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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
Autor: Helmut (Gast)
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Guten Abend,

ich habe gelesen, dass folgende Oszilloskope bis auf die Firmware 
absolut identisch sind:

TEKWAY DST1062B
http://www.pinsonne-elektronik.de/pi1/pd90.html

TEKWAY DST1102B
http://www.pinsonne-elektronik.de/pi1/pd89.html

TEKWAY DST1202B
http://www.pinsonne-elektronik.de/pi1/pd94.html

Da sie sich einzig in der Bandbreite unterscheiden sollte man meinen, 
dass sich die Eingangsstufen zumindest in der Bestückung unterscheiden.
Folgendem Link zufolge sollen sich aber alle Geräte durch ein 
"Firmwareupdate" in ein DST1202B mit voller 200MHz Bandbreite verwandeln 
lassen:
http://www.eevblog.com/forum/index.php?topic=1571.0

Das lässt vermuten, dass die Bandbreite entweder durch einen 
einstellbaren Analogfilter, oder einen Digitalfilter künstlich begrenzt 
wird um verschiedene Preisklassen zu schaffen.

Meine Fragen:
- Wie genau ist die Bandbreitenbegrenzung realisiert?
- Hat hier jemand so ein upgedatetes Teil?
- Wie sieht es mit zukünftigen Firmwareupdates aus (der Hersteller wird 
ja sicherlich Gegenmaßnahmen ergreifen)?

Ach ja, hier ist noch ein ausführlicher Test dieser Geräte:
http://www.martin-lauff.de/tekway-dst1102b.html

MfG,
Helmut

11.06.2012 16:32: Verschoben durch Admin
Autor: Senfdazugeber (Gast)
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Konzentriert man sich da nicht viel zu viel auf die "Hackbarkeit" sprich 
Bandbreitenerweiterung? Sind die sonstigen Eigenschaften nicht 
eigentlich  viel wesentlicher, also beispielsweise Bedienbarkeit, 
Verbreitung, Messfunktionen, Qualität des TFT, Software etc? Kommt mir 
immer vor wie beim DMM, wo man auf die letzte Genauigkeit in einem MB 
achtet, dabei aber so grundlegende Dinge wie dem Durchgangspiepser (weil 
"zu trivial") zu wenig Beachtung schenkt (oder der Batterielaufzeit oder 
..).

Beispielsweise gaukelt Uni-T bei seinen 800x480 Pixel TFT DSO die hohe 
Auflösung doch nur vor, in dem es Pixel zusammenfast und gemeinsam 
ansteuert. Die wirkliche Auflösung an sich wurde gar nicht verbessert.

Und beim Tekway fragt man sich, warum man auf einen französischen 
Handler ausweichen soll (wie einer schrieb) bzw. warum hierzulande 
praktisch nahezu kein Distributor diese Geräte vertreibt?? Will man den 
deutschen Markt etwa nicht beliefern? Oder was ist da los?

So gesehen scheinen mir das nicht wirklich herausstechend bessere 
Alternativen zum allseits bekannten 1052E zu sein, obwohl die 
Darstellung beim Tekway durchaus gefällt. Ist nur die Frage ob der Rest 
(der oben angesprochen wurde) und die mangelnde Verbreitung den Vorzug 
vor dem 1052E rechtfertigen. Da habe ich dann momentan doch so meine 
Zweifel ..

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

MELD!
Ja, ich habe ein solches Gerät...

Aber von anfang an:
Zuerst einmal die Info - derUser Tinhead aus dem EEVBlog ist auch hier 
im Forum unter anderem Namen vertreten. Ich muss noch mal nachfragen ob 
ich den Namen preisgeben darf ;-)

Und als Zweite Info:
Die von dir Aufgezählten Skopes gibt es bis auf winzigkeiten am Gehäuse 
auch Baugleich unter den Namen: HANTEK DSO5062B, DSO5102B und DSO5202B
(Für 60,100 und 200Mhz).

Bei der Ansicht welches Gerätemodell es nun wird hatte ich eine Tekway 
version hier - stehen habe ich ein Hantek. Es sind definitiv mit 
ausnahme der Knöpfe die 100% gleichen Geräte.

Mein Gerät ist ein 60Mhz Gerät und auf 200 Mhz aufgemotzt.
Natürlich habe ich das auch gleich mal getestet und habe mit einem 
schnellen und schmutzigen Vergleich im Selbsttest die -3dB Grenze bei 
knapp unter 200Mhz festgestellt. (Ich meine es waren ca. 195Mhz)
Allerdings habe ich sowohl auf einen richtigen Abschluss der Leitung 
sowie auf eine Einbeziehung der Leitungsverluste verzichtet, so das es 
real auch durchaus etwas über 200Mhz sein können. So oder so für ein 
aufgemotztes 60Mhz Scope für um die 400 Eur. ein guter Wert.

ICh habe in einigen Threads dazu auch schon Erfahrungen geschrieben, 
allerdings finde ich die gerade nicht alle wieder. Der einzige den ich 
noch finden konnte ist dieser:
Beitrag "welches einfache Oszilloskop für µC?"
Unter dem ganzen durcheinander nach auftreten eines gewissen Users 
finden sich aber auch einige sinnvolle Bemerkungen von mir zu dem Skope 
und auch Screenshots.

Den von dir verlinkten Testbereicht habe ich auch mal überflogen und 
kann den bis auf wenige Kleinigkeiten Problemlos unterschreiben.
Da mein privates Skope ja nur ein Anhang an eine dienstliche Beschaffung 
war habe ich wie oben angedeutet etwas gründlicher vor dem Kauf 
getestet.
Unter anderem auch im direkten Vergleich zu einem Tektronix TDS2022 
(oder war es das 2024, bin mir nicht mehr sicher wir haben beides... 
sollte aber ja bis auf die zwei Kanäle egal sein)
Ergebniss: von dem technischen Daten nach 15Minuten Betriebszeit war es 
dem Tektronix absolut ebenbürtig. Das Eingangsrauschen war sogar 
geringer als beim Markengerät! Die hohe Displayauflösung ist ja bekannt. 
Daher machte das Tekway auf die hinzugerufenen unabhängigen Beobachte 
sogar einen überraschend guten Eindruck.
Lediglich die "Math" Funktionen beim tektronix waren etwas "angenehmer".

Einziger konkreter Nachteil ist das beim Tekway/Hantek im Single Shot 
Modus nach dem Auslösen sobald das Gerät auf (STOP) steht die 
Measurefunktionen auch angehalten sind.
Evtl. ist das aber bei einer späteren Firmwareversion abgestellt.

Mit dem X-Y Modus hatte ich keine Probleme, allerdings komme ich bei dem 
Hantek da auch vieleicht auf eine Stude Nutzungsdauer (für diesen Modus) 
bis jetzt.

Zweiter -und letzter- schwachpunkt war das auch schon im Testbercht 
unter dem Link angegebene Temperaturverhalten. ISt das Gerät (zimmer) 
recht kalt so ändern sich die elektrischen Eigenschaften beim Aufwärmen, 
was einen verschobenen Kallibrierpunkt zur Folge hat. Bei einer 
Starttemperatur von 18 Grad Celsius im Zimmer bis zur Arbeitstemperatur 
macht das ca. 15mV bei mir aus.  ISt die Arbeitstemperatur nach 
15minuten ereicht, so ändert sich auch nach ettlichen Stunden nichts 
mehr, auch die nächsten Tage ist das Gerät nach erreichen der 
Arbeitstemperatur immer noch exakt, selbst ohne absolvieren der 
Selbstkallibrierung.
(Wobei die Self.Cal jederzeit einen korrekten Betriebszustand 
herstellt!)

Zusammenfassend war unser Urteil nachdem wir auch noch andere Geräte als 
Referenz hinzugezogen hatten:
Das HANTEK ist sein Geld auf jeden Fall wert und bietet ein Preis / 
Leistungsverhältniss wo sich die Low-Cost Serien der Renomierten 
Hersteller trotz teilweise mehrfachem Preis eine ordentliche Scheibe 
abschneiden können. Selbst Geräte der 2K- Euro Klasse konnten keinen 
Qualitätsvorsprung zeigen der auch nur 50% des Mehrpreises annähernd 
gerechtfertigt hat.

Mit den High-end Klassen der Skopes kann es natürlich nicht mehr 
mithalten.
Dafür legt man aber dann auch locker mal das 10fache oder noch deutlich 
mehr auf dem Tisch!!!

Entsprechend ist auch unsere Beschaffungsentscheidung ausgefallen.

Privat bin ich mit dem Gerät das ich jetzt ca. einen Monat besitze gut 
zufrieden. Wobei für mich selbst neben den sonstigen TEchnischen Daten 
das fehlen eines Lüfters ein entscheidender Punkt war.

Daher: Passt das Gerät in deinen Anforderungskatalog und ist dein Budget 
ausreichend -> Kaufen!

Gruß
Carsten

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Senfdazugeber schrieb:
>
> Und beim Tekway fragt man sich, warum man auf einen französischen
> Handler ausweichen soll (wie einer schrieb) bzw. warum hierzulande
> praktisch nahezu kein Distributor diese Geräte vertreibt?? Will man den
> deutschen Markt etwa nicht beliefern? Oder was ist da los?

Das liegt daran das Tekway wohl eine strenge Gebietsschutzpolitik fährt!
Und der deutsche Händler ist nun einmal Pinnsonne. Da die Endvertreiber 
nun einmal in einem gewissen Rahmen die Preise selbst festlegen kann man 
schon oft einiges sparen wenn man auf andere Händler in Nachbarländern 
ausweicht - Oder gar selbst aus Fernost importiert.

Trotzdem bleiben die Preise - Slebstimport ausgenommen- immer noch auf 
einen relativ hohen Niveau und die Verbreitung ist dadurch nicht so 
stark.
Der Preisunterschied zwischen Rigol und Tekway/Hantek beträgt bei 
geschicktem Einkauf ca. 100 Euro.

Dafür bekommt man einen wesentlich hochauflösenderen Bildschirm (800x640 
Pixel die nicht nur technisch vorhanden sind sonder auch einzeln 
angesprochen werden) und auch eine doppelt so hohe maximal mögliche 
Bandbreite. Von der Tatsache das die Tekway Lüfterlos und daher absolut 
Still sind - im gegensatz zu den Rigol mal ganz abgesehen.

Aber natürlich sind auch die Rigol nicht schlecht. Mit beiden Geräten 
bekommt man einen guten Gegenwert für sein Geld. Und wer keinen wert auf 
besonders leise Geräte legt (bzw. schon genug Lüfter in anderen Geräten 
am laufen hat) und auch die 200MHz Bandbreite nicht auszureizen 
beabsichtig, der kann sich die gut 100 Eur. auch sparen.
(Bei Kauf in DL ja sogar deutlich mehr)

Gruß
Carsten

Autor: Harald (Gast)
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Carsten Sch. schrieb:

> [...]
> So oder so für ein
> aufgemotztes 60Mhz Scope für um die 400 Eur. ein guter Wert.
> [...]

Darf ich fragen, wo du das Hantek/Tekway für 400 Euro gefunden hast?

Wie schauts beim Hantek eigentlich mit Firmware-Updates aus? Tekway hat 
ja bereits ein paar Updates rausgebracht. Hat Hantek nachgezogen, oder 
kann man einfach die Tekway-Version flashen?

Grüße,
Harald

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Harald,

die Hantek firmware und Tekway firmware sind gleich bis auf:
- firmen logos
- LCD driver (nix wildes, jede firma lädt einfach eigene logos, mit 
falschen driver einfach kein logo beim booten)
- gerätbezeichnung in der datei "logotype.dis" in der firmware.
- sprachoptionen (Tekway nur english, Hantek mulitlang)


Obwohl alles andere 100% identisch ist, kann ich denoch nciht empfehlen 
ein blindes updaten !!! Man kann die firmware updates leicht entpacken 
und den inhlat von hand kopieren, im prinzip nur die DSO.exe ...

Die logotype.dis wird beim jetzigen firmware benutzt um das gerät zu 
identifizieren (undter anderen die), man sollte passende haben. Ist nix 
wildes wenn man über UART auf die shell verbindet und mit vi evt. 
ändert.

Guck dir meine postings auf eevblog wenn du mehr wissen möchtest wie/was 
die firmware macht. Ich habe zwar die aktuelle version von der firmware 
(2.6.3), werde auch die tage die verfügbar machen (jeweils für Hantek 
und Tekway). Leider durch den hack ist eine schöne idee von Tekway (eine 
firmware für alle modelle) kaputt gegangen. Jetzt flashen die (beide 
firmen) eine speziele version pro model, mehr arbeit und für die enduser 
komplizierter mit firmware updates (deswegen sind keine updates 
offentlich verfügbar - man bekommt die von beiden herstellern für 
jeweiliges eigenes model)

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Harald schrieb:
>
> Darf ich fragen, wo du das Hantek/Tekway für 400 Euro gefunden hast?
>

frag den franzosen, die machen so eine schöne werbung "30eur weniger für 
eevblog members", die geben auch garantie.

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

Harald schrieb:
> Darf ich fragen, wo du das Hantek/Tekway für 400 Euro gefunden hast?

fragen darfst du alles ;-)
Die Frage ist ob ich auch antworte...

Ok, der Preis den ich bezahlt habe beruht auf einer Sondervereinbarung 
gepaart mit Mengenrabatt. Es war auch noch ein paar Euro teurer als 400 
Eur. , dafür aber dann im Euroraum und mit Gewährleistung. Ich habe mich 
ja an eine größere Bestellung rangehangen, dadurch wurde es natürlich 
deutlich günstiger.

Hätte ich nur eines einzeln gekauft währe es über den Weg wohl teurer 
geworden. Daher werde ich die Bezugsquelle auch ohne OK des Verkäufers 
nicht nennen.

Allerdings ist der Preis auch für Einzelkauf nicht völlig unrealistisch. 
Ich habe zum Zeitpunkt der Beschaffungsentscheidung auch die Preise 
verglichen und einige Anbieter in China gefunden wo es bei Selbstimport 
auch um 400Eur. herausgekommen währe. (Auf DHGate und "Taboa?" - war 
Taboa jetzt richtig geschrieben? )
Ich habe jetzt die 400 Euro geschrieben weil als Vergleichspreis für die 
Rigol ja immer die 300 Euro gehandelt werden die dort im direkten 
Selbstimport aus China möglich sind. (250Eur zzl. EuSt/MwSt & ggf. 
Versand)

Allerdings ist mir aufgefallen das die Preise für die 60Mhz Skopes 
gestiegen zu sein scheinen, während die für die "schnelleren" etwas 
nachgelassen haben. Zudem ist das Angebot an 60Mhz Geräten gerade auch 
auf Auktionsplattformen drastisch zurückgegangen.

Für die anderen technischen Fragen hat sich Thomas ja jetzt gemeldet.
Da hast du gleich DEN Ansprechpartner, würde mal behaupten im 
Deutschsprachigen Raum gibt es kaum jemanden der die Dinge so gut kennt.

Gruß
Carsten

P.S. Es scheint im Moment fast besser zu sein nach HANTEK zu suchen als 
nach Tekway. Da scheint das Preisniveau zwar nicht dramatisch - aber 
doch etwas niedriger zu sein.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Helmut schrieb:
>
> Da sie sich einzig in der Bandbreite unterscheiden sollte man meinen,
> dass sich die Eingangsstufen zumindest in der Bestückung unterscheiden.

das tun die auch, es gibt kleine anpassungen um bei "besseren" DSOs
das signal etwas anzupassen, ist allerdings nix wildes.

Es existiert auch eine varicap mit der Tekway/Hantek (genau so wie Rigol 
es macht) begrenzen könnten, die wird allerdings nur für filter benutzt 
und nicht um die bandbreite reduzieren (das macht Rigol auch so, die 
varicap ist lediglich eine zusatzfilterung)

>
> Das lässt vermuten, dass die Bandbreite entweder durch einen
> einstellbaren Analogfilter, oder einen Digitalfilter künstlich begrenzt
> wird um verschiedene Preisklassen zu schaffen.
>
> Meine Fragen:
> - Wie genau ist die Bandbreitenbegrenzung realisiert?

die antwort versteckt sich in der aktuellen firmware (2.6.3) - da sind
jetzt wunderbaren band/low/high pass filer verfügbar. Einfach den gain 
von AD8370 abhängig von frequenz reduzieren würde auch die 
frequenzerkennung (die hinter dem AD8370 ist - in dem trigger 
circuit+CPLD) sabotieren (und dazu den freq. counter der locker bis 
400MHz zählt auch blocken) - also digitalfiler.

Wenn ich irgendwann mit den ganzen schaltplan fertig bin werde ich es 
auch posten, im anhang ch1 (ch2 sieht gleich aus) - nach ch1 folgen nur 
1GSs/500MSs relays und ADCs.

> - Wie sieht es mit zukünftigen Firmwareupdates aus (der Hersteller wird
> ja sicherlich Gegenmaßnahmen ergreifen)?

frag die hersteller :)

Mal im ernst, wer soll das benatowrten? Übrigens, die hersteller
haben schon reagiert:
- mich höflich gebeten keine weiteren usb-hacks zu posten
- die firmware angepasst

Die firmware anpassung ist trivial und kann schnell ausgehebelt werden, 
denoch lasse ich es sein. Wer hacken möchte soll auch etwas selber 
nachdenken/machen (und JTAG/UART benutzen).
Dadurch werden schon einige es sein lassen und direkt 100 oder 200MHz 
modele kaufen. Man sollte nich vergessen das die hersteller bei
dem 60MHz modelen kaum Geld verdinnen, und wir möchten doch alle
das die weiterhin die firmware verbessern.

Der anti-hack schutz prüft z.zt. die firmware (2.6.2 und höher) anhand 
model namen ob ein usb-hack (sprich über eine firmware) den model namen 
ändern möchte - falls ja error 0x7F und update wird abgebrochen - falls 
nein (sprich update für aktuelles model) wird fortgesetzt.

Natürlich ist es Linux, und natürlich kann man auf die shell drauf und 
model name von hand anzupassen. In der zukunft kann Hantek/Tekway evt. 
noch EEPROM prüfen (auch kein problem, einlogen und EEPROM ändern) oder 
den CPLD der für einige bandbreiteabhängigkeiten zuständig ist pro model 
anders programmieren - allerdings damit werden nur zukunftige geräte 
gelockt und die die vorhandenen.

Da ist kaum was woran der hersteller erkennen kann um was für model sich 
handelt (evt. noch anhang von bootscreen logos, wäre aber sowieso 
unsinn).

Eine evt. "antihack-lösung" ist:
- uart sperren
- i/o port sperren
- encryption passwort ändern
und das alles natürlich in einem schritt.

Was dann ? Nix, dafür habe ich (und auch alle vernünftigen user die 
meine anleitungen gelesen haben) firmware backup. JTAG können die nicht 
sperren, also wird über JTAG alte firmware restored, neue dso.exe 
kopiert und passwort wieder herausgelesen (und dann evt. dummy device 
driver entfernt die z.b uart und i/o locken).

Also - wer (mit)hacken möchte soll am besten die 100MHz kaufen, damit 
werden die hersteller auch etwas geld machen und die käufer zufrieden.
Wer ehrlich bleiben möchte soll direkt das kaufen was er auch braucht.

Autor: Senfdazugeber (Gast)
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Da schau her, die Voltcraft PC-DSO sind auch von Hantek

http://sourceforge.net/projects/hantekdso/

War zumindest mir bisher noch nicht bekannt.

Autor: Beachboy (Gast)
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>Konzentriert man sich da nicht viel zu viel auf die "Hackbarkeit" sprich
>Bandbreitenerweiterung? Sind die sonstigen Eigenschaften nicht
>eigentlich  viel wesentlicher, also beispielsweise Bedienbarkeit,

Das würde ich auch sagen. Ich hatte ein Tekway mit Version 2.06.2, was 
an einigen Stellen sehr genervt hat.

>Und beim Tekway fragt man sich, warum man auf einen französischen
>Handler ausweichen soll

Weil der dt. Händler keinen Service bieten konnte. Bei Problemen helfen 
keine schönen Worte, keine Vertröstung auf kommende Updates oder ein 
Verweis, dass andere Geräte anderer Hersteller diese Probleme nicht 
hätten.
Wenn man bei kritischen Fragen keine Antwort mehr bekommt, ist der 
Händler doch disqualifiziert.

Wie Thomas R. schrieb, darf man dem Hersteller beim Gewinn nicht den 
Hahn abdrehen. Aber beim Kauf von Meßgeräten muß der Verkäufer mehr 
leisten, als nur einen Karton abzuschicken.
Der franz. Anbieter ist soviel günstiger, dass ein Kauf dort attraktiv 
wird; sieht man sich das Gruppenfoto an, sind mir die "alten Herren" 
doch sehr sympatisch. Das DSO5102 gibt es dort mit Frühjahrs-Rabatt für 
519 netto.
http://elec3i.com/

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,
Beachboy schrieb:
> Das würde ich auch sagen. Ich hatte ein Tekway mit Version 2.06.2, was
> an einigen Stellen sehr genervt hat.

Sag mir doch mal genauer was genau dich gestört hat. Dann kann ich mal 
verifizieren ob sich da etwas getan hat. Kann ja sein das mir das bisher 
nicht aufgefallen ist. Evtl. ist es aber auch schon behoben.

Gruß
Carsten

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

Ich habe heute die FW 2.06.*3* erhalten und gleich mal aufgespielt.
Der Funktionsumfang ist an einigen Stellen deutlich verbessert worden.

Insbesondere im Math-Menü sind einige deutliche Verbesserungen zu 
erkennen.
Die FFT scheint präziser und es wurden weitere Darstellungsmöglichkeiten 
aufgenommen. Auch bei den "Grundrechenarten" mit den Kanälen sind 
weitere Möglichkeiten hinzugekommen. "+  -  * / : " Verknüpfungen der 
Kanäle sind jetzt in jeder Kombination möglich.
Darüberhinaus wurden auch die in der MeasureFunktion auswählbaren 
Messgrößen deutlich erweitert. Teilweise gab es auch an anderen Stellen 
noch kleine änderungen.

Als weitere neue Funktionen sind eine PASS/FAIL Routine dazugekommen, 
die es ermöglicht automatisiert die momentanten Messwerte mit 
vorgegebenen Werten zu vergleichne.
Dies kann zum Beispiel für Langzeittests genutzt werden, wobei dann 
"Fehler" gezählt werden. Oder halt für Serienabgleich usw...
(Sonst eher in Geräten für Serienproduktion zu finden, aber für dne 
Hobbyisten nicht ganz nutzlos) Habe diese Funktion aber noch nicht 
ausgiebig getestet.
Ebendfalls neu dazugekommen ist die von Thomas bereits erwähnte 
Digitalfilteroption die es ermöglicht einen Hochpass, einen Tiefpass, 
einen Bandfilter oder eine Bandsperre in den Signalpfad zu legen. Die 
Eckfrequenzen können frei gewählt werden.

Diese Funktion ist aber noch nicht wirklich ausgereift wie es scheint.
Die grundsätzliche Funktion ist gegeben, bei den Eckfrequenzen ist das 
aber noch nicht immer vom Verhalten ganz stimmig. Natürlich ist das 
schon ein sehr hoher REchenaufwand der sich dann in einem insgesamt 
zögerlichen Verhalten -sowohl von der Bildschirmaktualisierungsrate wie 
auch bedienung-
auswirkt. auch habe ich hier den scheinbar ersten echten BUG gefunden: 
Selbst wenn man die Filteroption ausschaltet beibt das Verhalten des 
Skopes zögerlich. Nur ein RESET verschafft wieder die möglichkeit zum 
wirklich flüssigem Arbeiten.
Daher: Die Digitalfilteroption ist in dieser Version noch nicht 
vollwertig zu gebrauchen und eher als Spielerei zu betrachten. Aber auf 
jeden Fall ist sie ein interessanter Ansatz und falls die noch 
vorhandenen Probleme mit der nächsten Firmwarerevision behoben werden 
können ein echt nützliches Tool. (Die aufgrund der Rechenleistung etwas 
zögerliche Bedienung solage die Option aktiv ist wird wohl bleiben, aber 
das ist ja in dieser Preisklasse absolut OK)

Die sonstigen Funktionen machen aber mitlerweile einen echt ausgereiften 
Eindruck. Somit ist dieses Skope bei einer Beschaffung im unteren 
Preissegment immer einen Blick und vergleich wert. Es stellt selbst 
einige mehrfach so teure Geräte deutlich in den Schatten.

GRuß
Carsten

Autor: Beachboy (Gast)
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>Dann kann ich mal verifizieren ob sich da etwas getan hat.

Du stellst den Kurvenspeicher auf 1M, speicherst eine Kurve, stellst die 
Zeitbasis so ein, dass feinste Details zu sehen sind und bewegst dann 
die horiz. Position nach rechts.
Bei langsamer Drehung bewegt sich der Kurvenauszug zügig, bei schneller 
Drehung deutlich langsamer bis kaum noch.

Je schneller die Drehung desto langsamer die Bewegung; so war es bei 
mir.

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

Beachboy schrieb:
>>Dann kann ich mal verifizieren ob sich da etwas getan hat.
>
> Du stellst den Kurvenspeicher auf 1M, speicherst eine Kurve, stellst die
> Zeitbasis so ein, dass feinste Details zu sehen sind und bewegst dann
> die horiz. Position nach rechts.
> Bei langsamer Drehung bewegt sich der Kurvenauszug zügig, bei schneller
> Drehung deutlich langsamer bis kaum noch.
>
> Je schneller die Drehung desto langsamer die Bewegung; so war es bei
> mir.

OK, ich habe das gerade mal getestet.
Mit "Speichern" meinst du den "One Shot" Modus (Single Seq.), oder liege 
ich da falsch und du meinst den REferenzspeicher?

Auf jeden Fall merkt man beim 1M-Point Modus das schon gut Daten 
geschaufelt werden. Wenn dann wirklich eine hohe Ablenkung eingestellt 
ist (z.B. 200ns bei 80µs Gesamtspeicher) dann kommt es zu dem von dir 
beschriebenen Phänomen. Bei langsamer Drehung reagiert das Skope noch 
normal, wenn es dann immer schneller wird, dann wird es irgendwann 
langsamer.
Durch die hohen Datenmengen ist die CPU ziemlich ausgelastet. Daher wird 
der optische Drehencoder hinter dem Regler nicht mehr schnell genug 
abgetastet um jeden Flankenwechsel sauber mitzubekommen. Daher werden 
große Teile der Drehung einfach nicht mehr ausgewertet.
Ist im Prinzip derselbe Effekt wie die scheinbar Stillstehenden oder 
langsam drehenden Felgen von schnell fahrenden Fahrzeugen in Filmen und 
Fernsehen.

Ist natürlich etwas nervig wenn man die ganze Aufzeichnung die ja 
durchaus lang ist durchscrollen muss. Das dauert.
Es ist aber auch kein Problem einfach ein oder zwei Zoomstofen 
zurückzuschalten auf den nächsten Interessanten Punkt zu scrollen und 
wieder Reinzuzoomen.

Abhilfe könnte man nur durch eine schnellere CPU schaffen. Wobei dann 
immer noch die Frage ist wie schnell die Daten hinterherkommen. Also 
gäbe es auch hier eine Maximalgeschwindigkeit - nur der Abfall der 
Geschwindigkeit ließe sich so vermeiden. Das würde aber mehr Abwärme 
bedeuten und die Frage ob es dann noch ohne Lüfter geht - zum anderen 
natürlich wahrscheinlich auch einen höheren Preis.

Da es sich aber um eine nur minimale Einschränkung handelt die zudem 
auch nur beim maximalen Speicher und hoher Ablenkung zum Tragen kommt, 
ist das gut zu verschmerzen. Der einzige andere Punkt wo ich bisher 
gemerkt habe das die Leistungsreserven knapp werden, das war der in der 
aktuellsten Firmwareversion neu hinzugekommene Variable 
Digitalfiltermodus.

Ausserdem muss man bedenken das dieser Effekt beim Scrollen in einer 
Speichertiefenregion auftritt, die sehr weit über den von zum Beispiel 
den mehrfach so teuren Tektronix TDS2000 maximal möglichen liegen!

Bei einem 10K-Euro Gerät würde ich vieleicht sagen das mich das stört, 
aber bei diesem Preis...

Gruß
Carsten

Autor: Senfdazugeber (Gast)
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> Ist natürlich etwas nervig wenn man die ganze Aufzeichnung die ja
> durchaus lang ist durchscrollen muss. Das dauert.
> Es ist aber auch kein Problem einfach ein oder zwei Zoomstofen
> zurückzuschalten auf den nächsten Interessanten Punkt zu scrollen und
> wieder Reinzuzoomen.

Jetzt wäre es mal interessant zu wissen wie das im Vergleich zum 
(bekannten) Rigol ist. Überhaupt wäre mal eine direkte Gegenüberstellung 
aller Messfunktionen hier sicher nicht uninteressant.

Autor: Eddy Current (chrisi)
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Hey Carsten,

dem kann man zustimmen, ich empfinde das auch als einen nervigen Punkt, 
aber wie Du schon sagtest, tritt nicht so oft auf und kann umschifft 
werden.

Was mich stört ist, dass das Tekway manchmal "stehen bleibt", bzw. 
einfriert. Da hilft nur noch ein Power-Cycle. Der Effekt trat bei mir 
auf, wenn man bei Normal-Triggerung ein mal triggert, sich das Signal 
anschaut, und später nochmal triggert: Dann gab es eine Ablenkung und 
danach reagierte das Gerät nur noch auf den Power-Knopf :-/ Allerdings 
hatte ich den Effekt auch nur wenige Male, seit ich das Gerät habe. 
Kennst Du den Effekt, bzw. hat sich mit der neuen Firmware da etwas 
verbessert?

Was das den Vergleich mit Rigol angeht: So einen habe ich auch nicht 
vollständig, aber ich kenne dennoch beide Geräte: Beim Horizontal 
Scrollen wird das Rigol ebenfalls träge.

Aber: Wer einmal mit dem Tekway gearbeitet hat, der lacht nur noch über 
die Klötzerlgrafik des Rigol. 8 Bit Auflösung hin oder her. Von dem 
breiteren Bildschirm mal ganz abgesehen. Für mich ein schlagendes 
Argument.

Ein weiteres: Separate Knöpfe des Tekway bei der Einstellung der 
wesentlichen Kanalparameter. Das ist aber ein Bedienphilosophie, welche 
selbst teure Geräte nicht zwingend besitzen.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Carsten Sch. schrieb:
> Ist natürlich etwas nervig wenn man die ganze Aufzeichnung die ja
> durchaus lang ist durchscrollen muss. Das dauert.
> Es ist aber auch kein Problem einfach ein oder zwei Zoomstofen
> zurückzuschalten auf den nächsten Interessanten Punkt zu scrollen und
> wieder Reinzuzoomen.

genau, dafür ist es auch da die window funktion.


> Durch die hohen Datenmengen ist die CPU ziemlich ausgelastet. Daher wird
> der optische Drehencoder hinter dem Regler nicht mehr schnell genug
> abgetastet um jeden Flankenwechsel sauber mitzubekommen. Daher werden
> große Teile der Drehung einfach nicht mehr ausgewertet.
> Ist im Prinzip derselbe Effekt wie die scheinbar Stillstehenden oder
> langsam drehenden Felgen von schnell fahrenden Fahrzeugen in Filmen und
> Fernsehen.
>
>
> Abhilfe könnte man nur durch eine schnellere CPU schaffen. Wobei dann
> immer noch die Frage ist wie schnell die Daten hinterherkommen. Also
> gäbe es auch hier eine Maximalgeschwindigkeit - nur der Abfall der
> Geschwindigkeit ließe sich so vermeiden. Das würde aber mehr Abwärme
> bedeuten und die Frage ob es dann noch ohne Lüfter geht - zum anderen
> natürlich wahrscheinlich auch einen höheren Preis.
>

es ist weniger die CPU (es sei den die implementierung ist nicht gut ... 
dann ist es aber auch fw update möglich um das zu beseitigen)

Ich denke es hängt an dem FPGA design. Die Drehencoder hängen am FPGA, 
der SRAM mit 1M samples auch. Eigentlich so wie ich es verstanden habe 
wird ausschnitt der daten an die CPU weitergegeben, abhängig von der 
eingestellten position, ist natürlich schwer zu deuten ohne sources.


So ganz am rande, bis jetzt habe mehrere fw versionen gehabt - von 
völlig unbrauchbar am anfang bis "gut genug" aktuell. Am anfang war 1M 
speichertiefe einstellung direkt ein krampf ... vergleichbar mit dem 
digitalen filter in aktuellen firmware (eigentlich nett und vorhanden 
aber dann doch nciht wirklich brauchbar durch bugs und geschwindigkeit)

Autor: Harald (Gast)
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> Harald schrieb:
>> Darf ich fragen, wo du das Hantek/Tekway für 400 Euro gefunden hast?
Carsten Sch. schrieb:
> [...]Hätte ich nur eines einzeln gekauft währe es über den Weg wohl teurer
> geworden. Daher werde ich die Bezugsquelle auch ohne OK des Verkäufers
> nicht nennen. [...]
Thomas R. schrieb:
> frag den franzosen, die machen so eine schöne werbung "30eur weniger für
> eevblog members", die geben auch garantie.

Vielen Dank für eure aktuellen Einkaufs-Tipps!

Senfdazugeber schrieb:
> [...]
> Überhaupt wäre mal eine direkte Gegenüberstellung
> aller Messfunktionen hier sicher nicht uninteressant.

In der Tat!
Einer der Punkte, der öfter mal bei der Klasse DSO als grenzwertig 
beschrieben wird und mich deshalb interessieren würde, ist das Rauschen. 
Ich habe hier:
  http://www.eevblog.com/forum/index.php?topic=1358.0
einen Versuch gefunden, mal halbwegs konsistente Zahlen zu messen, um 
die Geräte vergleichen zu können. Dort wurde mittels "Measure" 
Funktionen die Durchschnitts- und Spitze-Spitze Spannung bei 
kurzgeschlossenem Tastkopf (also nicht GND-Kopplung) mit folgenden 
Parametern gemessen:
 1:1 Tastkopf, DC coupling, averaging off, 1Gsps, 2mV/div, 1ms/div

Die Ergebnisse waren bislang:
Instek GDS-1062A: Vavg = -117uV, Vpp = 400uV
Rigol DS1102E:    Vavg =  360uV, Vpp = 2.00mV 

Andere Fragen, die ich noch nirgends konkret beantwortet gesehen habe:

* Ein Punkt, den das HanTekway dem Rigol und Instek voraus zu haben 
scheint, ist das "poor man's DPO" mit 2500 wfrm/s und finite 
persistence. Macht das in der Praxis einen Unterschied, oder ist das nur 
ein Gadget?

* Stichwort Zoom & Window Funktion: Wie sinnvoll stellt das HanTekway 
Daten dar, wenn sehr weit herausgezoomt wird? Wird dann nur noch jeder 
n-te Datenpunkt geplotted, oder wird an jedem geplottedem Zeitpunkt 
min-max des in diesem Punkt dargestellten Zeitraums dargestellt? Anders 
gefragt: Angenommen ich habe z.B. ein Rechtecksignal, bei dem ein 
einzelner Rechteckpuls doppelt so hoch ist wie alle anderen. Kann ich 
diesen Puls herausragen sehen, wenn ich so weit herauszoome, daß das 
Rechtecksignal nur noch als breites, weiße Band dargestellt wird?

* Als letztes würde mich noch interessieren, ob ihr es geschafft habt, 
unter Linux (also ohne TTScope) Daten per USB aus dem HanTekway in den 
Rechner zu bekommen. Bei Instek gibts eine offenbar wunderbare Anbindung 
an octave (gds2000tools), und das Rigol spricht wohl scpi (über das 
usbtmc Modul aus OpenMoko), so daß es schon ein paar rudimentäre 
Bibliotheken gibt (z.B.: 
http://www.cibomahto.com/2010/04/controlling-a-rig...). 
Hat jemand von euch HanTekway Usern schonmal versucht mit dem Ding scpi 
zu sprechen?

Cheers,
Harald

PS:
Thomas, dein Hack-Thread im EEVBlog-Forum hat es übrigens einmal rum bis 
"zurück" nach China geschafft. Lustig zu lesen, da sie wohl etwas 
Übersetzungsschwierigkeiten haben ;-)
http://translate.google.de/translate?hl=en&sl=zh-C...

Autor: Helmut (Gast)
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Hallo Zusammen,

@Carsten:
Danke für deine Beiträge, sehr hilfreich!

@Thomas:
Alle Achtung, du hast dich ja echt auf die Teile eingeschossen!
Danke für die Klährung meiner Fragen.
Du schreibst:
> Also - wer (mit)hacken möchte...
Was siehst du denn noch für Potential, außer die Bandbreitenbegrenzung 
zu knacken?
Kann man überhaupt eigene Features hinzufügen ohne die komplette 
Firmware neu zu schreiben?
Interessant, dass auf dem Teil ein Linux läuft, da währe ja z.B. mal ne 
Ehernetschnittstelle fällig...
Ich werde mir mal deine Beiträge im eevblog reinziehen.
Verstehe ich das richtig, dass man sich jetzt für Firmwareupdates beim 
Hersteller registrieren muss?

@Beachboy:
Danke für den Tip mit dem Franzosen, ich hätte jetzt glatt bei meinem 
Link oben gekauft.
Aber das ist ja ein Preisunterschied von 176€!
Nur, wie kommt man an den "Frühjahrs-Rabatt"?
Ich finde es da nur für 549€...


Ich werde mir dann das HANTEK DSO5102B kaufen.
Mir gefällt das große Display und die 1MB Speicher.
Außerdem habe ich noch die Option auf 200MHz Bandbreite, und selbst wenn 
da noch ein paar Hürden eingebaut werden sind 100MHz auch noch gut (bei 
60MHz hätte ich schon mehr Schmerzen).
Weiterhin schaut es zumindest so aus, als ob der Hersteller seine 
Firmware (noch) ganz gut pflegt.
Und falls Hantek da schludrig wird, kann man immer noch per Hack direkt 
auf die von Tekway zurückgreifen.
Natürlich nur falls die keinen Weg finden das zu unterbinden, daführ 
sind ja wahrscheinlich die selben Schritte nötig wie bei dem 
Bandbreitentuning, oder?.

Grüße,
Helmut

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Eddy Current schrieb:
> Hey Carsten,
>
> dem kann man zustimmen, ich empfinde das auch als einen nervigen Punkt,
> aber wie Du schon sagtest, tritt nicht so oft auf und kann umschifft
> werden.
>
> Was mich stört ist, dass das Tekway manchmal "stehen bleibt", bzw.
> einfriert. Da hilft nur noch ein Power-Cycle. Der Effekt trat bei mir
> auf, wenn man bei Normal-Triggerung ein mal triggert, sich das Signal
> anschaut, und später nochmal triggert: Dann gab es eine Ablenkung und
> danach reagierte das Gerät nur noch auf den Power-Knopf :-/ Allerdings
> hatte ich den Effekt auch nur wenige Male, seit ich das Gerät habe.
> Kennst Du den Effekt, bzw. hat sich mit der neuen Firmware da etwas
> verbessert?
Also mit der Firmware FW 2.06.*2* hatte ich einen in den 20Tagen die 
jetzt das eigene Skope habe + den 10Tagen mit dem Ansichtsgerät einen 
Absturz nur im Zusammenhang mit der PC Software hinbekommen, was aber 
auch die Ursache auf PC Seite haben könnte.
Ohne die PC Software hatte ich überhaupt keine Probleme.

Allerdings, seit dem ich gerade die FW 2.06.*3* drauf habe hatte ich 
Zwei Abstürze im Test und einen weiteren noch mal mit der SW.
Wobei ich ganz klar sagen muss das ich heute das Skope noch einmal 
bewusst an der Leistungsgrenze betrieben und die unmöglichsten 
Einstellungen durchprobiert habe die im normalen Betrieb so eigendlich 
nicht vorkommen.
Gelichzeitig habe ich die unmöglichsten Signalformen angelegt.

Ich werde das mal beobachten ob die FW -3 tatsächlich ein wenig 
unstabiler ist, oder ob das nur am Extremtest lag.
Mit der .2er Firmware hatte ich wie gesagt überhaupt keine derartigen 
Probleme.

Die PC Software ist in den Ansätzen von den Funktionen ganz nett, aber 
Programmiertechnisch wohl nicht so ganz sauber. Die kann manchmal 
Probleme machen. Aber ich bin guter Dinge das sich da auch mal was tun 
wird.

Bei der PC Software habe ich leider keinen guten Vergleich zu den 
anderen Geräten. Was ich an der Hantek Software gu finde ist das man die 
Daten in fast jeder Form ausgeben, speichern und auch Anzeigen kann. 
Unabhäng vom Betriebszustand des Skopes.
So kann man auf dem Skope zum Beipsiel ganz normal das Eingangssignal im 
Zeitlichen Verlauf darstellen und auf dem PC das Ergebniss der 
dazugehörigen FFT Analyse darstellen. Oder das Skope befindet sich im 
X-Y Modus und auf dem PC werden die Eingangssignale im Zeitlichen 
Verlauf angezeigt.

Wenn diese Software mal überarbeitet ist, kann das durchaus ein ganz 
nettes Tool werden.
Mich würde hier mal interessieren wie es bei den Konkurenzprodukten 
aussieht.

> Was das den Vergleich mit Rigol angeht: So einen habe ich auch nicht
> vollständig, aber ich kenne dennoch beide Geräte: Beim Horizontal
> Scrollen wird das Rigol ebenfalls träge.

Ja, leider habe ich auch keinen direkten Vergleich gehabt. Das Tekway 
hatte ich zum Ausgiebigen Test da. Das Rigol nur mehrmals bei Bekannten 
gesehen. Werde mal demnächst wenn ich wieder zu einem Rigol Besitzer 
komme mal das Hantek mitnehmen und den direkten Vergleich wagen.
>
> Aber: Wer einmal mit dem Tekway gearbeitet hat, der lacht nur noch über
> die Klötzerlgrafik des Rigol. 8 Bit Auflösung hin oder her. Von dem
> breiteren Bildschirm mal ganz abgesehen. Für mich ein schlagendes
> Argument.
Das kann ich nachvollziehen. Für digitale Signale reicht die Rigolgrafik 
mehr als vollkommen aus. Auch analoge Signale kann man natürlich damit 
betrachten, schließlich haben die einfachen Tektronix auch keine bessere 
Auflösung. Trotzdem liegen Welten zwischen der Klötzchenhaften 1/4 VGA 
Auflösung und den 800*460 Bildpunkten. Da kommt auch bei Analogsignalen 
schon Freude auf.

>
> Ein weiteres: Separate Knöpfe des Tekway bei der Einstellung der
> wesentlichen Kanalparameter. Das ist aber ein Bedienphilosophie, welche
> selbst teure Geräte nicht zwingend besitzen.

JA - sehr angenehm. Fast alles wichtige mit einem direkten eigenen 
Knopf.
Etwas seltenere Funktionen sind allerdings auch schon mal auf der 
dritten Seite eines Untermenüs versteckt.
Eine Intuitive Bedienung der wichtigsten Funktionen ist Quasi von Anfang 
sofort möglich!

Gruß
Carsten

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Harald schrieb:
> Ich habe hier:
>   http://www.eevblog.com/forum/index.php?topic=1358.0
> einen Versuch gefunden, mal halbwegs konsistente Zahlen zu messen, um
> die Geräte vergleichen zu können. Dort wurde mittels "Measure"
> Funktionen die Durchschnitts- und Spitze-Spitze Spannung bei
> kurzgeschlossenem Tastkopf (also nicht GND-Kopplung) mit folgenden
> Parametern gemessen:
>
 1:1 Tastkopf, DC coupling, averaging off, 1Gsps, 2mV/div,
> 1ms/div
>
> Die Ergebnisse waren bislang:
>
Instek GDS-1062A: Vavg = -117uV, Vpp = 400uV
> Rigol DS1102E:    Vavg =  360uV, Vpp = 2.00mV 
>

diese methode taugt nix da die umgebung nicht konstant ist. Bei mir 
stehen hier so viele geräte das ich langsam am strahlen bin - und so ein 
messkabel ist eine super antenne.

Wenn überhaupt dann ohne messkabel mit zugedeckten BNS anschluss - dann 
sind 880µV Vpp


> Andere Fragen, die ich noch nirgends konkret beantwortet gesehen habe:
>
> * Ein Punkt, den das HanTekway dem Rigol und Instek voraus zu haben
> scheint, ist das "poor man's DPO" mit 2500 wfrm/s und finite
> persistence. Macht das in der Praxis einen Unterschied, oder ist das nur
> ein Gadget?

vor ein paar jahren sah man die 2500wfrms nicht als gadget. Nicht 
vergessen - es ist ein low-cost DSO. An sich funktioniert es wie 
erwartet - bis auf die tatsache das z.b. die alten Tek's mehr 
farbstuffen haben.

>
> * Stichwort Zoom & Window Funktion: Wie sinnvoll stellt das HanTekway
> Daten dar, wenn sehr weit herausgezoomt wird? Wird dann nur noch jeder
> n-te Datenpunkt geplotted, oder wird an jedem geplottedem Zeitpunkt
> min-max des in diesem Punkt dargestellten Zeitraums dargestellt? Anders
> gefragt: Angenommen ich habe z.B. ein Rechtecksignal, bei dem ein
> einzelner Rechteckpuls doppelt so hoch ist wie alle anderen. Kann ich
> diesen Puls herausragen sehen, wenn ich so weit herauszoome, daß das
> Rechtecksignal nur noch als breites, weiße Band dargestellt wird?
>

hab kein pattern generator, kann nicht testen, man erkennt aber doch 
einiges.

> * Als letztes würde mich noch interessieren, ob ihr es geschafft habt,
> unter Linux (also ohne TTScope) Daten per USB aus dem HanTekway in den
> Rechner zu bekommen. Bei Instek gibts eine offenbar wunderbare Anbindung
> an octave (gds2000tools), und das Rigol spricht wohl scpi (über das
> usbtmc Modul aus OpenMoko), so daß es schon ein paar rudimentäre
> Bibliotheken gibt (z.B.:
> 
http://www.cibomahto.com/2010/04/controlling-a-rig...).
> Hat jemand von euch HanTekway Usern schonmal versucht mit dem Ding scpi
> zu sprechen?

NEIN! Allerdings die gute nachricht ist, die arbeiten an einer SDK. Auch 
meine SCPI vorschläge sind im queue (es gibt sehr günstige SCPI module 
für linux die auf dem S3C2440 laufähig sind, die könnten dann 
entsprechend implementiert werden, produkt lizenz ist sogar privat 
bezahlbar)

> Thomas, dein Hack-Thread im EEVBlog-Forum hat es übrigens einmal rum bis
> "zurück" nach China geschafft. Lustig zu lesen, da sie wohl etwas
> Übersetzungsschwierigkeiten haben ;-)
> 
http://translate.google.de/translate?hl=en&sl=zh-C...

ja ich weiss, es haben sich schon ein paar spezis gemeldet ...

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Helmut schrieb:

> @Thomas:
> Alle Achtung, du hast dich ja echt auf die Teile eingeschossen!

das nicht, aber wie schon der heilige Thomas vorgemacht hat - ich stecke 
gerne meine finger ganz tief rein.

> Danke für die Klährung meiner Fragen.
> Du schreibst:
>> Also - wer (mit)hacken möchte...
> Was siehst du denn noch für Potential, außer die Bandbreitenbegrenzung
> zu knacken?

mein wunschliste:
GPIB oder mindestens SCPI over USB/LAN
ohh das wars schon.

Logic Analyzer module ist wenig sinnvoll, es würde dann sowieso ein 
externes sein teil der die daten statt am PC auf
dem DSO display darstellt.

Touchscreen kann man auch dran machen, könnte sinn machen für den LAN 
module - dann beim booten könnten man auf dem touch entweder DSO oder 
Ethernet config wählen (mit touch keyboard). Das kann aber auch über 
externes USB keyboard gehen und shell ausgabe auf dem DSO LCD.

Z.zt. mache noch den schaltplan zu ende, nciht das man es wirklich
braucht aber ich will es haben.

> Kann man überhaupt eigene Features hinzufügen ohne die komplette
> Firmware neu zu schreiben?

jemand aus Russland versucht sich da gerade, ich finde es aber etwas
zu viel des gutes. Wenn die SDK verfügbar ist, und die sources dann kann 
man mehr machen.

> Interessant, dass auf dem Teil ein Linux läuft, da währe ja z.B. mal ne
> Ehernetschnittstelle fällig...

bin schon dabei, CS8900A basierend (weil Tekway schon netterweise die 
module dafür kompiliert hat, auch von der anbindung - sprich i/o port - 
ist es dafür gedacht)


> Ich werde mir mal deine Beiträge im eevblog reinziehen.
> Verstehe ich das richtig, dass man sich jetzt für Firmwareupdates beim
> Hersteller registrieren muss?

nein, mein english ist genau so schlecht wie mein deutsch. Z.zt. durch 
den hack gibts keine firmware updates online - sprich man muss schon den 
hersteller selber fragen (und dann natürlich den model namen nennen) - 
oder noch einfacher den händler (die haben die firmwares bekommen).
Wenn das so weiter geht mit den hacks wird möglicherweise Hantek/Tekway 
eine registrierung verlangen.

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hallo Harald,

Harald schrieb:
> * Stichwort Zoom & Window Funktion: Wie sinnvoll stellt das HanTekway
> Daten dar, wenn sehr weit herausgezoomt wird? Wird dann nur noch jeder
> n-te Datenpunkt geplotted, oder wird an jedem geplottedem Zeitpunkt
> min-max des in diesem Punkt dargestellten Zeitraums dargestellt? Anders
> gefragt: Angenommen ich habe z.B. ein Rechtecksignal, bei dem ein
> einzelner Rechteckpuls doppelt so hoch ist wie alle anderen. Kann ich
> diesen Puls herausragen sehen, wenn ich so weit herauszoome, daß das
> Rechtecksignal nur noch als breites, weiße Band dargestellt wird?

Ich hoffe ich habe deine Frage jetzt richtig verstanden...
Auf jeden Fall habe ich mal ein paar Screenshots gemacht die -wenn ich 
richtig liege- deine Frage beantworten sollten ;-)

Gib mir Bescheid ob ich richtig liege!

Gruß
Carsten

PS: Getriggert habe ich auf den Peak!

Autor: Thomas (Gast)
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Das mit dem SDK hört sich wirklich interessant an.
Hast du da mehr Infos zu? Vor allem, worauf man alles Zugriff haben 
wird.
Ich hätte evtl. Spaß daran eine CAN Erweiterung zu implementieren, mit 
der man auf Nachrichten triggern kann und den Inhalt angezeigt bekommt.
Aber dazu bräuchte ich Zugriff auf das FPGA...

Es gibt ja hier ein anderes Projekt, was eine eigne Firmware für ein DSO 
entwickelt:
http://sourceforge.net/apps/trac/welecw2000a/
Evtl. kann man da ja einiges von verwenden (keine Ahnung).
Die HW-Topologie ist auf jeden Fall völlig unterschiedlich:
http://welec-dso.googlegroups.com/web/schematic+(2...

Das Tekway scheint mir jedenfalls die deutlich attraktivere 
Bastelplattform zu sein.

> mein english ist genau so schlecht wie mein deutsch.
Darf man erfahren woher du kommst?

Grüße,
Helmut

Autor: Thomas (Gast)
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Ups, nun ist es raus, von der Arbeit aus schreibe ich immer unter 
falschem Namen...

Grüße,
Helmut / Thomas

P.S.
Thomas ist richtig.

Autor: Senfdazugeber (Gast)
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@ Helmut / Thomas

Du bist aber nicht zufällig der "Helmut" der sich so irre gut (wie ich 
finde) im PSpice bzw. LTSpice auskennt und immer so gute Tipps gibt 
oder?

Autor: Harald (Gast)
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Thomas R. schrieb:
> Harald schrieb:
>> [...] Durchschnitts- und Spitze-Spitze Spannung bei kurzgeschlossenem Tastkopf 
[...]
>> Die Ergebnisse waren bislang:
>>Instek GDS-1062A: Vavg = -117uV, Vpp = 400uV
>> Rigol DS1102E:    Vavg =  360uV, Vpp = 2.00mV >
>
> diese methode taugt nix da die umgebung nicht konstant ist. Bei mir
> stehen hier so viele geräte das ich langsam am strahlen bin - und so ein
> messkabel ist eine super antenne.

Hm. Da hast du natürlich nicht ganz unrecht :-/

> Wenn überhaupt dann ohne messkabel mit zugedeckten BNS anschluss - dann
> sind 880µV Vpp

Mit zugedeckt meinst du kurzgeschlossen?
Falls ja: Entweder deine Umgebung ist wirklich laut, oder zumindest 
das Instek ist ein gutes Stück besser.

Andererseits ist das Measurbation. Ich will mit dem Ding ja 
hauptsächlich uC-Kram machen, wie wohl die meisten hier.

>> Andere Fragen, die ich noch nirgends konkret beantwortet gesehen habe:
>>
>> [...] "poor man's DPO" [...]
>
> vor ein paar jahren sah man die 2500wfrms nicht als gadget. Nicht
> vergessen - es ist ein low-cost DSO. An sich funktioniert es wie
> erwartet - bis auf die tatsache das z.b. die alten Tek's mehr
> farbstuffen haben.

Okay, d.h. es reicht um in der Praxis dabei zu helfen, daß einem z.B. 
ein Glitch auffällt? Fein.

>> [...]
>>
>> * [...] scpi [...]
>>
>
> NEIN!

Mist, hatte unbegründete Hoffnungen.

> Allerdings die gute nachricht ist, die arbeiten an einer SDK. Auch
> meine SCPI vorschläge sind im queue (es gibt sehr günstige SCPI module
> für linux die auf dem S3C2440 laufähig sind, die könnten dann
> entsprechend implementiert werden, produkt lizenz ist sogar privat
> bezahlbar)

Man darf also doch hoffen - oder selber basteln :-)

Danke für die Infos,
Harald

Autor: Harald (Gast)
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Carsten Sch. schrieb:
> Hallo Harald,
>
> Harald schrieb:
>> * Stichwort Zoom & Window Funktion:
>> [...]
>
> Ich hoffe ich habe deine Frage jetzt richtig verstanden...
> Auf jeden Fall habe ich mal ein paar Screenshots gemacht die -wenn ich
> richtig liege- deine Frage beantworten sollten ;-)
>
> Gib mir Bescheid ob ich richtig liege!

Du liegst goldrichtig, genau das hab ich gemeint.

Und du hast völlig recht, die Screenshots sprechen für sich. Ich kenn 
deutlich teurere Oszis, die das bei weitem nicht so schön machen!
<Ahem> Saugeil! </Ahem>

Grüße,
Harald

Autor: Senfdazugeber (Gast)
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> Und du hast völlig recht, die Screenshots sprechen für sich. Ich kenn
> deutlich teurere Oszis, die das bei weitem nicht so schön machen!

Hierzu mal ein Beispiel

http://files.voelkner.de/100000-124999/102321-da-0...

siehe Seite 4 (5,7" TFT bei 320x240 er Auflösung und das für 3000 EUR!)

So gesehen können die Hantek/Tekway da schon punkten .. ;)

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Harald schrieb:
>
> Mit zugedeckt meinst du kurzgeschlossen?
> Falls ja: Entweder deine Umgebung ist wirklich laut, oder zumindest
> das Instek ist ein gutes Stück besser.
>
> Andererseits ist das Measurbation. Ich will mit dem Ding ja
> hauptsächlich uC-Kram machen, wie wohl die meisten hier.
>

es ist und bleibt eine antenne, solche messungen sind unsinn. Ich kann 
hier peaks bis 10mV Vpp "empfangen" wenn die messkabel kurzgeschlossen 
sind und einfach da herumliegen - auch mit anderen Osziloskopen (liegt 
also nciht am gerät)


Ohne messkabel, offene BNC buchse sind 880µV - das entspricht eher den 
eigenrauschen. Vavg sind 160µV. Der Instek kann durchaus besser sein, 
die eingangschaltung ist anders (HanTekway und Rigol sind fast 
identisch)

>
>>> [...]
>>>
>>> * [...] scpi [...]
>>>
>>
>> NEIN!
>
> Mist, hatte unbegründete Hoffnungen.
>

ja, so gut auch Tekway absichten waren als die mit DSO angefangen haben, 
so schlecht auch solche "kleinigkeiten" wie standard schnittstelle.
Die haben zwar am anfang viel geplannt (auch touch, LAN module) dann 
aber
anscheinend zu wenig gewinn gemacht. Jetzt mit Hantek im bot wird es 
möglicherweise besser.


>> Allerdings die gute nachricht ist, die arbeiten an einer SDK. Auch
>> meine SCPI vorschläge sind im queue (es gibt sehr günstige SCPI module
>> für linux die auf dem S3C2440 laufähig sind, die könnten dann
>> entsprechend implementiert werden, produkt lizenz ist sogar privat
>> bezahlbar)
>
> Man darf also doch hoffen - oder selber basteln :-)
>

erstmal abwarten, angekündigt war die SDK ende Januar 2011 ...

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Harald schrieb:
> Carsten Sch. schrieb:
>> Hallo Harald,
>> Gib mir Bescheid ob ich richtig liege!
> Du liegst goldrichtig, genau das hab ich gemeint.
Super, dann hat sich das ausgraben des HP Generators wenigstens gelohnt 
;-)

> Und du hast völlig recht, die Screenshots sprechen für sich. Ich kenn
> deutlich teurere Oszis, die das bei weitem nicht so schön machen!
> <Ahem> Saugeil! </Ahem>
>
> Grüße,
> Harald

Ja, ich war auch überrascht als ich das erste mal so ein Skope selber in 
der Hand hatte. Anfangs hatten wir ja geplant einfach mal ein billiges 
Skopes als Ergänzung zu einem recht hochwertigen Skope zu beschaffen.
Nach den tests mit dem ersten Rigol haben wir angefangen das zu 
überdenken und als ich das Tekway in den Händen hatten haben wir sofort 
beschlossen den Kauf des mehrere tausend Euro teuren Hameg MSOs erst 
einmal ein paar Monate zurückzustellen und statt dessen mehrere von den 
Hantek/Tekway zu beschaffen, da dies für den geplanten Zweck im Moment 
mehr nutzen hat. Ich hatte zum Beispiel mir vorher auch ein OWON von 
Reichelt anfang letzten Jahres gekauft- angeschaut - WELTEN!!!

Der direkte Vergleich zwischen einem Tektronix 2022 (oder 24, haben 
beides, weiß es nicht mehr welches es war) ist dann so eindeutig 
ausgefallen das es nicht mehr den geringsten Zweifel an der Entscheidung 
gab.

Thomas schrieb:
> Ich hätte evtl. Spaß daran eine CAN Erweiterung zu implementieren, mit
> der man auf Nachrichten triggern kann und den Inhalt angezeigt bekommt.
> Aber dazu bräuchte ich Zugriff auf das FPGA...

So etwas ähnliches - allerdings für SPI und I2C gibt es wohl in der PC 
software. Allerdings habe ich da noch keine Anzeige erhalten. HAbe es 
aber auch nur für 2min probiert weil ich gerade ein Gerät mit I2C offen 
hatte.
Siehe Screenshot.
Bin mal gespannt ob es zukünftig eine PC Software gibt die dem Skope 
auch von der Zuverlässigkeit gerecht wird!

Gruß
Carsten

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Thomas schrieb:
> Das mit dem SDK hört sich wirklich interessant an.
> Hast du da mehr Infos zu? Vor allem, worauf man alles Zugriff haben
> wird.

wie gesagt, angekündigt ende Jan 2011.

> Ich hätte evtl. Spaß daran eine CAN Erweiterung zu implementieren, mit
> der man auf Nachrichten triggern kann und den Inhalt angezeigt bekommt.
> Aber dazu bräuchte ich Zugriff auf das FPGA...
>
> Es gibt ja hier ein anderes Projekt, was eine eigne Firmware für ein DSO
> entwickelt:
> http://sourceforge.net/apps/trac/welecw2000a/
> Evtl. kann man da ja einiges von verwenden (keine Ahnung).
> Die HW-Topologie ist auf jeden Fall völlig unterschiedlich:


Welec hat nur ein FPGA, mak kann also frei entwickeln.
Beim HanTekway ist es anders - FPGA hauptsächlich für DSO funktionen, 
CPLD eine unbekannt, und ARM für UI.

Wie weit man die vorhandene FPGA "firmware" benutzen kann für eigene 
zwecke ist noch unbekannt. Neues design entwickeln (beim unbekanntem 
CPLD inhalt) ist unsinn, da lohnt evt. den hersteller anzusprechen und 
evt. bei der entwicklung mithelfen.

>
> Das Tekway scheint mir jedenfalls die deutlich attraktivere
> Bastelplattform zu sein.

in erste linie ein brauchbares DSO. Die zusatz-bastelleien
sind möglich vor allem wegen Linux und sehr bekannten ARM.

>
>> mein english ist genau so schlecht wie mein deutsch.
> Darf man erfahren woher du kommst?
>

fragen darfst du :)

gruss

nur Thomas

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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EDIT zu meinem Post...
Thomas war zu schnell!

...
Bin mal gespannt ob es zukünftig eine PC Software gibt die dem Skope 
auch von der Zuverlässigkeit gerecht wird! Mit ein wenig daumen Drücken 
ist dann vieleicht noch ein wenig mehr implementiert. Wenn I2C und SPI 
möglich sind sollten ja auch CAN, LIN und USART gehen, oder?
Wirklich genial währe aber eine Anzeige direkt auf dem Schirm...
Wobei es so oder so nur ein netter Bonus auf ein so schon tolles Gerät 
ist.

Ich denke jeder der mit µC arbeitet und über 400 Euro für ein Skope 
ausgibt hat auch noch zumindest knapp 100Eur für einen kleinen LA der 
das alles noch viel Besser darstellt.

Gruß
Carsten


Thomas R. schrieb:
>> Darf man erfahren woher du kommst?
> fragen darfst du :)
Nachmacher, Nachmacher ;-)!

Carsten Sch. schrieb:
> Harald schrieb:
>> Darf ich fragen, wo du das Hantek/Tekway für 400 Euro gefunden hast?
> fragen darfst du alles ;-)
(Ich denke du weißt ja wie das gemeint ist)

Gruß
Carsten

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Carsten,

Tools -> connect to Oscillograph

hast du vergessen


erst dann wird der kleine grüne dreieckt "Run" funkionieren.

Aber stimmt schon, z.zt ist die software noch etwas wired.

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

Thomas R. schrieb:
> Carsten,
>
> Tools -> connect to Oscillograph
>
> hast du vergessen
> erst dann wird der kleine grüne dreieckt "Run" funkionieren.
> Aber stimmt schon, z.zt ist die software noch etwas wired.

Nee, das habe ich nicht vergessen...
Das Skope war gerade gar nicht angeschlossen.
ICh wolle nur den Programpunkt dokumentieren.

Aber es stimmt schon, habe erst etwas mit dem Programm kämpfen müssen.
Aber ich bin ja mal gespannt was aus dem Programm noch wird. Meiner 
Meinung ist das der einzige Punkt wo wirklich noch die LowCost 
abstammung des Hantek deutlich wird.
Daher interessiert mich ja auch wie es mit anderen Geräten wie Rigol 
aussieht.

Gruß
Carsten

Autor: Beachboy (Gast)
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@Carsten
Du mußt nicht die Sachen beschönigen, die Andere verbockt haben ;-) Wie 
ich sehe, werden den Geräten neue Funktionen verpaßt. Viel wichtiger 
wäre es, sich um solide Grundfunktionen zu kümmern.

Zur Kurvenverschiebung: wenn man eine IIC-Bus Nachricht aufgezeichnet 
hat, möchte man zur Fehleranalyse möglichst zügig durch die Daten fahren 
können, um zum Beispiel das Bit-Timing von SCL zu SDA im Detail zu 
sehen.
Das Umschalten der Zeitbasis, hat dabei seine Tücken. Schaltet man drei 
Raststufen in die eine Richtung und wieder drei Raststufen zurück, kommt 
es wiederholt vor, dass die ersten drei Umschaltungen gemacht wurden, 
rückwärts aber nur zwei.
Setzt man sich zur Orientierung einen Cursor, so klebt der Cursor nicht 
wie erwartet an der Kurve, sondern am Bildschirm. Setzt man per Cursor 
ein Intervall, so werden die Maßlinienen beim Umschalten der Zeitbasis 
nicht dem Kurvenverlauf angepaßt, sondern bleiben fest auf dem Display.

Wenn man viel mit seriellen Daten zu tun hat, bekommt man bei der lahmen 
Bedienung einen in/an der Rübe.

Beim Messen der Anstiegs- und Abfallzeit werden keine Maßlinien 
angezeigt, wo gemessen wurde. Bei nicht idealen Signalen wackeln die 
Meßwerte, ohne dass man sie zuordnen kann.
Beim 'single shot' werden die Meßergebnisse nicht aufgefrischt.
Beim Umschalten der Kurvenanzeige (F7) wird der Kurvenzug gelöscht.
Es gäbe noch mehr...

Für Viele, die mit PWM oder Schaltreglern arbeiten, ist das 
Tastverhältnis interessant. Dazu stellt man die betreffende Meßfunktion 
ein und kann beispielweise ablesen: "Duty cycle 43,7%"
Geht das mit dem Gerät?

Dass man bei allen Dingen im Leben einen Kompromiss finden muß, ist 
klar. Ich werde zunächst die Entwicklung der Software abwarten, und in 
einigen Monaten sehen, ob die elementaren Funktionen deutlich verbessert 
wurden.
Auch mal sehen, ob UNI-T künftig als Konkurrent taugt.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Beachboy schrieb:

 bin zwar nicht Carsten aber :
> Zur Kurvenverschiebung: wenn man eine IIC-Bus Nachricht aufgezeichnet
> hat, möchte man zur Fehleranalyse möglichst zügig durch die Daten fahren
> können, um zum Beispiel das Bit-Timing von SCL zu SDA im Detail zu
> sehen.

genau, und dafür ist dual fenster modus da damit man nicht stundenlang
herumdrehen muss. Hätte HanTekway keine dual fenster gehabt würde es 
evt. anders umgesetzt.

> Das Umschalten der Zeitbasis, hat dabei seine Tücken. Schaltet man drei
> Raststufen in die eine Richtung und wieder drei Raststufen zurück, kommt
> es wiederholt vor, dass die ersten drei Umschaltungen gemacht wurden,
> rückwärts aber nur zwei.

ja, hin und wieder "rastet" der drehencoder eine stufe weiter aber
schaltet nicht um - das ist nciht so tragisch immerhin kann man auf dem 
LCD ablesen wo man gerade ist (und nciht blind 3 mal links, zwei rechts 
...). Ist kein mechanischer schalter, ist ein drehencoder, das passiert 
schon mal wenn es etwas ungenau programmiert war (oder mal wieder keine 
passende drehencoder im lager waren?).

> Setzt man sich zur Orientierung einen Cursor, so klebt der Cursor nicht
> wie erwartet an der Kurve, sondern am Bildschirm. Setzt man per Cursor
> ein Intervall, so werden die Maßlinienen beim Umschalten der Zeitbasis
> nicht dem Kurvenverlauf angepaßt, sondern bleiben fest auf dem Display.

ja, ist ein einfaches cursor und nicht marker (leider)


> Beim Messen der Anstiegs- und Abfallzeit werden keine Maßlinien
> angezeigt, wo gemessen wurde.

10-90, will man anders gibts dafür den cursor

> Bei nicht idealen Signalen wackeln die
> Meßwerte, ohne dass man sie zuordnen kann.

nun, wenn ich avg werte haben möchte dann schalte ich auf avg, dann 
kackelt nix. Du sagt selber, beim "nicht ideale", also wackelige werte 
damit auch wackelige ergebnisse.

> Beim 'single shot' werden die Meßergebnisse nicht aufgefrischt.

richtig, das hat Carsten auch gesagt. Liegt am messprinzip, steht in der 
user manual. Ob jemals geändert wird steht in den sternen.

> Beim Umschalten der Kurvenanzeige (F7) wird der Kurvenzug gelöscht.

beim 2.6.3 fw nicht mehr, beim 2.6.2 hin und wieder gesehen.

>
> Für Viele, die mit PWM oder Schaltreglern arbeiten, ist das
> Tastverhältnis interessant. Dazu stellt man die betreffende Meßfunktion
> ein und kann beispielweise ablesen: "Duty cycle 43,7%"
> Geht das mit dem Gerät?

ja das geht

>
> Dass man bei allen Dingen im Leben einen Kompromiss finden muß, ist
> klar. Ich werde zunächst die Entwicklung der Software abwarten, und in
> einigen Monaten sehen, ob die elementaren Funktionen deutlich verbessert
> wurden.
> Auch mal sehen, ob UNI-T künftig als Konkurrent taugt.

nun, mal sollte froh sein das ein low-cost DSO öffters firmware updates 
bekommt, ist leider nicht immer so.

Autor: Beachboy (Gast)
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>> Beim Messen der Anstiegs- und Abfallzeit werden keine Maßlinien
>> angezeigt, wo gemessen wurde.
> 10-90,

Das ist bekannt, wenn aber vor einem Anstieg ein pos. Huckel liegt, 
inwiefern wird er bewertet oder nicht.

>> ... und kann beispielweise ablesen: "Duty cycle 43,7%"
>> Geht das mit dem Gerät?

>ja das geht

Mit welchem Trick? Die Tekway-Bedienungsanleitung sagt dazu nichts.
Es wird hingegen von Frequenzmessung mit 6-stell. Auflösung gesprochen. 
Bei Netzfrequenz bekommt man aber nur einen Wert von 50 und nicht z.B. 
49,9938; das wäre 6-stell. Auflösung.
Gut sein ;-)

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Beachboy schrieb:
>>> ... und kann beispielweise ablesen: "Duty cycle 43,7%"
>>> Geht das mit dem Gerät?
>
>>ja das geht
>
> Mit welchem Trick? Die Tekway-Bedienungsanleitung sagt dazu nichts.

tja, neue firmware machts möglich.

> Es wird hingegen von Frequenzmessung mit 6-stell. Auflösung gesprochen.
> Bei Netzfrequenz bekommt man aber nur einen Wert von 50 und nicht z.B.
> 49,9938; das wäre 6-stell. Auflösung.
> Gut sein ;-)

hehe, du möchtest jetzt auch noch ein mHz freq. counter haben ... ich 
auch und noch ein paar andere feature, leider kostet alles Geld und wir 
sprechen immer noch über ein low-cost gerät.
Ich werde aber HanTekway fragen bei gelegenheit, möglicherweise ist das 
doch möglich zu implementieren.

Autor: Beachboy (Gast)
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>hehe, du möchtest jetzt auch noch ein mHz freq. counter haben

Neenee, ich möchte nur die zugesicherten Eigenschaften haben.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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es ist ein 6stelliges rezipro freq. counter ab 4Hz bis 400MHz, kleinste 
auflösung ist 1Hz. Die xx.0000Hz anzeige ist etwas ungünstig.

Bei der measure funktion kleinste tatsächliche auflösung ist 0.05Hz,
das selbe gilt für Autoset freq. anzeige.

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

Thomas ja zwar schon geantwortet, aber noch ein paar Ergänzungen von 
mir.
Beachboy schrieb:
> @Carsten
> Du mußt nicht die Sachen beschönigen, die Andere verbockt haben ;-) Wie
> ich sehe, werden den Geräten neue Funktionen verpaßt. Viel wichtiger
> wäre es, sich um solide Grundfunktionen zu kümmern.
Naja, aus meiner Sicht beschönige ich nicht wirklich was... Kommt 
natürlich auf die Sichtweise an.
Es ist ja so, wir reden hier -wie Thomas schon schrieb- ja immer noch 
von Low Cost DSO. Dass es Geräte mit einem Funktionsumfang weit jenseits 
des von diesem Gerät gebotenem gibt ist ja unbestritten.
ISt ja wie bei Autos:
Wenn ich einen "Fiat Panda" bezahle, dann kann ich doch auch nicht 
erwarten das ich ein Auto in der Liga der Mercedes C-Klasse bekomme.
Bezahle ich aber -um beim Verlgeich zu bleiben- einen Fiat Panda mit 
etwas Sonderausstattung und bekomme dafür einen neuen VW GOLF 
hingestellt, dann kann ich auch trotz fehlender Ledersitze mit 
Sitzheizung damit sher gut Leben. Der "kalte Arsch" im Winter ist zwar 
ein paar Minuten da, aber darüber kann ich mich doch wirklich nicht 
beschweren. Wenn ich mich dann trotz der fehlenden Sitzheizung über die 
"schöne Innenausstattung" freue, ist das ja kein Beschönigen.

Daher bewerte ich das Skope ja ausdrücklich nicht im Vergleich mit einem 
Tektronix MSO (bzw. eine Preisklasse druner den Hameg MSOs), sondern 
ebend mit den anderen LOW-Cost Geräten -der 300euro bis 2000Euro 
Klasse.-

> Zur Kurvenverschiebung: wenn man eine IIC-Bus Nachricht aufgezeichnet
> hat, möchte man zur Fehleranalyse möglichst zügig durch die Daten fahren
> können, um zum Beispiel das Bit-Timing von SCL zu SDA im Detail zu
> sehen.
Das ist unbestritten. 1Million Speicherpunkte komplett von Hand 
durchzukurbeln macht überhaupt keinen Spass. Im 1MPoint Speichermodus 
währe ein schnelleres Scrollen daher sicher ganz nett. Aber zum einen 
gibt es dafür die Möglichkeit -abgesehen vom Rein- und Rauszoomen- 
entweder den DUAL Modus zu nutzen oder aber die Aufzeichnung wie einen 
Film ablaufen zu lassen und an der interessanten Stelle anzuhalten.

Ist dieses auch nicht für dich das richtige, dann bleibt immer noch die 
Möglichkeit einfach eine Kleinere Aufzeichnungslänge zu wählen.
Die kleinste zur Verfügung stehende Aufzeichnungslänge ist 4KPoints und 
damit immerhin fast DOPPELT SO LANG wie beim dreimal so teuren Tektronix 
TDS2012C überhaupt möglich!

> Das Umschalten der Zeitbasis, hat dabei seine Tücken. Schaltet man drei
> Raststufen in die eine Richtung und wieder drei Raststufen zurück, kommt
> es wiederholt vor, dass die ersten drei Umschaltungen gemacht wurden,
> rückwärts aber nur zwei.
Ja, das kommt vor. Aber gerade beim HanTEKWAY ist das Unkritisch weil 
durch das schöne Display wirklich alle Relevanten Einstellungen auf dem 
Bildschirm dargestellt werden. Das ist aber nicht nur bei dem Skope so.
Seit jahren ist es doch durch die zunehmende Verbreitung von Drehgebern 
so, das weniger die absolute Drehgeberstellung wichtig ist, als die 
Relative. MAn sowieso auf die Anzeie nur noch achtet.

> Setzt man sich zur Orientierung einen Cursor, so klebt der Cursor nicht
> wie erwartet an der Kurve, sondern am Bildschirm. Setzt man per Cursor
> ein Intervall, so werden die Maßlinienen beim Umschalten der Zeitbasis
> nicht dem Kurvenverlauf angepaßt, sondern bleiben fest auf dem Display.
Hier hat Thomas ja schon gesagt das dies ein Cursor ist.
Die Orientierungsmarker findest du -wie auch die "TAB" Funktion zum 
Anspringen der Punkte im "Horizontal-Menü". Diese Funktion gibt es also 
auch!

...
> Beim Messen der Anstiegs- und Abfallzeit werden keine Maßlinien
> angezeigt, wo gemessen wurde. Bei nicht idealen Signalen wackeln die
> Meßwerte, ohne dass man sie zuordnen kann.
DAs kenne ich von anderen Skopes aber auch nicht anderes... Zumindest 
wenn es um die Measure Funktion geht wo die Kurve dargestellt wird und 
daneben dann 8Werte aus zwei Möglichen Kurven stehen. Wenn da alle 
bemaßt währe, dann könnte man doch gar nichts mehr erkennen vor lauter 
Maßlinien.

Einzig bei der Autosetfunktion hätte man das einbringen können für die 
werte die unten angezeigt werden?
@Thomas: Evtl. eine Anregung an den Hersteller?
Reicht das nicht, dann kann man ja immer noch mit Cursor messen. Wie 
gesagt, ich bezweifle nicht das es High end Geräte gibt die solche 
Funktionen für jede Eventualität implementiert haben -und dabei genau 
sind!
Aber wir reden hier von einem Gerät mit EU-Preis von 520Eur.

Das einzige was ich bei den Cursor Messungen noch gerne Hätte, ist das 
ich zumindest einen Menüpunkt habe wo ich sowohl Spannungs- Wie auch 
Zeitcursor sehe. Mann muss nicht beide gleichzeitig bedienen können, 
aber sehen währe schon nett. (Also entweder ein Menüpunkt womit ich 
einstellen kann das der nichtaktive Cursor nicht augeblendet wird 
sondern nur eine andere Farbe bekommt, ODER aber ein Menüpunkt wo ich 
alle vier Cursor nacheinander verstellen kann und auch alle beiden Werte 
angezeigt bekommen.Glaube aber die erste Möglichkeit als reine ON/OF 
Schaltfläche ist übersichtlicher)
Sinn dahinter ist zum Beispiel: Ich kann vorher mit hilfe der 
Cursormessfunktion reccht genau bestimmte Spannungspeel anfahren und 
dann die Zeitcursor direkt auf die Schittpunkte einstellen. Jetzt muss 
ich ja entweder schätzen wo der Spannungscursor stan doder immer wieder 
umschalten.
@Thomas: Kannst du das noch in die Anregungen an den Hersteller 
aufnehmen?

> Beim 'single shot' werden die Meßergebnisse nicht aufgefrischt.
Ja, das hatte ich angemerkt! Und das ist nun -nach verbesserung der Math 
funkionen mit der .3 Firmware noch der Einzigste Punkt der beim 
Tektronix TDS202x besser gelöst ist!

> Beim Umschalten der Kurvenanzeige (F7) wird der Kurvenzug gelöscht.
Kann ich nicht feststellen! Bei mir bleibt das so...

> Für Viele, die mit PWM oder Schaltreglern arbeiten, ist das
> Tastverhältnis interessant. Dazu stellt man die betreffende Meßfunktion
> ein und kann beispielweise ablesen: "Duty cycle 43,7%"
> Geht das mit dem Gerät?
JA, wie geschrieben. Siehe auch Screenshot!
Selbst das ermitteln der Überschwingung ist jetzt möglich!

 > Dass man bei allen Dingen im Leben einen Kompromiss finden muß, ist
> klar. Ich werde zunächst die Entwicklung der Software abwarten, und in
> einigen Monaten sehen, ob die elementaren Funktionen deutlich verbessert
> wurden.
Ja, die wichtigste Grundlage hast du ja bereits erkannt- Ohne 
Kompromisse geht es nicht. Wobei Geld und Lärm auch ein TEil des 
Kompromisses sind.
(Nicht das jetzt einer meint ein 10K LeCroy ist kein Kompromiss...)
ABER: Die GRUNDLEGENDEN Funktionen sind mitllerweile ALLE ausreichend 
dauber implementiert. Was wir hier betreiben ist Meckern auf sehr hohem 
Niveau. Und irgendwann muss man eine Entscheidung treffen wenn man die 
Technik auch mal Sinnvoll einsetzbar sein soll.
Sonst hätte ich mir ja auch 1992 nicht meinen ersten PC gekauft sondern 
würde immer noch warten weil nächten Monat ja ein noch 
Leistungsfähigeres Bauteil verfügbar ist.

Aber natürlich: Wenn du die Beschaffung erst für eine zukünftige 
Anwendug planst, dann würde ich auch noch warten, den Wertvoller wird 
die Technik ja nicht. Es kauft sich heute ja auch niemand einen Neuen PC 
weil er den in vieleicht 10Monaten zu Weihnachten verschenken will.
Einzig wenn ich mir die Möglichkeit eines "Hacks" offen halten will 
würde ich vieleicht doch überlegen... Wer weiß ob das bei den GEräten in 
einigen Monaten noch funktioniert.

Im Moment sehe ich das gerade aber so: Wir haben hier ein in der 
aktuellen Version in einem für diesen Preis im vergleich zu anderen 
Geräten dieser Klasse voll Brauchbaren Zustand.
Dazu haben wir aber noch einen Hersteller der in momentan recht kurzen 
Zeitbständen immer weitere Firmwareupdates herausbringt, die nicht nur 
die paar kleinen -echten Fehler- (die es bei Tektronix und & co ja auch 
mal gibt) behebt, sondern beständig den sowieso schon guten 
Funktionsumfang noch weiter ausbaut! Also habe ich gute Hoffnung das 
dies auch so bleibt!

> Auch mal sehen, ob UNI-T künftig als Konkurrent taugt.
Möglich ist das, vor gut einem Jahr hatte auch noch fast keiner 
Tekway/Hantek hier in Europa als Ernstzunehmende Alternative auf der 
Rechnung. Aber die bisherigen Erfahrungen und TEstergebnisse sind da bis 
jetzt wenig Mut machend.

Wie gesagt, das ist meine Sichtweise. Aber ich habe natürlich auch kein 
Überblick über alle Geräte. Evtl. gibt es ja doch Geräte in dieser 
Preisklasse die noch mehr bieten.

Daher meine (Ehrliche, soll wirklich keine Rhetorik sein) Frage:
Kennst du Geräte in der Preisklasse unter 2000Euro, die zum Beipiel beim 
1MPoint Speicher bis zu sehr hohen Auszoomstufen eine Echte Min-Max 
auswertung machen und nicht nur jeden 10Messwert dann darstellen, so das 
wie oben z.B. Spikes auch noch gut erkennbar sind - UND DABEI beim 
Durchkurbeln von Hand in ganz hohen Zoomstufen auch noch deutlich 
schneller sind als das HanTekway.
Oder die bei den Messfunktionen all die von dir gewünschten 
Eigenschaften haben und trotzdem noch halbwegs akkurat sind? (ohne 20% 
abweichung wie man z.B. in dem UniTrend test von Martin Lauff lesen 
kann)
Wobei man bei einem Oszilloskop natürlich IMMER Bedenken muss das dies 
kein Präsizionsmessinstrument ist, sonder man immer nur mehr oder 
weniger gute Näherungswerte erwarten darf. Ein sehr gut brauchbarer 
Allrounder.
Es ersetzt -und soll auch gar nicht ersetzen- einen High End Counter 
Analyzer für Frequenzen und Tastverhältnisse. Genauso wenig wie 
Effektivwertmessgeräte und vieles andere.
Und dies gilt sowohl für die LOW-COST geräte wie auch für die HIGH End 
Technik.

GRuß
Carsten

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Ich glaube irgendwann werde ich mir das Tekway oder Hantek auch mal 
anschauen wollen. Es scheint ja mal ein Low cost Scope zu sein was auch 
was taugt. Ich werde immer wieder von Studenten angesprochen was ich 
empfehlen kann. Bisher habe ich von diesen Lowcost scopes immer 
abgeraten.

Schon alleine wegen des 1/4 VGA Schirmes und dem starken Rauschen in der 
Darstellung. Aber Carsten hat ja paasr Bilder ins Netz gestellt, die 
recht ermutigend aussehen.

Ralph Berres

Autor: Senfdazugeber (Gast)
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Werft doch bitte mal einen Blick auf die Screenshots in diesem PDF hier

http://www.reichelt.de/?;ACTION=7;LA=28;OPEN=0;IND...

Das ist das (Achtung nicht erschrecken! ;)) PEAKTECH 1190, ein DSO mit 
LA. Um den LA geht's mir jetzt nicht, sondern um das 7,8" hochauflösende 
TFT. Ich finde (mal ungeachtet, dass es Peaktech ist) das die Screens 
einen guten Eindruck machen (so sie denn der Wahrheit entsprechen). 
Bitte teilt mal eure Meinung dazu mit, es würde mich sehr interessieren.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Senfdazugeber schrieb:
> Werft doch bitte mal einen Blick auf die Screenshots in diesem PDF hier
>
> 
http://www.reichelt.de/?;ACTION=7;LA=28;OPEN=0;IND...
>
> Das ist das (Achtung nicht erschrecken! ;)) PEAKTECH 1190, ein DSO mit
> LA. Um den LA geht's mir jetzt nicht, sondern um das 7,8" hochauflösende
> TFT. Ich finde (mal ungeachtet, dass es Peaktech ist) das die Screens
> einen guten Eindruck machen (so sie denn der Wahrheit entsprechen).
> Bitte teilt mal eure Meinung dazu mit, es würde mich sehr interessieren.

das ist ein Owon MSO7102T

Beitrag "Digitaloszi mit Logikkanälen"

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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... mag sein das die gut sind, so gut das keine firmware
updates verfügar (ever).

Beachte nur, es ist nur 6k sample speicher.

Der LA hat eine nette sache 4M/kanal, aber viel zu langsam.
Es ist auch kein echtes MSO, man kann nur zwischen "analog" und 
"digital" wählen, nicht beides untereinander. LCD ist gross, auflösung 
aber trotzdem "nur x 480", also wie die HanTekways, dafür aber nicht 
abblendbar also eff. weniger.

An sonsten gibts einige Owon reviews, es gibt hier im forum ein paar 
Owon user, frag die am besten.

Autor: Senfdazugeber (Gast)
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OK, mal ungeachtet der fehlender Firmware Updates, nur 6k Samplespeicher 
geht selbst bei netten Screenshots gar nicht (mehr). Das es ein OWON 
Gerät ist, war mir zunächst gar nicht aufgefallen. Über OWON ist leider 
kaum etwas Gutes im Netz zu lesen, so dass ich die bisher komplett aus 
der Betrachtung aus dem "Pool möglicher interessanter Geräte" 
ausgeklammert habe. Mir war bei der Recherche dennoch aufgefallen, dass 
die Screens zumindest bei diesem Gerät gut ausschauen. Die billigeren 
Owon's haben ja eher schlechte, lahme Display's wie man lesen musste.

Schade!

Autor: Thomas (Gast)
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> Bin mal gespannt ob es zukünftig eine PC Software gibt die dem Skope
> auch von der Zuverlässigkeit gerecht wird! Mit ein wenig daumen Drücken
> ist dann vieleicht noch ein wenig mehr implementiert. Wenn I2C und SPI
> möglich sind sollten ja auch CAN, LIN und USART gehen, oder?
Klar, aufgezeichnete Nachrichten nachträglich analysieren geht natürlich 
immer, und mag für einige Anwendungen durchaus auch hilfreich sein.
Richtig mächtig wird es aber erst, wenn man auch auf bestimmte 
Nachrichten (Message ID, Error Frame) triggern kann, und das geht nur 
online auf dem FPGA.
Apropos, kann man eigentlich auf Pulslängen < oder > x triggern? Damit 
kann man dann auch Error Frames triggern.
Ist das USB Protokoll eigentlich offen, so dass man selbst eine PC 
Anwendung programmieren kann?

> Wie weit man die vorhandene FPGA "firmware" benutzen kann für eigene
> zwecke ist noch unbekannt. Neues design entwickeln (beim unbekanntem
> CPLD inhalt) ist unsinn, da lohnt evt. den hersteller anzusprechen und
> evt. bei der entwicklung mithelfen.
So war das nicht gemeint, ich hatte überlegt, ob man evtl. Teile des 
Welec Projektes für eine komplett eigene, freie Firmware nutzten könnte.
Aber da ist es wahrscheinlich einfacher ganz von vorne zu beginnen.
Die Idee mit dem Hersteller ansprechen hat natürlich auch was, glaube 
aber kaum, dass der sich darauf einlassen würde.
Währe aber eine interessante Form von Kundenbindung...

Grüße,
Helmut / Thomas ;)

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Thomas schrieb:
> Apropos, kann man eigentlich auf Pulslängen < oder > x triggern? Damit
> kann man dann auch Error Frames triggern.

ja das geht, pulse ab 20nS, =, !=, >, <

> Ist das USB Protokoll eigentlich offen, so dass man selbst eine PC
> Anwendung programmieren kann?

damit ist auch die SDK gemeint. Zusätzlich denkt HanTekway über
offenlegung der sources, mehr will ich jetzt dazu nicht sagen.

> So war das nicht gemeint, ich hatte überlegt, ob man evtl. Teile des
> Welec Projektes für eine komplett eigene, freie Firmware nutzten könnte.
> Aber da ist es wahrscheinlich einfacher ganz von vorne zu beginnen.

ja, alleine schon wegen den grossen unterscheiden.

> Die Idee mit dem Hersteller ansprechen hat natürlich auch was, glaube
> aber kaum, dass der sich darauf einlassen würde.
> Währe aber eine interessante Form von Kundenbindung...
>

kommt auf die referenzen an und evt. preisvorstellung. Niemand wird 
einen guten entwickler mit guten referenzen ablehnenen vor allem wenn er 
nix dafür verlangt.

Autor: Thomas (Gast)
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> Zusätzlich denkt HanTekway über offenlegung der sources nach.
DAS währe wirklich mal ein Kaufargument!
Dann würde ich auch ohne nachzudenken direkt 1000€ für so ein Teil auf 
den Tisch legen.
Schlechte Firmware bei gleichzeitig mangelndem Support (Updates) war für 
mich immer das Hauptargument für diese Billigheimer.
Mit offener Firmware bräuchte man sich um die Zukunftsaussichten keine 
Sorgen mehr zu machen, und das ist viel mehr wert als GS/s.

> ja, alleine schon wegen den grossen unterscheiden.
Naja, einiges von dem VHDL Kram ginge sicher, VHDL ist ja immer gut 
gekapselt und portabel. Ist nur die Frage, obs dann auch ins eigene 
Design passt.

> Niemand wird einen guten entwickler mit guten referenzen ablehnenen vor
> allem wenn er nix dafür verlangt.
Klar, aber die meisten Hersteller wollen halt nichts preisgeben.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Dumme Frage zur FFT-Funktion dieser DSO von Tekway:

Ich würde so ein DSO gerne dazu einsetzen um Aussagen über den 
frequenzabhängigen Schalldruck mmeiner Lautsprecher zu gewinnen.

Hierzu würde ich ein Mikrophon, ettl. mit Vorverstärker an die 
Eingangsbuchse hängen und auf die Lautsprecher weißes Rauschen. von 
einer Test-CD.

Das FFT wäre dann sozusagen der Frequenzgang....

Sinnvoll ist das FFT dann, wenn es auch genügend Stützpunkte gibt.

Könnt ihr hier was dazu sagen?

Ich weiß, im NF-Bereich ein DSO - vielleicht ist das totaler Schmarn...

Gruß
Michael

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

Senfdazugeber schrieb:
> Werft doch bitte mal einen Blick auf die Screenshots in diesem PDF hier
>
> 
http://www.reichelt.de/?;ACTION=7;LA=28;OPEN=0;IND...
>
> Das ist das (Achtung nicht erschrecken! ;)) PEAKTECH 1190, ein DSO mit
> LA. Um den LA geht's mir jetzt nicht, sondern um das 7,8" hochauflösende
> TFT. Ich finde (mal ungeachtet, dass es Peaktech ist) das die Screens
> einen guten Eindruck machen (so sie denn der Wahrheit entsprechen).
> Bitte teilt mal eure Meinung dazu mit, es würde mich sehr interessieren.

Meinst du die Screenshots im PDF?
Also ich hoffe (und glaube) nicht das die einen korrekten Eindruck 
wiedergeben. Ich finde die Schrecklich!!! Das wirkt als währe es wie 
beim Uni-Trend nur Hochskaliert.
Ich meine aber ich habe von diesem Skope schon wesentlich bessere 
Screenshots gesehen... Es ist aber ja auch keine Werbebroschüre, sondern 
eine Bedienungsanleitung die nur die Funktion erklären soll. Da reicht 
die abgebildete Klötzchengrafik aus. Kann mir daher wirklich gut 
vorstellen das die erst bei der Grafischen Bearbeitung für den Druck so 
schlecht geworden ist.
HAt jemand zufällig ein solches und kann mal einen "nativen" Screenshot 
einstellen. Würde mich mal interessieren. Google hat mir leidr kein 
Großformatiges Ergebniss gezeigt.

Ansonsten der Vergleich der sonstigen Dinge, nur anhand der TEchnischen 
Daten in der Reichel Bedienungsanleitung (Die Announce gibt schlechtere 
Werte an!).
Peaktech im Vergleich zum HanTEKWAY:
+ mit 16 Kanal LA
O wahrscheinlich ähnlich gute Auflösung
O ebenfall 1GS/s
O Bandbreite entspricht dem 100Mhz Modell
O Ähnliche MeasureFunktionen (20 Peaktech vs. 23 beim Tekway)
- Fast doppelter Preis (898Eur. vs. 519Eur. für das 100Mhz Hantek)
- Menü scheinbar nicht wegklappbar, daher nur kürzerer Abschnitt maximal 
darstellbar
- nur fünf statt acht Messwerte Gleichzeitig darstellbar
-- nur 5KPoint Speicher anstelle von 1MPoint
(durch den 4Mpoint LA wird das aber etwas kompensiert)
- Scheinar keine FFT
- komplizierteres Bedienkonzept mit weniger Direktfunktionstasten (Wohl 
dem LA geschuldet...)

Das sind jetzt die Punkte die ich aus dem Daten/Bedienungsanleitung zu 
erkennen glaube. EINEN RICHTIGEN VERGLEICHSTEST KONNTE ICH NOCH NICHT 
MACHEN!!!

Zum einzigen deutlichen Pluspunkt -DEM LA-(wie gesagt, Gleichwertige 
Punkte gibt es natürlich einige) bleiben bei mir noch einige Fragen 
offen.
Dieser Punkt fehlt beim Hantek ja komplett, kann also auch nicht 
verglichen werden. Mir geht es nur um eine einschätzung der Tauglichkeit 
im Vergleich zu anderen LAs

1. Gilt der 4MPoint speicher jetzt pro Kanal oder für alle Kanäle 
zusammen?

2. Wenn der fr alle Kanäle zusammen gilt: ISt der Speicher 
"kaskadierbar, d.h. wenn ich nur einen Kanal aufnehme kann ich 4Mpoint 
lang speichern, wenn ich 2 Aufnehme bekomme ich 2Mpoint lang daten unter 
usw., oder habe ich egal wie maximal 250kPoints samplespeicher pro Kanal 
?

3. sind überhaupt Kanäle abschaltbar oder werden mit immer alle 16Kanäle 
gleichzeitig so klein angezeigt.

3. Gibt es eine Protokollanalyse für zumindest die gängigsten Signale 
(I2C, SPI, USART) oder geht ausser Bitzählen nichts?

Generell auffallen tut mir schon das mit 66MHz Bandbreite der LA im 
vergleich zu Einzelgeräten sehr schwächelt...

Vom Gefühl her -wie gesagt habe noch kein solches Gerät in der Hand 
gehabt- würde ich sagen das man es nur dann in Beracht ziehen sollte 
wenn man wirklich auf einen tragbaren LA ohne zusätzliche Notebook 
angewiesen ist.

Wenn es aber irgendwie geht würde ich aber gerade hier die Kombination 
aus einem guten "normal-DSO" und Logic-Analyzer vorziehen.

Für die 898,- euro bekommt man auf jeden Fall ein gut brauchbares DSO 
(z.B. die Hanteks für 519 Eur.) und einen LogicAnalyzer mit 32 oder mehr 
Kanälen, WEIT MEHR als 100Mhz Bandbreite und vielen Protokolldekodern.

Der Tip zu "zwei Geräten" gilt um so mehr, da das Peaktech ja kein 
echtes MSO ist, sondern eigendlich ein Gerät das zwischen LA und DSO 
umschaltet.

Eine gleichzeitige Qualitative Analyse eines der aufezeichneten 
Logicsignale ist nicht nicht möglich. Das ist aber gerade der Hauptgrund 
warum im Proffesionellen Bereich trotz der teilweise einormen Mehrkosten 
eines MSO gegenüber der Kombination von DSO + LA als Einzelgeräten der 
Vorzug gegeben würde. Quasi überhaupt die Existensberechtigung als 
Sinnvolles Messgerät.
HAt man also NUR das Peaktech gerät, so wird man niemals längere 
Logicsignale aufnehmen und diese gleichzeitig auf Störsignale wie 
Spannungsspitzen (überspannung) oder Ripplespannung hin untersuchen 
können.
Hat man zwei Getrennte Geräte, dann ist das zwar aufwendiger wie bei 
einem guten HighEnd MSO, aber auf jeden Fall Grundsätzlich möglich!

Aber das ist natürlich nur meine persöhnliche Meinung.
Es mag noch andere Argumente geben die ich jetzt nicht bedacht habe - 
oder auch einfach nur andere Auslegungen. Daher sollte sich jemand der 
ein Gerät kaufen will IMMER selbst Gedanken machen und möglichst Breit 
informieren.

Gruß
Carsten

EDIT: Hinweis... Wurde gerade beim Schreiben längere Zeit unterbrochen!

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

Thomas R. schrieb:
> Thomas schrieb:
>> Apropos, kann man eigentlich auf Pulslängen < oder > x triggern? Damit
>> kann man dann auch Error Frames triggern.
> ja das geht, pulse ab 20nS, =, !=, >, <
als Ergänzung:
das sieht dann im Trigger Menü so aus wie auf den oberen drei 
Screenshots

Gruß
Carsten

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Michael K-punkt schrieb:
> Das FFT wäre dann sozusagen der Frequenzgang....
> Sinnvoll ist das FFT dann, wenn es auch genügend Stützpunkte gibt.
> Könnt ihr hier was dazu sagen?
Die Bedienungsanleitung des Skopes sagt dazu folgendes:
Nyquist Frequency
> The highest frequency that any real-time digital oscilloscope can
> measure without errors is half of the sample rate, which is called the
> Nyquist frequency. Frequency information beyond the Nyquist
> frequency is undersampled which brings about the FFT aliasing. The math > 
function can convert the center 2048 points of the time-domain waveform  > to an 
FFT spectrum. The resulting FFT spectrum contains 1024 points from
> DC (0Hz) to the Nyquist frequency. Usually, the screen compresses the
> FFT spectrum horizontally to 250 points, but you can use the FFT Zoom
> function to expand the FFT spectrum so that you can clearly view the
> frequency components at each of the 1024 data points in the FFT spectrum.

HAbe auch hier mal Screenshots gemacht.
Diese zeigen einmal ein Sinus und ein Rechtecksignal sowohl im 
DualWindows als auch Single Windows mode. Der von mir eingestellte 
Frequenzbereich geht dabei von 0 bis 25KHz. Halt Audio.
(HNWEIS: Die Sinus frequenzen weichen in beiden Fenstermodi voneinander 
und auch von den REchteckfrequenzen ab)

> Ich weiß, im NF-Bereich ein DSO - vielleicht ist das totaler Schmarn...
Das kommt darauf an. Für die meisten Anwendungen braucht man in der NF 
eher seltener einen Speicher. Aber es schadet ja auch nicht. Zumindest 
bei diesem Skope ist die Dartellung der Analogsignale ja durchaus 
brauchbar!

Und wenn die FFT Funktion für dich ausreicht, dann spartst du dir ja 
auch den NF SpektrumAnalyzer.

Gruß
Carsten

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Carsten Sch. schrieb:

> Und wenn die FFT Funktion für dich ausreicht, dann spartst du dir ja
> auch den NF SpektrumAnalyzer.
>
> Gruß
> Carsten

2000 PUnkte ist schon ganz gut, man will es ja auch nicht übertreiben. 
Das Teil hätte dann halt den Vorteil, dass man nicht das Notebook 
anwerfen muss etc.

Außerdem wäre das ne Ausrede, kein analoges Scope zu kaufen, sondern 
gleich zwei Klappen mit einer Fliege zu schlagen.
Gruß
Michael

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Thomas R. schrieb:
>
> Bei der measure funktion kleinste tatsächliche auflösung ist 0.05Hz,
> das selbe gilt für Autoset freq. anzeige.

diese Aussage bezog sich auf 50Hz Messung, natürlich in einen grosseren 
Timebase z.b. 20sec/div ist die Auflösung in der Measure funktion 
besser, genaugkeit ca. +- 1mHz (bild - gemessen 10mHz ref. signal)

Autor: Senfdazugeber (Gast)
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Carsten Sch. (dg3ycs) schrieb:

> Senfdazugeber schrieb:
>> Werft doch bitte mal einen Blick auf die Screenshots in diesem PDF hier
>>
>>
http://www.reichelt.de/?;ACTION=7;LA=28;OPEN=0;IND...
>
>> Das ist das (Achtung nicht erschrecken! ;)) PEAKTECH 1190, ein DSO mit
>> LA. Um den LA geht's mir jetzt nicht, sondern um das 7,8" hochauflösende
>> TFT. Ich finde (mal ungeachtet, dass es Peaktech ist) das die Screens
>> einen guten Eindruck machen (so sie denn der Wahrheit entsprechen).
>> Bitte teilt mal eure Meinung dazu mit, es würde mich sehr interessieren.

> Meinst du die Screenshots im PDF?

Ja.

> Also ich hoffe (und glaube) nicht das die einen korrekten Eindruck
> wiedergeben. Ich finde die Schrecklich!!!

Ich nicht. Die von Rigol sehen weit schlechter aus. ;) Die von Uni-Trend 
ebenso.

> Das wirkt als währe es wie
> beim Uni-Trend nur Hochskaliert.

Schau sie dir im direkten Vergleich in Originalgröße (!) im Anhang an.

> Ich meine aber ich habe von diesem Skope schon wesentlich bessere
> Screenshots gesehen...

Das ist durchaus denkbar. Denn man sieht Kompressionsartefakte.

> Es ist aber ja auch keine Werbebroschüre, sondern
> eine Bedienungsanleitung die nur die Funktion erklären soll. Da reicht
> die abgebildete Klötzchengrafik aus.

Im Vergleich mit Uni-Trend ist die Bedienungsanleitung der OWON/Peaktech 
jedenfalls um Längenausführlicher.

> Kann mir daher wirklich gut
> vorstellen das die erst bei der Grafischen Bearbeitung für den Druck so
> schlecht geworden ist.

Möglich, aber wie gesagt so schlecht finde ich die nun auch wieder 
nicht.

> HAt jemand zufällig ein solches und kann mal einen "nativen" Screenshot
> einstellen. Würde mich mal interessieren.

Müsste eigentlich, denn im anderen Thread haben sich ein paar Leute ein 
OWON DSO zugelegt wie zu lesen war.

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Senfdazugeber schrieb:
> Carsten Sch. (dg3ycs) schrieb:
>> Also ich hoffe (und glaube) nicht das die einen korrekten Eindruck
>> wiedergeben. Ich finde die Schrecklich!!!
>
> Ich nicht. Die von Rigol sehen weit schlechter aus. ;) Die von Uni-Trend
> ebenso.
JA, das könnte sein, aber vieleicht bin ich mittlerweile durch diese 
gerade mal 30 Tage etwas verwöhnt. Ich habe gestern beim Blick auf ein 
Tektronix TDS2014 auch gedacht wie "schrecklich" das aussieht.
Vorher hat mich das bei genau dem Skope wo ich das gedacht habe 
überhaupt nicht gestört!

> Schau sie dir im direkten Vergleich in Originalgröße (!) im Anhang an.
Wobei das Hantek Bild zumindest auf meinem Bildschirm etwas zu groß ist.
Die Pixel sind beim Skope ja etwas "dichter" gepackt. Du musst die 
Pixelzahlen angleichen, nicht die CM_Größen... Der originalbildschirm 
des Hantek ist in etwa so hoch wie bei dem Peaktech in deiner 
Zusammenstellung)
(Oder habe ich jetzt was falsch verstanden.)

Aber hier mal ein Vergleichsbild:
Vergleiche mal dieses Bild mit dem in deiner Zusammenstellung MITTE-OBEN 
befindlichen Bild. (Ich beziehe mich jetzt auf "Stufen" der Sinuswelle)
Ichhabe mich jetzt extra bemührt möglichst dasselbe Bild hinzubekommen.
(Ob die Frequenz usw. gleich ist spielt ja keine Rolle, es geht nur um 
die Darstellung) Beim Peaktech kannst du die Stufen noch fast zählen. 
Beim Hantek ist das aber schon eine ganz andere Hausnummer.

>> HAt jemand zufällig ein solches und kann mal einen "nativen" Screenshot
>> einstellen. Würde mich mal interessieren.
>
> Müsste eigentlich, denn im anderen Thread haben sich ein paar Leute ein
> OWON DSO zugelegt wie zu lesen war.

Da bin ich jetzt wirklich mal gespannt...
Evtl. liest hir ja einer mit!
Eigendlich würde mich ein weiteres "gutes" Skope ja freuen, denn 
Konkurenz belebt das Geschäft und vieleicht gibt es dann bald echte MSOs 
zum Preis den jetzt das Hantek kostet!

Gruß
Carsten

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

Carsten Sch. schrieb:
>> Schau sie dir im direkten Vergleich in Originalgröße (!) im Anhang an.
>
> Wobei das Hantek Bild zumindest auf meinem Bildschirm etwas zu groß ist.
> Die Pixel sind beim Skope ja etwas "dichter" gepackt. Du musst die
> Pixelzahlen angleichen, nicht die CM_Größen... Der originalbildschirm
> des Hantek ist in etwa so hoch wie bei dem Peaktech in deiner
> Zusammenstellung) (Oder habe ich jetzt was falsch verstanden.)
>
> Aber hier mal ein Vergleichsbild:
> Vergleiche mal dieses Bild mit dem in deiner Zusammenstellung MITTE-OBEN
> befindlichen Bild. (Ich beziehe mich jetzt auf "Stufen" der Sinuswelle)
> Ichhabe mich jetzt extra bemührt möglichst dasselbe Bild hinzubekommen.
> (Ob die Frequenz usw. gleich ist spielt ja keine Rolle, es geht nur um
> die Darstellung) Beim Peaktech kannst du die Stufen noch fast zählen.
> Beim Hantek ist das aber schon eine ganz andere Hausnummer.

Ich habe die Bilder jetzt einmal Horizontal und einmal vertikal 
nebeneinander gestelltund passend Skaliert. Bei dem 
Vertikalenübereinanderstellen ist mein Hantekscreen wohl etwas gestaucht 
worden. Das Nebeneinander gibt die wohl tatsächlichen Verhältnisse etwas 
besser wieder.

Gruß
Carsten

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Ralph Berres schrieb:
> Ich glaube irgendwann werde ich mir das Tekway oder Hantek auch mal
> anschauen wollen. Es scheint ja mal ein Low cost Scope zu sein was auch
> was taugt.
> ...
> Ralph Berres

Hallo Ralph, kein Problem
Falls du demnächst mal Richtung Norden kommst schaue einfach auf einen 
Kaffee vorbei. Dann können wir auch über das andere Projekt quatschen 
;-)

Gruß
Carsten

Autor: Senfdazugeber (Gast)
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Carsten Sch. (dg3ycs) schrieb:

> Aber hier mal ein Vergleichsbild:
> Vergleiche mal dieses Bild mit dem in deiner Zusammenstellung MITTE-OBEN
> befindlichen Bild. (Ich beziehe mich jetzt auf "Stufen" der Sinuswelle)
> Ichhabe mich jetzt extra bemührt möglichst dasselbe Bild hinzubekommen.

Gefällt mir. ;) Von OWON/Peaktech gibt es übrigens auch (wenigstens ;)) 
ein DSO mit beachtlichem Samplespeicher von insgesamt 4 Mega Points 
siehe

http://www.peaktech.de/produktdetails/kategorie/di...

Da sind auch 2 hochauflösende Bilder zum Download. Auf denen wirkt 
zumindest die dargestellte Kurvenform dann irgendwie doch recht 
gröblich. Da werde ich irgendwie doch nicht draus schlau. Vielleicht 
kann das ein "OWON Besitzer" ja mal aufklären. Denn warum soll nicht 
auch eine Firma, die vielleicht nicht so einen guten Ruf genießt, auch 
mal ein brauchbares Gerät in ihrer Serie herstellen?! Bevor die Rigol 
bekannt geworden sind (wozu bestimmt auch Dave's EEBlog beigetragen hat 
;)) hat man schließlich auch über ein 1052E erst mal die Nase gerümpft 
("ach China Dreck" etc.) und dann hat es sich doch als ganz brauchbar 
herausgestellt. Bei Tekway/Hantek läuft das gerade ganz ähnlich ab. Die 
Geräte sind offensichtlich besser, als viele (wie ich) bisher 
vermuteten, leider aber auch zu schwer zu erwerben (Rigol könnte ich 
beim Völkner kaufen). Beim Rigol 1052E gefällt mir z.B. die Art der 
beleuchteten Tasten (mag nebensächlich erscheinen, aber ich finde das 
recht schön gelungen ;)). Eigentlich sind es nur die Screens die mich 
vom Kauf (noch) abhalten. ;)

> Ich habe die Bilder jetzt einmal Horizontal und einmal vertikal
> nebeneinander gestelltund passend Skaliert. Bei dem
> Vertikalenübereinanderstellen ist mein Hantekscreen wohl etwas gestaucht
> worden. Das Nebeneinander gibt die wohl tatsächlichen Verhältnisse etwas
> besser wieder.

Und sag selbst, so "grottig" ist die Darstellung der roten Kurve doch 
gar nicht oder?! :)

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,
Senfdazugeber schrieb:
> Da sind auch 2 hochauflösende Bilder zum Download. Auf denen wirkt
> zumindest die dargestellte Kurvenform dann irgendwie doch recht
> gröblich. Da werde ich irgendwie doch nicht draus schlau. Vielleicht
> kann das ein "OWON Besitzer" ja mal aufklären.
Ausgeschlossen ist das ja nicht das die mal einen guten Wurf landen. 
Immerhin befinden die sich ja auch in einer Lernphase.
Aber mal abwarten...

> Denn warum soll nicht
> auch eine Firma, die vielleicht nicht so einen guten Ruf genießt, auch
> mal ein brauchbares Gerät in ihrer Serie herstellen?! Bevor die Rigol
> bekannt geworden sind (wozu bestimmt auch Dave's EEBlog beigetragen hat
> ;)) hat man schließlich auch über ein 1052E erst mal die Nase gerümpft
> ("ach China Dreck" etc.) und dann hat es sich doch als ganz brauchbar
> herausgestellt.
Ja, ich denke DAVEs Blog hat einiges Beigetragen, diejenigen die den 
sich anschauen haben dann teilweise so ein Gerät gekauft und das hat 
auch bei denjenigen die sic nicht so gut Informieren zu einer höheren 
Bekanntheit geführt.

> Bei Tekway/Hantek läuft das gerade ganz ähnlich ab. Die
> Geräte sind offensichtlich besser, als viele (wie ich) bisher
> vermuteten, leider aber auch zu schwer zu erwerben (Rigol könnte ich
> beim Völkner kaufen).
JA- Das ist definitv ein großes Manko, Mal schauen wie sich das jetzt 
entwickelt... TEkway hat ja immer über über einen Distri pro Region 
gearbeitet. Evtl. wenn Hantek jetzt länger am Markt ist kommt da etwas 
bewegung rein.
Für den Endkunden gibt es ja immerhin noch die Möglichkeit beim Einkauf 
in Frenkreich etwas zu sparen.
Allerdings scheint der Händler wenn ich das jetzt in seinem Beitrag in 
Daves Forum richtig gelesen habe einen Steuerlichen Status ähnlich dem 
deutschen "Kleingewerbe mit MwSt-Ausnahme" zu haben. Er muss keine MwST 
ausweisen. Daher zahlen Firmen denselben Preis wie die Endkunden, was 
bedeutet je nach Modell ist für Gewerbe der Einkauf bei Pinnsonne 
vieleicht sogar günstiger. Muss man immer nachrechnen.

> Beim Rigol 1052E gefällt mir z.B. die Art der
> beleuchteten Tasten (mag nebensächlich erscheinen, aber ich finde das
> recht schön gelungen ;)). Eigentlich sind es nur die Screens die mich
> vom Kauf (noch) abhalten. ;)

Ich habe jetzt nur noch eine flüchtige Erinnerung an die Tasten des 
Rigols, gestützt von den Bildern.
Die Menütasten, die Auot sowie RUN und STOP sowie die Tasten für den 
Kanal waren beleuchtet um das jeweils aktive anzuzeigen, oder?

Beim Tekway sind ja die Tasten für KANAL1, KANAL 2 und Math in derselben 
Farbe beleuchtet wie der Farbring auf der Frontplatte,-solange die Aktiv 
sind natürlich nur- ausserdem noch "AUTO Set" in Orange und Zweifarbig 
(grün/Rot) die RUN STOP Taste.

Was mir beim Rigol überhaupt nicht gefällt ist das es nur jeweils ein 
Drehschalter für Lage und Eingangsteiler/-verstärker für beide Kanäle 
zusammen gibt. Somit muss man selbst bei dieser grundlegenden Bedienung 
immer umschalten.
Beim Tekway/Hantek hat aber jeder Kanal sein eigenes Pärchen das 
exklusiv nur diese eine Funktion für diesen einen Kanal hat. Genau wie 
bei den älteren Analogscopes. Somit lassen sich die beiden Kurven in 
jeder Betriebssituation direkt beeinflussen. Auch mit MATH Menü wenn 
drei Kurven angezeigt werden kann man alle drei Kurven ohne umschalten 
getrennt verändern...
Mit Ausnahme der beiden Reglern für die Y Verstärkung hat das Tekway wie 
scheinbar auch das Rigol die Druck=0 Funktion. Das Rigol hat diese auch 
beim Y Regler, wobei ich die von der Logik beim Tekway fehlend schon 
richtig finde. Was ich beim Kanalverstärker denn 0??? Natürlich kann es 
eine Stellung mit V=1 geben, aber die ist wenn überhaupt vorhanden ja 
skope abhängig und nicht Logisch bei allen GEräten gleich.
(Gäbe es einen Wert den der Y Verstärker anspringen würde wäre es 
natürlich absolut kein Manko... nur halt nicht passend zur Logik)
>
>> Ich habe die Bilder jetzt einmal Horizontal und einmal vertikal
>> nebeneinander gestelltund passend Skaliert. Bei dem
>> Vertikalenübereinanderstellen ist mein Hantekscreen wohl etwas gestaucht
>> worden. Das Nebeneinander gibt die wohl tatsächlichen Verhältnisse etwas
>> besser wieder.
>
> Und sag selbst, so "grottig" ist die Darstellung der roten Kurve doch
> gar nicht oder?! :)

Nein, Grottig ist die nicht. Man kann schon damit arbeiten. Wobei man 
jetzt natürlich nicht ausser acht lassen darf das dieses Bild in einer 
Verlustbehafteten Kompression  mehrmals umskaliert wurde, was etwas 
glättet.
Aber auf jeden Fall sieht man trotzdem DEUTLICH die Treppenstufen, 
während bei dem Hantek der innere Verlauf der kurve definitiv Rund ist, 
nur teilweise mal ein einzelnes Pixel für ein eine leichte Orangenhaut 
sorgt.

Wie gesagt - bisher hat mich das bei den Tektronix DSOs auch absolut 
nicht gestört. Habe aber mit diesen auch fast nur Digitaltechnik 
gemacht.
Seit ich aber jetzt den Bildschirm des Hantek kenne...

Gruß
Carsten

Autor: Beachboy (Gast)
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Auf der einen Seite wird positiv hervorgehoben, dass der Kurvenspeicher 
1M groß ist. Wenn ich ihn nutzen will und nur ganz schlechte 
Möglichkeiten habe, ihn anzusehen, soll ich auf kleinen Kurvenspeicher 
umstellen und auf jegliche Details verzichten?
Anderen Geräten wiederum wird aber der kleine Kurvenspeicher als 
Nachteil angelastet. Was denn nun?

Um meine Erfahrungen mit dem Gerät auf den Punkt zu bringen: nach kurzer 
Eingewöhnung tritt Ernüchterung ein.
Man könnte den Vergleich mit einer Gitarre bringen, die wunderbar 
aussieht unheimlich preiswert, aber nicht bundrein ist. Um es ganz böse 
zu sagen: damit kann man dann Töne machen, aber keine Musik ;-)

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Beachboy schrieb:
>
> Um meine Erfahrungen mit dem Gerät auf den Punkt zu bringen: nach kurzer
> Eingewöhnung tritt Ernüchterung ein.
> Man könnte den Vergleich mit einer Gitarre bringen, die wunderbar
> aussieht unheimlich preiswert, aber nicht bundrein ist. Um es ganz böse
> zu sagen: damit kann man dann Töne machen, aber keine Musik ;-)

Gitarre spielen muss man können, mit Füssen geht es auch schlecht :)

Aber spass bei seite, du solltest vllt so vorgehen wie ich es mal 
gemacht habe - einfach mehrere geräte testen und das beste für dich 
auswählen.

So habe ich letztendlich Tekway gewählt und von meinen erfahrungen 
berichtet (und damit auch evt. andere angesteckt). Möglicherweise wird 
dich z.g. Tonghui oder Rigol oder Owon glücklich machen.

Um nochmal auf die Gitarren zu kommen, ja es sind elektrische Gitarren, 
und eine sehr gute Akustische ist auch in meinen Augen meilenweit 
besser, nur leider habe z.zt keine 5k locker.

Autor: Beachboy (Gast)
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Thomas R. schrieb:
> Gitarre spielen muss man können, mit Füssen geht es auch schlecht :)

Das ist ein guter Rat!
Wir reden hier ja nicht über Geräte für Bastler, die ihren XR2206 zum 
Laufen bringen wollen.
Soweit ich die Leser/Schreiber bei diesem Beitrag sehe, sind es allesamt 
Kollegen, die beruflich auch mit höherwertiger Meßtechnik in Kontakt 
kommen. Sie können mit den Händen spielen und haben auch gewisse 
Erwartungen und Ansprüche, die nicht unterschritten werden sollen.

Daher denke ich, dass für den Service kein Discount-Händler ausreicht, 
der die Ware nur in andere Kartons packt und verschickt, sondern ein 
Distributor angesagt ist. Für Hantek, die Du ja favorisierst, gibt es 
bislang nur die Franzosen.
Wäre es nicht reizvoll für Dich, "Hantek-Deutschland" zu betreiben? Da 
wäre dann doch Service zu erwarten.
Carsten Sch. macht die PR und ich stelle die kritischen Fragen, die die 
Features in noch hellerem Licht leuchten lassen und erzähle auch keinem, 
welch grauenvoller Anblick sich einem bietet, wenn man die Geräte 
aufschraubt ;-)

@Helmut:
Suche die "reply 167" auf folgender Seite: 
http://www.eevblog.com/forum/index.php?topic=1571.165
Dort wird für Forumsmitglieder ein Rabatt von nochmals 30 Euro 
eingeräumt. Fragt doch einfach Danielle ;-)

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Senfdazugeber schrieb:
> Bevor die Rigol
>
> bekannt geworden sind (wozu bestimmt auch Dave's EEBlog beigetragen hat
>
> ;)) hat man schließlich auch über ein 1052E erst mal die Nase gerümpft
>
> ("ach China Dreck" etc.) und dann hat es sich doch als ganz brauchbar
>
> herausgestellt. Bei Tekway/Hantek läuft das gerade ganz ähnlich ab. Die
>
> Geräte sind offensichtlich besser, als viele (wie ich) bisher
>
> vermuteten, leider aber auch zu schwer zu erwerben (Rigol könnte ich
>
> beim Völkner kaufen)

Mag sein das es das eine oder andere Gerät in der lowkost-Klasse gibt 
welches auch wirklich was taugt.

Das Problem für den ambitionierten fortgeschrittenen Hobbyisten ist, das 
er bei dem ganzen Müll der aus China kommt kaum beurteilen kann, welches 
Gerät was taugt und welches nicht. Er kann ja schlecht sich erst 
sämtliche Geräte zum Test kommen lassen um dann zu entscheiden. Zumal 
die echten Klöpse einem erst auffallen wenn man so ein Gerät mal ein 
halbes Jahr besitzt. Und die Testberichte in diversen Foren und 
Fachzeitschriften sind auch schwer einzuordnen, da jeder an seinen Gerät 
andere Erwartungen hat und Schwerpunkte setzt.

Ehrlich gesagt, Ich wüßte nicht was für ein Gerät in dieser anvisierten 
Preisklasse ich am ehesten empfehlen soll.

Ralph Berres

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Beachboy schrieb:
>
> Wäre es nicht reizvoll für Dich, "Hantek-Deutschland" zu betreiben? Da
> wäre dann doch Service zu erwarten.

laut Hantek website gibt es schon einen Hantek distri
in Deutschland - Conrad.de

Ich habe mit dem Sales Manager schon gesprochen, es gibt kein
Gebietschutz beim Hantek und die haben mir schon einige geräte 
geliefert.
Ich kann zwar immer wieder machen, aber ehrlich gesagt habe auch schon 
beim Tekway nach einiger Zeit sein gelassen und Tekway an Pinsonne 
abgegeben. Firmenkunden kann ich gerne betreuen (und dafür auch ein ok 
bekommen), aber Privatkunden ist eine andere sache, nur mit einem 
Produkt ist das finanzielle Risiko nicht akzeptabel gewesen für die 
Gesellschafter.


Ralph Berres schrieb:
>
> Das Problem für den ambitionierten fortgeschrittenen Hobbyisten ist, das
> er bei dem ganzen Müll der aus China kommt kaum beurteilen kann, welches
> Gerät was taugt und welches nicht. Er kann ja schlecht sich erst
> sämtliche Geräte zum Test kommen lassen um dann zu entscheiden. Zumal
> die echten Klöpse einem erst auffallen wenn man so ein Gerät mal ein
> halbes Jahr besitzt.

naja, alles beim deutschen händler bestellen und testen geht schon,
nur wie du sagts, die echten fehler herausfinden dauert etwas.
Die meisten werden auch nciht genug erfahrung, vergleichmöglichkeiten 
und testequipment haben. Man liesst oft "wow, es funktioniert gut", 
super das sagt mir schon alles.

Autor: Stefan K. (stk)
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Ich habe seit ein paar Tagen ein DST1062B mit Firmware 2.06.3.
Vieles gefällt mir daran, einiges weniger und ein paar echte Fehler sind 
mir auch schon aufgefallen:

Wenn Kanal 2 als Triggerquelle ausgewählt ist werden falsche 
Spannugsmesswerte für Kanal 1 angezeigt wenn bei laufenden Messungen die 
Empfindlichkeit an einem der Kanäle auf einen anderen Wert als bei dem 
anderen Kanal verstellt wird. Die ersten 3 angehängten Bilder zeigen das 
mit dem 1 kHz Testsignal des Oszilloskops.

Bei den Messfunktionen werden einige Werte in der Anzeige auf Null 
zurückgesetzt wenn man die Messung mit dem Run/Stop Knopf spoppt, das 
aber nur bei Kanal 2. Bei Mean, Cyc RMS, Period Mean und Period RMS wird 
dann 0.00V und bei Rise Time, Fall Time, Pos Width und Neg Width 0.000s 
angezeigt.
Stoppt man die Messung über den Single Seq Knopf bleiben die Werte 
erhalten.
Das vierte Bild zeigt bei Kanal 2 Mean 0.00V bei gestoppter Messung.

Delay 1-2 Rise und Fall liefern eine unlesbare Anzeige wenn die 
Zeitdifferenz zu klein ist.

Wenn die kontextbezogene Hilfe zu den Messungen aufgerufen wird und dann 
ganz nach unten gescrollt wird, also noch eine Zeile weiter als im 
letzten Bild, friert das Oszilloskop ein und reagiert nicht meht auf 
Tastendrücke.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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es gibt (leider) zwei versionen von 2.6.3 fw:
2.6.3 (110111)
2.6.3 (110118)

welche von den hast Du ?

Autor: Stefan K. (stk)
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Hallo Thomas,

ich habe Version 2.06.3 (110111).

Autor: faustian (Gast)
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Hat bei all den Bandbreitenhacks mal jemand verifiziert dass der 
wirkliche Hardwareunterschied zwischen den Modellen nicht etwa durch 
Selektion nach der Herstellung gegeben ist, nach dem Prinzip was sich 
bei 200MHz nicht sauber kalibrieren laesst wird als naechstes als 100MHz 
und dann als 50MHz etc kalibriert bis es passt?

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Stefan kannst du auch mal Sinuskurven abbilden? Das ist das was ich auf 
einen Oszillograf häufiger abbilde. Für nur Rechtecksignale in 
Digitalschaltungen ziehe ich einen Logikanalyzer vor, da mehr kanäle und 
Triggermöglichkeiten.

Ralph Berres

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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faustian schrieb:
> Hat bei all den Bandbreitenhacks mal jemand verifiziert dass der
> wirkliche Hardwareunterschied zwischen den Modellen nicht etwa durch
> Selektion nach der Herstellung gegeben ist, nach dem Prinzip was sich
> bei 200MHz nicht sauber kalibrieren laesst wird als naechstes als 100MHz
> und dann als 50MHz etc kalibriert bis es passt?

die geräte besitzen eine werkskalibrierung (die natürlich einmalig ist 
und von den verbauten bauteilen + lötergebnissen abhängig). Mittlerweile 
habe einige davon schon gesammelt und verglichen. Es gibt zwar minimale 
abweichungen, allerdings kein "bereich" unterscheid (sprich alle geräte 
kalibrieren genau das selbe). Das ist schon beruhigend, immerhin könnte 
es sein das durch die model unterscheide nicht alles überall kalibriert 
wird.

Die eingangstuffe ist eigentlich sehr flach bis 350MHz und wenn man den
bandbreite filter manipuliert (sprich den AD8370 von hand beschreibt) 
ist die auch bis zum den ADCs genau so flach. Ich habe hier bis datto 
alle drei modele gehabt und keine gravierende unterscheide festgestellt.
Ein zusätzlich hardwareseitig umgebautes 100MHz model (auf 200MHz) hat 
sich ähnlich verhalten beim höhen frequenzen wie ein richtiges 200MHz, 
ein nicht hardwareseitig umgebautes hat ein paar MHz weniger bandbreite 
und das signal sah etwas abgeschwächt aus (beim frequenzen um die 200MHz 
und höher) - soweit ich sehen konnte.

Ob man es machen muss (zusätzliches hardware umbau) ist geschmacksache 
(und verbunden damit das die werkkalibrierung nicht passen wird), ein 
softwareseitg gehacktes 60MHz model ist gut bis ~190MHz, ein 100MHz 
model bis 210MHz und ein "echtes" 200MHz model bis 240MHz.

Was wir natürlich nciht wissen sind evt. FPGA unterscheide, allerdings 
zweifele ich sehr stark das die selektion auf grund von FPGA 
eigenschaften gemacht wird.

Das grosse fragezeichen ist der CPLD. Z.zt. sind die CPLDs gleich bei 
allen modelen (nciht traced sindern nur ergebnisse beibachtet vor/nach 
dem hack - der AD8370 hängt aber am CPLD). Wie lange das bleibt steht in
den sternen. Sollten die eines tages (und evt. auch der SRAM bei
den 60MHz modelen) pro gerät anders sein, wird natürlich ein erneutes
test notwendig um die hack-möglichket zu prfüfen/validieren.

Mittlerweile habe auch einige screenshots von unterscheidlichen hardware 
revisionen und modelen gesammelt. Lediglich bei den 60MHz Hanteks 
(Tekway nicht .. mag aber sein das es gemacht war auf grund von 
bauteilenmarkt)gabs an einigen stellen 1% widerstände anstatt von 0.1%. 
Da gibts auch einen DAC der für selbstkaliebrierung benutzt wird 
(LTC2601), der verdacht das da z.b. ein LTC2611 verbaut wird beim 60MHz 
modelen hat sich allerdings nicht bestätigt. Ich habe mittlerweile die 
eingangstuffe, trigger, selbstkalibrierung, offset control, ADCs und den 
ARM "durchgepingt" und schaltpläne erstellt - es sind keine weiteren 
unterschiede aufgefallen.

Nur zu deiner frage, es müssten gravierend instabiles design sein wenn 
man die nicht kalibrieren könnte, die bandbreite unterscheide sind 
einfach zu hoch dafür und die grundsätzliche bandbreite der 
eingangschaltung gleich.
Zusätzlich die selbstkalibrierung (soweit ich es messen konnte) läuft 
bei allen geräten mit 100 und 125MHz, d.h. auch die 60MHz modele müssen 
gut genug sein für 125MHz.

Natürlich kann ich keine garantie dafür übernehmen das meine 
beobachtungen/messungen 100% stimmen und auch keine garantie das 
zukunftige geräte genau so sich verhalten werden. Die beiden hersteller 
werden logischerweise alles tun um die hacks zu blocken.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Nun dachte ich, dass sich hier große Begeisterung für diese Geräte 
(tekway) herausbilden würde.

Weiter oben wurde von systematischen Fehlern berichtet...

>Wenn Kanal 2 als Triggerquelle ausgewählt ist werden falsche
>Spannugsmesswerte für Kanal 1 angezeigt wenn bei laufenden Messungen die
>Empfindlichkeit an einem der Kanäle auf einen anderen Wert als bei dem
>anderen Kanal verstellt wird. Die ersten 3 angehängten Bilder zeigen das
>mit dem 1 kHz Testsignal des Oszilloskop


...die mich zu folgenden Kommentaren bzw. Fragen bringen:

1. Wenn man schon mal viel Know-how braucht, um solche ja nicht sofort 
offensichtlichen Fehler zu finden, dann werden viele Anwender mit diesen 
Geräten SCHROTT messen und glauben, dass alles stimmt.

2. Wer vernünftige Arbeit abliefern will und sich auf seine 
Elektronik-Projekte aber nicht auf seinen Mess-Park konzentrieren will, 
der sollte sich gescheites Werkzeug kaufen.

Fragen:
1. Welches DSO leistet so viel und kostet halt mehr als die tekways?
2. Wo liegt der Preis für ein Gerät, dem man 100% vertrauen kann und bei 
dem sich jegliche Diskussion über Firmware, Aufmotzen etc. erübrigt?

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Michael K-punkt schrieb:
> 2. Wo liegt der Preis für ein Gerät, dem man 100% vertrauen kann und bei
>
> dem sich jegliche Diskussion über Firmware, Aufmotzen etc. erübrigt?Beitrag

ab ca 3500 Euro Agilent DSO5000 Serie oder höher z.B.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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@Michael K-punkt

Um beim billig geräten zu bleiben: Rigol DS6000 für 6k USD hat auch 
firmware fehler. Auch die DS1xxx haben gerade gravirende trigger fehler 
in der fw - und Rigol hat auch mittlerweile gute geräte produziert 
(dementsprechend auch erfahrung und fw qualitätskontrolle, sonst würde 
ein DS6000 auch nicht möglich.)

Was erwartest du, auch markenhersteller liefern hin und wieder 
fehlerhafte firmware, es ist schon super das sich Hantek/Tekway bemühen 
fehler zu beseitigen und neue feature einzubauen, das ist nciht 
selbstverständlich für alle low-cost DSO hersteller.

Und um bei der fw zu bleiben, die 2.6.3 (110111) ist eigentlich am 14.01 
compliert, am 17.01 die 2.6.3 (110118) - also anscheinend hat wohl 
jemand gemerkt das da fehler sind ?

Kann erst heute abend prüfen (da ich beide fw versionen habe) ob die 
fehler auch bei mir auftauchen, nicht das Stefan K. ein fehlerhaftes
gerät hat.

Autor: Stefan K. (stk)
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Ralph Berres schrieb:
> Stefan kannst du auch mal Sinuskurven abbilden?

Ich habe nur einen uralten Frequenzgenarator unbekannter Qualität mit 
10Hz bis 100 kHz.
Einstellungen am Oszilloskop: DC-Kopplung, kein Filter, 4k 
Speichertiefe, kein Averaging, Vektordarstellung, Auto-Persist.

Autor: Beachboy (Gast)
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>Und um bei der fw zu bleiben, die 2.6.3 (110111) ist eigentlich am 14.01
>compliert,

Das zeigt, dass Stefan sein Gerät erst ein paar Tage hat und schon 
deutliche Abweichungen soll-ist feststellen mußte. Auch ich hatte mein 
Gerät nur wenige Tage getestet - nur mit CH1. Weiter wollte ich nicht 
mehr.
Auch mein Gerät hat sich wiederholt aufgehängt, hat wie bei Stefan 
komische (unergründliche) Ergebnisse angezeigt und summa summarum einen 
unfertigen Eindruck hinterlassen.

Wenn tagtäglich neue Updates generiert werden, könnte in einem halben 
Jahr doch etwas draus geworden sein. Ich warte ab und mach hier keinen 
Beta-Tester mehr.

Autor: Beachboy (Gast)
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Ich sehe gerade die neuen Bilder von Stefan. Es gibt eine 
Frequenzanzeige oben rechts und in der unteren Statuszeile.
Welcher Wert davon stimmt denn nun?

Autor: Fralla (Gast)
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Da gibts auch andere, zb DPO2000er Serie, nach einem Vergleich mit nem 
Waverunner 204 welcher vielfach mehr kostet.

Autor: Stefan K. (stk)
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Beachboy,
die Anzeige in der Satuszeile ist die genauere. Die ersten 5 Stellen 
passen gut zu dem was mein alter gebraucht gekaufter Frequenzzähler 
anzeigt. Bei 1 Hz Auflösung sollte die sechste Stelle (1/10 Hz bei 80 
kHz Signal) allerdings besser nicht angezeigt werden.
Die obere Frequenzanzeige spring stark. Sie scheint nur aus einer 
einzigen Schwingungsperiode berechnet zu werden. Durch Einschalten des 
Averaging lässt sich das Springen deutlich reduzieren, die untere 
Anzeige bleibt aber genauer.

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

wollte mich auch mal kurz zurück melden...
Da die Fehlerberichte schon wichtig sind gehe ich jetzt erst einmal nur 
auf diese ein:
Stefan K. schrieb:
> Ich habe seit ein paar Tagen ein DST1062B mit Firmware 2.06.3.
> Vieles gefällt mir daran, einiges weniger und ein paar echte Fehler sind
> mir auch schon aufgefallen:

Ok, ich habe die Soft Version: 2.06.3 (110118.0) und versucht die Fehler 
zu reproduzieren.

> Wenn Kanal 2 als Triggerquelle ausgewählt ist werden falsche
> Spannugsmesswerte für Kanal 1 angezeigt wenn bei laufenden Messungen die
> Empfindlichkeit an einem der Kanäle auf einen anderen Wert als bei dem
> anderen Kanal verstellt wird. Die ersten 3 angehängten Bilder zeigen das
> mit dem 1 kHz Testsignal des Oszilloskops.

Ist bei mir nicht mehr Reproduzierbar (wie in den Bildern). Die dabei 
auftretenden Spannungsänderungen bei den Messwerten liegen im mV Bereich 
und betreffen nur den geänderten Kanal.
Diese mV Spannungsänderungen sind die vorhersehbaren Wandelfehler des 
8Bit AD Wandler welche um so kleiner (%) werden je mehr der Messbereich 
ausgenutzt wird. Das ließe sich nur durch Einsatz von Wandlern mit 
höherer Auflösung vermeiden.
(Aber die mV änderungen wurden ja auch gar nicht moniert.)
Vorraussetzung ist aber das die Kurve dabei nicht über den Bildschirm 
hinaus geht.
>
> Bei den Messfunktionen werden einige Werte in der Anzeige auf Null
> zurückgesetzt wenn man die Messung mit dem Run/Stop Knopf spoppt, das
> aber nur bei Kanal 2. Bei Mean, Cyc RMS, Period Mean und Period RMS wird
> dann 0.00V und bei Rise Time, Fall Time, Pos Width und Neg Width 0.000s
> angezeigt.
> Stoppt man die Messung über den Single Seq Knopf bleiben die Werte
> erhalten. Das vierte Bild zeigt bei Kanal 2 Mean 0.00V bei gestoppter Messung.
Das Verhalten kann ich bestätigen. Bei Symetrischen Signalen währe das 
für die MEAN anzeige ja nicht verwunderlich, aber bei RMS und 
Unsymetrischen Signalformen ist das auch...
Thomas: Mail an Tekway?

> Delay 1-2 Rise und Fall liefern eine unlesbare Anzeige wenn die
> Zeitdifferenz zu klein ist.
JA, wobei die Betonung liegt auf "zu klein". Dies betrifft quasi den 
Fall  wenn das Ergebniss in der jeweiligen Auflösung NULL währe, also 
die beiden Durchgänge optisch wirklich an derselben Stelle liegen.
Das Gerät liegt zeigt aber wesentlich eher Sinnvolle Werte als das man 
grafisch einen Spalt sieht. (Vom Verhalten erklärbar da das Skope ja im 
übertragenenSinne auch nicht anders Misst als jemand der von Hand an 
einem alten Hameg312 die Phasenverschiebung ermittelt -nur viel genauer)
Allerdings liegt hier ein Programmierfehler vor da das unsinnige 
Ergebniss eigendlich abgefangen werden und als 0 dort auftauchen sollte.
Aber im Moment gilt: zu viele Nullen 0 NULL Phasenverschiebung 
(innerhalb der Toleranz!)
>
> Wenn die kontextbezogene Hilfe zu den Messungen aufgerufen wird und dann
> ganz nach unten gescrollt wird, also noch eine Zeile weiter als im
> letzten Bild, friert das Oszilloskop ein und reagiert nicht meht auf
> Tastendrücke.
Konnte ich jetzt nach 10 Minuten durchbättern des Hilfemenüs bei genau 
einem Hilfethema verifizieren. Gestern ist mir genau das auch einmal 
passiert. (könnte dasselbe Thema sein) Habe leider jetzt so 
automatisiert immer WEITER geblätter das ich natürlich das Thema schon 
vergessen hatte wo es passiert ist... Will jetzt nicht nochmal suchen
Wenn das bei dir noch bei jedem Thema vorkommt, dann ist das definitv 
(fast) behoben. Wie gesagt, musste ewig durchgehen, habe das aber dann 
doch gefunden! ICh hoffe in der nächsten FW Revision ist das dann ganz 
abgestellt.

Mein Resümee: Fehler sind natürlich nicht toll udn ein Fehler der das 
Skope zum Absturz bringt erst recht nicht. Dieser scheint aber jetzt auf 
einen sehr seltenen Fall den man leicht vermeiden kann reduziert.
Nichtdestotrotz hoffe ich das es mit der nächsten FW Revision ganz 
vorbei ist!
Das Measureverhalten für die MEAN und RMS Werte ist zwar nicht wirklich 
tragisch, zumal die MEasure Funktion eh nur "Laufenden Betrieb" 
funktioniert und nicht bei Single Shot.
Trotzdem kann es natürlich mal sein das man ein eigendlich Periodisches 
Signal mal einfrieren will und dan sollten die Messwerte auch 
stehenbleiben. Daher: ISt ein BUG der minimale Einschränkungen 
mitbringt.

Das mit den Unleserlichen WErt für die Phasenverschiebung ist optisch 
unschön, bringt aber keine weiteren NAchteile da es einfach anstelle 
einer Null da steht. Wenn es unleserlich wird müsste der WErt 0,00 
*(Bezugsgröße je nach Trigger, also ms/µs/ns) da stehen.
Beheben ist natürlich trotzdem angebracht.

Wie Thomas schon schrieb, Firmwarebugs gibt es halt mittlerweile 
überall. Kaum eine Firma kann es sich überhaupt noch leisten bei den 
Mittlerweile so umfangreichen Funktionen und Randbedingungen ALLE 
erdenklichen Betriebssituationen in einer Zeit die nicht so lang ist das 
die Konkurenz schon drei Schritte Weiter ist, unter reproduzierbaren 
Bedingungen durchzutesten.

Auch bei 10000 Euro Skopes kommen BUGs vor. Die Frage ist immer nur ob 
die Behoben werden!
Und selbst so für solide Qualität bekannte Firmen wie Tektronix haben 
schon dickere Dinger gebracht.
So musste Tektronix ja mal 60.000 Geräte seiner TDS210/220 zurückrufen 
da es durch eine falsch konstruierte Hardware zu Fehlern kommen konnte 
die einen Betriebszustand erlaubten in dem das Berühren des Gerätes 
TÖDLICH hätte enden können!!!
>Rückruf-Aktion bei Tektronix Oszilloskopen
>Bei den Oszilloskopen der Modell TDS 210 und TDS 220 von Tektronix kann >die 
Erdung bei nicht bestimmungsgemäßer Benutzung ausfallen,
>warnt "Electronic Trends" (28./29. Woche). Betroffen sind 60.000 Geräte:
Das war 1998...

Gruß
Carsten

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Thomas R. schrieb:

> Was erwartest du, auch markenhersteller liefern hin und wieder
> fehlerhafte firmware, es ist schon super das sich Hantek/Tekway bemühen
> fehler zu beseitigen und neue feature einzubauen, das ist nciht
> selbstverständlich für alle low-cost DSO hersteller.

Was ich erwarten würde: Eine Funktionalität und Zuverlässigkeit wie bei 
einem analogen Scope. Anschließen und messen - fertig.
Habe (zugegebenermaßen vor Jahren und mit analogen) HAMEG oder 
Tektronix-Scopes gearbeitet. Da kam aber auch nie der Gedanke auf, dass 
irgendwas nicht stimmt.

Klar, Digitaltechnik ist da anders. Und ich möchte den 
Billig-Herstellern auch nicht ans Bein p.....

Mein Punkt ist, dass ich gerne auch 1000 Euro statt 600 Euro für ein 
Gerät ausgebe, was dann aber auch von Grund auf funktioniert und keine 
"Kinderkrankheiten" hat.

Die aufwändige Suche nach Schwachstellen kostet ja auch Zeit und 
Energie.

Bei Werkzeug mach ich es sowieso schon so. Ich kauf mir keinen 
Schrottbohrer, der nach dem ersten Bohrloch die Grätsche macht. Oder ne 
Zange aus dem Wühlkorb bei kik. Auch ein vernünftiger Schraubendreher 
macht mehr Freude als so ein 99-Cent Frickelkram.

Vor Jahren hab ich mal ne Decoupiersäge gekauft. Erst hatte ich ein im 
Haus, die 250 Mark gekostet hat - krumm und schief hat die gesägt. Dann 
habe ich die zurückgebracht und ne Hegner gekauft.
Das Ding sägt, das aber super und es ist jedes Mal ne Freude, wenn man 
was damit ab- oder ausägt.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Na gut, dann hab ich mein Bug-bericht rausgeholt:
#######################################################################

2.0.x
eigentlich keine fehler gemerkt, abgesehen von nicht funktionsfähigen
PC software die ich hacken musste damit die läuft.

#######################################################################

2.1
neu - mit long mem an alle DSO funktionen extrem langsam

#######################################################################

2.3

neu - FFT fehler mit avg acq. an.
beseitigt - mit long mem an alle DSO funktionen extrem langsam

#######################################################################

2.5.x
beseitigt - FFT fehler mit avg acq. an.
verbessert - mit long mem menus noch mal um einiges schneller geworden
neue bugs:

b0- falsche anzeige beim 1M longmem ab 400µs (80µs, 1M, stop, 400µs, run 
-
    waveform eigentlich mit 80µs gesampled aber in der anzeige
    400µs angezeigt)
b1- hilfe stürzt ab (übrigens, an einigen stellen)

b2- beim F7 an/aus oder single shot/F7 sporadisch waveform gelöscht

b3- beim 200µs/div nur 512k möglich
#######################################################################

2.6.0, 2.6.1 hatte ich nicht testen können, gabs aber den
b9 (40k beim csv) noch nicht - davor gabs keine csv funktion.


#######################################################################
2.6.2 -
immer noch vorhanden:
b0- falsche anzeige beim 1M longmem ab 400µs (80µs, 1M, stop, 400µs, run 
-
    waveform eigentlich mit 80µs gesampled aber in der anzeige
    400µs angezeigt)
b1- hilfe stürzt ab (übrigens, an einigen stellen)

b2- beim F7 an/aus oder single shot/F7 sporadisch waveform gelöscht

b3- beim 200µs/div nur 512k möglich

neu:
b9- seit 2.6.2 nur 40k für csv, war beim 2.6.1/2.6.2 bis 1M möglich
    jetzt aber wieder 40k



#######################################################################
2.6.3 (110111)
neue bugs:
b4- sporadisches einfrieren in allen menus
b5- felher beim measure wenn ch2 getriggert wird und div/volt
    geändert werden
b6- Bei Mean, Cyc RMS, Period Mean und Period RMS wird 0.00V und
    bei Rise Time, Fall Time, Pos Width und Neg Width 0.000s
    angezeigt beim Stop - funkt. beim single shot allerdings
b7- Delay 1-2 Rise und Delay 1-2 Fall liefern eine unlesbare Anzeige
    wenn die Zeitdifferenz zu klein ist.
b8- neue funktion digitale filter verursache sporadischen einfrieren
b9- seit 2.6.2 nur 40k für csv, war beim 2.6.1 bis 1M möglich
    jetzt aber wieder 40k


beseitigt:

b0- falsche anzeige beim 1M longmem (80µs, 1M, stop, 400µs, run -
    waveform eigentlich mit 80µs gesampled aber in der anzeige
    400µs angezeigt)
b2- beim F7 an/aus oder single shot/F7 sporadisch waveform gelöscht

immer noch vorhanden:

b1- hilfe stürzt ab (übrigens, an einigen stellen)
b3- beim 200µs/div nur 512k möglich

#######################################################################
2.6.3 (110118)
Neu dazu gekommen
b11- sporadisches einfrieren beim F7 an/aus

Immer noch vorhanden:
b3- beim 200µS/div nur 512k möglich
b6- Bei Mean, Cyc RMS, Period Mean und Period RMS wird 0.00V und bei
    Rise Time, Fall Time, Pos Width und Neg Width 0.000s angezeigt beim
    Stop - funkt. beim single shot allerdings
b7- Delay 1-2 Rise und Delay 1-2 Fall liefern eine unlesbare Anzeige
    wenn die Zeitdifferenz zu klein ist.
b5- hilfe stürzt ab (übrigens, an einigen stellen)
b8- neue funktion digitale filter verursache sporadischen einfrieren
b9- seit 2.6.2 nur 40k für csv, war beim 2.6.1/2.6.2 bis 1M möglich
    jetzt aber wieder 40k


Bereinigt:
b4- sporadisches einfrieren in allen menus
b5- felher beim measure wenn ch2 getriggert wird und div/volt
    geändert werden


#######################################################################



Was die 2.6.3 angeht :

Zwischen den beiden versionen gabs ein paar änderungen, ich habe die 
beiden
mal decompiliert und verglichen. Es sind einige neue exports dazu 
gekommen
(für single shot, F7, und werte zwischenspeichern)

Hilfe datei ist seit einiger zeit nicht geändert worden, daher ist der
bug immer noch drin.

Für mich persönlcih kein "bug" aber falls jemand hier deutsch kann und
lust hat zu übersetzen, anbei die englishe und deutsche langauge 
dateien.
Sonst wird es ewig so eine mischmasch bleiben.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Michael K-punkt schrieb:
>
> Was ich erwarten würde: Eine Funktionalität und Zuverlässigkeit wie bei
> einem analogen Scope. Anschließen und messen - fertig.
> Habe (zugegebenermaßen vor Jahren und mit analogen) HAMEG oder
> Tektronix-Scopes gearbeitet. Da kam aber auch nie der Gedanke auf, dass
> irgendwas nicht stimmt.
>
> Klar, Digitaltechnik ist da anders. Und ich möchte den
> Billig-Herstellern auch nicht ans Bein p.....
>
> Mein Punkt ist, dass ich gerne auch 1000 Euro statt 600 Euro für ein
> Gerät ausgebe, was dann aber auch von Grund auf funktioniert und keine
> "Kinderkrankheiten" hat.
>

ja, natürlich hast du recht. Am anfang war mein Tekway sehr gut
(bis auf die FFT und long mem fehler), dank fing die s* an.
Ich weiss das die firmware 2.0 basiert auf der 1.8 von dem 
vorgängermodel - den gabs über einem jahr auf dem markt (und gut 12 
fw's).
So gesehen war alles einigermassen ausgereft (bis auf long mem
was neu war beim dem aktuellen model).

Jetzt heufen sich die bugs, sind aber eigentlich mehr features dazu 
gekommen als bugs. Ob das gut ist - nein, aber das ist der preis für
neuerungen. Hätten die entwickler mehr zeit gehabt und erst alles in 
ruhe getestet gehabt, würde die konkurenz schon heftiger zuschalgen als 
nur "grosses screen - kein fw änderungen wie Atten oder Uni-t).

Erfreulich ist das beide firmen "betteln" um bug berichte - die möchten 
es
auch alles beseitigt haben. Und das ist der grund für mich nicht zu 
meckern
sondern zu helfen.

Autor: Beachboy (Gast)
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Carsten Sch. schrieb:
> So musste Tektronix ja mal 60.000 Geräte seiner TDS210/220 zurückrufen
> da es durch eine falsch konstruierte Hardware zu Fehlern kommen konnte


Im Netz wird von Thomas R. beschrieben, dass in diesen Skopes AD-Wandler 
verwendet werden, die eigentlich für 100MHz ausgelegt sind, hier aber 
mit 125MHz übertaktet betrieben werden.

Welchen Aufschrei würde es hier im Forum geben, wenn jemand äußerte, er 
würde professionelle Meßtechnik herstellen und vertreiben, die mit 25% 
übertakten Bauteilen bestückt wäre? Am nächsten Straßenbaum würde er 
hängend sein Ende finden.

Was bei Tektronix als "falsch konstruierte Hardware" bezeichnet wird, 
wird bei den hier besprochenen Geräten klaglos akzeptiert.

Es gab hier in einem anderen Beitrag im November/Dezember 2010 einen 
sehr positiven Testbericht (Carsten, war er von Dir?), der mich 
verleitet hat, mir ein DST zuzulegen.
Mein Gerät hatte eine neuere Software, als das zuvor gelobte Gerät. 
Dennoch sind mir umgehend Dinge negativ aufgefallen, die in dem 
"Testbericht" völlig gefehlt haben. Hätte ich davon gewußt, hätte ich 
das Thema gleich abgehakt.
Ich bin erfreut, dass sich Stefan K. mit ähnlichen Problemen geäußert 
hat, die bei mir noch auf ein defektes Gerät hätten vermuten lassen 
können. So bin ich mit meinen Erfahrungen nicht mehr so allein ;-)

Michael K-punkt schrieb:
> Mein Punkt ist, dass ich gerne auch 1000 Euro statt 600 Euro für ein
> Gerät ausgebe, was dann aber auch von Grund auf funktioniert und keine
> "Kinderkrankheiten" hat.

Volle Zustimmung!

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Michael K-punkt schrieb:
> Nun dachte ich, dass sich hier große Begeisterung für diese Geräte
> (tekway) herausbilden würde.
>
> Weiter oben wurde von systematischen Fehlern berichtet...
> ...die mich zu folgenden Kommentaren bzw. Fragen bringen:
>
> 1. Wenn man schon mal viel Know-how braucht, um solche ja nicht sofort
> offensichtlichen Fehler zu finden, dann werden viele Anwender mit diesen
> Geräten SCHROTT messen und glauben, dass alles stimmt.
Naja, viel Know-How brauchte man für die Fehlerfindung nicht.
Es ist eher so das diese nur in ganz bestimmten Betriebsmodie auffallen.
Measuremenü, dann müssen genau die Triggereinstellungen vorhanden sein 
UND dann noch ganu die Messwerte aus den 4 Messpunkte aus den 2x22 Modi 
ausgewählt werden, um dann beim halten über die STOP taste (Ich stoppe 
zum beispiel fast immer über die "Single Seq", was aber egal ist) 
aufzufallen.
Damit das bei den MEAN Funktion dann überhaupt auffält braucht mannoch 
einen Offsett auf den Signal oder eine Unsymetrisches Kurvenform.

Der wirklich gravierende BUG mit der Flaschmessung nach umschaltung Y 
Verstärkung ist ja schon geschichte!

> 2. Wer vernünftige Arbeit abliefern will und sich auf seine
> Elektronik-Projekte aber nicht auf seinen Mess-Park konzentrieren will,
> der sollte sich gescheites Werkzeug kaufen.
Zweifelos richtig. Aber trotzdem muss es auch zum Zweck passen.
Einen Entwicklungingenieur der FPGA oder komplexe µC Entwicklung in 
einer Firma macht wo die Ergebnisse später in Sicherheitsrelevanten 
Anwendungen oder großserien verbaut werden, den wird man bestimmt kein 
Hantek, UNI-T oder GW hinstellen wollen. Aber genauso wenig ein Rigol, 
Lecroy WaveACE, Tektronix TDS1000/2000/und nicht einmal mehr 3000. Ein 
Agilent DSO der 1000er Serie aber mit Garantie auch nicht.

Der kleine Hobbybastler der mit seinem 8Mhz Atmega braucht aber sicher 
genausowenig ein Tektronix MSO5204 wie der eine Rundfunk- und 
Fernsehtechniker der noch wirklich Selbst Geräte Repariert!

> Fragen:
> 1. Welches DSO leistet so viel und kostet halt mehr als die tekways?
Kommt drauf an, meinst du jetzt wirklich alle Vorteile des Hantek 
erfüllt, oder dürfen es auch weniger Vorteile sein wenn gleichzeitig 
auch NAchteile Wegfallen...
Aber schon die Hochauflösende Anzeige verbunden mit dem 1MPoint Speicher 
schmeist viele LowCost Geräte auch der führende Hersteller aus dem 
Rennen.
Die Hameg MSOs für knapp 4Keuro verfügen aber schon wieder über deutlich 
mehr funktionalität. (OK mit dem HMO vergleichbare Teks kosten dann 
schon 8K) Ich würde auf jeden Fall sagen bei dem derzeitgen Stand 
landest du im Moment ziemlich sicher bei einem Preis über 2K-Euro. 
Allerdings kann es natürlich nächste Woche wieder anders aussehen.

> 2. Wo liegt der Preis für ein Gerät, dem man 100% vertrauen kann und bei
> dem sich jegliche Diskussion über Firmware, Aufmotzen etc. erübrigt?
100% Vertrauen... Hmm, glaube mit ca. 40 Euro bist da dabei , ein altes 
Hameg312 wenn du dafür sorgst das die Eingangssignale niemals höhere 
Frequenzen als 15Mhz haben, bzw. für nichtsinusförmige Frequenzen 1Mhz!
Da kannst du dann glauben was du siehst wenn die Kallibrierung stimmt.

Wenn du aber moderne DSOs hat, dann wird dir kein Hersteller 100% 
Sicherheit garantieren. Selbst Tektronix und Agilent nicht. Denn Bugs 
haben die auch und es werden immer wieder neue Auftreten.
Allerdings gilt natürlich: -für einen seriösen Hersteller- Je länger das 
Produkt am Markt ist, umso weniger gravierend und häufig werden die 
Bugs!
Allerdings muss ich noch einmal wiederholen: Ein Skope ist kein 
Präzisionsinstrument!

Beachboy schrieb:
> Ich sehe gerade die neuen Bilder von Stefan. Es gibt eine
> Frequenzanzeige oben rechts und in der unteren Statuszeile.
> Welcher Wert davon stimmt denn nun?

Das wurde ja schon beantwortet, der unten in der Statusanzeige ist der 
bessere. Aber hier die Erklärung warum es überhaupt zwei verschiedene 
Werte und Anzeigen gibt:
Der Zähler unten ist ein "ECHTER" Counter, da werden irgendwo wohl 
wirklich noch Register im Takt fallen. Dieser gehört zum Triggerblock 
und zählt die Triggerpulse. DA kann natürlich nur der Takt gezählt 
werden der gerade getriggert wird.
Der Zähler aus der Measure funktion hingegen arbeitet wie alle anderen 
Measure Funktionen rein mit den aufgezeichneten Werten im Speicher...
(Man könnte sagen er zählt wieviele DIV eine Periode auf dem Bildschirm 
hat und kommt so zu Ergebnissen. (bzw. dazu kommt noch das er einen 
Mittelwert aus mehreren Messungen macht)
Natürlich ist dieses Verfahren viel ungenauer, aber nur so kann man auch 
beide Kanäle gleichzeitig zählen und auchunmöglichste Kurvenformen 
ermitteln.
Um es noch einmal zu sagen: Die Measurefunktionen haben denselben 
Stellenwert wie die Messungen mit Hand, Linial und Taschenrechner von 
einem selber! Es gibt nicht für jeden Wert einen Physikalischen Sensor.
Das die Funktionen deshalb etwas ungenauer sind ist bei allen Geräten 
die es so nutzen so! Sonst bräuchte man ja auch keine High end Counter 
und Analyzer mehr!

Das ist aber auch alles in der Bedienungsanleitung beschrieben!

Man könnte natürlich jedem Kanal für die Frequenzmessung einen eigenen 
Zähler verpassen: Aber das kostet nun auch einmal wieder. Dann käme noch 
ein echtes Voltmeter, Effektivwertmessgerät usw. usf!
ICh will nicht ausschließen das einige HiGh end Geräte das sogar 
haben...
Aber im Preisbereich unter 4K wird man das auf jeden Fall wohl 
vergeblich suchen!

Gruß
Carsten

BTW: einen echten und gravierenden BUG habe ich in der Version 2.06.3 
jetzt aber doch gefunden. Und der ist wirklich schon einschränkend! in 
der vorgängerfirmware war er nicht drin. Denke aber das dieser Bug 
schnell behoben wird: Schaltet man das Gerät ein und es sind Kanal 1 & 2 
Aktiv und man schaltet kanal 1 Aus, lässt zwei aber Aktiv -> Dann gibt 
es bei bestimmten Triggerkonfigurationen einen Absurz!
Wie gesagt: DAS ist gravierende, aber der Hersteller hat ja schon n der 
vergangenheit bewiesen das er soetwas schnell korrigiert.

Autor: Stefan K. (stk)
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Thomas, danke für die Fehlerübersicht.

Bei meinem Tekway mit Firmware 2.06.3 (110111) ist der Fehler
b2- beim F7 an/aus oder single shot/F7 sporadisch waveform gelöscht
noch vorhanden.

Ein eher kosmetischer Fehler ist das große K bei Frequenzangaben in kHz.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Beachboy schrieb:
>
> Im Netz wird von Thomas R. beschrieben, dass in diesen Skopes AD-Wandler
> verwendet werden, die eigentlich für 100MHz ausgelegt sind, hier aber
> mit 125MHz übertaktet betrieben werden.
>


warum war ich sicher das du auch gleich ausgräbst :)

Ja, ich habe sogar sammlebestellung organisiert vor einiger zeit um die 
AD9288 güntiger zu kaufen.....


> Welchen Aufschrei würde es hier im Forum geben, wenn jemand äußerte, er
> würde professionelle Meßtechnik herstellen und vertreiben, die mit 25%
> übertakten Bauteilen bestückt wäre? Am nächsten Straßenbaum würde er
> hängend sein Ende finden.
>

.... Damals war es speziel für Rigol benutzer wo ein 40MHz ADC mit 
100MHz getaktet wird - na hopla Agilent hat die selben langsamen ADC 
verbaut und mit 100MHz getaktet. Zum glückt baut Agilent keine 
professionelle Messtechnik.

Autor: Fralla (Gast)
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Wie siehst mit der Waveform update rate aus, bei Rigol, Hantek, Owon und 
co?

Irgendeines der Billig Scopes kann den vollen speicher nur im Sigle-Shot 
nutzen (nennt sich Deep Memory Mode, oder so)?

Ich hatte mal mit einem Billig Gerät, ich glaub Rigol? gearbeitet da war 
die aktualiserungs Rate wenn man den Speicher voll ausnütze extrem 
langsam. Selbst mein 15Jahre altes TDS754D (mit 1M) ist um Welten 
schneller. Ok, war ein wenig teurer.

Aber trotzdem find ich die Billigteile als Zweitscope interesseant.
Also kennt jemand die wfr/s Werte bei 1Ms Speichernutzung von den neuen 
billig Geräten? Eine Auflistung wäre nicht schlecht.

Leider gibts die billigen nur in 2k Ausführungen.

Ich find die Aktualisierungsrate bei machen Anwendungen (zb PFCs in 
Verbindung mit PLDs) weit wichtiger als zb die max Samplefrequenz.

MFG

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Fralla schrieb:
> Wie siehst mit der Waveform update rate aus, bei Rigol, Hantek, Owon und
> co?

so weit es bekannt ist:

Hantek/Tekway 2500 wfms/s (beim 40Kpts)
(sehr angenehm ist auch die sehr hohe aber auch einstellbare screen 
refresh)

Rigol DS1000B Series - 400 wfms/s (wobei max 16Kpts)

Rigol DS1000CA Series - 2000 wfms/s (wobei max 10Kpts)

Rigol DS1000E/D Series - Keine angaben ! Habe irgendwo mal gelesen 2000 
(wobei kann eine verwechlung mit CA sein), dann woanders 1000 (was 
eigentlich mehr passen würde für die entwicklungschritte)
- das aber beim  16Kpts!

Atten/Siglent (die mit 5.7" LCD) - wie Rigol DS1000D/E
Atten/Siglent (die mit 7" LCD) - keine angaben

Owon, UNI-T, Tonghui - keine ahnung, bzw nix gefunden.


>
> Irgendeines der Billig Scopes kann den vollen speicher nur im Sigle-Shot
> nutzen (nennt sich Deep Memory Mode, oder so)?

ich glaube das war Tonghui mit 2.4M oder doch Owon ?

>
> Ich hatte mal mit einem Billig Gerät, ich glaub Rigol? gearbeitet da war
> die aktualiserungs Rate wenn man den Speicher voll ausnütze extrem
> langsam. Selbst mein 15Jahre altes TDS754D (mit 1M) ist um Welten
> schneller. Ok, war ein wenig teurer.

ohja, wenn ich richtig in der erinnerung habe war uni-t der erste DSO 
nach dem TDS754D - ich sagte damals nur "jesus hilf mir"

>
> Aber trotzdem find ich die Billigteile als Zweitscope interesseant.
> Also kennt jemand die wfr/s Werte bei 1Ms Speichernutzung von den neuen
> billig Geräten? Eine Auflistung wäre nicht schlecht.
>
> Leider gibts die billigen nur in 2k Ausführungen.
>
> Ich find die Aktualisierungsrate bei machen Anwendungen (zb PFCs in
> Verbindung mit PLDs) weit wichtiger als zb die max Samplefrequenz.

siehe oben, wobei die hersteller entweder schweigen ganz oder schweigen 
über die angaben im long mem modus.

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,
Beachboy schrieb:
> Carsten Sch. schrieb:
>> So musste Tektronix ja mal 60.000 Geräte seiner TDS210/220 zurückrufen
>> da es durch eine falsch konstruierte Hardware zu Fehlern kommen konnte
>
> Im Netz wird von Thomas R. beschrieben, dass in diesen Skopes AD-Wandler
> verwendet werden, die eigentlich für 100MHz ausgelegt sind, hier aber
> mit 125MHz übertaktet betrieben werden.
Ja, wobei der unterschied ist: Hier reden wir von um 25% übertakteten AD 
Wandlern in gewissen Messbereichen.

Beim Tektronix war die reden von Fehlerhaften verbindungen zum PE Leiter 
was im Fehlerfalle zum Nichtfunktionieren des FI Schalters geführt 
hätte!
Ds ist aber schon eine ganz andere Kanone!

Übrigends ist es ein in der Elektronik nicht ganz unübliches Vorgehen 
gewisse Bauteile ausserhalb der Specs zu betreiben. Dann macht der 
Hersteller seine eigene Zuverlässigkeitsanalyse für den gewünschten 
Zweck und entscheidet dann GEHT : geht nicht.
MAn müsste jetztz mal nachsehen was der Hersteller des AD Wandlers für 
den Bereich bis 100MHz garantiert bzw. beim Überschreiten 
Prognostiziert.
Wenn ein überschreiten sich lediglich in einer etwas höheren 
Fehlerwahrscheinlichkeit auswirkt, diese aber noch unter den 
garantierten Specs des Skopes liegt, dann ist daran NICHTS auszusetzen.
Problematisch (Für den GErätehersteller der das macht) ist allerdings 
natürlich das die Bauteileigenschaften bei Out of Spec. Betrieb 
überhaupt nicht garantiert werden und sich von Charge zu Charge ändern 
könnten. Also die erste läuft sogar mit 200MHz, die zweite versagt dann 
vieleicht schon bei 110Mhz und der Käufer der Bauteile, also der 
Skopehersteller zum Beispiel kann die nicht mal zurückgehenlassen.

> Welchen Aufschrei würde es hier im Forum geben, wenn jemand äußerte, er
> würde professionelle Meßtechnik herstellen und vertreiben, die mit 25%
> übertakten Bauteilen bestückt wäre? Am nächsten Straßenbaum würde er
> hängend sein Ende finden.
Es kommt darauf an wie und welche MEsstechnik zu welchen Preis!
Das zum Beispiel Widerstände zur Leistungsufnahme auch ausserhalb ihrer 
eigendlichen Specs betrieben werden ist gar nicht mal so selten. Kommt 
dann ein größerer Kühlkörper drann und eine Maximale Belastungsdauer...

>
> Was bei Tektronix als "falsch konstruierte Hardware" bezeichnet wird,
> wird bei den hier besprochenen Geräten klaglos akzeptiert.
NEE! Die Tek hatten einen Erdungsfehler mit den Folgen das im worst case 
eine Tödlicher Unfall durch ausser Kraft Setzen des FIs eintreten 
konnte. Hier reden wir von einer 25% Überschreitung eines Wertes bis zu 
dem HErsteller des Bauteins gewisse Specs garantiert! Bei einem Baustein 
ohne jede Sicherheitsfunktion

>
> Es gab hier in einem anderen Beitrag im November/Dezember 2010 einen
> sehr positiven Testbericht (Carsten, war er von Dir?), der mich
> verleitet hat, mir ein DST zuzulegen.
KAnn ich mir nicht vorstellen das es von mir ist. ICh hatte das erste 
Testgerät in der zweien Dezemberhälfte, das erste eigene kurznach 
Silvester!

 Mein Gerät hatte eine neuere Software, als das zuvor gelobte Gerät.
> Dennoch sind mir umgehend Dinge negativ aufgefallen, die in dem
> "Testbericht" völlig gefehlt haben. Hätte ich davon gewußt, hätte ich
> das Thema gleich abgehakt.
Natürlich gibt es zu jedem Gerät negative Dinge. Selbst bei einem HigEnd 
MSO von Tektronix. Aber letztendlich kommt es immer darauf an ob das 
Gerät für den angepeilten einsatz taugt oder nicht.
Bis jetzt habe ich von dir aber als größtes Manko nur gelesen das du das
durchsrollen im 1MPoint speicher zu langsam findest.

Beachboy schrieb:
> Auf der einen Seite wird positiv hervorgehoben, dass der Kurvenspeicher
> 1M groß ist. Wenn ich ihn nutzen will und nur ganz schlechte
> Möglichkeiten habe, ihn anzusehen, soll ich auf kleinen Kurvenspeicher
> umstellen und auf jegliche Details verzichten?
> Anderen Geräten wiederum wird aber der kleine Kurvenspeicher als
> Nachteil angelastet. Was denn nun?

Wobei ich überhaupt keinen Anhaltspunkt sehe den NICHT nuzen zu können.
Beim Durchsrollen in einer sehr hohen Zoomstufe ist da schon eine 
Dreherei erforderlich. Das sind Drei Drehungen um einen Messpunkt von 
Links nach rechts über Schirm zu schieben. Was bei knapp 2700 
Bildchirmseiten bei Ausnutzung des Speichers und HÖCHSTER AUFLÖSUNG ca. 
8000 Umdrehungen entspricht. (Ok Worst Case)
 Aber das ist bei anderen Skopes doch nicht anders... Was erwartest du 
denn? Wenn du de höchste Auflösung haben willst, dann willst du es doch 
genau betrachten... Ebend da dies so nicht praktikabel ist arbeitet alle 
Welt so das die Kurvendarstellung in geringerer Auflösung durchgescrollt 
wird und nur bei Bedarf ganz rein gezoomt wird, wenn wirklich mal 
1Mpoint aufezeichnet ist. Wobei, zeuchnet man 1Mpoint auf wenn man dann 
höchste Auflösung braucht.
Zusätzlich zu anderen Skopes bietet das HAntek dann noch den DUAL 
Windows modus, der dir eine gedehnte und eine komprimierte Darstellung 
gleichzeitg bietet mit der Möglichkeit schneller zu scrollen. Umschalten 
nur ein Tastendruck. Jemand der dieses Funktionsprinzip verstanden hat 
kann also den 1Mppint Speiche rim Bedarfsfall ganz gut nutzen. Und 
jemand der unbedingt ohne umschalten auskommen will kann ihne auch 
nutzen, kurbelt sich halt tot. Aber nutzbar ist es.
Bei einem Gerät mit weniger Speicher kann ich aber ebend keinen weiteren 
Speicher nutzen, egal wie geschickt ich das Gerät programmiere!

> Ich bin erfreut, dass sich Stefan K. mit ähnlichen Problemen geäußert
> hat, die bei mir noch auf ein defektes Gerät hätten vermuten lassen
> können. So bin ich mit meinen Erfahrungen nicht mehr so allein ;-)
>
> Michael K-punkt schrieb:
>> Mein Punkt ist, dass ich gerne auch 1000 Euro statt 600 Euro für ein
>> Gerät ausgebe, was dann aber auch von Grund auf funktioniert und keine
>> "Kinderkrankheiten" hat.
> Volle Zustimmung!
Ja, das sehen sicher einige so. Ist bei mir nicht anders.
Nur bekommst du für 1KEuro ebend kein Gerät mit auch nur annähernd 
diesen Leistungsmerkmalen das die kritisierten Punkte auch noch besser 
macht.

Wie gesagt: ab ca 2,5K bis 3K kann man weiter sprechen, wobei völlig 
BuGfrei da auchniemand garantiert. Teilweise hatten die Geräte bei der 
Einführung auch in dieser Preisklasse massive Bugs!

Du musst ja nur schauen was mit den anderen Herstellern los ist.
Lecroy vertreibt in diesem Preissegment die Waveace, welche aber nur 
umgelabelte ATTEN DSOs im schwarzen Gehäuse sind. Der Preisunterschied 
zwischen demselben Gerät in Weiß und LeCroy schwarz macht schon bei der 
Basisversion einige hundert Euro aus.
(So kostet das Lecroy Waveace 101 ca. 800 Euro Brutto, das Atten 
ADS1042CM
welches wohl das Lecroy Waveace 101 ist- nur 390 eur. Brutto.)
Das sind 400EUro nur für den NAMEN!!!

Agilent lässt die einfachen Geräte auch von Rigol bauen und nur 
Tektronix kauft anscheinend kein fertiges Produkt fremd zu (dürfte die 
LC Geräte aber auch in China fertigen lassen). Aber wenn man sich die 
Daten der Tektronix im Vergleich zu den anderen Geräten ansieht...

Wie gesagt, wer ein High end Gerät wirklich braucht und dann ein Rigol, 
Hantek oder auch Lecroy Waveace (oder Tektronix TDS2000) kauft, der hat 
einfach falsch beschafft.
Alles was ich über die Skopes sage -wie mehrfach wiederholt- bezieht 
sich daher nur im Vergleich auf ebend diese GEräte - TDS1000, 
LowCostAgilent, RIGOL, UNI-Trend, Lecroy Low Cost!
Und da steht das Hantek nun einmal gut da!
Und ehrlich: Der Ch2 bug ist gravierend - so gravierend das ich die 
anderen Geräte für die wechselnden Benutzer am Montag NICHT update und 
erst auf die nächste Release warte. Aber schon mi meiner Version der 
orgängerfirmware (.2 gab es ja auch verschiedene) lief das Gerät stabil!
Un die anderen kleinigkeiten die sind nun wirklich irrelevant für die 
typische Zielgruppe.

Gruß
Carsen

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Schade schade schade. habe vor einiger Zeit am Rande mit 
Elementarteilchenphysik zu tun gehabt. Da es da erst einmal keinerlei 
Anhaltspunkte gibt, was im Detektor passiert, ist die Fehlerfreiheit der 
Auswerteelektronik schon wesentlich, sonst entdeckt man statt Quarks 
einfach nur Quark.

Als die Königsklasse der Elektronik galt damals LeCroy. Sauteuer, aber 
dann auch gut und einfach das, was man für Profielektronik braucht.

Doch diese Zeiten scheinen vorbei zu sein, wenn auch die angeblichen 
Nobelmarken irgendeinen China-Mist reinprimeln und dann glauben, die 
Leute merken es nicht...

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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bug report geschickt und empfang bestätigt.

Mal was anderes, die franzosen werden bald LAN und WiFi boards haben für 
die Hantek (passend auch für Tekway logischerweise) haben.

Der preis steht noch nicht fest, vorläufig angedaht um die 49EUR für LAN 
und 99EUR für WiFi sein.

(toll, dann kann ich meine PCB produktion stoppen und verschrotten)

Die firmware wird es ab ende März unterstüzen.

Lustigerweise soll auch eine Akkupack option kommen, wie das
beim den Owons ist.

Autor: Thomas (Gast)
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> Mal was anderes, die franzosen werden bald LAN und WiFi boards haben für
> die Hantek (passend auch für Tekway logischerweise) haben.
Interessant.
Muss man sich dazu eine Öffnung ins Gehäuse knacken, oder wie stellen 
die sich das vor?

> Die firmware wird es ab ende März unterstüzen.
Kann man denn den LAN Anschluss jetzt überhaupt schon sinnvoll nutzen, 
oder muss man sich da auf die angekündigte Firmware verlassen?
Ist davon auszugehen, dass es dann ab März auch offiziell Geräte mit LAN 
direkt von Tekway gibt?

Autor: Stefan K. (stk)
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Eine Öffnung für den LAN-Anschluss ist im Gehäuse neben dem rückwärtigen 
USB-Anschluss vorbereitet.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Thomas,

ehrlich gesagt nachinein bin etwas unsicher, habe noch ein paar
fragen gestellt die sind aber bis jetzt nciht beantwortet worden:

>We planned to retrofit our DSO5000 series at
>the end of march with new firmwares. For the board prices,
>we can think that it should be around EUR 49,00 for
>LAN and EUR 99,00 for Wifi, to be confirmed.

...

>In fact there will be Lan board and Wifi Board that
>can be useful too, For now, I cannot tell you about which
>chip is being used and how it will be connected to the system,
>I think you can understand easily. Later we will post more
>informations. So far you did a big job and it is a pity the
>community cannot enjoy your efforts because of us.


- so bis dahin klingt es für mich als ob die Franzosen es selber 
produzieren werden, entsprechende firmware anpassungen vornehmen
werden und froh sind das jemand so dumm war und den pinout
publiziert hat damit die ein paar eur verdinnen können.


...

>We only give informations of what Hantek is working on, and also as
>we are partners, what options we will sell on the market.
>Another option would be the battery system to transform the
>DSO into an hand-held DSO (Like OWON).

- das klingt wieder als ob die über Hantek sprechen würden


...

>There will be on the market (Elec3i) LAN and WIFI add-ons for
> your DSO5000 series (DSO5202B, DSO5102B, DSO5062C). We will
> retrofit our DSO stock and can do for customers who need to.
> According to Hantek, the communication speed will be
> increased compared to the USB link, but for now we have
> no idea for the real speed. We will report this later


Ich würde so sagen, Tekway hat von anfang LAN erweiterung vorgesehen 
gehabt (und entsprechend i/o port und dev. drivers schon vorbereitet 
hat). Möglicherweise hat HanTekway sich doch überlegt und will weitere 
modelle mit dem LAN port produzieren - auch dementsprechend die händler 
informeirt (wo ist Pinsonne wenn man die braucht?).

Daraufhin haben die franzosen anhand von "meinem" pinout herumgetestet
und festgestellt das es eine gute verdienstmöglichkeit sein kann die 
bestehenden DSOs aufzurösten. Die firmware wird dann logischerweise von 
HanTekway sein.


Zu deiner frage - z.zt. kann man lediglich über LAN auf die shell eine 
verbindung aufbauen, rest muss man schon selber coden oder auf die 
offiziele fw warten.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Eine Frage an die Tekway/Hantek DSO Besitzer :

wer von euch würde ein LAN Addon board jetzt schon haben wollen?

Autor: Ralf E. (r_e)
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Wie teuer würde das Lan Addon ca. kommen? Als kompl. Board oder auch nur 
als Bausatz?

Btw: wo sind denn die aktuellen Firmware-Versionen zu bekommen? Mein 
Hantek hier wurde mit der Version 2.06.2(101028.0) geliefert.

cu.

Autor: Thomas (Gast)
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Wer kennt sich in Changchun aus? Kann man das Teil da kaufen? Was kostet 
das dort?

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Ralf E. schrieb:
> Wie teuer würde das Lan Addon ca. kommen? Als kompl. Board oder auch nur
> als Bausatz?
>

das hängt noch von der Stückzahl ab, es sind nur ein paar sachen drauf 
(74HC14, 2x 74HC32, CS8900A-CQ3Z, E2023NL übertrager, hühnerfutter, RJ45 
Jack, 2 x Harwin R30-3001102 abstandhalter und zwei 30pin 2mm pitch 
header) aber speziel die CS8900A sind sehr teuer in kleinen Mengen.

> Btw: wo sind denn die aktuellen Firmware-Versionen zu bekommen? Mein
> Hantek hier wurde mit der Version 2.06.2(101028.0) geliefert.
>

bei dem jeweiligen händler (afaik alle haben die 2.6.3 bekommen) oder 
beim Hantek direkt (email add. kann ich dir gerne geben) falls du von 
z.b. goodluckbuy oder einen anderen china-händler gekauft hast.

Ich habe zwar die 2.6.3 hier, für Tekway und Hantek, aber wie gesagt 
haben die ein paar bugs. Ich würde an deiner stelle auf die nächste fw 
version warten.

Autor: speedi (Gast)
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Hallo Tinman,

ich überlege gerade ob ich mir von einem Bekannten ein TEKWAY DST1062B
mitbringen lasse. Bei der Suche ist ihm allerdings (Gott sei dank
vor dem Kauf) aufgefallen, das die Beschriftung des Gerätes und das
UI chinesisch ist. In einem anderen Forenbeitrag hatte ich gelesen,
das man die UI evtl. auf englisch umstellen kann. Wie ist die 
Beschriftung
des Gerätes gelöst, sind das wie bei manchen deren Scopes solche 
Einlege-
schablonen mitden unterschiedlichen Sprachversionen oder kann man die
nicht tauschen? Bekommt man in China auch englische Geräte?

Jens

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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speedi schrieb:
> Hallo Tinman,
>
> ich überlege gerade ob ich mir von einem Bekannten ein TEKWAY DST1062B
> mitbringen lasse. Bei der Suche ist ihm allerdings (Gott sei dank
> vor dem Kauf) aufgefallen, das die Beschriftung des Gerätes und das
> UI chinesisch ist. In einem anderen Forenbeitrag hatte ich gelesen,
> das man die UI evtl. auf englisch umstellen kann. Wie ist die
> Beschriftung
> des Gerätes gelöst, sind das wie bei manchen deren Scopes solche
> Einlege-
> schablonen mitden unterschiedlichen Sprachversionen oder kann man die
> nicht tauschen? Bekommt man in China auch englische Geräte?
>
> Jens

Jens,

Hantek verkauft so gut wie keine geräte in China, solltest du doch eins 
erwischen wird die beschriftung auf der gehäuse english sein und die UI 
multilingual.

Tekway dagegen produziert zwei versionen :
- internationale - mit UI english/chinesisch und
  gehäusebeschriftung english
- für chinesischen markt - mit UI nur chinesisch
  und gehäusebeschriftung auch nur chinesisch.

In China wirst du auf legalem weg keine internationale version kaufen 
können. Die chinesische version kann softwaretechnisch mit firmware 
update auf die multilingual upgedated wrden, das ist klacks. Was die 
gehäusebeschriftung angeht kannst du nur die klebefolie abreissen und 
neue drauf kleben - bilder  drucker  zweckform lösung also.

Du wirst natürlich so ein gerät schwer verkaufen können, betrachte also 
als günstige irgendwann-wegwerf lösung. Wenn du allerdings plannst es zu 
benutzen bis irgendwann 10x bessere geräte verfpgbar sind dürfte 
selbstgedruckte beschriftung kein problem sein.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Neue firmware wird es in 2 wochen (eta) geben, der dev team ist gerade 
zurück vom Neujahr urlaub und fängt damit an.

Autor: Tim R. (mugen)
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@ Thomas R.

Vielen Dank für die ausführlichen Erläuterungen in diesem Forum. Mein 
Kopf ist nun voll mit Informationen und es qualmt auch leicht. Auf 
Arbeit benutzen wir hauptsächlich Tektronix Oszilloskope. Dabei muss ich 
allerdings sagen, dass die 2000er Serie nicht wirklich brauchbar sind 
und nur für simple Messungen im Hause genutzt werden. Da macht 
anscheinend das HANTEK DSO5102B eine bessere Figur.

Wie sind übrigens die Bootzeiten vom Hantek?

Meine Erfahrungen:
Die größeren Tektronix Oszilloskope sind zwar besser, aber auch 
stellenweise zu träge. Die Curserfunktionen, wie auch die Triggerung ist 
ein reiner Krampf bei Tektronix. Vor einigen Monaten hatten wir 
testweise LeCroy Geräte im Haus und die sind leider öfters abgestürzt. 
Auch die Menütiefe war mehr als nervtötend. Für was braucht man 
überhaupt diese Touchscreens? Wir sprechen hier von der 8.000 bis 12.000 
Euro Klasse! Also nicht wirklich HighCost, aber auch kein LowCost. 
High-End benutze ich hier ganz bewusst nicht! Anscheinend sind die 
Zeiten vorbei mit einem Oszilloskop eine schnelle Messung durchführen zu 
können (Bootzeiten). Zurück zu Tektronix. Die 4000er Serie mit größeren 
Bildschirm ist zwar recht nett, aber auch eine Lachnummer. Anscheinend 
ist die Verarbeitungshardware der 4000er und 3000er Serie gleich oder 
ähnlich, nur die Größe der Displays unterscheiden sich. Vergleicht man 
diese Geräte, dann ist das 4000er eindeutig langsamer als ein 3000er. 
Was letztendlich an der höheren Auflösung des Bildschirms liegen könnte. 
Nur ein paar Anmerkungen aus der Welt der teureren Geräte.

Ich erwäge nun das HANTEK DSO5102B bei elec3i für private Zwecke zu 
erwerben. Werde es mir aber nicht nehmen lassen dieses Gerät auf Arbeit 
zu nehmen. ;)
Gibt es übrigens eine Möglichkeit gehackte Hanteks zu bekommen? Ich bin 
da ein wenig faul.

Debugging von SPI, I2C und CAN Signalen ist übrigens hochinteressant! 
Mitbewerber sind da leider teurer und haben nur schlechte Lösungen 
parat. Okay LeCroy hat dies besser gelöst als Tektronix. Aber die 
Messwerte zu den Datenwörtern zu sehen ist schon eine feine Sache. Für 
ein Tektronix haben wir das SPI Software-Modul erworben. Leider war das 
Preisleistungsverhältnis mehr als mies. Das geht sogar soweit, dass ich 
dieses Modul so gut wie nie benutze. Und das Software-Modul hat deutlich 
mehr gekostet als ein HANTEK DSO5102B.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Tim R. schrieb:
>
> Ich erwäge nun das HANTEK DSO5102B bei elec3i für private Zwecke zu
> erwerben. Werde es mir aber nicht nehmen lassen dieses Gerät auf Arbeit
> zu nehmen. ;)
> Gibt es übrigens eine Möglichkeit gehackte Hanteks zu bekommen? Ich bin
> da ein wenig faul.
>

elec3i wird garantiert nicht hacken wollen/dürfen, pinsonne 
logischerweise auch nicht. Z.zt. habe nur noch ein 'umgebautes' DSO5062B 
übrig, kann aber deins auch 'umbauen', du muss natürlich die 
Versandkosten tragen.

Autor: Ralf E. (r_e)
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@ Thomas R.

Auch ein Danke von mir dafür.

Da der "Software-Umbau" dank deiner Beschreibungen so einfach 
funktioniert hat würde mich noch interessieren, ob der Hardware-Umbau 
(R1-4/RP1/RP2) zu empfehlen ist?

cu,
Ralf

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

Tim R. schrieb:
> Wie sind übrigens die Bootzeiten vom Hantek?
>
Da Thomas dies noch nicht beantwortete hat die Antwort von mir ;-)
Vom Moment des Einschaltens 13,7s bis es Messbereit ist.

> Debugging von SPI, I2C und CAN Signalen ist übrigens hochinteressant!
> Mitbewerber sind da leider teurer und haben nur schlechte Lösungen
> parat. Okay LeCroy hat dies besser gelöst als Tektronix. Aber die
> Messwerte zu den Datenwörtern zu sehen ist schon eine feine Sache. Für
> ein Tektronix haben wir das SPI Software-Modul erworben. Leider war das
> Preisleistungsverhältnis mehr als mies. Das geht sogar soweit, dass ich
> dieses Modul so gut wie nie benutze. Und das Software-Modul hat deutlich
> mehr gekostet als ein HANTEK DSO5102B.

Ja, diese Signale debuggen zu können ist wirklich hilfreich.
Allerdings würde ich momentan wie oben von mir angedeutet diesen Punkt 
noch nicht als Entscheidungswürdig betrachten da die PC-Software da ja 
noch sehr sehr Buggy in diesem Punkt ist. (Im Stand-Alone Modus kann das 
Gerät das ja eh nicht)
Es besteht allerdings die echte Hoffnung das es vieleicht doch eines 
Tages wirklich auch in dieser Funktion brauchbar ist, mit der FW sieht 
man ja das die tatsächlich weiterarbeiten. Nur verlassen würde ich mich 
darauf nicht. Tut dem guten Preis Leistungsverhältniss aber keinen 
Abbruch!

(Ich nutze im Moment parallel einen LowCost LA (Saleae bzw. USBee) und 
das Skope. NAchbauten dieses LA bekommt man mittlerweile so ab ca. 50 
Eur. im Selbstbau ab 15Eur.
Nicht so toll wie integrierte Lösungen, durch den großen Speicher und 
Pulsbreitentriggerung für die Fälle wo es nicht nur auf den Inhalt 
sondern auch die Kurvenform des Signals ankommt für den gelegentlichen 
Gebrauch auch in Ordnung.- Wenn es denn mal in der Oszi SW gut Läuft 
wäre das natürlich noch ein weiterer Riesenvorsprung im Vergleich zu den 
Mitbewerbern.)

Thomas R. schrieb:
> kann aber deins auch 'umbauen', du muss natürlich die
> Versandkosten tragen.

Um das noch zu Ergänzen:
Bei Thomas sind die Geräte auf jeden Fall in guten Händen.
Wüsste ja keinenhier in DL der da mehr Ahnung von den Innereien hat wie 
ja hier schon deutlich wurde. Und seriös ist er auf jeden Fall

@Thomas
Ich habe wegen des Gerätes eine Deadline bis Morgen Abend gesetzt weil 
der Kollege im Urlaub ist. Ich bin ja für die Anschaffung...


Gruß
Carsten

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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oh, alles klar Carsten, dann bleibt der DSO weiterhin reserviert für 
dich.

Was die firmware/software angeht, man könnte sagen z.zt. dreht sich der 
dev team etwas im kreis, aber das ist der preis für erweiterungen.
Tekway selber hat zwar gute basis geschafen, allerdings zu wenig für 
Hantek's shareholder erwartungen. Der neue shared team
ist erst vor ein paar monaten entstanden, primärziel war multilanguage 
firmware zu enwickeln, etwas erweitern und die SDK. Auch chinesen 
brauchen etwas zeit :)

Autor: Tim R. (mugen)
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@Thomas R.

Eine PN Nachricht müsste bei dir eingetroffen sein.
Ich bin stutzig geworden, da Hantek nur einen schnellen 8Bit AD Wandler 
einsetzt. Richtig interessant finde ich allerdings den AD8370. Diese 
Bausteine sind mir in dieser Form unbekannt. Wenn ich die Funktion der 
Schaltung korrekt verstanden habe, dann misst der AD Wandler immer ein 
bestimmtes Messignal-Fenster. Also das was gerade auf dem Bildschirm 
ist.

@Carsten Sch.
Ich werde heute die Bootzeit von einem Tek der 2000 Serie messen. 13,7s 
kommt mir ein wenig langsam vor, aber bei den heutigen Oszilloskopen ist 
das anscheinend so.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Tim R. schrieb:
> @Thomas R.
>
> Eine PN Nachricht müsste bei dir eingetroffen sein.

du hast auch gestern eine antwort bekommen.

> Ich bin stutzig geworden, da Hantek nur einen schnellen 8Bit AD Wandler
> einsetzt. Richtig interessant finde ich allerdings den AD8370. Diese
> Bausteine sind mir in dieser Form unbekannt. Wenn ich die Funktion der
> Schaltung korrekt verstanden habe, dann misst der AD Wandler immer ein
> bestimmtes Messignal-Fenster. Also das was gerade auf dem Bildschirm
> ist.

wie meinst du das ? Da sind 4 x double-ADCs (also 8) drin die 
interleaved verschaltet sind. Der AD8370 ist eine andere geschichte.

>
> Ich werde heute die Bootzeit von einem Tek der 2000 Serie messen. 13,7s
> kommt mir ein wenig langsam vor, aber bei den heutigen Oszilloskopen ist
> das anscheinend so.


Was bootzeit angeht, ja es ist Linux und braucht etwas, nicht weil es 
Linux ist sondern weil keine optimierung vorhanden.

Meine fw bootet in 11,5sec - nix optimiert, kann man aber locker auf 
5sec verkürzen. Die frage ist nur, wozu ? Jedes Messgerät braucht eine 
vorwärmphase, die kann schon 15 bis 60min wartezeit bedeuten, daher sind 
die paar sec. beim booten irrelevant.

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

Tim R. schrieb:
> @Carsten Sch.
> Ich werde heute die Bootzeit von einem Tek der 2000 Serie messen. 13,7s
> kommt mir ein wenig langsam vor, aber bei den heutigen Oszilloskopen ist
> das anscheinend so.

Also ich finde 13 sec, jetzt nicht als so fürchterlich lang. Das ist ja 
jetzt die gesamtzeitspanne vom Drücken des EIN-Schalters bis zur 
Betriebsbereitschaft des Gerätes.
Ich habe das schon ganz anderes erlebt. Wenn das GErät erst einmal WinXP 
laden muss usw... Klar, eine Bootzeit die man locker in Minuten angeben 
kann ist für ein Skope extrem nervig. Aber 13 sek. das ist doch schon 
fast die Zeit die man braucht um den Tastkopf zu greifen und den ersten 
Messpunkt zu suchen.

Ich habe gerade mal Spassehalber bei meinen gerade am Platz stehenden 
Analogoszilloskopen geschaut wie lange es dauert vom Drücken des 
Schalters bis das Gerät betriebsbereit ist. (Normale HElligkeit des 
Strahls, nicht das erste Glimmen)
Ergebniss: Hameg 205 braucht 9,3 sek.
Das Tektronix 2215 braucht 11,8 sek.
(Beide Geräte waren heute noch nicht an, bei 19C Raumtemperatur.)
Es handelt sich hier um die Zeit die das Netzteil braucht bis eine 
Stabile Spannung steht + die Zeit die zum Heizen der Röhre benötigt 
wird.

Wir reden hier also von 2 bzw. 4 Sekunden Differenz.
Das ist jetzt nicht wirklich der rede wert.

Thomas R. schrieb:
> Meine fw bootet in 11,5sec - nix optimiert, kann man aber locker auf
> 5sec verkürzen. Die frage ist nur, wozu ? Jedes Messgerät braucht eine
> vorwärmphase, die kann schon 15 bis 60min wartezeit bedeuten, daher sind
> die paar sec. beim booten irrelevant.

Wieso hast du andere Zeiten als Ich? Hast du eine andere FW Version 
drauf? Oder haben wir beide etwas ungenau gemessen?

Die 15-60 Min. sehe ich bei einem Skope jetzt nicht so kritisch. Klar, 
hochpräzise MEssungen kann ich erst erwarten wenn das GErät auf 
Temperatur ist. Direkt nach einschalten des kalten Gerätes habe ich beim 
Hantek ja je nach Raumtemperatur so 2 - 5mV Versatz. (SelfCal bei 
Betriebswarmen Gerät gemacht). Aber ein Oszilloskope ist historisch 
gesehen sowieso eher ein Schätzeisen. Wenn man nicht gerade im 2mV/Div 
Modus ist, dann ist die Ableseungenauigkeit schon viel größer als der 
Versatz. Und bei 95% aller Oszi-Snwendungen kommt es ja eh nicht hohe 
Genauigkeit an...

Ach ja, nach ca. 12min ist jeder Offset weg und alle Werte sind exakt...
Mein Spekki (HP8591E) braucht deutlich länger bis es so weit ist ;-)

Gruß
Carsten

Autor: Franz (Gast)
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Hallo

Frage könnte jemand mal zusammenfassen.

Welche Firmware versionen es gibt. Welche Vorteile/Nachteile diese 
Haben.

Und was mich besonders interessiert wie es mit dem Speichern von den ein 
1M Samples aussieht. Funktioniert das in der aktuellen Version?

Danke schon mal.

lg Franz

Autor: Michael K^3 (manhunt)
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Hallo


Ich wurde auch gerne fuer das Tekway entwickeln jedoch habe ich noch 
einige Fragen bevor ich mir eines zulege.

1.) Die .up datein sind das ganz normale linux executables? Also zB. 
beim hack Àndern diese nur den Typ vom Oszi und die Firmware verhealt 
sich danach.

2.) So wie ich das bis jetzt verstanden habe ist ein Hantek ein 
umgelabeltes Tekway, da frage ich mich wie sah es in der vergangen heit 
mit Firmware
updates aus kammen die fÃŒr beide Oszis gleichzeitig, bzw ist das ein 
und die selbe Firmware?

Ein Wikiartikel weare nicht schlecht damit man die Arbeit nicht doppelt 
machen muss bezueglich was macht welche Datei was ist vorhanden.




hoffe ihr koennt mir einige Fragen beantworten.

lg manhunt

Autor: Harald (Gast)
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Hallo,

ich habe mir das Tekway DST1062B besorgt. Ich bin eigentlich ganz 
zufrieden.
Was mir bisher negativ aufgefallen ist:

-"Save to USB" funktioniert zwar, aber es stört mich sehr, dass ich die 
Dateinamen nicht selbst festlegen kann und für jede neue Messung einen 
extra Ordner (Tekway_X_Y) erstellt wird
- Die Waveform als CSV Datei speichern ist auch ganz nett, nur ist die 
Spalte für die Zeit überall 0. D.h. ich muss die Daten nachher noch 
extra aufarbeiten.
- Es gibt auch die TTScope Software für den PC. Allerdings kann ich 
nicht zum Oszilloskop verbinden, ich bekommen immer die Fehlermeldung 
"No Configuration for this scope found" (oder so ähnlich). Wie bringe 
ich die Software zum Laufen?

Vielen Dank.

Autor: Bernd L. (robobastler)
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hol dir die etwas verbesserte Version von Hantek auf dieser Seite hier:
http://www.hantek.com/english/produce_list.asp?unid=78

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Michael K^3 schrieb:

> 1.) Die .up datein sind das ganz normale linux executables?

nö, ein .up datei ist gpg pass encrypted verzeichniss mit update dateien
+ update script

> Also zB. beim hack Àndern diese nur den Typ vom Oszi und
> die Firmware verhealt sich danach.

firmware ist immer die selbe, lediglich z.zt. die gerätbezeichnung wird 
in der DSO applikation selber ausgewertet und entsprechend behandelt,
wie "if DSO1062 nix 2ns timebase"

>
> 2.) So wie ich das bis jetzt verstanden habe ist ein Hantek ein
> umgelabeltes Tekway,

fast, es ist neue gehäuse, neue schlechtere gummiknöpfe (Tekway sind 
viel weicher aber mit deutlichen "klick", Hantek sind eher hart - ich 
mag das nciht). An sonsten ja, alles das selbe.

> da frage ich mich wie sah es in der vergangen heit
> mit Firmware > updates aus kammen die fÃŒr beide
> Oszis gleichzeitig, bzw ist das ein
> und die selbe Firmware?

ich glaube diese frage hab ich schon paar mal beantwortet:
Hantek shareholder haben die DSO abteilung von Synway gekauft - diese 
Abteilung hat/tut es immer noch DSO mit marke "Tekway" produziert.

Nach der konsolidierungphase ist nur ein dev team geblieben der sich um 
die hardware und firmware weiterentwicklung kümmert, bestehend aus den 
Tekway und Hantek leuten.

Deswegen sind firmware inhalte (also das was eigentlich upgedated wird)
bei beiden firmen zur gleichen zeit verfügbar - bedeutet aber nicht das
auch beide gleichzeitig die firmware online stellen (oder auch nicht),
z.zt. sind die firmware updates nur über mich und andere händler wie 
pinsonne, elec3i oder mortoncontrols verfügbar. Natürlich versenden auch 
die firmen die firmware direkt an endkunden - mag aber sein das die nach 
einer sn fragen werden.

>
> Ein Wikiartikel weare nicht schlecht damit man die Arbeit nicht doppelt
> machen muss bezueglich was macht welche Datei was ist vorhanden.
>

um Wiki artikel zu schreiben müsste ich mindestens eine menschensprache 
beherschen, das tue ich aber nicht. Wenn du einen wiki-drang hast kannst 
gerne sachen die hier und im eevblog gepostet sind zusammentun und 
schreiben, eine korrektur kann ich dann machen, dafür brauche ich keine 
besonderen sprachkenntnisse.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Harald schrieb:
>
> -"Save to USB" funktioniert zwar, aber es stört mich sehr, dass ich die
> Dateinamen nicht selbst festlegen kann und für jede neue Messung einen
> extra Ordner (Tekway_X_Y) erstellt wird

ja, ist so einfach hardgecoded. Habe mal wegpatched gehabt bei 
irgendeiner fw. ISt eigentlich verblebsel aus der älteren fw versionen 
wo auch keine menu vorhanden war um dateien z.b. zu laden vom stick. 
Bleibt zu hoffen das es irgendwann beseitigt wird. Sowas wie eine setup 
menu für den Save to usb knopf wäre optimal, am ebsten mit was 
abgespeichert wird (gif, bmp, csv) und den generischen anfangsdateinamen 
mindestens.

Andererseits mag ich den knopf weil es sehr einfahc sit - klick und 
gespeichert, jetzt 5min lang eine dateiname zu "tippen, scrollen" mag 
ich nicht so.

Den vorschlag habe schon mal an den dev team verschickt.

> - Die Waveform als CSV Datei speichern ist auch ganz nett, nur ist die
> Spalte für die Zeit überall 0. D.h. ich muss die Daten nachher noch
> extra aufarbeiten.

ist das wirklich die Zeitspallte?


> - Es gibt auch die TTScope Software für den PC. Allerdings kann ich
> nicht zum Oszilloskop verbinden, ich bekommen immer die Fehlermeldung
> "No Configuration for this scope found" (oder so ähnlich). Wie bringe
> ich die Software zum Laufen?
>


wie Bernd schon geschrieben hat, einfach die Hantek 2.0.5 PC software 
nehmen. Dein Tekway wird dann als DSO5xxx-irgendwass erkannt, 
funktioniert aber genau so gut weil die auch gleich sind.

Autor: Harald (Gast)
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Thomas R. schrieb:
>> - Die Waveform als CSV Datei speichern ist auch ganz nett, nur ist die
>> Spalte für die Zeit überall 0. D.h. ich muss die Daten nachher noch
>> extra aufarbeiten.
>
> ist das wirklich die Zeitspallte?
>

Ja, es gibt nur zwei spalten. hier ein auszug aus einer datei:
#timebase=40000000(ns)
,#voltbase=2000000(mv/100)
#size=4000
0,0.180
0,0.200
0,0.220
0,0.240
0,0.280
0,0.300
0,0.300
0,0.320
die 2. spalte ist die spannung.

>
>> - Es gibt auch die TTScope Software für den PC. Allerdings kann ich
>> nicht zum Oszilloskop verbinden, ich bekommen immer die Fehlermeldung
>> "No Configuration for this scope found" (oder so ähnlich). Wie bringe
>> ich die Software zum Laufen?
>>
>
>
> wie Bernd schon geschrieben hat, einfach die Hantek 2.0.5 PC software
> nehmen. Dein Tekway wird dann als DSO5xxx-irgendwass erkannt,
> funktioniert aber genau so gut weil die auch gleich sind.

Danke für den Hinweis. Es wird sogar als DST1062B erkannt, allerdings 
wars das dann auch was ich mit der Software machen kann. Die Verbindung 
zum Oszi ist da, ich bekomme aber kein Bild zurück. Auch das ändern der 
Einstellungen im Menü Links ändert daran nichts. Was mache ich falsch?

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Harald schrieb:
>
> Danke für den Hinweis. Es wird sogar als DST1062B erkannt, allerdings
> wars das dann auch was ich mit der Software machen kann. Die Verbindung
> zum Oszi ist da, ich bekomme aber kein Bild zurück. Auch das ändern der
> Einstellungen im Menü Links ändert daran nichts. Was mache ich falsch?

die software bitete 3 funktionsarten :
- einstellungen (sind links im Setup menu alles bis auf Virual Panel)
- messungen (file, new, messungsart wählen)
- Virtaul Panel (doppelklick und et. im operate menu - Run wählen)

Das müsste es gehen

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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und noch was, es kann natürlich ein versionskonflikt vorlegen
bei den :

msflxgrd.ocx
msvcrt.dll
mfc42.dll

Was du ausprobieren kannst ist 0byte dateien zu erstellen mit name
dll.local, sowas wie mfc42.local in dem TTScope verzeichniss.

Diese weg ist zwar nihct mehr recommended by Microsoft, funktioniert 
aber hin und wieder bei älteren apps.

Autor: manhunt (Gast)
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Hallo

damit tun sich neue Erkenntnisse auf.

Kommt hinzu ist die passphrase Ãcleartext vom Oszi auslesbar? (Ich 
schÀtz mal weil sonst hÀttest du sie auch nicht gefunden)

HGanz ehrlich ich wÌrde mir wÌnschen sie hören mit dem 60-100-200mhz 
spiel auf, ein Oszi 200mhz und von mir aus ein Mischpr
Privat ist einfach niemand an "freischaltbarer" hardware interessiert. 
Bzw beflÃŒgelt die Leute das zu hacken...die wÃŒrden wohl mehr verdienen 
wenn die
des Ding generell fÃŒr 600-700 e anbieten wÃŒrden. Das wÃŒrde auch 
verdammt druck auf die ÃŒbrigen Oszi hersteller machen.

naja ich bin grad unentschlossen ob hantek oder tekway aber das hantek 
is um gut 40e billier mit versand....


lg Michael

Autor: Interessierter (Gast)
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> naja ich bin grad unentschlossen ob hantek oder tekway aber das hantek
> is um gut 40e billier mit versand....

Appropos Preis, kommen bei Elec3i eigentlich noch Steuern drauf? Weil 
der günstigere Preis gegenüber Pinsonne ist schon auffällig. Wo ist der 
Haken?

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Interessierter schrieb:
>> naja ich bin grad unentschlossen ob hantek oder tekway aber das hantek
>> is um gut 40e billier mit versand....
>
> Appropos Preis, kommen bei Elec3i eigentlich noch Steuern drauf? Weil
> der günstigere Preis gegenüber Pinsonne ist schon auffällig. Wo ist der
> Haken?

Elec3i beruft sich auf, ähnlich wie in deutschland, auf kleingewerbe wo 
kein mwst ausgewiesen wird. Tatsächlich ist aber diese franzische 
regelung soweit ich verstanden habe sowas wie B2B export regelung (als 
unternehmer muss ich keine mwst in frankreich bezahlen).

Die geräte sind importiert, zoll bezahlt aber kein französiches mwst 
weil die nicht im frankreich verbleiben (da der grossteil des umsatzes 
von elec3i im ausland erwirtschaftet ist gilt für die diese regelung 
damit sind deren preise mwst-frei), rechtlich gesehen muss der käufer 
die jeweils gültige mwst bezahlen (da keine in frankreich bezahlt worden 
ist darf/muss eine z.b. in deutschland bezahlt werden)

Das hat auch Elec3i so bestätigt :"zoll ist bezahlt, französische mwst 
nicht weil wir keins zahlen müssen", allerdings behaupten die ganz stur 
"man muss keine mwst im zielland bezahlen" was nur stimmt falls die 
französische mwst bezahlt wäre.

Ist das eigentlich bertrug?

Autor: Interessierter (Gast)
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Thomas R. (tinman) schrieb:

> Die geräte sind importiert, zoll bezahlt aber kein französiches mwst
> weil die nicht im frankreich verbleiben (da der grossteil des umsatzes
> von elec3i im ausland erwirtschaftet ist gilt für die diese regelung
> damit sind deren preise mwst-frei),

Die werden doch sicher auch Kunden in Frankreich haben oder? Kann mir 
nicht vorstellen, dass das anders ist (wäre auch irgendwie komisch). 
D.h. der französische (Privat-) Käufer zahlt definitiv mehr als wenn 
unsereins dort kauft? Oder verkaufen die nur an Businesskunden?

> rechtlich gesehen muss der käufer
> die jeweils gültige mwst bezahlen (da keine in frankreich bezahlt worden
> ist darf/muss eine z.b. in deutschland bezahlt werden)

Wird vermutlich kaum einer machen und im normalfall wird es (denke ich) 
wohl auch keinen (Zoll etc.) interessieren, weil bekommen die ja nicht 
mit. ;)

> Das hat auch Elec3i so bestätigt :"zoll ist bezahlt, französische mwst
> nicht weil wir keins zahlen müssen", allerdings behaupten die ganz stur
> "man muss keine mwst im zielland bezahlen" was nur stimmt falls die
> französische mwst bezahlt wäre.

> Ist das eigentlich bertrug?

Puh! Keine Ahnung bzw. ob man als Käufer hier gegen (unsere) Gesetze 
verstößt. Wo kein Kläger da kein .. Dumm ist das halt irgendwie für 
Anbieter wie Pinsonne, denn mit den Preisen von elec3i kann der wohl in 
dieser Hinsicht niemals konkurrieren. Ich persönlich würde eigentlich 
lieber bei einem deutschen Anbieter kaufen, aber bei dem Preisvorteil?? 
Wäre man eigentlich schön blöd das nicht zu nutzen. ;)

Allerdings hält mich derzeit vom Kauf noch eher die Sache mit der 
Firmware und dem sporadischen festfrieren ab. Sowas mag ich gar nicht. 
Bootzeiten und eventtuell Zusatzmessfunktionen die noch nicht perfekt 
nutzbar sind, sind mir nicht so wichtig bzw. wäre kein 
Kaufhinderungsgrund.

Mal was anderes. Was mich stutzig macht ist folgendes: Die neuen Lecroy 
Waveace sollen doch Atten sein oder? Und Lecroy hat in der Szene ja 
nicht den schlechtesten Ruf. Atten aber gilt vielen als, naja sagen wir 
mal, sowas wie Richtung Owon. So eine Marke wie Lecroy würde sich doch 
aber niemals den Ruf verderben, indem sie definitiv schlechte Geräte 
unter ihrem Label vertreiben oder? Ich gehe deswegen mal von aus, dass 
diese (Atten) Waveaces (ungeachtet beispielsweise des geringen 
Samplespeichers) ansonsten eigentlich nicht sooo schlecht sein können. 
Kann das sein, dass die mit eigener Firmware die Geräte in einen 
technisch besseren Zustand zu bringen vermögen, was Atten vielleicht 
selber nicht schafft? Der saftige Preisaufschlag von Lecroy auf diese 
Geräte kann doch nicht nur alleine vom Markenlabel her kommen oder doch? 
Ist hier vielleicht nicht viel eher eine geschickte Liaison zustande 
gekommen: Gute, brauchbare Hardware von Atten + gute Inhouse-Firmware 
von Lecroy = Qualität?! Samplespeicher und Bildschirmauflösung ist bei 
den Teks unter 3000 Euro ja auch nicht gerade der Bringer, will damit 
sagen die Waveace würde ich nicht vergleichen mit der teuren, 
hochwertigen Produktreihe von Lecroy, sondern eher mit der 
DSO-Einstiegsklasse. Die Schlussfolgerung wäre dann, ist Atten 
vielleicht doch besser als dessen Ruf? Hat Atten nicht auch Geräte mit 
VGA-Auflösung wie auch Tekway/Hantek? Nur ist das mit diesen Geräte 
genauso ein Krampf, weil man sie in Europa einfach kaum oder nicht 
kriegt und es gibt kaum brauchbares darüber im Netz.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Interessierter schrieb:
>
> Die werden doch sicher auch Kunden in Frankreich haben oder?

ja, mag sein, ist aber irrelevant, siehe weiter unten.

> Kann mir
> nicht vorstellen, dass das anders ist (wäre auch irgendwie komisch).
> D.h. der französische (Privat-) Käufer zahlt definitiv mehr als wenn
> unsereins dort kauft? Oder verkaufen die nur an Businesskunden?

Durch die regelung sind die vom mwst befreit, wer vor ort kauft zahlt 
auch kein mwst. Nur das dumme dabei ist, das gilt nur für franzosen.
Wenn dich Zollamt fragt, was machst du dann ohne einer rechnung mit mwst 
?


> Wird vermutlich kaum einer machen und im normalfall wird es (denke ich)
> wohl auch keinen (Zoll etc.) interessieren, weil bekommen die ja nicht
> mit. ;)

es gibt beamten die nix anderes machen als genau solche firmen 
herauszufischen. Der grund ist ganz einfach, viele firmen verkaufen ohne 
mwst an privatkunden um konkurenzfähig zu bleiben, das wissen die 
beamten auch und prüfen gerne solche firmen. Firmen die schon mal 
geprüft worden sind (wie z.b. Olimex - es gab probleme mit meiner VAT ID 
und nette dame hat sich verplappert) machen sehr grosse hinweise das 
evt. EU VAT auch geprüft wird. Soweit alles ok, für die firmen gibts 
auch kaum stress (falls der kunde auch falsche nummer gegeben hat und 
die es vorweisen können).

Nur für die deutschen behörden ist das hier eine wunderbare einnahme 
quelle (nicht nur für die, in der EU werden auch daten ausgetauscht 
damit jedes land auch etwas aus dem topf haben kann).

Es ist auch steuerhinterziehung, die verjährt nicht so schnell.

> Puh! Keine Ahnung bzw. ob man als Käufer hier gegen (unsere) Gesetze
> verstößt. Wo kein Kläger da kein ..

Natürlich ! Meine frage war auch ironisch gemeint.

> Dumm ist das halt irgendwie für
> Anbieter wie Pinsonne, denn mit den Preisen von elec3i kann der wohl in
> dieser Hinsicht niemals konkurrieren.

jein, pinsonne kann den preis auch senken. Wenn du nett fragst machen
die es auch. Frau Zhou ist auch Geschäftsfrau genug um zu wissen das 50 
x 500EUR mehr gewinn sind als 5 x 559EUR.

> Ich persönlich würde eigentlich
> lieber bei einem deutschen Anbieter kaufen, aber bei dem Preisvorteil??
> Wäre man eigentlich schön blöd das nicht zu nutzen. ;)


steuerhinterziehung ist kein preisvorteil. Ich kann elec3i aber nicht 
verklagen da die nix falsches machen. Der kunde haftet alleine dafür.

Du kannst in Holland einen samuraischwert kaufen, oder haschisch - beide 
sachen werden nciht "locker" in deutschland angesehen. Bis 1986 (?) 
dürfte man in Dänmark "filme" mit 13jährigen kindern drehen/verkaufen, 
wer es gekauft hat und es heute immer noch im keller hat (nein nciht die 
kinder) macht sich ganz böse strafbar. Es gibt sehr viele sachen und 
regelungen die ermöglichen irgenwelche sachen zu kaufen, in Deutschland 
sind die weder legal noch zugelassen. Um beim elektronik zu bleiben, 80% 
alle china sachen auf ebay sind (möglicherweise) gefährlich oder 
irgendiwe illegal.

> Ich persönlich würde eigentlich
> lieber bei einem deutschen Anbieter kaufen, aber bei dem Preisvorteil??
> Wäre man eigentlich schön blöd das nicht zu nutzen. ;)

kommt drauf an was du erwartest. Einafch günstig kaufen und hacken 
braucht man keine händler in EU, support bekommt man aber keins. In 
Deutschland kaufen = support bekommen, das ist klar (auch wenn pinsonne 
etwas zäh ist, aber trotzdem besser als jemand in frankreich). In 
frankreich kaufen und eine beule risikieren, ja das geht auch. Elec3i 
sehen "nett aus", das ist wichtig. Aber irgendwie haben die dachschaden. 
Irgendwie versuchen die alle verkäufer schlecht zu machen, werbung wie 
"nur bei uns gibts legale geräte" (habe sogar schriftlich - Hantek 
garantie ist weltweit gültig also labern die unsinn) oder "kauf bei uns, 
wir sind günstiger, haben super support" zu jemanden aus AUSTRALIEN!!! 
ist einfach unsinn.

>
> Allerdings hält mich derzeit vom Kauf noch eher die Sache mit der
> Firmware und dem sporadischen festfrieren ab. Sowas mag ich gar nicht.

ich auch nicht. Leider ist ein firmware downgrade nicht einfach.
Entweder braucht man eine speziele firmware (vllt mache ich es, alle 
firmware versionen als downgrade) oder per shell - einfach die älteren 
files rüber kopieren (dafür muss man aber wissen was, evt. könnte ich 
eine liste machen)

> Bootzeiten und eventtuell Zusatzmessfunktionen die noch nicht perfekt
> nutzbar sind, sind mir nicht so wichtig bzw. wäre kein
> Kaufhinderungsgrund.

ja, die werden auch besser (die funktionen). Bootzeiten (weil Carsten 
sich gewundert hat) sind etwas besser mit anderen bootloader, mich 
stören die aber nicht.

>
> Mal was anderes. Was mich stutzig macht ist folgendes: Die neuen Lecroy
> Waveace sollen doch Atten sein oder? Und Lecroy hat in der Szene ja
> nicht den schlechtesten Ruf. Atten aber gilt vielen als, naja sagen wir
> mal, sowas wie Richtung Owon. So eine Marke wie Lecroy würde sich doch
> aber niemals den Ruf verderben, indem sie definitiv schlechte Geräte
> unter ihrem Label vertreiben oder? Ich gehe deswegen mal von aus, dass
> diese (Atten) Waveaces (ungeachtet beispielsweise des geringen
> Samplespeichers) ansonsten eigentlich nicht sooo schlecht sein können.

schlecht sind die nciht, aber schlechter als die Hantek/Tekway.

> Kann das sein, dass die mit eigener Firmware die Geräte in einen
> technisch besseren Zustand zu bringen vermögen, was Atten vielleicht
> selber nicht schafft?

mag sein, müsste man die firmware decompilieren und vergleichen.
Alelrdings wirst du dabei schnell merken das die firmware von Atten 
entwickelt ist (was auch nix schlechtes bedeuten muss)

> Der saftige Preisaufschlag von Lecroy auf diese
> Geräte kann doch nicht nur alleine vom Markenlabel her kommen oder doch?

warum nicht? Die haben doch nur teure geräte, warum sollte 
einsteigerklasse sehr viel günstiger sein. Abgesehen davon das Auge isst 
mit, wo Lecroy steht wird der kunde auch automatisch mehr zahlen wollen.

> Ist hier vielleicht nicht viel eher eine geschickte Liaison zustande
> gekommen: Gute, brauchbare Hardware von Atten + gute Inhouse-Firmware
> von Lecroy = Qualität?! Samplespeicher und Bildschirmauflösung ist bei
> den Teks unter 3000 Euro ja auch nicht gerade der Bringer, will damit
> sagen die Waveace würde ich nicht vergleichen mit der teuren,
> hochwertigen Produktreihe von Lecroy, sondern eher mit der
> DSO-Einstiegsklasse. Die Schlussfolgerung wäre dann, ist Atten
> vielleicht doch besser als dessen Ruf?

Atten/Siglent ist auch keine schlechte firma, auch Rigol und Instek sind 
gut bis sehr gut. Hier gehts um das was gerade an geräten in "gleicher" 
preisklasse vorhanden ist. Atten hat schlechetn ruf wegen klagen seitens 
Rigol in der vergangenheit - wegen video trigger der kopiert war (der 
eigentlich erst beim Instek verbaut war, dann magischerweise beim Rigol 
und jetzt beim Atten/Hantek/Tekway). Die Atten/Rigol geräte sehen auch 
seltsam gleich aus (warum auch immer). Ist aber auch nciht so wild, alle 
autos haben 4 räder und lenkrad.

Die hardware an sich ist auch gut (abgesehen von den no-name ADCs in 
UNI-T geräten), ist zwar nicht state-of-the-art aber gut ausgesucht für 
DSOs bis 300MHz bw. Hantek/Tekway haben keinen Blackfin genommen und 
damit auch grossere auflösungen möglich, der rest ist copy/paste 
(Instek/Rigol/Atten/Tekway/Hantek .. in der reihenfolge)

Am ende ist aber die firmware die den unterschied macht. Somit können 
auch Atten geräte mit Atten firmware (aber für Lecroy geschrieben) 
besser sein als Atten eigene geräte, oder wie von einigen bestätigt 
Hantek/Tekway besser als Rigol.

> Hat Atten nicht auch Geräte mit
> VGA-Auflösung wie auch Tekway/Hantek? Nur ist das mit diesen Geräte
> genauso ein Krampf, weil man sie in Europa einfach kaum oder nicht
> kriegt und es gibt kaum brauchbares darüber im Netz.

leider ist es schwer in Europa, gut etwas leichter als vor einem jahr 
aber man bekommt immer noch nicht alle in china (oder besser gesagt auf 
dem papier) verfügbare geräte. Die haben einige modelle, nur leider ist 
etweder display zu klein oder keine long mem speicher vorhanden
(achtung, der recorder ist kein echtes long mem).

Die 7" displays von Atten/Siglent haben auch 480x234 auflösung, sieht 
gross aus aber in wirklichkeit genau so klein wie die 5.7". Mag sein das 
die nächste generation bessere display haben wird (genau wie die 
angekündigte von UNI-T). Es wird schon "bald" mehr solche geräte geben, 
das ist auch einer der gründe warum Hantek/Tekway an verbesserungen 
arbeiten.

Vor einem jahr war Tekway die beste lösung, auch heute würde ich genau 
so wählen. In einem jahr kann es aber anders aussehen. Eigentlich hat 
Tekway in allerletzten moment damit angefangen 1Gs/1M DSO zu bauen, die 
konkurenz war schon sehr stark vertreten. Daher müssten die auch was 
neues machen - gut für uns. Jetzt sind eigentlich alle günstig anbieter 
dabei die 2GS geräte zu etablieren (noch für teures geld weil warum auch 
nicht).
Heute wird auch niemand ein 500Ms, 2.5k mit 5.6" FSTN auf den markt 
werfen. Es gibts die zwar, weil nicht jeder hat genug geld, aber die 
werden langsam auch aussterben.

Autor: djac (Gast)
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Ich denke, daß das mit der Mehrwertsteuer bei Elec3i schon seine 
Richtigkeit hat. Denn bei Einfuhr in die EU wird Einfuhrumsatzsteuer 
fällig, die in der Höhe der Mehrwertsteuer entspricht. Ein Unternehmen 
kann sich diese Steuer rückerstatten lassen, aber eben nicht, wenn sie 
ein Umsatzsteuer befreites Kleinunternehmen ist. Hier gilt, wer keine 
Umsatzsteuer erhebt und abführt, bekommt auch für die eingekaufte Ware 
keine Umsatzsteuer erstattet. Das sollte auch EU-weit gelten, so daß in 
Deutschland keine weitere Umsatzsteuer fällig wird. Für Firmen, so wie 
bei uns ist das natürlich ärgerlich, weil wir die Umsatzsteuer bei einer 
Rechnung, die sie nicht ausweist, auch nicht erstattet bekommen. Für 
Privatleute aber egal.

Da das gerät für mich Privat ist, habe ich es deshalb bei Elec3i 
bestellt und kann bis jetzt nicht klagen. Ging alles sehr fix und 
problemlos und das Gerät war auch in Ordnung.

Und ich muß sagen, daß ich nach den ersten Versuchen doch recht positiv 
überrascht bin, wenn ich es mit unserem Firmenoszilloskop ein Tek 3014C 
vergleiche. Dazu muß man allerdings sagen, daß wir als Softwarefirma im 
Bereich Automatisierungstechnik, die Oszilloskope nicht täglich 
verwenden. Und da ist die fast intuitive Bedienung des Hantek schon ein 
Vorteil. Denn von intuitiv kann bei Tektronix nun leider wirklich nicht 
reden. Rauschen ist beim Hantek ein bißchen schlechter, aber sonst sehe 
ich anläßlich des ersten Herumspielens keine Vorteile beim Tektronix. 
Die Tage wollen wir mal einen genauen Vergleich machen.

Ärgerlich sind natürlich die Fehler in der Firmware, insbesondere das 
der single shot nur funktioniert, wenn das Gerät im Run-Modus ist. Und 
das bei einigen Einstellungen der Zeitbasis, der 1M Speicher nicht 
anwählbar ist, ist schon ein kleines Armutszeugnis und zeigt, wie wenig 
sorgfältig getestet wird. Ich hoffe, daß diese Fehler schnell beseitigt 
werden.

Ich habe auch den "hack" vorgenommen. Die Umstellung war via Shell 
problemlos. Nur die Verbindung über den usb/uart-Adapter brachte dann 
gleich ein Problem, weil der uart-Stecker den üblichen Pinabstand von 
2.54mm erwartete, der uart Anschluß auf dem Hantek aber 2mm hat. Also 
mußte etwas "geschnitzt" werden, weil wir einen entsprechenden Stecker 
natürlich nicht im Haus hatten. der Teufel steckt im Detail.

Nächste mal würde ich es über das fwdump von tinhead machen, was ja ein 
usbagent hinterläßt, was beim Herstellen der USB-Verbindung zum PC (über 
die usb-Buchse auf der Rückseite) den Script asgard auf dem Stick (unter 
/mnt) ausführt, sofern vorhanden. Da könnte man dann den hack 
unterbringen und das im Klartext und ohne das Packen und verschlüsseln 
und eben nicht unter der Kontrolle der Firmware. Noch besser wäre es das 
usbagent so zu ändern, daß es asgard sucht und ausführt, wenn der Stick 
eingesteckt wird. Dann kann man sich das Gehampel mit der Verbindung 
PC/hantek als Trigger zur Ausführung von asgard sparen. Wenn ich die 
Zeit finde, werde ich so was mal basteln.

Da ich von usb nicht so die Ahnung habe, eine Frage. Wäre es nicht 
möglich auch eine Shell (getty) auf dem normalen usb-Anschluß zu starten 
(über den asgard-Mechanismus)? Dann kann man sich das Aufschrauben des 
Geräts ersparen.

Gruß Dieter

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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djac schrieb:
> Ich denke, daß das mit der Mehrwertsteuer bei Elec3i schon seine
> Richtigkeit hat. Denn bei Einfuhr in die EU wird Einfuhrumsatzsteuer
> fällig, die in der Höhe der Mehrwertsteuer entspricht.

TVA (Einfuhrumsatzsteuer) ist aber von elec3i nicht bezahlt worden, die 
haben sich auch dazu geäußert : "Sorry, I made a little mistake, yes our 
prixes TCC are without VAT as we pay not VAT on the products we sell. 
People will have to pay their VAT but no custom fees inside europe"

> Ärgerlich sind natürlich die Fehler in der Firmware, insbesondere das
> der single shot nur funktioniert, wenn das Gerät im Run-Modus ist. Und
> das bei einigen Einstellungen der Zeitbasis, der 1M Speicher nicht
> anwählbar ist, ist schon ein kleines Armutszeugnis und zeigt, wie wenig
> sorgfältig getestet wird.

frühere fw versionen hatten kein long memory über 200ns timebase,
dann plötzlich doch aber mit bösen bug was zwar beseitig worden ist aber 
dafür gibts beim 200ns kein 1M long mem. Ich habe es zimlich genau 
beschrieben wann/was beim long mem nicht geht, bleibt zu hoffen mein 
"chinesisch" war gut genug.

>
> Ich habe auch den "hack" vorgenommen. Die Umstellung war via Shell
> problemlos. Nur die Verbindung über den usb/uart-Adapter brachte dann
> gleich ein Problem, weil der uart-Stecker den üblichen Pinabstand von
> 2.54mm erwartete, der uart Anschluß auf dem Hantek aber 2mm hat. Also
> mußte etwas "geschnitzt" werden, weil wir einen entsprechenden Stecker
> natürlich nicht im Haus hatten. der Teufel steckt im Detail.
>

ohja, stimmt. Eigentlich "sieht" man es auf den bildern die ich gepostet 
habe.


> Nächste mal würde ich es über das fwdump von tinhead machen, was ja ein
> usbagent hinterläßt, was beim Herstellen der USB-Verbindung zum PC (über
> die usb-Buchse auf der Rückseite) den Script asgard auf dem Stick (unter
> /mnt) ausführt, sofern vorhanden. Da könnte man dann den hack
> unterbringen und das im Klartext und ohne das Packen und verschlüsseln
> und eben nicht unter der Kontrolle der Firmware. Noch besser wäre es das
> usbagent so zu ändern, daß es asgard sucht und ausführt, wenn der Stick
> eingesteckt wird. Dann kann man sich das Gehampel mit der Verbindung
> PC/hantek als Trigger zur Ausführung von asgard sparen. Wenn ich die
> Zeit finde, werde ich so was mal basteln.

f.y.i. tinhead=tinman

Der script ändert den usbagent soweit das jedesmall beim usb änderungen
nach dem stick und dem asgard script gesucht wird.

Für fwdump steht in dem asgard script nanddump, du kannst aber andere 
sache da scripten.

(zum fw dumpen geht besser die geänderte version von Gall, die ändert 
den usbagent auch nicht).


>
> Da ich von usb nicht so die Ahnung habe, eine Frage. Wäre es nicht
> möglich auch eine Shell (getty) auf dem normalen usb-Anschluß zu starten
> (über den asgard-Mechanismus)? Dann kann man sich das Aufschrauben des
> Geräts ersparen.

ja eigentlich geht sowas, bei dem DSO sind die usb kernel driver 
angepasst um die firmware spezifische sachen zu machen - wenn man die 
ändert wird keine kommunikation mehr mit PC möglich sein (dafür dann 
aber eine shell).

Du hast ein Hantek, drück mal den "fast waveform capture" sticker, du 
wirst merken dadrunter ist platz DSUB25 buchse. Man könnte die auch 
einbauen und für UART benutzen, ist etwas bastellei aber möglich.

Eine bessere lösung wird die LAN-Addon platine
- einstecken
- über shell (oder evt. firmware update) rcS ändern ( cs8900a module 
sind auskommentiert, ip muss eingetragen werden in der /dso/app/setnet 
zeile, neue zeile mit /etc/rc.d/init.d/netd start muss nach der setnet 
zeile eingetragen werden)

und schon geht netzwerk und telnet, für ftp muss man einen user mit 
passwort erstelen (ich empfehle den den root passwort blank zu lassen, 
sonst wird es krach beim fw update geben!)

Autor: Wotan (Gast)
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Hi,

um die Einfuhrumsatzsteuer kann man sich legal in Europa eher nicht 
drücken. Ohne die Zahlung gibt es keine Zollfreigabe der Ware, d.h. es 
gibt erstmal gar keinen Zugriff darauf. Es sei denn, es ist klassische 
Schmuggelware. Ein Unternehmer bekommt die Steuer allerdings im Rahmen 
des Vorsteuerabzugs wieder erstattet. Sie wird dann erst bei Verkauf der 
Waren fällig. Ich hörte von betrügerischen Firmen, welche die Prozedur 
ordnungsgemäss durchgeführt haben, in der EU die Waren schwarz 
verscherbelt haben und hinterher die Lagerhalle mit E-Schrott gefüllt, 
angezündet haben. Da kann man richtig verdienen.

Gruß

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Wie wäre es denn als Alternative dieser Scope


Agilent - DSOX2002A - Oszilloskop, Digital, 2-Kanal 70 MHz, 2 x 2GS/s

Kostet um 1000 Euro, hat einen Bildschirm mit 800*480 Punkte und eine 
Aktualisierungsrate von 50000 Waveforms / Sekunde.

Gesehen bei Dadatec.

Ralph Berres

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Thomas R. schrieb:
> djac schrieb:
>> Ich denke, daß das mit der Mehrwertsteuer bei Elec3i schon seine
>> Richtigkeit hat. Denn bei Einfuhr in die EU wird Einfuhrumsatzsteuer
>> fällig, die in der Höhe der Mehrwertsteuer entspricht.
>
> TVA (Einfuhrumsatzsteuer) ist aber von elec3i nicht bezahlt worden, die
> haben sich auch dazu geäußert : "Sorry, I made a little mistake, yes our
> prixes TCC are without VAT as we pay not VAT on the products we sell.
> People will have to pay their VAT but no custom fees inside europe"

Ist Steuerhinterziehung. Und wenn du das weißt machst du dich 
mitschuldig. Mir wäre der Laden zu heiß, da kann man direkt in China 
bestellen. Oder bei Frau Pin Sun, die ist in der Hinsicht korrekt.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Ralph Berres schrieb:
> Wie wäre es denn als Alternative dieser Scope
>
>
> Agilent - DSOX2002A - Oszilloskop, Digital, 2-Kanal 70 MHz, 2 x 2GS/s
>
> Kostet um 1000 Euro, hat einen Bildschirm mit 800*480 Punkte und eine
> Aktualisierungsrate von 50000 Waveforms / Sekunde.
>
> Gesehen bei Dadatec.
>
> Ralph Berres

ja den mag ich auch, speziel weil man per lizenz update auf 200MHz 
(DSOX2022A) upgraden kann. Mit Pass/Fail und lizenz (oder direkt 200Mhz 
+ pass/fail modul) kostet 2300EUR. Aber auch die 100MHz version mit 
pass/fail für 1600EUR ist auf jeden fall besser als die Rigol CA serie 
die immer noch den "Mickey Mouse" display hat und weniger speicher.

Nett sind auch die anderen modul optionen, und für Schulen die (noch) 
kostenlose funktionsgenerator option.

In princip JA, der ist wirklich gut. Gut, der ~ preis mit Pass/Fail, 
200MHz und LAN module ist 4x mal so gross wie beim Hantek/Tekway 
"echten" 200MHz model mit Lan Module dafür aber 50k wfrms/s statt 2.5k 
und 2GSs statt 1GSs (speicher jetzt abgesehen, aber 100k sind auch gut).
Also eine echte alternative zu allen 2GSs, und falls man etwas mehr geld 
bezahlen kann auch zu allen 1GSs.


PS: Es gibt auch review auf eevblog dazu.

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Irgendwie bemerkenswert, dass jetzt auch schon von nicht Fernost 
Herstellern die Bandbreite in SW eingestellt wird. :O Happy hacking ;) 
Immerhin sind die Kanäle keine Softwareoptionen...

Autor: Interessierter (Gast)
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Ralph Berres schrieb:

> Wie wäre es denn als Alternative dieser Scope
> Agilent - DSOX2002A - Oszilloskop, Digital, 2-Kanal 70 MHz, 2 x 2GS/s
> Kostet um 1000 Euro, hat einen Bildschirm mit 800*480 Punkte und eine
> Aktualisierungsrate von 50000 Waveforms / Sekunde.
> Gesehen bei Dadatec.
>
> Ralph Berres

Joaaaaaahhh! Uiiiiii! Ufff! (Luft abblaß ;)) Agilent wollte wohl mal den 
Markt kräftig aufmischen was? Das ist ja geradezu eine Kampfansage an 
all die Teks's und LeCroy's der Eintiegsklasse. Mehr noch, das 
Schmuckstück könnte sogar einen Großteil der Rigol, Uni-T, Peaktech, 
Atten glatt den Rang ablaufen. Falls es nur einigermaßen hält, was es 
verspricht, dann müssen die anderen bei ihren Geräten aber schleunigst 
nachziehen oder am besten schon mal deutlich den Preis senken, sonst 
stehen sie bald nur noch als Ladenhüter in den Katalogen.

Das hätte ich Agilent niemals zugestraut. Unglaublich! Und Dave hat 
sogar bereits noch vor dem eigentlichen Verkaufsstart eines erhalten. 
Ein Geniestreich von Schachzug von Agilent.

Toll!

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Interessierter schrieb:
> Das hätte ich Agilent niemals zugestraut. Unglaublich! Und Dave hat
> sogar bereits noch vor dem eigentlichen Verkaufsstart eines erhalten.
> Ein Geniestreich von Schachzug von Agilent.

Wohl war. Das dürfte wirklich eine sehr effiziente Art der 'Werbung' 
sein.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Interessierter schrieb:
> Agilent wollte wohl mal den
> Markt kräftig aufmischen was? Das ist ja geradezu eine Kampfansage an
> all die Teks's und LeCroy's der Eintiegsklasse.

der erste versuch, mit noch rebranded Rigols hat ausgereicht um zu sehen 
das sich lohnen kann auch den low-end markt zu beliefern.
Jetzt ist deren frühe entscheidung auch logisch - wozu blind entwickeln 
wenn es schon fertige sachen gibt.

> Mehr noch, das
> Schmuckstück könnte sogar einen Großteil der Rigol

ja, das definitv. Die neuen CA series Rigols kosten mehr als die wert 
sind:

DS1062CA - 1250$, 60MHz bw,  immer noch der 5.7" display, long mem 
speicher herausgerissen (nur noch 10k, oder 5k pro ch) und endlich statt 
"unbekannt" gerade mal 2000 wfms/s - was immer noch schlechter als die 
2500 wfms/s von Hantek/Tekway sind. Rest hat sich nicht verbesser, 
firmware immer noch die selbe, kein aha erlebniss.

Agilent DSOX2002A - 1230$, 70Mhz, 10x mehr sample speicher,
25x mehr wfms/s, firmware deutlich angenehmer als Rigol,
8.5" display (auch wenn netto um die 7" sind, ist es einfach gut)

damit steht schon fest, niemand wird ein Rigol CA series kaufen wollen.

Sollte Rigol den preis senken, wird es auch nicht viel bringen.
Die Hantek/Tekway konkurenz ist immer noch was wfms/s angeht schneller, 
firmware angenehmer, display grosser, speicher grosser.
Lediglich die 2:1 GSs können noch ein argument sein, was aber bei einem 
60MHz bis 100Mhz gerät überbewertet wird.

Was Rigol noch machen kann ist den preis für 4ch geräte zu senken, damit 
können die noch was retten (oder schnellstmöglich neue geräte 
produzieren).


> Mehr noch, das
> Schmuckstück könnte sogar einen Großteil Uni-T, Peaktech,
> Atten glatt den Rang ablaufen.

Uni-T, Atten/Siglent können eh nicht mithalten, womit auch.
Die "alten" modele sind alle 5.7", die 7" überzeugen nicht
mit der auflösung die auch keine 7" wert ist.
ATTEN hat gerade mal 1500 wfms/s, die reisen mich auch nicht vom hocker,
die gibts auch nur beim 24k speicher.

Peaktech ist eh unwichtig (rebranded Owon "reste"),
Owon hat zwar neue modele die "gut" aussehen aber nicht ganz
keusch sind (speziel mit "variablen" mem angaben)


> Falls es nur einigermaßen hält, was es
> verspricht,

der 50k wfms/s ASIC und 8.5" display reichen schon als argument
um es zu kaufen, die 100k speicher tun nciht wirklich weh.

> dann müssen die anderen bei ihren Geräten aber schleunigst
> nachziehen oder am besten schon mal deutlich den Preis senken, sonst
> stehen sie bald nur noch als Ladenhüter in den Katalogen.

stimmt.

Um beim Hantek/Tekway zu bleiben, display ist schon gut genug,
mehr wfms/s werden nicht drin sein (oder doch, z.b. mit S3C6410 statt 
S3c2440 - dürfte kein preis unterscheid geben). Was feht sind 
bessere/schnellere ADCs um auf die 2GSs zu kommen.
Das dürfte also für 100$/stk extra machbar sein.

Die konkurenz (jetzt ausser Agilent) muss erstmal DSP herausreisen um
mehr wfms/s erzielen, tft controller ändern, firmware anpassen,
neues display verbauen usw. - das dürfte mehr aufwand und teuer sein - 
und da die schon sowieso teuer sind (die 2GSs modele) kaum machbar. Oder 
doch? Wir werden sehen.

>
> Das hätte ich Agilent niemals zugestraut. Unglaublich!

ich dachte eher das Tektronix endlich die low-budget DSOs "erneuert",
aber fehlanzeige. Die dürften jetzt auch zum ladenhüter mutieren.

> Und Dave hat sogar bereits noch vor dem eigentlichen Verkaufsstart
> eines erhalten. Ein Geniestreich von Schachzug von Agilent.

nicht überbewerten, er lebt davon. Das Agilent es mitgemacht hat war 
klar, immerhin möchten die zeigen "wir sind keine Rigol rebrander, wir 
können es deutlich besser machen", und ja das können die locker.

Gäbe es die neuen Agilent von einem jahr, hätte ich die gekauft.
Bis heute habe für die Hantek/Tekway auch um die 1500eur ausgegeben,
wenn ich nur die testgeräte kosten, kauf, und nur anteilhaft die 
hack/debug stunden rechne. Wer also die 1k EUR invesieren kann soll
auch Agilent kaufen, wer das nicht kann dann logischerweise einen 
Hantek/Tekway kaufen.


Es gibt übrigens einen hack für die Rigol CA um auf 300MHz umzubauen,
erinnert mich aber irgendwie an die chinesischen 20MPix webcams ...

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Thomas R. schrieb:
>
> Die konkurenz (jetzt ausser Agilent) muss ... tft controller ändern,

ja genau, der verbaute HX8802-C kann nur (von den auflösungen die in 
frage kommen) 320x240 oder 480x234, damit ist klar warum 
Rigol/Atten/Uni-T
nciht mehr können.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
Datum:

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Luk4s K. schrieb:
> Irgendwie bemerkenswert, dass jetzt auch schon von nicht Fernost
> Herstellern die Bandbreite in SW eingestellt wird.

Das ist in der 5-Stelligen Preisklasse doch üblich, speziell wenn da 
noch ein PC-Mainboard verbaut ist.

Autor: djac (Gast)
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Wir haben jetzt die ersten Vergleiche zwischen dem 5202B und einem 
Tektronix 3014C gemacht. Das 3014 ist ein 100MHz/1.25 GSa Gerät mit 9Bit 
Auflösung.

Testanordnung: Generator, ein betagter HP 8012A Pulsgenerator 50MHz, 
Anstiegszeit mit < 5ns angegeben, Verbindungskabel BNC, Abschluß 50 Ohm 
auf der Oszilloskopseite, interner 50 Ohm-Ausgang beim Generator. Es 
wirde bei beiden Geräten immer dasselbe Kapel eingesetzt. Beide Oszis 
haben Tastkopf x10 eingestellt, also angegebene Spannungswerte /10.

Das die beiden ersten Bilder zeigen das 50 MHz Signal. Der Generator hat 
in dieser Einstellung einen Jitter von grob 0.5%. Hier ergibt sich ein 
deutlicher Unterschied zwischen den beiden Oszis. Beim Hantek sind die 
Schwankungen stärker. Um das darzustellen, habe ich den Phosphor auf 
unendlich gestellt, Bild 3 und 4.

Wie ist das zu erklären, ist die Triggerung beim Hantek nicht so 
präzise, oder liegt es einfach an der Auflösung 9 vs 8 Bit?

Autor: djac (Gast)
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Zweiter versuch 750KHz.

Die Bilder zeigen einmal 40ns/Div und zum anderen 4ns/Div. Wie ist die 
Rundung zu erklären.

Ich muß sagen, da kommen einem doch schon Bedenken.

Gruß Dieter

Autor: Mike K. (1tester)
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> Die Bilder zeigen einmal 40ns/Div und zum anderen 4ns/Div. Wie ist die
> Rundung zu erklären.

Hallo,

sieht irgendwie nach schlecht kalibierten Probes aus.... (nach 
Kompensieren an den Justier schrauben)

lg test

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

Einen kleinen! Fehler hast du bei der Messung gemacht wenn es um den 
direkten Vergleich geht...
Beim Tekway hast du eine Ablenkung von 2ns/DIV und beim Tektronix von 
4ns/DIV.

Interressant währe jetzt noch einmal eine Vergleichsmessung wo du das 
Signal mit dem Tektronix bei 2ns/DIV darstellst und beim Tekway mit 
4ns/DIV.

Warum die das Signal beim Tekway jetzt scheinbar etwas mehr springt kann 
verschiedene Ursachen haben. Oder auch eine kummulation von einigen 
dieser Ursachen.
Natürlich ist es nicht auszuschließen das die Triggerschaltung beim 
Tekway etwas unpräziser als beim Tekway ist. Immerhin vergleichst du 
hier ein Gerät der 500Eur. Klasse mit einem Gerät der 5K- Euro Klasse. 
Also locker faktor 10. (Auch das 3012C, also die 2Kanalversion kostet 
immer noch ca. 5K!)

Und auf jedenfall gilt bei der AD Wandlung auch -Je merh Bitum so 
präziser-
Mit 9Bit Wandlung ist also definitiv eine etwas genauere Triggerung 
möglich. Das wird auf jeden Fall mitspielen.

Dann kann es schlicht auch sein das aufgrund der unterschiedlichen 
Ablenkungszeiten der "fehler" beim Tekway einfach Größer erscheint als 
beim Tektronix. Immerhin wirkt sich ein Fehler von 0,5% bei 2ns/div als 
doppelt so starke abweichung aus als wenn man 4ns/DIV einstellt.
(Daher die Neumessung)

Und ich denke es spielt auch etwas noch der gefühlte Eindruck eine 
Rolle.
Beim Tekway hast du ja bei unendlicher Persistenz innerhalb der Kurve 
noch unterschiedliche Farbtöne. Beim Tektronix hast du nur einen 
Farbton, was "kompakter" aussieht.

Welche Probes hast du eigendlich verwendet?
Die jeweils mitgelieferten oder bei beiden geräten dieselben?
Das die Tekway PROBES lange nicht an die TektronixProbes herankommen, 
das sollte klar sein. DA gibt es noch echte Unterschiede.

Generell muss ich aber sagen das für meinen Geschmack das Ergebniss im 
Vergleich gar nicht so schlecht ist. Der Kurvenverlauf wird mit allen 
Dellen bei beiden Skopes identisch dargestellt. Und wenn ich im Kopf die 
Ablenkung halbiere...

Gruß
Carsten

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

Mike K. schrieb:
>> Die Bilder zeigen einmal 40ns/Div und zum anderen 4ns/Div. Wie ist die
>> Rundung zu erklären.
>
> Hallo,
>
> sieht irgendwie nach schlecht kalibierten Probes aus.... (nach
> Kompensieren an den Justier schrauben)
>
> lg test

Währe jetzt auch meine erste Vermutung gewesen.
Wir haben die Geräte selber ja auch an HP Pulsegeneratoren getestet und 
da war kein Nennenswerter Unterschied zwischen dem Gerät der TDS2000 
Serie und dem Hantek. Angeschlossen jeweils über 50Ohm abgeschlossene 
Leitung.

Gruß
Carsten

Autor: djac (Gast)
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Das mit den 4ns vs 2ns werde ich noch mal wiederholen. Diesen 
Unterschied finde ich im Nachherein auch recht gut erklärbar durch die 
um 25% höhere Abtastrate und die 9bit, so daß sich bei einem Signal, 
dessen Frequenz jittert beim Tek eine im Mittel eine kleinere 
Ungenauigkeit des Triggerzeitpunktes ergibt.

Was mir mehr Sorgen macht, ist der zweite Versuch mit 750KHz, also 
Lichtjahre von der Bandbreite entfernt. Probes kommen ja gar nicht zum 
Einsatz, wie ich beschrieben habe. Das ist somit keine Erklärung. Das 
Kabel ist ein normales BNC Kabel, auf der einen Seite direkt am 
Generatorausgang (intern 50 Ohm), an der anderen Seite ein T-Stück mit 
50 Ohm Abschluß und der senkrechte Stecker vom T auf den Oszi-Eingang. 
Und vor allen Dingen dasselbe Kabel bei beiden Oszis verwendet.

Gruß Dieter

Autor: djac (Gast)
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Gerade noch mal mit 7.5 KHz getestet und dann wieder auf 40ns/Div 
gestellt. Auch die gleiche Rundung. Die ist im übrigen auch bei der 
fallenden Flanke unten (beim Übergang auf ~ 0V) vorhanden. Einstellungen 
bei allen Meßungen ist Real Time, Normal, 4K Mem, Trigger Edge raising.

Gruß Dieter

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hhmm,

Ich habe gerade mal den TEst hier wiederholt. Habe aber leider nur einen 
einfachen Pulsgenerator. HP8011A.

Das Bild welches du hast ergibt sich bei mir wenn ich die 20Mhz 
Bandbreitenbegrenzung EINSCHALTE. Klar, bei dir ist sie aus, aber das 
ist ja das merkwürdige. Welche FW version? Ergibt sich das Signal auch 
beim direkten Schalten der Messung nach Reset? (Frage wg. möglichen FW 
Bug?)Anaolgfilter sicher nicht definiert?

HAst du die möglichkeit die 3dB grenze mit einem Sinussignal 
auszutesten?
Die währe mal interessant.

ICh habe gerade mal die Vergleichsmessung gemacht und mein Hantak, ein 
Tektronix 2212 (60Mhz Analog) und ein Tektronix 464 (100MHz Analog) in 
reihe geschaltet. Am ende mit 50Ohm terminiert.
Das von dir gezeigte Signal entspricht ungefähr dem Ergebniss des 2215.
Das Tektronix 465 und das Hantek zeigen bis ca. 10ns (8ns) dasselbe 
Verhalten, bei kleinerer Zeit ist der Antieg beim Hantek geringfügig 
steiler.

Mir kommen gerade zwei weitere Fragen:
1. Was für eine Chassis beim Hantek hast du genau? Ein umgemodeltes 
60Mhz oder ein originales 200MHz. Thomas hat ja oben schon festgestellt 
das die Schaltung im Eingangsbereich bei seinem neueren (baugleich 
meinem ) Skope von der höherwertigen Version abweicht. Bei meinem Skope 
liegt die 3dB Grenze ja auch knapp über 190 Mhz während die originalen 
200Mhz bei über 200Mhz 3dB Grenze haben.
Evtl. wurde dieser Unterschied zum Zwecke der verhinderung des 
"einfachen SW Hacks" vergrößert und so ist die nur durch SW Modifikation 
erreichbare Bandbreite nicht mehr so hoch.Dann müsste man die 
eingangsbestückung auch noch ändern...(MAchbarer Aufwand, habe ich auch 
geplant)

2. ICh kenne jetzt die Typentrennung bei den Tektronix nicht.
Evtl. hat das Tek. Hardwaremäßig auch eine wesentliche höhere Bandbreite 
(300Mhz?) und ist nur SW Mäßig gedrosselt. Diese Drosselung ist aber 
-absilchtlich oder nicht- so implementiert das sie bei der reinen 
Anstiegszeit nicht zum Tragen kommt. Evtl. auch denkbar.
Dadurch ist die mögliche Antsiegszeit auch viel kleiner...

Aber genau weiß ich es auch nicht...

Gruß
Carsten

Autor: djac (Gast)
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Carsten, ich glaube nicht, daß das etwas mit der Grenzfrequenz zu tun 
hat. Denn wenn man genau hinsieht und den Anstieg (den unteren Teil) 
ausmißt, dann ist der Anstieg ebenso steil wie beim Tek. Die 
ausgerechnete und angezeigte Anstiegszeit ist allerdings größer, aber 
nur weil ein Teil der "Kurve" noch im 90% Intervall liegt. Wenn ich die 
20MHz Begrenzung einschalte, dann geht die Steilheit des Anstiegs 
insgesamt zurück (die "Kurve" bleibt).

Mangels anderer Erklärung scheint mir das eher ein Problem der Software 
zu sein.

Das Scope ist ein gehacktes 5102B, die Innereien kann ich natürlich 
nicht vergleichen, ich habe nur dieses eine Gerät. Selbst wenn der Hack 
nicht gezogen haben sollte, dann hat es ebenso seine 100MHz wie das Tek. 
Die Grenzfrequenz kann ich mangels Generator leider nicht messen.

Gruß Dieter

Autor: Eddy Current (chrisi)
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Hi 2gether,

Ich habe kurz mein Tekway DST1062B @ 200Mhz an einen Philips PM 5193 
gehängt. Der schafft zwar weder die Anstiegszeit noch die Amplitude, 
aber das Ergebnis ist ähnlich.

Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, es liegt an der 
Signalterminierung.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Schriftfarbe Gelb auf Hintergrund Gelb? Hm.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Eddy Current schrieb:

> Ich habe kurz mein Tekway DST1062B @ 200Mhz an einen Philips PM 5193
> gehängt.

> Der schafft zwar weder die Anstiegszeit noch die Amplitude,


nicht hacked?

Autor: Eddy Current (chrisi)
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Doch doch, "@ 200 MHz" :-)

Autor: bb (Gast)
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djac schrieb:
> Die Bilder zeigen einmal 40ns/Div und zum anderen 4ns/Div. Wie ist die
> Rundung zu erklären.
>
> Ich muß sagen, da kommen einem doch schon Bedenken.

Ich finde den Vergleich der Kurven mit 4ns/Div sehr gut. Da sieht man 
deutlich, das Hantek & Co eben Billigteile sind. Da helfen auch kein 
Deuteln oder Schönrederei.
Das Problem der schlechten Flanken und der schlechten Triggerung ist mir 
auch aufgefallen.
Hatte ich es schon geschrieben? "Die Geräte sind noch nicht ausgereift."

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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leider habe hier nur den FG210, anstiegzeit daher nicht so toll.
Sehe aber kein unterscheid zwischen direkt, direkt + 50Ohm terminiert, 
über pasive HF probe oder dem analog 400MHz oszi.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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ok, habe noch ein si570 DIY generator. Der ist zwar nicht so schön aber 
dafür schnell. Mit active probe gemessen sieht das signal auch soweit 
vergleichbar aus.

Eigentlich sind die Hantek/Tekway DSOs nicht ausgelegt für 50Ohm 
terminierung, die kompensation passt nicht.

Man kann zwar die etwas anpassen (und danach kalibrieren), würde aber 
nciht empfehlen.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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bb schrieb:
> Ich finde den Vergleich der Kurven mit 4ns/Div sehr gut. Da sieht man
> deutlich, das Hantek & Co eben Billigteile sind. Da helfen auch kein
> Deuteln oder Schönrederei.
> Das Problem der schlechten Flanken und der schlechten Triggerung ist mir
> auch aufgefallen.
> Hatte ich es schon geschrieben? "Die Geräte sind noch nicht ausgereift."

mal ehrlich, nimm das nciht persönlich aber du kannst weder vergleichen 
noch beurteilen da dir weder die möglichkeiten fehlen zu vergleichen 
(nein, dein 25jahre altes scope ist nciht gut) noch die verständniss für 
DSOs (vor allem unter 5k EUR).

Kaufe erst mal wie ich mehrere DSOs (für unter 1k eur), vergleiche die
und dann kannst du beurteilen was die können und nicht können.
Keine frage, der Tektronix 3014C MUSS besser abschneiden, sonst würde es 
wirklich eine schande sein. Denoch sind die ergebnisse immer noch 
ausreichend gut.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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djac schrieb:
> Zweiter versuch 750KHz.
>
> Die Bilder zeigen einmal 40ns/Div und zum anderen 4ns/Div. Wie ist die
> Rundung zu erklären.
>

nicht ernst nehmen : evt. ist dein Tek kaputt, die kurven müssen doch so 
abgerundet aussehen, guck der neue Agilent ist auch nicht besser :)

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Thomas R. schrieb:
> djac schrieb:
>> Zweiter versuch 750KHz.
>>
>> Die Bilder zeigen einmal 40ns/Div und zum anderen 4ns/Div. Wie ist die
>> Rundung zu erklären.
>>
>
> nicht ernst nehmen : evt. ist dein Tek kaputt, die kurven müssen doch so
> abgerundet aussehen, guck der neue Agilent ist auch nicht besser :)

Woher weiß man, dass die Signalquelle die Flanken schaffen würde?

Autor: djac (Gast)
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Hier noch mal alle Variationen mit den verschiedenen 
Verbindungsmöglichkeiten zwischen Generator und Scope aufgezeichnet.

1. Verbindung mit BNC-Kabel mit 50 Ohm Abschluß.
2. Das gleiche, aber die 20MHz Bandbegrenzung des Scopes eingeschaltet.
3. BNC-Kabel direkt, also auf Seiten des Scopes nicht abgeschlossen.
4. Tastkopf 200MHz und 40ns/Div
5. Tastkopf 200MHz und 4ns/Div und mit Cursor

Die Frequenz betrug dabei ca. 750KHz, es wurden bei beiden Scopes 
dieselben Kabel/Tastkopf verwendet und der Tastkopf wurde vor der 
Messung auf das jeweilige Scope kalibriert.

Zunächst die Bilder für das Hantek. Bei der Bandbegrenzung wird, wie zu 
erwarten ist, der gesamte Anstieg flacher und die "Rundung" oben scheint 
fast nicht mehr vorhanden, also insgesamt eine Kurve, welche der 
theoretischen Exponentialfunktion fast folgt, was von Bild 1 keineswegs 
gesagt werden kann. Beim Tastkopf sehen wir ein Überschwingen. Bild 5 
zeigt allerdings, daß die Rundung auch hier vorhanden ist, die 
Schwingung ist nur überlagert.

Autor: djac (Gast)
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Jetzt die gleiche Bildfolge für das Tektronix. Pardon, bei der 
Reihenfolge ist mir ein Fehler passiert, das letzte Bild zeigt die 20MHz 
Bandbegrenzung, die auch beim Tektronix vorhanden ist. Die richtige 
Reihenfolge ergibt sich dann, wenn man das letzte Bild gedanklich als 2. 
Bild einschiebt. Der Rest stimmt dann.

Die Rundung ist hier nicht vorhanden, stattdessen ein stärkeres 
Überschwingen. Insgesamt ist die Kurvenform jedoch glaubhafter.

Autor: Johannes (Gast)
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Das sind auf jeden Fall mal sehr schöne und aussagekräftige 
Vergleichsmessungen.

Interessant wäre jetzt natürlich eine Messung mit einem Hantek, das vom 
Hersteller mit 200 MHz spezifiert und kalibriert worden ist.

Autor: djac (Gast)
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Zu guter letzt habe ich die Anstiegszeit des Signals (kann man beim 
Generator einstellen) solange erhöht, bis die "Rundung" verschwunden 
ist. Das ist etwa bei 50ns der Fall. Deshalb kann man den Effekt z.B. 
bei dem Kalibriersignal für die Tastköpfe nicht sehen.

Da der Effekt recht stark ausgeprägt ist, würde ich sagen, daß hier ein 
nicht zu tolerierender Fehler vorliegt, welche Ursachen er auch immer 
haben mag. Von daher wäre es ganz gut, wenn Du Thomas (tinman) Deine 
Verbindungen mal nutzen könntest, um das mal beim Hersteller 
vorzutragen.

Denn wäre das und die anderen bekannten Softwarefehler nicht, könnte 
meiner Meinung nach das Hantek problemlos mit dem Tek mithalten, nein in 
verschiedener Beziehung auch deutlich übertreffen (intuitive Bedienung, 
Speichertiefe, etc.).

Gruß Dieter

Autor: branadic (Gast)
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Ein entscheidener Unterschied zwischen beiden Geräten ist nicht zuletzt 
die Eingangskapazität:

TDS3012: 1M || 13pF
Tekway: 1M || 20pF±3pF

Das solltet ihr bei solchen Messungen mit im Auge haben.

branadic

Autor: bb (Gast)
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branadic schrieb:
> Das solltet ihr bei solchen Messungen mit im Auge haben.

Das ist doch Schnuppe: ein angelegtes Signal sollte unverfälscht 
wiedergegeben werden. Und wenn ein Gerät eine zu hohe Eingangskapazität 
hat darf man das nicht dem anderen anlasten.

@djac
Zeig doch mal ein Bild mit der Anstiegszeit vom interen (1 kHz) Signal 
für den Tastkopfabgleich. Das sollte doch 1a sein :-)

Autor: branadic (Gast)
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bb schrieb:
> Das ist doch Schnuppe: ein angelegtes Signal sollte unverfälscht
> wiedergegeben werden. Und wenn ein Gerät eine zu hohe Eingangskapazität
> hat darf man das nicht dem anderen anlasten.

Schnuppe, soso. Das macht sich überhaupt nicht in den Anstiegszeiten 
bemerkbar und bei Messungen mit 50R-Abschluss kommt es auch zu keiner 
Fehlanpassung, die ihrerseits wieder das Ergebnis verfälscht. Ist klar.

branadic

Autor: djac (Gast)
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Die 7 zusätzlichen pF liegen parallel zu den 50 Ohm. Ich glaube nicht, 
daß das in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle spielt. Ich glaube 
auch nicht, daß das Problem irgendwie mit simplen Tiefpässen in den 
Kabeln/Eingang des Oszilloskops zu tun hat, denn davon wäre der GESAMTE 
Anstieg betroffen und nicht nur die obere Rundung (und untere bei 
fallender Flanke) betroffen. Das ist aber nicht der Fall, denn der 
untere Teil des Anstiegs hat eine ähnliche Steigung wie beim Tek.

Das Kalibriersignal wird 1A dargestellt, sagte ich aber bereits. Es hat 
auch nur eine Anstiegszeit von rund 1 microsec. Das Problem ist aber nur 
bei Anstiegszeiten unter 50ns zu beobachten.

Gruß Dieter

Autor: branadic (Gast)
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Hoffentlich wissen deine Oszilloskope auch, dass es keinen Unterschied 
macht, welche Eingangskapazität sie haben. Da wundert es einen doch, 
dass es keine Oszilloskope mit 100pF und mehr Eingangskapazität gibt, 
dass würde die Arbeiten am Layout und die Bauteilauswahl nämlich 
deutlich vereinfachen.

branadic

Autor: bb (Gast)
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branadic schrieb:
> Schnuppe, soso. Das macht sich überhaupt nicht in den Anstiegszeiten
> bemerkbar und bei Messungen mit 50R-Abschluss kommt es auch zu keiner
> Fehlanpassung, die ihrerseits wieder das Ergebnis verfälscht. Ist klar.

Der Hersteller kann meinetwegen 10nF parallel zum Eingang legen, wenn er 
dies für besonders schlau hält. Und wenn dadurch die Signale 
verschlechtert werden, ist das allein sein Problem und nicht das anderer 
Anbieter, deren Geräte das Meßobjekt möglichst wenig belasten.

djac schrieb:
> Es hat auch nur eine Anstiegszeit von rund 1 microsec.

Darauf bezog sich mein ":-)". Hätte es eine Anstiegszeit von <5ns würde 
es sofort auffallen, dass hier irgendetwas "verfiltert" wird.

Autor: djac (Gast)
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branadic schrieb:
> Hoffentlich wissen deine Oszilloskope auch, dass es keinen Unterschied
> macht, welche Eingangskapazität sie haben. Da wundert es einen doch,
> dass es keine Oszilloskope mit 100pF und mehr Eingangskapazität gibt,
> dass würde die Arbeiten am Layout und die Bauteilauswahl nämlich
> deutlich vereinfachen.
>
> branadic

Man lernt nie aus, hätte ich ohne nachzurechnen nicht gedacht. 
Allerdings erklärt es die vorhandene Differenz nicht, da die Differenz 
in Wirklichkeit viel größer ist. By the way, Deinen sarkastischen Ton 
finde ich unangemessen, niemand hier ist allwissend.

Gruß Dieter

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

Zur Eingangskapazität:
Ich glaube BB und Branadic, ihr redet hier -wenn auch nur leicht- 
aneinander vorbei. Ich VERMUTE mal Branadic will darauf hinaus das durch 
es durch die höhere Eingangskapazität auch sein kann das der GEnerator 
von sich aus schon eine geringere Anstiegszeit hat. Liege ich da 
richtig?

Wobei BB natürlich grundsätzlich recht hat, eine geringere 
Eingangskapazität ist besser. Wobei ban aber Mithilfe einer guten 
Kompensation oder eines aktiven Tastkopfes da abhilfe schaffen sollte.
Das für die meisten Messungen Ideale Skope würde sich ja so verhalten 
als wenn es gar nicht da ist...

@DJak
Hast du die Möglichkeit auch mal aktive Probes zu probieren?
Oder die beiden Skopes mittels T Stück gleichzeitig an den Generator zu 
bringen?

@All
Grundsätzlich sollte man hier bei der Diskussion natürlich beachten -wie 
Thomas schon schrieb- Das wir hier zwei Geräte vergleichen deren 
Anschaffungspreis um den Faktor 10 auseinanderliegt. Das Hantek mit 500 
Eur. ist für den Hobbyelektroniker -evtl. auch mit etwas sparen- 
erschwinglich. Das hier genutzte Tektronix wird sich kaum einer LEisten 
können. Selbst jemand der einigermaßen gut Verdient kann es meist nicht 
ohne Lange zu sparen sowie krach mit der Ehefrau zu riskieren.

Auf jeden Fall wäre es auch mal interessant das Hantek von Dieter mit 
einem HAntek von mir oder Thomas direkt zu vergleichen.
Darüberhinaus würde sowieso ein breiter aufgestellter Vergleichstest mal 
wirklich interessant sein: Hantek gegen Rigol gegen Owon gegen 
Tektronix2000  Tektronix3000  Agilent und LeCroy Low Cost.
Dieter, woher kommst du?
Wenn sich entsprechende Gerätebesitzer in regionaler Nähe finden könnte 
man das ja mal in die Wege leiten. Falls in dem Raum MS / Steinfurt 
könnten wir das auch bei mir in der FH machen, ggf. auch am 
Wochenende/Abends.

Dann könnte man auch die Frage klären -sofern es nicht an der höheren 
Belastung des Generators liegt- ob das umgemodelte Hantek tatsächlich 
schlechter als die angegebenen Specs sind oder das hier behandelte 
Tektronix3000 evtl. besser als ausgeschrieben ist.

Allerdings muss ich sagen das ich zum Beispiel anhand der Vergleiche der 
letzten Messung finde das hier die Ergebnisse wieder sehr ähnlich sind.
Es ist zwar der etwas langsamere Anstieg beim Hantek, aber die Details 
der Kurve sind hier genausogut zu erkennen wie beim Tektronix. Und das 
kann man bei weitem nicht von allen günstigeren Skopes - auch von 
einfacheren Tektronix nicht- behaupten!

Gruß
Carsten

P.P.S.:
NAch nochmaliger eingehender Betrachtung der Bilder:
Beim Tektronix Bild mit 40ns DIV und Tastkops sieht es für mich fast so 
aus wie bei den Hantek mit direkten Anschluss und Abgeschlossen. der 
fehlende angedeutete Überschwinger wird dabei wohl dem Unterschied 8 vs. 
9Bit liegen.
Wenn es so ist, dann spricht es für mich extrem für die "höhere 
Kapazität" Theorie. Denn das sollte ja der Hauptunterchied bei Messung 
über geeigneten Tastkopf vs. direktem Anschluss sein.

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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djac schrieb:
>
> Da der Effekt recht stark ausgeprägt ist, würde ich sagen, daß hier ein
> nicht zu tolerierender Fehler vorliegt, welche Ursachen er auch immer
> haben mag. Von daher wäre es ganz gut, wenn Du Thomas (tinman) Deine
> Verbindungen mal nutzen könntest, um das mal beim Hersteller
> vorzutragen.
>

Dieter

deine bilder, mit 200MHz probe zeigen wunderbar das dein Hantek etwas 
unterkompensiert. Denkt man sich das weg ist der signal verlauf gut.
Ich gehe davon aus das du die probes wirklich kalibriert hast (und auch 
den Hantek vor den messungen).

Deine beobachtung :
> bis die "Rundung" verschwunden ist. Das ist etwa bei 50ns der Fall

kann ich nicht bestätigen, übrigens auf deinen bildern mit 200MHz probe 
sind bei beiden scopes die rundungen identisch, nach 7ns Kurvenscheitel 
erreicht (der überschwinger ist dabei etwas unterkompensiert beim 
Hantek).

Die grossere einganskapazität hat natürlich einen einfluss, die nicht 
angepasste 50Ohm terminierung auch. Dazu kommt noch die art wie die 
software die bw begrenzt (was beim Tek anders gelöst ist), wobei die 
wirkt erst beim >248Mhz (was zwar den signelverlauf etwas glättet aber 
nicht so stark wie man das bei dir sieht).

Deine bilder (direkt angeschlossen) sind weit von dem entfernt was ich 
messen kann. Wenn dir nix ausmacht würde ich gerne deine eingangstuffe 
genauer angucken, nicht das Hantek da was verbaut hat um den "hack" zu 
beseitigen.

Übrigens, kann sein das die Vpp auch kleiner ist auf dem Hantek als auf 
dem Tek ? (mit 200MHz probe gemessen). Falls ja dann ist entweder der 
Hantek nicht kalibriert, probes unterkompensiert oder die interne 
kompensation unterkompensiert.

Autor: branadic (Gast)
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Worauf ich hinaus wollte ist, dass sowohl die Eingangskapazität des 
Scopes als auch die Art und Weise wie man misst durchaus eine 
entscheidene Rolle spielen kann. Mein Sarkasmus ist durchaus 
gerechtfertigt, wenn man mir unterstellen will dass ich Blödsinn 
erzähle, selbst aber Quatsch schreibt.

Um mal zu verdeutlichen was für entscheidene Unterschiede bei solchen 
Messungen an ein und demselben DUT auftreten können anbei ein Bild.

branadic

Autor: djac (Gast)
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Ich hocke in Aachen, Besuche sind mir willkommen, allerdings ist unser 
Messgerätepark beschränkt, aktive Probes habe ich z.B. nicht zur 
Verfügung. Steinfurt ist natürlich schon was weg, aber ginge noch gerade 
so.

Das Hantek ist vor den Messungen kalibriert worden. Der Zustand des 
Generators ist im Grundsatz gut, er muß aber neu kalibriert werden 
(kommt von Ebay für 68€). Bei dem Tek habe ich die Feinjustierung 
bemüht, damit die dargestellte Höhe etwas günstiger ist, daher die 
Unterschiede.

Mein Gerät stelle ich Dir, Thomas, gerne zur Verfügung. Mußt nur sagen 
wie wir das anstellen. Meine Mailadresse ist dj at fraenz-jaeger dot de.

Gruß Dieter

Autor: djac (Gast)
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Hier noch mal die beiden Scopes zusammen an einer abgeschlossenen 
Leitung. Die ersten beiden Bilder zeigen das Tek am Ende der Leitung, 
bei den nächsten beiden Bildern ist die Reihenfolge vertauscht.

Ändert nix Grundsätzliches.

Gruß Dieter

Autor: branadic (Gast)
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Hab ich das richtig verstanden Dieter? Du misst mit beiden Oszi's und 
50R Abschluss gleichzeitig an ein und demselben Generator?

Hast du einen Leistungsteiler dazwischen?
Ansonsten sieht dein Generator eine Last von 25R, ergo kann nur Quark in 
den Messungen herauskommen.

branadic

Autor: djac (Gast)
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Der Generator hat einen Innenwiderstand von 50 Ohm, hier wird das eine 
Ende des BNC-Kabels einfach aufgesteckt. Dieses Kabel endet dann in 
einem T-Stück, welches auf Scope 2 gesteckt wird (Scope1 und Scope2 
haben 1M Eingangswiderstand). Vom T-Stück dann ein zweites Kabel auf ein 
weiteres T-Stück, welches mit Scope2 verbunden ist. Am anderen "Bein" 
des T-Stücks sitzt dann der Abschlußwiderstand von 50 Ohm. So war das 
bei der letzten Messung mit den zwei Scopes in Reihe, also eine gleiche 
Verkabelung wie früher bei Ethernet. Bei den ersten Versuchen war nur 
ein Scope angeschlossen, also ein T-Stück und ein Kabel weniger.

Gruß Dieter

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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So viel Ahnung habe ich davon jetzt nicht, aber die Leitung zwischen den 
beiden Scopes würde ich nicht zu lang machen. Selbst wenn die Anpassung 
nicht 100%ig ist, misst das eine Oszilloskop was anderes als das Andere, 
da (wenn auch nur geringe) Reflexionen auftreten können.

Autor: branadic (Gast)
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Damit du deine Messanordnung mal verstehst anbei eine ganz optimistische 
Simulation.
Ich habe mal je nur einen halben Meter Koaxkabel angenommen. Welch 
fatale Auswirkungen die Messanordnung auf die Signale hat siehst du 
sicherlich selbst. Deine beiden T-Stücke sind noch nicht einmal mit 
berücksichtigt.

branadic

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Welchen Müll 50 Ohm Abschlüsse an einen ( oder in einen ) Scope 
produzieren wurde in einen anderen Tread schon gezeigt. Die wohl einzige 
halbwegs saubere Möglichkeit an einen Scope ein Signal mit hoher 
Grenzfrequenz zu führen ist wohl immer noch ein sauber dimensioniertes 
10:1 Tastkopf, welches direkt an den ( hoffentlich niederohmigen ) 
Generator hängt. In diesem Falle sind  dann parallel nur ca 2-4pF zu den 
50 Ohm. Es ist möglich einen Durchgangsabschluss mit einen 
Teilerverhältnis von 2:1 zu konstruieren, welche dann wirklich reell 50 
Ohm Eingangswiderstand hat ( also Frequentunabhängig ). Welche obere 
Grenzfrequenz dabei erzielt wird, hängt von der Eingangskapazität des 
Scopes ab. Bei 25pF wird man bis knapp 500MHz kommen. Bei 13pF etwa bis 
700MHz.

Jedenfalls ist eine Messung selbst mit den intern zuschaltbaren 50 Ohm 
bei großen Flankensteilheiten mit sehr viel Vorsicht zu geniesen.
Der Eingang eines Oszillografen ist bei 50 Ohm Betrieb alles andere als 
reell. es wird einfach nur ein SMD 50 Ohm Widerstand parallel zum 
Eingang geschaltet. Die Eingangskapazität bleibt nach wie vor erhalten.

Ralph Berres

Autor: branadic (Gast)
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Ich lege mal noch eine Simulation nach. Ich unterstelle deinem 
Funktionsgenerator mal eine Anstiegszeit von 10ns. Einmal die Simulation 
wo das Tek am ersten T-Stück hängt und einmal eine Simulation wo das 
Tekway am ersten T-Stück hängt.
Erkennst du deine Messungen wieder?

branadic

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Nett, branadic. Das nenne ich anschaulich!

Autor: Karl (Gast)
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brandiac, ich BIN beeindruckt. :ThumbsUp:
Offensichtlich ist das Tekway besser als viele seiner Anwender ;)

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Bevor ihr jetzt auf dem Dieter rumhackt beachtet aber bitte das ich Ihn 
ausdrücklich um diese Messung gebeten habe!

Natürlich hat Branadic recht das die beiden Geräte etwas anderes sehen.
Mir ging es nur um die Gesamtbelastung des Generators.
Zudem hat er ja beide Reihenfolgen gemessen - was natürlich den Fehler 
auch nur bedingt ausmittelt da ja die Eingangskapazität nicht gleich 
ist.

Was mir aber gerade auffällt:
Ist es tatsächlich so das die Tekway Kurve aus Braniacs simulationen 
deutlich näher an der auf dem jeweiligen Skope dargestellten Kurve ist 
als die des Tektronix? Oder habe ich da jetzt etwas falsch gedeutet?

Gruß
Carsten

Autor: branadic (Gast)
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Es geht mir nicht darum Beifall zu bekommen, sondern bei der Bewertung 
von den Ergebnissen einzulenken, denn ganz offensichtlich machen sich 
viele keinerlei Gedanken über die Art und Weise wie sie was messen 
wollen.

Vielleicht noch ein Nachtrag zu den Bildern: in der Simulation ist 
selbstverständlich die Bandbreitenbegrenzung der Oszi-Eingangsstufen, 
seien es 200MHz beim Tekway oder 100MHz beim Tek, noch nicht einmal mit 
berücksichtigt. Was hier dargestellt wurde ist lediglich, was am Eingang 
des Oszis sichtbar wird und das auch nur stark idealisiert. Die Realität 
sieht düsterer aus.

branadic

Autor: branadic (Gast)
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Nein, das Tek ist in beiden Simulationen blau dargestellt, das Tekway 
rot. Je nach Position in Dieters Messanordnung sieht einmal das Tek die 
Flanke zuerst und einmal das Tekway. Ist ja auch klar, das Oszi an der 
längeren Leitung sieht die Flanke als letztes.

branadic

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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@Branadic: Kannst du noch mal genau erläutern, warum sich die 
Wellenformen auch bei idealer Anpassung unterscheiden? Eigentlich dürfte 
es ja keine Reflexionen geben (in deiner Simulation). Zumindest wenn man 
den "Mittenabgriff" des Kabels weglässt.

Liegt es daran, dass "in der Mitte" des vorne und hinten korrekt 
abgeschlossenen Kabels eine Kapazität (der 1MOhm sei mal vernachlässigt) 
angeschlossen wurde? Das wäre jedenfalls meine Vermutung.
Daran habe ich nicht mal gedacht, als ich den Post oben verfasst habe, 
ei ei.

Auch Messen will gelernt sein ;-)

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,
branadic schrieb:
> Es geht mir nicht darum Beifall zu bekommen, sondern bei der Bewertung
> von den Ergebnissen einzulenken, denn ganz offensichtlich machen sich
> viele keinerlei Gedanken über die Art und Weise wie sie was messen
> wollen.
> ...
> branadic

Das nehme ich dir auch voll ab - keine Frage! Einzig im Ton gegenüber 
Dieter kommt ab und an etwas schärfe durch die vieleicht nicht an die 
richtige Adresse geht. Immerhin bemüht er sich scheinbar ehrlich die 
MEssungen so gut wie möglich durchzuführen und es sind jetzt keine so 
gravierenden Wissenlücken. Das Tekway-Bashing ohne Substanz waren ohne 
andere. Und das manches nicht ganz korrekt ist stimmt auch auf jeden 
Fall. Allerdings kann man ja nur mit dem Arbeiten was man hat.

Ach ja- Branadic. Habe ich das falsch im Kopf oder kommst du nicht aus 
aus dem Berecih Ruhrgebiet. (Du warst doch der Verkäufer der 
Tastkopfplatinen - habe den Briefumschlag nicht mehr)

Gruß
Carsten

Autor: branadic (Gast)
Datum:

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Ideal abgeschlossener Generator heißt, dass er mit seiner 
Ausgangsimpedanz terminiert ist. Da möchte er weder eine Kapazität noch 
Induktivität noch irgendetwas einen anderen Widerstand sehen. Soviel zur 
Theorie, praktisch nahezu unmöglich.
Jetzt gehst du mal her und rechnest einfach mal die Impedanz 
(vereinfacht gesprochen den frequenzabhängige Widerstand) der 13pf, 20pf 
oder von mir aus auch der insgesamt 33pF bei verschiedenen Frequenzen 
aus.
Ich nehm dir das mal für die 20pF ab:

10MHz: ~796 Ohm
100MHz: ~79,6 Ohm
200MHz: ~40 Ohm

Und diese Impedanz liegt nun parallel zu deinem 50 Ohm Abschluss. Die 1 
MOhm wirken sich in der Tat kaum, aber letztlich doch aus.

branadic

Autor: branadic (Gast)
Datum:

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Carsten Sch. schrieb:
> Habe ich das falsch im Kopf oder kommst du nicht aus
> aus dem Berecih Ruhrgebiet. (Du warst doch der Verkäufer der
> Tastkopfplatinen - habe den Briefumschlag nicht mehr)

Aus dem Ruhrgebiet komme ich nicht, aber ja die Platinen für den aktiven 
Tastkopf kommen von mir.

branadic

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
Datum:

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djac schrieb:
> 4. Tastkopf 200MHz und 40ns/Div
> 5. Tastkopf 200MHz und 4ns/Div und mit Cursor
>
> Die Frequenz betrug dabei ca. 750KHz, es wurden bei beiden Scopes

Sorry, habe nicht so viel Erfahrung mit DSO und komme mit der Zeitskala 
nicht ganz klar. Das Rechteck erstreckt sich über ca. 6.5 Kästchen, 
wiederholt sich also nach 13 Kästchen. Bei 40 ns/Div sind dass dann doch 
520 ns bzw. 1,9 MHz.
Andererseits schreibst du f war ca. 750 kHz.

Danke für nen kurzen Tipp, auch wenn die Frage jetzt etwas elementar 
erscheint.

Autor: djac (Gast)
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Deine Simulationen sind wirklich hilfreich, branadic. Nur bewegen wir 
uns langsam etwas aus dem Gleis. Es ging um die Gründe der 
unterschiedlichen Darstellung beider Oszillosope und der letzte an einer 
Leitung war nur einer von mehreren. Lassen wir den weg und konzentrieren 
wir uns auf den Versuch vorher, wo alle möglichen Verbindungsarten 
getestet wurden. Können denn die 7pF Unterschied die Unterschiede in der 
Darstellung bei allen Verbindungsarten erklären? Wenn ja, bin ich ja 
zufrieden.

Weiter. Du sagst, daß die Messung mit Tastkopf noch die beste Methode 
wäre. Das sehe ich aber in diesem Fall nicht gegeben. Mal unterstellt, 
daß der Generator einen Rechteck mit einem Anstieg von ca. 4ns liefert, 
dann kommt in der Darstellung doch die Kombination 
Tektronix/abgeschlossens Kabel der Sache doch am nächsten.

Gruß Dieter

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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djac schrieb:
> Deine Simulationen sind wirklich hilfreich, branadic. Nur bewegen wir
> uns langsam etwas aus dem Gleis. Es ging um die Gründe der
> unterschiedlichen Darstellung beider Oszillosope und der letzte an einer
> Leitung war nur einer von mehreren. Lassen wir den weg und konzentrieren
> wir uns auf den Versuch vorher, wo alle möglichen Verbindungsarten
> getestet wurden. Können denn die 7pF Unterschied die Unterschiede in der
> Darstellung bei allen Verbindungsarten erklären? Wenn ja, bin ich ja
> zufrieden.
>
> Weiter. Du sagst, daß die Messung mit Tastkopf noch die beste Methode
> wäre. Das sehe ich aber in diesem Fall nicht gegeben. Mal unterstellt,
> daß der Generator einen Rechteck mit einem Anstieg von ca. 4ns liefert,
> dann kommt in der Darstellung doch die Kombination
> Tektronix/abgeschlossens Kabel der Sache doch am nächsten.
>

wenn ich mir diese bilder angucke:

Beitrag "Re: TEKWAY DST1xx2B Oszilloskop"

gibts abgesehen von der unterkompensation keine unterscheide.

Die gesammt anstiegszeit ist bei beiden beim ~7.8ns, kurvenform, 
überschwinger gleich. Lediglich die amplitude scheint anders zu sein - 
das wollte ich auch beantwortet haben, weil das ist dann ein klares 
hinweis auf unterkompensation (die wir sowieso sehen können, allerdings 
hast du beim Tek etwas verfeinert über feinjustierung, oder bezog sich 
das auf amplitude?).

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Ja...
ICh sehe das jetzt nach ein wenig eingehender Betrachtung jetzt so:
Bei direktem Anschluss sieht man bei dem Hantek einen im Bereich der 
oberen 10% deutlich runderen Übergang als beim Tektronix. DAs man dieses 
hinterfragt ist definitiv in Ordnung.
Immerhin ist es direkten Vergleich schon im auffallend! (erstes Bild)

Weiter sehe ich aber das bei Anschluss über einen Hochwertigen Tastkopf 
die Kurven beide nahezu identisch sind. Wie Thomas auch schon schrieb.
Sowohl hinsichtlich der Anstiegszeit bis hin zum direkten Übergang.
Aber insbesondere auch bei allen details der Kurvenform

Ja, sogar bei direkten Anschluss erkennt man dieselben kleinen Details 
wie Störungen der Amplitude durch Signalreflexionen. (zweites Bild) 
Wobei die tatsächlich am Skope ankommende Spannung leicht 
unterschiedlich sein kann.
DAs kann man mit sicherheit nicht von vielen günstigeren Skopes sagen 
das man dies so erkennen würde. Interessieren würde mich hier mal 
derselbe GEnerator an einem Tektronix TDS220 was ja Gebraucht so viel 
kostet wie die Hanteks neu - Und einem TDS2000 welches ich als 
REferenzgerät genutzt habe und als SCHLECHTER empfunden habe.

Daher würde ich nun wirklich so weit gehen das es wohl definitiv an der 
deutlich höheren Eingangskapazität des Hantek liegt. Es ist kein Problem 
der Abtastung.
Natürlich -je kleiner die Eingangskapazität -um so besser!
Aber wie schon mehrfach geschrieben wir vergleichen hier ein 500Eur. 
Skope für den Hobby/Semiprofessionellen Bereich mit einem 5000Euro Gerät 
welches selbst im Profisektor schon eher über dem Standart liegt und 
ohne Notwendigkeit der Alleinstellungsmerkwale wohl auch bei finanziell 
besser ausgestatteten Firmen nicht einfach so beschafft wird. (Auch wenn 
es LANGE nicht das ende der Fahnenstange ist)
Die Tektronix Gegenstücke zum Hantek würde ich bei den 2000 Euro teuren 
TDS2000 Geräten suchen.

Unter diesen Gesichtspunkten finde ich die Ergebnisse eigendlich 
annehmbar.

Schade das wir nicht näher zusammen Wohnen. Thomas wohnt ja noch in 
annembarer Entfernung, Aachen ist schon etwas weiter weg - noch nicht 
aus der WElt - aber auch keine Entfernung die man spontan für nen Kaffe 
+ ein paar Messungen  fährt. (Branadic weiß ich jetzt nicht mehr, das 
überregionale Geldinstitut mit Kontoführender Stelle im Ruhrgebiet hatte 
mich da nur etwas in die Irre geführt)
Ein Treffen mit direkten Messen währe sicherlich Interressant - auch für 
spätere Interessenten.

Gruß
Carsten

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Leute  wie schon geschrieben ist der Eingang des Scopes in Stellung 50 
Ohm nicht reell, sondern hat 13pF bis 20pF parallel zum Eingang liegen.

Wenn man sich in solchen Bereichen bewegt, wo der 
Wellenwiderstandsrichtige Abschluß schon eine starke Rolle spielt,
werden die oben beschriebenen die Messaufbauten ad absurdum geführt.

Mit einen 10:1 Tastkopf sauber kompensiert liegen wenigstens nur 2-4pF 
parallel zum Ausgang.

Ralph Berres

Autor: Stefan (Gast)
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Michael K-punkt schrieb:
> Sorry, habe nicht so viel Erfahrung mit DSO und komme mit der Zeitskala
> nicht ganz klar. Das Rechteck erstreckt sich über ca. 6.5 Kästchen,
> wiederholt sich also nach 13 Kästchen. Bei 40 ns/Div sind dass dann doch
> 520 ns bzw. 1,9 MHz.
> Andererseits schreibst du f war ca. 750 kHz.
>
> Danke für nen kurzen Tipp, auch wenn die Frage jetzt etwas elementar
> erscheint.

Deine Annahme "wiederholt sich also nach 13 Kästchen" ist falsch, es ist 
ein unsymmetrisches Rechtecksignal.

Autor: djac (Gast)
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Hallo Carsten,

die Idee mit dem Vergleichstest finde ich schon so interessant, daß mich 
die rund 250Km nach Steinfurt nicht schrecken würden.

Hallo Thomas,

die Feinjustierung bezog sich auf die Amplitude, weil der Tek eine 
andere Teilung als Hantek hat. Ich messe aber nachher noch mal die 
Amplituden genau, mal sehen ob es da Unterschiede gibt.

Gruß Dieter

Autor: djac (Gast)
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Die Werte der Amplituden für die verschiedenen Verbindungsarten:

Verbindungsart/Hantek/Tek

Mit Abschluß 2.04V 1.88V
BNC direkt   4.04V 3.74V
Tastkopf     4.10V 3.74V

Gruß Dieter

Autor: djac (Gast)
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Die Messungen zuvor bei 750KHz. Bei 3.6 KHz mit Tastkopf Hantek = 3.96V, 
Tek = 3.76 V.

Gruß Dieter

Autor: djac (Gast)
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Nun erst mal letzter Test, die measure Funktion betreffend. Signal 
3.6KHz, Tastkopf. Bei beiden Scopes average mode 128. Speichertiefe Tek 
10K, Hantek 4K

Frequenz und Pulsbreite bei beiden Scopes identisch. Anstiegszeit stark 
von der Zeitbasiseinstellung abhängig, da ja die Abtastrate damit 
festgelegt wird.

Zeitbasis/Hantek/Tek

40µs 400ns 33ns
4ns  4.8ns 3.9ns

Dann bei 40µs bei Hantek die Speichertiefe auf 512K gesetzt, es ergibt 
sich ein Wert für die Anstiegszeit von 7.5ns.

Also alles erklärbar und vergleichbar.

Gruß Dieter

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Hantek läuft wenn ich richtig in erinnerung habe beim long memory mit 
400MSs pro kanal fest voreingestellt (von 2ns bis 80µs), dadurch ist der 
rise time auch klar langsammer (2.5ns x mindestens 2.5, wobei der 
nächste sample schritt ist 3 ergibt max messbaren rise time von 7.5 ns).
Ist so am rande immer noch 2x mal so schnell wie beim z.b. Rigol E 
series.
Ich mag auch nciht diese 1GSs oder 2GSs/1Mpts/2Mpts memory angaben, aber 
eigentlich alle "lügen" dabei, ob Hantek, Tekway, UNI-T, Owon, Instek, 
Rigol, LeCroy (WaveAce), Agilent (was war nochmal der Rigol OEM?)

Dein generator hat 5ns rise time, die 4.8ns von Hantek glaube ich mehr 
als die 3.9ns von Tek, aber wer weiss.

Übrigens, 40µs einstelung für 5ns rise time ist grütze, da sampled der 
Hantek gerade mal mit 5MSs, sind also logischerweise eigentlich 
500ns-600ns rise time messbar. Das ist auch logisch, mal sampled nicht 
mit 5MSs ein 5ns rise time signal, auch wenn die frequenz nur 750kHz 
berträgt (es sei den man will nicht die rise time nicht wirklich 
wissen).

Autor: Peter Sprenger (petesp)
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Kann es sein, daß der Treiber zur TTScope Software von TEKWAY nur 32-Bit 
fähig ist? Weiß jemand ob TEKWAY da ein 64-Bit Update plant?

Gruss Pete

Autor: Michael K^3 (manhunt)
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Hallo


Probier mal die Software vom Hantek.

edit:
hab mal mit nem wiki artikel angefangen...

lg manhunt

Autor: Peter Sprenger (petesp)
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Nope. Die Software von Hantek ist zwar neuer, aber auch nur 32-Bit 
fähig. Die haben zwar schon Catalog Einträge für AMD64 im .inf File, 
aber die Catalog Dateien wie auch ein 64-Bit Treiber sind nicht dabei.

Gruss Pete

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Ich überlege mir auch so ein Tekway zuzulegen. Ich hab noch ein paar 
Fragen, es wäre nett wenn mir einer der Besitzer dieses Geräts antworten 
könnte:

- Kann man Signale in Rohform aus dem Sample-Memory auf USB-Stick oder 
internem Flash speichern (keine Screenshots, Rohdaten)?

- Kann ich diese Signale später wieder laden und dann genau mit Cursorn 
vermessen, Tastgrade bestimmen, drin rumzoomen und scrollen,...?

- Kann ich diese Signale später wieder laden und als Referenzsignal 
zusätzlich zu aktuellen Signalen auf dem Bildschirm mit anzeigen?

- Kann ich die Referenzsignale als Input für Math-Funktionen nutzen? 
Also z.B. Differenz des aktuellen Signals zum Referenzsignal?

Ich hab hier so einen hübschen MiniLA aus der letzten Sammelbestellung. 
Der hat nen Trigger-Out, damit könnte ich also das Scope vom LA aus 
triggern. Wie sieht es umgekehrt aus, also LA vom Scope aus triggern? 
Einen dedizierten Trigger-Out habe ich am Scope nicht gesehen. Wie 
aufwändig wäre es sowas selbst ranzubauen?

Gruß,

Gerd

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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Gerd E. schrieb:

> - Kann man Signale in Rohform aus dem Sample-Memory auf USB-Stick oder
> internem Flash speichern (keine Screenshots, Rohdaten)?
>

ja, man kann auf USB waveform daten als CSV speichern, war mal voll 1M, 
jetzt durch einen bug nur 40k (ist aber als bug angegeben zum fixen)

> - Kann ich diese Signale später wieder laden und dann genau mit Cursorn
> vermessen, Tastgrade bestimmen, drin rumzoomen und scrollen,...?
>
> - Kann ich diese Signale später wieder laden und als Referenzsignal
> zusätzlich zu aktuellen Signalen auf dem Bildschirm mit anzeigen?
>
> - Kann ich die Referenzsignale als Input für Math-Funktionen nutzen?
> Also z.B. Differenz des aktuellen Signals zum Referenzsignal?

Diese DSOs haben 3 möglichkeiten daten zu speichern:
- Referenzsignal : ch1, ch2, math - gespeichert werden nur 2 werte, auf 
dem internen speicher, nicht flüchtig. Können zurückgeholt und angezeigt 
werden - kein reinzoomen möglich, meine measure funktion möglich, nur 
cursor funktioniert (mit time/voltage messungen).

- Waveform als CSV: ch1, ch2 - gespeichert nur auf USB stick, mit 
dateiliste, können zurückgeholt und angezeigt werden - mit zoom in/out, 
keine measure funktion möglich, cursor funktioniert (time/voltage), 
scroll geht, dual window geht, die geladenen werte können dann als 
referenzsignal gespeichert werden (reinzoomen, frames aussuchen, 
speichern als ref), die können auch für math und FFT benutzt werden. 
Aslo im prinzip alles ausser measure, da für measure funktion ein sample 
durchlaufen muss (schade eigentlich)

- Recorded data: ch1, ch2 - bis 1000 frames, mit interval für frames 
(nciht samples sondern tatsächlich bildframes, d.g. DSO sampled mit 1GSs 
und wir speichern z.b. 500 frames) von 1ms bis 2s, gespeichert auf USB 
mit dateiliste, könne wieder geladen werden, zoom in/out geht, measure 
geht, FFT geht, math geht, cursor geht, scroll geht, dual window geht. 
Die können als ref oder csv wieder gespeichert werden (frame aussuchen, 
abspeiele, speichern als frame oder csv), die können auch auf dem PC 
wiederverwendet werden , wobei die pc software kann es jetzt noch nicht 
:)

Math geht nur mit ch1 / ch2 daten, aber wie gesagt die csv oder recorded 
data können dafür in jeweilie "kannal" geladen  werden.


>
> Ich hab hier so einen hübschen MiniLA aus der letzten Sammelbestellung.
> Der hat nen Trigger-Out, damit könnte ich also das Scope vom LA aus
> triggern. Wie sieht es umgekehrt aus, also LA vom Scope aus triggern?
> Einen dedizierten Trigger-Out habe ich am Scope nicht gesehen. Wie
> aufwändig wäre es sowas selbst ranzubauen?
>

leider nicht ohne hardware änderungen - allerdings ich denke ich habe da 
eine idee wie man diese daten abgreifen kann ohne hardware änderungen, 
muss aber gucken wie gut das geht (also kein versprechen das es gehen 
wird).

Autor: Thomas R. (tinman) Benutzerseite
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die PC software kann eigentlich auch daten speichern/laden, ist aber 
noch sher buggy daher interessant für die zukunft, jetzt aber eher 
"spielerei"

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Danke Thomas, scheint ja alles grundsätzlich zu gehen.

Ich blick die Hintergründe für die verschiedenen Modi und deren 
spezifische Einschränkungen zwar jetzt noch nicht ganz, aber das hat man 
sicher schnell raus wenn man das Teil in den Fingern hat.

Und wenn man es ganz dringend braucht kann man sich alles was fehlt zur 
Not auch auf dem PC aus den CSV-Daten zusammenbasteln.

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Hi,

djac schrieb:
> Hallo Carsten,
>
> die Idee mit dem Vergleichstest finde ich schon so interessant, daß mich
> die rund 250Km nach Steinfurt nicht schrecken würden.
>...
> Gruß Dieter

Also wie gesagt - wenn wir einen gemeinsamen Termin finden können wir 
das gerne machen. Müsste nur abklären ob dann das Labor frei ist. "Gute" 
GEneratoren und ein paar mehr Skopemodelle sind in der FH ja auch 
vorhanden.

Evtl. lassen sich ja noch ein paar mehr dazu überreden mitzumachen.
Thomas???
Dann könnte man die verschiedenen Testmethoden direkt diskutieren und 
modifizieren und FEhler bewerten.

GRuß
Carsten

Autor: djac (Gast)
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Hallo Carsten,

Rest über Mail, wenn Thomas auch kommen könnte, oder sonst auch wer, 
wäre es gut. Organisierst Du das?

Noch einen Test zur Amplitudenmessung, diesmal Gleichspannung. 
Multimeter Nr 1 zeigt 24.2V, Multimeter Nr 2 24.1V, Hantek 24.8V also 
rund +2.5%. Tektronix zeigt 24.34V.

Gruß Dieter

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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!!!ACHTUNG: BIlder sind 0.5MB Groß!!!

djac schrieb:
> Hallo Carsten,
>
> Rest über Mail, wenn Thomas auch kommen könnte, oder sonst auch wer,
> wäre es gut. Organisierst Du das?
Ich werde jetz auf jeden Fall abklären wann das Labor frei ist das man 
sich wirklich in ruhe Austoben kann. Dann können wir auch die Skopes von 
den anderen Plätzen holen und eine größere Serie machen. Sind ja einige 
Tek und Agilent in verschiedensten Ausführungen vorhanden. Sofern da 
andere arbeiten ist das ja nicht so praktisch ;-)
Da du ja nicht angemeldet bist und ich so dir keine Email schreiben kann 
schiecke du mir mal eine an:
 MEINBENUTZERNAME@Yahoo.de
(Mit mein Benutzername meine ich oben das DG... was in Blau da steht)
Dann habe ich die Mail.

Würde dir denn Wochenender oder aber in der Woche 
(NAchmittags/Abends)besser passen?
>
> Noch einen Test zur Amplitudenmessung, diesmal Gleichspannung.
> Multimeter Nr 1 zeigt 24.2V, Multimeter Nr 2 24.1V, Hantek 24.8V also
> rund +2.5%. Tektronix zeigt 24.34V.

HAst du vor der Messung noch mal die Kallibrierroutine durchlaufen 
lassen?

HAbe hier auch mal die Messungen gemacht. Wenn ich die Spannung so 
einstelle das 24,8 V beim Hantek als Cyc_RMS angezeigt werden, dann 
zeigt das Analoge Tischmultimeter (das recht gut stimmt) 24,85V an.
Multimeter 2, Hameg Modulgerät HM8011 zeigt 24,49V an.
(Das kleine Anzeigeinstrument am Netzteil zeigt 24,x an, ist recht grob)
ICh ahbe auch noch Messungen mit 50Hz AC gemacht...

Die Bilder von beiden Messungen incl. (Pfusch-)Aufbau habe ich 
angehangen. Sind allerdings mit 0,5MB noch recht groß. Kleiner ging es 
nicht da man sonst nicht weit genug reinzoomen könnte um die Messwerte 
lesen zu können.
Ich wollte jetzt auch nicht bei mir für die kurze Messung alles umbauen 
damit es näher beieinander steht -nur um ein paar kB zu sparen.

Allerdings muss man sagen das man von den MEssfunktionen hinsichtlich 
Spannungen systembedingt keine Wunder erwarten kann.
Wenn ich ca. 25V messen will, dann muss ich in den 5V/DIV Messbereich 
gehen. In dieser Stellung kann ich etwas über 45V auf dem Schirm 
darstellen, der AD Wandler wird wohl bei 50V ausgesteuert sein.
Da die einfachen Skopes alle (nur) 8Bit Wandler haben bedeutet dies das 
es 256 Stufen gibt, die maximale Auflösung ist also 50V/256= 0,195V (ca. 
200mV). Genauer geht es absolut nicht! bei anderen Teilerfaktoren gilt 
das SInngemäß, wobei ich den Eindruck habe das nur bei jeder zweiten 
Stufe die Auflösung angepasst wird...

Interessant ist das unter Berücksichtigung der Auflösung Die Meswerte 
des PM2504 und des Hantek nahezu gleich sind. (Auch der Punkt fr den 
Umbruch bei der Rundung stimmt). Während das Hameg doch sehr deutliche 
Abweichungen an den beiden Enden des Messbereichs zeigt.

Gruß
Carsten

Autor: Tim R. (mugen)
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djac schrieb:
> Rest über Mail,

Könnt ihr doch nicht machen! ;-)  Den Thread habe ich geduldig gelesen. 
Ab März werde ich mir ein eigenes Oszi kaufen.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Tim R. schrieb:
> Ab März werde ich mir ein eigenes Oszi kaufen.

Schaue dir mal bei datatek die neuen DSOs von Agilent an.
Die scheinen mir sehr interessant zu sein und vor allem für den 
Hobbyisten noch erschwinglich.

Ralph Berres

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Tim R. schrieb:
> djac schrieb:
>> Rest über Mail,
>
> Könnt ihr doch nicht machen! ;-)  Den Thread habe ich geduldig gelesen.
> Ab März werde ich mir ein eigenes Oszi kaufen.

Keine Sorge - der Mailaustausch bezieht sich nur auf die konkrete 
Planung des Treffens (Terminfindung u.a.);-) Nicht auf die Diskussion.
Das würde den Thread nur unnötig vollmüllen!

Wahrscheinlich werden wir in etwas über zwei Wochen was in angriff 
nehmen.
Falls noch jemand zu dme TEst was beitragen möchte, dann kann er sich 
natürlich gerne melden.

Ralph Berres schrieb:
> Schaue dir mal bei datatek die neuen DSOs von Agilent an.
> Die scheinen mir sehr interessant zu sein und vor allem für den
> Hobbyisten noch erschwinglich.

> Ralph Berres

interessant sind die Skopes auf jeden Fall. Tektronix wird da jetzt 
hoffentlich nachziehen und die nächste Preisrunde einläuten!

Allerdings kosten die mit 1000Eur. in der absoluten Grundausstattung 
immer noch das doppelte der Hantek. Für den Hobbyisten ist das zwar 
nicht unerschwinglich - aber schon eine Hausnummer.
Ich sehe den Kundenkreis also eher im gewerblichen/Bildungsbereich in 
Einsatzsituationen wo keine erweiterten Anforderungen gestellt werden.
Von den Hobbyisten werden nur diejenigen drüber nachdenken können die 
schon einen gewissen Lebensstandart erreicht haben. Für den Einsteiger 
ist das definitiv eine nummer zu hoch - zumal ein Skope ja nicht das 
einzige ist...

Trotzdem hoffe ich sehr auf eine weitere Entwicklung. Denn da dieses 
Skope wie so viele auch diese schreckliche Unsitte der "SW-Updates" 
bietet, ist ja klar das für den Hersteller kein Unterschied in den 
Produktionskosten zwischen 70Mhz und 200Mhz besteht. Die Methode der 
100/200Mhz SW-Erweiterung dient also nur der Gewinnmaximierung.
Da anscheinden die 70Mhz Versionen schon wirtschaftlich verkaufbar sind, 
bedeutet es selbst 200Mhz versionen -da selbe kosten- sind zum selben 
Preis auch noch Wirtschaftlich. Es ist also noch deutlich Luft.
Wenn auch vieleicht nicht für das Grundgerät - aber gewaltig für die 
erweitereten Versionen.
Also: Auf das es nur ein Anfang der nächsten Runde ist ;-)

Gruß
Carsten

Autor: Interessierter (Gast)
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Carsten Sch. (dg3ycs) schrieb:

> interessant sind die Skopes auf jeden Fall. Tektronix wird da jetzt
> hoffentlich nachziehen und die nächste Preisrunde einläuten!

Womöglich sind die Skopes bis ca. 500 EUR vom neuen Shooting Star 
Agilent nicht sofort betroffen, das muss sich erst noch zeigen. Aber 
beispielsweise die WaveAce fangen erst bei rund 750 EUR an. Wie will 
LeCroy diese Geräte jetzt noch verkaufen?? Das ist mir ein Rätsel. 
Ähnliches schäte ich sollte für die unteren Teks gelten. Tektronix 
müsste doch jetzt allmälich Angst davor haben kaum mehr was davon zu 
verkaufen oder? Ist da schon was durchgedrungen und irgendwo 
nachzulesen?

Aber noch hört man nix. Ich schaue u.A. aus reinem Interesse täglich auf 
die DSO Seiten wie z.B. die von Uni-T. Neue Geräte in Sicht? Bisher 
nicht, noch immer als Download der Katalog von 2009 - Uni-Trend im 
Dornröschenschlaf. ;) Ich vermute mal Rigol hat sich bisher recht gut 
verkauft (bestimmt besser als Uni-T). Man bekommt Rigol bei Conr.., 
Voelk.., Batro.., Pins.., in der eBucht usw. was ich für angenehm 
empfinde. Wie wird das mit Agilent sein? Ich hoffe nicht, die fahren die 
"Hantek-Linie", indem sie nur bei EINEM Anbieter anbieten. So dumm 
werden sie es doch hoffentlich nicht machen oder? Das Prachtstück muss 
da angeboten werden, wo auch die Konkurrenz steht, damit möglichst viele 
sofort die Unterschiede wahrnehmen. Datatec gut und schön, am schönsten 
wäre es wenn so ein Teil in der Conrad Filiale zum Verkauf stünde. :) 
(ok, da würde es vielleicht zu teuer sein. Aber die Breitenwirkung wäre 
phänomenal. Früher hatte der C auch Hameg ausgestellt. Heute nur noch 
die DMM. Wegen mit sollen sie es hinter Glas stellen, hauptsache was zum 
bewundern. :)

Bin mal gespannt wann der erste hier im Forum eins hat.

Im Prinzip schiele ich auch noch immer auf die Hantek/Tekway. Oder wenn 
sich bei den Preisen was tut sogar eines der "low-screen Modelle". Kaum 
etwas scheint schwieriger als der Kauf eines DSO (angesichts knapper 
Mittel ;)).

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
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Interessierter schrieb:
> Carsten Sch. (dg3ycs) schrieb:
>
>> interessant sind die Skopes auf jeden Fall. Tektronix wird da jetzt
>> hoffentlich nachziehen und die nächste Preisrunde einläuten!
>
> Womöglich sind die Skopes bis ca. 500 EUR vom neuen Shooting Star
> Agilent nicht sofort betroffen, das muss sich erst noch zeigen. Aber
> beispielsweise die WaveAce fangen erst bei rund 750 EUR an. Wie will
> LeCroy diese Geräte jetzt noch verkaufen?? Das ist mir ein Rätsel.
> Ähnliches schäte ich sollte für die unteren Teks gelten. Tektronix
> müsste doch jetzt allmälich Angst davor haben kaum mehr was davon zu
> verkaufen oder? Ist da schon was durchgedrungen und irgendwo
> nachzulesen?

Ich sehe, wir sind und da weitestgehend einig. Für den proffessionellen 
Bereich den die LowCost Lösungen der etblierten Hersteller bisher mit 
Skopes der 2k Klasse bedient haben ist es ein echter Angriff.

Die bisher recht breite Grenze zwischen den günstigen China-Henkels und 
und den Einsteigerskopes der etablierten wird sowohl im Bereich Leistung 
wie auch im Bereich Preis deutlich dünner. Während Hantek & Co. das Feld 
hinsichtlich der Leistung von unten aufrollen in dem für Preise um 
500Eur. Geräte zu bekommen sind die vor weniger als 10Jahren noch den 
Gegenwert eines KFZ gehabt hätten, kommt nun der Gegenschlag von oben in 
dem nun -wirklich dem Profibereich zuordbare Skopes in in den 
dreistelligen Bereich rutschen.
Da wird Tektronix & Lecroy ganz schön dran zu schlucken haben. Denn wo 
bisher der "Name" den Käufer noch dazu verleitet hat lieber ein 2 K-Euro 
Gerät von Tektronix zu kaufen anstelle auch nur über ein 500 Eur. Hantek 
mit vergleichbarem Nutzwert nachzudenken - was wird der nun sagen wenn 
er nun für die hälfte des Tektronixpreises ein Agilent mit deutlich 
besseren Leistungsdaten bekommt?
Und wie Lecroy ihre Waveace überhaupt verkauft bekommen hat - wo es doch 
anscheinend dieselben Geräte sind die Atten im weißen Gehäuse für 
weniger als die Hälfte verkauft - das verstehe ich bis heute nicht!

Ein steht aber defintiv fest:
Wenn ich noch ein hochwertiges älteres Digitalgerät von einem 
"Markenhersteller" hätte würde ich nun aber ganz fix zusehen das ich die 
Geräte loswerde. Denn wenn jetzt auch diese Hersteller Ihre Preise 
senken dann wird der Marktwert den diese Geräte im Vergleich zu den 
höherwertigen Chinageräten eigendlich oft schon nicht merh haben dürften 
ganz sicher bald einbrechen.
(Als Beispiel nenne ich mal die TDS220 welche oft noch für über 500 Euro 
gehandelt werden -teilweise sogar für 600 Eur. Im Vergleich zu den 
Hantek schon unverständlich. Wenn jetzt aber für 1000Euro das 
Agilentskope kommt...)