Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Peter S. (petesp)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kann es sein, daß der Treiber zur TTScope Software von TEKWAY nur 32-Bit 
fähig ist? Weiß jemand ob TEKWAY da ein 64-Bit Update plant?

Gruss Pete

von Michael K. (manhunt)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo


Probier mal die Software vom Hantek.

edit:
hab mal mit nem wiki artikel angefangen...

lg manhunt

von Peter S. (petesp)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nope. Die Software von Hantek ist zwar neuer, aber auch nur 32-Bit 
fähig. Die haben zwar schon Catalog Einträge für AMD64 im .inf File, 
aber die Catalog Dateien wie auch ein 64-Bit Treiber sind nicht dabei.

Gruss Pete

von Gerd E. (robberknight)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich überlege mir auch so ein Tekway zuzulegen. Ich hab noch ein paar 
Fragen, es wäre nett wenn mir einer der Besitzer dieses Geräts antworten 
könnte:

- Kann man Signale in Rohform aus dem Sample-Memory auf USB-Stick oder 
internem Flash speichern (keine Screenshots, Rohdaten)?

- Kann ich diese Signale später wieder laden und dann genau mit Cursorn 
vermessen, Tastgrade bestimmen, drin rumzoomen und scrollen,...?

- Kann ich diese Signale später wieder laden und als Referenzsignal 
zusätzlich zu aktuellen Signalen auf dem Bildschirm mit anzeigen?

- Kann ich die Referenzsignale als Input für Math-Funktionen nutzen? 
Also z.B. Differenz des aktuellen Signals zum Referenzsignal?

Ich hab hier so einen hübschen MiniLA aus der letzten Sammelbestellung. 
Der hat nen Trigger-Out, damit könnte ich also das Scope vom LA aus 
triggern. Wie sieht es umgekehrt aus, also LA vom Scope aus triggern? 
Einen dedizierten Trigger-Out habe ich am Scope nicht gesehen. Wie 
aufwändig wäre es sowas selbst ranzubauen?

Gruß,

Gerd

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerd E. schrieb:

> - Kann man Signale in Rohform aus dem Sample-Memory auf USB-Stick oder
> internem Flash speichern (keine Screenshots, Rohdaten)?
>

ja, man kann auf USB waveform daten als CSV speichern, war mal voll 1M, 
jetzt durch einen bug nur 40k (ist aber als bug angegeben zum fixen)

> - Kann ich diese Signale später wieder laden und dann genau mit Cursorn
> vermessen, Tastgrade bestimmen, drin rumzoomen und scrollen,...?
>
> - Kann ich diese Signale später wieder laden und als Referenzsignal
> zusätzlich zu aktuellen Signalen auf dem Bildschirm mit anzeigen?
>
> - Kann ich die Referenzsignale als Input für Math-Funktionen nutzen?
> Also z.B. Differenz des aktuellen Signals zum Referenzsignal?

Diese DSOs haben 3 möglichkeiten daten zu speichern:
- Referenzsignal : ch1, ch2, math - gespeichert werden nur 2 werte, auf 
dem internen speicher, nicht flüchtig. Können zurückgeholt und angezeigt 
werden - kein reinzoomen möglich, meine measure funktion möglich, nur 
cursor funktioniert (mit time/voltage messungen).

- Waveform als CSV: ch1, ch2 - gespeichert nur auf USB stick, mit 
dateiliste, können zurückgeholt und angezeigt werden - mit zoom in/out, 
keine measure funktion möglich, cursor funktioniert (time/voltage), 
scroll geht, dual window geht, die geladenen werte können dann als 
referenzsignal gespeichert werden (reinzoomen, frames aussuchen, 
speichern als ref), die können auch für math und FFT benutzt werden. 
Aslo im prinzip alles ausser measure, da für measure funktion ein sample 
durchlaufen muss (schade eigentlich)

- Recorded data: ch1, ch2 - bis 1000 frames, mit interval für frames 
(nciht samples sondern tatsächlich bildframes, d.g. DSO sampled mit 1GSs 
und wir speichern z.b. 500 frames) von 1ms bis 2s, gespeichert auf USB 
mit dateiliste, könne wieder geladen werden, zoom in/out geht, measure 
geht, FFT geht, math geht, cursor geht, scroll geht, dual window geht. 
Die können als ref oder csv wieder gespeichert werden (frame aussuchen, 
abspeiele, speichern als frame oder csv), die können auch auf dem PC 
wiederverwendet werden , wobei die pc software kann es jetzt noch nicht 
:)

Math geht nur mit ch1 / ch2 daten, aber wie gesagt die csv oder recorded 
data können dafür in jeweilie "kannal" geladen  werden.


>
> Ich hab hier so einen hübschen MiniLA aus der letzten Sammelbestellung.
> Der hat nen Trigger-Out, damit könnte ich also das Scope vom LA aus
> triggern. Wie sieht es umgekehrt aus, also LA vom Scope aus triggern?
> Einen dedizierten Trigger-Out habe ich am Scope nicht gesehen. Wie
> aufwändig wäre es sowas selbst ranzubauen?
>

leider nicht ohne hardware änderungen - allerdings ich denke ich habe da 
eine idee wie man diese daten abgreifen kann ohne hardware änderungen, 
muss aber gucken wie gut das geht (also kein versprechen das es gehen 
wird).

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
die PC software kann eigentlich auch daten speichern/laden, ist aber 
noch sher buggy daher interessant für die zukunft, jetzt aber eher 
"spielerei"

von Gerd E. (robberknight)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke Thomas, scheint ja alles grundsätzlich zu gehen.

Ich blick die Hintergründe für die verschiedenen Modi und deren 
spezifische Einschränkungen zwar jetzt noch nicht ganz, aber das hat man 
sicher schnell raus wenn man das Teil in den Fingern hat.

Und wenn man es ganz dringend braucht kann man sich alles was fehlt zur 
Not auch auf dem PC aus den CSV-Daten zusammenbasteln.

von Carsten S. (dg3ycs)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

djac schrieb:
> Hallo Carsten,
>
> die Idee mit dem Vergleichstest finde ich schon so interessant, daß mich
> die rund 250Km nach Steinfurt nicht schrecken würden.
>...
> Gruß Dieter

Also wie gesagt - wenn wir einen gemeinsamen Termin finden können wir 
das gerne machen. Müsste nur abklären ob dann das Labor frei ist. "Gute" 
GEneratoren und ein paar mehr Skopemodelle sind in der FH ja auch 
vorhanden.

Evtl. lassen sich ja noch ein paar mehr dazu überreden mitzumachen.
Thomas???
Dann könnte man die verschiedenen Testmethoden direkt diskutieren und 
modifizieren und FEhler bewerten.

GRuß
Carsten

von djac (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Carsten,

Rest über Mail, wenn Thomas auch kommen könnte, oder sonst auch wer, 
wäre es gut. Organisierst Du das?

Noch einen Test zur Amplitudenmessung, diesmal Gleichspannung. 
Multimeter Nr 1 zeigt 24.2V, Multimeter Nr 2 24.1V, Hantek 24.8V also 
rund +2.5%. Tektronix zeigt 24.34V.

Gruß Dieter

von Carsten S. (dg3ycs)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
!!!ACHTUNG: BIlder sind 0.5MB Groß!!!

djac schrieb:
> Hallo Carsten,
>
> Rest über Mail, wenn Thomas auch kommen könnte, oder sonst auch wer,
> wäre es gut. Organisierst Du das?
Ich werde jetz auf jeden Fall abklären wann das Labor frei ist das man 
sich wirklich in ruhe Austoben kann. Dann können wir auch die Skopes von 
den anderen Plätzen holen und eine größere Serie machen. Sind ja einige 
Tek und Agilent in verschiedensten Ausführungen vorhanden. Sofern da 
andere arbeiten ist das ja nicht so praktisch ;-)
Da du ja nicht angemeldet bist und ich so dir keine Email schreiben kann 
schiecke du mir mal eine an:
 MEINBENUTZERNAME@Yahoo.de
(Mit mein Benutzername meine ich oben das DG... was in Blau da steht)
Dann habe ich die Mail.

Würde dir denn Wochenender oder aber in der Woche 
(NAchmittags/Abends)besser passen?
>
> Noch einen Test zur Amplitudenmessung, diesmal Gleichspannung.
> Multimeter Nr 1 zeigt 24.2V, Multimeter Nr 2 24.1V, Hantek 24.8V also
> rund +2.5%. Tektronix zeigt 24.34V.

HAst du vor der Messung noch mal die Kallibrierroutine durchlaufen 
lassen?

HAbe hier auch mal die Messungen gemacht. Wenn ich die Spannung so 
einstelle das 24,8 V beim Hantek als Cyc_RMS angezeigt werden, dann 
zeigt das Analoge Tischmultimeter (das recht gut stimmt) 24,85V an.
Multimeter 2, Hameg Modulgerät HM8011 zeigt 24,49V an.
(Das kleine Anzeigeinstrument am Netzteil zeigt 24,x an, ist recht grob)
ICh ahbe auch noch Messungen mit 50Hz AC gemacht...

Die Bilder von beiden Messungen incl. (Pfusch-)Aufbau habe ich 
angehangen. Sind allerdings mit 0,5MB noch recht groß. Kleiner ging es 
nicht da man sonst nicht weit genug reinzoomen könnte um die Messwerte 
lesen zu können.
Ich wollte jetzt auch nicht bei mir für die kurze Messung alles umbauen 
damit es näher beieinander steht -nur um ein paar kB zu sparen.

Allerdings muss man sagen das man von den MEssfunktionen hinsichtlich 
Spannungen systembedingt keine Wunder erwarten kann.
Wenn ich ca. 25V messen will, dann muss ich in den 5V/DIV Messbereich 
gehen. In dieser Stellung kann ich etwas über 45V auf dem Schirm 
darstellen, der AD Wandler wird wohl bei 50V ausgesteuert sein.
Da die einfachen Skopes alle (nur) 8Bit Wandler haben bedeutet dies das 
es 256 Stufen gibt, die maximale Auflösung ist also 50V/256= 0,195V (ca. 
200mV). Genauer geht es absolut nicht! bei anderen Teilerfaktoren gilt 
das SInngemäß, wobei ich den Eindruck habe das nur bei jeder zweiten 
Stufe die Auflösung angepasst wird...

Interessant ist das unter Berücksichtigung der Auflösung Die Meswerte 
des PM2504 und des Hantek nahezu gleich sind. (Auch der Punkt fr den 
Umbruch bei der Rundung stimmt). Während das Hameg doch sehr deutliche 
Abweichungen an den beiden Enden des Messbereichs zeigt.

Gruß
Carsten

von Tim R. (mugen)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
djac schrieb:
> Rest über Mail,

Könnt ihr doch nicht machen! ;-)  Den Thread habe ich geduldig gelesen. 
Ab März werde ich mir ein eigenes Oszi kaufen.

von Ralph B. (rberres)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tim R. schrieb:
> Ab März werde ich mir ein eigenes Oszi kaufen.

Schaue dir mal bei datatek die neuen DSOs von Agilent an.
Die scheinen mir sehr interessant zu sein und vor allem für den 
Hobbyisten noch erschwinglich.

Ralph Berres

von Carsten S. (dg3ycs)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tim R. schrieb:
> djac schrieb:
>> Rest über Mail,
>
> Könnt ihr doch nicht machen! ;-)  Den Thread habe ich geduldig gelesen.
> Ab März werde ich mir ein eigenes Oszi kaufen.

Keine Sorge - der Mailaustausch bezieht sich nur auf die konkrete 
Planung des Treffens (Terminfindung u.a.);-) Nicht auf die Diskussion.
Das würde den Thread nur unnötig vollmüllen!

Wahrscheinlich werden wir in etwas über zwei Wochen was in angriff 
nehmen.
Falls noch jemand zu dme TEst was beitragen möchte, dann kann er sich 
natürlich gerne melden.

Ralph Berres schrieb:
> Schaue dir mal bei datatek die neuen DSOs von Agilent an.
> Die scheinen mir sehr interessant zu sein und vor allem für den
> Hobbyisten noch erschwinglich.

> Ralph Berres

interessant sind die Skopes auf jeden Fall. Tektronix wird da jetzt 
hoffentlich nachziehen und die nächste Preisrunde einläuten!

Allerdings kosten die mit 1000Eur. in der absoluten Grundausstattung 
immer noch das doppelte der Hantek. Für den Hobbyisten ist das zwar 
nicht unerschwinglich - aber schon eine Hausnummer.
Ich sehe den Kundenkreis also eher im gewerblichen/Bildungsbereich in 
Einsatzsituationen wo keine erweiterten Anforderungen gestellt werden.
Von den Hobbyisten werden nur diejenigen drüber nachdenken können die 
schon einen gewissen Lebensstandart erreicht haben. Für den Einsteiger 
ist das definitiv eine nummer zu hoch - zumal ein Skope ja nicht das 
einzige ist...

Trotzdem hoffe ich sehr auf eine weitere Entwicklung. Denn da dieses 
Skope wie so viele auch diese schreckliche Unsitte der "SW-Updates" 
bietet, ist ja klar das für den Hersteller kein Unterschied in den 
Produktionskosten zwischen 70Mhz und 200Mhz besteht. Die Methode der 
100/200Mhz SW-Erweiterung dient also nur der Gewinnmaximierung.
Da anscheinden die 70Mhz Versionen schon wirtschaftlich verkaufbar sind, 
bedeutet es selbst 200Mhz versionen -da selbe kosten- sind zum selben 
Preis auch noch Wirtschaftlich. Es ist also noch deutlich Luft.
Wenn auch vieleicht nicht für das Grundgerät - aber gewaltig für die 
erweitereten Versionen.
Also: Auf das es nur ein Anfang der nächsten Runde ist ;-)

Gruß
Carsten

von Interessierter (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Carsten Sch. (dg3ycs) schrieb:

> interessant sind die Skopes auf jeden Fall. Tektronix wird da jetzt
> hoffentlich nachziehen und die nächste Preisrunde einläuten!

Womöglich sind die Skopes bis ca. 500 EUR vom neuen Shooting Star 
Agilent nicht sofort betroffen, das muss sich erst noch zeigen. Aber 
beispielsweise die WaveAce fangen erst bei rund 750 EUR an. Wie will 
LeCroy diese Geräte jetzt noch verkaufen?? Das ist mir ein Rätsel. 
Ähnliches schäte ich sollte für die unteren Teks gelten. Tektronix 
müsste doch jetzt allmälich Angst davor haben kaum mehr was davon zu 
verkaufen oder? Ist da schon was durchgedrungen und irgendwo 
nachzulesen?

Aber noch hört man nix. Ich schaue u.A. aus reinem Interesse täglich auf 
die DSO Seiten wie z.B. die von Uni-T. Neue Geräte in Sicht? Bisher 
nicht, noch immer als Download der Katalog von 2009 - Uni-Trend im 
Dornröschenschlaf. ;) Ich vermute mal Rigol hat sich bisher recht gut 
verkauft (bestimmt besser als Uni-T). Man bekommt Rigol bei Conr.., 
Voelk.., Batro.., Pins.., in der eBucht usw. was ich für angenehm 
empfinde. Wie wird das mit Agilent sein? Ich hoffe nicht, die fahren die 
"Hantek-Linie", indem sie nur bei EINEM Anbieter anbieten. So dumm 
werden sie es doch hoffentlich nicht machen oder? Das Prachtstück muss 
da angeboten werden, wo auch die Konkurrenz steht, damit möglichst viele 
sofort die Unterschiede wahrnehmen. Datatec gut und schön, am schönsten 
wäre es wenn so ein Teil in der Conrad Filiale zum Verkauf stünde. :) 
(ok, da würde es vielleicht zu teuer sein. Aber die Breitenwirkung wäre 
phänomenal. Früher hatte der C auch Hameg ausgestellt. Heute nur noch 
die DMM. Wegen mit sollen sie es hinter Glas stellen, hauptsache was zum 
bewundern. :)

Bin mal gespannt wann der erste hier im Forum eins hat.

Im Prinzip schiele ich auch noch immer auf die Hantek/Tekway. Oder wenn 
sich bei den Preisen was tut sogar eines der "low-screen Modelle". Kaum 
etwas scheint schwieriger als der Kauf eines DSO (angesichts knapper 
Mittel ;)).

von Carsten S. (dg3ycs)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Interessierter schrieb:
> Carsten Sch. (dg3ycs) schrieb:
>
>> interessant sind die Skopes auf jeden Fall. Tektronix wird da jetzt
>> hoffentlich nachziehen und die nächste Preisrunde einläuten!
>
> Womöglich sind die Skopes bis ca. 500 EUR vom neuen Shooting Star
> Agilent nicht sofort betroffen, das muss sich erst noch zeigen. Aber
> beispielsweise die WaveAce fangen erst bei rund 750 EUR an. Wie will
> LeCroy diese Geräte jetzt noch verkaufen?? Das ist mir ein Rätsel.
> Ähnliches schäte ich sollte für die unteren Teks gelten. Tektronix
> müsste doch jetzt allmälich Angst davor haben kaum mehr was davon zu
> verkaufen oder? Ist da schon was durchgedrungen und irgendwo
> nachzulesen?

Ich sehe, wir sind und da weitestgehend einig. Für den proffessionellen 
Bereich den die LowCost Lösungen der etblierten Hersteller bisher mit 
Skopes der 2k Klasse bedient haben ist es ein echter Angriff.

Die bisher recht breite Grenze zwischen den günstigen China-Henkels und 
und den Einsteigerskopes der etablierten wird sowohl im Bereich Leistung 
wie auch im Bereich Preis deutlich dünner. Während Hantek & Co. das Feld 
hinsichtlich der Leistung von unten aufrollen in dem für Preise um 
500Eur. Geräte zu bekommen sind die vor weniger als 10Jahren noch den 
Gegenwert eines KFZ gehabt hätten, kommt nun der Gegenschlag von oben in 
dem nun -wirklich dem Profibereich zuordbare Skopes in in den 
dreistelligen Bereich rutschen.
Da wird Tektronix & Lecroy ganz schön dran zu schlucken haben. Denn wo 
bisher der "Name" den Käufer noch dazu verleitet hat lieber ein 2 K-Euro 
Gerät von Tektronix zu kaufen anstelle auch nur über ein 500 Eur. Hantek 
mit vergleichbarem Nutzwert nachzudenken - was wird der nun sagen wenn 
er nun für die hälfte des Tektronixpreises ein Agilent mit deutlich 
besseren Leistungsdaten bekommt?
Und wie Lecroy ihre Waveace überhaupt verkauft bekommen hat - wo es doch 
anscheinend dieselben Geräte sind die Atten im weißen Gehäuse für 
weniger als die Hälfte verkauft - das verstehe ich bis heute nicht!

Ein steht aber defintiv fest:
Wenn ich noch ein hochwertiges älteres Digitalgerät von einem 
"Markenhersteller" hätte würde ich nun aber ganz fix zusehen das ich die 
Geräte loswerde. Denn wenn jetzt auch diese Hersteller Ihre Preise 
senken dann wird der Marktwert den diese Geräte im Vergleich zu den 
höherwertigen Chinageräten eigendlich oft schon nicht merh haben dürften 
ganz sicher bald einbrechen.
(Als Beispiel nenne ich mal die TDS220 welche oft noch für über 500 Euro 
gehandelt werden -teilweise sogar für 600 Eur. Im Vergleich zu den 
Hantek schon unverständlich. Wenn jetzt aber für 1000Euro das 
Agilentskope kommt...)
Interessierter schrieb:
> Im Prinzip schiele ich auch noch immer auf die Hantek/Tekway. Oder wenn
> sich bei den Preisen was tut sogar eines der "low-screen Modelle". Kaum
> etwas scheint schwieriger als der Kauf eines DSO (angesichts knapper
> Mittel ;)).

Naja - ein LowScreen Modell würde ich nur noch nehmen wenn der Preis für 
diese noch einmal deutlich sinkt - so das es als "wegwerf" Gerät für den 
rauhen Einsatz in frage kommt. Als Gerät das nicht mehr im Geldbeutel 
schmerzt wenn es über den Jordan marschiert.

Das es schwierig ist kann ich aber nur bejahen. Es gibt einfach kein 
Bezahlbares Skope das alle Wünsche erfüllt. Man muss halt kompromisse 
eingehen, was normalerweise kein Problem wäre.
Aber leider nur "wäre" denn zu den Kompromissen findet man keine 
verlässslichen Angaben - so das man nur raten kann ob die Angaben auch 
stimmen und somit die eigenen Überlegungen auch stimmen.
Noch weiter erschwert durch die verschiedensten Meinungen wo man nicht 
so ohne weiteres überprüfen kann ob es wirklich echte Fakten sind oder 
nur Vorbehalte von "Fanboys" irgendwelcher angeblicher High-End MArken!
Interessierter schrieb:
> Bin mal gespannt wann der erste hier im Forum eins hat.
>
Da warte ich auch drauf ;-)

Genial wäre es ja wenn wir so eines auch bei dem geplanten 
Vergleichstest zur Hand hätten. Aber das wird wohl schwierig werden...

Gruß
Carsten

von Carsten S. (dg3ycs)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Als Nachtrag noch zu dem Vergleichstest:

Es scheint nach aktuellem Stand so zu sein das wir neben den Hanteks an 
hochwertigen Geräten verschiedenen Alters eine brauchbare Auswahl haben.

Interessant wäre es nach unserer Meinung aber auf jeden Fall wenn wir 
auch von den anderen gängigen LowCost Modellen eine Auswahl hätten. 
(Uni-T, Owon, GW-Intek und natürlich Rigol)
Wenn also noch Besitzer solcher Geräte interesse haben bei dem Test 
mitzumachen -oder sich zumindest vorstellen Könnten und Ihr Gerät für 
die Tests zu überlassen- wäre das Prima.

GRuß
Carsten

von Tim R. (mugen)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gegenüber der 2000er und 3000er Serie von Tektronix scheint die günstige 
Agilent Serie eindeutig schneller zu sein. Mich nervt einfach die 
Trägheit dieser Geräte! Auf der Embedded World werde ich Agilent 
besuchen und versuchen einen Eindruck zu bekommen.

von Ralph B. (rberres)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tim

berichte mir mal , welchen Eindruck du von den Agilent gewonnen hast.

Carsten. Was macht unser Projekt?

Ralph Berres

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tim R. schrieb:
> djac schrieb:
>> Rest über Mail,
>
> Könnt ihr doch nicht machen! ;-)  Den Thread habe ich geduldig gelesen.
> Ab März werde ich mir ein eigenes Oszi kaufen.

ui, der Hantek von Dieter ist gerade angekommen und schon die erste 
messung (ohne calibrierung oder vorwärmzeit) hat rise time und
kurvenform weit vom einem nagelneuen 60MHz Hantek
(nicht hacked, echtes 60MHz bw) entfernt.

Etwas läuft da nicht rund, ich gucke mir erst die hardware an und dann
die software - möglicherweise ist beim hack was schief gelaufen.

von djac (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na, dann bin ich ja mal gespannt.

Gruß Dieter

von man (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Frage fällt das auch schon bei einer langsamen rise time wie dem.1 khz 
Test sig auf ?
LG

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
man schrieb:
> Hallo
>
> Frage fällt das auch schon bei einer langsamen rise time wie dem.1 khz
> Test sig auf ?
> LG

nö, dafür müsste schon rise time viel schneller sein, aber evt. wird man 
schon andere fehler sehen.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
djac schrieb:
> Na, dann bin ich ja mal gespannt.
>
> Gruß Dieter

gut, habe die PCBs genau vergliechen - abgesehen von dem 33Ohm am 
eingang und der beschaltung um die opamps (was auch 100% deinem 100MHz 
model entspricht) gibts keine unterschiede zu den beiden DSOs die ich 
habe (200MHz und 60MHz).
Da mein 200MHz Tekway sowieso ein baustelle ist habe auch ein kanal auf 
100MHz umgebaut dmait du siehst das die unterschiede zwar einen kleinen 
einfluss haben auf rise time (350ps schneller) und die bw (~225 statt 
wirklich 200Mhz wie bei dir), denoch aber nicht die verformte waveform 
bei deinem Hantek erklären.

Siehe bilder:
mein_tekway.gif
- weiss - auf 100MHz umgebautes kanal
- blau - echtes 200MHz kanal

dein_hantek.gif
- und so sieht das signal bei dir aus.
Jedesmal mit aktiven probes gemessen (die signal quelle klingelt etwas, 
nicht wundern)

Damit sind die evt. unterschiede in hardware ausgeschlossen.

Weitere bilder sind seh interessant:
ref_und_adc_eingang.gif
- weiss - referenz signal gemessen mit meinem DSO
- gelb - das selbe signal gemessen bei deinem DSO am ADC eingang

djac_hantek_screenshot.gif
- und so wird das selbe signal bei deinem DSO angezeigt (egal ob ich 
dabei am ADC messe oder nicht)

Rise time und bw sind bei dir gut, 200MHz bw und 1.5ns rise time (mit 
pulse gemessen), wobei die waveform war dabei etwas "entstellt".

Ich würde also sagen dein DSO "rechnet" da was falsch, möglicherweise 
sind ADCs hin.


Ahja, firmware ist natürlich die selbe, habe auch den hack überprüft - 
kann also software fehler ausschliessen. Auch die interne kompensation 
bringt keine wirkliche verbesserung - die messungen sind schon nach dem 
ich die kompensation eingestellt habe. Wie die sehen kannst ist das 
signal auf dem ADC eingang ausreichend gut.

von djac (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vielen Dank für Deine Mühe. Das Ergebnis ist in meinen Augen eindeutig, 
ich werde das Gerät reklamieren müssen.

Aber Deine Untersuchungen haben auch eine positive Seite, nämlich daß 
die "Verzerrung" nicht Hantek/Tekway typisch sind.

Gruß Dieter

von Interessierter (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Carsten, tinhead usw.

Sagt mal täusche ich mich oder was? Diese Teks hier waren doch bisher 
nicht für die dort gelisteten Preise zu haben oder?

Conrad 122472 Tektronix TDS2001C um € 253,77 reduziert
ebenso TDS2002C um 306,43 reduziert
TDS2012C um 371,87 reduziert
TDS2022C um 526,57 reduziert

http://www.conrad.de/ce/de/overview/1113030/Digitale-Oszilloskope

Bei RS beispielsweise ist das TDS2001C noch gelistet für 865,00 € und 
soweit ich weiß kommt dort die MwSt noch hinzu.

Bei Conrad kostet das gleiche Gerät plötzlich 761,30 EUR zum Mitnehmen. 
Gut, das ist zwar auch der Preis den Farnell listet, dort 640 EUR + 
MwSt., aber vielleicht haben die ihre Preise bereits ebenfalls nach 
unten korrigiert??.

Bei Conrad sind jedenfalls plötzlich auffallend viele Preisnachlässe bei 
den Teks, gerade wo der C ja sonst als eher teuer bekannt ist. Kann das 
sein, dass wie hier erste Reaktionen der Hersteller auf die neue 
Konkurrenz aus dem Hause Agilent verzeichnen?

Hat wer die Preise der Teks der letzten Monate im Kopf, um da was 
genaues zu zu sagen?

Ähem! Damit das nicht nach einseitiger Werbung rüberkommt, Reichelt ist 
auch ganz toll. Mouser ist ein guter Anbieter, ELV, Voelkner, CSD alles 
super Läden zum dort kaufen. ;-).

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ja das ist richtig, Tek hat seit dem Agilent die DSOX 2k/3k vorgestellt 
hat einen 40%off ausverkauf.

Die preise sind dementsprechend bei manchen distris schon angepasst 
worden,
wobei Conrad ist eigentlich viel zu teuer (die freien protokol module 
sind beim C nicht dabei und die kosten weitere 600EUR).

Wer also Tek will, jetzt ist die Zeit.

von djac (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So habe gestern mein Gerät von Thomas (tinman) zurück und bei Elec3i 
(Frankreich) reklamiert. Nach einem anfänglichen Mißverständnis, haben 
sie sehr rasch reagiert und das neue Gerät ist bereits unterwegs. Das 
ist 1A.

@Carsten, Thomas
unserem Termin in ca. 2 Wochen dürfte damit nichts mehr im Wege stehen.

Gruß Dieter

von Servicecenter (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>haben sie sehr rasch reagiert und das neue Gerät ist bereits unterwegs.

Guter Anbieter; den Service bekommt man hierzulande nicht!

von Interessierter (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hior in dem Werbevideo

http://www.planetextech.com/video/in-the-know-what-is-true-rms

sieht man übrigens eines von diesen Handheld DSO in Aktion (ein Extech 
MS 420). Sieht eigentlich gar nicht schlecht aus von der Auflösung und 
vom Rauschen her betrachtet. Nur sind diese Teilchen mit rund 1k EUR 
leider ziemlich teuer. ;)

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Interessierter schrieb:
> Hior in dem Werbevideo
>
> http://www.planetextech.com/video/in-the-know-what-is-true-rms
>
> sieht man übrigens eines von diesen Handheld DSO in Aktion (ein Extech
> MS 420).

falsches thread ?

> Sieht eigentlich gar nicht schlecht aus von der Auflösung und
> vom Rauschen her betrachtet.

was für rauschen soll es sein, weltraum rauschen ?
Beim 2.5ms/div und avarage mode wird man wenig rauschen sehen 
typischerweise bis 1.5% (also wie im video 2 bis 3 pix).

> Nur sind diese Teilchen mit rund 1k EUR
> leider ziemlich teuer. ;)

ja nun, die haben da sein berechtigung, für einen elektriker sehr 
nutzlich.

von Interessierter (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wollte keinen extra Thread dafür eröffnen. Es gibt doch kaum Videos 
dieser Geräteklasse (Hand ..) im Netz, da fand ich es interessant, aber 
leider viel zu kurz. Ich finde die Darstellung dennoch nicht schlecht. 
Es gibt diese Hand DSO doch beispielsweise auch von Uni-T und Voltcraft. 
Würde mich aber wundern, wenn diese eine ähnlich gute Darstellung 
hätten. Auch wenn das beim DSO noch nicht so ist, die Geräte werden 
immer kleiner und leistungsfähiger. Eim Jürgen Kuri von der c't 
prognostizierte auf der CeBit gar das baldige Ende des Desktop-PC, 
angesichts der immer leistungsfähiger werdenden Tablett-PC. (kleiner 
Abschweif, aber soviel Neues gibt's ja hier momentan eh nicht).

von Etrick (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn Du da drauf mal was längeres getippt hast, kaufst Du dir danach 
umgehend eine Tastatur dazu. Dann noch ne Maus und schwupp...

(Nebenbei: ich mache meinen normalen Monitor gelegentlich mit 
Brillenputztüchern sauber. Mit Schweißpfoten auf der Tablette gewirkt 
sieht mM eklig aus. Ist der Nachfolgemodetrend von Spiegelbildschirmen 
;) )

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Interessierter schrieb:
> Wollte keinen extra Thread dafür eröffnen.

macht man aber eigentlich, nciht nur in diesem forum.

> Eim Jürgen Kuri von der c't prognostizierte auf der CeBit gar das
> baldige Ende des Desktop-PC, angesichts der immer leistungsfähiger
> werdenden Tablett-PC.

ja, und vor 15 jahren "bald wird alles java basierend sein", oder vor 5 
jahren "bald gibts keine festnetztelefone".

Für gelengweile Redakteure mag ein tablett ausreichend sein,
für alle anderen nicht. Abgesehen davon warum sollte man
etwas nicht mehr produzieren wenn die nachfrage vorhanden ist ?

von Tom (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

ich bin Besitzer des Tekway 60 MHz Oszis und wollte fragen wo man dafür 
die aktuelle (offizielle) Firmware herunterladen kann. Auf der 
offiziellen Homepage habe ich nichts gefunden.

Danke.

von Interessierter (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So abwegig war das was Jürgen Kuri hier gesagt hat gar nicht. Wer hätte 
denn gedacht, dass uns die Hersteller einen Einheitsbrei an 
Flachbildschirmen servieren mit 1920x1080 @ spiegelnd? Wer denkt die 
Tabletts würden nur eine Nische besetzen ist schlicht weltfremd. Das ist 
schlecht hin DER Markt der Zukunft. Wir wissen doch alle wie das 
abläuft. Die Industrie stürzt sich auf das, was schnellen, guten Profit 
bringt. Solange noch in Stückzahlen an Büroarbeitsplätzen PCs stehen 
wird die Industrie auch PC Komponenten in Stückzahlen und 
Diversifikation anbieten. Aber so wie die Röhrenmonitore verschwunden 
sind, könnten auch herkömmliche Desktop- und Tower-PCs in naher Zukunft 
verschwinden oder zur Ausnahme werden. Das hängt davon ab, ob die 
Anwendungen der Businesswelt zunehmend sich auch per Tablett-PC bedienen 
lassen. Wenn der Absatz an PCs von dort sich zunehmend auf Notebooks und 
(dann) Tablett-PCs konzentriert, wird das Privatgeschäft die PCs nicht 
retten (können). Die werden dann zur Nische und somit teurer. Momentan 
kann ich mir das auch noch nicht richtig vorstellen, aber betrachten wir 
uns doch die Entwicklung der Mobiltelefone. Immer mehr Handys haben nur 
noch ein Display das mit Fingern bedient wird. Früher haben wir 
gedrückt, jetzt wird zunehmend geschoben, gewischt und 
auseinandergezogen. Ich habe noch ein Handy mit einer echten 
QWERTZ-Tastatur, aber das kannst du vereinzelt schon richtig suchen. Für 
die Hersteller ist es anscheinend lukrativer Bedienelemente in Software 
zu verlagern und dem Anwender als per Finger bedienbaren Bildschirm 
unterzujubeln. Echte Tastaturen werden rar und die Qualität wird immer 
schlechter gerade bei den einfachen Modellen. Ich weiß wovon ich rede. 
Ich habe vor kurzem ausfürlich nach einem Modell mit guter Tastatur 
gesucht und die Märkte abgeklappert. Ich hab hier noch ein altes 
Motorola, das war mal billig. Dessen Tastaturqualität gibt es bei KEINEM 
EINZIGEN Billigmodell mehr. Aus und vorbei. MS wird sein nächstes 
Windows auf die Tabletts ausrichten und an MS kommt wie es gerade bei 
Atmel scheint (v5.0!) keiner vorbei. Apple, MS und go_gle werden die 
Tabletts forcieren.

Ich möchte das aber an dieser Stelle nicht weiter erörtern. Einen 
eigenen Thread für das Extech wäre übertrieben gewesen (das gibt das 
Beispiel nicht her), wir haben schließlich auch keinen extra Thread für 
die neuen Agilent eröffnet. Das war meinerseits nur mal ein 
"hervorkramen" dieses Threads hier.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tom schrieb:
> Hi,
>
> ich bin Besitzer des Tekway 60 MHz Oszis und wollte fragen wo man dafür
> die aktuelle (offizielle) Firmware herunterladen kann. Auf der
> offiziellen Homepage habe ich nichts gefunden.
>
> Danke.

wegen den hack sind alle firmware versionen z.zt. (wird sich aber 
ändern)
nur über den hersteller support oder die jeweiligen händler verfügbar - 
eine kürze email reicht. An sonsten habe ich natürlich alle offizielen 
fw versionen hier, kann die also gerne emailen.

von Markus (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Interessierter schrieb:
> Einen eigenen Thread für das Extech wäre übertrieben gewesen (das gibt das
> Beispiel nicht her), wir haben schließlich auch keinen extra Thread für
> die neuen Agilent eröffnet.

Ähm:
Beitrag "Neue Agilent Oszilloskop Serien"

Finde einen neuen Thread bei einem neuen Thema eigentlich auch deutlich 
übersichtlicher...

von djac (Gast)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So, heute ist das Ersatzgerät von Elec3i mit etwas Karnevals bedingter 
Verspätung eingetroffen. Der Fehler ist in dem neuen Gerät nicht mehr 
vorhanden, siehe Bilder:

1. altes Gerät
2. neues Gerät
3. neues Gerät, etwas gezoomte Darstellung

Gruß Dieter

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
oh ja das sieht gut aus, übrigens welche fw version hat Elec3i drauf 
gemacht?

von djac (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ist immer noch 2.6.2

Gruß Dieter

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
die bug-liste war wohl lang, gerade erfahren dass HanTekway team immer 
noch nciht fertig ist mit neuer fw version, diesmal keine ETA.

von Kramer (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Thomas,

hast du schon was gehört, ob bzw. wann das SDK veröffentlicht wird?

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
nun, erst will man die fw bugfrei machen, klingt zwar vernünftig kann 
aber genau so gut eine ausrede sein.

Es gibt aber jemanden der eine art "SDK" gerade schreibt, mehr will ich 
jetzt nicht sagen, bin gerade am klären wie weit HanTekway damit 
einverstanden ist.

von Kramer (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das klingt doch mal sehr interessant! Bin gespannt wie es weiter geht!

von djac (Gast)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Noch einmal ein paar Testergebnisse zu dem neuen Gerät. Dieser Test 
wurde in Verbindung mit einer konkreten Fragestellung durchgeführt, 
nämlich ob sich mein neuer (gebrauchter) Funktionsgenerator (PM5193, 
50MHz) innerhalb seiner spezifizieren Werte bewegt, oder ob er eine 
Kalibrierung benötigt.

Zunächst galt zu klären, welche Verbindung zwischen dem Scope und dem 
Generator mit Ri = 50 Ohm das authentischste Ergebnis liefern wird. 
Denn, welche Unterschiede hier bestehen können, hatten ja die vorherigen 
Test deutlich gemacht.

Folgende Möglichkeiten hatte ich ausprobiert:

1. BNC, 50 Ohm, RG 58 mit Durchgangsabschlußwiderstand 50 Ohm auf der 
Scope Seite.

2. Nur bei Tektronix ging dann noch die Variante, statt den 
Durchgangswiderstand die internen 50 Ohm zu nutzen

3. Tastkopf 10:1 200MHz, Tektronix

4. resistiver Tastkopf ca. 36:1, wie auch branadic bei seinen Versuchen 
zum aktiven Tastkopf benutzt und vorgestellt hat.

Also wurde zunächst ein Rechteck von 20 und 50 MHz für jede der 
Verbindungsmethoden auf den Hantek und dem Tektronix betracht. Die 
Anstiegszeit ist mit 3ns angegeben.

Zunächst die Bilder für die mit 50 Ohm abgeschlossene Verbindung.

Hier zuerst drei Bilder für 20 MHz, dann für 50 MHz, jeweils zuerst 
Hantek, dann Tektronix mit externem und dann zuletzt mit internem 
Abschluß.

Weiter im nächsten Post.

von djac (Gast)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dann noch 3 Bilder zum resistiven Tastkopf, wieder die gleiche 3er 
Reihenfolge (Hantek, Tektronix extern, intern)

Die Bilder für den Tastkopf spare ich mir, sie liefern die schlechtesten 
Ergebnisse.

Man erkennt, daß beide Oszilloskope sehr ähnliche Kurven liefern. Die 
besten Ergebnisse für diese Messung liefert wohl der direkte Anschluß 
und der interne 50 Ohm Abschluß, der leider nur für den Tektronix zur 
Verfügung steht. Das leicht größere Überschwingen des Hantek dürfte der 
größeren Eingangskapazität(20 vs 13pF) geschuldet sein.

Der resistive Tastkopf liefert ein deutlich schlechteres Ergebnis.

Sodann wurde die Amplitude über die Frequenz betrachtet. Diesmal Sinus, 
jeweils 1KHz und 10, 20, 30, 40 und 50MHz.

Bei 1 KHz betrug der Unterschied zwischen den absoluten Werten zwischen 
Tektronix, einem True RMS Multimeter und Hantek 2.59, 2.597 und 2.56V. 
Also kein nennenswerter Unterschied.

Beim Hantek ergibt sich ein Abfall von 1 KHz bis 50 MHz von 1 auf 0.89. 
Beim Tektronik mit externem Abschluß ein Abfall auf 0.96 bei 30MHz und 
dann wieder einen Anstieg auf 0.97. Beim Tektronix mit internem Abschluß 
ein Abfall von 1 auf auf 0.95 bei 50MHz.

Der Funktionsgenerator liegt damit laut Tektronix innerhalb der 
spezifizierten Werte, laut Hantek nicht.

Auch das dürfte auf die größere, dem 50 Ohm Widerstand parallel liegende 
Eingangskapazität zurückzuführen sein.

Insgesamt ein sehr gutes Ergebnis für den Hantek.

Der ist übrigens orginal 100MHz und (noch) nicht gehackt.

Gruß Dieter

von Eddy C. (chrisi)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
PM5193 Du sagst?

Ich habe auch so ein Gerät, siehe Screenshot weiter oben. Folgende mir 
nicht offensichtlich erklärbare Unterschiede kann ich feststellen:

Das Gerät unterstützt maximal 20Vpp. Dein Screenshot zeigt 30Vpp.

Mein Gerät hat eine Anstiegszeit von ca. 11ns. Deines ca. 4ns.

Dein Gerät erzeugt 50MHz Rechteck. Laut Spec kann er aber nur 20MHz und 
das ist auch das, was ich maximal einstellen kann.

Was ist denn hier los? Ursprünglich wollte ich Deine Messungen einfach 
mal bei mir nachvollziehen, aber es gelingt mit nicht einmal ansatzweise 
:-(

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eddy Current schrieb:
> PM5193 Du sagst?

> Das Gerät unterstützt maximal 20Vpp. Dein Screenshot zeigt 30Vpp.

ich denke einfach falsche einstellung für probe x, auf den Tek bildern 
steht auch x10

>
> Mein Gerät hat eine Anstiegszeit von ca. 11ns. Deines ca. 4ns.
>

trick 23, benutze pulse und schon kannst du 50MHz mit ~4ns rise time

von Dieter J. (djac)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es ist so, wie Thomas sagt. Bei Puls gehts bis 50MHz und die 
Anstiegszeit ist mit 3ns im Handbuch angegeben. Und das x10 hatte ich 
nicht umgestellt, schließlich ging es nicht um absolute Werte sondern um 
einen Vergleich.

Gruß Dieter

von Eddy C. (chrisi)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas R. schrieb:
> Eddy Current schrieb:
>> PM5193 Du sagst?
>> Das Gerät unterstützt maximal 20Vpp. Dein Screenshot zeigt 30Vpp.
> ich denke einfach falsche einstellung für probe x
Jo, macht Sinn.

>> Mein Gerät hat eine Anstiegszeit von ca. 11ns. Deines ca. 4ns.
> trick 23, benutze pulse und schon kannst du 50MHz mit ~4ns rise time
Ähem, räusper, ja klar, war auch nur eine Kontrollfrage ;-)

Im Anhang meine Gegenmessung mit DST1062B gehackt auf 200Mhz. Abschluss 
mit 50Ohm über BNC-Abzeigstück. Die Messung bei 10MHz zeigt ein weiteres 
mal, dass eine Fehlanpassung vorliegt. Die Kabellänge beträgt 2m. Ich 
muss mal sehen, wo ich ein kürzeres Kabel her kriege.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eddy Current schrieb:
> Im Anhang meine Gegenmessung mit DST1062B gehackt auf 200Mhz. Abschluss
> mit 50Ohm über BNC-Abzeigstück. Die Messung bei 10MHz zeigt ein weiteres
> mal, dass eine Fehlanpassung vorliegt. Die Kabellänge beträgt 2m. Ich
> muss mal sehen, wo ich ein kürzeres Kabel her kriege.

kann sein dass dein DSO auch etwas "kaputt" ist,
wie der erste von Dieter ? oder sehe ich da was falsch?
(Deiner - rot markiert)

von Eddy C. (chrisi)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hm. Gute Frage. Ich hatte mal eine Erwähnung von einem zusätzlichen 
Serienwiderstand 33 Ohm am Eingang gelesen. Kann das damit zusammen 
hängen?

Ansonsten sollte ich das Gerät erst mal auf 60MHz zurück "hacken", dann 
kann man weiter sehen. Ich habe immer noch den Verdacht, dass der 
interne Abgleich des Geräts (nur) auf die Bandbreite zum 
Verkaufszeitpunkt abgestimmt ist.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eddy Current schrieb:
> Hm. Gute Frage. Ich hatte mal eine Erwähnung von einem zusätzlichen
> Serienwiderstand 33 Ohm am Eingang gelesen. Kann das damit zusammen
> hängen?

nein, das wird zwar anstiegszeit etwas reduzieren und den overshot etwas 
verkleinern (33 statt 22ohm) aber nicht die kurvenform soweit 
abschwächen wie bei dir (die rot markierte bereiche sind schlicht 
falsch).
Es sieht genau so aus wie der defekte DSO von Dieter, ich habe so ein 
verdacht das die ADCs gar nciht defekt sind sondern nur sehr schlampig 
gearbeitet wurde beim löten/abwaschen.

>
> Ansonsten sollte ich das Gerät erst mal auf 60MHz zurück "hacken", dann
> kann man weiter sehen. Ich habe immer noch den Verdacht, dass der
> interne Abgleich des Geräts (nur) auf die Bandbreite zum
> Verkaufszeitpunkt abgestimmt ist.

naja, die werkskalibrierung ist schon auf das jeweilige model abgestimmt
(zusammen mit der kompensation einstellung), aber das gilt nur für 
hardware. Der hack ändert da nix, nur softwareseitiges bw begrenzung, 
damit die werte auch wieder richtig angezeigt werden muss man 
selbstkalibrierung einmal ausführen.

von Eddy C. (chrisi)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Im Grunde zeigt der Vergleich Deiner beiden Bilder einen Fehler, wie man 
ihn von falsch kompensierten Tastköpfen kennt. Sprechen wir also von 
einer falsch kompensierten Eingangsstufe? Hast Du nicht schon die 
Tekways komplett zerlegt und abfotografiert? Ein Bild der Eingangsstufe 
fände ich plötzlich höchst interessant. Ich werde einen Vergleich mit 
dem 2. Kanal anstellen.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
eine falsch kompensierte eingangstuffe (falls die kompensation 
eingeschaltet ist,also ab 500mV/div) würde auch die gemessene amplitude 
ändern. Jetzt davon ausgehen das Dieter's einstellungen und deine die 
selben sind und die Generatoren auch kein mist produzieren stimmen die 
angezeigten Vpp werte (3.10V bei dir vs. 3.06V bei Dieter).
Eigentlich wenn die kompensation falsch wäre, würde dein ergebniss (so 
wie die kurvenform aussieht) kleiner sein müssen (und nciht gleich odr 
sogar noch minimal grösser).

Mach gleiche messung mit im 200mV/DIV dann werden wird sehen wie
die kurvenform ohne kompensation aussieht.

Und ja, bilder von mehreren modelen und selbstgemachetn schaltplan habe 
da,
kann dann per PM versenden.

von Eddy C. (chrisi)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kurze Pulse dürften eine falsche Amplitude aufweisen, bei langen Pulsen 
(siehe 10MHz-Signal) ist der Einschwingvorgang erkennbar, welcher auf 
eine korrekte Spannung einschwingt. (Vpp war 6V) Insofern kann ich Dir 
nicht ganz zustimmen. Ich werde aber alle Messungen durchführen.

von branadic (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas R. schrieb:
> eine falsch kompensierte eingangstuffe (falls die kompensation
> eingeschaltet ist,also ab 500mV/div) würde auch die gemessene amplitude
> ändern.

Ein falsch kompensierter Eingangsspannungsteiler verändert die Amplitude 
merklich erst ab Frequenzen >1MHz. Bei Frequenzen darunter wirkt 
maßgeblich der resistive Eingangsspannungsteiler, jedoch kann man bei 
den niedrigeren Frequenzen die Kompensation anhand der Flanken 
beurteilen.
Das ist auch der Grund, warum das ProbeSignal an Oszilloskopen eine 
Frequenz von 1kHz hat.
Die Amplitude kann jedoch nicht als Maß für die Kompensation greifen, da 
man den Frequenzgang der Eingangsstufe nicht kennt und das Signal mal 
mehr und mal weniger verstärkt wird und nicht ideal flach ist.

Um also echte Aussagen bzgl. der Funktion des Oszilloskopes bzw. der 
Anstiegzeiten treffen zu können ist es notwendig sicher zu stellen, dass 
der Eingangsspannungsteiler nicht wirkt. Das ist in der Regel bei der 
kleinsten vertikalen Ablenkung der Fall. Hier wird das Signal 1:1 an den 
Eingangsverstärker durchgeschleift. Wenn hier alles in Ordnung ist 
verändert man die vertikale Ablenkung um Faktor 10 / 100. Jetzt sollte 
der Eingangsspannungsteiler wirken (Relais schaltet den 
Eingangsspannungsteiler um). Hat sich die Anstiegzeit jetzt deutlich 
verändert, so liegt eine Fehlkompensation des Eingangsspannungsteilers 
vor.

Für diesen Test kann man das ProbeSignal dem Oszi mit einem resistiven 
Spannungsteiler zuführen.

branadic

von Dieter J. (djac)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas R. schrieb:
> Eddy Current schrieb:
>> Im Anhang meine Gegenmessung mit DST1062B gehackt auf 200Mhz. Abschluss
>> mit 50Ohm über BNC-Abzeigstück. Die Messung bei 10MHz zeigt ein weiteres
>> mal, dass eine Fehlanpassung vorliegt. Die Kabellänge beträgt 2m. Ich
>> muss mal sehen, wo ich ein kürzeres Kabel her kriege.
>
> kann sein dass dein DSO auch etwas "kaputt" ist,
> wie der erste von Dieter ? oder sehe ich da was falsch?
> (Deiner - rot markiert)

Ich habe einen Durchgangsabschlußwiderstand verwendet. Das ergibt schon 
einen Unterschied zu einem Abschlußwiderstand am T-Stück. Ich werde am 
Montag mal die 20MHz Messung mit dem T-Stück wiederholen und das hier 
einstellen. Dann könnte man Deine Aussage besser verifizieren.

Sodann werde ich mir noch einen kapazitiven Teiler 2pf/20pF interne 
Kapazität, die zwischen dem Durchgangswiderstand und dem Scope kommt. 
Das reduziert die kapazitive Last der 50 Ohm auf ca. 2pF und dann werde 
ich mal sehen, ob ich nicht die gleichen Ergebnisse wie beim Tektronix 
erzielen kann.

Gruß Dieter

von Dieter J. (djac)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe jetzt den Versuch von chrisi so genau wie möglich nachgestellt 
(Bild 1). Die Kabellänge betrug dabei ca. 1m. Zusätzlich habe noch einen 
Versuch mit einem 2m Kabel gemacht (Bild 2), aber da ist das 
Überschwingen nur noch größer und der Fehlereffekt wäre damit eher 
kleiner.

Insoweit dürfte die Vermutung von Thomas zutreffen. Da das jetzt schon 
der 2. Fall ist, ist also jeder gut beraten, mit einem ähnlichen Versuch 
zu überprüfen, wie es mit seinem Gerät steht.

Gruß Dieter

von Dieter J. (djac)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kurzer Nachtrag: Ich hatte bei dem 2. Versuch aus einem Gedankenfehler 
heraus die Amplitude des Generators von 3.0 auf 3.1 Vrms nachgeregelt, 
da beim 2m Kabel die am Scope gemessene Amplitude auf 2.96Vpp gefallen 
war. Ein besseren absoluten Vergleich liefert deshalb das an diesen 
Beitrag angehängte Bild.

Gruß Dieter

von Dieter J. (djac)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es stand noch aus, wie gestern angekündigt, zu verifizieren, ob bei der 
Vermessung des Frequenzganges des PM5193 der größere Abfall bei hohen 
Frequenzen beim Hantek vs Tektronix wirklich auf die höhere 
Eingangskapazität des Hantek (20 vs 13pF) zurückzuführen ist.

Dazu wurde der Eingang des Scopes über einen 10pF Kondensator mit dem 
Durchgangsabschlußwiderstand von 50 Ohm verbunden. Zusammen mit den 
internen 20pF ergibt sich so ein kapazitiver Teiler, der eine 
Gesamtkapazität von knapp 7pF hat, die dann parallel zum 50 Ohm 
Abschlußwiderstand liegt.

              ________________ _ _ _ __________
              I         I       RG 58 Kabel     I
              I         I                       I
             10pF       I                       I
              I         I                       I
______________I       50 Ohm                  Ri = 50 Ohm  PM5193
         I              I                       I
         I              I                       I
Scope   20pF            I                       I
         I              I                       I
________I______________I______ _ _  __________I

Durch die parasitären Kapazitäten des fliegenden Aufbaus bleib es nicht 
bei den 10pF, sondern ging eher in Richtung 20pF, so daß sich eine 
Gesamtkapazität von grob 10pF ergaben, was in etwa den Verhältnissen 
beim Tek entspricht.

Zunächst noch mal Bild 1 (Hantek) und Bild 2 (Tek) ohne den kapazitiven 
Teiler, dann Bild 3 der Hantek mit diesem.

Ein etwas stärkeres Überschwingen in Bild 3 aber die Kurve ist schon 
recht ähnlich zur des Tek.

Bild 4 (ohne kapazitiven Teiler) und Bild 5 (mit) zeigen dann den 
Frequenzgang des Generators von 10 bis 50MHz (blaue Kurve). Dazu wurde 
der Sweep des Generators benutzt. Die gelbe Kurve zeigt die Spannung am 
Sweepausgang. Mit dem Ansteigen dieser Kurve erhöht sich die Frequenz.

Man sieht deutlich den größeren Abfall zu hohen Frequenzen hin in Bild 
4.

Die gemessenen Werte entsprachen auch recht genau denen des Tek mit 
Durchgangsabschlußwiderstand.

Damit dürfte dann auch feststehen, daß der Unterschied zwischen Tek und 
Hantek bei der Vermessung des Frequenzganges im wesentlichen auf die 
größere Eingangskapazität zurückzuführen ist.

Ich schließe daraus auch, daß der Bau eines kapazitiven Teilers mit rund 
10:1 direkt verbunden mit einem 50 Ohm Durchgangswiderstand im Eigenbau 
eine sehr nützliche Sache für diese Art Messungen wäre, wenn das Scope 
keinen internen 50 Ohm Abschluß hat. Wobei die Teilung nicht exakt sein 
muß, denn es interessieren ja nur die relativen Werte.

Gruß Dieter

von Eddy C. (chrisi)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kurzer Nachschlag meinerseits:

Ich habe mal kurz die beiden Kanäle des Tekway verglichen, Sie dürfen 
wohl als identisch bezeichnet werden. Für die Kleinsignale muss ich erst 
noch einen Abschwächer bauen, das dauert noch etwas.

Dafür habe ich mir auch einen log. Sweep von 10-50MHz gegönnt, die 
letzten drei Screenshots von links:

- Abschluss 50 Ohm über T-Stück
- Tastkopf 1:10 Testec
- Tastkopf 1:10 Tekway "Original"

Beide Tastköpfe sind definitiv korrekt abgeglichen.

von djac (Gast)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die kleinen Software-Fehler im Hantek/Tekway sind nervig. Siehe erstes 
Bild, welches einen Sweep von 10-50MHz im Kanal 1 zeigt und das 
Sweep-Signal in Kanal 2. In Kanal 1 sind es 50mV/Div (x1). Man beachte 
die Werte von Measure. Diese orientieren sich an der Einstellung von 
Kanal 2 (50V/Div, x10), obwohl die eingestellten Meßwerte an Kanal 1 
gebunden sind.

Wie kommt es dazu. Man schalte den Kanal 2 aus und dann wieder an und 
schon hat man die falschen Werte. Allerdings nur wenn unter Acquire der 
Peak-Mode angewählt wurde.

Abhilfe (Bild 2) Unter Acquire auf Mode Normal und dann zurück auf Peak.

Die Software ist mit heißer Nadel gestrickt und ich hoffe, das nächste 
Update ist Ergebnis sorgfältiger Arbeit.

Gruß Dieter

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ja, die software hat schon ein paar seltsame macken.

Hantek/Tekway haben die SDK entwicklung gestoppt, die konzentrieren
sich jetzt auf LAN support und bug-fixing.

LAN support wird doch nciht CS8900A basierend sein sondern DM9000
damit 100mbit zu verfügung stehen anstatt 10Mbit. Ich glaube nicht
dass dies wirklich eine steigrung beim DSO<->PC transfer bringt.
Der verbaute SoC kann nur full speed, so sind die "100Mbit" auf
jeden fall verkaufsargument, von dem was ich aber gemessen habe
sind die 12mbit nicht das problem beim transfer (jetzige fw).

Die SDK wird LabView, Linux support und evt SCPI bieten,
mehr wollten die noch nciht sagen.


djac schrieb:
>
> Die Software ist mit heißer Nadel gestrickt und ich hoffe, das nächste
> Update ist Ergebnis sorgfältiger Arbeit.
>

ja, das stimmt. Anscheinend hat HanTekway es auch gemerkt,
von den angepeilten "we will fix in 2 weeks" ist keine rede mehr.
Nach 5 wochen seit dieser aussage kamm eine antwort
"we will post if we ready".

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
übrigens, es gibt neue firmware, 2.6.3 (110225.0) auf Hantek webseite.

Hantek hat aber bestätigt das diese version keine bug-fix beinhaltet, 
die war nur notwendig da die hardware etwas angepasst worden ist.

Die anpassung ist laut Hantek "minor", soweit ich sehen kann der buzzer 
und display sind anders angeschlossen (hg beleuchtung und buzzer pin 
swap).
Auch FPGA design ist geändert worden - nur für die neue hw revision, 
schwer zu sagen was genau die da angepasst haben (ich meine vom routing) 
ohne das neue board angefasst zu haben.

Wärend des fw updates wird auch geprüft auf die hw revision,

HWV_PCB=`/usr/up/tekwayup_client/readHWVersion pcb`
HWV_LCD=`/usr/up/tekwayup_client/readHWVersion lcd`
HWV_USB=`/usr/up/tekwayup_client/readHWVersion usb`
HWV_FRONT=`/usr/up/tekwayup_client/readHWVersion front`
HWV_TOUCH=`/usr/up/tekwayup_client/readHWVersion touch`
HWV_NET=`/usr/up/tekwayup_client/readHWVersion net`

wie man sieht sind schon die geplannten erweiterungen drin,
sprich touch und lan. "Front" hat möglicherweise etwas mit der DB25 
buchse vorbereitung zu tun, Hantek wollte nix dazu sagen - kann auch 
verstehen, die konkurenz muss nicht sofort sehen das die einen LA 
einbauen möchten?

Von Tekway bis jetzt kein wort zu den änderungen, mal abwarten.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
beim FPGA design scheint einiges anders zu sein, soweit ich sehen kann 
sind einige i/o pins anders zugeordnet (input und offset control ab 
bestimmten timebase, long memory). Von wegen "minor changes".
Zum glück ist die eigentiche DSO applikation die selbe.

von Peter S. (petesp)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe auf meine Anfrage nach Windows 64 Bit USB Treibern keinerlei 
Feedback von Tekway oder Pinsonne bekommen. Die haben leider meine 
emails komplett ignoriert. Weiß jemand was für USB Chips im Tekway 
verbaut wurden? Gibt es da vielleicht wie bei FTDI Herstellertreiber?

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Sprenger schrieb:
> Ich habe auf meine Anfrage nach Windows 64 Bit USB Treibern keinerlei
> Feedback von Tekway oder Pinsonne bekommen. Die haben leider meine
> emails komplett ignoriert. Weiß jemand was für USB Chips im Tekway
> verbaut wurden? Gibt es da vielleicht wie bei FTDI Herstellertreiber?

Es gibt nur 32bit treiber für Win 7, der ist auch bei der Hantek version 
von TTScope dabei.

Der verbaute chip ist ein Samsung SoC S3C2440 mit integrierten USB 
host/client. Der treiber selber kann nicht einfach durch ein "passendes" 
ersetzt werden, es ist zwar "nur bulk transfer" treiber, jedoch 
spezifisch für den DSO.

von Gerd E. (robberknight)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Insoweit dürfte die Vermutung von Thomas zutreffen. Da das jetzt schon
> der 2. Fall ist, ist also jeder gut beraten, mit einem ähnlichen Versuch
> zu überprüfen, wie es mit seinem Gerät steht.

Ich habe leider kein anderes Referenz-Scope und keinen 
Funktionsgenerator zur Verfügung. Habt Ihr eine Idee, wie man dennoch 
testen kann, ob ein bestimmtes Scope von dem Bug betroffen ist oder 
nicht?

Meint Ihr, es reicht wenn ich eine Schaltung nachbaue, die jemand anders 
ausprobiert hat und wir dann die Ausgaben vergleichen? Ich fürchte aber, 
daß Bauteiltoleranzen, andere Stecker etc. die Aussagekraft eines 
solchen Vergleichs stark einschränken. Oder?

Gibt es vielleicht irgendwelche "Hausmittel" z.B. in einem normalen PC 
mit dem man vergleichbare Signale erzeugen kann?

Oder hat jemand noch ne bessere Idee?

Gruß,

Gerd

von Eddy C. (chrisi)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich täte mir einen Rechteckgenerator in AC-Logik, z.B. mit 74AC14 bauen.

von Gerd E. (robberknight)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eddy Current schrieb:
> Ich täte mir einen Rechteckgenerator in AC-Logik, z.B. mit 74AC14 bauen.

Ok, sagen wir mal ich sehe dann diese hässlichen Fehler-Beulen auf dem 
Scope. Woher weiß ich dann, daß die nicht von ungünstigem Layout, 
falscher Terminierung, schlechtem Kabel oder sonst was kommen?

Oder ist so ein 74AC14 so eindeutig und stabil in seinem Output daß ich 
mir da in die Richtung keine Sorgen machen muß?

Bin noch ein wenig neu auf dem Gebiet...

Gruß,

Gerd

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerd E. schrieb:
>
> Ok, sagen wir mal ich sehe dann diese hässlichen Fehler-Beulen auf dem
> Scope. Woher weiß ich dann, daß die nicht von ungünstigem Layout,
> falscher Terminierung, schlechtem Kabel oder sonst was kommen?

du brauchst kein layout, keine terminierung, alles direkt am BNC stecker 
löten

>
> Oder ist so ein 74AC14 so eindeutig und stabil in seinem Output daß ich
> mir da in die Richtung keine Sorgen machen muß?
>

du nimmst einen 1MHz CMOS oszilator von Reichelt, ausgang
über 1nF auf ein 1M/1M spannungsteiler (jeweils vcc und gnd)
der am 74AC14 eingang hängt. Den 74AC14 ausgang auf ein weiteres
74AC14 gate und desen ausgang über 10Ohm direkt auf BNC stecker.

Das ganze am besten direkt auf dem stecker löten.

Schon hast du rechteckt generator, mit einem 74G14 2.4ns (mit 3.3V 
betrieben in den screenshots), mit 74AC14 dürften so 3.5ns sein.
Den AC würde ich mit 5V betreiben, damit rise/fall time schneller sind.

Achtung : mit einem 47Ohm würde der überschwinger weg sein,
dafür aber rise time sich auch 15ns reduzieren was wiederum
für diese messung nicht geeignet ist da wir genau den überschwinger
sehen möchten (der fehler ist in bereich unter 10ns sichtbar).

Das signal hat dann kleinen überschwinger, sieht so wie im anhang:

Gesammt signal, steigende flanke mit 20ns/8ns/4ns time base, fallende 
flanke mit 20ns/8ns/4ns time base, mit defekten ADC und falscher 
kompensation.

Der "defekte" ADC ist simuliert mit dem digital filter, aber so in etwas
sieht es aus wenn der ADC beim schnellen anstieg/fall zusammenbricht 
(erstes spike deutlich kleinere amplitude), danach sich aber erhollt - 
zu beachten ist dass die amplitude (fast) stimmt. Beim kompensation 
fehleinstellung sieht das signal ähnlich aus, dafür aber die amplitude
ist viel grosser.

Eventuell wird man den defekt seehen können wenn zweites kanal 
zugeschaltet wird, dadurch werden dann jeweils 4 ADCs pro kanal benutzt.
Mit etwas glück (sagen wir wenn der fehler nicht beim 
spannungsversorgung liegt und wirklich ADC) dürften dann beide kanäle 
anders aussehen - anders im sinne einer ist ok, der andere zeigt 
abgedämpftes erstes spike.
Zu beachten ist natürlich das durch die reduzierung von ADCs auch die 
sample rate sich reduziert, wodurch ein paar mehr überschwinger sichtbar 
sind (was mit aliasing fehler zu tu hat)

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas R. schrieb:
> übrigens, es gibt neue firmware, 2.6.3 (110225.0) auf Hantek webseite.
>
>
> Von Tekway bis jetzt kein wort zu den änderungen, mal abwarten.

Tekway hat sich zwar noch nicht gemeldet, es gibt aber genau die selbe 
fw version für Tekway modele, damit ist klar das die auch die selben 
hardware änderungen vorgenommen haben wie Hantek.

Die 2.6.3 (110225.0) für 200MHz Tekway modele ist hier :

http://www.eevblog.com/forum/index.php?action=dlattach;topic=1571.0;attach=6572

von Eddy C. (chrisi)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe auch wieder ein paar Messungen durchgeführt:

Folgende Screenshots, von links:

- 2m Leitung mit Abschluss über T-Stück, wie schon öfter gezeigt
- 1m Leitung mit Abschluss über T-Stück
- 1m Leitung mit Abschluss über T-Stück, niedrigere Frequenz
- Beide Kanäle über je ein abgeschlossenes Kabel an den Generator 
angeschlossen, wobei das Verteilerstück direkt am Generator sitzt. U0 = 
9V.

Schlussfolgerungen:

Das kurze Kabel verbessert die Signalübertragung. Die Sprungantwort 
sieht besser aus aber immer noch nicht optimal.

Beim Parallelbetrieb der beiden Kanäle zeigt sich ein Versatz um 1ns, 
welcher auch nach Vertauschen der Kabel identisch den Kanälen zugeordnet 
ist. Die beiden Kanäle zeigen nicht wirklich synchrones Verhalten, was 
bedauerlich ist. Ich werde mal eine Selbstkalibrierung starten.

[Edit] Selbstkalibrierung hat nichts am Bild verändert.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas R. schrieb:
>
> Die 2.6.3 (110225.0) für 200MHz Tekway modele ist hier :
>
> http://www.eevblog.com/forum/index.php?
> action=dlattach;topic=1571.0;attach=6572

und falls Tekway besitzer hier im forum den update schon geladen haben, 
nciht wundern, da fehlen alle sprachen bis auf chinesisch.
Ich hätte prüfen sollen bevor ich es hier gepostet habe.

Anbei version mit allen sprachen, einfach (falls schon die andere 
installiert) drüber installieren, das geht auch
wunderbar blind - utils->page1->F2->F5

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ui, the neue HanTekway hardware revision sieht aber ganz anders aus.

Diese phone/mic anschlüsse, die sind irgendwie seltsam. Ich weiss das es 
ein akku-pack geben wird, aber phone/mic, hmm.

Man sieht auch platz für den RJ45-jack, die DM9000 PCB wird wohl
an dem breiteren I/O anschluss hängen. Das macht mechanisch sinn,
die "jetzt schon alten" hardware revisionen sind etwas tricky mit dem 
jack.
Ich mache mal die tage ein paar bilder wie meine LAN-PCB aussieht.


Ich freue mich schon auf neue "umbau" möglichkeiten.

von Kramer (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi Thomas,

du hattest am 23.2. zum Thema "TRIG_OUT nachrüsten" geschrieben:
> leider nicht ohne hardware änderungen - allerdings ich denke ich habe
> da eine idee wie man diese daten abgreifen kann ohne hardware änderungen,
> muss aber gucken wie gut das geht (also kein versprechen das es gehen
> wird).
Hast du da schon neue Erkenntnisse?

Grüße,
Kramer

von Peter S. (petesp)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was ist jetzt eigentlich die neueste Firmware die ich für meine Tekway 
DST1102B einsetzen kann, und wo bekomme ich die her? Meine Version 
2.06.3 (110111.0) hat mir schon ein paar Abstürze beschert. Einen Hack 
brauche ich nicht.

Gruss Peter

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Sprenger schrieb:
> Was ist jetzt eigentlich die neueste Firmware die ich für meine Tekway
> DST1102B einsetzen kann, und wo bekomme ich die her? Meine Version
> 2.06.3 (110111.0) hat mir schon ein paar Abstürze beschert. Einen Hack
> brauche ich nicht.
>
> Gruss Peter

die neueste firmware ist 2.06.3 (110225). Habe zwar damit viel weniger 
abstürze und ein paar kleine bugs sind bereiningt, aber die aussage von 
HanTekway war ganz klar - es ist noch nicht die versprochene bereinigte 
version. Dein distributor hat die firmware, einfach eine email schreiben 
(möglicherweise auch neuere)

von Beachboy (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Sprenger schrieb:
> Meine Version
> 2.06.3 (110111.0) hat mir schon ein paar Abstürze beschert.

Warum hast Du denn auch nicht auf mich gehört? :-)

Was an den Beiträgen der letzten zwei Monate klar geworden sein sollte, 
dass es sich bei diesen Geräten doch wohl eher um Baustellen handelt.
Noch deutlicher wird dies, wenn man die Beiträge auf www.eevblog.com 
liest.

Die wiederholten Verweise auf den doch so günstigen Preis und das 
Software-Update, was doch bald kommen soll, werden nach der langen Zeit 
ermüdend. Solange die Geräte brav gekauft und nicht reklamiert werden, 
gibt es dem Hersteller doch keinen Grund, bekannte Fehler zu beheben. 
Vielleicht ist ihm die Komplexität der Geräte auch schon über den Kopf 
gewachsen.
Irgendwie bin ich ganz froh, nicht solch ein Scope zu besitzen. Ich 
schraube lieber an meinem Auto herum.

von Carsten S. (dg3ycs)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
allo

@Peter,

Auch wenn Thomas jetzt ausdrücklich darauf hingewiesen hat das die 
aktuellste FW Version nicht die
angekündigte "weitestgehend BuG-Free" Version ist und ich deshalb auch 
noch mit dem Update warte, so würde ich doch NACHDRÜCKLICH zu einem 
Update raten.
Deine Firmware ist wohl die schlechteste überhaupt im Umlauf. Neben den 
Abstürzen sind gravierende Fehlfunktionen vorhanden.

Um mal Thomas R zu zitieren:
Thomas R. schrieb:
> Und um bei der fw zu bleiben, die 2.6.3 (110111) ist eigentlich am 14.01
> compliert, am 17.01 die 2.6.3 (110118) - also anscheinend hat wohl
> jemand gemerkt das da fehler sind ?

Deine FW Version ist also bereits nach drei Tagen zurückgezogen worden. 
Ob du jetzt aber 2.6.3 (110118) oder die aktuellste 2.06.3 (110225) 
aufspielst ist wahrscheinlich völlig egal.
Beide Versionen werden die Zahl der Abstürze DRASTISCH reduzieren.
Mein letzter Absturz (FW. 2.6.3 (110118)) ist jetzt gut 6 Wochen und 
sicher über 100 Betriebsstunden normaler Bastelalltag her.

BTW: Wenn das Testskope für unsere Erprobung damals die 2.6.3 (110111) 
gehabt hätte, dann hätten wir die Geräte sicher nicht beschafft.
Wenn jemand nur diese Version kennt und sagt das man mit den Geräen 
nicht arbeiten kann, dann ist das durchaus nachvollziehbar.

Gruß
Carsten

von Carsten S. (dg3ycs)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Beachboy schrieb:
> Peter Sprenger schrieb:
>> Meine Version
>> 2.06.3 (110111.0) hat mir schon ein paar Abstürze beschert.
>
> Warum hast Du denn auch nicht auf mich gehört? :-)

Vielleicht weil du ausser mosern wenig an Substanz von dir gibst.

Von deinem ersten Beitrag bist du immer noch die Antwort schuldig 
welches Skope du denn einem Hobbyisten empfehlen würdest. Welches hat 
denn deiner Meinung nach ein besseres Preis- Leistungsverhältniss?

Natürlich muss jedem Klar sein sein die Hantek / Tekway Skopes nicht die 
ultimativen alleinglücklichmachenden Geräte sind und auch mal den einen 
oder anderen Fehler haben. Aber das haben die anderen Geräte eben auch. 
Selbst wenn da Tektronix oder Agilent drauf steht.

Und Sorry: Wer behauptet ein Skope sei unbrauchbar weil die 
Scrollgeschwindigkeit beim Durchscrollen bei maximaler 
Aufzeichnungslänge (Die weit größer ist als bei vergleichbaren 
Tektronixgeräten) sinkt, -und dabei noch ignoriert das es extra für 
diesen Fall einen anderen Bedienungsmodus gibt, den kann man nicht ernst 
nehmen.

Beachboy schrieb:
> Was an den Beiträgen der letzten zwei Monate klar geworden sein sollte,
> dass es sich bei diesen Geräten doch wohl eher um Baustellen handelt.
> Noch deutlicher wird dies, wenn man die Beiträge auf www.eevblog.com
> liest.
Irgendwie scheinst du andere Beiträge zu lesen als ich.
Klar gab es hier hier einen Fall von einem defekten Gerät -
Das wurde dann ja ausgetauscht. Und im eevblog habe ich auch eine 
Meldung mitbekommen wo wohl jemand ein gerät mit etwas größerer 
Temperaturdrift erwischt hat. Wobei Temperaturdrift ja nichts 
ungewöhnliches ist, haben alle Geräte und nicht umsonst steht bei ALLEN 
Herstellern im Handbuch das man sich erst bei erreichen der 
Betriebstemperatur auf die Ergebnisse verlassen kann.

JA- es wird an dem Gerät gearbeitet und verbessert. Aber es ist bereits 
jetzt ein durchaus brauchbares Gerät das alles hat was es braucht. 
Zumindest solange man nicht die  FW 2.06.3 (110111.0) auf dem Gerät hat 
;-)

Vergleiche es mit dem Kölner Dom. Seit 763 wird unablässig daran Gebaut. 
Aber trotzdem wird ihn wohl niemand als „Unbrauchbar“ bezeichnen....

Beachboy schrieb:
> Die wiederholten Verweise auf den doch so günstigen Preis und das
> Software-Update, was doch bald kommen soll, werden nach der langen Zeit
> ermüdend. Solange die Geräte brav gekauft und nicht reklamiert werden,
> gibt es dem Hersteller doch keinen Grund, bekannte Fehler zu beheben.
> Vielleicht ist ihm die Komplexität der Geräte auch schon über den Kopf
> gewachsen.
Wieder frage ich mich von welchen Gerät du hier sprichst...
Also die Hantek / Tekway kannst du ja nicht meinen, denn dafür kommen ja 
regelmäßig die verbesserten FW Updates. Und das alle paar Wochen. Ein 
„Nicht mehr drum kümmern“ sieht da anders aus.

Beachboy schrieb:
> Irgendwie bin ich ganz froh, nicht solch ein Scope zu besitzen. Ich
> schraube lieber an meinem Auto herum.

Die Freude sei dir gegönnt.
Ich bin dafür froh das ICH so ein Gerät besitze. Gerade für mein 
Digitaltechnikprojekte möchte ich es keinesfalls mehr missen. Aber dafür 
bin ich auch froh wenn ich nicht an meinem Auto schrauben muss... Ich 
bin einfach nur froh wenn es läuft. (wobei das mal anders war.)

Gruß
Carsten

von faustian (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"Achtung : mit einem 47Ohm würde der überschwinger weg sein,
dafür aber rise time sich auch 15ns reduzieren was wiederum
für diese messung nicht geeignet ist da wir genau den überschwinger
sehen möchten (der fehler ist in bereich unter 10ns sichtbar)."


4 AC04 Inverter parallel jeweils ueber einen eigenen 180 Ohm Widerstand 
in den 50 Ohm Ausgang gekoppelt, davor No. 5 und 6 in Serie als Treiber.

von Beachboy (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
faustian schrieb:
> 4 AC04 Inverter parallel jeweils ueber einen eigenen 180 Ohm Widerstand
> in den 50 Ohm Ausgang gekoppelt, davor No. 5 und 6 in Serie als Treiber.

Nicht ganz: Du mußt noch 30cm Koaxkabel in Reihe zu Eingang 1 legen, 
damit die Laufzeitunterschiede zwischen beiden Eingängen ausgeglichen 
werden.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Anbei die Eagle Dateien für LAN-Addon Karte für den Tekway/Hantek
hardware rev. 0 (also alle produzierten vor dem 01.04.2011).

Wie schon geschrieben, es ist CS8900A basierte Karte, also 10mbit.

Die PCB wird mit zwei Abstandhaltern befestigt/festgeschraubt,
zusätzlich liegt sie auf der USB buchse damit der RJ45-jack nicht
auf die SDRAM dran kommt (>=2mm Abstand jetzt).

Das ganz passt wunderbar in den vorhandenen LAN ausschnitt, es bleiben 
unten 4.2mm platz - anders geht nicht sonst würde RJ45-jack mit SDRAM 
kolidieren.

Da die Abstandshalter etwas versetzt sind (und PCB festgeschraubt) ist
der Aufbau einigermassen stabil.

Ich habe zwei PCBs übrig (eine nur mit passenden RJ45-jack bestückt,
eine komplett nackt), wer haben will bitte melden. Muss zugeben durch
einen Fehler in der Tyco Lib muss man die jacks "reinfummeln" (Abstand 
zwischen zwei Reihen um 0.5mm zu klein, also nix wirklich schlimmes).

Die angehängten Eagle Dateien sind natürlich schon korrigiert.
Für die mit RJ45-jack bestückte PCB will ich 6EUR, die nackte
4EUR (jeweils plus Versandkosten).

von Kramer (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi Thomas,

falls noch nicht vergeben: Ich nehm eine! Vorzugsweise die mit 
RJ45-Jack.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kramer schrieb:
> Hi Thomas,
>
> falls noch nicht vergeben: Ich nehm eine! Vorzugsweise die mit
> RJ45-Jack.

ja klar, kannst Du haben. Schick mir eine PM.

von Peter S. (petesp)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas R. schrieb:
> Peter Sprenger schrieb:
>> Was ist jetzt eigentlich die neueste Firmware die ich für meine Tekway
>> DST1102B einsetzen kann, und wo bekomme ich die her? Meine Version
>> 2.06.3 (110111.0) hat mir schon ein paar Abstürze beschert. Einen Hack
>> brauche ich nicht.
>>
>> Gruss Peter
>
> die neueste firmware ist 2.06.3 (110225). Habe zwar damit viel weniger
> abstürze und ein paar kleine bugs sind bereiningt, aber die aussage von
> HanTekway war ganz klar - es ist noch nicht die versprochene bereinigte
> version. Dein distributor hat die firmware, einfach eine email schreiben
> (möglicherweise auch neuere)

Erst habe ich auf meine Anfrage an Pinsonne Elektronik (wo ich gekauft 
habe) gar keine Antwort bekommen, als ich dann hartnäckig blieb, hat man 
mir mitgeteilt, das meine 2.06.3 (110111.0) die neueste Firmware sei , 
ich soll mich in vier Wochen nochmal melden.

Gibt es denn vielleicht jemand anderen der mich mit einer aktuellen 
Firmware versorgen könnte?

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Sprenger schrieb:
>
> Erst habe ich auf meine Anfrage an Pinsonne Elektronik (wo ich gekauft
> habe) gar keine Antwort bekommen, als ich dann hartnäckig blieb, hat man
> mir mitgeteilt, das meine 2.06.3 (110111.0) die neueste Firmware sei ,
> ich soll mich in vier Wochen nochmal melden.
>

ohje, die frau Zhou wieder.

> Gibt es denn vielleicht jemand anderen der mich mit einer aktuellen
> Firmware versorgen könnte?

anbei die letzt fw version für Tekway.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
bitte keine weitere emails, die beiden LAN PCBs sind schon verkauft.

von Johannes R. (johannes_r29)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

heute ist mein Tekway DST1062B von Pinsonne angekommen, jetzt wollte ich 
es gleich auf 200MHz aufbohren, doch es hat unten ein Garantiesiegel, 
gibt es ein gutes Mittel, um dieses Siegel (sieht für mich wie ein 
gewöhnlicher Aufkleber aus, nicht wie z.B. das Siegel bei Windows) zu 
lösen?

Bei Systemstatus hab ich bei der Firmware 2.06.3, sprich es müsste eins 
sein, das nach 01.04. produziert wurde, oder?

http://www.eevblog.com/forum/index.php?topic=1571.msg29262#msg29262


MFG Johannes

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
2.6.3 existiert seit Januar, wichtig sind die zahlen dahinter (in 
klammern). Garantie siegeln sind dafür da um entfernt zu werden - schon 
mal eine sicherung gewechselt ohne den siegel abzureissen?
Abegesehen davon sag erst die firmare version, dann kann ich was dazu 
sagen was notwendig ist für den umbau.

von Johannes R. (johannes_r29)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich hab das Gerät jetzt geöffnet, das Siegel hat sich von allein 
einseitig gelöst und wollte dann umgebogen werden. :D

also Firmwareversion: 2.06.3 (110225.0)

Ich hab momentan ein Kabel mit PL2303 da, nächste Woche ätze ich dann 
noch eine Platine mit FT232.

Das PCB ist blau und ich hab z.B. schon die Kopfhörerbuchsen.


MFG Johannes

von ZF (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sind die Kopfhörer- und Mikrofonbuchsen bestückt oder leer wie auf dem 
Foto von Thomas? Hört sich doch eher an, als sei das Board (auch noch) 
für eine andere Verwendung entworfen worden.

von Johannes R. (johannes_r29)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sodala,

hab das Oszi jetzt geflasht, hat einwandfrei geklappt.

Danke an alle, die so an der Hardware "geforscht" haben. ;)

Morgen werde ich dann gleich mal ausreizen, wie weit das Gerät kommt bei 
de Frequenz...

Die Buchsen sind alle nicht bestückt. Ich hab ein paar Bilder gemacht, 
da ich die Beleuchtung aber nicht anmachen wollte, sind die nicht so 
toll geworden. Auf Wunsch kann ich die mal hochladen.

MFG Johannes

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
genau, die sind nicht bestückt genau so wie ein paar andere sachen die 
zur "standard beschaltung" vom S3C2440 gehören.

Es macht wenig bis gar kein sinn solche spielereien in einem DSO zu 
integrieren, wird wohl jemand bei Hantek sich geacht haben "hey lass uns 
noch ein paar linux bastler anlocken". Andererseits es tut nicht weh ein 
paar erweiterung möglichkeiten zu haben.

von Johannes R. (johannes_r29)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wobei ich gerade sehe, dass bei deinem Bild von Thomas mit dem blauen 
PCB der Batteriehalter für die eine CR2032 aus Metall ist, meiner ist 
aus Plastik und die Batterie wird von oben eingesetzt.

http://www.mikrocontroller.net/attachment/105430/pcb_new_hardware_revision.jpg


MFG Johannes

von Johannes R. (johannes_r29)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sodala,

ich hab mal gemessen, hier mal eine Übersicht:

http://reichart.cc/proj/tekway.html

Wer die Messergebnisse ohne Webseite will:

http://reichart.cc/proj/messungen/


MFG Johannes

von Lukas K. (carrotindustries)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Johannes R. schrieb:
> Sodala,
>
> ich hab mal gemessen, hier mal eine Übersicht:
>
> http://reichart.cc/proj/tekway.html

Sei mir nicht, böse, aber mach' doch bitte PNGs draus, ich komm' mir wie 
mit nem 56k Modem vor...
15k als PNG vs. 1MB BMP

von Dieter J. (djac)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Ergebnisse sind schwer nachzuvollziehen. 4.96Vpp bei 10 MHz und bei 
50MHz bereits nur die Hälfte, 2.48Vpp. Da ist entweder das Scope oder 
der Generator nicht in Ordnung.

Wie hast Du denn gemessen? mit Tastkopf oder abgeschlossener 50 Ohm 
Leitung?

Gruß Dieter

von Plot (Gast)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Johannes R. schrieb:
> ich hab mal gemessen, hier mal eine Übersicht:
>
> http://reichart.cc/proj/tekway.html

Hab mir mal erlaubt, deine Messwerte zu plotten. Ehrlich gesagt, werd 
ich daraus nicht 100% schlau: Kann keinen klaren 3db Punkt erkennen, die 
Daten scheinen viel zu sehr zu zappeln...

von Johannes R. (johannes_r29)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Erst mal für alle mit langsamen Inet Leitungen:

Unter http://reichart.cc/proj/messungen1 gibt es unter den kryptischen 
Dateinamen PNG Bilder, ich werde die Webseite demnächst anpassen, jedoch 
kann ich im Augenblick so gut wie gar nichts machen, den mit dem 
überlasteten UMTS kann ich mit Glück noch eine URL auflösen...

Ich kann beliebig diese Woche neu messen, jedoch ging die Spannung auch 
beim Hameg runter, sprich vermutlich muss ich mir doch Kabel mit 
Abschlusswiderständen anfertigen - am Generatorausgang hab ich ja 50Ohm 
Ausgangsimpedanz, das Kabel hat 50Ohm Wellenwiderstand und den 
Abschlusswiderstand hab ich mir behelfsmäßig (um zu testen ob dann das 
Signal schöner aussieht) aus einem 50Ohm Widerstand, einem T-Stück und 
einem BNC auf Banane Adapter gebastelt, sprich alles andere als optimal.

Was man schön bei den Measure Grafiken sieht - rechts oben ist die 
Frequenz groß, aber in der Regel mal um 5MHz falsch, wenn man jedoch auf 
die kleine Frequenzangabe unten rechts achtet, dann kommt die immer hin. 
Wieso ist für mich nicht verständlich.

Gerne kann ich auch noch den Generator tauschen, hab 12 Stück zur 
Verfügung.

Von Rohde und Schwarz steht auch noch ein Prüfsender mit Empfänger rum, 
der ist meines Wissens nach jedoch defekt.

Am Generator war als Level 0,99V eingestellt.

Was mich jedoch arg gewundert hat war das, dass das Hameg Oszi im 
Digitalmodus komplett versargt hat und mir nur ein sehr buckeliges 
Signal angezeigt hat, im Analogmodus jedoch ein wunderschöner Sinus. 
Werde das mal mit einem 2. Oszi prüfen, notfalls darf ich meins noch 
einschicken (lassen).

Edit: Das Tekway Oszi strahlt nach hinten sehr viele Wellen ab, ich 
werde das mit einem Spectrum Analyzer mir genauer anschauen, denn sobald 
die Leitung eines Radios auch nur 50cm hinter dem Oszi liegt, drückt es 
mir den Sender weg (unabhängig ob Synthesizer an oder aus).

MFG Johannes

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> zusätzlich wurde das Hameg HM1507-3 im Analogmodus parallel
> über einen T-Adapter angeschlossen

und damit hast du alles mögliches gemessen.

Wenn du es richtig angeschlossen hast, also vernünftiges kabel und 50Ohm 
durchnagngabschluss am DSO (keine t-stück, keine andere parallel-lasten)
wirst du sehen das die gemessenen werte einigermassen flach sind bis 
170MHz, dann geht berg ab und beim 250MHz dürfte nur noch die hälfe der 
amplitude gemessen/sichtbar sein.


>Was man schön bei den Measure Grafiken sieht - rechts oben ist die
>Frequenz groß, aber in der Regel mal um 5MHz falsch, wenn man jedoch auf
>die kleine Frequenzangabe unten rechts achtet, dann kommt die immer hin.
>Wieso ist für mich nicht verständlich

Die grose anzeige kommt auf dem gemessenen werten, die kleine unten ist 
hardware freq. counter. Lauf user manual sind volle 8 perioden notwendig 
für richtige soft-messungen. Abgesehen davon das es laut manual richtig 
wäre - da man schlecht mit min. 2ns/div nur eine 250MHz periode zeigen 
kann macht sinn alle niedrigere frequenzen auch so die timebase 
einzustellen damit die 8 perioden drauf sind.

von Johannes R. (johannes_r29)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich werde schauen, ob ich einen 50Ohm Duchgangsabschluss find, 
alternativ könnte ich vieleicht noch bei einem >400MHz Tastkopf Ausschau 
halten, mit Glück find ich einen.


MFG Johannes

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Johannes R. schrieb:
> Edit: Das Tekway Oszi strahlt nach hinten sehr viele Wellen ab, ich
> werde das mit einem Spectrum Analyzer mir genauer anschauen, denn sobald
> die Leitung eines Radios auch nur 50cm hinter dem Oszi liegt, drückt es
> mir den Sender weg (unabhängig ob Synthesizer an oder aus).
>

ja, das netzteil hat keine abschirmung und ist wunderbar nutzbar als 30W 
RF sender. Ich mag es auch nicht, aber immerhin nicht dass was Rigol 
gemacht hat - 5cm zwischen dem schaltnetzteiltraffo und ADCs.

von Tom (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas R. schrieb:

> anbei die letzt fw version für Tekway.

Hi,
danke für die FW. Allerdings funktioniert das Update bei mir nicht:

Illegal upgrade files detected!
Software upgrade failed, error 0xf7

Ich hab ein Tekway DST1062B (2.06.3 110111.0).
Was mache ich falsch?

von Johannes R. (johannes_r29)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hast du auf deinem Oszi auch schon über die serielle Schnittstelle den 
Namen auf 1202 abgeändert?

50 Ohm Durchgangsabschlusswiderstand ist nicht verfügbar, muss mir also 
entweder einen bauen oder die Messungen in die Zukunft verschieben, 
innerhalb der nächsten 3 Wochen wird es also nichts mehr mit korrekten 
Messwerten.

MFG Johannes

von Tom (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Oh ich sehe grade die Firmware ist für das 1102 und nicht das 1062. 
Daher gehts nicht. Danke trotzdem.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tom schrieb:
> Oh ich sehe grade die Firmware ist für das 1102 und nicht das 1062.
> Daher gehts nicht. Danke trotzdem.

anbei für Tekway 1062B

von Dirk Bischof (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo liebe Elektroniker,

ich bin gerade wieder auf Montage in China und habe mir
ein DST1062B für 222 Euronen gekauft !! (2000 chinesische RMB)

Leider musste ich feststellen das es die komplette China version ist.

OK, ggf hat ja jemand einen Tip wo ich eine englische Beschriftungsfolie 
besorgen kann... aber alles in Chinesisch ist zu hart.

drauf ist die 2.06.3(110111.0)

Mir gehts eigentlich nur um eine englische Version und nicht die 200Mhz!

welche version müsste gehen ( bitte mit anhängen oder verweisen )

vielen Dank

und Grüsse aus China ( wo ja fast alles herkommt)

Dirk

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk Bischof schrieb:
> Hallo liebe Elektroniker,
>
> ich bin gerade wieder auf Montage in China und habe mir
> ein DST1062B für 222 Euronen gekauft !! (2000 chinesische RMB)
>
> Leider musste ich feststellen das es die komplette China version ist.
>
> OK, ggf hat ja jemand einen Tip wo ich eine englische Beschriftungsfolie
> besorgen kann... aber alles in Chinesisch ist zu hart.


das ist kein problem, kannst selber ausdrucken

http://www.eevblog.com/forum/index.php?topic=1571.msg36805#msg36805


>
> drauf ist die 2.06.3(110111.0)
>
> Mir gehts eigentlich nur um eine englische Version und nicht die 200Mhz!

auch kein problem, direkt über deinen posting ist die org. firmware für 
1062B - englosh/deutsch/chinesisch, einfach installieren und gut ist.

von Dirk Bischof (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

Danke für die schnelle Antwort.

Mit Folie ist eine Superidee..wenn ich eine englische originale
günstig irgendwo bekomme werdeich sie wohl kaufen.

zum Update
dst1kb_2.06.3_01202b_fc_110225.0_.up

bekomme ich leider einen Fehler 0xf7 !
(Rest in Chinesisch)

Hast Du noch einen Tipp ?

Gruß Dirk

von Dirk Bischof (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
SORRY hat alles geklappt !

Hatte ausversehen die 1202 ausgewählt !
dst1kb_2.06.3_01202b_fc_110225.0_.up

vielen Dank und Grüsse aus Shanghai China

freue mich schon riesig auf das F1 Wochenende

Gruß Dirk

von Tim R. (mugen)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas R. schrieb:
> 222 Euronen

Das nenne ich mal sehr günstig. Eigentlich wollte ich letzten Monat 
schon ein Oszilloskop kaufen, ich wollte allerdings noch die neuen 
Hamegs abwarten. Auf der Messe haben die neuen Oszilloskope von Hameg 
eine gute Figur gemacht.

von Dirk B. (elektronik-jack)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tim R. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> 222 Euronen
>
> Das nenne ich mal sehr günstig. Eigentlich wollte ich letzten Monat
> schon ein Oszilloskop kaufen, ich wollte allerdings noch die neuen
> Hamegs abwarten. Auf der Messe haben die neuen Oszilloskope von Hameg
> eine gute Figur gemacht.

Hi die 222Euro habe ich aber hier in China bezahlt, da es unter 400 für 
privat ist kommt kein Zoll dazu!

Ich habe übrigens auch schon eine grössere Version 100Mhz hier für den 
gleichen Preis gesehen.

Aber immer dran denken : Frontfolie ist in Chinesisch und Firmwareupdate 
nötig. Netzkabe brauch ich ja wohl nicht erwähnen.

Zu Hameg: Eigentlich müsste ich mich schämen so einen China-Kram wie 
Tekway zu kaufen, ich hatte mein Hameg 203 mit 2*20mhz zu meiner 
Konfirmation gekauft und das war vor ca 26Jahren ! Und bis auf das seit 
einiger Zeit Staub in den Knopfen zum Kratzen führt, hat es mich nie 
verlassen.

Da ich in meiner grossen Werkstatt nur 60cm tiefe arbeitsplatten verbaut 
habe brauche ich einfach den platz. ( und ich finde die neuen einfach 
toll )

klar wenn ich wirklich qualität und leistung bräuchte und ggf sogar 
damit beruflich arbeiten würde oder damit geld verdienen würde... wäre 
es wohl ein hameg.

ich werde auf jedenfall den komponententester vermissen !! da muss ich 
noch etwas bauen, da ich viele bauteile damit geprüft habe.

gruß dirk

von Dirk B. (elektronik-jack)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hallo

ich habe nochmal eine kleine sache zum trigger:
wenn ich beide probes 10:1 an den 1Khz generator anschliesse und auto 
set drücke ist das bild nicht stabil getriggert und läuft ! warum ?

der trigger point ist auf ch1 50%

da bild ist stabil wenn ich von ch1 5v auf 2v gehe oder den trigger auf 
z.b 1volt runterzeihe.

was eigentlich bei gleicher quelle nicht ok ist:
wenn ich den trigger auf alternate setze ist der CH1 stabil aber der CH2 
spring wild herum.

kann mich jemand eines besseren beleeren?

bye gruß dirk

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk,

da darf nix herumspringen, wähle default setup dann starte 
selbstkalibrierung (mag sein das die gespeichreten einstellungs
werte falsch sind).

Danach erst den 1khz messen, wähle autoset (das überschreibt die autoset 
einstellungen die ebenfall falsch sein können).

Ab jetzt sollte alles richtig sein, falls nicht zurück zum händler!

von Dirk B. (elektronik-jack)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas R. schrieb:
> Dirk,
>
> da darf nix herumspringen, wähle default setup dann starte
> selbstkalibrierung (mag sein das die gespeichreten einstellungs
> werte falsch sind).
>
> Danach erst den 1khz messen, wähle autoset (das überschreibt die autoset
> einstellungen die ebenfall falsch sein können).
>

wenn nur CH1 angeschlossen geht er ja auch auf 2V und es passt,
bei beiden Kanälen eben nicht !

wenn ich nach der selbstkalibrierung, nur mit CH1 angeschlossen,
VOLS/DIV auf 5V gehe und die position hochschiebe, fängt das signal an 
zu zittern ( kein Trigger ) bei einer position ab ca 3V.

bei 2VOLTS/DIV und kleiner ist immer alles OK,
auch wenn den trigger runterzeihe, oder auch trigger 0Volt von CH1

auch wenn die Tastköpfe auf 1:1 eingestellt sind, gibt es KEINE 
probleme.

> Ab jetzt sollte alles richtig sein, falls nicht zurück zum händler!
Wohl kaum bei dem Preis.. ist für mich völlig OK

Gruß

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dirk Bischof schrieb:
>
> wenn ich nach der selbstkalibrierung, nur mit CH1 angeschlossen,
> VOLS/DIV auf 5V gehe und die position hochschiebe, fängt das signal an
> zu zittern ( kein Trigger ) bei einer position ab ca 3V.
>

2V/Div - vom 240mV bis 4.88V flackert nix bei mir, 5V/DIV 200mV (und 
0mV) bis 4V flackert nicht, danach schon was aber auch bei der auflösung 
ok ist.

von Dirk B. (elektronik-jack)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi

5V/div vert pos. z.b 1,0-1,5(5,0-7,5)Volt
zappelts mächtig, nicht getriggert.

Das triggersymbol ist dann nict T sondern A.

gruß

von Dirk B. (elektronik-jack)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi

5V/div vert pos. z.b 1,0-1,5(5,0-7,5)Volt
zappelts mächtig, nicht getriggert.

Das triggersymbol ist dann nicht T sondern A.

gruß

von Dirk B. (elektronik-jack)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi nochmal,

also es ist ja defenitiv ein Triggerproblem !!

wenn ich den CH1 azf 5V/div einstelle und mit der POS ca 2V hoch oder 
runtergehe triggert er nicht mehr richtig.

Gruß

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
also wenn "default setup" danach "self-calibration" und danach "auto 
setup"
nix bringen - sprich der trigger hat immer noch probleme wenn du die 
spannung verstellst dann gibts da ein problem.

Am firmware kann es nicht liegen, es sei den beim firmware update ging 
etwas schief, evt. kann st du nochmal drüber firmware update machen
(erst default setup, danach firmware update, nach dem reboot default
setup und self-calibration).

Ob man selber fixen kann hängt natürlich vom was da defekt ist,
ich würde aber zurückbringen. Montagsgeräte gibts überall,
bevor Hantek shareholder Tekway gekauft haben war die qualitäts
kontrolle für chinesische geräte "nicht vorhanden" (aussage Tekway)
Möglicherweise ist es jetzt anders, wer weiss. Übrigens, welche hardware 
revision ist dein gerät ? Guck in utility - System status - Hard 
version. Wenn da sowas wie 0x5555 usw steht dann ist es hardware rev. 1, 
wenn 1005x5555 usw. dann revision 2.

Die revision 1 geräte können auch schon "ewigkeit" alt sein, vor paar 
tagen habe bilder von jemanden bekommen der die rev. 0 gekauft hat
(aus china importiert), die ist also vom ende 2009 bin feb 2010 :)

Funktionieren tut die schon, es fehlen aber die kühlkörper für ADCs
und FPGA, auch kleinigkeiten in der schaltung waren da noch
nciht ausgereift.

von Dieter J. (djac)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sämtliche Triggerprobleme kann ich auf meinem Gerät auch feststellen.

Das betrifft auch das Verhalten, wenn beide Kanäle an der 
Kalibrierspannung angeschlossen sind und "alt" gewählt wird.

Ich habe das Triggerverhalten dann anhand eines Sinussignals genauer 
untersucht.

Der Generator liefert ein Sinus mit der Frequenz 1KHz. Spannung 2 Vrms. 
Das entspricht 5.66Vpp und 2.83Vp. Die Spannung wurde mit einem True 
RMS-Multimeter mit einer Genauigkeit von 0.4% überprüft. Das Gerät zeigt 
2.0047 Vrms an. Der Generator ist über den Hantek Tastkopf in der 
Stellung 1:10 angeschlossen. Das Scope durchlief nach einer halben 
Stunde nach dem Einschalten die Selbstkalibrierung und danach wurde auch 
der Tastkopf erneut kalibriert. Das Readout des Scopes zeigt 5.84Vpp und 
2.04Vrms an.

Danach wurde der untere und obere Triggerlevel bestimmt, ab dem das 
Signal stabil angezeigt wird. In der Position 0 des vertikalen 
Positionsreglers betragen die Grenzen +2.08V und -2.16V. Das sind 73 
bzw. 76% des Wertes des Signalspitzenspannung von 2.83V.

Verschiebt man mit dem vertikalen Positionsregler das Signal an den 
oberen Rand dann sinkt der obere Level nochmals auf 1.88V (66%) und der 
untere Level erhöht sich auf 2.36V (83%). Verschiebt man das Signal an 
den unteren Rand ist es umgekehrt +2.24V (79%) und -2.2V(77%).

Eine kurze Überprüfung des Verhaltens bei einem Tektronix 3014C ergibt 
eine stabile Triggerung über praktisch den gesamten Amplitudenbereich 
+2.78V (98%) und -2.66V (94%).

Die Hardware Version ist 0x555583e8, Software 2.02.2(101028.0).

Ich denke, das ist in keiner Weise tragbar und entspricht auch nicht der 
eigenen Spezifikation der "Trigger Level Accuracy" von 0.2div * 
volts/div, was im Bereich von 1V/Div 100mV ergibt, also eine stabile 
Triggerung im Bereich von +2.73 bis -2.73V für dieses Signal.

Ich hatte mein Gerät ja bereits einmal austauschen müssen, weil die 
Ecken eines Rechtecks verzerrt dargestellt wurden. Genauere Messungen 
haben nun gezeigt, das auch das nicht in Gänze bei dem neuen Gerät 
behoben ist. Siehe die Bilder im Anhang. Der Fehler erscheint zunächst 
nicht erheblich, hat aber beim Frequenzgang eine durchaus nicht 
unerhebliche Abweichung von einem optimal flachem Verlauf. Das ergibt 
bereits innerhalb der Grenzen von 10 bis 40MHz einen zusätzlichen Fehler 
von 6% gegenüber dem Tektronix und einem HF-Demodulatortastkopf. Ich 
möchte nicht wissen, wie das jenseits
der 50MHz aussieht, was ich entsprechend meiner Möglichkeiten nicht 
überprüfen kann.

Man kann sicher nicht von einem 500€ Gerät die gleiche Präzision wie von 
5000€ Scope erwarten. Aber solche Abweichungen sind unnötig machen aus 
einem Messgerät ein Schätzeisen.

Nimmt man die wirklich zahllosen Fehler in der Firmware hinzu, würde ich 
zusammenfassen: Mein Gerät zumindest ist sein Geld nicht wert.

Gruß Dieter

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
was soll ich sagen, 2Vrms 1kHz kommend aus dem Yokogawa FG200
(tatsächlich 2.0116V gemessen mit Yokogawa 7552) werden auf meinen
Tekway als 5.64Vpp bzw 1.96Vrms angezeigt. Den Trigger funktioniert
stabil ab +2.72V bis -2.72V, also 1mV zu wenig um die specs zu erfühlen.
Diese Messung mit dem Tekway Tastkopf gemacht worden, RG174 liefert
allerdings die gleichen werte.

Andere messung, 1MHz 224mV Vrms aus dem R&S SMX werden angezeigt
als 224mV Vrms und 636Vpp (tatsächlich 632mV Vpp), der Trigger
(timebase 100mV/DIV) funktioniert stabil ab +292mV bis -292mV,
also jeweil 6mV zu wenig um die specs zu erfühlen. Diese Messung
war mit RG174 und 50Ohm durchgangabschluss am DSO.

von Dieter J. (djac)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas R. schrieb:
> was soll ich sagen ...

Du mußt die Geräte nicht verteidigen, denn Du hast die Fehler ja nicht 
zu vertreten.

Deine Meßwerte nehme ich Dir auch ohne Weiteres ab, denn ich denke, daß 
das Hauptproblem die stark schwankende Qualität ist. Hat man Pech, 
erhält man eine Elektronik, die irgendwo nicht stimmig ist. Es fehlt 
einfach eine rigorose Qualitätskontrolle. Und damit wird der Kauf ein 
reines Glücksspiel.

Wenn ich Deinen Post weiter oben richtig interpretiere, basiert mein 
Gerät auf der Hardware Version 1.0 (0x5555....), die Du nur als 
eingeschränkt tauglich beschreibst. Habe ich das richtig verstanden?

Was natürlich dann vom Lieferanten eine bodenlose Frechheit wäre, mir 
auf eine Reklamation hin eine nicht mehr aktuelle Version zu liefern.

Was mich natürlich interessieren würde, ist, wie genau Dein Gerät, das 
ja offensichtlich keine starken Abweichungen aufweist, wirklich ist.

Wenn es Dir nicht zu viel Mühe macht, wäre es gut einmal ein Rechteck - 
so wie bei mir von 750KHz und mit einer Amplitude, wo die Kompensation 
noch keine Rolle spielt - aufzunehmen und hier abzubilden. Mit 50 Ohm 
Abschluß und RG174 (möglichst kurz, bei mir 50cm). Dazu im Vergleich ein 
Bild von einem anderen, möglichst verläßlichen Scope, damit man das, was 
der Generator liefert, einschätzen kann.

Zusätzlich dann die Amplitudenergebnisse für Sinus im Bereich bis 
200MHz, auch wieder im Vergleich mit dem anderen Scope oder genauem 
HF-Voltmeter (auch wieder bei 50 Ohm und RG174, gleiche Länge).

Gruß Dieter

von Carsten S. (dg3ycs)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

Ich habe jetzt nur einen kurzen Schnellschuss Test gemacht, Skope ist 
noch kalt. Was ich von Dieters Feststellung bestätigen kann ist die 
abhängigkeit von der Lage des Signals auf dem Schirm.

Denkt man sich jeweils die obersten und untersten 1,5Div als 
"verbotenen" Bereich, so erreiche ich bei einem hochwertigen 
Eingangssignal stabile Triggerpunkte von locker >90% des 
Eingangssignals.
(Ich verwende den Mod-Generator eines Funkmessplatz Stabilock SI4015 als 
Quelle - das dürfte Hochwertig genug sein)

Sobald der Triggerlevel aber in diese äußersten 1,5 DIV gelegt wird 
sinkt die Triggerqualität gewaltig. Ganz oben darf der Level nur noch 
50% vom Spitzenwert betragen.
WENN man das weiß. dann kann man damit leben, -mir bisher trotz 
ettlicher Stunden nutzung noch gar nicht aufgefallen- ist aber trotzdem 
unschön.
Insbesondere weil mir dafür keine Plausible begründung einfällt wieso 
die LAge auf dem Bildschirm einfluss auf die Triggerpunkte haben 
sollte...

Ich meine aber das ich die Tage bei den FH GEräten mit Triggerpunkten 
ganz am Rand gearbeitet habe - und da ist mir das nicht aufgefallen. 
(Ging um zu große Überschwingungen bei bestimmten Schaltvorgängen)

Liegt das evtl. an der SW Version, die FH Geräte Geräte haben eine viel 
ältere Firmware als mein Privates? (Evtl. ist auch das ger Grund warum 
das bisher nicht aufgefallen ist...Das wäre ja ein Grund zurm Hoffen)

Dieter Jaeger schrieb:
> Man kann sicher nicht von einem 500€ Gerät die gleiche Präzision wie von
> 5000€ Scope erwarten. Aber solche Abweichungen sind unnötig machen aus
> einem Messgerät ein Schätzeisen.

Grundsätzlich hättest du recht, aber meine Anmerkung:
1. Ein Oszilloskop ist KEIN Präzisionsinstrument sondern immer ein 
Schätzeisen. WEr mit einem Skope Präzisionsmessungen macht, der hat da 
etwas falsch verstanden.
(Von HiGh Endgeräten die tatsächlich eigene Messwerke für die zu 
ermitelnde Größe haben mal abgesehen.) Aber alles was Grob gesagt nach 
dem Prinzip: "Readout" abläuft ist besseres Schätzen. (Vor allem muss 
man immer bedenken: Es verrichtet ein 8Bit DA Wandler da seinen Dienst, 
das ist schon ein Grund warum es niemals Präzision sein kann)

2. Das Gerät zeigt ja keine falschen Werte, sondern nur ein nicht 
wirklich berauschendes Triggerverhalten wenn bestimmte Einstellungen 
vorliegen. In der REgel sollte das mit einem Dreh am Regler zu beheben 
sein. Die Analogen Skopes sind da auch nicht besser, teilweise noch viel 
Zickiger. Nur da siehst du den Triggerpunkt nicht, also keine Info ob 
der nun noch auf der Kurve liegt oder nicht. (Würde man den Angezeigen 
Triggerpegel um 20% Reduzieren würde der ein Optimales Triggerverhalten 
vorgaukeln und keiner würde es merken...)

3. Beim TEktronix nicht nur die bei den 3000ern DPO zweifellos 
wesentlich höhere Güte bedenken, sondenr auch noch das der DA nun auch 
eine höhere Auflösung hat...

Das Ändert natürlich nichts an der Tatsache das dieses Triggerverhalten 
so nicht wirklich optimal ist... Wollte nur Zeigen das man das alles 
nicht überbewerten darf.

Gruß
Carsten

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter Jaeger schrieb:

> Du mußt die Geräte nicht verteidigen, denn Du hast die Fehler ja nicht
> zu vertreten.
>

ich verteidige die nicht, würde auch nicht tun wenn die dafür
bezahlen würden.


> Deine Meßwerte nehme ich Dir auch ohne Weiteres ab, denn ich denke, daß
> das Hauptproblem die stark schwankende Qualität ist. Hat man Pech,
> erhält man eine Elektronik, die irgendwo nicht stimmig ist. Es fehlt
> einfach eine rigorose Qualitätskontrolle. Und damit wird der Kauf ein
> reines Glücksspiel.

full ack, qualitätskontrolle ist "bescheiden". Die sind sofort beledigt
wenn man verbesserungen vorschlägt. Aktuell haben die einen risen bock
geschossen mit der neuer hardware revision, 5 vom 8 scopes mehr
oder weniger DOA, scheint ein FPGA design fehler (oder defekte FPGAs)
zu sein. Bis 20ns alles wunderbar, ab 8ns nur noch unsinn auf dem bild.
Seit eine woche sind die schon am herumsuchen und finden nicht warum.

>
> Wenn ich Deinen Post weiter oben richtig interpretiere, basiert mein
> Gerät auf der Hardware Version 1.0 (0x5555....), die Du nur als
> eingeschränkt tauglich beschreibst. Habe ich das richtig verstanden?

nein, falsch verstanden.

Es gabs ja hw. rev. 1.0.2, das war die erste die an die kunden 
ausgeliefert war. So eins habe ich hier (wobei bereit umgebaut auf 
1.0.3).
Dann kamm 1.0.3, wo einige R/C geändert worden sind für besseres 
signalverhalten. Jetzt gibts 1.0.5, wo die ganze PCB anders ist, neu 
designed, FPGA/SoC anders angeschlossen (und sofort kinderkrankheiten 
da).

Die Tekway 1.02 (oder besser gesagt "1.0") wird man kaum noch finden, 
evt. chinesische händler haben die noch. Die 1.0.3 war die erste die 
Hantek vom Tekway übernommen hat, es gibt also 1.0.3 und 1.0.5 Hanteks.

Die hw. rev 1.05 erkennt man an den 1005x im system info, die dadrunter
haben immer ein 0x, man muss schon öffnen um zu sehen was tatsächlich
drin ist. Für dich aber nicht von bedeutung da wie gesagt Hantek hat nur
1.03 und jetzt die 1.0.5 hergestellt.

>
> Was natürlich dann vom Lieferanten eine bodenlose Frechheit wäre, mir
> auf eine Reklamation hin eine nicht mehr aktuelle Version zu liefern.

Du hast die zu dem zeitpunkt aktuelle version bekommen.

>
> Was mich natürlich interessieren würde, ist, wie genau Dein Gerät, das
> ja offensichtlich keine starken Abweichungen aufweist, wirklich ist.
>
> Wenn es Dir nicht zu viel Mühe macht, wäre es gut einmal ein Rechteck -
> so wie bei mir von 750KHz und mit einer Amplitude, wo die Kompensation
> noch keine Rolle spielt - aufzunehmen und hier abzubilden. Mit 50 Ohm
> Abschluß und RG174 (möglichst kurz, bei mir 50cm). Dazu im Vergleich ein
> Bild von einem anderen, möglichst verläßlichen Scope, damit man das, was
> der Generator liefert, einschätzen kann.
>

ja bitte schön. Vergleich mit einem 400MHz analog scope, extern 
terminiert
genau wie der Tekway, gleiche kabellänge, timebase so weit es ging
identisch. Wie du sehen kannst ist die amplitude und signalform fast
identisch.

> Zusätzlich dann die Amplitudenergebnisse für Sinus im Bereich bis
> 200MHz, auch wieder im Vergleich mit dem anderen Scope oder genauem
> HF-Voltmeter (auch wieder bei 50 Ohm und RG174, gleiche Länge).
>

die folgen gleich ...


noch was, ich habe vorhin "gelogen" was den trigger angeht, habe aus
gewohnheit ~8 perioden gemessen - beim solchen messungen ist der trigger
deutlich besser. Bei nur einer angezeigten periode liegen die trigger
grenzen beim +2.56 und -2.60, danach bewegt sich das bild hin und wieder 
leicht (springt um 400ns, 1KHz signal), das geht so bis +-2.72V
trigger level, danach springt herum.

von Dieter J. (djac)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Präzision, Carsten, ist immer relativ. Erwarten, kann man, daß ein Gerät 
wenigstens seine Specs einhält. Der Trigger macht das bei weitem nicht.

Beim Frequenzgang ist die Bestimmung eines statthaften Fehlers natürlich 
etwas schwieriger weil nur die DC-Genauigkeit und der -3dB Punkt 
angegeben ist. Über den Verlauf dazwischen gibt es keine Specs. Dennoch 
würde ich einen Fehler für eine bestimmte Frequenz, der größer ist als 
die Abweichung eines Tiefpasses erster Ordnung von einer horizontalen 
Linie durch den DC-Wert bei dieser Frequenz als unangemessen hoch 
ansehen. Betrage also z.B. der Abfall von DC auf die betrachtete 
Frequenz beim Tiefpass 1. Ordnung 5%, so würde ich eine maximale 
Abweichung des vom Scope gemessenen Wertes vom Ist-Wert bei dieser 
Frequenz von +-5% als akzeptabel ansehen. Auch das ist bei meinem Scope 
nicht gegeben.

Und noch einmal. Es ist sogar wahrscheinlich, daß ein Großteil der 
ausgelieferten Hanteks/Tekways diese Kriterien erfüllen. Aber 
offensichtlich zu viele nicht. Und genau das ist inakzeptabel.

Gruß Dieter

von Carsten S. (dg3ycs)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,
Dieter Jaeger schrieb:
> Präzision, Carsten, ist immer relativ. Erwarten, kann man, daß ein Gerät
> wenigstens seine Specs einhält. Der Trigger macht das bei weitem nicht.

Also das Einhalten der eigenen Specs ist definitv eine Forderung die 
berechtigt besteht. Sicher kann man darüber diskutieren ob es bei 
einfacheren Geräten ok ist wenn die zum Beispiel "Im allgemeinen max. 5% 
abweichung" als "spec" angeben, bei der konkreten Ermittlung aber eine 
abweichung von 5,01% ermitelt wird. Aber grob daneben darf es 
keinesfalls sein.

Allerdings bin ich mir gerade -nach dem ich mal eine Stunde darüber 
geschlafen habe- gar nicht mehr so sicher das die Specs wirklich 
gerissen werden.
Könnte es sein das wir "Trigger Level Accuracy" falsch übersetzt haben?
ICh bin mittlerweile der Auffassung das es auch bedeuten könnte: Die 
Triggerschwelle unterscheidet sich von der Auslösung mit dem kleinsten 
FEhler zur Auslösung mit dem größten Fehler nur um 0,2*Div/V.
Sprich: Habe ich eine Ablenkung von 1V/Div eingestellt, speise einen 
reinen AC Sinus ein, und lege den Triggerpunkt auf 0V, dann wird jeder 
Triggerpunkt im Spannungsbereich von -50mV bis +50mV liegen.

Die hat ja einen Einfluss auf die Stabilität des Bildes!

Das also gar keine Aussage darüber gemacht wird wie weit ich die 
Triggerschwelle vom Nullwert des Signals weglegen kann, wie wir bisher 
angenommen haben?

Dieter Jaeger schrieb:
> Beim Frequenzgang ist die Bestimmung eines statthaften Fehlers natürlich
> etwas schwieriger weil nur die DC-Genauigkeit und der -3dB Punkt
> angegeben ist. Über den Verlauf dazwischen gibt es keine Specs. Dennoch
> würde ich einen Fehler für eine bestimmte Frequenz, der größer ist als
> die Abweichung eines Tiefpasses erster Ordnung von einer horizontalen
> Linie durch den DC-Wert bei dieser Frequenz als unangemessen hoch
> ansehen. Betrage also z.B. der Abfall von DC auf die betrachtete
> Frequenz beim Tiefpass 1. Ordnung 5%, so würde ich eine maximale
> Abweichung des vom Scope gemessenen Wertes vom Ist-Wert bei dieser
> Frequenz von +-5% als akzeptabel ansehen. Auch das ist bei meinem Scope
> nicht gegeben.

Dazu kann ich jetzt ja nichts sagen, leider ist bei uns das Labor "oben" 
gerade an den Werktagen ziemlich ausgelastet und das Labor "unten" sieht 
aus hätte eine Bombe eingeschlagen wir da gerade am Umbauen sind, sonst 
hätte ich mich schon längst gemeldet.
>
> Und noch einmal. Es ist sogar wahrscheinlich, daß ein Großteil der
> ausgelieferten Hanteks/Tekways diese Kriterien erfüllen. Aber
> offensichtlich zu viele nicht. Und genau das ist inakzeptabel.
>
> Gruß Dieter

Hier bin ich wieder bei dir!
Sollte es wirklich diese erheblichen Qualitätsunterschiede geben, 
wirklich die von Thomas bemängelte Anfangs fehlende QC im werk immer 
noch nicht bestehen, dann IST das NICHT akzeptabel.

Im Moment bin ich mir da selber nicht so ganz klar drüber. Man hört von 
Fehlern, andererseits stellt man dann aber wieder fest das viele dieser 
Fehlermeldungen auf Messfehlern durch falsches vorgehen beruhen...

Was man aber sagen muss, das ist das diese GEräte von uns - aber aber 
auch von anderen extrem Kritisch getestet werden und teilweise Schwächen 
als hervorgehoben werden die das 5x so teure Tektronix was seit 5 JAhren 
im Labor rum steht genauso- wenn nicht noch ärger- hat.
Wie gesagt: Bei einem Analogskope würde es zum Beispiel nie auffallen 
wenn der Triggerpunkt maximal bei 60% des Spitzenwertes liegen darf...
Und wenn ich mir anschaue was andere LowCost DSOs für MAcken haben, dann 
wird es da ganz andrs...

Gruß
Carsten

von Dieter J. (djac)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Carsten

ich würde eigentlich bei der "Trigger Level Accuracy" vom Wortsinn 
ausgehen wollen, was eben heißt, daß der eingestellte und tatsächliche 
Triggerlevel eben maximal 0.2 div * volt/div auseinanderliegen dürfen. 
D.h. bei 1V/div reden wir von maximal 200mV. Bei mir beträgt die 
Abweichung (0-Punkt in der Bildmitte) jedoch rund 800mV. Wobei dieses 
Ergebnis noch nicht einmal etwas mit den objektiven Gründen zu tun haben 
muß, die der Hersteller bei der Angabe dieses Fehlers im Auge hatte. Der 
Fehler kann auch auf ganz andere Gründe zurückzuführen sein, 
beispielweise eine irrig arbeitende Software. Was mir aber als Benutzer 
letztlich herzlich egal ist.

Das Ganze ist auch keine Korinthenkackerei, sondern ergänzt lediglich 
die Erfahrung mit der Triggerexaktheit, die ich immer mal wieder machen 
konnte, ohne im Detail der Sache nachgegangen zu sein. Nicht selten kam 
vor, daß ich nach Veränderungen der Frequenz oder Spannung am Generator 
nicht mehr erfolgreich triggern konnte. Nur ein Autoset konnte dann die 
Situation bereinigen. Als anderes Beispiel ist mir in Erinnerung, daß 
bei der Darstellung eines Sweeps im Peak-Mode zeitweise das Signal 
einfach nicht stabil zu bekommen war, die Amplitude schrumpfte immer 
gegen Null. Dann nach einiger Zeit war dieses Phänomen plötzlich wieder 
weg. Und das ist mir schon etliche Male passiert. Und wenn dann noch 
dieser offensichtliche Fehler dazu kommt, dann schwindet so langsam das 
Vertrauen in das Gerät.

Zumal das ja auch nicht der einzige Punkt ist.

@Thomas

Die Darstellung des Rechtecks bei Deinem Gerät ist ähnlich wie bei 
meinem, lediglich das Überschwingen ist größer, das mag aber am 
Generator oder der Art des Abschlußwiderstandes liegen. Das macht die 
Sache aber nicht überzeugender, denn wir reden hier von einem Rechteck 
mit einer Frequenz, die 400x kleiner ist, als die Bandbreite. Und wenn 
hier nach einem zunächst normalen Anstieg gegen Ende die Annäherung an 
die Dachspannung des Rechtecks mit doch recht großer Zeitkonstante 
erfolgt, dann deutet dies meines Erachtens auf Unlinearitäten im 
mittleren Bereich des Frequenzgangs hin. Ich bin deshalb mal gespannt 
auf Deine folgenden Meßergebnisse.

Gruß Dieter

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
leider ist der R&S SMX anscheinend hin, ein bereich stimmt
überhaupt nicht. Die amplitude viel höher als eingestellt, nein es
hat nix mit kabel zu tun, vorgestern habe es noch für PSRR
messungen benutzt und da sah es anders aus. Schade, es war vor
wenigen tagen in der kalibrierung, wieder mal um sonst bezahlt.

Gut, für die vergleichsmessung reichen aber die angaben da ich
entsprechend mit dem analog scope verglichen/gemessen habe
(extern terminiert)

Gemessen waren 1Vpp, beim 1MHz, 10MHz, 50MHz, 100MHz, 150MHz, 180MHz
und dann nur auf dem DSO 200MHz und 250MHz.
200mV/DIV absichtlich gewählt, somit ohne evt. kompensation einfluss.
Auch die 200ns sind mit absicht genommen worden, das ist die letzte
HF-pfad bereich in der eingangschaltung.

So wie ich die service manual verstanden habe (vom SMX) wird es die 
bereich zwischen 89MHz und 177MHz defekt sein, so sind die Vpp werte
beim 100 und 150MHz messung falsch. Wie man sehen kann stimmt alles
wieder beim 180MHz.


Dieter Jaeger schrieb:
> Die Darstellung des Rechtecks bei Deinem Gerät ist ähnlich wie bei
> meinem, lediglich das Überschwingen ist größer, das mag aber am
> Generator oder der Art des Abschlußwiderstandes liegen. Das macht die
> Sache aber nicht überzeugender, denn wir reden hier von einem Rechteck
> mit einer Frequenz, die 400x kleiner ist, als die Bandbreite

ehrlich gesagt weiss ich nicht was du noch erwartest,
soweit ich es sehen kann ergeben die vergleichmessungen zwischen
dem DSO und analogen scope ergeben kaum unterscheide
(beim rechteck und jetzt sinus).

Dem analog scope glaube ich, DSO kann schon (speziel durch irgendwelche 
soft-fehler) unsinn anzeigen. Bei der firmware die ich drauf habe 2.06.3 
(110225.0) sehe ich aber keine messfehler. Trigger wird definitiv
auch softwareseitig gesteuert, mag sein das bei dir ein fehler vorliegt.

Das die firmware fehler haben kann wissen wir all zu gut, leider.
Es sind nciht alle fehler in der version bereinigt aber es sieht schon
besser aus als es vor 2 monaten war.

PS. wie kommt du auf 400x kleiner als bandbreite?

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da ich den fehler im SMX gefunden und beseitigt habe, anbei nochmal
alle messungen mit 4dbm an 50Ohm also 1Vpp/354mV Vrms.

Genau wie zuvor gibts die grosste abweichung (0.5db) beim 50MHz,
an sonsten flach zwischen 1MHz und 180MHz, um die -2.4 beim 200MHz
und -6db beim 250MHz.

von Dieter J. (djac)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na, das Ergebnis ist ja bis auf die Delle im Frequenzgang dann doch 
einigermaßen erfreulich.

Ich habe bei mir die Messungen mit 4dBm eben auch durchgeführt. Ich habe 
allerdings das Problem, daß ich keinen so schönen und Frequenzgang 
stabilen Generator besitze. Meiner geht nämlich nur bis 50MHz und weist 
von 1-50 MHz selber schon Abweichungen von einem linearen Frequenzgang 
auf. Ich gebe deshalb die prozentuale Abweichung von den Meßergebnissen 
unseres Tektronix an, den ich für unser zuverlässigstes Meßmittel halte. 
Bei Beiden Scopes wurde das gleiche RG174 Kabel und 50 Ohm 
Durchgangsabschluß verwendet, um deren Auswirkungen zu eliminieren. 
Dabei wurden die Meßergebnisse des jeweiligen Scopes auf den 1MHz Wert 
normiert, um die absoluten Unterschiede in der Genauigkeit wegzurechnen. 
Der Wert der Abweichung des Hantek vom Tektronix bei 1MHz beträgt 
deshalb 0%.

1MHz 0%
10MHz -2%
20MHz -4%
30MHz -6%
40MHz -8%
50MHz -7%

Die -7% entsprechen recht genau der von Dir gemessenen Abweichung von 
-6% (-0.5dB) bei 50MHz. Und diese "Delle" entspricht dem Verlauf der 
Sprungantwort bei Dir und mir (bei Dir 450KHz - das sind übrigens die 
1/400tel der Bandbreite von 200MHz), die ja recht ähnlich sind. Bei 
beiden ist nach zunächst plausiblem Anstieg der Flanke auf 90% Niveau 
der Anstieg dann verlangsamt und erreicht erst nach ca. 20ns den Wert 
des Spannungsdach des Rechtecksignals. Das deutet auf einen Abfall bei 
niedrigen bis mittleren Frequenzen im Frequenzgang hin und das bestätigt 
sich ja auch dann bei den Messungen von Dir und mir.

Man kann damit sicherlich leben, aber zufriedenstellend finde ich das 
keineswegs. Ausgangspunkt für diese Überlegung ist der Frequenzgang 
eines Tiefpasses 1. Ordnung. Hat dieser eine -3dB Frequenz von 200MHz 
(analog zum Scope) dann beträgt die Abweichung bei 50MHz lediglich -2% 
oder -0.18dB von einem absolut linearen Frequenzgang.

Ein gutes Scope hat jedoch einen Frequenzgang, der mehr einem Tiefpass 
höherer Ordnung entspricht, d.h. er hat einen größeren annähernd 
linearen Bereich, um dann mit größerem Abfall der Kurve dem -3dB Punkt 
zuzustreben. Er hat also zumindest der Theorie nach bei 50MHz eine 
geringere Abweichung vom linearen Frequenzgang, als ein Tiefpass 1. 
Ordnung.

Natürlich geht es dann in der Praxis nicht so glatt ab wie in der 
Theorie, der Frequenzgang wird schon auch Welligkeiten aufweisen. 
Allerdings halte ich es nicht für unrealistisch, wenigstens die 
Abweichungen eines einfachen Tiefpasses zu erreichen, allerdings als +- 
Abweichung der Welligkeiten wegen. Für unser Beispiel also +-2% bei 
50MHz bei einer Bandbreite von 200MHz. Wohlgemerkt eine relative 
Abweichung bezogen auf eine tiefere untere Frequenz (z.B. 1KHz). Bei der 
absoluten Genauigkeit kommt dann natürlich noch der meist für DC 
angegebene Grundfehler hinzu, hier beim Hantek 3%.

Ich denke, daß gute Scopes durchaus einen Frequenzgang aufweisen, der 
den Kriterien genügt, die hier skizziert sind.

Bei einem 500€ Gerät wird man sicher Abstriche machen müssen. Aber ob 
das dann bei 50MHz gleich 6 statt 2% sein müssen?

Gruß Dieter

von Ralph B. (rberres)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter Jaeger schrieb:
> Ein gutes Scope hat jedoch einen Frequenzgang, der mehr einem Tiefpass
>
> höherer Ordnung

Dann muss es aber ganz zwingend Besselcharakteristik haben, sonst 
entstehen sofort Gruppenlaufzeitverzerrungen und damit Verfälschung der 
Kurvenformen. Da dieses in der Regel nicht zu realisieren ist, sollte 
der Frequenzgang eines Scopes möglichst einen Tiefpass 1. Ordnung 
folgen, der naturgemäß frei von Gruppenlaufzeitverzerrungen ist. Bessere 
Scopes tun das auch.

Ralph Berres

von Dieter J. (djac)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ralph, ich bin in der Theorie nicht so bewandert als ich darauf etwas 
entgegnen könnte. Ich denke aber, daß dies meine Überlegungen 
hinsichtlich der Größe frequenzabhängiger Fehler nicht entwertet.

Noch mal zu dem Triggerfehler. Ich habe es noch mal gemessen und dabei 
den "magischen Bereich", jene 1.5 div am Bildrand, von denen Carsten 
sprach, vermieden. Entsprechend Bild 1 beträgt der triggerbare Bereich, 
dargestellt durch die beiden Cursor, lediglich 70% der Signalamplitude. 
Die Messung erfolgte bei 1 KHz und 824mVpp.

Wenn ich nun die Frequenz auf 10MHz erhöhe, dann bleibt der mögliche 
Triggerbereich gleich. Das Signal jittert etwas. Das könnte natürlich 
auch der Generator verursachen. Allerdings nimmt das Jittern zu, je mehr 
ich den Triggerlevel innerhalb des Triggerfensters hin zum Rand bewege. 
Um diese Unstabilität darstellen zu können, habe ich die Nachleuchtdauer 
auf unendlich gestellt (Bild 2).

Beides zusammen genommen läßt die Vermutung zu, daß da grundsätzlich 
noch was nicht in Ordnung ist.

Gruß Dieter

von Dieter J. (djac)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Noch eine Nachbemerkung zum Triggern. Im Bild 2 des vorherigen posts ist 
die Triggerlage am unteren Rand des Triggerfensters. In der Nähe des 
oberen Rands wird das Jittern stärker. Bei 50MHz ist dann der 
Unterschied zwischen der 0-Position und dem oberen Rand noch deutlicher.

Gruß Dieter

von Ralph B. (rberres)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Dieter

Auch die Tatsache das der Frequenzgang  im unteren Bereich nicht 
vollkommen glatt ist, würde mich etwas mistrauig stimmen.

Das mit dem Triggerfehler ist dann nochmal eine andere Geschichte.

Aber vielleicht bin ich auch einfach zu verwöhnt. Ich benutze einen 
steinalten HP54602B, habe noch einen Kenwood CS2112 einen Hameg HM205-2 
und einen Tektronix 2430A, den ich aber nur höchst selten benutze.

Bei keinen der von mir benutzten Oszillografen habe ich solch ein 
Verhalten feststellen können.

Ralph Berres

von Carsten S. (dg3ycs)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

Ich habe mir jetzt mal die Arbeit gemacht und das erweiterte Hantek 
DSO5062 mit dem anderen bei mir stehendem älteren 60MHz Markengerät 
Tektronix 2215 verglichen (einem Analogskope).
NAtürlich ist mir bekannt das dieses GErät aus einer Basisserie stammt 
und es aus derselben Zeit deutlich hochwertigere Geräte von TEktronix 
gibt, die evtl einen anderen Frequenzgang aufweisen. Aber diese liegen 
selbst heute noch im Gebrauchtwert evtl. sehr deutlich über dem Neuwert 
des Hantek, vom damaligen Neuwert ganz zu schweigen.

Als Generator diente der schon erwähnte Funkmessplatz Stabilock SI4015
Specs:
http://www.teknetelectronics.com/Search.asp?p_ID=20896&pDo=DETAIL

Angeschlossen waren die GEräte über ein RG223 Messkabel von 50cm Länge,
Terminierung am Skope leider mangels gerade verfügbarem 
Durchgangsabschluss mittels T-Stück und bis 500MHz spezifiziertem 
Kathrein Abschlusswiderstand (20Watt, ok, etwas überdimensioniert, 
normalerweise für die Messungen an Sendern im Gebrauch)

Die eingestellte Ausgangsspannung betrug 13dBm an 50Ohm, was 1 Volt 
entspricht.

ICh habe jetzt ein 60MHz Gerät als Referenz genommen da das 
ursprüngliche GErät von Hantek ja auch nur ein 60MHz Gerät ist. Der 
HErsteller hat seine Specs. beim Kauf für 60Mhz Bandbreite garantiert 
und ich habe für 60Mhz bezahlt. Die Modifikation fand rein auf 
Softwarebasis statt, eine Hardwareänderung gab es nicht.

Die Messung fand jeweils durchgehend bei einer Teilerstellung statt.
jeweils 0,5V /Div bei beiden Geräten. Der Ablesefehler beim Analogskope 
dürfte bei unter 0,1Div liegen, die Ergebnisse wurden von mir auf 10mV 
gerundet. Das HAntek rundet bei dieser Einstellung von sich aus auf 20mV

Zu erkennen ist deutlich das im Bereich bis 60MHz keines der beiden 
Geräte einen idealen Frequenzganz hat. Das Tektronix gerät weicht sogar 
deutlich stärker vom verlauf eines Tiefpasses erster Ordnung ab als das 
Hantek, sowohl das lokale Minimum wie auch das lokale Maximum im 
Intervall 0,5MHz bis 60MHz sind beim Tektronix stärker ausgeprägt!
Ab ca 140MHz wird der Verlauf beim Hantek etwas "wilder" liegt aber bis 
ca. 160Mhz oberhalb der 3dB Grenze.

Erwähnenswert ist noch:
DAs Tektronix zeigt bei Autotrigger ab 45 MHz einen sichtbaren Jitter, 
beim manuellen FEintunig ab 70Mhz. Bei auch bei feiner Einstellung 
bekommt man in dieser Teilereinstellung das TEktronix ab ca. 130MHz 
nicht mehr getriggert, bei wechsel des Eingangsteilers oder höherer 
Eingangsspannung ist ab ca. 160MHz kein Stehendes Bild mehr zu erhalten. 
Wobei die Signalform auch vor dem Aussetzen des Triggers schon deutlich 
leidet.

Beim Hantek fängt auch bei optimaler Triggereinstellung ein merklicher 
Jitter bei ca. 170MHz an, der einen Horizontalen Sprung von ca. 2-3mm in 
beiden Richtungen bewirkt. Ein Auswerten ist noch gut möglich.

In dem DIagramm habe ich die von beiden HErstellern angegebene 
Bandbreite  von 60MHz sowie den 3dB Punkt für den diese Bandbreite 
mindestens GElten soll markiert. Auserdem ist der 200Mhz Punkt markiert.

Erkennbar ist auch, das ich meine Angabe hinsichtlich des ersten 
erreichen der 3dB Grenze beim Hantek etwas nach unten revidieren muss, 
diese wird beim Durchgehen in kleinen Schritten zum ersten mal bei ca. 
160MHz geschnitten.

Ausdrücklich erwähnen möchte ich natürlich noch, das durch die nicht 
ganz optimale TErminierung natürlich auch das Ergebniss etwas verfälscht 
werden kann.  Allerdings betrift dieser Effekt dann ja auch beide Skopes 
gleichermaßen, ist für diesen Relativen vergleich auch irrrelevant.
Auch weise ich darauf hin das die letzte "richtige"Kallibrierung beim 
Tektronix ca. 6 Jahre her ist und beim Stabilock ca. 5Jahre...
Aber das ist ja auch irrelevant da es wie gesagt um einen relativen 
Vergleich der Frequenzgänge der beiden Skopes geht.

Datentabelle und Diagramm im Anhang!

Wenn ich jetzt bedenke wie genau ich teilweise beim Tektronix 2215 jetzt 
das Schirmbild immer verschieben musste um dann teilweise zwei oder 
dreimal hinzusehen um ja auch wirklich den richtigen Wert zu erhalten, 
dann denke ich ganz einfach das es sich um einen Effekt handelt den man 
bei so ziemlich jeden Hobbyistenskope nachweisen kann und der jetzt erst 
bei ganz genauer Betrachtung überhaupt bemerkt wird. zum Teil natürlich 
auch erst durch die Anzeige scheinbar "genauer" werte... Der Wechsel 
einer Anzeige von 860 auf 920 mV fällt nun einmal leichter auf als die 
Ausdehnung des Schirmbildes um zwei mm.
ICh habe mir da aber auch ehrlich gesagt noch nie wirklich gedanken 
darüber gemacht, da mir von ersten Tag meiner Ausbildung und später im 
Studium bereits eigetrichtert wurde: Ein Skope ist KEin 
Präzisionsinstrument...

Gruß
Carsten

von Dieter J. (djac)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was direkt ins Auge springt, Carsten, ist, daß Deine Ergebnisse nicht 
mit den Messungen von mir und Thomas zur Deckung zu bringen sind. Nehmen 
wir nur den Bereich bis 35MHz heraus. Hier beträgt bei Dir der Abfall 
-1.9dB (-20%) beim Tek und -2.2dB (-22%) beim Hantek. Bei mir sind es 
ca. -5%. Thomas hat zwar nicht so viele Zwischenwerte gemessen aber bei 
50MHz sind es -6%.

Dazwischen liegen also Größenordnungen und so verschieden können Scopes 
des gleichen Fabrikats nicht sein.

Ich vermute mal, daß es an dem Generator liegt. Der Abschluß über das 
T-Stück ist es bei Frequenzen bis 35MHz eher nicht. Ich hatte die 
Wirkung eines solchen Abschlusses mal simuliert (Thread 
Eigenbautastköpfe), aber selbst bei ungünstigen Annahmen ist die 
Auswirkung bei 35MHz praktisch null. Auch der Unterschied zwischen einem 
Durchgangsabschluß und einem T-Stück mit einem Abschlußwiderstand bis 
1GHz (Phillips) ist sowohl in der Simulation wie auch praktisch 
durchgemessen ziemlich gering (bis 50MHz).

Du könntest nun einwenden, daß Dein Gerät ein original 60MHz und meines 
und Thomas ein 100MHz ist. Dabei ist aber zu bedenken, daß der 
Unterschied ja im Wesentlichen künstlich durch Software hervorgerufen 
ist. Und diese Softwaresperre ist bei Deinem Gerät ja außer Kraft 
gesetzt.

Es gibt zwar durchaus auch einen nicht unwichtigen Unterschied in der 
Hardware und das sind die Widerstände an den symmetrischen Ausgängen des 
Eingangsverstärker OpAmp, des LMH6552, die zwischen 33 und 47 Ohm 
schwanken je nach Grenzfrequenz des Geräts. Dies betrifft jedoch auch 
nur den Frequenzgang bei höheren Frequenzen. Zur Verdeutlichung der 
Wirkungsweise dies mal in Bild 1 demonstriert. Es wird zwar ein anderer 
HF OpAmp verwendet, aber ich vermute mal, daß die Wirkungsweise hier 
ähnlich ist, und der Dämpfung dient, denn ohne diesen Widerstand hat der 
Frequenzgang eines solchen Verstärkers einen ziemlichen Resonanzberg.

Wie dem auch sei, der höhere Widerstand bei Deinem 60MHz Grundgerät 
führt eher zu einer Nivellierung des Frequenzgangs des analogen Teils 
des Scopes.

Also insgesamt paßt das nicht zusammen.

Gruß Dieter

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Carsten seiner DSO ist ein umgelabeltes 100MHz (hardwaretechnisch),
was aber ein unterschied ausmachen kann ist das gewählte bereich.
Beim 500mV/div springt die kompensation schaltung an (da kann schon 
abweichungen geben je nach gerät), meine bilder/messungen waren
deswegen mit 200mV/DIV.

von Carsten S. (dg3ycs)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

zuerst einmal: Laut SNR ist mein GErät auch ein 100MHz Chassis...

Aber grundsätzlich hast du recht mit deinem Einwand, ich war gestern 
wohl schon einfach zu Müde um das zu erkennen!

ICh habe gerade noch einmal den Generator unter die Lupe genommen weil 
ich mir es nicht vorstellen kann, der ist sonst sehr Präzise, allerdings 
arbeite ich normalerweise über den anderen Ausgang im µV Bereich...

Deshalb habe ich gerade den Gegentest gemacht mit R&S URV 5 und dem 
Durchgangsmesskopf Z2. Messkopf anstelle des T Stücks angeschlossen, 
Kabel und Adapter also mit berücksichtigt. Zwischen 0,5-1,5Mhz Fällt die 
Spannungsanzeige etwas, von 1050 auf 980mV, dann bleibt die bis über 
300MHz
zwischen 970 - 980mV! Also sehr präzise...
Daran liegt es nicht.

Dann überlegung mal die Spannungen mit angeschlossenem Skope zu testen, 
also T-Stück zusätzlich rein -> 150mV weniger Spannugn bei 
unbeschaltetem dritten Port. Jetzt wildes Springen bei der Frequenz.
Gegentest mit anderem T-Stück mit dem ganz und gar unangepasst 
Antennisganl Radio verteile, (Billigding) Fast dieselben werte wie ohne 
T-Stück!  F**K!!!

Ich habe gestern extra eines meiner Hochwertigsten Messkabel genommen, 
mit Ausnahme des T-Stücks nur Telegärtner Adapter verwendet und das "am 
Solidesten" aussehende T-Stück rausgesucht... Und ausgerechnet das legt 
mir ein EI! !

ICh bin noch nicht dahintergekommen was genau damit nicht stimmt, aber 
das ist der Übeltäter... Und ich habe es nicht gemerkt.
Merke- Niemals nachts eine Messreihe aufnehmen

Gruß
Carsten

von Dieter J. (djac)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na, dann hat sich das Rätsel ja aufgelöst.

Solltest Du den Test wiederholen wollen, dann fände ich es besser - 
sofern vorhanden - mit einem Markenscope ähnlicher Bandbreite zu 
vergleichen.

Gruß Dieter

von Gerd E. (robberknight)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich bin jetzt auch stolzer Besitzer eines Hanteks.

Ich habe noch ein Problem mit der Bedienung und würde mich über Hilfe 
freuen. Ich hatte ja hier im Thread gefragt:

>> - Kann man Signale in Rohform aus dem Sample-Memory auf USB-Stick oder
>> internem Flash speichern (keine Screenshots, Rohdaten)?
>>
> ja, man kann auf USB waveform daten als CSV speichern, war mal voll 1M,
> jetzt durch einen bug nur 40k (ist aber als bug angegeben zum fixen)

Das habe ich mal ausprobiert, das Original-Signal und das von CSV wieder 
geladene anbei. Das von CSV geladene Signal hat dabei doch ein wenig an 
Aussagekraft verloren... :(

Dabei habe ich das Scope extra nur auf 40K gestellt.

Das Signal ist übrigens ein Rechteck von einem 74AC14 @ 5V direkt per 
BNC an das Scope gesteckt, das Scope ist noch auf 60MHz.

>> - Kann ich die Referenzsignale als Input für Math-Funktionen nutzen?
>> Also z.B. Differenz des aktuellen Signals zum Referenzsignal?
>
> Math geht nur mit ch1 / ch2 daten, aber wie gesagt die csv oder recorded
> data können dafür in jeweilie "kannal" geladen  werden.

Bis die Qualität stimmt scheidet CSV wohl erst mal aus.

Das mit dem Referenzsignal für Math benutzen habe ich so versucht:

- Eingangs-Signal an CH2, Utility-Record-rec, End Frame 1, Start
- Math CH1-CH2 an
- Eingangs-Signal an CH1, Utility-Record-play, Repeat, Start

Beim Play geht aber CH1 aus und das Scope von Run in Singleshot, ich 
kann also nicht das Ref-Signal im Hintergrund laufen lassen und 
gleichzeitig kontinuierlich das aktuelle Signal von CH1 plus die 
Math-Kurve aus den beiden Signalen sehen.

Gibts da noch irgendeinen Trick um das zum laufen zu kriegen?

Noch eine Kleinigkeit: wenn ich Auto drücke und nen Signal dranhängt 
kommt unten ne gelb hinterlegte Zeile mit einigen Measure-Infos. Sobald 
ich in irgendein Menü gehe verschwindet die wieder. Kann man die 
irgendwie dauerhaft anschalten? Ist ganz praktisch wenn man das 
Measure-Menü nicht offen haben will.

Vielen Dank.

Gruß,

Gerd

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gerd E. schrieb:
>
> Das habe ich mal ausprobiert, das Original-Signal und das von CSV wieder
> geladene anbei. Das von CSV geladene Signal hat dabei doch ein wenig an
> Aussagekraft verloren... :(
>
> Dabei habe ich das Scope extra nur auf 40K gestellt.

die eingestellte speichertiefe ist erst mal egal.
Beim csv sind es raw ADC daten und so werden die auch wieder 
dargestellt,
das ist auch richtig so.
Schöner wäre evt. eine funktion um die neu berechnen zu lassen (damit 
auch die kanten glatt sind), dafür ist der recorder aber eigentlich da.

>
> Das mit dem Referenzsignal für Math benutzen habe ich so versucht:
>
> - Eingangs-Signal an CH2, Utility-Record-rec, End Frame 1, Start
> - Math CH1-CH2 an
> - Eingangs-Signal an CH1, Utility-Record-play, Repeat, Start
>
> Beim Play geht aber CH1 aus und das Scope von Run in Singleshot, ich
> kann also nicht das Ref-Signal im Hintergrund laufen lassen und
> gleichzeitig kontinuierlich das aktuelle Signal von CH1 plus die
> Math-Kurve aus den beiden Signalen sehen.
>
> Gibts da noch irgendeinen Trick um das zum laufen zu kriegen?
>

mit dem recorder kann man längere daten speichern, so wie die auch 
anzegeit werden (mehr oder weniger, perfekt ist es nicht).
Will man etwas von den daten als ref signal benutzen, dann muss man 
einfach die entsprechende frame laden , abspielen und als ref 
abspeichern.
Danach geht math ch1+ch2 und refa oder refb gleichzeitig (und run mode)


> Noch eine Kleinigkeit: wenn ich Auto drücke und nen Signal dranhängt
> kommt unten ne gelb hinterlegte Zeile mit einigen Measure-Infos. Sobald
> ich in irgendein Menü gehe verschwindet die wieder. Kann man die
> irgendwie dauerhaft anschalten? Ist ganz praktisch wenn man das
> Measure-Menü nicht offen haben will.
>

nein.

Auto hat im prinzip zwei anzeigen, die gelbe unten (falls signalfolge 
erkannt würde) und rechts (falls singal eine unbekannt/random form hat). 
Beide werden dummerweise ausgeblendet wenn man irgendwelche menus wählt, 
es klingt auch logisch da man im prinzip die auto werte "verändert". 
Grundsätlich würde ich gerne diese gelbe anzeige als frei zuschaltbare 
measure anzegie sehen wollen, evt. krigen wir es gebacken mit einem 
firmware "patch", out of the box ist es leider nicht drin.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
es gibt eine möglichkeit die Tekway/Hantek DSOs ein wenig zu tunen.
Die bandbreite wird normalerweise über den VAG opamp und den digital 
filter reduziert (basierend auf model name wird der filter und vag opamp 
gesteuert).

Glücklicherweise hat Tekway von anfang an (wohl für eigene test und 
kalibrierungszwecke) eine möglichkeit eingebaut den digitalen filter zu 
manipulieren. Was natürlich nicht geht (ohne jetzt herum zu patchen) is 
die verstärkung des vag opamps anzupassen um den frequenzgang flach zu 
halten.

Erstellt man eine "tst" file direkt im root verzeichnis mit
z.b. "[filter] 45" wird dann der digitale filer erst ab 450Mhz greifen.
Mehr als 45 macht sowieso wenig sinn da die ADCs es nicht mitmachen 
werden.

Es ist kein echtes xxx MHz bw hack, eher eine erweiterung falls man mal
solche signale messen muss und sonst kein anderes equipment hat.

Die abschwächung liegt dann auf -6db beim 250MHz, -9db beim 300MHz,
und -15db beim 400MHz. Auch wenn ein 400MHz signal nicht schlechter 
aussieht wie ein 200Mhz, es macht wohl sinn nur im avg. mode zu messen.
Der trigger, die autoset funktion und der hardware freq. counter 
funktionieren ebenfalls ohne weiteres beim 400Mhz. Andere funktionen
wie messungen oder FFT natürlich auch.

Ahja, man muss natürlich den scope neu starten damit die "/tst" file 
übernommen wird. Es macht sinn diese änderung über die shell zu machen,
die dso.exe killen, tst file erstellen und /dso.exe starten.
Es d+rfte gleich am anfang eine staus meldung sichtbar sein

"get corner freq ID =45 from filetst ok"

Auf dem Bild, 400MHz 0db signal auf 50Ohm load, wie man sieht
abgeschwächt um -15db. Ohne diese manipulation sind vom 300Mhz signal
nix mehr zu sehen auf einem 200MHz scope.

EDIT: so ähnlich arbeiten die Instek und Rigol DSOs, nur dummerweise
durch die art des OS sind die nicht einfach zum patchen.

von Peter S. (petesp)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

weiß jemand ob es eine neuere Firmware als die 2.06.3 (110225) gibt? 
Immerhin sind schon wieder 2 Monate ins Land gegangen.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ja, es gibt 2.06.3 (110420.0) von dem dev. team. diese version
gibts auch zum download da für Hantek, Tekway schläft weiter (was die 
website angeht). Die hatten auch ein paar probleme mit provider,
die website war weg für ein paar tage, jetzt ist die got weiss wo 
gehosted (temp. angeblich).

Sollte Pinsonne keine Tekway fw version zu verfügung stellen wollen 
mache ich es.

Sowei ich sehen kann in dem code sind
alles bug fixes/kleine code änderungen im :
- menus code (measure, dual windows wave player, digital filter, 
recorder),
- language selektion,
- data export (math),
- pass/fail,
- defualt setup
- FFT draw
- Wave draw
- pc communication

Abgesehen davon scheint menu draw jetzt auch den hersteller zu prüfen 
(Hantek vs. Tekway), waozu auch immer.
Laut Hantek aussage sind auch die language files korrgiert - habs nciht 
geprüft da ich eh english benutze.

von Peter S. (petesp)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas,

danke für die Info. Kann ich mir denn jetzt ohne Probleme in meinem 
Tekway die Hantek Firmware installieren, oder hat die "menu draw 
Herstellerprüfung" da irgendeinen Einfluß? Ich werde auf jeden Fall 
Pinsonne nochmal nerven.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Sprenger schrieb:
> Thomas,
>
> danke für die Info. Kann ich mir denn jetzt ohne Probleme in meinem
> Tekway die Hantek Firmware installieren, oder hat die "menu draw
> Herstellerprüfung" da irgendeinen Einfluß?

wenn man eine eigene firmware baut (oder die files man. kopiert)
lautet die antwort ja, die executable selber + die language/menu files
tun nix böses auf Tekway hardware.

Versucht man allerdings die Hantek fw zu nehmen und auf einem Tekway zu 
instalieren wird es nciht funktionieren (aber auch nix kaputt machen, da 
der setup abgebrochen wird).

> Ich werde auf jeden Fall
> Pinsonne nochmal nerven.

wie gesagt, wenn die es nciht machen werden dann baue ich Tekway 
firmware für dich, ist auch kein problem da ich selber auch ein Tekway 
hier habe.

von Peter S. (petesp)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das ist jetzt aber schräg: Von Pinsonne habe ich in Rekordzeit eine 
Datei "dst1kb_2.06.3_01102b_fe(110420.0).up" bekommen. Nach Firmware 
Update stand aber als [softversion] 2.06.3(110225.0) (= meine letzte 
Version) auf der Utility Seite. Das Update sah aber erfolgreich aus.

Thomas, gibt es einen einfachen Weg herauszufinden, ob die Datei falsch 
ist, oder ob das Update doch nicht geklappt hat?

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ich kann dich beruhigen, diesmal hat jemand einfach vergessen
die version nr. zu updated beim compilieren.

Wenn man die firmware decrypted und entpackt, sieht man das die dso.exe
(also die DSO app selber) vom 09.April ist.
Damit dürfte es passen (pi*daum) zum 110420. Im hex editor sieht
man aber das die app selber noch "2.06.3(110225.0)" als version hat.

Also, wenn der update keine fehler gemeldet hat, ist die neueste
(mit falschen v.nr.) drauf. Kannst ja zur sicherheit nochmal updaten,
da passiert nix.

von Peter S. (petesp)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke für die Info, ich war jetzt doch ein wenig verwirrt.

Gruss Peter

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Falls jemand die werks-kalibrierung wiederherstellen (nach NAND flash 
crash oder versehentlichen löschen) oder starten möchte (nach z.b. einem 
hardware umbau), ich habe letztendlich rausgefunden wie die funktioniert

Siehe:

http://www.eevblog.com/forum/index.php?topic=1571.msg50043#msg50043

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich bin etwas genervt mit dem CSV export limit, so habe ich die letzte
firmware angepasst damit man auch 1M als CSV exportieren kann.

Im prinzip macht die firmware einen Depth check

    BL  Store_GetStoreDepthLib
    MOV  R3, 0x9C40
    CMP  R0, R3
    LDMGTDB  R11, {R11,SP,PC}

wenn man den wegnoped

    BL  Store_GetStoreDepthLib
    MOV  R3, 0x9C40
    CMP  R0, R3
    NOP

funktioniert alles logischerweise.

Anbei die geänderte dso.exe, bin diesmal zu fault um einen
firmware update zu bauen.

Wer will kann es auch so bentutzen:
- über UART verbinden
- usb stick mit der dso.exe reinstecken, abwarten bis es gemmounted wird
- DSO applikation killen mit killall dso.exe
- die dso.exe rüber kopieren
- chmod 777 /dso.exe (sonst wird nach dem reboot nix gehen)
- testen mit /dso.exe

Falls das geht kann man den usb stick removen und DSO rebooten.


Im hexeditor sieht org. version so aus

27 3B A0 E3 40 30 83 E2  03 00 50 E1 00 A8 1B C9

geändert so

27 3B A0 E3 40 30 83 E2  03 00 50 E1 00 00 A0 E1

Ist zwar nciht die schönste art, aber was solls.

Dabei ist mir aufgefallen warum HanTekway es gemacht hat, die firmware 
neigt hin und wieder zu sterben, da scheint ein timer zu laufen der die 
app einfach killed wenn zu lange nix passiert.
Der speichervorgang dauert 40sec., am besten direkt nach CSV abspeichern
die file menu schliessen, dann läuft der scope weiter.

Ahja, ich habe auch direkt die firmware revision nummer geändert, 
irgendwie mag ich nicht wenn eine falsche numemr drin steht.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Sprenger schrieb:
> Kann es sein, daß der Treiber zur TTScope Software von TEKWAY nur 32-Bit
> fähig ist? Weiß jemand ob TEKWAY da ein 64-Bit Update plant?
>
> Gruss Pete

Hantek hat ein Treiber heute publiziert, der dürfte passen (auch x32 ist 
neu)

http://www.hantek.com._cn_/Product/64Driver/DSO5000.rar

von Johannes R. (johannes_r29)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn ich die neueste DSO5200 Version starte zeigt er mir an, dass er 
kein Oszi gefunden hat - ich hab das DST1062B mit der 5202B Firmware.

"Instrument not found, Possible causes are:

Driver ist not found;

Instrument not connected to USB"

CLOSE             IGNORE



So sieht die Meldung aus. Das Betriebssystem ist Windows 7 x86_64.

Edit: Hat sich wohl erledigt, ich hab die DSO5200er Software 
runtergeladen, bei meinem Oszi ist es ja weiterhin TTscope...


MFG Johannes

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
HanTekway hat wieder mal firmware upgedated, 2.06.3 (110531.1).
Die gibts zwar nicht zum download da, allerdings auf den neuen PCBs.

Es gab drei monate lang hw 1005, die hat HanTekway verworfen (sammt 
entwickler) und hw 1007 rausgebracht.
Die hw ist schön gerouted, endlich alle JTAG buchsen vernünftig 
platziert, auch die unbestückzen extras (für linux/bastell kiddies) sind 
in
einer ecke. Die minisd ist jetzt sogar bestückt. Die hw1005 hatte FPGA 
anders gerouted (und anderes design), was allerdings sehr zickig war, 
timing hat hin und wieder (je nach temperatur und FPGA timestamp) nicht 
gestimmt und es müssten einige mainboards ausgetauscht werden (von den 
händlern) damit die geräte laufen. Die hw1007 ist wieder wie orginale
hw0 deisgned (FPGA), dadurch funktioniert alles anständig.
Die waveform distortion ist auch kleiner geworden durch anpassungen in 
dem FPGA design (was auch auf den uralten hw 0 laufähig ist).

Die 2.06.3 (110531.1) firmware ist stabil, habe den ganzen tag keinen 
abstürz gehabt, sowohl auf hw0 DSO als auch hw1007 DSO, dabei natürlich
alle funktionen kreuz und quer benutzt.

Zwei "bugs" sind zwar immer noch drin (gewesen):
- keine 1M CSV
- hilfe im measure menu killt den DSO

Als anhang die dso.exe, die language dateien und geänderte hilfe file.
Damit sind die genannten "bugs" auch weg. Hilfe file war wie üblich 
entwicler fehler, sonderzeichen die da nix zu suchen hatten. Die hilfe 
file funktioniert auch mit älteren firmware versionen.

Die 1M CSV sperre wie schon davor, einfach wegpatched. Natürlich geht 
kein re-import vom 1M CSV, das lasse ich aber auch so, import finde ich 
nciht wirklich nützlich.

Auf grund von so vielen firmware/hardware/model versionen mache auch 
keine update file, wer will kann vom USB stick die files rüber kopieren 
(UART).

Ahja, chmod 777 /dso.exe nciht vergessen, sonst wird der scope nicht 
mehr starten.

von Johannes R. (johannes_r29)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

kannst du gerade Bilder von der neuesten Hardware Version machen? Wäre 
nett. ;) Was passiert wenn man die SD Karte einsetzt, kann diese bereits 
genutzt werden oder ist das für die Zukunft geplant? Ich hab die Version 
mit unbestückten Audio- und SD Karten Plätzen, ein wenig weiter oben 
müsste ich wenn ich mich nicht täusche mal Bilder eingefügt haben 
(blaues PCB).

MFG Johannes

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
da es manche kein UART haben/benutzen können habe doch die
letzte fw als fertige *.up files gemacht (für update über usb stick)

Anbei für Tekway, für Hantek muss ich noch testen bevor ich es poste.

von Peter (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ich habe hw1005, da sollte die neue Version doch auch problemlos drauf 
laufen, oder?
Thomas: würdest Du mir empfehlen, mein Hantek mit HW1005 zu verkaufen 
und ein neues mit HW1007 zu kaufen oder ist der Unterschied eher 
marginal?

Danke
Peter

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter schrieb:
> ich habe hw1005, da sollte die neue Version doch auch problemlos drauf
> laufen, oder?

die fertige firmware die ich gerade gepostet habe nciht, weil die für 
Tekway gedacht ist.

Die dso.exe selber (und die language files + helpf file) wenn du die 
manuell über UART rüber kopierst schon, da die gleich ist bei beiden 
herstellern. Der unterschied liegt immer in dem LCD triber, der per 
hersteller anders ist um entsprechend andere logos zu laden.

> Thomas: würdest Du mir empfehlen, mein Hantek mit HW1005 zu verkaufen
> und ein neues mit HW1007 zu kaufen oder ist der Unterschied eher
> marginal?
>
> Danke
> Peter

sowas kann ich dir nicht beantworten. Wenn die hw1005 bei dir läuft
kannst auch sein lassen, ist deine entscheidung. Übrigens, du hast auch 
garantie, du kannst es evt. nutzen und mainboard austauschen lassen.

Anbei bild vom hw1007 board.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
anbei noch die selbe firmware für Hantek geräte

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:
  • dn.rbf (359 KB, 469 Downloads)

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
noch etwas zu der firmware 2.06.3_(110531.1):

- die update files funktionieren und sind gedacht nur für alle DSO die 
NICHT revision 1007 sind (also alle gekauft vor ca 01.Juli.2011).
Bitte also die system info prüfen vor dem update. Für hw1007 geräte
bitte die hier benutzen und manuel kopieren

Beitrag "Re: TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop"

Dummerwiese hat die firmware update prozedur keine abfrage für hw=1007 
und
überschreibt die fpga design datei - danach ist der scope "geschrottet".
Man kann es natürlich wieder restoren über uart, dafür muss man die 
datei aus dem anhang über UART rüber kopieren (direkt in root).
Wie gesagt, das gilt NUR für leute die hw1007 haben und auf die idee 
kamen
die firmware drüber updaten um die 512k/1M CSV export ermöglichen 
und/oder hilfe datei upzudaten. Für alle ältere geräte sind die update 
files
vollkommen in ordnung.

Genau aus dem grund wollte ich eigentlich keine update files mehr 
compilieren - den manuellen update finde ich viel besser da die 
applikation
selber (solnage natrlich Hantek/Tekway die älteren geräte noch 
supported)
versionsunabhängig ist - man kpiert rüber, testet, wenn es läuft DSO
neu starten und gut ist - wenn es hackt (wegen permission oder was auch 
immer) kann man immer noch wieder löschen und die org. dso.exe wieder 
benutzen.


- es gibt doch ein bug in der firmware, XY funktioniert nur wenn man 
erst
beide kanäle einschaltet und dann erst in XY wechselt. Eigentlich ist
das auch logisch daher habe es nciht sofort gesehen (die HanTekway leute 
auch nciht) - ist nur ein kanal eingeschaltet killt sich die applikation 
selbst, ein neustart bringt natürlich wieder alles in lot.

von luis_wu (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich habe ein Tekway DST1062B mit fw-vers. 2.06.3 (110225.0) und hw-ver. 
10050 (beides laut Status-Info).

Ich wollte jetzt einfach grundsätzlich einmal meine fw dumpen und dazu 
das fw_backupV3 von Thomas/tinman geladen und ausprobiert 
(http://www.eevblog.com/forum/index.php?PHPSESSID=e71b7875f2bc11be34610aa09b31a767&topic=1571.msg35683#msg35683).

Leider fuktioniert das nicht: Nach der Fortschrittsanzeige bis 10/10 
kommt die Fehlermeldung:

Illegal upgrade files detected!
Software upgrade failed, error 0xf7

Ich habe schon x-mal kontrolliert, ob ich auch das richtige *.up file 
auf den Stick geschrieben habe, daran liegt es nicht ;)

Hat jemand eine Idee?
Hat Tekway da etwas im Update-Algorithmus geändert?
Oder habe ich alles falsch verstanden?

Danke und beste Grüße
Luis

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hin und wieder funktioniert nicht .. der grund kann alles mögliche sein,
meistens ist es einfach falsche up datei.

Wenn du DST1062B sagtst, dann gehe ich davon aus dass du nicht hacked 
hast und es immer noch DST1062B ist, falls doch hacked dann muss man 
natürlich die demnensprechend passende up file nehmen.

Hin und wieder haben Hantek/Tekway keine passende modelle am Lager,
dann wird einfach ein 100MHz oder sogar 200MHz genommen, umgelabelt und 
als 60MHz verkauft (genau so 200MHz als 100MHz verkauft).

Du kannst also problemlos die anderen up files (aber nur die von Tekway) 
ausprobieren, im schlimmsten fall bekommst du die selbe fehler meldung.

Sollte das auch nicht gehen, melde dich bei mir, dann muss man über UART 
nachgucken ob da nciht irgendetwas schief gelaufen ist auf dem
root fs (schlecht gelaunter mitarbeiter, montagsgerät, file kaputt, 
jemand hat falsche fw installiert .. sind so sachen die man erst merkt 
bei dem nächsten fw update)

von luis_wu (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Thomas,

zunächst mal vielen Dank für die schnelle Antwort und überhaupt finde 
ich es grandios, dass Du hier und bei eevblog soviel Energie und Zeit 
investierst, um die Community mit deinem Know-How zu versorgen!
Ich hoffe Tekway/Hantek ist klar, dass Du ihre DSOs durch diesen 
"ehrenamtlichen Komplettservice" enorm aufwertest ;)

Jetzt zu meinem Problem:
Ich habe die 1201 und 1102 up Files probiert und auch mal den USB-Stick 
gewechselt und neu formatiert - bringt alles nichts, es kommt immer die 
o.g. Fehlermeldung. Anders als oben behauptet übrigens schon bei oder 
nach 8/10 der Fortschrittsanzeige.

Ich habe das Ding jetzt mal aufgeschraubt und die UART-Pins auch schon 
identifiziert. Wenn ich das jetzt richtig verstehe, nehme ich einen 
R232-USB-Converter und bastel mir an die RS232-Seite ein Kabel auf die 
UART-Stiftleiste?
Danach kann ich dann über ein Terminal auf dem emulierten Com-Port eine 
Shell auf dem ARM öffnen?

Mit ARMS habe ich keine Erfahrung und meine PIC und Atmel-Kenntnisse 
bringen da halt nicht viel ;)

Danke und beste Grüße
Rainer

PS: was mir übrigens beim Aufschrauben aufgefallen ist: Die 
Warranty-Label waren praktisch schon ab, klebten nur noch an einer Ecke 
fest und die grüne Power-Platine trägt interessanterweise die Aufschrift 
DSO 5062b...

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
beachte nur das der UART port lvcmos pegel hat, an sonsten ist es eine 
Linux shell, also vollkommen stressfrei, settings 115200 8N1

Da du fw 2.6.3 schon hast könnte der secret update trick bei dir auch 
funktionieren (auf die schnelle erinnere mich nciht mehr ab welchen 
build version es ging), damit ist es egal welches model es ist - es wird 
immer ausgeführt. Anbei das backup tool mit dem secret trick, einfach 
kopieren auf usb stick und fw update starten.

von luis_wu (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ganz, ganz, großen Dank!

Das hat jetzt auf Anhieb geklappt und der Dump ist jetzt sicher auf der 
Platte ;)

Wenn ich jetzt aber den Hack ausprobieren möchte, brauche ich trotzdem 
Zugang zum UART - oder gibt es da auch einen "secret" Trick per 
USB-Stick?

Für die UART-Verbindung muss ich nämlich erstmal etwas shoppen. Einen 
MAX232 zur Pegelanpassung habe ich zwar noch rumliegen, aber Header mit 
2mm RM und Sub-D-Buchsen sind für mich doch etwas exotisch...

Nochmals Danke und beste Grüße
Rainer

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
du brauchst schon ein max3232 nicht max232.

Ja, man kann den secret trick dazu benutzen um zu hacken.
Im prinzip es ist eine 0byte datei mit name "special" die es verursacht 
das die model prüfung übersprungen wird. So kann man natürlich dem 
entsprechend dann alle anpassungen vornehmen. Eigene firmware zu bauen
die sowas macht ist keine hexerei, haben alles auf eevblog beschrieben, 
nur sollte etwas schief gehen steht man dumm da ohne UART zugang.

Natürlich muss man auseinender schrauben, mindestens einmal um uart zu 
installieren, ich war zu faul und habe desewegn die Ethernet karte für 
meins gebaut. Leider ist hw1005 anders, da muss man neue bauen.
Es gabs ja auch kein treiber für den geplannten DM9000 auf den hw1005 
geräten.

hw1007 hat da schon einige neuerungen, sdcard, sound, dm9000, cs8900, 
touch treiber sind vorhanden. Hantek hat auch neue modele schon 
angekündigt, mit Touch screen funktion, Video hilfe (na die möchte ich 
hören ...) - dafür sind auch die 2gb sdcard da und sound ausgang/codec. 
Auch den speicher haben die verdoppelt, die BM und BMV modele haben 
jetzt 2Msamples speicher.

Die PCB hat auch endlich etwas platz für LA buchse, die kommt vorne.
Die aktuelle firmware unterstüzt noch touch nicht (obwohl treiber 
geladen werden), auch fehlen die menus für netzwerk (der dm9000ntrieber 
gings schon, musste ich etwas patchen da ich kein eeprom habe auf der 
treiber will eins).

von luis_wu (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
okay, bin schon überzeugt und baue mir jetzt erstmal den UART-Adapter  - 
mit max3232 und nicht max232 ;)

Wird etwas dauern und vielleicht habe ich dann noch die eine oder andere 
Frage...

Nochmal vielen Dank bis hierher und beste Grüße

von Johannes R. (johannes_r29)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kann ich mit meiner 1005er Hardware dann ebenfalls Touchscreen usw. 
nachrüsten und auch diese Platz aufm PCB wo eine nicht bestückte 
Ethernet Buchse sein sollte nutzen?

Oder sollte ich es verkaufen und mir eins mit der 1007er Hardware holen?

MFG Johannes

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Johannes R. schrieb:
> Kann ich mit meiner 1005er Hardware dann ebenfalls Touchscreen

touch screen nachrüsten wird erst sinn machen wenn die firmware es 
tatsächlich benutzt. Wie gut das geht werden wir bald sehen.
Rein technisch gesehen kann ich sogar mein pre-hw0 Tekway mit touch 
nachrüsten. Ich muss allerdings beim hw0 den kernel wechseln (oder 
selber touch kernel modul compilieren), was etwas tricky wegen anderen 
pinout für hg-beleuchtung. Gut, ich kann mit setio (nur gut das Tekway 
mitgedacht hat und nutzliche tools mitintegrieriet hat) manuel 
einschalten.

Beim hw1005 dürfte der hw1007 kernel gehen, werde bei gelegenheit 
testen,
damit muss man nur passendes touch kaufen udn einbauen.

>  usw. nachrüsten und auch diese Platz aufm PCB wo eine nicht bestückte

nachrüsten kannst du schon, die frage ist was willst du mit
sound codec / ausgang? SD karte mag sinn machen, zweite usb buchse evt. 
auch, sound ist allerdings spielerei (gut für video hilfe notwendig, 
aber die braucht man evt. am anfang)

Hoffentlich wird es eine nette frauenstimme sein :P )

> Ethernet Buchse sein sollte nutzen?

die buchse alleine ist nciht genug, der "rest" der ethernet karte wird
auf den langen i/o port draufgesteckt. Den preis dafür konnte mir weder 
Hantek noch Tekway sagen, DIY geht natürlich schon, ich warte aber 
erstmal auf die preise, wenn die "zu hoch" baue ich eine passende karte.

>
> Oder sollte ich es verkaufen und mir eins mit der 1007er Hardware holen?
>

wenn du hw1007 kaufen willst dann warte bis die BM modele verfügbar 
sind, 2M speicher ist schon nutzlich. Was du aber für gebrauchtes teil 
bekommst ist andere sache, so weit ich weiss haben chinesische händler 
die restbestände von alten hw revisionen weggekauft, auf eb-de kostet 
ein
100Mhz model nur 470EUR (mit zoll/versand), da kann nicht mal elec3i 
mithalten (und auf deren preise muss man eigentlich noch 19% 
draufrechnen/bezahlen wenn man ehrlich ist). Und dann wenn du schon 
verkauft hast muss nochmal drauf zahlen um ein neues model bekommen - ob 
ein china händler dir dann hw1007 zuschickt ist andere sache (gut, BM 
und BMV modele sind alle hw1007).
Damit kostet dich 1M mehr speicher mehr als die sache wert ist.
Theoretisch gesehen würde ein neuers CPLD reichen, weil da drin ist der 
address counter für long mem verbaut (gut, und stück wire) und soweit
ich weiss verkaut Hantek auch ersatz-CPLDs.
Praktisch gesehen könnte es aber sein das auch anders pins anders
geroutet sind. Das werde ich erst sehen wenn ich ein BM/BMV model
hier habe.

von Johannes R. (johannes_r29)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke mal für deine Antworten, verkaufst du die oder wieso bekommst du 
so viele von denen rein? Verkaufen wird dann wohl nix, hab das 1005er 
Anfang Mai oder was das war bei Pinsonne gekauft. Wäre also fast wie 
neu, aber da hab ich gleich mal einen VK von unter 450€.

Was mich noch interessieren würde, wird man mit dem SDK dann dazu in der 
lage sein einen Wlan Stick an das Gerät anzuschließen um auch über das 
Netzwerk auf das Oszi zugreifen zu könnte ohne dass man ein 
Ethernetkabel anschließen muss?

So wäre der Soundausgang ggf. interessant für die Messung eines 
Frequenzgangs, ansonsten wäre er für mich auch nutzlos. ;)

Kann ich das Selbstbauethernetmodul das im April oder so hier im Thread 
war nachrüsten oder war das für die ältere Harware version?

Wann denkst du wird die erste Touchscreen Firmware erscheinen?

MFG Johannes

von luis_wu (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da habe ich auch gleich noch eine Frage:
Ich habe das blaue Board mit Plätzen für phone und LAN-Buchsen.
Mein System-Status Anzeige sagt aber HW-Version 10050 - wie passt das 
zusammen?

Und noch ein Tip für alle, die sich noch eine UART-Verbindung basteln 
müssen.
Ich habe zufällig das hier gefunden: 
http://www.pollin.de/shop/dt/MzY5OTgxOTk-/Bausaetze_Module/Bausaetze/RS232_TTL_Wandler_Bausatz.html

Ich werde einfach den max232 gegen einen 3232 tausche und die Cs passend 
ersetzen und spare mir das Selbst-Routen ;)

Beste Grüße
Rainer

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
luis_wu schrieb:
> Da habe ich auch gleich noch eine Frage:
> Ich habe das blaue Board mit Plätzen für phone und LAN-Buchsen.
> Mein System-Status Anzeige sagt aber HW-Version 10050 - wie passt das
> zusammen?
>

ja, hw1005 hat blaue PCB und genau die selben erweiterungen wie hw1007
und die BM/BMV modele - die sind nur etwas anders angeordnet.
Beim hw1007 sind allerdings andere stellen geändert worden um das timing 
verhalten und signal qualität zu verbessern.



> Und noch ein Tip für alle, die sich noch eine UART-Verbindung basteln
> müssen.
> Ich habe zufällig das hier gefunden:
> 
http://www.pollin.de/shop/dt/MzY5OTgxOTk-/Bausaetze_Module/Bausaetze/RS232_TTL_Wandler_Bausatz.html
>
> Ich werde einfach den max232 gegen einen 3232 tausche und die Cs passend
> ersetzen und spare mir das Selbst-Routen ;)
>
> Beste Grüße
> Rainer

nimm lieber ebay 200393339984 oder das hier
http://www.watterott.com/de/Pololu-USB-to-Serial-Adapter

Um nicht ständig auseinanderbauen müssen entferne das stück plastik was 
die LAN buchse versteckt (bzw den patz dafür) und baue den adapter da 
rein.
Irgendwann wird die LAN erweiterung verfügbar sein, dann kannst du uart 
rausnehmen und LAN benutzen.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Johannes R. schrieb:
> Danke mal für deine Antworten, verkaufst du die oder wieso bekommst du
> so viele von denen rein?

Beitrag "Re: TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop"

> Verkaufen wird dann wohl nix, hab das 1005er
> Anfang Mai oder was das war bei Pinsonne gekauft. Wäre also fast wie
> neu, aber da hab ich gleich mal einen VK von unter 450€.

hmm, evt. wird Pinsonne

>
> Was mich noch interessieren würde, wird man mit dem SDK

die SDK ist erstmal eine unbekannte, daher was man damit machen oder 
nicht machen können wird will ich nciht beantworten.

> dann dazu in der
> lage sein einen Wlan Stick an das Gerät anzuschließen um auch über das
> Netzwerk auf das Oszi zugreifen zu könnte ohne dass man ein
> Ethernetkabel anschließen muss?

Es ist Linux 2.6.13, WLAN wird also nicht mit jedem usb stick gehen
(wegen treiber verfügbarkeit, die meisten wollen 2.6.22 mindestens)
Was ich bis jetzt gesehen habe in der neuesten firmware wird
client-seitig (also DSO) völlig egal sein ob das ein CS8900, ein DM9000
oder WLAN ist (für DSO remote control usw.).

Für reine shell/ftp/was auch immer verbindung ist es sowieso egal.
D.h. die einzoge hürde ist passendes WLAN stick zu finden,treiber
für 2.6.13 compilieren und einmalig configuration über UART zu machen.

>
> So wäre der Soundausgang ggf. interessant für die Messung eines
> Frequenzgangs, ansonsten wäre er für mich auch nutzlos. ;)

ja der passender UDA1341TS reicht auch nicht für viel.

>
> Kann ich das Selbstbauethernetmodul das im April oder so hier im Thread
> war nachrüsten oder war das für die ältere Harware version?

nein, weil Hantek/Tekway die i/o header geändert haben.

>
> Wann denkst du wird die erste Touchscreen Firmware erscheinen?
>

soweit ich weiss bald, mehr kann ich dazu nicht sagen da ich
kein einfluss auf das was HanTekway macht habe.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ich habe die englische menu angepasst, imprinzip übersetzt vom 
chinenglish,
fehler korrigiert, status nachrichten angepasst usw.
Die anpassungen sind im prinzip überall, es kostet einfach zu viel zeit
jedesmall zu überlegen was diese seltsamen bezeichnungen bedeuten.

Ich hätte auch deutsche menus machen können, nur ehrlich gesagt ich 
benutze deutsch seit 20 jahren nicht mehr, weder für messgeräte noch
für OS.

Anbei zwei update files:

dst1kb_2.06.3_newlang(110531.1).up
dst1kb_2.06.3_orglang(110531.1).up

Die erste beinhlatet die neue English.lan, die zweite die
originale English.lan (falls jemmad wieder org. zustand wiederherstellen 
möchte)

Beide sind gedacht für fw 2.06.3(110531.1) und sind model unabhängig.

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe einen Schaltplan von der hw version 1.0.2 und 1.0.3 erstellt.
Beinhaltet sind alle module, zwar zwei mal geprüft sollte aber
jemand einen Fehler drin finden bitte melden.

Einen Schaltplan von der hw1.0.7 werde ich, falls ich zeit finde,
nach Sep 2011 machen weil dann werden auch die neuen BM/BMV
modele verfügbar sein (mit 2M speicher, touch?, video hilfe, netzwerk).

von luis_wu (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wow, geniale und sicherlich sehr aufwändige Arbeit!

Herzlichen Dank!!!!!

Beste Grüße
Rainer

von Johannes R. (johannes_r29)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

wie sieht es mit 1.05 aus?

MFG Johannes

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Johannes R. schrieb:
> Hallo,
>
> wie sieht es mit 1.05 aus?
>
> MFG Johannes

wenn ich ein 1.0.5 board hier hätte würde ich es machen,
so viele änderungen sind auch nicht drin.

Du kannst natürlich gerne die Altium dateien bekommen,
selber die bauteile ablöten, durchpingen, änderungen eintragen
und die PCB wieder bestücken.

von Johannes R. (johannes_r29)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Okay, ich hab meins in Betrieb und kein IR Gerät zur Hand, daher nicht.

Dachte dass du die vieleicht direkt bekommen könntest. ;)

Trotzdem danke.

MFG Johannes

von Rolf (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Juchu - Ich habe endlich auch mein 100 Mhz zu einem 200Mhz gehackt.
Als USB-RS232 Adapter kann ich den hier empfehlen:
http://www.shop.display3000.com/elektronikmodule/usb-seriell-uart-wandler-mikrocontroller.html
Kostet fertig aufgebaut nur 6,50 Euro.

Tipp: Kauft noch diese Buchsenleiste hier für 0,35 Euro mit dazu:
http://www.shop.display3000.com/bauteile/stecker-etc/buchsenleiste_1x10_2mm.html
Die kann man mit der Zange kürzen und dann einfach 4 Kabel anlöten, so 
kann man jederzeit das Modul abziehen bzw. wiederaufstecken.

Rolf

von Johannes R. (johannes_r29)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Auf der Hantek Seite ist inzwischen die neue Version gelistet. Es ist 
eine 2GB SD Karte verbaut und Video Tutorials sind dabei.

http://krz.ch/A_gK

  Built-in Video Help,Built-in 2GB flash memory card , 
Bandwidth:60-200MHz,1GSa/s Real Time sample rate , Large (7.0-inch) 
color display,WVGA(800x480) , Record length up to 2M

Es scheint also tatsächlich keinen großen Unterschied zu geben.

MFG Johannes

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
und evt. auch touch, siehe firmen geschichte "2010,we launch DSO5000 
series benchtop oscilloscope,base on Linux operating system,800*480 
pxiel,WVGA.

Some models support mouse and customized software"

Touch ist auch mitcompiliert im Kernel, firmware prüft schon danach,
die UI akzeptiert es aber noch nicht.

von luis_wu (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Thomas,

nachdem ich jetzt nach zwei vergeblichen Anläufen (einmal schlicht 
vergessen, einmal falsch gepackt) endlich eine RM 2.0 Buchsenleiste 
geliefert bekommen habe, ist mein 1062 innerhalb von 10min. nach Deiner 
Anleitung zu einem 1202 mutiert.

Ich bin begeistert und mein Dank und Respekt ist Dir für ewig sicher ;)

Noch zwei Beobachtungen von mir:
1) Ohne vernünftige Abschirmung ist keine Verbindung über den UART 
möglich, selbst bei minimaler und verdrillter Kabellänge hat das Tek bei 
mir gar nicht erst gebootet. Mit einm CAT5 Kabel und Schirmung an GND 
war die Länge dann egal.

2) nach dem mv habe ich einfach mal 2fach gebootet, wie von Dir als 
Möglichkeit genannt und hinterher noch mal geschaut, wo eventuell ein 
"62" stehen geblieben ist. Das war dann nur in logotype.dis der Fall.

Nochmals allergrößten Dank!
Beste Grüße
Rainer

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
luis_wu schrieb:
> 1) Ohne vernünftige Abschirmung ist keine Verbindung über den UART
> möglich, selbst bei minimaler und verdrillter Kabellänge hat das Tek bei
> mir gar nicht erst gebootet. Mit einm CAT5 Kabel und Schirmung an GND
> war die Länge dann egal.
>

ja, der S3C2440 mag es nciht wenn die Kabeln zu lang sind, speziel wenn
die abschirmung des mainboard abgenommen ist schaft das netzteil es 
immer
wieder abzuschiessen. Es gibt auch ein verstecktes grund dafür, der 
zweite
UART ist für debug vorgesehen, wenn also da auch ein kabel angeschlossen 
ist spring die firmware gerne rein ins debug modus.

von Elec3i (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sehr Tinman:
<da kann nicht mal elec3i
<mithalten (und auf deren preise muss man eigentlich noch 19%
<draufrechnen/bezahlen wenn man ehrlich ist)

Das ist nicht korrekt !!! Bitte lese das artikel:
http://ec.europa.eu/taxation_customs/taxation/vat/how_vat_works/distance_selling/index_en.htm
Dafür VAT ist französicher VAT = 0 (Elec3i).
Deutchland : 100,000 EUR.

Beste Grüße
Pascal

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Elec3i schrieb:

> Dafür VAT ist französicher VAT = 0 (Elec3i).
> Deutchland : 100,000 EUR.
>

ja und was willst du damit sagen das eine firma die 4 leute
beschäftigt für weniger als 17.5k EUR/jahr nach Deutschland verkauft?
Das sind doch bloss nur 2,9 DSOs pro monat, und ihr verkauft
auch andere sachen... oder das ihr doch mehr umsatz macht und
die steuern in deutschalnd zahlt (na dann sollte ich kopie eurer 
unterlagen verlangen) oder das ihr einerseits keine steuern in
deutschalnd zahlt weil umsatz zu klein und dann gleichzeitig
keine in frankreich weil die angeblich in deutschland bezahlt sind?


Wie auch immer Pascal, was macht die WLAN karte die ihr für ende
April angekündigt habt?

von Elec3i (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Um Gottes willen ! Dum...pf!!!

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
super antwort Pascal, es zeigt nur was für ein toller händler du bist.

Macht nix, zum glück gibts auch händler in Deutschland die
20% günstiger sind als du - mit ausgewiesenen mwst.

von Elec3i (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
entschuldigung Thomas, aber es ist sehr spät und sehr schlecht im 
deutches sprache um zu erklären

von Olli (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich habe mir vor kurzem ein Tekway DST1102B, hw1007 zugelegt und wollte 
mal fragen, ob es bei jemandem vorkommt, dass die grüne LED des 
RUN/STOP-Button im laufenden Betrieb sichtbar flackert und der 
Bildschirm sporadisch komplett weiss wird. Es handelt sich dabei nicht 
um einen kompletten Absturz, da das Gerät z.B. auf den Autoset-Button 
noch mit einem klacken der Relays antwortet.

Vielen Dank für die Hilfe!

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olli schrieb:
>... ob es bei jemandem vorkommt, dass die grüne LED des
> RUN/STOP-Button im laufenden Betrieb sichtbar flackert und der
> Bildschirm sporadisch komplett weiss wird.

nein, aber ich kann dir sagen woran das liegt.

Display und front panel (also auch die LEDs) werden über
zweich flachbandkabeln angeschlossen, wenn die nicht richtig
kontaktieren kann sowas passieren.

Das gerät interessiert sowas aber nicht, deswegen "klacken" die
relays auch weiter als ob keine fehler da wäre.

Wenn du in .de gekuft hast ab zum händler, es soll es wieder
flott machen, an sonsten aufmachen und die zwei kabeln rausziehen,
evt. reinigen und wieder rein damit.

von Olli (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Thomas,

danke für die schnelle Antwort. Jetzt werde ich mir nur noch überlegen 
müssen ob ich das Gerät selbst öffne oder austauschen lasse (bei meinem 
.de-Händler :-)). Ich hatte zunächst die Vermutung, dass es ein 
Temperaturproblem sein könnte, da ich das Gerät mehrere Stunden in einem 
Raum mit knapp 30 Grad verwendet habe, bis die Aussetzer begonnen haben. 
Allerdings 'flackert' die LED schon seit der ersten Benutzung (mal mehr 
mal weniger), was ja für deine These mit dem Kabel spricht.

von Alf S. (alfsch)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hallo Thomas,
habe jetzt so ein nettes Hantek DSO 5102 b ...
nicht so nett finde ich den Lüfter (der Hersteller macht ansonsten vmtl 
Sirenen).
dachte , das DSO wäre gleich dem Tekway -> ohne Lüfter
nun....braucht das DSO den Lüfter? oder kann ich den abklemmen?
+ kann ich das Ding auf 200Mhz oder so aufbohren bzw flashen?
ich hab bestenfalls eine risetime von 4,x ns bekommen, was real etwa 60 
Mhz bandbreite entspricht....find ich nicht ganz so klasse, da ich ja 
eigentlich ein als 100Mhz - DSO beworbenes Teil gekauft habe....
(mein altes Tek 2465 zeigt bei der selben Messung 900ps ...was etwa den 
300MHz entspricht, die auch haben soll )

von Thomas R. (tinman) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alf Sch schrieb:
> nicht so nett finde ich den Lüfter (der Hersteller macht ansonsten
> vmtl Sirenen). dachte , das DSO wäre gleich dem Tekway -> ohne Lüfter
> nun....braucht das DSO den Lüfter?
eigentlich sind die geräte als ohne lufter entwickelt worden
(und beide herstellen machen immer noch "fanless DSO" werbung)
,die temperaturen waren allerdings schon immer ziemlich hoch.

Die grosste hitzequelle ist der LDO (für 3.3V zuständig),
den kann man auch mit einem dc converter ersetzen.
Ich habe mehrmal mit Hantek und Tekway darüber gesprochen,
die sind immer der meihnung gewesen "unnötig", jetzt auf einmal
(seit ein paar wochen) bauen die irgendwelche billiglufter rein.

Als antwort warum kamm witzige erklerung das die kunden sich über
warme gehäusen beschwert haben - nicht das ich es schon vor 1.5jahren
das gesagt habe und mehrere (auch kostengünstige) vorschläge
gemacht habe wie man das beseitigen kann.

Es ist also eine typisch billige variante von "hitze entsorgen",
ein neues netzteil oder wie ich es habe dc/dc converter statt ungünstig
dimensionierten ldo wäre schöner - aber für chinesen zu teuer.

Angeblich werden die BM und BMV modele neues netzteil bekommen,
ich lasse mich gerne überraschen.


> oder kann ich den abklemmen?

komplett abklemmen geht auch, dann wird allerding die gehäuse ganz
schön warm. Besser ist, um den unnötigen temp stress zu vermeiden,
den 7812 auf der netzteil platine mit einem 7805 zu ersetzen.
Dann dreht der lufter sehr leise und ist dabei ausreichend schnell.

> + kann ich das Ding auf 200Mhz oder so aufbohren bzw flashen?

flashen brauchst du gar nix, mach aber zur sicherheit eine kopie vom
flash, wenn du kein arm jtag hast nimm das tool hier:

http://www.eevblog.com/forum/index.php?action=dlattach;topic=1571.0;attach=11522


> ich hab bestenfalls eine risetime von 4,x ns bekommen, was real etwa 60
> Mhz bandbreite entspricht....find ich nicht ganz so klasse, da ich ja
> eigentlich ein als 100Mhz - DSO beworbenes Teil gekauft habe....

das sollte eigentlich nicht sein, es gibt zwei möglichkeiten:
- das teil ist kaputt
- es ist ein 60MHz gerät

Eigentlich gibts es seit monaten keine 60MHz geräte mehr,
die chinesischen händler bekommen auch kaum welche von Hantek
geliefert (Tekway hat die noch mit chinesischen front panel).
Alle anderen bekommen 100MHz geräte umgelabelt auf 60MHz - der grund
ist ganz einfach - sparen beim bauteilen beschafung und bestückung.

Allerdings sind schon einige geräte aufgetaucht wo jemand es nicht
so genau nachgeguckt hat, sprich mal logo 100mhz - bandbreite 60,
mal logo 60mhz - bandbreite 100, mal logo 60 bandbreite 200 usw.
Man könnte denken die haben wohl aufgegeben da sowieso jeder die
gleich nach dem kauf umbaut.

Eigentlich nciht so schlimm für die die es sowieso hacken möchten,
allerdings es kann passieren das jemand der es nciht hacken will
auf einmal probleme hat passende firmware zu finden weil.
Hantek hat schon mehrmals versprochen es genauer zu kontrolieren,
ich glaube aber nicht das ich es tun werden - wozu auch,
QC kostet geld und zeit, die kunden hacken sowieso.

Du hast also ein Hantek, welche firmware version ?
Wenn du jetzt gekauft hast möglicherweise 2.06.3 (110801) oder
höher? Die 110728 bis 110806 haben folgende bugs -

110728:
- im 8ns/div bis 2ns/div wird der 40k/512k/1M speicher abgeschaltet.
- die neue funktion "fine timebase" verursacht abstüze wenn
man in 8ns/4ns/2ns/div herumdreht
- FFT hat kein noise floor

110801
- im 8ns/div bis 2ns/div wird der 40k/512k/1M speicher abgeschaltet.
- dual window timebase scala stimmt nicht
+ FFT wieder so wie ich es sehen wollte
+ fine timebase verursacht keine abstürze mehr auf hw1007,
leider die älteren DSO (hw0 und hw1005) mögen es diese funktion nicht.


110806
- im 8ns/div bis 2ns/div wird der 40k/512k/1M speicher abgeschaltet.
+ dual window hat wiedr richtige timebase/zoom anzeigen

Dafür ist in den oben genannten fw versionen  der XY bug web,
CSV bug weg (hurra ich muss nicht mehr patchen  man kann die 1Mpoint
CSV auch wieder importieren).

Seit 110728 ist FFT auch neu geschrieben, seit 110801 noise floor
wieder sichtbar (nach dem ich ein SA Hantek schenken wollte).
Die FFT ist jetzt etwas langsammer dafür aber sehr genau
(für DSO verhältnisse).

Wenn du möchtest kann ich dir auch eine downgrade firmware auf 110531.1
geben - da gibts zwar noch die ältere FFT version, keine fine timebase
und den XY bug, dafür geht der 1M speicher ohne probleme.
Bald solle aber neue fw geben, die soll den fine timebase bug
für hw0 und hw1005 beseitigen und den 40k/512k/1M speicher
beim 8ns/4ns/2ns/DIV wieder enablen.


Als anhang universeles hack, auf leeres stick kopieren,
firmware update starten und 200MHz geniessen.
Achtung - nur für Hantek, es wird auf Tekway auch gehen allerdings
nach dem hack wird kein bootlogo mehr vorhanden sein.

von Alf S. (alfsch)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
...erstmal danke für deine ausführiche Antwort !

+ den Lüfter auf 5V zu betreiben, hatte ich mir auch schon überlegt; 
aber ist halt besser, das von jemand zu hören, der die Dinger schon 
kennt :-)

+ das ...CSV...werde ich dann wohl heute abend mal versuchen...

+ wollte eigentlich vor ein paar Jahren ein einfaches DSO selber bauen, 
(gibt hier auch irgendwo nen thread dazu..), aber das verlief im Sande;
und bei dem Preis ( 390 für das Hantek) macht es auch nicht wirklich 
Spass, sich da selbst noch hinzusetzen (abgesehen von den Kosten, allein 
für ein , zwei 2sdk leiterplatten), vor allem wegen der Zeit für die 
Software....

werde berichten, wie das DSO dann so geht...

von Alf S. (alfsch)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
also Version ist:  DSO5102B  SW: 2.06.3 (110808.0)  HW 10070
mit der datei dst1kb_9.99.9_cli(200101.0).up  --> software update kommt
meldung: software upgrading...1/3....error 0xF7  illegal upgrade 
detected!

hmmm....und nu? soll ich das dst1kb_9.99.9_cli_111111.0_.up trotzdem 
versuchen?

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.