Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Wie wichtig ist eine Mini-USB-Buchse zum Laden für die Kundenakzeptanz


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von Hohlbuchse (Gast)


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Hallo,

für ein geplantes Produkt muss ich die Platine an der Frontplatte 
fixieren.
Da ich für das Gerät eine Lademöglichkeit brauche, fand ich es ganz 
praktisch, dass es Hohlbuchsen in THT mit zusätzlicher 
Frontverschraubung gibt. Kräfte sind unkritisch, es geht nur darum, dass 
sich die Platine im Einschub nicht verschiebt.
Jetzt frag ich mich, ob so eine Buchse zu 90er ist und das Produkt 
deshalb nicht gekauft wird. Steckernetzteil mit passendem Stecker soll 
aber mitgeliefert werden.
Wie seht Ihr das?

von -gb- (Gast)


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Und wieso nicht USB-C?

von Georg M. (g_m)


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"USB-C ab Mitte 2024 der Standardladeanschluss"

https://de.wikipedia.org/wiki/USB-C

von Freigänger (Gast)


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Hohlbuchse schrieb:
> Jetzt frag ich mich, ob so eine Buchse zu 90er ist und das Produkt
> deshalb nicht gekauft wird. Steckernetzteil mit passendem Stecker soll
> aber mitgeliefert werden.
> Wie seht Ihr das?

Biste Kellerkind?

https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/einheitliche-ladekabel-2137658

"Bis Ende 2024 wird USB-C als neuer Standard vorgeschrieben für 
Mobiltelefone, Digitalkameras, Kopfhörer, Tabletcomputer, 
Videospielekonsolen, Keyboards, E-Reader, Navigationsgeräte, Headsets 
und tragbare Lautsprecher, sofern sie mit einem Kabel aufgeladen werden. 
"

von Maxe (Gast)


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Kommt wohl auf den Kundenkreis an. In der Industrie will man eher kein 
USB zur Stromversorgung, bei Endverbrauchern schon.

von Programmierer (Gast)


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Wer hat denn noch Mini-USB-Kabel rumliegen? Das wäre eher ein Grund es 
nicht zu kaufen. Das ist ja die vorletzte Generation! (Zwischen USB-B 
und Micro-USB).

von foobar (Gast)


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Hohlbuchse nur, wenn du spezielle Anforderungen an die Stromversorgung 
hast.  Wenn 5V/500mA reichen, garnicht erst diskutieren: USB-C. 
Mini-USB-B ist sowas von tot ...

von Frank K. (fchk)


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Mini USB ist obsolet.

Micro USB ist aktuell verbreitet.

USB-C gewinnt an Verbreitung und wird der neue Standard. Der erlaubt 
dann auch höhere Ströme und Spannungen und Leistungen bis zu 100W (20V 
5A über geeignete Kabel, Stecker und Buchsen).

DC-Hohlstecker ist immer noch verbreitet und in einem Heim-/Büro-Umfeld 
auch ok.

Die Industrie will verriegelbare oder verschraubbare Steckverbinder. 
Daher kommen dort normale USB-Buchsen und DC-Hohlstecker nicht in Frage. 
Es gibt verschraubbare DC-Hohlstecker und verschraubbare 
Rundsteckverbinder für diesen Fall. Ich weiß nicht, ob Du sowas 
brauchst.

Kurzum: Wenn es funktioniert, würde ich nicht wechseln. Wenn Du auf USB 
gehst, nimm USB-C und beschäftige Dich ggf. mit Power Delivery. Das ist 
ein komplexes Thema und wird zusätzlichen Schaltungsaufwand bedeuten, da 
Du dann einen PD-Controllerchip brauchst. Bis 5V 3A kommst Du ohne PD 
aus, da reichen passende Widerstände an den CC-Pins. Lies unbedingt die 
originalen USB-Standarddokumente zu dem Thema.

Und es gibt tatsächlich USB-C Buchsen speziell für die Stromversorgung 
mit nur 6 Kontakten (2*GND, 2*VBUS, CC1, CC2) und ohne 
USB-Datenleitungen:
https://www.molex.com/molex/products/part-detail/io_connectors/2171750001

fchk

: Bearbeitet durch User
von Hohlbuchse (Gast)


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Danke für die Hinweise.
Dann komme ich um ein Redesign eh nicht drumherum und kann die 
Befestigungsmöglichkeit anders lösen.

von Jobst Q. (joquis)


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Wer USB-Micro kennt, nimmt Hohlstecker zur Stromversorgung.

USB-Mini war nicht ganz so schlimm und deutlich robuster. USB-C ist 
wegen der Symmetrie wohl auch besser als Micro, aber so gut es für 
Datenübertragung ist, es als Standard für Stromversorgung 
festzuschreiben ist eine klare politische Fehlentscheidung.

Für 5V-Ladegeräte ist eine USB-A Buchse sowieso üblich und ideal, da 
muss man nur das Verbindungskabel tauschen für verschiedene Anschlüsse.

von Tom (Gast)


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Bei Hohlsteckern muss man damit rechnen, dass irgendein mechanisch 
passendes NT angesteckt wird, und die Ladeschaltung darauf auslegen. 
Siehe die 9000 Beiträge hier im Forum zum Thema "Ich habe meine externe 
3.5" Festplatte getoastet."

Micro-USB fühlt sich windig an, hält in der Praxis trotzdem ein paar 
1000 Ladezyklen und jeder hat 10 passende Ladegeräte in der Schublade.

Ich würde kein Gerät mit proprietärem Ladeanschluss (also alles, was 
nicht Micro-USB/USB3 ist), der nicht durch Spannung/Strom erforderlich 
ist (EBike etc) kaufen.

von Gasheizer (Gast)


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> "USB-C ab Mitte 2024 der Standardladeanschluss"

Was dann zu Notebooks fuehrt, die nur eine USB-C Buchse haben.
Und weiter nichts.
Ganz toll gemacht!

von Frank K. (fchk)


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Jobst Q. schrieb:
> USB-C ist
> wegen der Symmetrie wohl auch besser als Micro, aber so gut es für
> Datenübertragung ist, es als Standard für Stromversorgung
> festzuschreiben ist eine klare politische Fehlentscheidung.

Gegenüber Micro-USB ist es ein deutlicher Fortschritt. Du hast 4 
GND-Pins und 4 VBus-Pins. Das alleine erlaubt schon deutlich größere 
Ströme, verringert den Spannungsabfall auf den Kabeln und erhöht damit 
die Zuverlässigkeit.

fchk

von Programmierer (Gast)


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Gasheizer schrieb:
> Was dann zu Notebooks fuehrt, die nur eine USB-C Buchse haben.
> Und weiter nichts.
> Ganz toll gemacht!

Ist doch klasse dass so etwas möglich ist. Wer mehr Buchsen braucht 
kauft halt ein anderes Modell.

von Walter K. (walter_k488)


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Programmierer schrieb:
> Gasheizer schrieb:
>> Was dann zu Notebooks fuehrt, die nur eine USB-C Buchse haben.
>> Und weiter nichts.
>> Ganz toll gemacht!
>
> Ist doch klasse dass so etwas möglich ist. Wer mehr Buchsen braucht
> kauft halt ein anderes Modell.

Mein 4 Jahre altes MacBook hat 4 USB-C … mehr braucht kein Mensch!
Wenn es zuhause am Externen Monitor hängt, hab ich am Monitor von RJ45 
bis USB 2 oder 3 alles verfügbar.

Ist halt nur schade, dass die restlich e (PC)Welt immer n halbes 
Jahrzehnt braucht … bis man es Apple nachmacht.

von Hohlbuchse (Gast)


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Nur mal interessehalber, welchen Grund gibt es, ein Gerät, dass nichts 
mit dem PC zu tun hat, an diesem zu laden?

von Programmierer (Gast)


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Walter K. schrieb:
> Mein 4 Jahre altes MacBook hat 4 USB-C … mehr braucht kein Mensch!
> Wenn es zuhause am Externen Monitor hängt, hab ich am Monitor von RJ45
> bis USB 2 oder 3 alles verfügbar.

Eben. Genau so geht das auch mit vielen anderen modernen Notebooks mit 
USB-C (z.B. Dell XPS).

> Ist halt nur schade, dass die restlich e (PC)Welt immer n halbes
> Jahrzehnt braucht … bis man es Apple nachmacht.

Das scheitert wohl nicht an Inkompetenz der Hersteller, sondern der 
"früher war alles besser"-Mentalität der Kunden. Wurde ja gerade schon 
demonstriert. Allein schon die Tatsache, dass USB-C-Notebooks als Option 
existieren, scheint ja ein Problem zu sein...

Hohlbuchse schrieb:
> Nur mal interessehalber, welchen Grund gibt es, ein Gerät, dass
> nichts
> mit dem PC zu tun hat, an diesem zu laden?

Weil der PC ein Netzteil hat... Und dann gibt es ja noch 
Handynetzteile...

von Freigänger (Gast)


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Hohlbuchse schrieb:
> Nur mal interessehalber, welchen Grund gibt es, ein Gerät, dass nichts
> mit dem PC zu tun hat, an diesem zu laden?

Du sollst es nicht an einem PC laden, du sollst es an einem Ladegerät 
mit USB-C Anschluss laden!

So ein Ladegerät (Teenager sagen Ladekabel dazu) sieht bspw. so aus:


https://www.techstage.de/ratgeber/top-10-die-besten-usb-c-ladegeraete-billig-laedt-schneller-als-teuer/nz3jr2s

Das ist kein PC, das ist lediglich ein Adapter den man in eine Steckdose 
steckt. Zum Laden über USB-C bedarf es keinen PC!

von Hohlbuchse (Gast)


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Freigänger schrieb:
> Du sollst es nicht an einem PC laden, du sollst es an einem Ladegerät
> mit USB-C Anschluss laden!

Wenn ich ein Ladegerät habe, warum muss es dann einen Stecker aus der 
PC-Welt haben?

von Klaus (feelfree)


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Hohlbuchse schrieb:
> Wenn ich ein Ladegerät habe,

Das ist doch alles gut.

von Ich A. (alopecosa)


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Walter K. schrieb:
> Ist halt nur schade, dass die restlich e (PC)Welt immer n halbes
> Jahrzehnt braucht … bis man es Apple nachmacht.

Dir ist schon bekannt das viele (die meisten) Errungenschaften für die 
Apple sich feiert, irgendwer anders schon viel früher hatte, sie sich 
dort einfach nur nicht durchgesetzt haben?

Apple ist nur eins, ein peinlich teures Marketingunternehmen...

von Ich A. (alopecosa)


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Hohlbuchse schrieb:
> Nur mal interessehalber, welchen Grund gibt es, ein Gerät, dass nichts
> mit dem PC zu tun hat, an diesem zu laden?

Woher soll das Forum wissen das dein Gerät mit der Mini USB Buchse, nix 
mit PC zu tun hat? ;)

Abgesehen davon, ich lade auch meine Taschenlampen am PC wenn nix 
anderes greifbar ist. Warum auch nicht. Solange Spannung und Strom 
zusammen passen ist es nichts verkehrtes USB zu nutzen.

von Boomer (Gast)


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Ich A. schrieb:
> Abgesehen davon, ich lade auch meine Taschenlampen am PC wenn nix
> anderes greifbar ist. Warum auch nicht. Solange Spannung und Strom
> zusammen passen ist es nichts verkehrtes USB zu nutzen.

Im Fehlerfall schießt die Chinesenlampe halt deinen Rechner und noch 
viel schlimmer stellen derartige Geschichten ein Sicherheitsrisiko dar.

Woher weißt du, dass sich das Ding als Stromverbraucher anmeldet und 
nicht als HID Gerät welches eine CMD mit Admin Rechten und URL Eingabe 
nach zufälliger Zeit öffnet?

von ACDC (Gast)


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Hohlbuchse schrieb:
> Jetzt frag ich mich, ob so eine Buchse zu 90er ist und das Produkt
> deshalb nicht gekauft wird.

Ich hab letztens ein DAB Radio mit Mini USB gekauft.

Mini USB hab ich nur akzeptiert, weil es so absolut unfassbar billig 
war.
(und klein)

von Mucky F. (Gast)


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Hohlbuchse schrieb:
> Wie seht Ihr das?
Aus Kundensicht. Da möchte ich nicht noch eine Wandwarze haben ohne die 
mein Gerät nicht lädt. Da möchte ich ne Power bank, n Notebook nen 
Car-Adapter und evtl. n' Steckernetzteil anschließen. Wenn aber dein 
Gerät auf 90' er Jahre Touch getrimmt ist  und die Zielgruppe in Vintage 
Forum wie diesem postet, ja dann ...

von Manfred (Gast)


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Hohlbuchse schrieb:
> dass es Hohlbuchsen in THT mit zusätzlicher Frontverschraubung gibt.

In der Leiterplatte eingelötet und anschließend verschraubt ist immer 
eine schlechte Idee, weil sich mechanische Spannungen nicht vermeiden 
lassen.

Hohlbuchse schrieb:
> Nur mal interessehalber, welchen Grund gibt es, ein Gerät, dass nichts
> mit dem PC zu tun hat, an diesem zu laden?

Wenn 5 Volt passend sind, ist USB die billigste Möglichkeit, weil es 
passende Steckerlader billig gibt oder diese sogar schon vorhanden sind.

Jobst Q. schrieb:
> Wer USB-Micro kennt, nimmt Hohlstecker zur Stromversorgung.

Ich mag sie auch nicht. Die Lage der Buchse im Gehäuse, die Länge des 
Kragens am Stecker und die Dicke dessen Kunststoffkörpers sind irgendwie 
ausgewürfelt, manchmal passt es sogar sauber.

von Freigänger (Gast)


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Hohlbuchse schrieb:

> Wenn ich ein Ladegerät habe, warum muss es dann einen Stecker aus der
> PC-Welt haben?

Müssen musst Du garnichts, außer irgendwann ins Grass beissen.

>Hohlbuchse schrieb:
>> Wie seht Ihr das?
>Aus Kundensicht. Da möchte ich nicht noch eine Wandwarze haben ohne die
>mein Gerät nicht lädt.

Selbst Ikea-Buchenleisten bringen inzwischen USB mit, wer braucht da 
noch wandwarzen ...

von Andreas M. (amesser)


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Walter K. schrieb:
> Ist halt nur schade, dass die restlich e (PC)Welt immer n halbes
> Jahrzehnt braucht … bis man es Apple nachmacht.

Bullshit. Der Rest der PC Welt hat das lange vor Apple gehabt. Es wollte 
nur keiner kaufen weils lange ne völlig andere Preiskategorie war, als 
die der nicht Verappelte gewohnt ist. Wenn man von unserer IT ne zweite 
USB-C Docking fürs Homeoffice haben will dann rollen die immer noch mit 
den Augen: Selber kaufen...

Von 2017 Monitor Philips 241B7QUPBEB, von 2015 Notebook MSI WS60 
6QJ16H11.

von Hohlbuchse (Gast)


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Ich hab mir diese peplante EU-Regelung gerade angesehen. Diese hat für 
Hersteller auch einen gewissen Charme.
Zumindest laut Aussage von TÜV Rheinland musste bisher bei der 
CE-Prüfung immer das Gesamtsystem, also inklusive Steckernetzteil, 
zertifiert werden.
Wenn also ein bestimmtes Steckernetzteil nicht mehr lieferbar war, 
musste mit dem Ersatztypen nachzertifiziert werden.
Das ist ja nun mit der Müllvermeidungsstrategie und der nur optionalen 
Lieferung eines Netzteiles hinfällig.
Da kann man nur hoffen, dass das in den einschlägigen 
Zertifizierungslabors auch angekommen ist.
Insofern hat USB-C für mich eindeutig gewonnen!

von Jobst Q. (joquis)


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Hohlbuchse schrieb:
> Ich hab mir diese peplante EU-Regelung gerade angesehen.

Ich auch.

"Es ist dann nicht mehr notwendig, jedes Mal ein anderes Ladegerät zu 
kaufen, wenn man ein neues Mobiltelefon oder ein ähnliches Gerät kauft: 
Alle können mit demselben Ladegerät aufgeladen werden."

War bis jetzt auch nicht nötig. Höchstens ein Ladekabel. Bei den 
Ladegeräten mit USB-A Buchse ist wenigstens klar, dass da 5V rauskommen. 
Wenn jetzt Ladegeräte mit USB-C auch noch Notebooks versorgen sollen mit 
bis 20V oder sogar 48V, na dann gute Nacht für viele elektronische 
Geräte.

> Diese hat für Hersteller auch einen gewissen Charme.

Es belebt natürlich das Geschäft. Mehr Schrott, mehr Absatz.
Von wegen Müllvermeidungsstrategie.

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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Jobst Q. schrieb:
> "Es ist dann nicht mehr notwendig, jedes Mal ein anderes Ladegerät zu
> kaufen, wenn man ein neues Mobiltelefon oder ein ähnliches Gerät kauft:
> Alle können mit demselben Ladegerät aufgeladen werden."
> War bis jetzt auch nicht nötig. Höchstens ein Ladekabel.

Als SpyPhone-Verweigerer habe ich nur ein einfaches GSM-Telefon mit 
Micro-USB. Für das Gerät habe ich ein eigenes kleines Ladegerät, weil 
ich es auch mal mitnehmen möchte. Theoretisch könnte ich es auch am 
Laptop laden, aber dann müsste dieser dafür gut 3 Stunden laufen.

> Bei den Ladegeräten mit USB-A Buchse ist wenigstens klar,
> dass da 5V rauskommen.

So ist das, und zudem ist die A-Buchse einigermaßen robust.

> Wenn jetzt Ladegeräte mit USB-C auch noch Notebooks versorgen sollen mit
> bis 20V oder sogar 48V, na dann gute Nacht für viele elektronische
> Geräte.

Da war doch mal 'was ... Suchmaschine ...
Leider nur der Anreißer, der vollständige Artikel ist nicht frei 
verfügbar.

https://www.heise.de/select/ct/2020/18/2014911031250010770

------

In den Massenmedien wird alle paar Wochen oder Monate mal wieder gegen 
die bösen Chinesen und deren gefährliche Ware gebasht. Bei einem von 
Samsung oder Apple mitgelieferten Netzteil sollte man auf die 
elektrische Sicherheit vertrauen dürfen. Kommt es nicht mehr mit, 
verleitet das zum Kauf aus möglichst billiger Quelle, was durchaus ein 
Risiko sein kann .

Man muß noch nicht einmal bei Aliexpress oder Wish kaufen, auch bei 
Amazon oder im örtlichen 1-Euro-Laden kann man sich nicht drauf 
verlassen!

Die vor Jahren verabschiedete EuP-Verordnung zum Leerlaufverbrauch 
netzbetriebener Geräte ist eine sinnvolle Sache, die EU-Festlegung auf 
USB-C halte ich für Schwachsinn.

von Kolja L. (kolja82)


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Gasheizer schrieb:
> Was dann zu Notebooks fuehrt, die nur eine USB-C Buchse haben.

Ist doch cool, nur ein kabel, alle Geräte sind angeschlossen und geladen 
wird auch 😃

von (prx) A. K. (prx)


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Gasheizer schrieb:
>> "USB-C ab Mitte 2024 der Standardladeanschluss"
>
> Was dann zu Notebooks fuehrt, die nur eine USB-C Buchse haben.
> Und weiter nichts.

Wird ein anderer Ladeanschluss dann gesetzlich verboten? Oder kann man 
vielleicht beides haben (wie bei meinem Laptop): Den USB-C als Anschluss 
zur Docking-Station mit Stromversorgung, und einen klassischen Anschluss 
mit Hohlstecker. Das finde ich eine gute Lösung.

von Boomer (Gast)


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Manfred schrieb:
> Die vor Jahren verabschiedete EuP-Verordnung zum Leerlaufverbrauch
> netzbetriebener Geräte ist eine sinnvolle Sache, die EU-Festlegung auf
> USB-C halte ich für Schwachsinn.

USB Typ C ist deutlich sinnvoller als Micro USB/Mini USB oder der Apple 
Stecker. Dadurch sind auch Kamerahersteller endlich gezwungen USB Typ C 
zu verbauen.

Ich finde es toll mit 2 USB Typ C Ladekabeln im Urlaub komplett versorgt 
zu sein.

Aber du kannst gerne 20 verschiedene Kabel mitschleppen.

Handy, Powerbank, Kamera, Kopfhörer, eBook Reader, alles USB Typ C in 
naher Zukunft. Dazu ein hochwertiges Netzteil von z.B. Samsung.

von René H. (mumpel)


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Programmierer schrieb:
> Wer hat denn noch Mini-USB-Kabel rumliegen

Ich habe noch genug davon.

Freigänger schrieb:
> Bis Ende 2024 wird USB-C als neuer Standard vorgeschrieben

Das gilt aber nicht für alle Geräte. Hohlstecker gibt es auch in 
standardisiert. Es spricht also nichts gegen Hohlstecker.

von (prx) A. K. (prx)


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René H. schrieb:
> Es spricht also nichts gegen Hohlstecker.

Bei Grössenklasse Laptop. Bei Handys hätte ich schon gerne etwas 
kleiner, und mit Gesamtfunktion Daten und Laden. Die Idee, dass man den 
Stecker nicht erst beim zweiten Versuch rein kriegt, gefällt mit 
ebenfalls.

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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Walter K. schrieb:
> Mein 4 Jahre altes MacBook hat 4 USB-C … mehr braucht kein Mensch!

Erzähl keinen Unsinn. Für mobil mag das reichen. Für Büro wäre mir das 
zu wenig. 8 bis 10 USB-Ports brauche ich schon.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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René H. schrieb:
> 8 bis 10 brauche ich schon.

Im Büro steht die Docking-Station, die hat genug Anschlüsse. Unterwegs 
sind 10 Anschlüsse am Laptop grober Unfug, ausser man verwendet die 
Gelegenheit nebenbei fürs Mucki-Training.

: Bearbeitet durch User
von Frank K. (fchk)


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Jobst Q. schrieb:

> War bis jetzt auch nicht nötig. Höchstens ein Ladekabel. Bei den
> Ladegeräten mit USB-A Buchse ist wenigstens klar, dass da 5V rauskommen.
> Wenn jetzt Ladegeräte mit USB-C auch noch Notebooks versorgen sollen mit
> bis 20V oder sogar 48V, na dann gute Nacht für viele elektronische
> Geräte.

Keine Sorge. Ohne erfolgte Power Delivery Aushandlung kommen auch aus 
einem USB-C Netzteil nur strombegrenzte 5V raus. Bitte lies die 
einschlägigen USB-Standards, bevor Du hier Unsinn schreibst.

fchk

von Manfred (Gast)


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Kolja L. schrieb:
>> Was dann zu Notebooks fuehrt, die nur eine USB-C Buchse haben.
> Ist doch cool, nur ein kabel, alle Geräte sind angeschlossen und geladen
> wird auch

Ein Laptop mit nur einer C-Buchse ist unbrauchbar.

Wenn ich Daten auf den Stick schieben will, hat der einen A-Stecker.
Wenn ich keine Lust auf Touchpad habe, hat die Maus einen A-Stecker.

Warum, EU-Hirnpfurz, soll ich das Netzteil nicht mit einem Hohlstecker 
anschließen, das muß sowieso als eigenes Gerät in der Laptoptasche 
mitgeführt werden.

Für mich wäre ein Laptop unbrauchbar, der bei Betrieb am Netz nicht noch 
mindestens zwei freie USB hat.

Boomer schrieb:
> USB Typ C ist deutlich sinnvoller als Micro USB/Mini USB oder der Apple
> Stecker. Dadurch sind auch Kamerahersteller endlich gezwungen USB Typ C
> zu verbauen.

Meine beiden Kompaktkameras haben keine Ladefunktion, die Akkus müssen 
in ein externes Ladegerät - wurde neulich in einem anderen Thread 
diskutiert. USB brauche ich also nur, um Bilder auf den PC zu laden, da 
ist es einfach egal, ob nun Mini, Micro oder C.

René H. schrieb:
> Das gilt aber nicht für alle Geräte. Hohlstecker gibt es auch in
> standardisiert. Es spricht also nichts gegen Hohlstecker.

Das ist leider nicht so und sogar gefährlich: Mein Tablett will 5V 
Ladespannung, das Asus-Netbook 19 Volt und das Medion 12 Volt - bei 
jeweils gleichem Steckerdurchmesser. Dann hatte ich noch ein Acer und 
IBM, mit 19V zu laden, aber unterschiedlichen Hohlsteckern.

Was hier sonst noch so im Haus ist, Hohlstecker und Standard sind total 
gegensätzliche Dinge. Ich habe schon lange begonnen, meine 
Steckernetzteile mit Aufklebern deren Zugehörigkeit zu versehen!

(prx) A. K. schrieb:
> René H. schrieb:
>> 8 bis 10 brauche ich schon.
> Im Büro steht die Docking-Station, die hat genug Anschlüsse. Unterwegs
> sind 10 Anschlüsse am Laptop grober Unfug,

Ob Büro der Mobil, 10 Anschlüsse habe ich noch nie benötigt, zwei oder 
drei sehe ich als notwendig an.

Frank K. schrieb:
> Keine Sorge. Ohne erfolgte Power Delivery Aushandlung kommen auch aus
> einem USB-C Netzteil nur strombegrenzte 5V raus.

Deine Blauäugigkeit in Xi Jinpings Augen, siehe den Link in meinem 
Beitrag 03.02.2023 21:40.

von Jobst Q. (joquis)


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Frank K. schrieb:
> Keine Sorge. Ohne erfolgte Power Delivery Aushandlung kommen auch aus
> einem USB-C Netzteil nur strombegrenzte 5V raus. Bitte lies die
> einschlägigen USB-Standards, bevor Du hier Unsinn schreibst.

Es wäre nicht das erste Mal, dass sich Geräte nicht an einen Standard 
halten. Weil der Standard eben aufwendig ist. Aber träum ruhig weiter 
von der Sorglosigkeit.

von (prx) A. K. (prx)


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Manfred schrieb:
> zwei oder drei sehe ich als notwendig an.

Stationär kommt schon was zusammen: Tastatur, Maus, Konferenzkamera, 
Headset, Scanner, Drucker, Disk, Daten/Ladekabel fürs Handy. Aber eben 
an der Docking-Station, Hubs und Bildschirmen. Der Laptop selbst hat 3, 
das reicht.

: Bearbeitet durch User
von Maxe (Gast)


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Schoen ware es, wenn es noch einen drehbaren USB-A gaebe. Den USB-C 
finde ich fuer den Laptop  zu fummelig. Und auch mechanisch hab ich mit 
so kleinen Steckern schlechte Erfahrungen gemacht. Und zwar meistens 
dann, wenn das angeschlossene Geraet selber nicht klein ist, einer 
etwaigen Belastung also auch etwas entgegenzusetzen hat. So ein 
drehbarer Stecker in Gross wird aber wohl nicht mehr kommen.

von René H. (mumpel)


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Manfred schrieb:
> Das ist leider nicht so und sogar gefährlich:

Ich sprach nicht von Ladegeräten, sondern nur von den Steckern und 
Buchsen.

von Walta S. (walta)


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(prx) A. K. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> zwei oder drei sehe ich als notwendig an.
>
> Stationär kommt schon was zusammen: Tastatur, Maus, Konferenzkamera,
> Headset, Scanner, Drucker, Disk, Daten/Ladekabel fürs Handy. Aber eben
> an der Docking-Station, Hubs und Bildschirmen. Der Laptop selbst hat 3,
> das reicht.

Ich stell mir gerade die Steckorgie vor wenn jedes Gerät einzeln an den 
Laptop gesteckt wird.

2-3 USB-C genügt, da stimm ich zu. Ladegerät mitnehmen muss ich auch 
nicht. Zu Hause lädt das Ding über die Docking Station und in der Arbeit 
liegt sowieso ein Ladegerät rum.

Und für unterwegs hab ich eine kleine Docking Station im 
Hosentaschenformat. Man weiß nie welche Anschlüsse der Kunde hat. VGA 
oder HDMI beim Beamer, nur so als Beispiel.

Walta

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Walta S. schrieb:
> Ich stell mir gerade die Steckorgie vor wenn jedes Gerät einzeln an den
> Laptop gesteckt wird.

Das ist auch nicht ganz risikolos. Zum Beispiel habe ich noch ein 
Mehrfachkabel mit verschiedenen USB-Steckern am Ende, also auch USB-C. 
Wenn dort ein USB-C Gerät angeschlossen wird, das eine höhere Spannung 
aushandelt und jemand auf die Idee kommt an den anderen USB-Steckern 
(z.B. den Mini-USB) etwas anzuschließen, gibt es Elektronikschrott. Das 
wäre zum Beispiel ein selteneres Argument für USB-C anstelle anderer 
USB-Varianten.

von Ich A. (alopecosa)


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Manfred schrieb:
> Frank K. schrieb:
>> Keine Sorge. Ohne erfolgte Power Delivery Aushandlung kommen auch aus
>> einem USB-C Netzteil nur strombegrenzte 5V raus.
>
> Deine Blauäugigkeit in Xi Jinpings Augen, siehe den Link in meinem
> Beitrag 03.02.2023 21:40.

Vielleicht einfach mal keinen Dünnpfiff reden sondern sich informieren.

DAs in dem Artikel erwähnte T450 hat noch kein USB-C sondern den 
bekannten Lenovo/Thinkpad typischen eckigen Ladeanschluss.

Die Netzteile hierfür sind vergleichsweise dumm und handeln überhaupt 
nichts aus.
Selbst beim schlechtesten Chinaböller USB-C Netzteil hatte ich bisher 
nicht mehr als 5V wenn nichts angeschlossen war das explizit nach mehr 
verlangt.

Vielleicht einfach künftig erst dann mitreden wenn man wirklich weiß um 
was es geht!

Beitrag #7338051 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Boomer (Gast)


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Dieter D. schrieb:
> Walta S. schrieb:
>> Ich stell mir gerade die Steckorgie vor wenn jedes Gerät einzeln an den
>> Laptop gesteckt wird.
>
> Das ist auch nicht ganz risikolos. Zum Beispiel habe ich noch ein
> Mehrfachkabel mit verschiedenen USB-Steckern am Ende, also auch USB-C.
> Wenn dort ein USB-C Gerät angeschlossen wird, das eine höhere Spannung
> aushandelt und jemand auf die Idee kommt an den anderen USB-Steckern
> (z.B. den Mini-USB) etwas anzuschließen, gibt es Elektronikschrott. Das
> wäre zum Beispiel ein selteneres Argument für USB-C anstelle anderer
> USB-Varianten.

Dann hast du ganz offensichtlich ein Kabel welches nicht dem Standard 
entspricht.

Sorry, aber das ist dann eigene Blödheit und kein Problem des Standards.

Nur weil du mit deinen Fingern an die Kontakte der NH Sicherungen kommst 
nachdem du sämtliche Schutzvorrichtungen abgenommen hast heißt das 
nicht, dass diese Sicherungen unsicher sind.

von Walta S. (walta)


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Ist normal. Wenn man lange genug sucht gibt es immer ein Argument für 
oder gegen etwas. Viele Diskussionen hier sind voll mit solchen 
Argumenten.

Sachmodus on:
Ich rede von einer Docking Station - nicht von einem Mehrfachkabel.
Sachmodus off

Walta

von oszi40 (Gast)


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> Hohlbuchse
Egal, was Ihr nehmt, macht es bitte robust. Auf die Leiterplatte 
aufgelötete Buchsen reißen gerne ab bei mechanischer Beanspruchung.

von (prx) A. K. (prx)


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Maxe schrieb:
> Und zwar meistens
> dann, wenn das angeschlossene Geraet selber nicht klein ist, einer
> etwaigen Belastung also auch etwas entgegenzusetzen hat.

Weshalb es mittlerweile USB-Kabel mit magnetisch gekoppelten Steckern 
für Mikro-USB, USB-C und Apples Lightning gibt. Den winzigen Stecker 
selbst kann man ggf im Gerät gesteckt lassen.

: Bearbeitet durch User
von vn nn (Gast)


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Gasheizer schrieb:
>> "USB-C ab Mitte 2024 der Standardladeanschluss"
>
> Was dann zu Notebooks fuehrt, die nur eine USB-C Buchse haben.
> Und weiter nichts.
> Ganz toll gemacht!

Du hast vergessen die Stelle zu zitieren an der steht dass man nur eine 
einzige Buchse verbauen darf.

Du wirst ja wohl keine Lügenmärchen verbreiten...

von vn nn (Gast)


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Manfred schrieb:
> Warum, EU-Hirnpfurz, soll ich das Netzteil nicht mit einem Hohlstecker
> anschließen, das muß sowieso als eigenes Gerät in der Laptoptasche
> mitgeführt werden.
> Für mich wäre ein Laptop unbrauchbar, der bei Betrieb am Netz nicht noch
> mindestens zwei freie USB hat.

Tja, dann packt man halt mehrere USB-Buchsen an den  Laptop so wie jetzt 
auch schon. Aber scheinbar kommst du Hirnfurzer da nicht drauf.

Beitrag #7338520 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Leichte Sprache fuer Alle (Gast)


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Falsch:
> Ohne erfolgte Power Delivery Aushandlung kommen auch aus
> einem USB-C Netzteil nur strombegrenzte 5V raus.

Richtig:
Ohne erfolgte Power Delivery Aushandlung kommt aus
einem (PD-)USB-C Netzteil exakt *"Nichts"* raus.

Beitrag #7338566 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Manfred (Gast)


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vn nn schrieb im Beitrag #7338566:
> ich muss nun erkennen dass durch die EU nur noch eine einzige
> USB-Buchse pro Gerät möglich ist,

Wie gesagt: Textverständnis ungenügend.

In diesem Thread hat niemand geschrieben, dass nur eine einzige Buchse 
zulässig wäre.

von Ich A. (alopecosa)


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Manfred schrieb:
> In diesem Thread hat niemand geschrieben, dass nur eine einzige Buchse
> zulässig wäre.

Von zulässig redet auch keiner, aber es wurde impliziert das Hersteller 
nun einfach nur noch Notebooks bauen mit einer einzigen USB Buchse.

Gasheizer schrieb:
>> "USB-C ab Mitte 2024 der Standardladeanschluss"
>
> Was dann zu Notebooks fuehrt, die nur eine USB-C Buchse haben.
> Und weiter nichts.
> Ganz toll gemacht!


;)

Mit dem eigenen Textverständnis ist es also offenbar auch nicht so weit 
her...

Beitrag #7338592 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7338593 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Ich möchte jetzt nicht grundsätzlich gegen Verbesserungen im Allgemeinen 
schimpfen. Aber ich hoffe jetzt mal ganz stark, daß USB-C der letzte 
neue Steckverbinder ist, mit denen wir "beglückt" werden sollen bzw. 
sind.

Ich kaufte mir letzte Jahr einen iPad und das Teil wurde mit USB-C 
Verbindern geliefert. Grrr. Wenn ich jetzt das neue Ladegerät für 
anderes Zeugs mit normal USB- betreiben möchte, brauche ich wieder ein 
paar USB-C auf USB-A Adapter. Man schafft sich also immer mehr Zeugs an. 
Nicht mal USB Netzteile sind jetzt verbinderseitig miteinander 
betreibbar. Zumindest hätte man am Netzteil eine USB-A und -C 
Kombibuchse anbringen können. Aber man redet ja in der EU von 
allgemeiner Standardisierung für die Verbinder populärer, handlicher 
Gerätschaften. Mal sehen was daraus wird wenn sich die aalglatten 
Hersteller wieder mit aller Kraft davor drücken wollen.

Am Labortisch geht dann der Verbinder-Wahnsinn weiter. USB-A, Mini, B, 
MICRO, und jetzt C. Kommen alle vor.

es gibt jetzt Arduino Nanos mit USB-Mini, Micro, und jetzt auch mit C. 
Wieder Grrr...

Atmel-ICE hat einen verdrehten 50mil 5x2, und und und...

Mir hängen die ganzen verschiedenen Kabel schon vorne und hinten am Hals 
und sonst wo raus:-)

Braucht die PC-Maus, die Tastatur nun bald noch USB-C? So daß ich am 
älteren PC nun auch wieder einen Adapter benötige, wenn ich eine neue 
Maus oder Tastatur brauche?

Das Ganze ist ein großes Hundefrühstück geworden.

Ich beschwere mich ja nicht wenn es um kompakte Portable-Geräte geht. 
Aber auch dort, funktionierte USB-Micro für mich gut genug. USB-C hatte 
mit dem Lightning Verbinder das Abschaumodell von Apple. Warum konnte 
man sich nicht auf den Apple Verbinder einigen? Es wird nicht lange 
dauern und jemand wird versuchen USB-C unter Gewalt mit Apple zu 
verbinden, weil man einigermaßen genau hinschauen muß.

Bord Layout und Löten geht bei Handbestückung von USB-C auch nur mit 
wenigen Buchsentypen. Elektrisch wird man sich auch neu beschäftigen 
müssen um die verschieden Betriebsartmöglichkeiten in den Griff zu 
kommen. Die Einfachheit des früheren Standards ist nur noch teilweise 
gegeben.

Meine Rückmeldung ganz ruhig und ausgeglichen an die Industrie ist:

"Hört ENDLICH mit dem Experimentieren auf und schafft dauerhafte 
Standards! Es ist ja mit Eurer Willkür nicht mehr auszuhalten!"

Ich hoffe jedenfalls, daß mit USB-C der Unfug endlich bald aufhört und 
es der Standard aller USB Verbinder werden wird. Genau wie Windows 10 
das letzte BS sein sollte. Kann man aber denen also mit einen solchen 
Streckenrekord noch überhaupt trauen?:-)

Ich sage also voraus, in spätestens 5 Jahren wahrscheinlich USB-C durch 
"USB-D Ultra " ersetzt werden wird, weil man sich wieder mal nicht 
dauerhaft einig war und jetzt mit der erreichten (merke: theoretisch 
erreichbaren) 10Gb/s wieder unzufrieden ist. Und so geht der Wahnsinn 
dann bald mit USB-Ultimate immer weiter.

Das Fazit der bisherigen digitalen Entwicklung ist, daß man es nicht 
mehr schafft Standards in die Welt blicken zu lassen die wie z.B. unser 
Fernsehen und Radio Menschengenerationen überlebten. DAB, DAB+, DTV, 
DTV2 und was es sonst noch gibt:

Alles Wegferftechnik die nicht aufeinder aufbaut und die zum Teil nicht 
einmal 10 Jahre Dauer hatten. Analog Radio hat über 100 Jahre 
funktioniert und tut es immer noch, PAL auch über 50 Jahre. Wie schön 
hatte man es mit SW/PAL oder UKW Mono/Stereo geschafft Kompatibilität zu 
erhalten? Die Drahtzieher für DTV und DAB sollten sich vergleichsweise 
schämen.

Die Streamer der Zukunft brauchen natürlich solche Bandbreiten, klar, 
wenn Bildschirmauflösungen von 4K nach 40K hin explodieren werden, weil 
die Bildqualität für das dann überall vorkommende Heim-IMAX Theater 
immer noch nicht ausreichend scharf genug ist um die Pickel und Haare 
zählen zu können und Händie Bilder auch 500MB per Giga-Pixel Bild 
brauchen.

Da hatte RS-232 und Modem eigentlich den großen Vorteil, daß man wegen 
der geringen Bandbreite "Datenverschwendung" tunlichst vermied und sich 
auf das Wesentliche beschränken mußte:-)

Trotz schneller Internet Verbindung brauchen Seiten wie z.B. von Mouser 
unzählige Sekunden Wartezeit bis sich überhaupt etwas tut.

Und der Konsumer muß mit immer größer werdende Kabel- und Adapterbergen 
in der Schublade zurechtkommen.

Ich sollte Technik (als alter Sack) wirklich aufgeben...

Mir kommen viele Teilaspekte der kontemporären digitalen Entwicklung oft 
als ein Rennen in den Abyss vor.

Gruß,
Gerhard

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> und jetzt mit der erreichten (merke: theoretisch
> erreichbaren) 10Gb/s wieder unzufrieden ist

Da auf USB C mit USB 3.2 Gen2 zwei schnelle Kanäle drauf sind, die 
jeweils 10 Gb/s können, ist es auch da schon 20 Gb/s.

Thunderbolt vgl USB 4 verwendet den gleichen Stecker, ist seit Version 3 
bei 40 Gb/s und hat für den Nachfolger von Version 4 bereits 80-120 Gb/s 
definiert.

Während in USB 3 eventuelle Displayport-Streams über Leitungsumschaltung 
ausgekoppelt werden, somit bei zwei Streams für USB Daten nur noch der 
USB 2.0 Kanal übrig bleibt, arbeitet Thunderbolt im Zeitmultiplex. Die 
Bandbreite kann deshalb auch real genutzt werden, d.h. neben den 
Displays kriegt auch eine externe SSD oder ein Ethernet-Adapter 
ordentlich Bandbreite.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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> Thunderbolt vgl USB 4 verwendet den

Danke für diese Infos. Was diese Anwendungen betrifft, geht es ja auch 
kaum viel anders. Aber etwas Verbinderstabilität wäre mir als Verwender 
sehr wünschenswert.

Ich wünsche mir nur, für die nächsten 10 Jahre wieder etwas Ruhe zu 
haben. Andauernd neue und teure Adapter und Kabel kaufen zu müssen, 
nervt mit der Zeit.

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Aber etwas Verbinderstabilität wäre mir als Verwender
> sehr wünschenswert.

Danach sieht es ja auch aus. Aber so ein Verbinder hat zwei Seiten: Die 
Buchse, und den Stecker mit Kabel. Und beim Kabel muss man drauf achten, 
dass es zum angepeilten Datenverkehr passt. Ein altes 08/15 USB-C Kabel 
vom Handy taugt nicht für Thunderbolt-Traffic.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Aber etwas Verbinderstabilität wäre mir als Verwender
>> sehr wünschenswert.
>
> Danach sieht es ja auch aus. Aber so ein Verbinder hat zwei Seiten: Die
> Buchse, und den Stecker mit Kabel. Und beim Kabel muss man drauf achten,
> dass es zum angepeilten Datenverkehr passt. Ein altes 08/15 USB-C Kabel
> vom Handy taugt nicht für Thunderbolt.

Thunderbolt sagt mir momentan noch nichts, weil ich, ehrlich gesagt, 
ohnehin nichts im Betrieb habe, das sich darauf aufbaut. Ich werde es 
aber recherchieren, um auf den Laufenden zu bleiben. Nichts, was wir in 
der Firma entwickeln, benötigt übrigens diesen Standard der 
Datenübermittlung.

Ich habe es aufgegeben regelmäßig die eingehende Literatur durchzugehen 
die für mich nur noch wenig Relevanz hat. Früher las ich regelmäßig 
Zeitschriften wie EDN, Electronic Design, MW&RF uv.a., um arbeitsmäßig 
auf den Laufenden zu sein. Heute kommt es mir größtenteils als große 
Zeitverschwendung vor, weil man mit zunehmenden Alter wählerischer wird 
und den eigenen Relevanzfaktor berücksichtigen will. Vielleicht ist 
meine Einstellung falsch, alles für mich Unwesentliche, auszuscheiden, 
andrerseits muß ich mit meiner Zeit effektiv umgehen. Vielleicht ist 
eine solche Einstellung ein guter Grund aus der Entwicklung 
auszusteigen. Andrerseits kann ich mich besser auf die Details 
konzentrieren die in Projekten wesentlich sind. Ich habe (jüngere) 
Bekannte die im Gegensatz zu mir, viel Zeit auf YT und relevanten 
Internet Seiten verbringen um immer mit allem Neuen informiert zu sein. 
Mich interessiert das Meiste aber eigentlich wenig. Es ist aber auch 
interessant zu beobachten, daß dort nicht viel geschieht und man in 
diesen Reihen nur Informationen zu konsumieren scheint, also allgemein 
größtenteils zum Information Junkie geworden ist.

https://www.pcmag.com/news/thunderbolt-3-vs-usb-c-whats-the-difference

Here we go! In ein paar Jahren soll USB-4 auf den Horizont erscheinen. 
Man hat keine Ruhe mehr.

"Overall, neither Thunderbolt or USB-C is a clear winner. They're just 
different, and each excels in different use cases. Ultimately, if the 
history of hardware interfaces is any guide, they'll both be replaced by 
a new standard in a few years—perhaps the fledgling USB4—and there'll be 
a whole new set of differences to learn and subtleties to unravel."

Wiederum, dem Artikel nach, existiert eine Plethora an subtilen 
Inkompatibilitäten zwischen Geräten mit TB und USB-C und es kommt auf 
Probieren und User Infos an, was miteinander funktionieren soll oder es 
tut.

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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Hier wird mal wieder viel Unsinn geschrieben.

Ich A. schrieb:
> aber es wurde impliziert das Hersteller
> nun einfach nur noch Notebooks bauen mit einer einzigen USB Buchse.

Ich kenne kein Notebook mit USB-C. Tablets und Netbooks sind keine 
Notebooks (Notebooks werden auch Laptops genannt). Richtige Notebooks 
werden auch weiterhin USB-A haben, und einen echten Netzanschluß bzw. 
ein passendes Netzteil (mit bis zu 19V). M.E. sind richtige Notebooks 
von der EU-Verordnung garnicht betroffen. Und m.E. kann man ein echtes 
Notebook wohl kaum mit einem 5V-Netzteil betreiben.

von Klaus (feelfree)


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Gerhard O. schrieb:
> Here we go! In ein paar Jahren soll USB-4 auf den Horizont erscheinen.
> Man hat keine Ruhe mehr.

Ja, echt schlimm mit dem technischen Fortschritt.

von Klaus (feelfree)


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René H. schrieb:
> Hier wird mal wieder viel Unsinn geschrieben.

Der einzig wahre Satz, bezogen auf den Rest deines Beitrags.

von René H. (mumpel)


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Klaus schrieb:
> bezogen auf den Rest deines Beitrags

Was ist daran falsch?

von Gasheizer (Gast)


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> Von zulässig redet auch keiner, aber es wurde impliziert das Hersteller
> nun einfach nur noch Notebooks bauen mit einer einzigen USB Buchse.

Was sie erwiesenermassen auch tun. Und eine separate Buchse,
gleich welcHer Bauart, fuer das Laden gleich mit weglassen.
Und es gibt genug Dumme die so etwas kaufen.
Susi Sorglos kauft die nicht.
Die ist mit ihrem Wischfon ja schon zufrieden.
Wer also dann?

von René H. (mumpel)


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Gasheizer schrieb:
> Was sie erwiesenermassen auch tun. Und eine separate Buchse,
> gleich welcHer Bauart, fuer das Laden gleich mit weglassen.

Hast Du ein Beispiel dafür?

von Klaus (feelfree)


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René H. schrieb:
> Was ist daran falsch?

Ich korrigiere mich. Daran ist tatsächlich fast alles richtig. Dass Du 
kein Notebook mit USB-C kennst, ist halt so. Ein Tablet ist kein 
Notebook, auch unzweifelhaft richtig. Dass man ein Notebook kaum an 
einem 5V-Netzteil betreiben kann ist auch Fakt.
Nur dass Du noch nicht einmal ansatzweise begriffen hast, was so eine 
USB-C Buchse mit USB-PD zu leisten im Stande ist, ist halt .... schade.

von René H. (mumpel)


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Klaus schrieb:
> Nur dass Du noch nicht einmal ansatzweise begriffen hast, was so eine
> USB-C Buchse mit USB-PD zu leisten im Stande ist, ist halt .... schade.

Muss ich auch nicht begreifen. Weil ich ein solches "Schrottgerät" 
niemals kaufen würde. Wenn schon Notebook, dann klassisch (und die 
werden so schnell auch nicht verschwinden, solange es einen Markt dafür 
gibt). ;)

: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


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René H. schrieb:
> "Schrottgerät"

So viele Argumente auf einmal, ich bin beeindruckt!

von (prx) A. K. (prx)


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René H. schrieb:
> Ich kenne kein Notebook mit USB-C.

Ich kenne fast kein Notebook/Laptop/Netbook mehr ohne USB-C. Wenn man 
von einem Gerät von 2010 absieht. Und es gibt durchaus Notebooks/Laptops 
ohne getrenntem Ladeanschluss.

von René H. (mumpel)


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Klaus schrieb:
> René H. schrieb:
>> "Schrottgerät"
>
> So viele Argumente auf einmal, ich bin beeindruckt!

Ich habe es ja extra in Anführungszeichen gesetzt.

von Klaus (feelfree)


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(prx) A. K. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Ich kenne kein Notebook mit USB-C.
>
> Ich kenne fast kein Notebook/Laptop/Netbook mehr ohne USB-C. Wenn man
> von einem Gerät von 2010 absieht. Und es gibt durchaus Notebooks/Laptops
> ohne getrenntem Ladeanschluss.

Geizhals liefert in der Kategorie Notebooks etwas über 6000 Notebooks 
mit mindestens einer USB-C Buchse. Leider kann man nicht auf "keine 
USB-C Buchse" filtern. Es wird jedenfalls sehr schwer, so etwas zu 
finden.
Und von den 6000 Modellen kann etwas über die Hälfte über USB-C 
aufgeladen bzw. ans Stromnetz angeschlossen werden.

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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Dann schaue ich wohl bei den falschen Anbietern. 😁

von Andreas M. (amesser)


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Gasheizer schrieb:
> Was sie erwiesenermassen auch tun. Und eine separate Buchse,
> gleich welcHer Bauart, fuer das Laden gleich mit weglassen.
> Und es gibt genug Dumme die so etwas kaufen.

Ein separate Buchse die ausnahmslos in einem proprietärem Format war so 
das man zwingend ein passendes Netz benötigt. Dumm nur wenn das 
unterwegs kaputt geht. Die meisten dieser Buchsen am Notebook sind auch 
nicht gerade ein Paradebeispiel für Stabilität und Langlebigkeit.

Mein ca ein Jahr altes Notebook hat zwei mal USB-C / Thunderbolt(und 2x 
USB-A). Da kann ich zum Laden so ziemlich alles dran stecken was auch 
USB-C hat: Mitgeliefertes Netzteil, eine der zig Dockingstationen, 
Monitor mit USB-C, USB-C Wandwarze vom Handy, einen PC mit USB-C, ja 
sogar einen anderen Notebook mit USB-C.

Ich finds gut.

von (prx) A. K. (prx)


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René H. schrieb:
> Dann schaue ich wohl bei den falschen Anbietern. 😁

Hier? https://computermuseum.wordpress.com/tag/notebook/

von René H. (mumpel)


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Klaus schrieb:
> Es wird jedenfalls sehr schwer, so etwas zu finden.

Es ist überhaupt nicht schwer, Notebooks ohne USB-C zu finden. Euronics, 
Saturn, Mediamarkt, Amazon & Co. haben das.

von Maxe (Gast)


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Andreas M. schrieb:
> Da kann ich zum Laden so ziemlich alles dran stecken was auch
> USB-C hat: Mitgeliefertes Netzteil, eine der zig Dockingstationen,
> Monitor mit USB-C, USB-C Wandwarze vom Handy, einen PC mit USB-C, ja
> sogar einen anderen Notebook mit USB-C.

Welches Notebook lädt dann welches auf?

von (prx) A. K. (prx)


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René H. schrieb:
> solange es einen Markt dafür gibt). ;)

Ob du allein wohl einen ausreichend grossen Markt abgibst? ;-)

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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René H. schrieb:
> Saturn, Mediamarkt, Amazon & Co. haben das

Wobei es kaum der Preis sein wird. Ich habe noch ein Netbook der ~250€ 
Klasse von 2017 rumliegen, natürlich mit USB-C, aber ohne 
Lademöglichkeit.

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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(prx) A. K. schrieb:
> René H. schrieb:
>> solange es einen Markt dafür gibt). ;)
>
> Ob du allein wohl einen ausreichend grossen Markt abgibst? ;-)

Es gibt genug Kunden. Vor allem Großkunden (z.B. mein AG, der schon mal 
ein paar tausend Stück kauft).

von René H. (mumpel)


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(prx) A. K. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Saturn, Mediamarkt, Amazon & Co. haben das
>
> Wobei es kaum der Preis sein wird.
>

Wer es wirklich braucht oder haben will, zahlt auch den Preis dafür. Das 
ist mit allem so.

: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


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René H. schrieb:
> Es ist überhaupt nicht schwer, Notebooks ohne USB-C zu finden.

Aber es ist wohl zu schwer für dich, einen Link zu einem solchen zu 
posten.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Ich habe mich mittlerweile aus Interesse an Laptop Anschlußmöglichkeiten 
etwas informiert. Was mich betrifft sind die einzigen LTs mit noch 
vernünftigen IO die "Gaming LTs". Alles Andere is ziemlich mickrig. 
Viele Business LTs sind, was IO betrifft, ziemlich spärlich 
ausgestattet.

Mehr und mehr LTs verwenden für den Power Adspter nun einen USB-C. Wäre 
für mich ein sofortiger No-Go. Ich sehe auch schon das "große" "Weinen" 
kommen, "Mein USB/Thunderbolt Ladeanschluß ist in Rauch aufgegangen oder 
riß ab und ist mit Amateurmitteln kaum reparierbar".

Für mich wäre für produktives Arbeiten mit einem LT und nur einen 
einzigen USB-C Anschluß zu haben, indiskutabel. Auch sind mehrere 
normale USB Buchsen für meinen Arbeitsstil notwendig, weil ich 
grundsätzlich nur mit externer Maus und Tastatur arbeiten würde. Dann 
hat man noch diverse USB Geräte dran. Dann wird's ohne Hub eng.

So wie es jetzt steht, sind eigentlich, wie gesagt nur noch die Gaming 
LTs für technisches Arbeiten praktisch genug. Die gibt es teilweise auch 
noch ohne Spiegel LCD. Wirkliche professionelle LTs sind dann auch noch 
für den Heimgebrauch einfach zu teuer.

Die Sucht, immer leichtere und dünnere LTs besitzen zu wollen, hat dazu 
geführt, daß Batterien oft nicht mehr austauschbar sind, zu wenig IO da 
ist und existierende Analog Monitore ohne Adapter nicht mehr 
anschließbar sind. Alles in allem, der Kunde kriegt eigentlich insgesamt 
weniger und muß immer mehr Vorhandenes wegschmeissen, weil immer weniger 
noch zusammenpasst. Fortschritt halt. Man ergötzt sich an 40GB 
theoretische Datengeschwindigkeit, blitzende Kennwerte und verliert 
darüber viel Kompatibilität.

Die meisten LTs sind eigentlich, was IO betrifft, eher nur noch ein 
Spielzeug. Das Marketingangebot für LTs ist also ziemlich ernüchternd. 
Zum Glück komme ich noch einige Zeit mit meinen etwas älteren Zeugs aus.

Gruß,
Gerhard

von René H. (mumpel)


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Klaus schrieb:
> René H. schrieb:
>> Es ist überhaupt nicht schwer, Notebooks ohne USB-C zu finden.
>
> Aber es ist wohl zu schwer für dich, einen Link zu einem solchen zu
> posten.

Wozu einen Link? Google kann helfen. Ich habe ein Lenovo IdeaPad Flex 5.

von Klaus (feelfree)


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René H. schrieb:
> Wozu einen Link? Google kann helfen.

DU behauptest doch, dass es kein Problem ist, einen zu finden. Ich finde 
jedenfalls nix aktuelles.

René H. schrieb:
> Ich habe ein Lenovo IdeaPad Flex 5.

Schön für dich. Und welches Modell genau? Kann man das noch kaufen? Hast 
Du mal geschaut, welche aktuellen "Ideadpad Flex 5" Modelle keinen 
USB-C Anschluss haben? Wenn Du welche kennst, dann nenne sie doch 
einfach.

von René H. (mumpel)


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: Bearbeitet durch User
von Maxe (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Viele Business LTs sind, was IO betrifft, ziemlich spärlich
> ausgestattet.

Das verstehe ich auch nicht. 5 USB-Buchsen kosten doch nicht viel. Und 
dank fehlendem CD-Laufwerk gibt es auch genug Seitenfläche, zumindest ab 
den 13-Zollern. Bei der letzten Notebookanschaffung habe ich speziell 
darauf geschaut, und das höchste der Gefühle waren 3 x USB-A und 1x 
USB-C. Eigentlich zu wenig, aber geht gerade noch.

von Klaus (feelfree)



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René H. schrieb:
> Oder Dell. z.B.
> 
https://www.dell.com/de-de/shop/dell-notebooks/latitude-3520/spd/latitude-15-3520-laptop/s057l352015deat01_ref_ac

Googlen und Specs verstehen ist nicht so dein Ding, oder?
Anbei zwei Screenshots aus deinem Link.

von Tom (Gast)


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Mini USB würde ich heute nicht mehr machen und kaufen

USB-C

von (prx) A. K. (prx)


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René H. schrieb:
> Es gibt genug Kunden. Vor allem Großkunden (z.B. mein AG, der schon mal
> ein paar tausend Stück kauft).

Und legt Wert darauf, dass das Gerät partout kein USB-C haben darf?

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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Klaus schrieb:
> Hast Du mal geschaut, welche aktuellen "Ideadpad Flex 5" Modelle keinen
> USB-C Anschluss haben?

https://www.lenovo.com/de/de/laptops/ideapad/ideapad-flex-series/IdeaPad-Flex-5-Gen-8-16-inch-AMD/p/LEN101I0065

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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(prx) A. K. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Es gibt genug Kunden. Vor allem Großkunden (z.B. mein AG, der schon mal
>> ein paar tausend Stück kauft).
>
> Und legt Wert darauf, dass das Gerät partout kein USB-C haben darf?

Bei uns kann man verschiedene Geräte ordern. Mit USB-A oder USB-C, oder 
mit beidem. Den Preis entscheidet natürlich die Kostenstelle.

von Klaus (feelfree)



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René H. schrieb:

> 
https://www.lenovo.com/de/de/laptops/ideapad/ideapad-flex-series/IdeaPad-Flex-5-Gen-8-16-inch-AMD/p/LEN101I0065

Und noch ein Screenshot aus deinem Link. Jetzt klinke ich mich aus, das 
ist mir zu blöd.

von René H. (mumpel)


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Klaus schrieb:
> Und noch ein Screenshot aus deinem Link. Jetzt klinke ich mich aus, das
> ist mir zu blöd.

Wieso? Hier wurde doch behauptet, dass Hersteller ausschließlich nurnoch 
USB-C verbauen würden/werden. Vielleicht habe ich mich ungenau 
ausgedrückt.

: Bearbeitet durch User
von Klaus (feelfree)


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René H. schrieb:
> Vielleicht habe ich mich ungenau
> ausgedrückt.

Nein, Du hast dich sehr klar ausgedrückt.

René H. schrieb:
> Es ist überhaupt nicht schwer, Notebooks ohne USB-C zu finden. Euronics,
> Saturn, Mediamarkt, Amazon & Co. haben das.

Aber schön, dass Du deine Aussage mittlerweile selbst widerlegt hast.

Beitrag #7338938 wurde von einem Moderator gelöscht.
von René H. (mumpel)


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Klaus schrieb:
> Nein, Du hast dich sehr klar ausgedrückt.

Habe ich nicht. Ich hätte schreiben sollen "Ich kenne keins nur mit 
USB-C".

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7338944 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dieter (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Zumindest hätte man am Netzteil eine USB-A und -C Kombibuchse anbringen
> können.

Genau das geht da nicht so einfach. USB-C muss von A entkoppelt sein, 
weil da hoehere Spannungen als 5V anliegen koennen.

von Falk B. (falk)


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Gerhard O. schrieb:
> Das Fazit der bisherigen digitalen Entwicklung ist, daß man es nicht
> mehr schafft Standards in die Welt blicken zu lassen die wie z.B. unser
> Fernsehen und Radio Menschengenerationen überlebten. DAB, DAB+, DTV,
> DTV2 und was es sonst noch gibt:

Nennt sich schnellebige Zeit mit sehr dynamischer Entwicklng der 
Technologie. Das "Problem" hatte man vor 1000 Jahren nicht, auch nicht 
vor 100, wenn gleich es auch dort MASSIVE Umwälzungen in der 
Industriegesellschaft gab! Und die waren DEUTLICH stärker als bissel 
kommende und gehende Standards!

> Alles Wegferftechnik die nicht aufeinder aufbaut und die zum Teil nicht
> einmal 10 Jahre Dauer hatten.

Doch, sie bauten aufeinander auf. Wurde aber von Neuentwicklungen 
überholt.

> Analog Radio hat über 100 Jahre
> funktioniert und tut es immer noch, PAL auch über 50 Jahre. Wie schön
> hatte man es mit SW/PAL oder UKW Mono/Stereo geschafft Kompatibilität zu
> erhalten? Die Drahtzieher für DTV und DAB sollten sich vergleichsweise
> schämen.

Unsinn. HD-DVD ist auch nix geworden. Und viele andere auch.

> Die Streamer der Zukunft brauchen natürlich solche Bandbreiten, klar,
> wenn Bildschirmauflösungen von 4K nach 40K hin explodieren werden, weil
> die Bildqualität für das dann überall vorkommende Heim-IMAX Theater
> immer noch nicht ausreichend scharf genug ist um die Pickel und Haare
> zählen zu können und Händie Bilder auch 500MB per Giga-Pixel Bild
> brauchen.

Das ist nur technologischer Overkill, der für Umsatz sorgen soll und die 
oft herrschende Inhaltslosigkeit übertünchen muss.

> Da hatte RS-232 und Modem eigentlich den großen Vorteil, daß man wegen
> der geringen Bandbreite "Datenverschwendung" tunlichst vermied und sich
> auf das Wesentliche beschränken mußte:-)

Stimmt.

> Trotz schneller Internet Verbindung brauchen Seiten wie z.B. von Mouser
> unzählige Sekunden Wartezeit bis sich überhaupt etwas tut.

Digikey macht's vor. Spartanisch, schnell, effizient. Das ganze 
Gegenteil von Conrad ;-)

> Und der Konsumer muß mit immer größer werdende Kabel- und Adapterbergen
> in der Schublade zurechtkommen.

First world problems.

> Ich sollte Technik (als alter Sack) wirklich aufgeben...

Oder einfach mit dem Jammern aufhören? Oder weniger Technik konsumieren?

> Mir kommen viele Teilaspekte der kontemporären digitalen Entwicklung oft
> als ein Rennen in den Abyss vor.

Höher, schneller, weiter ist nicht neu, aber heute geht es WIRKLICH 
schnell. Zumal im Bereich Elektronik und IT!

von (prx) A. K. (prx)


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Schon schlimm die Technik. Da hatte man doch einstmals die SIM Karte im 
international standardisierten ID-1 Format geschaffen. Und nein, man 
musste natürlich ein Mini-, Mikro- und Nano-Format nachschieben. Die im 
Verlauf davon auch dünner wurden, so dass man nicht sicher sein kann, 
eine zur Nano zurecht geschnippelte Mini aus dem Gerät auch wieder raus 
zu kriegen. Von 5V und 3,3V ganz zu schweigen.

Und kaum haben das alle, und man hat sich ans Nano-Format gewöhnt, 
kommen die noch "kleineren" eSIMs. Und die haben sogar echte Vorteile!

Hätte bei den Handys und Smartwatches nicht ein für alle Mal mit ID-1 
SIMs (Kreditkarten-Format) und den für Peripheriegeräte definierten 
USB-B Stecker (8x10,5mm, 12Mbit/s) bleiben sollen, damit die armen 
Anwender nicht alle 10 Jahre neue Kabel und Stecker brauchen?

Nö, Gerhard. Wer sich in gesetzterem Alter dermaßen über sowas aufregt, 
hat sich in jungen Jahren für die falsche Branche entschieden. Wärst du 
nicht besser Hufschmied geworden? ;-)

NB: Stecker und Kabel sind in meiner Branche das geringste Problem. Das 
sind nur oberflächliche Veränderungen. Die Konzepte dahinter sind 
wichtiger. Muss man mit, oder muss man raus. Aber ich wusste das von 
Anfang an. Nur rechnete ich damals nicht damit, dass mir das auch Ü60 
noch gelingt, die Neugierde ausreichend erhalten bleibt. Aus meinen 
jungen Jahren ist eine etwas andere Erwartung überliefert.

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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(prx) A. K. schrieb:
> dass mir das auch Ü60 noch gelingt, die Neugierde ausreichend erhalten
> bleibt.

Behalte sie Dir. Manch neues Ding ist interessant, wenn auch nicht jedes 
oder für jeden. 😉

von (prx) A. K. (prx)


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Falk B. schrieb:
>> Da hatte RS-232 und Modem eigentlich den großen Vorteil, daß man wegen
>> der geringen Bandbreite "Datenverschwendung" tunlichst vermied und sich
>> auf das Wesentliche beschränken mußte:-)
>
> Stimmt.

"Tugend ist nur Mangel an Gelegenheit." (Christian Morgenstern)

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Viele Business LTs sind, was IO betrifft, ziemlich spärlich
> ausgestattet.

Hatten wir doch schon. Wenige USBs am Laptop und viele USBs am Dock/Hub 
finde ich deutlich praktischer als den früheren Kabelsalat mit 
Stromanschluss, Seriellport, Parallelport, RJ11-Modemport usw direkt am 
Schleppable. Oder an deshalb damals aufkommenden und glücklicherweise 
wieder abgekommenen hochproprietären Docking-Stations. Und genau deshalb 
müssen diese wenigen Ports am Laptop schnell sein und Strom abkönnen.

> Die Sucht, immer leichtere und dünnere LTs besitzen zu wollen, hat dazu
> geführt

... dass ich es auf dem Sofa liegend in der Luft halten kann. ;-)

Ich finde mein 1kg Gerät wesentlich praktikabler als die 2,5kg 
Schleppables früherer Zeiten. Sogar zu Hause. Aber auch unterwegs, wenn 
das Teil nicht vom Auto geschleppt wird, sondern von mir.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Schon schlimm die Technik. Da hatte man doch einstmals die SIM
> Karte im
> international standardisierten ID-1 Format geschaffen. Und nein, man
> musste natürlich ein Mini-, Mikro- und Nano-Format nachschieben. Die im
> Verlauf davon auch dünner wurden, so dass man nicht sicher sein kann,
> eine zur Nano zurecht geschnippelte Mini aus dem Gerät auch wieder raus
> zu kriegen. Von 5V und 3,3V ganz zu schweigen.
>
> Und kaum haben das alle, und man hat sich ans Nano-Format gewöhnt,
> kommen die noch "kleineren" eSIMs. Und die haben sogar echte Vorteile!
>
> Hätte bei den Handys und Smartwatches nicht ein für alle Mal mit ID-1
> SIMs (Kreditkarten-Format) und den für Peripheriegeräte definierten
> USB-B Stecker (8x10,5mm, 12Mbit/s) bleiben sollen, damit die armen
> Anwender nicht alle 10 Jahre neue Kabel und Stecker brauchen?
>
> Nö, Gerhard. Wer sich in gesetzterem Alter dermaßen über sowas aufregt,
> hat sich in jungen Jahren für die falsche Branche entschieden. Wärst du
> nicht besser Hufschmied geworden? ;-)
>
> NB: Stecker und Kabel sind in meiner Branche das geringste Problem. Das
> sind nur oberflächliche Veränderungen. Die Konzepte dahinter sind
> wichtiger. Muss man mit, oder muss man raus. Aber ich wusste das von
> Anfang an. Nur rechnete ich damals nicht damit, dass mir das auch Ü60
> noch gelingt, die Neugierde ausreichend erhalten bleibt. Aus meinen
> jungen Jahren ist eine etwas andere Aussage überliefert.

Hmmm:-)

Hufschmied ratest Du mir. Naja, Pferde gibt es bei uns noch genug. Ist 
also ein krisenfester Beruf. Oder vielleicht auch Arzt.

Im Ernst, für mich ist trotz meines Alters (vernünftige) Technik und 
Elektronik immer noch ein fliegender Teppich. Ich mag nur nicht die (in 
meinen Augen) unnötigen und überflüssigen Änderungen die mir Umstände 
bereiten und mich Geld kosten, ohne mir einen akzeptablen Gegenwert zu 
bieten. Ich entwickle immer noch gerne coole Sachen.

Aber die Marketing Welt gibt ja keine Ruhe. Es brauchte Jahre bis man 
W10 die Flausen austrieb und mein Entwicklungs-PC nun ordentlich 
funktioniert. Jetzt kommt MS und spuckt mir mit der 
Unterstützungsabkündigung bei 2025 wieder einmal unnötig in meine Suppe. 
Umstellung auf W11 ist wie immer umständlich und wegen 
Nichtumrüstbarkeit auf TPM eine unsichere Proposition.

Dann hat W11 noch einige rauhe Stellen. W11 erlaubt (noch) nicht den 
Taskbar irgendwo hin zu plazieren. Ich dagegen will den Taskbar aber 
links Vertikal haben, damit er mir keine wertvollen PDF-Pixel 
verschwendet. Auto Verstecken finde ich persönlich als unangenehm. Man 
kann also gute Eigenschaften nicht in Ruhe lassen und man muß andauernd 
"Ändern". Das ist OK solange man nicht Existierende Eigenschaften 
entfernt. Und dann wirft man mir vor, dass mir Stabilität meines 
Wirkungsbereiches zu viel überaus am Herzen liegt. Aber man wird ja 
nicht in Ruhe gelassen. Ein Umstieg auf W11 ist ja andrerseits aus 
sicherheitstechnischen Gründen empfehlenswert.

Gerade im technischen PC-Anwendungsbereich ist Stabilität überaus 
kritisch. Unnötige BS Upgrades helfen hier meist nicht. Wie oft werden 
nicht-unterstütze USB Treiber (gedankenlos, mutwillig?) zerstört. Müsste 
allerdings nicht sein.

Ist es wirklich notwendig, dass man bei jeden neuen BS bangen muss, was 
wird jetzt wieder alles Unersetzbare SW und HW nicht mehr betriebsfähig 
werden?

Ich erwarte, dass meine, für teures Geld gekaufte Werkzeuge, so lange 
wie ich sie brauche, funktionieren. Nicht alle notwendige SW lässt sich 
ersetzen. Wie oft geraten ältere Werkzeugmaschinen deswegen in große 
Schwierigkeiten?

Die Mächtigen der Welt, behaupten immer, "Change is good". Ja, aber sind 
immer die anderen, die sich anpassen sollen. So eine Einstellung finde 
ich total Hypokritisch.

Ich habe nichts gegen den Fortschritt, solange er mir nützlich ist und 
nichts mutwillig durch absichtliche Obsoleszenztaktiken zerstört, was 
ich noch in Betrieb habe. Aber die Industrie und der Markt hält sich ja 
bekanntlich nicht daran und will wie unter Drogeneinfluß andauernd 
Neues, weil sie süchtig nach andauernd Neuem sind.

Wer kennt das nicht. Irgendeine Firma bringt was echt Tolles auf den 
Markt. Sechs Monate später "erinnert" man sich nicht mehr daran, weil 
man jetzt irgend etwas anderes im Auge haben will. Aus diesen Grund wer 
den Bugs nicht beseitigt und jedes Neues Produkt hat neue Bugs und man 
ist oft deswegen teilweise verärgert. Wenn man im Gegensatz Produkte 
einige Jahre pflegen würde, könnten sie immer besser werden. So, wie der 
Hase läuft, wird gekauft und gekauft und entsorgt und entsorgt. Und 
jetzt kommt uns das Grauen weil unser armer Planet uns die Zeche für 
unsere Verantwortlichkeit präsentiert. Ich finde unsere Denkweise echt 
Schizo.

Für diejenigen, von denen Produktivität erwartet wird, ist Stabilität 
des Systems wichtiger als technisch nicht verantwortbarer forcierter 
Fortschritt, der nicht wirklich dem Kunden nützt.

Wir sind jetzt als Menschheit dabei uns ein immer komplizierteres Nest 
zu bauen und werden immer weniger imstande sein uns selber helfen zu 
können. Immer weniger Kinder, können irgendwo die "Rückwand" abnehmen, 
und beim Betrachten versehen wie etwas funktioniert. Stattdessen ist 
alles im Flash der Controller und vielbeinigen ICs versteckt. Ja, das 
neue Zeugs kann mehr, nur verstehen tun es nur noch die Entwickler. Und 
auch die nur teilweise, weil Vieles in ihrem Design zusammengeschusterte 
Frameworks sind, die sie selber meist wegen der enormen Komplexität 
nicht mehr verstehen.

Man hatte anfänglich so große Hoffnungen mit dem Internet. Was ist 
wirklich daraus geworden? Man will den Kunden maximal das Geld aus den 
Taschen ziehen, man spioniert und verfolgt jeden User, soziale 
Plattformen führen zu großer politischen Polarisation und verschließen 
die Gehirne und man ist immer weniger imstande objektiv zu sein. Das 
arme Internet. Wieder einmal ist eine grandiose Idee und Geschenk für 
die Menschheit wegen der Egozentrizität der Mitmacher voll in die Hose 
gegangen.

Glaubt den jemand wirklich ernsthaft, daß KI bald nicht viele Jobs 
killen wird? In zehn Jahren kann KI viele Routinearbeiten gut 
verrichten. Und dann kommt der große Aderlass. Es ist logisch, dass sich 
das so ausrollen wird.  ChatGPT mag jetzt noch ein paar Flausen im 
künstlichen "Gehirn" haben und noch viele Unzulänglichkeiten aufweisen. 
Aber wartet mal ab; mit jeder neuen Version wird KI nämlich verbessert 
funktionieren. Und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, IT Jobs 
abzubauen die KI genauso gut, wenn nicht noch (viel) besser, verrichten 
kann. Wunschdenken wird hier also gefährlich sein. Wir sehen jetzt erst 
die Anfänge. KI wird nie krank, braucht keinen Urlaub oder Karenz und 
funktioniert rund um die Uhr und lässt die Herzen der CEOs höher 
schlagen. ChatGPT wird höchstwahrscheinlich bald auch die Texter 
(Copywriters) in den Publikationsfirmen hart treffen.

Als ich jünger war, liebte ich auch das Technisch Neue. Jetzt sehe ich 
oft nur noch die gravierenden resultierenden Nebenwirkungen. Wenn man 
jung ist, sieht man nur das was man sehen will und hat Scheuklappen 
neben den Augen.

Gruß von einem alten, griesgrämigen Sack:-)
Gerhard

von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Viele Business LTs sind, was IO betrifft, ziemlich spärlich
>> ausgestattet.
>
> Hatten wir doch schon. Wenige USBs am Laptop und viele USBs am Dock/Hub
> finde ich deutlich praktischer als den früheren Kabelsalat mit
> Stromanschluss, Seriellport, Parallelport, RJ11-Modemport usw direkt am
> Schleppable. Oder an deshalb damals aufkommenden und glücklicherweise
> wieder abgekommenen hochproprietären Docking-Stations. Und genau deshalb
> müssen diese wenigen Ports am Laptop schnell sein und Strom abkönnen.
>
>> Die Sucht, immer leichtere und dünnere LTs besitzen zu wollen, hat dazu
>> geführt
>
> ... dass ich es auf dem Sofa liegend in der Luft halten kann. ;-)
>
> Ich finde mein 1kg Gerät wesentlich praktikabler als die 2,5kg
> Schleppables früherer Zeiten. Sogar zu Hause. Aber auch unterwegs, wenn
> das Teil nicht vom Auto geschleppt wird, sondern von mir.

Granted. Ich mußte in 2005 für die Firma nach D und schleppte einen 
schweren Dell Läppie mit. Wie habe ich diese Teil damals wegen dem 
Gewicht und Größe während der Reise verflucht. Kenne ich also.

Aber am Labortisch ist mir so ein Ding wesentlich lieber, als der 
neumodische Ultrabook mit ein oder zwei USB Buchsen.

Kommt halt darauf, zu was das Teil dienen soll.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Wir sind jetzt als Menschheit dabei uns ein immer komplizierteres Nest
> zu bauen und werden immer weniger imstande sein uns selber helfen zu
> können.

Deshalb erwähnte ich den Hufschmied. Unter solchen Gesichtspunkten ist 
das ein Beruf mit Zukunft. Wenn alle in der Azure-Cloud sind, Ämter 
eingeschlossen, die Autos ohne Cloud keinen Meter mehr fahren - und dann 
Azure wie unlängst Zicken macht, aber länger. ;-)

Keine Sorge, ich kenne diese Gedanken auch. Aber eben nicht nur diese. 
Diese Sache mit dem immer komplizierteren Nest zieht sich schon über 
Jahrtausende, so circa beginnend mit der Sesshaftigkeit. Und ich lebe 
lieber im Heute als in der Ära der Jäger und Sammler meiner frühen 
Vorfahren. Trotz und wegen der Effekte der Spezialisierung und der 
immensen Abhängigkeiten.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Wir sind jetzt als Menschheit dabei uns ein immer komplizierteres Nest
>> zu bauen und werden immer weniger imstande sein uns selber helfen zu
>> können.
>
> Deshalb erwähnte ich den Hufschmied. Unter solchen Gesichtspunkten ist
> das ein Beruf mit Zukunft. Wenn alle in der Azure-Cloud sind, Ämter
> eingeschlossen, die Autos ohne Cloud keinen Meter mehr fahren - und dann
> Azure wie unlängst Zicken macht, aber länger. ;-)

Wie wahr. Aber so pessimistisch bin ich nun wiederum auch nicht. Erstens 
kann man daraus lernen, und es besser machen. Sollten wir tatsächlich 
unangenehme Erfahrungen machen müssen, haben wir immerhin die 
Möglichkeit zur Korrektur blatanter Unzulänglichkeiten und 
offensichtliche Fehler zu beseitigen. Zweitens haben die Vorgänge im 
Osten bewiesen, daß IT auch in Krisensituationen noch mehr oder weniger 
gut weiter funktionieren kann.

von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Wir sind jetzt als Menschheit dabei uns ein immer komplizierteres Nest
>> zu bauen und werden immer weniger imstande sein uns selber helfen zu
>> können.
>
> Deshalb erwähnte ich den Hufschmied. Unter solchen Gesichtspunkten ist
> das ein Beruf mit Zukunft. Wenn alle in der Azure-Cloud sind, Ämter
> eingeschlossen, die Autos ohne Cloud keinen Meter mehr fahren - und dann
> Azure wie unlängst Zicken macht, aber länger. ;-)
>
> Keine Sorge, ich kenne diese Gedanken auch. Aber eben nicht nur diese.
> Diese Sache mit dem immer komplizierteren Nest zieht sich schon über
> Jahrtausende, so circa beginnend mit der Sesshaftigkeit. Und ich lebe
> lieber im Heute als in der Ära der Jäger und Sammler meiner frühen
> Vorfahren. Trotz und wegen der Effekte der Spezialisierung und der
> immensen Abhängigkeiten.

Ich sehe das ähnlich, außer dass man nicht jeden Dreck mitmachen muß. 
Man muß halt scharfblickend genug sein, sich die Rosinen aus dem Kuchen 
herausholen zu können.

...

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Erstens kann man daraus lernen, und es besser machen.

Beispielsweise kann man nun anhand des Beispiels den höheren Etagen 
begreiflich machen, dass man Geld für ein Werkzeug braucht, um die 
Anwender kollektiv darüber zu informieren, dass alle ein Problem 
haben. Das ging nämlich nicht mehr. Dass so kommt, wussten wir in der IT 
alle, nur der Zeitpunkt war offen. Aber es nützt nichts, das zu wissen. 
Naja, es war harmlos genug, also gerade passend.

von Joachim B. (jar)


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(prx) A. K. schrieb:
> Wenige USBs am Laptop und viele USBs am Dock/Hub
> finde ich deutlich praktischer als den früheren Kabelsalat mit
> Stromanschluss

aber nicht den Mist den ich käuflich erwischte:

USB-C Hub mit PD, 2t.HDMI und RJ45 Gbit Lan
Dieser Hub war nicht in der Lage den Strom zum Laptop zu leiten, alles 
ging schon im USB-C Hub verloren ohne am Laptop anzukommen bis der 
Laptop Akku leer war, dabei wurde der Hub auch sehr warm, kann also 
durchaus sein das intern der Chip überhitzte, Absturz.
Ich kaufte etliches USB-C Zubehör und bin es leid.

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Man muß halt scharfblickend genug sein, sich die Rosinen aus dem Kuchen
> herausholen zu können.

Da sind wir uns völlig einig. Aber was dem Einen seine Rosinen, das ist 
dem Anderen seine Schafscheisse. ;-)

von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Man muß halt scharfblickend genug sein, sich die Rosinen aus dem Kuchen
>> herausholen zu können.
>
> Da sind wir uns völlig einig. Aber was dem Einen seine Rosinen, das ist
> dem Anderen seine Schafscheisse. ;-)

Wie wahr:-)

von Joachim B. (jar)


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zur Ausgangsfrage, nichts nervt (mich) oder Kunden so sehr wie der 
übliche 5,5mm/2,1mm Mix mit mal + mal - aussen, mal 5V mal 12V

Wenn schon Rundbuchse, dann mit allen Möglichkeiten Weitbereich, 
verpolungssicher, dann kann man das Gerät mit jedem Netzteil betreiben.

von (prx) A. K. (prx)


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Joachim B. schrieb:
> Ich kaufte etliches USB-C Zubehör und bin es leid.

Rechne mal zusammen, was du heute an Geld investiert und teilweise in 
den Sand setzt, und was der Kram vor 20-30 Jahren kostete. Die Gute Alte 
Zeit war verdammt teuer. Gibt mehr Müll, das ist die hässliche Seite.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Joachim B. schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>> Wenige USBs am Laptop und viele USBs am Dock/Hub
>> finde ich deutlich praktischer als den früheren Kabelsalat mit
>> Stromanschluss
>
> aber nicht den Mist den ich käuflich erwischte:
>
> USB-C Hub mit PD, 2t.HDMI und RJ45 Gbit Lan
> Dieser Hub war nicht in der Lage den Strom zum Laptop zu leiten, alles
> ging schon im USB-C Hub verloren ohne am Laptop anzukommen bis der
> Laptop Akku leer war, dabei wurde der Hub auch sehr warm, kann also
> durchaus sein das intern der Chip überhitzte, Absturz.
> Ich kaufte etliches USB-C Zubehör und bin es leid.

Das gibt tatsächlich zu denken und ist entmutigend.

Ich habe momentan nicht vor meinen alten LT zu ersetzen. Aber eine kurze 
Recherche ergab, dass eigentlich nur noch die Game-LT, Toughbooks und 
einige Lenovo und Dell Geschäftsprodukte genug "Legacy" IO und eigene 
Netzteilbuchsen aufweisen. Die billigeren LTs wurden für meinen 
Geschmack zu sehr "vereinfacht".

Was aber die Recherche für mich schon kristallisiert hat, ist, unter 
keinen Umständen einen LT ohne normale Stromversorgungsbuchse zu kaufen. 
Das scheint mir von vornherein ein No-Go zu sein. Und Deine schlechten 
Erfahrungen beweisen es leider.

von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Erstens kann man daraus lernen, und es besser machen.
>
> Beispielsweise kann man nun anhand des Beispiels den höheren Etagen
> begreiflich machen, dass man Geld für ein Werkzeug braucht, um die
> Anwender kollektiv darüber zu informieren, dass alle ein Problem
> haben. Das ging nämlich nicht mehr. Dass so kommt, wussten wir in der IT
> alle, nur der Zeitpunkt war offen. Aber es nützt nichts, das zu wissen.
> Naja, es war harmlos genug, also gerade passend.

Mal eine Frage: welche Meta-Zeichen Kommandos verwendest Du für die 
Fettschrift und Kursivschrift in Deinen Text?

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Und Deine schlechten Erfahrungen beweisen es leider.

Ein separater Stromanschluss gehört mit zu meinen 
Entscheidungskriterien. Beim Laptop. Beim Handy eher nicht. Aber was 
Erfahrungen angeht, steht es hier im Thread bislang 1 gegen 1. Gilt das 
als halb voll, oder als halb leer? ;-)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Joachim B. schrieb:
> zur Ausgangsfrage, nichts nervt (mich) oder Kunden so sehr wie der
> übliche 5,5mm/2,1mm Mix mit mal + mal - aussen, mal 5V mal 12V
>
> Wenn schon Rundbuchse, dann mit allen Möglichkeiten Weitbereich,
> verpolungssicher, dann kann man das Gerät mit jedem Netzteil betreiben.

100% ACK. Solches nervt auch mich.

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Mal eine Frage: welche Meta-Zeichen Kommandos verwendest Du für die
> Fettschrift und Kursivschrift in Deinen Text?

Mittlerweile meist Sternderl. Sind nämlich die Einzigen, die im Desktop- 
und im Mobilmodus wirken. Wenn auch verschieden, weil hie fett, da 
kursiv. Aber das gehört nach 
Beitrag "markdown auf uC.net" und Vorläufer.

von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Und Deine schlechten Erfahrungen beweisen es leider.
>
> Ein separater Stromanschluss gehört mit zu meinen
> Entscheidungskriterien. Beim Laptop. Beim Handy eher nicht. Aber was
> Erfahrungen angeht, steht es hier im Thread bislang 1 gegen 1. Gilt das
> als halb voll, oder als halb leer? ;-)

Beim Handie ist es mir auch gleich. Beim iPad hätte ich schon gerne eine 
eigene Buchse um nicht andauernd den Akku vollzuladen, wenn ich längere 
Zeit (wie jetzt) mit dem Teil verbringe.

Ist das Glas halb voll oder leer. Da mußt Du mich in der Früh fragen...

Naja, wenn Du meine früheren Ausführungen zur Schlussfolgerung wählst, 
dann gilt letzteres. Aber das würde ich nie offiziell zugeben. Offiziell 
ist das Glas also schon halb voll:-)

von (prx) A. K. (prx)


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Joachim B. schrieb:
> dann mit allen Möglichkeiten Weitbereich

19V sind sehr verbreitet, da gibts reichlich Ersatz. Kritischer sind 
proprietäre Varianten mit drittem Pin für Typerkennung.

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Da mußt Du mich in der Früh fragen...

Tue ich nicht. Also nicht ich. ;-)

von Walta S. (walta)


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Bei mir steht ein Laptop mit 3 USB-C Buchsen. 2 links, eine rechts. Ich 
brauch für Handy und Laptop nur noch ein Netzgerät wenn ich unterwegs 
bin. Tastatur, Maus, Bildschirm, Ladegerät usw. hängen fix an der 
Docking Station. Einmal stecken und alles läuft. Bluetooth Geräte werden 
auch am gleichen Netzteil aufgeladen. Unterwegs nachladen über Laptop 
geht auch. Ich bin so froh nur noch eine Schnittstelle zu haben.

Walta

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Beim iPad hätte ich schon gerne eine
> eigene Buchse um nicht andauernd den Akku vollzuladen, wenn ich längere
> Zeit (wie jetzt) mit dem Teil verbringe.

Ist der eine Anschluss denn dabei anderweitig belegt? Oder kann man das 
iPad nur noch drahtlos laden?

OK, das ist angesichts deiner bisherigen Ausführungen vielleicht etwas 
provokant, aber wenn das nicht geht, weil da Tastatur und Maus dran 
hängen, dann versuch es mit dem letzten Schrei: Bluetooth. Völlig ohne 
Stecker und Kabel! ;-)

: Bearbeitet durch User
von Walta S. (walta)


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Meine iPads stecke ich an wenn ich zu Hause bin und kümmere mich dann 
nicht darum wie der Akku geladen wird, das macht die Software 
automatisch.

Walta

von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Beim iPad hätte ich schon gerne eine
>> eigene Buchse um nicht andauernd den Akku vollzuladen, wenn ich längere
>> Zeit (wie jetzt) mit dem Teil verbringe.
>
> Ist die eine Buchse denn dabei anderweitig belegt? OK, das ist
> angesichts deiner bisherigen Ausführungen vielleicht etwas provokant,
> aber wenn das nicht geht, weil da Tastatur und Maus dran hängen, dann
> versuch es mit Bluetooth. Völlig ohne Stecker und Kabel! ;-)

Der iPad ist ein schlechtes Beispiel. Ich könnte an sich auch mit der BT 
Tastatur arbeiten. Im Augenblick hängt das USB Steckernetzteil dran.

Die fehlenden Buchsen sind nur beim LT eine Problem, da ich lieber eine 
Maus zur Navigation verwende. Beim Programmieren sowieso nur mit 
externer Tastatur. Ich habe da einen kleinen Asus T100 mit W8.1 drauf. 
Den betreibe ich am Labortisch für einfache Arduinosachen für IDE und 
Terminal. Der hat aber nur zwei USB Buchsen(TabletTeil und Unterteil) . 
Da geht es nicht ohne Hub, wenn eine Maus, USB Memory stick, 
Programmiergerät, VCP dran hängt. Gut VCP könnte man über BT machen, 
Maus auch, sofern man eine BT Maus hat.
Die Tablet USB Buchse muß aber zur Stromversorgung dienen. Da bleibt 
dann nur noch die Unterteil/Tastatur USB Buchse. Eine Hub ist dann 
obligatorisch.

BT habe ich früher bei STM32 Projekten als Debug Konsole verwrnden 
müssen, weil es da sonst gemeine messtechnische Störprobleme zwischen PC 
und Testinstrumente gab. Mit BT legte sich das aber alles (24-bit ADC)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Walta S. schrieb:
> Meine iPads stecke ich an wenn ich zu Hause bin und kümmere mich
> dann
> nicht darum wie der Akku geladen wird, das macht die Software
> automatisch.
>
> Walta

Naja, einerseits sollte man Lipos nicht immer im 100% Ladezustand 
halten. Andrerseits hört die Ladeelektronik auf, wenn er voll ist. Wie 
voll er tatsächlich ust, wissen nur die Apple Designer.  Ist das gut? 
Ich weiß es auch nicht. Der ein-Jahr alte iPad weist ein wesentlich 
schlechteres Lipo-Laufzeitverhalten auf als sein 9 Jähriger Vorgänger.

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Naja, einerseits sollte man Lipos nicht immer im 100% Ladezustand
> halten. Andrerseits hört die Ladeelektronik auf, wenn er voll ist.

Für DAUs: https://chargie.org/

Wer 10 Zeilen Programm hinbekommt: Automatisierungs-App wie Tasker (bei 
Android) plus WLAN-Funksteckdose, z.B. Shelly Plug S für <20€.

: Bearbeitet durch User
von Buchsi (Gast)


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Ohne USB-Buchse sinkt das Ansehen eines Produktes bei mir gleich um 5 
Punkte.

von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Naja, einerseits sollte man Lipos nicht immer im 100% Ladezustand
>> halten. Andrerseits hört die Ladeelektronik auf, wenn er voll ist.
>
> Für DAUs: https://chargie.org/
>
> Wer 10 Zeilen Programm hinbekommt: Automatisierungs-App wie Tasker (bei
> Android) plus WLAN-Funksteckdose, z.B. Shelly Plug S für <20€.

Beim iPad würde ich annehmen, daß dies auf keinen Fall funktioniert, 
weil bei längerem Anschluß die Ladetätigkeit automatisch ganz 
abschaltet.

Von den Produkten in Deiner Link halte ich nichts, nichts für ungut. Die 
tun viel zu geheimnisvoll und versprechen Viiiel. Bei einfachen USB 
Ladeschaltungen a la TP4056 mag das vielleicht funktionieren. Beim iPad 
oder iPhone ist viel mehr Aufwand dahinter.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Buchsi schrieb:
> Ohne USB-Buchse sinkt das Ansehen eines Produktes bei mir gleich
> um 5
> Punkte.

Was nicht mindesten vier USB Buchsen hat, sehe ich mir nicht einmal 
an:-)

von Joachim B. (jar)


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(prx) A. K. schrieb:
> Rechne mal zusammen, was du heute an Geld investiert und teilweise in
> den Sand setzt, und was der Kram vor 20-30 Jahren kostete. Die Gute Alte
> Zeit war verdammt teuer.

aber die Kaufkraft war damals größer, mehr DM netto als heute € und 
weniger Kosten als heute für Energie und Essen und Wohnen, damals war 
sogar die Miete und der Strom günstiger als heute die Nebenkosten in 
einer bezahlten Wohnung.

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Beim iPad würde ich annehmen, daß dies auf keinen Fall funktioniert,
> weil bei längerem Anschluß die Ladetätigkeit automatisch ganz
> abschaltet.

Zu Apples Besonderheiten kann ich nicht beitragen. Aber diese beiden 
Varianten habe ich mit verschiedenen Android-Geräten erprobt.

Chargie hat sich nicht mit allen Ladekombinationen vertragen, 
funktioniert aber ansonsten wie es soll und wird eingesetzt.

> Von den Produkten in Deiner Link halte ich nichts, nichts für ungut.

Auch die Variante mit der WLAN-Steckdose ist bei nunmehr 2 Geräten im 
Einsatz, und funktioniert einwandfrei.

> Bei einfachen USB
> Ladeschaltungen a la TP4056 mag das vielleicht funktionieren. Beim iPad
> oder iPhone ist viel mehr Aufwand dahinter.

Muss man bei Apple immer erst Steve Jobs Geist beschwören, um deren 
Ladenetzteil zur Arbeit zu überreden? Das Shelly-Teil (problemlos 
unbewölkt nutzbar) schaltet den Strom weg. Den vor den Netzteil, die 
230V AC, nicht den USB-Strom dahinter. Das sollte selbst bei Apple 
funktionieren.

Ob dir Schuko hilft weiss ich nicht, aber an Stelle dieser Balkanesen 
gibts sicherlich auch Kanada-konforme Chinesen mit passender Technik.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Beim iPad würde ich annehmen, daß dies auf keinen Fall funktioniert,
>> weil bei längerem Anschluß die Ladetätigkeit automatisch ganz
>> abschaltet.
>
> Zu Apples Besonderheiten kann ich nicht beitragen. Aber diese beiden
> Varianten habe ich erprobt.
Oho. Da bin ich besser mit meinen vorlauten Bemerkungen vorsichtig:-)
>
> Chargie hat sich nicht mit allen Ladekombinationen vertragen,
> funktioniert aber ansonsten wie es soll und wird eingesetzt.
>
>> Von den Produkten in Deiner Link halte ich nichts, nichts für ungut.
>
> Auch die Variante mit der WLAN-Steckdose ist bei nunmehr 2 Geräten im
> Einsatz, und funktioniert einwandfrei.
Da muss ich passen - kenne ich alles nicht.
>
>> Bei einfachen USB
>> Ladeschaltungen a la TP4056 mag das vielleicht funktionieren. Beim iPad
>> oder iPhone ist viel mehr Aufwand dahinter.
>
> Muss man bei Apple immer erst Steve Jobs Geist beschwören, um deren
> Ladenetzteil zur Arbeit zu überreden? Das Shelly-Teil (problemlos
> unbewölkt nutzbar) schaltet den Strom weg. Den vor den Netzteil, die
> 230V AC, nicht den USB-Strom dahinter. Das sollte selbst bei Apple
> funktionieren.
Schwer zu sagen. Bei mir funktioniert zumindest noch das alte iPad 5V 
Netzteil und ich verwende es auch mit anderen Geräten. Das Asus T100 USB 
Netzteil zumindest funktioniert auch mit dem iPad.
>
> Ob dir Schuko hilft weiss ich nicht, aber an Stelle dieser Balkanesen
> gibts sicherlich auch Kanada-konforme Chinesen mit passender Technik.
Diese Besonderheiten sind mir allesamt unbekannt.

Auch eine 10Ah Powerbank lädt das Teil.

Vielleicht hat Apple aufgegeben die Kunden diesbezüglich zu 
schikanieren. Früher soll ja im Lightning Kabel eine IC-Gouvernante 
aufgepasst haben, daß man ja nicht irgendetwas nicht-Konformes oder 
Verbotenes angeschlossen hat.

: Bearbeitet durch User
von Walta S. (walta)


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Meine Apple Geräte machen das selbständig. Wenn ich am Nachmittag nach 
Hause komme und anstecke wird auf 80% geladen. Mein Geräte weiß 
inzwischen, dass ich die volle Ladung erste wieder am nächsten Tag um 
6:00 früh brauche. Ausser am Wochenende. Ist lustig anzusehen wie die 
Ladung am Abend gleichbleibt oder leicht zurückgeht obwohl angesteckt.

Wie auch immer, mein Akku hat mich noch nie in Stich gelassen.

Die Shelly Ladeidee wird im Shelly Forum immer wieder diskutiert. Das es 
gut funktioniert hat noch niemand berichtet.

Walta

von Gerhard O. (gerhard_)


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Walta S. schrieb:
> Meine Apple Geräte machen das selbständig. Wenn ich am Nachmittag
> nach
> Hause komme und anstecke wird auf 80% geladen. Mein Geräte weiß
> inzwischen, dass ich die volle Ladung erste wieder am nächsten Tag um
> 6:00 früh brauche. Ausser am Wochenende. Ist lustig anzusehen wie die
> Ladung am Abend gleichbleibt oder leicht zurückgeht obwohl angesteckt.
>
> Wie auch immer, mein Akku hat mich noch nie in Stich gelassen.
>
> Die Shelly Ladeidee wird im Shelly Forum immer wieder diskutiert. Das es
> gut funktioniert hat noch niemand berichtet.
>
> Walta

Irgendwie habe ich nicht den Eindruck, daß die iPad Ladeschaltung so 
gescheit ist. Es lädt immer bis auf 100% und hört dann auf.

Gibt es in Settings eine Einstellungsmöglichkeit dafür?

Nachtrag: nichts was mir aufgefallen wäre. Nur Stats...

: Bearbeitet durch User
von Vn N. (wefwef_s)


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Gerhard O. schrieb:
> Für mich wäre für produktives Arbeiten mit einem LT und nur einen
> einzigen USB-C Anschluß zu haben, indiskutabel.

Faszinierend, wie einfach ausnahmslos alle daherfantasieren dass es 
scheinbar nur noch eine einzige Buchse geben darf.

René H. schrieb:
> Klaus schrieb:
>> Und noch ein Screenshot aus deinem Link. Jetzt klinke ich mich aus, das
>> ist mir zu blöd.
>
> Wieso? Hier wurde doch behauptet, dass Hersteller ausschließlich nurnoch
> USB-C verbauen würden/werden. Vielleicht habe ich mich ungenau
> ausgedrückt.

Nein, hat niemand behauptet. Scheinbar bist du nicht in der Lage, des 
einfachen Satz "neue Notebooks müssen über einen USB-C-Anschluss zum 
Laden verfügen" richtig zu lesen.

Gerhard O. schrieb:
> Man muß halt scharfblickend genug sein, sich die Rosinen aus dem Kuchen
> herausholen zu können.

Lustig, wie immer die gleichen sich für die einzigen mit Durchblick 
halten.

Gerhard O. schrieb:
> Glaubt den jemand wirklich ernsthaft, daß KI bald nicht viele Jobs
> killen wird? In zehn Jahren kann KI viele Routinearbeiten gut
> verrichten. Und dann kommt der große Aderlass. Es ist logisch, dass sich
> das so ausrollen wird.  ChatGPT mag jetzt noch ein paar Flausen im
> künstlichen "Gehirn" haben und noch viele Unzulänglichkeiten aufweisen.
> Aber wartet mal ab; mit jeder neuen Version wird KI nämlich verbessert
> funktionieren. Und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, IT Jobs
> abzubauen die KI genauso gut, wenn nicht noch (viel) besser, verrichten
> kann. Wunschdenken wird hier also gefährlich sein. Wir sehen jetzt erst
> die Anfänge. KI wird nie krank, braucht keinen Urlaub oder Karenz und
> funktioniert rund um die Uhr und lässt die Herzen der CEOs höher
> schlagen. ChatGPT wird höchstwahrscheinlich bald auch die Texter
> (Copywriters) in den Publikationsfirmen hart treffen.

Ohje, das kommt raus wenn man irgendwelchen Panikmeldungen in den 
Springerblättern glaubt und selbst nicht versteht was ChatGPT kann und 
was nicht.

von (prx) A. K. (prx)


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Walta S. schrieb:
> Ist lustig anzusehen wie die
> Ladung am Abend gleichbleibt oder leicht zurückgeht obwohl angesteckt.

Macht Google bei den Pixeln mittlerweile auch. Der letzte Schubs auf die 
100% kommt automatisch gekoppelt erst vor dem morgendlichen Wecker. Ist 
bloss typisch für Google effektiv undokumentiert, d.h. um rauszufinden, 
was der Schalter in den Settings wirklich bedeutet, muss man auf den 
Strom gucken.

> Die Shelly Ladeidee wird im Shelly Forum immer wieder diskutiert. Das es
> gut funktioniert hat noch niemand berichtet.

In vielen Foren liest du fast nur von jenen, die Probleme haben oder 
unzufrieden sind.

Null Probleme bisher. Ist aber erst ein paar Tage aktiv. Abzüglich etwas 
Barock, z.B. zur Abfrage ob sich das Mobilgerät im richtigen WLAN 
befindet, sieht das sehr einfach aus, Pseudocode:
1
  if charging and %BATT > 85
2
    http_request(http://shelly-s-1/relay/0?turn=off)
3
  else if discharging and %BATT < 75%
4
    http_request(http://shelly-s-1/relay/0?turn=on)

Eine Variante davon verwendet den im Shelly integrierten Timer, um den 
Strom 4 Uhr morgens einzuschalten, was wiederum das ohne Lader inaktive 
WLAN aufweckt (Samsung Automatik). Beim gewünschten Ladeende schaltet 
Tasker/Shelly aus und damit schläft auch wieder das WLAN ein.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Vn N. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Für mich wäre für produktives Arbeiten mit einem LT und nur einen
>> einzigen USB-C Anschluß zu haben, indiskutabel.
>
> Faszinierend, wie einfach ausnahmslos alle daherfantasieren dass es
> scheinbar nur noch eine einzige Buchse geben darf.


Wie kommst Du denn darauf? Hat doch niemand behauptet. Eine Recherche 
ergab, daß es viele billige NBs gibt mit nur einer USB-C Buchse für 
alles. Für den Einsatz am Labortisch reicht das nicht aus. Aber man muß 
ja nicht darüber streiten und recht haben. Jeder sieht die Dinge anders. 
Aus meiner Perspektive ist ein LT ein Entwicklungs- oder 
Instandhaltewerkzeug und da gibt es eben spezielle Anforderungen.
>
> René H. schrieb:
>> Klaus schrieb:
>>> Und noch ein Screenshot aus deinem Link. Jetzt klinke ich mich aus, das
>>> ist mir zu blöd.
>>
>> Wieso? Hier wurde doch behauptet, dass Hersteller ausschließlich nurnoch
>> USB-C verbauen würden/werden. Vielleicht habe ich mich ungenau
>> ausgedrückt.
>
> Nein, hat niemand behauptet. Scheinbar bist du nicht in der Lage, des
> einfachen Satz "neue Notebooks müssen über einen USB-C-Anschluss zum
> Laden verfügen" richtig zu lesen.
>
> Gerhard O. schrieb:
>> Man muß halt scharfblickend genug sein, sich die Rosinen aus dem Kuchen
>> herausholen zu können.
>
> Lustig, wie immer die gleichen sich für die einzigen mit Durchblick
> halten.
Wie kommst Du darauf, dies in der Weise herauszustellen? Irgendwie 
suggeriert das eine naive Technikgläubigkeit. Was gefällt Dir daran 
nicht? Ist doch logisch, daß man Nützliches vom weniger Nützlichem 
trennt. Das tun doch fast alle die darüber nachdenken.
>
> Gerhard O. schrieb:
>> Glaubt den jemand wirklich ernsthaft, daß KI bald nicht viele Jobs
>> killen wird? In zehn Jahren kann KI viele Routinearbeiten gut
>> verrichten. Und dann kommt der große Aderlass. Es ist logisch, dass sich
>> das so ausrollen wird.  ChatGPT mag jetzt noch ein paar Flausen im
>> künstlichen "Gehirn" haben und noch viele Unzulänglichkeiten aufweisen.
>> Aber wartet mal ab; mit jeder neuen Version wird KI nämlich verbessert
>> funktionieren. Und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, IT Jobs
>> abzubauen die KI genauso gut, wenn nicht noch (viel) besser, verrichten
>> kann. Wunschdenken wird hier also gefährlich sein. Wir sehen jetzt erst
>> die Anfänge. KI wird nie krank, braucht keinen Urlaub oder Karenz und
>> funktioniert rund um die Uhr und lässt die Herzen der CEOs höher
>> schlagen. ChatGPT wird höchstwahrscheinlich bald auch die Texter
>> (Copywriters) in den Publikationsfirmen hart treffen.
>
> Ohje, das kommt raus wenn man irgendwelchen Panikmeldungen in den
> Springerblättern glaubt und selbst nicht versteht was ChatGPT kann und
> was nicht.
Was macht Dich da so sicher? Man bekommt den Eindruck, dass es Leute 
gibt, die jeden, der nicht auf den Euphorie Band Wagon mitaufgesprungen 
ist, als Angstmacher zu betiteln und Fortschritt leugnend zu 
beschuldigen. Wir werden es ja alle merken und sehen wie der Hase in den 
nächsten zehn Jahren läuft. Daß man auf dem Gebiet noch große 
Fortschritte machen wird, steht ausser Zweifel. Publizierer in vielen 
Berufsrichtungen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit davon betroffen 
werden. Es ist einfach logisch, diesen Werdegang vorauszusagen.

Daß man auf dem Gebiet der KI benevolent sein will, halte ich, basierend 
auf historische Evidenz bedeutsamer kommerzieller Entwicklung, gelinde 
ausgedrückt, für ein Märchen. Man sieht ja wie fanatisch man versucht 
den letzten Cent im ganzen Internet von den Usern herauszuschinden. Und 
das, ist kein Märchen, sondern die brutale Tatsache.

...

von René H. (mumpel)


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Vn N. schrieb:
> Nein, hat niemand behauptet

Ach ja?


Gasheizer schrieb:
> Was dann zu Notebooks fuehrt, die nur eine USB-C Buchse haben.
> Und weiter nichts.
> Ganz toll gemacht!

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Daß man auf dem Gebiet der KI benevolent sein will, halte ich, basierend
> auf historische Evidenz bedeutsamer kommerzieller Entwicklung, gelinde
> ausgedrückt, für ein Märchen.

Mein Pixel Phone nutzt in erheblichem Umfang hardwareunterstützte KI, um 
aus den Fotos mehr Qualität rauszuholen. Das ist also real von Nutzen, 
kein Hype. Es reicht mir aber völlig, wenn das die Experten bei Google 
verstehen. Oder auch verstehen, dass sie nicht genau verstehen, was die 
KI so treibt. Da bin ich aber gewöhnlicher Anwender.

: Bearbeitet durch User
von Vn N. (wefwef_s)


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Gerhard O. schrieb:
> Was macht Dich da so sicher? Man bekommt den Eindruck, dass es Leute
> gibt, die jeden, der nicht auf den Euphorie Band Wagon mitaufgesprungen
> ist, als Angstmacher zu betiteln und Fortschritt leugnend zu
> beschuldigen. Wir werden es ja alle merken und sehen wie der Hase in den
> nächsten zehn Jahren läuft. Daß man auf dem Gebiet noch große
> Fortschritte machen wird, steht ausser Zweifel. Publizierer in vielen
> Berufsrichtungen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit davon betroffen
> werden. Es ist einfach logisch, diesen Werdegang vorauszusagen.
>
> Daß man auf dem Gebiet der KI benevolent sein will, halte ich, basierend
> auf historische Evidenz bedeutsamer kommerzieller Entwicklung, gelinde
> ausgedrückt, für ein Märchen.

Ich weiß zwar nicht, auf welchen Bandwagon ich aufspringen soll, aber im 
Dreschen leerer Phrasen bist du schon fast so gut wie ChatGPT.
Und das wäre auch schon, wofür ChatGPT designed wurde. Toll um 5 
Sichwörter auf eine Seite Marketinggeschwurbel aufzublasen, eher nicht 
so toll um ernsthafte Publizisten (abseits des Springerkonzerns) zu 
ersetzen, weil er Lücken dabei einfach mal mit frei erfundenem füllt.
Am ehesten könntest du wohl Gebrauchtwagenhändler und HR-Futzis 
ersetzen:
>Generiere eine positive Stellenzeige. Softwareentwickler, jung, dynamisch,
> mind. 10 Jahre Berufserfahrung, Obstkorb, flache Hierarchien
>
> Wir suchen einen motivierten und talentierten Softwareentwickler mit mindestens
> 10 Jahren Berufserfahrung, um unser junges und dynamisches Team zu ergänzen. Du 
> solltest begeistert sein von neuen Technologien und den Wunsch haben, dich
> ständig weiterzuentwickeln. Unser Unternehmen bietet flache Hierarchien und
> eine offene Arbeitskultur, in der du dich wohlfühlen wirst. Als Teil unseres
> Teams erwartet dich jeden Tag ein frischer Obstkorb, um deine Kreativität und
> Energie zu fördern. Bewirb dich jetzt und starte deine Karriere bei uns!

Gerhard O. schrieb:
> Man sieht ja wie fanatisch man versucht
> den letzten Cent im ganzen Internet von den Usern herauszuschinden.

Willkommen im Kapitalismus.

von Vn N. (wefwef_s)


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René H. schrieb:
> Vn N. schrieb:
>> Nein, hat niemand behauptet
>
> Ach ja?

Nein, immer noch nicht, du kannst einfach nur nicht lesen.
Aber das hast du ja weiter oben bereits unter Beweis gestellt.

von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Daß man auf dem Gebiet der KI benevolent sein will, halte ich, basierend
>> auf historische Evidenz bedeutsamer kommerzieller Entwicklung, gelinde
>> ausgedrückt, für ein Märchen.
>
> Mein Pixel Phone nutzt in erheblichem Umfang hardwareunterstützte KI, um
> aus den Fotos mehr Qualität rauszuholen. Das ist also real von Nutzen,
> kein Hype. Es reicht mir aber völlig, wenn das die Experten bei Google
> verstehen. Oder auch verstehen, dass sie nicht genau verstehen, was die
> KI so treibt. Da bin ich aber gewöhnlicher Anwender.

Diesen rein technischen Bereich schliesse ich natürlich auch davon aus. 
Mir ging es um den zukünftigen Einsatz als Assistent/Ablöse in jenen 
Jobbereichen, wo der KI-Bot die betreffenden Mitarbeiter redundant 
machen wird. Es kann langfristig gar nicht anders kommen. Ist eine 
logische Konsequenz der Wirtschaftevolution.

von Vn N. (wefwef_s)


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Nachdem die Diskussion ja nun unweigerlich auf ChatGPT gelenkt wurden, 
natürlich auch dessen Meinung dazu:
"Wie wichtig ist eine Mini-USB-Buchse zum Laden für die Kundenakzeptanz"

"Die Bedeutung der Verfügbarkeit einer Mini-USB-Buchse zum Laden kann 
für die Kundenakzeptanz eines Produkts unterschiedlich wichtig sein, 
abhängig von den Anforderungen und Präferenzen der Kunden. Für einige 
Kunden kann es ein wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung sein, da es 
eine bequeme und weit verbreitete Methode des Ladens darstellt. Andere 
Kunden können diesen Aspekt jedoch als weniger wichtig ansehen und sich 
stattdessen auf andere Funktionen oder Merkmale des Produkts 
konzentrieren. Es ist daher wichtig, die Bedürfnisse und Vorlieben der 
Zielgruppe bei der Entscheidung, welche Funktionen in ein Produkt 
integriert werden sollen, zu berücksichtigen."

von Gerhard O. (gerhard_)


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> Willkommen im Kapitalismus.

Ich gebe auf. Du hast recht und ich habe meine Ruhe. Es steht Dir zu so 
zu denken wie Du beliebst, genauso wie es für mich der Fall ist. Die 
Zukunft wird's ja zeigen in welche Richtung sich der Rollout von KI 
bewegen wird.

von Vn N. (wefwef_s)


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Gerhard O. schrieb:
> Ich gebe auf. Du hast recht und ich habe meine Ruhe.

Keine Ahnung warum du nun eingeschnappt bist, aber faszinierend dass das 
mit einem so einfachen Satz zu erreichen ist.

von (prx) A. K. (prx)


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Vn N. schrieb:
> Keine Ahnung warum du nun eingeschnappt bist

Ich kann ihn verstehen. Du teilst sprachlich unnötig heftig aus.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Vn N. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Ich gebe auf. Du hast recht und ich habe meine Ruhe.
>
> Keine Ahnung warum du nun eingeschnappt bist, aber faszinierend dass das
> mit einem so einfachen Satz zu erreichen ist.

Bin nicht eingeschnappt. Aber da wir momentan total konträr 
argumentieren, entschied ich mich den Thread hier meinerseits nicht 
weiter abwegig zu machen und schlage vor festzustellen, daß darüber 
zwischen uns mittlerweile genug gefochten wurde. Ich gebe Dir also zum 
"Waffenstillstand" meine Hand, und Du auch, und gut ist.

von (prx) A. K. (prx)


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Vn N. schrieb:
> Nachdem die Diskussion ja nun unweigerlich auf ChatGPT gelenkt wurden,
> natürlich auch dessen Meinung dazu:

Das ist ja nicht über ELIZA Niveau und durch Austausch des Begriffs auf 
beliebige Produkte anwendbar. Vor solchem Schlonz müssen nicht einmal 
Unternehmensberater Angst haben.

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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Vn N. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Ich gebe auf. Du hast recht und ich habe meine Ruhe.
> Keine Ahnung warum du nun eingeschnappt bist,

Gerhard muß nicht eingeschnappt sein. Es ist erkennbar, dass hier ein 
paar wenige Schwachköpfe um eine USB-C diskutieren und mit Gewalt 
recht haben wollen, der Thread ist nun endgültig kaputt.

Ich würde mir wünschen, dass ein Moderator grob durchfegt und ein Schloß 
dranhängt!

von Gerhard O. (gerhard_)


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Manfred schrieb:
> Vn N. schrieb:
>> Gerhard O. schrieb:
>>> Ich gebe auf. Du hast recht und ich habe meine Ruhe.
>> Keine Ahnung warum du nun eingeschnappt bist,
>
> Gerhard muß nicht eingeschnappt sein. Es ist erkennbar, dass hier ein
> paar wenige Schwachköpfe um eine USB-C diskutieren und mit Gewalt
> recht haben wollen, der Thread ist nun endgültig kaputt.
>
> Ich würde mir wünschen, dass ein Moderator grob durchfegt und ein Schloß
> dranhängt!

Mal den Teufel nicht an die Wand, Manfred...

von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Vn N. schrieb:
>> Nachdem die Diskussion ja nun unweigerlich auf ChatGPT gelenkt wurden,
>> natürlich auch dessen Meinung dazu:
>
> Das ist ja nicht über ELIZA Niveau und durch Austausch des Begriffs auf
> beliebige Produkte anwendbar. Vor solchem Schlonz müssen nicht einmal
> Unternehmensberater Angst haben.

Mir hat es überhaupt nicht gefallen. In meinen Ohren hörte es sich 
regelrecht "schleimig" an. Zum Erbrechen.

von DenkenMachtSpaß (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Mein Pixel Phone nutzt in erheblichem Umfang hardwareunterstützte KI

Sicher?

Ich meine, manche Leute halten ja schon Bubble Sort für KI. Heute ist 
doch alles ein Algorithmus, und jeder Algorithmus ist KI. So jedenfalls, 
nach meiner Erfahrung, die allgemeine Lesart der Medien. Das trägt zwar 
nur zur Verdummung bei, denn einige Leute meinen tatsächlich, der 
Begriff Algorithmus wäre "neusprech".
Das soll Deine Aussage nicht in ein schlechtes Licht rücken, aber wenn 
ich das Wort "KI" oder "Algorithmus" außerhalb des Bereichs der 
Informatik höre, zucke ich reflexartig zusammen...

Gruß Marcus

von Falk B. (falk)


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Gerhard O. schrieb:
> Ich gebe auf. Du hast recht und ich habe meine Ruhe.

Eine weise Entscheidung. Denn dieser "Diskussionsteilnehmer" ist ein 
Extremist der übelsten Sorte.

von DenkenMachtSpaß (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Mir hat es überhaupt nicht gefallen. In meinen Ohren hörte es sich
> regelrecht "schleimig" an. Zum Erbrechen.

Also genau so wie chatgpt. ;-)

Gruß

Marcus

von Falk B. (falk)


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(prx) A. K. schrieb:
> Ich kann ihn verstehen. Du teilst sprachlich unnötig heftig aus.

Ja, wie jeder Netztroll und Feigling. Im wahren Leben würde er das nicht 
allzu oft und allzu lange machen, dann da kommt dann "etwas" mehr 
Gegenwind, vor allen nicht virtuell.

von DenkenMachtSpaß (Gast)


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Zum Thema USB-C würde ich gerne auch noch meinen (extrem subjektiven) 
Senf dazu geben:

Ich kenn zwar Geräte aus dem "professionellen" Umfeld, die über einen 
Hohlstecker aus einem externen Netzteil betrieben werden.
Aber bei einem solchen Gerät würde mich (zur Zeit noch) eine alleinige 
Verbindungsmöglichkeit zur Stromversorgung über USB-C etwas abschrecken.

Gruß

Marcus

von (prx) A. K. (prx)


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DenkenMachtSpaß schrieb:
> Sicher?

Das ist es, was Google darüber behauptet. Und immerhin haben sie im 
Tensor Prozessor einigen Aufwand in etwas gesteckt, das sie einen AI 
Accelerator nennen: https://en.wikipedia.org/wiki/Tensor_Processing_Unit

Mit einer KI im Sinn des Turing Tests hat das sicherlich nichts zu tun. 
Weshalb die Aussage aber nicht falsch sein muss, sondern lediglich einen 
völlig anderen Aufgabenbereich darstellen kann. KI ist aber wirklich 
nicht mein Fachbereich.

: Bearbeitet durch User
von Außenstellensteller (Gast)


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Vn N. schrieb:
> Nachdem die Diskussion ja nun unweigerlich auf ChatGPT gelenkt wurden,
> natürlich auch dessen Meinung dazu:
> "Wie wichtig ist eine Mini-USB-Buchse zum Laden für die Kundenakzeptanz"
>
> "Die Bedeutung der Verfügbarkeit einer Mini-USB-Buchse zum Laden kann
> für die Kundenakzeptanz eines Produkts unterschiedlich wichtig sein,
> abhängig von den Anforderungen und Präferenzen der Kunden. Für einige
> Kunden kann es ein wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung sein, da es
> eine bequeme und weit verbreitete Methode des Ladens darstellt. Andere
> Kunden können diesen Aspekt jedoch als weniger wichtig ansehen und sich
> stattdessen auf andere Funktionen oder Merkmale des Produkts
> konzentrieren. Es ist daher wichtig, die Bedürfnisse und Vorlieben der
> Zielgruppe bei der Entscheidung, welche Funktionen in ein Produkt
> integriert werden sollen, zu berücksichtigen."

Zusammengefasst: ChatGPT weiss  es nicht.

Ansonsten mal recherchieren wieviel USB-C Ladegeräte in deutschland 
verkauft wurden und auch die Hubs/PC mit USB-C Ladekabel in Betracht 
ziehen. Wobei, wenn ich so auf den aktuellen Handy-zoo der Familie 
schaue würde ich auf 100% für USB-C-Ladekabel tippen.

von Jobst Q. (joquis)


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Joachim B. schrieb:
> zur Ausgangsfrage, nichts nervt (mich) oder Kunden so sehr wie der
> übliche 5,5mm/2,1mm Mix mit mal + mal - aussen, mal 5V mal 12V

Es ist jetzt über 20 Jahre her, dass ich mal ein Gerät mit Plus außen in 
die Finger bekam. Beide Seiten der Verbindung umgelötet, damit war das 
Problem erledigt. Seitdem nur noch unzählige Netzteile mit Minus außen 
gesehen.
Ob 5V, 12V, oder 19V steht üblicherweise drauf.

von Gerhard O. (gerhard_)


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DenkenMachtSpaß schrieb:
> Zum Thema USB-C würde ich gerne auch noch meinen (extrem
> subjektiven)
> Senf dazu geben:
>
> Ich kenn zwar Geräte aus dem "professionellen" Umfeld, die über einen
> Hohlstecker aus einem externen Netzteil betrieben werden.
> Aber bei einem solchen Gerät würde mich (zur Zeit noch) eine alleinige
> Verbindungsmöglichkeit zur Stromversorgung über USB-C etwas abschrecken.
>
> Gruß
>
> Marcus

Ich finde den Gebrauch der (möglicherweise einzigen) USB-C Buchse zum 
Laden/Betreiben schon alleine aus dem Grund unbefriedigend, weil man 
dann z.B. keinen externen Monitor betreiben mehr kann. Also müssten dann 
mindestens zwei solcher Buchsen vorhanden sein, wenn man das nicht mit 
einem Splitter oder Hub "richtig" betreiben kann.

Ich hätte da auch bedenken, daß die relativ kleine Kontaktgeometrie und 
Kontaktflächen bei Leistungen im 100W Bereich langfristig eventuell zu 
erhöhten Übergangswiderständen führen könnten und dann diesen 
Sachverhalt als Rauch, Funken, Knall und Blitze kundzugeben.

Ich vermute stark, daß man solche Buchsen im LT daheim kaum auswechseln 
könnte, weil diese Buchsen oft versteckte SMD Anschlüsse aufweisen. 
Obwohl es THT Versionen der Buchsen gibt, vermute ich, daß Hersteller 
SMD vorziehen. Wenn dann noch die integrierte LT LP durch Überhitzung in 
Mitleidenschaft gezogen wurde, dann ist der Schaden groß. Aus meiner 
Sicht und Erfahrung ist 100W Power Übertragung über USB-C ein Langzeit 
technisches Risiko und echt sportlich. Bei 20V sind das immerhin 5A die 
über vier Kontakte übertragen werden müssen. Wenn alles Neu ist, wird es 
eine Zeitlang gut gehen. Mit der Zeit erhöhen sich möglicherweise die 
Übergangswiderstände und bei 5A gibt es bei so kleinen Steckern und 
Buchsen recht leicht Kleinholz.

Die große Frage stellt sich dann halt "Qui bono?", weil der Kunde im 
Falle von Problemen nur finanzielle Nachteile hat. Ist die Ersparnis 
eines traditionellen, ausreichend dimensionierten Buchsen und 
Steckersystem wirklich wert gegen alle die extremen Probleme die dadurch 
entstehen. Ich bin leider ein großer Skeptiker. Für mich sind solche 
Designentscheidungen verdächtig. Es ist klar, daß für diese Art von LT 
der Hersteller keine Reparaturen vorgesehen hat.

Momentan kann ich nicht sehr "wissend" über USB-C reden, weil ich bisher 
den Standard für mich einfach abgeschrieben hatte und mit dem Wenigen 
bekannt nicht viel Beachtung geschenkt hatte.

Man spricht also davon, daß USB-C z.B. als DisplayPort verwendet werden 
kann. Bedeutet das, daß ein DisplayPort Kabel das in den Monitor passt, 
dann direkt von USB-C DisplayPort Graphik HW ohne weitere Elektronik 
angesteuert werden kann? Oder muß ein neuer Monitor mit USB-C Buchsen 
her? Ich dachte mit DisplayPort wäre das Ende gekommen und endlich eine 
Verbindungsstabilität da.

Sonst aber, habe ich im Augenblick keine HW die davon Gebrauch machen 
könnte. Solange ich nicht alles erneuere, hat der USB-C Standard für 
mich kaum Relevanz oder regelrechten Nutzen. Ich verwende ja nicht 
einmal M.2 nvme oder Sata 3, weil bis jetzt normales Sata und USB-3 
völlig ausreichten.

Wenn ich jetzt einen LT mit USB-C hätte, wäre es momentan eher eine 
Unbequemlichkeit, anstatt überhaupt nützlich zu sein. Ich muß betonen, 
daß dies strikt aus meiner augenblicklichen Position fundiert ist. Für 
andere Leute mag es ja schon recht nützlich sein, aber für mich nicht 
und ist eher der Prospekt eine heimsuchenden Landplage, weil ich recht 
selten(10J>), massive Erneuerungen durchziehe. Massive 
Datenübertragungen mache ich in der Regel auch nicht. Aus meiner Sicht 
könnte ich behaupten, USB-C wäre also ein Overkill für mich.

Mich interessiert normalerweise nur, dass alles, Tag für Tag, für Jahre 
hinaus, immer glatt und zuverlässig funktioniert.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jobst Q. schrieb:
> Es ist jetzt über 20 Jahre her, dass ich mal ein Gerät mit Plus außen in
> die Finger bekam.

DYMO-Labeldrucker haben das auch heute noch.

Hat mir vor 20 Jahren bei einem früheren Brötchengeber mal eine 
kostenlose Gabe eines solchen Geräts beschert: es hatte jemand ein 
"Standardnetzteil" drangehängt, woraufhin sich mehrere Leiterzüge im 
Inneren in Wohlgefallen aufgelöst haben.

Beitrag #7339502 wurde von einem Moderator gelöscht.
von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Man spricht also davon, daß USB-C z.B. als DisplayPort verwendet werden
> kann. Bedeutet das, daß ein DisplayPort Kabel das in den Monitor passt,
> dann direkt von USB-C DisplayPort Graphik HW ohne weitere Elektronik
> angesteuert werden kann?

https://evision-webshop.de/Total-Phase-Knowledge-Base/Allgemein/DisplayPort-Alt-Modus-ueber-ein-USB-Typ-C-Kabel-aktivieren

Manche Monitore haben heute schon USB-C drin, für andere koppelt man 
einen normalen DP- oder HDMI-Anschluss mit einem billigen Adapter aus.

Bei Thunderbolt läuft das völlig anders.

von Vn N. (wefwef_s)


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Gerhard O. schrieb:
> Ich finde den Gebrauch der (möglicherweise einzigen) USB-C Buchse zum
> Laden/Betreiben schon alleine aus dem Grund unbefriedigend, weil man
> dann z.B. keinen externen Monitor betreiben mehr kann. Also müssten dann
> mindestens zwei solcher Buchsen vorhanden sein, wenn man das nicht mit
> einem Splitter oder Hub "richtig" betreiben kann.

Ja. Eh. Ich weiß nicht wie immer alle drauf kommen, dass Laptops nur 
noch eine Buchse hätten?

Gerhard O. schrieb:
> Ich hätte da auch bedenken, daß die relativ kleine Kontaktgeometrie und
> Kontaktflächen bei Leistungen im 100W Bereich langfristig eventuell zu
> erhöhten Übergangswiderständen führen könnten und dann diesen
> Sachverhalt als Rauch, Funken, Knall und Blitze kundzugeben.

Aktuell geht das Rating irgendwo Richtung 200W. Da wird man sich in der 
Spec schon was gedacht haben ;)

Gerhard O. schrieb:
> Die große Frage stellt sich dann halt "Qui bono?", weil der Kunde im
> Falle von Problemen nur finanzielle Nachteile hat.

Die Idee dahinter ist dass man nicht mehr 5 verschiedene Kabel 
herumliegen hat, die alle wieder nur an genau ein Gerät passen.

Gerhard O. schrieb:
> Ich bin leider ein großer Skeptiker. Für mich sind solche
> Designentscheidungen verdächtig.

Lustig, in Anbetracht dessen, wie sehr sich die Hersteller ja dagegen 
gewehr haben.

Gerhard O. schrieb:
> Bedeutet das, daß ein DisplayPort Kabel das in den Monitor passt,
> dann direkt von USB-C DisplayPort Graphik HW ohne weitere Elektronik
> angesteuert werden kann?

Ja.

Gerhard O. schrieb:
> Oder muß ein neuer Monitor mit USB-C Buchsen
> her?

Nein.

Gerhard O. schrieb:
> Ich dachte mit DisplayPort wäre das Ende gekommen und endlich eine
> Verbindungsstabilität da.

"Das Ende" wird in der Entwicklung wohl nie gekommen sein, hat aber nix 
mit dem Stecker zu tun.

Gerhard O. schrieb:
> Wenn ich jetzt einen LT mit USB-C hätte, wäre es momentan eher eine
> Unbequemlichkeit, anstatt überhaupt nützlich zu sein.

Spätestens wenn du einen Dell und dein Kollege einen Lenovo habt und ihr 
euch gegenseitig das Ladekabel leihen könnt weil endlich nicht mehr 
inkompatibel ist es ein Gewinn.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Jörg W. schrieb:
> Jobst Q. schrieb:
>> Es ist jetzt über 20 Jahre her, dass ich mal ein Gerät mit Plus außen in
>> die Finger bekam.
>
> DYMO-Labeldrucker haben das auch heute noch.
>
> Hat mir vor 20 Jahren bei einem früheren Brötchengeber mal eine
> kostenlose Gabe eines solchen Geräts beschert: es hatte jemand ein
> "Standardnetzteil" drangehängt, woraufhin sich mehrere Leiterzüge im
> Inneren in Wohlgefallen aufgelöst haben.

Nicht nur Dymo. Auch Brother und P-Touch haben Minus in der Mitte. Eine 
Brücke am Eingang wäre da eine gute Lösung. Dann ist es gleichgültig, 
solange die Spannung im richtigen Bereich liegt.

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Mit der Zeit erhöhen sich möglicherweise die
> Übergangswiderstände und bei 5A gibt es bei so kleinen Steckern und
> Buchsen recht leicht Kleinholz.

Wobei der kritische Steckvorgang lastfrei verläuft. Das erleichtert die 
Sache erheblich.

von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Man spricht also davon, daß USB-C z.B. als DisplayPort verwendet werden
>> kann. Bedeutet das, daß ein DisplayPort Kabel das in den Monitor passt,
>> dann direkt von USB-C DisplayPort Graphik HW ohne weitere Elektronik
>> angesteuert werden kann?
>
> 
https://evision-webshop.de/Total-Phase-Knowledge-Base/Allgemein/DisplayPort-Alt-Modus-ueber-ein-USB-Typ-C-Kabel-aktivieren
>
> Manche Monitore haben heute schon USB-C drin, für andere koppelt man
> einen normalen DP- oder HDMI-Anschluss mit einem billigen Adapter aus.
>
> Bei Thunderbolt läuft das völlig anders.

Oh Boy... die Alarmglocken läuten jetzt alle:-)

Diese Multifunktionalität gibt mir die Gänsehaut...

Danke!

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Brücke am Eingang wäre da eine gute Lösung.

Abgesehen von dem nicht unerheblichen Verlust.

Beitrag #7339524 wurde von einem Moderator gelöscht.
von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> die Alarmglocken läuten jetzt alle:-)

Ich hoffe, du erlebst deine Rente noch, ohne vorher verrückt zu werden. 
In einer Welt leben zu müssen, in der nur noch Alarmglocken läuten, 
schläft es sich schlecht. ;-)

von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Mit der Zeit erhöhen sich möglicherweise die
>> Übergangswiderstände und bei 5A gibt es bei so kleinen Steckern und
>> Buchsen recht leicht Kleinholz.
>
> Wobei der kritische Steckvorgang lastfrei verläuft. Das erleichtert die
> Sache erheblich.

Ich werde mal Nachhilfeunterricht machen müssen, seitdem das USB-C Thema 
immer prominenter geworden ist:-)

Was mich stört, ist, daß das alles so "High-Tech" geworden ist, daß ohne 
SW nichts mehr funktioniert. Bin eben old school. Vermute fast, daß 
zwischen Netzteil und zu versorgtem Gerät jetzt eine kompatible 
Datenübermittlung notwendig ist, damit sich etwas tut. Höher im Thread 
oder woanders stand da irgendetwas darüber wie man das NT aktiviert.

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Vermute fast, daß
> zwischen Netzteil und zu versorgtem Gerät jetzt eine kompatible
> Datenübermittlung notwendig ist, damit sich etwas tut.

Korrekt. USB-C hat dafür die CC Pins, für Aushandlung der Power 
Delivery: https://www.ti.com/lit/wp/slyy109b/slyy109b.pdf

Da gibts sogar einen Absatz wie für dich gemacht: "Conclusion: Although 
USB Type-C can appear to be very complicated at first, we believe that 
the initial learning curve is worth all of the advantages. We hope that 
we have given you an understanding of how to include USB Type-C in your 
next design, regardless of the application, and that you will consider 
many of the solutions TI has to offer for all of the various USB Type-C 
applications."

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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Falk B. schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>> Ich kann ihn verstehen. Du teilst sprachlich unnötig heftig aus.
> Ja, wie jeder Netztroll und Feigling.

Womit Du nicht A. K. meintest, sondern Vn N. - für mich etwas 
mißverständlich zu lesen.

> Im wahren Leben würde er das nicht
> allzu oft und allzu lange machen, dann da kommt dann "etwas" mehr
> Gegenwind, vor allen nicht virtuell.

Im (beruflichen) Alltag sind mir solche Leute dann irgendwann aus dem 
Weg geblieben. Leute, die fachlich kompetent sind, haben kein Problem 
mit mir.

Gerhard O. schrieb:
> Wenn ich jetzt einen LT mit USB-C hätte, wäre es momentan eher eine
> Unbequemlichkeit, anstatt überhaupt nützlich zu sein.

Mein "Medion Classmate", Laptop der neuen Langsamkeit von 12/2020, 193 
€uro, hat eine USB-C, eine USB_2(A) und eine USB_3(A). Laden geht nur 
über das zugehörige 12V-Netzteil mit Hohlstecker. Der USB-C ist halt 
dran, eine sinnvolle Anwendung habe ich für den nicht.

Ich habe eine "SanDisk Extrem Portable SSD" mit 2TB, die USB-C hat. Dazu 
gehören ein unangenehm steifes C-Kabel mit 10cm Länge und ein 
Adapterstecker USB-C auf USB-A. Es macht keinen Unterschied, ob ich die 
mit C anschließe oder den A-Adapter benutze.

Jörg W. schrieb:
> Jobst Q. schrieb:
>> Es ist jetzt über 20 Jahre her, dass ich mal ein Gerät mit Plus außen in
>> die Finger bekam.
> DYMO-Labeldrucker haben das auch heute noch.

Brother P-touch! In einem älteren Thread hatte jemand das Gerät 
geöffnet, die versteckte Netzteilbuchse gefunden und zugänglich gemacht. 
Das kam mir sehr gelegen, habe ich nachgemacht - Plus außen!

Für die DECT-Telefone von Funktel / Funkwerk gibt es zwei äußerlich 
ähnliche Ladeschalen samt zuhörigem (abweichenden) Steckernetzteil, 
einmal Plus innen, einmal Plus außen. Das macht Sinn, vertauscht man 
diese, passiert nichts, außer, dass es nicht lädt. Wenn aber der Bastler 
mit leistungsstarken externen Netzteilen anrückt, gibt das kaputte 
Geräte.

(prx) A. K. schrieb:
> Korrekt.

Oh man, ich komme garnicht hinterher, wie schnell hier kommentiert wird 
...

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Leute, danke für alle Eure guten Infos, Ressourcen und Kommentare. Ich 
muß jetzt aber wirklich weg. Also bis auf ein andermal,

Gruß,
Gerhard

von DenkenMachtSpaß (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> daß ohne
> SW nichts mehr funktioniert. Bin eben old school. Vermute fast, daß

Ja, man merkt, dass du old school bist. <SCNR>

Viele Grüße

Marcus

von Ich A. (alopecosa)


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Gerhard O. schrieb:
> ch sage also voraus, in spätestens 5 Jahren wahrscheinlich USB-C durch
> "USB-D Ultra " ersetzt werden wird, weil man sich wieder mal nicht
> dauerhaft einig war

Man nennt es auch Fortschritt ...

Andererseits, das schöne an Standards ist ja eben das man soviele davon 
haben kann.


René H. schrieb:
> Ich kenne kein Notebook mit USB-C. Tablets und Netbooks sind keine
> Notebooks (Notebooks werden auch Laptops genannt). Richtige Notebooks
> werden auch weiterhin USB-A haben, und einen echten Netzanschluß bzw.
> ein passendes Netzteil (mit bis zu 19V).

Dann ist deiner Definition nach mein dienstliches Lenovo L590 und mein 
anderes dienstliches Lenovo L15 kein Notebook.

Denn beide haben Spannungsversorgung ausschliesslich über USB-C. Darüber 
hinaus 2 Buchsen dieser Sorte. Darüber hinaus aber immerhin auch noch 2 
USB-A Buchsen.

Vielleicht einfach mal aufhören in der Vergangenheit zu leben?!

: Bearbeitet durch User
von Tom (Gast)


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Jobst Q. schrieb:
> Es ist jetzt über 20 Jahre her, dass ich mal ein Gerät mit Plus außen in
> die Finger bekam.

Plus außen ist im Musikelektronik-Bereich üblich. Wohl eine Altlast aus 
Germanium-PNP-Zeiten.

von René H. (mumpel)


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Ich A. schrieb:
> Denn beide haben Spannungsversorgung ausschliesslich über USB-C. Darüber
> hinaus 2 Buchsen dieser Sorte. Darüber hinaus aber immerhin auch noch 2
> USB-A Buchsen.

Du hast ein Notebook. Ich kann mir noch immer nicht vorstellen, dass ein 
guter Notebook-Hersteller nurnoch Notebooks mit ausschließlich (einem) 
USB-C-Anschluß herstellt, wie weiter oben befürchtet wird.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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René H. schrieb:
> Ich kann mir noch immer nicht vorstellen, dass ein guter
> Notebook-Hersteller nurnoch Notebooks mit ausschließlich (einem)
> USB-C-Anschluß herstellt, wie weiter oben befürchtet wird.

Davon ist auch nicht auszugehen.

Aktuelle Macbooks allerdings haben tatsächlich nur noch USB-C, 
allerdings natürlich mehrere. Außerdem hat Apple tatsächlich parallel 
dazu wieder Magsafe dabei …

Es gibt übrigens auch kleine USB-C-Hubs, die die Power von einer 
USB-C-Buchse durchreichen können, so eine Art Mini-Dockingstation (naja, 
"dock" ist das eh alles nicht mehr).

von Klaus (feelfree)


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Gerhard O. schrieb:
> Ich finde den Gebrauch der (möglicherweise einzigen) USB-C Buchse zum
> Laden/Betreiben schon alleine aus dem Grund unbefriedigend, weil man
> dann z.B. keinen externen Monitor betreiben mehr kann.

Mein dienstlicher Laptop hat neben der USB-C buchse auch noch 2 USB-A 
Buchsen, eine HDMI-Buchse und einen Lenovo-proprietären Ladeanchluss.

Aber jetzt verrate ich dir mal was für dich ganz Unheimliches:
Wenn ich nicht unterwegs bin, sondern im Homeoffice oder im Büro, dann 
nutze ich an diesem Laptop genau EINE EINZIGE Buchse - die im 
USB-C-Format.

Darüber erhält das Notebook seinen Strom zum Aufladen. darüber wird das 
Displayport-Signal zum 34"-Monitor geschickt. Und Am Monitor sind 
Maus/Tastatur via USB verbunden. Es gibt also genau EINE EINZIGE Strippe 
zwischen Notebook und Monitor, und es geht ALLES. Wahnsinn, oder?

Wenn ich unterwegs bin, reicht ein einziges kompaktes USB-C-Netzteil 
aus, um wahlweise Handy, Tablet, oder eben den Notebook zu laden.

Man kann natürlich auch das proprietäre Netzteil nehmen, Maus und 
Tatstatur mittels USB-A anschließen und den Monitor mittels HDMI. 
Vermutlich machen sie das wegen Menschen wie dir, für die Fortschritt 
etwas ist, was man nicht haben will.

: Bearbeitet durch User
von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Hohlbuchse schrieb:
> für ein geplantes Produkt muss ich die Platine an der Frontplatte
> fixieren.

wie wäre es mit einem Beratervertrag?

Ich bin dafür immer zu haben.
Ich muss Geräte nur ein paar Minuten im Betrieb sehen, um zu merken,
was DAS wieder für eine Scheisse ist, WENN es sch... ist.

von René H. (mumpel)


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Jörg W. schrieb:
> Aktuelle Macbooks allerdings haben tatsächlich nur noch USB-C,
> allerdings natürlich mehrere.

Nur gut das ich keine Apple-Geräte nutze. Sonst bräuchte ich eine ganze 
Menge Adapter auf USB-A. ;)

von René H. (mumpel)


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Klaus schrieb:
> Darüber erhält das Notebook seinen Strom zum Aufladen. darüber wird das
> Displayport-Signal zum 34"-Monitor geschickt. Und Am Monitor sind
> Maus/Tastatur via USB verbunden.

Bei einer solchen Minimalaustattung reich das allemal. Bei mir würde das 
nicht reichen, ohne aktiven HUB würde es bei mir nicht gehen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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René H. schrieb:
> Sonst bräuchte ich eine ganze Menge Adapter auf USB-A. ;)

Die sind übrigens schon dahingehend gar nicht so unpraktisch, weil du 
damit automatisch am Handy das bekommst, wofür man früher extra ein 
OTG-Kabel gebraucht hat.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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René H. schrieb:
> Bei mir würde das nicht reichen, ohne aktiven HUB würde es bei mir nicht
> gehen.

Ein Hub wird üblicherweise in diese "docking stations" ohnehin mit 
integriert.

von René H. (mumpel)


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Jörg W. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Bei mir würde das nicht reichen, ohne aktiven HUB würde es bei mir nicht
>> gehen.
>
> Ein Hub wird üblicherweise in diese "docking stations" ohnehin mit
> integriert.

Die Dockingstation müsste dann aber (für mich) ausreichend dimensioniert 
sein (3 Monitore, 2 Drucker, Kartenlesegerät, Signaturpad, Webcam, Maus, 
Tastatur, Netzwerkanschluß, CTI-fähiges Telefon, externe Festplatte zur 
Datensicherung, Platz für USB-Sticks, mobilen Scanner). Daher nutze ich 
zuhause lieber einen Desktop-PC. Der hat schon 4 USB-A-Anschlüsse, der 
Rest hängt an einem aktiven HUB (mit Einzelschaltern je USB-Port). Auch 
für unterwegs habe ich Kartenlesegerät und Signaturpad und natürlich den 
Scanner, die haben alle USB-A, in USB-C gibt es die Geräte nicht (und 
das wird es auch auf absehbare Zeit nicht geben). Und unterwegs mit 
Adaptern zu hantieren wird sich nicht gut machen. Man sieht also, dass 
es durchaus einen Markt für Notebooks mit USB-A-Anschluß gibt. Die 
Notebookhersteller tun als gut daran, sowas auch weiterhin anzubieten, 
die "Premium-Hersteller" werden das hoffentlich auch machen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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René H. schrieb:

> Die Dockingstation müsste dann aber (für mich) ausreichend dimensioniert
> sein (3 Monitore, 2 Drucker, Kartenlesegerät, Signaturpad, Webcam, Maus,
> Tastatur, Netzwerkanschluß, CTI-fähiges Telefon, externe Festplatte zur
> Datensicherung, Platz für USB-Sticks, mobilen Scanner).

Niemand verbietet dir den Einsatz weiterer USB-Hubs. Eine solche Menge 
an Geräten hat man wohl zu keiner Zeit direkt an ein Notebook 
anschließen können, wenngleich ältere Thinkpad-Docks (die noch richtige 
Docks waren) schon einige USB-Ports an ihrer Rückseite hatten.

> Daher nutze ich
> zuhause lieber einen Desktop-PC.

Ich übrigens auch. :)

> Auch
> für unterwegs habe ich Kartenlesegerät und Signaturpad und natürlich den
> Scanner, die haben alle USB-A, in USB-C gibt es die Geräte nicht (und
> das wird es auch auf absehbare Zeit nicht geben).

Was macht dich so sicher bezüglich letzterer Aussage?

> Und unterwegs mit
> Adaptern zu hantieren wird sich nicht gut machen.

Die gibt's auch in sehr handlich, vom einzelnen passiven C-auf-A-Kabel 
bis zu Mini-Hubs, die praktisch auch nur Kabel sind:

https://www.reichelt.de/usb-c-8482-hub-2x-usb-2-0-a-buchse-1x-usb-3-0-a-buchse-logilink-ua0315-p315229.html

Das halte ich durchaus für "unterwegs-tauglich".

> Die
> Notebookhersteller tun als gut daran, sowas auch weiterhin anzubieten,
> die "Premium-Hersteller" werden das hoffentlich auch machen.

Gilt denn Apple neuerdings nicht mehr als "Premium"? :-)

von René H. (mumpel)


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Jörg W. schrieb:
> Was macht dich so sicher bezüglich letzterer Aussage?

Weil ich die Gerätehersteller kenne. Für den Scanner aber lässt sich 
vielleicht ein Kabel mit Mini-USB auf der einen und USB-C auf der 
anderen Seite finden (z.B. deleyCon für 5,99). Das Signaturpad ist nicht 
"mobil gedacht".


Jörg W. schrieb:
> Gilt denn Apple neuerdings nicht mehr als "Premium"? :-)

Ach Apple. Ist ein überteuerter Windows. 🤣 (Kleiner Scherz)

Jörg W. schrieb:
> Die gibt's auch in sehr handlich, vom einzelnen passiven C-auf-A-Kabel

Naja. Ich bevorzuge eben Einzelanschlüsse. Jeder wie er braucht/möchte. 
Der Markt bedient es ja, noch.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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René H. schrieb:

> Das Signaturpad ist nicht
> "mobil gedacht".

USB-C wird auch bei Desktops Einzug halten bzw. hat das schon (aktuelle 
Desktops haben oft ein- bis zweimal USB-C).

Insofern kann das gut sein, dass der Hersteller auch in der Richtung mal 
irgendwann umdenken wird.

Und ja, Kabel gibt's natürlich eh in aller Couleur, also C auf Micro-B 
ist kein Problem. Gerätehersteller (da sind wir sogar wieder beim Thema 
:) können dann ihre Geräte mit einer C-Buchse ausrüsten, und wer halt 
lieber große A-Stecker bevorzugt, nimmt ein entsprechendes Kabel. Ist 
für ein Gerät sowieso praktisch, keine fest montierten Kabel zu haben, 
denn die können auch mal zerbröseln.

Mikro-SD-Kartenleser gibt es sogar hybrid, A-Stecker auf der einen 
Seite, C auf der anderen, die Karte wird dann über dem C-Stecker 
reingeschoben.

von René H. (mumpel)


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Jörg W. schrieb:
> Gerätehersteller (da sind wir sogar wieder beim Thema
> :) können dann ihre Geräte mit einer C-Buchse ausrüsten

Dazu müssten sie erstmal davon abrücken, Kabel fest im Gerät zu 
verbauen.

von Joachim B. (jar)


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Manfred schrieb:
> Es ist erkennbar, dass hier ein
> paar wenige Schwachköpfe um eine USB-C diskutieren und mit Gewalt
> recht haben wollen

+1

bis jetzt hatte ich nur Stress mit USB-C.
Daas mag dem Chipmangel geschuldet sein, interessiert mich aber nicht, 
denn das Ergebnis zahlte ich mit 2 wertlosen Notebooks die nur 
eingeschränkt nutzbar sind.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Joachim B. schrieb:
> bis jetzt hatte ich nur Stress mit USB-C.

der USB-A ist halt dicker als Tablets und auch einige Laptops

von vn nn (Gast)


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René H. schrieb:
> Man sieht also, dass es durchaus einen Markt für Notebooks mit
> USB-A-Anschluß gibt. Die Notebookhersteller tun als gut daran, sowas
> auch weiterhin anzubieten, die "Premium-Hersteller" werden das
> hoffentlich auch machen.

Ich frag mich ja immer noch, wie es dieser Thread geschafft hat dass es 
bei verpflichtendem USB-C-Ladeanschluss keinen Laptop mehr mit USB-A 
geben würde.

von René H. (mumpel)


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Jörg W. schrieb:
> USB-C wird auch bei Desktops Einzug halten bzw. hat das schon

Bei Desktop-PCs hat man aber die Möglichkeit, erweiterbare PCs zu 
nehmen, die man dann mit USB-3- oder USB-4-Karten nachrüsten kann.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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René H. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Gerätehersteller (da sind wir sogar wieder beim Thema
>> :) können dann ihre Geräte mit einer C-Buchse ausrüsten
>
> Dazu müssten sie erstmal davon abrücken, Kabel fest im Gerät zu
> verbauen.

Meine Rede, eigentlich machen sie dabei nur gut.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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René H. schrieb:
> Bei Desktop-PCs hat man aber die Möglichkeit, erweiterbare PCs zu
> nehmen, die man dann mit USB-3- oder USB-4-Karten nachrüsten kann.

Naja, USB-C ist (aktuell) auch USB-3.x. :-) Aber auch USB-C-Karten kann 
man nachrüsten. ;-)

von René H. (mumpel)


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Jörg W. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Bei Desktop-PCs hat man aber die Möglichkeit, erweiterbare PCs zu
>> nehmen, die man dann mit USB-3- oder USB-4-Karten nachrüsten kann.
>
> Naja, USB-C ist (aktuell) auch USB-3.x. :-) Aber auch USB-C-Karten kann
> man nachrüsten. ;-)

Da passen aber keine USB-A-Stecker rein. ;)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

..."Menschen wie ich"...

Für Klaus möchte ich nur kommentieren, daß mein Gebrauch eines Laptops 
simpel nur ein Desktop Ersatz fürs Labor ist. Ich reise nicht mit LTs in 
der Weltgeschichte herum und LT sind für mich keine tägliche Begleiter 
im Leben. Dafür ist der iPad/Handy da und für alles andere Technische 
der Desktop mit allem Komfort.

Für mich ist es wichtig, am Labortisch diverse Peripherien anschließen 
zu können wie Messgeräte, Programmiergeräte, Memory Stick, Seriell 
Adapter, Maus, manchmal auch Tastatur. Darum geht es mir singular und 
ist kritisch wichtig. Der LT ist also sozusagen nur ein Ableger der 
Workstation im näheren Umfeld. Je mehr Anschlüsse, desto besser.

Ich verstehe nicht warum das altmodisch, Schnee von gestern sein soll. 
Alle diese Peripherien haben nun mal USB-A, B, micro, mini... da hilft 
USB-C eben nicht wirklich und kompliziert nur Dinge für mich.

Wenn nur USB-C Buchsen da wären, müsste mir eine entsprechende USB-A Hub 
zur Verfügung stehen. Beim T100 geht es trotz USB-A ohnehin auch kaum 
anders.

Mir ist also momentan mit USB-C tatsächlich wenig gedient. Es wäre auch 
idiotisch für solche Anwendungen wie die erwähnten Peripherien eine 40Gb 
fähige Schnittstelle zu verschwenden. Und mit BT hat man wieder Ärger 
mit der Stromversorgung oder verursacht möglicherweise Störungen bei HF 
Projekten mit offenen Aufbauten.

Aber lassen wir es bitte endlich. Ich möchte hier nicht mehr weiter 
kommentieren. Wieso werde ich immer so mißverstanden? Für mich ist USB-C 
momentan eben nicht wichtig, auch wenn die Welt sich Mühe gibt unter der 
Haube alles systematisch noch komplizierter und undurchschaubarer zu 
machen. Auch konventionelles USB hat in der Vergangenheit mit brechender 
Kompatibilität schon genug Ärger bereitet und ist weit weg eine 
unproblematische Peripherieschnittstelle zu sein.

Aber es ist schon genug Tinte verspritzt worden. Meine Argumente bezogen 
sich strikt und fokussiert auf den (für mich wichtigen) erwähnten 
Anwendungsbereich den nur eine bestimmte Auswahl an LTs 
zufriedenstellend erfüllen können und passe nicht unbedingt in das 
vielfache Anwendungsprofil, das Euch vor den Augen schwebt. Also lassen 
wir es besser, sofern es mich betrifft. Es tut mir leid, daß ich mich 
zum Kommentieren verführen ließ.

Wünsche Euch trotzdem noch ein angenehme, neue Woche,

Gruß,
Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Gerhard O. schrieb:
> Wieso werde ich immer so mißverstanden?

Wirst du eigentlich gar nicht.

> …, auch wenn die Welt sich Mühe gibt unter der Haube alles
> systematisch noch komplizierter und undurchschaubarer zu machen.

So ein Statement drückt halt eine gewisse Haltung aus, die man 
kritisieren kann. Niemand will dich (oder andere) durch Erweiterungen 
eines Standards irgendwie ärgern, aber genau das unterstellst du ("die 
geben sich Mühe", "komplizierter", "undurchschaubarer").

USB war schon immer ein Protokoll, nicht nur ein Stück Draht wie bei 
einer UART. Mit dem Protokoll muss man sich beschäftigen, man muss das 
in irgendeiner Form sprechen. Nur in ganz einfachen Fällen macht man das 
"zu Fuß" (siehe V-USB auf den AVRs), ansonsten gibt es natürlich 
genügend IC-Hersteller, die dich beim protokollgerechten Arbeiten mit 
ihren Portfolio unterstützen. Auch ein simples UART-Protokoll hat man in 
der Regel ja mit einer UART und nicht durch manuelles Bitbanging 
implementiert.

Wenn dein Labortisch viele USB-Geräte hat, wirst du wahrscheinlich eh 
dafür einen passenden Hub haben. Wenn dein Laptop nun künftig kein USB-A 
sondern nur noch USB-C hat – nun, die meisten USB-Hubs sind eh per Kabel 
angeschlossen, dann nimmst du ein anderes Kabel, fertig ist die Laube. 
Das Netzteil ist dann einfach ein anderes als bislang (aber das war auch 
früher schon bei jedem Laptop ein eigenes), das kommt an einen zweiten 
USB-C-Port am Laptop. Der oben skizzierte hypothetische Laptop mit nur 
einem einzigen USB-C-Port existiert eh nicht (das wäre die Variante bei 
Tablet oder Mobilofon). Wenn dein Mobiltelefon ruft, dass der Akku alle 
ist, kannst du das USB-Netzteil des Laptops auch mal benutzen, um das 
Telefon 15 min lang kurz nachzuladen. ;-)

von Gerhard O. (gerhard_)


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> USB war schon immer ein Protokoll...

Ich sehe Deinen Standpunkt.

Auch wenn USB-C das Umgehen mit diesen Sachen für den Otto Normalo 
einfacher machen wird, wirft es vom Design her möglicherweise 
interessante Probleme auf.

Wie wird z.B. der USB-C Standard die USB Peripherie Sektionen diverser 
uC treffen? Wie einfach wird es sein, einen uC mit USB Port an eine 
USB-C Buchse mit allen drum und dran zu verbinden (Da muß ich mich erst 
gescheit machen)?

Wirkliche high Speed USB-C Anwendungen benötigen ohnehin PCIe/Sata 
Klasse ähnliches High-Speed Silizium. Das wird dann auf BGA ASICs 
hinauslaufen. Also wird das schon ein sehr hohes Design-Niveau.

Für die meisten von uns dürfte es kurzfristig darauf hinauslaufen, zu 
lernen wie man herkömmliche uC USB Anwendungen mit dem USB-C Öku-System 
kompatibel macht, damit USB-C Steuergeräte damit klar kommen. (Ich 
vermute, es gibt nun mittlerweile genügend App Notes und Literatur 
darüber). Wie schon früher erwähnt, hatte ich bis jetzt noch keinen 
Grund mich damit vertraut zu machen, weil ich USB-C bis jetzt ignorieren 
konnte. Meine einzigen USB-C Geräte sind momentan ein Apple iPad 
Ladegerät und ein paar USB-C ausgestattete Nanos.

Naja, wir werden ja sehen wie es weitergehen wird...

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Wie wird z.B. der USB-C Standard die USB Peripherie Sektionen diverser
> uC treffen?

Überhaupt nicht, sofern diese Peripherie mit USB 1.1 oder 2.0 zufrieden 
ist. Ob du den µC direkt an USB-A anschliesst, an Mikro-USB oder an den 
1.1/2.0 Teil von USB-C ist egal.

> Wirkliche high Speed USB-C Anwendungen benötigen ohnehin PCIe/Sata
> Klasse ähnliches High-Speed Silizium.

Thunderbolt ist effektiv rausgeführtes PCIe. Weshalb man da auch Gehäuse 
mit PCIe und gewöhnlicher Graka anschliessen kann. Und weshalb das im 
Prinzip auch rückwärts geht, d.h. das externe Gerät kann direkt auf das 
RAM des Rechners zugreifen. Das hat deshalb auch schon für Bedenken 
gesorgt.

SATA ist veraltet und NVMe ist - o Wunder - auch bloss PCIe.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Gerhard O. schrieb:
> Wie wird z.B. der USB-C Standard die USB Peripherie Sektionen diverser
> uC treffen?

Nicht anders als bisher. Niemand sagt, dass du bei USB-C alle data lanes 
immer anschließen musst; du kannst auch einfach nur die "main lane" 
anklemmen und mit Highspeed-USB (oder Fullspeed) wie zuvor arbeiten. 
Hast dann einfach nur eine andere Buchse, und kannst noch dazu den 
Stecker reinstecken, wie herum du willst. ;-)

Es sagt auch niemand, dass du unbedingt power delivery aushandeln musst: 
machst du es nicht, hast du 5 V wie auch schon bislang.

Lustig übrigens: besagte neue Apple Macbooks kann man dadurch sogar an 
einem simplen USB-Handylader mit 5 V / 2 A betreiben (natürlich keinen 
Akku laden). Sind aber wohl auch die einzigen Notebooks bislang, die das 
können, alle anderen wollen per power delivery eine höhere Spannung 
aushandeln.

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Wie wird z.B. der USB-C Standard die USB Peripherie Sektionen diverser
> uC treffen?

Generell solltest du zwischen Stecker und Protokoll unterscheiden. Es 
gibt da zwar Zusammenhänge, weil neuere Protokolle neuere Steckertechnik 
voraussetzen, aber dieser Aspekt von ISO Layern gilt auch hier.

Obendrein gibt es USB 3.x auch unabhängig von USB-C. Wenn ein Gerät 
Buchsen enthält, die wie USB-A aussehen, dann kann es sich um 
verschiedene Typen mit verschiedener Anzahl Pins handeln. Erkennt man an 
der Farbe. Wer kein USB 3.x braucht, hat schon anno A-Buchse die übrigen 
Pins schlicht ignoriert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:USB_Type-A.svg
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:USB_3.0_Type-A_blue.svg

Bissel deutlicher als beim USB-A Format, bei dem man das nur bemerkt, 
wenn es man es weiss, ist es bei beknackten Mikro-USB-B Format:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:USB_3.0_Micro-B_plug.svg

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Naja, das ist ja dann schon ein guter Anfang. Danke für Eure Infos.

Dann wäre es an der Zeit, eine baugünstige Form der USB-C Buchse zu 
finden und dann ein Standard Referenz Design für konventionelle uC USB 
Anwendungen zu dokumentieren. Letztes Jahr machte ich ein Projekt mit 
einem Freund, wo die Frage aufkam, welchen USB Verbinder zu wählen. Da 
suchte ich dann nach USB-C Buchsen, obwohl es dann wegen dem großen 
Formfaktor der Bord dann am Ende wegen der Robustheit und Verfügbarkeit 
von existierenden USB-Kabeln doch eine USB-B Buchse wurde. Ob man mir 
das verziehen hat, weiß ich nicht sicher;-). Es gibt übrigens THT USB-C 
Buchsen mit verminderter Pin-Anzahl um solche Anwendungen zu 
vereinfachen. Zumindest die SMD Versionen, die ich bis jetzt gesehen 
haben, waren da weniger "Hobby" freundlich.

Mal sehen. Vielleicht ist es wirklich an der Zeit die praktische Seite 
der USB-C Device Integration in den Griff zu kriegen, um mit der Zeit zu 
gehen. Ärgerlich ist nur, dass neue Adapter und Kabel angeschafft werden 
müssen um eine gewisse Interoperabilität zu gewährleisten. Also noch 
mehr Kabel;-)

P.S. Ihr hält mich vom Kaffee machen ab...

von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Generell solltest du zwischen Stecker und Protokoll unterscheiden

Danke. Werde Deine Links durchgehen.

Sollte helfen den notwendigen Überblick zu bekommen.

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Werde Deine Links durchgehen.

Der hier verweist auf die anderen: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus#Spezifikationen

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Gerhard O. schrieb:
> Also noch mehr Kabel;-)

In der Tat, ja.

Das mit dem "hobbyfreundlich" ist halt so 'ne Sache. Als uns vor 35 
Jahren unser (damals recht weitsichtiger) Professor von SMD 
vorgeschwärmt hat, hat sich jeder noch gedacht: "Brauchst du als Bastler 
eh nie." Inzwischen kauft sich ein Freund von mir gerade ein Sortiment 
Keramikkondensatoren – in 0402, weil er als Funkamateur hobbymäßig eher 
im oberen UHF-Bereich unterwegs ist und größere Bauteile zu viel 
Reaktanz für ihn haben. ;-)

So what, ja, die Teile werden halt immer kleiner. Ist so.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Jörg W. schrieb:
> So what, ja, die Teile werden halt immer kleiner. Ist so.

Und unsere Augen immer schlechter'-)

von René H. (mumpel)


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Gerhard O. schrieb:
> Mir ist also momentan mit USB-C tatsächlich wenig gedient.

Geht mir auch so. Und solange die alten Geräte funktionieren, wäre es 
m.E. unsinnig, da noch "eine Menge" Adapter zwischenzuschalten. ;)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Da ihr Euch so viel Mühe mit mir gemacht habt, verspreche ich mich 
gescheit zu machen.

I will be back;-)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Gerhard O. schrieb:
> Da ihr Euch so viel Mühe mit mir gemacht habt, verspreche ich mich
> gescheit zu machen.

Vergiss nicht, dir den Kaffee zu kochen. :-)

Gerhard O. schrieb:
> Und unsere Augen immer schlechter'-)

Seit Stereomikroskope tauglich fürs Hobbybudget geworden sind, habe ich 
damit keinen großen Schmerz mehr.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Jörg W. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Da ihr Euch so viel Mühe mit mir gemacht habt, verspreche ich mich
>> gescheit zu machen.
>
> Vergiss nicht, dir den Kaffee zu kochen. :-)
>
> Gerhard O. schrieb:
>> Und unsere Augen immer schlechter'-)
>
> Seit Stereomikroskope tauglich fürs Hobbybudget geworden sind, habe ich
> damit keinen großen Schmerz mehr.

OK. Der Kaffee ist fertig

Ich komme aber meistens noch mit einem Stereo Lupenadapter ((Edroy 
Products) Spring Clip OPTICAID mit 2.75 Vergrößerung und 150mm 
Arbeitsdistanz) für die Brille aus, die man kaum spürt und sich weg 
klappen lässt. Damit geht auch noch 0402. Unter dem Stereo-Mikroskop ist 
es doch etwas eng und lange durch die Okulare spähen zu müssen, ist auch 
nicht gerade angenehm.

Für den Heimgebrauch arbeite ich lieber, wo es geht, noch mit THT. Auch 
um vorhandene Teile aufzuarbeiten. Bei SMD bestelle ich lieber alles 
Neu, passend für das Projekt. Da sind auch die NANO oder Pro-mini, ESPs 
als Einsteckmodul sehr praktisch. Die haben sich alle sehr bewährt. Ich 
habe Pro-Minis in der Wetterstation und die überlebten den kalten Winter 
bis jetzt gut.

von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Werde Deine Links durchgehen.
>
> Der hier verweist auf die anderen:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus#Spezifikationen

Danke. Finde ich überblicksmäßig sehr informativ.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Die App Note 1914 von Microchip ist schon mal ein guter Anfang:

AN1914 - Basic USB Type-C? Upstream Facing Port Implementation
The USB Type-C? Specification was introduced in August 2014 and
00001914B.pdf

https://www.microchip.com/content/dam/mchp/documents/OTH/ApplicationNotes/ApplicationNotes/00001914B.pdf

ist sehr informativ bezüglich USB-C Verbinder auf Normal USB Peripherien 
wie sie bei uC Projekten anfallen.

Naja, dann bin ich ja beruhigt;-)

von Frank K. (fchk)


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Gerhard O. schrieb:
> Es gibt übrigens THT USB-C Buchsen mit verminderter Pin-Anzahl
> um solche Anwendungen zu vereinfachen.

Genau: z.B.
https://www.molex.com/pdm_docs/sd/2137160001_sd.pdf
https://www.digikey.de/de/products/detail/molex/2137160001/13662558

Wobei 0.85mm Rastermaß bei TH schon eng ist. Kann auch nicht jeder.

fchk

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

nicht lachen. jetzt ist mir ein bescheidenes "Totschlagargument" gegen 
USB-C Betrieb vom LT im Besonderen eingefallen;-)

Da ich den LT viel am Labortisch unter "gefährlichen" Einsatzbedingungen 
betreibe, würde ich nervös sein, meine Eigenbauschaltungen an die USB-C 
Buchse des LTs ohne schützende Hub als erste Instanz anzuschließen. Da 
hätte ich immer Angst die schnelle Multifunktions Hi-Tech 
USB-C/Thunderbolt Schnittstelle durch irgendeinen dummen Unfall kaputt 
zu schießen.

So ein dummer Zufall könnte z.B. eine ganz zufällig unschuldig 
daherkommende Krodilklemme mit 12 oder mehr V dran sein, die ganz 
zufällig und mit den USB DP/DN oder Vusb im offenen Laboraufbau in 
Berührung kommen könnten. So ein möglicher Vorfall würde auch den 
kühnsten Laborjüngern den kalten Schweiß auf die Stirne treiben...

Ganz gleich, welches USB Teil da gerade in Betrieb ist, experimentelle 
Sachen gehen nur über eine Hub an den PC.

OK, OK. Ich verschwinde ja schon...

Gruß,
Gerhard

von Gerhard O. (gerhard_)


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Frank K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Es gibt übrigens THT USB-C Buchsen mit verminderter Pin-Anzahl
>> um solche Anwendungen zu vereinfachen.
>
> Genau: z.B.
> https://www.molex.com/pdm_docs/sd/2137160001_sd.pdf
> https://www.digikey.de/de/products/detail/molex/2137160001/13662558
>
> Wobei 0.85mm Rastermaß bei TH schon eng ist. Kann auch nicht jeder.
>
> fchk

Das ist OK. Habe zumindest bei 1.27mm noch keine große Probleme. Danke 
für den Link.

von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> nicht lachen. jetzt ist mir ein bescheidenes "Totschlagargument" gegen
> USB-C Betrieb vom LT im Besonderen eingefallen;-)

Eindeutig ein Apple-Fan ;-). Die wollten schon 2021 ihre Geräte komplett 
kabellos machen. Stromübertragung ausschliesslich per Funk, 
Datenübertragung ausschliesslich per Funk. Keine Stecker, keine 
Zwischenstecker, keine Kabel, keine Adapter - keine Vernunft.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> Ganz gleich, welches USB Teil da gerade in Betrieb ist, experimentelle
> Sachen gehen nur über eine Hub an den PC.

Und das ist bei USB-A anders als bei USB-C?

von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> nicht lachen. jetzt ist mir ein bescheidenes "Totschlagargument" gegen
>> USB-C Betrieb vom LT im Besonderen eingefallen;-)
>
> Eindeutig ein Apple-Fan ;-). Die wollten schon 2021 ihre Geräte komplett
> kabellos machen. Stromübertragung ausschliesslich per Funk,
> Datenübertragung ausschliesslich per Funk. Keine Stecker, keine
> Zwischenstecker, keine Kabel, keine Adapter - keine Vernunft.

Auch kurzsichtig! In der Zukunft wird Apple die Gedankensteuerung und 
Übermittlung erfinden und nicht mal mehr Funk wird dann notwendig 
sein;-)

Dann braucht man auch keine Tastatur oder Bildschirme mehr. Wartet 
nur;-)

Apple-Fan bin ich ganz und gar nicht. Aber zum Teil funktioniert es ja 
ganz gut - iPad). Ein Welt ohne herkömmlichen PC könnte ich mir nicht 
vorstellen. Von Apple PC bin ich kuriert. Hatte da mit einem i5 MacBook 
Pro ganz unangenehme Erfahrungen machen müssen, wie schnell HW dort 
altert und BS obsolet werden. Apple PC kommt mir da keiner mehr ins 
Haus. Da bin ich kuriert.

von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Ganz gleich, welches USB Teil da gerade in Betrieb ist, experimentelle
>> Sachen gehen nur über eine Hub an den PC.
>
> Und das ist bei USB-A anders als bei USB-C?

Ich meinte natürlich USB im Allgemeinen.

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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(prx) A. K. schrieb:
> Stromübertragung ausschliesslich per Funk,

Tja, nette Idee, die blöde Physik spielt nicht so ganz mit. Trotz 
diverser Startups, die das mit verschiedensten Methoden versucht haben. 
Kann man alles in schönen "Busted" Video auf Youtube bestaunen ;-)

> Datenübertragung ausschliesslich per Funk.

Das ist ja nun im Jahr 2023 ein alter Hut und war auch 2021 schon 
problemlos möglich.

von (prx) A. K. (prx)


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Falk B. schrieb:
>> Stromübertragung ausschliesslich per Funk,
>
> Tja, nette Idee, die blöde Physik spielt nicht so ganz mit.

Ultranahbereichsfunk, in Langwelle. Geht durchaus. Nennt sich Qi. ;-)

> und war auch 2021 schon problemlos möglich.

Genau genommen seit Marconi. Beides nicht neu, aber bisher hat sich noch 
keiner getraut, die Buchse ganz wegzulassen. Apple beliess es bei der 
Idee.

Wenn ich mir überlege, analog zu Xiaomi 120W in den Akku zwingen, nun 
aber drahtlos, wirds spannend. Schon bei 9W netto 15W brutto kriegt mein 
Handy am Qi 40°C ab. Und das steht konvektionsfreundlich aufrecht - die 
Dinger gibts auch im Kochplattendesign.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Gerhard O. schrieb:
> Ganz gleich, welches USB Teil da gerade in Betrieb ist, experimentelle
> Sachen gehen nur über eine Hub an den PC.

Davon abgesehen, dass es natürlich gerade bei einem Hub ziemlich wurscht 
ist, was du vorn für einen Stecker (oder Kabel) hast: eine wirkliche 
Garantie gegen Unfälle ist das auch nicht, es verringert nur die 
Wahrscheinlichkeit.

Besser ist es, einen ollen Laptop für die Werkstatt zu nehmen. ;-)

von (prx) A. K. (prx)


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Jörg W. schrieb:
> Besser ist es, einen ollen Laptop für die Werkstatt zu nehmen. ;-)

Macht er ja. Er hat bloss eine Scheissangst, den durch neumodischen 
Krimskrams ersetzen zu müssen. ;-)

von (prx) A. K. (prx)


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(prx) A. K. schrieb:
> Apple beliess es bei der Idee.

Ha! "Das iPhone Ultra könnte zudem das erste Modell sein, bei dem Apple 
vollständig auf Anschlüsse verzichtet."
https://www.computerbase.de/2023-02/iphone-ultra-apple-soll-smartphone-oberhalb-des-pro-max-planen/

Die Teslas werden billiger, die iPhones immer teurer.
Irgendwann treffen die sich.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>> Apple beliess es bei der Idee.
>
> Ha! "Das iPhone Ultra könnte zudem das erste Modell sein, bei dem Apple
> vollständig auf Anschlüsse verzichtet."
> 
https://www.computerbase.de/2023-02/iphone-ultra-apple-soll-smartphone-oberhalb-des-pro-max-planen/
>
> Die Teslas werden billiger, die iPhones teurer.
> Irgendwann treffen die sich.

Dazu wäre ich zu geizig;-)
Ich kaufe immer nur gebrauchte Geschäfts Demos in fast neuwertigen 
Zustand und zahle nur 20% vom Neupreis. Deshalb bin ich mit dem 8+ sehr 
zufrieden. Macht alles und mehr;-)

von Gerhard O. (gerhard_)


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(prx) A. K. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Besser ist es, einen ollen Laptop für die Werkstatt zu nehmen. ;-)
>
> Macht er ja. Er hat bloss eine Scheissangst, den durch neumodischen
> Krimskrams ersetzen zu müssen. ;-)

Stimmt schon;-)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Jörg W. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Ganz gleich, welches USB Teil da gerade in Betrieb ist, experimentelle
>> Sachen gehen nur über eine Hub an den PC.
>
> Davon abgesehen, dass es natürlich gerade bei einem Hub ziemlich wurscht
> ist, was du vorn für einen Stecker (oder Kabel) hast: eine wirkliche
> Garantie gegen Unfälle ist das auch nicht, es verringert nur die
> Wahrscheinlichkeit.
>
> Besser ist es, einen ollen Laptop für die Werkstatt zu nehmen. ;-)

Naja, ein kleines Schild ist besser als keines; oder stelle ich mich 
jetzt mit den Schildbürgern auf eine Stufe?

Man sollte meinen, eine Hub würde schon einen gewissen Schutz bieten.

Am besten ist, natürlich aufzupassen und vorsorglich spannungsführende 
Leitungen mit "gefährlicher" Spannung tunlichst auseinander halten und 
isolieren.

von Falk B. (falk)


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(prx) A. K. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>>> Stromübertragung ausschliesslich per Funk,
>>
>> Tja, nette Idee, die blöde Physik spielt nicht so ganz mit.
>
> Ultranahbereichsfunk, in Langwelle. Geht durchaus. Nennt sich Qi. ;-)

Jaja, du solltest Jurist werden. Kontaktlos != Kabellos.
Ich meinte Power über WLAN oder ähnlich.

> Genau genommen seit Marconi. Beides nicht neu,

Aber bis vor ~20 Jahren nin PCs und auch kalifornischen Äpfeln nicht zu 
finden.

> aber bisher hat sich noch
> keiner getraut, die Buchse ganz wegzulassen. Apple beliess es bei der
> Idee.

Du meinst den Stromeingang. OK. Ich mein, was ist daran SOOOOO 
SCHLIIIMMMM?
Man kann alles übertreiben.

von vn nn (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Ich verstehe nicht warum das altmodisch, Schnee von gestern sein soll.
> Alle diese Peripherien haben nun mal USB-A, B, micro, mini... da hilft
> USB-C eben nicht wirklich und kompliziert nur Dinge für mich.

Die hier diskutierte Richtlinie verpflichtet zu USB-C als Ladenschluss, 
immer noch. Dein Laptop darf dennoch so viele USB-A Anschlüsse aufweisen 
wie er will. Immer noch :)

Gerhard O. schrieb:
> Wie wird z.B. der USB-C Standard die USB Peripherie Sektionen diverser
> uC treffen? Wie einfach wird es sein, einen uC mit USB Port an eine
> USB-C Buchse mit allen drum und dran zu verbinden (Da muß ich mich erst
> gescheit machen)?

Es geht um Pflicht für USB-C als Standard-Ladestecker für kommerzielle 
Mobilgeräte.

(prx) A. K. schrieb:
> Die wollten schon 2021 ihre Geräte komplett kabellos machen.
> Stromübertragung ausschliesslich per Funk, Datenübertragung
> ausschliesslich per Funk.

Wobei sie durch die entsprechende Richtlinie glücklichenrweise auch da 
zur Unterstützung eines Standards gezwungen werden, sonst würden sie 
sicher schon wieder ihr eigenes Ding machen.

von Maxe (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
>> USB war schon immer ein Protokoll...
>
> Ich sehe Deinen Standpunkt.
>
> Auch wenn USB-C das Umgehen mit diesen Sachen für den Otto Normalo
> einfacher machen wird, wirft es vom Design her möglicherweise
> interessante Probleme auf.
>
> Wie wird z.B. der USB-C Standard die USB Peripherie Sektionen diverser
> uC treffen? Wie einfach wird es sein, einen uC mit USB Port an eine
> USB-C Buchse mit allen drum und dran zu verbinden (Da muß ich mich erst
> gescheit machen)?

Du bist skeptisch, weißt aber noch nicht richtig, was dich daran stört.
Und so gehts mir irgendwie auch. Die innere Verkomplizierung führt 
vermutlich zu mehr Geräten, die vom Standard abweichen. Z.B. auch ohne 
Anforderung schon 20V liefern, weil halt als billiges Netzteil 
beigelegt. Oder ein Gerät funktioniert nur mit jedem 2ten USB-Netzteil, 
weil der Strom bei der angegebenen Spannung nicht reicht. Das ist zwar 
jetzt schon ein Thema, dann aber noch stärker, weil sich das auch noch 
auf verschiedenen Spannungen abspielt. Ob das für den DAU wirklich 
einfacher zu handhaben sein wird?
Oder das Gerät lädt/entlädt sich in die falsche Richtung.
Naja, man wird sehen, wie sich das entwickelt.
Traurig wärd es wenn die haptisch besseren USB-A wegrationalisiert 
werden.

von René H. (mumpel)


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vn nn schrieb:
> Die hier diskutierte Richtlinie verpflichtet zu USB-C als Ladenschluss

Ich möchte immernoch ein wenig bezweifeln, dass USB zum Dauernetzbetrieb 
taugt.

von Klaus (feelfree)


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René H. schrieb:
>
> Ich möchte immernoch ein wenig bezweifeln, dass USB zum Dauernetzbetrieb
> taugt.

Ist dein gutes Recht.
So wie ich ein wenig bezweifle, dass du schlauer bist als die Normgeber.

von René H. (mumpel)


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Ich habe mich da jetzt mal eingelesen. Es steht geschrieben, dass man 
Notebooks ab 2026 über USB-C aufladen können muss. Ich lese aber 
nirgends, dass nicht zusätzlich auch ein "richtiges Netzteil" beiliegen 
darf.

von René H. (mumpel)


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Klaus schrieb:
> René H. schrieb:
>>
>> Ich möchte immernoch ein wenig bezweifeln, dass USB zum Dauernetzbetrieb
>> taugt.
>
> Ist dein gutes Recht.
> So wie ich ein wenig bezweifle, dass du schlauer bist als die Normgeber.

Mein derzeitiges Notebook hat ein 20V-Netzteil. Da würde mich 
interessieren, wie das Gerät mit nur 5V betrieben werden kann/soll.

von Klaus (feelfree)


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René H. schrieb:
> Mein derzeitiges Notebook hat ein 20V-Netzteil. Da würde mich
> interessieren, wie das Gerät mit nur 5V betrieben werden kann/soll.

Mach dich mal schlau, welche Spannungen und Ströme mit USB-C / USB-PD 
spezifiziert und möglich sind.

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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Klaus schrieb:
> Mach dich mal schlau, welche Spannungen und Ströme mit USB-C / USB-PD
> spezifiziert und möglich sind.

Meine Handy-Ladegeräte haben alle nur 5V. Und darum geht es doch in der 
EU-Verordung, also das Einsparen von Ladegeräten, oder nicht?

von Vn N. (wefwef_s)


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René H. schrieb:
> vn nn schrieb:
>> Die hier diskutierte Richtlinie verpflichtet zu USB-C als Ladenschluss
>
> Ich möchte immernoch ein wenig bezweifeln, dass USB zum Dauernetzbetrieb
> taugt.

USB-PD wurde ja glücklicherweise im USB-Standard spezifiziert, nicht in 
der darauf verweisenden EU-Richtlinie. Du kannst durchaus davon ausgehen 
dass derartige Normen von Ingenieuren geschrieben werden.

René H. schrieb:
> Ich lese aber
> nirgends, dass nicht zusätzlich auch ein "richtiges Netzteil" beiliegen
> darf.

Natürlich nicht. Ebensowenig wie USB-A-Buchsen verboten wurden. 
Halleluja!

René H. schrieb:
> Mein derzeitiges Notebook hat ein 20V-Netzteil. Da würde mich
> interessieren, wie das Gerät mit nur 5V betrieben werden kann/soll.

Dass USB-PD eben nicht nur 5V kann, wurde im Thread ja nun schon oft 
genug erwähnt, und auch kurze Wikipedia-Lektüre offenbart dies.

von Vn N. (wefwef_s)


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René H. schrieb:
> Meine Handy-Ladegeräte haben alle nur 5V. Und darum geht es doch in der
> EU-Verordung, also das Einsparen von Ladegeräten, oder nicht?

Bist du ein Satireaccount? Mein Laptopladekabel hat im Übrigen USB-C und 
kann wahlweise 5V oder 20V, je nachdem ob nun Handy oder Laptop 
dransteckt - Magie!

Beitrag #7340591 wurde vom Autor gelöscht.
von René H. (mumpel)


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Vn N. schrieb:
> Mein Laptopladekabel hat im Übrigen USB-C und
> kann wahlweise 5V oder 20V, je nachdem ob nun Handy oder Laptop
> dransteckt - Magie!

Und wo ist da die "Einsparung von Ladegeräten", wenn ich trotzdem ein 
spezielles Ladegerät brauche und mein Handyladegerät nicht funktioniert? 
Das ist mir nicht begreiflich.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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René H. schrieb:
> Meine Handy-Ladegeräte haben alle nur 5V.

Meine nicht. Mein (nicht mehr ganz) aktuelles Handy kann man zwar mit 5 
V laden, aber vorzugsweise mit USB-C und PD mit 12 V. Gut, mit dessen 
mitgelieferten Ladegerät könnte ich meinen aktuellen Dienst-Laptop nicht 
betreiben (macht halt nur 12 V außer den obligatorischen 5 V), aber mit 
dem Netzteil vom Dienst-Laptop kann ich problemlos das Handy laden. Mit 
einem 08/15-Universalnetzteil mit USB-C-PD sowieso, damit geht beides, 
Handy und Laptop.

Ja, nicht jedes USB-C-PD-Netzteil muss in der Lage sein, sämtliche 
Spannungen zur Verfügung zu stellen, die PD normiert. Laptops tendieren 
da eher dazu, die höheren Spannungen (20 V und so) zu brauchen, denn das 
ist das, was die Laptopnetzteile auch vorher schon ziemlich unisono 
hatten – nur vorher jeder mit seinem eigenen Stecker und seiner eigenen 
Codierung für die verfügbare Leistung.

René H. schrieb:
> Da würde mich interessieren, wie das Gerät mit nur 5V betrieben werden
> kann/soll.

Schrieb ich schon: Apple kann das. Ein Macbook kann sich also den Strom 
aus einem anderen Laptop einfach per USB-Kabel klauen. :-) Leistung 
reicht dann nur zum Betrieb, nicht zum Laden des Akkus.

Ist aber wohl noch eher die Ausnahme. Mal gucken, welche Hersteller 
vielleicht als nächstes was mit nicht Intel/AMD-CPUs so anbieten …

von Klaus (feelfree)


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René H. schrieb:
> Und wo ist da die "Einsparung von Ladegeräten", wenn ich trotzdem ein
> spezielles Ladegerät brauche und mein Handyladegerät nicht funktioniert?
> Das ist mir nicht begreiflich.

Du brauchst eben kein spezielles Ladegerät, nur eines, das genug 
Leistung liefert.
Kann man wirklich so schwer von Begriff sein?
Dss ist mir nicht begreiflich.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Klaus schrieb:
> nur eines, das genug Leistung liefert.

Naja, und die gewünschte Spannung.

Aber es gibt jetzt schon genügend Beispiele dafür, dass das Prinzip 
funktioniert. Eben nicht nur Universalnetzteile, sondern auch die 
typischen (USB-C-PD) Laptopteile, die dann die komplette Litanei 
implementieren und damit auch zum Laden des Handys taugen.

Wenn man sich überlegt, wie viele Laptopnetzteile es früher gab, die 
alle so ihre "18 V / 3.37 A" (oder so ähnlich) hatten und nur jeder 
einen anderen inkompatiblen Stecker, ist das schon ein Fortschritt.

von René H. (mumpel)


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Klaus schrieb:
> Du brauchst eben kein spezielles Ladegerät, nur eines, das genug
> Leistung liefert.

Dann spare ich aber nichts im Vergleich zu jetzt. Der 
Notebook-Hersteller müsste dann ja trotzdem ein passendes 
Netzteil/Ladegerät mitliefern, oder es zu einem hohen Preis als Zubehör 
anbieten (Wird wohl eher letzteres werden?).

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Ja, nicht jedes USB-C-PD-Netzteil muss in der Lage sein, sämtliche
> Spannungen zur Verfügung zu stellen, die PD normiert.

Also unausgegorener Spielekram, eine Norm, die den Namen nicht verdient.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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René H. schrieb:
> Der Notebook-Hersteller müsste dann ja trotzdem ein passendes
> Netzteil/Ladegerät mitliefern

Klar liefert er dir nach wie vor mit dem Notebook ein Netzteil.

Du kannst das aber auch dann für dein Handy nehmen oder für das Notebook 
seiner Konkurrenz. Insbesondere musst du auf die Dienstreise eben nicht 
mehr das Netzteil für dein Dienst-Notebook, das für dein 
Privat-Notebook, das für dein Dienst-Handy und das für dein Privat-Handy 
mitnehmen: du nimmst einfach eins mit.

(Ja, ist 'ne Übertreibung.)

: Bearbeitet durch Moderator
von Klaus (feelfree)


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Manfred schrieb:

> Also unausgegorener Spielekram, eine Norm, die den Namen nicht verdient.

Für Menschen, die weiterhin an das Pferd glauben und dem Automobil keine 
Zukunft geben mag das so aussehen, ja.

von Vn N. (wefwef_s)


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René H. schrieb:
> Vn N. schrieb:
>> Mein Laptopladekabel hat im Übrigen USB-C und
>> kann wahlweise 5V oder 20V, je nachdem ob nun Handy oder Laptop
>> dransteckt - Magie!
>
> Und wo ist da die "Einsparung von Ladegeräten", wenn ich trotzdem ein
> spezielles Ladegerät brauche und mein Handyladegerät nicht funktioniert?
> Das ist mir nicht begreiflich.

Offenbar scheinst du massive Probleme zu haben sinnerfassend zu lesen. 
Das erklärt einiges.

Jörg W. schrieb:
> Du kannst das aber auch dann für dein Handy nehmen oder für das Notebook
> seiner Konkurrenz. Insbesondere musst du auf die Dienstreise eben nicht
> mehr das Netzteil für dein Dienst-Notebook, das für dein
> Privat-Notebook, das für dein Dienst-Handy und das für dein Privat-Handy
> mitnehmen: du nimmst einfach eins mit.

Phu, das ist jetzt aber starker Tobak, ausgesprochen schwierig zu 
verstehen, trau ich mich wetten.

von René H. (mumpel)


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Jörg W. schrieb:
> Insbesondere musst du auf die Dienstreise eben nicht
> mehr das Netzteil für dein Dienst-Notebook, das für dein
> Privat-Notebook, das für dein Dienst-Handy und das für dein Privat-Handy
> mitnehmen

Doch, müsste ich. Es kann ja sein, dass ich mit dem Notebook arbeite und 
gleichzeitig ein anderes Gerät aufladen muss. Aber wer schleppt zwei 
Notebooks mit? Zudem nutze ich ein Dual-SIM-Handy (Neuerdings ein 
Retrophone "Nokia 8210 4G". Offiziell dürfen wir zwar die dienstliche 
SIM nicht in ein Privathandy stecken, aber das interessiert nicht 
wirklich). Ich brauche also auch so nur ein Handy-Ladegerät. ;)

von Vn N. (wefwef_s)


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Manfred schrieb:
> Also unausgegorener Spielekram, eine Norm, die den Namen nicht verdient.

Für Menschen, die glauben dass Laptops zukünftig nur noch eine einzige 
Buchse haben dürfen, mag dies durchaus so wirken.

von Klaus (feelfree)


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René H. schrieb:
> Es kann ja sein, dass ich mit dem Notebook arbeite und gleichzeitig ein
> anderes Gerät aufladen muss.

Dann verrate ich dir nun 2 Geheimnisse:
Du kannst mit dem Notebook weiterarbeiten, auch wenn ws gerade nicht am 
Netzteil hängt.
Und du kannst dein Handy am Notebook aufladen, sogar ganz ohne 
Netzteil. It's magic!

von René H. (mumpel)


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Vn N. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Also unausgegorener Spielekram, eine Norm, die den Namen nicht verdient.
>
> Für Menschen, die glauben dass Laptops zukünftig nur noch eine einzige
> Buchse haben dürfen, mag dies durchaus so wirken.

Bei der Verordnung geht es doch nur ums Laden. Was da noch so alles für 
Anschlüsse dran sind ist unerheblich.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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René H. schrieb:

> Doch, müsste ich. Es kann ja sein, dass ich mit dem Notebook arbeite und
> gleichzeitig ein anderes Gerät aufladen muss.

Dann borgst du dir halt am Ziel deiner Reise noch ein Netzteil, wenn die 
Akkus beider deiner Laptops derart schwachbrüstig sind.

Aber ich seh schon, du willst einfach gern auch weiterhin ein Netzteil 
von Lenovo mit 20 V / 3.25 A und einem 3-Pin-Hohlstecker mit 
Onewire-Bus, eins von HP mit 18.5 V / 3.5 A und einem sehr ähnlichen, 
nur leicht kleineren Hohlstecker mit Widerstandscodierung am Mittelpin, 
eins von Dell mit 19 V / 3.35 A mit gleichem Stecker und noch einem 
anderen Bussystem … haben. Das war ja sooo praktisch.

von René H. (mumpel)


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Klaus schrieb:
> Und du kannst dein Handy am Notebook aufladen, sogar ganz ohne
> Netzteil

Nicht wenn alle anderen Anschlüsse belegt sind (Kartenlesegerät, 
Signaturpad, Scanner, Drucker). Also braucht es dann wieder einen 
aktiven HUB oder eine Dockingstation, damit ich auch noch das Handy am 
Notebook aufladen kann.

von Vn N. (wefwef_s)


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René H. schrieb:
> Bei der Verordnung geht es doch nur ums Laden. Was da noch so alles für
> Anschlüsse dran sind ist unerheblich.

Bravo, nach dölfzig Beiträgen verstehst du was andere schreiben. Und ich 
hab mir schon sorgen gemacht dass ihr noch drei Seiten lang behauptet es 
gäbe zukünftig nur noch Notebooks mit einem einzigen Anschluss.

Jörg W. schrieb:
> Aber ich seh schon, du willst einfach gern auch weiterhin ein Netzteil
> von Lenovo mit 20 V / 3.25 A und einem 3-Pin-Hohlstecker mit
> Onewire-Bus, eins von HP mit 18.5 V / 3.5 A und einem sehr ähnlichen,
> nur leicht kleineren Hohlstecker mit Widerstandscodierung am Mittelpin,
> eins von Dell mit 19 V / 3.35 A mit gleichem Stecker und noch einem
> anderen Bussystem … haben. Das war ja sooo praktisch.

Ich denke er hat einfach nur massive Verständisprobleme. Von allem.

von René H. (mumpel)


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Jörg W. schrieb:
> Dann borgst du dir halt am Ziel deiner Reise noch ein Netzteil

Ja freilich. Man klopft alle Türen ab und fragt nach einem Ladegerät. 😁

von René H. (mumpel)


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Vn N. schrieb:
> Ich denke er hat einfach nur massive Verständisprobleme

Da irrst Du. Ich habe einfach ein anderes Nutzungsverhalten.

von Vn N. (wefwef_s)


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René H. schrieb:
> Klaus schrieb:
>> Und du kannst dein Handy am Notebook aufladen, sogar ganz ohne
>> Netzteil
>
> Nicht wenn alle anderen Anschlüsse belegt sind (Kartenlesegerät,
> Signaturpad, Scanner, Drucker). Also braucht es dann wieder einen
> aktiven HUB oder eine Dockingstation, damit ich auch noch das Handy am
> Notebook aufladen kann.

Wenn alle Anschlüsse belegt sind, sind alle Anschlüsse belegt, nachts 
ist es kälter als draußen und bergauf ist kürzer als zu Fuß.
Gratulation dafür.

René H. schrieb:
> Da irrst Du. Ich habe einfach ein anderes Nutzungsverhalten.

Das Notebook auf den Kopf hauen war wohl kein besonders gesundes, würde 
aber erklären wie du angeblich den Standard gelesen und trotzdem nicht 
verstanden hast dass USB-PD nicht nur 5V kann.

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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Vielleicht tangiert mich das alles auch nicht mehr, wenn mein aktuelles 
Notebook noch 10 Jahre hält. ;)

von Vn N. (wefwef_s)


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Dafür dass es dich nicht tangiert triggert es dich ja ganz schön.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Allerdings gibt es mir zu denken, wie leicht man ein SMPS mit 
gleichbleibend hoher Effizienz im Bereich von 5V-20V konstruiert. Gelten 
Windungsverhältnisse heutzutage weniger? Es wäre schon interessant zu 
wissen wie sie das in den Griff kriegen.

Allerdings bekomme ich ein nervöses Augenzucken, wenn die 
Ausgangsspannung von 5V von einen einzigen Widerstand abhängen könnte. 
Ich hoffe sie bauen einen Crowbar für 5V Betrieb ein, der was taugt. 
Irgendwie traue ich dem Frieden nicht wirklich. Separate 
Versorgungsleitungen für solch unterschiedliche Spannungen hat Sinn. Es 
macht einen Unterschied, wenn bei Verlust der Reglung die Spannung auf 
8V hochschnellt oder von 5V auf 35V. Da schützt ein sorgfältig 
bemessenes Windungsverhältnis doch etwas. Es wäre schön wenn der 5V Teil 
im LT einen guten Crowbar verpasst kriegte. Und bei 100-200W Leistung 
kann es ziemlich dramatisch, zerstörerisch zugehen.

Wie kann man ohne Zugang zu Unterlagen Vertrauen in die Zuverlässigkeit 
der Technik haben? Wir müssen uns als Kunden auf die schönen Worte und 
Beteuerungen der Firmen und Verkäufer verlassen, ob alles richtig 
gemacht worden ist. Worte sind schön, aber billig - Fakten und offene 
Unterlagen sind besser. Was gibt uns Vertrauen des Produkts? Würdet ihr 
als Pilot ein Flugzeug ohne die üblichen Pre-Flight Checks fliegen?

Es gibt einen schönen gut funktionierenden ASUS LT mit 4K LCD und i7 
drin, hat aber eine 100% Ausfallrate der geklebten Scharniere nach einem 
Jahr typischen Betrieb. Der Hersteller weigerte sich das Problem kulant 
zu beheben. Reparaturkosten angeblich $600. Ist mir auch passiert, war 
aber imstande durch feinmechanische Arbeit, das Problem 
zufriedenstellend und dauerhaft zu beheben. Kann man den Herstellern 
wirklich vertrauen? Was mich betrifft bin ich jetzt im Alter ziemlich 
skeptisch.

Es tut mir leid konstatieren zu müssen, dass der Kunde bei Problemen mit 
dem Produkt meist verdammt schlecht Karten hat. Gerade deswegen, weil 
unsere Technik so "geheim" ist.

Wie sicher können wir den sein, dass bei dem USB-C Power Management an 
alles gedacht worden ist? Es muss ja nur bis Ende der Garantiezeit 
halten.
Ein einziger Haarriss in einem Widerstand an kritischer Stelle kann 
tausende Dollar an Wert zerstören. In die besseren PC Netzteile baut man 
ja auch deswegen Crowbars ein. Tut man das auch in den neuen LTs?

In den 90er Jahren wurde mein 486er PC durch Versagen des Netzteils 
komplett zerstört - Totalschaden. Ein Post Mortem des Netzteils ergab 
eine kurzgeschlossene Gleichrichter Schottkydiode. Das "brave" Netzteil 
versuchte zu kompensieren und erhöhte den 12V Spannungsausgang auf über 
30V. Da war leider kein Crowbar drin. Der CPU hat's überlebt. Alles 
andere war "Toast" War übrigens ein Antec Teil.

Leider kriegt man wahrscheinlich keine Unterlagen von den Herstellern 
zum Studieren und müssen fürchterliche Gerüchte vom bösen Wolf erfinden, 
weil es so schwer ist an Fakten heranzukommen...

Ja, ich weiß, ihr hört das großenteils nicht gern, aber man macht sich 
eben Gedanken, weil man die Methoden der Welt nach einiger Zeit kennt. 
Es heißt doch, ein gebranntes Kind scheut das Feuer.

von René H. (mumpel)


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Vn N. schrieb:
> Dafür dass es dich nicht tangiert triggert es dich ja ganz schön.

Noch besteht die Möglichkeit, dass ich mal ein neues Notebook brauchen 
werde, bevor ich über die 60 bin (danach brauch ich keins mehr). ;) Die 
EU hat es zwar gut gemeint mit dieser Verordnung, aber bei der 
Praxistauglichkeit bin ich eher skeptisch (und damit stehe ich sicher 
nicht alleine).

: Bearbeitet durch User
von René H. (mumpel)


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BTW:
Ist eine solche Verordnung nicht auch eine 
Weiterentwicklungsverhinderung? Was ist wenn jemand einen besseren 
Anschluss erfindet? Dieser könnte ja dann nicht verbaut werden, weil ja 
USB-C gesetzlich vorgeschrieben ist!? Nur mal so theoretisch gedacht. ;)

: Bearbeitet durch User
von Vn N. (wefwef_s)


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Gerhard O. schrieb:
> Allerdings bekomme ich ein nervöses Augenzucken, wenn die
> Ausgangsspannung von 5V von einen einzigen Widerstand abhängen könnte.

Tut es nicht.

Ansonsten bleibt nur dir zu raten in kein Auto und kein Flugzeug mehr zu 
steigen, du scheinst sehr ängstlich gegenüber allem zu sein wo kein auf 
eine Cocktailserviette passender Schaltplan mitgeliefert wird.