3V3 to 5V LevelShifter

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6903393
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Christina A. schrieb:
> Es geht um die DATENLEITUNG
Es geht um die ganze Schaltung. Der Strom fließt von + nach -. Und alle 
Pfeile (wie z.B. in LEDs, Thyristoren, Transitoren) zeigen von + nach -. 
Dann funktioniert eine Schaltung. Und Ausnahmen bestätigen nur die 
Regel.

> Also man riet mir aufgrund der geschwindigkeit flanke 0 - 1 bzw 1 - 0 zu
> PushPull...
Wer ist "man"?
#6903401
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Lothar M. schrieb:
>> Es geht um die DATENLEITUNG
> Es geht um die ganze Schaltung. Der Strom fließt von + nach -. Und alle
> Pfeile (wie z.B. in LEDs, Thyristoren, Transitoren) zeigen von + nach -.
> Dann funktioniert eine Schaltung. Und Ausnahmen bestätigen nur die
> Regel.

Ok.. also...

https://www.google.de/search?q=pushpull+circuit&source=lnms&tbm=isch&sa=X

sind dann allesamt FALSCH?

Lothar M. schrieb:
>> Also man riet mir aufgrund der geschwindigkeit flanke 0 - 1 bzw 1 - 0 zu
>> PushPull...
> Wer ist "man"?

Ein GURU.. auch hier.. aber ich glaube.. der will nicht das man einfach 
den Namen nennt :) muss vorher fragen
Gast #6903417
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Angelique schrieb:
> passt das so?

Nein.

Selbst wenndeine Schaltung richtig wäre, schaltet sie nur zwischen 4.3 
und 1V. Emitterfolger sind doof, ausser bei MOSFET-Treibern.

Diese hier schaltet zwischen 5V und 0.4V.
Einfach unfallfrei abschreiben.

https://electronics.stackexchange.com/questions/127606/simplest-uni-directional-level-shifter-3-3v-5v


Man konnte übrigens auch moderne WS2812B-V5 nehmen mit TTL Eingang die 
direkt von 3.3V ansteuerbar sind (es reicht der erste Chip on der 
Kette), oder einen mit 5V versorgten HCT-Chip wie M74VHC1GT50DTT1G der 
den Pegel wandelt.
#6903428
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MaWin schrieb:
> Man konnte übrigens auch moderne WS2812B-V5 nehmen mit TTL Eingang die
> direkt von 3.3V ansteuerbar sind (es reicht der erste Chip on der
> Kette), oder einen mit 5V versorgten HCT-Chip wie M74VHC1GT50DTT1G der
> den Pegel wandelt.

Ja, könnte man.. Aber wenn man noch 15.000 stk der älteren Revision auf 
ner Rolle hat (die haben die ja mittlerweile angepasst, aber die 
älteren, wollen noch nen 5V Pegel)
#6903445
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Siehe Pegelwandler bzw. für diesen speziellen Fall.
>> Beitrag "Re: WS2812B mit 3.3V ansteuern"
>
> Ich habe das inzwischen in mein PDF aufgenommen. Wird ja öfters gefragt.
>
> 
http://stefanfrings.de/mikrocontroller_buch/Einstieg%20in%20die%20Elektronik%20mit%20Mikrocontrollern%20-%20Band%202.pdf#page=83

Ahh perfekt...

Bin durch google schon auf die ESP Sachen von dir gestossen.. Haben mir
sehr sehr sehr geholfen meine ESPs zu flashen...

Dann wird das wohl auch zu 100% funktionieren, oder? Dann übernehme ich
das mal einfach... 1zu 1
Gast #6903447
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Christina A. schrieb:
> Dann wird das wohl auch zu 100% funktionieren, oder?

Bei mir funktioniert es, aber ich habe ehrlich gesagt keine konkrete 
Anwendung für diese Lichterketten. Ist bei mir nur eine Spielerei auf 
dem tisch gewesen.

Das Thema wurde hier allerdings schon öfters diskutiert. Ich habe da 
gesammelte Erfahrungswerte anderer zusammen geführt.

Schreiben wir jetzt alles doppelt in 2 threads?
#6903484
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H. H. schrieb:
> z.B.: 74HCT1G08

Ich nehme den 74LV1T34, der kann hoch und runter setzen:
Up translation
• 1.2 V to 1.8 V at VCC = 1.8 V
• 1.5 V to 2.5 V at VCC = 2.5 V
• 1.8 V to 3.3 V at VCC = 3.3 V
• 3.3 V to 5.0 V at VCC = 5.0 V
Down translation
• 3.3 V to 1.8 V at VCC = 1.8 V
• 3.3 V to 2.5 V at VCC = 2.5 V
• 5.0 V to 3.3 V at VCC = 3.3 V
5 V tolerant inputs
Gast #6903517
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Christina A. schrieb:
> Passt das so?

Ja, wobei der 100Ω Widerstand nur bei langen Leitungen etwas nützt und 
dann aber direkt am Ausgang des sendenden Mikrocontrollers sitzen muss, 
damit er seine Wirkung entfaltet.

Mehr Details dazu: 
https://homepages.thm.de/~hg7313/lehre/avt/skript/avt_hightechspeed_bg_kap2.pdf

> Werte laut DB sind die selben, nur anderes Gehäuse.

Ist egal, jeder normale kleine NPN geht.
Gast #6903749
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Angelique schrieb:
> passt das so?

Alles ziemlich verdreht. Schreibst du auch von unten nach oben?
Für einen übersichtlichen Schaltplan hat es sich als praktisch erwiesen, 
mit dem Signalfluss der üblichen Schreibrichtung von links nach rechts 
zu folgen ;-)

Wenn du die alten WS2812B (vor Rev.5) ansteuern willst, reicht ein 
Transistor.
Guck mal in den Parallel-Thread.
Beitrag "Re: WS2812B mit 3.3V ansteuern"
Gast #6903881
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Vielleicht sind 50Ω besser. Ich habe keine Ahnung wie groß der
> Ausgangswiderstand des Mikrocontrollers ist. Mein Probeaufbau hatte nur
> kurze Leitungen, darum hat es bei mir auch ganz ohne diesen Widerstand
> prima funktioniert.

Die gewählte Schaltung hat deutliche Ähnlichkeit mir einem Eingang der 
alten 74er Serie.

Ich hab mal das Innenleben eines 7400-Gatters angehängt.

Bei V1 muss man sich einen Emitter weg denken. R1 (4k) ist der 
Arbeitswiderstand, gegen den der treibende Ausgang nach low zieht; bei 
TTL hängt der an 5V, beim Pegelwandler an 3.3V.

V1 und T1 funktionieren bei L am Eingang gleich, bei H etwas 
unterschiedlich. Das liegt aber an der Anbindung des Kollektors (dieser 
kann nicht höher als 1.2 ... 1.4V gehen) und braucht uns nicht groß zu 
stören. V1 arbeitet dann im Inversbetrieb: R1 (4k) muss über die 
BC-Strecke den Basisstrom für V2 liefern.

Was ich damit ausdrücken wollte: TTL kommt ganz ohne die 100 Ohm am 
Emitter aus.
Angehängte Dateien:
Gast #6903884
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Hannes schrieb:
> Die gewählte Schaltung hat deutliche Ähnlichkeit mir einem Eingang der
> alten 74er Serie.

Yepp

Hannes schrieb:
> TTL kommt ganz ohne die 100 Ohm am Emitter aus.

Die Gatter sind ja auch nicht für die direkte Nutzung an langen Kabeln 
vorgesehen. Schraube mal einen alten PC auf und schau dir an, was da am 
Parallel-Port hängt.

Es ist nicht der Pegelwandler, der den Widerstand braucht, sondern das 
Kabel. Wegen Reflexionen. Siehe 
https://www.mikrocontroller.net/articles/Wellenwiderstand#Serienterminierung

Das rechte Foto zeigt eine Karte vom original IBM PC, da sind es laut 
Schaltplan 30 Ohm. 8 Stück befinden sich in dem gelben "IC", ein neunter 
ist direkt darunter als diskretes Bauteil (R1). Das sind die 8 
Datenleitungen und das Strobe (Takt) Signal.
Angehängte Dateien:
Gast #6904085
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Die Gatter sind ja auch nicht für die direkte Nutzung an langen Kabeln
> vorgesehen.

Lange Kabel? Habe ich was verpasst?

Ich dachte, die TO nimmt einen ESP8266 (3.3V) desshalb, damit sie per 
Funk und ohne Stoplerfalle und/oder Drahtperücke ganz in die Nähe einer 
zu steuernden 5V-Geschichte (WS2812b LEDs) kommt.

Aber kann durchaus sein, dass ich da falsch liege ...
Gast #6904579
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jo schrieb:
> Lange Kabel? Habe ich was verpasst?

Scheint so.

Falk empfahl under anderen diese Schaltung von mir:

Falk B. schrieb:
> Beitrag "Re: Esp8266 mit ca. 13 m ws2812b"

Dort ist der Widerstand drin, weil dort von einer langen Leitungen 
ausgegangen wurde.

Und hier in diesem Thread habe ich geschrieben, dass er eventuell nicht 
nötig ist:

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ja, wobei der 100Ω Widerstand nur bei langen Leitungen etwas nützt und
> dann aber direkt am Ausgang des sendenden Mikrocontrollers sitzen muss,
> damit er seine Wirkung entfaltet.

Ebenso in dem verlinkten PDF:
http://stefanfrings.de/mikrocontroller_buch/Einstieg%20in%20die%20Elektronik%20mit%20Mikrocontrollern%20-%20Band%202.pdf#page=83

> Der Widerstand R1 dient dazu, Reflexionen in langen Leitungen zu
> reduzieren... Bei kurzen Leitungen bis 30 cm kann man R1 weg
> lassen.
#6904594
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Ich habe an einem ESP anderthalb Meter SK6812 dran. Die funktionieren 
ohne jeglichen Levelshifter problemlos. Die neueren Revisionen der 
WS2812 sollten das auch schaffen.
Bei älterer Lagerware gibt es auch noch den Trick, eine einzelne WS2812 
mit Si-Diode (1N4148) in der +5V Leitung als Levelshifter zu benutzen. 
Die Erste shiftet gewissermaßen von 3,3 auf 4,3V und die normal mit 5V 
versorgten kommen dann mit dem 4,3V Logikpegel klar ;-)
#6904624
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> jo schrieb:
>> Lange Kabel? Habe ich was verpasst?
>
> Scheint so.
>
> Falk empfahl under anderen diese Schaltung von mir:
>
> Falk B. schrieb:
>> Beitrag "Re: Esp8266 mit ca. 13 m ws2812b"
>
> Dort ist der Widerstand drin, weil dort von einer langen Leitungen
> ausgegangen wurde.

Nö. Die 100 Ohm sind dort nicht drin.

> Ebenso in dem verlinkten PDF:
> 
http://stefanfrings.de/mikrocontroller_buch/Einstieg%20in%20die%20Elektronik%20mit%20Mikrocontrollern%20-%20Band%202.pdf#page=83

Ja, aber damit ist sie unterschiedlich zum Forumsbeitrag.

>> Der Widerstand R1 dient dazu, Reflexionen in langen Leitungen zu
>> reduzieren... Bei kurzen Leitungen bis 30 cm kann man R1 weg
>> lassen.

Wenn man schon mein, den zu brauchen (was praktisch eher nicht der Fall 
ist), dann muss man ihn aber auch an die richtige Stelle setzen, nämlich 
zwischen Kollektor und Datenleitung zur 1. LED. So KÖNNTE er als 
Serienterminierung wirken. Dazu muss aber der Pegelwandler sowie dessen 
3,3V und 5V Speisung nah am Sender sitzen. Das Bild im Forumsbeitrag 
bzw. PDF suggeriert aber das Gegenteil, da sitzt der nah am Empfänger.

Laß die 100 Ohm weg, sie werden nicht gebraucht. Denn die L->H Flanke 
wird nur durch den 1K Kollektorwiderstand gezogen, das ist eher langsam. 
Die H -> L Flanke wird aktiv durch das IO-Pin und den Transistor 
getrieben, das ist DEUTLICH schneller. Praktisch wird es aber trotzdem 
ausreichend "harmlos" sein und wenig bis keine Probleme machen.
Gast #6904633
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Falk B. schrieb:
> Wenn man schon mein, den zu brauchen (was praktisch eher nicht der Fall
> ist), dann muss man ihn aber auch an die richtige Stelle setzen, nämlich
> zwischen Kollektor und Datenleitung zur 1. LED. So KÖNNTE er als
> Serienterminierung wirken.

Nein, der Pegelwandler soll wie gesagt direkt am Eingang der ersten LED 
sitzen. Ich ergänze: Weil er einen hohen Ausgangswiderstand hat und 
nicht imstande ist, eine lange Leitung zu treiben.

Der Widerstand gehört zwischen Signalquelle und Leitung, also am Ausgang 
des Minkrocontrollers. Schau dir das PDF an. Ich habe es gestern Abend 
ein bisschen überarbeitet, um dies klarer zu stellen.

Und ja, wir sind uns alle einig, dass er nicht gebraucht wird, wenn die 
Leitungen zwischen µC und LED kette kurz sind. Bis 30cm bin ich da 
absolut sicher. Aber wenn hier jemand sagt, dass er auch 2 Meter ohne 
Serienterminierung machen kann, dann will ich das nicht abstreiten.
Gast #6904809
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Wenn man schon mein, den zu brauchen (was praktisch eher nicht der Fall
>> ist), dann muss man ihn aber auch an die richtige Stelle setzen, nämlich
>> zwischen Kollektor und Datenleitung zur 1. LED. So KÖNNTE er als
>> Serienterminierung wirken.
>
> Nein, der Pegelwandler soll wie gesagt direkt am Eingang der ersten LED
> sitzen. Ich ergänze: Weil er einen hohen Ausgangswiderstand hat und
> nicht imstande ist, eine lange Leitung zu treiben.
>
> Der Widerstand gehört zwischen Signalquelle und Leitung, also am Ausgang
> des Minkrocontrollers.


Mir wär‘s im Schlaf nicht eingefallen, mit einem verkorksten 3.3V Signal 
unbekannter Frequenz, mit gerade mal 250mV Störabstand, über ein 
undefiniertes Kabel eine Strecke von zig Metern  hunderte Meter  
Kilometer überbrücken zu wollen.

Wenn ich so was machen wollte, würde ich ganz schnell mein olles 
Vorlesungs-Skript aus der „Übermittlungstechnik“ ausgraben und mich in 
den Kram erst mal wieder einlesen. Mach ich aber nicht, weil ich erstens 
solchen Schwachfug nicht vorhabe und auch nie vorhaben werde, ich meine 
damalige Sauklaue nicht mehr lesen kann und das Papier ganz sicher dem 
Gilb zum Opfer gefallen ist.

Ganz sicher aber würde ich nie mit dem Bare-Feet-Ausgang eines 
Mikrokontrollers „auf Leitung“ gehen. Wenn schon denn schon, dann gehört 
an Ausgang des uCs ein Interface (neudeutsch), welches das Signal 
leitungskompatibel aufbereitet. Dann aber mit allem Schnickschnack, was 
man so braucht, z.B. Pegelanpassung, Impedanzanpassung, Überspannungs- 
oder gar Blitzschutz - eben dem ganzen Pipapo. Und an die Empfangsseite 
gehört dann das Gleiche - nur halt „andersrum“.

Ihr könnt natürlich machen, was ihr wollt - euch als ganz tolle Hechte 
hinstellen, um des Kaisers Bart streiten, den (die?) TO komplett 
verwirren, unnütze (1) 100-Ohm-Widerstände (mit I oder IE, stehend oder 
liegend, 0207 ... 01005) (2) einbauen, die Langeweile, 7 Fliegen oder 
sonst was totschlagen. Das geht mir alles am A* vorbei. Vor allem aber 
ist mir dafür meine Zeit zu schad‘.

Viel Spaß noch!

(1) unnütz: aussichtslos  erfolglos  ergebnislos  fehl am Platz  
fruchtlos  ineffektiv  nicht weiterführend  nutzlos  ohne 
Wirkungskraft  unbrauchbar  unergiebig  unfruchtbar  unfunktional / 
ungeeignet  unpraktisch  untauglich  unwirksam  unzweckmäßig / 
wirkungslos  unersprießlich  unwert  inadäquat  überflüssig wie ein 
Kropf ...

(2) bitte unbedingt ausdiskutieren!
Gast #6904829
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jo schrieb:
> Mir wär‘s im Schlaf nicht eingefallen, mit einem verkorksten 3.3V Signal
> unbekannter Frequenz, mit gerade mal 250mV Störabstand, über ein
> undefiniertes Kabel eine Strecke von zig Metern  hunderte Meter
> Kilometer überbrücken zu wollen.

Sprach der Meister der Übertreibung.

Das Signal ist weder verkorkst noch hat es eine unbekannte Frequenz. Du 
hast offenbar bloß keine Ahnung von dem was du da von dir gibst.

Wir sind inzwischen bei der Empfehlung 50 statt 100 Ohm zu verwenden - 
oder gar 0 Ohm. Der Mikrocontroller liefert einen LOW Pegel von 100mV. 
Am Transistor fallen 100mV ab. Am Widerstand fallen 400mV ab. Zu den von 
der LED geforderten 1,5V haben wir dann noch mindestens 700 *mV* 
Störabstand (eher mehr weil ich die Zahlen hoch angesetzt habe).

Zudem hat niemand ein undefiniertes Kabel empfohlen. Es war auch nicht 
die Rede von "hunderte Meter" oder gar "Kilometern". Dafür braucht man 
logischerweise einen Leitungstreiber. Niemand hat behauptet, dass dieser 
simple Pegelwandler einen Leitungstreiber ersetzen kann.

Ich weiß dass es hier Tradition ist, jeden gut gemeinten Vorschlag zu 
verreißen. Doch denke mal darüber nach, ob das dem TO hilft.

jo schrieb:
> Ihr könnt natürlich machen, was ihr wollt - euch als ganz tolle Hechte
> hinstellen, um des Kaisers Bart streiten,

Siehe 
https://bild.elbmoebel.de/item/images/2282/full/Spiegel-Oval-Barock-gold-Wandspiegel-2282_3.jpg
Gast #6905003
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Update für die Transistorschaltung.

Im Prinzip funktioniert die von mir zuvor empfohlene 
Transistorschaltung. Allerdings hat mir das Ergebnis auf dem Ozilloskop 
nicht gefallen. Die angehängte Schaltung produziert erheblich bessere 
steigende Flanken.

Falls jemand die Transistorschaltung nachbauen möchte, dann bitte nach 
diesem neuen Plan hier. Als Transistor eignet sich jeder kleine NPN, zum 
Beispiel auch der BC548.

R4 soll Reflexionen in langen Leitungen reduzieren. Bei kurzen Leitungen 
kann er entfallen.

Wenn jetzt jemand sagt, dass man auch ein IC einsetzen kann: Sicher, 
kann man auch. Ich habe nichts dagegen.
Angehängte Dateien:
Gast #6905101
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Stefan ⛄ F. schrieb:

> Im Prinzip funktioniert die von mir zuvor empfohlene
> Transistorschaltung. Allerdings hat mir das Ergebnis auf dem Ozilloskop
> nicht gefallen. Die angehängte Schaltung produziert erheblich bessere
> steigende Flanken.

> R4 soll Reflexionen in langen Leitungen reduzieren. Bei kurzen Leitungen
> kann er entfallen.

Wir hatten uns mal kurz über den Störabstand bei LOW ausgelassen - 
nachdem ich das am 08.12.2021, 16:48 angestossen hatte.

Hast Du das bei deiner Schaltung mal untersucht?

Wieviel verliert man durch R4=50 Ohm, den du bei 'langen Leitungen' ja 
empfielst. Und, falls Du die Zahl parat hast, was würde man durch R4=100 
Ohm verlieren?

Wo würdest Du die Grenze für 'lange Leitungen' ansetzen? Will sagen: Ab 
welcher Länge wird das mit den Reflexionen so schlimm, dass diese 
stören?

H.
#6905116
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Hannes schrieb:
> Wo würdest Du die Grenze für 'lange Leitungen' ansetzen? Will sagen: Ab
> welcher Länge wird das mit den Reflexionen so schlimm, dass diese
> stören?

Wenn es wirklich notwendig ist, signifikant längere Leitungen als 30 cm 
zu verwenden, dann würde ich über 2x RS485 Treiber gehen. Ich habe mal 
auf dem Bredboard mit den steinalten SN75176 rumgespielt. Die 
Übertragung funktionierte  Point to Point auch mit quasi statischen 
Signalen ohne Protokollüberbau.
Gast #6905127
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Hannes schrieb:
> Wo würdest Du die Grenze für 'lange Leitungen' ansetzen?

Unter 30 cm brauchst du erfahrungsgemäß keinen, und ab 2 Meter brauchst 
du ganz bestimmt einen Widerstand.

Dazwischen befindet sich die Grauzone, wo man mehr oder weniger Glück 
haben kann. Siehe 
https://www.mikrocontroller.net/articles/Wellenwiderstand

Bedenke dass die Fehlertoleranz der WS2812 im Laufe der vergangenen 
Jahre mehrfach verbessert wurde. Wenn du jetzt mit einer neuen 
Lichterkette ohne Widerstand planst, könnte später eine andere (ältere) 
Lichterkette Probleme machen.
Gast #6905164
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Gerald B. schrieb:
> Wenn es wirklich notwendig ist, signifikant längere Leitungen als 30 cm
> zu verwenden, dann würde ich über 2x RS485 Treiber gehen

30cm, also 90cm hin und zurück und wieder hin. Da ist die Reflexion also 
nach rund 4,5ns wieder am Empfänger um den zu stören?

Über 200 MBits/s - sind die LED-Steuer-Signale wirklich so schnell?

Da hat der BC548 aber ganz schön was zu tun.

H.
Gast #6905209
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Wenn ich den BC337-40 nehme muss ich den Kondensator auf 1nF vergrößern.
> 100pF reichen nicht. Zumindest sagt das die Simulation.

(Da hat sich wohl was überschnitten, haben wir parallel simuliert..)

Das ist 'ne Basistufe - also will die Basis fest angebunden sein. Wegen 
Miller und so ...

Tip: Wenn Du bei der Pulse-Quelle für Tr und Tf nichts einträgst, 
scheint es so, als würde sich LT-Spice da was ausdenken, was dann nicht 
unbedingt passt.

Mit den BC547 und Derivaten war mal was. Da stimmen die Spice-Modelle 
nur bedingt. Vielleicht finde ich das ja noch mal ...
Gast #6905232
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Hannes schrieb:
> Tip: Wenn Du bei der Pulse-Quelle für Tr und Tf nichts einträgst,
> scheint es so, als würde sich LT-Spice da was ausdenken, was dann nicht
> unbedingt passt.

"LTspice automatically will use a default value for <trise> and <tfall> 
if these parameters are set to zero.  Default value: 10% of Ton or 10% 
of Tperiod-Ton whatever is smaller.  You must specify Trise and Tfall if 
you want a certain value."
Gast #6905657
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Hannes schrieb:
> Mit den BC547 und Derivaten war mal was. Da stimmen die Spice-Modelle
> nur bedingt. Vielleicht finde ich das ja noch mal ...

Gefunden: Beitrag "Re: WS2812B 800KHz PWM mit Transistor Pegelwandler"

Zitat:
" O.9us und 1.07 us, also BC847B NTP und BC547B ON sind
  quasi gleich, BC547B NXP weicht davon massiv ab.
  1.0e-32 sek, das wären 10 Milliardstel einer Quadrillionstel
  Sekunde. Das kann einfach nicht ernst gemeint sein.
"

Das Modell des BCX547B von NXP scheint kaputt zu sein. Na klasse ...
Gast #6905883
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HildeK schrieb:
> Hannes schrieb:
>> Mit den BC547 und Derivaten war mal was. Da stimmen die Spice-Modelle
>> nur bedingt. Vielleicht finde ich das ja noch mal ...
> Ja, die BC5xx haben eine Größe nicht spezifiziert. Wenn man die BC8xx
> nimmt, sieht es realistischer aus. Man hatte mal drüber diskutiert, noch
> gar nicht so lange her.

Habe den Beitrag gefunden und oben verlinkt.

Weißt du zufällig, wo ich die Modelle finde? Benutze LTspice XVII unter 
Wine.
Gast #6905932
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Hannes schrieb:
>> Benutze LTspice XVII unter Wine.
>
> Interessant, bei mir lief nicht einmal das Setup Programm unter Wine.
> Deswegen bin ich auf eine VirtualBox + Windows 7 ausgewichen.


openSUSE Leap 15.1 / Desktop ist Gnome

Mein Launcher sieht so aus wie in der Anlage. Kann mich nicht erinnern, 
wie ich das installiert habe (ist zu lange her), möglicherweise auch 
händisch.
Angehängte Dateien:

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