Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Retro Fieber: Z80 oder 68000 ?


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von (prx) A. K. (prx)


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Terminal-Programme unterstützen üblicherweise die ANSI 
Terminalemulation, die sich aus der Definition der DEC VT100 Terminals 
ableitet. Also mit Backspace/DEL, Cursorsteuerung etc.

von Christian J. (Gast)


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Hi,

lese grad die Scancodes aus, also was der Z80 sieht wenn ich auf den 
Tasten klimper... "Pfeil Links" = "D" = 0x44, wie unterscheidet man das 
denn dann?
Kann allerdings nicht sehen ob zb 2 zeichen schnell nacheinander kommen, 
nur das letzte wird angezeigt und da sind die Codds für die beiden 
gleich.

ANSI ist eingestellt.

von Holm T. (Gast)


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Da kommen mehrere Zeichen, eine ESC Sequenz.
Scancodes im herkömmlichen sinne sind das auch nicht,Scancodes liefert 
eine heute übliche Tastatur und erzählt damit welche Tastennummer 
gedrückt oder losgelassen wurde. Buchstaben/Zahlen etc werden vom 
Rechner den Scancodes erst später zugeordnet.

Du mußt Folgen von Zeichen die mit ESC beginnen abfangen und einen 
Timeout-Mechanismus implementieren.

Gruß,

Holm

von (prx) A. K. (prx)


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Das wird sowas wie <ESC>[D gewesen sein. Das was deine Linux-Konsole 
sowieso schon liefert. Probier mal
  cat >1
  od -c 1

http://www.termsys.demon.co.uk/vtansi.htm
http://en.wikipedia.org/wiki/ANSI_escape_code

: Bearbeitet durch User
von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> Ich möchte den Monitor doch schon noch etwas ausbauen und habe mir auch
> den Tiny Basic Interpreter besorgt für den AVR, der sich sicherlich
> anpassen lassen wird.

Sorry, ich habe das Szenario um Z80, AVR und Minicom noch nicht ganz 
verstanden.

Was hat der AVR mit dem Z80 zu tun? Soll der AVR mit dem PC 
kommunizieren und von dort via Terminal-Emulation Befehle entgegennehmen 
und diese dann an den Z80 weitergeben?

Ich habe da mal eine Art Mini-Curses für den AVR geschrieben, siehe 
MCURSES. Mit Hilfe dieser Lib werden über ein paar Dutzend 
Funktions-/Cursor- und andere Tasten "verstanden". Ausserdem kann man 
damit das Terminal (und den Cursor) gezielt, ansteuern, Positionen 
setzen, Scrollen (vorwärts und rückwärts), Attribute setzen usw. - halt 
alles, was ein VT102, VT200, VT320 oder VT400 so "versteht".

EDIT:
Im dazugehörenden Thread Beitrag "MCURSES - Mini Curses Bibliothek für Mikrocontroller" 
steht auch etwas zur Zusammenarbeit mit minicom, insb. was die 
Hardware-Flow-Control Problematik betrifft.

: Bearbeitet durch Moderator
von Christian J. (Gast)


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Frank M. schrieb:
> Was hat der AVR mit dem Z80 zu tun? Soll der AVR mit dem PC
> kommunizieren und von dort via Terminal-Emulation Befehle entgegennehmen
> und diese dann an den Z80 weitergeben?

Nein,

ich habe mir nur C Sourcen heraus gesucht, wie zb einen Basic 
Interpreter, der nur einen AVR, eine RS232 hat und damit über ein 
Terminal zu bedienen ist, so als hacke man in einen C64 Basic ein. Da C 
portierbar ist brauhce ich nur die I/O Routinen umzuleiten und da keine 
Hardware benötigt wird müsste das auf dem Z80 auch laufen.

Das mit den Esc Sequencen habe ich grad gelesen, der Stndard hat sich 
wohl auch mehrfach geändert seit den XT tastaturen. Schwierig, dann 
müsste ich  zeichenweise durch die Eingabe durch und nicht mehr einfach 
bis zum ersten Leerzeichen.

Frank, ich schaue mir das mal an... muss erstmal einen Überblick 
kriegen.

Aktuell gehts nur darum:

Z80 nimmt zeichenweise entgegen uns echot das so, dass man wie an einem 
normalen Terminal arbeitet. EOL (CR) sendet den String ab. Bewegt der 
User die Pfeiltasten muss natürlich der Zeichenpointer auch verschoben 
werden. Im Buffer soll immer das stehen, was auch in der sichtbare Zeile 
steht.

von Christian J. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Das wird sowas wie <ESC>[D gewesen sein. Das was deine Linux-Konsole
> sowieso schon liefert. Probier mal
>   cat >1
>   od -c 1
>
> http://www.termsys.demon.co.uk/vtansi.htm
> http://en.wikipedia.org/wiki/ANSI_escape_code

Pfeil links = ^[[D
Pfeil recht = ^[[A

usw.

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> Da C
> portierbar ist brauhce ich nur die I/O Routinen umzuleiten und da keine
> Hardware benötigt wird müsste das auf dem Z80 auch laufen.

Nunja, bedingt mag das funktionieren.

> Das mit den Esc Sequencen habe ich grad gelesen, der Stndard hat sich
> wohl auch mehrfach geändert seit den XT tastaturen.

Das hat weniger mit den XT-Tastaturen eines PCs, sondern eher mit der 
Entwicklung des Terminal-Standards VT100->VT102->VT200->VT320->VT400 zu 
tun. DAS waren die Terminals der 80er! Mit PC-Tastaturen hatten die 
herzlich wenig zu tun. Damals gabe es für PCs auch schon einige wenige 
Terminal-Emulationen, welche die oben genannten Standards auch (mehr 
schlecht als recht) emulieren konnten. Jedoch mussten immer wieder 
Abstriche gemacht werden wegen des doch sehr abweichenden 
Tastatur-Layouts (z.B. Anordnung/Funktion der 6 EDIT-Tasten oberhalb der 
Cursor-Tasten, Keypad-Tasten PF1 bis PF4, VT200-Funktionstasten F6 bis 
F22).

> Schwierig, dann
> müsste ich  zeichenweise durch die Eingabe durch und nicht mehr einfach
> bis zum ersten Leerzeichen.

Das erledigt MCURSES für Dich. Es interpretiert die von der Tastatur 
gesandten ESCAPE-Sequenzen und setzt diese in eine Konstante um, z.B. 
KEY_DOWN.

Beispiel (kleiner Zeileneditor):
1
     uint8_t ch = getch ();
2
3
     switch (ch)
4
     {
5
          case 'a':       show_address(); break;
6
          case 'v':       show_value(); break;
7
          case KEY_LEFT:  go_left(); break;
8
          case KEY_RIGHT: go_right(); break;
9
          case KEY_UP:    show_last_line(); break;
10
          case KEY_DOWN:  show_next_line(); break;
11
     }

Du erhältst also nicht nur einzelne aphanumerische Zeichen, sondern auch 
direkt feste Codes für Funktionstasten. Um die Decodierung der 
Escape-Sequenzen brauchst Du Dich nicht mehr zu kümmern - das erledigt 
MCURSES für Dich.

> Frank, ich schaue mir das mal an... muss erstmal einen Überblick
> kriegen.

MCURSES läuft nicht nur auf AVRs, sondern auch auf auf UNIX/Linux. 
Der Source ist modular auf Portabilität für andere Plattformen 
ausgelegt. Wenn Du das I/O-Interface anpasst (siehe phyio-Funktionen), 
sollte es auch auf einem Z80 laufen, da es auf minimalen 
Ressourcen-Verbrauch getrimmt wurde.

> Aktuell gehts nur darum:
>
> Z80 nimmt zeichenweise entgegen uns echot das so, dass man wie an einem
> normalen Terminal arbeitet. EOL (CR) sendet den String ab. Bewegt der
> User die Pfeiltasten muss natürlich der Zeichenpointer auch verschoben
> werden. Im Buffer soll immer das stehen, was auch in der sichtbare Zeile
> steht.

Ist mit MCURSES problemlos machbar. Und noch einiges mehr. Du musst 
es "nur" auf den Z80 portieren.

Hier noch ein kleines Demo-Programm als Filmchen:

  http://www.mikrocontroller.net/wikifiles/e/ed/Mcurses.avi

: Bearbeitet durch Moderator
von Christian J. (Gast)


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Klasse Frank, danke Dir !!!!!

von Christian J. (Gast)


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Trotzdemm zum Verständnis, der Code ist ja auch etwas größer.

       RX/TX
Z80 <--------> PC (minicom)

Tastendrücke gehen direkt zum Z80 durch. gets() echot sie allein, 
getchar nicht. gets erkennt auch Pfeiltasten und Backspace! D.h. minicom 
fährt Cursor zurück uw. Aber im Puffer ist Müll drin, s.h. gebe ich ein 
resed, löassche das d dann mit BS und mache ein t draus steht im Buffer 
BS usw mit drin. Ärgerlich.

Ich habe

1. getchar und putchar für meine I/0
2. buffer[80] für die Zeichen.

Grundprinzip

do {

Hole Zeichen vom PC
Werte aus und bearbeite Puffer
Echo Zeichen zurück

} while (c!=EOL) // Bis Return Eingaben beendet

- Dann Parser aufrufen um String von Parameter aubzutrennen
- Übergabe Kommando und Parametzer an richtige Unterfunktion

Wo kann ich in diesem Prinzip jetzt Deine Routinen einbauen?

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> Wo kann ich in diesem Prinzip jetzt Deine Routinen einbauen?

Das passt schon alles.

Du passt in mcurses.c die phyio-Funktionen unter Einsatz von putchar() 
und getchar() an und benutzt dann in Deiner Anwendung:

  addch()    statt    putchar()
  getch()    statt    getchar()
  addstr()   statt    puts()
  move()     zum Bewegen des Cursors
  attrset()  Zum Setzen von Attributen, wie Reverse, Farbe usw.

Ein simples Beispiel:
1
#include "mcurses.h"
2
3
int main ()
4
{
5
    unsigned char ch;
6
7
    initscr();        // init mcurses
8
9
    move (11, 10);    // Cursor an Stelle y=11, x=10 setzen
10
    addstr ("Hello, World!");
11
12
    while ((ch == getch()) != KEY_DOWN)  // Warten, bis Cursor runter gedrückt wird
13
    {
14
        ;
15
    }
16
17
    endwin();         // end mcurses
18
    return 0;
19
}

Vielleicht mögen Dir solche Funktionsnamen wie initscr() und endwin() 
merkwürdig vorkommen. Ich persönlich hätte sie lieber anders genannt. 
Sie sind aber an die (n)curses-LIB von BSD, SYSV-UNIX bzw. Linux aus den 
80er/90er angelehnt, siehe auch:

   http://de.wikipedia.org/wiki/Curses

So findet sich so manch ein UNIX-Programmierer hier leichter wieder ;-)

P.S.
Das auf Wikipedia aufgeführte Beispiel-Programm benutzt printw() statt 
addstr(). printw() ist für die formatierte Ausgabe gedacht - analog zu 
printf(), ist aber wg. knapper Ressourcen auf dem µC nicht umgesetzt.

Wikipedia hätte hier besser auch addstr() im Beispiel-Programm benutzen 
sollen, da von der Formatierungs-Fähigkeit von printw() im Beispiel 
überhaupt kein Gebrauch gemacht wird.

: Bearbeitet durch Moderator
von Christian J. (Gast)


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Hallo Frank,

dank Dir erstmal ganz herzlich für deine vielen Infos und dass du das so 
ausführlich erklärt hast. Werde heute nachmittag mal einige Tests 
machen.

Eine Frage trotzdem noch, wenn ich deinen Routinensatz anschaue:

Muss ich mir selbst eine Schleife schreiben, die die Zeichen einzeln 
entgegen nimmt, diese auswertet und entsprechend etwas zurück gibt? Die 
schaut ob es ein Pfeil ist und dann den Befehl gibt den Coursor zu 
versetzen, die ein BS erkennnt und den Pointer auf den Buffer rück 
setzt?

Oder ist das schon "fertig"? Ziel ist ja in einem Satz formuliert:

Im Puffer soll exakt das stehen, was der User am Terminal eingetippt 
hat. Und wenn er sich 10 Mal vertippt hat und es korrigiert hat, soll 
die Endversion drin stehen aber keinerlei Sonderzeichen.

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> Im Puffer soll exakt das stehen, was der User am Terminal eingetippt
> hat. Und wenn er sich 10 Mal vertippt hat und es korrigiert hat, soll
> die Endversion drin stehen aber keinerlei Sonderzeichen.

Nein, diese Funktionalität ist nicht umgesetzt (sie entspricht eher der 
readline-Bibliothek von Linux), ist aber auch nicht schwierig zu 
programmieren.

Was Du möchtest, ist ein Ein-Zeilen-Mini-Editor. Du übergibst einen 
Buffer und bekommst den gefüllt wieder zurück - also etwas entsprechend 
der stdio-Funktion gets(). Den Mini-Editor dafür hab ich ruckzuck 
zusammengestellt. Ich poste hier heute nachmittag den entsprechenden 
Code bzw. lege den direkt im MCURSES-Artikel ab.

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

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So, die Funktion getnstr() ist fertig. Auch sie ist angelehnt an die 
entsprechende Curses-Funktion, siehe auch:

  http://linux.die.net/man/3/getstr

Syntax:

  void getnstr (char * str, uint8_t maxlen)

Einlesen eines Strings str, bis CR (ENTER) gedrückt wird - mit 
Editierfunktionen.

maxlen ist dabei die maximale Eingabelänge inklusive(!) des 
terminierenden '\0'. Will man also maximal 80 Zeichen Input haben, muss 
der Buffer als buf[81] definiert sein und maxlen == 81 sein - analog zur 
stdio-Funktion fgets().

Weiteres Makro (kommt dann nach mcurses.h):

  void mvgetnstr (uint8_t y, uint8_t x, char * str, uint8_t maxlen)

Hier wird erst der Cursor positioniert, dann geschieht die Eingabe.

Beispiel:
1
#include "mcurses.h"
2
3
int
4
main ()
5
{
6
    char    buf[81];
7
8
    initscr ();                  // init mcurses
9
    move (10, 10);               // Eingabe in Zeile 11, Pos 11
10
    getnstr (buf, 81);           // String einlesen
11
    mvaddstr (15, 10, buf);      // Eingabe in Zeile 16 wieder ausgeben
12
    endwin ();                   // end mcurses
13
}

Mit folgende Sondertasten kann die Eingabe editiert werden:

  Pos1          - KEY_HOME:      Sprung an den Anfang des Eingabebuffers
  Ende          - KEY_END:       Sprung an das Ende des Eingabebuffers
  Cursor links  - KEY_LEFT:      Cursor links
  Cursor rechts - KEY_RIGTH:     Cursor rechts
  Backspace     - KEY_BACKSPACE: Zeichen links vom Cursor löschen
  Entf          - KEY_DC:        Zeichen unter dem Cursor löschen

Reicht Dir das? Für Einfüge-/Überschreibenmodus habe ich jetzt keine 
Lust gehabt. Eingegebene Zeichen werden daher immer eingefügt.

Die Funktion getnstr() hängt im Anhang an - schon mal zum Anschauen. Ich 
werde die Download-Datei mcurses.zip im Laufe des heutigen Tages 
aktualisieren.

: Bearbeitet durch Moderator
von Christian J. (Gast)


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Frank M. schrieb:
> Reicht Dir das? Für Einfüge-/Überschreibenmodus habe ich jetzt keine
> Lust gehabt. Eingegebene Zeichen werden daher immer eingefügt.

Mundgerechter gehts doch nicht ! :-) Dank dir ganz herzlich, wird heute 
umgesetzt !

Die Ringpuffer werde ich allerdings wohl an eine INT Routine anbinden, 
da ich die Z80 Uart puffern will, damit kein Zeichen mehr verloren geht 
bei Bearbeitungsschritten bzw Decodierung der Strings. Habe schon alles 
AVR maessige rausgeworfen und auch die Linux Funktionen, die ich 
gefunden habe. Nur getchar, putchar und mehr habe ich nicht was ich dem 
Code anbieten kann.

Die hier sind vermutlich nicht erforderlich und können leer bleiben, 
gibt es keine Aequivalente bei mir zu.

Ok, mal schauen wie es sich so durchkompiliert mit dem sdcc.


/*---------------------------------------------------------------------- 
------------------------------------------------------------------------ 
-----
 * PHYIO: set/reset nodelay
 *----------------------------------------------------------------------- 
------------------------------------------------------------------------ 
----
 */
static void
mcurses_phyio_nodelay (uint8_t flag)
{
    int     fd;
    int     fl;

    fd = fileno (stdin);

    if ((fl = fcntl (fd, F_GETFL, 0)) >= 0)
    {
        if (flag)
        {
            fl |= O_NDELAY;
        }
        else
        {
            fl &= ~O_NDELAY;
        }
        (void) fcntl (fd, F_SETFL, fl);
        mcurses_nodelay = flag;
    }
}

/*---------------------------------------------------------------------- 
------------------------------------------------------------------------ 
-----
 * PHYIO: flush output
 *----------------------------------------------------------------------- 
------------------------------------------------------------------------ 
----
 */
static void
mcurses_phyio_flush_output ()
{
    fflush (stdout);
}

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
>  * PHYIO: set/reset nodelay
>  * PHYIO: flush output

Schau Dir besser die AVR-Version der phyio-Funktionen an und passe diese 
dann an. Du hast hier nämlich die Linux-/Unix-Versionen gepostet. Diese 
erscheinen für einen Nicht-Unixer erstmal wesentlich komplexer.

mcurses.c ist da folgendermaßen aufgebaut:
1
#ifdef unix                 // UNIX-/Linux-Version
2
3
 * PHYIO: init
4
 * PHYIO: done
5
 * PHYIO: putc
6
 * PHYIO: getc
7
 * PHYIO: set/reset nodelay
8
 * PHYIO: flush output
9
10
#else                       // AVR-version
11
 (Wiederholung der phyio-Funktionen fuer AVR)
12
#endif
13
14
(Rest ist plattformunabhaengig)

Du solltest das jetzt folgendermaßen erweitern:
1
#ifdef unix                          // UNIX-/Linux-Version
2
 (Unix-phyio-Funktionen)
3
#elif defined (DEIN_Z80_KRITERIUM)   // Z80 Version
4
 (Z80-phyio-Funktionen)
5
#else                                // AVR-version
6
 (AVR-phyio-Funktionen)
7
#endif
8
(Rest ist plattformunabhaengig)

Dafür kopierst Du Dir am besten die AVR-phyio-Funktionen und passt diese 
an. Sollte Deine Portierung dann erfolgreich sein, kann ich die neue 
mcurses-LIB, welche auch den Z80 unterstützt, gerne wieder zum Artikel 
als Download beifügen.

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> Mundgerechter gehts doch nicht ! :-) Dank dir ganz herzlich, wird heute
> umgesetzt !

Die neue Version ist online, siehe MCURSES.

Solltest Du Fragen/Anregungen/Probleme bei der Portierung haben, 
empfehle ich dafür den Thread:

  Beitrag "MCURSES - Mini Curses Bibliothek für Mikrocontroller"

Denn hier wirds allmählich offtopic.... ;-)

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> Weil der Entwicklungsleiter nichts anderes konnte und Angst hatte
> von einem Jüngeren "überflügelt" zu werden.

Das ist kein µC-Buden spezifisches Problem und einer der häufigsten 
Hintergründe von Mobbing, sogar in Sozialberufen. Die Ursache dafür ist 
im ehemals satten Arbeitskräftemarkt zu suchen, nachdem es möglich 
wurde. (langjärige) Mitarbeiter nicht mehr weiterzuqualifizieren sondern 
durch jüngere scheinbar qualifiziertere Mitarbeiter nach dem Hire & Fire 
Prinzip zu ersetzen.
.....

Namaste

von Christian J. (Gast)


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Frank M. schrieb:
> Die neue Version ist online, siehe MCURSES.

Auch das zip? Da steht noch 2011.....


>>Du solltest das jetzt folgendermaßen erweitern:

Ich habe stur gelöscht :-) Alles weg was zuviel ist.

von Christian J. (Gast)


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hallo frank,

ich habe deinen code erstmal beiseite gelegt, da mir der kopf raucht und 
ich alles durcheinander werfe. da muss sehr viel geändert werden, da der 
Z80 ja eine CPU ist, alles andere ist individuell. Und ich brauche auch 
nur eine Sache, nämlich getch. Du holst Zeichen im Interrupt, ich 
aktuell noch per Hand.

Trotzdem steige ich noch nicht hinter das Prinzip, habe alles erstmal 
bei mir gelöscht und auf wenige Zeilen reduziert um mit diesem minicom 
klar zu kommen. gets sendet echos und macht es "richtig" aber getchar 
nicht, da muss ich alles per hand machen.

    do
    {
     ch = getchar();
     putchar(ch);
    } while (ch!=0x0d);
    printf("\r\nFertig");

Man sollte annehmen, dass ich dann genau das sehe was ich tippe aber da 
fängt es schon an. Backspace löscht keine Zeichen sondern ist wie Cursor 
verschieben. Pfeiltasten laufen hoch und runter im Terminal: ok. Up und 
Down muss ich eh unterbinden bei einem Einzeilen Editor.

Lese ich Pfeiltaste als hex aus erhalte ich immmer 0x1b 0x51 als Code, 
egal welche ich tippe. Wieviel Bytes sind das überhaupt? 2 oder 3? Pos1 
und Ende erzeugen "F"'s. Kann aber sein, dass zeichen verschluckt werden 
bei mir, printf ist schon sehr zeitintensiv.

Bevor ich da nicht durch die Grundlagen durchsteige unddie 
Zeicheneingabe auf einen Interrupt lege in einen Puffer hat es keinen 
Zweck da weiter zu machen. Das gibt Murks.

Und jetzt ist Ende... Kopffestplatte ist voll.

von Bitte mal um Info (Gast)


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Entschuldigt falls das hier falsch sein sollte.

Ist das Board hier geeignet für ein Retro PC

MX98726 + 80186 MACRONIX Demo Board A24/2923

Danke schon mal.

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> ich habe deinen code erstmal beiseite gelegt, da mir der kopf raucht und
> ich alles durcheinander werfe.

Ja, merkt man.

> da muss sehr viel geändert werden, da der
> Z80 ja eine CPU ist, alles andere ist individuell.

Nein, da muss gar nicht viel geändert werden.

> Und ich brauche auch
> nur eine Sache, nämlich getch. Du holst Zeichen im Interrupt, ich
> aktuell noch per Hand.

Das spielt überhaupt keine Rolle, wie die Zeichen geholt werden.

Du musst nur die phyio-Funktionen anpassen, mehr nicht. Aber das sagte 
ich ja bereits.

Hier eine Minimalversion:
1
/*---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
2
 * PHYIO: init
3
 *---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
4
 */
5
static void
6
mcurses_phyio_init (void)
7
{
8
  // Deine UART Initialisierung, falls notwendig.
9
}
10
11
/*---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
12
 * PHYIO: done
13
 *---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
14
 */
15
static void
16
mcurses_phyio_done (void)
17
{
18
  // Kann leer bleiben.
19
}
20
21
/*---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
22
 * PHYIO: putc
23
 *---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
24
 */
25
static void
26
mcurses_phyio_putc (uint8_t ch)
27
{
28
    putchar (ch);
29
}
30
31
/*---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
32
 * PHYIO: getc
33
 *---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
34
 */
35
static uint8_t
36
mcurses_phyio_getc (void)
37
{
38
    uint8_t ch;
39
40
    ch = getchar ();
41
42
    return (ch);
43
}
44
45
/*---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
46
 * PHYIO: set/reset nodelay
47
 *---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
48
 */
49
static void
50
mcurses_phyio_nodelay (uint8_t flag)
51
{
52
  // kannst Du erstmal leer lassen, für Dich nicht relevant
53
}
54
55
/*---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
56
 * PHYIO: flush output
57
 *---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
58
 */
59
static void
60
mcurses_phyio_flush_output ()
61
{
62
  // leer lassen
63
}

> Trotzdem steige ich noch nicht hinter das Prinzip, habe alles erstmal
> bei mir gelöscht und auf wenige Zeilen reduziert um mit diesem minicom
> klar zu kommen. gets sendet echos und macht es "richtig" aber getchar
> nicht, da muss ich alles per hand machen.

mcurses benutzt für die Plattformunabhängigkeit ein 
Mini-Schichtenmodell:

    - Unabhängige Funktionen wie getch() und addch() usw.
    - Plattformabhängige PHYIO-Funktionen wie getchar(), putchar

Alles einfach rauszuschmeissen, was Du nicht verstehst, ist der komplett 
falsche Weg. Offenbar hast Du Probleme, systematisch eine Aufgabe zu 
lösen.

>
>     do
>     {
>      ch = getchar();
>      putchar(ch);
>     } while (ch!=0x0d);
>     printf("\r\nFertig");

Genau das macht macht getnstr() - nur auf der mcurses-Ebene und nicht 
auf der Low-Level-PHYIO-Ebene. Auf der Low-Level-Ebene bist Du verratzt 
und verkauft, wenn man Cursor-Tasten etc. drückt. Das klappt nicht!

> Man sollte annehmen, dass ich dann genau das sehe was ich tippe aber da
> fängt es schon an. Backspace löscht keine Zeichen sondern ist wie Cursor
> verschieben. Pfeiltasten laufen hoch und runter im Terminal: ok. Up und
> Down muss ich eh unterbinden bei einem Einzeilen Editor.

Ist doch klar: Die Sondertasten senden ESCAPE-Sequenzen, die Du nicht 
auswertest, sondern einfach in Deinem Buffer abspeicherst. Das klappt 
nicht!

Entweder Du machst es richtig oder Du lässt es. Wenn Du alles 
rausschmeisst, was Du nicht verstehst, ist das alles zum Scheitern 
verurteilt. Also bohre - so wie gestern skizziert - die Struktur auf:

#ifdef unix
#elif defined (DEIN_Z80_KRITERIUM)
#else // AVR
#endif

und knalle da einfach die PHYIO-Routinen, die ich oben aufgeführt habe, 
in den Z80-Bereich! Was ist da so schwierig? Ich habe irgendwie das 
Gefühl, dass Du mal gerne Hinweise anderer ignorierst und Dich dabei 
dann in einer Sackgasse verrennst. Ja, ich kenne den SDCC-Thread.

Dann musst Du oben in mcurses.c noch dort, wo die plattformabhängigen 
includes geschehen, noch die Z80-Anpassungen machen:
1
#ifdef unix
2
#include <termio.h>
3
#include <fcntl.h>
4
#define PROGMEM
5
#define PSTR(x)                                 (x)
6
#define pgm_read_byte(s)                        (*s)
7
#elif defined (DEIN_Z80_KRITERIUM)                        // NEU
8
#define PROGMEM                                           // NEU
9
#define PSTR(x)                                 (x)       // NEU
10
#define pgm_read_byte(s)                        (*s)      // NEU
11
#else
12
#include <avr/io.h>
13
#include <avr/pgmspace.h>
14
#include <avr/interrupt.h>
15
#endif

> Lese ich Pfeiltaste als hex aus erhalte ich immmer 0x1b 0x51 als Code,
> egal welche ich tippe. Wieviel Bytes sind das überhaupt? 2 oder 3? Pos1
> und Ende erzeugen "F"'s. Kann aber sein, dass zeichen verschluckt werden
> bei mir, printf ist schon sehr zeitintensiv.

Google nach "vt100 escape" und Du wirst jede Menge Listen finden, wo die 
Tasten erklärt sind. Aber ich glaube nicht, dass Du in der Lage bist, 
Dein Problem auf dieser unteren Ebene zu lösen. Deshalb habe ich Dir 
mcurses angeboten. Für die Entwicklung eines Monitors musst Du sowieso 
auf dem Bildschirm frei positionieren können. Ich rate Dir daher, 
sämtliche Benutzer-Interaktionen mit mcurses zu machen - nicht nur die 
Kommando-Eingabe.

> Bevor ich da nicht durch die Grundlagen durchsteige unddie
> Zeicheneingabe auf einen Interrupt lege in einen Puffer hat es keinen
> Zweck da weiter zu machen. Das gibt Murks.

Du musst überhaupt keinen Interrupt einbauen! Ich habe Dir gestern schon 
gesagt, dass Du putchar() und getchart() in die Phyio-Funktionen 
einbauen musst - mehr nicht! Höre doch einfach mal zu!

Du brauchst die untere Ebene und die Escape-Sequenzen gar nicht zu 
kennen, wenn Du mcurses nutzt! Lass den mcurses-Source im Ganzen stehen! 
Wirf nichts raus, sondern erweitere den Source! Nur so kann ein 
Software-Paket wachsen. Ein Paket zu schnappen und dann rigoros 
abzuspecken ("ich brauche nur getch()!") ist der falsche Weg, denn damit 
löst sich alles in Luft auf und es bleibt nichts lauffähiges übrig.

Und jetzt am Ende noch 3 Bitten:

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: Bearbeitet durch Moderator
von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> ich habe deinen code erstmal beiseite gelegt, da mir der kopf raucht und
> ich alles durcheinander werfe.

So, ich habs nicht mehr ausgehalten ("das kann doch nicht so schwer 
sein!") und habe mir mal den SDCC installiert, die oben aufgeführten 
Änderungen eingebaut, noch hier und da eine kleine Änderung/Optimierung 
(include-Tausch, Mini-itoa-Ersatz geschrieben, um sprintf-Aufruf 
einzusparen) und dann durch den SDCC gejagt.

Die Übersetzung von mcurses.c funktioniert nun. Aufwand meinerseits zur 
Code-Anpassung: 10 Minuten.

Ich habe das mcurses-Paket (s. Download im Artikel MCURSES) mit der 
neuen Version 2.0.0 hochgeladen. Die Änderungen erkennst Du an 
__SDCC_z80 in mcurses.c. Diese Konstante wird automatisch vom SDCC 
gesetzt, wenn man mit -mz80 compiliert.

Jetzt brauchst Du nur noch zu testen, am besten mit diesem main.c:
1
#include "mcurses.h"
2
3
int main ()
4
{
5
    char    buf[40];
6
7
    mvaddstr (9, 10, "Bitte eine Zeichenkette eingeben:");
8
    mvgetnstr (10, 10, buf, 40);              // Einlesen eines String mit 79 Zeichen + '\0'
9
    mvaddstr (11, 10, buf);                   // Ausgabe des Strings eine Zeile darunter
10
    return 0;
11
}

: Bearbeitet durch Moderator
von Christian J. (Gast)


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Hi,

ist schon deutlich klarer und ich werde es heut abend auf meine Int 
gesteuerte Zeichenausgabe/eingabe anpassen. Gestern war nur ein Punkt wo 
nichts mehr ging und wo man besser aufhört und sich nicht in Dinge 
verbeisst, die an dem Tag einfach nicht mehr gehen. Dass die Low Level 
Ebene nicht ganz einfach ist habe ich auch gemerkt, da ich angefangen 
hatte das alles selbst zu schreiben.

Ok..... melde mich erst wieder wenn es klappt.

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> ist schon deutlich klarer

Hast Du auch meinen Beitrag von 10:53 Uhr gelesen? Ich habe mcurses.c 
bereits auf SDCC portiert, Du kannst Dir mcurses.zip daher nochmal 
runterladen. Viel Spaß!

von Christian J. (Gast)


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Es kompiliert auf dem Cubie Truck fehlerfrei durch, grad ausprobiert, 
bzw nur die Warnungen wegen der crt0.s, die ich noch anpassen muss, weil 
da die .globl definiert werden wollen. 2046 Bytes Code.

Bin noch dran die Verbindung zwischen meinem Empfangspuffer her 
zustellen, da ich gestern abend mit der letzten kraft nach 3 Kaffee 
nachts um 2 Uhr auf Int umgestellt habe, damit nicht ewig Zeichen 
verschwinden.

itoa ist auf dem sdcc verfügbar, allerdings etwas speicherfressend.

Dumme Frage: Das Schlüsselwort "unix" vorne, wo wird das definiert? Vom 
system her oder dem GCC? Preprozessor Sachen habe ich bisher wenig 
gemacht.


Uart u.a. Init sieht übrigens so aus, das ist bei jedem anders, je 
nachdem welche Chipse man nimmt
1
   // 8255: Mode 0: Port A,B,C Output
2
    PIO8255_CNTRL  = 0x80;      //Mode 0: Port A,B,C Output
3
    PIO8255_PORT_A = 0xff;
4
    PIO8255_PORT_B = 0;
5
    PIO8255_PORT_C = 0;
6
7
    // 7-Segment ....
8
    SEG7 = 0xff;
9
10
    // STI konfigurieren für Uart Ausgabe
11
    STI_UCR   = 0x88;           // = 10001000  UART Control Register 8N1, DIV16
12
    STI_RSR   = 0x01;           // RX Status - Enable RX
13
    STI_TSR   = 0x05;           // TX Status - TX High, TX enabled
14
    // Timer D...
15
    STI_PVR   = STI_TDDR;       // Zeiger PVR auf Timer D Data
16
    STI_IDR   = 0x03;           // Timer D Zeitkonstante
17
    STI_PVR   = STI_TCDCR;      // Zeiger auf Timer C,D Control Register
18
    STI_IDR   = 0x89;           // Timer D DIV 4, C = Stop
19
    // GPIO.....
20
    STI_PVR   = STI_DDR;        // Zeiger PVR auf indirect 6 (DDR)
21
    STI_IDR   = 0xff;           // GPIO als Output
22
    STI_GPIP  = 0x00;           // GPIO auf Null setzen
23
    // Timer A = endlos Run
24
 
25
    //STI_TADR  = 0xb8;           // Reload Wert Timer A, ca 100 HZ
26
    //STI_TABCR = 0x70;           // Timer A DIV 200, maximale Verzögerung
27
    STI_PVR   = STI_IERA;       // RX Buffer Interrupt ein
28
    STI_IDR   = 0x10;
29
    STI_IMRA  = 0x10;           // RX full unmask
30
    
31
    STI_IPRA  = 0x00;           // Lösche Pending Ints
32
    STI_PVR   = 0x40;           // Vektor auf Mode 2 Tabelle
33
    
34
    __asm
35
        im 2
36
        ld a,#RAM_START >> 8 & 0xff
37
        ld i,a
38
        ei
39
    __endasm;

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:

> Es kompiliert auf dem Cubie Truck fehlerfrei durch, grad ausprobiert,
> bzw nur die Warnungen wegen der crt0.s, die ich noch anpassen muss, weil
> da die .globl definiert werden wollen. 2046 Bytes Code.

Prima.

> itoa ist auf dem sdcc verfügbar, allerdings etwas speicherfressend.

Dann lass es so, wie es ist. Da es sich um maximal dreistellige 
Dezimalzahlen handelt (für die Cursor-Positionierung), habe ich das ganz 
nativ in C in 10 Zeilen gelöst - siehe Funktion mcurses_puti().

> Dumme Frage: Das Schlüsselwort "unix" vorne, wo wird das definiert?

Das wird definiert, wenn man einen C-Code für ein Unix-/Linux-System 
compiliert. Da Du für einen Z80 compilierst, ist "unix" NICHT definiert. 
Es geht also hier immer um das Zielsystem!

Der SDCC setzt automatisch __SDCC_z80.

Deshalb findest Du in mcurses.c nun vor:
1
#if defined(unix)
2
   mache Unix-spezifischen Code
3
#elif defined(__SDCC_z80)
4
   mache Z80-spezifischen Code
5
#else // AVR
6
   mache AVR-spezifischen Code
7
#endif

Die plattformabhängigen Teile sind also komplett voneinander getrennt. 
Die nicht zutreffenden Teile werden NICHT compiliert, sondern komplett 
ignoriert.

> Vom system her oder dem GCC?

Der gcc (aber auch jeder andere C-Compiler) setzt das, wenn das 
Zielsystem ein Unix ist. Das ist schon seit 1969 so, da gab es noch 
keinen gcc.

Wenn das Zielsystem aber ein AVR ist, ist unix NICHT gesetzt. Ebenso 
nicht beim SDCC, wenn -mz80 für das Zielsystem angegeben ist.

> Preprozessor Sachen habe ich bisher wenig gemacht.

Hm, eine vom Compiler definierte Konstante abzufragen gehört aber zum 
Basis-Wissen. Hast Du mal in SDCC-Manual geschaut? Da wird genau 
erklärt, für welches Zielsystem der SDCC was setzt.

> Uart u.a. Init sieht übrigens so aus, das ist bei jedem anders, je
> nachdem welche Chipse man nimmt

Okay, du musst das Uart-Init ja nicht in initscr() machen, sondern 
kannst das aufrufen, wo und wann Du willst. Aber mindestens vor 
initscr(), damit mcurses mit einem vollständig initialisiertem UART 
loslegen kann.

von Christian J. (Gast)


Angehängte Dateien:

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Lass Dich knutschen Frank :-) (scherz)

siehe Bild.

Erstmal ohne Interrupts, damit es endlich was zu sehen gab. Für die Ints 
werde ich getchar und putchar umschreiben, so dass sie direkt auf den 
Buffer gehen und nicht mehr auf die Hardware.

Damit nichts doppelt gemoppelt wird: Deine Ringbuffer sind nur für AVR 
bei Verwendung von ISR? Ich habe die Funktion getchar und putchar einige 
Male gefunden, die ich ja durch meine eigene überschrieben habe.

>>Hm, eine vom Compiler definierte Konstante abzufragen gehört aber zum
>>Basis-Wissen.

Es gab  in 17 jahre nie eine Notwendigkeit Code zu schreiben, der für 
mehr als das Zielsystem benutzt wurde und niemals veröffentlicht worden 
ist. Man weiss nur das was man braucht, nicht das was man nicht benutzt.

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Na also, geht doch :-)

Wie schon erwähnt:

Ich würde Dir raten, das komplette Benutzerinterface Deiner Anwendung 
über mcurses abzuwickeln, nicht nur die Eingabe eines Kommandos. Damit 
hast Du eine Menge Komfort gewonnen. Du kannst dann den Bildschirm 
löschen, Deinen Text beliebig positionieren und auch noch mit Attributen 
(Bold, Underline, Vorder- und Hintergrund-Farben etc) versehen.

> Damit nichts doppelt gemoppelt wird: Deine Ringbuffer sind nur für AVR
> bei Verwendung von ISR?

Ja, die sind nur für AVR. Unter Unix-/Linux laufen die Interrupts 
komplett im Betriebssystem selbst, getchar() und putchar() arbeiten 
bereits mit Buffern, ohne dass es der Programmierer überhaupt 
mitbekommt.

> Ich habe die Funktion getchar und putchar einige
> Male gefunden, die ich ja durch meine eigene überschrieben habe.

Du hast also in mcurses.c die putchar() und getchar()-Aufrufe nochmal 
ersetzt? Warum? Okay, Du könntest für Deine eigenen IO-Funktionen 
natürlich auch noch einen Interrupt-gesteuerten Ringbuffer einbauen. 
Aber das ist eine Optimierung, die ich erst machen würde, wenn alle 
anderen Probleme glattgebügelt sind. First make it work, then make it 
fine ;-)

Das einzige, was für mich jetzt noch für eine vollständige Portierung 
auf SDCC (Z80) interessant wäre, ein nicht-blockierendes getchar() 
hinzubekommen. Das dafür zuständige flag kann man ja über die 
mcurses-Funktion nodelay(flag) setzen. Funktioniert auch für Unix-/Linux 
und AVR perfekt. Wenn Du da etwas weisst bzw. einen Tipp hast, würde ich 
diesen noch offentstehenden Teil in mcurses ebenso noch für SDCC 
umsetzen.

Dann wäre für mich alles komplett und rund.

: Bearbeitet durch Moderator
von Christian J. (Gast)


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Frank M. schrieb:
> Das einzige, was für mich jetzt noch für eine vollständige Portierung
> auf SDCC (Z80) interessant wäre, ein nicht-blockierendes getchar()
> hinzubekommen.

Das bin ich schon dran. Aber das ist nicht "portierbar", da jedes Z80 
System anders ist, je nachdem welche Chips man benutzt.

Ich nehme den Stromfresser MK3801 Multi I/O Chip mit dem Seltenheitswert 
eines Oldtimers, da der 3 in 1 hat, Timer, SIO, GPIO und ncht 3 
40-Pinner-Trümmer die Platine zustellen.

Dafür benutze ich den Timer A im Free Running Mode, der so halbwegs auf 
100Hz eingestellt ist und nach ca 0,5 das Timeout auslöst und die 
getchar Routine darüber informiert wird.

[code]

///////////////////////////////////////////////////////
// Zeicheneingabe von der Uart
// Achtung, kein Timeout!
char getchar()
{
    while ((STI_RSR & 0x80) == 0);
    return(STI_UDR);
}

wird dann zu:

   while ( !(STI_RSR & 0x80) && !(rx_timeout);


das ginge "portabel" nur in dem bei mcurses die Existenz eines
putchar_timeout Flags vorausgesetzt würde.

>>Du hast also in mcurses.c die putchar() und getchar()-Aufrufe nochmal
>>ersetzt?

Ich habe in mcurses nicht eine einzige zeile angefasst, gar nichts.

Nein, meine eigene überschreibt die interne putchar. Damit nutzt dein 
Modul, da es als letztes kompiliert wird natürlich auch meine Routine. 
Die im sdcc sind leer, da der sdcc nicht weiss was gemacht werden soll.

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
>
1
> char getchar()
2
> {
3
>     while ((STI_RSR & 0x80) == 0);
4
>     return(STI_UDR);
5
> }
6
>

Danke, dann ist es einfach. Du musst nur folgende Funktionen ersetzen:
1
/*---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
2
 * PHYIO: getc
3
 *---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
4
 */
5
static uint8_t
6
mcurses_phyio_getc (void)
7
{
8
    while ((STI_RSR & 0x80) == 0)
9
    {
10
        if (mcurses_nodelay)
11
        {                      // if nodelay set, return ERR
12
            return (ERR);
13
        }
14
    }
15
    return(STI_UDR);
16
}
17
18
/*---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
19
 * PHYIO: set/reset nodelay
20
 *---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
21
 */
22
static void
23
mcurses_phyio_nodelay (uint8_t flag)
24
{
25
    mcurses_nodelay = flag;
26
}

Die Definition der Variablen z80_nodelay kannst Du dann löschen.

Oder Du baust die Abfrage auf mcurses_nodelay in Deine eigene 
getchar()-Funktion. mcurses_nodelay ist aber im Moment "versteckt", d.h. 
static. Das static müsstest Du dann entfernen, damit Du aus Deinen 
eigenen Routinen drauf zugreifen kannst. Ist aber Geschmackssache. Denn 
eigentlich sind die PHYIO-Funktionen genau für den Hardware-Teil 
gedacht.

: Bearbeitet durch Moderator
von Christian J. (Gast)


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Habe ich, klappt immer noch, a die puts und gets ja in den Hardware Teil 
gehören ujnd nicht ins Userprog.

Nochmal: Du schlägst also vor, dass ich meine Menüsterung unter Nicht 
Verndung von printf oder meinem Speichersparenden printstrng komplett 
auf mcurses umstelle? Nur werden dann so Themen wie Scrolling aktut, 
denn ein normales Terminal läuft ja nach oben immer weiter. Bisher sehe 
ich nur absolute Zeilenadressierung in den Funktionen. (Ein 4 Gewinnt 
Spiel wird da allerdings interesannt, da es stehen bleibt und nicht 
immer wieder neu erzeugt wird)

Das sieht ja später so aus

menü 1..........
menü 2..........
menü 3..........
menü 4..........
usr> <usereingabe>

Habe nur das hier gefunden:
extern void                     setscrreg (uint8_t, uint8_t); 
// set scrolling region


z80> <Antwort auf Eingabe>

PS: Ich möchte nicht wissen wie jetzt genau das Cursor Verschieben und 
das verschieben von text funktioniert, wenn man im Wort weitertippt. Ich 
nehme es einfach so hin.

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> Nochmal: Du schlägst also vor, dass ich meine Menüsterung unter Nicht
> Verndung von printf oder meinem Speichersparenden printstrng komplett
> auf mcurses umstelle?

Ja, wäre doch nur eine logische Konsequenz.

> Nur werden dann so Themen wie Scrolling aktut,
> denn ein normales Terminal läuft ja nach oben immer weiter. Bisher sehe
> ich nur absolute Zeichenadressierung in den Funktionen.

Ich weiß nicht, wieviel Output Du da machst. Kannst Du den nicht so 
portionieren, dass immer eine Seite ausgegeben wird? Wie gesagt, die 
Funktionen clear() und clrtobot() existieren :-)

Ausserdem kann mcurses sogenannte Scrolling Regions. Beispiel:

Das Terminal soll nur von den Zeilen 2 bis 22 Scrollen und damit die 
Zeilen 1, 23 und 24 "einfrieren".  Dann kannst Du oben bzw. unten 
Statuszeilen anzeigen (Temperatur, Uhrzeit und was weiß ich), die immer 
an derselben Stelle sein sollen.

dafür gibt es die folgenden mcurses-Funktionen, die Du mal im Artikel 
näher betrachten und ausprobieren solltest:

  - setscrreg() setzt Scrolling-Region

  - deleteln() löscht eine Zeile an der aktuellen Position.
    Darunter liegende Zeilen innerhalb der Scrolling-Region
    rollen damit automatisch hoch!

  - insertln() fügt eine Zeile an der aktuellen Position ein.
    Darunter liegende Zeilen innerhalb der Scrolling-Region
    rollen damit automatisch runter!

  - scroll() rollt die komplette Scrolling-Region hoch.

> Das sieht ja später so aus
>
> menü 1..........
> menü 2..........
> menü 3..........
> menü 4..........
> z80> <usereingabe>

Ja, prima, damit kannst Du dafür sorgen, dass das Menü immer an 
derselben Stelle erscheint. Das wirkt wesentlich professioneller.

Nach der Eingabe machst Du erstmal einen clear(), wenn die Ausgabe 
länger wird. Dann kannst Du oben links innerhalb der Scrolling-Region 
anfangen. Wenn Du rollen willst, dann rufst Du scroll() auf.

Spiel mal ein wenig mit den mcurses-Funktionen rum! Es lohnt sich.

P.S.
Vielleicht hast Du es schon gemerkt: mcurses fängt bei 0 bzgl. Spalten 
und Zeilen zu zählen. Bei 24 Zeilen kannst Du mit setscrreg(0, 23) die 
Scrolling-Region auf den kompletten Bildschirminhalt setzen. Dann rollt 
alles wie gewohnt. Bei setscrreg(0, 22) hast Du unten immer eine 
Statuszeile, die nicht mitrollt, bei setscrreg(1, 23) ist die 
eingefrorene Zeile oben.

Vielleicht willst Du aber auch, dass nur der halbe Bildschirm gerollt 
wird? Dann rufe setscrreg(12, 23)  auf. Dann hast Du oben 12 
feststehende Zeilen fürs Menü etc. und unten rollt die Ausgabe. Du 
könntest damit zum Beispiel auch einen einfachen Hex-Editor bauen...

: Bearbeitet durch Moderator
von Christian J. (Gast)


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Ok,

ich denke ich habe jetzt ne Menge erstmal auszuprobieren (ohne das 
dämliche EPROM Brennen. Sieht ganz witzig aus mit rand x,y Positonen zu 
erzeugen und alles vollzuschreiben, kreuz und quer.

Muss erstmal sschauen wie ich minicom beibringe eine feste 
Bildschirmgröße zu haben, das Fenster ist ja beliebig scalierbar bisher.

Letzte Frage: Wie hatst du es geschafft dass getnstr (buf, 40); und 
andere sowohl eine Position als Paramdeter verstehen als auch ohne 
Positionsangabe?

eit: erledigt. mv... mit und ohne. Man lernt immer was Neues dazu...

#define erase()                 clear() 
// clear total screen, same as clear()
#define mvaddch(y,x,c)          move((y),(x)), addch((c)) 
// move cursor, then add character
#define mvaddstr(y,x,s)         move((y),(x)), addstr((s)) 
// move cursor, then add string
#define mvaddstr_P(y,x,s)       move((y),(x)), addstr_P((s)) 
// move cursor, then add string (PROGMEM)
#define mvinsch(y,x,c)          move((y),(x)), insch((c)) 
// move cursor, then insert character
#define mvdelch(y,x)            move((y),(x)), delch() 
// move cursor, then delete character
#define mvgetnstr(y,x,s,n)      move((y),(x)), getnstr(s,n) 
// move cursor, then get string
#define getyx(y,x)              y = mcurses_cury, x = mcurses_curx 
// get cursor coordinates

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> Letzte Frage: Wie hatst du es geschafft dass getnstr (buf, 40); und
> andere sowohl eine Position als Paramdeter verstehen als auch ohne
> Positionsangabe?

Die Funktion heisst getnstr(char * str, uint8_t maxlen).
Aber es gibt noch ein Makro in mcurses.h:
1
#define mvgetnstr(y,x,s,n)      move((y),(x)), getnstr(s,n)

Es wird also hier erst ein move(), dann getnstr() aufgerufen. Die beiden 
Befehle sind durch Komma getrennt statt Semikolon. Das bewirkt, dass der 
Compiler beides wie einen (geklammerten) Block betrachtet.

Sonst könnte dies Probleme machen:

   if (irgendeine_Bedingung)
      mvgetnstr(....);
   else
      tuewasanderes();

Das else würde der Compiler in den falschen Hals kriegen, wenn oben ein 
Semikolon stünde, da hier nix geklammert ist. (Deshalb klammere ich 
immer alles, auch wenn es nur ein Statement unter einem if ist).

von Leo C. (rapid)


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Frank M. schrieb:
1
> #define mvgetnstr(y,x,s,n)      move((y),(x)), getnstr(s,n)

Besser:
1
#define mvgetnstr(y,x,s,n)      do { move((y),(x)); getnstr(s,n); } while (0)

> Das else würde der Compiler in den falschen Hals kriegen, wenn oben ein
> Semikolon stünde, da hier nix geklammert ist.

Dann passiert das nicht.

> (Deshalb klammere ich
> immer alles, auch wenn es nur ein Statement unter einem if ist).

Und die Klammern in diesen Fällen sind wieder reine Geschmacksache.

: Bearbeitet durch User
von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Leo C. schrieb:
> Besser:
>
1
> #define mvgetnstr(y,x,s,n)      do { move((y),(x)); getnstr(s,n); } 
2
> while (0)
3
>

Ja, ich kenne diese Konstruktion und benutze sie im allgemeinen auch 
gern.

Da aber nicht alle Compiler so schlau auf dieser Welt sind wie gcc, wird 
daraus manchmal auch im Compiler-Output eine echte do-while-Schleife - 
mit dem einzigen Effekt, dass der Code aufgeblasen wird und eine 
unnötige Bedingung getestet wird. Kann der SDCC das genauso gut wie der 
gcc?

> Dann passiert das nicht.

Das passiert mit dem Komma-Operator auch nicht. Auch hier kannst Du dann 
im Code die Klammern gefahrlos weglassen.

> Und die Klammern in diesen Fällen sind wieder reine Geschmacksache.

Eben. Wie gesagt: Der Komma-Operator löst die Aufgabe genauso gut wie 
eine geklammerte do-while-Fake-Schleife.

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Zusatz:

Der Komma-Operator hat noch einen Vorteil: Man kann im Macro mit 
return-Werten arbeiten, z.B.

#define mvgetch(y,x)       move(y,x), getch()

Dann kann man schreiben:

  int ch;
  ch = mvgetch(10, 11);

Mit einer do-while-Schleife wäre das nicht lösbar.
(Man muss dazu anmerken, dass beim Komma-Operator, der Return-Wert immer 
derjenige der zuletzt aufgerufenen Funktion ist. Das ist einfach 
praktisch :-) )

: Bearbeitet durch Moderator
von Leo C. (rapid)


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Frank M. schrieb:
> Kann der SDCC das genauso gut wie der
> gcc?

Sieht so aus. Hab dein Demo grade in aller Eile durch den Compiler 
gejagt. Hier ein Outputschnipsel:
1
;demo.c:138: mvdelch (3,0);
2
;  genIpush
3
  push  de
4
;fetchPairLong
5
;fetchLitPair
6
  ld  hl,#0x0003
7
  push  hl
8
;  genCall
9
  call  _move
10
  pop  af
11
;  genCall
12
; peephole 44 eleminated dead pop/push pair.
13
  call  _delch
14
;demo.c:139: PAUSE (25);

>> Und die Klammern in diesen Fällen sind wieder reine Geschmacksache.
>
> Eben. Wie gesagt: Der Komma-Operator löst die Aufgabe genauso gut wie
> eine geklammerte do-while-Fake-Schleife.

Mit dem Komma im Makro sind sie zwingend, keine Geschmacksache.

Muss jetzt leider dringend weg. Ich melde mich später in deinem 
MCURSES-Thread wieder.

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Leo C. schrieb:
> Mit dem Komma im Makro sind sie zwingend, keine Geschmacksache.

Da irrst Du gewaltig.

Beweis:
1
#include <stdio.h>
2
3
int
4
main ()
5
{
6
    int i = 3;
7
8
    if (i == 3)
9
        printf ("ist drei\n"), printf ("und bleibt drei\n");
10
    else
11
        printf ("ist NICHT drei\n");
12
13
    return 0;
14
}

$ cc a.c && ./a.out
ist drei
und bleibt drei

von Leo C. (rapid)


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Frank M. schrieb:
> Da irrst Du gewaltig.

Hast recht, da war ich zu sehr im Zeitdruck. Kommaoperator mag ich an 
der Stelle trotzdem nicht. ;)

Frank M. schrieb:
> Der Komma-Operator hat noch einen Vorteil: Man kann im Macro mit
> return-Werten arbeiten, z.B.
>
> #define mvgetch(y,x)       move(y,x), getch()

Wenns aussieht wie eine Funktion, die einen Wert liefert, sollte es auch 
überall so verwendet werden können. Als Parameter einer Funktion gehts 
aber schief.

Das Beste wäre 'static inline' statt '#define'. Funktioniert auch mit 
sdcc. Allerdings baut er den Funktionskörper der inline-Funktion mit 
ein, obwohl die Funktion selbst nicht aufgerufen wird.

von Christian J. (Gast)


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Nabend,

dank Franks Mini-Editor und anderer Funktionen sind nun die 
Möglichkeiten um ein Vielfaches erweitert. es wird langsam Zeit sich 
Gedanken um die Struktur der Software zu machen, uns ob Leo Makedatei 
noch ausreicht aber ioch hoffe noch mit einem einzigen Verzeichnis 
auszukommen und maximal 5-8 Quelldateien.

Kommen wir zu einem Punkt der "Bedienung" über das Terminal. Es wird 
sicher nie ein Linux aber elementare Dinge sollen möglich sein.

Load User program
Execute User program
Memory Hex Dump [Adresse]
Kill User Programm
Reset System
Text Spiele
Hardware Funktion 1
Hardware Funktion 2
Hardware Funktion 3
Basic interpreter?
Safe Funktion (wie auch immer)

Ein normaler Parser zerlegt Kommandos in eine Baumstruktur und ist ein 
maechtiges Stück Software. Aktuell hat nur der Befehl dump numerische 
Parameter nämlich die Adresse die angezeigt werden soll.

Ich denke es reicht, wenn ich mit strcmp eine Liste abklapper

const command const* [] = {"Befehl1", "Befehl2",....

und die Ergebnisse in

struct parsed {
     char command token;
     char no_params;
     int params[n];
}

packe.

Ein Routine verzweigt dann in die jeweilige Funktion und übergibt die 
Struktur bzw ist die eh global. Dort werden dann weitere Ausgaben 
erzeugt, zb bei dump ist noch einiges möglich.

Erweiterbar ist das alles nicht sonderlich. String Parameter müssten 
gesondert behandelt werden aber ein dump 0000 2000 mit der Ausgabe eines 
Hex Editor werde ich noch hinbekommen. In der Ausgabe aber editieren 
wird schon schwieriger. Nötig wäre es aber nicht.

Im Kopf gehen da noch Sachen herum, wie ein 64k E2PROM, in welches der 
RAM Inhalt gespiegelt werden kann, so dass er er sich beim Kaltstart 
wieder reinzieht und ausführt aber Platz habe ich keinen mehr, nur noch 
auf der Erweiterungsplatine ginge das. I2C über den 8255 ist eine andere 
Sache, müsste aber softwaremaessig gehen, Hi, LO, tri State hat er ja, 
leider aber eben nur einen ganzen Port mit gleicher Richtung, Bits 
wählweise In oder out geht nicht. Da wäre es wenig Retro-mässig einen 
AVR oder PIC an den I/O Bus zu hängen und den das E2PROM bedienen zu 
lassen. Aber machbar, schnell genug ist er und der Z80 könnte den PIC 
als I/O Device einbinden, eine Speicheradresse als Parmeter übergeben 
usw.

Was können denn andere Monitore so alles? Einen Debugger habe ich ja 
leider nicht, da ich eh in C programmiere und keinen Single Step habe.

Gruss,
Christian

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:
> Im Kopf gehen da noch Sachen herum, wie ein 64k E2PROM, in welches der
> RAM Inhalt gespiegelt werden kann, so dass er er sich beim Kaltstart
> wieder reinzieht und ausführt aber Platz habe ich keinen mehr,

Häng einen Akku an dein SRAM, und ein Gatter, das ohne Hauptspannung 
inaktives /CS sicherstellt.

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> Erweiterbar ist das alles nicht sonderlich. String Parameter müssten
> gesondert behandelt werden aber ein dump 0000 2000 mit der Ausgabe eines
> Hex Editor werde ich noch hinbekommen. In der Ausgabe aber editieren
> wird schon schwieriger. Nötig wäre es aber nicht.

Ein Hex-Editor mit mcurses ist nicht sehr schwierig. Wenn Du nichts 
dagegen hast, kann ich das gerne übernehmen.

von Leo C. (rapid)


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Christian J. schrieb:
> I2C über den 8255 ist eine andere
> Sache, müsste aber softwaremaessig gehen, Hi, LO, tri State hat er ja,
> leider aber eben nur einen ganzen Port mit gleicher Richtung, Bits
> wählweise In oder out geht nicht.

Mit der Z80-PIO ginge das.
Aber der STI hat doch auch noch ein paar I/O-Leitungen.

Christian J. schrieb:
> Was können denn andere Monitore so alles? Einen Debugger habe ich ja
> leider nicht, da ich eh in C programmiere und keinen Single Step habe.
1
### Reset reason(s): External.
2
### Setting I2C clock Frequency to 20000 Hz.
3
4
ATMEGA1281+Z8S180 Stamp Monitor
5
6
### main_loop entered: bootdelay=-1
7
8
### main_loop: bootcmd="pin ${pins}; reset; loadf; go ${startaddr}"
9
=> help
10
!cpe       - EEPROM copy
11
!mde       - EEPROM dump
12
!mdr       - RAM dump
13
?          - alias for 'help'
14
base       - print or set address offset
15
cmp        - memory compare
16
connect    - Connect to CPU console i/o
17
cp         - memory copy
18
date       - get/set/reset date & time
19
defaultenv - set all environment variables to their default values
20
echo       - echo args to console
21
go         - start application at address 'addr'
22
help       - print command description/usage
23
loadf      - load srec_cat prepared image from controller flash
24
loop       - infinite loop on address range
25
md         - memory display
26
mm         - memory modify (auto-incrementing address)
27
mstep      - execute one M cycle
28
mw         - memory write (fill)
29
nm         - memory modify (constant address)
30
pin        - Set or query pin state
31
printenv   - print environment variables
32
reset      - Keep CPU in RESET state
33
restart    - Perform RESET of the CPU
34
run        - run commands in an environment variable
35
saveenv    - save environment variables to persistent storage
36
setenv     - set environment variables
37
sleep      - delay execution for some time
38
=> printenv bootcmd
39
bootcmd=pin ${pins}; reset; loadf; go ${startaddr}
40
=> run bootcmd
41
## CPU now in reset state.
42
Loading Z180 memory... 
43
   From: 0x00000 to: 0x001B9    (  442 bytes)
44
   From: 0x001C2 to: 0x02D9E    (11229 bytes)
45
   From: 0x02DAE to: 0x03194    (  999 bytes)
46
## Starting application at 0x0000 ...
47
=> z80_memfifo_init: 0, 7c320
48
z80_memfifo_init: 1, 7c21d
49
z80_memfifo_init: 2, 7c423
50
z80_memfifo_init: 3, 7c526
51
connect
52
DDT/Z - HD64180  (ROM)
53
> ?
54
DDT/Z180 (ROM) Commands:
55
> @                             examine/substitute the displacement register @
56
> A [address]                   Assemble
57
> B[X]                          display [or clear] all Breakpoints
58
  B breakp [:count] [breakp..]  set Breakpoints
59
  BX address [address..]        clear Breakpoints
60
>>C[N][J] [count]               trace over Calls [No list] [Jumps only]
61
  C[N][J] W|U expression        trace over Calls While|Until ...
62
>>D [startadr] [endadr]         Display memory in hex and ascii
63
> G [startadr] [;breakp..]      Go [to start] [temporary breakpoints]
64
> H [expression [expression]]   compute expressions / show High/max load adr.
65
>>I [port]                      Input a byte from port
66
>>L [startadr] [endadr]         List disassembled code
67
> M[V] startadr endadr destadr  Move memory [and verify]
68
>>O [byte] [port]               Output a byte to port
69
> Q[J] startadr endadr bytes    Qery memory for byte string [Justified]
70
> R [displacement]              Read intel hex from console [add displacemt]
71
> S address                     Substitute memory
72
>>T[N][J] [count]               Trace [No list] [Jumps only] [count steps]
73
  T[N][J] W|U expression        Trace While|Until expression
74
> V startadr endadr destadr     Verify (compare) two memory areas
75
> X[register]                   eXamine [and substitute] registers
76
> Y[0..9]                       eXamine [and substitute] Y variables
77
> Z startadr endadr bytes       Zap (fill) memory with a byte string
78
>
Der erste Teil läuft auf dem Steuer-AVR. Der Teil nach dem "connect" 
kommt dann Debugger auf dem Z180.

von Christian J. (Gast)


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Super!

Da kommen ja einige Ideen zusammen, auch wenn es fertige Lösungen wie 
CPM oder das neue Unix gibt, wo alles drin ist. Besonders die händische 
Ansteuerung der Peripherie und Ports werde ich übernehmen von > ?
DDT/Z180 (ROM) Commands.

@Frank: wieso sollte ich was dagegen haben? Ist doch dein Kind. Nur das 
Interface für den dump und setup sollte einfach sein. Normalerweise 
kreist man doch mit dem Cursor in einem Hex Zahlen Feld herum, rechts 
die Ascii Code, links die Adresse. Und CR übernimmt die Daten dann.

Das User Interface aber hat es schon etwas in sich..... vor allem wenn 
es plattform unabhängig sein soll, da ja direkter Zugriff auf die 
Hardware erfolgt, die ram Zellen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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So Chris jetzt hast du mich angesteckt ;)
Leider habe ich nicht soviel Zeit wie du, aber dafür hoffe ich einen 
Schritt  schneller zu starten damit ----> 
Beitrag "2* UB8830D was mach ich nur mit Ihnen?"

Namaste

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> @Frank: wieso sollte ich was dagegen haben? Ist doch dein Kind. Nur das
> Interface für den dump und setup sollte einfach sein. Normalerweise
> kreist man doch mit dem Cursor in einem Hex Zahlen Feld herum, rechts
> die Ascii Code, links die Adresse. Und CR übernimmt die Daten dann.

Okay, ich baue einen.

von Christian J. (Gast)


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Frank M. schrieb:
> Okay, ich baue einen.

Ok. Aber das Interface ...... da muss man mal kurz die Hirnzelle 
strapazieren.

Input:

1. Memory Range
2. Darstellungsweise: adress, hex.....hex....., ascii?
3. Darstellungs Format?

indivuielle Physical I/O Routinen: Peek und Poke?

Das Interface sollte abgesetzt sein vom übrigen Code und userfreundlich 
sein.

Basic Interpreter: das setzt schon ein Speichermedium voraus. Wo soll 
derQuelltext hin? Oder die Tokens? Und solch große Code kann ich auch 
nicht mal eben portieren. Das ist aktuell noch ne nummer zu gross für 
mich. Habe aber eine Lösung im Web gefunden, wo ein PIC für den ich 
alles habe an den I/O Buss dran geschlossen wird.  Auf die idee kamen 
schon andere.

von Christian J. (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> So Chris jetzt hast du mich angesteckt ;)
> Leider habe ich nicht soviel Zeit wie du, aber dafür hoffe ich einen
> Schritt  schneller zu starten damit ---->
> Beitrag "2* UB8830D was mach ich nur mit Ihnen?"
>
> Namaste

Wenn das so weitergeht wir das hier irgendwann ein Projekt wie N8VM, 
größer und größer und immer mehr wollen auch haben. Platinen werden 
gemacht. Modulares Konzept und erweiterbar. Denn ich erinnere mich an 
dde Sätze von Rheinhardt Keil (heute ARM) auf seinem 8085 Buch von 1986: 
Wer hat mehr von einem Computer? Der ihn fertig kauft oder der ihn 
selbst baut und auch versteht?)

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:
> Basic Interpreter: das setzt schon ein Speichermedium voraus. Wo soll
> derQuelltext hin? Oder die Tokens?

Ins RAM. Ein Interpreter ist kein Compiler. Ob du Tokens verwendest oder 
nicht: Quelltext = Programm.

Als persitenten Programmspeicher tut es ein Dataflash, oder eine 
SD-Card. Alternativ zu BASIC käme auch FORTH im Frage, da sollte sich 
auch was auftreiben lassen.

von Christian J. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Häng einen Akku an dein SRAM, und ein Gatter, das ohne Hauptspannung
> inaktives /CS sicherstellt.

Ein Akku auf einem IC draufgeschnallt sieht sch.... aus. Kein Platz 
mehr. Nur Knopfzelle unter Platine ginge noch.

>>Alternativ zu BASIC käme auch FORTH im Frage, da sollte sich
>>uch was auftreiben lassen.

FORTH? Grausam! Kommt mir nicht ins Haus. Du meintest vielleicht FORTRAN 
aber das ist eine Compiler Sprache.

von Leo C. (rapid)


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Christian J. schrieb:
> Nur Knopfzelle unter Platine ginge noch.

Reicht doch

von Christian J. (Gast)


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Basic Struktur wäre dann also wie folgt

PC -> Z80 Eingabe Quelltext über ncurses
Z80 legt Quelltext zeilen im RAM ab
RUN Command liest diese duch, interpretiert sie und erzeugt auf Konsole 
die Ausgabe.

Leider liesse sich der Quelltext aktuell nicht abspeichern, nur indirekt 
über den PC als Aufzeichnung über minicom.

Eines nach dem anderen, erst Speichermedium bauen ode ne echte Floppy 
dranhängen, aber dann käme FAT noch hinzu.

von Christian J. (Gast)


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Leo C. schrieb:
> Christian J. schrieb:
>> Nur Knopfzelle unter Platine ginge noch.
>
> Reicht doch

Knopfzelle = 1.5V, nur die großen 3V. Abkopplung von Betriebsspannung 
nötig und außerdem muss der CS Pin auf Low gehalten werden und darf 
nicht floaten. Das ginge notfalls mit einem Widerstand gegen Masse.

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:
> FORTH? Grausam! Kommt mir nicht ins Haus. Du meintest vielleicht FORTRAN
> aber das ist eine Compiler Sprache.

Nö, FORTH stimmt schon, den Unterschied kenne ich. War mein Favorit beim 
AIX65 (6502). BASIC und PL/65 (ein Compiler in 8KB, der mich zum oben 
gezeigten PLZ inspirierte) hatte ich dafür auch, aber FORTH war mein 
Favorit.

von Christian J. (Gast)


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Ich kriege das Zittern:
1
\ --------------------------------------------- LOAD AND STORE
2
3
: COMPLEXES ( n -- n*/complex )           2* FLOATS ;
4
: COMPLEX+  ( f-addr -- f-addr+/complex ) [ 1 COMPLEXES ] LITERAL + ;
5
[UN] COMPLEX [IF] 1 COMPLEXES CONSTANT COMPLEX [THEN]
6
7
\ hidden, *nonnestable* scratch storage for stuff from fp stack
8
  FALIGN HERE 3 COMPLEXES ALLOT VALUE fnoname
9
10
: z@  ( addr --  f: -- z)  DUP F@ FLOAT+ F@ ;
11
: z!  ( addr --  f: z --)  DUP FLOAT+ F! F! ;
12
13
: ZVARIABLE  ( "name" -- )  \ compile
14
             ( -- addr )    \ run
15
    FALIGN HERE [ 1 COMPLEXES ] LITERAL ALLOT CONSTANT ;
16
17
: ZLITERAL   ( f: z -- )  \ compile
18
             ( f: -- z )  \ run
19
    STATE @ 0= IF -14 THROW THEN
20
    FSWAP POSTPONE FLITERAL POSTPONE FLITERAL ; IMMEDIATE
21
22
: ZCONSTANT  ( "name" f: z -- )  \ compile
23
             ( f: -- z )         \ run
24
(
25
Based on Anton Ertl's portable definition of CONSTANT,
26
comp.lang.forth, "Re: Alternative DEFER strategies?", 16 Dec
27
2008, but avoiding the return stack.
28
)
29
  [ fnoname ] LITERAL z!
30
  : [ fnoname ] LITERAL z@ POSTPONE zliteral POSTPONE ; ;

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:
> Knopfzelle = 1.5V, nur die großen 3V.

"Gross" ist gut. Die Lithium-Zellen gibts auch in klein und Sockel dafür 
auch vertikal. Ausserdem darf ein Akku notfalls ein Kabel dran haben, 
die Hauptstromversorgung hast du ja auch nicht mit Trafo und Elko und 
allem Gedöns auf der Platine drauf.

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:
> Ich kriege das Zittern:

Du bist aber leicht zu schockieren ;-). Aber da geht noch was, 
angefangen habe ich damit (Siehe S.10):
http://fafner.dyndns.org/~vaxman/publications/apl.pdf

von Christian J. (Gast)


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APL is dead! :-)

An der Uni haben sie uns mit Fortran 77 "bearbeitet" und machte sogar 
noch Spass, Fortran war meine Sprache bis ich Pascal entdeckte.

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:
> APL is dead! :-)

Nicht annähernd so tot wie der Inhalt deines Retro-Boards. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Christian J. (Gast)


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Hast aber Glück, das Ram hat eine Data Retension Voltage von 1,5V und 
1uA..... das passt noch.... nur nicht oben drauf, absolut kein Platz 
mehr nicht mal für einen Widerfstand. Die Kämme machen alles dicht.

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:
> Die Kämme machen alles dicht.

<grins>

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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http://hc-ddr.hucki.net/wiki/lib/exe/fetch.php/tiny:u883bas.zip

schau dir mal den Tinibasic interpreter an der stammt aus dem UB8830 den 
solltest du leicht portiern können

ASM listing liegt bei ;)

Namaste

von Christian J. (Gast)


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A. K. schrieb:
> <grins>

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaa......... ich weiss es !!! Und es lassen sich auch 
kein Drähte neu ziehen, weil man sie nicht identifizieren kann und schon 
gar nicht wieder ausfädeln.

Aber es sieht schön aus, sehr aufgeräumt :-)

von Christian J. (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> http://hc-ddr.hucki.net/wiki/lib/exe/fetch.php/tiny:u883bas.zip
>
> schau dir mal den Tinibasic interpreter an der stammt aus dem UB8830 den
> solltest du leicht portiern können
>
> ASM listing liegt bei ;)
>
> Namaste

Sehr schön.... und ich hätte nicht die geringste Ahnung wie ich das Ding 
"anschliessen" soll an das Terminal, wie das Interface aussieht usw. Das 
sieht mir wie reassemblert aus. Habe auch sowas, den Microsoft 
Interpreter. Gibt es aber schöner in C. Kommt später.....

von Konrad S. (maybee)


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Christian J. schrieb:
> Z80 legt Quelltext zeilen im RAM ab

Aber nicht doch! Schon der selige PET 2001 hat zeilenweise geparst und 
nur Tokens im RAM abgelegt.

von Leo C. (rapid)


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Winfried J. schrieb:
> schau dir mal den Tinibasic interpreter an der stammt aus dem UB8830 den
> solltest du leicht portiern können

Von Z8 auf Z80? Das glaube ich eher nicht.
Es gibt ja auch genug fertige Z80 Basic-Interpreter in allen Größen.

von (prx) A. K. (prx)


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Winfried J. schrieb:
> schau dir mal den Tinibasic interpreter an der stammt aus dem UB8830 den
> solltest du leicht portiern können

Nochmal <grins>. Von Z8 auf Z80 macht keinen Spass. Z8 ist die 
eleganteste 8-Bit Mikrocontroller-Architektur für 
Assembler-Programmierung, der ich begegnet bin, wenn man mit den 256 
Bytes Datenadressraum auskommt. eZ8 hat da gezwungenermassen schwer 
nachgelassen.

Es zeugt von gutem Geschmack, dass sie "drüben" die Z8 abgekupfert 
haben, statt Fairchilds F8.

: Bearbeitet durch User
von Christian J. (Gast)


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Konrad S. schrieb:
> Christian J. schrieb:
>> Z80 legt Quelltext zeilen im RAM ab
>
> Aber nicht doch! Schon der selige PET 2001 hat zeilenweise geparst und
> nur Tokens im RAM abgelegt.

Sagte ich doch und dann wurde es hier wieder rumgedreht. Auch der C64 
legte nur Tokens ab und rück interpretierte sie beim Listung wieder.

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:
> aber dann käme FAT noch hinzu.

Du denkst mal wieder zu kompliziert. Bei dem Weg landest du bei Board V2 
und sowas wie CP/M.

Wie hat man damals, als das Zeug neu war, Daten gespeichert? Disketten 
waren anfangs 8 Zoll gross, mit Laufwerken gross wie eine Schublade und 
mit 220V-Motor (hatte sowas etwas später). Normalmensch mit bescheidenen 
Finanzen verwendete einen Kassettenrekorder. Das "Filesystem" hiess 
Zählwerk und Zettel.

Ok, soweit Retro würde ich nicht empfehlen ;-). Aber das Prinzip lässt 
sich auch mit einem Dataflash nutzen: Du teilst ein 2MB Dataflash in 64 
Sektoren zu je 32KB auf und verwendest als "Filename" die Nummer des 
Sektors. Toteinfach und in ein paar Zeilen erledigt.

: Bearbeitet durch User
von Leo C. (rapid)


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Gerade mal aus dem Regal gekramt.

Nachtrag:
Ist von 1979

: Bearbeitet durch User
von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:

> Ok. Aber das Interface ...... da muss man mal kurz die Hirnzelle
> strapazieren.

Ich habe die erste Version hier mal drangehängt. Das Ding kann noch 
keine Werte ändern, aber Du kannst schon mit dem Cursor rumlaufen: 
links, rechts, oben, unten. Es wird nach oben/unten gerollt, wenn Du 
anschlägst. Dann wird die entsprechende Zeile nachgeladen. Die oberste 
Zeile bleibt natürlich stehen; hier werden die Scrolling Regions 
genutzt.

> Basic Interpreter: das setzt schon ein Speichermedium voraus. Wo soll
> derQuelltext hin? Oder die Tokens? Und solch große Code kann ich auch
> nicht mal eben portieren. Das ist aktuell noch ne nummer zu gross für
> mich. Habe aber eine Lösung im Web gefunden, wo ein PIC für den ich
> alles habe an den I/O Buss dran geschlossen wird.  Auf die idee kamen
> schon andere.

Zum Basic hatte ich Dir eben im mcurses-Thread

  Beitrag "Re: MCURSES - Mini Curses Bibliothek für Mikrocontroller"

schon mal Uwe Bergers Basic-Interpreter ans Herz gelegt. Läuft auf AVR, 
XMC2GO und auf STM32F4xxx - und benutzt mcurses für den 
Full-Screen-Editor.

Schau da mal rein, ich habe Dir dort bereits ein paar Links zum Stöbern 
serviert.

: Bearbeitet durch Moderator
von Christian J. (Gast)


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Frank M. schrieb:
> Ich habe die erste Version hier mal drangehängt.

Hast Du programmieren mit der Muttermilch aufgesaugt? Oder
sprichst "C" fliessend wie Deutsch? Ist ja irre.....

basic Thrad habe ich gesehen, ist aber Unmengen zu lesen und daher 
verschoben auf die Tage.

von Christian J. (Gast)


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Leo C. schrieb:
> Gerade mal aus dem Regal gekramt.
>
> Nachtrag:
> Ist von 1979

369 Euro bei Amazon:

http://www.amazon.de/Best-of-Interface-Age/dp/0918398363

2925 Euro:

http://www.amazon.de/Best-Interface-Age-General-Software/dp/0918398371

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> Hast Du programmieren mit der Muttermilch aufgesaugt? Oder
> sprichst "C" fliessend wie Deutsch? Ist ja irre.....

Ich "spreche" C seit über 30 Jahren... 1982 damit angefangen ;-)
Für heute mache ich Schluss, morgen noch ein Stündchen, dann ist er 
fertig.

> basic Thrad habe ich gesehen, ist aber Unmengen zu lesen und daher
> verschoben auf die Tage.

Naja, so ein Basic-Interpreter ist schon eine andere Hausnummer... das 
geht nicht ganz so schnell.

von Leo C. (rapid)


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Christian J. schrieb:
> 369 Euro bei Amazon:

Darf ja nicht wahr sein. Ich glaube, ich muß ein Teil meines Regals in 
einen Tresor verfrachten...

von Christian J. (Gast)


Angehängte Dateien:

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Frank M. schrieb:
> Ich "spreche" C seit über 30 Jahren... 1982 damit angefangen ;-)
> Für heute mache ich Schluss, morgen noch ein Stündchen, dann ist er
> fertig.

Ich habe hier was für Dich, nur um den Schwierigkeitsgrad noch etwas zu 
erhöhen .... nhur was für echte Junkies, ist ja klar :-)

von Christian J. (Gast)


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Leo C. schrieb:
> Darf ja nicht wahr sein. Ich glaube, ich muß ein Teil meines Regals in
> einen Tresor verfrachten...

Ging mir 2001 bei Philips Semiconductor so als wir liquidiert wurden. 
Durften stangenweise ICs mitnehmen, alles was da war. packte also einige 
Stangen bzw Tape reels ein und da ja Arbeitslosigkeit bevorstand stellte 
ich die bei ebay rein. Bezeichnunga abgeschrieben und gut...... Am Abend 
stand das Gebot für eine Spule bei etwas über 1800 Euro :-) Es waren 
hochwertigste DAC, damals richtig teuer. Habe mich sehr gefreut als die 
dann für über 2000 Euro weg ging die Spulen.

von Christian J. (Gast)


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PS. Philipp Krause war sehr fleissig bei der neuesten Version des SDCC 
Compiler von gestern. Cubietruck compiliert den Source grad durch, 3 
Stunden....

2014-11-07 Philipp Klaus Krause <philipp AT informatik.uni-frankfurt.de>

  * device/lib/_modslonglong.c,
    device/lib/_modulonglong.c,
    device/lib/Makefile.in,
    device/lib/*/Makefile.in,
    doc/sdccman.lyx:
    Implement % for long long and unsigned long long.
  * doc/Makefile.in:
    More sensible error behaviour when building documentation.
  * src/SDCCval.c,
    src/SDCCerr.c:
    Only warn about long long constants for large values.
  * device/lib/_mullonglong.c:
    Fix long long multiplication.
  * support/regression/tests/*.c:
    Enable some long long regression test that pass now.

2014-11-06 Philipp Klaus Krause <philipp AT informatik.uni-frankfurt.de>

  * src/z80/gen.c:
    More efficient assignment of literals to 16-bit globals and statics.

2014-11-06 Philipp Klaus Krause <philipp AT informatik.uni-frankfurt.de>

  * src/z80/gen.c,
    support/regression/tests/bug-2306.c:
    Fixed bug #2306.

2014-11-06 Philipp Klaus Krause <philipp AT informatik.uni-frankfurt.de>

  * src/z80/gen.c,
    support/regression/tests/bug-2304.c:
    Fixed bug #2304.
  * src/z80/ralloc.c,
    support/regression/tests/bug-2305.c:
    Fixed bug #2305.

2014-10-29 Philipp Klaus Krause <philipp AT informatik.uni-frankfurt.de>

  * support/regression/tests/bug-2254.c:
    Regression test for bug #2254.

2014-10-22 Philipp Klaus Krause <pkk AT spth.de>

  * src/stm8/gen.c:
    Spelling fix inspired by Debian patch 02_fix_spelling.

2014-10-22 Ben Shi <powerstudio1st AT 163.com>
  * device/lib/stm8/Makefile.in:
  * device/stm8/_modslong.s:
  * device/stm8/_divslong.s:
    Optimized mod & div of signed long.

von Holm T. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Christian J. schrieb:
>> aber dann käme FAT noch hinzu.
>
> Du denkst mal wieder zu kompliziert. Bei dem Weg landest du bei Board V2
> und sowas wie CP/M.
>
> Wie hat man damals, als das Zeug neu war, Daten gespeichert? Disketten
> waren anfangs 8 Zoll gross, mit Laufwerken gross wie eine Schublade und
> mit 220V-Motor (hatte sowas etwas später). Normalmensch mit bescheidenen
> Finanzen verwendete einen Kassettenrekorder. Das "Filesystem" hiess
> Zählwerk und Zettel.
>
> Ok, soweit Retro würde ich nicht empfehlen ;-). Aber das Prinzip lässt
> sich auch mit einem Dataflash nutzen: Du teilst ein 2MB Dataflash in 64
> Sektoren zu je 32KB auf und verwendest als "Filename" die Nummer des
> Sektors. Toteinfach und in ein paar Zeilen erledigt.

Ja, aber ein Kassetteninterface wäre "Retro" :-)
Sowas geht heute aber auch mit einem MP3 Bläher...

Aber ich würde statt Dataflash eine Micro-SD Karte empfeheln, die kann 
man auf dem PC ggf. "von außen" laden/sichern/ändern.


Gruß,

Holm

PS: Retro: Ich habe gestern meinen BK0010-01 hervorgekramt und einen 
Philips Monitor angeschlossen. Der Text nach dem Einschalten ist rot
und ich habe keine Kabel vertauscht. Das ist ein russischer Homecomputer 
mit PDP11-CPU. Heute kommt der Kassettenrecorder dran, es gibt eine 
Python Software die die Binärfiles nach WAV umdreht, damit kann ich die 
Spiele laden. ..Für Sohnemann als Daddelmaschine..schaunmermal..

Gruß,

Holm

von Holm T. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> schau dir mal den Tinibasic interpreter an der stammt aus dem UB8830 den
>> solltest du leicht portiern können
>
> Nochmal <grins>. Von Z8 auf Z80 macht keinen Spass. Z8 ist die
> eleganteste 8-Bit Mikrocontroller-Architektur für
> Assembler-Programmierung, der ich begegnet bin, wenn man mit den 256
> Bytes Datenadressraum auskommt. eZ8 hat da gezwungenermassen schwer
> nachgelassen.
>
> Es zeugt von gutem Geschmack, dass sie "drüben" die Z8 abgekupfert
> haben, statt Fairchilds F8.

"Die" haben alle Z abgekupfert. Z80,Z8,Z8000. Ich habe hier auch ein 
Unix (Wega) mit 4 Mhz Z8000.

Gruß,

Holm

von (prx) A. K. (prx)


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Holm Tiffe schrieb:
> Aber ich würde statt Dataflash eine Micro-SD Karte empfeheln, die kann
> man auf dem PC ggf. "von außen" laden/sichern/ändern.

Oder das, am Interface ändert das wenig. Ich hatte eher die Organisation 
gemeint. Ein relativ komplexes Filesystem wie FAT ist im Grunde völlig 
unnötig. Er wird das System wohl kaum intensiv fileorientiert betreiben, 
wird den Compiler nicht auf die Z80 verlagern (so wars bei Retro in 
echt) sondern braucht den Platz nur für ein paar Programm-Images.

von (prx) A. K. (prx)


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Holm Tiffe schrieb:
> Ja, aber ein Kassetteninterface wäre "Retro" :-)
> Sowas geht heute aber auch mit einem MP3 Bläher...

Ja, das wärs, analog mit FSK via MP3 Player auf µSD. ;-)

von Christian J. (Gast)



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Holm Tiffe schrieb:
> ..Für Sohnemann als Daddelmaschine..schaunmermal..

Ähm.... glaube meiner würde auswandern...... unter XBOX One mit Headset 
und Gamer Account bei GTA geht da nix mehr....

von Christian J. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Oder das, am Interface ändert das wenig. Ich hatte eher die Organisation
> gemeint. Ein relativ komplexes Filesystem wie FAT ist im Grunde völlig
> unnötig.

Ich habe die Chan Fat erfolgreich auf einem LPC2368 ARM7 zum Laufen 
gekriegt. Nur die PHY dazu aus dem Netz besorgt und eingebunden. Einen 
Block Treiber haabe ich 2007 mal für PIC mit CCS geschrieben, einfach 
nur Blocks ansprechen als Filenummern.

Außerdem gibts das fertig bei Arduino als Lib für die SPI. Plug & play. 
Nur die SPI anpassen, Header inkludieren und feddich. Das wäre es also 
nicht. Passt allerdings kaum mehr in 8kb EPROM rein, sidn deutlich mehr 
als 32KB, dei FAT des Arduino.

Ixh kann nur noch eine zweite Euro karte nehmen und den Rechner auf der 
anderen Seite weiter bauen, die beiden über Drahtstege oder Kleber etc 
miteinander verbinden. habe leider nicht dran gedacht mehr Platz zu 
beschaffen, dachte das bleibt  bei einem Minimal System.

Bzw sind wir dann schon bei V2 und einer Messerleiste für den Rechner, 
einem Rückwandbus, vielleicht schon bei einem DMA Controller... und jede 
Menge Zeit zu haben das zu machen ;-(

von Christian J. (Gast)


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Und bevor ich mich schon weit in die Zukunft vergallopiere werde ich 
erstmal den Ringpuffer fertig machen, den ich für die Uart geschrieben 
habe. Der muss noch gestestet werden, da ich den Fall eines Überlaufes 
auch abfangen muss und schauen, ob kein Byte verschwindet am Array Ende, 
kennt das ja mit > und >= und dass da schonmal Fehler passieren.
1
uint8_t rx_buffer[RX_BUF_LAST+1];   // Buffer für Zeichenempfang
2
uint8_t rx_rd_ptr = 0;              // Read Pointer, nur durch Hauptprogramm lesen
3
uint8_t rx_wr_ptr = 0;              // Write Pointer, nur durch Interrupt schreiben
4
5
6
uint8_t rx_buf_full     = FALSE;    // Es sind Zeichen da
7
uint8_t rx_buf_crash    = FALSE;    // WR Zeiger hat RD überholt: Buffer wertlos
8
9
10
// Löscht den Buffer und setzt Zeiger auf 0
11
void clear_rx_buffer()
12
{
13
    rx_wr_ptr = 0;
14
    rx_rd_ptr = 0;
15
    rx_buf_full = FALSE;
16
    rx_buf_crash = FALSE;
17
}
18
19
/* 
20
   Holt ein Zeichen aus dem Buffer für das Hauptprogramm
21
   Darf nur von getchar aufgerufen werden, wenn rx_buf_full = TRUE ist!
22
   
23
*/   
24
25
char rx_read_char()
26
{
27
       static char ch;
28
29
       // Keine Zeichen da?
30
       if (!rx_buf_full)
31
            return(0);
32
       
33
       // RX Int aus, da Lesezugriff
34
       __asm
35
             di
36
       __endasm ;
37
38
       // Zeichen auslesen
39
       ch = rx_buffer[rx_rd_ptr++];
40
41
       // Read Pointer am Array Ende zurück setzen
42
       if (rx_rd_ptr > RX_BUF_LAST)
43
           rx_rd_ptr = 0;
44
45
       // Alle Zeichen gelesen? Dann liegen Pointer übereinander
46
       if (rx_rd_ptr == rx_wr_ptr)
47
           rx_buf_full    = FALSE;
48
             
49
       __asm
50
             ei
51
       __endasm ;
52
            
53
        return(ch);
54
}
55
56
57
/////////////////////////////////////////////////////////
58
// Handler der Mode 2 Interrupts der STI
59
60
void int_sti_receive_buffer_full(void)  __interrupt
61
{
62
    static char zeichen;
63
    static char crash = 0;
64
65
    zeichen = STI_UDR;      
66
    PIO8255_PORT_A = ~zeichen;
67
68
    // Ringpuffer beschreiben    
69
    rx_buffer[rx_wr_ptr] = zeichen;
70
71
    // wr Zeiger auf letztem Element?
72
    if (++rx_wr_ptr > RX_BUF_LAST) 
73
        rx_wr_ptr = 0;                 // Zeiger zurück setzen
74
    
75
    // WR==RD oder WR > RD: Buffer Crash
76
    rx_buf_crash = (rx_wr_ptr==rx_rd_ptr);
77
         
78
    rx_buf_full    = TRUE;             // Meldung an Hauptprogramm: Zeichen ist da
79
        
80
    __asm
81
         ei
82
    __endasm ;
83
}

von Christian J. (Gast)


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@Frank M:

Als C Spezi ...... mir haut ndie Verwendung von sprintf(buf.. locker 6 
kb weg und ich habe nur 8. Aber wenn ich was Gescheites ausgeben will 
mti Variablen brauche ich das natürlich. Float muss nicht sein aber 
%s,%d,%x schon.

Entweder ich rupfe die Adressleitungen wieder auseinander und hole mir 
16KB ROM und nur 48kb RAM oder ich finde eine Lösung Gemischte Strings 
preiswerter auszugeben als mit sprintf.

Die mcurses erfordert ja, dass ich auf printf verzichte und stattdessen

sprintf(buf, <Stringausdruck>)
add(<stringbuffer>)

benutze.

Idee?

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:
> Passt allerdings kaum mehr in 8kb EPROM rein

Eben. Dass du den FAT Code nicht selbst zimmern würdest war klar.

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:
> Als C Spezi ...... mir haut ndie Verwendung von sprintf(buf.. locker 6
> kb weg und ich habe nur 8.

Und ohne (s)printf kannst du nicht leben... Obacht, auch 64kB reichen 
nicht ewig, wenn du in dem Schema weiter denkst und allein für sprintf 
fast sowiel Platz brauchst wie Rockwell für einen kompletten Compiler.

: Bearbeitet durch User
von Holm T. (Gast)


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Christian J. schrieb:
> Holm Tiffe schrieb:
>> ..Für Sohnemann als Daddelmaschine..schaunmermal..
>
> Ähm.... glaube meiner würde auswandern...... unter XBOX One mit Headset
> und Gamer Account bei GTA geht da nix mehr....

Sowas gibts in meinem Haushalt nicht.
Computer,Elektronik,Basteln ja. Bei ständig Glotze werde ich ätzend und 
einen Gameboy habe ich schon mal höchstpersönlich zerlatscht da die von 
Nachwuchs gesetzten Prioritäten justiert werden mußten.
Seit Jahrzehnten repariere ich elektronischen Krempel, die Aktion ging 
mir total gegen den Strich, aber sie hat wie gewünscht gewirkt.

Deswegen werfe ich dem Kurzen auch speziell so olle Computer vor, da 
kann man auch mal ein Relais anschließen und was steuern. o.ä...
Das ist aber noch Zukunft.

Wenn Deiner auswandern will wegen nicht möglicher Daddelei hast Du 
erzieherisch was versaut.

@Christian:
Komm,komm.. diesen Ringpuffer schaffst Du auch in Assembler,
das ist eigentlich Pillepalle auf einem Z80. Da die Sache Deiner Meinung 
nach zeitkritisch ist, ist das eine gute Gelegenheit mal 3 ASM Befehle 
des Z80 zusammenzurühren. Hier gibts genug Leute die Dir dabei helfen.


Gruß,

Holm

von Christian J. (Gast)


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Tjaaaaa..... aber wenn sprintf einmal drin ist sind alle weitere Aufrufe 
eben nur Calls.

und da fange ich grad an meine schöne Kämme zu hassen, denn um auf 16KB 
aufzubohren muss ich umverdrahten.

A13 | A14 | A15  => CS für 0x0000 - 0x1fff ROM, darüber RAM

für 0x0000 - 0x2fff ROM wäre das

A14 | A15

also A13 abknipsen, Pin auf "1" legen, dazu am EPROM 1 Adressleitung 
mehr anschliessen. Am RAM bleibt alles wie gehabt, liegt ja eh unter dem 
EPROm. Leider kann ich dann auch die schönen 8KB EEPROM wegwerfen, die 
ich bestellt hatte um das Löschen zu vermeiden.


>einen Gameboy habe ich schon mal höchstpersönlich zerlatscht da die von
>Nachwuchs gesetzten Prioritäten justiert werden mußten.

Ähmm..... Demokratie? DDR Erziehung? :-)

Ja, Ringbuffer in Asm ist recht überschaubar und eine gute Übung. leider 
nur kann ich Asm nicht debuggen, habe nur inline Assembler und wenn da 
Fehler drin sind endet das in Ausprobieren, weil eben einen printf 
dazwischen geht leider nicht.

von (prx) A. K. (prx)


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Holm Tiffe schrieb:
> Komm,komm.. diesen Ringpuffer schaffst Du auch in Assembler,
> das ist eigentlich Pillepalle auf einem Z80. Da die Sache Deiner Meinung
> nach zeitkritisch ist, ist das eine gute Gelegenheit mal 3 ASM Befehle
> des Z80 zusammenzurühren. Hier gibts genug Leute die Dir dabei helfen.

Und wenn er auch dazu keine Lust hat, dann nimmt er eben meinen oben 
schon geposteten Code für Z80-SIO, mit Puffer und Hard- und 
Software-Handshake, und transponiert ihn auf STI. ;-)

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:
> Tjaaaaa..... aber wenn sprintf einmal drin ist sind alle weitere Aufrufe
> eben nur Calls.

Wie hast du eigentlich in Pascal ohne printf programmiert? ;-)

von Christian J. (Gast)


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Ob das mal lohnt..... das ist der komplette Asm der INT Routine, 
Leseroutine ist unkritisch, hauptsache die STI ballert die anrollenden 
Truppen der Zeichen Kollonnen ins Quartier hinein.
1
;interrupt.c:90: ch = rx_buffer[rx_rd_ptr++];
2
  ld  de,#_rx_buffer+0
3
  ld  hl,#_rx_rd_ptr + 0
4
  ld  b, (hl)
5
  ld  hl, #_rx_rd_ptr+0
6
  inc  (hl)
7
  ld  l,b
8
  ld  h,#0x00
9
  add  hl,de
10
  ld  a,(hl)
11
  ld  iy,#_rx_read_char_ch_1_11
12
  ld  0 (iy),a
13
  ld  a,#0x50
14
  ld  iy,#_rx_rd_ptr
15
  sub  a, 0 (iy)
16
  jr  NC,00104$
17
  ld  iy,#_rx_rd_ptr
18
  ld  0 (iy),#0x00
19
00104$:
20
  ld  a,(#_rx_rd_ptr + 0)
21
  ld  iy,#_rx_wr_ptr
22
  sub  a, 0 (iy)
23
  jr  NZ,00106$
24
  ld  iy,#_rx_buf_full
25
  ld  0 (iy),#0x00
26
00106$:
27
;interrupt.c:102: __endasm ;

von Christian J. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Wie hast du eigentlich in Pascal ohne printf programmiert? ;-)

Da hatte ich writeln :-)

von (prx) A. K. (prx)


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PS: Ausserdem wirkt ein printf in 6kB ziemlich aufgeblasen. Ok, Z80 ist 
kein AVR, aber Leute haben schon Mega8 mit printf programmiert und der 
hat nur 8KB ROM insgesamt. Das kann man reduzieren, indem nicht zwingend 
nötige Formatvariationen rausfliegen.

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:
> leider nur kann ich Asm nicht debuggen,

Ach? Dabei hat dein Board meiner vagen Erinnerung nach einen 
wunderhübschen Debug-Port mit LED-Anzeige drauf. Wie geschaffen fürs 
lowlevel-debugging in Assembler.

von Christian J. (Gast)


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und das ist readchar

1
;  ---------------------------------
2
; Function rx_read_char
3
; ---------------------------------
4
_rx_read_char_start::
5
_rx_read_char:
6
  ld  iy,#_rx_buf_full
7
  ld  a,0 (iy)
8
  or  a,a
9
  jr  NZ,00102$
10
  ld  l,a
11
  ret
12
00102$:
13
  di
14
  ld  de,#_rx_buffer+0
15
  ld  hl,#_rx_rd_ptr + 0
16
  ld  b, (hl)
17
  ld  hl, #_rx_rd_ptr+0
18
  inc  (hl)
19
  ld  l,b
20
  ld  h,#0x00
21
  add  hl,de
22
  ld  a,(hl)
23
  ld  iy,#_rx_read_char_ch_1_11
24
  ld  0 (iy),a
25
  ld  a,#0x50
26
  ld  iy,#_rx_rd_ptr
27
  sub  a, 0 (iy)
28
  jr  NC,00104$
29
  ld  iy,#_rx_rd_ptr
30
  ld  0 (iy),#0x00
31
00104$:
32
  ld  a,(#_rx_rd_ptr + 0)
33
  ld  iy,#_rx_wr_ptr
34
  sub  a, 0 (iy)
35
  jr  NZ,00106$
36
  ld  iy,#_rx_buf_full
37
  ld  0 (iy),#0x00
38
00106$:
39
  ei

A.K:

In der 51er SDCC Variante gibt es printf light, ohne Float. In der Z80 
habe ich die aber nicht gefunden. Float hat die aber auch nicht sondern 
spuckt nur <NOFLOAT> aus. printd verbraucht 3,5 kb, sprintf fast 6KB.

von Christian J. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Ach? Dabei hat dein Board meiner vagen Erinnerung nach einen
> wunderhübschen Debug-Port mit LED-Anzeige drauf. Wie geschaffen fürs
> lowlevel-debugging in Assembler.

Holm,. wie oft wollen wir die Kartoffel jetzt noch umdrehen? HALT hat 
eine LED dran, NMI liegt auf einenm Taster. NMI kann man auch wonaders 
anschliesse, weiss ich. Aber mit Fädelkämmen ist da eine Grenze, nämlich 
das ist ein write only Board, von modify-read ist da keine Rede mehr. 
Einmal verdrahtet ist Ende im Gelände. Ich werde heute nachdem 
Spaziergang im schönen Herbstwald noch auf 16KB ROM umverdrahten und 
dann soll es gut sein. Ohne sprintf geht es nicht.

und wenn ich hier nahc links schaue, da liegt ein ARM7 Board, 512 KLB 
Flash, 60KB RAM, über 100 IO Pins, 3 Uarts, 5 GPIOs, 3 SPIs, 10 Timer 
usw. Wieso nehme ich das nicht? :-)

von (prx) A. K. (prx)


Angehängte Dateien:

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Schau mal, ob dir das weiterhilft. Evtl. Datentypen anpassen.

Hast du eigentlich jemals was selber programmiert? Also so richtig.

: Bearbeitet durch User
von Christian J. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Hast du eigentlich jemals was selber programmiert? Also so richtig.

Ja, sogar viele tausend Zeilen pro Projekt (VB und C#) aber wenn es geht 
nehme ich fertige Sachen ...

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:
> Holm,. wie oft wollen wir die Kartoffel jetzt noch umdrehen?

Ein Holm ist für mich ein Flugzeugteil. ;-)

Nix NMI, HALT etc. Deine LED-Anzeige ist wie printf, nur mit weniger 
Platz drauf. Wenn ich auf AVRs debugge, dann höchst selten per JTAG, 
meistens ohne. Der STK500 hat 8 LEDs drauf, so macht man Debugging.

von Christian J. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Der STK500 hat 8 LEDs drauf, so macht man Debugging.

AK,  für mich war Debugging bisher dass ein gelber Balken im Source Code 
herum läuft, dass ich links hardware Break Points gesetzt habe, rote 
pfeile da stehen und Fenster wo ich eine Watchliste habe, die ich mir 
selbst aussuchen kann. Ebenso ein Stack Fenster, einen laufzeit Analyser 
usw. Du weisst wie eine Keil IDE aussieht für ARM? Oder Rowley IDE mit 
JTAG Interface? Das ist wei Mercedes fahren, statt Fiat panda.

Und davon muss man erstmal runter kommen.....

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:Entwicklungsumgebung
> AK,  für mich war Debugging bisher dass ein gelber Balken im Source Code
> herum läuft, dass ich links hardware Break Points gesetzt habe,

Ist mir schon klar. Hoffnungslos verwöhnt. :-)

Bloss ist es ziemlich verwegen, sich an ein Retro-Projekt zu setzen und 
den gleichen Luxus vorauszusetzen. Wenn du Z80 Retro programmieren 
willst, dann solltest du nicht erwarten, eine Developer Studio mit allem 
Gedöns vorzufinden. Sondern eben Retro.

Und dabei bist du immer noch viel besser dran als jene, die Retro 
programmierten als das noch Hightech war. Du hast nämlich einen PC 
daneben, mit Compiler, Editor usw. Hatte man damals nicht.

> Oder Rowley IDE mit JTAG Interface?

Weiss ich, hab ich, mache ich. Aber ich kann auch ohne.

von Holm T. (Gast)


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Christian J. schrieb:

> Ähmm..... Demokratie? DDR Erziehung? :-)


Nö, just "old style".

Wenn Hausaufgaben nicht mehr erledigt werden und die Zensuren auf 
dreiviertel 12 hängen gibt es keine Demokratie mehr, basta.
Ich halte es da bezüglich Demokratie (die wir eh nicht haben, wir haben 
eine Korruption als Gesellschaftsform) wie Volker Pispers.

>
> Ja, Ringbuffer in Asm ist recht überschaubar und eine gute Übung. leider
> nur kann ich Asm nicht debuggen, habe nur inline Assembler und wenn da
> Fehler drin sind endet das in Ausprobieren, weil eben einen printf
> dazwischen geht leider nicht.

Mach nix.
Wieviele Timer Kanäle hat eigentlich so eine STI?
bei einem CTC konnte man z.B. den Kanal3, der eh keinen Ausgang hat,so 
programmieren, dass er nach jedem Befehl einen Interrupt auslöst. Damit 
läßt sich Software-Schrittbetrieb bewerkstelligen. Ein oller DDR 
Computer, der MC80.2x hatte ein Zeilenassembler-Disassembler-Testsystem, 
das beste was ich kenne um Z80 Code zu debuggen...

Ich habe die Disassemblierten und kommtentierten Assembler Quellen dafür 
von Lochstreifen gerettet. Kannste haben wenn Du willst.

Gruß,

Holm

von Christian J. (Gast)


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A. K. schrieb:

> Und dabei bist du immer noch viel besser dran als jene, die Retro
> programmierten als das noch Hightech war. Du hast nämlich einen PC
> daneben, mit Compiler, Editor usw. Hatte man damals nicht.
>
>> Oder Rowley IDE mit JTAG Interface?
>
> Weiss ich, hab ich, mache ich. Aber ich kann auch ohne.

Hier gibts auch printf mit 1.2kb für 8 Bitter

http://www.sparetimelabs.com/tinyprintf/tinyprintf.php

Und wie haben die damals entwickelt? Natürlich an einem PC bzw CPM oder 
was auch immer? Ich weiss doch noch wie das n der Schule war, allerdings 
auch 1984 war es da schon. Wie wurden denn Spiel für den C64 gemacht? 
Doch nicht auf dem C64 selbst sondern auf einer größeren Maschine.
Es gab WEerkzeuge, jede Menge aber die habe ich nicht und wenn könnte 
ich damit nicht umgehen.

von (prx) A. K. (prx)


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Holm Tiffe schrieb:
> Wieviele Timer Kanäle hat eigentlich so eine STI?

Einer geht weg für die Baudrate, bleiben drei.

von Christian J. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Holm Tiffe schrieb:
>> Wieviele Timer Kanäle hat eigentlich so eine STI?
>
> Einer geht weg für die Baudrate, bleiben drei.

Und wenn man Reload = 1 setzt wird bei jedem Takt ein Interrupt 
ausgelöst, da der CTC am Takt dran hängt. Da ein Int aber nur ausgelöst 
wird, wenn ein Bfehl abgearbeitet wurde kann man damit Einzelschritt 
machen.

Das mit dem Lochkartenleser ist cool, das hätte was. Rrrrr....ratter.... 
oder beseht da doch die Gefahr in die Steinzeit zu kommen? Haben damals 
als Kind mit Vater Streifen gespielt, der bracht Lochband immer mit vom 
Telex.

Für Holm:


https://www.youtube.com/watch?v=xqlY0QLmVtw

https://www.youtube.com/watch?v=EapLXvQ4pt8

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:
> Und wie haben die damals entwickelt?

Kommt drauf an wer "die" waren. Die wirklich professionellen Entwickler 
in den 70ern hatte manchmal In-Circuit-Emulatoren. Und Maschinen der 
PDP-11 Klasse als Entwicklungssysteme für Mikrocomputer, klar. Mit in 
FORTRAN programmiertem Crossassembler und so. Aber das war insgesamt 
gesehen eine winzige Minderheit. Die vielen Bastler programmierten 
barebone-mässig.

Anders als Daddler heute hatte man selber in 70ern nicht fertig 
programmierte Spiele gekauft, sondern selber an den Kisten rumgebastelt 
und programmiert. Und hatte eben keinen Minicomputer daneben, sondern 
genau das was als "Computer" da war, nicht mehr.

Und das war in meinem Fall ein AIM65 mit 4KB RAM, einer einzeiligen 
Anzeige aus 20 alphanumerischen LEDs und einem 20-stelligen 
Thermodrucker à la Registrierkasse. Und immerhin einer kompletten 
Tastatur. Nix Bildschirm. Massenspeicher war Muttis Kassettenrecorder. 
Und so konnte man wirklich Programme schreiben.

Darauf baute man dann auf und erweiterte. Echten Drucker dranhängen. 
Floppy-Controller-Karte bauen und dranhängen, mit besagtem 8-Zoll 
Laufwerk. Filesystem dafür bauen (in FORTH). Bildschirmkarte besorgen 
(die war ein Bausatz) und dranhängen. Und bis der Bildschirm 
funktioniert programmiert man eben mit besagtem 20-stelligen 
LED-Display.

> Es gab WEerkzeuge, jede Menge aber die habe ich nicht und wenn könnte
> ich damit nicht umgehen.

Die hatte auch sonst kaum einer.

von Christian J. (Gast)


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Ok..... da die Werkzeuge heute aber wensentlich besser sind hat sich die 
Entwicklung auch mit exponentuieller Geschwindigkeit

A. K. schrieb:
> Die hatte auch sonst kaum einer.

Ich habe damals für den C64 ein Speeddos implementiert und eine 
Parallelleitung an die 1541 gelötet. Dazu musste auch für den C64 was 
geschrieben werden. In 6502 Assembler, wie vieles damals. Da der 
Schaltplan und der ROM Coder der 1541 offen waren bzw irgendwo her kamen 
ging das. Da war ich 18.

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:
> In 6502 Assembler, wie vieles damals.

Und diese Techniken hast du mittlerweile vollständig vergessen?

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:
> Ok..... da die Werkzeuge heute aber wensentlich besser sind

Ok, der Compiler ist auf dem PC. Aber der in den letzten 10 Jahren sehr 
beliebte ATmega8 hat kein JTAG. Debugging, so wie du dir das vorstellst, 
ist mit diesem Teil technisch ummöglich.

von Christian J. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Und diese Techniken hast du mittlerweile vollständig vergessen?

Ja, vieles ist "weg". Schade aber im Hirn ist nur Platz für 100%. Kommt 
was dazu muss einiges vergessen werden. Und 30% sind bestimmt derzeit 
mit Normung im Bereich der Maschinenrichtlinie ausgefüllt. Meinem Beruf 
eben.

Mein C64, der meine Eltern 1200 DM gekostet hatte landete wegen dem 
idiotischen Hausmeister auf dem Sperrmüll und war sofort weg, genau wie 
vielen Disketten Wannen. Allerdings habe ich den auch nie wirklich 
vermisst und die restlichen Disketten sind leider nicht mehr lesbar mit 
dem vielen Asm Code und UCSD Pascal war es auch dafür gab. Habe es vor 
3-4 Jahren mal ausprobiert bei einem Bekannten, Bad Blocks überall.

von Christian J. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Ok, der Compiler ist auf dem PC. Aber der in den letzten 10 Jahren sehr
> beliebte ATmega8 hat kein JTAG. Debugging, so wie du dir das vorstellst,
> ist mit diesem Teil technisch ummöglich.

Häh? das ging schon 1997 mit einem PIC und der MPLAB IDE. Da wurden 
einfach Software Breakpoints gesetzt, die einen Int aufriefen. Mit dem 
teuren Hardware Debugger sogar HW breakpoints. Luxus. Arduino ist da 
Mist gegen, der hat nichts.

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:
> Häh? das ging schon 1997 mit einem PIC und der MPLAB IDE.

Mit dem ATmega32 und JTAG-Adapter auch. Aber eben nicht mit dem ATmega8. 
Der funktioniert ziemlich exakt so wie dein Board. Mehr als einen 
Bootloader (d.h. Atmels Programmierschnittstelle) gibts nicht.

: Bearbeitet durch User
von Christian J. (Gast)


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Glaube ohne JTAG und einem "Wiggler" könnte ich heute gar nicht mehr 
arbeiten... das war die Erlösung als dass Ende der 90iger aufkam und zum 
Standard wurde, endlich In-Target programmieren und testen zu können.
Bei PIC wurden damals Spezial Asics gebaut, die einen PIC Core 
enthielten aber eben auch Debug Strukturen. Habe einige von den Probes 
gehimmelt damals. Glaube 2500 DM das Hauptgerät und jede Probe so um die 
500 DM :-)


Ok. bis später mal.

von (prx) A. K. (prx)


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Christian J. schrieb:
> Glaube ohne JTAG und einem "Wiggler" könnte ich heute gar nicht mehr
> arbeiten...

Merkt man. Schlechte Basis für Z80 Retro.

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> Als C Spezi ...... mir haut ndie Verwendung von sprintf(buf.. locker 6
> kb weg und ich habe nur 8.

Vergiss sprintf(). Du hast einen Z80 - mehr nicht.

 Aber wenn ich was Gescheites ausgeben will
> mti Variablen brauche ich das natürlich. Float muss nicht sein aber
> %s,%d,%x schon.

Der Hex-Editor gibt doch auch Hex-Zahlen aus: Siehe Funktion itoxx(). 
Das reicht. Integer-Zahlen gehen auch: Schau Dir mcurses_puti() an. 
Okay, das gibt nur 3-stellige Integers aus (Das reicht hier), lässt sich 
aber auch auf 5-stellige Zahlen (max. 65535 = 0xFFFF) leicht erweitern. 
Die 3-stellige Ausgabe ist "loop-unrolled", lässt sich aber leicht 
wieder zu einer Schleife umbauen, die X Stellen ausgeben kann.

> Entweder ich rupfe die Adressleitungen wieder auseinander und hole mir
> 16KB ROM und nur 48kb RAM oder ich finde eine Lösung Gemischte Strings
> preiswerter auszugeben als mit sprintf.

Unsinn. Du solltest Dir lieber einen Bootloader für Deinen Z80 stricken, 
damit er er Programme (Anwendungen) ins RAM laden kann.

> Die mcurses erfordert ja, dass ich auf printf verzichte und stattdessen
>
> sprintf(buf, <Stringausdruck>)

sprintf() ist viel zu fett! Für %d und %x reicht obiges, das sind ein 
paar hundert Bytes.

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> Holm Tiffe schrieb:
>> Ja, aber ein Kassetteninterface wäre "Retro" :-)
>> Sowas geht heute aber auch mit einem MP3 Bläher...
>
> Ja, das wärs, analog mit FSK via MP3 Player auf µSD. ;-)

MP3 ist wegen der verlustbehafteten Kompression problematisch. Aber 
Christian könnte ja SOUNDRX vom ATmega auf den Z80 portieren. Dann 
kann er den Z80 mit Daten über die Soundkarte füttern - durch Abspielen 
von WAV-Dateien. Ein PC-Programm, welches Daten in WAV-Dateien 
überführt, ist beim SOUNDRX-Paket dabei.

von Christian J. (Gast)


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Frank M. schrieb:
> Unsinn. Du solltest Dir lieber einen Bootloader für Deinen Z80 stricken,
> damit er er Programme (Anwendungen) ins RAM laden kann.

Hat er doch schon, ich spiele über die uart die Soft ein, Reset startet 
die auch wieder..... Strom weg = Programm weg. Oder ick packe einen 
meiner Modellflug  Lipo Akkus davor und der übernimmt dann (kurzzeitig). 
Intel Hex Decoder ist in Arbeit, weil meine Lösung etwas "unschön ist", 
ich muss die Dateilänge per echo und stat -C.... File dem Z80 mitteilen.

von Christian J. (Gast)


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Hier ist ne fertige Sparversion, auch von sprintf.... über Schalter 
lässt sich genau einstellen was man haben will... natürlich kein Float. 
1,2kb.

von (prx) A. K. (prx)


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Frank M. schrieb:
>> Ja, das wärs, analog mit FSK via MP3 Player auf µSD. ;-)
>
> MP3 ist wegen der verlustbehafteten Kompression problematisch.

Bei simplem FSK auch? Es geht in diesem Kontext ja nicht um QAM64.

Aber mir ging es eher um die Absurdität des Umwegs über Töne, um dann 
doch wieder auf dem digitalen Medium SD-Karte zu speichern.

von Christian J. (Gast)


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An meinem 8085 damals habe ich 2 Tongeneratoren angebaut, 1,2 und 2,4khz 
mit NE555 für 0 und 1, die gingen auf einen Kassettenrekorder. Direktory 
war der Zaehlerstand. Geht aber auch so derzeit, der Upload meine ich.
1
TARGET  := z80rom
2
INTERFACE := /dev/ttyUSB0
3
4
CODE_LOC := 0x2100
5
DATA_LOC := 0x8000
6
7
[....]
8
9
upload:
10
  @echo "----------------------------------------------------"
11
  @echo " >>> Dateitransfer zum Z80"
12
  @echo "----------------------------------------------------"
13
  stty 9600 raw -parenb -crtscts -ixoff -F $(INTERFACE)
14
  echo "load" > $(INTERFACE)
15
  stat -c %s $(TARGET).bin > $(INTERFACE)
16
  @echo "Uebertrage Daten...."
17
  cat $(TARGET).bin > $(INTERFACE)
18
  echo "start" > $(INTERFACE)
19
  @echo "User programm Upload fertig!...Run!"

von Holm T. (Gast)


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Christian J. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Holm Tiffe schrieb:
>>> Wieviele Timer Kanäle hat eigentlich so eine STI?
>>
>> Einer geht weg für die Baudrate, bleiben drei.
>
> Und wenn man Reload = 1 setzt wird bei jedem Takt ein Interrupt
> ausgelöst, da der CTC am Takt dran hängt. Da ein Int aber nur ausgelöst
> wird, wenn ein Bfehl abgearbeitet wurde kann man damit Einzelschritt
> machen.
>
> Das mit dem Lochkartenleser ist cool, das hätte was. Rrrrr....ratter....
> oder beseht da doch die Gefahr in die Steinzeit zu kommen? Haben damals
> als Kind mit Vater Streifen gespielt, der bracht Lochband immer mit vom
> Telex.
>
> Für Holm:
>
>
> https://www.youtube.com/watch?v=xqlY0QLmVtw
>
> https://www.youtube.com/watch?v=EapLXvQ4pt8

Ähh.. hinter mir auf dem Fußboden, mitten im Sediment steht ein 
Lochstreifenleser. Der Stanzer steht im Lager. Meinst Du das Du Holz in 
den Wald tragen mußt?
Ich sagte "Ich habe das von Lochstreifen gerettet", das heißt nicht, das 
ich damit Jemand anderen belästigt hätte :-) Da hängt ne Platine mit 
Atmega16 am Leser..

Ich habe auch einen A5120, der steht allerdings im Lager. Hier zu Hause 
habe ich einen K8924 der einen zum A5120 äquivalenten Inhalt hat, man 
kommt aber vor vorne an die Karten ran weshalb das Ding besser zum 
Basteln ist... nix Neues im Osten also :-)

Gruß,

Holm

von Christian J. (Gast)


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Nun Holm,

es gibt sicher nichts was Du nicht hast :-) Und solltest du mal ableben 
müssen wir dein Hirn konservieren damit das alles nicht verloren geht.

Ich habe auchn noch sowas hier wie auf dem Bild, ein Teac Laufwerk für 
Musik. Und noch 3 Bänder dafür. gab mal ne Zeit um 2000 herum, da wolte 
ich unbedingt einen Tape Streamer im Wandformat haben, um darin eine 
Hife Anlage unter zu bringen aber leider keinen bekommen, wurden wohl 
alle entsorgt damals. Und die Nasa rennt sich die Hacken danach ab, da 
die Daten der Mondlandung auch so gesichert wurden und nicht mehr lesbar 
sind heute.

Vielleicht hast du ja sowas "auf Lager"+

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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sehe ich da einen Nakamichi RX-505 im Hintergrund :-)


Die 9spur-Computerbänder waren 1/2 Zoll breit. Müsstest Du also der 
Länge nach halbieren, damit sie auf die Teac passen. 9spur-Maschinen 
gibt es regelmäßig auf ebay, und bei d.a.f.c wechselt auch ab und zu mal 
eine den Besitzer.

von Holm T. (Gast)


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Ich habe ein iDigital TSZ70 und ein CM5300.01 aus Bulgarien an 9 Track 
Tapes
für Daten. Dazu gesellen sich die Unterschiedlichsten Streamer wobei ich 
ein Ultrium 2 aktuell zur Sicherung benutze.

Ein Grundig TS945, ein Tesla B115 (braucht neue Riemen, ist gerade erst 
aufgelaufen), einen Jupiter 204, ein BG20 Smaragd und ein BG19 habe ich 
an Audiobandgeräten, Kassettenzeuch nix Besonderes DDR Kram und 
irgendwas von Sony.

Deine TEAC ist nett aber das hier wäre mein Traum:

http://latemag.com/panasonic-design-museum

Gruß,

Holm

von Christian J. (Gast)


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Holm Tiffe schrieb:
> Deine TEAC ist nett aber das hier wäre mein Traum:
>
> http://latemag.com/panasonic-design-museum

Weisst du was diese Dinger kosten? Schon damals? Das war High End, das 
Beste vom Besten? Revox war da Marktführer drin. Das Bild ist aus dem 
Netz, den Teac habe ich damals günstig bekommen, 250 Euro nur. Ich finde 
es stilechter wenn sich da was dreht.

Hast Du mal Bilder von Deinen Streamern? Kaputt ist egal! Sollen nur gut 
aussehen :-)

Gruss,
Christian

von Holm T. (Gast)


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Ja ich weiß was die Technics kostet, deswegen habe ich ja Keine :-(

Bilder von den 9 Track Tapes habe ich gerade nicht.
Ein CM5300.01 gibts hier auf Robotrontechnik.de:

http://www.robotrontechnik.de/bilder/Grossrechner/K1600/Bandlaufwerk_CM5300/Bandlaufwerk_CM5300_k.jpg
http://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/zubehoer/mbe.htm


Das TSZ70 heißt eigentlich TSZ07, ein paar Bilder vom Gerät und seinem 
Netztzteil an das ich noch mal ran muß gibts hier bei mir:
http://www.tiffe.de/Robotron/TSZ07/

Das Netzteil funktioniert zwar, aber im Standby ohne Lüfter wird da der 
Kram drin zu heiß. Das Ding steht eine Etage tiefer in einer Abstelle.

Gruß,

Holm

von Christian J. (Gast)


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Holm Tiffe schrieb:
> Ja ich weiß was die Technics kostet, deswegen habe ich ja Keine :-(

Hier ist eine für dich:

Ebay-Artikel Nr. 321555481281

Taschengeld!

von Holm T. (Gast)


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Ja, sieht chick aus....

Gruß,

Holm

von Christian J. (Gast)


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Nur halt für den Preis eines Gebrauchtwagen.....

von Christian J. (Gast)


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Weiter gehts mit der Extension Platine. Mit einem DIY Busadapter mangels 
Platz für Messerleiste etc.

Geplante HW da drauf: 2 Stück 7-Segment Leisten a 8 Digits mit Maxim 
Interface Controller (Libs schon da, daher easy), einige LEDs noch dazu, 
1 Timer 8254 (Uhrenn kann man nie genug haben), einer Taktquelle für 
eine Uhr, vieleicht auch ne RTC dazu, und vor allem eine Art latenten 
Datenspeicher, vermutlich einen AVR oder PIC mit 64k I2C EPROM dran oder 
eine Compact Flash karte. Entwder am I/O Bus selbst oder an einer GPIO. 
Das muss ich mal sehen...

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> Hat er doch schon, ich spiele über die uart die Soft ein, Reset startet
> die auch wieder..... Strom weg = Programm weg.

Aha. Ich dachte, Du müsstest immer noch jedes mal ein EPROM brennen ;-)

Der Full-Screen-Hex-Editor ist übrigens fertig, siehe Anhang.

Tasten:

Links      - Ein Byte zurück
Rechts     - Ein Byte vor
Rauf       - Eine Zeile rauf
Runter     - Eine Zeile runter
TAB        - Wechsel zwischen Hex- und ASCII-Spalten
2 x ESCAPE - Exit

Jede andere Taste bewirkt ein Ändern der aktuellen Speicherstelle.

In den HEX-Spalten:

   - Es müssen 2 gültige Hex-Ziffern eingegeben werden, es werden
     also nur 0-9, A-F oder a-f akzeptiert.

In den ASCII-Spalten:

   - Es muss ein druckbares Zeichen eingeben werden.

Eingebene Werte ändern sofort WYSIWYG den Speicher. Die Anzeige wird 
sowohl in der HEX- als auch in der ASCII-Spalte aktualisiert. Die 
Eingabe muss NICHT mit CR (=Enter) bestätigt werden.

Man könnte jetzt noch die Bild-Tasten zum seitenweisen Blättern 
einbauen, bzw. Pos1 und Ende zum Positionieren innerhalb der Zeilen 
(Sprung zu Anfang, Ende). Ist relativ einfach, kostet aber zusätzlichen 
Code im Binary. Ich weiß nur nicht, wieviel Komfort Du möchtest ;-)


Die ASCII-Anzeige habe ich noch erweitert: Es werden nun auch druckbare 
8-Bit Zeichen wie Umlaute korrekt angezeigt. Dafür wichtig ist, dass 
Deine Terminal-Emulation irgendeinen ISO8859-Zeichensatz (vorzugsweise 
ISO8859-1 oder ISO8859-15) verwendet. UTF-8 ist dafür ungeeignet. Passt 
auch nicht ins Retro-Muster ;-)

Viel Spaß,

Frank

: Bearbeitet durch Moderator
von Christian J. (Gast)


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Danke ! :-)

Läuft hexedit allein durch include des Headers oder muss ich es zu dem 
anderen Grundmodul dazu linken?

>>Aha. Ich dachte, Du müsstest immer noch jedes mal ein EPROM brennen ;-)

Nur die ersten 100 Male.....

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> Läuft hexedit allein durch include des Headers oder muss ich es zu dem
> anderen Grundmodul dazu linken?

Du musst mcurses.c und hexedit.c zusammen kompilieren und linken. Wenn 
Du schon ein main() hast (z.B. Dein Menü), kannst Du daraus ja hexedit() 
aufrufen. In diesem Fall schmeisst Du das main() aus hexedit.c raus.

: Bearbeitet durch Moderator
von Ronny S. (phoenix-0815)


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Hallo,

hier mal ein Gehäuse Tip gibt es ab und zu in der Bucht.

Ist ein altes Industrial Touch von HP Model 3082

Was ich Persönlich daran gut finde ist die Tastatur Matrix und das 
Display mit der Filterscheibe die da verbaut sind.

Gruß Ronny

von Leo C. (rapid)


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Frank M. schrieb:
> Du musst mcurses.c und hexedit.c zusammen kompilieren und linken. Wenn

Dazu passend eine Antwort auf eine ältere Frage:
Christian J. schrieb:
> es wird langsam Zeit sich
> Gedanken um die Struktur der Software zu machen, uns ob Leo Makedatei
> noch ausreicht aber ioch hoffe noch mit einem einzigen Verzeichnis
> auszukommen und maximal 5-8 Quelldateien.

Ausreichend ist es für Deine Zwecke sicherlich. Inzwischen habe ich es 
aber etwas ausgebaut. Die wichtigsten Erweiterungen sind"Autodependency 
generation" und (optional) getrennte Build- und Output-Directories.

Zufügen/ändern/löschen von Headerdateien wird erkannt, und die 
betreffenden C-Dateien werden ggf. neu compiliert.
Da SDCC viele Dateien generiert (.rel, .asm, .lst, .rst .sym und diverse 
Dateien für Debugger), kann das Source-Verzeichnis schnell 
unübersichtlich werden, wenn man alles in einem Verzeichnis läßt.

TODO:
- 'make clean' löscht z.Zt. zu wenig Dateien. Immerhin besser als
  andersrum. ;)
- Variantenunterstützung (make debug/release)
- Schalter --fno-omit-frame-pointer abhängig von der SDCC-Version
  setzen. Der Bug, für den der Schalter ein work araound ist, ist
  ab SVN Revision #9096 gefixed.
- ...

Backup nicht vergessen.
Bei Fragen fragen.

: Bearbeitet durch User
von Christian J. (Gast)


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Hi,

meine Mutter wäre stolz wenn meine Sockenschublade je so aufgeräumt 
gewesen wäre wie dieses Skript!

Teste es mal (Backup vorher :-) und schaue wie es mit Unterverzeichnisse 
klappt.

von Leo C. (rapid)


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Christian J. schrieb:
> Läuft hexedit allein durch include des Headers oder muss ich es zu dem
> anderen Grundmodul dazu linken?

Die Frage erinnert mich daran, daß ich vorletzten Sonntag einen längeren 
Artikel zu Deinem damals (tm) aktuellen Programm angefangen hatte, aber 
kurz vor Fertig unterbrochen wurde. Das Meiste davon scheint noch 
aktuell zu sein, deshalb jetzt doch noch der Text:

Christian J. schrieb:
> kurze Rückmeldung. Nach fixer Umarbeitung des Source auf Makefile und
> einigen "extern" die zugeführt werden mussten lief die Kiste auf Anhieb.

Wenn mit "Umarbeitung" war auch die Beseitigung der Includes von ganzen 
C-Dateien gemeint war, dann wäre deren Verteidigung weiter unten ja 
völlig überflüssig. Für den "Murks" gibts sowieso keine Rechtfertigung, 
auch kein noch so suboptimaler Windowmanager.
Das C-Schlüsselwort 'extern' braucht man nur in seltenen Ausnahmefällen,
wenn man ordentliche Headerdateien hat.

> Weisst Du ob der Compiler feststehende Ausdrücke hat, um zb die Adresse
> der Segmente (start und Ende) im Programmcode zu verarbeiten? Da würde
> einiges vereinfachen wie zb Prüfsummen über den RAM Bereich usw.

Compiler- und Linker-Output anschauen? Mapfile, .sym- und .rst-Files?
Meiner Meinung nach solltest Du aber erst mal Dein bestehendes Gerüst 
auf Vorderman bringen. Das fängt bei den Compiler-Warnungen an. Stand 
Gestern warens ja nur zwei:
1
driver.c:93: warning 85: in function dump_memory unreferenced function argument : 'start'
2
driver.c:93: warning 85: in function dump_memory unreferenced function argument : 'ende'
3
main.c:123: warning 196: pointer target lost const qualifier
Die erste war genau hier Thema:
Beitrag "Re: Retro Fieber: Z80 oder 68000 ?"

Die 2. kann durchaus auf ein ernstes Problem hinweisen.

main.h:
1
#define uint8_t     unsigned char
2
#define uint16_t    unsigned int
3
#define sint8_t     signed char
4
#define sint16_t    signed int
Sowas geht garnicht. Eigene Namen definieren für Standard-Datentypen ist 
eine Unsitte, die nur Verwirrung stiftet. Andere machen das um kürzere 
Namen schneller schreiben zu können (#define u8 unsigned char) oder weil 
ihr Compiler zu alt ist. Die Namen, die Du definierst gibts seit ca. ISO 
C99 (jedenfalls die sinnvollen).
--> #include <stdint.h>
einfügen, und Du hast sie.
1
#define bool        unsigned int
Für bool würde ja auch ein char reichen. Allerdings gibts das seit ISO 
C99 native als _Bool. SDCC hat das eingebaut und kann _Bool auch besser 
optimieren als den selbst definierten Typ. Und wenn Du lieber bool statt 
_Bool schreiben willst (und true/false statt 1/0)
--> #include <stdbool.h>
1
#define STACK_SIZE  0x00ff
2
#define RAM_START   0x2000
3
#define RAM_END     (0xFFFF-STACK_SIZE)
4
#define RAM_SIZE    (RAM_END-RAM_START)
5
#define ROM_START   0x0000
6
#define ROM_END     0x1fff
7
#define ROM_SIZE    (ROM_END-ROM_START)
Laß Dir ROM_SIZE von Deinem Programm mal in dezimal ausgeben, und 
vergleiche den Wert mit der Angabe im EPROM-Datenblatt. Das meine ich 
wirklich so, ist ganz sicher eine nützliche Übung. Für RAM_SIZE gilt 
analog das gleiche, aber da das RAM in Deiner Schaltung ja nicht 
komplett addressiert wird, ist der Vergleich mit dem Datenblatt eher 
sinnlos. Danach wäre dann der Stack dran. 254 Byte ist möglicherweise 
etwas knapp,
aber nicht der Punkt auf den ich hinaus will.

von Christian J. (Gast)


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Fehlermeldungen bei crt0.s. Menomic error, org in REL Area usw.
Die vorher nicht da waren.

#define uint8_t     unsigned char
#define uint16_t    unsigned int
#define sint8_t     signed char
#define sint16_t    signed int

Sowas geht garnicht.

Ich möchte das aber so haben. Für mich. :-) Schon mal was von MISRA 
gehört?
Variablen werden da so definiert, vor jede kommt der Typ vor. Und da int 
überall anders ist, hier 16Bit, beim ARM 32 ist das für mich leichter zu 
merken.

u8_MeinName

von Leo C. (rapid)


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Christian J. schrieb:
> Fehlermeldungen bei crt0.s. Menomic error, org in REL Area usw.

so so

> Die vorher nicht da waren.

Was war denn vorher, und was ist nachher?

> #define uint8_t     unsigned char
> #define uint16_t    unsigned int
> #define sint8_t     signed char
> #define sint16_t    signed int
>
> Sowas geht garnicht.
>
> Ich möchte das aber so haben. Für mich. :-)

Du hast den Text dazu nicht gelesen?

Lesen und darüber nachdenken ist in der kurzen Zeit ja auch nicht 
möglich.

von Christian J. (Gast)


Angehängte Dateien:

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Wie gesagt..... nachdenken geht in der kurzen zeit eher weniger.. bool 
ist raus, _Bool wird genommen... weiter im Text.

von Leo C. (rapid)


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Das .org in REL Area nicht geht, weißt Du ja eigentlich. Das Makefile 
kann da ganz bestimmt nix für. Kann es sein, daß Du mehrere crt0.s hast, 
und jetzt eine andere genommen hast?

Den undefined-Error bekommst Du weg, wenn Du im Makefile zu den 
Assembler-Optionen ein 'g' zufügst. Besser wäre es aber, die Symbole in 
crt0.s als extern (.globl) zu deklarieren.

von Christian J. (Gast)


Angehängte Dateien:

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Spock'sche Logik:

Mit dem alten Make file ging es. alt = klein = weniger 
Fehlermöglichkeiten.
Mit dem neuen makefile, auf die gleichen Sourcen los gelassen geht es da 
nicht. neu = lang = mehr Fehler möglich.

Zeilen wie diese

define makedepend =
 set -e
 #$(CC) -MM $(CFLAGS) -o .dep/$(*F).d $<
 (echo -n '$(OBJDIR)/'; $(CC) -MM $(CFLAGS) $< ) >.dep/$(*F).d
 $(CP) .dep/$(*F).d .dep/$(*F).P
 $(SED) -e 's/#.*//' -e 's/^[^:]*: *//' -e 's/ *\\$$//' \
     -e '/^$$/ d' -e 's/$$/ :/' < .dep/$(*F).d >> .dep/$(*F).P
 $(RM) .dep/$(*F).d
endef

sind "menschenverachtend" :-)

Hier scheint es aber ok zu sein:
1
$(STARTUPOBJ): $(STARTUP)
2
  $(AS) $(AFLAGS) $@ $<

von Leo C. (rapid)


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Christian J. schrieb:
> Zeilen wie diese
>
> define makedepend =
>  set -e
>  #$(CC) -MM $(CFLAGS) -o .dep/$(*F).d $<
>  (echo -n '$(OBJDIR)/'; $(CC) -MM $(CFLAGS) $< ) >.dep/$(*F).d
>  $(CP) .dep/$(*F).d .dep/$(*F).P
>  $(SED) -e 's/#.*//' -e 's/^[^:]*: *//' -e 's/ *\\$$//' \
>      -e '/^$$/ d' -e 's/$$/ :/' < .dep/$(*F).d >> .dep/$(*F).P
>  $(RM) .dep/$(*F).d
> endef
>
> sind "menschenverachtend" :-)

Ja, hab's grade gändert. So ist's auch nicht optimal, aber schon besser:
1
define makedepend =
2
 (set -e; echo -n '$(OBJDIR)/'; $(CC) -MM $(CFLAGS) $< ) >.dep/$(*F).d
3
 $(CP) .dep/$(*F).d .dep/$(*F).P
4
 $(SED) -e 's/#.*//' -e 's/^[^:]*: *//' -e 's/ *\\$$//' \
5
     -e '/^$$/ d' -e 's/$$/ :/' < .dep/$(*F).d >> .dep/$(*F).P
6
 $(RM) .dep/$(*F).d
7
endef

von Christian J. (Gast)


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Immer noch Fehgler drin. mcursees compilieren geht gar nicht, weil der 
den AVR da einbinden will. Sorry, kann nur scrrenshot anhängen, ist ein 
putty Fenster.

PS: Keine Ahnung was diese krypischen zeichen bedeuten. sed finde ich 
schrecklich. Muss man sich wohl einlesen...

von Christian J. (Gast)


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Vielleicht hast du ja was übersehen....

von Leo C. (rapid)


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mach mal:
1
$ make printvars

von Christian J. (Gast)


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LIBDIRS:
crt0: build/crt0.rel
SOURCES: main.c driver.c interrupt.c crt0.s
OBJS: build/main.rel build/driver.rel build/interrupt.rel
clean_list: build/z80rom.bin.lnk build/main.asm build/main.lst 
build/main.rst build/main.sym build/main.rel build/driver.asm 
build/driver.lst                  build/driver.rst build/driver.sym 
build/driver.rel build/interrupt.asm build/interrupt.lst 
build/interrupt.rst build/interrupt.sym build/int 
errupt.rel build/crt0.asm build/crt0.lst build/crt0.rst build/crt0.sym 
build/crt0.rel
----------- misc -------------
dr: build build
ddd: build build
echo build/crt0.lst build/crt0.sym build/driver.asm build/driver.lst 
build/driver.rel build/driver.sym build/interrupt.asm build/interrupt.ls 
t build/interrupt.rel build/interrupt.sym build/main.asm build/main.lst 
build/main.rel build/main.sym
build/crt0.lst build/crt0.sym build/driver.asm build/driver.lst 
build/driver.rel build/driver.sym build/interrupt.asm 
build/interrupt.lst bui                 ld/interrupt.rel 
build/interrupt.sym build/main.asm build/main.lst build/main.rel 
build/main.sym
echo 3.1.0_r7066
3.1.0_r7066
cjulius@kirk:~/nasdata/Z80/src/ram$

von Christian J. (Gast)


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cjulius@kirk:~/nasdata/Z80/src/ram$ make
/usr/bin/sdcc -mz80 --std-sdcc99   --opt-code-size 
--fno-omit-frame-pointer -o build/main.rel -c main.c
at 1: warning 117: unknown compiler option '--fno-omit-frame-pointer' 
ignored
In file included from main.c:16:
mcurses.h:18:26: error: avr/pgmspace.h: No such file or directory
main.c:116: warning 85: in function main unreferenced local variable : 
'buf'
/usr/bin/sdcc -mz80 --std-sdcc99   --opt-code-size 
--fno-omit-frame-pointer -o build/driver.rel -c driver.c
at 1: warning 117: unknown compiler option '--fno-omit-frame-pointer' 
ignored
/usr/bin/sdcc -mz80 --std-sdcc99   --opt-code-size 
--fno-omit-frame-pointer -o build/interrupt.rel -c interrupt.c
at 1: warning 117: unknown compiler option '--fno-omit-frame-pointer' 
ignored
/usr/bin/sdasz80 -plosff build/crt0.rel crt0.s
crt0.s:15: Error: <o> .org in REL area or directive / mnemonic error
crt0.s:16: Error: <o> .org in REL area or directive / mnemonic error
crt0.s:17: Error: <o> .org in REL area or directive / mnemonic error
crt0.s:18: Error: <o> .org in REL area or directive / mnemonic error
crt0.s:19: Error: <o> .org in REL area or directive / mnemonic error
crt0.s:20: Error: <o> .org in REL area or directive / mnemonic error
crt0.s:21: Error: <o> .org in REL area or directive / mnemonic error
crt0.s:55: Error: <u> undefined symbol encountered during assembly
crt0.s:78: Error: <u> undefined symbol encountered during assembly
crt0.s:98: Error: <u> undefined symbol encountered during assembly
crt0.s:101: Error: <u> undefined symbol encountered during assembly
crt0.s:125: Error: <u> undefined symbol encountered during assembly
removing build/crt0.rel
make: *** [build/crt0.rel] Fehler 2
cjulius@kirk:~/nasdata/Z80/src/ram$

von Christian J. (Gast)


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Altes makefile:
1
rm -f *.rel *.asm *.sym *.ihx *.noi *.bin *.lk \
2
        z80rom.lk z80rom.map z80rom.noi
3
sdasz80 -plosgff crt0.s
4
sdcc -mz80 --std-c99 --opt-code-size --fomit-frame-pointer -c main.c
5
main.c:116: warning 85: in function main unreferenced local variable : 'buf'
6
sdcc -mz80 --std-c99 --opt-code-size --fomit-frame-pointer -c driver.c
7
sdcc -mz80 --std-c99 --opt-code-size --fomit-frame-pointer -c interrupt.c
8
sdcc -mz80 --std-c99 --opt-code-size --fomit-frame-pointer -c mcurses.c
9
sdcc -mz80 --std-c99 --opt-code-size --fomit-frame-pointer -c hexedit.c
10
sdcc -mz80 --no-std-crt0 -Wl-u --code-loc 0x2100 --data-loc 0x8000 crt0.rel main.rel driver.rel interrupt.rel mcurses.rel hexedit.rel -o z80rom.ihx
11
objcopy --input-target=ihex --output-target=binary --gap-fill 0xff z80rom.ihx z80rom.bin
12
cjulius@kirk:~/nasdata/Z80/src/ram$

von Christian J. (Gast)


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Was ich witzig finde ist, dass der sdecc ins Bin File alles reinpackt, 
ob es benutzt wird oder nicht. Sämtliche Routinen sind drin. Gibt es da 
nicht eine Anaylse, was ausgehend von main.c alles eingebunden werden 
muss und wer wen aufruft? Allein schon für die Stacksszie muss das ja 
geprüft werden.

von Leo C. (rapid)


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Version 3.1.0, der ist ja Asbach

Christian J. schrieb:
> at 1: warning 117: unknown compiler option '--fno-omit-frame-pointer'

Di Option kennt er noch nicht, kannst Du dann auch rausnehmen.

> mcurses.h:18:26: error: avr/pgmspace.h: No such file or directory

Mach mal:
1
$ touch empty.c; sdcc -mz80  -E -dM empty.c

> /usr/bin/sdasz80 -plosff build/crt0.rel crt0.s
> crt0.s:15: Error: <o> .org in REL area or directive / mnemonic error
...
> crt0.s:55: Error: <u> undefined symbol encountered during assembly

siehe oben

von Christian J. (Gast)


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Version 3.4.1, die von gestern abend :-) Frisch kompiliert.

cjulius@kirk:~/nasdata/Z80/src/ram$ sdcc -v
SDCC : 
mcs51/z80/z180/r2k/r3ka/gbz80/tlcs90/ds390/pic16/pic14/TININative/ds400/ 
hc08/s08/stm8  3.4.1 #9098 (Nov  9 2014) (Linux)
published under GNU General Public License (GPL)
cjulius@kirk:~/nasdata/Z80/src/ram$

von Christian J. (Gast)


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cjulius@kirk:~/nasdata/Z80/src/ram$ touch empty.c; sdcc -mz80  -E -dM 
empty.c
#define SDCC_FLOAT_REENT 1
#define SDCC_INT_LONG_REENT 1
#define __z80 1
#define SDCC_STACK_AUTO 1
#define SDCC_z80 1
#define __SDCC_INT_LONG_REENT 1
#define _STDC_HOSTED_ 0
#define __SDCC_z80 1
#define SDCC 341
#define __SDCC_FLOAT_REENT 1
#define SDCC_REVISION 9098
#define _STDC_NO_VLA_ 1
#define __SDCC 3_4_1
#define _STDC_NO_THREADS_ 1
#define _STDC_NO_ATOMICS_ 1
#define __SDCC_STACK_AUTO 1
#define _STDC_ 1
#define __SDCC_REVISION 9098
#define _STDC_NO_COMPLEX_ 1
cjulius@kirk:~/nasdata/Z80/src/ram$

von Christian J. (Gast)


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Nur so.... ich habe auch ein Telefon :-)

von Leo C. (rapid)


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> Version 3.4.1, die von gestern abend :-) Frisch kompiliert.

Dann schreib den Pfad zu dieser Version in PREFIX.

von Leo C. (rapid)


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Jetzt interessiert mich aber auch noch
1
$ touch empty.c; /usr/bin/sdcc -mz80  -E -dM empty.c

von Leo C. (rapid)


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>> Version 3.4.1, die von gestern abend :-) Frisch kompiliert.
> Dann schreib den Pfad zu dieser Version in PREFIX.

Achso, wenn diese Version über $PATH der Shell gefunden wird, kannst Du 
PREFIX im Makefile auch leer lassen. Das sollte sowieso der Default im 
Muster-Makefile sein.

von Christian J. (Gast)


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Leo C. schrieb:
> $ touch empty.c; /usr/bin/sdcc -mz80  -E -dM empty.c

s.o.

von Leo C. (rapid)


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Christian J. schrieb:
> Version 3.4.1, die von gestern abend :-) Frisch kompiliert.
1
SDCC : mcs51/z80/z180/r2k/r3ka/gbz80/tlcs90/ds390/pic16/pic14/TININative/ds400/hc08/s08/stm8  3.4.1 #9098 (Nov  9 2014) (Linux)

Wieso habe ich denn dann #9101 von gestern Abend?
1
SDCC : mcs51/z80/z180/r2k/r3ka/gbz80/tlcs90/ds390/TININative/ds400/hc08/s08/stm8 3.4.1 #9101 (Nov 10 2014) (Linux)

von Leo C. (rapid)


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Ich hätte das gerne mit "/usr/bin/sdcc"
Oben steht ohne "/usr/bin"

von Christian J. (Gast)


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Ist das wichtig,. obh die von nachmittag oder abends war? Da kann es ja 
nicht dran liegen. Da steht doch jeden Tag ne neue in den snapshots. Ich 
habe erstmal auf altes Makefile zurück gebaut. Der Editor ist eh 
selektiv und zeigt nur .c und .h an

Kannst du mir sagen, warum der sdcc alles in den bin File reinzieht? 
Auch wenn die Main leer ist? Da muss man ja alles nachher löschen, was 
man nicht braucht? Bzw eine Abhängigkeits analyse machen was nicht 
einfach ist.

von Christian J. (Gast)


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Ok....

#define SDCC_FLOAT_REENT 1
#define SDCC_INT_LONG_REENT 1
#define __z80 1
#define SDCC_STACK_AUTO 1
#define SDCC_z80 1
#define _STDC_HOSTED_ 0
#define SDCC 310
#define SDCC_REVISION 7066
#define _STDC_ 1
cjulius@kirk:~/nasdata/Z80/src/ram$

von Christian J. (Gast)


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Da liegen 2 Versioen bei mir..... eine 3.1.0 noch. Shit!
Und zwardie alte aus den Debian Main repos. Muss die mal rauswerfen 
eben.

von Christian J. (Gast)


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Oh Wunder.... sdcc liegt in /usr/local/bin, wenn man ihn über den make 
instal installiert und in /usr/bin wenn man apt-get verwendet, zumindest 
die asbach version.

bleibt noch übrig

cjulius@kirk:~/nasdata/Z80/src/ram$ make
/usr/local/bin/sdcc -mz80 --std-sdcc99   --opt-code-size 
--fno-omit-frame-pointer -o build/main.rel -c main.c
main.c:116: warning 85: in function main unreferenced local variable : 
'buf'
/usr/local/bin/sdcc -mz80 --std-sdcc99   --opt-code-size 
--fno-omit-frame-pointer -o build/driver.rel -c driver.c
/usr/local/bin/sdcc -mz80 --std-sdcc99   --opt-code-size 
--fno-omit-frame-pointer -o build/interrupt.rel -c interrupt.c
/usr/local/bin/sdasz80 -plosff build/crt0.rel crt0.s
/usr/local/bin/sdldz80 -n -f build/z80rom.lnk
?ASlink-Error-<cannot open> : "build/z80rom.lnk"
make: *** [build/z80rom.ihx] Fehler 3
cjulius@kirk:~/nasdata/Z80/src/ram$

von Leo C. (rapid)


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Christian J. schrieb:
> eine 3.1.0 noch. Shit!

Habe ich oben ja geschrieben.

Wenn ich in Deinem Makefile diese Zeile - Unter Beachtung des 
darüberstehenden Kommentars - editiere, läuft das Makefile ohne Fehler 
durch.
1
TARGETNAME = z80rom.bin

Da muß ich noch was abfangen...


Version 3.4.1:
1
#define __SDCC_z80 1
Version 3.4.1:
1
#define SDCC_z80 1

Auf das obere Makro wird von mcurses getestet...

> Ist das wichtig,. obh die von nachmittag oder abends war? Da kann es ja

Da hätte ich wohl ein Smiley hinmachen sollen.

: Bearbeitet durch User
von Christian J. (Gast)


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Leo C. schrieb:
> TARGETNAME = z80rom.bin
>
> Da muß ich noch was abfangen...

Mit und ohne .bin erzeugt es Fehlermeldung. Bin da ja auch dran, so wie 
du grad und suche Fehler.

cjulius@kirk:~/nasdata/Z80/src/ram$ make
/usr/local/bin/sdldz80 -n -f build/z80ram.lnk
?ASlink-Error-<cannot open> : "build/z80ram.lnk"
make: *** [build/z80ram.ihx] Fehler 3


Nochmal:

Kannst du mir sagen, warum der sdcc alles in den bin File reinzieht?
Auch wenn die Main leer ist? Da muss man ja alles nachher löschen, was
man nicht braucht? Bzw eine Abhängigkeits analyse machen was nicht
einfach ist.

von Leo C. (rapid)


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Lass das .bin an der Stelle auf jeden Fall weg. Auch wenn das Makefile 
damit funktionieren würde, bekämst Du am Ende
z80rom.bin.hex und z80rom.bin.bin und z80rom.bin.map usw.
Glaube nicht, daß Du das möchtest.

Christian J. schrieb:
> Kannst du mir sagen, warum der sdcc alles in den bin File reinzieht?
> Auch wenn die Main leer ist? Da muss man ja alles nachher löschen, was
> man nicht braucht? Bzw eine Abhängigkeits analyse machen was nicht
> einfach ist.

SDCC hat halt einen recht konventionellen Linker. Sozusagen Retro halt.
Der Programmierer sagt dem Linker, was er linken soll, und das macht er 
kann auch. Wenn Du prophylaktisch alles übergeben willst, was vielleicht 
mal gebraucht werden könnte, kannst Du Dich ja mal mit Libraries 
beschäftigen.

Der Compiler packt bisher aber auch nicht-referenzierte statische 
Funktionen und Variablen (z.B. auch static inline Funktionen) in den 
Output. Das wird vielleicht mal geändert. Ist bei einem 
One-Pass-Compiler aber nicht so einfach.

von Leo C. (rapid)


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Christian J. schrieb:
> Da muss man ja alles nachher löschen, was
> man nicht braucht? Bzw eine Abhängigkeits analyse machen was nicht
> einfach ist.

Vorher erst garnicht reinschreiben, ist die bessere Alternative, und bei 
Leuten, die wissen was sie tun, die übliche Praxis.

von Christian J. (Gast)


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Es funktioniert leider auch ohnhe das bin nicht. Der Fehler kommt immer.

Und ich habe noch nie einen Compiler gesehen, der nicht benutzte 
Funktionen nicht weg optmiert. Was nicht aufgerufen wird fliegt raus. 
Der CCS macht das auch und ist nur 1-Pass, nur 1 Source File, alles 
andere mit include einbinden. Kein Linker! Der Compiler macht doch eh 
einen Baum auf wer wen anruft und was zurück kommt. Da kann man ja kein 
Modul benutzen, wie das von Frank M.

Libs sind kompilierte dateien mit Header dran. Man bindet nur das ein 
was man braucht. Ich habe 18 Jahre nie eine Lib benötigt oder je 
geschrieben sondern immer nur Quelltext Libs, die ich in einem Unterverz 
ablegte nund bei Beaarf reinholte. Nur bei VB gab es propietäre Libs, 
die waren vorkompliiert, weil wir die ja mit der Interface Karte gekauft 
hatten um eine Maschine anzusteuern.

von Leo C. (rapid)


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Christian J. schrieb:
> cjulius@kirk:~/nasdata/Z80/src/ram$ make
> /usr/local/bin/sdldz80 -n -f build/z80ram.lnk
> ?ASlink-Error-<cannot open> : "build/z80ram.lnk"
> make: *** [build/z80ram.ihx] Fehler 3

Da make nix neu compiliert hat, sondern nur linken will, wurde 
wahrscheinlich auch das linkfile "build/z80ram.lnk" nicht neu erzeugt. 
Das alte heißt vielleicht noch "build/z80ram.bin.lnk" oder so.
Dann sollte ein 'make clean' helfen.

Bei mir funktionierts jedenfalls mit dem "ram.rar" von oben und den 2 
Änderungen an PREFIX und TARGETNAME

Christian J. schrieb:
> PS: Keine Ahnung was diese krypischen zeichen bedeuten. sed finde ich
> schrecklich.

Da sind wir einer Meinung. Daran sieht man auch, daß der Kern dieses 
"eingedosten Rezepts" ;) nicht von mir ist[1]. Ich hätte awk genommen...


[1] Was da gemacht wird ist an der Quelle erklärt, die ich ja auch 
angegeben habe:
http://make.paulandlesley.org/autodep.html

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Leo C. schrieb:
> Version 3.4.1:
>
1
> #define __SDCC_z80 1
2
>
> Version 3.4.1:
>
1
> #define SDCC_z80 1
2
>

Unschön. Wieso eigentlich 2 mal 3.4.1? ;-)

Wenn man in mcurses.c

das
1
#elif defined(__SDCC_z80)
durch
1
#elif defined(__SDCC_z80) || defined(SDCC_z80)

ersetzt, dann ist (mir persönlich) die SDCC-Version schnuppe.

von Leo C. (rapid)


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Frank M. schrieb:
> Unschön. Wieso eigentlich 2 mal 3.4.1? ;-)

Copy&paste Schlamperei.

> das#elif defined(__SDCC_z80)
> durch#elif defined(__SDCC_z80) || defined(SDCC_z80)

Keine Ahnung, ob man die Variante ohne die führenden "__" noch 
unterstützen muß. Die SDCC-Leute habe wohl auch gemerkt, daß das nicht 
so gut ist.

Ich würde aber noch einen Schritt weiter gehen, und auf __SDCC testen
(oder "defined(__SDCC) || defined(SDCC)"). Dann gehts mit z180 (und all 
den anderen) auch.

: Bearbeitet durch User
von Leo C. (rapid)


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Christian J. schrieb:
> Da kann man ja kein
> Modul benutzen, wie das von Frank M.

Wenn man es benutzt muß es kompiliert und eingebunden werden. Wenn 
nicht, dann nicht. Wo ist das Problem.

> Ich habe 18 Jahre nie eine Lib benötigt oder je
> geschrieben sondern immer nur Quelltext Libs, die ich in einem Unterverz
> ablegte nund bei Beaarf reinholte.

Eben bei Bedarf. Den Nicht-Bedarf erkennt der Linker halt nicht. Du aber 
schon. Auch beim GNU Linker ist das Feature, daß nicht benötigte 
Programmteile rauswirft, relativ neu.

von Christian J. (Gast)


Angehängte Dateien:

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Leo C. schrieb:
> wahrscheinlich auch das linkfile "build/z80ram.lnk" nicht neu erzeugt.
> Das alte heißt vielleicht noch "build/z80ram.bin.lnk" oder so.
> Dann sollte ein 'make clean' helfen.

Nein, es geht nicht. .lnk wurd nicht gefunden und angemeckert. Kanste 
mal die komplette make korrigiert wieder posten? Hier meines mit der 
Änderung.

von Leo C. (rapid)


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Mit Deinem neuesten Makefile:
1
leo@cb:~/Projekte/HD64180/z80-stamp/sdcc/hobel/2014-11-10-1530$ make -f Makefile-1732 
2
/usr/local/bin/sdcc -mz80 --std-sdcc99   --opt-code-size  --fno-omit-frame-pointer -o build/mcurses.rel -c mcurses.c
3
/usr/local/bin/sdcc -mz80 --std-sdcc99   --opt-code-size  --fno-omit-frame-pointer -o build/hexedit.rel -c hexedit.c
4
/usr/local/bin/sdldz80 -n -f build/z80ram.lnk
5
Multiple definition of _main
6
Multiple definition of _main_start
7
Multiple definition of _main_end
8
Makefile-1732:310: recipe for target 'build/z80ram.ihx' failed
9
make: *** [build/z80ram.ihx] Error 2
10
make: *** Deleting file 'build/z80ram.ihx'
11
leo@cb:~/Projekte/HD64180/z80-stamp/sdcc/hobel/2014-11-10-1530$

Dein Target heiß jetzt z80ram, aber das ist egal.

Das Makefile, mit dem es geht (mit den 2 Änderungen), ist hier im 
Anhang:
Beitrag "Re: Retro Fieber: Z80 oder 68000 ?"

Die Unterschiede (und damit den neuen Fehler) müßtest Du leicht selber 
finden.

von Leo C. (rapid)


Angehängte Dateien:

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Kleine Änderung, nun kompilierts auch mit Deinem letzten Archiv. Obs 
läuft kann ich natürlich nicht sagen. Geändertes Projekt im Anhang.
1
leo@cb:~/Projekte/HD64180/z80-stamp/sdcc/hobel/2014-11-10-1530$ make -f Makefile-1732 
2
/usr/local/bin/sdcc -mz80 --std-sdcc99   --opt-code-size  --fno-omit-frame-pointer -o build/main.rel -c main.c
3
/usr/local/bin/sdcc -mz80 --std-sdcc99   --opt-code-size  --fno-omit-frame-pointer -o build/driver.rel -c driver.c
4
/usr/local/bin/sdcc -mz80 --std-sdcc99   --opt-code-size  --fno-omit-frame-pointer -o build/interrupt.rel -c interrupt.c
5
/usr/local/bin/sdcc -mz80 --std-sdcc99   --opt-code-size  --fno-omit-frame-pointer -o build/mcurses.rel -c mcurses.c
6
/usr/local/bin/sdcc -mz80 --std-sdcc99   --opt-code-size  --fno-omit-frame-pointer -o build/hexedit.rel -c hexedit.c
7
/usr/local/bin/sdasz80 -plosff build/crt0.rel crt0.s 
8
/usr/local/bin/sdldz80 -n -f build/z80ram.lnk
9
objcopy --input-target=ihex --output-target=binary --gap-fill 0xff build/z80ram.ihx build/z80ram.bin
10
leo@cb:~/Projekte/HD64180/z80-stamp/sdcc/hobel/2014-11-10-1530$

von Christian J. (Gast)


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Moment.......

von Leo C. (rapid)


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Laß Dir Zeit

von Christian J. (Gast)


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nein, immer nioch das gleiche und deine Andeutungen verstehe ich leider 
nicht woran es liegen könnte. diff brachte jetzt nicht die Erkenntnis 
und z80ram oder rom dürfte egal sein. .lnk gibt es einfach nicht da wo 
es sein sollte.

von Christian J. (Gast)


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....

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Leo C. schrieb:
> Ich würde aber noch einen Schritt weiter gehen, und auf __SDCC testen
> (oder "defined(__SDCC) || defined(SDCC)"). Dann gehts mit z180 (und all
> den anderen) auch.

Ja, da hast Du recht. Warum sollte man sich unnötig auf den Z80 
beschränken. Ich werde das abändern.

von Leo C. (rapid)


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$ make -f Makefile-1732

von Christian J. (Gast)


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Leo C. schrieb:
> $ make -f Makefile-1732

von Christian J. (Gast)


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/usr/local/bin angepasst... the same.

von Christian J. (Gast)


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Wart..... däumchendreh......

von Leo C. (rapid)


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mach mal folgendes:

Im Makefile-1732 an 2 Stellen die "@" vor dem Befehl entfernen:
1
$(LDSCRIPT):  $(OBJS) $(STARTUPOBJ)
2
  $(makelinkscript)
3
4
$(STARTUPOBJ): $(STARTUP)
5
  $(AS) $(AFLAGS) $@ $< 
6
7
$(OBJDIR)/%$(OEXT): %.c
8
  $(makedepend)
9
  $(CC) $(CFLAGS) -o $@ -c $<
also vor $(makelinkscript) und vor $(makedepend)

anschließend:
1
$ make -f Makefile-1732 realclean
2
$ make -dp -f Makefile-1732 >output.txt

Und dann schickst Du mir die Datei output.txt.
(Geht auch per EMail.)

von Christian J. (Gast)


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klaro..... wird gemacht.

von Christian J. (Gast)


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1
         Die Target-Datei »build/crt0.rel« wurde erfolgreich aktualisiert.
2
         Fertig mit den Voraussetzungen für die Ziel-Datei »build/z80ram.lnk«.
3
        Das Target »build/z80ram.lnk« muss neu erzeugt werden.
4
        Die Target-Datei »build/z80ram.lnk« wurde erfolgreich aktualisiert.
5
       Fertig mit den Voraussetzungen für die Ziel-Datei »build/z80ram.ihx«.
6
      Das Target »build/z80ram.ihx« muss neu erzeugt werden.
7
/usr/local/bin/sdldz80 -n -f build/z80ram.lnk
8
Nehme Kindprozess 0x002ebd78 (build/z80ram.ihx) PID 31628 in die Kette auf.
9
Aktiver Kindprozess 0x002ebd78 (build/z80ram.ihx) PID 31628 
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Sammle erfolglosen Kindprozess 0x002ebd78 PID 31628 
11
Removing child 0x002ebd78 PID 31628 from chain.

von Leo C. (rapid)


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Das wird heute nix mehr. Bei Dir wird offensichtlich die Datei 
'build/z80ram.lnk' nicht erzeugt. Woran das liegt, sieht man aber auch 
in dem Log nicht. Es kann fast nur an der Umgebung liegen. Makefile und 
der Rest der Dateien sind ja bei uns gleich.

Christian J. schrieb:
> diff brachte jetzt nicht die Erkenntnis
> und z80ram oder rom dürfte egal sein. .lnk gibt es einfach nicht da wo
> es sein sollte.

Diff hilft mir oft. Meistens aber eins mit graphischer Oberfläche. Da 
gibt es einige. Meld (kann auch ganze Verzeichnisbäume vergleichen), 
fldiff, diffuse liegen hier rum. Sicher gibts noch andere.
Hier ist das auch mühsam, weil die Make-Versionen arg unterschiedlich 
sind. Meins spricht Deutsch/Englisch-Kauderwelsch.

von Christian J. (Gast)


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Ich spiele mir grad sdcc auf den PC rein, er kompiliert es grad. 
Vielleicht liegt es auch daran dass Z80 Sachen bei mir auf dem Cubie 
Truck gemacht werden, wo alle Daten als NAS liegen und über samba 
erreichbar sind. Ich arbeite da nur mit nano, mc und Konsole. Der Z80 
hängt da auch mit dran.


Schonn ein Unterschied, ob man mit Quadcore oder Cubie kompiliert :-) 
Cubie: 2,5h, raspberry Pi 4h. PC ca 10 Minuten.

von Christian J. (Gast)


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letzte Melduing:

ich kriege sdcc auf PC unter Mint 17 nicht installiert, da eine 
GL...irgendwas LIB fehlt. Aus den paketquellen von Mint 17 kriege ich 
nur die 3.3.0 raus.

Das make install bei dem Source endet mit einer fehlermeldung dass 
Berechtigungen fehlen, die auch als root nicht behebar sind. Direktes 
Düberkopieren der neuen sdcc Binaries in /usr/bin ergibt wieder eine 
Fehlermeldung beim Aufruf, dass eine spezielle lib unter /usr/lib nicht 
gefunden wird.

Vorerst auch keine Idee.....

edit: Ist installiert aber fehlermeldung bleibt. Also unter Debian auf 
Cubitruck und auf PC das Gleiche.

von Christian J. (Gast)


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Frank M. schrieb:
> Tasten:
>
> Links      - Ein Byte zurück
> Rechts     - Ein Byte vor
> Rauf       - Eine Zeile rauf
> Runter     - Eine Zeile runter
> TAB        - Wechsel zwischen Hex- und ASCII-Spalten
> 2 x ESCAPE - Exit

Hallo Frank,

ich habe das grad getestet. Läuft jetzt! Fehler lag bei mir in dem 
Ringpuffer. Verbesserungsvorschlag: Nach Eingabe eines Hex wertes in die 
nächstes Spalte springen. Hochscrollen und wieder runter läuft noch 
nicht, da springt er einfach raus und beendet es,. Tritt aber nur bei 
tastenwiderholung auf, einzeltasten drücken klappt es. Eher meine 
Hardware, da zu langsam und kein Duplex.

Bleibt noch die Frage: wieso getch() und nicht mehr getchar() ? getchar 
ist bei mir überschrieben durch eine eigene Funktion, getch aber ncht.

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> ich habe das grad getestet. Läuft jetzt! Fehler lag bei mir in dem
> Ringpuffer. Verbesserungsvorschlag: Nach Eingabe eines Hex wertes in die
> nächstes Spalte springen.

Ja, habe ich auch schon daran gedacht. Hast Du mal mit der 
Tabulator-Taste rechts in die ASCII-Darstellung gewechselt und dort 
schon ein paar Bytes geändert, z.B. Deine Z80-Mini-System-Meldung?

> Hochscrollen und wieder runter läuft noch
> nicht, da springt er einfach raus und beendet es.

Ein eindeutiges Signal, dass Dein getchar Zeichen verschluckt - also 
nicht schnell genug die Zeichen abholt. Wenn Du eine der Cursor-Tasten 
runterdrückst, dann schickt das Terminal wiederholt <ESC>[D, also z.B.
<ESC>[D<ESC>[D<ESC>[D<ESC>[D<ESC>[D<ESC>[D<ESC>[D.

Der Hex-Editor beendet sich bei 2x <ESC> hintereinander, d.h. 
irgendwann/irgendwo werden [D verschluckt und mcurses sieht 2x <ESC>. Da 
musst Du noch dran arbeiten, das muss besser gehen. Soooo schnell 
repetiert Deine Tastatur auch nicht. Irgendwo steckt noch der Wurm in 
Deinem Ringbuffer.

> Tritt aber nur bei
> tastenwiderholung auf, einzeltasten drücken klappt es. Eher meine
> Hardware, da zu langsam und kein Duplex.

Ja, siehe oben.

> Bleibt noch die Frage: wieso getch() und nicht mehr getchar() ? getchar
> ist bei mir überschrieben durch eine eigene Funktion, getch aber ncht.

Du hast es immer noch nicht verstanden, oder? getch() ist die 
High-Level-mcurses-Funktion, welche sich mittels (u.U. mehrfachem) 
getchar()-Aufruf die Zeichen holt und solche Escapesequenzen, wie 
"<ESC>[D" zu einem Tastencode KEY_DOWN zusammenfasst.

Denk Dir das wie ein Schichtenmodell:

     Applikation      hexedit()          sieht KEY_DOWN
                         |
     mcurses           getch()           <ESC>[D -> KEY_DOWN
                         |
     low-level-IO     getchar()          sieht <ESC>, dann [, dann D
                         |
     SIO-Device       Deine I/O-Fktn.    liest SIO

Die Applikation benutzt getch() oder getnstr(), um Tasten oder ganze 
Strings einzulesen, getch() ruft mehrmals getchar() auf, um die Zeichen 
einzusammeln, die zu EINEM Tastendruck gehören. Bei den Cursor-Tasten 
muss getch() dreimal(!) getchar() aufrufen! Die Applikation bekommt bei 
getch() aber nur EINEN Tastencode, nämlich KEY_DOWN.

Die mcurses-Funktionen (s. MCURSES) sind die High-Level-Funktionen. 
Wenn die Applikation mcurses benutzt, dann darf die Anwendung 
ausschließlich über mcurses die Interaktion machen. Für die 
Applikation sind dann getchar()/putchar() usw. verboten und 
ausschließlich den internen mcurses-Funktionen vorbehalten. Sonst gibt's 
Zeichensalat!

Dieses hier schrieb ich Dir hier schon vor ein paar Tagen:

               Alt (stdio)     Neu (mcurses)
               =============================
               getchar()         getch()
               putchar()         addch()
               puts()            addstr()
               ----              move()
               usw.              usw.

: Bearbeitet durch Moderator
von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Christian J. schrieb:
> Hochscrollen und wieder runter läuft noch
> nicht, da springt er einfach raus und beendet es,.

Noch etwas dazu: Wenn Du oben anschlägst, wird nicht nur der 
scroll-Befehl ans Terminal geschickt, sondern auch knapp 80 Zeichen, um 
die neue Zeile unten/oben einzublenden.

Ich hoffe, Du hast auch für die Ausgabe einen interrupt-gesteuerten 
Ringbuffer. Denn während die 80 Zeichen geschickt werden, sendet Deine 
Tastatur weiter 
<ESC>[D<ESC>[D<ESC>[D<ESC>[D<ESC>[D<ESC>[D<ESC>[D<ESC>[D, wenn Du die 
Cursor-Taste runterhältst. Wir haben es hier mit FullDuplex zu tun!

Sowohl Input und Output müssen über Interrupts laufen. Insbesondere 
Deine Output-Funktion darf NICHT warten, bis das Zeichen komplett 
gesendet wurde. Sonst bist Du verratzt und verkauft.

von Christian J. (Gast)


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Frank M. schrieb:
> Ich hoffe, Du hast auch für die Ausgabe einen interrupt-gesteuerten
> Ringbuffer. Denn während die 80 Zeichen geschickt werden, sendet Deine
> Tastatur weiter
> <ESC>[D<ESC>[D<ESC>[D<ESC>[D<ESC>[D<ESC>[D<ESC>[D<ESC>[D, wenn Du die
> Cursor-Taste runterhältst. Wir haben es hier mit FullDuplex zu tun!

Hallo Frank,

ja, das weiss ich schon, bin ja auch schon weiter. Ich habe nur Halb 
Duplex und ich werde auch den Sendebuffer schreiben müssen. Mit 9600 ist 
das ganze auch recht langsam aber durchaus interessant.  Ich mache hier 
erstmal einen Break bis ich hier weiter bin.

>Insbesondere Deine Output-Funktion darf NICHT warten, bis das Zeichen >komplett 
gesendet wurde. Sonst bist Du verratzt und verkauft.

Tut sie aber (noch) :-O

von Leo C. (rapid)


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Christian J. schrieb:
>> Insbesondere Deine Output-Funktion darf NICHT warten, bis das Zeichen
>> komplett gesendet wurde. Sonst bist Du verratzt und verkauft.
>
> Tut sie aber (noch) :-O

Tut sie nicht.
Wahrscheinlich ein Mißverständnis.
1
// Zeichenausgabe für printf auf der STI mit 9600 Baud
2
void putchar(char c)
3
{
4
    while ((STI_TSR & 0x80) == 0);  // Warte bis Buffer frei...
5
    STI_UDR = c;                    // Byte einschreiben
6
7
}
0x80 ist das "Transmit-Buffer-Empty"-Flag. Deine Routine wartet also, 
bis ein neues Zeichen im Transmitbuffer passt. Mit dem Senden des 
vorhergehenden Zeichens wurde dann gerade erst begonnen. Den erratzten 
Fall hättest Du, wenn Du auf das "End-Of-Transmission"-Flag warten 
würdest.

: Bearbeitet durch User

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