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Forum: Projekte & Code uClock - Matrix-Uhr mit WS2812 LEDs


Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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uClock ist eine Uhr mit einer 32x32 WS2812-LED-Matrix-Anzeige. Diese ist eine Weiterentwicklung des WordClock-Projekts WordClock_mit_WS2812.

Jedoch werden hier keine Wörter beleuchtet, um die Uhrzeit anzuzeigen, sondern 1024 Quadrate einer 32x32 LED-Matrix.

Die Software ist lauffähig auf

  • Nucleo STM32F401RE Board
  • Nucleo STM32F411RE Board
  • STM32F407VE Black Board

Ich prüfe noch zur Zeit, ob die SW auch weiterhin wie beim WordClock-Projekt auch auf einem STM32F103 Mini-Development-Board läuft. Hier könnte es etwas knapp mit dem RAM werden.

Die Software wird ständig weiterentwickelt. Folgende Punkte sind bereits umgesetzt:

  • Anbindung eines ESP8266-WLAN-Moduls mit speziell abgestimmter Firmware
  • WPS-Button zum schnellen Anbinden des ESP8266-WLAN-Moduls an das vorhandene Netzwerk
  • Konfiguration über Web-Interface
  • Holen der Uhrzeit per NTP-Protokoll aus dem Internet
  • Fernsteuerung über IR-Fernbedienung mittels IRMP
  • Fernsteuerung per Android App
  • Einstellen des Anzeigelayouts, der Helligkeit und der Farbe per IR-Fernbedienung/App/Web
  • Konfigurierbare Nachtschaltzeiten - d.h. automatisches Abschalten zur Nachtzeit, separat auch für das Ambilight
  • Abspielen von MP3-Dateien zu bestimmten Ereignissen oder zu Alarmzeiten (Wecker) über optionalen Mini-DFPlayer
  • Anbindung von LED-Stripes des Typs WS2812, WS2812B, APA102 und SK6812 (RGB- und RGBW-RLEDs)
  • Sanftes Überblenden der Uhrzeiten oder verschiedene Animationen bei Uhrzeitwechsel, z.B. "Explode" oder "Matrix"
  • Farbanimationen, z.B. Automatischer Farbverlauf durch alle Regenbogenfarben ("Rainbow")
  • Einblendung von Overlays (Icons, Laufschriften) zu bestimmten festen oder beweglichen Kalenderdaten wie Geburtstag/Ostern/Weihnachten/Advent/Silvester etc.
  • Erstellen von eigenen Overlays als dynamische Erweiterung
  • Automatische Helligkeitsregelung mittels LDR (optional)
  • Anbindung einer externen DS3231-RTC
  • Anbindung eines externen I2C-EEPROMs
  • Optionaler Anschluss eines DCF77-Moduls
  • Manuelles Stellen der Uhrzeit per Webserver-Interface oder Android App, wenn kein Internet/DCF77 verfügbar
  • Optionale Temperaturmessung und -Anzeige mit DS18xxx-Sensor
  • Optionale Wetteranzeige über openweathermap.org, auch als Piktogramm (Overlay)
  • Separate Farbauswahl für Display und Ambilight
  • Separat einschaltbares Ambilight mit auswählbaren Animationen: Keine, "Clock" (Umlaufende Sekundenanzeige) und "Rainbow"
  • Konfiguration einer "Zeitschaltuhr" für das Ambilight, um dieses zum Beispiel generell nachts abzuschalten
  • Laufschriften - eigene Texte und Wettermeldungen
  • Optionale Steuerung der Stromversorgung für die LED-Stripes
  • Einspielen von Updates für ES8266 ESP-12F und STM32 über OTA ("over the air").
  • Spiele: WCtris (Tetris Clone) und Snake zum Spielen auf der Uhranzeige

Zugehöriger Artikel: uClock

Der Artikel ist noch im Aufbau. Die Hardware ist jedoch bis auf die Matrix-Anzeige identisch mit der HW von WordClock_mit_WS2812, so dass ein Großteil der Beschreibungen übernommen werden kann.

Ebenso konnte der größte Teil der bereits bestehenden WordClock-Software für die uClock übernommen werden. Es ist geplant, zukünftige Erweiterungen und Verbesserungen in beide Projekte einfließen zu lassen, soweit dies möglich ist.

Der Source dafür wird in den nächsten Tagen im Artikel uClock als Download verfügbar sein.

Geplant sind 2 verschieden große Matrix Anzeigen:

  • Aufbau mit LED-Stripes 60LEDs/m, Gesamtgröße 65cm x 65 cm (inkl. Rand)
  • Aufbau mit 4 fertigen 16x16 LED-Matrix-Modulen, Gesamtgröße ca. 48 cm x 48 cm (inkl. Rand)

Viel Spaß mit der neuen uClock,

Frank

P.S. Obige Bilder entstanden mit der uClock-Software auf einem STM32F407 und einem TFT, auf welcher die LED-Anzeige simuliert wird.


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Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Hier noch einige Bilder vom Web-Interface.

Autor: Michael (Gast)
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Ich habe gerade im alten Wordclock Threat geschrieben, das ich LED 
Streifen mit 74 LED/m vorgesehen habe, damit die Anzeige nicht ganz sooo 
groß wird.
So hergestellt wird die reine Anzeigefläche ca. 433x433mm  groß sein.
Eine Alternative wäre dann noch LED mit 96/m aber dann wird es wohl 
etwas eng mit dem Gitter.
Ein Bild eine esten Entwurfes habe ich noch im Wordclock Threat gelegt.

Autor: Michael (Gast)
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Hier noch das Bild des ersten Entwurf.

Autor: Michael (Gast)
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Als Material bietet sich nicht nur Holz an, auch Hartschaumplatten mit 
2mm Dicke lassen sich wunderbar Fräsen.

Ein weiterer Etnwurf ist gerade in arbeit.
Ich erstelle gerade die Dateien für einen 3D-Drucker.
Das die Matrix aber recht groß ist, muß diese in neuen Teile gesplittet 
werden.
Das Bild zeigt die gesamte Matrix.

Das sind erst einmal ein paar Gedanken...

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> Ich habe gerade im alten Wordclock Threat geschrieben, das ich LED
> Streifen mit 74 LED/m vorgesehen habe, damit die Anzeige nicht ganz sooo
> groß wird.

Übliche Streifen haben 60 LEDs/m, die kann man an jeder Ecke (Ali/eBay) 
kaufen. Wo willst Du die 74 LEDs/m herbekommen? Torsten, der ja auch die 
Sammelbestellungen für die WC-LEDs in einem Nicht-Standard-Raster 
organisiert hat, könnte da vielleicht etwas bewegen. Allerdings 
verursacht so eine Sonderanfertigung wieder zusätzliche Kosten.

Bei 60 LEDs/m haben wir eine Leuchtfläche von ca. 53 cm x 53 cm.

Desweiteren gibt es diese 16x16 Module: 
Ebay-Artikel Nr. 173462103496

Diese haben pro Zentimeter eine LED. Damit wäre dann die Leuchtfläche 
wie bei der WC12h und WC24h (30cmx30cm) dann mit 32cm x 32cm nur 
unwesentlich größer.

Zusätzlich braucht man noch einen Rand, damit die Uhr flach bleibt und 
man die Elektronik hinter dem Rand verstecken kann. Hier sollte man ca. 
8cm vorsehen. Damit ergeben sich Frontplatten-Größen von ca. 70cm x 70cm 
bzw. 48cm x 48cm.

Autor: Michael (Gast)
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Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> Als Material bietet sich nicht nur Holz an, auch Hartschaumplatten mit
> 2mm Dicke lassen sich wunderbar Fräsen.

Klingt schonmal gut! Ich hätte da noch einen Verbesserungsvorschlag:

Die jeweils äußeren Gitter-Brettchen länger machen, damit sie auf dem 
endgültigen Maß inkl. Rand enden. Dann kann man wunderbar einen 
Holzrahmen anleimen oder das ganze Gerüst in einen 70x70 oder 48x48 
Alu-Rahmen einspannen, so wie ich es schon immer mit der WordClock 
gemacht habe. Dann schließt das Gitter auch genau mit der 
darüberliegenden Frontplatte ab.

Den Alu-Rahmen bekommt man hier maßgeschneidert: 
https://www.alutech.de/alu---zuschnitt-profil-18.html (hier kann man 
auch schwarz als Farbe wählen).

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Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> Die verschiedenen LED-Streifen bekommt man alle bei Aliexpress und sind
> relativ preiswert, hier der Link:

Okay, das wusste ich nicht. Um die möglichen Frontplatten-Größen nicht 
ausufern zu lassen, sollten wir uns auf eine, maximal zwei Größen 
festlegen.

Ich denke auch, dass man bei den üblichen LED-Matrix-Modulen mit 1 
LED/cm kein richtiges Gitter mehr zur optischen Isolierung zwischen die 
LEDs bekommt. Diese Isolierung ist aber wichtig!

Daher sind die 74 LEDs/m ein guter Kompromiss. Damit wären wir dann bei 
einer Leuchtfläche von 43,2 x 43,2 cm und einer Frontplatten-Größe von 
ziemlich genau 60 cm. Das finde ich ganz passend :-)

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Autor: Peter G. (ingrimsch)
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Hallo zusammen,

aus meiner Erfahrung mit der Tischuhr würde ich bei Streifen mit 
Sonderformat wie 74 LEDs/m zur Vorsicht raten... die sind bei weitem 
nicht so gefragt wie die gängigen 30/60/144 LEDs/m, werden daher nicht 
so häufig produziert, sind deutlich teurer und können unter Umständen 
von heute auf morgen komplett vom Markt verschwinden.

Als ich die Tischuhr gezeichnet habe gab es noch überall 90/m Streifen 
(deutlich öfter als die 96er), heute sind sie nicht mehr zu bekommen. 
96/m gab es damals seltener, die gibt es aber jetzt noch. Und wenn ihr 
euch den Aliexpress Link mal mit nem Taschenrechner genauer anschaut, 
dann fallen zumindest mir sofort zwei Sachen auf: Preisunterschied und 
Angebot/Verfügbarkeit.

1m 60er Streifen -  5,71 USD
5m 60er Streifen - 19,38 USD
1m 74er Streifen -  9,52 USD
5m 74er Streifen - werden nichtmal angeboten

Wir brauchen 1024 LEDs, also 18m 60er Streifen. 4x 5m wären inkl. 19% 
Einfuhrumsatzsteuer knapp 82 EUR. Bei den 74er Streifen müssten wir 14m 
kaufen, das wären schon knapp 140 EUR inkl. der 19%. Wenn Torsten da was 
aushandeln kann, könnte man an Preis und Unsicherheit bestimmt was 
machen, aber ich persönlich würde eher zu den Standardmaßen tendieren. 
Vor zwei Jahren gab es auch noch Maße zwischen 30 und 60 LEDs/m, die 
sind mittlerweile auch alle vom Markt verschwunden.

@Michael
Über Hartschaum hatte ich auch schon nachgedacht, wäre mal Interessant 
ob das für den Schreiner nen Unterschied macht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Mario L. (mlatzig)
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Ich möchte hier noch den Stromverbrauch von WS2812B Streifen und 
Matratzen (Plural von Matrix ;-) einwerfen. Für eine Uhr, die 24 Stunden 
am Tag läüft, selbst, wenn nur ein Viertel der 1024 mit geringer PWM 
leuchtet, wäre eine klassische Word-Clock wohl sparsamer.
Für mich persönlich wäre das nichts, aber das könnte auch jemand anders 
sehen.

Autor: Thomas G. (thomas_g18)
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Hallo Zusammen

Die Diskussion der Rastergrösse verstehe ich nur zu gut.
Mir ist aber noch nicht ganz klar was Ihr als Frontplatte vorhabt?
Da die Uclock jetzt einen neuen Beitrag bekommen hat könnte man eine 
DXF-Sammlung der verschieden Frontplatten hier pflegen so dass jeder 
seine Grösse fahren kann.
Was wollt Ihr für eine Front fertigen?Soll diese einfach im Raster von 
32x32 Löcher oder Quadrate haben?
Led Streifen anfertigen zu lassen halte ich nicht für zielführend weil 
wir ja damit schon schlechte Erfahrungen haben vom Wordclock-Projekt.
Auch für die 16x16 Matrix mit 10mm Abstand lässt sich eine Lichttrennung 
realisieren.
Ich werde da mal ein paar Versuche anstellen!

Gruss

Autor: 900ss D. (900ss)
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Hallo Frank,

im Wordclock-Thread hat du geschrieben
Leider hat der ESP32 keine Möglichkeit, die 1024 LEDs per DMA anzusteuern. Dieser Vorteil beim STM32 ist für mich schon wichtig, weil während der LED-Übertragung bereits weitere Berechnungen für das nächste Bild usw. gemacht werden können. Das geht dann absolut ruckelfrei. Deshalb möchte ich die STM32-Variante in Zusammenhang mit einem ESP8266 als Netzwerkcontroller beibehalten. Die Software dafür ist stabil und läuft bereits.
Wie wäre es denn, wenn du den ESP32 als Hauptcontroller nimmst und einen 
kleinen AVR zur Ansteuerung der LEDs nimmst? Ich meine es ist viel 
einfacher, als die Parameteraustauscherei und dieses Protokoll zwischen 
ESP8266 und dem STM32.
Den AVR könnte man mit SPI ansteuern oder I2C wobei da die 
Geschwindigkeit evtl. nicht reicht. Oder auch einen kleinen STM32 nur 
zum Ansteuern der LEDs, so ein Cortex-M0.

: Bearbeitet durch User
Autor: Conny G. (conny_g)
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Frank M. schrieb:
> Übliche Streifen haben 60 LEDs/m, die kann man an jeder Ecke (Ali/eBay)
> kaufen. Wo willst Du die 74 LEDs/m herbekommen? Torsten, der ja auch die
> Sammelbestellungen für die WC-LEDs in einem Nicht-Standard-Raster
> organisiert hat, könnte da vielleicht etwas bewegen. Allerdings
> verursacht so eine Sonderanfertigung wieder zusätzliche Kosten.

Also was mich an der Wordclock stört ist, dass zuviel auf "Custom Items" 
basiert und alles per Sammelbestellung organisiert werden muss.
Das verlängert die Bauzeit und verhindert, dass man spontan an einem 
Wochenende damit anfängt, es dauert immer Wochen oder sogar Monate bis 
man zu seiner Uhr kommt.
Mir wäre es lieber, wenn es mehr Standardkomponenten sind oder 
verschiedene Anleitungen zur Selbstherstellung existieren - Fräse, 
Lasercutter, etc.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Mario L. schrieb:
> Ich möchte hier noch den Stromverbrauch von WS2812B Streifen

Man könnte ach mal nach WS2813C/D Stripes suchen. Max. 5mA pro 
Farbe&LED, sollte auch besser zu einem Deko-Element passen.
Die Kosten dürften dürften aber ~5x höher sein. :/

Autor: dudley (Gast)
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mit dem dem laser könnte man relativ schnell schablonen haus hartschaum 
schneiden, a3 format ware kein problem

also vorlage benötig man eben nur ein raster von quadraten oder ringe in 
s/w
zum kalibrieren wäre eine außenkontur hilfreich

Autor: Falk B. (falk)
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Teo D. schrieb:
> Mario L. schrieb:
>> Ich möchte hier noch den Stromverbrauch von WS2812B Streifen
>
> Man könnte ach mal nach WS2813C/D Stripes suchen. Max. 5mA pro
> Farbe&LED, sollte auch besser zu einem Deko-Element passen.
> Die Kosten dürften dürften aber ~5x höher sein. :/

Dafür hat der liebe Gott PWM erfunden. Man darf die LEDs auch deutlich 
unter 100% betreiben.

Autor: Mario L. (mlatzig)
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Falk B. schrieb:
> Dafür hat der liebe Gott PWM erfunden. Man darf die LEDs auch deutlich
> unter 100% betreiben.

siehe

Mario L. schrieb:
> mit geringer PWM

Teo D. schrieb:
> Man könnte ach mal nach WS2813C/D Stripes suchen
Oh, das war mir neu, dass hier der WS2812 weiterentwickelt wurde, sogar 
mit Backup-Pin. Und 5mA LED Streifen sind bei AliExpress auch nicht so 
teuer, sehe ich gerade...

Autor: Teo D. (teoderix)
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Falk B. schrieb:
> Dafür hat der liebe Gott PWM erfunden. Man darf die LEDs auch deutlich
> unter 100% betreiben.

Nur 100% bei 20mA wird man seltenst brauchen! Was bleibt ist nur der 
Bereich ~0-100 oder noch weniger, bevor's zu Raumbeleuchtung wird. Warum 
(abgesehen von den ~30-40€ Ersparnis) den Rest verschenken?

Mario L. schrieb:
> Oh, das war mir neu, dass hier der WS2812 weiterentwickelt wurde, sogar
> mit Backup-Pin. Und 5mA

Die laxse Timing nich übersehen. Das war anscheinend der Hautgrund 
dieser Entwicklung. Die A&B Varianten, ziehen auch 16/18mA.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Frank M. schrieb:
> Michael schrieb:
>> Die verschiedenen LED-Streifen bekommt man alle bei Aliexpress und sind
>> relativ preiswert, hier der Link:
>
> Okay, das wusste ich nicht. Um die möglichen Frontplatten-Größen nicht
> ausufern zu lassen, sollten wir uns auf eine, maximal zwei Größen
> festlegen.

Solange es Bauanleitungen für verschiedene Werkzeuge und Materialien 
gibt ist das doch egal. Die Software ändert sich ja nicht dabei.
Man sollte die Materialien einfach mal durchiterieren und jeder kann 
machen, wie er das Werkzeug hat: Platte und Bohrer (viel Spass :-) ), 
Fräse, Lasercutter, ...

> Ich denke auch, dass man bei den üblichen LED-Matrix-Modulen mit 1
> LED/cm kein richtiges Gitter mehr zur optischen Isolierung zwischen die
> LEDs bekommt. Diese Isolierung ist aber wichtig!

Lasercutter und Karton oder Plexi etc., das geht.

> Daher sind die 74 LEDs/m ein guter Kompromiss. Damit wären wir dann bei
> einer Leuchtfläche von 43,2 x 43,2 cm und einer Frontplatten-Größe von
> ziemlich genau 60 cm. Das finde ich ganz passend :-)

Mir wäre 60cm zu gross, je nach Aufstellungsort. 60cm erfordert einen 
größeren Betrachtungsabstand und ist dann für die Wand in einem Flur 
nicht mehr geeignet, wo man zwangsweise nur 1,5-2m entfernt ist.

Also ich habe nichts gegen ein paar Varianten von 40 bis 60cm :-)

Autor: Conny G. (conny_g)
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Autor: Michael (Gast)
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Conny G. schrieb:
> Also was mich an der Wordclock stört ist, dass zuviel auf "Custom Items"
> basiert und alles per Sammelbestellung organisiert werden muss.
> Das verlängert die Bauzeit und verhindert, dass man spontan an einem
> Wochenende damit anfängt, es dauert immer Wochen oder sogar Monate bis
> man zu seiner Uhr kommt.

Da bin ich ganz bei Dir!
Es gibt noch eine weitere Methode eine Matrix herzustellen, unabhängig 
vom Rastermaß, welches dann jeder selber entscheiden kann.
Ich habe oben Bilder beigefügt. Es handelt sich um "einzel" LED's die 
abbrechbar in einer Matrix von 10x10 Stück hergestellt werden. Diese 
werden auf einer kleinen Aluscheibe von 10mm Durchmesser gebaut, welche 
auch gleich als Kühlkörper wirkt.
Mit ein wenig Lötübung und Aufwand kann man sich seine Matrix in relativ 
kurzer Zeit herstellen. Was zunächst aufwändig aussieht, erscheint im 
nachhinein als eigentlich leichte Übung.
Ich habe schon eine Matrix von 16x32 mit diesen Teilen aufgebaut und war 
in ca. 1,5 Std. damit fertig.
Also bitte nicht abschrecken lassen, ist wirklich nicht sooo viel 
Arbeit, aber man bleit da absolut unabhängig von der Baugröße.

Dann gibt es da noch die absoluten einzel LED's mit integriertem 
Controller, ohne Leiterplatte. Hier ist allerdings der Lötaufwand sehr 
hoch und man benötigt ja noch eine Leiterplatte die noch hergestellt 
werden muß.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Conny G. schrieb:
> Also was mich an der Wordclock stört ist, dass zuviel auf "Custom Items"
> basiert und alles per Sammelbestellung organisiert werden muss.

Wieso? Alles von der WordClock kannst Du ohne Verwendung irgendeiner 
Sammelbestellung selber machen.

So wird es auch bei der uClock sein:

- Shield: Geht auch mit Lochrasterplatine oder sogar mit
  zusammengestöpselten Dupont-Kabeln. Schaltpläne sind vorhanden.

- LEDs: kann man sich auch einzeln kaufen oder im gewünschten Raster

- Zwischenboden/Gitter: Kann man sich auch selber sägen/lasern/fräasen

- Frontplatte: Hier kann man selber eine Folie kleben

> Das verlängert die Bauzeit und verhindert, dass man spontan an einem
> Wochenende damit anfängt, es dauert immer Wochen oder sogar Monate bis
> man zu seiner Uhr kommt.

Man ist überhaupt nicht auf Sammelbestellungen angewiesen. Das 
WC-Projekt ist derart detailliert dokumentiert, dass Du alles selber 
bauen kannst. Das wird auch bei der uClock so sein. Von daher verstehe 
ich Deine Kritik überhaupt nicht.

Trotzdem haben Sammelbestellungen ihre Daseinsberechtigung. Was sich 
beim WC-Projekt herausgestellt hat:

- Viele können Schaltpläne nicht auf Lochraster umsetzen.

- Viele haben keine Fräse oder Laser, um sich einen Zwischenboden
  selbst herzustellen.

- Viele fluchen über die Blasen oder Lichtdurchlässigkeiten oder
  sonstige Probleme, die aufklebbare Folien auf Acrylglasplatten
  so mit sich bringen.

Fazit:
======

Wer alles selber machen kann, der kann dies auch tun.
Wer nicht alles selber machen kann, der greift auf Sammelbestellungen 
zurück.

Das liegt immer in der Natur des einzelnen. Für beide Gruppen gibts 
alle Möglichkeiten. Von daher verstehe ich Deine Kritik überhaupt 
nicht. Wo fühlst Du Dich da eingeengt?

Achja, wegen der Bauzeit: Manche sind mit Modulen aus Sammelbestellungen 
schneller als mit eigens zu erstellenden Baugruppen, an denen sie 
monatelang rumdoktern müssen. Von daher zieht Dein Argument mit der 
Bauzeit eigentlich auch nicht ;-)

> Mir wäre es lieber, wenn es mehr Standardkomponenten sind oder
> verschiedene Anleitungen zur Selbstherstellung existieren - Fräse,
> Lasercutter, etc.

Dann schreibe diese Anleitungen doch. Sowohl der WC- als auch der 
uClock-Artikel ist bearbeitbar von allen.

Also ich habe keine Fräse zu Hause, auch keinen Lasercutter. Und ich 
werde den Teufel tun und 1024 (viereckige!) Löcher in ein Brett bohren. 
Von daher mache ich gern bei einer Sammelbestellung mit, von der ich 
weiß, dass es erprobt ist und auch funktioniert.

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Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Thomas G. schrieb:
> Da die Uclock jetzt einen neuen Beitrag bekommen hat könnte man eine
> DXF-Sammlung der verschieden Frontplatten hier pflegen so dass jeder
> seine Grösse fahren kann.

Klar kann man das so machen. Dann muss man unter Umständen damit 
rechnen, dass ein Einzelexemplar wesentlich teurer sein kann als eine 
Frontplatte aus einer Sammelbestellung mit einer Auflage von zum 
Beispiel 100 Stück.

> Was wollt Ihr für eine Front fertigen?Soll diese einfach im Raster von
> 32x32 Löcher oder Quadrate haben?

Steht im Eröffnungsposting: Quadrate - so wie auf den Fotos gezeigt. 
Runde Löcher ergeben bei Icons und anderen Darstellungen (z.B. 
Digitalziffern) ein ungünstiges Bild - wegen der zu großen Blindflächen 
dazwischen.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Peter G. schrieb:
> aus meiner Erfahrung mit der Tischuhr würde ich bei Streifen mit
> Sonderformat wie 74 LEDs/m zur Vorsicht raten... die sind bei weitem
> nicht so gefragt wie die gängigen 30/60/144 LEDs/m, werden daher nicht
> so häufig produziert, sind deutlich teurer und können unter Umständen
> von heute auf morgen komplett vom Markt verschwinden.

Das Problem sehe ich auch. Es kann durchaus sein, dass die 74er LEDs in 
einem halben Jahr wieder verschwunden sind. 60er wird es dagegen immer 
geben - und dabei sind sie auch noch wesentlich günstiger.

Schwierige Entscheidung...

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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900ss D. schrieb:
> Wie wäre es denn, wenn du den ESP32 als Hauptcontroller nimmst und einen
> kleinen AVR zur Ansteuerung der LEDs nimmst?

AVR wäre ein klarer Rückschritt. Der kommt bei WS2812-Übertragungen 
schon arg ins Schwitzen. Das würde ich mir nicht antun wollen. Ich 
könnte mir aber einen kleinen STM32F103 (Mini-Dev-Board für 2 EUR) als 
LED-Controller vorstellen. Dann könnte man die Hauptarbeit einen ESP32 
machen lassen.

> Ich meine es ist viel
> einfacher, als die Parameteraustauscherei und dieses Protokoll zwischen
> ESP8266 und dem STM32.

Ja, da hast Du recht. Damals, als die SW für die WC geschrieben wurde, 
gab es aber noch keinen ESP32, nur einen ESP8266 mit relativ wenigen 
I/O-Pins. Jetzt kann ich mir durchaus vorstellen, die Arbeitsteilung 
umzudrehen. Dazu muss jedoch die bestehende SW erst einmal komplett auf 
den ESP32 portiert werden. Ich kann mir hier durchaus vorstellen, das 
auch irgendwann einmal zu machen, nämlich als uClock V2. Ich werde da 
mal ein Konzept für erstellen, schätze den Aufwand der Portierung aber 
jetzt schon auf einige Monate. Aber warum nicht, wenns Spaß macht.

Jetzt haben wir aber bereits eine lauffähige und gut durchgetestete 
Software. Daher sollten wir jetzt erstmal das Augenmerk darauf legen, 
ein anständiges Display hinzubekommen und noch ein paar Anzeigemodi mehr 
als nur eine digitale Ziffern-Anzeige zu realisieren.

Also: Schritt für Schritt vorgehen, okay?

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: 900ss D. (900ss)
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Frank M. schrieb:
> Also: Schritt für Schritt vorgehen, okay?

Von mir war das nur ein Vorschlag. Dass das umstellen auf ESP32 Zeit 
braucht, habe ich mir schon gedacht.
Na klar: Ok :-)

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

900ss D. schrieb:
> Leider hat der ESP32 keine Möglichkeit, die 1024 LEDs per DMA
> anzusteuern. Dieser Vorteil beim STM32 ist für mich schon wichtig, weil
> während der LED-Übertragung bereits weitere Berechnungen für das nächste
> Bild usw. gemacht werden können. Das geht dann absolut ruckelfrei.
> Deshalb möchte ich die STM32-Variante in Zusammenhang mit einem ESP8266
> als Netzwerkcontroller beibehalten. Die Software dafür ist stabil und
> läuft bereits.

ich habe jetzt nicht geschaut, was die Sachen sonst alles so brauchen.
Der ESP8266 hat im DMA zumindest keine Probleme die Anzahl LEDs 
anzusteuern.
Beim ESP32 würde es auch gehen, die NeoPixelBus Lib hat den ESP32 per 
I2S DMA drin, habe ich aber noch nicht getestet.

Der ESP8266 bekommt maximal ca. 140fps mit aktivem WLAN usw. bei 16x16 = 
256 WS2812B hin, beim Aufruf im 20ms Ticker, also 50fps, sehe ich keine 
Ungereimtheiten bei meinem Lagerfeuer.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Oliver R. (superberti)
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Hi,

> ich habe jetzt nicht geschaut, was die Sachen sonst alles so brauchen.
> Der ESP8266 hat im DMA zumindest keine Probleme die Anzahl LEDs
> anzusteuern.
> Beim ESP32 würde es auch gehen, die NeoPixelBus Lib hat den ESP32 per
> I2S DMA drin, habe ich aber noch nicht getestet.
>
> Der ESP8266 bekommt maximal ca. 140fps mit aktivem WLAN usw. bei 16x16 =
> 256 WS2812B hin, beim Aufruf im 20ms Ticker, also 50fps, sehe ich keine
> Ungereimtheiten bei meinem Lagerfeuer.
>

Der ESP32 hat ja auch zwei Kerne. Da kann sich theoretisch sogar ein 
Kern alleine um die LEDs kümmern. Ich habe den auch nur in Spiel 
gebracht, weil er so schön viel Speicher hat. Den könnte man ja gerade 
für schöne Animationen gut gebrauchen.
Natürlich: Die ganze Software zu portieren könnte schon recht müßig 
sein. Hier wäre das Hauptproblem sicherlich die Anpassung an die 
Hardware.
Ansonsten bin ich mit meinen momentanen ESP32-Projekt, was die 
Programmierung angeht, ganz zufrieden. Alles funktioniert sehr gut, auch 
unter einer VM ,inkl. Flashen.
Sicherlich ist es aber sinnvoll, erst einmal mit den bestehenden Dingen 
anzufangen und dann Schritt für Schritt Funktionalität zu übertragen.

Gruß,
Oliver

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Oliver R. schrieb:
> Der ESP32 hat ja auch zwei Kerne. Da kann sich theoretisch sogar ein
> Kern alleine um die LEDs kümmern. Ich habe den auch nur in Spiel
> gebracht, weil er so schön viel Speicher hat. Den könnte man ja gerade
> für schöne Animationen gut gebrauchen.

Ist ja schon gut, ich habe mir mal einen ESP32 Wrover zum Spielen 
bestellt :-)

Autor: 900ss D. (900ss)
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Michael U. schrieb:
> Hallo,
>
> 900ss D. schrieb:
>> Leider hat der ESP32 keine Möglichkeit, die 1024 LEDs per DMA
>> anzusteuern. Dieser Vorteil beim STM32 ist für mich schon wichtig, weil
>> während der LED-Übertragung bereits weitere Berechnungen für das nächste
>> Bild usw. gemacht werden können. Das geht dann absolut ruckelfrei.
>> Deshalb möchte ich die STM32-Variante in Zusammenhang mit einem ESP8266
>> als Netzwerkcontroller beibehalten. Die Software dafür ist stabil und
>> läuft bereits.

Würdest du bitte richtig zitieren? Ich hab das nicht geschrieben sondern 
auch nur zitiert.

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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Conny G. schrieb:
> Wir sind dann von einem Touch-Table nicht mehr weit entfernt :-)

now we're talking! :-)

Autor: 900ss D. (900ss)
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Frank M. schrieb:
> Ist ja schon gut, ich habe mir mal einen ESP32 Wrover zum Spielen
> bestellt :-)

Dann kannst du vielleicht hiermit anfangen ;-)

https://esp32.com/viewtopic.php?f=17&t=3188

Hier gibt's auch 'n Beispielvideo (Appetithappen) dazu :-)

https://community.pixelmatix.com/t/smartmatrix-library-esp32-port/272

Hier gibt's auch schon "fertige" Hardware
http://docs.pixelmatix.com/SmartMatrix/postkick.html

Edit:
Na guut, ist n Teensy drauf.  Und das Display hat nicht die Maße die 
hier gefordert werden.

: Bearbeitet durch User
Autor: Heinz B. (hb_5000)
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Hallo,
mein Vorschlag Rasperry Pi die Software entwicklung ist einfach.
Die uClock könnte auf kleinen OLED Display dargestellt werden.

 Viele Grüße aus Münchberg

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Heinz B. schrieb:
> Hallo, mein Vorschlag Rasperry Pi die Software entwicklung ist einfach.
> Die uClock könnte auf kleinen OLED Display dargestellt werden.

Dass die Entwicklung einfach ist, stimmt. Aber ein kleines OLED-Display 
kann man wohl nicht mit einer großen LED-Anzeige vergleichen. Wo bleibt 
da der Bastelspaß? Im Eröffnungsposting siehst Du, dass die uClock 
bereits auf einem TFT-Display läuft. Aber das ist langweilig.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

900ss D. schrieb:
> Würdest du bitte richtig zitieren? Ich hab das nicht geschrieben sondern
> auch nur zitiert.

leider hattest Du in Deinem Text kein Zitat gesetzt und die 
Forensoftware hat es somit Dir zugeschrieben...
Ich entschuldige mich bei Dir, weil ich Deinen Verweistext darüber nicht 
mit markiert hatte.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: 900ss D. (900ss)
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Michael U. schrieb:
> leider hattest Du in Deinem Text kein Zitat gesetzt und die
> Forensoftware hat es somit Dir zugeschrieben...
> Ich entschuldige mich bei Dir, weil ich Deinen Verweistext darüber nicht
> mit markiert hatte.

Schon gut. Ist ja kein Drama. Auch wenn hier nichts dramatisches stand, 
mag ich nicht, wenn man mir Texte unterschiebt :)

Zitiert hatte ich schon, nur nicht mit der Forenfunktion, weil das 
soweit ich weiß, nicht Thread übergreifend funktioniert. Ich hatte aber 
darauf hingewiesen, merkt man wenn man mein Posting vollständig ließt. 
;)

: Bearbeitet durch User
Autor: Conny G. (conny_g)
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Frank M. schrieb:
> Man ist überhaupt nicht auf Sammelbestellungen angewiesen. Das
> WC-Projekt ist derart detailliert dokumentiert, dass Du alles selber
> bauen kannst. Das wird auch bei der uClock so sein. Von daher verstehe
> ich Deine Kritik überhaupt nicht.

Hi Frank,

ja, Du hast recht. Wenn ich mir die Alternativen überlege, dann hat man 
nur bessere, wenn man Spezialwerkzeug wie Lasercutter etc Zuhause hat 
und selbst Platinen herstellen kann. Und das stimmt, dass das für die 
meisten nicht zutrifft. War aus etwas einseitigem Blickwinkel 
argumentiert von mir.
Und im Prinzip fehlt mir eigentlich nur der Source für die Platine um 
alles „schnell“ selber zu machen.

Und der ironische Hinweis auf die selbstgefrickelte Platine, die noch 
nicht fertig ist trifft perfekt zu :-D Am Ende ging mir die Zeit aus und 
blieb auf halbem Weg hängen, mit Sammelbestellung wäre ich schon fertig. 
;-)
Hab übrigens auch noch eine aus der Sammelbestellung da, mit allen 
Bauteilen.

Autor: Falk B. (falk)
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Frank M. schrieb:
> 900ss D. schrieb:
>> Wie wäre es denn, wenn du den ESP32 als Hauptcontroller nimmst und einen
>> kleinen AVR zur Ansteuerung der LEDs nimmst?
>
> AVR wäre ein klarer Rückschritt. Der kommt bei WS2812-Übertragungen
> schon arg ins Schwitzen.

Naja, übertreib mal nicht. Klar haben STM32 & Co mehr Dampf und vor 
allem DMA, aber auch der gute, alte, AVR kann hier schon noch 
mithalten, wenn der Programmierer nicht ganz auf den Kopf gefallen ist.

Beitrag "Re: Frage zu IR-Remote+LED-Strips an AVR"

> Das würde ich mir nicht antun wollen.

Du bist 32 Bit verwöhnt ;-)

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Falk B. schrieb:
> Naja, übertreib mal nicht. Klar haben STM32 & Co mehr Dampf und vor
> allem DMA, aber auch der gute, alte, AVR kann hier schon noch mithalten,
> wenn der Programmierer nicht ganz auf den Kopf gefallen ist.
>
> Beitrag "Re: Frage zu IR-Remote+LED-Strips an AVR"

Ich kenne den Thread ;-)

Der AVR müsste ja nicht nur die LEDs befeuern (was er zweifelsohne noch 
hinbekommen würde), sondern auch gleichzeitig noch Daten 
entgegegennehmen, z.B. über SPI. Dann wird das sehr sehr eng. Wenn er 
zudem komplette Frames für 1024 LEDs noch zwischenpuffern soll (Double 
Buffering), dann geht ihm spätestens hier die Puste aus.

>> Das würde ich mir nicht antun wollen.
>
> Du bist 32 Bit verwöhnt ;-)

Ja, bin ich mittlerweile. ;-)

Hier könnte ein STM32 nicht nur obiges locker erledigen, er könnte sogar 
noch weitere Aufgaben übernehmen, wie z.B. das Fading von einzelnen 
Bereichen der LED-Matrix, z.B. beim Uhrzeit- oder Anzeigemoduswechsel.

Beispielaufgabe: Fading sämtlicher LEDs vom aktuellen Frame 
(IST-Zustand) auf einen neu anzuzeigenden Frame (SOLL-Zustand) innerhalb 
von 500msec. Hier müssen sämtliche RGB-Schritte für jede LED einzeln 
berechnet werden, um von IST nach SOLL zu kommen. Sollen zum Beispiel 16 
Zwischenschritte beim Fading angezeigt werden, muss alle 31msec ein 
komplett neuer Zwischen-Frame berechnet (bitte mit Gammakorrektur) und 
auch noch ausgegeben werden. Ich habe so etwas mal mit AVRs realisiert, 
allerdings waren das 60 ATTinys im Verbund:

Beitrag "Equinox-Uhr mit 60 ATtinys"

Bild der fertigen Equinox-Uhr: 
https://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:Equinox1.jpg

Hier hat sich jeder ATTiny exklusiv um (s)eine LED gekümmert. Immerhin 
lief das mit einer 12-Bit-PWM für alle drei RGB-Kanäle, also wesentlich 
flüssiger, als man es mit einer WS2812 hinbekommen würde.

Mittlerweile habe ich auch hier im Thread erfahren, dass ein ESP32 das 
alles durchaus alleine schaffen könnte. Ich bin ja lernfähig. Aber ich 
sehe so eine Umstellung erst für uClock V2. Die aktuelle Software ist 
stabil, erprobt (WordClock) und jetzt bereits lauffähig.

Andreas hat mittlerweile auch im SVN ein neues Repository eingerichtet, 
so dass ich den Source am Wochenende einchecken kann.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Klaus W. (Firma: Wolfsoft GmbH) (wolfsoft)
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Coole Idee mit der uclock.

Ich bin im Besitz einer goDMD Clock.
https://go-dmd.de/

Die hat ein Display von 128x32.

Auf dieser habe ich aus Spaß mal einen Schwung von Videospielanimationen 
gepackt. Sieht echt cool aus und wäre auch bestimmt was für die uClock.

Wobei ich nicht weiss, ob man die DF-Player MicroSD Karte für das 
Speichern der Bilder verwenden kann und ob der STM schnell genug für 
Animationen ist.

Hier ein bsp Video:
Youtube-Video "DMD Clock with Videogames Animation"

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Klaus W. schrieb:
> Auf dieser habe ich aus Spaß mal einen Schwung von Videospielanimationen
> gepackt. Sieht echt cool aus und wäre auch bestimmt was für die uClock.

Ist mir - ehrlich gesagt - zuviel Action :-)

Wenn, dann als echtes Spiel, nicht als Animation. Die Animationen 
sollten nicht zu unruhig sein. Sonst hält man es irgendwann im eigenen 
Wohnzimmer nicht mehr aus. ;-)

> Wobei ich nicht weiss, ob man die DF-Player MicroSD Karte für das
> Speichern der Bilder verwenden kann

Nein, kann man nicht. Der STM32 kann schon aus technischen Gründen nicht 
an die SD-Karte des DF-Players.

> und ob der STM schnell genug für Animationen ist.

Wenn ich das richtig sehe, wird bei der goDMD Clock das STM32F407VET 
BlackBoard verwendet. Auf diesem läuft die uClock auch, siehe 
Eröffnungsbeitrag. Dieses Board hat einen SD-Kartenslot, den ich bereits 
beim MINOS-Projekt verwende. Es wäre also kein Problem, auf eine 
SD-Karte zuzugreifen. Die ebenso unterstützten Nucleo-Boards fallen da 
aber raus.

Autor: Klaus W. (Firma: Wolfsoft GmbH) (wolfsoft)
Datum:

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Hallo Frank,

wenn man es nicht so animiert mag, kann man ja einiges an 
Bilder,Symbolen, Figuren aus der Videospielwelt nehmen.

Wie z.B. die PixelFiguren von Donkey Kong, Pac-Man, Mario, Zelda und 
Co...

Die passen von der Pixel und Bildgröße recht gut.

Und ein Schwung an Effekten fürs Umblenden von einem zum anderen Bild 
wäre auch der Hit.

Verschiedene SchriftFonts für die Uhr könnten auch verwendet werden.

Aber das sind alles Software Positionen, die am Schluss anstehen, wenn 
das gute Stück von den Grundfunktionen her läuft

Weiter so.
Wird bestimmt ein total tolles Projekt und bin auch dabei.

Autor: Michael (Gast)
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So, die Produktion läuft seit Samstag :-)
Es wird zwar einige Zeit dauern, aber ich denke es wird sich lohnen.
Ich habe mit weißem und schwarzen Filament getestet. Beim schwarzen wird 
eine Menge Licht absorbiert. Beim weißen entsteht ein leichtes 
durchscheinen von der Nachbar-LED. Bei einem Infill von nur 20% war das 
zu erwarten.
Als Diffusor habe ich zum testen ein normales weißes DIN A4/80gr Papier 
benutzt. Die Farben wirken beim weißen Filament natürlicher.
Ich werde im laufe der Woche eine Diffusorfolie besorgen, mal sehen wie 
es dann aussieht.
Zeitgleich habe ich direkt drei Rollen der 74er LED's bei Aliexpress 
bestellt. Aber das dauert ja immer, bis die Sachen ankommen.

@Frank
Wann kann man denn mit einer Version zum testen rechnen?
Bis die LED-Streifen hier ankommen, dauert es bestimmt noch drei oder 
vier Wochen. Vielleicht steht ja bis dahin eine Testversion?

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> So, die Produktion läuft seit Samstag

Hört sich gut an. Wie lang braucht so ein 3D-Drucker?

> Als Diffusor habe ich zum testen ein normales weißes DIN A4/80gr Papier
> benutzt.

Schon mal "Butterbrotpapier" ausprobiert?

> Wann kann man denn mit einer Version zum testen rechnen?

Ich schaue, dass ich die SW heute abend einchecke. Wenn ich es nicht 
schaffe, dann morgen abend.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Michael (Gast)
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Frank M. schrieb:
> Hört sich gut an. Wie lang braucht so ein 3D-Drucker?

Was auf dem Bild zu sehen ist, ungefähr 2,5 Std.
Das sind drei komplette Streifen, die wegen der Baugröße von ca. 
220x220mm geteilt werden müssen. Morgen werde ich versuchen, mehr Teile 
auf der Druckplattform unterzubringen.

Frank M. schrieb:
> Schon mal "Butterbrotpapier" ausprobiert?

Nein, das werde ich gleich mal testen.

Frank M. schrieb:
> Ich schaue, dass ich die SW heute abend einchecke. Wenn ich es nicht
> schaffe, dann morgen abend.

Nur keine Eile, die LED-Streifen sind ja noch nicht angekommen, aber ich 
könnte mit der Matrix der Wordclock testen. Hab hier ja immer ein 
Exemplar der Wordclock zum "frickeln".

Autor: Ralf E. (r_e)
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Hallo,

Michael schrieb:

> Das sind drei komplette Streifen, die wegen der Baugröße von ca.
> 220x220mm geteilt werden müssen. Morgen werde ich versuchen, mehr Teile
> auf der Druckplattform unterzubringen.

Wenn schon per 3D-Drucker, wieso da dann flach als einzelne Streifen zum 
Zusammenstecken und nicht das komplette Raster, je nach Druckraum 
geteilt in 4 oder 9 Teile?

LG
Ralf

Autor: Michael (Gast)
Datum:

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Ralf E. schrieb:
> Wenn schon per 3D-Drucker, wieso da dann flach als einzelne Streifen zum
> Zusammenstecken und nicht das komplette Raster, je nach Druckraum
> geteilt in 4 oder 9 Teile?

Weil ich flexibel bleiben will, da ich noch ein anderes Projekt im 
Hinterkopf habe, bei dem ichnoch nicht weiß, wieviel LEDs ich da 
verbauen werde.

Beitrag #5646171 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Peter G. (ingrimsch)
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Hallo zusammen,

ich habe mir die letzten Tage mal ein paar Gedanken zum Gitter für die 
Matrix gemacht, denn davon hängt ja nicht unerheblich das Design der 
Frontplatten ab. Ich bin mittlerweile der Meinung, dass sich das 
halbwegs bezahlbar als "Massenprodukt" (Sammelbestellung als Gedanken im 
Hinterkopf) eigentlich nur per Schaumstoff und Laserzuschnitt umsetzen 
lässt. Für Einzelstücke und DIY gibt es allerhand andere Möglichkeiten 
(Holzleisten Fräsen, lasern oder Sägen und verleimen, 3D Druck, 
Zwischenplatte fräsen, etc.), der Fertigungsaufwand oder die 
Maschinenzeit würde diese Lösungen aber vermutlich wahnsinnig teuer 
machen... ein paar Überlegungen:

1. Holzleisten
Könnte man entweder zuschneiden und verleimen, was eine Mordsarbeit 
wäre, oder man fräst/lasert in gewissen Abständen eine Nut in der halben 
Höhe und steckt die Leisten dann zusammen. Die Ausrichtung der ganzen 
Leisten wäre ziemlich ungünstig und mit viel manuellem Aufwand für eine 
größere Serienfertigung verbunden. Damit scheidet der Schreiner 
vermutlich aus... Auch auf der Kreissäge/Tischfräse wäre das vermutlich 
einfach zu viel frickelige Handarbeit bei der Menge an Leisten, die man 
pro Uhr bräuchte. Wäre mal interessant ob der Schreiner da ne gute Idee 
zu hat.

2. 3D Druck
Für DIY und Leute mit Drucker eine gute Option (egal wie die Matrix 
letztendlich gedruckt würde) und quadratische Ausschnitte sind kein 
Problem. Die kleine Druckfläche der Drucker und die Druckzeit pro Uhr 
machen diese Lösung für die Großfertigung aber eher unattraktiv.

3. Zwischenplatte
Kurz gesagt: Zu viel Maschinenzeit weil es ohne Ende Löcher zu fräsen 
gäbe. Wenn dann geht das nur mit einer Hochleistungsfräse und einem 
Fräser, der ordentlich Material abträgt und wir hätten wieder runde 
Ecken.

4. Schaumstoff oder Styropor "Zwischenplatte" lasern (oder direkt 
ausschäumen lassen, bei der Abnahmemenge aber vermutlich zu teuer)...
Günstiges Material, schnelle Maschinenzeit (ein kräftiger CO2 Laser 
sollte da wie durch Butter schneiden) auch mit 1024 Ausschnitten, 
quadratische Ausschnitte sind möglich und die Stege zwischen den 
Quadraten könnten vermutlich beliebig dünn sein (je nach Material). Man 
könnte die Matrix dann einfach an die Front kleben, müsste aber ggf. 
alles in einen Rahmen setzen (zumindest bei Schaumstoff --> weiches 
Material!), denn die Befestigung an der Wand könnte sonst ein Problem 
werden. Styropor wäre stabiler...

Habt ihr noch andere Ideen? Habe ich was übersehen? Da die Hardware noch 
nicht feststeht können wir ja noch frei mit Ideen jonglieren. :-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Conny G. (conny_g)
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Idee:
Moosgummiplatte und Stanzen.

Autor: Ralf E. (r_e)
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Für Sammelbestellungen:
Die Idee mit der Moosgummi-/ bzw Schaumstoffplatte finde ich nicht 
schlecht, wobei sich Stanzen da wirklich erst ab größeren Stückzahlen 
lohnen dürfte,die Werkzeugherstellung ist nicht ganz billig. Lasercut 
wäre eine Versuch wert.

Zum selber Basteln:
etwas dickeres Plexiglas, liegt dann direkt auf den LEDs auf, die Matrix 
von hinten als Schlitze gesägt und mit Lichtundurchläsigem Kunstharz 
Ausgegossen.


Interessant als Material für die Frontplatte könnte auch das sein:
https://www.plexiglas-shop.com/de/Produkte/Black-White/
bei LED aus schwarze Oberfläche....

Autor: Johannes S. (jojos)
Datum:
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es gibt auch fertige Kunststoffgitter für andere Zwecke, habe das hier 
im Gewächshaus gesehen, könnte aber auch aus dem Aquarienbereich sein.
Das Gitter im Anhang hat allerding 14,5 mm Raster (13 x 13 innen), das 
wären 69 LED/m. Aber vielleicht findet Tante Google was passendes? Unter 
'Aqua Grid' finde ich dieses Raster noch in schwarz, aber auf Ali & Co. 
gibts sicher auch was fertiges.

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas G. (Firma: Frickelhauptquartier) (taximan)
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Ich würde trotz allem Holzleisten nehmen. Hat jeder Baumarkt in 
passenden Längen und kommt jeder auch nur halbwegs Begabte mit zurecht. 
Für die Zwischenräume Kunststoffplättchen, (ich find tatsächlich den 
passenden Suchbegriff nicht...) lassen sich sonst aus Stangen 
zurechtsägen. Oder dicke Pappe mit Cuttermesser? Die anderen Lösungen 
scheinen mir für die Mase nicht realisierbar, weil zu teuer.

Sowas in der Art:

https://www.hornbach.de/shop/Rechteckleiste-Kiefer-3x10x1000-mm/6178725/artikel.html

BTW: Bis wann werden eigentlich Ideen gesammelt? D.h. bis wann sollte 
das Grundgerüst stehen?

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter G. (ingrimsch)
Datum:
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Thomas G. schrieb:
> Ich würde trotz allem Holzleisten nehmen. Hat jeder Baumarkt in
> passenden Längen und kommt jeder auch nur halbwegs Begabte mit zurecht.

Ich bin ja im Prinzip bei dir (die Möglichkeit alles in DIY mit 
günstigem Material umsetzen zu können), aber ich glaube du unterschätzt 
den Aufwand 1024 Kästchen aus fitzeligen Holzstückchen zusammenzuleimen. 
Ich persönlich würde lieber nen Fuffi für eine Sammelbestellung in die 
Hand nehmen (ein komplett fiktiver Betrag ohne irgendeine Grundlage) und 
mir die drei Abende in der Garage dafür sparen. Mal abgesehen davon, 
dass du für 64 der verlinkten Leisten auch schon fast 45 Euro auf den 
Tresen legen musst (evtl. könnte der Verschnitt von 32 Stück vielleicht 
sogar für die restlichen Stege reichen). Aber die eine Variante muss die 
andere ja nicht unbedingt ausschließen...

Ich hatte gestern Abend etwas Leerlauf und habe mal angefangen mit ein 
paar Maßen im CAD zu jonglieren. Die Matrix ist auf 60LED/m Streifen 
ausgelegt, das Ambilight auf 30LED/m um eine größere Fläche abzudecken. 
Wenn wir beim ursprünglichen Design der Wordclock bleiben (also 
quadratisch und mit genug Platz für die großen Nucleo Boards/das 
Blackboard) lande ich bei 75x75cm als sinnvolle Größe.

Wenn wir die Symmetrie über den Haufen werfen und eher was rechteckiges 
in Betracht ziehen, dann würde allerhand überflüssiger Rahmen entfallen 
und die Maße würden auf ca. 60x68cm schrumpfen.

Das ist hier ist einfach ein Entwurf damit man sich besser vorstellen 
kann wie das Ganze aussieht/wirkt. Die Stege der Matrix sind 3mm breit, 
die Holzleisten passen also. Einfach mal so als Diskussionsgrundlage. 
Später könnte man ein Angebot auf dieser Basis einholen oder das Design 
der Frontplatte ableiten.

Autor: Michael (Gast)
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@Frank

Ich drucke gerade mein vorletztes Teil zur Matrix und würde gern mal 
einen Test mit den LEDs der Wordclock durchführen, obwohl das Rastermaß 
nicht passt.
Gibt es evtl. doch bald eine Testversion zur uClock?
Ein paar Worte zum Flashen wären nett, oder läuft es wie bei der 
Wordclock ab?
Bilder folgen dann bald.

Autor: Andreas B. (alidi)
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Hallo Zusammen,
meiner Meinung nach sollten die Stege der Matrix höchstens 1mm dick 
sein, wenn nicht sogar noch schmäler.  Ich bevorzuge Kunstoffleisten, 
die man ineinadersteckt.

Grüße
Andreas/Alidi

Autor: Oliver R. (superberti)
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@Peter G.:

Mit welchem Progrämmchen hast Du denn den Boden gezeichnet? Sieht schon 
ganz cool aus!

Gruß,
Oliver

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> Gibt es evtl. doch bald eine Testversion zur uClock?

Die Sources findest Du nun im Artikel unter "Download". Die fertigen 
HEX- bzw. BIN-Dateien stelle ich später bereit.

> Ein paar Worte zum Flashen wären nett, oder läuft es wie bei der
> Wordclock ab?

Exakt wie bei der WordClock.

Autor: Michael (Gast)
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Frank M. schrieb:
> Die fertigen
> HEX- bzw. BIN-Dateien stelle ich später bereit.

Das wäre super.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Für welchen Nucleo brauchst Du denn die Hex-Datei?

Autor: Michael (Gast)
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Frank M. schrieb:
> Für welchen Nucleo brauchst Du denn die Hex-Datei?

Ich habe hier den STM32F411...

Autor: Michael (Gast)
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...sorry...
und den ESP-12F

Autor: Thomas G. (Firma: Frickelhauptquartier) (taximan)
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@ Peter G.:
Ich kann deine Rechnung nicht nach vollziehen. Ich bräuchte 17 Leisten, 
und natürlich jede Menge Stücke (Stückchen) für die Zwischenräume. Ich 
hab da außer selbersägen (was bei 2-3mm Stärke nun auch nicht die ganz 
große Herausforderung ist) auch nichts Passendes auf der Hand; früher 
nannte man so etwas Hobby, und eine Zeit/Nutzenrechnung wurde gar nicht 
erst aufgestellt. Mir fällt tatsächlich einfach nicht der passende 
Suchbegriff
 für die Zwischenräume ein.

Autor: Michael (Gast)
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...Zwischenstege... ;-)

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> Ich habe hier den STM32F411...

HEX-Datei für STM32F411 und BIN-Datei für ESP8266 ESP-12F liegt jetzt 
zum Download bereit, siehe uClock.

Autor: Peter G. (ingrimsch)
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Andreas B. schrieb:
> Ich bevorzuge Kunstoffleisten, die man ineinadersteckt.

Hast du mal ein Beispiel für die Leisten? Schneidest du die dann mit 
Schere/Cutter ein? In Papier/Karton habe ich das schon mal gesehen, das 
war aber ziemlich wabbelig. :-)

Oliver R. schrieb:
> Mit welchem Progrämmchen hast Du denn den Boden gezeichnet?

Fusion 360, ist kostenlos fürs Hobby und kann z.B. solche Anordnungen 
wie die 1024 Kästchen mit "Anordnungen" relativ einfach erstellen. Dazu 
kann man die Zeichnungen parametrisch aufbauen.

Thomas G. schrieb:
> Ich kann deine Rechnung nicht nach vollziehen

1000/60 = 16.66mm Abstand der LEDs bei einem 60er Streifen
16.66*32 = 533.33mm ist die Länge einer Leiste für 32 LEDs (horizontal 
oder vertikal egal, ist ja quadratisch)
Die Leisten sind 1000mm lang, für 32 Kästchen brauche ich also min. 33 
Leisten/Stege um alle Seiten zu schließen

Alles noch x2 wenn ich die Stege zusammenstecken will (so wie diese: 
https://www.leuchtbildshop.net/Lichtgitter), oder halt aus dem 
Verschnitt kleine Stückchen für die restlichen Seiten schneiden, dann 
komme ich vermutlich mit den 33 Leisten aus.

Vielleicht denke ich auch einfach zu kompliziert... aus etwas stärkerem 
Papier oder Karton könnte man das Gitter einfach mit ner Schere und ner 
ruhigen Hand aufbauen. Aber stabil ist das nicht wirklich.

Autor: Torsten G. (wawibu)
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Ein Boden in 75x75 oder 60x68 mit 1024 Löchern wird sicherlich nicht 
günstig werden, denn die Maschinenzeiten werden dabei schon enorm sein.

Des Weiteren würde der Versand dann auch nicht mehr so einfach, da DHL 
maximal 120x60 per Standard annimmt. Alles andere würde teuer werden. 
Und ich müsste erstmal Kartons finden, die dazu passen - so große Pizzen 
gibt es ja nicht :)

Daher würde ich derzeit den Weg eines Kammsystems verfolgen. Die könnte 
man in großen Stückzahlen herstellen lassen und da wird das dann auch 
mit dem Versand einfacher. Dabei muss man dann nur schauen wie man das 
mit den Ecken macht, damit die Kästchen mittig in den Rahmen kommen.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Torsten G. schrieb:
> Ein Boden in 75x75 oder 60x68 mit 1024 Löchern wird sicherlich nicht
> günstig werden, denn die Maschinenzeiten werden dabei schon enorm sein.
>
> Des Weiteren würde der Versand dann auch nicht mehr so einfach, da DHL
> maximal 120x60 per Standard annimmt. Alles andere würde teuer werden.
> Und ich müsste erstmal Kartons finden, die dazu passen - so große Pizzen
> gibt es ja nicht :)
>
> Daher würde ich derzeit den Weg eines Kammsystems verfolgen. Die könnte
> man in großen Stückzahlen herstellen lassen und da wird das dann auch
> mit dem Versand einfacher. Dabei muss man dann nur schauen wie man das
> mit den Ecken macht, damit die Kästchen mittig in den Rahmen kommen.

Idee für eine Luxusvariante:
Einen Rahmen aus MDF aus 4 Teilen zum Zusammenstecken/zusammenleimen.
Mit so einem "Puzzle-Konnetor" oder einem Gehrungsstoss
https://baubeaver.de/zimmermannsmaessige-holzverbindungen/#Gehrungsstoss
Der Rahmen z.B. 60x60 bis 70x70, irgendwas 20mm Dick (wie der 
Zwischenboden bisher), und 50mm breit.
Dann dann kann dort im Rahmen wie bisher die Elektronik und Verkabelung 
Platz finden und in der Mitte des Rahmens sitzt dann das Gitter aus den 
Kammleisten.
Dafür könnte es dann sogar noch Schlitze im Rahmen geben, damit sie fest 
sitzen oder sogar eingeleimt werden können, wenn man will.

Autor: Klaus (Gast)
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Torsten G. schrieb:
> Des Weiteren würde der Versand dann auch nicht mehr so einfach, da DHL
> maximal 120x60 per Standard annimmt.

Das Höchstmaß ist 120x60x60, die Diagonale damit ca. 80cm. Würde also 
noch passen, aber so große Kartons sind natürlich lästig und vermutlich 
nicht ganz billig... Eventuell gibt es Umzugskisten für Kleider mit 
passenden Maßen.

Alternative Hermes, die rechnen mit Gurtmaß. Bis 80cm (längste + 
kürzeste Seite) geht sogar noch ein M-Paket. Darüber L-Paket. Hätte auch 
den Vorteil das man die mit Noppenfolie umwickeln könnte statt Karton.

Nur mal so...

Grüße,
Klaus

Autor: Peter G. (ingrimsch)
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Torsten G. schrieb:
> Ein Boden in 75x75 oder 60x68 mit 1024 Löchern wird sicherlich nicht
> günstig werden, denn die Maschinenzeiten werden dabei schon enorm sein.

Ja, denke ich auch. Dazu kommt noch, dass du runde Ecken bekommen 
würdest, die du eigentlich nur mit einem entsprechend kleinen Fräser 
oder Wechsel vom großen Fräser auf einen kleinen für einen weiteren 
Durchgang zur Nachbearbeitung entschärft bekommst. Das würde die 
Maschinenzeiten nochmal deutlich nach oben treiben. Ich denke das würde 
zumindest mit Holz als Material unbezahlbar teuer.

Autor: Michael (Gast)
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Ich habe heute mal den Nucleo und den ESP mit der uClock Software 
geflasht.
Beide Dateien, .bin und .hex wurden ohne Probleme und ohne 
Fehlermeldungen übertragen. Leider keine Funktion! Das Display bleibt 
dunkel. Das Webinterface kann ich aufrufen allerdings weiß ich nicht in 
wie weit die Funktionen freigeschaltet sind? Ein Displaytest 
funktioniert auch nicht und die Regler für die Helligkeit haben auch 
keine Wirkung.
Vielleicht kann Frank etwas dazu sagen.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> Leider keine Funktion!

Ich schaue es mir heute abend auf einem Nucleo an. Im Moment teste ich 
hier mit dem STM32F407 Black Board und angeschlossenem TFT als 
"LED-Simulator". Kann sein, dass hier genau derselbe Bock vorliegt wie 
in der damaligen 2.9.5T2, der damaligen Testversion der WordClock. Auch 
hier gab es ein ähnliches Phänomen auf den Nucleos.

Ich melde mich dann, sobald ich die Ursache kenne.

Autor: Michael (Gast)
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Alles klar.

Autor: Carsten W. (eagle38106)
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Platinenstreifen für Anschluß der LED-Streifen?

Würde es Sinn machen, bei den vielen LED-Streifen einen Platinenstreifen 
für die rechte und linke Seite zu entwerfen, an den die LED-Streifen 
beidseitig angelötet werden?

Minimiert den Kabelverhau und könnte die Betriebssicherheit erhöhen. 
Gleichzeitig kann man den erhöhten Energiebedarf der vielen LEDs besser 
einspeisen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Conny G. (conny_g)
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Der maximale Strom ist sehr hoch.
Bei 32 LEDs, je 60mA pro LED sind das maximal 1,92 Ampere pro Zeile, bei 
32 Zeilen also 61 Ampere, wenn alle weiß, d.h. RGB je 100% leuchten.
Das ist jetzt nicht mehr so simpel mit einer Platine, da bräuchte es 
schon eine Stromschiene.
Die fände ich allerdings eine gute Idee.

M.E. wirft das allerdings ein Problem auf, dass die Wordclocks nicht 
haben.
Dieser Strom ist schon außerhalb einer 08/15 Bastelei, dafür gibt's ja 
schon gar kein in diesem Zusammenhang bezahlbares Netzteil mehr.
Also müsste man das softwaremässig begrenzen auf z.B. 10-15 Ampere, 
sonst kachelt einem bei einer unglücklichen Animation immer die 
Schaltung ab, weil das Netzteil abregelt oder sogar abschaltet.

Gibt es die WS2812 oder ähnliche auch mit höherer Spannung? Hier ist es 
jetzt irgendwie unsinnig mit 5V zu arbeiten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Teo D. (teoderix)
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Conny G. schrieb:
> Gibt es die WS2812 oder ähnliche auch mit höherer Spannung? Hier ist es
> jetzt irgendwie unsinnig mit 5V zu arbeiten.
Teo D. schrieb:

Ich kenn keine, aber:

> Mario L. schrieb:
>> Ich möchte hier noch den Stromverbrauch von WS2812B Streifen
>
> Man könnte ach mal nach WS2813C/D Stripes suchen. Max. 5mA pro
> Farbe&LED, sollte auch besser zu einem Deko-Element passen.

http://www.world-semi.com/DownLoadFile/136

: Bearbeitet durch User
Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Conny G. schrieb:
> Bei 32 LEDs, je 60mA pro LED sind das maximal 1,92 Ampere pro Zeile, bei
> 32 Zeilen also 61 Ampere, wenn alle weiß, d.h. RGB je 100% leuchten.

Das ist theoretisch richtig. Da die Software die Helligkeit an das 
Helligkeitsempfinden des menschlichen Auges anpasst, sieht es eher so 
aus:

80% Helligkeit: 54% des Maximalstromes.
50% Helligkeit: 21% des Maximalstromes.

Da ich mir jetzt keine Animation oder ein Icon vorstellen kann, wo alle 
1024 LEDs mit allen 3 RGB-LEDs aus vollen Rohren feuern, sollte ein 
Meanwell 5V 20A eigentlich ausreichen. Das gibt es jedenfalls.

Ich wollte das Ding jetzt auch nicht als Scheinwerfer einsetzen. Da 
würde ein simples Alu-Blech auch nicht mehr als Kühlung reichen.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Teo D. schrieb:
> Mario L. schrieb:
> Man könnte ach mal nach WS2813C/D Stripes suchen. Max. 5mA pro
> Farbe&LED, sollte auch besser zu einem Deko-Element passen.
>
> http://www.world-semi.com/DownLoadFile/136

Das wäre schon mal nur noch ein Viertel des Strombedarfs. Ja, passt viel 
besser zu einem Deko-Element.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Es gibt erste solche Chips mit 12V:

https://www.led-stuebchen.de/de/ws2815-12v-rgb-stripe-leds-integriertem-ws2811-controller-60-led-m

http://addressable-led.com/Products/GS8208-IC.html

Wobei ich mir bei dem 2. nicht sicher bin, ob der nicht einfach per 7805 
reduziert und damit sind wir beim selben Strombedarf wie WS2812.

Der WS2815 sieht aber interessant aus. Da wären die 3 LEDs in Serie an 
den 12V. Dann bräuchte der max 20mA und damit ein Drittel.
Dann würden aus den 60A nur noch 20A. Höchstens.
Ein ganz anderes Spiel.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Ein Freund hat mir übrigens gerade noch vorgeschlagen mit Mini-DC-DC 
Wandlern zu arbeiten.
Allerdings bräuchte es davon dann einen für jede Zeile, das wäre zu 
heftig, 32 DC-Switcher einzusetzen...
Die können ja üblicherweise nur bis ca. 2A.
Das ist wohl überdimensioniert.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Conny G. schrieb:
> http://addressable-led.com/Products/GS8208-IC.html

Wow, diese GS8208 gefallen mir! Die machen nämlich 12-Bit-PWM und nicht 
nur 8-Bit-PWM.

Die maximal möglichen 8 Bit Daten für jede LED werden hier bereits per 
Gamma-Korrektur an das Helligkeitsempfinden des menschlichen Auges 
angepasst. So hat man dann wirklich 256 nutzbare Helligkeitsstufen, die 
beim Fading richtig schön fließend aussehen.

Um das einigermaßen mit den WS2812 zu erreichen, arbeitet die 
uClock-Sorftware (wie auch die WC24h-SW) mit 64 angepassten 
Helligkeitsstufen, die per Gamma-Korrektur auf 256 hochgerechnet werden.

Wenn man jetzt aber wirklich 256 nutzbare Stufen hat (also 4x so viele), 
dann wird das Fading butterweich.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Teo D. (teoderix)
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Frank M. schrieb:
> Wow, diese GS8208 gefallen mir! Die machen nämlich 12-Bit-PWM und nicht
> nur 8-Bit-PWM.

Leider kein Vorteil durch die 12V, max. 55mA (3x18mA).
Wär mir aber wegen der 12bit wurscht, da ja ->

Frank M. schrieb:
> Wenn man jetzt aber wirklich 256 nutzbare Stufen hat, dann wird das
> Fading butterweich.

und kaum Nachteile durchs abdunkeln.
Leider ist das NUR ein Treiben ohne integrierten LEDs. Wie sich die 
"constant current output, the minimum is 11mA" auswirken, ist auch 
fraglich.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Teo D. schrieb:
> Leider kein Vorteil durch die 12V, max. 55mA (3x18mA).

Das lese ich auf Seite 8 vom Datenblatt anders. Dort ist das 
Ersatzschaldbild mit in Reihe geschalteten R-G-B-LEDs zu sehen. Text 
dazu:

"It  is  RGB  LED  series  structure.  Power  supply voltage  is  12V, 
and  the  LED  constant  current  is 18mA.  Different  to  the  parallel 
architecture  of  5V power  supply  and  54mA  drive  current,  the 
series architecture  can  provide  a  better  drive  ability.  The new 
architecture’s total drive current is only 1/3 of the  original  one, 
and Vds=4V.  The  power  loading ability is better."

Es sind also wohl tatsächlich nur 1x18mA und nicht 3x18mA. Wie sie es 
schaffen, tatsächlich nur eine der LEDs zum Leuchten zu bringen und 
nicht alle drei, ist mir bei in Reihe geschalteten LEDs allerdings 
schleierhaft. Da muss ich nochmal drüber nachdenken. ;-)

> Wie sich die "constant current output, the minimum is 11mA"
> auswirken, ist auch fraglich.

Hm, das klingt allerdings etwas merkwürdig. Ich könnte diese ja mal 
bestellen und testen: 
Ebay-Artikel Nr. 223210225050

Kostet aber auch eine Stange mehr als simple WS2812.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Frank M. schrieb:
> Da muss ich nochmal drüber nachdenken. ;-)

Achso... verstanden. Der zu jeder Einzel-LED gehörende MosFet leitet den 
Strom um die LED "herum", wenn diese nicht leuchten soll.

Habs kapiert! :-)

Und damit ist wohl auch klar, wo die 11mA Mindeststrom hinlaufen. Nicht 
durch die in Reihe geschalteten LEDs, sondern durch die 3 MosFETs.

Uff, das wäre ja eine Mindestlast von 1024 LEDs x 11mA x 12V = 132W. 
Oder habe ich da einen Denkfehler?

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Teo D. (teoderix)
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Frank M. schrieb:
> Das lese ich auf Seite 8 vom Datenblatt anders.

OK, wenn ich das mit meinem maroden englisch langsam lese.... :)

Autor: Conny G. (conny_g)
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Also ich lese das so, dass der Chip die LEDs standardmässig mit Constant 
Current von 15mA versorgt und der Chip selbst 2.5mA braucht, was dann 
die maximalen 17.5mA ergibt.
Und das ist aber der Peak-Strom bei einem Duty-Cycle on, nicht der 
durchschnittliche Strom.

Und das mit den 11mA verstehe ich so, dass das der "minimale Constant 
Current" ist, wobei unklar ist, warum/wann der so entstehen würde 
anstatt der 15mA.
Vielleicht wenn die Versorgungsspannung niedriger / am niedrigsten ist?

Heisst der Stand-By-Strom wäre die des Chips, also 2.5mA.
Und der Strom sonst der maximale aller Duty Cycles x 15mA + 2.5mA.

Sowas in der Art. Schon recht verwirrend. Muss man testen.
Oder nach einem Testbericht suchen.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Ja, so würde das Sinn ergeben. Alles andre wäre doch Quatsch!?

Autor: Conny G. (conny_g)
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Das wäre natürlich vom Strom eine andere Welt.
1024 x 17.5mA = 18A.
Minimal 1024 x 2.5mA = 2.5A

Und das Szenario 18A wäre noch nichtmal real, eher 10A und weniger.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Conny G. schrieb:
> Also ich lese das so, dass der Chip die LEDs standardmässig mit Constant
> Current von 15mA versorgt und der Chip selbst 2.5mA braucht, was dann
> die maximalen 17.5mA ergibt.

Ja, das ergibt einen Sinn.

> Und das mit den 11mA verstehe ich so, dass das der "minimale Constant
> Current" ist, wobei unklar ist, warum/wann der so entstehen würde
> anstatt der 15mA.

Mittlerweile sehe ich das genauso.

Conny G. schrieb:
> Das wäre natürlich vom Strom eine andere Welt.
> 1024 x 17.5mA = 18A.
> Minimal 1024 x 2.5mA = 2.5A
>
> Und das Szenario 18A wäre noch nichtmal real, eher 10A und weniger.

Ja, das passt. Ich favorisiere daher diese GS8208. Ich bestelle mir mal 
einen Streifen, um damit herumzuspielen.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> Ich habe heute mal den Nucleo und den ESP mit der uClock Software
> geflasht.
> Beide Dateien, .bin und .hex wurden ohne Probleme und ohne
> Fehlermeldungen übertragen. Leider keine Funktion!

Beim Test mit einem Nucleo konnte ich den Fehler finden.

Ich hatte tatsächlich etwas beim Port auf den STM32F407VE (BlackBoad) 
für das Nucleo kaputtgemacht, nämlich den falschen UART für den ESP8266 
ausgewählt.

Im Artikel unter Download gibt es nun die Version 3.0.0T2 für den 
STM32F11RE. Die Bin-Datei für den ESP ist davon nicht betroffen, muss 
also nicht aktualisiert werden.

Ich frage mich nur, wie Du den ESP12-F über das Nucleo-Board überhaupt 
flashen konntest bei falschem STM32-UART. Oder hast Du den ESP12-F 
direkt geflasht?

Autor: Michael (Gast)
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Frank M. schrieb:
> Ich frage mich nur, wie Du den ESP12-F über das Nucleo-Board überhaupt
> flashen konntest bei falschem STM32-UART. Oder hast Du den ESP12-F
> direkt geflasht?

Ich habe den ESP als erstes geflasht, über die Wordclock-Software, dann 
den Nucleo.
Der Flashvorgang lief zwar ohne Fehlermeldung, allerdings fällt mir 
gerade ein und das habe ich vergessen zu erwähnen, das sich die IP nach 
dem Flashen nicht geändert hat.
Nach einem Reset wurde immer noch meine letzte aktuelle IP angezeigt.
Hier sollte doch wieder die Start-IP, 192.168.4.1 angezeigt werden, 
oder?

Autor: Michael (Gast)
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Habe gerade mit der neuen Datei versucht den Nucleo zu Leben zu 
erwecken.
Leider immer noch keine Funktion.
Bei drei verschiedenen Nucleos sollte einer mal funktionieren.
Auffällig; nach dem Flashen des ESP mit der uClock-Datei wird keine IP 
angezeigt und nach dem Flashen des Nucleo läuft ein Punkt "halb" 
diagonal über das Display, dann bleibt es dunkel.
Ob es so gewollt ist... keine Ahnung.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> Ich habe den ESP als erstes geflasht, über die Wordclock-Software, dann
> den Nucleo. Der Flashvorgang lief zwar ohne Fehlermeldung, allerdings
> fällt mir gerade ein und das habe ich vergessen zu erwähnen, das sich
> die IP nach dem Flashen nicht geändert hat.

Das ist normal. Der ESP speichert die Zugangsdaten in einem Bereich, die 
vom normalen Flashen des Programms nicht betroffen ist.

> Nach einem Reset wurde immer noch meine letzte aktuelle IP angezeigt.
> Hier sollte doch wieder die Start-IP, 192.168.4.1 angezeigt werden,
> oder?

Nein, wenn er einmal die Zugangsdaten hat und nicht auf AP eingestellt 
ist, benutzt er die zuletzt verwendeten.

Übrigens wird ab der WordClock-Software 3.0.0 die Firmware für den ESP 
identisch sein für die WordClock und die uClock. Das Webinterface meldet 
sich dann entweder mit uClock oder mit WordClock, je nachdem, ob auf dem 
STM32 die uClock- oder die WordClock-SW läuft. Die ESP-uClock-SW, die in 
diesem Projekt läuft, wird auch die der WordClock-SW 3.0.0 werden.

Hast Du die korrigierte uClock-SW bereits erfolgreich testen können?

Autor: Michael (Gast)
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Michael schrieb:
> Habe gerade mit der neuen Datei versucht den Nucleo zu Leben zu
> erwecken.
> Leider immer noch keine Funktion.

Das war doch mein erwähnter Versuch.
Es funktioniert immer noch nicht, auch auf drei verschiedenen Nucleos.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:

> Nach einem Reset wurde immer noch meine letzte aktuelle IP angezeigt.

Wo? Auf dem Display?

Michael schrieb:
> Es funktioniert immer noch nicht, auch auf drei verschiedenen Nucleos.

Kannst Du mal den UART-Log zeigen?

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Detlef P. (waa-brb)
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Angehängte Dateien:

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Hätte hier noch einen Vorschlag füe die Gestaltung der uClock

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Detlef P. schrieb:
> Hätte hier noch einen Vorschlag füe die Gestaltung der uClock

Ja, kann man so machen, hatte ich auch schon mal auf dem TFT als 
LED-Display-Emulatur ausprobiert mit Datum, Uhrzeit und Temperatur.

Für mich persönlich sah das speziell zu überladen aus. Aber das ist ja 
Geschmackssache. Ich werde da verschiedene Anzeigemodi anbieten. Da ist 
dann für jeden was dabei, z.B.:

A) Nur Uhrzeit (Datum als overlay)
B) Wochentag und Uhrzeit
C) Wochentag, Datum und Uhrzeit
D) Uhrzeit, Wochentag, Datum und Uhrzeit
E) Binäruhr

Wer weitere Vorschläge hat: immer her damit.

Autor: Michael (Gast)
Datum:

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Hier etwas verspätet meine Log-Datei

Welcome to WordClock Logger!
----------------------------
irmp_init...
power_init...
power_init() called
power_on...
switching power on
delay_init...
board_led_init...
button_init...
timer2_init...
wpsbutton_init...
Version: 3.0.0T1
Hardware: STM32F411RE
LEDs: WS2812 GRB
SYS:100000000 H:100000000, P1:50000000, P2:100000000
rtc is online
eeprom/flash is online
ws2812: external pullup detected
eeprom/flash is online
current eeprom/flash version: 0x00020900
reading ir codes
DFPLAYER LOGGER
ESP8266 LOGGER
read rtc: Tu 2018-12-18 18:55:39
read rtc: Tu 2018-12-18 18:55:39
201809111855
esp8266 now up
(- setup UDP)
(- local port: 2421)
(- setup server UDP)
(- local port: 2424)
(FIRMWARE 3.0.0T1)
(- info: display layout file not found)
(- tables file not found)
(- connected to AP)
(AP UPC7406999)
(MODE client)
(IPADDRESS 192.168.0.10)
info: ip address = 192.168.0.10
esp8266 now online
read rtc: Tu 2018-12-18 18:55:46
--> time "192.53.103.103"<0d><0a>
201809111855
(OK time)
RTC temperature: 16

Verschieden Anzeigemodi sollten bei diesem Projekt ein "muß" sein. Auf 
diesem Display kann man ja "spektakuläre" Animationen ablaufen lassen. 
Ich denke da noch an die "Berliner Uhr". Nichts spektakuläres aber sehr 
interessant.

Autor: Michael (Gast)
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Nun sind vier Tage vergangen seit meinem letzten Post. Nun werde ich mal 
zu meinen Erkenntnissen stellung nehmen.
Wie ich schon erwähnt habe, ist wein Gitter mit dem 3D-Drucker gedruckt 
worden.
Klatsche ins Gesicht, ich habe mich auf das Datenblatt verlassen und die 
entsprechenden Abstände in meiner Berechnung zum Gitter übernommen.

Die Realität sieht dann anders aus. Heute sind die LED-Streifen 
angekommen und siehe da; das Raster passt nicht.

Mathematisch sind es 13,513mm, nachgemessen sind es durchschnittlich 
13.27mm.
Bei 32 LED's in einer Reihe sind das mal schnell 7,77mm.

So ein Mist. Das ist die vorschnelle Antwort auf meine Ungeduld.
Also alles neu machen.

Mit den neu gewonnen Erkenntnissen bin ich gerade dabei die Dateien an 
meinem Laser anzupassen.

Wenn ich soweit bin, werde ich mich mit Bildern melden.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> Mathematisch sind es 13,513mm, nachgemessen sind es durchschnittlich
> 13.27mm.

Das wären ja dann etwas mehr als 75 LEDs pro Meter statt Deiner 
favorisierten 74.

Hast Du berücksichtigt, dass 32 LEDs in einer Reihe nur 31 Abstände 
dazwischen haben? Hast Du die LEDs mal auf einen Meter nachgezählt?

> Bei 32 LED's in einer Reihe sind das mal schnell 7,77mm.

Weia. Das zeigt mir aber auch wieder, dass man besser auf einen Standard 
von 60 LEDs/m setzt. Das haben die Chinesen raus und da sind die Stripes 
auch alle einheitlich.

Was ist, wenn der Chinese seinen Fehler bemerkt und das korrigiert? Dann 
stimmt es bei einer eventuellen Nachbestellung wieder nicht. Daher 
favorisiere ich besser die 60 LEDs/m. Da ist man auf der sicheren Seite.

> So ein Mist. Das ist die vorschnelle Antwort auf meine Ungeduld.

Du könntest sie reklamieren.

Aber mal eine ganz andere Frage: Wie hast Du das Display testen können 
ohne diese LEDs? Wieviele LEDs hattest Du für den STM32F411-Test 
angeschlossen?

Wenn es nur 114 der WC12h waren: Auf den ersten 4 Zeilen der uClock ist 
im Moment wenig los, da die meisten Ausgaben eher im Zentrum 
stattfinden. Es könnte daher sein, dass Du auf dem Display einer WC12h 
tatsächlich sehr sehr wenig siehst, wenn Du da die SW der uClock 
aufspielst.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Michael (Gast)
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Frank M. schrieb:
> Hast Du berücksichtigt, dass 32 LEDs in einer Reihe nur 31 Abstände
> dazwischen haben? Hast Du die LEDs mal auf einen Meter nachgezählt?

Ja klar, es sind dann tatsächlich die 13,27mm

Frank M. schrieb:
> Weia. Das zeigt mir aber auch wieder, dass man besser auf einen Standard
> von 60 LEDs/m setzt. Das haben die Chinesen raus und da sind die Stripes
> auch alle einheitlich.

Das sehe ich anders. Mathematisch ist das ja korrekt, in der Praxis 
sieht das wieder anders aus, wie es sich gezeigt hat.

Frank M. schrieb:
> Was ist, wenn der Chinese seinen Fehler bemerkt und das korrigiert? Dann
> stimmt es bei einer eventuellen Nachbestellung wieder nicht. Daher
> favorisiere ich besser die 60 LEDs/m. Da ist man auf der sicheren Seite.

Ich glaube nicht, das es ein Fehler der Chinesen ist, eher liegt der 
Fehler bei mir, durch Ungeduld und schnellem vorankommen.

Frank M. schrieb:
> Du könntest sie reklamieren.

Warum, das Raster stimmt doch, es addieren sich die Fehler einfach auf. 
Hätte ich die Streifen vorher gehabt, würden ja meine gedrukten Raster 
stimmen.

Frank M. schrieb:
> Aber mal eine ganz andere Frage: Wie hast Du das Display testen können
> ohne diese LEDs? Wieviele LEDs hattest Du für den STM32F411-Test
> angeschlossen?

Das ist evtl. mein Fehler. Ich habe mit der 24H Matrix getestet. Morgen 
werde ich mal das 32x32 Display aufbauen, Aluplatte und Stripes sind ja 
angekommen.

Frank M. schrieb:
> enn es nur 114 der WC12h waren: Auf den ersten 4 Zeilen der uClock ist
> im Moment wenig los, da die meisten Ausgaben eher im Zentrum
> stattfinden. Es könnte daher sein, dass Du auf dem Display einer WC12h
> tatsächlich sehr sehr wenig siehst, wenn Du da die SW der uClock
> aufspielst.

Habe ich gerade beantwortet.

Autor: Michael (Gast)
Datum:

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Zwei Fragen an Frank:

1. Du wolltest meinen LOG.
Ist dort soweit alles in Ordnung?

2. Was wird denn überhaupt auf der uClock Anzeige dargestellt?

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> 1. Du wolltest meinen LOG.
> Ist dort soweit alles in Ordnung?

Ja, danke. Werde ich mir "zwischen den Tagen" näher ansehen und mit 
meinem vergleichen. Immerhin funktioniert ja jetzt die Kommunikakation 
mit dem UART.

> 2. Was wird denn überhaupt auf der uClock Anzeige dargestellt?

Siehe Bilder im Eröffnungsposting. Du kannst im Web-interface auch schon 
mal die Icons herunterladen, wenn Du als Update-Path "test" einstellst. 
Außerdem die bereits von der WC24h bekannten Animationen. Da ist auch 
eine neue dabei, nämlich das Rollen der Digitalziffern wie bei einem 
Stromzähler oder einer Wasseruhr.

Die Wetteranzeige mittels Icons oder Ticker geht auch schon. Mehr folgt 
in den nächsten Tagen.

Autor: Peter B. (pete_b)
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Hi Leute,

ich will gerade meine erste WordClock24h bauen und bin beim lesen des 
Threads auch hier hin gestolpert. Dabei habe ich die Diskussion um die 
Leisten für das 32 x 32 LED-Raster verfolgt. Ich denke statt 3D-Druck 
bietet sich Fräsen an, nur nicht entlang der Kanten einer Leiste mit all 
den Ausschnitten sondern an einem Paket von Leisten gleichzeitig.

Man nimmt zB. 62 oder auch mehr Leisten in der gewünschten Höhe mit zB. 
1mm Dicke und stellt diese aufrecht aneinander. Das ergibt ein Päckchen 
von 62mm Dicke. Es sollte sich einigermaßen gut zusammen pressen / 
spannen lassen.

Nun legt man das auf eine Fräse und fräst quer zur Legerichtung der 
Leisten mit einer Tiefe von 50% 31 mal parallel hindurch. Die 
Schnittbreite des Fräsers muss natürlich der Materialdicke einer 
einzelnen Leiste entsprechen.

Am Ende hat man 62 identische Leisten mit je 31 Einschnitten welche sich 
zusammen stecken lassen. Ungefräste Leisten können den Abschluss an den 
Rändern bilden. Ein Eckradius entsteht so an den Fräsungen auch nicht.

Alternativ könnte man das Paket auch 31 mal über eine feine Kreissäge 
schieben und so die Schnitte anbringen. Ich denke das erhöht den Output 
ungemein und das Raster rückt wieder in den Bereich einer preiswerten 
DIY-Lösung.

Was haltet ihr davon?

Viele Grüße,
Peter

Autor: Peter G. (ingrimsch)
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Peter B. schrieb:
> Alternativ könnte man das Paket auch 31 mal über eine feine Kreissäge
> schieben und so die Schnitte anbringen. Ich denke das erhöht den Output
> ungemein und das Raster rückt wieder in den Bereich einer preiswerten
> DIY-Lösung.

Über beide Varianten hatte ich auch schon nachgedacht, man braucht aber 
idealerweise einen Tisch mit Parallelanschlag für das Werzeug der Wahl.

Die 0815 250mm Sägeblätter (Kreissäge) haben glaube ich üblicherweise 
eine Schnittbreite von etwas über 3mm (3.2mm?), da würden wir also 
wieder bei den oben schon mal vorgeschlagenen 3mm Holzleisten für das 
Lichtgitter landen.

Mit einem 1mm Fräser 5mm tief durch ein Paket von 31 Leisten zu Fräsen 
könnte allerdings sportlich werden... da hätte ich echt Angst um den 
Fräser. Sehr langsam wäre jeden Fall angesagt! Wäre mal einen Versuch 
wert, leider fehlt mir ein Tisch unter den ich meine Fräse hängen 
könnte. Mit einem 3mm Fräskopf hätte ich auf jeden Fall schon deutlich 
weniger Bauchschmerzen ;-)

LG und einen guten Rutsch an alle

Autor: Bernhard S. (b_sa)
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Peter G. schrieb:
> Mit einem 1mm Fräser 5mm tief ...

Es gibt ja, die passende Maschine vorausgesetzt, auch noch 
Scheibenfräser. Meines Wissens gibt es die auch in 1 mm.

Grüsse und guten Rutsch
Bernhard

Autor: Conny G. (conny_g)
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@Frank,
gibt’s schon Erkenntnisse von den alternativen LEDs?

Autor: Peter B. (pete_b)
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Peter G. schrieb:
> Mit einem 1mm Fräser 5mm tief durch ein Paket von 31 Leisten zu Fräsen
> könnte allerdings sportlich werden... da hätte ich echt Angst um den
> Fräser.

Das stimmt natürlich. Vielleicht gehen auch 2mm Leisten aus Balsa. Die 
sollten sich mit einem 2mm Fräser mit 2 oder 3 Schnitten noch gut 
bearbeiten lassen.

Auf der Säge würde sich ein Schlitten anbieten mit dem man das Paket 
schiebt. Dazu eine Raste mit dem korrekten Abstand wo man das Paket für 
den nächsten Schnitt platziert.

Mittels Drehbank könnte man vielleicht Distanzscheiben für mehrere 
Sägeblätter nebeneinander fertigen.

Mir fehlen leider die Werkzeuge dafür sonst würde ich mal Versuche 
starten.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Conny G. schrieb:
> @Frank,
> gibt’s schon Erkenntnisse von den alternativen LEDs?

Wie ich schon schrieb: habe die GS8208 bestellt, sind aber noch nicht 
angekommen. Bei Ali habe ich sie auch schon wesentlich günstiger 
gesehen, nämlich für knapp 30 EUR für 5m. Sobald ich die LEDs gestestet 
habe, berichte ich mehr. Nichtsdestotrotz werden die WS2812, Sk6812 und 
APA102 weiterhin unterstützt.

Autor: Michael (Gast)
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Ich habe heute mal das Display aufgebaut, allerdings fehlen unten zwei 
Reihen LEDs, die ich nicht verbauen konnte. Nachschub ist bestellt.

@Frank
Leider wird die Uhrzeit nicht richtig dargestellt, Bilder habe ich im 
Anhang beigefügt. Dort wird 16:02 angezeigt.
Die Animation "Matrix" scheint aber richtig abzulaufen, die andern kann 
ich soweit nicht richtig beurteilen, da es dann etwas chaotisch auf den 
Display aussieht.
Auch der Displaytest wird richtig dargestellt.
Zur Stromaufnahme kann ich sagen, das beim Displaytest, bei voller 
Helligkeit  die Farbe "weiß" ca. 5,5A aufnimmt, allerdings fehlen ja 
noch zwei Reihen.
Ich denke es wird nicht mehr als 6A werden. Somit können wir beruhigt 
das 28AWG-Flachbandkabel weiter verwenden.
Im test-Update wird leider nicht das aktuelle STM32F411RE Update 
"3.0.0T2" angezeigt, sondern immer noch "3.0.0T1"
Bild liegt ebenfalls bei.
Ach ja, nicht wundern, ich habe als Diffusor immer noch "nur" normales 
80gr Papier verwendet.

Autor: Michael (Gast)
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Hier die Bilder:

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> Leider wird die Uhrzeit nicht richtig dargestellt

Die Richtung in jeder zweiten Zeile ist vertauscht. Du hast die LEDs 
doch im "Schneckenmuster" verdrahtet, wie es auch bei der WordClock 
gemacht wird?

Ich hatte speziell für die TFT-Anzeige die schneckenförmige Behandlung 
der Matrix abgeschaltet. Offenbar ist davon auch fälschlicherweise die 
LED-Matrix-Anzeige betroffen. Schaue ich mir an und korrigiere ich.

> Auch der Displaytest wird richtig dargestellt.

Gut.

> Zur Stromaufnahme kann ich sagen, das beim Displaytest, bei voller
> Helligkeit  die Farbe "weiß" ca. 5,5A aufnimmt, allerdings fehlen ja
> noch zwei Reihen. Ich denke es wird nicht mehr als 6A werden.

Der Display-Test wird mit 50% Helligkeit auf die LEDs gegeben, welches 
durch die Gamma-Korrektur einer 90-prozentigen subjektiv empfundenen 
Helligkeit entspricht. "Volle Pulle" wären es hier also 12A.

> Somit
> können wir beruhigt das 28AWG-Flachbandkabel weiter verwenden.

Ja, sollte reichen.

> Im test-Update wird leider nicht das aktuelle STM32F411RE Update
> "3.0.0T2" angezeigt, sondern immer noch "3.0.0T1"

Mein Fehler, ich hatte vergessen, vor dem Kompilieren die Version 
hochzuzählen.

> Ach ja, nicht wundern, ich habe als Diffusor immer noch "nur" normales
> 80gr Papier verwendet.

Das sieht sowieso noch merkwürdig aus, da Du den Diffusor direkt auf die 
LEDs gelegt hast und deshalb die LEDs punktförmig erscheinen. Wenn Du 
das Gitter dazwischenklemmst, werden daraus dann quadtratische Flächen 
mit wesentlich größerer Leuchtfläche.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Michael N. (minigl)
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Frank M. schrieb:
> Die Richtung in jeder zweiten Zeile ist vertauscht. Du hast die LEDs
> doch im "Schneckenmuster" verdrahtet, wie es auch bei der WordClock
> gemacht wird?

Ja, genau wie bei der Wordclock. Habe alles nochmal überprüft, nichts 
vertauscht. Das "Schneckenmuster" wird streng eingehalten!

Frank M. schrieb:
> Ich hatte speziell für die TFT-Anzeige die schneckenförmige Behandlung
> der Matrix abgeschaltet. Offenbar ist davon auch fälschlicherweise die
> LED-Matrix-Anzeige betroffen. Schaue ich mir an und korrigiere ich.

Alles klar, hoffe es funktioniert dann.

Frank M. schrieb:
> Der Display-Test wird mit 50% Helligkeit auf die LEDs gegeben, welches
> durch die Gamma-Korrektur einer 90-prozentigen subjektiv empfundenen
> Helligkeit entspricht. "Volle Pulle" wären es hier also 12A.

Ok, das wusste ich noch nicht.

Frank M. schrieb:
> Mein Fehler, ich hatte vergessen, vor dem Kompilieren die Version
> hochzuzählen.

Es ist aber die richtige und aktuelle Datei?

Frank M. schrieb:
> Das sieht sowieso noch merkwürdig aus, da Du den Diffusor direkt auf die
> LEDs gelegt hast und deshalb die LEDs punktförmig erscheinen. Wenn Du
> das Gitter dazwischenklemmst, werden daraus dann quadtratische Flächen
> mit wesentlich größerer Leuchtfläche.

Das soll ja auch nur zu Testzwecken dienen. Das die Optik sich ändert 
ist soweit klar. Leider ist meine Matrix immer noch nicht fertig 
gestellt.

Autor: Michael N. (minigl)
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Ach ja, ich habe ein kurzes Video in dem Moment gemacht, als ich die 
uClock eingeschaltet habe. Hier soll ja die IP der Uhr angezeigt werden. 
Auf dem Video kann man es ganz schwach erahnen. Dieses Video würde ich 
dir gerne an deine E-Mail schicken, wenn du einverstanden bist? SO 
kannst du selber abschätzen was da passiert.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Bzgl. der Stromaufnahme kann doch etwas nicht stimmen.
6A / 1024 = 6mA pro LED für 50%.
Dann wären 100% 12mA.
Wenn die eigentlich nominell bei 100% 60mA haben, wieso sind das hier 
bei 50% 12mA. Das sind ja nur 20% der 60mA.
Kann es sein, dass das Netzteil nur 5A hergibt?

Autor: Michael N. (minigl)
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Bitte daran denken, das die LEDs mit PWM angesteuert werden.

PWM, Puls-Weiten-Modulation
Ein  weiteres  Verfahren  zur  Reduzierung  des Mittelwerts des 
Vorwärtsstromes  ist  die  Puls-
Weiten-Modulation  (PWM).  Dabei  wird  der
Stromfluss durch die LED im Rhythmus einer
bestimmten   PWM-Frequenz   zyklisch   unter-
brochen.  Je  länger  die  Stromlücken  zwischen
den verbleibenden Stromphasen mit konstant
gehaltener  Amplitude  sind,  desto  niedriger
wird  der  effektive  bzw.  der  mittlere  Strom
durch  die  LED  und  damit  deren  wahrgenom-
mene   Helligkeit.   Die   PWM-Frequenz   liegt
dabei im Bereich zwischen 100 Hz und 1 kHz
und ist so bemessen, dass für das menschliche
Auge  kein  erkennbares  Flimmern  entsteht,
obwohl  eine  entsprechende  Lichtmodulation
vorliegt.

Conny G. schrieb:
> Kann es sein, dass das Netzteil nur 5A hergibt?

Nein, es liefert 20A.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael N. schrieb:
> Frank M. schrieb:
> Mein Fehler, ich hatte vergessen, vor dem Kompilieren die Version
> hochzuzählen.
>
> Es ist aber die richtige und aktuelle Datei?

Ja, denn bei der ersten T1 funktionierte die UART-Kommunikation nicht 
beim Nucleo, nur beim Blackboard.

Michael N. schrieb:
> Ach ja, ich habe ein kurzes Video in dem Moment gemacht, als ich die
> uClock eingeschaltet habe. Hier soll ja die IP der Uhr angezeigt werden.
> Auf dem Video kann man es ganz schwach erahnen.

Ist klar, liegt auch an der Links-Rechts-Spiegelung jeder 2. Zeile.

> Dieses Video würde ich
> dir gerne an deine E-Mail schicken, wenn du einverstanden bist?

Ich glaube nicht, dass das notwendig ist. Erst sollte ich den Fehler 
beseitigen, mache ich noch heute abend.

Conny G. schrieb:
> Bzgl. der Stromaufnahme kann doch etwas nicht stimmen.
> 6A / 1024 = 6mA pro LED für 50%. Dann wären 100% 12mA.

Ich habe gerade nochmal in display.c nachgeschaut. Dort ist das Array 
pwmtable8[] definiert, welches für die Anpassung an das menschliche 
Helligkeitsempfinden zuständig ist. Bei halber Helligkeit ist der 
PWM-Wert nicht 50%, sondern lediglich rund 22% (54 von 256).

Autor: Michael N. (minigl)
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Frank M. schrieb:
> Ich glaube nicht, dass das notwendig ist. Erst sollte ich den Fehler
> beseitigen, mache ich noch heute abend.

Ok, ich warte dann mal ab.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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So, die 3.0.0T3 ist online, siehe Artikel uClock.

Autor: Michael N. (minigl)
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Frank M. schrieb:
> So, die 3.0.0T3 ist online, siehe Artikel

Leider keine Verbesserung.
Das Verhalten ist immer noch das selbe.

Aber mal zum Verständnis...

Du hast geschrieben, schneckenförmige Behandlung. Das bedeutet doch, 
eine in sich enger werdende Spirale.

So ist doch aber die Wordclock nicht aufgebaut, sondern eher eine "hin 
und her". Soll heißen: Signaleingang ist oben links, dann geht es in der 
Reihe weiter nach rechts, am Ende geht es runter zur nächsten Reihe und 
nach links weiter... usw. also eine Schlangenlinie von oben links nach 
unten rechts bzw. links, da ist ja dann das Ende des Displays.

Ich will hier nicht belehren sondern nur klarstellen, das wir das selbe 
Verständnis der Signal-Laufrichtung haben.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael N. schrieb:
> Das Verhalten ist immer noch das selbe.

Hm, muss ich nochmal schauen, kann das mangels LED-Display gerade nicht 
testen. Wird denn jetzt T3 angezeigt?

> So ist doch aber die Wordclock nicht aufgebaut, sondern eher eine "hin
> und her".

Ja, natürlich, so meinte ich das. Eine Spirale macht bei Stripes auch 
keinen Sinn.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Michael N. schrieb:
> Bitte daran denken, das die LEDs mit PWM angesteuert werden.
>
> PWM, Puls-Weiten-Modulation
> Ein  weiteres  Verfahren  zur  Reduzierung  des Mittelwerts des
> Vorwärtsstromes  ist  die  Puls-
> [...]

Hä, ja?
Dann wäre es bei 100% Helligkeit auch 100% Duty Cycle und dann 
Gleichstrom.
Oder bei 50% sind es Pulse von halbe Zeit Null Strom und halbe Zeit 
voller Strom, also 60mA pro Led. Durchschnitt über die Zeit also 30mA.

Und 1024 LED x 30mA sind bei den 50% im Durchschnitt dann 30A und nicht 
5-6A wie Du gemessen hast.

Das verstehe ich nicht.

Also es wäre ja schön, wenn die uClock mit allen LEDs auf weiß nur 12A 
brauchen würde, aber ich würde dann gerne verstehen warum, wenn es 
aufgrund technischer Daten eigentlich 60A sein sollten.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Frank M. schrieb:
> nny G. schrieb:
>> Bzgl. der Stromaufnahme kann doch etwas nicht stimmen.
>> 6A / 1024 = 6mA pro LED für 50%. Dann wären 100% 12mA.
>
> Ich habe gerade nochmal in display.c nachgeschaut. Dort ist das Array
> pwmtable8[] definiert, welches für die Anpassung an das menschliche
> Helligkeitsempfinden zuständig ist. Bei halber Helligkeit ist der
> PWM-Wert nicht 50%, sondern lediglich rund 22% (54 von 256).

Ah, jetzt kommen wir in die richtige Richtung.

22% von den theoretischen 60A sind 13,2A.

Aber Michael hat hier 5A gemessen und ein paar fehlten noch, also 6A.
Das ist aber immer noch weniger als die Hälfte.

Da stimmt was nicht.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Ah!

Achtung: die Ws2812 (ohne B) brauchen weniger Strom als die WS2812B.

Der hier
https://www.pjrc.com/how-much-current-do-ws2812-neopixel-leds-really-use/

hat gemessen, dass die WS2812 33mA brauchen und die WS2812B 50mA.

Es ist also bei der uClock sehr entscheidend welche man verwendet um den 
maximalen Strom zu kennen.

Mit WS2812 braucht sie maximal 34A.
Mit WS2812B schon 51A.

Mein Favorit wäre aber sowieso diese 12V Varianten zu verwenden, dann 
sind es nur maximal 18A (waren das 18mA pro LED?).

Jetzt nochmal mit den 33mA die Messung von Michael nachgerechnet:
30 x 32 = 960 LEDs
Jede 22% von 33mA
ergibt 7A.

Sind immer noch 2 Differenz.

Wobei Michael jetzt auch nicht schreibt, dass er WS2812 verwendet.
Welche sind es?

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael N. (minigl)
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Frank M. schrieb:
> Wird denn jetzt T3 angezeigt?

Nein, immer noch T1.

Conny G. schrieb:
> Aber Michael hat hier 5A gemessen und ein paar fehlten noch, also 6A.
> Das ist aber immer noch weniger als die Hälfte.

Die Stromaufnahme wird mir vom Netzteil angezeigt, wie genau diese ist 
habe ich ehrlich gesagt noch nie gemessen. Das werde ich morgen sofort 
nachholen und mich nochmal melden.

Conny G. schrieb:
> Wobei Michael jetzt auch nicht schreibt, dass er WS2812 verwendet.
> Welche sind es?

Ich verwende die WS2812 ohne "B".

Autor: Torsten C. (torsten_c) Benutzerseite
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Hallo zusammen,
weil Conny schon mehrfach die WS2815 mit 12V ansprach:

Frank M. schrieb:
> Wie sie es schaffen, tatsächlich nur eine der LEDs zum Leuchten zu
> bringen und nicht alle drei, ist mir bei in Reihe geschalteten LEDs
> allerdings schleierhaft. Da muss ich nochmal drüber nachdenken. ;-)

Dass die wirklich volle 12V kurzzeitig auf eine LED knallen, wenn die 
beiden anderen Farben ausgeschaltet sind, kann ich mir nicht vorstellen.

Das dürfte einen negativen Einfluss auf die Lebensdauer haben.

Ein DC-DC-Wandler (Buck) ist da ja wohl kaum versteckt (siehe Bild), ein 
Kondensator ist da drauf, oder?

Der Trick vielleicht:
GND von OutB im blauen Kasten ist GND sondern geht über den Kondensator 
an GND. Und dieser wird dann zwischendurch entsprechend entladen. Aber 
das würde wieder Verlustwärme erzeugen. :(

Die Datenblätter hat Conny G. oben verlinkt.

Quelle des WS2815-Fotos:
https://forum.arduino.cc/index.php?topic=576510.msg3928662#msg3928662

VG Torsten

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Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael N. schrieb:
> Nein, immer noch T1.

Dann hast Du was falsch gemacht, entweder beim Download oder beim 
Flashen.

Ich habe eben die Hex-Datei aus dem Artikel heruntergeladen und finde 
den String "3.0.0T3" in der Hex-Datei:
$ grep 332E302E305433 Uc-nucleo411-ws2812.hex
:10B8C000696F6E3A2000332E302E305433004861B9

33 = 3
2E = .
30 = 0
2E = .
30 = 0
54 = T
33 = 3

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Torsten C. schrieb:
> Dass die wirklich volle 12V kurzzeitig auf eine LED knallen, wenn die
> beiden anderen Farben ausgeschaltet sind, kann ich mir nicht vorstellen.

Das machen sie auch nicht. Mittlerweile habe ich es kapiert:

Alle 3 LEDs sind in Serie geschaltet. Dabei werden durch 
"Mittenanzapfungen" zwischen den LEDs die Spannungen/Ströme derart 
gesteuert, dass die Spannungen für jede LED im vorgesehenen Bereich 
sind. Das sind jeweils die Potentialunterschiede zwischen Anode und 
Kathode einer jeden LED.

Du musst Dich hier einfach von der Vorstellung lösen, dass die 3 im 
Gehäuse eingebauten LEDs dieselbe Masse haben. Das haben sie nämlich 
nicht. Eine wirklich geniale Sache.

Autor: Torsten C. (torsten_c) Benutzerseite
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Frank M. schrieb:
> Dabei werden durch "Mittenanzapfungen" zwischen den LEDs die Spannungen/
> Ströme derart gesteuert, dass die Spannungen für jede LED im vorgesehenen
> Bereich sind.

Jetzt habe ich es auch kapiert, denke ich:

Wenn nur eine LED mit 2V an ist, werden die übrigen 10V in Wärme 
verwandelt.

Früher war es dreimal die Differenz zu 5V (in Summe 15V), die in 
Längsreglern verheizt wurde, nun nur noch die Differenz zu 12V.

Das spart 15mA * 3V = 45mW pro LED, oder?

Echt Genial! ;)

PS: … vielleicht bei Mischfarben.
Ob sich das auch für die Grundfarben rechnet, muss ich mir noch 
überlegen.

PPS: Man müsste mal bei 0xFF0000, messen, wie der Stromverlauf an OutB 
auf einem Oszi aussieht. Vielleicht ist da eine e-Kurve zu sehen und 
irgendwie ist doch der Kondensator^^? im Spiel.

PPPS: Korrektur:
> GND im blauen Kasten ist nicht direkt mit GND verbunden,
> sondern geht über den Kondensator an GND.
Ich oben Müll schrieb:
> GND von OutB im blauen Kasten ist GND sondern …

PPPPS: Um diesen Thread nicht zu kapern, bitte weiter im 
Beitrag "Was bringen die WS2815 LEDs mit 12V?"

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael N. (minigl)
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Frank M. schrieb:
> Dann hast Du was falsch gemacht, entweder beim Download oder beim
> Flashen.

Ich habe jetzt nochmal die Datei runtergeladen und getestet. Immer noch 
wird T1 angezeigt. Das verstehe ich nicht. Allerdings gleichen sich alle 
drei T1-T3 Dateien am Anfang.
Hier ein Auszug vom Anfang der Datei.

:020000040800F2
:1000000000000220F9A700083FA8000841A8000846
:1000100043A8000845A8000847A800080000000001
:1000200000000000000000000000000049A80008D7
:100030004BA80008000000004DA80008114B000864
:1000400053A8000855A8000857A8000859A8000898
:100050005BA800085DA800085FA8000861A8000868
:1000600063A8000865A8000867A8000869A8000838
:100070006BA800086DA800086FA800080599000883
:1000800073A8000875A8000877A8000879A80008D8
:100090007BA800087DA800087FA8000881A80008A8
:1000A00083A8000885A8000887A8000889A8000878
:1000B000BD6900088DA800088FA8000891A8000855
:1000C00093A8000895A8000897A8000899A8000818
:1000D0009BA80008DD4E0008ED680008A1A80008F4
:1000E000A3A80008A5A80008A7A80008A9A80008B8
:1000F000ABA80008ADA80008AFA80008B1A8000888
:10010000B3A80008B5A80008B7A80008B9A8000857
:10011000BBA80008BDA80008BFA80008C1A8000827
:10012000C3A80008C5A80008C7A80008C9A80008F7
:10013000CBA80008CDA80008CFA80008D1A80008C7
:10014000D3A80008D5A80008D7A80008D9A8000897

Ich habe die Datei angehängt. Vielleicht kannst du mal vergleichen.
Kannst du auch bitte mal die Datei hier einstellen, dann bin ich ja auf 
der sicheren Seite.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael N. schrieb:
> Ich habe die Datei angehängt.

Das ist nicht die T3. Entweder hast Du ein Problem mit dem Cache 
Deines Browsers oder Du lädtst die Datei nicht über den Link:

https://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:Uc-nucleo411-ws2812.hex

Dort ist die oberste von den 3 Dateien die T3.

Ich habe sie aber jetzt nochmal hier angehängt - absichtlich mit anderem 
Namen.

Autor: Michael N. (minigl)
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Frank M. schrieb:
> Ich habe sie aber jetzt nochmal hier angehängt - absichtlich mit anderem
> Namen.

Vielen Dank erst einmal.
Ich werde die Datei gleich testen und melde mich dann nochmal

Autor: Michael (Gast)
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Ich habe natürlich von der uClock Seite den Download durchgeführt. 
Allerdings war, wie du richtig vermutet hast, der Cache von Firefox 
restlos überfüllt.
Jetzt klappt es mit dem Download. Es wird nun auch die richtige Version 
T3 angezeigt.

Leider wird immer noch nur ein Wirrwar angezeigt. Auf dem Bild wird 
13:52 Uhr dargestellt.

Allerding ist jetzt die Laufrichtung richtig, wenn ich z.B. die 
Wetterdaten aufrufe. Vorher ist die Schrift gleichzeitig von der Mitte 
nach links und rechts gelaufen.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> Allerding ist jetzt die Laufrichtung richtig, wenn ich z.B. die
> Wetterdaten aufrufe.

Ticker oder Wetter-Icons?

> Vorher ist die Schrift gleichzeitig von der Mitte
> nach links und rechts gelaufen.

Okay, kriegen wir auch noch hin :-)

Autor: Michael (Gast)
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Frank M. schrieb:
> Ticker oder Wetter-Icons?

Das war die Tickermeldung.
Die Wettersymbole werden leicht verzerrt dargestellt.

Leider habe ich immer noch keine ordentliche Zeitanzeige :-(

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> Die Wettersymbole werden leicht verzerrt dargestellt.

Es sieht so aus, als ob die LEDs um 1 verrutscht sind. Das macht sich in 
jeder zweiten Zeile wegen der umgekehrten Laufrichtung noch krasser 
bemerkbar. Hast Du da vielleicht noch eine Status-LED vor das 
LED-Display gehängt? Nimm die mal raus, die gibt es nicht bei der 
uClock.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Frank M. schrieb:
> Es sieht so aus, als ob die LEDs um 1 verrutscht sind. Das macht sich in
> jeder zweiten Zeile wegen der umgekehrten Laufrichtung noch krasser
> bemerkbar.

Ich habe gerade mal aus Deinem Foto im Paint jede zweite Zeile um 2 LEDs 
nach links verschoben, siehe Bild. Es sind 2 LEDs wegen der umgekehrten 
Laufrichtung in jeder 2. Zeile. Nun stimmt die Uhrzeit :-)

Ergo: Nimm die Status-LED raus und die Anzeige passt dann.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Michael (Gast)
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Frank M. schrieb:
> Ergo: Nimm die Status-LED raus und die Anzeige passt dann.

Das war der (mein) Fehler. Ich habe natürlich auch die Status-LED 
eingebaut, da ich nirgens gelesen habe, das diese nicht mehr verbaut 
wird.
Ok, mein Fehler und die Anzeige sieht nun super aus, auch die 
Animationen laufen jetzt natürlich so ab wie man es von der Wordckock 
kennt.

Jetzt werde ich bald die Matrix fertigstellen, einen Rahmen bauen und 
freue ich mich auf eine schöne uClock Zukunft ;-)

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> und die Anzeige sieht nun super aus,

Mittlerweile sind es auch rechteckige Leuchtflächen - zumindest im 
Zentrum. Jetzt kann man schon mal erahnen, wie es am Ende aussieht :-)

> auch die Animationen laufen jetzt
> natürlich so ab wie man es von der Wordckock kennt.

Freut mich.

Beachte folgende Änderungen:

- Die alte Roll-Animation heißt jetzt "Scroll"

- Neue Animation "Roll": Rollen von einzelnen Digitalziffern wie
  bei einem mechanischen Stromzähler oder Tachometer.

Weitere Anzeigemodi (auch graphische wie "Berliner Uhr") folgen.

Autor: Michael (Gast)
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Frank M. schrieb:
> Weitere Anzeigemodi (auch graphische wie "Berliner Uhr") folgen.

Da freue ich mich schon drauf!

Autor: Conny G. (conny_g)
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Michael schrieb:
> Frank M. schrieb:
>> Weitere Anzeigemodi (auch graphische wie "Berliner Uhr") folgen.
>
> Da freue ich mich schon drauf!

Welche Dicke haben die Trenner zwischen den Feldern bei Dir?

Autor: Michael (Gast)
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Conny G. schrieb:
> Welche Dicke haben die Trenner zwischen den Feldern bei Dir?

Dia haben eine Dicke von 2mm. Bin aber gerade dabei ein Matrixteil mit 
einer Wandstärke von 1mm zu testen.

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