Rick M. schrieb:> Nichts wird so bleiben wie es ist - NICHTS!>> Wer glaubt bei Daimler, BMW oder VW einen sicheren Job als Entwickler zu> haben - es gib noch Psychiater mit freien Plätzen.>> Wer dann sich noch für m20-30 Jahre verschuldet, um sein Traum vom> Eigenheim am Stadtrand der großen teuren Städten zu realisieren, mein> Bedauern!
Allerdings müssen wir uns alle auch ohne Hausverschuldung warm anziehen,
wenn wir nur noch bestenfalls Gehilfen von ausländischen Konzernen sind.
Dann ist bestenfalls Schwellenlandstatus noch drinnen. Schröder, Merkel
und unsere Konzerne haben die Weichen gestellt, um das Land ungebremst
aus vollem Schwung gegen die Wand fahren zu lassen, das gibt einen
Totalschaden.
Gottseidank sind die meisten Fzg-Insassen sediert oder lobotomiert,
sonst gäbe es heute schon Massenpanik.
Autokrampf schrieb:> Allerdings müssen wir uns alle auch ohne Hausverschuldung warm anziehen,> wenn wir nur noch bestenfalls Gehilfen von ausländischen Konzernen sind.
Selbst im Worst-Case, wenn Uber, Google, Apple, Tencent und Baidu durch
Online-Dienste im Fahrzeug verdienen, selbst dann werden die deutschen
OEMs weiterhin nach IGM zahlen. ZF, Conti, Bosch usw zahlen auch nach
IGM und liefern ja auch “nur” Komponenten zu. Das wäre für mich kein
Weltuntergang.
Wobei ich es natürlich bevorzugen würde, wenn sich MOIA, Volkswagen WE,
Drive Now usw durchsetzen und mehr Gewinn im Konzern bleibt.
Tesla sieht gerade wie schwierig es ist die Kapazitäten aufzubauen, um
auch nur eine halbe Million Fahrzeuge pro Jahr zu bauen. Die deutschen
OEMs bauen aber 16 Mio Fahrzeuge pro Jahr. Und das werden sie sich so
oder so, egal wie es kommt, weiterhin bezahlen lassen. In vielen
bevölkerungsreichen Ländern wie Indien, Indonesien, Malaysia oder auch
in afrikanischen Ländern gibt es aktuell noch kaum Fahrzeuge. Darum
mache ich mir keine Sorgen, aber sorge trotzdem durch Investitionen für
den Worst-Case vor.
Wie hat hier gestern jemand gemeint? Die Cashflows und Gewinne der
Automobilhersteller wären so hoch, dass sie die Investitionen locker aus
dem Cashflow stemmen könnten und dabei auch noch locker eine
Gehaltserhöhung für die verbliebenen Angestellten drin wäre? Wie schnell
sich das ändern kann, sieht man an BMW, bei denen der Cashflow innerhalb
eines Jahres um 40 % zurück ging. Sparen sollen jetzt die Zulieferer,
die ihre Preise um 50 % senken sollen. Wie wäre es, erst mal die eigenen
Angestellten zur Kasse zu bitten, die durch illegale Gewinne aus dem
Abgasbetrug jahrelang unberechtige Boni kassiert haben?
BMW spart bequem
Lange gingen die Gewinne der deutsche Autobauer nur nach oben. Damit ist
es vorbei. Auch BMW will jetzt sparen – und lädt die Last bei anderen
ab.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/autoindustrie-bmw-spart-komfortabel-16091451.html
F. B. schrieb:> Die Cashflows und Gewinne der Automobilhersteller wären so hoch, dass> sie die Investitionen locker aus dem Cashflow stemmen könnten und dabei> auch noch locker eine Gehaltserhöhung für die verbliebenen Angestellten> drin wäre?
4750 EUR Bonus sprechen eine andere Sprache.
Hast du etwa schon vergessen wie du den Cashflow von E.ON verteidigt
hast? Bei den OEMs sieht es noch besser aus ;-)
F. B. schrieb:> Sparen sollen jetzt die Zulieferer,> die ihre Preise um 50 % senken sollen.
Die Zuli gehen doch eh schon alle aufm Zahnfleisch so wie man die schon
all die Jahre ausgepresst hat, wie da "noch mehr" gehen soll ist mir
schleierhaft.
Einer ausm Ostblock hat ja mal aufgemuckt da ging dann VW die Düse als
sie plötzlich keine Teile mehr bekamen und mit ihrem
Just-In-Time-Die-Autobahn-Ist-Unser-Lager-Sparwut schnell ganz dumm aus
der Wäsche schauten. Sowas wird sich eher noch verstärken, die Zuli
können die Autofirmen in Zukunft mehr unter Druck setzen auch wenn da
viele verschwinden werden wer den "Wandel" nicht überlebt bzw. bis der
Elektrohype wieder abgeflaut ist.
Das wird spannend in jeder Hinsicht.
Realistischer schrieb:> Wobei ich es natürlich bevorzugen würde, wenn sich MOIA, Volkswagen WE,> Drive Now usw durchsetzen und mehr Gewinn im Konzern bleibt.> Tesla sieht gerade wie schwierig es ist die Kapazitäten aufzubauen, um> auch nur eine halbe Million Fahrzeuge pro Jahr zu bauen. Die deutschen> OEMs bauen aber 16 Mio Fahrzeuge pro Jahr. Und das werden sie sich so> oder so, egal wie es kommt, weiterhin bezahlen lassen.
Einerseits darauf hoffen, dass sich Car Sharing Angebote von Daimler,
BMW und VW durchsetzen, und andererseits meinen, dass weiterhin 16 Mio
Fahrzeuge pro Jahr benötigt werden. Findest du den Widerspruch?
Realistischer schrieb:> Selbst im Worst-Case, wenn Uber, Google, Apple, Tencent und Baidu durch> Online-Dienste im Fahrzeug verdienen, selbst dann werden die deutschen> OEMs weiterhin nach IGM zahlen. ZF, Conti, Bosch usw zahlen auch nach> IGM und liefern ja auch “nur” Komponenten zu. Das wäre für mich kein> Weltuntergang.
Glaube ich nicht, das ist ne gute Gelegenheit bei Neueinstellungen die
Leute in extra gegründete GmbHs anzustellen wie das ja schon länger
gemacht wird, im Konzern direkt werden in Zukunft noch weniger Leute
arbeiten um sie mit nem eigenen "Tarif" abzuspeisen, die Zeiten wo man
fett mit IGm-Tarif direkt im Konzern sass werden damit bald der
Vergangeheit angehören. Insgeim freut man sich bei VW und Co darüber
dass man die Altlasten endlich los wird, früher als gedacht, da knallen
die Sektkorken soviel ist sicher.
Autokrampf schrieb:> Allerdings müssen wir uns alle auch ohne Hausverschuldung warm anziehen,> wenn wir nur noch bestenfalls Gehilfen von ausländischen Konzernen sind.> Dann ist bestenfalls Schwellenlandstatus noch drinnen. Schröder, Merkel> und unsere Konzerne haben die Weichen gestellt, um das Land ungebremst> aus vollem Schwung gegen die Wand fahren zu lassen, das gibt einen> Totalschaden.
Deswegen einen angemessen Anteil im Ausland investieren bei den
Gewinnern der kommenden Mobilitätswende.
Realistischer schrieb:> 4750 EUR Bonus sprechen eine andere Sprache.
Dividendenkürzungen aber nicht. Warten wir mal ab, wie der Bonus
nächstes Jahr ausfallen wird.
> Hast du etwa schon vergessen wie du den Cashflow von E.ON verteidigt> hast? Bei den OEMs sieht es noch besser aus ;-)
Ja, weil ein gewisser Claymore damals meinte, E.On wäre demnächst
pleite, da sie Rekordverluste einfuhren. Dabei waren diese
Rekordverluste nur auf Abschreibungen der Atomkraftwerke zurückzuführen,
die aber sowieso nicht erneuert werden, weswegen auch keine
entsprechenden Neuinvestitionen nötig waren. Daher waren diese
Abschreibungen völlig irrelevant und hatten bestenfalls Auswirkungen auf
E.Ons Kreditwürdigkeit, weil dadurch das Eigenkapital verringert wurde.
Die Autoindustrie dagegen muss aus den Cashflows aber
Milliardeninvestitionen tätigen, während gleichzeitig die Gewinnmargen
einbrechen werden. Daher ist klar, dass Gewinne und Cashflow in Zukunft
geringer ausfallen werden.
Hier kannst du es nachlesen: Free Cashflow von BMW ging 2018 von 4,46
auf 2,71 Milliarden Euro zurück. Und das, obwohl mehr Autos verkauft
wurden als im Vorjahr.
http://auto-presse.de/autonews.php?newsid=559298
F. B. schrieb:> andererseits meinen, dass weiterhin 16 Mio Fahrzeuge pro Jahr benötigt> werden. Findest du den Widerspruch?
Wenn die obere Mittelschicht in Afrika, Indien, Indonesien, Pakistan und
Malaysia, sowie die vielen Chinesen ohne Auto, mittelfristig ein Auto
wollen, dann führt nichts an den deutschen OEMs vorbei. Ohne Mobilität
kein Wachstum. So einfach ist das.
Tesla brauchte 15 Jahre um dieses Jahr 400k Fahrzeuge zu produzieren.
Wer soll kurz- oder mittelfristig die 16 Mio Output der deutschen OEMs
ersetzen? Ein SW Hersteller? Mit welcher Infrastruktur? Apple stellt ja
nicht mal seine Mobiltelefone selbst her. Wie gesagt, die Zulieferer
zahlen auch IGM und das reicht mir, egal wer letztlich den Großteil des
Gewinns einstreicht. Den Großteil kriegen ja jetzt auch schon die
Aktionäre.
Das erinnert mich daran wie als du dachtest, dass der Bruttolohn die
gesamten Kosten eines Arbeitgebers für einen Mitarbeiter sind. Jetzt
bist du auch wieder naiv wie ein Kind. Herrlich eindimensional.
Nur ist mir deine Absicht noch nicht klar. Die meisten Aktien deutscher
Unternehmen sind in ausländischer Hand. Ob wir hier verkaufen oder nicht
spielt also für den Kurs keine Rolle. Den Arbeitsort können die meisten
IGM ler wegen Frau, Kinder, sozialem Umfeld usw auch nicht ändern,
ähnlich wie du deine Enten im Park nicht verlassen willst. Deshalb wird
nur die Zeit zeigen wer Recht behalten wird.
Was du aber in jedem Fall verloren hast: Tage deines Lebens dabei hier
Nachrichten zu posten und dieses Forum als Blog zu missbrauchen.
Realistischer schrieb:> Das erinnert mich daran wie als du dachtest, dass der Bruttolohn die> gesamten Kosten eines Arbeitgebers für einen Mitarbeiter sind. Jetzt> bist du auch wieder naiv wie ein Kind. Herrlich eindimensional.
Sowas ähnliches hat mir dieser Claymore vor 2-3 Jahren auch schon
geschrieben und mir einen Totalverlust mit meinen E.On-Aktien
prophezeit. Heute sitze ich auf 50 % Kursgewinnen und 7 %
Dividendenrendite.
Realistischer schrieb:> Deshalb wird nur die Zeit zeigen wer Recht behalten wird.
Das wird sie.
> Was du aber in jedem Fall verloren hast: Tage deines Lebens dabei hier> Nachrichten zu posten und dieses Forum als Blog zu missbrauchen.
So wie jeder, der hier schreibt. Nachrichten muss ich sowieso lesen, um
die richtigen Investmententscheidungen treffen zu können.
> Wenn die obere Mittelschicht in Afrika, Indien, Indonesien, Pakistan und> Malaysia, sowie die vielen Chinesen ohne Auto, mittelfristig ein Auto> wollen, dann führt nichts an den deutschen OEMs vorbei. Ohne Mobilität> kein Wachstum. So einfach ist das.
das ist einfach nur Unsinn, weil Du Kontinente, Länder, Löhne, etc.
vermengst und den dortigen einheimischen Markt ebenfalls völlig
ausklammerst.
> Tesla brauchte 15 Jahre um dieses Jahr 400k Fahrzeuge zu produzieren.
Telsla ist wie Ferrari, etc. - Tesla deckt die Deluxe-Klasse ab, sonst
nichts.
> Wer soll kurz- oder mittelfristig die 16 Mio Output der deutschen OEMs> ersetzen? Ein SW Hersteller? Mit welcher Infrastruktur?
Zeiten ändern sich ganz schnell! Siehe Dein nachfolgendes Beispiel.
> Apple stellt ja nicht mal seine Mobiltelefone selbst her.
gutes Beispiel! Erinnerst Du Dich noch an Nokia? Oder auch Blackerry?
Die haben gelacht als das Iphone mit seinem Konzept aufkam - beide
Firmen waren mal Marktführer, heute stehen sie kurz vor der Insolvenz.
> Die meisten Aktien deutscher Unternehmen sind in ausländischer Hand.
Stimmt so einfach nicht - sonst wären sie schon längst von den Chinesen
aufgekauft worden. Da gibt es ganz klare Regeln im Gesellschaftsrecht
und das gilt auch für AGs als Rechtsform.
Da der Staat bzw. Bundesland (VW) Hauptanteilseigner ist hat der das
Sagen oder bei z.B. BMW die Familie Quandt - Du erzählst also Unsinn!
> Ob wir hier verkaufen oder nicht spielt also für den Kurs keine Rolle.
Das hängt u.a. von der Menge ab und deshalb gibt es ja auch eine
Veröffentlichungspflicht im Aktienrecht.
> Den Arbeitsort können die meisten> IGM ler wegen Frau, Kinder, sozialem Umfeld usw auch nicht ändern,> ähnlich wie du deine Enten im Park nicht verlassen willst. Deshalb wird> nur die Zeit zeigen wer Recht behalten wird.
Das ist Unsinn - mag für Altverträge gelten, aber man kann
Vertragsinhalte auch ändern und bei Neuverträgen ist das gar kein
Problem mehr - da gilt dann eben 'Friß Vogel oder wir nehmen den
nächsten' oder eben Outsourcing.
Deshalb werden ja fette Abfindungen gezahlt - um die Alt-IGMler
loszuwerden bzw. von der Anzahl her abzubauen.
ohne Account schrieb:> das ist einfach nur Unsinn, weil Du Kontinente, Länder, Löhne, etc.> vermengst und den dortigen einheimischen Markt ebenfalls völlig> ausklammerst.
Es geht nicht um die Länder oder Löhne, sondern darum dass du die
Infrastruktur der deutschen OEMs kurzfristig ersetzen kannst.
ohne Account schrieb:> Telsla ist wie Ferrari, etc. - Tesla deckt die Deluxe-Klasse ab, sonst> nichts.
Welchen Ferrari Neuwagen bekomme ich den für den Preis eines Model 3?
Selbst das Model S kostet ähnlich wie ein Audi A8. Ferrari hingegen
reduziert sogar aus Marketing den Output.
ohne Account schrieb:> Stimmt so einfach nicht
Doch stimmt:
Ausländische Investoren haben ihren Anteil an Dax-Konzernen im
vergangenen Jahr weiter gesteigert. 53,7 Prozent der Aktien gehörten zum
Jahresende Anlegern aus dem Ausland, in Jahr zuvor lag der Anteil bei
52,4 Prozent, wie die Unternehmensberatung EY am Mittwoch mitteilte. Die
30 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland schütteten demnach
19,4 Milliarden Euro an Dividenden an die ausländischen Anleger aus -
inländische Aktionäre kassierten 12,9 Milliarden Euro.
ohne Account schrieb:> Das ist Unsinn - mag für Altverträge gelten, aber man kann> Vertragsinhalte auch ändern und bei Neuverträgen ist das gar kein> Problem mehr - da gilt dann eben 'Friß Vogel oder wir nehmen den> nächsten' oder eben Outsourcing.> Deshalb werden ja fette Abfindungen gezahlt - um die Alt-IGMler> loszuwerden bzw. von der Anzahl her abzubauen.
Ich meinte, dass die IGM-Ingenieure selbst dann nichts ändern könnten,
wenn sie dem Finanz-Anfänger glauben würden, weil Frau und Kinder nicht
einfach so die Heimat verlassen werden wollen. Er hat die Klitsche ja
auch nicht verlassen, weil er in der Heimat bleiben wollte. Jetzt ist er
arbeitslos, lebt von 800 EUR und schreibt einen Blog in diesem Forum,
indem er wegen seinem Neid und der verbitterten Art einer ganzen
Industrie den Untergang wünscht.
Eine Versetzung ist kein Untergang. Auch das hast du wie die anderen
zitierten Punkte falsch verstanden.
Und die Abfindungen bekommt jeder der trotz Beschäftigungsgarantie geht.
Das geht nicht nach Alt-Vertrag, sondern nach Betriebszugehörigkeit.
Auch Alt-Verträge haben keine Abfindungsklauseln. Betriebsbedingte
Kündigungen kann man mit solchen Gewinnen nicht rechtfertigen und darum
bekommt jeder Mitarbeiter die Abfindung. Spätestens ab dem dritten Jahr
rentiert sich jeder eingesparte Wasserkopf-Verwalter.
Denon schrieb:> Wer weiß schon was dann kommt. Vielleicht bedeutet das ja ein> Wachstum im Maschinenbau?
Vielleicht, aber nicht in Deutschland. Deutschland geht den Weg der
Deindustralisierung. In 20 Jahren werden wir uns als Broterwerb
gegenseitig die Haare schneiden, über das xy-Geschlecht fabulieren und
das Zusammenleben täglich neu aushandeln. Klima ist dann bis dahin wohl
auch auch passend zu den neuen Zuständen geworden.
> Es geht nicht um die Länder oder Löhne, sondern darum dass du die> Infrastruktur der deutschen OEMs kurzfristig ersetzen kannst.
Die Struktur ist auf Verbrennermotoren ausgerichtet und genau das kann
mittelfristig zum Problem werden bzw. wird es langfristig automatisch.
> Welchen Ferrari Neuwagen bekomme ich den für den Preis eines Model 3?> Selbst das Model S kostet ähnlich wie ein Audi A8. Ferrari hingegen> reduziert sogar aus Marketing den Output.
Das ist immer noch zuviel Geld und da hat sich die Autoindustrie
verplappert - wenn ich weniger Teile+Arbeitskräfte zur Produktion
brauche, dann muß es langfristig immer preiswerter werden wie z.B. beim
TV-Gerät (es gibt keine Röhrengeräte mehr am Markt und der Preis ist
rapide gefallen) - notfalls macht es eben die Konkurrenz im Ausland;
also vergleichbares Schicksal wie damalige Firmen Saba, Telefunken,
Nordmende.
Das kann sehr schnell gehen, die Gewinnmargen werden schrumpfen und
damit auch die Gehälter oder Totalverlagerung ins Ausland.
Tesla ist absoluter Nischenmarkt, völlig belanglos für die Masse.
> Ausländische Investoren haben ihren Anteil an Dax-Konzernen im> vergangenen Jahr weiter gesteigert. 53,7 Prozent der Aktien gehörten zum> Jahresende Anlegern aus dem Ausland, in Jahr zuvor lag der Anteil bei> 52,4 Prozent, wie die Unternehmensberatung EY am Mittwoch mitteilte.
Richtig, aber da wird die Summe der Dax-Unternehmen gerechnet und Du
kannst davon ausgehen, daß die Aktienmehrheit immer noch in deutscher
Hand ist - ansonsten würde es ja automatisch zur feindlichen Übernahme
kommen und da hat die Regierung ja einen Riegel vorgeschoben - wegen
China.
Weiterhin ist noch unklar, ob Aktien im Familienbesitz (z.B. BMW)
überhaupt mitgerechnet werden und sich die 53,7% eben nur auf den frei
verkäuflichen Anteil bezieht.
> Die 30 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland schütteten> demnach 19,4 Milliarden Euro an Dividenden an die ausländischen Anleger> aus - inländische Aktionäre kassierten 12,9 Milliarden Euro.
tja, das ist dann die einzige Alternative zum Lohneinkommen, wenn bzw.
solange es der Staat noch zuläßt.
Im Prinzip also völlig richtig.
> Ich meinte, dass die IGM-Ingenieure selbst dann nichts ändern könnten,> wenn sie dem Finanz-Anfänger glauben würden, weil Frau und Kinder nicht> einfach so die Heimat verlassen werden wollen.
Das wird dann künftig aber Vertragsbestandteil werden!
IGM-Ing. ist nicht Beamter.
Anderswo auf der Welt ist das völlig normal bzw. dann kommt eben die
Entlassung.
Du kannst davon ausgehen, daß sich das zwangläufig ändern wird oder eben
Outsourcing bis zum Maximum!
> Er hat die Klitsche ja> auch nicht verlassen, weil er in der Heimat bleiben wollte. Jetzt ist er> arbeitslos, lebt von 800 EUR und schreibt einen Blog in diesem Forum,> indem er wegen seinem Neid und der verbitterten Art einer ganzen> Industrie den Untergang wünscht.
na ja, er lebt von Kapitaleinkünften - solange keine Linksregierung hier
kommt, geht das und ist richtig.
> Eine Versetzung ist kein Untergang. Auch das hast du wie die anderen> zitierten Punkte falsch verstanden.
Eine Versetzung ist ein Untergang, wenn Du Immobilienbesitzer bist -
Schnellverkauf unter Wert (je nach Lage) kann auch erheblicher Verlust
bedeuten!
Wenn das kein Untergang ist, was denn dann?
Realistischer schrieb:> Das wäre für mich kein Weltuntergang.
Ich habe auch keinerlei Zukunftssorgen, wobei ich allerdings auch nicht
im Automotive-Bereich tätig bin.
Ich sehe die Zukunft für deutsche Unternehmen positiv.
ohne Account schrieb:> na ja, er lebt von Kapitaleinkünften - solange keine Linksregierung hier> kommt, geht das und ist richtig.
Bist du dir nicht zu blöd, den Finanzspaten hier zu verteidigen? Oder
bist du seine Sockenpuppe?
Ingenieur schrieb:> Ich habe auch keinerlei Zukunftssorgen, wobei ich allerdings auch nicht> im Automotive-Bereich tätig bin.
Und an Automotive wird auch nichts verkauft? Oder warum glaubst du, das
ginge an dir vorbei.
Wissender schrieb im Beitrag #5774767:
> Die Branche ist in den> letzten Jahrzehnten zu faul und träge gewesen.
Wie kommst du auf dieses schmale Brett?
> Bist du dir nicht zu blöd, den Finanzspaten hier zu verteidigen?
Wer bist Du denn eigentlich?
Der Kaiser des Lohn-Geldadels?
> Oder bist du seine Sockenpuppe?
Oder selbst keine Ahnung von Geldanlage - das wird es wohl sein.
AlterVerwalter schrieb:> Kosten dafür zu stemmen, sollen in den nächsten Jahren bei der Kernmarke> bis zu 7.000 Stellen in der Verwaltung abgebaut werden.
Eigentlich sollte man Leute abbauen, weil man sie nicht mehr braucht.
Was aber tun die, wenn man sie entbehren kann? Und warum werden sie -
wenn sie Nutzloses tun - nicht schon einfach deshalb abgebaut, um mehr
Gewinne zu machen?
Sind das alles Sesselpupser, die man nicht mehr braucht und nur
mitschleppt?
Ist also die Kostenthematik einfach ein Grund, sie endlich loszuwerden?
Irgendwie wehre ich mich gegen den Gedanken, dass man 7000 Menschen
identifiziert haben will, die man nicht mehr braucht.
Nachfrager schrieb:> Irgendwie wehre ich mich gegen den Gedanken, dass man 7000 Menschen> identifiziert haben will, die man nicht mehr braucht.
Ein Elektromotor hat nur etwa 10% der Bauteile eines Verbrenners.
Zudem hat sich die Anzahl der Gleichteile in den Plattformen in den
letzten Jahren deutlich erhöht, weil u.A. selten bestellte Modelle und
Varianten gestrichen gestrichen wurden.
Auch wurde schon angekündigt, dass man ab 2026 den letzten
Entwicklungszyklus für Verbrenner starten will, also ab 2030 viele
Entwickler und deren Verwalter nicht mehr braucht.
Liess dir den Artikel durch, wenn du verstehen willst wieviel Potential
VW für Kostensenkungen noch hat (sehr viel könnte digitalisiert werden,
aber da läuft wegen dem starken Betriebsrat noch viel über interne
Mitarbeiter, was andere schon lange rausgegeben haben):
https://app.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/stillstand-statt-umbruch-machtkampf-bei-vw-ein-weltkonzern-blockiert-sich-selbst/24076960.html?ticket=ST-1379315-dPRNtmYGcRKx4fP53Lkk-ap6
Hire-and-fire geht in den USA, aber hier gibt es Beschäftigungsgarantien
und Gesetze die einen schützen.
Ein aktuelles Zitat von Trump zeigt, dass nicht nur die deutsche
Automobilindustrie Stellen abbaut:
Very disappointed with General Motors and their CEO, Mary Barra, for
closing plants in Ohio, Michigan and Maryland. Nothing being closed in
Mexico & China. The U.S. saved General Motors, and this is the THANKS we
get! We are now looking at cutting all @GM subsidies.
In China haben viele OEMs wie Geely auch kräftig entlassen, weil der
Markt erstmalig nicht mehr wächst. Altersteilzeit, Vorruhestand und
Abfindungen gibt es vermutlich aber nur in DE.
Der Prophet vom µC-Forum schrieb:> Wissender schrieb im Beitrag #5774767:>> Die Branche ist in den>> letzten Jahrzehnten zu faul und träge gewesen.>> Wie kommst du auf dieses schmale Brett?
In Europa macht man aus irgend einem Grund die gleichen Fehler wie in
den USA, bedingt durch den nötigen Wiederaufbau nach dem 2WK aber etwa
30..40 Jahre später.
Die Parallelen zur Entwicklung der Autoindustrie in den USA der 80er und
90er sind aktuell nicht mehr zu übersehen:
Scheinbar mächtige Gewerkschaften, welche für ihre Mitglieder goldene
Zeiten verschafft haben und um jeden Preis die Pfründe wahren, gepaart
mit wachsenden Absatzproblemen weil man am Bedarf vorbei entwickelt.
Ausser ein paar verplatzten Fanboys kauft doch kein Privater mehr dt
Autos.
Mag sein, dass Tesla nicht den Massenmarkt bedienen kann oder will, es
werden aber Bedürfnisse verändert die von der dt Autoindustrie aktuell
nicht verstanden/ignoriert werden.
Und da gibt es langfristig nur die Option:Tesla macht es doch oder es
findet sich ein Anderer.
Viele meckern üben den Preis des EAutos ggü einem Verbrenner. Dabei wird
aber auch gern übersehen, dass ein EAuto bei weitem alterungsbeständiger
ist als ein Verbrenner. Ausser der/den Batterien gibt es keine nicht von
vornherein als Verschleißteil zu sehenden Teile mehr die die Lebensdauer
begrenzen. Kein Motor, kein Getriebe kein Auspuff. Kein Öl nachkippen.
Ein EAuto ist aktuell das, was ein Auto vor 50 Jahren mal war: Ein
Investitionsgut fürs Leben. Dass die Batterien im Tesla für über
100MMeter gut sind, ist ja inzwischen auch erwiesen. Es gibt
Steuerketten die öfter gewechselt werden müssen...
Der erzielte Verkaufspreis eines Produktes spiegelt nur am Rande den
Wert der Einzelteile plus Arbeit wieder. Oder glaubt einer von euch
ernsthaft 1,6to Stahlblech inklusive Falten und zusammenbraten kosten
20tEuro?
Was ist los in D ?
Audi in der Krise, VW streicht 7.000 Stellen, Ford streicht 5.000
Stellen, Leoni streicht 2.000 Stellen, Conti Aktie im Sommer 2018 um 40
% gesunken und steigt nicht mehr...
Ich mache mir echt Sorgen. Überlege mir in die Medizintechnik oder
Pharma oder Chemie zu wechseln. Würde auch Absolventengehalt
akzeptieren.
F. B. schrieb:> Und dann kaufe ich> mir einen billigen Japaner, Franzosen oder demnächst vielleicht einen> Chinese von meiner eigenen Firma, an der ich anteilig investiert bin. An> mir verdient ihr nichts
Welche Firma ist das denn? NIO ?
Ihr mit euren blöden Autos.
Stramme Fußmärsche sind angesagt.
Das ist gut für den verwelkten Body und erspart den Kassen die Ausgaben
für Insulin swie diverse Herz- und Kreislaufpillen.
Maschinenbau sollte heute niemand mehr studieren, außer man mag HARTZ 4
oder hat Beziehungen !!
Für Elektroingenieure hingegen stehen goldene Zeiten an.
Automotive-Ingenieur schrieb:> Was ist los in D ?>> Audi in der Krise, VW streicht 7.000 Stellen, Ford streicht 5.000> Stellen, Leoni streicht 2.000 Stellen, Conti Aktie im Sommer 2018 um 40> % gesunken und steigt nicht mehr...>> Ich mache mir echt Sorgen. Überlege mir in die Medizintechnik oder> Pharma oder Chemie zu wechseln. Würde auch Absolventengehalt> akzeptieren.
Die Roten sind schuld.
BMW ruiniert sich seinen Ruf mittlerweile auch immer mehr, selbst die
Amis haben schon gemerkt, dass deren neue Autos ein bottomless money pit
sind. Wenn der Nimbus von deutscher Autoingenieurskunst auch in China
weg ist, ist man wieder einen Schritt weiter zum finalen Lichtschalter
gekommen. Man könnte meinen, das hat System.
Dipl Ing ( FH ) schrieb:> Für Elektroingenieure hingegen stehen goldene Zeiten an.
Wozu braucht man Elektroingenieure, eher schon Softwarearchiteckten und
evtl -entwickler
Bürovorsteher schrieb:> Ihr mit euren blöden Autos.> Stramme Fußmärsche sind angesagt.> Das ist gut für den verwelkten Body und erspart den Kassen die Ausgaben> für Insulin swie diverse Herz- und Kreislaufpillen.
Das geht in Ordnung, wenn das Arbeitsamt es dann akzeptiert wenn man
Arbeitsplätze >4km Radius ablehnt (4km = 1 Stunde Fußmarsch).
Mal davon abgesehen wird es die meisten Arbeitsplätze dann sowieso nicht
mehr geben...
Udo S. schrieb:> Sind das die, die dann sowas wie den BER in Software planen?
Ja, warum denn nicht? :-)
Die machen das so komisch, damit sie noch viele Jahre da weiter
wurschteln können, so nach dem Motto "Mein Arbeitsplatz ist sicher".
> keine ... Teile mehr die die Lebensdauer begrenzen.> Kein Motor, kein Getriebe kein Auspuff. Kein Öl nachkippen.
Das stimmt so nicht. Das komplette Fahrwerk bleibt genauso anfällig wie
bisher. Alle Gummimetalllager und auch die normalen Kugellager haben
eine endliche Lebensdauer, die vom Herstller "eingestellt" werden kann.
Hinzu kommt - quasi als Motorersatz - die Batterie samt Management und
Ladetechnik, die absolut herstellerspezifisch ist. Außerdem handelt es
sich um chemische Vorgänge, die nun einmal nur eine gewisse Zyklenzahl
erlauben.
> Ein EAuto ist aktuell das, was ein Auto vor 50 Jahren mal war:> Ein Investitionsgut fürs Leben.
Da muß man schon sehr, sehr naiv sein. Das E-Auto ist vollgestopft mit
Elektronik, die niemand außer dem Hersteller reparieren oder warten
kann. Auch Elektronik hat eine endliche Lebensdauer.
Viele hoffen immer, es würde eine Art E-Käfer geben, die Realität sieht
aber anders aus. Den Prius kann z.B. nicht jede Toyota-Markenwerkstatt
reparieren oder warten.
Wenn nach 10 Jahren (und das wäre schon optimistisch) der Akku schlapp
macht und der Hersteller "leider" keinen mehr liefern kann?
Dann bleibt nur die Reparatur über Frickelbuden mit 3. Wahl Zellen.
Meine Glaskugel sagt: Wahrscheinlich wird der Gesetzgeber das aber
einfach verbieten (Erlöschen der Betriebserlaubnis), indem die Akkus zur
Typprüfung verpflichtet werden.
svensson schrieb:> Meine Glaskugel sagt: Wahrscheinlich wird der Gesetzgeber das aber> einfach verbieten (Erlöschen der Betriebserlaubnis), indem die Akkus zur> Typprüfung verpflichtet werden.
Das ist schon so.
Aber:
Man kann trotzdem sein Auto umbauen - so wie es jetzt schon manchmal
gemacht wird - und hinterher braucht man eine Einzelzulassung UND (weil
Erstzulassung nach 2001 eine EMV Prüfung).
Eventuell gibt es dann aber auch gebrauchte Zellen aus verunfallten
Autos.
Tesla Module gibt es bereits, kosten bei ebay ca. 1200 € für ein 5kWh
Modul
Einen gebaruchten kompletten 85kWh Akku Satz eines Teslas habe ich bei
ebay schon für ca. 20000€ gesehen.
Studie für Baden-Württemberg: Schneller Wandel zu Elektroautos bringt
höhere Jobverluste
IG-Metall-Landesbezirksleiter Roman Zitzelsberger warnte in den
"Stuttgarter Nachrichten" (Montag) dennoch vor einem "Abwärtsstrudel".
Er warnte vor sinkenden Gehältern...
https://www.automobilwoche.de/article/20190318/AGENTURMELDUNGEN/303189967/1338/studie-fuer-baden-wuerttemberg-schneller-wandel-zu-elektroautos-bringt-hoehere-jobverluste
LOL. Aber träumt nur weiter von eurer Jobgarantie und endlos steigenden
IGM-Gehältern. Das wird ein hartes Erwachen geben. Und ob sich die
Autokonzerne die exorbitanten Abfindungen leisten können, auf die hier
einige spekulieren, wage ich ebenfalls zu bezweifeln.
Der Prophet vom µC-Forum schrieb:> Die letzten Rekordjahre u.a. von Daimler strafen deine Aussgen schlicht> und einfach Lüge.
Diese Rekorde beruhten auf Betrug.
> Tesla Module gibt es bereits, kosten ca. 1200 € für ein 5kWh Modul> Einen gebaruchten kompletten 85kWh Akku Satz eines Teslas habe ich> bei ebay schon für ca. 20000€ gesehen.
Na, das nenne ich dann 'mal einen Schnapper. 20k für einen Akku
zweifelhaften Zustandes.
Da werden die Hersteller dann mittels Austausch von Schlüsseln zwischen
Zentralsteuergerät und Akku noch Abhilfe schaffen.
Und bei jedem Wechsel eine Einzelabnahme? Dann sollte man schnell
umschulen zum Prüfing.
> Autor: F. B. (finanzberater)> Datum: 18.03.2019 16:08
Dich gibt es ja immer noch.
So ein Hartzer-Leben lässt viel Zeit um im Forum Mist zu schreiben.
Realistischer schrieb:> Betriebsbedingte Kündigungen kann man mit solchen Gewinnen nicht> rechtfertigen und darum bekommt jeder Mitarbeiter die Abfindung.
Die Konzerne müssen also nur noch ein Weilchen warten, bis die Gewinne
weit genug gesunken sind oder gar Verluste geschrieben werden, dann sind
betriebsbedingte Kündigungen auch ohne Abfindung möglich.
Mit ein wenig legaler Bilanztrickserei kann da sicher auch noch
nachgeholfen werden. Was passiert beispielsweise mit den ganzen Patenten
auf Verbrennungsmotoren oder mit den Produktionsanlagen, die nicht mehr
benötigt werden? Die werden doch wertlos und müssen abgeschrieben
werden, was dann die Gewinne weiter schmälern wird. So kamen ja auch
E.ONs Rekordverluste vor 2-3 Jahren zustande, durch Abschreibungen auf
Kraftwerke.
Automotive-Ingenieur schrieb:> Ich mache mir echt Sorgen. Überlege mir in die Medizintechnik oder> Pharma oder Chemie zu wechseln. Würde auch Absolventengehalt> akzeptieren.
Du kannst auch einfach zu einem der Unternehmen, die sich seit Jahren
auf diesen Mobilitätswechsel vorbereiten (Ziehl Abegg, Wittenstein,
etc...). Dann bleibst du in der Automobilbranche. Vorausgesetzt die
Unternehmen stellen Powerpointingenieure aus der Automobilbranche ein.
Gute Unternehmen stehen schon lange in den Startlöchern. Warum jetzt
wegen den unverbesserlichen Dinosaurier so viele Tränen vergossen werden
ist mir unklar.
xxx schrieb:> F. B. schrieb:>> Und dann kaufe ich>> mir einen billigen Japaner, Franzosen oder demnächst vielleicht einen>> Chinese von meiner eigenen Firma, an der ich anteilig investiert bin. An>> mir verdient ihr nichts>> Welche Firma ist das denn? NIO ?
BYD.
F. B. schrieb:> BYD
Denen geht es auch nicht besser:
BYD, China's largest electric-vehicle maker, temporarily halted
operations at its EV bus factory in Guangzhou, Guangdong province, the
latest knock-on effect that began when the government earlier this year
decreased electric vehicle subsidies by up to 50%.
BYD and the Guangzhou Automobile Group jointly invested in the factory,
which will be stopped through May. Some executives in the Chinese auto
industry expect "the market for new energy vehicles to shrink nearly
40%," one said.
If the government completely phases out the subsidies as planned in
2020, Chinese EV makers will be put on a level playing field with their
Western and Japanese rivals, whose brands make up a minority of the
Chinese market.
Vorhin so ein Boschhansel im Radio:
Bosch hat umgerechnet wieviel Leute man je Sparte in der Produktion noch
braucht:
Schornsteinfegertechnik: 3 Leute
Damenrasierertechnik: nur noch einen.
D.h. 2/3 dürfen in Zukunft was anderes machen, nicht alle wird man
vorzeitig in Rente schicken können.
Roland E. schrieb:> Ausser ein paar verplatzten Fanboys kauft doch kein Privater mehr dt> Autos.
Da liegst du aber völlig daneben. Warum sind denn zum Beispiel der VW
Golf und VW Polo ganz oben auf der Liste der Neuzulassungen von
Privatleuten?
Ingenieur schrieb:> Da liegst du aber völlig daneben. Warum sind denn zum Beispiel der VW> Golf und VW Polo ganz oben auf der Liste der Neuzulassungen von> Privatleuten?
Weil VW gute Qualität zu akzeptablen Preisen liefert. Vor 10 oder 20
Jahren hätte ich keinen VW gekauft, aber mittlerweile passen Design und
Qualität. Vom Golf 6 findet man viele Gebrauchtwagen mit über 300 tkm
und sogar 400 tkm. TÜV und ADAC Statistiken bestätigen das.
Außerdem gibt es noch paar Leute die heimische Hersteller unterstützen.
Damit unterstützt man z.B. indirekt die eigene Rente, weil die von
lokalen Herstellern und nicht Koreanern, Japanern, Franzosen, Italienern
oder Amerikanern finanziert wird.
Realistischer schrieb:> Außerdem gibt es noch paar Leute die heimische Hersteller unterstützen.> Damit unterstützt man z.B. indirekt die eigene Rente, weil die von> lokalen Herstellern und nicht Koreanern, Japanern, Franzosen, Italienern> oder Amerikanern finanziert wird.
In erster Linie stützt man damit die IGM-Gehälter. Wer für seine Rente
vorsorgen will, der sollte besser einen billigen Ausländer kaufen und
das gesparte Geld renditeträchtig investieren.
Ingenieur schrieb:> Da liegst du aber völlig daneben. Warum sind denn zum Beispiel der VW> Golf und VW Polo ganz oben auf der Liste der Neuzulassungen von> Privatleuten?
Mitarbeiter von VW, die Mitarbeiterrabatt bekommen?
Vor dem großen Sturm
Auto-Zulieferer werden hinweggefegt.
Seit zehn Jahren immer nur bergauf, beim Umsatz, beim Absatz, beim
Gewinn. So etwas kann den Blick auf die Realität verstellen. Hinterher
kommt es dann umso brutaler.
Die ersten Unternehmen haben bereits einen Stellenabbau in großem Stil
angekündigt, und das dürfte erst der Anfang sein.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/autozulieferer-und-e-mobilitaet-vor-dem-grossen-sturm-1.4372485
F. B. schrieb:> Daimler und MAN werden vom Elektro-Boom in der Busindustrie überrollt
Frage mal Google, wer die Mehrheit an MAN besitzt und vor allem, wer den
Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag hat ... da wurdert garnichts
mehr.
Realistischer schrieb:> Außerdem gibt es noch paar Leute die heimische Hersteller unterstützen.
Die dann Komponenten im Ostblock bauen und die Autos (Prolo) in Spanien
zusammenkleben, ein toller 'heimischer Hersteller'.
Dann kaufst Du besser einen Seat, der in WOB gebaut wird.
Ist aber egal, dank der komplexen Finanzverflechtung von dem Laden wird
ein Großteil der Unternehmenssteuern sowieso nicht mehr in D gezahlt.
Die einzig heimischen Steuerzahler sind die Mitarbeiter in Deutschland.
Manfred schrieb:> Die dann Komponenten im Ostblock bauen und die Autos (Prolo) in Spanien> zusammenkleben, ein toller 'heimischer Hersteller'.
Die VW Werke in Braunschweig, Salzgitter und Kassel stellen kein Auto
her, sondern nur Komponenten wie letztes Jahr 10 Mio
Verbrennungsmotoren, 8 Mio Getriebe, Elektromotoren, Sitze,
Bremsscheiben, Lenkungen, Fahrwerke und auch die Batterien für e-Golf
und e-Up. Bei VW arbeiten von 655.000 Mitarbeitern etwa 40% in
Deutschland. Diese 250.000 müssen auch beschäftigt werden.
Klar kommen auch Komponenten aus dem Ausland, aber mir ist kein anderer
Hersteller bekannt, der so viel selbst macht. BYD vielleicht noch. BMW
und Daimler kaufen z.B. eine Kernkomponente wie das Getriebe bei ZF.
Manfred schrieb:> Ist aber egal, dank der komplexen Finanzverflechtung von dem Laden wird> ein Großteil der Unternehmenssteuern sowieso nicht mehr in D gezahlt.> Die einzig heimischen Steuerzahler sind die Mitarbeiter in Deutschland.
Das Land Niedersachsen sitzt im Aufsichtsrat, hat 20% der Anteile an VW
und Steuern für hier angefallene Gewinne werden tatsächlich hier
bezahlt, während es einen Grund hat, warum Tesla seine Autos über die
Niederlande schickt. Die Hauptaktionäre Familie Porsche und Piëch wohnen
in Österreich und Deutschland. Die können also auch schlecht vermeiden
auf die öffentlich bekannte Dividende Steuern zu zahlen.
Wobei Steuerberater natürlich viele legale Tricks kennen, wie man seine
Steuerlast erheblich senkt, indem man z.B. wertsteigernd seine
Immobilien renoviert.
F. B. schrieb:> Start-ups und BYD aus China mischen den Markt auf.
Darum schließt BYD wie oben zitiert auch bis Mai sein Werk in Guangzhou,
weil sie sooooo viel zutun haben ironie off
Aber mal eine Aktie an der wir deine Mega-Renditen messen können ;-) Die
nächste Ausrede kommt aber bestimmt wieder schnell.
svensson schrieb:> Und bei jedem Wechsel eine Einzelabnahme? Dann sollte man schnell> umschulen zum Prüfing.
Das haben Sie falsch verstanden.
Wenn Sie Tesla Model S fahren und ein einzelnes Modul ist defekt, dann
kann man selbstverständlich, so wie heute auch bei normalen Autos, Teile
vom Schrottplatz (identisches Fahrzeug) holen und einbauen - ohne
Einzelabnahme.
Wenn Sie aber z.B. einen e-ZOE fahren und in 10 Jahren sind die Akkus
defekt und es gibt keine Originalersatzteile mehr. Dann wäre es denkbar
Akkus von anderen e-Autos einzubauen und das ganze dann vom TÜV abnehmen
zu lassen. In der Praxis wird das wahrscheinlich scheitern.
Hier habe ich mich bißchen beraten lassen per eMail, ob und wie ich mein
Auto Bj 2007 umbauen kann: https://www.fleck-elektroauto.de/
In Kleinserien muss nicht mal ABS funktionieren - nach heutigen Stand
(Kleinserie = max 1000 Autos pro Jahr).
Damit erklärt sich auch der Bericht im Fernsehen vor ein paar Wochen, wo
gesagt wurde, das eine kleine Gruppe hier in Deutschland ein billig
Elektro-Fahrzeug für Afrika produziert, reduziert auf das minimal
nötige. Da ist nicht mal ein Teppich drin, putzen kann man mit dem
Kärcher Hochdruckreiniger.
Überraschenderweise gibt es auch unzählige nfragen aus ganz Europa. Nach
Aussage des Reporters kann die Gruppe aber maximal 1000 Autos pro Jahr
ausliefern. Ich weiss auch den Grund: siehe oben. Bei Kleinserien kann
man den ganzen unnötigen Schnickschnack weglassen (Reifendruckprüfung,
Emergency-Call, und so weiter und so fort).
Der ganze elektronische Scheiss wird übrigens einfach als
Sicherheitsrelevant deklariert und vom TÜV mit geprüft. Sind in den
Steuergeräten Fehlermeldungen eingetragen wird die Plakette verweigert.
Es ist daher sinnvoll sich einen OBD Leser zu kaufen und vor dem TÜV
erst mal alle Fehlermeldungen zu löschen - sofern möglich.
Komischerweise hört man bei Tesla öfters von einem Motortausch, oder
auch mehreren, daß interessiert bis jetzt nur keinen, weil die 8 Jahre
Garantie auf den Antriebsstrang noch greift.
Scheinbar halten auch Elektromotoren nicht ewig, da sind sicherlich auch
Lager verbaut, die verschleißen.
Realistischer schrieb:> während es einen Grund hat, warum Tesla seine Autos über die> Niederlande schickt.
Ja - der Weg bis zur technischen Zulassung ist dort wesentlich
einfacher. Insofern hat das schon indirekt etwas mit Geld zu tun. KEIN
Grund ist allerdings die hier implizierte Steuerersparnis.
> Die Hauptaktionäre Familie Porsche und Piëch wohnen> in Österreich und Deutschland. Die können also auch schlecht vermeiden> auf die öffentlich bekannte Dividende Steuern zu zahlen.
Das hat mit dem Wohnsitz nichts zu tun, da die Quellensteuer in
Deutschland anfällt.
> Wobei Steuerberater natürlich viele legale Tricks kennen, wie man seine> Steuerlast erheblich senkt, indem man z.B. wertsteigernd seine> Immobilien renoviert.
Wow! - Zu versteuernder Gewinn = Einnahmen - Ausgaben. Crazy - da muss
man erst mal drauf kommen! Wie viele Jahre muss man für sowas studieren?
Und Preisfrage: Wenn man dann seine Immobilien wertsteigernd saniert
hat, was wird in den Folgejahren mit den Einnahmen (und den deshalb zu
entrichtenden Steuern) passieren - werden die geringer, oder... ?
F. B. schrieb:> Realistischer schrieb:>> Außerdem gibt es noch paar Leute die heimische Hersteller unterstützen.>> Damit unterstützt man z.B. indirekt die eigene Rente, weil die von>> lokalen Herstellern und nicht Koreanern, Japanern, Franzosen, Italienern>> oder Amerikanern finanziert wird.>> In erster Linie stützt man damit die IGM-Gehälter. Wer für seine Rente> vorsorgen will, der sollte besser einen billigen Ausländer kaufen und> das gesparte Geld renditeträchtig investieren.
Du neidest den IG Metallern ihr Gehalt. Ich hingegen denke es wird Zeit
das alle die was gelernt haben in Deutschland so viel verdienen wie die
Metaller. Brutal gestiegene Produktivität aber den Leuten geht es
schlechter als vor 30 Jahren? Da stopft sich doch irgendwer die Taschen
voll.
Bei den Metallergehältern bleibt neben Essen und Miete auch noch was
übrig. Das wird dann im Restaurant ausgegeben, oder für Handwerker etc.
Das normale Metallergehalt fließt doch sofort wieder in die
Realwirtschaft zurück weil es ausgegeben wird. Millionenboni sind
volkswirtschaftlich wertlos, weil sie auf irgendwelchen Schweizer Konten
versauern. Einer Volkswirtschaft kann doch nichts besseres passieren,
als wenn viele Leute viel Geld haben was sie auch ausgeben.
Roland E. schrieb:> Die Parallelen zur Entwicklung der Autoindustrie in den USA der 80er und> 90er sind aktuell nicht mehr zu übersehen:
Sehe ich nicht.
> mit wachsenden Absatzproblemen weil man am Bedarf vorbei entwickelt.
Welchen Bedarf?
> Ausser ein paar verplatzten Fanboys kauft doch kein Privater mehr dt> Autos.>
Im Gegenteil. Der Anteil großer, teuerer Fahrzeuge deutscher
Premiumhersteller ist enorm gestiegen. Leider sieht man kaum noch
preiswerte Asiaten.
> Mag sein, dass Tesla nicht den Massenmarkt bedienen kann oder will,
Würden sie schon gerne, aber die Nachfrage ist zu gering, deshalb
schließen sie ihre Geschäfte. Ach, übrigens, ich dachte, Tesla sei
zahlungsunfähig - doch noch nicht? ;)
> werden aber Bedürfnisse verändert die von der dt Autoindustrie aktuell> nicht verstanden/ignoriert werden.
Was wird ignoriert?
Die Bedürfnisse der Kunden werden von den Marketingabteilungen der
Hersteller definiert und über raffinierte Werbung den Kunden mitgeteilt.
So läuft das und nicht anders herum. ;)
Automotive-Ingenieur schrieb:> Audi in der Krise, VW streicht 7.000 Stellen, Ford streicht 5.000> Stellen, Leoni streicht 2.000 Stellen, Conti Aktie im Sommer 2018 um 40> % gesunken und steigt nicht mehr...
Nicht verunsichern lassen!
Die Branche konsolidiert nach einer sehr langen Phase mit stürmischen
Wachstum. Das ist gesund.
Conti-Aktie: Topunternehmen kann man bei Unterbewertung beruhigt kaufen.
Die Schundmedien sorgen immer wieder einmal für solche guten
Kaufgelegenheiten.
xxx schrieb:> Das sehe ich genauso und lege den Fokus bei AKtien mehr auf ausländische> Aktien.
Bei Aktienanlage immer auch regional streuen.
> In Deutschland gehen, wenn es so kommt, die Lichter aus.
Unsinn! Das sind normale Konjunkturschwankungen, die es immer schon
gegeben hat und immer geben wird.
Forcierte Reduzierung des Individualverkehrs schrieb im Beitrag
#5775316:
> BMW ruiniert sich seinen Ruf mittlerweile auch immer mehr,
Wie das denn?
> Wenn der Nimbus von deutscher Autoingenieurskunst auch in China> weg ist,
China ist der wichtigste Absatzmarkt für dt. Autos - insb. der
Premiumhersteller - die in dt. Werken produziert und nach China
exportiert werden. Die wohlhabenden Käufer fordern made in Germany, sie
verabscheuen minderwertige Chinaware. Prestige ist auch wichtig.
xxx schrieb:> Der ganze elektronische Scheiss wird übrigens einfach als> Sicherheitsrelevant deklariert und vom TÜV mit geprüft. Sind in den> Steuergeräten Fehlermeldungen eingetragen wird die Plakette verweigert.
So ein einfaches Fahrzeug würde ich auch suchen. Auf Regensensor,
Lichtsensor, Abbiegelicht, Reifendruckkontrolle, e-Call, Klimaautomatik,
elektronisch gesteuerte Getriebe usw. könnte ich problemlos verzichten.
Einspritzung und ABS sollten aber schon sein. ;-))
> Es ist daher sinnvoll sich einen OBD Leser zu kaufen und vor dem TÜV> erst mal alle Fehlermeldungen zu löschen - sofern möglich.
Die meisten Fehlermeldungen sind sofort nach dem Motorstart wieder da.
F. B. schrieb:> Studie für Baden-Württemberg: Schneller Wandel zu Elektroautos
schnell? :))
Seit 8 Jahren wird massiv Werbung für eAutos gemacht.
Resultat: Im letzten Jahr, 2018, war der Anteil 1% bei den
Neuzulassungen. 99% der Fahrzeuge brauchen noch einen Tank. ;)
> IG-Metall-Landesbezirksleiter warnte vor einem "Abwärtsstrudel".
Das ist gut, daß vor der Wahl im Mai viele schlechte
Wirtschaftsprognosen gemacht werden. Das nimmt den Grünen Wind aus den
Segeln. Bei Unsicherheit wählen die Menschen wieder vermehrt
CDU/CSU/SPD/FDP. Diesen Trend kann man in allen Medien erkennen. Viel
Schwarzmalerei, damit Schwarz gewählt wird. :)
>> Aber träumt nur weiter von eurer Jobgarantie und endlos steigenden> IGM-Gehältern. Und ob sich die> Autokonzerne die exorbitanten Abfindungen leisten können,
Die Summen für die Abfindungen sind doch schon längst durch steuerfreie
Rückstellungen gebildet worden. D.h., die Beschäftigten haben sich ihre
Abfindungsgelder bereits selbst erarbeitet, wissen es nur nicht.
F. B. schrieb:> Der Prophet vom µC-Forum schrieb:>> Die letzten Rekordjahre u.a. von Daimler strafen deine Aussgen schlicht>> und einfach Lüge.>> Diese Rekorde beruhten auf Betrug.
Nur wenn man Geschäfte allgemein als Betrug bezeichnen würde.
Die Geschäfte der dt. Autobranche liefen in den letzten Jahren
atemberaubend gut.
F. B. schrieb:> Mit ein wenig legaler Bilanztrickserei kann da sicher auch noch> nachgeholfen werden. Was passiert beispielsweise mit den ganzen Patenten> auf Verbrennungsmotoren oder mit den Produktionsanlagen, die nicht mehr> benötigt werden? Die werden doch wertlos und müssen abgeschrieben> werden,
Kosten, Umsatz und vor allem Gewinn in Bilanz und G&V entsprechen nie
den Tatsachen. Es werden die Zahlen vorgegeben, die man braucht. Kosten
werden überhöht, Umsätze zu gering ausgewiesen und Gewinne haben mit der
Wirklichkeit schon gar nichts zu tun. Diese "Tricksereien" sind völlig
legal.
Die Amortisation dauer bei Produktionsanlagen 2 bis 2,5 Jahre
(3-Schichtbetrieb, 6 Tage/W).
Jo S. schrieb:> Forcierte Reduzierung des Individualverkehrs schrieb im Beitrag> #5775316:>> BMW ruiniert sich seinen Ruf mittlerweile auch immer mehr,>> Wie das denn?
Wie schon gesagt, durch money pit. Aus Freude am Fahren ist die meiste
Zeit nur noch Freude am Zahlen geworden. Bring mich Werkstatt gehört zur
Kundenbindung.
Aber Mercedes und deren hauseigene Tuningschmiede sind auch nicht viel
besser. Naja, kein Wunder, IGM-Angestellte, Manager, Aktionäre und
Autohäuser wollen beschäftigt und bezahlt sein, da muss man bei der
Auslegung, bei Material und Prozesschritten schon mal sparen. Immer
schön, wenn man dann als Käufer die Niete beim ausoptimiertem
Toleranzmanagement bei einem oder mehreren Bauteilen gezogen hat + die
typischen Baureihenkrankheiten.
Autofahren, um die Volkswirtschaft am Leben zu erhalten.
>> In erster Linie stützt man damit die IGM-Gehälter.> Das ist für mich durchaus ein gutes Ziel, das mache ich doch gerne.
Ich weniger, seitdem ich (damals noch Vertrauensmann in dem
betreffenden Verein) "unsern" Walter-Arbeiterverräter persönlich
kennenlernen durfte ...
Der Untergang des Abendlandes ( der dt. Autoindustrie ) wird schon seit
Jahrzehnten beschworen.
Passiert nur nichts, die Gewinne und Aktien gehen nur nach OBEN !!
Dipl Ing ( FH ) schrieb:> Passiert nur nichts, die Gewinne und Aktien gehen nur nach OBEN !!
Schau dir mal die Aktienkurse von VW, BMW und Daimler über die letzten 5
Jahre an. Da geht nichts nach oben.
Realistischer schrieb:> Aber mal eine Aktie an der wir deine Mega-Renditen messen können ;-) Die> nächste Ausrede kommt aber bestimmt wieder schnell.
Ich bin vor ein paar Monaten bei 4,83 € eingestiegen. Von daher schon
mal gut im Plus. Und natürlich ist BYD ein Investment in die Zukunft.
Die müssen jetzt auch erst einmal investieren, um weiter wachsen und VW
& Co. weiter Marktanteile abnehmen zu können. Dadurch fallen
logischerweise die Gewinne jetzt erst einmal niedriger aus. Zweiter
Punkt ist, dass China kürzlich die Subventionen für E-Autos gekürzt hat.
Warren Buffett ist übrigens auch in BYD investiert.
Habe doch gerade mal ausgerechnet, wie sich die Umsätze von BYD,
Daimler, BMW und VW zwischen 2012 und 2017 entwickelt haben (2012 sind
die ältesten Daten, die bei finanzen.net verfügbar waren):
VW: +20 %
BMW: +28 %
Daimler: +43 %
BYD: +113 %
Epi schrieb:> Du neidest den IG Metallern ihr Gehalt. Ich hingegen denke es wird Zeit> das alle die was gelernt haben in Deutschland so viel verdienen wie die> Metaller.
Habe es ja schon oft geschrieben: Die IGM-Gehälter werden von den
Mitarbeitern der Zulieferer und vom Steuerzahler subventioniert.
Warum will BMW für seinen Sparkurs die Preise der Zulieferer drücken,
anstatt die Gehälter der eigenen Mitarbeiter zu kürzen? Logischerweise
werden die Zulieferer dann auch irgendwo sparen müssen, und das
vermutlich bei den Mitarbeitern.
VW & Co. schreien gerade wieder nach Subventionen für die Entwicklung
von E-Autos.
Und dass ein Großteil der deutschen Exporte ins Ausland (und damit die
Gewinne eurer Konzerne) auf Kredit finanziert werden, für die am Ende
der deutsche Steuerzahler gerade stehen muss, habe ich auch schon
mehrfach geschrieben, aber ihr versteht die Zusammenhänge ja nicht.
Brutal gestiegene Produktivität aber den Leuten geht es
> schlechter als vor 30 Jahren? Da stopft sich doch irgendwer die Taschen> voll.
Ja. Ich zum Beispiel.
keinIGM schrieb:> Automotive ftw! schrieb:> Hier ein Schmankerl für unsere schwarzmalendes Finanzgenie!> https://www.automobilwoche.de/article/20190319/AGENTURMELDUNGEN/303199928/im-schnitt--euro-bonus-bosch-bonus-bleibt-auf-rekordniveau>> Und warum gibt dann Demos bei Bosch? Bekommen die den Hals nicht voll?
Boschler waren immer schon sehr eigen und abgehoben.
Auch die IGM-Leistungen und deren Gebahren sorgen für Realitätsverlust
bei den Mitgliedern. Die glauben selber, dass sie ihr Gehalt wirklich
verdienen und nicht nur bekommen, und nicht, dass viele andere Arbeiter
dafür leiden müssen. Manche wissen es, blenden es aber aus, weil der
Egoismus größer ist. Deshalb ist ne Ausdünnung des IGM-Paradies nicht
schlecht, es erdet einen Teil der Arbeiterschaft mal wieder.
Wir sprechen Technik schrieb:> Auch die IGM-Leistungen und deren Gebahren sorgen für Realitätsverlust> bei den Mitgliedern.
Ich habe auch einen im Bekanntschaftskreis mit dem ich aber nichts mehr
zu tun habe. Er ist auch ein IGMler aus Lippstadt und denkt wirklich, er
wäre noch unterbezahlt. Das was du beschrieben hast, stimmt schon. Die
denken wirklich, der Rest von uns, der kein IGM Gehalt bekommt, wären
Versager im Leben.
Heute kam mal wieder eine Einladung zu einem VG: Bei Ferchau. Hab denen
mal ne zusammengeschluderte Bewerbung geschickt nur um zu sehen wie
wählerisch die sind. Ich glaube dass fettige und bedruckte Papier in das
Butter eingewickelt ist hätte auch als Bewerbung gereicht um eingeladen
zu werden.
Hatte auch auch schon in kleineren Firmen Einladungen, sogar Angebote
aber die waren dermassen schlecht, jetzt weiss ich auch warum die schon
jahrelang Personal suchen und keinen finden, höchstens mal nen lokaler
Eingeborener der in der Pampa bleiben will von denen wanderen aber wohl
die meisten ab.
Selbst wenn die Angebote dieser Firmen in der Pampa besser wären: In so
einem Laden will man generell nicht bleiben wenn man sein Gehalt schnell
steigern will, also Wechsel nach 2 Jahren, nur findet man dann dort
keine weiteren Firmen, also wieder umziehen was sehr teuer ist, also
lässt man solche Firmen in der Pampa gleich links liegen und konzenriert
sich auf Metropolen oder Regionen wo einfach mehr Auswahl herrscht, die
sind aber wieder überlaufen, ein Teufelskreis.
Mal sehen was der Ferchau anzubieten hat, ich rechne mit dem
Schlimmsten, ist ein gutes Training für Vorstellungsgespräche.
Hüter der öffentlichen Ordnung schrieb:> Die Automobilbranche wird grade richtig gef....! Bis 2025 wird der> „Fachkräftemangel“ aufjedenfall nicht mehr existent sein.
In die Zange genommen von Endzeitkapitalismus, Asien, USA und grüner
Giftpolitik. Bei derzeitigem Kurs kommen wir auch 2025 alles andere in
einen Fachkräftemangel, eher in Zustände wie in Nordafrika.
Ich habe jedenfalls überhaupt keine beruflichen Zukunftssorgen. Warum
wird hier immer alles so dramatisiert und schwarz gesehen? Es war doch
jedem klar, dass es nicht ewig im gleichen Tempo aufwärts geht,
zwischendurch gibt es in der Wirtschaft auch immer mal wieder andere
Phasen, das ist aber doch kein Weltuntergang.
Ingenieur schrieb:> zwischendurch gibt es in der Wirtschaft auch immer mal wieder andere> Phasen
Dieses "zwischendurch" könnte aber mit den aktuellen Politikern
seeeeeeehr lange gehen...
xxx schrieb:> Dieses "zwischendurch" könnte aber mit den aktuellen Politikern> seeeeeeehr lange gehen...
Ach Blödsinn, keiner kann die Zukunft über einen längeren Zeitraum von
mehreren Jahren vorhersagen.
Ingenieur schrieb:> Warum> wird hier immer alles so dramatisiert und schwarz gesehen?
Weil hier nur VERSAGER sitzen !!
Jeder mit Hirn im Kopf hat heute locker einen IGM-Job
Ingenieur schrieb:> Ach Blödsinn, keiner kann die Zukunft über einen längeren Zeitraum von> mehreren Jahren vorhersagen.
Aber Sie schon?
Das was hier passiert ist zu vergleichen mit dem Zechensterben vor
Jahrzehnten. Oder mit der "Abwicklung" der Firmen in der DDR. Das ist
nicht mehr das normale Auf- und Ab.
Naja wir werden sehen wer recht hat, ich hoffe Sie behalten Recht,
befürchte aber das meine Prognose zutrifft.
Dipl Ing ( FH ) schrieb:> Jeder mit Hirn im Kopf hat heute locker einen IGM-Job
Ja und?
Das ist keine Garantie für Beschäftigung...
Auch dort gibt es betriebsbedingte Kündigungen
xxx schrieb:> Naja wir werden sehen wer recht hat, ich hoffe Sie behalten Recht,> befürchte aber das meine Prognose zutrifft.
Der Optimist behauptet, wir leben in der besten aller möglichen Welten.
Der Pessimist befürchtet dass er damit recht hat.
Mache mir mittlerweile wirklich Sorgen. Habe zwar einen IGM Job und kann
mich nicht beschweren, trotz "nur" EG11 aber habe Angst vor der Zukunft.
Spiele immer wieder mit dem Gedanken Lehrer zu werden. A13 muss man
erstmal in der Industrie überholen. Bin momentan echt verzweifelt bzw.
verunsichert.
soso schrieb:> Wird auch mal Zeit diese Sesselpupser wieder wach zu rütteln....Dipl Ing ( FH ) schrieb:> Ingenieuren geht es gerade SEHR gut !!>> Besonders bei VW und anderen Konzernen ...
ACHTUNG !!!
Das war WIEDER der FAKE Dipl Ing ( FH ) !!!
Diesmal hat er AUSNAHMSWEISE etwas richtiges geschrieben , aber er
versucht sich mit meinem AUSGEZEICHNETEN Ruf zu schmücken ...
Angeber schrieb:> Mache mir mittlerweile wirklich Sorgen. Habe zwar einen IGM Job> und kann mich nicht beschweren, trotz "nur" EG11 aber habe Angst vor der> Zukunft.
Dafür gibt es aber keinen Grund. Reiß dich mal zusammen. Zukunftsangst
hatte ich schon seit einigen Jahren nicht mehr.
> Spiele immer wieder mit dem Gedanken Lehrer zu werden. A13 muss> man erstmal in der Industrie überholen.
Das geht relativ schnell im Konzern. Ich liege mittlerweile weit
darüber.
> Bin momentan echt verzweifelt> bzw. verunsichert.
Bist du ein Mann oder eine Memme?
Massenentlassungen bei Ford: Kölner Mitarbeiter fürchten, dass Lage noch
schlimmer wird
Die Lage könnte bald noch schlimmer werden. Denn nach Einschätzung von
Fordlern, mit denen EXPRESS sprach, werden durch die angebotenen Summen
bei den Auflösungsverträgen niemals die im Raum stehenden 5000 Stellen
in Köln und Saarlouis zusammenkommen.
Viele Fordler haben angesichts des drohenden Existenzverlusts geweint,
berichtet ein Arbeiter.
https://www.express.de/koeln/massenentlassungen-bei-ford-koelner-mitarbeiter-fuerchten--dass-lage-noch-schlimmer-wird-32261622
Geweint wegen eines drohenden Existenzverlusts, nachdem man zuvor
jahrelang ein Konzerngehalt kassiert hat und zum Abschied noch
mindestens 30k Abfindung bekommt? Also ich habe nicht so rumgeheult, als
mir letztes Jahr gekündigt wurde. Und ich habe keine 30k Abfindung
bekommen und hatte vorher nur ein Klitschengehalt. Wobei die
Kündigungsschutzklage noch nicht durch ist. Deswegen hat die Klitsche ja
die Insolvenz vorgetäuscht, damit sie ihre Mitarbeiter billig los
werden. Aber hätten sie so wie ich vorgesorgt, könnten die Fordler den
Arbeitsplatzverlust jetzt entspannter sehen.
Sanierung durch Rausschmiss schrieb:> Mal sehen was der Ferchau anzubieten hat, ich rechne mit dem> Schlimmsten, ist ein gutes Training für Vorstellungsgespräche.
Hast du dir auch die Fahrtkosten erstatten lassen? Damit lässt sich auch
ein schönes Zubrot verdienen, wenn man kostengünstig mit dem eigenen
Kleinwagen anfahren kann.
Ingenieur schrieb:> Bist du ein Mann oder eine Memme?
Du weißt aber schon, dass bei echter betriebsbedingter Kündigung, d.h.
schlechter wirtschaftlicher Lage, keine Abfindung bezahlt werden muss?
Den Ford-Mitarbeitern wurde das Messer auf die Brust gesetzt: Entweder
30k Abfindung akzeptieren und freiwillig gehen oder demnächst ganz ohne
Abfindung gefeuert werden.
xxx schrieb:> Das was hier passiert ist zu vergleichen mit dem Zechensterben vor> Jahrzehnten. Oder mit der "Abwicklung" der Firmen in der DDR. Das ist> nicht mehr das normale Auf- und Ab.>> Naja wir werden sehen wer recht hat, ich hoffe Sie behalten Recht,> befürchte aber das meine Prognose zutrifft.
Das ist keine Prognose, sondern eine Psychose. ;)
Jo S. schrieb:> Niedrige Zinsen nutzen der Wirtschaft.
Wir sind hier kein Wirtschaftsforum, für uns ist das ein Nachteil,
wenn wir keine Zinsen mehr auf die Ersparnisse bekommen.
Und jämmerlich niedrige Zinsen sind für die Wirtschaft nicht
entscheidend - zumindest wenn es um Technik geht.
F. B. schrieb:> Geweint wegen eines drohenden Existenzverlusts, nachdem man zuvor> jahrelang ein Konzerngehalt kassiert hat und zum Abschied noch> mindestens 30k Abfindung bekommt?
Ich kann so was etwas nicht nachvollziehen, wieso es ein echter
Existenzverlust sein soll.
Ich meine, es ist ja kein physischer Existenzverlust, die Leute haben
nur ihren Arbeitsplatz verloren und nicht ihre Seele.
Oder doch? Ich kann so etwas mir nicht mit ansehen, wenn ein
Arbeitsplatzverlust bei einigen Leuten geradezu physische Auswirkungen
und Ausbrüche haben.
Bei denen ist schon vorher viel schief gelaufen, dass sie sich genau in
diese Lage hinein manövriert haben oder eher wurden.
HBich schrieb:> Oder doch? Ich kann so etwas mir nicht mit ansehen, wenn ein> Arbeitsplatzverlust bei einigen Leuten geradezu physische Auswirkungen> und Ausbrüche haben.
Vielleicht haben die eine Finanzierung einer Immobilie laufen, die knapp
auf Kante genäht ist, und sie wissen genau, dass sie so viel Gehalt
nirgendwo sonst bekommen werden?
Dann kann einem schon mal der Arsch auf Grundeis gehen... ;-)
F. B. schrieb:> Du weißt aber schon, dass bei echter betriebsbedingter Kündigung, d.h.> schlechter wirtschaftlicher Lage, keine Abfindung bezahlt werden muss?
Und warum zahlte Opel dann 2018 nach 20 Verlustjahren bis 280.000 EUR
Abfindung?
Selbst 2014 wurde bei der Schließung vom Werk Bochum 120.000 EUR
Abfindung bezahlt.
Zitat aus dieser Woche:
Der Autobauer Opel startet ein weiteres Abfindungsprogramm, um sein
Entwicklungszentrum in Rüsselsheim zu verkleinern. Der ursprüngliche
Plan, 2.000 Leute an den französischen Ingenieurdienstleister Segula
abzugeben, ist letztlich am Widerstand der Arbeitnehmer gescheitert. In
einer sogenannten Einigungsstelle vereinbarten Betriebsrat und
Unternehmen nun, den Opel-Ingenieuren zuvor erweiterte
Abfindungsangebote zu unterbreiten.
Die Höhe der Zahlungen entspreche denen der ersten Abfindungsrunde, hieß
es im Unternehmen. 2018 waren Abfindungen mit Grundbeträgen bis zu
275.000 Euro gezahlt worden. Damals hatten 3.700 Leute das Unternehmen
verlassen.
> Wir sind hier kein Wirtschaftsforum, für uns ist das ein Nachteil,> wenn wir keine Zinsen mehr auf die Ersparnisse bekommen.
Technik und Wirtschaft sind miteinander verzahnt.
Du mußt eben gegensteuern, wenn die Sparzinzen bei fast 0% liegen - dazu
solltest Du als Techniker oder Ing. eigentlich in der Lage sein?
> Und jämmerlich niedrige Zinsen sind für die Wirtschaft nicht> entscheidend - zumindest wenn es um Technik geht.
falsch; die BRD lebt nur von der Exportwirtschaft - ein Binnenmarkt ist
traditionell schwach in der BRD und wird nicht gefördert.
Höhere Zinsen sind Gift für den Export bzw. der Wettbewerbsfähigkeit im
globalen Szenario.
Realistischer schrieb:> Der Autobauer Opel startet ein weiteres Abfindungsprogramm, um sein> Entwicklungszentrum in Rüsselsheim zu verkleinern. Der ursprüngliche> Plan, 2.000 Leute an den französischen Ingenieurdienstleister Segula> abzugeben, ist letztlich am Widerstand der Arbeitnehmer gescheitert. In> einer sogenannten Einigungsstelle vereinbarten Betriebsrat und> Unternehmen nun, den Opel-Ingenieuren zuvor erweiterte> Abfindungsangebote zu unterbreiten.
Die Arbeitnehmer wären besser zu Segula gegangen, denn ich kann mir
nicht vorstellen, dass diese speziellen Ingenieure nochmals woanders
unterkommen werden.
Ein Autokonzern ist zu speziell in den Entwicklungsabteilungen, als dass
diese Leute kompatibel wären für andere Konzerne.
Die Struktur ist viel zu eigen. In den Konzernen geht es in den
Entwicklungsabteilungen meist darum, die Kunden bei Laune zu halten und
die Zulieferer und Entwicklungsdienstleister zu steuern.
Zudem läuft ohne starre Prozesse und ERP-Software gar nichts.
Diese Fähigkeiten sind in der KMU und dadrunter weniger gefragt. Nur
wenn jemand bei Opel wirklich generische Aufgaben gemacht hat wie am CAD
zu arbeiten oder Software zu entwickeln, kann noch wo anders wieder
anheuern.
Die restlichen Ingenieure wären in der Opel-ähnlichen Struktur wie
Segula besser aufgehoben, aber dafür reicht deren Selbsterkenntnis wohl
nicht aus.
> Ich kann so was etwas nicht nachvollziehen, wieso es ein echter> Existenzverlust sein soll.> Ich meine, es ist ja kein physischer Existenzverlust, die Leute haben> nur ihren Arbeitsplatz verloren und nicht ihre Seele.
Ganz einfach: Der Lohn ist die Haupteinnahmequelle oder bei vielen die
einzige Einnahmequelle.
Wenn das wegfällt gibt es 1,5 ALG1 und danach mußt Du zusätzlich
verarmen, um überhaupt Anspruch auf H4 zu haben!
Hier haben doch die wenigsten einen Plan B oder sind so besoffen
aufgrund Ihrer Jobsicherheit, daß die Frage gar nicht aufkommt.
Also ist sehr wohl Existenzangst bzw. -verlust, wenn der Arbeitsplatz
doch mal wegfällt - von der Abfindung läßt sich so lange nicht leben,
insbesondere wenn man Luxusleben gewöhnt ist.
> Oder doch? Ich kann so etwas mir nicht mit ansehen, wenn ein> Arbeitsplatzverlust bei einigen Leuten geradezu physische Auswirkungen> und Ausbrüche haben.> Bei denen ist schon vorher viel schief gelaufen, dass sie sich genau in> diese Lage hinein manövriert haben oder eher wurden.
Nachher weiß man immer alles besser - die Frage ist, was zum
Gegenwartszeitpunkt in Bezug auf die Zukunft noch geht.
> Die Arbeitnehmer wären besser zu Segula gegangen, denn ich kann mir> nicht vorstellen, dass diese speziellen Ingenieure nochmals woanders> unterkommen werden.
Hätte, wäre, wenn!
Das ist immer eine individuelle Entscheidung und es gibt auch
Bedingungen da macht das überhaupt keinen Sinn.
> Und warum zahlte Opel dann 2018 nach 20 Verlustjahren bis 280.000 EUR> Abfindung?>> Selbst 2014 wurde bei der Schließung vom Werk Bochum 120.000 EUR> Abfindung bezahlt.
die sozialistischen Strukturen haben eben Tradition.
ohne Account schrieb:> die sozialistischen Strukturen haben eben Tradition.
Unsinn. Wenn es ohne Abfindungen gehen würde, würde man das bei Opel
machen. Das geht in Deutschland aber nicht, wenn es
Beschäftigungsgarantien gibt oder der Konzern Gewinne einfährt.
Ford steht viel besser als Opel da und wird es darum erst gar nicht
Mini-Abfindungen probieren. Sonst streikt die IGM in Köln direkt.
Realistischer schrieb:> Ford steht viel besser als Opel da und wird es darum erst gar nicht> Mini-Abfindungen probieren. Sonst streikt die IGM in Köln direkt.
Gut, dass es in Deutschland noch so eine starke Gewerkschaft wie die IG
Metall gibt!
Realistischer schrieb:> HBich schrieb:>> Ein Autokonzern ist zu speziell in den Entwicklungsabteilungen, als dass>> diese Leute kompatibel wären für andere Konzerne.>> V Model, SPiCE, ISO usw ändert sich alles nicht. Man muss sich neue> Namen und Strukturen merken, aber 6 bis 12 Monate und man ist drinnen.> Mit jedem Wechsel arbeitet man sich auch schneller ein. Sonst würden> sich die OEMs nicht gegenseitig Leistungsträger wegnehmen.>> https://app.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autoindustrie-continental-wollte-hunderte-opel-ingenieure-uebernehmen/23894980.html
Die Nachricht in deinem Link interpretiere ich so, dass Continental
einige Leute mit speziellem Know-How (Fahrassistenzsysteme) bei Opel
vermutet hat, die sie sich vorerst ganz genau ansehen wollten, denn
Projekt- und Prüfingenieure dürften die Contis selbst genug haben.
V Model, SPiCE, ISO ist zu trivial, als dass heute noch jemand dafür
viel bezahlen müsste, dafür reichen auch Techniker, die man damit
anlernen könnte.
Nicht immer ist eine Ansage einer Führungsebene so gemeint, wie sich
oberflächlich betrachtet anhört.
HBich schrieb:> Die Nachricht in deinem Link interpretiere ich so, dass Continental> einige Leute mit speziellem Know-How (Fahrassistenzsysteme) bei Opel> vermutet hat, die sie sich vorerst ganz genau ansehen wollten, denn> Projekt- und Prüfingenieure dürften die Contis selbst genug haben.
Es geht hier um das Entwicklungszentrum von Opel, nicht um das
Personalwesen. Automotive Entwicklung nimmt sich nicht viel, egal ob du
bei Conti, Opel oder sonstwo arbeitest. Es sind die gleichen Prozesse.
Steuergeräte lesen Daten ein, verarbeiten sie und geben etwas aus. Ob
das nun ein Stellmotor, Ventil, ein Temperatursensor oder was auch immer
ist.
Realistischer schrieb:> Und warum zahlte Opel dann 2018 nach 20 Verlustjahren bis 280.000 EUR> Abfindung?
Weiß ich doch nicht, warum sie das gemacht haben. Vielleicht um einer
Klagewelle oder Streiks aus dem Weg zu gehen, die am Ende für Opel noch
teurer gekommen wären als die Abfindungen. Oder vielleicht gab es eine
Regelung mit dem Betriebsrat oder die betriebsbedingten Gründe waren nur
vorgetäuscht, um die Mitarbeiter loswerden.
Jedenfalls muss bei tatsächlichem Vorliegen von betriebsbedingten
Gründen keine Abfindung bezahlt werden. Was würde das denn für einen
Sinn machen, ein Unternehmen, dem es bereits wirtschaftlich schlecht
geht, noch zu Abfindungszahlungen zu verdonnern, so dass am Ende das
ganze Unternehmen pleite geht und alle Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz
verlieren?
Mit welcher Abfindung können Arbeitnehmer rechnen?
Im Fall einer Kündigung erwarten viele Mitarbeiter automatisch eine
Abfindung. Das ist ein verbreiteter Irrtum: Eine Abfindung ist eine
freiwillige Leistung, die der Arbeitgeber als Entschädigung für den
Arbeitsplatzverlust des Mitarbeiters zahlen kann, aber meist nicht muss.
http://www.spiegel.de/karriere/abfindung-bei-kuendigung-mit-viel-geld-koennen-arbeitnehmer-rechnen-a-1043802.html
Realistischer schrieb:> Unsinn. Wenn es ohne Abfindungen gehen würde, würde man das bei Opel> machen. Das geht in Deutschland aber nicht, wenn es> Beschäftigungsgarantien gibt oder der Konzern Gewinne einfährt.
Das ist falsch. Mein Anwalt für Arbeitsrecht hat da sicher mehr Ahnung
als Du. Und laut seiner Aussage muss eine Firma auch bei guter
wirtschaftlicher Lage keine Abfindung bezahlen, wenn durch eine
Umstrukturierung Arbeitsplätze wegfallen und Mitarbeiter dadurch nicht
mehr benötigt werden. Wenn trotzdem eine freiwillige Abfindung bezahlt
wird, dann dürfte das an der Ungewissheit liegen, ob man den
betriebsbedingten Wegfall der Arbeitsplätze auch vor Gericht nachweisen
kann bzw. ob das Gericht der Argumentation folgt.
F. B. schrieb:> Weiß ich doch nicht, warum sie das gemacht haben.
Du weißt vieles nicht.
Nochmal: Ford zahlt nach IGM und ihnen geht es finanziell weit besser
als Opel 2014 oder 2018. Sie werden die Leute ohne Abfindungen nicht los
werden. Sonst klagen die Leute.
Realistischer schrieb:> Nochmal: Ford zahlt nach IGM und ihnen geht es finanziell weit besser> als Opel 2014 oder 2018. Sie werden die Leute ohne Abfindungen nicht los> werden. Sonst klagen die Leute.
Das werden wir dann ja sehen. Klagen kann natürlich jeder. Meistens
macht das Gericht dann einen Vergleichsvorschlag, um ein
Gerichtsverfahren zu vermeiden, da die Arbeitsgerichte chronisch
überlastet sind.
So kommen Sie nach einer Kündigung an eine Abfindung
Viele Arbeitnehmer glauben an den Mythos vom Anspruch auf Abfindung.
Eine tatsächliche rechtliche Pflicht zur Zahlung einer Abfindung gibt es
aber nur in seltenen Ausnahmefällen.
https://www.focus.de/finanzen/experten/anspruch-auf-abfindung-wer-ihn-hat-wie-man-ihn-erwirbt_id_8431029.html
Realistischer schrieb:> F. B. schrieb:>> Weiß ich doch nicht, warum sie das gemacht haben.>> Du weißt vieles nicht.>> Nochmal: Ford zahlt nach IGM und ihnen geht es finanziell weit besser> als Opel 2014 oder 2018. Sie werden die Leute ohne Abfindungen nicht los> werden. Sonst klagen die Leute.
Das ist in der Industrie so oder so irrwitzig, dass neben einem
Mitarbeiter mit 20 €/h jemand arbeitet, der 9,19 € / h verdient für die
gleiche angelernte Arbeit.
Offenbar ist das bitter nötig, sonst wäre von der Politik nicht dieser
Freiheitsgrad geschaffen worden, um die deutsche Industrie am Leben zu
halten.
Das führt aber zu dem ernüchternden Schluss, dass die IG Metall
möglicherweise die deutsche Industrie killen würde, wenn die Politik
nicht ein paar Entlastungsbrüche (Agenda 2010)in das Bollwerk hinein
gesprengt hätte.
Zu erst sind nur die unteren Industrien in der Nahrungskette dazu
übergegangen, die Lohnkosten der tatsächlichen Produktivität anzupassen.
Inzwischen frisst sich aber dieser Trend bis zu den namhaften
Platzhirschen (VW, BMW, Bayer, Schäffler, ...).
Das Auto ist einfach nicht mehr das Wert in diesem Land, wie es noch vor
ein paar Jahren war.
Davon können nicht mehr so viele Millionen gering Qualifizierte
fürstlich leben.
Es kommt nicht von Ungefähr, wieso die "Leiher" in der Industrie so
gemobbt wurden und werden, sieht die Stammbelegschaft in denen doch ihre
eigene triste Zukunft.
Viele ältere Arbeitnehmer mit goldenen Altverträgen werden aus
"gesundheitlichen" Gründen frühverrentet, um durch Leiharbeiter ersetzt
zu werden.
Wenn die Not ganz groß ist, werden sogar Gewerkschaftler und
Betriebsräte handzahm und zu Gehilfen der Geschäftsführung.
Es gibt Möglichkeiten, auch diese vor die Tür zu setzen.
F. B. schrieb:> Wenn trotzdem eine freiwillige Abfindung bezahlt> wird, dann dürfte das an der Ungewissheit liegen, ob man den> betriebsbedingten Wegfall der Arbeitsplätze auch vor Gericht nachweisen> kann bzw. ob das Gericht der Argumentation folgt.
Dazu kommt noch, dass der Arbeitgeber bei Wegfall der Arbeitsplätze auch
nachweisen muss, dass es für die gekündigten Mitarbeiter keine andere
Einsatzmöglichkeit gegeben hätte und dass eine Sozialauswahl getroffen
wurde, d.h. dass es keine weniger schutzwürdigen Mitarbeiter gab, denen
man hätte kündigen können. Über die Schutzwürdigkeit entscheidet z.B.
Alter, Betriebszugehörigkeit, ob man Kinder hat etc. Das ist alles ein
Risiko für den Arbeitgeber. Denn wenn der Richter feststellt, dass die
Kündigung nicht rechtens war, muss der Arbeitgeber auch das Gehalt
nachzahlen, obwohl der Arbeitnehmer gar nicht gearbeitet hat.
HBich schrieb:> Wenn die Not ganz groß ist, werden sogar Gewerkschaftler und> Betriebsräte handzahm und zu Gehilfen der Geschäftsführung.> Es gibt Möglichkeiten, auch diese vor die Tür zu setzen.
Oder ganz viel Zucker ganz behutsam in deren A. zu blasen, das hat die
gleiche Wirkung. Schon mal was von den tollen Reisen gehört, die
Betriebsräte als "Weiterbildung" machen dürfen?
Megane schrieb:> Oder ganz viel Zucker ganz behutsam in deren A. zu blasen, das hat die> gleiche Wirkung.
Wenn man jemandem Zucker in den Arsch blasen will, sollte man keinen
Würfelzucker verwenden. Er könnte sich verkanten.
(Alte Volksweisheit)
F. B. schrieb:> Aber hätten sie so wie ich vorgesorgt, könnten die Fordler den> Arbeitsplatzverlust jetzt entspannter sehen.Großmaul !
Realistischer schrieb:> Ford steht viel besser als Opel da und wird es darum erst gar nicht> Mini-Abfindungen probieren. Sonst streikt die IGM in Köln direkt.
Die bislang geposteten Links benennen allesamt äußerst bescheidene
Anfindungen. Ob die IGM Krawall macht, wird sich zeigen - bislang war
davon nichts zu hören.
Wenn man mal schaut, wo Ford seine Autos baut, gerät Deutschland
zunehmend ins Hintertreffen: Der Mondeo aus Spanien, der Ka+ aus Indien,
der Mustang aus USA, der B-Max aus Ungarn ... ob die zwei deutschen
Fertigungen da viel bewirken können?
F. B. schrieb:> Dazu kommt noch, dass der Arbeitgeber bei Wegfall der Arbeitsplätze auch> nachweisen muss, dass es für die gekündigten Mitarbeiter keine andere> Einsatzmöglichkeit gegeben hätte und dass eine Sozialauswahl getroffen> wurde, d.h. dass es keine weniger schutzwürdigen Mitarbeiter gab, denen> man hätte kündigen können.
Dann schaue Dir mal solche Pläne an, speziell den Punkt
"Vergleichbarkeit". In einer mir vorliegenden Vereinbarung eines
kleineren Betriebes (um 170 MA) sehe ich ein paar Dinge, wo offenbar ein
Nasenfaktor eingeflossen ist.
Ganz nett ist auch ein Passus "Arbeitnehmer, deren Weiterbeschäftigung
wegen [..] im berechtigeten betrieblichen Interesse liegt, können von
der Sozialauswahl ausgenommen werden"!
Wie auch immer, das sind stets faule Aktionen, die der Gewinnmaximierung
dienen. Der Betrieb an sich ist ja lebensfähig, aber dem Aktionärspack
reicht der Gewinn nicht aus.
Manfred schrieb:>> Aber hätten sie so wie ich vorgesorgt, könnten die Fordler den>> Arbeitsplatzverlust jetzt entspannter sehen.>> Großmaul !
Aber er hat Recht. Mit dem Fordlergehalt hätte man sich leicht etwas
nachhaltiges aufbauen können.
Manfred schrieb:> Dann schaue Dir mal solche Pläne an, speziell den Punkt> "Vergleichbarkeit". In einer mir vorliegenden Vereinbarung eines> kleineren Betriebes (um 170 MA) sehe ich ein paar Dinge, wo offenbar ein> Nasenfaktor eingeflossen ist.
Deswegen ist so eine Kündigungsschutzklage für den Arbeitgeber ja auch
ein Risiko, falls der Richter das genau so sieht und die Kündigung für
unwirksam erklärt. Deshalb werden oft freiwillig Abfindungen bezahlt,
damit der Mitarbeiter keine Kündigungsschutzklage einreicht. Einen
rechtlichen Anspruch auf Abfindung hat man deswegen bei tatsächlichem
Vorliegen von betriebsbedingten Gründen für die Kündigung trotzdem
nicht.
F. B. schrieb:> Deswegen ist so eine Kündigungsschutzklage für den Arbeitgeber ja auch> ein Risiko, falls der Richter das genau so sieht und die Kündigung für> unwirksam erklärt. Deshalb werden oft freiwillig Abfindungen bezahlt,> damit der Mitarbeiter keine Kündigungsschutzklage einreicht.
Das ist korrekt.
> rechtlichen Anspruch auf Abfindung hat man deswegen bei tatsächlichem> Vorliegen von betriebsbedingten Gründen für die Kündigung trotzdem> nicht.
Auch das ist richtig.
F. B. schrieb:> Dazu kommt noch, dass der Arbeitgeber bei Wegfall der Arbeitsplätze auch> nachweisen muss, dass es für die gekündigten Mitarbeiter keine andere> Einsatzmöglichkeit gegeben hätte und dass eine Sozialauswahl getroffen> wurde, d.h. dass es keine weniger schutzwürdigen Mitarbeiter gab, denen> man hätte kündigen können. Über die Schutzwürdigkeit entscheidet z.B.> Alter, Betriebszugehörigkeit, ob man Kinder hat etc. Das ist alles ein> Risiko für den Arbeitgeber. Denn wenn der Richter feststellt, dass die> Kündigung nicht rechtens war, muss der Arbeitgeber auch das Gehalt> nachzahlen, obwohl der Arbeitnehmer gar nicht gearbeitet hat.
Richtig.
Schwerwiegender kommt hinzu, daß der Arbeitsvertrag weiterhin bestehen
bleibt. Das Vertrauensverhältnis (ein Grundsatz im Recht "Treu und
Glaube") der beiden Vertragsparteien ist aber durch den Rechtsstreit
gestört. Eine sinnvolle Zusammenarbeit ist kaum noch möglich, deshalb
einigen sich i.d.R. Gericht, Kläger und Beklagter auf eine Auflösung des
Arbeitsvertrages und eine Entschädigungszahlung für den Arbeitnehmer.
Üblich sind ein Monatsverdienst pro Jahr der Beschäftigung.
F. B. schrieb:> Über die Schutzwürdigkeit entscheidet z.B.> Alter, Betriebszugehörigkeit, ob man Kinder hat etc.
Ja, auch bei der Berechnung der Abfindungshöhe werden diese Kriterien
herangezogen.
Will ein Unternehmen viele Arbeitsplätze abbauen, versucht man das über
freiwillige Einigungen zu erreichen.
Auslobung einer Abfindung
Arbeitsvertrag durch Aufhebungsvertrag auflösen
Wenn also medienwirksam hohe Summen genannt werden, sind meistens ältere
Arbeitnehmer betroffen, weil das Lebensalter und die
Betriebszugehörigkeit stark gewichtet sind.
Jo S. schrieb:> Üblich sind ein Monatsverdienst pro Jahr der Beschäftigung.
Das stimmt nicht. Üblich sind ein halbes Monatsgehalt pro Jahr der
Beschäftigung. Wobei der Faktor, den das Gericht beim Gütetermin
vorschlägt, von den Erfolgsaussichten der Kündigungsschutzklage abhängt.
Bei mir hat das Gericht beispielsweise den üblichen Faktor 0,5 pro
Beschäftigungsjahr angesetzt, bei meinem Kollegen nur 0,25.
F. B. schrieb:> Bei mir hat das Gericht beispielsweise den üblichen Faktor 0,5 pro> Beschäftigungsjahr angesetzt
Da kommt bei den paar Jahren und einem Klitschengehalt aber nicht viel
zusammen.
Dipl Ing ( Fh ) schrieb:> Auch in KMUs können Ingenieure sehr gut verdienen , alles eine> Frage der Fähigkeiten .
Der Zweitporsche vom Inhaber will aber auch finanziert werden.
F. B. schrieb:> Jo S. schrieb:>> Üblich sind ein Monatsverdienst pro Jahr der Beschäftigung.>> Das stimmt nicht. Üblich sind ein halbes Monatsgehalt pro Jahr der> Beschäftigung.
Oder meinst du, ein Monatsverdienst pro Jahr der Beschäftigung, nachdem
der Arbeitnehmer die Kündigungsschutzklage gewonnen hat und man sich auf
eine Auflösung des Arbeitsvertrags einigt? Da könnte eine Monatsgehalt
stimmen. Auch bei mir meinte der Richter zur Anwältin der Gegenseite,
dass sie das Güteangebot mit Faktor 0,5 nicht annehmen müssen, dass dann
aber das Risiko besteht, dass es noch teurer wird.
Die schärferen EU-Klimaziele könnten in der deutschen Automobilindustrie
bis zu 150.000 Arbeitsplätze in der Produktion kosten - mögliche
Verluste etwa in der Entwicklung sind dabei nicht berücksichtigt.
Bei den Autobauern sind in der Antriebsproduktion etwa 35 Prozent der
Jobs bedroht, bei den Zulieferern sind es rund 44 Prozent.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ig-metall-eu-klimaziele-koennten-bis-zu-150-000-jobs-kosten-a-1259143.html
F. B. schrieb:> Die schärferen EU-Klimaziele könnten in der deutschen> Automobilindustrie> bis zu 150.000 Arbeitsplätze in der Produktion kosten - mögliche> Verluste etwa in der Entwicklung sind dabei nicht berücksichtigt.>> Bei den Autobauern sind in der Antriebsproduktion etwa 35 Prozent der> Jobs bedroht, bei den Zulieferern sind es rund 44 Prozent.>> http://www.spiegel.de/wirtschaft/ig-metall-eu-klimaziele-koennten-bis-zu-150-000-jobs-kosten-a-1259143.html
Das ist sogar korrekt. Wie wird das umgesetzt? Genau, durch nicht
Nachbesetzung auslaufender Verträge / gewechselter Positionen.
Deine Panikmache nervt so hart, wäre schön, wenn du einfach mal weniger
rumspammst ;)
M.Sc. der Elektrotechnik schrieb:> Wie wird das umgesetzt? Genau, durch nicht Nachbesetzung auslaufender> Verträge / gewechselter Positionen.
Das Gute dabei: Wer schon im System drin ist, den betrifft das überhaupt
nicht.
M.Sc. der Elektrotechnik schrieb:> Das ist sogar korrekt. Wie wird das umgesetzt? Genau, durch nicht> Nachbesetzung auslaufender Verträge / gewechselter Positionen.
Dafür kommt der Kahlschlag viel zu plötzlich und wird zu massiv, als
dass er allein durch Nichtnachbesetzung auslaufender Verträge realisiert
werden könnte. Es wird außerdem zu einer positiven Rückkopplung kommen:
Je mehr Leute arbeitslos werden, desto stärker sinkt die Nachfrage und
desto mehr Leute müssen entlassen werden.
F. B. schrieb:> M.Sc. der Elektrotechnik schrieb:>> Das ist sogar korrekt. Wie wird das umgesetzt? Genau, durch nicht>> Nachbesetzung auslaufender Verträge / gewechselter Positionen.>> Dafür kommt der Kahlschlag viel zu plötzlich und wird zu massiv, als> dass er allein durch Nichtnachbesetzung auslaufender Verträge realisiert> werden könnte. Es wird außerdem zu einer positiven Rückkopplung kommen:> Je mehr Leute arbeitslos werden, desto stärker sinkt die Nachfrage und> desto mehr Leute müssen entlassen werden.
War da nicht was mit dem alten Ford, mit dem Herrn Ford, meine ich?
Viele Leute mit viel Geld bezahlen, damit sie sich einen Ford, das Auto,
kaufen können. Heute würde das als Steinzeitkommunismus gelten.
F. B. schrieb:> Ford Europa schreibt tiefrote Zahlen, nun kommt es zum erwarteten> massiven Stellenabbau. Betriebsratschef Martin Hennig kann jedoch nicht> mehr helfen.
Es gibt 43 Mio Jobs in Deutschland, d.h. 1% aller Jobs sind 430.000 und
du denkst es würde die Wirtschaft kratzen, wenn 5000 Jobs bei Ford und
ähnlich viele bei Opel wegfallen? Das wären nicht mal 0,1% aller Jobs.
Selbst wenn die 23000 + 7000 bei VW hinzukommen sind es bloss 0,1%.
Wobei die 23000 über 10 Jahre in Altersteilzeit und
Vorruhestandsregelungen gehen und nicht sofort freigesetzt werden. Die
7000 sind auch noch nicht beschlossen, denn es gibt eine
Beschäftigungsgarantie bis 2025 und prächtige Gewinne.
Aber selbst wenn diese 30.000 gleichzeitig freigesetzt werden würden,
dann würden 0,1% die deutsche Wirtschaft nicht jucken. Der Binnenmarkt
war schon immer schwach hier. Solange der Weltmarkt noch wächst, haben
wir keine Probleme in DE.
F. B. schrieb:> Es wird außerdem zu einer positiven Rückkopplung kommen: Je mehr Leute> arbeitslos werden, desto stärker sinkt die Nachfrage und desto mehr> Leute müssen entlassen werden.
So wie du dachtest, dass der Bruttoarbeitslohn die einzigen Kosten eines
Arbeitgebers am Arbeitnehmer sind?
Autos kauft man nicht jährlich. Die werden im Schnitt 7 Jahre gefahren
und viele kaufen ohnehin nur gebrauchte Fahrzeuge. Die meisten
Neufahrzeuge werden von anderen Unternehmen als Dienstwagen, von
Carsharing-Diensten oder Flotten gekauft. Aus diesen Gründen wird es gar
keine “kurzfristigen” Rückkopplungen, wegen ein paar tausend
Arbeitsstellen, geben. Das liegt innerhalb üblicher Schwankungen.
Wenn paar tausend Opel und Ford Stellen wegfallen ist das schade, aber
dieses Jahr investieren sie ihre 275.000 € Abfindungen in Immobilien,
Aktien, Renovierungen, evtl Luxusautos oder Reisen. Das wird die
Wirtschaft kurzfristig eher pushen, du Finanzanfänger.
Realistischer schrieb:> F. B. schrieb:>> Wenn paar tausend Opel und Ford Stellen wegfallen ist das schade, aber> dieses Jahr investieren sie ihre 275.000 € Abfindungen in Immobilien,> Aktien, Renovierungen, evtl Luxusautos oder Reisen. Das wird die> Wirtschaft kurzfristig eher pushen, du Finanzanfänger.
Das ist nicht realistisch.
Nehmen wir einen 55 Jahre alten Mitarbeiter, der immer nur bei Ford
gearbeitet hat. Mit 55 kann er noch nicht in Rente gehen, die Jobsuche
auf dem freien Arbeitsmarkt...
Er bekommt 30 k + 9 Monatsgehälter. Was verdient man bei Ford? Um auf
deine 275k zu kommen müsste er 27 k im Monat verdienen.
https://www.express.de/koeln/stellenstreichungen-auch-in-koeln-welche-abfindungen-ford-den-mitarbeitern-anbietet--32245742
Ingenieur schrieb:> Das Gute dabei: Wer schon im System drin ist, den betrifft das überhaupt> nicht.
Das ist ein Märchen...
Bei Bosch läuft das z.B. so:
Abteilung bzw. ganzer Standort wird verkauft, die Mitarbeiter dürfen
sich intern nicht wegbewerben, bzw. werden einfach nicht genommen. Der
Käufer - das darf auch gerne mal ein schnell gegründetes
Tochterunternehmen sein - wickelt dann ab. -> Solarsparte
Realistischer schrieb:> Es gibt 43 Mio Jobs in Deutschland, d.h. 1% aller Jobs sind 430.000 und> du denkst es würde die Wirtschaft kratzen, wenn 5000 Jobs bei Ford und> ähnlich viele bei Opel wegfallen? Das wären nicht mal 0,1% aller Jobs.
Was sind das für Jobs? Regaleinräumer im Supermarkt, Friseur, Teilzeit?
Die Ford Mitarbeiter haben bestimmt besser verdient und den lokalen
Konsum erhöht. Der entfällt dann, es wird weitere Entlassungen geben in
Bereichen, die zunächst scheinbar nichts mit der Automobilindustrie zu
tun hat.
Beispiel:
Von finanzen.net habe ich eine Gewinnwarnung von OSRAM erhalten, und
warum? Weil es in der Automobilindustrie schlechter läuft.
Die Freizeitindustrie wird es auch treffen bei größeren
Entlassungswellen, dort sparen Privatleute als erstes (z.B.
Fitnesscenter).
xxx schrieb:> Realistischer schrieb:>> Es gibt 43 Mio Jobs in Deutschland, d.h. 1% aller Jobs sind 430.000 und>> du denkst es würde die Wirtschaft kratzen, wenn 5000 Jobs bei Ford und>> ähnlich viele bei Opel wegfallen? Das wären nicht mal 0,1% aller Jobs.>> Was sind das für Jobs? Regaleinräumer im Supermarkt, Friseur, Teilzeit?>
Zumindest bis sie wegdigitalisiert werden. Man muss ja sparen, damit die
Dividenden steigen. Sparen ist vielleicht das falsche Wort. Es ist eher
eine Umverteilung von fleißig nach reich.
Dr. Basel schrieb:> Zumindest bis sie wegdigitalisiert werden. Man muss ja sparen, damit die> Dividenden steigen. Sparen ist vielleicht das falsche Wort. Es ist eher> eine Umverteilung von fleißig nach reich.
Das ist der "Fortschritt" und wird überall so gemacht. Vor allem China
ist da inzwischen Vorreiter...
Sollen die alle an Deutschland vorbeiziehen, weil wir lieber altmodisch
arbeiten wollen?
xxx schrieb:> Dr. Basel schrieb:>> Zumindest bis sie wegdigitalisiert werden. Man muss ja sparen, damit die>> Dividenden steigen. Sparen ist vielleicht das falsche Wort. Es ist eher>> eine Umverteilung von fleißig nach reich.>> Das ist der "Fortschritt" und wird überall so gemacht. Vor allem China> ist da inzwischen Vorreiter...> Sollen die alle an Deutschland vorbeiziehen, weil wir lieber altmodisch> arbeiten wollen?
Mach Dir mal ernsthaft Gedanken darüber, was "vorbeiziehen" wirklich
bedeuten soll, hört sich nach einem Wettbewerb an. Denk drüber nach, was
das Ziel des Renens wirklich ist.
xxx schrieb:> Die Ford Mitarbeiter haben bestimmt besser verdient und den lokalen> Konsum erhöht. Der entfällt dann, es wird weitere Entlassungen geben in> Bereichen, die zunächst scheinbar nichts mit der Automobilindustrie zu> tun hat.
Genau das. Wenn bspw. Opel-MA weggehen, geht Kaufkraft in Rüsselsheim
verloren, d.h. Friseure, Supermärkte, ja sogar Dönerläden verlieren gut
zahlende Kunden.
Dann dauert es nicht mehr lange und Rüsselsheim wird zu einem
Lyon-Banlieue.
Eine weitere mittelgroße Stadt in D stirbt aus. Wir ähneln immer mehr
Frankreich und England (auch bezüglich Urbanisierung und Immo-Preise).
Das ist nicht gut. An D habe ich bisher immer geliebt, wie sehr die
Menschen in Klein- und Mittelgroßstädten leben wollen.
xxx schrieb:> Was sind das für Jobs? Regaleinräumer im Supermarkt, Friseur, Teilzeit?
Das ist egal. Selbst 1% aller Jobs würde Deutschland nicht ins Chaos
stürzen und die Entlassungen bei Opel und Ford bedeuten 0,05%.
Außerdem verkündet die Bundesregierung ohnehin spätestens nächsten
Monat, dass die Batteriezellfertigung mit Mrd gefördert wird und dann
hast du diese Jobs auf der anderen Seite wieder hinzugewonnen.
Realistischer schrieb:> xxx schrieb:>> Was sind das für Jobs? Regaleinräumer im Supermarkt, Friseur, Teilzeit?>> Das ist egal. Selbst 1% aller Jobs würde Deutschland nicht ins Chaos> stürzen und die Entlassungen bei Opel und Ford bedeuten 0,05%.
Nein, eben nicht, Du Trottel.
Es ist nicht egal, dass ehemals tarifgebundene Jobs wegfallen und dafür
dann größtenteils und bestenfalls prekäre Jobs im Dienstleistungsbereich
entstehen.
Mit dem verschwinden der tarifgebundenen und gutbezahlten Jobs sinkt
logischerweise auch das Steuer- und SV- Substrat.
Realistischer schrieb:> Außerdem verkündet die Bundesregierung ohnehin spätestens nächsten> Monat, dass die Batteriezellfertigung mit Mrd gefördert wird und dann> hast du diese Jobs auf der anderen Seite wieder hinzugewonnen.
Hellseher?
Also gut in ca. 1 Woche sehen wir das ja dann...
Dr. Basel schrieb:> Mach Dir mal ernsthaft Gedanken darüber, was "vorbeiziehen" wirklich> bedeuten soll, hört sich nach einem Wettbewerb an. Denk drüber nach, was> das Ziel des Renens wirklich ist.
Ja wir sind immer im Wettbewerb mit allen anderen Industriestaaten...
Und wenn ich bei youtube so Spielereien sehe, wie z.B. automatisierte
Koffer die automatisch Ihrem Besitzer folgen (in China). Und
gleichzeitig hier im Radio höre wie Politiker fordern wir müssen uns
neue Berufe überlegen, wie z.B. Kofferträger, für unsere Analphabeten
hier, dann denke ich, das andere Staaten technologisch an uns
vorbeiziehen werden.
Und das Ziel ist immer das gleiche: Wohlstand mehren/bewahren.
Dipl Ing ( FH ) schrieb:> 7000 Stellen sind doch NICHTS , so viel wird jeden Tag locker> wieder eingestellt !!
Was der Dipl Ingrid FH hier im forum verzapft.. ich glaube der hat einen
ernsthaften Schlag auf seinen Schädel bekommen. Mein Beileid!
Realistischer schrieb:> Das ist egal. Selbst 1% aller Jobs würde Deutschland nicht ins Chaos> stürzen und die Entlassungen bei Opel und Ford bedeuten 0,05%.
Selbstverständlich wird es nicht bei diesen 0,05 % abgebauten Stellen
bleiben, sondern die sind erst der Anfang.
> Außerdem verkündet die Bundesregierung ohnehin spätestens nächsten> Monat, dass die Batteriezellfertigung mit Mrd gefördert wird und dann> hast du diese Jobs auf der anderen Seite wieder hinzugewonnen.
Die Bundesregierung hat doch auch Hersteller von Photovoltaikanlagen
gefördert, um in D neue Jobs zu schaffen. Als die Förderung eingestellt
wurde, sind die dann reihenweise pleite gegangen, weil China billiger
produziert hat. Selbstverständlich wird es mit der Batteriezellfertigung
genau so enden. Ihr seid mit eurem IGM-Gehalt einfach zu teuer.
Umsonst gefördert
Die Geschichte klang so schön: Wenn der Staat nur genügend Solarzellen
fördert, dann tut er etwas fürs Klima und saniert gleichzeitig den
Arbeitsmarkt.
Inzwischen ist Deutschland aufgewacht. Am Mittwochabend hat Solarworld
angekündigt, Insolvenz anzumelden: der letzte nennenswerte Hersteller
von Photovoltaik-Anlagen in Deutschland.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/solarworld-insolvenz-umsonst-gefoerdert-15010326.html
Manfred schrieb:> Du Vollpfosten: "Aktualisiert am 11.05.2017-10:30"
Ja und? Hat sich die Solarbranche in D zwischenzeitlich wieder erholt?
Das Beispiel zeigt, dass die staatlich subventionierte
Batteriezellfertigung eine Totgeburt sein wird.
F. B. schrieb:> Das Beispiel zeigt, dass die staatlich subventionierte> Batteriezellfertigung eine Totgeburt sein wird.
Āpfel mit Birnen vergleichen. Du hattest nie und nimmer
überdurchschnittliche Werte im IQ Test.
F. B. schrieb:> Selbstverständlich wird es nicht bei diesen 0,05 % abgebauten Stellen> bleiben, sondern die sind erst der Anfang.
Sagt wer? Die deutschen Hersteller hatten die letzten 3 Jahre die besten
Ergebnisse der Unternehmensgeschichte. Tesla macht im
Elektrofahrzeugsegment Druck, aber sonst läuft es überall glänzend. VW
erhöhte auch die letzten Monate Marktanteile in China. Kein Anzeichen,
dass die lokalen Hersteller den Wettbewerb gegen VW gewinnen würden.
Selbst Opel macht wieder Gewinne unter PSA.
Das man sich jetzt im Zuge des Umstiegs auf die Elektromobilität und
auch wegen zunehmender Digitalisierung verschlankt, ist doch völlig
normal.
In den 90ern war die Situation viel schlechter.
Realistischer schrieb:> Außerdem verkündet die Bundesregierung ohnehin spätestens nächsten> Monat, dass die Batteriezellfertigung mit Mrd gefördert wird und dann> hast du diese Jobs auf der anderen Seite wieder hinzugewonnen.
500 Millionen statt drei Milliarden eingeplant: KI-Strategie droht zur
Luftnummer zu verkommen
http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/millionen-statt-milliarden-fuer-ki-strategie-a-1258401.html
Wird wohl nichts mit der Milliardenförderung für Batteriezellfertigung.
Das Geld wird dringender für die Flüchtlinge benötigt.
F. B. schrieb:> Wird wohl nichts mit der Milliardenförderung für Batteriezellfertigung.> Das Geld wird dringender für die Flüchtlinge benötigt.
Ist das jetzt billige AfD-Hetze? Willst du deinen Ruf hier im Forum
komplett ruinieren?
Ingenieur schrieb:> Ist das jetzt billige AfD-Hetze? Willst du deinen Ruf hier im Forum> komplett ruinieren?
Naja, Geld für die Flüchtlinge soll gekürzt werden auf - ich meine - 16
Milliarden. Es war also bisher viel höher. Und dieser Betrag fliest
jährlich ohne jegliche Gegenleistung. Steuereinnahmen sprudeln auch
nicht mehr so üppig, tja da muss man Prioritäten setzen und an manchen
"nicht so wichtigen" Stellen einsparen, z.B. bei der Förderung von
nutzlosen Batteriezellenfertigungen, die in Deutschland sowieso zu teuer
ist. Und wo kommen wohl die Rohstoffe her? Vieles aus China, d.h. bringt
uns eh nichts eine Fertigung hier zu haben.
Um am Beispiel Solarzellen zu bleiben, die sind erst billig geworden
nachdem China groß eingestiegen ist. Würde China nicht produzieren würde
ein 100 Watt Modul immer noch knapp 1000€ kosten.
Deutschland muss sich zur eigenen Versorgung auf dem Weltmarkt
feilbieten. Da im Boden nix zu holen ist, einzig mit Know-how. Da es da
mit dem fähigen Nachwuchs immer düsterer aussieht und China aufholt,
wird es zusätzlich mit den Lasten, die sich Deutschland im Alleingang
freiwillig aufbürdet, zum Kollaps kommen. Das ist wie beim überladenen
Packesel, der noch zusätzlich immer weniger und schlechteres Futter
bekommt.