Forum: Projekte & Code Zeigt her eure Kunstwerke (2017-2019)


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von Conny G. (conny_g)


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Megaton schrieb:

> Ich habe einen Ultimaker 2. Ist jetzt nicht das billigste (hat etwa 2k
> gekostet).
>
> Für mich war der 3D-Drucker eine riesige Bereicherung für das Hobby!
> Kann mir ein Leben ohne nicht mehr vorstellen :-)

Ha! Meiner ist ein Ultimaker 2+. Ja, nicht der billigste, aber einer der 
besten.
Und ich kann mir auch kein Leben ohne 3D-Drucker mehr vorstellen.

von F. F. (foldi)


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Ah danke!
Vielleicht  ja doch ein Weihnachtsgeschenk.😀

von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Auch mal eine Kleinigkeit von mir ...

Mini-Wordclock mit einem zweifarbigen 16*8 LED-Dot-Matrix Anzeige.

Die Größe ist in etwa 86*42mm, verwendet einen STM32F103 und spricht 
USB-CDC :)

Die Uhr kann rot, grün, orange und alles dazwischen. Rot und Grün kann 
sie gleichzeitig darstellen. Sie verwendet einen Super-Cap-backed RTC 
(im STM32 drin) und hat noch so Spielereien wie Demo-Modus (1s = 1min), 
kann zwischen rot und grün faden, kann Laufschriften und ist komplett 
über eine IR-Fernbedienung bedienbar.

Leider hab ich die verschenkt und kann jetzt kein Video mehr davon 
machen ... Aber V2 ist im Redesign und mal kucken ;)

von G. O. (aminox86)


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Jetzt ist er fertig, mein Röhrenverstärker und ich möchte ihn kurz 
vorstellen.
Bei dem Verstärker handelt sich um eine NF-Stereoendstufe, die ich als 
Bausatz (Wickelgüter, Röhren, bestückte Leiterplatte, schriftliche 
Unterlagen und Pläne) vor ziemlich genau 30 Jahren von der Firma 
Experience electronics erworben habe. Die Bezeichung des Bausatzes 
lautet MPAS-18185-EE, eine Schaltung in gemischter Technik (damals in 
der Elrad in mehreren Beiträgen favorisiert), dh. Halbleiter in der 
Phasenumkerstufe, Röhren in Ultralinearschaltung in der Endstufe. Die 
Spannungsgegenkopplung ist vom 8 Ohm-Ausgang über alles ausgeführt. Die 
Sinusleistung wird mit 35W/Kanal angegeben.
Die gelieferten Wickelgüter sind hochwertig ausgeführt, die einseitige 
Leiterplatte vermittelt einen "hand made" Eindruck. Sicherheitshalber 
habe die Lötstellen der Steckverbinder(über sie werden Ströme und 
Spannungen geleitet) nachgearbeitet, denn sie wirkten nicht besonders 
solide.
Das Gehäuse, eine stabile Aluminiumkonstruktion (das fertige Gerät 
bringt immerhin gut 13kg(12,8) auf die Waage), enthält neben dem 
besagten NF-Teil noch eine weitere Leiterplatte, auf der sich die 
(analogen) Lin/Log-Wandler für die Zeigerinstrumente sowie etwas 
"Verwaltungs"-Elektronik befinden.
Überraschenderweise gestaltete sich der Aufbau des Verstärkers und seine 
Inbetriebnahme als äußerst problematisch, da 1.)auf der Leiterplatte im 
Bereich der Anodenspannungsversorgung ein Siebkondensator verpolt war 
und 2.)der mitgelieferte Verdrahtungsplan zB. den Anschluß der 
Ausgangstransformatornen fehlerhaft bzw nicht eindeutig darstellt. Ok, 
geschenkt.
Der Vertärker funktioniert. Brummen (bei kurzgeschlossenem Eingang und 
maximaler Verstärkung)ist eher zu ahnen als hören, Rauschen kann ich 
nicht feststellen.

Neben den üblichen Fotos und der Gehäusezeichnung (Dateiformat 3_d.pdf) 
hänge ich noch ein paar Meßwerte, die mit dem rechten Kanal am 8 Ohm 
Ausgang, belastet mit 6,8Ohm/50W, aufgenommen wurden, an.

Clipp: Erreichen der Aussteuerungsgrenze -> Leistungsabgabe gut 38 Watt
Übernahme: Eingangssignal weiter erhöht-> Übernahmeverzerrungen
1kHz-Spektrum: Ausgangsleistung 20W, Testsignal 1kHz Sinus -> der 
Klirrfaktor für die 1.Oberwelle beträgt knapp 0,2%
Lin/Log: Kennlinie des Lin/Log-Wandlers. Zum Vergleich der Graph des 
dekadischen Logarithmus

Fazit. Weil ich die Brocken seit Jahrzehnten besitze habe ich den 
Verstärker gebaut. Das Gerät ist schwer, wird im Betrieb sehr warm(sic) 
und verhält sich wie ein gewöhnlicher Verstärker. Das berühmte 
"Röhren-Feeling" hat sich bei mir (bisher noch) nicht eingestellt.
Ehrlich gesagt, meine Begeisterung hält sich Grenzen.

von Walter T. (nicolas)


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Dafür hast Du endlich ein Projekt durchgezogen, das offensichtlich schon 
lange an Dir genagt hat.

Der Aufbau ist sehr schön geworden.

von Ralf (Gast)


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Du hast wahrscheinlich eine Penthode EL84 verbaut. Das richtige Feeling 
kommt erst bei einer Eintaktendstufe mit Triode. Dann hast Du zwar 
weniger Leistung (ca. 5 Watt) aber dafür viele harmonische Oberwellen 
und das macht das Röhrenfeeling aus. Hört sich komisch an ...

von G. O. (aminox86)


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Ralf schrieb:
> Du hast wahrscheinlich eine Penthode EL84 verbaut.

Das ist richtig. Jede Endstufe ist mit 4 Röhren aufgebaut, pro Halbwelle 
zwei Röhren parallel geschaltet.

Ralf schrieb:
> aber dafür viele harmonische Oberwellen
> und das macht das Röhrenfeeling aus.

Eigentlich erwarte ich von einem Verstärker, das das was 'reingeht auch 
wieder heraus kommt, verstärkt natürlich. Harmonische hören sich nach 
Gitarrenverstärker an, den man ja(in manchen Situationen zumindest) als 
Teil des Instruments auffassen kann.
Mein Gerät funktioniert wie erwartet, ganz nüchtern und sachlich, und 
hat sich nicht als die Wunderkiste mit den geradezu unirdischen 
Eigenschaften erwiesen, wie sie allenthalben beschrieben werden. Mein 
Verstärker ist eben auch "nur" ein technisches Gerät aus Draht und 
Lötzinn.

von eProfi (Gast)


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Gerhard, ich wollte Dir eine Freude machen und habe die Skala deines 
Dreheiseninstruments neu gezeichnet.
Beitrag "Re: Zeigt her eure Kunstwerke (2015)"

Das gleiche habe ich vor einigen Jahren schon mal für mein 
12kA-Doppelinstrument gemacht. Damals habe ich den Postscript-Code 
versprochen, nun liefere ich ihn für Dein Messinstrument nach.
Beitrag "Re: Mathematik für Elektronik"
https://www.mikrocontroller.net/attachment/74553/12kA-Skala.pdf

Wie geht's?
Das JPG in paint öffnen und die Koordinaten der Anfangs- und Endpunkte 
der Striche in eine Liste tippen. (Zusammenhang Strom - Koordinaten)
Mittels Tabellenkalkulations-Programm aus den Koordinaten den 
Zeigerwinkel berechnen und graphisch darstellen. An den Graph eine 
Trendline hinzufügen und die Formel (mit genügend Nachkommastellen) 
anzeigen lassen.
Nun hat man den Zusammenhang Strom - Winkel.
 w = 0,000000000772x^5 - 0,00000042902x^4 + 0,000081601x^3 - 0,0061632x^2 + 0,52917x - 10,164

Diese in Postscript einbetten und Striche zeichnen lassen - fertig.

Anbei die Skalen im Originalzustand (40mA) und in neuer Skaleneinteilung 
in 50mA-Schritten mit zugehörigem Quellcode (erfordert Ghostscript oder 
Postscript oder Ähnliches).

von F. F. (foldi)


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G. O. schrieb:
> Mein Gerät funktioniert wie erwartet, ganz nüchtern und sachlich, und
> hat sich nicht als die Wunderkiste mit den geradezu unirdischen
> Eigenschaften erwiesen, wie sie allenthalben beschrieben werden. Mein
> Verstärker ist eben auch "nur" ein technisches Gerät aus Draht und
> Lötzinn.

Finde deine Einstellung total Klasse!
Sie haben mal einen Test gemacht, bei der CT war das, glaube ich, da 
waren namenhafte Leute aus der HiFi Szene. Dort ging es um Mp3. Selbst 
diese Leute konnten keinen Unterschied mehr hören.
Mal Alter und alles beiseite gelassen, Mp3 ist ja nur ungefähr 1/10 so 
groß. Selbst wenn der Informationsgehalt größer ist, zeigt uns das doch, 
dass vieles wirklich Mumpitz war, was sie uns alles verkaufen wollten.
Bei Euronics bekam ich mal mit, wie ein Verkäufer gerade dabei war einem 
Kunden ein Lichtleiterkabel mit vergoldeten Enden zu verkaufen. Wäre 
besser für den Klang.
Dass es so was überhaupt zu kaufen gibt.

: Bearbeitet durch User
von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Hier eins von mir ... Smallest VFD-Clock possible ;-)

Die Platine versteckt sich komplett hinter der IW-18 Röhre und ist 
derzeit 100mm*18mm groß ... V2 ist nur noch 50mm*18mm^^

Vorgabe für mich selbst war, dass man senkrecht von vorne die Platine 
nicht sehen darf ... Dachte, sieht nett aus, wenn man so eine Uhr im 
Regal stehen hat und man sieht nur die Röhre, aber keine Ansteuerung :)

Die Uhr hat USB (HID-Device-Support zum Anzeigen von Text, Laufschriften 
usw), einen AC-Treiber für das Filament, eine Infrarot-Schnittstelle und 
kommt ohne VFD-Spezialbauteile aus :)

Hier ein Mini-Video:

Youtube-Video "Smallest IW18-VFD Clock Possible"

Wenn V2 funktioniert - Platinen sind in der Fertigung - werde ich bei 
Interesse das Projekt komplett mit allem drum und dran offen legen :)

: Bearbeitet durch User
von Michael D. (mike0815)


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@F.Fo

Hör uff, jetzt schlägst aber aber 13! Wer ist denn so dämlich und lässt 
sich ein Lichtleiter Kabel, mit vergoldeten Enden verkaufen...öhm...l
Gold leitet Licht?  Achso, der Kunde stammt bestimmt von der "VENUS" 
:-))))))))))
Meine Fresse...war das jetzt rassistisch?

von F. F. (foldi)


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Michael, das war tatsächlich so. Ich meine sogar das Kabel sollte über 
70 Euro gekostet haben.
Schlimm fand ich vor allem, dass der Verkäufer wohl selbst glaubte was 
er da sagt. Der hatte nämlich auch keine Ahnung.
Ich bin dazwischen gegangen und habe ihm gesagt, dass er da erheblichen 
Blödsinn erzählt und das erklärt. Der Kunde hat dann das billigste 
genommen.
Hört sich wirklich hanebüchen an, war aber so.

von Michael L. (michaelx)


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F. F. schrieb:
> Schlimm fand ich vor allem, dass der Verkäufer wohl selbst glaubte was
> er da sagt. Der hatte nämlich auch keine Ahnung.

Du siehst das völlig falsch.

Verkäufer sollen gar keine Ahnung haben, die stört nur beim Verkauf.

Ich hab mich vor Jahren mal einer Firma beworben, und beim 
Vorstellungsgespräch sind die damit rausgerückt, dass sie gar keinen 
Entwickler (lt. Stellenausschreibung) suchen, sondern Verkäufer. Der 
Vertriebsleiter kam dann im Gespräch mit der Frage rum, ob ich mir 
vorstellen könnte, Fenster und Türen zu verkaufen. Auf meine Antwort, 
dass ich doch gar nicht damit auskenne, es nicht mein Fachgebiet sei, 
meinte der ganz dreist, Fachwissen würde beim Vertrieb nur stören. Da 
hätte man viel zu viel Skrupel, dem Kunden die Ware anzudrehen.

;-)

von Tobias P. (hubertus)


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Ich habe auch mal was :-)
Gezeigt ist ein 'Cavity Oscillator' ähnlich denen, die in einigen 
HP-Messgeräten (z.B. 8753C Netzwerkanalysator oder 8444A Specki) verbaut 
sind. Das Alu-Teil habe ich mit etwas Hilfe gefräst und dann versilbert. 
Die Elektronik hat 3 Koppelstifte, welchen den Resonator anregen bzw. 
das Ausgangssignal auskoppeln. Durch eine Feingewindeschraube im Deckel 
lässt sich der Oszillator zwischen 2 und ca. 3 GHz abstimmen. Die 
Ausgangsleistung beträgt ca. 11 dBm und die Oberwellen sind > 80 dB 
unterdrückt. Das Phasenrauschen ist besser 100 dBc und ist damit 
durchaus mit einem Quarz vergleichbar.
Durch eine zusätzliche (im Bild nicht sichtbare) Kapazitätsdiode kann 
der Oszi um ca. +/- 1 MHz gezogen werden und lässt sich damit zB. per 
PLL an eine Referenz anbinden.
Das Teil habe ich für meine Masterarbeit als LO für einen Mischer 
benutzt.

von Dennis  . (nqtronix)


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Tobias P. schrieb:
> Ich habe auch mal was :-)
> Gezeigt ist ein 'Cavity Oscillator' ...

Hab so einen Oszillator noch nie gesehen, sehr schick! Bin in HF 
Elektronik nicht so bewandert, könntest du kurz erläutern was der 
Vorteil gegenüber Quarz + Mischer ist?

von Tobias P. (hubertus)


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Dennis  . schrieb:
> Tobias P. schrieb:
>> Ich habe auch mal was :-)
>> Gezeigt ist ein 'Cavity Oscillator' ...
>
> Hab so einen Oszillator noch nie gesehen, sehr schick! Bin in HF
> Elektronik nicht so bewandert, könntest du kurz erläutern was der
> Vorteil gegenüber Quarz + Mischer ist?

Quarze für so hohe Frequenzen gibt es ja nicht. Also müsste man z.B. 
über Frequenzvervielfacherschaltungen Oberwellen der Quarzfrequenz 
erzeugen, filtern und verstärken. Der Aufwand für so etwas ist immer 
grösser, je höher der Multiplikationsfaktor ist. YIG-Oszillatoren können 
zwar auf so hohen Frequenzen arbeiten und sind breitbandig abstimmbar, 
aber technisch noch vielviel aufwendiger als ein Cavity Oszi.
Mit Streifenleitungen kannst du zwar auch Oszillatoren bauen, aber deren 
Q ist nicht so hoch. Ich finde der Cavity Oszi ist vergleichsweise 
einfach aufgebaut, braucht keine schwer erhältlichen Spezialteile und 
hat dennoch eine tolle Performance was Phasenrauschen und 
Ausgangsleistung angeht (11 dBm ist ja nicht sooo wenig!).

Der grösste Nachteil des Cavity Oszillators ist, dass er ein 
verhältnismässig klobiges Gehäuse braucht, weil er sonst mikrophonisch 
ist. Ausserdem ist er temperaturabhängig, wenn man ihn frei laufen 
lässt, da durch die Erwärmung des Gehäuses sich dieses ausdehnt und die 
Frequenz somit sinkt. Mein Oszi driftet aufgrund von Eigenerwärmung nach 
dem Einschalten mit anfänglich ca. -1 kHz/min, dann immer langsamer. 
Nach ca. 4..5 Stunden hat er ein thermisches Gleichgewicht erreicht und 
bleibt stehen :-) diesen Effekt könnte man dann mit einer PLL in den 
Griff bekommen.

von Sascha W. (arno_nyhm)


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Wow Tobias, der von Dir gebaute Cavity Oszillator schaut super aus - 
Auch was die Leistungsdaten angeht!

Wie hast Du die Geometrie und Abmessungen des Resonators berechnet oder 
simuliert? Wie gut passten die Berechnungen und/oder Simulation zur 
Realität des aufgebauten Oszillators?
Könntest Du dich dazu hinreißen lassen mehr Informationen preiszugeben?

von Tobias P. (hubertus)


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Sascha W. schrieb:
> Wow Tobias, der von Dir gebaute Cavity Oszillator schaut super aus -
> Auch was die Leistungsdaten angeht!
>
> Wie hast Du die Geometrie und Abmessungen des Resonators berechnet oder
> simuliert? Wie gut passten die Berechnungen und/oder Simulation zur
> Realität des aufgebauten Oszillators?
> Könntest Du dich dazu hinreißen lassen mehr Informationen preiszugeben?

klar :-) hätte nicht gedacht, dass das Thema einige hier interessiert!

Meinen ersten Versuch habe ich mit einer Cavity wie im Anhang gezeigt 
gemacht. Diese habe ich mit CST simuliert. Im Wesentlichen funktioniert 
die Cavity wie ein Koaxkabel, welches am unteren Ende (also dort, wo der 
mittlere Zapfen heraus gefräst ist) kurzgeschlossen ist. Der Zapfen ist 
etwas kürzer, als die Cavity hoch ist, dadurch ist das Koaxkabel am 
anderen Ende offen und der Zapfen bildet mit dem Deckel eine Kapazität. 
Im Normalfall (wenn der Deckel sehr weit weg wäre und diese Kapazität 
vernachlässigbatr klein) dann hat diese koaxiale Konstruktion ihre 
Resonanzfrequenz etwa dort, wo der Zapfen Lambda/4 lang ist. Durch die 
Endkapazität wird die Resonanzfrequenz aber herab gesetzt. Dabei gilt 
ungefähr

wobei l die Höhe der Cavity ist, Z0 ist die charakteristische Impedanz 
(wird gleich berechnet wie bei einem normalen Koaxkabel) und C ist eben 
die Endkapazität, wo man ungefähr die Formel des Plattenkondensators 
benutzen kann.

So habe ich die Cavity im Bild für eine charakteristische Impedanz von 
ca. 70 Ohm berechnet; der Zapfen ist 0.8mm kürzer als die Höhe. Damit 
bin ich überschlagsmässig auf eine Resonanzfrequenz von gut 2.8 GHz 
gekommen. Dann habe ich eine kleine Leiterplatte gefertigt mit zwei 
SMA-Anschlussbuchsen und kleinen magnetischen Koppelschleifen auf der 
Unterseite. Die Leiterplatte wird dann als Deckel benutzt und auf die 
Cavity aufgeschraubt. Mit dem Netzwerkanalysator lässt sich dann S21 
messen. Da die Cavity in diesem Fall wie ein Parallelschwingkreis wirkt, 
ist sie bei Resonanz hochohmig und die Leistung kann von Port 1 nach 
Port 2 (oder umgekehrt....) übertragen werden. Das sieht man dann auch 
in der Messung. Irgendwo habe ich eine Tabelle gemalt, womit man die 
Abmessungen für verschiedene Frequenzen bestimmen kann. Vielleicht finde 
ich sie noch und kann sie bei Interesse hier hochladen.

Später habe ich dann von der runden auf die eckige Cavity gewechselt. 
Der Grund ist, dass die eckige Cavity anschaulich gesagt 'mehr Luft' 
drin hat und somit mehr Energie im Feld speichern kann, wodurch das Q 
höher wird. Zudem lässt sie sich etwas leichter fertigen.

Will man die Cavity in einem Oszillator benutzen, so kann man einfach 
einen Verstärker bauen und mit den Ports 1 und 2 der Cavity verbinden. 
Das Gebilde oszilliert dann auf der Frequenz, wo die Gesamtphase 0° ist 
und die Verstärkung > 1. Allerdings wird der Verstärker damit 
unweigerlich in die Sättigung gefahren, da ja die Gesamtverstärkung > 1 
ist. Der übersteuerte Verstärker produziert dann Oberwellen.... deshalb 
habe ich dann 2 Ansätze zur verminderung der Oberwellen entworfen:

1. Vor dem Verstärker-Eingang habe ich ein Dämpfungsglied und eine 
Schottkydiode platziert, welche als Limiter wirken. Dadurch soll der 
Verstärker weniger ausgesteuert werden. (dieser Ansatz ist nicht neu und 
wird in einigen HP Geräten z.B. auch so gemacht.)

2. Ich habe einen 3. Koppeldraht in die Cavity eingebaut. 2 Drähte 
braucht es ja für den Verstärkerkreis. Am 3. Anschluss habe ich dann 
einfach einen SMA-Stecker montiert. So wird die Cavity einerseits als 
Resonator und andererseits als sehr schmalbandiges Bandpassfilter 
verwendet, denn egal wie viele Oberwellen der Verstärker in die Cavity 
hinein pumpt, diese können nicht zum Ausgang propagieren, da die Cavity 
diese heraus filtert :-)

von Tobias P. (hubertus)


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Einen habe ich noch. Ist zwar recht wenig spektakulär, aber ich finde es 
sieht so hübsch vergoldet aus :-)

Hier sieht man ein Bandpassfilter für das 2.4 GHz ISM-Band. Es ist 
absichtlich etwas breiter gewählt, damit bei 2.4 und 2.5 GHz nicht die 
Filterflanken liegen, sondern etwas darüber bzw. darunter. Das Filter 
ist mit einem Power Divider verbunden, sodass man es in eine bestehende 
Schaltung einschlaufen kann und am zusätzlichen Port z.B. mit dem Speki 
etwas messen kann. Das Filter habe ich händisch berechnet mit Hilfe der 
Tabellen in "Microstrip Filters for RF/Microwave Applications". Dann 
habe ich in CST jeweils einige Testfilter simuliert und die simulierten 
Daten in ein Diagramm gelegt. Mit einem Kurvenfit konnte ich dann eine 
Funktion bestimmen, welche es erlaubt, für genau diese Geometrie 
beliebige Passbänder zu konstruieren. Auch die Position des unteren bzw. 
des oberen Nochts lässt sich wählen (aber nur eines von beiden, die 
andere ergibt sich dann.)

: Bearbeitet durch User
von Martin O. (ossi-2)


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Hier wird gezeigt, wie man selbst FLIPDOT Displays bauen kann:
http://www.instructables.com/id/Arduino-Domino-clock/

Das hat mir dann keine Ruhe gelassen, und ich hab mal auf die Schnelle 
ein Funktionsmuster gabaut. Und siehe da, es funktioniert sogar. Die 
Spule hat 250Wdg 0.2mm CuL. Auf der Achse sitzt ein radial 
magnetisierter Neodym Magnet. Das ist schon alles. Betriebsstrom beim 
Umschalten ca. 500mA.

von Alex W. (de1m)


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Co2-Lampe.
Angefangen habe ich es noch im letzen Jahr, aber fertig erst in diesem 
Jahr gebaut.

An der Seite ist der Co2 Sensor (mh-z19) und oben im Kugel ist eine RGB 
LED. LED ändert die Farbe von grün bis rot. Also wenn CO2 Wert zB. bei 
400 ppm ist dann leuchtet das grün, wenn es 2500ppm erreicht dann ist 
wird es rot und natürlich alles dazwischen.

Eingebaut ist ein ESP8266, damit kann man die Lampe als reine "Lampe" 
laufen lassen oder man kann die Werte an einen MQTT Brocker senden. Beim 
ersten Start wird es alles über eine Webseite konfiguriert.

Gehäuse (beide Teile) habe ich selbst erstellt (3d model) und mit einem 
3d Drucker gedrückt. Das ist ein Holz Filament.

Alle Daten liegen im git (https://github.com/de1m/co2-meter-mqtt)

: Bearbeitet durch User
Beitrag #4994225 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #4997485 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Malte _. (malte) Benutzerseite


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Programmieren auf einem Sockel und dann umstecken mache ich aber auch. 
Das geht aber nur für kleinere Projekte, die man nach relativ wenigen 
Test/Programmier Zyklen fertig hat. Sonst wird das zu nervig. Der 
Adapter im Bild ist entstanden um AT Tinys im HV Modus zu programmieren 
und den Reset Pin als I/O nutzen zu können.

Beitrag #4998221 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #4998268 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #4998273 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Martin O. (ossi-2)


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Bei Supermagnete.de gibt es Folien ("Flux-Detektor") zum Sichtbarmachen 
von Magnetfeldern. Ich habe damit ein Display für einen elektron. Würfel 
gebaut. Es besteht aus 7 Spulen die per MOSFETs bestromt werden, und der 
Folie (siehe Bilder). Leider ist der statische Kontrast doch relativ 
gering. Wenn man die gewürfelte Zahl aber "blinken" läßt gehts ganz gut.

von Bernd D. (bernd_d56) Benutzerseite


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Martin O. schrieb:
> Leider ist der statische Kontrast doch relativ
> gering. Wenn man die gewürfelte Zahl aber "blinken" läßt gehts ganz gut.


Boah, ich habe mir auch von anderswo so eine Folie kommen lassen, 
behaupte aber deine Folie ist viiiieel kontrastreicher!
Muss ich wohl auch mal probieren.
Super Idee!

: Bearbeitet durch User
von Tobias P. (hubertus)


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Ich habe noch was :-) auch diesmal nichts besonderes, aber es ist ein 
schönes mechanisches Teil.

Gezeigt ist ein koaxiales Bandpassfilter für 3 GHz. Die kleinen Töpfchen 
bilden mit dem Zapfen im Inneren einen Schwingkreis. Durch die Öffnungen 
in den Wänden zwischen den Topfkreisen werden diese kapazitiv gekoppelt, 
sodass man als Ersatzschaltbild Parallelschwingkreise erhält, welche 
über Kondensatoren gekoppelt sind.

Im Deckel sind Feingewindeschrauben vorgesehen, deren unteres Ende in 
die Bohrungen in den Mittelzapfen eintaucht. Dadurch lässt sich die 
Resonanzfrequenz der Schwingkreise abgleichen. Die gezeigten 
S-Parametermessungen habe ich nach einenm schnellen Abgleich gemacht. 
Sicher könnte man da noch mehr heraus holen, aber ich wollte in einem 
ersten Versuch schauen, ob das überhaupt geht, und in der Tat scheint es 
zu funktionieren :-)

Die beiden SMA-Stecker sind elektrisch mit den Mittelzapfen verbunden, 
d.h. DC-mässig herrscht da ein Kurzschluss.

von 123 (Gast)


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Tobias P. schrieb:
> schönes mechanisches Teil.

Zweifelsohne - ich hätte da mal eine Frage bzgl. der Lebensdauer: 
Aluminium oxidiert ja bekanntlicher Weise recht gerne. Hat diese 
Oxydschicht keine relevanten Auswirkungen oder sind die so klein, dass 
sie vernachlässigt werden können?

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Alu oxidiert zwar, aber die Schicht passiviert und dann gehts nicht 
weiter.
Die Oxidation geht zumindest an normaler Luft nicht weiter.

mit saurem Regen sieht das dann schon wieder anders aus.

von Klaus R. (klaus2)


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Holy shit - Hut ab, für Filter & CO!

Klaus.

von Tobias P. (hubertus)


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123 schrieb:
> Aluminium oxidiert ja bekanntlicher Weise recht gerne. Hat diese
> Oxydschicht keine relevanten Auswirkungen oder sind die so klein, dass
> sie vernachlässigt werden können?

Meines Wissens bildet sich die Oxidschicht nach dem Bearbeiten ja sehr 
rasch (?). Bis jetzt habe ich aber noch keine Probleme feststellen 
können; vmtl. ist die Oxidschicht in der Tat ausreichend dünn. 
Nichtdestotrotz werden solche Filter für ernsthafte Anwendungen (ich 
habe mal gelesen, dass Mobilfunkbasisstationen sowas zum Teil drin 
haben) zumindest auf der Innenseite versilbert, so wie ich das beim 
Cavity Oszillator auch gemacht habe. Aufgrund seiner besseren 
Leitfähigkeit sind dann die Verluste auch noch ein wenig geringer, aber 
das ist im 0.1 dB-Bereich.... weil versilbern nicht gratis ist, habe ich 
es mir beim Filter gespart :-)

von Tobias P. (hubertus)


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Klaus R. schrieb:
> Holy shit - Hut ab, für Filter & CO!
>
> Klaus.


**lach** danke :-)

von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Guten Morgen,

es gibt was neues von meiner Smallest IW18-Clock Possible ;-)

V2 wurde auf die Hälfte der Platinengröße reduziert und misst nun 
50*17mm :)

Funktionalität ist keine verloren geganen ... AC-Drive, 30V 
Anodenspannung, USB (HID), Infrarot-Fernbedienung :)

Ich hatte den TC4428 MOSFET-Treiber als Filament-Treiber vorgesehen, der 
hat aber einen zu hohen Innenwiderstand. Bringt zu wenig Spannung und 
wird heiß. Wurde durch ein Pärchen FDC6306 und FDC6401 (doppel-MOSFETs N 
und P Kanal) als Vollbrücke ersetzt. Zusammen brauchen die nicht mehr 
Platz als der SO8.

Hier noch ein Mini-Video:

Youtube-Video "Smallest IW18 VFD clock possible V2"

: Bearbeitet durch User
von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Hmmm... jetzt noch einen LiPo und ein Armband dran.......

:)

von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Magnus M. schrieb:
> Hmmm... jetzt noch einen LiPo und ein Armband dran.......
>
> :)

Haha, das wärs xD

Als Armbanduhr ist aber schon die Smallest Word-Clock possible beim 
Chinesen xD Die hat dann auch einen LiPo + Laderegelung + IRDA + 
zweifarbige LED-Matrix, Cortex M3 (RTC, Alarm), einen PWM-DAC + 
Verstärker und Lautsprecher ... Und wenn alles klappt, passt das alles 
in 32*32*9mm^^ xD

: Bearbeitet durch User
von Frank B. (tatus1969)


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Letzte Woche habe ich das Ergebnis von einem großen Happen Arbeit 
aufbauen und in Betrieb nehmen können: einen FOC-basierten Servomotor. 
Die Videos zeigen die Leistungsfähigkeit von Drehmoment- und 
Drehzahlregler in Aktion: Drehzahl-Sprungantwort von 200 auf 5000rpm in 
6.8 Millisekunden :-)

Controller:
16-90V, 23A
Motorfeedback über Hall und Encoder - oder sensorlos
STM32F405 mit ST FOC Library

Motor: PMSM Servo, ursprünglich 500W, leistet 2kW bei 10,000rpm.

Youtube-Video "PMSM FOC drive - low velocity control"
Youtube-Video "PMSM FOC drive - step response"

von Conny G. (conny_g)


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Sehr cool! Was macht man dann damit?

von F. F. (foldi)


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Frank B. schrieb:
> Youtube-Video "PMSM FOC drive - step response"

Habe im Laufe der letzten 20 Jahre gesehen wie sich die Leerwege der 
Bestückungsautomaten drastisch verkürzt haben.
Das hier ist so ein Beispiel dafür. Gut gemacht!

von Frank B. (tatus1969)


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Conny G. schrieb:
> Sehr cool! Was macht man dann damit?

Danke :-) Alles was man mit einem PMSM oder einem BLDC-Motor machen 
kann... (Der Controller beherrscht auch sensorlosen Betrieb.) Wobei der 
FOC-Algorithmus ein paar interessante Vorteile gegenüber der klassischen 
Blockkommutierung mit sich bringt: deutlich besserer Motorwirkungsgrad, 
auch bei einem BLDC-Motor // Drehmomentkontrolle, was z.B. bei 
leistungsfähigen RC-Auto-Modellen sehr hilfreich ist, man überschlägt 
sich nicht gleich // sehr hohe Regeldynamik und geringes Cogging, wie in 
den Videos zu sehen ist // kein (PMSM) bis geringer (BLDC) 
Drehmomentripple // optimales Drehmoment auch bei höheren Drehzahlen und 
im Bremsbetrieb.

In der MOSFET-Ansteuerung steckt auch eine Menge Arbeit (und einiges an 
abgefackelten Bauteilen), sie ist wesentlich leistungsfähiger als eine 
1-Chip-Lösung mit IRF21844 o.ä.: einstellbare Slew Rate der 
Endstufentransistoren // bis 1000V Isolation // Lowside ebenfalls 
isoliert, um mit Ringing unterhalb VSS arbeiten zu können // negativer 
Bias für sauberen OFF-Zustand und Vermeidung von Parasitic MOSFET turn 
on. Trotzdem ist die Lösung kostengünstig und noch relativ kompakt.


Diese Elektronik oben habe ich jetzt für einen Kunden aufgebaut, mit 
diesen beiden Gefährten habe ich die Technologie in den letzten drei 
Jahren bisher Stück für Stück erarbeitet:

https://www.kicksurfer.de
Youtube-Video "drifting on gravel with our custom built kart"

von Frank B. (tatus1969)


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F. F. schrieb:
> Habe im Laufe der letzten 20 Jahre gesehen wie sich die Leerwege der
> Bestückungsautomaten drastisch verkürzt haben.
> Das hier ist so ein Beispiel dafür. Gut gemacht!

Jetzt muss nur noch die Motorentechnik verbessert werden, der Testmotor 
im Bild ist mit der Belastung doch etwas überfordert. Ich muss dringend 
einmal nach Ersatz-Kugellagern suchen -räusper-. im Kart (Video oben) 
habe ich es noch weiter getrieben und auf 4kW Eingangsleistung begrenzt. 
Die Endstufe brauchte dazu stärkere Stromsensoren, und der DC-Bus hat 
Entlötlitze zuhilfe bekommen. Damit gehen dann 40A Dauerstrom bei 100V.

Als nächstes Projekt schwebt mir ein 3D-Drucker vor, der nicht mit 
langsamen Steppern, sondern mit einem solchen hochdynamischen Antrieb 
bewegt wird. Dazu Vermessung der Schwingungseigenschaften des 
mechanischen Aufbaus und spätere Kompensation dergleichen im Betrieb 
anhand einer modellbasierten Vorsteuerung der Motorregelung. Wenn es 
dann noch möglich ist, einen deutlich schnelleren Extruder (PLA) zu 
konstruieren, dann sollte daraus ein wesentlich schnellerer (3x, 5x?, 
10x?) und gleichzeitig genauerer Drucker entstehen. Vielleicht kann man 
die vorangegangene Druckebene per Infrarot vorheizen, um den 
Schmelzvorgang zu beschleunigen?

: Bearbeitet durch User
von Tobias P. (hubertus)


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Yo Frank, die FOC ist echt cool 😀 kann man deine SW irgendwo anschauen? 
FOC möchte ich schon lange mal implementieren, ein passender Maxon Motor 
mit Hallsensoren und 4096 Step Drehgeber liegt schon lange auf meinem 
Tisch und möchte angesteuert werden :-)

von Frank B. (tatus1969)


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Tobias P. schrieb:
> Yo Frank, die FOC ist echt cool 😀 kann man deine SW irgendwo anschauen?
> FOC möchte ich schon lange mal implementieren, ein passender Maxon Motor
> mit Hallsensoren und 4096 Step Drehgeber liegt schon lange auf meinem
> Tisch und möchte angesteuert werden :-)

Die Maxon Motoren sind gut, weil sie eisenlos sind und damit kein 
Rastmoment haben (falls Du so einen hast :-) Aber die Leistungsdichte 
ist dadurch auch eher mäßig.

Meine Lösung steht ja erstmal zum Verkauf an, daher kann ich sie aktuell 
nicht veröffentlichen.

Ich setze hier auf die größtenteils freie FOC Library von STM auf: 
http://www.st.com/en/embedded-software/stsw-stm32100.html

Die kann ich nach wie vor empfehlen, weil sie gut dokumentiert ist und 
der Support von ST auch funktioniert. Ist aber auf STM32 zugeschnitten 
und nicht in einen generischen und einen Hardware Abstraction Teil 
aufgeteilt, sodass eine Portierung auf andere Architekturen schwierig 
sein dürfte. Die Library ist vielseitig, beherrscht eben Hall und 
Encoder, sensorlos, mehrere Topologien für Phasenstrommessung. Es gibt 
auch einen Motor-Profiler, aber der läuft wohl nur auf ausgewählten 
Boards. Ich mache das aber ohnehin lieber händisch mit dem Oszi, da 
weiss ich genau was passiert.

von Conny G. (conny_g)


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Frank B. schrieb:
> https://www.kicksurfer.de

Gefällt mir. Hab mich in den Newsletter eingetragen.

von Frank B. (tatus1969)


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Conny G. schrieb:
> Frank B. schrieb:
>> https://www.kicksurfer.de
>
> Gefällt mir. Hab mich in den Newsletter eingetragen.

Danke :-) Geht dort auch voraussichtlich nächste Woche weiter. 
Romaterial für ein Aufbauvideo sind schon seit Wochen da, Herr wirf Zeit 
vom Himmel!

von Matthias W. (matthias_w40)


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Serielle Logitech Maus Protokolconverter nach PS/2 Rev4

Mit Hilfe aus der Community kam noch noch ein 3D Gedrucktes Gehäuse und 
eine weit bessere Firmware hinzu.

von Lu M. (lu_mk)


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Guten Tag,
Ich (Philipp, 18) stelle euch mein Projekt "Ostrich" vor:
Ostrich ist eine minimalistische designer Uhr, die ich entwickelt habe. 
Ziel war es nicht nur ein Projekt zu verwircklichen, sondern ein 
fertiges Produkt herzustellen. Nun bin ich endlich fertig geworden und 
habe es auf Kickstarter veröffentlicht. Wer Interesse hat, kann sich 
mein Projekt unter folgendem Link anschauen ( unten ).
Würde mich über eine Unterstützung sehr freuen!

Ich bin auch für Fragen gerne offen (:

https://www.kickstarter.com/projects/1729310007/ostrich-time-as-simple-as-it-gets

von Klaus R. (klaus2)


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...ouuu, kommerzielles Angebot - das gibt wieder Mecker. Und sooo 
innovativ ist die Uhr auf den ersten Blick nun nicht, wenn man mal 
schaut was es sonst an Massen von Uhren auf DIY Basis gibt.

Aber: Kann man den Kaktus auch kaufen? :)

Klaus.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Klaus R. schrieb:
> Und sooo innovativ ist die Uhr auf den ersten Blick nun nicht

Das Interessanteste daran ist das epaper-Display.  Sieht natürlich
gefällig aus.  Sonst sind die DIY-Uhren ja eher „abgefahren“, die
hier wirkt wirklich recht schlicht.  Passt bestimmt gut zu einem
Mac. ;-)

> Kann man den Kaktus auch kaufen? :)

:-))

von Klaus R. (klaus2)


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OK, e-paper ist "etwas" unnormaler - das sah man auf den ersten Blick 
nicht.

Kuul wäre, wenn man mit klein(st)en Spulen und Holzkugeln, die 
schwarz/natur sind ein x-Dot Flip-Display als "quasi e-Paper" in den 
Holzklotz integrieren würde, das wäre dann wieder "kompliziert, nutzlos, 
over-engineered", so wie es gefällt :)

Klaus.

von Manfred (Gast)


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@ Philipp,
wie viel ist denn der "reduzierte Preis" und was soll das Produkt dann 
regulär kosten?
Das wäre für mich als potenziellen Unterstützer schon wichtig.
Gruß

von Lu M. (lu_mk)


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Die Preise sind auf der Kickstarterseite angegeben (:
Der Preis scheint vielleicht etwas hoch (69€), aber da das ePaper 
Display selbst schon 25€ kostet und  ich die Uhr von 0 auf selbst ( 
Gehäuse fräsen, Platine bestücken usw.) herstelle, kann man sich 
ausrechnen wie viel mir noch bleibt...nicht übertrieben viel.

von Armin K. (-donald-) Benutzerseite


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Wie wird die Uhrzeit gestellt? Ohne Funkuhrmodul? :-| Uncool.

von Ingo L. (corrtexx)


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Hier mal auf die schnelle drei Projekte von mir:
1. LED Matrix
 - Spielt selbständig Snake
 - Zeigt in regelmäßigen Abständen Laufschrift an.

2. Temperaturanzeige mit Uhr
 - Temperaturmessung mit PT100 (heute hätte ich einen TSic306 genommen)
 - Synchronisation auf ein DCF-77 Signal (extern)
 - Uhrzeit auch manuell einstellbar
 - Nachtfunktion (Anzeige aus)

3. Elektronische Last
 - Spitzenleistung 250W mit aktiver Kühlung (Lüfter)
 - Dauerleistung 200W
 - Temperaturabhängiges Derating bis auf 200W Dauerleistung
 - Übertemperaturabschalung (kommt wegen dem Derating eigentlich nicht 
vor)
 - Erkennung ob Temp-Sensor defekt
 - Überspannungsabschaltung
 - CC-, CV- und CP-Modus
 - Coulumb-Counter zum Messen der Kapazität von Akkus
 - 10A, 60V, 250/200W

von Malte _. (malte) Benutzerseite


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@ Ingo Less
Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch ein Projekt mit einem SLM1608 
sehe. :D
Vor 13Jahren habe ich davon einen 10er Pack gekauft und auf einem Panel 
einige Spiele (Tetris, Snake, Vier Gewinnt, Reversi, Pong, Rennspiel) 
realisiert. Ist das lange her...
Youtube-Video "Gamebox with LED Matrix"

von Ingo L. (corrtexx)


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Schau dir das mal an. Thorsten ist völlig "ausgerastet" mit den Panelen 
;)
http://www.trektech.de/smallpanel.htm
http://www.trektech.de/ledpanel.htm

Man beachte die Stromaufnahme des großen Panels 8-o

Coole Sache

: Bearbeitet durch User
von Matze (Gast)


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Beruflich habe ich mehr oder weniger oft mit Schalt- und 
Umrichterschränken zu tun, privat versuche ich mich gelegentlich im 
Programmieren. Hier also mein "chronoverter" (Wortschöpfung aus 
Chronograph und Inverter) - nicht sonderlich spektakulär, aber IMHO mal 
eine andere Art der Zeitanzeige (12:08 Uhr auf dem Foto). Die Uhr kann 
neben normaler Uhrzeit auch wecken und Countdown; beides signalisiert 
durch Blinken und nerviges Piepen.

von Leser (Gast)


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@Matze

Nette Idee, macht sich sicher gut in einer Werkstatt. Und auch ein 
dickes Lob für die saubere Verkabelung!

von F. F. (foldi)


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Matze schrieb:
> "chronoverter"

Auf so eine Idee muss man erstmal kommen.
Sehr schön!

von Jörg H. (sonichazard)


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Da freut sich doch der Schaltschrankbauer.
Sogar mit 25h Anzeige. Da kann man die vergangenen Stunden am Tag der 
Sommer-Winterzeitumstellung endlich korrekt anzeigen ;-)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Hoffentlich braucht es in Minute 59 nicht wirklich 59 A. :-)

von Tom G. (masterx244)


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Jörg W. schrieb:
> Hoffentlich braucht es in Minute 59 nicht wirklich 59 A. :-)

wahrscheinlich waren die Skalen zur Ansteuerung über eine externe 
Schaltung gedacht und nicht direkt zum anklemmen (die Drähte sehen 
relativ dünn für bis zu 60 ampere aus)

von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Tom G. schrieb:
> wahrscheinlich waren die Skalen ...

Ja, wahrscheinlich ... ;-)

von Nick S. (c0re)


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Da bei uns nicht jeder den Kühlschrank wieder richtig zumacht, habe ich 
in einem Wochenendprojekt einen kleinen Temperatursender gebaut, der 
jetzt im Kühlschrank steht.

Der Sender besteht aus einem Attiny85, einem 433Mhz Sender, einem 
DS18B20, und 2 Batterien. Als Empfänger und serieller Monitor dient ein 
Arduino Uno.

Alles aus Bauteilen, die ich immer zuhause habe. Allerdings zeigt sich 
jetzt schon folgendes:

- Die selbstgebauten Antennen sind für 2 Wände nicht zu empfehlen. Es 
funktioniert, bricht aber ab und zu ab.
- Die 3V Spannung tut der Sendeleistung auch nichts gutes, ein StepUp 
wäre nichts schlechtes.
- Eine Lochrasterplatine mit der Demoversion von Lochmaster zu erstellen 
(kein Speichern möglich) ist auch recht Zeitaufwändig

: Bearbeitet durch User
von Klaus R. (klaus2)


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Wiwso nicht Lichtsensor mit Gepiepe? Das reicht doch lange...

Klaus.

von jz (Gast)


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Wäre es nicht sinnvoller, wenn man einen Schalter an der Tür montiert? 
Wenn die Temperatur stark angestiegen ist, dann hat man doch schon 
massiv Eis an der Rückwand...

von Core (Gast)


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Klaus R. schrieb:
> Wiwso nicht Lichtsensor mit Gepiepe? Das reicht doch lange...
>
> Klaus.
Und jedes mal wenn ich die Tür aufmache piept mir das Teil die Ohren 
voll?


jz schrieb:
> Wäre es nicht sinnvoller, wenn man einen Schalter an der Tür
> montiert?
> Wenn die Temperatur stark angestiegen ist, dann hat man doch schon
> massiv Eis an der Rückwand...

am Kühlschrank wollte ich nichts anbauen

von F. F. (foldi)


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Nick S. schrieb:
> Da bei uns nicht jeder den Kühlschrank wieder richtig zumacht,

Wäre es dann nicht sinnvoller gewesen einen Schließmechanismus zu bauen, 
der erkennt, wann er "helfen" muss?

So weißt du zwar, dass er dann mehr Energie verbraucht, aber mit deinen 
zusätzlichen Sachen brauchst du noch mal mehr Energie, statt das Problem 
zu beseitigen.

von Core (Gast)


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F. F. schrieb:
> Nick S. schrieb:
>> Da bei uns nicht jeder den Kühlschrank wieder richtig zumacht,
>
> Wäre es dann nicht sinnvoller gewesen einen Schließmechanismus zu bauen,
> der erkennt, wann er "helfen" muss?
>
> So weißt du zwar, dass er dann mehr Energie verbraucht, aber mit deinen
> zusätzlichen Sachen brauchst du noch mal mehr Energie, statt das Problem
> zu beseitigen.

Ja, schon. War aber über das Wochenende nicht realisierbar

von Klaus R. (klaus2)


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...der piept natürlich erst nach Tdelay, Schlaubi.

Klaus.

von F. F. (foldi)


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Core schrieb:
> Ja, schon. War aber über das Wochenende nicht realisierbar

Einen Hubmagnet, mit einem mäßigen Magneten am Ende, dann einen 
Metallwinkel, vielleicht eine Messeinrichtung (Laufzeit oder sonst was), 
das hätte länger gedauert?

Aber es ist ja der Spieltrieb, der uns alle antreibt. Um den Strom geht 
es ja nicht wirklich. Ein Schalter mit Piepser hätte noch weniger Zeit 
gebraucht.

von Michael D. (mike0815)


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>> Da bei uns nicht jeder den Kühlschrank wieder richtig zumacht, habe ich...
Tut mir leid, ich hatte auch "Familienmitglieder" die dachten, im 
offenen Kühlschrank, würde ein Kinofilm laufen, so lange wurde die Tür 
offen gelassen!  Meine Massnahme war, dies mit Worten zu disziplinieren 
und nicht mit elektronischen Wächtern!
Dasselbe gilt für die fucking Lichtschalter, die gerne vergessen 
werden...
Normalerweise müsste jedes "Familienmitglied" einen Euro in einen 
Automaten werfen müssen, damit dann ein Licht angehen kann!
Ich würde sagen, das wäre mal eine Idee, dies in elektronische 
Helferlein umzusetzen?!
Weil, wenn es an das eigene Portemonnaie geht, sieht die Sache schon 
ganz anders aus,  oder?

von Michael U. (amiga)


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Hallo,

Nick S. schrieb:
> Der Sender besteht aus einem Attiny85, einem 433Mhz Sender, einem
> DS18B20, und 2 Batterien. Als Empfänger und serieller Monitor dient ein
> Arduino Uno.

Liegt bei mir seit 2009 ähnlich im Gefrierfach...
Temperatursensor ist der interne des Tiny45, nicht sonderlich genau aber 
ausreichend.

> Alles aus Bauteilen, die ich immer zuhause habe. Allerdings zeigt sich
> jetzt schon folgendes:
>
> - Die selbstgebauten Antennen sind für 2 Wände nicht zu empfehlen. Es
> funktioniert, bricht aber ab und zu ab.
Antenne ist der gelbe Draht, wird bei Batteriewechsel (ca. alle 9 
Monate) irgendwie in das Gehäuse gelegt/gewickelt.
Altbau, 2 dünne Wände dazwischen, ca. 4m Abstand.
Auswertung inzwischen mit RFM12/Arduino-Nano/Raspi/FHEM

> - Die 3V Spannung tut der Sendeleistung auch nichts gutes, ein StepUp
> wäre nichts schlechtes.
Es war eigentlich ein Test, wie sich RFM02 und Tiny bei Kälte verhalten.
Ich hatte nciht gerechnet, daß die CR2032 überhaupt länger durchhält.
Gesendet wird ca. alle 2 Minuten 38 Byte mit 19200 Baud auf 433MHz.

Bild läßt sich nicht hochladen?
Falls jemand reinschauen will:
http://www.avr.roehres-home.de/sensoren/i_uni_sensor.html
Ewig nicht mehr angefaßt...

Gruß aus Berlin
Michael

: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (andreas_s88)


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8-Kanal RGBYW LED Lampe die im Innern eines Lichtweckers werkelt. Bei 
300mA pro Kanal und 21.5V nominell 3600 Lumen Lichtleistung (Osram 
Dragon LEDs). Kühlkörper ist ein alter Prozessorkühler nebst Lüfter, die 
Treiberboards sind eine komplette Eigenentwicklung (jaja, wäre nicht 
nötig gewesen, hat aber Spaß gemacht).

Zur PWM Erzeugung kommen zwei ATmega88 zum Einsatz, dazu kommen noch ein 
ATmega1284 als Hauptcontroller und ein ATtiny nebst Verstärker zur 
Wiedergabe von Musik/Wecktönen von SD-Karte.

Die Projektbeschreibung der LED-Treiber (nebst Schaltplänen, PCB-Layout, 
Firmware und Erklärung) findet sich auf GitHub:

https://github.com/astoeckel/led-controller

Lichtweckerplatine und Software reiche ich nach, sobald die Software 
komplett fertig ist.

: Bearbeitet durch User
von Matze (Gast)


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>> Hoffentlich braucht es in Minute 59 nicht wirklich 59 A. :-)
>
> wahrscheinlich waren die Skalen zur Ansteuerung über eine externe
> Schaltung gedacht und nicht direkt zum anklemmen (die Drähte sehen
> relativ dünn für bis zu 60 ampere aus)

Im Original war das Amperemeter eines zum Anschluss an einen Shunt; 
Vollausschlag bei 60mV. Das Voltmeter hatte (natürlich) 25V Messbereich.
Den Widerstand im Inneren beider Instrumente habe ich jeweils so 
angepasst, dass Vollausschlag jetzt bei 5V ist.

von Frank B. (tatus1969)


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Vorab schonmal als 3D: Elektronik von meinem Punktschweiß-Design. Ich 
bleibe meinem Motto treu: Widerstand ist zwecklos, wir sind die Watt. In 
diesem Fall kurzzeitig 10000 davon.

von Frank B. (tatus1969)


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Andreas S. schrieb:
> Zur PWM Erzeugung kommen zwei ATmega88 zum Einsatz, dazu kommen noch ein
> ATmega1284 als Hauptcontroller und ein ATtiny nebst Verstärker zur
> Wiedergabe von Musik/Wecktönen von SD-Karte.
Schaut klasse aus! 4 Mikrocontroller? Das nenne ich mit Kanonen auf 
Spatzen schießen :-)

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Nen Mega64 hat 6 16Bit PWMs, damit hätten sich 3 Atmegas zu einem 
verschmelzen lassen können.

von Klaus R. (klaus2)


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...misst dein Punktschweißer über den Shunt die eingebrachte Leistung? 
Wie sieht der Ansteuerungsteil aus, würd mich mal interessieren, sowie 
die Quelle. Punktschweißen ist "sexy"!

Klaus.

von Frank B. (tatus1969)


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Klaus R. schrieb:
> ...misst dein Punktschweißer über den Shunt die eingebrachte Leistung?
> Wie sieht der Ansteuerungsteil aus, würd mich mal interessieren, sowie
> die Quelle. Punktschweißen ist "sexy"!
>
> Klaus.
Fast... Das ist aber eine 300A-Sicherung und kein Shunt. Der Strom wird 
ueber den MOSFETs gemessen, ist natuerlich nicht so genau aber bei 1000A 
schlicht einfacher. Es muss aber nicht genau sein, wichtiger ist dass es 
reproduzierbar ist. Der Originalthread ist hier:
http://www.eevblog.com/forum/projects/guesses-on-what-i-am-attempting-here/ 
Die Quelle ist ein 3S 25C 5Ah Lipo, klein und guenstig.

von Ralph S. (jjflash)


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... leider sehen die Lötstellen am STM32 nicht so hübsch aus, weil beim 
Entfernen von zuviel Lötzinn mittels Lötsauglitze das Flußmittel braun 
geworden ist.

Entstanden ist das Board, weil ich gerne verschiedene Tests mit nur 
einem einzigen USB-Kabel durchführen mag.

Ursprünglich mochte ich Arduino nicht (und das Framework sowie die IDE 
mag ich immer noch nicht), allerdings mag ich die Bootloader der AVR's 
und den R3 Formfaktor.

Immerhin haben ja auch die Nucleoboards einen solchen Header, um 
sogenannte "Shields" aufzunehmen.

Also mag ich von den MCU's mit denen ich werkel gerne eine Platine in 
einem solchen Formfaktor.

Meine Platine hat (damit ich keinen ST-LINK verwenden muß) einen 
ATtiny13 als "Resetcontroller", der die Bootkondition des STM32 
eintstellt. Als USB-RS232 Brücke dient ein CH340G der (im Arduinostyle) 
auf RTS einen Pulscode an den Tiny senden und den Bootloadermodus so 
aktivieren und deaktiveren kann.

Somit kann ich über die serielle Schnittstelle den STM32 flashen und 
dennoch die serielle Schnittstelle zur Datenkommunikation verwenden. Um 
schnelle Kontrollausgaben machen zu können, hat die Platine einen Header 
um ein I2C OLED Display (mit SSD1306 Controller) aufnehmen zu können.

Der vorhandene ST-Link Connector ist nicht bestückt.

Als Upload-Programm habe ich stm32flash modifiziert, der vor dem Upload 
den Tiny13 bedient.

Funktioniert gut.

Programmiert kann die Platine mit den üblichen Tools werden:

- vorzugsweise Editor-Make Kombination (Editor ist ein eigener in der 
Konsole oder Geany auf dem Desktop)

- CooCox (seltener)

- Arduino - IDE (nach Installation STMduino und Modifikation des 
Uploadvorgangs)

- mbed (hier ist die Nucleo STM32F103 Platine zu wählen), natürlich 
funktioniert hier ein Drag & Drop auf ein Laufwerk zum Flashen nicht, da 
schlicht kein virtuelles Laufwerk zur Verfügung steht.

Platine wurde von Elecrow gefertigt (wobei bei dieser Lieferung die 
Qualität nicht sogut wie gewohnt war - unterschiedliche Padbreite bei 
IC's und SMD-Widerständen)

von Andreas S. (andreas_s88)


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> Schaut klasse aus! 4 Mikrocontroller? Das nenne ich mit Kanonen auf
> Spatzen schießen :-)
Danke! Naja, die LED-Controller Boards sind erst mal unabhängig von dem 
Wecker entstanden und besitzen jeweils einen AVR. Und der ATTiny ist mit 
dem Abspielen von 64kHz Stereo Audio bei 8 Bit pro Sample von SD-Karte 
bei 8MHz komplett Ausgelastet. ;-)

> Nen Mega64 hat 6 16Bit PWMs, damit hätten sich 3 Atmegas zu einem
> verschmelzen lassen können.
Das Design ist primär nach dem Entstanden was ich in der Bastelkiste 
hatte. ;-) Entsprechend bin ich mir durchaus bewusst, dass es noch 
einiges an Optimierungspotential gibt. Allerdings habe ich Acht 
unabhängige PWM Kanäle, also hätte der Mega64 auch nicht gereicht. Aber 
Danke für den Hinweis!

von Frank B. (tatus1969)


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Ralph S. schrieb:
> ... leider sehen die Lötstellen am STM32 nicht so hübsch aus, weil beim
> Entfernen von zuviel Lötzinn mittels Lötsauglitze das Flußmittel braun
> geworden ist.

Wenn ich solche ICs von Hand löte, dann nehme ich immer Flussmittel aus 
der Spritze, z.B. 
https://www.conrad.de/de/flussmittelstift-edsyn-fl22r-inhalt-5-ml-f-sw-26-588725.html 
Das IC an zwei Beinchen zum Fixieren festlöten (muss kein sauberer 
Lötklecks werden), dann großzügig Flussmittel über alle Pins verteilen, 
dann mit einem leicht verzinnten Lötkolben alle Pins abstreichen. Ggf 
mehrfach den Lötkolben nachverzinnen, die Menge ist hier wichtig. Am 
besten eignet sich hier eine Depot-Lötspitze, z.B. 
http://www.datatec.de/Weller-Loetspitze-ET-GW.htm Danach das Ganze mit 
Flussmittelentferner 
http://de.farnell.com/chemtronics/es835be/flussmittelentferner-flux-off/dp/860414 
reinigen, und es sieht so aus wie reflow-gelötet. Noch besser gehts mit 
Paste und Schablone, die kosten mittlerweile auch nicht mehr viel. Ich 
habe hier eine Bilderserie gemacht: 
http://www.eevblog.com/forum/manufacture/reflow-soldering-in-kitchen-with-ceramic-hub/

von Ralph S. (jjflash)


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Frank B. schrieb:
> Danach das Ganze mit
> Flussmittelentferner
> 
http://de.farnell.com/chemtronics/es835be/flussmittelentferner-flux-off/dp/860414
> reinigen,

... smile, das ist genau das, was ich nicht habe !

Allerdings stören die Rückstände nicht wirklich.

Die Sache mit der Paste hat bei mir den Haken, dass die Paste sobald sie 
ein paar Monate alt ist, so zäh wird, dass ich sie nicht mehr korrekt 
verteilen kann, leider.

Bisher hab ich also Paste genommen, verstrichen, die Pins verlötet und 
überschüssiges Lot oder gar Kurzschlüsse mit Lötsauglitze entfernt.

Beim letzten Schritt wirds halt bisweilen "braun".

von Frank B. (tatus1969)


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Ralph S. schrieb:
> Die Sache mit der Paste hat bei mir den Haken, dass die Paste sobald sie
> ein paar Monate alt ist, so zäh wird, dass ich sie nicht mehr korrekt
> verteilen kann, leider.
Meine Paste ist 2015 abgelaufen, und funktioniert immer noch wie neu. 
Ich lagere sie im Kühlschrank, und der Behälter muss luftdicht sein. Vor 
dem Benutzen aufwärmen lassen und gut durchrühren.

Ralph S. schrieb:
> Bisher hab ich also Paste genommen, verstrichen, die Pins verlötet und
> überschüssiges Lot oder gar Kurzschlüsse mit Lötsauglitze entfernt.
Paste macht erst richtig Sinn, wenn man auch eine Rakelschablone 
verwendet und im Reflowofen, mit der Heissluftpistole, oder wie ich auf 
der Herdplatte lötet. Der große Vorteil ist die Effizienz, das einzige 
was nennenswert Zeit braucht ist das Bauteileplazieren.

von F. F. (foldi)


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Frank B. schrieb:
> das einzige was nennenswert Zeit braucht ist das Bauteileplazieren.

Mit Unterdruckpumpe auch nicht mehr so lange.

von Conny G. (conny_g)


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Ralph S. schrieb:
> ... smile, das ist genau das, was ich nicht habe

Verstehe ich immer nicht, warum man Dinge beim Status Quo belässt. Werfe 
ich mir bei der nächsten Bestellung Isopropanol in den Warenkorb und 
fertig. Auf diese Weise wird mit jedem Projekt mein "Lab" besser.

von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Heute mal ein Work-In-Progress ...

Dachte, ich will euch das nicht vorenthalten^^

DIY-Cortex-M4 Board mit STM32F429 @ 168Mhz mit 32MB RAM, µSD-Karte, 
WLAN-Modul, Audio-DAC, USB (CDC und zum ESP8266 Flashen) :)

Auf dem Ding läuft ein MP3-Player mit Webinterface (im Bild sind die 
"sheets" noch nebeneinander, eine gescheite Bedienerführung kommt noch).

Haupt-Feature ist der sagenumwobene Chris-Dynamic-Compressor 
(Audacity-Plugin), der von Lisp nach C++ portiert wurde.

Eigentlich ein Look-Ahead-Kompressor mit einer potentiell sehr weiten 
Sicht (bei meinen MP3s hatte ich teilweise 17Sekunden).

Eigentlich wollte ich nur den Compressor bauen, aber mit dem großen 
Lookahead hätte es erstmal ewig gedauert, bis aus dem Kompressor wieder 
ein Audio kommt. Die einzige Lösung war, das Audio schneller in den 
Kompressor zu bekommen und dafür war ein MP3-Dekoder notwendig ...  und 
dann wurde es doch ein MP3-Player und dann brauchte er noch ein 
Bedieninterface und dann und dann und dann ...^^

Ahja und 10Band IIR-Audio-Equalizer :)

Läuft wunderbar in Echtzeit ... (und ohne Linux oder einem anderen OS) 
:)

: Bearbeitet durch User
von der schreckliche Sven (Gast)


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Hier ist mein selbstgebautes Schaltnetzteil.
Nach langem Getüftel und Gepfusche funktioniert es endlich 
zufriedenstellend. Es arbeitet mit PFC (LT1249) und einem ungeregelten 
Gleichspannungswandler. Die Ausgangsspannung ist aber erstaunlich 
stabil. Im Leerlauf 24,4 Volt, und bei 100 Watt 24,3 Volt. Mit dem 
Wirkungsgrad bin ich auch zufrieden. Ich habe es mit 100 Watt ein paar 
Stunden im geschlossenen Gehäuse laufen lassen, dann den Stecker 
gezogen, schnell den Deckel ab und Fingerprobe gemacht. Der Trafo war 
das heißeste Teil, fühlte sich an wie eine Tasse mit heißem Kaffee. Also 
alles noch im grünen Bereich. Ich werde das Teil noch ausführlicher, mit 
Schaltplan und Baubeschreibung, in Projekte & Code vorstellen.

von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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der schreckliche Sven schrieb:
> Hier ist mein selbstgebautes Schaltnetzteil.

Schöner Lochrasteraufbau!  :)

Was mir nicht gefällt: Der PE wird scheinbar ausschließlich über ein 
mit den Abstandsbolzen verschraubtes Blech über die Platine verteilt. 
Hier solltest Du lieber noch mit isolierten Litzen gezielt Verbindungen 
herstellen!

: Bearbeitet durch User
von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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"By the way":

Hast Du die Halbleiter mit UHU Alleskleber auf die Kühlbleche geheftet? 
Spendiere den Dingern doch wenigstens jeweils eine Blindniete!

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Magnus M. schrieb:
> jeweils eine Blindniete!

Ein Blindniet wäre sinnvoller. :-) SCNR …

von Frank B. (tatus1969)


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Es ist zwar keine Elektronik drin, aber Strom soll da auch durch: 
Aufnahme für die Schweißelektroden.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Sieht edel aus :), meine sind da deutlich stümperhafter gebaut.

Allerdings bin ich von purem Kupfer weg, das arbeitet sich ziemlich
stark ab.  Ich habe dann in die Kupferbolzen ein Loch gebohrt und da
je ein Stück Wolframelektrode (vom WIG-Schweißen) eingesetzt.  Die
halten viel länger.

von Ralph S. (jjflash)


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Mampf F. schrieb:
> DIY-Cortex-M4 Board mit STM32F429 @ 168Mhz mit 32MB RAM, µSD-Karte,
> WLAN-Modul, Audio-DAC, USB (CDC und zum ESP8266 Flashen) :)
>
> Auf dem Ding läuft ein MP3-Player mit Webinterface (im Bild sind die
> "sheets" noch nebeneinander, eine gescheite Bedienerführung kommt noch).
>
> Haupt-Feature ist der sagenumwobene Chris-Dynamic-Compressor
> (Audacity-Plugin), der von Lisp nach C++ portiert wurde.

... gefällt mir super. Hast du geplant hierfür eventuell die 
Projektdaten ( Gerber und Software) online zu stellen?

von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Ralph S. schrieb:
> ... gefällt mir super. Hast du geplant hierfür eventuell die
> Projektdaten ( Gerber und Software) online zu stellen?

Ja prinzipiell schon ... Müsste im Layout noch ein paar Bugs fixen (zB 
ist der µSD-Slot falsch rum gg) ... Alternativ könnte man darüber 
nachdenken, ob man ein "MP3-Player-Shield" für das STM32F429 Discovery 
bastelt ... wobei die Größe von 80*42mm schon nett ist :)

Das Discovery hat 120*65mm und das LCD würde von der Software nicht 
verwendet werden.

Dauert aber eh noch ein bisserl, wobei ich mich der Zielgeraden langsam 
nähere ... Dann kann das Ding seinem endgültigen Verwendungszweck 
zugeführt werden ...

... dem allnächtlichen Hörspielgenuss zum Einschlafen :)

(Daher Dynamik-Kompression, was es so als Feature nirgends zu geben 
scheint, bzw nicht in so gut, wie es der Chris-Compressor macht^^)

: Bearbeitet durch User
von F. F. (foldi)


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Mampf F. schrieb:
> (zB ist der µSD-Slot falsch rum gg)

So was passiert. Meine allererste Platine die was geworden war, hatte 
ein viel zu großes Gehäuse. Obwohl deutlich vor den Augen, scheint man 
es im Kopf richtig zu sehen.
Tolle Leistung, trotzdem! Daumen hoch.

von Klaus R. (klaus2)


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...wieso baut man sich ein 24V SNT (ungeregelt) selbst? Nur um es mal 
gemacht zuhaben? Das wäre völlig iO, aber trotzdem viel Aufwand.

Wolfram-Anoden, das merke ich mir schon mal...ich muss auch unbedingt 
mal was punktschweißen!

Klaus.

von Frank B. (tatus1969)


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Gestern noch auf dem Sofa, heute schon auf der Showbühne!

Übrigens wieder auf der Herdplatte gelötet...

von Joe J. (neutrino)


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Jörg W. schrieb:
> je ein Stück Wolframelektrode (vom WIG-Schweißen) eingesetzt.

Klaus R. schrieb:
> Wolfram-Anoden, das merke ich mir schon mal...ich muss auch unbedingt
> mal was punktschweißen!

Sorry für mein Klugschei*en, aber ich möchte hier kurz anmerken, dass 
einige Wolframelektroden Thoriumdioxid enthalten und somit schwach 
radioaktiv sind. In fester Form sind diese Alphastrahler zwar relativ 
harmlos, aber der beim Schweißen entstehende Rauch könnte eingeatmet 
werden. Auch beim Schleifen/Bohren/Sägen anfallender Staub oder Späne 
könnten durch Unachtsamkeit inkorporiert werden.

Gruß, Joe

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Joe J. schrieb:
> dass einige Wolframelektroden Thoriumdioxid enthalten und somit schwach
> radioaktiv sind

Das ist aber nur eine von x verschiedenen Sorten, und die benutzt
man natürlich im Hobbybereich üblicherweise nicht.  Problem dabei
ist ja auch das Anschleifen und der entstehende Schleifstaub, für
den man dann unbedingt eine Absaugung braucht.

von ♪Geist (Gast)


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Hier mein 3D gedrucktes Bauteil für den Akku-Schrauber zum verdrillen 
der Leitung.

von Soul E. (souleye)


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♪Geist schrieb:

> Hier mein 3D gedrucktes Bauteil für den Akku-Schrauber zum verdrillen
> der Leitung.

Gute Idee, aber die Adern nicht am Werkzeug festbinden! Wenn Du beide 
Kabel gemeinsam nach links drehst, müssen sich die Adern für sich nach 
rechts drehen können. So dass eine auf die Oberseite der Einzelader 
gemalte Linie auch nach dem Verseilen noch oben liegt. Sonst steht die 
Ader unter (mechanischer) Spannung.

von Klaus R. (klaus2)


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...ich löte die Adern immer kurz zusammen und hänge die dann über einen 
Schraubhaken, der im Bohrfutter eingespannt ist. Ein Glück dass es auch 
ein Leben ohne 3DD gibt :) - und passt eigentlich besser zu QnD.

Klaus.

von Guest (Gast)


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Klaus R. schrieb:
> ...wieso baut man sich ein 24V SNT (ungeregelt) selbst? Nur um es
> mal
> gemacht zuhaben? Das wäre völlig iO, aber trotzdem viel Aufwand.

Wie heisst es so schön: Hobby ist, mit grösstmöglichem Aufwand 
geringstmoglichen Nutzen erzielen.

Und dennoch lernt man was dabei.

von Klaus R. (klaus2)


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Das war GENAU der Satz, der mir auch im Kopfe umherging :)

Klaus.

von Christof R. (prediger)


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Hallo Foren Gemeinde,
Ich bin die Tage über einen Beitrag auf YouTube gestolpert bei dem 
jemand mit 4 Peltierelementen und der eigenen Körperwärme eine LED zum 
leuchten bringt.
Das Interessante daran war der Step-Up Wandler. Mir war nicht bewusst, 
dass man mit eine fast beliebigen 1:1 Übertrager, einen Widerstand, 
einem NPN-Transistor, einer Shottkey-Diode und einem Kondensator, einen 
Step-Up Wandler bauen kann, der ohne zusätzliche Versorgungsspannung 
schon bei etwas über 0,6V anläuft.
Als Übertrager habe ich den 230V Eingangsfilterübertrager aus einem 
ausgedientem PC-Netzeil genommen, den hatte ich halt, es geht auch etwas 
kleineres :-).
Ein Peltierelement hat als thermischer Generator einen linearen ohmschen 
Innenwiderstand. D.h. ich bekomm die meiste Leistung aus dem 
Peltierelement, wenn mein Verbraucher eben auch annähernd diesen 
Widerstand hat.
Das hat diese Schaltung aber nicht. Die Spannung bricht am 
Peltierelement kaum ein, wenn man die Schaltung anschließt. Die 
Urschaltung ist im GIF grün dargestellt.
Also habe ich das ganze mal gepimmt. T1,T2,R1,R2,R3 bilden ein 
Flip-Flop. T3,R4,LED1 sperren das Flip-Flop bis wenigstens etwas über 3V 
aufgebaut wurden. Erst dann ist die Spannung hoch genug um den MOSFET 
treiben zu können. D3 hebt den Schaltpunkt des Flip-Flops etwas an. Über 
D1 gelangt das Abschaltsignal an das Flip-Flop. Es schaltet ab, wenn die 
Eingangsspannung unter 0,3V gesunken ist. Hat der Tr1 sich dann über D2 
in C3 entladen kann T5 sich wieder öffnen. Die Spannung über T5 fällt. 
Über C2 gelangt ein Puls auf das Flip-Flop was nun auch wieder den 
MOSFET einschaltet. Der MOSFET bleibt nun eingeschaltet bis die 
Eingangsspannung wieder unter 0,3V sinkt.
Jetzt bricht auch die Spannung am Peltierelement ein und die LED's 
leuchten deutlich heller. Beim TEC1-12704 bin ich auf 0,7V und 150mA 
gekommen. Die Schaltfrequenz des Wandlers ist maßgeblich vom Tr1 
abhängig, mehr als 10kHz sollten es aber nicht werden.
Das Bild PT3.jpg wurde nur mit der Beleuchtung der angeschlossenen LED 
gemacht.

LG Christof

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Christof R. schrieb:
> einer Shottkey-Diode

Walter Schottky hatte einen deutschen Namen. ;-)

Früher™ hat man sowas vorzugsweise mit Germaniumtransistoren gebaut,
da diese schon bei sehr kleinen Spannungen ansprechen.

Aber nett sind solche “energy harvesting”-Spielchen natürlich allemal.

von Christof R. (prediger)


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Ups :-)

Das mit dem Germaniumtransistor könnte man auch ausprobieren, aber ich 
glaube dann wird der Spannungshub zu gering um mit der Schaltung noch 
hin zu kommen.

: Bearbeitet durch User
von Dieter F. (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Walter Schottky hatte einen deutschen Namen. ;-)

Der Name kommt aus Ostpreußen und geboren ist er in Zürich :-)

von Frank B. (tatus1969)


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Wir sind die Watt, Widerstand ist zwecklos!

Auch in diesem Fall. Die ersten Schweißpunkte mit meinem neuen 
Lieblingsspielzeug. Ich könnte die ganze Nacht durchtackern. Wenns nicht 
so stinken würde...

Der Thread zum Punktschweißer ist hier 
https://endless-sphere.com/forums/viewtopic.php?f=14&t=89039&p=1303040 
und hier 
http://www.eevblog.com/forum/projects/guesses-on-what-i-am-attempting-here/ 
.
Bei Interesse (gerne PM) mache ich eine kleine Auflage Bausätze zum 
Verkauf :-)

von Frank B. (tatus1969)


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Das Video is online!

Youtube-Video "Next level DIY battery spot welding"

Sorry, dass ich hier bisher keinen Extra-Thread gemacht habe, mit dem 
nächsten Post versprochen!

Wenns euch gefällt, gerne per Facebook etc teilen. Das würde mir 
weiterhelfen.

von F. F. (foldi)


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Fein! Sag mal Bescheid, wenn die Batterie hin ist.

von Frank B. (tatus1969)


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F. F. schrieb:
> Fein! Sag mal Bescheid, wenn die Batterie hin ist.
Bin auch gespannt. Ein paar hundert Schüsse hat sie bereits überstanden, 
man sieht es ihr aber auch schon an. Kommt bei Nichtverwendung definitiv 
in die Munitionskiste für meine Lipos.

von Martin M. (mcmaier)


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Hallo allerseits.

Vor kurzem hatte ich meine alte Kompaktanlage SC-PM 28 von Panasonic aus 
der Mottenkiste ausgegraben, die vor Jahren wegen mangelhaftem WAF auf 
den Speicher verbannt wurde. (Ich fand den Sound ganz gut, aber meiner 
Frau gefiel die Optik nicht... Als ob das bei einer Stereoanlage so 
wichtig wäre ;-)

Ein Test ergab, dass der 5-fach CD-Wechsler nicht mehr tat, verkaufen 
war somit keine Option. Aber wegwerfen wollte ich die Anlage nicht. Also 
habe ich sie ausgeschlachtet, ein paar Grundfunktionen untersucht und 
schließlich eine "Soundbar" bzw. einen in das TV-Lowboard eingepassten 
Verstärker gebaut.

Anhand Trafo, Spannungsversorgung und Verstärker-Grundplatine der 
Stereoanlage wurden die Abmessungen für ein eigenes Alu-Gehäuse 
abgeschätzt, das ich mittels Gehäuseprofilen aufgebaut habe.
Front- und Rückplatte des Gehäuses sind gelasert, die Ausschnitte für 
die Stecker usw. habe ich von der Anlage abgekupfert bzw. neue 
hinzugefügt für die zusätzliche Elektronik.

Über eine kleine Adapterplatine wird die Anlage (per Optokoppler 
galvanisch getrennt) aus dem Standby geweckt, sobald der TV 
eingeschaltet wird. (Zum Glück schaltet der TV seine USB-Anschlüsse ein 
und aus :-) Ein Schalter ermöglicht auch das dauerhafte Einschalten des 
Verstärkers.

Ein TOSlink zu Analog-Konverter vom Chinamann sollte das Audiosignal vom 
TV in die Anlage bekommen. Leider habe ich dann festgestellt, dass 
hierbei keine Lautstärkeeinstellung über die TV-Fernbedienung möglich 
ist.
Da ich keine zusätzliche Fernbedienung für den Verstärker vorgesehen 
habe (und auch keine will), habe ich den Verstärker kurzerhand per 
Klinke am Kopfhörer-Ausgang angeschlossen.
Somit lässt sich die Lautstärke wie gewohnt am TV einstellen.

Die Boxen passen ohne die seitliche Kunststoffabdeckung genau ins 
Lowboard. Vorher habe ich sie noch weiß lackiert. Damit ergibt sich ein 
ganz ansehnliches Gesamtbild. (Die graue Kiste im letzten Bild steht 
natürlich nur zu Testzwecken auf dem Boden, auch sie passt hinter den 
Boxen ins Lowboard...)

Erste Hörtests mit ein paar Musikvideos waren auf jeden Fall sehr 
zufriedenstellend ;-)

: Bearbeitet durch User
von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Du solltest die Lautsprecher noch um 180° drehen (die Hochtöner gehören 
nach außen ).

von Marco K. (fuerst-rene)


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Warum nach außen Magnus?
Die Quelle für das Bild ist doch Mittig?

von Bernhard D. (pc1401)


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Marco K. schrieb:
> Warum nach außen Magnus?
> Die Quelle für das Bild ist doch Mittig?

Die Richtungsempfindlichkeit des menschlichen Ohres ist 
frequenzabhängig. Tiefe Töne kann man kaum orten (deshalb ist die 
Position eines Subwoofers eher unkritisch). Höhere Töne dagegen liefern 
die Richtungsinformation, in der gezeigten Anordnung verringert man 
unnötig die Breite der Stereobasis.

Wenn man in 1 m Entfernung davor sitzt, ok, ansonsten würde ich es 
ändern.
Idealerweise sollten Hörer und Lautsprecher ein gleichseitiges Dreieck 
aufspannen.

Gruß,
Bernhard

von Jochen W. (Gast)


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Bernhard D. schrieb:
> Idealerweise sollten Hörer und Lautsprecher ein gleichseitiges Dreieck
> aufspannen.

... und idealerweise sollten sich die Lautsprecher (zumindest Hoch-
und Mitteltöner bzw. H/MT) etwa in Ohrenhöhe befinden. Ich würde
sie beiderseits des TV auf dem Lowboard plazieren.

Auch gehören die grauen Abdeckungen auf die Boxen. Von dem extremen
Kontrast der tiefschwarzen LS-Membranen zu dem weissen Gehäuse kann
man ja Augenkrebs bekommen. ;-)

Ich selbst habe hier ebenfalls rund vier Meter Lowboards in Weiss
stehen.(IKEA Kallax) Die Gehäuse der 25l-Aktivboxen darauf sind
hellgrau lackiert. Passend dazu ist die Schallwand  - Ton-in-Ton –
mittelgrau gehalten.

von Martin M. (mcmaier)


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Danke, bin immer offen für Verbesserungsvorschläge. Wobei mich der 
optische Kontrast nicht so stört, DVD-Player und Rahmen des TV sind ja 
auch schwarz.

Aber suboptimal ist, dass TV-Mitte und Stereo-Mitte nicht 
übereinstimmen...
Den Tipp mit links und rechts neben dem TV werde ich demnächst mal 
ausprobieren. Sollte kein Platz mehr sein, kann ich meiner Frau ja mal 
ein Downgrade von 55" auf 50" empfehlen (Duck und weg) ;-)

von Markus H. (dasrotemopped)


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Nachdem ich für das STM32F429i-Disco bereits einige Experimente für 
einen VGA Ausgang gemacht habe, wollte ich das Ganze auch für das 
STM32F746G-Disco machen. Aber diesmal ohne das TFT opfern zu müssen und 
mechanisch etwas ansprechender. Der Vorteil beim STM32F746-Board ist das 
Mehr an Peripherie und der etwas schnellere uC.
Die Kalkulation für den DAC aus LL4148 Dioden und Widerständen ist etwas 
kniffelig gewesen, da man ja die 75 Ohm Impedanz / 0,7V Peak erreichen 
muss für die optimale Anpassung an den PC Monitor. Ein R2R Array würde 
da nicht funktionieren. Nach ein paar Tests habe ich die idealen Werte 
gefunden. Dann noch die Anpassung an die E-Reihe für beschaffbare 
Widerstandswerte und es kann an die Lochrasterplatine gehen.
Das Löten für das STM32F429i-Disco Board war noch einfach, weil ich an 
die Stiftleisten gehen konnte. Bei STM32F746G-Disco musste ich den 
feinen Lackdraht und die Lupe auspacken. Aber dafür sieht die 
Erweiterungsplatine ganz gelungen aus.
Witzigerweise kann das Onboard TFT was mit den VGA Timings anfangen und 
zeigt den Bildausschnitt links oben (480x272) von den 1280x720 an. Nicht 
beabsichtigt, aber interessant.
Wäre schön, wenn ST mal einen VGA Ausgang direkt auf ein Disco Board 
integrieren würde. Die Bauteilkosten sind bis auf die VGA Buchse 
minimal.

Gruß,
dasrotemopped.

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Schöne Fummelei!
Die Farben kommen auch gut rüber, nicht wie bei den 3x4 Bit DACs.

VGA aufm dem Disco wirste wohl nicht mehr erleben, denn VGA wurde 
offiziell für Tod erklärt.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/VGA-Buchse-zum-Aussterben-verurteilt-1151036.html

Wenns bei PCs nicht mehr kommt, dann stirbts auch woanders aus.
Ohne VGA Bildschirme verbat auch keiner mehr VGA.

Also ab wann gibts basterfreundliche Displayport Adapter?
8Bit RGB rein und DP raus.

von Markus H. (dasrotemopped)


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>VGA aufm dem Disco wirste wohl nicht mehr erleben
Ich weiß, HDMI ist angesagt, mit Sound.

Aber erst mal VGA ans Rennen bekommen, dann gibt es den nächsten 
Softwareschritt auf dem STM32F769I-Disco mit DSI/HDMI und danach den 
eigenen HDMI Adapter. Das Konstrukt von ST funktioniert zwar, aber 
stabil sieht anders aus.

Gruß,

dasrotemopped.

von Mark W. (kram) Benutzerseite


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Nichts Toolles, aber na ja...

Super LED Hack APA102 2020, die kleinen...
(da ja heute jeder, der einen Loetkolben besitzt, ein Hacker ist...:-))

Ich habe mir kuerzlich welche von den digital RGB LEDs bestellt, und 
gestern eine davon in Betrieb genommen.
Loeten unter der Lupe geht gerade noch.
Das Gehaeuse hat 2x2mm.
Ich habe auf der Unterseite die Draehte angeloetet.
Anschliessend habe ich sie auf etwas dickere Plastikfolie gelegt und 
klares Epoxy drueber getropft.
Dann habe ich die Draehte an ein Adapterboard angeloetet.

von Dennis  . (nqtronix)


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Mark W. schrieb:
> Nichts Toolles, aber na ja...
>
> Super LED Hack APA102 2020, die kleinen...

Ich seh' mal drüber hinweg, dass der Beitrag besser in den Q&D Thread 
passt...

Mir war nicht bewusst, dass es die "digitalen" LEDs mittlerweile in so 
kleinen Gehäusen gibt, Danke für den Tipp! Wo du jetzt schon mal einen 
Adapter hast, könntest du mal bitte ausprobieren, bis zu welcher 
Spannung die LED noch funktioniert?

von Mark W. (kram) Benutzerseite


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Dennis  . schrieb:
> Mark W. schrieb:
>> Nichts Toolles, aber na ja...
>>
>> Super LED Hack APA102 2020, die kleinen...
>
> Ich seh' mal drüber hinweg, dass der Beitrag besser in den Q&D Thread
> passt...
>
Ja, da sollte er eigentlich hin. :-) Habe mich vertan. Wenn den jemand 
dorthin kopieren kann, waere das nett.

> Mir war nicht bewusst, dass es die "digitalen" LEDs mittlerweile in so
> kleinen Gehäusen gibt, Danke für den Tipp! Wo du jetzt schon mal einen
> Adapter hast, könntest du mal bitte ausprobieren, bis zu welcher
> Spannung die LED noch funktioniert?
Also ich benutze zum Probieren den Arduino Zero. Das mach ich generell 
mit 3.3V auf den Datenleitungen und 5V Versorgungsspannung.
3.3V als Versorgung geht aber auch noch.

von Luca E. (derlucae98)


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Wieder mal ein neuer Röhren-Kopfhörerverstärker. Diesmal mit der ECC82 
im Gegentakt.
Warum schon wieder einer? Ich hatte mal Lust drauf. ;-)

Die Bauzeit ist mit etwa 5 Wochen relativ lange, liegt allerdings daran, 
dass mich das Gehäuse fast in den Wahnsinn getrieben hat. Alleine das 
Sägen der Gehrungen für die Trafohauben hat mehrere Anläufe gebraucht, 
weil die Proxxon Fet kein Genauigkeitswunder ist. Eine 45° Gehrung zu 
sägen war eine echte Herausforderung.
Das Chassis habe ich mehrmals lackiert und wieder abgeschliffen, weil 
ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden war. Beim Zusammenbau habe ich mir 
den Lack dann erneut versaut. Also alles wieder abbauen... Die 
Trafohauben haben natürlich durch den Lack an der Grundplatte 
festgeklebt. Da half nur rohe Gewalt. Neu lackieren musste ich ja 
sowieso...

Die Frontplatten kommen von Schaeffer. Leider sind die Kanten nicht 
eloxiert, sodass ich diese auch noch lackieren musste.

Als Übertrager kommen Hammond 125B zum Einsatz. Sicherlich nicht die 
beste Wahl, aber die 15dB starke Gegenkopplung bügelt den Frequenzgang 
ziemlich glatt.
Geheizt wird mit DC, damit kein Brumm in die Röhren einstreut.
Im Kopfhörer ist tatsächlich kein Brummen und kein Rauschen zu hören. 
Absolute Stille!

Ich habe den Klirrfaktor mal mit ARTA bei 100mW an 16Ω gemessen. Bei 
100mW platzen allerdings schneller die Trommelfelle als dass man den 
Klirr wahrnimmt. In wie weit man der Laptopsoundkarte hier trauen kann, 
weiß ich nicht. Die Werte sind für einen Röhrenverstärker allerdings 
plausibel.

Fazit: Es macht wirklich Spaß mit ihm Musik zu hören, aber natürlich war 
er wiedermal viel teurer als geplant...

Edit: Das wichtigste Bild vergessen

: Bearbeitet durch User
von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Schönes Gerät!
Für die Lötverbindung am Powercon gibts aber Punktabzug ;)

von F. F. (foldi)


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Luca E. schrieb:
> Neu lackieren musste ich ja
> sowieso...

Selten, fast nie, schreibe ich etwas nachteiliges über die Sachen, die 
hier so vorgestellt werden.
Das ist auch hier bitte nicht so zu verstehen.
Wenn sich jemand Mühe gegeben hat und etwas baut, das hier vorstellt, 
finde ich es nicht schön, wenn es dann hier zerrissen wird.

Aber ...
Luca, du hast es doch mehrmals probiert, wie du schreibst. Auf den 
Bildern ist leider all zu gut zu sehen, wie schlecht der Lack geworden 
ist.
Wieso gibst du das dann nicht jemanden, der das kann? Das ist doch keine 
Schande. Ich kann auch keine Türen streichen. Auch wenn ich sonst so 
ziemlich alles kann. Da muss man einfach mal kapitulieren, gerade wenn 
es schon mehrmals nicht hingehauen hat. Farbwahl und Anordnung ok. Sieht 
nämlich insgesamt sehr schön aus.

von jz23 (Gast)


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Mir gefällts und die Kritik am Lack kann ich nicht ganz nachvollziehen. 
Aber denke mal, dass da ja auch jeder andere Ansprüche hat.

Mich persönlich würden die silbernen PZ Schrauben ziemlich stören, da 
würde ich eher Torx nehmen (sieht einfach professioneller aus) und nach 
dunkleren Schrauben Ausschau halten.

Ansonsten wirklich sehr edel das Teil.

von Luca E. (derlucae98)


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F. F. schrieb:
> Ich kann auch keine Türen streichen.

Das ist ja nichts, was man nicht lernen kann. Und am besten lernt man es 
beim machen.

jz23 schrieb:
> Mich persönlich würden die silbernen PZ Schrauben ziemlich stören

Mich stören sie tatsächlich auch. Es ist allerdings gar nicht so einfach 
schwarze Torx-Schrauben mit Panhead in der Größe 3,5x20 zu finden.

von Dennis  . (nqtronix)


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Luca E. schrieb:
> Mich stören sie tatsächlich auch. Es ist allerdings gar nicht so einfach
> schwarze Torx-Schrauben mit Panhead in der Größe 3,5x20 zu finden.

Wenn du in den Maßen leicht flexibel bist, gibts 100stk. inkl. Versand 
für etwa 6€ direkt aus China:
https://www.aliexpress.com/wholesale?SearchText=torx%20pan%20head%20black&maxQuantity=100&isUnitPrice=y&SortType=price_asc

von Flip Schaumal (Gast)


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Hallo zusammen,

nach einigen Jahren für Prototypen, Planung, Programmieren, Schrauben 
und Löten ist er nun endlich fertig:

Mein 12x12x12 RGB LED Cube mit Raspberry Pi
--> Youtube-Video "LED Cube RGB 12x12x12 (Flip's Cubicle)" <--

Ein paar Zahlen, Daten, Fakten:
58711 Zeilen C-Code (2.12 Mb in 75 Dateien)
4717 Zeilen Animatsions-Steuer-Scripte (140 kb in 32 Dateien)
4507 Zeilen VHDL (695 kb in 24 Dateien)
1728 RGB LEDs + 1160 weitere elektronische Bauteile
Über 13.000 Lötpunkte
910 Löcher und Gewinde für 195 Schrauben

Ganz grob ein paar Worte zum Aufbau:
1) Hardware
- Die Darstellung erfolgt ebenenweise mit einer Bildwiederholfrequenz 
von 280 Hz (pro Ebene knapp 0,3ms)
- Die Farben der aktuell leuchtenden Ebene (144 RGB-LEDs) werden über 27 
x TLC5940 gesteuert
- Die Auswahl der Ebenen erfolgt über insgesamt 36 FETs (IRF4905)
- Die Daten an die TLC5940 kommen über SPI vom Raspi (per DMA-Transfer)
- Für die Spannungsversorgung gibt es 2 Netzteile: Ein kleines für 5A 
und ein großes für 20A (das kleine erzeugt weniger Wärme, ist aber zu 
klein für ausreichende Helligkeit des Würfels bei Tageslicht)
- 2 PWM-gesteuerte 60mm-Lüfter sorgen für geregelte Kühlung, falls 
erforderlich
- Zur Messung diverser Spannungen (Diagnose, ...), für Audio-Eingänge 
und für die Regelung der Lüfter gibt es 2 AD-Wandler (3208) auf der 
Platine
- Zur Steuerung der Ebenen-FETs, der AD-Wandler, der Netzteile und der 
Lüfter gibt es ein FPGA (Außerdem: Abschalten der Netzteile, wenn der 
Raspi heruntergefahren ist)
- Das FPGA hängt ebenfalls über SPI am Raspi. Die Audio-Daten können als 
Samples oder als FFT ausgelesen werden.

2) Software
- pro 10ms werden die RGB-Daten für bis zu 6 Ebenen berechnet (idR wird 
das dargestellte Bild mit 50Hz neu berechnet)
- Wenn die Rechenzeit hierzu nicht ausreicht, dann werden entsprechend 
weniger Ebenen berechnet
- Die Daten der Darstellung stammen aus Animationsobjekten (z.B. Rubiks 
Cube, Regen, ...)
- Zusätzlich gibt es Objekte für die Transformation der Daten (Position, 
Skalierung, Drehung, Farbe, ...)
- Die Objekte werden dynamisch erzeugt, parametriert und für die 
Darstellung ausgewählt (und nach der Darstellung entfernt). Hierzu gibt 
es einen Interpreter, der zur Laufzeit parallel ein paar Skripte 
abarbeitet, welche Animation gerade mit welchen Parametern dargestellt 
werden soll (Die Übergänge zwischen den Animationen entstehen, indem 
Skripte die Transformationen und die Objekte steuern)
- Neben den Funktionen für die Darstellung gibt es Module für die 
Hardware-Steuerung, die Lüfterregelung, Diagnose, einen Fehlerbericht, 
einen Failsafe-Mode, die Bedienung etc.
- Nach der Initialisierung werden alle Funktionen als Timer-Tasks 
ausgeführt (meist im 10ms-Raster)

3) Schnittstellen
- An der Uhr gibt es nur einen Taster zum Ein- und Ausschalten, alle 
weiteren Bedienungen erfolgen über eine Webseite (nur im lokalen Netz 
verfügbar)
- Auf der Webseite werden Betriebsmodi, Helligkeit und Lebendigkeit 
eingestellt
- Für die Entwicklung zeigt die Webseite zudem wichtige Messwerte an, 
auch können wichtige Parameter über die Webseite verstellt werden. Ein 
Messfenster zeigt 3 auswählbare zeitliche Verläufe, z.B. Temperaturen 
oder CPU-Last ("Applikationswerkzeug").
- Ein Bericht auf der Webseite zeigt die letzten Fehlermeldungen etc an.
- Wenn ein Fehler auftritt, dann versendet die Uhr einen Fehlerbericht 
per E-Mail an mich
- Zur Entwicklung der Animationen können die dargestellten bzw. die 
darzustellenden Daten via TCP zwischen dem Würfel und Matlab 
ausgetauscht werden (MiL).
- Zudem läuft der Code auch in einer kleinen Progrmmierumgebung auf dem 
PC; auch zwischen PC und Würfel bzw. zwischen PC und Matlab können die 
RGB-Daten ausgetauscht werden (SiL).


Ein guter Rat zuletzt:
Bitte nur nachbauen, wer im Wohnzimmer einen sozialverträglichen 
Aufstellort, einige Jahre seiner Freizeit und ca. 2700 EUR übrig hat.


Viel Spaß mit dem Video wünscht

Flip

von Conny G. (conny_g)


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Gigantisch, das gefällt mir. So sollte ein LED-Cube gemacht sein. :-)
Hab grad mal nachgerechnet: Würde jede LED mit 20mA versorgt bräuchtest 
Du 35A. Wahnsinn.

von Super G. (sag)


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FETT!

Darf ich fragen wo die 2700,- stecken? Nur in der Hardware oder auch in 
Softwarelizenzen?

von Joe J. (neutrino)


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Wahnsinn! Komplimente!

von Flip S. (flip_schaumal)


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Hallo zusammen,

nach einigen Jahren für Prototypen, Planung, Programmieren, Schrauben 
und Löten ist er nun endlich fertig:

Mein 12x12x12 RGB LED Cube powered by Raspberry Pi
--> Youtube-Video "LED Cube RGB 12x12x12 (Flip's Cubicle)" <--

Ein paar Zahlen, Daten, Fakten:
58711 Zeilen C-Code (2.12 Mb in 75 Dateien)
4717 Zeilen Animations-Steuer-Scripte (140 kb in 32 Dateien)
4507 Zeilen VHDL (695 kb in 24 Dateien)
1728 RGB LEDs + 1160 weitere elektronische Bauteile
Über 13.000 Lötpunkte
910 Löcher und Gewinde für 195 Schrauben

Ganz grob ein paar Worte zum Aufbau:
1) Hardware
- Die Darstellung erfolgt ebenenweise mit einer Bildwiederholfrequenz 
von 280 Hz (pro Ebene knapp 0,3ms)
- Die Farben der aktuell leuchtenden Ebene (144 RGB-LEDs) werden über 27 
x TLC5940 gesteuert
- Die Auswahl der Ebenen erfolgt über insgesamt 36 FETs (IRF4905)
- Die Daten an die TLC5940 kommen über SPI vom Raspi (per DMA-Transfer)
- Für die Spannungsversorgung gibt es 2 Netzteile: Ein kleines für 5A 
und ein großes für 20A (das kleine erzeugt weniger Wärme, ist aber zu 
klein für ausreichende Helligkeit des Würfels bei Tageslicht)
- 2 PWM-gesteuerte 60mm-Lüfter sorgen für geregelte Kühlung, falls 
erforderlich
- Zur Messung diverser Spannungen (Diagnose, ...), für Audio-Eingänge 
und für die Regelung der Lüfter gibt es 2 AD-Wandler (3208) auf der 
Platine
- Zur Steuerung der Ebenen-FETs, der AD-Wandler, der Netzteile und der 
Lüfter gibt es ein FPGA (Außerdem: Abschalten der Netzteile, wenn der 
Raspi heruntergefahren ist)
- Das FPGA hängt ebenfalls über SPI am Raspi. Die Audio-Daten können als 
Samples oder als FFT ausgelesen werden.

2) Software
- pro 10ms werden die RGB-Daten für bis zu 6 Ebenen berechnet (idR wird 
das dargestellte Bild mit 50Hz neu berechnet)
- Wenn die Rechenzeit hierzu nicht ausreicht, dann werden entsprechend 
weniger Ebenen berechnet
- Die Daten der Darstellung stammen aus Animationsobjekten (z.B. Rubiks 
Cube, Regen, ...)
- Zusätzlich gibt es Objekte für die Transformation der Daten (Position, 
Skalierung, Drehung, Farbe, ...)
- Die Objekte werden dynamisch erzeugt, parametriert und für die 
Darstellung ausgewählt (und nach der Darstellung entfernt). Hierzu gibt 
es einen Interpreter, der zur Laufzeit parallel ein paar Skripte 
abarbeitet, welche Animation gerade mit welchen Parametern dargestellt 
werden soll (Die Übergänge zwischen den Animationen entstehen, indem 
Skripte die Transformationen und die Objekte steuern)
- Neben den Funktionen für die Darstellung gibt es Module für die 
Hardware-Steuerung, die Lüfterregelung, Diagnose, einen Fehlerbericht, 
einen Failsafe-Mode, die Bedienung etc.
- Nach der Initialisierung werden alle Funktionen als Timer-Tasks 
ausgeführt (meist im 10ms-Raster)

3) Schnittstellen
- An der Uhr gibt es nur einen Taster zum Ein- und Ausschalten, alle 
weiteren Bedienungen erfolgen über eine Webseite (nur im lokalen Netz 
verfügbar)
- Auf der Webseite werden Betriebsmodi, Helligkeit und Lebendigkeit 
eingestellt
- Für die Entwicklung zeigt die Webseite zudem wichtige Messwerte an, 
auch können wichtige Parameter über die Webseite verstellt werden. Ein 
Messfenster zeigt 3 auswählbare zeitliche Verläufe, z.B. Temperaturen 
oder CPU-Last ("Applikationswerkzeug").
- Ein Bericht auf der Webseite zeigt die letzten Fehlermeldungen etc an.
- Wenn ein Fehler auftritt, dann versendet die Uhr einen Fehlerbericht 
per E-Mail an mich
- Zur Entwicklung der Animationen können die dargestellten bzw. die 
darzustellenden Daten via TCP zwischen dem Würfel und Matlab 
ausgetauscht werden (MiL).
- Zudem läuft der Code auch in einer kleinen Progrmmierumgebung auf dem 
PC; auch zwischen PC und Würfel bzw. zwischen PC und Matlab können die 
RGB-Daten ausgetauscht werden (SiL).


Ein guter Rat zuletzt:
Bitte nur nachbauen, wer einen sozialverträglichen Aufstellort, mehr als 
4 Jahre seiner Freizeit und ca. 2700 EUR übrig hat :-)

Viel Spaß mit dem Video wünscht

Flip

von Malte _. (malte) Benutzerseite


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Super G. schrieb:
> FETT!
>
> Darf ich fragen wo die 2700,- stecken? Nur in der Hardware oder auch in
> Softwarelizenzen?
Das wüsste ich jetzt auch gerne. Dass Projekte gerne mal teurer werden 
als geplant kenne ich aus eigener Erfahrung, aber 4Stellige Beträge sind 
schon was anderes (außer natürlich man rechnet seine Zeit zu dem Satz 
um, den man Netto verdienen würde, dann könnte es auch 5Stellig werden).

von Flip S. (flip_schaumal)


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Hi Conny,

nicht ganz, weil der Würfel ja nur ebenweise leuchtet. Das macht dann 
bei 3 x 144 x 20mA = 8,64 A.
Ein Netzteil dieser Größe hat allerdings eine Verlustleistung, die schon 
einen Lüfter braucht. Deshalb habe ich tatsächlich ein großes mit 20A 
und ein kleines mit 5A verbaut. Normalerweise und insb. abends reicht 
das kleine aus, dann muss der Lüfter sich nicht so abrackern :-)

Gruß Flip

von Flip S. (flip_schaumal)


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Malte _. schrieb:
> Super G. schrieb:
>> FETT!
>>
>> Darf ich fragen wo die 2700,- stecken? Nur in der Hardware oder auch in
>> Softwarelizenzen?
> Das wüsste ich jetzt auch gerne. Dass Projekte gerne mal teurer werden
> als geplant kenne ich aus eigener Erfahrung, aber 4Stellige Beträge sind
> schon was anderes (außer natürlich man rechnet seine Zeit zu dem Satz
> um, den man Netto verdienen würde, dann könnte es auch 5Stellig werden).

gerne:

Gehäuse: 600 EUR <-- habe ich machen lassen, so schön hätte ich es 
selber nie hinbekommen
Platinen (PCB-Pool): 570 EUR <-- Lochraster ist billiger, aber in 
gelayouteten Platinen mache ich erfahrungsgemäß weniger Fehler. Ist 
teuer, hat sich aber gelohnt (nur 2-3 Fehler...)
27 TLC5940: 100 EUR
40 IRF4905: 100 EUR
2000 RGB-LED: 160 EUR + 30 EUR Zoll
Buchsen auf der Rückwand: 100 EUR
FPGA-Bord: 70 EUR
Netzteile: 100 EUR
Kupferdraht (300m): 50 EUR
Und ein ganzer Haufen Kleinzeug (Lautsprecherkabel für Stromversorgung, 
Flachbandkabel, Transistoren, Schrauben, Aluprofile, Klemmen, Relais, 
Lüfter, Raspi, Vogelfutter, ...)

von Flip S. (flip_schaumal)


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Joe J. schrieb:
> Wahnsinn! Komplimente!

Danke für die Blumen :-)

von Flip S. (flip_schaumal)


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Alle Achtung - für meinen Geschmack sehr sauber verarbeitet. Viel Spaß 
mit dem Verstärker!

von Michael L. (michaelx)


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Conny G. schrieb:
> Gigantisch, das gefällt mir. So sollte ein LED-Cube gemacht sein. :-)
> Hab grad mal nachgerechnet: Würde jede LED mit 20mA versorgt bräuchtest
> Du 35A. Wahnsinn.

Wenn schon, dann eher 105A ;-)

von K. J. (theborg0815) Benutzerseite


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Kleiner IoT Lichtschalter mit ESP8266, Display für die 
Raumtemperatur/Luftfeuchtigkeit ... und zwei Touch Sensoren, der wird 
noch etwas flacher hab leider einen Kondensator falsch bestellt, 
deswegen ist das Netzteil sehr hoch geworden.

von Frank aus Köln (Gast)


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Hallo K. J.
dein IOT Switch gefällt mir sehr gut, hast du da ein paar mehr Bilder 
und Infos zu.
Ich habe vor ähnliches zu bauen, überlege aber noch welche art Netzteil 
(HLK-PM12 oder Kondensator Netzteil) oder ob ich die Befestigungsplatte 
direkt als Platine mache.
Kommt bei Dir auf der Leerdosenseite noch ein Gehäuse drüber oder baust 
Du das so ein wie es ist.
Was kommt vorne auf den Schaltereinsatz drauf?
Eigene Frontplatte?

Gruß aus Köln

Frank

von K. J. (theborg0815) Benutzerseite


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Hi, Frank

Als Netzteil hab ich ein ameof3-3.3sljz verwendet wegen der entstehenden 
Wärme hab ich auf die Fertigmodule verzichtet, so ist das heißeste 
Bauteil der ESP mit <30c, Das Netzteil hat bei Zimmertemperatur 
angenehme 27c, noch lauft aber der Langzeittest, außerdem war es mir 
lieber was mit Datenblatt zu verwenden und etwas mehr Sicherheit bei der 
Galvanischen Trennung zu haben.

Gebaut hab ich das ganze für das Standard Jung Schalterprogramm "AS 
581", "AS 506" wobei nur die Obere Platine für ein anderes 
Schalterprogramm geändert werden müsste, der Rest ist überall gleich, 
bin noch etwas am überlegen ob ich einen eigenen Ramen mache aber ich 
denke ehr nicht, ich werde noch einen Innenteil als Abdeckung machen da 
fehlt mir aber noch Passendes Filament.

Unten ist vorgesehen wegen den THT Bauteilen einen kleinen Schutz drauf 
zu machen damit die dahinterliegenden Kabel nicht angepiekst werden da 
fehlt mir aber noch eine idee für das Material.

Bei der Befestigungsplatte, hab ich einen Schalter zersägt, solange das 
WLAN-Signal nicht dadrunter leidet bleibt das auch so, ansonsten Drucke 
ich mir was Passendes aus, allerdings wird das nicht die Gewünschte 
Stabilität dann haben.

Ein sehr Chaotisches Build Log findest du bei 
https://hackaday.io/project/20035-modular-wifi-switch

Bis auf den Plan für das Netzteil da kannst du mich aber gerne 
anschreiben, ich mag das erst öffentlich Rausgeben wenn meine Tests 
durch sind, und ich es für sicher erachte.

Und ja es sind zu viele Platinen, aber ich wollte das alles austauschbar 
und veränderbar ist, also gibt es eine fürs NT,ESP und Bedienteiel.

MFG k.j.

: Bearbeitet durch User
von F. F. (foldi)


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Frank aus Köln schrieb:
> Ich habe vor ähnliches zu bauen,

Baut mal gleich einen ganzen Sack davon voll, vor allem eine gute Handy 
App.
Habe keinen Bock das selbst zu machen, aber vernünftige Sachen habe ich 
auch noch nicht gesehen, bei meiner spärlichen Suche.

von Luca E. (derlucae98)


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F. F. schrieb:
> aber vernünftige Sachen habe ich
> auch noch nicht gesehen

Blynk?
http://www.blynk.cc/

: Bearbeitet durch User
von F. F. (foldi)


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Ja, kenne ich, aber mir gefällt nicht, dass ich über irgend einen Server 
gehen soll und dann werden doch auch noch irgendwie Gebühren fällig (?), 
wie ich mich zu erinnern meine.
Das soll einfach vom Handy, entweder direkt oder übers eigene Netzwerk 
klappen. Am besten beides. Würde mir auch gerne in meiner Zeltlampe ein 
ESP einbauen.

von Rainer P. (Gast)


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Hallo,

...das hab ich bisher gemacht...

binäre  Porterweiterung mit MCP23S17,
analoge Portereterung Eingang mit 4051,
analoge Porterweiterung Ausgang mit MCP4922,
Driverplatine mit ULN2803.

Alle stapelbar auf Uno, Mega, Due usw.

Gruß
Rainer

von Thorsten Legat (Gast)


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Wie schön. Gut gemacht!

von Tippgeber (Gast)


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Üblicherweise wird hier erwartet, dass man Layouts, Software ebenfalls 
veröffentlicht. Es heißt ja "Projekte & Code" und nicht "Schöne Bilder".

Für schöne Bilder gibt es den hier:
Beitrag "Zeigt her eure Kunstwerke (2017-2019)"

von Analog OPA (Gast)


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Arduino++

Kannst Du im dortigen Forum anbieten. Die suchen sowas.

von Conny G. (conny_g)


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Die Ameof Netzteile sind super! Da bestelle ich mir doch gleich ein paar 
Varianten.

Beitrag #5116929 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stefan S. (chiefeinherjar)


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Irgendwie fehlen mir da trotz allem die Abblockkondensatoren.

Über das Maß an Schöpfung bzw Innovation lässt sich streiten - aber die 
fehlenden Abblockkondensatoren können Probleme bereiten. Und ich sehe 
keine Referenz für den MCP4922.
Aber ja es fehlen Schaltpläne und ein genaues Layout.

So kann niemand damit wirklich etwas anfangen.

von Fliege one (Gast)


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Lol , an die Uln... kann ich mich erinnern als die neu auf den Markt 
kamen.

von Frank aus Köln (Gast)


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@ F. Fo
Handyapp schreiben habe ich auch kein Bock drauf, geht wunderbar mit 
Openhab, einem Raspi und MQTT Protokoll.
Wenn du die Harware nicht selberbauen willst, kannst du auch die Sonoff 
Dinger kaufen und eigene Firmware draufflashen.

@ K. J.
Super interresantes Projekt, hast du die Teile mal in einer Wand 
eingebaut gehabt, mich würde mal interressieren wie die ESP´s sich HF 
mäßig in der Wand so machen.
Ich würde mir die zersägerei der Steckdose nach möglichkeit sparen, die 
Metallplatte selber könnte eine Platine sein, Stabil genung müssten die 
Epoxyplatinen ja sein.
Ich habe mir mal so ein Board in Eagle angelegt, ich werde das nächste 
Woche mal fräsen.
Das mittlere Quadrat wäre dann beiseitig nutzbar.
Die Ameof Netzteile sind mir ein wenig zu teuer, ich konnte auch jetzt 
auf die schnelle auch nicht rausfinden ob die Dinger irgendwelche 
Prüfsiegel haben.
Nicht das ich darauf allergrößten wert legen würde, wenn es brennt bin 
ich als Hersteller des Steckdoseneinsatzes sowieso fällig.
Die HLK-PM12 haben soweit ich weiß auch keine VDE Zeichen o.ä. aber ich 
meine irgendein dänischer Kollege hat die Dinger mal getestet und die 
haben ganz gut abgeschlossen. ( Isolation, Leiterbahnabstände )

Gruß aus Köln

Frank

von Rainer P. (Gast)


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Hallo,

super Zuspruch. Danke.

Gruß

von Frank L. (hermastersvoice)


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von K. J. (theborg0815) Benutzerseite


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Hi, Frank

Der sinn der Metallhalterung war das ich das Org Schalterprogram 
benutzen kann die Platte ist weitestgehend bei allen großen Herstellern 
gleich ebenfalls die vier Befestigungslöcher, das einzige was geändert 
werden muss wenn man was anderes nutzen möchte ist die Platine mit dem 
Display da macht jeder Hersteller ein eigenen Quatsch und da ich keine 
Lust hatte in der Mietwohnung x unterschiedliche Abdeckungen zu nutzen 
ist diese halt für das Standard Program von Jung entworfen so das man 
den Rahmen nutzen kann bei deiner Lösung die ich auch gut finde ist 
genau das dann ein Problem.

Beim wechsel z.b. Gira oder Becker ..., wechselt man einfach nur die 
Obere Platine der rest ist Kompatibel, hab es hier mal mit dem Gira 
Glasprogramm getestet was die vier Mittellöcher brauch auch das geht 
hervorragend, da verschraubt man dann den rahmen mit, vom WLAN Signal 
her hab ich bis jetzt keine Probleme, allerdings hab ich hier nur 
Hohlwände dafür ist der Schalter auch entworfen er passt nur in 
Hohlwanddosen.

Den Artikel mit den HLK- hatte ich gelesen die werden offen verbaut um 
die 50c warm in der Wand mit Wärmestau ... ne lieber nicht wen du die 
noch anständig absichern möchtest mit dem ganzen extra Bauteilen wird es 
sehr groß, hab mir auch von Wurth den IRM-03-3.3 angeschaut aber der ist 
noch mal etwas größer dafür dann aber mit echtem CE Zeichen und Tüv 
geprüft hust auf der Hackaday.io seite ist nen Größenvergleich.

: Bearbeitet durch User
von Frank aus Köln (Gast)


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Hallo K. J.

du bist was die Steckdoseneinsätze angeht wesentlich weiter wie ich.
Du hast immehin schon lauffähige Hardware.
Ich überlege noch, ob ich die Original Blindabdeckumgen der Hersteller 
(bei mir Busch & Jäger ) nehmen soll, oder ob ich die Innenteile 
komplett selber mache.

Das mit den HLK Teilen kann ich so nicht bestätigen, ich habe im Moment 
hier seit Wochen einen Rolladenaktor mit HLK-PM12, ESP-8266, und zwei 
Fujitsu 12V Relais hier laufen und da wird der HLK kaum warm. 
(Geschlossenes Gehäuse)
Der ganze Krempel verbraucht aber auch gerade mal 0,7 Watt. (ESP läuft 
als Webserver).

In nächster Zeit (warte noch auf die endgültigen Platinen) werde ich mal 
den Rolladenaktor bei mir im wärmeisoierten Rollladenkasten verbauen, 
mal schauen ob ich HF mässig da durch komme.

Gruß aus Köln

Frank

von F. F. (foldi)


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Frank aus Köln schrieb:
> @ F. Fo
> Handyapp schreiben habe ich auch kein Bock drauf, geht wunderbar mit
> Openhab, einem Raspi und MQTT Protokoll.
> Wenn du die Harware nicht selberbauen willst, kannst du auch die Sonoff
> Dinger kaufen und eigene Firmware draufflashen.

Ah ja, das war wohl der Fehler. Muss mich noch ein andermal mit 
beschäftigen.
Habe das wohl schon mit einem ESP Board geschafft ne Led über Handy zu 
schalten, aber so richtig intensiv habe ich mich dem Thema nicht 
gewidmet.

von K. J. (theborg0815) Benutzerseite


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Frank aus Köln schrieb:
> du bist was die Steckdoseneinsätze angeht wesentlich weiter wie ich.
> Du hast immehin schon lauffähige Hardware.
> Ich überlege noch, ob ich die Original Blindabdeckumgen der Hersteller
> (bei mir Busch & Jäger ) nehmen soll, oder ob ich die Innenteile
> komplett selber mache.

Ich hab die Erfahrung gemacht das die min doppelt so Teuer sind wie die 
anderen Sachen, ich würde auch manuelles schalten vorsehen, wen das WLAN 
mal spinnt etwas Redundanz ist schon sinnig.

von Frank aus Köln (Gast)


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@ F. Fo

So habe ich auch angefangen, erst eine Weiseite mit der man eine LED ein 
und ausschalten kann.
Dann den Kram in Openhab einbinden und am schluss kam das MQTT Protokoll 
dazu.
Jetzt habe ich mittlerweile 6 schaltbare Steckdosen, 6 Niederspannungs- 
Lichterketten, einen Rollladenaktor (Prototyp), RGB Lichtleiste usw. 
usw. in Openhab eingebunden und kein ende in Sicht. ;-)

Gruß aus Köln

Frank

von Frank aus Köln (Gast)


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@K. J.

ja mauelles schalten ist Pflicht, deswegen bin ich bei den 
Steckdoseneinsätzen auch noch nicht so weit wie Du.
Der Supergau wäre, wenn sich mei Raspi mit Openhab schlafen legt und ich 
bin im Aussendienst.

Gruß aus Köln

Frank

von K. J. (theborg0815) Benutzerseite


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Vielleicht könnten wir das mal in einen Anderen Terat auslagern, etwas 
Erfahrungsaustausch ist immer gut.

von F. F. (foldi)


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Frank aus Köln schrieb:
> So habe ich auch angefangen,

Bin noch ein bisschen zurück geworfen und mit der Konzentration ist es 
auch noch nicht wieder so toll, dazu habe ich immer noch jede Menge 
abzuarbeiten, da weder die Versicherungsangelegenheiten bis heute 
endgültig geklärt sind. Leider ist auch viel von dem zuvor angeeigneten 
Wissen verdeckt durch den Gedächtnisverlust. Dann habe ich noch einen 
weiteren Prozess laufen und muss auch da immer noch Sachen beibringen. 
Dann fehlt mir insgesamt noch die Kraft wieder so richtig einzusteigen. 
Außerdem kommt jetzt erst so richtig alles wieder hoch. Auch wenn für 
die meisten nach zwei Jahren das nicht mehr aktuell ist, für mich ist 
der Tod meines Jungen allgegenwärtig.
Wenn mir aber etwas hilft, dann meine Arbeit und die Elektronik.
Denke diesen Winter werde ich mich wieder stärker damit beschäftigen.

von Frankaus K. (frankauskoeln)


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@K. J. und @F. Fo

Nachdem ich jetzt Jahrelang hier als Gast unterwegs war, habe ich mich 
heute hier Offiziell angemeldet, so das wir das ganze Thema auch per PM 
weiterdiskutieren können.

Gruß aus Köln

Frank

von F. F. (foldi)


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Wir sollten das hier jetzt eh lassen, da der Thread doch nur Kunstwerke 
vorstellen soll.
Etwas Nebengeplänkel geht sicher, aber dann sollte man sonst einen 
anderen Thread aufmachen.
Der erste Gedanke an ESP war wirklich meine Zeltleuchte. :-)

von Frankaus K. (frankauskoeln)


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@F. Fo und @K. J.

Ich muss jetzt eh ins Bett um 04:30 klingelt der Wecker.

Gruß aus Köln

Frank

von Conny G. (conny_g)


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Gerne einen separaten Thread dafür, würde mich auch interessieren!

von Maik W. (werner01)


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Guten Tag alle zusammen,

habe an meinem "hardverdrahteten Synth weiter programmiert.Neu 
hinzugekommen
ist ein Chebyshev-LPF 2. Ordnung mit dynamischer Eckfrequenz von 500Hz- 
bis 20kHz. Das Filter arbeitet Stereo und benötigt "nur" 100 Zyklen der 
edlen DSPIC-Performance. Ich finde es kann sich hören lassen. Habe 
mittlerweile graue Barthaare bekommen.....

Laßt mal nen Kommentar vom Klangeindruck da.

Machts gut

Beitrag #5131462 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Markus H. (dasrotemopped)


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ein kleiner Hack für zwischendurch, aber bei speicherintensiven 
Anwendungen wie Grafik nicht unwichtig. Das STM32F429i-Disco hat zwar 
schon 8MB SDRAM, aber das kann bei der Nutzung des LTDC schnell eng 
werden. Darum habe ich mal ausgetestet, ob mehr SDRAM Speicher schnell 
möglich ist. Gute Nachricht, es ist einfach möglich.
Hardwarepatch wie folgt durchführen:
1. Altes SDRAM IC runterföhnen, dabei die anderen Komponenten mit 
Alufolie vor der Hitze schützen
2. mit dem verbleibenden Lot und gutem Flußmittel das neue SDRAM 
aufföhnen
3. vom A12 Pin des SDRAM (ist n.c. im Layout) eine Verbindung zu Pin PG2 
schaffen, ist noch frei auf dem Board
Dann kommen die Softwareänderungen:
4. Den Pin PG2 als A12 vom FMC konfigurieren
5. die Column Address Lines auf 9 bit erhöhen
6. die Row Address Lines auf 13 bit erhöhen

Mit 32 MB kommt man schon ein ganzes Stück weiter und der ISSI 
IS42S16160J kostet 3,6 €, das ist OK. 64 MB würden auch funktionieren, 
aber der ISSI IS42S16320 liegt bei 15 €, das ist happig.

Gruß,
dasrotemopped.

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Irgendwie musste für das nächste anstehende Projekt eine E-Last her.

Also erstmal paar Kühlkörper rausgekramt.
Hoppla, sind ja noch dicke NPN drauf, das war wohl mal meine altes 
Klasse A Amp Projekt.
Das Ganze mal mit Krempel wie LCD und Lüfter aufn Tisch gestellt um die 
Gehäusemaße zu nehmen.
15x15x20cm³ passen.
[IMG_2812]

Also Alu zusammengekramt und die Transistoren mal ordentlich 
angeschraubt statt dem alten Essig"wärmeleit"kleber weiterhin zu nutzen.
Pro Transe sollen 100W weg!
[IMG_2827]

Was nimmt der Pfu... äh Frickler wenn er die Bohrpaste grade nicht 
findet?
Er geht inne Küche und mopst das Olivenöl um die Luftlöcher mit dem 
Stufenbohrer ins Alu zu kreischen.
Riecht auch viel besser!
[IMG2830] [IMG2835]

Gehäuse fertig und schön kompakt.
Die SUBD neben dem Lüfter werden dann für die Modbus Steuerung da sein.
Weiterhin gibts Sense Eingänge, weil die Last bis zu 16A abkann wenn die 
200W SOA noch nicht erreicht wurden.
Da kann auf nem Kabel schon nett was an Spannung abfallen.
Weiterhin ist der Lüfter Temperaturgesteuert, damit er einem nicht immer 
auf 3100rpm den letzten Nerv raubt.
[IMG2837] [IMG2847] [IMG2858]

Ein erster Test ergab, dass 200W Verlust die Kühlkörper nur auf 45°C 
bringen. Also wird die Last demnächst auf 400W aufgebohrt.
Denn da geht noch was!
[IMG2871]

Der Chinabote klopfte mit der Platine an der Türe und so wurde 
weitergebaut.
Alles schön Eng, aber man will ja kompakte Geräte auf der Werkbank.
[IMG2877] [IMG2885] [IMG2890] [IMG2901]

Zum Vergleich mal was für ein Heitransistor verwendet wurde.
Es ist der ganz rechts!
[IMG2909]

Momentan gehts an die Software.
Modbus mit INput und Holding Register ist soweit durch.
Akkus entladen geht und "normaler" E-Last Modus.
Mit konstant Strom/Leistung/Innenwiderstand.

Weiterhin ist das Teil kalibrierbar.
In einem Kalibriermenü dreht man solange am Regler bis ein externes 
Multimeter 5A anzeigt und schon kennt das Teils eine Abweichungen und 
Grundwerte.
Kein nerviges define setzen!

von Walter T. (nicolas)


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Hallo Martin,

das Frontplattendesign gefällt mir ja überhaupt nicht (ich nehme an, es 
wurde um die Stiftleiste vom LCD herumgebaut), aber der Rest kann sich 
wirklich sehen lassen!

Viele Grüße
W.T.

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Man muss eben mal Abstriche machen :>

Zudem kommt das Teil auf den erhöhten Teil der Werkbank, da guck ich 
dann genau aufs LCD.

Die Knöppe sahen im Layout irgendwie auch weiter entfernt aus als Real.
Aber da täuscht man sich öfters...

Bedient sich aber besser als es aussieht.

von Ralph S. (jjflash)


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:-) ein "Kunstwerk" (man beachte die Anführungsstriche, von daher nicht 
ganz ernst gemeint) ganz anderer Art:

Die Geburtstagskarte für den Kollegen, seinerseits Ausbilder 
Pysiklaborant (und im innerbetrieblichen Unterricht für Mathe zuständig) 
!

von Maik W. (werner01)


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Leute ich kann`s nicht lassen ,aber ich liebe den Sound
vom DIY - Synth.

Falls es jemanden interessiert, erzeugt wird der Sound von 
DSPIC33jf64GP804.
Ich habe die mit 6 MHz übertaktet sonst wirds ja nischd. ;-).

Ich benutze die ONBOARD-DAC`s und muß feststellen, das die kleinen 
schwarzen
Käfer relativ einfach zu handhaben sind und dabei 46 mips in meinem Fall
leisten. Die sind gut in ASSEMBLER beherrschbar. Der Klang ist original 
aus der Kiste.

Leute viel Spaß beim Hören wünsche ich.

von Klaus R. (klaus2)


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...hm, erinnert mich jetzt iwie an diese AYxxxx Sound ICs ausm C64 ;)

Klaus.

von Maik W. (werner01)


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Klaus R. schrieb:
> ...hm, erinnert mich jetzt iwie an diese AYxxxx Sound ICs ausm C64 ;)
>
> Klaus.

aha die also hm habe gehört das waren ganz große Dinger, danke für die 
Blumen...

von Klaus R. (klaus2)


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...das war auch eher mit einem zwinkerndem Auge zu verstehen - mein 
Horizont ist leider zu begrenzt, um die Großartigkeit deines Kunstwerks 
zu würdigen - aus "Lieschen Müller Sicht" erinnert es halt an diese 
Synthi-Sounds.

Keygen-Sounds, einfach "geil": 
Youtube-Video "AY-SYNTH (early prototype) - MIDI support"

Klaus.

: Bearbeitet durch User
von Michael D. (mike0815)


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Ich fsnd's gut!!! Selbst gemacht?  Hat was beruhigendes,  spaceiges! 
Mein Level!  Lass die anderen labern...ich find's gut

von derjaeger (Gast)


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Hier ein selbstgebauter AVR-Fusedoctor für einen attiny85. attiny85 in 
den rechten Sockel einsetzen, Jumper setzen, warten bis die grüne LED 
aufblinkt und dann wieder rausnehmen => Fuseeinstellungen wieder auf 
Standardeinstellung!

Funktionen:
-Überprüfung der geschriebenen Fuses durch Auslesen nach dem Schreiben 
und Vergleichen
-Anzeige einer geringen 12V - Batteriespannung durch die unterste rote 
LED. Spannung wird über Spannungsteiler (Teiler 1/3) an ADC gegeben und 
dort wieder hochgerechnet und mit einem Schwellwert verglichen

Spannung wird über einen 7805 geregelt.
Zwei BC549B Transistoren schalten 12V und 5V für den attiny

von Klaus R. (klaus2)


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...geil, mit diesen miesen 12V Primärzellen - schönes Sache! Brauchst du 
das um den RST Pin wieder zum Leben zu erwecken? Sonst verfust man sowas 
ja selten.

Klaus.

von derjaeger (Gast)


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>Brauchst du das um den RST Pin wieder zum Leben zu erwecken?


Ich möchte mir den RESET Pin beim attiny Pin als GPIO freihalten und 
vielleicht zurückrudern wenn ich den Controller für was anderes 
verwenden will.


>Sonst verfust man sowas ja selten.
Hab ich noch in meinen mehreren Wochen mit AVR Beschäftigung noch nicht 
geschafft :-) Alles lebt noch (usbasp-Nutzer)

von Walter T. (nicolas)


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Hallo zusammen,

eher Kleinkram des Tages als Kunstwerk: Mein Amateurfunk-TRX wurde 
bislang über die Zigarettenanzünderbuchse im Auto betrieben. Leider war 
die Wirkung des Tempomaten recht deutlich im Lautsprecher zu hören.

Endlich habe ich ein ausreichend langes Wochenende gefunden, um ein 
Kabel von der Batterie direkt in den Innenraum zu ziehen. Damit mir der 
TRX nicht die Batterie nicht leersaugt, kommt noch eine kleine Relaisbox 
zum Einsatz.

Bei so einer so groben Struktur läßt sich die Leiterplatte noch gut 
fräsen. Und weil noch etwas Platz im Gehäuse war, ist direkt noch eine 
zweite Ausgangsbuchse vorhanden - man weiß ja nie.

von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Wordclocks wordclocks wordclocks yay

Ich glaub ich werde bis zum Ende aller Tage nur noch Wordclocks bauen xD

Zwei Varianten:

Wrist-Watch - quasi ein besserer Klon der Qlocktwo W.

- Rot/Weiße LEDs
- Beide "Farbkanäle" getrennt per PWM dimmbar.
- Li-Ion mit Akku-Ladercontroller mit PowerPath
- USB (CDC)
- Lautsprecher mit polyphonem DDS Midi-Player für Alarme (spielt derzeit 
die Marble-Machine Melodie von Wintergaten 😁 )
- Akku hält ca 500mal Zeit anzeigen und ist in 2h aufgeladen
- Boost-Converter für 5V (LED-Anzeige) über die gesamte Akku-Ladung 
hinweg stabil. (LEDs mit ~70mA gemultiplext).
- 3d-gedrucktes Gehäuse (35*35*9mm)
- Im Standby 5µA Stromaufnahme (quasi nur RTC in Betrieb)
- STM32L162

Dann gibts noch die Mini-Word-Clock mit 80*42mm.

- Funktionsumfang im Prinzip ähnlich zur Wrist-Watch.
- Anzeige aber 1,5" 8*8 Bi-Color (Grün/Rot) Matrix-Display (die Klötze)
- STM32F103
- Bedienbar über IR-Remote-Control
- Rot-Grün einstellbar - auch Mischfarben und Fading
- Fast-Modus (Demo-Modus mit 1Min = 1Sek)
- usw^^

In den Bildern sieht man die Zeiteinstellung.

Derzeit bastel ich an Web-Frontends mit Node.Js ... Bin da noch 
unglücklich, weil ich mich noch nicht entschieden habe, ob ich USB 
behalte oder evtl irgendwas mit Bluetooth mache.

So das wars mal wieder von mir ...

: Bearbeitet durch User
von Lukas Weidel (Gast)


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Mampf F. schrieb:
> Dann gibts noch die Mini-Word-Clock mit 80*42mm.

WOW! Die ist echt cool. Und das ist auch die erste die mir wirklich sehr 
gut gefällt.

Gibt's noch Bilder vom Innenleben? Oder eine grobe Doku? Ist die 
Frontplatte einfach eine Platine mit schwarzem Lötstopplack?

Verzeih mir die Fragen, aber den Word-Clock Thread habe ich nie ganz 
gelesen. Wenn da meine Fragen beantwortet werden, reicht mir auch die 
Info das ich dort alles finde ;)

Danke. Echt cooles Ding :)

von Mampf F. (mampf) Benutzerseite



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Lukas Weidel schrieb:
> Gibt's noch Bilder vom Innenleben? Oder eine grobe Doku? Ist die
> Frontplatte einfach eine Platine mit schwarzem Lötstopplack?

Kommt noch kommt noch ... Bin mittlerweile bei der ähm 4ten Iteration 
und da dürfte dann nichts mehr zum Fixen sein.

Derweil ein paar angehängt Bilder :)

Wenn ich endlich meinen 3d-Drucker bekomme, gibt es auch ein Gehäuse 
dazu :)

*edit*: Noch ein Bild von V1 angehängt ... Damals noch 2-Platinen im 
Sandwich :)

: Bearbeitet durch User
von Frank B. (tatus1969)


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Hier ein paar Bilder von meinem letzten Wurf. Ein Aufsteckmodul für das 
HP DPS800GB Servernetzteil, das daraus ein Labornetzteil 0-12V 0-80A 
macht.

Die Spannung wird exakt geregelt, die Stromregelung übernimmt der 
Multiphasen-Buck-Controller und ist damit nicht ganz so genau. Der 
Ausgangsripple ist auch nicht auf den Millivolt-Bereich optimiert, dafür 
hat das System nur 80uF Ausgangskapazität und regelt extrem schnell.

Die Server-PSUs gibt es in Massen gebraucht für 20€. Das ergibt eine 
unschlagbar günstige Lösung für diese Leistungsklasse.

Getreu meinem Motto: wir sind die Watt, Widerstand ist zwecklos :-)

von Luca E. (derlucae98)


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Sehr schick! Hab auch noch so nen Brocken hier rumliegen...
Möchtest du den Schaltplan veröffentlichen? ;-)

von Frank B. (tatus1969)


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Luca E. schrieb:
> Sehr schick! Hab auch noch so nen Brocken hier rumliegen...
> Möchtest du den Schaltplan veröffentlichen? ;-)
Wenns fertig ist, gerne. Der erste Prototyp läuft schonmal stabil und 
kühl bei 8V/35A wie im vorletzten Bild. Allerdings wird das 
Servernetzteil am Ausgang jetzt schon zu warm, sodass ich nicht höher 
drehen kann. Das sind doch nicht mal 300w !?? Ich muss erstmal schauen 
was da los ist, an dieser Stelle hat es einen Load-Disconnect-Switch mit 
mehreren MOSFETs. Vielleicht überbrücke ich den einfach. Ich will das 
Modul später auch über meinem Shop verkaufen, ggf auch nur die 
Leerplatine für versierte SMD-Bastler (QFN sollte man können). Ist als 
Ladegerät gedacht für eine Ultrakondensator-Bank als Zubehör das 
Punktschweißgerät welches ich vertreibe (www.kicksurfer.de).

Welches PSU-Modell hast Du denn? Es gibt verschiedene 
Ausgangskonfigurationen, das Modul unterstützt die gängigsten zwei. 
Schick mir Doch mal ein Foto.

von Luca E. (derlucae98)


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Frank B. schrieb:
> Welches PSU-Modell hast Du denn?

Ich habe das DPS-700GB A. Bilder der Anschlüsse gibt es hier: 
https://www.xsimulator.net/community/threads/2dof-to-3dof-diy-seat-mover.5271/page-2

von Frank B. (tatus1969)


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Luca E. schrieb:
> Ich habe das DPS-700GB A

Das ist vom Pinout ziemlich weit weg vom DPS800GB, da müsstest Du etwas 
basteln. Dafür hat die Platine auch große Löcher um direkt 
Versorgungskabel anlöten zu können. DPS800GB:

https://static.rcgroups.net/forums/attachments/1/0/8/9/2/8/a4221274-53-DPS800GB-A.jpg

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Was soll die Platine denn später mal kosten?

von derjaeger (Gast)


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Ich hatte noch einen MSP430G2452 von einem Launchpad rumliegen und 
dachte ich baue drumherum eine Schaltung auf, man weiß ja nie wann man 
einen MSP mal braucht. Der 9V Stecker wird noch durch einen Mini-USB 
Stecker ersetzt (oben rechts), damit der 3.3 LDO (IC 1085, ja 
überdimensioniert aber lag halt herum) nicht soviel Verlustleistung 
abbekommt.

Unten in der Mitte ist eine Steckleiste für die Spy-By-Wire 
Schnittstelle (Vcc, Test, Reset, GND) vom MSP430 Launchpad, den ich als 
ISP zum Programmieren benutze

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