Hier noch eine Beispiel zur Ansteuerung der Tasten und Leds.
Das Board hat 3 Tasten und 4 LEDs.
Man kann aber nur zwei Tasten und zwei Leds ansteuern.
Die Taste "Prog B" ist wohl für das neu laden des FPGA aus dem
SPI-Flasch reserviert. Wenn man sie drückt, geht die FPGA_DONE Led aus,
bis die Daten wieder aus dem SPI-Flash in das FPGA geladen sind. Das
geht in etwas 2 Sekunden. Wenn man ein Gerät mit dem FPGA baut, muss man
also den Bootvorgang von ca. 2 Sekunden beachten.
Carl schrieb:> Die Taste "Prog B" ist wohl für das neu laden des FPGA aus dem> SPI-Flasch reserviert.
Ja, das ist bei Xilinx so üblich.
Bei den anderen Herstellern heißt der Pin ähnlich.
> Das geht in etwas 2 Sekunden.> Wenn man ein Gerät mit dem FPGA baut, muss man> also den Bootvorgang von ca. 2 Sekunden beachten.
Das kann man so pauschal nicht sagen:
Es hängt von der Größe der FPGA-Konfiguration, der SPI-Geschwindigkeit
und der SPI-Busbreite ab.
Ich habe hier FPGAs mit 4xSPI (QSPI) und 25 MHz SPI-Clock, da geht die
Konfiguration in deutlich unter 500 ms.
Duke
>Es hängt von der Größe der FPGA-Konfiguration,
Ich hätte gedacht, dass die Zeitdauer für einen FPGA-Typ konstant ist
und immer die selbe Anzahl Bits geladen werden.
Das obige Led/Taster Beispiel wird mit einer Auslastung von 1% angegeben
und trotzdem braucht der Bootvorgang schon ca. 2 Sekunden.
Ich hänge mal noch den Schaltplan an, damit dieser Thread vollständig
ist und man schnell mit dem Board beginnen kann.
Leider fehlt noch ein SDRAM Beispiel, aber das dürfte etwas
komplizierter werden.
Carl schrieb:> Ich hätte gedacht, dass die Zeitdauer für einen FPGA-Typ konstant ist> und immer die selbe Anzahl Bits geladen werden.> Das obige Led/Taster Beispiel wird mit einer Auslastung von 1% angegeben> und trotzdem braucht der Bootvorgang schon ca. 2 Sekunden.
Nein.
Die Anzahl der zu ladenen Bits ist konstant, also die Größe des
Bitstreams. Aber wie lange das dauert hängt davon ab wie diese Bits in
das FPGA geladen werden.
Das kann über langsames 1x SPI laufen, über schnelleres 4x SPI oder auch
noch schneller über ein paralleles Interface.
Aber ja, für ein Board das Du vorliegen hast ist es konstant wenn Du es
über immer den gleichen Mechanismus konfigurierst. Aber auch da hast Du
ja zumindest zwei zur Auswahl:
1. Über JTAG
2. Aus dem Flash
Gustl B. schrieb:> Die Anzahl der zu ladenen Bits ist konstant,
Das ist so nicht ganz richtig. Erstens gibt es auch FPGAs, die mit
komprimierten Bitstreams umgehen können und da ist es leicht einsichtig,
dass die Länge von Natur aus differiert. Und zweitens hängt die Länge
des Bitstreams stark davon ab, ob Blockrams vorbelegt werden -
komprimiert oder nicht!
Um die Konfigurationsdauer zu verkürzen, lässt sich in der Regel die
SPI-Taktrate in weiten Bereichen einstellen. Wie schnell das wirklich
funktioniert, hängt natürlich vom SPI-Flash ab.
Pat A. schrieb:> Das ist so nicht ganz richtig. Erstens gibt es auch FPGAs, die mit> komprimierten Bitstreams umgehen können und da ist es leicht einsichtig,> dass die Länge von Natur aus differiert. Und zweitens hängt die Länge> des Bitstreams stark davon ab, ob Blockrams vorbelegt werden -> komprimiert oder nicht!
Bei Xilinx ist die Größe des nicht komprimierten Bitstreams für einen
FPGA Typ in der Tat immer konstant, egal ob und wieviel Block RAM belegt
sind, weil immer alle Bits initialisiert werden.
Mit der BitStream Kompression geht das schnell runter. Was natürlich
auch hilft, ist die Config Rate einzustellen, aus einem SPI Flash kann
man locker mit 50...100MHz booten. (Toleranz des CCLK beachten!)
Du kannst eigentlich irgend einen FT2232H-basierten Programmer nehmen
und mit xc3sprog glücklich werden. Lädt deutlich schneller als Impact.
Setzen wir auch für die Serienproduktion ein.
>Du kannst eigentlich irgend einen FT2232H-basierten Programmer nehmen>und mit xc3sprog glücklich werden. Lädt deutlich schneller als Impact.>Setzen wir auch für die Serienproduktion ein.
Danke für den Hinweis.
Wie ich sehe, gab es hier im Forum schon mal ein längere Diskussion zu
dem Thema:
Beitrag "Re: Neue Version von XC3SPROG"
Die Frage ist, ob die Exe von 2013 noch auf Win10 läuft ....
Ich habe dieses FDTI-Board und hoffe, dass es damit laufen könnte:
https://de.aliexpress.com/item/32961246303.html
>Wäre der hier geeignet?>https://www.amazon.de/Compatible-Platform-Cable-USB-Programmer/dp/B00KM70UFG
Ich habe mich doch für diesen entschieden, weil ich davon ausging, dass
man damit am wenigsten Softwareproblem hat. Und tatsächlich:
anschließen, funktioniert.
Allerdings scheinen die auf dem Spartan-6-Board die Pins ein wenig
verdreht zu haben, deshalb muss man mit dem mitgelieferten Adapter die
Pins einzeln anschließen.
Auf dem Programmierer steht "Xilinx - Platform Cable USB" aber es
scheint eher die Version II von hier zu sein.
https://www.xilinx.com/support/documentation/data_sheets/ds593.pdf
Carl schrieb:> Die Frage ist, ob die Exe von 2013 noch auf Win10 läuft ....>
Die Treiber sind eher das Problem, aber nur, wenn eine andere PID als
6010 benutzt wird.
> Ich habe dieses FDTI-Board und hoffe, dass es damit laufen könnte:>> https://de.aliexpress.com/item/32961246303.html
xc3sprog läuft mit allen FT[2,4]232-Boards, allenfalls musst du
VID/PID in der Software anpassen. Es gibt auch eine weiterentwickelte
Version namens 'papilio-prog', die allenfalls mit dem Spartan6 besser
tut, bin aber nicht auf dem Stand. Gibt auch fertige Entwicklungskits
mit on-board-Programmer (wie http://papilio.cc/,
https://hackaday.io/project/162259-netpp-node), die allerdings nicht im
Bastler-Budget liegen, da teils einiges an Software-Support mit
reingeht. Das ist bei den Billigboards teils unterirdisch, abgesehen von
der teils miserablen Stabilität wegen unzureichender Bestückung mit
Low-ESR-Caps.
Wir nutzen für die ganze Software einen Linux-Container, da ist alles
fertig drin und läuft in einer VM. Es empfiehlt sich allenfalls, sich so
etwas zu bauen um aktuelle xc3sprog-Versionen zu übersetzen. Es waren
hier ab und an auch Anpassungen nötig (an andere Flash-Hersteller).
Das Testprogramm funktioniert doch, wenn man die Zeile
cmd_enable<='0';
in state 4 auskommentiert.
Scheinbar muss das cmd_enable immer auf 1 sein, damit sich das RAM
angesprochen fühlt.
Hier die funktionierende Version. Zusammen mit dem UCF-File und dem
SDRAM-Controller von oben lässt sich daraus das lauffähige Konfiguration
"ledsbuttonsmemory_bitFile" synthetisieren.
Das Für- und Wider der Verwendung von SDRAMS wird hier ausufernd
diskutiert:
Beitrag "VHDL SDRAM Controller"
Carl schrieb:> Scheinbar muss das cmd_enable immer auf 1 sein, damit sich das RAM> angesprochen fühlt.
Ja, und das hat auch einen Sinn. Mit dem CMD sagt man ja dem Controller,
was man tun möchte. Lesen oder Schreiben z.B. Warum das aber in dem Code
so gelöst ist, weiß ich nicht. Normalerweise macht man das einen Takt
lang an.
> constant sdram_column_bits : natural := 8; -- what's that?
Das SDRAM hat 2 "Strobes": Row Address Strobe (RAS) und Column Address
Strobe (CAS).
Column bits sind die bits die man rausschicken muss werend CAS auf Null
gesetzt wird, i.e. A0..A7.
1 Bank = Rows x Cols
Hello, Please excuse the English.
I just received my board and although I was too cheap to buy a nice
Digilent JTAG USB lead, I did buy one similar to that pictured by
Friedhelm.
I've worked with Xilinx in a production environment but never created
any designs of my own with them. I just wanted to post this link I found
of QMTECH's demo projects. LED's, Keys, SDRAM and a couple more using
their development daughter board which has a 330MHz DAC (ADV7123)
connected to an SVGA interface as well as the venerable CY7C68013 USB
FIFO chip. They seem to include a slave FIFO demo project as well.
Anyone know where we can buy the carrier board? (They call it a
"daughter board" and the main board they call a "core board" even though
the core board is physically being carried by the daughter board).
Their demos:
https://github.com/ChinaQMTECH
Ned
I forgot to mention that, in response to the original thread, their file
of demos also includes circuit diagrams and lots of datasheets of the
XC6SLX16 Spartan 6 as well as datasheets of the SDRAM, FIFO, DAC and
all the other chips on both boards.
https://github.com/ChinaQMTECH/QM_XC6SLX16_SDRAM
>Anyone know where we can buy the carrier board? (They call it a>"daughter board" and the main board they call a "core board" even though>the core board is physically being carried by the daughter board).
Hi Ned,
the Board can be found on Ali-Express, it is named
"Xilinx FPGAIO Expansion Board mit 64 Mbit Flash 32 Mbyte SDRAM"
Hallo, sorry, dass ich auf diesen Uralt Thread schreibe.
Ich habe exakt dieses Board und wollte als Beginn mit FPGA Entwicklung
mal das o.g. Blinkprojekt in das Board zu bekommen. Leider ohne Erfolg.
Ich kann es zwar compilieren (oder wie man das auch immer bei FPGAs
heißt). Wenn ich dann iMPACT aufrufe erzeugt er mir eine IPf File.
Wenn ich den Boundary Scan ausführe findet er auch mein FPGA und ich
kann das BIN File anscheinend in das RAM des FPGAs schreiben. Das
Default Geblinke das im Board drin war hört auf und die beiden LEDs
glimmen vor sich hin. Mit dem Oszi sehe ich einen konstanten 1,8V Pegel.
Vermutung ist, dass ich zwar das FPGA beschreibe aber nicht starte. Wie
starte ich es.
Wenn ich das Board dann aus/einschalte ist wieder das Originalgeblinke
da. Also habe ich wohl nicht das Konfig-EEPROM beschrieben. Was auch
klar ist, weil man ja anscheinend erstmal im iMPACT das EEPROM bekannt
machen muss. Dazu fragt er dann nach einem MCS File. Was ist das? Wo
bekommt man es her.
Ein weiteres Problem ist, das iMPACT das gespeicherte IPF File nicht
laden kann. Öffnet man iMPACT aus ISE beendet es sich einfach
stillschweigend. Öffnet man iMPACT direkt kommt eine Fehlermeldung, dass
die Datei nicht zu laden ist und man darf dann ein neues Projekt
erstellen. Es hilft also nur, nach einer Änderung des ISE Projektes das
ipf File löschen und neu erzeugen.
Für Hilfe wäre ich sehr dankbar. Für mich ist der bisherige Einstig in
FPGAs aufgrund dieser Problematik sehr frustrierend. Ohne dass ich
bisher überhaupt zur eigentlichen Programmierung gekommen bin.
Viele Grüße
Thorsten
Erstmal zur Sache: ich habe mein Blink Beispiel nun ins FPGA bekommen.
Es ging die ganze Zeit, ich hatte einfach nur den falschen Gehäusetyp
des FPGAs ausgewählt, wodurch das Pinout nicht passte. Jetzt muss ich
nur noch herausbekommen, wie man das Design im EEPROM speichert.
Nun zum Umgangston:
Ich habe nun seit Jahrzehnten das Mikrocontroller.Net Forum gemieden,
weil annähernd jeder Thread von Querulanten und Besserwissern gekapert
wird, was dann widerum in heftigen Gegenreaktionen ausufert und dem
Fragendem oder dem der sein Projekt vorstellen will dann natürlich gar
nicht mehr hilft.
Eigentlich schade, da die Themenliste durchaus zeigt, dass hier
interessante Leute unterwegs sind, die durch eine geringe Anzahl von
o.g. Schlaubergern niedergemacht werden.
Für mich heißt das also leider, das Forum weiterhin zu meiden und mich
anderen Foren zuwenden. Insbesondere englischsprachige, internationale
Foren sind da offensichtlich wesentlich weltoffener.
Dem Mikrocontroller.net kann ich nur empfehlen das Posten durch Gäste zu
unterbinden und vielleicht Moderatoren einzusetzen. Geht anscheinend
nicht anders.
In dem Sinne, tschüss und ein Frohes Neues Jahr.
Ich lese nun hier nicht mehr mit, ihr könnte also flamen was das Zeug
hält.
Wer dennoch mit mir in Kontakt treten will um z.B. mal ein FPGA
Lernprojekt aufzusetzen findet meine EMailadresse auf meiner Webseite
www.trektech.de.
Tschüss
Thorsten
Carl schrieb im Beitrag #6922993:
> Tu mir den Gefallen, halt die Klappe und bleib diesem Thread fern. Dein> Geschreibsel ist wie schon seit Jahren nutzlos und wenig hilfreich.
Du kannst dich mal schön entspannen. Statt persönlich zu werden und
Anweisungen zu geben, wer wann wie zu posten hat, wäre es zweckmäßiger,
sich die Bedeutung von Kritik vor Augen zu führen!
Auch mir sind die schlampigen Beschreibungen vieler Systeme ein Dorn im
Auge und ein Großteil dieses threads wäre gar nicht nötigt, wenn
Lieferanten das komplett bereitstellen würden. Daher wäre es schon
zweckmäßig, denen auf die Füsse zu treten. Und zwar wirklich denen und
nicht hier schon im Eingangspost Kritik auszubreiten an uns, die wir an
der Situation gar nichts ändern können. Das sollte sich der TE mal
überlegen.
Tobias B. schrieb:> Ich wuerde auf Ebay schauen, gibts da deutlich guenstiger. Oder gleich> bei AliExpress.
Das würde ich z.B: nicht machen. Auf Ali's Express bekommts du derzeit
sehr viel Ausschuss, den irgendeiner aufgekauft hat und vertickt, weil
es über den vorherigen Kanal nicht zu verkaufen war, da als Plagiat
aufgeflogen.
Besonders die billigen FPGA-Platinen sind reihenweise mit Fakes
bestückt.
@Weltbester FPGA-Pongo
Auch ich sage das deine Beitäge hier komplett Überflüssig sind!
Denn die Frage von Thorsten E hat nicht mit mangelner Doku eines
billig-Boards zu tun. Er hat ganz klar noch FPGA und ISE/Impakt
Startprobleme.
Eines hat er nun selbst gelöst.
An Thorsten E: ignoriere schlecht gelaunte Beiträge ganz einfach
komplett.
+ Das "MCS"-file kann der Impact generieren: >Create Prom File<
z.B.:
Beitrag "Re: XC6SLX16 Spartan 6 Entwicklungsboard"
Und wenn ein VHDL code nicht das tut was er soll, ist es manchmal
hilfreich ihn hier zu posten ...
Thorsten E. schrieb:> Für mich heißt das also leider, das Forum weiterhin zu meiden und mich> anderen Foren zuwenden. Insbesondere englischsprachige, internationale> Foren sind da offensichtlich wesentlich weltoffener.
Weil ein Forum mit Deiner Vorhegensweise Probleme hat, siehst Du dich
gezwungen mit eine unveränderte Voreingenommenheit/Attitüde in ein
anderes Froum zu wechseln?
Das IMHO die bequemste aber nicht die preoblemlösende Vorgehensweise.
Bernhard K. schrieb:> Denn die Frage von Thorsten E hat nicht mit mangelner Doku eines> billig-Boards zu tun.
Doch, hat es. Es geht hier schliesslich nicht um irgendein board,
sondern um ein Starterkit, ein Board für blutige Anfänger. Und da wird
seit Jahr und Tag empfohlen sich als Anfänger ein Board mit guten
Tutorials/Step-by-Step-Guide/angepasstenExamples+Skripten/Videoa und
etablierter Community zu kaufen, am besten eins das auch von
deutschsprachigen Hochschulen zur Ausbildung verwendet wird.
Aber dieser guter Rat: zum Lernen ein Lern-kit zu verwenden, wird immer
wieder ignoriert und stattdessen das billigste vom Billigen gekauft,
weil man kann ja kostenfrei in Foren fragen. Dabei gilt immer noch,
'Hilf dir selbst, dann hilft Dir Gott.' (Und mal so als Hinweis, welchen
Wert hier ein in Selbstausbeutung' getipperter Hinweis hat, der
Stundensatz eines Fpga-Entwicklers beginnt so bei 72€. Da dürfte so
ziemlich schnell der Preisvorteil zu einen dediziert designten
Education-board erreicht sein)
Hier wäre es vielleicht angebracht nach "impact Rom-file generierung" zu
googlen und den ersten Treffer von Seite 12 bis 27 durcharbeiten:
https://docplayer.org/7857278-Anleitung-fuer-vhdl-tools.html
PS:
IMHO ist derzeit ein schlechter Zeitpunkt Fragen zu Billig-boards zu
stellen. Besser allgemein formulieren. Schuld an der -für mich
verständlichen- Genervtheit ist u.a. dieser 'Bettel-Brief' der hier
kürzlich eingeworfen wurde:
Beitrag "Ideen für ein Raspberry Pi FPGA Dev Board A.K. "Mister/DE-10 Nano für Arme""
Fpgakuechle K. schrieb:> Und mal so als Hinweis, welchen> Wert hier ein in Selbstausbeutung' getipperter Hinweis hat, der> Stundensatz eines Fpga-Entwicklers beginnt so bei 72€. Da dürfte so> ziemlich schnell der Preisvorteil zu einen dediziert designten> Education-board erreicht sein)
gut geschrieben! und gleichsam eine versteckte Erklärung, warum sich
manch einer nur sporadisch im Forum blicken lässt und keine Lust hat,
Fragen zu beantworten, die im Grunde keine sind
P.S. Das wäre schon wieder 1,40 zzgl MST, die ich in Rechnung stellen
müsste. Aber was solls: Die letzten Änderungen für heute sind durch, die
Synthese ist angeschmissen und morgen gucken wir, was bei rausgekommen
ist.
Ich geh jetzt Kaffee trinken ...
Eure Argumentation impliziert, dass ihr die Beantwortung der Forum
Fragen als Job seht und nicht als Hobby. Dann bin ich vielleicht in
diesem Forum tatsächlich falsch. Ich ging wohl irrtümlicherweise davon
aus, dass es sich hier um ein Forum von Hobbyelektroniker handelt. U.a.
weil es weder zugangsbeschränkt ist, noch kostenpflichtig.
Früher war ich tatsächlich mal öfters hier und habe auch schonmal Fragen
beantwortet und sogar Software bereit gestellt, wurde daraufhin aber
auch nur (von Einzelnen) beschimpft. Daraufhin habe ich das Forum
jahrzentelang gemieden und nun durch Google mal wieder drauf gestoßen.
Ich sehe, dass das ein Fehler war.
Für mich ist die Bastelei Hobby und Hobby soll Spaß machen, man will
Gleichgesinnte finden, sich vielleicht sogar mal treffen. Genau dies
trifft hier anscheinend nicht zu. Also lass ich es. Es gibt genug andere
Foren, in denen es frundlich und unkommerziell zu geht. Ich wundere mich
aber schon schon warum sich die 72€/h-FPGA-Entwickler dann die Zeit
nehmen hier mitzulesen, herumzuschlaubergern (noch dazu auf jahrealte
Bemerkungen antworten und nicht auf die aktuelle) und Leute zu
vergrätzen. Ach ja,habs schon wieder vergessen, ist ja anscheinend ein
von Ihrem Arbeitgeber finanziertes gewerbliches Forum.
Thread ist abgemeldet und Benutzerkonte folgt gleich.
Nochmal tschüss, vor allem an die normale Hobbyisten hier, die sich
vermutlich gerade totlachen.
Thorsten E. schrieb:> Eure Argumentation impliziert, dass ihr die Beantwortung der Forum> Fragen als Job seht und nicht als Hobby. Dann bin ich vielleicht in> diesem Forum tatsächlich falsch. Ich ging wohl irrtümlicherweise davon> aus, dass es sich hier um ein Forum von Hobbyelektroniker handelt. U.a.> weil es weder zugangsbeschränkt ist, noch kostenpflichtig.
Deine Vermutung, die du hier als Implikation verkaufen willst, ist nicht
ganz richtig aber auch nicht ganz falsch.
FPGA ist nun mal definitiv keine anspruchslose Freizeitbeschäftigung wie
Briefmarken sammeln oder (Amateurhaftes) Heimwerken sondern wird wohl
wegen der steilen Lernkurve hauptsächlich im Beruf und Lehre betrieben.
Was nicht heisst, das die Beteiligten auch Freizeitprojekte wie Retro
o.ä. damit betreiben.
Was aber irrelevant ist, weil egal ob Studium, Freizeit jedem ist seine
Zeit kostbar und erscheint verschwendet, wenn der angeblich
Hilfe-suchende wohl nur eine Bühne für sein Ego sucht.
>Genau dies trifft hier anscheinend nicht zu. Also lass ich es. Es gibt genug
andere
Foren, in denen es frundlich und unkommerziell zu geht.
>Thread ist abgemeldet und Benutzerkonte folgt gleich.
Es interessiert keine Sau, ob du Dich in diesem oder in irgendeinem
anderen Forum an-, ab- oder ummeldest. Du musst hier nichts beweisen.
PS:
Das was die Wikipedia an Tipps schreibst um mit sich und dem Internet
'im Reinen' zu leben, gilt weitgefasst auch hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:St%C3%B6re_Wikipedia_nicht,_um_etwas_zu_beweisen
Fpgakuechle K. schrieb:> Fpga ist nun mal definitiv keine Freizeitbeschäftigung wie Briefmarken> sammeln oder amateurhaftes Heimwerken sondern wird wohl wegen der> steilen Lernkurve hauptsächlich im Beruf und Lehre betrieben.
Naja ... viele Hobbys haben eine steile Lernkurve, sogar noch sehr viel
steiler. Nimm nur die ganzen Sportarten in die man unfassbar viel Zeit
versenken muss bis man halbwegs gut ist und selbst dann ist man noch
lange nicht in einer höheren Liga unterwegs. Oder das Musizieren. Um mit
einem Instrument wie Klavier oder so aufzutreten vor mehreren vielen
Leuten als Erwachsener musst du deutlich mehr Zeit investieren als die
Zeit die du brauchst um mit VHDL schöne Hobbyprojekte zu stemmen.
Ja, vor 10 Jahren waren FPGAs bei Hobbyisten noch rar. Aber jetzt ist
das weit verbreitet. Die Boards sind günstig, es gibt massenhaft
Tutorials. Klar das ist noch nicht ganz auf Arduino Niveau angekommen,
aber irre viel fehlt nicht mehr.
Fpgakuechle K. schrieb:> Deine Vermutung, die du hier als Implikation verkaufen willst ist nicht> ganz richtig aber auch nicht ganz falsch.
Hast du den Post gelesen auf den du geantwortet hast?
Thorsten E. schrieb:> Eure Argumentation impliziert, dass ihr die Beantwortung der Forum> Fragen als Job seht und nicht als Hobby.
Da geht es nicht drum ob du FPGA als Hobby oder Beruf machst, sondern ob
du hier die Fragen in deiner Freizeit und unbezahlt als Hobby
beantwortest oder ob du das als Beruf siehst.
Ich für meinen Teil kann da ganz klar sagen:
Hier im Forum Fragen zu beantworten ist mein Hobby. Wenn mir Fragen zu
dumm sind, dann antworte ich eben nicht. Wenn mich Fragen interessieren,
dann verwende ich da auch gerne mal mehrere Stunden meiner Freizeit für
ein Layout oder eine HDL Simulation. Und das ohne irgendwie eine
Rechnung stellen zu wollen.
Fpgakuechle K. schrieb:> Was aber irrelevant ist, weil egal ob Studium, Freizeit jedem ist seine> Zeit kostbar und erscheint verschwendet, wenn der angeblich> Hilfe-suchende wohl nur eine Bühne für sein Ego sucht.
Deine Zeit kann nicht der Hilfesuchende verschwenden, nur du kannst sie
selbst verschwenden. Also einem Fragenden den Vorwurf zu machen er würde
deine Zeit verschwenden ist absurd. Du musst nicht antworten und selbst
der Vorwurf zeigt nur, dass dir deine Lebenszeit nicht wichtig genug ist
und du sie gerne für einen sinnlosen Vorwurf opferst.
Thorsten E. schrieb:> Nochmal tschüss, vor allem an die normale Hobbyisten hier, die sich> vermutlich gerade totlachen.
Tja hier braucht man leider ein dickes Fell, denn einige prügeln gerne
auf Neulinge ein. Warum sie das tun weiß ich nicht, für mich sieht das
aus wie Zeitverschwendung denn es gibt ja keinen Schreibzwang.
Thorsten E. schrieb:> herumzuschlaubergern (noch dazu auf jahrealte> Bemerkungen antworten und nicht auf die aktuelle) und Leute zu> vergrätzen.
Wenn man das Ego nicht durch eigene Leistung aufwerten kann, dann wertet
man Andere ab.
So, Kaffee getrunken, noch ein bissl programmiert, Abend gegessen, Bond
geguckt (mei, war der schlecht) und nochmal kurz vor dem zubettgehen ins
Forum geguckt:
Thorsten E. schrieb:> Eure Argumentation impliziert, dass ihr die Beantwortung der Forum> Fragen als Job seht und nicht als Hobby.
Nein, keineswegs. Es geht lediglich um Zeiteinsatz. Es gibt ja auch noch
andere Foren und Threads sowie um den Sachverhalt, dass stetes
Anfängernörgeln die Fachleute ermüdet und abschreckt.
Gustl B. schrieb:> Da geht es nicht drum ob du FPGA als Hobby oder Beruf machst, sondern ob> du hier die Fragen in deiner Freizeit und unbezahlt als Hobby> beantwortest oder ob du das als Beruf siehst.
Genau das ist der springende Punkt.
Thorsten E. schrieb:> Thread ist abgemeldet und Benutzerkonte folgt gleich.
Daß manche immer auf die Idee kommen, andere Nutzer damit bestrafen zu
können, dass sie sich mit Pauken und Trompeten abmelden. Jeder weis
doch, dass diese Sorte über die Hintertür wieder reinkommt und
insbesondere nach Tagen wiederkehrt, um nachzusehen, was aus diesem
Thread geworden ist. :-)
> Nochmal tschüss, vor allem an die normale Hobbyisten hier, die sich> vermutlich gerade totlachen.
Ich bin nicht so sicher, ob jemand lacht. Und wenn, dann nicht unbedingt
über die, die du im Auge hast.
Mann, Mann, was sind die Leute um Weihnachten herum immer so unentspannt
...
Ach ja:
> XC6SLX16 Spartan 6 Entwicklungsboard
das ist das toteste FPGA, das es momentan zu kaufen gibt. Von keinem
anderen Typ liegt mehr auf Lager und wird gleichzeitg so wenig
eingesetzt. Ich glaube, dass überhaupt nur noch Ersatz-Chargen laufen,
weil wieder irgendwo jemand als Liefer-Backup weggefallen ist und ein
Hersteller, der 25 Jahre Lieferverpflichtungen hat, sich schnell noch
einen Lieferanten besorgen muss.
PLC2 / Xilinx kam vor 2 Wochen mit einem extra vorgestellten Webinar ums
Eck, wie man das Problem umgeht und auf einen modernen Artix wechselt.
Dabei wurde aber der 16er schon gar nicht mehr erwähnt.
Ich glaube, der wird schon seit 10 Jahren nicht mehr für neue Designs
verwendet.
Gustl B. schrieb:> Fpgakuechle K. schrieb:>> Was aber irrelevant ist, weil egal ob Studium, Freizeit jedem ist seine>> Zeit kostbar und erscheint verschwendet, wenn der angeblich>> Hilfe-suchende wohl nur eine Bühne für sein Ego sucht.>> Deine Zeit kann nicht der Hilfesuchende verschwenden, nur du kannst sie> selbst verschwenden. Also einem Fragenden den Vorwurf zu machen er würde> deine Zeit verschwenden ist absurd.
Naja sagen wir mal so, der 'Hilfesuchende' hat unter mehreren
Möglichkeiten mit dem Thema zu starten die Variante gewählt die mehr
externe Unterstützung braucht als andere. Er hat also bewußt die
lebenszeit andere verplant und beschimpft dann wüßt die Hobbyisten und
droht mit 'Liebesentzug'.
Hätte er gleich auf ein etabliertes Anfänger-kit gesetzt, hätte er allen
Beteiligten und an erster Stelle sich viel Aufwand gespart. Dazu kommt
die Weigerung oder Unfähigkeit die Hilfefunktion zu benutzen.
Es sind schon mehrmals Links genannt worden unter denen erklärt wird,
wie er sein Programmierproblem gelöst - Aber was macht der
'Hilfesuchende' ?! Lamentiert lang und breit über "den Fehler das Forum
zu benutzen"...
Also erst wird trotz Hinweise ein Board mit erhögten Betreuungsbedarf
gewählt und dann wird darüber geschimpft das die tatsächlich
stattgefundene Betreuung nicht den Anforderungen gnügen würde. ->
Kognitive Dissonanz per excellence'.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz> Wenn man das Ego nicht durch eigene Leistung aufwerten kann, dann wertet> man Andere ab.
Genau das macht der sogenannte 'Hilfesuchende' hier, spaltet das Forum
und hetzt die Gruppen gegeneinander auf, weil er selbst (derzeit) dem
Thema 'FPGA' nicht gewachsen ist.
--
Grad geprüft, ob vielleicht Lernmaterial zu dem Board wie in
Beitrag "Re: XC6SLX16 Spartan 6 Entwicklungsboard"
versprochen, nachgereicht wurden. Ergebnis: 'Page not found' :-(
Und dazu gesehen, das hier ein Mod den Beitrag gelöscht hat, auf den
explizit auf die geringe Eignung solche China-Boards zu dem genannten
Zweck hingewiesen wird :-((
Moin,
Also ich geb' doch mal zu bedenken, dass es doch keinerlei Zwang gibt:
1.) In diesem Forum zu lesen
2.) Drauf zu antworten
Oder lieg' ich da falsch?
Ich stuf' es als aehnlich laecherlich ein, mit Loeschung des eigenen
Accounts und Zuwendung zu anderen, besseren Foren zu drohen, oder zu
jammern, dass einem das Lesen schwachsinniger Forenbeitraege zu viel
kostbare Lebenszeit raubt oder nicht genuegend alimentiert im Vergleich
zum normalen Broterwerb ist.
Geht mal raus spazieren oder esst mal einen Apfel!
SCNR,
WK
Fpgakuechle K. schrieb:> Naja sagen wir mal so, der 'Hilfesuchende' hat unter mehreren> Möglichkeiten mit dem Thema zu starten die Variante gewählt die mehr> externe Unterstützung braucht als andere.
Er hat sich ein billiges Board gekauft. Ja ohne sich vorher zu
informieren wie so viele Andere es eben auch tun.
Fpgakuechle K. schrieb:> Er hat also bewußt die> lebenszeit andere verplant
Nein, das hat er nicht, denn das kann er gar nicht. Deine Lebenszeit
kannst nur du selbst verplanen. Man hätte ihm auch schlicht nicht
antworten können. Das wären die minimalen Kosten an Lebenszeit.
Fpgakuechle K. schrieb:> Es sind schon mehrmals Links genannt worden unter denen erklärt wird,> wie er sein Programmierproblem gelöst - Aber was macht der> 'Hilfesuchende' ?! Lamentiert lang und breit über "den Fehler das Forum> zu benutzen"...
Alles nicht neu, das sieht man in jedem Forum sehr oft. Und hilft es da
wenn man noch seine eigene Lebenszeit verbrät und antwortet? Nein.
Einfach nicht antworten wenn man das als Zeitverschwendung sieht.
Fpgakuechle K. schrieb:> Kognitive Dissonanz per excellence'.
Das ist aber das Problem eines Anderen. Das muss man sich nicht zu eigen
machen.
Du schimpfst hier über Zeitverschwendung durch einen Hilfesuchenden und
vernichtest dann trotzdem deine Lebenszeit durch lange Antworten. Klar
ist OK weil wir hier diskutieren, ich mache das ja auch gerne, aber
generell, in Foren ist es sehr hilfreich wenn man hart filtert und dann
auf viele Posts die einen nur am Rande interessieren oder gar aufregen
einfach nicht antwortet. Ist auch gut für den Blutdruck.
Fpgakuechle K. schrieb:> Genau das macht der sogenannte 'Hilfesuchende' hier, spaltet das Forum> und hetzt die Gruppen gegeneinander auf, weil er selbst (derzeit) dem> Thema 'FPGA' nicht gewachsen ist.
Das Forum spaltet er nicht, es spaltet sich höchstens selbst. Das ist
wie in vielen anderen Threads auch. Die entwickeln sich oft erst dadurch
in eine Schlammschlacht weil zu viele User nicht die Finger still halten
können. Ich will mich da auch gar nicht ausschließen. Für mich ist das
hier ein Hobby, und wenn mir langweilig ist dann wird gepostet. Manchmal
auch mit sehr trolliger Tendenz. Aber der Punkt ist: Man könnte das
ignorieren. Man könnte Trolls wunderbar ins leere laufen lassen. Aber
genau das passiert leider so gut wie nie. Da kommt dann der
obligatorische don't feed the troll Post und ab dann ist es gelaufen.
Dann versammeln sich alle Gelangweilten und dreschen aufeinander ein bis
der Thread gesperrt werden muss.
Dergute W. schrieb:> besseren Foren zu drohen
(-:
Gustl B. schrieb:> Alles nicht neu, das sieht man in jedem Forum sehr oft. Und hilft es da> wenn man noch seine eigene Lebenszeit verbrät und antwortet? Nein.
Doch, hilft es. Jedenfalls ist es für Keinen gut, einfache eine
pauschale Schuldzuweisung unkommentiert stehen zu lassen.
Und das ist schon ziemlich harter Tobak was der sogenannte
'Hilfesuchende' hier auffährt. Das Forum sei nicht weltoffen, weil von
Querulanten und Besserwissern 'gekapert', als Anfänger würde man nur
beschimpft, etc. pp..
Gerade im letzteren liegt der Kern des Problems. Wer Kritik als
'beschimpfung' diffamiert ist kein Hilfesuchender. Und 'Ignorieren' ist
keine Hilfestellung, eine Hilfestllung ist aber eine kurz und knapp
formulierte Anweisung wie "Du bist auf dem Holzweg, mach es so wie im
Link xyz gezeigt". Aber das will ja mancher hier nicht wahrhaben. Auch
nicht, das für manche Charaktere die Hürden einfach zu hoch sind und es
eben keine Abkürzung zur ('frustierenden') Selbsterfahrung gibt. Das
Problem ist der Frust und der Versuch des 'Hilfesuchenden' diesen
selbsterzeugten Frust auf andere abzuwälzen, statt die 'Eier' zu haben,
es selbst durchzustehen.
Dergute W. schrieb:> Also ich geb' doch mal zu bedenken, dass es doch keinerlei Zwang gibt:> 1.) In diesem Forum zu lesen> 2.) Drauf zu antworten> Oder lieg' ich da falsch?
ja, Du liegst falsch hier. Klar gibt es einen gewissen Zwang hier zu
schreiben/antworten/Falschbehauptungen entgegen zutreten.
Genau der Zwang dem du grad selbst nachgegeben hast, um hier eine
Hohl-Phrase "vom Apfel essen" selbstgefällig und eitel ins Forum zu
k*tz*.
Gustl B. schrieb:> Nimm nur die ganzen Sportarten in die man unfassbar viel Zeit> versenken muss bis man halbwegs gut ist und selbst dann ist man noch> lange nicht in einer höheren Liga unterwegs. Oder das Musizieren. Um mit> einem Instrument wie Klavier oder so aufzutreten vor mehreren vielen> Leuten als Erwachsener musst du deutlich mehr Zeit investieren als die> Zeit die du brauchst um mit VHDL schöne Hobbyprojekte zu stemmen.
Das ist aber jetzt ein Vergleich von ambitioniert (Liga, Auftritte) mit
Freizeit (Hobbyprojekte). Ich würde das eher etwas anders arrangieren
und die Hobby-FPGA-Projekte mit Feierabendfussball / Musikverein
vergleichen.
Daraus folgt, dass ein anspruchsvolles und wertiges Elektronikprojekt
auch erst nach etlichen Jahren zu etwas Reifem werden kann, nachdem die
gesamte Anfängerthematik überwunden ist, man alles weitgehend sehr gut
beherrscht und sich dann aufmachen kann, was Eigenes zu bauen, was
andere nicht so ohne Weiteres nachbauen können.
Das Problem bei den Elektronikprojekten ist, dass es keine organisierte
Anfängerschulung für Jugendliche gibt, die aber nötig wäre, weil die
Beispiele "Musik" und "Sport" eben klar zeigen, dass es nur der zu was
bringt, der eine gute Ausbildung hatte. Und was die beiden Beispiele
auch zeigen: Nur wer sich der Kritik stellt und sie zur Verbesserung
nutzt, kommt am Ende auch voran.
Wer aber schon bei der ersten Dissonanz den Verein, die Band oder das
Forum wechselt, könnte ein Problem bekommen: Er flüchtet von einer Blase
in die andere, bis er eine gefunden hat, wo er der "local hero" ist. Das
Internet macht da z.B. viel möglich und mindert nach meinem Eindruck die
Kritikfähigkeit: Während ein Sportler lernt, dass der Trainer den ganzen
Tag an ihm herummeckert und nach Fehlern sucht, also nicht die 95% lobt
die funktionieren, sondern die 5% Technikfehler anmahnt, die nicht gut
klappen, ist es in den Internetblasen so, dass man für alles, was man
tut, irgendwie Bestätigung bekommt, weil der dislike-Button fehlt.
Das Ergebnis sind schlecht gemachte Videos mit schlecht gemachter Musik,
in denen schlecht gemachten stunts, schlecht gemachte Akrobatik und eben
auch schlecht gemachte Elektronik und vor allem schlecht gemachter
Gesang präsentiert werden. Auffliegen wird es dann spätestens beim
Bohlen, wenn er etwas als Megasch...se enttarnt oder der ach so tolle
Fussballer mit seinen Video-Trickschüssen im Sportstudio auftaucht und
an der Torwand nichts trifft.
Wir brauchen daher auch eine Elektronikvergleichsshow in der sich Leute
mit ihren Projekten bewerben können und jemanden, der den Buzzer
bedient! :-)
Jürgen S. schrieb:> Das ist aber jetzt ein Vergleich von ambitioniert (Liga, Auftritte) mit> Freizeit (Hobbyprojekte). Ich würde das eher etwas anders arrangieren> und die Hobby-FPGA-Projekte mit Feierabendfussball / Musikverein> vergleichen.
Nun auch im normalen Sportverein ohne Ligabetrieb oder im Musikverein
ohne Auftritt sollte man seine Sportart oder sein Instrument
einigermaßen beherrschen. und das kostet Zeit. Viel Zeit. Aber da hat
man eben auch meistens wöchentlich einen oder mehrere feste
Trainingszeiten. Nicht wie beim Hobby das man auch mal Monate lang gar
nicht ausübt.
Ich finde der Hauptunterschied ist aber, dass man beim Instrument oder
Sport "nur" auswendig lernen und dann viel üben muss.
Bei Elektronikhobbys reicht das nicht. Zum Nachbauen schon, aber wenn
man weiter kommen möchte, dann sollte man Physik verstanden haben. Und
auch dann sind das noch viele Teilbereiche die man gleichzeitig können
sollte. Schaltplan, Layout, Handwerk wie Bestücken, Software, vielleicht
eine HDL, ...
Jürgen S. schrieb:> Das Problem bei den Elektronikprojekten ist, dass es keine organisierte> Anfängerschulung für Jugendliche gibt
Stimmt, aber das ist glaube ich der Vielfalt geschuldet. Das ist eben
nicht wie Klavier oder Volleyball. Was soll eine Elektronikausbildung
umfassen? Eigentlich müsste da zusätzlich zu Elektronik auch Physik
drinnen sein, und Software, und uC und ... und ganz schnell sind wir bei
einem Studium.
Jürgen S. schrieb:> weil die> Beispiele "Musik" und "Sport" eben klar zeigen, dass es nur der zu was> bringt, der eine gute Ausbildung hatte.
Nein, das finde ich nicht. Es gibt gerade bei Musik viele Autodidakten.
Da zählt vor allem wie viel Zeit man in Praxis, also Üben, investiert
hat. Bei einer Ausbildung wie einem Musiklehrer da fällt das Üben eben
einfacher weil das verpflichtend ist. Die Eltern zahlen Zaster und dann
muss das Kind auch üben. Aber wenn die Motivation passt geht das auch
ohne Ausbildung ganz gut.
Jürgen S. schrieb:> Nur wer sich der Kritik stellt und sie zur Verbesserung> nutzt, kommt am Ende auch voran.
Natürlich, das ist immer so. Ich spiele jetzt seit grob 15 Jahren
Badminton (nur als Hobby ohne Liga) und habe mehrere Jahre am Anfang
falsche Techniken verwendet. Irgendwann muss man das dann
disziplinierter lernen und wird belohnt durch bessere Leistung und
weniger Schulterprobleme.
Jürgen S. schrieb:> Wer aber schon bei der ersten Dissonanz den Verein, die Band oder das> Forum wechselt, könnte ein Problem bekommen: Er flüchtet von einer Blase> in die andere, bis er eine gefunden hat, wo er der "local hero" ist. Das> Internet macht da z.B. viel möglich und mindert nach meinem Eindruck die> Kritikfähigkeit: Während ein Sportler lernt, dass der Trainer den ganzen> Tag an ihm herummeckert und nach Fehlern sucht, also nicht die 95% lobt> die funktionieren, sondern die 5% Technikfehler anmahnt, die nicht gut> klappen, ist es in den Internetblasen so, dass man für alles, was man> tut, irgendwie Bestätigung bekommt, weil der dislike-Button fehlt.
Nein, ich glaube der Zusammenhang ist anders. Ich bin der Meinung, dass
viele "jungen Leute" leider eine sehr geringe Frustrationstolleranz
besitzen. Und das fängt bei den ganz kleinen Kindern an wie ich jetzt
schon oft beobachten konnte (ich war mal Lehrer).
Ich glaube das liegt daran, dass Kinder überbehütet sind und Eltern
glauben sie täten dem Kind das Beste wenn sie ihm immer alles geben oder
ihm immer bei Allem sofort helfen. Das ist vielleicht auch eine Art
Ablasshandel. Viele Eltern haben zwar Kinder, möchten sich damit aber
nicht groß beschäftigen. Die gucken lieber ins Telefon oder den
Fernseher oder gehen Arbeiten nur um sich den teuren Urlaub und das
dicke Auto zu leisten. Das Kind ist dann eben "da". Man will sich aber
trotzdem beim Kind gut stellen und eben auch das schlechte Gewissen
erleichtern. Das Beste was man einem Kind oder generell einem anderen
Menschen schenken kann ist Zeit. Man könnte mit dem Kind etwas basteln,
spazieren gehen durch den Wald, dem Kind die Welt erklären. Das ist aber
unbequem und man kann nicht dabei aufs Telefon gucken. Um aber trotzdem
was Gutes für das Kind zu tun schenkt man Sachen. Dinge. Und glaubt dann
dass man genug für das Kind getan hat.
Kinder sind nicht dumm, die durchschauen das. Die lernen, dass sie nur
etwas jammern müssen und schon bekommen sie was sie wollen.
Was fehlt ist, dass Kinder sich mit wenigen und sehr einfachen
Spielsachen/Dingen beschäftigen müssen. Denn dabei entwickelt man
Kreativität und auch Frustrationstolleranz. Ich meine so Dinge wie
Bauklötzcken die alle gleich aussehen. Dann muss das Kind selber kreativ
werden und selber etwas Bauen. Die Lego Ritterburg ist da schon falsch.
Da wird nur nachgebaut was Andere sich ausgedacht haben. Klar, ist auch
nicht ganz schlecht weil die Motorik geübt wird, aber nur eine Kiste
volle Legosteine wäre besser. Und es muss nicht mal Spielzeug sein. Ein
Sandkasten ist schon super. Da kann man Burgen bauen und Tunnel, ...
oder auch draussen in der Natur ein kleiner Bach. Den kann man
Aufstauen, versuchen eine Brücke zu bauen, ...
Das sind alles Aufgaben die nicht sofort funktionieren. Selbst die Burg
im Sandkasten wird erstmal einstürzen. Das ist aber nicht schlimm,
daraus lernt das Kind. Und nach ein paar Tagen oder Wochen baut es
größere und stabilere Burgen. Falsch wäre es, wenn die Eltern sehen,
dass die Burg eingestürzt ist und dann dem Kind ein anderes Spielzeug
geben weil das Kind ja offensichtlich mit dem Sandkasten nicht zurecht
kommt. Dadurch wird es nicht lernen sich längere Zeit mit einem Ding
auseinanderzusetzen und Rückschläge zu verkraften.
Aber du hast da teilweise auch Recht, das was ein Lehrer machen sollte
ist auch wichtig. Nämlich nicht übermäßig loben. Man lobt nur Dinge die
wirklich lobenswert sind. Und dabei sollte man auch einbeziehen was in
welchem Alter üblich ist. Mit 6 Jahren ist es normal, dass sich Kinder
die Schuhe zubinden können. Oder dass die auch vor der Schule schon die
Zahlen kennen und vielleicht auch + und - im Zahlenraum bis 10
beherrschen. Dafür braucht es kein Lob. Gelobt werden sollten aber
kreative Ideen. Wenn das Kind etwas gebastelt hat. Egal wie schlimm
schlecht das aussieht, dafür musste es kreativ werden. Wenn das Kind ein
paar Bauklötzliche übereinanderstapelt und auf den selbstgebauten Turm
stolz ist, dann ist das mehr wert wie wenn es die Legoburg nach
Anleitung zusammengesteckt hat.
Tja und das Internet ... da ist es eben so, dass man sehr schnell
unliebsamen Dingen entkommen und sich schöneren Dingen widmen kann. Also
genau das was Eltern dem Kind nicht bieten sollten. Nur wenig Spielzeug
und Ablenkung vermeiden. Das Kind soll sich nicht wenn etwas nicht
funktioniert vor den Fernseher setzen können. Sondern es soll so lange
weiterbasteln bis das funktioniert was es will.
Im Internet sind das aber ältere Kinder/Jugendliche/Erwachsene die das
alles selbst entscheiden können. Ich denke wer es in dem Alter nicht
gelernt hat sich länger auch mit schwierigen Themen auseinanderzusetzen,
der wird das nur sehr schwer lernen.
Und dann gibt es noch Foren wie dieses im Speziellen. Da kommen oft
Leute daher, die machen ihr erstes Elektronikprojekt, haben genau Null
Ahnung, stellen sehr einfache Fragen oder Fragen die schlecht zu
beantworten sind. Und statt denen freundlich zu sagen was sie anders
machen sollten oder ihnen zu helfen kommen dann Deppen daher die sie
beschimpfen.
Gratulation, dadurch vergrault man Leute die vielleicht mit etwas Hilfe
und Freundlichkeit begeisterte Bastler geworden wären. Die denken sich
dann über uns hier dass wir alle so beleidigende schlecht gelaunte
Elektronikdeppen sind und suchen sich ein anderes Hobby.
Jürgen S. schrieb:> Das Ergebnis sind schlecht gemachte Videos mit schlecht gemachter Musik,> in denen schlecht gemachten stunts, schlecht gemachte Akrobatik und eben> auch schlecht gemachte Elektronik und vor allem schlecht gemachter> Gesang präsentiert werden.
Das finde ich OK. Ich finde das gut wenn Leute sich mit etwas
beschäftigen. Da kommen eben am Anfang keine Meisterwerke bei rum. Aber
das ist normal. Und es ist sehr viel besser wie wenn diese Leute nichts
machen und nur vor der Glotze hängen würden. Warte ein paar Jahre,
vielleicht sind die dann gut. Meine ersten Elektronikgehversuche sehen
auch grauenhaft aus. Damals war ist stolz darauf.
Aber speziell im Internet muss man unterscheiden ob diese Videos die du
ansprichst tatsächlich von Anfängern stammen die da schlicht ihren
Fortschritt dokumentieren, oder ob das große Werbefirmen sind die billig
Klicks einsammeln. Das ist nämlich leider auch so ein Trend.
Man nehme eine hybsche Frau, gebe ihr einen Lötkolben und lass sie 5
Minuten etwas triviales zusammenbauen. Unterlege das mit zeitgemäßer
Musik, dann noch ein reißerisches Titelbild und schon gibt es Klicks.
Das ist leider ein Geschäftsmodell. Nicht nur mit Frauen und Elektronik,
eigentlich auf allen Themenfeldern auf denen man Klicks einsammeln kann.
Ich bin Angler und was glaubst du wie viele Angelvideos mit
leichtbekleideten Frauen zu finden sind? Das ist die Kommerzialisierung
des Internets.
Jürgen S. schrieb:> Wir brauchen daher auch eine Elektronikvergleichsshow in der sich Leute> mit ihren Projekten bewerben können und jemanden, der den Buzzer> bedient! :-)
Auch dafür wird sich ein Publikum finden. Egal was es ist, wenn damit
Geld verdient werden kann wird es gemacht. Das zeigt leider auch wie
oberflächlich unsere Gesellschaft ist, denn dass sich damit Geld
verdienen lässt bedeutet, dass es konsumiert wird.
Duke Scarring schrieb:> Früher (tm) gab es sowas in großem Stil und nannte sich AG Junger> Techniker und Naturforscher:
Dafür bin ich zu jung^^ aber ja, sowas bräuchte man. Die Ausbildung muss
gar nicht so irre tief sein wenn sie sehr breit ist. Sowas wie
Grundwissen Menschheit und dazu zähle ich auch ein Grundverständnis in
Bio, Chemie, Mathe, Physik.
Ist nur leider kaum Geld mit zu verdienen und wird daher nicht gemacht.
Sowas müsste ein Staat verpflichtend machen weil ihm Bildung wichtig
ist.
Markus F. schrieb:> Was ist langweiliger als Angeln?>> Beim Angeln zuschauen!
Da gebe ich dir vollkommen Recht. Angeln ist bei mir eher ein Alibi um
mal raus zu gehen, mich in die Sonne zu setzen und Bücher zu lesen.
> Und dann gibt es noch Foren wie dieses im Speziellen.> Und statt denen freundlich zu sagen was sie anders machen sollten oder> ihnen zu helfen kommen> dann Deppen daher die sie beschimpfen.> Gratulation, dadurch vergrault man Leute die vielleicht mit etwas Hilfe > und
Freundlichkeit begeisterte Bastler geworden wären.
> Die denken sich dann über uns hier dass wir alle so beleidigende schlecht >
gelaunte Elektronikdeppen sind und suchen sich ein anderes Hobby.
Diese Beschreibung stellt die Dinge auf den Kopf.
Es sind nicht die Foren die den Möchtegerns das Hobby 'wegnehmen',
es sind die Möchtegerns selbst bei 'zuviel' Schwierigkeiten "die Flinte
ins Korn werfen" und so ihr Möchtegern-Hobby beenden ...
Und weil man sich das (mglw. temporäres) Scheitern nicht eingestehen
will, wird angeblich fehlende Hilfestellung und Demotivation durch
'Platzhirsche' als Ursache für das eigene Versagen resp. mangelnde
Vorbereitung und Selbstertüchtigung vorgeschoben.
Es ist eben ähnlich, wie man es in Deutschland täglich beim
(Berg-)Wandern erlebt. Da kammen Sommerfrischler an, die sich einmal im
Jahr
wie die Gipfelstürmer vom Schlage Reinhold Messner fühlen wollen.
Dann stürmen sie per Seilbahn auf den ersten Gipfel bspw. Zugspitze und
glauben, das so ein Seilbahngipfel sie berechtigt, ohne die passende
Vorbereitung 'echte Wanderungen' zu unternhemen.
Was soll man da als 'Wanderertüchtigter Einheimischer' machen? Die
Sommerfrischler sehendes Auge ins Verderben rennen lassen, weil, die
Bergwacht 'braucht ja auch was zum Üben'?! Oder dann gibt man
Hinweise auf die Unzweckmäßigkeit ihrer Aktivitäten? Sogleich wird man
als arroganter Besserwisser verschrieen! Oder gar der Diskriminierung
beschuldigt, wenn man hinweist, das die Person resp. deren Tross zu
fett, zu alt oder einfach zu falsch ausgerüstet ist um eine mehrstündige
Wanderung durch schroffes Gelände erfolgreich abzuschliessen. Oder die
'Hiesigen' werden als Abzocker beschimpft, weil man ja die
Ticketeinnahmen nicht verwendet, um auf allen Gipfel eine Rolltreppe zu
legen.
Ganz toll diejenigen, die dann grummeln, das sie das nächste Mal in die
Schweiz, Frankreich, Nepal oder sonstwo zu fahren, weil man dort "viel
freundlicher sei".
Denen kann man nur Grüße an die Schweizer, Franzosen, Nepali oder
sonstwenn mitgeben. Wer nicht die Bereitschaft mitbringt, sich selbst
durch 'Durchbeißen' die Fähigkeiten zum Gipfelsturm beizubringen, wird
auch anderswo nur die Gipfel 'Bezwingen' auf die eine Seilbahn (für
überambitionierte 'Städter') führt.
Fpgakuechle K. schrieb:> Diese Beschreibung stellt die Dinge auf den Kopf.
Nö, die Beschreibung war völlig korrekt.
Fpgakuechle K. schrieb:> Und weil man sich das (mglw. temporäres) Scheitern nicht eingestehen> will, wird angeblich fehlende Hilfestellung und Demotivation durch> 'Platzhirsche' als Ursache für das eigene Versagen resp. mangelnde> Vorbereitung und Selbstertüchtigung vorgeschoben.
Nichts mit "angebliche Demotivation", die ist für jeden neutralen Leser
des neuen Teils dieses Threads ganz real und offensichtlich. Nur zwei
Teilnehmer sind hartnäckig vom Gegenteil überzeugt.
Thorsten E. hat vor einer Woche als Neu-Einstieg in diesem Forum eine
ganz normale Anfängerfrage gestellt. Er hat sich zu Beginn dafür
entschuldigt, dass er einen alten Thread wieder aufmacht, hat begründet,
warum er das tut, und dann sein Problem beschrieben.
Weltbester FPGA-Bongo hat ihn daraufhin mit einer (inzwischen
gelöschten) Entgegnung niedergebügelt, die in nichts auf die Frage von
Thorsten einging. Zum ursprünglichen Eröffnungsbeitrag des Threads von
Carl hätte das vielleicht noch als Antwort gepasst, denn der
ursprüngliche Eröffnungsbeitrag hat auch in meinen Augen Kritik verdient
- TO Carl kauft sich ein undokumentiertes Board und jammert dann, dass
das board nicht dokumentiert ist.
Aber das ist anderthalb Jahre her, und selbst daraus hatte sich damals
nach holprigem Start eine gute Diskussion ergeben. Wenn die Kritik von
weltbester FPGA Bongo für die längst abgeschlossene Diskussion mit Carl
gedacht war, dann hätte er das bitteschön auch klar machen sollen. Als
Antwort auf Thortens Einstiegsfrage war sie jedenfalls klar daneben.
Fpgakuechle K. schrieb:> Es sind nicht die Foren die den Möchtegerns das Hobby 'wegnehmen',> es sind die Möchtegerns selbst bei 'zuviel' Schwierigkeiten "die Flinte> ins Korn werfen" und so ihr Möchtegern-Hobby beenden ...
Es ist echt beeindruckend, wie genau du schon nach drei Beiträgen in
einem Thread von Thorsten weißt, dass er ein Möchtegern-Hobbyist ist,
der bei der ersten Schwierigkeit aufgibt. Ich habe nicht deine
hellseherischen Fähigkeiten und kann im Augenblick nicht erkennen, dass
er die Flinte ins Korn geworfen und sein Hobby beendet hat. Was sein
aktuelles Problem angeht hat er stattdessen selbst seinen Fehler
gefunden und behoben (versehentlich den falschen Gehäusetyp fürs FPGA
gewählt - wem ist das als Anfänger nicht mal passiert). Kann es sein,
dass du Frust aus anderen Diskussionen mit anderen Teilnehmern hier auf
einen neu eingestiegenen Teilnehmer überträgst?
Was du als "Flinte ins Korn werfen" interpetierst ist Thorstens
Erklärung, in Anbetracht des Umgangstons, mit dem er hier begrüßt wurde,
nicht in diesem Forum teilnehmen zu wollen. Das ist nicht damit
gleichzusetzen, dass er sich von seinem neuen Hobby FPGA abwendet - auch
wenn ihm manche hier schon nach seiner ersten Frage bescheinigen, dass
das zu anspruchsvoll für ihn sei und er es lieber bleiben lassen soll.
Seine Reaktion auf die "freundliche Begrüßung" hier ist imho völlig
nachvollziehbar und authentisch. Es ist genau das, was Gustl schrieb:
Gustl B. schrieb:> dadurch vergrault man Leute die vielleicht mit etwas Hilfe> und Freundlichkeit begeisterte Bastler geworden wären.
Achim S. schrieb:> Fpgakuechle K. schrieb:>> Es sind nicht die Foren die den Möchtegerns das Hobby 'wegnehmen',>> es sind die Möchtegerns selbst bei 'zuviel' Schwierigkeiten "die Flinte>> ins Korn werfen" und so ihr Möchtegern-Hobby beenden ...>> Es ist echt beeindruckend, wie genau du schon nach drei Beiträgen in> einem Thread von Thorsten weißt, dass er ein Möchtegern-Hobbyist ist,> der bei der ersten Schwierigkeit aufgibt. Ich habe nicht deine> hellseherischen Fähigkeiten und kann im Augenblick nicht erkennen, dass> er die Flinte ins Korn geworfen und sein Hobby beendet hat.
Das hat nichts mit Hellseherei zu tun, das ist eine einfache
Interpretation der benutzen Formulierung "frustierend" und "nicht zur
eigentlichen Programmierung gekommen". Man bekommt halt nicht nur die
'Sonnenseiten' der FPGA-Entwicklung zu spüren, man kann sich keine
Rosinen picken und dem Rest einen "'Forum/Community' ins
Selbstausbeutung"überlassen, man muß das Gesamtpaket annehmen wenn man
ernsthaft in diesem Themenbereich arbeiten will.
Und wer erste Lernfortschritte als 'Frust' erlebt ... sorry ein
tatsächlicher Anfänger freut sich über den ersten kleinen Fortschritt
und sei es nur der Wechsel der Farbe am programmieradapter. Denn das
zeichnet 'Anfängergeist' aus, gespannte Neugier und Entdeckerdrang und
Auskosten selbstgemachter Fortschritte. Eben 'Spass an der Technik' und
nicht 'Frust'.
https://www.blueprints.de/artikel/selbst-bewusst-sein/der-anfaengergeist.html
Es ist nunmal Alltagsgeschäft, an der Toolchain zuaerbeiten respektive
Umwandlung der Filetypen *.vhd, *.v *.ucf, *.xco über *.ngd, *.ncd zu
*.bin, und dann zu *.hex, *.bit, *.prom. Das sind die Grundlagen, wer
das Erlernen derselben als "Frust" empfindet, sollte doch ein Einsehen
haben, das das nichts für ihn ist.
> Weltbester FPGA-Bongo hat ihn daraufhin mit einer (inzwischen> gelöschten) Entgegnung niedergebügelt, die in nichts auf die Frage von> Thorsten einging.
Randbemerkung: Eine Argumentation, die mit einer Verballhornung des
Usernamens beginnt, zeugt nicht gerade vom Willen zur Sachdiskussion.
Wenn ich mich recht erinnere (Noch ne Randbemerkung: es hilft einer
Diskussion überhaupt nicht, einen thematisierten Beitrag zu löschen und
dann die Diskussion "weiterlaufen zu lassen") wurde hier keiner grundlos
"niedergebügelt", sondern mit deutlichen Worten die unprofessionelle
Vorgehensweise angeprangert als weitgehend Unkundiger ein Board mit
mangelnden Support zu kaufen. Und zu glauben, mit dem Boardkauf wäre
alles in Sachen 'Hausaufgaben' und Vorbereitung erledigt. Das sind
völlig berechtigte Hinweise, wie der Fragesteller seine Arbeitsweise
verbessern könnte wenn er wöllte.
> Da aberWas du als "Flinte ins Korn werfen" interpetierst ist Thorstens> Erklärung, in Anbetracht des Umgangstons, mit dem er hier begrüßt wurde,> nicht in diesem Forum teilnehmen zu wollen.
Also ich sehe es in etwa so: 60% der Beiträge hier sind selbstgefällige
Moralpredigten, 30% sind Konstruktive Vorschläge und schlimmstenfalls
10% diesen Threads könnten als kritisch im 'Umgangston' bezeichnet
werden.
Der Frager geht zu 0% auf die 30% 'sachdienliche Hinweise ein, benutzt
aber die 10% 'Klartext' um den Forum ein Zeugnis mit den Stichworten
"Querulanten, Besserwissern, nicht weltoffen, flame" auszustellen und
mit account-wechsel und sofortigen Abgang zu drohen. In einem solchen
Verhalten kann ich nicht wirklich ein reales Interesse an der
Einarbeitung in Thematik FPGA erkennen.
Fpgakuechle K. schrieb:> Es ist nunmal Alltagsgeschäft, an der Toolchain zuaerbeiten respektive> Umwandlung der Filetypen *.vhd, *.v *.ucf, *.xco über *.ngd, *.ncd zu> *.bin, und dann zu *.hex, *.bit, *.prom.
Klar ist es das. Und trotzdem kann einem Anfänger der Einstieg in die
Toolchain manchmal frustrierende Erlebnisse bereiten. Mag sein, dass es
dir nie so ging, aber den meisten anderen geht es meiner Erfahrung nach
beim Einstieg so. Und dann ist es hilfreich, wenn man in einem Forum um
konstruktiven Austausch dazu bitten kann und Unterstützung erhält. Genau
das ist in meinen Augen die wesentliche Basis dieses Forums. Thorsten
hat nicht geschrieben "macht mir meine Hausaufgaben", sondern er hat
gefragt, ob jemand eine Anregung für ihn hat. Wie schon mehrfach gesagt
wurde: wem diese Art von Anfängerfrage zu trivial ist, der kann sie
einfach unbeantwortet lassen. Ihn stattdessen niederzubügeln und dafür
virtuelle Consultant-Honorare in Rechnung zu stellen ist einfach
unnötig.
Fpgakuechle K. schrieb:> Randbemerkung: Eine Argumentation, die mit einer Verballhornung des> Usernamens beginnt, zeugt nicht gerade vom Willen zur Sachdiskussion.
Ach je: da habe ich tatsächlich aus dem P ein B gemacht. Es war ehrlich
ein Versehen, das ein Stück weit damit zu tun hat, dass der Username von
"Weltbester FPGA-Pongo" etwas länglich ist. Wenn ich nach den möglichen
Deutungen von Pongo google kann ich auch kaum nachvollziehen, was an
Bongo demgegenüber abschätziger ist. Aber da siehst du mal, dass selbst
ein simpler Schreibfehler beim Gegenüber als Verballhornung und
Unsachlichkeit ankommen kann.
Verglichen damit finde ich übrigens z.B. deinen Beitrag
> um hier eine> Hohl-Phrase "vom Apfel essen" selbstgefällig und eitel ins Forum zu> k*tz*.
wesentlich agressiver und unsachlicher. Es wäre schön, wenn du die selbe
Sensibilität, mit der du meinen Schreibfehler als "Verballhornung"
identifizierst, auch gegenüber anderen Forumsteilnehmern an den Tag
legen würdest.
Fpgakuechle K. schrieb:> Wenn ich mich recht erinnere (Noch ne Randbemerkung: es hilft einer> Diskussion überhaupt nicht, einen thematisierten Beitrag zu löschen und> dann die Diskussion "weiterlaufen zu lassen") wurde hier keiner grundlos> "niedergebügelt"
Und offenbar sehen das außer dir und dem " Weltbester FPGA-Pongo" eine
ganze Reihe Leute anders. Insbesondere kam es bei dem betroffenen
Neuling sehr offensichtlich als Niederbügeln an. Und genau das war sein
Grund, wieder aus dem Forum zu verschwinden, nicht der von dir
wiederholt unterstellte Frust in der Sache und mangelnder
Durchhaltewillen.
Fpgakuechle K. schrieb:> Also ich sehe es in etwa so: 60% der Beiträge hier sind selbstgefällige> Moralpredigten, 30% sind Konstruktive Vorschläge und schlimmstenfalls> 10% diesen Threads könnten als kritisch im 'Umgangston' bezeichnet> werden.
Was du als kritisch im Umgangston betrachtest kam bei Thorsten als ein
unangemessenes Niederbügeln an. Und nochmal: offenbar können eine Reihe
Teilnehmer an dieser Diskussion seinen Standpunkt mindestens so gut
nachvollziehen wie deinen.
Fpgakuechle K. schrieb:> Der Frager geht zu 0% auf die 30% 'sachdienliche Hinweise ein, benutzt> aber die 10% 'Klartext' um den Forum ein Zeugnis mit den Stichworten> "Querulanten, Besserwissern, nicht weltoffen, flame" auszustellen und> mit account-wechsel und sofortigen Abgang zu drohen
Es ist eine normale menschliche Eigenschaft, auf einen persönlich
Angriff stärker zu reagieren als auf einen neutralen Kommentar. Und das
erst recht, wenn auf die eigene Frage keinerlei Hilfe in der Sache kam
sondern allein dieses Niederbügeln (auch wenn du es nicht als solches
anerkennen willst). Tatsächlich hilfreiche Aspekte zu Thorstens Frage
kamen erst, nachem er bereits vergrault war und sich aus dem Forum
verabschiedet hat.
Er hat übrigens auch nicht mit seinem Abgang "gedroht". Eine Drohung
wäre z.B. gewesen "wenn ihr euch weiter so benehmt, dann verschwinde
ich aus dem Forum". Das wäre tatsächlich ein Stück weit lächerlich. Aber
er hat keine Drohung ausgesprochen sondern einfach die veständliche
Rückmeldung gegeben, dass ihm gleich die erste Antwort auf seine erste
Frage die Lust genommen hat, weiter hier im Forum aktiv zu sein.
Nochmal: für mich ist das eine völlig nachvollziehbare Reaktion. Und
wenn du schreibst
Fpgakuechle K. schrieb:> Es interessiert keine Sau, ob du Dich in diesem oder in irgendeinem> anderen Forum an-, ab- oder ummeldest.
dann sprich bitte nur für dich, nicht für das Forum. Ich für meinen Teil
hätte tatsächlich lieber mit Thorsten seine FPGA-Fragen diskutiert als
diese traurige Pseudodiskussion zu führen.
Und ich bleibe übrigens dabei:
Fpgakuechle K. schrieb:> Schuld an der -für mich> verständlichen- Genervtheit ist u.a. dieser 'Bettel-Brief' der hier> kürzlich eingeworfen wurde:
Ihr zwei habt Thorsten für etwas rausgeekelt, was nichts mit seiner
Frage zu tun hatte sondern was euch in anderen Diskussion mit anderen
Leuten auf die Nerven gegangen war, und was ihr an ihm raugelassen
habt...
Carl schrieb:> Ja, die Stammtischbrüder haben den Thread gekapert. Der letzte sinnvolle> Post war vom 27.12 etwa auf der Hälfte dieses Threads.
Du meinst die Frage von Thorsten? Oder deine Beschimpfung von
"weltbester FPGA-Pongo", die zurecht gelöscht wurde? Die hat leider
wesentlich dazu beigetragen, wie sich dieser Thread entwickelt hat.
Achim S. schrieb:> Fpgakuechle K. schrieb:>> Es ist nunmal Alltagsgeschäft, an der Toolchain zuaerbeiten respektive>> Umwandlung der Filetypen *.vhd, *.v *.ucf, *.xco über *.ngd, *.ncd zu>> *.bin, und dann zu *.hex, *.bit, *.prom.>> Ihn stattdessen niederzubügeln und dafür> virtuelle Consultant-Honorare in Rechnung zu stellen ist einfach> unnötig.
Weder niederbügeln noch wurde ihm irgendwas in Rechnung gestellt. Es
wurde aber aufgezeigt wie er sich selbst diese essentielle Information
zur FPGA-configfile download beschaffen kann. Oder wie man es durch Wahl
der persönlichen 'Lernumgebung' verhinder nkann, das solche
Trivialfragen überhaupt 'aufs Gemüt drücken'.
> Fpgakuechle K. schrieb:>> Randbemerkung: Eine Argumentation, die mit einer Verballhornung des>> Usernamens beginnt, zeugt nicht gerade vom Willen zur Sachdiskussion.>> Ach je: da habe ich tatsächlich aus dem P ein B gemacht. Es war ehrlich> ein Versehen, das ein Stück weit damit zu tun hat, dass der Username von> "Weltbester FPGA-Pongo" etwas länglich ist. Wenn ich nach den möglichen> Deutungen von Pongo google kann ich auch kaum nachvollziehen, was an> Bongo demgegenüber abschätziger ist. Aber da siehst du mal, dass selbst> ein simpler Schreibfehler beim Gegenüber als Verballhornung und> Unsachlichkeit ankommen kann.
Tipp: Usernamen tippt man nicht nach, sondern kopiert sie per Cut&Paste
auch Mouse-buffer genannt. Oder man vermeidet im Sinne der
Diskussionsversachlichung ohnehing persönliche Ansprache.
> mit der du meinen Schreibfehler als "Verballhornung"> identifizierst, auch gegenüber anderen Forumsteilnehmern an den Tag> legen würdest.
Ich glaub dir den Schreibfehler nicht, das ist IMHO bewußte gewähltes
Rhetorikmittel.
> Und offenbar sehen das außer dir und dem " Weltbester FPGA-Pongo" eine> ganze Reihe Leute anders. Insbesondere kam es bei dem betroffenen> Neuling sehr offensichtlich als Niederbügeln an. Und genau das war sein> Grund, wieder aus dem Forum zu verschwinden,
Ja, manche gefallen sich halt in einer Opferrolle ... und vertragen
keinerlei Kritik, auch konstruktive nicht.
> Fpgakuechle K. schrieb:>> Also ich sehe es in etwa so: 60% der Beiträge hier sind selbstgefällige>> Moralpredigten, 30% sind Konstruktive Vorschläge und schlimmstenfalls>> 10% diesen Threads könnten als kritisch im 'Umgangston' bezeichnet>> werden.>> Was du als kritisch im Umgangston betrachtest kam bei Thorsten als ein> unangemessenes Niederbügeln an. Und nochmal: offenbar können eine Reihe> Teilnehmer an dieser Diskussion seinen Standpunkt mindestens so gut> nachvollziehen wie deinen.
Nachvollziehen bedeudet nicht gut heißen oder als
'Rational/vernunftbegründet' erkennen.
> Fpgakuechle K. schrieb:>> Der Frager geht zu 0% auf die 30% 'sachdienliche Hinweise ein, benutzt>> aber die 10% 'Klartext' um den Forum ein Zeugnis mit den Stichworten>> "Querulanten, Besserwissern, nicht weltoffen, flame" auszustellen und>> mit account-wechsel und sofortigen Abgang zu drohen> Tatsächlich hilfreiche Aspekte zu Thorstens Frage> kamen erst, nachem er bereits vergrault war und sich aus dem Forum> verabschiedet hat.
Nö.
> Ihr zwei habt Thorsten für etwas rausgeekelt, was nichts mit seiner> Frage zu tun hatte sondern was euch in anderen Diskussion mit anderen> Leuten auf die Nerven gegangen war, und was ihr an ihm raugelassen> habt...
Soso der Link auf eine deutsprachige Anleitung zu impact der sich grad
über den zitierten post-scriptum befindet, hat den FPGA-Enthusiasten aus
dem Forum geekelt?! Hier noch mal für Scroll-Faule:
https://docplayer.org/7857278-Anleitung-fuer-vhdl-tools.html
Ja klar, und am Untergang von Atlantis trägt auch diese Forum Schuld .
Nun, ich intepretiere das letzte Zitat als Versuch Sündenböcke für
irgendwas zu benennen. Fakt ist, das sich Frager selbst verabschiedet
hat, ohne Not oder plausiblen Grund. Halt das übliche moralinsaure
Kasperletheater.
Achim S. schrieb:> Ach je: da habe ich tatsächlich aus dem P ein B gemacht. Es war ehrlich> ein Versehen, das ein Stück weit damit zu tun hat, dass der Username von> "Weltbester FPGA-Pongo" etwas länglich ist.
Kaum zu glauben, wo doch durch "Zitieren" der Name automatisch
übernommen wird. Scriptfehler? Ärgerlicher, als ein Vertipper oder ein
Wortwitz ist aber der Fakt, dass mein Beitrag gelöscht wurde und nun
jeder behaupten kann, er enthielte Beschimpfungen, wie du das
fälschlicherweise tust und damit erneut Tatsachen verdrehst:
Achim S. schrieb:> Du meinst die Frage von Thorsten? Oder deine Beschimpfung von> "weltbester FPGA-Pongo", die zurecht gelöscht wurde? Die hat leider> wesentlich dazu beigetragen, wie sich dieser Thread entwickelt hat.
Von welchen Beschimpfungen sprichst du hier? Du scheints hier nicht nur
den Inhalt der Kritik, sondern auch die schreibenden Personen zu
verwechseln. Kann es sein, dass du mit (deinen) Nicknames durcheinander
kommst?
Achim S. schrieb:> Weltbester FPGA-Bongo hat ihn daraufhin mit einer (inzwischen> gelöschten) Entgegnung niedergebügelt,
Der TE wurde nicht niedergebügelt, sondern es wurde ganz sachlich
dargestellt, dass ich (und im Nachgang auch noch andere) etwas irritiert
sind, dass ein Frager, sich ein undokumentiertes Board kauft und sich
dann hier darüber beklagt, was eben doppelt unlogisch ist. Sinn hätte es
gemacht, wenn er dort nachgefragt, gegoogelt oder in den entsprechenden
Herstellerforum gefragt hätte. Dort wird diese board nämlich ausführlich
beschrieben und diskutiert. Erst wenn man weltweit nichts findet, macht
es Sinn, hier zu fragen, obwohl sein Projekt mit Microcontrollertechnik
rein gar nichts zu tun hat und damit schon die 3. Unlogik aufwirft.
> Zum ursprünglichen Eröffnungsbeitrag des Threads von> Carl hätte das vielleicht noch als Antwort gepasst, denn der> ursprüngliche Eröffnungsbeitrag hat auch in meinen Augen Kritik verdient> - TO Carl kauft sich ein undokumentiertes Board und jammert dann, dass> das board nicht dokumentiert ist.
Ach was ?????? - Woher die Meinungsänderung? Und merkst du daß du dir
mehrfach widersprichst? Meine Kritik war also berechtigt.
Ich halte sie auch aufrecht, denn das leichtfertige Verduften des TE und
das angedrohte Verduften seines Verteidigers (also dir) ist eben jene
fehlerhafte Verhaltensweise, die sehr fragwürdig ist. Sie passt nicht zu
dem komplexen Thema der digitalen Elektronik in FPGAs (mit und ohne
Micorcontroller-Koppelung) und das unlogische Vorgehen des TE passt
schon gar nicht dazu. Bei den komplexen Fragestellungen der
FPGA-Entwicklung ist es dringend erforderlich, Ursache-Wirkungen zu
verstehen, um an den richtigen Stellen nachbohren und -suchen zu können.
Wer aber schon Probleme hat, die Ursache mangelnder Information bei
einer so einfachen Sache wie Dokumenten- und Informationsbeschaffung zu
erkennen, der wird kaum zu mehr fähig sein, als zur
Blinkschaltungsentwicklung.
Im Übrigen nehme ich belustigt zur Kenntnis dass die von DREI Schreibern
hier direkt oder indirekt geäußerte Vermutung, der stillschweigenden
Rückkehr des Beleidigten voll und ganz zuzutreffen scheint. Es scheint
also zwei Personen zu geben, die mit Kritik nicht umgehen können und
daher lautstark und mimosenhaft aus dem Forum verschwinden. (in der
großzügigen Annahme, dass es tatsächlich zwei Personen und hier nicht
die eine Sockenpuppe die andere verteidigt.
> Aber das ist anderthalb Jahre her,
Für die Wahrheit ist es nie zu spät, sagt Konfusius.
Weltbester FPGA-Pongo schrieb im Beitrag #6934216:
> Kaum zu glauben, wo doch durch "Zitieren" der Name automatisch> übernommen wird.
Der Beitrag, auf den ich mich bezog, war bereits gelöscht. (Offenbar
fand auch ein Moderator ihn nicht so toll.) Und mit gelöschten Beiträgen
funktioniert das Zitieren meines Wissens leider nicht mehr.
Weltbester FPGA-Pongo schrieb im Beitrag #6934216:
> Von welchen Beschimpfungen sprichst du hier?
An dieser Stelle spreche ich von der Beschimpfung, die Carl dir
gegenüber ausgesprochen hat. (ist ebenfalls geslöscht, aber in
Fragmenten noch als Zitat in
Beitrag "Re: XC6SLX16 Spartan 6 Entwicklungsboard" enthalten ist).
Auch wenn du es nicht glauben magst: für mich läuft die Trennlinie bei
dieser Diskussion über die Forenkultur nicht bei der Frage "wer ist für
oder wer ist gegen weltbester FPGA-Pongo". Sondern bei der Frage: "wer
bemüht sich um eine konstruktive Diskussion in einem angemessenen Ton
und wer nicht. Und da war der Beitrag von Carl vom 28.12. mindestens
eben so zu kritisieren wie dein Beitrag, der Carls Replik ausgelöst hat.
Ich gehe davon aus, dass er Thorsten mindestens genau so abgechreckt hat
wie die "Begrüßung" durch dich.
Weltbester FPGA-Pongo schrieb im Beitrag #6934216:
> Ach was ?????? - Woher die Meinungsänderung? Und merkst du daß du dir> mehrfach widersprichst?
Nein, keine Meinungsänderung und kein Widerspruch. Der Eröffnungsbeitrag
von Carl vor zweieinhalb Jahren hatte durchaus Aspekte, die man
kritisieren konnte. Aber trotz der unglücklichen Eröffnung hatte sich
aufgrund der konstruktiven Reaktionen der damals Teilnehmenden daraus
eine gute Diskussion entwickelt, die schon 2019 auslief.
Der Neueinstieg von Thorsten in diesen Thread hatte keinen dieser
Kritikpunkte verdient. Aber trotzdem begrüßt du ihn mit einer Kritik,
die allenfalls vor zwei Jahren als Antwort auf Carl angemessen gemesen
wäre, aber in keiner Weise als Antwort auf die neue Frage von Thorsten.
Weltbester FPGA-Pongo schrieb im Beitrag #6934216:
> Für die Wahrheit ist es nie zu spät, sagt Konfusius.
Und die Wahrheit ist: du hast Ärger über einen zweieinhalb Jahre alten
Beitrag von Carl als Antwort auf Thorstens Frage verpackt, ohne dass
dieser mit den Kritikpunkten am ursprünglichen Eröffnungsbeitrag oder
mit irgendwelchen anderen Bettelthreads etwas zu tun hatte.
Weltbester FPGA-Pongo schrieb im Beitrag #6934216:
> Im Übrigen nehme ich belustigt zur Kenntnis dass die von DREI Schreibern> hier direkt oder indirekt geäußerte Vermutung, der stillschweigenden> Rückkehr des Beleidigten voll und ganz zuzutreffen scheint.
Du willst nahelegen, ich sei Thorsten und/oder Carl und/oder Gustl
und/oder Bernhard K. unter anderem Namen? Ich muss dich enttäuschen. Ich
schreibe seit 2010 hier mit. Ich habe jeden einzelnen meiner Beiträge
mit Achim S. überschrieben und kein einziges Mal einen anderen Nicknamen
benutzt.
Da ich wie du hier als Gast aktiv bin besteht eine gewisse
Verwechslungsgefahr mit anderen Teilnehmern. (z.B. mit Achim Seeger, der
zwischenzeitlich hier aktiv war, oder mit dem angemeldeten User "achs",
der aber freundlicherweise seinen Nick von Achim S. auf A.S. geändert
hat). Wenn du die Forensuche mit "Achim S." bemühst wirst du auf rund
1800 Beiträge stoßen. Dabei steht längst nicht bei allen der Nick Achim
S. für meine Person, aber zumindest bei einem Gutteil davon. Wie gesagt:
alle meine Beiträge sind unter dem Nick Achim S. zu finden, einen
anderen Nick habe ich nie benutzt.
Du glaubst mir nicht und hältst mich weiter für ein Pseudonym von
Carsten oder Thorsten oder Gustl oder Bernhard...? Weil du ansonsten
anerkennen müsstest, dass mehrere Leute deinen Beitragsstil kritisieren?
Tja,tut mir leid. Ich kann nur schreiben, wie es ist. Wenn du das nicht
glauben kannst oder willst, kann ich es leider nicht ändern.
Fpgakuechle K. schrieb:> Soso der Link auf eine deutsprachige Anleitung zu impact der sich grad> über den zitierten post-scriptum befindet, hat den FPGA-Enthusiasten aus> dem Forum geekelt?!
Nein: dieser Link sicher nicht. Das war tatsächlich mal ein
konstruktiver und hilfreicher Beitrag von dir. Und wären wenigstens 50%
des von dir Geschriebenen vergleichbar konstruktiv gewesen, dann hätte
ich es nicht kritisiert.
Aber leider finden sich in deinen Beitägen in diesem Thread überwiegend
Stellen wie diese:
Fpgakuechle K. schrieb:> Und mal so als Hinweis, welchen> Wert hier ein in Selbstausbeutung' getipperter Hinweis hat, der> Stundensatz eines Fpga-Entwicklers beginnt so bei 72€.Fpgakuechle K. schrieb:> Genau das macht der sogenannte 'Hilfesuchende' hier, spaltet das Forum> und hetzt die Gruppen gegeneinander auf, weil er selbst (derzeit) dem> Thema 'FPGA' nicht gewachsen ist.Fpgakuechle K. schrieb:> wenn der angeblich> Hilfe-suchende wohl nur eine Bühne für sein Ego sucht.Fpgakuechle K. schrieb:> Dazu kommt> die Weigerung oder Unfähigkeit die Hilfefunktion zu benutzen.Fpgakuechle K. schrieb:> Das> Problem ist der Frust und der Versuch des 'Hilfesuchenden' diesen> selbsterzeugten Frust auf andere abzuwälzen,Fpgakuechle K. schrieb:> um hier eine> Hohl-Phrase "vom Apfel essen" selbstgefällig und eitel ins Forum zu> k*tz*.
All das, nachdem der Neueinsteiger Thorsten gerade mal eine Frage
gestellt hat? Und das hältst du nicht für demotivierend gegenüber
jemanden, der sich für das Forum interessiert? Und das hältst du nicht
für abstoßend gegenüber jemanden, der den Diskussonsstil hier
kritisiert?
Lustig, dass du nicht diese Stellen als mögliche Gründe fürs Raus-Ekeln
zitierst hast sondern ausgerechnet eine Stelle, an der du tatsächlich
konstruktiv etwas hilfreiches beigetragen hast. Muss ich aber eigentlich
nicht extra sagen, das weißt'e eh selbst.
Achim S. schrieb:> Wenn du die Forensuche mit "Achim S." bemühst wirst du auf rund> 1800 Beiträge stoßen.
1800! Wow!
Und wieviele davon haben einen Sachwert? Summiere ich die hiesigen
Beiträge dieser Kampfdiskussion mit FPGA-Küchle, so finde ich eine
zweistellige Zahl, die sich allein auf formelle Kontroversen beziehen.
Da komme ich z.B. gar nicht dran. Hier nicht und anderswo auch nicht.
Ich teile jetzt mal frech 1800/10 um auf die echte Zahl wertvoller
Beiträge zu kommen :-)
Weltbester FPGA-Pongo schrieb im Beitrag #6934700:
> Und wieviele davon haben einen Sachwert?
Kannst ja mal selbst nachzählen :-)
Weltbester FPGA-Pongo schrieb im Beitrag #6934700:
> Summiere ich die hiesigen> Beiträge dieser Kampfdiskussion mit FPGA-Küchle, so finde ich eine> zweistellige Zahl, die sich allein auf formelle Kontroversen beziehen.
Stimmt: das hier ist eine Diskussion, aus der ich mich normalerweise
fernhalte, weil sie nur öde ist und zu nichts führt. Das wurde mit den
Antworten am 27.12. eingeleitet und war spätestens ab dem 28.12.
offensichtlich.
Aber nachdem das nach über eine Woche noch weiter geköchelt hat, habe
ich mich an folgendes gehalten:
Fpgakuechle K. schrieb:> Klar gibt es einen gewissen Zwang hier zu> schreiben/antworten/Falschbehauptungen entgegen zutreten.
Das habe ich gestern und heute getan, und jetzt war's das in diesem
Thread auch für mich. Ich wünsche noch viel Spaß beim weiteren
Breitwalzen des Themas...
Markus F. schrieb:> Habt ihr eigentlich sonst nix zu tun?
während der laufenden Synthesen entsteht Langeweile und da surft man
etwas herum.
Was ich von dem Spartan LX 16 System halte, hatte ich oben schon kund
getan. Das ist nutzloser, als dieser gesamte thread.
Wer hierher kommt, der sollte entweder ein gebrauchtes S6 mit einem 75er
nehmen, weil dort noch etwas hineinpasst. Der 75er ist glaube ich der,
der mit der ISE gerade noch bearbeitet werden kann. Wenn nicht, besser
gleich einen S7 oder A7. Das Arty35 kostet z.B. neu soviel wie viele
gebrauchte S6er eval Systeme, hat aber von der Menge her annähernd
soviel drin, wie ein S6-45, kann aber schon fast doppelt so schnell.
Weltbester FPGA-Pongo schrieb im Beitrag #6934780:
> Was ich von dem Spartan LX 16 System halte, hatte ich oben schon kund> getan. Das ist nutzloser, als dieser gesamte thread.>
...
> , besser> gleich einen S7 oder A7. Das Arty35 kostet z.B. neu soviel wie viele> gebrauchte S6er eval Systeme, hat aber von der Menge her annähernd> soviel drin, wie ein S6-45, kann aber schon fast doppelt so schnell.
Eben. In den Foren-threads zu Einsteigerboards wie:
Beitrag "Entscheidungshilfe FPGA-Board für Anfänger"Beitrag "Einsteiger FPGA board"Beitrag "FGPA Board für Anfänger"Beitrag "Anfänger sucht FPGA Entwicklungsboard für verschiedene Projekte"Beitrag "Gutes FPGA Starter-Kit?"Beitrag "FPGA - Wie einsteigen?"Beitrag "FPGA-Board bis 300€ für den Einstieg"
gibt es immer Empfehlungen wie:
-Erst die Entwicklungstools verschiedener Hersteller antesten, um
herauszufinden, welches am wenigstene Probleme macht -> Hat der Frager
nicht gemacht.
-Auf Boards setzen, zu dem man kein extra Programmer braucht -> Hat der
Frager nicht gemacht.
-Auf etablierte Board-Hersteller zu achten, da sind Kinderkrankenheiten
wie falsche Pulls an den Mode/cfg-Pins
(hatte ich mal bei einem ZTEX-board, dank Lötkolben im Haus kein
Problem) unwahrscheinlich -> Hat der Frager nicht gemacht.
-auf Boards/Systeme mit unfangreicher Debug-Umgebung wie signaltab zu
achten -> wahrscheinlich auch unbekannt für den Frager, sontware wäre er
zu Altera gelangt
-auf OS-Support zu achten -> ansonsten steht man schnell vor dem
Problem, das W10-Systeme die nötige alten-SDK und tools mglw schlecht
unterstützt, oder die nötigen Tools nicht auf Systeme jenseits W8 laufen
(war lange bei ISE so)
-auf aktuell marktrelevante Toolschain zu achten, wie gesagt, spartan 6
ist an die von Xilinx eingestellte ISE gebunden (ISE ist für neue
Designs 'not recommended')
-auf spezelle für Einsteiger vorbereitete Tutorials/Videos und reference
designs zu achten -> ebenfalls Fehlanzeige
Das ist grad so, als ob einer in die Winterlichen Berge mit dem
erstbesten Untersatz fährt ohne wenigstens darauf zu achten, das
Winterreifen aufgezogen sind und nach dem unvermeidlichen Feststecken im
Schnee/Morast beim nächsten Bauernhof vorbeikommt und fordernd verlangt,
das man die Karre 'aus dem Dreck zieht'.
Warum schreibt man seitenlange Anleitungen, wie man möglichst
reibungsarm in das Thema einsteigt, wenn dann doch alles ignoriert
wird?!
Dazu kommen auch noch einige Verletzungen der Netiquette durch den hier
seit 2008 angemeldeten Frager, wie:
-Beschreibendes Topic wählen (wäre hier "programmerfile in ISE erzeugen"
gewesen, nicht 'Exotenboard xyz'
-Infos wie Screenshoot beifügen oder auf Nachfrage nachreichen
-nicht verschiedene Probleme in einer Anfrage vermischen, also eben
nicht an einen alten thread anhängen, besser neuen thread und in diesem
auf den Verlinken wenn sinnvoll
-deutlich zeigen was man schon selbst versucht hat das Problem zu löse
nbspw. einen screenshot mit dem eingestellten Paramtern beifügen.
Fpgakuechle K. schrieb:>> gleich einen S7 oder A7.
Nun ja, man kann auf einem alten FPGA eigentlich genau so seine ersten
Schaltungen testen, wie auf einem Neuen. Allerdings ist es wundersamer
Weise so, dass sie kaum billiger sind, was ich eigentlich erwartet
hätte. Z.B. kostet ein gebrauchtes Spartan3-500SE board fast das, was
ich 2005 (!) als Neupreis gezahlt habe. Schon etwas schräg ...
Christoph Z. schrieb:> Früher (tm) war das heranführen Jugentlicher an Elektronik eine der> Hauptstandbeine der Amateurfunker.
Interessanter Einwand! Als ich zwischen 7 und 11 war, haben wir neben
einem solchen Amateurfunker gewohnt. Der war Elektroniker (Techniker)
arbeitete als Fernsehtechniker und -installateur und war auch für den HR
tätig. Ich war auch mal bei dem und habe mir das alles zeigen lassen.
Hatte mehrere Antennen und Geräte, von denen ich damals nicht viel
verstand. Gemerkt habe ich mir so einen Code wie "DG7AMF" oder so
ähnlich - da kenne ich mich nicht mit aus. Letzlich waren es bei mit
aber eher die Kosmos und Philips-Baukästen, die ich ab dem 8. Lebensjahr
hatte, die mich zur Elektronik gebracht haben. Um 1980 habe ich dann mal
eine "Funkschau" in die Hände bekommen, stieß auf Conrad und Völkner und
dann ging das Basteln los.