Ich habe 3 Solcher Funkuhren, die rein technisch tadellos funktionieren, wenn da nicht die schlechten Empfangsverhältnisse wären. Die Stahlbetonbauweise sowie grossflächige Wärmedämmverglasungen tragen erfolgreich zur Abschirmung der LW-Funksignale bei.
Beruflich komme ich u. a. aus der drahtlosen Nachrichtentechnik (Analog- u. Digitalfunk, Richtfunk, etc.). Ich kenne mich mit prof. Funkpeilungen-Peilungen gut aus und kann daher sicherstellen, dass die Ferritantennen in den Uhren exakt 90° zur Richtung Mainflingen ausgerichtet sind und die Ferritstäbe somit magnetisch optimal durchflutet werden. Die Entfernung meines Wohnorts zum DCF77- Sender in Mainflingen (Hessen) beträgt Luftlinie nur 279Km. Da die Langwellenausbreitung hauptsächlich über die Bodenwelle stattfindet (Raumwelle zu instabil) und wir bei 77,5KHz von einer Wellenlänge Lambda = von 3'893,71 Metern sprechen, können wir das Thema Reflexionen ausklammern.
Trotz meiner Bemühungen bleibt die automatische Umstellung der Sommer- wie auch der Winterzeit vollständig aus. Erst wenn ich die Uhren auf den Balkon (Freiraum) stelle und die Sync-Taste betätige, empfangen alle drei Uhren das Langwellen-Signal und zeigen innert weniger Sekunden die korrekte Zeit an. Stelle ich die Uhren wieder an ihren gewohnten Platz in der Wohnung, dann zeigen diese nach einigen Tagen wieder falsche Zeiten an (ohne Funksignal schlechte Ganggenauigkeit). Für mich ein klartes Indiz für mangelhafte Feldstärke.
Mögliche Lösungsansätze:
Nun habe ich hier im Forum mehrfach gelesen, dass es unterschiedliche Qualität bei den Empfangsmodulen gibt. Ich habe allerdings aber auch vernommen, dass auf diesem Markt allerlei untaugliches Material herumschwirrt. Völlig ungeachtet des Preises suche ein professionelles Modul von höchster Qualität, Güte und Zuverlässigkeit mit Hilfe dessen ich die 3 Uhren erfolgreich umrüsten könnte.
Kompatibilität: Keinerlei Schaltpläne vorhanden!
Wie den Fotos zu entnehmen ist, geht von der DCF77-Platine ein 4-adriges, graues Flachkabel zur Steuerplatine. Ich habe noch nichts gemessen (Oszilloskop defekt), gehe jedoch davon aus, dass davon mindestens 2 Leitungen der Stromversorgung dienen. So bleiben also noch 2 Leitungen für die Signalübertragung Richtung Steuerplatine übrig.
Fragen:
• Mit welchem Modul hab Ihr die besten Empfangs-Erfahrungen gemacht?
• Was muss ich in Bezug auf die Signal-Adaptierung zwischen DCF77-Empänger und der Steuerungsplatine beachten (Kompatibilität)?
• Was gibt es sonst noch zu beachten?
Ich bin gespannt auf Eure qualifizierten und hilfreichen Antworten.
Vielen Dank und eine guten Empfang wünscht Euch - Rolf
Schaltnetzteile können prima DCF Jammer sein, insbesondere wenn die
Elkos am austrocknen sind.
Und Schaltnetzteile sind heute fast überall, in LED-Lampen, Steckernetzteilen, Heimelektronik usw.
Bei mir hat eine lange Led-Leiste DCF77 völlig zunichte gemacht.
Die sind zwar teurer - allerdings auch um Welten besser als der Kram vom großen C, P..lin, Alibaba und Co.
Man kann da auch einige Kommentare finden, wenn man nach DFC77-Empfänger googelt...
Und dabei muss die Störung nicht um 77,5 kHz sein. Oft sind die Module 'international', können sich also auch auf andere Zeitsender abstimmen.
Ist ein stärkerer Störer in der nähe dieser Frequenzen könnte das Modul versuchen darauf zu syncen... oder der Eingangskreis wird einfach in die Übersteuerung gedrückt.
Ferritantenne mit TIA (also Breitbandig, ggf mit Bandpass 30k-96k) an Soundkarte und mit Spekrumlab mal nachschauen?
Oder einen Spekki mit Antenne vom AG ausleihen?
Einfachster Test: Da die Uhren meist mit Batterie arbeiten, Haussicherung raus, an Uhren kurz die Bat raus , und schauen ob sie dann Empfangen.
Wenn der alte Apple-Plasma-Bildschirm an ist, hat bei mir auch keine Uhr im Raum mehr sync.
Ich habe Spaßweise mit einer USB Adapter den DCF77 gelesen. Und dann am PC dekodiert. Ohne MeteoTime, das darf man ja nicht :) Wobei ehrlich gesagt man kann ja den Code fast überall finden.
Aber so wie ich das Forum hier damals gelesen habe, darf man den Code nicht Posten. Ich meine (bin nicht sicher habe nie konkret nachgeguckt nur hier irgendwo gelesen), dass MeteoTime zahlungspflichtig ist. Man darf MeteoTime nicht entschlüsseln, auch wenn man weiss, welcher Algorithmus genommen wird und, dass die Zeit als Schlüssel genommen wird.
Damals konnte man auch im Netz darüber sehr wenig finden. Nur eine C# Implementierung was offensichtlich aus einer C Code umgeschrieben wurde.
Vielleicht hat sich das seit dem geändert? Oder weißt du hier etwas konkretes?
Aber so wie ich das Forum hier damals gelesen habe, darf man den Code
nicht Posten.
Fremden Code ohne ausdrückliche Erlaubnis zu posten ist immer problematisch, das sollte man lassen. Verlinken auf eine öffentliche und legale Seite darf man.
Falls die Daten verschlüsselt sind, egal wie primitv diese Verschlüsselung auch ist, dann ist das Umgehen der Verschlüsselung strafbar. Es gilt § 202a StGB.
Aber: Amtsgericht Jülich, Az.: 17 Cs – 230 Js 99/21 – 55/23 "Die Strafbarkeit wegen Ausspähens von Daten wird ausgeschlossen, wenn der Zugang zu den Daten durch allgemein verfügbare Hilfsmittel ermöglicht wird."
Der Zeitdienst Bürk Mobatime für 170,- Euro hat Schwundregelung und funktioniert noch im Abstand von 2m vom alten Röhrenfernseher, dessen Zeilenfrequenzoberwellen knapp an der 77,5 kHz vorbeischrammen.
http://www.zeitdienst-shop.de/DCF-77-Funkempfaenger-AD-450
Allerdings braucht der eine spezielle Ansteuerung, Stichwort "Stromschnittstelle".
ciao
gustav
BTW: Afaik hatte den die Deutsche Bahn noch für ihre Hauptuhrensteuerung.
Erst wenn ich die Uhren auf den
Balkon (Freiraum) stelle und die Sync-Taste betätige, empfangen alle
drei Uhren das Langwellen-Signal
Dann würde ich mir gern mal das Signal z.B. am Ferritstab abgreifen und mit dem Oszi ansehen, ob wirklich der schlechte Empfang oder STörungen die Ursache sind? Bei uns waren in Rechnernähe so viel Störungen, dass der Empfänger nur auf dem Fensterbrett ausreichend zuverlässig funktionierte. Andererseits zeigt mein beiliegendes DCF-Bild noch weitere LW Sender.
evtl ist die Ferritantenne nur schlecht abgestimmt - das Parallel-C auf der Platine wird ja auch 5 oder 10% Toleranz haben.
Also mit dem Scope messen..
Schon mal eine andere DCF Uhr probiert was die tut?
Dann würde ich mir gern mal das Signal z.B. am Ferritstab abgreifen und
mit dem Oszi ansehen, ob wirklich der schlechte Empfang oder STörungen
die Ursache sind?
Schlechte Idee. Erstens ist die Empfangsspannung am Ferritstab zu klein für ein gewöhnliches Oszi und zum Zweiten wird allein die Berührung des Schwingkreises der Ferritstab-Spule den Kreis verstimmen und das "Messergebnis" verfälschen.
Eine einfache helle LED am Datenausgang verrät einem schon sehr oft ob es gerade Störung gibt oder nicht und welche Position im Haus mit welcher Ausrichtung zum besten Ergebnis führt aber grundsätzlich kenne ich dieses Problem auch und das an unterschiedlichen Standorten bei Stuttgart.
Der Zeitdienst Bürk Mobatime für 170,- Euro hat Schwundregelung
Das funktioniert aber auch nicht überall, und ist auch nicht störsicher. Bei uns auf Arbeit wird auch diese durch die Oberleitungen gestört, ganz besonders wenn Züge vorbei fahren.
Bei uns auf Arbeit wird auch diese durch die Oberleitungen gestört, ganz
besonders wenn Züge vorbei fahren.
Die BNetzA schlägt für solche Fälle vor, eine "Problembehandlung" durchzuführen. Bekanntlich ist 77,5 kHz eine "geschützte" Frequenz.
Meistens endet das dann damit, dass die Antenne einen geeigneteren Standort bekommt. Das ist beim AD450-Empfänger relativ leicht zu bewerkstelligen.
Die Länge des Kabels ist recht großzügig bemessen. Ein zweiadriges unabgeschirmtes Telefonkabel (JYY) bis zu 200 m kann verwendet werden.
Dabei braucht man beim Anschluss auf die "Polung" der Adern nicht zu achten. Das nur nebenbei. Das ist eben der Vorzug einer dort verwendeten "Stromschnittstelle". Und Ableitung des Kabels und (Extra-Stromquelle -Trafonetzteil) können per Optokoppler blitzschutzgerecht separiert werden von der übrigen Auswerteschaltung.
Das ist beim AD450-Empfänger relativ leicht zu bewerkstelligen.
Bei uns nicht. Alles probiert. Unsere Hütte steht genau zwischen den Gleisen, also rundrum Oberleitungen. Das ist jetzt aber kein Fall für die BNetzA (Privates Gerät).
Man könnte vielleicht noch versuchen den Empfängereingang
extrem schmalbandig zu machen, mit einen 77,5kHz Quarz,
als Filter am Eingang. Es gab mal welche, aber heute wird es
sehr schwierig sein so einen zu bekommen. Da bleibt warscheinlich
nur Sonderanfertigung.
Bekanntlich ist 77,5 kHz eine "geschützte" Frequenz.
Ich habe das schon einmal mit denen (BNetzA) diskutiert. Das sind ein paar 100km von Frankfurt aus danach ist es wurscht, weil sonst alle smarmeter (das ist Jet lzt meine Interpretation der Antwort!) vom Netz gehen müssten.
Schaltnetzteile ja, aber smart Meter PLC ist eine andere Liga in dem band!
Ich wohne 400 km von Mainflingen und kann DCF77 auch im Keller neben dem Smartmeter noch empfangen.
Der sendet nur alle 15 Minuten für einen Sekundenbruchteil. Ich kann auch die Smartmeter der Nachbarn empfangen, die rattern alle nacheinander durch, aber der Arbeitszyklus ist wirklich nicht der Rede wert.
Ich habe einige Zeit lang Amateurfunk im 136 kHz Band gemacht und die meisten Störungen kamen von Schaltnetzteilen und Solarwechselrichtern, bzw. den harmonischen Emissionen davon.
Dann ist das als "Industriebereich" einzustufen.
Zitat:
"...Grundnormen (z.B. DIN EN 61000-6-3 / 6-4): Diese Normen definieren Grenzwerte für Wohn-, Geschäfts- und Gewerbebereiche (6-3) sowie für Industriebereiche (6-4). Sie regeln sowohl leitungsgebundene als auch gestrahlte Störungen..."
/Zitat
Quelle:
Suchbegriff: "Hochfrequente Störaussendungen"
Mein ehemaliger Arbeitskollege sagte mir, in der Werkshalle würde noch nicht einmal mehr das Smartphone funktionieren, so stark wäre der Störpegel.(Plasmaschneider etc.) Und ein Amateurfunker in Duisburg Ruhrort direkt neben dem Walzwerk hatte so starkes QRM, dass das Funken nur zu bestimmten Zeiten ging.
Wie gesagt, auf den Empfangsort kommt es auch ein bisschen an.
Dann ist das als "Industriebereich" einzustufen.
Zitat:
"...Grundnormen (z.B. DIN EN 61000-6-3 / 6-4): Diese Normen definieren
Grenzwerte für Wohn-, Geschäfts- und Gewerbebereiche (6-3) sowie für
Industriebereiche (6-4). Sie regeln sowohl leitungsgebundene als auch
gestrahlte Störungen..."
/Zitat
Quelle:
Suchbegriff: "Hochfrequente Störaussendungen"
Mein ehemaliger Arbeitskollege sagte mir, in der Werkshalle würde noch
nicht einmal mehr das Smartphone funktionieren, so stark wäre der
Störpegel.(Plasmaschneider etc.) Und ein Amateurfunker in Duisburg
Ruhrort direkt neben dem Walzwerk hatte so starkes QRM, dass das Funken
nur zu bestimmten Zeiten ging.
Wie gesagt, auf den Empfangsort kommt es auch ein bisschen an.
ciao
gustav
Mur ist der Frequenzbereich erst seit kurzem in diesen Normen geregelt... Ob die EN schon publiziert wurde...ka...
Man könnte vielleicht noch versuchen den Empfängereingang
extrem schmalbandig zu machen, mit einen 77,5kHz Quarz,
als Filter am Eingang. Es gab mal welche, aber heute wird es
sehr schwierig sein so einen zu bekommen. Da bleibt warscheinlich
nur Sonderanfertigung.
Quatsch, alle üblichen Empfängermodule sind Geradeausempfänger. Das kleine, runde Ding, was wie ein Uhrenquarz aussieht, hat 77,5 kHz. Ich kenne leider keine Werte zu dessen Güte, mit den Riesenquarzen der 70er-Jahre konnte man 15Hz Bandbreite erreichen.
Das hilft aber nichts, wenn erheblich starke Felder abseits der Nennfrequenz den Empfänger zustopfen, da spricht man von Weitabselektion.
Quatsch, alle üblichen Empfängermodule sind Geradeausempfänger. Das
kleine, runde Ding, was wie ein Uhrenquarz aussieht, hat 77,5 kHz. Ich
kenne leider keine Werte zu dessen Güte, mit den Riesenquarzen der
70er-Jahre konnte man 15Hz Bandbreite erreichen.
Ich wohne 400 km von Mainflingen und kann DCF77 auch im Keller neben dem
Smartmeter noch empfangen.
Das trifft auf die Masse aller Kunden zu, die DCF-Uhren und
Wetterstationen von Lidl und Co. funktionieren einfach.
Die Masse aller Uhren stellt sich nur ein-zwei mal am Tag bzw. richtiger in der Nacht (1-3 Uhr), wenn das Störspektrum am geringsten ist. Ansonsten kullern sie wie normale Quarzuhren durch. Das reicht ja auch völlig aus.
Wenn ich mich erinnere, wurde der DCF77 auch in Amerika und Afrika schon erfolgreich empfangen. Daraus schließe ich, dass im Nahfeld des TO Rolf sich wohl einige Störer befinden könnten oder sein Empfänger unbrauchbar ist.
Das Empfangsmodul hat 4 Anschlüsse, einer Batteriespannung, einer GND, ein Enable Eingang und einen Pulse Ausgang. Diese Aussage trifft für 99,98% aller handelsüblichen Uhren mit DCF zu, da sie alle eine kleine Platine mit Quarz und Anschlüssen für eine Antenne und einem Chip oder viel eher einem Glob Top (schwarzer Klecks über dem Chip) bestehen.
Beste Möglichkeit eine gute Position und Ausrichtung im Haus zu finden ist es dann, eines der Module vorübergehend direkt aus einer Batterie zu versorgen, die Enable Leitung fest zu klemmen und über einen Hilfs-Transistor eine LED anzusteuern. Dann das ganze vielleicht noch mal in der Schale der Uhr locker befestigen und durchs Haus tragen. Es kann eine Weile dauern, bis der Empfänger anfängt die LED blinken zu lassen. Also am Anfang eine Weile Warten.
Mit dieser Schaltung kann man auch recht leicht feststellen, ob es Sinn macht die Antennenwicklung auf dem Ferrit zu verschieben. Man kann auch alternative Ferritstangen probieren. (Manchmal hält der Kleber aber zu gut, da muss man die Antenne austauschen.) Die Qualität bei den Antennen ist durchwachsen bis besch...eiden und ein Austausch gegen Markenprodukte kann richtig viel bringen oder man wickelt selber. Am Ende bestimmt die vorgesehene Halterung in der Uhr den Bauraum.
Ich habe lange Zeit <60km von FFM weg gewohnt und das an einer abgewandten Hanglage. Alle Uhren mussten ein paar mal im Jahr auf die 2. Etage getragen werden, damit sie in der Nacht neu gestellt wurden. Durch die oben vorgeschlagene Messung konnte ich dann mit einem teuren industriellen Empfänger "sehen" wie im Treppenhaus auf die 2. Etage die DCF-Sonne aufging und die unkontrolliert blitzende LED mehr und mehr einen stabiles Puls-Pause Verhältnis annahm.
Dadurch habe ich damals alle DCF Uhren verschenkt und mir Lösungen mit WLAN gesucht, bis auf eine Uhr, die hing immer auf der 2. Etage.
Beruflich komme ich u. a. aus der drahtlosen Nachrichtentechnik
(Analog- u. Digitalfunk, Richtfunk, etc.). Ich kenne mich mit prof.
Funkpeilungen-Peilungen gut aus
Die Entfernung meines Wohnorts zum DCF77-Sender in
Mainflingen (Hessen) beträgt Luftlinie nur 279Km.
..
empfangen alle drei Uhren das Langwellen-Signal
und zeigen innert weniger Sekunden die korrekte Zeit an.
Wer 279km, warum eigentlich nicht 278,75 km entfernt, wohnt, benutzt nicht den Begriff "innert", die Schluchtenscheißer sind deutlich weiter weg.
"innert weniger Sekunden" - bei DCF wohl kaum, optimal günstig könnte man auf 61 Sekunden kommen.
Ich unterstelle wieder ein A*, das erfolgreich trollt.
Ich habe lange Zeit <60km von FFM weg gewohnt und das an einer
abgewandten Hanglage. Alle Uhren mussten ein paar mal im Jahr auf die 2.
Etage getragen werden, damit sie in der Nacht neu gestellt wurden.
Finde ich erstaunlich, aber da war doch 'was mit Funkloch im Nahbereich einer Antenne?
Hallo und Grüße,
wir haben ewig gesucht und dazu noch sporadisches Verhalten aber auch Zeiten wo man schon sagen konnte gleich geht nichts mehr.
Das betraf auch mein DSL-Modem und den DCF.
Grund dafür war nach 3 Monaten gefunden.
Der Nachbar hat ein Powerlan verbaut weil er kein WLAN wollte.
Die Dinger schießen ohne Ende und betreffen alles was in der Nähe ist.
Habe ihm ein Netzwerkkabel verlegtt und die "Wunderkisten" in den Keller verbannt.
Zwei häuser weiter habe ich den Funkamateur gefragt ob es bei ihm auch besser geworden ist er hat verdutzt ja stimmt, woher kam das dann?
Schon der Ladesockel der elektrischen Zahnbürste nebem der DCF Uhr im Bad macht deren Empfang zunichte. Alle paar Tage die Zahnbürste ausstecken und die Uhr synchronisiert wieder.
In einem anderen Fall war es ein in der Wand "verstecktes" Schaltnetzteil eines Homematic Gerätes.
Gibt es denn keine fertigen Geräte die außen das Funksignal Empfang und dann innen, zunächst über Kabel ins Haus geführt, innen wieder als Funktionalität ausgeben?
Wie gesagt, mir persönlich sind keine bekannt. Zumal ich bezweifeln möchte, dass solche Repeater in Deutschland zulassungsfähig sind. Denn m.E. wären das zulassungspflichtige Sendeeinrichtungen.
Zumal ich bezweifeln
möchte, dass solche Repeater in Deutschland zulassungsfähig sind. Denn
m.E. wären das zulassungspflichtige Sendeeinrichtungen.
Sie sind natürlich nicht zulassungsfähig und was passiert wohl an der Grenze zum Nachbarn, wo sich das originale Signal und das Leck des Repeaters überlagern? Das müsste als Gleichwelle laufen, was alles andere als trivial ist.
Es gibt Bastelprojekte, die aus GPS ein DCF-Signal erzeugen, was in Afrika oder den USA sicherlich niemanden stört.
Mir fällt gerade nicht ein wieso das stören sollte und ob das überhaupt so einfach zu finden wäre. Die Millisekunden Versatz könnte man mit der Ansteuerung über Mikrocontroller ausgleichen.
Außerdem würden sich andere drum rum sicher darüber freuen, wenn auch ihre Funkuhren plötzlich richtig funktionieren und denen würde sicher nicht mal der echte Versatz interessieren.
Meine Funkuhren funktionieren, aber ich hätte keine Schmerzen so etwas zu betreiben, wenn ich keinen Empfang hätte.
Darum geht es nicht, also nicht um mögliche Störungen. Es geht darum, dass Du sowas im Handel nicht findest, weil kein Hersteller dafür eine Zulassung durch die BNetzA bekommen wird/kann. Man darf zwar auf dieser Frequenz empfangen, aber nicht selber auf ihr senden.
Stellt sich zudem die Frage, ob Funkuhren damit überhaupt umgehen könnten. Da müsste man mit seinem Sender schon die exakten Ausbreitungsbedingungen (Bodenwelle) hinbekommen. Ob man das kann?
Da wäre die von mir überlegte Bluetooth-Variante einfacher. Man könnte damit vielleicht eine "indirekte Verstärkung" erreichen. Der DCF-Empfänger gibt die Zeit über BT aus. Ein BT-Empfänger moduliert diese wieder auf eine ganz schwache DCF-Frequenz auf, die so schwach ist, dass die Funkuhr sie nur dann empfängt wenn man den BT-Empfänger direkt auf die Uhr klebt. Ob das Sinn ergibt, oder ob das überhaupt funktionieren würde, weiß ich nicht. Ich glaube eher nicht. (Theoretische Überlegungen)
Man darf zwar auf dieser
Frequenz empfangen, aber nicht selber auf ihr senden.
Stellt sich zudem die Frage, ob Funkuhren damit überhaupt umgehen
könnten. Da müsste man mit seinem Sender schon die exakten
Ausbreitungsbedingungen (Bodenwelle) hinbekommen. Ob man das kann?
Quatsch, ein Leistungsverstärker mit einer Drahtschleife funktioniert, wir haben früher Personenrufanlagen auf ähnlicher Frequenz betrieben, natürlich als Bedarfsträger von der RegTP zugeteilt.
In Personensicherungssystemen laufen Ortungssender um 65kHz, auch mit offizieller Frequenzzuteilung - da gibt es ein paar Gemeinheiten, aber es ist kein Hexenwerk und wäre mit Heimwerkerelektronik nachbaubar.
Im Übrigen bezweifle ich, dass ein "DCF-Repeater" bezahlbar wäre. Für
ein Taschengeld und mit nur einer Handvoll Bauteilen ist es sicher nicht
getan.
Ein 77,5kHz-Sender mit AM ist simpel, ältere Audio-Endstufen-ICs können das bei passender Beschaltung. Die Erzeugung der Modulation ist auch nicht beliebig schwer, sowas habe ich vor Jahrzehnten mit einem cbm3032 in Basic gemacht.
Das Problem des Repeaters ist, dass dieser das DCF-Signal überhaupt erstmal empfangen müsste und für diesen Frequenzbereich Richtantennen mit Gewinn für Privatleute nicht realisierbar sind.
Und was ist, wenn der Sender so stark ist, dass er die Originalfrequenz überlagert (wie ein Auto-Audiotransmitter)? Wenn das Gebäude so abgeschirmt ist, dass DCF generell nur mit Außenantennen empfangbar ist und auch kein Funk nach außen dringt, mag das sauber funktionieren, und auch keine Störungen verursachen.
Mir fällt gerade nicht ein wieso das stören sollte
Interferenz z.B., wie schon von Manfred P. genannt, die im Extremfall zu lokal begrenzter Auslöschung der Feldstärke führen kann.
Allerdings haben wir bei DCF77 eine Wellenlänge von rund 4 Kilometern, sodass dieses Problem möglicherweise beherrschbar wäre, indem man die Sendeleistung (und damit Reichweite) auf das nötigste Minimum begrenzt und für minimale Phasenverschiebung zwischen Repeatersignal und lokaler DCF77-Feldstärke sorgt.
Da müsste man mit seinem Sender schon die exakten
Ausbreitungsbedingungen (Bodenwelle) hinbekommen.
Wie gesagt liegt die Wellenlänge bei 4 km, und bei allerhöchstens vielleicht 50 Metern effektiver Reichweite bewegen wir uns nur im Nahfeld. Da kommt noch keine wirkliche Welle zustande.
Die ERP dürfte sich maximal im mW-Bereich bewegen, eher noch darunter.
Allerdings hat so eine Drahtschleife in der Größenordnung von 1 Meter Durchmesser als Antenne bei 77,5 kHz natürlich einen extrem niedrigen Wirkungsgrad. Weniger als eine Promille, würde ich aus dem Bauchgefühl sagen.
Der praktikabelste Ansatz wäre vermutlich, den Repeater auf 433 MHz senden zu lassen, und dann an die Rückseite der Uhren entsprechende Empfänger zu kleben, die die 433 MHz empfangen und daraus dann das DCF-Signal erzeugen und mit einer kleinen Spule in den Empfänger der Uhr magnetisch einkoppeln.
Ich kenne mich mit prof.
Funkpeilungen-Peilungen gut aus und kann daher sicherstellen, dass die
Ferritantennen in den Uhren exakt 90° zur Richtung Mainflingen
ausgerichtet sind
Soweit ich die Thematik kenne, müssen die Ferritstäbe in Richtung Mainflingen zeigen, und die liegen meist quer im Gehäuse, so das man deren Kante nach Mainflingen zielt und gut. Wenn die Ferritantennen exakt 90° zur Richtung Mainflingen ausgerichtet sind, ist der Empfang außerordentlich mies.
Soweit ich die Thematik kenne, müssen die Ferritstäbe in Richtung
Mainflingen zeigen,
Nope. Dann hast du genau das Minimum des Empfangssignals. Das Maximum erzielt man, wenn der Ferritstab senkrecht zur Luftlinie nach Mainflingen ausgerichtet ist.
Also so wie bei meiner Bluetooth-Idee weiter oben?
Ja, nur würde ich kein Bluetooth dafür nehmen. Die Idee mit den 433 MHz (eine der Frequenzen, die ohne gesonderte Lizenz unter bestimmten Bedingungen verwendet werden darf) habe ich aus dem Elektor-Newsletter (weiß nicht mehr genau wann, ist aber nicht sehr lange her).
P.S.: ZigBee würde sich eigentlich auch anbieten. Allerdings wäre die Hardware dafür etwas teurer.
wenn der Ferritstab senkrecht zur Luftlinie nach Mainflingen
ausgerichtet ist.
Nur sind die in den meisten Uhren waagerecht.
BTW:
Ich habe mir bei einem anderen "Nebenuhr-Liebhaber" etwas abgeschaut. Er hat den Ferritstab in eine Tablettendose eingebaut (mit Zellstoff gegen wackeln geschützt). Die Kabel sind an einen 3,5mm-Klinkenstecker angelötet. Am Empfangsmodul der Uhrensteuerung im Uhrengehäuse ist das Gegenstück (Klinkenbuchse). Dadurch ist der Ferritstab in der Waagerechten drehbar. Würde man das jetzt optimieren, wäre der Ferritstab waagerecht und senkrecht drehbar, vielleicht könnte das den Empfang etwas verbessern. Ich habe allerdings noch nicht getestet, was bei Nutzung einer 3,5mm-Klinkenverlängerung passiert.
Soweit ich die Thematik kenne, müssen die Ferritstäbe in Richtung
Mainflingen zeigen,
Nope. Dann hast du genau das Minimum des Empfangssignals. Das Maximum
erzielt man, wenn der Ferritstab senkrecht zur Luftlinie nach
Mainflingen ausgerichtet ist.
So gehört das auch, den Ferritstab waagerecht und quer zum Sender.
Ich wohne etwa 300 km vom Sender entfernt, meine diversen DCF-Wanduhren hängen so, wie es der Raum eben anbietet und funktionieren. Wenn es mal Zickerei gibt, dann liegt das an einem lokalen Störer.
Die Sendeantenne für DCF77 hängt vertikal, ist 150 m hoch, und hat eine sehr große Dachkapazität.
Das E-Feld ist daher vertikal polarisiert.
Das B-Feld entsteht kreisförmig um die senkrechte Antenne, es ist also horizontal polarisiert. Am Fußpunkt (Einspeisung) fließt ca. 160 A, weiter oben kaum weniger, denn die Antenne ist relativ kurz. (λ / 26)
Loop-Antennen (mit oder ohne Ferritkern) stellt man am besten so, dass die Spule das (horizontale, kreisförmige) B-Feld umschließt. Der Ferritkern muss daher möglichst längs zum B-Feld stehen, also horizontal und im rechten Winkel (90°, quer) zur Sendeantenne.
Weicht der Winkel von 90° ab, sinkt die induzierte Spannung zunächst nur wenig. Sie hat ein sehr schmales Minimum, wenn der Ferritkern genau in Richtung der Sendeantenne zeigt.
wenn der Ferritkern genau in Richtung der Sendeantenne zeigt.
Das ist aber nicht überall möglich. Bei uns/mir zeigen die Antennen immer Richtung Pfänder/Österreich. Anders geht es nicht. Häuser/Wände kann man nicht drehen. ;)
Meine Funkarmbanduhren (Casio, Citizen) haben eine bessere Empfangsqualität als unsere/meine Funkwecker und Funkwanduhren. Den Armbanduhren ist es egal wie ich sie hinlege. Merkwürdig!? Weshalb ist das so, gibt es dafür Lesestoff?
Ich kann mich dumpf daran erinnern, dass es einen Artikel im Netz gab, in dem der Aufwand für den DCF-Empfang in einer Funk-Armbanduhr beschrieben wurde, den man dort betrieben hat. Der war erheblich, weil man noch sparsamer mit der Energie umgehen musste, als in einem Uhrwerk mit AA oder AAA Zelle zur Versorgung.
Das ging schonmal damit los, dass nicht die Synchronmarke der 59. Sekunde abgewartet wurde, sondern nur knapp mehr als eine Minute empfangen wurde. Sozusagen die rollende Auswertung des Daten-Telegramms. Spart viel von der kostbaren Energie einer kleinen Knopfzelle.
Alles steht und fällt mit einem sehr guten Design für den Empfänger. Wenn hinten nur Müll rauskommt, kannst Du mit Software nichts mehr richten.
Dennoch kannst Du noch viele Klimmzüge in der Software machen, um die Plausibilität des Datentelegramms festzustellen. Und überhaupt dürften die Armanduhren-Hersteller über ziemlich gute Quarze verfügen, die die Software-Uhr schon viel genauer machen, als es die einfachen Tischgeräte je sein werden.
Ich habe hier auf meinem Schreibtisch eine selbstgebaute Uhr mit Nixie-Röhren als Anzeige und einem LPC Controller von NXP als Steuerung stehen. Den Quarztakt liefert ein 12 MHz Quarz. Der ist am Tag ca. 3-4 Sekunden genau und hat keinen Ziehtrimmer. Gestellt wird diese Uhr stündlich über einen DCF-Empfänger, dessen Ausgang ausschließlich über eine State-Machine und die Prüfbits im Datentelegramm ausgewertet wird. Das hat bisher noch nie zu falschen Anzeigen geführt. Wenn der Empfang wegen der zwei LC-Bildschirme unmittelbar daneben schlecht ist, steigt immer die State-Machine aus, weil die Dekodierung der übertragenen 0/1 Information nicht im Zielfenster liegt. Den SW-Aufwand für den Vergleich zweier aufeinander folgenden Datentelegramme konnte ich mir bisher sparen. Empfangen wird über einen MAS6180B.
Um Empfangsproblemen auf die Spur zu kommen, benutzen ich einen Superhet-Empfänger aus der Elrad 7-8/1988. Dort kann man einen Kopfhörer anschließen und prima auf Störsenderortung gehen.
Das Problem des Repeaters ist, dass dieser das DCF-Signal überhaupt
erstmal empfangen müsste und für diesen Frequenzbereich Richtantennen
mit Gewinn für Privatleute nicht realisierbar sind.
Na ja, das schrieb der TO. Er kann auf dem Balkon empfangen:
Erst wenn ich die Uhren auf den
Balkon (Freiraum) stelle und die Sync-Taste betätige, empfangen alle
drei Uhren das Langwellen-Signal und zeigen innert weniger Sekunden die
korrekte Zeit an.
Es geht ja nicht um unendliche Leistungserhöhung, sondern nur, dass das Signal innen so stark ist, um die eigenen Uhren zu steuern.
Wie schon geschrieben, wenn das nicht stört (und das sehe ich nicht, sondern eher das Gegenteil) und einem sinnvollen Zweck dient, würde ich solche Regel übergehen.
Gibt es nicht so eine Regel, dass man Sender mit sehr geringer Leistung für Experimente bauen darf? Ich habe mal irgendwann so etwas gelesen, weiß aber nicht mehr den Zusammenhang.
Gibt es nicht so eine Regel, dass man Sender mit sehr geringer Leistung
für Experimente bauen darf? Ich habe mal irgendwann so etwas gelesen,
weiß aber nicht mehr den Zusammenhang.
Es gibt EMV-Grenzwerte. Die gelten für gewollte Aussendungen genauso wie für ungewollte, d.h. Störsignale.
Ein Repeater verstärkt die lokalen Störungen doch auch.
Bei einem "0db-Repeater" vielleicht nicht, man bekommt aber das Signal besser nach innen. Man empfängt das Signal von außen und sendet es innen unverstärkt wieder aus. Vielleicht bekommt man das Signal auch "bereinigt".
Bei einem "0db-Repeater" vielleicht nicht, man bekommt aber das Signal
besser nach innen. Man empfängt das Signal von außen und sendet es innen
unverstärkt wieder aus. Vielleicht bekommt man das Signal auch
"bereinigt".
Ich verstehe den Wunsch nach einem "Außen-nach-Innen" Repeater nicht. 77,5kHz ist doch dermaßen langwellig, das geht doch selbst durch (normale) Betonwände und zur Not noch ein paar Meter unter Wasser.
Ich behaupte, alle Empfangsprobleme rühren aus Störungen von Außen her. Vor allem Schaltnetzteile, Power-LAN, LED-Leisten und und und. Diese Störungen "stopfen" die Eingänge der Empfänger regelrecht zu.
Und mit einem Repeater werden diese Störungen auch verstärkt, also nichts gewonnen!
Es bleibt eigentlich nur diese Störungen zu beseitigen (in dicht bebauten Gebieten fast unmöglich) oder eine externe Antenne weit weg vom Störnebel.
Ich kann mich dumpf daran erinnern, dass es einen Artikel im Netz gab,
in dem der Aufwand für den DCF-Empfang in einer Funk-Armbanduhr
beschrieben wurde, den man dort betrieben hat.
Meine Analog-Armbanduhr "Lexor" (Aldi) läuft mit einer guten CR2016 etwa 1000 Tage. Da erstaunt mich eher, dass der Empfang im Metallgehäuse funktioniert.
Ich habe hier auf meinem Schreibtisch eine selbstgebaute Uhr mit
Nixie-Röhren als Anzeige und einem LPC Controller von NXP als Steuerung
stehen. Den Quarztakt liefert ein 12 MHz Quarz. Der ist am Tag ca. 3-4
Sekunden genau und hat keinen Ziehtrimmer. Gestellt wird diese Uhr
stündlich über einen DCF-Empfänger,
Wenn ich Strom aus der Steckdose habe, meine Uhr mit LED, erlaube ich mir einen ständigen Empfang.
Eine richtge Uhr mit mehrfacher Fehlerkontrolle hat ein elektronikgustav 2022 beschrieben: Beitrag "DCF77 - Kuckucksuhr"
Ich verstehe den Wunsch nach einem "Außen-nach-Innen" Repeater nicht.
77,5kHz ist doch dermaßen langwellig, das geht doch selbst durch
(normale) Betonwände
Das gilt für normale Gegenden, nicht in der Wohnlage des TO in Trollhausen, wo sich DCF "innert Sekunden" korrekt stellt.
Ich behaupte, alle Empfangsprobleme rühren aus Störungen von Außen her.
Um Empfangsproblemen auf die Spur zu kommen, benutzen ich einen
Superhet-Empfänger aus der Elrad 7-8/1988. Dort kann man einen Kopfhörer
anschließen und prima auf Störsenderortung gehen.
Soweit ich die Thematik kenne, müssen die Ferritstäbe in Richtung
Mainflingen zeigen,
Nope. Dann hast du genau das Minimum des Empfangssignals. Das Maximum
erzielt man, wenn der Ferritstab senkrecht zur Luftlinie nach
Mainflingen ausgerichtet ist.
Falsch.
Man kann auch alles irgendwie falsch verstehen, wenn man unbedingt will.
Ich schrieb "senkrecht zur Luftlinie nach Mainflingen", NICHT "senkrecht zur Erdoberfläche". "Senkrecht" hier im Sinne von "rechtwinklig".
Natürlich muss der Ferritstab zusätzlich in der waagerechten Ebene liegen, das habe ich aber als selbstverständlich erachtet.
Die Formulierung "Längsseite des Ferritstabes in Senderrichtung ausgerichtet" halte ich für stark missverständlich. Das würde ich als das genaue Gegenteil zu meiner Aussage deuten. Nur die nebenstehende Skizze macht es eindeutig.
Diese
Störungen "stopfen" die Eingänge der Empfänger regelrecht zu.
Und mit einem Repeater werden diese Störungen auch verstärkt, also
nichts gewonnen!
Nicht, wenn man es "richtig" machen würde. Mit den heutzutage gegebenen Möglichkeiten würde man beim Repeater eben einen wesentlich besseren (d.h. schmalbandigeren) Empfänger nehmen und die MCU mittels Plausibilitätsprüfungen über mehrere Stunden hinweg nur auf korrekt empfangene Codes synchronisieren lassen. Und dann natürlich nur den "sauberen" MCU-erzeugten Code synchron zum ursprünglichen ausstrahlen.
Ohne epliziten Bezug. Aber nicht wenn es heißt: "senkrecht zur Luftlinie...". Dann ist eindeutig, dass "senkrecht" hier "rechtwinklig zu einer Geraden" bedeutet.
Wenn Du das selber bauen kannst, wird es funktionieren. Du bekommst es
aber leider nicht legal zu kaufen.
Hatten wir schon und ich habe hier keine Probleme, sonst würde ich mir ganz sicher etwas einfallen lassen.
Aber, jedenfalls für mich, ist hier durch diesen Beitrag etwas klar geworden, dass ich so überhaupt nicht auf dem Schrim hatte, dass die Geräte drum herum den Empfang stören können. Bei der Wellenlänge hätte ich das nicht erwartet.
Insofern auch wieder ein wertvolles Thema.
Der für CE-Kennzeichnung nötige EMV-Störstrahlungs-Test beginnt erst bei
30 MHz. Also quasi erst bei tiefem ehemaligen Fernsehbereich und dann UKW-Rundfunk. Kurzwelle und alles mit tieferer Frequenz fällt schon raus.
Übersicht mit KI
"...EMV-Tests decken ein breites Frequenzspektrum ab, typischerweise von
9 kHz bis 6 GHz für zivile Produkte. Leitungsgebundene Störungen werden meist von 150 kHz bis 30 MHz gemessen, während gestrahlte Emissionen und Störfestigkeiten typischerweise im Bereich von 30 MHz bis 1 GHz oder bis zu 6 GHz (oder höher, z.B. 18 GHz in der Wehrtechnik) untersucht werden..."
Also hier liegen die 77,5 kHz unterhalb des Testbereichs.
Das größere Problem ist die Frequenzvariabilität durch Lastausregelung etc.
Ein Schaltnetzteil-Störer läßt sich nicht auf eine einzige Frequenz festnageln.
Siehe Bild
Der für CE-Kennzeichnung nötige EMV-Störstrahlungs-Test beginnt erst bei
30 MHz. Also quasi erst bei tiefem ehemaligen Fernsehbereich und dann
UKW-Rundfunk. Kurzwelle und alles mit tieferer Frequenz fällt schon
raus.
Nicht richtig
Die Norm EN 55032 (CISPR 32) regelt die elektromagnetischen Störaussendungen (gestrahlt und leitungsgeführt) für Multimedia-Geräte und ihre Netzteile.
Die Grenzwerte von leitungsgeführten Störaussendungen werden ab 150 kHz gemessen. Grenzwerte für gestrahlte Emissionen gelten ab 30 MHz
Hat man einigermaßen freie Sicht nach oben bzw. ein Fenster in der Nähe, kann man natürlich auch die Uhrzeit per GPS empfangen (einfache GPS-Empfangsmodule sind mittlerweile kostengünstig erhältlich) und dann daraus das DCF-Signal erzeugen. Oder eben auf 433 oder 868 MHz senden und dann in den Funkuhren das DCF77-Empfangsmodul durch einen UHF-Empfänger plus MCU ersetzen, die dann das DCF-Signal direkt an den Eingang des Uhren-Controllers legt.
Wenn es ihn den gibt, dann sitzt der Laden in Greensboro, North Carolina. In den FAQ steht zwar "we can ship almost everywhere worldwide", aber daraus dürfte sich keinerlei Einhaltung irgendwelcher EU-Regularien ableiten lassen. Insbesondere kein TDIG-Impressum und kein OSS mit vorabgeführter deutscher Mehrwertsteuer.
Diese URL /schreit/ ja schon förmlich danach, irgendeine Form von Fake, Phishing, Malware etc. zu liefern (unaussprechliche Konsonantenfolge am Ende, TLD "click"). Sowas klicke ich gar nicht erst an.
Das ist die einzige Platine, die ich erfolgreich belichtet und geätzt habe. Der Ferritstab mit LW-Wicklung stammt von einem Röhrenradio, das damals auf einem Sperrmüllhaufen stand. Abgeglichen habe ich ihn in der Physiksammlung der Schule mit Frequenzgenerator und Oszi.
kleine Anekdote aus jenen längst vergangenen Tagen...
Im Sommer (1985?) reiste ich mit Freundin im Auto Richtung Venedig.
Da bot es sich natürlich an mal den Prototypen des DCF-77 Empfängers in größerer Entfernung zu testen. Und tatsächlich war das Signal jenseits der Alpen noch zu hören, wenn auch schon ziemlich schwach. Dekoder und Uhr besaß ich allerdings nicht zu diesem Zeitpunkt und so haben wir dann das Tonsignal mit dem Radio-Kassettenrekorder aufgenommen.
Erst Monate später lief der DCF Prozessor.
Da habe ich spaßeshalber die Kassette abgespielt und den Ton auf meine DCF Uhr geleitet. Und siehe da - es wurden Datum und Uhrzeit aus dem Urlaub angezeigt. Ich war natürlich stolz wie Bolle.
Ich kann mich auf Grund meiner Wohngegend nicht auf DCF77 beziehen. Wo ich wohne bin ich auf das 2000km (Edmonton, Ft. Collins) entfernte WWVB auf 60kHz angewiesen. Für Euch ist es natürlich O.T. Ich vermute aber trotzdem, dass es vielleicht auch für Euch nicht ganz uninteressant ist über meine Langwellen Empfangs-Erfahrungen zu lesen.
Meine Erfahrungen mit Empfangszuverlässigkeit sind recht positiv.
Ich betreibe einige Funkuhren. Eine Analoge und zwei Oregon Scientific Digitaluhren. Ferner betreibe ich seit 30 Jahren ein Spectracom 8161 System zur Calibrierung/Überwachung eines Rubidium Frequenznormals.
Das Spectracom System verwendet eine ferngespeiste aktive Ferritantenne mir sechs 30cm langen Stäben im Keller über ein 15m langes 50 Ohm Coax Kabel, also innerhalb von Betonumgebung. Es ist nicht notwendig die Antenne über dem Erdboden zu betreiben.
Gleich gute Empfangsergebnisse hatte ich früher mit einem HP-117LF System mit eier 1m DM. abgeschirmten aktiven Ringantenne mit eingebauten mechanischen Schmalband Filter und Nuvistorverstärker.
Im Spectracom Gerät ist am Eingang ein Quarzfilter AGC-Verstärker. Am Ausgang dieses Verstärkers kann mit einem Oszi ein mehrere Volt starkes sauberes Sinus Signal sehen. Der Empfänger beruht auf ein I/Q-Basis und bindet einen 10MHz PLL Oszillator an. (Der Spectracom ist für PSK umgebaut, die sonst PLL Anbindung an 60kHz verhindert)
Gegenüber einen lokalen Frequenznormal kann man einen Phasenjitter mit ca. +/-50us Schwankungen beobachten. Während der beiden täglichen Di-urnalen Zeitspannen ist das Signal für einige Stunden etwas unruhig und phasenunsicher. In der Nacht und während des Tages ist das Signal in der Regel aber sehr stabil. Die Oregon Scientific Funkuhren zeigen regelmässig erfolgreiche Synchronisierungen an. Auch die Analoguhr funktioniert tadellos.
Mich wundert eigentlich, daß man in Eurer Gegend so viele Probleme mit der DCF77 Empfangszuverlässigkeit hat und darüber hier hört. Trotz der über 2000km Übertragungs-Entfernung funktioniert hier alles sehr zuverlässig. Der Spectracom hat eine Signal-gültig Anzeige und Frequenz Lock-Status. Da konnte ich noch nie eine Unregelmässigkeit feststellen.
Mich wundert eigentlich, daß man in Eurer Gegend so viele Probleme mit
der DCF77 Empfangszuverlässigkeit hat und darüber hier hört. Trotz der
über 2000km Übertragungs-Entfernung funktioniert hier alles sehr
zuverlässig. Der Spectracom hat eine Signal-gültig Anzeige und Frequenz
Lock-Status. Da konnte ich noch nie eine Unregelmässigkeit feststellen.
Hallo Gerhard,
mit dem von dir verwendeten Empfangsequipment hätte hier auch niemand Empfangsprobleme mit dem DCF77-Signal.
Empfänger von Pollin, Reichelt, Conrad u.s.w. mit einer immerhin 60mm langen Ferritsatenne und vermutlich versorgt mit einer nicht "so sauberen" Betriebsspannung können schwerlich das Ergebnis bringen, welches du hast.
77,5 kHz liegen außerhalb des Messbereichs. Der hat als untere Frequenz 150 kHz
Also nicht pauschal "nein" sondern doch richtig.
Es ging nebenbei erwähnt auch um die ominöse, jetzt seit 2024 im Zuge der GPSR-Regulierungen nötige CE-Kennzeichnungspflicht.
Hatte bei EMC-Test angefragt. Die wollten einen vierstelligen Euro Betrag haben.
Und freier Termin im Prüflabor September 2026.
Und die beginnt für die üblichen Verdächtigen erst bei 30 MHz.
So what?
Liegt der Verdacht nahe, dass irgendwas den DCF77-Empfang stört, dann nehme ich immer meinen Empfänger für den Langwellenbereich (Direktumsetzer oder den Superhet) und verwandle somit die Sekundenmarken in für das menschliche Ohr besser vernehmbare Töne.
Die ersten 8 Sekunden ist vom DCF77-Signal praktisch nichts zu vernehmen, man hört gerade in Stellung "schmalbandig" nur den Störer.
Ein SNT.
Wird das ausgeschaltet, kommt DCF77 decodierfähig herüber.
Das Spectracom System verwendet eine ferngespeiste aktive Ferritantenne
mir sechs 30cm langen Stäben
Hallo Gerhard,
gibt es zu dieser Ferritantenne Unterlagen oder ein paar Bilder vom
Aufbau.
Gruß bastler2022
Leider nicht, weil die Antenne in einem 2.5 Zoll PVC Rohr hermetisch verklebt ist. Da müßte man mit der Säge öffnen. Die Information vom Innenleben stammen aus irgendeiner frühen Spectracom Literatur. Da ist angeblich ein zweistufiger direkt gekoppelter 2N3904 Verstärker drin, der über die Antennenzuleitung mit Strom versorgt wird. Der Stromverbrauch ist um 1-2mA. Die Firma warnt, genügend Abstand zum Empfänger vorzusehen, um mögliche Selbsterregung auszuschalten. Bei mir ist der Abstand weniger, habe aber keine Probleme.
Mich wundert eigentlich, daß man in Eurer Gegend so viele Probleme mit
der DCF77 Empfangszuverlässigkeit hat und darüber hier hört. Trotz der
über 2000km Übertragungs-Entfernung funktioniert hier alles sehr
zuverlässig. Der Spectracom hat eine Signal-gültig Anzeige und Frequenz
Lock-Status. Da konnte ich noch nie eine Unregelmässigkeit feststellen.
Hallo Gerhard,
mit dem von dir verwendeten Empfangsequipment hätte hier auch niemand
Empfangsprobleme mit dem DCF77-Signal.
Das hilft schon. Naja, bekanntlich laesst sich mit der voll...gut...;-)
Wenn bei DCF77 nicht gerade die Sendeleistung zu den Problemen beiträgt, kann ich mir nur denken, dass NIST in Ft. Collins aus irgendeinen Grund bessere Ausbreitungsbedingen vorfindet oder die Antennenanlage doch besser funktioniert. Irgendein triftiger Grund muss da vorliegen. Es wäre schon interessant Feldstärken-Vergleiche machen zu können. Vielleicht gibt es von beiden Station veröffentlichte Unterlagen.
Empfänger von Pollin, Reichelt, Conrad u.s.w. mit einer immerhin 60mm
langen Ferritsatenne und vermutlich versorgt mit einer nicht "so
sauberen" Betriebsspannung können schwerlich das Ergebnis bringen,
welches du hast.
Das leuchtet ein. Aber trotzdem; meine beiden Oregon Scientific Uhren und die grosse Analogwanduhr funktionieren einwandfrei und willig.
Empfänger von Pollin, Reichelt, Conrad u.s.w. mit einer immerhin 60mm
langen Ferritsatenne und vermutlich versorgt mit einer nicht "so
sauberen" Betriebsspannung können schwerlich das Ergebnis bringen,
welches du hast.
Trotzdem funktionieren die. Wer zu doof ist, die Modulchen sauber zu versorgen und in den Störnebel weiterer Komponenten setzt, beschimpft diese zu Unrecht. Für die Synchronisation eines Referenzoszillators taugen sie vermutlich nichts, weil die Sekundenmarken erkennbar jittern.
weil die Antenne in einem 2.5 Zoll PVC Rohr
...
Die Firma warnt, genügend Abstand zum
Empfänger vorzusehen, um mögliche Selbsterregung auszuschalten.
Mein erster Eigenbau mit diskretem Empfänger stopfte zu, sobald ich den verstärkten DCF-Träger auf dem Oszilloskop hatte - da brauchte die Antenne Abstand vom Scope.
Mir kommt vor, dass dieser DCF77 Thread nicht der Einzige im Forum
ist;-)
Viele Jammerlappen...
Kann man so sehen, aber eine ganze Zeit lang bestand der Eindruck, dasss der Sender unmäßig oft gestört war. Ich kann mit meinen Sekundenimpulsen einen Oszillator um 1,5kHz schalten, da hört man sehr zuverlässig, wenn die nicht sauber sind.
Die Firma warnt, genügend Abstand zum
Empfänger vorzusehen, um mögliche Selbsterregung auszuschalten.
Bei meinem oben verlinkten Experiment war immer ein vierer-Akkupack die Versorgung, so daß 5 V anliegen und die Ferritantenne mußte gut 30 cm von der Schaltung entfernt über ein einfaches Kabel angeschlossen sein, damit nicht das Oszillatorsignal aufgenommen wurde.
Wie gesagt, mir persönlich sind keine bekannt. Zumal ich bezweifeln
möchte, dass solche Repeater in Deutschland zulassungsfähig sind. Denn
m.E. wären das zulassungspflichtige Sendeeinrichtungen.
Selbst wenn du eine Zulassung hättest, auf welcher Frequenz wolltest Du senden?
77,5kHz wäre eine eher schlechte Idee, und für die meisten anderen Frequenzen bräuchtest Du einen neuen Empfänger.
Wie gesagt liegt die Wellenlänge bei 4 km, und bei allerhöchstens
vielleicht 50 Metern effektiver Reichweite bewegen wir uns nur im
Nahfeld. Da kommt noch keine wirkliche Welle zustande.
Die sind zwar teurer - allerdings auch um Welten besser als der Kram
vom großen C, P..lin, Alibaba und Co.
So, da ich sowieso nach den RTC-Modulen auch mal so etwas mit einer Funkuhr bauen wollte, habe ich jetzt dieses Modul bestellt.
Blöd sind die hohen Versandkosten. Aber egal, letzte Hemd hat keine Taschen.
Das Thema, insbesondere die Störungen, fand ich wirklich interessant. Denn auch ich habe früher schon mal Störungen gehabt.
Hier habe ich im Moment (abgesehen von Armbanduhren) drei Funkuhren in Betrieb und die funktionieren alle gut.
Dann warte ich mal ab, bis das Teil da ist und taste mich dann so langsam an das Thema ran.
Vielen Dank, auch wenn ich nicht der TO bin, für dieses interessante Thema!
Gestern noch einen Test gemacht. Die Antenne für den MSF60-Empfänger befand sich gerade einmal etwa 50 cm vom PC-Monitor entfernt und lieferte trotzdem ein decodierbares Signal. Der akustische Empfänger musste etwas weiter weg aufgestellt werden, denn sonst prasselte es gewaltig. Deswegen ist der so schlecht zu hören. (Der PC ist auch recht laut).
MSF60 ist etwa 800 km von meinem Empfangsort entfernt und sendet auch mit geringerer Leistung als DCF77.
Meine Vermutung:
Der bei dem TO verwendete DCF77-Empfänger und die (eingebaute) Antenne taugen nicht viel oder haben sich im Laufe der Zeit "verschlechtert".
Als Empfängermodul habe ich verwendet:
HKW EM2S 60kHz Empfangsmodul MSF / WWVB 60 kHz
BTW: Und alle Uhren, die sich auf DCF77 beziehen, zeigen heute Sommerzeit.
mit der hatte ich jetzt auch ein Problem.
Meine DCF77-Armbanduhr (Tempic, uralt) wollte die Umstellung am Wochenende nicht mehr mitmachen.
Also Knopfzelle CR1620 ausgebaut und nachgemessen. 3,01V - die neu gekaufte hat 3,33V. Laut Datenblättern soll die nur ganz am Anfang so hoch sein, aber dann stabil auf etwa 3V fallen.
Hersteller Energizer, die dm-Drogerie hat den Typ inzwischen aus dem Programm gestrichen, also 10km mit dem Rad zu Rossmann. Jetzt Varta, mal sehen wie lange das hält, Vorhersage des Herstellers bis 2035.
Jetzt klappt der Empfang.
Kleine Anekdote dazu:
Meine Großtante stand mal in der Zeitung "Ein Opfer der Sommerzeit".
Bei der Umstellung ihrer Standuhr war die umgefallen und hatte sie mitgerissen. Lautes Klopfen mit dem Schuh auf den Fußboden alarmierte den Nachbarn unter ihr und die Polizei konnte sie aus ihrer mißlichen Lage befreien.
Eine Abschaffung der Sommerzeitumstellung wird ernsthaft diskutiert.
Es wäre ein Beitrag zum Umweltschutz.
BTW: Und alle Uhren, die sich auf DCF77 beziehen, zeigen heute
Sommerzeit.
Eine digitale hat MESZ nicht mitbekommen und der doofe SAT-Receiver von Ankaro braucht einen manuellen Eingriff, während der etwas ältere LG-Fernseher mit DVB-S2 das von selbst konnte.
mit der hatte ich jetzt auch ein Problem.
Meine DCF77-Armbanduhr (Tempic, uralt) wollte die Umstellung am
Wochenende nicht mehr mitmachen.
Hier kam eine Wanduhr nicht hinterher und ging etliche Minuten nach, ohne dass man das ohne Vergleich erkennen konnte. Brauchte eine neue Mignonzelle, was nach 19 Monaten nicht zu bemeckern ist.
Also Knopfzelle CR1620 ausgebaut und nachgemessen. 3,01V - die neu
gekaufte hat 3,33V. Laut Datenblättern soll die nur ganz am Anfang so
hoch sein, aber dann stabil auf etwa 3V fallen.
Die Sache mit der Leerlaufspannung und dem Innenwiderstand.
Hersteller Energizer, die dm-Drogerie hat den Typ inzwischen aus dem
Programm gestrichen, also 10km mit dem Rad zu Rossmann.
Hier wären das 6,5km mit dem Auto, aber darüber denke ich bei einem solchem Artikel erst garnicht nach und schaue auf Amazon: Drei Energizer CR1620 für insgesamt 4,99 Euro am übernächsten Tag im Briefkasten, hatte ich Ende Februar.
Mein Telefon musste ich auch von Hand umstellen, das ist dazu zu doof.
Ja ich bin noch aus der Generation, die Knopfzellen am selben Tag im Laden kaufen konnte. Dorfbewohner kannten das nie.
Die Preisangabe im Web stimmte schon nicht mehr, natürlich höher. Das kommt alles vom Krieg in Iran und der Ukraine.
Die Paket-LKW auf der Straße stören mich. Ich lebe hier in einer Sackgasse - Anlieger frei. Aber ständig der Gehweg zugeparkt von Nicht-Anwohnern. Grummel!
Bei einem "0db-Repeater" vielleicht nicht, man bekommt aber das Signal
besser nach innen. Man empfängt das Signal von außen und sendet es innen
unverstärkt wieder aus. Vielleicht bekommt man das Signal auch
"bereinigt".
Ich verstehe den Wunsch nach einem "Außen-nach-Innen" Repeater nicht.
77,5kHz ist doch dermaßen langwellig, das geht doch selbst durch
(normale) Betonwände und zur Not noch ein paar Meter unter Wasser.
Ich behaupte, alle Empfangsprobleme rühren aus Störungen von Außen her.
Vor allem Schaltnetzteile, Power-LAN, LED-Leisten und und und. Diese
Störungen "stopfen" die Eingänge der Empfänger regelrecht zu.
Und mit einem Repeater werden diese Störungen auch verstärkt, also
nichts gewonnen!
So unsinnig ist das gar nicht.
Ich überlege, genau das (eine Art DCF77-Außen-nach-Innen Repeater) in meinen Keller zu installieren.
Hintergrund: Ich habe im Keller eine DCF77 gesteuerte Zeitschaltuhr, die leider nicht besonders empfangsstark ist und sich daher nur alle paar Tage mit etwas Glück synchronisiert.
Weil diese ein Stecker-Steckdosen-Gehäuse hat, bekommt sie die volle Dröhnung Störungen aus dem Stromnetz.
Der Repeater ist aber kein dummer Verstärker, der nur am Kellerfenster empfängt und das weiterleitet, sondern ein Empfänger mit einem Arduino Board dahinter zum Decodieren mittels des besten mir bekannten DCF77-Decoders, den es gibt: Die "Noise resilient DCF77 decoder library for Arduino" von Udo Klein.
Der bringt eine Variante mit, die sich "Superfilter" nennt.
Dieser nutzt den störsicheren Decoder und hat hintendran einen DCF77 Generator, der vom Decoder synchronisiert wird und ein fehlerfreies DCF-Signal erzeugt.
Mit dem kann man z.B. eine alte, nicht fehlertolerante Funkuhr pimpen, indem man den Superfilter zwischen DCF-Empfänger-Signalausgang und Funkuhr-Decoder schaltet.
Und ich steuere mit den synthetisierten DCF-Impulsen aus dem Superfilter einen 77,5 kHz Modulator für die Sekundenmarken, der eine kleine Schleife oder eine Ferritantenne speist, die bei der tauben Zeitschaltuhr plaziert wird.
Der Empfänger für den Superfilter kommt ans Kellerfenster, weit genug entfernt, daß es nicht zu Rückkopplungseffekten kommt.
Ich gehe stark davon aus, daß es mit der Zeitschaltuhr funktioniert.
Ohne Störung konnte man auch in Mallorca den DCF77 empfangen und die Umstellung auf Sommerzeit funktionierte. Es wäre also an der Zeit die Störer im Umfeld zu suchen, falls es nicht klappt.
Es wäre also an der Zeit die Störer im Umfeld zu suchen,
Und wie beseitigt man sie wenn es fremde Störer sind? Wegen DCF werden die Behörden sicher nicht eingreifen, da m.E. "zu bedeutungslos", im Vergleich zu WLAN & Co.
Wegen DCF werden
die Behörden sicher nicht eingreifen, da m.E. "zu bedeutungslos", im
Vergleich zu WLAN & Co.
Statt zu spekulieren macht man einfach eine Störungsmeldung beim Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur. Dazu sind die da und das kostet auch nichts.
Und wie beseitigt man sie wenn es fremde Störer sind? Wegen DCF werden
die Behörden sicher nicht eingreifen, da m.E. "zu bedeutungslos", im
Vergleich zu WLAN & Co.
Hier in Deutschland verbreitet DCF77 die "offizielle" Zeit. Ich würde das also eher in Richtung einer hoheitlichen Aufgabe sehen, und entsprechenden Einsatz der Behörde erwarten.
Es gibt aber für alles Messvorschriften und Grenzwerte, und wenn die Störungen unter den Grenzwerten sind, lassen die das natürlich auf sich beruhen.
Wenn Du trotzdem damit Probleme hast, ist dass dann leider auch Dein Problem.
Statt zu spekulieren macht man einfach eine Störungsmeldung beim Prüf-
und Messdienst der Bundesnetzagentur. Dazu sind die da und das kostet
auch nichts.
Tatsächlich kommen die auch.
Wenn keine direkte Abhilfe möglich ist, wird das Ganze von der BNetzA zur "Konfliktlösung" hochgestuft.
Hierbei werden die Kosten für Installation einer halbwegs vernünftigen Antenne und die in Zusammenhang mit der genauen Zeit stehenden gewerblichen Belange berücksichtigt und gegeneinander abgewogen.
Benötigt ein Gewerbebetrieb zur exakten Arbeitszeiterfassung (Stempelkarte) eine Anlage mit Bezug auf die "amtliche" Zeitreferenz, dann macht BNetzA mehr Druck.
Bei "Otto-Normalverbraucher", bei dem auch andere Zeitinformationen ausreichen, wird es schwieriger, dessen Interessen durchzusetzen.
Im beschriebenen Fall war es die mangelhafte Erdung der Gemeinschaftsantennenanlage. Und Fernsehgeräte, die mit ihren SNTs Ableitströme auf den Koaxkabelschirm leiteten. (Der Schirm wirkt dann wie eine Antenne für die Störungen.)
Gefunden wurde der Fehler, indem man die Wand, wo die Koaxleitung läuft, untersuchte. Etwas weiter weg von der Antennendose waren die Störungen bedeutend geringer. Wurde die gestörte Uhr in einem anderen Zimmer positioniert, synchronisierte sie sogar wieder.
Zeitnah kam dann der Telko-Techniker und hat die vergessene Erdung im Keller nachgebessert.
Die Sache war noch getrennt nach Mietern, die nur die Gemeinschaftsantenne haben wollten und nach denen, die Kabel-TV bevorzugten. Das alte BNC-Patchfeld war nach Schwenk auf NetCologne gegen ein anderes einheitlich auf TV-Kabel (plus Internet nach Wunsch) ausgetauscht worden. Und da das BT3002 recht dünn ist, passten alle Koaxkabel in die vorhandenen Rohre. Jeder Mieter bekam nun im Zuge der Sterntopologie-Umstellung für Internet (und Kabel-TV) seine eingene Strippe. Nur die Panne mit der Erdung.
DCF77 sendet seit 1983 zusätzlich zum amplitudenmodulierten Signal noch ein PSK-Signal aus, was genauer und viel robuster gegen Störungen von SNT, LED-Streifen, Monitoren usw. wäre.
Leider sind die gängigen Funkuhren am Stand von 1973 stehen geblieben...
Wo findet man dazu Informationen? Und gibt es irgendwo einen Schaltplan zum Bau eines passenden Empfängers? Im Netz scheint es keine PSK-fähige Module zu geben.
DCF77 sendet seit 1983 zusätzlich zum amplitudenmodulierten Signal noch
ein PSK-Signal aus, was genauer und viel robuster gegen Störungen von
SNT, LED-Streifen, Monitoren usw. wäre.
Genauer schon.
Aber wirklich robuster gegen Störungen, wenn man statt 10Hz dabei 1,3kHz Bandbreite benötigt?
Ich glaube die Billigempfänger machen mit AM alles richtig.
Interessant. PSK scheint aber in der Industrie noch nicht angekommen zu sein. Dabei scheint es bei PSK so etwas wie eine Austastlücke zu geben, über die Zusatzinformationen gesendet werden könnten. Das scheint die Industrie aber genau so wenig zu interessieren wie Digitaktext bei DAB (das wird auch nur zu unter 1% genutzt).
DCF77 sendet seit 1983 zusätzlich zum amplitudenmodulierten Signal noch
ein PSK-Signal aus, was genauer und viel robuster gegen Störungen von
SNT, LED-Streifen, Monitoren usw. wäre.
Das hilft genau garnichts, wenn ein Störer den Empfänger zustopft. Gemäß der Beschreibung auf Wikipedia muß für die Auswertung der Phasenmodulation der Empfänger deutlich breitbandiger sein.
Ich sehe nicht, dass die Phasenmodulation gegen Störer hilft, sie ist gedacht, bei sauberem Empfang den Sekundenbeginn erheblich stabiler zu bekommen. Damit dürften Frequenzreferenzen schneller einschwingen und stabiler werden.
Für diesen Thread ist weitaus interessanter, dass dort eine externe Antenne verwendet wird:
"Auf diese Weise kann man die Antenne via Koaxkabel weit vom Empfänger
entfernt anordnen, wodurch der Empfang deutlich weniger von
Störstrahlungen anderer Geräte beeinflusst wird."
Hier hat jemand die Phase mit einem ATTiny dekodiert.
Und als ersten Post in dem Threads wurde SW vorgestellt, die die AM dekodiert mit einem Filter nach dem ADC auch mit einem Tiny.
Was alles so geht wenn man etwas davon versteht ;)
Zumindest bis 2031 wird es DCF77 noch geben, bis dahin läuft der Vertrag
der PTB-Braunschweig mit dem Senderbetreiber Media-Broadcast
Wie? Die haben keine eigene Sendeanlage, oder nicht mehr? Typisch Deutschland, alles an Privatfirmen verkaufen. Und dann wird bestimmt gemeckert, wenn Media-Broadcast sagt "Wir wollen mehr Geld, sonst schalten wir euch ab".
Wie? Die haben keine eigene Sendeanlage, oder nicht mehr?
Das steht doch deutlich geschrieben: die PTB als die gesetzliche Zeitbehörde hat einen Vertrag mit dem SENDERBETREIBER, der Fa. MEDIA-BROADCAST über den Betrieb von DCF77 in Mainflingen zur Verbreitung der Zeitsignalw auf Langwelle.
Media-Broadcast ist als Sender-Netzbetreiber privatisierter Nacholger der Bundespost / Deutsche-Telekom und gehört seit 2016 zur Freenet-Gruppe.
Die PTB war nie der Betreiber des Langwellensenders in Mainflingen. Am Senderstandort steht nur eine Atomuhr der PCB, die mit der Hauptuhr in Braunschweig synchronisiert ist.
Media-Broadcast ist als Sender-Netzbetreiber privatisierter Nacholger
der Bundespost / Deutsche-Telekom und gehört seit 2016 zur
Freenet-Gruppe.
Tja, potentiell kritische Infrastruktur vom Staat in die Wirtschaft zu "privatisieren" war schon immer 'ne tolle Idee... Sichert deren Zukunft und auch Bezahlbarkeit durch den Bürger ... nicht.
Die staatliche Bundespost und die staatliche Telekom haben die Preismacht viel unverfrorener ausgenutzt. Nur ohne Konkurrenz und Kontrolle.Ich kann mich noch gut erinnern, dass ein Ortsgespräch 20 Pfennige gekostet hat und beim Ferngespräch die Marktstücke gerade so durchgerattert sind. Und im wilden Osten hat man Jahre auf einen Telefonanschluss gewartet, wenn man überhaupt Einen bekommen hat.
Telefonieren und Internet ist erst billig, seit es private Konkurrenz unter den Netzbetreibern gibt. Und keinen staatlichen Monopolisten, der hinlangt.
Der stereotype Beißreflex gegen Alles, was privatrechtlich organisiert ist und Steuern zahlt, statt verbraucht, taugt bei einfach strukturierten Gemütern aber immer noch, um im Bierdampf die Lufthoheit über den Stammtisch in der Eckkneipe zu erringen.
Ich glaube auch nicht, dass sich jemand über Media-Broadcast, den privaten DCF-77 Senderbetreiber in Mainflingen beklagen muss, schließlich zahlt man als Verbraucher für die Zeitsendungen keinen Cent.
schließlich zahlt man als Verbraucher für die Zeitsendungen keinen Cent.
Indirekt schon. Oder kommt das Geld nicht vom Steuerzahler?
natürlich wird die PTB und damit auch DCF77 aus Steuermitteln finanziert. Das hat den Fiskus aber bislang noch nie daran gehindert, dennoch Gebühren für irgendwelche Genehmigung zu verlangen, obwohl der Beamte, der sie ausstellt schon aus Steuern bezahlt wurde. Schreib doch mal an den Finanzminister, was er von der Idee hält, auf jede Funkuhr eine DCF77 Abgabe zu erheben. Der ist für neue Einnahmequellen sicher dankbar.
Insofern darf man sich freuen, dass man für DCF77 Empfang keinen Cent zahlen muss und man darf getrost darauf vertrauen, dass es nicht billiger wird, wenn statt einem Media Broadcast Mitarbeiter ein staatlich alimentierter PTB-Beamter am Sendekontrollpult in Mainflingen sitzt.
Tja, potentiell kritische Infrastruktur vom Staat in die Wirtschaft zu
"privatisieren" war schon immer 'ne tolle Idee... Sichert deren Zukunft
und auch Bezahlbarkeit durch den Bürger ... nicht.
In diesem DCF-77 Thread wurde schon so viel unnützes Zeug geschrieben, inklusive deiner Einlassung, da kommt es auf diese Abschweifung auch nicht mehr an.
Telefonieren und Internet ist erst billig, seit es private Konkurrenz
unter den Netzbetreibern gibt. Und keinen staatlichen Monopolisten, der
hinlangt.
WENN es die Konkurrenz denn gibt. Wenn es sie nicht gibt (abgelegene Dörfer), sieht das schon ganz anders aus.
Und was passiert, wenn multinationale Kartelle aus wenigen Großkonzernen den Markt unter sich aufteilen, können wir gerade bei den Mineralölpreisen erleben.
Aber natürlich, Kapitalismus ist so toll und das einzig wahre.
Der stereotype Beißreflex gegen Alles, was privatrechtlich organisiert
ist und Steuern zahlt, statt verbraucht, taugt bei einfach
strukturierten Gemütern aber immer noch, um im Bierdampf die Lufthoheit
über den Stammtisch in der Eckkneipe zu erringen.
Vielleicht mag es noch nicht zu dir vorgedrungen sein, dass sehr große privatrechtliche Unternehmen oft erstaunlich wenig Steuern zahlen, gemessen an ihren Gewinnen. Ganz im Gegenteil zu Kleinunternehmen sowie den "dummen Verbrauchern", die einen wesentlichen Teil ihres Einkommens an den Staat abführen.
Der stereotype Beißreflex gegen Alles, was privatrechtlich organisiert
ist und Steuern zahlt, statt verbraucht, taugt bei einfach
strukturierten Gemütern aber immer noch, um im Bierdampf die Lufthoheit
über den Stammtisch in der Eckkneipe zu erringen.
Da ist zwar was dran, doch Media-Broadcast ist ja quasi auch ein Monopolist und handelt entsprechend.
Ich glaube auch nicht, dass sich jemand über Media-Broadcast, den
privaten DCF-77 Senderbetreiber in Mainflingen beklagen muss,
schließlich zahlt man als Verbraucher für die Zeitsendungen keinen Cent.
Direkt zwar nicht, doch indirekt dann doch (über die Steuern).
Der stereotype Beißreflex gegen Alles, was privatrechtlich organisiert
ist und Steuern zahlt, statt verbraucht, taugt bei einfach
strukturierten Gemütern aber immer noch, um im Bierdampf die Lufthoheit
über den Stammtisch in der Eckkneipe zu erringen.
• Mit welchem Modul hab Ihr die besten Empfangs-Erfahrungen gemacht?
• Was muss ich in Bezug auf die Signal-Adaptierung zwischen
DCF77-Empänger und der Steuerungsplatine beachten (Kompatibilität)?
• Was gibt es sonst noch zu beachten?
Ich bin gespannt auf Eure qualifizierten und hilfreichen Antworten.
Vielen Dank und eine guten Empfang wünscht Euch - Rolf
Yep,
so sieht "mein" MSF60 Empfängermodul (prinzipiell genauso wie ein DCF77-Modul) aus, das hier im Video mit der grünen Leuchtdiode kurz zu sehen ist.
Mit Stromschnittstelle. Über die zwei Drähte läuft "Betriebsstrom" und das MSF60- bzw. DCF77-Signal. (Optokoppler).
ciao
gustav
P.S:
Muss nochmal suchen, wo es jetzt noch die Bausteine zu kaufen gibt. Auf der alten HKW-Seite bzw. EFR-Seite sind die Teile zwar gelistet, aber ohne Preisinfo bzw. Kaufoption.
so sieht "mein" MSF60 Empfängermodul [..] aus
Mit Stromschnittstelle. Über die zwei Drähte läuft "Betriebsstrom" und
das MSF60- bzw. DCF77-Signal. (Optokoppler).
Hast Du die Schaltung (Speisung mit Stromschnittstelle) schon gezeigt?
P.S:
Muss nochmal suchen, wo es jetzt noch die Bausteine zu kaufen gibt.
Über den Ali gibt es DCF-Empfängerchen, da sollte es doch auch welche für die beiden anderen Zeitsender geben? Wenn ich das richtig sehe, wäre ein Umbau machbar, so man den passenden Quarz findet. Das sind simple Geradeausempfänger, das Datenblatt des sehr verbreiteten ICs findet sich in einem anderen Thread.
Oder müssen es unbedingt diese sein:
Auf
der alten HKW-Seite bzw. EFR-Seite sind die Teile zwar gelistet, aber
ohne Preisinfo bzw. Kaufoption.
Jetzt habe ich den Canduino Empfänger hier.
Gestern musste ich mich um ein paar Uhren einer Freundin kümmern und da alles auf dem Tisch so voll war, ist mir das Set auf den Boden gefallen.
Die Ferritstabantenne ist augenscheinlich nicht gebrochen, kann sie trotzdem "verstimmt" sein?
Sie werben insbesondere mit der Qualität der Antenne.
Kann ich das am Oszi feststellen, wenn ich die über den Funktionsgenerator "anfunke"?
Kann ich das am Oszi feststellen, wenn ich die über den
Funktionsgenerator "anfunke"?
Ja, eine einzige Windung auf den Ferritstab aufbringen
und am Oszillograf anschließen, damit der Schwingkreis
nur wenig belastet wird. Damit kannst du dann auf
Resonanz testen.
Nicht vergessen den Tastkopf auf 1:10 zu stellen und die wirksame
Eingangskapazität (ca. 10 pF) mit zu berücksichtigen.
Je nach Empfängerschaltung kann man das Signal evtl. auch nach einem Verstärker abnehmen. Ich habe vor xx-Jahren meine diskreten Aufbauten optimiert, indem ich einem Funktionsgenerator durchgestimmt und das Maximum gesucht habe,
Wäre echt blöd, wenn ich mit dem Thema beginne und dann vielleicht nur
Mist empfange, weil die Antenne hin ist.
Kasperletheater, Bedenkenträgerei.
Als wir mangels Internet noch eigenständig handeln durften, hätten wir den Empfänger in Betrieb genommen und geschaut, ob der sinnvolle Signale ausgibt. Weiteren Aufwand hätte man erst getrieben, wenn das nicht der Fall war.
Als wir mangels Internet noch eigenständig handeln durften, hätten wir
den Empfänger in Betrieb genommen und geschaut, ob der sinnvolle Signale
ausgibt.
Das ist richtig und würde ich üblicherweise auch so machen, aber mich interessieren hier vor allem die Störungen durch Netzteile und all so was.
Wie schon vorher geschrieben, bei mir klappt es mit den Uhren und da weiß ich ja schon was ich empfangen werde.
Das mit den Störungen war mir völlig neu und hätte im Leben nicht gedacht, dass ein hochfrequentes Netzteil bei der sehr niedrigen Frequenz zu Störungen führt.
Wenn ich dann evtl. schon Störungen mitbringe, weiß ich natürlich nicht was nun echte Störungen sind oder von der evtl. defekten Antenne kommt. Und da ich auch sonst keine Erfahrung von der Materie habe, sollten die Messwerkzeuge schon in Ordnung sein.
Man könnte das DCF-Signal auch auf Bluetooth aufmodulieren und BT-Uhren
nutzen oder sich selber eine bauen.
Ja, oder man steckt den Aufwand darin NTP-basierte Uhren zu bauen... bzw kauft solch eine Uhr. NTP ist häufig deutlich genauer als die einfachen Empfänger die in den Funkuhren so verbaut werden. Da hat man dann sogar eine Lösung die man einfach erweitern kann weil sie einfache Standards einsetzt. (Vorsicht: diese TS01 Zeitserver sind Schrott, da ist die PPS-Leitung nicht verbunden und man braucht Spezialsoftware die über ein eigenes Protokoll auf dem NTP-Port spricht)
Zur Diagnose würde ich persönlich vorschlagen eine 2. Uhr an den Ort zu tragen wo der Empfang schlecht ist, und dann zu schauen, ob sich die synchronisieren kann. Generell soll der Empfang tagsüber schlechter als nachts sein.
Will man das wirklich diagnostizieren, so könnte man eine Spule bauen, die an den Eingang eines Audiorekorders/Soundkarte mit hoher Abtastrate (z.Bsp. 192 kHz) schalten, und das Ergebnis dann beispielsweise im Audacity anschauen. Die 77.5 kHz sollten grob in der Mitte sein, und man sieht dann direkt ob da viel Störung drum herum ist oder nicht. Wenn man eh einen tragbaren Audiorekorder hat, der so was kann, kann man den direkt dafür verwenden.
Zur Diagnose würde ich persönlich vorschlagen eine 2. Uhr an den Ort zu
tragen wo der Empfang schlecht ist, und dann zu schauen, ob sich die
synchronisieren kann. Generell soll der Empfang tagsüber schlechter als
nachts sein.
Dazu muss man wissen wann die Uhr sich synchronisiert.
Meine Uhr im Bad macht das irgendwann nachts um zwei Uhr.
Das kann man sehen, weil sie wohl durch die Feuchtigkeit der Jahre so ihre Probleme hat und dann stundenlang irgendwas anzeigt.
Bei der im Wohnzimmer weiß ich das nicht einmal.
Also muss man doch sicher erstmal etwas bauen, das den genauen Zeitpunkt der Synchronisation auch an dem Ort feststellt, wo diese Uhr betrieben wird. Sehe ich das richtig?
Nicht alle DCF77-Uhren synchronisieren regelmäßig genau zur selben Zeit. Es kommt auch auf ihre SW an. Spätestens, wenn Du die Batterien erneuerst, müssen sie neue Zeit holen.
Uhren, die recht ungenau sind, werden z.B. auch nicht genau 02:00 Uhr täglich das Impulstelegramm holen, sondern dann, wenn sie glauben das jetzt diese Zeit ist.
Bei ungünstiger SW holen sie die DCF-Zeit vor der Sommerzeitumschaltung und gehen deshalb einen ganzen Tag falsch (wie mein Wecker).
.. und gehen deshalb einen ganzen Tag falsch (wie
mein Wecker).
Meine vor kurzem gekaufte Wetterstation, die wohl nicht tut, was in der Anleitung steht:
"Die Uhrzeit wird täglich um 01:00, 02:00 und 03:00 Uhr synchronisiert. Es wird eine erneute Synchronisation um 04:00 und 05:00 Uhr durchgeführt."
Das hat mit dem Titel "DCF77 Empfangsprobleme bei Störungen" nichts zu tun, das ist lediglich beschissene Software, weshalb sie erst am Folgetag MESZ anzeigte.
Hast Du die Schaltung (Speisung mit Stromschnittstelle) schon gezeigt?
Leider kein besseres Bild mehr gefunden.
Die Schaltung besticht durch ihre verblüffende Einfachheit. Die zwei "Telefonaderanschlüsse" zum Empfangsmodul können auch verpolt werden.
Hast Du die Schaltung (Speisung mit Stromschnittstelle) schon gezeigt?
Leider kein besseres Bild mehr gefunden.
Erstmal Danke!
Die Schaltung besticht durch ihre verblüffende Einfachheit.
Diese "verblüffende Einfachheit" will sich verstecken, aber da gerade Ostern war, habe ich sie erfolgreich gesucht.
Der Optokoppler scheint mir überflüssig und ist auf Deinem Foto auch nicht vorhanden. Mir ist unklar, was oben die +8V und rechts die 5V VDD sollen bzw. woher die kommen.
Die zwei
"Telefonaderanschlüsse" zum Empfangsmodul können auch verpolt werden.
Zumindest dem Optokoppler ist das nicht egal. Ich erkenne nicht, wie die Spannung für das Empfangsmodul geregelt wird und wie hoch die Spannung auf der 'Telefonleitung' sein darf.
Das Prinzip scheint mir klar, durch die LED ändert sich die Stromaufnahme, die beiden NPN verstärken nur den hochohmigen Ausgang des MSF-Moduls.
Bleibt noch die Frage, wie die Ankopplung an den AVR aussieht.
Hier mal meine Erfahrungen mit einer Eigenbau DCF77,5kHz-Uhr, welche ich vor rel. langer Zeit gebaut hatte. Darüber hatte ich bereits schon mal berichtet.
Wolle G. schrieb im Beitrag #7289905:
Meine Funkuhr läuft mit einem Geradeausempfänger und digitalen
Schaltkreisen ohne Mikrocontroller seit Ende der 70er Jahre problemlos.
Die 7 Segment-Anzeige für Stunde, Minute und Sekunde besteht aus
je 4 LED pro Balken. Stromverbrauch liegt bei ca. 2,4W.
Zur Prüfung, ob ein Zeitpaket richtig empfangen wurde, wird bei zwei
hintereinander folgenden Paketen geprüft, ob das vorherige Paket sich um
1 Minute unterscheidet.
Falschanzeigen konnte ich noch nicht entdecken.
Bei Interesse könnte ich weitere Details vorstellen.
Die Schaltung besticht durch ihre verblüffende Einfachheit.
Diese "verblüffende Einfachheit" will sich verstecken, aber da gerade
Ostern war, habe ich sie erfolgreich gesucht.
Die Lastmodulation lässt sich sicherlich auch mit einem einzelnen PNP realisieren. Und die LED ist natürlich auch optional und kann entfallen.
Der Optokoppler scheint mir überflüssig und ist auf Deinem Foto auch
nicht vorhanden. Mir ist unklar, was oben die +8V und rechts die 5V VDD
sollen bzw. woher die kommen.
Der Optokoppler sorgt für eine galvanische Trennung zwischen Stromschleife und Controller. Wenn die nicht benötigt wird, dann kann der Teil samt T1 entfallen.
Die Betriebsspannungen für den isolierten Teil (8 V) und den Controller (5 bzw 3,3 V) müssen in der Anwendung bereitgestellt werden. Die 8 V müssen natürlich vom Controllerteil galvanisch getrennt sein, also über einen DC/DC-Wandler oder eine eigene Trafowicklung.
Ohne galvanische Trennung entfällt das alles und R2 geht direkt auf T2.
Die zwei
"Telefonaderanschlüsse" zum Empfangsmodul können auch verpolt werden.
Zumindest dem Optokoppler ist das nicht egal. Ich erkenne nicht, wie die
Spannung für das Empfangsmodul geregelt wird und wie hoch die Spannung
auf der 'Telefonleitung' sein darf.
Der Optokoppler merkt nichts von der Verpolung. Der Strom fließt immer von braun nach weiss. Im Ruhefall 1,5 mA (oder was das Modul halt braucht), während der Pulse zusätzlich 12 mA durch T3.
Die Dioden D6-D9 bilden einen Brückengleichrichter. Damit is es dem Senderteil egal wie herum die Leitung angeschlossen wird. Hinter dem Gleichrichter ist die Polarität immer die gleiche, auch wenn braun und weiss vertauscht werden.
Das Modul sieht die 8 V minus drei Diodenstrecken. Es bleibt zu vermuten, dass das MSF60-Modul "FBM10030R" (von HKW?) mit ca 5 V betrieben wird. Anderenfalls müsste man hinter D11 noch einen Widerstand und eine Z-Diode einfügen.
Bleibt noch die Frage, wie die Ankopplung an den AVR aussieht.
Letztendlich kann hier jeder beliebige MSF/DCF-Decoder-Code laufen. Das Datenprotokoll ist ja immer das gleiche. Die Pulse haben die gleiche Polatität wie am Ausgang des Empfängermoduls.
Dake @Soul_E für Fotosuche und Erklärung. Ich habe wohl tatsächlich hier einmal irgendwann dasselbe Bild eingestellt gehabt, auf die Schnelle aber eben nicht wiedergefunden.
(Und noch ein anderes Bild, wo der Conrad-Emfänger wahlweise angeschlossen werden kann.)
Der Bürk-Mobatime-"Zeitdienst"-Empfänger AD450 braucht mindestens 8V an Betriebsspannung.
Unter 8V kann es passieren, dass Signale sogar invertiert ausgegeben werden.
Es ist auch nicht die Originalschaltung von denen, sonst hätte ich womöglich noch deren Abmahnanwalt auf der Matte stehen. Technische Unterlagen könnten sie mir auf diesbezügliche schriftliche Anfrag hin leider nicht zur verfügung stellen. Habe noch die Originalrechnung mit Seriennummer, wo mein Name und meine alte Wohnadresse draufstehen.
Mir kann aber keiner verbieten, was ich durch zahlreiche Experimente selber herausgefunden hatte, irgendwie zur Funktion zu bringen.
Das Prinzip der Stromschnittstelle funktioniert offensichtlich auch mit anderen Modulen, wie mit dem gezeigten MSF60-Empfänger von HKW.
Es ist auch nicht die Originalschaltung von denen, sonst hätte ich
womöglich noch deren Abmahnanwalt auf der Matte stehen.
Das lässt sich relativ leicht vermeiden, wenn Du zwei Punkte berücksichtigst:
Technische Konzepte, darunter auch elektronische Schaltungen, können Patentschutz unterliegen. Damit ist die Schaltung öffentlich bekannt und darf auch von jedermann veröffentlicht, oder zur privaten Nutzung nachgebaut werden. Eine kommerzielle Nutzung erfordert jedoch eine Lizenz des Patentinhabers.
Ein Patent dürfte hier nicht vorliegen, dafür ist die Schöpfungshöhe zu gering. Stromschleifen mit Lastmodulation kennen wir seit Jahrzehnten von Industrie-Sensoren ("4..20 mA").
Graphische Darstellungen und Fotos unterliegen dem Urheberrecht. Damit ist der Schaltplan als Zeichnungswerk geschützt, aber nicht das was darauf zu sehen ist. Wenn Du den abmalst oder im CAD nachzeichnest, ist das Dein eigenes Werk und Du darfst es veröffentlichen. Originalunterlagen scannen und hochladen kann aber potentiell problematisch sein.
Ich würde der Basis von T4 noch einen Vorwiderstand gönnen (~1 kOhm). Nur für den Fall, falls man mal an ein Zeitgebermodul gerät, was keinen OC-Ausgang hat.
Ich würde der Basis von T4 noch einen Vorwiderstand gönnen (~1 kOhm).
Nur für den Fall, falls man mal an ein Zeitgebermodul gerät, was keinen
OC-Ausgang hat.
Warum erzählst du das mir? Diese Schaltung ist nicht von mir, ich habe die nur gezeigt, weil der Karl-Gustav seinen eigenen Kram nicht wiederfindet und das von ihm gepostete Bild unleserlich ist.
Zu potenziellen "anderen" Anwendungsfällen möchte ich nichts sagen.
Die gezeigte Schaltung war für genau den und keinen anderen Zweck mit den Baugruppen ausprobiert worden und funktioniert auch.
Und da war ein Profi-Antennen-Modul für DCF77-Empfang dran, so wie es der TO in Erfahrung bringen wollte. Und wie man das dann anklemmt.
Völlig ungeachtet des Preises suche ein professionelles
Modul von höchster Qualität, Güte und Zuverlässigkeit mit Hilfe dessen
ich die 3 Uhren erfolgreich umrüsten könnte.
Wenn Internet sicher genug zur Verfügung steht, würde ich nicht versuchen, trotz vielleicht widriger DCF77 Empfangsprobleme das mit einem "besserem" Empfänger zu lösen. Ich würde vermutlich einen NTP-DCF77 Konverter nehmen und nicht die 77.5kHz übertragen sondern das entsprechende Rechteck ( wie vom Empfänger) in die Uhr einspeisen. Per Kabel.
Wenn man den Ehrgeiz hat, das DCF77-Empfangsproblem zu lösen, ist das natürlich keine Lösung.
Habe ständig beim Notebook die Meldung:
Sync mit time service failed.
Keine Ahnung, wieso sich die Rechneruhr nicht synchronisiert.
(Port 123 ist doch offen.)
Wollte sagen, auf I-Net-Zeit ist auch kein Verlass.
OK, sorry OT
Ist Win 11. "Für Ihre VSDM Domäne ist Hardwarevorraussetzung nicht gegeben."
Oder so geht die Fehlermeldung.
"...Dieses Problem kann auftreten, wenn Ihr Computer Synchronisierungsanforderungen mithilfe des symmetrischen aktiven Modus sendet. Standardmäßig sind Windows Server 2003-Domänencontroller als Zeitserver konfiguriert und verwenden den symmetrischen aktiven Modus zum Senden von Synchronisierungsanforderungen. Einige NTP-Server, die Windows nicht ausführen, reagieren nur auf Anforderungen, die den Clientmodus verwenden..."
Alles versucht, kein Erfolg.
w32tm /config /manualpeerlist:<NTP_server_IP_Address>,0x8 /syncfromflags:MANUAL
net stop w32time
net start w32time
w32tm /resync
Mit PTB geht es genausowenig.
Muss Uhr ab und zu manuell nachstellen.
Geht auf CMOS.
Besser anderen Thread aufmachen.
/OT