Forum: /dev/null Was sagt ihr zu 7.000 Stellen weniger bei VW? [Endet 12.06.]


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von Autokrampf (Gast)


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Rick M. schrieb:
> Nichts wird so bleiben wie es ist - NICHTS!
>
> Wer glaubt bei Daimler, BMW oder VW einen sicheren Job als Entwickler zu
> haben - es gib noch Psychiater mit freien Plätzen.
>
> Wer dann sich noch für m20-30 Jahre verschuldet, um sein Traum vom
> Eigenheim am Stadtrand der großen teuren Städten zu realisieren, mein
> Bedauern!

Allerdings müssen wir uns alle auch ohne Hausverschuldung warm anziehen, 
wenn wir nur noch bestenfalls Gehilfen von ausländischen Konzernen sind. 
Dann ist bestenfalls Schwellenlandstatus noch drinnen. Schröder, Merkel 
und unsere Konzerne haben die Weichen gestellt, um das Land ungebremst 
aus vollem Schwung gegen die Wand fahren zu lassen, das gibt einen 
Totalschaden.
Gottseidank sind die meisten Fzg-Insassen sediert oder lobotomiert, 
sonst gäbe es heute schon Massenpanik.

von Realistischer (Gast)


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Autokrampf schrieb:
> Allerdings müssen wir uns alle auch ohne Hausverschuldung warm anziehen,
> wenn wir nur noch bestenfalls Gehilfen von ausländischen Konzernen sind.

Selbst im Worst-Case, wenn Uber, Google, Apple, Tencent und Baidu durch 
Online-Dienste im Fahrzeug verdienen, selbst dann werden die deutschen 
OEMs weiterhin nach IGM zahlen. ZF, Conti, Bosch usw zahlen auch nach 
IGM und liefern ja auch “nur” Komponenten zu. Das wäre für mich kein 
Weltuntergang.

Wobei ich es natürlich bevorzugen würde, wenn sich MOIA, Volkswagen WE, 
Drive Now usw durchsetzen und mehr Gewinn im Konzern bleibt.
Tesla sieht gerade wie schwierig es ist die Kapazitäten aufzubauen, um 
auch nur eine halbe Million Fahrzeuge pro Jahr zu bauen. Die  deutschen 
OEMs bauen aber 16 Mio Fahrzeuge pro Jahr. Und das werden sie sich so 
oder so, egal wie es kommt, weiterhin bezahlen lassen. In vielen 
bevölkerungsreichen Ländern wie Indien, Indonesien, Malaysia oder auch 
in afrikanischen Ländern gibt es aktuell noch kaum Fahrzeuge. Darum 
mache ich mir keine Sorgen, aber sorge trotzdem durch Investitionen für 
den Worst-Case vor.

von F. B. (finanzberater)


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Jetzt zerfleischen sie sich gegenseitig, weil jeder versucht, seinen 
Arsch zu retten.

Die Autoindustrie zerlegt sich selbst

Was Umweltschützer nicht geschafft haben, scheint der Autoindustrie 
jetzt ganz allein zu gelingen: Sie zerlegt sich selbst. Mehrere Konzerne 
liebäugeln offenbar mit Austritt aus dem Branchenverband VDA.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/streit-um-e-mobilitaet-autoindustrie-zerlegt-sich-selbst-16093008.html

von F. B. (finanzberater)


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Wie hat hier gestern jemand gemeint? Die Cashflows und Gewinne der 
Automobilhersteller wären so hoch, dass sie die Investitionen locker aus 
dem Cashflow stemmen könnten und dabei auch noch locker eine 
Gehaltserhöhung für die verbliebenen Angestellten drin wäre? Wie schnell 
sich das ändern kann, sieht man an BMW, bei denen der Cashflow innerhalb 
eines Jahres um 40 % zurück ging. Sparen sollen jetzt die Zulieferer, 
die ihre Preise um 50 % senken sollen. Wie wäre es, erst mal die eigenen 
Angestellten zur Kasse zu bitten, die durch illegale Gewinne aus dem 
Abgasbetrug jahrelang unberechtige Boni kassiert haben?

BMW spart bequem

Lange gingen die Gewinne der deutsche Autobauer nur nach oben. Damit ist 
es vorbei. Auch BMW will jetzt sparen – und lädt die Last bei anderen 
ab.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/autoindustrie-bmw-spart-komfortabel-16091451.html

von Realistischer (Gast)


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F. B. schrieb:
> Die Cashflows und Gewinne der Automobilhersteller wären so hoch, dass
> sie die Investitionen locker aus dem Cashflow stemmen könnten und dabei
> auch noch locker eine Gehaltserhöhung für die verbliebenen Angestellten
> drin wäre?

4750 EUR Bonus sprechen eine andere Sprache.

Hast du etwa schon vergessen wie du den Cashflow von E.ON verteidigt 
hast? Bei den OEMs sieht es noch besser aus ;-)

von Fabulierender Schwafelhans (Gast)


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F. B. schrieb:
> Sparen sollen jetzt die Zulieferer,
> die ihre Preise um 50 % senken sollen.
Die Zuli gehen doch eh schon alle aufm Zahnfleisch so wie man die schon 
all die Jahre ausgepresst hat, wie da "noch mehr" gehen soll ist mir 
schleierhaft.
Einer ausm Ostblock hat ja mal aufgemuckt da ging dann VW die Düse als 
sie plötzlich keine Teile mehr bekamen und mit ihrem 
Just-In-Time-Die-Autobahn-Ist-Unser-Lager-Sparwut schnell ganz dumm aus 
der Wäsche schauten. Sowas wird sich eher noch verstärken, die Zuli 
können die Autofirmen in Zukunft mehr unter Druck setzen auch wenn da 
viele verschwinden werden wer den "Wandel" nicht überlebt bzw. bis der 
Elektrohype wieder abgeflaut ist.
Das wird spannend in jeder Hinsicht.

von F. B. (finanzberater)


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Realistischer schrieb:
> Wobei ich es natürlich bevorzugen würde, wenn sich MOIA, Volkswagen WE,
> Drive Now usw durchsetzen und mehr Gewinn im Konzern bleibt.
> Tesla sieht gerade wie schwierig es ist die Kapazitäten aufzubauen, um
> auch nur eine halbe Million Fahrzeuge pro Jahr zu bauen. Die  deutschen
> OEMs bauen aber 16 Mio Fahrzeuge pro Jahr. Und das werden sie sich so
> oder so, egal wie es kommt, weiterhin bezahlen lassen.

Einerseits darauf hoffen, dass sich Car Sharing Angebote von Daimler, 
BMW und VW durchsetzen, und andererseits meinen, dass weiterhin 16 Mio 
Fahrzeuge pro Jahr benötigt werden. Findest du den Widerspruch?

von Fabulierender Schwafelhans (Gast)


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Realistischer schrieb:
> Selbst im Worst-Case, wenn Uber, Google, Apple, Tencent und Baidu durch
> Online-Dienste im Fahrzeug verdienen, selbst dann werden die deutschen
> OEMs weiterhin nach IGM zahlen. ZF, Conti, Bosch usw zahlen auch nach
> IGM und liefern ja auch “nur” Komponenten zu. Das wäre für mich kein
> Weltuntergang.

Glaube ich nicht, das ist ne gute Gelegenheit bei Neueinstellungen die 
Leute in extra gegründete GmbHs anzustellen wie das ja schon länger 
gemacht wird, im Konzern direkt werden in Zukunft noch weniger Leute 
arbeiten um sie mit nem eigenen "Tarif" abzuspeisen, die Zeiten wo man 
fett mit IGm-Tarif direkt im Konzern sass werden damit bald der 
Vergangeheit angehören. Insgeim freut man sich bei VW und Co darüber 
dass man die Altlasten endlich los wird, früher als gedacht, da knallen 
die Sektkorken soviel ist sicher.

von F. B. (finanzberater)


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Autokrampf schrieb:
> Allerdings müssen wir uns alle auch ohne Hausverschuldung warm anziehen,
> wenn wir nur noch bestenfalls Gehilfen von ausländischen Konzernen sind.
> Dann ist bestenfalls Schwellenlandstatus noch drinnen. Schröder, Merkel
> und unsere Konzerne haben die Weichen gestellt, um das Land ungebremst
> aus vollem Schwung gegen die Wand fahren zu lassen, das gibt einen
> Totalschaden.

Deswegen einen angemessen Anteil im Ausland investieren bei den 
Gewinnern der kommenden Mobilitätswende.

von F. B. (finanzberater)


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Realistischer schrieb:
> 4750 EUR Bonus sprechen eine andere Sprache.

Dividendenkürzungen aber nicht. Warten wir mal ab, wie der Bonus 
nächstes Jahr ausfallen wird.


> Hast du etwa schon vergessen wie du den Cashflow von E.ON verteidigt
> hast? Bei den OEMs sieht es noch besser aus ;-)

Ja, weil ein gewisser Claymore damals meinte, E.On wäre demnächst 
pleite, da sie Rekordverluste einfuhren. Dabei waren diese 
Rekordverluste nur auf Abschreibungen der Atomkraftwerke zurückzuführen, 
die aber sowieso nicht erneuert werden, weswegen auch keine 
entsprechenden Neuinvestitionen nötig waren. Daher waren diese 
Abschreibungen völlig irrelevant und hatten bestenfalls Auswirkungen auf 
E.Ons Kreditwürdigkeit, weil dadurch das Eigenkapital verringert wurde. 
Die Autoindustrie dagegen muss aus den Cashflows aber 
Milliardeninvestitionen tätigen, während gleichzeitig die Gewinnmargen 
einbrechen werden. Daher ist klar, dass Gewinne und Cashflow in Zukunft 
geringer ausfallen werden.

von F. B. (finanzberater)


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Hier kannst du es nachlesen: Free Cashflow von BMW ging 2018 von 4,46 
auf 2,71 Milliarden Euro zurück. Und das, obwohl mehr Autos verkauft 
wurden als im Vorjahr.

http://auto-presse.de/autonews.php?newsid=559298

von Realistischer (Gast)


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F. B. schrieb:
> andererseits meinen, dass weiterhin 16 Mio Fahrzeuge pro Jahr benötigt
> werden. Findest du den Widerspruch?

Wenn die obere Mittelschicht in Afrika, Indien, Indonesien, Pakistan und 
Malaysia, sowie die vielen Chinesen ohne Auto, mittelfristig ein Auto 
wollen, dann führt nichts an den deutschen OEMs vorbei. Ohne Mobilität 
kein Wachstum. So einfach ist das.

Tesla brauchte 15 Jahre um dieses Jahr 400k Fahrzeuge zu produzieren. 
Wer soll kurz- oder mittelfristig die 16 Mio Output der deutschen OEMs 
ersetzen? Ein SW Hersteller? Mit welcher Infrastruktur? Apple stellt ja 
nicht mal seine Mobiltelefone selbst her. Wie gesagt, die Zulieferer 
zahlen auch IGM und das reicht mir, egal wer letztlich den Großteil des 
Gewinns einstreicht. Den Großteil kriegen ja jetzt auch schon die 
Aktionäre.

Das erinnert mich daran wie als du dachtest, dass der Bruttolohn die 
gesamten Kosten eines Arbeitgebers für einen Mitarbeiter sind. Jetzt 
bist du auch wieder naiv wie ein Kind. Herrlich eindimensional.
Nur ist mir deine Absicht noch nicht klar. Die meisten Aktien deutscher 
Unternehmen sind in ausländischer Hand. Ob wir hier verkaufen oder nicht 
spielt also für den Kurs keine Rolle. Den Arbeitsort können die meisten 
IGM ler wegen Frau, Kinder, sozialem Umfeld usw auch nicht ändern, 
ähnlich wie du deine Enten im Park nicht verlassen willst. Deshalb wird 
nur die Zeit zeigen wer Recht behalten wird.
Was du aber in jedem Fall verloren hast: Tage deines Lebens dabei hier 
Nachrichten zu posten und dieses Forum als Blog zu missbrauchen.

von Bernd Wiebus sein Geist (Gast)


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Deprimiert schrieb:
> Ihr habt es bestimmt mitbekommen, dass viele VW'ler ihren Job an den
> Nagel hängen werden müssen.
>

Ja. Und Ford zieht nach:

https://rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/stellenabbau-bei-ford-sind-mehr-als-20000-jobs-in-europa-in-gefahr_aid-32486867

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ford-plant-drastischen-stellenabbau-a-1147849.html

> Wie ist eure Meinung zu diesem Thema? Welche Auswirkungen wird das auf
> den Industriestandort Deutschland langfristig haben?

Alles hat einmal ein Ende. Nur die Wurst hat zwei.

von F. B. (finanzberater)


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Realistischer schrieb:
> Das erinnert mich daran wie als du dachtest, dass der Bruttolohn die
> gesamten Kosten eines Arbeitgebers für einen Mitarbeiter sind. Jetzt
> bist du auch wieder naiv wie ein Kind. Herrlich eindimensional.

Sowas ähnliches hat mir dieser Claymore vor 2-3 Jahren auch schon 
geschrieben und mir einen Totalverlust mit meinen E.On-Aktien 
prophezeit. Heute sitze ich auf 50 % Kursgewinnen und 7 % 
Dividendenrendite.


Realistischer schrieb:
> Deshalb wird nur die Zeit zeigen wer Recht behalten wird.

Das wird sie.


> Was du aber in jedem Fall verloren hast: Tage deines Lebens dabei hier
> Nachrichten zu posten und dieses Forum als Blog zu missbrauchen.

So wie jeder, der hier schreibt. Nachrichten muss ich sowieso lesen, um 
die richtigen Investmententscheidungen treffen zu können.

von Denon (Gast)


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Wer weiß schon was dann kommt. Vielleicht bedeutet das ja ein Wachstum 
im Maschinenbau?

von ohne Account (Gast)


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> Wenn die obere Mittelschicht in Afrika, Indien, Indonesien, Pakistan und
> Malaysia, sowie die vielen Chinesen ohne Auto, mittelfristig ein Auto
> wollen, dann führt nichts an den deutschen OEMs vorbei. Ohne Mobilität
> kein Wachstum. So einfach ist das.
das ist einfach nur Unsinn, weil Du Kontinente, Länder, Löhne, etc. 
vermengst und den dortigen einheimischen Markt ebenfalls völlig 
ausklammerst.

> Tesla brauchte 15 Jahre um dieses Jahr 400k Fahrzeuge zu produzieren.
Telsla ist wie Ferrari, etc. - Tesla deckt die Deluxe-Klasse ab, sonst 
nichts.

> Wer soll kurz- oder mittelfristig die 16 Mio Output der deutschen OEMs
> ersetzen? Ein SW Hersteller? Mit welcher Infrastruktur?
Zeiten ändern sich ganz schnell! Siehe Dein nachfolgendes Beispiel.

> Apple stellt ja nicht mal seine Mobiltelefone selbst her.
gutes Beispiel! Erinnerst Du Dich noch an Nokia? Oder auch Blackerry?
Die haben gelacht als das Iphone mit seinem Konzept aufkam - beide 
Firmen waren mal Marktführer, heute stehen sie kurz vor der Insolvenz.

> Die meisten Aktien deutscher Unternehmen sind in ausländischer Hand.
Stimmt so einfach nicht - sonst wären sie schon längst von den Chinesen 
aufgekauft worden. Da gibt es ganz klare Regeln im Gesellschaftsrecht 
und das gilt auch für AGs als Rechtsform.
Da der Staat bzw. Bundesland (VW) Hauptanteilseigner ist hat der das 
Sagen oder bei z.B. BMW die Familie Quandt - Du erzählst also Unsinn!

> Ob wir hier verkaufen oder nicht spielt also für den Kurs keine Rolle.
Das hängt u.a. von der Menge ab und deshalb gibt es ja auch eine 
Veröffentlichungspflicht im Aktienrecht.

> Den Arbeitsort können die meisten
> IGM ler wegen Frau, Kinder, sozialem Umfeld usw auch nicht ändern,
> ähnlich wie du deine Enten im Park nicht verlassen willst. Deshalb wird
> nur die Zeit zeigen wer Recht behalten wird.
Das ist Unsinn - mag für Altverträge gelten, aber man kann 
Vertragsinhalte auch ändern und bei Neuverträgen ist das gar kein 
Problem mehr  - da gilt dann eben 'Friß Vogel oder wir nehmen den 
nächsten' oder eben Outsourcing.
Deshalb werden ja fette Abfindungen gezahlt - um die Alt-IGMler 
loszuwerden bzw. von der Anzahl her abzubauen.

von Realistischer (Gast)


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ohne Account schrieb:
> das ist einfach nur Unsinn, weil Du Kontinente, Länder, Löhne, etc.
> vermengst und den dortigen einheimischen Markt ebenfalls völlig
> ausklammerst.

Es geht nicht um die Länder oder Löhne, sondern darum dass du die 
Infrastruktur der deutschen OEMs kurzfristig ersetzen kannst.

ohne Account schrieb:
> Telsla ist wie Ferrari, etc. - Tesla deckt die Deluxe-Klasse ab, sonst
> nichts.

Welchen Ferrari Neuwagen bekomme ich den für den Preis eines Model 3? 
Selbst das Model S kostet ähnlich wie ein Audi A8. Ferrari hingegen 
reduziert sogar aus Marketing den Output.

ohne Account schrieb:
> Stimmt so einfach nicht

Doch stimmt:

Ausländische Investoren haben ihren Anteil an Dax-Konzernen im 
vergangenen Jahr weiter gesteigert. 53,7 Prozent der Aktien gehörten zum 
Jahresende Anlegern aus dem Ausland, in Jahr zuvor lag der Anteil bei 
52,4 Prozent, wie die Unternehmensberatung EY am Mittwoch mitteilte. Die 
30 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland schütteten demnach 
19,4 Milliarden Euro an Dividenden an die ausländischen Anleger aus - 
inländische Aktionäre kassierten 12,9 Milliarden Euro.

ohne Account schrieb:
> Das ist Unsinn - mag für Altverträge gelten, aber man kann
> Vertragsinhalte auch ändern und bei Neuverträgen ist das gar kein
> Problem mehr  - da gilt dann eben 'Friß Vogel oder wir nehmen den
> nächsten' oder eben Outsourcing.
> Deshalb werden ja fette Abfindungen gezahlt - um die Alt-IGMler
> loszuwerden bzw. von der Anzahl her abzubauen.

Ich meinte, dass die IGM-Ingenieure selbst dann nichts ändern könnten, 
wenn sie dem Finanz-Anfänger glauben würden, weil Frau und Kinder nicht 
einfach so die Heimat verlassen werden wollen. Er hat die Klitsche ja 
auch nicht verlassen, weil er in der Heimat bleiben wollte. Jetzt ist er 
arbeitslos, lebt von 800 EUR und schreibt einen Blog in diesem Forum, 
indem er wegen seinem Neid und der verbitterten Art einer ganzen 
Industrie den Untergang wünscht.
Eine Versetzung ist kein Untergang. Auch das hast du wie die anderen 
zitierten Punkte falsch verstanden.

Und die Abfindungen bekommt jeder der trotz Beschäftigungsgarantie geht. 
Das geht nicht nach Alt-Vertrag, sondern nach Betriebszugehörigkeit. 
Auch Alt-Verträge haben keine Abfindungsklauseln. Betriebsbedingte 
Kündigungen kann man mit solchen Gewinnen nicht rechtfertigen und darum 
bekommt jeder Mitarbeiter die Abfindung. Spätestens ab dem dritten Jahr 
rentiert sich jeder eingesparte Wasserkopf-Verwalter.

von Wir sprechen Technik (Gast)


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Denon schrieb:
> Wer weiß schon was dann kommt. Vielleicht bedeutet das ja ein
> Wachstum im Maschinenbau?

Vielleicht, aber nicht in Deutschland. Deutschland geht den Weg der 
Deindustralisierung. In 20 Jahren werden wir uns als Broterwerb 
gegenseitig die Haare schneiden, über das xy-Geschlecht fabulieren und 
das Zusammenleben täglich neu aushandeln. Klima ist dann bis dahin wohl 
auch auch passend zu den neuen Zuständen geworden.

Beitrag #5774669 wurde von einem Moderator gelöscht.
von ohne Account (Gast)


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> Es geht nicht um die Länder oder Löhne, sondern darum dass du die
> Infrastruktur der deutschen OEMs kurzfristig ersetzen kannst.
Die Struktur ist auf Verbrennermotoren ausgerichtet und genau das kann 
mittelfristig zum Problem werden bzw. wird es langfristig automatisch.

> Welchen Ferrari Neuwagen bekomme ich den für den Preis eines Model 3?
> Selbst das Model S kostet ähnlich wie ein Audi A8. Ferrari hingegen
> reduziert sogar aus Marketing den Output.
Das ist immer noch zuviel Geld und da hat sich die Autoindustrie 
verplappert - wenn ich weniger Teile+Arbeitskräfte zur Produktion 
brauche, dann muß es langfristig immer preiswerter werden wie z.B. beim 
TV-Gerät (es gibt keine Röhrengeräte mehr am Markt und der Preis ist 
rapide gefallen) - notfalls macht es eben die Konkurrenz im Ausland; 
also vergleichbares Schicksal wie damalige Firmen Saba, Telefunken, 
Nordmende.
Das kann sehr schnell gehen, die Gewinnmargen werden schrumpfen und 
damit auch die Gehälter oder Totalverlagerung ins Ausland.
Tesla ist absoluter Nischenmarkt, völlig belanglos für die Masse.

> Ausländische Investoren haben ihren Anteil an Dax-Konzernen im
> vergangenen Jahr weiter gesteigert. 53,7 Prozent der Aktien gehörten zum
> Jahresende Anlegern aus dem Ausland, in Jahr zuvor lag der Anteil bei
> 52,4 Prozent, wie die Unternehmensberatung EY am Mittwoch mitteilte.
Richtig, aber da wird die Summe der Dax-Unternehmen gerechnet und Du 
kannst davon ausgehen, daß die Aktienmehrheit immer noch in deutscher 
Hand ist - ansonsten würde es ja automatisch zur feindlichen Übernahme 
kommen und da hat die Regierung ja einen Riegel vorgeschoben - wegen 
China.
Weiterhin ist noch unklar, ob Aktien im Familienbesitz (z.B. BMW) 
überhaupt mitgerechnet werden und sich die 53,7% eben nur auf den frei 
verkäuflichen Anteil bezieht.

> Die 30 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland schütteten
> demnach 19,4 Milliarden Euro an Dividenden an die ausländischen Anleger
> aus - inländische Aktionäre kassierten 12,9 Milliarden Euro.
tja, das ist dann die einzige Alternative zum Lohneinkommen, wenn bzw. 
solange es der Staat noch zuläßt.
Im Prinzip also völlig richtig.

> Ich meinte, dass die IGM-Ingenieure selbst dann nichts ändern könnten,
> wenn sie dem Finanz-Anfänger glauben würden, weil Frau und Kinder nicht
> einfach so die Heimat verlassen werden wollen.
Das wird dann künftig aber Vertragsbestandteil werden!
IGM-Ing. ist nicht Beamter.
Anderswo auf der Welt ist das völlig normal bzw. dann kommt eben die 
Entlassung.
Du kannst davon ausgehen, daß sich das zwangläufig ändern wird oder eben 
Outsourcing bis zum Maximum!

> Er hat die Klitsche ja
> auch nicht verlassen, weil er in der Heimat bleiben wollte. Jetzt ist er
> arbeitslos, lebt von 800 EUR und schreibt einen Blog in diesem Forum,
> indem er wegen seinem Neid und der verbitterten Art einer ganzen
> Industrie den Untergang wünscht.
na ja, er lebt von Kapitaleinkünften - solange keine Linksregierung hier 
kommt, geht das und ist richtig.

> Eine Versetzung ist kein Untergang. Auch das hast du wie die anderen
> zitierten Punkte falsch verstanden.
Eine Versetzung ist ein Untergang, wenn Du Immobilienbesitzer bist - 
Schnellverkauf unter Wert (je nach Lage) kann auch erheblicher Verlust 
bedeuten!
Wenn das kein Untergang ist, was denn dann?

von Ingenieur (Gast)


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Realistischer schrieb:
> Das wäre für mich kein Weltuntergang.

Ich habe auch keinerlei Zukunftssorgen, wobei ich allerdings auch nicht 
im Automotive-Bereich tätig bin.
Ich sehe die Zukunft für deutsche Unternehmen positiv.

Beitrag #5774767 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ingenieur (Gast)


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ohne Account schrieb:
> na ja, er lebt von Kapitaleinkünften - solange keine Linksregierung hier
> kommt, geht das und ist richtig.

Bist du dir nicht zu blöd, den Finanzspaten hier zu verteidigen? Oder 
bist du seine Sockenpuppe?

von Der Prophet vom µC-Forum (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Ich habe auch keinerlei Zukunftssorgen, wobei ich allerdings auch nicht
> im Automotive-Bereich tätig bin.

Und an Automotive wird auch nichts verkauft? Oder warum glaubst du, das 
ginge an dir vorbei.

von Der Prophet vom µC-Forum (Gast)


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Wissender schrieb im Beitrag #5774767:
> Die Branche ist in den
> letzten Jahrzehnten zu faul und träge gewesen.

Wie kommst du auf dieses schmale Brett?

Beitrag #5774780 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Der Prophet vom µC-Forum (Gast)


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Wissender schrieb im Beitrag #5774780:
> Null Innovationen,

Die letzten Rekordjahre u.a. von Daimler strafen deine Aussgen schlicht 
und einfach Lüge.

von ohne Account (Gast)


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> Bist du dir nicht zu blöd, den Finanzspaten hier zu verteidigen?
Wer bist Du denn eigentlich?
Der Kaiser des Lohn-Geldadels?
> Oder bist du seine Sockenpuppe?
Oder selbst keine Ahnung von Geldanlage - das wird es wohl sein.

von Nachfrager (Gast)


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AlterVerwalter schrieb:
> Kosten dafür zu stemmen, sollen in den nächsten Jahren bei der Kernmarke
> bis zu 7.000 Stellen in der Verwaltung abgebaut werden.

Eigentlich sollte man Leute abbauen, weil man sie nicht mehr braucht.

Was aber tun die, wenn man sie entbehren kann? Und warum werden sie - 
wenn sie Nutzloses tun - nicht schon einfach deshalb abgebaut, um mehr 
Gewinne zu machen?

Sind das alles Sesselpupser, die man nicht mehr braucht und nur 
mitschleppt?

Ist also die Kostenthematik einfach ein Grund, sie endlich loszuwerden?

Irgendwie wehre ich mich gegen den Gedanken, dass man 7000 Menschen 
identifiziert haben will, die man nicht mehr braucht.

von Realistischer (Gast)


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Nachfrager schrieb:
> Irgendwie wehre ich mich gegen den Gedanken, dass man 7000 Menschen
> identifiziert haben will, die man nicht mehr braucht.

Ein Elektromotor hat nur etwa 10% der Bauteile eines Verbrenners.
Zudem hat sich die Anzahl der Gleichteile in den Plattformen in den 
letzten Jahren deutlich erhöht, weil u.A. selten bestellte Modelle und 
Varianten gestrichen gestrichen wurden.
Auch wurde schon angekündigt, dass man ab 2026 den letzten 
Entwicklungszyklus für Verbrenner starten will, also ab 2030 viele 
Entwickler und deren Verwalter nicht mehr braucht.

Liess dir den Artikel durch, wenn du verstehen willst wieviel Potential 
VW für Kostensenkungen noch hat (sehr viel könnte digitalisiert werden, 
aber da läuft wegen dem starken Betriebsrat noch viel über interne 
Mitarbeiter, was andere schon lange rausgegeben haben):
https://app.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/stillstand-statt-umbruch-machtkampf-bei-vw-ein-weltkonzern-blockiert-sich-selbst/24076960.html?ticket=ST-1379315-dPRNtmYGcRKx4fP53Lkk-ap6

Hire-and-fire geht in den USA, aber hier gibt es Beschäftigungsgarantien 
und Gesetze die einen schützen.

Ein aktuelles Zitat von Trump zeigt, dass nicht nur die deutsche 
Automobilindustrie Stellen abbaut:
Very disappointed with General Motors and their CEO, Mary Barra, for 
closing plants in Ohio, Michigan and Maryland. Nothing being closed in 
Mexico & China. The U.S. saved General Motors, and this is the THANKS we 
get! We are now looking at cutting all @GM subsidies.

In China haben viele OEMs wie Geely auch kräftig entlassen, weil der 
Markt erstmalig nicht mehr wächst. Altersteilzeit, Vorruhestand und 
Abfindungen gibt es vermutlich aber nur in DE.

von Roland E. (roland0815)


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Der Prophet vom µC-Forum schrieb:
> Wissender schrieb im Beitrag #5774767:
>> Die Branche ist in den
>> letzten Jahrzehnten zu faul und träge gewesen.
>
> Wie kommst du auf dieses schmale Brett?

In Europa macht man aus irgend einem Grund die gleichen Fehler wie in 
den USA, bedingt durch den nötigen Wiederaufbau nach dem 2WK aber etwa 
30..40 Jahre später.
Die Parallelen zur Entwicklung der Autoindustrie in den USA der 80er und 
90er sind aktuell nicht mehr zu übersehen:
Scheinbar mächtige Gewerkschaften, welche für ihre Mitglieder goldene 
Zeiten verschafft haben und um jeden Preis die Pfründe wahren, gepaart 
mit wachsenden Absatzproblemen weil man am Bedarf vorbei entwickelt. 
Ausser ein paar verplatzten Fanboys kauft doch kein Privater mehr dt 
Autos.

Mag sein, dass Tesla nicht den Massenmarkt bedienen kann oder will, es 
werden aber Bedürfnisse verändert die von der dt Autoindustrie aktuell 
nicht verstanden/ignoriert werden.
Und da gibt es langfristig nur die Option:Tesla macht es doch oder es 
findet sich ein Anderer.

Viele meckern üben den Preis des EAutos ggü einem Verbrenner. Dabei wird 
aber auch gern übersehen, dass ein EAuto bei weitem alterungsbeständiger 
ist als ein Verbrenner. Ausser der/den Batterien gibt es keine nicht von 
vornherein als Verschleißteil zu sehenden Teile mehr die die Lebensdauer 
begrenzen. Kein Motor, kein Getriebe kein Auspuff. Kein Öl nachkippen. 
Ein EAuto ist aktuell das, was ein Auto vor 50 Jahren mal war: Ein 
Investitionsgut fürs Leben. Dass die Batterien im Tesla für über 
100MMeter gut sind, ist ja inzwischen auch erwiesen. Es gibt 
Steuerketten die öfter gewechselt werden müssen...

Der erzielte Verkaufspreis eines Produktes spiegelt nur am Rande den 
Wert der Einzelteile plus Arbeit wieder. Oder glaubt einer von euch 
ernsthaft 1,6to Stahlblech inklusive Falten und zusammenbraten kosten 
20tEuro?

von Forcierte Reduzierung des Individualverkehrs (Gast)


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Neben Elektro geht es wohl auch mehr Richtung ÖPNV, gesteuert über die 
abnehmenden Geldmittel des Bürgers.

von Automotive-Ingenieur (Gast)


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Was ist los in D ?

Audi in der Krise, VW streicht 7.000 Stellen, Ford streicht 5.000 
Stellen, Leoni streicht 2.000 Stellen, Conti Aktie im Sommer 2018 um 40 
% gesunken und steigt nicht mehr...

Ich mache mir echt Sorgen. Überlege mir in die Medizintechnik oder 
Pharma oder Chemie zu wechseln. Würde auch Absolventengehalt 
akzeptieren.

von xxx (Gast)


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F. B. schrieb:
> Und dann kaufe ich
> mir einen billigen Japaner, Franzosen oder demnächst vielleicht einen
> Chinese von meiner eigenen Firma, an der ich anteilig investiert bin. An
> mir verdient ihr nichts

Welche Firma ist das denn? NIO ?

von xxx (Gast)


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F. B. schrieb:
> In gut 30 Jahren sollen 85 Prozent weniger Autos fahren als heute. Das
> fordert die Jugendorganisation der Grünen.
>
> 
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.radikale-mobilitaetswende-gruene-jugend-will-autos-abschaffen.ecd6cecf-3871-4a59-9158-f7e31f943572.html

Das sehe ich genauso und lege den Fokus bei AKtien mehr auf ausländische 
Aktien. In Deutschland gehen, wenn es so kommt, die Lichter aus. Der 
letzte der geht muss nicht mal ausschalten...

von Bürovorsteher (Gast)


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Ihr mit euren blöden Autos.
Stramme Fußmärsche sind angesagt.
Das ist gut für den verwelkten Body und erspart den Kassen die Ausgaben 
für Insulin swie diverse Herz- und Kreislaufpillen.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Maschinenbau sollte heute niemand mehr studieren, außer man mag HARTZ 4 
oder hat Beziehungen !!

Für Elektroingenieure hingegen stehen goldene Zeiten an.

von Kein Roter (Gast)


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Automotive-Ingenieur schrieb:
> Was ist los in D ?
>
> Audi in der Krise, VW streicht 7.000 Stellen, Ford streicht 5.000
> Stellen, Leoni streicht 2.000 Stellen, Conti Aktie im Sommer 2018 um 40
> % gesunken und steigt nicht mehr...
>
> Ich mache mir echt Sorgen. Überlege mir in die Medizintechnik oder
> Pharma oder Chemie zu wechseln. Würde auch Absolventengehalt
> akzeptieren.

Die Roten sind schuld.

von Forcierte Reduzierung des Individualverkehrs (Gast)


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BMW ruiniert sich seinen Ruf mittlerweile auch immer mehr, selbst die 
Amis haben schon gemerkt, dass deren neue Autos ein bottomless money pit 
sind. Wenn der Nimbus von deutscher Autoingenieurskunst auch in China 
weg ist, ist man wieder einen Schritt weiter zum finalen Lichtschalter 
gekommen. Man könnte meinen, das hat System.

von xxx (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Für Elektroingenieure hingegen stehen goldene Zeiten an.

Wozu braucht man Elektroingenieure, eher schon Softwarearchiteckten und 
evtl -entwickler

von xxx (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Ihr mit euren blöden Autos.
> Stramme Fußmärsche sind angesagt.
> Das ist gut für den verwelkten Body und erspart den Kassen die Ausgaben
> für Insulin swie diverse Herz- und Kreislaufpillen.

Das geht in Ordnung, wenn das Arbeitsamt es dann akzeptiert wenn man 
Arbeitsplätze >4km Radius ablehnt (4km = 1 Stunde Fußmarsch).

Mal davon abgesehen wird es die meisten Arbeitsplätze dann sowieso nicht 
mehr geben...

von Udo S. (urschmitt)


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xxx schrieb:
> eher schon Softwarearchiteckten

Sind das die, die dann sowas wie den BER in Software planen?

von xxx (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Sind das die, die dann sowas wie den BER in Software planen?

Ja, warum denn nicht? :-)
Die machen das so komisch, damit sie noch viele Jahre da weiter 
wurschteln können, so nach dem Motto "Mein Arbeitsplatz ist sicher".

von svensson (Gast)


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> keine ... Teile mehr die die Lebensdauer begrenzen.
> Kein Motor, kein Getriebe kein Auspuff. Kein Öl nachkippen.

Das stimmt so nicht. Das komplette Fahrwerk bleibt genauso anfällig wie 
bisher. Alle Gummimetalllager und auch die normalen Kugellager haben 
eine endliche Lebensdauer, die vom Herstller "eingestellt" werden kann.
Hinzu kommt - quasi als Motorersatz - die Batterie samt Management und 
Ladetechnik, die absolut herstellerspezifisch ist. Außerdem handelt es 
sich um chemische Vorgänge, die nun einmal nur eine gewisse Zyklenzahl 
erlauben.

> Ein EAuto ist aktuell das, was ein Auto vor 50 Jahren mal war:
> Ein Investitionsgut fürs Leben.

Da muß man schon sehr, sehr naiv sein. Das E-Auto ist vollgestopft mit 
Elektronik, die niemand außer dem Hersteller reparieren oder warten 
kann. Auch Elektronik hat eine endliche Lebensdauer.
Viele hoffen immer, es würde eine Art E-Käfer geben, die Realität sieht 
aber anders aus. Den Prius kann z.B. nicht jede Toyota-Markenwerkstatt 
reparieren oder warten.

Wenn nach 10 Jahren (und das wäre schon optimistisch) der Akku schlapp 
macht und der Hersteller "leider" keinen mehr liefern kann?
Dann bleibt nur die Reparatur über Frickelbuden mit 3. Wahl Zellen. 
Meine Glaskugel sagt: Wahrscheinlich wird der Gesetzgeber das aber 
einfach verbieten (Erlöschen der Betriebserlaubnis), indem die Akkus zur 
Typprüfung verpflichtet werden.

von xxx (Gast)


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svensson schrieb:
> Meine Glaskugel sagt: Wahrscheinlich wird der Gesetzgeber das aber
> einfach verbieten (Erlöschen der Betriebserlaubnis), indem die Akkus zur
> Typprüfung verpflichtet werden.

Das ist schon so.

Aber:
Man kann trotzdem sein Auto umbauen - so wie es jetzt schon manchmal 
gemacht wird - und hinterher braucht man eine Einzelzulassung UND (weil 
Erstzulassung nach 2001 eine EMV Prüfung).

Eventuell gibt es dann aber auch gebrauchte Zellen aus verunfallten 
Autos.

Tesla Module gibt es bereits, kosten bei ebay ca. 1200 € für ein 5kWh 
Modul

Einen gebaruchten kompletten 85kWh Akku Satz eines Teslas habe ich bei 
ebay schon für ca. 20000€ gesehen.

von F. B. (finanzberater)


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Studie für Baden-Württemberg: Schneller Wandel zu Elektroautos bringt 
höhere Jobverluste

IG-Metall-Landesbezirksleiter Roman Zitzelsberger warnte in den 
"Stuttgarter Nachrichten" (Montag) dennoch vor einem "Abwärtsstrudel". 
Er warnte vor sinkenden Gehältern...

https://www.automobilwoche.de/article/20190318/AGENTURMELDUNGEN/303189967/1338/studie-fuer-baden-wuerttemberg-schneller-wandel-zu-elektroautos-bringt-hoehere-jobverluste

LOL. Aber träumt nur weiter von eurer Jobgarantie und endlos steigenden 
IGM-Gehältern. Das wird ein hartes Erwachen geben. Und ob sich die 
Autokonzerne die exorbitanten Abfindungen leisten können, auf die hier 
einige spekulieren, wage ich ebenfalls zu bezweifeln.

von F. B. (finanzberater)


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Der Prophet vom µC-Forum schrieb:
> Die letzten Rekordjahre u.a. von Daimler strafen deine Aussgen schlicht
> und einfach Lüge.

Diese Rekorde beruhten auf Betrug.

von svensson (Gast)


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> Tesla Module gibt es bereits, kosten ca. 1200 € für ein 5kWh Modul
> Einen gebaruchten kompletten 85kWh Akku Satz eines Teslas habe ich
> bei ebay schon für ca. 20000€ gesehen.

Na, das nenne ich dann 'mal einen Schnapper. 20k für einen Akku 
zweifelhaften Zustandes.

Da werden die Hersteller dann mittels Austausch von Schlüsseln zwischen 
Zentralsteuergerät und Akku noch Abhilfe schaffen.

Und bei jedem Wechsel eine Einzelabnahme? Dann sollte man schnell 
umschulen zum Prüfing.

von Zocker_55 (Gast)


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> Autor: F. B. (finanzberater)
> Datum: 18.03.2019 16:08

Dich gibt es ja immer noch.

So ein Hartzer-Leben lässt viel Zeit um im Forum Mist zu schreiben.

von F. B. (finanzberater)


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Realistischer schrieb:
> Betriebsbedingte Kündigungen kann man mit solchen Gewinnen nicht
> rechtfertigen und darum bekommt jeder Mitarbeiter die Abfindung.

Die Konzerne müssen also nur noch ein Weilchen warten, bis die Gewinne 
weit genug gesunken sind oder gar Verluste geschrieben werden, dann sind 
betriebsbedingte Kündigungen auch ohne Abfindung möglich.

Mit ein wenig legaler Bilanztrickserei kann da sicher auch noch 
nachgeholfen werden. Was passiert beispielsweise mit den ganzen Patenten 
auf Verbrennungsmotoren oder mit den Produktionsanlagen, die nicht mehr 
benötigt werden? Die werden doch wertlos und müssen abgeschrieben 
werden, was dann die Gewinne weiter schmälern wird. So kamen ja auch 
E.ONs Rekordverluste vor 2-3 Jahren zustande, durch Abschreibungen auf 
Kraftwerke.

von R. H. (lymo)


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Automotive-Ingenieur schrieb:
> Ich mache mir echt Sorgen. Überlege mir in die Medizintechnik oder
> Pharma oder Chemie zu wechseln. Würde auch Absolventengehalt
> akzeptieren.

Du kannst auch einfach zu einem der Unternehmen, die sich seit Jahren 
auf diesen Mobilitätswechsel vorbereiten (Ziehl Abegg, Wittenstein, 
etc...). Dann bleibst du in der Automobilbranche. Vorausgesetzt die 
Unternehmen stellen Powerpointingenieure aus der Automobilbranche ein.
Gute Unternehmen stehen schon lange in den Startlöchern. Warum jetzt 
wegen den unverbesserlichen Dinosaurier so viele Tränen vergossen werden 
ist mir unklar.

von Zocker_55 (Gast)


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> Autor: F. B. (finanzberater)
> Datum: 18.03.2019 16:47

Mensch bist du ein Schwätzer !

von F. B. (finanzberater)


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xxx schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Und dann kaufe ich
>> mir einen billigen Japaner, Franzosen oder demnächst vielleicht einen
>> Chinese von meiner eigenen Firma, an der ich anteilig investiert bin. An
>> mir verdient ihr nichts
>
> Welche Firma ist das denn? NIO ?

BYD.

von Realistischer (Gast)


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F. B. schrieb:
> BYD

Denen geht es auch nicht besser:

BYD, China's largest electric-vehicle maker, temporarily halted 
operations at its EV bus factory in Guangzhou, Guangdong province, the 
latest knock-on effect that began when the government earlier this year 
decreased electric vehicle subsidies by up to 50%.

BYD and the Guangzhou Automobile Group jointly invested in the factory, 
which will be stopped through May. Some executives in the Chinese auto 
industry expect "the market for new energy vehicles to shrink nearly 
40%," one said.

If the government completely phases out the subsidies as planned in 
2020, Chinese EV makers will be put on a level playing field with their 
Western and Japanese rivals, whose brands make up a minority of the 
Chinese market.

von Fabulierender Schwafelhans (Gast)


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Vorhin so ein Boschhansel im Radio:

Bosch hat umgerechnet wieviel Leute man je Sparte in der Produktion noch 
braucht:

Schornsteinfegertechnik: 3 Leute
Damenrasierertechnik: nur noch einen.


D.h. 2/3 dürfen in Zukunft was anderes machen, nicht alle wird man 
vorzeitig in Rente schicken können.

von Ingenieur (Gast)


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Roland E. schrieb:
> Ausser ein paar verplatzten Fanboys kauft doch kein Privater mehr dt
> Autos.

Da liegst du aber völlig daneben. Warum sind denn zum Beispiel der VW 
Golf und VW Polo ganz oben auf der Liste der Neuzulassungen von 
Privatleuten?

Beitrag #5776039 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Manfred (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Warum sind denn zum Beispiel der VW
> Golf und VW Polo ganz oben auf der Liste der Neuzulassungen

Das wurde bereits schlüssig erklärt:
Beitrag "Re: Was sagt ihr zu 7.000 Stellen weniger bei VW?"

von Realistischer (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Da liegst du aber völlig daneben. Warum sind denn zum Beispiel der VW
> Golf und VW Polo ganz oben auf der Liste der Neuzulassungen von
> Privatleuten?

Weil VW gute Qualität zu akzeptablen Preisen liefert. Vor 10 oder 20 
Jahren hätte ich keinen VW gekauft, aber mittlerweile passen Design und 
Qualität. Vom Golf 6 findet man viele Gebrauchtwagen mit über 300 tkm 
und sogar 400 tkm. TÜV und ADAC Statistiken bestätigen das.

Außerdem gibt es noch paar Leute die heimische Hersteller unterstützen. 
Damit unterstützt man z.B. indirekt die eigene Rente, weil die von 
lokalen Herstellern und nicht Koreanern, Japanern, Franzosen, Italienern 
oder Amerikanern finanziert wird.

von F. B. (finanzberater)


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Realistischer schrieb:
> Außerdem gibt es noch paar Leute die heimische Hersteller unterstützen.
> Damit unterstützt man z.B. indirekt die eigene Rente, weil die von
> lokalen Herstellern und nicht Koreanern, Japanern, Franzosen, Italienern
> oder Amerikanern finanziert wird.

In erster Linie stützt man damit die IGM-Gehälter. Wer für seine Rente 
vorsorgen will, der sollte besser einen billigen Ausländer kaufen und 
das gesparte Geld renditeträchtig investieren.

von F. B. (finanzberater)


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Ingenieur schrieb:
> Da liegst du aber völlig daneben. Warum sind denn zum Beispiel der VW
> Golf und VW Polo ganz oben auf der Liste der Neuzulassungen von
> Privatleuten?

Mitarbeiter von VW, die Mitarbeiterrabatt bekommen?

von F. B. (finanzberater)


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Vor dem großen Sturm

Auto-Zulieferer werden hinweggefegt.

Seit zehn Jahren immer nur bergauf, beim Umsatz, beim Absatz, beim 
Gewinn. So etwas kann den Blick auf die Realität verstellen. Hinterher 
kommt es dann umso brutaler.

Die ersten Unternehmen haben bereits einen Stellenabbau in großem Stil 
angekündigt, und das dürfte erst der Anfang sein.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/autozulieferer-und-e-mobilitaet-vor-dem-grossen-sturm-1.4372485

von F. B. (finanzberater)


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Realistischer schrieb:
> F. B. schrieb:
>> BYD
>
> Denen geht es auch nicht besser:

Daimler und MAN werden vom Elektro-Boom in der Busindustrie überrollt

Immer mehr Städte tauschen Diesel- gegen E-Busse ein – ein 
Milliardengeschäft. Doch die Marktführer sind spät dran. Start-ups und 
BYD aus China mischen den Markt auf.

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/nutzfahrzeughersteller-daimler-und-man-werden-vom-elektro-boom-in-der-busindustrie-ueberrollt/23972820.html?ticket=ST-1376319-0bScHemWNcbkHlieROFG-ap2

Auch hier hat die deutsche Autoindustrie versagt.

Beitrag #5776133 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Manfred (Gast)


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F. B. schrieb:
> Daimler und MAN werden vom Elektro-Boom in der Busindustrie überrollt

Frage mal Google, wer die Mehrheit an MAN besitzt und vor allem, wer den 
Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag hat ... da wurdert garnichts 
mehr.

Realistischer schrieb:
> Außerdem gibt es noch paar Leute die heimische Hersteller unterstützen.

Die dann Komponenten im Ostblock bauen und die Autos (Prolo) in Spanien 
zusammenkleben, ein toller 'heimischer Hersteller'.

Dann kaufst Du besser einen Seat, der in WOB gebaut wird.

Ist aber egal, dank der komplexen Finanzverflechtung von dem Laden wird 
ein Großteil der Unternehmenssteuern sowieso nicht mehr in D gezahlt. 
Die einzig heimischen Steuerzahler sind die Mitarbeiter in Deutschland.

von Realistischer (Gast)


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Manfred schrieb:
> Die dann Komponenten im Ostblock bauen und die Autos (Prolo) in Spanien
> zusammenkleben, ein toller 'heimischer Hersteller'.

Die VW Werke in Braunschweig, Salzgitter und Kassel stellen kein Auto 
her, sondern nur Komponenten wie letztes Jahr 10 Mio 
Verbrennungsmotoren, 8 Mio Getriebe, Elektromotoren, Sitze, 
Bremsscheiben, Lenkungen, Fahrwerke und auch die Batterien für e-Golf 
und e-Up. Bei VW arbeiten von 655.000 Mitarbeitern etwa 40% in 
Deutschland. Diese 250.000 müssen auch beschäftigt werden.

Klar kommen auch Komponenten aus dem Ausland, aber mir ist kein anderer 
Hersteller bekannt, der so viel selbst macht. BYD vielleicht noch. BMW 
und Daimler kaufen z.B. eine Kernkomponente wie das Getriebe bei ZF.

Manfred schrieb:
> Ist aber egal, dank der komplexen Finanzverflechtung von dem Laden wird
> ein Großteil der Unternehmenssteuern sowieso nicht mehr in D gezahlt.
> Die einzig heimischen Steuerzahler sind die Mitarbeiter in Deutschland.

Das Land Niedersachsen sitzt im Aufsichtsrat, hat 20% der Anteile an VW 
und Steuern für hier angefallene Gewinne werden tatsächlich hier 
bezahlt, während es einen Grund hat, warum Tesla seine Autos über die 
Niederlande schickt. Die Hauptaktionäre Familie Porsche und Piëch wohnen 
in Österreich und Deutschland. Die können also auch schlecht vermeiden 
auf die öffentlich bekannte Dividende Steuern zu zahlen.

Wobei Steuerberater natürlich viele legale Tricks kennen, wie man seine 
Steuerlast erheblich senkt, indem man z.B. wertsteigernd seine 
Immobilien renoviert.

von Realistischer (Gast)


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F. B. schrieb:
> Start-ups und BYD aus China mischen den Markt auf.

Darum schließt BYD wie oben zitiert auch bis Mai sein Werk in Guangzhou, 
weil sie sooooo viel zutun haben ironie off

Aber mal eine Aktie an der wir deine Mega-Renditen messen können ;-) Die 
nächste Ausrede kommt aber bestimmt wieder schnell.

von xxx (Gast)


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F. B. schrieb:
>> Welche Firma ist das denn? NIO ?
>
> BYD.

Danke für den Tip. Ich denke BYD ist tasächlich interessant...

von xxx (Gast)


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svensson schrieb:
> Und bei jedem Wechsel eine Einzelabnahme? Dann sollte man schnell
> umschulen zum Prüfing.

Das haben Sie falsch verstanden.

Wenn Sie Tesla Model S fahren und ein einzelnes Modul ist defekt, dann 
kann man selbstverständlich, so wie heute auch bei normalen Autos, Teile 
vom Schrottplatz (identisches Fahrzeug) holen und einbauen - ohne 
Einzelabnahme.

Wenn Sie aber z.B. einen e-ZOE fahren und in 10 Jahren sind die Akkus 
defekt und es gibt keine Originalersatzteile mehr. Dann wäre es denkbar 
Akkus von anderen e-Autos einzubauen und das ganze dann vom TÜV abnehmen 
zu lassen. In der Praxis wird das wahrscheinlich scheitern.

Hier habe ich mich bißchen beraten lassen per eMail, ob und wie ich mein 
Auto Bj 2007 umbauen kann: https://www.fleck-elektroauto.de/

In Kleinserien muss nicht mal ABS funktionieren - nach heutigen Stand 
(Kleinserie = max 1000 Autos pro Jahr).

Damit erklärt sich auch der Bericht im Fernsehen vor ein paar Wochen, wo 
gesagt wurde, das eine kleine Gruppe hier in Deutschland ein billig 
Elektro-Fahrzeug für Afrika produziert, reduziert auf das minimal 
nötige. Da ist nicht mal ein Teppich drin, putzen kann man mit dem 
Kärcher Hochdruckreiniger.

Überraschenderweise gibt es auch unzählige nfragen aus ganz Europa. Nach 
Aussage des Reporters kann die Gruppe aber maximal 1000 Autos pro Jahr 
ausliefern. Ich weiss auch den Grund: siehe oben. Bei Kleinserien kann 
man den ganzen unnötigen Schnickschnack weglassen (Reifendruckprüfung, 
Emergency-Call, und so weiter und so fort).

Der ganze elektronische Scheiss wird übrigens einfach als 
Sicherheitsrelevant deklariert und vom TÜV mit geprüft. Sind in den 
Steuergeräten Fehlermeldungen eingetragen wird die Plakette verweigert.
Es ist daher sinnvoll sich einen OBD Leser zu kaufen und vor dem TÜV 
erst mal alle Fehlermeldungen zu löschen - sofern möglich.

von Kurt (Gast)


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Komischerweise hört man bei Tesla öfters von einem Motortausch, oder 
auch mehreren, daß interessiert bis jetzt nur keinen, weil die 8 Jahre 
Garantie auf den Antriebsstrang noch greift.
Scheinbar halten auch Elektromotoren nicht ewig, da sind sicherlich auch 
Lager verbaut, die verschleißen.

von Toni Tester (Gast)


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Realistischer schrieb:
> während es einen Grund hat, warum Tesla seine Autos über die
> Niederlande schickt.

Ja - der Weg bis zur technischen Zulassung ist dort wesentlich 
einfacher. Insofern hat das schon indirekt etwas mit Geld zu tun. KEIN 
Grund ist allerdings die hier implizierte Steuerersparnis.

> Die Hauptaktionäre Familie Porsche und Piëch wohnen
> in Österreich und Deutschland. Die können also auch schlecht vermeiden
> auf die öffentlich bekannte Dividende Steuern zu zahlen.

Das hat mit dem Wohnsitz nichts zu tun, da die Quellensteuer in 
Deutschland anfällt.

> Wobei Steuerberater natürlich viele legale Tricks kennen, wie man seine
> Steuerlast erheblich senkt, indem man z.B. wertsteigernd seine
> Immobilien renoviert.

Wow! - Zu versteuernder Gewinn = Einnahmen - Ausgaben. Crazy - da muss 
man erst mal drauf kommen! Wie viele Jahre muss man für sowas studieren?
Und Preisfrage: Wenn man dann seine Immobilien wertsteigernd saniert 
hat, was wird in den Folgejahren mit den Einnahmen (und den deshalb zu 
entrichtenden Steuern) passieren - werden die geringer, oder... ?

von Epi (Gast)


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F. B. schrieb:
> Realistischer schrieb:
>> Außerdem gibt es noch paar Leute die heimische Hersteller unterstützen.
>> Damit unterstützt man z.B. indirekt die eigene Rente, weil die von
>> lokalen Herstellern und nicht Koreanern, Japanern, Franzosen, Italienern
>> oder Amerikanern finanziert wird.
>
> In erster Linie stützt man damit die IGM-Gehälter. Wer für seine Rente
> vorsorgen will, der sollte besser einen billigen Ausländer kaufen und
> das gesparte Geld renditeträchtig investieren.

Du neidest den IG Metallern ihr Gehalt. Ich hingegen denke es wird Zeit 
das alle die was gelernt haben in Deutschland so viel verdienen wie die 
Metaller. Brutal gestiegene Produktivität aber den Leuten geht es 
schlechter als vor 30 Jahren? Da stopft sich doch irgendwer die Taschen 
voll.

Bei den Metallergehältern bleibt neben Essen und Miete auch noch was 
übrig. Das wird dann im Restaurant ausgegeben, oder für Handwerker etc. 
Das normale Metallergehalt fließt doch sofort wieder in die 
Realwirtschaft zurück weil es ausgegeben wird. Millionenboni sind 
volkswirtschaftlich wertlos, weil sie auf irgendwelchen Schweizer Konten 
versauern. Einer Volkswirtschaft kann doch nichts besseres passieren, 
als wenn viele Leute viel Geld haben was sie auch ausgeben.

von Zocker_55 (Gast)


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> Autor: F. B. (finanzberater)
> Datum: 18.03.2019 23:13

Mensch redest du ein Zeug.

Hast du sonst nichts zu tun ?

von Fabulierender Schwafelhans (Gast)


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Neueste Wasserstandsmeldung:
Audi streicht Dauernachtschicht:

https://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/um-kosten-zu-sparen-offiziell-audi-streicht-die-nachtschicht_id_10472407.html


Mal sehen wann sie wieder Fahrräder bauen.

von Jo S. (Gast)


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Roland E. schrieb:

> Die Parallelen zur Entwicklung der Autoindustrie in den USA der 80er und
> 90er sind aktuell nicht mehr zu übersehen:

Sehe ich nicht.

> mit wachsenden Absatzproblemen weil man am Bedarf vorbei entwickelt.

Welchen Bedarf?

> Ausser ein paar verplatzten Fanboys kauft doch kein Privater mehr dt
> Autos.
>
Im Gegenteil. Der Anteil großer, teuerer Fahrzeuge deutscher 
Premiumhersteller ist enorm gestiegen. Leider sieht man kaum noch 
preiswerte Asiaten.

> Mag sein, dass Tesla nicht den Massenmarkt bedienen kann oder will,

Würden sie schon gerne, aber die Nachfrage ist zu gering, deshalb 
schließen sie ihre Geschäfte. Ach, übrigens, ich dachte, Tesla sei 
zahlungsunfähig - doch noch nicht?  ;)

> werden aber Bedürfnisse verändert die von der dt Autoindustrie aktuell
> nicht verstanden/ignoriert werden.

Was wird ignoriert?
Die Bedürfnisse der Kunden werden von den Marketingabteilungen der 
Hersteller definiert und über raffinierte Werbung den Kunden mitgeteilt. 
So läuft das und nicht anders herum.   ;)

von Jo S. (Gast)


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Automotive-Ingenieur schrieb:
> Audi in der Krise, VW streicht 7.000 Stellen, Ford streicht 5.000
> Stellen, Leoni streicht 2.000 Stellen, Conti Aktie im Sommer 2018 um 40
> % gesunken und steigt nicht mehr...

Nicht verunsichern lassen!
Die Branche konsolidiert nach einer sehr langen Phase mit stürmischen 
Wachstum. Das ist gesund.

Conti-Aktie: Topunternehmen kann man bei Unterbewertung beruhigt kaufen. 
Die Schundmedien sorgen immer wieder einmal für solche guten 
Kaufgelegenheiten.

von Jo S. (Gast)


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xxx schrieb:
> Das sehe ich genauso und lege den Fokus bei AKtien mehr auf ausländische
> Aktien.

Bei Aktienanlage immer auch regional streuen.

> In Deutschland gehen, wenn es so kommt, die Lichter aus.

Unsinn! Das sind normale Konjunkturschwankungen, die es immer schon 
gegeben hat und immer geben wird.

von Jo S. (Gast)


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Forcierte Reduzierung des Individualverkehrs schrieb im Beitrag 
#5775316:
> BMW ruiniert sich seinen Ruf mittlerweile auch immer mehr,

Wie das denn?

> Wenn der Nimbus von deutscher Autoingenieurskunst auch in China
> weg ist,

China ist der wichtigste Absatzmarkt für dt. Autos - insb. der 
Premiumhersteller - die in dt. Werken produziert und nach China 
exportiert werden. Die wohlhabenden Käufer fordern made in Germany, sie 
verabscheuen minderwertige Chinaware. Prestige ist auch wichtig.

von svensson (Gast)


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xxx schrieb:
> Der ganze elektronische Scheiss wird übrigens einfach als
> Sicherheitsrelevant deklariert und vom TÜV mit geprüft. Sind in den
> Steuergeräten Fehlermeldungen eingetragen wird die Plakette verweigert.

So ein einfaches Fahrzeug würde ich auch suchen. Auf Regensensor, 
Lichtsensor, Abbiegelicht, Reifendruckkontrolle, e-Call, Klimaautomatik, 
elektronisch gesteuerte Getriebe usw. könnte ich problemlos verzichten.

Einspritzung und ABS sollten aber schon sein. ;-))

> Es ist daher sinnvoll sich einen OBD Leser zu kaufen und vor dem TÜV
> erst mal alle Fehlermeldungen zu löschen - sofern möglich.

Die meisten Fehlermeldungen sind sofort nach dem Motorstart wieder da.

von Jo S. (Gast)


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F. B. schrieb:
> Studie für Baden-Württemberg: Schneller Wandel zu Elektroautos

schnell?   :))

Seit 8 Jahren wird massiv Werbung für eAutos gemacht.
Resultat: Im letzten Jahr, 2018, war der Anteil 1% bei den 
Neuzulassungen. 99% der Fahrzeuge brauchen noch einen Tank.  ;)

> IG-Metall-Landesbezirksleiter warnte vor einem "Abwärtsstrudel".

Das ist gut, daß vor der Wahl im Mai viele schlechte 
Wirtschaftsprognosen gemacht werden. Das nimmt den Grünen Wind aus den 
Segeln. Bei Unsicherheit wählen die Menschen wieder vermehrt 
CDU/CSU/SPD/FDP. Diesen Trend kann man in allen Medien erkennen. Viel 
Schwarzmalerei, damit Schwarz gewählt wird.  :)
>
> Aber träumt nur weiter von eurer Jobgarantie und endlos steigenden
> IGM-Gehältern. Und ob sich die
> Autokonzerne die exorbitanten Abfindungen leisten können,

Die Summen für die Abfindungen sind doch schon längst durch steuerfreie 
Rückstellungen gebildet worden. D.h., die Beschäftigten haben sich ihre 
Abfindungsgelder bereits selbst erarbeitet, wissen es nur nicht.

von Jo S. (Gast)


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F. B. schrieb:
> Der Prophet vom µC-Forum schrieb:
>> Die letzten Rekordjahre u.a. von Daimler strafen deine Aussgen schlicht
>> und einfach Lüge.
>
> Diese Rekorde beruhten auf Betrug.

Nur wenn man Geschäfte allgemein als Betrug bezeichnen würde.

Die Geschäfte der dt. Autobranche liefen in den letzten Jahren 
atemberaubend gut.

von Jo S. (Gast)


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F. B. schrieb:
> Mit ein wenig legaler Bilanztrickserei kann da sicher auch noch
> nachgeholfen werden. Was passiert beispielsweise mit den ganzen Patenten
> auf Verbrennungsmotoren oder mit den Produktionsanlagen, die nicht mehr
> benötigt werden? Die werden doch wertlos und müssen abgeschrieben
> werden,

Kosten, Umsatz und vor allem Gewinn in Bilanz und G&V entsprechen nie 
den Tatsachen. Es werden die Zahlen vorgegeben, die man braucht. Kosten 
werden überhöht, Umsätze zu gering ausgewiesen und Gewinne haben mit der 
Wirklichkeit schon gar nichts zu tun. Diese "Tricksereien" sind völlig 
legal.

Die Amortisation dauer bei Produktionsanlagen 2 bis 2,5 Jahre 
(3-Schichtbetrieb, 6 Tage/W).

von Ingenieur (Gast)


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F. B. schrieb:
> In erster Linie stützt man damit die IGM-Gehälter.

Das ist für mich durchaus ein gutes Ziel, das mache ich doch gerne.

von Ingenieur (Gast)


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xxx schrieb:
> Danke für den Tip. Ich denke BYD ist tasächlich interessant...

Nein, ist es nicht. Der "Tipp" ist keinen Pfifferling wert.

von Forcierte Reduzierung des Individualverkehrs (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Forcierte Reduzierung des Individualverkehrs schrieb im Beitrag
> #5775316:
>> BMW ruiniert sich seinen Ruf mittlerweile auch immer mehr,
>
> Wie das denn?

Wie schon gesagt, durch money pit. Aus Freude am Fahren ist die meiste 
Zeit nur noch Freude am Zahlen geworden. Bring mich Werkstatt gehört zur 
Kundenbindung.
Aber Mercedes und deren hauseigene Tuningschmiede sind auch nicht viel 
besser. Naja, kein Wunder, IGM-Angestellte, Manager, Aktionäre und 
Autohäuser wollen beschäftigt und bezahlt sein, da muss man bei der 
Auslegung, bei Material und Prozesschritten schon mal sparen. Immer 
schön, wenn man dann als Käufer die Niete beim ausoptimiertem 
Toleranzmanagement bei einem oder mehreren Bauteilen gezogen hat + die 
typischen Baureihenkrankheiten.
Autofahren, um die Volkswirtschaft am Leben zu erhalten.

von Elektrofan (Gast)


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>> In erster Linie stützt man damit die IGM-Gehälter.

> Das ist für mich durchaus ein gutes Ziel, das mache ich doch gerne.

Ich weniger, seitdem ich (damals noch Vertrauensmann in dem
betreffenden Verein) "unsern" Walter-Arbeiterverräter persönlich
kennenlernen durfte ...

von Automotive ftw! (Gast)


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von BWLer (Gast)


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Dass Bosch für 2018 einen hohen Bonus ausschüttet doch rein gar nichts 
mit der Diskussion um die Zukunft zu tun.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Der Untergang des Abendlandes ( der dt. Autoindustrie ) wird schon seit 
Jahrzehnten beschworen.

Passiert nur nichts, die Gewinne und Aktien gehen nur nach OBEN !!

von keinIGM (Gast)


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Automotive ftw! schrieb:
> Hier ein Schmankerl für unsere schwarzmalendes Finanzgenie!
>
> 
https://www.automobilwoche.de/article/20190319/AGENTURMELDUNGEN/303199928/im-schnitt--euro-bonus-bosch-bonus-bleibt-auf-rekordniveau


Und warum gibt dann Demos bei Bosch? Bekommen die den Hals nicht voll?

von Ford = für Opa reicht der (Gast)


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https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/abfindungen-bei-ford-100.html

Bei einer Abfindung von 30k Euro muss aber schnell eine  neue Stelle 
her.

von F. B. (finanzberater)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Passiert nur nichts, die Gewinne und Aktien gehen nur nach OBEN !!

Schau dir mal die Aktienkurse von VW, BMW und Daimler über die letzten 5 
Jahre an. Da geht nichts nach oben.

von F. B. (finanzberater)


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Realistischer schrieb:
> Aber mal eine Aktie an der wir deine Mega-Renditen messen können ;-) Die
> nächste Ausrede kommt aber bestimmt wieder schnell.

Ich bin vor ein paar Monaten bei 4,83 € eingestiegen. Von daher schon 
mal gut im Plus. Und natürlich ist BYD ein Investment in die Zukunft. 
Die müssen jetzt auch erst einmal investieren, um weiter wachsen und VW 
& Co. weiter Marktanteile abnehmen zu können. Dadurch fallen 
logischerweise die Gewinne jetzt erst einmal niedriger aus. Zweiter 
Punkt ist, dass China kürzlich die Subventionen für E-Autos gekürzt hat. 
Warren Buffett ist übrigens auch in BYD investiert.

von F. B. (finanzberater)


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Habe doch gerade mal ausgerechnet, wie sich die Umsätze von BYD, 
Daimler, BMW und VW zwischen 2012 und 2017 entwickelt haben (2012 sind 
die ältesten Daten, die bei finanzen.net verfügbar waren):

VW: +20 %
BMW: +28 %
Daimler: +43 %
BYD: +113 %

von F. B. (finanzberater)


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Epi schrieb:
> Du neidest den IG Metallern ihr Gehalt. Ich hingegen denke es wird Zeit
> das alle die was gelernt haben in Deutschland so viel verdienen wie die
> Metaller.

Habe es ja schon oft geschrieben: Die IGM-Gehälter werden von den 
Mitarbeitern der Zulieferer und vom Steuerzahler subventioniert.

Warum will BMW für seinen Sparkurs die Preise der Zulieferer drücken, 
anstatt die Gehälter der eigenen Mitarbeiter zu kürzen? Logischerweise 
werden die Zulieferer dann auch irgendwo sparen müssen, und das 
vermutlich bei den Mitarbeitern.

VW & Co. schreien gerade wieder nach Subventionen für die Entwicklung 
von E-Autos.

Und dass ein Großteil der deutschen Exporte ins Ausland (und damit die 
Gewinne eurer Konzerne) auf Kredit finanziert werden, für die am Ende 
der deutsche Steuerzahler gerade stehen muss, habe ich auch schon 
mehrfach geschrieben, aber ihr versteht die Zusammenhänge ja nicht.


 Brutal gestiegene Produktivität aber den Leuten geht es
> schlechter als vor 30 Jahren? Da stopft sich doch irgendwer die Taschen
> voll.

Ja. Ich zum Beispiel.

von F. B. (finanzberater)


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Ingenieur schrieb:
> Nein, ist es nicht. Der "Tipp" ist keinen Pfifferling wert.

:) Daimler und Warren Buffett sind da allerdings anderer Meinung. Wie 
hoch sind eigentlich deine Verluste mit den Daimler-, BMW- und 
VW-Aktien?


BYD und Daimler investieren in Elektroauto Joint Venture Denza

https://www.it-times.de/news/byd-und-daimler-investieren-in-elektroauto-joint-venture-denza-128904/


Das späte Glück des Warren Buffett: BYD beschert Milliardengewinn

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/byd-warren-buffett-und-sein-spaetes-glueck-a-1109961.html

von F. B. (finanzberater)


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Ford = für Opa reicht der schrieb:
> Bei einer Abfindung von 30k Euro muss aber schnell eine  neue Stelle
> her.

Abfindungsangebote des Autobauers: "Viele haben geweint"

https://www.focus.de/finanzen/koeln-abfindungsangebote-bei-ford-koelner-mitarbeiter-packt-aus-viele-haben-geweint_id_10483248.html

: Bearbeitet durch User
von Das reicht (Gast)


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Hau ab, Du Finanzsülzer! Das geht Einem so drauf...
Jeden Thread macht diese blöde Sau kaputt.

von F. B. (finanzberater)


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Das reicht schrieb:
> Hau ab, Du Finanzsülzer! Das geht Einem so drauf...
> Jeden Thread macht diese blöde Sau kaputt.

Primitivling. Geht dir gerade der Arsch auf Grundeis?


VW will kostenloses Stromtanken für Geringverdiener

Der Autokonzern fordert vom Staat umfangreiche Subventionen für die 
Elektromobilität. Bei genauerem Hinsehen sind die Vorschläge ziemlich 
eigennützig auf die Bedürfnisse von VW zugeschnitten.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/vw-will-kostenloses-stromtanken-fuer-geringverdiener-16095976.html

von Wir sprechen Technik (Gast)


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keinIGM schrieb:
> Automotive ftw! schrieb:
> Hier ein Schmankerl für unsere schwarzmalendes Finanzgenie!
> 
https://www.automobilwoche.de/article/20190319/AGENTURMELDUNGEN/303199928/im-schnitt--euro-bonus-bosch-bonus-bleibt-auf-rekordniveau
>
> Und warum gibt dann Demos bei Bosch? Bekommen die den Hals nicht voll?

Boschler waren immer schon sehr eigen und abgehoben.
Auch die IGM-Leistungen und deren Gebahren sorgen für Realitätsverlust 
bei den Mitgliedern. Die glauben selber, dass sie ihr Gehalt wirklich 
verdienen und nicht nur bekommen, und nicht, dass viele andere Arbeiter 
dafür leiden müssen. Manche wissen es, blenden es aber aus, weil der 
Egoismus größer ist. Deshalb ist ne Ausdünnung des IGM-Paradies nicht 
schlecht, es erdet einen Teil der Arbeiterschaft mal wieder.

von Haha (Gast)


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Wir sprechen Technik schrieb:
> Auch die IGM-Leistungen und deren Gebahren sorgen für Realitätsverlust
> bei den Mitgliedern.

Ich habe auch einen im Bekanntschaftskreis mit dem ich aber nichts mehr 
zu tun habe. Er ist auch ein IGMler aus Lippstadt und denkt wirklich, er 
wäre noch unterbezahlt. Das was du beschrieben hast, stimmt schon. Die 
denken wirklich, der Rest von uns, der kein IGM Gehalt bekommt, wären 
Versager im Leben.

von Cyblord -. (cyblord)


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Haha schrieb:
> Die
> denken wirklich, der Rest von uns, der kein IGM Gehalt bekommt, wären
> Versager im Leben.

Sad but true.

Beitrag #5779427 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Thomas1 (Gast)


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von Sanierung durch Rausschmiss (Gast)


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von Wir sprechen Technik (Gast)


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Wohl alle elendig am Ingenieurmangel eingegangen.

von Hüter der öffentlichen Ordnung (Gast)


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Die Automobilbranche wird grade richtig gef....! Bis 2025 wird der 
„Fachkräftemangel“ aufjedenfall nicht mehr existent sein.

von Sanierung durch Rausschmiss (Gast)


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Heute kam mal wieder eine Einladung zu einem VG: Bei Ferchau. Hab denen 
mal ne zusammengeschluderte Bewerbung geschickt nur um zu sehen wie 
wählerisch die sind. Ich glaube dass fettige und bedruckte Papier in das 
Butter eingewickelt ist hätte auch als Bewerbung gereicht um eingeladen 
zu werden.

Hatte auch auch schon in kleineren Firmen Einladungen, sogar Angebote 
aber die waren dermassen schlecht, jetzt weiss ich auch warum die schon 
jahrelang Personal suchen und keinen finden, höchstens mal nen lokaler 
Eingeborener der in der Pampa bleiben will von denen wanderen aber wohl 
die meisten ab.

Selbst wenn die Angebote dieser Firmen in der Pampa besser wären: In so 
einem Laden will man generell nicht bleiben wenn man sein Gehalt schnell 
steigern will, also Wechsel nach 2 Jahren, nur findet man dann dort 
keine weiteren Firmen, also wieder umziehen was sehr teuer ist, also 
lässt man solche Firmen in der Pampa gleich links liegen und konzenriert 
sich auf Metropolen oder Regionen wo einfach mehr Auswahl herrscht, die 
sind aber wieder überlaufen, ein Teufelskreis.

Mal sehen was der Ferchau anzubieten hat, ich rechne mit dem 
Schlimmsten, ist ein gutes Training für Vorstellungsgespräche.

von Der finale Abstieg (Gast)


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Hüter der öffentlichen Ordnung schrieb:
> Die Automobilbranche wird grade richtig gef....! Bis 2025 wird der
> „Fachkräftemangel“ aufjedenfall nicht mehr existent sein.

In die Zange genommen von Endzeitkapitalismus, Asien, USA und grüner 
Giftpolitik. Bei derzeitigem Kurs kommen wir auch 2025 alles andere in 
einen Fachkräftemangel, eher in Zustände wie in Nordafrika.

von Ingenieur (Gast)


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Ich habe jedenfalls überhaupt keine beruflichen Zukunftssorgen. Warum 
wird hier immer alles so dramatisiert und schwarz gesehen? Es war doch 
jedem klar, dass es nicht ewig im gleichen Tempo aufwärts geht, 
zwischendurch gibt es in der Wirtschaft auch immer mal wieder andere 
Phasen, das ist aber doch kein Weltuntergang.

von xxx (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> zwischendurch gibt es in der Wirtschaft auch immer mal wieder andere
> Phasen

Dieses "zwischendurch" könnte aber mit den aktuellen Politikern 
seeeeeeehr lange gehen...

von Ingenieur (Gast)


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xxx schrieb:
> Dieses "zwischendurch" könnte aber mit den aktuellen Politikern
> seeeeeeehr lange gehen...

Ach Blödsinn, keiner kann die Zukunft über einen längeren Zeitraum von 
mehreren Jahren vorhersagen.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Warum
> wird hier immer alles so dramatisiert und schwarz gesehen?

Weil hier nur VERSAGER sitzen !!

Jeder mit Hirn im Kopf hat heute locker einen IGM-Job

von xxx (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Ach Blödsinn, keiner kann die Zukunft über einen längeren Zeitraum von
> mehreren Jahren vorhersagen.

Aber Sie schon?

Das was hier passiert ist zu vergleichen mit dem Zechensterben vor 
Jahrzehnten. Oder mit der "Abwicklung" der Firmen in der DDR. Das ist 
nicht mehr das normale Auf- und Ab.

Naja wir werden sehen wer recht hat, ich hoffe Sie behalten Recht, 
befürchte aber das meine Prognose zutrifft.

von xxx (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Jeder mit Hirn im Kopf hat heute locker einen IGM-Job

Ja und?

Das ist keine Garantie für Beschäftigung...
Auch dort gibt es betriebsbedingte Kündigungen

von Cyblord -. (cyblord)


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xxx schrieb:
> Naja wir werden sehen wer recht hat, ich hoffe Sie behalten Recht,
> befürchte aber das meine Prognose zutrifft.

Der Optimist behauptet, wir leben in der besten aller möglichen Welten. 
Der Pessimist befürchtet dass er damit recht hat.

von Angeber (Gast)


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Mache mir mittlerweile wirklich Sorgen. Habe zwar einen IGM Job und kann 
mich nicht beschweren, trotz "nur" EG11 aber habe Angst vor der Zukunft. 
Spiele immer wieder mit dem Gedanken Lehrer zu werden. A13 muss man 
erstmal in der Industrie überholen. Bin momentan echt verzweifelt bzw. 
verunsichert.

von M.Sc. der Elektrotechnik (Gast)


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Wovor hast du Angst?

VW Konzern hat bis 2025 Beschäftigugnsgarantie..

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Ingenieuren geht es gerade SEHR gut !!

Besonders bei VW und anderen Konzernen ...

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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soso schrieb:
> Wird auch mal Zeit diese Sesselpupser wieder wach zu rütteln....

Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Ingenieuren geht es gerade SEHR gut !!
>
> Besonders bei VW und anderen Konzernen ...

ACHTUNG !!!
Das war WIEDER der FAKE Dipl Ing ( FH ) !!!
Diesmal hat er AUSNAHMSWEISE etwas richtiges geschrieben , aber er 
versucht sich mit meinem AUSGEZEICHNETEN Ruf zu schmücken ...

von Ingenieur (Gast)


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Angeber schrieb:
> Mache mir mittlerweile wirklich Sorgen. Habe zwar einen IGM Job
> und kann mich nicht beschweren, trotz "nur" EG11 aber habe Angst vor der
> Zukunft.

Dafür gibt es aber keinen Grund. Reiß dich mal zusammen. Zukunftsangst 
hatte ich schon seit einigen Jahren nicht mehr.

> Spiele immer wieder mit dem Gedanken Lehrer zu werden. A13 muss
> man erstmal in der Industrie überholen.

Das geht relativ schnell im Konzern. Ich liege mittlerweile weit 
darüber.

> Bin momentan echt verzweifelt
> bzw. verunsichert.

Bist du ein Mann oder eine Memme?

von F. B. (finanzberater)


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Massenentlassungen bei Ford: Kölner Mitarbeiter fürchten, dass Lage noch 
schlimmer wird

Die Lage könnte bald noch schlimmer werden. Denn nach Einschätzung von 
Fordlern, mit denen EXPRESS sprach, werden durch die angebotenen Summen 
bei den Auflösungsverträgen niemals die im Raum stehenden 5000 Stellen 
in Köln und Saarlouis zusammenkommen.

Viele Fordler haben angesichts des drohenden Existenzverlusts geweint, 
berichtet ein Arbeiter.

https://www.express.de/koeln/massenentlassungen-bei-ford-koelner-mitarbeiter-fuerchten--dass-lage-noch-schlimmer-wird-32261622

Geweint wegen eines drohenden Existenzverlusts, nachdem man zuvor 
jahrelang ein Konzerngehalt kassiert hat und zum Abschied noch 
mindestens 30k Abfindung bekommt? Also ich habe nicht so rumgeheult, als 
mir letztes Jahr gekündigt wurde. Und ich habe keine 30k Abfindung 
bekommen und hatte vorher nur ein Klitschengehalt. Wobei die 
Kündigungsschutzklage noch nicht durch ist. Deswegen hat die Klitsche ja 
die Insolvenz vorgetäuscht, damit sie ihre Mitarbeiter billig los 
werden. Aber hätten sie so wie ich vorgesorgt, könnten die Fordler den 
Arbeitsplatzverlust jetzt entspannter sehen.

von F. B. (finanzberater)


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Sanierung durch Rausschmiss schrieb:
> Mal sehen was der Ferchau anzubieten hat, ich rechne mit dem
> Schlimmsten, ist ein gutes Training für Vorstellungsgespräche.

Hast du dir auch die Fahrtkosten erstatten lassen? Damit lässt sich auch 
ein schönes Zubrot verdienen, wenn man kostengünstig mit dem eigenen 
Kleinwagen anfahren kann.

von F. B. (finanzberater)


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Ingenieur schrieb:
> Bist du ein Mann oder eine Memme?

Du weißt aber schon, dass bei echter betriebsbedingter Kündigung, d.h. 
schlechter wirtschaftlicher Lage, keine Abfindung bezahlt werden muss? 
Den Ford-Mitarbeitern wurde das Messer auf die Brust gesetzt: Entweder 
30k Abfindung akzeptieren und freiwillig gehen oder demnächst ganz ohne 
Abfindung gefeuert werden.

von Jo S. (Gast)


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xxx schrieb:
> Das was hier passiert ist zu vergleichen mit dem Zechensterben vor
> Jahrzehnten. Oder mit der "Abwicklung" der Firmen in der DDR. Das ist
> nicht mehr das normale Auf- und Ab.
>
> Naja wir werden sehen wer recht hat, ich hoffe Sie behalten Recht,
> befürchte aber das meine Prognose zutrifft.

Das ist keine Prognose, sondern eine Psychose.  ;)

von Jo S. (Gast)


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Das "normale Auf- und Ab" kennen doch die meisten gar nicht (mehr).

Vorteil: die Zinsen bleiben unten.

von ähhh (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Vorteil: die Zinsen bleiben unten.

Vorteil?

von Jo S. (Gast)


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Niedrige Zinsen nutzen der Wirtschaft.

von ähhh (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Niedrige Zinsen nutzen der Wirtschaft.

Wir sind hier kein Wirtschaftsforum, für uns ist das ein Nachteil, 
wenn wir keine Zinsen mehr auf die Ersparnisse bekommen.

Und jämmerlich niedrige Zinsen sind für die Wirtschaft nicht 
entscheidend - zumindest wenn es um Technik geht.

von HBich (Gast)


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F. B. schrieb:
> Geweint wegen eines drohenden Existenzverlusts, nachdem man zuvor
> jahrelang ein Konzerngehalt kassiert hat und zum Abschied noch
> mindestens 30k Abfindung bekommt?


Ich kann so was etwas nicht nachvollziehen, wieso es ein echter 
Existenzverlust sein soll.
Ich meine, es ist ja kein physischer Existenzverlust, die Leute haben 
nur ihren Arbeitsplatz verloren und nicht ihre Seele.

Oder doch? Ich kann so etwas mir nicht mit ansehen, wenn ein 
Arbeitsplatzverlust bei einigen Leuten geradezu physische Auswirkungen 
und Ausbrüche haben.
Bei denen ist schon vorher viel schief gelaufen, dass sie sich genau in 
diese Lage hinein manövriert haben oder eher wurden.

von Ingenieur (Gast)


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HBich schrieb:
> Oder doch? Ich kann so etwas mir nicht mit ansehen, wenn ein
> Arbeitsplatzverlust bei einigen Leuten geradezu physische Auswirkungen
> und Ausbrüche haben.

Vielleicht haben die eine Finanzierung einer Immobilie laufen, die knapp 
auf Kante genäht ist, und sie wissen genau, dass sie so viel Gehalt 
nirgendwo sonst bekommen werden?
Dann kann einem schon mal der Arsch auf Grundeis gehen... ;-)

von Ingenieur (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Niedrige Zinsen nutzen der Wirtschaft.

Was habe ich persönlich davon?

von Realistischer (Gast)


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F. B. schrieb:
> Du weißt aber schon, dass bei echter betriebsbedingter Kündigung, d.h.
> schlechter wirtschaftlicher Lage, keine Abfindung bezahlt werden muss?

Und warum zahlte Opel dann 2018 nach 20 Verlustjahren bis 280.000 EUR 
Abfindung?

Selbst 2014 wurde bei der Schließung vom Werk Bochum 120.000 EUR 
Abfindung bezahlt.

Zitat aus dieser Woche:
Der Autobauer Opel startet ein weiteres Abfindungsprogramm, um sein 
Entwicklungszentrum in Rüsselsheim zu verkleinern. Der ursprüngliche 
Plan, 2.000 Leute an den französischen Ingenieurdienstleister Segula 
abzugeben, ist letztlich am Widerstand der Arbeitnehmer gescheitert. In 
einer sogenannten Einigungsstelle vereinbarten Betriebsrat und 
Unternehmen nun, den Opel-Ingenieuren zuvor erweiterte 
Abfindungsangebote zu unterbreiten.

Die Höhe der Zahlungen entspreche denen der ersten Abfindungsrunde, hieß 
es im Unternehmen. 2018 waren Abfindungen mit Grundbeträgen bis zu 
275.000 Euro gezahlt worden. Damals hatten 3.700 Leute das Unternehmen 
verlassen.

von ohne Account (Gast)


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> Wir sind hier kein Wirtschaftsforum, für uns ist das ein Nachteil,
> wenn wir keine Zinsen mehr auf die Ersparnisse bekommen.
Technik und Wirtschaft sind miteinander verzahnt.
Du mußt eben gegensteuern, wenn die Sparzinzen bei fast 0% liegen - dazu 
solltest Du als Techniker oder Ing. eigentlich in der Lage sein?

> Und jämmerlich niedrige Zinsen sind für die Wirtschaft nicht
> entscheidend - zumindest wenn es um Technik geht.
falsch; die BRD lebt nur von der Exportwirtschaft - ein Binnenmarkt ist 
traditionell schwach in der BRD und wird nicht gefördert.
Höhere Zinsen sind Gift für den Export bzw. der Wettbewerbsfähigkeit im 
globalen Szenario.

von HBich (Gast)


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Realistischer schrieb:
> Der Autobauer Opel startet ein weiteres Abfindungsprogramm, um sein
> Entwicklungszentrum in Rüsselsheim zu verkleinern. Der ursprüngliche
> Plan, 2.000 Leute an den französischen Ingenieurdienstleister Segula
> abzugeben, ist letztlich am Widerstand der Arbeitnehmer gescheitert. In
> einer sogenannten Einigungsstelle vereinbarten Betriebsrat und
> Unternehmen nun, den Opel-Ingenieuren zuvor erweiterte
> Abfindungsangebote zu unterbreiten.


Die Arbeitnehmer wären besser zu Segula gegangen, denn ich kann mir 
nicht vorstellen, dass diese speziellen Ingenieure nochmals woanders 
unterkommen werden.

Ein Autokonzern ist zu speziell in den Entwicklungsabteilungen, als dass 
diese Leute kompatibel wären für andere Konzerne.
Die Struktur ist viel zu eigen. In den Konzernen geht es in den 
Entwicklungsabteilungen meist darum, die Kunden bei Laune zu halten und 
die Zulieferer und Entwicklungsdienstleister zu steuern.
Zudem läuft ohne starre Prozesse und ERP-Software gar nichts.

Diese Fähigkeiten sind in der KMU und dadrunter weniger gefragt. Nur 
wenn jemand bei Opel wirklich generische Aufgaben gemacht hat wie am CAD 
zu arbeiten oder Software zu entwickeln, kann noch wo anders wieder 
anheuern.

Die restlichen Ingenieure wären in der Opel-ähnlichen Struktur wie 
Segula besser aufgehoben, aber dafür reicht deren Selbsterkenntnis wohl 
nicht aus.

von ohne Account (Gast)


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> Ich kann so was etwas nicht nachvollziehen, wieso es ein echter
> Existenzverlust sein soll.
> Ich meine, es ist ja kein physischer Existenzverlust, die Leute haben
> nur ihren Arbeitsplatz verloren und nicht ihre Seele.
Ganz einfach: Der Lohn ist die Haupteinnahmequelle oder bei vielen die 
einzige Einnahmequelle.
Wenn das wegfällt gibt es 1,5 ALG1 und danach mußt Du zusätzlich 
verarmen, um überhaupt Anspruch auf H4 zu haben!
Hier haben doch die wenigsten einen Plan B oder sind so besoffen 
aufgrund Ihrer Jobsicherheit, daß die Frage gar nicht aufkommt.
Also ist sehr wohl Existenzangst bzw. -verlust, wenn der Arbeitsplatz 
doch mal wegfällt - von der Abfindung läßt sich so lange nicht leben, 
insbesondere wenn man Luxusleben gewöhnt ist.

> Oder doch? Ich kann so etwas mir nicht mit ansehen, wenn ein
> Arbeitsplatzverlust bei einigen Leuten geradezu physische Auswirkungen
> und Ausbrüche haben.
> Bei denen ist schon vorher viel schief gelaufen, dass sie sich genau in
> diese Lage hinein manövriert haben oder eher wurden.
Nachher weiß man immer alles besser - die Frage ist, was zum 
Gegenwartszeitpunkt in Bezug auf die Zukunft noch geht.

von ohne Account (Gast)


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> Die Arbeitnehmer wären besser zu Segula gegangen, denn ich kann mir
> nicht vorstellen, dass diese speziellen Ingenieure nochmals woanders
> unterkommen werden.
Hätte, wäre, wenn!
Das ist immer eine individuelle Entscheidung und es gibt auch 
Bedingungen da macht das überhaupt keinen Sinn.

von ohne Account (Gast)


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> Und warum zahlte Opel dann 2018 nach 20 Verlustjahren bis 280.000 EUR
> Abfindung?
>
> Selbst 2014 wurde bei der Schließung vom Werk Bochum 120.000 EUR
> Abfindung bezahlt.
die sozialistischen Strukturen haben eben Tradition.

von Realistischer (Gast)


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HBich schrieb:
> Ein Autokonzern ist zu speziell in den Entwicklungsabteilungen, als dass
> diese Leute kompatibel wären für andere Konzerne.

V Model, SPiCE, ISO usw ändert sich alles nicht. Man muss sich neue 
Namen und Strukturen merken, aber 6 bis 12 Monate und man ist drinnen. 
Mit jedem Wechsel arbeitet man sich auch schneller ein. Sonst würden 
sich die OEMs nicht gegenseitig Leistungsträger wegnehmen.

https://app.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autoindustrie-continental-wollte-hunderte-opel-ingenieure-uebernehmen/23894980.html

von Realistischer (Gast)


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ohne Account schrieb:
> die sozialistischen Strukturen haben eben Tradition.

Unsinn. Wenn es ohne Abfindungen gehen würde, würde man das bei Opel 
machen. Das geht in Deutschland aber nicht, wenn es 
Beschäftigungsgarantien gibt oder der Konzern Gewinne einfährt.

Ford steht viel besser als Opel da und wird es darum erst gar nicht 
Mini-Abfindungen probieren. Sonst streikt die IGM in Köln direkt.

von Ingenieur (Gast)


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Realistischer schrieb:
> Ford steht viel besser als Opel da und wird es darum erst gar nicht
> Mini-Abfindungen probieren. Sonst streikt die IGM in Köln direkt.

Gut, dass es in Deutschland noch so eine starke Gewerkschaft wie die IG 
Metall gibt!

von HBich (Gast)


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Realistischer schrieb:
> HBich schrieb:
>> Ein Autokonzern ist zu speziell in den Entwicklungsabteilungen, als dass
>> diese Leute kompatibel wären für andere Konzerne.
>
> V Model, SPiCE, ISO usw ändert sich alles nicht. Man muss sich neue
> Namen und Strukturen merken, aber 6 bis 12 Monate und man ist drinnen.
> Mit jedem Wechsel arbeitet man sich auch schneller ein. Sonst würden
> sich die OEMs nicht gegenseitig Leistungsträger wegnehmen.
>
> 
https://app.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autoindustrie-continental-wollte-hunderte-opel-ingenieure-uebernehmen/23894980.html


Die Nachricht in deinem Link interpretiere ich so, dass Continental 
einige Leute mit speziellem Know-How (Fahrassistenzsysteme) bei Opel 
vermutet hat, die sie sich vorerst ganz genau ansehen wollten, denn 
Projekt- und Prüfingenieure dürften die Contis selbst genug haben.

V Model, SPiCE, ISO ist zu trivial, als dass heute noch jemand dafür 
viel bezahlen müsste, dafür reichen auch Techniker, die man damit 
anlernen könnte.

Nicht immer ist eine Ansage einer Führungsebene so gemeint, wie sich 
oberflächlich betrachtet anhört.

von Dipl Ing ( Fh ) (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Gut, dass es in Deutschland noch so eine starke Gewerkschaft wie die IG
> Metall gibt!

Da gebe ich dir Recht - AUSNAHMSWEISE !!

von Realistischer (Gast)


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HBich schrieb:
> Die Nachricht in deinem Link interpretiere ich so, dass Continental
> einige Leute mit speziellem Know-How (Fahrassistenzsysteme) bei Opel
> vermutet hat, die sie sich vorerst ganz genau ansehen wollten, denn
> Projekt- und Prüfingenieure dürften die Contis selbst genug haben.

Es geht hier um das Entwicklungszentrum von Opel, nicht um das 
Personalwesen. Automotive Entwicklung nimmt sich nicht viel, egal ob du 
bei Conti, Opel oder sonstwo arbeitest. Es sind die gleichen Prozesse. 
Steuergeräte lesen Daten ein, verarbeiten sie und geben etwas aus. Ob 
das nun ein Stellmotor, Ventil, ein Temperatursensor oder was auch immer 
ist.

von F. B. (finanzberater)


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Realistischer schrieb:
> Und warum zahlte Opel dann 2018 nach 20 Verlustjahren bis 280.000 EUR
> Abfindung?

Weiß ich doch nicht, warum sie das gemacht haben. Vielleicht um einer 
Klagewelle oder Streiks aus dem Weg zu gehen, die am Ende für Opel noch 
teurer gekommen wären als die Abfindungen. Oder vielleicht gab es eine 
Regelung mit dem Betriebsrat oder die betriebsbedingten Gründe waren nur 
vorgetäuscht, um die Mitarbeiter loswerden.

Jedenfalls muss bei tatsächlichem Vorliegen von betriebsbedingten 
Gründen keine Abfindung bezahlt werden. Was würde das denn für einen 
Sinn machen, ein Unternehmen, dem es bereits wirtschaftlich schlecht 
geht, noch zu Abfindungszahlungen zu verdonnern, so dass am Ende das 
ganze Unternehmen pleite geht und alle Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz 
verlieren?


Mit welcher Abfindung können Arbeitnehmer rechnen?

Im Fall einer Kündigung erwarten viele Mitarbeiter automatisch eine 
Abfindung. Das ist ein verbreiteter Irrtum: Eine Abfindung ist eine 
freiwillige Leistung, die der Arbeitgeber als Entschädigung für den 
Arbeitsplatzverlust des Mitarbeiters zahlen kann, aber meist nicht muss.

http://www.spiegel.de/karriere/abfindung-bei-kuendigung-mit-viel-geld-koennen-arbeitnehmer-rechnen-a-1043802.html

von F. B. (finanzberater)


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Realistischer schrieb:
> Unsinn. Wenn es ohne Abfindungen gehen würde, würde man das bei Opel
> machen. Das geht in Deutschland aber nicht, wenn es
> Beschäftigungsgarantien gibt oder der Konzern Gewinne einfährt.

Das ist falsch. Mein Anwalt für Arbeitsrecht hat da sicher mehr Ahnung 
als Du. Und laut seiner Aussage muss eine Firma auch bei guter 
wirtschaftlicher Lage keine Abfindung bezahlen, wenn durch eine 
Umstrukturierung Arbeitsplätze wegfallen und Mitarbeiter dadurch nicht 
mehr benötigt werden. Wenn trotzdem eine freiwillige Abfindung bezahlt 
wird, dann dürfte das an der Ungewissheit liegen, ob man den 
betriebsbedingten Wegfall der Arbeitsplätze auch vor Gericht nachweisen 
kann bzw. ob das Gericht der Argumentation folgt.

von Realistischer (Gast)


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F. B. schrieb:
> Weiß ich doch nicht, warum sie das gemacht haben.

Du weißt vieles nicht.

Nochmal: Ford zahlt nach IGM und ihnen geht es finanziell weit besser 
als Opel 2014 oder 2018. Sie werden die Leute ohne Abfindungen nicht los 
werden. Sonst klagen die Leute.

von F. B. (finanzberater)


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Realistischer schrieb:
> Nochmal: Ford zahlt nach IGM und ihnen geht es finanziell weit besser
> als Opel 2014 oder 2018. Sie werden die Leute ohne Abfindungen nicht los
> werden. Sonst klagen die Leute.

Das werden wir dann ja sehen. Klagen kann natürlich jeder. Meistens 
macht das Gericht dann einen Vergleichsvorschlag, um ein 
Gerichtsverfahren zu vermeiden, da die Arbeitsgerichte chronisch 
überlastet sind.

So kommen Sie nach einer Kündigung an eine Abfindung

Viele Arbeitnehmer glauben an den Mythos vom Anspruch auf Abfindung. 
Eine tatsächliche rechtliche Pflicht zur Zahlung einer Abfindung gibt es 
aber nur in seltenen Ausnahmefällen.

https://www.focus.de/finanzen/experten/anspruch-auf-abfindung-wer-ihn-hat-wie-man-ihn-erwirbt_id_8431029.html

von HBich (Gast)


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Realistischer schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Weiß ich doch nicht, warum sie das gemacht haben.
>
> Du weißt vieles nicht.
>
> Nochmal: Ford zahlt nach IGM und ihnen geht es finanziell weit besser
> als Opel 2014 oder 2018. Sie werden die Leute ohne Abfindungen nicht los
> werden. Sonst klagen die Leute.


Das ist in der Industrie so oder so irrwitzig, dass neben einem 
Mitarbeiter mit 20 €/h jemand arbeitet, der 9,19 € / h verdient für die 
gleiche angelernte Arbeit.
Offenbar ist das bitter nötig, sonst wäre von der Politik nicht dieser 
Freiheitsgrad geschaffen worden, um die deutsche Industrie am Leben zu 
halten.
Das führt aber zu dem ernüchternden Schluss, dass die IG Metall 
möglicherweise die deutsche Industrie killen würde, wenn die Politik 
nicht ein paar Entlastungsbrüche (Agenda 2010)in das Bollwerk hinein 
gesprengt hätte.


Zu erst sind nur die unteren Industrien in der Nahrungskette dazu 
übergegangen, die Lohnkosten der tatsächlichen Produktivität anzupassen.

Inzwischen frisst sich aber dieser Trend bis zu den namhaften 
Platzhirschen (VW, BMW, Bayer, Schäffler, ...).


Das Auto ist einfach nicht mehr das Wert in diesem Land, wie es noch vor 
ein paar Jahren war.
Davon können nicht mehr so viele Millionen gering Qualifizierte 
fürstlich leben.


Es kommt nicht von Ungefähr, wieso die "Leiher" in der Industrie so 
gemobbt wurden und werden, sieht die Stammbelegschaft in denen doch ihre 
eigene triste Zukunft.
Viele ältere Arbeitnehmer mit goldenen Altverträgen werden aus 
"gesundheitlichen" Gründen frühverrentet, um durch Leiharbeiter ersetzt 
zu werden.

Wenn die Not ganz groß ist, werden sogar Gewerkschaftler und 
Betriebsräte handzahm und zu Gehilfen der Geschäftsführung.
Es gibt Möglichkeiten, auch diese vor die Tür zu setzen.

von F. B. (finanzberater)


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F. B. schrieb:
> Wenn trotzdem eine freiwillige Abfindung bezahlt
> wird, dann dürfte das an der Ungewissheit liegen, ob man den
> betriebsbedingten Wegfall der Arbeitsplätze auch vor Gericht nachweisen
> kann bzw. ob das Gericht der Argumentation folgt.

Dazu kommt noch, dass der Arbeitgeber bei Wegfall der Arbeitsplätze auch 
nachweisen muss, dass es für die gekündigten Mitarbeiter keine andere 
Einsatzmöglichkeit gegeben hätte und dass eine Sozialauswahl getroffen 
wurde, d.h. dass es keine weniger schutzwürdigen Mitarbeiter gab, denen 
man hätte kündigen können. Über die Schutzwürdigkeit entscheidet z.B. 
Alter, Betriebszugehörigkeit, ob man Kinder hat etc. Das ist alles ein 
Risiko für den Arbeitgeber. Denn wenn der Richter feststellt, dass die 
Kündigung nicht rechtens war, muss der Arbeitgeber auch das Gehalt 
nachzahlen, obwohl der Arbeitnehmer gar nicht gearbeitet hat.

von Megane (Gast)


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HBich schrieb:
> Wenn die Not ganz groß ist, werden sogar Gewerkschaftler und
> Betriebsräte handzahm und zu Gehilfen der Geschäftsführung.
> Es gibt Möglichkeiten, auch diese vor die Tür zu setzen.

Oder ganz viel Zucker ganz behutsam in deren A. zu blasen, das hat die 
gleiche Wirkung. Schon mal was von den tollen Reisen gehört, die 
Betriebsräte als "Weiterbildung" machen dürfen?

von Sugar Pie Honey Bunch (Gast)


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Megane schrieb:

> Oder ganz viel Zucker ganz behutsam in deren A. zu blasen, das hat die
> gleiche Wirkung.

Wenn man jemandem Zucker in den Arsch blasen will, sollte man keinen 
Würfelzucker verwenden. Er könnte sich verkanten.

(Alte Volksweisheit)

von Manfred (Gast)


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F. B. schrieb:
> Aber hätten sie so wie ich vorgesorgt, könnten die Fordler den
> Arbeitsplatzverlust jetzt entspannter sehen.

Großmaul !

Realistischer schrieb:
> Ford steht viel besser als Opel da und wird es darum erst gar nicht
> Mini-Abfindungen probieren. Sonst streikt die IGM in Köln direkt.

Die bislang geposteten Links benennen allesamt äußerst bescheidene 
Anfindungen. Ob die IGM Krawall macht, wird sich zeigen - bislang war 
davon nichts zu hören.

Wenn man mal schaut, wo Ford seine Autos baut, gerät Deutschland 
zunehmend ins Hintertreffen: Der Mondeo aus Spanien, der Ka+ aus Indien, 
der Mustang aus USA, der B-Max aus Ungarn ... ob die zwei deutschen 
Fertigungen da viel bewirken können?

F. B. schrieb:
> Dazu kommt noch, dass der Arbeitgeber bei Wegfall der Arbeitsplätze auch
> nachweisen muss, dass es für die gekündigten Mitarbeiter keine andere
> Einsatzmöglichkeit gegeben hätte und dass eine Sozialauswahl getroffen
> wurde, d.h. dass es keine weniger schutzwürdigen Mitarbeiter gab, denen
> man hätte kündigen können.

Dann schaue Dir mal solche Pläne an, speziell den Punkt 
"Vergleichbarkeit". In einer mir vorliegenden Vereinbarung eines 
kleineren Betriebes (um 170 MA) sehe ich ein paar Dinge, wo offenbar ein 
Nasenfaktor eingeflossen ist.

Ganz nett ist auch ein Passus "Arbeitnehmer, deren Weiterbeschäftigung 
wegen [..] im berechtigeten betrieblichen Interesse liegt, können von 
der Sozialauswahl ausgenommen werden"!

Wie auch immer, das sind stets faule Aktionen, die der Gewinnmaximierung 
dienen. Der Betrieb an sich ist ja lebensfähig, aber dem Aktionärspack 
reicht der Gewinn nicht aus.

von harald (Gast)


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Manfred schrieb:
>> Aber hätten sie so wie ich vorgesorgt, könnten die Fordler den
>> Arbeitsplatzverlust jetzt entspannter sehen.
>
> Großmaul !

Aber er hat Recht. Mit dem Fordlergehalt hätte man sich leicht etwas 
nachhaltiges aufbauen können.

von F. B. (finanzberater)


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Manfred schrieb:
> Dann schaue Dir mal solche Pläne an, speziell den Punkt
> "Vergleichbarkeit". In einer mir vorliegenden Vereinbarung eines
> kleineren Betriebes (um 170 MA) sehe ich ein paar Dinge, wo offenbar ein
> Nasenfaktor eingeflossen ist.

Deswegen ist so eine Kündigungsschutzklage für den Arbeitgeber ja auch 
ein Risiko, falls der Richter das genau so sieht und die Kündigung für 
unwirksam erklärt. Deshalb werden oft freiwillig Abfindungen bezahlt, 
damit der Mitarbeiter keine Kündigungsschutzklage einreicht. Einen 
rechtlichen Anspruch auf Abfindung hat man deswegen bei tatsächlichem 
Vorliegen von betriebsbedingten Gründen für die Kündigung trotzdem 
nicht.

von Jo S. (Gast)


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F. B. schrieb:
> Deswegen ist so eine Kündigungsschutzklage für den Arbeitgeber ja auch
> ein Risiko, falls der Richter das genau so sieht und die Kündigung für
> unwirksam erklärt. Deshalb werden oft freiwillig Abfindungen bezahlt,
> damit der Mitarbeiter keine Kündigungsschutzklage einreicht.

Das ist korrekt.

> rechtlichen Anspruch auf Abfindung hat man deswegen bei tatsächlichem
> Vorliegen von betriebsbedingten Gründen für die Kündigung trotzdem
> nicht.

Auch das ist richtig.

von Jo S. (Gast)


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F. B. schrieb:
> Dazu kommt noch, dass der Arbeitgeber bei Wegfall der Arbeitsplätze auch
> nachweisen muss, dass es für die gekündigten Mitarbeiter keine andere
> Einsatzmöglichkeit gegeben hätte und dass eine Sozialauswahl getroffen
> wurde, d.h. dass es keine weniger schutzwürdigen Mitarbeiter gab, denen
> man hätte kündigen können. Über die Schutzwürdigkeit entscheidet z.B.
> Alter, Betriebszugehörigkeit, ob man Kinder hat etc. Das ist alles ein
> Risiko für den Arbeitgeber. Denn wenn der Richter feststellt, dass die
> Kündigung nicht rechtens war, muss der Arbeitgeber auch das Gehalt
> nachzahlen, obwohl der Arbeitnehmer gar nicht gearbeitet hat.

Richtig.

von Jo S. (Gast)


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Schwerwiegender kommt hinzu, daß der Arbeitsvertrag weiterhin bestehen 
bleibt. Das Vertrauensverhältnis (ein Grundsatz im Recht "Treu und 
Glaube") der beiden Vertragsparteien ist aber durch den Rechtsstreit 
gestört. Eine sinnvolle Zusammenarbeit ist kaum noch möglich, deshalb 
einigen sich i.d.R. Gericht, Kläger und Beklagter auf eine Auflösung des 
Arbeitsvertrages und eine Entschädigungszahlung für den Arbeitnehmer. 
Üblich sind ein Monatsverdienst pro Jahr der Beschäftigung.

von Jo S. (Gast)


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F. B. schrieb:
> Über die Schutzwürdigkeit entscheidet z.B.
> Alter, Betriebszugehörigkeit, ob man Kinder hat etc.

Ja, auch bei der Berechnung der Abfindungshöhe werden diese Kriterien 
herangezogen.

Will ein Unternehmen viele Arbeitsplätze abbauen, versucht man das über 
freiwillige Einigungen zu erreichen.

Auslobung einer Abfindung
Arbeitsvertrag durch Aufhebungsvertrag auflösen

Wenn also medienwirksam hohe Summen genannt werden, sind meistens ältere 
Arbeitnehmer betroffen, weil das Lebensalter und die 
Betriebszugehörigkeit stark gewichtet sind.

von F. B. (finanzberater)


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Jo S. schrieb:
> Üblich sind ein Monatsverdienst pro Jahr der Beschäftigung.

Das stimmt nicht. Üblich sind ein halbes Monatsgehalt pro Jahr der 
Beschäftigung. Wobei der Faktor, den das Gericht beim Gütetermin 
vorschlägt, von den Erfolgsaussichten der Kündigungsschutzklage abhängt. 
Bei mir hat das Gericht beispielsweise den üblichen Faktor 0,5 pro 
Beschäftigungsjahr angesetzt, bei meinem Kollegen nur 0,25.

von Ingenieur (Gast)


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F. B. schrieb:
> Bei mir hat das Gericht beispielsweise den üblichen Faktor 0,5 pro
> Beschäftigungsjahr angesetzt

Da kommt bei den paar Jahren und einem Klitschengehalt aber nicht viel 
zusammen.

von Dipl Ing ( Fh ) (Gast)


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Auch in KMUs können Ingenieure sehr gut verdienen , alles eine Frage der 
Fähigkeiten .

von Ingenieur (Gast)


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Dipl Ing ( Fh ) schrieb:
> Auch in KMUs können Ingenieure sehr gut verdienen , alles eine
> Frage der Fähigkeiten .

Der Zweitporsche vom Inhaber will aber auch finanziert werden.

von Staatlich geprüfter Techniker (Gast)


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Dipl Ing ( Fh ) schrieb:
> Auch in KMUs können Ingenieure sehr gut verdienen , alles eine
> Frage der
> Fähigkeiten .

GENAU !!!

von F. B. (finanzberater)


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F. B. schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> Üblich sind ein Monatsverdienst pro Jahr der Beschäftigung.
>
> Das stimmt nicht. Üblich sind ein halbes Monatsgehalt pro Jahr der
> Beschäftigung.

Oder meinst du, ein Monatsverdienst pro Jahr der Beschäftigung, nachdem 
der Arbeitnehmer die Kündigungsschutzklage gewonnen hat und man sich auf 
eine Auflösung des Arbeitsvertrags einigt? Da könnte eine Monatsgehalt 
stimmen. Auch bei mir meinte der Richter zur Anwältin der Gegenseite, 
dass sie das Güteangebot mit Faktor 0,5 nicht annehmen müssen, dass dann 
aber das Risiko besteht, dass es noch teurer wird.

von F. B. (finanzberater)


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Die schärferen EU-Klimaziele könnten in der deutschen Automobilindustrie 
bis zu 150.000 Arbeitsplätze in der Produktion kosten - mögliche 
Verluste etwa in der Entwicklung sind dabei nicht berücksichtigt.

Bei den Autobauern sind in der Antriebsproduktion etwa 35 Prozent der 
Jobs bedroht, bei den Zulieferern sind es rund 44 Prozent.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ig-metall-eu-klimaziele-koennten-bis-zu-150-000-jobs-kosten-a-1259143.html

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Auch in KMUs können Ingenieure sehr gut verdienen , alles eine Frage der
> Fähigkeiten .

Sagt der FAKE ...

von M.Sc. der Elektrotechnik (Gast)


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F. B. schrieb:
> Die schärferen EU-Klimaziele könnten in der deutschen
> Automobilindustrie
> bis zu 150.000 Arbeitsplätze in der Produktion kosten - mögliche
> Verluste etwa in der Entwicklung sind dabei nicht berücksichtigt.
>
> Bei den Autobauern sind in der Antriebsproduktion etwa 35 Prozent der
> Jobs bedroht, bei den Zulieferern sind es rund 44 Prozent.
>
> 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ig-metall-eu-klimaziele-koennten-bis-zu-150-000-jobs-kosten-a-1259143.html

Das ist sogar korrekt. Wie wird das umgesetzt? Genau, durch nicht 
Nachbesetzung auslaufender Verträge / gewechselter Positionen.

Deine Panikmache nervt so hart, wäre schön, wenn du einfach mal weniger 
rumspammst ;)

von Ingenieur (Gast)


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M.Sc.  der Elektrotechnik schrieb:
> Wie wird das umgesetzt? Genau, durch nicht Nachbesetzung auslaufender
> Verträge / gewechselter Positionen.

Das Gute dabei: Wer schon im System drin ist, den betrifft das überhaupt 
nicht.

von F. B. (finanzberater)


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Ingenieur schrieb:
> Das Gute dabei: Wer schon im System drin ist, den betrifft das überhaupt
> nicht.

Ts, ts. Ihr träumt immer noch. Eure IGM wird euch auch nicht mehr 
helfen.

Ford Europa schreibt tiefrote Zahlen, nun kommt es zum erwarteten 
massiven Stellenabbau. Betriebsratschef Martin Hennig kann jedoch nicht 
mehr helfen.

"Entweder wir schaffen die Wende und werden profitabel, oder wir werden 
sukzessive dichtgemacht"

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autobauer-beim-massiven-jobabbau-ist-ford-betriebsratschef-hennig-machtlos/24134288.html

von F. B. (finanzberater)


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M.Sc.  der Elektrotechnik schrieb:
> Das ist sogar korrekt. Wie wird das umgesetzt? Genau, durch nicht
> Nachbesetzung auslaufender Verträge / gewechselter Positionen.

Dafür kommt der Kahlschlag viel zu plötzlich und wird zu massiv, als 
dass er allein durch Nichtnachbesetzung auslaufender Verträge realisiert 
werden könnte. Es wird außerdem zu einer positiven Rückkopplung kommen: 
Je mehr Leute arbeitslos werden, desto stärker sinkt die Nachfrage und 
desto mehr Leute müssen entlassen werden.

von Dr. Basel (Gast)


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F. B. schrieb:
> M.Sc.  der Elektrotechnik schrieb:
>> Das ist sogar korrekt. Wie wird das umgesetzt? Genau, durch nicht
>> Nachbesetzung auslaufender Verträge / gewechselter Positionen.
>
> Dafür kommt der Kahlschlag viel zu plötzlich und wird zu massiv, als
> dass er allein durch Nichtnachbesetzung auslaufender Verträge realisiert
> werden könnte. Es wird außerdem zu einer positiven Rückkopplung kommen:
> Je mehr Leute arbeitslos werden, desto stärker sinkt die Nachfrage und
> desto mehr Leute müssen entlassen werden.

War da nicht was mit dem alten Ford, mit dem Herrn Ford, meine ich? 
Viele Leute mit viel Geld bezahlen, damit sie sich einen Ford, das Auto, 
kaufen können. Heute würde das als Steinzeitkommunismus gelten.

von Realistischer (Gast)


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F. B. schrieb:
> Ford Europa schreibt tiefrote Zahlen, nun kommt es zum erwarteten
> massiven Stellenabbau. Betriebsratschef Martin Hennig kann jedoch nicht
> mehr helfen.

Es gibt 43 Mio Jobs in Deutschland, d.h. 1% aller Jobs sind 430.000 und 
du denkst es würde die Wirtschaft kratzen, wenn 5000 Jobs bei Ford und 
ähnlich viele bei Opel wegfallen? Das wären nicht mal 0,1% aller Jobs.

Selbst wenn die 23000 + 7000 bei VW hinzukommen sind es bloss 0,1%. 
Wobei die 23000 über 10 Jahre in Altersteilzeit und 
Vorruhestandsregelungen gehen und nicht sofort freigesetzt werden. Die 
7000 sind auch noch nicht beschlossen, denn es gibt eine 
Beschäftigungsgarantie bis 2025 und prächtige Gewinne.
Aber selbst wenn diese 30.000 gleichzeitig freigesetzt werden würden, 
dann würden 0,1% die deutsche Wirtschaft nicht jucken. Der Binnenmarkt 
war schon immer schwach hier. Solange der Weltmarkt noch wächst, haben 
wir keine Probleme in DE.

F. B. schrieb:
> Es wird außerdem zu einer positiven Rückkopplung kommen: Je mehr Leute
> arbeitslos werden, desto stärker sinkt die Nachfrage und desto mehr
> Leute müssen entlassen werden.

So wie du dachtest, dass der Bruttoarbeitslohn die einzigen Kosten eines 
Arbeitgebers am Arbeitnehmer sind?

Autos kauft man nicht jährlich. Die werden im Schnitt 7 Jahre gefahren 
und viele kaufen ohnehin nur gebrauchte Fahrzeuge. Die meisten 
Neufahrzeuge werden von anderen Unternehmen als Dienstwagen, von 
Carsharing-Diensten oder Flotten gekauft. Aus diesen Gründen wird es gar 
keine “kurzfristigen” Rückkopplungen, wegen ein paar tausend 
Arbeitsstellen, geben. Das liegt innerhalb üblicher Schwankungen.

Wenn paar tausend Opel und Ford Stellen wegfallen ist das schade, aber 
dieses Jahr investieren sie ihre 275.000 € Abfindungen in Immobilien, 
Aktien, Renovierungen, evtl Luxusautos oder Reisen. Das wird die 
Wirtschaft kurzfristig eher pushen, du Finanzanfänger.

von Dr. Basel (Gast)


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Realistischer schrieb:
> F. B. schrieb:

>
> Wenn paar tausend Opel und Ford Stellen wegfallen ist das schade, aber
> dieses Jahr investieren sie ihre 275.000 € Abfindungen in Immobilien,
> Aktien, Renovierungen, evtl Luxusautos oder Reisen. Das wird die
> Wirtschaft kurzfristig eher pushen, du Finanzanfänger.

Das ist nicht realistisch.

Nehmen wir einen 55 Jahre alten Mitarbeiter, der immer nur bei Ford 
gearbeitet hat. Mit 55 kann er noch nicht in Rente gehen, die Jobsuche 
auf dem freien Arbeitsmarkt...

Er bekommt 30 k + 9 Monatsgehälter. Was verdient man bei Ford? Um auf 
deine 275k zu kommen müsste er 27 k im Monat verdienen.

https://www.express.de/koeln/stellenstreichungen-auch-in-koeln-welche-abfindungen-ford-den-mitarbeitern-anbietet--32245742

von xxx (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Das Gute dabei: Wer schon im System drin ist, den betrifft das überhaupt
> nicht.

Das ist ein Märchen...

Bei Bosch läuft das z.B. so:

Abteilung bzw. ganzer Standort wird verkauft, die Mitarbeiter dürfen 
sich intern nicht wegbewerben, bzw. werden einfach nicht genommen. Der 
Käufer - das darf auch gerne mal ein schnell gegründetes 
Tochterunternehmen sein - wickelt dann ab. -> Solarsparte

von xxx (Gast)


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Realistischer schrieb:
> Es gibt 43 Mio Jobs in Deutschland, d.h. 1% aller Jobs sind 430.000 und
> du denkst es würde die Wirtschaft kratzen, wenn 5000 Jobs bei Ford und
> ähnlich viele bei Opel wegfallen? Das wären nicht mal 0,1% aller Jobs.

Was sind das für Jobs? Regaleinräumer im Supermarkt, Friseur, Teilzeit?

Die Ford Mitarbeiter haben bestimmt besser verdient und den lokalen 
Konsum erhöht. Der entfällt dann, es wird weitere Entlassungen geben in 
Bereichen, die zunächst scheinbar nichts mit der Automobilindustrie zu 
tun hat.

Beispiel:
Von finanzen.net habe ich eine Gewinnwarnung von OSRAM erhalten, und 
warum? Weil es in der Automobilindustrie schlechter läuft.

Die Freizeitindustrie wird es auch treffen bei größeren 
Entlassungswellen, dort sparen Privatleute als erstes (z.B. 
Fitnesscenter).

von Dr. Basel (Gast)


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Dr. Basel schrieb:
> Realistischer schrieb:
>> F. B. schrieb:
>
>>
>> Wenn paar tausend Opel und Ford Stellen wegfallen ist das schade, aber
>> dieses Jahr investieren sie ihre 275.000 € Abfindungen in Immobilien,
>> Aktien, Renovierungen, evtl Luxusautos oder Reisen. Das wird die
>> Wirtschaft kurzfristig eher pushen, du Finanzanfänger.

>
> 
https://www.express.de/koeln/stellenstreichungen-auch-in-koeln-welche-abfindungen-ford-den-mitarbeitern-anbietet--32245742

Achja, nochwas, sorry, Steuer und Sozialabgaben nicht vergessen. Brutto 
nicht mit netto verwechseln.

von Dr. Basel (Gast)


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xxx schrieb:
> Realistischer schrieb:
>> Es gibt 43 Mio Jobs in Deutschland, d.h. 1% aller Jobs sind 430.000 und
>> du denkst es würde die Wirtschaft kratzen, wenn 5000 Jobs bei Ford und
>> ähnlich viele bei Opel wegfallen? Das wären nicht mal 0,1% aller Jobs.
>
> Was sind das für Jobs? Regaleinräumer im Supermarkt, Friseur, Teilzeit?
>

Zumindest bis sie wegdigitalisiert werden. Man muss ja sparen, damit die 
Dividenden steigen. Sparen ist vielleicht das falsche Wort. Es ist eher 
eine Umverteilung von fleißig nach reich.

von xxx (Gast)


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Dr. Basel schrieb:
> Zumindest bis sie wegdigitalisiert werden. Man muss ja sparen, damit die
> Dividenden steigen. Sparen ist vielleicht das falsche Wort. Es ist eher
> eine Umverteilung von fleißig nach reich.

Das ist der "Fortschritt" und wird überall so gemacht. Vor allem China 
ist da inzwischen Vorreiter...
Sollen die alle an Deutschland vorbeiziehen, weil wir lieber altmodisch 
arbeiten wollen?

von Dr. Basel (Gast)


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xxx schrieb:
> Dr. Basel schrieb:
>> Zumindest bis sie wegdigitalisiert werden. Man muss ja sparen, damit die
>> Dividenden steigen. Sparen ist vielleicht das falsche Wort. Es ist eher
>> eine Umverteilung von fleißig nach reich.
>
> Das ist der "Fortschritt" und wird überall so gemacht. Vor allem China
> ist da inzwischen Vorreiter...
> Sollen die alle an Deutschland vorbeiziehen, weil wir lieber altmodisch
> arbeiten wollen?

Mach Dir mal ernsthaft Gedanken darüber, was "vorbeiziehen" wirklich 
bedeuten soll, hört sich nach einem Wettbewerb an. Denk drüber nach, was 
das Ziel des Renens wirklich ist.

von Automotive-Ingenieur (Gast)


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xxx schrieb:
> Die Ford Mitarbeiter haben bestimmt besser verdient und den lokalen
> Konsum erhöht. Der entfällt dann, es wird weitere Entlassungen geben in
> Bereichen, die zunächst scheinbar nichts mit der Automobilindustrie zu
> tun hat.

Genau das. Wenn bspw. Opel-MA weggehen, geht Kaufkraft in Rüsselsheim 
verloren, d.h. Friseure, Supermärkte, ja sogar Dönerläden verlieren gut 
zahlende Kunden.

Dann dauert es nicht mehr lange und Rüsselsheim wird zu einem 
Lyon-Banlieue.

Eine weitere mittelgroße Stadt in D stirbt aus. Wir ähneln immer mehr 
Frankreich und England (auch bezüglich Urbanisierung und Immo-Preise). 
Das ist nicht gut. An D habe ich bisher immer geliebt, wie sehr die 
Menschen in Klein- und Mittelgroßstädten leben wollen.

von Realistischer (Gast)


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xxx schrieb:
> Was sind das für Jobs? Regaleinräumer im Supermarkt, Friseur, Teilzeit?

Das ist egal. Selbst 1% aller Jobs würde Deutschland nicht ins Chaos 
stürzen und die Entlassungen bei Opel und Ford bedeuten 0,05%.

Außerdem verkündet die Bundesregierung ohnehin spätestens nächsten 
Monat, dass die Batteriezellfertigung mit Mrd gefördert wird und dann 
hast du diese Jobs auf der anderen Seite wieder hinzugewonnen.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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7000 Stellen sind doch NICHTS , so viel wird jeden Tag locker wieder 
eingestellt !!

von münchen (Gast)


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Realistischer schrieb:
> xxx schrieb:
>> Was sind das für Jobs? Regaleinräumer im Supermarkt, Friseur, Teilzeit?
>
> Das ist egal. Selbst 1% aller Jobs würde Deutschland nicht ins Chaos
> stürzen und die Entlassungen bei Opel und Ford bedeuten 0,05%.

Nein, eben nicht, Du Trottel.

Es ist nicht egal, dass ehemals tarifgebundene Jobs wegfallen und dafür 
dann größtenteils und bestenfalls prekäre Jobs im Dienstleistungsbereich 
entstehen.

Mit dem verschwinden der tarifgebundenen und gutbezahlten Jobs sinkt 
logischerweise auch das Steuer- und SV- Substrat.

von xxx (Gast)


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Realistischer schrieb:
> Außerdem verkündet die Bundesregierung ohnehin spätestens nächsten
> Monat, dass die Batteriezellfertigung mit Mrd gefördert wird und dann
> hast du diese Jobs auf der anderen Seite wieder hinzugewonnen.

Hellseher?

Also gut in ca. 1 Woche sehen wir das ja dann...

von xxx (Gast)


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Dr. Basel schrieb:
> Mach Dir mal ernsthaft Gedanken darüber, was "vorbeiziehen" wirklich
> bedeuten soll, hört sich nach einem Wettbewerb an. Denk drüber nach, was
> das Ziel des Renens wirklich ist.

Ja wir sind immer im Wettbewerb mit allen anderen Industriestaaten...

Und wenn ich bei youtube so Spielereien sehe, wie z.B. automatisierte 
Koffer die automatisch Ihrem Besitzer folgen (in China). Und 
gleichzeitig hier im Radio höre wie Politiker fordern wir müssen uns 
neue Berufe überlegen, wie z.B. Kofferträger, für unsere Analphabeten 
hier, dann denke ich, das andere Staaten technologisch an uns 
vorbeiziehen werden.

Und das Ziel ist immer das gleiche: Wohlstand mehren/bewahren.

von klausi (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> 7000 Stellen sind doch NICHTS , so viel wird jeden Tag locker
> wieder eingestellt !!

Was der Dipl Ingrid FH hier im forum verzapft.. ich glaube der hat einen 
ernsthaften Schlag auf seinen Schädel bekommen. Mein Beileid!

von Manfred (Gast)


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Realistischer schrieb:
> Autos kauft man nicht jährlich.

Das erzähle mal den Türgummifachmonteuren in Wolfsburg, jedes Jahr eine 
neue Karre zum Mitarbeiterpreis. Ob das bei anderen Herstellern anders 
ist?

-----

Heute im Regionalfernsehen N3-Niedersachsen:

VW hat in der Anlegerklage einen Dämpfer erhalten:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Musterverfahren-Herber-Rueckschlag-fuer-Volkswagen,vw4868.html

Ebenfalls berichtet, dass die Leiharbeiter in Emden nicht so einfach 
loszuwerden sind, wie VW es gerne hätte:
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/VW-Werk-Emden-Guetetermin-gescheitert,volkswagen1786.html

von F. B. (finanzberater)


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Realistischer schrieb:
> Das ist egal. Selbst 1% aller Jobs würde Deutschland nicht ins Chaos
> stürzen und die Entlassungen bei Opel und Ford bedeuten 0,05%.

Selbstverständlich wird es nicht bei diesen 0,05 % abgebauten Stellen 
bleiben, sondern die sind erst der Anfang.


> Außerdem verkündet die Bundesregierung ohnehin spätestens nächsten
> Monat, dass die Batteriezellfertigung mit Mrd gefördert wird und dann
> hast du diese Jobs auf der anderen Seite wieder hinzugewonnen.

Die Bundesregierung hat doch auch Hersteller von Photovoltaikanlagen 
gefördert, um in D neue Jobs zu schaffen. Als die Förderung eingestellt 
wurde, sind die dann reihenweise pleite gegangen, weil China billiger 
produziert hat. Selbstverständlich wird es mit der Batteriezellfertigung 
genau so enden. Ihr seid mit eurem IGM-Gehalt einfach zu teuer.

Umsonst gefördert

Die Geschichte klang so schön: Wenn der Staat nur genügend Solarzellen 
fördert, dann tut er etwas fürs Klima und saniert gleichzeitig den 
Arbeitsmarkt.

Inzwischen ist Deutschland aufgewacht. Am Mittwochabend hat Solarworld 
angekündigt, Insolvenz anzumelden: der letzte nennenswerte Hersteller 
von Photovoltaik-Anlagen in Deutschland.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/solarworld-insolvenz-umsonst-gefoerdert-15010326.html

von F. B. (finanzberater)


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von Manfred (Gast)


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F. B. schrieb:
> Am Mittwochabend hat Solarworld
> angekündigt, Insolvenz anzumelden:
> 
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/solarworld-insolvenz-umsonst-gefoerdert-15010326.html

Du Vollpfosten: "Aktualisiert am 11.05.2017-10:30"

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Alles olle Kamellen , der dt. Autoindustrie geht es HERVORRAGEND.

Zeigen auch die Aktienkurse !!

von F. B. (finanzberater)


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Manfred schrieb:
> Du Vollpfosten: "Aktualisiert am 11.05.2017-10:30"

Ja und? Hat sich die Solarbranche in D zwischenzeitlich wieder erholt? 
Das Beispiel zeigt, dass die staatlich subventionierte 
Batteriezellfertigung eine Totgeburt sein wird.

von Realistischer (Gast)


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F. B. schrieb:
> Das Beispiel zeigt, dass die staatlich subventionierte
> Batteriezellfertigung eine Totgeburt sein wird.

Āpfel mit Birnen vergleichen. Du hattest nie und nimmer 
überdurchschnittliche Werte im IQ Test.

F. B. schrieb:
> Selbstverständlich wird es nicht bei diesen 0,05 % abgebauten Stellen
> bleiben, sondern die sind erst der Anfang.

Sagt wer? Die deutschen Hersteller hatten die letzten 3 Jahre die besten 
Ergebnisse der Unternehmensgeschichte. Tesla macht im 
Elektrofahrzeugsegment Druck, aber sonst läuft es überall glänzend. VW 
erhöhte auch die letzten Monate Marktanteile in China. Kein Anzeichen, 
dass die lokalen Hersteller den Wettbewerb gegen VW gewinnen würden. 
Selbst Opel macht wieder Gewinne unter PSA.

Das man sich jetzt im Zuge des Umstiegs auf die Elektromobilität und 
auch wegen zunehmender Digitalisierung verschlankt, ist doch völlig 
normal.

In den 90ern war die Situation viel schlechter.

von F. B. (finanzberater)


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Realistischer schrieb:
> Außerdem verkündet die Bundesregierung ohnehin spätestens nächsten
> Monat, dass die Batteriezellfertigung mit Mrd gefördert wird und dann
> hast du diese Jobs auf der anderen Seite wieder hinzugewonnen.

500 Millionen statt drei Milliarden eingeplant: KI-Strategie droht zur 
Luftnummer zu verkommen

http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/millionen-statt-milliarden-fuer-ki-strategie-a-1258401.html

Wird wohl nichts mit der Milliardenförderung für Batteriezellfertigung. 
Das Geld wird dringender für die Flüchtlinge benötigt.

von Ingenieur (Gast)


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F. B. schrieb:
> Wird wohl nichts mit der Milliardenförderung für Batteriezellfertigung.
> Das Geld wird dringender für die Flüchtlinge benötigt.

Ist das jetzt billige AfD-Hetze? Willst du deinen Ruf hier im Forum 
komplett ruinieren?

von xxx (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Ist das jetzt billige AfD-Hetze? Willst du deinen Ruf hier im Forum
> komplett ruinieren?

Naja, Geld für die Flüchtlinge soll gekürzt werden auf - ich meine - 16 
Milliarden. Es war also bisher viel höher. Und dieser Betrag fliest 
jährlich ohne jegliche Gegenleistung. Steuereinnahmen sprudeln auch 
nicht mehr so üppig, tja da muss man Prioritäten setzen und an manchen 
"nicht so wichtigen" Stellen einsparen, z.B. bei der Förderung von 
nutzlosen Batteriezellenfertigungen, die in Deutschland sowieso zu teuer 
ist. Und wo kommen wohl die Rohstoffe her? Vieles aus China, d.h. bringt 
uns eh nichts eine Fertigung hier zu haben.

Um am Beispiel Solarzellen zu bleiben, die sind erst billig geworden 
nachdem China groß eingestiegen ist. Würde China nicht produzieren würde 
ein 100 Watt Modul immer noch knapp 1000€ kosten.

von Hofschreier (Gast)


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Deutschland muss sich zur eigenen Versorgung auf dem Weltmarkt 
feilbieten. Da im Boden nix zu holen ist, einzig mit Know-how. Da es da 
mit dem fähigen Nachwuchs immer düsterer aussieht und China aufholt, 
wird es zusätzlich mit den Lasten, die sich Deutschland im Alleingang 
freiwillig aufbürdet, zum Kollaps kommen. Das ist wie beim überladenen 
Packesel, der noch zusätzlich immer weniger und schlechteres Futter 
bekommt.

von Ingenieur (Gast)


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Hofschreier schrieb:
> Da es da mit dem fähigen Nachwuchs immer düsterer aussieht

Wie kommst du auf das schmale Brett?

von xxx (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Wie kommst du auf das schmale Brett?

PISA Studien ?

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