Forum: Fahrzeugelektronik E-Bike Akku explodiert (statt abzubrennen)


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Uwe D. (monkye)


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Lies doch mal die Berichte der Käufer und vor allem die Tests unter 
realen Bedingungen.
Und die Kunden kotzen und denen ist es nicht egal, dass die Reichweite 
nicht passt. Einfach lesen.

Wenn ich nur an meinen Hybrid denke dann weiß ich was es für einen 
Unterschied macht, ob -15C draußen herrschen oder 18C, windstill und 
trocken - dazu noch das Land flach wie ´ne Flunder. Oder aus dem 
Grundstück raus und erstmal 5km nur oben.

Nachtrag zu. Lesen:
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/tests/elektromobilitaet/stromverbrauch-elektroautos-adac-test/

: Bearbeitet durch User
von Realist (Gast)


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Ich zitiere: "Wie berichtet sorgte die altbewährte, aber in modernen 
westlichen Elektroautos ungewohnte Eisenphosphat-Technologie für 
Batterie-Zellen, die Tesla erstmals in den im vergangenen Jahr auch nach 
Europa exportierten Model 3 aus der Giga Shanghai einsetzte, für 
erhebliche Probleme. Offenbar hat Tesla sie nicht intensiv getestet und 
überließ dies den ersten Nutzern der neuen Fahrzeuge. Massive 
Ladeprobleme mit niedrigen Ladegeschwindigkeiten, Sprünge in den 
Reichweiten-Anzeigen und nicht komplett aufladbare Akkus wurden im Netz 
kritisiert.

Nextmove testete das Model 3 aus China nach dem nun veröffentlichten 
Update erneut ausgiebig und unternahm eine Testfahrt, die mit 0 Prozent 
Akku-Anzeige an einer schnellen CCS-Station von Ionity endete. Schon bei 
der Anfahrt zeigte sich, dass das Software-Update eine bessere und 
vorher so nicht festgestellte Akku-Vorkonditionierung bei der Anfahrt 
zum Supercharger erreicht. Schließlich wurde als großer Kritikpunkt 
bisher angeführt, dass das Batteriemanagement-System den Akku nicht 
ausreichend vorheizte, wodurch nur geringe Leistungen am Schnell-Lader 
erreicht werden konnten. Dieses Problem ist nun offenbar behoben, da 
nextmove eine Temperatur von 40 Grad Celsius als Ziel der 
Vorkonditionierung feststellen konnte. Die Ladeleistung erreichte dann 
bis zu rund 170 kW und wurde recht lang bei etwa 130 kW gehalten, 
wodurch der Akku nach knapp 15 Minuten wieder halb voll war."

von Michel M. (elec-deniel)


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zurück zu den Kleinakkus ....  Profis bei der Arbeit  :-)
https://www.fireworld.at/2021/08/08/stmk-brandeinsatz-durch-explodierten-akku-in-fachgeschaeft-in-bad-gams/
.. und Lichtenfels :-(

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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von Michel M. (elec-deniel)


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... und für alle die sich für das Thema interessieren,
Vortrag an der Univ Maryland :-)
https://www.youtube.com/watch?v=-9QweaUm4as

: Bearbeitet durch User
von Laternenparker (Gast)


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Dieter schrieb:
> Anbei zur Abwechslung mal einen Brand fuer unsere Exweigerer:
> 
https://www.stimme.de/polizei/suedwesten/hoher-schaden-nach-brand-von-elektrofahrzeug-in-bietigheim-bissingen;art1495,4519395

Seltsame Geschichte: Da ist die Batterie eines Elektrofahrzeugs in einem 
Firmengebäude in Brand geraten. Die Feuerwehr brachte die Batterie ins 
Freie und löschte sie dort. Die Batterie wurde danach in einem 
speziellen Container abtransportiert ...

Wie kann man mal eben die in einem Elektrofahrzeug verbaute und 
brennende Batterie "entnehmen" und zum Löschen ins Freie tragen?

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Laternenparker schrieb:
> Wie kann man mal eben die in einem Elektrofahrzeug verbaute und
> brennende Batterie "entnehmen" und zum Löschen ins Freie tragen?

Das kommt bei den Schreiberlingen der Zeitungen so raus. Das kenne ich 
aus eigenen Erlebnissen und wie es dann verzerrt in der Zeitung 
wiedergegeben wird. Mangels technischem Sachverstand ist dem 
Schreiberling nicht aufgefallen, welchen Blödsinn er geschrieben hat.

von Percy N. (vox_bovi)


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Rainer Z. schrieb:
> Das kommt bei den Schreiberlingen der Zeitungen so raus.

Hier könnte der Schreiberling in der Pressestelle der Polizei gesessen 
haben.

Andererseits kann ich dem Bericht zumindest nicht explizit entnehmen, 
dass die Batterie aus dem Fahrzeug ausgebaut wurde ...

von Laternenparker (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Andererseits kann ich dem Bericht zumindest nicht explizit entnehmen,
> dass die Batterie aus dem Fahrzeug ausgebaut wurde ...

Wieso jetzt diese Haarspalterei? Ich lese in dem Bericht:

- Beim Brand eines Elektrofahrzeugs ...
- Die Batterie des Wagens war demnach in einem Firmengebäude in Brand 
geraten.
- Die Feuerwehr brachte die Batterie ins Freie und löschte sie dort.
- Die Batterie wurde danach in einem speziellen Container 
abtransportiert

Gibt es Elektrofahrzeugs, wo man die Batterie wie bei einem Pedelec mal 
eben entnehmen kann? Wobei die Pedelec-Batterie i.d.R. 3 kg wiegt, die 
Batterie bei Elektrofahrzeugen mehrere 100 kg.

von Percy N. (vox_bovi)


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Laternenparker schrieb:
> Gibt es Elektrofahrzeugs, wo man die Batterie wie bei einem Pedelec mal
> eben entnehmen kann?

Das mag bei Gabelstaplern oder Mulis so sein.

Laternenparker schrieb:
> Wieso jetzt diese Haarspalterei? Ich lese in dem Bericht: [...]

Und wo steht da etwas von einem Ausbau?

von Laternenparker (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Und wo steht da etwas von einem Ausbau?

Da steht nichts von einem Ausbau. Aber wenn es sich um ein 
Elektrofahrzeug handelt und man dessen Batterie zum Löschen ins Freie 
bringt, muss ein Ausbau vorangegangen sein. Natürlich können auch 
Kobolde am Werk gewesen sein ...

von Percy N. (vox_bovi)


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Laternenparker schrieb:
> Aber wenn es sich um ein Elektrofahrzeug handelt und man dessen Batterie
> zum Löschen ins Freie bringt, muss ein Ausbau vorangegangen sein.

Du raffst es einfach nicht, stimmt's?

Wenn Du das komplette Fahrzeug ins Freie schaffst, ist zumeist auch die 
Batterie dabei. Wenn nicht, dann einfach Fahrzeug stehen lassen und 
Batterie bewegen ...

von J. S. (pbr85)


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Laternenparker schrieb:

> Gibt es Elektrofahrzeugs, wo man die Batterie wie bei einem Pedelec mal
> eben entnehmen kann? Wobei die Pedelec-Batterie i.d.R. 3 kg wiegt, die
> Batterie bei Elektrofahrzeugen mehrere 100 kg.

Na selbst bei einem E-Bike etc. stelle ich mir das lustig vor, wenn das 
Teil mit ordentlicher Stichflamme, Hitzeabstrahlung und Rauchentwicklung 
brennt.

Die Akkus sind ja doppelt mechanisch gesichert. Erst muss per Schlüssel 
das Schloss aufgemacht (wo ist eigentlich das Schlüsselloch??) werden, 
dann noch ein Hebel (Wo ist dieser??) extra gedrückt werden, damit der 
Akku wirklich frei wird.

Das kriegen viele im Normalzustand auf Anhieb gar nicht hin ...

: Bearbeitet durch User
von Michel M. (elec-deniel)


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Fahrradladen in Bad Soden-Salmünster
ausgebrannt ...
vielleicht ein L-Akku als Ursache :-(
https://www.youtube.com/watch?v=nI8FgFVzaiM

In so einem Fall kann man nichts mehr herausholen ..
"Akku-Lager ...."
wäre interesannt zu erfahren wie viel kg
sich darin befanden und wie sie gesichert waren :-)

Demnächst zur erhöhten Sicherheit
über einer Wasserwanne mit
autom. "Einlagerungsauslösung" lagern ...

: Bearbeitet durch User
von Laternenparker (Gast)


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Michel M. schrieb:
> vielleicht ein L-Akku als Ursache :-(

Solche Meldungen sind übel, wenn keiner was weiß. Bietet eine Menge Raum 
für Spekulationen. Eine zweite Meldung kommt dann i.d.R. nicht mehr :-(

von Rainer S. (enevile) Benutzerseite


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J. S. schrieb:
> Erst muss per Schlüssel
> das Schloss aufgemacht (wo ist eigentlich das Schlüsselloch??) werden,

Im Rahmen, aber vorher noch die Abdeckung öffnen, oder an der 
Akku-Halterung. Der Schlüssel muss dann auch griffbereit sein sonst 
kannst du es vergessen.

Hier bebildert:
https://www.bosch-ebike.com/fileadmin/EBC/Service/Downloads/Bedienungsanleitungen/MY2021/Battery/Bosch-eBike-Manual-Battery-All-MY21-WEU.pdf?_=1598973056

J. S. schrieb:
> dann noch ein Hebel (Wo ist dieser??) extra gedrückt werden, damit der
> Akku wirklich frei wird.

Bei den PowerTube-Akkus(im Rahmen-Akku) ist dieser am Akku selbst. Bei 
den PowerPack-Akkus kann man die ohne Hebel rausholen.

J. S. schrieb:
> Das kriegen viele im Normalzustand auf Anhieb gar nicht hin ...

Wozu denn auch? Nur für den Fall das es mal brennt? Selbst wenn du 
schnell bist ist es zu spät.

von J. S. (pbr85)


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Rainer S. schrieb:
> J. S. schrieb:
>> Erst muss per Schlüssel
>> das Schloss aufgemacht (wo ist eigentlich das Schlüsselloch??) werden,
>
> Im Rahmen, aber vorher noch die Abdeckung öffnen

Selbst bei einem Hersteller wie Cube gibt es je nach Modell große 
Unterschiede bei der Schlüsselposition, Art der Abdeckung usw. Und alle 
haben sie das Bosch System.

Von anderen Herstellern ganz zu schweigen. Dass da die Feuerwehr 
zuverlässig brennende Akkus rausziehen wird, halte ich daher für ein 
Wunschdenken.

von Laternenparker (Gast)


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J. S. schrieb:
> Erst muss per Schlüssel das Schloss aufgemacht [...] werden

Dazu muss man den Schlüssel erst mal dabei haben.

von Laternenparker (Gast)


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Eben in der Sendung MARKTCHECK vom SWR: Brandschutz - wenn E-Autos zur 
Gefahr werden. Ein Brandschutzexperte kommt zu Wort: Die Brandgefahr, 
die von E-Autos ausgeht, wird massiv unterschätzt:

https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/garagen-brand-wenn-e-autos-zur-gefahr-werden-100.html

Nachdem es die Spatzen nun schon seit Jahren von den Dächern pfeifen, 
ist nun auch bei den Experten der Groschen gefallen.

Dann besteht ja noch Hoffnung ...

von Percy N. (vox_bovi)


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Laternenparker schrieb:
> Eben in der Sendung MARKTCHECK vom SWR: Brandschutz - wenn E-Autos zur
> Gefahr werden. Ein Brandschutzexperte kommt zu Wort: Die Brandgefahr,
> die von E-Autos ausgeht, wird massiv unterschätzt:
> 
https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/garagen-brand-wenn-e-autos-zur-gefahr-werden-100.html

Aber klar doch: In Schorndorf brennt e e-Auto aus, ein hoch aufwendiger 
Löscheinsatz wird geschildert, der Experte erklärt, warum ein thermal 
runaway so gefährlich ist, das ausgebrannte Wrack wird gezeigt. Und 
nachdem der geneigte Zuschauer hinreichend Gelegenheit hatte, sich 
ordentlich zu fürchten, wird mitgeteilt, dass der Akku des Fahrzeuges 
überhaupt nicht involviert war ...
Das hindert den Experten freilich genauso wenig an der Panikmache wie 
den  beflissenen Journalisten, einen Garagenbrand in Göppingen zu 
dramatisieren: was,hätte da nicht alles passieren können, wenn e-Autos 
beteiligt gewesen wären! Hmm ... vielleicht das Gleiche wie in 
Schorndorf, nämlich ein Ausbrennen des Fahrzeuges ohne den Akku zu 
beschädigen?
> Nachdem es die Spatzen nun schon seit Jahren von den Dächern pfeifen,
> ist nun auch bei den Experten der Groschen gefallen.
Ach ja?
> Dann besteht ja noch Hoffnung ...
Glaubst Du wirklich, dass Du eine Chance hast, doch noch zu Vernunft zu 
kommen?

: Bearbeitet durch User
von Carlo (Gast)


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Laternenparker schrieb:
> Spekulationen. Eine zweite Meldung kommt dann i.d.R. nicht mehr :-(


Zumindest in diesem Fall stimmt diese aussage nicht ..
aber der entstandene Schaden ist erheblich :-(
https://www.br.de/nachrichten/bayern/e-scooter-koennte-grossbrand-in-augsburg-verursacht-haben

von Laternenparker (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Das hindert den Experten freilich genauso wenig an der Panikmache wie
> den  beflissenen Journalisten ...

Es wird dann bedenklich, wenn verblendete E-Auto-Fanatiker die Aussagen 
von Feuerwehrleuten und Brandschutzexperten mal eben einfach ignorieren. 
Schließlich gibt es eine Menge Mausschieber hinter dem Bildschirm, die 
kennen sich aus.

> Glaubst Du wirklich, dass Du eine Chance hast, doch noch zu Vernunft zu
> kommen?

Bei dir sehe ich da auf jeden Fall keine Chance mehr.
Du bist ein hoffnungsloser Fall, dich muss man aufgeben.

von Laternenparker (Gast)


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Carlo schrieb:
> Zumindest in diesem Fall stimmt diese aussage nicht ..

Interessant. Und verwunderlich, dass Hersteller Geräte zurückrufen 
müssen, wo u.U. was schmoren könnte. Die Lithiumakkus können unstrittig 
explodieren, macht aber nix. Ab damit in den Haushalt. Und wenn sie 
nicht explodieren, dass brennen sie fies runter. Macht aber auch nix, ab 
damit in den Haushalt. Man will offensichtlich den brandgefährlichen 
Lithiumakku nicht diskreditieren, denn der soll doch die Welt retten.

Erinnert mich total an die Kernkraft. Am Ende haben die Gegner recht 
behalten (unkalkulierbares Risiko) und die Entscheider haben den Schwanz 
eingezogen (sofern vorhanden).

von Jack V. (jackv)


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Laternenparker schrieb:
> Die Lithiumakkus können unstrittig
> explodieren, macht aber nix.

Hast du denn da mal eine Quelle? Also nicht für nur durch den Druck des 
Elektrolytdampfes platzende Akkuhüllen, und auch nicht für das wie alle 
brennbaren Gase durchzündende Elektrolytdampfgemisch außerhalb des 
Akkus, sondern tatsächlich für durch eine entsprechende interne 
chemische Reaktion durchzündende, explodierende Akkus?

Weil: das war ja mal das eigentliche Thema des Threads – aber bislang 
konnte hier trotz großer Töne keiner einen Fall zeigen, bei dem so ein 
Akku tatsächlich im eigentlichen Sinn explodiert wäre. Aber so, wie du’s 
grad schreibst, scheinst du da ja was zu wissen – TIA :)

von Dieter (Gast)


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Jack V. schrieb:
> bei dem so ein Akku tatsächlich im eigentlichen Sinn explodiert wäre.

Da gab es hier schon einige Beispiele. Das Dumme dabei war nur, dass Du 
nicht unmittelbar daneben gestanden bist. Es gibt Leute, die glauben das 
erst, wenn es diese selbst erwischt.

Aber E-Autos sind was ganz tolles in Verbindung mit 
https://wohnglueck.de/artikel/spektakulaere-holzhochhaeuser-15161
Das werden dann echte Obergrenzen.

von Jack V. (jackv)


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Dieter schrieb:
> Da gab es hier schon einige Beispiele.

Ja, dann verlinke du doch bitte mal eines von diesen Beispielen. Darum 
bitte ich doch die ganze Zeit – aber alles, was bisher kam, waren 
platzende und brennende Akkus, ab und zu mal ’ne Verpuffung des Dampfes. 
Sowas ist Mist für alle Beteiligten, keine Frage – aber darum ging es 
hier ja ausdrücklich nicht. Dass so Akkus derart beschädigt werden 
können, dass sie einen Brand auslösen, und dass solche Brände ziemlich 
hässlich sind, stand hier nie in Frage.

Ein Beispiel für eine Explosion des Akkus selbst wurde jedoch trotz 
großer Worte nicht einmal verlinkt.

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Jack V. schrieb:
> aber alles, was bisher kam, waren platzende und brennende Akkus,

Nach Deiner Definition von Explosion, die Du hier mal nanntest, gab es 
bisher auch keinen explodierten Kondensator. Wenn, dann hatte das andere 
Ursachen.

Einen Link, der unvermeidlich auch zeigt, wie ein Akkupack auf maximale 
Detonation getrimmt werden könnte, kriegst Du hier nicht auch wenn Du 
noch so danach mit allen Tricks bettelst. Suchs Dir selber im Darknet 
heraus und  verschone dieses Forum mit solchen kritischen Inhalten.

von Percy N. (vox_bovi)


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Laternenparker schrieb:
> Percy N. schrieb:
>
>> Das hindert den Experten freilich genauso wenig an der Panikmache wie
>> den  beflissenen Journalisten ...
>
> Es wird dann bedenklich, wenn verblendete E-Auto-Fanatiker die Aussagen
> von Feuerwehrleuten und Brandschutzexperten mal eben einfach ignorieren.

Da gab es nicht viel zu ignorieren, da die generell-abstrakten 
Befürchtungen des interviewten Bedenkenträgers sich in den so schön 
spektakulär dargestellten Brandfällen gerade nicht verwiklicht hatten. 
Immerhin hast Du es geschafft, eben diesen Umstand komplett 
auszublenden, obwohl er on dem von Dir verlinkten Bericht mehr als en 
passant erwähnt wurde. Chapeau, das ist wirklich schon ein Kunststück 
für einen vernunftbegabten Menschen! Mit bloßer Verblendung lässt sich 
das nicht mehr hinreichend erklären, das erfordert schon Absicht.

von Jack V. (jackv)


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Dieter schrieb:
> Einen Link, der unvermeidlich auch zeigt, wie ein Akkupack auf maximale
> Detonation getrimmt werden könnte, kriegst Du hier nicht auch wenn Du
> noch so danach mit allen Tricks bettelst. Suchs Dir selber im Darknet
> heraus und  verschone dieses Forum mit solchen kritischen Inhalten.

Ach, aus dem Alter bin ich leider lange raus – aber freut mich, dass du 
mich für so jung hälst. Und wenn ich es knallen lassen wollte, würde ich 
sicher keinen Akku dazu brauchen (außer vielleicht zum Zünden, aber da 
muss es kein Li-Akku sein, und insbesondere explodiert dabei der Akku 
selbst ausdrücklich nicht. Außerdem ist Zündschnur heute, im Gegensatz 
zu früher, frei erhältlich, so dass gar kein Akku notwendig wäre).

Ich frage auch nicht, wie man einen Akku detonieren lassen würde – ich 
möchte einfach nur ein Beispiel dafür, dass es mal passiert wäre, wie 
hier ja mit einer gewissen Regelmäßigkeit behauptet wird.

Nun sind das zwei verschiedene Sachen, wie sich sicher auch dir 
erschließen wird, wenn du ausreichend lange darüber nachdenkst, so dass 
man schon irgendwie auf den Gedanken kommen könnte, dass oben zitiertes 
Gelaber dann doch nur eine plumpe Ausrede darstellt, etwa, weil du 
mittlerweile selbst auch mal nachgeschaut hast, wie so ein Akku 
überhaupt aufgebaut ist – und daher selbst darauf gekommen bist, dass so 
ein Akku nicht in der Form explodieren kann, die hier gemeint ist? Und 
dann wüsstest du auch, dass das Einschließen eines Akkus zu dem Zweck, 
es lauter knallen zu lassen, letztlich auch nur ein Platzen wäre, das 
hier ausdrücklich nicht gemeint ist, oder? Ist das dann vielleicht auch 
der Grund, warum du hier keines der ach so vielen Beispiele, die hier 
bereits genannt worden wären, verlinken kannst – weil nämlich kein 
Einziges existiert? Ich denke schon, dass es sich so verhält – allein: 
warum?

von Dieter (Gast)


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Wenn Berichte und seltene Videos von laut knallenden Akkus und 
herumfliegenden Fetzen nicht reichen, dann ist Hopfen und Malz verloren.

Aber es reicht durchaus vollkommen aus schlimm zu sein, wenn es nur 
brennt:
Beitrag "Weltgrößte Batteriespeicher mit ernsten Problemen"

von Stefan F. (Gast)


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Jack V. schrieb:
> tatsächlich im eigentlichen Sinn explodiert wäre

Ach Jack, das wurde doch ausgiebig durchgekaut. Wie oft sollen wir uns 
noch im Kreis drehen? Wem nützt das?

Das Feuer geht oft extrem schnell auf die Umgebung über, weil brennendes 
Material in die Umgebung versprüht wird. Diesen für LiIo Akkus typischen 
Effekt nennen viele Leute "Explosion".

Du nennst es anders, ändert aber nichts an der Gefahr.

von Jack V. (jackv)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Wie oft sollen wir uns
> noch im Kreis drehen?

Solange irgendwer, ob er sich nun gerade Dieter, Jan H., Laternenparker, 
wieauchimmer, … nennt, eine neue Runde einleitet. Oder bis endlich mal 
jemand einen Beleg für einen tatsächlich explodierenden Akku vorlegt.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Diesen für LiIo Akkus typischen
> Effekt nennen viele Leute "Explosion".
>
> Du nennst es anders, ändert aber nichts an der Gefahr.

Die Brandgefahr und die Eigenarten eines LiIon-Akku-Brandes hat in 
diesem Thread nie jemand infrage gestellt – im Gegenteil. Darum kann’s 
den Leuten also nicht gehen, die immer eine weitere Runde „explodiert 
wie Sprengstoff!!k“-Kinderkarusell initiieren.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Wem nützt das?

Das will ich dir sagen: kennst du Leute, die mit einer nahezu heiligen 
Überzeugung an einer Vorstellung festhalten, von der du weißt, dass sie 
absoluter Unsinn ist, und die auf der Basis ihr Weltbild bauen, so dass 
du am liebsten die Hände über dem Kopf zusammenschlagen möchtest? Flache 
Erde, Reptiloiden, Chemtrails, … – you name it. Diese Vorstellungen 
entstehen aus genau solchen unwidersprochenen falschen Darstellungen. 
Insofern nutzt es jedem, wenn sich da kein falsches Bild festsetzt.

Ich zumindest fänd’s vielleicht in der Situation irgendwie witzig, wenn 
jemand in den Graben in Deckung springt, wenn ich mit meinem E-Fahrzeug 
vorüberfahre – weil er irgendwo aufgeschnappt hat, dass die Akkus 
jederzeit aus heiterem Himmel wie Sprengstoff explodieren, und einem 
dabei „den Arsch abreißen“ könnten. Aber eigentlich wäre sowas doch sehr 
traurig – insbesondere, wenn sie sich in Telegram-Gruppen (besucht mit 
dem Handy mit LiPo-Akku, selbstredend) absprechen, um einen aus besagtem 
Graben heraus mit Beleidigungen und Obst zu bewerfen, weil man ja ganze 
Landstriche gefährden würde.

Disclaimer: die leichte Übertreibung ist beabsichtigt, um das Prinzip 
deutlich zu machen.

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Jack V. schrieb:
> irgendwie witzig, wenn jemand in den Graben in Deckung springt, wenn ich

Wunschdenken eines Unbelehrbaren, nur diesmal anders herum!

Explodierende Akkus gibt es, nicht nur bei James Bond Spezialequippment 
von Q.
Trotzdem verwenden Deine aufgelisteten Poster smart phone u. tablett, 
trauen sich per Rad am KKW vorbeizufahren und impfen zu lassen, 
wohlwissend um die geringen Chancen, dass einen das Unglueck trifft.

von Jack V. (jackv)


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Dieter schrieb:
> Explodierende Akkus gibt es

Tatsächlich? Zeig doch mal bitte ein Beispiel für einen solchen Vorfall 
– TIA :)


.oO(langsam wird mir schon selbst schlecht, vom ganzen Rumkreiseln)

von Laternenparker (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Dieter schrieb:
>> Da gab es hier schon einige Beispiele.
>
> Ja, dann verlinke du doch bitte mal eines von diesen Beispielen.

Sorry, ganz schön frech, andere einspannen zu wollen, anstatt selber den 
Thread zu durchsuchen. Aber hier eine Menge Knöpfe drücken (und Mist 
zusammen zu schreiben), das geht offensichtlich immer.

von Jack V. (jackv)


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Laternenparker schrieb:
> ganz schön frech, andere einspannen zu wollen, anstatt selber den
> Thread zu durchsuchen.

Sorry, aber: Ganz schön frech, sowas zu schreiben, wenn du selbst den 
Thread nicht mal verfolgt hast. Ansonsten wäre dir aufgefallen, dass mir 
der Inhalt sehr wohl bekannt ist – immerhin trete ich hier, im Gegensatz 
zu dir, von Anfang an unter genau einem Usernamen auf. Es gab nicht ein 
einziges Beispiel für einen tatsächlich explodierenden Akku. Nur 
unbelegte Behauptungen. Aber Knöpfchen drücken und irgendwas schreiben 
geht offensichtlich immer?

Aber mag ja trotzdem sein, dass ich da was übersehen habe, deswegen 
bitte ich hiermit höflichst um einen Link auf zumindest einen der vielen 
entsprechenden Beiträge – TIA :)

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Aber mag ja trotzdem sein, dass ich da was übersehen habe, ...

Schoener Ablenkungsversuch von Dir um ...

Laternenparker schrieb:
> andere einspannen zu wollen, anstatt selber ...

Hast bisher kein Beispiel akzeptiert, warum soll sich etwas aendern wenn 
man es wiederholt?
Da sind Impfverweigerer weniger schwierig.

von Michel M. (elec-deniel)


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Jack V. schrieb:
> Knöpfchen drücken und ...
> Aber mag ja trotzdem sein, dass ich da was übersehen habe, ..

..schaut mal bei den Profis den großen Blöcken vorbei ...  :-)

Im ersten Teil wird der vorangegangene Punkt eindrucksvoll vorgeführt 
...

Ex durch reine Druckerhöhung oder Flamm-Wirkung .... ?!

https://www.youtube.com/watch?v=mn9irm8djdM
https://fpe.umd.edu/student-story/steve-kerber

....mit weiterführenden Empfehlungen zu Behandlung solcher Ereignisse
https://ul.org/sites/default/files/2021-05/McKinnon_Kerber_BSS_Webinar_05-24-21.pdf

: Bearbeitet durch User
von Laternenparker (Gast)


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Dieter schrieb:
> Schoener Ablenkungsversuch von Dir um ...
>
> Laternenparker schrieb:
>> andere einspannen zu wollen, anstatt selber ...

Manch einer langt tief in die Trickkiste, um seine eigene Faulheit zu 
verschleiern. Aber der Kenner erkennt die Nebelkerzen werfenden 
Faultiere sofort.

Dieter schrieb:
> Aber es reicht durchaus vollkommen aus schlimm zu sein, wenn es nur
> brennt:
> Beitrag "Weltgrößte Batteriespeicher mit ernsten Problemen"

DAS ist ja mal der Hammer. Und die Feuerwehr kommt nicht ran und spitzt 
halt 4 Tage lang Wasser irgendwohin. Man muss ja schließlich was tun. 
Aberwitzig!

Die Feuerwehrleute könnten eigentlich auch 4 Tage Karten spielen und den 
Mist runter brennen lassen, das hätte den gleichen Wert gehabt. Boden 
und Grundwasser wäre der Eintrag von Tonnen verseuchtem Löschwasser 
erspart geblieben.

Wenn schon solche Monsterakkus, wieso wird hier nicht LiFePo verbaut? 
Die Chemie ist bedeutend stabiler und dadurch weniger brandgefährlich. 
Von den giftigen Gasen, die bei einem 4 Tage andauernden LiIon-Brand in 
die Atmosphäre entweichen, spricht auch keiner.

von Jack V. (jackv)


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Dieter schrieb:
> Hast bisher kein Beispiel akzeptiert, warum soll sich etwas aendern wenn
> man es wiederholt?

Du hast bisher kein Beispiel für einen Akku gebracht, der explodiert 
wäre. Um von „Wiederholung“ sprechen zu können, wäre das aber eine 
Voraussetzung.

Michel M. schrieb:
> … .un .. zusammen. .…hängend .. irgend.was .

Sorry, ich sehe da nicht einen Fall bei dem der Akku selbst explodiert 
wäre (wobei ich da als sichtbares Zeichen zugrundelegen würde, dass 
Auswirkungen einer Explosion zu sehen wären).

Dass es mir hier nicht um platzende Hüllen und Brände und deren 
Auswirkungen (die auch Verpuffungen außerhalb des Akkus einschließen) 
ging, sollte eigentlich klargeworden sein – die Möglichkeit solcher 
Entwicklungen stand und steht völlig außer Frage.

Es geht um die Behauptung, dass ein solcher Akku von innen heraus 
explodieren könne, wie es bei Sprengstoffen der Fall wäre. Dies war die 
von Jan H. formulierte Behauptung, die im späteren Verlauf mehrfach von 
Dieter bekräftigt worden ist. Und für die weiterhin jeder Beleg, ja auch 
nur die theoretische Herleitung, fehlt.

Um mal den Bogen zum Thema zu schlagen: wenn ein drei Kilogramm schwerer 
Fahrrad-Akku tatsächlich explodieren würde, wäre alles im Umkreis von 3m 
absolut platt, und in einem Kreis von 10m zumindest schwer beschädigt. 
Ein auf dem Rad sitzender Fahrer hätte keine Chance. Im Gegensatz zum 
tatsächlich zu beobachtenden Verlauf – für den es dann auch hier im 
Thread viele Beispiele gibt.

: Bearbeitet durch User
von Michel M. (elec-deniel)


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unter  "Gefahrenhinweise"
https://de.wikipedia.org/wiki/Lithium
.... reicht ex-artig ?! :-)

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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In Lithium-Ionen-Akkus ist im Normalfall kein elementares Lithium 
enthalten, so dass Gefahrenhinweise, die sich auf das Metall beziehen, 
nicht auf die Akkus anwendbar sind.

von Michel M. (elec-deniel)


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...sehen wir uns doch einmal den aktuellen Aufbau einer L-Batterie
und den Elektrolyten z.B LiPF6 an  :-)
https://tuprints.ulb.tu-darmstadt.de/17639/1/Dissertation_NS202102.pdf 
:-)

von Percy N. (vox_bovi)


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Laternenparker schrieb:
> Jack V. schrieb:
>
>> Dieter schrieb:
>>
>>> Da gab es hier schon einige Beispiele.
>>
>> Ja, dann verlinke du doch bitte mal eines von diesen Beispielen.
>
> Sorry, ganz schön frech, andere einspannen zu wollen, anstatt selber den
> Thread zu durchsuchen. Aber hier eine Menge Knöpfe drücken (und Mist
> zusammen zu schreiben), das geht offensichtlich immer.

In Deinem letzten link ist kein Akku explodiert, hat noch nicht einmal 
gebrannt, obesäohl das ganze Auto drumjerum abgefackelt ist - way 
eigentlich für den Akku spricht; ein Kraftstofftank hätte sich nicht so 
passiv verhalten.
Aber Du bist ja gewitzt genung, daran die fürchterliche Gefahr 
demonstrueren zu können.

Was wäre das Leben schön, wenn doch nur alles so gefährlich wäre!

von Uther P. (Firma: Private) (pendragon)


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Michel M. schrieb:
> ...sehen wir uns doch einmal den aktuellen Aufbau einer L-Batterie
> und den Elektrolyten z.B LiPF6 an  :-)

Würde es dir etwas ausmachen, die entsprechende Seite zu zitieren?

von Dieter (Gast)


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Michel M. schrieb:
> sehen ...

Eine bestimmte Seite sollte hier niemand lesen. ;) ;o))

Wie gut, dass solche Akkus sehr sehr viel haeufiger nur brennen.

Jack V. schrieb:
> absolut platt ...

Zumindest wissen wir jetzt, dass Dir die Zerstoerungen nicht 
sensationell genug waren.  3000t Akkus und ein kaputter Hafen koennen 
wir Dir nicht bieten. Wir sind aber sehr gluecklich, dass es so einen 
Beleg nicht gibt und hoffen in Deiner Lebenszeit solchen niemals 
nachliefern zu koennen.

von Uther P. (Firma: Private) (pendragon)


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Dieter schrieb:
> Eine bestimmte Seite sollte hier niemand lesen.

Hä???

Da mich das Brand-Thema interessiert, würde ich von den 262 Seiten der 
Dissertation gerne den relvanten Teil lesen.
Da Michael die Arbeit verlinkt hat, gehe ich davon aus, dass er über die 
relvanten Stellen Auskunft geben kann.

von Jack V. (jackv)


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Dieter schrieb:
> Zumindest wissen wir jetzt, dass Dir die Zerstoerungen nicht
> sensationell genug waren.

Die interessantere Frage ist ja: warum lenkst du nun auf einmal wieder 
ab? Natürlich ist jeder Brand schlimm – das hat doch niemand hier je 
infrage gestellt. Nur ist eben keiner auf eine Explosion des Akkus 
zurückzuführen. Es geht nicht um Sensationen, oder sonstiges – diese 
Nebelkerze kannst du gerne wieder einpacken. Es geht um ’ne von dir und 
Anderen aufgestellte Behauptung, die, mit Verlaub, Stuss ist.

Michel M. schrieb:
> ..sehen wir uns doch einmal den aktuellen Aufbau einer L-Batterie
> und den Elektrolyten z.B LiPF6 an

Dann sieh dir doch auch mal ein anderes Salz, z.B. NaCl, an und 
überlege, warum es bei Kontakt mit Wasser nicht zu brennen anfängt, wie 
Natrium es tun würde. Hint: das Natrium liegt hier genausowenig in 
elementarer Form vor, wie Lithium in einem Lithiumakku.

Edit: trotzdem danke für den Link – ist ein hübsches Dokument :)

: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Michel M.

Michel M. schrieb:
> ...sehen wir uns doch einmal den aktuellen Aufbau einer L-Batterie
> und den Elektrolyten z.B LiPF6 an  :-)
> https://tuprints.ulb.tu-darmstadt.de/17639/1/Dissertation_NS202102.pdf
> :-)

Danke für den Link.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Dieter (Gast)


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Uther P. schrieb:
> Hä???

Why not?

Jack V. schrieb:
> genausowenig in elementarer Form ...

Bei Deinen Maßstäben braucht es mindestens eine Li-Staub-Explosion.

Ansonsten brauchst Du eine chemische Li-Verbindung oder feine Mischung 
mit Li, wie bei anderen Stoffen auch.

von Michel M. (elec-deniel)


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Dieter schrieb:
> feine Mischung
> mit Li  ....

https://www.uni-koblenz-landau.de/de/beschaeftigte/arbeitssicherheit/notfall/brandschutz1/lithium-batterie
"dämpfe können sich vor der Entzündung im Bodenbereich sammeln" können 
vom Rauchmelder nicht det. werden ....
KIT Anmerkung

von Pater Altmeiler (Gast)


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Michel M. schrieb:
> "dämpfe können sich vor der Entzündung im Bodenbereich sammeln"

Gut, dass das bei Benzin oder Propan nicht der Fall ist. Weil sonst wäre 
das Hantieren mit Benzin ja verboten, insbesonders mit großen Mengen, 
wie in Fahrzeugen.
Oder zumindest wären die Sicherheitsvorschriften so streng, dass nie 
etwas passieren würde.

Uups ;-)

von Dieter (Gast)


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Pater Altmeiler schrieb:
> die Sicherheitsvorschriften so streng

für Propan, so dass in den Kühlschränken, Gefrierschränken und 
Klimaananlage der Vorrat eigentlich zu klein ist. Daher erreichen solche 
Geräte unter anderem auch nie mehr die Laufzeit älterer Geräte.

von Jack V. (jackv)


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Dieter schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> genausowenig in elementarer Form ...
>
> Bei Deinen Maßstäben braucht es mindestens eine Li-Staub-Explosion.

Vielleicht möchtest du auch mal den Kontext beachten? Es ging darum, 
dass auf die Gefahrenhinweise für metallisches Li verwiesen, und es 
damit begründet wurde, dass in ja LiPF6 ja Li wäre. Der Vergleich mit 
dem Kochsalz sollte diesen Irrtum hier aufzeigen – was offensichtlich 
aufgrund eines grundlegenden Unverständnisses seitens Michel nicht 
funktioniert hat:

Michel M. schrieb:
> [nicht sinnvoll zitierbares Stammeldeutsch – für Kontext klicken]

Dass der Elektrolyt brennbar ist, liegt nicht am Li darin, sondern 
daran, dass es eine brennbare, organische Verbindung ist. Mit einem 
gewissen Grundlagenwissen in Chemie würde sich dir das erschließen. 
Vielleicht möchtest du dieses Problem erstmal beheben?

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Vielleicht
solltest Du auch mal Kontexte beachten. Das bezieht sich auf Deinen 
geposteten Massstab, dass Dir die Akkus zu wenig beim Bumms wegraeumen.
Kochsalz im MHD Generator wummst auch nicht schlecht. Es kommt auf die 
Randbedingungen an.

von Dieter (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Dass der Elektrolyt brennbar ist,

Lerne erst mal zitieren und verweisen. So wie Du es zitierst, schiebst 
Du Michael unter, er werfe Dir Stammeldeutsch vor.
Hast Du noch nicht ausgeschlafen oder bist Du heute verwirrt?

von Jack V. (jackv)


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Dieter schrieb:
> Vielleicht
> solltest Du auch mal Kontexte beachten.

Hörmal: wenn du ein Fragment von mir zitierst, und darauf antwortest, 
dann ist die Aussage, zu der das Fragment gehört, der Kontext, auf den 
man sich sinnvollerweise beziehen sollte. Alles Andere ist unseriöses 
Wortverdrehen – wie’s scheint, ist allerdings genau das deine 
Paradedisziplin?

Dieter schrieb:
> Das bezieht sich auf Deinen
> geposteten Massstab, dass Dir die Akkus zu wenig beim Bumms wegraeumen.

Auch hier: der Ausgangspunkt, und damit der Kontext, war die Behauptung, 
dass diese Akkus selbst explodieren könnten. Nicht, dass mir irgendwas 
„zu wenig Bumms“ hätte, sondern, dass eine Explosion innerhalb des Akkus 
stattfinden würde. Die Worte so hinzudrehen, wie du’s tust, ist 
unseriöses Wortverdrehen – wie’s scheint, ist allerdings genau das deine 
Paradedisziplin?

Dieter schrieb:
> Kochsalz im MHD Generator wummst auch nicht schlecht.

Könntest du das bitte etwas ausführen? Insbesondere die ablaufende(n) 
chemische(n) Reaktion(en), sowie die Endprodukte und die Bedingungen 
wären für mich von Interesse. Und möglichst nicht so’n Unsinn, wie „ja, 
in Schmelzflusselektrolyse von NaCl entstehen elementares Na und Cl, und 
wenn man die zusammenbringt, dann tut es furchtbar explodieren!“ – denn 
dann wäre Wasser ebenfalls explosiv.

Und komm nicht direkt wieder mit „du willst das ja nur nachbauen, 
deswegen darf man sowas Böses nich hier in diesem guten Forum posten!!k“ 
– das wäre unseriöses Wortverdrehen – wie’s scheint, ist allerdings 
genau das deine Paradedisziplin?

Dieter schrieb:
> Lerne erst mal zitieren und verweisen. So wie Du es zitierst, schiebst
> Du Michael unter, er werfe Dir Stammeldeutsch vor.

Da ich mal davon ausgehe, dass dir die Bedeutung der eckigen Klammern 
durchaus bekannt ist, ist auch das wieder nur unseriöses Wortverdrehen – 
wie’s scheint, ist genau das deine Paradedisziplin?

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Paradedisziplin?

Das ist Deine Paradedisziplin. Vorher geschriebenes im Kontext 
hinzuzunehmen oder wegzulassen, um es zum Nachteil von Widersprechenden 
hindrehen kann.
So nach dem Motto, was interessiert mich noch mein Post, den ich veor 
dem letzten Post geschrieben habe.

von Jack V. (jackv)


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So, nun hast du’s mir aber gegeben – was auch immer, denn die Antwort 
auf die Frage war’s jedenfalls nicht: Wie explodiert das NaCl denn in 
einem magnetohydrodynamischen Generator? Was läuft da ab? Ich versichere 
dir auch, mir keinen solchen Generator bauen zu wollen, um dann mit dem 
Salz Nachbars Briefkasten zu sprengen.

Und wenn du dabei bist, könntest du ja auch endlich mal erläutern, wie 
du dir eine Explosion eines Akkus vorstellst? Ich bin sicher, du 
erinnerst dich daran, dass es in diesem Thread („E-Bike Akku explodiert 
(statt abzubrennen)“) auch mal kurzzeitig um dieses Thema ging.

Leider wurden diesbezüglich nicht zuletzt von dir zwar allerhand 
Behauptungen aufgestellt, aber nix Handfestes gebracht – magst du das 
nicht noch schnell nachholen? Am besten mit auf allgemein anerkannten 
chemischen und pysikalischen Gesetzmäßigkeiten beruhenden Herleitungen 
unter Berücksichtigung des chemischen und physischen Aufbaus eines 
solchen Akkus – dann gibt’s auch überhaupt gar keine Probleme mit dem 
Kontext – TIA :)

von Pater Altmeiler (Gast)


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Was geht denn hier ab?!?

Jeder von uns trägt mindestens einen Lithium-Polymerakku in der 
Hosentasche. Die sind äußerst empfindlich und die explosivste Abart der 
Lithiumakkus, die äußerst rüde benhandelt werden. Dazu welche im Laptop, 
der Kamera, E-Bike, Auto und so weiter.

In Deutschland gibt es mehr Lithiumakkus als Menschen.

So, und wieviele Menschen werden jährlich in Deutschland von Akkus 
zerfetzt?
0, vermutlich. Es werden mit großem Abstand mehr Menschen vom Blitz 
getroffen, ersticken bei abseitigen Sexspielchen oder ertrinken beim 
Angeln.
Lese ich hier permanentes wirres hysterisches Gekreisch über die 
Gefahren des Angelns? Nein?
Warum nicht?

Sagts mir:
Was ist euer Antrieb? die Sicherheit kann es nicht sein, denn dafür 
passiert (mit großem Abstand) zu wenig.
Religiöser Eifer?
Verbotene Substanzen?
Als Kind zu heiß gebadet?
...

Warum wendet ihr tausende Stunden für wirres Geschreibsel in Foren für 
eingebildete Gefahren auf?

von (prx) A. K. (prx)


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Pater Altmeiler schrieb:
> Was geht denn hier ab?!?

Eine als aufgezwungen empfundene Änderung des Status Quo der 
Gesellschaft. Anders als z.B. Smartphones heute oder PCs früher 
entwickelt sich die Veränderung nicht von innen nach und nach, sondern 
kommt als drohende Gewitterfront, bei Klima wie bei Corona.

von Pater Altmeiler (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Pater Altmeiler schrieb:
>> Was geht denn hier ab?!?
>
> Eine als aufgezwungen empfundene Änderung des Status Quo der
> Gesellschaft. Anders als z.B. Smartphones heute oder PCs früher
> entwickelt sich die Veränderung nicht von innen nach und nach, sondern
> kommt als drohende Gewitterfront, bei Klima wie bei Corona.

Achso?

E-Bikes werden niemanden aufgezwungen. Nicht einmal eine Förderung gibt 
es dafür. Was für ein Zwang also?
Sowieso: Man kann sich für sein E-Bike auch LiFePO4 kaufen, die nicht 
brennen oder explodieren.

Irgendwie ergiebt das keinen Sinn...

Und sollte das ein Nebenkriegsschauplatz der Autodebatte sein:
Hier gehts aber nicht um Autos, liebe Hysteriker.

von (prx) A. K. (prx)


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Pater Altmeiler schrieb:
> E-Bikes werden niemanden aufgezwungen. Nicht einmal eine Förderung gibt
> es dafür. Was für ein Zwang also?

Du schaust zu sehr auf die Details, nicht auf das Gesamtbild, schaust 
auf die Bäume und siehst den Wald nicht. Die Gewitterfront ist die 
drohende Klimaveränderung, nicht der E-Bike-Akku. Das Klima kannst du 
argumentativ ignorieren, kleinreden, wie es einige tun. Oder 
resignieren, wie es andere tun. Du kannst die Ablehnung aber auch auf 
Veränderungen im Alltag ummünzen, die dürfen auch weit hergeholt 
erscheinen.

> Irgendwie ergiebt das keinen Sinn...

Sachlich gesehen ergibt es keinen Sinn, ist nicht logisch. Nur ist der 
Mensch nicht Vernunft allein, sondern in hohem Mass unbewusst geleitet, 
intuitiv. Sowas ist bei anderen Menschen leichter beobachtbar als bei 
sich selbst. Und so ist manche scheinbar an der Sache orientierte 
Diskussion im Kern eine emotionelle. Die Ablehnung ist zuerst da, evtl 
nicht bewusst wahrgenommen. Der Druck, die Haltung zu rechtfertigen, zu 
rationalisieren, führt zu pseudo-sachlichen Argumenten.

> liebe Hysteriker.

Wer nicht gleichzeitig Akkugegner und Querdenker ist, sondern bloss 
Akkugegner, kann diesen Effekt vielleicht bei den Querdenkern erkennen. 
Ist in meinen Augen ein verwandtes psychologisches Prinzip.

: Bearbeitet durch User
von Pater Altmeiler (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Wer nicht gleichzeitig Akkugegner und Querdenker ist, sondern bloss
> Akkugegner, kann diesen Effekt vielleicht bei den Querdenkern erkennen.
> Ist in meinen Augen ein verwandtes psychologisches Prinzip.

Mag ja sein, aber selbst unter der Maßgabe verstehe ich den Zusammehang 
zwischen Klimawandel/den Grünen/dem E-Auto und E-Bikes nicht.

Ein E-Bike ist reiner Luxus und per Definition unnötig. Grün wäre 
höchstens das klassische Fahrrad ohne Akku, ein E-Bike ist eher 
Dekadenz, überflüssiger Konsum und damit umweltschädlich.

Wieso ist also ein E-Bike Akku ein rotes Tuch für Akkuhysteriker, und 
warum ist den gleichen Leuten das Handy, der Laptop und die Kamera egal?
Wirklich, mit Logik kommt man da nicht weit.

von (prx) A. K. (prx)


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Pater Altmeiler schrieb:
> Mag ja sein, aber selbst unter der Maßgabe verstehe ich den Zusammehang
> zwischen Klimawandel/den Grünen/dem E-Auto und E-Bikes nicht.

Du untersuchst immer noch die Borken der Bäume. ;-)

Mein Ansatz ist deutlich abstrakter. Der Wald. Kann sein, dass das ein 
Spleen von mir ist, kann auch gut sein, dass sich das nicht jedem so 
offenbart. Mir fällt grad nichts ein, wie ich das besser erklären kann.

Ich habe mich in der Psychologie nicht umgetan. Würde mich aber wundern, 
wenn es dafür keine Begriffe gäbe. Im Forum taucht diese Spezies nur 
auf, wenn mal wieder Probanden für eine mehr oder weniger dusselige 
Untersuchung/Umfrage gebraucht werden.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Pater Altmeiler schrieb:
> Wieso ist also ein E-Bike Akku ein rotes Tuch für Akkuhysteriker, und
> warum ist den gleichen Leuten das Handy, der Laptop und die Kamera egal?
> Wirklich, mit Logik kommt man da nicht weit.

Richtig. Intuitive Risikobewertung ist selten logisch erfassbar. Das hat 
nichts mit Akkus zu tun.

Risiken, die man gewohnt ist, geht man ein, ohne mit der Wimper zu 
zucken. Man geht auch mal dort über die Strasse, wo keine Ampel und kein 
Zebrastreifen ist, usw. Vom Autofahren selber ganz zu schweigen. Das 
klappt umso besser, je mehr man den Eindruck hat, es zu kontrollieren.

In anderen Fällen akzeptiert man auch nicht das geringste Risiko, so 
klein es auch sein mag. Und hier sind wir beim Akku: Ein Akku, der in 
sehr seltenen Fällen heiss wird und evtl abbrennt, der wirkt als völlig 
unkontrollierbares Risiko. Damit geht Mensch intuitiv völlig anders um.

Vergleiche es mit Flugangst. Als Passagier hat man keinerlei Kontrolle 
und kann auch nicht flüchten, kann nicht raus, ist eingesperrt. Das Auto 
hast du unter Kontrolle, kannst anhalten, kannst raus und weglaufen. Mit 
Argumenten kommt man da nicht weit, erreicht das Problem nicht.

Das hat deshalb auch nichts mit Klugheit/Dummheit zu tun. Allerdings 
sind die Menschen trotzdem recht verschieden, manche sind dafür 
empfänglicher. Und da mischt sich das dann mit den Gewitterfronten. 
Deren Düsterheit wirkt sich auch auf Bereiche aus, die objektiv nichts 
damit zu tun haben, machen empfindlicher.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Pater Altmeiler schrieb:
> Ein E-Bike ist reiner Luxus und per Definition unnötig. Grün wäre
> höchstens das klassische Fahrrad ohne Akku, ein E-Bike ist eher
> Dekadenz, überflüssiger Konsum und damit umweltschädlich.

Ziemlich kurz gedacht: wenn ein E-Fahrrad die Schwelle zum „ach, da fahr 
ich fix mit’m Rad hin“ signifikant herabsetzen kann, und so das Auto 
(welcher Antriebsart auch immer) für diese Strecke nicht benutzt wird, 
dann ist das unterm Strich positiv. Klar könnte man als Alternativen 
„klassisches Rad“ oder „halt nicht hinfahren“ anführen. Aber damit 
verließe man den Pfad dieser Realität – so funktionieren Menschen nicht. 
Das würde in einer idealen Welt funktionieren, in der Menschen durchweg 
vernünftig und rational agieren. Aber in einer solchen Welt gäbe es 
überhaupt kein Problem mit Autos und sonstiger Dekadenz – weil die 
Menschen ja vernünftig wären …

Anyway – für den Sinn oder Unsinn (oder auch: persönliches Empfinden mit 
Bezug auf elektrifizierte Fahrräder – denn letztlich läuft jeder Thread 
mit dem Thema in diese Richtung) gibt es irgendwo auch ’nen Thread – in 
diesem hier waren tatsächlich angeblich explodierende (Fahrrad-)Akkus 
das Thema, also in etwa das:

Pater Altmeiler schrieb:
> Die sind äußerst empfindlich und die explosivste Abart der
> Lithiumakkus

Und da du nun auch mit dieser Behauptung ankommst, auch an dich die 
Frage: hast du ein Beispiel für einen tatsächlichen Fall, in dem so ein 
Akku explodiert (nicht: geplatzt) ist, oder könntest du kurz herleiten, 
wie eine solche Explosion denn ablaufen würde?

: Bearbeitet durch User
von Pater Altmeiler (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Und da du nun auch mit dieser Behauptung ankommst, auch an dich die
> Frage: hast du ein Beispiel für einen tatsächlichen Fall, in dem so ein
> Akku explodiert (nicht: geplatzt) ist, oder könntest du kurz herleiten,
> wie eine solche Explosion denn ablaufen würde?

Wie spalten Haare, der Länge nach. Wollen wir uns jetzt über die 
Definition von Explosion die Haare ausraufen?

Dass ein Akku bei unsachgemäßer Behandlung spektakulär versagen kann, 
sollte duchaus bekannt sein. Beispiel:
https://www.youtube.com/watch?v=Gdjp0ynPmkE
Vermutlich eine ungünstige Kombination aus Dummheit und 
Billigstqualität.

Manche würden das als "Explosion" bezeichnen. Ich nicht, also lass mal 
stecken.

Am Ende bleibt:
Es gibt zig Milliarden Lithium-Akkus auf der Welt. Trotzdem passiert 
fast nichts.

PS:
Libe Hysteriker: Das Gebäude in dem das passiert ist, steht noch ;-)

von Laternenparker (Gast)


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Pater Altmeiler schrieb:
> Man kann sich für sein E-Bike auch LiFePO4 kaufen, die nicht
> brennen oder explodieren.

So ein Unsinn. Die Akkus der bekannten Hersteller sind durchgehend mit 
LiIon bestückt, da gibt es keine Auswahl. Die kannst du entweder kaufen 
oder es lassen und zu Fuß gehen. LiFePo kannst du in deinem 
Eigenbau-Bike verbauen, von denen ich in den letzten Jahren genau Null 
gesehen habe. Und ich bin viel mit dem Bike unterwegs.

Nebenbei hast du mit LiFePo nur die halbe Energiedichte. Willst du einen 
500er Standard-Akku haben, wiegt der Akku schlappe 6 kg.

von Laternenparker (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Pater Altmeiler schrieb:
>> Wieso ist also ein E-Bike Akku ein rotes Tuch für Akkuhysteriker, und
>> warum ist den gleichen Leuten das Handy, der Laptop und die Kamera egal?

Die Menge macht das Gift, bzw. die Brandlast. Zwischen 40 Gramm beim 
Handy und 3 kg beim E-Bike sehe ich den Faktor 75.

OK, 6x 18650er in meinem entnehmbaren Notebook-Akku sind nicht ohne, 
deshalb steckt mein Laptop auch ohne Akku in der Docking. Der Akku ist 
eh längst platt und entsorgt und es kommt kein neuer mehr her.

von Jack V. (jackv)


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Pater Altmeiler schrieb:
> Wollen wir uns jetzt über die
> Definition von Explosion die Haare ausraufen?
>
> Dass ein Akku bei unsachgemäßer Behandlung spektakulär versagen kann,
> sollte duchaus bekannt sein.

Wir sehen das dann offensichtlich ähnlich, und zwar so, wie’s 
tatsächlich ist. Es gibt hier allerdings auch Gestalten, die meinten 
wörtlich, dass so ein Fahrradakku wie Sprengstoff explodieren, und einem 
dabei „den Arsch abreißen“ würde (glaube, „drei Kilo Sprengstoff“ war 
der Vergleich), und dass dieses völlig unvorhersehbar jederzeit 
geschehen könne. Andere Gestalten (oder die gleiche Gestalt – weiß man 
ja nicht, treten nur unter austauschbaren Gast-Nicks auf) halten dann 
fleißig gegen jeden Richtigstellungsversuch.

Und warum’s mir ein Anliegen ist, das richtigzustellen? Einfach: ich 
weiß, was ’ne tatsächliche Explosion ist. Ich würde also schnell und 
weit laufen, wenn ich davon ausgehen müsste, dass ein rauchender oder 
knisternder Akku(pack) tatsächlich wie Sprengstoff explodieren könnte. 
Und ich gehe mal davon aus, dass viele Leute es ebenso handhaben würden 
→ statt also Schaden zu begrenzen und ggf. gar noch Menschen zu schützen 
oder zu retten, indem der fehlfunktionierende Akku unter angemessenen 
Schutzmaßnahmen an einen passenden Ort verbracht, oder Menschen aus dem 
vom Akku verrauchten Raum geführt werden, würde jeder bei Verstand sich 
selbst retten, wenn gewisse Behauptungen von explodierenden Akkus 
unwidersprochen blieben, und damit als „muss ja stimmen, sagt ja keiner 
was anderes“ abgelegt würden.

von Laternenparker (Gast)


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Pater Altmeiler schrieb:
> Dass ein Akku bei unsachgemäßer Behandlung spektakulär versagen kann

Jetzt kommt wieder das dümmliche Argument, dass ein Lithium-Akku nur 
hochgeht, wenn er von irgendwelchen Dummis unsachgemäß behandelt wurde.

Dann wurde also der weltgrößte Energiespeicher von Dummis unsachgemäß 
behandelt. Denn sonst wäre er ja nicht runter gebrannt.

Beitrag "Weltgrößte Batteriespeicher mit ernsten Problemen"

von Jack V. (jackv)


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Laternenparker schrieb:
> Dann wurde also der weltgrößte Energiespeicher von Dummis unsachgemäß
> behandelt. Denn sonst wäre er ja nicht runter gebrannt.

Vergleiche die Wörter *hoch*gehen und *runter*brennen. Was fällt auf? 
Richtig: dort ist was abgebrannt. Aber nix explodiert. Nun lese das 
Thema und einige Beiträge des Threads. Was fällt auf? Richtig: hier 
geht’s ausdrücklich nicht um brennende Akkus.

Aber wenn’s dir so ein Anliegen ist: an irgendeiner Stelle wurde der 
Akku unsachgemäß behandelt – sei’s durch einen Fehler in der Bedienung 
oder in der Konstruktion der Anlage, sei’s in der Herstellung der 
Elektronik, Elektrik, des Akkus selbst, sei’s durch was auch immer – 
denn sonst wäre er tatsächlich nicht runtergebrannt.

: Bearbeitet durch User
von Laternenparker (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Einfach: ich weiß, was ’ne tatsächliche Explosion ist.

Ab welcher Brisanz beginnt denn bei dir "ne tatsächliche Explosion"?

Muss mindestens so abgehen wie 2020 im Hafen von Beirut?
Das bekommt man mit einem Pedelec-Akku tatsächlich nicht hin.

von Jack V. (jackv)


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Laternenparker schrieb:
> Ab welcher Brisanz beginnt denn bei dir "ne tatsächliche Explosion"?

Die Brisanz ist ein Parameter eines Explosivstoffs, aber kein Kriterium 
für eine Explosion. Und eine Lagerhalle mit 3000t Akkus würde eine 
Explosion wie 2020 in Beirut erzeugen, wenn die Behauptung „explodiert 
wie Sprengstoff“ zutreffen würde. Tut sie aber halt nicht – was 
passiert, siehst du an dem von dir selbst angeführten OT-Beispiel mit 
dem großen Akkupack da, der abgefackelt ist: es fackelt ab. Es 
explodiert nicht.

Auch nicht runterskaliert: ein 3kg-Fahrradakku kann nicht wie 3kg oder 
auch nur wie 50g tatsächlicher Sprengstoff explodieren. Geht einfach 
nicht. Der Aufbau gibt es nicht her. Selbst, wenn die fünfzig oder mehr 
einzelnen Rundzellen durch eine Einzelzelle mit vergleichbarem 
Energieinhalt ersetzt würden. Die chemische Zusammensetzung gibt es 
nämlich ebenfalls nicht her.

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Man, man man...
Könnt ihr Eure "akademische" Diskussion nicht per Mail weiterführen?
Inzwischen nervt das nur noch.
Blöderweise ploppt der Thread immer wieder bei mir auf.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Michel M. (elec-deniel)


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Jack V. schrieb:
> Elektrolyt
 chemische Zusammensetzung etc.

Danke für die Anmerkung weiter oben
und den "kurzen Chemiekurs ...."

(Z13) Diese konstruierte Aussage
kann nicht aus dem vorher geschriebenen hergeleitet werden.

Mit der vorangegangen Univ-Arbeit, den ausführlichen Beschreibungen und 
Produkt-Angaben bei den bekannten Fabrikanten mit Zusammensetzungs- 
Herstellungs-, Einsatzzweck- und notwendigen Sicherheits-Infos 
eingesehen werden kann darf man davon ausgehen, dass es keine größere 
Schwierigkeit ist die Zusammensetzung festzustellen oder dies größere 
Fehlschlüsse auslösen könnte.  :-)

"Brille" bei ca. 02:43
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/mein_nachmittag/Brandgefahr-bei-Akkus-Sind-Elektroautos-und-E-Bikes-sicher,meinnachmittag26064.html

von Stefan F. (Gast)


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Pater Altmeiler schrieb:
> Wie spalten Haare, der Länge nach. Wollen wir uns jetzt über die
> Definition von Explosion die Haare ausraufen?

Damit begann der Thread vor rund 870 Beiträgen.

von Jack V. (jackv)


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Old P. schrieb:
> Könnt ihr Eure "akademische" Diskussion nicht per Mail weiterführen?

Dürfen dann auch nur noch Threads zu Themen eröffnet werden, die dich 
gerade interessieren? Die ploppen ja immerhin auch regelmäßig direkt 
ganz oben auf …

Wer bist du überhaupt, anderen Vorschriften machen zu wollen, was sie wo 
zu diskutieren haben? Sorry, aber diese Wortmeldung war mal daneben. Für 
deine Defizite in der Impulskontrolle („ich weiß, dass in diesem Thread 
Diskussionen geführt werden, die mich nicht weiter interessieren – also 
klicke ich drauf“) bist alleine du verantwortlich.

Michel M. schrieb:
> […]

Ich habe leider keine Ahnung, was du damit ausgedrückt haben wolltest. 
Möchtest du es ins Deutsche übertragen?

von Laternenparker (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Vergleiche die Wörter *hoch*gehen und *runter*brennen.

Muss ich nicht, denn Pater Altmeiler schrieb nur was von einem 
"spektakulären Versagen". Wie sich bei einem Lithium-Akku solch ein 
spektakuläres Versagen darstellt, kann sich jeder nach seinem Weltbild 
ausmalen. Hoch gehen und runter brennen liegen auf jeden Fall innerhalb 
der Bandbreite.

von Jack V. (jackv)


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Laternenparker schrieb:
> Muss ich nicht

Nein, musst du in der Tat nicht. Nur, wenn du dich ernsthaft an der 
Diskussion beteiligen wolltest, und nicht nur Trollen dein Ziel wäre, 
wäre es sinnvoll. In dem Fall wäre auch ein gewisses Maß an 
Rechtschreibung hilfreich: hochgehen, (he)runterbrennen.

von Dieter (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Am besten mit auf allgemein anerkannten
> chemischen und pysikalischen Gesetzmäßigkeiten beruhenden Herleitungen

Gähn. Da langweilen sich so gut wie alle. Im realeren Leben würde diese 
mir sagen, spare Dir die Zeit und komm lieber mit uns auf ein leckeres 
Bierchen, wenn nicht der böse Virus lauern würde auf das ganze 
Personenspektrum von 3G++.

Jack V. schrieb:
> ich weiß, was ’ne tatsächliche Explosion ist.

Jack V. schrieb:
> Und eine Lagerhalle mit 3000t Akkus würde eine
> Explosion wie 2020 in Beirut erzeugen, wenn die Behauptung „explodiert
> wie Sprengstoff“ zutreffen würde. Tut sie aber halt nicht ...

Deinen Maßstab kennen wir bereits. Ähnliche Menge Akkus hat im worst 
case Fall eine geringere Sprengwirkung. Da besteht auch kein Dissenz.

Explosionsarten:

Allgemein versteht man unter einer Explosion eine schnell ablaufende 
chemische Reaktion mit Lichterscheinung, bei der große Gas- und 
Wärmemengen freigesetzt werden.

Verpuffung: Die Verpuffung ist die schwächste Form einer 
explosionsartigen Verbrennung.
Deflagration: Die Deflagration hat eine höhere Flammengeschwindigkeit

Explosionen die durch chemische Vorgänge, das heißt durch Veränderung 
der Stoffeigenschaft entstehen.
Explosionen die durch physikalische Effekte entstehen.

Explosionen brennbarer Gase. Explosionen brennbarer Dämpfe. 
Staubexplosionen. Explosion von Flüssigkeiten. Fettexplosion. 
Behälterzerknall. Knallgasreaktion bei Metallbränden. Explosionen bei 
Kaminbränden.

TNT-Äquivalent
1 kg TNT verwüstet einen Umkreis von ca. 5 m
1
Energie einer durchgehenden LCO-Zelle Spannungslage
2
Äquivalent zur freiwerdenden Energie einer
3
entsprechenden Masse an TNT
4
3,3 V  0,11 g
5
3,6 V  0,23 g
6
3,7 V  0,88 g
7
4,2 V  1,77 g
Der Prozess des thermischen Durchgehens kann in die drei Abschnitte 
Frühphase, explosionsartige Umsetzung und Ausgleichsphase eingeteilt 
werden.

von Dieter (Gast)


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Es fehlt noch primäre und sekundäre Explosionen.

von Jack V. (jackv)


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Dieter schrieb:
> 4,2 V  1,77 g

… und davon hätte ich gerne ein Video. Im Gegenzug steuere ich dann 
eines von einem tatsächlichen Äquivalent von 2g TNT bei – und dann 
können wir vergleichen. Ich denke, dann würde sehr deutlich werden, was 
ich die ganze Zeit meine – und dass eine Li-Zelle, welcher Art auch 
immer, nicht wie Sprengstoff explodieren kann.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Jack V. schrieb:
> Ich denke, dann würde sehr deutlich werden, was
> ich die ganze Zeit meine – und dass eine Li-Zelle, welcher Art auch
> immer, nicht wie Sprengstoff explodieren kann.

es wird aber sicherlich die Akku-typische Stichflamme
im Fehlerfalle reichen, um gefährlich genug zu sein

von Laternenparker (Gast)


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Jack V. schrieb:
> dass eine Li-Zelle [...] nicht wie Sprengstoff explodieren kann.

Du warst knapp dran, aber bekanntlich ist knapp daneben eben auch 
vorbei.

Hier meine Formulierung:

> dass eine Li-Zelle [...] nicht wie Sprengstoff explodieren kann.

Du bemerkst den feinen, aber alles entscheidenden Unterschied?

von Jack V. (jackv)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> es wird aber sicherlich die Akku-typische Stichflamme
> im Fehlerfalle reichen, um gefährlich genug zu sein

Das steht und stand überhaupt nicht in Frage – im Gegenteil. Mein 
Problem ist alleine die Darstellung, dass die Dinger tatsächlich wie 
Sprengkörper explodieren könnten. Und dann auch noch direkt alle Zellen 
des Packs auf einmal.

Man stelle sich die Feuerwehr vor, wie sie bei einem Fahrzeugbrand 
mehrere hundert Meter Sicherheitsabstand einnimmt, statt zu löschen. 
Weil Jan H., Dieter, Laternenparker – immerhin einige der größten 
Koniferen des gesamten Waldes – völlig überzeugend dargelegt haben, dass 
da jederzeit das Äquivalent mehrerer Kilogramm TNT explodieren könne.

Laternenparker schrieb:
> Du bemerkst den feinen, aber alles entscheidenden Unterschied?

Weiter oben wurde gar das angebliche TNT-Äquivalent gepostet. Deutlicher 
kann man eigentlich nicht sagen, was man sich vorstellt.

Die Akkus können platzen, manche nennen das dann „Explosion“ – das ist 
auch völlig legitim, genauso, wie man zum platzenden Luftballon „der 
explodiert“ sagen kann, und wurde bereits ausführlich thematisiert. Nur 
wenn’s halt so dargestellt wird, dass eine nennenswerte 
Explosionswirkung (üblicherweise: Druckwelle) zu erwarten wäre, dann ist 
das … doof, weil Stuss.

von J. S. (pbr85)


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Jack V. schrieb:
> Dieter schrieb:
>> 4,2 V  1,77 g
>
> … und davon hätte ich gerne ein Video. Im Gegenzug steuere ich dann
> eines von einem tatsächlichen Äquivalent von 2g TNT bei – und dann
> können wir vergleichen. Ich denke, dann würde sehr deutlich werden, was
> ich die ganze Zeit meine – und dass eine Li-Zelle, welcher Art auch
> immer, nicht wie Sprengstoff explodieren kann.

Da frage ich mich als erstes, WELCHE Zelle? 18650 oder irgendeine 
riesige prismatische mit sagen wir mal 200Ah?:D

Gut, bestimmt ist 18650 gemeint aber der Beitrag ist auch sonst so 
unpräzise, dass er nicht wirklich ernst zu nehmen ist. Alleine wenn ich 
schon lese, dass 1 kg TNT einen Radius von 5m "verwüstet" statt den 
Überdruck anzugeben. Fehlen nur noch die Vergleiche mit Footballfeldern, 
Bowlingkugeln usw ...

Mein Beitrag dazu: Ein Akku kann, im allerschlimmsten Fall, so 
explodieren wie ein sehr langsamer pyrotechnischer Satz mit sehr starker 
Verdämmung. Schwarzpulver zum Bleistift.

Wenn überhaupt, da a) das Akkugehäuse eine ähnlich gute Verdämmung 
leisten müsste und b) ähnlich viel Energie umgesetzt werden müsste als 
Wärme, um das Elektrolyt zu erhitzen.

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Laternenparker schrieb:
> Du bemerkst den feinen, aber alles entscheidenden Unterschied?

Jack V. schrieb:
> Nur wenn’s halt so dargestellt wird, dass eine nennenswerte
> Explosionswirkung (üblicherweise: Druckwelle) zu erwarten wäre, dann ist
> das … doof, weil Stuss.

Jack V. schrieb:
> Man stelle sich die Feuerwehr vor, wie sie bei einem Fahrzeugbrand
> mehrere hundert Meter Sicherheitsabstand einnimmt,

Das zeigt wieder ganz klar Deine Maßstäbe, was für Dich eine Explosion 
ist. Dass Du Dich im Kreise drehst, hast Du bereits erkannt. Ändern kann 
das von uns hier Niemand.

Übrigens viele Sprengstoffe ergeben im ungepressten und unverdämmten 
Zustand nur eine Stichflamme und bringen vielleicht noch eine Verpuffung 
zustande.

von Percy N. (vox_bovi)


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Wer einmal die Auslösung eines Gurtstraffers erlebt hat, der weiß, dass 
Siliium noch ganz doll schlimm viel gefährlicher ist! Dagegen ist das 
bisschen Lithium vernachlässigbar, knallen tut das Silizium aus der 
Regelelektronik!

Jawoll!

Und deshalb sind auch Handies mit NiMH-Akkus gefährlich, allerdings 
brennen die nicht, sondern machen nur peng!

Genau!

von Jack V. (jackv)


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Dieter schrieb:
> Das zeigt wieder ganz klar Deine Maßstäbe, was für Dich eine Explosion
> ist.

Hey – ich hab nicht behauptet, dass so Akkus wie Sprengstoff explodieren 
könnten. Das warst unter Anderem du, du erinnerst dich vielleicht? Ich 
war der, der’s Gegenteil behauptet hat, und das bis zum Nachweis des 
Gegenteils weiterhin behaupten wird. Und weil du dich gerade darauf zu 
fixieren scheinst – mein Maßstab ist gar nicht so hoch angesetzt: gibt 
es explosionstypische Auswirkungen? Dann ist es eine Explosion nach 
meinem Maßstab.

Ein halbes Gramm TNT würde etwa eine leere 0,5ℓ-Getränkedose in viele 
kleine Schnippsel zerlegen – also müsste sich so eine Dose ja mit einer 
geladenen 18650er Zelle (oder dem LiPo-Äquivalent) zumindest aufreißen 
lassen, wenn man von einer Explosion sprechen möchte, oder? Und ein 
entsprechender Versuchsaufbau dürfte ja auch kein Problem darstellen – 
notfalls fragst du bei Jan H. nochmal nach. Der wusste zu berichten, 
dass die Dinger höchst empfindlich wären, und jederzeit hochgehen 
könnten. Entsprechende Zellen (LiPo oder Li-Ion, von Letzteren IMR, ICR 
und noch irgendwas) kann ich gerne zur Verfügung stellen.

Dieter schrieb:
> Übrigens viele Sprengstoffe ergeben im ungepressten und unverdämmten
> Zustand nur eine Stichflamme und bringen vielleicht noch eine Verpuffung
> zustande.

Eigentlich sind’s die Wenigsten, die sich so verhalten – und die 
wenigsten Sprengstoffe benötigen eine Verdämmung, oder müssten gepresst 
werden. Das von dir selbst angeführte TNT eignet sich beispielsweise 
ganz prima, um Feuer anzuzünden, und brennt dabei ruhig vor sich hin. 
Auf der anderen Seite kann man es unverdämmt und ungepresst zur 
Detonation bringen – aber das wäre schwarzmagisches Wissen, das man nur 
auf den dunkelsten Seiten im Internetz finden kann – auf Wikipedia, zum 
Beispiel (das als kleine Anspielung auf deine oben vorgeschobene 
kindische „Begründung“, warum du nicht darlegen könntest, wie so ein 
Akku tatsächlich explodieren kann – weil das ja angeblich ganz böses 
Wissen wäre).

Ein wenig habe ich schon den Verdacht, deine Vorstellung von dieser 
Thematik entspringt eher dem Unterhaltungsprogramm im TV, als 
Fachliteratur und entsprechender Ausbildung? Das würde erklären, warum’s 
dir recht ähnlich vorkommt, so eine Explosion und eine Stichflamme eines 
platzenden Akkus …

: Bearbeitet durch User
von Michel M. (elec-deniel)


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"Back to the topic without the special topics, please"   :-)
Brand-Geschwindigkeiten gehören mehr in eine andere Fach-Abteilung.

Die Schäden sind auch so schon erheblich :-(
https://twitter.com/AustinFireInfo/status/1436286753116246016

von Percy N. (vox_bovi)


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Man meide auch Brötchen und Weißbrot:

https://youtu.be/30uGksIRPSU

von Percy N. (vox_bovi)


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Auch Reinlichkeit ist gefährlich:

https://youtu.be/Xn8BEAqydn8

von Jack V. (jackv)


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Michel M. schrieb:
> "Back to the topic without the special topics, please"

… und direkt ’nen OT-Link hinterher – dein Humor ist speziell. Wenn du 
mal einen Blick auf das Threadthema werfen würdest?

von Michel M. (elec-deniel)


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von Dieter (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Hey – ich hab nicht behauptet, dass so Akkus wie Sprengstoff explodieren
> könnten.

Akkus können explodieren. Tun es glücklicherweise nur sehr selten. Wie 
schon geschrieben, Deinen Maßstab 3000t Akkus und ein kaputter Hafen 
koennen wir Dir glücklicherweise nicht bieten.

Übrigens eine 40er Kette (ein paar 100g schwer) enthält 4g 
Schwarzpulver. Das entspricht ungefähr 1-2g TNT-Äquvalent. Wenn von 
einer 40er Kette alle 40 gleichzeitig unter Deinem Arsch nur verpuffen 
sollten, fragen wir Dich wie super und harmlos das war.

von Pater Altmeiler (Gast)


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Haha, Akkuexplosionspanik, und sie nimmt kein Ende.

Verbreitet zum Teil auch von Geräten, die die angesprochenen Akkus 
enthalten und in der Hosentasche getragen werden.

Woher weiß eigentlich der Smartphone-Akku, dass er nicht "explodieren" 
darf, der E-Bike-Akku aber nicht?
Und das, obwohl der Smartphone-Akku ein empfindlicher Teebeutelakku ist, 
der höchstens durch mm dünnes Billigplastik geschützt ist, der E-Auto 
Akku aber in einem crashertüchtigten Stahlgehäuse?
Oder der E-Bike-Akku: Bestehend aus Rundzellen mit Metallgehäuse umhüllt 
von ordentlichem Kunststoff.

Fragen über Fragen.

Aber hier geht es gar nicht um Akkus, stimmts?
Nein, hier pflegen einige Spinner ihre Neurosen und Angststörungen auf 
Kosten der Allgemeinheit...

von Laternenparker (Gast)


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Pater Altmeiler schrieb:
> der E-Auto Akku aber in einem crashertüchtigten Stahlgehäuse

Crashertüchtigt != Brandertüchtigt. Oder wie kommen die Flammen aus dem 
crashertüchtigten Stahlgehäuse?

Ich fahre nicht jeden Tag an den Baum, aber die Brandgefahr des 
Brandsatzes auf Rädern besteht 24/7. Völlig unabhängig davon, ob der 
Brandsatz auf Rädern bewegt wird oder steht.

von Jack V. (jackv)


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Dieter schrieb:
> Akkus können explodieren.

Gebetsmühlenartiges Wiederholen belegt es nicht. Ein Beleg würde es 
belegen.

Dieter schrieb:
> Deinen Maßstab 3000t Akkus und ein kaputter Hafen
> koennen wir Dir glücklicherweise nicht bieten.

Gebetsmühlenartiges Wiederholen macht eine falsche Unterstellung nicht 
richtiger:

Jack V. schrieb:
> mein Maßstab ist gar nicht so hoch angesetzt: gibt
> es explosionstypische Auswirkungen? Dann ist es eine Explosion nach
> meinem Maßstab.
> […]
> so eine Dose [müsste sich] ja mit einer
> geladenen 18650er Zelle (oder dem LiPo-Äquivalent)
> zumindest aufreißen lassen, wenn man von einer Explosion
> sprechen möchte, oder?

: Bearbeitet durch User
von Pater Altmeiler (Gast)


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Laternenparker schrieb:
> Crashertüchtigt != Brandertüchtigt. Oder wie kommen die Flammen aus dem
> crashertüchtigten Stahlgehäuse?

Komödie pur ;-)

Was ist dann mit deinem Handy? Davor fürchtest du dich nicht?

sehr seltsam...

von (prx) A. K. (prx)


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Pater Altmeiler schrieb:
> Was ist dann mit deinem Handy?

Deshalb haben die doch den Gorilla im Glas.

von Dieter (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Gebetsmühlenartiges Wiederholen macht

... Deine Maßstäbe nicht richtiger.

Das Versagensausmaß beginnt bei leichtem bis schwerem Ausgasen von to-
xischen Gasen bis hin zum Brand oder Explosion.
Explosionsartige Zerstörung sind Explosionen von Stoffen mit einem 
merklich niedrigeren TNT-Äquvalent als Schwarzpulver. Schwarzpulver 
liegt bei ca. 0,25 bis 0,5.

Pater Altmeiler schrieb:
> Und das, obwohl der Smartphone-Akku ein empfindlicher Teebeutelakku ist,

Der Teebeutel reißt in der Regel leicht und früh genug auf.

Pater Altmeiler schrieb:
> Was ist dann mit deinem Handy? Davor fürchtest du dich nicht?

Beim Einzelakku ist die kritische Phase beim Laden und da wüßte ich 
bisher niemanden, der das Smartphone währenddessen in seiner Hosentasche 
stecken hätte.

von Jack V. (jackv)


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Dieter schrieb:
> Das Versagensausmaß beginnt bei leichtem bis schwerem Ausgasen von to-
> xischen Gasen bis hin zum Brand oder Explosion.
> Explosionsartige Zerstörung sind Explosionen von Stoffen mit einem
> merklich niedrigeren TNT-Äquvalent als Schwarzpulver. Schwarzpulver
> liegt bei ca. 0,25 bis 0,5.

Ja, und? Mit einem Gramm leicht verdämmten Schwarzpulver lässt sich eine 
Getränkedose ebenfalls problemlos aufreißen; wenn ein 18650er Li-Akku 
geladen also knapp das vier- bis achtfache TNT-Äquivalent dieses Gramms 
Schwarzpulver haben soll, wie du selbst dargestellt hast, dann wäre ein 
Aufreißen einer solchen Dose doch wohl mindestens zu erwarten? Möchtest 
du mir vielleicht mitteilen, was du an diesem Maßstab als falsch 
empfindest?

von Pater Altmeiler (Gast)


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Dieter schrieb:
> Beim Einzelakku ist die kritische Phase beim Laden und da wüßte ich
> bisher niemanden, der das Smartphone währenddessen in seiner Hosentasche
> stecken hätte.

Bwhahahahaha...

Man hat es in der Hosentaschen, und den "gefährlichen" Akkuinhalt 
trennen beim anrempeln etwas Stoff und 0,5mm chinsisches Billigplastik 
von der von dir herfantasierten Feuerkatastrophe.
Geladen wird das Zuhause auf dem Nachtischkasterl oder dem Tisch - in 
der Nähe von brennbaren Gegenständen. Mit billigsten Ladegeräten, frisch 
importiert von den Hinterhofwerkstätten in Shenzen.
Das BMS besteht aus einem einzelnen 0,25€-Chip (wenn überhaupt).
Der Akku wird ausgepresst und bis zum letzten geladen.

Beim Autoakku gibt es mehrere Lagen dickes Blech, man hat ein teures und 
aufwändiges BMS sowie weitere Maßnahmen, das Auto steht in der Garage.
Der Akku wird schon von Haus aus sorgfältig behandelt, und z.B. nur auf 
95% geladen.

Aber nein, Heuljammerjammergrein, gefährliches Auto.
Und das Handyargument muss man wegdiskutieren, weil das hirnverbrannte 
Akkugefahrlügengebäude sonst in sich zusammenfallen würde wie ein 
Kartenhaus.
In wahrheit fürchtet man sich, ja wovor eigentlich? Vermutlich nur vor 
Veränderung.

Ihr komischen Akkuspinner seit um kein bischen besser als die 
Impfspinner. Vermutlich handelt es sich um die gleichen Leute...

von Jack V. (jackv)


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Pater Altmeiler schrieb:
> In wahrheit fürchtet man sich, ja wovor eigentlich? Vermutlich nur vor
> Veränderung.
>
> Ihr komischen Akkuspinner seit um kein bischen besser als die
> Impfspinner.

Ich würde nun nicht direkt in das andere Extrem verfallen, und 
insbesondere würde ich Leute, die sich Gedanken machen, nicht derart 
abwerten.

So Akkus können ja nun durchaus Brände verursachen – sei’s durch 
Beschädigung, sei’s durch Herstellungsfehler (der sich ggf. später erst 
auswirkt), sei’s durch falsche Handhabung, sei’s durch technischen 
Defekt, der noch nicht mal im Akku selbst vorhanden sein muss.

Mein Punkt ist nach wie vor: es ist keine Explosionswirkung zu erwarten, 
wie hier einige Leute weiterhin suggerieren wollen – wenn man so ein 
Fahrzeug brennend vorfindet, kann und sollte man durchaus Hilfe leisten, 
wenn es ohne Eigengefährdung möglich erscheint, statt panisch in den 
Graben zu springen. Zu behaupten, dass so Akkus gar nicht brennen 
könnten, ist der Glaubwürdigkeit hier auch nicht direkt zuträglich …

von J. T. (chaoskind)


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Ich wundere mich ein wenig, das technisch versierte Leute (man sollte ja 
meinen, man träfe solche hier an) so ein Problem damit haben, 
nachzuschlagen wie eine Explosion definiert ist 
(Flammenfrontgeschwindigkeit ist größer als die stoffinterne 
Schallgeschwindigkeit), und diese Definition auf eine durchgehende 
Akkuzelle anzuwenden.
Würde das jemand von den "Explosionsbefürwortern" machen, dann würden 
sie auch verstehen, was Jack so hartnäckig zu sagen versucht.
An dieser Stelle meine Hochachtung an Jack, ich hätte schon lange 
aufgegeben.

von Dieter (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Getränkedose ebenfalls problemlos aufreißen;

Getränkedose aufreißen Kriegt man mit Li-Akku auch hin, wenn man es 
möchte.
Ein Grundlagendokumente zu den Schutzmaßnahmen von Zellen mit einer 
kurzgefaßten Maßnahmenanlyse hätte rund 100 Seiten. Wenn davon welche 
versagen, dann geht es heftiger zur Sache.

Pater Altmeiler schrieb:
> Und das Handyargument muss man wegdiskutieren,

Das meinen nur Miesepeter, die keine wirkliche Ahnung von Risikorechnung 
haben. Es passiert sehr selten, aber es passiert. Ein KKW ist absolut 
sicher, aber trotzdem fackelten schon einige ab.

von J. T. (chaoskind)


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Dieter schrieb:
> Getränkedose aufreißen Kriegt man mit Li-Akku auch hin

Getränkedosen kann ich sogar per Hand aufreißen, es geht also völlig 
ohne Explosion, und ist somit auch kein  Argument für eine solche.

von Jack V. (jackv)


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Dieter schrieb:
> Getränkedose aufreißen Kriegt man mit Li-Akku auch hin, wenn man es
> möchte.

Wie gesagt: gebetsmühlenartiges wiederholtes Behaupten belegt es nicht. 
Ein Beleg würde es belegen. Bitte liefere diesen nun. Falls es dir dafür 
an Akkus fehlen sollte: ich habe oben angeboten, sie zur Verfügung zu 
stellen. Sag einfach, welche genau du brauchst, und wo ich sie 
hinschicken soll.

J. T. schrieb:
> Getränkedosen kann ich sogar per Hand aufreißen,

Ähm … es geht nicht darum, sie zu öffnen. Es geht um diesen Kontext:

Jack V. schrieb:
> Ein halbes Gramm TNT würde etwa eine leere 0,5ℓ-Getränkedose in viele
> kleine Schnippsel zerlegen – also müsste sich so eine Dose ja mit einer
> geladenen 18650er Zelle (oder dem LiPo-Äquivalent) zumindest aufreißen
> lassen, wenn man von einer Explosion sprechen möchte, oder?

Wenn du meinst, eine Getränkedose mit der bloßen Hand zerreißen zu 
können, bitte ich auch hier um einen Beleg. Zieh aber 
Schnittschutzhandschuhe an – wenn’s dir wirklich gelingen sollte, sind 
die Risskanten verdammt scharf, wenn man sie über die Haut zieht (was 
beim Zerreißen einer solchen Dose nicht direkt ausgeschlossen wäre). 
Knicken, biegen und an der Defektstelle weiterreißen zählt allerdings 
nicht ;)

Mir würd’s ja schon reichen, wenn Dieter eine entsprechende Zelle in der 
Dose so zum Reagieren bringt, dass die Dose quasi aufreißt. Natürlich, 
ohne die Öffnung der Dose vorher wieder zu verschließen – dass so ein 
Behälter platzt, wenn man ihn verhältnismäßig langsam mit ausreichend 
Druck beaufschlagt, ist kein Geheimnis, aber auch kein Beleg für eine 
Explosion im Inneren. Sonst müssten Luftpumpen verboten werden.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6829358 wurde vom Autor gelöscht.
von J. T. (chaoskind)


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Jack V. schrieb:
> Getränkedosen kann ich sogar per Hand aufreißen,

Das ist MIR schon klar. Ich meinte auch schon das 
zerreißen/auseinanderreißen. Paar mal knicken, es bildet sich ein Riss 
und schon geht die Dose mit sanftem Ziehen auch ganz ohne 
Schutzhandschuhe auseinander.

Dann sage ich zur Verdeutlichung noch, man kann eine Getränkedose auch 
mit einem Kompressor so weit unter Druck setzen, dass sie platzt. Dafür 
ist wie gesagt keine Explosion notwendig. Also ist der Schluss, "wenn 
eine Zelle in einer Getränkedose durchgeht und die Dose zerreißt, muss 
eine Explosion stattgefunden haben", ebenfalls falsch. Ganz davon ab, 
dass man die Dose aufreißen (im Sinne von öffnen diesmal) muss, um die 
Zelle überhaupt reinzubekommen. Und die Trinköffnung ist sicher groß 
genug, das genügend Gas austreten kann, bzw der Akku nicht schnell genug 
Gas nachliefern kann, um einen Druck aufzubauen, der die Dose zerreisen 
würde. Evtl wird die Dose ja thermisch geöffnet (Flamme schmilzt 
Wandung), aber das ist halt keine Explosion, wie Jack ja nun mehrfach 
"angedeutet" hat.

von (prx) A. K. (prx)


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J. T. schrieb:
> wie eine Explosion definiert ist
> (Flammenfrontgeschwindigkeit ist größer als die stoffinterne
> Schallgeschwindigkeit)

Kann es sein, dass das die Definition von Detonation ist? Bei der 
Explosion geht es nicht ganz so klar definiert zu.

von J. T. (chaoskind)


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(prx) A. K. schrieb:
> Kann es sein, dass das die Definition von Detonation ist?

Wenn der "Volksmund" von einer Explosion spricht, meint er genau DAS, 
eine Detonation. Aber Umgangssprache ist nie sauber genug definiert, als 
man daran diskutieren könnte.
Da wir hier aber in einem technischen Forum sind, sollte man die 
Begriffe schon etwas klarer auseinander halten.

von Jack V. (jackv)


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J. T. schrieb:
> Also ist der Schluss, "wenn
> eine Zelle in einer Getränkedose durchgeht und die Dose zerreißt, muss
> eine Explosion stattgefunden haben", ebenfalls falsch. Ganz davon ab,
> dass man die Dose aufreißen (im Sinne von öffnen diesmal) muss, um die
> Zelle überhaupt reinzubekommen. Und die Trinköffnung ist sicher groß
> genug, das genügend Gas austreten kann, bzw der Akku nicht schnell genug
> Gas nachliefern kann, um einen Druck aufzubauen, der die Dose zerreisen
> würde.

Naja, die Dose habe ich ja selbst ins Spiel gebracht, und den Kontext 
habe ich dargelegt (Auswirkungen tatsächlichen Sprengstoffs im 
Vergleich).

Und im zweiten Teil schreibst du ja schon, worauf es mir dabei 
angekommen wäre: dadurch, dass die Öffnung vorhanden und groß genug ist, 
würde die Dose eben nicht durch den verhältnismäßig langsamen 
Druckaufbau eines ausgasenden Akkus platzen, sondern ursächlich wäre 
tatsächlich eine ausreichend starke Druckwelle → ich wäre in dem Fall 
also bereit, eine Explosion nach „meinem Maßstab“, wie der Dieter es 
immer abfällig ausdrückt, anzunehmen.

Ich habe diese beispielhafte Dose gewählt, weil sich das eben 
tatsächlich umsetzen ließe. Wenn eine solche Zelle denn tatsächlich 
explodieren würde. Viele Ausreden, warum man da nicht einfach mal 
einen Versuch zur Demonstration fährt, bleiben da nicht mehr: Dosen sind 
verfügbar, Akkus würde ich sogar noch stellen – und mehr wäre gar nicht 
notwendig.

Mir gehen diese ganzen Ablenkungen und Nebelkerzen, zusammen mit immer 
wieder den gleichen dämlichen Behauptungen nämlich langsam auf die 
Nüsse.

… dämliche Windmühlen …

: Bearbeitet durch User
von J. T. (chaoskind)


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Jack V. schrieb:
> Mir gehen diese ganzen Ablenkungen und Nebelkerzen, zusammen mit immer
> wieder den gleichen dämlichen Behauptungen nämlich langsam auf die
> Nüsse.

Geht mir in diesem Forum schon länger so. Meine Hochachtung für deine 
Ausdauer sprach ich dir weiter oben ja schon aus.

von Percy N. (vox_bovi)


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Dieter schrieb:
> Das Versagensausmaß beginnt bei leichtem bis schwerem Ausgasen von to-
> xischen Gasen

Dafür braucht niemand einen Akku gleich welcher Technologie; das schafft 
jeder Mensch schon rein metabolisch.

von Percy N. (vox_bovi)


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Dieter schrieb:
> Beim Einzelakku ist die kritische Phase beim Laden und da wüßte ich
> bisher niemanden, der das Smartphone währenddessen in seiner Hosentasche
> stecken hätte.

Zumindest das Nachladen per Powerbank passiert sehr wohl schon mal 
unterwegs zB in der Jackentasche.

von Dieter (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Mir gehen diese ganzen Ablenkungen und Nebelkerzen, ...

Zumindest Dir scheinen Deine Spaß zu machen.

Immerhin war ich am Tag der Offenen Tür in einem Bergwerk. Dort befand 
sich eine Messkammer für Sprengwirkungen. Zum Beispiel wird gemesssen, 
ob die Sprengwirkung von Dynamiten und Treibladungen den technischen 
Daten entsprechen im Rahmen der Qualitätssicherung. Messreihen mit 
Li-Akkus werden dort auch durchgeführt.

von J. T. (chaoskind)


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Dieter schrieb:
> Dort befand sich eine Messkammer für Sprengwirkungen

Würde ich spontan erstmal anzweifeln. Die Sprengversuche, die ich so 
kenne, werden im Freien durchgeführt. Bleiblockausbauchung usw.

Dieter schrieb:
> Messreihen mit Li-Akkus werden dort auch durchgeführt.

Dann kannst du ja sicher mal Daten zu einer solchen Messreihe 
veröffentlichen/verlinken.

von J. T. (chaoskind)


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Dieter schrieb:
> Sprengwirkung von Dynamiten

Des weiteren gibt es keine Dynamite. Es gibt Dynamit. Der Handelsname 
für in Kieselgur gebundenes Nitroglyzerin....

von Percy N. (vox_bovi)


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J. T. schrieb:
> Dieter schrieb:
>
>> Sprengwirkung von Dynamiten
>
> Des weiteren gibt es keine Dynamite. Es gibt Dynamit. Der Handelsname
> für in Kieselgur gebundenes Nitroglyzerin....

Das hängt wohl auch von den individuellen Lebensumständen ab

https://youtu.be/eJAI6JeZLck

von Dieter (Gast)


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J. T. schrieb:
> Des weiteren gibt es keine Dynamite.

Es gibt Dynamite verschiedener Hersteller. Daher dekliniert auf Plural 
und Fälle.

von J. T. (chaoskind)


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Percy N. schrieb:
> Das hängt wohl auch von den individuellen Lebensumständen ab
> https://youtu.be/eJAI6JeZLck

;-) wenn DAS Dynamit in ner Menschenmenge losgeht, ist die Stimmung 
sicher besser, als wenn das Dynamit, welches ich meinte, dort hochgeht 
:D

von J. T. (chaoskind)


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Dieter schrieb:
> Es gibt Dynamite verschiedener Hersteller.

Es gibt bestimmt auch IPhones verschiedener Hersteller, näch?

Das war ganz einfach der fehlgeschlagene Versuch, so zu tun als hättest 
du Ahnung.

von Pater Altmeiler (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Ich würde nun nicht direkt in das andere Extrem verfallen, und
> insbesondere würde ich Leute, die sich Gedanken machen, nicht derart
> abwerten.
>
> So Akkus können ja nun durchaus Brände verursachen – sei’s durch
> Beschädigung, sei’s durch Herstellungsfehler (der sich ggf. später erst
> auswirkt), sei’s durch falsche Handhabung, sei’s durch technischen
> Defekt, der noch nicht mal im Akku selbst vorhanden sein muss.

Schön. Nur ein Faktum bleibt bestehen:
Seit inzwischen 20 Jahren gibt es Erfahrungen mit Handyakkus, 
Laptopakkus, Fahrradakkus und dergleichen mehr.

Pro Weltbürger vermutlich 3-4 Li-Akkus, und ja, Akkus gibt es in extrem 
hohen Stückzahlen auch in armen Ländern: Die haben eben oft nur ein 
Smartphone, oder eine kleine Akkuleuchte.

Die Sache ist die: Es gibt Brände, aber recht wenige - bezogen auf die 
Anzahl der Akkus. Bisher hat sich kaum jemand dafür interessiert, weil 
es ein sehr niedriges Risiko ist.

Dazu kommt der erwähnte Umstand, dass Fahrzeugakkus - im Gegensatz zu 
chinesischem Elektronikspielzeug - harte Tests zu erfüllen haben. Im 
Zuge der Typzulassung wird das auch von neutalen Instanzen wie dem TÜV 
geprüft, was (mir als Techniker) ein höheres Vertrauen in Fahrzeugakkus 
gibt als in jene in billigem Spielzeug.

Dann kamen die E-Autos und E-Bikes, und das Gegreine wird urplötzlich 
tausende Seiten auf und ab diskutiert.

Die Schlüsse darfst du selber ziehen, aber für mich ist das nur ein 
bequemes Argument der Petrolheads.
Und Leute die so einen Mist verbreiten sind im besten Fall billige 
Demagogen, im schlechtesten Fall einfach nur dumm.

Es geht hier nicht um die Sicherheit von Akkus.
Das hier ist eine Diskussion um Verlustängste um das heilige 
Stinkerlein, und diese Diskussion gibt es nur in Deuschland in dieser 
Heftigkeit.

von Dieter (Gast)


Lesenswert?

J. T. schrieb:
> Es gibt bestimmt auch IPhones verschiedener Hersteller, näch?

Wüßte nicht, dass Apple Lizenzen für die IPhones an andere Hersteller 
vergeben hätte. Oder die Patente abgelaufen wären. Es gibt aber 
verschieden Modelle von iPhones.

Wenn Du Dynamit kaufen solltest, hast die Qual der Wahl zwischen 
verschiedenen Dynamiten (Spezialmischungen). Nebenbei stammt das aus 
unterschiedlichen Quellen.
Anbei noch etwas zur Geschichte:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dynamit_Nobel

Pater Altmeiler schrieb:
> Bisher hat sich kaum jemand dafür interessiert, weil
> es ein sehr niedriges Risiko ist.

Du verkennst dabei, dass man gerade um dieses sehr niedrige Risiko zu 
erreichen, diese aufwendigen Tests durchführt.

Pater Altmeiler schrieb:
> Das hier ist eine Diskussion um Verlustängste um das heilige
> Stinkerlein,

Übrigens verwendest Du hier so eine übliche Rhetorik, die Leute 
unsachlich in eine Ecke der Umweltgegner zu stellen. Gleiches wurde 
früher gemacht damit die KKW-Kritiker, die es früher auch gab, von 
vielen nicht mehr gehört werden wollten.

Um es mal klar zu stellen, wenn Li-Akkus hoch gehen, gibt es bei weitem 
keine so große Katastrophe, wie bei einem KKW. Es wird mir hier jeder 
Recht geben, dass gerade abgebrannten Li-Akkus von der Tesla zugehörigen 
Unternehmensgruppe niemals so ein großes Ding wie Tschernobyl hätte 
werden können.

Pater Altmeiler schrieb:
> billige Demagogen

Fast richtig aber doch daneben, weil ...

Wer nicht akzeptieren kann, dass Li-Akkus (sogar, aber nur sehr selten) 
explodieren könnten, ist ein blindes Huhn, aber wer daraus ableitet, man 
müsse deshalb unbedingt allen Verkehr weiter fossil betreiben (nur nix 
mit Li-Zellen), wäre dann doch letztendlich ein Demagoge.

von Jack V. (jackv)


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Dieter schrieb:
> Wer nicht akzeptieren kann, dass Li-Akkus (sogar, aber nur sehr selten)
> explodieren könnten, ist ein blindes Huhn

Ich akzeptier’s – sobald du endlich mal den Beleg gebracht hast, statt 
ständig drumherum zu labern. Wann kann ich damit rechnen? Werde ich noch 
damit rechnen können? Warum nicht?

von (prx) A. K. (prx)


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Dieter schrieb:
> Wer nicht akzeptieren kann, dass Li-Akkus (sogar, aber nur sehr selten)
> explodieren könnten, ist ein blindes Huhn

Wie immer das Kind formal heisst, ob Explosion oder nicht, das Tempo der 
Energieentwicklung ist nicht ganz unwichtig. Beispielsweise ob unterm 
Rücksitz Dynamit hochgeht, oder ob es allmählich unangenehm warm an den 
Vier Buchstaben wird, die Akkuüberwachung schon seit Minuten trötet wie 
ein Nebelhorn, und das eigentliche Spektakel erst so richtig startet, 
wenn du schon draussen bist und um dein heiligs Blechle weinst.

Es ist unstrittig, dass Akkus gefährlicher als Sofakissen sind. 
Interessanter als diese banale Feststellung ist allerdings das effektive 
Risiko, z.B. in Opfern pro km oder pro Jahr und Fahrzeug ausgedrückt. 
Und das dann in Relation zu vergleichbaren Verkehrsmitteln. Andernfalls 
ist zu viel Arschgefühl dabei, und zu wenig Verstand.

Schlagworte sind also nutzlos, will man kein blindes Huhn sein.

PS: Ob es um Autos oder Fahrräder geht ist wumpe. Das Prinzip 
wissenschaftlichen Herangehens bleibt gleich.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6829860 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Walta S. (walta)


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Brände von e-Autos in Parkhäusern gabs schon. Hat ordentlich geraucht 
und das wars schon. Auch nicht schlimmer als bei einem Verbrenner.

walta

von Walta S. (walta)


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Ich weiß ja nicht ob ihr den ADAC als seriöse Quelle anerkennt aber dort 
hab ich folgendes gefunden:

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/info/e-auto-loeschen/

walta

von (prx) A. K. (prx)


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Laternenparker schrieb im Beitrag #6829860:
> Jetzt hast du dich selber als Vollidiot geoutet.

Jetzt erst? Da kommst du zu spät. Das haben andere lange vor dir auch 
schon so gesehen. Ist daher als Argument schon zu abgenutzt.

> Also scheint beim Brand eines E-Autos einiges fieser abzulaufen als bei
> einem Verbrenner.

Er verläuft definitiv *anders.* Ich bevorzuge freilich immer noch 
Statistiken statt Beleidigungen, denn mir geht es um die effektiven 
Folgen, nicht um die Szenarien. Wie häufig entsteht wie viel Schaden, an 
Personen und Sachen.

> Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Du willst widrigenfalls aber nicht etwa in die kirchliche Liturgie 
eingreifen? Angesichts von Abermillionen existierender E-Autos weltweit.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Laternenparker schrieb im Beitrag #6829860:
> Nicht schon wieder die Nummer mit dem Beleg.
> Kannst nicht mal 'ne andere Platte auflegen?

Schon wieder? Immer noch!

Und die Platte bleibt solange drauf, bis entweder jemand den Beleg 
gebracht hat, oder aber die dämliche Platte mit der Behauptung, von 
Li-Akkus ginge eine Gefahr durch Explosionswirkung aus, durch eine 
andere Platte ersetzt worden ist.

von Dieter (Gast)


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Laternenparker schrieb im Beitrag #6829860:
> Ist schon jemand aufgefallen, dass man für den Verbrenner kein mobiles
> Planschbecken brauchte? Also scheint beim Brand eines E-Autos einiges
> fieser abzulaufen als bei einem Verbrenner.

Das ist leider so. Die Forschung & Entwicklung arbeitet daran das weiter 
zu verbessern.

> Jack V. schrieb:
>> sobald du endlich mal den Beleg gebracht hast ...
>
> Nicht schon wieder die Nummer mit dem Beleg.
> Kannst nicht mal 'ne andere Platte auflegen?

Es gibt nur zwei Belege, die er akzeptieren kann:
a) Es passiert ihm selber, bzw. ist live dabei.
b) 3000kg Li-Akkus pusten mal schnell einen Hafen wech.

von Percy N. (vox_bovi)


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Laternenparker schrieb im Beitrag #6829860:
> Nicht schon wieder die Nummer mit dem Beleg.

Haat Du vor, dauerhaft dem Konzept "Beweis durch ständig wiederholte 
Behauptung" treu zu bleiben?

von Jack V. (jackv)


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Dieter schrieb:
> Es gibt nur zwei Belege, die er akzeptieren kann:
> a) Es passiert ihm selber, bzw. ist live dabei.
> b) 3000kg Li-Akkus pusten mal schnell einen Hafen wech.

Ich möchte dich an diesem Punkt mal als dreckigen Lügner 
herausstellen, dessen Dreistigkeit jeden Politiker wie ’nen Schuljungen 
dastehen lässt:

Jack V. schrieb:
> Mir würd’s ja schon reichen, wenn Dieter eine entsprechende Zelle in der
> Dose so zum Reagieren bringt, dass die Dose quasi aufreißt.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Jack V. schrieb:
> Ich möchte dich an diesem Punkt mal als dreckigen Lügner herausstellen,
> dessen Dreistigkeit jeden Politiker wie ’nen Schuljungen dastehen lässt:

Ein schlichtes "Du hast sicherlich ... übersehen" oder "Hier irrst Du: 
..."  wäre möglicher Weise überzeugender gewesen.

von Jack V. (jackv)


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Percy N. schrieb:
> Ein schlichtes "Du hast sicherlich ... übersehen" oder "Hier irrst Du:
> ..."  wäre möglicher Weise überzeugender gewesen.

Im Normalfall stimme ich dir unbedingt zu. Aber beim Dieter ist das ’ne 
erkennbare Strategie, die sich durch den gesamten Verlauf zieht. Dies 
hier war nur der (vorläufige) Höhepunkt.

von Dieter (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Ich möchte dich an diesem Punkt mal als dreckigen Lügner

Wem die Argumente ausgehen, der greift zu Beleidigungen.

Und das ganze nur, weil nicht jeder exakt Deiner Meinung ist?
Hier outest Du Dich andere Meinungen am liebsten wie ein autoritärer 
Politiker solche Personen nieder zu machen und natürlich den letzten 
Post haben zu wollen. Oh wehe einer gibt nicht vorher auf?

Trotzdem kann ich Deiner Meinung auch positives sehen und Dir auch 
beipflichen, hier ein Beispiel:
Beitrag "Re: 3S Lipo Akku vor Tiefenentladung schützen"
Beitrag "Re: 3S Lipo Akku vor Tiefenentladung schützen"

von Jack V. (jackv)


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Dieter schrieb:
> Wem die Argumente ausgehen, der greift zu Beleidigungen.

Das Argument, der Nachweis für den dargestellten Sachverhalt, dass deine 
Behauptung nämlich eine platte Lüge ist, steht im gleichen Beitrag exakt 
darunter.

Wer aber nur auf stumpfe Provokation aus ist, „übersieht“ sowas 
natürlich geflissentlich. Und auch der Punkt zieht sich so dermaßen 
auffällig durch den Verlauf, dass ein Versehen nahezu auszuschließen, 
dafür im Gegenzug berechnende Absicht anzunehmen ist.

Dieter schrieb:
> Trotzdem kann ich Deiner Meinung auch positives sehen und Dir auch
> beipflichen, hier ein Beispiel:

… ah, Zuckerbrot. Wie durchschaubar.

Du „übersiehst“ hier (mal wieder, und absichtlich, wie entsprechend 
anzunehmen ist) weiterhin die Tatsache, dass ich nie behauptet habe, 
Li-Akkus wären ungefährlich, könnten nicht brennen, man müsse keine 
Vorgaben bei der Handhabung einhalten und sonstiges. Ich habe nur 
behauptet, dass sie keine Gefahr durch mögliche Explosion darstellen. 
Und diese Behauptung stützt sich unter Anderem darauf, dass bislang 
keiner, auch auf ausdrückliche und wiederholte Nachfrage hin, einen 
Beleg für eine solche Möglichkeit aufgezeigt hat.

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Das Argument, der Nachweis für den dargestellten Sachverhalt, dass deine
> Behauptung nämlich eine platte Lüge ist, steht im gleichen Beitrag exakt
> darunter.

In den vielen Seiten zum Blättern waren ein paar Belege von anderen 
gepostet, aber von denen war keiner ausreichend Deiner Postings nach. 
Die Mehrzahl der angeführten Belege entpuppten sich später als 
journalistische Sensationsmache, aber jeder.

Jack V. schrieb:
> … ah, Zuckerbrot. Wie durchschaubar.

Nach dem vier Ohren Modell gibt es unterschiedliche Wahrnehmungen. Eine 
solche Interpretation ist durchaus möglich. Aber hier habe ich sachlich 
unterschieden, wo jeder steht. So weit auseinander sind die Meinungen 
nicht wirklich. Auf einer Skala von 1-10 für das Risiko, wäre der 
Unterschied  nicht so groß.

Die Forschung und Entwicklung bei den Li-Akkus die Explosionssicherheit 
noch weiter zu verbessern geht glücklicherweise weiter, wie zum Beispiel 
folgender Artikel zeigt:
https://mozees.no/phd-blog-why-do-lithium-ion-batteries-catch-fire-or-explode/

> Ich habe nur behauptet, dass sie keine Gefahr durch mögliche Explosion 
darstellen.

Und wenn ich es auf "stumpfe Provokation" anlegen würde, dann würde ich 
Dich jetzt in der Art angreifen, dass Personen wie Du mit Ihrer 
unbelehrbaren Einstellung total im Wege stehen würden eine 
Weiterentwicklung zu betreiben, dass Dein Satz endlich wahr wird. Diese 
würden hier alle Entwicklungen stoppen, weil Geldverschwendung, sind 
doch ex-sicher, höchstens noch etwas Brandschutz. Glaube nicht, dass Du 
Dir über die Folgen Deiner Ansichten zum Thema ganz bewußt bist.

von Jack V. (jackv)


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Dieter schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Das Argument, der Nachweis für den dargestellten Sachverhalt, dass deine
>> Behauptung nämlich eine platte Lüge ist, steht im gleichen Beitrag exakt
>> darunter.
>
> In den vielen Seiten zum Blättern waren ein paar Belege von anderen
> gepostet, aber von denen war keiner ausreichend Deiner Postings nach.


Kontext verloren? Es ging in dem von dir zitierten Teil darum, dass du 
mir was unterstellt hattest, das nachweislich falsch war, wobei ich den 
Nachweis dafür gleich mit zitiert hatte. Allerdings ist auch das 
ziemlich häufig bei dir zu beobachten: du zitierst, aber antwortest in 
einem ganz anderen Kontext, während der Zusammenhang des zitierten 
Textes  (hier: deine Lüge über die von mir angeblich geäußerten 
Kriterien für eine Explosion) vollständig unerwähnt bleibt. Absicht? Was 
soll das bringen, außer Missverständnissen?

Dieter schrieb:
> Glaube nicht, dass Du
> Dir über die Folgen Deiner Ansichten zum Thema ganz bewußt bist.

Welche Folgen schweben dir denn so vor? Hättest du mal ein Beispiel für 
eine dieser Folgen eines explodierenden (i.e.: nicht „nur“ brennenden) 
Akkus, bei denen Brandschutzmaßnahmen (und im Schadensfall 
Brandbekämpfungsmaßnahmen) nicht ausreichen würden?

: Bearbeitet durch User
von Carlo (Gast)


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... da hilft aktuelle Forschungs-Literatur weiter  :-)
https://ul.org/sites/default/files/2020-10/Mellander-Larsson_ULBatterySafetySeminar_Sep2020.pdf

Jack V. schrieb:
> Beispiel für
> eine dieser Folgen eines expl...
16-. Apr. Beijing lithium battery explosion 2 Fatal :-(

von J. T. (chaoskind)


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Geht doch weiter hier? Gestern Abend war der Thread doch gelöscht?

Beitrag #6830992 wurde vom Autor gelöscht.
von (prx) A. K. (prx)


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Mir scheint, an den Sorgen über Explosionsgefahr ist was dran. In 
Grossbritannien finden sich kaum noch Fahrer, die bereit sind, sich vor 
zig Tonnen Explosivstoff zu setzen. Man plant bereits, Soldaten 
einzusetzen, denn wer sonst Bomben und Granaten transportiert, hat keine 
Ausrede.

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Kontext verloren? Es ging in dem von dir zitierten Teil darum, dass du
> mir was unterstellt hattest, das nachweislich falsch war, wobei ich den
> Nachweis dafür gleich mit zitiert hatte.

Wer seinen Teil mit einer Beleidigung beginnt, muss damit leben, dass 
der Rest in den gleichen Topf geworfen wird. Wer nicht will, hat schon 
gehabt. Dann ist das halt so.

von Jack V. (jackv)


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Dieter schrieb:
> Wer seinen Teil mit einer Beleidigung beginnt, muss damit leben, dass
> der Rest in den gleichen Topf geworfen wird.

Wer eine Tatsachendarstellung als Beleidigung empfindet, sollte sein 
eigenes Verhalten, aus dem diese Tatsache hervorgegangen ist, vielleicht 
mal überdenken.

von Percy N. (vox_bovi)


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(prx) A. K. schrieb:
> Mir scheint, an den Sorgen über Explosionsgefahr ist was dran. In
> Grossbritannien finden sich kaum noch Fahrer, die bereit sind, sich vor
> zig Tonnen Explosivstoff zu setzen. Man plant bereits, Soldaten
> einzusetzen, denn wer sonst Bomben und Granaten transportiert, hat keine
> Ausrede.

Die finden auch niemanden, der sich vor ein paar Dutzend Kisten Bier 
oder Schnaps setzt. In UK fällt das nur nicht so auf wie in PL.

von Carlo (Gast)


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... super hot Rider mit "Zündproblemen" ...
bestimmt nicht mehr innerhalb der E- oder Temp-  Spec .... ?!
... oder Rauchgenerator ;-)
https://www.youtube.com/watch?v=c_qOuaJjtcI

....  simpler Batterie-Abwurf Mechanismus könnte die Ablöschmaßnahmen 
der Feuerwehr erleichtern :-)
https://www.youtube.com/watch?v=w5ilNMe1lA8

von Jack V. (jackv)


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Irgendwie scheint die Frage übersehen worden zu sein? Vielleicht war der 
obere Teil dieses Beitrags ja auch zu beleidigend, so dass gar nicht 
bis dort gelesen wurde?

Jack V. schrieb:
> Dieter schrieb:
>> Glaube nicht, dass Du
>> Dir über die Folgen Deiner Ansichten zum Thema ganz bewußt bist.
>
> Welche Folgen schweben dir denn so vor? Hättest du mal ein Beispiel für
> eine dieser Folgen eines explodierenden (i.e.: nicht „nur“ brennenden)
> Akkus, bei denen Brandschutzmaßnahmen (und im Schadensfall
> Brandbekämpfungsmaßnahmen) nicht ausreichen würden?

von (prx) A. K. (prx)


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Carlo schrieb:
> ....  simpler Batterie-Abwurf Mechanismus könnte die Ablöschmaßnahmen
> der Feuerwehr erleichtern :-)

Da aber der Fahrakku unten und der Fahrer oben sitzen muss, ist es 
wesentlich einfacher, nicht den Akku sondern den Fahrer abzuwerfen. Wenn 
also das Batteriemanagement-System Alarm schlägt:
  "5 - 4 - 3 - 2 - 1 - Liftoff"

: Bearbeitet durch User
von Carlo (Gast)


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...
(prx) A. K. schrieb:
> von ....

... "liftöff" ;-) gefällt aber der Versicherung nicht,
die möchten die Schaden geringer halten ... :-)

von Laternenparker (Gast)


Angehängte Dateien:

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Carlo schrieb:
> ... super hot Rider mit "Zündproblemen" ...
> https://www.youtube.com/watch?v=c_qOuaJjtcI

DAS nenn ich mal einen wahren "Feuerstuhl"!

Genau richtig für die hier in Massen herumlaufenden Ignoranten. Die 
dürfen dann ohne Sitzbank direkt auf dem Lithium-Akku Platz nehmen. Die 
Lernkurve der Ignoranten ginge sicher sehr steil nach oben. So steil wie 
die Flamme.

von (prx) A. K. (prx)


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Laternenparker schrieb:
> Genau richtig für die hier in Massen herumlaufenden Ignoranten. Die
> dürfen dann ohne Sitzbank direkt auf dem Lithium-Akku Platz nehmen.

Man erkennt, dass sich das allmählich verstärkt, wahrscheinlich mit 
weniger auffälliger Vorgeschichte. Das ist ein entscheidender 
Unterschied zu einer plötzlichen Explosion und der Grund, weshalb dieser 
Begriff irreführend ist.

Man sieht auch, dass bis zum Ende nur der Akku brennt, noch nicht die 
Reifen und die m² auf dem Boden drum herum. Das wäre nämlich bei Benzin 
ein recht wahrscheinliches und sich schnell entwickelndes Szenario. 
Benzin brennt schnell nach unten weg und zündet das ganze Fahrzeug an, 
plus brennbare Umgebung. Heisse Akkus entwickeln hauptsächlich brennbare 
Gase die nach oben abbrennen, wie hier deutlich sichtbar ist.

Benzin hat demgegenüber den Vorteil, dass keine Neuzündung erfolgt. 
Gelöscht ist gelöscht. Bei Akkus ist das ein längeres Prozedere.

Ergo: Das Szenario ist vor allem anders, ungewohnt, irritierend. Die 
effektive Gefahr für Menschen und Sachen erfasst sich besser statistisch 
als durch Youtube.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Laternenparker schrieb:
> DAS nenn ich mal einen wahren "Feuerstuhl"!

Sollen wir zusammenlegen und dir das schenken? ;-)
Wahrscheinlich ist damit aber kein E-Möff gemeint:
https://carmensplitt.myspreadshop.de/brennende+leidenschaft+skelett+auf+motorrad+feuer-A5f86fc78e447426c15c1c73d?appearance=1&productType=1456&sellable=74lr2mwMRBTmRN2lbD5B-1456-216

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Laternenparker schrieb:
> Die
> Lernkurve der Ignoranten ginge sicher sehr steil nach oben.

Könntest du bitte den Beitrag in diesem Thread verlinken, in dem 
irgendjemand behauptet hat, ein Li-Akku könne nicht brennen? Für jeden 
Anderen ist das irgendwie nichts Neues, womit es dort keine Lernkurve 
geben kann.

Dank im Voraus :)


(Vm9yaGVyc2FnZTog4oCeRXMgZ2lidCB2aWVsZSBz
b2xjaGUgQmVpdHLDpGdlLCBhYmVyIGljaCB2ZXJs
aW5rZSBkaXIga2VpbmVuLCB3ZWlsIGR1IGRpciBk
ZW4gc2VsYnN0IHJhdXNzdWNoZW4ga2FubnN04oCc
Cg==)

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Laternenparker schrieb:
> Genau richtig für die hier in Massen herumlaufenden Ignoranten. Die
> dürfen dann ohne Sitzbank direkt auf dem Lithium-Akku Platz nehmen.

Mir scheint, da hat jemand die Darstellung eines brennenden Akkus auf 
Youtube gleich mit einkalkuliert:
https://www.golem.de/news/exotisches-elektromotorrad-elektro-stadtrakete-pocket-rocket-kann-bestellt-werden-2109-159976.html

: Bearbeitet durch User
von Carlo (Gast)


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... fehlt nur noch der automatische Batterie-Auswurf bei unzulässiger 
Spec Uberschreitung von Temperatur oder Gas-Drücken mit Hilfe einer 
Airbag-"Auswurfvorrichtung".
Es geht voran  :-)

von Percy N. (vox_bovi)


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Percy N. schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>
>> Mir scheint, an den Sorgen über Explosionsgefahr ist was dran. In
>> Grossbritannien finden sich kaum noch Fahrer, die bereit sind, sich vor
>> zig Tonnen Explosivstoff zu setzen. Man plant bereits, Soldaten
>> einzusetzen, denn wer sonst Bomben und Granaten transportiert, hat keine
>> Ausrede.
>
> Die finden auch niemanden, der sich vor ein paar Dutzend Kisten Bier
> oder Schnaps setzt. In UK fällt das nur nicht so auf wie in PL.

Nachtrag:
https://www.zeit.de/mobilitaet/2021-09/grossbritannien-benzin-krise-lkw-fahrer-mangel-straftaeter-einsatz

Fast so nett wie Pechblende-Abbau ...

von (prx) A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
> Fast so nett wie Pechblende-Abbau ...

Es offenbart viel Vertrauen in die Ehrlichkeit verurteilter Straftäter. 
Mit Handschellen am Lenker geht ja wohl auch schlecht und wenn eine 
trockene Tankstelle froh ist, dass sie überhaupt bedacht wird, können 
auch mal unauffällig ein paar Tonnen unterwegs abhanden kommen.

von (prx) A. K. (prx)


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Mir scheint, dass nach Jahrzehnten Planwirtschaft beim Gehalt nun doch 
das Zeitalter des Kapitalismus dräuen könnte. Wer Fahrer will muss sie 
halt so bezahlen, dass sich auch auf der nunmehr abgeschotteten Insel 
welche finden, die für ihre Mäuse fahren wollen. Das scheint in UK 
bisher nicht üblich gewesen zu sein. Bei der Kundschaft des Forums 
reicht bisher penetrantes Wehklagen aus, in UK vielleicht nicht mehr.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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(prx) A. K. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>
>> Fast so nett wie Pechblende-Abbau ...
>
> Es offenbart viel Vertrauen in die Ehrlichkeit verurteilter Straftäter.
> Mit Handschellen am Lenker geht ja wohl auch schlecht und wenn eine
> trockene Tankstelle froh ist, dass sie überhaupt bedacht wird, können
> auch mal unauffällig ein paar Tonnen unterwegs abhanden kommen.

Ja, damit muss man bei Zuhältern und Kleindealern wohl rechnen ...

Du liebe Zeit, von unseren konföderierten Nachbarn in den Südstaaten bin 
ich andere Töne gewohnt!

Interessant an dem Artikel ist jedoch die allgemeine Knappheit; aber 
immerhin weist die Tatsache, dass "sich die Lücken in den 
Supermarktregalen häufen", darauf hin, dass sie sich ordentlich stapeln 
lassen.

Letztlich aber erklärt das Ganze recht anschaulich den Erfolg der AfD in 
manchen Bindesländern: raus aus der EU, weg mit dem Euro, Grenzen dicht, 
lange Schlangen vor den Läden - diese Vorstellungen können allem 
Anschein nach Sehnsüchte aktivieren.
Jetzt noch schnell die Vetragsarbeiter abschieben, und schon ist der 
endgültige Zusammenbruch des Ladens greifbar nah!

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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(prx) A. K. schrieb:
> Mit Handschellen am Lenker

Es gibt elektronische Fußfesseln.

von (prx) A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
> Interessant an dem Artikel ist jedoch die allgemeine Knappheit

Das wurde Klopapier auch. Das Gerücht, es könnte knapp werden, reicht 
aus, die Leute in Horden die Läden und Tankstellen stürmen zu lassen. 
Egal worum es geht. Weshalb eine ungewohnte Knappheit sich selbst nährt, 
bis es wirklich nichts mehr gibt. Notfalls hortet man Zeug, was man 
nicht braucht. Man könnte es ja als Tauschobjekt nutzen, für etwas, was 
man braucht.

von (prx) A. K. (prx)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Es gibt elektronische Fußfesseln.

Sind die mitsamt Überwachungs-Infrastruktur nicht eher dafür gedacht, 
festzustellen, ob jemand aus seiner Bude ausbüchst? Kann man damit 
zigtausend Knackis verfolgen, die Tag für Tag quer durch die Insel 
kutschieren?

Google kann das, die haben mit den Handys genug Übung und schaffen noch 
viel mehr. Aber der Staat? Privatisieren?

: Bearbeitet durch User
von Carlo (Gast)


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Carlo schrieb:
> Airbag-"Auswurfvorrichtung".

ich warte und suche immer noch den 1. der das realisiert :-)

von Percy N. (vox_bovi)


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(prx) A. K. schrieb:
> Notfalls hortet man Zeug, was man nicht braucht.

Das erklärt nicht. Warum damals kartonweise Frischhefe gehamstert wurde.

Aber eigentlich fand ich die stapelbaren Lücken wesentlich 
interessanter.

von Carlo (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> ...Darstellung eines brennenden Akkus auf
> Youtube .....

aufschlussreiche Beschreibung der Probleme die bei der 
Scooter-Batterieherstellung auftreten können :-(
https://auto.economictimes.indiatimes.com/news/two-wheelers/scooters-mopeds/electric-scooters-from-pure-ev-on-fire-leave-the-nascent-ev-industry-rattled/86611862

von Laternenparker (Gast)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>> Mit Handschellen am Lenker
>
> Es gibt elektronische Fußfesseln.

Es gibt das Smartphone, für das jeder freiwillig einen Haufen Geld 
ausgibt sich jeder in die Hosentasche steckt. Da ist die elektronische 
Fußfessel bereits mit drin. So weit denkt bloß keiner. Zusätzlich kann 
man von außen jederzeit das Mikrofon und die Kamera einschalten. Dagegen 
ist eine Fußfessel harmloser Kinderkram.

von Armin X. (werweiswas)


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Laternenparker schrieb:
> Genau richtig für die hier in Massen herumlaufenden Ignoranten. Die
> dürfen dann ohne Sitzbank direkt auf dem Lithium-Akku Platz nehmen. Die
> Lernkurve der Ignoranten ginge sicher sehr steil nach oben. So steil wie
> die Flamme.

Der Ignorant bist Du!
Die von dir benannten Ignoranten vermissen hier die Explosionen die 
Türen und sogar Türrahmen aus dem Mauerwerk sprengen.
So wie gefilmt ist es auch wieder nur ein einfacher Brand bei dem eine 
Zelle nach der anderen abbrennt und dessen Möglichkeit niemand in Abrede 
stellt.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Armin X. schrieb:
> So wie gefilmt ist es auch wieder nur ein einfacher Brand bei dem eine
> Zelle nach der anderen abbrennt und dessen Möglichkeit niemand in Abrede
> stellt.

Eigentlich sollte das unmöglich sein, weil Akkus niemaks nicht einfach 
nur so nicht abbrennen tun, sondern mindestens in einer thermonuklearen 
Kettenreaktion detonieren. Wohlgemerkt: mindestens!

Und dann stülpen sie über den Rest des Universums ein schwarzes Wurmloch 
und verwandeln das Raum-Zeit-Gefüge in eine Kleinsche Fläche.

von Carlo (Gast)


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von Jack V. (jackv)


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Carlo schrieb:
> 
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/warum-explodieren-lithium-ionen-akkus-100.html

„Lithium ist das leichteste feste Element und daher sehr beliebt für 
Akkus, es reagiert jedoch auch unter Normalbedingungen mit Sauerstoff. 
Das heißt, es brennt besonders schnell.“ … vielleicht sollten sie doch 
mal noch jemanden fragen, der sich damit auskennt, bevor sie sowas 
veröffentlichen.

Entsprechend würde ich diese Seite nicht unbedingt als seriöse Quelle 
benennen.

von Carlo (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Seite nicht unbedingt als seriöse Quelle
> benennen

.. klär sie mal auf ;-)

Mir ging es mehr um die Ähnlichkeit mit dem anderen Unfall vom Februar 
und das ähnliche Schadensbild. :-(

von Jack V. (jackv)


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Carlo schrieb:
> .. klär sie mal auf

Wird nicht helfen – denen geht’s nicht darum, zu informieren, sondern 
darum, möglichst viele Seitenaufrufe zu generieren. Das geht nunmal mit 
schnöden Tatsachen nicht so toll, wie mit schön klingenden Märchen mit 
etwas Panikmache und hübschen BILDern samt passenden Schlagworten und 
-zeilen.

Falls dir mal nach Aufklärung zum Thema Akkus sein sollte: such nach 
„Geladen - Der Batteriepodcast“. Da gibt’s Infos direkt von den Quellen.

: Bearbeitet durch User
von Laternenparker (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Eigentlich sollte das unmöglich sein, weil Akkus niemaks nicht einfach
> nur so nicht abbrennen tun, sondern mindestens in einer thermonuklearen
> Kettenreaktion detonieren. Wohlgemerkt: mindestens!

Also der Bleiakku detoniert m.W. nicht in einer thermonuklearen 
Kettenreaktion, ebenso nicht wie der NiCd und der NiMh-Akku.

Wenn mal der Superakku erfunden ist (der mit der mords Kapazität) und 
der im Fehlerfall wie 100kg Dynamit hochgeht, werden wir den Akku sicher 
auch mit großer Begeisterung in PKWs einbauen. Und die Technikfreaks 
werden sagen, dass das am Beginn einer neuen Technologie es immer etwas 
Bumm macht.

Nicht weiter schlimm, muss man halt nach einem Bumm das Loch im Boden 
auffüllen und die Straße neu darüber machen.

von (prx) A. K. (prx)


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Laternenparker schrieb:
> Nicht weiter schlimm, muss man halt nach einem Bumm das Loch im Boden
> auffüllen und die Straße neu darüber machen.

Ungefähr so halten es manche mit der Kernenergie.

von Armin X. (werweiswas)


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(prx) A. K. schrieb:
> Ungefähr so halten es manche mit der Kernenergie.

Wo ist das Problem. Wenn ich könnte würde ich einen Castor im Garten 
eingraben und "Erdwärme" darüber abnehmem. Dann wäre meine 
Heizungssituation für die nächsten 50 Jahre gesichert.

von Realist (Gast)


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Tesla hat im vergangenen Quartal trotz Chipkrise über 240k Fahrzeuge 
verkauft. Mehrheitlich Model 3/Y, also auf einer Plattform mit ganz 
wenigen Varianten richtig Stückzahl. Wo bleiben da die Explosionen? Das 
Model S wird nun fast 9 Jahre verkauft. In Medien habe ich von 
vielleicht 7 Fälle Brandfällen gelesen, keine Explosion. In Norwegen 
gibt es kaum noch Verbrenner bei Neuzulassungen. Beim letzten mal in 
Shenzhen habe ich keinen einzigen Bus und kein einziges Taxi mit 
Verbrenner gesehen. Die Leute würden Lithium Akkus nicht vertrauen, wenn 
es nennenswert Vorfälle geben würden. Die Verschwörungstheoretiker hier 
können weiter Unsinn verbreiten, aber aufhalten lässt sich die 
Entwicklung nicht. Und in wenigen Jahren werden sie das hier 
geschriebene selbst nicht mehr glauben.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Leider heftig:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/52209/5035863

Der Schilderung nach ("Unmittelbar nach dem Unglück ging das Auto in 
Flammen auf") hat sich Treibstoff entzündet und wurde zur tödlichen 
Falle.

von Laternenparker (Gast)


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Realist schrieb:
> Das Model S wird nun fast 9 Jahre verkauft.
> In Medien habe ich von vielleicht 7 Fälle Brandfällen gelesen ...

0.78 Brände pro Jahr? Die Zahl würde ich mal anzweifeln.

Bleibt abzuwarten, ob der noch zu erfindende Superakku (der mit der 
Mords Kapazität) die Elektronen in Gänseblümchen speichert, oder ob der 
Superakku bzgl. Brandlast und/oder Explosionsfähigkeit weit über LiIon 
angesiedelt sein wird. Ich gehe von letzterem aus.

von Laternenparker (Gast)


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Armin X. schrieb:
> Wenn ich könnte würde ich einen Castor im Garten
> eingraben und "Erdwärme" darüber abnehmem.

Warum so kompliziert? Stell den Castor doch einfach in deinen Keller, 
dann kannst du die Abwärme direkt abgreifen. Und wenn deine Kinder neben 
dem Castor spielen: Keine Panik, denn der Behälter ist sicher.

von Percy N. (vox_bovi)


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Laternenparker schrieb:
> Realist schrieb:
>
>> Das Model S wird nun fast 9 Jahre verkauft.
>> In Medien habe ich von vielleicht 7 Fälle Brandfällen gelesen ...
>
> 0.78 Brände pro Jahr? Die Zahl würde ich mal anzweifeln.

Ich habe sogar noch nicht einmal von sieben Bränden gelesen, willst Du 
das auch anzweifeln?

von Carlo (Gast)


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GM hat schon bei weniger den Rückruf gestartet

von Jack V. (jackv)


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Laternenparker schrieb:
> Brandlast und/oder Explosionsfähigkeit weit über LiIon
> angesiedelt sein wird. Ich gehe von letzterem aus.

Jo, weil auch du dich von Fakten lieber fernhälst. Ansich ist sowas 
menschlich – umdenken erfordert Energie, und das Gehirn ist auf 
Effizienz getrimmt, aber in dieser Vehemenz die Fakten zu verdrängen, 
kommt mir schon etwas seltsam vor. Man könnte fast annehmen, du würdest 
vorsätzlich Unsicherheit und Panik schüren wollen – nur … warum sollte 
man sowas machen?

Ich erwähnte oben Daniel gegenüber den „Geladen“-Podcast. 
Zufälligerweise behandelt die aktuelle Folge das Thema 
„Batteriesicherheit“, und Gast ist Prof. Hans Jürgen Seifert, wobei so 
Mythen, wie du sie gerne als Tatsachen verbreitest, auch aufgegriffen 
werden – wenn du deine Horrorvorstellungen also mal mit der Realität 
abgleichen möchtest, wäre das eine ziemlich gute Gelegenheit.

von (prx) A. K. (prx)


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Jack V. schrieb:
> Ich erwähnte oben Daniel gegenüber den „Geladen“-Podcast.

Ich fürchte, da ist der Fragesteller besser an die Sache heran gegangen, 
als der Experte. Im Kern ist das mehr Wahrnehmungsproblem als 
technisches Problem. Der Professor reihte einen Triggerbegriff an den 
nächsten, so dass jemandem, der sowieso bloss noch auf solche Begriffe 
lauscht, hinterher regelrecht die Düse geht. Der Fragesteller versuchte 
gelegentlich, auf den Wahrnehmungseffekt stärker einzugehen, kam damit 
aber nicht weit.

Wer auf Untersuchungen zu konkreten Problemen spezialisiert ist und sich 
jeden Fall dazu nah ansieht, der kann dir stundenlang von Unfällen 
erzählen, kümmert sich aber effektiv nicht darum, wie oft sie geschehen. 
Ist nicht sein Job. Wer sich sämtliche Mayday-Folgen zu Flugunfällen am 
Stück reinzieht, und auf sowas sensibel reagiert, steigt vielleicht in 
kein Flugzeug mehr.

Für sowas braucht man keinen Experten für die Technik, sondern jemanden 
aus der kurz erwähnten Versicherungsbranche, der sich näher damit 
befasst. Die interessiert sich nicht für Dendriten, sondern für 
Wahrscheinlichkeiten und Umfang von Schäden.

: Bearbeitet durch User
von Kang Y. (Firma: EVE Energy Co., Ltd.) (shenzhensoftwerker)


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"The EUCAR Hazard Levels are used to assess the level of danger 
associated with handling batteries."

Einfach das Level der jeweiligen Batterie und Zellen anschauen. Unter 
Level 4 gibt es kein Feuer und keine Explosion. Beispielsweise LFP 
Zellen kriegst du kaum zum Brennen, selbst wenn du Nägel reinhaust. In 
der Architektur vom Batteriegehäuse noch ein paar Dinge beachten und es 
wird dort nie zum Brand kommen. Dann ist Kabelbrand im 12V-Bordnetz vom 
Fahrzeug viel wahrscheinlicher. Dazu bieten LFP noch typisch 2500-3000 
Ladezyklen und sind günstiger als NCM. Darum hat die billige Variante 
vom Tesla Model 3 nur noch LFP.

von Dieter (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Wer eine Tatsachendarstellung als Beleidigung empfindet, sollte sein
> eigenes Verhalten, aus dem diese Tatsache hervorgegangen ist, vielleicht
> mal überdenken.

Das solltest Du mal ueberdenken. Wer fuer Personen, die er nicht 
ueberzeugen kann, dann mit Beleidigungen beginnt, beweist damit seine 
schlechte Kinderstube. Mit der Objektivitaet ist es dann in der Regel 
auch nicht mehr so weit her.

Dein Massstab ist und bleibt, dass es gross knallen muss mit aehnlicher 
Menge.

Rein sachlich sind die Massnahmen, damit es nicht zum grossen Knall 
kommt, sondern meistens glimpflicher abgeht rund hundert Seiten 
Kurzfassung. Das sind die Fakten, die Du Dir fernhaelst.

Gestern mit dem Rad am liegengebliebenen EAuto vorbeigefahren, gestopp 
und ein bisschen zugehoert. Das hatte selbst aus Explosions und 
Brandschutzgruenden NotAus gemacht. Der Abschleppdienst war am 
Rueckfragen, ob er transportieren darf. Sein Schlepper hatte keine 
exfeste Fahrerkabinenrueckwand und war zu kurz fuer mehr als 5m Abstand 
zur Kabine aufzuladen.

von Jack V. (jackv)


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Dieter schrieb:
> Dein Massstab ist und bleibt, dass es gross knallen muss mit aehnlicher
> Menge.

Ich schreib’s dir gerne ein weiteres Mal, wohlwissend, dass du das gar 
nicht erfassen willst – aber um eventuell verbliebenen Mitlesern ein 
weiteres Mal deine politikerhafte Taktik aufzuzeigen:

Mein Maßstab ist, dass eine 18650er Zelle (oder Vergleichbares) eine 
leere Getränkedose zumindest aufreißt. Nicht sehr wissenschaftlich, und 
gemessen an den vorgeblichen „TNT-Äquivalenten“ von über einem Gramm, 
die du selbst angeführt hast, ist das ein lächerlich kleiner Maßstab – 
selbst eine „explodierende“ Getränkeflasche wäre zu sowas imstande.

Ist es denn sehr viel verlangt, wenn ich zumindest diese, physikalisch 
gesehen lächerliche, Anforderung erfüllt sehen möchte, um es eine 
Explosion zu nennen?

Dieter schrieb:
> Wer fuer Personen, die er nicht
> ueberzeugen kann, dann mit Beleidigungen beginnt, beweist damit seine
> schlechte Kinderstube.

Und … vorsätzliches Lügen ist okay? Und dann noch wiederholt, wie der in 
diesem Beitrag oben zitierte Teil zeigt? Du kennst das: einmal mag ein 
Versehen sein, alles danach, insbesondere nach der wiederholten 
Klarstellung, ist Vorsatz. Ich denke, meine Kinderstube war nicht 
nennenswert schlechter, als Deine. Und wenn du es gar als Beleidigung 
empfindest, wenn jemand auf deine vorsätzlichen dreckigen Lügen 
hinweist, dann hast du möglicherweise noch ganz andere Probleme.

Gleiches gilt übrigens für den Punkt, dass du sehr plump die thematisch 
relevanten Fragen „übersiehst“, wie man deutlich sehen kann: du bist die 
Antwort auf die Frage schuldig, welche die von dir selbst angeführten 
Explosionsfolgen betrifft. Ich bitte weiterhin, diese Folgen zu 
benennen, wenn du schon nicht in der Lage bist, ein Beispiel für einen 
tatsächlich explodierenden Akku zu benennen.

Oh, lass mich raten: es gab ein Wort in diesem Beitrag, das dir 
beleidigend genug vorkam, um es als Ausrede für das Ignorieren 
vorschieben zu können? Wie schade aber auch …

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo

Laut einer Versicherung brennen E-Autos nicht öfter als andere Autos 
auch.

Die höheren Versicherungskosten resultieren daraus, dass:

1) die Autos (noch?) dem Hochpreissegment zuzurechnen sind, wo die 
Reparaturen auch teurer sind.
2) Auch bei kleineren Unfällen empfohlen wird, den Akkusatz zur 
Reparatur einzuschicken bzw. eine Auslösung des Airbags auch zu einer 
von der Werkstatt nicht zurückzusetztenden Selbstabschaltung des Akkus 
führt.
3) Das Nutzerverhalten: Das Ausnutzen des starken 
Beschleunigungsvermögen der Elektrofahrzeuge überfordert die Fahrer und 
andere Verkehrsteilnehmer.

Letzteres kann ich bestätigen.

Zum Nachlesen: 
https://www.golem.de/news/allianz-studie-warum-reparaturen-bei-elektroautos-teurer-sind-2110-160000.html

OK, es geht um Elektrofahrzeuge, nicht um E-Bikes. Aber vieleicht passt 
das ja doch. Und von "Explodieren" war überhaupt nicht die Rede.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Carlo (Gast)


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... die Schwierigkeiten dieses Begriffs

liegen in der sprachlichen Bandbreite.
https://www.dwds.de/wb/explodieren

Zur Beschreibung
der Möglichkeiten einer Schadens-Wirkung
ist aber die
physikalische Beschreibung
notwendig ..

Art und Geschwindigkeit
der Verbrennung,

geringe oder hohe Flammengeschwindigkeit (< 1 m/s)
und ebenso die Stärke der Druckwirkung (< 1 bar)

... aber das wurde schon vorangehend ausführlicher beschrieben. :-)

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Bernd W. schrieb:
> Laut einer Versicherung brennen E-Autos nicht öfter als andere Autos
> auch

aber WENN sowas brennt...

von Percy N. (vox_bovi)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Bernd W. schrieb:
>
>> Laut einer Versicherung brennen E-Autos nicht öfter als andere Autos
>> auch
>
> aber WENN sowas brennt...

"Willst Du Dich von etwas trennen,
musst Du es verbrennen."

von Armin X. (werweiswas)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> aber WENN sowas brennt...

Dann brennt es im Normalfall länger, langsamer und auch weniger heftig 
als ein aufgerissener Benzintank. Bei letzterem schafft man es eher 
nicht mehr lebend weg...

: Bearbeitet durch User
von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Armin X. schrieb:
> ●DesIntegrator ●. schrieb:
>> aber WENN sowas brennt...
>
> Dann brennt es im Normalfall länger, langsamer und auch weniger heftig
> als ein aufgerissener Benzintank.

Gegen diese Angst fährt man Diesel

von Laternenparka (Gast)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> Gegen diese Angst fährt man Diesel

Das darf man nicht mehr :-(
Greta Thunberg und die Grünen Horden wollen das verbieten! Jeder, der 
einen Diesel hat, wird dann in Lager gesperrt von bei veganem Essen von 
Linksgrünen umerzogen.

Der Klimawandel ist eine Lüge. Wacht entlich auf Ihr Schafschafe.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Laternenparka schrieb:
> Jeder, der
> einen Diesel hat, wird dann in Lager gesperrt von bei veganem Essen von
> Linksgrünen umerzogen.

Greta wird Dich persönlich füttern und Bill Gates Dir persönlich den 
Chip mit der Corona-Impfspritze implantieren.

Dann bist Du unfruchtbar und kannst Deine wirren Theorien nicht mehr 
"vererben".

von Thomas U. (charley10)


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Rainer Z. schrieb:
> Laternenparka schrieb:
>> Jeder, der
>> einen Diesel hat, wird dann in Lager gesperrt von bei veganem Essen von
>> Linksgrünen umerzogen.
>
> Greta wird Dich persönlich füttern und Bill Gates Dir persönlich den
> Chip mit der Corona-Impfspritze implantieren.
>
> Dann bist Du unfruchtbar und kannst Deine wirren Theorien nicht mehr
> "vererben".

Und du bekommst als Handlanger dieser Truppen als Leckerli manchmal noch 
ein echtes Schnitzel?

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