Forum: HF, Funk und Felder DCF77 Empfangsprobleme


von Rolf G. (rogela)


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NoName-DCF-77 Funkuhren (Abbildungen im Anhang).

Ich habe 3 Solcher Funkuhren, die rein technisch tadellos funktionieren, 
wenn da nicht die schlechten Empfangsverhältnisse wären. Die 
Stahlbetonbauweise sowie grossflächige Wärmedämmverglasungen tragen 
erfolgreich zur Abschirmung der LW-Funksignale bei.

Beruflich komme ich u. a. aus der drahtlosen Nachrichtentechnik (Analog- 
u. Digitalfunk, Richtfunk, etc.). Ich kenne mich mit prof. 
Funkpeilungen-Peilungen gut aus und kann daher sicherstellen, dass die 
Ferritantennen in den Uhren exakt 90° zur Richtung Mainflingen 
ausgerichtet sind und die Ferritstäbe somit magnetisch optimal 
durchflutet werden. Die Entfernung meines Wohnorts zum DCF77- Sender in 
Mainflingen (Hessen) beträgt Luftlinie nur 279Km. Da die 
Langwellenausbreitung hauptsächlich über die Bodenwelle stattfindet 
(Raumwelle zu instabil) und wir bei 77,5KHz von einer Wellenlänge Lambda 
= von 3'893,71 Metern sprechen, können wir das Thema Reflexionen 
ausklammern.

Trotz meiner Bemühungen bleibt die automatische Umstellung der Sommer- 
wie auch der Winterzeit vollständig aus. Erst wenn ich die Uhren auf den 
Balkon (Freiraum) stelle und die Sync-Taste betätige, empfangen alle 
drei Uhren das Langwellen-Signal und zeigen innert weniger Sekunden die 
korrekte Zeit an. Stelle ich die Uhren wieder an ihren gewohnten Platz 
in der Wohnung, dann zeigen diese nach einigen Tagen wieder falsche 
Zeiten an (ohne Funksignal schlechte Ganggenauigkeit). Für mich ein 
klartes Indiz für mangelhafte Feldstärke.

Mögliche Lösungsansätze:
Nun habe ich hier im Forum mehrfach gelesen, dass es unterschiedliche 
Qualität bei den Empfangsmodulen gibt. Ich habe allerdings aber auch 
vernommen, dass auf diesem Markt allerlei untaugliches Material 
herumschwirrt. Völlig ungeachtet des Preises suche ein professionelles 
Modul von höchster Qualität, Güte und Zuverlässigkeit mit Hilfe dessen 
ich die 3 Uhren erfolgreich umrüsten könnte.

Kompatibilität: Keinerlei Schaltpläne vorhanden!
Wie den Fotos zu entnehmen ist, geht von der DCF77-Platine ein 
4-adriges, graues Flachkabel zur Steuerplatine. Ich habe noch nichts 
gemessen (Oszilloskop defekt), gehe jedoch davon aus, dass davon 
mindestens 2 Leitungen der Stromversorgung dienen. So bleiben also noch 
2 Leitungen für die Signalübertragung Richtung Steuerplatine übrig.

Fragen:
• Mit welchem Modul hab Ihr die besten Empfangs-Erfahrungen gemacht?
• Was muss ich in Bezug auf die Signal-Adaptierung zwischen 
DCF77-Empänger und der Steuerungsplatine beachten (Kompatibilität)?
• Was gibt es sonst noch zu beachten?

Ich bin gespannt auf Eure qualifizierten und hilfreichen Antworten.
Vielen Dank und eine guten Empfang wünscht Euch - Rolf

von H. H. (hhinz)


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Schaltnetzteile können prima DCF Jammer sein, insbesondere wenn die 
Elkos am austrocknen sind.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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H. H. schrieb:
> Schaltnetzteile können prima DCF Jammer sein, insbesondere wenn die
> Elkos am austrocknen sind.

Und Schaltnetzteile sind heute fast überall, in LED-Lampen, 
Steckernetzteilen, Heimelektronik usw.
Bei mir hat eine lange Led-Leiste DCF77 völlig zunichte gemacht.

Old-Papa

von Dr. T. (dr_tom)


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Wenn es denn ein Modul sein darf:
https://www.ebay.de/itm/266540343843

Die sind zwar teurer  - allerdings auch um Welten besser als der Kram 
vom großen C, P..lin, Alibaba und Co.
Man kann da auch einige Kommentare finden, wenn man nach DFC77-Empfänger 
googelt...

von Henrik V. (henrik_v)


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Und dabei muss die Störung nicht um 77,5 kHz sein. Oft sind die Module 
'international', können sich also auch auf andere Zeitsender abstimmen.
Ist ein stärkerer Störer in der nähe dieser Frequenzen könnte das Modul 
versuchen darauf zu syncen...  oder der Eingangskreis wird einfach in 
die Übersteuerung gedrückt.

Ferritantenne mit TIA (also Breitbandig, ggf mit Bandpass 30k-96k) an 
Soundkarte und mit Spekrumlab mal nachschauen?
Oder einen Spekki mit Antenne vom AG ausleihen?

Einfachster Test: Da die Uhren meist mit Batterie arbeiten, 
Haussicherung raus, an Uhren kurz die Bat raus , und schauen ob sie dann 
Empfangen.

Wenn der alte Apple-Plasma-Bildschirm an ist, hat bei mir auch keine Uhr 
im Raum mehr sync.

von Andras H. (andras_h)


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https://github.com/villamvadasz/DCF77_CH341_decoder

Ich habe Spaßweise mit einer USB Adapter den DCF77 gelesen. Und dann am 
PC dekodiert. Ohne MeteoTime, das darf man ja nicht :) Wobei ehrlich 
gesagt man kann ja den Code fast überall finden.

von Al (almond)


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Andras H. schrieb:
> Ohne MeteoTime, das darf man ja nicht

Wo steht das?

zutreffend ist: die gewerbliche Nutzung von Meteo-Time Daten in 
Produkten ist lizensierten industriellen Unternehmen vorbehalten.

: Bearbeitet durch User
von Andras H. (andras_h)


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Al schrieb:
> Wo steht das?

Das weiss ich nicht mehr.

Aber so wie ich das Forum hier damals gelesen habe, darf man den Code 
nicht Posten. Ich meine (bin nicht sicher habe nie konkret nachgeguckt 
nur hier irgendwo gelesen), dass MeteoTime zahlungspflichtig ist. Man 
darf MeteoTime nicht entschlüsseln, auch wenn man weiss, welcher 
Algorithmus genommen wird und, dass die Zeit als Schlüssel genommen 
wird.
Damals konnte man auch im Netz darüber sehr wenig finden. Nur eine C# 
Implementierung was offensichtlich aus einer C Code umgeschrieben wurde.

Vielleicht hat sich das seit dem geändert? Oder weißt du hier etwas 
konkretes?

von Rüdiger B. (rbruns)


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Es gibt für den Arduino und ESP32 eine Software die aus dem NTP aus dem 
Internet ein DFC77 Signal erzeugt das man in die Antenne einspeisen 
kann.
https://github.com/SensorsIot/DCF77-Transmitter-for-ESP32

von Al (almond)


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Andras H. schrieb:
> Aber so wie ich das Forum hier damals gelesen habe, darf man den Code
> nicht Posten.

Fremden Code ohne ausdrückliche Erlaubnis zu posten ist immer 
problematisch, das sollte man lassen. Verlinken auf eine öffentliche und 
legale Seite darf man.

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (soul_eye)


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Al schrieb:
> Andras H. schrieb:
>> Ohne MeteoTime, das darf man ja nicht
>
> Wo steht das?

Falls die Daten verschlüsselt sind, egal wie primitv diese 
Verschlüsselung auch ist, dann ist das Umgehen der Verschlüsselung 
strafbar. Es gilt § 202a StGB.

Aber: Amtsgericht Jülich, Az.: 17 Cs – 230 Js 99/21 – 55/23  "Die 
Strafbarkeit wegen Ausspähens von Daten wird ausgeschlossen, wenn der 
Zugang zu den Daten durch allgemein verfügbare Hilfsmittel ermöglicht 
wird."

von Oliver S. (oliverso)


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Rüdiger B. schrieb:
> Es gibt für den Arduino und ESP32 eine Software die aus dem NTP
> aus dem
> Internet ein DFC77 Signal erzeugt das man in die Antenne einspeisen
> kann.
> https://github.com/SensorsIot/DCF77-Transmitter-for-ESP32

YMMD ;)

Das ist mal eine für 2026 passende Lösung ;)

Oliver

von Karl B. (gustav)


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Der Zeitdienst Bürk Mobatime für 170,- Euro hat Schwundregelung und 
funktioniert noch im Abstand von 2m vom alten Röhrenfernseher, dessen 
Zeilenfrequenzoberwellen knapp an der 77,5 kHz vorbeischrammen.
http://www.zeitdienst-shop.de/DCF-77-Funkempfaenger-AD-450
Allerdings braucht der eine spezielle Ansteuerung, Stichwort 
"Stromschnittstelle".

ciao
gustav

BTW: Afaik hatte den die Deutsche Bahn noch für ihre 
Hauptuhrensteuerung.

: Bearbeitet durch User
von Lu (oszi45)


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Rolf G. schrieb:
> Erst wenn ich die Uhren auf den
> Balkon (Freiraum) stelle und die Sync-Taste betätige, empfangen alle
> drei Uhren das Langwellen-Signal

Dann würde ich mir gern mal das Signal z.B. am Ferritstab abgreifen und 
mit dem Oszi ansehen, ob wirklich der schlechte Empfang oder STörungen 
die Ursache sind? Bei uns waren in Rechnernähe so viel Störungen, dass 
der Empfänger nur auf dem Fensterbrett ausreichend zuverlässig 
funktionierte. Andererseits zeigt mein beiliegendes DCF-Bild noch 
weitere LW Sender.

von Manfred K. (4for)


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evtl ist die Ferritantenne nur schlecht abgestimmt - das Parallel-C auf 
der Platine wird ja auch 5 oder 10% Toleranz haben.
Also mit dem Scope messen..
Schon mal eine andere DCF Uhr probiert was die tut?

von Al (almond)


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Lu schrieb:
> Dann würde ich mir gern mal das Signal z.B. am Ferritstab abgreifen und
> mit dem Oszi ansehen, ob wirklich der schlechte Empfang oder STörungen
> die Ursache sind?

Schlechte Idee. Erstens ist die Empfangsspannung am Ferritstab zu klein 
für ein gewöhnliches Oszi und zum Zweiten wird allein die Berührung des 
Schwingkreises der Ferritstab-Spule den Kreis verstimmen und das 
"Messergebnis" verfälschen.

von Klaus R. (klaus2)


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Eine einfache helle LED am Datenausgang verrät einem schon sehr oft ob 
es gerade Störung gibt oder nicht und welche Position im Haus mit 
welcher Ausrichtung zum besten Ergebnis führt aber grundsätzlich kenne 
ich dieses Problem auch und das an unterschiedlichen Standorten bei 
Stuttgart.

Klaus.

von René H. (mumpel)


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Karl B. schrieb:
> Der Zeitdienst Bürk Mobatime für 170,- Euro hat Schwundregelung

Das funktioniert aber auch nicht überall, und ist auch nicht störsicher. 
Bei uns auf Arbeit wird auch diese durch die Oberleitungen gestört, ganz 
besonders wenn Züge vorbei fahren.

von Karl B. (gustav)


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René H. schrieb:
> Bei uns auf Arbeit wird auch diese durch die Oberleitungen gestört, ganz
> besonders wenn Züge vorbei fahren.

Die BNetzA schlägt für solche Fälle vor, eine "Problembehandlung" 
durchzuführen. Bekanntlich ist 77,5 kHz eine "geschützte" Frequenz.

Meistens endet das dann damit, dass die Antenne einen geeigneteren 
Standort bekommt. Das ist beim AD450-Empfänger relativ leicht zu 
bewerkstelligen.
Die Länge des Kabels ist recht großzügig bemessen. Ein zweiadriges 
unabgeschirmtes Telefonkabel (JYY) bis zu 200 m kann verwendet werden.
Dabei braucht man beim Anschluss auf die "Polung" der Adern nicht zu 
achten. Das nur nebenbei. Das ist eben der Vorzug einer dort verwendeten 
"Stromschnittstelle". Und Ableitung des Kabels und (Extra-Stromquelle 
-Trafonetzteil) können per Optokoppler blitzschutzgerecht separiert 
werden von der übrigen Auswerteschaltung.

Prinzip im Bild.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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Karl B. schrieb:
> Das ist beim AD450-Empfänger relativ leicht zu bewerkstelligen.

Bei uns nicht. Alles probiert. Unsere Hütte steht genau zwischen den 
Gleisen, also rundrum Oberleitungen. Das ist jetzt aber kein Fall für 
die BNetzA (Privates Gerät).

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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Man könnte vielleicht noch versuchen den Empfängereingang
extrem schmalbandig zu machen, mit einen 77,5kHz Quarz,
als Filter am Eingang. Es gab mal welche, aber heute wird es
sehr schwierig sein so einen zu bekommen. Da bleibt warscheinlich
nur Sonderanfertigung.

http://andyquarz.de/

http://www.amidon.de/contents/de/d495.html

von René H. (mumpel)


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Günter L. schrieb:
> am Eingang.

Also wie ein Schalter in ein Kabel?

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von René H. schrieb:
>Also wie ein Schalter in ein Kabel?

Wie hier im Schaltplan, aber mit nur ein Quarz.

https://de.wikipedia.org/wiki/Quarzfilter

von René H. (mumpel)


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Was bedeuten die ganzen Angaben? "Cp" kann man erkennen, den Rest aber 
nicht.

von Hans W. (Firma: Wilhelm.Consulting) (hans-)


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Karl B. schrieb:
> Bekanntlich ist 77,5 kHz eine "geschützte" Frequenz.

Ich habe das schon einmal mit denen (BNetzA) diskutiert. Das sind ein 
paar 100km von Frankfurt aus danach ist es wurscht, weil sonst alle 
smarmeter (das ist Jet lzt meine Interpretation der Antwort!) vom Netz 
gehen müssten.

Schaltnetzteile ja, aber smart Meter PLC ist eine andere Liga in dem 
band!

73

von Res (resmon)


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Ich wohne 400 km von Mainflingen und kann DCF77 auch im Keller neben dem 
Smartmeter noch empfangen.
Der sendet nur alle 15 Minuten für einen Sekundenbruchteil. Ich kann 
auch die Smartmeter der Nachbarn empfangen, die rattern alle 
nacheinander durch, aber der Arbeitszyklus ist wirklich nicht der Rede 
wert.

Ich habe einige Zeit lang Amateurfunk im 136 kHz Band gemacht und die 
meisten Störungen kamen von Schaltnetzteilen und Solarwechselrichtern, 
bzw. den harmonischen Emissionen davon.

von Karl B. (gustav)


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René H. schrieb:
> Bei uns nicht. Alles probiert.

Dann ist das als "Industriebereich" einzustufen.
Zitat:
"...Grundnormen (z.B. DIN EN 61000-6-3 / 6-4): Diese Normen definieren 
Grenzwerte für Wohn-, Geschäfts- und Gewerbebereiche (6-3) sowie für 
Industriebereiche (6-4). Sie regeln sowohl leitungsgebundene als auch 
gestrahlte Störungen..."
/Zitat
Quelle:
Suchbegriff: "Hochfrequente Störaussendungen"

Mein ehemaliger Arbeitskollege sagte mir, in der Werkshalle würde noch 
nicht einmal mehr das Smartphone funktionieren, so stark wäre der 
Störpegel.(Plasmaschneider etc.) Und ein Amateurfunker in Duisburg 
Ruhrort direkt neben dem Walzwerk hatte so starkes QRM, dass das Funken 
nur zu bestimmten Zeiten ging.

Wie gesagt, auf den Empfangsort kommt es auch ein bisschen an.

ciao
gustav

von Arno R. (arnor)


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René H. schrieb:
> Was bedeuten die ganzen Angaben? "Cp" kann man erkennen, den Rest aber
> nicht.

Das sind die Elemente des Ersatzschaltbildes des Quarzes:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingquarz#/media/Datei:8MHz_Crystal_VNWA.png

Cp=Co, Lm=L, Cm=C

von Mario M. (thelonging)


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Günter L. schrieb:
> Man könnte vielleicht noch versuchen den Empfängereingang
> extrem schmalbandig zu machen, mit einen 77,5kHz Quarz,
> als Filter am Eingang.

Viele Empfänger haben schon ein Quarzfilter. Aber wenn der Störer 
breitbandig oder direkt auf der Empfangsfrequenz ist, nützt das auch 
nichts mehr.

von Hans W. (Firma: Wilhelm.Consulting) (hans-)


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Karl B. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Bei uns nicht. Alles probiert.
>
> Dann ist das als "Industriebereich" einzustufen.
> Zitat:
> "...Grundnormen (z.B. DIN EN 61000-6-3 / 6-4): Diese Normen definieren
> Grenzwerte für Wohn-, Geschäfts- und Gewerbebereiche (6-3) sowie für
> Industriebereiche (6-4). Sie regeln sowohl leitungsgebundene als auch
> gestrahlte Störungen..."
> /Zitat
> Quelle:
> Suchbegriff: "Hochfrequente Störaussendungen"
>
> Mein ehemaliger Arbeitskollege sagte mir, in der Werkshalle würde noch
> nicht einmal mehr das Smartphone funktionieren, so stark wäre der
> Störpegel.(Plasmaschneider etc.) Und ein Amateurfunker in Duisburg
> Ruhrort direkt neben dem Walzwerk hatte so starkes QRM, dass das Funken
> nur zu bestimmten Zeiten ging.
>
> Wie gesagt, auf den Empfangsort kommt es auch ein bisschen an.
>
> ciao
> gustav

Mur ist der Frequenzbereich erst seit kurzem in diesen Normen 
geregelt... Ob die EN schon publiziert wurde...ka...

73

von Manfred P. (pruckelfred)


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Günter L. schrieb:
> Man könnte vielleicht noch versuchen den Empfängereingang
> extrem schmalbandig zu machen, mit einen 77,5kHz Quarz,
> als Filter am Eingang. Es gab mal welche, aber heute wird es
> sehr schwierig sein so einen zu bekommen. Da bleibt warscheinlich
> nur Sonderanfertigung.

Quatsch, alle üblichen Empfängermodule sind Geradeausempfänger. Das 
kleine, runde Ding, was wie ein Uhrenquarz aussieht, hat 77,5 kHz. Ich 
kenne leider keine Werte zu dessen Güte, mit den Riesenquarzen der 
70er-Jahre konnte man 15Hz Bandbreite erreichen.

Das hilft aber nichts, wenn erheblich starke Felder abseits der 
Nennfrequenz den Empfänger zustopfen, da spricht man von 
Weitabselektion.

Res schrieb:
> Ich wohne 400 km von Mainflingen und kann DCF77 auch im Keller neben dem
> Smartmeter noch empfangen.

Das trifft auf die Masse aller Kunden zu, die DCF-Uhren und 
Wetterstationen von Lidl und Co. funktionieren einfach.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Manfred P. schrieb:

> Quatsch, alle üblichen Empfängermodule sind Geradeausempfänger. Das
> kleine, runde Ding, was wie ein Uhrenquarz aussieht, hat 77,5 kHz. Ich
> kenne leider keine Werte zu dessen Güte, mit den Riesenquarzen der
> 70er-Jahre konnte man 15Hz Bandbreite erreichen.

Das ist ein Quarz.

> Res schrieb:
>> Ich wohne 400 km von Mainflingen und kann DCF77 auch im Keller neben dem
>> Smartmeter noch empfangen.
>
> Das trifft auf die Masse aller Kunden zu, die DCF-Uhren und
> Wetterstationen von Lidl und Co. funktionieren einfach.

Die Masse aller Uhren stellt sich nur ein-zwei mal am Tag bzw. richtiger 
in der Nacht (1-3 Uhr), wenn das Störspektrum am geringsten ist. 
Ansonsten kullern sie wie normale Quarzuhren durch. Das reicht ja auch 
völlig aus.

Old-Papa

von Lu (oszi45)


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Wenn ich mich erinnere, wurde der DCF77 auch in Amerika und Afrika schon 
erfolgreich empfangen. Daraus schließe ich, dass im Nahfeld des TO Rolf 
sich wohl einige Störer befinden könnten oder sein Empfänger unbrauchbar 
ist.

von Ulrich (Firma: DC3AX) (uprinz)


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Also um dem TO noch mal eine Hilfe anzubieten...

Das Empfangsmodul hat 4 Anschlüsse, einer Batteriespannung, einer GND, 
ein Enable Eingang und einen Pulse Ausgang. Diese Aussage trifft für 
99,98% aller handelsüblichen Uhren mit DCF zu, da sie alle eine kleine 
Platine mit Quarz und Anschlüssen für eine Antenne und einem Chip oder 
viel eher einem Glob Top (schwarzer Klecks über dem Chip) bestehen.

Beste Möglichkeit eine gute Position und Ausrichtung im Haus zu finden 
ist es dann, eines der Module vorübergehend direkt aus einer Batterie zu 
versorgen, die Enable Leitung fest zu klemmen und über einen 
Hilfs-Transistor eine LED anzusteuern. Dann das ganze vielleicht noch 
mal in der Schale der Uhr locker befestigen und durchs Haus tragen. Es 
kann eine Weile dauern, bis der Empfänger anfängt die LED blinken zu 
lassen. Also am Anfang eine Weile Warten.

Mit dieser Schaltung kann man auch recht leicht feststellen, ob es Sinn 
macht die Antennenwicklung auf dem Ferrit zu verschieben. Man kann auch 
alternative Ferritstangen probieren. (Manchmal hält der Kleber aber zu 
gut, da muss man die Antenne austauschen.) Die Qualität bei den Antennen 
ist durchwachsen bis besch...eiden und ein Austausch gegen 
Markenprodukte kann richtig viel bringen oder man wickelt selber. Am 
Ende bestimmt die vorgesehene Halterung in der Uhr den Bauraum.

Ich habe lange Zeit <60km von FFM weg gewohnt und das an einer 
abgewandten Hanglage. Alle Uhren mussten ein paar mal im Jahr auf die 2. 
Etage getragen werden, damit sie in der Nacht neu gestellt wurden. Durch 
die oben vorgeschlagene Messung konnte ich dann mit einem teuren 
industriellen Empfänger "sehen" wie im Treppenhaus auf die 2. Etage die 
DCF-Sonne aufging und die unkontrolliert blitzende LED mehr und mehr 
einen stabiles Puls-Pause Verhältnis annahm.
Dadurch habe ich damals alle DCF Uhren verschenkt und mir Lösungen mit 
WLAN gesucht, bis auf eine Uhr, die hing immer auf der 2. Etage.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Ulrich P. schrieb:
> Also um dem TO noch mal eine Hilfe anzubieten...

Angemeldet seit 12.03.2026 12:50
Beiträge 1

Und weiter, so einer würde hier nicht fragen müssen:

Rolf G. schrieb:
> Beruflich komme ich u. a. aus der drahtlosen Nachrichtentechnik
> (Analog- u. Digitalfunk, Richtfunk, etc.). Ich kenne mich mit prof.
> Funkpeilungen-Peilungen gut aus

Rolf G. schrieb:
> Die Entfernung meines Wohnorts zum DCF77-Sender in
> Mainflingen (Hessen) beträgt Luftlinie nur 279Km.
> ..
> empfangen alle drei Uhren das Langwellen-Signal
> und zeigen innert weniger Sekunden die korrekte Zeit an.

Wer 279km, warum eigentlich nicht 278,75 km entfernt, wohnt, benutzt 
nicht den Begriff "innert", die Schluchtenscheißer sind deutlich weiter 
weg.

"innert weniger Sekunden" - bei DCF wohl kaum, optimal günstig könnte 
man auf 61 Sekunden kommen.

Ich unterstelle wieder ein A*, das erfolgreich trollt.

Ulrich P. schrieb:
> die Enable Leitung fest zu klemmen und über einen
> Hilfs-Transistor eine LED anzusteuern.

Schaue mal dort vorbei:
Beitrag "Re: Handhabung Pollin-DCF77-Modul?"

Ich bin seit Jahrzehnten Freund einer akustischen Meldung, da höre ich 
kurze Störungen, die ich per LED nicht sehe.

Ulrich P. schrieb:
> Ich habe lange Zeit <60km von FFM weg gewohnt und das an einer
> abgewandten Hanglage. Alle Uhren mussten ein paar mal im Jahr auf die 2.
> Etage getragen werden, damit sie in der Nacht neu gestellt wurden.

Finde ich erstaunlich, aber da war doch 'was mit Funkloch im Nahbereich 
einer Antenne?

von Mark S. (voltwide)


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Manfred P. schrieb:
> Finde ich erstaunlich, aber da war doch 'was mit Funkloch im Nahbereich
> einer Antenne?

Wohl eher lokaler Störnebel

von Marco K. (fuerst-rene)


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Mark S. schrieb:
> Wohl eher lokaler Störnebel

Hallo und Grüße,
wir haben ewig gesucht und dazu noch sporadisches Verhalten aber auch 
Zeiten wo man schon sagen konnte gleich geht nichts mehr.
Das betraf auch mein DSL-Modem und den DCF.
Grund dafür war nach 3 Monaten gefunden.
Der Nachbar hat ein Powerlan verbaut weil er kein WLAN wollte.
Die Dinger schießen ohne Ende und betreffen alles was in der Nähe ist.
Habe ihm ein Netzwerkkabel verlegtt und die "Wunderkisten" in den Keller 
verbannt.
Zwei häuser weiter habe ich den Funkamateur gefragt ob es bei ihm auch 
besser geworden ist er hat verdutzt ja stimmt, woher kam das dann?

https://de.wikipedia.org/wiki/Powerline_Communication

Bin gespannt wann das mit dem Inteligenten Stromzähler kommt und weiter 
geht :-(

von Thomas R. (thomasr)


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Schon der Ladesockel der elektrischen Zahnbürste nebem der DCF Uhr im 
Bad macht deren Empfang zunichte. Alle paar Tage die Zahnbürste 
ausstecken und die Uhr synchronisiert wieder.

In einem anderen Fall war es ein in der Wand "verstecktes" 
Schaltnetzteil eines Homematic Gerätes.

von René H. (mumpel)


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Muss die Zahnbürste überhaupt ständig am Netz hängen? Es reicht doch 
wenn man nur einsteckt wenn man laden muss.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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René H. schrieb:
> Muss die Zahnbürste überhaupt ständig am Netz hängen? Es reicht doch
> wenn man nur einsteckt wenn man laden muss.

Stimmt! Meine steck ich alle paar Wochen mal für einen Tag ein und das 
geht schon gut 20 Jahre so.

Old-Papa

von Manfred P. (pruckelfred)


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Old P. schrieb:
> Stimmt! Meine steck ich alle paar Wochen mal für einen Tag ein und das
> geht schon gut 20 Jahre so.
...

von Frank O. (frank_o)


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Gibt es denn keine fertigen Geräte die außen das Funksignal Empfang und 
dann innen, zunächst über Kabel ins Haus geführt, innen wieder als 
Funktionalität ausgeben?

von René H. (mumpel)


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Gibt es. Aber erstens teuer, und zweitens bekommt man sicher keine 
Genehmigung vom Vermieter. Zudem müsste man das Kabel ins Gerät gelötet 
bekommen.

Soltest Du einen Repeater meinen, sowas gibt es für DCF77 m.W. nicht.

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Frank O. schrieb:
> innen wieder als
> Funktionalität ausgeben?

Sollte "Funk" heißen. Wieder mal die eigenmächtige eigenmächtige 
Rechtschreibkontrolle.

von Frank O. (frank_o)


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René H. schrieb:
> Soltest Du einen Repeater meinen, sowas gibt es für DCF77 m.W. nicht.

Das war der richtige Begriff.
Aber so etwas zu bauen, kann doch sicher auch nicht so schwer sein?

von René H. (mumpel)


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Wie gesagt, mir persönlich sind keine bekannt. Zumal ich bezweifeln 
möchte, dass solche Repeater in Deutschland zulassungsfähig sind. Denn 
m.E. wären das zulassungspflichtige Sendeeinrichtungen.

von René H. (mumpel)


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Frank O. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Soltest Du einen Repeater meinen, sowas gibt es für DCF77 m.W. nicht.
>
> Das war der richtige Begriff.
> Aber so etwas zu bauen, kann doch sicher auch nicht so schwer sein?

Siehe vorherige Antwort.

von Klaus R. (klaus2)


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Manfred P. schrieb:
>>
>
> ...

Gruseliges Teil.

Klaus.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Frank O. schrieb:
>> Soltest Du einen Repeater meinen, sowas gibt es für DCF77 m.W. nicht.
> Das war der richtige Begriff.
> Aber so etwas zu bauen, kann doch sicher auch nicht so schwer sein?

Dann mach'!

Aber nur, weil ein Troll-Ar* hier Märchen erzählt und sich seinen 
Fettwanst über das Palawer klatscht, doch besser nicht:

Benutzername rogela
Angemeldet seit 12.03.2026 12:50
Beiträge 1

Was die Zulässigkeit und möglichen Störungen eines aktiven Repeaters 
angeht, hat die BundesNetzAgentur sicherlich eine Meinung, die dagegen 
spricht.

René H. schrieb:
> Zumal ich bezweifeln
> möchte, dass solche Repeater in Deutschland zulassungsfähig sind. Denn
> m.E. wären das zulassungspflichtige Sendeeinrichtungen.

Sie sind natürlich nicht zulassungsfähig und was passiert wohl an der 
Grenze zum Nachbarn, wo sich das originale Signal und das Leck des 
Repeaters überlagern? Das müsste als Gleichwelle laufen, was alles 
andere als trivial ist.

Es gibt Bastelprojekte, die aus GPS ein DCF-Signal erzeugen, was in 
Afrika oder den USA sicherlich niemanden stört.

von René H. (mumpel)


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Man könnte das DCF-Signal auch auf Bluetooth aufmodulieren und BT-Uhren 
nutzen oder sich selber eine bauen.

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Mir fällt gerade nicht ein wieso das stören sollte und ob das überhaupt 
so einfach zu finden wäre. Die Millisekunden Versatz könnte man mit der 
Ansteuerung über Mikrocontroller ausgleichen.
Außerdem würden sich andere drum rum sicher darüber freuen,  wenn auch 
ihre Funkuhren plötzlich richtig funktionieren und denen würde sicher 
nicht mal der echte Versatz interessieren.
Meine Funkuhren funktionieren,  aber ich hätte keine Schmerzen so etwas 
zu betreiben, wenn ich keinen Empfang hätte.

von René H. (mumpel)


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Darum geht es nicht, also nicht um mögliche Störungen. Es geht darum, 
dass Du sowas im Handel nicht findest, weil kein Hersteller dafür eine 
Zulassung durch die BNetzA bekommen wird/kann. Man darf zwar auf dieser 
Frequenz empfangen, aber nicht selber auf ihr senden.

Stellt sich zudem die Frage, ob Funkuhren damit überhaupt umgehen 
könnten. Da müsste man mit seinem Sender schon die exakten 
Ausbreitungsbedingungen (Bodenwelle) hinbekommen. Ob man das kann?

Da wäre die von mir überlegte Bluetooth-Variante einfacher. Man könnte 
damit vielleicht eine "indirekte Verstärkung" erreichen. Der 
DCF-Empfänger gibt die Zeit über BT aus. Ein BT-Empfänger moduliert 
diese wieder auf eine ganz schwache DCF-Frequenz auf, die so schwach 
ist, dass die Funkuhr sie nur dann empfängt wenn man den BT-Empfänger 
direkt auf die Uhr klebt. Ob das Sinn ergibt, oder ob das überhaupt 
funktionieren würde, weiß ich nicht. Ich glaube eher nicht. 
(Theoretische Überlegungen)

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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Im Übrigen bezweifle ich, dass ein "DCF-Repeater" bezahlbar wäre. Für 
ein Taschengeld und mit nur einer Handvoll Bauteilen ist es sicher nicht 
getan.

von Manfred P. (pruckelfred)


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René H. schrieb:
> Man darf zwar auf dieser
> Frequenz empfangen, aber nicht selber auf ihr senden.
>
> Stellt sich zudem die Frage, ob Funkuhren damit überhaupt umgehen
> könnten. Da müsste man mit seinem Sender schon die exakten
> Ausbreitungsbedingungen (Bodenwelle) hinbekommen. Ob man das kann?

Quatsch, ein Leistungsverstärker mit einer Drahtschleife funktioniert, 
wir haben früher Personenrufanlagen auf ähnlicher Frequenz betrieben, 
natürlich als Bedarfsträger von der RegTP zugeteilt.

In Personensicherungssystemen laufen Ortungssender um 65kHz, auch mit 
offizieller Frequenzzuteilung - da gibt es ein paar Gemeinheiten, aber 
es ist kein Hexenwerk und wäre mit Heimwerkerelektronik nachbaubar.

René H. schrieb:
> Im Übrigen bezweifle ich, dass ein "DCF-Repeater" bezahlbar wäre. Für
> ein Taschengeld und mit nur einer Handvoll Bauteilen ist es sicher nicht
> getan.

Ein 77,5kHz-Sender mit AM ist simpel, ältere Audio-Endstufen-ICs können 
das bei passender Beschaltung. Die Erzeugung der Modulation ist auch 
nicht beliebig schwer, sowas habe ich vor Jahrzehnten mit einem cbm3032 
in Basic gemacht.

Das Problem des Repeaters ist, dass dieser das DCF-Signal überhaupt 
erstmal empfangen müsste und für diesen Frequenzbereich Richtantennen 
mit Gewinn für Privatleute nicht realisierbar sind.

von René H. (mumpel)


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Und was ist, wenn der Sender so stark ist, dass er die Originalfrequenz 
überlagert (wie ein Auto-Audiotransmitter)? Wenn das Gebäude so 
abgeschirmt ist, dass DCF generell nur mit Außenantennen empfangbar ist 
und auch kein Funk nach außen dringt, mag das sauber funktionieren, und 
auch keine Störungen verursachen.

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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René H. schrieb:
> Und was ist, wenn

... siehe Anhang

von Johannes F. (jofe)


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Frank O. schrieb:
> Mir fällt gerade nicht ein wieso das stören sollte

Interferenz z.B., wie schon von Manfred P. genannt, die im Extremfall zu 
lokal begrenzter Auslöschung der Feldstärke führen kann.

Allerdings haben wir bei DCF77 eine Wellenlänge von rund 4 Kilometern, 
sodass dieses Problem möglicherweise beherrschbar wäre, indem man die 
Sendeleistung (und damit Reichweite) auf das nötigste Minimum begrenzt 
und für minimale Phasenverschiebung zwischen Repeatersignal und lokaler 
DCF77-Feldstärke sorgt.

René H. schrieb:
> Da müsste man mit seinem Sender schon die exakten
> Ausbreitungsbedingungen (Bodenwelle) hinbekommen.

Wie gesagt liegt die Wellenlänge bei 4 km, und bei allerhöchstens 
vielleicht 50 Metern effektiver Reichweite bewegen wir uns nur im 
Nahfeld. Da kommt noch keine wirkliche Welle zustande.

von René H. (mumpel)


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Johannes F. schrieb:
> indem man die Sendeleistung (und damit Reichweite) auf das nötigste
> Minimum begrenzt

Also im mW-Bereich?

von Johannes F. (jofe)


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René H. schrieb:
> Also im mW-Bereich?

Die ERP dürfte sich maximal im mW-Bereich bewegen, eher noch darunter.

Allerdings hat so eine Drahtschleife in der Größenordnung von 1 Meter 
Durchmesser als Antenne bei 77,5 kHz natürlich einen extrem niedrigen 
Wirkungsgrad. Weniger als eine Promille, würde ich aus dem Bauchgefühl 
sagen.

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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Also nicht ganz einfach? Mich interessiert das Thema auch. Hier ist der 
DCF-Empfang auch sehr schlecht.

von Johannes F. (jofe)


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Der praktikabelste Ansatz wäre vermutlich, den Repeater auf 433 MHz 
senden zu lassen, und dann an die Rückseite der Uhren entsprechende 
Empfänger zu kleben, die die 433 MHz empfangen und daraus dann das 
DCF-Signal erzeugen und mit einer kleinen Spule in den Empfänger der Uhr 
magnetisch einkoppeln.

von Volker A. (pfriemler)


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Rolf G. schrieb:
> Ich kenne mich mit prof.
> Funkpeilungen-Peilungen gut aus und kann daher sicherstellen, dass die
> Ferritantennen in den Uhren exakt 90° zur Richtung Mainflingen
> ausgerichtet sind

Soweit ich die Thematik kenne, müssen die Ferritstäbe in Richtung 
Mainflingen zeigen, und die liegen meist quer im Gehäuse, so das man 
deren Kante nach Mainflingen zielt und gut. Wenn die Ferritantennen 
exakt 90° zur Richtung Mainflingen ausgerichtet sind, ist der Empfang 
außerordentlich mies.

von René H. (mumpel)


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Johannes F. schrieb:
> und daraus dann das DCF-Signal erzeugen

Also so wie bei meiner Bluetooth-Idee weiter oben?

: Bearbeitet durch User
von Johannes F. (jofe)


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Volker A. schrieb:
> Soweit ich die Thematik kenne, müssen die Ferritstäbe in Richtung
> Mainflingen zeigen,

Nope. Dann hast du genau das Minimum des Empfangssignals. Das Maximum 
erzielt man, wenn der Ferritstab senkrecht zur Luftlinie nach 
Mainflingen ausgerichtet ist.

von Johannes F. (jofe)


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René H. schrieb:
> Also so wie bei meiner Bluetooth-Idee weiter oben?

Ja, nur würde ich kein Bluetooth dafür nehmen. Die Idee mit den 433 MHz 
(eine der Frequenzen, die ohne gesonderte Lizenz unter bestimmten 
Bedingungen verwendet werden darf) habe ich aus dem Elektor-Newsletter 
(weiß nicht mehr genau wann, ist aber nicht sehr lange her).

P.S.: ZigBee würde sich eigentlich auch anbieten. Allerdings wäre die 
Hardware dafür etwas teurer.

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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Johannes F. schrieb:
> wenn der Ferritstab senkrecht zur Luftlinie nach Mainflingen
> ausgerichtet ist.

Nur sind die in den meisten Uhren waagerecht.

BTW:

Ich habe mir bei einem anderen "Nebenuhr-Liebhaber" etwas abgeschaut. Er 
hat den Ferritstab in eine Tablettendose eingebaut (mit Zellstoff gegen 
wackeln geschützt). Die Kabel sind an einen 3,5mm-Klinkenstecker 
angelötet. Am Empfangsmodul der Uhrensteuerung im Uhrengehäuse ist das 
Gegenstück (Klinkenbuchse). Dadurch ist der Ferritstab in der 
Waagerechten drehbar. Würde man das jetzt optimieren, wäre der 
Ferritstab waagerecht und senkrecht drehbar, vielleicht könnte das den 
Empfang etwas verbessern. Ich habe allerdings noch nicht getestet, was 
bei Nutzung einer 3,5mm-Klinkenverlängerung passiert.

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Johannes F. schrieb:
> Volker A. schrieb:
>> Soweit ich die Thematik kenne, müssen die Ferritstäbe in Richtung
>> Mainflingen zeigen,
> Nope. Dann hast du genau das Minimum des Empfangssignals. Das Maximum
> erzielt man, wenn der Ferritstab senkrecht zur Luftlinie nach
> Mainflingen ausgerichtet ist.

Falsch.

René H. schrieb:
> Nur sind die in den meisten Uhren waagerecht.

So gehört das auch, den Ferritstab waagerecht und quer zum Sender.

Ich wohne etwa 300 km vom Sender entfernt, meine diversen DCF-Wanduhren 
hängen so, wie es der Raum eben anbietet und funktionieren. Wenn es mal 
Zickerei gibt, dann liegt das an einem lokalen Störer.

von Bernhard (bernhard_123)


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Die Sendeantenne für DCF77 hängt vertikal, ist 150 m hoch, und hat eine 
sehr große Dachkapazität.

Das E-Feld ist daher vertikal polarisiert.

Das B-Feld entsteht kreisförmig um die senkrechte Antenne, es ist also 
horizontal polarisiert. Am Fußpunkt (Einspeisung) fließt ca. 160 A, 
weiter oben kaum weniger, denn die Antenne ist relativ kurz. (λ / 26)

Loop-Antennen (mit oder ohne Ferritkern) stellt man am besten so, dass 
die Spule das (horizontale, kreisförmige) B-Feld umschließt. Der 
Ferritkern muss daher möglichst längs zum B-Feld stehen, also horizontal 
und im rechten Winkel (90°, quer) zur Sendeantenne.

Weicht der Winkel von 90° ab, sinkt die induzierte Spannung zunächst nur 
wenig. Sie hat ein sehr schmales Minimum, wenn der Ferritkern genau in 
Richtung der Sendeantenne zeigt.

Bernhard

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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Bernhard schrieb:
> wenn der Ferritkern genau in Richtung der Sendeantenne zeigt.

Das ist aber nicht überall möglich. Bei uns/mir zeigen die Antennen 
immer Richtung Pfänder/Österreich. Anders geht es nicht. Häuser/Wände 
kann man nicht drehen. ;)

von René H. (mumpel)


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BTW:

Meine Funkarmbanduhren (Casio, Citizen) haben eine bessere 
Empfangsqualität als unsere/meine Funkwecker und Funkwanduhren. Den 
Armbanduhren ist es egal wie ich sie hinlege. Merkwürdig!? Weshalb ist 
das so, gibt es dafür Lesestoff?

: Bearbeitet durch User
von Carsten W. (eagle38106)


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Ich kann mich dumpf daran erinnern, dass es einen Artikel im Netz gab, 
in dem der Aufwand für den DCF-Empfang in einer Funk-Armbanduhr 
beschrieben wurde, den man dort betrieben hat. Der war erheblich, weil 
man noch sparsamer mit der Energie umgehen musste, als in einem Uhrwerk 
mit AA oder AAA Zelle zur Versorgung.

Das ging schonmal damit los, dass nicht die Synchronmarke der 59. 
Sekunde abgewartet wurde, sondern nur knapp mehr als eine Minute 
empfangen wurde. Sozusagen die rollende Auswertung des Daten-Telegramms. 
Spart viel von der kostbaren Energie einer kleinen Knopfzelle.

Alles steht und fällt mit einem sehr guten Design für den Empfänger. 
Wenn hinten nur Müll rauskommt, kannst Du mit Software nichts mehr 
richten.

Dennoch kannst Du noch viele Klimmzüge in der Software machen, um die 
Plausibilität des Datentelegramms festzustellen. Und überhaupt dürften 
die Armanduhren-Hersteller über ziemlich gute Quarze verfügen, die die 
Software-Uhr schon viel genauer machen, als es die einfachen Tischgeräte 
je sein werden.

Ich habe hier auf meinem Schreibtisch eine selbstgebaute Uhr mit 
Nixie-Röhren als Anzeige und einem LPC Controller von NXP als Steuerung 
stehen. Den Quarztakt liefert ein 12 MHz Quarz. Der ist am Tag ca. 3-4 
Sekunden genau und hat keinen Ziehtrimmer. Gestellt wird diese Uhr 
stündlich über einen DCF-Empfänger, dessen Ausgang ausschließlich über 
eine State-Machine und die Prüfbits im Datentelegramm ausgewertet wird. 
Das hat bisher noch nie zu falschen Anzeigen geführt. Wenn der Empfang 
wegen der zwei LC-Bildschirme unmittelbar daneben schlecht ist, steigt 
immer die State-Machine aus, weil die Dekodierung der übertragenen 0/1 
Information nicht im Zielfenster liegt. Den SW-Aufwand für den Vergleich 
zweier aufeinander folgenden Datentelegramme konnte ich mir bisher 
sparen. Empfangen wird über einen MAS6180B.

Um Empfangsproblemen auf die Spur zu kommen, benutzen ich einen 
Superhet-Empfänger aus der Elrad 7-8/1988. Dort kann man einen Kopfhörer 
anschließen und prima auf Störsenderortung gehen.

Hier gibt es jemanden, der sich sehr intensiv mit der Dekodierung des 
Empfangs beschäftigt hat: 
https://blog.blinkenlight.net/experiments/dcf77/super-filter/

von Frank O. (frank_o)


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Manfred P. schrieb:
> Das Problem des Repeaters ist, dass dieser das DCF-Signal überhaupt
> erstmal empfangen müsste und für diesen Frequenzbereich Richtantennen
> mit Gewinn für Privatleute nicht realisierbar sind.

Na ja, das schrieb der TO. Er kann auf dem Balkon empfangen:

Rolf G. schrieb:
> Erst wenn ich die Uhren auf den
> Balkon (Freiraum) stelle und die Sync-Taste betätige, empfangen alle
> drei Uhren das Langwellen-Signal und zeigen innert weniger Sekunden die
> korrekte Zeit an.

Es geht ja nicht um unendliche Leistungserhöhung, sondern nur, dass das 
Signal innen so stark ist, um die eigenen Uhren zu steuern.

Wie schon geschrieben, wenn das nicht stört (und das sehe ich nicht, 
sondern eher das Gegenteil) und einem sinnvollen Zweck dient, würde ich 
solche Regel übergehen.
Gibt es nicht so eine Regel, dass man Sender mit sehr geringer Leistung 
für Experimente bauen darf? Ich habe mal irgendwann so etwas gelesen, 
weiß aber nicht mehr den Zusammenhang.

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (soul_eye)


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Frank O. schrieb:
> Gibt es nicht so eine Regel, dass man Sender mit sehr geringer Leistung
> für Experimente bauen darf? Ich habe mal irgendwann so etwas gelesen,
> weiß aber nicht mehr den Zusammenhang.

Es gibt EMV-Grenzwerte. Die gelten für gewollte Aussendungen genauso wie 
für ungewollte, d.h. Störsignale.

Beitrag #8026562 wurde vom Autor gelöscht.
von Karl B. (gustav)


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Ein Repeater verstärkt die lokalen Störungen doch auch.
Was man braucht, sind die Sekundenmarken in Reinkultur.

ciao
gustav

von René H. (mumpel)


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Frank O. schrieb:
> würde ich solche Regel übergehen.

Wenn Du das selber bauen kannst, wird es funktionieren. Du bekommst es 
aber leider nicht legal zu kaufen.

Karl B. schrieb:
> Ein Repeater verstärkt die lokalen Störungen doch auch.

Bei einem "0db-Repeater" vielleicht nicht, man bekommt aber das Signal 
besser nach innen. Man empfängt das Signal von außen und sendet es innen 
unverstärkt wieder aus. Vielleicht bekommt man das Signal auch 
"bereinigt".

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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René H. schrieb:

> Bei einem "0db-Repeater" vielleicht nicht, man bekommt aber das Signal
> besser nach innen. Man empfängt das Signal von außen und sendet es innen
> unverstärkt wieder aus. Vielleicht bekommt man das Signal auch
> "bereinigt".

Ich verstehe den Wunsch nach einem "Außen-nach-Innen" Repeater nicht. 
77,5kHz ist doch dermaßen langwellig, das geht doch selbst durch 
(normale) Betonwände und zur Not noch ein paar Meter unter Wasser.
Ich behaupte, alle Empfangsprobleme rühren aus Störungen von Außen her. 
Vor allem Schaltnetzteile, Power-LAN, LED-Leisten und und und. Diese 
Störungen "stopfen" die Eingänge der Empfänger regelrecht zu.
Und mit einem Repeater werden diese Störungen auch verstärkt, also 
nichts gewonnen!
Es bleibt eigentlich nur diese Störungen zu beseitigen (in dicht 
bebauten Gebieten fast unmöglich) oder eine externe Antenne weit weg vom 
Störnebel.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Carsten W. schrieb:
> Ich kann mich dumpf daran erinnern, dass es einen Artikel im Netz gab,
> in dem der Aufwand für den DCF-Empfang in einer Funk-Armbanduhr
> beschrieben wurde, den man dort betrieben hat.

Meine Analog-Armbanduhr "Lexor" (Aldi) läuft mit einer guten CR2016 etwa 
1000 Tage. Da erstaunt mich eher, dass der Empfang im Metallgehäuse 
funktioniert.

Carsten W. schrieb:
> Ich habe hier auf meinem Schreibtisch eine selbstgebaute Uhr mit
> Nixie-Röhren als Anzeige und einem LPC Controller von NXP als Steuerung
> stehen. Den Quarztakt liefert ein 12 MHz Quarz. Der ist am Tag ca. 3-4
> Sekunden genau und hat keinen Ziehtrimmer. Gestellt wird diese Uhr
> stündlich über einen DCF-Empfänger,

Wenn ich Strom aus der Steckdose habe, meine Uhr mit LED, erlaube ich 
mir einen ständigen Empfang.

Eine richtge Uhr mit mehrfacher Fehlerkontrolle hat ein elektronikgustav 
2022 beschrieben: Beitrag "DCF77 - Kuckucksuhr"

Den zugehörigen YT-link hatte ich später genannt:
https://www.youtube.com/watch?v=oywM7ytlZ7o

Old P. schrieb:
> Ich verstehe den Wunsch nach einem "Außen-nach-Innen" Repeater nicht.
> 77,5kHz ist doch dermaßen langwellig, das geht doch selbst durch
> (normale) Betonwände

Das gilt für normale Gegenden, nicht in der Wohnlage des TO in 
Trollhausen, wo sich DCF "innert Sekunden" korrekt stellt.

> Ich behaupte, alle Empfangsprobleme rühren aus Störungen von Außen her.

Die überwiegende Anzahl ja.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Manfred P. schrieb:
> "Lexor" (Aldi)

die hier zum Einheitspreis:

https://freewinqkzx.click/product_tag/57528991_.html

mfg

von Mark S. (voltwide)


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Carsten W. schrieb:
> Um Empfangsproblemen auf die Spur zu kommen, benutzen ich einen
> Superhet-Empfänger aus der Elrad 7-8/1988. Dort kann man einen Kopfhörer
> anschließen und prima auf Störsenderortung gehen.

Mit 625Hz Zwischenfrequenz- das war mein Baby!

von Johannes F. (jofe)


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René H. schrieb:
> Johannes F. schrieb:
>> wenn der Ferritstab senkrecht zur Luftlinie nach Mainflingen
>> ausgerichtet ist.
>
> Nur sind die in den meisten Uhren waagerecht.

Manfred P. schrieb:
> Johannes F. schrieb:
>> Volker A. schrieb:
>>> Soweit ich die Thematik kenne, müssen die Ferritstäbe in Richtung
>>> Mainflingen zeigen,
>> Nope. Dann hast du genau das Minimum des Empfangssignals. Das Maximum
>> erzielt man, wenn der Ferritstab senkrecht zur Luftlinie nach
>> Mainflingen ausgerichtet ist.
>
> Falsch.

Man kann auch alles irgendwie falsch verstehen, wenn man unbedingt will.

Ich schrieb "senkrecht zur Luftlinie nach Mainflingen", NICHT "senkrecht 
zur Erdoberfläche". "Senkrecht" hier im Sinne von "rechtwinklig".

Natürlich muss der Ferritstab zusätzlich in der waagerechten Ebene 
liegen, das habe ich aber als selbstverständlich erachtet.

Manfred P. schrieb:
> dcf_sz.png

Die Formulierung "Längsseite des Ferritstabes in Senderrichtung 
ausgerichtet" halte ich für stark missverständlich. Das würde ich als 
das genaue Gegenteil zu meiner Aussage deuten. Nur die nebenstehende 
Skizze macht es eindeutig.

von Johannes F. (jofe)


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Old P. schrieb:
> Diese
> Störungen "stopfen" die Eingänge der Empfänger regelrecht zu.
> Und mit einem Repeater werden diese Störungen auch verstärkt, also
> nichts gewonnen!

Nicht, wenn man es "richtig" machen würde. Mit den heutzutage gegebenen 
Möglichkeiten würde man beim Repeater eben einen wesentlich besseren 
(d.h. schmalbandigeren) Empfänger nehmen und die MCU mittels 
Plausibilitätsprüfungen über mehrere Stunden hinweg nur auf korrekt 
empfangene Codes synchronisieren lassen. Und dann natürlich nur den 
"sauberen" MCU-erzeugten Code synchron zum ursprünglichen ausstrahlen.

von René H. (mumpel)


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Johannes F. schrieb:
> Ich schrieb "senkrecht zur Luftlinie nach Mainflingen", NICHT "senkrecht
> zur Erdoberfläche". "Senkrecht" hier im Sinne von "rechtwinklig".

Für Laien sind beide Formulierungen missverständlich. Senkrecht = 
vertikal. Waagerecht = horizontal.

von Johannes F. (jofe)


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René H. schrieb:
> Senkrecht =
> vertikal.

Ohne epliziten Bezug. Aber nicht wenn es heißt: "senkrecht zur 
Luftlinie...". Dann ist eindeutig, dass "senkrecht" hier "rechtwinklig 
zu einer Geraden" bedeutet.

von Klaus R. (klaus2)


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...also queer zu FRA?

Klaus.

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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René H. schrieb:
> Wenn Du das selber bauen kannst, wird es funktionieren. Du bekommst es
> aber leider nicht legal zu kaufen.

Hatten wir schon und ich habe hier keine Probleme, sonst würde ich mir 
ganz sicher etwas einfallen lassen.
Aber, jedenfalls für mich, ist hier durch diesen Beitrag etwas klar 
geworden, dass ich so überhaupt nicht auf dem Schrim hatte, dass die 
Geräte drum herum den Empfang stören können. Bei der Wellenlänge hätte 
ich das nicht erwartet.
Insofern auch wieder ein wertvolles Thema.

von Karl B. (gustav)


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Der für CE-Kennzeichnung nötige EMV-Störstrahlungs-Test beginnt erst bei
30 MHz. Also quasi erst bei tiefem ehemaligen Fernsehbereich und dann 
UKW-Rundfunk. Kurzwelle und alles mit tieferer Frequenz fällt schon 
raus.
Übersicht mit KI
"...EMV-Tests decken ein breites Frequenzspektrum ab, typischerweise von
9 kHz bis 6 GHz für zivile Produkte. Leitungsgebundene Störungen werden 
meist von 150 kHz bis 30 MHz gemessen, während gestrahlte Emissionen und 
Störfestigkeiten typischerweise im Bereich von 30 MHz bis 1 GHz oder bis 
zu 6 GHz (oder höher, z.B. 18 GHz in der Wehrtechnik) untersucht 
werden..."

Also hier liegen die 77,5 kHz unterhalb des Testbereichs.
Das größere Problem ist die Frequenzvariabilität durch Lastausregelung 
etc.
Ein Schaltnetzteil-Störer läßt sich nicht auf eine einzige Frequenz 
festnageln.
Siehe Bild

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Al (almond)


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Karl B. schrieb:
> Der für CE-Kennzeichnung nötige EMV-Störstrahlungs-Test beginnt erst bei
> 30 MHz. Also quasi erst bei tiefem ehemaligen Fernsehbereich und dann
> UKW-Rundfunk. Kurzwelle und alles mit tieferer Frequenz fällt schon
> raus.

Nicht richtig

Die Norm EN 55032 (CISPR 32) regelt die elektromagnetischen 
Störaussendungen (gestrahlt und leitungsgeführt) für Multimedia-Geräte 
und ihre Netzteile.

Die Grenzwerte von leitungsgeführten Störaussendungen werden ab 150 kHz 
gemessen. Grenzwerte für gestrahlte Emissionen gelten ab 30 MHz

: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Karl B. schrieb:
> Siehe Bild

Gute Werbung für Meanwell.

von Al (almond)


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von Klaus R. (klaus2)


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Frank O. schrieb:
> Gute Werbung für Meanwell.

...da steht aber "modified" ;) ?

Klaus.

: Bearbeitet durch User
von Johannes F. (jofe)


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Hat man einigermaßen freie Sicht nach oben bzw. ein Fenster in der Nähe, 
kann man natürlich auch die Uhrzeit per GPS empfangen (einfache 
GPS-Empfangsmodule sind mittlerweile kostengünstig erhältlich) und dann 
daraus das DCF-Signal erzeugen. Oder eben auf 433 oder 868 MHz senden 
und dann in den Funkuhren das DCF77-Empfangsmodul durch einen 
UHF-Empfänger plus MCU ersetzen, die dann das DCF-Signal direkt an den 
Eingang des Uhren-Controllers legt.

von Norbert (der_norbert)


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Bis zum Eintreten des Kessler Syndroms.
Dann geht's wieder zurück auf Anfang und die 3,871km Welle erfreut sich 
wieder größter Beliebtheit. ;-)

von Manfred P. (pruckelfred)


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Mark S. schrieb:
>> Superhet-Empfänger aus der Elrad 7-8/1988. Dort kann man einen Kopfhörer
>> anschließen und prima auf Störsenderortung gehen.
> Mit 625Hz Zwischenfrequenz- das war mein Baby!

Dann zeige doch mal die Unterlagen dazu.

von Soul E. (soul_eye)


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Johannes F. schrieb:
> Man kann auch alles irgendwie falsch verstehen, wenn man unbedingt will.
>
> Ich schrieb "senkrecht zur Luftlinie nach Mainflingen", NICHT "senkrecht
> zur Erdoberfläche". "Senkrecht" hier im Sinne von "rechtwinklig".

von Manfred P. (pruckelfred)


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von Soul E. (soul_eye)


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Manfred P. schrieb:
> Vorsicht: https://www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder-71560

Wenn es ihn den gibt, dann sitzt der Laden in Greensboro, North 
Carolina. In den FAQ steht zwar "we can ship almost everywhere 
worldwide", aber daraus dürfte sich keinerlei Einhaltung irgendwelcher 
EU-Regularien ableiten lassen. Insbesondere kein TDIG-Impressum und kein 
OSS mit vorabgeführter deutscher Mehrwertsteuer.

von Johannes F. (jofe)


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Christian S. schrieb:
> https://freewinqkzx.click/product_tag/57528991_.html

Diese URL schreit ja schon förmlich danach, irgendeine Form von Fake, 
Phishing, Malware etc. zu liefern (unaussprechliche Konsonantenfolge am 
Ende, TLD "click"). Sowas klicke ich gar nicht erst an.

von Carsten W. (eagle38106)


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Manfred P. schrieb:
> Mark S. schrieb:
>>> Superhet-Empfänger aus der Elrad 7-8/1988. Dort kann man einen Kopfhörer
>>> anschließen und prima auf Störsenderortung gehen.
>> Mit 625Hz Zwischenfrequenz- das war mein Baby!
>
> Dann zeige doch mal die Unterlagen dazu.

Bitteschön!


PS: Das ist der Empfänger, den ich nachgebaut habe. Nicht den Nachfolger 
von 1988.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Carsten W. schrieb:
>> Dann zeige doch mal die Unterlagen dazu.
> Bitteschön!

Dankeschön!

von Klaus R. (klaus2)


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Christian S. schrieb:
> die hier zum Einheitspreis:
> https://freewinqkzx.click/product_tag/57528991_.html
> mfg

Hast du das wirklich selber angeklickt Christian? 🤔🫣

Klaus.

von René H. (mumpel)


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Carsten W. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Mark S. schrieb:
>>>> Superhet-Empfänger aus der Elrad 7-8/1988. Dort kann man einen Kopfhörer
>>>> anschließen und prima auf Störsenderortung gehen.
>>> Mit 625Hz Zwischenfrequenz- das war mein Baby!
>>
>> Dann zeige doch mal die Unterlagen dazu.
>
> Bitteschön!
>
>
> PS: Das ist der Empfänger, den ich nachgebaut habe. Nicht den Nachfolger
> von 1988.

Wäre das kein Verkaufsobjekt für Dich? ;)

von Carsten W. (eagle38106)


Angehängte Dateien:

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Das ist die einzige Platine, die ich erfolgreich belichtet und geätzt 
habe. Der Ferritstab mit LW-Wicklung stammt von einem Röhrenradio, das 
damals auf einem Sperrmüllhaufen stand. Abgeglichen habe ich ihn in der 
Physiksammlung der Schule mit Frequenzgenerator und Oszi.

So etwas gibt man nicht aus der Hand!

von Mark S. (voltwide)


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kleine Anekdote aus jenen längst vergangenen Tagen...
Im Sommer (1985?) reiste ich mit Freundin im Auto Richtung Venedig.
Da bot es sich natürlich an mal den Prototypen des DCF-77 Empfängers in 
größerer Entfernung zu testen. Und tatsächlich war das Signal jenseits 
der Alpen noch zu hören, wenn auch schon ziemlich schwach. Dekoder und 
Uhr besaß ich allerdings nicht zu diesem Zeitpunkt und so haben wir dann 
das Tonsignal mit dem Radio-Kassettenrekorder aufgenommen.
Erst Monate später lief der DCF Prozessor.
Da habe ich spaßeshalber die Kassette abgespielt und den Ton auf meine 
DCF Uhr geleitet. Und siehe da - es wurden Datum und Uhrzeit aus dem 
Urlaub angezeigt. Ich war natürlich stolz wie Bolle.

: Bearbeitet durch User
von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Klaus R. schrieb:
> Hast du das wirklich selber angeklickt Christian?

Klar hab eich das selber angeklickt, ich habe keine Vorkoster.

Mark S. schrieb:
> Da habe ich spaßeshalber die Kassette abgespielt und den Ton auf meine
> DCF Uhr geleitet.

Die reinste Zeitmaschine.

Mark S. schrieb:
> Mit 625Hz Zwischenfrequenz

Ich  auch, ich auch.

https://www.mikrocontroller.net/attachment/538142/DCF77-Superhet-DSCI2501_klein.jpg
Beitrag "Re: Einfacher Mischer für DCF77-Superhet gesucht"

mfg

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Ich kann mich auf Grund meiner Wohngegend nicht auf DCF77 beziehen. Wo 
ich wohne bin ich auf das 2000km (Edmonton, Ft. Collins) entfernte WWVB 
auf 60kHz angewiesen. Für Euch ist es natürlich O.T. Ich vermute aber 
trotzdem, dass es vielleicht auch für Euch nicht ganz uninteressant ist 
über meine Langwellen Empfangs-Erfahrungen zu lesen.

https://www.nist.gov/pml/time-and-frequency-division/time-distribution/radio-station-wwvb

Meine Erfahrungen mit Empfangszuverlässigkeit sind recht positiv.
Ich betreibe einige Funkuhren. Eine Analoge und zwei Oregon Scientific 
Digitaluhren. Ferner betreibe ich seit 30 Jahren ein Spectracom 8161 
System zur Calibrierung/Überwachung eines Rubidium Frequenznormals.

Das Spectracom System verwendet eine ferngespeiste aktive Ferritantenne 
mir sechs 30cm langen Stäben im Keller über ein 15m langes 50 Ohm Coax 
Kabel, also innerhalb von Betonumgebung. Es ist nicht notwendig die 
Antenne über dem Erdboden zu betreiben.

Gleich gute Empfangsergebnisse hatte ich früher mit einem HP-117LF 
System mit eier 1m DM. abgeschirmten aktiven Ringantenne mit eingebauten 
mechanischen Schmalband Filter und Nuvistorverstärker.

https://hparchive.com/Journals/HPJ-1964-10.pdf
https://prc68.com/I/117A.shtml
https://www.hpmemoryproject.org/wb_pages/wall_b_page_01.htm

Im Spectracom Gerät ist am Eingang ein Quarzfilter AGC-Verstärker. Am 
Ausgang dieses Verstärkers kann mit einem Oszi ein mehrere Volt starkes 
sauberes Sinus Signal sehen. Der Empfänger beruht auf ein I/Q-Basis und 
bindet einen 10MHz PLL Oszillator an. (Der Spectracom ist für PSK 
umgebaut, die sonst PLL Anbindung an 60kHz verhindert)

Gegenüber einen lokalen Frequenznormal kann man einen Phasenjitter mit 
ca. +/-50us Schwankungen beobachten. Während der beiden täglichen 
Di-urnalen Zeitspannen ist das Signal für einige Stunden etwas unruhig 
und phasenunsicher. In der Nacht und während des Tages ist das Signal in 
der Regel aber sehr stabil. Die Oregon Scientific Funkuhren zeigen 
regelmässig erfolgreiche Synchronisierungen an. Auch die Analoguhr 
funktioniert tadellos.

Mich wundert eigentlich, daß man in Eurer Gegend so viele Probleme mit 
der DCF77 Empfangszuverlässigkeit hat und darüber hier hört. Trotz der 
über 2000km Übertragungs-Entfernung funktioniert hier alles sehr 
zuverlässig. Der Spectracom hat eine Signal-gültig Anzeige und Frequenz 
Lock-Status. Da konnte ich noch nie eine Unregelmässigkeit feststellen.

Gerhard

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Gerhard O. schrieb:
> Mich wundert eigentlich, daß man in Eurer Gegend so viele Probleme mit
> der DCF77 Empfangszuverlässigkeit hat und darüber hier hört.

Jeden Tag die Schlagzeile in den Nachrichten...

von Hobby B. (bastler2022)


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Gerhard O. schrieb:
> Das Spectracom System verwendet eine ferngespeiste aktive Ferritantenne
> mir sechs 30cm langen Stäben

Hallo Gerhard,

gibt es zu dieser Ferritantenne Unterlagen oder ein paar Bilder vom 
Aufbau.

Gruß bastler2022

von 900ss (900ss)


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Gerhard O. schrieb:
> Mich wundert eigentlich, daß man in Eurer Gegend so viele Probleme mit
> der DCF77 Empfangszuverlässigkeit hat und darüber hier hört. Trotz der
> über 2000km Übertragungs-Entfernung funktioniert hier alles sehr
> zuverlässig. Der Spectracom hat eine Signal-gültig Anzeige und Frequenz
> Lock-Status. Da konnte ich noch nie eine Unregelmässigkeit feststellen.

Hallo Gerhard,
mit dem von dir verwendeten Empfangsequipment hätte hier auch niemand 
Empfangsprobleme mit dem DCF77-Signal.

Empfänger von Pollin, Reichelt, Conrad u.s.w. mit einer immerhin 60mm 
langen Ferritsatenne und vermutlich versorgt mit einer nicht "so 
sauberen" Betriebsspannung können schwerlich das Ergebnis bringen, 
welches du hast.

Grüße Joachim

von Karl B. (gustav)


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Al schrieb:
> Nicht richtig

77,5 kHz liegen außerhalb des Messbereichs. Der hat als untere Frequenz 
150 kHz
Also nicht pauschal "nein" sondern doch richtig.
Es ging nebenbei erwähnt auch um die ominöse, jetzt seit 2024 im Zuge 
der GPSR-Regulierungen nötige CE-Kennzeichnungspflicht.
Hatte bei EMC-Test angefragt. Die wollten einen vierstelligen Euro 
Betrag haben.
Und freier Termin im Prüflabor September 2026.
Und die beginnt für die üblichen Verdächtigen erst bei 30 MHz.
So what?

ciao
gustav

von Karl B. (gustav)


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Liegt der Verdacht nahe, dass irgendwas den DCF77-Empfang stört, dann 
nehme ich immer meinen Empfänger für den Langwellenbereich 
(Direktumsetzer oder den Superhet) und verwandle somit die 
Sekundenmarken in für das menschliche Ohr besser vernehmbare Töne.
Die ersten 8 Sekunden ist vom DCF77-Signal praktisch nichts zu 
vernehmen, man hört gerade in Stellung "schmalbandig" nur den Störer.
Ein SNT.
Wird das ausgeschaltet, kommt DCF77 decodierfähig herüber.

ciao
gustav

P.S.: Da ist wohl noch der Sender HBG im Hintergrund mitzuhören, die 
Aufnahme stammt von 2009.
https://de.wikipedia.org/wiki/HBG_(Zeitzeichensender)

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Hobby B. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Das Spectracom System verwendet eine ferngespeiste aktive Ferritantenne
>> mir sechs 30cm langen Stäben
>
> Hallo Gerhard,
>
> gibt es zu dieser Ferritantenne Unterlagen oder ein paar Bilder vom
> Aufbau.
>
> Gruß bastler2022

Leider nicht, weil die Antenne in einem 2.5 Zoll PVC Rohr hermetisch 
verklebt ist. Da müßte man mit der Säge öffnen. Die Information vom 
Innenleben stammen aus irgendeiner frühen Spectracom Literatur. Da ist 
angeblich ein zweistufiger direkt gekoppelter 2N3904 Verstärker drin, 
der über die Antennenzuleitung mit Strom versorgt wird. Der 
Stromverbrauch ist um 1-2mA. Die Firma warnt, genügend Abstand zum 
Empfänger vorzusehen, um mögliche Selbsterregung auszuschalten. Bei mir 
ist der Abstand weniger, habe aber keine Probleme.

von Gerhard O. (gerhard_)


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900ss schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Mich wundert eigentlich, daß man in Eurer Gegend so viele Probleme mit
>> der DCF77 Empfangszuverlässigkeit hat und darüber hier hört. Trotz der
>> über 2000km Übertragungs-Entfernung funktioniert hier alles sehr
>> zuverlässig. Der Spectracom hat eine Signal-gültig Anzeige und Frequenz
>> Lock-Status. Da konnte ich noch nie eine Unregelmässigkeit feststellen.
>
> Hallo Gerhard,
> mit dem von dir verwendeten Empfangsequipment hätte hier auch niemand
> Empfangsprobleme mit dem DCF77-Signal.
Das hilft schon. Naja, bekanntlich laesst sich mit der voll...gut...;-)

Wenn bei DCF77 nicht gerade die Sendeleistung zu den Problemen beiträgt, 
kann ich mir nur denken, dass NIST in Ft. Collins aus irgendeinen Grund 
bessere Ausbreitungsbedingen vorfindet oder die Antennenanlage doch 
besser funktioniert. Irgendein triftiger Grund muss da vorliegen. Es 
wäre schon interessant Feldstärken-Vergleiche machen zu können. 
Vielleicht gibt es von  beiden Station veröffentlichte Unterlagen.
>
> Empfänger von Pollin, Reichelt, Conrad u.s.w. mit einer immerhin 60mm
> langen Ferritsatenne und vermutlich versorgt mit einer nicht "so
> sauberen" Betriebsspannung können schwerlich das Ergebnis bringen,
> welches du hast.
Das leuchtet ein. Aber trotzdem; meine beiden Oregon Scientific Uhren 
und die grosse Analogwanduhr funktionieren einwandfrei und willig.
>
> Grüße Joachim

von Gerhard O. (gerhard_)


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H. H. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Mich wundert eigentlich, daß man in Eurer Gegend so viele Probleme mit
>> der DCF77 Empfangszuverlässigkeit hat und darüber hier hört.
>
> Jeden Tag die Schlagzeile in den Nachrichten...

Mir kommt vor, dass dieser DCF77 Thread nicht der Einzige im Forum 
ist;-)

von H. H. (hhinz)


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Gerhard O. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Gerhard O. schrieb:
>>> Mich wundert eigentlich, daß man in Eurer Gegend so viele Probleme mit
>>> der DCF77 Empfangszuverlässigkeit hat und darüber hier hört.
>>
>> Jeden Tag die Schlagzeile in den Nachrichten...
>
> Mir kommt vor, dass dieser DCF77 Thread nicht der Einzige im Forum
> ist;-)

Viele Jammerlappen...

von Manfred P. (pruckelfred)


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Gerhard O. schrieb:
> Mich wundert eigentlich, daß man in Eurer Gegend so viele Probleme mit
> der DCF77 Empfangszuverlässigkeit hat und darüber hier hört.

Es gibt kein grundsätzliches Problem, meist sind es Störer, die der Laie 
nicht erkennt.

900ss schrieb:
> Empfänger von Pollin, Reichelt, Conrad u.s.w. mit einer immerhin 60mm
> langen Ferritsatenne und vermutlich versorgt mit einer nicht "so
> sauberen" Betriebsspannung können schwerlich das Ergebnis bringen,
> welches du hast.

Trotzdem funktionieren die. Wer zu doof ist, die Modulchen sauber zu 
versorgen und in den Störnebel weiterer Komponenten setzt, beschimpft 
diese zu Unrecht. Für die Synchronisation eines Referenzoszillators 
taugen sie vermutlich nichts, weil die Sekundenmarken erkennbar jittern.

Gerhard O. schrieb:
> weil die Antenne in einem 2.5 Zoll PVC Rohr
> ...
> Die Firma warnt, genügend Abstand zum
> Empfänger vorzusehen, um mögliche Selbsterregung auszuschalten.

Mein erster Eigenbau mit diskretem Empfänger stopfte zu, sobald ich den 
verstärkten DCF-Träger auf dem Oszilloskop hatte - da brauchte die 
Antenne Abstand vom Scope.

H. H. schrieb:
>> Mir kommt vor, dass dieser DCF77 Thread nicht der Einzige im Forum
>> ist;-)
> Viele Jammerlappen...

Kann man so sehen, aber eine ganze Zeit lang bestand der Eindruck, dasss 
der Sender unmäßig oft gestört war. Ich kann mit meinen Sekundenimpulsen 
einen Oszillator um 1,5kHz schalten, da hört man sehr zuverlässig, wenn 
die nicht sauber sind.

In Beitrag "Re: DCF77 ausgefallen" hatte ich mal 
während einer Störphase gefilmt.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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900ss schrieb:
> vermutlich versorgt mit einer nicht "so
> sauberen" Betriebsspannung

Gerhard O. schrieb:
> Die Firma warnt, genügend Abstand zum
> Empfänger vorzusehen, um mögliche Selbsterregung auszuschalten.

Bei meinem oben verlinkten Experiment war immer ein vierer-Akkupack die 
Versorgung, so daß 5 V anliegen und die Ferritantenne mußte gut 30 cm 
von der Schaltung entfernt über ein einfaches Kabel angeschlossen sein, 
damit nicht das Oszillatorsignal aufgenommen wurde.

Und einen Nuvistorverstärker hat auch nicht jeder im Haus:
https://de.wikipedia.org/wiki/Nuvistor

mfg

: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Rene.

René H. schrieb:
> Wie gesagt, mir persönlich sind keine bekannt. Zumal ich bezweifeln
> möchte, dass solche Repeater in Deutschland zulassungsfähig sind. Denn
> m.E. wären das zulassungspflichtige Sendeeinrichtungen.

Selbst wenn du eine Zulassung hättest, auf welcher Frequenz wolltest Du 
senden?
77,5kHz wäre eine eher schlechte Idee, und für die meisten anderen 
Frequenzen bräuchtest Du einen neuen Empfänger.

Mit freundlichen Grüßen:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Klaus R. (klaus2)


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Grün PWR, gelb Signal - da sieht man schon schnell obs passt!

Klaus.

von Frank O. (frank_o)


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Johannes F. schrieb:
> Wie gesagt liegt die Wellenlänge bei 4 km, und bei allerhöchstens
> vielleicht 50 Metern effektiver Reichweite bewegen wir uns nur im
> Nahfeld. Da kommt noch keine wirkliche Welle zustande.
Eben!

Dr. T. schrieb:
> Wenn es denn ein Modul sein darf:
> https://www.ebay.de/itm/266540343843
>
> Die sind zwar teurer  - allerdings auch um Welten besser als der Kram
> vom großen C, P..lin, Alibaba und Co.
So, da ich sowieso nach den RTC-Modulen auch mal so etwas mit einer 
Funkuhr bauen wollte, habe ich jetzt dieses Modul bestellt.
Blöd sind die hohen Versandkosten. Aber egal, letzte Hemd hat keine 
Taschen.

Das Thema, insbesondere die Störungen, fand ich wirklich interessant. 
Denn auch ich habe früher schon mal Störungen gehabt.
Hier habe ich im Moment (abgesehen von Armbanduhren) drei Funkuhren in 
Betrieb und die funktionieren alle gut.
Dann warte ich mal ab, bis das Teil da ist und taste mich dann so 
langsam an das Thema ran.
Vielen Dank, auch wenn ich nicht der TO bin, für dieses interessante 
Thema!

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Frank O. schrieb:
> Das Thema, insbesondere die Störungen,

Gestern noch einen Test gemacht. Die Antenne für den MSF60-Empfänger 
befand sich gerade einmal etwa 50 cm vom PC-Monitor entfernt und 
lieferte trotzdem ein decodierbares Signal. Der akustische Empfänger 
musste etwas weiter weg aufgestellt werden, denn sonst prasselte es 
gewaltig. Deswegen ist der so schlecht zu hören. (Der PC ist auch recht 
laut).
MSF60 ist etwa 800 km von meinem Empfangsort entfernt und sendet auch 
mit geringerer Leistung als DCF77.
Meine Vermutung:
Der bei dem TO verwendete DCF77-Empfänger und die (eingebaute) Antenne 
taugen nicht viel oder haben sich im Laufe der Zeit "verschlechtert".
Als Empfängermodul habe ich verwendet:
HKW EM2S 60kHz Empfangsmodul MSF / WWVB 60 kHz

BTW: Und alle Uhren, die sich auf DCF77 beziehen, zeigen heute 
Sommerzeit.

ciao
gustav

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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> Sommerzeit
mit der hatte ich jetzt auch ein Problem.
Meine DCF77-Armbanduhr (Tempic, uralt) wollte die Umstellung am 
Wochenende nicht mehr mitmachen.
Also Knopfzelle CR1620 ausgebaut und nachgemessen. 3,01V - die neu 
gekaufte hat 3,33V. Laut Datenblättern soll die nur ganz am Anfang so 
hoch sein, aber dann stabil auf etwa 3V fallen.
Hersteller Energizer, die dm-Drogerie hat den Typ inzwischen aus dem 
Programm gestrichen, also 10km mit dem Rad zu Rossmann. Jetzt Varta, mal 
sehen wie lange das hält, Vorhersage des Herstellers bis 2035.

Jetzt klappt der Empfang.

Kleine Anekdote dazu:
Meine Großtante stand mal in der Zeitung "Ein Opfer der Sommerzeit".
Bei der Umstellung ihrer Standuhr war die umgefallen und hatte sie 
mitgerissen. Lautes Klopfen mit dem Schuh auf den Fußboden alarmierte 
den Nachbarn unter ihr und die Polizei konnte sie aus ihrer mißlichen 
Lage befreien.
Eine Abschaffung der Sommerzeitumstellung wird ernsthaft diskutiert.
Es wäre ein Beitrag zum Umweltschutz.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Karl B. schrieb:
> BTW: Und alle Uhren, die sich auf DCF77 beziehen, zeigen heute
> Sommerzeit.

Eine digitale hat MESZ nicht mitbekommen und der doofe SAT-Receiver von 
Ankaro braucht einen manuellen Eingriff, während der etwas ältere 
LG-Fernseher mit DVB-S2 das von selbst konnte.

Christoph db1uq K. schrieb:
>> Sommerzeit
> mit der hatte ich jetzt auch ein Problem.
> Meine DCF77-Armbanduhr (Tempic, uralt) wollte die Umstellung am
> Wochenende nicht mehr mitmachen.

Hier kam eine Wanduhr nicht hinterher und ging etliche Minuten nach, 
ohne dass man das ohne Vergleich erkennen konnte. Brauchte eine neue 
Mignonzelle, was nach 19 Monaten nicht zu bemeckern ist.

> Also Knopfzelle CR1620 ausgebaut und nachgemessen. 3,01V - die neu
> gekaufte hat 3,33V. Laut Datenblättern soll die nur ganz am Anfang so
> hoch sein, aber dann stabil auf etwa 3V fallen.

Die Sache mit der Leerlaufspannung und dem Innenwiderstand.

> Hersteller Energizer, die dm-Drogerie hat den Typ inzwischen aus dem
> Programm gestrichen, also 10km mit dem Rad zu Rossmann.

Hier wären das 6,5km mit dem Auto, aber darüber denke ich bei einem 
solchem Artikel erst garnicht nach und schaue auf Amazon: Drei Energizer 
CR1620 für insgesamt 4,99 Euro am übernächsten Tag im Briefkasten, hatte 
ich Ende Februar.

https://www.amazon.de/Energizer-St%C3%BCck-Batterie-Lithium-1620/dp/B00NM6R5MU/ 
-- kann sich leider täglich ändern.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Mein Telefon musste ich auch von Hand umstellen, das ist dazu zu doof.

Ja ich bin noch aus der Generation, die Knopfzellen am selben Tag im 
Laden kaufen konnte. Dorfbewohner kannten das nie.

Die Preisangabe im Web stimmte schon nicht mehr, natürlich höher. Das 
kommt alles vom Krieg in Iran und der Ukraine.

Die Paket-LKW auf der Straße stören mich. Ich lebe hier in einer 
Sackgasse - Anlieger frei. Aber ständig der Gehweg zugeparkt von 
Nicht-Anwohnern. Grummel!

Jedenfalls läuft meine Uhr wieder korrekt.

: Bearbeitet durch User
von Thorsten S. (thosch)


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Old P. schrieb:
> René H. schrieb:
>
>> Bei einem "0db-Repeater" vielleicht nicht, man bekommt aber das Signal
>> besser nach innen. Man empfängt das Signal von außen und sendet es innen
>> unverstärkt wieder aus. Vielleicht bekommt man das Signal auch
>> "bereinigt".
>
> Ich verstehe den Wunsch nach einem "Außen-nach-Innen" Repeater nicht.
> 77,5kHz ist doch dermaßen langwellig, das geht doch selbst durch
> (normale) Betonwände und zur Not noch ein paar Meter unter Wasser.
> Ich behaupte, alle Empfangsprobleme rühren aus Störungen von Außen her.
> Vor allem Schaltnetzteile, Power-LAN, LED-Leisten und und und. Diese
> Störungen "stopfen" die Eingänge der Empfänger regelrecht zu.
> Und mit einem Repeater werden diese Störungen auch verstärkt, also
> nichts gewonnen!

So unsinnig ist das gar nicht.
Ich überlege, genau das (eine Art DCF77-Außen-nach-Innen Repeater) in 
meinen Keller zu installieren.

Hintergrund: Ich habe im Keller eine DCF77 gesteuerte Zeitschaltuhr, die 
leider nicht besonders empfangsstark ist und sich daher nur alle paar 
Tage mit etwas Glück synchronisiert.
Weil diese ein Stecker-Steckdosen-Gehäuse hat, bekommt sie die volle 
Dröhnung Störungen aus dem Stromnetz.

Der Repeater ist aber kein dummer Verstärker, der nur am Kellerfenster 
empfängt und das weiterleitet, sondern ein Empfänger mit einem Arduino 
Board dahinter zum Decodieren mittels des besten mir bekannten 
DCF77-Decoders, den es gibt: Die "Noise resilient DCF77 decoder library 
for Arduino" von Udo Klein.

Der bringt eine Variante mit, die sich "Superfilter" nennt.
Dieser nutzt den störsicheren Decoder und hat hintendran einen DCF77 
Generator, der vom Decoder synchronisiert wird und ein fehlerfreies 
DCF-Signal erzeugt.
Mit dem kann man z.B. eine alte, nicht fehlertolerante Funkuhr pimpen, 
indem man den Superfilter zwischen DCF-Empfänger-Signalausgang und 
Funkuhr-Decoder schaltet.

Und ich steuere mit den synthetisierten DCF-Impulsen aus dem Superfilter 
einen 77,5 kHz Modulator für die Sekundenmarken, der eine kleine 
Schleife oder eine Ferritantenne speist, die bei der tauben 
Zeitschaltuhr plaziert wird.

Der Empfänger für den Superfilter kommt ans Kellerfenster, weit genug 
entfernt, daß es nicht zu Rückkopplungseffekten kommt.

Ich gehe stark davon aus, daß es mit der Zeitschaltuhr funktioniert.

von Frank O. (frank_o)


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Thorsten S. schrieb:
> Ich überlege, genau das (eine Art DCF77-Außen-nach-Innen Repeater) in
> meinen Keller zu installieren.

Gunthard Kraus hatte sich auch schon mal mit dem Thema befasst:
http://www.gunthard-kraus.de/DHBW/Projekt%209_DCF77-Empfang_2016.pdf

Allerdings in Form einer aktiven Antenne.

: Bearbeitet durch User
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