Nur Positives !

Beitrag #6321368 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6321487
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Natürlich ist es pädagogisch wertvoll, wenn der Nachwuchs auf etwas 
spart, dabei live und in Farbe merkt, dass Geld nicht vom Himmel fällt 
und sich dann endlich den lang gehegten Wunsch von eben diesem 
angesparten Geld auch erfüllen kann! So funktioniert das im späteren 
Leben doch auch...

Sinnloses Gestänker am Besten zu ignorieren versuchen...
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #6321507
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Stephan S. schrieb:
> Was ich mich da immer frage: kann so ein Rechner Vorschriften zur
> gestrahlten Störaussendung einhalten? Oder wird das einfach so
> ignoriert?

An einem möglichen "Störziel" sind die Störungen der dort
vorhandenen Geräte bestimmt stärker
als das was aus dem Fenster kommt.

Mittelwelle ist jedenfalls auch ohne Fenster in PC-Gehäusen
neben solchen im Betriebsmodus nicht empfangbar.
Auch nicht nachts...
Moderator Persönliche Seite #6321515
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● J-A V. schrieb:
> Mittelwelle ist jedenfalls auch ohne Fenster in PC-Gehäusen neben
> solchen im Betriebsmodus nicht empfangbar.

Kann ich nicht bestätigen. Am schlimmsten war das Anfang/Mitte der 
1990er Jahre, bevor die Geschichte mit dem "CE-Kuckuck" eingeführt 
worden ist. Mittlerweile gehört ein PC oder Laptop zu beinahe jedem 
Amateurfunk-Shack dazu.

Aber das sprengt jetzt den Rahmen dieses Threads.
#6321912
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Zur fliegenden Ringelnatter:

Uhu U. schrieb:
> Ich dachte, sie würde jetzt einfach herunter in Wasser fallen, aber da
> hatte ich mich geirrt: sie schlängelte sich in der Luft einfach weiter
> und flog im Gleitflug in einem Winkel von schätzungsweise 30° Richtung
> Wasser von der Brücke weg und landete dann im Wasser, wo sie gleich
> wegtauchte.

Warum fliegende Schlangen nicht abstürzen
https://www.spektrum.de/news/warum-fliegende-schlangen-nicht-abstuerzen/1747516
#6322942
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Die erste Blüte nach 2 Jahren. Ist eine mir unbekannte Lilienart, habe 
ich mal als Grünpflanze aus Holland bekommen.
Den Ansatz sieht man schon im Frühling, aber die Blüte hält nur einen 
Tag und faltet sich abends zusammen.
Befruchter gibt es bei mir hier anscheinend auch nicht.

Arno
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#6323441
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Zu Beginn das Positive: in den Rheinauen bei Karlsruhe gibt es 
flächendeckend Igel, wenn auch nicht in hoher Dichte. Außerdem 
Blindschleichen und Ringelnattern, von denen man aber meistens nichts 
mitbekommt, weil sie entweder im Verborgenen leben, wie die 
Blindschleiche, oder gerne im Schutz der Dunkelheit auf Jagd gehen, wie 
die Ringelnatter.

Unerfreulich sind die Folgen des Straßenverkehrs für die drei Arten.

Das erste Bild stammt von vergangener Nacht: ein Ringelnattern-Baby, das 
sich auf der Straße wärmen wollte und das mit dem Leben bezahlt hat. Die 
Natter hatte keine Chance zu entkommen und der Autofahrer so gut wie 
keine, sie zu sehen und auszuweichen.

Das zweite Bild, zeigt eine kleine Ringelnatter, gefunden auf einer 
Straße, die mit Zeichen 260 – Verbot für Krafträder und Mofas und 
sonstige mehrspurige Kraftfahrzeuge – gesperrt ist. Das Verbot wird 
systematisch ignoriert. Das ist schon die zweite, die ich dort 
plattgewalzt gefunden habe und so oft bin ich dort nicht. (Kadaver 
werden i.d.R. im Laufe des Vormittags von Krähen & Co. eingesammelt und 
verfrühstückt.)

Und nun wirds richtig übel: ein Prachtkerl von einem Igel – so große 
sieht man nicht oft –, überfahren auf einer Landstraße, auf der nachts 
einiger Verkehr von Anglern und jungen Leuten ist.

So einen Brocken kann man eigentlich nicht übersehen und – nicht zum 
ersten mal – mein Verdacht: das war Vorsatz.

Und zum schlechten Schluss: dieses Hackfleisch war mal eine 
Blindschleiche. Gefunden letzte Nacht, keinen Kilometer von der 
Baby-Ringelnatter entfernt.
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Gast #6323557
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Uhu U. schrieb:
> Und nun wirds richtig übel: ein Prachtkerl von einem Igel – so große
> sieht man nicht oft –, überfahren auf einer Landstraße, auf der nachts
> einiger Verkehr von Anglern und jungen Leuten ist.

> So einen Brocken kann man eigentlich nicht übersehen und – nicht zum
> ersten mal – mein Verdacht: das war Vorsatz.

Übel wird mir bei deinem Beitrag. Immer sind es die "bösen" jungen 
Leute. Und Angler/Jäger sind bestimmt auch noch Tiermörder, oder? Was 
sollen immer diese haltlosen Verallgemeinerungen? Meine Güte.

BTW: Ich wäre froh, wenn mehr Igel überfahren werden würden. Und so dumm 
es klingt, um so besser ist es. Natürlich nicht für die Exemplare die 
überfahren werden, sondern es ist ein Indiz für die Population. Viele 
tote Igel = hohe Population. Wurde sogar neulich im DLF von einer 
Biologin so gesagt.

Dennoch tun mir alle Tiere leid, die überfahren werden. Aber es ist so, 
die Natur ist nicht weniger grausam. Eher im Gegenteil.
#6323570
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Rick SΛnchez .. schrieb:
> Immer sind es die "bösen" jungen Leute.

Haltlose Verallgemeinerungen? Das sind ganz einfach Beobachtungen 
dessen, was sich nachts in der Gegend abspielt, ohne jegliche Wertung.

> Und Angler/Jäger sind bestimmt auch noch Tiermörder, oder? Was
> sollen immer diese haltlosen Verallgemeinerungen? Meine Güte.

Habe ich von Mördern gesprochen? Den Begriff hast DU in in die Debatte 
geworfen, weil du das Ganze offenbar als moralisches Problem siehst.

Das tue ich nicht.

> BTW: Ich wäre froh, wenn mehr Igel überfahren werden würden.

Aha.

> Dennoch tun mir alle Tiere leid, die überfahren werden.

Ja was denn nun?

> Aber es ist so, die Natur ist nicht weniger grausam. Eher im Gegenteil.

So ein Quatsch. Autos sind kein Teil der Natur und durch Überfahren von 
Tieren wird die nicht besser.

Das einzige, was dabei passiert, ist, dass wir die Umwelt, auf die wir 
angewiesen sind, weil darauf angepasst und weil es keine andere gibt, 
aus Gedankenlosigkeit, Bequemlichkeit und Dummheit selbst zerstören.

Welche Arten es in welcher Dichte in einem Gebiet gibt, erfährt man am 
besten durch Beobachten und Probleme löst man nicht durch 
Rummoralisieren, sondern mit Vernunft.
#6323818
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Uhu U. schrieb:
> So ein Quatsch. Autos sind kein Teil der Natur

Interessante These. Wenn ein Schimpanse ein Werkzeug benutzt, ist das 
wohl alles Teil der Natur. Wenn der Mensch ein Werkzeug benutzt ist das 
total außerhalb der Natur? Das macht keinen Sinn.

Der Mensch ist selbstverständlich Teil der Natur und es liegt in der 
Natur des Menschen Werkzeuge zu bauen und zu nutzen.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #6323823
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Cyblord -. schrieb:
> Wenn ein Schimpanse ein Werkzeug benutzt, ist das
> wohl alles Teil der Natur. Wenn der Mensch ein Werkzeug benutzt ist das
> total außerhalb der Natur?

was nutzt der Schimpanse denn?
Ein Stöckchen, um sich Termiten aus'm Baumloch zu angeln.
Bisweilen auch ein Bushbaby.

Und nun schau doch mal, was der Mensch alles so anstellen muss,
um nur einen simplen Seitenschneider zu kreieren.
Klar, die Rohstoffe dafür kommen alle aus der Natur...
#6323837
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● J-A V. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Wenn ein Schimpanse ein Werkzeug benutzt, ist das
>> wohl alles Teil der Natur. Wenn der Mensch ein Werkzeug benutzt ist das
>> total außerhalb der Natur?
>
> was nutzt der Schimpanse denn?
> Ein Stöckchen, um sich Termiten aus'm Baumloch zu angeln.
> Bisweilen auch ein Bushbaby.

Ja unter anderem. Viele Tiere erstellen und nutzen Werkzeug.

> Und nun schau doch mal, was der Mensch alles so anstellen muss,
> um nur einen simplen Seitenschneider zu kreieren.
> Klar, die Rohstoffe dafür kommen alle aus der Natur...

Ja und? Es ist das gleiche Prinzip! Warum steht gerade der Mensch und 
seine Werkzeuge nun außerhalb der Natur? Was soll das für eine 
Definition von Natur sein?
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #6323915
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Cyblord -. schrieb:
> Wenn der Mensch ein Werkzeug benutzt ist das
> total außerhalb der Natur?

kehre ich nochmal dorthin zurück.

welche Werkzeuge, direkt aus der Natur entnommen,
führen den modernen Menschen heute noch weiter?

wat kannste heute noch mit nem krummen Stock anfangen?
OK'n Y-Stück Weide kannste als Wünschelrute nutzen.

Scherz beiseite, bauen wir gedanklich mal ein Lehmhaus.
Was braucht man da für Werkzeuge?
#6323921
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● J-A V. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Wenn der Mensch ein Werkzeug benutzt ist das
>> total außerhalb der Natur?
>
> kehre ich nochmal dorthin zurück.
>
> welche Werkzeuge, direkt aus der Natur entnommen,
> führen den modernen Menschen heute noch weiter?

Welche Rolle spielt es, wie "direkt" das Werkzeug aus der Natur 
entnommen ist? Ab welcher Komplexität ist es außerhalb der Natur?
Wie definierst du das? Der Mensch gehört zur Natur und nutzt natürliche 
Ressourcen um Werkzeuge herzustellen (welche aus sonst?).
Die Werkzeuge mögen komplexer sein, es werden mehr Arbeitsschritte 
benötigt, aber das Prinzip bleibt gleich.

Welchen Unterschied macht es ob ein Igel von einer Elefantenherde 
niedergetrampelt wird oder von ein paar Autos auf der Landstraße?
#6323989
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Le X. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> Der Mensch stellt Elemente her, die es in der Natur nicht gibt.
>
> Abgesehen von wenigen kurzlebigen Isotopen kommen alle Elemente, die der
> Mensch nutzt, in der Natur vor.
> Ich glaube du meinst eigentlich was anderes.

Das Problem ist, er weiß nicht was er meint. Er hat so ein Bauchgefühl 
dass Tiere irgendwie zur Natur gehören und alles was die tun. Aber der 
Mensch halt nicht. Er kann es nicht begründen, aber er fühlt das so. 
Natur und Mensch das passt nicht. Der Mensch ist doch die 
Industrie-Giftmüll-Chemie-Drecksau. Wie passt das mit Natur zusammen?
Was soll man gegen Gefühle argumentieren?
#6324005
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● J-A V. schrieb:
> Gut, dann kann das Verbrennen von Altöl ja nicht so schlimm sein.
> kommt ja auch alles in der Natur vor.

Da machst du schon den nächsten Fehler: Warum sollte es weniger schlimm 
sein, weil es "natürlich" ist? Das ist allein schon ein Trugschluss und 
das hat auch niemand behauptet!

Man sieht du folgst einem gängigen Stereotyp: Natur = Gut, Alles andere 
= Böse.
Das war hier aber nie die These. Du solltest dich von solchen 
Vorstellungen frei machen, dann kannst du vielleicht auch den Mensch als 
Teil der Natur akzeptieren.

>
> wo in der Natur kommt z.B.
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Meitnerium
>
> vor?
>
> Der Mensch stellt Elemente her, die es in der Natur nicht gibt

Wie Lex angemerkt hat, werden künstliche Elemente hergestellt, aber die 
sind sehr kurzlebig und werden daher nicht wirklich als Werkzeug oder 
für sonst was verwendet. Aus deinem Link:

>Meitnerium ist ein äußerst kurzlebiges radioaktives Metall.

Du meinst eben gar nicht "Elemente". Natürlich stellt der Mensch 
künstliche (=kommt nicht in der Natur vor) Materialien her. Aber das 
sind keine neuen Elemente.
#6324019
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● J-A V. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Aber das  sind keine neuen Elemente.
>
> ebenfalls aus meinem Link:
>
> Meitnerium (früher: „Eka-Iridium“)
> ist ein künstliches chemisches Element (...)

JA! Nochmal für dich: Der Mensch kann neue Elemente erstellen. Aber die 
sind kurzlebig und werden NICHT für irgendwas verwendet. Die existieren 
nur ganz kurz im Labor.

Alles was wir aber wirklich nutzen wie Stahl, Kunstoffe usw. bestehen 
aus natürlichen Elementen.
Bitte lies meinen Beitrag wieder oben doch mal genauer, da habe ich das 
bereits ausgeführt. Ich denke du liest nur quer und bist mit negativem 
Bewerten beschäftigt.
#6324037
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Cyblord -. schrieb:
> JA! Nochmal für dich: Der Mensch kann neue Elemente erstellen. Aber die
> sind kurzlebig und werden NICHT für irgendwas verwendet. Die existieren
> nur ganz kurz im Labor.

Technetium hat eine Halbwertszeit von 4 Mio Jahren, was kosmologisch so 
kurz ist, dass es in der Biospäre nur als Folge menschlicher Aktivitäten 
vorkommt. Aber etwas länger als "ganz kurz im Labor" ist das schon.
#6324077
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● J-A V. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Alles was wir aber wirklich nutzen wie Stahl, Kunstoffe usw. bestehen
>> aus natürlichen Elementen.
>
> ja..
> und die Gifte, die daraus möglich sind, sind alle nicht schlimm.
> ...kommt ja aus der Natur.
>
> So jedenfalls liesst es sich hier

Wenn Du darauf umschwenken würdest, dass manche Stoffe im der Natur 
nicht elementar vorkommen, kämst Du einem der Probleme schon näher.
Lithium zB ist nichts, was man elementar mit sich herumtragen möchte.
#6324110
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● J-A V. schrieb:
> der Mensch ist weiter denn je
>  von der Natur entfernt.

Auch das ist nicht richtig.
Der Mensch war in den 60er, 70er, 80er schon viel weiter von "der Natur" 
entfernt.

"Der Mensch" (bzw. viele einzelne Menschen) besinnen sich wieder auf 
Werte wie Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit, Ökologie.
Do-it-yourself und Repaircafes boomen in den Städten, ökologische 
Aspekte werden beim Kauf von Konsum- und Grundbedarfsgütern wieder viel 
stärker gewichtet.
Es wird in allen Lebensbereichen (Verkehr, Wohnen, Urlaub usw.) darüber 
nachgedacht und experimentiert wie man das moderne Leben 
umweltverträglicher gestalten kann.

Die junge Generation versucht nach Möglichkeit, den Dreck wegzuräumen 
den die dekadenten Boomer Ende des letzten Jahrtausends anhäuften.
#6324116
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Und um wieder auf das ursprüngliche Thema des Threads zurückzukommen:

Le X. schrieb:
> Die junge Generation versucht nach Möglichkeit, den Dreck wegzuräumen
> den die dekadenten Boomer Ende des letzten Jahrtausends anhäuften.

Dieses Bewusstwerden der Problematik und der Versuch diese zu beheben,d 
as ist m. M. n. eine sehr positive Entwicklung.
#6324139
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Le X. schrieb:
> Die junge Generation versucht nach Möglichkeit, den Dreck wegzuräumen
> den die dekadenten Boomer Ende des letzten Jahrtausends anhäuften.

Da liegst Du etwas daneben.
Umweltschutz, Atomopposition und "grün" sind wesentlich durch die Boomer 
befördert worden; die ihnen zeitlich vorangegangenen 68er haben sich im 
Wesentlichen auf Friedensbewegtheit konzentriert, ohne sich groß um 
Ökologie zu scheren.

Das schließt freilich nicht aus, dass es auch unter den Boomern 
Dekadente gegeben haben mag; nur: wer hat die mit all dem 
Wohlstandsdreck versorgt?
#6324222
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Das Plattfahren von Tieren hat mit Werkzeuggebrauch nur insofern zu tun, 
als es ein Kollateralschaden ist. Mutwilliges Plattfahren noch nichtmal 
das.

Kadaver an und auf der Straße sind ein Indiz dafür, wie wir unsere 
eigene Umwelt ruinieren – zu unserem eigenen Schaden.

Werkzeuggebrauch bei Tieren ist eigentlich gar nichts so 
außergewöhnliches, wie die Krone der Schöpfung sich gerne einbildet.

Ein selbst beobachtetes Beispiel:
Ein Haubentaucher taucht auf einem Baggersee mit einem Fisch im Schnabel 
auf und versucht ihn zu schlucken, was nicht gelingt, weil der Fisch 
eine Nummer zu dick ist.

Der Haubentaucher versucht es immer wieder – geht nicht.

Dann fängt er an, ähnlich wie ein kleines Kind, mir dem Fisch 
rumzupampen und versucht immer mal wieder, ihn zu schlucken – geht 
nicht.

Dann nimmt er den Fisch immer wieder auf einen kurzen Tauchgang mit und 
taucht wieder damit auf.

Nach dem 4. Tauchgang – der deutlich länger dauerte –, taucht er ohne 
Fisch auf, plustert sich auf, trinkt Wasser… Kurz: er verhält sich so, 
wie üblich nach einem guten Essen. Und er ist wohl mit sich selbst 
zufrieden, dass er auf den Dreh gekommen ist, den Wasserdruck beim 
Tauchen zu nutzen, um den Fisch, bzw. seine Schwimmblase so weit 
zusammenzudrücken, dass er ihn schlucken konnte. (Dass Haubentaucher 
bereits während der Jagd unter Wasser Beute schlucken, ist nicht 
außergewöhnlich.)

Also nix Stöckchen, er nutzt einen ganzen Baggersee als Werkzeug.
#6324699
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Karl K. schrieb:

> Du meinst, dass Menschen unbedingt ein eigenes Auto haben müssen, sich
> Carsharing nicht durchsetzt und ihnen Leihfahrzeuge ein Greuel sind -
> liegt in der Urgeschichte begründet?

Natürlich. Es gab sicherlich immer mal welche die "Faustkeil-Sharing" 
einführen wollten. Aber die hatten keine Gelegenheit mehr sich zu 
vermehren. Heute sind solche Leute ja leider geschützt und deshalb 
grassieren solche Ideen wieder. Damals war halt nicht alles schlecht.
Beitrag #6324897 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6326018
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Wenn sie so 5-6cm lang war, dann könnte das der recht verbreitete kleine 
Abendsegler gewesen sein, so wie meine beiden Fensterfüllungs-Funde. Die 
haben ein recht freundlich wirkendes, hundeähnliches Gesicht. Eine 
Nummer größer, so 8-10cm wären große Abendsegler.

Aber Uhu hat diesmal schon recht, das ist deutlich mehr geraten als 
bestimmt.
#6327083
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Arno H. schrieb:
> Sieht also eher aus wie ein Großer Abendsegler. So einen hatte ich auch
> schon mal im Schlafzimmer, hat mich zum Dank fürs rauslassen gebissen.
> Seitdem bin ich mehr nachtaktiv und bestimmt auch immun gegen Corona.

Durch Fledermausbisse sind schon einige Naturschützer mit Tollwut 
infiziert worden und daran gestorben. Allerdings waren das 
Bechsteinfledermäuse.

Im Fall eines Fledermausbisses sollte man sich unbedingt sofort gegen 
Tollwut impfen lassen. Die Impfung wirkt auch, wenn sie innerhalb 
weniger Tage nach einem Biss verabreicht wird und ist sehr gut 
verträglich. Ist die TW erst mal ausgebrochen, dann ist sie absolut 
tödlich.
#6334649
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Gestern hab ich 2 Wiedehopfe in meinem Garten gesehen, verrückt dass die 
sich gerade im Stadtgebiet am Stadtrand in meinen Garten verirren, bin 
gespannt ob ich die noch öfters sehen werde. Offenbar kommt es gut an, 
dass ich mich nur sehr selten im Garten aufhalte. Auch die Hasen sind 
jeden Tag da. Bisher hab ich mich immer gefreut die zu sehen, aber seit 
sie meine Rettiche und Radieschen entdeckt haben, nerven sie doch etwas. 
Fressen das Kraut ab noch bevor ordentlich was gewachsen ist, so wird 
das nichts. Außerdem wälzen die sich im Beet und rennen wie blöde darin 
im Kreis rum dass der Dreck nur so fliegt...
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#6335278
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Harald W. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>
>> Positiv: Ich habe fertig.
>
> Und? Wie genau ist die Uhr?
> Stichwort: Bastelprojekt:
> Mit Hilfe eine unauffälligen Elektromagneten unter dem Pendel
> könnte man die Uhr mit dem DCF-Sender synchronisieren.

Harald, die ist schon sehr genau.
Um das Pendel zu rekonstruieren und die schwere (14kg) Pendel-
scheibe endgültig zu befestigen, habe ich mir eine Zeitwaage
gebaut.

Im Gegensatz zur Ankerhemmung gibt es nur einen Klick
bei einer Pendelschwingung (Vor und Zurück).

Die Uhr geht genau, wenn sie 220 Klicks in 10 Minuten macht.
Da habe ich mal im Fundus gekramt:
Eine Auswerteeinheit für ein Peiselerrad lag da so rum.
Ein elektrischer Zähler und eine Uhr :)

Grüße Bernd
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#6336197
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Ste N. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Positiv: Ich habe fertig.
>
> Sag mal Bernd, die Zahnräder... hast Du die neu schleifen lassen, oder
> waren die unter dem Rost echt noch so gut erhalten?
>
> Magst du verraten wie du das hinbekommen hast? Ich hätte da auch noch so
> einige alte Schätzchen, die ich aufarbeiten möchte.
>
> Gruß, Steffen

Hallo Steffen, die Zahnräder habe ich elektrolytisch entrostet.
Da ich Natriumhydroxyd beigegeben habe, wurde die graue Farbe
gleich mit entfernt. Das alte Batterieladegerät konnte auch noch
mal ran. Man beachte das Größennormal links oben :-)

Danach mit rotierender Drahtbürste (Bohrmaschine) kräftig
gebürstet.
Klingt einfach, ist aber mühsam.

Grüße Bernd
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#6336732
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Uhu U. schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>> Gestern hab ich 2 Wiedehopfe in meinem Garten gesehen
>
> Ist das am Kaiserstuhl?

Nein, Nürnberg Stadtgebiet, aber in Randlage. Gerade eben hab ich sogar 
einen dritten gesehen. Ich sollte mir wohl echt mal ne ordentliche 
Kamera besorgen...

Achim B. schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>> Gestern hab ich 2 Wiedehopfe in meinem Garten gesehen
>
> Kommen die nur in bestimmten Regionen vor? Denn ich wüsste nicht, so
> einen Wiedehopf hier schon mal gesehen zu haben. "Hier" ist südöstliches
> Niedersachsen.

Das war auch bei mir das erste mal im Leben dass ich solche Vögel 
gesehen habe, scheinen recht selten zu sein. Ich kannte die nicht und 
hab erst mal suchen müssen. Dachte wegen ihrer Pracht dass das wohl eher 
entflogene Haustiere wären.
#6338398
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Hallo Steffen, die Zahnräder habe ich elektrolytisch entrostet.
>
> Heiliger Bimbam, was für ein Aufwand. Du machst echt Nägel mit Köpfen.
> Hut ab!

Stefan, das elektrolytische Entrosten ist doch was für Faule.
Es dauert durchaus einige Stunden, bis so ein Zahnrad im
Familienpizzaformat fertig ist.

Da macht man halt nebenbei andere Sachen. Über Nacht habe
ich mich nicht getraut, die Knallgasbildung ist recht heftig.

Grüße Bernd
#6342139
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Matthias L. schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>> Das war auch bei mir das erste mal im Leben dass ich solche Vögel
>> gesehen habe, scheinen recht selten zu sein.
>
> Ich hätt die gar nicht erkannt, sondern nur gedacht: Ach kuck mal, da
> ist ja mal ein hübscher Specht... Also: Wieder was gelernt!

Ging mir ähnlich. Bis ich bei Google mal eine Beschreibung des Vogels 
eingegeben habe. Neuerdings sind es sogar schon 4 Exemplare gleichzeitig 
im Garten. Das Nest ist aber irgendwo anders. Die kommen hier her, 
hängen mal 1 bis 3 Stunden hier rum, suchen Futter in der Wiese, 
schlafen auch mal ein bisschen in meinem Zwetschgenbaum auf nem Ast oder 
auf der Wäschespinne sitzend und irgendwann ziehen sie wieder weiter.
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Beitrag #6342504 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6343706
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Letzte Nacht in einem dunklen Waldstück: ich höre ein sehr merkwürdiges, 
vielstimmiges Gezwitscher und richte die Aufmerksamkeit auf den 
Kronenbereich in der Richtung aus der die Laute kamen.

Das Gezwitscher scheint sich zu nähern, aber ich sehe im Lichtkegel der 
Handlampe nichts, was als Ursache in Frage kommen könnte. Dann raschelt 
es im Unterholz und es erscheinen 6 graue Frischlinge [1], jeder ca. 30 
cm klein und wuseln zwitschernd wild durcheinander und verschwinden 
wieder dort, wo sie herkamen.

Licht kurz aus und die Vorstellung wiederholt sich, diesmal teilen sie 
sich netterweise in zwei Dreiergruppen auf und ich konnte meine erste 
Zählung von 5 auf 6 korrigieren.

Anschließend rennt die Minirotte im Gänsemarsch zwitschernd nach rechts 
von mir weg und nach einiger Zeit ist Ruhe.

Ich habe lange überlegt, was der Grund für dieses seltsame Verhalten 
gewesen sein könnte. Das Einzige, was mir einfällt: die Minis haben sich 
wohl etwas zu weit von ihrer Rotte entfernt und haben nach Mama gesucht 
– die hatte sich aber gut versteckt, weil sie Menschen aus gutem Grund 
nicht über den Weg traut.


Heute war ein besonderer Tag: Das morgendliche Vogelkonzert hat sich 
sehr deutlich geändert – die Singdrosseln singen nicht mehr. In der 
Nacht auf Samstag taten sie es noch.

Die diesjährige Brutsaison nähert sich dem Ende und der 
Singdrossel-König – falls es einen gibt – gibt den Befehl aus: "Ab 
morgen wird nicht mehr gesungen."

Man hörte nur noch Mönchsgrasmücke, Zilpzalp, Buchfink und ganz selten 
mal einen Pirol.

---

[1] Reine Wildschwein-Frischlinge sind braun gestreift. Bei Kreuzungen 
aus Haus- und Wildschwein sind die Frischlinge grau mit mehr oder 
weniger undeutlichem Streifenmuster – da hat also irgend wann man eine 
Sau ihrem Bauern gekündigt und hat sich einer Wildschweinrotte 
angeschlossen. Das war sicherlich nicht die schlechteste Entscheidung.
#6343737
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A. K. schrieb:
> Sind die tatsächlich noch in der Lage, sich in freier Wildbahn
> selbständig zu ernähren? Ist ja nichts, was man heute als Frischling
> beim Bauern noch lernt.

Schweine sind nicht dumm und eine Sau hat ja mit ihrer Rotte genügend 
Vorbilder und vor allem eine Leitbache, die mit ihrer Erfahrung den Ton 
angibt und sie in Gebiete führt, wo es was zu fressen gibt und dem 
Jagddruck ausweicht, so gut es geht.

Keiler als Einzelgänger hätten diesen Vorteil nicht.

Hier sind die naturfarbenen Frischlinge deutlich in der Minderheit. Die 
"Kündigung" dürfte also schon länger zurück liegen.
#6344559
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Für diejenigen, die sich näher für die Wildschweine interessieren, gibt 
es ein echtes DDR-Schmankerl:

    In freier Wildbahn (Wildschwein ehrenhalber)
    DDR TV Archiv Heinz Meynhardt

Heinz Meynhardt hatte das Kunststück vollbracht, von einer wilden Rotte 
Sauen als Leitbache anerkannt zu werden und konnte so einzigartige 
Filmaufnahmen vom Verhalten der Tiere machen.

Auf 3 DVDs sind die Filme von Heinz Meynhardt z.B. hier:

    https://konsum.buschfunk.com/in-freier-wildbahn-wildschwein-ehrenhalber.html

zu haben. (Es gibt sie auch bei Am*zon, dort muss man aber nicht 
kaufen…)
#6344638
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich frage mich, wie man so etwas unblutig beendet, ohne die ganze Rotte
> verhungern zu lassen.

Es gab auch noch eine echte Leitbache, die jedoch Meynhard als Leitbache 
anerkannte, wenn er anwesend war.

Generell sind Wildschweine immer clever genug, auf eigene Faust auf 
Futtersuche zu gehen, wenn kein Leittier vorhanden ist. Sonst müsste 
Rotte ja auch untergehen, wenn die Leitbache stirbt oder geschossen 
wird.


Ganz besonders nett in den Videos: Meinhardt führte "seine" Rotte aus 
dem Gebiet einer Drückjagd weg und rettete so einigen Sauen das Leben.
#6345881
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Heute Morgen: insgesamt 13 ziehende Störche auf Futtersuche – auf dem 
Foto sind nur ein paar davon zu sehen. Zwei von den Kollegen haben sich 
die Beine mit Storchen-Sonnenchreme behandelt: sie kacken sich über die 
Beine und die weiße Harnsäure schützt sie dann bis zum nächsten Bad vor 
der aggressiven Sonne.

Es wird Bernd freuen, dass die 13 nicht sein Auto vor der Sonne schützen 
wollen ;-)
Angehängte Dateien:
Beitrag #6348240 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6349666 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6349781 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6349811 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6349814 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6349826 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6349846
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A. K. schrieb im Beitrag #6349826:
> Sieh an, da kennt jeder von uns nur sein Staad, und dabei gibts am See
> gleich zwei. Am anderen legt die Fähre Konstanz-Meersburg an.
> Etymologisch wahrscheinlich von Gestade stammend, was beim See so
> ungefähr überall passt.

Ich hatte ad hoc an Gstaad gedacht, aber das schien mir dann doch eher 
nicht zu passen ...
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #6349849
Lesenswert?

A. K. schrieb im Beitrag #6349826:
> Winfried J. schrieb im Beitrag #6349811:
>> Was weist du, was ich nicht weiss
>
> Och... ;-)
Ach so,
>> Staad zwischen Rorschach und Rheineck
>
> Sieh an, da kennt jeder von uns nur sein Staad, und dabei gibts am See
> gleich zwei. Am anderen legt die Fähre Konstanz-Meersburg an.
ja nett. jetzt kennen wir beide beide oder wir zwi  zwi, ...
> Etymologisch wahrscheinlich von (ge)stade = Ufer stammend, was beim See
> ja überall hinpasst.
Namaste
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #6349854
Lesenswert?

Percy N. schrieb:
> A. K. schrieb im Beitrag #6349826:
>> Sieh an, da kennt jeder von uns nur sein Staad, und dabei gibts am See
>> gleich zwei. Am anderen legt die Fähre Konstanz-Meersburg an.
>> Etymologisch wahrscheinlich von Gestade stammend, was beim See so
>> ungefähr überall passt.
>
> Ich hatte ad hoc an Gstaad gedacht, aber das schien mir dann doch eher
> nicht zu passen ...

Das ist im Berner Oberland, nahe Wallis. Da War ich auch schon.
Aber heute gings nur runter vom Balkon an den See.

Namaste
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#6349863
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Percy N. schrieb:
> Ich hatte ad hoc an Gstaad gedacht, aber das schien mir dann doch eher
> nicht zu passen ...

Die beiden Staade muss man als Fischkopp auch nicht kennen. Durch das 
eine fährt man meist nur durch, und das andere erlebt man wohl nur, wenn 
man in der Gegend wohnt oder mit dem Boot in Altenrhein Urlaub macht. 
Von Gstaad hört man in der Regenbogenpresse wohl mehr.
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #6349882
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A. K. schrieb:
> Winfried J. schrieb im Beitrag #6349861:
>> Ich war gar nicht dort.
>
> Dafür war ich schon fast oder ganz in deinem Staad, zumindest in
> Altenrhein direkt daneben. Und auf dem Airport, als da noch was los war,
> also bevor sich die sturen Ösis quer legten.

da warst du nur einen halben kilometer zu früh abgebogen.
https://www.google.com/maps/place//@47.48203,9.53964,13z/data=!4m2!3m1!1s0x0:0x17e971eea352e0c1!11m1!4b1?entry=s&sa=X&ved=2ahUKEwjNl4is6OjqAhUHrxoKHUTCAKIQ_BIwCHoECBAQVg

Das foto entstand dort am Seeufer.

Namaste
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#6357279
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Mal wieder etwas mit Tieren:

Wir haben ein Wespennest irgendwo in der Mauer am Rolladenkasten. Das 
ist ja erst mal nicht so positiv.

Aber - die sind total friedlich! Und das finde ich echt positiv!

Ich habe vorhin mit einer Landjäger im Brötchen direkt in deren 
Flugschneise gestanden und die haben sich verhalten, als wäre ich gar 
nicht da! So mag ich das - viel besser als die Sorte, die hektisch um 
den Teller herumzappelt und auch gerne in Kragen und Ärmeln nach 
irgendetwas suchen möchte.

Leider sind die Tierchen ziemlich fleißig und halten nur selten mal 
halbwegs still, daher lassen sie sich nur ganz schlecht auf ein Foto 
bekommen; ein halbwegs erkennbares Exemplar habe ich mal angehängt.

Sie sind kleiner als die Standard-Wurst-und-Pflaumenkuchen-Räuber und 
wirken dunkler. Sie haben schon gelbe Streifen, aber das Gelb ist nicht 
so knallig. Nach der ersten Web-Recherche hatte ich auf die Sächsische 
Wespe getippt, die Nestposition und das Verhalten passen super - aber 
die Gesichtszeichnung passt nicht. Die passt halbwegs zur Norwegischen 
Wespe, aber da fehlt der orangene Ring am Hinterleib. Na, egal. Solange 
sie friedlich bleiben, dürfen sie heißen, wie sie wollen...
Angehängte Dateien:
#6357320
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Soul E. schrieb:
> Lass die einfach in Ruhe.  Im Herbst sind sie weg

Danke für den Hinweis - aber das weiß ich, ich gehöre nicht zu den 
hektischen Wedlern. Und weil sie im Herbst eh absterben, habe ich auch 
die innerfamiliären Ideen zur wahrscheinlich eh illegalen Beseitigung 
ins Leere laufen lassen können. Trotzdem - die nervenden Wespenarten 
wären mir deutlich lästiger gewesen.

Soul E. schrieb:
> Da wo ein Wespennest war wird die nächsten Jahre kein neues
> gebaut.

Das allerdings stimmt IIRC nur bedingt - zwar werden die alten Nester 
wohl nicht erneut besiedelt, aber wenn eine Jungkönigin einen Platz ganz 
in der Nähe als geeignet ansieht, kann der Spaß auch nochmal losgehen.

Eigentlich sollte der Rolladenpanzer erneuert und ein Rohrmotor 
eingebaut werden, na, das verschiebe ich jedenfalls auf den 
Spätherbst/Winter. Wenn dann Ruhe eingekehrt ist, muss ich mal nach dem 
Nistplatz suchen und dann das weitere Vorgehen entscheiden.
Moderator Persönliche Seite #6357351
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Matthias L. schrieb:
> Wir haben ein Wespennest irgendwo in der Mauer am Rolladenkasten.

Hatten wir voriges Jahr auf den Balkon, an ähnlicher Stelle wie bei dir 
(Spalt zwischen Fensterrahmen und Gemäuer). Müssen um die 100 gewesen 
sein am Ende, und haben dann auch immer mehr Sand aus der Nische 
rausgewühlt … daher haben wir das in diesem Frühjahr dann doch mal neu 
vermörtelt, bevor vielleicht noch ein anderes Volk einzieht.

Wir haben aber ähnliche Beobachtungen gemacht wie du: egal, was auf dem 
Balkontisch für eine Mahlzeit stand, das hat sie nie interessiert, sie 
waren immer nur im Durchflug. Sicher etwas gewöhnungsbedürftig, aber wir 
sind gegenseitig miteinander gut ausgekommen. Vespophobe Besucher haben 
wir halt mit etwas Abstand dazu hingesetzt. ;-)
#6357379
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Bei dir waren das bestimmt Sächsische Wespen.. ;-)

In einem Urlaub hatten wir mal ein Hornissennest in der Nähe. Zuerst 
waren wir ja, hm, ich sag mal "schwer beeindruckt" von den 
Riesenviechern - aber die Koexistenz mit ihnen war völlig 
unproblematisch. Die haben sich nicht für uns interessiert und wir haben 
sie in Ruhe gelassen - Alles prima! Und keine Wespe weit und breit zu 
sehen...
#6357684
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Matthias L. schrieb:
> aber die Koexistenz mit ihnen war völlig unproblematisch.

Ich hatte zwei Spezialerlebnisse, als ich in den Rheinauen Mausefallen 
stellte:

Ich stellte eine Falle an der Wurzel einer großen Pappel, als aus einem 
Loch nur wenige cm neben der Falle einige Hornissen gekrochen kamen. Ich 
beendete in aller Ruhe meine Fallenvorbereitung und ging dann weg. 
Passiert ist gar nichts, die Hornissen blieben völlig friedlich.

Nicht sehr weit entfernt wollte ich eine Falle in einem 
Springkrautdickicht stellen, als ich von Wespen angegriffen wurde. Die 
Falle war fertig gestellt und ich machte, dass ich weg kam, zwei der 
Biester hatten mich gestochen.

Am nächsten Morgen, als ich meine Fallen einsammelte, war es noch 
einigermaßen kühl. Ich schlich mich zur Falle, griff sie und machte dass 
ich fort kam. Diesmal war ich schnell genug: sie brummten zwar wie wild 
durcheinander, aber ich kam ohne Stich davon.
#6357884
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A. K. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> Dann stell Dich da mal mit nem Marmeladenbrötchen hin...
>
> Nur zwei der hiesigen Wespen-Arten interessieren sich für dich und dein
> Brötchen. Den hunderten anderen gehst du völlig am Arsch vorbei.

So isses. Leider sind die beiden Arten die hier am häufigsten 
vertretenen, was den Beliebtheitsgrad der ganzen Gattung ziemlich 
versaut hat. Wenn die alle so wären wie meine Untermieter hier, würde 
wohl kaum jemand Probleme mit Wespen haben.
Gast #6357887
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Matthias L. schrieb:
> Wir haben ein Wespennest irgendwo in der Mauer am Rolladenkasten.
> Aber - die sind total friedlich! Und das finde ich echt positiv!

Wundert mich nicht. Meine Erfahrung mit Wespen ist ähnlich: lass sie in 
Ruhe, dann lassen sie dich in Ruhe.

Nur die Sorte, die beim Essen oder Trinken in den Mund geraten könnten, 
weil sie allzu aufdringlich sind, die machen mich doch nervös. Auch 
einen Wespenstich in den Atemwegen bin ich eher nicht erpicht.

> ich gehöre nicht zu den hektischen Wedlern

Gut
#6358198
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Matthias L. schrieb:
> So isses. Leider sind die beiden Arten die hier am häufigsten
> vertretenen,

In Zahlen, oder wahrgenommen? Das sind nämlich jene, die man bemerkt, 
über die man sich ärgert, die sich in Wohnraum verirren. Die anderen 
Arten nimmt man weniger wahr, eben weil sie nicht nerven. Hornissen 
(auch eine Wespenart) mal ausgenommen - nicht weil sie nerven, sondern 
aufgrund Grösse und Angst.
#6358270
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...und Flöhen. Aber knuffig sind sie trotzdem!

A. K. schrieb:
> In Zahlen, oder wahrgenommen?

Gemeint hatte ich schon nach Zahlen, aber ich hab's nur nachgeplappert, 
konkrete Zahlen habe ich nicht gefunden (allerdings auch nicht gesucht).

Beispielsweite unter 
https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/wespen-106.html 
steht bei der Gemeinen Wespe: "Sie ist die in Deutschland am häufigsten 
vorkommende Wespenart"; der "Wespen-Ratgeber" meint unter 
https://www.wespen-ratgeber.de/wespenarten/ "Die deutsche Wespe - Sie 
stellt neben der Gemeinen Wespe eine der häufigsten Wespenarten 
Mitteleuropas dar."

Von den Arten mal abgesehen, leben die Deutsche und die Gemeine Wespe in 
besonders großen Staaten, daher dürfte die Anzahl der Individuen noch 
stärker auffallen als die Anzahl der Völker. Aber, wie gesagt, genaue 
Zahlen habe ich nicht.
#6358717
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Torsten S. schrieb:
> Zwei Igel.

Das ist auf jeden Fall ein ziemlich seltener Anblick. Ich kartiere seit 
> 15 Jahren u.a. auch die Igel in den hiesigen Rheinauen. In der langen 
Zeit habe ich erst 3 mal je zwei Igel beieinander angetroffen.

Bei der Balz machen sie einen Krach, der nicht zu überhören ist. 
Ansonsten sind sie strikte Einzelgänger.
#6358925
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● J-A V. schrieb:
> und nein, kleine Igel muss man auch im Herbst nicht einsammeln!

Stimmt, aber Exemplare unter 200 Gramm überstehen einen strengen Winter 
schwerlich. Wenn man also bei Winteranfang ein solches Exemplar findet, 
sollte man sich zumindest an eine Igel-Auffangstation wenden.

Ich habe vor vielen Jahren (DDR-1970-er) ein total geschwächtes Tier im 
eigenen Garten gefunden. Der Kleine konnte nicht mehr richtig laufen und 
schleifte vor Schwäche die Hinterbeine nach. Nach der ersten Fütterung 
(gekochtes Ei) und  Wassergabe ging es ihm am nächsten Tag schon viel 
besser.
Danach Tierarztbesuch (Entwurmung) und Beseitigung weiterer Parasiten.
Die weitere Fütterung mit (gekochtem) Fleisch u.a. gestaltete sich 
damals nicht einfach, aber es gelang.

Im Frühjahr konnte der Gast dann wieder im Garten ausgesetzt werden.
Ich habe das Kerlchen mit Farbe auf den Stacheln markiert und dann auch 
noch mehrmals gesehen.

So schön und interessant es ist, einen nach kurzer Zeit handzahmen Igel 
aufwachsen zu sehen: Er macht monatelang viel Arbeit, mag es, am Bauch 
gekrault zu werden, ist nachtaktiv, will nachts beschäftigt werden, 
braucht genügend Auslauf und macht seinen "Dreck", wo es ihn überkommt.

MfG
Johannes
#6358963
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Sie fliegen wieder!
(Oder sollte man sagen: Sie schmettern wieder!)?

Das vergangene Wochenende lockte mit seinem Sonnenschein einige hier 
(Sachsen/Erzgebirge) seltene Gäste an meinen Schmetterlingsflieder:
- Schwalbenschwanz
- Admiral
- Kaisermantel
- und ein Zitronenfalter vor seiner Sommerruhe

Dazu gesellten sich die regelmäßigen Besucher: kleiner Fuchs, 
Tagpfauenauge und diverse Weißlinge sowie ein Taubenschwänzchen, das 
sich aber stets erfolgreich einem Foto entzog.

Aber vielleicht kann mir jemand weiterhelfen:
Wir bekamen im Frühjahr eine Pflanze (Indisch Blumenrohr) geschenkt. Auf 
deren Blättern sitzen kleine ca. 8mm lange Insekten, die ich zuvor nicht 
gesehen habe, siehe Bild. Könnten das Zikaden sein?

Gruß
JRo
Angehängte Dateien:
#6359147
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Uhu U. schrieb:
> Sieht stark nach einer Rhododendronzikade aus.

Hallo Uhu!
Den Verdacht hatte ich auch schon.
Wenn man aber nach dem Namen geht: Wir haben hier 5 alte (>30Jahre) 
herrlich blühende große Rododendren stehen, alle bisher ohne Befall.
Kann sein, dass die Biester mit der Erde des Topfes (Überwinterung) 
eingeschleppt wurden.
Ich werde es beobachten...
Und: Mit fast 70 Jahren und Brille sehen die nur grün aus, erst die 
Kamera im Makro-Modus macht deren Farbenpracht sichtbar!

Gruß
JRo

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