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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Was sagt ihr zu 7.000 Stellen weniger bei VW?


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Autor: Martin (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Martin schrieb:
>> durch seine Autmovitve Kernindustrien gut da stand. Hier leben aber in
>> 20 Jahren nur noch alte Gichtsäcke und unqualifierte Migranten,...
>
> Man muss schon ziemlich krank im Kopf sein, wenn man solche dystopischen
> Fantasien hat. Echt, muss es dir schlecht gehen, mein Beileid.
> Ich sehe meine, aber auch die Zukunft von Deutschland positiv.

Um die Zukunft eines Landes welches
- seine eigene Industrie aktiv demontiert
- kaum natürliche Resourcen hat,
- keine nennenswerte Digitalindustrie hat,
- unqualifizierte Migration zulässt und fördert
- in einer überschuldeten Welt der Gläubiger ist
- eine schlechte Demographie hat ( was eigentlich gut wäre sofern 
konsequent an der Produktivität arbeitet)
- überhastet und ungezielt Kapital für eine Energiewende verbrennt, die 
nicht hilft weil die anderen nicht ernsthaft mitziehen
- bei Bildung, inbesondere im Bereich Mathe und Naturwissen weiter und 
weiter absteigt
- lieber eine schwarze Null schreibt, statt sinnvoll zu investieren
- relativ arm ist ( relativ im Vergleich zu Italien & Frankreich, nicht 
Kongo! )
- Dessen Kernindustrien angegriffen wie kaum eine andere Industrie
- das Teil einer leider zerfallenden Eurozone ist welche man eigentlich 
dringender denn je braucht
- Dessen Wirtschaftsmodell stark auf Export ausgerichtet, und daher 
massiv von der Globalisierung abhängig ist sowie von weiterer 
Verschuldung anderer Länder

als grundsätzlich positiv zu bewerten muss man krank im Kopf sein. Denk 
mal drüber nach...

Autor: Daswirdlustig! (Gast)
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Martin schrieb:
> - seine eigene Industrie aktiv demontiert

Ja, mal schauen, was passiert, wenn plötzlich nichts mehr da ist um den 
unproduktiven SCHEISS zu subventionieren.

Autor: Realistischer (Gast)
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Firmensanierung durch Rausschmiss schrieb:
> Mit deiner VW-Blechschüssel darfst du 3000€ für neu lackieren und
> ausbeulen hinlegen + Montage in der dich ausnehmenden Vertragswerkstatt

Wenn du dafür tatsächlich 3000€ zahlst, dann wurdest du um ca. 2500€ 
geprellt. Zwei Minuten mit einer Suchmaschine und dem Fahrzeugschein 
zeigen den Preis eines Kotflügels für dein Auto:

Kotflügel (roh, grundiert): ca. 130€ (neu, VW)

Lackierung je nach Region: ca. 50-100€

Befestigungssatz (falls erforderlich): ca. 13€

Firmensanierung durch Rausschmiss schrieb:
> Montage in der dich ausnehmenden Vertragswerkstatt weil sonst die
> Garantie weg ist

Wenn du den Kotflügel wegen Vandalismus aus optischen Gründen bei einer 
freien Werkstatt erneuern lässt oder selbst machst und es danach dort 
rostet, dann könnte das die Rostgarantie betreffen.
Wenn du einen Unfall hattest, kann das u.U. auch die Garantie aushebeln.
Für beides kann der Hersteller ja nichts.

Aber ist es nicht wahr, dass man alles in der Vertragswerkstatt machen 
muss und sonst den Garantieanspruch verliert. Das hat die EU 
entschieden:

https://www.atu.de/pages/unternehmen/presse/pressemitteilungen/2017/2017-12-11-pm-atu-garantie-ohne-vertragswerkstatt.html

Autor: Realistischer (Gast)
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Martin schrieb:
> seine eigene Industrie aktiv demontiert

Welches andere Industrieland konnte sich einen so hohen Anteil der 
Industrie an der Wertschöpfung erhalten? Deutschland ist bei dem Thema 
ein Musterbeispiel.

Martin schrieb:
> kaum natürliche Resourcen hat

Welches Industrieland hat das? Doch nur Kanada, Australien und die USA. 
Auch dagegen haben deutsche Weltmarktführer wie BASF Mittel:

https://www.elektroauto-news.net/2018/basf-will-auf-dem-batteriemarkt-mitspielen

Martin schrieb:
> keine nennenswerte Digitalindustrie hat,

Was sind dann SAP, Wirecard, Software AG, N26 Bank, ShareNow, Siemens 
MindSphere usw.? MOIA läuft sehr erfolgreich in Hannover. Wenn das ab 
Mitte April ähnlich erfolgreich in Hamburg läuft, wird VW das vermutlich 
auf viel mehr Großstädte weltweit ausrollen.

Martin schrieb:
> unqualifizierte Migration zulässt und fördert

Wenn man es zulässt, warum sind die Zahlen der Migranten stark 
zurückgegangen und die Zahl der Grenzschützer angestiegen? Es gibt nun 
mal Menschenrechte und wegen Schengen keine Grenzen. Es gab also 
eigentlich keine Alternative. Merkel wollte den Anschein einer eigenen 
Entscheidung wahren, aber es gab zu dem Zeitpunkt keine Alternative. 
Niederschießen geht wegen den Menschenrechten nicht. Außer das ganze 
Land einzäunen und die Wirtschaft mit strengen Kontrollen lähmen gab es 
keine Alternative. Der Zaun wäre dann bei der deutschen 
Arbeitsmentalität für öffentliche Arbeitsaufträge 2025 fertig geworden. 
Siehe Trump der seit 2 Jahren einen Zaun will und noch nicht mal das 
Geld zusammem hat.

Martin schrieb:
> - eine schlechte Demographie hat

Du bist gegen Demographie aber gleichzeitig gegen Migration? Kommst du 
zufällig aus Leipzig oder der Ecke?

Martin schrieb:
> überhastet und ungezielt Kapital für eine Energiewende verbrennt, die
> nicht hilft weil die anderen nicht ernsthaft mitziehen

Das ist nicht richtig. Mittlerweile sind Solar- und Windenergie AUCH 
OHNE SUBVENTIONEN rentabel. Das ist eine große Errungenschaft. EnBW baut 
gerade einen Solarpark ohne Fördergelder.

https://app.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energiewende-enbw-will-groessten-deutschen-solarpark-bauen-und-plant-ohne-staatliche-foerdergelder/23950120.html

Wenn bald noch ein paar Millionen Elektrofahrzeuge als rollende 
Pufferspeicher die Energie aufnehmen und das Netz stützen (Vehicle 2 
Grid, V2G), dann spart sich Deutschland die teuren Subventionen für 
Kern- und Atomkraftwerke. Aktuelle Elektrofahrzeuge unterstützen das 
dafür erforderliche Kommunikationsprotokoll bereits und brauchen dafür 
nur ein bidirektionales externes Ladegerät.

Martin schrieb:
> in einer überschuldeten Welt der Gläubiger ist

Ich gebe dir grundsätzlich recht, dass das die Targetsalden nicht gut 
für uns sind.
Jedoch muss man beide Seiten sehen. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es 
nicht. Du kannst dir eines aussuchen, beides geht nicht:
1. Du hast viel Know-how, kaum Schulden, eine niedrige Arbeitslosigkeit
2. Du hast kaum Know-how, hohe Schulden, eine hohe Arbeitslosigkeit

Was wählst du? Selbst wenn wir nur ein Bruchteil der Schulden wirklich 
wieder bekommen, wähle ich lieber die Fähigkeit etwas selbst herstellen 
zu können, als eine 30% Jugendarbeitslosigkeit. Das Modell der Südländer 
funktioniert ja nicht langfristig, darum gehört der Hafen in Piräeus nun 
China.

Autor: Hüter der öffentlichen Ordnung (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Um VW mache ich mir keine Sorgen. Selbst im Worstcase, so wie die USA
> die meisten Banken und GM nach der Finanzkrise gerettet hat, so würde
> Deutschland im Falle den größten Arbeitgeber des Landes retten

VW ist ganz bestimmt nicht der größte Arbeitgeber in DE...

Autor: Realistischer (Gast)
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Hüter der öffentlichen Ordnung schrieb:
> VW ist ganz bestimmt nicht der größte Arbeitgeber in DE...

Wer ist denn größer? Klar hat der öffentliche Dienst mehr Arbeitnehmer, 
aber welches Unternehmen im Privatsektor hat mehr als 655.000 
Mitarbeiter weltweit und 225.000 in Deutschland?

Autor: F. B. (finanzberater)
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Realistischer schrieb:
> MOIA läuft sehr erfolgreich in Hannover. Wenn das ab
> Mitte April ähnlich erfolgreich in Hamburg läuft, wird VW das vermutlich
> auf viel mehr Großstädte weltweit ausrollen.

Wirst du von VW fürs Forenmarketing bezahlt oder warum erwähnst du in 
jedem zweiten Beitrag dieses MOIA? Meint man damit etwa die wegfallenden 
Milliardenumsätze beim Autobau kompensieren zu können? Also ehrlich: So 
eine Anwendung ist doch ein Witz. Das kann doch jeder halbwegs fähige 
Softwareentwickler in seiner Freizeit schreiben. Und du willst und das 
hier als eine von VW entwickelte Raketenwissenschaft verkaufen?


> Du bist gegen Demographie aber gleichzeitig gegen Migration? Kommst du
> zufällig aus Leipzig oder der Ecke?

Sicher. Die analphabetischen Armutsmigranten werden uns später unsere 
Renten finanzieren. Dir traue ich es zu, dass du das tatsächlich noch 
selbst glaubst.

Autor: Realistischer (Gast)
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F. B. schrieb:
> Wirst du von VW fürs Forenmarketing bezahlt

Ich will deine falschen Informationen nur nicht stehen lassen.

F. B. schrieb:
> Das kann doch jeder halbwegs fähige Softwareentwickler in seiner
> Freizeit schreiben.

Seit du gekündigt wurdest, hast du als Softwareentwickler mehr als genug 
Freizeit gehabt. Mit deinem IQ von über 150 müsstest du doch im Elon 
Musk Stile zahlreihe solche Anwendungen geschrieben haben. Zeig uns mal, 
was du kannst. Bisher haben wir nur heiße Luft gesehen.

Autor: TSchl (Gast)
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soso schrieb:
>
> zweimal. Mit deiner VW-Blechschüssel darfst du 3000€ für neu lackieren
> und ausbeulen hinlegen + Montage in der dich ausnehmenden
> Vertragswerkstatt weil sonst die Garantie weg ist und eine Woche ist der
> Karren bei denen so dass du mit einem Leihlupo oder ner anderen
> VW-Schüssel die gerade aufm Hof steht rumfahren musst. Und wenn du
> zurückkommst um den Wagen abzuholen erfährst du dass sie dir auch gleich
> noch ein neues Licht eingebaut hatten das angeblich kaputt war. Nochmal
> 500€ weg.

Haha, man könnte einen Sketch daraus machen :)

Autor: hasse_nick (Gast)
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TSchl schrieb:
> soso schrieb:
>>
>> zweimal. Mit deiner VW-Blechschüssel darfst du 3000€ für neu lackieren
>> und ausbeulen hinlegen + Montage in der dich ausnehmenden
>> Vertragswerkstatt weil sonst die Garantie weg ist und eine Woche ist der
>> Karren bei denen so dass du mit einem Leihlupo oder ner anderen
>> VW-Schüssel die gerade aufm Hof steht rumfahren musst. Und wenn du
>> zurückkommst um den Wagen abzuholen erfährst du dass sie dir auch gleich
>> noch ein neues Licht eingebaut hatten das angeblich kaputt war. Nochmal
>> 500€ weg.
>
> Haha, man könnte einen Sketch daraus machen :)


Ja, und "soso" hat so einen geilen Ruhrpottslang!

Autor: Martin (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Martin schrieb:
>> seine eigene Industrie aktiv demontiert
>
> Welches andere Industrieland konnte sich einen so hohen Anteil der
> Industrie an der Wertschöpfung erhalten? Deutschland ist bei dem Thema
> ein Musterbeispiel.
Was es kein bisschen besser macht, diese zu demontieren. Denn nur da wir 
diese erhalten haben, können wir uns die üppigen Renten & Pensionen + 
Sozialleistungen für alle leisten und habe auch gute Jobs für "einfache" 
Arbeiter

>
> Martin schrieb:
>> kaum natürliche Resourcen hat
>
> Welches Industrieland hat das? Doch nur Kanada, Australien und die USA.
Warum sollte man diese Frage auf Industrieländer eingrenzen ? Wie ich 
vorher schon anmerkte, sind wir eher auf dem Weg die Industrie zu 
demontieren, daher braucht man Alternativen. Und wenn man rein auf die 
absoluten Rohstoffvorkommen schaut sieht es ganz mau aus

> Auch dagegen haben deutsche Weltmarktführer wie BASF Mittel:
>
> https://www.elektroauto-news.net/2018/basf-will-auf-dem-batteriemarkt-mitspielen
Wow! Fein kopiert und nicht gelesen: Import der Rohstoffe aus Russland, 
Vorprodukt in Finnland, und vielleicht Weiterverarbeitung in der 
Lausitz. Da gibt es 50 neue Vollzeitstellen und 200 Externe von Ferchau

>
> Martin schrieb:
>> keine nennenswerte Digitalindustrie hat,
>
> Was sind dann SAP, Wirecard, Software AG, N26 Bank, ShareNow, Siemens
> MindSphere usw.? MOIA läuft sehr erfolgreich in Hannover. Wenn das ab
> Mitte April ähnlich erfolgreich in Hamburg läuft, wird VW das vermutlich
> auf viel mehr Großstädte weltweit ausrollen.
Das ist alles ein lächerlicher Witz im Gegensatz zum BIP. MIOA, ich lach 
mich weg. Das man sowas überhaupt schon in der Aufzählung nennen muss 
ist so armselig. Schau mal in die USA und nach China was sich dort 
tut...

>
> Martin schrieb:
>> unqualifizierte Migration zulässt und fördert
>
> Wenn man es zulässt, warum sind die Zahlen der Migranten stark
> zurückgegangen und die Zahl der Grenzschützer angestiegen? Es gibt nun
> mal Menschenrechte und wegen Schengen keine Grenzen. Es gab also
> eigentlich keine Alternative. Merkel wollte den Anschein einer eigenen
> Entscheidung wahren, aber es gab zu dem Zeitpunkt keine Alternative.
> Niederschießen geht wegen den Menschenrechten nicht. Außer das ganze
> Land einzäunen und die Wirtschaft mit strengen Kontrollen lähmen gab es
> keine Alternative. Der Zaun wäre dann bei der deutschen
> Arbeitsmentalität für öffentliche Arbeitsaufträge 2025 fertig geworden.
> Siehe Trump der seit 2 Jahren einen Zaun will und noch nicht mal das
> Geld zusammem hat.
Natürlich gibt es Alternativen. Und zwar erst einmal jegliche Dauerhafte 
Aufnahme in unsere Sozialsysteme zu verwähren. Was nicht bedeutet den 
Menschen kein Dach über dem Kopf und Essen zu geben. Und die Anzahl ist 
nicht soweit zurückgegangen wie behauptet, da Familiennachzug kein Teil 
der offiziellen Zahlen ist. Wir liegen auch 2018 bei weit mehr als 
200.000

> Martin schrieb:
>> - eine schlechte Demographie hat
>
> Du bist gegen Demographie aber gleichzeitig gegen Migration? Kommst du
> zufällig aus Leipzig oder der Ecke?
Ein Linker par excellence bist du. Schön den Teil des Stichpunktes 
weglassen, indem ich sage, dass der Demographische Wandel eigentlich gut 
für uns wäre. Wir werden eh durch Digitalisierung nicht mehr jeden 
Vollhonk in Lohn und Brot bringen können. Daher müsste man über die 
Produktivität gehen. Hierzu braucht man allerdings sehr gut gebildete 
Arbeitskräfte.

> Martin schrieb:
>> überhastet und ungezielt Kapital für eine Energiewende verbrennt, die
>> nicht hilft weil die anderen nicht ernsthaft mitziehen
>
> Das ist nicht richtig. Mittlerweile sind Solar- und Windenergie AUCH
> OHNE SUBVENTIONEN rentabel. Das ist eine große Errungenschaft. EnBW baut
> gerade einen Solarpark ohne Fördergelder.
Wow, Solarenergie. Da reden wir ja von einem Anteil von ca. exorbitanten 
10%.


> Wenn bald noch ein paar Millionen Elektrofahrzeuge als rollende
> Pufferspeicher die Energie aufnehmen und das Netz stützen (Vehicle 2
> Grid, V2G), dann spart sich Deutschland die teuren Subventionen für
> Kern- und Atomkraftwerke. Aktuelle Elektrofahrzeuge unterstützen das
> dafür erforderliche Kommunikationsprotokoll bereits und brauchen dafür
> nur ein bidirektionales externes Ladegerät.
Leider muss die Energie, die du dort speichern willst auch irgendwo 
produziert werden. Mit Solarenergie alleine werden wir das nicht 
schaffen. Dafür importieren wir dann lieber aus super sicheren 
belgischen AKWs. Merkel hatte Angst, dass bei uns ein Tsunami wütet und 
unsere AKWs lahmlegt.

>
> Martin schrieb:
>> in einer überschuldeten Welt der Gläubiger ist
>
> Ich gebe dir grundsätzlich recht, dass das die Targetsalden nicht gut
> für uns sind.
> Jedoch muss man beide Seiten sehen. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es
> nicht. Du kannst dir eines aussuchen, beides geht nicht:
> 1. Du hast viel Know-how, kaum Schulden, eine niedrige Arbeitslosigkeit
> 2. Du hast kaum Know-how, hohe Schulden, eine hohe Arbeitslosigkeit
> Was wählst du? Selbst wenn wir nur ein Bruchteil der Schulden wirklich
> wieder bekommen, wähle ich lieber die Fähigkeit etwas selbst herstellen
> zu können, als eine 30% Jugendarbeitslosigkeit. Das Modell der Südländer
> funktioniert ja nicht langfristig, darum gehört der Hafen in Piräeus nun
> China.
Deine Vereinfachung auf diese beiden Optionen ist quatsch. Natürlich 
will ich nicht das griechische System fahren. Die eigentlichen Probleme 
liegen hier aber in der Konstruktion der Eurozone und sind bis heute 
nicht behoben, leider!

Autor: BWLer (Gast)
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Realistischer schrieb:

> Martin schrieb:
>> - eine schlechte Demographie hat
>
> Du bist gegen Demographie aber gleichzeitig gegen Migration? Kommst du
> zufällig aus Leipzig oder der Ecke?
Es ist sau traurig. Sobald jemand nicht mehr in der Lage ist mit 
Argumenten weiter zu kommen, stellt er seinen Gegenüber mal fix in die 
Rechte Ecke. Toll gemacht Realistischer, du hast es total drauf!

Autor: Realistischer (Gast)
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Martin schrieb:
> Was es kein bisschen besser macht, diese zu demontieren.

Wer demontiert die Industrie denn? Was Altmaier treibt sieht für mich 
nach dem Gegenteil aus. Nur weil manche Betriebe sich wettbewerbsfähig 
schrumpfen, heißt das nicht, dass etwas vollständig verschwindet.
Diese Kritik gab es schon in den 80ern und heute geht es Deutschland 
nicht schlechter.

Martin schrieb:
> Wow! Fein kopiert und nicht gelesen: Import der Rohstoffe aus Russland,
> Vorprodukt in Finnland, und vielleicht Weiterverarbeitung in der
> Lausitz. Da gibt es 50 neue Vollzeitstellen und 200 Externe von Ferchau

Du bist aber auch nicht schlecht im weglassen:

Derzeit steigern BASF und andere Unternehmen den Nickelgehalt in 
Batterien. Dabei ersetzen sie teures Kobalt, das größtenteils aus Minen 
im Kongo stammt, wo die Ausbeutung von Arbeitern und der Umwelt ein 
großes Problem ist.

BASF plant allerdings auch, den Nickelgehalt um mehr als die Hälfte zu 
senken und gleichzeitig den Anteil an billigem und reichlich vorhandenem 
Mangan zu erhöhen, sagte das Unternehmen auf Fragen von Reuters.

Nickel macht derzeit etwa 60 Prozent der Kathodenmaterialien aus. Für 
2021 sieht BASF eine Batterie mit Kathodenmaterialien vor, das aus nur 
20 Prozent Nickel und 70 Prozent Mangan besteht.

Martin schrieb:
> Hierzu braucht man allerdings sehr gut gebildete Arbeitskräfte.

Die Babyboomer gehen bis 2028 in Rente. Kinder die jetzt in Deutschland 
zur Schule gehen, bekommen diese gute Bildung. Egal wo sie herkommen. 
Ich habe selbst auch jemanden aus dem Balkan im Freundeskreis, der 
obwohl seine Eltern nur die Grundschule in der Heimat abgeschlossen 
haben, erfolgreich einen ET Master an einer TU9 abgeschlossen hat. Auch 
seine Geschwister sind Akademiker.

Martin schrieb:
> Wow, Solarenergie. Da reden wir ja von einem Anteil von ca. exorbitanten
> 10%.

Warum unterschlägst du die Windenergie? Ist dir eigentlich mal 
aufgefallen, dass die Bundesregierung da in den letzten Jahren kräftig 
auf die Bremse getreten hat im Vergleich zu vor 10 Jahren? Weil es keine 
Pufferspeicher wie Pumpspeicherkraftwerke gibt. Darum stehen viele 
Windräder, darum verschenkt man es ans Ausland und darum zahlt man 
Entschädigungen. Viele Elektroautos können das mit bidirektionalen 
Ladegeräten ändern, da sie meistens ohnehin 23h stehen. Der Erfolg von 
Tesla und der Kurs von VW ermöglichen es.

Martin schrieb:
> Leider muss die Energie, die du dort speichern willst auch irgendwo
> produziert werden. Mit Solarenergie alleine werden wir das nicht
> schaffen.

Mit Wind und Gas zusammen wird das funktionieren. Natürlich nicht von 
einen Tag auf den anderen. Aber noch laufen die AKW und KKW.

Martin schrieb:
> Deine Vereinfachung auf diese beiden Optionen ist quatsch. Natürlich
> will ich nicht das griechische System fahren. Die eigentlichen Probleme
> liegen hier aber in der Konstruktion der Eurozone und sind bis heute
> nicht behoben, leider!

Dann erkläre uns doch wie man die Fehlkonstruktion beseitigt. Beachte 
aber bitte die vielen verschiedenen Interessen innerhalb der EU-Länder 
und das man einstimmig alle dafür gewinnen muss.

Den Brexit kannst du jedenfalls nicht meinen, so wie sich die 
Deindustrialisierung dort weiter beschleunigt hat.

Autor: Martin (Gast)
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BWLer schrieb:
> Realistischer schrieb:
>
> Martin schrieb:
> - eine schlechte Demographie hat
>
> Du bist gegen Demographie aber gleichzeitig gegen Migration? Kommst du
> zufällig aus Leipzig oder der Ecke?
>
> Es ist sau traurig. Sobald jemand nicht mehr in der Lage ist mit
> Argumenten weiter zu kommen, stellt er seinen Gegenüber mal fix in die
> Rechte Ecke. Toll gemacht Realistischer, du hast es total drauf!

Ja, und der offizielle Rückgang ist da, weil Ungarn die Grenzen 
dichtgemacht hat, was angeblich nicht geht, damit wurde die Balkanroute 
gesperrt. Gleichzeitig schimpfen die Gutmenschen auf das böse Ungarn und 
verteidigen auch noch die Entscheidung von 2015 "Seht her, der Zustrom 
ebbt von ganz alleine ab!" Dann noch teuer abschieben (Anwälte, Polizei, 
Flüge) wenn sich die Leute eingelebt haben und vielleicht eine Arbeit 
haben. Es muss super sein, wenn ein Familienmitglied in der Nacht von 
der Bundeswehr abgeholt wird. Das trifft natürlich nur diejenigen, die 
ein geregeltes Leben haben, die untergetauchten kriegt man nicht zu 
fassen. Aber "sparen" und die schwarze "0". Ich höre lieber auf, das ist 
alles so irre.

Beitrag #5792324 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Gerne auch (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> ...
> Einzig die Anlage KAP ist bei mir etwas aufwendiger aufgrund von
> diversen im Ausland erzielten Kapitaleinkünften.
> ...
Das scheint mir im direkten Gegensatz zu stehen zu:

Ingenieur schrieb:
> ...
> Ich sehe meine, aber auch die Zukunft von Deutschland positiv.
Da srimmt doch was nicht. Du nutzt also dein überhöhtes IGM-Gehalt, was 
du aus der deutschen Wirtschaft rausziehst, um im Ausland zu 
investieren, also effektiv gegen die deutsche Wirtschaft zu wetten? Und 
siehst deine Zukunft positiv? Das kann ich nur in Zusammenhang bringen, 
wenn du deine Zukunft dann im Ausland verbringen willst wenn die dt. 
Wirtschaft alsbald abwärts trudelt. Ist es so?

Autor: Realistischer (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Das kann ich nur in Zusammenhang bringen, wenn du deine Zukunft dann im
> Ausland verbringen willst wenn die dt. Wirtschaft alsbald abwärts
> trudelt.

Das nennt sich Risikostreuung. Er setzt einfach nicht nur alles auf eine 
Karte. Sollte er sich irren und die deutsche Wirtschaft den Bach 
runtergehen, dann sind hoffentlich wenigstens seine asiatischen Aktien 
gestiegen. Die Schweiz ist wegen der anderen Währung auch beliebt.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Mal ein Wort zu diesem unsäglichen MOIA:

"VW lässt sich das Experiment mehrere 100 Millionen Euro kosten. Moia 
hat bereits 400 Fahrer fest angestellt und will bis zum Ende 2019 in 
Hamburg insgesamt rund 1000 Mitarbeiter beschäftigen. ... Moia will mit 
seinem Mobilitätskonzept das Verkehrsaufkommen in Ballungszentren 
reduzieren. Das Unternehmen behauptet, in Großstädten würden mit diesem 
Konzept weltweit bis zu eine Million Autos überflüssig."
https://www.autobild.de/artikel/moia-hamburg-start-im-april-2019-12651091.html

Man investiert also mehrere hundert Mill. EUR um sich effektiv selber 
den zukünftigen KFZ-Markt abzugraben? Welche hochqualifizierten, 
überbezahlten Manager können sich nur sowas ausdenken? Komme ich leider 
nicht dahinter. Aber ich bin ja auch nicht überbezahlt. Es sei denn, man 
will effektiv dem dt. Markt bzw. der dt. Wirtschaft nachhaltig Schaden 
zufügen. Ein Schelm ...

Autor: Gerne auch (Gast)
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Martin schrieb:
> Um die Zukunft eines Landes welches
> - seine eigene Industrie aktiv demontiert
> - kaum natürliche Resourcen hat,
> ...
> - Dessen Wirtschaftsmodell stark auf Export ausgerichtet, und daher
> massiv von der Globalisierung abhängig ist sowie von weiterer
> Verschuldung anderer Länder
>
> als grundsätzlich positiv zu bewerten muss man krank im Kopf sein. Denk
> mal drüber nach...
Martin, du hast es exakt auf den Punkt gebracht. Danke!

Autor: Gerne auch (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Das kann ich nur in Zusammenhang bringen, wenn du deine Zukunft dann im
>> Ausland verbringen willst wenn die dt. Wirtschaft alsbald abwärts
>> trudelt.
>
> Das nennt sich Risikostreuung. Er setzt einfach nicht nur alles auf eine
> Karte. Sollte er sich irren und die deutsche Wirtschaft den Bach
> runtergehen, dann sind hoffentlich wenigstens seine asiatischen Aktien
> gestiegen. Die Schweiz ist wegen der anderen Währung auch beliebt.
Damit glaubt er das selbst nicht, was er hier erzählt. Hat sich damit 
selbst (und du dich auch) als unglaubwürdig geoutet.

Autor: Realistischer (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Damit glaubt er das selbst nicht, was er hier erzählt. Hat sich damit
> selbst (und du dich auch) als unglaubwürdig geoutet.

Nein. Risikostreuung macht jeder mit etwas Verstand. Wenn du z.B. von 
Tesla überzeugt bist, dann butterst du doch nicht alles was du hast 
gleichzeitig in Aktien. Sonst hättest du in den letzten 2 Jahren z.B. 
Geld verloren und hast das Risiko eines totalen Bankrotts.

Niemand ist unfehlbar. Wie war das mit dem Bedarf an Computern auf der 
Welt? Darum kauft man die Aktien vom Arbeitgeber nur wenn man sie 
vergünstigt bekommt. Sonst verliert man bei einer Pleite nicht nur den 
Job, sondern auch die Aktien sind wertlos. Sehr dumm. Glauben kannst du 
in der Kirche.

Eher suchst du dir Aktien aus verschiedenen Branchen und Ländern mit 
unterschiedlicher Währung. Dann haust du nicht alles gleichzeitig in die 
Aktien, sondern kaufst alle paar Monate. Später in Rente verkaufst du 
genau so, alle paar Monate einen Teil.

Autor: Realistischer (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Man investiert also mehrere hundert Mill. EUR um sich effektiv selber
> den zukünftigen KFZ-Markt abzugraben?

Eine Million Pkw weltweit sind nur ca. 1% der jährlichen Verkäufe. Das 
geht aber bei allen Herstellern ab. Und auf der anderen Seite verdient 
man kräftig. Mehr als im Taxi, weil jeder der bis 6 Kunden den grob 
geschätzt halben Taxipreis zahlt. Elektroautos brauchen kaum Wartung und 
nur ca. 15kWh pro 100km. Und als kommerzieller Anbieter wird man dort 
vermutlich deutlich günstigere Konditionen als 29 Cent pro kWh kriegen.

Wenn es sich nicht lohnen würde, gäbe Uber nicht. Dann würden Apple, 
Google usw nicht solche Unsummen für Forschung zum autonomen Fahren 
ausgeben.

Autor: Realistischer (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Realistischer

Gerne auch schrieb:
> Martin schrieb:
>> Um die Zukunft eines Landes welches
>> - seine eigene Industrie aktiv demontiert
>> - kaum natürliche Resourcen hat,
>> ...
>> - Dessen Wirtschaftsmodell stark auf Export ausgerichtet, und daher
>> massiv von der Globalisierung abhängig ist sowie von weiterer
>> Verschuldung anderer Länder
>>
>> als grundsätzlich positiv zu bewerten muss man krank im Kopf sein. Denk
>> mal drüber nach...
> Martin, du hast es exakt auf den Punkt gebracht. Danke!

Nein, hat er nicht! Weil ich Links bin und Recht haben muss. Hört doch 
meine Argumente! Er schreibt davon das ungebildete Migration ein Problem 
ist und ich geben ein Beispiel mit anekdotischer Evidenz bei gut 
gebildeten Migranten. Ihr lebt doch alle im Osten und wählt die AFD.

Autor: BWLer (Gast)
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Realistischer schrieb:

> Martin schrieb:
>> Wow! Fein kopiert und nicht gelesen: Import der Rohstoffe aus Russland,
>> Vorprodukt in Finnland, und vielleicht Weiterverarbeitung in der
>> Lausitz. Da gibt es 50 neue Vollzeitstellen und 200 Externe von Ferchau
>
> Du bist aber auch nicht schlecht im weglassen:
>
> Derzeit steigern BASF und andere Unternehmen den Nickelgehalt in
> Batterien. Dabei ersetzen sie teures Kobalt, das größtenteils aus Minen
> im Kongo stammt, wo die Ausbeutung von Arbeitern und der Umwelt ein
> großes Problem ist.
>
> BASF plant allerdings auch, den Nickelgehalt um mehr als die Hälfte zu
> senken und gleichzeitig den Anteil an billigem und reichlich vorhandenem
> Mangan zu erhöhen, sagte das Unternehmen auf Fragen von Reuters.
>
> Nickel macht derzeit etwa 60 Prozent der Kathodenmaterialien aus. Für
> 2021 sieht BASF eine Batterie mit Kathodenmaterialien vor, das aus nur
> 20 Prozent Nickel und 70 Prozent Mangan besteht.
Und was hat das ganze Gesabbel mit Deutschen Arbeitsplätzen und 
Deutscher Industrie zu tun ? Nur weil BASF ein in Deutschland notiertes 
DAX Unternehmen ist, bedeutet das nicht automatisch mehr Wohlstand für 
Deutschland.

Deine Argumentation bezüglich der Migration verstehe ich auch nicht. Dir 
geht es lediglich darum ob es Alternativen gab. Das ist völlig 
irrelevant, denn die Kern-aussage war die, dass ungebildete Migration 
eine Last für Deutschland ist. Ob man es verhindern kann oder nicht 
spielt da keine Rolle, es sind Kosten die in der Realität auf uns 
Deutsche zukommen und gestemmt werden müssen. Neben den fehlenden 
Investitionen in die Zukunft.

Und ja, leider findet sich in der Aufzählung von Martin viel Wahres. 
Traurig ...

Autor: Gerne auch (Gast)
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F. B. schrieb:
> Jetzt betrügen sie auch schon bei den Zahlen. Tatsächlich ist die Lage
> noch viel schlimmer.
> ...
> Olaf Berlien glaubt den offiziellen Statistiken der Autohersteller
> nicht.
> ...
> "Die offiziellen Statistiken, mit der die gesamte Autoindustrie
> arbeitet, gehen für 2019 von 96 Millionen zu produzierenden Autos aus.
> Diese Zahl glaube ich nicht"
> ...
Sieht so ähnlich aus wie bei den Zeitungsverlagen. Die gaukeln den 
Werbekunden auch jede Menge Fake-Abonnenten vor und verschenken sogar 
ihre Blätter mit Geschenken obendrauf, damit ihnen ihre Müllzeitungen 
abgenommen werden (auch kostenlos an Flughäfen, ICE, usw.) und die 
Werbekunden nicht abspringen. Letztere haben aber den Braten längst 
gerochen und die Zeitungsverlage kippen gerade seitlich ab. Natürlich 
nach links ;) Und unser 'Realistischer' hier holt sich alle seine Infos 
von denen.

Autor: Daswirdlustig! (Gast)
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Du meinst das ehemalige Nachrichtenmagazin, das nicht mehr weit von den 
Auflagen einer Schülerzeitung weg ist?

https://deutsch.rt.com/inland/84178-spiegel-und-kampf-um-auflage/

Autor: F. B. (finanzberater)
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Panik macht sich breit.

Bosch stürzt in die Diesel-Krise

Wegen der Diesel-Krise hat der Konzern in Bamberg bereits 200 
Arbeitsplätze abgebaut und immer wieder Schichten gestrichen.

Beschäftigte und Gewerkschaften warnen vor einem "Katastrophenzustand" 
und fordern von Bosch, in Oberfranken neue Geschäftsfelder anzusiedeln.

https://www.sueddeutsche.de/bayern/diesel-autozulieferer-bosch-stellenabbau-bamberg-1.4383714

: Bearbeitet durch User
Autor: Firmensanierung durch Rausschmiss (Gast)
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F. B. schrieb:
> und fordern von Bosch, in Oberfranken neue Geschäftsfelder anzusiedeln.

Bosch stellt um auf Weinbau. Der erste Bocksbeutel mit Boschwein wird 
2020 erwartet.

Stellenanzeigen: Bosch sucht Kellermeister für neue Hightechkellerei.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Daswirdlustig! schrieb:
> Du meinst das ehemalige Nachrichtenmagazin, das nicht mehr weit
> von den
> Auflagen einer Schülerzeitung weg ist?
>
> https://deutsch.rt.com/inland/84178-spiegel-und-kampf-um-auflage/

Muhaha, der "Russe Heute" berichtet in der Kategorie Inland über ein 
deutsches Wochenmagazin, das immer noch mehr verkauft als das 100 Jahre 
akte Flagschiff "Prawda":
https://deutsch.rt.com/russland/38780-prawda-russische-zeitung-mit-kommunistischer/

Naja die russische Presse lebt auch nur noch von der rauchenden 
Leserschaft die sich aus lauter Gewohnheit die Papirossa aus der Prawda 
drehen.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Was sind dann SAP, Wirecard, Software AG, N26 Bank, ShareNow, Siemens
> MindSphere usw.? MOIA läuft sehr erfolgreich in Hannover. Wenn das ab
> Mitte April ähnlich erfolgreich in Hamburg läuft, wird VW das vermutlich
> auf viel mehr Großstädte weltweit ausrollen.
Du schreibst insgesamt tüchtigen Murks zusammen. Anfangs habe ich dir 
noch zugehört bei deinen Sachen zu VW, aber mittlerweile verstrickst du 
dich in Widersprüche, Unkenntnis und Realitätsverweigerung daß es nur so 
rumpelt. Ich greife mal einiges raus von dem vielen Unsinn den du 
schreibst. Sorry für das Megaposting!

> Martin schrieb:
>> unqualifizierte Migration zulässt und fördert
>
> Wenn man es zulässt, warum sind die Zahlen der Migranten stark
> zurückgegangen und die Zahl der Grenzschützer angestiegen?
Wurde schon gesagt: Ungarnn hat die Drecksarbeit gemacht und wird 
ungerechtfertigt fortwähend dafür medial und politisch beschimpft.

> Es gibt nun mal Menschenrechte und wegen Schengen keine Grenzen.
Falsch, Migration in ein Land meiner Wahl mit den besten 
Sozialleistungen bis zum Lebensende und für alle Nachfolgegenerationen 
ist kein Menschenrecht. Steht nichtmal in der Flüchtlingskonvention.

> Es gab also eigentlich keine Alternative.
Doch, gab es. Bundesgrenzschutz hatte alles parat an der Grenze zu 
Österreich. War alles bereit. Durften aber nicht. Politisch gesteuert. 
Heute alles bekant. Du hast gepennt.

> Niederschießen geht wegen den Menschenrechten nicht.
Unsinn. Steht so im deutschen Bundesgesetz. Frau Petry wurde dafür 
medial hingerichtet. Steht aber so drin, kannste nachlesen. Jeder Staat 
ist souverän im Schutz seiner eigensten Landes- und 
Bevökerungsinteressen. Da steht auch keine UNO drüber. Dänemark und 
Schweden haben dichtgemacht trotz Schengen. Haste gepennt.

> Du bist gegen Demographie aber gleichzeitig gegen Migration? Kommst du
> zufällig aus Leipzig oder der Ecke?
Du solltest mal einen IGM Bildungsausflug dorthin machen. Vielleicht 
Halle-Neustadt, Cottbus, Neuruppin oder auch Berlin wenn's sein muß. 
Rostock hat auch was zu bieten, aber diesmal von der anderen Seite. Aber 
bitte nicht in die Schicki-Gegenden sondern nur da wo wirklich die Post 
abgeht. Zur Einstimmung kannste schonmal *outube anwerfen um für die 
Party vorzuglühen.

> Das ist nicht richtig. Mittlerweile sind Solar- und Windenergie AUCH
> OHNE SUBVENTIONEN rentabel. Das ist eine große Errungenschaft. EnBW baut
> gerade einen Solarpark ohne Fördergelder.
Aber nur weil die Musik der produzierenden Solarindustrie nunmehr in 
China spielt. Die haben per Subventionen mal kurzerhand die (S)teuer 
erkaufte deutsche Solarindustrie im Handstreich vom Markt gefegt. Darum 
sind jetzt auch die Module so billig: Durch Vernichtung dt. 
Arbeitsplätze. Haste gepennt.

Die Rotorblätter der ersten Windräder kommen jetzt nach regulärer 
Lufzeit auch zum Sondermöll. Alles so schön grün hier. Daß diese 
tonnenweise Insekten shreddern kommt auch erst heute auf den Tisch.

> Wenn bald noch ein paar Millionen Elektrofahrzeuge als rollende
> Pufferspeicher die Energie aufnehmen und das Netz stützen (Vehicle 2
> Grid, V2G), dann spart sich Deutschland die teuren Subventionen für
Und wieso soll ich meinem teuer gekauften Akku für solchen Firlefanz die 
Zyklen killen lassen? Wenn das verrechnet werden soll steckt da eine 
überbordende Kompexität hinter den Ladeelektroniken, daß hacking und 
totalausfall Tür und Tor offensteht. Hast du schonmal mitbekommen welche 
unsagbare (SW-)Komplexität im Smart Metering steckt? Nicht nur im Meter, 
das ist noch recht einfach, aber in den Gateways. Krypto, ACLs, 
Datenbanken, Logging, etc. pp. Es hat Jahre gedauert bis das BSI einen 
halbwegs anwendbaren Entwurf fertig hatte. Aber fertig ist noch lange 
nichts. Und implementiert? Getestet? Sicher?

> nicht. Du kannst dir eines aussuchen, beides geht nicht:
> 1. Du hast viel Know-how, kaum Schulden, eine niedrige Arbeitslosigkeit
> 2. Du hast kaum Know-how, hohe Schulden, eine hohe Arbeitslosigkeit
Wie hoch sind gleich nochmal die dt. Staatsschulden?

Realistischer schrieb:
> Martin schrieb:
>> Hierzu braucht man allerdings sehr gut gebildete Arbeitskräfte.
>
> Die Babyboomer gehen bis 2028 in Rente. Kinder die jetzt in Deutschland
> zur Schule gehen, bekommen diese gute Bildung. Egal wo sie herkommen.
Du hast da wohl wirklich lange tief und fest gepennt. Ich rate dir mal 
eine Realitätscheck an!
Daß China im Bildungssystem weltweit zeimlich vorne dransteht habe ich 
andernorts schon gebracht (Wikipedia -> China -> Bildungssystem), D geht 
bei dem Thema schnell und sicher den Bach runter.

> Ich habe selbst auch jemanden aus dem Balkan im Freundeskreis, der
> obwohl seine Eltern nur die Grundschule in der Heimat abgeschlossen
> haben, erfolgreich einen ET Master an einer TU9 abgeschlossen hat. Auch
> seine Geschwister sind Akademiker.
Einzelfall. Könnte ich dir auch viel mehr aufzählen. Die reißen aber die 
Armutsmigranten, die hier nachweislich um die 40(!) Jahre im 
Sozialsystem hängen, nicht mehr raus. Und wenn die gebildeten Migranten 
gut rechnen können bleiben sie nicht in D um die Suppe auszulöffeln.

> Martin schrieb:
>> Wow, Solarenergie. Da reden wir ja von einem Anteil von ca. exorbitanten
>> 10%.
>
> Warum unterschlägst du die Windenergie? Ist dir eigentlich mal
> aufgefallen, dass die Bundesregierung da in den letzten Jahren kräftig
> auf die Bremse getreten hat im Vergleich zu vor 10 Jahren?
Ja, weil die Umlage trotzdem von allen Stromkunden bezahlt wird. Allen 
voran verdient der Staat, dann die Investoren. Der verdonnerte Kunde hat 
das Nachsehen ohne Möglichkeit sich zu wehren.

> Mit Wind und Gas zusammen wird das funktionieren. Natürlich nicht von
> einen Tag auf den anderen.
Ah ja, das Gas vom pöhsen Russland muß es mal wieder reißen. Wo sind die 
deutschen Ressourcen hier?

> Dann erkläre uns doch wie man die Fehlkonstruktion beseitigt. Beachte
> aber bitte die vielen verschiedenen Interessen innerhalb der EU-Länder
> und das man einstimmig alle dafür gewinnen muss.
Bei anderen Themen ist man sich in der EU aber oft einig wenns um die 
Beshneidung von Freiheiten usw. geht. Komisch.

Realistischer schrieb:
> Elektroautos brauchen kaum Wartung und
> nur ca. 15kWh pro 100km.
Aha, darum u.a. die Probleme mit Hauptantriebsmotor bei Tesla und auch 
Renault. Man wird es dann per SW einrichten, daß unbedingt eine Wartung 
fällig ist.

Realistischer schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Martin, du hast es exakt auf den Punkt gebracht. Danke!
>
> Nein, hat er nicht! Weil ich Links bin und Recht haben muss.
Die Vermutung habe ich auch bei dir. Und auch daß du nicht nur eine 
einzige Person bist, sondern bezahlte Trolle hier am Werk sind.

> Hört doch meine Argumente!
Welche? Die falschen oder die ganz falschen? Die, die deine Verblendung 
zeigen oder die mit denen du andere in die Irre leiten willst?

> Er schreibt davon das ungebildete Migration ein Problem
> ist und ich geben ein Beispiel mit anekdotischer Evidenz bei gut
> gebildeten Migranten.
Einzelfälle. Genau wie die 'Einzelfallereignisse von nur regionaler 
Bedeutung' in anderen Zusammenhängen. Es vergeht keine Woche, sogar kein 
Tag ohne solche 'lokalen Ereignisse' von denen wir nichtmal alle gesagt 
bekommen. Wer kommt eigentlich für die Krankenhauskosten bei diesen 
Vorfällen auf? Und die im Rechtssystem, wenn da überhaupt was passiert?

> Ihr lebt doch alle im Osten und wählt die AFD.
Komplett falsch und nochmal falsch.

Du wirst anders darüber denken wenn dir selber, deiner Familie oder 
nahestehenden Freunden / Menschen so ein 'Einzelfallereignis' zuteil 
wird. Glaube mir. Vielleicht eine Rehe neuer Schneidezähne, mit einem 
Auge kann man auch gut sehen oder diverse Kunstwerke mit 
Schneidwerkzeugen am eigenen Körper.

Tu dir selbst eine großen Gefallen und mach mal den Realitätscheck. Geh 
in ein paar Brennpunkte, sofern du den ersten überlebst.

Autor: Daswirdlustig! (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> das immer noch mehr verkauft

Wie lange noch?

Autor: Gerne auch (Gast)
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Daswirdlustig! schrieb:
> Du meinst das ehemalige Nachrichtenmagazin, das nicht mehr weit von den
> Auflagen einer Schülerzeitung weg ist?
>
> https://deutsch.rt.com/inland/84178-spiegel-und-kampf-um-auflage/
Ja, die und andere.

https://meedia.de/2019/01/17/ivw-blitz-analyse-nur-19-top-100-zeitschriften-gewinnen-auflage-stern-verliert-113/


"43,5% Minus in zehn Jahren: der dramatische Auflagen-Niedergang der 
DuMont-Zeitungen"
https://meedia.de/2019/02/26/435-minus-in-zehn-jahren-der-dramatische-auflagen-niedergang-der-dumont-zeitungen/

"Die Auflagen-Bilanz der größten 82 Regionalzeitungen: deutliche 
Verluste für die Großen in NRW, Express und Mopo im freien Fall"
https://meedia.de/2019/01/22/die-auflagen-bilanz-der-groessten-82-regionalzeitungen-deutliche-verluste-fuer-die-grossen-in-nrw-express-und-mopo-im-freien-fall/

Autor: Daswirdlustig! (Gast)
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Tja, wenn man sich eben auf das Kopieren von DPA-Meldungen beschränkt.

Und der freien Erfinden von Märchengeschichten, ohne diese als solche zu 
kennzeichen.

Aber diese Zeitschrifen werden zusammenrücken, so dass sie im 
Zeitschrifenhandel in das Fantasy-Regal passen.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Nur so als Beispiele unter vielen und als Anregung zum selber 
informieren:

"Anzeigenrückgang und Schulden

Dass die Printmedien aufgrund sinkender Werbe- und Abonnentenzahlen 
schon seit Jahren unter wirtschaftlichem Druck stehen, ist eine 
Realität, mit der sich die Betroffenen auseinandersetzen müssen. Bei 
Funke soll allein der Rückgang bei den Anzeigen in 2018 zwischen 20 und 
25 Prozent betragen haben, schätzen gut informierte Insider. Außerdem 
standen die Essener Dezember 2017 immer noch mit Verbindlichkeiten von 
630 Millionen Euro bei den Banken in der Kreide – Nachwirkungen des 
Kaufs der Springer-Zeitungen im Jahr 2013."
https://mmm.verdi.de/medienwirtschaft/massive-streichungen-im-funke-konzern-57417

"Massiv, groß und schwarz: Die Zentrale der Funke-Mediengruppe (u.a. 
WAZ) am Berliner Platz in Essen erinnert an einen Grabstein. Nur die 
Inschrift „Hier ruht der einst bedeutendste Verlag von Regionalmedien“ 
fehlt noch. Folgt man einem Beitrag im aktuellen Manager-Magazin, ist 
vielleicht sogar das Ende abzusehen. ... Die beiden Besitzerstämme Funke 
und Brost zogen dreistellige Millionenbeträge aus dem Konzern, von 
Investitionen in ihr Unternehmen waren sie weniger begeistert. ... Als 
dann die Funke-Seite die Brost Linie ausbezahlte und von Springer 
zahlreiche Titel übernahm, wuchs zwar der Verlag, aber nach Angaben des 
Manager-Magazins belasten ihn heute über 800 Millionen Euro Schulden – 
für ein Unternehmen, das in einem zweistelligen Millionenbereich 
Verluste macht, eine gefährliche Lage."
https://www.ruhrbarone.de/manager-magazin-beschreibt-die-krise-der-funke-mediengruppe/163718


"Mediengruppe DuMont vor Zerschlagung"
https://mmm.verdi.de/medienwirtschaft/mediengruppe-dumont-vor-zerschlagung-57021

"Ende einer Dynastie
DuMont in Köln, das war eines der renommiertesten Zeitungshäuser der 
Republik. Jetzt wollen die Verleger keine Zeitung mehr verlegen, sondern 
lieber irgendwas mit Marketing machen."
https://www.horizont.net/medien/kommentare/dumont-ende-einer-dynastie-173152

"DuMont will sich von Regionalzeitungen trennen"
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/dumont-mediengruppe-will-sich-von-regionalzeitungen-trennen-16060786.html

"Was der DuMont-Rückzug für den Zeitungsmarkt bedeutet"
https://www.wuv.de/wuvplus/was_der_dumont_rueckzug_fuer_den_zeitungsmarkt_bedeutet

Autor: F. B. (finanzberater)
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Realistischer schrieb:
> Seit du gekündigt wurdest, hast du als Softwareentwickler mehr als genug
> Freizeit gehabt. Mit deinem IQ von über 150 müsstest du doch im Elon
> Musk Stile zahlreihe solche Anwendungen geschrieben haben. Zeig uns mal,
> was du kannst. Bisher haben wir nur heiße Luft gesehen.

Wenn du wüsstest, was ich schon geschrieben habe. Schon in meiner Jugend 
und während des Studiums. War ja nicht umsonst Jahrgangsbester und habe 
ein Einserdiplom mit Auszeichnung bekommen.

Aber wer sagt denn, dass ich für sowas heute noch die Motivation habe? 
Was bringt mir das? Jetzt komm nicht mit Geld, das ich damit verdienen 
könnte. Das Geld verdiene ich gerade mit viel weniger Aufwand. Aber 
einen Investmentbot habe ich geschrieben, dafür hatte ich Motivation.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Ach ja, was man in diesem Zusammenhang auch nicht vergessen darf ist die 
direkte geschäftliche Verstrickung der Politik in der Presse, namentlich 
einer einstmals großen und traditionsreichen Partei der Arbeiterschaft. 
Ein Schlem wer dabei an politische Meinungslenkung denkt.

"Auflagenbetrug bei SPD-Medienbeteiligung Öko-Test: Verbrauchermagazin 
soll Verkaufszahlen geschönt haben"
"... jetzt erschüttern weitere negative Schlagzeilen das zur 
SPD-Medienholding ddvg gehörende Verlagshaus. Das Verbrauchermagazin 
soll jahrelang Auflagenzahlen von Sonderheften geschönt und damit 
Anzeigenkunden hinters Licht geführt haben. Die SPD hüllt sich hierzu in 
Schweigen."
https://meedia.de/2019/01/30/auflagenbetrug-bei-spd-medienbeteiligung-oeko-test-verbrauchermagazin-soll-verkaufszahlen-geschoent-haben/

"Die Medienbeteiligungen der SPD!"
https://dangodanakakaratetiger.wordpress.com/2019/02/06/die-medienbeteiligungen-der-spd/

Autor: Daswirdlustig! (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> "Die Medienbeteiligungen der SPD!"
> 
https://dangodanakakaratetiger.wordpress.com/2019/02/06/die-medienbeteiligungen-der-spd/

Das ist ja interresant! Wozu machen die Spezialdemokraten das wohl?

Und: Warum ist sowas eigentlich erlaubt?

Autor: F. B. (finanzberater)
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Realistischer schrieb:
> Wer demontiert die Industrie denn? Was Altmaier treibt sieht für mich
> nach dem Gegenteil aus.

Altmaier. Lächerlich. Du und deine linken Freund sind die Einzigen, die 
an das Märchen glauben, dass seine mit Steuermilliarden subventioniere 
Batterieinitiative hier Millionen Arbeitsplätze schaffen wird. Nicht 
einmal die Industrie und der Gesamtmetallpräsident Dulger glauben daran.


Gesamtmetall-Chef Dulger: „Wir sind auf dem Weg, der kranke Mann Europas 
zu werden“

Welt: Außerdem will sich der Staat aktiv an strategischen Projekten wie 
etwa der Batteriezellenproduktion beteiligen. Was halten Sie von einer 
solchen Industriepolitik?

Dulger: Überhaupt nichts, denn damit landen wir nahe an der 
Planwirtschaft. Dass der Staat jetzt selbst eine 
Batteriezellenproduktion mit Subventionen anbauen will, ist der völlig 
falsche Ansatz. Es gibt weltweit hier längst Überkapazitäten, und China 
hat sich zudem den Zugang zu den nötigen Rohstoffen gesichert. Die 
Produktion in Deutschland kann deshalb dauerhaft gar nicht 
wettbewerbsfähig sein.

https://www.welt.de/wirtschaft/article191124115/Gesamtmetall-Chef-Regierung-hat-Teilschuld-an-Konjunkturschwaeche.html

Autor: Gerne auch (Gast)
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Daswirdlustig! schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> "Die Medienbeteiligungen der SPD!"
>>
> 
https://dangodanakakaratetiger.wordpress.com/2019/02/06/die-medienbeteiligungen-der-spd/
>
> Das ist ja interresant! Wozu machen die Spezialdemokraten das wohl?
Damit 'Realistischer', 'Berufsrevoluzzer' und andere ihre erlaubten 
Infos und Anweisungen zur Informationsstreuung über die schwunghafte 
Wirtschaft, blühenden Landschaften und Multi-Kulti-Wunderbar direkt in 
der Frühstückspause geliefert bekommen.

> Und: Warum ist sowas eigentlich erlaubt?
Nicht mein Fachgebiet.

Autor: Gerne auch (Gast)
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F. B. schrieb:
> Realistischer schrieb:
>> Wer demontiert die Industrie denn? Was Altmaier treibt sieht für mich
>> nach dem Gegenteil aus.
>
> Altmaier. Lächerlich. Du und deine linken Freund sind die Einzigen, die
> an das Märchen glauben, dass seine mit Steuermilliarden subventioniere
> Batterieinitiative hier Millionen Arbeitsplätze schaffen wird.
Jetzt ist mir auch klar, was das mit dem MOIA auf sich hat. Die werden 
über irgendwelche Kniffe auch die staatl. Subventionen für Elektroautos 
anbohren. Auch irgendwelche Inno-Fonds vom Staat sind sicher auch mit 
von der Partie. Wozu haben die großen Konzerne denn sonst ihre 
spezialisierten Subventions-Anbohr-Abteilungen?

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> erlaubten
> Infos

Verschwörungstheoretiker, ick hör dir trapsen.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Martin schrieb:
> - relativ arm ist ( relativ im Vergleich zu Italien & Frankreich

Arm an mediterranen Klima vielleicht,
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/armut-in-deutschland-und-europa-die-vermessung-von-not-und-mangel-a-1176890.html

Autor: Roland E. (roland0815)
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Realistischer schrieb:
>
> ... Mittlerweile sind Solar- und Windenergie AUCH
> OHNE SUBVENTIONEN rentabel. Das ist eine große Errungenschaft. EnBW baut
> gerade einen Solarpark ohne Fördergelder.
>
> 
https://app.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energiewende-enbw-will-groessten-deutschen-solarpark-bauen-und-plant-ohne-staatliche-foerdergelder/23950120.html
>
> Wenn bald noch ein paar Millionen Elektrofahrzeuge als rollende
> Pufferspeicher die Energie aufnehmen und das Netz stützen (Vehicle 2
> Grid, V2G), dann spart sich Deutschland die teuren Subventionen für
> Kern- und Atomkraftwerke. Aktuelle Elektrofahrzeuge unterstützen das
> dafür erforderliche Kommunikationsprotokoll bereits und brauchen dafür
> nur ein bidirektionales externes Ladegerät.
>

Und ein sehr langes Ladekabel. Üblicherweise stehen Autos tagsüber nicht 
im heimischen Carport am Ladegerät.

Im würde vorschlagen, in die Straße eine Nut mittig in jede Fahrspur zu 
fräsen, links und rechts ne Stromschiene und jedes E-Auto der 
Speicherfraktion kriegt nen Führungsbolzen unter die Vorderachse und 
Stromabnehmer links und rechts daneben. Autonomes fahren wird dann auch 
einfacher, so dass auch VAG das in den nächsten 30 Jahren hinbekommen 
sollte.

Die ganze "wir lagern das Speicherproblem zum Bürger" Gesabbel nervt. Es 
ist nicht praktikabel. Mal ganz davon abgesehen wie sinnvoll es ist, in 
jedes E-Auto x kWh Speicherkapazität extra einzubauen und leer 
rumzufahren ohne sie für die Reichweite nutzen zu können/dürfen. Es ist 
sinnvoller, jedem Atom- und Kohlestromgegner zwischen 19 und 7 Uhr vom 
Stromnetz zu trennen. Wenn er dazwischen Strom braucht, muss er sich 
selber kümmern. Es geht auch heute schon geeignete Systeme mit 
wartungsarmen Batterien.

Es ist immer wieder niedlich, wie sich die ganzen Walddorfkinder die 
Welt schön singen und tanzen.

Autor: xxx (Gast)
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Martin schrieb:
> Einzige Ausnahme wird vermutlich Deutschland sein. Ein relativ armes
> Land, ohne große Ersparnisse und Ressourcen, welches vor ein paar
> Jahrzehnten mal durch seine Autmovitve Kernindustrien gut da stand. Hier
> leben aber in 20 Jahren nur noch alte Gichtsäcke und unqualifierte
> Migranten, die auf Sozialleistungen angewiesen sind. Zudem hat man
> damals so getan, als wäre Deutschland ja so reich und man können daher
> für Italien und Griechenland zusammen bürgen. Die sind mittlerweile aber
> nicht mehr Teil der EU und unsere Target Forderungen waren annähernd
> wertlos. Das Geld fehlte deshalb leider für Bildung & Innovation.

So wird es kommen, aber die etwas bessergestellte "Gichtsäcke" sind dann 
auch weg - in schönere wärmere Gegenden. Die, dann Einheitsrente wird ja 
auch ins Ausland überwiesen :-).

Autor: xxx (Gast)
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F. B. schrieb:
> Aber
> einen Investmentbot habe ich geschrieben, dafür hatte ich Motivation.

Kommt man denn irgendwie an die Kurse? Ich habe ebenfalls mal danach 
gesucht aber ausser yahoo-historische Kurse nichts gefunden...

Autor: xxx (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Wer demontiert die Industrie denn?

Hierzu ein guter Spruch:
Von Montag bis Donnerstag werden die Kinder mit dem Auto zur Schule 
gebracht. Und am Freitag demonstrieren sie dann gegen ihre Fahrzeuge.

Die 7000 Stellen sind nur der Anfang, weitere werden folgen. Im alten 
müden Europa wird für Abschalten und Abschaffen demonstriert.
In anderen Ländern (vor allem China) herrscht Aufbruchsstimmung - auch 
wenn es jetzt erst mal etwas stockt.

Hat hier nicht "Ingenieur" weiter oben geschrieben, das es normal ist, 
eine kleiner Abwärtstrend, sozusagen die "Kurskorrektur".

In Europa ist es keine Kurskorrektur mehr, sondern ein längerer Trend...

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Der Deutsche tut sich mit Verändeungen schwer, was?
die Länge dieser und ähnlicher Fäden zeigt es.

Autor: Arno (Gast)
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xxx schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Aber
>> einen Investmentbot habe ich geschrieben, dafür hatte ich Motivation.
>
> Kommt man denn irgendwie an die Kurse? Ich habe ebenfalls mal danach
> gesucht aber ausser yahoo-historische Kurse nichts gefunden...

Es gibt noch ein paar mehr Anbieter für historische Kurse, z.B. 
www.onvista.de oder www.ariva.de - bei letzteren bekommt man die Kurse 
direkt zum Download als CSV-Datei.

MfG, Arno

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Autor: F. B. (finanzberater)
> Datum: 31.03.2019 11:09

Mensch Mayer, haben die dich noch nicht weggeschlossen ?

Du gibst hier ein Zeug von dir !

Autor: Msd (Gast)
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F. B. schrieb:
> Aber
> einen Investmentbot habe ich geschrieben, dafür hatte ich Motivation.

Garnichts hast du. Aber das weißt du ja selber.

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Autor: Ingenieur (Gast)
> Datum: 31.03.2019 11:12

> > F. B. schrieb:
> > Jetzt betrügen sie auch schon bei den Zahlen.

> Du meinst, so wie du?

F.B. ist einfach nur ein armseliger Schwätzer.

Autor: xxx (Gast)
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Zocker_55 schrieb:
> Du gibst hier ein Zeug von dir !

Interessantes Zeug

Autor: F. B. (finanzberater)
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xxx schrieb:
> Kommt man denn irgendwie an die Kurse? Ich habe ebenfalls mal danach
> gesucht aber ausser yahoo-historische Kurse nichts gefunden...

Es handelt sich nicht um einen Börsenbot. Ob es eine öffentliche API für 
Börsenkurse gibt, ist mir nicht bekannt. Falls nicht, könnte man auch 
versuchen, eine normale Webseite zu parsen, um an die Kurse zu kommen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Vorsprung der Asiaten in der Batteriefertigung uneinholbar

Die Batteriestrategie der EU könnte zum Flop werden - das meint 
zumindest der Rechnungshof. Die Prüfer halten es für unwahrscheinlich, 
dass Europa den Vorsprung der Asiaten aufholen kann.

https://www.automobilwoche.de/article/20190401/AGENTURMELDUNGEN/304019926/1334/eu-batteriestrategie-fuer-e-autos-rechnungspruefer-melden-zweifel-an

Wird also nichts mit Millionen neuer Arbeitsplätze. Kostet nur wieder 
Milliarden Steuergelder, an denen sich Konzerne wie VW bereichern 
wollen.

Autor: Made in Germany war mal (Gast)
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Autor: Daswirdlustig! (Gast)
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Das bedeutet dann wohl für unseren Aktienschubser dass er vor leeren 
Obstkörben stehen wird.

Autor: HBich (Gast)
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Made in Germany war mal schrieb:
> „Der Abgesang auf den Industriestandort Deutschland hat begonnen“
>
> 
https://www.welt.de/wirtschaft/article191212599/Kuenstliche-Intelligenz-Industrie-sieht-Deutschland-bereits-abgehaengt.html


Es ist ganz einfach: Wo künstliche Intelligenz gedeihen soll, muss als 
Saat zu erst natürliche Intelligenz vorhanden sein.

Wo gibt es die noch in Europa in der Breite, wenn man von einige 
herausragenden Leuten wie junge Mathevirtuosen absieht.

Autor: Hüter ohne Schafe (Gast)
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KI ist weit overhyped, mehr eine künstlich gezüchtete neue Cashcow für 
die oberen Zehn und Instrument für die Staatsmarionetten, um das Volk 
noch besser zu kontrollieren und finanziell abmelken zu können, als was 
Zukunftsträchtiges. Gerade in Anbetracht des noch oder eher nicht mehr 
zu erwartenden beträchtlichen Anstiegs der Rechenpower pro Chip.
Das eigentliche Problem. in Deutschland ist, dass die Qualitäten in den 
Kerndisziplinen wegbröckeln, weil seit Jahrzehnten in Deutschland das 
Bruttosozialprodukt nicht richtig besteuert wird und das, was 
eingenommen wird, größtenteils falsch verteilt wird. Die Deutschland AG 
wird seit Jahrzehnten zum Aderlass für Reiche und den EU-Moloch gebeten, 
nur die alte Substanz plus die deutsche Malochermentalität hielten das 
Getriebe weitgehend ohne Ausfallerscheinungen am Laufen. Aber das geht 
jetzt langsam zu Ende, die Substanz ist durch, die Belegschaft mit 
deutschen Tugenden bald in Rente, weniger Nachwuchs mit deutschen 
Tugenden da, viele Sozialfälle und ne Euro-Zone, die wankt wie ein 
Volltrunkener.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Made in Germany war mal schrieb:
> „Der Abgesang auf den Industriestandort Deutschland hat begonnen“
>
> 
https://www.welt.de/wirtschaft/article191212599/Kuenstliche-Intelligenz-Industrie-sieht-Deutschland-bereits-abgehaengt.html
Da sind ja die richtigen zusammen: VDE und VDI jammern im Duett daß 
ihnen die billigen Spezialisten und natürlich die riesigen Subventionen 
fehlen. Und die Hochschulen stimmen mit ein. Nichts Neues mehr. Alles 
aufgekochte alte Soße mit neuen Bullshit-Bingo-Buzzwords.

Ach ja: Den leidenden Autokonzernen will die Politik schon mal 
vorauseilend mit Geld zur Seite springen:

"Elektroautos: Scheuer fordert eine Milliarde Euro für private 
Ladesäulen"
https://heise.de/-4356669

Dafür wollen sie auch gleich mal ins Miet- und Wohnungsrecht eingreifen 
oder dringend nötige Autobahnprojekte canceln. Prima. Ein Irrenhaus.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Roland E. schrieb:
> Realistischer schrieb:
>> ...
>> Wenn bald noch ein paar Millionen Elektrofahrzeuge als rollende
>> Pufferspeicher die Energie aufnehmen und das Netz stützen (Vehicle 2
>> ...
>
> Und ein sehr langes Ladekabel. Üblicherweise stehen Autos tagsüber nicht
> im heimischen Carport am Ladegerät.
>
> Im würde vorschlagen, in die Straße eine Nut mittig in jede Fahrspur zu
> fräsen, links und rechts ne Stromschiene und jedes E-Auto der
> Speicherfraktion kriegt nen Führungsbolzen unter die Vorderachse und
> Stromabnehmer links und rechts daneben. Autonomes fahren wird dann auch
> einfacher, so dass auch VAG das in den nächsten 30 Jahren hinbekommen
> sollte.
Klasse: Slotcar (Autorennbahn) in echt. Bekommt man dann auch den 
Drücker in die Hand? Lenkrad fällt ja dann weg. Und wenn die aus der 
Bahn fliegen, wird es dann so spaßig wie auf der kleinen Anlage oder 
eher schlimm?

> Es ist immer wieder niedlich, wie sich die ganzen Walddorfkinder die
> Welt schön singen und tanzen.
Ja, aber nur Mo bis Do, denn am Freitag wird für's Klima gestreikt, 
klar?! Es soll ja schon Druck aus der Schule geben, wenn jemand nicht 
"freiwillig" an den freitäglichen Demos teilnehmen will. Muß man sich 
mal vorstellen. Tolle Aussichten für die deutsche Industrie.

Das ist alles so aberwitzig und irre.

Autor: Daswirdlustig! (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Es soll ja schon Druck aus der Schule geben, wenn jemand nicht
> "freiwillig" an den freitäglichen Demos teilnehmen will.

Und wenn du mit den Kids schon am Freitag vor den Ferien in den Urlaub 
fährst, dann ist das ein rießen PROBLEM!

Autor: Gerne auch (Gast)
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Hüter ohne Schafe schrieb:
> KI ist weit overhyped, mehr eine künstlich gezüchtete neue Cashcow für
Richtig. Vor 20 Jahren war "Fuzzy Logic" der absolute Hype. Irgendwer 
nochwas davon gehört? Zwischendurch gab es auch noch den Dotcomtod nach 
der Internetblase. Sieht gerade ähnlich aus.

Autor: Manfred (Gast)
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Gerne auch schrieb:
>> Es ist immer wieder niedlich, wie sich die ganzen Walddorfkinder die
>> Welt schön singen und tanzen.
> Ja, aber nur Mo bis Do, denn am Freitag wird für's Klima gestreikt, klar?!

In einem Kommentar im Heise-Forum las ich, dass die Kinder an einer 
Unterrichtssimulation teilnehmen, fand ich gut.

> Es soll ja schon Druck aus der Schule geben, wenn jemand nicht
> "freiwillig" an den freitäglichen Demos teilnehmen will.

Es wird Zeit für Ordnungsgelder wegen Schwänzen des Unterrichtes.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Daswirdlustig! schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Es soll ja schon Druck aus der Schule geben, wenn jemand nicht
>> "freiwillig" an den freitäglichen Demos teilnehmen will.
>
> Und wenn du mit den Kids schon am Freitag vor den Ferien in den Urlaub
> fährst, dann ist das ein rießen PROBLEM!
Richtig. Dann kommt die Ordnungsmacht:

"Anzeigen wegen Schule schwänzen zum Ferienbeginn"
https://www.br.de/nachricht/oberbayern/inhalt/anzeigen-wegen-schule-schwaenzen-zum-ferienbeginn-100.html

Wenn aber fürs Klima geschwänzt wird (und was anderes ist das nicht) 
kommt Klima-Greta und labert unterm Brandenburger Tor (unter dem 
nichtmal Obama, bevor er das große Amt innehatte, reden durfte) und die 
ganz große Politik bejubelt und beklatscht es.

Einfach nur irre.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Autor: Snicklefritz (Gast)
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Wer braucht denn dieses High-Tech Zeugs wenn es auch mit solider und 
zeitgeprüfte Low-Tech funktioniert.

Da betreibe ich meinen fahrbaren Untersatz schon besser mit einem 
Low-Tech Speicher wie diesen hier:

https://www.holzgas.ch/opel-kadett
https://www.n-tv.de/auto/Alternative-Antriebe-die-vergessen-sind-article20635700.html

Nachfüllen macht die Natur von alleine. Ist auch CO2 neutral und braucht 
keine Cloudanbindung und regelmäßige Software Upgrades. Die Sonne hilft 
mit der Treibstofferzeugung und Umwandlung.

Was könnte schöner sein auf Erden als ganz unabhängig zu werden..

Autor: Rainer Z. (mrpeak)
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Deprimiert schrieb:
> Ihr habt es bestimmt mitbekommen, dass viele VW'ler ihren Job an den
> Nagel hängen werden müssen.
>
> Wie ist eure Meinung zu diesem Thema?

Ich sehe das mit großer Sorge. Irgendwer muss ja die Kohle ranschaffen, 
die ich als Beamter kassiere. Und die fette Betriebsrente von Martin 
Winterkorn. Und die Heizung von seinem Koi-Karpfenteich.

Autor: Manfred (Gast)
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Daswirdlustig! schrieb:
> dann ist das ein rießen PROBLEM!

Das "rießen PROBLEM" deutet darauf hin, dass auch Du lieber demonstriert 
als im Unterricht aufgepasst hast.

Autor: Manfred (Gast)
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Autor: Gerne auch (Gast)
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Muß man sich mal durchlesen, welche haarsträubenden Blüten der 
Elektrohype treibt:

"Es wird eng an Berlins Ladesäulen"
https://www.golem.de/news/elektrisches-car-sharing-es-wird-eng-an-berlins-ladesaeulen-1903-140298.html

"Derzeit gibt es nur elf Schnellladesäulen mit 22 Ladepunkten. Das 
Kuriose daran: ... Wechselstromsäulen mit 22 Kilowatt, weil der 
elektrische Smart mit einem solchen Bordlader ausgestattet wurde. Doch 
die meisten anderen Elektroautos können nur ein- oder zweiphasig mit bis 
zu 7,4 Kilowatt laden, nur wenige ... Drehstromlader mit 11 oder gar 22 
kW. Stattdessen lassen sich die meisten Elektroautos mit 50 bis 150 kW 
per Gleichstrom laden. Aus diesem Grund dauern die Ladevorgänge an den 
Berliner Säulen recht lange. _Selbst der E-Golf mit seiner kleinen 
Batterie braucht mit Wechselstrom vier Stunden_."

Und jetzt zu MOIA (letzte Artikelseite):

"Möglich wäre eine Ladeleistung von 150 Kilowatt pro Lader, die aber 
gedrosselt ist auf 100 Kilowatt.
Das Konzept von Moia sieht vor, dass jeder Fahrer nach fünf Stunden 
Fahrt eine halbe Stunde Pause auf dem Betriebshof einlegt. In dieser 
Zeit hängt er sein Auto an den HPC. In einer halben Stunde wird der Akku 
bis auf 80 Prozent geladen - und hat damit genug Strom gespeichert für 
den Rest der Schicht. Nach Fahrtschluss werden die Autos an die 
Wechselstromlader angeschlossen, die in etwa sieben bis acht Stunden - 
sprich: bis zum nächsten Morgen - den Akku vollladen. ... *2,5 Megawatt* 
für den Betriebshof ... Ein Lastmanagement-System ... sorgt dafür, dass 
die 2,5 Megawatt nicht überschritten werden und regelt ab einem 
Schwellenwert, der etwas darunter liegt, die Lader ab. ... Der 
Betriebshof im Stadtteil Großborstel kann zwar 120 Fahrzeuge 
versorgen, was zum Start reicht. Aber Moia will die Flotte auf 500 
Fahrzeuge ausbauen."


Abgesehen davon, daß das irgendwie mit deren Zeitplan von morgens bis 
spät nachts 1:00 Uhr nicht hinhaut komme ich da bei 120 Fahrzeugen mit 
je 100kW Ladeleistung auf 12MW Anschlußleistung. Und die haben nur 2,5MW 
verfügbar. Rechne ich da falsch?

Und als Fazit:

"Es wird sich daher zeigen, ob sich ein rein elektrischer 
Car-Sharing-Dienst mit mehr als 1.000 Autos in Berlin überhaupt sinnvoll 
und kostendeckend betreiben lässt. Nachdem die deutschen Hersteller 
jahrelang bei der Elektromobilität hinterherhinkten, könnten sie jetzt 
sogar ein bisschen vorschnell unterwegs sein."

Autor: Gerne auch (Gast)
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" Reichweitenangst oder: Wie wir lernten, Lidl zu lieben

Wenn der Akku sich leert und die Ladestation weit weg ist, bekommen 
Fahrer eines Elektroautos ein Gefühl, für das es sogar schon ein 
Fachwort gibt: Reichweitenangst. Wir haben sie am eigenen Leib 
erfahren."
https://www.golem.de/news/e-golf-auf-tour-reichweitenangst-oder-wie-wir-lernten-lidl-zu-lieben-1712-131395.html


"Und lädt und lädt und lädt

Der E-Golf von Volkswagen gehört plötzlich zu den meistverkauften 
Elektroautos. Der Test von Golem.de zeigt jedoch, _dass die Anschaffung 
nur unter sehr speziellen Bedingungen sinnvoll ist_."
https://www.golem.de/news/e-golf-im-praxistest-und-laedt-und-laedt-und-laedt-1711-131196.html

"Der E-Golf kostet in der Grundaustattung knapp 36000 Euro und ist 
damit etwa doppelt so teuer der kleinste Golf mit Verbrennungsmotor.
... Erst nach einem rund zweistündigen Ladestopp hatten wir genug Strom 
für die Rückfahrt.
...
An einer konventionellen Haushaltssteckdose dauert das Laden sehr lange. 
Für die 60 Prozent in Kyritz veranschlagt das Auto über elf Stunden. 
Einen nur noch etwas mehr als zehn Prozent vollen Akku mit dem 
Typ-2-Stecker und 22 Kilowatt zu laden, dauert über vier Stunden. 
Praktikabel sind nur Schnellladesäulen, die Laden mit Gleichstrom bei 50 
Kilowatt ermöglichen. Damit ist ein fast leerer Akku in einer knappen 
Stunde wieder voll.

Für längere Strecken bedarf es einer guten Planung und Geduld. Alle 200 
km eine Zwangspause von einer guten Stunde einzulegen, dürfte auf der 
Fahrt in den Urlaub nerven. Und das gilt nur dann, wenn auch eine 
Schnellladesäule zur Verfügung steht. Andernfalls wird der Stopp noch 
deutlich länger."


Das ist doch alles nur ein einziger großer Witz.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Snicklefritz schrieb:
> Wer braucht denn dieses High-Tech Zeugs wenn es auch mit solider und
> zeitgeprüfte Low-Tech funktioniert.
>
> Da betreibe ich meinen fahrbaren Untersatz schon besser mit einem
> Low-Tech Speicher wie diesen hier:
> ...
> Nachfüllen macht die Natur von alleine. Ist auch CO2 neutral und braucht
> keine Cloudanbindung und regelmäßige Software Upgrades. Die Sonne hilft
> mit der Treibstofferzeugung und Umwandlung.
Aber Vorsicht! Du hast da nicht mit dem Staat und der 
Schornsteinfegerinnung und den Feinstaub-Labormessungen und dem 
daraufhin zwangsweise angeordneten Feinstaubfiltereinbau gerechnet, 
sonst Stillegung! Warte nur ab, die lassen sich was einfallen. Wäre ja 
noch schöner.

Autor: Gerne auch (Gast)
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F. B. schrieb:
> Greta Thunberg gibt „Goldene Kamera“ zurück
>
> https://jungefreiheit.de/kultur/2019/greta-thunberg-gibt-goldene-kamera-zurueck/
Jetzt kann man es ja lüften, ist ja schon der 2. April: Spätestens an 
der "schwedischen Nachrichtenagentur Kötbullar-News" ist der Aprilscherz 
aufgelöst.

Autor: Automotive-Ingenieur (Gast)
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Das Ende von Deutschland als Industriemacht hat begonnen


https://www.welt.de/wirtschaft/article191212599/Kuenstliche-Intelligenz-Industrie-sieht-Deutschland-bereits-abgehaengt.html



Und plötzlich ist auswandern ein Ziel für mich. Gestern Abend habe ich 
mal aus Spaß "Saudi Aramco Jobs" gesucht. 6k-10k netto hört sich gut an 
und 0,10 Euro pro Liter Benzin natürlich auch.

Autor: xxx (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Wenn aber fürs Klima geschwänzt wird (und was anderes ist das nicht)
> kommt Klima-Greta und labert unterm Brandenburger Tor (unter dem
> nichtmal Obama, bevor er das große Amt innehatte, reden durfte) und die
> ganz große Politik bejubelt und beklatscht es.

Abwarten, die wird bestimmt auch noch heilig gesprochen :-)

Autor: Hüter ohne Schafe (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Das ist doch alles nur ein einziger großer Witz

Das wird bald von CDU und SPD forciert auf den Bürger zukommen. Wer 
daheim nicht laden kann, ist mit der neuen grünen Individualmobilität 
screwed und muss auf miese Öffentliche ausweichen und/oder Fuß/Rad.
Aber wie es so aussieht, haben wir bis 2025 eh 500k Arbeitsplätze 
weniger und 2050 sind wir dann unserem Endwunsch, ein 
klimagretelfreundlicher Entwicklungsstaat zu sein, sehr nahe. Da 
brauchts kaum noch Mobilität, wenn sich dann noch die massive 
Überbevölkerung durch Knappheit in der BRD wieder eingeregelt hat, kann 
man wieder so leben wie Anfang des 20. Jahrhunderts.

Autor: KKK - Klima Kohle und Konsum (Gast)
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Verstehe die Aufregung um das Klima in diesem Faden nicht.

Einfach auf unsere Bundesregierung, hier das Bundesumweltministerium, 
hoffen.

Also ich schlafe wie ein Murmeltier und mache mir nicht so viele 
Gedanken wie ihr.

Autor: Rudolf (Gast)
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F. B. schrieb:
> Während China derzeit jährlich 150 Milliarden Euro in die Forschung und
> Entwicklung von künstlicher Intelligenz investiert, ist man in
> Deutschland schon stolz darauf, dafür ganze drei Milliarden Euro
> bereitzustellen – nicht jährlich, sondern bis 2025.

Um es mit deinen eigenen Worten zu sagen

F. B. schrieb:
> Jetzt betrügen sie auch schon bei den Zahlen.


Die Investitionenen der deutschen Privatwirtschaft sind um ein 
Vielfaches höher. Du vergleichst nur die Staaten.

Autor: Rudolf (Gast)
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Außerdem hat China eine Schuldenquote von 270-300%.

"Daher hat der IWF wiederholt vor der Schuldensause in China gewarnt, 
nicht nur bei den Unternehmen. Laut den Berechnungen der Experten sind 
die Verbindlichkeiten von Staat, privaten Haushalten und Unternehmen 
außerhalb des Finanzsektors Ende 2017 auf den Rekord von 282 Prozent der 
Wirtschaftsleistung gestiegen – Ende 2008 lag die Quote noch bei 158 
Prozent. "
https://www.n-tv.de/wirtschaft/China-hat-ein-Schuldenproblem-article20410412.html

Es ist die Frage wie Nachhaltig das Wachstums China ist. Es ist nicht 
alles Gold was glänzt...

Autor: Rudolf (Gast)
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Ja

Autor: BWLer (Gast)
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Rudolf schrieb:
> Außerdem hat China eine Schuldenquote von 270-300%.
>
> "Daher hat der IWF wiederholt vor der Schuldensause in China gewarnt,
> nicht nur bei den Unternehmen. Laut den Berechnungen der Experten sind
> die Verbindlichkeiten von Staat, privaten Haushalten und Unternehmen
> außerhalb des Finanzsektors Ende 2017 auf den Rekord von 282 Prozent der
> Wirtschaftsleistung gestiegen – Ende 2008 lag die Quote noch bei 158
> Prozent. "
> 
https://www.n-tv.de/wirtschaft/China-hat-ein-Schuldenproblem-article20410412.html
>
> Es ist die Frage wie Nachhaltig das Wachstums China ist. Es ist nicht
> alles Gold was glänzt...

Sieh es mal so:

- Wenn das Wachstum nachhaltig ist, sind wir am Arsch, da China 
gnadenlos an uns vorbeizieht
- Wenn das Wachstum nicht nachhaltig ist, sind am Arsch, da wir von 
China im Export extrem abhängig sind

Autor: Hüter ohne Schafe (Gast)
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Überbordende Staatsschulden einer Großmacht sind nur für den Gläubiger 
ein Problem. Der einzige, der in der Riesenscheiße sitzt, ist der 
Michel. Nur Papierwerte, zerrüttete Infrastruktur, besitzlose Michels 
und ne Pisa-Regierung, die nach NoBorders, NoAutomotive jetzt der 
ohnehin maroden Stromversorgung ebenfalls den Rest gibt. Wir bekommen 
die Kerze beidseitig angesteckt und ein starker globaler 
Wirtschaftsabschwung könnte da noch ordentlich Treibstoff hinzugeben. 
Aber vielleicht braucht der Michel einfach mal Zustände wie in 
Griechenland oder gar wie im nahen Osten, dass er aus seiner Naivität 
und Lethargie endlich mal aufwacht und Konsequenzen zieht. Wohlstand aus 
vergangenen Tagen über längere Zeit macht wohl dekadent und grenzdebil, 
anders sind die Wahlergebnisse und die Qualität der Politiker aus den 
Altparteien nicht erklärbar.

Autor: Realistischer (Gast)
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Rudolf schrieb:
> Außerdem hat China eine Schuldenquote von 270-300%.

Japan und die USA sind da nicht so weit weg. Geld drucken ist nicht das 
Problem.

Die Seidenstraße, Afrika und hunderte Millionen auf dem Land, die gerne 
in die Stadt wollen, China hat noch viel Wachstumspotential.

Ich glaube Deutschland ist das einzige Land, was die schwarze Null in 
Niedrigzins-Zeiten unbedingt halten will.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Fragt sich eben was eher platzt:

a) Die Leveraged Loans drüben:

"Die seit Jahren tiefen Zinsen haben zu einer hohen globalen 
Verschuldung beigetragen. In einigen Marktsektoren gibt es längst 
spekulative Exzesse. Ein Verzicht auf eine geldpolitische Normalisierung 
schafft nur noch grössere Probleme in der Zukunft."
https://www.nzz.ch/finanzen/hohe-globale-verschuldung-ld.1437581

"Der Kollaps hat begonnen."
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/boersen-der-kollaps-hat-begonnen/23665928.html

"Banken haben bereits mit deutlichen Schritten reagiert. 
Klassischerweise halten die Institute solche Kredite nicht in ihren 
Büchern. Stattdessen verkaufen sie sie weiter, in der Regel an spezielle 
Fonds und sogenannte Collateralized Loan Obligations (CLOs), die 
riskante Kredite verbriefen."
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/leveraged-loans-der-appetit-auf-hochrisikokredite-laesst-nach/23810990.html

(Die CLOs sind die gleiche Soße in grün, durch die es 2008 geknallt 
hat.)

"Die hoch explosiven verpackten Kredite"
https://boerse.ard.de/anlagestrategie/regionen/die-hochexplosiven-verpackten-kredite100.html


b) Die Blase mit den Studienkrditen drüben:

"Die US-Studentenkredite umfassen heute eine Summe, die im selben 
Bereich liegt wie 2007 die Subprime-Kredite. Und auch da sieht es nicht 
gut aus. ... Denn die Studenten stehen vor einem großen Problem: Trotz 
Studium finden sie oftmals keine adäquate Stelle, weil die 
US-Volkswirtschaft seit rund 15 Jahren lahmt und durch die 
Subprime-Krise noch einen weiteren Dämpfer erlitt. Für viele Studenten 
heißt dies, dass sie nach ihrem Studium irgendwo 2-3 Jobs auf 
Mindestlohn-Basis machen müssen um irgendwie über ihre Runden zu kommen, 
ohne Aussicht auf einen baldigen guten Job, mit dem sie auch ihre 
Studienkredite bezahlen könnten. So sagen die Fed-Daten nämlich auch, 
dass mindestens 25 Prozent der College-Abgänger keine höheren Gehälter 
erhalten als jene, die nur die High School machten."
https://www.contra-magazin.com/2017/03/usa-wann-platzt-die-studentenkredite-blase/

(Klingt das nicht ähnlich wie bei uns?)


c) Von der Autokreditblase drüben liest man kaum noch was, schien aber 
vor 2 Jahren noch aktuell zu sein.


d) Die deutsche Immobilienblase:

Schon 2016 sagte es die BIZ

"Nach Berechnungen von Volkswirten der Bank für Internationalen 
Zahlungsausgleich liegt das Niveau der Immobilienpreise in Deutschland 
mehr als 10 Prozent über dem Langfristigen Durchschnitt - ein 
Warnsignal, das regelmäßig vor Finanzkrisen zu beobachten sei."
https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article157592657/Experten-warnen-vor-Boom-am-Haeusermarkt.html

"Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich und die Bundesbank 
sprechen von „Preisübertreibungen“... In 52 Landkreisen sei die 
Blasengefahr bereits „hoch“ bis „eher hoch“. Zuletzt mahnte auch die 
Commerzbank: „Der Immobilienboom in Deutschland nimmt immer mehr Züge 
einer Blase an, da sich die Häuserpreise mehr und mehr von den 
Fundamentalfaktoren abkoppeln.“
Denn die Preise für Wohnimmobilien stiegen zuletzt viel stärker als die 
Einkommen. Das ist der entscheidende Unterschied zum Boom Ende der 80er 
Jahre: Damals kletterten die Hauspreise auch, aber Inflation und 
Gehälter taten es ebenfalls. Jetzt steigen vor allem die 
Immobilienpreise. Deswegen müssen Käufer in den sieben Superstädten 
schon sehr aufpassen, keine absurden Beträge für Betoninvestments zu 
zahlen ..."
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/deutsche-investieren-massiv-in-immobilien-14408727.html


Und noch 2014 hat der Spiegel sich verstiegen:

"Immobilienblasen sind dann gefährlich, wenn sie durch Kredite 
finanziert werden. Genau das passierte in den USA im vergangenen 
Jahrzehnt - und genau das passiert bei uns derzeit nicht. ... In 
Deutschland wachsen die Kredite gerade mal um ein Prozent. Von einem 
Kreditboom ist nichts zu spüren. Jeder Hauseigentümer muss mindestens 20 
Prozent an Eigenkapital hinterlegen. Selbst wenn die Preise zu hoch 
wären und bald einbrechen würden, gäbe es keine Bankenkrise. Denn 
zunächst würde nur das Eigenkapital der Eigentümer dahinschmelzen."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/immobilienblase-in-deutschland-droht-keine-immobilienblase-a-976852.html


Warten wir's mal ab, denn in Australien knallt es gerade:

"... Denn das vermeintliche australische Erfolgsmodell ist ein 
Kartenhaus, das mangels Fundament in sich zusammenfallen droht. Es ist 
ein passendes Bild, schließlich beruht der australische Wirtschaftsboom 
doch auf einer der größten Immobilien-Blasen der Finanzgeschichte. ... 
Denn die Australier stellen nach der Schweiz die am höchsten 
verschuldeten Haushalte der Welt. Zwischen 1997 und 2016 hat sich die 
Verschuldungsrate der australischen Privathaushalte laut Daten der Bank 
für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) mehr als verdoppelt. Zuletzt 
belief sie sich auf über 120 Prozent des australischen BIP."
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/australien-immobilienblase-101.html



e) Oder einfach alles zusammen:

"Industriestaaten und Schwellenländer erleben eine grassierende 
Verschuldung. Jetzt offenbart ein Report der Bank für Internationalen 
Zahlungsausgleich die Verletzlichkeit der Weltwirtschaft. Ein echter 
Schock könne die Märkte erschüttern. ... Im Klartext heißt dies nichts 
anderes, als dass sich die Welt auf einer Rasierklinge bewegt und 
größere Fehler – ob wirtschaftliche oder politische – schmerzhafte 
Auswirkungen haben. ... Die Zahlen der BIZ haben es in sich. Die globale 
Verschuldung ist auf gut 170 Billionen Dollar in die Höhe geschnellt, 
das entspricht rund 217 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Die 
Verbindlichkeiten von privaten Haushalten, Unternehmen und Staaten sind 
seit der Finanzkrise noch mal kräftig gestiegen. ... Als 
Brandbeschleuniger sehen die BIZ-Analysten die neue Anlagewelt. 
Insbesondere der Aufstieg der passiven Indexfonds, der ETFs, könne zu 
Verwerfungen führen."
https://www.welt.de/finanzen/article178205580/BIZ-170-Billionen-Dollar-Buerde-macht-die-Welt-so-verletzlich.html


Je länger es dauert, desto heftiger die Folgen. Was tippt ihr?

Autor: Gerne auch (Gast)
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Schon mitbekommen?

"Dein Auto als Staats-Trojaner
In drei Jahren (also ab 2022) schreibt der oberste Sowjet in Brüssel die 
elektronische Vollverwanzung von Neuwagen vor. So wurde es am 
vergangenen Dienstag vom EU-Parlament  beschlossen."
https://www.achgut.com/artikel/der_sonntagsfahrer_dein_auto_als_staats_trojaner

Da kommen 30 neue Helferlein in die Kisten. Das umfaßt dann nicht nur 
vollautomatische Geschwindigkeitseingriffe, sondern auch die 
Dieselverbots-Totalüberwachung. Ganz real.

"Der gleiche Staat, der vorgibt, mit absurden Gesetzen wie der 
Datenschutzverordnung DSGVO die „Privatsphäre“ der Bürger zu schützen, 
ist selbst die größte Datenkrake überhaupt ... Was ist das eigentlich 
für ein negatives Menschenbild, das dieser Staat von seinem Bürger hat?"


Ein Irrsinn folgt dem anderen.


"Merkel zum Klimaschutz "Radikaler Wandel" bei Verkehr nötig
Treibhausgasemissionen ... sollen aber bis 2030 um 40 bis 42 Prozent 
gemindert werden. ... Bis Ende dieses Jahres sind gesetzliche Vorgaben 
geplant. ... Dass Schüler wöchentlich für den Klimaschutz demonstrieren, 
lobte die Kanzlerin in Berlin ausdrücklich . "Für mich als Politikerin 
ist diese Bewegung wichtig", sagte sie. Es sei richtig, "dass ihr uns 
Dampf macht". "
https://www.tagesschau.de/inland/merkel-klimaschutz-101.html

Steht dahinter überhaupt eine volkswirtschaftliche Strategie? Kann sowas 
gut für die eigene Industrie sein wenn die ganze Elektrifizierung ein 
einziger Rohrkrepierer ist? Ist das nicht viel eher der Startschuß zur 
Deindustrialisierung? Das können doch die (Auto-)Industriegiganten nicht 
ernsthaft mitmachen, oder übersehe ich da etwas?


Und noch treffend zur Bewertung der armen Klima-Gretel, die ja 
bekannterweise von ihren eigenen Eltern und einer PR-Agentur als Cashcow 
auserkoren wurde:

"Was der N$D*P in den Zwanzigern die Arbeitslosigkeit, das soll dem 
atheistischen Sozialismus der Klimaschutz werden. Was den einen der 
Führer, ist manchen heute Greta. Eine Lichtgestalt, Hoffnungsträgerin, 
Wegweiserin in eine bessere Zeit. Der Unterschied zu H*tler – und das 
macht es noch gefährlicher: Der Führertyp Greta ist leichter 
austauschbar, man kann ein anders Gesicht an die Spitze der Kampagne 
stellen, wenn die eigenen Strategen es für notwendig halten ...
Dieses arme junge Geschöpf namens Greta Thunberg – der ich den Glauben 
an das Gute und Schöne und Richtige nicht abzusprechen wage – wird in 
diesen Tagen von den Feinden der Demokratie missbraucht, um diese am 
Ende des Weges triumphieren zu lassen.
https://philosophia-perennis.com/2019/04/02/greta-thunberg-die-buechse-der-pandora-ist-geoeffnet/

Autor: Hüter ohne Schafe (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Steht dahinter überhaupt eine volkswirtschaftliche Strategie? Kann sowas
> gut für die eigene Industrie sein wenn die ganze Elektrifizierung ein
> einziger Rohrkrepierer ist?
> Das können doch die (Auto-)Industriegiganten nicht
> ernsthaft mitmachen, oder übersehe ich da etwas?

Die Industrie, also die Konzerne, sind vaterlandslose Opportunisten ohne 
Moral, die nehmen immer den Weg des geringsten Widerstandes und hauen 
bei Sackgassen ab.
Der Rest von der mittelständischen Industrie ist wie der deutsche 
Michelquerschnitt halt, Duckmäuser und rückgratloser Untertan.

>Ist das nicht viel eher der Startschuß zur
> Deindustrialisierung?

Es ist der Startschuss wie im Artikel genannt für das Ende des stabilen 
Gemeinwesens, der Beginn von Anarchie, Chaos, Diktatur.

Hat der Deutsche wieder gut gemacht. Hat ja noch ca. 20 Jahre, dann 
könnte er zum 100. jährigen Jubiläum wieder Europa in den Abgrund 
stürzen.

Autor: Realistischer (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Die US-Studentenkredite umfassen heute eine Summe, die im selben Bereich
> liegt wie 2007 die Subprime-Kredite.

Das Problem der Subprime-Kredite für die EU war, dass sie gebündelt mit 
AAA Rating als besonders sichere Investition angeboten wurden und bei 
Immobilien das ohnehin jeder glaubt. Da haben die Banken der Welt 
zugeschlagen. US-Studienkredite hingegen treffen zunächst nur US-Banken. 
Und da der US-Dollar noch die Weltwährung ist, drucken sie einfach noch 
fleißiger Dollar.

Auch die Immobilienpreise in DE sind nicht das Problem. Das Problem wird 
erst erkennbar, wenn die Banken den Leitzins stärker anheben.

Schwarzmalerei halte ich jedoch für Quatsch. Wie oft stand die 
Wirtschaft schon Abgrund? Das ist ein Sinus. Klar geht es irgendwann 
runter, aber dann auch wieder rauf. Deshalb muss man das Risikio streuen 
und schauen was die Zukunft bringt.

Autor: Le X. (lex_91)
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Realistischer schrieb:
> Schwarzmalerei halte ich jedoch für Quatsch. Wie oft stand die
> Wirtschaft schon Abgrund? Das ist ein Sinus. Klar geht es irgendwann
> runter, aber dann auch wieder rauf. Deshalb muss man das Risikio streuen
> und schauen was die Zukunft bringt.

Genau das.

Ich seh das so:
Wenn ich mit einem breit diversifizierten Depot dauerhaft (>10 Jahre) im 
Minus bin dann ist mein kleinste Problem dass ich auf Verlusten sitzen 
bleibe.
In so einem Szenario ist nämlich die Versorgung und die öffentliche 
Ordnung schon lange im Arsch. Da wird ums nackte Überleben gekämpft. 
Sparbücher und Wertpapiere interessieren da schon lange nicht mehr.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Le X. schrieb:
> Wenn ich mit einem breit diversifizierten Depot dauerhaft (>10 Jahre) im
> Minus bin dann ist mein kleinste Problem dass ich auf Verlusten sitzen
> bleibe.
> In so einem Szenario ist nämlich die Versorgung und die öffentliche
> Ordnung schon lange im Arsch. Da wird ums nackte Überleben gekämpft.
> Sparbücher und Wertpapiere interessieren da schon lange nicht mehr.

Falsch. Schau dir den Kursverlauf des japanischen Nikkei-Index an. Der 
ist schon seit 30 Jahren im  Minus.

Autor: Le X. (lex_91)
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F. B. schrieb:
> Schau dir den Kursverlauf des japanischen Nikkei-Index an.

Was hast du an "breit diversifiziert" nicht verstanden?

Autor: Ingenieur (Gast)
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Le X. schrieb:
> F. B. schrieb:
> Schau dir den Kursverlauf des japanischen Nikkei-Index an.
>
> Was hast du an "breit diversifiziert" nicht verstanden?

Bitte verwende bei F.B. keine Fremd- oder Fachwörter, das überfordert 
bereits seinen Intellekt.

Autor: F. B. (finanzberater)
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In Japan ist die Versorgung und die öffentliche Ordnung offensichtlich 
nicht am Arsch und es wird nicht ums nackte Überleben gekämpft, obwohl 
der Nikkei-Index seit 30 Jahren im Minus ist.

Autor: Le X. (lex_91)
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F. B. schrieb:
> In Japan ist die Versorgung und die öffentliche Ordnung
> offensichtlich
> nicht am Arsch und es wird nicht ums nackte Überleben gekämpft, obwohl
> der Nikkei-Index seit 30 Jahren im Minus ist.

Und du denkst wenn nicht nur Japan sondern die ganze Weltwirtschaft mal 
30 Jahre lang stagniert oder gar schrumpft dann geht auch noch alles so 
schön gemütlich zu?
Muss ich wirklich ausgerechnet dir erklären dass "Wachstum" 
grundsätzlich notwendig ist da sonst unser System nicht funktionieren 
kann?

Autor: Firmensanierung durch Rausschmiss (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Das ist doch alles nur ein einziger großer Witz.

Auf Heise war neulich auch Erlebnisbericht eines eAutofahrers.
Da passt die App oder Ladesäule nicht zum Provider so dass man nicht 
laden konnte und ähnliches Chaos.

Kauft alle fleissig eAutos, die Industrie freut sich auf euch bezahlende 
Betatester.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Firmensanierung durch Rausschmiss schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Das ist doch alles nur ein einziger großer Witz.
>
> Auf Heise war neulich auch Erlebnisbericht eines eAutofahrers.
> Da passt die App oder Ladesäule nicht zum Provider so dass man nicht
> laden konnte und ähnliches Chaos.

Ja die Heise Tests sind alle mehr als ernüchternd.

Aber natürlich agiert die E-Auto Fraktion hier haargenau wie 
Apple-Jünger: Die Tester hatten allesamt keine Ahnung. "You did it 
wrong" wie Steve Jobs gesagt hätte (Friede seiner Asche).

Warum man bei E-Ladesäulen nicht einfach per EC oder Kreditkarte zahlen 
kann wie an jedem Tankautomat, das konnte bisher noch niemand 
beantworten.

Autor: Firmensanierung durch Rausschmiss (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Ja die Heise Tests sind alle mehr als ernüchternd.
Nein das war ein Forenkommentar.
Der war beim Arzt oder fuhr jemanden hin, da dachte er sich er könne 
sein eAuto um die Ecke laden weil dort die nächjste Ladesäule war. Also 
hin das Ding angeklemmt per App muss man sich an der Ladesäule anmelden 
oder so ähnlich, Ladeanzeige zeigt "wird nicht geladen". Also Support 
angerufen, sind sie bei Provider X (iirc O2)? Ja, ja also da geht das 
mit dem Freischalten nicht, das lädt aber trotzdem auch wenn es was 
anderes anzeigt, real wurde aber nicht geladen, iirc. Finde den 
Kommentar nicht mehr meinem Browserverlauf.

Ähnliche Berichte gibt es auch von anderen Fahrern aus der realen 
Praxis: Drei Ladesäulen, keine funktioniert. Bei manchen Ladesäulen darf 
man nur x Minuten laden was zum Volladen nicht reicht,... da gibts die 
abenteuerlichsten Geschichten.
FAZIT: ES FUNKTIONIERT NICHT UND MACHT NUR ÄRGER, ALLTAGSTAUGLICHKEIT=0.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Firmensanierung durch Rausschmiss schrieb:
> Ähnliche Berichte gibt es auch von anderen Fahrern aus der realen
> Praxis: Drei Ladesäulen, keine funktioniert. Bei manchen Ladesäulen darf
> man nur x Minuten laden was zum Volladen nicht reicht,... da gibts die
> abenteuerlichsten Geschichten.
> FAZIT: ES FUNKTIONIERT NICHT UND MACHT NUR ÄRGER, ALLTAGSTAUGLICHKEIT=0.

Dazu kam, bei den Berichten die ich gelesen habe, dass meist nicht mit 
vollem Strom geladen wurde weil der Akku zu warm war. Da wird bei vielen 
E-Autos dann ganz heftig gedrosselt. Man ist ja schließlich vorher auch 
gefahren. Wie kann man da erwarten dann mit warmem Akku direkt voll zu 
laden? Is ja logisch, nech? Also mir fällt dazu nichts mehr ein.

E-Auto als Drittwagen mit Garage und Wallbox ist ein schönes Spielzeug. 
Nehm ich gerne. So bin ich gerne progressiv, grün und hip.
Aber alles andere ist nicht Praxistauglich und natürlich auch nicht 
wirtschaftlich. Und das obwohl Fahrstrom noch nicht mal extra besteuert 
ist. Das kommt alles erst noch.

Autor: Hüter ohne Schafe (Gast)
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E-Auto ist nix für Deutschland, weder Private, außer Tesla, und erst 
recht nicht der Staat werden in mittelbarer Zeit ne funktionierende 
Infrastruktur auf die Beine stellen können. Der deutsche Staat braucht 
alleine für 500m Sanierung Fahrbahn 1 Jahr. Bald noch regelmäßige, 
spontane Stromausfälle, Stromrationen für Industrieparks, die 
Schildbürger streuen fleißig Sand ins eh schon marode Getriebe. Die 
Frage ist nur, Dummheit oder Absicht?

Autor: Realistischer (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Dazu kam, bei den Berichten die ich gelesen habe, dass meist nicht mit
> vollem Strom geladen wurde weil der Akku zu warm war. Da wird bei vielen
> E-Autos dann ganz heftig gedrosselt.

Nicht bei Audi. Vorsprung durch Technik:

https://support.fastned.nl/hc/de/articles/115015420127-175-kW-Schnelllader

Autor: Bumbum Becker (Gast)
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Ich denke es werden weitere Stellen gestrichen, der Wirtschaftsboom ist 
vorbei.


"Führende Wirtschaftsforscher sehen dagegen ein Ende des Aufschwungs der 
gesamten Wirtschaft in Deutschland. Wie die Forscher am Donnerstag 
mitteilte, erwarten sie nur noch eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts 
um 0,8 Prozent. Im Herbst hatten sie noch mit einer Zunahme um 1,9 
Prozent gerechnet. Wegen politischer Risiken hätten sich die 
weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter eingetrübt."

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/industrie-verzeichnet-drastischen-rueckgang-der-neuauftraege-a-1261182.html

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Bumbum Becker schrieb:
> Ich denke es werden weitere Stellen gestrichen, der Wirtschaftsboom ist
> vorbei.
>
>
> "Führende Wirtschaftsforscher sehen dagegen ein Ende des Aufschwungs der
> gesamten Wirtschaft in Deutschland. Wie die Forscher am Donnerstag
> mitteilte, erwarten sie nur noch eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts
> um 0,8 Prozent. Im Herbst hatten sie noch mit einer Zunahme um 1,9
> Prozent gerechnet. Wegen politischer Risiken hätten sich die
> weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter eingetrübt."

Damit wird auch der E-Auto Boom zurückgehen. Jemand der aufs Geld 
schauen muss kauft sich kein E-Auto.

Autor: Hüter ohne Schafe (Gast)
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Die Bestellungen gehen auch zurück, weil China durch fleißigen Zukauf, 
hauptsächlich deutscher Firmen, immer autonomer wird. Selbst bei einem 
Wirtschaftsaufschwung wird man nicht mehr das alte Niveau erreichen und 
zyklenweise und disruptiv immer weiter abrutschen. Aber das ist halt die 
Ernte jahrzehntelanger unfähiger und korrupter Bundeswirtschaftspolitik. 
Aber davor wurde schon seit Ewigkeiten gewarnt, genauso wie man die 
Afrikaner vor den Folgen ihrer exponentialen Karnickelei gewarnt hat. 
Gebracht hat es nix, der Deutsche sowie der Afrikaner wollen mit dem 
Kopf durch die Wand.

Autor: Msd (Gast)
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F. B. schrieb:
> In Japan ist die Versorgung und die öffentliche Ordnung offensichtlich
> nicht am Arsch und es wird nicht ums nackte Überleben gekämpft, obwohl
> der Nikkei-Index seit 30 Jahren im Minus ist.

Einfach das Allzeithoch nehmen und mit dem Ist-Stand vergleichen. Das 
ist der Finanzprofi FB.

Du bist du selten doof... jungejungejunge.


Wer seit 10, 20 oder 30 Jahren in den Index investiert hätte, wäre jetzt 
im Plus.

Was ist mit Umrechnungskurs... Ist dem Fb alles egal.

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Autor: Msd (Gast)
> Datum: 04.04.2019 12:50

> Einfach das Allzeithoch nehmen und mit dem Ist-Stand vergleichen. Das
> ist der Finanzprofi FB.

> Du bist selten doof... jungejungejunge.

Ha, Ha, Ha, Ha .........

Wahre Worte gelassen ausgesprochen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Msd schrieb:
> Du bist du selten doof... jungejungejunge.

LOL. Und dein Beitrag trieft vor Intelligenz.


> Wer seit 10, 20 oder 30 Jahren in den Index investiert hätte, wäre jetzt
> im Plus.

Falsch. Wer seit 30 Jahren in den Nikkei investiert, der ist in der 
Heimatwährung Yen auch bei Reinvestment der Dividenden im Minus.


> Was ist mit Umrechnungskurs... Ist dem Fb alles egal.

Welcher Umrechnungskurs? In Euro? In US Dollar? In Rubel?

Autor: F. B. (finanzberater)
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Hüter ohne Schafe schrieb:
> Die Bestellungen gehen auch zurück, weil China durch fleißigen Zukauf,
> hauptsächlich deutscher Firmen, immer autonomer wird.

Und weil die deutschen Lohnstückkosten im Vergleich zum Ausland stärker 
steigen. Hatte ich ja bereits vor Monaten prognostiziert, dass sich die 
IGMler deswegen nicht lange über ihre Gehaltserhöhung werden freuen 
können.

Autor: Le X. (lex_91)
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F. B. schrieb:
> dass sich die IGMler deswegen nicht lange über ihre Gehaltserhöhung
> werden freuen können.

Neid schlägt irgendwann auf den Magen.

Autor: Hüter ohne Schafe (Gast)
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F. B. schrieb:
> Hüter ohne Schafe schrieb:
>> Die Bestellungen gehen auch zurück, weil China durch fleißigen Zukauf,
>> hauptsächlich deutscher Firmen, immer autonomer wird.
>
> Und weil die deutschen Lohnstückkosten im Vergleich zum Ausland stärker
> steigen. Hatte ich ja bereits vor Monaten prognostiziert, dass sich die
> IGMler deswegen nicht lange über ihre Gehaltserhöhung werden freuen
> können.

Hier kann sich eigentlich keiner freuen, denn es kann in Deutschland 
schnell verdammt ungemütlich werden. Richtige Investitionen außer 
Ausverkauf sind für Geldgeber unattraktiv geworden, weil die 
Bundesregierung und der Volkswille wankelmütig sind und selbst bereit, 
(Wirtschafts)Kamikaze für hehre Ziele zu begehen.

Autor: Realistischer (Gast)
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F. B. schrieb:
> Und weil die deutschen Lohnstückkosten im Vergleich zum Ausland stärker
> steigen.

Stimmt nicht. Die chinesischen Lohnstückkosten steigen weit schneller. 
In so mancher chinesischen Ostküstenstadt sind die Kosten eines 
Arbeiters schon bei 800 EUR. Weit höher als in Osteuropa. Darum sourcen 
sie an die Nachbarn wie Vietnam aus.
Ein durchschnittlicher deutscher Arbeitnehmer generiert mehr Output. In 
China sieht alles immer sehr schnell aus, aber viele sehen nicht wie 
viel Manpower dahinter steht. Pro Kopf sieht die Rechnung ganz anders 
aus.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Le X. schrieb:
> F. B. schrieb:
> dass sich die IGMler deswegen nicht lange über ihre Gehaltserhöhung
> werden freuen können.
>
> Neid schlägt irgendwann auf den Magen.

Also ich freue mich schon lange über meine Gehaltserhöhungen, 
mittlerweile schon 10 Jahre. Ich finde, dass durch das hohe Gehalt meine 
Arbeit auch richtig wertgeschätzt wird, das habe ich mir im doppelten 
Wortsinn "verdient".

Autor: Entwickler (Gast)
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Malle ist schon gebucht, September gehts los, saufen, fressen und poppen 
bis die Feuerwehr kommt. Wegen der Krise und so gönnen wir uns diesjahr 
eine Extrportion von allen drei auch wenns hart wird. Das Leben ist kein 
Ponyhof.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Realistischer schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Und weil die deutschen Lohnstückkosten im Vergleich zum Ausland stärker
>> steigen.
>
> Stimmt nicht. Die chinesischen Lohnstückkosten steigen weit schneller.
Mag sein, insgesamt aber immer noch sehr weit unter D-Höhe. Die haben 
aber auch nicht nur ihre Hochpreisstandorte.
> In so mancher chinesischen Ostküstenstadt sind die Kosten eines
> Arbeiters schon bei 800 EUR.
Verglichen zu D kann sich der Arbeiter aber dort viel mehr leisten. Dem 
fressen die Abgaben nicht wei über die Hälfte seines Lohnes weg. 
Lebensmittel (auch Alkohol), Verbrauchsgüter, KFZ heimischer Marken, 
medizinische Versorgung und auch Mieten sind billig, vergleichsweise 
auch in Boomregionen dort.

> Weit höher als in Osteuropa.
Wiederum ein Argument gegen Standort D, der mitunter die 
Hauptfinanzlasten und diverse Bürgschaften in der EU trägt.
> Darum sourcen sie an die Nachbarn wie Vietnam aus.
Das srimmt, aber auch weil die Chin. mittlerweile viele dort investiert 
habende und dort arbeitende Ausländer mit Nachdruck 
hinauskomplimentieren. Wollen diese in Asien bleiben gehen sie eben 
dorthin und nehmen gleich den Preisvorteil mit.
> Ein durchschnittlicher deutscher Arbeitnehmer generiert mehr Output.
Na und? Für einen D-Arbeiter bekommst du dort mindestens drei bis vier. 
Wie hoch ist der Output dann?
> China sieht alles immer sehr schnell aus, aber viele sehen nicht wie
> viel Manpower dahinter steht. Pro Kopf sieht die Rechnung ganz anders
> aus.
Viele sehen nicht, daß die die Manpower einfach haben. Und zwar im 
X-fachen mehr als hier für viele vorstellbar. Das ist genau so verbohrt 
wie manche immernoch denken, daß die alle nur dumme Bauersleut wären. 
Weltfremd im wahrsten Sinne. Ich habe schon mehrfach angebracht, daß 
deren Bildungssystem schon länger Spitze ist. Verkehrswege sind neuer 
und immer weiter ausgebaut, Bauzusagen für Fabrikgebäude 
unkomplizierter, Lieferantenketten kürzer, der heimische Absatzmarkt mit 
gut verdienenden Arbeitern riesig. Alles Vorteile für Investoren.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Bumbum Becker schrieb:
> Ich denke es werden weitere Stellen gestrichen, der Wirtschaftsboom ist
> vorbei.
> ...
> Prozent gerechnet. Wegen politischer Risiken hätten sich die
> weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter eingetrübt."
>
> 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/industrie-verzeichnet-drastischen-rueckgang-der-neuauftraege-a-1261182.html
Und hier zeigt sich auch das Gift der dt. Exportabhängigkeit. Wenn es 
irgendwo auf der Welt raschelt hat das gleich direkten Einfluß auf die 
dt. Wirtschaft. Mit dem ganzen Rattenschwanz, der noch daran hängt. Man 
hat sich ja auch aus eigenem Großmut das Geschäft mit den Russen 
versaut. Das ist jetzt die Quittung. Die politischen Risiken, von denen 
im Artikel die Rede ist, sind nun auch in D unübersehbar was Diesel, 
Klima, Energiewende, Gender und den ganzen Sülz betrifft. "Wankelmütig" 
ist das richtige Wort, wie 'Hüter ohne Schafe' schon treffend bemerkt 
hat.

Autor: Manfred (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Dem fressen die Abgaben nicht wei über die Hälfte seines Lohnes weg.
> Lebensmittel (auch Alkohol),

Und von dem restlichen Nettobetrag bedient sich der Staat heftigst 
weiter. Ich lese gerade an anderer Stelle etwas über die Biersteuer.

Der Kasten (10 Liter) Paderborner Pils *) kostet im Sonderangebot 5,99€. 
Darin enthalten sind 19% MWSt., also netto 5,03€. In diesen 5 Euro 
stecken aber schon rund 1 Euro Biersteuer, macht also 4 Euro für den 
Hersteller oder 50% Aufschlag.

Die 4 Euro bekommt Warsteiner natürlich nicht, denn das Zeug wird per 
LKW zu meinem Markt gefahren, der Mineralölsteuer und LKW-Maut zahlt. 
Für den Fahrer des LKWs fallen neben seinem Mindestlohn noch 
Arbeitgeber-Sozialversicherungsanteile an.

Was ist los, wieviele Cent vom Endpreis bewegen sich tatsächlich noch in 
der produzierenden Wirtschaft? Zahle ich sechs Euro für eine Ware, die 
in der Herstellung bestenfalls 1,50 kosten darf?

*) https://www.warsteiner-gruppe.de/marken/paderborner/

Autor: Realistischer (Gast)
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Manfred schrieb:
> Was ist los, wieviele Cent vom Endpreis bewegen sich tatsächlich noch in
> der produzierenden Wirtschaft? Zahle ich sechs Euro für eine Ware, die
> in der Herstellung bestenfalls 1,50 kosten darf?

Keiner zwingt dich das volle Rundum-Sorglos-Paket zu bezahlen und 
inanspruch zu nehmen. Du kannst auch in Osteuropa alle Behörden 
schmieren um zu deinem Recht zu kommen. Das rechnen die wenigsten mit 
ein, wenn sie Länder mit niedrigeren Steuersätzen vergleichen.

Es hat schon seinen Grund, warum hier alles so organisiert ist und warum 
die Wirtschaft so gut rennt.

Gerne auch schrieb:
> Verglichen zu D kann sich der Arbeiter aber dort viel mehr leisten. Dem
> fressen die Abgaben nicht wei über die Hälfte seines Lohnes weg.
> Lebensmittel (auch Alkohol), Verbrauchsgüter, KFZ heimischer Marken,
> medizinische Versorgung und auch Mieten sind billig, vergleichsweise
> auch in Boomregionen dort.

Warst du schon mal dort? Milch, Schokolade, Gebäck und Wein ist dort 
mindestens doppelt so teuer. Bier, Wasser, Obst und Fleisch kostet etwa 
so viel wie hier. Die Kfz Versicherung laut den Kollegen auch etwa wie 
in Deutschland, nur mit weniger Leistungen. Benzinkosten 80% des 
deutschen Preises. Eine Fahrt über die Autobahn in die nächstgrößere 
Stadt kostet ca. 10€ Maut eine Richtung. Ein Audi A4 geht bei 35.000 EUR 
los. Miete umgerechnet 400 EUR kalt.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Die US-Studentenkredite umfassen heute eine Summe, die im selben Bereich
>> liegt wie 2007 die Subprime-Kredite.
>
> Das Problem der Subprime-Kredite für die EU war, dass sie gebündelt mit
> AAA Rating als besonders sichere Investition angeboten wurden und bei
> Immobilien das ohnehin jeder glaubt. Da haben die Banken der Welt
> zugeschlagen.
Da hat also die eine Mafiabandie die anderen Mafiabanden ausgetrickst. 
Wäre ja an der Zeit, es denen nun bald heimzuzah...
> US-Studienkredite hingegen treffen zunächst nur US-Banken.
Das würde ich so vorschnell alles nicht behaupten. Die damaligen CDOs 
waren mehrfach verpackt. Es gab CDOs auf CDOs auf CDOs. Am Ende wußte 
niemand, was drinsteckt, aber AAA geratet. Kann man sich schon nach den 
Kompetenzen der Leute fragen. Naja, C4sino eben. Und bei dem 
vollautomatischen Handel auch noch viel schöner. Meinst du, heute ist 
das anders? Wenns nicht die Studienkredite sind, dann eben die 
Firmenkredite oder sonstwas. Die Banken spielen munter weiter.

> Auch die Immobilienpreise in DE sind nicht das Problem.
Doch, auch. Sie indizieren den Krach im Voraus.
> Das Problem wird
> erst erkennbar, wenn die Banken den Leitzins stärker anheben.
Nicht zu vergessen z.B. den Preistreiber Nr. 1: Den Staat. Vielerorts 
wurde erstmal die Grunderwerbsteuer hochgezogen, teils auf 10%. Gut, das 
liegt noch vor dem Kauf. Bald auch die Grundsteuer, die dann auch direkt 
auf die Mieten umgelegt wird. Ständig neue Phantasiegebühren und 
Abgaben: Rauchmelder mit Wartungsvertrag, Feistaubfilter mit 
Schornsteifegervertrag in Feuerstellen, Abwasser-, Straßen- und 
Wege-Ausbausatzungen, Kehrgebühren, Gewässerreinhaltungssatzungen mit 
Zwangsabgabe usw. usf. weil Staat, Land und Kommunen nicht mehr wissen, 
woher das Geld für u.a. die Neubürger zu nehmen ist. Kommt demnächst die 
Flaute, kann so mancher seine Raten neben Auto- und Mediamarktkredit 
nicht mehr bedienen. Die Banken stehen dann schnell mit den Ausfällen 
und die Leute ohne Dach da. Kann wieder eine Kettenreaktion werden. Da 
muß der Zins nichtmal angehoben werden.

> Klar geht es irgendwann
> runter, aber dann auch wieder rauf. Deshalb muss man das Risikio streuen
> und schauen was die Zukunft bringt.

Deshalb:
> Glauben kannst du in der Kirche.
Genau. Es gibt zum Glück einen liebenden Gott, der alles in der Hand 
hält. Wohl demjenigen, der Ihn mit Herz und Verstand erkennen durfte und 
sich nicht fürchten muß vor dem, was da kommen mag.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Verglichen zu D kann sich der Arbeiter aber dort viel mehr leisten. Dem
>> fressen die Abgaben nicht wei über die Hälfte seines Lohnes weg.
>> Lebensmittel (auch Alkohol), Verbrauchsgüter, KFZ heimischer Marken,
>> medizinische Versorgung und auch Mieten sind billig,() vergleichsweise
>> auch in Boomregionen dort.
>
> Warst du schon mal dort? Milch, Schokolade, Gebäck und Wein ist dort
> mindestens doppelt so teuer.
Nehme ich dir nicht ab, sind auch nicht unbedingt Grundmittel und nicht 
unbedingt heimische Dinge, die du anführst. Ob die einheimische Weine 
haben weiß ich nicht, gehe aber von Importware aus, also teurer. Milch 
möglicherweise, aber nur das deutsche Baby-Milchpulver wegen dem 
damaligen Skandal. Der Schwarzmarkt blüht. Auch für dt. Schokolade. 
Hatte ich andernorts schon beschrieben. Pulle Hochprozentiger um 5-6$. 
Keine Marke, aber burnt :)

> Bier, Wasser, Obst und Fleisch kostet etwa
> so viel wie hier.
Nehme ich dir auch nicht ab. Die sind mit die größten Bierbrauer 
weltweit. Tsingtao z.B., haben sie von den Deutschen zu Koloniezeiten 
gelernt und beibehalten. Die mögen Bier und Alkohol und vertragen das 
auch in Massen. Hohe Preise stehen dem entgegen. So viele Freßbuden, 
Straßenküchen und Gemüsehändler wie dort haste noch nie gesehen. Wie 
sollten die überleben mit Preisen wie bei uns hier? Unmöglich. Die sind 
auch immer noch Agrarland und z.B. weltweit größter Tomatenproduzent, da 
kann selbst Spanien und Italien eipacken. Dein Ketchup kommt von da. Mit 
ziemlicher Sicherheit. Wie sollen da so hohe Preise zustandekommen?
Beziehst du das jetzt absolut auf das dt. oder relativ auf deren 
Einkommen?

> Die Kfz Versicherung laut den Kollegen auch etwa wie
> in Deutschland, nur mit weniger Leistungen.
Möglich, denn die verlosen ja auch schon die Zulassungen in den 
Großstädten. Haste dann das Los gezogen darfste erstmal 15k$ o.ä. zahlen 
für die Zulassung und dann darfste dir ein Auto kaufen. Fährste das zu 
Schrott geht alles von vorne los. Kein Scherz! Es gibt auch 
Kennzeichen-Kidnapping: Jemand klaut dir das Nummernschild und du darfst 
paar 100$ Lösegeld zahlen, um nicht nochmal den Zirkus mitzumachen. 
Aber: In den Metropolen und Ballungsräumen ist der öff. Nahverkehr 
unschlagbar. Zwischen den Städten der (Zug-)Fernverkehr. [Peking hat sei 
letzter Woche den bald größten Flughafen der Welt, der tatsächlich in 
Betrieb gegangen ist (BER? ;-D ) Ein Drehkreuz für Binnenreisende 
(sofern sie das durch social scoring noch dürfen).] Da brauchst und 
willst du gar kein Auto. Dazu noch super billig. Dazu auch noch 
massenweise billigste Mietfahrräder und e-Scooter. Glaube mir, das ist 
hier unmöglich vergleichbar.
Der E-Auto-Boom dort ist einfach eine Notwendigkeit. Die haben ganz 
andere Probleme als wir uns vorstellen können. Aus Smog- und 
Chaosgründen wollen sie die Autos aus den gewaltig großen und dichtest 
bevölkerten Städten raus haben. Mancherorts sind Motorräder und Roller 
längst verboten und jetzt langsam die Autos. Das sind ganz andere 
Relationen als bei uns, wo es reine Dekadenz ist. Der reinste 
Kindergeburtstag gegen die Megastädte dort, wo sich schon kaum jemand an 
Verkehrsregeln hält. Rote Ampel? Gibts nicht.

> Benzinkosten 80% des
> deutschen Preises. Eine Fahrt über die Autobahn in die nächstgrößere
> Stadt kostet ca. 10€ Maut eine Richtung.
Nicht überall und auch nicht unbedingt mit jährlicher Steuer wie bei 
uns. Und: Deren Straßen sind meist neuer. Wie gesagt: Öff. Nah- und 
Fernverkehr ist die Wahl.

> Ein Audi A4 geht bei 35.000 EUR
Brauchste nicht wirklich. Import. Nur Reiche wollen und können das, wenn 
sie was auf sich halten. Nix für den Arbeiter der <=800$ bekommt. Ist 
wie hier die Amischleuder oder kleiner Rolls oder Bentley, wer sich das 
leisten kann. Billige kleine, sparsame und zuverlässige einheimische 
Neuwagen sind da um 5-6k$ zu haben. Wo geht der einheimische Up oder 1er 
oder Ka bei uns los?
> los. Miete umgerechnet 400 EUR kalt.
Je nach Größe und Lage. Für den von dir genannten Preis sollte schon was 
besseres und größeres drin sein. Unvergleichbar mit D.

Autor: Realistischer (Gast)
Datum:

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Gerne auch schrieb:
> Ob die einheimische Weine haben weiß ich nicht, gehe aber von Importware
> aus, also teurer. Milch möglicherweise, aber nur das deutsche
> Baby-Milchpulver wegen dem damaligen Skandal.

Die haben einheimische Weine mit Namen wie Great Dragon. Kriegst du in 
fast jeden kleinen 24h-Markt und in größeren Supermarkt. Die Quote an 
Weintrinkern ist zwar verglichen mit DE klein, aber absolut sind das 
mehr Leute als Deutschland Einwohner hat.

Milch kostet mindestens 1 EUR pro Liter. Geht auch schnell Richtung 2-3 
EUR. Ich rede nicht von Milchpulver.

Gerne auch schrieb:
> Tsingtao z.B., haben sie von den Deutschen zu Koloniezeiten gelernt und
> beibehalten.

Ein Tsingtao kostet im Supermarkt 0,80 EUR pro Flasche. In kleinen 
Nudelrestaurant um die Ecke 2€ und im richtigen Restaurant 3€, in einer 
durchschnittlichen Stadt. In Shanghai und Peking sogar 5€ für einen 
halben Liter. Dort kostet dann ein Franziskaner auch 10€ pro halben 
Liter.

Gerne auch schrieb:
> Wie sollten die überleben mit Preisen wie bei uns hier?

1. Die haben jahrelang teilweise sogar mit geliehenen Geld am 
Aktienmarkt teilgenommen. Aber der Aktienmarkt schlägt immer mehr aus 
seit paar Jahren.

2. Kann man in den meisten Firmenkantinen für umgerechnet 2 EUR pro 
Mahlzeit mehrfach essen kommen, also Frühstück, Mittag und Abendessen, 
teilweise sogar Mitternachtssnacks.

3. Selbst kochen und teilen. Und dort geben viele das komplette Gehalt 
aus. Immer noch besser als früher.

Die illegalen Fresswagen auf der Straße nehmen auch nicht viel, 
teilweise schmeckt es auch sehr gut, aber hygienisch ist anders.

Gerne auch schrieb:
> In den Metropolen und Ballungsräumen ist der öff. Nahverkehr
> unschlagbar. Zwischen den Städten der (Zug-)Fernverkehr. [Peking hat sei
> letzter Woche den bald größten Flughafen der Welt, der tatsächlich in
> Betrieb gegangen ist (BER? ;-D ) Ein Drehkreuz für Binnenreisende
> (sofern sie das durch social scoring noch dürfen).] Da brauchst und
> willst du gar kein Auto.

Das ist in Shanghai und Peking richtig. Die mittelgroßen Städte wie 
Ningbo, Hangzhou, Qingdao usw bauen ihre Ubahnen gerade noch. Da gibt es 
meist erst 1-3 Linien, die nur einen Teil der Stadt abdecken.
Meine Kollegen wollten jedenfalls alle unbedingt Autos. Mit einem Gehalt 
von 1000 EUR haben sich viele einen VW, Audi oder Mercedes geleistet. 
Diese 5000 EUR Zweisitzer sind zwar besser als ein Elektroroller, aber 
sie wollen mehrheitlich genau wie wir Statussymbole. Teilweise erschien 
es mir, dass da drüben noch wichtiger ist.

Gerne auch schrieb:
> Nicht überall und auch nicht unbedingt mit jährlicher Steuer wie bei
> uns. Und: Deren Straßen sind meist neuer.

In jedem Ballungsraum habe ich die Maut gezahlt.
Die Straßen sind dort neuer, aber oft trotzdem uneben. Wenn du in 
Frankfurt landest und auf die Autobahn fährst, spürst du den Unterschied 
mit geschlossenen Augen. Viel besser bei uns.

Gerne auch schrieb:
> Brauchste nicht wirklich. Import. Nur Reiche wollen und können das, wenn
> sie was auf sich halten. Nix für den Arbeiter der <=800$ bekommt.

Warum verbreitest du falsche Informationen? Du siehst dort auf den 
Straßen viele deutsche Automarken mit einem ähnlich hohen Marktanteil 
wie in Deutschland. Die meisten Volumenmodelle wie der A4 oder A6 werden 
schon lange vor Ort in China produziert. Auch als Long-Version. Nur 
Kleinserien oder Luxusschlitten wie die S-Klasse oder Porsche kommen aus 
Deutschland importiert.

Gerne auch schrieb:
> Je nach Größe und Lage. Für den von dir genannten Preis sollte schon was
> besseres und größeres drin sein.

Schau online nach Wohnungen in Qingdao, Hangzhou oder Ningbo. Das ist 
nicht Shanghai und trotzdem kriegst du für 400€ nicht viel mehr als 
ungefähr 50-80 qm in einem Hochhaus mit 25-40 Etagen. Dafür gibt es auch 
in Wolfsburg oder deutschen Kleinstädten eine vergleichbare Mietwohnung.

Ich war oft drüben, teilweise auch länger. Darum kenne ich die Preise, 
weiß auch was einheimische zahlen. Bei Bedarf kann ich dir nächstes Mal 
auch die Speisekarte im Restauraut oder Wohnungsanzeigen 
abfotografieren.

Autor: Realistischer (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Die haben einheimische Weine mit Namen wie Great Dragon. Kriegst du in
> fast jeden kleinen 24h-Markt und in größeren Supermarkt.

5-8 EUR pro Pulle. Ein importierter deutscher, italienischer oder 
französischer Wein liegt geht meist bei ungefähr 10 EUR pro Flasche los. 
Ein guter eher 15-20 EUR. Den kriegen wir in DE für 5 EUR.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Ingenieur schrieb:
> Also ich freue mich schon lange über meine Gehaltserhöhungen,
> mittlerweile schon 10 Jahre. Ich finde, dass durch das hohe Gehalt meine
> Arbeit auch richtig wertgeschätzt wird, das habe ich mir im doppelten
> Wortsinn "verdient".

Das liegt daran, weil durch die Agenda 2010 die deutschen 
Lohnstückkosten relativ zum EU-Ausland gesenkt wurden, während die 
Südländer durch Gehaltserhöhungen ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit 
verloren haben. Dieser Vorteil (allerdings nur für die Exportindustrie 
und ihre Angestellten) wird aber schon seit einiger Zeit verfuttert. Es 
ist sogar das Ziel, die deutschen Lohnstückkosten relativ zum Ausland zu 
erhöhen und Deutschland weniger wettbewerbsfähig zu machen, um die 
deutschen Handelsbilanzüberschüsse abzubauen.

DEUTSCHLANDS WETTBEWERBSFÄHIGKEIT ERODIERT: Lohnstückkosten im 
internationalen Vergleich

https://www.iwkoeln.de/studien/iw-trends/beitrag/christoph-schroeder-lohnstueckkosten-im-internationalen-vergleich-257781.html

Autor: F. B. (finanzberater)
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Autor: F. B. (finanzberater)
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Deutschland ist beim Thema KI weltweit dramatisch abgeschlagen. "Den 
Traum vom Weltmarktführer", wie ihn Kanzlerin Merkel ausgerufen hat, 
"können wir vergessen", sagt VDE-Chef Ansgar Hinz im Interview.

"Deutschland ist bei zentralen Zukunftsthemen längst abgehängt."

https://www.focus.de/digital/dldaily/energie-wirtschaft-aeussert-skepsis-vde-chef-merkel-streut-falsche-hoffnungen-er-erklaert-wo-deutschland-wirklich-weltspitze-ist_id_10552500.html

Er spricht von Luftschlössern. In Luftschlössern leben ja auch einige 
Forenteilnehmer.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Le X. schrieb:
> Neid schlägt irgendwann auf den Magen.

Die Zeiten des Neids sind lange vorbei. Bei meinen Gewinnen gibt es 
keinen Grund mehr, auf ein IGM-Gehalt neidisch zu sein.

Autor: Axel Zocker (Gast)
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F. B. schrieb:
> Jetzt wird es teuer. Kartellverdacht gegen deutsche Autobauer
> bestätigt.
>
> 
https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/eu-kommission-bmw-daimler-und-vw-haben-illegale-absprachen-getroffen/24186570.html

Hehe, das ärgert die Briten wenn diese dann nichts vom 
Milliardenschweren (Straf-)kuchen abbekommen werden: " Im äußersten Fall 
können hingegen bis zu 10 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes fällig 
werden."

Brexit war eben eine Scheiss-Idee!

Autor: Bumbum Boris (Gast)
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F. B. schrieb:
> Jetzt wird es teuer. Kartellverdacht gegen deutsche Autobauer bestätigt.
>
> 
https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/eu-kommission-bmw-daimler-und-vw-haben-illegale-absprachen-getroffen/24186570.html

Sehr gut, hoffentlich werden die Mafiosi hart bestrafft!

Autor: Ingenieur (Gast)
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F. B. schrieb:
> Le X. schrieb:
> Neid schlägt irgendwann auf den Magen.
>
> Die Zeiten des Neids sind lange vorbei. Bei meinen Gewinnen gibt es
> keinen Grund mehr, auf ein IGM-Gehalt neidisch zu sein.

Warum strotzen dann deine Beiträge hier im Forum nur so vor Neid und 
Missgunst?

Autor: Jo S. (Gast)
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... und Schadenfreude (im voraus)

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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F. B. schrieb:
> Le X. schrieb:
>> Neid schlägt irgendwann auf den Magen.
>
> Die Zeiten des Neids sind lange vorbei. Bei meinen Gewinnen gibt es
> keinen Grund mehr, auf ein IGM-Gehalt neidisch zu sein.

Ich denke. dieser spezielle Zug,in dem du hier noch jemanden von deinen 
Gewinnen überzeugen kannst, ist längst abgefahren. Niemand ist auf dich 
neidisch, niemand gibt auch nur einen Pfifferling auf deine angeblichen 
"Gewinne", niemand zittert bei IGM um seinen Arbeitsplatz. Sorry für 
diese schlechten Nachrichten.

: Bearbeitet durch User
Autor: F. B. (finanzberater)
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Bumbum Boris schrieb:
> Sehr gut, hoffentlich werden die Mafiosi hart bestrafft!

Ich befürchte, am Ende bezahlt es wieder der Steuerzahler.

Die EU-Kommission wirft deutschen Autobauern vor, sich gemeinsam auf 
eine schlechtere Abgasreinigung verständigt zu haben. Doch statt die 
Autobauer endlich in die Pflicht zu nehmen, will Finanzminister Olaf 
Scholz sie mit weiteren Milliardensubventionen belohnen.

https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/kartellvorwuerfe-gegen-bmw-daimler-und-vw-unser-autoland-ein-irrenhaus/24187576.html

Autor: F. B. (finanzberater)
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Ingenieur schrieb:
> Warum strotzen dann deine Beiträge hier im Forum nur so vor Neid und
> Missgunst?

Ist doch nur gerecht, wenn eure Konzerne und deren Mitarbeiter jetzt für 
eure durch Betrug erworbenen Gewinne und Boni zur Rechenschaft gezogen 
werdet. Hoffe ich jedenfalls.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Cyblord -. schrieb:
> niemand zittert bei IGM um seinen Arbeitsplatz

Da warten wir mal noch ein Weilchen.

Autor: Ingenieur (Gast)
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F. B. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
> niemand zittert bei IGM um seinen Arbeitsplatz
>
> Da warten wir mal noch ein Weilchen.

Ich mache mir keine Sorgen, im Gegenteil, ich sehe die Zukunft positiv.

Autor: Realistischer (Gast)
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F. B. schrieb:
> Ich befürchte, am Ende bezahlt es wieder der Steuerzahler.

Selbstverständlich.

Autor: HBich (Gast)
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Ich denke, dass war eine strategische Entscheidung der großen Drei, sich 
bei Umwelttechnologien im Automotive-Bereich zurückzuhalten.

Sie wollten noch Reserven für die Zukunft haben. Wer jetzt alles 
raushaut, hat keine Reserven mehr, wenn die niedrigen Emissionswerte 
Begehrlichkeiten bei der EU wecken, die Grenzwerte noch schneller so 
weit abzusenken, dass es von keinem Verbrenner mehr geschafft werden 
kann, außer einem 1 Liter Dreizylinder.
Und gerade die Oberklasse- und SUV-Sparte kann nicht unter Sechszylinder 
und 4 Liter ausgestattet werden.

Das verhält sich auch so bei TESLA aber, wenn sie schon gute Features in 
ihren Autos drin haben, aber nur gegen Aufpreis per Software 
freigeschaltet werden.

Es ging nicht um Kosten, Mauscheleien und die Zulieferer gemeinsam klein 
zu halten, sondern die Umweltfreunde auf Distanz halten.

Vermeintlich gute Emissionswerte werden ganz genau gemessen. VW hatte ja 
gerade in den USA den blütenweißen Clean-Diesel verkaufen wollen, gerade 
diese dick aufgetragene und außer Kontrolle geratene Propaganda hat in 
den USA Fragen aufgeworfen und zu einem kapitalen Milliarden-Schaden 
geführt.

Autor: Manfred (Gast)
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HBich schrieb:
> Ich denke, dass war eine strategische Entscheidung der großen Drei, sich
> bei Umwelttechnologien im Automotive-Bereich zurückzuhalten.
> Sie wollten noch Reserven für die Zukunft haben.

Streiche Umwelt. Zumindest bei VW ist es offensichtlich, dass sie 
jegliche Fortschritte so lange vermeiden, bis der Wettbewerb sie dazu 
zwingt.

Wenn sie denn unvermeidbar modernisieren müssen, stellen sie das in der 
Werbung als ganz große Innovation dar. Ein paar Jahre später stellt man 
dann fest, dass sie es schlecht oder unfähig umgesetzt haben.

Die Marketingleute bei VW sind die besten weltweit, schaffen es seit 
Jahren, die Kunde so geschickt zu verarschen, dass sie der Marke treu 
bleiben!

Autor: Drohne (Gast)
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F. B. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> niemand zittert bei IGM um seinen Arbeitsplatz
>
> Da warten wir mal noch ein Weilchen.

Stichwort "warten": Wie lange kriegst du eigentlich noch ALG?

Autor: Drohne (Gast)
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Inflation bei 1,4% und Arbeitslosenzahlen auf 10-Jahrestief:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/inflation-in-eurozone-sinkt-im-maerz-ueberraschend-auf-1-4-prozent-a-1260675.html

Relotius hat offenbar wieder einen Job!

Autor: Rudolf (Gast)
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Also irgendwo ist die Inflationsberechnung doch ein Witz. Die EZB hat 
seit Jahren 0%-Zinsen, und die Inflation steigt nicht über 2%. Energie, 
Mieten, Immobilien werden gefühlt unterdurchschnittlich einberechnet. 
Ansonsten könnte es wirtschaftlich auch schlechter aussehen.
...Und mMn ist der KI Mist überbewertet und ich würde es nicht 
ausschließen, dass es so enden könnte wie damals wie beim Platzen der 
Dotcom-Blase.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Rudolf schrieb:
> Energie, Mieten, Immobilien werden gefühlt unterdurchschnittlich
> einberechnet.

Du sagst es: gefühlt!
Ein Gefühl ist eben nicht objektiv, verlass dich da lieber auf 
Berechnungen. Meine Miete wurde zum Beispiel schon seit Jahren nicht 
erhöht, und Sprit war schon mal deutlich teurer.

Autor: Rudolf (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Rudolf schrieb:
>> Energie, Mieten, Immobilien werden gefühlt unterdurchschnittlich
>> einberechnet.
>
> Du sagst es: gefühlt!
> Ein Gefühl ist eben nicht objektiv, verlass dich da lieber auf
> Berechnungen. Meine Miete wurde zum Beispiel schon seit Jahren nicht
> erhöht, und Sprit war schon mal deutlich teurer.

Ja, im Grunde genommen erfährt jeder eine andere persönliche Inflation. 
Und die 1.4% ist der Durchschnitt über alle Bürger.

Autor: Manfred (Gast)
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Rudolf schrieb:
> Also irgendwo ist die Inflationsberechnung doch ein Witz.

Ingenieur schrieb:
> Du sagst es: gefühlt!
> Ein Gefühl ist eben nicht objektiv, verlass dich da lieber auf
> Berechnungen. Meine Miete wurde zum Beispiel schon seit Jahren nicht
> erhöht, und Sprit war schon mal deutlich teurer.

Die Inflationsberechnung ist kein Witz, sondern eine Statistiklüge.

Meine Miete wird nicht erhöht, da ich ein eigenes Haus habe. Die mit dem 
Haus verbundenen Zwangsabgaben steigen aber Jahr für Jahr an, ganz 
sicher über 2%.

Wenn ich auf Grundbedarfslebensmittel gucke, sehe ich bei Brot und 
Butter seit zwei Jahren fast eine Verdoppelung der Discounterpreise.

Heizöl war im Oktober 2018 fast auf dem Preishoch von 2012.

Angeblich gesunkene Preise für Telefon und Internet sind für viele 
mangels alternativer Anbieter nicht realisierbar.

Sprit war um 2008 und 2011/12 teurer als heute, im Mittel der letzten 15 
Jahre aber deutlich günstiger, heute rund 50% höher als 2003.

Traue keiner Statistik die Du nicht selbst erlogen hast

Autor: Erich Honecker (Gast)
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Leute.. es ist Freitag Abend... jetzt kommt mal alle wieder runter.

Schlaft euch aus am Wochenende und geht bei dem schönen Wetter mal in 
den Park oder Biergarten und gönnt euch mal was.

Autor: Drohne (Gast)
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Rudolf schrieb:
> Und die 1.4% ist der Durchschnitt über alle Bürger.

Nein, das ist ein Phantasiewert und hat nichts mit dem Durchschnitt der 
Bürger zu tun.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Rudolf schrieb:
> Ja, im Grunde genommen erfährt jeder eine andere persönliche Inflation.
> Und die 1.4% ist der Durchschnitt über alle Bürger.

Ja, genauso ist es. Bei mir ist sie wahrscheinlich sogar niedriger.

Autor: Rudolf (Gast)
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Es ist ein als durchschnittlich angenommener Warenkorb und hat somit 
wohl etwas mit dem Durchschnitt aller Bürger zu tun. Sechs setzen ;p 
Aber lohnt es sich ernsthaft über so etwas zu diskutieren?

Autor: Dreamer (Gast)
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Ich denke die Leute in Deutschland haben aktuell sehr gute Chancen für 
die nächsten Jahrzehnte das richtige zu machen.

Je mehr die Autoindustrie bröckelt, desto mehr Chancen gibt's für andere 
kleine Unternehmen - die nicht mit den traditionellen Unternehmen 
verbunden sind.

Ein paar wirklich ernstzunehmende Probleme habt ihr dennoch:
- den Staat mit seinen beschissenem Steuer und Abgabesystem, das zum 
Teil idiotische Rechtssystem nicht zu vergessen.
- eure Scheissdreck Politiker die zu nichts zu gebrauchen sind und sich 
nur selber bereichern

Aber selbst wenn diese Probleme gelöst werden, benötigt es immer noch 
Leute die zukunftsweisend denken... man müsste hier jemand aus einem 
mittleren Unternehmen finden der bereits fest im Sattel sitzt (was ich 
als nahezu unmöglich ansehe).
Einfacher wär's den mittleren Unternehmern die Entscheidungshoheit zu 
überlassen.

Ich sehe überhaupt keinen Vorteil unabhängigen Politikern 
Entscheidungsgewalt zu geben, da sie weder für den Wohlstand des Landes 
noch für irgendetwas anderes positives im Lande sorgen.
Im Grunde alles was ein Politiker in Deutschland angreift wird zu 
Scheisse.
Dort sitzen im Grunde Leute die in der Wirtschaft zu überhaupt nichts zu 
gebrauchen sind.
Und die Wirtschaft schafft nun mal den Wohlstand - nicht der Staat.
Die meisten Steuern zahlen nun auch mal die mittleren Unternehmen, sie 
halten das ganze Land über Wasser.

Als abgewanderter kleiner Unternehmer habe ich mehr Vertrauen in die 
mittleren Unternehmen als in Politiker.

Wenn man sich die Vergangenheit diverser Konzerne ansieht, die meisten 
haben damals zur NS Zeit von Zwangsarbeitern profitiert - es ist 
verdammt einfach ein Unternehmen mit Zwangsarbeitern aufzubauen, wenn 
man dann über'n Berg ist läuft's ohnehin wie von selber - und genau so 
sind gerade viele große Konzerne in Deutschland entstanden (man findet 
auch genug Informationen im Internet... da haben wir z.B VW - verweigert 
Entschädigung von ehemaligen Zwangsarbeitern, was ja meine These 
ziemlich unterschreibt).

Während gerade viele mittlere Betriebe sich durch dieses idiotische 
deutsche System kämpfen müssen und nur durch Leistung aufwachsen können.

Autor: Drohne (Gast)
Datum:

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Rudolf schrieb:
> Es ist ein als durchschnittlich angenommener Warenkorb und hat somit
> wohl etwas mit dem Durchschnitt aller Bürger zu tun.

Nein, dieser Warenkorb ist völlig fiktiv und wird so gestaltet, dass 
schöne Zahlen dabei rauskommen. Da werden mit hahnebüchnen Argumenten 
die Zahlen schöngerechnet, damit die Schafherde ruhig bleibt.

Autor: Drohne (Gast)
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Dreamer schrieb:
> die meisten
> haben damals zur NS Zeit von Zwangsarbeitern profitiert

Aber klar, doch! Wer damals Zicken gemacht hat, dem hat man den Laden 
weggenommen.

Autor: Le X. (lex_91)
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Drohne schrieb:
> Nein, dieser Warenkorb ist völlig fiktiv und wird so gestaltet, dass
> schöne Zahlen dabei rauskommen. Da werden mit hahnebüchnen Argumenten
> die Zahlen schöngerechnet, damit die Schafherde ruhig bleibt

Meine Warenkörbe sind seit Jahren mehr oder weniger gleich teuer.
Eher sogar günstiger, da ich mittlerweile besser weiß was ich brauche 
und was nicht.

Autor: Geek (Gast)
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Le X. schrieb:
> Meine Warenkörbe sind seit Jahren mehr oder weniger gleich teuer.
> Eher sogar günstiger, da ich mittlerweile besser weiß was ich brauche
> und was nicht.


Meine Warezkörbe sind seit Jahren mehr oder weniger umsonst. Eher sogar 
noch überflüssig, da ich mittlerweise weiß was ich saugen brauche und 
was nicht.

Autor: Hüter ohne Schafe (Gast)
Datum:

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Drohne schrieb:
> Rudolf schrieb:
> Und die 1.4% ist der Durchschnitt über alle Bürger.
>
> Nein, das ist ein Phantasiewert und hat nichts mit dem Durchschnitt der
> Bürger zu tun.

Drohne schrieb:
> Inflation bei 1,4% und Arbeitslosenzahlen auf 10-Jahrestief:
>
> 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/inflation-in-eurozone-sinkt-im-maerz-ueberraschend-auf-1-4-prozent-a-1260675.html
>
> Relotius hat offenbar wieder einen Job!

Immer lustig, dass der Spiegel bei Veröffentlichungen mit der Qualität 
von Goebbels-Endsieg-Meldungen, die Kommentarfunktion sperrt. Die wissen 
genau, wieviel Scheiße sie am Stecken haben.

Autor: Drohne (Gast)
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Hüter ohne Schafe schrieb:
> Immer lustig, dass der Spiegel bei Veröffentlichungen mit der Qualität
> von Goebbels-Endsieg-Meldungen, die Kommentarfunktion sperrt.

Ja, den Eindruck hatte ich auch. dass wir vermehrt Endsiegparolen zu 
hören bekommen.

Le X. schrieb:
> Meine Warenkörbe sind seit Jahren mehr oder weniger gleich teuer.

Noch so ein Finanzgenie!

Strom machst du auch selber?

Autor: Le X. (lex_91)
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Drohne schrieb:
> Strom machst du auch selber?

In absoluten Zahlen zahle ich sogar jedes Jahr weniger für Strom weil 
ich mittlerweile bewusster auf den Verbrauch achte.
Aber, unabhängig davon: Strom nimmt in meinen wiederkehrenden Kosten 
neben Wohnen, Lebenshaltung, KFZ etc. pp. einen relativ geringen Wert 
ein, etwa ein Zwanzigstel oder noch weniger.
Dementsprechend schlägt eine Strompreiserhöhung von ein paar Cent 
relativ wenig auf meinen "Gesamtwarenkorb" durch.

Das wird bei dir wahrscheinlich auch so sein, wenn du nicht grad 
zufällig elektrisch heizt.

Deswegen geb ich das mal gerne zurück:
Drohne schrieb:
> Noch so ein Finanzgenie!

Autor: Drohne (Gast)
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Le X. schrieb:
> In absoluten Zahlen zahle ich sogar jedes Jahr weniger für Strom weil
> ich mittlerweile bewusster auf den Verbrauch achte.

Wenn du deinen Konsum einschränkst um weniger Ausgaben zu haben und 
dadurch zu dem Schluss kommst, dass die Inflation ja doch nicht zu hoch 
ist: Gratulation! Du hast dich genau zu der Sorte Bücks..... erziehen 
lassen, das die Regierung braucht!

Autor: HBich (Gast)
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Drohne schrieb:
> Le X. schrieb:
>> In absoluten Zahlen zahle ich sogar jedes Jahr weniger für Strom weil
>> ich mittlerweile bewusster auf den Verbrauch achte.
>
> Wenn du deinen Konsum einschränkst um weniger Ausgaben zu haben und
> dadurch zu dem Schluss kommst, dass die Inflation ja doch nicht zu hoch
> ist: Gratulation! Du hast dich genau zu der Sorte Bücks..... erziehen
> lassen, das die Regierung braucht!


Das haben die Grünen schon 1998 propagiert mit 5 DM/l Spritkosten als 
Umweltsteuer.
Autofahren wäre aber nicht teurer geworden, wenn alle das 3l gefahren 
hätten.

Erstaunlich, wieso sie so lange nach mitregieren konnten seitdem und 
heute als 8%-Partei den politischen Zeitgeist vorgeben.

Offensichtlich gibt es in diesem Land eine Menge Leute, die unbedingt 
die alle anderen zwangsbekehren wollen und von ihren Sünden befreien.

Jesus-Komplex oder Greta-Komplex?

Autor: Le X. (lex_91)
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Drohne schrieb:
> Le X. schrieb:
> In absoluten Zahlen zahle ich sogar jedes Jahr weniger für Strom weil
> ich mittlerweile bewusster auf den Verbrauch achte.
>
> Wenn du deinen Konsum einschränkst um weniger Ausgaben zu haben und
> dadurch zu dem Schluss kommst, dass die Inflation ja doch nicht zu hoch
> ist: Gratulation! Du hast dich genau zu der Sorte Bücks..... erziehen
> lassen, das die Regierung braucht!

Schön dass du beim Zitieren das Wesentliche weggelassen hast um was zu 
stänkern zu finden. Unterste Schublade nenn ich das, pfui.

Le X. schrieb:
> In absoluten Zahlen zahle ich sogar jedes Jahr weniger für Strom weil
> ich mittlerweile bewusster auf den Verbrauch achte.
> Aber, unabhängig davon: Strom nimmt in meinen wiederkehrenden Kosten
> neben Wohnen, Lebenshaltung, KFZ etc. pp. einen relativ geringen Wert
> ein, etwa ein Zwanzigstel oder noch weniger.
> Dementsprechend schlägt eine Strompreiserhöhung von ein paar Cent
> relativ wenig auf meinen "Gesamtwarenkorb" durch.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Rudolf schrieb:
> Also irgendwo ist die Inflationsberechnung doch ein Witz. Die EZB hat
> seit Jahren 0%-Zinsen, und die Inflation steigt nicht über 2%. Energie,
> Mieten, Immobilien werden gefühlt unterdurchschnittlich einberechnet.
Wenn ich das richtig sehe geht hier die Gewichtung hervor, aber die 600 
konkreten Waren für die erhobenen 300.000 Preise habe ich (noch) nicht 
gefunden. Ist wohl ein Staatsgeheimnis.
https://www-genesis.destatis.de/genesis/online/logon?language=de&sequenz=tabellen&selectionname=61111-0007

> Ansonsten könnte es wirtschaftlich auch schlechter aussehen.
Kommt noch.

> ...Und mMn ist der KI Mist überbewertet und ich würde es nicht
> ausschließen, dass es so enden könnte wie damals wie beim Platzen der
> Dotcom-Blase.
Das wird es auch, aber erst wenn die Fördermilliarden abgerufen und in 
fremden Taschen verschwunden sind. Solange spielen sie noch 
Bullshit-Bingo.

Autor: Gerne auch (Gast)
Datum:

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Le X. schrieb:
> Drohne schrieb:
>> Nein, dieser Warenkorb ist völlig fiktiv und wird so gestaltet, dass
>> schöne Zahlen dabei rauskommen. Da werden mit hahnebüchnen Argumenten
>> die Zahlen schöngerechnet, damit die Schafherde ruhig bleibt

> Meine Warenkörbe sind seit Jahren mehr oder weniger gleich teuer.
> Eher sogar günstiger, da ich mittlerweile besser weiß was ich brauche
> und was nicht.
Singlehaushalt. Besserverdienend. Repräsentativ?

"Tendenziell gehe die Inflation zu Lasten der Ärmeren. Ausgewertet 
wurden Daten aus 25 EU-Staaten von 2001 bis 2015. In Deutschland 
verteuerten sich die Warenkörbe der unteren zehn Prozent in dem 
Untersuchungszeitraum um etwa 4,5 Prozent stärker als die Warenkörbe der 
oberen zehn Prozent."
https://www.n-tv.de/ratgeber/Das-sollte-man-ueber-die-Inflation-wissen-article20868118.html

Le X. schrieb:
> In absoluten Zahlen zahle ich sogar jedes Jahr weniger für Strom weil
> ich mittlerweile bewusster auf den Verbrauch achte.
Du als Single vielleicht, andere, v.a. Familien eher nicht:

"Durchschnittliche Stromrechnung eines 3-Personen-Haushaltes in 
Deutschland in den Jahren 1998 bis 2019 (in Euro pro Monat)"
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5670/umfrage/durchschnittliche-monatliche-stromrechnung-seit-1998/

"Seit dem Jahr 2000 haben sich die Strompreise für private Haushalte 
mehr als verdoppelt. Das liegt vorrangig an steigenden Steuern, Abgaben 
und Umlagen. Sie machen heute mehr als die Hälfte des Preises für 
Haushaltsstrom aus."
https://www.finanztip.de/stromvergleich/strompreis/
Nämlich konkret 64% nach deren Angaben. Preistreiber Nr. 1: Der Staat.

> Aber, unabhängig davon: Strom nimmt in meinen wiederkehrenden Kosten
> neben Wohnen, Lebenshaltung, KFZ etc. pp. einen relativ geringen Wert
> ein, etwa ein Zwanzigstel oder noch weniger.
Kann sein. Bei einem Drei- oder Vierpersonenhaushalt, wo Waschmaschine, 
Trockner und E-Herd oft laufen müssen macht das sicher mehr aus als im 
besserverdienenden Singlehaushalt.

"Index zur Entwicklung des Strompreises* für Haushalte in Deutschland in 
den Jahren 1998 bis 2019 (1998 = Index 100)"
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/234370/umfrage/entwicklung-der-haushaltsstrompreise-in-deutschland/
Ich sehe da eine Steigerung von 100% auf 177% in 21 Jahren.

"Höhe der EEG-Umlage für Haushaltsstromkunden in Deutschland in den 
Jahren 2003 bis 2019 (in Euro-Cent pro Kilowattstunde)"
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/152973/umfrage/eeg-umlage-entwicklung-der-strompreise-in-deutschland-seit-2000/

> Dementsprechend schlägt eine Strompreiserhöhung von ein paar Cent
> relativ wenig auf meinen "Gesamtwarenkorb" durch.
Der Vollständigkeit halber:
"Durchschnittlicher Preis für Dieselkraftstoff in Deutschland in den 
Jahren 1950 bis 2019 (Cent pro Liter)"
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/779/umfrage/durchschnittspreis-fuer-dieselkraftstoff-seit-dem-jahr-1950/

Autor: qwertz (Gast)
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Gerne auch schrieb auch viel statistische Verwirrungen:


Ja dass viele Leute nicht mit Geld umgehen können und alles raushauen 
wie blöde, ist statistisch bekannt und ein Fall von selber schuld. Wie 
kann bei denkenden Menschen der Stromverbrauch steigen wenn alle 
elektrischen Geräte sparsamer werden?

Autor: Gerne auch (Gast)
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qwertz schrieb:
> Gerne auch schrieb auch viel statistische Verwirrungen:
qwertz schrieb ziemlich dümmliches Zeug und bewies, nicht richtig lesen 
und vor allem nicht richtig interpretieren zu können.

> Ja dass viele Leute nicht mit Geld umgehen können und alles raushauen
> wie blöde, ist statistisch bekannt und ein Fall von selber schuld. Wie
> kann bei denkenden Menschen der Stromverbrauch steigen wenn alle
> elektrischen Geräte sparsamer werden?
Wer hat was von steigendem Verbrauch gesagt?

Wir merken uns:

Steigender Preis != Steigender Verbrauch

Erstmal schlafen gehen, dann nochmal lesen.

Autor: Le X. (lex_91)
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Gerne auch schrieb:
> Singlehaushalt. Besserverdienend.

Was reitest du eigentlich immer auf dem "besserverdienend" herum?
Die Inflation wird in Prozent gemessen, nicht in absoluten Zahlen. Da 
spielt es keine Rolle ob ich 30k€ heimbring oder 100k€. Das selbe gilt 
für den Singlehaushalt.

Was du wahrscheinlich meinst: Teuerungen tun Geringverdienern mehr weh 
da sie bei gleicher Inflationsrate verhältnismäßig stärker belastet 
werden als der Gutverdiener.
Da hast du natürlich Recht. Das war aber ein Themawechsel.

: Bearbeitet durch User
Autor: Realistischer (Gast)
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"Gemessen an einem deutlich längeren Zeitraum fällt die Bilanz des Euros 
noch deutlich positiver aus. Dann zeigt die durchschnittliche 
Inflationrate einen deutlichen Rückgang seit der Euroeinführung an. So 
betrug die Inflation in den 40 Jahren vor dem Euro im Durchschnitt 2,9 
%. Seit 2002 ist die Teuerungsrate hingegen auf durchschnittlich 1,5 % 
gefallen."

Autor: Drohne (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Seit 2002 ist die Teuerungsrate hingegen auf durchschnittlich 1,5 %
> gefallen."

Aber klar doch!

Wie kommt man auf so traumhafte Zahlen?

Was ist denn billiger geworden?

Nur ein Beispiel, was das Lügen straft Mietpreise:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/berlin-welche-folgen-die-enteignung-der-deutsche-wohnen-haette-a-1261142.html

Das dürften etwa 4% seit 2005 sein.

Strom ist seit 2001 auch um 4%+ gestiegen.

Und btw. "Der Spiegel" kostete vor der Euroeinführung 5DM und heute sind 
es 5,10€, das sind SIMSALABIM: 4% pro Jahr.

Also müssen manche Dinge ja geradezu negative Preissteigerung erfahren 
haben und das mit hohem Anteil. Was soll das also sein, wenn es nicht 
gerade gewisse lebensnotwendige Aktien sind?

Autor: Realistischer (Gast)
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Drohne schrieb:
> Was ist denn billiger geworden?

Beispielsweise sind Mobilfunk, Internet, Fernseher, Computer, 
Mobiltelefone und Solaranlagen heutzutage deutlich billiger als vor 15 
oder 20 Jahren, obwohl man viel mehr für den Preis bekommt.

Die Wahrnehmung der Menschen liegt aber bei Heizkosten und Stromkosten. 
Letztere steigen hauptsächlich wegen dem Kernkraft- und Kohleausstieg 
und der daraus resultierenden Umlage. Das wird aber nicht ewig so 
weitergehen. EnBW baut gerade einen Solarpark ohne Fördergelder.

Beim Wocheneinkauf konnte ich jedoch nicht feststellen, dass die 
Lebensmittelpreise deutlich stärker als meine jährliche Gehaltsanpassung 
gewachsen sind.

Autor: abcd (Gast)
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Realistischer schrieb:
> "Gemessen an einem deutlich längeren Zeitraum fällt die Bilanz des Euros
> noch deutlich positiver aus. Dann zeigt die durchschnittliche
> Inflationrate einen deutlichen Rückgang seit der Euroeinführung an. So
> betrug die Inflation in den 40 Jahren vor dem Euro im Durchschnitt 2,9
> %. Seit 2002 ist die Teuerungsrate hingegen auf durchschnittlich 1,5 %
> gefallen."

vor weniger als 10 Jahren hat das Stück Emmentaler 400g ca. 1,69EUR 
gekostet. Tomaten aus Spanien haben sich stark verteuert, usw.

Drohne schrieb:
> Was soll das also sein, wenn es nicht
> gerade gewisse lebensnotwendige Aktien sind?


Notebooks mit guten Displays haben sich wenig verbilligt. Man hat die 
Qualität reduziert und argumentiert, es sei das gleiche Produkt oder 
sogar besser aufgrund höherer Prozessorleistung.
Man argumentiert, dass die Geräte jetzt leistungsfähiger sind und 
deshalb gehen sie als Inflation-reduzierend ein.

Ähnlich ist es bei den PKW im Vergleich zu den Modellen aus den 90er 
Jahren. Von den veränderten Reparatur-Möglichkeiten und -Kosten nicht zu 
reden.

Gerne auch schrieb:
> "Seit dem Jahr 2000 haben sich die Strompreise für private Haushalte
> mehr als verdoppelt. Das liegt vorrangig an steigenden Steuern, Abgaben
> und Umlagen. Sie machen heute mehr als die Hälfte des Preises für
> Haushaltsstrom aus."
> https://www.finanztip.de/stromvergleich/strompreis/
> Nämlich konkret 64% nach deren Angaben. Preistreiber Nr. 1: Der Staat.

Das ist schön gerechnet und kaum der Rede wert, dass man sich überhaupt 
noch damit befasst. Die Frage, die Du Dir stellen solltest, lautet: Wie 
viel Prozent vom kwh-Preis sind Treibstoffkosten!

Antwort: Weniger als 5%, Tendenz fallend. Nicht Cent, Prozent.

Das Arugment die fossilen Ressourcen knapp werden und die 
Treibstoffkosten werden zu teuer, war und ist Wahnsinn. Längst ist die 
Rede davon, den Strom-Hausanschluss zur Pflicht zu machen. Warum wohl?

Realistischer schrieb:
> Letztere steigen hauptsächlich wegen dem Kernkraft- und Kohleausstieg
> und der daraus resultierenden Umlage. Das wird aber nicht ewig so
> weitergehen.

Ach nein? Vorzugseinspeisung, Netzausbau, usw werden nicht weiter gehen?

> EnBW baut gerade einen Solarpark ohne Fördergelder.

Na und? Davon wird der Strompreis auch nicht niedriger. Siehe aktueller, 
prozentualer Anteil der Treibstoffkosten.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Was soll immer diese Rechthaberei? Ist doch völlig egal, ob Strom im 
Monat 10 oder 20 € mehr kostet. Das geht doch im Grundrauschen unter.

Autor: Hüter ohne Schafe (Gast)
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Autor: Gerne auch (Gast)
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Le X. schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Singlehaushalt. Besserverdienend.
>
> Was reitest du eigentlich immer auf dem "besserverdienend" herum?
> Die Inflation wird in Prozent gemessen, nicht in absoluten Zahlen. Da
Sowohl Warenkorb als auch konkrete Berechnungsmethode sind aber nicht 
direkt ersichtlich. Das sit sowas wie Scoring: Alle nutzen es, keiner 
weiß wie es zustandekommt und Bertelsmann-Arvato macht die 
Datengrundlage und Algorithmis zum Firmengehemnis und kommt selbst vor 
dem Staat damit durch.

> ...
> Was du wahrscheinlich meinst: Teuerungen tun Geringverdienern mehr weh
> da sie bei gleicher Inflationsrate verhältnismäßig stärker belastet
> werden als der Gutverdiener.
Genau das war gemeint. Strom z.B. macht sich bei dir nur wenig 
bemerkbar, bei anderen aber durchaus kräftiger.

> Da hast du natürlich Recht. Das war aber ein Themawechsel.
Nö, warum? Unsere Wirtschaft und ihr zwangsläufiges Wachstum hängt 
direkt am Konsum. Wird überall lang und breit erklärt. Naja, jedenfalls 
wäre das besser für die dt. Wirtschaft, allerdings gibt es die forcierte 
Schieflage mit dem Export, was sich nun bald wieder nachhaltig bemerkbar 
macht.
Was dem Geringverdiener vom Staat und an Grundversorgung (Lebensmittel, 
Strom, Wasser, usw.) aus der Tasche gezogen wird ist dem Konsum stark 
abträglich. Der Besserverdiener kann von Biobutter auf 
Supermarkt-Hausmarke umschwenken und mal zeitweise auf Gimmicks 
verzichten, die Grundkosten sind aber etwa gleich dem Geringverdiener. 
Dadurch kann letzterer sich erst in Lichtjahren ein z.B. schickes neues 
Elektroauto leisten, sofern er das überhaupt noch will. Die dt. 
Wirtschaft und Staat drücken aber schon lange und gerne die Löhne und 
Gehälter mit ihren Instrumenten (Zeit-/Leiharbeit, Mindestlohn, auländ. 
Sub-Sub-Unternehmen) oder schieben die Leute gleich in die soziale 
Dauerabhängigkeit. Soziales Sorglospaket hin oder her: Ein 
Sozialhilfeempfänger oder Aufstocker fehlt der Wirtschaft am Konsum. Und 
das sind mind. 4-5 Mill. Menschen in D.

Realistischer schrieb:
> Drohne schrieb:
>> Was ist denn billiger geworden?
>
> Beispielsweise sind Mobilfunk, Internet, Fernseher, Computer,
> Mobiltelefone und Solaranlagen heutzutage deutlich billiger als vor 15
> oder 20 Jahren, obwohl man viel mehr für den Preis bekommt.
Die Technik wird alles nicht in D hergestellt. Solar habe ich ja auch 
schon beschrieben. Callcenter der Provider fast alle im Ausland, Service 
kaputt.

> Die Wahrnehmung der Menschen liegt aber bei Heizkosten und Stromkosten.
> Letztere steigen hauptsächlich wegen dem Kernkraft- und Kohleausstieg
> und der daraus resultierenden Umlage. Das wird aber nicht ewig so
> weitergehen. EnBW baut gerade einen Solarpark ohne Fördergelder.
Ahh, ja.

Ist zwar mit Vorsicht zu genießen, weil INSM, aber dennoch:

"Energiewende kostet die Bürger 520.000.000.000 Euro – erstmal
... Nach den Berechnungen des Instituts hat die Energiewende zwischen 
2000 und 2015 bereits rund 150 Milliarden Euro gekostet. „In den Jahren 
2000 bis 2025 müssen geschätzt rund 520 Milliarden Euro (nominal, 
einschließlich der Netzausbaukosten) für die Energiewende im Bereich der 
Stromerzeugung aufgewendet werden.“ ... „Eine vierköpfige Familie zahlt 
somit direkt und indirekt über 25.000 Euro für die Energiewende.“ Das 
Gros der Kosten ist dabei noch nicht angefallen, „sondern kommt erst auf 
die Verbraucher zu“, so Haucap: „In den kommenden zehn Jahren werden 
dies 18.000 Euro für eine vierköpfige Familie sein.“ "
https://www.welt.de/wirtschaft/article158668152/Energiewende-kostet-die-Buerger-520-000-000-000-Euro-erstmal.html

Toll.

Autor: abcd (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Was soll immer diese Rechthaberei? Ist doch völlig egal, ob Strom im
> Monat 10 oder 20 € mehr kostet. Das geht doch im Grundrauschen unter.

Das liegt an Deinem Lebensstil und schön für Dich, dass Du so gut 
verdienst.

Wir könnten im Moment auch 10Cent/kwh haben, wenn man Entscheidungen 
anders treffen würde.

Die Kosten von Energie sind massgeblich in der gesamten Volkswirtschaft.


VW hat folgende Vorstellungen:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/vw-will-kostenloses-stromtanken-fuer-geringverdiener-16095976.html

So egal, ist dann der Strompreis nicht, wenn die Elektro-Befürworter 
schon so kommen.

Autor: Drohne (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Beispielsweise sind Mobilfunk, Internet, Fernseher, Computer,
> Mobiltelefone und Solaranlagen heutzutage deutlich billiger als vor 15
> oder 20 Jahren, obwohl man viel mehr für den Preis bekommt.

Mach doch mal eine Beispielrechung, damit wir was zu lachen haben! :D

1* Internet, 1* Handy und 1 * Computer bitte!

Autor: Le X. (lex_91)
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Gerne auch schrieb:
>> Da hast du natürlich Recht. Das war aber ein Themawechsel.
> Nö, warum?

Als ich mich hier eingeklinkt habe wurde angezweifelt dass die Inflation 
lediglich 1.x% sei.
Daraufhin hab ich mich gemeldet da ich der Meinung bin dass 1.x% für den 
Gesamtwarenkorb durchaus realistisch sind (auch für einen Haushalt der 2 
mal öfter wäscht als ich).

Dass Geringverdiener von 1.x% in absoluten Werten stärker betroffen 
sind, ja, natürlich, geb ich dir recht. Das Stand für mich auch nie zur 
Debatte.

Aber jetzt sind wir endgültig in der Metadiskussion. Ich bin raus.

Autor: Nickless (Gast)
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Inflation ist ein interessantes Thema, aber als Zahl viel zu 
eindimensional, als Wahrnehmung nur geeignet, wenn man die 
Wirtschaftsmodelle betrachtet, die mal vor mehr als hundert Jahren 
ersonnen worden sind.


Was wir heute haben ist eine Situation, die damals nicht vorherrschte. 
Das deutlichste Zeichen davon ist die prekären Beschäftigungen, 
Minijobs, Abgehängte, Migration, BGE, aufufernde Sozialleistungen auf 
der einen Seite.
Auf der anderen Seite gibt es Konzentrationen und Verdrängungen in der 
Ökonomie, besonders in der Digitalen. Für die Finanzwirtschaft sind es 
besonders profitable Zeiten.


Für mich ist es ganz klar, dass es eine Spaltung und weitere 
Unterspaltungen der Menschheit gibt.
Die einen werden für den Fortschritt und Wertschöpfung nicht mehr 
gebraucht und sind einfach nur da und werden nur wegen ihrer Existenz 
mitversorgt. Sie sind für die globale Digitalwirtschaft als Masse 
interessant und verwertbar, ebenso für die Medien- und Sozialindustrie.

Auf der anderen Seite gibt es die besonders Leistungsfähigen, die in den 
USA und China an modernster Technologie forschen und diese zur 
marktreife entwickeln.
Bei den amerikanischen Topkonzernen arbeiten überwiegend nur Ostasiaten, 
Inder und viele aus dem arabischen Raum.
D.h. auch die Trump-Wähler gehören eigentlich zum abgehängten Prekariat.


Zwischen diesen Gruppen gibt es solche, die ihre Nische in der nicht 
physischen "Arbeit" gefunden haben und sogar ohne richtiges Gehalt 
glücklich sind wie Mediendesigner, Sozialingenieure, 
Start-up-in-Serie-Gründer, Grüne, Klimaaktivisten, Identitätspolitiker, 
rechte und linke Trolle, Netzaktivisten, Flüchtlingsräte, NGOs, mafiöse 
Familienclans, Youtuber, Sozialarbeiter, Berufsdemonstranten 
(Gelbwesten, Brexiteers) etc. pp.


D.h. im gesamten haben wir gar keine richtige klassische Wirtschaft 
mehr, weil die Menschen in den westlichen Wirtschaften und auch 
zunehmend in Japan zu echter physischer Arbeit nicht mehr bereit sind 
und diese nicht mehr viel wert ist aufgrund des enormen industriellen 
Potentials und Produktionskapazitäten Chinas.

Aber auch die Bereitschaft zum Risiko und Leistung in den Führungsetagen 
ist nicht mehr gegeben.
Es wird der Weg mit dem geringsten Widerstand zur Rendite gesucht, Erben 
wollen erst gar nicht die Firmen weiterführen, sondern aus ihrer 
Geldanlage sich dem Hedonismus hingeben.


Langfristig werden auf Europa und insbesondere Deutschland viel größere 
Probleme als nur Inflation und Schulden zukommen, es wird eine Region 
wie Nordafrika oder der arabische Raum werden, wo die Bevölkerungen nur 
noch mit Hedonismus, Ideologie, Extremismus, Klintelpolitik, Tribalismus 
und Clanstrukturen beschäftigt sein werden.


Es ist ganz klar, dass dann die Großmächte diesen einst führenden 
Kontinent als ihr Hinterhof betrachten werden, auf dem sie nach Belieben 
ihre Stellverterkriege führen werden.


Großbritannien weiß immer noch ganz genau, was passieren wird und wie 
sie sich zu verhalten haben.
Wenn sie erstmal außerhalb der EU sind, wird GB wieder Erzbritisch 
werden und damit wieder eine überlegene Großmacht.

Autor: Realistischer (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Energiewende kostet die Bürger 520.000.000.000 Euro

Kohle und Atomenergie sind nicht weniger stark subventioniert.

Der Vorteil der erneuerbaren Energien ist, dass wenn es mal steht die 
Folgekosten deutlich niedriger sind. Atomenergie kostet wegen der 
ungelösten Endlagerung hingegen für alle Zeiten viel Geld.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Nickless schrieb:
> Wenn sie erstmal außerhalb der EU sind, wird GB wieder Erzbritisch
> werden und damit wieder eine überlegene Großmacht.

Entschuldigung, aber jetzt wird es wirklich lächerlich. Die Briten 
schaffen sich doch erfolgreich selbst ab.

Autor: Wissender (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Nickless schrieb:
>> Wenn sie erstmal außerhalb der EU sind, wird GB wieder Erzbritisch
>> werden und damit wieder eine überlegene Großmacht.
>
> Entschuldigung, aber jetzt wird es wirklich lächerlich. Die Briten
> schaffen sich doch erfolgreich selbst ab.

Wenn die Briten erstmal dieses Bürokratiemonstsr namens EU abgeschafft 
haben werden sie endlich durchstarten.

Autor: Realistischer (Gast)
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Nickless schrieb:
> Langfristig werden

Niemand weiß was langfristig sein wird. Zu viele unbekannte Faktoren. 
Wer von sich etwas anderes behauptet und denkt er könnte über Jahrzehnte 
dauernde Entwicklungen vorhersagen, der sollte schnell zum Arzt gehen 
und sich vergissern, ob da nicht irgendwo ein Tumor auf das Hirn drückt.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Wissender schrieb:
> Wenn die Briten erstmal dieses Bürokratiemonstsr namens EU abgeschafft
> haben werden sie endlich durchstarten.

Ich lach mich schlapp.

Autor: Realistischer (Gast)
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Wissender schrieb:
> Wenn die Briten erstmal dieses Bürokratiemonstsr namens EU abgeschafft
> haben werden sie endlich durchstarten.

Womit? Das letzte bisschen Industrie verabschiedet sich gerade.

Selbst die Bankdienstleistungen werden die Europäer lieber in 
Frankfurt/Paris/Dublin, die Chinesen lieber in 
Shanghai/Hongkong/Singapur und die Amerikaner an der Wall Street 
ansiedeln.

Autor: qwertz (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Wer hat was von steigendem Verbrauch gesagt?
>
> Wir merken uns:
>
> Steigender Preis != Steigender Verbrauch
>
> Erstmal schlafen gehen, dann nochmal lesen.

Du selbst hast doch die Aussage von  Le X. kritisiert!

Autor: Arno (Gast)
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Le X. schrieb:
> Als ich mich hier eingeklinkt habe wurde angezweifelt dass die Inflation
> lediglich 1.x% sei.
> Daraufhin hab ich mich gemeldet da ich der Meinung bin dass 1.x% für den
> Gesamtwarenkorb durchaus realistisch sind (auch für einen Haushalt der 2
> mal öfter wäscht als ich).

Da stimme ich dir zu.

> Dass Geringverdiener von 1.x% in absoluten Werten stärker betroffen
> sind, ja, natürlich, geb ich dir recht. Das Stand für mich auch nie zur
> Debatte.

Es kann noch hinzukommen, dass Arme (möglicherweise) andere Warenkörbe 
haben als Reiche. Beispielsweise würden sinkende Preise für 
Langstreckenflüge (wenn Langstreckenflüge im Warenkorb enthalten sind, 
keine Ahnung) zwar die Inflationsrate des Gesamtwarenkorbs drücken, aber 
die persönliche Inflationsrate von Armen, die sich eh keine 
Langstreckenflüge leisten können, eben nicht. Genauso wie 
Wohneigentumsbesitzer wenig von steigenden Mieten betroffen sind.

Wenn man sich allerdings die Verschiebungen im Warenkorb ansieht: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Warenkorb#Warenkorb_in_Deutschland dann 
steigt zwar der Ausgabenanteil für Wohnen (-> betrifft Arme 
wahrscheinlich stärker), aber auch der Ausgabenanteil für 
Freizeit/Unterhaltung (-> betrifft Arme wahrscheinlich weniger), die 
Anteile für Bekleidung und Nahrungsmittel (betreffen Arme tendenziell 
wahrscheinlich auch stärker) fallen, der Anteil für Verkehr bleibt fast 
konstant - die Zahlen sind für mich nicht so offensichtlich, dass ich da 
jetzt sofort sagen könnte, ob die Inflationsrate für Arme oder für 
Reiche höher oder niedriger als die des Gesamtwarenkorbs liegt.

MfG, Arno

Autor: Drohne (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Alle nutzen es, keiner
> weiß wie es zustandekommt und Bertelsmann-Arvato macht die
> Datengrundlage und Algorithmis zum Firmengehemnis und kommt selbst vor
> dem Staat damit durch.

Durchkommen? Das ist doch vom Staat gewollt!

Die liefern schöne Zahlen, warum sollte die Regierung daran Zweifel 
haben???

Autor: Hüter ohne Schafe (Gast)
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Klar hat/haben der Staat/Großkapitalbesitzer Interesse an einem nach 
unten getürkten Warenkorb, der für die breite Masse relevant ist, denn 
darauf basieren die Erhöhungen der Sozialleistungen und durch 
Ketteneffekt auch die Gehälter. Die wahre Inflation kann man bei den 
Diätenanpassungen oder den Profiterwartungen des Kapitals sehen. Durch 
diese Politik hat man schon 1/3 der Arbeitnehmerschaft + reine 
Sozialgeldleistungsempfänger zu Tagelöhnern gemacht, die quasi von der 
Hand in den Mund leben und bei denen trotz erzwungenem Konsumverzicht 
nur alleine durch Nahrung/Wohnen/Zwangsmobilität am Ende des Geldes noch 
reichlich Monat vorhanden ist. Dem anderen Drittel geht es lohntechnisch 
noch etwas besser, ist aber durch Konsum verschuldet, zahlt also drauf 
und ist sofort erledigt bei Jobverlust oder Umwandlung des 
Beschäftigungsverhältnisses ins untere Drittel. Nur noch knapp mehr als 
jedem Zehnten der Arbeitenden geht es wirklich gut bzw. haben ein Leben, 
wie es in den 70ern für die breite Masse möglich war.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Hüter ohne Schafe schrieb:
> Nur noch knapp mehr als jedem Zehnten der Arbeitenden geht es wirklich
> gut bzw. haben ein Leben, wie es in den 70ern für die breite Masse
> möglich war.

Falls deine Zahlen überhaupt stimmen: Dann muss man halt schauen, dass 
man zu den knapp mehr als zehn Prozent gehört, ist das so schwer?

Autor: Gerne auch (Gast)
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Schließt man die Geringverdiener vom Konsum aus können die nicht mehr 
z.B. am Onlineshopping teilnehmen oder Hanwerker bestellen, wodurch VW 
keine Crafter oder Transporter verkauft.
In einem der von mir verlinkten Artikel war die Rede von 
durchschnittlich 100 bis 150 EUR mtl. Sparrate von denen, die es sich 
leisten können. Wird das anders weggefressen braucht es eben länger für 
Investitionen oder große Konsumgüter. Falls der Geringverdiener damit 
z.B. wenigstens seine Anzahlung für z.B. einen schicken eGolf für 36k 
Basispreis zurücklegt ist er von heute an viell. in 4 Jahren fertig, 
nämlich genau dann wenn die Beschäftigungsgarantien der Autokonzerne 
auslaufen. Dann sind diie IGM Gehälter auch wackelig. Ist das so schwer 
zu verstehen? Das sind ganz einfache und direkte Zusammenhänge und weder 
Meta noch am Thema vorbei sondern exakt zum Thema.

Autor: abcd (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Schließt man die Geringverdiener vom Konsum aus können die nicht mehr
> z.B. am Onlineshopping teilnehmen oder Hanwerker bestellen, wodurch VW
> keine Crafter oder Transporter verkauft.

Die Einführung autonomer Elektrofahrzeuge gilt als gesichert.
Unter anderem wird das die Zahl der Autobesitzer reduzieren. In der 
Folge wird der Besitz eines Autos auch für H4-Empfänger nicht mehr als 
angemessen gelten.

Autohersteller möchten die reduzierte Anzahl abgesetzter Fahrzeuge mit 
weiteren Services kompensieren. Dh, die Einnahmen resultieren nicht mehr 
aus dem Verkauf des Autos (früher) oder der Nutzung des Autos (Leasing, 
Hersteller-Versicherung) oder dessen Finanzierung, sondern weiteren 
Leistungen. Beispielsweise Kontrollsysteme für die Fahrten, die der 
H4-Empfänger tatsächlich tätigt, Vermietung autonomer Fahrzeuge an 
Behörden, usw.
Für derartige Systeme wird man aufwendige Zertifizierungen einführen. 
Der Zweck dieser Zertifizierungen wird sein, anderen Herstellern den 
Marktzutritt zu D/EU zu erschweren, so wie man das bisher mit den 
Abgasen gemacht hat.
Ein Vorgeschmack ist "VW fordert kostenloses Stromtanken für 
Geringverdiener". So etwas hat beispielsweise ein japanischer Hersteller 
nicht direkt auf dem Schirm und wird sich mit den erforderlichen 
Konformitäten schwerer tun, als ein deutscher Hersteller, der von Natur 
aus eng mit der deutschen Bürokratie zusammen arbeitet. Es könnte auch 
sein, dass die zukünftig verpflichtend aufzuzeichnenden Tracking-Daten 
auf deutschen Servern gespeichert werden müssen zwecks Datenschutz. Der 
Datenaustausch zu den Versicherungen muss zertifiziert werden, usw.

Die Gesellschaft soll daran gewöhnt werden, Automobilhersteller nicht 
mehr für Autos zu bezahlen, sondern für andere Dinge; insbesondere für 
die gut skalierenden digitalen Dienste.

Unter anderem deshalb mehr Software Entwickler und Zusammenarbeit mit 
Amazon und Siemens.

Autor: Hüter ohne Schafe (Gast)
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Ingenieur schrieb:
>
> Falls deine Zahlen überhaupt stimmen: Dann muss man halt schauen, dass
> man zu den knapp mehr als zehn Prozent gehört, ist das so schwer?

Hmm, von 100 zu den knapp 90 gehören, ist wohl statistisch einfacher als 
zu den etwas über 10, damit Umkehrschluss, ja es ist so schwer, wie die 
Zahlenverhältniss es vermuten lassen. Weil die Plätze sind begrenzt, die 
meisten Gehälter begründen sich in ihrer Niedrigkeit nicht auf der 
Wertschöpfung des Ausführenden, sondern was das Arbeitnehmerangebot 
hergibt. Wäre die Mehrheit eines Jahrganges tauglich zum studierten 
Informatiker und alle würden dies ausüben, dann wäre das Gehalt auf 
Niveau eines Paket-Ausfahrers.
Die finanziellen Mittel für die gesamte zu auszahlende Lohnsumme wird 
immer geringer, weil die Kapitalgeber immer mehr Mittel für sich 
beanspruchen.

abcd schrieb:
> Die Einführung autonomer Elektrofahrzeuge gilt als gesichert.

Wenn man den Zeitraum offen lässt, wohl ja.

Autor: Realistischer (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Schließt man die Geringverdiener vom Konsum aus können die nicht mehr
> z.B. am Onlineshopping teilnehmen oder Hanwerker bestellen

1. Die Handwerker werden ohnehin sehr selten von Geringverdienern 
bestellt.

2. Niedrige Zinsen bescheren vielen Leute die Möglichkeit zu shoppen. 
Was denkst warum die Privatinsolvenz verkürzt werden soll?

Autor: Hans (Gast)
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Realistischer schrieb:

> 2. Niedrige Zinsen bescheren vielen Leute die Möglichkeit zu shoppen.
> Was denkst warum die Privatinsolvenz verkürzt werden soll?

Von den niedrigen Zinsen profitieren niedrigverdiener am wenigsten.
Und das Modell "über die Verhältnisse leben und dann pi beantragen und 
dann beginnt das Spiel wieder von vorne" ist ja wohl kein Vorbild.

Autor: Hans (Gast)
Datum:

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Ingenieur schrieb:
> Hüter ohne Schafe schrieb:
> Nur noch knapp mehr als jedem Zehnten der Arbeitenden geht es wirklich
> gut bzw. haben ein Leben, wie es in den 70ern für die breite Masse
> möglich war.
>
> Falls deine Zahlen überhaupt stimmen: Dann muss man halt schauen, dass
> man zu den knapp mehr als zehn Prozent gehört, ist das so schwer?

Dass kann aber niemals funktionieren.

Autor: Realistischer (Gast)
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Hans schrieb:
> Nur noch knapp mehr als jedem Zehnten der Arbeitenden geht es wirklich
> gut bzw. haben ein Leben, wie es in den 70ern für die breite Masse
> möglich war.

Demnach sind der Großteil meiner ehemaligen Klassenkameraden, 
Kommilitonen, Kollegen, Verwandte und Freunde fast alle in diesem 10% 
Bereich. Das wäre ein riesiger Zufall und darum kann ich es nicht 
glauben.

Der Mensch neigt dazu die Vergangenheit im nachhinein fast 
ausschließlich von der positiven Seite zu betrachten. Auf der anderen 
Seite ist das Gras immer grüner. Wer fängt denn bevorzugt an im Internet 
zu meckern? Nicht ausschließlich, aber meistens sind es doch die 
abgehängten Verlierer der Gesellschaft. Ähnlich wie bei 
Produktbewertungen melden sich die Zufriedenen hier eher selten. Die 
genießen lieber den Sonnenschein.

Autor: Drohne (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Wer fängt denn bevorzugt an im Internet
> zu meckern? Nicht ausschließlich, aber meistens sind es doch die
> abgehängten Verlierer der Gesellschaft.

Glaubst du das wirklich?

Oder sitzt dieser Personenkreis nicht eher mit einer Dose Karlskrone vor 
der Glotze und lässt sich berieseln?

Autor: Gerne auch (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Wer fängt denn bevorzugt an im Internet
> zu meckern? Nicht ausschließlich, aber meistens sind es doch die
> abgehängten Verlierer der Gesellschaft.
Nee, neuerdings und eigentlich schon länger sind es auch links 
eingestellte Grünwähler, hauptsächlich bessergestellte 
Einkommenserzieler (... dann mögen sie doch Brioche essen) die allen 
ihre Ansichten aufdrängen wollen. Und wer nicht mitmacht: Naja, kann man 
zuhauf sehen was da passiert.
> Ähnlich wie bei
> Produktbewertungen melden sich die Zufriedenen hier eher selten. Die
> genießen lieber den Sonnenschein.
Ja genau. Und wenn die Sonne mal nicht scheint fliegen sie ihr einfach 
hinterher auf die Sonneninsel. Man sehe sich an, wer da so den Ton 
angibt bei der Klimadiskussion:

"Problematische Doppelmoral: Grüne, Klimaschützer und Vielflieger"
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/problematische-doppelmoral-gruenenwaehler-sind-vielflieger-16043470.html

Mit 21 Jahren Parteisprachrohr und hunderttausende Meilen auf dem 
Flugzähler. Bestens.

Autor: Gerne auch (Gast)
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"Die deutsche Klimaaktivistin ... hält aufrüttelnde Reden auf 
Grünen-Parteitreffen und bei Schülerdemos. Die 21-Jährige hat jedoch 
durch eine stattliche Zahl von Fernreisen nach Amerika, Asien und Afrika 
... selbst schon einen gewaltigen Berg von Kohlendioxid-Tonnen 
verursacht, der den Ausstoß vieler Durchschnittsdeutscher in zehn Jahren 
übersteigt. Die „klimabesorgte“ junge Frau hat einen mehrfach größeren 
CO2-Fußabdruck als der Durchschnittsbürger."

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Autor: Gerne auch (Gast)
> Datum: 07.04.2019 20:11

> Mit 21 Jahren Parteisprachrohr und hunderttausende Meilen auf dem
> Flugzähler. Bestens.

Gebe dir Recht !

Unglaublich wie man den dummen Volk die Augen zuschmieren kann.

Autor: Hüter ohne Schafe (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Die „klimabesorgte“ junge Frau hat einen mehrfach größeren
> CO2-Fußabdruck als der Durchschnittsbürger."

Wie ein Brachiosaurus. Das ist bei den Weibern besonders ausgeprägt, die 
müssen überall hinjetten, weil sie dank ihrer geistigen Leere schnell 
gelangweilt sind und einen Lagerkoller bekommen.
Dank Erfindung des bösen weißen Mannes, dem Flugzeug, geht das ja auch 
besonders gut.

Autor: Made in Germany war mal (Gast)
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Autor: Rudolf (Gast)
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Ja das Problem ist ja, dass die Firmen Milliarden Gewinne einfahren, 
aber kaum in Deutschland investieren. USA, China, Frankreich, (GB) haben 
alle Unternehmenssteuern gesenkt. Ich würde mir wünschen, dass das in 
Deutschland auch geschieht.

Autor: Hüter ohne Schafe (Gast)
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Rudolf schrieb:
> Ja das Problem ist ja, dass die Firmen Milliarden Gewinne
> einfahren, aber kaum in Deutschland investieren. USA, China, Frankreich,
> (GB) haben alle Unternehmenssteuern gesenkt. Ich würde mir wünschen,
> dass das in Deutschland auch geschieht.

Naja, Deutschland möchte sich CO2-mäßig verkleinern, um die Welt zu 
retten. Da kommt der Abbau der Prozess- und Autoindustrie gerade recht. 
Und welcher Investor investiert in ein Land, das sich im internationalen 
Wettbewerb freiwillig als einziger selbstgeißelt?

Autor: BWLer (Gast)
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Aber wir sind doch moralisch unterlegen. Und wenn wir vorlegen, werden 
Indien und China sofort nachziehen. Inbesondere da die Menschen dort in 
ihrem chilligen Alltag kaum an etwas anderes denken als an den 
Klimaschutz und die eigene Industrie klein zu halten. Friday for Future 
!!!

Autor: BWLer (Gast)
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Ich meinte natürlich moralisch überlegen :)

Autor: Der Prophet vom µC-Forum (Gast)
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BWLer schrieb:
> Ich meinte natürlich moralisch überlegen :)

Moralweltmeister!!11!

Autor: Ingenieur (Gast)
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Made in Germany war mal schrieb:
> Und weiter gehts, der nächste Konzern baut 4500 Stellen ab:
>
> 
http://m.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bayer-will-4-500-stellen-in-deutschland-streichen-a-1261893.html

Es ist doch gut, wenn sich Unternehmen für die Zukunft besser 
aufstellen. Umstrukturierung gibt es in großen Unternehmen immer wieder, 
das ist nun wirklich nichts Besonderes. Auch wird es bei Bayer keine 
betriebsbedingte Kündigungen geben, das läuft alles über freiwillige 
Abgänge mit Abfindung, normale Fluktuation und Nicht-Nachbesetzung von 
frei werdenden Stellen. Passt.

Autor: Hüter ohne Schafe (Gast)
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BWLer schrieb:

> Friday for Future

Wenn der Kurs fortgesetzt wird, ist in nicht allzuferner Zeit fast für 
jeden hier jeder Tag Friday for Future. Wie allerdings das Brot weiter 
auf den Tisch kommen soll, hat die Politik noch nicht verraten. Auch 
nicht, was mit der nächsten neuen Fachkräfteschar vor unseren Burgtoren 
passieren soll, die schon mit den Hufen scharrt.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Der Kreis schließt sich.

Staatssekretär mit netten Verbindungen im BMU:

"Umweltminister kommen und gehen, aber Flasbarth bleibt
... Flasbarth ist zugleich Mitglied im Präsidium des Deutschen 
Naturschutzrings (DNR) und Mitglied im ZDF-Fernsehrat. 1986 gehört er 
dem Gründungsvorstand des Verkehrsclub Deutschland (VCD) an, der sich in 
den Folgejahren vehement gegen den Individualverkehr und für Tempolimits 
einsetzt; er gilt bis heute als wichtiger Verbündeter der Deutschen 
Umwelthilfe (DUH) rund um Jürgen Resch. ... Bei den neuen europäischen 
CO2-Grenzwerten gehört er zu den Strippenziehern im Hintergrund. ... Daß 
sich die Fördergelder an Flasbarths ehemaligen Verein seit seiner 
Amtsübernahme 2009 mehr als verdoppeln (...), und ähnliches bei seiner 
Beförderung zum Staatssekretär 2013 geschieht (...) sind wohl allein dem 
Zufall geschuldet. ... Hinter verschlossenen Türen wird in diesen 
Organisationen die deutsche Verkehrszukunft vorausgedacht. Mit dabei: 
Größen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. „Die Zukunft der 
Autoindustrie ist elektrisch – oder sie hat keine.“ ... Als eines der 
wichtigsten Gesichter der deutschen Energie- und Verkehrswende weiß 
Flasbarth genau was er tut – und das Netzwerk aus Umweltaktueren, 
Klimaaktivisten und Profiteuren ebenso."
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/umweltminister-kommen-und-gehen-aber-flasbarth-bleibt/


"Thesenpapier: Grüne wollen Aus für Verbrennungsmotor ab 2030
... Die Grünen-Bundestagsfraktion hat das Aus für den Verbrennungsmotor 
bis 2030 gefordert. In einem Thesenpapier des Fraktionsvorsitzenden 
Anton Hofreiter, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt, heißt es: „Der 
Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor muß gesetzlich festgelegt werden.“ 
Deswegen sollen „ab 2030 nur noch abgasfreie Autos neu zugelassen 
werden“."
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/gruene-wollen-aus-fuer-verbrennungsmotor-ab-2030/


Und wer hätte das gedacht: Die Auswirkungen sind direkt sichtbar:

"Zweites Halbjahr 2018 Autoproduktion stark rückläufig
... Ein Grund für den Produktionsrückgang im vergangenen Jahr ist die 
Umstellung auf den neuen Abgasteststandard WLTP. Dieser gilt seit 
September für alle Neuwagen in der EU. Viele Autohersteller kamen mit 
der Zertifizierung ihrer Autos jedoch nicht hinterher, im September 
brach der Neuwagenmarkt deshalb EU-weit ein."
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/automarkt-103.html

Weltwirtschaft: IWF schwächt Konjunkturprognose weiter ab
... Ein Grund dafür sei, dass die Autoproduktion in Deutschland durch 
neue Abgasnormen geschwächt wurde, heißt es in dem Bericht. IWF-Chefin 
Christine Lagarde hatte bereits vor einer Woche gesagt, die 
Weltwirtschaft befinde sich an einem heiklen Punkt. ..."
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/iwf-prognose-weltwirtschaft-101.html

Na sowas aber auch.

Autor: Zocker_55 (Gast)
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Unglaublich was hier ein Unsinn verzapft wird !

Autor: F. B. (finanzberater)
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Der Diesel-Makel schädigt den Standort Deutschland

Die globale Wirtschaft steht vor einer Schwächephase – und besonders 
hart wird es Deutschland treffen.

Ein wichtiger Grund ist dem IWF zufolge die Berliner Diesel-Politik.

https://www.welt.de/wirtschaft/article191638991/IWF-Diesel-Makel-schaedigt-den-Standort-Deutschland.html

Autor: Der Prophet vom µC-Forum (Gast)
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Soso... du hast keine Angst um deine Aktien?

Autor: Axel L. (axel_5)
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Ist ja fast schon wieder lustig.

Erst lacht angeblich die ganze Welt über den "deutschen 
Dieselgrößenwahnsinn", bei dem Deutschland und ganz besonders die DUH 
angeblich im Alleingang die Welt retten will, und jetzt reichen ein paar 
Fahrverbote in Deutschland, um die weltweite Konjunktur in den Abgrund 
zu reissen.

Was für ein Affentheater.

Gruß
Axel

Autor: Ingenieur (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/gru

Bitte keine Links oder Quellenangaben von rechtsextremen Zeitungen. Die 
"Junge Freiheit" ist nämlich ein Sprachrohr der "neuen Rechten".

Autor: Gerne auch (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/gru
> Bitte keine Links oder Quellenangaben von rechtsextremen Zeitungen. Die
> "Junge Freiheit" ist nämlich ein Sprachrohr der "neuen Rechten".
War ja sonnenklar daß sowas kommen mußte. Die gibts schon länger als 
dieser Begriff durchs Dorf gejagt wird. Deren Untertitel ist nicht 
umsonst "Zeitung für Debatte" und diese treten sie eben auch mal los. 
Liest du sowas etwa woanders? Bitte liefere uns eine bessere Quelle! 
Hast du dich mal näher damit befaßt oder gibst du hier nur die 
vorgefertigte Meinung wieder, die du woanders her zu sagen hast?

Autor: Manfred (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Bitte keine Links oder Quellenangaben von rechtsextremen Zeitungen. Die
> "Junge Freiheit" ist nämlich ein Sprachrohr der "neuen Rechten".

Wenn einem Primitivling die Argumente fehlen, schiebt er seinen Gegner 
in die rechte Ecke - ist ja in diesem Land erfolgreich und 
Politikkonform.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Manfred schrieb:
> Wenn einem Primitivling die Argumente fehlen, schiebt er seinen Gegner
> in die rechte Ecke - ist ja in diesem Land erfolgreich und
> Politikkonform.

Ich bin ganz sicher kein Primitivling. In die rechte Ecke hat er sich 
von ganz alleine gestellt, indem er solche Links als Quellenangabe 
verwendet.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Wenn einem Primitivling die Argumente fehlen, schiebt er seinen Gegner
>> in die rechte Ecke - ist ja in diesem Land erfolgreich und
>> Politikkonform.
>
> Ich bin ganz sicher kein Primitivling. In die rechte Ecke hat er sich
> von ganz alleine gestellt, indem er solche Links als Quellenangabe
> verwendet.
Was für ein schreiender Unsinn. Bring doch bitte endlich mal eine 
Gegenquelle für die im ersten Artikel genannten Infos, sonst hast du 
dich hier selber disqualifiziert und ins Abseits befördert.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Falls das nicht auch wieder falsch verlinkt sein sollte und "Ingenieur" 
das durchgehen läßt:

Es bleibt alles so schön in der Familie:
09.04.2019
"Ein weiterer NABU-Funktionär wechselt direkt auf einen hoch dotierten 
Posten im Bundesumweltministerium. Josef Tumbrinck, bisher Landes-Chef 
des Öko-Vereins in Nordrhein-Westfalen, ist künftig in Berlin auch für 
die Verteilung der Staatszuschüsse an Umwelt-Verbände zuständig.

Noch im Januar, als Gerüchte über die Personalie durchsickerten, wollte 
das Ministerium die heikle Angelegenheit nicht näher kommentieren: 
Nachdem noch keine Entscheidung gefallen sei, stelle sich auch die Frage 
nach möglichen Interessenkonflikten nicht, ließ Ministerin Svenja 
Schulze mitteilen.

Nun sitzt Josef Tumbrinck als Unterabteilungsleiter für Naturschutz im 
Ministerium seiner SPD-Parteifreundin, die ebenfalls NABU-Mitglied ist. 
Mit monatlich rund 10.000 Euro bezahlt wie ein Brigadegeneral."
https://www.outfox-world.de/news/nabu-karriere-im-umweltministerium.html

Über den Verkehrsminister regt man sich immer wieder auf, daß er zu nahe 
and den Autokonzernen wäre. Die hier haben aber vom Filz der 
Autoindustrie gelernt und legen jetzt richtig nach. Umwelt- und 
Naturschutz ist ja gut und auch richtig, aber mal abwarten, welche 
Branche die nächste ist, die es treffen wird und mit wievielen 
Arbeitsplätzen. Bei den Bauern mit der Düngeverordnung ist man ja gerade 
dran, aber das wird nicht das Ende sein.

Deindustrialisierung, vorwärts, marsch! Koste es, was es wolle.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Gerne auch schrieb:
> War ja sonnenklar daß sowas kommen mußte.

Und auch von wem: Ingenieur, Le X. oder Realistischer.

Autor: abcd (Gast)
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Geld gegen Meinung. Wer bezahlt wird, richtet seine Meinung nach der 
Bezahlung. Wer "nicht" bezahlt wird, der kann sich eine eigene Meinung 
leisten. Der wird dann aber auch eher "nicht" bezahlt.

VW hat politisch korrekt mehrfach kund getan (mehr als andere 
Automobilhersteller), was sie von der AfD erhalten. Sinngemäß: Mit 
solchen Extremisten arbeiten wir nicht zusammen. Wahrscheinlich haben 
sie in den 80ern das Gleiche über die Grünen gesagt. Aber eine ewige 
Kanzler(in) findet man ganz toll. Paradebeispiel an mangelndem 
Demokratieverständis. Diese Stimmen "nein, über Inhalte reden wir jetzt 
nicht mehr" muss es bei solchen Randbedingungen dann auch in Foren 
geben...

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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abcd schrieb:
> Geld gegen Meinung. Wer bezahlt wird, richtet seine Meinung nach der
> Bezahlung. Wer "nicht" bezahlt wird, der kann sich eine eigene Meinung
> leisten.

Naja irgendwie wird jeder 'bezahlt', der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber, 
der Priester von der Gemeinde, der Arzt vom Patienten, der Erbe vom 
Erblasser, der Student vom BaföG-Amt, der Arbeitslose vom H4-Amt ...
Also hat keiner eine unbezahlte Meinung?


Ich bin der Überzeugung, die DDR-Zeiten in der die Obrigkeiten ständig 
ihr Staatsvolk daran erinnerten, das der Vater Staat alles für sie 
bezahle und das Volk daher gefälligst dem Vater Staat und Mutter Partei 
auf ewig die bedingslose Treue schwören müssen, lange vorbei sind.

Autor: Jo S. (Gast)
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F. B. schrieb:
> Die globale Wirtschaft steht vor einer Schwächephase – und besonders
> hart wird es Deutschland treffen.

Weltwirtschaft 2018   +3,6%real
Prognose für 2019     +3,3%real

Erläuterung:
Das Pluszeichen deutet Wachstum an    ;)
Es sind Realwerte, also ohne Inflation, damit die Zahlen kleiner und 
niedlicher wirken. Im Gegenzug dazu verwendet man bei den pösenpösen 
Lohnsteigerungen Nominalwerte, also inklusive Inflation, damit die 
Zahlen größer und bedrohlicher wirken.

Autor: Realistischer (Gast)
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abcd schrieb:
> VW hat politisch korrekt mehrfach kund getan

1. Seit wann repräsentieren die Geschäftsführung und der Betriebsrat die 
politische Ausrichtung aller Mitarbeiter?

2. Selbstverständlich ist die Geschäftsführung eines globalen Konzerns 
für Freihandel und die EU. Wer das nicht versteht, sollte sich gänzlich 
aus Diskussionen zu Wirtschaft und Politik heraushalten.

3. Das hier im Forum einige Rechte unterwegs sind, sieht man nicht nur 
an solchen zitierten Artikeln, sondern auch an vielen anderen Beiträgen. 
Seltsamerweise fast immer als Gast unterwegs.

4. Die AfD orientiert sich an Russland anstatt an den USA. Dadurch 
werden aber nicht weniger Migranten über die nicht vorhandene Grenze 
Deutschlands kommen. Selbst wenn die Straßen kontrolliert werden. Wollt 
ihr einen Zaun bauen und den 24h kontrollieren? Wie viele Mann brauchen 
wir dafür?

Autor: abcd (Gast)
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Realistischer schrieb:
> abcd schrieb:
>> VW hat politisch korrekt mehrfach kund getan
>
> 1. Seit wann repräsentieren die Geschäftsführung und der Betriebsrat die
> politische Ausrichtung aller Mitarbeiter?

Das, was Geschäftsführung und Betriebsrat repräsentieren, das wird den 
Mitarbeitern nahe gelegt, außerhalb des Betriebes zu repräsentieren. 
Ganz besonders bei VW.

> 2. Selbstverständlich ist die Geschäftsführung eines globalen Konzerns
> für Freihandel und die EU. Wer das nicht versteht, sollte sich gänzlich
> aus Diskussionen zu Wirtschaft und Politik heraushalten.

Das ist praktisch das einzige, was ich diesbezüglich von VW nicht als 
Begründung für ihren Standpunkt gehört habe.

> 3. Seltsamerweise fast immer als Gast unterwegs.

Ich habe Bedenken, dass mir meine Meinung zum Nachteil gereicht.

> 4. Die AfD orientiert sich an Russland anstatt an den USA. Dadurch
> werden aber nicht weniger Migranten über die nicht vorhandene Grenze
> Deutschlands kommen. Selbst wenn die Straßen kontrolliert werden. Wollt
> ihr einen Zaun bauen und den 24h kontrollieren? Wie viele Mann brauchen
> wir dafür?

Russland, USA und AfDs Haltung dazu kommentiere ich hier jetzt nicht. 
Aber um zum Allgemeinwissen beizutragen, schreibe ich was zu den 
Grenzen:

Bist Du noch sehr jung oder hast Du vergessen wie das war, als noch 
Personen an EU-Innengrenzen kontrolliert wurden? Da gab es bereits 
Freihandel. Die größten Probleme, die wir hatten, waren ein bis zwei 
Stunden Wartezeit im Urlaubstoßbetrieb. Und das war nicht an jedem 
Grenzübergang so und schon gar nicht immer der Fall, sondern die 
Ausnahme.

Kürzliche Probleme (insofern man sie Probleme nennen möchte) ergaben 
sich durch das Quasi-_Verbot_, an Grenzübergängen kontrollieren zu 
dürfen sowie dadurch, das Gesetze außer Kraft gesetzt wurden.
Wir hätten auch schon vor der Personenfreizügigkeit im Jahr 1995 einfach 
sagen können: "Wer kommen will, soll bitte kommen. Gaddafi, bitte schick 
die Leute los. Ukraine und co, bitte lasst alle durch".

Was denkst Du denn, was sich im Gelände an 99% der Grenzstrecken seit 
1995 geändert hat? (Rhetorische Frage).

Wie gesagt, EU-Freihandel gab es. Auch die Vereinfachungen bzgl. 
Umsatzsteuer (insofern man es Vereinfachung nennen möchte) hätte man 
innergemeinschaftlich machen können. Das sind keine Argumente, die VW 
hier ohne Fadenschein bringen könnte.

Bzgl. Freihandel weltweit: Wie viel liegt auf der Einfuhr von Autos aus 
den USA und wie groß ist das Geschrei, wenn die USA das Gleiche machen..

VWs wirtschaftliche Interessen unter dem Schein politischer Korrektheit 
zu Lasten von Meinungsfreiheit und Debattierkultur, ok. Aber nichts 
anderes.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Gerne auch schrieb:
> Flasbarth ist zugleich Mitglied im Präsidium des Deutschen
> Naturschutzrings (DNR) und Mitglied im ZDF-Fernsehrat. 1986 gehört er
> dem Gründungsvorstand des Verkehrsclub Deutschland (VCD) an, der sich in
> den Folgejahren vehement gegen den Individualverkehr und für Tempolimits
> einsetzt

NAturschützer,
TV-Mensch und:

Verkehrs-Kaschpa.

Bei einer derartigen Akkumulation von Posten und Funktionen
müsste so einer dann also mit dem 12-Mann Fahrrad angereist kommen
und darüber TV-Dokus machen

Autor: abcd (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> abcd schrieb:
>> Geld gegen Meinung. Wer bezahlt wird, richtet seine Meinung nach der
>> Bezahlung. Wer "nicht" bezahlt wird, der kann sich eine eigene Meinung
>> leisten.
>
> Naja irgendwie wird jeder 'bezahlt', der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber,
> der Priester von der Gemeinde, der Arzt vom Patienten, der Erbe vom
> Erblasser, der Student vom BaföG-Amt, der Arbeitslose vom H4-Amt ...
> Also hat keiner eine unbezahlte Meinung?

Meiner Erfahrung nach sollte man im Normalfall davon ausgehen, wobei 
Ausnahmen die Regel bestätigen.

Wie viele Bafög-Bezieher finden, dass der Bafög-Satz zu hoch ist. Wie 
viele H4-Bezieher finden, dass H4 zu hoch ist? Wer arbeitet bei VW (oder 
anderer Hersteller) und kritisiert im Internet mit  seinem Namen und 
Foto die Qualität der Autos?

Wer setzt sich für Meinungsfreiheit oder Demokratie ein, wenn er selbst 
einen persönlichen Nachteil davon hat?

Auf der Straße zeigt sich, wie wenig überhaupt noch eine andere Meinung 
toleriert werden kann. Und im Internet (hier) werden Informationen aus 
Prinzip abgelehnt, wenn sie nicht aus Quellen der eigenen Blase kommen 
(mal abgesehen von der Qualität der Information). Darauf bezog sich mein 
Text.

Autor: abcd (Gast)
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...1989 riefen Menschen: "Wir sind das Volk".

Manipulation der BW-CDU lies daraus werden: "Wir sind ein Volk". Das 
war ein wesentlicher Beitrag zur Wiedervereinigung.

Heutzutage ist der Spruch "Wir sind ein Volk" vielleicht schon 
rechtsextrem? Also streng genommen braucht da heute auch keiner 
verwundert tun. Die Menschen haben das schon vor 30 Jahren gerufen.

Autor: F. B. (finanzberater)
Datum:

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Volkswagen prüft Einstieg bei China-Partner JAC

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-prueft-einstieg-bei-china-partner-jac-a-1262110.html

LOL. Ich dachte, die chinesischen Autos taugen nichts? JAC, noch nie 
gehört. Gibt es allerdings auch nur an der Shanghaier Börse zu kaufen.

Autor: F. B. (finanzberater)
Datum:

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abcd schrieb:
> VW hat politisch korrekt mehrfach kund getan (mehr als andere
> Automobilhersteller), was sie von der AfD erhalten. Sinngemäß: Mit
> solchen Extremisten arbeiten wir nicht zusammen.

Würden sie was anderes sagen, gäbe es keine Subventionen mehr.

Autor: Axel L. (axel_5)
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abcd schrieb:
> Realistischer schrieb:

> Bist Du noch sehr jung oder hast Du vergessen wie das war, als noch
> Personen an EU-Innengrenzen kontrolliert wurden? Da gab es bereits
> Freihandel. Die größten Probleme, die wir hatten, waren ein bis zwei
> Stunden Wartezeit im Urlaubstoßbetrieb. Und das war nicht an jedem
> Grenzübergang so und schon gar nicht immer der Fall, sondern die
> Ausnahme.
Ich habe das nicht vergessen.

War dienstlich viel unterwegs. Bin heilfroh, dass ich heute mein Handy 
in ganz Europa frei nutzen kann, alle Angebote in Euro schreibe, bei den 
Reisekostenabrechnungen keine Wechselkursverluste habe, und keine fünf 
Währungen mehr im Portemonnaine habe. Nee, das will ich nicht zurück. 
Mir reicht schon der Krampf mit den USA.

>
> Kürzliche Probleme (insofern man sie Probleme nennen möchte) ergaben
> sich durch das Quasi-_Verbot_, an Grenzübergängen kontrollieren zu
> dürfen sowie dadurch, das Gesetze außer Kraft gesetzt wurden.
> Wir hätten auch schon vor der Personenfreizügigkeit im Jahr 1995 einfach
> sagen können: "Wer kommen will, soll bitte kommen. Gaddafi, bitte schick
> die Leute los. Ukraine und co, bitte lasst alle durch".
>
> Was denkst Du denn, was sich im Gelände an 99% der Grenzstrecken seit
> 1995 geändert hat? (Rhetorische Frage).
Nichts. Es mag zwar noch Zäune gegeben haben, aber das waren eher Reste 
der Russendiktatur. Hier an der Grenze zu Holland waren keine Zäune, man 
konnte im Prinzip an den Nebenübergängen nachts durch ohne kontrolliert 
zu werden. Die Leute, die im Grenzgebiet wohnen, haben das schon immer 
so gemacht.

Gruß
Axel