NoName-DCF-77 Funkuhren (Abbildungen im Anhang). Ich habe 3 Solcher Funkuhren, die rein technisch tadellos funktionieren, wenn da nicht die schlechten Empfangsverhältnisse wären. Die Stahlbetonbauweise sowie grossflächige Wärmedämmverglasungen tragen erfolgreich zur Abschirmung der LW-Funksignale bei. Beruflich komme ich u. a. aus der drahtlosen Nachrichtentechnik (Analog- u. Digitalfunk, Richtfunk, etc.). Ich kenne mich mit prof. Funkpeilungen-Peilungen gut aus und kann daher sicherstellen, dass die Ferritantennen in den Uhren exakt 90° zur Richtung Mainflingen ausgerichtet sind und die Ferritstäbe somit magnetisch optimal durchflutet werden. Die Entfernung meines Wohnorts zum DCF77- Sender in Mainflingen (Hessen) beträgt Luftlinie nur 279Km. Da die Langwellenausbreitung hauptsächlich über die Bodenwelle stattfindet (Raumwelle zu instabil) und wir bei 77,5KHz von einer Wellenlänge Lambda = von 3'893,71 Metern sprechen, können wir das Thema Reflexionen ausklammern. Trotz meiner Bemühungen bleibt die automatische Umstellung der Sommer- wie auch der Winterzeit vollständig aus. Erst wenn ich die Uhren auf den Balkon (Freiraum) stelle und die Sync-Taste betätige, empfangen alle drei Uhren das Langwellen-Signal und zeigen innert weniger Sekunden die korrekte Zeit an. Stelle ich die Uhren wieder an ihren gewohnten Platz in der Wohnung, dann zeigen diese nach einigen Tagen wieder falsche Zeiten an (ohne Funksignal schlechte Ganggenauigkeit). Für mich ein klartes Indiz für mangelhafte Feldstärke. Mögliche Lösungsansätze: Nun habe ich hier im Forum mehrfach gelesen, dass es unterschiedliche Qualität bei den Empfangsmodulen gibt. Ich habe allerdings aber auch vernommen, dass auf diesem Markt allerlei untaugliches Material herumschwirrt. Völlig ungeachtet des Preises suche ein professionelles Modul von höchster Qualität, Güte und Zuverlässigkeit mit Hilfe dessen ich die 3 Uhren erfolgreich umrüsten könnte. Kompatibilität: Keinerlei Schaltpläne vorhanden! Wie den Fotos zu entnehmen ist, geht von der DCF77-Platine ein 4-adriges, graues Flachkabel zur Steuerplatine. Ich habe noch nichts gemessen (Oszilloskop defekt), gehe jedoch davon aus, dass davon mindestens 2 Leitungen der Stromversorgung dienen. So bleiben also noch 2 Leitungen für die Signalübertragung Richtung Steuerplatine übrig. Fragen: • Mit welchem Modul hab Ihr die besten Empfangs-Erfahrungen gemacht? • Was muss ich in Bezug auf die Signal-Adaptierung zwischen DCF77-Empänger und der Steuerungsplatine beachten (Kompatibilität)? • Was gibt es sonst noch zu beachten? Ich bin gespannt auf Eure qualifizierten und hilfreichen Antworten. Vielen Dank und eine guten Empfang wünscht Euch - Rolf
Schaltnetzteile können prima DCF Jammer sein, insbesondere wenn die Elkos am austrocknen sind.
H. H. schrieb: > Schaltnetzteile können prima DCF Jammer sein, insbesondere wenn die > Elkos am austrocknen sind. Und Schaltnetzteile sind heute fast überall, in LED-Lampen, Steckernetzteilen, Heimelektronik usw. Bei mir hat eine lange Led-Leiste DCF77 völlig zunichte gemacht. Old-Papa
Wenn es denn ein Modul sein darf: https://www.ebay.de/itm/266540343843 Die sind zwar teurer - allerdings auch um Welten besser als der Kram vom großen C, P..lin, Alibaba und Co. Man kann da auch einige Kommentare finden, wenn man nach DFC77-Empfänger googelt...
Und dabei muss die Störung nicht um 77,5 kHz sein. Oft sind die Module 'international', können sich also auch auf andere Zeitsender abstimmen. Ist ein stärkerer Störer in der nähe dieser Frequenzen könnte das Modul versuchen darauf zu syncen... oder der Eingangskreis wird einfach in die Übersteuerung gedrückt. Ferritantenne mit TIA (also Breitbandig, ggf mit Bandpass 30k-96k) an Soundkarte und mit Spekrumlab mal nachschauen? Oder einen Spekki mit Antenne vom AG ausleihen? Einfachster Test: Da die Uhren meist mit Batterie arbeiten, Haussicherung raus, an Uhren kurz die Bat raus , und schauen ob sie dann Empfangen. Wenn der alte Apple-Plasma-Bildschirm an ist, hat bei mir auch keine Uhr im Raum mehr sync.
https://github.com/villamvadasz/DCF77_CH341_decoder Ich habe Spaßweise mit einer USB Adapter den DCF77 gelesen. Und dann am PC dekodiert. Ohne MeteoTime, das darf man ja nicht :) Wobei ehrlich gesagt man kann ja den Code fast überall finden.
Andras H. schrieb: > Ohne MeteoTime, das darf man ja nicht Wo steht das? zutreffend ist: die gewerbliche Nutzung von Meteo-Time Daten in Produkten ist lizensierten industriellen Unternehmen vorbehalten.
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Al schrieb: > Wo steht das? Das weiss ich nicht mehr. Aber so wie ich das Forum hier damals gelesen habe, darf man den Code nicht Posten. Ich meine (bin nicht sicher habe nie konkret nachgeguckt nur hier irgendwo gelesen), dass MeteoTime zahlungspflichtig ist. Man darf MeteoTime nicht entschlüsseln, auch wenn man weiss, welcher Algorithmus genommen wird und, dass die Zeit als Schlüssel genommen wird. Damals konnte man auch im Netz darüber sehr wenig finden. Nur eine C# Implementierung was offensichtlich aus einer C Code umgeschrieben wurde. Vielleicht hat sich das seit dem geändert? Oder weißt du hier etwas konkretes?
Es gibt für den Arduino und ESP32 eine Software die aus dem NTP aus dem Internet ein DFC77 Signal erzeugt das man in die Antenne einspeisen kann. https://github.com/SensorsIot/DCF77-Transmitter-for-ESP32
Andras H. schrieb: > Aber so wie ich das Forum hier damals gelesen habe, darf man den Code > nicht Posten. Fremden Code ohne ausdrückliche Erlaubnis zu posten ist immer problematisch, das sollte man lassen. Verlinken auf eine öffentliche und legale Seite darf man.
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Al schrieb: > Andras H. schrieb: >> Ohne MeteoTime, das darf man ja nicht > > Wo steht das? Falls die Daten verschlüsselt sind, egal wie primitv diese Verschlüsselung auch ist, dann ist das Umgehen der Verschlüsselung strafbar. Es gilt § 202a StGB. Aber: Amtsgericht Jülich, Az.: 17 Cs – 230 Js 99/21 – 55/23 "Die Strafbarkeit wegen Ausspähens von Daten wird ausgeschlossen, wenn der Zugang zu den Daten durch allgemein verfügbare Hilfsmittel ermöglicht wird."
Rüdiger B. schrieb: > Es gibt für den Arduino und ESP32 eine Software die aus dem NTP > aus dem > Internet ein DFC77 Signal erzeugt das man in die Antenne einspeisen > kann. > https://github.com/SensorsIot/DCF77-Transmitter-for-ESP32 YMMD ;) Das ist mal eine für 2026 passende Lösung ;) Oliver
Der Zeitdienst Bürk Mobatime für 170,- Euro hat Schwundregelung und funktioniert noch im Abstand von 2m vom alten Röhrenfernseher, dessen Zeilenfrequenzoberwellen knapp an der 77,5 kHz vorbeischrammen. http://www.zeitdienst-shop.de/DCF-77-Funkempfaenger-AD-450 Allerdings braucht der eine spezielle Ansteuerung, Stichwort "Stromschnittstelle". ciao gustav BTW: Afaik hatte den die Deutsche Bahn noch für ihre Hauptuhrensteuerung.
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Rolf G. schrieb: > Erst wenn ich die Uhren auf den > Balkon (Freiraum) stelle und die Sync-Taste betätige, empfangen alle > drei Uhren das Langwellen-Signal Dann würde ich mir gern mal das Signal z.B. am Ferritstab abgreifen und mit dem Oszi ansehen, ob wirklich der schlechte Empfang oder STörungen die Ursache sind? Bei uns waren in Rechnernähe so viel Störungen, dass der Empfänger nur auf dem Fensterbrett ausreichend zuverlässig funktionierte. Andererseits zeigt mein beiliegendes DCF-Bild noch weitere LW Sender.
evtl ist die Ferritantenne nur schlecht abgestimmt - das Parallel-C auf der Platine wird ja auch 5 oder 10% Toleranz haben. Also mit dem Scope messen.. Schon mal eine andere DCF Uhr probiert was die tut?
Lu schrieb: > Dann würde ich mir gern mal das Signal z.B. am Ferritstab abgreifen und > mit dem Oszi ansehen, ob wirklich der schlechte Empfang oder STörungen > die Ursache sind? Schlechte Idee. Erstens ist die Empfangsspannung am Ferritstab zu klein für ein gewöhnliches Oszi und zum Zweiten wird allein die Berührung des Schwingkreises der Ferritstab-Spule den Kreis verstimmen und das "Messergebnis" verfälschen.
Eine einfache helle LED am Datenausgang verrät einem schon sehr oft ob es gerade Störung gibt oder nicht und welche Position im Haus mit welcher Ausrichtung zum besten Ergebnis führt aber grundsätzlich kenne ich dieses Problem auch und das an unterschiedlichen Standorten bei Stuttgart. Klaus.
Karl B. schrieb: > Der Zeitdienst Bürk Mobatime für 170,- Euro hat Schwundregelung Das funktioniert aber auch nicht überall, und ist auch nicht störsicher. Bei uns auf Arbeit wird auch diese durch die Oberleitungen gestört, ganz besonders wenn Züge vorbei fahren.
René H. schrieb: > Bei uns auf Arbeit wird auch diese durch die Oberleitungen gestört, ganz > besonders wenn Züge vorbei fahren. Die BNetzA schlägt für solche Fälle vor, eine "Problembehandlung" durchzuführen. Bekanntlich ist 77,5 kHz eine "geschützte" Frequenz. Meistens endet das dann damit, dass die Antenne einen geeigneteren Standort bekommt. Das ist beim AD450-Empfänger relativ leicht zu bewerkstelligen. Die Länge des Kabels ist recht großzügig bemessen. Ein zweiadriges unabgeschirmtes Telefonkabel (JYY) bis zu 200 m kann verwendet werden. Dabei braucht man beim Anschluss auf die "Polung" der Adern nicht zu achten. Das nur nebenbei. Das ist eben der Vorzug einer dort verwendeten "Stromschnittstelle". Und Ableitung des Kabels und (Extra-Stromquelle -Trafonetzteil) können per Optokoppler blitzschutzgerecht separiert werden von der übrigen Auswerteschaltung. Prinzip im Bild. ciao gustav
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Karl B. schrieb: > Das ist beim AD450-Empfänger relativ leicht zu bewerkstelligen. Bei uns nicht. Alles probiert. Unsere Hütte steht genau zwischen den Gleisen, also rundrum Oberleitungen. Das ist jetzt aber kein Fall für die BNetzA (Privates Gerät).
Man könnte vielleicht noch versuchen den Empfängereingang extrem schmalbandig zu machen, mit einen 77,5kHz Quarz, als Filter am Eingang. Es gab mal welche, aber heute wird es sehr schwierig sein so einen zu bekommen. Da bleibt warscheinlich nur Sonderanfertigung. http://andyquarz.de/ http://www.amidon.de/contents/de/d495.html
von René H. schrieb: >Also wie ein Schalter in ein Kabel? Wie hier im Schaltplan, aber mit nur ein Quarz. https://de.wikipedia.org/wiki/Quarzfilter
Was bedeuten die ganzen Angaben? "Cp" kann man erkennen, den Rest aber nicht.
Karl B. schrieb: > Bekanntlich ist 77,5 kHz eine "geschützte" Frequenz. Ich habe das schon einmal mit denen (BNetzA) diskutiert. Das sind ein paar 100km von Frankfurt aus danach ist es wurscht, weil sonst alle smarmeter (das ist Jet lzt meine Interpretation der Antwort!) vom Netz gehen müssten. Schaltnetzteile ja, aber smart Meter PLC ist eine andere Liga in dem band! 73
Ich wohne 400 km von Mainflingen und kann DCF77 auch im Keller neben dem Smartmeter noch empfangen. Der sendet nur alle 15 Minuten für einen Sekundenbruchteil. Ich kann auch die Smartmeter der Nachbarn empfangen, die rattern alle nacheinander durch, aber der Arbeitszyklus ist wirklich nicht der Rede wert. Ich habe einige Zeit lang Amateurfunk im 136 kHz Band gemacht und die meisten Störungen kamen von Schaltnetzteilen und Solarwechselrichtern, bzw. den harmonischen Emissionen davon.
René H. schrieb: > Bei uns nicht. Alles probiert. Dann ist das als "Industriebereich" einzustufen. Zitat: "...Grundnormen (z.B. DIN EN 61000-6-3 / 6-4): Diese Normen definieren Grenzwerte für Wohn-, Geschäfts- und Gewerbebereiche (6-3) sowie für Industriebereiche (6-4). Sie regeln sowohl leitungsgebundene als auch gestrahlte Störungen..." /Zitat Quelle: Suchbegriff: "Hochfrequente Störaussendungen" Mein ehemaliger Arbeitskollege sagte mir, in der Werkshalle würde noch nicht einmal mehr das Smartphone funktionieren, so stark wäre der Störpegel.(Plasmaschneider etc.) Und ein Amateurfunker in Duisburg Ruhrort direkt neben dem Walzwerk hatte so starkes QRM, dass das Funken nur zu bestimmten Zeiten ging. Wie gesagt, auf den Empfangsort kommt es auch ein bisschen an. ciao gustav
René H. schrieb: > Was bedeuten die ganzen Angaben? "Cp" kann man erkennen, den Rest aber > nicht. Das sind die Elemente des Ersatzschaltbildes des Quarzes: https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingquarz#/media/Datei:8MHz_Crystal_VNWA.png Cp=Co, Lm=L, Cm=C
Günter L. schrieb: > Man könnte vielleicht noch versuchen den Empfängereingang > extrem schmalbandig zu machen, mit einen 77,5kHz Quarz, > als Filter am Eingang. Viele Empfänger haben schon ein Quarzfilter. Aber wenn der Störer breitbandig oder direkt auf der Empfangsfrequenz ist, nützt das auch nichts mehr.
Karl B. schrieb: > René H. schrieb: >> Bei uns nicht. Alles probiert. > > Dann ist das als "Industriebereich" einzustufen. > Zitat: > "...Grundnormen (z.B. DIN EN 61000-6-3 / 6-4): Diese Normen definieren > Grenzwerte für Wohn-, Geschäfts- und Gewerbebereiche (6-3) sowie für > Industriebereiche (6-4). Sie regeln sowohl leitungsgebundene als auch > gestrahlte Störungen..." > /Zitat > Quelle: > Suchbegriff: "Hochfrequente Störaussendungen" > > Mein ehemaliger Arbeitskollege sagte mir, in der Werkshalle würde noch > nicht einmal mehr das Smartphone funktionieren, so stark wäre der > Störpegel.(Plasmaschneider etc.) Und ein Amateurfunker in Duisburg > Ruhrort direkt neben dem Walzwerk hatte so starkes QRM, dass das Funken > nur zu bestimmten Zeiten ging. > > Wie gesagt, auf den Empfangsort kommt es auch ein bisschen an. > > ciao > gustav Mur ist der Frequenzbereich erst seit kurzem in diesen Normen geregelt... Ob die EN schon publiziert wurde...ka... 73
Günter L. schrieb: > Man könnte vielleicht noch versuchen den Empfängereingang > extrem schmalbandig zu machen, mit einen 77,5kHz Quarz, > als Filter am Eingang. Es gab mal welche, aber heute wird es > sehr schwierig sein so einen zu bekommen. Da bleibt warscheinlich > nur Sonderanfertigung. Quatsch, alle üblichen Empfängermodule sind Geradeausempfänger. Das kleine, runde Ding, was wie ein Uhrenquarz aussieht, hat 77,5 kHz. Ich kenne leider keine Werte zu dessen Güte, mit den Riesenquarzen der 70er-Jahre konnte man 15Hz Bandbreite erreichen. Das hilft aber nichts, wenn erheblich starke Felder abseits der Nennfrequenz den Empfänger zustopfen, da spricht man von Weitabselektion. Res schrieb: > Ich wohne 400 km von Mainflingen und kann DCF77 auch im Keller neben dem > Smartmeter noch empfangen. Das trifft auf die Masse aller Kunden zu, die DCF-Uhren und Wetterstationen von Lidl und Co. funktionieren einfach.
Manfred P. schrieb: > Quatsch, alle üblichen Empfängermodule sind Geradeausempfänger. Das > kleine, runde Ding, was wie ein Uhrenquarz aussieht, hat 77,5 kHz. Ich > kenne leider keine Werte zu dessen Güte, mit den Riesenquarzen der > 70er-Jahre konnte man 15Hz Bandbreite erreichen. Das ist ein Quarz. > Res schrieb: >> Ich wohne 400 km von Mainflingen und kann DCF77 auch im Keller neben dem >> Smartmeter noch empfangen. > > Das trifft auf die Masse aller Kunden zu, die DCF-Uhren und > Wetterstationen von Lidl und Co. funktionieren einfach. Die Masse aller Uhren stellt sich nur ein-zwei mal am Tag bzw. richtiger in der Nacht (1-3 Uhr), wenn das Störspektrum am geringsten ist. Ansonsten kullern sie wie normale Quarzuhren durch. Das reicht ja auch völlig aus. Old-Papa
Wenn ich mich erinnere, wurde der DCF77 auch in Amerika und Afrika schon erfolgreich empfangen. Daraus schließe ich, dass im Nahfeld des TO Rolf sich wohl einige Störer befinden könnten oder sein Empfänger unbrauchbar ist.
Also um dem TO noch mal eine Hilfe anzubieten... Das Empfangsmodul hat 4 Anschlüsse, einer Batteriespannung, einer GND, ein Enable Eingang und einen Pulse Ausgang. Diese Aussage trifft für 99,98% aller handelsüblichen Uhren mit DCF zu, da sie alle eine kleine Platine mit Quarz und Anschlüssen für eine Antenne und einem Chip oder viel eher einem Glob Top (schwarzer Klecks über dem Chip) bestehen. Beste Möglichkeit eine gute Position und Ausrichtung im Haus zu finden ist es dann, eines der Module vorübergehend direkt aus einer Batterie zu versorgen, die Enable Leitung fest zu klemmen und über einen Hilfs-Transistor eine LED anzusteuern. Dann das ganze vielleicht noch mal in der Schale der Uhr locker befestigen und durchs Haus tragen. Es kann eine Weile dauern, bis der Empfänger anfängt die LED blinken zu lassen. Also am Anfang eine Weile Warten. Mit dieser Schaltung kann man auch recht leicht feststellen, ob es Sinn macht die Antennenwicklung auf dem Ferrit zu verschieben. Man kann auch alternative Ferritstangen probieren. (Manchmal hält der Kleber aber zu gut, da muss man die Antenne austauschen.) Die Qualität bei den Antennen ist durchwachsen bis besch...eiden und ein Austausch gegen Markenprodukte kann richtig viel bringen oder man wickelt selber. Am Ende bestimmt die vorgesehene Halterung in der Uhr den Bauraum. Ich habe lange Zeit <60km von FFM weg gewohnt und das an einer abgewandten Hanglage. Alle Uhren mussten ein paar mal im Jahr auf die 2. Etage getragen werden, damit sie in der Nacht neu gestellt wurden. Durch die oben vorgeschlagene Messung konnte ich dann mit einem teuren industriellen Empfänger "sehen" wie im Treppenhaus auf die 2. Etage die DCF-Sonne aufging und die unkontrolliert blitzende LED mehr und mehr einen stabiles Puls-Pause Verhältnis annahm. Dadurch habe ich damals alle DCF Uhren verschenkt und mir Lösungen mit WLAN gesucht, bis auf eine Uhr, die hing immer auf der 2. Etage.
Ulrich P. schrieb: > Also um dem TO noch mal eine Hilfe anzubieten... Angemeldet seit 12.03.2026 12:50 Beiträge 1 Und weiter, so einer würde hier nicht fragen müssen: Rolf G. schrieb: > Beruflich komme ich u. a. aus der drahtlosen Nachrichtentechnik > (Analog- u. Digitalfunk, Richtfunk, etc.). Ich kenne mich mit prof. > Funkpeilungen-Peilungen gut aus Rolf G. schrieb: > Die Entfernung meines Wohnorts zum DCF77-Sender in > Mainflingen (Hessen) beträgt Luftlinie nur 279Km. > .. > empfangen alle drei Uhren das Langwellen-Signal > und zeigen innert weniger Sekunden die korrekte Zeit an. Wer 279km, warum eigentlich nicht 278,75 km entfernt, wohnt, benutzt nicht den Begriff "innert", die Schluchtenscheißer sind deutlich weiter weg. "innert weniger Sekunden" - bei DCF wohl kaum, optimal günstig könnte man auf 61 Sekunden kommen. Ich unterstelle wieder ein A*, das erfolgreich trollt. Ulrich P. schrieb: > die Enable Leitung fest zu klemmen und über einen > Hilfs-Transistor eine LED anzusteuern. Schaue mal dort vorbei: Beitrag "Re: Handhabung Pollin-DCF77-Modul?" Ich bin seit Jahrzehnten Freund einer akustischen Meldung, da höre ich kurze Störungen, die ich per LED nicht sehe. Ulrich P. schrieb: > Ich habe lange Zeit <60km von FFM weg gewohnt und das an einer > abgewandten Hanglage. Alle Uhren mussten ein paar mal im Jahr auf die 2. > Etage getragen werden, damit sie in der Nacht neu gestellt wurden. Finde ich erstaunlich, aber da war doch 'was mit Funkloch im Nahbereich einer Antenne?
Manfred P. schrieb: > Finde ich erstaunlich, aber da war doch 'was mit Funkloch im Nahbereich > einer Antenne? Wohl eher lokaler Störnebel
Mark S. schrieb: > Wohl eher lokaler Störnebel Hallo und Grüße, wir haben ewig gesucht und dazu noch sporadisches Verhalten aber auch Zeiten wo man schon sagen konnte gleich geht nichts mehr. Das betraf auch mein DSL-Modem und den DCF. Grund dafür war nach 3 Monaten gefunden. Der Nachbar hat ein Powerlan verbaut weil er kein WLAN wollte. Die Dinger schießen ohne Ende und betreffen alles was in der Nähe ist. Habe ihm ein Netzwerkkabel verlegtt und die "Wunderkisten" in den Keller verbannt. Zwei häuser weiter habe ich den Funkamateur gefragt ob es bei ihm auch besser geworden ist er hat verdutzt ja stimmt, woher kam das dann? https://de.wikipedia.org/wiki/Powerline_Communication Bin gespannt wann das mit dem Inteligenten Stromzähler kommt und weiter geht :-(
Schon der Ladesockel der elektrischen Zahnbürste nebem der DCF Uhr im Bad macht deren Empfang zunichte. Alle paar Tage die Zahnbürste ausstecken und die Uhr synchronisiert wieder. In einem anderen Fall war es ein in der Wand "verstecktes" Schaltnetzteil eines Homematic Gerätes.
Muss die Zahnbürste überhaupt ständig am Netz hängen? Es reicht doch wenn man nur einsteckt wenn man laden muss.
René H. schrieb: > Muss die Zahnbürste überhaupt ständig am Netz hängen? Es reicht doch > wenn man nur einsteckt wenn man laden muss. Stimmt! Meine steck ich alle paar Wochen mal für einen Tag ein und das geht schon gut 20 Jahre so. Old-Papa
Old P. schrieb: > Stimmt! Meine steck ich alle paar Wochen mal für einen Tag ein und das > geht schon gut 20 Jahre so. ...
Gibt es denn keine fertigen Geräte die außen das Funksignal Empfang und dann innen, zunächst über Kabel ins Haus geführt, innen wieder als Funktionalität ausgeben?
Gibt es. Aber erstens teuer, und zweitens bekommt man sicher keine Genehmigung vom Vermieter. Zudem müsste man das Kabel ins Gerät gelötet bekommen. Soltest Du einen Repeater meinen, sowas gibt es für DCF77 m.W. nicht.
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Frank O. schrieb: > innen wieder als > Funktionalität ausgeben? Sollte "Funk" heißen. Wieder mal die eigenmächtige eigenmächtige Rechtschreibkontrolle.
René H. schrieb: > Soltest Du einen Repeater meinen, sowas gibt es für DCF77 m.W. nicht. Das war der richtige Begriff. Aber so etwas zu bauen, kann doch sicher auch nicht so schwer sein?
Wie gesagt, mir persönlich sind keine bekannt. Zumal ich bezweifeln möchte, dass solche Repeater in Deutschland zulassungsfähig sind. Denn m.E. wären das zulassungspflichtige Sendeeinrichtungen.
Frank O. schrieb: > René H. schrieb: >> Soltest Du einen Repeater meinen, sowas gibt es für DCF77 m.W. nicht. > > Das war der richtige Begriff. > Aber so etwas zu bauen, kann doch sicher auch nicht so schwer sein? Siehe vorherige Antwort.
Frank O. schrieb: >> Soltest Du einen Repeater meinen, sowas gibt es für DCF77 m.W. nicht. > Das war der richtige Begriff. > Aber so etwas zu bauen, kann doch sicher auch nicht so schwer sein? Dann mach'! Aber nur, weil ein Troll-Ar* hier Märchen erzählt und sich seinen Fettwanst über das Palawer klatscht, doch besser nicht: Benutzername rogela Angemeldet seit 12.03.2026 12:50 Beiträge 1 Was die Zulässigkeit und möglichen Störungen eines aktiven Repeaters angeht, hat die BundesNetzAgentur sicherlich eine Meinung, die dagegen spricht. René H. schrieb: > Zumal ich bezweifeln > möchte, dass solche Repeater in Deutschland zulassungsfähig sind. Denn > m.E. wären das zulassungspflichtige Sendeeinrichtungen. Sie sind natürlich nicht zulassungsfähig und was passiert wohl an der Grenze zum Nachbarn, wo sich das originale Signal und das Leck des Repeaters überlagern? Das müsste als Gleichwelle laufen, was alles andere als trivial ist. Es gibt Bastelprojekte, die aus GPS ein DCF-Signal erzeugen, was in Afrika oder den USA sicherlich niemanden stört.
Man könnte das DCF-Signal auch auf Bluetooth aufmodulieren und BT-Uhren nutzen oder sich selber eine bauen.
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Mir fällt gerade nicht ein wieso das stören sollte und ob das überhaupt so einfach zu finden wäre. Die Millisekunden Versatz könnte man mit der Ansteuerung über Mikrocontroller ausgleichen. Außerdem würden sich andere drum rum sicher darüber freuen, wenn auch ihre Funkuhren plötzlich richtig funktionieren und denen würde sicher nicht mal der echte Versatz interessieren. Meine Funkuhren funktionieren, aber ich hätte keine Schmerzen so etwas zu betreiben, wenn ich keinen Empfang hätte.
Darum geht es nicht, also nicht um mögliche Störungen. Es geht darum, dass Du sowas im Handel nicht findest, weil kein Hersteller dafür eine Zulassung durch die BNetzA bekommen wird/kann. Man darf zwar auf dieser Frequenz empfangen, aber nicht selber auf ihr senden. Stellt sich zudem die Frage, ob Funkuhren damit überhaupt umgehen könnten. Da müsste man mit seinem Sender schon die exakten Ausbreitungsbedingungen (Bodenwelle) hinbekommen. Ob man das kann? Da wäre die von mir überlegte Bluetooth-Variante einfacher. Man könnte damit vielleicht eine "indirekte Verstärkung" erreichen. Der DCF-Empfänger gibt die Zeit über BT aus. Ein BT-Empfänger moduliert diese wieder auf eine ganz schwache DCF-Frequenz auf, die so schwach ist, dass die Funkuhr sie nur dann empfängt wenn man den BT-Empfänger direkt auf die Uhr klebt. Ob das Sinn ergibt, oder ob das überhaupt funktionieren würde, weiß ich nicht. Ich glaube eher nicht. (Theoretische Überlegungen)
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Im Übrigen bezweifle ich, dass ein "DCF-Repeater" bezahlbar wäre. Für ein Taschengeld und mit nur einer Handvoll Bauteilen ist es sicher nicht getan.
René H. schrieb: > Man darf zwar auf dieser > Frequenz empfangen, aber nicht selber auf ihr senden. > > Stellt sich zudem die Frage, ob Funkuhren damit überhaupt umgehen > könnten. Da müsste man mit seinem Sender schon die exakten > Ausbreitungsbedingungen (Bodenwelle) hinbekommen. Ob man das kann? Quatsch, ein Leistungsverstärker mit einer Drahtschleife funktioniert, wir haben früher Personenrufanlagen auf ähnlicher Frequenz betrieben, natürlich als Bedarfsträger von der RegTP zugeteilt. In Personensicherungssystemen laufen Ortungssender um 65kHz, auch mit offizieller Frequenzzuteilung - da gibt es ein paar Gemeinheiten, aber es ist kein Hexenwerk und wäre mit Heimwerkerelektronik nachbaubar. René H. schrieb: > Im Übrigen bezweifle ich, dass ein "DCF-Repeater" bezahlbar wäre. Für > ein Taschengeld und mit nur einer Handvoll Bauteilen ist es sicher nicht > getan. Ein 77,5kHz-Sender mit AM ist simpel, ältere Audio-Endstufen-ICs können das bei passender Beschaltung. Die Erzeugung der Modulation ist auch nicht beliebig schwer, sowas habe ich vor Jahrzehnten mit einem cbm3032 in Basic gemacht. Das Problem des Repeaters ist, dass dieser das DCF-Signal überhaupt erstmal empfangen müsste und für diesen Frequenzbereich Richtantennen mit Gewinn für Privatleute nicht realisierbar sind.
Und was ist, wenn der Sender so stark ist, dass er die Originalfrequenz überlagert (wie ein Auto-Audiotransmitter)? Wenn das Gebäude so abgeschirmt ist, dass DCF generell nur mit Außenantennen empfangbar ist und auch kein Funk nach außen dringt, mag das sauber funktionieren, und auch keine Störungen verursachen.
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Frank O. schrieb: > Mir fällt gerade nicht ein wieso das stören sollte Interferenz z.B., wie schon von Manfred P. genannt, die im Extremfall zu lokal begrenzter Auslöschung der Feldstärke führen kann. Allerdings haben wir bei DCF77 eine Wellenlänge von rund 4 Kilometern, sodass dieses Problem möglicherweise beherrschbar wäre, indem man die Sendeleistung (und damit Reichweite) auf das nötigste Minimum begrenzt und für minimale Phasenverschiebung zwischen Repeatersignal und lokaler DCF77-Feldstärke sorgt. René H. schrieb: > Da müsste man mit seinem Sender schon die exakten > Ausbreitungsbedingungen (Bodenwelle) hinbekommen. Wie gesagt liegt die Wellenlänge bei 4 km, und bei allerhöchstens vielleicht 50 Metern effektiver Reichweite bewegen wir uns nur im Nahfeld. Da kommt noch keine wirkliche Welle zustande.
Johannes F. schrieb: > indem man die Sendeleistung (und damit Reichweite) auf das nötigste > Minimum begrenzt Also im mW-Bereich?
René H. schrieb: > Also im mW-Bereich? Die ERP dürfte sich maximal im mW-Bereich bewegen, eher noch darunter. Allerdings hat so eine Drahtschleife in der Größenordnung von 1 Meter Durchmesser als Antenne bei 77,5 kHz natürlich einen extrem niedrigen Wirkungsgrad. Weniger als eine Promille, würde ich aus dem Bauchgefühl sagen.
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Also nicht ganz einfach? Mich interessiert das Thema auch. Hier ist der DCF-Empfang auch sehr schlecht.
Der praktikabelste Ansatz wäre vermutlich, den Repeater auf 433 MHz senden zu lassen, und dann an die Rückseite der Uhren entsprechende Empfänger zu kleben, die die 433 MHz empfangen und daraus dann das DCF-Signal erzeugen und mit einer kleinen Spule in den Empfänger der Uhr magnetisch einkoppeln.
Rolf G. schrieb: > Ich kenne mich mit prof. > Funkpeilungen-Peilungen gut aus und kann daher sicherstellen, dass die > Ferritantennen in den Uhren exakt 90° zur Richtung Mainflingen > ausgerichtet sind Soweit ich die Thematik kenne, müssen die Ferritstäbe in Richtung Mainflingen zeigen, und die liegen meist quer im Gehäuse, so das man deren Kante nach Mainflingen zielt und gut. Wenn die Ferritantennen exakt 90° zur Richtung Mainflingen ausgerichtet sind, ist der Empfang außerordentlich mies.
Johannes F. schrieb: > und daraus dann das DCF-Signal erzeugen Also so wie bei meiner Bluetooth-Idee weiter oben?
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Volker A. schrieb: > Soweit ich die Thematik kenne, müssen die Ferritstäbe in Richtung > Mainflingen zeigen, Nope. Dann hast du genau das Minimum des Empfangssignals. Das Maximum erzielt man, wenn der Ferritstab senkrecht zur Luftlinie nach Mainflingen ausgerichtet ist.
René H. schrieb: > Also so wie bei meiner Bluetooth-Idee weiter oben? Ja, nur würde ich kein Bluetooth dafür nehmen. Die Idee mit den 433 MHz (eine der Frequenzen, die ohne gesonderte Lizenz unter bestimmten Bedingungen verwendet werden darf) habe ich aus dem Elektor-Newsletter (weiß nicht mehr genau wann, ist aber nicht sehr lange her). P.S.: ZigBee würde sich eigentlich auch anbieten. Allerdings wäre die Hardware dafür etwas teurer.
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Johannes F. schrieb: > wenn der Ferritstab senkrecht zur Luftlinie nach Mainflingen > ausgerichtet ist. Nur sind die in den meisten Uhren waagerecht. BTW: Ich habe mir bei einem anderen "Nebenuhr-Liebhaber" etwas abgeschaut. Er hat den Ferritstab in eine Tablettendose eingebaut (mit Zellstoff gegen wackeln geschützt). Die Kabel sind an einen 3,5mm-Klinkenstecker angelötet. Am Empfangsmodul der Uhrensteuerung im Uhrengehäuse ist das Gegenstück (Klinkenbuchse). Dadurch ist der Ferritstab in der Waagerechten drehbar. Würde man das jetzt optimieren, wäre der Ferritstab waagerecht und senkrecht drehbar, vielleicht könnte das den Empfang etwas verbessern. Ich habe allerdings noch nicht getestet, was bei Nutzung einer 3,5mm-Klinkenverlängerung passiert.
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Johannes F. schrieb: > Volker A. schrieb: >> Soweit ich die Thematik kenne, müssen die Ferritstäbe in Richtung >> Mainflingen zeigen, > Nope. Dann hast du genau das Minimum des Empfangssignals. Das Maximum > erzielt man, wenn der Ferritstab senkrecht zur Luftlinie nach > Mainflingen ausgerichtet ist. Falsch. René H. schrieb: > Nur sind die in den meisten Uhren waagerecht. So gehört das auch, den Ferritstab waagerecht und quer zum Sender. Ich wohne etwa 300 km vom Sender entfernt, meine diversen DCF-Wanduhren hängen so, wie es der Raum eben anbietet und funktionieren. Wenn es mal Zickerei gibt, dann liegt das an einem lokalen Störer.
Die Sendeantenne für DCF77 hängt vertikal, ist 150 m hoch, und hat eine sehr große Dachkapazität. Das E-Feld ist daher vertikal polarisiert. Das B-Feld entsteht kreisförmig um die senkrechte Antenne, es ist also horizontal polarisiert. Am Fußpunkt (Einspeisung) fließt ca. 160 A, weiter oben kaum weniger, denn die Antenne ist relativ kurz. (λ / 26) Loop-Antennen (mit oder ohne Ferritkern) stellt man am besten so, dass die Spule das (horizontale, kreisförmige) B-Feld umschließt. Der Ferritkern muss daher möglichst längs zum B-Feld stehen, also horizontal und im rechten Winkel (90°, quer) zur Sendeantenne. Weicht der Winkel von 90° ab, sinkt die induzierte Spannung zunächst nur wenig. Sie hat ein sehr schmales Minimum, wenn der Ferritkern genau in Richtung der Sendeantenne zeigt. Bernhard
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Bernhard schrieb: > wenn der Ferritkern genau in Richtung der Sendeantenne zeigt. Das ist aber nicht überall möglich. Bei uns/mir zeigen die Antennen immer Richtung Pfänder/Österreich. Anders geht es nicht. Häuser/Wände kann man nicht drehen. ;)
BTW: Meine Funkarmbanduhren (Casio, Citizen) haben eine bessere Empfangsqualität als unsere/meine Funkwecker und Funkwanduhren. Den Armbanduhren ist es egal wie ich sie hinlege. Merkwürdig!? Weshalb ist das so, gibt es dafür Lesestoff?
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Ich kann mich dumpf daran erinnern, dass es einen Artikel im Netz gab, in dem der Aufwand für den DCF-Empfang in einer Funk-Armbanduhr beschrieben wurde, den man dort betrieben hat. Der war erheblich, weil man noch sparsamer mit der Energie umgehen musste, als in einem Uhrwerk mit AA oder AAA Zelle zur Versorgung. Das ging schonmal damit los, dass nicht die Synchronmarke der 59. Sekunde abgewartet wurde, sondern nur knapp mehr als eine Minute empfangen wurde. Sozusagen die rollende Auswertung des Daten-Telegramms. Spart viel von der kostbaren Energie einer kleinen Knopfzelle. Alles steht und fällt mit einem sehr guten Design für den Empfänger. Wenn hinten nur Müll rauskommt, kannst Du mit Software nichts mehr richten. Dennoch kannst Du noch viele Klimmzüge in der Software machen, um die Plausibilität des Datentelegramms festzustellen. Und überhaupt dürften die Armanduhren-Hersteller über ziemlich gute Quarze verfügen, die die Software-Uhr schon viel genauer machen, als es die einfachen Tischgeräte je sein werden. Ich habe hier auf meinem Schreibtisch eine selbstgebaute Uhr mit Nixie-Röhren als Anzeige und einem LPC Controller von NXP als Steuerung stehen. Den Quarztakt liefert ein 12 MHz Quarz. Der ist am Tag ca. 3-4 Sekunden genau und hat keinen Ziehtrimmer. Gestellt wird diese Uhr stündlich über einen DCF-Empfänger, dessen Ausgang ausschließlich über eine State-Machine und die Prüfbits im Datentelegramm ausgewertet wird. Das hat bisher noch nie zu falschen Anzeigen geführt. Wenn der Empfang wegen der zwei LC-Bildschirme unmittelbar daneben schlecht ist, steigt immer die State-Machine aus, weil die Dekodierung der übertragenen 0/1 Information nicht im Zielfenster liegt. Den SW-Aufwand für den Vergleich zweier aufeinander folgenden Datentelegramme konnte ich mir bisher sparen. Empfangen wird über einen MAS6180B. Um Empfangsproblemen auf die Spur zu kommen, benutzen ich einen Superhet-Empfänger aus der Elrad 7-8/1988. Dort kann man einen Kopfhörer anschließen und prima auf Störsenderortung gehen. Hier gibt es jemanden, der sich sehr intensiv mit der Dekodierung des Empfangs beschäftigt hat: https://blog.blinkenlight.net/experiments/dcf77/super-filter/
Manfred P. schrieb: > Das Problem des Repeaters ist, dass dieser das DCF-Signal überhaupt > erstmal empfangen müsste und für diesen Frequenzbereich Richtantennen > mit Gewinn für Privatleute nicht realisierbar sind. Na ja, das schrieb der TO. Er kann auf dem Balkon empfangen: Rolf G. schrieb: > Erst wenn ich die Uhren auf den > Balkon (Freiraum) stelle und die Sync-Taste betätige, empfangen alle > drei Uhren das Langwellen-Signal und zeigen innert weniger Sekunden die > korrekte Zeit an. Es geht ja nicht um unendliche Leistungserhöhung, sondern nur, dass das Signal innen so stark ist, um die eigenen Uhren zu steuern. Wie schon geschrieben, wenn das nicht stört (und das sehe ich nicht, sondern eher das Gegenteil) und einem sinnvollen Zweck dient, würde ich solche Regel übergehen. Gibt es nicht so eine Regel, dass man Sender mit sehr geringer Leistung für Experimente bauen darf? Ich habe mal irgendwann so etwas gelesen, weiß aber nicht mehr den Zusammenhang.
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Frank O. schrieb: > Gibt es nicht so eine Regel, dass man Sender mit sehr geringer Leistung > für Experimente bauen darf? Ich habe mal irgendwann so etwas gelesen, > weiß aber nicht mehr den Zusammenhang. Es gibt EMV-Grenzwerte. Die gelten für gewollte Aussendungen genauso wie für ungewollte, d.h. Störsignale.
Beitrag #8026562 wurde vom Autor gelöscht.
Ein Repeater verstärkt die lokalen Störungen doch auch. Was man braucht, sind die Sekundenmarken in Reinkultur. ciao gustav
Frank O. schrieb: > würde ich solche Regel übergehen. Wenn Du das selber bauen kannst, wird es funktionieren. Du bekommst es aber leider nicht legal zu kaufen. Karl B. schrieb: > Ein Repeater verstärkt die lokalen Störungen doch auch. Bei einem "0db-Repeater" vielleicht nicht, man bekommt aber das Signal besser nach innen. Man empfängt das Signal von außen und sendet es innen unverstärkt wieder aus. Vielleicht bekommt man das Signal auch "bereinigt".
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René H. schrieb: > Bei einem "0db-Repeater" vielleicht nicht, man bekommt aber das Signal > besser nach innen. Man empfängt das Signal von außen und sendet es innen > unverstärkt wieder aus. Vielleicht bekommt man das Signal auch > "bereinigt". Ich verstehe den Wunsch nach einem "Außen-nach-Innen" Repeater nicht. 77,5kHz ist doch dermaßen langwellig, das geht doch selbst durch (normale) Betonwände und zur Not noch ein paar Meter unter Wasser. Ich behaupte, alle Empfangsprobleme rühren aus Störungen von Außen her. Vor allem Schaltnetzteile, Power-LAN, LED-Leisten und und und. Diese Störungen "stopfen" die Eingänge der Empfänger regelrecht zu. Und mit einem Repeater werden diese Störungen auch verstärkt, also nichts gewonnen! Es bleibt eigentlich nur diese Störungen zu beseitigen (in dicht bebauten Gebieten fast unmöglich) oder eine externe Antenne weit weg vom Störnebel. Old-Papa
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Carsten W. schrieb: > Ich kann mich dumpf daran erinnern, dass es einen Artikel im Netz gab, > in dem der Aufwand für den DCF-Empfang in einer Funk-Armbanduhr > beschrieben wurde, den man dort betrieben hat. Meine Analog-Armbanduhr "Lexor" (Aldi) läuft mit einer guten CR2016 etwa 1000 Tage. Da erstaunt mich eher, dass der Empfang im Metallgehäuse funktioniert. Carsten W. schrieb: > Ich habe hier auf meinem Schreibtisch eine selbstgebaute Uhr mit > Nixie-Röhren als Anzeige und einem LPC Controller von NXP als Steuerung > stehen. Den Quarztakt liefert ein 12 MHz Quarz. Der ist am Tag ca. 3-4 > Sekunden genau und hat keinen Ziehtrimmer. Gestellt wird diese Uhr > stündlich über einen DCF-Empfänger, Wenn ich Strom aus der Steckdose habe, meine Uhr mit LED, erlaube ich mir einen ständigen Empfang. Eine richtge Uhr mit mehrfacher Fehlerkontrolle hat ein elektronikgustav 2022 beschrieben: Beitrag "DCF77 - Kuckucksuhr" Den zugehörigen YT-link hatte ich später genannt: https://www.youtube.com/watch?v=oywM7ytlZ7o Old P. schrieb: > Ich verstehe den Wunsch nach einem "Außen-nach-Innen" Repeater nicht. > 77,5kHz ist doch dermaßen langwellig, das geht doch selbst durch > (normale) Betonwände Das gilt für normale Gegenden, nicht in der Wohnlage des TO in Trollhausen, wo sich DCF "innert Sekunden" korrekt stellt. > Ich behaupte, alle Empfangsprobleme rühren aus Störungen von Außen her. Die überwiegende Anzahl ja.
Manfred P. schrieb: > "Lexor" (Aldi) die hier zum Einheitspreis: https://freewinqkzx.click/product_tag/57528991_.html mfg
Carsten W. schrieb: > Um Empfangsproblemen auf die Spur zu kommen, benutzen ich einen > Superhet-Empfänger aus der Elrad 7-8/1988. Dort kann man einen Kopfhörer > anschließen und prima auf Störsenderortung gehen. Mit 625Hz Zwischenfrequenz- das war mein Baby!
René H. schrieb: > Johannes F. schrieb: >> wenn der Ferritstab senkrecht zur Luftlinie nach Mainflingen >> ausgerichtet ist. > > Nur sind die in den meisten Uhren waagerecht. Manfred P. schrieb: > Johannes F. schrieb: >> Volker A. schrieb: >>> Soweit ich die Thematik kenne, müssen die Ferritstäbe in Richtung >>> Mainflingen zeigen, >> Nope. Dann hast du genau das Minimum des Empfangssignals. Das Maximum >> erzielt man, wenn der Ferritstab senkrecht zur Luftlinie nach >> Mainflingen ausgerichtet ist. > > Falsch. Man kann auch alles irgendwie falsch verstehen, wenn man unbedingt will. Ich schrieb "senkrecht zur Luftlinie nach Mainflingen", NICHT "senkrecht zur Erdoberfläche". "Senkrecht" hier im Sinne von "rechtwinklig". Natürlich muss der Ferritstab zusätzlich in der waagerechten Ebene liegen, das habe ich aber als selbstverständlich erachtet. Manfred P. schrieb: > dcf_sz.png Die Formulierung "Längsseite des Ferritstabes in Senderrichtung ausgerichtet" halte ich für stark missverständlich. Das würde ich als das genaue Gegenteil zu meiner Aussage deuten. Nur die nebenstehende Skizze macht es eindeutig.
Old P. schrieb: > Diese > Störungen "stopfen" die Eingänge der Empfänger regelrecht zu. > Und mit einem Repeater werden diese Störungen auch verstärkt, also > nichts gewonnen! Nicht, wenn man es "richtig" machen würde. Mit den heutzutage gegebenen Möglichkeiten würde man beim Repeater eben einen wesentlich besseren (d.h. schmalbandigeren) Empfänger nehmen und die MCU mittels Plausibilitätsprüfungen über mehrere Stunden hinweg nur auf korrekt empfangene Codes synchronisieren lassen. Und dann natürlich nur den "sauberen" MCU-erzeugten Code synchron zum ursprünglichen ausstrahlen.
Johannes F. schrieb: > Ich schrieb "senkrecht zur Luftlinie nach Mainflingen", NICHT "senkrecht > zur Erdoberfläche". "Senkrecht" hier im Sinne von "rechtwinklig". Für Laien sind beide Formulierungen missverständlich. Senkrecht = vertikal. Waagerecht = horizontal.
René H. schrieb: > Senkrecht = > vertikal. Ohne epliziten Bezug. Aber nicht wenn es heißt: "senkrecht zur Luftlinie...". Dann ist eindeutig, dass "senkrecht" hier "rechtwinklig zu einer Geraden" bedeutet.
René H. schrieb: > Wenn Du das selber bauen kannst, wird es funktionieren. Du bekommst es > aber leider nicht legal zu kaufen. Hatten wir schon und ich habe hier keine Probleme, sonst würde ich mir ganz sicher etwas einfallen lassen. Aber, jedenfalls für mich, ist hier durch diesen Beitrag etwas klar geworden, dass ich so überhaupt nicht auf dem Schrim hatte, dass die Geräte drum herum den Empfang stören können. Bei der Wellenlänge hätte ich das nicht erwartet. Insofern auch wieder ein wertvolles Thema.
Der für CE-Kennzeichnung nötige EMV-Störstrahlungs-Test beginnt erst bei 30 MHz. Also quasi erst bei tiefem ehemaligen Fernsehbereich und dann UKW-Rundfunk. Kurzwelle und alles mit tieferer Frequenz fällt schon raus. Übersicht mit KI "...EMV-Tests decken ein breites Frequenzspektrum ab, typischerweise von 9 kHz bis 6 GHz für zivile Produkte. Leitungsgebundene Störungen werden meist von 150 kHz bis 30 MHz gemessen, während gestrahlte Emissionen und Störfestigkeiten typischerweise im Bereich von 30 MHz bis 1 GHz oder bis zu 6 GHz (oder höher, z.B. 18 GHz in der Wehrtechnik) untersucht werden..." Also hier liegen die 77,5 kHz unterhalb des Testbereichs. Das größere Problem ist die Frequenzvariabilität durch Lastausregelung etc. Ein Schaltnetzteil-Störer läßt sich nicht auf eine einzige Frequenz festnageln. Siehe Bild ciao gustav
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Karl B. schrieb: > Der für CE-Kennzeichnung nötige EMV-Störstrahlungs-Test beginnt erst bei > 30 MHz. Also quasi erst bei tiefem ehemaligen Fernsehbereich und dann > UKW-Rundfunk. Kurzwelle und alles mit tieferer Frequenz fällt schon > raus. Nicht richtig Die Norm EN 55032 (CISPR 32) regelt die elektromagnetischen Störaussendungen (gestrahlt und leitungsgeführt) für Multimedia-Geräte und ihre Netzteile. Die Grenzwerte von leitungsgeführten Störaussendungen werden ab 150 kHz gemessen. Grenzwerte für gestrahlte Emissionen gelten ab 30 MHz
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Frank O. schrieb: > Gute Werbung für Meanwell. ...da steht aber "modified" ;) ? Klaus.
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Hat man einigermaßen freie Sicht nach oben bzw. ein Fenster in der Nähe, kann man natürlich auch die Uhrzeit per GPS empfangen (einfache GPS-Empfangsmodule sind mittlerweile kostengünstig erhältlich) und dann daraus das DCF-Signal erzeugen. Oder eben auf 433 oder 868 MHz senden und dann in den Funkuhren das DCF77-Empfangsmodul durch einen UHF-Empfänger plus MCU ersetzen, die dann das DCF-Signal direkt an den Eingang des Uhren-Controllers legt.
Bis zum Eintreten des Kessler Syndroms. Dann geht's wieder zurück auf Anfang und die 3,871km Welle erfreut sich wieder größter Beliebtheit. ;-)
Mark S. schrieb: >> Superhet-Empfänger aus der Elrad 7-8/1988. Dort kann man einen Kopfhörer >> anschließen und prima auf Störsenderortung gehen. > Mit 625Hz Zwischenfrequenz- das war mein Baby! Dann zeige doch mal die Unterlagen dazu.
Johannes F. schrieb: > Man kann auch alles irgendwie falsch verstehen, wenn man unbedingt will. > > Ich schrieb "senkrecht zur Luftlinie nach Mainflingen", NICHT "senkrecht > zur Erdoberfläche". "Senkrecht" hier im Sinne von "rechtwinklig".
Christian S. schrieb: >> "Lexor" (Aldi) > die hier zum Einheitspreis: > https://freewinqkzx.click/product_tag/57528991_.html Vorsicht: https://www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder-71560
Manfred P. schrieb: > Vorsicht: https://www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder-71560 Wenn es ihn den gibt, dann sitzt der Laden in Greensboro, North Carolina. In den FAQ steht zwar "we can ship almost everywhere worldwide", aber daraus dürfte sich keinerlei Einhaltung irgendwelcher EU-Regularien ableiten lassen. Insbesondere kein TDIG-Impressum und kein OSS mit vorabgeführter deutscher Mehrwertsteuer.
Christian S. schrieb: > https://freewinqkzx.click/product_tag/57528991_.html Diese URL schreit ja schon förmlich danach, irgendeine Form von Fake, Phishing, Malware etc. zu liefern (unaussprechliche Konsonantenfolge am Ende, TLD "click"). Sowas klicke ich gar nicht erst an.
Manfred P. schrieb: > Mark S. schrieb: >>> Superhet-Empfänger aus der Elrad 7-8/1988. Dort kann man einen Kopfhörer >>> anschließen und prima auf Störsenderortung gehen. >> Mit 625Hz Zwischenfrequenz- das war mein Baby! > > Dann zeige doch mal die Unterlagen dazu. Bitteschön! PS: Das ist der Empfänger, den ich nachgebaut habe. Nicht den Nachfolger von 1988.
Christian S. schrieb: > die hier zum Einheitspreis: > https://freewinqkzx.click/product_tag/57528991_.html > mfg Hast du das wirklich selber angeklickt Christian? 🤔🫣 Klaus.
Carsten W. schrieb: > Manfred P. schrieb: >> Mark S. schrieb: >>>> Superhet-Empfänger aus der Elrad 7-8/1988. Dort kann man einen Kopfhörer >>>> anschließen und prima auf Störsenderortung gehen. >>> Mit 625Hz Zwischenfrequenz- das war mein Baby! >> >> Dann zeige doch mal die Unterlagen dazu. > > Bitteschön! > > > PS: Das ist der Empfänger, den ich nachgebaut habe. Nicht den Nachfolger > von 1988. Wäre das kein Verkaufsobjekt für Dich? ;)
Das ist die einzige Platine, die ich erfolgreich belichtet und geätzt habe. Der Ferritstab mit LW-Wicklung stammt von einem Röhrenradio, das damals auf einem Sperrmüllhaufen stand. Abgeglichen habe ich ihn in der Physiksammlung der Schule mit Frequenzgenerator und Oszi. So etwas gibt man nicht aus der Hand!
kleine Anekdote aus jenen längst vergangenen Tagen... Im Sommer (1985?) reiste ich mit Freundin im Auto Richtung Venedig. Da bot es sich natürlich an mal den Prototypen des DCF-77 Empfängers in größerer Entfernung zu testen. Und tatsächlich war das Signal jenseits der Alpen noch zu hören, wenn auch schon ziemlich schwach. Dekoder und Uhr besaß ich allerdings nicht zu diesem Zeitpunkt und so haben wir dann das Tonsignal mit dem Radio-Kassettenrekorder aufgenommen. Erst Monate später lief der DCF Prozessor. Da habe ich spaßeshalber die Kassette abgespielt und den Ton auf meine DCF Uhr geleitet. Und siehe da - es wurden Datum und Uhrzeit aus dem Urlaub angezeigt. Ich war natürlich stolz wie Bolle.
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Klaus R. schrieb: > Hast du das wirklich selber angeklickt Christian? Klar hab eich das selber angeklickt, ich habe keine Vorkoster. Mark S. schrieb: > Da habe ich spaßeshalber die Kassette abgespielt und den Ton auf meine > DCF Uhr geleitet. Die reinste Zeitmaschine. Mark S. schrieb: > Mit 625Hz Zwischenfrequenz Ich auch, ich auch. https://www.mikrocontroller.net/attachment/538142/DCF77-Superhet-DSCI2501_klein.jpg Beitrag "Re: Einfacher Mischer für DCF77-Superhet gesucht" mfg
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Moin, Ich kann mich auf Grund meiner Wohngegend nicht auf DCF77 beziehen. Wo ich wohne bin ich auf das 2000km (Edmonton, Ft. Collins) entfernte WWVB auf 60kHz angewiesen. Für Euch ist es natürlich O.T. Ich vermute aber trotzdem, dass es vielleicht auch für Euch nicht ganz uninteressant ist über meine Langwellen Empfangs-Erfahrungen zu lesen. https://www.nist.gov/pml/time-and-frequency-division/time-distribution/radio-station-wwvb Meine Erfahrungen mit Empfangszuverlässigkeit sind recht positiv. Ich betreibe einige Funkuhren. Eine Analoge und zwei Oregon Scientific Digitaluhren. Ferner betreibe ich seit 30 Jahren ein Spectracom 8161 System zur Calibrierung/Überwachung eines Rubidium Frequenznormals. Das Spectracom System verwendet eine ferngespeiste aktive Ferritantenne mir sechs 30cm langen Stäben im Keller über ein 15m langes 50 Ohm Coax Kabel, also innerhalb von Betonumgebung. Es ist nicht notwendig die Antenne über dem Erdboden zu betreiben. Gleich gute Empfangsergebnisse hatte ich früher mit einem HP-117LF System mit eier 1m DM. abgeschirmten aktiven Ringantenne mit eingebauten mechanischen Schmalband Filter und Nuvistorverstärker. https://hparchive.com/Journals/HPJ-1964-10.pdf https://prc68.com/I/117A.shtml https://www.hpmemoryproject.org/wb_pages/wall_b_page_01.htm Im Spectracom Gerät ist am Eingang ein Quarzfilter AGC-Verstärker. Am Ausgang dieses Verstärkers kann mit einem Oszi ein mehrere Volt starkes sauberes Sinus Signal sehen. Der Empfänger beruht auf ein I/Q-Basis und bindet einen 10MHz PLL Oszillator an. (Der Spectracom ist für PSK umgebaut, die sonst PLL Anbindung an 60kHz verhindert) Gegenüber einen lokalen Frequenznormal kann man einen Phasenjitter mit ca. +/-50us Schwankungen beobachten. Während der beiden täglichen Di-urnalen Zeitspannen ist das Signal für einige Stunden etwas unruhig und phasenunsicher. In der Nacht und während des Tages ist das Signal in der Regel aber sehr stabil. Die Oregon Scientific Funkuhren zeigen regelmässig erfolgreiche Synchronisierungen an. Auch die Analoguhr funktioniert tadellos. Mich wundert eigentlich, daß man in Eurer Gegend so viele Probleme mit der DCF77 Empfangszuverlässigkeit hat und darüber hier hört. Trotz der über 2000km Übertragungs-Entfernung funktioniert hier alles sehr zuverlässig. Der Spectracom hat eine Signal-gültig Anzeige und Frequenz Lock-Status. Da konnte ich noch nie eine Unregelmässigkeit feststellen. Gerhard
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Gerhard O. schrieb: > Mich wundert eigentlich, daß man in Eurer Gegend so viele Probleme mit > der DCF77 Empfangszuverlässigkeit hat und darüber hier hört. Jeden Tag die Schlagzeile in den Nachrichten...
Gerhard O. schrieb: > Das Spectracom System verwendet eine ferngespeiste aktive Ferritantenne > mir sechs 30cm langen Stäben Hallo Gerhard, gibt es zu dieser Ferritantenne Unterlagen oder ein paar Bilder vom Aufbau. Gruß bastler2022
Gerhard O. schrieb: > Mich wundert eigentlich, daß man in Eurer Gegend so viele Probleme mit > der DCF77 Empfangszuverlässigkeit hat und darüber hier hört. Trotz der > über 2000km Übertragungs-Entfernung funktioniert hier alles sehr > zuverlässig. Der Spectracom hat eine Signal-gültig Anzeige und Frequenz > Lock-Status. Da konnte ich noch nie eine Unregelmässigkeit feststellen. Hallo Gerhard, mit dem von dir verwendeten Empfangsequipment hätte hier auch niemand Empfangsprobleme mit dem DCF77-Signal. Empfänger von Pollin, Reichelt, Conrad u.s.w. mit einer immerhin 60mm langen Ferritsatenne und vermutlich versorgt mit einer nicht "so sauberen" Betriebsspannung können schwerlich das Ergebnis bringen, welches du hast. Grüße Joachim
Al schrieb: > Nicht richtig 77,5 kHz liegen außerhalb des Messbereichs. Der hat als untere Frequenz 150 kHz Also nicht pauschal "nein" sondern doch richtig. Es ging nebenbei erwähnt auch um die ominöse, jetzt seit 2024 im Zuge der GPSR-Regulierungen nötige CE-Kennzeichnungspflicht. Hatte bei EMC-Test angefragt. Die wollten einen vierstelligen Euro Betrag haben. Und freier Termin im Prüflabor September 2026. Und die beginnt für die üblichen Verdächtigen erst bei 30 MHz. So what? ciao gustav
Liegt der Verdacht nahe, dass irgendwas den DCF77-Empfang stört, dann nehme ich immer meinen Empfänger für den Langwellenbereich (Direktumsetzer oder den Superhet) und verwandle somit die Sekundenmarken in für das menschliche Ohr besser vernehmbare Töne. Die ersten 8 Sekunden ist vom DCF77-Signal praktisch nichts zu vernehmen, man hört gerade in Stellung "schmalbandig" nur den Störer. Ein SNT. Wird das ausgeschaltet, kommt DCF77 decodierfähig herüber. ciao gustav P.S.: Da ist wohl noch der Sender HBG im Hintergrund mitzuhören, die Aufnahme stammt von 2009. https://de.wikipedia.org/wiki/HBG_(Zeitzeichensender)
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Hobby B. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Das Spectracom System verwendet eine ferngespeiste aktive Ferritantenne >> mir sechs 30cm langen Stäben > > Hallo Gerhard, > > gibt es zu dieser Ferritantenne Unterlagen oder ein paar Bilder vom > Aufbau. > > Gruß bastler2022 Leider nicht, weil die Antenne in einem 2.5 Zoll PVC Rohr hermetisch verklebt ist. Da müßte man mit der Säge öffnen. Die Information vom Innenleben stammen aus irgendeiner frühen Spectracom Literatur. Da ist angeblich ein zweistufiger direkt gekoppelter 2N3904 Verstärker drin, der über die Antennenzuleitung mit Strom versorgt wird. Der Stromverbrauch ist um 1-2mA. Die Firma warnt, genügend Abstand zum Empfänger vorzusehen, um mögliche Selbsterregung auszuschalten. Bei mir ist der Abstand weniger, habe aber keine Probleme.
900ss schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Mich wundert eigentlich, daß man in Eurer Gegend so viele Probleme mit >> der DCF77 Empfangszuverlässigkeit hat und darüber hier hört. Trotz der >> über 2000km Übertragungs-Entfernung funktioniert hier alles sehr >> zuverlässig. Der Spectracom hat eine Signal-gültig Anzeige und Frequenz >> Lock-Status. Da konnte ich noch nie eine Unregelmässigkeit feststellen. > > Hallo Gerhard, > mit dem von dir verwendeten Empfangsequipment hätte hier auch niemand > Empfangsprobleme mit dem DCF77-Signal. Das hilft schon. Naja, bekanntlich laesst sich mit der voll...gut...;-) Wenn bei DCF77 nicht gerade die Sendeleistung zu den Problemen beiträgt, kann ich mir nur denken, dass NIST in Ft. Collins aus irgendeinen Grund bessere Ausbreitungsbedingen vorfindet oder die Antennenanlage doch besser funktioniert. Irgendein triftiger Grund muss da vorliegen. Es wäre schon interessant Feldstärken-Vergleiche machen zu können. Vielleicht gibt es von beiden Station veröffentlichte Unterlagen. > > Empfänger von Pollin, Reichelt, Conrad u.s.w. mit einer immerhin 60mm > langen Ferritsatenne und vermutlich versorgt mit einer nicht "so > sauberen" Betriebsspannung können schwerlich das Ergebnis bringen, > welches du hast. Das leuchtet ein. Aber trotzdem; meine beiden Oregon Scientific Uhren und die grosse Analogwanduhr funktionieren einwandfrei und willig. > > Grüße Joachim
H. H. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Mich wundert eigentlich, daß man in Eurer Gegend so viele Probleme mit >> der DCF77 Empfangszuverlässigkeit hat und darüber hier hört. > > Jeden Tag die Schlagzeile in den Nachrichten... Mir kommt vor, dass dieser DCF77 Thread nicht der Einzige im Forum ist;-)
Gerhard O. schrieb: > H. H. schrieb: >> Gerhard O. schrieb: >>> Mich wundert eigentlich, daß man in Eurer Gegend so viele Probleme mit >>> der DCF77 Empfangszuverlässigkeit hat und darüber hier hört. >> >> Jeden Tag die Schlagzeile in den Nachrichten... > > Mir kommt vor, dass dieser DCF77 Thread nicht der Einzige im Forum > ist;-) Viele Jammerlappen...
Gerhard O. schrieb: > Mich wundert eigentlich, daß man in Eurer Gegend so viele Probleme mit > der DCF77 Empfangszuverlässigkeit hat und darüber hier hört. Es gibt kein grundsätzliches Problem, meist sind es Störer, die der Laie nicht erkennt. 900ss schrieb: > Empfänger von Pollin, Reichelt, Conrad u.s.w. mit einer immerhin 60mm > langen Ferritsatenne und vermutlich versorgt mit einer nicht "so > sauberen" Betriebsspannung können schwerlich das Ergebnis bringen, > welches du hast. Trotzdem funktionieren die. Wer zu doof ist, die Modulchen sauber zu versorgen und in den Störnebel weiterer Komponenten setzt, beschimpft diese zu Unrecht. Für die Synchronisation eines Referenzoszillators taugen sie vermutlich nichts, weil die Sekundenmarken erkennbar jittern. Gerhard O. schrieb: > weil die Antenne in einem 2.5 Zoll PVC Rohr > ... > Die Firma warnt, genügend Abstand zum > Empfänger vorzusehen, um mögliche Selbsterregung auszuschalten. Mein erster Eigenbau mit diskretem Empfänger stopfte zu, sobald ich den verstärkten DCF-Träger auf dem Oszilloskop hatte - da brauchte die Antenne Abstand vom Scope. H. H. schrieb: >> Mir kommt vor, dass dieser DCF77 Thread nicht der Einzige im Forum >> ist;-) > Viele Jammerlappen... Kann man so sehen, aber eine ganze Zeit lang bestand der Eindruck, dasss der Sender unmäßig oft gestört war. Ich kann mit meinen Sekundenimpulsen einen Oszillator um 1,5kHz schalten, da hört man sehr zuverlässig, wenn die nicht sauber sind. In Beitrag "Re: DCF77 ausgefallen" hatte ich mal während einer Störphase gefilmt.
900ss schrieb: > vermutlich versorgt mit einer nicht "so > sauberen" Betriebsspannung Gerhard O. schrieb: > Die Firma warnt, genügend Abstand zum > Empfänger vorzusehen, um mögliche Selbsterregung auszuschalten. Bei meinem oben verlinkten Experiment war immer ein vierer-Akkupack die Versorgung, so daß 5 V anliegen und die Ferritantenne mußte gut 30 cm von der Schaltung entfernt über ein einfaches Kabel angeschlossen sein, damit nicht das Oszillatorsignal aufgenommen wurde. Und einen Nuvistorverstärker hat auch nicht jeder im Haus: https://de.wikipedia.org/wiki/Nuvistor mfg
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Hallo Rene. René H. schrieb: > Wie gesagt, mir persönlich sind keine bekannt. Zumal ich bezweifeln > möchte, dass solche Repeater in Deutschland zulassungsfähig sind. Denn > m.E. wären das zulassungspflichtige Sendeeinrichtungen. Selbst wenn du eine Zulassung hättest, auf welcher Frequenz wolltest Du senden? 77,5kHz wäre eine eher schlechte Idee, und für die meisten anderen Frequenzen bräuchtest Du einen neuen Empfänger. Mit freundlichen Grüßen: Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
Johannes F. schrieb: > Wie gesagt liegt die Wellenlänge bei 4 km, und bei allerhöchstens > vielleicht 50 Metern effektiver Reichweite bewegen wir uns nur im > Nahfeld. Da kommt noch keine wirkliche Welle zustande. Eben! Dr. T. schrieb: > Wenn es denn ein Modul sein darf: > https://www.ebay.de/itm/266540343843 > > Die sind zwar teurer - allerdings auch um Welten besser als der Kram > vom großen C, P..lin, Alibaba und Co. So, da ich sowieso nach den RTC-Modulen auch mal so etwas mit einer Funkuhr bauen wollte, habe ich jetzt dieses Modul bestellt. Blöd sind die hohen Versandkosten. Aber egal, letzte Hemd hat keine Taschen. Das Thema, insbesondere die Störungen, fand ich wirklich interessant. Denn auch ich habe früher schon mal Störungen gehabt. Hier habe ich im Moment (abgesehen von Armbanduhren) drei Funkuhren in Betrieb und die funktionieren alle gut. Dann warte ich mal ab, bis das Teil da ist und taste mich dann so langsam an das Thema ran. Vielen Dank, auch wenn ich nicht der TO bin, für dieses interessante Thema!
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Frank O. schrieb: > Das Thema, insbesondere die Störungen, Gestern noch einen Test gemacht. Die Antenne für den MSF60-Empfänger befand sich gerade einmal etwa 50 cm vom PC-Monitor entfernt und lieferte trotzdem ein decodierbares Signal. Der akustische Empfänger musste etwas weiter weg aufgestellt werden, denn sonst prasselte es gewaltig. Deswegen ist der so schlecht zu hören. (Der PC ist auch recht laut). MSF60 ist etwa 800 km von meinem Empfangsort entfernt und sendet auch mit geringerer Leistung als DCF77. Meine Vermutung: Der bei dem TO verwendete DCF77-Empfänger und die (eingebaute) Antenne taugen nicht viel oder haben sich im Laufe der Zeit "verschlechtert". Als Empfängermodul habe ich verwendet: HKW EM2S 60kHz Empfangsmodul MSF / WWVB 60 kHz BTW: Und alle Uhren, die sich auf DCF77 beziehen, zeigen heute Sommerzeit. ciao gustav
> Sommerzeit
mit der hatte ich jetzt auch ein Problem.
Meine DCF77-Armbanduhr (Tempic, uralt) wollte die Umstellung am
Wochenende nicht mehr mitmachen.
Also Knopfzelle CR1620 ausgebaut und nachgemessen. 3,01V - die neu
gekaufte hat 3,33V. Laut Datenblättern soll die nur ganz am Anfang so
hoch sein, aber dann stabil auf etwa 3V fallen.
Hersteller Energizer, die dm-Drogerie hat den Typ inzwischen aus dem
Programm gestrichen, also 10km mit dem Rad zu Rossmann. Jetzt Varta, mal
sehen wie lange das hält, Vorhersage des Herstellers bis 2035.
Jetzt klappt der Empfang.
Kleine Anekdote dazu:
Meine Großtante stand mal in der Zeitung "Ein Opfer der Sommerzeit".
Bei der Umstellung ihrer Standuhr war die umgefallen und hatte sie
mitgerissen. Lautes Klopfen mit dem Schuh auf den Fußboden alarmierte
den Nachbarn unter ihr und die Polizei konnte sie aus ihrer mißlichen
Lage befreien.
Eine Abschaffung der Sommerzeitumstellung wird ernsthaft diskutiert.
Es wäre ein Beitrag zum Umweltschutz.
Karl B. schrieb: > BTW: Und alle Uhren, die sich auf DCF77 beziehen, zeigen heute > Sommerzeit. Eine digitale hat MESZ nicht mitbekommen und der doofe SAT-Receiver von Ankaro braucht einen manuellen Eingriff, während der etwas ältere LG-Fernseher mit DVB-S2 das von selbst konnte. Christoph db1uq K. schrieb: >> Sommerzeit > mit der hatte ich jetzt auch ein Problem. > Meine DCF77-Armbanduhr (Tempic, uralt) wollte die Umstellung am > Wochenende nicht mehr mitmachen. Hier kam eine Wanduhr nicht hinterher und ging etliche Minuten nach, ohne dass man das ohne Vergleich erkennen konnte. Brauchte eine neue Mignonzelle, was nach 19 Monaten nicht zu bemeckern ist. > Also Knopfzelle CR1620 ausgebaut und nachgemessen. 3,01V - die neu > gekaufte hat 3,33V. Laut Datenblättern soll die nur ganz am Anfang so > hoch sein, aber dann stabil auf etwa 3V fallen. Die Sache mit der Leerlaufspannung und dem Innenwiderstand. > Hersteller Energizer, die dm-Drogerie hat den Typ inzwischen aus dem > Programm gestrichen, also 10km mit dem Rad zu Rossmann. Hier wären das 6,5km mit dem Auto, aber darüber denke ich bei einem solchem Artikel erst garnicht nach und schaue auf Amazon: Drei Energizer CR1620 für insgesamt 4,99 Euro am übernächsten Tag im Briefkasten, hatte ich Ende Februar. https://www.amazon.de/Energizer-St%C3%BCck-Batterie-Lithium-1620/dp/B00NM6R5MU/ -- kann sich leider täglich ändern.
Mein Telefon musste ich auch von Hand umstellen, das ist dazu zu doof. Ja ich bin noch aus der Generation, die Knopfzellen am selben Tag im Laden kaufen konnte. Dorfbewohner kannten das nie. Die Preisangabe im Web stimmte schon nicht mehr, natürlich höher. Das kommt alles vom Krieg in Iran und der Ukraine. Die Paket-LKW auf der Straße stören mich. Ich lebe hier in einer Sackgasse - Anlieger frei. Aber ständig der Gehweg zugeparkt von Nicht-Anwohnern. Grummel! Jedenfalls läuft meine Uhr wieder korrekt.
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Old P. schrieb: > René H. schrieb: > >> Bei einem "0db-Repeater" vielleicht nicht, man bekommt aber das Signal >> besser nach innen. Man empfängt das Signal von außen und sendet es innen >> unverstärkt wieder aus. Vielleicht bekommt man das Signal auch >> "bereinigt". > > Ich verstehe den Wunsch nach einem "Außen-nach-Innen" Repeater nicht. > 77,5kHz ist doch dermaßen langwellig, das geht doch selbst durch > (normale) Betonwände und zur Not noch ein paar Meter unter Wasser. > Ich behaupte, alle Empfangsprobleme rühren aus Störungen von Außen her. > Vor allem Schaltnetzteile, Power-LAN, LED-Leisten und und und. Diese > Störungen "stopfen" die Eingänge der Empfänger regelrecht zu. > Und mit einem Repeater werden diese Störungen auch verstärkt, also > nichts gewonnen! So unsinnig ist das gar nicht. Ich überlege, genau das (eine Art DCF77-Außen-nach-Innen Repeater) in meinen Keller zu installieren. Hintergrund: Ich habe im Keller eine DCF77 gesteuerte Zeitschaltuhr, die leider nicht besonders empfangsstark ist und sich daher nur alle paar Tage mit etwas Glück synchronisiert. Weil diese ein Stecker-Steckdosen-Gehäuse hat, bekommt sie die volle Dröhnung Störungen aus dem Stromnetz. Der Repeater ist aber kein dummer Verstärker, der nur am Kellerfenster empfängt und das weiterleitet, sondern ein Empfänger mit einem Arduino Board dahinter zum Decodieren mittels des besten mir bekannten DCF77-Decoders, den es gibt: Die "Noise resilient DCF77 decoder library for Arduino" von Udo Klein. Der bringt eine Variante mit, die sich "Superfilter" nennt. Dieser nutzt den störsicheren Decoder und hat hintendran einen DCF77 Generator, der vom Decoder synchronisiert wird und ein fehlerfreies DCF-Signal erzeugt. Mit dem kann man z.B. eine alte, nicht fehlertolerante Funkuhr pimpen, indem man den Superfilter zwischen DCF-Empfänger-Signalausgang und Funkuhr-Decoder schaltet. Und ich steuere mit den synthetisierten DCF-Impulsen aus dem Superfilter einen 77,5 kHz Modulator für die Sekundenmarken, der eine kleine Schleife oder eine Ferritantenne speist, die bei der tauben Zeitschaltuhr plaziert wird. Der Empfänger für den Superfilter kommt ans Kellerfenster, weit genug entfernt, daß es nicht zu Rückkopplungseffekten kommt. Ich gehe stark davon aus, daß es mit der Zeitschaltuhr funktioniert.
Thorsten S. schrieb: > Ich überlege, genau das (eine Art DCF77-Außen-nach-Innen Repeater) in > meinen Keller zu installieren. Gunthard Kraus hatte sich auch schon mal mit dem Thema befasst: http://www.gunthard-kraus.de/DHBW/Projekt%209_DCF77-Empfang_2016.pdf Allerdings in Form einer aktiven Antenne.
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