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DiodeDie Bezeichung Diode wurde ursprünglich für Elektronenröhren mit zwei Elektroden verwendet, später für das Halbleiter-Bauteil mit dem selben elektrischen Verhalten. "Di" wegen zwei und "ode" vermutlich wegen Elektrode, auch wenn bei Wikipedia was anderes steht (Es gibt bei den Elektronenröhren z.B. auch Trioden mit drei oder Pentoden mit fünf Elektroden). Eine Diode sperrt den Stromfluss in einer Richtung und erlaubt ihn in der anderen. Als diskretes Bauteil besitzen (Halbleiter-) Dioden i.d.R. einen aufgedruckten Ring, der die Kathode kennzeichnet. Liegt an diesem Anschluss eine negative Spannung, ist die Diode in Durchlassrichtung geschaltet, d.h. sobald die Durchlass-Spannung überschritten wird, setzt der Stromfluss ein. Bei der umgekehrten Polarität "sperrt" die Diode den Stromfluss. Beim Betrieb von Dioden sind insbesondere drei wichtige Kenngrößen zu beachten:
Das Überschreiten der zulässigen Grenzwerte führt zur Überlastung der Diode. Dioden werden in elektronischen Schaltungen sehr häufig und zu ganz unterschiedlichen Zwecken eingesetzt, z.B.
Dioden mit der letzteren Funktion sind heute auch oft in ICs wie Mikrocontrollern integriert und helfen, die Ein- und Ausgangs-Pins dieser teilweise sehr teuren Bauelemente vor moderater Fehlbehandlung zu schützen. Eine Sonderform der Dioden sind LEDs, die elektrisch zwar auch Diodenverhalten besitzen, deren eigentlicher Zweck aber die Erzeugung von sichtbarem oder infrarotem Licht ist. [bearbeiten] Z-Diode(auch Zener-Diode) Spezielle Sorte einer Halbleiter-Diode, die unbeschadet einen bestimmten Stom in Sperrichtung nach Überschreiten der Durchbruchsspannung aushält. Halbleiter haben die Eigenschaft einen Stromstromfluss ab einer bestimmten Schwellspannung zu ermöglichen. Dies ist auch bei Z-Dioden der Fall. Sie sind wie normale Siliziumdioden verwendbar, können aber nicht so hohe negative Spannungen sperren (Durchbruch- oder Sperrspannung) . Dieser Effekt wird Zener-Effekt genannt und ist bis ca 5V dominierend. Darüber überwiegt der Lawineneffekt. Diese Effekte treten auch bei Leuchtdioden und Diodenstrecken in Transistoren auf, sind dort aber nicht der normale Arbeitspunkt (Zerstörung der Bauteile). Die Durchbruchspannung - auch Z-Spannung genannt - kann zur Spannungsstabilisierung verwendet werden und ist bei diesem Diodentyp der normale Arbeitspunkt. Als Spannungsreferenz sind Band-Gap Referenzen einer Z-Diode wegen ihrer Temperatur-Drift von 20mV/K vorzuziehen. Z-Dioden werden neben der Anwendung in Spannungs-Stabilisierungs-Schaltungen auch gerne als Spannungsbegrenzer eingesetzt. z.b RS232-Pegel=>TTL-Pegel (+-15V => 5.6V/-0.6V) das sind zwar die Maximalwerte von typischen Logik-Eingängen - funktioniert aber meist tadellos. Z-Dioden müssen immer mit einer Strombegrenzung betrieben werden, praktisch ist das meist ein Vorwiderstand. [bearbeiten] Siehe auch[bearbeiten] Weblinks
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