Forum: /dev/null Was sagt ihr zu 7.000 Stellen weniger bei VW? [Endet 12.06.]


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von xxx (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Wie kommst du auf das schmale Brett?

Ist auch ein quantitatives Problem. China hat soviele Menschen (und 
Studenten). Wenn da nur 1% so richtig kreativ ist, dann sind das immer 
noch viele tausende kreative junge Menschen.

Während es hier wahrscheinlich nur ein paar tausend sind...

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Dem China-Hype kann nur derjenige verfallen , wer keine Ahnung hat ...

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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na?

seid Ihr noch beim Thema...?

von Ingenieur (Gast)


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xxx schrieb:
> Ist auch ein quantitatives Problem. China hat soviele Menschen (und
> Studenten). Wenn da nur 1% so richtig kreativ ist, dann sind das immer
> noch viele tausende kreative junge Menschen.
>
> Während es hier wahrscheinlich nur ein paar tausend sind...

Das ist aber nicht erst seit gestern so, und es war auch bisher kein 
Problem. China und Kreativität passt von der Mentalität offensichtlich 
nicht gut zusammen.

von Zocker_55 (Gast)


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> Autor: Ingenieur (Gast)
> Datum: 26.03.2019 11:28

> China und Kreativität passt von der Mentalität offensichtlich
> nicht gut zusammen.

Die Partei sagt dir schon wie kreativ du sein kannst. Schießt du über
das Ziel hinaus wirst du auf einen Umerziehungsleergang in ein 
Arbeitsertüchtigungs-Lager geschickt wo unproduktive Volksgenossen
nützlicher Tätigkeit zugeführt werden.

Nach 6 Monaten ist dann auch bei dir eine wundersame Läuterung zu
erkennen, wenn nicht gibt es nochmal 6 Monate Nachschlag.

von Rudolf (Gast)


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xxx schrieb:
> Um am Beispiel Solarzellen zu bleiben, die sind erst billig geworden
> nachdem China groß eingestiegen ist. Würde China nicht produzieren würde
> ein 100 Watt Modul immer noch knapp 1000€ kosten.

Das liegt aber auch daran, dass China die Währung künstlich günstig hält 
und die Solarbranche wurde massivs staatlich subventioniert. 
Normalerweise würde der Yen massiv aufwerten und dann wäre der ganze 
China Kram auch nicht mehr so günstig.

Zocker_55 schrieb:
>> China und Kreativität passt von der Mentalität offensichtlich
>> nicht gut zusammen.

Die Chinesen müssen ja auch nicht kreativ sein. Die klauen sich die 
Ideen doch sowieso.

Trump hat ja Recht mit seiner Meinung zu Chinas unfairen 
Handelspraktiken.

von Nanu? (Gast)


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von F. B. (finanzberater)


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Es wird klar: Die EU hat die Weltmacht im Osten viel zu lange 
unterschätzt.

Während China derzeit jährlich 150 Milliarden Euro in die Forschung und 
Entwicklung von künstlicher Intelligenz investiert, ist man in 
Deutschland schon stolz darauf, dafür ganze drei Milliarden Euro 
bereitzustellen – nicht jährlich, sondern bis 2025.

https://www.welt.de/politik/ausland/article190875629/Gipfel-mit-Chinas-Praesident-Xi-Das-Ende-der-Naivitaet-zu-spaet.html

Und dann gibt es hier IGM-Träumer, die meinen, mit ein paar 
Subventionsmillionen für die Batteriezellforschung und einem Haufen 
umgeschulter Frickler, die sonst zu nichts mehr zu gebrauchen sind, die 
man aber wegen Beschäftigungsgarantie nicht kündigen kann, könnten VW & 
Co. den Vorsprung der Chinesen und von Google aufholen. Also ich habe 
die Chinesen nicht unterschätzt sondern bin dort fett investiert. Heute 
vermeldet mein chinesischer Geheimtipp beispielsweise neue Rekordumsätze 
und -profite. 60 % bin ich damit im Plus seit Januar und der Kurs wird 
noch weiter steigen.

von Manfred (Gast)


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F. B. schrieb:
> einem Haufen
> umgeschulter Frickler, die sonst zu nichts mehr zu gebrauchen sind, die
> man aber wegen Beschäftigungsgarantie nicht kündigen kann, könnten VW &
> Co. den Vorsprung der Chinesen und von Google aufholen.

Es ist ein Armutszeugnis, wie Du die Arbeiter auf solch primitive Weise 
zu verunglimpfen versuchst!

In einer Industriefertigung hat man schon immer un- / angelernte Kräfte 
gehabt, das wird auch weiterhin so sein und stellt erstmal kein Problem 
dar.

Man sagt "der Fisch stinkt vom Kopf her", und genau dieser Geruch ist 
bei VW besonders ausgeprägt. Die Führung ist erzkonservativ, sie hat die 
Nase ganz weit oben und wird auch gerne als arrogant bezeichnet. Es wird 
Zeit, die Führungsebene auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen, was 
dank Einfluß der Politik aber kaum passieren wird.

Jeder Euro Subvention ist drei Euro zuviel, der Laden gehört an einen 
Investor verkauft und zerschlagen.

von F. B. (finanzberater)


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Manfred schrieb:
> Es ist ein Armutszeugnis, wie Du die Arbeiter auf solch primitive Weise
> zu verunglimpfen versuchst!

Ich dachte da eher an so Leute, wie sie sich hier im Forum tummeln. VW 
schult also auch Bandarbeiter zu Softwareentwicklern um? Dann ist bei 
denen ja wirklich Hopfen und Malz verloren.

von Jo S. (Gast)


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F. B. schrieb:
> könnten VW&Co. den Vorsprung der Chinesen und von Google aufholen

Wieviele Autos hat Google im letzten Jahr verkauft?

Wie hoch ist der Marktanteil chinesischer Autos in Europa und Amerika?

von Jo S. (Gast)


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xxx schrieb:
> Um am Beispiel Solarzellen zu bleiben, die sind erst billig geworden
> nachdem China groß eingestiegen ist. Würde China nicht produzieren würde
> ein 100 Watt Modul immer noch knapp 1000€ kosten.

aktueller Weltmarktpreis für Module mit 1kW  240$

Dürfen Module chin. Herstellung in der EU wieder eingeführt werden?

China investiert selbst auch massiv in PV-Anlagen. Die 
Einspreisevergütung wurde auf 7 bis 8 Eurocent/kWh gesenkt.

von Manfred (Gast)


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von Dreamer (Gast)


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Smart wird nach China verkauft! Ich sehe goldene Zeiten kommen 
(zumindest für uns).
Es hat sich für mich glatt gerechnet das der deutsche Staat mich so 
verärgert hat das ich damals nach Asien gegangen bin.

Es ist einfach nicht richtig vor allem die Jungen mit so derart hohen 
Steuern, Abgaben und unnötiger Bürokratie zu belasten (ohne effektive 
Gegenleistung des Staates, und das Bildungssystem ist mittlerweile ja 
sowieso zum Selbstläufer verkommen) sodass sie selber nahezu nichts mehr 
aufbauen können.

Und einen IGM Job mit guter Bezahlung zu haben ist auch um nichts 
besser, man bekommt halt einfacher Garantien für einen Kredit, sitzt 
dann aber erst recht in der Scheisse wenn's mal ne "Standortverlagerung" 
gibt.

Bin neugierig wie man versuchen wird die nächsten Jahre auszubügeln.
Deutsche Bank und Commerzbank sind die nächsten Kandidaten, dort sind 
nicht gerade wenige Angestellte (die Entlassungen werden natürlich 
wieder "sozialisiert").
Danken kann man's vor allem der Zinspolitik, bei diesen Niedrig-Zinsen 
bereichern sich vor allem Leute welche sowieso kein Geld hatten und von 
Sparen noch nie was gehört haben.

von Ingenieur (Gast)


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Dreamer schrieb:
> Es ist einfach nicht richtig vor allem die Jungen mit so derart hohen
> Steuern, Abgaben und unnötiger Bürokratie zu belasten (ohne effektive
> Gegenleistung des Staates

Warum vor allem die Jungen? Wer mehr verdient, zahlt auch mehr Steuern 
und Abgaben, also zahlen die älteren Gutverdiener mehr.

Die Gegenleistung des Staates passt doch in Deutschland, ich weiß nicht, 
was du hast?
Klar gibt es auch mal die ein oder andere ärgerliche 
Steuerverschwendung, aber im Großen und Ganzen funktioniert das System 
doch sehr gut, vor allem im internationalen Vergleich, und das ist der 
Maßstab.

> Und einen IGM Job mit guter Bezahlung zu haben ist auch um nichts
> besser

Doch natürlich! Dadurch hat man über die Jahre sehr viel Geld übrig, um, 
wie du schreibst, "sich etwas aufzubauen".

> Danken kann man's vor allem der Zinspolitik, bei diesen Niedrig-Zinsen
> bereichern sich vor allem Leute welche sowieso kein Geld hatten und von
> Sparen noch nie was gehört haben.

Die Niedrigzinspolitik befeuert aber beispielsweise den Aktienmarkt, 
dadurch können sich auch prima Leute bereichern, die Geld haben. Je 
mehr, umso besser. Deine Argumentation ist also völlig falsch.

von Dreamer (Gast)


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Na dann viel Spass wenn's soweit ist und kracht! Ich werde es aus 
sicherer Distanz verfolgen. Die Bitcoin'er haben's ja auch erlebt :-)

Bis dahin genieße ich erst mal mein Leben in Ruhe in Fernost mit meiner 
Familie - und meinem kleinen, wachsendem Unternehmen. Hier kommen wir 
wenigstens mit Leistung zu Geld und nicht mit Zockerei.

von F. B. (finanzberater)


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Jo S. schrieb:
> Wieviele Autos hat Google im letzten Jahr verkauft?

Gegenfrage: Wie viele autonom fahrende Autos haben VW & Co. im letzten 
Jahr verkauft?


> Wie hoch ist der Marktanteil chinesischer Autos in Europa und Amerika?

BYD ist gerade dabei, den europäischen Markt für E-Busse aufzurollen. 
Ihr schreibt es doch immer selbst: Es dauert seine Zeit, die 
Produktionskapazitäten aufzubauen.

1995: BYD wird gegründet
2010: BYD entwickelt den ersten Elektrobus
Frühjahr 2017: Erstes Elektrobus-Werk in Ungarn eröffnet
Frühjahr 2018: Werk in Frankreich eröffnet

Die rollen hier gerade den europäischen Markt auf und ihr habt in eurer 
IGM-Blase noch nichts davon mitbekommen. Schlaft mal schön weiter.

Autobauer: Die Chinesen kommen auf Deutschlands Straßen

Firmen aus Fernost nehmen Europa ins Visier. Sie könnten sich gegen 
Daimler und Co. durchsetzen. Technologisch haben die Asiaten stark 
aufgeholt.

BYD ist der weltweit größte Hersteller von Elektro-Fahrzeugen und wächst 
gewaltig.

BYD lieferte den ersten vollelektrischen Langstreckenbus an Flixbus. 
Kein anderer Hersteller - inklusive des Nutzfahrzeugweltmeisters Daimler 
- konnte so ein Fahrzeug aus dem Hut zaubern.

https://www.suedkurier.de/ueberregional/wirtschaft/Autobauer-Die-Chinesen-kommen-auf-Deutschlands-Strassen;art416,10082244

: Bearbeitet durch User
von F. B. (finanzberater)


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Dreamer schrieb:
> Na dann viel Spass wenn's soweit ist und kracht! Ich werde es aus
> sicherer Distanz verfolgen. Die Bitcoin'er haben's ja auch erlebt :-)

Nur wer Aktien deutscher Automobilhersteller hat, der sitzt jetzt schon 
in der Scheiße. Die werden noch richtig krachen. Raus kommt man da nicht 
mehr ohne Verlust. Momentan sind es nur Buchverluste und Leute wie 
Ingenieur hoffen noch auf eine Erholung, indem sie sich einreden, dass 
schon alles nicht so schlimm werden wird. Irgendwann werden sie ihre 
Buchverluste aber realisieren müssen. Spätestens wenn VW & Co. pleite 
gehen, ist das Geld endgültig weg. Die einzige Hoffnung, die man als 
Aktionär von VW & Co. noch haben kann, ist, dass sie von den Chinesen 
vorher aufgekauft und so vor der Insolvenz gerettet werden.

von Le X. (lex_91)


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F. B. schrieb:
> Gegenfrage: Wie viele autonom fahrende Autos haben VW & Co. im letzten
> Jahr verkauft?

Gegengegenfrage: wieviele autonom fahrende Autos haben google und Tesla 
im letzten Jahr verkauft?

von Zocker_55 (Gast)


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> Autor: Rudolf (Gast)
> Datum: 26.03.2019 20:38,

> Trump hat ja Recht mit seiner Meinung zu Chinas unfairen
> Handelspraktiken.

Sehe ich auch so. Die sind aber nicht unfair sondern einfach 
Rücksichtslos auf den eigenen Vorteil bedacht.

Ist ja auch das Reich der Mitte, der Rest sind untermenschen. Sowas 
haben wir ja im nahen Osten auch, dort ist es das auserwählte Volk, der 
Rest ist Pöbel.

> Autor: F. B. (finanzberater)
> Datum: 27.03.2019 10:03

Mensch redest du ein Zeug !

Hast du nichts zu tun als hier das Forum zuzumüllen ?

von F. B. (finanzberater)


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Le X. schrieb:
> Gegengegenfrage: wieviele autonom fahrende Autos haben google und Tesla
> im letzten Jahr verkauft?

So eine Frage hatte bereits Jo S. gestellt. Ihr merkt also selbst, wie 
sinnlos so eine Frage ist? Google und die Chinesen haben gerade erst 
damit begonnen, euren Konzernen den Garaus zu machen. Wenn ihr Glück 
habt, dauert es noch lange genug, dass ihr euch in die Rente retten 
könnt, bevor ihre gefeuert oder eure Konzerne von den Chinesen 
aufgekauft werden. Wenn erst einmal die Chinesen am Ruder sind, dann ist 
es vorbei mit IGM. 10 % von Daimler gehören ja bereits Geely.

: Bearbeitet durch User
von Le X. (lex_91)


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Wo kommt eigentlich dieser irrationale Hass auf IGM und insbesondere 
Automotive her?
Hat dir da mal einer die Freundin ausgespannt?

von Zocker_55 (Gast)


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> Autor: F. B. (finanzberater)
> Datum: 27.03.2019 10:37

Der hat einfach nicht mehr alle Tassen im Schrank.

von Lach (Gast)


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Zocker_55 schrieb:
> Der hat einfach nicht mehr alle Tassen im Schrank.

Nö, er hat nur sein Harz-IV Kohle für diesen Monat mit Aktien verzockt.
Deshalb die schlechte Laune.

von Ingenieur (Gast)


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Lach schrieb:
> Zocker_55 schrieb:
> Der hat einfach nicht mehr alle Tassen im Schrank.
>
> Nö, er hat nur sein Harz-IV Kohle für diesen Monat mit Aktien verzockt.
> Deshalb die schlechte Laune.

Aber in wenigen Tagen ist wieder Monatserster, da gibt es doch wieder 
neues Geld (staatliche Transferleistung ALG II), müsste sich seine Laune 
gegenüber der IG Metall und der Automotive Branche dann nicht wieder 
bessern?

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Le X. schrieb:
> Wo kommt eigentlich dieser irrationale Hass auf IGM und insbesondere
> Automotive her?
> Hat dir da mal einer die Freundin ausgespannt?

Ist doch klar , er wurde dort nicht genommen , obwohl OEMs inzwischen 
fast JEDEN nehmen !!

von Fadeaway (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Ist doch klar , er wurde dort nicht genommen , obwohl OEMs inzwischen
> fast JEDEN nehmen !!

Seh ich auch so !
Fast jeden, außer die Fakes !

von Rudolf (Gast)


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Zocker_55 schrieb:
>> Autor: Rudolf (Gast)
>> Datum: 26.03.2019 20:38,
>
>> Trump hat ja Recht mit seiner Meinung zu Chinas unfairen
>> Handelspraktiken.
>
> Sehe ich auch so. Die sind aber nicht unfair sondern einfach
> Rücksichtslos auf den eigenen Vorteil bedacht.
>

Ja, ich denke du hast Recht. Es ist ein Wettkampf der Systeme. 
Altruistisch handeln die Chinesen nicht.

Aber bis die Chinesen gute Autos bauen können dauert es noch eine ganze 
Weile. Gibt es nennenswerte chinesische Hersteller die nicht ein Joint 
Venture benötigen?

von Sigi Freud (Gast)


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Le X. schrieb:
> Wo kommt eigentlich dieser irrationale Hass auf IGM und insbesondere
> Automotive her?
> Hat dir da mal einer die Freundin ausgespannt?

Er hatte sich mal bei einem Konzern beworben, der hat ihm zu wenig 
Gehalt angeboten, was ihn unermeßlich in seiner Ehre gekränkt hat 
(Online IQ-Test mit 150 Punkten!1!!).

Jetzt ist er eingeschnappt und lebt lieber unterhalb von H4.

von Cyblord -. (cyblord)


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Sigi Freud schrieb:
> Jetzt ist er eingeschnappt und lebt lieber unterhalb von H4.

Das ist übertrieben. Immerhin kann er TÄGLICH die Toilette spülen. So 
viel Luxus muss sein.

von xxx (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Warum vor allem die Jungen? Wer mehr verdient, zahlt auch mehr Steuern
> und Abgaben, also zahlen die älteren Gutverdiener mehr.

Weil man ab ungefähr 55 tk€ schon fast den Höchstsatz zahlt. Das können 
auch jüngere erreichen.
Warum wohl ist Deutschland unattraktiv für ausländische Fachkräfte und 
Experten?

von xxx (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Die Gegenleistung des Staates passt doch in Deutschland, ich weiß nicht,
> was du hast?

Welche Gegenleistung?

Öffentliche Sicherheit? (geht gerade den Bach runter, jeden Tag 7 
Messerstechereien in Berlin)

Bundeswehr?

Strassen?

Handynetz? (in den Städten vielleicht ok, aber schon etwas ausserhalb 
sieht es nicht mehr so gut aus)

Internet? (im ländlichen Raum teilweise nicht vorhanden)

usw. usf.

Rente? Krankenversicherung? (wird alles ständig reduziert, bei konstant 
hohen Beiträgen)

Mit den sprudelnden Steuereinnahmen hätte man den ein oder anderen Punkt 
stark verbessern können. Passiert ist nichts, das Geld ist weg und wurde 
in den letzten Jahren falsch investiert und jetzt kommen die "mageren" 
Zeiten.

Beitrag #5788380 wurde von einem Moderator gelöscht.
von xxx (Gast)


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Hier ein Beispiel, was wir für unsere Steuermilliarden so geliefert 
bekommen:

https://www.focus.de/politik/deutschland/jung-gewaltta-tig-skrupellos-al-zein-clan_id_10508319.html

Beitrag #5788472 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ingenieur (Gast)


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xxx schrieb:
> Ingenieur schrieb:
> Warum vor allem die Jungen? Wer mehr verdient, zahlt auch mehr Steuern
> und Abgaben, also zahlen die älteren Gutverdiener mehr.
>
> Weil man ab ungefähr 55 tk€ schon fast den Höchstsatz zahlt. Das können
> auch jüngere erreichen.
> Warum wohl ist Deutschland unattraktiv für ausländische Fachkräfte und
> Experten?

Du hast das mit dem Grenzsteuersatz nicht verstanden. Entscheidend für 
die effektive Steuerlast ist der Durchschnittssteuersatz über das 
gesamte zu versteuernde Einkommen. Bei 55k liegst du bei gerade einmal 
26%, und da ist dein tatsächliches Bruttogehalt noch deutlich höher als 
55k, da dies nur das zu versteuernde Einkommen ist (Freibeträge, 
Werbungskosten etc. schon abgezogen).

Beitrag #5788531 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Gerne auch (Gast)


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Dreamer schrieb:
> Smart wird nach China verkauft! Ich sehe goldene Zeiten kommen
> (zumindest für uns).
Das ist nun heuer ganz offiziell:

"Die Kleinwagenmarke Smart wird in Zukunft ganz wesentlich in China 
gefertigt und dort vom Band rollen. Daimler gründet dazu ein 
Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Auto-Hersteller Geely. Der 
ist bereits als Großaktionär bei Daimler an Bord."
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/smart-china-101.html

Wußte bisher noch gar nicht, daß die so stark bei Daimler drinstehen. 
Naja, Volvo-Cars gehört denen (Geely) ja auch schon bald 10 Jahre. Die 
Teile der XC-Modelle werden in China produziert und nur noch in Schweden 
zusammengesteckt.

Mal hören was in Hambach auf französischer Seite dazu gesagt wird, wenn 
die das Werk schließen wollen.

Schöne Aussichten.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Nach China gehen nur die unnötigen Manufakturen ...

von Manfred (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Nach China gehen nur die unnötigen Manufakturen ...

Du hast wohl ein Pfeil im Kopf. Zum einen ist die Smart Produktion keine 
Manufaktur, zum anderen hängen viele Jobs davon ab, die nicht direkt mit 
der Produktion an sich zu tun haben: Lieferanten, Verwaltung, 
Gastronomie, Hotels, Lebensmittelgeschäfte, Speditionen und viel mehr.

von Hofschreier (Gast)


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xxx schrieb:
> Hier ein Beispiel, was wir für unsere Steuermilliarden so
> geliefert bekommen:
>
> 
https://www.focus.de/politik/deutschland/jung-gewaltta-tig-skrupellos-al-zein-clan_id_10508319.html

Der Michel will es mehrheitlich so, nur weiß man nicht, ob er auch weiß 
wie das ganze enden wird, nämlich in einem korrupten, bettelarmen Staat, 
wo Überlebenskriminalität und ethnische Kleinkriege den Alltag 
bestimmen. Hoffentlich wacht der Michel noch rechtzeitig auf und läuft 
nicht wie bei Hitler wieder blind bis zum Ende mit.

von F. B. (finanzberater)


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Rudolf schrieb:
> Aber bis die Chinesen gute Autos bauen können dauert es noch eine ganze
> Weile. Gibt es nennenswerte chinesische Hersteller die nicht ein Joint
> Venture benötigen?

Diese Joint Ventures werden doch nur gegründet, damit sie euch euer 
Wissen klauen können. Sehr raffiniert! Wobei euer veraltetes Wissen über 
Verbrennungsmotoren sowieso bald nicht mehr benötigt wird.

Ist Volkswagen das neue Nokia?

Noch sind seine Kassen voll. Aber am Horizont zeichnen sich die 
existenziellen Bedrohungen bereits ab. Die chinesischen 
E-Auto-Hersteller sind bereits auf Augenhöhe mit VW und Co., und im 
Silicon Valley verstehen sie Vernetzung besser als die Deutschen.

https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/balzli-direkt-waere-volkswagen-das-naechste-nokia/24153170.html

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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F. B. schrieb:
> Die chinesischen
> E-Auto-Hersteller sind bereits auf Augenhöhe mit VW und Co.

Wie viele chinesische E-Autos siehst du denn so auf europäischen 
Straßen?

von Realistischer (Gast)


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F. B. schrieb:
> Diese Joint Ventures werden doch nur gegründet, damit sie euch euer
> Wissen klauen können.

Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite ist VW durch sie 
Marktführer in China geworden und damit Weltmarktführer. Ohne JV wäre 
das nicht möglich gewesen.

F. B. schrieb:
> Noch sind seine Kassen voll. Aber am Horizont zeichnen sich die
> existenziellen Bedrohungen bereits ab. Die chinesischen
> E-Auto-Hersteller sind bereits auf Augenhöhe mit VW und Co

Darum hat sich die Geely-Aktie halbiert wie auch viele andere Hersteller 
dort?

Denkst du für die chinesischen OEMs läuft es gut, wenn deren Market 
erstmalig in 30 Jahren nachgibt?

Darum hat BYD auch sein Werk in Guangzhou bis Mai geschlossen, richtig?

Anderes Zitat:
Chinas Automarkt steht nach Einschätzung des Chefs der Volvo-Mutterfirma 
Geely vor einem massiven Umbruch. Diese Phase des Wandels werde in den 
nächsten drei bis fünf Jahren von Restrukturierung und auch 
Firmenpleiten geprägt sein, warnte der Chef der chinesischen 
Geely-Holding, Li Shufu, am Mittwoch am Rande des Volkskongresses in 
Peking.

von Rudolf (Gast)


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F. B. schrieb:
> Diese Joint Ventures werden doch nur gegründet, damit sie euch euer
> Wissen klauen können. Sehr raffiniert! Wobei euer veraltetes Wissen über
> Verbrennungsmotoren sowieso bald nicht mehr benötigt wird.

Ja was denn jetzt? Du wiedersprichst dir in zwei aufeinanderfolgenden 
Sätzen. ^^

https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2019-03/automobilhersteller-volkswagen-jahresbilanz-umsatz-wolfsburg

VW hat letztes Jahr seinen Gewinn gesteigert. Den Diesel werden wir 
aufjedenfall noch deutlich länger brauchen als du meinst.

von F. B. (finanzberater)


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Realistischer schrieb:
> Darum hat sich die Geely-Aktie halbiert wie auch viele andere Hersteller
> dort?

Nur absolut ahnungslose Börsenanfänger meinen, dass der Aktienkurs etwas 
über die Fundamentaldaten eines Unternehmens aussagen würde.


> Denkst du für die chinesischen OEMs läuft es gut, wenn deren Market
> erstmalig in 30 Jahren nachgibt?

BYD: Überraschung – bis zu 779 Prozent mehr Gewinn

BYD meldet, dass der Gewinn im ersten Quartal 2019 um bis zu 779 Prozent 
in die Höhe schnellen wird.

http://www.deraktionaer.de/aktie/byd--ueberraschung----bis-zu-779-prozent-mehr-gewinn-461560.htm


> Anderes Zitat:
> Chinas Automarkt steht nach Einschätzung des Chefs der Volvo-Mutterfirma
> Geely vor einem massiven Umbruch. Diese Phase des Wandels werde in den
> nächsten drei bis fünf Jahren von Restrukturierung und auch
> Firmenpleiten geprägt sein, warnte der Chef der chinesischen
> Geely-Holding, Li Shufu, am Mittwoch am Rande des Volkskongresses in
> Peking.

Ist doch super. Weniger Konkurrenz bedeutet mehr Gewinn für die 
verbliebenen Hersteller. Ich bin ja nur in BYD investiert, nicht in die 
anderen Firmen, die pleite gehen werden.

Beitrag #5789046 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5789049 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5789093 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Realistischer (Gast)


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F. B. schrieb:
> Nur absolut ahnungslose Börsenanfänger meinen, dass der Aktienkurs etwas
> über die Fundamentaldaten eines Unternehmens aussagen würde.

Zitier wenigstens alle wichtigen Details aus dem Artikel, aber Fakten 
unterschlagen sieht dir Obstdieb ähnlich: "Auch wenn hier der 
Basiseffekt aufgrund des sehr schwachen ersten Quartal des Vorjahres zum 
Tragen kommt, so ist der angekündigte Gewinn von umgerechnet 93 bis 119 
Millionen Euro durchaus beachtlich."

Bis 119 Mio? Das heißt bei 700% Wachstum, dass der Gewinn im 
Vorjahresquartal bei weniger als 20 Mio lag? Die meisten deutschen 
Kleinstädte haben KMU mit größeren Gewinnen.

Wenn BYD ein ganzes Werk schließt, weil nichts los ist und der 
Geely-Eigner wegen massiver Überkapazitäten Pleiten ankündigt, dann ist 
das ein sehr schlechtes Zeichen für dich Finanzanfänger. Wir werden es 
nächstes Jahr sehen, wenn China wie bereits angekündigt die Subventionen 
streicht.

von DrIng (Gast)


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>> jährlich 150 Milliarden

Da will ich eine Quelle haben.

von Ingenieur (Gast)


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DrIng schrieb:
> Da will ich eine Quelle haben.

Hier, bitteschön!

Beitrag #5789274 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Manfred (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Du hast das mit dem Grenzsteuersatz nicht verstanden.

Du hast nicht verstanden, dass man sich einfach nur Zahlen anschaut, was 
man netto auf dem Konto hat.

Ich hatte ein halbwegs anständiges Einkommen und habe recht schnell 
gelernt, sporadisch notwendige Mehrarbeit nur noch gegen Zeitausgleich 
zu leisten.

Wenn ich von 1000€ Mehrvergütung nur noch gute 500€ netto habe, ist die 
Schmerzgrenze überschritten. Das staatliche Abzockersystem verhindert 
Leistungsbereitschaft, Punkt und aus.

von Gerne auch (Gast)


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Realistischer schrieb:
>
> Wenn BYD ein ganzes Werk schließt, weil nichts los ist und der
> Geely-Eigner wegen massiver Überkapazitäten Pleiten ankündigt, dann ist
> das ein sehr schlechtes Zeichen für dich Finanzanfänger. Wir werden es
> nächstes Jahr sehen, wenn China wie bereits angekündigt die Subventionen
> streicht.

Selbstverständlich haben auch China-Firmen Rückschläge zu verkraften. 
Oder Tesla von mir aus. Trotzdem gilt: Hochmut kommt vor dem Fall. Ihr 
hört Euch so an, als ob die Golden Years der deutschen Autobauer ein 
Dauerzustand seien.

Irgendwann ist alles vorbei, das war damals genauso, als die englische 
Industrie von der deutschen überholt wurde. Ein Symptom für den 
bevorstehenden Umbruch kann die hier manifestierte Selbstgefälligkeit 
sein.

von Gerne auch (Gast)


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en, dass man sich einfach nur Zahlen anschaut, was
> man netto auf dem Konto hat.
Korrekt. Was muß sich z.B. ein/e E-Tech Spezialist/in mit 
Grenzsteuersätzen und dem kompletten Steuermüll auseinandersetzen, um 
das sauer verdiente Geld im Glücksfall wieder zurückzubekommen, wenn man 
seine Arbeitskraft besser in fachliche Kompetenzen investieren sollte? 
Oder tausend(e) sauer verdiente EUR in Steuerberater investieren? Das 
bringe man mal einem angeworbenen ausländischen Spezialisten bei. Der 
sucht schnellstens das Weite bei erster Gelegenheit. Habe selbst erlebt, 
wenn man ausländischem Ing aufzeigt, was vom Brutto übrigbleibt. Da 
haben die Augen gerollt und kamen nicht mehr zum Stillstand. Das war 
dann der Punkt an dem die Orientierung Richtung Übersee oder wieder in 
die Heimat ging.

> Wenn ich von 1000€ Mehrvergütung nur noch gute 500€ netto habe, ist die
> Schmerzgrenze überschritten. Das staatliche Abzockersystem verhindert
> Leistungsbereitschaft, Punkt und aus.
Absolutely full ack.

Btw. und da wir gerade bei Asien sind: Schon mitbekommen daß Indien die 
Tage einen Satelliten im All abgeschossen hat? Als eines von vier 
Ländern weltweit können die das jetzt auch. Und die ach so überlegene 
deutsche Technik? Bundeswehr ist ja eher auch nich mehr so auf dem 
Dampfer ;) In nem anderen Thread wurde drüber gelacht daß da nur 
Agrarwirtschft ist, alle ungebildet usw. Und jetzt? Leider hat DE und 
andere ehemals führende Nationen komplett und uneinholbar für einige 
Generationen fertisch. Schade.

von Gerne auch (Gast)


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Ups, bitte nicht auch noch bei mir den Namen mopsen!

Autor: Gerne auch (Gast)
Datum: 28.03.2019 22:56

Schon genug wenn hier andere die Threads zumüllen wegen dieser 
Mausereien. Ich sehe das mal als Versehen an.

von Realistischer (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Ein Symptom für den bevorstehenden Umbruch kann die hier manifestierte
> Selbstgefälligkeit sein.

Welche Selbstgefälligkeit meinst du? Mir ist durchaus bewusst, dass die 
Konkurrrenz wie Tesla, BYD oder Volvo keine schlechten Autos baut. Der 
Punkt ist nur, dass du in dem Business mit Größe ganz andere 
Einkaufspreise und Stückkosten hast. Neben dem riesigen Vorteil der 
gewachsenen Infrastruktur und dem funktionierenden Vertrieb. Darum sind 
Toyota, Renault-Nissan und GM die Hauptwettbewerber.

Tesla hat ein gutes Produkt, aber sie wissen zum Beispiel immer noch 
nicht, ob die Nachfrage aus Q4/18 je zurückkommt. Sie kaschieren es in 
dem sie zwei Jahre wartende europäische und chinesische Kunden mit den 
Model 3 Modellen überschütten, die sie in den USA in den letzten 3 
Monaten nicht losgeworden sind. Erstmals merken sie, dass der 
Massenmarkt weit weniger lukrativ und schwieriger zu bedienen ist als 
die Luxuskarren vorher. Die Frage ist nur was sie mit dem Schuldenberg 
machen, wenn auch die EU und China vorläufig gesättigt sind, in ca. 
einem halben Jahr.

Um VW mache ich mir keine Sorgen. Selbst im Worstcase, so wie die USA 
die meisten Banken und GM nach der Finanzkrise gerettet hat, so würde 
Deutschland im Falle den größten Arbeitgeber des Landes retten. VW ist 
mit seinen 650k Mitarbeitern systemrelevant.
Aber es gibt keinen Grund pessimistisch zu sein. Rekordgewinne, in Rente 
gehende Babyboomer und neue Geschäftsfelder wie MOIA oder die Volkswagen 
WE Apps. Ich glaube so mancher wird sich in 5 Jahren die Augen reiben 
wie stark VW sein wird.

Ich würde mir Sorgen machen, wenn die Verkaufszahlen von VW in einem 
wachsenden Marktumfeld einbrechen würden. Das ist aber nicht der Fall. 
Trotz eines schlechten Quartals für die weltweite Automobilindustrie, 
konnte VW weltweit aber auch in China seinen hohen Marktanteil weiter 
steigern.

von Cyblord -. (cyblord)


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Manfred schrieb:
> Du hast wohl ein Pfeil im Kopf. Zum einen ist die Smart Produktion keine
> Manufaktur, zum anderen hängen viele Jobs davon ab, die nicht direkt mit
> der Produktion an sich zu tun haben: Lieferanten, Verwaltung,
> Gastronomie, Hotels, Lebensmittelgeschäfte, Speditionen und viel mehr.

Smart war schon immer ein Minus-Geschäft. Den Dreck bekommen jetzt die 
Chinesen. Ist doch gut so. Mit schlechten Produkten kann man hier keine 
IGM Gehälter zahlen.

von Gerne auch (Gast)


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Und um auf VW zurückzukommen: Die Ankündigung mit 
Arbeitsplatzeinsparungen wegen Digitalisierung klingt für mich wie: 
Entwicklung und Teileproduktion findet bald vollständig in CN statt. Die 
schicken das Zeug von dort auf die Reise und spielen zwischenzeitlich 
schon mal die neuen Daten über nacht hier in die SPSen der Assembly 
Lines ein. KUKA is ja auch schon in CN-Hand. Dann wird das Zeug hier nur 
noch zusammengesteckt wie bei Volvo. Fertig. Braucht man nur noch ein 
paar Spezialisten hier am Standort die sich um die Zulassung beim KBA 
kümmern. Der Rest sind Bandarbeiter vom Verleiher und deren Verwaltung. 
Ach ja, noch paar wg der Finanzgeschichten und der Verbandelung mit dem 
Bundesland. Aber dann hört die Sache schon auf.

von Manfred (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Dann wird das Zeug hier nur noch zusammengesteckt wie bei Volvo.

Volvo war viele Jahre in der Hand von Ford und hat viele Gleichteile mit 
dem Focus und Mondeo gehabt. Um die Ecke steckt auch noch Mazda mit 
drin, von denen Ford Dinge bezogen hat, die sie selbst nicht konnten.

Mir kommt das ungute Gefühl, dass der China-Investor per Volvo einfach 
nur know-how abgreifen wollte.

von Realistischer (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Und um auf VW zurückzukommen: Die Ankündigung mit
> Arbeitsplatzeinsparungen wegen Digitalisierung klingt für mich wie:
> Entwicklung und Teileproduktion findet bald vollständig in CN statt.

VW hat 40% seiner Mitarbeiter in Deutschland. Viele weitere in 
Tschechien, Polen und Ungarn. Der Zukunftspakt sieht vor 27.000 
freiwillig in den Vorruhestand zu schicken. Weil die EU die 
Emissionsgrenzen weiter verschärft hat, müssen nun noch mehr 
Elektrofahrzeuge ab 2025 verkauft werden, als ursprünglich geplant. 
Darum und wegen der Digitalisierung kann man 7000 Arbeitsplätze mehr 
einsparen.

34.000 Leute weniger, aber zur Zeit stellt VW immer noch 1200 Azubis 
jährlich ein. Zusätzlich werden in anderen Bereichen kräftig Leute 
eingestellt. Zum Beispiel entsteht gerade in Braunschweig eine riesige 
Halle für Batterien.

VW produziert weit mehr in Deutschland als viele denken:
http://m.waz-online.de/Wolfsburg/Volkswagen/VW-feiert-60-Millionen-Motoren-aus-Salzgitter

Nicht mehr ganz aktuell, es sind mittlerweile schon viel mehr, aber 
trotzdem eine gigantische Zahl:
http://m.waz-online.de/Wolfsburg/Stadt-Wolfsburg/100-Millionen-Getriebe-Jubilaeum-bei-VW-Kassel

von Realistischer (Gast)


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Manfred schrieb:
> Mir kommt das ungute Gefühl, dass der China-Investor per Volvo einfach
> nur know-how abgreifen wollte.

Unsinn. Volvo hat nur Verluste geschrieben, bevor sie zu Geely gehörten. 
Ähnlich wie Opel bei GM. Mittlerweile machen beide Gewinn.

von F. B. (finanzberater)


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Realistischer schrieb:
> Zum Beispiel entsteht gerade in Braunschweig eine riesige
> Halle für Batterien.

Und was macht man dann damit? Die Batterien lagern, die man in Asien 
teuer eingekauft hat?


Realistischer schrieb:
> Welche Selbstgefälligkeit meinst du? Mir ist durchaus bewusst, dass die
> Konkurrrenz wie Tesla, BYD oder Volvo keine schlechten Autos baut. Der
> Punkt ist nur, dass du in dem Business mit Größe ganz andere
> Einkaufspreise und Stückkosten hast.

Ich bezweifle, dass das noch eine Rolle spielen wird, wenn die 
Hersteller die Preise diktieren können. VW hat es versucht und sich eine 
Klatsche eingefangen. Nebenbei produziert BYD seine eigenen Batterien.

Volkswagen holt sich Kobalt-Klatsche

Diese arrogante Preispolitik betreibt VW bei seinen normalen Zulieferern 
seit Jahrzehnten sehr erfolgreich, aber die Kobaltproduzenten spielten 
nicht mit und sie erteilten den Wolfsburgern eine krachende Absage.

http://www.deraktionaer.de/aktie/volkswagen-holt-sich-kobalt-klatsche---diese-aktien-profitieren--340630.htm

von Gerne auch (Gast)


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>> Entwicklung und Teileproduktion findet bald vollständig in CN statt.
>
> VW hat 40% seiner Mitarbeiter in Deutschland. Viele weitere in
> Tschechien, Polen und Ungarn. Der Zukunftspakt sieht vor 27.000
> freiwillig in den Vorruhestand zu schicken.
Deine Verteidigung von VW in allen Ehren: Habe selbst einen älteren 
Vor-Skandal TDI mit knapp 300tkm (selbst draufgefahren; da haben die 
Teslas schon den vierten Motor drin), der bisher immer zuverlässig ohne 
Probleme seinen Dienst verrichtet und von Anfang an gleichbleibend 5,6 
Liter bei 1,5 Tonnen verbraucht. Zufriedener kann ich nicht sein. Würde 
mich sogar als VW-Fan bezeichnen, denn die Konstruktion ist durchaus 
sehr solide, haltbar und reparaturfreundlich (selbst ist der Ing :), 
wenngleich etwas teurer. Das war wirklich noch (deutsche) 
Ingenieurskunst. Aber den neuen Entwicklungen traue ich absolut nicht 
mehr über den Weg. Und die strategischen Entscheidungen für Microsoft 
und Amazon Cloud jagen mich als IT-erfahrenen Altkunden in weite Ferne. 
Dann lieber einen billigeren Asiaten, wenn auch keinen Chinesen.

> 34.000 Leute weniger, aber zur Zeit stellt VW immer noch 1200 Azubis
> jährlich ein. Zusätzlich werden in anderen Bereichen kräftig Leute
> eingestellt. Zum Beispiel entsteht gerade in Braunschweig eine riesige
> Halle für Batterien.
Zum einlagern aus CN? ;)

> VW produziert weit mehr in Deutschland als viele denken:
> 
http://m.waz-online.de/Wolfsburg/Volkswagen/VW-feiert-60-Millionen-Motoren-aus-Salzgitter
Auf meinem Motorblock prangt im Guß in schönen Lettern "POLAND".

von Gerne auch (Gast)


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Realistischer schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Mir kommt das ungute Gefühl, dass der China-Investor per Volvo einfach
>> nur know-how abgreifen wollte.
>
> Unsinn. Volvo hat nur Verluste geschrieben, bevor sie zu Geely gehörten.
> Ähnlich wie Opel bei GM. Mittlerweile machen beide Gewinn.
Saab ist auch schon länger bei den CNs. In Europa tot, in CN in eigene 
Modelle gewandelt, also KnoffHoff abgezogen. Kommt aber dort auch nicht 
vom Fleck.
Bei Opel gab und gibt es entsprechende Verwerfungen, wenn PSA seine 
Technik durchdrückt. Abwarten.
Die Plastik-Kotflügel bei manchen französischen Modellen finde ich 
übrigens heftig. Genau wie bröselnde Kabelisolierungen im Peugeot 308. 
Aber dafür sind auch die Porsche Cayennes bei den Amis sehr bekannt. 
Nach zehn Jahren folgt ein Zwangskurzschluß dem anderen.

von Ingenieur (Gast)


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Manfred schrieb:
> Wenn ich von 1000€ Mehrvergütung nur noch gute 500€ netto habe, ist die
> Schmerzgrenze überschritten. Das staatliche Abzockersystem verhindert
> Leistungsbereitschaft, Punkt und aus.

Finde ich nicht, bei beiden Aussagen. Ich nehme Mehrarbeitsvergütung 
(inkl. tariflicher Zuschläge!) gerne mit, wenn in einem Monat mal mehr 
zu tun ist.
Auch hier hast du nicht verstanden, dass du über die Steuererklärung des 
betreffenden Jahres wieder Geld zurück bekommst. Ich zahle meine Steuern 
in Deutschland jedenfalls gerne, da ich sie als fair empfinde. Als 
Gutverdiener kann ich ruhig entsprechend mehr zahlen als ein 
Geringverdiener, es bleibt mir ja trotzdem genug übrig.

von Ingenieur (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Was muß sich z.B. ein/e E-Tech Spezialist/in mit Grenzsteuersätzen und
> dem kompletten Steuermüll auseinandersetzen, um das sauer verdiente Geld
> im Glücksfall wieder zurückzubekommen, wenn man seine Arbeitskraft
> besser in fachliche Kompetenzen investieren sollte?

Das gehört zur Allgemeinbildung. Ansonsten bist du nur ein Fachidiot, 
der außer seinem Berufsfeld sonst nichts kennt, das ist dann traurig 
(für dich).

von ich mal wieder (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Was muß sich z.B. ein/e E-Tech Spezialist/in mit Grenzsteuersätzen und
>> dem kompletten Steuermüll auseinandersetzen, um das sauer verdiente Geld
>> im Glücksfall wieder zurückzubekommen, wenn man seine Arbeitskraft
>> besser in fachliche Kompetenzen investieren sollte?
>
> Das gehört zur Allgemeinbildung. Ansonsten bist du nur ein Fachidiot,
> der außer seinem Berufsfeld sonst nichts kennt, das ist dann traurig
> (für dich).

Im Zweifel hat man einen guten(!) Steuerberater, der macht das 
professionell, da spare ich mir meine Lebenszeit mich mit diesem 
"Steuermüll" selbst rum zuschlagen, man delegiert das ganze.

von Le X. (lex_91)


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ich mal wieder schrieb:
> Im Zweifel hat man einen guten(!) Steuerberater, der macht das
> professionell, da spare ich mir meine Lebenszeit mich mit diesem
> "Steuermüll" selbst rum zuschlagen, man delegiert das ganze.

Kann man machen, als Angesteller aber eigentlich unnötig.
Ich hab heuer, wie jedes Jahr, ca. ne gute halbe Stunde in die Erklärung 
investiert.
Das Geld ist auch schon seit 2 Wochen auf dem Konto :-)

von Realistischer (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Und die strategischen Entscheidungen für Microsoft und Amazon Cloud
> jagen mich als IT-erfahrenen Altkunden in weite Ferne. Dann lieber einen
> billigeren Asiaten, wenn auch keinen Chinesen.

Gerne auch schrieb:
> Auf meinem Motorblock prangt im Guß in schönen Lettern "POLAND".

Gerne auch schrieb:
> Zum einlagern aus CN? ;)

1. Produzieren LG Chem in Polen, CATL bald in Erfurt, SK Innovation bald 
in Ungarn, Tesla hat auch was angekündigt. Die Zellen kommen dann aus 
der EU und schaffen immer noch hier Arbeitsplätze.

Kathoden kommen z.B. von dem weltgrößten Chemie Unternehmen und auch die 
schlafen nicht:
https://ecomento.de/2018/12/06/basf-will-batterien-ohne-kobalt-ermoeglichen/

2. Machen die reinen Batteriezellen noch keine gute Batterie aus. 
Vergleich einfach die Ladekurven von einem Renault Zoe mit einem Audi 
E-Tron oder Porsche Taycan online.
Der Zoe geht bei weit geringeren Ladeleistungen relativ schnell in den 
Begrenzer. Auch Tesla begrenzt relativ schnell die Leistungsfreigabe 
nach ein paar Volllastbeschleunigungen. Die Batterie ist also nicht nur 
sicherheitsrelevant, sondern kann vom Kunden wahrgenommen werden (such 
einfach #rapidgate).

3. Hat sich VW mit Northvolt um die Förderung von einer Mrd für ein 
Batteriezellfertigung in der EU beworben. Altmaier wird das zeitnah 
entscheiden. Hättet ihr den Artikel oben gelesen, wüsstet ihr aber auch, 
dass VW eine Pilotanlage für Lithium Zellen in Salzgitter betreibt. Dort 
wird zu dem das Recycling der Zellen stattfinden, wodurch man 90% der 
Rohstoffe behält und daran verdient.
In den USA ist VW zudem an Forge Nano und QuantumScape beteiligt.

Der Elektroanteil in den Zulassungen liegt in den wohlhabenden Ländern 
immer noch zwischen lächerlichen 1-2%, in den armen Ländern bei quasi 
0%. Nur Norwegen und China sind hier eine Ausnahme. Wobei es in China 
auch nur 4% sind. Jedenfalls ist noch genug Zeit. Toyota hat für 2022 
die Feststoffbatterie in Serie angekündigt. Da könnte auch noch viel 
passieren.

https://app.handelsblatt.com/technik/energie-umwelt/rohstoff-fuer-batterien-deutschland-soll-weltgroesstes-lithium-vorkommen-in-bolivien-ausbeuten/23749864.html

von Realistischer (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Und die strategischen Entscheidungen für Microsoft und Amazon Cloud
> jagen mich als IT-erfahrenen Altkunden in weite Ferne. Dann lieber einen
> billigeren Asiaten, wenn auch keinen Chinesen.

Welcher Asiate ist denn billiger? Der Skoda Fabia startet im Basispreis 
bei 9.900 EUR auf mobile. Du kannst mir gerne einen deutlich günstigeren 
Koreaner zeigen.

Denkst du Asiaten behandeln deine Daten besser als ein deutsches 
Unternehmen? In Asien gibt es ein ganz anderes Gespür von Privatsphäre 
und Datenschutz.

Gerne auch schrieb:
> Auf meinem Motorblock prangt im Guß in schönen Lettern "POLAND".

Ich sagte nicht, dass alle Motoren aus Salzgitter kommen. Jedoch haben 
60 Mio der bisher weltweit verkauften 100 Mio VW Fahrzeuge einen Motor 
aus Salzgitter.

von Ingenieur (Gast)


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Le X. schrieb:
> Ich hab heuer, wie jedes Jahr, ca. ne gute halbe Stunde in die Erklärung
> investiert.

Es ist wirklich keine Raketenwissenschaft, für einen Ingenieur sollte es 
tatsächlich kein Problem darstellen, seine Steuererklärung selbst zu 
machen.
Einzig die Anlage KAP ist bei mir etwas aufwendiger aufgrund von 
diversen im Ausland erzielten Kapitaleinkünften. Aber auch das ist in 
jedem Fall machbar.

von Firmensanierung durch Rausschmiss (Gast)


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ich mal wieder schrieb:
> Im Zweifel hat man einen guten(!) Steuerberater, der macht das
> professionell, da spare ich mir meine Lebenszeit mich mit diesem
> "Steuermüll" selbst rum zuschlagen, man delegiert das ganze.
Die "guten" Steuerberater wussten oft weniger als ich was man steuerlich 
alles so absetzen kann. Das Geld für diese Luschen spare ich mir. Da ist 
selbst ein Lohnsteuerhilfeverein besser und billiger.

von Firmensanierung durch Rausschmiss (Gast)


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Realistischer schrieb:
> Welcher Asiate ist denn billiger? Der Skoda Fabia startet im Basispreis
> bei 9.900 EUR auf mobile. Du kannst mir gerne einen deutlich
> günstigeren Koreaner zeigen.
In dem gammeligen VW-Skoda ist aber nix drinn.
Vergleich mal einen Skoda mit ähnlicher Ausstattung wie bei einem 
Asiaten und dann die Preise. Bei Asiaten gibts noch 5 Jahre Service 
gratis dazu oder ähnliches, da kostet der VW-Skoda immer noch das 
Doppelte und hat weniger bis gar nix drinn von dem miesen Abzockservie 
der einen danach weiter schröpft ganz zu schweigen.
Jetzt kommt sicher gleich das deutsche VW-Autokäufer-Standardargument 
"Wiederverkaufswert" wie aus der Pistole geschossen ...

von Ingenieur (Gast)


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Firmensanierung durch Rausschmiss schrieb:
> Die "guten" Steuerberater wussten oft weniger als ich was man steuerlich
> alles so absetzen kann. Das Geld für diese Luschen spare ich mir. Da ist
> selbst ein Lohnsteuerhilfeverein besser und billiger.

Korrekt. Steuerberater wie auch Makler oder Finanzberater können mich 
mal kreuzweise, die verdienen an mir keinen Cent. Das sind so typische 
Leute, die mit wenig Gegenleistung den Leuten nur das Geld aus der 
Tasche ziehen wollen. Mit mir jedenfalls nicht!

von Firmensanierung durch Rausschmiss (Gast)


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VW trickste bei Gebrauchtwagen:
Immer wieder hat VW stark strapazierte Testwagen an ahnunglose Kunden 
verkauft - wohl auch in den USA. Jetzt droht eine Sammelklage. Von 
Jürgen Dahlkamp, Gunther Latsch und Jörg Schmitt mehr...

Ist ein Bezahlartikel:
https://www.spiegel.de/plus/vw-trickst-bei-gebrauchtwagen-schlaglochpisten-unbefestigte-strassen-das-ganze-programm-a-df861867-59ba-4e7e-aca3-6df015f73855


Die haben doch auch vor einige Zeit Vorserienmodelle an Kunden verkauft 
die rechtlich gar keine Betriebserlaubnis haben.

Was für eine riesengrosse Scheissfirma.
Nepper, Schlepper, Bauernfänger ein Wort dafür: VW

von Ingenieur (Gast)


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Firmensanierung durch Rausschmiss schrieb:
> Was für eine riesengrosse Scheissfirma. Nepper, Schlepper, Bauernfänger
> ein Wort dafür: VW

Nicht korrekt. VW hat auch nicht mehr getrickst als die Mitbewerber, sie 
haben sich nur erwischen lassen. Ich würde mir auch heute noch einen VW 
kaufen, wenn ich denn gerade ein neues Auto bräuchte. Die Autos sind 
einfach gut und ihren Preis wert meiner Meinung nach. Du kannst ja gerne 
anderer Meinung sein.

von HBich (Gast)


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Ob VW noch eine Zukunft hat im Elektrozeitalter, steht in den Sternen.

Wie will so ein Beamtenapparat plötzlich einen auf Silicon-Valley 
machen!?

Nach Wolfsburg gehen nicht mal die besten Fußballer, auch wenn dort gut 
Kohle verdient wird.

Würde mich wundern, wenn gute Nerds nach Wolfsburg gingen und plötzlich 
ein Google aus der Hinterhofgarage hochziehen.

Google ist erst in der Garage entstanden und wurde dann bürokratisch und 
strukturiert.

Ein Google ist aus der Retorte ist eben wie ein Retortenkind.

Um beim obigen Beispiel zu bleiben, ein Retortenkind wird niemals ein 
wertvoller Fußballer.

Beitrag #5791048 wurde von einem Moderator gelöscht.
von F. B. (finanzberater)


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HBich schrieb:
> Ob VW noch eine Zukunft hat im Elektrozeitalter, steht in den Sternen.

Als Zulieferer für Google und die Chinesen vielleicht.


> Wie will so ein Beamtenapparat plötzlich einen auf Silicon-Valley
> machen!?

Mit umgeschulten Fricklern, die man wegen E-Mobilität eigentlich nicht 
mehr benötigt, aber aufgrund der Beschäftigungsgarantie auch nicht 
entlassen kann.

von F. B. (finanzberater)


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Volkswagen hat angekündigt, künftig hunderte Softwareentwickler selbst 
auszubilden. Angesprochen sind unter anderem Elektroniker für 
Automatisierungstechnik, Mechatroniker, Fachinformatiker oder technische 
Produktdesigner. Ebenso richtet sich das Programm an externe 
Interessenten, etwa Studienabbrecher.

https://www.automotiveit.eu/volkswagen-bildet-softwareentwickler-aus/news/id-0063521

von HBich (Gast)


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F. B. schrieb:
> Volkswagen hat angekündigt, künftig hunderte Softwareentwickler
> selbst
> auszubilden. Angesprochen sind unter anderem Elektroniker für
> Automatisierungstechnik, Mechatroniker, Fachinformatiker oder technische
> Produktdesigner. Ebenso richtet sich das Programm an externe
> Interessenten, etwa Studienabbrecher.
>
> 
https://www.automotiveit.eu/volkswagen-bildet-softwareentwickler-aus/news/id-0063521


Nun ja, wenn die ihnen beibringen können, dass sie möglichst "If-else" 
vermeiden sollen, könnte es was werden. :)

von F. B. (finanzberater)


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Sparprogramm bei Daimler: Weniger Berater, weniger Reisen, weniger 
Papier und Bewirtungen bei Meetings.

https://www.automobilwoche.de/article/20190330/AGENTURMELDUNGEN/303309995/1339/sparprogramm-daimler-setzt-den-hebel-bei-der-verwaltung-an

Wie verzweifelt müssen die sein, wenn sie schon beim Papier und bei 
Kaffee und Brezeln in Meetings sparen müssen, um die Investitionen in 
die E-Mobilität stemmen zu können?

von Realistischer (Gast)


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Firmensanierung durch Rausschmiss schrieb:
> Ist ein Bezahlartikel:
> 
https://www.spiegel.de/plus/vw-trickst-bei-gebrauchtwagen-schlaglochpisten-unbefestigte-strassen-das-ganze-programm-a-df861867-59ba-4e7e-aca3-6df015f73855
>
> Die haben doch auch vor einige Zeit Vorserienmodelle an Kunden verkauft
> die rechtlich gar keine Betriebserlaubnis haben.

Sieh es positiv: Selbst die Vorserienmodelle laufen ohne Probleme.

Andere Hersteller töten Kunden mit Serienmodellen:

https://mobil.stern.de/auto/news/general-motors-reagierte-trotz-toedlicher-unfaelle-jahrelang-nicht-3968400.html

http://m.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/toyota-muss-in-den-usa-milliardenstrafe-zahlen-a-959680.html

https://diepresse.com/home/techscience/hightech/5041598/Toedlicher-Unfall_TeslaAutopilot-hielt-Lkw-fuer-hohes-Schild

Andere Hersteller haben bei den Grenzwerten nachweislich ja auch 
betrogen, es nur nie zugegeben:
https://www.produktion.de/wirtschaft/das-sind-die-diesel-hersteller-mit-dem-hoechsten-nox-ausstoss-101.html

Zitat: Besonders hohe Schadstoffausstöße hingegen waren neben dem 
Renault-Konzern (Renault, Dacia) bei Fiat-Chrysler (u.a. Fiat, Alfa 
Romeo, Jeep), Ford, der Hyundai-Gruppe (u.a. Hyundai, Kia), Volvo und 
dem PSA-Konzern (u.a. Peugeot, Citroen) zu verzeichnen. Anders als die 
großen deutschen Hersteller hatten es die Importeure beim nationalen 
Dieselforum Anfang August abgelehnt, ihre Dieselmodelle nachzubessern.


Wenn alle Reichen und Mächtigen Lügen und Betrügen, um die Macht zu 
erhalten, weil so das menschliche Wesen nun mal ist, dann frage ich mich 
warum nur der Deutsche dumm genug ist die eigene Industrie kaputt zu 
machen. Aus Neid? Hauptsache allen geht es gleich schlecht?

von Realistischer (Gast)


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HBich schrieb:
> Wie will so ein Beamtenapparat plötzlich einen auf Silicon-Valley
> machen!?

Probier einfach MOIA aus, wenn du nächstes Mal in Hamburg oder Hannover 
bist. Dann siehst du, ob es funktioniert.

Du und der Finanzanfänger sowie Obstdieb F.B. verbreitet hier falsche 
Informationen, wenn ihr so tut als ob VW das durch umgeschulte 
Mechaniker alleine schaffen will.
Es wurden und werden zahlreiche Softwarespezialisten gekauft, 
eingestellt oder beauftragt:

Zur Umsetzung der Digitalisierungspläne arbeiten sie bereits mit dem 
deutschen Spezialisten Diconium und dem Start-up Aurora zusammen, einen 
US-Spezialisten für autonomes Fahren. Zudem hat Volkswagen das ehemalige 
Blackberry/Nokia-Entwicklungszentrum in Bochum gekauft (Volkswagen 
Infotainment GmbH), hat die Mehrheit am schwedischen 
Telematikspezialisten WirelessCar übernommen und ist über die 
Konzerntochter Audi am Navigationsspezialisten Here beteiligt.

https://www.welt.de/wirtschaft/article189539809/E-Mobilitaet-Warum-VW-lieber-mit-Microsoft-kooperiert-als-mit-Amazon.html

Zitat:
Aber Volkswagen hat sich aus einem einfachen Grund gegen Amazon und 
Google entschieden: „Microsoft wendet sich an Geschäftskunden, nicht an 
Endkunden und hat keine Ambitionen, ins Automobilgeschäft einzusteigen, 
ist also kein Wettbewerber“, sagt Diess.
Und das will der US-Konzern auch nicht, wie Nadella bestätigt: „Wir sind 
kein Autobauer oder Logistikunternehmen.“ Er verfolge auch keine 
entsprechenden Pläne. Bei VW sehe sich Microsoft als Partner und 
Dienstleister: „Wir wollen Technologien entwickeln, damit unsere Partner 
ihre Technologien weiterentwickeln könne, im Fall Volkswagens ihre 
Software“, sagte Nadella.

Amazon darf mit Siemens die Effizienz der Werke steigern, aber eben 
nicht an den wichtigen Endkunden:

http://m.manager-magazin.de/lifestyle/artikel/siemens-tritt-buendnis-von-vw-und-amazon-zur-vernetzung-von-anlagen-bei-a-1260312.html

von F. B. (finanzberater)


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Realistischer schrieb:
> Zur Umsetzung der Digitalisierungspläne arbeiten sie bereits mit dem
> deutschen Spezialisten Diconium und dem Start-up Aurora zusammen

Du hast Baidu vergessen. Jeder große deutsche Automobilhersteller 
arbeitet mit Baidu zusammen, weil die eigenen Mitarbeiter, die sich hier 
im Forum immer über die Chinesen lustig machen, offensichtlich nichts 
auf die Reihe kriegen.

Baidu's Apollo Project is one of the world's leading autonomous driving 
and AI programs, with one of the largest partner ecosystems and over 100 
global partners as of 2018, including BYD, Dongfeng, Microsoft, Intel, 
Nvidia, Daimler AG, ZTE, Grab, Ford, Hyundai and Honda.

https://en.wikipedia.org/wiki/Baidu

von Realistischer (Gast)


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Hast du die Aufmerksamkeitsspanne einer Fliege, oder warum springst du 
zum nächsten Thema?

Es gibt gar keinen Grund, warum Ingenieure aus der Automobilindustrie, 
die sonst Zulieferer koordinieren oder eingebettete Systeme entwickeln, 
plötzlich Experten für KI/Big Data/Machine Learning sein sollten.

Selbstverständlich macht es Sinn bei dem Thema mit anderen Unternehmen 
zusammen zu arbeien. Der Tesla “Autopilot” töten trotz der Silicon 
Valley Experten immer noch seine Besitzer.

von HBich (Gast)


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Realistischer schrieb:
> Es gibt gar keinen Grund, warum Ingenieure aus der Automobilindustrie,
> die sonst Zulieferer koordinieren oder eingebettete Systeme entwickeln,
> plötzlich Experten für KI/Big Data/Machine Learning sein sollten.
>
> Selbstverständlich macht es Sinn bei dem Thema mit anderen Unternehmen
> zusammen zu arbeien.


Problem ist immer noch die eingefahrene Unternehmenskultur. Die VW-Leute 
sind stolz und stoisch, was insbesondere schon immer eine Kompetenz zur 
Kooperation auf Augenhöhe mit anderen Unternehmen unmöglich machte.

Ich habe schon vor 10 Jahren als externer freier Mitarbeiter einige 
Projekte bezüglich E-Antriebe bei VW unterstützt und kenne daher die 
interne Unternehmenskultur.
Absolut streng hierarchisch auch innerhalb der VW-Stammbelegschaft. Nach 
oben buckeln nach unten treten.
Außer den Forschungsgruppen haben die meisten VW-Ingenieure nie wo 
anders gearbeitet, sondern sind als Absolventen eingestiegen und kennen 
nichts anderes als VW.

Bei Problem trauen sich die nicht, diese offen anzusprechen und Tacheles 
zu reden. Der Chef versteift sich meistens in irrelevante Details und 
redet irgendeinen kontraproduktiven Unsinn, der dann auch genauso 
umgesetzt wird.
Der Laden ist ineffizient und ein einziger Sanierungsfall, wenn 
überhaupt möglich.
Das einzige was sie am Laufen hält ist ihr Quasimonopol auf dem 
deutschen Automarkt in der Golf- und Polo-Klasse.


Bei so einer Unternehmenskultur ist es ja selbstverständlich, dass 
Zulieferer am meisten klein und als nützliche Idioten gehalten werden.
Mit VW arbeitet niemand gerne von den Zulieferern.


Von daher ist es schon jetzt unmöglich, dass eine Kooperation auf 
Augenhöhe, wo sie auch Kompetenzen abgeben und sich belehren lassen 
müssen, für die meisten VW-Leute ein Ding der Unmöglichkeit ist.

Insbesondere werden die Motoren- und Getriebeentwickler den neuen 
Vorstand wohl nicht mögen.
Mir gegenüber waren sie auch sehr schmallippig gegenüber.

von Realistischer (Gast)


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HBich schrieb:
> Der Laden ist ineffizient und ein einziger Sanierungsfall, wenn
> überhaupt möglich.
> Das einzige was sie am Laufen hält ist ihr Quasimonopol auf dem
> deutschen Automarkt in der Golf- und Polo-Klasse.

Der Konzern war nicht immer so stark. Irgendwann hat Opel ähnlich viel 
verkauft wie VW. Wo stehen beide Konzerne heute? Die Zulassungszahlen 
bestätigen es: 
https://www.n-tv.de/wirtschaft/VW-bleibt-Marktfuehrer-in-Deutschland-article20883337.html

Wenn eine Abhängigkeit besteht, dann ist es der chinesische und nicht 
der deutsche Markt. In China sieht man den Polo und Golf aber kaum. Eher 
Tiguan, Jetta und Passat.
In Deutschland sind es aber auch nicht nur diese zwei Modelle. Siehe 
Januar 2019:

Beim Volkswagen-Konzern dürften die aktuellen SUV-Zahlen ebenfalls für 
zufriedene Mienen sorgen. Unter den Top-15 der Zulassungsstatistik 
parken nicht weniger als acht Modelle aus dem Wolfsburger Imperium. Die 
Kernmarke VW kommt dabei besonders gut weg: Der T-Roc etabliert sich 
direkt hinter dem Marktführer Tiguan auf Platz zwei. Und mit den 
ansehnlichen Absatzzahlen des VW Touareg sowie dem erstmals in der 
Tabelle auftauchenden VW T-Cross tragen insgesamt 12.445 im Januar 
erstmals zugelassene SUV das VW-Emblem im Kühlergrill, ein Marktanteil 
von über 15 Prozent in diesem Segment.
https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/suv-neuzulassungen-deutschland-januar-gesamtjahr-2019/

HBich schrieb:
> Außer den Forschungsgruppen haben die meisten VW-Ingenieure nie wo
> anders gearbeitet, sondern sind als Absolventen eingestiegen und kennen
> nichts anderes als VW.

Ich kenne z.B. nicht einen Absolventen, der eingestellt wurde. Außer du 
zählst Doktoranden auch dazu. Vielleicht sitzen irgendwo auch ein paar 
Söhne von Abteilungsleitern, aber mir sind nur Leute bekannt, die vorher 
bei Firmen wie Elektrobit, Conti usw. waren oder als externe zuvor 
Erfahrungen gesammelt haben.

HBich schrieb:
> Bei so einer Unternehmenskultur ist es ja selbstverständlich, dass
> Zulieferer am meisten klein und als nützliche Idioten gehalten werden.
> Mit VW arbeitet niemand gerne von den Zulieferern.

Die Zulieferer stören sich weniger an den fachlichen Ansprechpartnern 
als an der harten Beschaffung, die ihren Job gut macht und das beste 
Ergebnis für das Unternehmen herausholt. Der Erfolg gibt VW recht.

650.000 Mitarbeiter weltweit pauschal zu verurteilen, weil du an ein 
paar Spinner geraten sein könntest, die es in jeder Firma gibt, spricht 
nicht gerade für dich.
Es macht auch wenig Sinn mit jemanden über etwas zu diskutieren, wo er 
emotional so befangen wirkt. Selbstverständlich kann eine einzelne 
Person einen Konzern mit über 120 Standorten nicht korrekt beurteilen.

von F. B. (finanzberater)


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Elektromobilität: Bilanz der Marktanteile deutscher Marken ist 
alarmierend

0,4 % Marktanteil in China. Hersteller wie BYD oder Nio stellen in dem 
Land bereits E-Autos in Millionenstückzahlen her.

https://www.automobilwoche.de/article/20190330/NACHRICHTEN/190339999/1276/e-auto-marktanteile-deutsche-hersteller-hinken-hinterher

von Realistischer (Gast)


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Die Elektro-Pkw-Zulassungszahlen von BYD lagen 2018 in Europa bei 0.

Du meinst VW sollte sich an BYD orientieren und Werke für 2 Monate 
schließen?

Dein Vergleich macht keinen Sinn, weil VW erst dieses Jahr anfängt 
Elektroautos in China zu verkaufen. In einem schrumpfenden Markt konnte 
VW die letzten Monate seine Marktanteile auch in China weiter erhöhen. 
Das ist viel wichtiger.

Hier ein paar Nachrichten, um zu zeigen, dass VW auch bei 
Elektrofahrzeugen vorne mit dabei ist, auch wenn der Markt noch winzig 
ist:

Zur Einordnung der Zahl von 40.000 Porsche Taycan pro Jahr sei gesagt, 
dass der 911er in 2018 36.000 Mal verkauft wurde. Von daher steigt man 
mit dem Taycan im – aus Porsche-Sicht – Volumensegment ein.
Bereits im November gab man bekannt, dass allein in Norwegen, wo Porsche 
sonst rund 600 Neufahrzeuge pro Jahr verkaufe, knapp 3.000 
Vorbestellungen vorliegen (insgesamt bereits über 20.000). Knapp 3,000 
Menschen haben dort ihr ernsthaftes Kaufinteresse am Taycan bekundet, 
indem sie sich für 2500 Euro in eine Reservierungsliste haben eintragen 
lassen“, so Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Dr. Ing. h. c. F. 
Porsche AG.
https://www.elektroauto-news.net/2019/porsche-taycan-produktion-wird-verdoppelt

e-Golf in Österreich meistverkauftes E-Auto
https://m.auto.oe24.at/news/VW-e-Golf-ist-in-Oesterreich-meistverkauftes-Elektroauto/344756046

Wie der Zoe ist auch der E-Golf ein sogenanntes BEV, also ein reines 
batterieelektrisches Vehikel. Und zwar eines, das die Deutschen in den 
letzten Jahren zu schätzen gelernt und mit 5.743 zugelassenen Fahrzeugen 
in 2018 auf den zweiten Rang der beliebtesten Elektroautos gehoben 
haben.
https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/e-mobilitaet/die-10-beliebtesten-elektroautos-deutschen/

Januar 2019:
Den im Wortsinn spannendsten Neuzugang verzeichnet die 
Zulassungsstatistik mit dem Audi E-Tron Quattro, der mit über 400 
Einheiten aus dem Stand das meistzugelassene SUV mit Elektroantrieb wird 
– auch wenn es sich hier durchgängig um Werks- und Händlerzulassungen 
handelt. Damit beschleunigt der Audi allerdings Teslas Model X (44 
Neuzulassungen) kräftig aus.

von Realistischer (Gast)


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F. B. schrieb:
> Hersteller wie BYD oder Nio stellen in dem Land bereits E-Autos in
> Millionenstückzahlen her.

Auch diese Aussage hält einer Prüfung nicht stand. Hör auf zu lügen, 
oder kommst du aus Münchhausen?

Nio streicht Fabrikpläne für seine Elektroautos. Das chinesische 
EV-Startup Nio hatte erst im Dezember ein neues, kleineres Elektroauto 
in Form eines SUV vorgestellt und eine neue Fabrik in Schanghai 
angekündigt. Aus der Fabrik wird nun doch nichts. Stattdessen wurde ein 
Milliardenverlust ausgewiesen.

Zitat wieviele Elektrofahrzeuge BYD verkauft hat:
To be specific, the annual sales of new energy PVs totaled 227,152 
units, of which 103,263 units were all-electric vehicles and 123,889 
units were plug-in hybrid vehicles.

103.263 ohne die Hybridfahrzeuge. Das produziert selbst Tesla in 3 
Monaten.

Wo sind die Millionen? Die Millionen Fahrzeuge verkauft VW, 11 
Millionen.

von TSchl (Gast)


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mir ist das Shitte egal..... ich bin andere Baustelle und werde mir eh 
nie einen VW oder sonstigen Neuwagen kaufen

von Ingenieur (Gast)


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TSchl schrieb:
> mir ist das Shitte egal..... ich bin andere Baustelle und werde
> mir eh nie einen VW oder sonstigen Neuwagen kaufen

Warum schreibst du dann hier in diesem Thread?

von Firmensanierung durch Rausschmiss (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Die Plastik-Kotflügel bei manchen französischen Modellen finde ich
> übrigens heftig.
Heftig genial,praktisch, günstig und zeitsparend.
Neuen einfach reinklippen, fertig. Ist er noch heile und hängt etwas 
weg: draufdrücken, klack -> repariert. Genau diese Fälle hatte ich schon 
zweimal. Mit deiner VW-Blechschüssel darfst du 3000€ für neu lackieren 
und ausbeulen hinlegen + Montage in der dich ausnehmenden 
Vertragswerkstatt weil sonst die Garantie weg ist und eine Woche ist der 
Karren bei denen so dass du mit einem Leihlupo oder ner anderen 
VW-Schüssel die gerade aufm Hof steht rumfahren musst. Und wenn du 
zurückkommst um den Wagen abzuholen erfährst du dass sie dir auch gleich 
noch ein neues Licht eingebaut hatten das angeblich kaputt war. Nochmal 
500€ weg.


Wärs ein Spuersportwagen mit Carbonplastik: "Boah wahnsinning 
innovativ!", Ist es ein Franzose: "So ein Schrott!"

von Martin (Gast)


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In 20 Jahren kann man die Dinger auch aus Pappe bauen. Wenn andere 
Länder die Fleischsäcke von den Lenkrädern der Fahrzeuge entfernen und 
konsequent durch autonomes Fahren ersetzt haben gibt es eh kaum mehr 
Unfälle. Besonders extreme Höchstgeschwindigkeiten müssen dann auch 
nicht mehr ausgehalten werden, da man eh durch konstant flüssigen 
Verkehr fast staufrei und damit letztendlich schneller ans Ziel kommt.

Einzige Ausnahme wird vermutlich Deutschland sein. Ein relativ armes 
Land, ohne große Ersparnisse und Ressourcen, welches vor ein paar 
Jahrzehnten mal durch seine Autmovitve Kernindustrien gut da stand. Hier 
leben aber in 20 Jahren nur noch alte Gichtsäcke und unqualifierte 
Migranten, die auf Sozialleistungen angewiesen sind. Zudem hat man 
damals so getan, als wäre Deutschland ja so reich und man können daher 
für Italien und Griechenland zusammen bürgen. Die sind mittlerweile aber 
nicht mehr Teil der EU und unsere Target Forderungen waren annähernd 
wertlos. Das Geld fehlte deshalb leider für Bildung & Innovation.

von Ingenieur (Gast)


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Martin schrieb:
> durch seine Autmovitve Kernindustrien gut da stand. Hier leben aber in
> 20 Jahren nur noch alte Gichtsäcke und unqualifierte Migranten,...

Man muss schon ziemlich krank im Kopf sein, wenn man solche dystopischen 
Fantasien hat. Echt, muss es dir schlecht gehen, mein Beileid.
Ich sehe meine, aber auch die Zukunft von Deutschland positiv.

von F. B. (finanzberater)


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Jetzt betrügen sie auch schon bei den Zahlen. Tatsächlich ist die Lage 
noch viel schlimmer.

Osram-Chef prophezeit Einbruch in der Autoindustrie

Olaf Berlien glaubt den offiziellen Statistiken der Autohersteller 
nicht.

Osram-Chef Olaf Berlien rechnet mit einem unerwartet starken Einbruch 
der Autonachfrage und womöglich längeren Werkferien bei seinen Kunden, 
den Autoherstellern, im Sommer.

"Die offiziellen Statistiken, mit der die gesamte Autoindustrie 
arbeitet, gehen für 2019 von 96 Millionen zu produzierenden Autos aus. 
Diese Zahl glaube ich nicht"

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/osram-chef-prophezeit-einbruch-in-der-autoindustrie-16116323.html

von Ingenieur (Gast)


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F. B. schrieb:
> Jetzt betrügen sie auch schon bei den Zahlen.

Du meinst, so wie du?

von Martin (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Martin schrieb:
>> durch seine Autmovitve Kernindustrien gut da stand. Hier leben aber in
>> 20 Jahren nur noch alte Gichtsäcke und unqualifierte Migranten,...
>
> Man muss schon ziemlich krank im Kopf sein, wenn man solche dystopischen
> Fantasien hat. Echt, muss es dir schlecht gehen, mein Beileid.
> Ich sehe meine, aber auch die Zukunft von Deutschland positiv.

Um die Zukunft eines Landes welches
- seine eigene Industrie aktiv demontiert
- kaum natürliche Resourcen hat,
- keine nennenswerte Digitalindustrie hat,
- unqualifizierte Migration zulässt und fördert
- in einer überschuldeten Welt der Gläubiger ist
- eine schlechte Demographie hat ( was eigentlich gut wäre sofern 
konsequent an der Produktivität arbeitet)
- überhastet und ungezielt Kapital für eine Energiewende verbrennt, die 
nicht hilft weil die anderen nicht ernsthaft mitziehen
- bei Bildung, inbesondere im Bereich Mathe und Naturwissen weiter und 
weiter absteigt
- lieber eine schwarze Null schreibt, statt sinnvoll zu investieren
- relativ arm ist ( relativ im Vergleich zu Italien & Frankreich, nicht 
Kongo! )
- Dessen Kernindustrien angegriffen wie kaum eine andere Industrie
- das Teil einer leider zerfallenden Eurozone ist welche man eigentlich 
dringender denn je braucht
- Dessen Wirtschaftsmodell stark auf Export ausgerichtet, und daher 
massiv von der Globalisierung abhängig ist sowie von weiterer 
Verschuldung anderer Länder

als grundsätzlich positiv zu bewerten muss man krank im Kopf sein. Denk 
mal drüber nach...

von Daswirdlustig! (Gast)


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Martin schrieb:
> - seine eigene Industrie aktiv demontiert

Ja, mal schauen, was passiert, wenn plötzlich nichts mehr da ist um den 
unproduktiven SCHEISS zu subventionieren.

von Realistischer (Gast)


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Firmensanierung durch Rausschmiss schrieb:
> Mit deiner VW-Blechschüssel darfst du 3000€ für neu lackieren und
> ausbeulen hinlegen + Montage in der dich ausnehmenden Vertragswerkstatt

Wenn du dafür tatsächlich 3000€ zahlst, dann wurdest du um ca. 2500€ 
geprellt. Zwei Minuten mit einer Suchmaschine und dem Fahrzeugschein 
zeigen den Preis eines Kotflügels für dein Auto:

Kotflügel (roh, grundiert): ca. 130€ (neu, VW)

Lackierung je nach Region: ca. 50-100€

Befestigungssatz (falls erforderlich): ca. 13€

Firmensanierung durch Rausschmiss schrieb:
> Montage in der dich ausnehmenden Vertragswerkstatt weil sonst die
> Garantie weg ist

Wenn du den Kotflügel wegen Vandalismus aus optischen Gründen bei einer 
freien Werkstatt erneuern lässt oder selbst machst und es danach dort 
rostet, dann könnte das die Rostgarantie betreffen.
Wenn du einen Unfall hattest, kann das u.U. auch die Garantie aushebeln.
Für beides kann der Hersteller ja nichts.

Aber ist es nicht wahr, dass man alles in der Vertragswerkstatt machen 
muss und sonst den Garantieanspruch verliert. Das hat die EU 
entschieden:

https://www.atu.de/pages/unternehmen/presse/pressemitteilungen/2017/2017-12-11-pm-atu-garantie-ohne-vertragswerkstatt.html

von Realistischer (Gast)


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Martin schrieb:
> seine eigene Industrie aktiv demontiert

Welches andere Industrieland konnte sich einen so hohen Anteil der 
Industrie an der Wertschöpfung erhalten? Deutschland ist bei dem Thema 
ein Musterbeispiel.

Martin schrieb:
> kaum natürliche Resourcen hat

Welches Industrieland hat das? Doch nur Kanada, Australien und die USA. 
Auch dagegen haben deutsche Weltmarktführer wie BASF Mittel:

https://www.elektroauto-news.net/2018/basf-will-auf-dem-batteriemarkt-mitspielen

Martin schrieb:
> keine nennenswerte Digitalindustrie hat,

Was sind dann SAP, Wirecard, Software AG, N26 Bank, ShareNow, Siemens 
MindSphere usw.? MOIA läuft sehr erfolgreich in Hannover. Wenn das ab 
Mitte April ähnlich erfolgreich in Hamburg läuft, wird VW das vermutlich 
auf viel mehr Großstädte weltweit ausrollen.

Martin schrieb:
> unqualifizierte Migration zulässt und fördert

Wenn man es zulässt, warum sind die Zahlen der Migranten stark 
zurückgegangen und die Zahl der Grenzschützer angestiegen? Es gibt nun 
mal Menschenrechte und wegen Schengen keine Grenzen. Es gab also 
eigentlich keine Alternative. Merkel wollte den Anschein einer eigenen 
Entscheidung wahren, aber es gab zu dem Zeitpunkt keine Alternative. 
Niederschießen geht wegen den Menschenrechten nicht. Außer das ganze 
Land einzäunen und die Wirtschaft mit strengen Kontrollen lähmen gab es 
keine Alternative. Der Zaun wäre dann bei der deutschen 
Arbeitsmentalität für öffentliche Arbeitsaufträge 2025 fertig geworden. 
Siehe Trump der seit 2 Jahren einen Zaun will und noch nicht mal das 
Geld zusammem hat.

Martin schrieb:
> - eine schlechte Demographie hat

Du bist gegen Demographie aber gleichzeitig gegen Migration? Kommst du 
zufällig aus Leipzig oder der Ecke?

Martin schrieb:
> überhastet und ungezielt Kapital für eine Energiewende verbrennt, die
> nicht hilft weil die anderen nicht ernsthaft mitziehen

Das ist nicht richtig. Mittlerweile sind Solar- und Windenergie AUCH 
OHNE SUBVENTIONEN rentabel. Das ist eine große Errungenschaft. EnBW baut 
gerade einen Solarpark ohne Fördergelder.

https://app.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energiewende-enbw-will-groessten-deutschen-solarpark-bauen-und-plant-ohne-staatliche-foerdergelder/23950120.html

Wenn bald noch ein paar Millionen Elektrofahrzeuge als rollende 
Pufferspeicher die Energie aufnehmen und das Netz stützen (Vehicle 2 
Grid, V2G), dann spart sich Deutschland die teuren Subventionen für 
Kern- und Atomkraftwerke. Aktuelle Elektrofahrzeuge unterstützen das 
dafür erforderliche Kommunikationsprotokoll bereits und brauchen dafür 
nur ein bidirektionales externes Ladegerät.

Martin schrieb:
> in einer überschuldeten Welt der Gläubiger ist

Ich gebe dir grundsätzlich recht, dass das die Targetsalden nicht gut 
für uns sind.
Jedoch muss man beide Seiten sehen. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es 
nicht. Du kannst dir eines aussuchen, beides geht nicht:
1. Du hast viel Know-how, kaum Schulden, eine niedrige Arbeitslosigkeit
2. Du hast kaum Know-how, hohe Schulden, eine hohe Arbeitslosigkeit

Was wählst du? Selbst wenn wir nur ein Bruchteil der Schulden wirklich 
wieder bekommen, wähle ich lieber die Fähigkeit etwas selbst herstellen 
zu können, als eine 30% Jugendarbeitslosigkeit. Das Modell der Südländer 
funktioniert ja nicht langfristig, darum gehört der Hafen in Piräeus nun 
China.

von Hüter der öffentlichen Ordnung (Gast)


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Realistischer schrieb:
> Um VW mache ich mir keine Sorgen. Selbst im Worstcase, so wie die USA
> die meisten Banken und GM nach der Finanzkrise gerettet hat, so würde
> Deutschland im Falle den größten Arbeitgeber des Landes retten

VW ist ganz bestimmt nicht der größte Arbeitgeber in DE...

von Realistischer (Gast)


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Hüter der öffentlichen Ordnung schrieb:
> VW ist ganz bestimmt nicht der größte Arbeitgeber in DE...

Wer ist denn größer? Klar hat der öffentliche Dienst mehr Arbeitnehmer, 
aber welches Unternehmen im Privatsektor hat mehr als 655.000 
Mitarbeiter weltweit und 225.000 in Deutschland?

von F. B. (finanzberater)


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Realistischer schrieb:
> MOIA läuft sehr erfolgreich in Hannover. Wenn das ab
> Mitte April ähnlich erfolgreich in Hamburg läuft, wird VW das vermutlich
> auf viel mehr Großstädte weltweit ausrollen.

Wirst du von VW fürs Forenmarketing bezahlt oder warum erwähnst du in 
jedem zweiten Beitrag dieses MOIA? Meint man damit etwa die wegfallenden 
Milliardenumsätze beim Autobau kompensieren zu können? Also ehrlich: So 
eine Anwendung ist doch ein Witz. Das kann doch jeder halbwegs fähige 
Softwareentwickler in seiner Freizeit schreiben. Und du willst und das 
hier als eine von VW entwickelte Raketenwissenschaft verkaufen?


> Du bist gegen Demographie aber gleichzeitig gegen Migration? Kommst du
> zufällig aus Leipzig oder der Ecke?

Sicher. Die analphabetischen Armutsmigranten werden uns später unsere 
Renten finanzieren. Dir traue ich es zu, dass du das tatsächlich noch 
selbst glaubst.

von Realistischer (Gast)


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F. B. schrieb:
> Wirst du von VW fürs Forenmarketing bezahlt

Ich will deine falschen Informationen nur nicht stehen lassen.

F. B. schrieb:
> Das kann doch jeder halbwegs fähige Softwareentwickler in seiner
> Freizeit schreiben.

Seit du gekündigt wurdest, hast du als Softwareentwickler mehr als genug 
Freizeit gehabt. Mit deinem IQ von über 150 müsstest du doch im Elon 
Musk Stile zahlreihe solche Anwendungen geschrieben haben. Zeig uns mal, 
was du kannst. Bisher haben wir nur heiße Luft gesehen.

von TSchl (Gast)


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soso schrieb:
>
> zweimal. Mit deiner VW-Blechschüssel darfst du 3000€ für neu lackieren
> und ausbeulen hinlegen + Montage in der dich ausnehmenden
> Vertragswerkstatt weil sonst die Garantie weg ist und eine Woche ist der
> Karren bei denen so dass du mit einem Leihlupo oder ner anderen
> VW-Schüssel die gerade aufm Hof steht rumfahren musst. Und wenn du
> zurückkommst um den Wagen abzuholen erfährst du dass sie dir auch gleich
> noch ein neues Licht eingebaut hatten das angeblich kaputt war. Nochmal
> 500€ weg.

Haha, man könnte einen Sketch daraus machen :)

von hasse_nick (Gast)


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TSchl schrieb:
> soso schrieb:
>>
>> zweimal. Mit deiner VW-Blechschüssel darfst du 3000€ für neu lackieren
>> und ausbeulen hinlegen + Montage in der dich ausnehmenden
>> Vertragswerkstatt weil sonst die Garantie weg ist und eine Woche ist der
>> Karren bei denen so dass du mit einem Leihlupo oder ner anderen
>> VW-Schüssel die gerade aufm Hof steht rumfahren musst. Und wenn du
>> zurückkommst um den Wagen abzuholen erfährst du dass sie dir auch gleich
>> noch ein neues Licht eingebaut hatten das angeblich kaputt war. Nochmal
>> 500€ weg.
>
> Haha, man könnte einen Sketch daraus machen :)


Ja, und "soso" hat so einen geilen Ruhrpottslang!

von Martin (Gast)


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Realistischer schrieb:
> Martin schrieb:
>> seine eigene Industrie aktiv demontiert
>
> Welches andere Industrieland konnte sich einen so hohen Anteil der
> Industrie an der Wertschöpfung erhalten? Deutschland ist bei dem Thema
> ein Musterbeispiel.
Was es kein bisschen besser macht, diese zu demontieren. Denn nur da wir 
diese erhalten haben, können wir uns die üppigen Renten & Pensionen + 
Sozialleistungen für alle leisten und habe auch gute Jobs für "einfache" 
Arbeiter

>
> Martin schrieb:
>> kaum natürliche Resourcen hat
>
> Welches Industrieland hat das? Doch nur Kanada, Australien und die USA.
Warum sollte man diese Frage auf Industrieländer eingrenzen ? Wie ich 
vorher schon anmerkte, sind wir eher auf dem Weg die Industrie zu 
demontieren, daher braucht man Alternativen. Und wenn man rein auf die 
absoluten Rohstoffvorkommen schaut sieht es ganz mau aus

> Auch dagegen haben deutsche Weltmarktführer wie BASF Mittel:
>
> https://www.elektroauto-news.net/2018/basf-will-auf-dem-batteriemarkt-mitspielen
Wow! Fein kopiert und nicht gelesen: Import der Rohstoffe aus Russland, 
Vorprodukt in Finnland, und vielleicht Weiterverarbeitung in der 
Lausitz. Da gibt es 50 neue Vollzeitstellen und 200 Externe von Ferchau

>
> Martin schrieb:
>> keine nennenswerte Digitalindustrie hat,
>
> Was sind dann SAP, Wirecard, Software AG, N26 Bank, ShareNow, Siemens
> MindSphere usw.? MOIA läuft sehr erfolgreich in Hannover. Wenn das ab
> Mitte April ähnlich erfolgreich in Hamburg läuft, wird VW das vermutlich
> auf viel mehr Großstädte weltweit ausrollen.
Das ist alles ein lächerlicher Witz im Gegensatz zum BIP. MIOA, ich lach 
mich weg. Das man sowas überhaupt schon in der Aufzählung nennen muss 
ist so armselig. Schau mal in die USA und nach China was sich dort 
tut...

>
> Martin schrieb:
>> unqualifizierte Migration zulässt und fördert
>
> Wenn man es zulässt, warum sind die Zahlen der Migranten stark
> zurückgegangen und die Zahl der Grenzschützer angestiegen? Es gibt nun
> mal Menschenrechte und wegen Schengen keine Grenzen. Es gab also
> eigentlich keine Alternative. Merkel wollte den Anschein einer eigenen
> Entscheidung wahren, aber es gab zu dem Zeitpunkt keine Alternative.
> Niederschießen geht wegen den Menschenrechten nicht. Außer das ganze
> Land einzäunen und die Wirtschaft mit strengen Kontrollen lähmen gab es
> keine Alternative. Der Zaun wäre dann bei der deutschen
> Arbeitsmentalität für öffentliche Arbeitsaufträge 2025 fertig geworden.
> Siehe Trump der seit 2 Jahren einen Zaun will und noch nicht mal das
> Geld zusammem hat.
Natürlich gibt es Alternativen. Und zwar erst einmal jegliche Dauerhafte 
Aufnahme in unsere Sozialsysteme zu verwähren. Was nicht bedeutet den 
Menschen kein Dach über dem Kopf und Essen zu geben. Und die Anzahl ist 
nicht soweit zurückgegangen wie behauptet, da Familiennachzug kein Teil 
der offiziellen Zahlen ist. Wir liegen auch 2018 bei weit mehr als 
200.000

> Martin schrieb:
>> - eine schlechte Demographie hat
>
> Du bist gegen Demographie aber gleichzeitig gegen Migration? Kommst du
> zufällig aus Leipzig oder der Ecke?
Ein Linker par excellence bist du. Schön den Teil des Stichpunktes 
weglassen, indem ich sage, dass der Demographische Wandel eigentlich gut 
für uns wäre. Wir werden eh durch Digitalisierung nicht mehr jeden 
Vollhonk in Lohn und Brot bringen können. Daher müsste man über die 
Produktivität gehen. Hierzu braucht man allerdings sehr gut gebildete 
Arbeitskräfte.

> Martin schrieb:
>> überhastet und ungezielt Kapital für eine Energiewende verbrennt, die
>> nicht hilft weil die anderen nicht ernsthaft mitziehen
>
> Das ist nicht richtig. Mittlerweile sind Solar- und Windenergie AUCH
> OHNE SUBVENTIONEN rentabel. Das ist eine große Errungenschaft. EnBW baut
> gerade einen Solarpark ohne Fördergelder.
Wow, Solarenergie. Da reden wir ja von einem Anteil von ca. exorbitanten 
10%.


> Wenn bald noch ein paar Millionen Elektrofahrzeuge als rollende
> Pufferspeicher die Energie aufnehmen und das Netz stützen (Vehicle 2
> Grid, V2G), dann spart sich Deutschland die teuren Subventionen für
> Kern- und Atomkraftwerke. Aktuelle Elektrofahrzeuge unterstützen das
> dafür erforderliche Kommunikationsprotokoll bereits und brauchen dafür
> nur ein bidirektionales externes Ladegerät.
Leider muss die Energie, die du dort speichern willst auch irgendwo 
produziert werden. Mit Solarenergie alleine werden wir das nicht 
schaffen. Dafür importieren wir dann lieber aus super sicheren 
belgischen AKWs. Merkel hatte Angst, dass bei uns ein Tsunami wütet und 
unsere AKWs lahmlegt.

>
> Martin schrieb:
>> in einer überschuldeten Welt der Gläubiger ist
>
> Ich gebe dir grundsätzlich recht, dass das die Targetsalden nicht gut
> für uns sind.
> Jedoch muss man beide Seiten sehen. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es
> nicht. Du kannst dir eines aussuchen, beides geht nicht:
> 1. Du hast viel Know-how, kaum Schulden, eine niedrige Arbeitslosigkeit
> 2. Du hast kaum Know-how, hohe Schulden, eine hohe Arbeitslosigkeit
> Was wählst du? Selbst wenn wir nur ein Bruchteil der Schulden wirklich
> wieder bekommen, wähle ich lieber die Fähigkeit etwas selbst herstellen
> zu können, als eine 30% Jugendarbeitslosigkeit. Das Modell der Südländer
> funktioniert ja nicht langfristig, darum gehört der Hafen in Piräeus nun
> China.
Deine Vereinfachung auf diese beiden Optionen ist quatsch. Natürlich 
will ich nicht das griechische System fahren. Die eigentlichen Probleme 
liegen hier aber in der Konstruktion der Eurozone und sind bis heute 
nicht behoben, leider!

von BWLer (Gast)


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Realistischer schrieb:

> Martin schrieb:
>> - eine schlechte Demographie hat
>
> Du bist gegen Demographie aber gleichzeitig gegen Migration? Kommst du
> zufällig aus Leipzig oder der Ecke?
Es ist sau traurig. Sobald jemand nicht mehr in der Lage ist mit 
Argumenten weiter zu kommen, stellt er seinen Gegenüber mal fix in die 
Rechte Ecke. Toll gemacht Realistischer, du hast es total drauf!

von Realistischer (Gast)


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Martin schrieb:
> Was es kein bisschen besser macht, diese zu demontieren.

Wer demontiert die Industrie denn? Was Altmaier treibt sieht für mich 
nach dem Gegenteil aus. Nur weil manche Betriebe sich wettbewerbsfähig 
schrumpfen, heißt das nicht, dass etwas vollständig verschwindet.
Diese Kritik gab es schon in den 80ern und heute geht es Deutschland 
nicht schlechter.

Martin schrieb:
> Wow! Fein kopiert und nicht gelesen: Import der Rohstoffe aus Russland,
> Vorprodukt in Finnland, und vielleicht Weiterverarbeitung in der
> Lausitz. Da gibt es 50 neue Vollzeitstellen und 200 Externe von Ferchau

Du bist aber auch nicht schlecht im weglassen:

Derzeit steigern BASF und andere Unternehmen den Nickelgehalt in 
Batterien. Dabei ersetzen sie teures Kobalt, das größtenteils aus Minen 
im Kongo stammt, wo die Ausbeutung von Arbeitern und der Umwelt ein 
großes Problem ist.

BASF plant allerdings auch, den Nickelgehalt um mehr als die Hälfte zu 
senken und gleichzeitig den Anteil an billigem und reichlich vorhandenem 
Mangan zu erhöhen, sagte das Unternehmen auf Fragen von Reuters.

Nickel macht derzeit etwa 60 Prozent der Kathodenmaterialien aus. Für 
2021 sieht BASF eine Batterie mit Kathodenmaterialien vor, das aus nur 
20 Prozent Nickel und 70 Prozent Mangan besteht.

Martin schrieb:
> Hierzu braucht man allerdings sehr gut gebildete Arbeitskräfte.

Die Babyboomer gehen bis 2028 in Rente. Kinder die jetzt in Deutschland 
zur Schule gehen, bekommen diese gute Bildung. Egal wo sie herkommen. 
Ich habe selbst auch jemanden aus dem Balkan im Freundeskreis, der 
obwohl seine Eltern nur die Grundschule in der Heimat abgeschlossen 
haben, erfolgreich einen ET Master an einer TU9 abgeschlossen hat. Auch 
seine Geschwister sind Akademiker.

Martin schrieb:
> Wow, Solarenergie. Da reden wir ja von einem Anteil von ca. exorbitanten
> 10%.

Warum unterschlägst du die Windenergie? Ist dir eigentlich mal 
aufgefallen, dass die Bundesregierung da in den letzten Jahren kräftig 
auf die Bremse getreten hat im Vergleich zu vor 10 Jahren? Weil es keine 
Pufferspeicher wie Pumpspeicherkraftwerke gibt. Darum stehen viele 
Windräder, darum verschenkt man es ans Ausland und darum zahlt man 
Entschädigungen. Viele Elektroautos können das mit bidirektionalen 
Ladegeräten ändern, da sie meistens ohnehin 23h stehen. Der Erfolg von 
Tesla und der Kurs von VW ermöglichen es.

Martin schrieb:
> Leider muss die Energie, die du dort speichern willst auch irgendwo
> produziert werden. Mit Solarenergie alleine werden wir das nicht
> schaffen.

Mit Wind und Gas zusammen wird das funktionieren. Natürlich nicht von 
einen Tag auf den anderen. Aber noch laufen die AKW und KKW.

Martin schrieb:
> Deine Vereinfachung auf diese beiden Optionen ist quatsch. Natürlich
> will ich nicht das griechische System fahren. Die eigentlichen Probleme
> liegen hier aber in der Konstruktion der Eurozone und sind bis heute
> nicht behoben, leider!

Dann erkläre uns doch wie man die Fehlkonstruktion beseitigt. Beachte 
aber bitte die vielen verschiedenen Interessen innerhalb der EU-Länder 
und das man einstimmig alle dafür gewinnen muss.

Den Brexit kannst du jedenfalls nicht meinen, so wie sich die 
Deindustrialisierung dort weiter beschleunigt hat.

von Martin (Gast)


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BWLer schrieb:
> Realistischer schrieb:
>
> Martin schrieb:
> - eine schlechte Demographie hat
>
> Du bist gegen Demographie aber gleichzeitig gegen Migration? Kommst du
> zufällig aus Leipzig oder der Ecke?
>
> Es ist sau traurig. Sobald jemand nicht mehr in der Lage ist mit
> Argumenten weiter zu kommen, stellt er seinen Gegenüber mal fix in die
> Rechte Ecke. Toll gemacht Realistischer, du hast es total drauf!

Ja, und der offizielle Rückgang ist da, weil Ungarn die Grenzen 
dichtgemacht hat, was angeblich nicht geht, damit wurde die Balkanroute 
gesperrt. Gleichzeitig schimpfen die Gutmenschen auf das böse Ungarn und 
verteidigen auch noch die Entscheidung von 2015 "Seht her, der Zustrom 
ebbt von ganz alleine ab!" Dann noch teuer abschieben (Anwälte, Polizei, 
Flüge) wenn sich die Leute eingelebt haben und vielleicht eine Arbeit 
haben. Es muss super sein, wenn ein Familienmitglied in der Nacht von 
der Bundeswehr abgeholt wird. Das trifft natürlich nur diejenigen, die 
ein geregeltes Leben haben, die untergetauchten kriegt man nicht zu 
fassen. Aber "sparen" und die schwarze "0". Ich höre lieber auf, das ist 
alles so irre.

Beitrag #5792324 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Gerne auch (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> ...
> Einzig die Anlage KAP ist bei mir etwas aufwendiger aufgrund von
> diversen im Ausland erzielten Kapitaleinkünften.
> ...
Das scheint mir im direkten Gegensatz zu stehen zu:

Ingenieur schrieb:
> ...
> Ich sehe meine, aber auch die Zukunft von Deutschland positiv.
Da srimmt doch was nicht. Du nutzt also dein überhöhtes IGM-Gehalt, was 
du aus der deutschen Wirtschaft rausziehst, um im Ausland zu 
investieren, also effektiv gegen die deutsche Wirtschaft zu wetten? Und 
siehst deine Zukunft positiv? Das kann ich nur in Zusammenhang bringen, 
wenn du deine Zukunft dann im Ausland verbringen willst wenn die dt. 
Wirtschaft alsbald abwärts trudelt. Ist es so?

von Realistischer (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Das kann ich nur in Zusammenhang bringen, wenn du deine Zukunft dann im
> Ausland verbringen willst wenn die dt. Wirtschaft alsbald abwärts
> trudelt.

Das nennt sich Risikostreuung. Er setzt einfach nicht nur alles auf eine 
Karte. Sollte er sich irren und die deutsche Wirtschaft den Bach 
runtergehen, dann sind hoffentlich wenigstens seine asiatischen Aktien 
gestiegen. Die Schweiz ist wegen der anderen Währung auch beliebt.

von Gerne auch (Gast)


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Mal ein Wort zu diesem unsäglichen MOIA:

"VW lässt sich das Experiment mehrere 100 Millionen Euro kosten. Moia 
hat bereits 400 Fahrer fest angestellt und will bis zum Ende 2019 in 
Hamburg insgesamt rund 1000 Mitarbeiter beschäftigen. ... Moia will mit 
seinem Mobilitätskonzept das Verkehrsaufkommen in Ballungszentren 
reduzieren. Das Unternehmen behauptet, in Großstädten würden mit diesem 
Konzept weltweit bis zu eine Million Autos überflüssig."
https://www.autobild.de/artikel/moia-hamburg-start-im-april-2019-12651091.html

Man investiert also mehrere hundert Mill. EUR um sich effektiv selber 
den zukünftigen KFZ-Markt abzugraben? Welche hochqualifizierten, 
überbezahlten Manager können sich nur sowas ausdenken? Komme ich leider 
nicht dahinter. Aber ich bin ja auch nicht überbezahlt. Es sei denn, man 
will effektiv dem dt. Markt bzw. der dt. Wirtschaft nachhaltig Schaden 
zufügen. Ein Schelm ...

von Gerne auch (Gast)


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Martin schrieb:
> Um die Zukunft eines Landes welches
> - seine eigene Industrie aktiv demontiert
> - kaum natürliche Resourcen hat,
> ...
> - Dessen Wirtschaftsmodell stark auf Export ausgerichtet, und daher
> massiv von der Globalisierung abhängig ist sowie von weiterer
> Verschuldung anderer Länder
>
> als grundsätzlich positiv zu bewerten muss man krank im Kopf sein. Denk
> mal drüber nach...
Martin, du hast es exakt auf den Punkt gebracht. Danke!

von Gerne auch (Gast)


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Realistischer schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Das kann ich nur in Zusammenhang bringen, wenn du deine Zukunft dann im
>> Ausland verbringen willst wenn die dt. Wirtschaft alsbald abwärts
>> trudelt.
>
> Das nennt sich Risikostreuung. Er setzt einfach nicht nur alles auf eine
> Karte. Sollte er sich irren und die deutsche Wirtschaft den Bach
> runtergehen, dann sind hoffentlich wenigstens seine asiatischen Aktien
> gestiegen. Die Schweiz ist wegen der anderen Währung auch beliebt.
Damit glaubt er das selbst nicht, was er hier erzählt. Hat sich damit 
selbst (und du dich auch) als unglaubwürdig geoutet.

von Realistischer (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Damit glaubt er das selbst nicht, was er hier erzählt. Hat sich damit
> selbst (und du dich auch) als unglaubwürdig geoutet.

Nein. Risikostreuung macht jeder mit etwas Verstand. Wenn du z.B. von 
Tesla überzeugt bist, dann butterst du doch nicht alles was du hast 
gleichzeitig in Aktien. Sonst hättest du in den letzten 2 Jahren z.B. 
Geld verloren und hast das Risiko eines totalen Bankrotts.

Niemand ist unfehlbar. Wie war das mit dem Bedarf an Computern auf der 
Welt? Darum kauft man die Aktien vom Arbeitgeber nur wenn man sie 
vergünstigt bekommt. Sonst verliert man bei einer Pleite nicht nur den 
Job, sondern auch die Aktien sind wertlos. Sehr dumm. Glauben kannst du 
in der Kirche.

Eher suchst du dir Aktien aus verschiedenen Branchen und Ländern mit 
unterschiedlicher Währung. Dann haust du nicht alles gleichzeitig in die 
Aktien, sondern kaufst alle paar Monate. Später in Rente verkaufst du 
genau so, alle paar Monate einen Teil.

von Realistischer (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Man investiert also mehrere hundert Mill. EUR um sich effektiv selber
> den zukünftigen KFZ-Markt abzugraben?

Eine Million Pkw weltweit sind nur ca. 1% der jährlichen Verkäufe. Das 
geht aber bei allen Herstellern ab. Und auf der anderen Seite verdient 
man kräftig. Mehr als im Taxi, weil jeder der bis 6 Kunden den grob 
geschätzt halben Taxipreis zahlt. Elektroautos brauchen kaum Wartung und 
nur ca. 15kWh pro 100km. Und als kommerzieller Anbieter wird man dort 
vermutlich deutlich günstigere Konditionen als 29 Cent pro kWh kriegen.

Wenn es sich nicht lohnen würde, gäbe Uber nicht. Dann würden Apple, 
Google usw nicht solche Unsummen für Forschung zum autonomen Fahren 
ausgeben.

von Realistischer (Gast)


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Realistischer schrieb:
> Realistischer

Gerne auch schrieb:
> Martin schrieb:
>> Um die Zukunft eines Landes welches
>> - seine eigene Industrie aktiv demontiert
>> - kaum natürliche Resourcen hat,
>> ...
>> - Dessen Wirtschaftsmodell stark auf Export ausgerichtet, und daher
>> massiv von der Globalisierung abhängig ist sowie von weiterer
>> Verschuldung anderer Länder
>>
>> als grundsätzlich positiv zu bewerten muss man krank im Kopf sein. Denk
>> mal drüber nach...
> Martin, du hast es exakt auf den Punkt gebracht. Danke!

Nein, hat er nicht! Weil ich Links bin und Recht haben muss. Hört doch 
meine Argumente! Er schreibt davon das ungebildete Migration ein Problem 
ist und ich geben ein Beispiel mit anekdotischer Evidenz bei gut 
gebildeten Migranten. Ihr lebt doch alle im Osten und wählt die AFD.

von BWLer (Gast)


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Realistischer schrieb:

> Martin schrieb:
>> Wow! Fein kopiert und nicht gelesen: Import der Rohstoffe aus Russland,
>> Vorprodukt in Finnland, und vielleicht Weiterverarbeitung in der
>> Lausitz. Da gibt es 50 neue Vollzeitstellen und 200 Externe von Ferchau
>
> Du bist aber auch nicht schlecht im weglassen:
>
> Derzeit steigern BASF und andere Unternehmen den Nickelgehalt in
> Batterien. Dabei ersetzen sie teures Kobalt, das größtenteils aus Minen
> im Kongo stammt, wo die Ausbeutung von Arbeitern und der Umwelt ein
> großes Problem ist.
>
> BASF plant allerdings auch, den Nickelgehalt um mehr als die Hälfte zu
> senken und gleichzeitig den Anteil an billigem und reichlich vorhandenem
> Mangan zu erhöhen, sagte das Unternehmen auf Fragen von Reuters.
>
> Nickel macht derzeit etwa 60 Prozent der Kathodenmaterialien aus. Für
> 2021 sieht BASF eine Batterie mit Kathodenmaterialien vor, das aus nur
> 20 Prozent Nickel und 70 Prozent Mangan besteht.
Und was hat das ganze Gesabbel mit Deutschen Arbeitsplätzen und 
Deutscher Industrie zu tun ? Nur weil BASF ein in Deutschland notiertes 
DAX Unternehmen ist, bedeutet das nicht automatisch mehr Wohlstand für 
Deutschland.

Deine Argumentation bezüglich der Migration verstehe ich auch nicht. Dir 
geht es lediglich darum ob es Alternativen gab. Das ist völlig 
irrelevant, denn die Kern-aussage war die, dass ungebildete Migration 
eine Last für Deutschland ist. Ob man es verhindern kann oder nicht 
spielt da keine Rolle, es sind Kosten die in der Realität auf uns 
Deutsche zukommen und gestemmt werden müssen. Neben den fehlenden 
Investitionen in die Zukunft.

Und ja, leider findet sich in der Aufzählung von Martin viel Wahres. 
Traurig ...

von Gerne auch (Gast)


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F. B. schrieb:
> Jetzt betrügen sie auch schon bei den Zahlen. Tatsächlich ist die Lage
> noch viel schlimmer.
> ...
> Olaf Berlien glaubt den offiziellen Statistiken der Autohersteller
> nicht.
> ...
> "Die offiziellen Statistiken, mit der die gesamte Autoindustrie
> arbeitet, gehen für 2019 von 96 Millionen zu produzierenden Autos aus.
> Diese Zahl glaube ich nicht"
> ...
Sieht so ähnlich aus wie bei den Zeitungsverlagen. Die gaukeln den 
Werbekunden auch jede Menge Fake-Abonnenten vor und verschenken sogar 
ihre Blätter mit Geschenken obendrauf, damit ihnen ihre Müllzeitungen 
abgenommen werden (auch kostenlos an Flughäfen, ICE, usw.) und die 
Werbekunden nicht abspringen. Letztere haben aber den Braten längst 
gerochen und die Zeitungsverlage kippen gerade seitlich ab. Natürlich 
nach links ;) Und unser 'Realistischer' hier holt sich alle seine Infos 
von denen.

von Daswirdlustig! (Gast)


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Du meinst das ehemalige Nachrichtenmagazin, das nicht mehr weit von den 
Auflagen einer Schülerzeitung weg ist?

https://deutsch.rt.com/inland/84178-spiegel-und-kampf-um-auflage/

von F. B. (finanzberater)


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Panik macht sich breit.

Bosch stürzt in die Diesel-Krise

Wegen der Diesel-Krise hat der Konzern in Bamberg bereits 200 
Arbeitsplätze abgebaut und immer wieder Schichten gestrichen.

Beschäftigte und Gewerkschaften warnen vor einem "Katastrophenzustand" 
und fordern von Bosch, in Oberfranken neue Geschäftsfelder anzusiedeln.

https://www.sueddeutsche.de/bayern/diesel-autozulieferer-bosch-stellenabbau-bamberg-1.4383714

: Bearbeitet durch User
von Firmensanierung durch Rausschmiss (Gast)


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F. B. schrieb:
> und fordern von Bosch, in Oberfranken neue Geschäftsfelder anzusiedeln.

Bosch stellt um auf Weinbau. Der erste Bocksbeutel mit Boschwein wird 
2020 erwartet.

Stellenanzeigen: Bosch sucht Kellermeister für neue Hightechkellerei.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Daswirdlustig! schrieb:
> Du meinst das ehemalige Nachrichtenmagazin, das nicht mehr weit
> von den
> Auflagen einer Schülerzeitung weg ist?
>
> https://deutsch.rt.com/inland/84178-spiegel-und-kampf-um-auflage/

Muhaha, der "Russe Heute" berichtet in der Kategorie Inland über ein 
deutsches Wochenmagazin, das immer noch mehr verkauft als das 100 Jahre 
akte Flagschiff "Prawda":
https://deutsch.rt.com/russland/38780-prawda-russische-zeitung-mit-kommunistischer/

Naja die russische Presse lebt auch nur noch von der rauchenden 
Leserschaft die sich aus lauter Gewohnheit die Papirossa aus der Prawda 
drehen.

von Gerne auch (Gast)


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Realistischer schrieb:
> Was sind dann SAP, Wirecard, Software AG, N26 Bank, ShareNow, Siemens
> MindSphere usw.? MOIA läuft sehr erfolgreich in Hannover. Wenn das ab
> Mitte April ähnlich erfolgreich in Hamburg läuft, wird VW das vermutlich
> auf viel mehr Großstädte weltweit ausrollen.
Du schreibst insgesamt tüchtigen Murks zusammen. Anfangs habe ich dir 
noch zugehört bei deinen Sachen zu VW, aber mittlerweile verstrickst du 
dich in Widersprüche, Unkenntnis und Realitätsverweigerung daß es nur so 
rumpelt. Ich greife mal einiges raus von dem vielen Unsinn den du 
schreibst. Sorry für das Megaposting!

> Martin schrieb:
>> unqualifizierte Migration zulässt und fördert
>
> Wenn man es zulässt, warum sind die Zahlen der Migranten stark
> zurückgegangen und die Zahl der Grenzschützer angestiegen?
Wurde schon gesagt: Ungarnn hat die Drecksarbeit gemacht und wird 
ungerechtfertigt fortwähend dafür medial und politisch beschimpft.

> Es gibt nun mal Menschenrechte und wegen Schengen keine Grenzen.
Falsch, Migration in ein Land meiner Wahl mit den besten 
Sozialleistungen bis zum Lebensende und für alle Nachfolgegenerationen 
ist kein Menschenrecht. Steht nichtmal in der Flüchtlingskonvention.

> Es gab also eigentlich keine Alternative.
Doch, gab es. Bundesgrenzschutz hatte alles parat an der Grenze zu 
Österreich. War alles bereit. Durften aber nicht. Politisch gesteuert. 
Heute alles bekant. Du hast gepennt.

> Niederschießen geht wegen den Menschenrechten nicht.
Unsinn. Steht so im deutschen Bundesgesetz. Frau Petry wurde dafür 
medial hingerichtet. Steht aber so drin, kannste nachlesen. Jeder Staat 
ist souverän im Schutz seiner eigensten Landes- und 
Bevökerungsinteressen. Da steht auch keine UNO drüber. Dänemark und 
Schweden haben dichtgemacht trotz Schengen. Haste gepennt.

> Du bist gegen Demographie aber gleichzeitig gegen Migration? Kommst du
> zufällig aus Leipzig oder der Ecke?
Du solltest mal einen IGM Bildungsausflug dorthin machen. Vielleicht 
Halle-Neustadt, Cottbus, Neuruppin oder auch Berlin wenn's sein muß. 
Rostock hat auch was zu bieten, aber diesmal von der anderen Seite. Aber 
bitte nicht in die Schicki-Gegenden sondern nur da wo wirklich die Post 
abgeht. Zur Einstimmung kannste schonmal *outube anwerfen um für die 
Party vorzuglühen.

> Das ist nicht richtig. Mittlerweile sind Solar- und Windenergie AUCH
> OHNE SUBVENTIONEN rentabel. Das ist eine große Errungenschaft. EnBW baut
> gerade einen Solarpark ohne Fördergelder.
Aber nur weil die Musik der produzierenden Solarindustrie nunmehr in 
China spielt. Die haben per Subventionen mal kurzerhand die (S)teuer 
erkaufte deutsche Solarindustrie im Handstreich vom Markt gefegt. Darum 
sind jetzt auch die Module so billig: Durch Vernichtung dt. 
Arbeitsplätze. Haste gepennt.

Die Rotorblätter der ersten Windräder kommen jetzt nach regulärer 
Lufzeit auch zum Sondermöll. Alles so schön grün hier. Daß diese 
tonnenweise Insekten shreddern kommt auch erst heute auf den Tisch.

> Wenn bald noch ein paar Millionen Elektrofahrzeuge als rollende
> Pufferspeicher die Energie aufnehmen und das Netz stützen (Vehicle 2
> Grid, V2G), dann spart sich Deutschland die teuren Subventionen für
Und wieso soll ich meinem teuer gekauften Akku für solchen Firlefanz die 
Zyklen killen lassen? Wenn das verrechnet werden soll steckt da eine 
überbordende Kompexität hinter den Ladeelektroniken, daß hacking und 
totalausfall Tür und Tor offensteht. Hast du schonmal mitbekommen welche 
unsagbare (SW-)Komplexität im Smart Metering steckt? Nicht nur im Meter, 
das ist noch recht einfach, aber in den Gateways. Krypto, ACLs, 
Datenbanken, Logging, etc. pp. Es hat Jahre gedauert bis das BSI einen 
halbwegs anwendbaren Entwurf fertig hatte. Aber fertig ist noch lange 
nichts. Und implementiert? Getestet? Sicher?

> nicht. Du kannst dir eines aussuchen, beides geht nicht:
> 1. Du hast viel Know-how, kaum Schulden, eine niedrige Arbeitslosigkeit
> 2. Du hast kaum Know-how, hohe Schulden, eine hohe Arbeitslosigkeit
Wie hoch sind gleich nochmal die dt. Staatsschulden?

Realistischer schrieb:
> Martin schrieb:
>> Hierzu braucht man allerdings sehr gut gebildete Arbeitskräfte.
>
> Die Babyboomer gehen bis 2028 in Rente. Kinder die jetzt in Deutschland
> zur Schule gehen, bekommen diese gute Bildung. Egal wo sie herkommen.
Du hast da wohl wirklich lange tief und fest gepennt. Ich rate dir mal 
eine Realitätscheck an!
Daß China im Bildungssystem weltweit zeimlich vorne dransteht habe ich 
andernorts schon gebracht (Wikipedia -> China -> Bildungssystem), D geht 
bei dem Thema schnell und sicher den Bach runter.

> Ich habe selbst auch jemanden aus dem Balkan im Freundeskreis, der
> obwohl seine Eltern nur die Grundschule in der Heimat abgeschlossen
> haben, erfolgreich einen ET Master an einer TU9 abgeschlossen hat. Auch
> seine Geschwister sind Akademiker.
Einzelfall. Könnte ich dir auch viel mehr aufzählen. Die reißen aber die 
Armutsmigranten, die hier nachweislich um die 40(!) Jahre im 
Sozialsystem hängen, nicht mehr raus. Und wenn die gebildeten Migranten 
gut rechnen können bleiben sie nicht in D um die Suppe auszulöffeln.

> Martin schrieb:
>> Wow, Solarenergie. Da reden wir ja von einem Anteil von ca. exorbitanten
>> 10%.
>
> Warum unterschlägst du die Windenergie? Ist dir eigentlich mal
> aufgefallen, dass die Bundesregierung da in den letzten Jahren kräftig
> auf die Bremse getreten hat im Vergleich zu vor 10 Jahren?
Ja, weil die Umlage trotzdem von allen Stromkunden bezahlt wird. Allen 
voran verdient der Staat, dann die Investoren. Der verdonnerte Kunde hat 
das Nachsehen ohne Möglichkeit sich zu wehren.

> Mit Wind und Gas zusammen wird das funktionieren. Natürlich nicht von
> einen Tag auf den anderen.
Ah ja, das Gas vom pöhsen Russland muß es mal wieder reißen. Wo sind die 
deutschen Ressourcen hier?

> Dann erkläre uns doch wie man die Fehlkonstruktion beseitigt. Beachte
> aber bitte die vielen verschiedenen Interessen innerhalb der EU-Länder
> und das man einstimmig alle dafür gewinnen muss.
Bei anderen Themen ist man sich in der EU aber oft einig wenns um die 
Beshneidung von Freiheiten usw. geht. Komisch.

Realistischer schrieb:
> Elektroautos brauchen kaum Wartung und
> nur ca. 15kWh pro 100km.
Aha, darum u.a. die Probleme mit Hauptantriebsmotor bei Tesla und auch 
Renault. Man wird es dann per SW einrichten, daß unbedingt eine Wartung 
fällig ist.

Realistischer schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Martin, du hast es exakt auf den Punkt gebracht. Danke!
>
> Nein, hat er nicht! Weil ich Links bin und Recht haben muss.
Die Vermutung habe ich auch bei dir. Und auch daß du nicht nur eine 
einzige Person bist, sondern bezahlte Trolle hier am Werk sind.

> Hört doch meine Argumente!
Welche? Die falschen oder die ganz falschen? Die, die deine Verblendung 
zeigen oder die mit denen du andere in die Irre leiten willst?

> Er schreibt davon das ungebildete Migration ein Problem
> ist und ich geben ein Beispiel mit anekdotischer Evidenz bei gut
> gebildeten Migranten.
Einzelfälle. Genau wie die 'Einzelfallereignisse von nur regionaler 
Bedeutung' in anderen Zusammenhängen. Es vergeht keine Woche, sogar kein 
Tag ohne solche 'lokalen Ereignisse' von denen wir nichtmal alle gesagt 
bekommen. Wer kommt eigentlich für die Krankenhauskosten bei diesen 
Vorfällen auf? Und die im Rechtssystem, wenn da überhaupt was passiert?

> Ihr lebt doch alle im Osten und wählt die AFD.
Komplett falsch und nochmal falsch.

Du wirst anders darüber denken wenn dir selber, deiner Familie oder 
nahestehenden Freunden / Menschen so ein 'Einzelfallereignis' zuteil 
wird. Glaube mir. Vielleicht eine Rehe neuer Schneidezähne, mit einem 
Auge kann man auch gut sehen oder diverse Kunstwerke mit 
Schneidwerkzeugen am eigenen Körper.

Tu dir selbst eine großen Gefallen und mach mal den Realitätscheck. Geh 
in ein paar Brennpunkte, sofern du den ersten überlebst.

von Daswirdlustig! (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> das immer noch mehr verkauft

Wie lange noch?

von Gerne auch (Gast)


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Daswirdlustig! schrieb:
> Du meinst das ehemalige Nachrichtenmagazin, das nicht mehr weit von den
> Auflagen einer Schülerzeitung weg ist?
>
> https://deutsch.rt.com/inland/84178-spiegel-und-kampf-um-auflage/
Ja, die und andere.

https://meedia.de/2019/01/17/ivw-blitz-analyse-nur-19-top-100-zeitschriften-gewinnen-auflage-stern-verliert-113/


"43,5% Minus in zehn Jahren: der dramatische Auflagen-Niedergang der 
DuMont-Zeitungen"
https://meedia.de/2019/02/26/435-minus-in-zehn-jahren-der-dramatische-auflagen-niedergang-der-dumont-zeitungen/

"Die Auflagen-Bilanz der größten 82 Regionalzeitungen: deutliche 
Verluste für die Großen in NRW, Express und Mopo im freien Fall"
https://meedia.de/2019/01/22/die-auflagen-bilanz-der-groessten-82-regionalzeitungen-deutliche-verluste-fuer-die-grossen-in-nrw-express-und-mopo-im-freien-fall/

von Daswirdlustig! (Gast)


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Tja, wenn man sich eben auf das Kopieren von DPA-Meldungen beschränkt.

Und der freien Erfinden von Märchengeschichten, ohne diese als solche zu 
kennzeichen.

Aber diese Zeitschrifen werden zusammenrücken, so dass sie im 
Zeitschrifenhandel in das Fantasy-Regal passen.

von Gerne auch (Gast)


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Nur so als Beispiele unter vielen und als Anregung zum selber 
informieren:

"Anzeigenrückgang und Schulden

Dass die Printmedien aufgrund sinkender Werbe- und Abonnentenzahlen 
schon seit Jahren unter wirtschaftlichem Druck stehen, ist eine 
Realität, mit der sich die Betroffenen auseinandersetzen müssen. Bei 
Funke soll allein der Rückgang bei den Anzeigen in 2018 zwischen 20 und 
25 Prozent betragen haben, schätzen gut informierte Insider. Außerdem 
standen die Essener Dezember 2017 immer noch mit Verbindlichkeiten von 
630 Millionen Euro bei den Banken in der Kreide – Nachwirkungen des 
Kaufs der Springer-Zeitungen im Jahr 2013."
https://mmm.verdi.de/medienwirtschaft/massive-streichungen-im-funke-konzern-57417

"Massiv, groß und schwarz: Die Zentrale der Funke-Mediengruppe (u.a. 
WAZ) am Berliner Platz in Essen erinnert an einen Grabstein. Nur die 
Inschrift „Hier ruht der einst bedeutendste Verlag von Regionalmedien“ 
fehlt noch. Folgt man einem Beitrag im aktuellen Manager-Magazin, ist 
vielleicht sogar das Ende abzusehen. ... Die beiden Besitzerstämme Funke 
und Brost zogen dreistellige Millionenbeträge aus dem Konzern, von 
Investitionen in ihr Unternehmen waren sie weniger begeistert. ... Als 
dann die Funke-Seite die Brost Linie ausbezahlte und von Springer 
zahlreiche Titel übernahm, wuchs zwar der Verlag, aber nach Angaben des 
Manager-Magazins belasten ihn heute über 800 Millionen Euro Schulden – 
für ein Unternehmen, das in einem zweistelligen Millionenbereich 
Verluste macht, eine gefährliche Lage."
https://www.ruhrbarone.de/manager-magazin-beschreibt-die-krise-der-funke-mediengruppe/163718


"Mediengruppe DuMont vor Zerschlagung"
https://mmm.verdi.de/medienwirtschaft/mediengruppe-dumont-vor-zerschlagung-57021

"Ende einer Dynastie
DuMont in Köln, das war eines der renommiertesten Zeitungshäuser der 
Republik. Jetzt wollen die Verleger keine Zeitung mehr verlegen, sondern 
lieber irgendwas mit Marketing machen."
https://www.horizont.net/medien/kommentare/dumont-ende-einer-dynastie-173152

"DuMont will sich von Regionalzeitungen trennen"
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/dumont-mediengruppe-will-sich-von-regionalzeitungen-trennen-16060786.html

"Was der DuMont-Rückzug für den Zeitungsmarkt bedeutet"
https://www.wuv.de/wuvplus/was_der_dumont_rueckzug_fuer_den_zeitungsmarkt_bedeutet

von F. B. (finanzberater)


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Realistischer schrieb:
> Seit du gekündigt wurdest, hast du als Softwareentwickler mehr als genug
> Freizeit gehabt. Mit deinem IQ von über 150 müsstest du doch im Elon
> Musk Stile zahlreihe solche Anwendungen geschrieben haben. Zeig uns mal,
> was du kannst. Bisher haben wir nur heiße Luft gesehen.

Wenn du wüsstest, was ich schon geschrieben habe. Schon in meiner Jugend 
und während des Studiums. War ja nicht umsonst Jahrgangsbester und habe 
ein Einserdiplom mit Auszeichnung bekommen.

Aber wer sagt denn, dass ich für sowas heute noch die Motivation habe? 
Was bringt mir das? Jetzt komm nicht mit Geld, das ich damit verdienen 
könnte. Das Geld verdiene ich gerade mit viel weniger Aufwand. Aber 
einen Investmentbot habe ich geschrieben, dafür hatte ich Motivation.

von Gerne auch (Gast)


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Ach ja, was man in diesem Zusammenhang auch nicht vergessen darf ist die 
direkte geschäftliche Verstrickung der Politik in der Presse, namentlich 
einer einstmals großen und traditionsreichen Partei der Arbeiterschaft. 
Ein Schlem wer dabei an politische Meinungslenkung denkt.

"Auflagenbetrug bei SPD-Medienbeteiligung Öko-Test: Verbrauchermagazin 
soll Verkaufszahlen geschönt haben"
"... jetzt erschüttern weitere negative Schlagzeilen das zur 
SPD-Medienholding ddvg gehörende Verlagshaus. Das Verbrauchermagazin 
soll jahrelang Auflagenzahlen von Sonderheften geschönt und damit 
Anzeigenkunden hinters Licht geführt haben. Die SPD hüllt sich hierzu in 
Schweigen."
https://meedia.de/2019/01/30/auflagenbetrug-bei-spd-medienbeteiligung-oeko-test-verbrauchermagazin-soll-verkaufszahlen-geschoent-haben/

"Die Medienbeteiligungen der SPD!"
https://dangodanakakaratetiger.wordpress.com/2019/02/06/die-medienbeteiligungen-der-spd/

von Daswirdlustig! (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> "Die Medienbeteiligungen der SPD!"
> 
https://dangodanakakaratetiger.wordpress.com/2019/02/06/die-medienbeteiligungen-der-spd/

Das ist ja interresant! Wozu machen die Spezialdemokraten das wohl?

Und: Warum ist sowas eigentlich erlaubt?

von F. B. (finanzberater)


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Realistischer schrieb:
> Wer demontiert die Industrie denn? Was Altmaier treibt sieht für mich
> nach dem Gegenteil aus.

Altmaier. Lächerlich. Du und deine linken Freund sind die Einzigen, die 
an das Märchen glauben, dass seine mit Steuermilliarden subventioniere 
Batterieinitiative hier Millionen Arbeitsplätze schaffen wird. Nicht 
einmal die Industrie und der Gesamtmetallpräsident Dulger glauben daran.


Gesamtmetall-Chef Dulger: „Wir sind auf dem Weg, der kranke Mann Europas 
zu werden“

Welt: Außerdem will sich der Staat aktiv an strategischen Projekten wie 
etwa der Batteriezellenproduktion beteiligen. Was halten Sie von einer 
solchen Industriepolitik?

Dulger: Überhaupt nichts, denn damit landen wir nahe an der 
Planwirtschaft. Dass der Staat jetzt selbst eine 
Batteriezellenproduktion mit Subventionen anbauen will, ist der völlig 
falsche Ansatz. Es gibt weltweit hier längst Überkapazitäten, und China 
hat sich zudem den Zugang zu den nötigen Rohstoffen gesichert. Die 
Produktion in Deutschland kann deshalb dauerhaft gar nicht 
wettbewerbsfähig sein.

https://www.welt.de/wirtschaft/article191124115/Gesamtmetall-Chef-Regierung-hat-Teilschuld-an-Konjunkturschwaeche.html

von Gerne auch (Gast)


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Daswirdlustig! schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> "Die Medienbeteiligungen der SPD!"
>>
> 
https://dangodanakakaratetiger.wordpress.com/2019/02/06/die-medienbeteiligungen-der-spd/
>
> Das ist ja interresant! Wozu machen die Spezialdemokraten das wohl?
Damit 'Realistischer', 'Berufsrevoluzzer' und andere ihre erlaubten 
Infos und Anweisungen zur Informationsstreuung über die schwunghafte 
Wirtschaft, blühenden Landschaften und Multi-Kulti-Wunderbar direkt in 
der Frühstückspause geliefert bekommen.

> Und: Warum ist sowas eigentlich erlaubt?
Nicht mein Fachgebiet.

von Gerne auch (Gast)


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F. B. schrieb:
> Realistischer schrieb:
>> Wer demontiert die Industrie denn? Was Altmaier treibt sieht für mich
>> nach dem Gegenteil aus.
>
> Altmaier. Lächerlich. Du und deine linken Freund sind die Einzigen, die
> an das Märchen glauben, dass seine mit Steuermilliarden subventioniere
> Batterieinitiative hier Millionen Arbeitsplätze schaffen wird.
Jetzt ist mir auch klar, was das mit dem MOIA auf sich hat. Die werden 
über irgendwelche Kniffe auch die staatl. Subventionen für Elektroautos 
anbohren. Auch irgendwelche Inno-Fonds vom Staat sind sicher auch mit 
von der Partie. Wozu haben die großen Konzerne denn sonst ihre 
spezialisierten Subventions-Anbohr-Abteilungen?

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> erlaubten
> Infos

Verschwörungstheoretiker, ick hör dir trapsen.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Martin schrieb:
> - relativ arm ist ( relativ im Vergleich zu Italien & Frankreich

Arm an mediterranen Klima vielleicht,
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/armut-in-deutschland-und-europa-die-vermessung-von-not-und-mangel-a-1176890.html

von Roland E. (roland0815)


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Realistischer schrieb:
>
> ... Mittlerweile sind Solar- und Windenergie AUCH
> OHNE SUBVENTIONEN rentabel. Das ist eine große Errungenschaft. EnBW baut
> gerade einen Solarpark ohne Fördergelder.
>
> 
https://app.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energiewende-enbw-will-groessten-deutschen-solarpark-bauen-und-plant-ohne-staatliche-foerdergelder/23950120.html
>
> Wenn bald noch ein paar Millionen Elektrofahrzeuge als rollende
> Pufferspeicher die Energie aufnehmen und das Netz stützen (Vehicle 2
> Grid, V2G), dann spart sich Deutschland die teuren Subventionen für
> Kern- und Atomkraftwerke. Aktuelle Elektrofahrzeuge unterstützen das
> dafür erforderliche Kommunikationsprotokoll bereits und brauchen dafür
> nur ein bidirektionales externes Ladegerät.
>

Und ein sehr langes Ladekabel. Üblicherweise stehen Autos tagsüber nicht 
im heimischen Carport am Ladegerät.

Im würde vorschlagen, in die Straße eine Nut mittig in jede Fahrspur zu 
fräsen, links und rechts ne Stromschiene und jedes E-Auto der 
Speicherfraktion kriegt nen Führungsbolzen unter die Vorderachse und 
Stromabnehmer links und rechts daneben. Autonomes fahren wird dann auch 
einfacher, so dass auch VAG das in den nächsten 30 Jahren hinbekommen 
sollte.

Die ganze "wir lagern das Speicherproblem zum Bürger" Gesabbel nervt. Es 
ist nicht praktikabel. Mal ganz davon abgesehen wie sinnvoll es ist, in 
jedes E-Auto x kWh Speicherkapazität extra einzubauen und leer 
rumzufahren ohne sie für die Reichweite nutzen zu können/dürfen. Es ist 
sinnvoller, jedem Atom- und Kohlestromgegner zwischen 19 und 7 Uhr vom 
Stromnetz zu trennen. Wenn er dazwischen Strom braucht, muss er sich 
selber kümmern. Es geht auch heute schon geeignete Systeme mit 
wartungsarmen Batterien.

Es ist immer wieder niedlich, wie sich die ganzen Walddorfkinder die 
Welt schön singen und tanzen.

von xxx (Gast)


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Martin schrieb:
> Einzige Ausnahme wird vermutlich Deutschland sein. Ein relativ armes
> Land, ohne große Ersparnisse und Ressourcen, welches vor ein paar
> Jahrzehnten mal durch seine Autmovitve Kernindustrien gut da stand. Hier
> leben aber in 20 Jahren nur noch alte Gichtsäcke und unqualifierte
> Migranten, die auf Sozialleistungen angewiesen sind. Zudem hat man
> damals so getan, als wäre Deutschland ja so reich und man können daher
> für Italien und Griechenland zusammen bürgen. Die sind mittlerweile aber
> nicht mehr Teil der EU und unsere Target Forderungen waren annähernd
> wertlos. Das Geld fehlte deshalb leider für Bildung & Innovation.

So wird es kommen, aber die etwas bessergestellte "Gichtsäcke" sind dann 
auch weg - in schönere wärmere Gegenden. Die, dann Einheitsrente wird ja 
auch ins Ausland überwiesen :-).

von xxx (Gast)


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F. B. schrieb:
> Aber
> einen Investmentbot habe ich geschrieben, dafür hatte ich Motivation.

Kommt man denn irgendwie an die Kurse? Ich habe ebenfalls mal danach 
gesucht aber ausser yahoo-historische Kurse nichts gefunden...

von xxx (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Wer demontiert die Industrie denn?

Hierzu ein guter Spruch:
Von Montag bis Donnerstag werden die Kinder mit dem Auto zur Schule 
gebracht. Und am Freitag demonstrieren sie dann gegen ihre Fahrzeuge.

Die 7000 Stellen sind nur der Anfang, weitere werden folgen. Im alten 
müden Europa wird für Abschalten und Abschaffen demonstriert.
In anderen Ländern (vor allem China) herrscht Aufbruchsstimmung - auch 
wenn es jetzt erst mal etwas stockt.

Hat hier nicht "Ingenieur" weiter oben geschrieben, das es normal ist, 
eine kleiner Abwärtstrend, sozusagen die "Kurskorrektur".

In Europa ist es keine Kurskorrektur mehr, sondern ein längerer Trend...

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Der Deutsche tut sich mit Verändeungen schwer, was?
die Länge dieser und ähnlicher Fäden zeigt es.

von Arno (Gast)


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xxx schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Aber
>> einen Investmentbot habe ich geschrieben, dafür hatte ich Motivation.
>
> Kommt man denn irgendwie an die Kurse? Ich habe ebenfalls mal danach
> gesucht aber ausser yahoo-historische Kurse nichts gefunden...

Es gibt noch ein paar mehr Anbieter für historische Kurse, z.B. 
www.onvista.de oder www.ariva.de - bei letzteren bekommt man die Kurse 
direkt zum Download als CSV-Datei.

MfG, Arno

von Zocker_55 (Gast)


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> Autor: F. B. (finanzberater)
> Datum: 31.03.2019 11:09

Mensch Mayer, haben die dich noch nicht weggeschlossen ?

Du gibst hier ein Zeug von dir !

von Msd (Gast)


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F. B. schrieb:
> Aber
> einen Investmentbot habe ich geschrieben, dafür hatte ich Motivation.

Garnichts hast du. Aber das weißt du ja selber.

von Zocker_55 (Gast)


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> Autor: Ingenieur (Gast)
> Datum: 31.03.2019 11:12

> > F. B. schrieb:
> > Jetzt betrügen sie auch schon bei den Zahlen.

> Du meinst, so wie du?

F.B. ist einfach nur ein armseliger Schwätzer.

von xxx (Gast)


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Zocker_55 schrieb:
> Du gibst hier ein Zeug von dir !

Interessantes Zeug

von F. B. (finanzberater)


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xxx schrieb:
> Kommt man denn irgendwie an die Kurse? Ich habe ebenfalls mal danach
> gesucht aber ausser yahoo-historische Kurse nichts gefunden...

Es handelt sich nicht um einen Börsenbot. Ob es eine öffentliche API für 
Börsenkurse gibt, ist mir nicht bekannt. Falls nicht, könnte man auch 
versuchen, eine normale Webseite zu parsen, um an die Kurse zu kommen.

von F. B. (finanzberater)


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Vorsprung der Asiaten in der Batteriefertigung uneinholbar

Die Batteriestrategie der EU könnte zum Flop werden - das meint 
zumindest der Rechnungshof. Die Prüfer halten es für unwahrscheinlich, 
dass Europa den Vorsprung der Asiaten aufholen kann.

https://www.automobilwoche.de/article/20190401/AGENTURMELDUNGEN/304019926/1334/eu-batteriestrategie-fuer-e-autos-rechnungspruefer-melden-zweifel-an

Wird also nichts mit Millionen neuer Arbeitsplätze. Kostet nur wieder 
Milliarden Steuergelder, an denen sich Konzerne wie VW bereichern 
wollen.

von Made in Germany war mal (Gast)


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von Daswirdlustig! (Gast)


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Das bedeutet dann wohl für unseren Aktienschubser dass er vor leeren 
Obstkörben stehen wird.

von HBich (Gast)


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Made in Germany war mal schrieb:
> „Der Abgesang auf den Industriestandort Deutschland hat begonnen“
>
> 
https://www.welt.de/wirtschaft/article191212599/Kuenstliche-Intelligenz-Industrie-sieht-Deutschland-bereits-abgehaengt.html


Es ist ganz einfach: Wo künstliche Intelligenz gedeihen soll, muss als 
Saat zu erst natürliche Intelligenz vorhanden sein.

Wo gibt es die noch in Europa in der Breite, wenn man von einige 
herausragenden Leuten wie junge Mathevirtuosen absieht.

von Hüter ohne Schafe (Gast)


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KI ist weit overhyped, mehr eine künstlich gezüchtete neue Cashcow für 
die oberen Zehn und Instrument für die Staatsmarionetten, um das Volk 
noch besser zu kontrollieren und finanziell abmelken zu können, als was 
Zukunftsträchtiges. Gerade in Anbetracht des noch oder eher nicht mehr 
zu erwartenden beträchtlichen Anstiegs der Rechenpower pro Chip.
Das eigentliche Problem. in Deutschland ist, dass die Qualitäten in den 
Kerndisziplinen wegbröckeln, weil seit Jahrzehnten in Deutschland das 
Bruttosozialprodukt nicht richtig besteuert wird und das, was 
eingenommen wird, größtenteils falsch verteilt wird. Die Deutschland AG 
wird seit Jahrzehnten zum Aderlass für Reiche und den EU-Moloch gebeten, 
nur die alte Substanz plus die deutsche Malochermentalität hielten das 
Getriebe weitgehend ohne Ausfallerscheinungen am Laufen. Aber das geht 
jetzt langsam zu Ende, die Substanz ist durch, die Belegschaft mit 
deutschen Tugenden bald in Rente, weniger Nachwuchs mit deutschen 
Tugenden da, viele Sozialfälle und ne Euro-Zone, die wankt wie ein 
Volltrunkener.

von Gerne auch (Gast)


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Made in Germany war mal schrieb:
> „Der Abgesang auf den Industriestandort Deutschland hat begonnen“
>
> 
https://www.welt.de/wirtschaft/article191212599/Kuenstliche-Intelligenz-Industrie-sieht-Deutschland-bereits-abgehaengt.html
Da sind ja die richtigen zusammen: VDE und VDI jammern im Duett daß 
ihnen die billigen Spezialisten und natürlich die riesigen Subventionen 
fehlen. Und die Hochschulen stimmen mit ein. Nichts Neues mehr. Alles 
aufgekochte alte Soße mit neuen Bullshit-Bingo-Buzzwords.

Ach ja: Den leidenden Autokonzernen will die Politik schon mal 
vorauseilend mit Geld zur Seite springen:

"Elektroautos: Scheuer fordert eine Milliarde Euro für private 
Ladesäulen"
https://heise.de/-4356669

Dafür wollen sie auch gleich mal ins Miet- und Wohnungsrecht eingreifen 
oder dringend nötige Autobahnprojekte canceln. Prima. Ein Irrenhaus.

von Gerne auch (Gast)


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Roland E. schrieb:
> Realistischer schrieb:
>> ...
>> Wenn bald noch ein paar Millionen Elektrofahrzeuge als rollende
>> Pufferspeicher die Energie aufnehmen und das Netz stützen (Vehicle 2
>> ...
>
> Und ein sehr langes Ladekabel. Üblicherweise stehen Autos tagsüber nicht
> im heimischen Carport am Ladegerät.
>
> Im würde vorschlagen, in die Straße eine Nut mittig in jede Fahrspur zu
> fräsen, links und rechts ne Stromschiene und jedes E-Auto der
> Speicherfraktion kriegt nen Führungsbolzen unter die Vorderachse und
> Stromabnehmer links und rechts daneben. Autonomes fahren wird dann auch
> einfacher, so dass auch VAG das in den nächsten 30 Jahren hinbekommen
> sollte.
Klasse: Slotcar (Autorennbahn) in echt. Bekommt man dann auch den 
Drücker in die Hand? Lenkrad fällt ja dann weg. Und wenn die aus der 
Bahn fliegen, wird es dann so spaßig wie auf der kleinen Anlage oder 
eher schlimm?

> Es ist immer wieder niedlich, wie sich die ganzen Walddorfkinder die
> Welt schön singen und tanzen.
Ja, aber nur Mo bis Do, denn am Freitag wird für's Klima gestreikt, 
klar?! Es soll ja schon Druck aus der Schule geben, wenn jemand nicht 
"freiwillig" an den freitäglichen Demos teilnehmen will. Muß man sich 
mal vorstellen. Tolle Aussichten für die deutsche Industrie.

Das ist alles so aberwitzig und irre.

von Daswirdlustig! (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Es soll ja schon Druck aus der Schule geben, wenn jemand nicht
> "freiwillig" an den freitäglichen Demos teilnehmen will.

Und wenn du mit den Kids schon am Freitag vor den Ferien in den Urlaub 
fährst, dann ist das ein rießen PROBLEM!

von Gerne auch (Gast)


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Hüter ohne Schafe schrieb:
> KI ist weit overhyped, mehr eine künstlich gezüchtete neue Cashcow für
Richtig. Vor 20 Jahren war "Fuzzy Logic" der absolute Hype. Irgendwer 
nochwas davon gehört? Zwischendurch gab es auch noch den Dotcomtod nach 
der Internetblase. Sieht gerade ähnlich aus.

von Manfred (Gast)


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Gerne auch schrieb:
>> Es ist immer wieder niedlich, wie sich die ganzen Walddorfkinder die
>> Welt schön singen und tanzen.
> Ja, aber nur Mo bis Do, denn am Freitag wird für's Klima gestreikt, klar?!

In einem Kommentar im Heise-Forum las ich, dass die Kinder an einer 
Unterrichtssimulation teilnehmen, fand ich gut.

> Es soll ja schon Druck aus der Schule geben, wenn jemand nicht
> "freiwillig" an den freitäglichen Demos teilnehmen will.

Es wird Zeit für Ordnungsgelder wegen Schwänzen des Unterrichtes.

von Gerne auch (Gast)


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Daswirdlustig! schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Es soll ja schon Druck aus der Schule geben, wenn jemand nicht
>> "freiwillig" an den freitäglichen Demos teilnehmen will.
>
> Und wenn du mit den Kids schon am Freitag vor den Ferien in den Urlaub
> fährst, dann ist das ein rießen PROBLEM!
Richtig. Dann kommt die Ordnungsmacht:

"Anzeigen wegen Schule schwänzen zum Ferienbeginn"
https://www.br.de/nachricht/oberbayern/inhalt/anzeigen-wegen-schule-schwaenzen-zum-ferienbeginn-100.html

Wenn aber fürs Klima geschwänzt wird (und was anderes ist das nicht) 
kommt Klima-Greta und labert unterm Brandenburger Tor (unter dem 
nichtmal Obama, bevor er das große Amt innehatte, reden durfte) und die 
ganz große Politik bejubelt und beklatscht es.

Einfach nur irre.

von F. B. (finanzberater)


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von Snicklefritz (Gast)


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Wer braucht denn dieses High-Tech Zeugs wenn es auch mit solider und 
zeitgeprüfte Low-Tech funktioniert.

Da betreibe ich meinen fahrbaren Untersatz schon besser mit einem 
Low-Tech Speicher wie diesen hier:

https://www.holzgas.ch/opel-kadett
https://www.n-tv.de/auto/Alternative-Antriebe-die-vergessen-sind-article20635700.html

Nachfüllen macht die Natur von alleine. Ist auch CO2 neutral und braucht 
keine Cloudanbindung und regelmäßige Software Upgrades. Die Sonne hilft 
mit der Treibstofferzeugung und Umwandlung.

Was könnte schöner sein auf Erden als ganz unabhängig zu werden..

von Rainer Z. (mrpeak)


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Deprimiert schrieb:
> Ihr habt es bestimmt mitbekommen, dass viele VW'ler ihren Job an den
> Nagel hängen werden müssen.
>
> Wie ist eure Meinung zu diesem Thema?

Ich sehe das mit großer Sorge. Irgendwer muss ja die Kohle ranschaffen, 
die ich als Beamter kassiere. Und die fette Betriebsrente von Martin 
Winterkorn. Und die Heizung von seinem Koi-Karpfenteich.

von Manfred (Gast)


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Daswirdlustig! schrieb:
> dann ist das ein rießen PROBLEM!

Das "rießen PROBLEM" deutet darauf hin, dass auch Du lieber demonstriert 
als im Unterricht aufgepasst hast.

von Manfred (Gast)


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von Gerne auch (Gast)


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Muß man sich mal durchlesen, welche haarsträubenden Blüten der 
Elektrohype treibt:

"Es wird eng an Berlins Ladesäulen"
https://www.golem.de/news/elektrisches-car-sharing-es-wird-eng-an-berlins-ladesaeulen-1903-140298.html

"Derzeit gibt es nur elf Schnellladesäulen mit 22 Ladepunkten. Das 
Kuriose daran: ... Wechselstromsäulen mit 22 Kilowatt, weil der 
elektrische Smart mit einem solchen Bordlader ausgestattet wurde. Doch 
die meisten anderen Elektroautos können nur ein- oder zweiphasig mit bis 
zu 7,4 Kilowatt laden, nur wenige ... Drehstromlader mit 11 oder gar 22 
kW. Stattdessen lassen sich die meisten Elektroautos mit 50 bis 150 kW 
per Gleichstrom laden. Aus diesem Grund dauern die Ladevorgänge an den 
Berliner Säulen recht lange. _Selbst der E-Golf mit seiner kleinen 
Batterie braucht mit Wechselstrom vier Stunden_."

Und jetzt zu MOIA (letzte Artikelseite):

"Möglich wäre eine Ladeleistung von 150 Kilowatt pro Lader, die aber 
gedrosselt ist auf 100 Kilowatt.
Das Konzept von Moia sieht vor, dass jeder Fahrer nach fünf Stunden 
Fahrt eine halbe Stunde Pause auf dem Betriebshof einlegt. In dieser 
Zeit hängt er sein Auto an den HPC. In einer halben Stunde wird der Akku 
bis auf 80 Prozent geladen - und hat damit genug Strom gespeichert für 
den Rest der Schicht. Nach Fahrtschluss werden die Autos an die 
Wechselstromlader angeschlossen, die in etwa sieben bis acht Stunden - 
sprich: bis zum nächsten Morgen - den Akku vollladen. ... *2,5 Megawatt* 
für den Betriebshof ... Ein Lastmanagement-System ... sorgt dafür, dass 
die 2,5 Megawatt nicht überschritten werden und regelt ab einem 
Schwellenwert, der etwas darunter liegt, die Lader ab. ... Der 
Betriebshof im Stadtteil Großborstel kann zwar 120 Fahrzeuge 
versorgen, was zum Start reicht. Aber Moia will die Flotte auf 500 
Fahrzeuge ausbauen."


Abgesehen davon, daß das irgendwie mit deren Zeitplan von morgens bis 
spät nachts 1:00 Uhr nicht hinhaut komme ich da bei 120 Fahrzeugen mit 
je 100kW Ladeleistung auf 12MW Anschlußleistung. Und die haben nur 2,5MW 
verfügbar. Rechne ich da falsch?

Und als Fazit:

"Es wird sich daher zeigen, ob sich ein rein elektrischer 
Car-Sharing-Dienst mit mehr als 1.000 Autos in Berlin überhaupt sinnvoll 
und kostendeckend betreiben lässt. Nachdem die deutschen Hersteller 
jahrelang bei der Elektromobilität hinterherhinkten, könnten sie jetzt 
sogar ein bisschen vorschnell unterwegs sein."

von Gerne auch (Gast)


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" Reichweitenangst oder: Wie wir lernten, Lidl zu lieben

Wenn der Akku sich leert und die Ladestation weit weg ist, bekommen 
Fahrer eines Elektroautos ein Gefühl, für das es sogar schon ein 
Fachwort gibt: Reichweitenangst. Wir haben sie am eigenen Leib 
erfahren."
https://www.golem.de/news/e-golf-auf-tour-reichweitenangst-oder-wie-wir-lernten-lidl-zu-lieben-1712-131395.html


"Und lädt und lädt und lädt

Der E-Golf von Volkswagen gehört plötzlich zu den meistverkauften 
Elektroautos. Der Test von Golem.de zeigt jedoch, _dass die Anschaffung 
nur unter sehr speziellen Bedingungen sinnvoll ist_."
https://www.golem.de/news/e-golf-im-praxistest-und-laedt-und-laedt-und-laedt-1711-131196.html

"Der E-Golf kostet in der Grundaustattung knapp 36000 Euro und ist 
damit etwa doppelt so teuer der kleinste Golf mit Verbrennungsmotor.
... Erst nach einem rund zweistündigen Ladestopp hatten wir genug Strom 
für die Rückfahrt.
...
An einer konventionellen Haushaltssteckdose dauert das Laden sehr lange. 
Für die 60 Prozent in Kyritz veranschlagt das Auto über elf Stunden. 
Einen nur noch etwas mehr als zehn Prozent vollen Akku mit dem 
Typ-2-Stecker und 22 Kilowatt zu laden, dauert über vier Stunden. 
Praktikabel sind nur Schnellladesäulen, die Laden mit Gleichstrom bei 50 
Kilowatt ermöglichen. Damit ist ein fast leerer Akku in einer knappen 
Stunde wieder voll.

Für längere Strecken bedarf es einer guten Planung und Geduld. Alle 200 
km eine Zwangspause von einer guten Stunde einzulegen, dürfte auf der 
Fahrt in den Urlaub nerven. Und das gilt nur dann, wenn auch eine 
Schnellladesäule zur Verfügung steht. Andernfalls wird der Stopp noch 
deutlich länger."


Das ist doch alles nur ein einziger großer Witz.

von Gerne auch (Gast)


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Snicklefritz schrieb:
> Wer braucht denn dieses High-Tech Zeugs wenn es auch mit solider und
> zeitgeprüfte Low-Tech funktioniert.
>
> Da betreibe ich meinen fahrbaren Untersatz schon besser mit einem
> Low-Tech Speicher wie diesen hier:
> ...
> Nachfüllen macht die Natur von alleine. Ist auch CO2 neutral und braucht
> keine Cloudanbindung und regelmäßige Software Upgrades. Die Sonne hilft
> mit der Treibstofferzeugung und Umwandlung.
Aber Vorsicht! Du hast da nicht mit dem Staat und der 
Schornsteinfegerinnung und den Feinstaub-Labormessungen und dem 
daraufhin zwangsweise angeordneten Feinstaubfiltereinbau gerechnet, 
sonst Stillegung! Warte nur ab, die lassen sich was einfallen. Wäre ja 
noch schöner.

von Gerne auch (Gast)


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F. B. schrieb:
> Greta Thunberg gibt „Goldene Kamera“ zurück
>
> https://jungefreiheit.de/kultur/2019/greta-thunberg-gibt-goldene-kamera-zurueck/
Jetzt kann man es ja lüften, ist ja schon der 2. April: Spätestens an 
der "schwedischen Nachrichtenagentur Kötbullar-News" ist der Aprilscherz 
aufgelöst.

von Automotive-Ingenieur (Gast)


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Das Ende von Deutschland als Industriemacht hat begonnen


https://www.welt.de/wirtschaft/article191212599/Kuenstliche-Intelligenz-Industrie-sieht-Deutschland-bereits-abgehaengt.html



Und plötzlich ist auswandern ein Ziel für mich. Gestern Abend habe ich 
mal aus Spaß "Saudi Aramco Jobs" gesucht. 6k-10k netto hört sich gut an 
und 0,10 Euro pro Liter Benzin natürlich auch.

von xxx (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Wenn aber fürs Klima geschwänzt wird (und was anderes ist das nicht)
> kommt Klima-Greta und labert unterm Brandenburger Tor (unter dem
> nichtmal Obama, bevor er das große Amt innehatte, reden durfte) und die
> ganz große Politik bejubelt und beklatscht es.

Abwarten, die wird bestimmt auch noch heilig gesprochen :-)

von Hüter ohne Schafe (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Das ist doch alles nur ein einziger großer Witz

Das wird bald von CDU und SPD forciert auf den Bürger zukommen. Wer 
daheim nicht laden kann, ist mit der neuen grünen Individualmobilität 
screwed und muss auf miese Öffentliche ausweichen und/oder Fuß/Rad.
Aber wie es so aussieht, haben wir bis 2025 eh 500k Arbeitsplätze 
weniger und 2050 sind wir dann unserem Endwunsch, ein 
klimagretelfreundlicher Entwicklungsstaat zu sein, sehr nahe. Da 
brauchts kaum noch Mobilität, wenn sich dann noch die massive 
Überbevölkerung durch Knappheit in der BRD wieder eingeregelt hat, kann 
man wieder so leben wie Anfang des 20. Jahrhunderts.

von KKK - Klima Kohle und Konsum (Gast)


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Verstehe die Aufregung um das Klima in diesem Faden nicht.

Einfach auf unsere Bundesregierung, hier das Bundesumweltministerium, 
hoffen.

Also ich schlafe wie ein Murmeltier und mache mir nicht so viele 
Gedanken wie ihr.

von Rudolf (Gast)


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F. B. schrieb:
> Während China derzeit jährlich 150 Milliarden Euro in die Forschung und
> Entwicklung von künstlicher Intelligenz investiert, ist man in
> Deutschland schon stolz darauf, dafür ganze drei Milliarden Euro
> bereitzustellen – nicht jährlich, sondern bis 2025.

Um es mit deinen eigenen Worten zu sagen

F. B. schrieb:
> Jetzt betrügen sie auch schon bei den Zahlen.


Die Investitionenen der deutschen Privatwirtschaft sind um ein 
Vielfaches höher. Du vergleichst nur die Staaten.

von Rudolf (Gast)


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Außerdem hat China eine Schuldenquote von 270-300%.

"Daher hat der IWF wiederholt vor der Schuldensause in China gewarnt, 
nicht nur bei den Unternehmen. Laut den Berechnungen der Experten sind 
die Verbindlichkeiten von Staat, privaten Haushalten und Unternehmen 
außerhalb des Finanzsektors Ende 2017 auf den Rekord von 282 Prozent der 
Wirtschaftsleistung gestiegen – Ende 2008 lag die Quote noch bei 158 
Prozent. "
https://www.n-tv.de/wirtschaft/China-hat-ein-Schuldenproblem-article20410412.html

Es ist die Frage wie Nachhaltig das Wachstums China ist. Es ist nicht 
alles Gold was glänzt...

von Rudolf (Gast)


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Ja

von BWLer (Gast)


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Rudolf schrieb:
> Außerdem hat China eine Schuldenquote von 270-300%.
>
> "Daher hat der IWF wiederholt vor der Schuldensause in China gewarnt,
> nicht nur bei den Unternehmen. Laut den Berechnungen der Experten sind
> die Verbindlichkeiten von Staat, privaten Haushalten und Unternehmen
> außerhalb des Finanzsektors Ende 2017 auf den Rekord von 282 Prozent der
> Wirtschaftsleistung gestiegen – Ende 2008 lag die Quote noch bei 158
> Prozent. "
> 
https://www.n-tv.de/wirtschaft/China-hat-ein-Schuldenproblem-article20410412.html
>
> Es ist die Frage wie Nachhaltig das Wachstums China ist. Es ist nicht
> alles Gold was glänzt...

Sieh es mal so:

- Wenn das Wachstum nachhaltig ist, sind wir am Arsch, da China 
gnadenlos an uns vorbeizieht
- Wenn das Wachstum nicht nachhaltig ist, sind am Arsch, da wir von 
China im Export extrem abhängig sind

von Hüter ohne Schafe (Gast)


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Überbordende Staatsschulden einer Großmacht sind nur für den Gläubiger 
ein Problem. Der einzige, der in der Riesenscheiße sitzt, ist der 
Michel. Nur Papierwerte, zerrüttete Infrastruktur, besitzlose Michels 
und ne Pisa-Regierung, die nach NoBorders, NoAutomotive jetzt der 
ohnehin maroden Stromversorgung ebenfalls den Rest gibt. Wir bekommen 
die Kerze beidseitig angesteckt und ein starker globaler 
Wirtschaftsabschwung könnte da noch ordentlich Treibstoff hinzugeben. 
Aber vielleicht braucht der Michel einfach mal Zustände wie in 
Griechenland oder gar wie im nahen Osten, dass er aus seiner Naivität 
und Lethargie endlich mal aufwacht und Konsequenzen zieht. Wohlstand aus 
vergangenen Tagen über längere Zeit macht wohl dekadent und grenzdebil, 
anders sind die Wahlergebnisse und die Qualität der Politiker aus den 
Altparteien nicht erklärbar.

von Realistischer (Gast)


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Rudolf schrieb:
> Außerdem hat China eine Schuldenquote von 270-300%.

Japan und die USA sind da nicht so weit weg. Geld drucken ist nicht das 
Problem.

Die Seidenstraße, Afrika und hunderte Millionen auf dem Land, die gerne 
in die Stadt wollen, China hat noch viel Wachstumspotential.

Ich glaube Deutschland ist das einzige Land, was die schwarze Null in 
Niedrigzins-Zeiten unbedingt halten will.

von Gerne auch (Gast)


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Fragt sich eben was eher platzt:

a) Die Leveraged Loans drüben:

"Die seit Jahren tiefen Zinsen haben zu einer hohen globalen 
Verschuldung beigetragen. In einigen Marktsektoren gibt es längst 
spekulative Exzesse. Ein Verzicht auf eine geldpolitische Normalisierung 
schafft nur noch grössere Probleme in der Zukunft."
https://www.nzz.ch/finanzen/hohe-globale-verschuldung-ld.1437581

"Der Kollaps hat begonnen."
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/boersen-der-kollaps-hat-begonnen/23665928.html

"Banken haben bereits mit deutlichen Schritten reagiert. 
Klassischerweise halten die Institute solche Kredite nicht in ihren 
Büchern. Stattdessen verkaufen sie sie weiter, in der Regel an spezielle 
Fonds und sogenannte Collateralized Loan Obligations (CLOs), die 
riskante Kredite verbriefen."
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/leveraged-loans-der-appetit-auf-hochrisikokredite-laesst-nach/23810990.html

(Die CLOs sind die gleiche Soße in grün, durch die es 2008 geknallt 
hat.)

"Die hoch explosiven verpackten Kredite"
https://boerse.ard.de/anlagestrategie/regionen/die-hochexplosiven-verpackten-kredite100.html


b) Die Blase mit den Studienkrditen drüben:

"Die US-Studentenkredite umfassen heute eine Summe, die im selben 
Bereich liegt wie 2007 die Subprime-Kredite. Und auch da sieht es nicht 
gut aus. ... Denn die Studenten stehen vor einem großen Problem: Trotz 
Studium finden sie oftmals keine adäquate Stelle, weil die 
US-Volkswirtschaft seit rund 15 Jahren lahmt und durch die 
Subprime-Krise noch einen weiteren Dämpfer erlitt. Für viele Studenten 
heißt dies, dass sie nach ihrem Studium irgendwo 2-3 Jobs auf 
Mindestlohn-Basis machen müssen um irgendwie über ihre Runden zu kommen, 
ohne Aussicht auf einen baldigen guten Job, mit dem sie auch ihre 
Studienkredite bezahlen könnten. So sagen die Fed-Daten nämlich auch, 
dass mindestens 25 Prozent der College-Abgänger keine höheren Gehälter 
erhalten als jene, die nur die High School machten."
https://www.contra-magazin.com/2017/03/usa-wann-platzt-die-studentenkredite-blase/

(Klingt das nicht ähnlich wie bei uns?)


c) Von der Autokreditblase drüben liest man kaum noch was, schien aber 
vor 2 Jahren noch aktuell zu sein.


d) Die deutsche Immobilienblase:

Schon 2016 sagte es die BIZ

"Nach Berechnungen von Volkswirten der Bank für Internationalen 
Zahlungsausgleich liegt das Niveau der Immobilienpreise in Deutschland 
mehr als 10 Prozent über dem Langfristigen Durchschnitt - ein 
Warnsignal, das regelmäßig vor Finanzkrisen zu beobachten sei."
https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article157592657/Experten-warnen-vor-Boom-am-Haeusermarkt.html

"Die Bank für internationalen Zahlungsausgleich und die Bundesbank 
sprechen von „Preisübertreibungen“... In 52 Landkreisen sei die 
Blasengefahr bereits „hoch“ bis „eher hoch“. Zuletzt mahnte auch die 
Commerzbank: „Der Immobilienboom in Deutschland nimmt immer mehr Züge 
einer Blase an, da sich die Häuserpreise mehr und mehr von den 
Fundamentalfaktoren abkoppeln.“
Denn die Preise für Wohnimmobilien stiegen zuletzt viel stärker als die 
Einkommen. Das ist der entscheidende Unterschied zum Boom Ende der 80er 
Jahre: Damals kletterten die Hauspreise auch, aber Inflation und 
Gehälter taten es ebenfalls. Jetzt steigen vor allem die 
Immobilienpreise. Deswegen müssen Käufer in den sieben Superstädten 
schon sehr aufpassen, keine absurden Beträge für Betoninvestments zu 
zahlen ..."
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/deutsche-investieren-massiv-in-immobilien-14408727.html


Und noch 2014 hat der Spiegel sich verstiegen:

"Immobilienblasen sind dann gefährlich, wenn sie durch Kredite 
finanziert werden. Genau das passierte in den USA im vergangenen 
Jahrzehnt - und genau das passiert bei uns derzeit nicht. ... In 
Deutschland wachsen die Kredite gerade mal um ein Prozent. Von einem 
Kreditboom ist nichts zu spüren. Jeder Hauseigentümer muss mindestens 20 
Prozent an Eigenkapital hinterlegen. Selbst wenn die Preise zu hoch 
wären und bald einbrechen würden, gäbe es keine Bankenkrise. Denn 
zunächst würde nur das Eigenkapital der Eigentümer dahinschmelzen."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/immobilienblase-in-deutschland-droht-keine-immobilienblase-a-976852.html


Warten wir's mal ab, denn in Australien knallt es gerade:

"... Denn das vermeintliche australische Erfolgsmodell ist ein 
Kartenhaus, das mangels Fundament in sich zusammenfallen droht. Es ist 
ein passendes Bild, schließlich beruht der australische Wirtschaftsboom 
doch auf einer der größten Immobilien-Blasen der Finanzgeschichte. ... 
Denn die Australier stellen nach der Schweiz die am höchsten 
verschuldeten Haushalte der Welt. Zwischen 1997 und 2016 hat sich die 
Verschuldungsrate der australischen Privathaushalte laut Daten der Bank 
für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) mehr als verdoppelt. Zuletzt 
belief sie sich auf über 120 Prozent des australischen BIP."
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/australien-immobilienblase-101.html



e) Oder einfach alles zusammen:

"Industriestaaten und Schwellenländer erleben eine grassierende 
Verschuldung. Jetzt offenbart ein Report der Bank für Internationalen 
Zahlungsausgleich die Verletzlichkeit der Weltwirtschaft. Ein echter 
Schock könne die Märkte erschüttern. ... Im Klartext heißt dies nichts 
anderes, als dass sich die Welt auf einer Rasierklinge bewegt und 
größere Fehler – ob wirtschaftliche oder politische – schmerzhafte 
Auswirkungen haben. ... Die Zahlen der BIZ haben es in sich. Die globale 
Verschuldung ist auf gut 170 Billionen Dollar in die Höhe geschnellt, 
das entspricht rund 217 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Die 
Verbindlichkeiten von privaten Haushalten, Unternehmen und Staaten sind 
seit der Finanzkrise noch mal kräftig gestiegen. ... Als 
Brandbeschleuniger sehen die BIZ-Analysten die neue Anlagewelt. 
Insbesondere der Aufstieg der passiven Indexfonds, der ETFs, könne zu 
Verwerfungen führen."
https://www.welt.de/finanzen/article178205580/BIZ-170-Billionen-Dollar-Buerde-macht-die-Welt-so-verletzlich.html


Je länger es dauert, desto heftiger die Folgen. Was tippt ihr?

von Gerne auch (Gast)


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Schon mitbekommen?

"Dein Auto als Staats-Trojaner
In drei Jahren (also ab 2022) schreibt der oberste Sowjet in Brüssel die 
elektronische Vollverwanzung von Neuwagen vor. So wurde es am 
vergangenen Dienstag vom EU-Parlament  beschlossen."
https://www.achgut.com/artikel/der_sonntagsfahrer_dein_auto_als_staats_trojaner

Da kommen 30 neue Helferlein in die Kisten. Das umfaßt dann nicht nur 
vollautomatische Geschwindigkeitseingriffe, sondern auch die 
Dieselverbots-Totalüberwachung. Ganz real.

"Der gleiche Staat, der vorgibt, mit absurden Gesetzen wie der 
Datenschutzverordnung DSGVO die „Privatsphäre“ der Bürger zu schützen, 
ist selbst die größte Datenkrake überhaupt ... Was ist das eigentlich 
für ein negatives Menschenbild, das dieser Staat von seinem Bürger hat?"


Ein Irrsinn folgt dem anderen.


"Merkel zum Klimaschutz "Radikaler Wandel" bei Verkehr nötig
Treibhausgasemissionen ... sollen aber bis 2030 um 40 bis 42 Prozent 
gemindert werden. ... Bis Ende dieses Jahres sind gesetzliche Vorgaben 
geplant. ... Dass Schüler wöchentlich für den Klimaschutz demonstrieren, 
lobte die Kanzlerin in Berlin ausdrücklich . "Für mich als Politikerin 
ist diese Bewegung wichtig", sagte sie. Es sei richtig, "dass ihr uns 
Dampf macht". "
https://www.tagesschau.de/inland/merkel-klimaschutz-101.html

Steht dahinter überhaupt eine volkswirtschaftliche Strategie? Kann sowas 
gut für die eigene Industrie sein wenn die ganze Elektrifizierung ein 
einziger Rohrkrepierer ist? Ist das nicht viel eher der Startschuß zur 
Deindustrialisierung? Das können doch die (Auto-)Industriegiganten nicht 
ernsthaft mitmachen, oder übersehe ich da etwas?


Und noch treffend zur Bewertung der armen Klima-Gretel, die ja 
bekannterweise von ihren eigenen Eltern und einer PR-Agentur als Cashcow 
auserkoren wurde:

"Was der N$D*P in den Zwanzigern die Arbeitslosigkeit, das soll dem 
atheistischen Sozialismus der Klimaschutz werden. Was den einen der 
Führer, ist manchen heute Greta. Eine Lichtgestalt, Hoffnungsträgerin, 
Wegweiserin in eine bessere Zeit. Der Unterschied zu H*tler – und das 
macht es noch gefährlicher: Der Führertyp Greta ist leichter 
austauschbar, man kann ein anders Gesicht an die Spitze der Kampagne 
stellen, wenn die eigenen Strategen es für notwendig halten ...
Dieses arme junge Geschöpf namens Greta Thunberg – der ich den Glauben 
an das Gute und Schöne und Richtige nicht abzusprechen wage – wird in 
diesen Tagen von den Feinden der Demokratie missbraucht, um diese am 
Ende des Weges triumphieren zu lassen.
https://philosophia-perennis.com/2019/04/02/greta-thunberg-die-buechse-der-pandora-ist-geoeffnet/

von Hüter ohne Schafe (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Steht dahinter überhaupt eine volkswirtschaftliche Strategie? Kann sowas
> gut für die eigene Industrie sein wenn die ganze Elektrifizierung ein
> einziger Rohrkrepierer ist?
> Das können doch die (Auto-)Industriegiganten nicht
> ernsthaft mitmachen, oder übersehe ich da etwas?

Die Industrie, also die Konzerne, sind vaterlandslose Opportunisten ohne 
Moral, die nehmen immer den Weg des geringsten Widerstandes und hauen 
bei Sackgassen ab.
Der Rest von der mittelständischen Industrie ist wie der deutsche 
Michelquerschnitt halt, Duckmäuser und rückgratloser Untertan.

>Ist das nicht viel eher der Startschuß zur
> Deindustrialisierung?

Es ist der Startschuss wie im Artikel genannt für das Ende des stabilen 
Gemeinwesens, der Beginn von Anarchie, Chaos, Diktatur.

Hat der Deutsche wieder gut gemacht. Hat ja noch ca. 20 Jahre, dann 
könnte er zum 100. jährigen Jubiläum wieder Europa in den Abgrund 
stürzen.

von Realistischer (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Die US-Studentenkredite umfassen heute eine Summe, die im selben Bereich
> liegt wie 2007 die Subprime-Kredite.

Das Problem der Subprime-Kredite für die EU war, dass sie gebündelt mit 
AAA Rating als besonders sichere Investition angeboten wurden und bei 
Immobilien das ohnehin jeder glaubt. Da haben die Banken der Welt 
zugeschlagen. US-Studienkredite hingegen treffen zunächst nur US-Banken. 
Und da der US-Dollar noch die Weltwährung ist, drucken sie einfach noch 
fleißiger Dollar.

Auch die Immobilienpreise in DE sind nicht das Problem. Das Problem wird 
erst erkennbar, wenn die Banken den Leitzins stärker anheben.

Schwarzmalerei halte ich jedoch für Quatsch. Wie oft stand die 
Wirtschaft schon Abgrund? Das ist ein Sinus. Klar geht es irgendwann 
runter, aber dann auch wieder rauf. Deshalb muss man das Risikio streuen 
und schauen was die Zukunft bringt.

von Le X. (lex_91)


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Realistischer schrieb:
> Schwarzmalerei halte ich jedoch für Quatsch. Wie oft stand die
> Wirtschaft schon Abgrund? Das ist ein Sinus. Klar geht es irgendwann
> runter, aber dann auch wieder rauf. Deshalb muss man das Risikio streuen
> und schauen was die Zukunft bringt.

Genau das.

Ich seh das so:
Wenn ich mit einem breit diversifizierten Depot dauerhaft (>10 Jahre) im 
Minus bin dann ist mein kleinste Problem dass ich auf Verlusten sitzen 
bleibe.
In so einem Szenario ist nämlich die Versorgung und die öffentliche 
Ordnung schon lange im Arsch. Da wird ums nackte Überleben gekämpft. 
Sparbücher und Wertpapiere interessieren da schon lange nicht mehr.

von F. B. (finanzberater)


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Le X. schrieb:
> Wenn ich mit einem breit diversifizierten Depot dauerhaft (>10 Jahre) im
> Minus bin dann ist mein kleinste Problem dass ich auf Verlusten sitzen
> bleibe.
> In so einem Szenario ist nämlich die Versorgung und die öffentliche
> Ordnung schon lange im Arsch. Da wird ums nackte Überleben gekämpft.
> Sparbücher und Wertpapiere interessieren da schon lange nicht mehr.

Falsch. Schau dir den Kursverlauf des japanischen Nikkei-Index an. Der 
ist schon seit 30 Jahren im  Minus.

von Le X. (lex_91)


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F. B. schrieb:
> Schau dir den Kursverlauf des japanischen Nikkei-Index an.

Was hast du an "breit diversifiziert" nicht verstanden?

von Ingenieur (Gast)


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Le X. schrieb:
> F. B. schrieb:
> Schau dir den Kursverlauf des japanischen Nikkei-Index an.
>
> Was hast du an "breit diversifiziert" nicht verstanden?

Bitte verwende bei F.B. keine Fremd- oder Fachwörter, das überfordert 
bereits seinen Intellekt.

von F. B. (finanzberater)


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In Japan ist die Versorgung und die öffentliche Ordnung offensichtlich 
nicht am Arsch und es wird nicht ums nackte Überleben gekämpft, obwohl 
der Nikkei-Index seit 30 Jahren im Minus ist.

von Le X. (lex_91)


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F. B. schrieb:
> In Japan ist die Versorgung und die öffentliche Ordnung
> offensichtlich
> nicht am Arsch und es wird nicht ums nackte Überleben gekämpft, obwohl
> der Nikkei-Index seit 30 Jahren im Minus ist.

Und du denkst wenn nicht nur Japan sondern die ganze Weltwirtschaft mal 
30 Jahre lang stagniert oder gar schrumpft dann geht auch noch alles so 
schön gemütlich zu?
Muss ich wirklich ausgerechnet dir erklären dass "Wachstum" 
grundsätzlich notwendig ist da sonst unser System nicht funktionieren 
kann?

von Firmensanierung durch Rausschmiss (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Das ist doch alles nur ein einziger großer Witz.

Auf Heise war neulich auch Erlebnisbericht eines eAutofahrers.
Da passt die App oder Ladesäule nicht zum Provider so dass man nicht 
laden konnte und ähnliches Chaos.

Kauft alle fleissig eAutos, die Industrie freut sich auf euch bezahlende 
Betatester.

von Cyblord -. (cyblord)


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Firmensanierung durch Rausschmiss schrieb:
> Gerne auch schrieb:
>> Das ist doch alles nur ein einziger großer Witz.
>
> Auf Heise war neulich auch Erlebnisbericht eines eAutofahrers.
> Da passt die App oder Ladesäule nicht zum Provider so dass man nicht
> laden konnte und ähnliches Chaos.

Ja die Heise Tests sind alle mehr als ernüchternd.

Aber natürlich agiert die E-Auto Fraktion hier haargenau wie 
Apple-Jünger: Die Tester hatten allesamt keine Ahnung. "You did it 
wrong" wie Steve Jobs gesagt hätte (Friede seiner Asche).

Warum man bei E-Ladesäulen nicht einfach per EC oder Kreditkarte zahlen 
kann wie an jedem Tankautomat, das konnte bisher noch niemand 
beantworten.

von Firmensanierung durch Rausschmiss (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Ja die Heise Tests sind alle mehr als ernüchternd.
Nein das war ein Forenkommentar.
Der war beim Arzt oder fuhr jemanden hin, da dachte er sich er könne 
sein eAuto um die Ecke laden weil dort die nächjste Ladesäule war. Also 
hin das Ding angeklemmt per App muss man sich an der Ladesäule anmelden 
oder so ähnlich, Ladeanzeige zeigt "wird nicht geladen". Also Support 
angerufen, sind sie bei Provider X (iirc O2)? Ja, ja also da geht das 
mit dem Freischalten nicht, das lädt aber trotzdem auch wenn es was 
anderes anzeigt, real wurde aber nicht geladen, iirc. Finde den 
Kommentar nicht mehr meinem Browserverlauf.

Ähnliche Berichte gibt es auch von anderen Fahrern aus der realen 
Praxis: Drei Ladesäulen, keine funktioniert. Bei manchen Ladesäulen darf 
man nur x Minuten laden was zum Volladen nicht reicht,... da gibts die 
abenteuerlichsten Geschichten.
FAZIT: ES FUNKTIONIERT NICHT UND MACHT NUR ÄRGER, ALLTAGSTAUGLICHKEIT=0.

von Cyblord -. (cyblord)


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Firmensanierung durch Rausschmiss schrieb:
> Ähnliche Berichte gibt es auch von anderen Fahrern aus der realen
> Praxis: Drei Ladesäulen, keine funktioniert. Bei manchen Ladesäulen darf
> man nur x Minuten laden was zum Volladen nicht reicht,... da gibts die
> abenteuerlichsten Geschichten.
> FAZIT: ES FUNKTIONIERT NICHT UND MACHT NUR ÄRGER, ALLTAGSTAUGLICHKEIT=0.

Dazu kam, bei den Berichten die ich gelesen habe, dass meist nicht mit 
vollem Strom geladen wurde weil der Akku zu warm war. Da wird bei vielen 
E-Autos dann ganz heftig gedrosselt. Man ist ja schließlich vorher auch 
gefahren. Wie kann man da erwarten dann mit warmem Akku direkt voll zu 
laden? Is ja logisch, nech? Also mir fällt dazu nichts mehr ein.

E-Auto als Drittwagen mit Garage und Wallbox ist ein schönes Spielzeug. 
Nehm ich gerne. So bin ich gerne progressiv, grün und hip.
Aber alles andere ist nicht Praxistauglich und natürlich auch nicht 
wirtschaftlich. Und das obwohl Fahrstrom noch nicht mal extra besteuert 
ist. Das kommt alles erst noch.

von Hüter ohne Schafe (Gast)


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E-Auto ist nix für Deutschland, weder Private, außer Tesla, und erst 
recht nicht der Staat werden in mittelbarer Zeit ne funktionierende 
Infrastruktur auf die Beine stellen können. Der deutsche Staat braucht 
alleine für 500m Sanierung Fahrbahn 1 Jahr. Bald noch regelmäßige, 
spontane Stromausfälle, Stromrationen für Industrieparks, die 
Schildbürger streuen fleißig Sand ins eh schon marode Getriebe. Die 
Frage ist nur, Dummheit oder Absicht?

von Realistischer (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Dazu kam, bei den Berichten die ich gelesen habe, dass meist nicht mit
> vollem Strom geladen wurde weil der Akku zu warm war. Da wird bei vielen
> E-Autos dann ganz heftig gedrosselt.

Nicht bei Audi. Vorsprung durch Technik:

https://support.fastned.nl/hc/de/articles/115015420127-175-kW-Schnelllader

von Bumbum Becker (Gast)


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Ich denke es werden weitere Stellen gestrichen, der Wirtschaftsboom ist 
vorbei.


"Führende Wirtschaftsforscher sehen dagegen ein Ende des Aufschwungs der 
gesamten Wirtschaft in Deutschland. Wie die Forscher am Donnerstag 
mitteilte, erwarten sie nur noch eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts 
um 0,8 Prozent. Im Herbst hatten sie noch mit einer Zunahme um 1,9 
Prozent gerechnet. Wegen politischer Risiken hätten sich die 
weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter eingetrübt."

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/industrie-verzeichnet-drastischen-rueckgang-der-neuauftraege-a-1261182.html

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