Forum: Fahrzeugelektronik E-Bike Akku explodiert (statt abzubrennen)


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Jack V. (jackv)


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https://www.golem.de/news/feuerwehr-bochum-e-bike-akku-in-wohnung-explodiert-2102-154553.html 
→
„Beim Laden eines E-Bike-Akkus in einer Wohnung wurde ein Bewohner 
verletzt.
Der Akku explodierte.“ ← was für Trolle das aber auch sind. Golem – das 
neue Bento :D

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Jack V. schrieb:
> selbst verstärkende, Reaktion innerhalb der Zelle stoppen können soll?

Dieter schrieb:
> CoViD-Strategie ist es Beschleunigungen zu
> verhindern, hier ist das auch so. Dazu zählt auch das Fernhalten von
> externen elektrischen Faktoren bei Packs.

Fernhalten von möglichen weiteren Beschleunigungen, seien diese auch 
noch so klein für den gemächlicheren Wums.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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brennt er noch oder explodiert er schon?

von Michel M. (elec-deniel)


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● Des I. schrieb:
> brennt er noch oder explodiert er schon?

schon durch die Feuerwehr gelöscht .....
Akku..  Weingarten ... Rat der Feuerwehr ....

: Bearbeitet durch User
von Michel M. (elec-deniel)


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Ursache aufgeklärt  :-(
telebasel.ch/2021/03/04/grossbrand-in-laufen-defekter-akku-loeste-infern 
o-aus

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von Jan H. (Gast)


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Michel M. schrieb:
> Ursache aufgeklärt  :-(

Je mehr Elekromobilität in die Haushalte einziehen wird, je öfter wird 
es brennen. Solche Meldungen wird es irgendwann täglich oder stündlich 
geben. LiIon ist brandgefährlich, da wir aber nichts besseres haben, 
nimmt man solche Kollateralschäden eben hin. Ein ganz normaler Vorgang.

von Jack V. (jackv)


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Jan H. schrieb:
> Je mehr Elekromobilität in die Haushalte einziehen wird, je öfter wird
> es brennen. Solche Meldungen wird es irgendwann täglich oder stündlich
> geben.

Zähl mal durch, wieviele Li-Akkus so am Tag in deine Nähe kommen. 
Telefone, Tablet, Laptop, Armbanduhren, Taschenlampen, Werkzeuge, 
Spielzeuge, … – und dann überlege, was ein Akku mehr, der im Fahrrad, an 
Risiko hinzufügt.

Wieviele Ärsche haben dir die vielen Akkus in deinem Umfeld eigentlich 
schon abgerissen, als sie ohne Vorwarnung wie Sprengstoff explodiert 
sind?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Es gibt bereits schon ein paar Tiefgaragen, da dürfen deshalb keine 
E-Autos abgestellt werden. Für E-Fahrräder gibt es das vereinzelt auch 
schon, wenn der Akku nicht abgezogen und mitgenommen werden kann. Der 
Grund wäre entweder zahle der Eigentümer eine höhere Versicherungspolice 
oder er verbiete es.

von Jan H. (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Zähl mal durch, wieviele Li-Akkus so am Tag in deine Nähe kommen.

Da ich das Risiko von LiIon kenne, hält sich mein Einsatz in sehr engen 
Grenzen. Mehr als das Handy wirst du hier nicht finden. Was mir nicht 
viel hilft, wenn sich die Nachbarn die Hütte mit LiIon zuballeren. Wenn 
denen die Hütte abfackelt, bin ich mit am Arsch.

Wie bei dem großen Brand hier. Sind einem Künstler alle seine Werke mit 
verbrannt. Dumm gelaufen, soll er eben mit seinen Kunstwerken nochmal 
bei Null anfangen. Selber schuld, wenn er das Geld für eine eigenes 
Atelier nicht aufbringen kann oder wollte. Denn dort hätte ihm ein 
fremder E-Roller nicht sein gesamtes Lebenswerk zerstört.

von Jack V. (jackv)


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Jan H. schrieb:
> Wie bei dem großen Brand hier. Sind einem Künstler alle seine Werke mit
> verbrannt.

Könntest du die Geschichte mal bitte verlinken?

Freut mich übrigens, dass du von den Explosionen runter zu sein scheinst 
:)

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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Jan H. schrieb:
> Solche Meldungen wird es irgendwann täglich oder stündlich
> geben.

Und warum wird eigentlich über die 15.000 Fahrzeugbrände pro Jahr nicht 
berichtet?

https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrzeugbrand#H%C3%A4ufigkeit

von Jack V. (jackv)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Und warum wird eigentlich über die 15.000 Fahrzeugbrände pro Jahr nicht
> berichtet?

Keine Künstler betroffen, deren Lebenswerk von ’nem fremden brennenden 
Zweitaktroller zerstört wurde …

Edit: und bitte jetzt nicht noch die ganzen durch technischen Defekt an 
Elektrogeräten mit Netzanschluss ausgelösten Brände ins Feld werfen. Das 
würde doch die ganze Panikmacherei bei den Akkus ruinieren.

: Bearbeitet durch User
von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Das würde doch die ganze Panikmacherei bei den Akkus ruinieren.

Ich wollte Jan damit den Tipp geben, dass er sich mehr auf die 
"Arsch-Abreiß-Explosionen" und nicht auf poplige Brände fokussieren 
sollte.
Am Ende werden nicht nur die Akkus sondern auch die Verbrenner verboten. 
Und das kann er doch nicht wirklich wollen...

von Jan H. (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Freut mich übrigens, dass du von den Explosionen runter zu sein scheinst

Bin ich keineswegs. Aber hier wurde von einem Großbrand berichtet und 
nicht von einer Großexlosion. Ich dichte keine Explosionen dazu, sondern 
andere lassen Explosionen unter den Tisch fallen. Da helfen nicht mal 
Videos von Überwachungskameras.

IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Und warum wird eigentlich über die 15.000 Fahrzeugbrände pro Jahr nicht
> berichtet?

Weil niemand so dumm ist, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Oder glaubst 
du im Ernst, dass sich jährlich bei 15.000 Autos mit Verbrennermotor der 
Inhalt des Benzin- oder Dieseltanks von selbst entzündet hat?

Aus genau diesem Grund ist der Wikipedia Vergleich: "Je nach Statistik 
brennen Verbrenner um den Faktor 20–40 häufiger als Elektroautos" 
absolut unterste Schublade.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Und warum wird eigentlich über die 15.000 Fahrzeugbrände pro Jahr nicht
> berichtet?

Weil diese in der Regel unter der Fahrt passieren. Häufigste Ursache 
sind Lecks im Kraftstoffsystem oder Unfälle. Eine interessant häufige 
Ursache sind Brandanschläge. Berlin kam 2019 auf ungefähr ein brennendes 
Auto pro Tag. Das war mit Abstand die häufigste Brandursache für 
geparkte Autos. Soviel zum Vergleich Äpfel mit Birnen.

Anbei ein (magerer) Artikel zu den Parkverboten in Parkgaragen.
https://www.inside-digital.de/news/brandgefahr-elektroautos-parkverbot-tiefgarage-kulmbach

: Bearbeitet durch User
von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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Dieter D. schrieb:
> Eine interessant häufige
> Ursache sind Brandanschläge. Berlin kam 2019 auf ungefähr ein brennendes
> Auto pro Tag. Das war mit Abstand die häufigste Brandursache für
> geparkte Autos.

Jetzt müßtest du noch herausrechnen, wie viele E-Autos unter die 
Brandstiftung fallen.

Nicht das du jetzt Äpfel und Birnen bewußt mischst...

Euch geht es doch gar nicht um die Gefahr von E-Autos, sondern eure 
Agenda ist die "Rettung und Bewahrung" des derzeitigen Autofetischs.

von Jack V. (jackv)


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Jan H. schrieb:
> Oder glaubst
> du im Ernst, dass sich jährlich bei 15.000 Autos mit Verbrennermotor der
> Inhalt des Benzin- oder Dieseltanks von selbst entzündet hat?

Von selbst entzünden sich Autos natürlich in der Regel nicht. Die 
häufigste Ursache ist ein technischer Defekt. Wie auch bei elektrischen 
Autos, btw.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> icht das du jetzt Äpfel und Birnen bewußt mischst...

In der Presse steht es in der Regel nicht mehr, was als 
Untersuchungsergebnis im Abschlussbericht des Brandfalles steht, aber 
die beteiligten Versicherungen und deren Risikoberechner sammeln diese 
Zahlen sehr sorgfältig. Das fließt in der Regel in die 
Versicherungspolicen ein.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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Dieter D. schrieb:
> Das fließt in der Regel in die
> Versicherungspolicen ein.

Und das heißt jetzt konkret?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Und das heißt jetzt konkret?

Das auf der Gesamtnebenkostenabrechnung der Wohnungseigentümer (enthält 
die Aufsplittung Vermieter und Mieteranteil) seit dem es Nachbarn mit 
Hybrid-/E-Auto gibt eine höhere Versicherungspolice für die Gebäude mit 
Parkplätzen steht.

von Walta S. (walta)


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Dafür zahl der Besitzer eines Elektroautos weniger an Versicherung für 
sein Auto - das gleicht sich dann wieder aus ;-)

Ich muss mal mit meinem Versicherungsvertreter reden warum meine 
Gebäudeversicherung nicht teuerer geworden ist. Ich will schließlich 
nicht ungerecht behandelt werden.

walta

von Jan H. (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Euch geht es doch gar nicht um die Gefahr von E-Autos, sondern eure
> Agenda ist die "Rettung und Bewahrung" des derzeitigen Autofetischs.

Blödsinn! Es geht um die Gefahren von LiIon.

Anfangs wurden die im Fehlerfall nur warm, später heiß, dann weiß 
glühend, dann brennen die Dinger mit scharfer Stichflamme ab und nun 
explodieren die Akku auch noch. Und die Gemeinde lächelt, wenn sich 
solche Technik in ihren Hosentaschen oder Wohnungen befindet.

Das nächste sind die Selbstentzündungen. Da brennt hier wegen einem 
Akkuschrauber eine Schreinerei runter, dort brennt eine Wohnung aus und 
woanders verursacht ein abgesteller E-Roller in der Nacht einen 
Großbrand. Und die Gemeinde lächelt wieder. Ich verstehe es nicht 
wirklich.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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Jan H. schrieb:
>  brennt hier wegen einem
> Akkuschrauber eine Schreinerei runter,

Ich habe schon gelesen, das wegen einer Zigarette oder wegen eines 
Kurzschlusses ganze Häuser runtergebrannt sind. Und nun?

Womit läuft eigentlich dein Handy oder Laptop? Baby-Zellen?

von Jack V. (jackv)


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Jan H. schrieb:
> Und die Gemeinde lächelt wieder. Ich verstehe es nicht
> wirklich.

„Die Gemeinde“ weiß was von Häufigkeiten und Statistik und Panikmache 
und so. Hast du dich mal bei der Bild beworben? Seitdem die dank 
bildblog Probleme mit blanken Lügen haben, leben die ja auch von 
verzerrten Darstellungen – wär’ das nix für dich?

von Jan H. (Gast)


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Jack V. schrieb:
> „Die Gemeinde“ weiß was von Häufigkeiten und Statistik und Panikmache
> und so.

Die "Gemeinde" lässt sich gerne einlullern und macht das, was angesagt 
ist. Man will schließlich mit dabei sein und weiterhin mitspielen.

Bisher stellten Technologien IM BETRIEB Gefahren dar. LiIon stellt 
hingegen auch außerhalb des Betriebs eine Gefahr dar. Das ist eine ganz 
neue Liga.

In einem Unfallbericht bzgl. E-Autos wurde von der Brandgefahr des 
ruhenden Verkehrs gesprochen. Da sollten bei jedem noch normalen 
Menschen die Alarmglocken klingeln. Die gleiche Brandgefahr geht von mit 
LiIon bestückten Geräten aus, die sich innerhalb des Wohnhauses 
befinden.

Aber warte mal, bis deine Hütte runter gebrannt ist, du alles verloren 
hast und auf der Straße sitzt. Dann wirst du dir sicher gerne 
Geschichten von Statistiken, Häufigkeiten und Panikmache anhören.

von Jack V. (jackv)


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Jan H. schrieb:
> Die gleiche Brandgefahr geht von mit
> LiIon bestückten Geräten aus, die sich innerhalb des Wohnhauses
> befinden.

Das hast du sehr schön herausgestellt. Und nun vergleiche die Anzahl der 
in einem gegebenen Zeitraum dadurch ausgelösten Wohnungsbrände mit der 
durch technischen Defekt anderer Geräte ausgelösten Brände. Beachte auch 
die Anzahl der heutzutage durchschnittlich in einem Haushalt zu 
findenden Akkus. Erschreckend, nicht wahr? Erschreckend wenig das 
zeigend, was du hier darstellen willst.

Versteh’s nicht falsch: jeder Brand ist ein Drama ansich, und jeder 
Brand, der von einem Li-Akku ausgeht, wäre ohne das Vorhandensein des 
Akkus nicht passiert (was auch irgendwie logisch ist, oder?). Nur gehen 
die Dinger in der Regel nicht reihenweise in Flammen auf, und verwüsten 
ganze Landstriche, sondern es sind eben Einzelfälle. Und das bleibt auch 
so, wenn man die Leute mit schmutzigen psychologischen Tricks davon 
überzeugen will, dass die Dinger das Böse schlechthin wären, und jeder, 
der noch nicht abgebrannt ist (weil nämlich im Durchschnitt 5…15 solcher 
Akkus in einem normalen Haushalt zu finden sind), bislang allerhöchstes 
Glück gehabt hätte, und es spätestens morgen soweit wäre.

: Bearbeitet durch User
von Otto G. (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Nur gehen
> die Dinger in der Regel nicht reihenweise in Flammen auf, und verwüsten
> ganze Landstriche, sondern es sind eben Einzelfälle.

Sorry, aber Schraubendreher, die sich in der Werkzeugkiste von selbst 
entzünden und dann z.T. schwerwiegende Brände verursachen, gehören 
verboten. Dabei ist es völlig unerheblich, wie oft sich diese 
Schraubendreher von selbst entzünden. Schon Einzelfälle wären für ein 
Verbot ausreichend.

von Jack V. (jackv)


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Otto G. schrieb:
> Schraubendreher, die sich in der Werkzeugkiste von selbst
> entzünden und dann z.T. schwerwiegende Brände verursachen, gehören
> verboten.

Keine Frage. So, wie du schreibst, ist es ja mehr als einmal passiert, 
dass ein Schraubendreher sich in einer Werkzeugkiste selbst entzündet 
hat, wovon einige dann schwerwiegende Brände verursacht hätten. Magst du 
mal einige von diesen Fällen verlinken? Vielleicht gibt es ja auffällige 
Gemeinsamkeiten – etwa ein beliebtes und sehr billiges Modell direkt aus 
Shenzen?

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Walta S. schrieb:
> Dafür zahl der Besitzer eines Elektroautos weniger an Versicherung für
> sein Auto - das gleicht sich dann wieder aus ;-)

Noch!
Auch das wird sich ändern.

Old-Papa

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Jan H. schrieb:
>
> Die "Gemeinde" lässt sich gerne einlullern und macht das, was angesagt
> ist. Man will schließlich mit dabei sein und weiterhin mitspielen.

Du musst doch nicht. Wenn andere wollen, dann bitte.
Oder mutierst Du gerade zum Hobbydiktator und alle Welt soll so ticken 
wie Du denkst?

> Bisher stellten Technologien IM BETRIEB Gefahren dar. LiIon stellt
> hingegen auch außerhalb des Betriebs eine Gefahr dar. Das ist eine ganz
> neue Liga.

LiIon ist auch nicht gefährlicher als Benzin und auch nicht gefährlicher 
der übrige "Strom" in modernen Haushalten.
Auch ein Benzintank kann hochgehen, wenn der Füllstandssensor amok 
läuft. Dann kommt definitiv mehr Freude auf, als beim "hochgehen" eines 
Pedelecakkus (um den es hier im Thread geht)

> In einem Unfallbericht bzgl. E-Autos wurde von der Brandgefahr des
> ruhenden Verkehrs gesprochen. Da sollten bei jedem noch normalen
> Menschen die Alarmglocken klingeln. Die gleiche Brandgefahr geht von mit
> LiIon bestückten Geräten aus, die sich innerhalb des Wohnhauses
> befinden.

Dann lass es....

> Aber warte mal, bis deine Hütte runter gebrannt ist, du alles verloren
> hast und auf der Straße sitzt. Dann wirst du dir sicher gerne
> Geschichten von Statistiken, Häufigkeiten und Panikmache anhören.

In D brennen täglich irgendwo Hütten ab. Das ist tragisch für die, die 
alles verloren haben. Nur höchst selten ist ein Li-Akku schuld. Und wenn 
doch, dann rauscht die Story quer durch alle Medien, wird immer mehr 
"aufgehüpscht" und Sensibelchen wue Du bekommen das große Flattern.

Old-Papa

von Dieter (Gast)


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Old P. schrieb:
> bekommen das große Flattern.

Generator dranhaengen und so die Energieprobleme loesen. Dh wir brauchen 
mehr Flatterer!

von Jan H. (Gast)


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Old P. schrieb:
> LiIon ist auch nicht gefährlicher als Benzin und auch nicht gefährlicher
> der übrige "Strom" in modernen Haushalten.

Da hat also einer irgendwo seinen E-Roller abgestellt und weil sich der 
LiIon-Akku von selbst entzündet, brennt ein Gewerbegebäude runter und 
liegt am nächsten Tag in Schutt und Asche. Und dann kommt einer und 
sagt, LiIon sei nicht gefährlicher als Benzin oder der Strom in 
Haushalten. Dann ist ja alles gut.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Jan H. schrieb:
>
> Da hat also einer irgendwo seinen E-Roller abgestellt und weil sich der
> LiIon-Akku von selbst entzündet, brennt ein Gewerbegebäude runter und
> liegt am nächsten Tag in Schutt und Asche. Und dann kommt einer und
> sagt, LiIon sei nicht gefährlicher als Benzin oder der Strom in
> Haushalten. Dann ist ja alles gut.

Wäre das Gewerbegebäude nicht abgebrannt, wenn es einen Kabelbrand im 
Stromnetz gibt oder gar ein daneben abgestelltes Auto seinen Benzintank 
anzündet (um bei meinen Beispielen zu bleiben)? Ich glaube mit Benzin 
wäre das ganze Gewerbegiebiet abgefackelt.

Old-Papa

von Heinz A. (Gast)


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Old P. schrieb:
> ...oder gar ein daneben abgestelltes Auto seinen Benzintank
> anzündet

Autos zünden Benzintank an?
Seit wann?

Übrigens sollen auch Flugzeuge abstürzen...

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Heinz A. schrieb:
>
> Autos zünden Benzintank an?
> Seit wann?

Ja, es brennen gelegentlich selche ab, die der Fahrzeugführer nicht 
eigenhändig angezündet hat.
Mit Glück schafft er/sie es noch raus aus der Karre....

> Übrigens sollen auch Flugzeuge abstürzen...

Kommt vor.
Doch ehrlich, fliegende Pedelecs habe ich noch nicht gesehen (um Pedelec 
ging es)

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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Heinz A. schrieb:
> Autos zünden Benzintank an?
> Seit wann?

Mit Diesel fahren Bomben durch ungesicherte Städte. Hier ein Beispiel 
mit sechs Toten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fbrand_von_Herborn

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Heinz A. schrieb:
>> Autos zünden Benzintank an?
>> Seit wann?
>
> Mit Diesel fahren Bomben durch ungesicherte Städte. Hier ein Beispiel
> mit sechs Toten:
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fbrand_von_Herborn

Nun, wenn das alle 35 Jahre irgendwo passiert, wäre das schon viel.
Wenn ein Flugzeug vom Himnel fällt, ist der Jammer auch groß. Dennoch 
steigen täglich viele Tausend "Mutige" ein.
Jede technische Entwicklung kann auch Schaden verursachen.
Wahrscheinlich haben schon Neandertaler nach der Erfindung der Keule 
vereinzelt und versehentlich nicht das Wildschwein erschlagen, sondern 
beim Schwung holen den Nebenmann.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Jan H. (Gast)


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Heinz A. schrieb:
> Übrigens sollen auch Flugzeuge abstürzen...

Aber nicht, wenn selbige abgestellt im Hangar stehen.
Zumindest wurde von solch einem Ereignis noch nie berichtet.

Und das ist eben der Unterschied zu LiIon. Das Zeug ist bei Nutzung 
brandgefährlich und bei Nichtnutzung ebenfalls. Da passt das Ereignis 
mit dem abgestellten E-Rollers bestens, der sich entschloss, sich selbst 
zu entzünden und als Folge ein Fabrikgebäude runter brannte.

von Jack V. (jackv)


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Jan H. schrieb:
> Da passt das Ereignis
> mit dem abgestellten E-Rollers bestens, der sich entschloss, sich selbst
> zu entzünden und als Folge ein Fabrikgebäude runter brannte.

Ich wiederhole mich:

Jack V. schrieb:
> Könntest du die Geschichte mal bitte verlinken?

Hintergrund: ich möchte schauen, ob da konkrete Infos zur tatsächlichen 
Ursache aufzutreiben sind. Es gibt auch die Möglichkeit, dass die 
eigentliche Ursache ein externer Defekt war, der in der Folge zum Brand 
des Akkus führte. Und das gab es durchaus auch schon bei stehenden 
Fahrzeugen, die nicht ein Gramm Lithiumverbindungen verbaut hatten. 
Vielleicht steckte auch einfach nur das Ladegerät dran.

Vielleicht sind aber auch gar keine Informationen zur genauen Ursache zu 
finden, und du dichtest dir die Geschichte mit der spontanen 
Selbstentzündung wieder mal zusammen. Angesichts deiner bisherigen, 
teils haarsträubenden, Darstellungen halte ich das bis zum Beleg der 
Behauptung als das Wahrscheinlichste.

von Michel M. (elec-deniel)


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"Lagerhalle in Bad Urach" .. .
Ursache ist noch nicht geklärt, mal abwarten :-(
Vielleicht sollte man noch etwas in den Lagerungsempfehlungen ändern 
....

von Jan H. (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Ich wiederhole mich:
> Könntest du die Geschichte mal bitte verlinken?

Nichts leichter als das, denn der Link wurde hier schon gepostet:
Beitrag "Re: E-Bike Akku explodiert (statt abzubrennen)"
Es macht manchmal Sinn, den Links auch zu folgen.

https://telebasel.ch/2020/07/10/verzweiflung-nach-brand-in-laufen-unsere-ganze-existenz-ist-verbrannt/?channel=8950

> Hintergrund: ich möchte schauen, ob da konkrete Infos zur tatsächlichen
> Ursache aufzutreiben sind.

Brauchst du nicht, das Rätsel ist bereits gelöst:

"Die Forensik der Baselbieter Polizei kommt gemäss einem Bericht vom vom 
9. November 2020 zum Schluss, dass als Zündquelle eine defekte Zelle 
eines Lithium-Ionen-Akkus für den Brand in Frage kommt. Der Akku war auf 
einem Elektro-Roller deponiert."

https://telebasel.ch/2021/03/04/grossbrand-in-laufen-defekter-akku-loeste-inferno-aus/?channel=105100

von Jan H. (Gast)


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Nebenbei: Wenn man mal den Links zu weiteren LiIon-Bränden folgt, kommt 
man schnell vom hundertsten ins tausende. Da staune ich nicht schlecht, 
denn da bietet sich mittlerweile Lesestoff für viele Wochenenden.

Die Brände fangen beim E-Scooter an, über das Pedelec zum E-Auto und von 
dort zum E-Rollstuhl. Grauslige Vorstellung, wenn eine behinderte Person 
mangels eigener Mobilität auf dem Feuer sitzen bleiben muss. Aber LiIon 
ist schon gut. Und vor allem sicher.

von Jack V. (jackv)


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Jan H. schrieb:
> Es macht manchmal Sinn, den Links auch zu folgen.

Ja, macht es ziemlich oft. Sicher auch hier, allein: die Infos, auf die 
ich hinauswollte, sind auch in dem verlinkten Artikel nicht enthalten. 
Daraus kann man schließen: dir liegen die betreffenden Informationen 
ebenfalls nicht detailliert vor, so dass daraus folgt, dass deine 
Phantasie wieder einen guten Teil übernommen hat.

Meld’ dich mal, wenn was Handfestes da ist. Dürfte ja nicht so schwer 
sein, deinen Darstellungen nach gehen jeden Tag hunderte Li-Akkus in D 
ohne erkennbaren Grund in Flammen auf :)

: Bearbeitet durch User
von Jan H. (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Meld’ dich mal, wenn was Handfestes da ist.

Die Arbeit spare ich mir, denn bei dir ist eh Hopfen und Malz verloren. 
Hege und pflege weiterhin deine maßlose Ignoranz. Denn du gehörst zu den 
Leuten, die erst eine schwerwiegende eigene Erfahrung brauchen, um zu 
kapieren.

von Carlo (Gast)


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von Jack V. (jackv)


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Carlo schrieb:
> und wer möchte so etwas?

Was dagegen zu machen ist, wird ja gleich mitgeliefert: aufgeblähte 
Akkus sind als potentiell gefährlich anzusehen und entsprechend zu 
entsorgen (erster Link), und Akkus sollten nur unter Aufsicht und nicht 
in direkter Nähe zu brennbarem Material geladen werden (zweiter Link). 
Beides war nie ein Geheimnis, und steht in der Regel selbst in der 
Bedienungsanleitung der betreffenden Geräte.

Jan H. schrieb:
> Denn du gehörst zu den
> Leuten, die erst eine schwerwiegende eigene Erfahrung brauchen, um zu
> kapieren.

Wenn du etwas hochscrollst, wirst du sehen, dass ich diese Akkus mit dem 
angemessenen Respekt behandele. Ich lade nur unter Aufsicht, Akkus mit 
erkenn- oder messbarem Defekt werden auf 0V entladen und dem Recycling 
zugeführt. Meine Akkus werden ansonsten nicht tiefentladen, und die, bei 
denen ich Einfluss drauf habe, werden auch nicht bis zum Anschlag 
vollgeladen (Ladeschluss bei Einzelzellen ist bei mir 4,15V, Laptop, 
Tablet und Telephone haben ein Ladefenster von 30…80%, um den Verschleiß 
zu minimieren).

Damit bei mir was passiert, muss so ein Akku also tatsächlich ohne 
erkennbare Ursache und ohne Vorwarnung von alleine durchgehen. Wenn das 
je passieren sollte, schreibe ich es zuerst hier rein, versprochen :)

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Jack V. schrieb:
> wirst du sehen, dass ich diese Akkus mit dem
> angemessenen Respekt behandele. ...

Wenn Du das als Maßstab für den Umgang mit solchen Akkus nimmst, wirst 
Du konsequenterweise mindestens Deiner halben Nachbarschaft die Li-Akkus 
wegnehmen müssen.

von Dieter (Gast)


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Vielleicht kommt jetzt noch ein abgefackeltes Rechenzentrum hinzu dessen 
USV-Anlagen mit Li-Akkus bestueckt waren.

von Carlo (Gast)


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Dieter schrieb:
> USV-Anlagen

stimmte schon ...
"Fehler oder Kurzschluss " ...
https://www.golem.de/news/cloud-hoster-ovh-vermutet-usv-als-moegliche-brandursache-2103-154890.html

mal abwarten

Beitrag #6630508 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jack V. (jackv)


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Was möchtest du mit dem Gestammel mitteilen?

von Genau (Gast)


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In folgendem youtube-Video wird der Begriff "Thermisches Durchgehen" 
erwähnt (bei der Li-Akku-Explosion) - ab Minute 8:38  ...

https://www.youtube.com/watch?v=KO1GWu95_qw

von ACDC (Gast)


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Genau schrieb:
> In folgendem youtube-Video wird der Begriff "Thermisches Durchgehen"
> erwähnt (bei der Li-Akku-Explosion) - ab Minute 8:38  ...
>
> https://www.youtube.com/watch?v=KO1GWu95_qw

Zum Glück hat noch niemand erwähnt, wenn ein Zuckerrüber Feld brennt.

Das Ende, wir dürfen nur noch Zuckerfreie Produkte kaufen und zu Hause 
haben.

Weizen brennt besser.....usw...

von Carlo (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Was möchtest du .... mitteilen?

...Kurzfassung der letzten beschriebenen Brände durch Li-Akkus,
meistens beim Laden .... manchmal mit ex
teilweise mit erheblichen Schäden am Eigentum,
z.B. Oftringen ein Einfamilienhaus :-(

von Carlo (Gast)


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die oben genannten waren kleiner Batterien ..
sieht nicht gut aus ;-)
https://www.youtube.com/watch?v=LAW_JIJT4ms

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Carlo schrieb:
> die oben genannten waren kleiner Batterien ..
> sieht nicht gut aus ;-)
> https://www.youtube.com/watch?v=LAW_JIJT4ms

Also mal ehrlich: Wer seine "Hausstromakkus" (vermute, das waren welche) 
so bescheuert über- und nebeneinander stapelt, der muss sich doch nicht 
wundern. Dann lag da noch irgendwo ein Schraubenschlüssel 
darauf/dazwischen rum....

Was hat dieses Gefrickel mit einem Pedelecakku zu tun?

Old-Papa

von Carlo (Gast)


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Lithium,
unkontrollierbarer Thermal Runaway im Fehlerfall ...,
starke Rauchentwicklung und
neue Herausforderungen für die Feuerwehr bei der
effektiven versicherungsfreundliche Brandbekämpfung

und so einfach aufgebaute
simple vertical and horizontal stacked Battery Rack Sytems
gibt es viele .. :-)

von Carlo (Gast)


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.... und einfacher wird es bei diesen größeren auch nicht ...
Löschen stellt F-Regeln auf .... Fluuuuuten ;-)
https://www.aachener-zeitung.de/lokales/juelich/brennende-photovoltaikanlage-loest-grosseinsatz-aus_aid-57022405

von Akku Killer (Gast)


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Old P. schrieb:
> Carlo schrieb:
>> die oben genannten waren kleiner Batterien ..
>> sieht nicht gut aus ;-)
>> https://www.youtube.com/watch?v=LAW_JIJT4ms

> Was hat dieses Gefrickel mit einem Pedelecakku zu tun?
Er hat in https://youtu.be/saTCosf4fdc?t=176 eine tief entladene  Zelle 
eines fetten 24V Akkus wieder aufgeladen..

von Jack V. (jackv)


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Carlo schrieb:
> .... und einfacher wird es bei diesen größeren auch nicht ...
> Löschen stellt F-Regeln auf .... Fluuuuuten ;-)

Falls es dir nicht aufgefallen sein sollte: das Thema war „E-Bike Akku 
explodiert (statt abzubrennen)” – deine wahllos zusammengestammelten 
Vorfälle und sporadisch verlinkten Artikel haben weder was mit 
Elektrofahrradakkus, noch mit Explosionen zu tun.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Jack V. schrieb:
> das Thema war ...

Statt den Aversionen anheim zu fallen, sollte es Dich erfreuen, wenn 
mehr  Beiträge nur Feuerchen, mit auch nicht immer kostengünstig 
behebbare Folgen, als Inhalt haben.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Dieter D. schrieb:
> Statt den Aversionen anheim zu fallen, sollte es Dich erfreuen, wenn
> mehr  Beiträge nur Feuerchen, mit auch nicht immer kostengünstig
> behebbare Folgen, als Inhalt haben.

Statt geschwollene Texte zu schreiben, sollte es dich nachdenklich 
machen, wenn jemand lange bekannte Umstände wiederholt in einen Thread 
kippt, der mit diesem Thema explizit nichts zu tun hat („… (statt 
abzubrennen)“).

Dass so Akkus durchgehen können (und dass vorausgegangene 
Tiefentladung(en) mit anschließender Ladung und Weiternutzung eine 
Ursache sein kann, und wahrscheinlich sehr häufig auch ist, btw.) wurde 
hier nun mehrfach, nicht zuletzt auch von mir, geschrieben. Was sollte 
mich also an ewiger OT-Wiederholung erfreuen?

Mich würde vielmehr erfreuen, wenn endlich mal jemand Details zu 
tatsächlich explodierenden Akkus verlinken könnte – ganz im Sinne des 
ursprünglichen Threadthemas.

: Bearbeitet durch User
von Michel M. (elec-deniel)


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.. na ja, daß sie sich per ex verabschieden, kommt vor, wie auch Jochen 
Hof Dekra Fahrradexperte, in der WDR-Sendung "Gefahr durch E-Bike-Akkus. 
Hier und heute. vom 10.03.2021. bestätigte.

...und nicht jeder verwendet sein "Rad" so feinfühlig
https://youtu.be/ak8yQ2dAuFM?t=266

Wichtiger für alle ist jedoch die Frage, welche techn. Möglichkeiten 
angewendet werden können um das jetzt noch bestehendes Gefahrenpotential 
zu vermindern und den allgemeinen Nutzwert in allen Nutzungsfeldern zu 
erhöhen.
Hierbei kann sicherlich auch ein Blick auf weniger preis- platz- und 
gewichts- sensitive Batteriesysteme durchaus von Vorteil sein und neue 
Ideen hervorbringen die allen weiterhelfen  :-)

: Bearbeitet durch User
von Michel M. (elec-deniel)


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... deshalb sind solche Test-Projekte interesannt für die kleineren 
e-bike Batterie-Systeme .. https://idw-online.de/de/news765564

von Michel M. (elec-deniel)


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... damit so etwas nicht passiert :-(
https://www.youtube.com/watch?v=EEah0rZ_9Pg
https://www.youtube.com/watch?v=7yf9J1HwuGo

scheinbar wurden allerdings noch nicht
die neuen "Container" eingesetzt
...

von Jonas M. (Gast)


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Michel M. schrieb:
> ... deshalb sind solche Test-Projekte interesannt für die kleineren
> e-bike Batterie-Systeme .. https://idw-online.de/de/news765564

Da haben Leute wieder einen Topf entdeckt, aus dem noch Kohle zu holen 
ist. Wenn die Akkus im E-Auto runtergerockt sind, dann kommt da nicht 
mehr viel. War doch erst vor kurzen hier das Thema und es war ein 
Diagramm zu sehen. Wenn die Akkus am Ende ihrer Lebensdauer sind, lohnt 
nur noch ein Recycling. Und selbst das lohnt sich nicht. Auf die Deponie 
damit.

von Walta S. (walta)


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Michel M. schrieb:
> ... damit so etwas nicht passiert :-(
> https://www.youtube.com/watch?v=EEah0rZ_9Pg
> https://www.youtube.com/watch?v=7yf9J1HwuGo
>
> scheinbar wurden allerdings noch nicht
> die neuen "Container" eingesetzt
> ...

Und wieder hab ich eine Minute meiner Lebenszeit mit einem verwackelten 
Handyvideo ohne Inhalt vergeudet. Warum klicke ich auch auf einen 
youtubelink ohne zu wissen, was dort zu sehen ist.

walta

von Hans-Peter U. (Gast)


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Walta S. schrieb:
> Und wieder hab ich eine Minute meiner Lebenszeit mit einem verwackelten
> Handyvideo ohne Inhalt vergeudet.

Dieses Ereignis ist für dich "ohne Inhalt"?
Was muss passieren, damit du mit gähnen aufhörst?

Ein mit Mobiltelefonen beladener Container fing auf dem Hongkonger 
Flughafen Chek Lap Kok Feuer. Zum Glück wurde niemand verletzt. Doch 
daraus hätte eine Katastrophe werden können, wenn der Container ein paar 
Stunden später Feuer gefangen hätte.

https://www.youtube.com/watch?v=7yf9J1HwuGo

Für mich zeigt ein solches Ereignis mal wieder die grenzenlose Ignoranz 
der Wirtschaft und deren Entscheider. Solch brandgefährlichen Mist in 
ein Flugzeug zu verladen, ist mehr als grobfahrlässig. Aber was solls: 
Wenn nach einem Absturz überall die Leichen rumliegen, werden an die 
Hinterbliebenen reichlich Dollar verteilt und gut ist.

Achja, Fliegen ist sicher, das darf natürlich nicht fehlen.

von Hans-Peter U. (Gast)


Angehängte Dateien:

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Sorry, Bild vergessen

von Michel M. (elec-deniel)


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.. aber dieses Ereigniss ist schon ohne weitere Erklärungen überzeugend,
für die Forderung solche Fzg nicht in der Wohnung zu laden..
und auch nicht nachts wenn die Kontrollfunktion durch Personen nicht 
wirklich sichergestellt werden kann :-(

www.tz.de/muenchen/stadt/muenchen-au-explosion-feuer-mehrfamilienhaus-br 
and-akku-e-scooter-roller-zr-90458514.html

Rückruf des Akkus

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang R. (Gast)


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Michel M. schrieb:
> .. aber dieses Ereigniss ist schon ohne weitere Erklärungen überzeugend,
> für die Forderung solche Fzg nicht in der Wohnung zu laden..

Diese Forderung ist nicht wirklich zielführend. Ich kann meinen 
Pedelec-Akku im Keller laden. Nur wenn ich im 1. Stock merke, dass der 
Keller brennt, ist das Haus verloren. Und ich bin obdachlos und kann 
wieder bei Null anfangen. Und 2-3 Stunden in den Keller zu sitzen ist 
absolut realitätsfremd.

Deshalb lade ich den Akku in der Wohnung, denn da sitze ich daneben. Und 
ich denke, ich kann das Teil noch rechtzeitig aus dem Fenster werfen, 
wenn es plopp und poff macht.

von Michel M. (elec-deniel)


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... vielleicht, ?!
das vorangegangene e-scooter Video zeigt die Folgen und Handlungen bei 
einem solchen Fall. Anfassen oder wegwerfen war da schon nicht mehr 
möglich.

Verletzungsfrei etwas aus dem Fenster werfen, abgesehen von Gefahren für 
andere, das dürfte schwierig werden und ist auch nicht überall 
praktikabel oder erlaubt.

https://www.suedostschweiz.ch/polizeimeldungen/2021-04-13/in-naefelser-keller-bricht-ein-feuer-aus

https://telebasel.ch/2021/04/03/wohnung-in-spreitenbach-wegen-e-scooter-akku-in-brand/

von Hans-Peter U. (Gast)


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Michel M. schrieb:
> Verletzungsfrei etwas aus dem Fenster werfen, abgesehen von Gefahren für
> andere, das dürfte schwierig werden und ist auch nicht überall
> praktikabel oder erlaubt.

Hier würde das problemlos gehen. Und ob es mir erlaubt ist, mein Haus zu 
retten, würde mich in solch einen Notfall nicht wirklich interessieren. 
Ganz besonders vor dem Hintergrund, dass diese brandgefährliche Technik 
weiterhin in Verkehr gebracht werden darf.

von Michel M. (elec-deniel)


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... mal Hochhäuser in solche Antworten mit einschließen.
das dürfte schwierig werden  ...

von Udo S. (urschmitt)


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von Hannes D. (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Weil es gerade passt:

Hier etwas mehr Info:

" ...kam es [...] zur Explosion eines Akkus in einem Wohnhaus."

"Als der 51-Jährige den Akku aus dem Haus nach draußen bringen wollte, 
entzündete sich dieser zunächst und explodierte dann. Hierdurch wurde 
die Küche des Wohnhauses zerstört und weitere Räume, einschließlich des 
Dachgeschosses, so in Mitleidenschaft gezogen, dass sie unbewohnbar 
wurden. Durch die bei der Explosion des Akkus entstandene Druckwelle 
wurden die Fenster des Gebäudes teilweise zerstört. Der 51-jährige 
Bewohner erlitt schwere Verletzungen. Die 45-jährige Ehefrau, sowie der 
16-jährige Sohn und die 13-jährige Tochter, wurden ebenfalls verletzt. 
Alle vier Bewohner des Wohnhauses wurden zur medizinischen Versorgung in 
ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach 
ersten Schätzungen auf ca. 200 000 Euro."

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110971/4891846

Dann bin ich mal gespannt, was sich die Ignoranten nun wieder so alles 
zusammen reimen. Denn ein LiIon-Akku kann nicht explodieren. Im 
schlimmsten Fall erwärmt er sich nur etwas ...

von Ralf X. (ralf0815)


Angehängte Dateien:

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Hannes D. schrieb:
> Dann bin ich mal gespannt, was sich die Ignoranten nun wieder so alles
> zusammen reimen. Denn ein LiIon-Akku kann nicht explodieren. Im
> schlimmsten Fall erwärmt er sich nur etwas ...

Was nach solchen Meldungen passiert, konnte man ja direkt sehen...

von Percy N. (vox_bovi)


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Ralf X. schrieb:
> Was nach solchen Meldungen passiert, konnte man ja direkt sehen...

Ach, das ging doch glimpflich ab, wenn all den vielen Millionen 
Heilbronnern gerade einmal 200.000 Geräte gestohlen wurden.

von Michel M. (elec-deniel)


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...dieser hier aber nicht :-(
Verusacher geklärt
(verursacher Preis/erzeugter Schaden) Verhältnis sehr ungünstig :-(
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Nach-Brand-in-Wohnung-im-Hochfeld-Ursache-steht-wohl-fest-id59541006.html

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Walta S. schrieb:
> Warum klicke ich auch auf einen
> youtubelink ohne zu wissen, was dort zu sehen ist.

Lass es einfach, dann verpasst du nichts wichtiges.

Das ist wie mit den 500 TV Kanälen im Sat und Internet.

von Walta S. (walta)


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Hannes D. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Weil es gerade passt:
>
> Hier etwas mehr Info:
>
> " ...kam es [...] zur Explosion eines Akkus in einem Wohnhaus."
>
> "Als der 51-Jährige den Akku aus dem Haus nach draußen bringen wollte,
> entzündete sich dieser zunächst und explodierte dann. Hierdurch wurde
> die Küche des Wohnhauses zerstört und weitere Räume, einschließlich des
> Dachgeschosses, so in Mitleidenschaft gezogen, dass sie unbewohnbar
> wurden. Durch die bei der Explosion des Akkus entstandene Druckwelle
> wurden die Fenster des Gebäudes teilweise zerstört. Der 51-jährige
> Bewohner erlitt schwere Verletzungen. Die 45-jährige Ehefrau, sowie der
> 16-jährige Sohn und die 13-jährige Tochter, wurden ebenfalls verletzt.
> Alle vier Bewohner des Wohnhauses wurden zur medizinischen Versorgung in
> ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach
> ersten Schätzungen auf ca. 200 000 Euro."
>
> https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110971/4891846
>
> Dann bin ich mal gespannt, was sich die Ignoranten nun wieder so alles
> zusammen reimen. Denn ein LiIon-Akku kann nicht explodieren. Im
> schlimmsten Fall erwärmt er sich nur etwas ...

Was ist denn da für eine Flüssigkeit aus dem Akku ausgelaufen bevor er 
explodiert ist? Welcher Akku ist denn da explodiert? Und warum hast du 
beim zitieren das mit der Flüssigkeit weggelassen?

walta

von Carlo (Gast)


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macht nichts wenn Du diese Empfehlungen befolgst
und den Akku in so einer Tasche transportierst.

Nach den dort gemachten Aussagen soll der Verschluß
die entstehenden Temperaturen aushalten ....  :-)
https://www.meinbezirk.at/steyr-steyr-land/c-lokales/zivilschutz-und-feuerwehr-im-bezirk-steyr-land-warnen-vor-der-steigenden-bedrohung_a4629557

von Hannes D. (Gast)


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Carlo schrieb:
> Nach den dort gemachten Aussagen soll ...

... man das E-Bike regelmäßig – also mindestens einmal im Jahr – zum 
Service zu bringen.

So kann man einerseits den Teufel mit dem Belzebub austreiben und 
nebenbei noch die Kassen klingeln lassen. Eine klassische 
Win-Win-Situation.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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lädt er noch oder brennt er schon?

von Carlo (Gast)


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... der W-Akku ist schon abgelöscht
https://www.fireworld.at/2021/05/06/noe-akku-brand-in-einfamilienhaus-in-wullersdorf/
...keine Infos, ob er gerade geladen wurde  :-(

auch e-bikes sind wieder beteiligt ....
https://www.gea.de/blaulicht_artikel,-garagen-brand-in-mehrfamilienhaus-in-pfullingen-_arid,6432163.html
.. Ursachenforschung abwarten :-(

von Carlo (Gast)


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von Carlo (Gast)


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von Carlo (Gast)


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von Carlo (Gast)


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eVillo und  e-Vélo’v
Vorsichtshalber,
Rückruf und Austausch tragbarer L-Batt der hybrid Leih-Fahrräder
wegen möglicher Probleme beim Laden ..
https://twitter.com/ladh/status/1399685435471892481

von Carlo (Gast)


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charging bike ....
beeindruckende Aufnahmen :-(
https://www.youtube.com/watch?v=0uhzlnpjTQk

von Carlo (Gast)


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... in so einem Fall sollte die installierte Belüftungsanlage
extrem schnell hochlaufen und die Rauchmenge im Raum entfernen können,
um für besser Sicht im Raum und effektive und schnelle Evakuierung von 
Personen zu ermöglichen .....

von Realist (Gast)


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Old P. schrieb:
> In D brennen täglich irgendwo Hütten ab. Das ist tragisch für die, die
> alles verloren haben. Nur höchst selten ist ein Li-Akku schuld. Und wenn
> doch, dann rauscht die Story quer durch alle Medien, wird immer mehr
> "aufgehüpscht" und Sensibelchen wue Du bekommen das große Flattern.

Richtig. Es gibt Entgasungsventile für Lithium Akkus und man kann sich 
mechanisch so auslegen, dass das Risiko deutlich niedriger als für einen 
Kabelbrand in den vielen uralt Elektriken in Häusern ist, die die Leute 
ja auch nicht um den Schlaf bringen. Dann hat man noch Minuten Zeit, 
bevor etwas ernsthaftes mit dem Akku passiert.

Außerdem: Akku nicht gleich Akku. Es gibt verschiedene Hazardlevel für 
die Zellmodule, je nach dem ob solche oben genannten Punkte umgesetzt 
worden sind.

Zum Beispiel Lithium Eisenphosphat Akkus brennen selbst dann nicht, wenn 
du die überlädst und bei 150 Grad Celsius einen Nagel durch den Akku 
schlägst. Ein sehr sicherer Akkutyp, ohne Kobalt sehr günstig und etwa 
3mal so lange Lebenszeit wie Lithium Ionen Akkus.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Carlo schrieb:
> charging bike ....

Schöne Sammlung von Vorfällen die Du hier zusammengetragen hast. Erspart 
vielen das mühselige Suchen.

Realist schrieb:
> Zum Beispiel Lithium Eisenphosphat Akkus brennen selbst dann nicht, wenn

Weil diese mehr kosten, haben die Geräte diese häufig nicht. Der Kunde 
hat bei vielen Geräten keine Wahlmöglichkeit bei den Akkus.

von Realist (Gast)


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Dieter D. schrieb:
> Weil diese mehr kosten, haben die Geräte diese häufig nicht. Der Kunde
> hat bei vielen Geräten keine Wahlmöglichkeit bei den Akkus.

Bei E-Autos sind LFP Zellen deutlich günstiger. Und wie gesagt, etwa 
3mal so lange Lebensdauer.

von Jack V. (jackv)


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Die LiFePO₄-Akkus haben eine deutlich geringere Energiedichte, was sie 
für mobile Anwendungen, wo jede Wh bei gegebenen Volumen/Gewicht zählt, 
nicht zur ersten Wahl macht.

Dieter D. schrieb:
> Schöne Sammlung von Vorfällen die Du hier zusammengetragen hast.

Leider halt völlig OT, weil das Thema gemäß Threadtitel „E-Bike Akku 
explodiert (statt abzubrennen)“ ist, und hier weiterhin überwiegend 
abbrennende (statt explodierende) Akkus aller Art (statt E-Bike-Akkus) 
gezeigt werden.

Nachtrag: es gibt mittlerweile durchaus ziemlich eigensichere 
Lithium-Polymer-Akkus. Nur sind die teurer und haben immer noch eine 
leicht geringere Leistungsdichte, als die herkömmlichen LiPos – und in 
Fahrrädern sind eh meist Li-Ion-Rundzellen verbaut. Auch da gibt es 
mittlerweile verhältnismäßig sichere Zusammensetzungen; die bei 
Misshandlung ziemlich bösartig reagierenden Zellen dürften eigentlich 
kaum noch in solchen Anwendungen zu finden sein. Abgesehen vielleicht 
von Märkten, wo’s auf jeden Yuan ankommt …

: Bearbeitet durch User
von Schrotthändler (Gast)


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Realist schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Weil diese mehr kosten, haben die Geräte diese häufig nicht. Der Kunde
>> hat bei vielen Geräten keine Wahlmöglichkeit bei den Akkus.
>
> Bei E-Autos sind LFP Zellen deutlich günstiger. Und wie gesagt, etwa
> 3mal so lange Lebensdauer.

Also das Haus darf ruhig runter brennen und 1/3 Haltbarkeit reicht für 
den Normalo, Hauptsache billig. Was lang hält, bringt kein Geld und im 
globalen Mülleimer ist noch vieeel Platz.

von Jack V. (jackv)


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Schrotthändler schrieb:
> Also das Haus darf ruhig runter brennen und 1/3 Haltbarkeit reicht für
> den Normalo, Hauptsache billig.

Ach, die Polemikfraktion ist immer noch da? Schade eigentlich, die 
haben’s ja nicht so mit sachlicher Argumentation. Sei’s drum, für am 
weiteren sachbezogenen Diskurs interessierte Leute hier die Auflösung: 
LEP-Akkus haben nunmal Eigenschaften, durch die sie die Li-Co-Mn-Akkus 
nicht in jedem Fall ersetzen können. Und der Preis ist keine davon. 
Gegen den Einsatz von Li-Eisenphosphatakkus in E-Bikes/Pedelecs (und 
anderen Fahrzeugen) spricht, neben der schon erwähnten geringeren 
Energiedichte, die Tatsache, dass bei Kälte nur noch der Bruchteil der 
(ohnehin im Vergleich mit Li-Ion schon geringeren) Kapazität nutzbar 
ist.

Man könnte solche Akkus natürlich als „Sommerbatterien“ verkloppen – ich 
glaub, die Polemikfraktion hier wäre dreist genug, das sogar zu 
versuchen, wenn ihre Anhänger in der Lage wären, was auf die Reihe zu 
bekommen :D

von Realist (Gast)


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Jack V. schrieb:
> neben der schon erwähnten geringeren Energiedichte, die Tatsache, dass
> bei Kälte nur noch der Bruchteil der (ohnehin im Vergleich mit Li-Ion
> schon geringeren) Kapazität nutzbar ist.
> Man könnte solche Akkus natürlich als „Sommerbatterien“ verkloppen – ich
> glaub, die Polemikfraktion hier wäre dreist genug, das sogar zu
> versuchen, wenn ihre Anhänger in der Lage wären, was auf die Reihe zu
> bekommen :D

Wie oft fährst du denn Fahrrad bei -20 Grad Celsius? Das muss dann ja 
ordentlich Strecke sein, wenn dir die Ladezeit von LFP so wichtig ist, 
dass du gleich wieder aus dem warmen Haus direkt wieder zum Fahrrad nach 
draußen rennst.

PS: Der Akku erwärmt sich während Laden oder Fahren
PPS: Bei e-Autos und LFP st es eine Frage des Thermomanagements. Seit 
Tesla auf dem Model 3 mit LFP das Update hat, geht auch bei Minusgraden 
mit 90kW deutlich mehr Leistung rein. Und das nur durch SW Update. 
Hätten sie die Batterie auf den Zelltypen ausgelegt, würde noch mehr 
gehen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Jack V. schrieb:
> Ach, die Polemikfraktion ist immer noch da?

Die Polemik gibt es hier gratis. Aber sobald die Buehnen wieder 
aufmachen, wird es wieder kostenpflichtg.

Wenn es kalt sein sollte, ist es medizinisch zwingend erforderlich 
weniger Unterstuetzungsleistung aus dem Akku zu liefern. Die 
Pedelecfahrenden erfrieren sonst jaemmerlich. ;o)

von Carlo (Gast)


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man will ja nicht "Polemik" fördern :-(

.. vor allem in kleinen geschlossenen Räumen,
wie Aufzügen .... :-(

such mal
Defence Force (SCDF) & Woodlands  lift PMD
https://twitter.com/SCDF/status/1400680568862371841
:-(

von Jack V. (jackv)


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Realist schrieb:
> Wie oft fährst du denn Fahrrad bei -20 Grad Celsius?

Wann immer die Situation es erfordert. Abgesehen davon nehmen die 
Probleme ab 0°C zu – und solche Temperaturen sind auch in unseren 
Breiten noch nicht soo exotisch, dass man sie nicht berücksichtigen 
müsste.

Es geht auch nicht ums Laden, sondern darum, dass der kalte LEP-Akku den 
benötigten Strom halt nicht bringt, und schlimmstenfalls kurzzeitig 
unter die Entladeschlussspannung fällt. Bei diesen Akkus führt das zwar 
nicht zu so Schäden, deren teils spektakuläre Folgen hier im Thread 
’zigfach verlinkt sind, kaputt gehen sie trotzdem. Ist dem Kunden dann 
schwer zu erklären, warum sein Radakku nach ’nem Winter nur noch 20km 
hält. Oder alternativ, warum sein Rad ab Herbst kaum noch sinnvoll 
elektrisch nutzbar ist.

Realist schrieb:
> Seit
> Tesla auf dem Model 3 mit LFP

Gibt’s da eigentlich eine Quelle? Auf die Schnelle finde ich nur was 
davon, dass geplant wäre, auf Co zu verzichten, und dass die derzeitigen 
Akkus tatsächlich noch LiCoMn-Teile sind.

Abgesehen davon: Thermomanagement (aka aktive Zellenheizung) bei ’nem 
Radakku? Stelle ich mir gerade nicht allzu praktikabel vor, zumal der 
Anteil des verheizten Stroms mit abnehmender Gesamtkapazität steigt.

: Bearbeitet durch User
von Realist (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Es geht auch nicht ums Laden, sondern darum, dass der kalte LEP-Akku den
> benötigten Strom halt nicht bringt, und schlimmstenfalls kurzzeitig
> unter die Entladeschlussspannung fällt. Bei diesen Akkus führt das zwar
> nicht zu so Schäden, deren teils spektakuläre Folgen hier im Thread
> ’zigfach verlinkt sind, kaputt gehen sie trotzdem.

Jack V. schrieb:
> Realist schrieb:
>
>> Seit
>> Tesla auf dem Model 3 mit LFP
>
> Gibt’s da eigentlich eine Quelle?

Das ist so nicht richtig:

https://teslamag.de/news/mehr-lfp-tesla-china-akkus-us-werk-hoehere-elektroauto-produktion-36617

https://youtu.be/hTXxfuSDv6c

von J. S. (pbr85)


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Jack V. schrieb:
> Die LiFePO₄-Akkus haben eine deutlich geringere Energiedichte, was sie
> für mobile Anwendungen, wo jede Wh bei gegebenen Volumen/Gewicht zählt,
> nicht zur ersten Wahl macht.

Da bist du aber nicht auf dem neuesten Stand. Die besten LiFePO4 
erreichen >190Wh/kg, während die besten Lithium-Ionen Akkus bei 220Wh/kg 
liegen und das schon seit vielen Jahren ohne Fortschritte. 160Wh/kg sind 
bei LiFePO4 heutzutage nichts besonderes  mehr.

Das sind wohlgemerkt initiale Werte. Heißt also, dass die LiFePO4 die 
Zweiten relativ schnell überholen und nach einiger Zeit haushoch 
überlegen sind, weil sie eben viel höhere Zyklenzahlen haben und dazu 
auch an sich auch höhere Leistungsdichten haben.

Diese sind wiederum für Traktionsanwendungen besonders wichtig, was dann 
hier noch mal den Ratenschwanz hinter sich her zieht, dass die 
gewöhnlichen Lithium Ionen Akkus noch mehr von ihrer Kapazität 
verlieren. Also real nutzbar bei den großen Entladeströmen und nicht 
etwa nur 1C oder so.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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J. S. schrieb:
> Da bist du aber nicht auf dem neuesten Stand. Die besten LiFePO4
> erreichen >190Wh/kg, während die besten Lithium-Ionen Akkus bei 220Wh/kg
> liegen und das schon seit vielen Jahren ohne Fortschritte. 160Wh/kg sind
> bei LiFePO4 heutzutage nichts besonderes  mehr.

Ich nehme als Referenz die Zelle im 18650er Format (bei mobilen 
Anwendungen, gerade bei Fahrzeugen, ist das Volumen oft noch wichtiger, 
als die Masse), und gehe dabei von dem aus, was für mich aktuell 
verfügbar ist: dort sind die aktuell 3,6Ah bei 3,7V Nennspannung bei den 
Li-Co-Akkus zu haben, während LiFePO₄ bei 1,4Ah und 3,2V liegt. Die 
Energiedichte bezogen auf das Volumen liegt bei den Eisenphosphat-Akkus 
also ziemlich genau bei einem Drittel der Cobalt-Mangan-Akkus.

Umgekehrt müsstest du einen dreimal so großen Akkupack für die gleiche 
gespeicherte Energie haben – und wenn du dir jetzt ein herkömmliches 
Pedelec anschaust, und dir daran einen dreimal so großen Akkupack 
vorstellst, dann siehst du möglicherweise auch das Problem damit.

: Bearbeitet durch User
von J. S. (pbr85)


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Jack V. schrieb:
> J. S. schrieb:
>> Da bist du aber nicht auf dem neuesten Stand. Die besten LiFePO4
>> erreichen >190Wh/kg, während die besten Lithium-Ionen Akkus bei 220Wh/kg
>> liegen und das schon seit vielen Jahren ohne Fortschritte. 160Wh/kg sind
>> bei LiFePO4 heutzutage nichts besonderes  mehr.
>
> Ich nehme als Referenz die Zelle im 18650er Format (bei mobilen
> Anwendungen, gerade bei Fahrzeugen, ist das Volumen oft noch wichtiger,
> als die Masse), und gehe dabei von dem aus, was für mich aktuell
> verfügbar ist: dort sind die aktuell 3,6Ah bei 3,7V Nennspannung bei den
> Li-Co-Akkus zu haben, während LiFePO₄ bei 1,4Ah und 3,2V liegt. Die
> Energiedichte bezogen auf das Volumen liegt bei den Eisenphosphat-Akkus
> also ziemlich genau bei einem Drittel der Cobalt-Mangan-Akkus.
>
> Umgekehrt müsstest du einen dreimal so großen Akkupack für die gleiche
> gespeicherte Energie haben – und wenn du dir jetzt ein herkömmliches
> Pedelec vorstellst, und dir daran einen dreimal so großen Akkupack, dann
> siehst du das Problem damit.

Das kannst du natürlich gerne machen, aber damit betrügst du dich 
selbst. Gerade dann wenn du, wie du es richtig anmerkst, dich auf die 
volumetrische Volumendichte beziehst. Denn dann vergeudest du bei runden 
Zellen per se immer Volumen, weil du die Zellen letztendlich zu 
prismatischen Akkupacks anordnest, wo du Totvolumen einbaust. Wo soll da 
der Sinn sein? Dazu noch diese sowieso eigentlich ungeeigneten 
Mini-Zellen, die für handliche Geräte und nicht für KFZ gedacht sind. 
Das ist alles Technik von gestern ...

Eine moderne prismatische LiFePO4 Zelle hat bei 100Ah und 3,2V 
Nennspannung eine Energiedichte von ~180Wh/kg also <1,8kg Gewicht. Bei 
4k Zyklen und 100% DOD. Die gibt es auch mit 280Ah oder >300Ah. Nicht 
nur Angaben von chinesischen Herstellern, sondern auch von Nutzern 
selber nachgemessen.

Zwei Beispiele unter vielen:

https://de.aliexpress.com/item/1005002194692436.html?spm=a2g0o.store_pc_groupList.8148356.1.191c59e6t1trGG

https://de.aliexpress.com/item/1005002767127336.html?spm=a2g0o.store_pc_groupList.8148356.2.919a480bY9Bw9x

https://www.youtube.com/watch?v=-QZ8NhD7rCk (Die Technik hier ist locker 
mal 2 Jahre alt, wohlgemerkt!)

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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J. S. schrieb:
> Das kannst du natürlich gerne machen, aber damit betrügst du dich
> selbst. Gerade dann wenn du, wie du es richtig anmerkst, dich auf die
> volumetrische Volumendichte beziehst. Denn dann vergeudest du bei runden
> Zellen per se immer Volumen, weil du die Zellen letztendlich zu
> prismatischen Akkupacks anordnest, wo du Totvolumen einbaust.

Ähm … tut mir leid, aber der Punkt ist hier völlig unerheblich: ich 
habe diese Bauform für den Vergleich gewählt, weil ich da Referenzen 
habe. Es geht um eine Zelle, und da ist die Form vollkommen irrelevant 
für den Vergleich der auf das Volumen dieser einen Zelle bezogene 
Energiedichte. Diese eine Zelle enthält bei beiden Sorten kein 
Totvolumen, weil’s halt eine zylindrische Rolle ist, die darin steckt. 
Und sie hat in beiden Fällen das gleiche Volumen, weil es nunmal die 
gleiche Bauform ist, so dass man sie ganz ausgezeichnet für einen 
Vergleich heranziehen kann.

Dass du das nun aufgegriffen hast, zeugt eher von Wunschdenken 
deinerseits, denn von Verständnis der Physik.

Du kannst die natürlich auch so wickeln, dass quaderförmige oder 
prismenförmige, oder was auch immer du bevorzugst und das sich sinnvoll 
wickeln lässt, Zellen hast, und der Punkt wird der gleiche sein: in 
Eisenphosphatzellen passt bei gleichem Volumen nur ein Drittel der 
Energiemenge.

In den meisten Elektrofahrzeugen, seien es nun Autos von Tesla oder 
Fahrräder vom freundlichen Chinesen, sind übrigens weiterhin, und auch 
auf absehbare Zeit, Rundzellen zu finden. Trotz des von dir erwähnten 
Totvolumens (welches sich gerade in großen Akkupacks für Auto prima für 
den Wärmetransport von und zu den Zellen nutzen lässt, nebenbei 
erwähnt).

: Bearbeitet durch User
von J. S. (pbr85)


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Jack V. schrieb:
> J. S. schrieb:
>> Das kannst du natürlich gerne machen, aber damit betrügst du dich
>> selbst. Gerade dann wenn du, wie du es richtig anmerkst, dich auf die
>> volumetrische Volumendichte beziehst. Denn dann vergeudest du bei runden
>> Zellen per se immer Volumen, weil du die Zellen letztendlich zu
>> prismatischen Akkupacks anordnest, wo du Totvolumen einbaust.
>
> Ähm … tut mir leid, aber der Punkt ist hier völlig unerheblich: ich
> habe diese Bauform für den Vergleich gewählt, weil ich da Referenzen
> habe. Es geht um eine Zelle, und da ist die Form völlig irrelevant für
> den Vergleich der auf das Volumen dieser einen Zelle bezogene
> Energiedichte. Diese eine Zelle enthält bei beiden Sorten kein
> Totvolumen, weil’s halt ein runder Wickel ist, der darin steckt.
>
> Dass du das nun aufgegriffen hast, zeugt eher von Wunschdenken, denn von
> Verständnis der Physik. Du kannst die natürlich auch so wickeln, dass
> quaderförmige oder prismenförmige, oder was auch immer du bevorzugst und
> das sich sinnvoll wickeln lässt, Zellen hast, und der Punkt wird der
> gleiche sein: in Eisenphosphatzellen passt bei gleichem Volumen nur ein
> Drittel der Energiemenge.
>
> In den meisten Elektrofahrzeugen, seien es nun Autos von Tesla oder
> Fahrräder vom freundlichen Chinesen, sind übrigens weiterhin, und auch
> auf absehbare Zeit, Rundzellen zu finden. Trotz des Totvolumens (was
> sich übrigens gerade in großen Akkupacks für Auto ganz prima für den
> Wärmetransport von und zu den Zellen nutzen lässt, nebenbei erwähnt).

Äh, bitte? Du beziehst dich auf EINE Zelle, während so ein Auto-Akku 
dann aus sehr, sehr vielen zusammengebaut sein muss, und ich habe da ein 
Wunschdenken? Das kann doch nicht dein Ernst sein.

Welche Referenz du hast ist völlig egal und sagt eher etwas über deine 
Urteilsfähigkeit als über meine Physikkenntnisse, geschweige denn den 
Stand der Technik aus.

Absehbare Zeit? Welche wäre das? 1 Jahr? 5 Jahre? 10? Nochmal: Die 
Verwendung von Unmengen an kleinen runden Zellen pro Akkupack ist aus 
pragmatischen Gründen entstanden. Weil man eben nichts anderes hatte und 
es derzeit immer noch aus Gründen der Trägheit in der Industrie immer 
noch eine Weile so läuft.

Das sagt aber nichts über den Stand der Technik aus und ich finde es 
einerseits schade, einerseits sehr typisch für dieses Forum, dass so 
eine Polemik gebracht wird. Statt harter Physik, während man mir noch 
fehlendes Physikwissen vorwirft. Realsatire ... :D

: Bearbeitet durch User
von Gerald B. (geraldb)


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In Hannover ist letztes Wochenende ein Bus-Depot der Üstra unter anderem 
mit 5 E-Bussen abgebrannt. Bis die Brandursache feststeht sind die 
verbleibenden E-Busse gesperrt.

von Jack V. (jackv)


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J. S. schrieb:
> Äh, bitte? Du beziehst dich auf EINE Zelle, während so ein Auto-Akku
> dann aus sehr, sehr vielen zusammengebaut sein muss, und ich habe da ein
> Wunschdenken? Das kann doch nicht dein Ernst sein.

Meine Güte, schlaf doch nochmal drüber, bevor’s ganz lächerlich wird: 
wenn eine LiFePO₄-Zelle in einer gegebenen Form und Größe 33% der 
Energie einer mechanisch exakt gleich aufgebauten LiCoMn-Zelle in exakt 
der gleichen Größe speichern kann, dann ändert sich daran auch nichts, 
wenn man mehr davon nimmt, oder sie jeweils in einer anderen Form 
wickelt. Und das ist Stand der Technik, denn das ist genau so jetzt 
auf dem Markt.

Ja, Wunschdenken – oder zu spät am Abend, zuviel Bier, was weiß ich, 
warum du da ein Problem mit dieser simpelsten Mathematik hast.

J. S. schrieb:
> Weil man eben nichts anderes hatte und
> es derzeit immer noch aus Gründen der Trägheit in der Industrie immer
> noch eine Weile so läuft.

Ah ja, so – deswegen wurde von Tesla gerade ein neues Zellenformat für 
die zukünftigen Akkupacks vorgestellt – zusammen mit nagelneuen, noch zu 
bauenden Herstellungsstrecken. Und das sind Rundzellen – weil man eben 
nichts anderes gehabt haben wird … oder was?

J. S. schrieb:
> Eine moderne prismatische LiFePO4 Zelle hat bei 100Ah und 3,2V
> Nennspannung eine Energiedichte von ~180Wh/kg also <1,8kg Gewicht.

… und warum führst du Energiedichte auf Gewicht bezogen an, während du 
auf einen Beitrag antwortest, der sich ausdrücklich auf die gespeicherte 
Energie pro Volumen bezieht? Nein, schlaf wirklich nochmal drüber.

Abgesehen davon ist ein LiCo-Polymerakku mit 320Wh immer noch leichter 
(und kleiner sowieso), als dein LiFePO₄-Teil da.

o/

: Bearbeitet durch User
von J. S. (pbr85)


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Jack V. schrieb:
> J. S. schrieb:
>> Äh, bitte? Du beziehst dich auf EINE Zelle, während so ein Auto-Akku
>> dann aus sehr, sehr vielen zusammengebaut sein muss, und ich habe da ein
>> Wunschdenken? Das kann doch nicht dein Ernst sein.
>
> Meine Güte, schlaf doch nochmal drüber, bevor’s ganz lächerlich wird:
> wenn eine LiFePO₄-Zelle in einer gegebenen Form und Größe 33% der
> Energie einer mechanisch exakt gleich aufgebauten LiCoMn-Zelle in exakt
> der gleichen Größe speichern, dann ist das auch nicht anders, wenn man
> mehr davon nimmt, oder sie jeweils in einer anderen Form wickelt. Und
> das ist Stand der Technik, denn das ist genau so jetzt auf dem Markt.
>
> Ja, Wunschdenken – oder zu spät am Abend, zuviel Bier, was weiß ich,
> warum du da ein Problem mit dieser simpelsten Mathematik hast.
>
> J. S. schrieb:
>> Eine moderne prismatische LiFePO4 Zelle hat bei 100Ah und 3,2V
>> Nennspannung eine Energiedichte von ~180Wh/kg also <1,8kg Gewicht.
>
> … und warum führst du Energiedichte auf Gewicht bezogen an, während du
> auf einen Beitrag antwortest, der sich ausdrücklich auf die gespeicherte
> Energie pro Volumen bezieht? Nein, schlaf wirklich nochmal drüber.
>
> Abgesehen davon ist ein LiCo-Polymerakku mit 320Wh immer noch leichter
> (und kleiner sowieso), als dein LiFePO₄-Teil da.
>
> o/
Halten wir mal fest: Du bist begriffsstutzig wie drei Meter Feldweg und 
argumentierst noch auf dem Niveau eines... na ja eines typischen 
Proleten mit einem großen Mundwerk eben. Hauptsache gefühlt recht haben 
mit Beispielen, die man ganz passend zwecks der eigenen Argumentation 
aus dem Arsch zieht. Das hat nichts mit Mathe zu tun, das ist viel 
primitiver.

Das Peinliche dabei ist ja: Dir ist klar, dass ich recht habe, deswegen 
hast du mir da auch noch am Ende des einen Beitrages angefangen was über 
das Wärmemanagement zu erzählen. Wofür man ja den leeren Raum zwischen 
deinen primitiven 18650-Zellen nutzen kann. Der ja sonst verloren wäre, 
was du dann aber wieder bestreitest, weil es dir ja doch nur eben um 
diese EEINE Zelle gehe, obwohl ein Akkupack aus vielen solcher Zelle 
besteht.

Aber so wirklich eingestehen kannst du es ja weder dir noch hier 
öffentlich im Forum, so kommt dann der Schizo-Proleten Mist zustande. 
Typisch für dieses Forum hier.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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J. S. schrieb:
> Das Peinliche dabei ist ja: Dir ist klar, dass ich recht habe, deswegen
> hast du mir da auch noch am Ende des einen Beitrages angefangen was über
> das Wärmemanagement zu erzählen. Wofür man ja den leeren Raum zwischen
> deinen primitiven 18650-Zellen nutzen kann.

Oh je … du hast es immer noch nicht gemerkt, oder? Es gibt keinen toten 
Raum in einer einzelnen Zelle, auf den man den Unterschied schieben 
könnte.

Ich will versuchen, es bildlich darzustellen: du hast einen Apfel. Was 
ist dazwischen? Wenn du dich jetzt „wozwischen?“ fragen solltest, bist 
du ganz nah dran – jetzt nur nicht aufgeben!

Sorry, einfacher kann ich es nicht ausdrücken. Entweder, deine 
Auffassungsgabe ist so eingeschränkt, oder du trollst gerade hart. So, 
oder so – das ist beides ziemlich traurig.

: Bearbeitet durch User
von J. S. (pbr85)


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Jack V. schrieb:
> J. S. schrieb:
>> Das Peinliche dabei ist ja: Dir ist klar, dass ich recht habe, deswegen
>> hast du mir da auch noch am Ende des einen Beitrages angefangen was über
>> das Wärmemanagement zu erzählen. Wofür man ja den leeren Raum zwischen
>> deinen primitiven 18650-Zellen nutzen kann.
>
> Oh je … du hast es immer noch nicht gemerkt, oder? Es gibt keinen toten
> Raum in einer einzelnen Zelle, auf den man den Unterschied schieben
> könnte.


Ich habe es schon verstanden. In deiner "Argumentation" besteht das 
ganze Auto nur aus einer einzelnen Zelle. Einer einzigen. 1. Räder gibt 
es auch nicht, es ist ein perfekter Zylinder. Einen Fahrer braucht es 
beim Tesla bekanntlich auch nicht.

Das ist Trollerei. Teilweise.:D

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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J. S. schrieb:
> Ich habe es schon verstanden. In deiner "Argumentation" besteht das
> ganze Auto nur aus einer einzelnen Zelle.

Ähm, nein – du hast es nicht verstanden. Obwohl ich es eindeutig 
hingeschrieben habe: die 18650er Zellenform habe ich herangezogen, weil 
beide Sorten dort in exakt der gleichen Form zu haben sind, und sich 
damit präzise und ohne Rumrechnen 1:1 vergleichen lassen.

Das Problem mit den prismatischen Zellen ist: sie sind nicht genormt. Es 
ist überhaupt kein Problem, auch LiCo-Zellen in prismatischer Form zu 
wickeln – im Gegenteil, die Form gab es schon erheblich früher, als die 
Eisenphosphat-Akkus überhaupt. Du findest sie überall – nur da gilt 
genauso: bei gleichem Volumen lässt sich in der Eisenphosphatzelle ein 
Drittel der Energie speichern, die in den LiPo passt.

Da es aber schwierig ist, solche Zellen mit den gleichen Maßen zum 
Vergleich zu finden – und bei deiner beschränkten Auffassungsgabe (und 
deiner Neigung zur Niveaulosigkeit) wollte ich dir so komplizierte 
Gleichungen, wie die der Volumina solcher hochkomplexen Körper (Quader) 
nicht zumuten – habe ich die 1:1 vergleichbaren Rundzellen für den 
Vergleich genommen. Und da ist der Stand der Dinge nunmal: 3,7V/3,6Ah 
bei 18650er Li-Ion vs. 3,2V/1,4Ah bei 18650er LiFePO₄

: Bearbeitet durch User
von J. S. (pbr85)


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Jack V. schrieb:
> J. S. schrieb:
>> Ich habe es schon verstanden. In deiner "Argumentation" besteht das
>> ganze Auto nur aus einer einzelnen Zelle.
>
> Ähm, nein – du hast es nicht verstanden. Obwohl ich es eindeutig
> hingeschrieben habe: die 18650er Zellenform habe ich herangezogen, weil
> beide Sorten dort in exakt der gleichen Form zu haben sind, und sich
> damit präzise und ohne Rumrechnen 1:1 vergleichen lassen.

Immer noch die selbe Scharade, um den springenden, dir unangenehmen 
Punkt. Gähn.

Ich habe dich von Anfang an verstanden und wiederhole mich zum letzten 
Mal: Du hast dir diese 18650-Bauform rausgesucht, weil du unbedingt 
recht haben willst und da die LiFePO4 Zellen in dieser Bauform nicht 
aktuell sind ... Rosinenpickerei in der primitivsten Form ist das.

Warum auch immer du es nötig hast. Aber nötig hast du es ja 
offensichtlich.

von Jack V. (jackv)


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J. S. schrieb:
> Ich habe dich von Anfang an verstanden und wiederhole mich zum letzten
> Mal: Du hast dir diese 18650-Bauform rausgesucht, weil du unbedingt
> recht haben willst und da die LiFePO4 Zellen in dieser Bauform nicht
> aktuell sind

Ah ja – und warum schriebst du’s nicht, sondern hast was vom ominösen 
Totvolumen, das in diesem Kontext nicht einmal vorhanden ist, fabuliert? 
Riecht grad ziemlich wieselig …

Wie wär’s denn, wenn du eine dir genehme Bauform für LiFePO₄ raussuchst? 
Einzelzelle: Maße, Kapazität, Belastbarkeit – und direkt verfügbar vom 
renommierten Hersteller (also nicht ’nen Link auf ein windiges Angebot 
von Ying Lans Hinterhof bei Alibaba). Ich suche dann am WE das 
Lipo-Äquivalent raus, und dann wird ja dein eiligst konstruierter 
Kritikpunkt („keine aktuelle Fertigung“) zeigen, ob er valide ist :)

OT: Ich spiele derzeit gerne mit RC-Hubschraubern, und ein 
Eisenphosphatakku, der die dort üblichen LiPos ersetzen könnte, wäre 
der Knaller. Die von dir angegebenen 15% geringere Kapazität bei 
gleicher Masse wären absolut vernachlässigbar (immerhin 100% DoD – 
während wir versuchen, die LiPos bis max. 80% zu fahren)  – selbst, wenn 
die das Doppelte, ja sogar das Dreifache kosten, und vielleicht 20% 
größer sein würden. Und schon die doppelte Zyklenzahl wäre ein Traum, 
nicht zu reden von der Verachtfachung, die du in den Raum gestellt hast. 
Mit der geringeren Spannung kommen wir klar, das ist überhaupt kein 
Problem.

Also, bitte: liefere jetzt. Ich bin sehr gespannt – wahrscheinlich aber 
wohl nur auf die Ausrede, warum das gerade nicht geht :(

: Bearbeitet durch User
von Realist (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Ich nehme als Referenz die Zelle im 18650er Format (bei mobilen
> Anwendungen, gerade bei Fahrzeugen, ist das Volumen oft noch wichtiger,
> als die Masse), und gehe dabei von dem aus, was für mich aktuell
> verfügbar ist: dort sind die aktuell 3,6Ah bei 3,7V Nennspannung bei den
> Li-Co-Akkus zu haben, während LiFePO₄ bei 1,4Ah und 3,2V liegt. Die
> Energiedichte bezogen auf das Volumen liegt bei den Eisenphosphat-Akkus
> also ziemlich genau bei einem Drittel der Cobalt-Mangan-Akkus.
> Umgekehrt müsstest du einen dreimal so großen Akkupack für die gleiche
> gespeicherte Energie haben

Nicht nur Tesla nutzt im Model 3 SR nun fast ausschließlich CATL 
Zellmodule mit LFP Zellen  sondern auch BYD mit seiner Blade Battery 
(fast 1m lange LFP Zelle, so breit wie die Batterie). Auch die Deutschen 
Autobauer springen auf. Es ist kein 3mal so grosser Akkupack mehr nötig 
(siehe Batterie Maße und Kapazität von BYD Han EV). Es hat sich was 
getan, was an dir vorbei gegangen ist.

von Realist (Gast)


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Der beste Beweis dass da nicht mehr 3mal so Platz für LFP nötig ist, ist 
das Model 3 SR aus Shanghai. Das Fahrzeug Modell wurde nicht geändert, 
die Batterie nicht größer und trotzdem konnte Tesla mit CATL LFP Zellen 
genug Kapazität unterbringen:

https://teslamag.de/news/mehr-lfp-tesla-china-akkus-us-werk-hoehere-elektroauto-produktion-36617

https://youtu.be/hTXxfuSDv6c

von Jack V. (jackv)


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Realist schrieb:
> Der beste Beweis dass da nicht mehr 3mal so Platz für LFP nötig ist […]

[…] wäre endlich mal die Nennung einer konkreten Zelle mit dem konkret 
auch im Datenblatt nachzuschauenden Parameter „Wh pro dm³“, alternativ 
auch L, B, H und Kapazität, statt ’ner Menge unkonkreter Prosa und 
wilder Links.

: Bearbeitet durch User
von Michel M. (elec-deniel)


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...dafür werden jetzt neue
sichere Einstellmöglichkeiten für Lipos gebracht ...
http://jimmymacontwowheels.com/battery-fires-create-concerns-for-every-electric-bike-owner/

was benötigen dann Wohnhäuser und Werkstätten ?!  :-)

: Bearbeitet durch User
von Michel M. (elec-deniel)


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zur "Abwechslung" Statment mit Empfehlung der Profis aus London
zu einem vorangegangen Fall ...
https://www.fsmatters.com/Fire-investigators-issue-warning-over-e-bikes

aber auch bei der Lagerung größerer Mengen sind besondere 
Vorsichtsmaßnahmen zu treffen ......
80-100t !?   in nicht angepassten Lagerhaus
und Löschwasser nicht die Soforthilfe darstellt;
Industrial Fire in Morris  mit lithium-ion batteries  :-(

Löschanlage
https://www.youtube.com/watch?v=NeaK9V69Xks

: Bearbeitet durch User
von Michel M. (elec-deniel)


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von Jack V. (jackv)


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Ach, doch – einige Worte sollte man schon zitieren, damit der 
Zusammenhang zu völlig ohne ersichtlichen Grund explodierenden 
E-Bike-Akkus (siehe Titel und Eingangsbeitrag) ersichtlich wird:

Der Bezug zu E-Bike/Pedelec wird hier deutlich: „Zheng said he was 
storing supplies in the 70,000-square-foot warehouse because he was 
planning to open a solar power business by the end of the year.“

Dass es völlig ohne erkennbaren Grund passiert sein muss, zeigt folgende 
Aussage: „He also planned to have repairs done to the building's roof 
later this week, and he believes water dripping onto the batteries could 
have sparked the explosions and fire.“

von Michel M. (elec-deniel)


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....
Jack V. schrieb:
> ohne ersichtlichen Grund

... ein bestätigter Grund für die Schadensentstehung wurde noch nicht 
angegeben.

Es wird aber interessant werden, wie es sich diese Herausforderungen und 
Empfehlungen weiter entwickeln um das Lagern dieser Produkte 
sicherzustellen.
Die Batterien wurden vorher aber scheinbar nicht geladen  ... :-)

: Bearbeitet durch User
von Michel M. (elec-deniel)


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... da kommt dieser Bericht gerade rechtzeitig ...
e-waste, Brandvermeidung, sicherer Transport und  geordnetes Recyling 
...  :-)

https://www.recycling-magazine.com/2021/07/12/good-practices-in-tackling-fires-caused-by-lithium-batteries-in-e-waste/

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