Gerhard O. schrieb: > Irgendwie interpretierte ich diesen Ausspruch als Kommentar auf die > Zukunft des Kochens, wo das Kochen seitens der Lebensmittelindustrie in > diese Richtung vereinfacht werden sollte, da die Gesellschaft > systematisch verdummt werden sollte. Die Verdummung braucht offenbar gar kein System.
Holger R. schrieb: > Und auch das > Zerschlagen des Eies ist eine Kunst, es darf nicht gequillt werden. Gute Sternerestaurants beschäftigen in AT einen Koch, der ausschliesslich für das richtige Zerschlagen der Eier zuständig ist. Das ist wie bei den Homöopathen, wo man auch eine sehr lange und spezielle Ausbildung braucht, um die Potenzen artgerecht zu klopfen. Wirklich!
Wenn ich hier mitlese, muss Rührei rechtsrum oder Linksrum gequirlt werden... Ein 81 jähriger neugieriger alter knacker
Al. K. schrieb: > Wenn ich hier mitlese, > muss Rührei rechtsrum oder Linksrum gequirlt werden... Du hast schon einmal einen Quirl oder manuellen Schneebesen benutzt? Man reibt den Stiel zwischen den flachen Händen und hat damit einen ständigen Wechsel der Drehrichtung. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird es damit luftiger als wenn man per Maschine in nur einer Richtung drehen würde.
Manfred P. schrieb: > wird es damit luftiger als wenn man per Maschine in nur einer Richtung > drehen würde. Bei einem Mixer drehen sich die beiden Schneebesen mechanisch in entgegengesetzter Richtung, der eine rechts rum und der andere links rum, sonst würden die sich ja automatisch ineinander verhaken. Ich persönlich schlage das Rührei von Hand in einem tiefen Teller mit der Gabel, einmal links rum und einmal rechts rum und dann noch jeweils um 90° versetzt. Gewürzt wird es mit Salz, Pfeffer, Muskat und nur einen Tropfen Maggi (auf keinen Fall mehr)! Und eventuell noch Schnittlauch dazu, der darf auch getrocknet sein.
Michael M. schrieb: > Ich persönlich schlage das Rührei von Hand ... Nach dem es nicht Schlagei sondern Rührei heißt, rühre ich es natürlich mit Besen oder mit der Gabel. Aber beim Ei mit viel Gemüse rühre ich es manchmal auch erst im Topf mit dem Spatel.
Ein T. schrieb: > Die Verdummung braucht offenbar gar kein System. Es braucht dafür eine Ideologie, die das fördert. Zum Beispiel Gleichmacherei schon in der Schule zum Beispiel. Allerdings ist in den Geschäften auffällig die Zunahme der Fertigfutterangebote. Vermute aber, dass das auch mit an den Preissteigerungen in den Kantinen liegt. Wenn dort ohne Firmenzuschuss die Preise zwischen 8...12 Euro liegen, dürften einige auf sowas ausweichen. Die Mindestlöhne und Bürokratie (die Mehrheitlich durch die Produkthaftung verursacht sind) können als Ursachen mit aufgeführt werden.
Al. K. schrieb: > Wenn ich hier mitlese, > muss Rührei rechtsrum oder Linksrum gequirlt werden... Naja, geht sowieso am eigentlichen vorbei. Rühreier sollen nicht zu fest und gummihaft werden, und Spiegeleier, wenn man die braucht, dürfen beim Zerschlagen der Eier nicht zerfließen. Die Wahrscheinlichkeit des Nicht-Zerfließens steigt, je jünger die Eier sind. Hinsichtlich der Technik des Zerschlagens: Im Moment esse ich zwar keine Eier, aber zuletzt hatte ich Glück mit dem Zerschlagen am Pfannenrand. Es hilft wohl auch noch, die Eier nach dem Einschlag schnell nach oben zu drehen. Letztlich hat man mit dem Pfannenrand wohl den saubereren Einschlag, weil die Eier auch an den zackigen Einschlagrändern zerfließen können. Man kann die Eier-Frische prüfen, wenn man sie in eine Schale mit Wasser gibt. Die frischeren bleiben unten, die älteren tendieren dazu nach oben zu kommen. Vom rein geschmacklichen sind die Eier von lokalen Produzenten besser. Supermarkteier kaufe ich gar nicht mehr, die Zeiten wo "bei Aldi die frischesten Eier" zu bekommen waren, sind lange vorbei. Bei der Carbonara-Soße muss man aufpassen, dass der Sahneanteil nicht zuviel wird, sonst wird die Soße zu wässrig. Zum Zerrühren reicht eine Gabel. Außerdem sollte man den Unterschied zwischen Rührei und Omelette auch nicht durcheinander bringen.
Rbx schrieb: > Außerdem sollte man den Unterschied zwischen Rührei und Omelette auch > nicht durcheinander bringen. Wenn das Ruertei mit Mehl gestreckt wird, wird es Omelett werden.
Rbx schrieb: > Außerdem sollte man den Unterschied zwischen Rührei und Omelette auch > nicht durcheinander bringen. Wenn das Rührei mit Mehl gestreckt wird, wird es ein Omelett oder zwei Omlette werden. In einer Bäckerei im Ausland gab es einen so lautenden Ausdruck dafür. Gar nicht so einfach, das auf die Schnelle zu checken.
Dieter D. schrieb: >> Außerdem sollte man den Unterschied zwischen Rührei und Omelette auch >> nicht durcheinander bringen. > Wenn das Rührei mit Mehl gestreckt wird, wird es ein Omelett oder zwei > Omlette werden. Nein, mit Mehl wird es ein Pfannkuchen, auch Eierkuchen genannt. Rezepte für Omelett finde ich durchweg ohne Mehl, lediglich etwas Milch zum Ei: https://www.sevencooks.com/de/rezept/klassisches-omelett-16710 https://www.rewe.de/rezepte/omelette/ https://www.alnatura.de/de-de/rezepte/suche/omelett-106228/
Holger R. schrieb: > Mit anderen Worten: Zuhause geht kein Original Wiener Schnitzel, > und wenn Du´s macht´s, nennt es sich Paniertes Kalbsschnitzel. Du meinst, nur ein in Wien zubereitetes Schnitzel darf sich "Wiener Schnitzel" nennen? Wo gibt es die Norm auf die du dich beziehst? Ich nenne meine Schnitzel gerade so wie ich will! Apropos Eier, habe heute bei meinem bevorzugten Hühnerquetscher extra große Eier gekauft. Mann müssen die sich den A.... aufgerissen haben...aber schmecken lecker.
Rbx schrieb: > Bei der Carbonara-Soße muss man aufpassen, dass der Sahneanteil nicht > zuviel wird, sonst wird die Soße zu wässrig. Zum Zerrühren reicht eine > Gabel. In eine Carbonara gehört allerdings traditionell gar keine Sahne. :-)
So isses. Und die braucht man auch überhaupt nicht. Aber mit Sahne ist weitverbreitet. Besser schmeckt es ohne. Den richtigen Schinken (ich finde, es muss nicht unbedingt der originale Pancetta sein), ne ordentliche Portion Parmesan oder Grano Padano und ein Ei, fertig.
Ich backe Brot, Weckerln, Baguette etc. - natürlich nur mit selbst gezogenem Sauerteig und ohne E-Nummern. Ich könnte einen ganzen Blog füllen... LG Reinhard
Ein T. schrieb: > In eine Carbonara gehört allerdings traditionell gar keine Sahne. :-) Im uralt-Rezept nicht - nichtsdestotrotz wird es hier und da auch in italienischen Restaurants so gemacht. Der Vorteil ist u.a. dass das Ei, wenn es in die heiße Pfanne mit den Nudeln kommt, nicht so schnell gerinnt. Neuerdings streue ich aber Chilipulver über die Pasta drüber, hat was - und außerdem habe ich ja öfter ein paar getrocknete Chili dafür übrig. Vom Geschmack her: Ich muss ja zugeben, dass mir früher Makkaroni mit Spiegelei und Speck auch irgendwie deutlich besser geschmeckt hatten - sofern die Spiegeleier ganz geblieben sind für die Nudelsoße aus flüssigem Eigelb und Fett. Andererseits: Selber machen ist doch immer noch deutlich besser als fertig gekaufte Carbonara-Nudeln. Aufwärmen ist auch schwierig. Was auf jeden Fall in diesem Zusammenhang auffällt, ist, dass die Italiener die Sachen relativ zeitnahe verarbeiten. Auch andere Sachen wie Brokkoli, Spinat oder Mangold z.B. sollte man eigentlich direkt am Verarbeitungstag kaufen. Früher hatte ich auch noch gerne auf Wochenmärkten eingekauft. Man konnte immer wieder gutes Zeug da bekommen. Die Zeiten sind leider auch vorbei, jedenfalls bei uns. Diesbezüglich fällt mir noch ein: Bei Trier gibt es eine Lebenshilfeeinrichtung im Bauernhof. Die hatten auch immer wieder Eier auf dem Wochenmarkt in Trier angeboten, und da hatte ich dann auch regelmäßig die Eier gekauft.
Aber Sahnesosse war ein guter Schubser, der Bärlauch ist schon da. Leider hatte ich keine Bandnudeln, aber Spaghetti gehen auch.
Rbx schrieb: > Im uralt-Rezept nicht - nichtsdestotrotz wird es hier und da auch in > italienischen Restaurants so gemacht. Der Vorteil ist u.a. dass das Ei, > wenn es in die heiße Pfanne mit den Nudeln kommt, nicht so schnell > gerinnt. Es wäre eigentlich schlimm genug dass es in diesem Forum überhaupt diesen Koch Thread gibt. Aber natürlich kommen dann auch noch die Boomer die Carbonara mit Sahne machen aus ihren Löchern. Es bleibt einem nichts erspart. Abyssus abyssum invocat. Was kommt als nächstes? Brecht ihr die Spagetti für eure Ekel-Sahne-Soße in der Mitte durch und gebt Öl ins Nudelwasser wie eure Oma vor euch? Reicht es nicht dass ihr hier täglich zeigt dass ihr absolut nichts von Elektronik oder Microcontrollern versteht? Müsst ihr jetzt auch noch den letzten Rest Zweifel ausräumen dass ihr genau so wenig vom Kochen versteht?
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H.Joachim S. schrieb: > So isses. Und die braucht man auch überhaupt nicht. Aber mit Sahne ist > weitverbreitet. Besser schmeckt es ohne. Den richtigen Schinken (ich > finde, es muss nicht unbedingt der originale Pancetta sein), ne > ordentliche Portion Parmesan oder Grano Padano und ein Ei, fertig. Der Klassiker ist Guanciale, aber der ist mir oft zu fettig, dann weiche ich auch lieber auf Pancetta aus. Zudem nehme ich Pecorino Romano, das liegt bei einem römischen Gericht ja nahe. :-)
Reinhard S. schrieb: > Ich backe Brot, Weckerln, Baguette etc. - natürlich nur mit selbst > gezogenem Sauerteig und ohne E-Nummern. Ich könnte einen ganzen Blog > füllen... Was hindert Dich am Blog?
Cyblord -. schrieb: > Es wäre eigentlich schlimm genug dass es in diesem Forum überhaupt > diesen Koch Thread gibt. Um es mit Norbert Lammert zu sagen: es besteht keine verfassungsrechtliche Notwendigkeit, diesen Thread zu lesen. :-)
Ein T. schrieb: > Um es mit Norbert Lammert zu sagen: es besteht keine > verfassungsrechtliche Notwendigkeit, diesen Thread zu lesen. :-) Oh, bist Du aber gemein. Damit überforderst Du den Cyblord aber vollkommen. Das versteht er doch schon seit Jahren nicht. Musst Du ihn hier so blossstellen?
Manfred P. schrieb: > Dieter D. schrieb: >>> Außerdem sollte man den Unterschied zwischen Rührei und Omelette auch >>> nicht durcheinander bringen. >> Wenn das Rührei mit Mehl gestreckt wird, wird es ein Omelett oder zwei >> Omlette werden. > > Nein, mit Mehl wird es ein Pfannkuchen, auch Eierkuchen genannt. Ein Omelett ohne Mehl (Eier-Omelett) ist ein französisches Omelett. Amerikanische Omeletten haben in der Regel auch kein Mehl. In der Schweiz und Lichtenstein hat das Omelett Mehl, und in Österreich sogar besonders viel davon (Palatschinken). Die Deutschen nennen unsere Schweizer Omletten wohl Pfannkuchen. Mittlerweile versteht man hier unter Pfannkuchen aber die amerikanischen Pancakes, die sind weniger breit, aber höher und Luftig. In Japan wäre das wohl "omuretsu", und da ist es ein Eier-Omelett. Es gibt dort auch "Tamagoyaki", "Tamago" = "Ei" und "yaki" = "gebraten", die Zubereitung ist da etwas anders. "Pancakes" sind da wohl "pankeeki", also auch aus dem Englischen übernommen / wie die Amerikanischen. Vielleicht sogar noch höher / luftiger. Für die Schweizer Omeletten kenne ich keine gute Englische oder Japanische Bezeichnung. Was wohl am ähnlichsten wäre, sind die dünneren Crêpe. Die heissen so weit ich weis überall einfach Crêpe.
Ein T. schrieb: > Was hindert Dich am Blog? Die Zeit. Ich hatte früher mal eine Homepage zu einem anderen Hobbythema - mittlerweile möchte ich meine Zeit eher den Enkeln widmen. Es würde mich übrigens interessieren, warum mein obiges Posting mit daumenrunter versehen wurde.
Reinhard S. schrieb: > Die Zeit. Ich hatte früher mal eine Homepage zu einem anderen Hobbythema > - mittlerweile möchte ich meine Zeit eher den Enkeln widmen. Okay, das kann ich verstehen, finde es aber trotzdem schade. Ich hatte sowas schon befürchtet, aber gehofft, es fehle nur an technischen Voraussetzungen, und daran hätten wir durchaus etwas machen können. > Es würde > mich übrigens interessieren, warum mein obiges Posting mit > daumenrunter versehen wurde. Möglicherweise stammt das von unserem bekannten Skriptkiddie oder jemandem, der glaubt, ein Kochthread habe nichtmal etwas im Offtopic-Bereich dieses Forum zu suchen. Wie dem auch sei, nimm' das bitte nicht so ernst. :-)
Reinhard S. schrieb: > mittlerweile möchte ich meine Zeit eher den Enkeln widmen Das schließt sich ja beides nicht aus. Ich habe auch noch vage ein altes Lasse kocht- Video (die Sendung hieß wohl Topfrocker) in Erinnerung - da ging es u.a. um Pommes vom Jahrmarkt - was mich letztlich auch angestiftet hatte, die Vorschläge mal nachzumachen. Leider habe ich das Video bisher nicht wiedergefunden, aber so schlimm ist das nicht, heutzutage kann man ja auch viel von der KI fragen, die ist mittlerweile sehr hilfreich und nett. Hinsichtlich der Minuspunkte schau einfach nach oben im Thread nach, Spitzname war früher "der Minusmann".
Ein T. schrieb: > Wie dem auch sei, nimm' das bitte nicht so ernst. :-) Richtig. Nimm das nicht so ernst.
Man könnte sich endlich mal darauf einigen, dass wenn sich jemand auf ein Rezept für ein Gericht oder auch nur Beilage bezieht, er auch Land, Region, Ort, Ortsteil, Koch und insb. genaues Jahr angeben sollte. Dazu ist natürlich auch wichtig, die genauen Herkunftsnachweise der Rohstoffe, Stammbäume, Bodenbeschaffenheit, usw. usf. Letztens in einem angeblichen Sterneladen erlebt, dass die Knoblauchknolle statt 20 Tage nach der Ernte 16,5 cm neben und in 11,4 cm Höhe neben dem Pfannenrand an einem Silbergalgen aufgehangen, profan und ohne nachzumessen auf einem Sektkelch plaziert wurde. Mit dem Thymian, der 162° weiter im Uhrzeigersinn etwas näher hängend pendeln sollte, war es noch arger. Wer bitte, soll so ein unprofessionell zubereitetes Lammkotelett noch essen?
Ralf X. schrieb: > dass die > Knoblauchknolle statt 20 Tage nach der Ernte 16,5 cm neben und in 11,4 > cm Höhe neben dem Pfannenrand an einem Silbergalgen aufgehangen, profan > und ohne nachzumessen auf einem Sektkelch plaziert wurde. Nicht vergessen, der Knoblauch sollte um Mitternacht geerntet werden, bei Vollmond, sonst schmeckt er nicht.
Schorsch M. schrieb: > Nicht vergessen, der Knoblauch sollte um Mitternacht geerntet werden, > bei Vollmond, sonst schmeckt er nicht. Viel wichtiger ist Vollmond.
Rbx schrieb: > Das schließt sich ja beides nicht aus. Ich habe auch noch vage ein altes > Lasse kocht- Video (die Sendung hieß wohl Topfrocker) in Erinnerung - da > ging es u.a. um Pommes vom Jahrmarkt Das Video kenne ich nicht, zu Pommes hat das N3-Fernsehen vor einer Woche einen Beitrag geliefert: https://ndr-progressive.ard-mcdn.de/progressive/2026/0302/TV-20260302-1249-4600.ln.mp4 Der Mann auf dem Rummel macht die frisch aus der Kartoffel, aber nur welche spezieller Sorte und selbst damit nur bedingt reproduzierbar.
Reinhard S. schrieb: > Ich backe Brot, Weckerln, Baguette etc. - natürlich nur mit selbst > gezogenem Sauerteig und ohne E-Nummern. Ich könnte einen ganzen Blog > füllen... Wollte ich neulich auch probieren, mein Sauerteigstarter spielt aber nicht mit. Der erste Ansatz entwickelt sich gut, nach der ersten "Fütterung" kollabiert das System. Liegt aber vermutlich an der Temperatur, das Glas stand auf der Heizung. Nachtabsenkung zu kalt, beim heizen zu warm. Momentan ist der Plan eine Box zu bauen, welche mit einer Glühbirne oder Peltier geheizt wird um auf konstante Temperatur (27°) zu kommen.
Kauf dir nen Sauerteigansatz, gerne von privat. Spart viel Zeit und meist besser als so ein Zufallsding. Kann klappen, oft taugen die aber nicht viel. Hat man einmal einen stabilen und gut schmeckenden: gut pflegen. Meiner ist jetzt 12 Jahre alt und übersteht auch mal längere Fütterpausen. Anfangs ist man ständig am selbst backen (mehr als man braucht), irgendwann pendelt es sich aber ein. Das interessante dabei: echtes Roggensauerteigbrot wird im Gegensatz zu allen anderen Brotsorten nie langweilig. Woran es genau liegt kann ich dir nicht sagen. Frisch natürlich fast unwiderstehlich, aber auch nach mehreren Tagen noch super lecker. Einmal pro Woche backen reicht, und du brauchst den "Bäcke"rmüll nicht mehr kaufen-
H.Joachim S. schrieb: > Frisch > natürlich fast unwiderstehlich, Immer daran denken, das verträgt nicht jeder Magen.... Der Alte
Ralf X. schrieb: > Holger R. schrieb: >> Und auch das >> Zerschlagen des Eies ist eine Kunst, es darf nicht gequillt werden. > > Gute Sternerestaurants beschäftigen in AT einen Koch, der > ausschliesslich für das richtige Zerschlagen der Eier zuständig ist. > Das ist wie bei den Homöopathen, wo man auch eine sehr lange und > spezielle Ausbildung braucht, um die Potenzen artgerecht zu klopfen. > Wirklich! Danke für Deine Zustimmung. Schorsch M. schrieb: > Holger R. schrieb: >> Mit anderen Worten: Zuhause geht kein Original Wiener Schnitzel, >> und wenn Du´s macht´s, nennt es sich Paniertes Kalbsschnitzel. > > Du meinst, nur ein in Wien zubereitetes Schnitzel darf sich "Wiener > Schnitzel" nennen? Nein, "Original Wiener Schnitzel" darfst Du überall machen, wenn Du Dich an das Rezept hälst, hatte ich aber schon breit geschrieben, Kalbsschnitzel, kein zerquilltes Ei nur das Eingelb zerdrückt, 3 Pfannen mit sehr viel Öl ( das sind flache Friteusen ) keine Bratpfannen, dazu zwingend Gurkensalat und Pommes oder Bratkartoffeln. Aber ich denke, es gibt weltweit keine 10 Restaurant die ein wirliches "Original Wiener Schnitzel" können. Selbst Wehmann nicht. Alles andere ist Kalbsschnitzel, Wiener Schnitzel oder Schnitzel Wiener Art. Können aber auch sehr lecker sein. HolgerR
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Holger R. schrieb: > Nein, "Original Wiener Schnitzel" darfst Du überall machen, wenn Du Dich > an das Rezept hälst, hatte ich aber schon breit geschrieben, > Kalbsschnitzel, 3 Pfannen mit sehr viel Öl ( das sind flache Friteusen ) > keine Bratpfannen, dazu zwingend Gurkensalat und Pommes oder > Bratkartoffeln. Wie kommst du auf dieses schmale Brett? Hast du diese Norm selbst erfunden?
In Wien gab oder gibt es den "Schnitzelwirt". Da war ich einmal (1979) dort. Deren Wienerschnitzel waren richtige Legende. Die schmeckten fantastisch;-) Und ein gutes Lager dazu rundet es ab. Die Bratkartoffel waren auch sehr schmackhaft. Da kriegst Du gleich ein paar Stück, sehr dünn und zart. Wenn ihr mal nach Wien kommt, nicht übergehen.
Gerhard O. schrieb: > Und ein gutes Lager dazu rundet es ab. Bist Du sicher, dass man in Österreich "Lager" kennt und nicht einfach "ein Helles" sagt? Die Bezeichnung Lager kenne ich nur aus Großbritannien, in Deutschland könnte es Export heißen. > Wenn ihr mal nach Wien kommt, nicht übergehen. In Wien war ich vor vielen Jahren aus beruflichen Gründen und erinnere mich an ein Gartenlokal Wagramer Straße, was preiswert sehr ordentliche Speisen anbot. Ob und wie echt da ein Schnitzel gewesen sein mag, ist mir egal. Das ist eigentlich meine generelle Erinnerung an das Essen in A: Einfach - günstig - gut. Ja, und auch in der Justizanstalt gab es ein ordentliches Stück Fleisch und ein Bier dazu.
Schorsch M. schrieb: > Holger R. schrieb: >> Nein, "Original Wiener Schnitzel" darfst Du überall machen, wenn Du Dich >> an das Rezept hälst, hatte ich aber schon breit geschrieben, >> Kalbsschnitzel, 3 Pfannen mit sehr viel Öl ( das sind flache Friteusen ) >> keine Bratpfannen, dazu zwingend Gurkensalat und Pommes oder >> Bratkartoffeln. > > Wie kommst du auf dieses schmale Brett? > Hast du diese Norm selbst erfunden? Ist Dein Google kaputt, nicht alles was rausschmeißt entspricht der Wahrheit. Dir ist der Unterschied zwischen Wiener Schnitzel ( mit Kalbfleisch ) und Original Wiener Schnitzel wahrscheinlich nicht bekannt. Wenn Dir in Deutschland jemand ein Wiener Schnitzel serviert wird, ist es kein Original Wiener Schnitzel, das können die Deutschen einfach nicht, teils auf Grund der Küche. Die Küchen in Deutschland sind zu klein um ein Original Wiener Schnitzel zu zu bereiten. Original Wiener Schnitzel ist ein geschüzter Begriff. 3 Pfannen, Zitrone, Gurkensalat und Pommes oder Bratkartoffeln. Die Currywurst wurde auch in Hamburg erfunden, weil eine Frau am Großneumarkt mit Wurst, Tomaten und und Curry in eine Pfütze gefallen war. HolgerR
Holger R. schrieb: > Original Wiener Schnitzel ist ein geschüzter Begriff. Geschützt ist nur, dass es aus Kalbfleich bestehen muss. Ich nenne somit jedes Kalbsschnitzel "Wiener Schnitzel", ob es dir nun gefällt, oder nicht. Holger R. schrieb: > Die Currywurst wurde auch in Hamburg erfunden... Oh Mann, du lebst in einer ganz eigenen Welt.
Ein T. schrieb: > Der Klassiker ist Guanciale Ja, stimmt, schmeckte mir aber nicht besonders. Habe ich aber auch nur einmal in Italien gegessen und war vielleicht auch alt oder sonstwas anderes. Hier habe ich den noch nirgendwo im Laden gesehen, und ich fahre ganz bestimmt nicht in irgendeinen Spezialitätenläden mit Mondpreisen dafür. Im Prinzip geht jeder, gerne mildgeräucherte Schinkenspeck dafür, solange er nicht zu sehr getrocknet wurde. Vielleicht schreien die Puristen jetzt auf, aber am Ende bestimmt doch der Käse hauptsächlich den Geschmack
Dieter D. schrieb: > Holger R. schrieb: >> in eine Pfütze gefallen > > War das nicht die erste Hühnersuppe in Großneumarkt? Großneumarkt war schon richtig. Hamburger ??? Ne, das war die Currywurst. Schorsch M. schrieb: > Holger R. schrieb: >> Die Currywurst wurde auch in Hamburg erfunden... > > Oh Mann, du lebst in einer ganz eigenen Welt. Naja, die Hamburger und Berliner streiten sich, wer die Currywurst erfunden hat. Die Erfindung der Currywurst wird oft Berlin (Herta Heuwer, 1949) zugeschrieben, doch Hamburg hat eine starke eigene Legende: Der Gastronom Oskar Kriwitz soll bereits 1947 im Hamburger Hafenviertel eine Wurst mit Currysoße serviert haben, inspiriert durch Gewürze von Seeleuten. Obwohl die Hauptfigur im Buch „Lena Brücker“ tatsächlich erfunden wurde, ist sich der Autor Uwe Timm absolut sicher, seine erste Currywurst im Jahre 1947 in Hamburg gegessen zu haben. Genauer gesagt in Hamburg-Neustadt. Zwei Jahre bevor die Berliner Currywurst erfunden wurde. Kann man googln, auch außerhalb meiner Welt Manfred P. schrieb: > Ja, und auch in der Justizanstalt gab es ein ordentliches Stück Fleisch > und ein Bier dazu. Wie lange hast Du noch, ich hab lebenslang und gleich ist Schließung. Schorsch M. schrieb: > Oh Mann, du lebst in einer ganz eigenen Welt. In anderen Themen streitet Ihr Euch über gefälschte Transistoren, da kann ich mich doch mal über Wiener Schnitzel, Orignial Wiener Schnitzel, Kalbsschnitzel und Schnitzel Wiener Art auslassen. Damit verdienen andere Leute bei Michelin ihr Geld damit. In der sehr sehr guten Küche werden die Teller auf ein 1/100 Grad vorgewärmt, die Entfernung und Schrittgröße der Kellner berechnet. So jetzt hab ich Euch genug zugetextet. Gruß HolgerR
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Durch das Tragen schwarzer Handschuhe während der Arbeitszeit, spart man in Restaurants täglich zwischen 2-3 Stunden/Person fürs ewige Händewaschen ein. Tragt Ihr privat auch schwarze Handschuhe beim Kochen, wenn Ihr Gäste habt?
Ralf X. schrieb: > Durch das Tragen schwarzer Handschuhe während der Arbeitszeit, spart man > in Restaurants täglich zwischen 2-3 Stunden/Person fürs ewige > Händewaschen ein. Nach dem Pinkeln wasche ich mir nie die Hände. Andere reiben sich bei Allergien die Haut mit Urin ein. So Spaß beiseite. Kennt Ihr das Körperteil mit den meisten Bakterien. Nein, es ist nicht das Gesäß oder die Ausscheidungsorgane, es ist auch nicht der Mund. Es ist das Ohr. Wer sich einmal ans Ohr gefaßt hat, hat mehr Dreck an den Händen als ein Griff in die Scheixxxe. HolgerR
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Holger R. schrieb: > Wer sich einmal ans Ohr gefaßt hat, hat mehr Dreck an den Händen > als ein Griff in die Scheixxxe. > HolgerR Richtig passend für diesen Thread.... Ein 81 Jähriger
Holger R. schrieb: > Wer sich einmal ans Ohr gefaßt hat, hat mehr Dreck an den Händen > als ein Griff in die Scheixxxe. Muscheln sind bekannt dafür, jeden Dreck auszufiltern. Wenn man den Austernliebhabern glauben kann, ist das sehr schmackhaft. PS: Glaubst Du, dass es Schwerhörige oder sogar Taube da besser haben. PPS: Mit der Ohrmuschel ist es ja nun geklärt, aber das mit der Taube auch?
Ralf X. schrieb: > PS: Glaubst Du, dass es Schwerhörige oder sogar Taube da besser haben. > > PPS: Mit der Ohrmuschel ist es ja nun geklärt, aber das mit der Taube > auch? Hallo Ralle warst Du mal bei Hansaton ? HolgerR
Schorsch M. schrieb: > Leute esst Scheiße, Millionen von Fliegen können sich nicht irren! Die Fliege ist ja auch eine andere Spezies. Schau dir mal den Film "Die Fliege" an, als sich Jeff Goldblum durch einen Bedienungsfehler des Teleporters selber zur Fliege umgewandelt hat. Da hat er sich regelrecht erschrocken, als er plötzlich selbsterbrochene Enzyme zur Nahrungszersetzung anwenden musste. Holger R. schrieb: > Die Currywurst wurde auch in Hamburg erfunden Aber die Bochumer sind bekannt für ihre leckere Currywurst. Nicht nur wegen des Liedes von Herbert Grönemeyer. Wir waren gestern in dem neu eröffneten Xiao in Bochum. Da kann man zwischen 12 bis 16 Uhr für 17,40 € pro Person so viel vom Buffet essen wie man will. Das Essen hat sehr gut geschmeckt! Ab 16 Uhr kostet das Buffet allerdings 27 €. Die Kette Xiao ist übrigens im gesamten Ruhrgebiet verteilt (Wuppertal, Hagen, Essen, Oberhausen, Marl, Gelsenkirchen und Bochum).
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Michael M. schrieb: > Aber die Bochumer sind bekannt für ihre leckere Currywurst. In Bochum gibtces keine Currywurst, nur Bratwurst in Currysauce. > Wir waren gestern in dem neu eröffneten Xiao in Bochum. Da kann man > zwischen 12 bis 16 Uhr für 17,40 € pro Person so viel vom Buffet essen > wie man will Wie soll so viel Essen in einen reinpassen, dass es die 17.4 wert wäre ? Das funktioniert doch nur bei Leuten die sowieso schon zu fett sind.
Michael M. schrieb: > Holger R. schrieb: >> Die Currywurst wurde auch in Hamburg erfunden > > Aber die Bochumer sind bekannt für ihre leckere Currywurst. Nicht nur > wegen des Liedes von Herbert Grönemeyer. Erfunden wurde sie bereits 1936 etwa 30 km westlich von Bochum in Duisburg Marxloh: https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/currywurst-erfinder-duisburg-100.html
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Michael M. schrieb: > Die Fliege ist ja auch eine andere Spezies. Schau dir mal den Film "Die > Fliege" an, als sich Jeff Goldblum durch einen Bedienungsfehler des > Teleporters selber zur Fliege umgewandelt hat. Da hat er sich regelrecht > erschrocken, als er plötzlich selbsterbrochene Enzyme zur > Nahrungszersetzung anwenden musste. Ich glaube, eXistenZ konnte noch viel unappetitlicher sein.
Ich hatte heute übrigens Nudeln, die noch aus einem anderen Essen übrig waren mit gekauftem Pesto, welches noch gut war, gegessen. Etwas fade die Nudeln, aber mit ein wenig Pfeffer und Salz dazu ging es. Der Käseanteil ist zwar nicht "koscher", aber der ist allenfalls 5-10%, falls überhaupt. Man kann natürlich (veganes) Pesto auch selber machen, z.B. mit Basilikum, Petersilie, ein paar geröstete Nüsse, ein paar EL Hefeflocken, reichlich Olivenöl, Knoblauch, Pfeffer, Salz, eventuell noch etwas Zitronensaft - prinzipiell war das sogar mal das erste Pesto-Rezept, dass ich ausprobiert hatte. Die Lust hatte ich ein wenig verloren, als ich gemerkt hatte, dass unsere neuere Küchenhilfe damals dafür kein so feines Pesto machte als die alte. Teilweise habe ich aber auch schon gemörsert - dauert zwar, aber die Ergebnisse sind meistens doch sehr gut. Leider gibt es meist aber nur sehr kleine Mörser zum Kaufen.
Rbx schrieb: > mit gekauftem Pesto Ich verstehe nicht, warum man sich dieses Ölgepansche freiwillig in den Bauch befördert.
Hatte gerade Rinderrouladen mit Pfefferrahmsoße und Schneebällchen. Dazu Chicorèe-Salat...köstlich.
Rbx schrieb: > dass unsere neuere Küchenhilfe damals dafür kein so feines Pesto machte > als die alte. Dafür ist der Thermomix wiederum bestens geeignet. Heute haben wir mit dem Thermomix einen leckeren Dattel-Frischkäse-Brotaufstrich gemacht. Als Grundmasse dient Almette Frischkäse. Auf gar keinen Fall anderen Frischkäse wie Philadelphia oder Buko verwenden, da es sich bei diesen Marken nur um eine Frischkäsezubereitung handelt! Almette Frischkäse ist dagegen ein echter Frischkäse und das schmeckt man auch. Die pürierte Masse mit Curry, Chili und Knoblauch abschmecken. Als Aufstrichträger ein frisches grobporiges Brot mit dicken Butterscheiben belegen und darauf noch der selbstgemachte Aufstrich on Top. Eine explosive Gaumenfreude, sag ich euch!
Michael M. schrieb: > Heute haben wir mit > dem Thermomix einen leckeren Dattel-Frischkäse-Brotaufstrich gemacht. > Als Grundmasse dient Almette Frischkäse. Das ist aber ein schöner Hinweis, ich hatte mir neulich gerade neue Datteln kaufen müssen. Eigentlich nehme ich die für die Hafermilch. Erfahrungsgemäß funktioniert ein gehäufter Teelöffel Zucker besser, eventuell etwas mehr, aber gerade mit Zucker wollte ich in der Fastenzeit auch nicht übertreiben. Ich hatte mir auch einen Brotaufstrich aus einer Avocado gemacht. Die zermatschte Avocado kann man noch mit Zitronen-/Limettensaft und Frühlingszwiebeln mischen. Gewürzt wird nur mit Pfeffer, Salz und ein paar Tropfen Worcestershiresoße.
Manfred P. schrieb: > Ich verstehe nicht, warum man sich dieses Ölgepansche freiwillig in den > Bauch befördert. Spaghetti Aioli (Original: Spaghetti Aglio e Olio) ist für dich wahrscheinlich auch ein Fremdwort?
Michael M. schrieb: > vom Buffet essen > wie man will. Das Essen hat sehr gut geschmeckt! Essen und Buffet sind zwei verschiedene Paar Schuhe. HolgerR Rbx schrieb: > Basilikum, Petersilie, ein paar geröstete Nüsse, ein paar EL > Hefeflocken, reichlich Olivenöl, Knoblauch, Pfeffer, Salz, eventuell > noch etwas Zitronensaft Manfred P. schrieb: > Ich verstehe nicht, warum man sich dieses Ölgepansche freiwillig in den > Bauch befördert. In Gutes Pesto gehören keine Nüße oder Mandeln, sondern geröstete Pinienkerne. Parmesankäse hast Du vergessen. HolgerR
Manfred P. schrieb: > Rbx schrieb: >> mit gekauftem Pesto > > Ich verstehe nicht, warum man sich dieses Ölgepansche freiwillig in den > Bauch befördert. Wenn du Terre de Liguria Pesto alla Genovese kaufst, können Nideln sehr lecker werden. Natürlich nicht mit Barilla. Aber selbst gemacht geht einfach und schnell, warum solltean Pesto also kaufen.
Rbx schrieb: > Manfred P. schrieb: >> Ich verstehe nicht, warum man sich dieses Ölgepansche freiwillig in den >> Bauch befördert. > Spaghetti Aioli (Original: Spaghetti Aglio e Olio) ist für dich > wahrscheinlich auch ein Fremdwort? Soll das ein Vorwurf sein? Und ja, in Deutschland geboren und aufgewachsen, muß ich italienische Gerichte weder kennen noch deren Mode folgen. Hier gibt es eher Kartoffeln als Nudeln und Öl wird in Deutschland auch wenig angebaut. Ich brauche Öl in geringer Menge als "Essig - Öl - Marinade" für einen frischen Salat, mehr nicht. Gebraten wird mit Palmin oder Schweineschmalz, Saucen mit Butter gemacht.
Manfred P. schrieb: > Und ja, in Deutschland geboren und aufgewachsen, muß ich italienische > Gerichte weder kennen noch deren Mode folgen. Absolut. Du erfüllst aber halt damit jedes Klischee.
Manfred P. schrieb: > Hier gibt es eher > Kartoffeln als Nudeln und Öl wird in Deutschland auch wenig angebaut. Nudeln nur wenn es ums Überleben geht. MfG ein 81 jähriger
Manfred P. schrieb: > Schorsch M. schrieb: >> Hatte gerade Rinderrouladen mit Pfefferrahmsoße > > Wer hat die gemacht? Natürlich meine Frau. Ich liebe Rouladen, ja, auch Kohlrouladen. Aber Rinderrouladen mit grüner Pfeffersoße ist der Hit. Aber auch der Chicorèe ist für sich alleine schon erwähnenswert. Muss mich gerade erholen, habe mich kugelrund gegessen.
Manfred P. schrieb: > Rbx schrieb: >> Manfred P. schrieb: >>> Ich verstehe nicht, warum man sich dieses Ölgepansche freiwillig in den >>> Bauch befördert. >> Spaghetti Aioli (Original: Spaghetti Aglio e Olio) ist für dich >> wahrscheinlich auch ein Fremdwort? > > Soll das ein Vorwurf sein? Eher Mitleid, weil dir gute Küche (die auch einfach sein kann) scheinbar ein Fremdwort ist. > Und ja, in Deutschland geboren und aufgewachsen, muß ich italienische > Gerichte weder kennen noch deren Mode folgen. Aber deine elektronischen Bauteile müssen nicht in Deutschland angebaut werden?🤔 > Hier gibt es eher Kartoffeln als Nudeln und Öl wird in Deutschland auch > wenig angebaut. > Ich brauche Öl in geringer Menge als "Essig - Öl - Marinade" für einen > frischen Salat, mehr nicht. > Gebraten wird mit Palmin oder Schweineschmalz, Saucen mit Butter > gemacht. Ja, wenn man eher einfach gestrickt ist kann man das so machen. Wenn Nahrung nicht nur Mittel zum Zweck ist nicht.
Cyblord -. schrieb: > Manfred P. schrieb: >> Und ja, in Deutschland geboren und aufgewachsen, muß ich italienische >> Gerichte weder kennen noch deren Mode folgen. > Absolut. Du erfüllst aber halt damit jedes Klischee. So einfach kann die Welt, ach nee, eher Deine, sein. Unterwegs schaue ich nach regional üblichen Speisen, aber fühle keine Zwang, diese in meine Küche importieren zu müssen. Al. K. schrieb: > Nudeln nur wenn es ums Überleben geht. Wenn die hiesige Kantine wieder Nudeln mit Käse-Lauch-Hack-Sauce macht, esse ich das gerne. Auch als Auflauf mit Gemüse oder mit Käse überbacken als Gratin sind Nudeln O.K.. Jörg R. schrieb: >> Soll das ein Vorwurf sein? > Eher Mitleid, weil dir gute Küche (die auch einfach sein kann) scheinbar > ein Fremdwort ist. Blödsinn, gute Küche ist nicht an Vorlieben oder Herkunft einer Region gebunden. >> Und ja, in Deutschland geboren und aufgewachsen, muß ich italienische >> Gerichte weder kennen noch deren Mode folgen. > Aber deine elektronischen Bauteile müssen nicht in Deutschland angebaut > werden?🤔 Treffer, einen primitiven Kommentar dieser Art habe ich erwartet! >> Hier gibt es eher Kartoffeln als Nudeln und Öl wird in Deutschland auch >> wenig angebaut. >> Ich brauche Öl in geringer Menge als "Essig - Öl - Marinade" für einen >> frischen Salat, mehr nicht. > >> Gebraten wird mit Palmin oder Schweineschmalz, Saucen mit Butter >> gemacht. > > Ja, wenn man eher einfach gestrickt ist kann man das so machen. Wenn > Nahrung nicht nur Mittel zum Zweck ist nicht. Klar, dass Du provozieren musst.
Michael B. schrieb: > Wenn du Terre de Liguria Pesto alla Genovese kaufst, können Nideln sehr > lecker werden. Natürlich nicht mit Barilla. Mann sollte sehr genau auf die Zutatenliste gucken. Hier das von Edeka : Zutatenverzeichnis: Frisches Basilikum, Sonnenblumenöl, Pinienkerne 15%, Natives Olivenöl Extra 10%, PARMIGIANO REGGIANO D.O.P. (KUHMILCH, Salz, Lab), Salz, Knoblauch, Weinessig. Sonnenblumenöl und Weinessig haben in einem guten Pesto nichts zu suchen. Ich habe bisher noch kein Fertig-Pesto im Regal gefunden, daß irgendwie gepanscht oder durch Billig-Zutaten gestreckt wurde. Hier meine Zutatenliste : 70 Gramm Parmensankäse 30 Gramm geröstete Pinienkerne 1 große Knoblauchzehe 90 ml Olivenöl 1/2 Teelöffel Salz 1 Prise Pfeffer 3 Tropfen Giuseppe Giusti 4 Medaglie Balsamico 1 großes Bund Basilikum Alle Zutaten einzeln nacheinander in einen Zerkleinerer oder noch besser von Hand in einem Mörser geben, immer erst eine Zutat, dann die nächste dazugeben. Reihenfolge ist sehr wichtig. Zutatenliste von oben nach unten abarbeiten. Auf keinen Fall einen Pürierstab nehmen. HolgerR
Holger R. schrieb: > (..) > Ich habe bisher noch kein Fertig-Pesto im Regal gefunden, daß irgendwie > gepanscht oder durch Billig-Zutaten gestreckt wurde. Es gibt allerdings große Unterschiede bei der Qualität von gekaufter Pesto. Meine Erfahrung ist dass Pesto aus dem Delikatessengeschäft am besten schmeckt, aber auch am teuersten ist. > Hier meine Zutatenliste : > 70 Gramm Parmensankäse > 30 Gramm geröstete Pinienkerne > 1 große Knoblauchzehe > 90 ml Olivenöl > 1/2 Teelöffel Salz > 1 Prise Pfeffer > 3 Tropfen Giuseppe Giusti 4 Medaglie Balsamico > 1 großes Bund Basilikum > > Alle Zutaten einzeln nacheinander in einen Zerkleinerer oder > noch besser von Hand in einem Mörser geben, immer erst eine > Zutat, dann die nächste dazugeben. Reihenfolge ist sehr wichtig. > Zutatenliste von oben nach unten abarbeiten. > Auf keinen Fall einen Pürierstab nehmen. Ja, habe ich auch schon selber gemacht, zugegeben aber auch mit einem Pürierstab.
Holger R. schrieb: > Parmesankäse hast Du vergessen. Nein, da hast du was übersehen ;) Probieren geht über studieren, sag ich da nur ;) Manfred P. schrieb: > Und ja, in Deutschland geboren und aufgewachsen, muß ich italienische > Gerichte weder kennen noch deren Mode folgen. Aber dann abfällig darüber urteilen? Pommes Frites aus einer Frittenbude hast du dann vermutlich auch noch nie gegessen? Schorsch M. schrieb: > Aber Rinderrouladen mit grüner Pfeffersoße ist der Hit. Bei uns gab es mal einen Schlachter, bei dem gab es supergutes Roulladenfleisch. Keine Ahnung, wie die das hinbekommen hatten - hoffe, sowas gibt es anderswo auch. daumendrück Aber letztlich gab es bei diesem Schlachter auch noch hervorragende Bratwürste. Allerdings haben die aber wohl (während der Coronazeit (alle krank)) aufgehört.
Jörg R. schrieb: > Ja, habe ich auch schon selber gemacht, zugegeben aber auch mit einem > Pürierstab. Genau, das wollte ich auch noch hinzufügen: Wer keinen Thermomix hat, kann selbstverständlich auch einen Pürierstab fürs zerkleinern einsetzen, dann entfällt automatisch auch die komplexe Reinigungsarbeit des Thermomixes. Ein Pürierstab ist deutlich einfacher zu reinigen. Zumal die Thermofunktion bei Brotaufstrichen mit Frischkäse und Schmand nicht benutzt wird. Statt Frischkäse und Schmand kann die Grundmasse für Brotaufstriche auch aus gekochten Belugalinsen, oder Kichererbsen hergestellt werden, quasi wie bei einem klassischen Hummus.
Michael M. schrieb: > Auf gar keinen Fall anderen Frischkäse wie Philadelphia oder Buko > verwenden, da es sich bei diesen Marken nur um eine > Frischkäsezubereitung handelt! Almette Frischkäse ist dagegen ein echter > Frischkäse und das schmeckt man auch. Philadelphia ist eine Frischkäsezubereitung, Buko (Der Sahnige) ist Frischkäse. Der ebenfalls von Arla hergestellten Hofburger Frischkäse aus dem Aldi ist mir meist gut genug, egal ob jetzt mit frischem Bärlauch oder später mit eigenen Tomaten auf dem Brot.
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Gebratene Nudeln. Mach ich immer mal wieder, jedes mal etwas anders. Heute unter anderem mit Romanesco, und die Sauce hatte Ingwer drin. Als mir eingefallen ist, ein Foto zu machen, war schon nicht mehr viel übrig.
Daniel A. schrieb: > Als mir eingefallen ist, ein Foto zu machen, war schon nicht mehr viel > übrig. Na wenn das der Rest ist, wie groß war dann die ganze Portion.... MfG ein 81 jähriger alter
Ich habe heute mal wieder ein paar gefüllte Brote gemacht. Diesmal mit einer Füllung, die ich mir vor ein paar Jahren mal als Brotbelag ausgedacht hatte. Für die Füllung braucht man: * Butter * Karotten * Äpfel (Braeburn oder Boskoop) * Honig * Mehl * Sojasauce Karotten & Äpfel in kleine Würfelchen schneiden. In einem kleinen Topf ordentlich Butter rein, dann die Karotten, und wenige Minuten mit geschossenem Deckel dünsten. Dann die Äpfel und Honig mit rein, umrühren, Deckel wieder drauf, für 1-2 Minuten. Etwas Mehl darüber streuen, falls nötig noch etwas Butter dazugeben, und nochmal eine Minute den Deckel drauf. Dann ein wenig Soyasauce dazu, und noch ein paar wenige Minuten weiter kochen lassen.
Daniel A. schrieb: > Dann ein wenig Soyasauce dazu, und noch ein paar wenige Minuten weiter > kochen lassen. Du hast jetzt das fertige Brot gefüllt oder den Teig vor dem Backen?
So ähnlich wie Börek: Börek selber machen - mit Spinat und Schafskäse https://www.youtube.com/watch?v=TeqACYLXDK0 Dann fällt mir noch ein: man kann statt größere Brote auch kleiner Taschenformen vergleichbar mit Brötchengröße nehmen. Etwas Trockenhefe und etwas Ei für Außen können Wunder wirken. Ich selber habe noch ein Pesto mit Basilikum/Petersilie/Hefeflocken usw. in der Pipeline, finde aber leider die Buchquelle nicht mehr wieder, möglich hatte ich mir das Buch mit dem alternativen Pestorezept irgendwo ausgeliehen. Dann noch ein Rezept aus Italien mit geriebenen Zucchini + kleingeschnittene Frühlingszwiebel in der Pfanne gebraten, aus Mehl, Wasser und etwas Backpulver zwei runde Formen, passend für die Pfanne herstellen, die erste Mehlform kommt in die Pfanne, darauf kommt dann das Gemüse + klein geschnittene schwarze Oliven und Pecorino und die zweite runde Mehlform kommt obendrauf, und das ganze wird so 10 - 12 Minuten bei mittlerere Hitze mit Pfannendeckel gegart. Ist zwar für 6P - aber wie das halt so ist. Hoffentlich reicht es 3 Tage ;)
Heute mittag gab es hier Congee mit Ei und Schinken. Congee ist chinesischer Reisbrei und fast vollkommen geschmacksneutral. Ein Teil Reis wird gewaschen, bis das Wasser klar bleibt. (Freie Stärke muß weg, sonst setzt es im Topf an.) Dann wird er mit 10 Teilen Wasser aufgekocht und dann zwei bis vier Stunden bei kleiner Flamme leicht geköchelt, bis der Reis komplett zerfallen ist. Man kann das am Ende mit dem Zauberstab unterstützen, danach aber wegen der Stärke nicht mehr kochen. Gekühlt hält sich dieser etwas unappetitlich aussehende Reisbrei mindestens vier Tage im Kühlschrank. Der Reisbrei ist sehr ergiebig, hält lange satt und ist in China besonders zum Frühstück und, je nach Topping, auch als Schonkost beliebt. Diabetiker sollten wegen des hohen glykämischen Index allerdings ein bisschen vorsichtig sein und lieber Vollkorn- oder Parish-Reis nehmen, hier bei mir nutze ich den Basmati von Tilda [3]. Im Kern gibt es unendlich viele Möglichkeiten, Congee zu servieren. Ich mag dazu besonders gerne einen Teelöffel Laoganma mit Erdnüssen [1], und zudem noch zwei Eßlöffel helle Sojasauce [2]. Bei den Toppings sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, diesmal habe ich zwei hartgekochte Eier und zwei Scheiben Kochschinken genommen. Gebratenes, gedünstetes, eingelegtes und rohes Gemüse gehen natürlich auch... oder halt alles, worauf Ihr gerade Lust habt, ich habe auch schon sehr erfolgreich mit Bratwürstchen, thailändischen Fischbällchen, gebratener Ente mit Mangostücken und etlichen anderen Sachen experimentiert und noch keine ansonsten leckere Kombination gefunden, die nicht auch mit Congee gut funktioniert hat. Wer Lust bekommen hat: viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit. :-) [1] https://asia4friends.de/chilioel-mit-erdnuessen-lao-gan-ma-210g [2] https://asia4friends.de/sojasauce-hell-pearl-river-bridge-500ml [3] https://www.joybuy.de/dp/tilda-basmatireis-10-kg/10327721
Ich mache gerade aus Langeweile ein Experiment: Eine Kreuzung aus Falafel und Schweinefrikadellen. Es funktioniert: Die Langeweile ist weg! Und man kann sie sogar essen (schmecken wirklich gut).
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Gerade fertig geworden selbstgemachtes Schmalz mit Apfel und Zwiebel. Das ist das Maximum was ich in der Küche zustande bringe.
Thomas W. schrieb: > Gerade fertig geworden selbstgemachtes Schmalz mit Apfel und Zwiebel. Und was tut das Bild der Rotwurst im Glas dazu?
Manfred P. schrieb: > Und was tut das Bild der Rotwurst im Glas dazu? Das ist Intelligenztest. Schimpansen und Orang-Utans erkennen in der Regel, daß das Glas mit dem angekündigten Futter befüllt wurde. Bei anderen Primaten muss man noch schauen. Die Studie läuft gerade.
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