dass ich nur mit der G2-Linse (und nicht mit der 
billigeren einfachen Glas-Linse) "brennend" fokussieren kann. Allerdings 
ist der "Brennpunkt" recht kritisch ...

Das funktioniert aber, wie erwartet, über die ganze Breite :-)

Die Software muss noch etwas warten, habe ich aktuell keine Lust drauf 
...

Werde dem Laser und der Versorgung der Controller etc. getrennte (China 
...) Stromversorgungen spendieren. Packe alles, incl. ATXMEGA-Modul und 
Schrittmotor-Modul auf eine Lochraster-Trägerplatine, damit das Ganze 
auch mechanisch ordentlich stabil ist.

Aktuell arbeite ich ja mit Gabellichtschranken als "Endschalter". Das 
ist mir aber zu ungenau. Da spiele ich gerade gedanklich mit anderen 
Lösungen. Präzise mechanische Endschalter schließe ich erstmal aus - zu 
teuer. Mal schauen, was sich so findet.

LG
Dieter

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Auch eine spannende Methode :-)

Youtube-Video "UV laser PCB test."

Ob das Ergebnis dazu passt?

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
-wage hier kaum noch zu schreiben- -daher alles klein- -fürchterlich 
blamiert mit fehlenden physik-kenntnissen-

Die gute Nachricht :-) - die Platinen sind da. Weihnachten oder am 
Wochenende drauf wird gebruzzelt ... so die Quarze (in letzter Minute 
bestellt) rechtzeitig ankommen.

Uiuiui - die Thermal-Pads unter dem IC-HG sind ordentlich groß - 
hoffentlich nicht zu groß ... wird knapp.

Melde mich, wenn gebruzzelt ...

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

hast du das Package falsch angelegt? Oder was meinst du mit zu groß?
Wenn das mit dem IC und der Temperatur knapp wird kann man auch 
versuchen von oben einen Kühlkörper zu verwenden. Ist nicht optimal, 
aber immer noch besser als keine Kühlung. Hauptsache ist, dass das IC 
nicht zu heiß wird.

Bei mir geht es auch langsam weiter. Ich habe meine Platine vom 
Motortreiber umgebaut auf die neuen Module. Funktioniert auch aber ein 
paar Kleinigkeiten sind noch.
Da ich den PWM Ausgang für die Schritterzeugung nehme muss ich noch was 
einbauen um die Signale zwischen den Modulen umzuschalten. Also entweder 
einen Transistor, ein Und-Gatter oder einen Analog Switch. Da muss ich 
noch testen was das beste ist und was die Bastelkiste her gibt.
Wenn das geht bin ich zuversichtlich, dass die Schrittauflösung passt 
für die Anwendung.
Wenn ich soweit bin gibt es wieder die nächsten Infos.

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> hast du das Package falsch angelegt?

Hallo Jens,

nö ... aber echt knapp ... ihr seht es ja bald :-)

Wegen der Temperatur und GND-Problemen mache ich mir keine Sorgen - da 
habe ich ordentlich zugelangt :-)

Spätestens in einer Woche weiß ich, ob die Platine wie gewünscht 
funktioniert ...

cu
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

und bist du schon weiter gekommen?
Oder bist du noch mit dem ganzen Weihnachtsstress beschäftigt?

Ich bin ein bisschen weiter gekommen. Ich habe meine Schaltung komplett 
auf die hardwaremäßige Ausgabe der Daten umgebaut. Das scheint auch so 
zu funktionieren wie es soll. Die Tests gehen aber nur langsam voran, da 
ich auch die Software nachziehen muss. Ich will das gleich so machen, 
dass ich die Software weite verwenden kann. Und da ist noch eine ganze 
Menge zu tun.
Was ich aber schon gemerkt habe ist, dass die Verfahr-Geschwindigkeit 
langsamer wird wenn ich die Ausgabe da mit rein nehme. Das verstehe ich 
noch nicht so ganz. Irgendwas haut mir da die Bremse rein und ich habe 
die Stelle noch nicht gefunden. Im Moment schaffe ich etwa eine Zeile in 
einer halben Sekunde. Ich hatte gehofft, dass ich das noch ein bisschen 
schneller hin bekomme, aber das scheint schon die Grenze zu sein.
Das könnte man dann nur mit einem schnelleren Controller beheben. Aber 
ich steige jetzt noch nicht um. Ich will diesen Prototyp erst zum Laufen 
bekommen. Wer weiß was da noch für Probleme auftauchen. Dann geht der 
zwar ein bisschen langsamer, aber er funktioniert wenigstens.
Bilder kann ich erst in ein paar Tagen nachliefern. Ich habe im Moment 
noch kein Mikroskop zur Hand. Die letzten Bilder habe ich auf der Arbeit 
gemacht.
Ich bin schon ganz gespannt, ob die Linien auch mit der Vergrößerung 
schön gerade aussehen.
In meinem Weihnachtsurlaub will ich auch noch die letzten mechanischen 
Umbauten an dem Drucker fertig machen. Da fehlt mir noch der Einzug für 
die Platinen mit einem Anschlag. Das werde ich wohl jetzt am Wochenende 
machen.
Dann gibt es wieder neue Infos von meiner Baustelle!

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jens,

das liest sich ja gut :-)
Auf die Verzögerung würde ich erstmal auch nicht achten, das kann später 
optimiert werden. Hauptsache es funktioniert erstmal wie gewünscht.

Ich habe da deutlich schlechtere Nachrichten. Habe vorgestern die 
Platine gebruzzelt. Sieht auch alles richtig gut aus - keine Grabsteine, 
fast alles schön gerade, keine offensichtlichen Fehlstellen - ich hatte 
schon das große Grinsen im Gesicht.

Mein erster Test - ich gebe immer erstmal ein paar mA auf die 
Stromversorgung um auf "Kurzschluss" zu Prüfen - ging voll in die Hose. 
Also habe ich mich auf die Suche gemacht und nach einiger Zeit eine 
"Hinterlötung" am Digital-Poti gefunden. War nur mit Lupe/Mikroskop zu 
entdecken. Gefreut, entfernt und nächster Test. Essig - immer noch 
"Kurzschluss". O.K. dachte ich, ich hatte es befürchtet, es wird wohl 
der IC-HG bzw. die großen Thermal-Pads drunter der Übeltäter sein. 
Akribisch angeschaut und nichts gefunden. Die Laser-Versorgung geprüft 
(also 6,5 V / 10 mA draufgegeben) und alles war O.K. Jetzt kam ich ins 
Grübeln - wird doch nicht die Platine sein?

Sch..e, die Platine ist der Übeltäter! Hätte ich Töffel vorher mal den 
"Kurzschluss-Test" gemacht wäre mir das aufgefallen und ich hätte die 
Komponenten nicht "verbruzzelt". Egal, jetzt muss ich halt Suchen. Ist 
halt nicht einfach und ich überlege, ob ich einfach eine Platine opfere 
und mir den "Kurzschluss-Pfad sichtbar brenne", indem ich ordentlich 
Saft drauf gebe, bis die Leiterbahn den Lötstopp-Lack verbrennt.

Komme ich erst morgen dazu - gestern und heute sind wir unterwegs 
(gewesen).

Habe auch noch einen 2. Fehler gefunden - darüber schreibe ich aber 
nicht öffentlich, ist zu peinlich. Lässt sich aber leicht beheben, 
insofern erstmal egal.

LG
Dieter

Autor: Jens W. (jensw)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

das ist ja nicht so schön! Aber wenn die Platine der Übeltäter ist, dann 
muss sich das auch in den Layoutdateien finden lassen. Das das aus der 
Produktion kommt kann man zu fast 100% ausschließen.
Wenn du mir die beiden Files aus Eagle schickst (.sch und .brd), dann 
schaue ich auch mal mit drüber. Dann musst du keine Platine opfern.
Du müsstest meine mail-Adresse ja noch haben. Ansonsten hier per PN.
Mach dich nicht verrückt! Den Fehler wird man schon finden und 
reparieren können!

Grüße, Jens

Autor: Charly B. (charly)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Dieter

nicht die LP verbrennen, gib auf die Leerplatine ein paar
mA drauf und mess dich mitm mV Meter durch bis du die 0mV
Stelle gefunden hast, viel erfolg!


vlG
Charly

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

bist du schon weiter gekommen?

Ich habe bei mir weitere Tests unternommen. Wenn ich meine Ergebnisse 
mit denen aus dem 2.Video bei Youtube vergleiche, dann bin ich schon 
erstaunt, wie er die Daten so schnell ausgeben kann.
Die Geschwindigkeiten die der fährt sind schon sehr gut. Da wäre es 
interessant mal rein zu schauen, wie das genau läuft. Ich vermute, dass 
liegt auch an den Treibern von Trinamic.
Der Versuch die Daten mit der Hardware-SPI auszugeben ist eigentlich 
gescheitert. Wenn ich den Motor angenehm schnell laufen lasse, dann 
schafft der Controller es nicht, die Daten schnell genug in den Puffer 
der Schnittstelle zu schreiben. Das liegt wahrscheinlich an der 
Implementation der Anfahrts- und Bremsrampen. Da wird jeder Takt neu 
berechnet und das dauert seine Zeit. Zusätzlich ist die Schnittstelle 
des AVR da nicht so flexibel wie ich es gerne hätte. Ich brauche einfach 
zu lange bis ich alles pro Zeile eingestellt habe. Ich vermute, dass es 
schneller geht, wenn ich die Daten per Software ausgebe. Da muss ich ja 
nur zwei Variablen inkrementieren oder dekrementieren einmal shiften und 
den Pin setzen oder löschen.
Ich werde es nochmal mit der Softwareausgabe versuchen. Wenn das aber 
auch nicht funktioniert, dann muss ich mir echt was überlegen. Aber noch 
bin ich zuversichtlich, dass ich das noch irgendwie hin bekomme. Zur Not 
muss ich auf Assambler umsteigen und das zu Fuß programmieren.

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens W. schrieb:
> Dann musst du keine Platine opfern.

Hallo Jens,

das wäre kein Problem, da ich immer 10 Platinen bekomme :-)

@Charly: Mir kommt es auf 1 Platine mehr oder weniger nicht an :-)

Ich habe den Fehler gefunden - und der ist sooo peinlich - sowie leider 
nicht so einfach zu reparieren. Egal, werde halt eine (bzw. 10) neue 
Platine(n) erstellen lassen. Dauert halt wieder ...

Damit ihr seht, dass ich nicht spinne anbei ein Bild der gebruzzelten 
Platine. Jede Menge Vias (wahrscheinlich zu viele) ... mal schauen. Ich 
habe viel Platz gelassen - bin aber auch noch Anfänger im "Routen", habt 
Nachsicht. Ich hoffe, ihr schaut nicht mit dem Handy ... volle Auflösung 
...
Edit: Lustig, die Auflösung wird jetzt automatisch beim Hochladen 
reduziert (original 1,5 MB)

Werde also V3 nach der leider nicht lauffähigen V2 erstellen und damit 
weitermachen. Ggf. werde ich jetzt auch schon die Fläche optimieren. 
Hatte ich in V3 sowieso vor - wollte aber erst das Ergebnis der Versuche 
abwarten.

Mit SPI hätte ich es an Deiner Stelle auch gar nicht erst probiert - da 
ich nicht gewusst hätte, wie ich die Geschichte synchron bekommen 
sollte. Ein PIN-Toggle nach jedem Schritt sollte aber nicht allzu 
Zeitkritisch sein, zumal Du sowieso nicht über 10 - 20 kHz kommst (denke 
ich). Da kann der AT... nebenbei noch für das SETI-Projekt arbeiten :-)

LG
Dieter

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Zur Not
> muss ich auf Assambler umsteigen und das zu Fuß programmieren

Glaube ich eigentlich nicht. Der C-Compiler ist schon wirklich gut 
(C-Hater und ggf. MaWin etc. werden mir widersprechen) und ich würde das 
auf jeden Fall erstmal in C versuchen. Zumal mir die zur Verfügung 
stehende Zeit mehr als ausreichend erscheint.

Ich habe auch schon mal mit Assembler gespielt (ganz am Anfang) - aber 
für meine Ansprüche reicht C aus.

LG
Dieter

Autor: 123 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wär trotzdem mal interessant zu wissen ggf hat ja jemand ne idea wie das 
einfach zu beheben ist. Außer der diodentreiber ist falsch angelegt. 
Selbst das würde mit kupferlack Draht und nem Draht knäul provisorisch 
gefixt bekommen.

Die Kondensatoren beim Dioden Treiber sehen teils verdamt eng aus.
Teile der vias sind über flüssig. Bohrungen für Bauteile sind auch durch 
kontaktiert. Z.b. beim ISP Stecker.
R9 ggf um 90 grad drehen. Ggf geht der dem 6 poligen Stecker im weg um. 
Je nach dem ob mit Wanne oder ohne.
Bei den vias ggf für einen Typ entscheiden.
Die und plane Verbinder würde ich gleichmäßiger verteilen. Ggf am 
leterplaten Rand alle 10 mm einen.
Ggf 2 mal 45 grad anstelle von einmal 90

Gruss und Daumen hoch. Tolle Arbeit.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
123 schrieb:
> Die Kondensatoren beim Dioden Treiber sehen teils verdamt eng aus.

Ähh - den Rest kann ich nur schwer verstehen ... bin wohl etwas schwer 
von Begriff ..

O.K. es ist eng, aber es soll auch so sein :-)

123 schrieb:
> Bei den vias ggf für einen Typ entscheiden.

Ja, hätte ich gerne - Eagle hat mir da keinen Unterschied angezeigt. 
Scheint ein Problem von Eagle (oder von mir) zu sein.

LG
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

ich denke du solltest nicht gleich eine neue Version machen von den 
Platinen. Bis jetzt weißt du nur, dass du diesen einen Fehler auf der 
Schaltung hast. Wenn da noch weiter sind kopierst du die in die neue 
Version und ärgerst dich wieder. Und das kostet sehr viel Zeit. Versuche 
die Platinen zum Laufen zu bringen. Zur Not auch mit Fädeldraht und so 
weiter. Dann kannst du wenigstens die Messungen machen ob dein Treiber 
richtig arbeitet. Wie sehen die Signale aus? Wie groß sind die 
Überschwinger an der Flanke? Und so weiter. Das ist extrem wichtig. 
Nicht gleich auf die nächsten Muster nur weil da ein Fehler drauf ist.
Und peinliche Fehler gibt es auch nicht! Alle hier haben irgendwann so 
angefangen! Das gehört dazu. Sonst kann man ja nichts mehr lernen!

Synchron arbeitet meine Ausgabe schon, aber sie ist zu langsam. So viel 
Zeit habe ich da nicht mehr zur Verfügung. Da ich mit linearer 
Beschleunigung arbeite muss ich die Zeit zu jedem Takt neu berechnen. 
Und da muss ich Wurzeln ziehen. Da ist der Controller schon gut 
beschäftigt. Ich kann versuchen zu messen wie viel Zeit ich noch übrig 
habe. Bei 20kHz Taktfrequenz habe ich dann auch nur noch 800 Takte 
übrig. Das ist nicht viel zum Wurzel ziehen und Daten nachladen!
Ich werde versuchen die Sourcen aufzuräumen und dann die Ausgabe in 
Software zu machen. Mal sehen wie das wird. Irgendwie muss es ja gehen!

Grüße, Jens

Autor: 123 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

In egal gibts eine funktion mit der du leiterban breiten, shape size, 
drill size, diamiter, ... ändern knast. damit kann man auch die shape 
type eines vias ändern. von rund auf 8eckig auf quadratisch oder 
länglich.

Der rest kommt noch. schmiess grad mal gimp an.

Autor: 123 (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo noch mal,

Die rot markierten vias lassen sich vermutlich durch die 
Bauteilbohrungen ersetzen. die sind ja auch durchkontaktiert.

Das mit 2 mal 45 Grad hab ich mal blau ein gezeichnet. Muss man nicht 
machen.

Die gelben punkite sind die vias zum verbinden der GND Planse am 
Leiterplatten rand.

Mit den Magenta markirten leiterbahnen lassen sich vermutlich vias 
einsparen. Ich kenn zwar nicht die unterseite, ...


Gruss

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
123 schrieb:
> Hallo noch mal,
>
> Die rot markierten vias lassen sich vermutlich durch die
> Bauteilbohrungen ersetzen. die sind ja auch durchkontaktiert.
>
> Das mit 2 mal 45 Grad hab ich mal blau ein gezeichnet. Muss man nicht
> machen.
>
> Die gelben punkite sind die vias zum verbinden der GND Planse am
> Leiterplatten rand.
>
> Mit den Magenta markirten leiterbahnen lassen sich vermutlich vias
> einsparen. Ich kenn zwar nicht die unterseite, ...
>
> Gruss

Hallo 123,

O.K., verstehe - vielen Dank.

Bringt das mit den 2 mal 45 Grad denn etwas? Optisch auf jeden Fall - 
sieht eleganter aus :-), aber technisch? Egal, werde ich trotzdem 
umsetzen. Auch die anderen Vorschläge werde ich alle - soweit möglich - 
umsetzen.


@Jens: Ich weiß nicht so recht, überlege noch. Tendenz eher nein, d.h. 
ich werde wohl mit der V2-Platine nicht weiter experimentieren. Ich 
müsste einige Leiterbahnen unterbrechen und neue Verbindungen 
herstellen. Wie sich das dann wieder auswirken wird kann ich nicht 
beurteilen. Aber ich werde erstmal die Bauteil-Platzierung so belassen 
und spare zumindest den Stencil - brauche also nur neue Platinen 
fertigen zu lassen. Die sind gar nicht so teuer :-) - es dauert halt ein 
Weilchen.

Übrigens ist ein Kapton-Stencil in dieser Größe - ohne Rahmen - nicht 
mehr so gut handhabbar. Man muss da schon ordentlich ziehen und 
festkleben - trotzdem wellt sich das Teil leicht und die Paste kommt 
dahin, wo sie nicht hin gehört (bei größeren Pads etc.). Da sind die 
Edelstahl-Teile sicher viel besser - aber auch wesentlich teurer.

Schreibe heute Abend nochmal, wie ich mich entschieden habe.

LG
Dieter

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jens,

ich habe nochmal über Deine Rampenberechnung nachgedacht. Warum machst 
Du das bei jeder Zeile?

Ich würde einmal, zu Beginn, die Start- und Bremsrampen für beide 
Richtungen berechnen und ablegen. Dann alle Zeilen mit genau diesen 
Rampen fahren und nur bei "Höchstgeschwindigkeit" belichten - wobei ich 
die Höchstgeschwindigkeit von der gewünschten Belichtungsdauer pro Punkt 
abhängig machen würde.

Zu meinem Vorhaben: Ich werde neue Platinen fertigen lassen. Neujahr 
oder am nächsten Wochenende werde ich das Layout überarbeiten. Parallel 
werde ich mit der V1-Platine (ich ersetze die Elkos durch 
Tantal-Kondensatoren) mal keine Messungen machen und über 
Flankensteilheit etc. berichten.

LG - und guten Rutsch
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

das habe ich mir auch schon überlegt, die Daten in einer Tabelle 
abzulegen. Das macht mir aber bei der Programmierung aber jetzt viel 
Aufwand. Da will ich erst genau wissen ob das auch das Problem löst.
Ich habe schon einige Vermutungen wie zu wenig Rechenzeit, 
Speicherüberlauf, Stackoverflow und so weiter.
Das muss ich erst prüfen ob das eventuell daran liegt.
Ich kann ja kurz beschreiben woran es scheitert. Im Simulator gibt er 
die Daten richtig aus. In beide Richtungen läuft das genau so wie es 
sein soll. Wenn ich aber den Drucker laufen lasse, dann sieht es so aus, 
dass die Zeilen zwischen Hin- und Rückfahrt verschoben sind. So wie das 
auch schon bei den Bildern war, die ich weiter oben gemacht habe. Das 
könnte schon sein, dass da die Zeit zu knapp wird, wenn ich die Daten zu 
Fuß ausgebe. Aber was dagegen spricht ist, dass es besser werden müsste, 
wenn ich langsam fahre. Aber das ist nicht so! Ich werde einen Pin 
toggeln um messen zu können wie lange er in den Routinen steckt für die 
Rampen und wie viel Zeit noch bleibt die Daten auszugeben.
Vom Gefühl her müsste es eigentlich gehen, da die Frequenz nur 10kHz 
ist. Das sollte genug Zeit sein. Aber wie gesagt, die Messungen werden 
es zeigen. Was mich wundert ist, dass es im Simulator gut aussieht und 
im Drucker dann nicht mehr. Wenn das alles nichts hilft, dann muss ich 
nochmal ein bisschen umbauen und die JTAG Schnittstelle anschließen. 
Dann findet man die Fehler ein bisschen leichter, wenn man direkt im 
Gerät die Breakpoints setzen kann.

Grüße und einen guten Rutsch, Jens

Autor: 123 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens, du verwendet dich einen Plotter aufbau?
Ist das ggf mechanisch bedingt? Du hast ja vermutlich kein taktlineal am 
Schlitten. Das ganze wird vermutlich über einen einen zahnriemen 
angetrieben.
Der Riemen kann sich leicht dehnen. Was dan bei links und rechtslauf zu 
Versatz führen kann. Ggf kann der Riemen auch auf dem Antriebsrad leicht 
rutschen. Es gibt keine spielfreihe Verzahnung.

Das federn des Riemens schließlich ich mal aus. Dann hättest du nur im 
hochlaufbeeich das Problem.

Wenn der versatz gleichbleibend ist, einfach in der anderen Richtung 
später belichten. Den wert GF einstellbar machen um nach justieren zu 
können.

Gruss

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo 123,

das habe ich mir auch schon gedacht. Angetrieben wird das Ganze über 
einen Zahnriemen und Schrittmotoren.
Ich baue in Software noch was ein, wann ich anfange zu belichten. Das 
war schon geplant. Ist aber noch nicht fertig. Den Offset von der 
Platinenkante bis zur Lichtschranke das muss noch einstellbar sein.
Vielleicht kann ich das nutzen. Aber ich werde als erstes noch messen 
wie viel Rechenzeit ich habe. Nicht dass das zu knapp ist.

Gruß, Jens

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo an alle,

also ich bin einen großen Schritt weiter. Ich habe mir die Pulse für den 
Takteingang der Schrittmotortreiber noch einmal angesehen. Und da war 
noch der Wurm drin.
Auf den ersten Blick hat alles ganz gut ausgeschaut, aber wenn man 
hinein gezoomed hat, dann ist am Ende jeweils noch ein Puls aufgefallen. 
Es wurde also immer ein Puls mehr ausgegeben. Der war zwar nur 2µs lang, 
aber das reicht, dass das als Step erkannt wird. Dann habe ich mir alle 
Flanken genauer angeschaut und da ist aufgefallen, dass beim ersten Puls 
an der steigende Flanke wie ein Prellen drauf war. Das ist als vier 
Schritte interpretiert worden. Sehr merkwürdig!
Ich habe den gesamten Teil der Takterzeugung neu überarbeitet und jetzt 
sehen die Pulse sauber aus. Jetzt kommen die nächsten Schritte.
Ich hoffe das mein USB Mikroskop auch bald eintrifft, dann kann ich die 
Muster auf der Platine besser begutachten. Ohne wird es nicht gehen.
Dann werde ich die Synchronisation mit den Lichtschranken einbauen.
Achja, habe ich noch vergessen: Ich habe auch die Stelle gefunden wo es 
mir die Bremse reingehauen hat. Jetzt läuft alles wieder rasend schnell!
Dabei meine ich nicht die eigentliche Geschwindigkeit des Wagens, 
sondern ich meine die Wartezeit bei Umkehr der Richtung. Da ist jetzt 
keine Wartezeit mehr da. Sehr schön.

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jens,

das liest sich ja prima :-) Ich freue mich schon auf die nächste 
"Filmvorführung" ...

Ich habe meine V1-Platine mal fliegend (3. Bild) mit meinem 
China-Funktionsgenerator und einer 120 mW Bluray-Laserdiode verbunden. 
Das Atmel-Evaluationsboard dient nur der Bedienung des 
Digital-Potenziometers.

Das Ganze läuft mit knapp 1MHz bei 40 mA (1. Bild). Blau/Kanal 1 = 
Laserdiode, Gelb/Kanal 2 = FG. Habe auch mal auf 80 mA erhöht und keine 
Änderung der Flankensteilheit festgestellt. Dann mal auf etwa 2,4 MHz 
erhöht (mehr kann mein FG nicht) und auch das sieht aus meiner Sicht 
nicht schlecht aus (Bild 2). Ich musste die Laser-Messkanal-Skalierung 
so klein halten, sonst wollte das Oszi nicht mehr messen. Das Prellen 
schreibe ich erstmal dem fliegenden Aufbau und den langen Kabeln sowie 
meinem Oszi zu. Mit der Flankensteilheit bin ich doch sehr zufrieden :-) 
wenn die starke Erwärmung bei höherer Leistung mich nicht so beunruhigen 
würde könnte ich glatt dabei bleiben. V2 kann nur wenig besser werden - 
aber ich werde die thermischen Probleme hoffentlich los.

LG und guten Rutsch an alle
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

das sieht doch gar nicht schlecht aus! Das Prellen würde ich auch auf 
den Aufbau und die Messgeräte schieben. Du kannst bei den Messungen 
nochmal versuchen den Teiler am Tastkopf auf 1:10 schalten. Dann hat der 
Tastkopf die höhere Bandbreite und stört die Messung nicht. Das wird 
genauer. Vielleicht holt das bei der Messung noch was raus.
Ich habe auch bei mir das Problem mit den verschobenen Zeilen 
eingegrenzt. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich das auf dem Oszi 
wiederholgenau darstellen konnte. Es scheint so zu sein, dass die 
Ausgabe nicht dann statt findet wie ich es geplant hatte. Ich muss die 
Ausgabe auf einen anderen Interrupt legen. Das ist zumindest meine 
Vermutung. Da sind noch ein paar Messungen nötig bis ich da die 
Bestätigung habe. Das wird noch die kommenden Tage dauern. Danach gibt 
es auch wieder ein Video!

Bis dahin einen guten Rutsch euch allen!

Grüße, Jens

Autor: Jens (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo nochmal,

So ich bin doch ein bisschen schneller weiter gekommen als erwartet. Ich 
habe meine Ausgabe auf den richtigen Interrupt eingestellt. Dazu führe 
ich das Taktsignal auf den INT2 zurück.
Da kann ich ganz leicht einstellen auf welche Flanke ich triggern will. 
Ich habe im Anhang mal ein Video und ein paar Fotos angehängt. Die 
schmalen Linien sind nur 8 Pixel breit also 0,26mm.
Als nächstes muss man das Ergebnis genau unter dem Mikroskop 
begutachten. Das ist aber noch nicht da. Das wird wohl erst im kommenden 
Jahr sein.

Grüße an alle, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Du kannst bei den Messungen
> nochmal versuchen den Teiler am Tastkopf auf 1:10 schalten.

Hallo Jens,

habe ich gemacht und auch gleich die Elkos durch Tantal-Versionen 
ersetzt. Ergebnis siehe Anhang :-) (dieses Mal als Hardcopys).
Edit: Doch die falschen Dateien genommen - nochmal, jetzt aber 
zusätzlich mit den Hardcopys ...

Jens schrieb:
> Ich habe im Anhang mal ein Video und ein paar Fotos angehängt.

Das sieht ja richtig klasse aus!! Wenn jetzt die Positionier-Genauigkeit 
noch stimmt hast Du es geschafft. Die Geschwindigkeit ist schon stark, 
Hut ab.

LG und ein frohes neues Jahr
Dieter

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

wie kommst du weiter?
Bei mir läuft es eigentlich ganz gut, aber ich habe noch ein Problem mit 
dem ich im Moment nicht weiter komme.
Bei mir ist es immer noch so, dass die Ausgabe um ein Byte verrutscht 
zwischen Hin- und Rücklauf des Wagens. Das verstehe ich noch nicht! Ich 
weiß auch nicht, wie ich das debuggen soll. Ich habe ja keine JTAG 
Schnittstelle rausgeführt. Und alles nochmal umbauen will ich eigentlich 
nicht. Die Ausgabe über UART bremst mir das System. Da kann ich 
höchstens langsamer fahren. Das wäre vielleicht eine Möglichkeit.
Wenn ich mir die Sache am Oszi anschaue, dann sieht es gut aus. Aber da 
kann ich auch nicht mit so vielen Daten testen wie am Drucker selber. Da 
fahre ich nur ein paar Byte weit und die Rampe ist auch viel kürzer. 
Wenn ich das wieder vergrößere und am Drucker teste, dann ist alles 
wieder beim alten. Halt falsch. Daher hatte ich schon die Vermutung, 
dass es einen Überlauf gibt in einer Variablen, aber die Werte werden 
nicht so groß dass das passieren könnte. Ich stehe da grad ein wenig auf 
der Leitung. Was noch sein könnte ist, dass die Interrupts nicht in der 
Reihenfolge kommen wie ich das geplant habe. Das müsste ich mir nochmal 
ansehen. Nicht das der Wert einer Variablen noch nicht gültig ist und 
ich in einer anderen Routine auf diesen Wert prüfe.
Mal sehen wie ich da weiter komme. Vielleicht kommt die Idee über Nacht.

Bis dahin...
Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jens,

bei Deinen Problemen kann ich leider nicht helfen, da ich den aktuellen 
Aufbau von Hard- und Software nicht genau kenne. Ist es denn wirklich 
genau 1 Byte? Oder kann es die "mechanische Umkehrtoleranz" sein, die 
dort hineinspielt?

Bei mir geht es vorsichtig weiter :-) Habe mal ein paar Lötstunden 
eingelegt und die geplante Steuerungsplatine mit Spannungsversorgung, 
Mikrocontroller und Schrittmotorsteuerung auf Lochraster gelötet.

Jetzt bin ich dabei die portierte (von ATMega auf ATXMega) Software 
Stück für Stück zum Laufen zu bekommen. Die DMA-Version werde ich erst 
realisieren, wenn die aktuelle Version auf dem ATXMega läuft.

Die V2-Laserplatine muss ich nochmal prüfen, dann geht die (spätestens 
am nächsten Wochenende) nach China zur Fertigung.

Sieht eigentlich alles ganz gut aus - dauert halt, aber was solls :-)

Ich lerne viel dabei und schaue auch immer wieder hier und in anderen 
Foren rum, was ich so für mein Vorhaben gebrauchen könnte.

Für ein paar Signale muss ich wohl einen "Level-Shift" machen, da der 
ATXMega ja mit 3,.. V betrieben wird - da werde wohl erstmal eine ganz 
simple Lösung mit ein paar Transistoren umsetzen. Mal schauen ...

LG
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

das Umkehrspiel kann es nicht sein. Die Abweichungen die ich habe lassen 
sich schon auf ein Byte genau eingrenzen.
Ich habe auch den Verdacht, das es tatsächlich an den Interrupt Routinen 
liegt. Die überarbeite ich gerade, habe aber noch kein weiteres 
Ergebnis.
Wenn ich da weiter bin lasse ich dich das wissen. Ich denke das ist auch 
jetzt die letzte Hürde. Sonst funktioniert eigentlich alles wie 
gewünscht.
Die Widerholgenauigkeit ist klasse und ich habe die Lichtschranken für 
den Zeilenanfang noch nicht mal mit drin! Vielleicht brauche ich das gar 
nicht.
Als Pegelwandler habe ich was für dich. Schau mal in den Anhang.
Das kannst du mal in einen Simulator eingeben. Der Vorteil der Schaltung 
ist, dass sie so gut wie kein Delay beim Ein- und Ausschalten hat.
Ich verwende das am Eingang von einem Mosfet-Treiber und komme leicht 
auf Frequenzen von 500kHz.

Gruß, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Die Widerholgenauigkeit ist klasse und ich habe die Lichtschranken für
> den Zeilenanfang noch nicht mal mit drin!


Hallo Jens,

dazu gratuliere ich Dir - ich arbeite mit Gabellichtschranken und bin 
gar nicht zufrieden. Dei Genauigkeit dieser Teile ist für mich leider 
nicht ausreichend.

Wegen der Pegelwandler mache ich mir keine großen Gedanken, da diese 
nicht bidirektional sein müssen. Einfache Transistoren werden genügen.

LG
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

ich bin wieder einen Schritt weiter. Oder auch nicht, je nach dem wie 
man es sieht.
Ich habe mich heute nochmal mit dem Problem beschäftigt, dass die 
Ausgabe beim Hin- und Herfahren nicht deckungsgleich ist.
Ich habe alles versucht. Ich habe die Daten einzeln über die serielle 
Schnittstelle ausgegeben und habe geschaut, ob die Daten stimmen. Alles 
in Ordnung. Ich habe mir am Oszi die Signale angeschaut. Auch alles in 
Ordnung. Daher komme ich zu dem Schluss, dass du vielleicht doch Recht 
hattest und dass das ein Umkehrspiel ist.
Mein Mikroskop ist leider immer noch nicht da, daher kann ich die Linien 
nicht weiter untersuchen. Als nächstes werde ich versuchen es mit einem 
konstanten Faktor zu beheben. Vielleicht ist das Spiel konstant und es 
lässt sich mit verschiedenen Testdrucken bestimmen. Ich denke bei 
normalen Tintenstrahldruckern ist das auch so. Da kann man die 
Druckköpfe auch justieren. Wird das da auch so gemacht?
Aber da muss ich die Linien besser anschauen können. Dauert also noch 
bis das Mikroskop endlich da ist.
Wie läuft es bei dir? Was machen deine Lötversuche? Wo hast du denn 
deine Stencils machen lassen? Ich spiele auch mit dem Gedanken mir in 
Zukunft auch einen Ofen zuzulegen. Aber da braucht man richtige 
Stencils. Sonst geht das wahrscheinlich nicht so gut.

Grüße, Jens

Autor: Conny G. (conny_g)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Jens:
Kauf Dir das:
http://www.amazon.de/tinxi%C2%AE-Mikroskop-Vergr%C...
Ist morgen da, kostet nicht viel und kann man immer schnell mal zur Hand 
nehmen was genauer anzusehen.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jens,

das mit dem Faktor würde ich auch erstmal versuchen - obwohl Du dann 
immer noch eine entsprechende Unsicherheit drin hast. Kann es sein, dass 
der Schrittmotor ein par Schritte im Verlauf der Rampe verschluckt? (-> 
Resonanzfrequenz)

Ich würde (und das tue ich auch) in jedem Fall noch eine Referenz-Größe 
(aktuell bei mir Gabellichtschranken) zur Sicherstellung der korrekten 
Start-Position einsetzen. Wobei ich, wie geschrieben, mit der 
Genauigkeit der Gabellichtschranken nicht zurfieden bin.

Wie das bei Tintenstrahldruckern geregelt ist - keine Ahnung. Ich glaube 
mich aber zu erinnern, dort auch Gabellichtschranken gesehen zu haben. 
Bei Laserdruckern sind auch einige davon verbaut ...

Ich suche noch nach einer präziseren Lösung - aktuell liebäugele ich mit 
einer Fotodiode hinter einer winzigen Lochmaske. Wenn das Material der 
Lochmaske etwas stärker ist, dann kommen nur "perfekte Treffer" durch 
:-) (hoffe ich).

Ich bastele noch an der Software. Ist auf dem ATXMega doch alles etwas 
anders - aber durchaus besser, aus meiner Sicht. Muss mich halt daran 
gewöhnen.

Meine Stencils bekomme ich von da: https://www.oshstencils.com/ . Geht 
recht flott (incl. Lieferung ca. 5-7 Werktage) und die Qualität ist 
prima.
Es sind Kapton-Stencils, welche bei kleinen Platinen gut funktionieren. 
Bei größeren Platinen und größeren Pads habe ich "Unterschmierungen" - 
ist aber nicht so tragisch, kann ich mit leben. Edelstahl-Stencils 
kosten das 3-fache ... (zumindest soweit mir bekannt). Werde mir 
wahrscheinlich auf lange Sicht eine Rahmenlösung einfallen lassen müssen 
(aktuell verspanne ich die Teile mit Tesafilm. Habe mir eine dazu eine 
Basis-Platte mit Anlege-Winkel gebaut.

Mit dem Ofen habe ich ja so meine Erfahrungen gemacht. Meine 
Selbstbau-Variante hat funktioniert, war mir aber zu groß und zu 
"provisorisch". Bin halt kein großer Held bei mechanischen Tätigkeiten. 
Aber ich habe bei der Steuerung einiges gelernt - für mich ist halt der 
Weg das Ziel :-)

Mit meinem kleinen China T962-Ofen bin ich sehr zufrieden. Auch mit der 
Original-Software hatte ich noch keinen Ausschuss :-). Habe halt das 
Krepp-Band im inneren (stinkt ...) durch Kapton-Band ersetzt und gut 
wars.

LG
Dieter

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter Frohnapfel schrieb:
> Ich bastele noch an der Software. Ist auf dem ATXMega doch alles etwas
> anders - aber durchaus besser, aus meiner Sicht. Muss mich halt daran
> gewöhnen.

Update - so ist es :-\

So einfach mal alles auf ATXMega umstellen geht zwar irgendwie - aber 
dann auch wieder nicht. Ist halt ein etwas anderes Konzept und das will 
berücksichtigt werden.

Da ich mich sowieso mit manchem der Original-Software nicht so recht 
anfreunden mochte gehe ich halt jetzt den harten Weg :-) und fange 
nochmal so ziemlich bei 0 an. Natürlich nicht ganz bei Null, aber ich 
möchte schon einiges umstellen.
Ich will weg von den festen Verarbeitungszyklen zur "Ereignissteuerung 
nach Prioritäten" ...

Schritt 1: Schrittmotorsteuerung - done :-)

Es hat mich die ganze Zeit schon angegrätzt, dass die 
Schrittmotorsteuerung nur alle 1 ms abgearbeitet wird. Das habe ich 
jetzt geändert. Resultat: Ordentliche Rampen und vernünftiger 
high-speed. Das war vorher nur sub-optimal. Außerdem hatte ich sowieso 
noch ein paar kleine Fehler drin, die bei der 1 ms-Ansteuerung nicht 
aufgefallen sind - die sind jetzt weg ...

Übrigens kann man die "Güte" der Rampen (und der Einstellung des 
Schrittmotortreibers) recht gut messen, wenn man der Schrittmotor in der 
Hand hält (oder auf eine glatte Unterlage legt) und mit 
unterschiedlichen/ steigenden Schrittzahlen wechselweise 
rechts-/linkslaufend drehen lässt. Je geringer die Vibrationen, desto 
besser (aus meiner Sicht) die Einstellung.


Schritt 2: Kommunikation mit dem Steuerungsprogramm - coming soon :-)

Ich melde mich wieder, wenn Schritt 2 abgehakt ist. Schritt 3 wird die 
Laser-Steuerung (erstmal altes Format) sein.

Gruß
Dieter

PS: Der Weg ist das Ziel ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

das ist ja ein herber Rückschlag wenn du von vorne beginnen musst!
Aber wenn bei dir der Weg das Ziel ist, dann passt das ja auch.
Bei mir geht es im Moment auch nicht weiter. Mein Mikroskop ist immer 
noch nicht da. Da gibt es wohl Probleme mit DHL.
Da muss ich erst sehen wie ich das löse. Aber ich werde wahrscheinlich 
einfach ein anderes bestellen. Sonst komme ich da nie weiter.

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> das ist ja ein herber Rückschlag wenn du von vorne beginnen musst!

Hallo Jens,

nein - sehe ich nicht so. Außerdem fange ich, wie geschrieben, auch 
nicht bei 0 an. Ich wähle nur einen anderen Ansatz, verwende aber 
möglichst viel vom Bestehenden.

Das Ganze ist halt im Laufe der Zeit "gewachsen" und nicht überall gut 
nachvollziehbar (für mich). Also überarbeite ich es ... und versuche 
besser zu strukturieren und die Steuerung zu verbessern.

Zum Zeitvertreib ein kleines Video von meine aktuellen Prozessor-Platine 
mit den China-Spannungswandlern, dem Schrittmotortreiber und dem 
ATXMega32 auf dem MINI-XD4-Modul und einem Schrittmotor bei nahezu 
maximaler Aussteuerung. Ich betreibe den aber auch nur mit 12V - bei 
höherer Spannung kann ich etwas mehr Speed erreichen. Darunter leidet 
aber die (Schritt-) Ausfallsicherheit bei den "schnellen" 
Richtungswechseln. Das erreichte Geschwindigkeits-Niveau ist für mich 
O.K., ist ja sowieso nur zum Spaß für die Rückfahrt zum Startpunkt etc. 
Die Geschwindigkeit aus dem Link mit dem "CNC-Belichter" kann ich wohl 
nicht so ohne weiteres erreichen ...

Youtube-Video "MVI 0591"

Ja - die Kabel könnte man auf dem Lochraster noch schöner legen etc. - 
aber es ist ja immer noch ein Proto-Prototyp - wenn alles passt werde 
ich eine Träger-Platine layouten und ätzen und alles da drauf packen.

LG
Dieter

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> das ist ja ein herber Rückschlag wenn du von vorne beginnen musst!

Hallo Jens,

nein - sehe ich nicht so. Außerdem fange ich, wie geschrieben, auch 
nicht bei 0 an. Ich wähle nur einen anderen Ansatz, verwende aber 
möglichst viel vom Bestehenden.

Das Ganze ist halt im Laufe der Zeit "gewachsen" und nicht überall gut 
nachvollziehbar (für mich). Also überarbeite ich es ... und versuche 
besser zu strukturieren und die Steuerung zu verbessern.

Zum Zeitvertreib ein kleines Video von meiner aktuellen 
Prozessor-Platine mit den China-Spannungswandlern, dem 
Schrittmotortreiber und dem ATXMega32 auf dem MINI-XD4-Modul und einem 
Schrittmotor bei nahezu maximaler Aussteuerung. Ich betreibe den aber 
auch nur mit 12V - bei höherer Spannung kann ich etwas mehr Speed 
erreichen. Darunter leidet aber die (Schritt-) Ausfallsicherheit bei den 
"schnellen" Richtungswechseln. Das erreichte Geschwindigkeits-Niveau ist 
für mich O.K., ist ja sowieso nur zum Spaß für die Rückfahrt zum 
Startpunkt etc. Die Geschwindigkeit aus dem Link mit dem "CNC-Belichter" 
kann ich wohl nicht so ohne weiteres erreichen ...

Youtube-Video "MVI 0591"

Ja - die Kabel könnte man auf dem Lochraster noch schöner legen etc. - 
aber es ist ja immer noch ein Proto-Prototyp - wenn alles passt werde 
ich eine Träger-Platine layouten und ätzen und alles da drauf packen.

LG
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

schön dass du das so siehst.
Das Video hätte ich mir gerne angesehen, aber das ist leider privat. 
Möchtest du das öffentlich machen. Ich möchte mich eigentlich nicht bei 
Youtube anmelden.
Oder möchtest du das vielleicht hier direkt hochladen?

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Möchtest du das öffentlich machen.

Uuups - vergessen. Done :-)

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Servus an alle,

ich bin einen Schritt weiter. Ich habe die Verschiebung der Zeilen mit 
dem Einfügen einer Variablen als Umkehrspiel in den Griff bekommen. Das 
Ergebnis sieht sehr gut aus!
Was noch fehlt ist der Fokus des Lasers. Der ist zu gut. Man möchte es 
nicht glauben. Ich habe eine Auflösung von 760dpi in beide Richtungen 
und die Überdeckung der Linien ist nicht immer gegeben. Ich bräuchte 
einen größeren Punkt des Lasers. Aber da geht es um µm. Ob man das nach 
dem Entwickeln noch sieht wird sich noch rausstellen. Das muss ich erst 
ausprobieren. Dann mache ich auch Fotos. Vielleicht ist nach dem 
Entwickeln alles gut und ich muss da gar nichts mehr machen. Das wäre 
natürlich das Beste.
Die Auflösung könnte man auch noch erhöhen und dann mehr Linien fahren, 
aber dann zieht sich das Belichten wirklich in die Länge. Dann braucht 
man pro Zoll Vorschub etwa 18min. Das habe ich auch versucht. Das 
Ergebnis ist perfekt, aber die Zeit ist mir zu lange. Im Video auf 
Youtube (das Teil mit zwei Laserdioden) ist die Auflösung bei 500dpi. 
Vom Ergebnis reicht das und das dauert dann auch nicht zu lange.
Aber das wird sich alles noch zeigen. Als Nächstes steht dann ein großes 
Stück Software an um auch mal Daten vom PC wirklich ausdrucken zu 
können. Da werde ich wohl ein bis zwei Monate brauchen bis ich mich da 
eingearbeitet habe. Das ist nicht gerade mein Fachgebiet.

Wie geht es bei euch voran?

Grüße, Jens

Autor: Conny G. (conny_g)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Servus an alle,
>
> ich bin einen Schritt weiter. Ich habe die Verschiebung der Zeilen mit
> dem Einfügen einer Variablen als Umkehrspiel in den Griff bekommen. Das
> Ergebnis sieht sehr gut aus!
> Was noch fehlt ist der Fokus des Lasers. Der ist zu gut. Man möchte es
> nicht glauben. Ich habe eine Auflösung von 760dpi in beide Richtungen
> und die Überdeckung der Linien ist nicht immer gegeben. Ich bräuchte
> einen größeren Punkt des Lasers. Aber da geht es um µm. Ob man das nach
> dem Entwickeln noch sieht wird sich noch rausstellen. Das muss ich erst
> ausprobieren. Dann mache ich auch Fotos. Vielleicht ist nach dem
> Entwickeln alles gut und ich muss da gar nichts mehr machen. Das wäre
> natürlich das Beste.
> Die Auflösung könnte man auch noch erhöhen und dann mehr Linien fahren,
> aber dann zieht sich das Belichten wirklich in die Länge. Dann braucht
> man pro Zoll Vorschub etwa 18min. Das habe ich auch versucht. Das
> Ergebnis ist perfekt, aber die Zeit ist mir zu lange.

Cool wäre den Focus des Lasers irgendwie per Software auf Fein und auf 
Grob einstellen zu können und dann dementsprechend wahlweise hohe oder 
niedrige Auflösung zu fahren. Dann kannst bzgl. Leiterbahnbreite die 
einfachen Platinen schnell belichten, aber auch superfeines in längerer 
Zeit machen.
Jetzt ist nur die Frage wie man die Umschaltung hinbekommt. Eigentlich 
müsste die Justage nur zwei vorkalibrierte Punkte umschalten. Magnet an 
oder aus und eine Feder setzt immer Punkt 1, Magnet Schalter auf Punkt 
2, oder sowas.

Autor: Gesamt (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Wie geht es bei euch voran?
>
> Grüße, Jens

Ich bin soweit fertig, nur ein paar Kleinigkeiten fehlen noch.
Wie ich schon mal geschrieben hatte, habe ich alles nochmal neu gebaut 
weil der erste Prototyp mechanisch einfach nicht stabil und vor allem 
genau genug
war. Wie ich inzwischen gelernt habe ist der mechanische Teil der 
weitaus komplizierte Part, zumindest für einen Elektroniker :-)
Die Elektronik ist im großen und ganzen gleich geblieben, ich verwende 
nach wie vor zwei getrennte Controller. Ein PIC32 steuert die 
Lasereinheit und kümmert sich um den Laser. Ein zweiter Controller, bei 
mir ein STM32 auf einem Discovery-Board, liest die Datem vom USB-Stick 
oder übers LAN vom PC und kümmert sich um die Schrittmotoren. Zu diesem 
Zweck habe ich einfach das bekannte GRBL auf den STM32 portiert und noch 
etwas erweitert.
Außerdem habe ich gleich noch eine zweite Achse eingebaut, mit der man 
z.b. mittels zweitem Laser schneiden oder mit einem kleinen Motor 
vielleicht auch die Platine bohren könnte.
Der Laser ist eine blaue Osram 1,4W Diode, die maximale nutzbare 
Platinengröße ist 185x200mm.
Die Auflösung ist 600DPI, eine Seite einer Eurokarte 160x100 dauert 
ca.16 min.
Die Files erzeuge ich mit dem Eagle CAM Prozessor als Postscript, lese 
die dann in mein Programm ein und wandele die mittels Ghostscript in s/w 
Bitmaps.

Grüße
Fritz

Autor: robin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
schön geworden, aber ist das nicht schon etwas zu stabil?

Hast du die Platine die da unten drin ist selbst "gedruckt" oder ist die 
nur als größenvergleich drin? Falls gedruckt, bitte noch ein Bild von 
der Qualität.

Bin grad auch am Zusammensuchen für meinen, ist aber alles im Zulauf. 
Als Diode kommt auch eine 1,4W 445nm Diode zum Einsatz, aber stark 
runtergeregelt.
Mechanik wollte ich nicht ganz so stabil wie bei dir machen, nur mit 
Präzisionswelle und LM8UU.
Ein Problem das ich noch habe, der Umlenkspiegel vorne an der 
Lasereinheit ist nicht 45° und so kommt der Laser nicht Senkrecht auf 
die Platine, da muss ich wohl noch etwas basteln.

Wie ist eigentlich die Ansteuerung des Lasers? Ist die Auflösung durch 
die Optik linear, so das man die Pixen in einem festen Takt ausgeben 
kann (z.b. über SPI) oder muss da angepasst werden? Beim Rumspielen mit 
einem Lasterpointer kam mir das gleichmäßig vor.

16min. bei 600dpi ist aber schon recht lang, wollte eigentlich 
1000dpi... muss ich wohl nochmal überdenken :D . auf welcher Leistung 
läuft dein Laser, Gesamt?

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Fritz,

eine gekalkte Wand ist noch gebräunt im Vergleich zu meinem aktuellen 
Teint :-)

Wow - wann gehst Du in Serie? Das übersteigt sowohl meine elektronischen 
(sowieso) als auch meine mechanischen Fähigkeiten (alle Achtung) bei 
weitem!

Besonders apart ist die Büroklammer oben links :-) Nein, im Ernst - 
absolut beeindruckend!!!

Was ist denn der Klotz auf dem 2. Bild links unten?

Das ist ja ober-solide. Ich werde keine Bilder mehr einstellen, alles 
nur blamabel ...

Versuche jetzt zu Schlafen - ob's gelingt?

LG
Dieter

Autor: Fritz Richter (f_richter)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,
vielen Dank für das Kompliment, ich wollte Dich wirklich nicht 
demotivieren.
Die Büroklammer :-) ist eins von den Teilen die noch nicht fertig sind.
Die hängt an dem langen Blechstreifen der Lasereinheit sozusagen dem 
Shutter, den ich als Staubschutz für die Lasereinheit weiter verwenden 
möchte. Dort gehört noch ein Motor oder was ähnliches dran, um den 
automatisch zu öffnen. Der kleine Klotz ist das mechanische Ende der 
X-Achse, die sich zusammen mit zwei Schrittmotorendstufen unter dem 
Schltten befindet. Ich dachte an eine kleine Bohrspindel oder einen 
weiteren Laser zum Gravieren z.B.

LG

Autor: jim_quakenbush (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Fritz,

nö - demotiviert bin ich gar nicht - lediglich schwer beeindruckt :-)

Ich bin halt Anfänger in Sachen Elektronik und nicht gerade ein 
begnadeter Feinmechaniker ... (1,5 linke Hände :-) )

Jetzt wo ich das mit dem Klotz weiß sehe ich es auch ... Das blaue Teil 
ist dann wohl ein Linearlager.

Ob die Idee, mechanische (Bohrspindel / Fräser) und optische 
(Laser-Scanner) Einheiten in ein Gehäuse zu integrieren gut ist weiß ich 
nicht. Nach meinem Gefühl würde ich das nicht machen, da beim Bohren / 
Fräsen immer Späne und Partikel anfallen, die anderweitig empfindlichere 
Teile stören könnten.

Andererseite wäre eine integrierte Bohrlösung natürlich fein ...

Ich bin gerade dabei, die Software anders - nach meinen Vorstellungen - 
zu gestalten und auf den ATXMega zu portieren. Langfristig möchte ich es 
mal mit DMA versuchen. Bei mir dauert halt alles etwas länger, weil ich 
immer wieder "Schleifen" in andere Gebiete ziehe und dort Erfahrungen 
sammle. Mir kommt es nicht so sehr auf das Endprodukt an - mehr auf den 
Weg, wie ich da hin komme (und das ich es überhaupt schaffe, anzukommen 
...).

Die Platine in Bild 2 und die Hardcopy des Programms auf Bild 4 passen 
nicht zusammen - oder? Falls ja hast Du wohl noch eine CNC-Lösung für 
die Bohrungen in der Hinterhand ;-) - so gleichmässig bohrt doch kein 
Mensch ... :-) (ich schon gar nicht!).

LG
Dieter

Autor: afroman (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
robin schrieb:
> schön geworden, aber ist das nicht schon etwas zu stabil?

Die Mechanik kann generell nicht stabil genug sein!

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
afroman schrieb:
> robin schrieb:

Wow - eine starke Lösung mit dem Polygonspiegelantrieb :-)

Gibt es da keine Gleichlaufschwankungen?

Autor: afroman (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

Ist alles noch im Testbetrieb, aber der Gleichlauf sieht deutlich besser 
aus als mit dem original Motor und es sind wesentlich geringere 
Drehzahlen möglich.

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das sind ja schon sehr tolle Lösungen. Und ich sehe ihr habt alle die 
Spiegeleinheiten von mir verwendet!
Schade das ich keine mehr habe. So ein Aufbau würde mir auch schon sehr 
gefallen.
Bei mir geht es auch weiter.
Ich habe beschlossen, dass ich bei mir den Laser von 445nm auf 405nm 
tausche.
Was ich so gesehen habe lassen sich da kleinere Leistungen realisieren 
und die Wellenlänge passt wesentlich besser zum Basismaterial.
Ich habe versucht die Platinen zu entwickeln und das ging nicht richtig. 
Das kann natürlich wieder meherere Gründe haben. Das Material ist schon 
sehr alt, die Belichtungszeit könnte zu kurz sein, der Entwickler könnte 
zu schwach gewesen sein oder der Laser ist zu stark und verbrennt den 
Lack derart, dass der eher zu Asche wird und sich dann nicht mehr 
entwickeln lässt. Das muss ich noch rausfinden was da los ist.
Habt ihr da schon weitere Erkenntnisse und Ergebnisse?
Auch will ich die Idee mit dem verstellbaren Fokus für grobe und feine 
Platinen nicht vollständig verwerfen. Vielleicht ist das ja machbar.
Ich habe auch schon eine Idee, aber da muss ich noch ein paar Tests 
machen. Vielleicht kann man auch einfach nur zwei Dioden verbauen. Die 
aus Blu-Ray Brennern sind ja nicht so teuer.

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
afroman schrieb:
> Gleichlauf sieht deutlich besser
> aus als mit dem original Motor und es sind wesentlich geringere
> Drehzahlen möglich

Hallo "afroman",

ja -bei geringen Drehzahlen kann ich mir das vorstellen (besser wie mit 
dem Polygonspiegel-Motor, da der nur bei höheren Drehzahlen vernünftig 
geregelt wird).

Übrigens auch ein echt solider Aufbau - gleichfalls weit außerhalb 
meiner Machbarkeitsgrenzen :-(

@Jens: Hast Du alle abgegeben? Ich habe leider eine zersäbelt wegen 
meiner Vertikal-Versuche und eine möchte ich in Reserve haben ...

Komisch, das das mit der Entwicklung nicht funktioniert - auch da wo der 
Resist weggebrannt ist sollten sich zumindest die Reste wegentwickeln 
lassen (da ja mit Sicherheit ausreichend belichtet).

LG
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

kein Problem. Ich brauche auch keine Spiegeleinheit. Ich werde weiter an 
meinem Konzept festhalten. Nur so ein schöner Aufbau würde mir auch 
gefallen. So rein zum Anschauen. Aber das ist mir zu teuer fürs Regal. 
Das meinte ich eigentlich.
Ich bin mit meinem Drucker zu weit als das ich jetzt noch ein anderes 
Konzept verfolge. Ich habe noch eine Spiegeleinheit, aber die müsste ich 
stehend verbauen. Das ist natürlich nicht so schön.

Zum Entwickeln:
Ob sich der Lack auch entwickeln lässt, wenn er zu Asche geworden ist 
kann ich nicht sagen. Ich kann mir schon vorstellen dass er da seine 
Eigenschaften verliert. Wie gesagt, ich dachte auch, dass sich der 
einfach abwaschen lässt, aber das war eben nicht so. Ich werde da noch 
ein paar Versuche machen und weiter berichten.

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jens,

habe nochmal drüber nachgedacht. Wenn die ange- oder verkokelten Stellen 
sich nicht entwickeln lassen wie hat dann 
Youtube-Video "PCB Laserprinter" bzw. die V2 davon das 
hinbekommen? Da werde ich am Wochenende mal ein wenig rumspielen ...

@afroman: Erst beim zurückblättern ist mir die rein mechanische Version 
- ich dachte damals "o.k., der baut sich wohl eine Fräse / Laserplotter 
oder so ..." - wieder aufgefallen. Hat sich ja echt gut entwickelt.

Noch eine neugierige Frage: Welchen Sinn hat die Riesen-Röhre (ohne 
Zuleitung ?) am "Laser-Eingang"?

Das mit der langsamen Polygon-Steuerung ist übrigens eine "echt scharfe" 
Idee - sozusagen ein Hybrid zwischen Scanner (Polygon...) und Plotter 
(mehr Richtung CNC) - ohne die mechanischen Probleme, falls der 
Gleichlauf stabil genug ist ...

LG
Dieter

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Auch will ich die Idee mit dem verstellbaren Fokus für grobe und feine
> Platinen nicht vollständig verwerfen.

Oh, das hatte ich ganz vergessen ...

Mit dem Umstieg auf 405 nm kommst Du in "meine Klasse" - zumindest 
Laser-technisch. Finde ich gut :-)

Mit dem verstellbaren Fokus - ohne die Korrektur-Optik aus dem "Scanner" 
- wirst Du wahrscheinlich nicht viel Spaß haben. Die LD gibt den 
Laserstrahl nun mal als recht langgezogenes Rechteck (bei Bluray-LD) aus 
- wenn Du das mit EINER "runden" Linse fokussierst bleibt es ein 
winziger bis etwas größerer Strich - der aus meiner Sicht zu Problemen 
führt. Bei "winzig" spielt es vermutlich (aufgrund der etwas größeren 
Belichtungszone) nicht die entscheidende Rolle - bei größer aber 
wahrscheinlich doch. Einen richtig runden oder quadratischen Punkt 
bekommst Du damit nicht hin.
O.K. - ist laienhaft - gebe ich offen zu. Vielleicht kann ein 
Optik-Experte (knorke ?) sich dazu äußern?

LG
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

der Fokus wird ja im Moment noch nicht umgesetzt. Das ist ja nur eine 
Idee. Der Aufwand wird recht groß werden nur es ist die Frage ob das 
auch notwendig ist. Ideen gibt es da genug. Da muss man verdammt 
aufpassen dass das nicht ein Wunschkonzert wird.
Zum Entwickeln:
Die Ergebnisse aus den Videos sehen auch anders aus als bei mir. Bei mir 
geht der Farbumschlag in Richtung schwarz. Also der Lack wird dunkel. 
Und das war beim Belichten mit UV-Lampe bei mir nie so. Ich denke, dass 
das Material das ich habe einfach zu alt ist. Ich denke das das schon so 
etwa 4 Jahre alt ist. Ich denke da kann der Lack schonmal leiden. Aber 
ich habe noch Material, dass nicht ganz so alt ist und damit werde ich 
noch ein paar Versuche starten.
Wird aber noch ein bisschen dauern. Die Dioden kommen erst in etwa 14 
Tagen.

Grüße, Jens

Autor: Robin E. (why_me)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mit wieviel mW lässt du deinen Laser laufen? Vielleicht ist der einfach 
nur zu stark eingestellt?

Autor: afroman (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter Frohnapfel schrieb:
> Erst beim zurückblättern ist mir die rein mechanische Version
> - ich dachte damals "o.k., der baut sich wohl eine Fräse / Laserplotter
> oder so ..." - wieder aufgefallen. Hat sich ja echt gut entwickelt.

Vielen Dank.

Dieter Frohnapfel schrieb:
> Noch eine neugierige Frage: Welchen Sinn hat die Riesen-Röhre (ohne
> Zuleitung ?) am "Laser-Eingang"?

Das ist das „Strahlrohr“, es hat einzig und allein den Sinn die 
Brennweite zu erhöhen (Abstand von Linse zu Brennpunkt). Wenn der 
Laserstrahl  von rechts nach links „abgelenkt“ wird, dann ändert sich ja 
auch der Abstand von der Linse zur Platine und somit auch der Fokus. Um 
die Änderung des Fokus möglichst klein zu halten, dachte ich mir das 
eine große Brennweite nicht schaden kann.
Und das Rohr ist ein guter Kühlkörper für die Laserdiode.

P.S. Es gibt eine Zuleitung ;-)

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Zum Entwickeln:

Hallo Jens,

wie angekündigt habe ich ein paar kleine Versuche gemacht.

1. 130 mW (bei knapp 6V) auf die LD gegeben und langsam drunter 
durchgezogen
(die ersten beiden Bilder) -> Wie ich mir es schon dachte gibt es einen 
"riesigen" Hof und da wo der Laser richtig gebruzzelt hat bleibt die 
verkokelte Spur stehen - lässt sich also nicht mehr entwickeln. Habe ich 
nicht geätzt, da sinnlos.

2. 80 mW (bei knapp 5,7V) auf die LD gegeben und etwas schneller 
durchgezogen. Leider immer wieder mal hängengeblieben, da ich das 
Platinenstückchen an einem Lineal langgezogen habe. Ergebnis besser, 
"Hof" kleiner aber teilweise immer noch die bleibende Kokel-Spur (Bild 3 
und 4).

3. 80 mW (bei knapp 5,7V) auf die LD gegeben und schnell durchgezogen. 
Jetzt sieht das Ergebnis schon deutlich besser aus. es ist immer noch 
ein Hof vorhanden (eigentlich ist der Fokus ca. 1 mil, durch Kokelspur 
auf Papier nachgemessen, - belichtet sind ca. 3 mil). Durch meine 
ungleichmässigen Handbewegungen ist das ganze auch nicht besonders 
gleichmässig, aber im Prinzip so, wie es sein soll. Noch weniger 
Leistung pro Belichtungspunkt (durch weniger Laserleistung oder 
geringere Belichtungszeit) würde wahrscheinlich ein optimales Ergebnis 
bringen. Die Ätzbrühe war noch ein Rest, den ich hier rumstehen hatte - 
in Verbindung mit viel zu kalt auch kein besonderes Ergebnis. Mir ging 
es ja auch nur ums Prinzip :-) (die letzten Bilder). Beim letzten Bild 
habe ich ein "Mikoskopier-Lineal" beigelegt, da ist ein Strich mit 0,075 
mm (~ 3 mil) zum Vergleich drauf.

Die Auflösung ist mal wieder automatisch reduziert worden ... :-(

LG
Dieter

: Bearbeitet durch User
Autor: Conny G. (conny_g)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das scheint mir immer noch viel zu viel Energie auf dem kleinen Punkt zu 
sein, selbst die 3-Mil Leiterbahnen sind noch schwarz in der Mitte.
Das hat mich gerade mal interessiert.

Bei einem Positiv Photolack hat man z.b. 100 mJ/cm^2  an 
Belichtungsenergie, also 100 mW für 1 Sekunde auf 1 Quadratzentimeter.
Vergleiche das schon mal mit den 80mW, die die Laserdiode bringt - Du 
könntest mit der Energie in 1s einen ganzen Quadratzentimeter 
entwickeln.
Und ein qcm ist das 155.000-fache eines qmil.

Jetzt erstmal auf 1 Quadrat-Mil runtergerechnet, das ergibt 0,00064516 
mJ für ein Quadrat-Mil.
Jetzt mit den 80mW auf die Zeit umgerechnet, die Du mit dem Laser auf 
einem Mil-Punkt bleiben darfst.
E = P x t -> t = E/P ergibt 8 µs.
Das umgerechnet auf die Bewegungsgeschwindigkeit über die Platine.
Das Ergäbe m.E. 320cm pro Sekunde, du müsstest also mit 80mW in 0,3 
Zehntelsekunden quer über die Europlatine sein...

Also m.E. ist der Laser also noch um Faktor 1.000 zu stark.... :-)

Hab ich mich irgendwo verrechnet?

: Bearbeitet durch User
Autor: Conny G. (conny_g)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nochmal nachgelegt.

1 Zeile von 10cm (= Breite Europlatine) sind 3.937mil und dauern 0,03 
Sekunden.
Dann dauern 6.299 Zeilen (= 16cm, Länge der Europlatine) 198 Sekunden 
reine Reisezeit des Lasers auf der Platine, plus Mechanik-Overhead (z.B. 
Umkehr des Wagens auf beiden Seiten).
Also 3,5 Minuten für die ganze Platine für die Laserzeit.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Conny G. schrieb:
> selbst die 3-Mil Leiterbahnen sind noch schwarz in der Mitte.

Da siehst Du deutlich mehr wie ich :-)

Im letzten Bild ist die Platine - mehr schlecht als recht - geätzt und 
die dunklen Teile sind das Trägermaterial. Bei der Geschwindigkeit / 
Laserstärke wird nur noch belichtet, nicht mehr gebrannt.

Hier ist fein abzuwägen.

Conny G. schrieb:
> Also 3,5 Minuten für die ganze Platine für die Laserzeit.

Nö, bei der Leistung auf keinen Fall. Ohne Deine Berechnung 
nachvollziehen zu wollen weist die Praxis deutlich andere Werte aus. 
Aber mit solchen Berechnungen habe ich auch schon herumgespielt ... . Da 
muss nicht nur die Leistung des Lasers (was reinkommt ist nicht das, was 
rauskommt) sondern auch die Empfindlichkeit des Resist (da gibt es viele 
unterschiedliche Angaben), der Abstand der "Bahnen", das Halo (oder der 
Hof, wie ich es genannt habe) etc. berücksichtigt werden. Das wiederum 
hängt von der Linse (nkonstruktion) etc ab. "Schwere Kost" würde 
Klitschko sagen :-)

Da bin ich mehr für praktische Anwendung in Form von Versuchen ...

LG
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da habt ihr beide Recht. Nur das die Rechnungen ohne Wirkungsgrad 
gerechnet wurden. Ich denke der größte Anteil der Energie wird wieder 
vom Kupfer unter dem Lack reflektiert. Und die Wellenlänge passt nicht 
exakt zum Lack.
Unter dem Strich würde ich sagen:
Die Leistung bei mir muss runter und ich kann schneller fahren.
Die Versuche werden es zeigen.

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Da habt ihr beide Recht. Nur das die Rechnungen ohne Wirkungsgrad
> gerechnet wurden. Ich denke der größte Anteil der Energie wird wieder
> vom Kupfer unter dem Lack reflektiert. Und die Wellenlänge passt nicht
> exakt zum Lack.

Da muss ich zweifeln :-) Ich belichte mit ungefähr 405 nm - also recht 
passend zum Resist. Bei der erforderlichen Belichtungsenergie hat der 
Hersteller mit Sicherheit die Reflektion (als verstärkenden Faktor :-) ) 
mit einbezogen.

Aber

Jens schrieb:
> Die Leistung bei mir muss runter und ich kann schneller fahren.

das sehe ich auch so - und das ist auch das Ergebnis meiner kleinen 
Testreihe :-)

Was die Ergebnisse des "PCB-Laserbelichters" angeht werde ich immer 
skeptischer ...

LG
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das habe ich mir auch schon gedacht. Den Farbumschlag nach weiss habe 
ich noch nicht nachbilden können. Und ich habe deutlich mehr Leistung 
zur Verfügung als der.
Was man vor allem auch bei der zweiten Version nicht sieht ist das 
Entwickeln und das Ätzen.

Bei mir bin ich auch ein kleines Stück weiter. Ich werde den 
Schrittmotor für den Vorschub austauschen müssen. Ich habe noch welche 
da, die vom Zahnrad her exakt passen (man muss auch mal Glück haben). 
Der Vorteil ist, dass diese Motoren 400 Vollschritte pro Umdrehung 
haben. So kann ich den Vorschub viel feiner fahren. Bei den originalen 
Motoren ist die Schrittweite bei 12 Vollschritten pro Umdrehung und ich 
kann die nur durch das Microstepping so fein fahren. Aber ich bekomme 
das Rasten nicht komplett weg. Also muss da was anderes rein.
Die Auflösung werde ich dann bei 760dpi lassen und mich um die Software 
kümmern. Auch werde ich dann keine weiteren Verbesserungen mehr 
vornehmen wenn das Teil dann läuft. Schließlich will ich ja eigentlich 
Platinen belichten. Ich habe noch so viele Projekte, die im Moment auf 
Halde liegen. Da muss ich demnächst auch wieder ran.

Grüße, Jens

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo an alle,

ich habe am Wochenende ein bisschen an meiner Anwendung auf der PC Seite 
gearbeitet. Ich muss zugeben, das ist alles recht neu für mich.
Ich muss die Anwendung neu machen, da ich ja ein anderes System verwende 
als ursprünglich im Labor.
Momentan kämpfe ich mit dem pdftoppm.
Ich habe die Aufrufe aus dem ursprünglichen Projekt kopiert und in meine 
Anwendung kopiert. Die Variablen und Methoden habe ich angepasst. Der 
eigentliche Aufruf von pdttoppm ist aber gleich geblieben. Das Problem 
ist jetzt, dass der Aufruf nicht klappt. Es wird aber leider kein Fehler 
ausgegeben, so dass man weiter debuggen könnte.
Ist das bei euch auch schonmal gewesen? Weiß jemand an was das liegt?
Gibt es da einen Kniff den man wissen muss bei pdftoppm.

Grüße, Jens

Autor: jim_quakenbush (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Das Problem
> ist jetzt, dass der Aufruf nicht klappt.

Hallo Jens,

damit habe ich auch eine Weile Frust geschoben. Das pdftoppm.exe ist 
recht unflexibel, was Pfad- und Dateinamen angeht. Unterstriche etc. 
musst Du komplett vermeiden.

Ich habe, nach einigen Versuchen, einfach ein Verzeichnis "Laser" auf 
der root (C:/) angelegt, in welchem ich das generierte Programm, 
pdftoppm.exe und die PDF-Datei (mit einfachem Dateinamen < 8 Zeichen) 
liegen habe.

Stelle heute Abend die Aufruf-Zeile ein (habe ich nicht hier).

LG
Dieter

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jens,

so funktioniert es bei mir (600 dpi - alles in "C:\Laser":
Process p = new Process();
// Redirect the output stream of the child process.
p.StartInfo.UseShellExecute = false;
p.StartInfo.RedirectStandardOutput = true;
p.StartInfo.FileName = "pdftoppm";
p.StartInfo.Arguments = "-mono -f 1 -l 1 -r 600 " + openPdfDialog.FileName + " C:\\\\Laser\\\\Out";
p.Start();

Und - wie geschrieben - einfache Dateinamen ohne Sonderzeichen, Umlaute, 
etc. verwenden ...

Gruß
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

ich habe das von dir getestet, aber das funktioniert bei mir nicht. Ich 
könnte mir vorstellen, dass es an irgendwelchen Umgebungsvariablen 
liegt.
Ich frage morgen mal bei uns auf Arbeit. Da sollten einige sein die sich 
damit bestens auskennen.
Vielleicht finden die das raus an was das liegt. Ich melde mich dann 
wieder.

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> aber das funktioniert bei mir nicht

Hallo Jens,

hast Du

- pdftoppm.exe
- die PDF-Datei
- die ExposerControl.exe + mind. die calib.txt

in C:\Laser ?

Ich habe sogar alles aus \bin\debug\ dort reingepackt ... und es 
funktioniert wunderbar. Keine Umgebungsvariablen etc. eingestellt ...

Du musst natürlich ExposerControl.exe auch in diesem Verzeichnis starten 
...

LG
Dieter

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

wenn ich die exe in den Ordner Laser mit rein lege, dann funktioniert 
es. Im Originalprojekt ist da sicher der Pfad im Visual Studio irgendwo 
abgelegt, dass das geht. Das muss ich auch noch machen, sonst wird 
debuggen eher schwierig.
Mal sehen wie ich das hin bekomme. Wie gesagt, das Öffnen funktioniert 
ja schon mal. Jetzt muss ich nur noch die restlichen Funktionen da mit 
rein nehmen.
Danke dir schonmal!

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Das muss ich auch noch machen, sonst wird
> debuggen eher schwierig.

Hallo Jens,

nö überhaupt nicht, wenn Du - wie ich geschrieben habe - den kompletten 
debug-Ordner dort hinein kopierst ... :-)

Habe ich auch so gemacht ...

LG
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

wie läuft es bei dir? Ich bin wieder ein Stückchen weiter.
Mit den PDFs das mache ich so wie du gesagt hast. Dann funktioniert das 
recht gut. Auch das Debuggen.
Ich habe nebenbei noch ein paar Test gemacht mit ein paar anderen 
Schrittmotoren. Die habe ich schon Jahre hier liegen. Die machen 400 
Vollschritte pro Umdrehung und das Zahnrad auf der Welle passt perfekt 
in die Zahnräder, die in meinem Drucker schon verbaut sind.
Die originalen Motoren brauchen ja das feine Microstepping damit die 
überhaupt die Auflösung bringen, die ich brauche. Wenn ich die neuen 
verwende und im Halbschrittbetrieb betreibe, dann ruckelt das beim 
Vorschub nicht mehr so. Ich denke ich werde beide Motoren einbauen und 
die alten raus schmeißen. Vielleicht ist das Umkehrspiel dann auch nicht 
mehr so schlecht. Da werde ich aber noch ein paar Versuche brauchen.
Mit den Treibern, die ich verwende, funktionieren die Motoren jedenfalls 
prima!

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jens,

sieht auch bei mir gar nicht so schlecht aus :-)

Seit gestern Abend funktioniert die neue, Interrupt-gesteuerte, 
USART-Kommunikation (mit 256000 Baud). Muss noch ein paar Tests machen, 
sieht aber gut aus.

Werde als nächsten Schritt die Laser-Steuerung an den ATXMega anpassen 
und dann den Prototypen wieder in Betrieb nehmen. Jetzt aber mit 
ATXMega, ATTiny85 (als Polygonmotor-Steuerung) und dem IC-HG als 
Laser-Treiber.

Wenn das alles funktioniert werde ich die Laser-Steuerung auf 
DMA-Transfer umstellen und parallel das überarbeitete V2-Layout nochmal 
produzieren lassen.

Damit ich nicht mehr auf LED's zur Status-Erkennung angewiesen bin werde 
ich dann auch noch ein LCD per I2C anklemmen. Mach was her, wie man bei 
Fritz sieht :-)

LG
Dieter

Autor: Jens W. (jensw)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

das hört sich ja schon sehr gut an.
Ich kämpfe noch mit der PC Seite. Ich habe in das Verzeichnis zwei pdfs 
gelegt. Das eine mit etwa 100mm x 25mm und das andere mit etwa 110mm x 
85mm. Das Problem ist, dass das kleinere richtig dargestellt wird, aber 
das große nicht. Da erscheint nur ein schmaler Strich. Wenn ich mir dann 
die Werte für Höhe und Breite anschaue sieht man, dass da die 
Verhältnisse nicht richtig berechnet werden. Die Breite wird da mit 
0,5mm berechnet.
Hattest du das auch schon?
Leider ist im Source Code nichts dokumentiert.
Könntest du mir dein Projekt zur Verfügung stellen? Du müsstest meine 
mail Adresse noch haben. Oder per PN.

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens W. schrieb:
> Das eine mit etwa 100mm x 25mm und das andere mit etwa 110mm x
> 85mm. Das Problem ist, dass das kleinere richtig dargestellt wird, aber
> das große nicht. Da erscheint nur ein schmaler Strich.

Hallo Jens,

Du musst IMMER einen geschlossenen Rahmen um Dein Layout herum Zeichnen 
und Drucken -  daran orientiert sich das Exposer-Programm (dem pdftoppm 
ist das egal).

Meine Version kann ich Dir gerne zusenden - wird Dir aber nichts 
bringen, da ich das kräftig an meine Belange angepasst habe.

LG
Dieter

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens W. (jensw)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

das ist schon richtig, dass du das anders hast als bei mir. Aber das PDF 
öffnen und im Fenster anzeigen wirst du genauso haben. Das reicht mir 
schon. Außerdem würden wir dann bei Problemen auch von der gleichen 
Sache sprechen.
Also ich bin immer noch an deiner Version interessiert.

Mit dem Rahmen, das probiere ich aus.
Danke schonmal!

Grüße, Jens

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

vielen Dank für die Daten!
Ich bin auch ein Stückchen weiter. Ich habe gesehen, dass in der 
originalen Software die maximale Größe auf 100mm x 160mm begrenzt ist.
Wo muss ich das denn ändern, wenn ich was größeres einlesen will?
Ich habe die Layout, die nicht gingen in ein PDF in A5 gedruckt und 
schon ging es.
Der Fehler passiert in dem Abschnitt wo die aktive Fläche ermittelt 
wird.
Das ist der Teil:
         int x,y;
            for (y = 0; y < height; y++)
            {
                bool line_used = false;
                for (x = 0; x < linebytes; x++){
                    if(rawpbm[linebytes * y + x] != 0){
                        line_used = true;
                    }
                }

                if (find_start)
                {
                    if (line_used)
                    {
                        find_start = false;
                        start_line = y;
                    }
                }
                else {
                    if (!line_used) {
                        end_line = y;
                        break;
                    }
                }
            }
Ich möchte gerne die Software so ändern, dass man als maximale Größe 
etwa DIN A4 hat.
Aber bis dahin geht es erstmal. Da kann ich zumindest schon weiter 
machen mit der Ausgabe an den Drucker. Das bleibt dann gleich.

Grüße, Jens

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Servus nochmal,

Also ich habs. Jetzt werden die pdfs richtig angezeigt. Auch wenn das 
Layout größer als Eurokarte ist.
Das größte was ich geöffnet habe war 230mm breit. Das reicht mir, da bei 
meinem Drucker die Breite auf 200mm begrenzt ist.
Für heute mache ich Feierabend. Morgen geht es weiter.

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Also ich habs.

Hallo Jens,

gut - da müssen einige Arrays, Laufvariablen etc. angepasst werden. Hast 
Du dann wohl auch gemacht - oder bezieht sich Deine Aussage nur auf die 
Anzeige des PDF? Falls ja ist noch einiges zu tun, damit die Größe auch 
ausgegeben werden kann.

Aber A4 ist ja auch ein ordentlicher Anspruch :-) daran denke ich nicht 
einmal. Max. doppeltes Europakartenformat (werde ich niemals brauchen 
...) liegt so auf meiner Ziellinie. Mit meiner Eagle-Trial-Lizenz ist 
sowieso bei einer halben Europakarte Schluss ...

LG
Dieter

Autor: achim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
klappt das mit den pdfs so gut?

ich hab leider keine Ahnung von den exportformaten von eagle, sollte 
aber mit Skripten auch als Vektorgrafik oder direkt als BMP möglich 
sein. oder?

Ich plane auch grad so einen "Drucker" und hab im Vorfeld mal ein paar 
test mit target und kicad gemacht. Eagle benutz ich zZ. nicht mehr.

Bei kicad exportiere ich als svg (vektorgrafik) und wandle es mittels 
inkscape in eine Bitmap mit fixer dpi um. Ich habe leider noch keinen 
Weg gefunden, inkskape dazu zu bringen in der Commandline 1bpp Bitmaps 
zu erstellen, deswegen kommt das ganze noch durch imagemagick und fertig 
ist das Druckfile.

Bei Target geht das ganze noch einfacher, da kann man gleich als TIFF 
exportieren und dabei die dpi einstellen. Danach ebenfalls noch durch 
imagemagick geschickt, damit die Input-Files gleich sind und fertig. Den 
letzten schritt bräuchte man aber auch nicht, denn für TIFF sollte es 
auch C-Libraries geben, die mit TIFFs pixelweise auslesen können.

Kleiner Tipp, bei Target klappt das auch mit der unlimitierten Version 
von Conrad.

Achso bis jetzt waren alle meine Exporte immer als komplette DINA4-Seite 
ausgegeben. Die bitmap kann man ja dann im PC Programm noch verkleinern.
Einfach von hinten anfangen die weißen Flächen raus zu schmeißen. Oder 
über Parameter die Anzahl der Reihen für die Ausgabe begrenzen, ...

Wenn Interesse besteht, kann ich auch noch die Commandline Befehle hier 
rein stellen, gab da ein zwei kleine besonderheiten um das in S/W mit 
1bpp raus zu bekommen. Würde es ja jetzt schon machen, müsste dafür aber 
neu booten win->linux ;)

Gruß
ein nicht mehr stiller mitleser

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
achim schrieb:
> klappt das mit den pdfs so gut?

Ja, ich kann nicht klagen. Im Gegenteil, aktuell bin ich sehr zufrieden. 
Habe mir aber imagemagick mal als Favoriten abgelegt. Vergleiche ich 
gelegentlich mal mit pdftoppm.

Was bedeutet denn "ein nicht mehr stiller mitleser" - kommt jetzt action 
auf? :-)

Autor: Guido B. (guido-b)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
achim schrieb:
> Bei kicad exportiere ich als svg (vektorgrafik) und wandle es mittels
> inkscape in eine Bitmap mit fixer dpi um. Ich habe leider noch keinen
> Weg gefunden, inkskape dazu zu bringen in der Commandline 1bpp Bitmaps
> zu erstellen, deswegen kommt das ganze noch durch imagemagick und fertig
> ist das Druckfile.

Ich finde den Weg über Postscript und Ghostscript einfacher.
In Kicad plotten als PS, dann mit ps2epsi in eps umwandeln:
ps2epsi infile.ps [ outfile.epsi ] (Unix)
ps2epsi infile.ps [ outfile.epi ] (DOS)

Anschließend mit Ghostscript in BMP wandeln:
gs -dSAFER -dBATCH -dNOPAUSE -dEPSCrop -sDEVICE=bmpmono -r508 -sOutputFile=top.bmp top.epsi

Hinter -r steht die Auflösung in DPI, ich wähle 50 µm/Pixel.

Ein noch stiller Mitleser ;-)

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo an alle,

warum wollt ihr von pdf denn weg? Ich dachte gerade diese Format ist 
dazu da, dass Formatierungen und Größenverhältnisse immer gleich 
bleiben. Das ist bei den anderen Formaten nicht so. Vektorgrafiken 
könnte ich mir noch vorstellen, dass das geht, aber warum dann nicht 
gleich Gerber?
Das ist doch das Format zum Platinen erstellen. Und das bieten mit 
Sicherheit auch alle Layoutprogramme direkt an.
Das würde mir gefallen. Aber ich weiss nicht ob sich das so leicht 
umsetzen lässt. Soweit ich weiss wird da mit Blenden gearbeitet. Keine 
Ahnung wie man da auf eine brauchbare Darstellung zu den Druckern hier 
kommt. Aber vielleicht gibt es da schon was fertig. Kennt sich da einer 
von den Mitlesern (still oder auch nicht) aus?

Grüße, Jens

Autor: Achim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hier mal mein "Skript".
Software:
 
- Inkscape
- Imagemagick (convert Befehl)
 
Commandline:
 
Convert SVG  1bpp BMP
// convert SVG image to png ('-e') with:
// - 1000dpi
// - backgroundcolor white ('-b "#ffffff"' )
inkscape -e output.png --export-dpi=1000 input.svg -b "#ffffff"
 
// convert PNG to BMP
// '-colors 256 -type bilevel' importent for 1bpp
convert input.png -colors 256 -type bilevel output.bmp
 
 
 
Convert TIFF  1bpp BMP
// convert TIFF to BMP
// '-colors 256 -type bilevel' importent for 1bpp
// dpi same as TIFF
convert input.tif -colors 256 -type bilevel output.bmp

Jens schrieb:
> warum wollt ihr von pdf denn weg?

Ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten. Aus Target konnte ich keine 
Fehlerfreie PDF und xps-File erzeugen. Die Massefläche hatte immer 
Unterbrechungen. Es wurden ganz fein die Ränder der Poligone angezeigt.

Auf der Suche nach Alternativen, bin ich dann über den Tiff-export 
gestolpert. Bei dem die DPI nach belieben eingestellt werden kann und 
auch pro layer ein Bild erzeugen kann.

Bei KiCAD ist das ganze eigentlich egal, das kann alles. Da ich beide 
Programme verwende, musste halt ein Weg gefunden werden.

Am ende braucht man eh einen Bitstream. Aus debug sicht, finde ich eine 
bitmap am einfachsten.

Bei PDF sehe ich einfach ein paar Nachteile.
- es ist nicht zwingend eine Vektorgrafik
- kein einfaches array zu auslesen und debuggen
- es muss ein rahmen außen rum gezeichnet werden (bzw. man kann die 
Software zum auslesen nicht selbst schreiben

Will das jetzt nicht schlecht reden, PDFs sind ein standard, aber eben 
nur ein Container für Dateien. Und letzten Endes wird die PDF doch eh 
nur in eine Bitmap gewandelt, also warum diesen Zwischenschritt?

Bei meiner Methode muss ich auch Konvertieren, aber die DPI sind die 
ganze Zeit festgelegt bzw definitiv eine Vektorgrafik. Ob die Bitmap 
dann später über die Serielle Schnittstelle übermittelt wird, oder auf 
ner SD-Karte gespeichert und dann direkt vom µC eingelesen wird.

Und das wichtigste, das Ergebnis stimmt "immer" (die ersten Tests :D). 
Und alle wichtigen Angaben, wie DPI, Größe etc. mit im Header dabei.
Einziger Nachteil sind die 10MB pro Layer für eine A4 Seite mit 1000DPI, 
aber was sind heute schon 10MB?

Keine Ahnung, wie das ganze bei Eagle läuft, da kenne ich mich nicht 
aus, aber da müsste es auch einen Skript geben.

Autor: Guido B. (guido-b)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Hallo an alle,
>
> warum wollt ihr von pdf denn weg? Ich dachte gerade diese Format ist
> dazu da, dass Formatierungen und Größenverhältnisse immer gleich
> bleiben. Das ist bei den anderen Formaten nicht so. Vektorgrafiken
> könnte ich mir noch vorstellen, dass das geht, aber warum dann nicht
> gleich Gerber?
> Das ist doch das Format zum Platinen erstellen. Und das bieten mit
> Sicherheit auch alle Layoutprogramme direkt an.
> Das würde mir gefallen. Aber ich weiss nicht ob sich das so leicht
> umsetzen lässt. Soweit ich weiss wird da mit Blenden gearbeitet. Keine
> Ahnung wie man da auf eine brauchbare Darstellung zu den Druckern hier
> kommt. Aber vielleicht gibt es da schon was fertig. Kennt sich da einer
> von den Mitlesern (still oder auch nicht) aus?
>
> Grüße, Jens

PS und PDF nehmen sich nicht viel. Die Größenverhältnisse stimmen dann
schon. Im Prinzip geht es natürlich auch mit Gerber, ich habe das (meine
ich) weiter oben auch schon gepostet, z.B. mit gerbv, z.B. so:
gerbv  -xpng -obot.png -D1016 bot.gbl umr.gbl steuer.drl

Damit werden die Gerberfiles für Bottom und Umriss sowie die
Bohrlochliste eingebunden und in PNG umgewandelt. Anschließend
muss dann aber mit einer Bildverarbeitung wieder auf
1-Bit-Schwarzweiß umgewandelt werden. Dabei wird es schwierig alle 
Maßeinheiten einzuhalten.

Da ich bisher die Belichtungsfolien eh in PS erstelle und drucke,
gefällt mir die GS-Lösung besser. Vektoriell arbeiten die alle, erst
die Ausgabe ist gerastert. Und, PS-Output kann man mit einem passendem
Druckertreiber aus jedem Programm hearaus erzeugen.

Grüße, Guido

: Bearbeitet durch User
Autor: 123 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Moin,

mal ein ganz anderer Vorschlag. Wieso nicht direkt als Drucker 
ansprechen?
Unter Windows gibt es den universal printer driver, der sich über eine 
GPD Datei konfigurieren lässt. Auflösung, Papier/platinen grosse, ...
Generieren tut das dann einen Zeichen Strom der dann über USB rs232, lpt 
oder Datei ausgegeben wird.

Unter Linux musste man das über Cups machen.

Gruss

Autor: Achim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
123 schrieb:
> mal ein ganz anderer Vorschlag. Wieso nicht direkt als Drucker
> ansprechen?

Können ja, aber dann hat man keine Möglichkeit das ganze zu Justieren 
und man müsste den PC die ganzen 16Minuten oder wie lange eine Platine 
dauert, laufen lassen.

Autor: Das mittelgroße Arschloch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> warum wollt ihr von pdf denn weg

Hallo Jens (und alle anderen),

aus meiner Sicht ist das gewählte Format abhängig von der praktischen 
Umsetzung. Beim Laser-Belichter mit Polygon-Spiegeleinheit scheint mir 
die Bitmap mit aktuellem Kenntnisstand das beste Format zu sein. Wie man 
da hin kommt ist eine andere Frage. Es gibt, wie zu sehen, viele Wege 
dahin und ich weiß ehrlich gesagt nicht welches der beste Weg ist.

Für z.B. Laser-Belichter auf Plotter-Basis oder auf Galvo-Basis sieht 
das wahrscheinlich ganz anders aus. Bitmaps scheinen mir da nicht 
geeignet zu sein.

Aktuell bin ich mit dem PDF-Format und Umwandlung nach Bitmap sehr 
zufrieden. Wenn ich mal wieder praktisch Testen kann (aktuell kämpfe ich 
mit Interrupt-Problemen bei der seriellen Kommunikation mit dem ATXMega) 
werde ich ggf. auch mal andere Verfahren ausprobieren.

Ich bin gespannt auf die verschiedenen Ergebnisse - am praktischen 
Beispiel demonstriert :-)

LG
Dieter

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Oh Elend - da habe ich glatt unter einem Frust-Pseudonym geschrieben. 
Hatte mich hier Beitrag "Re: DCF77 Signal auswerten MEGA2560" über 
holger  jan  oder wie auch immer er sich noch genannt hat geärgert ...

Schäm ...

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo an alle,

also ich werde auch bei den PDFs bleiben. Aus Eagle heraus ist das sehr 
einfach zu machen und vor allem ist es so, dass das bei mir schon 
funktioniert. Das werde ich jetzt nicht mehr anfassen.
Was tatsächlich noch interessant wäre ist die Möglichkeit alles als 
Druckertreiber anzusteuern. Aber da sind dann auch am Gerät selber noch 
viele Dinge zu tun. Die Kalibrierung muss im Gerät stattfinden und so 
weiter. Ich habe das noch nicht zu Ende gedacht. Der Aufwand wird auf 
jeden Fall recht groß sein.
Bei mir geht es auch ein bisschen weiter. Ich bin gerade dabei die 
anderen Motoren einzubauen. Für den Schlitten ist schon drin und läuft 
viel ruhiger als die originalen Motoren. Ich denke den Unterschied wird 
man deutlich sehen. Fehlt noch der für den Vorschub. Der ist vorbereitet 
und kommt morgen rein.
An der Softwarefront geht es auch ein bisschen weiter. Aber der Einstieg 
in eine neue Programmiersprache ist nicht an einem Wochenende erledigt. 
Wenn man da was gescheites will muss man doch recht tief einsteigen. Und 
objektorientierte Programmierung war bisher nicht gerade mein Freund. 
Aber da muss ich jetzt durch!
In diesem Sinne...

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> also ich werde auch bei den PDFs bleiben

Hallo,

ja, davon abzurücken sehe ich aktuell auch keinen Grund. Wenn es aber - 
bessere - Konvertierungsprogramme wie pdftoppm gibt, dann werde ich auch 
diese mal ausprobieren. Aber erst, wenn der aktuelle Aufbau wieder 
funktioniert. Ich sehe da, wie schon oft geschrieben, den "Schmackes" 
eher in der Umsetzung der wie auch immer gearteten Quelldatei in das 
bmp-Format. Auch wenn man das bmp-Format schon aus dem Layout-Programm 
heraus erzeugt muss das optimal zur Ziel-Auflösung des Ausgabegerätes 
passen.

Ein Druckertreiber mag (ich weiß es nicht) aus dem PC leicht zu 
realisieren sein - auf dem Gegenpart im Belichter treten da sicher 
deutlich mehr Probleme auf. Das ist vielleicht ein Fernziel, wenn mal 
alles andere wie gewünscht funktioniert :-)

Mein USART-Problem habe ich gelöst. Hatte noch einen Fehler in der 
Ereignissteuerung. Jetzt kann ich alles wieder hübsch mit dem Exposer 
bedienen :-).

Jetzt geht es an die Belichtungssteuerung - erstmal "old school", wie 
gehabt, nur auf Basis ATXMega. Dann kann ich hoffentlich mal wieder 
"belichten" ...

Gruß
Dieter

Autor: Klaus B. (klausfb)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jens ,Hallo Dieter,

Hier ist der Begriff "Druckertreiber" aufgetaucht, also für mich wäre es 
auch mal interessant einen Plotter Seconic 455 über die 
Parallelschnittstelle mit dem Exposer zu betreiben. Die Mechanik ist da 
ja schon vorhanden, vielleicht nicht so präzise wie bei Euch aber geht.
So hab ich ja mal angefangen mit dem Programm "PlotterCom" aber am Ende 
war das dann doch nicht so ideal.Denke wenn ihr euer Ziel dann erreicht 
habt wär das noch mal was. Mein Exposer ruht im Moment erst mal,muß 
meinen Röhrenverstärker erstmal fertig machen, der blockiert zu Zeit 
meine Arbeitsfläche.


Gruß

Klaus

Autor: Achim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerade mal in Eagle (7.2) getestet
Datei -> export -> Image
DPI einstellen, den haken bei monochrom setzten und als BMP speichern.

Ergibt eine BMP mit 1bpp mit dem Ausschnitt der Platine und den gerade 
aktiven Layern. Das lässt sich mit Sicherheit auch in ein Skript 
verpflanzen, dass dann für jeden wichtigen Layer eine extra BMP ausgibt.
Das ganze hat u.a. auch die Angabe der Pixel-pro-Meter, also kann der 
Drucker/die Software sogar kontrollieren, ob das Format passt.

Dem Drucker die Datei mit einem offset-Befehl, wo der Druck beginnen 
soll, zugeschickt und fertig.

Ist sogar einfacher als in allen anderen Programmen, die ich getestet 
habe.


Mal ne Frage, wie schickt ihr aktuell die Daten an den Drucker?
Gibts da irgend ein Protokoll, das dokumentiert ist, oder kocht da jeder 
sein eigenes Süppchen?

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Achim schrieb:
> Mal ne Frage, wie schickt ihr aktuell die Daten an den Drucker?

Hallo Achim,

guggst Du da ("bei der Mutter der Laser-Belichter" :-) )

Youtube-Video "Homemade Laser Exposer"

dem Link direkt unter dem Video folgen und Du kommst zur Software.

Gruß
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo an alle,

also ich habe heute den Tag damit verbracht die Motoren am Drucker zu 
tauschen und zu testen. Ergebnis: Es macht nicht immer Sinn.
Für den Vorschub läuft der Motor viel ruhiger. Da geht das viel 
gleichmäßiger und lässt sich fein einstellen.
Beim Schlitten sieht es ganz anders aus. Ich hatte wieder Vibrationen 
drauf und die Linien waren wieder gebogen. Da macht die hohe Auflösung 
also irgendwie keinen Sinn. Ich habe dann für den Schlitten wieder den 
originalen Motor eingebaut. Jetzt läuft es wieder ruhig.
Im Vorschub lasse ich natürlich den neuen Motor.
Um so weiter ich mich mit den Schrittmotoren beschäftige umso 
unglaublicher ist eigentlich das Ergebnis aus dem Video. Ich verstehe 
noch nicht wie er so ein perfektes Ergebnis mit seinen Motoren hin 
bekommt!
Auch das Umkehrspiel und so weiter. Keine Ahnung wie er das macht! 
Vielleicht ließt der Erbauer ja mit und kann ein bisschen Licht ins 
Dunkel bringen.

Grüße, Jens

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo an alle,

kleines Update von mir.
Ich habe nun den Drucker wieder so am Laufen, dass alles wieder passt. 
Die Auflösung in beide Richtungen ist wieder eingestellt und beträgt 
760dpi in beide Richtungen.
Der Vorschub läuft dabei aber besser und gleichmäßiger.
Was noch stört ist der Fokus vom Laser. Der ist zu klein. Die Linien, 
die ich drucke, überschneiden sich nicht. Ich denke das kann man beim 
Ätzen so nicht lassen. Das wird man merken. Das Problem was ich dabei 
aber habe ist, dass ich an die Linse bei mir nur sehr schwer ran komme. 
Die Halterung für den Laser werde ich da nochmal anpassen müssen. 
Vielleicht versuche ich auch ein andere Diode aus einem BluRay-Brenner 
mit 405nm. Da habe ich noch welche da. Allerdings müsste ich dann auch 
wieder den Lasertreiber anfassen und ein bisschen ändern.
Das macht mich langsam fertig, jede Änderung zieht wieder eine Änderung 
nach sich und ich komme so nur sehr langsam weiter. Ich will doch 
eigentlich drucken und ätzen. Naja, aufgeben gibt es aber nicht! Dafür 
bin ich zu weit gekommen. Jetzt will ich wissen ob das funktioniert. 
Soweit von mir. Wie läuft es bei den anderen? Haben sich nun schon 
weitere Leute dafür entschieden auch einen Drucker zu bauen?

Grüße, Jens

Autor: Guido B. (guido-b)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Wie läuft es bei den anderen? Haben sich nun schon
> weitere Leute dafür entschieden auch einen Drucker zu bauen?

Ja, ich bin dabei. Momentan noch voll gemischt aber hauptsächlich
an der Mechanik. Allerdings mache ich halt alles anders als alle
anderen, deswegen kann ich wohl wenig helfen.

Wenn es interessiert kann ich meine Planung mal vorstellen.

Autor: Barney Geroellheimer (fuzzel)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guido B. schrieb:
> Wenn es interessiert kann ich meine Planung mal vorstellen.

Sicher interessiert das, was fuer eine bloede Frage :o)

Autor: Guido B. (guido-b)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dann fange ich mal an:

Vor einiger Zeit habe ich mir obige MiniCNC-Mechanik
gekauft, um damit meinen nach 18 Jahren abgenudelten
Bohrplotter zu ersetzen.

Die Idee hier, einen Laserplotter zu bauen gefiel mir
sofort. Da bei der MiniCNC die Z-Achse schnell abgebaut
werden kann, lag es nahe diese auch zum Plotten zu verwenden.
Ich werde also eine Laserachse anbauen, die abwechselnd
mit der Z-Achse eingesetzt wird.

Als Laser habe ich eine BlueRay-Diode, ihre Laserschwelle
liegt bei etwa 40 mA, mehr Strom ist vermutlich nicht
nötig. Die Diode steckt im Kollimator eines roten Laser-
moduls, damit wird der Strahl schön rund, nicht exakt
parallel aber bündelbar. Diese Einheit kommt in die
abgebildete Halterung, mittels eines M12-Gewindes wird
die Linse im Kunstoffrohr zur Fokussierung eingestellt.
Der Strahl lässt sich sehr fein bündeln, messen kann ich
bei der Intensität nichts mehr, vermutlich muss ich ihn
zum Betrieb aus dem Fokus drehen. Als Auflösung plane ich
mit 0,050 mm in beide Richtungen.

Die Unterschiede zu den bisher geposteten Versionen:

Ich benutze nur Linux und zum Platinenerstellen Kicad.

Als Photoresist kommt bei mir Laminat (Tentingresist) zum
Einsatz, also negatives Material mit deutlich kürzerer
Belichtungsdauer (ca. 1/5).

Ich will keine Verbindung zum PC (das hat mich über 18
Jahre nur geärgert), die Daten werden mittels SD-Card
transportiert.

Das Maschinchen verwendet einen festen Nullpunkt, ein
Einrichten der Maschine entfällt, Bohren und Belichten
erfolgen mit identischer Aufspannung.

Zur Steuerung kommt bei mir (natürlich) ein C167 zum
Einsatz, ich habe hier ein Modul mit 2 MB Flash und
2 MB RAM, das sollte dicke reichen.

PC-Programme erstelle ich mit FreePascal und Lazarus,
das geht bei mir am schnellsten.

Soweit die Planung, momentan konstruiere und fertige ich
die Laserachse. Die ursprünglichen Steppertreiber habe
ich gerade verworfen und mir welche mit dem DRV8825
gekauft. Die Elektronik muss also auch noch aufgebaut
werden.

Grüße, Guido

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guido B. schrieb:
> Die Unterschiede zu den bisher geposteten Versionen

Hallo Guido,

prima, mal wieder ein anderer Ansatz. Ich bin gespannt, wie sich das 
Ganze entwicklen wird.

Der X-/Y-Tisch und die Motore müssen ja sehr "spielarm" sein, wenn Du 
mit 0,05 mm Auflösung arbeiten willst. Das ist aus meiner Sicht schon 
recht ambitioniert ... :-)
Wenn ich mir dann 0,5 mm Isolation zwischen 2 Bahnen vorstelle - da 
musst DU dann schon 10 mal langfahren, um das umzusetzen. Da Du 
vermutlich nicht mit Rampen arbeiten wirst (dann müsstetst Du ja auch 
die Laser-Leistung den Rampen angleichen) wird sich das dann wohl ein 
wenig hinziehen. Ob Du dann wiederum schnell genug fahren kannst, um dem 
"Lichthof- / Halo-Effekt" zu entgehen, das interessiert mich sehr.

Kennst Du diesen Thread: 
Beitrag "Projekt: SerialComCNC Serielles Frontend für CNC GRBL mit ATMega"

Ein wirklich interessanter Ansatz. Wenn ich nicht 2 linke Hände hätte, 
würde  ich das glatt mal versuchen. Aber ich scheitere da schon locker 
an der Mechanik :-(

Wegen des C167 musste ich erstmal googlen - wie schnell ist der denn 
getaktet?

Gruß
Dieter

Autor: Guido B. (guido-b)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

die Mechanik ist sehr spielarm. Von Hand kann ich kein
Spiel feststellen, das Umkehrspiel kann ich daher erst
am fertigen Aufbau mit der Messuhr ermitteln. Aber, das
spielt gar keine Rolle. Die Y-Achse wird nur zum
Einstellen des Nullpunktes verwendet, die X-Achse schiebt
die Platine nur zeilenweise nach links. Obendrüber flitzt
der Laserschlitten hin und her, der ist mit Riemenantrieb
auf kugelgelagerten Linearlagern.

Die Schrittauflösung des Kreuztisches liegt bei 6,25 µm,
sollte reichen. Trotzdem habe ich die X-Achse schon mit
bis zu 1,2 m/min gefahren.

Auf dem obigen Bild ist gerade noch zu erkennen, dass ich
auf der Nutenplatte mit der Reißnadel den Verfahrbereich
markiert habe. Er beträgt nur knapp Euroformat. Damit
liegen die Rampen des Lasers außerhalb der Platine und
gelasert wird nur bei konstanter Geschwindigkeit.

Den Thread zu SerialComCNC lese ich aus Interesse mit,
hierbei wird mir das aber wohl nichts helfen.

Der C167 wird mit 20 MHz getaktet und bringt dann 10 MIPS
zu 16 Bit. Das wird aber nicht entscheidend, das ganze
läuft ja real betrachtet recht gemütlich: Wenn ich zwei
Zeilen pro Sekunde schaffe ist das schon ganz gut. Da eine
Zeile maximal 100 mm lang ist (bei mir!) macht das 4000
Bit pro Sekunde die verarbeitet werden müssen. Das kann
man sogar noch locker von der SD-Card nachladen.

Gruß, Guido

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guido B. schrieb:
> Die Schrittauflösung des Kreuztisches liegt bei 6,25 µm

Da werde ich wirklich blass ...

Der Tisch ähnelt dem Proxxon KT 70 mit 0,05 mm Auflösung (in eine 
Richtung nehme ich an, ohne Umkehr-Spiel) - diese Präzision hätte ich 
nie vermutet. Ich bin halt ein Doppel-Linkshänder und habe von solchen 
Dingen überhaupt keine Ahnung.

Wenn ich es richtig verstehe betreibst Du das Ganze also nicht als 
"Laser-Plotter" - im Sinne von Abfahren der Isolation - sondern als 
"Zeilen-weiser-Laser-Belichter" analog Jens ...

Spannend - bitte berichte die Fortschritte ...

Ich lese und arbeite mich gerade in die Event- und Timer-Steuerung des 
ATXMega ein. Auch spannend und etwas anders, wie mit dem ATMega ... . 
Dqa muss ich noch einiges Lesen und vor allem Verstehen. Immerhin 
flutscht die Schrittmotor-Steuerung wie geschmiert :-)

Gruß
Dieter

Autor: Klaus B. (klausfb)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo allerseits,

Ich möchte hier nicht naseweis sein, aber irgendwie passen die 
Dimensionen nicht.

> Die Schrittauflösung des Kreuztisches liegt bei 6,25 µm.

Das ist nicht mal 0,01 mm? Das kann man nur mit Kugelumlaufspindel 
erreichen wenn überhaupt.
Ich habe an einer PMM700 Messmaschine gearbeitet und die hat eine 
Genauigkeit von "2 µm".Die war massiv gebaut und in einem Klimaraum bei 
20°C.
Also 0,02-0,05 mm lasse ich mir noch gefallen. Denkt mal drüber nach


Gruß Klaus

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klaus B. schrieb:
> Das ist nicht mal 0,01 mm?

Hallo Klaus,

ja - das sind 0,00625 mm. Ungefähr 1/4 mil - schon heftig. Ich dachte 
nicht, dass solche Auflösung mit einem x-/Y-Tisch reproduzierbar 
erreichbar ist. Respekt!

Gruß
Dieter

Autor: Guido B. (guido-b)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Immer langsam ;-)

Klaus B. schrieb:
> Ich habe an einer PMM700 Messmaschine gearbeitet und die hat eine
> Genauigkeit von "2 µm".Die war massiv gebaut und in einem Klimaraum bei
> 20°C.

Und ich schrieb:
> Die Schrittauflösung des Kreuztisches liegt bei 6,25 µm.

Macht schon nen kleinen Unterschied, aber eine Auflösung von 50 µm mit
+- 15 % sollte damit schon machbar sein und reicht aus.

Dieter Frohnapfel schrieb:
> Wenn ich es richtig verstehe betreibst Du das Ganze also nicht als
> "Laser-Plotter" - im Sinne von Abfahren der Isolation - sondern als
> "Zeilen-weiser-Laser-Belichter" analog Jens ...

Ja genau! Da mit dem Negativresist belichtet wird was bleiben soll,
ist das bei einer modernen Platine ca. 80 % der Fläche. Beim richtigen
Plotten sind die Verfahrgeschwindigkeiten recht begrenzt. Die gerasterte
Belichtung dürfte damit deutlich schneller werden.

Grüße, Guido

Autor: Klaus B. (klausfb)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Ja das hört sich jetzt aber schon anders an, 50µm sind 0,05mm und das 
würde ich auch als realistisch sehen.


Gruß Klaus

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guido B. schrieb:
> Ja genau! Da mit dem Negativresist belichtet wird was bleiben soll,
> ist das bei einer modernen Platine ca. 80 % der Fläche.

Wobei das bei der Zeilen-weisen Belichtung vollkommen Wurscht ist ... 
:-) oder?

Ich bin nach wie vor gespannt - insbesondere auch auf die Auflösung des 
Tenting-Resists - die kann ich aktuell so gar nicht abschätzen ...
Das Zeug ist ja relativ "Dickschichtig" - keine Ahnung, wie sich die 
Belichtung da auswirkt ...

Gruß
Dieter

Autor: Guido B. (guido-b)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter Frohnapfel schrieb:
> Wobei das bei der Zeilen-weisen Belichtung vollkommen Wurscht ist ...
> :-) oder?

Ja klar, aber Leiterbahnen plotten macht dann halt nicht viel Sinn.

Die Auflösung des Tentingresists ist voll ok, die Platine im Anhang
funktioniert. (Pitch des C167 ist 0.65 mm). Viel mehr muss es für
diesen Zeck ja nicht werden.

Grüße, Guido

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Guido,

willst du Leiterbahne plotten oder nur den Stopplack/Stopplaminat?
So wie Platine oben aussieht hast du da nur das Stopplaminat entwickelt. 
Sonst müsstest du das ja in zwei Schritten machen. Ich frage nur, da ich 
auch schon Videos gesehen habe wo Platinen hergestellt wurden indem nur 
der Stopplack aufgetragen wurde. Der ist ja auch säurebeständig.

Bei mir hängt es noch an der Software auf der PC Seite. Ich habe im 
Moment nicht so viel Zeit und die Einarbeitung ist nicht so einfach 
gemacht. C# ist doch sehr umfangreich!

Grüße, Jens

Autor: Guido B. (guido-b)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jens,

das war schon in zwei Schritten, sonst wird es blöd mit
dem Löten ;-). Das will ich auch so beibehalten, deshalb
der feste Anschlag für die Platine am Maschinchen.
Insgesamt muss die Platine dann dreimal gespannt werden und
soll dabei immer dieselbe Lage haben.

Gruß, Guido

Autor: Christian O. (hightec)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gibt es wieder Neuigkeiten auf dem Gebiet?

Ich interessiere mich ebenfalls für die Möglichkeit den 
UV-Laserbelichter als normalen Drucker anzusprechen. Hat dahingehend 
schon jemand was neues erreicht?

Gruß

Ein ebenfalls stiller Mitleser ;-)

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

also ich bin da noch nicht weiter gekommen. Ich kämpfe noch mit C#. Bei 
uns in der Arbeit ist die nächste Zeit auch viel los. Das heißt ich 
komme die nächsten vier Wochen nicht so weit. Vielleicht kann ich bis 
dahin Daten an den Drucker senden. Weitere Tests erfolgen danach.
Ich denke ein Treiber als Druckerklasse ist erst für die Version 2.0 
was. Jedenfalls für mich.

Wie geht es bei den anderen voran?

Gruß, Jens

Autor: Jens W. (jensw)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo an alle,

ist ja ein bisschen ruhiger geworden bei allen Beteiligten. Ich hoffe 
ihr kommt trotzdem weiter und habt nicht die Projekte auf Halde gelegt.
Ich bin ein bisschen weiter gekommen. Ich habe meine Versuche 
ausgeweitet und habe die Ergebnisse auch entwickelt um zu sehen wie sich 
alles verhält.
Was ich schon sagen kann ist, dass ich schon zufrieden bin. Die 
Auflösung passt und es lässt sich gut entwickeln.
Ich habe euch das Ergebnis als Bild angehängt. Leider ist die 
Beleuchtung von meinem USB Mikroskop nicht so toll. Ich hoffe ihr könnt 
trotzdem alles erkennen. Ich habe zum Größenvergleich wieder mein 
Millimeterpapier mit drauf geklebt. Die Kratzer im Bild kommen von der 
Behandlung der Platine. Da war ich nicht vorsichtig genug. Das ist beim 
trocken reiben passiert. Wenn ich gleich geätzt hätte, hätte ich die 
Platine nicht trocken gerieben sondern nur abgespült.
Was machen eure Fortschritte?

Grüße, Jens

Autor: Conny G. (conny_g)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens, das sieht super aus.
Das ist ja 0,1mm oder so?
Ist das längs der Laserbewegung oder quer?
Wie ist nochmal Dein Aufbau?

Autor: Barney Geroellheimer (fuzzel)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jens W. schrieb:
> ist ja ein bisschen ruhiger geworden bei allen Beteiligten.

Weil es hier nicht weiter geht. Es werden keine Aufbauten, Aenderungen, 
Fortschritte, Ideen gezeigt. Nur noch Ergebnisse. Zwar auch interessant, 
aber nuetzt herzlich wenig wenn man nicht weiss wie es gemacht wurde..

Siehe den beitrag direkt ueber mir von Conny. Denn das ist hier das 
Interessante.

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da muss ich dir aber deutlich wiedersprechen.
Ich habe meinen Aufbau gezeigt. Du musst nur den gesamten Beitrag 
durchlesen!
Ich habe Bilder von meinem Drucker und Videos hier eingestellt. Mein 
Drucker ist der umgebaute Tintenstrahldrucker.
Ich habe auch meine kompletten Schaltpläne hier veröffentlicht! Und ich 
habe jeden Schritt hier dokumentiert!

@Conny
Das ist quer zur Verfahrbewegung. Schau dir die Videos an, die ich schon 
eingestellt habe. Ich verwende immer das gleiche Testmuster. Was anderes 
geht auch noch nicht, da das Programm für die Ausgabe vom PC noch nicht 
fertig ist. Da hänge ich gerade noch dran.

Gruß, Jens

Autor: Barney Geroellheimer (fuzzel)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Jens schrieb:
> Ich habe meinen Aufbau gezeigt.

Ich habe den gesamten Thread gelesen. Nur kann ich mir nicht jeden Jens 
merken der sich im Forum rumtreibt. Und wenn Du mal angemeldet und dann 
wieder als Gast postest erst recht nicht. Und wenn hier mur 2x die Woche 
was passiert, muss ich mir das auch nicht alles merken.

Ich finde die Sache mit den Galvos prima, da habe ich naemlich noch 
welche von. Ob ich damit Platinen belichten werde bezweifle ich, ich 
muss nicht noch ein Geraet hier rumstehen haben, wenn es Folie genauso 
tut.
Aber zum ausprobieren interessiert das dann doch schon.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nach 3 Wochen Urlaub lese ich:

Barney Geroellheimer schrieb:
> Weil es hier nicht weiter geht. Es werden keine Aufbauten, Aenderungen,
> Fortschritte, Ideen gezeigt. Nur noch Ergebnisse.

Habe ich etwas verpasst - oder wo sind Deine konstruktiven Beiträge?

Barney Geroellheimer schrieb:
> Ich finde die Sache mit den Galvos prima, da habe ich naemlich noch
> welche von. Ob ich damit Platinen belichten werde bezweifle ich, ich
> muss nicht noch ein Geraet hier rumstehen haben, wenn es Folie genauso
> tut.
> Aber zum ausprobieren interessiert das dann doch schon.

Ah, die kommen wohl noch - oder auch nicht - oder wie?

Interessant, das jetzt (von wem auch immer) diese lustigen "Noten" 
vergeben werden ... wozu auch immer ...

Ich werde frühestens dann wieder etwas veröffentlichen, wenn ich 
reproduzierbare Ergebnisse erziele. Das wird erst dann der Fall sein, 
wenn ich alles auf ATXMega umgestellt habe. Ab nächste Woche geht es bei 
mir weiter.

Für mich ist das alles ein Lernprozess (wie schon oft beschrieben) - das 
Ergebnis ist für mich nicht wichtig - lediglich der Weg dorthin ist mein 
Ziel. Ich brauche keinen Laser-Belichter für meine paar Platinen - das 
kann ich auch locker per Folie oder ggf. Toner-Transfer (wenn ich mich 
denn mal heranwage) oder per Bestellung bei irgendeinem Hersteller 
erledigen. Da habe ich auch keine Probleme mit 2-seitigen Platinen incl. 
Durchkontaktierung.

@Jens: Sieht sehr gut aus - ich erkenne keinerlei Versatz. Du scheinst 
die Rampen im Griff zu haben. Gratulation :-) !!

Übrigens ist - wie bereits geschrieben - ein spezieller Druckertreiber 
für mich keine Option. Mich interessiert die Treiber-Technik nicht und 
für die Funktion des Laser-Belichters sehe ich da keine speziellen 
Vorteile. Ich werde mich aber in diesem Zusammenhang mit SRAM 
beschäftigen ...

Gruß
Dieter

: Bearbeitet durch User
Autor: jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter,

schön das du wieder da bist!

Ich mache gerade ein paar Versuche mit anderen Laserdioden.
Ich habe eine 250mW 405nm Laserdiode auf meinem Labortisch und ich 
möchte gerne eure Erfahrungen mit dem Fokussieren wissen.
Bei mir ist es so, dass der Laser auf einen sehr kleinen Punkt 
fokussierbar ist, aber außen herum ist noch eine recht helle "Corona", 
die ich auch nicht weg bekomme. Einfach nur einen kleinen Punkt ist 
nicht machbar.
Wenn ich damit nur ein bisschen Papier verbrennen will, dann macht das 
nichts aus, aber wie sieht es beim Belichten aus? Hat da der eine oder 
andere Erfahrungen? Wenn die "Corona" den Lack schon belichtet wird es 
so nicht möglich sein auf die kleinen Strukturbreiten zu kommen.
Liegt das an der Linse? Oder an der Diode selber?
Ich kann leider kein Bild dazu machen. Ich dachte das im Inneren der 
Halterung das Licht reflektiert wird und dann auch durch die Linse nach 
außen tritt. Ich überlege, ob man das von innen schwarz lackieren soll. 
Oder kann man vielleicht im Inneren eine Art Lochblende an die Linse 
anbringen?
Ich habe noch keine rechte Idee was zum Ziel führt.
Zum Setup:
Ich verwende eine normale Laserdiode (5,6mm) und ein Gehäuse dazu 
(12x45mm, mit Linse und Feder).

Ich hoffe von euch hat jemand eine Idee!

Grüße, Jens

Autor: Guido B. (guido-b)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jens,

diese Nebenstrahlen sind leider typisch für Laserdioden. Die müssen
ganz sicher weg, sonst belichten auch diese. Eine zentrale Blende
wäre eine Möglichkeit, ohne Drehbank wird das aber sicher schwierig.

Ich habe einfach den Kollimator eines roten Lasermoduls verwendet.
Vielleicht hast du ja noch einen Laserpointer, den du hierfür
recyclen kannst. Ich habe die rote Laserdiode rausgezogen und die
blaue eingepresst. Jetzt hat diese eine leichte Kühlung und der etwas
divergente Strahl ist frei von "Corona" und lässt sich sehr gut
bündeln.

Gruß, Guido

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
jens schrieb:
> Ich habe eine 250mW 405nm Laserdiode auf meinem Labortisch und ich
> möchte gerne eure Erfahrungen mit dem Fokussieren wissen.

Hallo Jens,

die von mir verwendeten Gehäuse mit G2-Linse habe ich ja schon 
beschrieben / verlinkt.

Problematisch sehe ich den den Halbleiter-Lasern (zumindest bei Bluray) 
eigenen rechteckförmigen "Laserpunkt". Mit einem "normalen" Kollminator 
(sprich einer runden Linse) wirst Du das vermutlich nicht korrigiert 
bekommen.

Du erinnerst Dich wahrscheinlich noch an die erste kleine Linse im 
Polygon-Modul - genau die korrigiert das (in Verbindung mit der 
bogenförmigen Linse). Beide machen aus dem Rechteck einen 
"quadratischen" (im Idealfall) Laserpunkt.

Die "Corona" macht mir keine Probleme, da diese - im Vergleich zum 
fokussierten Laserpunkt / -ei (:-)) viel zu schwach ist, um nennenswerte 
Effekte auszulösen. Die Belichtung sollte aber schon gut abgestimmt 
sein, so dass der Fokus-Punkt für eine optimale (und sichere) Belichtung 
sorgt. Zu viel des Guten verstärkt natürlich auch die Auswirkung der 
"Corona" - also Belichtungsreihen durchführen und die optimale 
Belichtungszeit pro Punkt ermitteln.

Übrigens auch wieder so ein Punkt, der mich an manchen der vorgestellten 
Lösungen (-> verbrannte Resist-Schicht) leicht zweifeln lässt ...

Gruß
Dieter

Autor: Jens (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich verwende diese Gehäuse:
Ebay-Artikel Nr. 131287864093

Recht einfach, aber sollte gehen.

Dieter hat natürlich Recht:
Man wird über Belichtungsreihen nicht herum kommen!

Da ich auch eine Drehbank habe werde ich versuchen eine Blende zu 
machen, mit der man die Reflexionen hoffentlich in den Griff bekommt. 
Vielleicht sind die tatsächlich nicht so schlimm wie ich vermutet habe.
Ich habe auch noch eine Laserdiode 405nm 120mW. Die werde ich auch in so 
ein Gehäuse pressen und dann alle der Reihe nach in meinem Drucker 
testen. Mal sehen wie die Ergebnisse sind.

Zu den verbrannten Stellen im Fotolack:
Die sind beim Entwickeln so stabil, dass sie sich fast nicht mehr 
ablösen. Die sind bei mir auf dem Kupfer noch drauf und der Rest ist 
schon komplett weg. Also eher der umgekehrte Effekt. Das was belichtet 
wurde bleibt beim Entwickeln übrig. Und noch was. Bei mir waren die 
besten Ergebnisse, wenn man nach dem Belichten im Lack noch nichts 
gesehen hat. So wie in den Videos zu sehen, dass man die Leiterbahnen 
schon im Lack sieht hat bei mir keine brauchbaren Ergebnisse gebracht. 
Beim ursprünglichen Belichter aus dem Labor war das auch so. Nach dem 
Belichten hat man noch nichts gesehen. Das lässt mich auch immer mehr an 
den Videos zweifeln!

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert