Forum: Projekte & Code Zeigt her eure Kunstwerke (2020-2022)


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von John L. (johnli)


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Dieses Glührohr ist so cool.

von Mike (Gast)


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Künstler schrieb:
> @ mods, könnte man den thread mal oben anpinnen?
>
> Danke und liebe Grüsse ans mod team
> :)

Push ^^

von Hans (Gast)


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Mike schrieb:
> Künstler schrieb:
>> @ mods, könnte man den thread mal oben anpinnen?
>>
>> Danke und liebe Grüsse ans mod team
>> :)
>
> Push ^^

Fände es auch eine gute Idee. :)

von Helge (Gast)


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Weller Lötstation WTCP. Der Magnet im Kolben schaltet die Heizung ein, 
aber wann? Und funktionierts? Da ich letztens einen Defekt im Kabel 
hatte, hier mein Trick zur Anzeige, ob Strom fließt:

Den Ringkern eines ausgemusterten FI-Schalters genommen, primär 2 
Windungen, durch die der Strom zum Lötkolben fließt (2,1A), sekundär 150 
Windungen für eine LED draufgewickelt. Der Kurzschlußstrom des 
Übertragers ist durch das Übersetzungsverhältnis knapp 30mA, der Kern 
geht in Sättigung bei 2,3V. Ich brauchte nur noch eine rote LED 
anschließen ohne weitere Beschaltung. Funktioniert.

von Jonas G. (9k81g4n3y)


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Und wieder eine Uhr, diesmal mit WS2812 LEDs mit einem ESP32 als 
Steuerung.

Die Uhr hat Ambilight und es kann die Farbe + Helligkeit via Wlan 
geändert werden.

Leider ist die Platine beim Reflow im Pizzaofen etwas warm geworden. 
Daher sind ein paar LEDs kaputt gewesen und eine Leiterbahn, daher habe 
ich das mit einem Kabel gelöst :-)

von Julian W. (julian-w) Benutzerseite


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Jonas G. schrieb:
> Und wieder eine Uhr, diesmal mit WS2812 LEDs mit einem ESP32 als
> Steuerung.

Sehr schönes Projekt! Gibt es die Dateien irgendwo frei verfügbar für 
einen Nachbau?

von Jens (Gast)


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Julian W. schrieb:
> Sehr schönes Projekt!

Ja, finde ich auch. Werden die einzelnen Segmente auch mit WS2812 zum 
leuchten gebracht?

Möglich wäre es ja, wenn man die WS2812 wie eine Schlange an die 
Seitenwände der sechseckigen Waben klebt (immer 4 bis 5 LEDs pro Wabe). 
Das richtige Ansteuern erledigt dann das Programm.

von Jonas G. (9k81g4n3y)


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Jens schrieb:
> Ja, finde ich auch. Werden die einzelnen Segmente auch mit WS2812 zum
> leuchten gebracht?

alle WS2812b für die Segmente werden an einem Strang angesteuert. Der 
Einfachheit einfach von links nach rechts und dann zum nächsten Segment.

von Jonas G. (9k81g4n3y)


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Julian W. schrieb:
> Jonas G. schrieb:
>> Und wieder eine Uhr, diesmal mit WS2812 LEDs mit einem ESP32 als
>> Steuerung.
>
> Sehr schönes Projekt! Gibt es die Dateien irgendwo frei verfügbar für
> einen Nachbau?

Ja! Es liegt alles im Github:

https://github.com/hggh/7seg-clock

Das Projekt besteht aus zwei Platinen, einmal die "Base" für die ganzen 
WS2812b und einer kleinen Platine für den ESP32 und den Level Shifter.

Die Ambilight LEDs hängen an einem extra Strang.

Im dem Repo ist alles vorhanden, KiCad für die Base, Source Code. STL 
Dateien für die Segmente und SVG Dateien für den Laser zum Schneiden des 
Plexiglas. Das KiCad für den ESP ist in der README verlinkt.

Ich habe noch zwei Platinen der "Base" übrig, man müsste da nur 58 LEDs 
auflöten. Bei Interesse einfach melden.

von Henrik V. (henrik_v)


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Helge schrieb:
> Weller Lötstation WTCP. Der Magnet im Kolben schaltet die Heizung ein,
> aber wann? Und funktionierts? Da ich letztens einen Defekt im Kabel
> hatte, hier mein Trick zur Anzeige, ob Strom fließt:

Meine Lösung war 'nur' Q&D :D
Beitrag "Re: Quick&dirty - schnelle Problemlösungen selbst gebaut"

von Helge (Gast)


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Ja, ist genau das gleiche :-) Hatte nur keinen ausreichend kleinen 
Stromwandler da, dafür eben den defekten FI und Draht ausm Pumpenmotor. 
Nur daß ich gefühlt 2 Stunden dran rumgewickelt hab an dem Kern. War 
sicher nicht so lang, aber das ziiiieht sich!

von Henrik V. (henrik_v)


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Und ich hatte es einfacher in den Stromkreis zu kommen, nich mal das 
Gehäuse geöffnet :)
Aber mit LED im Gehäuse ist es ganz klar Kunstwerk
Und der slbstgewickelte Trafo sowieso :D

von Helge (Gast)


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Früher war mir das Taschengeld dafür zu schade, später hab ich die 
Fehler anders gesucht. Aber ich wollte eigentlich schon immer einen 
Signalverfolger haben.

Kürzlich fuhr ich an einem Sperrmüll vorbei, und da sprsngen mir doch 2 
von diesen uralten PC-Boxen auf die Ladefläche, einfach so! :-)

Eine davon war nicht zu retten, der Lautsprecher kaputt. Die andere 
jetzt zu einem Signalverfolger umgebaut, es gibt sogar ein Fach für 4 
Babyzellen - oder eben, modern, 2x 18650.

von Helge (Gast)


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Bild vergessen..

von Jonas G. (9k81g4n3y)


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Dirk W. schrieb:
> Eine kleine glückliche Familie ;-)

die zwei Uhren links und rechts sind ja doch sehr kompakt von der 
Bauhöhe. Wie kommst du von deiner Eingangsspannung auf die ~ 170V für 
die Tubes?

Bzw wie hoch ist deine Eingangsspannung und welche Treiber nutzt du?

von Thomas N. (tonevi)


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Hier mein DCF77 Frequenznormal nach 
http://www.cadt.de/dieter/dcf/dcfqu.htm in einem Gehäuse aus Alu 
Profilen. Zur Beschriftung der Frontplatte habe ich den Eagle Board 
Editor missbraucht, da er maßstäbliche Ausdrucke liefert, die 
elementaren Zeichenfunktionen (Linien, Kreise, Rechtecke, Polygone etc.) 
bereitstellt und die Eingabe von Texten ermöglicht.

- Thomas

von Martin S. (sirnails)


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Eigentlich eine Mischung aus Quick & Dirty (< 1h Bauzeit) und doch 
irgendwie ein Kunstwerk:

Ein selbstgebauter Sonnenkollektor. Unten übrige Halb-Euro-Palette, 
darauf Filzstoff (aus dem Sperrmüll der Arbeit), als Wärmetauscher 
übriges Wellrohr vom Dachbodenausbau, das Holz rings herum Abfallholz 
von der Gartenhütte und oben drauf übrige 3mm Doppelstegplatten vom 
Gewächshaus-Bruchscheibentausch.

Immerhin 38°C (20 Liter Wasser) nach ca. 30 Minuten am späten Nachmittag 
:-)

https://my.hidrive.com/lnk/ICgswaEb

Hintergrund ist der, dass hier zwar die letzten Tage viel Sonne scheint, 
aber es nachts halt auf 12-13° abkühlt. Das ist dem kleinen (11 Monate) 
einfach zu Kalt für's Planschbecken. Und auch Tags mit 20°C ist einfach 
zu kalt. So können die kleinen dann doch auch bei dem Wetter planschen. 
Und das Zeug lag alles nur herum.

von Rolf D. (rolfdegen)



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von Rolf D. (rolfdegen)


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PC Case Modding

Ich fand das schwarze Mash Gitter an der Frontseite meines PCs zu 
langweilig und habe eine Temperaturanzeige eingebaut.

Gruß Rolf

: Bearbeitet durch User
von VZ Xxxx (Gast)


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Martin S. schrieb:
> Ein selbstgebauter Sonnenkollektor.
Schick!!!
Auf dem Video läuft eine Pumpe. Würde die Wärmekonvektion zur 
Zirkulation nicht ausreichen?

von Martin S. (sirnails)


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VZ Xxxx schrieb:
> Martin S. schrieb:
>
>> Ein selbstgebauter Sonnenkollektor.
>
> Schick!!!
> Auf dem Video läuft eine Pumpe. Würde die Wärmekonvektion zur
> Zirkulation nicht ausreichen?

Ne leider nicht. Ist ein 10mm Wellrohr das einen elend hohen Widerstand 
erzeugt. Es ist sogar so, dass das Überdruckventil der Pumpe abbläst.

Ist ja eigentlich auch eher Proof of concept.

Habe es gestern mit 100 Liter ausprobiert. Da waren es so um die 37°C. 
Der Wärmeverlust durch die große Oberfläche im Planschbecken ist zu 
groß. 150-200 Liter müssten in das Ding schon rein. Da wird der 
Durchsatz nicht mehr reichen.

Und was natürlich auch ein Problem ist: sobald die Sonne weg ist (Wolke) 
kehrt sich der Effekt natürlich um und der Kollektor kühlt.

Beachtenswert finde ich allerdings, dass die Scheibe oben richtig kalt 
bleibt. Diese 3mm Platten isolieren sehr gut.

von Ich (Gast)


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Martin S. schrieb:
> Ein selbstgebauter Sonnenkollektor.

Ach, da werden Erinnerungen wach :) So etwas ähnliches hatte ich Anfang 
der 90er in einem Bastelbuch. Da war es allerdings für eine 
Selbstbausolardusche.

Martin S. schrieb:
> Und was natürlich auch ein Problem ist: sobald die Sonne weg ist (Wolke)
> kehrt sich der Effekt natürlich um und der Kollektor kühlt.

Das sollte sich mit einem Temperaturschalter beheben lassen.

von Teo (Gast)


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Ich schrieb:
> Ach, da werden Erinnerungen wach :) So etwas ähnliches hatte ich Anfang
> der 90er in einem Bastelbuch. Da war es allerdings für eine
> Selbstbausolardusche.

In den 80er, Heißwasser für den Schrebergarten. Südseite schwarz an 
gepinselt, ~60-70°C warens glaube ich.
Waren auch gut als Heißräucherofen für Fische geeignet.... :)))

Ja, schon klar, im Schrebergarten OK, hinterm Haus .... naja. :/

von Helge (Gast)


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Wasser durch Wellrohr pumpen muß viel Strömungswiderstand ergeben. Aber 
es braucht ja nicht viel fließen für die gefühlt 500W Maximalleistung 
der Konstruktion. Im Prinzip müßte eine 12V-Scheibenwaschpumpe reichen. 
Falls die Dauerlauf können. Dann reicht auch ein kleines Solarpanel, und 
im dunklen wird automatisch nicht gekühlt :-)

von Martin S. (sirnails)


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Helge schrieb:
> Wasser durch Wellrohr pumpen muß viel Strömungswiderstand ergeben. Aber

Ja. Dafür hat es eine große Oberfläche. Man müsste mit glattem Rohr 
vergleichen. Aber wenn man da jetzt massiv Aufwand betreibt, kann man 
eigentlich auch ein fertiges Modul kaufen.

> es braucht ja nicht viel fließen für die gefühlt 500W Maximalleistung
> der Konstruktion.

Ein hoher Durchfluss wäre schon besser. Der Temperaturgradient sollte 
möglichst niedrig sein wegen der Abstrahlungsverluste.

Ich werde mal die Nennwärmeleistung messen. Das interessiert mich noch. 
Aber ich denke mehr als 200W werden es kaum sein.

Aber gut, ich möchte den Thread jetzt hier nicht zuschreiben :-)

von Martin S. (panik)


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Hier mein Werkstattradio mit DAB+ und Bluetooth

Basis ist ein alter Feldfernsprecher :-)
Hier ein kleines Video zur besseren Ansicht:
https://www.youtube.com/watch?v=zBjsx0DB0JU

von Kalle S. (kallebmw)


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Welches Radio hast du hier verbaut?

von Martin S. (panik)


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Der Empfänger ein Auto-DAB-Adapter
https://www.edukapluso.com/index.php?main_page=product_info&products_id=553817

... dann noch eine Stereo-Class-D Endstufe und fertig ist die Laube. In 
Sachen Elektronik ist das keine große Herausforderung, am aufwendigsten 
war der schicke mechanische Aufbau

: Bearbeitet durch User
von Andree S. (amshh)


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ESP8266/32 Entwicklungsboard.

Durch aufsetzbare Adapter benutzbar für ESP-01, ESP-12, ESP32. Mittels 
Adapterkabel ist "ESP" "einsetzbar" in Zielumgebung (oder +Breakout auf 
Breadboard). 4 programmierbare Taster, 10 GPIO-Anzeige-LED. Automatische 
Auslösung des Flashmodes, wenn aus der IDE (Arduino oder 
VSCode/PlatformIO) geflasht werden soll. Konfigurierbar/steuerbar über 
HTML-Maske. Board basiert selbst auf ESP-12.

von Matthias W. (mawi_pic)



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1-Wire-Messgerät

Ein 2-Kanal-Messgerät für One-Wire-Sensoren (zunächst nur 
Temperatur-Sensoren) mit Akku und Ladeschaltung. Ein Arduino Mirco ist 
das Herz des Gerätes. Die Verbindung zur Außenwelt ist über RJ-Buchsen 
realisiert. Über Jumper/Lötpads können auch Digital- bzw. Analog-Inputs 
des Arduino auf die Buchsen gelegt werden. Dadurch ist die Platine 
flexibel. Über ein Menü lassen sich die einzelnen Programme aufrufen 
(Dual-Temperatur, Differenz-Messung, Adressen auslesen).

: Bearbeitet durch User
von DoS (Gast)


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Mich hat das die letzten Monate beschäftigt: OpenFire, eine 
elektronische Tischfeuerwerk-Plattform unter Common Creative Lizenz und 
möglichst günstig und Nachbausicher.

Hier der Trailer:
https://youtu.be/TMgIkUs_gnM

Hier noch die 50cm-Variante (Standversion) und die 1m-Balkonvariante 
(Hängeversion):

https://youtu.be/8h_Kr5hTVSM 

https://youtu.be/LWK0QWPTDB0

Die Soundausgabe ist möglich, aber auf Dauer nervaufreibend :-)

von Mark S. (voltwide)


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Weller TCP reloaded
Als Langzeit-Benutzer von Weller TCP-Lötstationen würde ich natürlich 
auch gerne im Repair-Cafe damit arbeiten. Wenn da nicht dieser klobige 
Netztrafo wäre!
Die Heizspannung beträgt bekanntlich 24 Volt und so habe einen 
wesentlich kleineren und leichteren elektronischen 12V-Halogentrafo 
hierfür umfunktioniert.
Dazu mußte ich den Toroid-Trafo von der Leiterplatte auslöten, die offen 
zugänglichen Sekundärwicklungen abwickeln, deren Windungszahl mit 2 
multiplizieren und mit passendem Kupferlackdraht neu bewickeln. Fertig 
ist der 24V-Transformator.
Nun liefern diese Trafos in Schaltnetzteiltechnik eine mit 30-50kHz 
zerhackte 100Hz-Schwingung. Der Heizung ist dies ziemlich egal, aber man 
kann sich dies zu Nutze machen für eine recht simple  Heizkontrolle: 
Führt man eine der Sekundärwicklungen durch eine kleine 
Toroid-Entstördrossel mit 50-100 Windugen, dann funktioniert dies hier 
als potentialgetrennter Stromwandler. Bei einem Sekundärstrom von ca 2A 
liefert die Spule 2A/(50~100) = 40~20mA. Damit läßt sich bequem eine LED 
ansteuern, die nur während der Heizphasen leuchtet und nach Erreichen 
der Solltemperatur verlischt.
Die Leistung reicht aus, um 2 Wellerlötkolben gleichzeitig zu betreiben 
- all dies paßt in eine kleine Pharmazie-Box hinein.

: Bearbeitet durch User
von Baku M. (baku)


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Moinsen!

Ich habe auch endlich mal was fertig gekriegt! Jawoll!
Ist ja sonst nicht meine Art, denn ich bastele ja schon seit 
Jahrzehnten, und immer wird alles ab dem Moment, wo es funktioniert, 
schlagartig uninteressant und wandert in die große Kiste 'Projekte, für 
die man mal ein Gehäuse bauen müsste'..
Mein Eheweib plagt mich schon seit Jahren, endlich mal ein 'Produkt' 
meiner allnächtlichen Bastelein vorzulegen, etwas, das auch sie 
verstehen könne. Und das man evetuell auch Fremden stolz präsentieren 
könne.

Nun gut. Das ganze schlummerte schon (fast) fertig seit 8 Jahren in 
meinem Bastelbansen, aber durch den Erwerb eines 3D-Druckers kam ich 
dann auf den Gedanken, das mit einem Gehäuse zu versehen und 
'salonfähig' zu machen.

Es fing ja damit an, daß mein alter Kumpel Watz mir diese beiden 
prächtigen Meßinstrumente vermachte, weil die zum Wegschmeißen echt zu 
schade wären, und ob ich damit was anfangen könne...
Also wieder mal eine Uhr gebaut. Schön neue Skalen gemacht, sogar eine 
Innenbeleuchtung eingebaut, und dann alles liegen gelassen.

Nachdem die mechanischen Probleme eines ansprechenden Gehäuses für sowas 
durch die Möglichkeiten des 3D-Druckes aus der Welt geschafft waren, 
habe ich dann noch die mit irgendeinem alten Arduino und ein wenig 
Lochraster zusammengeschradelte Elektronik auf eine feine Platine von 
Aisler transplantiert. Mit einem ATMega8, der zwar antiquiert ist, von 
dem ich aber noch schüttenweise hier rumliegen habe. Langt ja.
So. Und nun finden es alle 'cool'. Insbesondere die drehbare 
DCF77-Antenne obendrauf und natürlich die Instrumente. Ich hatte noch, 
als ich sie zerlegt hatte, darüber nachgedacht den Flugrost zu enfernen 
und sie neu zu lackieren. Aber mit Flugrost sieht einfach geiler aus!

Also, technisch ist das nix Dolles: Ein ATMega8 holt sich die Zeit über 
DCF77 (man kann es auch manuell stellen, aber es gibt keine RTC: Stom 
weg, Zeit weg). Macht dann aus der Uhrzeit PWM-Signale für das Stunden- 
und Minuten-Meßwerk. Eine ganz langsame PWM macht auch noch das bißchen 
Strom für die Beleuchtung. Versorgt wird das ganze mit 5V@20mA aus einer 
USB-Wandwarze.

Ich schreibe das hier auch nur, weil ich so stolz bin, daß ich nach 
Jahren endlich mal wieder was gebaut habe, das jetzt bei uns im 
Wohnzimmer steht!

Sollte es irgendwen interessieren, kann ich 3D-Modelle, Schaltpläne, 
Software-Quelltext etc. gerne zur Verfügung stellen. Per PM oder hier, 
wobei meine Reaktionszeit diesbezüglich eher großzügig eingeschätzt 
werden sollte, weil ich natürlich bereits auf den nächsen Baustellen 
tätig bin und demnächst auch in Urlaub muß.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kapalken hier im Forum habe ich nämlich 
noch ein Leben außerhalb desselben, und lauere nicht den ganzen Tag, wem 
ich denn nun wieder mal verbal ans Bein pinkeln kann, um meine 
Langeweile zu vertreiben.

IdS,
Basteln rulz!

Baku

von Gerhard O. (gerhard_)


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Glückwunsch!

Gefällt mir. Es ist schön, daß diese ehrwürdigen alten Meßinstrumente 
wieder zum Leben erweckt worden sind.

Hier noch ein Vorschlag: was wie ein Schlüssel aussieht, könnte man im 
Inneren mit einen Drehgeber/Druckschalter versehen. Dann könnte man 
durch Drücken die Stunden und Minuten wählen und durch Drehen des 
"Schlüssels" die Zeit nachstellen.

Eigentlich ist DCF77 Overkill weil ein DS3231 im Jahr typisch nur unter 
einer Minute falsch geht.  Bei DCF77 hat man ja leider doch öfters 
Störungen auch wenn das bei Dir weniger ausmacht. Aber das soll nicht 
wirklich eine Kritik sein.

Haben die LEDs irgendeine eine Uhrenfunktion oder DCF Funktionsanzeige?

von Baku M. (baku)


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Moinsen!
Das, was wie ein Schlüssel aussieht, enthält die drehbare (um den 
Empfang zu optimieren) DCF77-Antenne, ist also funktional schon belegt 
:-)

DCF77 habe ich ganz vorsätzlich eingebaut, weil ich das einfach cool 
finde, wenn man auf eine manuelle Ein- oder Nachstellung völlig 
verzichten kann. Alternativ käme ein WLAN-Modul in Frage und 
synchronisation per NTP, aber DAS würde ich dann als Overkill empfinden.
Außerdem ist das immer so spannend, wenn die Uhr sich nach Stromausfall 
wieder selbst einstellt.
Das mit den Störungen hält sich in Grenzen, der Empfang ist hier in 
Hamburg eigentlich ganz gut, aller chinesischen Wandwarzen zum Trotz. 
Und außerdem lässt sich die Antenne ja in dem 'Schlüssel' fein 
ausrichten.

Die 3 LEDs zeigen zum einen das DCF-Signal an, wenn die Uhr nicht 
synchronisieert ist, um die Ausrichtung der Antenne zu erleichtern. Wenn 
synchronisiert ist, geht die LED aus, damit es nicht permanent blinkt. 
Die anderen beiden LEDs zeigen die beiden Bedienmodi an: manuelles 
Stellen (braucht man eigentlich nicht) und Abgleich der Instrumente auf 
0 und Vollausschlag.
Hinter dem obersten LED-Fensterchen befindet sich ein LDR für die 
umgebungslichtabhängige Steuerung der Beleuchtung.
Die 4 Böppel ganz unten sind Taster, mit denen sich die Einstellmodi 
anwählen lassen und die Beleuchtung manuell einstellen.

IdS,
Baku

von Franzis I. (reparateur)


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Gert schrieb:
> 900ss D. schrieb:
>> Hast du die mit Siebdruck von hinten
>> bedrucken lassen? Oder klebt eine Folie?
>
> Oracal 8870-010 Folie.

Wo hast du die Folie auschneiden lassen? War es schwierig sie so schoön 
aufzukleben?

von EinBastler (Gast)


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Hier auch mal was von mir. :)

Im Internet kursieren ja schon lange die Oszilloskope-Music-Videos.
Also habe ich auch mal ein 2-Kanal Oszilloskope gebaut.
Realisiert ist das Ganze mit einer 5LO38I.
Das ist eine russische Bildröhre.
Die waren im Kalten Krieg für die Raketen als Anzeigemonitor gedacht. 
Tatsächlich ist das Projekt als Audioscope für meinen Röhrenverstärker 
gedacht, den ich grade baue.

https://www.youtube.com/watch?v=JMEJHEtNjwE

von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Sehr geil!

Ich hätte gerne eine 10h-Version davon! (KEINE ironie!)

Die Musik ganz zum Schluss - selbst komponiert? Oder falls nicht, wie 
heißt sie und wo bekommt man sie her? :)

: Bearbeitet durch User
von EinBastler (Gast)


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Mampf F. schrieb:
> Sehr geil!
>
> Ich hätte gerne eine 10h-Version davon! (KEINE ironie!)
>
> Die Musik ganz zum Schluss - selbst komponiert? Oder falls nicht, wie
> heißt sie und wo bekommt man sie her? :)

Das Originalvideo ist in der Beschreibung.
Hier der Link: https://www.youtube.com/watch?v=qnL40CbuodU&t=0s

von hacker-tobi (Gast)


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Ich musste heute kurzfristig einige esp8266 Flashen. Und mal wieder 
fehlt ein passender Adapter ;) also ein wunderschönes Kunstwerk aus 
drähten gebastelt. Es hat funktioniert :)

von Gerhard O. (gerhard_)


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hacker-tobi schrieb:
> Ich musste heute kurzfristig einige esp8266 Flashen. Und mal
> wieder
> fehlt ein passender Adapter ;) also ein wunderschönes Kunstwerk aus
> drähten gebastelt. Es hat funktioniert :)

Eigentlich passt das besser in die Q&D Rubrik;-)

von 900ss D. (900ss)


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Gerhard O. schrieb:
> Eigentlich passt das besser in die Q&D Rubrik;-)

Du verstehst die Kunst nicht Gerhard ;)

Verdrillte Drähte, das ist schon Kunst EXTRA+ :)

von Gerhard O. (gerhard_)


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900ss D. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Eigentlich passt das besser in die Q&D Rubrik;-)
>
> Du verstehst die Kunst nicht Gerhard ;)
>
> Verdrillte Drähte, das ist schon Kunst EXTRA+ :)

Aber mir tun die armen Elektronen leid, die sich durch den 
abenteuerlichen Wirrwarr der einzeln Adernenden einen Weg durch diesen 
Irrgarten suchen müssen. Diese Drahtenden haben es ja in sich...

Naja, ich hab's ja wirklich nicht negativ gemeint;-)

von hacker-tobi (Gast)


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Hey ihr seid kunstbanausen :)

Ich zitiere die Reaktion einer guten Freundin:

Ja wunderschön wie die Kabel sich winden. Eine moderne Darstellung des 
elektrischen Flusses, das sich wie Wasser im Strom der Unendlichkeit 
windet 😆

Es zeugt von der Komplexität der Kommunikation und Verbindung - ein 
Meisterwerk!

von Gerhard O. (gerhard_)


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hacker-tobi schrieb:
> Hey ihr seid kunstbanausen :)
>
> Ich zitiere die Reaktion einer guten Freundin:
>
> Ja wunderschön wie die Kabel sich winden. Eine moderne Darstellung des
> elektrischen Flusses, das sich wie Wasser im Strom der Unendlichkeit
> windet 😆
>
> Es zeugt von der Komplexität der Kommunikation und Verbindung - ein
> Meisterwerk!

Naja, da ist schon was dran. Poetisch ist es auch. Und auf Gute 
Freundinnen muß man hören:)

von Jonas G. (9k81g4n3y)


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Und mal wieder eine Uhr :-)

Diesmal sind es fünf LiteOn LTP-305G mit drei IS31FL3730 in einem 3D 
gedruckten Gehäuse. Das Gehäuse wurde geschliffen mit Spachtelmasse 
geglättet und dann bemalt. Vor den Displays ist eine 2mm 
Plexiglasscheibe.

Als Steuerung dient aktuell zum Test ein ESP32 wird aber noch mit einem 
ESP32C3 ersetzt. (Der ESP32 hat etwas zu viele I/O Ports :-)

: Bearbeitet durch User
von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Jonas G. schrieb:
> Und mal wieder eine Uhr :-)
> Diesmal...

Ja, diesmal gefällt mir die Uhr ausgezeichnet. Einerseits schön schlicht 
und zeitlos. Andererseits sowohl von der Form, als auch von der Farbe 
sehr ansprechend. 👍

von Gerhard O. (gerhard_)


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Jonas G. schrieb:
> Und mal wieder eine Uhr :-)
>
> Diesmal sind es fünf LiteOn LTP-305G mit drei IS31FL3730 in einem 3D
> gedruckten Gehäuse. Das Gehäuse wurde geschliffen mit Spachtelmasse
> geglättet und dann bemalt. Vor den Displays ist eine 2mm
> Plexiglasscheibe.
>
> Als Steuerung dient aktuell zum Test ein ESP32 wird aber noch mit einem
> ESP32C3 ersetzt. (Der ESP32 hat etwas zu viele I/O Ports :-)

Glückwunsch zu dieser gelungenen Uhr. Ich habe mich auch schon immer 
gefragt inwieweit man die Oberflächenqualität von 3D Gehäusen verbessern 
könnte.

Wie hast Du übrigens die Stromversorgung gelöst? LiIon?
Vielleicht könnte man später irgendwie eine Version mit einen PIR 
Bewegungsmelder konzipieren um die Uhr nur dann zum Anzeigen bringen 
wenn sie weiß, daß jemand im Zimmer ist.

von Jonas G. (9k81g4n3y)


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Gerhard O. schrieb:
> Glückwunsch zu dieser gelungenen Uhr. Ich habe mich auch schon immer
> gefragt inwieweit man die Oberflächenqualität von 3D Gehäusen verbessern
> könnte.

Vielen Dank!

Ich verwende 
https://toom.de/p/auto-k-fillerhaftgrund-grau-500-ml/1935472 und danach 
wasserfestes Schleifpapier. Diesmal habe ich es angemalt mit Pinsel, ein 
noch besserers Ergebnis erhält man, wenn man Spray nutzt.

> Wie hast Du übrigens die Stromversorgung gelöst? LiIon?
> Vielleicht könnte man später irgendwie eine Version mit einen PIR
> Bewegungsmelder konzipieren um die Uhr nur dann zum Anzeigen bringen
> wenn sie weiß, daß jemand im Zimmer ist.

Das ist noch offen, aktuell nutze ich ein USB Netzteil. Ich dachte statt 
einem PIR an ein Touch Sensor. Aber aktuell sind bei Mouser von Atmel 
keine lieferbar. Mit der Touch Contoller im ESP32 hatte ich bisher 
schlechte Erfahrung gemacht.

Plan wäre das Display immer aus zu lassen und den ESP im Deep Sleep nur 
aufwecken, wenn der Touch Contoller etwas erkennt. Dann wäre ein LiPo 
möglich.

Im Gehäuse wäre sogar platz für eine 18650er

von Gerhard O. (gerhard_)


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Jonas G. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Glückwunsch zu dieser gelungenen Uhr. Ich habe mich auch schon immer
>> gefragt inwieweit man die Oberflächenqualität von 3D Gehäusen verbessern
>> könnte.
>
> Vielen Dank!
>
> Ich verwende
> https://toom.de/p/auto-k-fillerhaftgrund-grau-500-ml/1935472 und danach
> wasserfestes Schleifpapier. Diesmal habe ich es angemalt mit Pinsel, ein
> noch besserers Ergebnis erhält man, wenn man Spray nutzt.
>
>> Wie hast Du übrigens die Stromversorgung gelöst? LiIon?
>> Vielleicht könnte man später irgendwie eine Version mit einen PIR
>> Bewegungsmelder konzipieren um die Uhr nur dann zum Anzeigen bringen
>> wenn sie weiß, daß jemand im Zimmer ist.
>
> Das ist noch offen, aktuell nutze ich ein USB Netzteil. Ich dachte statt
> einem PIR an ein Touch Sensor. Aber aktuell sind bei Mouser von Atmel
> keine lieferbar. Mit der Touch Contoller im ESP32 hatte ich bisher
> schlechte Erfahrung gemacht.
>
> Plan wäre das Display immer aus zu lassen und den ESP im Deep Sleep nur
> aufwecken, wenn der Touch Contoller etwas erkennt. Dann wäre ein LiPo
> möglich.
>
> Im Gehäuse wäre sogar platz für eine 18650er

Dank für Deine Informationen. An sich ist eine USB Wandwarze nicht so 
schlimm in Anbetracht der Tatsache, daß in den meisten Wohnungen schon 
so viele Wandwarzen werkeln, daß es auf eine Weitere WW nicht mehr 
wirklich ankommt.

Allerdings lohnt es vielleicht das LED Display schonen weil LEDs auch 
nicht ewig leben und mit der Zeit dunkler werden. Da lohnt sich 
irgendeine Lösung für einen Standby Modus schon. (Ich habe da ein Gerät 
mit roter LED Anzeige gesehen welches 20 Jahre in ununterbrochenen 
Betrieb war und mit der Zeit recht dunkel wurde. Wenn dann ein meist 
unbenutztes Segment angeht, dann ist es mindestens 10 mal so hell wie 
die dauerhaft eingeschalteten)

Jedenfalls finde ich Dein Projekt sehr schön. Bis jetzt habe ich der 
Versuchung widerstanden mir einen 3D Drucker zuzulegen. Aber wenn man so 
sieht was die Leute damit machen...

Welche MCAD SW wurde von Dir übrigens benutzt?

von Jonas G. (9k81g4n3y)


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Gerhard O. schrieb:
> Jedenfalls finde ich Dein Projekt sehr schön. Bis jetzt habe ich der
> Versuchung widerstanden mir einen 3D Drucker zuzulegen. Aber wenn man so
> sieht was die Leute damit machen...

Ich führe eher eine Hassliebe mit meinem 3D Drucker. Einen sauberen 3D 
druck zu bekommen ist wirklich viel Arbeit. Es muss alles passen, 
Temperatur, Leveling, Filament und und und. :-/

>
> Welche MCAD SW wurde von Dir übrigens benutzt?

Ich nutze immer OpenSCAD, hier findest du den Source: 
https://github.com/hggh/led-matrix-clock/blob/main/case/case.scad in dem 
gleichen Verzeichnis gibt es auch die fertige STL Datei.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Jonas G. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Jedenfalls finde ich Dein Projekt sehr schön. Bis jetzt habe ich der
>> Versuchung widerstanden mir einen 3D Drucker zuzulegen. Aber wenn man so
>> sieht was die Leute damit machen...
>
> Ich führe eher eine Hassliebe mit meinem 3D Drucker. Einen sauberen 3D
> druck zu bekommen ist wirklich viel Arbeit. Es muss alles passen,
> Temperatur, Leveling, Filament und und und. :-/
>
>>
>> Welche MCAD SW wurde von Dir übrigens benutzt?
>
> Ich nutze immer OpenSCAD, hier findest du den Source:
> https://github.com/hggh/led-matrix-clock/blob/main/case/case.scad in dem
> gleichen Verzeichnis gibt es auch die fertige STL Datei.

Hmmm. Das hört sich nicht ganz so gut an. Ein Bekannter von mir machte 
mir in der Vergangenheit ab und zu auch schon ein paar Kleinigkeiten. 
Bei ihm will es aber hin und wieder auch nicht so richtig klappen und 
eine Menge Zeit muß manchmal aufgewendet werden. Da müssen manchmal 
tatsächlich die Planeten in der richtigen Reihe und Ordnung sein:)

OpenSCAD werde ich mir ansehen. Danke. Ich nehme an Du verwendest Cura 
Aufbereitungs-SW für die Arbeitsstück Dateiherstellung. Ein anderer 
Bekannter arbeitet mit Fusion360 und FreeCAd. Jede SW hat ihre Stärke 
und Schwächen diesbezüglich wie ich höre.

Ich vermute mit 3D Projekten muß man grundsätzlich viel Geduld und 
Flexibilität haben.

P.S. ich habe gerade die CAD Quelle von Dir angesehen. Sieht weniger 
kompliziert aus wie man denken würde.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6867961 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Andree S. (amshh)


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... irgend was zwischen Q&D und Kunstwerk....
Quick war es, aber ohne fliegende Drähte:

Muss ESP32 programmieren. Heraus kommt ein zwischen Pogopins 
einklemmbarer Chip, der dann auf einem ESP8266-01 kompatiblen Sockel 
endet. Mit dem kommt man dann deutlich einfacher weiter als mit den 
Original ESP32-Anschlüssen.

(Der fleißige Chinese fertigt ja 5 Platinen an und mehr als einen ESP32 
gleichzeitig programmiere ich nicht. Wer also so etwas braucht, melden)

von Veit D. (devil-elec)


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Hallo,

zum programmieren okay, aber da fehlt unten links noch ein Pogopin für 
den Gegendruck. Die linken Pogopins drücken das Ding schief. Die rechts 
oben könnten Problem bekommen.

von Andree S. (amshh)


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Veit D. schrieb:
> Die linken Pogopins drücken das Ding schief. Die rechts
> oben könnten Problem bekommen.

Na gut, das ist der "Dirty-Anteil".

(In der Tat würde ich es jetzt mit dem Pogopin unten links auch so 
machen. Aber da ich einige und nicht tausende programmieren will, werde 
ich damit auskommen)

von Reinhard R. (reirawb)


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Hallo,

ob es hierher oder besser zu Q&D passt, keine Ahnung, jetzt steht es 
hier ;-)

Mein Schwiegersohn macht seit Beginn Corona Homeoffice und ich sehe ihn 
immer nur bei seiner Arbeit. Habe ihm das auch schon gesagt und er 
meinte, ja, aber wie kontrollieren?

Jetzt habe ich ihm auf die Schnelle als Weihnachtsgeschenk mal einen 
Timer zusammengebastelt, siehe Bilder. Der zeigt Arbeitszeit und 
Freizeit an, wobei die primäre Anzeige (große Zahlen) weiter zählt. Zum 
Umschalten einfach Taste drücken. Wenn die Taste länger als 2 Sekunden 
gedrückt wird, wird die primäre Zeit auf 00:00:00 gesetzt.

Basis ist ein vorhandenes Testboard mit ATMega 128, Display ist dieses:
Beitrag "Pollin Display VL-FS-COG-VLGEM1277-01"

Reinhard

von Gerhard O. (gerhard_)


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Ich schlage vor diesen Thread wegen der wenigen Einträge auch für 2022 
weiterzuverwenden.

: Bearbeitet durch User
von dsw (Gast)


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@Mods,

bitte den Titel auf "Zeigt her eure Kunstwerke (2020-2022)" umbenennen.

Danke und schönes neues Jahr!

von Gerhard O. (gerhard_)



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In den Weihnachtsferien habe ich mir eine elektronische 
Teilungskopfsteuerung und Motorumrüsting des 90:1 Teilungskopf gebaut.

Mit der elektronischen Steuerung kann man Teilungsmodus, Gradeinteilung, 
Kontinuierliche Bewegung und Jog Modus wählen. Die Motoreinstellungen 
wie Beschleunigung und Geschwindigkeiten und andere wichtige Parameter 
lassen sich für vier Arbeitsprofile im EEPROM des PIC uC speichern. Mit 
dem 1.8 Grad Schrittmotor im Halbschrittmodus und der 1:2.5 
Riemenuntersetzung ist die Winkelauflösung 0.004 Grad oder 90000 
Schritte.

Das elektronische Design wurde vor rund 10 Jahren unter den Namen 
"DivisionMaster" bekannt und wuchs nicht auf meinem Mist und ist ein 
Teilbausatz (2 LP, programmierter uC) von Tony Jeffrie in der UK. Mein 
Beitrag dazu ist nur die Bestückung der LP und die Anfertigung des 
Gehäuses und der Frontplatte. Die Frontplatte und Anschlußplatte fräste 
ich auf meiner Eigenbau CNC Gravurmaschine. Leider ist der Bausatz 
mittlerweile nicht mehr erhältlich. Allerdings gibt es von einen 
Bekannten von Tony einen Nachfolgebausatz unter dem Namen "DIY Rotary 
Table Controller" von Steve Ward.

Das Divisionmaster Design hat IO für externen Betrieb diverser Schaler 
oder eines externen stärkeren Motor-Treibers. Der eingebaute L298 hat 
die bekannten Grenzdaten. Für NEMA23 Motoren ist der L298 ausreichend. 
Ein Ausgang für eine Bremsensteuerung des Teilungskopf ist auch 
vorhanden. (Die beiden DB9 Buchsen sind identisch beschaltet und können 
elektrisch nicht verwechselt werden).

Den Schrittmotoradapter fertigte ich aus sechs 1/16" G10 Material auf 
dem CNC-Gravierer und laminierte die sechs Lagen um eine Dicke von 
0.188" und 0.375" zu erreichen. Nach dem Fräsen brauchte ich die sechs 
Einzelstücke nur noch mit JB-Weld zusammenkleben und den Motor zu 
montieren. Durch das Zusammenkleben ist die Anordnung beachtlich steif 
und flach und trägt gerade zur richtigen Zahnradriemen Gurtspannung bei, 
einen Gurtspanner unnötig machend. Das XL Format 45 Zähne umfassende 
synchrone Timingrad ist eine Eigenanfertigung aus Nylatron. Der 
Zahnriemen ist ein 130XL037 mit 10mm Breite. Das Motorrad hat 18Zähne. 
Der Motor hat rund 635 Nm Drehmoment Welche durch die Riemenübersetzung 
entsprechend multipliziert wird. Der Drehteller hat demzufolge 
Drehmoment von rund 14Nm.

Die ganze Anordnung funktioniert sehr zuverlässig und gut. Austehend ist 
nur noch eine Drehbankspindelverbindung um mit Schneiden von 
Klein-Zahnrädern beginnen zu können.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Korrektur: der Motor hat natürlich nur 0.635Nm (90oz.in) DM und nicht 
635Nm. Auch der Ausgangsdrehmoment mit 14Nm waren falsch und sollten 
anstatt rund 143Nm sein.

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Interessantes Dingens, leider ist dessen Webseite inzwischen tot.

Old-Papa

von Walter T. (nicolas)


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Das ist schön geworden! Stört Dich das nicht, dass man den Rundtisch 
jetzt nicht mehr auf den Rücken legen kann?

von Gerhard O. (gerhard_)


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Old P. schrieb:
> Interessantes Dingens, leider ist dessen Webseite inzwischen tot.
>
> Old-Papa

Moin,

Auf diesem Link sind mit der Erlaubnis von Tony alle Unterlagen 
hinterlegt:

http://ve6aqo.com/Division_Master_Indexer.htm

Gerhard

von Gerhard O. (gerhard_)


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Walter T. schrieb:
> Das ist schön geworden! Stört Dich das nicht, dass man den
> Rundtisch
> jetzt nicht mehr auf den Rücken legen kann?

Hallo Nicolas,

Ich habe vergessen anzumerken, daß der Motor Adapter einen 30 Grad 
Befestigungskranz an 5mm Löchern hat, so daß man ihn in jede Richtung 
drehen bzw. montieren kann weil mich das auch gestört hätte.

Außerdem möchte ich hinten für die Schrittmotordrähte noch eine Anschluß 
Box anbringen um ein geschütztes Kabel zwischen Adapter und Steuergerät 
zu haben.

Gruß,
Gerhard

von Walter T. (nicolas)


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Dass der Motor drehbar ist, ist natürlich praktisch. Das gefällt mir.

Die Anschlussbox würde mich auch interessieren. Bei meinem Rundtisch 
habe ich das Kabel fest verbaut und das ist der störendste Teil beim 
Auf- und Abbau, was dazu führt, dass ich den Rundtisch noch seltener 
nutze, als eigentlich angedacht.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Walter T. schrieb:
> Dass der Motor drehbar ist, ist natürlich praktisch. Das gefällt
> mir.
>
> Die Anschlussbox würde mich auch interessieren. Bei meinem Rundtisch
> habe ich das Kabel fest verbaut und das ist der störendste Teil beim
> Auf- und Abbau, was dazu führt, dass ich den Rundtisch noch seltener
> nutze, als eigentlich angedacht.

Da bin ich noch am überlegen. Wahrscheinlich montiere ich eine Buchse im 
45 Grad Winkel hinten seitlich so daß das Kabel sich zum unter oder über 
dem Motor legt. Aber da möchte ich nicht hudeln und die Möglichkeiten 
explorieren; auch die Wahl der Stecker und Buchsenkombination wäre noch 
zu überlegen. Für mich notwendig ist, daß die Verbindung verschraubt 
oder einen Bayonett Verschluß haben muß. Möglicherweise wird es ein 
4-Pin XLR oder 16mm wie am Controller. Auch DB9 Format wäre wegen der 
Flachheit und Verschraubungen von Interesse.

Zeig mal Deinen Aufbau bitte. Würde mich interessieren wie Du das 
umgesetzt hattest.

Übrigens, läßt sich dieser Motorumbau komplett rückgängig machen. Der 
Drehtisch selber mußte in keiner Weise verändert werden und läßt sich 
wieder in den Fabrikszustand herstellen.

: Bearbeitet durch User
von Walter T. (nicolas)


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Bei mir ist das primitivstmöglich. Bei mir waren die Voraussetzungen: 
Übersetzungsverhältnis Motor zu Schnecke 1:1, das Ganze soll im Liegen 
und um Stehen funktionieren. Also ist es einfach eine Wellenkupplung 
geworden und alles steht maximal ab. Hier ist das alles beschrieben:
http://dl1dow.de/artikel/rundtisch/index.htm

von Gerhard O. (gerhard_)


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Walter T. schrieb:
> Bei mir ist das primitivstmöglich. Bei mir waren die
> Voraussetzungen:
> Übersetzungsverhältnis Motor zu Schnecke 1:1, das Ganze soll im Liegen
> und um Stehen funktionieren. Also ist es einfach eine Wellenkupplung
> geworden und alles steht maximal ab. Hier ist das alles beschrieben:
> http://dl1dow.de/artikel/rundtisch/index.htm

Danke für den Link. Habe mir Deinen Link gerade durchgelesen. Das war 
für Dich doch viel mehr Arbeit wie bei mir weil ich die Platten mit der 
CNC-Gravurmaschine komplett bearbeiten ließ und nur noch laminieren 
mußte. Danach konnte ich sofort alles montieren. (Faulheit des Alters?) 
Das CAM Design machte ich übrigens mit PR99SE als paneelierte PCBs. 
Allerdings ist Dein Motor Flansch viel kompakter. Andrerseits kann man 
nach Abnehmen des Riemens den Drehtisch leicht manuell drehen. Ich 
dachte schon daran ein graviertes Handrad aufzusetzen.

Bei mir war der Rundlauf vorne am MT2 Taper unter 0.0005". Für ein 
nicht-professionelles Teil ist es wahrscheinlich nicht schlecht.

Hast Du übrigens Interesse den Indexer nachzubauen?

Was ich übrigens bemerkenswert (lustig) finde sind die unterschiedlichen 
Bezeichnungen des Schneckengetriebes in Englisch und in Deutsch. Bei uns 
ist das ein "Worm Gear Drive" und bei Euch heißt das Schneckengetriebe.

Übrigens wie kommt es daß die iPad Tastatur beim schnellen Tippen 
manchmal momentan in den Nummernmodus springt und dann wieder zurück, so 
daß Worte wie "und" als "7nd" getippt werden? Das passierte erst nach 
einen iOS Update vor kurzen.

: Bearbeitet durch User
von Walter T. (nicolas)


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Gerhard O. schrieb:
> Das war für Dich doch viel mehr Arbeit [...]

Für 4-Achsen-Fräsen brauche ich auch einen deutlich stärkeren Motor als 
fürs reine Indizieren, weil ich nicht klemmen kann.

Gerhard O. schrieb:
> Hast Du übrigens Interesse den Indexer nachzubauen?

Ich finde Deinen Indexer toll, habe aber selbst keinen Bedarf. Ich habe 
den Rundtisch einfach als 4. Achse eingebunden. Zum Indizieren tippe ich 
einfach den entsprechenden G-Code in die Konsole oder verfahre mit dem 
elektronischen Handrad.

Vor Jahren habe ich mal eine primitivst-Version eines 
Standalone-Indexers auf Arduino-Basis gebastelt, um eine damals gehypte 
3d-Scanner-Aus-Foto-App zu testen, aber das ist auch irgendwie im Sand 
verlaufen.

Zu Würmern, Schnecken und iOs kann ich nichts beitragen. Das Erstere 
klingt für mich nach einem Ursprung aus einer dritten Sprache, der 
unterschiedlich übersetzt wurde. Und Bildschirmtastaturen sind mir 
sowieso ein Graus.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Walter T. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Das war für Dich doch viel mehr Arbeit [...]
>
> Für 4-Achsen-Fräsen brauche ich auch einen deutlich stärkeren Motor als
> fürs reine Indizieren, weil ich nicht klemmen kann.
Also bei mir kann ich den Drehtisch nur mit äussester Kraft abwürgen. 
Aber ich muß erst einmal was fräsen. Ich habe mir einen 400 oz.in.Motor 
bestellt. Das sind dann immerhin 635Nm bei langsamer Geschwindigkeit.
>
> Gerhard O. schrieb:
>> Hast Du übrigens Interesse den Indexer nachzubauen?
>
> Ich finde Deinen Indexer toll, habe aber selbst keinen Bedarf. Ich habe
> den Rundtisch einfach als 4. Achse eingebunden. Zum Indizieren tippe ich
> einfach den entsprechenden G-Code in die Konsole oder verfahre mit dem
> elektronischen Handrad.
Das werde ich mir auch bauen. Gefällt mir. Der Indexer lässt sich auch 
extern mit Schrittimpulsen und Richtung betreiben. Bei Dir ist es sogar 
eine Notwendigkeit um den Drehtisch überhaupt mit der Hand bewegen zu 
können. Wenn man einen Motor mit Achse auf der Hinterseite hätte, könnte 
man hinten ein Handrad anbringen.

Hast Du den Drehteller komplett auseinander genommen um das dicke Fett 
zu entfernen?
>
> Vor Jahren habe ich mal eine primitivst-Version eines
> Standalone-Indexers auf Arduino-Basis gebastelt, um eine damals gehypte
> 3d-Scanner-Aus-Foto-App zu testen, aber das ist auch irgendwie im Sand
> verlaufen.
>
> Zu Würmern, Schnecken und iOs kann ich nichts beitragen. Das Erstere
> klingt für mich nach einem Ursprung aus einer dritten Sprache, der
> unterschiedlich übersetzt wurde. Und Bildschirmtastaturen sind mir
> sowieso ein Graus.
Mir auch.

: Bearbeitet durch User
von Walter T. (nicolas)


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Wollen wir einen eigenen Thread dazu in "Mechanik und Werkzeug" 
aufmachen?

Vielleicht bekommen wir auch einen Moderator dazu, den bisherigen Teil 
der Unterhaltung dorthin zu verschieben oder kopieren.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Walter T. schrieb:
> Wollen wir einen eigenen Thread dazu in "Mechanik und Werkzeug"
> aufmachen?
>
> Vielleicht bekommen wir auch einen Moderator dazu, den bisherigen Teil
> der Unterhaltung dorthin zu verschieben oder kopieren.

Ich hatte gestern schon diesbezüglich bei Chris D. angefragt.

: Bearbeitet durch User
von Walter T. (nicolas)


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Dann machen wir wohl hier weiter. Sieht ja leider eh sehr dünn mit den 
Kunstwerken aus.

Gerhard O. schrieb:
> Also bei mir kann ich den Drehtisch nur mit äussester Kraft abwürgen.
> Aber ich muß erst einmal was fräsen. Ich habe mir einen 400 oz.in.Motor
> bestellt. Das sind dann immerhin 635Nm bei langsamer Geschwindigkeit.

Ich habe mir irgendwann abgewöhnt, irgendetwas mit meiner Muskelkraft zu 
vergleichen. Wäre meine Muskelkraft groß genug, um die Fräskräfte zu 
halten, bräuchte ich mehr als die Hälfte aller Aufspannmittel in der 
Werkstatt nicht. ;-)

Meine Motor-Endstufen-Kombination macht ca. 3 Nm bei niedriger Drehzahl. 
Die Schnecke ist immer noch selbsthemmend, also der Wirkungsgrad unter 
50%, also werden bei mir weniger 135 Nm zur Verfügung stehen. Bislang 
hat es immer gereicht.

Gerhard O. schrieb:
> Wenn man einen Motor mit Achse auf der Hinterseite hätte, könnte
> man hinten ein Handrad anbringen.

Ich habe an meiner Fräse keine manuellen Handräder*) mehr. Am Anfang 
habe ich es etwas vermisst, aber nicht lange. Die Umstellung von 
Fingerspitzengefühl auf Gehör ging eigentlich ganz schmerzfrei.

*) "manuelles Handrad" ist doppelt gemoppelt, aber ich kenne keine 
bessere Bezeichnung, die eine Verwechslung mit einem elektronischen 
Handrad (MPG, Manual Pulse Generator) vermeidet.

Gerhard O. schrieb:
> Hast Du den Drehteller komplett auseinander genommen um das dicke Fett
> zu entfernen?

Ich habe alles zerlegt, Schnecke und Schneckenrad gereinigt, 
Auflagefläche auf der Rückseite überarbeitet (siehe Link), die 
Einstellung der Druckplatte von den merkwürdigen Konter-Madenschrauben 
auf Fühlerlehrenbänder geändert, die Reibfeder erst durch eine 
Teflonscheibe und später, als ich eine Drehbank hatte, durch eine 
Bronzescheibe ersetzt.

Dann mit frischem Fett zwei, drei Stunden in beiden Richtungen einlaufen 
gelassen, Fett noch einmal gewechselt und jetzt bis ich mit dem Teil 
recht zufrieden.

Allerdings wie ich schon oben schrieb: Wirklich oft brauche ich sie 
nicht, was unter anderem auch daran liegt, dass ich kein CAM und keinen 
G-Code-Backplotter für 4 Achsen habe.

Meistens wird sie als Indexer "von Hand" (halbautomatisches Verfahren 
mit Handrad und G-Code-Commandozeile) genutzt, oder es wird mit einem 
kleinen Python-Skript ein mit einem 2,5d-CAM erstellter G-Code von der 
Y-Achse auf die A-Achse gemappt (z.B. zum Gravieren zylindrischer 
Oberflächen).

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Hallo Nicolas,

Ich habe den neuen Thread angefangen:
Beitrag "Drehteller Indexer Projekt"

von Gerhard O. (gerhard_)


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Walter T. schrieb:
> Dann machen wir wohl hier weiter. Sieht ja leider eh sehr dünn mit
> den
> Kunstwerken aus.
>
> Gerhard O. schrieb:
>> Also bei mir kann ich den Drehtisch nur mit äussester Kraft abwürgen.
>> Aber ich muß erst einmal was fräsen. Ich habe mir einen 400 oz.in.Motor
>> bestellt. Das sind dann immerhin 635Nm bei langsamer Geschwindigkeit.
>
> Ich habe mir irgendwann abgewöhnt, irgendetwas mit meiner Muskelkraft zu
> vergleichen. Wäre meine Muskelkraft groß genug, um die Fräskräfte zu
> halten, bräuchte ich mehr als die Hälfte aller Aufspannmittel in der
> Werkstatt nicht. ;-)
Hmm. Trotzdem bekommt man beim Drehteller einen Eindruck ob es 
ausreichen könnte. Ich werde mal versuchen was Rundes zu fräsen.
>
> Meine Motor-Endstufen-Kombination macht ca. 3 Nm bei niedriger Drehzahl.
> Die Schnecke ist immer noch selbsthemmend, also der Wirkungsgrad unter
> 50%, also werden bei mir weniger 135 Nm zur Verfügung stehen. Bislang
> hat es immer gereicht.
Oh. Den Wirkungsgrad hatte ich nicht miteinbezogen.
>
> Gerhard O. schrieb:
>> Wenn man einen Motor mit Achse auf der Hinterseite hätte, könnte
>> man hinten ein Handrad anbringen.
>
> Ich habe an meiner Fräse keine manuellen Handräder*) mehr. Am Anfang
> habe ich es etwas vermisst, aber nicht lange. Die Umstellung von
> Fingerspitzengefühl auf Gehör ging eigentlich ganz schmerzfrei.
>
> *) "manuelles Handrad" ist doppelt gemoppelt, aber ich kenne keine
> bessere Bezeichnung, die eine Verwechslung mit einem elektronischen
> Handrad (MPG, Manual Pulse Generator) vermeidet.
Mein Indexer lässt sich auch extern steuern. Ein elektronisches Handrad 
lässt sich unproblematisch anschliessen und konstruieren. Sogar ohne uC. 
Einfach einen Drehencoder und einen LS7183 der Schritt und Richtung aus 
den Quadratursignalen dekodiert und am Indexer anstecken.
>
> Gerhard O. schrieb:
>> Hast Du den Drehteller komplett auseinander genommen um das dicke Fett
>> zu entfernen?
>
> Ich habe alles zerlegt, Schnecke und Schneckenrad gereinigt,
> Auflagefläche auf der Rückseite überarbeitet (siehe Link), die
> Einstellung der Druckplatte von den merkwürdigen Konter-Madenschrauben
> auf Fühlerlehrenbänder geändert, die Reibfeder erst durch eine
> Teflonscheibe und später, als ich eine Drehbank hatte, durch eine
> Bronzescheibe ersetzt.
>
> Dann mit frischem Fett zwei, drei Stunden in beiden Richtungen einlaufen
> gelassen, Fett noch einmal gewechselt und jetzt bis ich mit dem Teil
> recht zufrieden.
Danke. Das ist gut zu wissen. Welches Fett würdest Du vorschlagen? Ich 
habe SKF Kugellager Fett zuhause.
>
> Allerdings wie ich schon oben schrieb: Wirklich oft brauche ich sie
> nicht, was unter anderem auch daran liegt, dass ich kein CAM und keinen
> G-Code-Backplotter für 4 Achsen habe.
>
> Meistens wird sie als Indexer "von Hand" (halbautomatisches Verfahren
> mit Handrad und G-Code-Commandozeile) genutzt, oder es wird mit einem
> kleinen Python-Skript ein mit einem 2,5d-CAM erstellter G-Code von der
> Y-Achse auf die A-Achse gemappt (z.B. zum Gravieren zylindrischer
> Oberflächen).
Momentan mache ich nichts G-Code. Aber das wäre auch eine Möglichkeit.

Ich möchte mir übrigens einen Gravuraufsatz für den Drehteller 
konstruieren um mit meiner CNC-SW Räder mit Teilungen und Inschriften 
anfertigen zu können. Das wäre sehr nützlich. Der Gravuraufsatz wäre 
dann einfach die Y-Achse und der Drehteller die X-Achse. Die Teilung 
berechnet man dann linear in dieser Achse mit dem geplanten Durchmesser 
so, daß eine Radteilung daraus wird. Dieselbe SW die meine andere CNC 
Maschine steuert kann dann auch das übernehmen. Mal sehen ob daraus 
etwas wird. Wäre ein relativ einfach umzusetzendes Projekt.

Gruß,
Gerhard

von Andi M. (andi6510) Benutzerseite


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Ein altes Steckernetzteil wurde zum Nachtlicht:

Zwei rote und eine weiße LED hängen (antiparallel) über 100nF (X2) und 
ein paar kOhm direkt am Netz. Sie beleuchten ein Stück mattes Plexiglas, 
das in den ausgeschnittenen Deckel des Netzteilgehäuse eingeklebt wurde.
So einfach kann es manchmal sein.

von Timur (Gast)


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Als großer USA und insbesondere Las Vegas-Fan sitze ich in meiner 
wenigen freien Zeit an eine Leuchte, die dem Neon-Sign in Las Vegas 
nachempfunden ist.
Quasi alles ist selbst gebaut.
Leimholzplatte besorgt, gesägt, gebohrt und lackiert. Plexiglas via 
Lasercut bearbeitet. Weiße, runde Flächen entworfen und per 
Delta-3D-Druck sozusagen ausgeworfen. Dann das Licht. 62 Dioden mit 10mm 
Durchmesser, ohne Funktion, 62 SMD LEDs von innen durch die Bohrlöcher, 
jeweils miteinander verlötet (Was für ein Spaß). Jetzt hänge ich noch an 
den Schaltungen für jeweils korrekten Strom. Hoffe, dass es bald fertig 
ist.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Gerhard O. schrieb:

Ein Forenleser hat mich um weitere Information zum VQC10 Projekt 
gebeten.

Im Anhang ist die Projekt Doku dazu die ich vor 2 Jahren einem anderen 
Forenleser zur Verfügung stellte der sich das Projekt erfolgreich 
nachbaute. Es sind alle Daten und Quellen vorhanden um die 8 Stellige 
VQC10 LP herzustellen, zu bestücken und mittels eines NANOs auch zu 
testen.

VG,
Gerhard

von Max B. (citgo)


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Eine Uzebox im Handheld Format. Allea auf Lochraster aufgebaut.
Leider noch in Schwarz/Weiß weil ich noch auf den RGB Konverterchip aus 
China warte. 😊

Da ich weder ein Gehäuse noch einen 3D Drucker habe aber unbedingt eine 
Uzebox für unterwegs haben wollte, habe ich mich entschieden sie so auf 
Lochraster zu bauen, das man nicht unbedingt ein Gehäuse braucht.
Den Kindern gefällt es.

von Apollo M. (Firma: @home) (majortom)


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Gert schrieb:
> Oracal 8870-010 Folie.

Kannst du dazu bitte noch mehr Infos geben? Ich verstehe den 
Frontblattenaufbau/-schichten noch nicht wirklich.
... Plexiglas+Folie+?

Mir gefällt die Optik deiner Wordclockfront und ich würde das gerne 
nachbauen. Die Laservariante mit Edelstahl/Alu oder so ist mir zu teuer.

von Reinhard R. (reirawb)


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Hallo,

Angeregt durch die beiden Threads

Beitrag "Leiterplattenspannvorichtung- woher?"

Beitrag "Vernünftiger Platinenhalter zum Löten gesucht"

habe ich mir heute so etwas selber gebaut, wollte es mal hier zeigen. 
Die beiden Klemmschrauben werden noch durch Rändelschrauben ersetzt, 
habe ich gerade nicht hier.

Reinhard

von DANIEL D. (Gast)



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Hier mal meine Klingel, es gibt zwar schon ein Bild im Forum, aber mir 
ist langweilig :D

Sie besteht aus geschnorrten Ipe Holz, 2 Teile zusammengeleimt. Oben 
eine Edelstahlplatte mit angeschweißten Gewindestangen, und der Radius 
und ist mit einem Fräszirkel gemacht.

Ich wollte unbedingt den Telenotleser mit der Glastastatur, in dem 
Siedle Vario Format, gibt es nur den alten unsicheren Standard. Die 
Mobotix ist für das Geld voll schlecht, aber sie funktioniert. Die 
Alarmanlage lässt sich damit Scharfschalten, die Haustür hat ein 
Motorschloss, welches sich durch die Kamera oder Alarmanlage ansteuern 
lässt. Das Mirkofon ist oben, ich wusste nicht wo ich das beim Edelstahl 
am besten unterbringe, später wollte ich oben noch eine beleuchtete 
Hausnummeranzeige bauen.

von David P. (devryd)



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Hallo zusammen,
ich präsentiere hier heute meine Konsole auf Basis eines Raspberry Pi 
Zero 2.
Die Eingaben laufen über einen Raspberry Pi Pico, welcher auch die 
Stromversorgung an und aus schaltet. Betrieben wird das ganze über einen 
18650 LiIon Akku. Aus Symmetriegründen gibt es ein Fach für einen 
Reserveakku, welcher aber nicht verkabelt ist. Das Display ist ein 
Waveshare 3.5" 640x480 Pixel Display, welches über DPI angebunden ist.
Das Gehäuse ist selbst entworfen und gedruckt. Die Knöpfe und 
zugehörigen Platinen habe ich aus einem defekten Nintendo DS Lite 
geklaut.

: Bearbeitet durch User
von Max B. (citgo)


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Na dann will ich auch mal meine Spielekonsole vorstellen.
Habe den Raspberry einfach entfernt und einen Attiny85 genommen :)

Die Schaltung ist ja mittlerweile altbekannt und bei Youtube zahlreich 
zu finden. Die Spiele kommen von der Tinyjoypad Seite.
Mittlerweile ist dies meine 3. aufgebaute Konsole. Diesmal sollte es 
möglichst klein sein aber dennoch alles in THT Montage.

Zum Wechseln des Spiels wird einfach die obere Platine abgenommen und 
der Attiny getauscht.

: Bearbeitet durch User
von Max B. (citgo)


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Ich habe mal wieder etwas gebastelt.
Und zwar, zwei einfache "SPS" Hutschienenmodule.
Das witzige daran ist, es sind einfache I/O Module mit Mikrocontroller 
welche jedoch autark programmiert werden können dank eingebauten 
Interpreter. Man braucht also weder C Kenntnisse, einen Computer oder 
muss den Quellcode anpassen.

Die linke Steuerung beinhaltet ein Dateisystem. Dort kann man mehrere 
Programme direkt über die Tasten eingeben und abspeichern. Als 
Programmiersprache dient hier eine simple Basic ähnliche Syntax
+ A B C  (A+B=C)
O1 1 (Ausgang 1 = 1)
etc.
RS232 ist in Arbeit, um die Programme auf den PC senden/empfangen zu 
können.

Die rechte Steuerung besitzt als Anzeige nur ein einziges 7 Segment 
Element. Auch hier können Programme direkt über die Tasten 
einprogrammiert werden. Es gibt auch hier einen Zeileneditor, lediglich 
gewöhnungsbedürftig bei nur 1 Anzeige. Beispiel einer Zeile für eine 
Variablenzuweisung: 0 2 1
0 bedeutet Zuweisung, 2 ist der Wert und 1 die Variable.
Klingt etwas kompliziert, ist aber sehr einfach. Die Idee dieses 
Interpreters stammt übrigens von Jack Eisenman.
Die Programme lassen sich per ISP zum PC übertragen oder vom PC in das 
EEPROM speichern.

Für kleine Steuerungsanwendungen zu Hause echt super. Auch das 
programmieren macht wirklich Spaß.
Natürlich besitzen die Module weder irgendein SIL level noch einen FIT 
Test.

von Tim S. (Firma: tsx) (freak_ts) Benutzerseite


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Den Pollin Porsche Verstärker will ich diesen Sommer endlich mal 
benutzen. Aber: Pinout, Kabel, Stecker, Vorstufen und die interne 
Beschaltung: Einfach alles scheiße!!! Daher wurden die Verstärker-ICs 
auf Lochraster verpflanzt. Gruß, Gute Nacht! tsx

von Bastian K. (b0b45)


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Hey, mal wieder eine Nixie Funkuhr mit IN-18 Tubes :D
Entwickelt und gebaut von mir mit moderner Leistungselektronik, ganz 
ohne Multiplexing.

von 900ss D. (900ss)


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Bastian K. schrieb:
> mit moderner Leistungselektronik

Sieht chic aus die Uhr.
Wie hast du die Nixiesteuerung realisiert? Mit Supertex (Microchip) 
HV5522 o.ä.?

von Gerhard O. (gerhard_)


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Finde ich auch, obwohl man von den chicen IN-18 Anzeigeröhren heutzutage 
nur noch träumen darf. Wäre nett, wenn Du uns noch Näheres zum Design 
berichten würdest.

von 900ss D. (900ss)


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Gerhard O. schrieb:
> IN-18 Anzeigeröhren heutzutage
> nur noch träumen darf

Weshalb? Gibt es noch zu kaufen, sind allerdings recht teuer :)
Aber ich hab noch ;)

von Gerhard O. (gerhard_)


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900ss D. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> IN-18 Anzeigeröhren heutzutage
>> nur noch träumen darf
>
> Weshalb? Gibt es noch zu kaufen, sind allerdings recht teuer :)
> Aber ich hab noch ;)

Ja, den Aspekt meinte ich.

Aber ansehen ist erlaubt:-)

von 900ss D. (900ss)


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Gerhard O. schrieb:
> 900ss D. schrieb:
>> Gerhard O. schrieb:
>>> IN-18 Anzeigeröhren heutzutage
>>> nur noch träumen darf
>>
>> Weshalb? Gibt es noch zu kaufen, sind allerdings recht teuer :)
>> Aber ich hab noch ;)
>
> Ja, den Aspekt meinte ich.
>
> Aber ansehen ist erlaubt:-)

Ja, sie sind jetzt ziemlich teuer. Als ich meine gebaut habe, kosteten 
sie "nur" 20€/Stk. +/-

Hier kannst du meine Nixies ansehen ;)
Beitrag "Re: Zeigt her Eure Kunstwerke !"

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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900ss D. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> 900ss D. schrieb:
>>> Gerhard O. schrieb:
>>>> IN-18 Anzeigeröhren heutzutage
>>>> nur noch träumen darf
>>>
>>> Weshalb? Gibt es noch zu kaufen, sind allerdings recht teuer :)
>>> Aber ich hab noch ;)
>>
>> Ja, den Aspekt meinte ich.
>>
>> Aber ansehen ist erlaubt:-)
>
> Ja, sie sind jetzt ziemlich teuer. Als ich meine gebaut habe, kosteten
> sie nur 20€ +/-
>
> Hier kannst du meine Nixies ansehen ;)
> Beitrag "Re: Zeigt her Eure Kunstwerke !"

Seeehr, sehr schön!

Ja, die IN-18 und ihre DDR Cousinen haben ein sehr schönes Anzeigebild.

Da sieht man, daß Gorbi recht hatte mit "Wer zu spät kommt, den straft 
das Leben". Da gilt auch hier:-) . Aber damals, als sie noch 
erschwinglicher waren, da hatte ich kaum Interesse daran. Mittlerweile 
ist der Markt konsolidiert. Wer weiß, was da auch noch in der Ukraine an 
vorhandenen Lagerbeständen möglicherweise noch kaputt geschossen wird.

Ich baute mir vor ein paar Jahren eine IN-16 und ZM1032 SPI Treiber 
Bord. Die läßt sich mit jeden uC leicht ansteuern.
Beitrag "Re: Zeigt her eure Kunstwerke (2020)"
Damals waren die IN-16 noch recht günstig beziehbar.

von 900ss D. (900ss)


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Gerhard O. schrieb:
> Ich baute mir vor ein paar Jahren eine IN-16

Fehlt da noch ein Gehäuse? Falls nein fehlen hier die Fotos ;)

von Gerhard O. (gerhard_)



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900ss D. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Ich baute mir vor ein paar Jahren eine IN-16
>
> Fehlt da noch ein Gehäuse? Falls nein fehlen hier die Fotos ;)

Bitte Geduld - Es soll noch heuer (endlich) ein Gehäuse bekommen;-)

Anbei, zwei Bilder vom "Laboraufbau"...

: Bearbeitet durch User
von Bastian K. (b0b45)


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900ss D. schrieb:
> Wie hast du die Nixiesteuerung realisiert? Mit Supertex (Microchip)
> HV5522 o.ä.?

Hey, ja genau. Und statt einem Boost-Converter ein kleiner Flyback mit 
90% Wirkungsgrad, da wird der Trafo im Test selbst bei 10W 
Ausgangsleistung nur handwarm. Dazu ein Helligkeitssensor für die blauen 
Leds.
Holzgehäuse und Messingschild mit meiner CNC gefräst.

: Bearbeitet durch User
von 900ss D. (900ss)


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Gerhard O. schrieb:
> Anbei, zwei Bilder vom "Laboraufbau"...

Na dann bin ich auf das fertige Gehäuse gespannt. Deine 
Fertigungsqualität ist ja in der Regel 1a :)

von 900ss D. (900ss)


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Bastian K. schrieb:
> 900ss D. schrieb:
>> Wie hast du die Nixiesteuerung realisiert? Mit Supertex (Microchip)
>> HV5522 o.ä.?
>
> Hey, ja genau. Und statt einem Boost-Converter ein kleiner Flyback mit
> 90% Wirkungsgrad, da wird der Trafo im Test selbst bei 10W
> Ausgangsleistung nur handwarm. Dazu ein Helligkeitssensor für die blauen
> Leds.
> Holzgehäuse und Messingschild mit meiner CNC gefräst.

Ja diese HV-Treiber sind schon praktisch. Gab es noch nicht (oder ich 
kannte sie nicht) als ich meine gebaut habe. Ich habe eine Schaltung von 
jemand anderes übernommen und es ist ein Transistorgrab :)

Dass dein Gehäuse gefräst ist, hab ich mir gedacht :)

: Bearbeitet durch User
von Christian M. (likeme)


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Gerhard O. schrieb:
> Anbei, zwei Bilder vom "Laboraufbau"...

Ich würde den Laboraufbau auch gleich so ins Plexiglasgehäuse einbauen.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Christian M. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Anbei, zwei Bilder vom "Laboraufbau"...
>
> Ich würde den Laboraufbau auch gleich so ins Plexiglasgehäuse einbauen.

Das wäre mir mit der Steckbord zu wacklig. Ich habe schon ein passendes 
Gehäuse. Ich muss mich aber endlich wegen der Bedienelemente festlegen. 
Bis jetzt stelle ich die Uhr per Kommandozeile vom Terminal.

Ich möchte auch mit einem Bewegungsmelder experimentieren, der die 
Anzeigen nur zeitlich begrenzt mit Abschaltverzögerung einschaltet wenn 
jemand im Raum ist und sonst die Uhr in einen Schlafmodus schickt um den 
Energieverbrauch klein zu halten und um die Anzeigen zu schonen. Ich 
habe vor ein kleines 12V Schaltnetztteil zu verwenden um den STBY 
Verbrauch unter 1W zu bringen. Der DS3231 RTC Baustein hat ja auch seine 
eigene B.U. Batterie.

Übrigens, die IN-16 und ZM1332 Bords sind Open Source und stelle die 
Unterlagen gerne zur Verfügung, solange man sich nicht an die SN74141er 
stört, falls jemand interessiert ist. Die 74141 Treiber können nach 
Null-Programmierung der Schieberegister-Ausgänge vom uC ganz 
abgeschaltet werden um deren Stromverbrauch im Schlafzustand zu 
eliminieren. Aber so schlimm sind die 74141er dann eigentlich auch 
nicht. Allerdings habe ich keine Datenblätter von den russischen 
74141ern. Haben aber alle anstandslos funktioniert. Wie gut ist 
eigentlich übrigens die Langzeitzuverlässigkeit russisch hergestellter 
Halbleiter der 70er Generation im Allgemeinen? In meiner Praxis bis 
jetzt starben eher immer nur TTL-Logik ICs als CMOS. CMOS scheint 
vergleichsweise viel unverwüstlicher zu sein.

Wenn ich die Bord neu machen würde, dann kämen die TPIC6A595NE zum 
Einsatz um von den steinzeitlichen 74141er wegzukommen. Allerdings ist 
das mit $6 pro Baustein wesentlich teurer wie die russischen 74141er.

von 900ss D. (900ss)


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Gerhard O. schrieb:
> Wenn ich die Bord neu machen würde, dann kämen die TPIC6A595NE zum
> Einsatz um von den steinzeitlichen 74141er wegzukommen.

Wobei du die TPIC aktuell nicht kaufen kannst, die 74141 wahrscheinlich 
schon ;)

von 900ss D. (900ss)


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Gerhard O. schrieb:
> Energieverbrauch klein

Meine Uhr mit 6x ZM1210 braucht 3W.
Ist allerdings gemultiplext.
Das Display wird nur nachts zeitgesteuert abgeschaltet eher um die 
Nixies zu schonen.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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900ss D. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Wenn ich die Bord neu machen würde, dann kämen die TPIC6A595NE zum
>> Einsatz um von den steinzeitlichen 74141er wegzukommen.
>
> Wobei du die TPIC aktuell nicht kaufen kannst, die 74141 wahrscheinlich
> schon ;)

Ja, die 141er gibts wie Sand am Meer aus der Ukraine.

von Gerhard O. (gerhard_)


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900ss D. schrieb:
> Das Display wird nur nachts zeitgesteuert abgeschaltet eher um die
> Nixies zu schonen.

Das habe ich auch schon erwogen. Mal sehen... Ist ja programmierbar, das 
Ding;-)

Die Leistungsaufnahme ist bei mir ähnlich. Der Spannungswandler läuft 
übrigens total kühl. Bin sehr zufrieden damit. Ohne Nachschauen weiß ich 
da nicht ob da ein uA555 oder MC36032 drin werkelt.

Ich habe da einen DS3232 im Zimmer am Laufen der in 3 Monaten nun erst 
0.5s abweichen will. Damit erübrigt sich eine Funkuhr fast.

In meiner Wetterstation ist ein DS3234 drin. In 11 Jahren ohne 
irgendwelche Nachstellung, draußen zwischen -40 bis 50 Grad, ist er 
immer noch innerhalb von 90s genau. Sicherlich gleichen sich die 
Schwankungen aus.

Mit den China DS3231+EEPROM Bords aus der Bucht hatte ich teilweise 
schlechtere Erfahrungen. Bei einem tat sich beim Einstellen des Aging 
Registers überhaupt nichts und lief in einer Woche 1s ungenau. Andere 
dagegen sind in 2 Jahren bei Raumtemperatur noch innerhalb von 75s 
drauf. Ist halt etwas Glücksspiel, was man da so erwischt;-)

Ich habe mir ein Maxim Sample angesehen. Diese ICs sind ganz anders 
verarbeitet. Die Beschriftung ist gelasert und der Körper hat keine 
Kerbe drin auf der Pin-1 Seite. Die China ICs sind dagegen bedruckt und 
haben die typische Orientierungskerbe.

Naja, Time will tell...

von Bastian K. (b0b45)


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Hey, ich hab noch weitere Fotos von meinen Uhren. Waren Entwicklungen 
für eine Bekannte. Das kleine Modell besteht im Grunde nur aus einer 
einzigen 6cm Platine und sollte in einem Cosplay um den Arm getragen 
werden. Ich hab später die PCB Front als Aufsteller ergänzt.

von 900ss D. (900ss)


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Bastian K. schrieb:
> weitere Fotos von meinen Uhren

Sieht auch sehr gut aus finde ich. Mich würde die Rückansicht auch 
interessieren. Hast du da Fotos? Du entwickelst so etws für eine 
Bekannte? Hat sie die Kuchen gebacken? ;)

von 900ss D. (900ss)


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Gerhard O. schrieb:
> In meiner Wetterstation ist ein DS3234 drin. In 11 Jahren ohne
> irgendwelche Nachstellung

Das ist tatsächlich ziemlich beeindruckend.

von Microwave (Gast)


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Sven L. schrieb:
> Hier mal der Leistungsteil eines etwas größeren Netzteils ;)

"I've got the power!!!"
Hübsch.

@Mods: Ja, Fragen sind leider ein bisschen spät, habe das nicht früher 
gesehen. Mal schauen ob noch eine Antwort kommt...
1: Was machst du beruflich?
2: Habe ich das recht verstanden, es hat auf der Unterspannungsseite 2 * 
3L/N?
3: Was für ein Querschnitt hat dort 1 einzelnes Leiterseil 3L/N?

Hermann S. schrieb:
> hab mir einen Induktionsschmelzofen zum giessen von vorzugsweise
> NE-Metallen gebaut

Massiv, kompakt und schön =)

Hermann S. schrieb:
> Die Ansteuerung wurde jedoch nicht analog, sondern mit einem STM32
> realisiert.

Was machst du alles mit dem µC? Grobe Programmhauptpunkte?

Hermann S. schrieb:
> zum Ausnutzen der Leistung ist
> jedoch Drehstrom vorgesehen.

Nennleistung vom Ofen ist?

Ist das eigentlich so ein Celem Kondensator dort am Ausgang zwischen den 
Workcoilabgängen?

Dicke vom Kupferrohr?

Ist die langgezogene Ringkernspule auf dem Kupferrohr der Current 
Transformer zum die Leistung einkoppeln?

Mit dem µC könntest du auch dann grad noch die Delaykompensierung von 
den IGBTs machen, wenn du dann mit Frequenzfeedback fahren willst. :)
Oder ist das jetzt schon mit Feedback?

Grüsse - Microwave

von Max B. (citgo)


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16 Step Sequenzer + Synth
Aber nicht per MIDI sondern direkter Audioausgabe durch einen 8bit 
Synthesizer mit 6 Wellenformen und 4 Hüllkurven.
Damals hatte ich das Teil per Audiosamples betrieben. Die habe ich nun 
durch einen Synthesizer ersetzt.

Jeder der 16 Schritte kann individuell eingestellt werden in: 
Wellenform, Frequenz, Länge, Modulation, Akzent, Shuffle

von DrNeurosurg (Gast)


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Ich auch mal...

Mal 'ne ganz andere WordClock - hier noch als Prototyp ohne Gehäuse.
12 OLED Module (mono , 0.96") gesteuert von einem ESP32-WROOM über 2 
I2C-Multiplexer.  Die ganze "Geschichte" soll in den nächsten Tagen auf 
einer einzigen Platine landen und dann als Gehäuse ein transparentes 
Arcrylrohr montiert werden.

Ich vermute mal, dass die OLEDs nicht ewig halten (obwohl ich sie mit 
dem geringsten Kontrast, den der Controller hergibt, betreibe), deswegen 
ist noch eine Variante (dann auch RGB) mit ISP-TFTs in Arbeit.

Übrigens: die Kosten für den Prototypen halten sich in Grenzen:
die OLEDs gibts bei Ali* für unter 2 € (ich hab für 25 Stück 42€ mit 
Versand & Zoll bezahlt), die PCB's auch für ca. 40 € (2 * 5 Stück, 
bestückt)...

Grüße aus Berlin

von Dr N. (drneurosurg)


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... oops, da war ich noch nicht eingeloggt ...

Ich bins !

von Stefan F. (stefanus)


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DrNeurosurg schrieb:
> Ich vermute mal, dass die OLEDs nicht ewig halten

Das fürchte ich auch, was sehr schade ist, bei der ansonsten so schön 
gestalteten Anzeige.

von Peter Z. (flexopete)


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Moin Dr N.
interessante Wordclock Variante. Würdest Du die auch
als Projekt veröffentlichen? Habe hier ne handvoll OLEDs
rumliegen und die WC-Variante mal nachbauen.

Gruss Peter

von Ernst P. (uri01)


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Grüßt  euch
Hier meine Projekte.
Bild  1 und Bild 2 meine erste Stoppuhr (Stunden, Minuten und Sekunden)

Bild  3 Eine Uhr

Bild 4
Diese Uhr habe ich für einen Autoschrauber entworfen und sie im 
Armaturenbrett eines alten Golfs gestaltet. Links die Stundenanzeige 
daneben die Zehnminutenanzeige und rechte wo die Benzinanzeige ist zeigt 
sie die Minuten an. Die kleinen roten Leds dienen dabei als Zeiger. Die 
Leds  in der Mitte zeigen AM, PM an. Die Grüne Led simuliert den Blinker 
und blinkt im Sekundentakt.

Bild 5 Meine beiden Funkuhren

Bild 8 und 9 Ein Thermometer diesmal mit dem guten alten ICM 7107

Bild 10, 11, 12 Mein Treppenhausautomat
Taster im Treppenhaus einmal betätigt = normaler Treppenhausautomat

Taster im Treppenhausautomat zweimal kurz hintereinander betätigt =
Dauerlicht (begrenzt auf eine halbe Stunde)

Taster im Treppenhaus drei Sekunden nach dem ersten Betätigen nochmals 
betätigt = Licht ausschalten

Allgemein vor dem Ausschalten der Beleuchtung dimmt der 
Treppenhausautomat die Beleuchtung auf 75% der Helligkeit. Wird während 
dieser Zeit ein Taster im Treppenhaus gedrückt beginnt die Ausschaltzeit 
von vorne.
Gruß Ernst

von M. D. (Firma: Speedlimit) (speedlimit)


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Beim ICL7107 hast du die letzten beiden Anzeigen "°" u. "C" 
fest"gejumpert", wie ich das sehe?
Der ICL7107 kann ja nur 3 einhalb Digit

von Ernst P. (uri01)


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Grüßt euch
Ja die "°" und "C" sind fest verdrahtet. Das hatte ich vergessen zu 
schreiben ich habe auch schon Thermometer mit DS 18B20, Atmega 8 und LCD 
Display 2x16 gebaut.

von Armin K. (-donald-) Benutzerseite


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Ernst P. schrieb:
> Bild 5 Meine beiden Funkuhren

Da solltest du aber nochmals bisschen nacharbeiten. Sie sollten schon 
die gleiche Uhrzeit anzeigen ;-)

von Ernst P. (uri01)


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Hier noch ein Thermometer modere Technik im alten Design. Verwendet 
wurden ein DS1820, ein Atmega8 und 5 Stück 74HC595.
Gruß Ernst

von M. D. (Firma: Speedlimit) (speedlimit)


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Haben die 5x 74HC595 inkl. dem Bargraph ausgereicht?
Willst du vielleicht mal den Schaltplan dazu zeigen?

Gruß Michael

von Ernst P. (uri01)


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Hallo Michael
Die haben ausgereicht da jeder der 74HC595 8 Ausgänge hat. Die 7 
Segmentanzeigen sind über Widerstandnetzwerke direkt verschaltet.
Den Schaltplan dazu habe ich noch nicht gezeichnet. Ich kann die aber 
das Layout schicken.
Gruß Ernst

von M. D. (Firma: Speedlimit) (speedlimit)


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Hallo Ernst,
mit der Endung *.lay6 kann ich leider nichts sichtbar machen, bzw. habe 
da kein Programm dafür.

von Ernst P. (uri01)


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Hallo Michael
Die Datei wurde mit Sprint Layout 6.0 erstellt. Ich bin mit dem Programm
ganz zufrieden. ich habe die Datei in JPEG umgewandelt ich weiß aber 
nicht ob du es in Orginalgröße ausdrucken kannst.
Gruß Ernst

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Ernst P. schrieb:
> Hallo Michael
> Die Datei wurde mit Sprint Layout 6.0 erstellt. Ich bin mit dem Programm
> ganz zufrieden. ich habe die Datei in JPEG umgewandelt ich weiß aber
> nicht ob du es in Orginalgröße ausdrucken kannst.
> Gruß Ernst

In (aus) Sprintlayout (mein Brot&Butter Layouter) kann man auch als 
Gerber eportieren.

Old-Papa

von M. D. (Firma: Speedlimit) (speedlimit)


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Das Sprint hatte ich auch mal(vor etlichen) Jahren, war jetzt nicht so 
mein Ding. Bei den früheren Versionen waren Schaltplan und Layout nicht 
verknüpft, meine ich...
Habe mich dann auf EagleCad eingeschossen und fand dies dann doch etwas 
komfortabler und professioneller, ist auch meiner Meinung am weitesten 
verbreitet.
@Ernst
Wieso hast du ein Layout und keinen Schaltplan?
Trotzdem ist dein Layout sehr gut gelungen, finde ich.

Gruß Michael

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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M. D. schrieb:
> Das Sprint hatte ich auch mal(vor etlichen) Jahren, war jetzt nicht so
> mein Ding. Bei den früheren Versionen waren Schaltplan und Layout nicht
> verknüpft, meine ich...
>...
> @Ernst
> Wieso hast du ein Layout und keinen Schaltplan?
> Trotzdem ist dein Layout sehr gut gelungen, finde ich.
>
> Gruß Michael

Beide Programme sind noch immer getrennt. Mich hat das nie gestört, auch 
nicht, dass es keinen Autorouter gibt.
Ich habe auch schon Platinen gezeichet ohne einen Schaltplan erstellt zu 
haben. Ein paar Skizzen reichen für Vieles auch. Zur Dokumentation habe 
ich meist später dann doch einen Plan gezeichnet, ich nutze dafür dann 
S-Plan, auch von Abacom.

Das wird hier aber OT...

Old-Papa

von M. D. (Firma: Speedlimit) (speedlimit)


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Ja genau, mit SPlan wir der Schaltplan gezeichnet. Die Beiden Programme 
sind immernoch getrennt? Da läuft man natürlich gefahr, das Schaltplan 
und Layout nicht konsistent sind und sich Fehler beim Layout 
einschleichen können, wenn es mal etwas "umfangreicher" wird. Das hat 
mich sehr daran gestört.
EagleCut beschwert sich ja schon, (beim ERC) wenn ein Via zu nah oder 
auf einer Leiterbahn liegt, welches da nicht hingehört. Abacom ist das 
wohl nicht möglich, solche Schnitzer zu erkennen, oder?
Aber wer damit zurecht kommt...

Gruß Michael

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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M. D. schrieb:
>
> Aber wer damit zurecht kommt...
>
> Gruß Michael

Ja, ich zumindest bin immer klar gekommen. Und die Sinnhaftigkeit 
zwischen Plan und Lyout, wurde bisher ausreichend mit meinem 
Humancontroller gegengescheckt. 🤣🤣🤣

Old-Papa

von Ernst P. (uri01)


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Hallo Michael
Ich habe deshalb keinen Schaltplan weil ich die Bauteile wie die 7 
Segmentanzeigen, die 74HC595 nach dem Datenblatt bzw. nach 
Anschlussplänen aus dem Internet verschaltet habe. Dann fehlte nur noch 
der Atmega8 und der DS 1820. Die Schaltung hatte ich nur auf 
Schmierzettel aufgezeichnet gehabt.
Gruß Ernst

von Markus H. (derampcsitzt)


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Tag!

Hier mein erstes richtiges Mikrocontroller - Projekt welches täglich 
seit diesem Jahr im Einsatz ist und auf das ich mächtig Stolz bin: Eine 
Automatische Mengensteuerung welche in meinem Fall eine Förderschnecke 
über eine Zeitberechnung steuert um eine definiert Menge zu fördern. 
Kann auch für Pumpen oder ähnliches eingesetzt werden.
Start per Tastendruck im Menü sowie durch externes Dauersignal von einem 
Funkschaltsystem.

Bedienung über drei Tasten und mehrere Menüs.
Platine ist mit einem Atmega168 aufgebaut und ist für zwei 
Schaltausgänge ausgelegt wobei das Programm bisher nur für einen 
funktioniert.
Die Programmierung habe und werde ich nach Lust und Laune erweitern. 
Weitere Funktionen die evtl noch kommen: Signal einer elektronischen 
Waage auswerten, Lichtschranke als Sicherheitsschaltung auswerten, mit 
Bluetooth-Modul eine Bedienung über Smartphone ermöglichen.


Hier ein Video der gesamten Bedienung: 
https://www.youtube.com/watch?v=cqAQhkVba4Y

von Jens M. (schuchkleisser)


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Das gehört aber auch ein bissel in den Q&D-Thread.
Die Relaiskarte ist nicht für 230V, das weißt du, ne?

Was Mengenförderschneckensteuerst du damit?

von Gerhard O. (gerhard_)



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Moin,

Gezeigt hier ist neues "Upcycling" Projekt von mir. Vor Jahren schenkte 
mir meine Firma eine Reihe ausrangierter Bords aus den späten 80er 
Jahren. Das gezeigte hier ist eine kleine PC104 Formfaktor LP um über 
den LPT port von einem PC104 Computer Relais steuern zu können, vier 
Eingänge und ein LCD Charakter Display betreiben zu können.

Um diese Bord mit uC verwenden zu können, entwarf ich die kleine PCA9555 
Einsteckplatine um alle Bordfunktionen über I2C bedienen zu können. Ein 
NANO dient zur Zeit als Steuerung.

Übers Terminal sende ich z.B. den Befehl "U1XO2,n<CRLF>", wobei n 
zwischen 0 bis 255 liegen darf. Jedem Bit ist ein Relais zugeordnet. Die 
Relais sind übrigens die mittlerweile abgekündigten TN2-5 Signal Relays 
für bis zu 2A. Für Netzspannung ist es direkt nicht geeignet. Da müsste 
man über Schütze arbeiten oder externe Leistungsrelais.

Der Befehl "U1XI3<CRLF>" liest jederzeit den Status der vier 
Eingangssignale an J4. Zusätzlich lässt sich im PCA9555 eine Bitmaske 
setzen um einen optionalen Interrupt auszulösen um den uC darauf 
aufmerksam zu machen, daß sich ein Signal verändert hat. Natürlich muß 
der Ausgang mit einem Interrupt-fähigen Eingang verbunden werden.

Das LCD-Modul lässt sich über ein 16-pin Kabel anschließen. Die 
Hintergrundbeleuchtung lässt sich über ein Bit ein- und ausschalten.

Bis zu drei Bords können zusammengesteckt mitgesteuert werden.


Gruß,
Gerhard

von Gerhard O. (gerhard_)


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Habe jetzt auch noch die LCD Schnittstelle ausprobiert. Es hat sich 
herausgestellt, daß der Kollege vor 30 Jahren den Header für 
Unterseitenmontage beabsichtigt hatte und alle Leitungspaare mußten 
deswegen umgedreht werden. Grrr:-)

Das LCD wird übrigens im 4-bit Nibble Modus angesteuert wofür eine 
Hälfte des PCA9555 Doppel Ports verantwortlich ist. Mit dem 
höchstwertigen Bit wir die Hintergrundbeleuchtung ein- und 
ausgeschaltet.

Der vier-kanalige Eingangsspannungsteil kann übrigens Spannungen von +/- 
30V maximal verarbeiten.

Die angezeigte Zeit/Datumsanzeige ist ein System-Default, weil kein RTC 
Modul angeschlossen war. Das Gleiche gilt für einen nicht vorhandenen 
externen TMP101 Sensor.

"ADAM" ist ein RTU Kommandosystemkonzept mit einem Befehlssatz um HW 
bequem steuern zu können. Diese alten DAM-Bords waren dafür konzipiert.

Jedenfalls ist das Teil nun wieder 100% in 2022 einsatzfähig.

Mission Accomplished!

: Bearbeitet durch User
von Baku M. (baku)


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Moinsen!
Ich habe auch mal wieder was fertig!
Ein Flugzeugmodell!

<Vorgeschichte, kann ggfs. überlesen werden>
Es begab sich in diesem Frühling, daß ich mit meinen Nerven am Ende war. 
Mein Arzt meinte, ich solle mal Streß abbauen. So ging ich dann zu einem 
professionellem Antistreßberatungsseminar und latze richtig Geld ab, am 
Ende ging mir das aber noch mehr auf den Sack als die Arbeit. Vor allem 
dieses Gonggedüdel und die die eindringlichen Stimmen: "Du bist ganz bei 
dir..."
Pustekuchen...
So habe ich mich einer uralten Kulturtechnik meiner Kinder- und frühen 
Jugendzeit erinnert, und ein Flugzeugmodell gebastelt. Ganz ohne 
Zeitdruck kleiste filigrane Sachen zusammenschrödeln und die Welt 
darüber vergessen. Hat funktioniert!
OK, bei der Bemalung habe ich noch deutliches Verbesserungspotential, 
aber das konnte ich vor 45 Jahren auch schon nicht.
Dafür musste da natürlich was Elektronik rein, weil ein Flugzeug, das 
nichts macht, ist echt voll langweilig...
</Vorgeschichte>

8 klein(st)e Leuchtdioden, 2 Motoren, 2 Reedschalter, eine Batterie und 
ein ATMega8 (Hatte mich neulich schon dafür entschuldigt, habe ich aber 
noch eimerweise rumliegen).
Das war schon ganz schön tricky... Sollte es doch auch alles durch die 
Heckklappe passen, weswegen allein für die Batterie nicht viel mehr als 
eine einzelne AAA in Frage kam. Zum Glück gibt es heutzutage den 
genialen MCP1640, der aus einer schnöden AAA-Batterie von Aldi schön 
stabile 3,3V zaubert, und zwar bei bestem Wirkungsgrad bis zum bitteren 
Ende. Nebenbei hat er auch einen Shutdown-Mode, der ihn sowas von 
unsichtbar macht, daß man keinen Schalter braucht, sondern die ganze 
Mimik mit einem Reed-Schalter einschalten und durch den Prozessor wieder 
ausschalten kann.
Wobei im 'ausgeschalteten' Zustand die Batterie 86 Jahre hält.
(Ich bin alt genug, daß mich das nicht mehr interessieren wird)

Ein großes 'Hallo!' gibt das jedes Mal, wenn die Motoren wie beim 
Original langsam hochdrehen. Das war nicht ganz trivial mit Motoren zu 
realisieren, dei bei 1,5V gerne mit 20.000rpm losdrehen...
Vom Anlöten der kleinen Leuchtdioden (Das hässliche links oben im Bild 
sind meine Finger) ganz zu schweigen.
Und der Bauplan, nach dem man die 100te kleinen Teile montieren sollte, 
sah natürlich auch nirgends vor, dass da noch 23 Dünne Kupferdrähte 
durch den Vogel gezogen werden mussten...

Insgesamt eine Arbeit, die mir sehr viel Spaß&Kontemplation bereitet 
hat. Und die -vor allem- überhaupt keinen Sinn und Zweck hat.

Für die Mutigen unter euch hier noch ein paar Links zu Videos:
http://www.wirrtuell.org/uploads/M28_testrun2_full.mp4
http://www.wirrtuell.org/uploads/M28_testrun2_comp.mp4
http://www.wirrtuell.org/uploads/M28_testrun1_full.mp4
http://www.wirrtuell.org/uploads/M28_testrun1_comp.mp4

Wie immer kann ich natürlich Schaltpläne, Layouts und Software auf 
Anfrage zur Verfügung stellen. Ein Verdrahtungsplan existiert nicht, 
weil man schwer was notieren kann, wenn die Finger voller Kleber sind...

IdS,
Baku
Voll entspannt :-)

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

meine Biberfell-Mütze ab!

Bin beeindruckt. Sieht wirklich gut gelungen aus. Ja, da kommt man auf 
andere Gedanken. Ist wie beim Klavierspielen.

VG,
Gerhard

von Ernst P. (uri01)


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Grüßt euch
Wirklich super gemacht meine Hochachtung fehlt nur noch das die Türe 
aufgeht und der Pilot aussteigt so echt wirkt das.
Gruß Ernst

von Veit D. (devil-elec)


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Hallo,

wirklich cool gemacht, muss man sagen. Für das hoch- und runtertouren 
haste bestimmt lange getüftelt. Auch dieses langsame nachdrehen kurz 
vorm Stillstand. Das sind genau die feinen Details die es erst 
interessant und den Zauber ausmachen. Und therapiert bist du hoffentlich 
auch.

: Bearbeitet durch User
von Jens M. (schuchkleisser)


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Sehr geil. Daumen hoch!

2 Dinge frage ich mich allerdings:
a) Hat der Flieger auch in 1:1 nur eine Lampe oben am Heck?
b) Liegts am Video oder kann man auch in echt sehen das sich die 
Drehzahl in Stufen ändert? Sind die Motoren so "heiß" das du selbst mit 
kleinster Änderung sofort die Drehzahl so stark beeinflusst? Ich mein, 
seeeehr cool so langsam an- und auszulaufen, aber gerade mit dem 
Shuttereffekt sieht man, das es recht stufig ist.

von Baku M. (baku)


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Nabent!

Jens M. schrieb:
> a) Hat der Flieger auch in 1:1 nur eine Lampe oben am Heck?
Nuja. Sieht man im Video 2 besser, Backbord ist das Strobe oben am 
Leitwerk, Steuerbord unten. Und (im Video nicht zu sehen) ganz hinten am 
Rumpfende ist noch eine Weisse Navigationsleuchte, die Zusammen mit den 
roten und grünen Navs an den Tragflächen angeht. Ist schon 
Originalgetreu.

> b) Liegts am Video oder kann man auch in echt sehen das sich die
> Drehzahl in Stufen ändert?
Menno, das war schwierig genug :-)
Man muß die vergleichsweise langen PWM-Pulse genau einstellen, damit es 
a.) Das 'Losbrechmoment' überwindet und b.) nicht sofort wie Hulle 
losläuft. Mit weniger Ruckeln habe ich es nicht hinbekommen.

IdS,
Baku

von Jens M. (schuchkleisser)


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Baku M. schrieb:
> Ist schon
> Originalgetreu.

Ja, ist ja ok!
Ich hab mal vor Ewigkeiten für einen "Opa" etwas ähnliches für einen 
Playmobilflieger gebaut, da hatte der Pilot und der Bordtechniker einen 
Magneten im Fuß, Pulot auf dem Sitz macht die Blinklichter an, der Tech 
kann im Laderaum die Lampen anmachen.
Auch Schalterlos und Kindersicher, ähnlich wie bei deinem.
Da haben wir lange gesucht um ein Video eines ähnlichen Fliegers zu 
finden und dann die Lampen abgekuckt.
Aber der war eben wie 99% aller Flieger mit nur einem Dings hinten, und 
bei einem doppelten hätte ich gedacht sind entweder an beiden oben/unten 
Lampen, oder die sind irgendwie zentral.
War eine reine Interessenfrage... :) Du hast das schon klasse gemacht, 
wenn man die Brille als Größenvergleich sieht!

Und das mit den Motoren ist schon sehr gut, so ohne Getriebe sooo 
langsam zu fahren ist schon cool.
Ruckeln ist ja kaum da, aber man sieht eben das es "die Gänge 
durchschaltet".
Aber ich glaub dir das es nicht einfach war, ist auch gut gelungen!

von Veit D. (devil-elec)


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Hallo,

den Stroboskopeffekt hat man doch immer wenn man filmt. Das wirkt schon 
authentisch. Mich würde interessieren welche Motoren das sind? Danke.

: Bearbeitet durch User
von Baku M. (baku)


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Moinsen,
das sind "Sol Expert M450 Micro-Motor M 450" von Conrad. Gibt es in 
dieser Größe aber auch anderswo im Modellbauhandel.

Sind schon ziemlich knibbelig zu verbauen...

IdS,
Baku

von Veit D. (devil-elec)


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Hallo,

die sind wirklich winzig. Danke.

von Martin H. (martinhaag)


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Hallo Baku,

wirklich super der Flieger! Da das Resultat so toll ist und du 
vielleicht wieder einmal hohen Puls hast, hier noch eine Idee:
Ich könnt mir vorstellen, wenn du die Propellerchen in Blei kopierst 
kriegst du etwas mehr Masse. Das führt vermutlich dazu, dass du die 
Motoren noch perfekter hochfahren kannst.. und vielleicht kriegst du den 
Rundlauf bei der Gelegenheit noch etwas besser hin. Ich weiss ich bin 
fies:)

Grüsse martin

von Baku M. (baku)


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Nabent,
das mit dem Blei ist echt mal ne gute Idee, wird vermutlich auf Zinn 
rauslaufen, ist heutzutage leichter verfügbar :-). Könnte man vielleicht 
irgendwie mit Abguss machen. Da tut sich gleich schon eine neue 
Meditationsbaustelle auf...

Und das mit dem Rundlauf hatte ich auch gesehen, es fällt im Video mehr 
auf als in Echt. Ich habe das auch schon noch ein bisschen hingebogen, 
soweit es meine Wurstfinger zuliessen.

IdS,
Baku

von Teo D. (teoderix)


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Baku M. schrieb:
>> b) Liegts am Video oder kann man auch in echt sehen das sich die
>> Drehzahl in Stufen ändert?
> Menno, das war schwierig genug :-)
> Man muß die vergleichsweise langen PWM-Pulse genau einstellen, damit es
> a.) Das 'Losbrechmoment' überwindet und b.) nicht sofort wie Hulle
> losläuft. Mit weniger Ruckeln habe ich es nicht hinbekommen.

Fahr das mal mit 5-20kHz an!
Damit lässt sich so ein kleiner Bürstenmotor, butterweich anfahren, bzw. 
seeehr langsam drehen.

von vancouver (Gast)


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Oder die Back-EMF der Motoren messen und einem Regler zuführen. Macht 
man bei digitalen Modelleisenbahnen so, das erlaubt ein sanftes Anfahren 
und extreme Langsamfahrt. Evtl musst du die PWM während der Messung 
immer kurz abschalten, um eine verwertbare Messkurve zu bekommen.

von Baku M. (baku)


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Teo D. schrieb:
> Fahr das mal mit 5-20kHz an!
> Damit lässt sich so ein kleiner Bürstenmotor, butterweich anfahren, bzw.
> seeehr langsam drehen.

Moinsen,
das müsste ich in der Tat mal ausprobieren. Ich hatte eher bei 
niedrigeren Frequenzen angefangen und bin dann noch nach unten gegangen, 
damit es besser läuft.

vancouver (Gast) schrieb:
>Oder die Back-EMF der Motoren messen und einem Regler zuführen.

Ohje, dann muß ich bei der Hardware nochmal anfangen. Aber 
Leistungsreserven sollte der Prozessor noch genug haben :-). Werde ich 
aber erst "Iregndwann"(tm) ausprobieren.

IdS,
Baku

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7334145 wurde vom Autor gelöscht.
von Gerhard O. (gerhard_)


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Hier präsentiere ich einen kleinen Update zu einem früheren Projekt:
Beitrag "Re: Zeigt her eure Kunstwerke (2015)"

Kürzlich fragte ein Kumpel bei mir an, ob es noch solche Einsteck-Borde 
gibt, weil er nämlich auch noch ein paar der alten DAM100 RTU Bords hat. 
Das inspirierte mich, diese Version mit einem NANO als Controller neu zu 
konzipieren. Es handelt sich hier um einen Ersatz eines NEC/Renesas 
UPD78C11 uC um das Entwicklungsumfeld etwas Zeitnaher zu machen. Der 
UPD78C11 ist an sich zwar immer noch ein gutes Teil; aber dafür 
Werkzeuge zu finden, die auf einem modernen PC laufen, ist schon eine 
Herausforderung. Abgesehen davon, ist C angenehmer als ASM.

Die gezeigte 51x51mm große 3D-Bord ist zurzeit in der Fertigung und 
hoffe bald bestücken zu können. Der Bord hat einige zusätzliche 
HW-Ressourcen wie DS323x RTC, EEPROM/FRAM, DACs, 2.5V Referenz, um sie 
auch für andere Anwendungen nützlich zu machen.

Es gibt noch einige zusätzlichen Borde mit Displays und anderen 
Peripherien dieser RTU Familie, die mitgesteuert werden können.

Bemerkenswert ist übrigens, dass ich versuche eine Idee von Microchip 
selber umzusetzen (stehlen;-) ), die bei den Curiosity-Nano Bords 
umgesetzt wurde. Um die Bord Header einsetzen zu können, wurden die 
Bordheader Pads um ein paar mils gegeneinander versetzt, um einfaches 
Einstecken ohne hohe Header Streifen möglich zu machen. Das probiere ich 
hier auch aus, um eine geringe Bauhöhe erzielen zu können. Ob das 
einigermaßen zuverlässig sein wird, muss sich natürlich herausstellen. 
Außerdem besteht die Gefahr, dass die Durchkontaktierung in 
Mitleidenschaft gezogen werden. Wenn es zuverlässig sein soll, muss 
natürlich anders vorgegangen werden. Aber es könnte gut genug sein.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Nachtrag (falls es interessiert):

Für den RTC Footprint fertigte ich einen Universal FP an, der mit allen 
Dallas DS323x IC-Gehäuse bestückt werden kann. Es werden folgende 
IC-Gehäuse unterstützt:

DS3231 im SOL-16 (7.5mm)
DS3232 im SOL-20 (7.5mm)
DS3231/2M im SO-8 (3.9mm)*

*) Sind die MEMS Version ohne Quarz

Es können also alle erhältlichen Typen eingebaut werden. Die 
Pin-Belegung des Herstellers lässt das interessanterweise zu. Für Hobby 
Anwendungen sollte das durchaus vertretbar sein.

: Bearbeitet durch User
von Marc X. (marc_x)



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Gerhard O. schrieb:
> Es können also alle erhältlichen Typen eingebaut werden. Die
> Pin-Belegung des Herstellers lässt das interessanterweise zu. Für Hobby
> Anwendungen sollte das durchaus vertretbar sein.

Nicht nur im Hobby, ich habe beruflich häufig 
Automobil-Steuergeräte-Muster auf dem Tisch, auch hier habe ich schon 
SOIC-8 auf einem SOIC-14 Footprint gesehen, könnte TJA1441 (SOIC-8) und 
TJR1448 (SOIC-14) gewesen sein.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Marc X. schrieb:
> Nicht nur im Hobby, ich habe beruflich häufig
> Automobil-Steuergeräte-Muster auf dem Tisch,

Oh, dass ist gut zu wissen. Ich habe mir schon gedacht man wird mich 
fuer diesen Design-Schritt teeren und Federn;-)

von Marc X. (marc_x)


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Gerhard O. schrieb:
> Marc X. schrieb:
>> Nicht nur im Hobby, ich habe beruflich häufig
>> Automobil-Steuergeräte-Muster auf dem Tisch,
>
> Oh, dass ist gut zu wissen. Ich habe mir schon gedacht man wird mich
> fuer diesen Design-Schritt teeren und Federn;-)

Spricht ja erst mal nichts dagegen, solange es prozesssicher ist, gut in 
meinem Beispiel bleiben nur 6 Pads ungenutzt, aber auch die 
Automobilzulieferer kochen nur mit Wasser ;)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Marc X. schrieb:
> Spricht ja erst mal nichts dagegen, solange es prozesssicher ist, gut in
> meinem Beispiel bleiben nur 6 Pads ungenutzt, aber auch die
> Automobilzulieferer kochen nur mit Wasser ;)

Prozesssicher sollte es prinzipiell schon sein, obwohl es in meinen Fall 
nicht wichtig ist, weil das Teil nicht in Serie gehen soll. Ist ja nur 
"One of a kind". Aber es ist angenehm die Flexibilität zu haben.

von Soul E. (soul_eye)


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Marc X. schrieb:

> Nicht nur im Hobby, ich habe beruflich häufig
> Automobil-Steuergeräte-Muster auf dem Tisch, auch hier habe ich schon
> SOIC-8 auf einem SOIC-14 Footprint gesehen, könnte TJA1441 (SOIC-8) und
> TJR1448 (SOIC-14) gewesen sein.

Das ist nicht ganz vergleichbar, denn bei SO-8 und SO-14 haben die 
Gehäuse die gleiche Breite. Die unbenutzen Pads dürfen ruhig mit Paste 
bedruckt sein, die bleiben da einfach offen.

Bei der o.g. Lösung bräuchte man zumindest unterschiedliche 
Pastenmasken. Wenn das breite Package genutzt wird, dürfen die inneren 
Pads nicht bedruckt werden, da dort der Bauteilkörper aufliegt. Wie weit 
der Meniskus dann nach innen läuft müsste man testen -- damit steht und 
fällt die Tauglichkeit der Lösung.

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