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Forum: Platinen UV-Laserdrucker II


Autor: Conny G. (conny_g)
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Verwendest Du eine Linse?

Autor: Kai (Gast)
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Ich verwende eine Glas-Kolimator der angeblich extra für die Wellenlänge 
(405nm) gemacht ist.

Das ganze sitzt in einem Gehäuse, dass einem Laserpointer ähnelt.

Autor: Jens (Gast)
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Hallo Kai,

vielen Dank für die Infos schon mal!
Das ULP muss ich mir nochmal genauer ansehen. Damit habe ich noch nichts 
gemacht. Aber wenn das alles automatisch funktioniert wäre das genial! 
Das muss ich bei mir versuchen!
In welchem Format gelangen denn die Daten von Eagle in deinen Drucker?

Ich verwende PDF und wandle das in ein Pixelarray um. Machst du das auch 
so?
Wie lange dauert bei dir der Druck von der Testplatine?
Und wie machst du das mit dem Ausrichten der Leiterplatte bei 
doppelseitigen Layouts?

Grüße, Jens

Autor: Kai (Gast)
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Hallo Jens,

ich, bzw. Das ULP exportiert das Layout und die anderen infos als 1 Bit 
Bitmap Grafik.
Lass es einfach mal laufen, dann siehst du im directory, wo das .brd 
file liegt diverse .BMP grafiken.

Die Konvertierung in Laseransteuerkommandos ist dann sehr einfach. Die 
syntax der Komandos, die ich verwendet hab ist ja oben beschrieben.

Die Ausrichtung erklär ich heut abend. Druckzeit muss ich noch mal 
messen. Extrem schnell ist es natürlich nicht, dafür aber gut :-)
Aber die Küvette braucht länger zum aufheizen bei kleinen boards.

Gruss,

Kai

Autor: Conny G. (conny_g)
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Ich will mir sooo gerne so einen Drucker bauen - die Foliendruckerei mit 
all ihren Tücken nervt mich sehr.
Aber meine Warteschlange an Projekten ist zu lange um den Aufwand für 
alle Bestandteile zu schaffen - Konzept, Mechanik, Kalibrierung, 
Software.

Deshalb bin ich am überlegen, ausgehend von Kai's Konzept den Laser 
einfach auf den Schlitten zu packen, ob man nicht ein CNC-Kit für A4 
oder kleiner nehmen könnte und den Laser draufschrauben.
Das würde schon mal viele Stunden für die Mechanik eliminieren.

Kai, gibt es Gründe, weshalb Du es so nicht gemacht hast?

Autor: Uhu U. (uhu)
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Dieter F. schrieb:
> Ich habe mich übrigens entschlossen, keine SD-Kartenwechslerei zu
> veranstalten, sondern die Daten per WiFi ( dann habe ich das auch
> abgehakt :-) ) zu übertragen und auf SD-Karte für die Verarbeitung zu
> speichern.

Mit den HC-05 Buetooth-Modulen könntest du es auch machen - die sind 
völlig unproblematisch - ganz einfach an den UART hängen und läuft. Die 
Übertragungsrate geht bis über ein MBaud.

Autor: Kai (Gast)
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Die Gründe sind einfach:
Ich weiss nicht, was ein CNC Kit ist.

Eine CNC Fräse hab ich schon, die hat aber zu viel Masse um schnell 
genug belichten zu können.
Die 3d drucker würden sich am ehesten eignen, aber die sind zu 
'flexibel' um ohne Schwingungen zu belichten. Da wurden aber die ersten 
Versuche mit gemacht.

Deswegen hab ich dann selbst was gebaut. Wenn man einen 3d Drucker hat 
ist so ein mechanischer Aufbau auch im Endeffekt einfacher, als der Rest 
der Arbeit, die noch anfällt. Am längsten hat es gedauert, alles 
ordentlich eingestellt zu bekommen.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Hallo Jens,

ich mache aktuell halt etwas langsamer, da ich beruflich recht 
angespannt bin und mich auch noch mit anderen Dingen beschäftige.

Jens schrieb:
> FM 24C04B-G an. 512kByte für 1,75 Euro.

Ja, habe ich mir angeschaut. Werde ich mich ggf. mit beschäftigen. Aber 
ich warte erstmal ab, wie sich die SD-Karte schlägt. Wenn ich das 
Prinzip richtig verstanden habe gibt es da drin einen "Optimizer", der 
dafür sorgt dass die Speicherstellen relativ gleichmässig beschrieben 
werden. Ich werde sehen ...

Jens schrieb:
> Im Moment arbeite ich an der Kommunikation zwischen meinen beiden
> Controllern.

Ja, damit habe ich auch experimentiert - und habe aktuell alles auf 
einer Plattform (bis auf den Polygonmotor-Treiber). Das entspannt die 
Sache ein wenig - mal schauen, wie das bei Dir ausgeht.


@Kai:

Wow, das sieht ja wirklich gut aus. Da hast Du ja ordentlich 
3D-gedruckert :-)
Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen - gratuliere :-)

Die Idee mit dem ULP-Skript ist toll - da kribbeln mir die Finger ... 
Mal schauen, ob sich das für mich auch nutzen lässt. Wobei ich aktuell 
mit meiner Python-Lösung eigentlich ganz zufrieden bin. Da kann ich alle 
Schritte gut verfolgen - und es ist auch recht schnell. Ich werde das 
Script auf jeden Fall mal genauer beäugen ...

Die Ansteuer-Elektronik - mit der Du auch messen kannst - würde mich 
wirklich interessieren. Nur im Groben, wenn Du Dich nicht outen willst - 
nur um eine Idee davon zu bekommen.

Kai schrieb:
> Photodiodenstrom zu messen,

Interessant - welche Photodiode? Meinst Du eine Monitor-Diode in der 
Laser-Diode?


@ Uhu Uhuhu:

Uhu U. schrieb:
> Mit den HC-05 Buetooth-Modulen könntest du es auch machen

Weiß ich, will ich aber nicht (damit habe ich schon ausführlich 
gespielt). Ich möchte die ESP2866-Teile kennenlernen und das ist ein 
guter Anlass. Aber danke für den Hinweis.


Ansonsten: Schön, dass sich wieder etwas tut! :-)

cu
Dieter

Autor: Jens (Gast)
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Hallo Dieter,

bei der SD-Karte ist ein SD-Controller drauf. Der sorgt dafür, dass die 
Daten gleichmäßig über alle Zellen verteilt werden. So hat man die 
längste Lebensdauer.
Aber wie es so ist steckt der Teufel im Detail. Wenn du ein FAT/FILE 
System verwendest, dann ist das ein bisschen anders.
Du musst dann schauen, dass du die Dateien in die du schreibst nicht 
dauernd öffnest und wieder schließt. Die Daten die zum Beispiel im .txt 
File geschrieben werden, werden verteilt, aber der Datei-Header nicht. 
Und der wird mit jedem mal wieder angepasst mit der Dateilänge. Und 
dieser Wert steht immer an der gleichen physikalischen Stelle. Der wird 
nicht verteilt. Somit sind die Zugriffe beschränkt.
Du kannst die Datei aber offen lassen. Dann wird der Header nur einmal 
zum Schluss geschrieben. Und du solltest dann den Dateinamen immer 
anders nennen. Dann ist das für die Karte nicht die selbe Datei und die 
Daten können verteilt werden.
Naja, das siehst du dann. Wenn du ein Fat/File-System für den XMega 
brauchst, ich habe da was fertig.

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Jens schrieb:
> Wenn du ein FAT/FILE
> System verwendest, dann ist das ein bisschen anders.

Nö - ich schreibe und lese im RAW-Format. Nix FAT o.ä. :-)

Ich öffne jede Datei genau ein Mal und schreibe / lese dann fortlaufend.

Autor: Jens (Gast)
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Hallo an alle,

bei mir geht es nun wieder weiter. Die Probleme mit der Kommunikation 
habe ich nun gelöst. Es scheint so, dass sich da die Interrupts 
gegenseitig blockiert haben.
Ich habe die gesamte Übertragung Interrupt gesteuert ausgeführt. Das 
heißt man läd das Array mit Daten, Kommandos, Adresse und CRC und dann 
braucht man nur noch die Übertragung anstoßen. Der Rest wird dann per 
Interrupt und Timer gesteuert versendet.
Aber das hat nicht so toll funktioniert. Nachdem bei mir auch alles nur 
streng nacheinander abläuft hat diese Lösung keinen zeitlichen Vorteil.
Ich kann leider aus Speichermangel nicht eine Zeile belichten und 
gleichzeitig die Daten für die nächste Zeile übertragen. Daher kann ich 
die Übertragung auch pollen. Und jetzt funktioniert das auch.
Die Uart läuft mit 250kbaud. Das geht auch recht schnell. Ich bin mal 
gespannt wie sich das dann später beim Drucken schlägt.
Jeder Frame der übertragen wird, wird mit einem Längenbyte und einem CRC 
abgesichert. So kann ich sicher sein, dass es keine Übertragungsfehler 
gibt.
Ich werde als nächstes mal die einzelnen Funktionen weiter testen.
Wie geht es bei euch weiter?

Grüße, Jens

Autor: Guido B. (guido-b)
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Hallo Jens und all,

meine Laserachse läuft mittlerweile und die lineare
Beschleunigungsrampe funktioniert. Das sieht sehr sehr
gut aus, in 200 Schritten (= 1/2 Umdrehung) beschleunige
ich auf gut 280 mm/s. Das sollte reichen!

Ich werde zumindest testweise auch die anderen Achsen noch
auf diese Rampenform umschreiben, das könnte die Mechanik
schonen. Zum Glück unterstützt mein Controller die Berechnung,
so dass diese zwischen den Schritten erfolgen kann.

Als nächstes werde ich den Laser in Betrieb nehmen, damit ich
erste Tests durchführen kann. Hoffentlich geht das mit dem
Thermopapier, notfalls kann ich hierzu ja die Geschwindigkeit
drosseln.

Das Bitmap werde ich von der SD-Karte direkt ins RAM laden, dann
gibt es beim Plotten keine Verzögerungen. Das wird wieder etwas
länger dauern, FAT bremst da sicher. ;-)

Grüße, Guido

Autor: Jens (Gast)
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Hallo Guido,

wenn du genug RAM hast würde ich das auch so machen. Aber die 
Verzögerung durch die FAT kann man auch umgehen. Man kann immer ein 
Cluster auslesen (512Byte) und im Controller zwischenspeichern. Das 
mache ich bei mir auch so. Im Laserkopf habe ich einen Atmega32 und lade 
mir immer eine Zeile ins RAM und fahre die Zeile dann ab. Dann lade ich 
die nächste Zeile.
Das funktioniert sehr schön!
Wenn bei dir schon was läuft, dann mach doch mal ein paar Bilder oder 
ein Video von deinem Drucker. Würde mich schon sehr interessieren.

Autor: Guido B. (guido-b)
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Hallo Jens,

um die Verzögerung mache ich mir keine Gedanken, vielmehr über
die Fehler die man (ich) machen kann.

Es geht ja schon los: Bei meinen Karten besteht ein Cluster aus
16 Sektoren zu je 512 Bytes. Dann muss das richtige (!) Word der
FAT ausgelesen werden, um den Folgecluster zu finden usw. Das wird
wohl schon mehrere Versuche brauchen.

Erstmal will ich aber mit der Laserdiode spielen. :-)

Autor: Jens (Gast)
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Hallo Guido,

darum musst du dich doch nicht kümmern. Das macht doch die Fat für dich.
Ich habe mal einen Datenlogger gebaut und habe da ein FAT/FILE System 
drauf. Da kannst du auf die Daten zugreifen ähnlich wie bei DOS.
Mit den Clustern und Sektoren hast du da nichts mehr zu tun. Du 
beschränkst dich da auf file_open() und file_seek().
Da liest du die Daten raus und fertig.
Und so wie du die Daten in das File schreibst so liest du wieder aus.
Für dich ist da der Zugriff ähnlich wie bei einem Array.
Das ist nicht wild!
Was verwendest du denn für einen Controller? Ich habe das für die ATmega 
und ich habe das portiert für die XMEGA. Das kannst du von mir haben 
wenn du willst und kannst damit ein bisschen spielen.

Grüße, Jens

Autor: Guido B. (guido-b)
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Hallo Jens,

bei mir ist das schon etwas speziell. Ich verwende den C167 mit
meinem eigenen Oberon-Compiler und als Einzelkämpfer muss ich
mir die Bibliotheken selbst erstellen. Das klappt aber schon, die
Bohrlochliste wird ja auch geladen, ich muss dann nur das Vorgehen
auf große Dateien, die viele Cluster belegen, erweitern.

Grüße, Guido

Autor: Conny G. (conny_g)
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Kai schrieb:
> Eine CNC Fräse hab ich schon, die hat aber zu viel Masse um schnell
> genug belichten zu können.
> Die 3d drucker würden sich am ehesten eignen, aber die sind zu
> 'flexibel' um ohne Schwingungen zu belichten. Da wurden aber die ersten
> Versuche mit gemacht.
>
> Deswegen hab ich dann selbst was gebaut. Wenn man einen 3d Drucker hat
> ist so ein mechanischer Aufbau auch im Endeffekt einfacher, als der Rest
> der Arbeit, die noch anfällt. Am längsten hat es gedauert, alles
> ordentlich eingestellt zu bekommen.

Das macht sehr viel Sinn. Das mit der Masse hab ich mir auch schon 
gedacht, die CNCs sind ja nicht dazu gemacht sich so schnell zu bewegen 
wie ein Drucker.

Welchen 3D Drucker hast Du? Kannst Du ihn empfehlen?

Autor: Guido B. (guido-b)
Datum:

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So, mit kleinen Optimierungen habe ich die Schlittengeschwindigkeit
auf knapp 350 mm/s bekommen. Das reicht für meine Zielrate von ca.
2 Zeilen/Sekunde (bei max. Länge von 100 mm).

Kurzes Filmchen hier:

Youtube-Video "Schlitten1"

Das ist für die Kamera aber schon zu schnell. Wer möchte kann ja
mitzählen ;-).

Jetzt nehme ich mir die anderen Achsen noch vor, dann kommt der
Laser dran.

Autor: Klaus B. (klausfb)
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Hallo Dieter,

Hier hat sich ja ne Menge getan. Wie es aussieht geht der Trend immer 
mehr zum Linearantrieb Weg vom Polygonspiegel.
Frage Du hast doch mehr oder weniger noch die ursprüngliche Sofware vom 
Labor oder? Ich auch. Ich habe das ganze mal auf eine WIN7 Rechner 
kopiert.
Die Pfade Z.B C:\Laser, sich gleich und der Exposer läuft auch, nur eine 
PDF kann ich nicht mehr laden, kommt immer eine Fehlermeldung Net 
Framework "Kann Datei nicht finden" und somit geht es nicht weiter.
Hat jemand  WIN 7 mit Laserexposer? Mit XP alles o.K.


Gruß Klaus

Autor: Jens (Gast)
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Hallo Klaus,

ich habe zwar einen Linearantrieb aber die Daten wandle ich mir auch 
genau so wie im Labor.
Bei mir funktioniert das mit dem Öffnen ohne Probleme.
Aber ich habe mir diese "pdftoppm" (also das Modul das die Daten 
wandelt) neu runter laden müssen. Bei XP ist das für eine 32bit Maschine 
kompiliert worden und mein Win7 ist aber 64bit. Da gab es Probleme.
Und die PDF Dateien und das "pdftoppm" müssen im gleichen Pfad liegen. 
Zumindest ist das bei mir so. Wenn du die woanders hin legst musst du 
beim Öffnen den Pfad angeben wo die Daten liegen.
Nach den Tips von Dieter ging das problemlos.

Grüße, Jens

Autor: Klaus B. (klausfb)
Datum:

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Hallo Jens,

Ich meinte damit den Polygonspiegel den du wohl nicht mehr hast.
Nun wie ich schon sagte die Pfade sind gleich, die Prozedur kenne ich 
ja.
Übrigens habe ich für ein anderes Projekt  extra eine 32bit Version 
installiert, deshalb bin ich ja so verwundert oder gibt es auch eine 
neuere für 32bit für Win7??



Gruß Klaus

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Angehängte Dateien:

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Klaus B. schrieb:
> Hier hat sich ja ne Menge getan. Wie es aussieht geht der Trend immer
> mehr zum Linearantrieb Weg vom Polygonspiegel.

Scheint so :-) bin/werde wohl wieder Einzelkämpfer ...

Meine Version 3 nähert sich langsam der Lauffähigkeit :-) Bis zum 
Wochenende will ich wieder "Belichter" sein. V3 wird wohl kein schickes 
Gehäuse bekommen, wie es mal geplant war, sondern ohne Gehäuse seinen 
Dienst tun müssen.

Der Grund dafür ist V4 - die gerade in Gedanken Gestalt annimmt :-)

Klaus B. schrieb:
> Frage Du hast doch mehr oder weniger noch die ursprüngliche Sofware vom
> Labor oder? Ich auch. Ich habe das ganze mal auf eine WIN7 Rechner
> kopiert.
> Die Pfade Z.B C:\Laser, sich gleich und der Exposer läuft auch, nur eine
> PDF kann ich nicht mehr laden, kommt immer eine Fehlermeldung Net
> Framework "Kann Datei nicht finden" und somit geht es nicht weiter.
> Hat jemand  WIN 7 mit Laserexposer? Mit XP alles o.K.

Jein :-)

Ich nutze die Original-Software schon seit einiger Zeit nicht mehr (auch 
nicht in veränderter Form). Ich bereite meine Daten auf dem PC mit 
Python auf und auf dem Belichter werkelt ein ATXMega mit komplett 
anderem Code.

Ich hänge mal die auch bei mir auf Win7 funktionierende PDFTOPPM bei. Da 
das frei zugänglich ist sollte ich wohl keine Probleme damit bekommen. 
Wie geschrieben muss alles in einem Verzeichnis sein - bei mir war das 
C:\Laser.

In einer meiner letzten Exposer-Versionen habe ich das so (mit 4800 dpi 
:- )aufgerufen:
private void openFileDialog1_FileOk(object sender, CancelEventArgs e)
        {

            Process q = new Process();
            // Redirect the output stream of the child process.
            q.StartInfo.UseShellExecute = false;
            q.StartInfo.RedirectStandardOutput = true;
            q.StartInfo.FileName = "pdftoppm";
            q.StartInfo.Arguments = "-mono -f 1 -l 1 -r 4800 -aaVector no -freetype no " + openPdfDialog.FileName  + " C:\\\\Laser\\\\Out";
            q.Start();
            // Do not wait for the child process to exit before
            // reading to the end of its redirected stream.
            // p.WaitForExit();
            // Read the output stream first and then wait.
            string output1 = q.StandardOutput.ReadToEnd();
            q.WaitForExit();


            FileInfo f = new FileInfo("C:\\\\Laser\\\\Out-000001.pbm");
            StreamReader s = f.OpenText();

Die Optionen "-aaVector no -freetype no " habe ich da jetzt manuell 
eingefügt - die nutze ich in Python. -aaVector sorgt für ein 
"Anti-Aliasing".

Falls Du noch etwas brauchst - gerne. Du kannst natürlich auch eine 
meiner Exposer-Versionen haben - die habe ich aber immer wieder 
angepasst und mit kleinen Spielereien versehen. Problem ist, dass die 
dann wieder zur verwendeten ATMega- / ATXMega-Code-Version passen muss.

Gruß
Dieter

Autor: Klaus B. (klausfb)
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Hallo Dieter,

So geht es immer wieder weiter.
Ich habe eine xpdfbin-win-3.04 Datei gefunden. Nach dem Entpacken sind 
da viele PDF.... auch pdftoppm 32 und 64Bit drin.Anhand der Größe ist 
deine wohl eine 64Bit Version, ich hab 32Bit, geht aber leider auch 
nicht.



trotzdem danke


Gruß Klaus

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Klaus B. schrieb:
> ich hab 32Bit, geht aber leider auch
> nicht.

Hast Du den Aufruf in der Exposer.exe genau so geschrieben? Mit den 
vielen \\\\ ?
Auch die Ausgabedatei "Out" genannt? Also genau, wie ich es gepostet 
habe (incl. der Leerzeichen)?

Auch das Exposer.exe muss in c:\Laser sein ... und dort aufgerufen 
werden.

: Bearbeitet durch User
Autor: Klaus B. (klausfb)
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Hallo Dieter,

Kann ich im Moment nicht hab Vc#-Express nicht drauf.
Nur mal so nebenbei also in XP  kann der Ordner "Laser" sogar "Test" 
heißen hauptsache pdftoppm.exe ist drin.
Probier ich dann aus.

danke

Gruß Klaus

Autor: Klaus B. (klausfb)
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Hallo Dieter,


Dieter F. schrieb:
> Auch das Exposer.exe muss in c:\Laser sein

danke Dieter das war der entscheidende Satz, jetzt geht es.
Wie gesagt XP ist da nicht so empfindlich.


viele Grüße

Klaus

Autor: Conny G. (conny_g)
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Conny G. schrieb:
> Kai schrieb:
>> Eine CNC Fräse hab ich schon, die hat aber zu viel Masse um schnell
> Welchen 3D Drucker hast Du? Kannst Du ihn empfehlen?

Hat sich erledigt: ich hab mir heute einen Ultimaker 2 bestellt ;-)

Autor: Uwe S. (regionalligator)
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Klaus B. schrieb:
> Hier hat sich ja ne Menge getan. Wie es aussieht geht der Trend immer
> mehr zum Linearantrieb Weg vom Polygonspiegel.

In der Tat, der Thread läuft diesbezüglich leider völlig aus dem Ruder.

Denn die Plotterbelichter versuchen, den dreiwöchigen 
Südsee-Bräunungsurlaub durch eine Atomblitz-Session in Badehose zu 
ersetzen. Zumindest tun sie genau das ihrem Fotolack an. Es sei denn, 
sie nutzen eine 1 Mikrowatt-Laserdiode, und belichten damit in 
Tagen/Wochen.

Statt weiterhin solche schönen, aber sinnlosen Aufbauten zu besprechen, 
sollte man über Möglichkeiten nachdenken, wie man mit einem Laser ein 
echtes Bild eines Layouts auf den Lack projiziert bekommt. DAS wäre ein 
echter Laserbelichter, und kein Lackbrutzler.

Autor: Flo (Gast)
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@Kai

Das sieht wirklich gut aus!

Aber eine Frage musst du mir erlauben... Warum den Kunstoff in 
Schweinchenrosa? :-)

Gruß
Flo

Autor: Jens (Gast)
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@Uwe:

Wie kommst du darauf? Hast du das schon versucht?
Ich denke es gibt genug Gegenbeispiele dir zu beweisen dass du dich 
irrst!
Der Beitrag heisst auch nicht Polygonspiegelbelichter sondern 
UV-LaserdruckerII. Das betrifft beide Varianten.
Dass der Lack nicht verbrennt ist hier auch schon ausgiebig diskutiert 
worden. Da musst du nur mal alles lesen! Ich habe das selbst ausprobiert 
und Testreihen versucht. Ich kann dir versichern die Ergebnisse sind 
hervorragend!
Die Aufbauten als sinnlos zu bezeichnen ist ganz schön unverschämt! Und 
es zwingt dich niemand diese Thread zu verfolgen wenn es dir nicht 
gefällt. Oder spricht da nur der Neid?

Grüße, Jens

Autor: Kai (Gast)
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Flo schrieb:
> Aber eine Frage musst du mir erlauben... Warum den Kunstoff in
> Schweinchenrosa? :-)

Nennen wir es eine Mischung aus: Das qualitativ beste PLA, was ich 
hatte, die Einstellung, dass ich die Teile sowieso neu drucken muss, 
weil man beim 1. Versuch immer was verkehrt macht und einer Spur von 
fehlendem ästhetischem Feingefühl :-)

Autor: Kai (Gast)
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Jens schrieb:
> Dass der Lack nicht verbrennt ist hier auch schon ausgiebig diskutiert
> worden.

Verbrannter Lack lässt sich auch nicht durch entwickeln entfernen, wie 
ich feststellen musste :-)

Autor: Uwe S. (regionalligator)
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Jens schrieb:
> Wie kommst du darauf? Hast du das schon versucht?

Brauche ich nicht, es genügt der gesunde Menschenverstand. Betrachte die 
BelichtungsDAUER eines einzelnen Lackpunkts, dann wird alles sofort 
klar.


Jens schrieb:
> Dass der Lack nicht verbrennt ist hier auch schon ausgiebig diskutiert
> worden.

Der Lack verbrennt bei den Plotterbelichtern, und zwar immer. Es sei 
denn, man geht mit wirklich extrem geringer Leistung und dafür enormer 
Gesamtbelichtungszeit dran.
Daß diese Punkt-für-Punkt-Brutzler Mist sind, wurde schon viel früher 
angerissen. Nur akzeptieren muss man es, was nach einem fertigen Aufbau 
natürlich schwer fällt.


Jens schrieb:
> Ich kann dir versichern die Ergebnisse sind
> hervorragend

Welche denn? Habe eben spassenshalber nochmal den alten Mega-Thread 
durchforstet, immer sind es Streifenbelichter, die Ergebnisse bringen. 
Völlig logisch, hätte gar nicht suchen brauchen.


Jens schrieb:
> ganz schön unverschämt

Mein Beitrag ist nicht unverschämt, sondern der wichtigste Tip im 
gesamten Thread.
Soll der Fauxpas mit den Plotterbelichtern erst im 5. Mega-Thread so 
nach und nach durchsickern? Wenn ihr da ohne nachzudenken baut und baut, 
dauert das so lange. Und jede Menge sinnlose Arbeit entsteht.


Jens schrieb:
> Oder spricht da nur der Neid

Ziemlich sicher nicht. Beim Tonertransfer muss ich nicht künstlich auf 
eine, oder sogar zwei Dimensionen verzichten. Ich drucke und 
transferiere einfach ein Bild. Und genau das solltet ihr auch per Laser 
versuchen, auch wenn ein entsprechender Aufbau um Größenordnungen 
komplizierter sein dürfte. Selbst die Streifenbelichter sind nämlich 
schon hart an der Grenze der Lackschädigung, aber dort ist das Problem 
natürlich deutlich entspannter.


Habe das Problem hiermit genannt, mehr ist nicht möglich. Man kann diese 
recht simple Erkenntnis sofort teilen, oder noch jahrelang sinnlos 
weiterbauen, bis es einem dann über reichlich Lehrgeld eingemeisselt 
wird.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Uwe S. schrieb:
> Betrachte die
> BelichtungsDAUER eines einzelnen Lackpunkts, dann wird alles sofort
> klar.

Kannst Du uns bitte in Deine Betrachtungen einweihen - nur damit der 
wichtigste Beitrag im ganzen Thread auch für mich und vielleicht auch 
andere nachvollziehbar wird?

Gerne auch mit Rechenexempel und vergleichenden Angaben eines 
Fotolack-Herstellers ...

Autor: Kai (Gast)
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Uwe hat vermutlich einen schlechten Tag, nehmt es ihm nicht krumm und 
lasst euch nicht ärgern, oder ignoriert ihn :-)

Der ganze Kram ist doch recht neu und man muss in jede Richtung 
forschen. Das Verbrennungsrisiko kann man durch 3 Dinge lösen:

1.) Laser defokussieren - bei mir z.B. um ca. 1mm. Muss man sowieso 
machen, da der Punkt sonst verdammt klein ist (optisch nicht, aber was 
den Effekt auf dem Fotolack betrifft).
2.) Laserleistung runterschrauben
3.) Geschwindigkeit drosseln.

Ich hab mich für 1. und 2. entschieden. Sicher kann man die 
Geschwindigkeit drosseln, aber dann wirds halt langsamer.

Sehr praktisch ist die Möglichkeit den Strom einstellbar zu machen. So 
habe ich z.B. "Graukeile" belichten können und habe mein Prozessfenster 
gut bestimmt.

Im Endeffekt zählt Geschwindigkeit und Leistung und das ist bei dem 
Streifenbelichter nicht anders, wie beim Plotterbelichter.

Was besser ist, muss jeder für sich selber entscheiden. Sonst können wir 
auf anfangen drüber zu diskutieren was sonst noch besser ist:
- PIC vs. AVR
- Z80 vs. 8051
- Atari vs. Amiga :-)
- Linux vs. Windows
- VW vs. OPEL
- Mercedes vs. BMW
- Blondinen vs. Brünette
- ...

Also, lasst uns doch sachlich bleiben, Vor- und Nachteile aufzeigen, 
auch mal eine andere Meinung gelten lassen und es damit gut sein lassen.
"Wer mehr Recht hat" Diskussionen, hat man doch schon genug im Leben...

Autor: Kai (Gast)
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Tauscht drosseln gegen erhöhen aus :-)
Oh man, ich tauch jetzt besser ab und programmier weiter, anstatt andere 
Leute zu verwirren.

Autor: Jens (Gast)
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Also ich habe sehr viel Zeit in die Sache gesteckt und habe viel 
gelernt. Das ist sicher und auch was wert.
Von jemand, der meint er braucht es erst gar nicht zu versuchen und weiß 
alles schon, lasse ich mich nicht davon einfach überzeugen dass das 
alles Schrott sein soll. Eines kann ich versichern. Die Ergebnisse sind 
hervorragend auch wenn ich nicht jede Platine hoch lade.
Bei meinen Platinen verbrennt kein Lack. Es lässt sich sehr gut 
entwickeln und die Randschärfe ist super.
Auch die Belichtungszeit ist schon diskutiert worden. Wenn man das 
vergleicht zum Drucker im Labor, der jede Zeile mit 400ms belichtet, und 
meinem, der ungefähr 500ms braucht pro Zeile ist das auch kein großer 
Unterschied.
Und selbst wenn die Polygonspiegel-Methode hier schneller ist, hat sie 
ihre Nachteile. Das habe ich aber auch schon geschrieben.

Ich bleibe dabei: Uwe hat keine Ahnung von was er spricht. Er stützt 
sich nur auf Vermutungen ohne sich genauer mit der Thematik beschäftigt 
zu haben. Trolle gibt es überall. Jetzt halt auch hier! Aber schön dass 
du uns mit deiner Weisheit beglückt hast und uns davor bewahren willst 
unser Leben zu verschwenden! Aber das ist dann auch genug. Wenn du 
nichts zum Thema beitragen kannst dann halte dich doch einfach zurück. 
Ich weiss nicht wie es den anderen geht, aber ich lege keinen Wert auf 
weitere Beiträge von dir!

Grüße, Jens

Autor: Kai (Gast)
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Jens, ich denk genauso wie Du, aber auf das grundlose rumgestänkere 
einsteigen macht es erfahrungsgemäss nur schlimmer.

Uwe schlägt vor einen Belichter zu bauen, der die Platine in einem 
Schlag belichtet.
Das wär ja wirklich nicht schlecht.
Wenn er ein gutes Konzept aufzeigt oder sogar realiseiert, kann er es ja 
damit gut machen und darf wieder mitreden (nicht rumstänkern!) :-)

Autor: Jojo S. (Gast)
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Youtube-Video "PCB Laserprinter"
Von Andreas würde mir als Ergebnis schon reichen.

Autor: Uwe S. (regionalligator)
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Dieter F. schrieb:
> Rechenexempel

Hallo Dieter! Was will man noch groß rechnen, wenn man eine Europlatine 
in z.B. 6,4Mio Punkte aufteilen möchte, und diese einzeln belichten 
will? Und das wären erst gerade mal 0,05mm theoretische Auflösung, man 
bräuchte eigentlich deutlich mehr. Bei schon einer ganzen Stunde 
Belichtungsdauer bekäme dabei ein einzelner Lackpunkt nur ca. eine halbe 
Millisekunde lang die volle Dröhnung ab, Pausen nicht eingerechnet.
Der wird entweder zu heiß, oder verdampft gleich. Aber selbst wenn man 
z.B. mit 10h dran geht, und die Erwärmung irgendwann nicht mehr das 
Problem ist, ist nicht gesagt, wie lange der Lack minimal zur 
tatsächlichen Belichtung braucht. Die "Erfahrungen" diesbezüglich 
stimmen ganz sicher nicht mit normalen Lichtmengen von Flächenbelichtern 
überein, sondern man tastet sich hier vom Supergau (völlig atomisiertem 
Lack) langsam nach unten, und ist der Meinung, wenn der Lack gerade so 
nicht verdampft, wäre schon alles ok. Das wäre aber immer noch 
gleichzusetzen mit einem "normalen" Belichter, der mit einer 
100MW-Blitzleuchte in z.B. 10 Millisekunden die Platine belichtet. Wobei 
der Lack kurzzeitig nur noch 200° erreicht, keine 3500° mehr wie 
zuvor...

Schon deine überraschend starke Lackschädigung beim Ätzen ist der 
Beweis, daß selbst der um Faktor 1000 oder so gutmütigere 
Streifenbelichter den Lack noch mehr als gewünscht schädigt.

Was wirklich interessant wäre, WIE entstand die Lackschädigung selbst 
bei deinem Belichter? Evtl. auch schon durch einen Temperaturschock? 
Damit müssten nicht mal sehr hohe Temperaturen gemeint sein, es genügt 
z.B., wenn die Temperatureinwirkung enorm schnell ansteigt. Oder auch 
Temperaturunterschiede bei sehr eng benachbarten Lackteilen.
Wie lange wird denn bei dir ein Lackpunkt in etwa belichtet? Hast du mal 
versucht, z.B. 10x schwächer, dafür 10x länger zu belichten?



Die Belichtung eines Fotolacks ist keine Sache von Mikrosekunden. Hier 
findet eine chemische Änderung statt, normalerweise in Minuten, bei 
entsprechenden industriellen Lacken auch in einigen Sekunden.
Schon der Streifenbelichter fordert vom Lack, daß dieser einer sehr sehr 
kurzen, ungeheuren Beleuchtungsstärke stand hält. Der Punktbelichter 
treibt das Ganze noch mal um z.B. Faktor 1000 auf die Spitze. Die Dinger 
sind allenfalls was, wenn sie es wirklich schaffen, den Lack vollständig 
zu entfernen. Mit ggf. immer noch sehr fraglicher Beständigkeit der 
Kanten im Ätzbad.

Autor: Uwe S. (regionalligator)
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Ok, unter diesen Bedingungen belästige ich euch natürlich nicht weiter. 
Ich hatte ein Mindestmaß an physikalischem und mathematischem 
Verständnis vorausgesetzt. Diesen Fehler begehe ich hier leider öfter, 
kommt so schnell nicht mehr vor.

Dieter, solltest du als quasi einziger erfolgreicher Laserbelichter noch 
Fragen haben, beantworte ich sie Dir gern per PN.

Autor: Conny G. (conny_g)
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@Uwe

Und am Ende kommen bei den Jungs richtig geätzte Platinen raus, das ist 
es was sie wollen.
Kannst noch Stunden rumquatschen, das Ergebnis ist unstrittig.
Sie wollen ja kein Gerät davon verkaufen und müssen irgendjemanden 
irgendetwas garantieren.
Für sie selbst passt es. Punkt.

Autor: Jojo S. (Gast)
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Autor: Conny G. (conny_g)
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Jojo S. schrieb:
> Besonders der letzte Ansatz ist mal etwas anders.

Ja, sehr gute Idee. :-)

Autor: Jens (Gast)
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Genau so ist es.
Und ja, der Laser belichtet das sehr intensiv. Aber das kann der Lack 
ab.

Übrigens das wird schon industriell genutzt. Mit Polygonspiegel 
allerdings. Die belichten in einer irren Geschwindigkeit. Da sind die 
Leistungen sicher noch viel höher. Und trotzdem geht das.
Schau mal hier:
Youtube-Video "PCB Nuvogo™ 800 - the new way of imaging"

Wenn das für die Massenproduktion geht werden die nicht eine Stunde pro 
Platte brauchen. Die machen den Nutzen in unter einer Minute!
Also lass dich mal davon überzeugen dass du falsch liegst.

Grüße, Jens

Autor: Jojo S. (Gast)
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Normalerweise funktioniert das meiste in der Theorie viel besser als in 
der Praxis, hier scheint das irgendwie andersrum zu sein :-)

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Uwe S. schrieb:
> Der wird entweder zu heiß, oder verdampft gleich.

Uwe S. schrieb:
> Die Belichtung eines Fotolacks ist keine Sache von Mikrosekunden. Hier
> findet eine chemische Änderung statt, normalerweise in Minuten, bei
> entsprechenden industriellen Lacken auch in einigen Sekunden

Hallo Uwe,

schön - nähern wir uns sachlich :-)

Ich bin in der Zwischenzeit auch nicht dümmer geworden. Nach meinem 
Kenntnisstand gibt es 3 Faktoren, die bei der Belichtung (-sstärke und 
-dauer) kritisch sind:

1. Der Wassergehalt im Lack (führt ggf. zu Mikro-Dampfbläschen mit 
Beeinträchtigung der Belichtbarkeit)

2. Der bei der Belichtung bzw. dem dadurch entstehenden chemischen 
Prozess enstehenden Stickstoff (Mikro-Gasbläschen wie 1.)

3. Der Veränderung des Harz-Anteils im  Lack, welcher die Belichtung 
behindert bzw. durch eine Art "Verklebung/Verhärtung" (Veränderung der 
Struktur - ich habe da keinen Fachbegriff zur Hand) die Entwicklung 
erschwert oder gar verhindert

Alle 3 Faktoren beruhen auf einer (zu) starken Erwärmung des Lacks. 
Mögliche Gegenmassnahmen sind eine Trocknung vor der Belichtung (im 
Falle des Wassergehalts) und ausreichende "Abkühlphasen" zwischen den 
Belichtungszyklen welche selbst natürlich nicht zu vorgenannten 
Problemen führen dürfen. Genau daran arbeiten hier alle.

Übrigens dringt das UV-Licht nur ca. 1-2 µm in die Lackschicht ein - 
wenn diese "Schichtstärke" belichtet ist wird sie durchsichtig für das 
UV-Licht und es wird die nächste Schicht (natürlich nicht exakt 1-2 
µm-weise) belichtet.

Genug für heute - morgen gehts weiter.

Gruß
Dieter

: Bearbeitet durch User
Autor: Guido B. (guido-b)
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Woher kommt eigentlich der Frust der Toner-Transferierer, dass sie
(oder zumindest einige) meinen durch blödsinnige Argumente alles was
mit Platinenbelichtung zusammenhängt in Frage stellen zu müssen?

Erst kommt das Argument zu hoher Energie, "der Lack verbrennt", das ist
Quatsch, ich kann es berechnen. Dann kommt das Argument der Zeit,
"das geht viel zu schnell", ebenfalls Quatsch. Fehlt nur noch der
frei erfundene Lichtleitereffekt, den außer Uwe bei der
Platinenbelichtung(!) kein Mensch je beobachtet hat.

Uwe, einfach mal die Klappe halten?

Wir machen einfach weiter!

Autor: Uwe S. (regionalligator)
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Dieter F. schrieb:
> Übrigens dringt das UV-Licht nur ca. 1-2 µm in die Lackschicht ein -
> wenn diese "Schichtstärke" belichtet ist wird sie durchsichtig für das
> UV-Licht und es wird die nächste Schicht (natürlich nicht exakt 1-2
> µm-weise) belichtet.

Das ist bei der Lithographie bei einigen Lacken der Fall, 
näherungsweise. Wenn das auch bei Platinen-Fotolack stimmen würde, 
erschiene eine noch unbelichtete Platine im UV-Licht schwarz. Das hatten 
wir aber schon durch, ist doch ganz einfach.


Dieter F. schrieb:
> 1. Der Wassergehalt im Lack (führt ggf. zu Mikro-Dampfbläschen mit
> Beeinträchtigung der Belichtbarkeit)
>
> 2. Der bei der Belichtung bzw. dem dadurch entstehenden chemischen
> Prozess enstehenden Stickstoff (Mikro-Gasbläschen wie 1.)
>
> 3. Der Veränderung des Harz-Anteils im  Lack, welcher die Belichtung
> behindert bzw. durch eine Art "Verklebung/Verhärtung" (Veränderung der
> Struktur - ich habe da keinen Fachbegriff zur Hand) die Entwicklung
> erschwert oder gar verhindert

Schön, daß du damit auch genau das sagst, was hier leider nicht auf 
fruchtbaren Boden fiel: der Lack kann nicht in einer Millisekunde oder 
weniger belichtet werden. Diese ganzen Plotter"belichter" sind in 
Wahrheit Fotolackschädiger. Sieht man schon in den Videos, seit wann 
hebt sich "belichteter" Lack so deutlich von Unbelichtetem ab?
Offenbar ergibt sich zufällig der Effekt, daß sich dieser gecrackte Lack 
auch im Entwickler löst. Dann bräuchte man aber erstens keinen Fotolack, 
denn so ziemlich jeder Lack löst sich in Natronlauge. Zweitens gibt es 
dann keinen Grund, von einem Belichter zu sprechen.





Und an den überraschend plumpen Mob hier: Ich setze in ein paar Tagen 
mal die Latte höher mit einer Platine, die mit einem 
Laser-FlächenBELICHTER belichtet wurde. So kommt endlich mal wieder 
Schwung in den Thread, denn Bilder werdet ihr verstehen, im Gegensatz zu 
Geschriebenem.
Sobald eure Brutzel-Ergebnisse ähnlich sind, reden wir dann über Wege 
und Möglichkeiten. Sprich: nie ;-)

Autor: Conny G. (conny_g)
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Uwe S. schrieb:
> Offenbar ergibt sich zufällig der Effekt, daß sich dieser gecrackte Lack
> auch im Entwickler löst.

Um das geht es: für die Jungs funktioniert es. Das ist alles.

> Dann bräuchte man aber erstens keinen Fotolack,
> denn so ziemlich jeder Lack löst sich in Natronlauge. Zweitens gibt es
> dann keinen Grund, von einem Belichter zu sprechen.

Haarspalterei. Wenn das Ergebnis stimmt, interessiert das nicht.

Autor: Jan B. (fernostler)
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Jens schrieb:
> Übrigens das wird schon industriell genutzt. Mit Polygonspiegel
> allerdings. Die belichten in einer irren Geschwindigkeit. Da sind die
> Leistungen sicher noch viel höher. Und trotzdem geht das.
> Schau mal hier:
> Youtube-Video "PCB Nuvogo™ 800 - the new way of imaging"
>
> Wenn das für die Massenproduktion geht werden die nicht eine Stunde pro
> Platte brauchen. Die machen den Nutzen in unter einer Minute!
> Also lass dich mal davon überzeugen dass du falsch liegst.

LDI wird nicht in der Massenproduktion eingesetzt, dauert viel zu lange. 
UV Belichten mit 3000W dauert nur einen Bruchteil einer Sekunde. LDI 
wird bei Kleinstmengen eingesetzt, da lohnt es auch weil die ja viel 
teurer verkauft werden, das Orbotech-Teil wird viele, viele €100K 
kosten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens (Gast)
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Hallo Jan,

das kann gut sein, dass das nicht so wirtschaftlich ist.
Ich wollte damit ausdrücken dass das VERFAHREN verwendet wird. Und da 
gibt es sogar Leute die glauben dass es so gut ist, dass sie Geräte 
bauen, die viele 100k€ kosten.
Es wird ja immer behauptet der Lack geht kaputt.
Und da muss ich Uwe recht geben, dass der auch kaputt gehen kann. Dann 
zersetzt er sich und lässt sich nicht mehr entwickeln. Hatte ich auch 
schon.
In dem Video in dem der Lack nach weiß die Farbe verändert, das konnte 
ich noch nicht nachstellen. Wie gut sich das also entwickeln lässt kann 
ich nicht sagen.
Bei meinem Drucker ist es so, dass nach der Belichtung das Layout nicht 
sichtbar ist (Bungard Basismaterial). Also verhält sich der Lack hier 
bei mir genauso als wenn ich mit Folie und UV Röhre belichte.
Kurz:
Es gibt also mittlerweile auch Plotterbelichter, die den Lack nicht 
verbrennen (auch wenn mir das Uwe nicht glaubt).

Grüße, Jens

Autor: Uhu U. (uhu)
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Kann mir mal jemand erklären, was ihr unter einem "Streifenbelichter" 
versteht?

Autor: Guido B. (guido-b)
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Hallo Uhu,

die Platinenvorlage wird gerastert und zeilenweise belichtet.

Autor: Uhu U. (uhu)
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Dann sollte man das Ding besser "Zeilenbelichter" nennen...

Autor: Jan B. (fernostler)
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Jens schrieb:
> das kann gut sein, dass das nicht so wirtschaftlich ist.
> Ich wollte damit ausdrücken dass das VERFAHREN verwendet wird. Und da
> gibt es sogar Leute die glauben dass es so gut ist, dass sie Geräte
> bauen, die viele 100k€ kosten.
> Es wird ja immer behauptet der Lack geht kaputt.

"wirtschaftlich" ist ja immer relativ. Es gibt ja nunmal Leiterplatten 
wo der Kunde nur 1 Stück braucht, und da macht LDI dann absolut Sinn. 
Die Qualität von LDI ist ja ohne jeden Zweifel bei über 10.000 dpi

Zum Lack kaputt, natürlich geht der irgendwann kaputt. GGf Watt und 
Belichtungszeit anpassen. Bungard selber hat auch einen Laseraufsatz für 
seine CCD, ich gleube die arbeiten mit 50mW.

Aber sorry, das ist alles off-topic, was ihr da baut ist viel 
interessanter, und bezahlbar.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Uwe S. schrieb:
> Und an den überraschend plumpen Mob hier: Ich setze in ein paar Tagen
> mal die Latte höher mit einer Platine, die mit einem
> Laser-FlächenBELICHTER belichtet wurde.

Da Du scheinbar ja nur auf Provokation und Krawall aus bist - mach, was 
Du willst. Wenn Du selbst nichts auf die Reihe bringst zeigt halt was 
von anderen hergestelltes - ist sicher auch mal interessant.


Jan B. schrieb:
> Die Qualität von LDI ist ja ohne jeden Zweifel bei über 10.000 dpi

Na, ich weiß nicht so recht. Wenn ich mir die anderen, professionellen, 
Lackverbrenner so anschaue - wie z.B.

http://www.limata.de/en/UV_P100.html
http://www.bungard.de/index.php/en/products/cnc-machines/uv-laser-direct-imaging

dann liegen die so bei "sicher" 50µm (500 dpi) mit Option auf 25µm 
(1.000 dpi).

Diese Lackverbrenner

http://www.orbotech.com/solutions/Eng/569/

kommen auf "sichere" 20µm bis herunter auf 8µm.


Das

http://www.all-electronics.de/uv-direktbelichtung-setzt-laser-unter-druck/

ist dann schon eine andere Klasse - ohne Laser - die sprechen aber auch 
von Leiterbahnbreiten von 27,5µm +/- 2,5µm, wo wir wieder bei 1 mil = 
1.000 dpi wären.

Ist ja auch egal, wir tasten uns an optimale und vor allem 
reproduzierbare Ergebnisse heran.


Jens schrieb:
> Bei meinem Drucker ist es so, dass nach der Belichtung das Layout nicht
> sichtbar ist (Bungard Basismaterial). Also verhält sich der Lack hier
> bei mir genauso als wenn ich mit Folie und UV Röhre belichte.

Hallo Jens,

bei mir ist das Layout leicht bei schräg einfallendem Licht bzw. unter 
UV-Licht sichtbar. Von diesem leichten Farbumschlag (Richtung 
rötlich-braun) schreibt Bungard selbst übrigens auch - das ist normal.. 
Verbrennen tue ich aber trotzdem nichts, da bin ich mir sicher. Werde 
mal versuchen, mir das Ergebnis (am Wochendende, wenn mein Belichter 
wieder läuft) anzuschauen und berichten.

Gruß
Dieter

: Bearbeitet durch User
Autor: Uwe S. (regionalligator)
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Dieter F. schrieb:
> Da Du scheinbar ja nur auf Provokation und Krawall aus bist

Ich habe das Kind nur beim Namen genannt. Und die Wahrheit gesagt, und 
ihr habt dabei was gelernt (ok, der Eine oder Andere wohl immer noch 
nicht). Den Krawall machten andere hier, und zwar auf unerwartet 
niedrigem Niveau. Nämlich die, die die bittere Pille schlucken mussten, 
war ja klar...
Muss ich die Pöbeleien einkopieren, oder genügt ein Blick in den Thread?

Dieter, ich habe verstanden, daß du dich nun selbst degradieren willst. 
Warum weiß ich nicht, aber es ist schade. Vielleicht wirst du es eines 
Tages begreifen, wenn sie bauen und bauen und bauen, und nie deine 
Qualität erreichen (es sei denn, mit tagelanger Belichtungszeit).

Und da wir gerade beim Wäschewaschen sind, auch noch ein kurzer Tip an 
dich: du bist schon recht gut mit dem was du machst. Aber dein größter 
Fehler ist, praktisch nie auf andere zu hören. Du stündest inzwischen 
ganz woanders, denn du versuchst wenigstens, die Grenzen auszuloten. 
Aber dann reicht es leider doch wieder nicht ganz, denn deine eigene 
Vermutung schlägt durch, und du machst es trotz echter Tips wieder wie 
zuvor. Da solltest du noch ansetzen. Ansonsten hast du bereits einen 
ganz entscheidenden Vorteil gegenüber allen anderen: du probierst 
wenigstens, besser bei dem zu werden was du machst. Das ist hier selten, 
meisten geht es nur darum, irgendwas schon unüberlegt Gebautes in noch 
weiter abgespeckter Version zu basteln.


Dieter F. schrieb:
> zeigt halt was
> von anderen hergestelltes

Guter Scherz. Aber es geht runter wie Öl, wenn DU nicht mal mehr 
glaubst, daß etwas von mir Erschaffenes wahrhaftig in der eigenen 
Hexenküche entstanden ist. Das ehrt gewaltig, vielen Dank. Bin gespannt 
auf die Reaktionen, wenn der olle Tonertransferierer nach Jahren mal 
wieder eine Belichtung macht.

P.S. Habe mich gestern schon wieder geärgert, wie wenig Auswahl es bei 
Foto-Material so gibt. Ein schlechter Witz, also diese Belichtungsaktion 
bleibt ein Einzelfall, nur zur Vorführung. Bis dann.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Uwe S. schrieb:
> Aber es geht runter wie Öl, wenn DU nicht mal mehr
> glaubst, daß etwas von mir Erschaffenes wahrhaftig in der eigenen
> Hexenküche entstanden ist.

Äh, entweder ich habe beginnenden Alzheimer oder Du hast Deinen "Namen" 
hier im Forum geändert ... im Vergleichs-Thread z. B. habe ich Dich 
zumindest nicht gefunden.

Uwe S. schrieb:
> die mit einem Laser-FlächenBELICHTER belichtet wurde

Darauf bezieht sich meine Aussage - oder hast Du einen 
"Laser-Flächenbelichter" zur Hand? Mal abgesehen davon, dass ich gar 
nicht weiß, was das sein soll ... (falls Du damit nicht einfach eine 
Zeilenweise Belichtung analog z.B. Laserdrucker meinst).

Ich bin und war nie Gegner der Toner-Transfermethode - das dort wirklich 
sehr gute Ergebnisse erzielt werden ist unbestritten (für mich).

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Autor: Kai (Gast)
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Leute, er hat doch schon gesagt, dass er weg ist und dann diskutiert ihr 
weiter statt froh zu sein :-)

Die eigenen Resultate zählen für euch selber (und mich) und wenn es 
jemand nicht glaubt ist es doch sein Problem und nicht unsers.

Zweifler gibts immer. Jeder muss selber wissen womit er zufrieden ist 
und ich find es schade, dass wir uns so aufreiben lassen.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Kai schrieb:
> diskutiert ihr weiter statt froh zu sein :-)

Nicht über alles ... aber hier ist schon oft kontrovers diskutiert 
worden und warum auch nicht - manchmal hinterfragt man (und damit meine 
ich zumindest mich) Aussagen erst nach einiger Zeit, weil neue 
Erkenntnisse diese in ein anderes Licht setzen.

Die "Pöbeleien" (wie auch immer die aussehen und von wem auch immer die 
kommen) kann man ja ignorieren. Irgendwie erinnert mich Uwe, wenn ich so 
drüber nachdenke, an "das gewohnte Schema" - und dann kann ich mir 
wieder einen Reim auf seine Posts machen.

Zumindest beantwortet er Fragen :-) - wie auch immer ...


Ich kämpfe gerade mit meinem ATXMega - der will einen Port, konkret 
PORTC, nur einmal einlesen. Alle folgenden Male liefert er nur noch 0x00 
zurück. Interessant, aber nicht wirklich brauchbar. Gestern gings noch 
:-) Übrigens zeigst der JTAG-Debugger den Zustand des Ports korrekt an - 
nur die IF-Abfragen laufen ins leere ... das hatte ich bisher noch nicht 
8-\

Immerhin habe ich meinen "Rohbau" jetzt mit einer Anzeige-Halterung und 
einer Netzteil-Buchsen-Halterung versehen und den Kabelsalat auf ein 
Minimum reduziert. Mechanisch / Technisch bin ich mit meinem Aufbau (bis 
auf die Verkleidung, die wahrscheinlich nicht kommt) schon recht weit. 
Fehlt noch die Laser-Einheit, aber die Halterung ist schon da - muss 
also bloß noch eingeschraubt werden. Diese macht mir am wenigsten 
Sorgen, da es ein getrenntes Modul ist und nur die Fokussierung 
angepasst werden muss.

Der neue Schrittmotor läuft auch (zumindest in eine Richtung :-) ) und 
ich bin guter Hoffnung (wenn der Sch... PORTC mal wieder mitspielt).

Ich habe mal ein Bild beigefügt - damit es von oben nicht so leer 
aussieht habe ich meine Reserve-Lasereinheit von Jens oben reingepackt. 
Vorne rechts ist meine provisorische Display- und Drehgeber-Halterung. 
Eigentlich sollten die im Gehäuse angebracht werden ...

Breit: A4 lang
Tief:  A4 breit + 4 cm

Die Kabel, die rechts noch sichtbar sind, gehören zum JTAG bzw. 4 
einzelne Kabel gehören zu "Wackel-Pins" zur Kontrolle des Ablaufs :-) 
sowie die GND-Verbindung zum Oszi (Krokodil-Klemme).

: Bearbeitet durch User
Autor: Jan B. (fernostler)
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Dieter F. schrieb:
> Na, ich weiß nicht so recht. Wenn ich mir die anderen, professionellen,
> Lackverbrenner so anschaue - wie z.B.

Ich erklaere die Technology nochmal, LDI = Laser Direct Imaging.

Die UV empfindliche Beschichtung der Leiterplatte (Nass- odr 
Trockenfilm) wird mittels UV Laser belichtet. Dann entwickelt usw. Da 
wird nichts weggebrannt.

Hier noch ein Profi-LDI der >10.000dpi schafft:

http://www.pcbequipment.com/images/machines/website/21312/Paragon%20Family-US.pdf

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Jan B. schrieb:
> Ich erklaere die Technology nochmal, LDI = Laser Direct Imaging.

Vielen Dank für die Erklärung. Jetzt weiß ich endlich, was ich so tue 
:-)

Scheinbar habe ich bei meinen "Lackverbrenner"-Hinweisen das Ironie-Flag 
nicht deutlich genug eingeschaltet ...

Autor: 123 (Gast)
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Erst mal hallo.
Ich lese hier schon ne Weile lang mit.

Zu den Leistungsdaten der letzten LID Maschine. Hier steht was von 8mJ 
/cm². (160 plots je stunde)
Bei Recherchen bin ich bei Positiv 20 auf 100mJ/cm² gestossen. Was mich 
jetzt verwirrt, es werden noch Randbedingungen wie 8um Schichtdicke und 
10 s Belichtungszeit genannt. Zu bungard find ich gar nichts.
Ich hab auch ein paar UV Lacke aus der IC Industrie gesehen. Hier waren 
die Schichtdicken irgendwo bei 2um.

mJ gibt doch die notwendige belichtungsenergie an wozu dann die 
Zeitangabe?

Kennt sich damit jemand aus?

Gruss

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Autor: Richard B. (r71)
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Eine Firma, die nicht mal ihr eigenes Werbematerial aufbereiten in der 
Lage ist, aber mit HighRes wirbt würde ich nicht vertrauen...

LG,
Richard

Autor: 123 (Gast)
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Hallo,
stimmt die kopie hab ich auch mal gesehen. Wobei ich der nicht wirlich 
trau.
90 s bei 2kW  bei 1m abstand und 1,5 mJ/cm' ? (Seite 2) und dann weiter 
unten 50 mJ/cm²? Was nu?
Ist das zeug im Vergleich zu positiv 20 wirklich so empfindlich? Faktor 
66? Oder doch nur Faktor 2?
Schichtdicke geben sie mit 5um an.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

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So ... jetzt gehts wieder :-)

Youtube-Video "UV-Laserbelichter V3"

Schaut euch mein künstlerisch mechanisches Werk mal nicht zu genau an - 
daran hapert es halt. Aber ich habe ja auch keine Werkstatt und muss 
mich irgendwie Zimmer-tauglich arrangieren.

Die Platine auf der Laser-Einheit verschwindet noch seitlich - dann 
werde ich auch zumindest oben einen Deckel draufsetzen, um den Staub 
abzuhalten und das Ganze etwas sicherer zu machen. Innen werde ich wohl 
noch einiges schwarz lackieren (matt) um die Reflektionen auf ein 
Minimum zu reduzieren.

Ich belichte da übrigens die 1 mil Mini-Spirale - die war noch auf der 
SD-Karte. Ist kaum zu sehen - da spielt meine Kamera halt nicht mit. 
Jetzt fehlen noch ein paar Feinheiten und die WLAN-Anbindung.

Uuuunnnddd ich werde mir ein ULP-Skript bauen (Dank an Kai) mit dem ich 
einige Konvertierung zu sparen hoffe - und wo ich (so hoffe ich) 
wunderbar meine Python-Routinen per Aufruf integrieren kann. So eine Art 
Drucker-Treiber für Arme :-)

Gruß
Dieter

Autor: Jens (Gast)
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@Dieter,

man das sieht doch schon gut aus! Da kannst du bald wieder mit dem 
Platinen machen loslegen!

Bei mir geht es auch weiter. Ich habe die Probleme mit der Kommunikation 
zwischen den Controllern gelöst. Der Härtetest kommt zwar erst noch aber 
ich bin zuversichtlich. Die Positionsdaten werden schon gut übertragen.
Von meinen Linearencodern bin ich echt überrascht!
Die sind so gut!
Beim Einschalten fahre ich eine Referenzfahrt für die Laserachse. Die 
erste Überraschung ist, dass die Endschalter, die ich einsetze, super 
genau sind. Die haben eine Widerholgenauigkeit von einem Schritt. Also 
nicht +/- sondern genau den Schritt. Der Wert ist immer gleich.
Dann habe ich das mit dem Linearmaßstab verglichen. Der bestätigt mir 
das auch noch. Meine Positioniergenauigkeit liegt bei besser als 25µm.
Das konnte ich nicht so ganz glauben und habe ein Stück Papier zwischen 
meinen Endschalter und Anschlag gehalten und der Sensor zeigt mir an, 
dass das Papier 100µm dick ist. Das kommt in etwa hin. Also funktioniert 
die Sensorik und die Mechanik prima!


Grüße, Jens

Autor: Uhu U. (uhu)
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Jens schrieb:
> Dann habe ich das mit dem Linearmaßstab verglichen

Was ist das für ein Linearmaßstab?

Autor: Jens (Gast)
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Das ist ein magnetischer Linearencoder mit zugehörigem Magnetband.
Das sind AS5304 von AMS.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Hi,

das muss ich teilen :-)

Ich dachte mir, die Einstellung des Fokus ist ja immer recht umständlich 
und auch unsicher (für mich zumindest). Ich stelle halt so ein, dass 
Papier kokelt bzw. Thermopapier sich verfärbt und schaue mir dann das 
Ergebnis an.

Die Einstellung mit draufschauender Webcam oder USB-Mikroskop habe ich 
nie hinbekommen bzw. war mit auch "zu mysteriös".

Also - Idee - billigste Webcam auseinanderschrauben und den CCD zur 
Fokus-Einstellung nutzen. Aus der Auflösung lässt sich ja prima auf den 
Fokus schließen.

INTERESSANT würde Spock verlauten lassen - das Ergebnis. 5€ Webcam 
gekauft - die Sensor-Fläche (bei 800 * 600 Punkten Auflösung lt. 
Werbung) - real war gerade mal ca. 1,5 * 2 mm (ohne die Anschlüsse / 
Rand etc).

Bei Tageslicht nur weiß (viel zu empfindlich) ohne vorgesetzte Linse. 
Wenn man die Platine von hinten nicht abdunkelt kann man die 
Leiterbahnen hinter dem Sensor (auf der Rückseite der Platine) 
betrachten. Kurz: Vielleicht brauchbar, wenn ich einen passende 
Abschattung finde - aber aufgrund er winzigen Sensor-Fläche eigentlich 
nicht sinnvoll.

Übrigens habe ich parallel 2 CCD-Linien-Sensoren (im Land der 
aufgehenden Sonne) geordert, um meine Positionierung sicherzustellen.

@Jens:

Jens schrieb:
> Beim Einschalten fahre ich eine Referenzfahrt für die Laserachse. Die
> erste Überraschung ist, dass die Endschalter, die ich einsetze, super
> genau sind. Die haben eine Widerholgenauigkeit von einem Schritt. Also
> nicht +/- sondern genau den Schritt. Der Wert ist immer gleich.
> Dann habe ich das mit dem Linearmaßstab verglichen. Der bestätigt mir
> das auch noch. Meine Positioniergenauigkeit liegt bei besser als 25µm.

Da bleibt mir die Spucke weg! Was hast Du denn da für Endschalter 
eingesetzt? (Ja, das hast Du sicher irgendwo geschrieben ...)

Hast Du noch ein Umkehrspiel?

Ich frage genauer, weil ich mit V4 auf eine Art Hybrid-Lösung hinsteuere 
:-). Aber erstmal V3 mit der 5mil-Spirale auf den Prüfstand stellen ... 
mal schauen, was rauskommt. Noch habe ich den Fokus nicht optimal. Zudem 
muckt mein Python-Script etwas - habe ich wohl zu lange vernachlässigt 
(um meine Gedächtnislücken mal zu überspielen :-)

Übrigens habe ich mir für mein Stereo-Mikroskop 2 neue Okulare bestellt, 
mit doppelter "Vergrößerung". Mal schauen, ob ich den Mysterien der 
Entwicklung / Ätzung etwas näher komme.
Ein Elektronen-Mikroskop kann ich mir leider (auch Platzmässig) nicht 
leisten :-(

Ich fürchte nur, dass mir die bessere Auflösung / Vergrößerung auch 
nicht viel hilft - der Foto-Lack ist halt im sichtbaren Licht recht 
transparent. Ich werde wohl mit meinem Prinzip der "leichten Anätzung" 
arbeiten müssen um etwas zu erkennen.

So, jetzt würge ich die Schlange noch ein wenig :-)

Gruß
Dieter

Autor: Guido B. (guido-b)
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Hallo Dieter,

zum Fokussieren habe ich irgendwo noch einen netten Trick gesehen:
Die Platine leicht schräg stellen (z.B. an einer Seite ein Reststück
unterlegen) und eine Linie plotten. Dann sieht man in welche Richtung
man drehen muss.

Grüße, Guido

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Guido B. schrieb:
> zum Fokussieren habe ich irgendwo noch einen netten Trick gesehen:
> Die Platine leicht schräg stellen (z.B. an einer Seite ein Reststück
> unterlegen) und eine Linie plotten. Dann sieht man in welche Richtung
> man drehen muss.

Hallo Guido,

ja - "grobe Keulen" kenne ich auch (wie vorstehend geschrieben) :-) - 
nur würde ich gerne (ohne großen Aufwand) den relativ genauen Fokus 
meines Lasers kennen / einstellen.

Vielleicht komme ich mit den Liniensensoren (8 µm Auflösung) ja weiter 
...

Gruß
Dieter

Autor: Jens (Gast)
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Hallo Dieter,

nein über meine Endschalter habe ich noch nichts geschrieben.
Da hatte ich echt Glück! Ich habe die billigsten von Pollin genommen.

http://www.pollin.de/shop/dt/ODQyOTc1OTk-/Bauelemente_Bauteile/Mechanische_Bauelemente/Schalter_Taster/Subminiatur_Schnappschalter_MARQUARDT_1055_1_Wechsler.html

Die funktionieren bei mir super!

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Jens schrieb:
> Die funktionieren bei mir super!

Hallo Jens,

das freut mich für Dich :-)

Mein finaler Test mit dem Gabellichtschranken steht noch aus - ich warte 
auch noch, bis die Liniensensoren da sind. Dann prüfe ich nochmal die 
Tauglichkeit für doppelseitige Belichtung. Ist aber nicht so wichtig und 
hat damit Prio 10 von 10. Parallel schaue ich mal, was es so an dünnem, 
geschwärzten Glas gibt - ggf. kann ich damit die Empfindlichkeit des 
Webcam-Sensors auf einen vernünftigen Wert senken.

Jetzt habe ich erstmal wieder den Fokus so gut es geht eingestellt. 
Sieht gut aus - für normale Zwecke vollkommen ausreichend.
Da ich jetzt mit der Belichtung und Entwicklung experimentiere habe ich 
a. meine Vermutung bzw. "prinzipbedingter Unschärfe" bestätigt bekommen 
und b. einsehen müssen, dass ich noch einem groben Denkfehler 
aufgesessen bin.

Eine höhere Schritt-Auflösung in Vorschubrichtung bringt nicht unbedingt 
bessere Ergebnisse. Das sieht man mehr oder weniger gut am Bild "Laser 
Laufrichtung vertikal". Ist schon doof, wenn ich auch noch die "Kanten" 
der Objekte bei der Auflösung voll belichtet - wenn der Fokuspunkt auch 
noch (sehr wahrscheinlich) DEUTLICH stärker als die angemessenen 0,2 mil 
ist. Da bleibt z.B. von der 5mil Linie (Laens Testboard hat wieder mal 
hergehalten) nur noch eine dünne Linie mit "viel Böschung" übrig. Die 1 
mil Linie ist nur noch zu erahnen. Im Stereo-Mikroskop ist das bei 
schräger Beleuchtung besser zu sehen. Da werde ich wohl noch nachbessern 
müssen :-(

Übrigens saß mein Python-Problem mal wieder vor dem Bildschirm. Es 
schreibt sich schlecht auf eine SD-Karte in Laufwerk K:, wenn die Karte 
in Laufwerk L: steckt. Das sehe ich leider in Window nicht, da die 
unformatierte Karte (raw) sich nicht bemerkbar macht.

Habe mal zur allgemeinen Erheiterung 2 Bilder (gemacht mit meinem sch... 
USB-Mikroskop) beigefügt. Da wo man eine Linie ahnen kann ist die 1 
mil-Linie. In Folge 5 mil, 8 mil, 10 mil und 14 mil. Einmal die Bahnen 
in Laufrichtung des Laserstrahls (.. vertikal) und einmal quer zur 
Laufrichtung (..horizontal).

Bis auf das Problem mit dem Vorschub bin ich eigentlich ganz zufrieden. 
Jetzt noch die WLAN-Anbindung, das ULP-Skript, die Laser-Platine zur 
Seite - und Deckel drauf. Dann ist V3 erstmal weitgehend für mich 
abgeschlossen und ich verkaufe oder verschenke meinen Röhrenbelichter 
:-).

Gruß an alle
Dieter

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Hallo zusammen,

ich taste mich heran :-)

Bei meinen Versuchen stelle ich wieder mal interessante Dinge fest, die 
mir vorher gar nicht so aufgefallen sind - da ich mich auf die Linien 
konzentriert habe. Die tollen Poppler-Utilitys (pfdtoppm) haben noch 
mindestens einen Bug - wie am Bild "Artefakte" zu erkennne ist. In den 
oberen, inneren Rundungen von Durchkontaktierungen etc. werden 
Fehlpunkte eingebaut. Warum auch immer - das ist bei jeder Auflösung so. 
Das korrigiere ich jetzt bei mir. Auch werden z.B. die Buchstaben um 
kleine Anhängsel "bereichert", die im PDF-Original nicht zu sehen sind 
...

Aktuell versuche ich einen vernünftigen Kompromiss zur Auflösung zu 
finden und komme langsam voran. Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch 
einen Fehler aus meiner Konvertierungs-Routine (mit dem rechts 
ausgefransten Rand) "nachhaltig" entfernen können. Arbeitsstand anbei - 
die 5 mil-Linie sieht jetzt schon ätzbar aus ...

Gruß
Dieter

Autor: Achim (Gast)
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Vor einem Jahr hatten wir die Duskussion über die Verwendung von PDFs 
statt 
bitmap(Beitrag "Re: UV-Laserdrucker").

Damals hieß es noch, weils ja funktioniert... Pixelganaue Daten bzw 
sogar Vektorgrafiken aus dem CAD Programm sind vielleicht doch besser :p

Hat damals mit den gängigen Programmen (KiCad, Target, Eagle) ohne 
großen Aufwand funktioniert.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Achim schrieb:
> Vor einem Jahr hatten wir die Duskussion über die Verwendung von PDFs
> statt
> bitmap(Beitrag "Re: UV-Laserdrucker").

Ja - und was macht Dein Drucker?

achim schrieb:
> Ich plane auch grad so einen "Drucker" und hab im Vorfeld mal ein paar
> test mit target und kicad gemacht. Eagle benutz ich zZ. nicht mehr.

Achim schrieb:
> Damals hieß es noch, weils ja funktioniert... Pixelganaue Daten bzw
> sogar Vektorgrafiken aus dem CAD Programm sind vielleicht doch besser :p

Soweit es mir bekannt ist, basiert PDF auf Vektorgrafik.

: Bearbeitet durch User
Autor: Achim (Gast)
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Dieter F. schrieb:
> Achim schrieb:
>> Vor einem Jahr hatten wir die Duskussion über die Verwendung von PDFs
>> statt
>> bitmap(Beitrag "Re: UV-Laserdrucker").
>
> Ja - und was macht Dein Drucker?

Pausiert aus Zeitmangel und anderer Projekte, tut hier allerdings nichts 
zur Sache.

> Achim schrieb:
>> Damals hieß es noch, weils ja funktioniert... Pixelganaue Daten bzw
>> sogar Vektorgrafiken aus dem CAD Programm sind vielleicht doch besser :p
>
> Soweit es mir bekannt ist, basiert PDF auf Vektorgrafik.

Nein, ein PDF ist ein Container, da kann alles drin sein, im schlimmsten 
Fall ein Jpeg.

Habe es schon damals nicht verstanden, warum der Schritt über PDFs 
gegangen wurde. Man hat ein CAD Programm mit exakten Daten, erzeugt sich 
daraus ein Container mit irgendetwas drin um daraus wieder exakte Daten 
zu machen.

Autor: Barney G. (fuzzel)
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Achim schrieb:
> Nein, ein PDF ist ein Container, da kann alles drin sein, im schlimmsten
> Fall ein Jpeg.

Nein, doch. PDF ist vektorbasierend. Genau dafuer wurde es "erfunden". 
Es ist auf einem MAC genauso scliert wie auf Windows, Android, Linux und 
Co, naemlich genau so wie der Ersteller es gemacht hatte. Daher ist es 
eben doch verktorbasirernd. Einfache Zeichen, Grafiken und Zeichnungen, 
dazu natuerlich auch Schaltbilder und Layouts sind frei skalierbar, ohne 
Qualitaetsverlust. Natuerlich kann man da auch ein JPEG rein fummeln, 
aber selbst das ist in ordentlicher Qualitaet sehr gut skalierbar.

Achim schrieb:
> Habe es schon damals nicht verstanden, warum der Schritt über PDFs
> gegangen wurde. Man hat ein CAD Programm mit exakten Daten, erzeugt sich
> daraus ein Container mit irgendetwas drin um daraus wieder exakte Daten
> zu machen.

Weil der Sinn eines "PDF" war, es platformuebergreifend zu machen, was 
bei einem CAD eher selten so ist. Oder laeuft Dein CAD Programm auf 
meinem Handy? Eher nicht.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Hallo zusammen,

so - ich habe jetzt div. Test's mit unterschiedlichen Linienbreiten, 
künstlich verbreiterten Linien (an alle Konturen 1-3 Punkte umlaufend 
hinzugefügt) und div. Belichtungszeiten und Fokus-Nachjustierungen 
hinter mir.

Das war es dann erstmal - ich werde da nicht weitermachen. Die Qualität 
ist gut, feine Strukturen kommen gut und reproduzierbar raus. Ich habe 
keine Fehlstellen etc. Für den Heimgebrauch vollkommen ausreichend.

Für eher "akrobatische" Versuche a' la 5 mil-Spirale reicht es definitiv 
- reproduzierbar - nicht. Grund ist aus meiner Sicht der Fokus, den ich 
nicht richtig in den Griff bekomme. Ursache dafür sind - denke ich - die 
Polygonspiegeleinheit mit den verbauten Linsen (die auf eine andere 
Wellenlänge abgestimmt sind) sowie das Prinzip der zeilenweisen 
Belichtung (hier nicht der Fokus, sondern die Belichtungszeit eines 
Punktes).

Ich bin gespannt auf eure Ergebnisse - es ist ja wieder recht ruhig 
geworden.

Scheinbar haben das Geschwätz über die "Verbrennerei" (und auch meine 
sarkastischen Äußerungen dazu - ich hoffe, der Sarkasmus ist auch rüber 
gekommen) - die Stimmung hier eingetrübt und alle halten sich zurück. 
Schade ...

Ich werde jetzt erstmal etwas "Grundlagenforschung" betreiben und mich 
in Richtung eher punktweiser Belichtung versuchen - bleibe also beim 
Thema und versuche einen anderen Weg. Es reizt mich halt, meine Grenzen 
diesbezüglich auszuloten - rein aus Spaß daran, ohne praktischen 
Hintergrund. Werde gelegentlich berichten.

Gruß
Dieter

Autor: Jens (Gast)
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Hallo Dieter,

schön dass du noch ein bisschen was schreibst.

Ich kann auch ein bisschen von mir berichten.
Momentan hatte ich einen ESD Schaden bei meinen Controllern. Da habe ich 
wohl nicht richtig aufgepasst. Ich habe die Controller getauscht gegen 
Typen die ich gerade da habe. Die Software habe ich angepasst und es 
läuft wieder.
Ich bin gerade dabei den Nullpunkt für meinen Belichter festzulegen.
Ich lege den auf die Mitte der Achse. Dann bleibt der gleich wenn ich 
doppelseitig belichten will. Aber damit ist es nicht getan. Ich muss 
auch noch den Nullpunkt der Bohrachse genau auf den gleichen 
Maschinen-Nullpunkt legen. Soweit bin ich aber noch nicht.
Das zieht sich ein bisschen, da ich die Kalibrierwerte (Nullpunkte) im 
EEPROM vom Drucker ablegen will. So kann man die über die 
Anwender-Software anpassen und den Drucker beim Aufstellen einmessen. 
Ich gehe davon aus, dass man das nur einmal beim Aufstellen machen muss 
und dass die dann so stabil sind, dass ich nicht bei jedem Druck da 
anfangen muss erst Testlayouts zu erstellen. Die Struktur für einen 
Kalibrierlauf existiert noch nicht. Das wird gerade erstellt.

Die Schnittstelle zwischen den beiden Controllern läuft mittlerweile 
problemlos. Auch die Belichtungsdaten kommen richtig in meinem Druckkopf 
an. Ein finaler Test fehlt aber noch. Das werde ich wohl heute Abend 
noch machen.

Aber auch mechanisch ist noch nicht alles fertig. Bei mir fehlt noch das 
Maschinenbett und der Vorschub in Längsrichtung. Das ist noch viel zu 
tun und zieht sich momentan, da ich auch anderweitig noch eingespannt 
bin.

Soweit zu mir. Was machen die Fortschritte bei den anderen?

Grüße, Jens

Autor: Guido B. (guido-b)
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Hallo an alle,

dann auch ein kurzer Zwischenbericht von mir:

Ich löte gerade die Stromquelle für die Laserdiode auf Lochraster
und werde diese dann gründlich mit einer Z-Diode testen, bevor ich
sie auf die LD loslasse. Eigentlich muss ich nicht unbedingt so
feige sein, man bekommt die LD mittlerweile ja für 10 €, da habe ich
noch das Dreifache bezahlt.

Allerdings bin ich im Moment auch sehr eingespannt, so dass abends
einfach die Konzentration fehlt. Da ich auch noch einen Berg an
Software brauche, wird sich das daher wohl auch noch etwas ziehen.

Grüße, Guido

Autor: Conny G. (conny_g)
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Ich lese ja hier immer ganz sehnsüchtig mit...
Habe mir kürzlich einen Ultimaker 2 gekauft und festgestellt, dass ich 
den recht einfach zum UV Laserbelichter und Laser-Schneider/-Gravierer 
aufrüsten kann.

http://jtechphotonics.com/?page_id=1336

http://3druck.com/blog/l-cheapo-verwandle-deinen-3d-drucker-einen-laser-cutter-1819397/

https://www.3dhubs.com/talk/thread/video-tutorial-how-install-endurance-l-cheapo-diode-laser-ultimaker-3d-printer-0

Das hatte ich so gar nicht auf dem Radar, aber das ist ja genial!
Denn gerade vor der Mechanik habe ich bzgl. Arbeitsaufwand Respekt, ich 
hätte die Befürchtung, dass ich mangels Zeit da niemals mit fertig 
würde.

Ich brauche nur eine passende Laserdiode mit Treiber (bereits bestellt, 
250mW 405nm) muss diese am Druckkopf befestigen, an den Fan-Ausgang 
stöpseln (der per g-code geschaltet werden kann) und dann den UM per 
USB/Serial per g-code fernsteuern (geht, schon probiert).
Es braucht also keine Hardware-Mod, alles da, cool!

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Conny G. schrieb:
> Es braucht also keine Hardware-Mod, alles da, cool!

Hallo Conny,

das wäre ja prima, wenn alles problemlos funktioniert. Habe mir die 
Links mal angeschaut - auch das Video - sieht interessant aus.

Du hast dann also so eine Art Laserplotter, der über G-Code gesteuert 
wird. Das wird wohl auf "Isolationsfäsen" hinauslaufen. Wenn ich das 
richtig deute, dann werden Laser (via KSQ) und Fan parallel ein- und 
ausgeschaltet. Schnelle Schaltgeschwindigkeiten sind da sicher nicht 
leicht zu realisieren.

Ich bin sehr gespannt auf Deine Versuche / Ergebnisse. Irgendwann (wenn 
die Preise mal nicht mehr so astronomisch sind) möchte ich mir auch 
einen 3D-Drucker zulegen (vielleicht auch einen Selbstbau versuchen :-) 
) - wäre schon schön, wenn es ein Universal-Gerät für alles gäbe.

Da fällt mir wieder der Ansatz mit dem "Tripod" (komme jetzt nicht auf 
den Namen / die richtige Bezeichnung) ein, mit den auswechselbaren 
"Funktionsmodulen" für 3D-Druck, Laser und (glaube ich mich zu erinnern) 
sogar Bohrer.

Spannend - es wäre schön, wenn Du von Deinen Fortschritten berichtest.

Gruß
Dieter

Autor: Conny G. (conny_g)
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Dieter F. schrieb:
> Du hast dann also so eine Art Laserplotter, der über G-Code gesteuert
> wird. Das wird wohl auf "Isolationsfäsen" hinauslaufen. Wenn ich das
> richtig deute, dann werden Laser (via KSQ) und Fan parallel ein- und
> ausgeschaltet. Schnelle Schaltgeschwindigkeiten sind da sicher nicht
> leicht zu realisieren.

Der Fan-Ausgang ist nur ein Pin des Atmega2450, den kann man also 
problemos so schnell schalten, wie man möchte bzw. wie das mit dem Flow 
des g-code geht.
Ich sehe nicht, dass das soo langsam ist.
Der Fan wird dafür abgesteckt und der Laser angesteckt.

Für den Laser eine KSQ mit Analog-Ansteuerung bestellt, d.h. separate 
Stromversorgung und Regelung der Laserleistung mit einer Steuerspannung 
von 0-5V. Auch hier sollte damit ein einigermaßen schnelles Schalten 
möglich sein.
Die Laserleistung lässt sich dann mit dem Fan g-code steuern, indem ich 
die Fan-PWM nehme, die Spannung mit LC glätte und auf 0-5V teile.

Hier hat einer genau das gemacht und einen Laser auf einen Ultimaker 
aufgesattelt und ihm seriell g-code geschickt:

https://ultimaker.com/en/community/3663-pcb-laser-exposure-mod
Youtube-Video "Lazers enhanced"

Das ist hier eher etwas gurkig gelöst, mit Relais für den Laser. Aber es 
funktioniert.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Zum Laser hätte ich eine Frage an Euch:

ich habe bei der Suche nach dem passenden Laser ab und zu etwas gelesen 
von Aufwärmzeit für den Laser.
Braucht es die wirklich? Und wann und warum?

Ich habe mir jetzt diesen hier gekauft:
http://www.insaneware.de/epages/61714203.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61714203/Products/175uvlamv3

mit der analog gesteuerten KSQ:
http://www.insaneware.de/epages/61714203.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61714203/Products/anlg3a

Kam mir etwas teuer vor das alles, aber komplett war mir lieber und v.a. 
bei der KSQ fand ich sonst im Web nicht viel und nichts wirklich 
günstigeres für die analog gesteuerten.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Conny G. schrieb:
> Ich sehe nicht, dass das soo langsam ist.
> Der Fan wird dafür abgesteckt und der Laser angesteckt.

War nicht böse gemeint - habe das nur dem Video entnommen - dort gibt es 
nur zwei (geschaltete Versorgung und GND vermutlich) Leitungen zur 
Laser-/Fan-Einheit, falls meine Augen nicht trügen. Dort ist auch die 
KSQ verbaut, so dass vermutlich alles gleichzeitig ein- / ausgeschaltet 
wird. Darauf bezieht sich meine Aussage.

Conny G. schrieb:
> ich habe bei der Suche nach dem passenden Laser ab und zu etwas gelesen
> von Aufwärmzeit für den Laser

Es geht dabei weniger um eine Aufwärmzeit - mehr um die Effekte an der 
"Laserschwelle", die durch einen entsprechenden Standby-Strom (bias) 
vermieden werden. Bei schnellem Schalten ist ein Standby-Betrieb knapp 
oberhalb der Laserschwelle sicher empfehlenswert.

http://ichaus.de/upload/pdf/LuP12014.pdf

Was Lasertreiber / KSQ angeht, so hat hier jeder sein Rezept. Ich 
schwöre auf vorgenanntes IC-Haus bzw. deren Chips, die präzises Schalten 
und Steuerung der Laserleistung recht einfach machen. Andere ziehen 
Eigenbau vor.

Autor: Richard B. (r71)
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@Dieter Die Herstellungskosten eines Ultimaker 2 belaufen sich auf ca. 
300€.
Teuer ist das also nicht mehr.

Für Laser-Printing ist der Ultimaker (2) definitiv zu langsam.

@Conny Hast du eigentlich einen 2+ bekommen?
Oder einen 2 mit extra Nozzle?

LG,
Richard

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Richard B. schrieb:
> @Dieter Die Herstellungskosten eines Ultimaker 2 belaufen sich auf ca.
> 300€.

Hallo Richard,

reden wir über den gleichen 3D-Drucker?

http://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&keywords=ultimaker+2&tag=googhydr08-21&index=aps&hvadid=85126845488&hvpos=1t2&hvexid=&hvnetw=g&hvrand=8799702025957576270&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=b&hvdev=c&ref=pd_sl_ts86nagei_b

Falls ja - würde ich den gerne bei Dir zum Herstellungspreis zzgl. 
Handlingskosten und Marge (30 % ?) bestellen :-)

Gruß
Dieter

Autor: Richard B. (r71)
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Hallo Dieter,

Klar, wir reden über den gleichen Drucker.
Da ich keine Fertigunshalle habe, kann ich dir keines herstellen
aber die Teile kannst du ja selbst um ca. 230€ besorgen (ohne Heatbed).

Da du einen Laserbelichter gebaut hast, wird für dich das Zusammenbauen 
kein Problem darstellen.

Die Seitenteile müsstest du aber fräsen lassen.

LG,
Richard

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Richard B. schrieb:
> aber die Teile kannst du ja selbst um ca. 230€ besorgen (ohne Heatbed)

Na, wenn ich das dann noch auf die Rohstoffe in den Ursprungsländern 
reduziere komme ich wohl mit ca. 5 - 10 € hin. Prima :-)

Autor: Richard B. (r71)
Datum:

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@Dieter

Das war jetzt kein Spass.

Du kannst die Preise selbst zusammensuchen:

Arduino Mega,
Verteilerboard,
Display (inkl. SD Kartenleser),
Treiber,
Stepper,
Achse,
Trapezgewindespindel,
Achse 6mm,
Lager,
Achse 8mm,
Lager,
Riemenscheibe,
Zahnriemen,
Kugellager,
Kopf,
S/S Sensoren,
Heizung,
Thermoelement,

Software ist gratis.
Sogar die BOM Liste ist gratis.

LG,
Richard

: Bearbeitet durch User
Autor: Conny G. (conny_g)
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Richard B. schrieb:
> Für Laser-Printing ist der Ultimaker (2) definitiv zu langsam.

Was heisst zu langsam?

Hier klappt das ja auch:
Youtube-Video "Lazers enhanced"
und mit Relais für den Laser! :-)

> @Conny Hast du eigentlich einen 2+ bekommen?
> Oder einen 2 mit extra Nozzle?

Ein 2+.

: Bearbeitet durch User
Autor: Richard B. (r71)
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Hallo,

Schau mal wie schnell die Belichter von Jens und Guido laufen.
Der von Andreas kommt mir etwas langsamer vor.

EDIT: Es dürfte sich sogar ausgehen.
Gedanklich war ich aber schon bei über 2 Zeilen pro sec.

Da aber die Bauteile relativ billig sind (siehe weiter oben)
möchte ich mein Drucker nicht "verbasteln".
Leider habe ich noch den normalen 2(E)-er.

Richard

Autor: Conny G. (conny_g)
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Ja, klar, das ist der "Preis" den ich dafür zahle mich nicht mit der 
Mechanik zu beschäftigen, dass die Belichtung langsamer läuft.
Aber wenn es in 30-60min für eine 10x16 Platine klappt, dann ist das 
noch ok.
Das Gefiddel mit Folie und allem nervt mich sehr, das dauert auch immer 
eine Weile bis da das richtige Ergebnis bei rauskommt.
Es wäre mit Laser einfach so viel kontrollierbarer und komfortabler.

Autor: Guido B. (guido-b)
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Hallo alle!

@ Conny: Dieses Gefiddel nervt uns alle, darum sind wir hier. ;-)
Die Laserdiode ist schon recht teuer, aber da Treiber und Fokussierung
dabei sind, kann man eigentlich nicht meckern. Ich habe allein mit
der Fokussierung schon einige Arbeit an Dreh- und Fräsmaschine gehabt.

Mit dem 3D-Drucker ist es wahrscheinlich nicht sinnvoll einen
zeilenweisen Plot durchzuführen. Im zitierten Film ist leider die
Vorgehensweise nicht erkennbar. Besser geht es mit HPGL wie für einen
Penplotter, dann kann man die LD auch mit einem Relais ansteuern, der
Stift wird ja auch mechanisch angehoben und abgesenkt. Das geht dann
entweder direkt mit Negativphotoresist (wie Laminat) oder, wie Dieter
schon angemerkt hat, als Outline auf Positivmaterial.

@ Jens: Ja, die absolute Positionierung wird nicht so einfach. Ich hatte
geplant die relativen Verschiebungen einfach im Programmcode 
festzuhalten
und per Menü änderbar zu machen. Wahrscheinlich gibt das aber schon
Probleme, wenn ich den Riemen wechseln muss. EEPROM habe ich keins, ev.
schreibe ich eine Ini-Datei auf die SD-Karte.

Grüße, Guido

Autor: Conny G. (conny_g)
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Für heute Abend bin ich schon mal zufrieden:
- erste Laserhalterung 3D-gedruckt und Laser montiert
- g-code Tests mit USB/Serial gemacht
- den Laser über Thermopapier gefahren um den Fokuspunkt zu ermitteln

Ich fahre mit dem Laser von X0 Y100 Z200 nach X220 Y100 Z60, also einmal 
diagonal von links oben nach rechts unten, eine Höhe von 14cm.
Dabei gibt es mit explizit eingestellten 100mm/s im Bereich des Fokus 
einen zarten Streifen von 2cm Länge.
Bei der Default-Geschwindigkeit - 50mm/s? - gibt es einen Streifen von 
4cm, der in der Mitte breiter wird, also vermutlich verkokelt da das 
Papier.

Wie verhält es sich denn bei Euch mit der Laserleistung zwischen 
Thermopapier und dem Belichten der Platine?
Ist es dieselbe Leistung oder braucht die Platine sehr viel weniger?
Ich habe 30mW im Kopf, die für die Platine reichen, mein Laser ist 
gerade auf 175mW eingestellt.

Autor: Jens (Gast)
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Hallo,

@Guido
Ich verwende das interne EEPROM des Controllers. Das Einmessen und 
Kalibrieren muss automatisch gehen. Da bin ich grad dabei die Routinen 
zu schreiben. Daher dauert das auch so lange. Wenn ich das nur einmal 
einstelle bringe ich das schneller hin, aber es ist wie du sagst. Man 
wechselt den Riemen oder stellet den Drucker woanders auf und schon muss 
man wieder von vorne anfangen. Ich denke je nach Unterlage wo der 
Drucker steht wird das auch Auswirkungen haben, da ich ja einen 
Flachbettdrucker baue. Bei meiner CNC merkt man das auch. Das ist 
ähnlich.
Und nur weil ich den Drucker wo anders aufstelle will ich nicht immer 
wieder in der Software was ändern. Alle Werte die ich hier brauche sind 
als Variable im RAM abgelegt und die Default-Werte werden im EEPROM 
abgelegt. Wenn ich neu kalibrieren möchte lade ich mir diese Werte in 
mein Anwendungsprogramm und kann sie verändern. Danach schreibe ich 
alles wieder ins EEPROM zurück und kann loslegen. Soweit die Theorie. 
Die Test stehen noch aus ob das auch so funktioniert.

@Conny

Sieht schon nicht schlecht aus was du da hast. Mir kommt die Halterung 
von deinem Laser etwas zu schwach vor. Ich könnte mir vorstellen, dass 
man hier Vibrationen sehen könnte, die sich von der Mechanik auf den 
Laser übertragen. Mir scheint das bei deinen Laserlinien auch so zu 
sein. Die eine ist nicht ganz gerade.
Bei der Laserleistung liegst du richtig mit deiner Vermutung. Ich kann 
mir vorstellen, dass du tatsächlich mit 30mW auskommst. Dein Drucker 
fährt ja langsamer als zum Beispiel meiner.
Aber sich kannst du dir erst sein, wenn du eine Platine einlegst und 
danach entwickelst. Dann kannst du deinen Fokus auch richtig einstellen. 
Das Problem mit dem Thermopapier ist, dass bei bestem Fokus die Line 
schon wieder breiter wird. Das Papier fängt zu brennen an und dadurch 
erscheint die Line breiter als dein eigentlicher Fokus ist. Da hilft nur 
Laserleistung runter zu schrauben und schneller zu fahren. Da wirst du 
einige Versuche brauchen.
Ich würde bei deiner Methode auch versuchen die Zeilen deines Layouts 
nicht einzeln abzufahren so wie bei mir. Wenn du direkt mit G-Code 
arbeiten kannst, dann ist es sicher schneller wenn du dir die Daten wie 
beim Fräsen erzeugst. Dann belichtest du auch nur das was weg muss und 
sparst dir den Rest. Fräsen dauert normal zwar lange, aber nur weil man 
da sehr langsam fahren muss. So 10mm/s bis 20mm/s. Mit deinem Laser 
kannst du aber 100mm/s fahren. Der bricht ja nicht ab wie ein Stichel. 
Dann bist du von der Zeit her sicher auch wieder in dem Bereich wie die 
Drucker hier.

Grüße, Jens

Autor: Conny G. (conny_g)
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Jens schrieb:
> Sieht schon nicht schlecht aus was du da hast. Mir kommt die Halterung
> von deinem Laser etwas zu schwach vor. Ich könnte mir vorstellen, dass
> man hier Vibrationen sehen könnte, die sich von der Mechanik auf den
> Laser übertragen. Mir scheint das bei deinen Laserlinien auch so zu
> sein. Die eine ist nicht ganz gerade.

Da liegst Du absolut richtig, die Linie zeigt, dass der Laser beim 
Y-Steppen um eine Linienbreite schwingt. Nicht viel, aber zuviel. Ich 
bin da von Y100 auf Y110 gefahren, also leicht diagonal.
Heisst also die erste Version der Halterung ist zu labbrig.
Macht aber nix, 1-2h 3D-Druckerei und es gibt eine neue Halterung, das 
macht echt Freude :-)

> Ich würde bei deiner Methode auch versuchen die Zeilen deines Layouts
> nicht einzeln abzufahren so wie bei mir. Wenn du direkt mit G-Code
> arbeiten kannst, dann ist es sicher schneller wenn du dir die Daten wie
> beim Fräsen erzeugst. Dann belichtest du auch nur das was weg muss und

Ja, das könnte ich machen. Ich wollte aber erstmal die Pixelbelichtung 
versuchen. Wenn das viel zu langsam ist, dann mal sehen.

Autor: Richard B. (r71)
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@Conny Ich denke das komische Schwingen kommt von deine Befestigung.
Die ist zu lang und wie ich sehe, oben, wo es wichtig wäre gar nicht 
befestigt.
All diese Bewegung multipliziert sich dort unten noch mehr.

Ich würde den Laser in gleiche Höhe mitn Druckkopf positionieren und ein 
offset eingeben.

Ausserdem würde ich die Route eher lansam abfahren.
Da schwingt es auch weniger.

Richard

Autor: Conny G. (conny_g)
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Jetzt klappt auch die Ansteuerung des Ultimaker per USB mit g-code mit 
Optiprint (Python Web Frontend zur Ansteuerung von 3D Druckern).
Nächster Schritt: realen g-Code aus Pixelbild generieren.
Dazu habe ich auch schon ein Python Fragment für Cnc gefunden, das wie 
eine gute Basis aussieht.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Richard B. schrieb:
> @Conny Ich denke das komische Schwingen kommt von deine Befestigung.
> Die ist zu lang und wie ich sehe, oben, wo es wichtig wäre gar nicht
> befestigt.
> All diese Bewegung multipliziert sich dort unten noch mehr.
>
> Ich würde den Laser in gleiche Höhe mitn Druckkopf positionieren und ein
> offset eingeben.
>
> Ausserdem würde ich die Route eher lansam abfahren.
> Da schwingt es auch weniger.
>
> Richard

Ja, die Halterung ist zu locker. Das behebe ich aber im Rahmen der 
Optimierungen von Geschwindigkeit und Auflösung. Jetzt will ich erstmal 
eine Platine auf dem Thermopapier sehen, da stören ein paar Wackler noch 
nicht.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Die ersten Versuche nach dem Erstellen des Python-Scripts.
Ist ja schon mal nicht schlecht für den anfang, aber da muss man noch 
deutlich optimieren.
Einerseits ist das ungeschickt (und funktioniert auch nicht richtig) 
jeden Pixel als g-code-Schritt abzubilden, das scheint die Fahrt des 
Druckkopfs stark zu behindern und er schwingt und brummt.
Andererseits ist wohl die Fan-PWM in Konflikt mit der Auflösung der 
Schritte, denn seit ich die Laserleistung versucht hatte per PWM zu 
reduzieren gibt es diese starken Wellen in den Linien.
Also das Script verbessern und alle schwarzen bzw. weißen Pixel in einem 
Stück abfahren. Und lieber den Lasertreiber runterregeln als mit PWM 
"dimmen".
Die Laserleistung ist jedenfalls viel zu hoch, das Thermopapier qualmt 
recht ordentlich.

Die Platine dauerte übrigens ca 30min und ist mit 300dpi gedruckt.

: Bearbeitet durch User
Autor: jens (Gast)
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Hallo an alle,

@Conny
Ich denke wenn du weiterhin zeilenweise das Belichten versuchst wird du 
scheitern. Der Drucker ist dafür nicht gemacht.
Viel besser wird es sein, wenn du gleich aus Eagle raus G-Code erzeugst.
Da gibt es ein Ulp. Habe ich zum Fräsen auch schon versucht funktioniert 
prima. Der Vorteil wäre auch, dass du die Flächen, die nicht belichtet 
werden soll auch nicht abfahren musst. Du sparst also viel Zeit.

@alle
Bei mir gibt es einen kleinen Erfolg zu vermelden. Meine Testpattern 
werden richtig gedruckt.
Meine Laserachse referenziert sich vor dem Druck selbstständig. 
Berechnet sich alle Werte und druckt das Layout. Danach fährt sie wieder 
in die Home Position.
So habe ich mir das vorgestellt! :-)

Was noch fehlt ist jetzt das Maschinenbett und der Vorschub. Das ist 
noch ein bisschen Mechanik. Aber mit der Programmierung bin ich somit 
fast durch!

Grüße, Jens

Autor: Conny G. (conny_g)
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@Jens
Naja, "scheitern" glaube ich jetzt noch nicht, aber es hat merklich 
seine Grenzen.
Ich mache mal noch eine Iterationen zeilenweise weiter, denn den g-Code 
deutlich zu verbessern, ist nur 1-2h Arbeit.
Dann wird mal Isolationslasern mit dem ULP probiert.

Hier übrigens noch ein Video dazu:
Youtube-Video "Erste Versuche Ultimaker mit Laser zum Platinen belichten"

Autor: Guido B. (guido-b)
Datum:

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Conny G. schrieb:
> Dann wird mal Isolationslasern mit dem ULP probiert.

Jo, tue das, sonst musst du deine Daten noch invertieren. ;-)

Grüße, Guido

Autor: Conny G. (conny_g)
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Nach der Überarbeitung des g-code-Generators die gleichfarbigen Strecken 
direkt durchzufahren schon deutlich besser.
Brummt nicht mehr und viel höhere Geschwindigkeiten möglich.
Youtube-Video "Ultimaker Laserbelichten 2"

Jetzt mit 600dpi gedruckt und 2500mm/min.
Geschwindigkeit ist mehr das doppelte möglich, aber dann wird der Druck 
fransiger, denn:

Es scheint mir gerade so als ob der Laser mit kleiner und 
unregelmässiger Verzögerung Leistung bringt und auch eine kleine, ebenso 
unregelmässige Nachlaufzeit hat. Das könnte am Step-Down-Converter 
liegen, der die 24V des Lüfteranschlusses auf 9V heruntersetzt.
Mal mit den neuen Analog-Treiber sehen, ob das besser ist.
Theoretisch könnte es auch an der Berechnung der Koordinaten liegen, das 
ist aber so simpel und da kann ich gerade keinen Fehler finden.

Leider habe ich mir gerade beim Hantieren an der Leistungseinstellung 
die Laserdiode abgeschossen, ist eine neue fällig :-)

Autor: Conny G. (conny_g)
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Guido B. schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> Dann wird mal Isolationslasern mit dem ULP probiert.
>
> Jo, tue das, sonst musst du deine Daten noch invertieren. ;-)
>
> Grüße, Guido

Ja, das stimmt, das muss noch invertiert werden. :-)

Autor: Jens (Gast)
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Hallo Conny,

wenn du dir eine neue Laserdiode zulegst würde ich dir raten erst 
rauszufinden warum die kaputt gegangen ist.
Diese fertigen Treiber sind meiner Meinung nach nicht für diese 
Anwendung geeignet. Die erzeugen beim Ein- und Ausschalten starke 
Überschwinger. Man kann auch leider nicht vom Preis auf die Qualität 
schließen. Viel Geld ist gleich mit viel Qualität gilt hier nicht!
Da du ja im Prinzip das gleiche Verfahren wie ich nutzen willst kann ich 
dir da ein paar Tipps geben.
Versuche bei deinen Stromeinstellungen den Strom nicht auf Null zu 
regeln. Senke den Strom nur unterhalb der Laserschwelle ab. Dann 
arbeitet die Diode als LED und damit kannst du nicht belichten. Dann 
fließt in deinem Treiber nur noch 5mA oder so. Aber- die Regelung 
verliert den Arbeitspunkt nicht. Wenn du zu Null regelst schaltet die 
Quelle hart ab und das dauert dann eine gewisse Zeit bis sich der 
Treiber wieder eingeschwungen hat.

Schau dir mal den Treiber von mir an. Der schwingt sehr schnell ein und 
lässt sich für gute 5Euro auf Lochraster aufbauen.

Grüße, Jens

Autor: Conny G. (conny_g)
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Hi Jens,

ich weiss ganz genau, warum die Laserdiode kaputt gegangen ist. Ich 
wollte die Leistung runterregeln und habe an dem Treiber am Poti für die 
Stromeinstellung gedreht, aber leider erstmal in die falsche Richtung. 
Müsste ganz kurz etwa der doppelte Strom gewesen sein wie der maximale 
Dauerstrom für diese Diode (175mW).
War nur für 2 Sekunden (solange ich zum Ablesen des Multimeter 
brauchte), aber das hat der Diode gereicht in den Himmel der Laserdioden 
auszuwandern.
Genau deshalb hängt man eigentlich dafür eine normale Diode dran, mißt 
den Strom, stellt ein und lässt den Treiber dann erst auf die LD los.
Bin halt zu ungeduldig gewesen und wollte das vor dem zu Bett gehen noch 
schnell ausprobieren. Sollte man nicht so machen. :-)

Was Du schreibst bestärkt mich in der Beobachtung, dass es Anlaufzeit 
des Lasers ist, was die Fransen erzeugt.
Ich habe gerade einen Step-Down und einen einfachen festeingestellten 
Treiber hintereinander. Zusätzlich wird der Laser über den Fan-Ausgang 
der UM-Platine geschaltet, d.h. ich kann den Laser gar nicht auf Stand 
By laufen lassen, weil beim Ausschalten die Spannung weg ist.
So wundert mich in Summe nicht, dass es da kleine Verzögerungen gibt bis 
der Laser "da" ist. Wer da mehr Anteil hat, ob der Step-Down oder die 
KSQ kann man nicht sagen.
Offensichtlich ist also die Einschaltzeit des Laser mitverantwortlich 
für die Bildschärfe.

Ich bekomme diese Woche diesen Treiber:
http://www.insaneware.de/epages/61714203.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61714203/Products/anlg3a

Der sieht mir eigentlich gut aus:
die Laserleistung wird analog 0-5V geregelt, unabhängig von der 
Stromversorgung des Treibers. Damit kann der Treiber an fester Spannung 
hängen und hat keine Hochlaufzeit, so sollte der Laser eigentlich voll 
modulierbar sein. Man kann Standby-Leistung (0V) und Max-Leistung (5V) 
einstellen.

Das Modul kam mir ein bisschen teuer vor, aber ich habe keine Zeit dafür 
gerade. Und beim googeln auch nichts günstigeres gefunden, liegen alle 
in dem Preisbereich.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Jens schrieb:
> Schau dir mal den Treiber von mir an. Der schwingt sehr schnell ein und
> lässt sich für gute 5Euro auf Lochraster aufbauen.

Hast du den hier im Thread schon mal vorgestellt und hast einen Link 
dazu für mich?
Oder magst den Schaltplan/Foto/o.ä. kurz posten?

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Conny G. schrieb:
> Ich habe gerade einen Step-Down und einen einfachen festeingestellten
> Treiber hintereinander. Zusätzlich wird der Laser über den Fan-Ausgang
> der UM-Platine geschaltet, d.h. ich kann den Laser gar nicht auf Stand
> By laufen lassen, weil beim Ausschalten die Spannung weg ist.

Hallo Conny,

willkommen im Club :-) Das war auch meine Reaktion auf die ersten LD's, 
die ich in die ewigen Jagdgründe schickte :-(

Bei der festen KSQ (Stufe 1) mit absoluten Maximal-Werten (die ich 
NIEMALS überschreiten will) bin ich geblieben. Dahinter spiele ich ...

Und ja, ich muss mich wiederholen, Spannungsversorgung und Schalten 
zugleich über die Versorgungsleitung bringt Probleme. Da muss man sich 
nur mal z.B. die kleinen Kondensatoren und deren Wirkung vorstellen.

Also besser Strom-/Spannungsversorgung getrennt und nur den 
Schaltvorgang (für die Belichtung) über den FAN-Anschluss. Dann kannst 
Du auch mit Standby / Bias spielen. Jens hatte seine Lösung schon mal 
gepostet - ansonsten mache ich noch etwas Werbung für das IC-Haus :-) 
(IC-HG).

Ansonsten: Du kommst wirklich schnell voran - Respekt.

Um mich nochmal zu wiederholen: Vergiss die zeilenweise Belichtung und 
gehe in Richtung "Isolationsfäsen". Du hast dann weniger Timing-Probleme 
und das Ganze wird deutlich schneller (bei Deiner max. Vorschub-Rate). 
Außerdem sieht es auf dem Thermo-Papier bei der Entstehung "schärfer" 
aus :-)

Gruß
Dieter

Autor: Conny G. (conny_g)
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Dieter F. schrieb:
> Ansonsten: Du kommst wirklich schnell voran - Respekt.

Ich will ja auch sooo dringend so einen Laserbelichter :-)

> Um mich nochmal zu wiederholen: Vergiss die zeilenweise Belichtung und
> gehe in Richtung "Isolationsfäsen". Du hast dann weniger Timing-Probleme
> und das Ganze wird deutlich schneller (bei Deiner max. Vorschub-Rate).
> Außerdem sieht es auf dem Thermo-Papier bei der Entstehung "schärfer"
> aus :-)

Ich habe mich gestern schon mit dem pcb-gcode ULP gespielt, das ist 
mächtig und genial und lässt sich im G-Code recht einfach anpassen.

Nur bei den Bohrungen bin ich mir noch nicht sicher, wie sich das lösen 
lässt, denn es ist dafür gemacht wirklich eine Bohrungsansteuerung zu 
machen. Und lässt dort das Kupfer bestehen, anders als bei der 
Belichtung. Ich würde aber auf der Platine die Bohrungen einfach 
freistellen wollen, damit ich sehe wo ich bohren muss.
Hier riecht es danach, dass man tiefer in den Code einsteigen muss. Es 
gibt dazu 2-3 Posts im Web mit Hacks und mit ca. einer Stunde spielen 
konnte ich das noch nicht lösen. Die Hacks scheinen auch eher im Code 
des ULP einzugreifen als es mit GCode-Konfiguration zu lösen.

Deshalb und weil's mit Zeilen/Pixeln gerade gut voran geht, mache ich da 
noch ein paar Schritte. Das sieht mir gerade gut aus, sieht nicht nach 
einer Sackgasse bzw. Scheitern aus, nur nach einer Lösung mit Limits in 
Geschwindigkeit und Auflösung.
Wenn ich das in 1-2 Abenden noch eins weiter bekomme habe ich schon mal 
eine Lösung und kann dann nochmal ins Isolationslasern einsteigen.
Mal sehen!

Autor: Jens W. (jensw)
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Das mit den Bohrungen sehe ich auch nicht als Problem. Du bist ja mit 
der Programmierung auch recht fit. Du kannst dir auch im Eagle die 
Bohrkoordinaten tabellarisch erstellen lassen. Da fährst du jeden Punkt 
an und machst eine kleine Helix mit dem Außendurchmesser den du 
brauchst. Ich würde nie über 0,3mm gehen. Dann kann man schön mittig 
bohren und beim Ätzen kommt das grad gut raus. Das geht auch über das 
g-code ulp. Zumindest bei meinem ging das. Ich denke das bekommt man in 
2 Abenden hin.
Für die Bewertung welches Verfahren besser ist würde ich mich mit den 
Bohrungen nicht aufhalten.
Belichte eine Platine zeilenweise und eine mit g-code. Vergleiche Zeit 
und Qualität und entscheide welches Verfahren das bessere ist. Danach 
kannst du dich um die Bohrungen kümmern oder das, was beim zeilenweisen 
Belichten noch so zu tun ist. Nicht dass du da Zeit investierst, die 
danach für die Tonne ist.
Mich würden die Unterschiede auch brennend interessieren. Also 
vielleicht machst du uns ein Foto von den Ergebnissen. Wäre klasse!

Zu meinem Treiber:
Ich habe das hier schon ausführlich diskutiert:
Beitrag "Konstantstromquelle für Lserdiode"

musst mal ein bisschen nach unten schauen. Da ist genau beschrieben wie 
die Quelle funktioniert und wo die Vorteile sind.

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Conny G. schrieb:
> Ich habe mich gestern schon mit dem pcb-gcode ULP gespielt, das ist
> mächtig und genial und lässt sich im G-Code recht einfach anpassen.

Ich mag etwas Begriffstutzig sein - aber weil ich mich nun gerade selbst 
u.a. auch mit G-Code beschäftige:

Erzeugt der/die "Standard G-Code-ULP" einen G-Code, der Zeilenweise 
arbeitet? Das macht doch eigentlich (in Richtung CNC) keinen Sinn - 
oder?

Autor: Conny G. (conny_g)
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Dieter F. schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> Ich habe mich gestern schon mit dem pcb-gcode ULP gespielt, das ist
>> mächtig und genial und lässt sich im G-Code recht einfach anpassen.
>
> Ich mag etwas Begriffstutzig sein - aber weil ich mich nun gerade selbst
> u.a. auch mit G-Code beschäftige:
>
> Erzeugt der/die "Standard G-Code-ULP" einen G-Code, der Zeilenweise
> arbeitet? Das macht doch eigentlich (in Richtung CNC) keinen Sinn -
> oder?

Nein, das G-Code ULP erzeugt G-Code für CNC-Fräse, also umfährt die 
Leiterbahnen um sie freizustellen.
Das wäre die Alternative zum Pixel belichten an dem ich jetzt gerade 
arbeite.

Für die Pixel-/Zeilenvariante habe ich ein Python-Script genommen das 
ich im Web fand und für meine Zwecke überarbeitet. Es liest ein 
Pixel-Bild ein (png zum Beispiel) und generiert g-code zum Anfahren des 
Zeilenanfangs und dann der jeweiligen Punkt wo es zwischen schwarz und 
weiß wechselt. An diesen Punkten wird dann jeweils der Laser an oder 
ausgeschaltet.
Also:
G1 X30 Y30 Z140    Zeilenanfang
M107               Laser aus
G1 X50             nächster Punkt X=50mm wo sich was ändert
M106 P0 S255       Laser ein
G1 X70             nächster Punkt X=70mm wo sich was ändert
M107               Laser aus
und so weiter.
(hier fehlt jetzt noch Fxxx Feedrate etc. ist nur beispielhafter 
G-Code).

Autor: Conny G. (conny_g)
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Jens W. schrieb:
> ...
> brauchst. Ich würde nie über 0,3mm gehen. Dann kann man schön mittig
> bohren und beim Ätzen kommt das grad gut raus. Das geht auch über das
> g-code ulp. Zumindest bei meinem ging das. Ich denke das bekommt man in
> 2 Abenden hin.

Ja, 2 Abende mehr als mit Pixeln jetzt :-) Aber klar, probiere ich auch 
bald aus.

> Mich würden die Unterschiede auch brennend interessieren. Also
> vielleicht machst du uns ein Foto von den Ergebnissen. Wäre klasse!

Interessiert mich auch.

> Zu meinem Treiber:
> Ich habe das hier schon ausführlich diskutiert:
> Beitrag "Konstantstromquelle für Lserdiode"
>
> musst mal ein bisschen nach unten schauen. Da ist genau beschrieben wie
> die Quelle funktioniert und wo die Vorteile sind.

Danke, schaue ich mir die Tage an. Jetzt bin ich erstmal 2 Tage auf 
Konferenz und kann erst Do/Fr weitermachen.
Außerdem brauche ich ja eh eine neue Laserdiode :-)

Autor: Conny G. (conny_g)
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Hat von Euch jemand eine mind. 100mW Laserdiode 405nm 5,6mm übrig, die 
er mir schnell schicken könnte gg. Paypal-Zahlung oder so?
Oder einen Tipp wo man sie außer Insaneware noch bestellen kann, wo sie 
am nächsten Tag kommt?
Bei Insaneware meldet sich nämlich leider grad keiner.

Autor: Jens (Gast)
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Ich habe welche, die haben aber nur 90mW (müsste ich genauer 
nachschauen).
Ich habe zwar noch eine mit 300mW, aber da muss ich dir leider sagen, 
dass die sich nicht richtig fokussieren lassen. Das bringt dir also 
nichts.
Manchmal ist weniger mehr!

Brauchst du auch ein Gehäuse? Da habe ich auch noch.

Gruß, Jens

Autor: Conny G. (conny_g)
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Das hört sich super an! Könntest sie auch heute gleich versenden? Ob 90 
oder 100mW ist egal. Was würdest mit/ohne Gehäuse dafür haben wollen?
5,6mm Diode und 12mm Gehäuse?

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens (Gast)
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Ich schau nach was ich da habe wenn ich zu Hause bin.
Was die gekostet haben kann ich dir dann auch sagen. Den Rest klären wir 
dann über PN.

Gruß, Jens

Autor: Conny G. (conny_g)
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Danke!!

Autor: Chris S. (schris)
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Hallo @Kai , kannst du mich bitte kontaktieren?
 tmp_92_8_47_yahoo.moc , email addr ohne Unterstrich und umgedrehter 
Hauptdomaine.

Autor: Jens W. (jensw)
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@Conny,

also ich habe die Laserdioden raus gesucht. Den genauen Typ habe ich 
nicht.
Die hat aber 150mW (Steht auf der Rechnung. Vielleicht finde ich das 
Datenblatt noch. Irgendwo habe ich das noch). Aber ich würde dir 
empfehlen nicht an die Grenze zu gehen! Ich betreibe die bei mir mit 
90mA Dauerstrom.
Das kann ich die anbieten mit Gehäuse und verpolsicherer 
Anschlussleitung. Aber zusammenbauen musst du das selber. Die 
Pinbelegung der Diode lege ich dir nochmal extra dazu. Das fertige Modul 
sieht dann so aus wie das hier:
Ebay-Artikel Nr. 281932719665
Es ist ein 1k Widerstand für den Funktionstest angelötet. Funktioniert. 
So kannst du das auch vorher mit etwa 3V bis 4V ohne extra Stromquelle 
testen. Aber zu beachten ist hier, dass die Diode so nur als LED 
arbeitet. Da ist die noch nicht hell. Damit kannst du die Polung 
kontrollieren und dann die Quelle richtig anschließen. Verpackt in ESD 
Tüte.
Ich würde alles zusammen per Einwurf Einschreiben verschicken. Dann gibt 
es einen Sendungsnachweis falls das auf dem Weg verloren geht.
Alles zusammen stelle ich mir 20Euro vor. Ist das in Ordnung? Wenn ja, 
schreib mich an.

Grüße, Jens

Autor: Conny G. (conny_g)
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Machen wir, Email folgt!

Autor: Conny G. (conny_g)
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@Jens
PM bekommen?

Autor: Jens (Gast)
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Bis jetzt noch nicht.
Ich schreib dich an.

Autor: Jens (Gast)
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Das scheint zu hängen. Die Kopie der mail an meine eigene Adresse kommt 
auch nicht an. Keine Ahnung was da wieder los ist.
Vielleicht klappt es am Nachmittag.

Gruß, Jens

Autor: Conny G. (conny_g)
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@jens
Versuche "connyg ä ieh-mail.de", die gibt's jetzt für 24h.

Autor: Jens (Gast)
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Hallo Conny,


also mail ist verschickt und Fehler kam auch keiner. Ist die schon bei 
dir angekommen?

Gruß; Jens

Autor: Conny G. (conny_g)
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Das gibt's doch nicht, wieder keine Email da. Ich dreh durch :-)
Versuch mal: "connyg111 ä gmx.de".

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Na, ihr habt ja echt Probleme :-)

Hinter jedem angemeldeten Benutzer sollte doch eigentlich eine korrekte 
eMail-Adresse stehen - oder?

Egal, ihr werdet das schon hinbekommen.

Hat irgendwer hier (incl. stille Mitleser :-) ) schon mal mit Konvertern 
Richtung G-Code gespielt? Was ich bisher gefunden und ausprobiert habe 
war nur bedingt brauchbar. Kennt ihr wirklich gute Konverter?

Gruß
Dieter

Autor: Richard B. (r71)
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Hallo Dieter,

Ich habe mir das erste in der (EagleSoft) Liste angesehen.
Das läuft bei mir unter 7.5 überhaupt nicht.

Ich habe sogar einen DXF Konverter versucht, ging aber auch nicht.
Hätte ich nur eine DXF Datei...

LG,
Richard

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Richard B. schrieb:
> Das läuft bei mir unter 7.5 überhaupt nicht.

Hallo Richard,

eigentlich suche ich "funktionierende" Lösungen ...

Nicht oder nur bedingt funktionierende hab ich zur Genüge :-(

Gruß
Dieter

Autor: Richard B. (r71)
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Ich wusste ja nicht womit du arbeitest ;)

Autor: Jojo S. (Gast)
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Richard B. schrieb:
> Hätte ich nur eine DXF Datei...

Eagle kann doch DXF schreiben, über den CAM Prozessor oder über 
Datei/Exportieren/DXF.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Richard B. schrieb:
> Ich wusste ja nicht womit du arbeitest ;)

Rein gedanklich - bis jetzt ...

G-Code scheint mir ein guter Ansatz zu sein - aber jetzt werde ich mir 
DXF auch mal anschauen.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Dieter F. schrieb:
> Hat irgendwer hier (incl. stille Mitleser :-) ) schon mal mit Konvertern
> Richtung G-Code gespielt? Was ich bisher gefunden und ausprobiert habe
> war nur bedingt brauchbar. Kennt ihr wirklich gute Konverter?

Was möchtest denn genau machen?

1) PCB nach Pixelbild nach G-Code zeilenweise, wie ich es gerade mache, 
muss man sich eher selber schreiben

2) Für Eagle nach Vector-g-code gibt es das pcb-gcode, das wohl recht 
bekannt/populär ist.

3) Für Pixel nach G-Code (Anwendung: Bild auf Leder gravieren) gibt's 
ein paar Lösungen, habe ich beim Googeln so gesehen habe.

4) Ansonsten könnte man versuchen die 3D-Druck-Konverter - sog. Slicer - 
zu "mißbrauchen". Die erstellen Layers aus Vectorpfaden für den 3D 
Druck.
Ist theoretisch auch eine Möglichkeit Platinen zu belichten, ein 
3D-Modell mit 0,1mm Höhe zu erstellen und dann einen Slicer die Pfade 
für den Laser erstellen zu lassen.
Im Prinzip wird halt dann keine Plastikwurst auf die Unterlage gedrückt, 
sondern mit dem Laser der Pfad belichtet.
Bräuchte man aber einen Open Source Slicer um ggf. auch was anpassen zu 
können.
http://blog.reprap.org/2013/08/new-open-source-slicer-curaengine.html

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Conny G. schrieb:
> Was möchtest denn genau machen?

Ein Bild (BMP, PPM, JPG, PNG, ... oder auch in ein PDF eingebettet) nach 
G-Code konvertieren. Und das "vernünftig" - ohne "Zacken" und 
Wellenlinien. Davon gibt es nämlich genug :-(

Conny G. schrieb:
> 3) Für Pixel nach G-Code (Anwendung: Bild auf Leder gravieren) gibt's
> ein paar Lösungen, habe ich beim Googeln so gesehen habe.

Ja, die habe ich auch gefunden - aber nichts wirklich Gutes gesehen / 
ausprobieren können.

Und ja, ich arbeite NICHT unter Linux - bin ein Jünger von Billy-Boy :-)

Ich will mich auch nicht auf Eagle festlegen - eher ein universelles 
"Bild-Format".

: Bearbeitet durch User
Autor: Conny G. (conny_g)
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Dieter F. schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> Was möchtest denn genau machen?
>
> Ein Bild (BMP, PPM, JPG, PNG, ... oder auch in ein PDF eingebettet) nach
> G-Code konvertieren. Und das "vernünftig" - ohne "Zacken" und
> Wellenlinien. Davon gibt es nämlich genug :-(

Dann müsste mein Script für dich funktionieren.
Es geht das Bild Zeile für Zeile durch, erzeugt G-Code der an den 
Zeilenanfang positioniert und dann immer für alle Pixel derselben Farbe 
einen Move erzeugt während dem der Laser an ist oder aus.
Das ist natürlich jetzt für Schwarz/Weiß gemacht, man könnte aber noch 
die Regelung der Laserleistung für Graustufen hinzufügen.
Oder einfach das Ganze pro Zeile mehrfach machen für ein paar Graustufen 
(1x für hellgrau, 2x für mittelgrau, 3x für dunkelgrau, 4x für Schwarz 
oder so).

Das Script ist angehängt.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Conny G. schrieb:
> Dann müsste mein Script für dich funktionieren.

Hi Conny,

vielen Dank - aber nein, das ist nicht das, was ich suche. Zeilenweise 
bekomme ich das selbst locker mit Python hin - da brauche ich keine 
Vorlage.

Ich meine eher eine "intelligente" (und da wird es schon mehr als dünn) 
Konvertierung in G-Code, welche eine Art "Isolationsfräsen" z.B. der 
Leiterbahnen ermöglicht. Aber nicht mit irgendwelchen "aberwitzigen" 
Sprüngen quer übers Feld ... sondern effizient.

Gruß
Dieter

Autor: Jens (Gast)
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Hallo Dieter,

schau mal hier:
http://www.galaad.net/pcb-deu.html
Kostet aber wahrscheinlich was. Aber ist das sowas was du suchst?

@Conny
Neue mail habe ich verschickt. Kam auch noch keine Fehler.
Vielleicht klappt es ja.

Gruß, Jens

Autor: Richard B. (r71)
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@Jojo Das komische DXF kann ich nicht öffnen.
@Dieter Genau deswegen (komischer GCode) suche ich einen richtigen DXF 
Exporter.

LG,
Richard

Autor: Uhu U. (uhu)
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Conny G. schrieb:
> man könnte aber noch
> die Regelung der Laserleistung für Graustufen hinzufügen

Wozu ist das gut?

Autor: Conny G. (conny_g)
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Uhu U. schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> man könnte aber noch
>> die Regelung der Laserleistung für Graustufen hinzufügen
>
> Wozu ist das gut?

Damit man das Pixelbild in verschiedenen Tönungen/Graustufen gravieren 
kann.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Jens schrieb:
> @Conny
> Neue mail habe ich verschickt. Kam auch noch keine Fehler.
> Vielleicht klappt es ja.

Hurraaa!! :-)) Habe Dir geantwortet.

Autor: Uhu U. (uhu)
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Conny G. schrieb:
> Damit man das Pixelbild in verschiedenen Tönungen/Graustufen gravieren
> kann.

Braucht man das bei der Platinenbelichtung? Doch eher nicht.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Uhu U. schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> Damit man das Pixelbild in verschiedenen Tönungen/Graustufen gravieren
>> kann.
>
> Braucht man das bei der Platinenbelichtung? Doch eher nicht.

Du hast wohl Spaß daran andere zu belehren? :-)
Lies Dir durch was Dieter sucht. Liest sich das nach Platine?

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Jens schrieb:
> http://www.galaad.net/pcb-deu.html
> Kostet aber wahrscheinlich was. Aber ist das sowas was du suchst?

Hallo Jens,

nein - ich suche schlicht einen Konvertierer von Grafikformat auf G-Code 
(weil ich den nicht unbedingt selbst schreiben möchte). G-Code 
eigentlich nur, weil er mich an HPGL erinnert (hat historische Gründe) 
und gut auswertbar / nachvollziehbar ist.

Der soll halt nicht so "doof" sein wie einiges, was ich bisher gesehen 
habe, wo "unmotiviert" von links nach rechts und oben nach unten 
gesprungen wird, obwohl an der Ursprungsstelle noch weiterer 
"Handlungsbedarf" ist.

Ich hoffte eigentlich auf cad.py - das versagt aber bei etwas 
komplexeren Strukturen und verschwindet in den Tiefen der 
Endlosschleifen.

Und ja, ich bleibe erstmal der Platinenerstellung treu - will halt mal 
andere Wege gehen. Da war ich wahrscheinlich nicht präzise genug mit 
meinen Aussagen.

Richard B. schrieb:
> @Dieter Genau deswegen (komischer GCode)

@Richard: Wie oben geschrieben hat G-Code für mich den Vorteil lesbar zu 
sein.

Conny G. schrieb:
> Damit man das Pixelbild in verschiedenen Tönungen/Graustufen gravieren
> kann

@Conny: Darüber habe ich auch schon nachgedacht. So ein 
"Unviversal-Belichter" muss ja nicht auf Platinen-Erstellung fixiert 
sein :-)

Gruß
Dieter

Autor: Jens (Gast)
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Hallo Dieter,

das wird wahrscheinlich schwierig da das Richtige zu finden. G-Code ist 
ja eigentlich eine Sprache für CNC Maschinen. Da ist das meistens auf 
die jeweilige Maschine zugeschnitten. Ob es da was universelles gibt 
wage ich zu bezweifeln. HPGL ist da schon besser. Das ist für die 
Stiftplotter entwickelt worden. Das passt vielleicht besser zu deinem 
Gerät.

Bei mir ist es auch so, dass ich weg von den PDFs will. Mir sind die 
unscharfen Kanten beim Konvertieren zwar noch nicht aufgefallen, aber 
mir ist das zu umständlich. Und ich habe gemerkt, dass ich hier an eine 
Grenze stoße wenn ich die Geschichte auch bohren will.
Ich möchte mein Gerät nur für die Platinenherstellung nehmen. Aber 
komplett mit Stopplack und Stencil.
Also möchte ich gerne auf Gerberdaten umsteigen. Da gibt es ja auch 
fertige Bibliotheken mit denen ich das bewerkstelligen kann. Dann kann 
man die bequem aus Eagle (oder ein anderes Tool) erstellen und dann an 
den Drucker übertragen und hat alle Infos die man braucht.

Ist das für eure Drucker nicht auch besser als G-Code (außer die 
Variante mit 3D Drucker)? Oder wollt ihr nur die Steuerung auf G-Code 
umstellen?

Grüße, Jens

Autor: Jens (Gast)
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Hallo Conny,

das sind die Dioden. Mehr habe ich auch nicht. Das war auch der 
Verkäufer.

Ebay-Artikel Nr. 190569059648

Die sind ja teuer geworden. Da hast du Glück dass ich das nicht früher 
gesehen habe. ;-)
Abgemachter Preis bleibt!

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Jens schrieb:
> G-Code ist
> ja eigentlich eine Sprache für CNC Maschinen. Da ist das meistens auf
> die jeweilige Maschine zugeschnitten. Ob es da was universelles gibt
> wage ich zu bezweifeln.

Hallo Jens,

na ja, ich muss ja nicht alles von G-Code nutzen. Werkzeugwechsel und 
spezielle Maschinen-bezogene Befehle etc. brauche ich ja nicht - der 
Rest sind Fahr- und Positionierungs-Befehle, die ich verwenden möchte. 
HPGL ist ähnlich - aber leider nicht mehr up-to-date ... .

Gerber habe ich mir auch überlegt, aber das ist mir auch zu mächtig (und 
komplex, obwohl ja auch G-Code enthalten ist :-) ) - genau wie DXF (da 
muss man ja erstmal einen 2-wöchigen Kurs machen :-) ).

@Richard: DXF ist für mich und das was ich vorhabe viel zu komplex

Wenn es nichts gibt ist halt "do it yourself" angesagt. Werde wohl nicht 
dümmer dabei. Im schlimmsten Fall erstelle ich halt den DG-Code (Dieters 
G-Code :-) ) um damit zu arbeiten.

Gruß
Dieter

Autor: Conny G. (conny_g)
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Jens schrieb:
> das sind die Dioden. Mehr habe ich auch nicht. Das war auch der
> Verkäufer.
>
> 
Ebay-Artikel Nr. 190569059648

Ja, das Angebot kenne ich. Habe ja eine Weile recherchiert, welche 
sofort verfügbar sind. Da gibt's gar nicht viel Angebot, das meiste ist 
aus China etc. Insaneware sind quasi die einzigen, die ab 100mW in DE 
verfügbar haben.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Dieter F. schrieb:
> Wenn es nichts gibt ist halt "do it yourself" angesagt. Werde wohl nicht
> dümmer dabei. Im schlimmsten Fall erstelle ich halt den DG-Code (Dieters
> G-Code :-) ) um damit zu arbeiten.

Ja, nimm G-Code, dann kann ich auch passender als zeilenweise :-)

Autor: Guido B. (guido-b)
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Jens schrieb:
> Die sind ja teuer geworden. Da hast du Glück dass ich das nicht früher
> gesehen habe. ;-)

So schlimm ist es nicht, habe gestern auch eine LED produziert und
zwei neue Laserdioden bestellt. Direkt bei Insaneware kosten sie
knapp 10 €/Stück. Der hat auch eine Fokussierungseinheit dazu, die
7 € kostet, habe ich mal mitbestellt. Vermutlich will Insaneware von
Ebay abschrecken, weil dabei zu viele mitverdienen.

Achso: Er hat jetzt auch Laserdioden mit Monitordiode von Sony, das
wäre optimal, wenn nicht die Ansteuerung schon fertig wäre.

Autor: Jens (Gast)
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Hallo,

bei mir war die noch teurer. Ich habe so um die 15Euro bezahlt. Mit 
Kabel, Gehäuse, Linse und Versand sind die 20Euro also in Ordnung würde 
ich sagen.
Da komme ich +/- 0 raus.
Aber gut zu wissen wo man Dioden her bekommt ohne ebay.
Danke für den Hinweis!

Grüße, Jens

Autor: Conny G. (conny_g)
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Was mich bei Insaneware stört, dass die Lieferzeit etwas intransparent 
ist. Gewohnt aus dem e-Commerce ist man (ich arbeite im e-Commerce ;-), 
dass es spätestens am nächsten Tag versandt wird.
Das ist bei Insaneware nicht so, manchmal geht's am nächsten Tag raus, 
manchmal "hängt" das Paket aus unerfindlichen Gründen - d.h. man erhält 
die Versandbenachrichtigung von DHL, aber dann bewegt sich für einige 
Tage nichts.
Das finde ich etwas unschön, denn gerade mit einer geschrotteten Diode 
ist man davon abhängig um weiterarbeiten zu können.
Deshalb habe ich diese Woche einige Zeit recherchiert, ob es 
Alternativen gibt. Leider nur aus dem Ausland. Und von Jens :-) (Danke 
danke danke!)
Ich glaube, ich muss Laserdioden verkaufen :-)

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Conny G. schrieb:
> Ich glaube, ich muss Laserdioden verkaufen :-

Das waren noch Zeiten ... (siehe Bild) :-)

Autor: Richard B. (r71)
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Ja, mitn Preis stimmt etwas nicht-diese wurde scheinbar willkürlich 
erhöht.
Diese Dioden dürften um die (max) 4 EUR kosten (als Ersatzteil!).

Autor: Conny G. (conny_g)
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Naja, dass ein Händler eine Marge hat ist schon ok. Kann einem Segment 
wo nicht viel schon auch mal 100% und mehr Aufschlag sein, damit es sich 
überhaupt lohnt. Dann gibt es auch meist wenig Konkurrenz und der Preis 
kann beliebig festgesetzt werden. Insofern schreit der Markt nach mehr 
Wettbewerb, aber vermutlich geht da halt nicht viel...

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Die Preise sind heftig gestiegen. Warum das so ist weiß ich auch nicht. 
Da muss man halt mit klarkommen ... :-(

Autor: Uhu U. (uhu)
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Dieter F. schrieb:
> Die Preise sind heftig gestiegen. Warum das so ist weiß ich auch nicht.

Das liegt daran, dass Kurt Bindl behauptet, es gäbe keine Photonen ;-)

Autor: Conny G. (conny_g)
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Damit mir nicht wieder beim Strom einstellen eine Laserdiode abraucht 
habe ich mir jetzt auch einen Lasersimulator auf Streiferaster 
gebastelt.

Autor: Traubensaft .. (increasingcurrant)
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Guten Abend,

mich würde interessieren womit ihr eure Augen bei den Versuchen schützt. 
Bei eBay würde ich mich nicht trauen, eine einfache China-Brille zu 
bestellen. Ob es sich nur um gefärbten Klarsichtkunststoff handelt, 
wüsste man wohl im Zweifelsfall erst wenn es zu spät ist. Bei Insaneware 
gibt's eine Brille für 60€ die für mich vertrauenerweckend aussieht.

Nach welchen Kriterien und wo habt ihr eure Schutzbrillen gekauft. Und 
ab welchem Preis kann man von einem seriösen Angebot ausgehen?

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Traubensaft .. schrieb:
> Bei eBay würde ich mich nicht trauen, eine einfache China-Brille zu
> bestellen.

Ich auch nicht. Man hat nur 2 Augen :-) und die wachsen 
merkwürdigerweise nicht nach :-(

Ich habe den Vorgänger von der

http://www.insaneware.de/epages/61714203.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61714203/Products/lsbep1

und bin sehr zufrieden.

Sicherheit ist oberstes Gebot!!! Bei den Laser-Stärken, die hier so 
benutzt werden, muss man SEHR vorsichtig sein.

Die billigen China-Dinger mögen ihren Zweck erfüllen - ich möchte das 
aber nicht ausprobieren ... (ich lese gerne und schaue mich gerne in der 
Gegend / beim Tauchen um)

Autor: Jojo S. (Gast)
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Alles auf Lochraster, wird Zeit das die Laserburner fertich werden :-)

Autor: Jens (Gast)
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Ich habe meine Brille in China bestellt. Ich habe das einfach versuchen 
wollen. Als die da war habe ich mit den Dioden versuche gemacht wie gut 
die das blaue Licht absorbieren. Ergebnis: Da kommt so gut wie nichts 
mehr durch. Mit der Brille hat man Probleme den Laserpunkt überhaupt 
noch zu sehen.
Nach diese Ergebnissen habe ich mich dann auf die Brille verlassen. 
Davor natürlich auch nicht!
Meine hat so um die 30 Euro gekostet.
Aber ich will nicht bestreiten dass alle so sind. Da gibt es mit 
Sicherheit auch schwarze Schafe. Man sollte durchaus vorsichtig sein!

Grüße, Jens

Autor: Chris S. (cri)
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Hallo. Ich hätte gern so eine Mechanik wie sie am Ende der 1.St Seite am 
Ende von Kai gepostet wurde, etwas verändert sowie mit Feedern damit 
Bestückung sowie Pastenauftrag auch möglich ist. Sorry für oft topic

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Jojo S. schrieb:
> Alles auf Lochraster, wird Zeit das die Laserburner fertich werden :-)

Na, dann mach mal hin!

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Chris S. schrieb:
> Hallo. Ich hätte gern so eine Mechanik wie sie am Ende der 1.St Seite am
> Ende von Kai gepostet wurde, etwas verändert sowie mit Feedern damit
> Bestückung sowie Pastenauftrag auch möglich ist. Sorry für oft topic

Kannst Du das auch für alle (und vor allem für mich :-) ) verständlich 
ausdrücken?

Autor: Jojo S. (Gast)
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Dieter F. schrieb:
> Na, dann mach mal hin!

Autsch, Treffer :-)
Bin gefrustet über meine schlechte Hardware und habe erstmal mit 
Software weitergemacht...

@Jens:
bist du der Jens aus 'Das Labor' in Bochum?

Autor: Jens (Gast)
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Hallo Jojo,

nein der bin ich nicht. Ich komme aus Fürth.
Das ist ein anderer.

Um was für eine Mechanik geht es denn grad? Das habe ich nicht ganz 
verstanden.

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Jens schrieb:
> Da kommt so gut wie nichts
> mehr durch. Mit der Brille hat man Probleme den Laserpunkt überhaupt
> noch zu sehen

Hallo Jens,

jein - das habe ich genau so gesehen. Hatte auch erst die China-Brille 
(sogar 2 davon ..) und bin dann auf Insaneware umgestiegen. Beide sind 
Rot und bei beiden ist der Laserpunkt nur noch schwach sichtbar.

Aber die Insaneware-Brille ist "roter" und ich fühle mich damit wohler. 
Vielleicht nur Einbildung - aber die Chinesen sind relativ schmerzfrei, 
was Arbeitssicherheit angeht ...

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was besser ist - aber ich vertraue einer 
heimischen Firma schlicht mehr wie einer Firma aus Fernost.

Gruß
Dieter

Autor: Chris S. (cri)
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Mechanik gesehen hatte, fand ich diese rosa Mechanik einfach toll.
Vorweg, habe kein 3D Drucker und bin nicht sonderlich gut in Cad.
Auch die Lösung wie die Laptop Spannungsversorgung sowie Elektronik 
einfach
darunter zu verstauen gefiel mir gut.
Herauskommen sollte dann ein kompaktes gerät, welches Prototypen 
belichten
sowie bestücken kann inklusive Lötpaste auftragen und eventuell auch
Stencils aus Mylar lasern kann.
Software dafür habe ich.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Chris S. schrieb:
> Mechanik gesehen hatte, fand ich diese rosa Mechanik einfach toll.

Google Sprachtools? You speak english?

Ich bin nun nicht gerade der Held in englischer Sprache, aber besser 
(ggf. mit Unterstützung durch) wie Google Sprachtools sollte es gehen.

Das liest sich wie die chinenglischen Bedienungsanleitungen :-)

Autor: Jojo S. (Gast)
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Jens schrieb:
> nein der bin ich nicht. Ich komme aus Fürth.
> Das ist ein anderer.

ok, danke. Ich komme aus der Ecke und wollte schon immer mal 'Das Labor' 
besuchen.

> Um was für eine Mechanik geht es denn grad? Das habe ich nicht ganz
> verstanden.

Ein Bild hatte ich mal hier reingestellt:
Beitrag "Re: UV-Laserdrucker II"

der Direktantrieb (Org. aus HP Drucker) war aber zu schlapp für den 
Schlitten. Ich habe schon einen Getriebemotor 5:1 der natürlich mehr 
Drehmoment hat. Der hat mittlerweile eine Zahnriemenscheibe drauf und 
für die Gegenseite habe ich eine Kugelgelagerte. Das muss als nächstes 
an das Gestell dran sowie ein Ref.Taster und der opt. Encoder mit 
Codestreifen.
Eigentlich kein Ding wenn da nicht soviele andere Baustellen wären.

Autor: Guido B. (guido-b)
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Traubensaft .. schrieb:
> mich würde interessieren womit ihr eure Augen bei den Versuchen schützt.

Ich habe diese und muss sie absetzen, wenn die Diode nicht mehr lasert
sondern nur noch LED ist :-(:

http://laserfanatics.com/laser-schutzbrillen/186-laser-schutzbrillen-200nm-540nm.html

Habe ich günstig von einem Nutzer dieses Forums bekommen.

Grüße, Guido

Autor: Guido B. (guido-b)
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Hallo an alle,

gestern sind die neuen Laserdioden von Insaneware angekommen,
Lieferzeit ist also ganz ok. Die billige Fokussierungseinrichtung
funktioniert wohl, wenn man die Linse richtig rum nimmt :-(, die
Brennweite liegt damit so bei 25 mm. Ist wohl besser als meine
selbstgebaute, schon mit 50 mA Diodenstrom kann ich feine Linien
auf Thermopapier malen.

Da werde ich eine neue Halterung bauen müssen.

Grüße, Guido

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

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Guido B. schrieb:
> Ist wohl besser als meine
> selbstgebaute, schon mit 50 mA Diodenstrom kann ich feine Linien
> auf Thermopapier malen.

Hallo Guido,

was hast Du denn da für eine Halterung / Linsensystem? Das liest sich ja 
merkwürdig ...

Hier nutzen glaube ich alle diese Module.
Ebay-Artikel Nr. 272141337901
Die gibt es auch mit G2-Glaslinse und deutlich besserer Leistung.

Gruß
Dieter



!! Schaut mal hier: Ebay-Artikel Nr. 182029887600 !!

Autor: Conny G. (conny_g)
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Dieter F. schrieb:
> !! Schaut mal hier: Ebay-Artikel Nr. 182029887600 !!

Gleich mal ein paar als Notvorrat gekauft. ;-)

Autor: Guido B. (guido-b)
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Das sieht eigentlich zumindest sehr ähnlich aus.

Laserdiode ist folgende:

http://www.insaneware.de/epages/61714203.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61714203/Products/blurayld

Die Fokussierungseinheit ist diese:

http://www.insaneware.de/epages/61714203.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61714203/Products/lgeh

Wird wohl alles dasselbe sein, soviele Hersteller dafür gibt es ja 
nicht.

Interessant finde ich noch die Sony-Diode:

http://www.insaneware.de/epages/61714203.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61714203/Products/sld3235vf

Edit: habe ich die letzten Exemplare der ersten Laserdiode gekauft?
Jetzt hat er keine mehr. Kommen aber wieder.

Grüße, Guido

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Guido B. schrieb:
> Wird wohl alles dasselbe sein, soviele Hersteller dafür gibt es ja
> nicht.

Ja, das ist das "Standard" Aixis-Teil (ich kam nicht auf den Namen ...

Da kann man aber den Fokus anpassen - der ist nicht fix auf 2,5 cm 
begrenzt, soweit mir bekannt. Die Leistung kannst Du durch Einsatz einer 
G2-Glaslinse noch deutlich verbessern - wenn Du aber sowieso schon auf 
"Kokel-Leistung" bist brauchst Du das natürlich nicht.

Die Sony-Diode mit Photo-Diode würde wohl eine bessere Einstellung der 
Leistung ermöglichen (da müsste ich aber erstmal schauen, wie) - brauche 
ich aber nicht, da ich die zugeführte Leistung recht genau begrenze und 
die LD weit weg von der Leistungsgrenze betreibe.

Guido B. schrieb:
> Edit: habe ich die letzten Exemplare der ersten Laserdiode gekauft?
> Jetzt hat er keine mehr. Kommen aber wieder

Er hat noch -

Über 54% verkauft

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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@ConnyG:

Das bist nicht zufällig Du?

http://www.g3gg0.de/wordpress/uncategorized/um2-laser-addon/

Wobei ich nicht glaube, dass man mit dem verlinkten China-Laserpointer 
bzw. der Diode so rumbruzzeln kann :-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Conny G. (conny_g)
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Dieter F. schrieb:
> @ConnyG:
>
> Das bist nicht zufällig Du?
>
> http://www.g3gg0.de/wordpress/uncategorized/um2-laser-addon/
>
> Wobei ich nicht glaube, dass man mit dem verlinkten China-Laserpointer
> bzw. der Diode so rumbruzzeln kann :-)

Nein, das bin nicht ich. Aber es ist genau die Route, die ich unterwegs 
bin.
"Geggo" hat gleich PCB-GCode verwendet, ich bleibe erstmal noch bei den 
Pixeln, das sah letztens nicht schlecht aus.
Die Diode ist aber wohl weniger ein Laserpointer, wenn er da 90mA und 
mehr durchschicken kann, dann ist es eher eine Blue Ray wie wir sie auch 
verwenden.

Habe jetzt gerade auch wieder alle Materialien zusammen - habe ja meine 
erste LD gehimmelt. Und mache mich an den ersten weiteren Test mit neuer 
LD, 2 Varianten von Lasertreibern (einer von Jens, vielen vielen Dank!), 
einem Low-Pass-Filter für die 0-5V-Ansteuerung des analogen Treibers aus 
dem Ultimaker-Fan-PWM-Signal (für das ich die Ultimaker-Firmware 
modifiziert habe 32kHz statt 490Hz PWM zu machen).

Gut zu wissen, dass die richtige Belichtung bei etwa 40mA/1000mm pro 
Minute liegt!

Sehr cool finde ich ja diese Lösung:

http://www.diyouware.com/

- Laser-Belichtung
- Bohren
- Lötpaste auftragen
- 3D Druck
- Fräsen

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

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Conny G. schrieb:
> Gut zu wissen, dass die richtige Belichtung bei etwa 40mA/1000mm pro
> Minute liegt!

Das würde ich überprüfen - per Video wird das nicht gezeigt ...

Conny G. schrieb:
> Sehr cool finde ich ja diese Lösung:
>
> http://www.diyouware.com/

Ja, mit einem "Rostock 3D" habe ich gedanklich auch schon gespielt. Den 
werde ich mir nächste oder übernächste Woche mal im hiesigen 
"Maker-Space" anschauen. Das habe ich erst kürzlich gefunden - ist 
vielleicht ein Ausweg aus meiner eingeschränkten Räumlichkeit :-)

Die Versuche, die ich bisher damit sah, waren nicht besonders 
erfolgreich (aus meiner Sicht). Außerdem ist das Teil viel zu unhandlich 
(wegen der erforderlichen Höhe). Aber ich werde mir das mal (relativ) 
unvoreingenommen anschauen :-)

Ich bin gespannt, wie Deine Versuche mit dem Super-Duper-Gerät weiter 
verlaufen. Möglicherweise ist da ja ein Optimum erreicht.

Bedenken habe ich da eigentlich nur wegen der Geschwindigkeit - wenn ein 
Fräser genau so schnell "laufen" kann, dann brauche ich nicht zu 
belichten (wenn ich mich auf die Konturen beschränke).

cu
Dieter

P.S.

Was ich bisher nicht gepostet habe und wo es mich wirklich "in den 
Fingern juckt" sind Mikro- (eigentlich Nano-) Spiegel, die auch in den 
Projektoren verbaut sind. Schicke Sache, TI hat da etwas neues 
(SAUTEUER) im Angebot - aber grundsätzlich wäre das aus meiner Sicht 
optimal ...

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens (Gast)
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Hallo Dieter,

mit dem Fräser bist du bei der CNC eher mit 10mm/s bis 20mm/s unterwegs.
Aber wenn du Flächen abräumen willst dauert das auch sehr lange.
Was bei G-Code nachteilig ist sind die ständigen Rampen die gefahren 
werden wenn eine neue Bahn begonnen wird und die unnötigen Leerfahrten. 
Da sind die ULP für Eagle noch nicht so toll optimiert.

Was hat denn TI da im Programm? Das würde ich mir gerne auch mal 
anschauen.

Grüße, Jens

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Jens schrieb:
> Was hat denn TI da im Programm? Das würde ich mir gerne auch mal
> anschauen.

Hallo Jens,

na ja, z.B. der

http://www.ti.com/product/dlp9500uv

Ist aber unverschämt teuer ... Mir wurde noch ein neuerer mit etwas 
besserer Auflösung (speziell für UV-Licht) angeboten - habe aber den 
Link nicht mehr ...

Damit lassen sich Flächen sehr schnell und präzise belichten - natürlich 
keine ganze Platine auf einen Schlag ...

Die verlinkte Hackaday-Seite nebst Homepage des "Erfinders" ist aus 
meiner Sicht noch nicht so ganz "reif". Ich bin gespannt, welche 
Erfahrungen ConnyG sammeln wird.

Ich will mir etwas ähnliches (Rostock ..." ) mal anschauen und mir 
selbst ein Bild machen. Vielleicht baue ich da mal einen Laser dran, zum 
ausprobieren :-)

Gruß
Dieter

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

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Jens schrieb:
> Was bei G-Code nachteilig ist sind die ständigen Rampen die gefahren
> werden wenn eine neue Bahn begonnen wird und die unnötigen Leerfahrten.
> Da sind die ULP für Eagle noch nicht so toll optimiert.

Oh, das hatte ich ganz vergessen. Da bin ich aktuell intensiv am 
Nachdenken, wie ich das vernünftig lösen könnte ... schwere Kost :-)

Habe mir verschiedene Lösungen angeschaut und mich immer wieder über die 
merkwürdigen Sprünge gewundert ....

Autor: Conny G. (conny_g)
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So, neue Versuchsreihe läuft.

Thermopapier mit 90mA, 2500mm/min, 1000dpi:
Youtube-Video "Ultimaker Platine belichten 3"

Die Ränder sehen etwas strubbelig aus und die Schwärzung ist 
unregelmässig.

Jetzt läuft gerade eine Platine, 45mA, 1000mm/min, 1000dpi:
Youtube-Video "Ultimaker Platine belichten 4"

Bin gespannt wie das beim Entwickeln aussieht.

Bei der Geschwindigkeit dauert eine 50x70 Platine ca. 1,5h - das ist 
schon recht lange.

Jens, das ist übrigens jetzt der analoge Treiber von Insaneware, der mit 
der geglätteten PWM der Lüftersteuerung in der Leistung geregelt wird.

: Bearbeitet durch User
Autor: Conny G. (conny_g)
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Wow, für den ersten Versuch mit Platine bin ich jetzt echt beeindruckt, 
das ist ja gar nicht so schlecht.

Ich würde mal sagen, das ist ein klein wenig überbelichtet, nächstes Mal 
-20% Laserleistung und es müsste passen...?
Oder der Fokus des Lasers ist noch nicht ganz perfekt. Oder beides.

Das Fotoresist löste sich so schnell wie noch nie, es scheint es ist zum 
ersten Mal so richtig durchbelichtet wie es sich eigentlich gehört.

Autor: Hp M. (nachtmix)
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Dieter F. schrieb:
> http://www.ti.com/product/dlp9500uv
>
> Ist aber unverschämt teuer ... Mir wurde noch ein neuerer mit etwas
> besserer Auflösung (speziell für UV-Licht) angeboten - habe aber den
> Link nicht mehr ...
>
> Damit lassen sich Flächen sehr schnell und präzise belichten

Das bezweifle ich.
So ein DMD ist kein Strahlablenker wie etwa ein AOM, mit dem sich ein 
beliebiger Ablenkwinkel einstellen ließe, sondern die einzelnen 
Spiegelchen können nur um einen festen Winkel gekippt werden.
Das kommt beim Projektor dann einem Ein- und Ausschalten der Pixel 
gleich.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Hp M. schrieb:
> Das kommt beim Projektor dann einem Ein- und Ausschalten der Pixel
> gleich.

Ja, nichts anderes stelle ich mir da auch vor. Eine entsprechende Fläche 
wird jeweils analog der Pixel-Auflösung "auf einen Schlag" belichtet. 
Dann kommt der nächste Flächenteil etc.
Ein "beliebiger" Ablenkwinkel ist nicht erforderlich (aus meiner Sicht).


@ConnyG:

Das sieht ja schon richtig gut aus :-) Ich vermute auch, dass Dir der 
eher strichfömige Laserstrahl-Querschnitt Probleme bereitet.

Wenn ich das 2. Video richtig deute ist entweder Deine Laserleistung 
noch zu hoch oder die Geschwindigkeit zu gering. Sieht aus, als ob Du 
den Lack leicht "kochst" (der wird weiß und die Struktur verändert 
sich).

Autor: Jens (Gast)
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@Conny

Schau mal hier:
Beitrag "Belichten von Platinen mit CNC-Fräse + UV-Laser"

Das könnte was für dich sein um Zeit zu sparen.

Gruß, Jens

Autor: Conny G. (conny_g)
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Jens schrieb:
> @Conny
>
> Schau mal hier:
> Beitrag "Belichten von Platinen mit CNC-Fräse + UV-Laser"
>
> Das könnte was für dich sein um Zeit zu sparen.
>
> Gruß, Jens

Ja, das ist spannend, ganz andere Herangehensweise.
Dass der Laserpunkt zu klein ist ist m.E. gerade nicht mein Problem. 
Entweder ist meine Leistung zu hoch (Überstrahlen) oder der Punkt ist zu 
groß vs. der Auflösung, die ich zu drucken versuche.
Gerade läuft ein Test mit 50% mehr Geschwindigkeit = 30% weniger 
Leistung pro Pixel.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Der 2. Versuch mit geprüftem Focus (hat vorher schon gepasst) und nun 
mit 1500 mm/min (statt 1000) bei ebenfalls 45mA Strom.
Das ist jetzt schon im brauchbaren Bereich, wenn auch die Ränder jetzt 
etwas struppig sind.
Es könnte vermutlich noch etwas weniger Leistung sein, es ist immer noch 
überbelichtet, es wird an den Rändern zuviel abgetragen.

Nächster Versuch wieder mit 1000 mm/min und dafür 50% Leistung von 
vorher (22mA).
Langsamer fahren könnte mehr Schärfe schaffen, weniger Leistung weniger 
Überstrahlen am Rand bewirken.
Wenn damit noch mehr von den Restringen übrig bleibt ist mit der 
Pixelvariante schon mal ein verwendbares Minimum erreicht. Spannend!

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Conny G. schrieb:
> Das ist jetzt schon im brauchbaren Bereich, wenn auch die Ränder jetzt
> etwas struppig sind.

Kann es sein, dass Du leichte Probleme mit dem Schalten hast? Ist die 
Bewegungsrichtung des Lasers im rechten Bild vertikal? Sieht für mich so 
aus, da die langen vertikalen Kanten sehr gut aussehen - die langen 
horizontalen Kanten hingegen nicht.

Arbeitest Du mit Ruhestrom (stand-by) oder einfach Laser komplett an / 
aus?

Autor: Uhu U. (uhu)
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Dieter F. schrieb:
> Kann es sein, dass Du leichte Probleme mit dem Schalten hast?

Oder schwingt der Laser mechanisch?

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Uhu U. schrieb:
> Oder schwingt der Laser mechanisch?

Möglich - die Verfahr-Bewegung ist aber mit 1500 mm/min nicht besonders 
schnell (aber gleichmäßig) - daher tippe ich eher auf den Schaltvorgang.

: Bearbeitet durch User
Autor: Conny G. (conny_g)
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Dieter F. schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> Das ist jetzt schon im brauchbaren Bereich, wenn auch die Ränder jetzt
>> etwas struppig sind.
>
> Kann es sein, dass Du leichte Probleme mit dem Schalten hast? Ist die
> Bewegungsrichtung des Lasers im rechten Bild vertikal? Sieht für mich so
> aus, da die langen vertikalen Kanten sehr gut aussehen - die langen
> horizontalen Kanten hingegen nicht.
>
> Arbeitest Du mit Ruhestrom (stand-by) oder einfach Laser komplett an /
> aus?

Ja, der Laser läuft vertikal. Das hängt bestimmt am Schalten.

Ich vermute deshalb, dass ich jetzt mit der Variante 1000mm/min und 
Laserleistung nochmal abgesenkt (auf 65% vom ersten Versuch, 30mA) ein 
besseres Ergebnis erhalte, weil die Schaltungenauigkeit sich ein Drittel 
weniger stark äußert. Aber trotzdem wird sich das immer noch äußern.
Langsamer als 1000mm/min will man nicht fahren, dann dauert so ein 
Miniplatinchen mehr als 2h für eine Seite, in der Zeit kratze ich das 
Kupfer auch mit dem Skalpell ab :-)

Da ist definitv Platz für Verbesserung auf der Treiber-Seite.
Das ist ja jetzt der Analog-Treiber von Insaneware, der sah mit dem 
Oszilloskop gut aus, was das Schaltverhalten angeht. In der Realität ist 
es aber anscheinend nicht so.
Ja, lasse den Laser dazwischen in Standby mit 15mA laufen - evtl. reicht 
das aber nicht, vielleicht müsste das mehr sein.
Dann müsste ich aber auch wieder schneller fahren (z.B. 2000mm/min mit 
60mA), sonst ist Standby 20+ mA und Belichten 30mA...

Habe von Jens einen Treiber bekommen, der ja auf Schaltgeschwindigkeit 
optimiert ist, den werde ich im Anschluß testen.

Und ich werkle gerade an einer Testvariante mit PCB-GCode zum 
Isolationslasern, das eliminiert die Probleme mit der Schaltzeit.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Dieter F. schrieb:
> Uhu U. schrieb:
>> Oder schwingt der Laser mechanisch?
>
> Möglich - die Verfahr-Bewegung ist aber mit 1500 mm/min nicht besonders
> schnell (aber gleichmäßig) - daher tippe ich eher auf den Schaltvorgang.

Nein, mechanische Schwingung ist es nicht, in dieser Richtung - in der 
die Pixel belichtet werden - ist meine Halterung sehr stabil. In der 
Querrichtung kann es zu Schwingungen kommen, das sieht man auch bei dem 
umrahmenden Rechteck in der Ecke (mit derselben Geschwindigkeit wie das 
Belichten gefahren, also 1500mm/min).
Ich denke, dass ich das für das Isolationslasern beheben muss, da wir ja 
da in beide Richtungen unterwegs sind.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Conny G. schrieb:
> Das ist ja jetzt der Analog-Treiber von Insaneware,

Ist das dieser

http://www.insaneware.de/WebRoot/Store20/Shops/61714203/MediaGallery/Lasertreiber/Analoger_Laserdioden_Treiber_V4.2.pdf

Treiber ? (uiuiui, wenn hier einige sehen, wie dort Widerstand 
geschrieben wird :-))

Der sieht eigentlich (lt. Beschreibung) sehr gut aus - bis 200 kHz 
modulierbar, da sollte bei Deiner Verfahr-Geschwindigkeit nichts spürbar 
sein.

Kann es sein, dass die Wiederhol-Genauigkeit etwas schwächelt?

Autor: Conny G. (conny_g)
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Dieter F. schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> Das ist ja jetzt der Analog-Treiber von Insaneware,
> Der sieht eigentlich (lt. Beschreibung) sehr gut aus - bis 200 kHz
> modulierbar, da sollte bei Deiner Verfahr-Geschwindigkeit nichts spürbar
> sein.
>
> Kann es sein, dass die Wiederhol-Genauigkeit etwas schwächelt?

Ja, genau der ist es. Und er hat im Oszi-Test gut ausgesehen. Also 
könnte es die Wiederholgenauigkeit sein.
Oder es sind doch mechanische Geschichten und zwar meine ich gerade beim 
Fahren der Belichtung ein leichtes Knistern zu hören, wo der der Laser 
geschaltet wird.
Evtl. hat die Verarbeitung des GCode in der Fahrt minimale Auswirkungen 
und verzögert die Fahrt für ein momentchen und das erzeugt diese 
Zotteln.
Das wäre auch beim Isolationslasern weg.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Conny G. schrieb:
> Evtl. hat die Verarbeitung des GCode in der Fahrt minimale Auswirkungen
> und verzögert die Fahrt für ein momentchen und das erzeugt diese
> Zotteln.

Da könnte ich nur spekulieren - habe keine Ahnung, wie das Teil den 
G-Code verarbeitet.
Das mit dem "leichten Knistern" hört sich nicht so gut an. Habe schon 
überlegt, ob der durch die LD entnommene Strom (ich nehme an, die hängt 
auch an der Stromversorgung des 3D-Druckers) ein wenig reinspielt. Du 
könntest ja Versuchshalber mal einen etwas kräftigeren ElKo in die 
Versorgung des LD-Treibers packen.
Aber da bewege ich mich auf sehr dünnem Eis - ich bin kein Elektroniker 
:-(

Autor: Conny G. (conny_g)
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Dieter F. schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> Evtl. hat die Verarbeitung des GCode in >. Habe schon
> überlegt, ob der durch die LD entnommene Strom (ich nehme an, die hängt
> auch an der Stromversorgung des 3D-Druckers) ein wenig reinspielt. Du
> könntest ja Versuchshalber mal einen etwas kräftigeren ElKo in die
> Versorgung des LD-Treibers packen.
> Aber da bewege ich mich auf sehr dünnem Eis - ich bin kein Elektroniker
> :-(

Strom LD ist separat.

Autor: Jens (Gast)
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Das wird daran liegen wie du den Laser betreibst. Du schaltest den ja 
eigentlich über eine Kanal, der für einen Lüfter ist. Stimmts? Irgendwie 
sowas.
Bei G-Code werden die Befehle der Reihe nach abgearbeitet. Und jetzt 
kommt es darauf an wie das mit diesem Kanal für den Lüfter gemacht ist. 
Der ist nicht dazu gedacht so schnell Ein- und Ausgeschalten zu werden. 
Da kann es schon sein, dass da dein G-Code Interpreter aus dem Tritt 
kommt.
Und der wird auch nicht auf die Geschwindigkeit ausgelegt sein. Es 
reicht ja nicht, dass du den Laser so schnell schalten kannst. Dein 
Interpreter muss das auch können. Und das ist vielleicht nicht der Fall.
Vielleicht kann man irgendwie testen wie schnell der die Befehle 
abarbeiten kann. Das wäre dann die Grenze für deine 
Verfahrgeschwindigkeit.

Und du kannst den anderen Treiber testen ob der besser geht.

Gruß, Jens

Autor: Conny G. (conny_g)
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@Jens
Genau das ist mein Verdacht, dass G01, dann M106 für den Lüfter und 
wieder G01 ggf die Bewegung des Druckkopfs für minimale Zeit 
unterbricht.
Ich habe ja den Source der Firmware des Druckers, da kann ich ja mal 
nachsehen.
Und ich könnte einfach hergehen und dem GCode G01 einen Parameter für 
den Laser geben :-)
So wie es auch für den Extruder gemacht wird G01 X... Y... Z... E2.1.

: Bearbeitet durch User
Autor: Conny G. (conny_g)
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Hier - Iteration Nr. 3 - mit 1000dpi, 1000mm/min und 65% der Leistung 
vom ersten Versuch (müsste 30mA sein).
Die Zotteln sind jetzt weg, die treten offensichtlich nur bei höherer 
Geschwindigkeit auf. Die Löcher/Restringe aber immer noch kritisch 
wegbelichtet, im Prinzip identisch zum letzten Versuch, nur weniger 
zottelig.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass die 1000dpi vs. Größe des 
Laserpunkts zu hoch sind, damit kommt es zu doppelter Belichtung und 
großer Unschärfe.
Mache dazu gerade einen Versuch mit 500dpi und wieder etwas höherer 
Leistung (80% vom ersten Versuch, 36mA).

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Conny G. schrieb:
> Die Zotteln sind jetzt weg,

Nop - nur weniger sichtbar ...

Also schafft die Lüfter-Ein-/Aus Version nicht die erforderliche 
Geschwindigkeit.

K.A. ob das G-Code oder ??? ist - dazu müsste ich näher dran sein. Ein 
solches Teil ist mir (zum Spielen) zu teuer ... daher werde ich wohl 
abwarten müssen ...

Autor: Conny G. (conny_g)
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Dieter F. schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> Die Zotteln sind jetzt weg,
>
> Nop - nur weniger sichtbar ...

Ja, klar. Habe mir gerade die Großaufnahme mit den Zotteln nochmal 
angesehen, sie sind sogar noch stärker beim Abschalten (unten).
Das ist m.E. der Treiber, der nicht scharf genug schaltet und noch 
unzuverlässiger ausschaltet als ein.
Da werde ich in der nächsten Runde mal mit Jens' Treiber gegentesten!

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Conny G. schrieb:
> Das ist m.E. der Treiber, der nicht scharf genug schaltet und noch
> unzuverlässiger ausschaltet als ein.

Nein, das glaube ich jetzt nicht mehr. Der Treiber sollte das locker 
schaffen.

Die Ursache liegt dann wohl eher in der Ausführung des G-Code - oder 
(eher unwahrscheinlich bei der Auflösung) in der Positionierung.
Wahrscheinlich wird das Ein- / Ausschalten des Lüfters als nicht 
Zeitkritisch (würde ich auch so sehen) betrachtet und nur sekundär in 
der Software berücksichtigt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Conny G. (conny_g)
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Iteration 4: 500dpi, 1000mm/min, 36mA.
Wieder etwas besser, aber immer noch überbelichtet, Restringe zu klein, 
Löcher zu groß. Und die waagrechten Kanten sichtbar zottelig.

: Bearbeitet durch User
Autor: Conny G. (conny_g)
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Dieter F. schrieb:
> Die Ursache liegt dann wohl eher in der Ausführung des G-Code - oder
> (eher unwahrscheinlich bei der Auflösung) in der Positionierung.
> Wahrscheinlich wird das Ein- / Ausschalten des Lüfters als nicht
> Zeitkritisch (würde ich auch so sehen) betrachtet und nur sekundär in
> der Software berücksichtigt.

Untersuche gerade die Firmware, wann der Fan geschaltet wird.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Conny G. schrieb:
> Dieter F. schrieb:
>> Die Ursache liegt dann wohl eher in der Ausführung des G-Code - oder
>> (eher unwahrscheinlich bei der Auflösung) in der Positionierung.
>> Wahrscheinlich wird das Ein- / Ausschalten des Lüfters als nicht
>> Zeitkritisch (würde ich auch so sehen) betrachtet und nur sekundär in
>> der Software berücksichtigt.
>
> Untersuche gerade die Firmware, wann der Fan geschaltet wird.

Tatsächlich scheint es so zu sein:
- fan_speed ist Attribut eines CommandBlocks, der ein Move-Kommando 
puffert
- die Kommandos werden in einen Ringpuffer gestellt und von einer Timer 
ISR entnommen
- ALLERDINGS wird der Fan außerhalb der ISR in einer "Idle" Routine 
gesetzt, also wenn mal Zeit ist

Das würde tatsächlich erklären, warum es beim Start des Lasers "Jitter" 
gibt und der bei höherer Geschwindigkeit zunimmt.
Einerseits zeigen sich Verzögerungen dann stärker, andererseits 
verbringt der Controller etwas mehr Zeit in der ISR, weil er mehr 
manövrieren muss.

Es wäre also das geschickteste den Laserstatus mit dem Move-Kommando zu 
koppeln und das in der ISR zu schalten.

Zumindest für's Pixel belichten, für Isolierlasern ist das unnötig.

Autor: Hp M. (nachtmix)
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Dieter F. schrieb:
> Hp M. schrieb:
>> Das kommt beim Projektor dann einem Ein- und Ausschalten der Pixel
>> gleich.
>
> Ja, nichts anderes stelle ich mir da auch vor. Eine entsprechende Fläche
> wird jeweils analog der Pixel-Auflösung "auf einen Schlag" belichtet.
> Dann kommt der nächste Flächenteil etc.

Dazu brauchst du aber eine abbildende Optik um das Bild des DMD auf die 
Platine zu projizieren.
Dadurch bekommst du es dann mit den bekannten Abbildungsfehlern zu tun, 
die man nicht einfach vernachlässigen kann.
https://de.wikipedia.org/wiki/Abbildungsfehler
Zwar gibt es seit dem Ende der Silber-Fotografie eine Vielzahl von hoch 
korrigierten und ehedem sehr teuren Objektiven zum Schrottpreis, doch 
sind diese Optiken für sichtbares Licht berechnet, einige evtl. auch 
noch für nahes IR.
Die Fehler solcher Optiken im UV dürften erheblich sein, und es ist 
nicht einmal sicher, dass sie überhaupt für UV-Licht durchlässig sind. 
Einige der verwendeten Glassorten zeigen schon mit blossem Auge eine 
deutliche Färbung.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Conny G. schrieb:
> Es wäre also das geschickteste den Laserstatus mit dem Move-Kommando zu
> koppeln und das in der ISR zu schalten.

Habe das mal gepatcht, dass der Fan in der ISR gesetzt wird und teste 
gerade mit der neuen Firmware.

Autor: Klaus (Gast)
Datum:
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Hp M. schrieb:
> Dazu brauchst du aber eine abbildende Optik um das Bild des DMD auf die
> Platine zu projizieren.

Im Prinzip einen Beamer.

Hp M. schrieb:
> Die Fehler solcher Optiken im UV dürften erheblich sein, und es ist
> nicht einmal sicher, dass sie überhaupt für UV-Licht durchlässig sind.

Es geht ja nicht wirklich um UV. Die beliebten 405nm sind sichtbares 
Licht, tiefes blau. Das Auge sieht da schlecht, aber normales Glas, 
Fensterglas, ist ab 380nm durchlässig und die 405nm liegen in der Mitte 
des Frequenzbereiches, den Bungard für seine Platinen angibt.

MfG Klaus

Autor: Conny G. (conny_g)
Datum:
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Conny G. schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> Es wäre also das geschickteste den Laserstatus mit dem Move-Kommando zu
>> koppeln und das in der ISR zu schalten.
>
> Habe das mal gepatcht, dass der Fan in der ISR gesetzt wird und teste
> gerade mit der neuen Firmware.

Das war's, die Fransen sind jetzt weg!
Damit steht höheren Geschwindigkeiten jetzt nichts mehr im Wege.

Anbei Foto, gedruckt mit 2000 mm/min, 72mA, 500dpi.

Die 72mA waren zuviel, das Resist wurde schon leicht weiß, ging aber 
noch zu entwickeln.

Es ist immer noch der Effekt da, dass die Löcher zu groß werden. Das 
könnte aber jetzt einfach zuviel Leistung und damit Überbelichtung 
gewesen sein.

Autor: Hp M. (nachtmix)
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Klaus schrieb:
> Es geht ja nicht wirklich um UV. Die beliebten 405nm sind sichtbares
> Licht, tiefes blau. Das Auge sieht da schlecht, aber normales Glas,
> Fensterglas, ist ab 380nm durchlässig

Ich weiß.
Hochwertige Fotobjektive werden aber nicht aus Fensterglas gebaut.
Tonnen- oder Kissenverzeichnungen kann man wahrscheinlich noch durch 
passende Vorverzerrung wegrechnen, aber das gesamte Spektrum an anderen 
Gemeinheiten, ausser Farbfehlern, bleibt dir erhalten.


Ich gehe übrigens schon geraume Zeit mit einem ähnlichen Projekt, aber 
auf Basis eines Polygonspiegels vom Laserdrucker, schwanger, hab damit 
aber noch nicht ernsthaft begonnen.
Die Verzerrungen der rho-theta-Optik wird man auch da wegrechnen müssen, 
aber zusätzlich wird es nötig sein, die Bildfeldwölbung zu korrigieren.
Ich denke dabei daran, das mit der Fokussierungsspule des 
Blu-Ray-Pickups zu erledigen. So braucht man da nicht einmal die 
Laserdiode auszubauen.
Als Controller hatte ich einen Raspi angedacht. Mit seiner hohen 
Taktfrequenz sollte er die Pünktchen pünktlich setzen können.

P.S.:
In den Blu-Ray-Pickups (PHR803T oder so heissen die wohl, die ich mir 
vor Jahren auf Halde gelegt hatte) befindet sich im Strahlengang des 
UV-Lasers ein Bauteil mit Tortenförmig angeordneten 
Flüssigkristall-Segmenten.
Ich kann nur raten, dass es dazu dient Astigmatismus oder andere Fehler 
in der Wellenfront des UV-Lasers zu korrigieren.
Weiss jemand etwas genaueres darüber?

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Hp M. schrieb:
> Dazu brauchst du aber eine abbildende Optik um das Bild des DMD auf die
> Platine zu projizieren.

Ja - vielleicht. Wenn ich aber die Spiegel nur stur als "geschaltete" 
Spiegel zur Reflektion einer "Punktlichtquelle" nutze - ohne 
Vergrößerung etc., dann ist das vielleicht nicht nötig. Ista ber rein 
theoretisch, da mir schlicht zu teuer :-(

Hp M. schrieb:
> Die Fehler solcher Optiken im UV dürften erheblich sein, und es ist
> nicht einmal sicher, dass sie überhaupt für UV-Licht durchlässig sind.

Klaus schrieb:
> Es geht ja nicht wirklich um UV. Die beliebten 405nm sind sichtbares
> Licht, tiefes blau. Das Auge sieht da schlecht, aber normales Glas,
> Fensterglas, ist ab 380nm durchlässig und die 405nm liegen in der Mitte
> des Frequenzbereiches, den Bungard für seine Platinen angibt.

Also die Standard-Optik aus einer Drucker-Laser-Einheit ist durchlässig 
für den 405 nm-Laserstrahl- da kann ich die Aussage von Klaus nur 
bestätigen. Die Brechung ist auch passabel und für "normale" 
PCB-Strukturen vollkommen ausreichend - auch an den Rändern.

Hp M. schrieb:
> In den Blu-Ray-Pickups (PHR803T oder so heissen die wohl, die ich mir
> vor Jahren auf Halde gelegt hatte) befindet sich im Strahlengang des
> UV-Lasers ein Bauteil mit Tortenförmig angeordneten
> Flüssigkristall-Segmenten.

So etwas habe ich noch nicht gesehen. Kannst Du mal ein Bild einstellen?



Conny G. schrieb:
> Das war's, die Fransen sind jetzt weg!
> Damit steht höheren Geschwindigkeiten jetzt nichts mehr im Wege.

Hey, das sieht prima aus!!! Bin gespannt, wie es weitergeht. :-)

Autor: Conny G. (conny_g)
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Habt ihr denn eine Idee wie groß Euer Laserpunkt ist?

Ich habe den Verdacht, dass meine Bohrungen deshalb in der Belichtung so 
groß ausfallen, weil der Laserpunkt größer ist als ich meine.

Ich würde hoffen er ist 0,05mm groß, dann könnte man 500dpi gut drucken 
(Strukturen bis 2mil). Aber ich befürchte der Laserpunkt ist eher 0,1mm 
und ich müsste mich mit 250dpi oder 4mil Auflösung begnügen.

Was sind Eure Erfahrungen / Meßwerte?

Autor: Conny G. (conny_g)
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Ein Footprint-Test (der von Florian aus dem anderen Thread 
Beitrag "Belichten von Platinen mit CNC-Fräse + UV-Laser") von heute Nachmittag!

Bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis.

Die 4mil Leiterbahn sieht eigentlich ganz gut aus, hat aber eine kaputte 
Stelle, wo auch immer die herkommt, denn der Rest sieht eigentlich nicht 
so aus als wäre es kompletter Zufall.
Auf dem Mikroskop-Bild (mein USB-Mikroskop taugt leider nicht so) kann 
man aber Unterätzung erahnen, vielleicht ist einfach das der Grund.

Jedenfalls kratzt die Qualität an den 4mil, das ist prima für alles was 
ich vorhabe. Besser als alles was ich je mit Folie geschafft habe.

Belichtet mit 2.500 mm/min, 45mA, 500dpi.

Man beachte, dass die Platine vertikal belichtet wurde - es kommen also 
soweit auch bei 2.500 mm/min schnurgerade Linien dabei heraus und es 
klappt fast 4mil noch so.
Bin gespannt, wie weit man das mit der Geschwindigkeit treiben kann :-)

Autor: Florian W. (florenzw)
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Ich habe mir alle meine Testplatinen der letzten Tage, die ich im Fokus 
belichtet habe, nochmal genau angeschaut. In Bezug auf die Belichtung 
des Fotolacks, scheint nicht recht viel weniger als 100µm Spurbreite zu 
gehen. Wenn ich mir die nicht entwickelten Testmuster, auf denen der 
Laser den Fotolack aufgeschmolzen hat, anschaue, liegt dort die 
Spurbreite bei ca. 50µm. Ich führe das darauf zurück, dass im Fokus die 
Intensitätsverteilung vermutlich einer Gaußschen Glockenkurve 
entspricht.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Noch ein Test für den Abend:
gleiches Pattern wie zuvor, aber jetzt einmal mit 3500mm/min und einmal 
mit 5000mm/min belichtet, den Strom proportional angepasst (64mA für 
3500, 90mA für 5000).

Das Ergebnis: dort wo eher grobe Strukturen auf der Route des Lasers 
liegen (wieder vertikal belichtet) klappt es prima. Eigentlich in 
identischer Qualität, kann mit der Lupe keinen Unterschied zu den 2.500 
mm/min erkennen.

Aber da wo der Laser feine Strukturen abbilden soll wie die 
verschiedenen Leiterbahngrößen, die quer belichtet werden, dort kommt 
der 3D Drucker ins stottern und kann anscheinend die vielen Befehle 
nicht mehr verarbeiten, weil er zwischen den Änderungspunkten nicht viel 
Fahrstrecke = nicht viel Zeit hat für die Neuberechnung der Route.

Interessanterweise schafft er die 4mil und einen Teil der 6mil noch, 
aber dann verheddert er sich, da scheint sich ein Stau aufzubauen von 
dem sich der Drucker auch den Rest der Bahn auch nicht mehr erholt.

D.h. qualitativ gehen die 5000 mm/min ohne Probleme, aber die 
Ansteuerung verschluckt sich.
Hörte man auch bei der Belichtung, dass er dort "brummelte".

Autor: Hp M. (nachtmix)
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Dieter F. schrieb:
> So etwas habe ich noch nicht gesehen. Kannst Du mal ein Bild einstellen?

Wie üblich sieht man mit gewöhnlichem Licht nur ein Glasplättchen. Wegen 
der optischen Vergütung erscheint es etwas rosa.
Hier hat aber jemand dieses Teil mal im polarisierten Licht fotografiert 
und ein bischen angesteuert: 
http://www.electricstuff.co.uk/violaser.html

Der Laserteiber in diesem Pickup ist übrigens ein Atmel ATR0885 und der 
Sensor ein Melexis MLX75012.
Daneben gibt es, neben den Lasern, noch ein bischen Kleinkram, dessen 
Typ und Bedeutung ich nicht herausgefunden habe. U.a. ist das eine 
relativ große Photodiode und ein Decoder/Treiber für jenes LCD.

Nach den Kennlinien, die ich gefunden habe, dürfte der UV-Laser etwa 
60mA sicher vertragen. Einige haben ihn auf Ausgangsleistungen vom über 
100mW getrieben, aber das ist unseriös.
Man achtet auf Kinks in der P/I-Kennlinie und dann bleibt man um einiges 
darunter.

Florian W. schrieb:
> Wenn ich mir die nicht entwickelten Testmuster, auf denen der
> Laser den Fotolack aufgeschmolzen hat, anschaue, liegt dort die
> Spurbreite bei ca. 50µm. Ich führe das darauf zurück, dass im Fokus die
> Intensitätsverteilung vermutlich einer Gaußschen Glockenkurve
> entspricht.

Die Intensität entspricht tatsächlich einer Gaußverteilung, aber da geht 
sehr viel mehr. Iirc rechnet man mit einer mininmalen "Punktgröße" von 
1,6*lambda. Für den UV-Laser wären das etwa 0,7µm!
Das entspricht auch in etwa den hier genanten Werten: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Blu-ray_Disc

Autor: Hp M. (nachtmix)
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Hier noch ein Bild dieses LC-Devices.
Die Breite des Glasplättchens beträgt 7mm.
Den Decoder/Treiberchip habe ich abgelötet, aber trotzdem den Typ nicht 
herausbekommen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Conny G. (conny_g)
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Hp M. schrieb im Beitrag #4497092

>> Intensitätsverteilung vermutlich einer Gaußschen Glockenkurve
>> entspricht.
>
> Die Intensität entspricht tatsächlich einer Gaußverteilung, aber da geht
> sehr viel mehr. Iirc rechnet man mit einer mininmalen "Punktgröße" von
> 1,6*lambda. Für den UV-Laser wären das etwa 0,7µm!
> Das entspricht auch in etwa den hier genanten Werten:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Blu-ray_Disc

Wie komme ich denn an einen kleineren Punkt? Eine Blende davorsetzen wo 
er noch breit ist, also zB direkt am Collinator?

Autor: Jens W. (jensw)
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Hallo Conny,

steht dein Laser genau senkrecht?
Der Laser wird auch dem Kupfer reflektiert. Wenn der nicht senkrecht 
steht, dann ist der Eintritt nicht gleich dem Austritt und du belichtest 
breiter.
Umso höher du den Laser von der Platine weg montierst umso schwerer wird 
die senkrechte Ausrichtung werden.

Eine Blende wird dir das vermutlich auch nicht lösen. Kommt auf einen 
Versuch an. Aber die müsste schon sehr fein sein.

Was ich bei meinen Dioden gesehen habe ist, dass sich nicht alle Dioden 
gleich gut fokussieren lassen. Ist das jemand anderes auch aufgefallen 
oder liegt das an meinem Aufbau?

Gruß, Jens

Autor: Conny G. (conny_g)
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Jens W. schrieb:
> steht dein Laser genau senkrecht?
> Der Laser wird auch dem Kupfer reflektiert. Wenn der nicht senkrecht
> steht, dann ist der Eintritt nicht gleich dem Austritt und du belichtest
> breiter.
> Umso höher du den Laser von der Platine weg montierst umso schwerer wird
> die senkrechte Ausrichtung werden.

Der Laser sollte auf wenige Grad (2-3 Grad) senkrecht sein, genauer ist 
es auch nicht kontrollierbar.

Aber wenn ich mir das geometrisch so überlege, dann dürfe diese 
Abweichung bei <5 Grad äußerst gering sein.

Der Effekt ist ja, dass der Punkt zur Ellipse wird. Das müsste seitlich 
betrachtet ein rechtwinkliges Dreieck sein und dem Pythagoras folgen. 
Die eine Seite (Kathete a) ist dann 90 Grad zur Laserrichtung und der 
Querschnitt des Lasers, der von der Oberfläche seitlich abkippt. Die 
andere Kathete (b) ist der Abstand der sich abhebenden Kante dieses 
Querschnitts von der Unterlage. Die Länge der Ellipse wäre dann die 
Hypothenuse (c).

Ohne jetzt mal lange zu rechnen - die länge von b ergibt sich aus dem 
Winkel des Lasers, den er von den 90 Grad zur Oberfläche abweicht.
Und man kann sich schon anschaulich vorstellen, dass das Dreieck damit 
ganz flach ist und die Verlängerung des Punktes in dieser Richtung damit 
auch nur ein paar Prozent sind. Es bräuchte schon 10-20 Grad Neigung, 
damit das anfängt etwas auszumachen.
Demnach ist das m.E. nicht der Grund für einen größeren Punkt.

Hier ist sogar ein passendes Beispiel in Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sinus_und_Kosinus

https://de.wikipedia.org/wiki/Sinus_und_Kosinus#/media/File:RechtwinkligesDreieck.svg

Einfach dieses Beispiel genommen - selbst bei 26 Grad Abweichung ist die 
Hypothenuse noch nicht relevant länger als die Ankathete.

> Eine Blende wird dir das vermutlich auch nicht lösen. Kommt auf einen
> Versuch an. Aber die müsste schon sehr fein sein.

Ja, richtig. Die Frage ist, wie groß der Laserpunkt gleich vor der Linse 
ist. Wenn es 1mm ist, könnte man es mit einem 0,5mm Loch versuchen, das 
man mit dem Laser in einen Aufkleber brennt :-))

Beim googeln kam ich über Optiken, die den Strahl zuerst auffächern und 
dann fokussieren, dann könnte man die Blende sogar relativ groß machen.
Also Strahl öffnen auf 10mm, Blende dazwischen mit einer Öffnung von 
3-5mm und kurz dahinter wieder fokussieren.
Man hätte natürlich auch 2x die Verluste der Linse, 30% statt 15%?
Und man hätte eine deutlich größere Optik vorne dran (mind. 2-3cm lang) 
und die Frage ist, wie man an die entsprechenden Linsen käme. Gar nicht 
trivial.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Conny G. schrieb:
> Der Effekt ist ja, dass der Punkt zur Ellipse wird.

Hallo ConnyG,

erst nochmal herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Ergebnis! Das sieht 
sehr gut aus ...

Übrigens - zur Form des Laserpunktes solltest Du ggf nochmal hier

Beitrag "Re: UV-Laserdrucker"

schauen. Der ist "von Haus aus" bei der BR-LD nicht rund, sondern 
länglich. Das ist bei vielen Dioden-Lasern so - kann man auch 
entsprechend nachlesen. Liegt in der Natur der Erzeugung des 
Laserstrahls durch eine entsprechende flache Schicht in der LD.

Um dem gegenzuwirken ist in meiner Lasereinheit (aus dem Laserdrucker) 
eine zylindrische Linse verbaut, mit welcher der trich zu einem Punkt 
geformt werden soll.

Gruß
Dieter

Autor: Conny G. (conny_g)
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@Dieter
Ja, macht Sinn. Das ist auch eine Möglichkeit mit der zylindrischen 
Linse. Ist ja quasi dasselbe wie der "Zylinder" bei den Sehstärken.
Das sollte die Punktgröße auch bis zu halbieren können, das wäre wohl 
ausreichend für die nächste Auflösungsstufe.
Mit einer Blende könnte ich beliebig kleine Punkte realisieren, 
allerdings sehr zu lasten der Laserenergie.
Bei der Hälfte Durchmesser werfe ich schon 75% der Laserenergie weg...
wenn der Punkt vorher rund wäre.
Beim rechteckigen Punkt ist es nur die Hälfte, weil die Längsseite kaum 
beschneide.

Heißst also mit einer zylindrischen Linse kann ich den Punkt halbieren, 
bei Erhaltung der Energie.
Mit einer Blende komme ich auf kleinere Punkte, aber nehme große Teile 
der Laserenergie weg.
Würde ich also einen Punkt <0,05mm haben wollen muss ich mit der 
Laserleistung auf das doppelte und mehr hoch, damit sie bei hoher 
Belichtungsgeschwindigkeit noch ausreicht.

Das bedeutet wiederum: der Punkt zwischen Qualität & Aufwand liegt bei 
den 0,05mm mit Zylinderlinse oder Blende, darunter wird es sehr viel 
aufwändiger.
0,05mm ist eine Auflösung von 500dpi, für 1000dpi müsst der Punkt 
0,025mm groß sein. 1000dpi wäre mein Traum gewesen :-)

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Conny G. schrieb:
> Mit einer Blende könnte ich beliebig kleine Punkte realisieren,

Da darfst Du aber die Erwärmung durch den Laser nicht vernachlässigen 
...

Conny G. schrieb:
> 0,05mm ist eine Auflösung von 500dpi, für 1000dpi müsst der Punkt
> 0,025mm groß sein. 1000dpi wäre mein Traum gewesen :-)

Solche Träume hat hier schon mancher gehabt :-) Bei Deinem Aufbau magst 
Du die Fokussierung möglicherweise sogar hinbekommen (da theoretisch ja 
sogar 0,7 µm möglich sind - wie Hp M. schrieb und durch Link nachwies). 
Ob das auch im Hobby-Bereich möglich ist weiß ich nicht. Was ich weiß 
ist, dass mit kleinerer Fokuspunkt-Größe die Energiemenge entsprechend 
ansteigt und Du Dir wieder das Problem der "kochenden" Schicht 
einfängst. Ganz zu schweigen von den entsprechenden "Mehrfahrten" durch 
die schmalere Linie, die sich in einem entsprechnd höheren Zeitaufwand 
niderschlägt (falls Du nicht sehr deutlich schneller wirst). Da spielen 
viele Parameter rein ...


@Hp M.: So etwas habe ich noch nicht (bewusst) gesehen. Überlege, ob ich 
mir aus Spaß mal so ein PS/3-Teil kaufe und mir genauer anschaue. Ist ja 
ncht sooo teuer und ist sicher mal interessant. Andererseits habe ich 
schon mal eine Einheit aus einem Brenner beim Versuch der Demontage in 
die ewigen Jagdgründe geschickt - irgendwie habe ich wohl 2 linke Hände 
:-( Mal schauen, da überlege ich mir noch.

: Bearbeitet durch User
Autor: Conny G. (conny_g)
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Dieter F. schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> Mit einer Blende könnte ich beliebig kleine Punkte realisieren,
>
> Da darfst Du aber die Erwärmung durch den Laser nicht vernachlässigen

Ja, klar, das kann man nicht mit beliebigen Leistungen machen, sonst 
löst sich die Blende in Rauch auf :-)

> Conny G. schrieb:
>> 0,05mm ist eine Auflösung von 500dpi, für 1000dpi müsst der Punkt
>> 0,025mm groß sein. 1000dpi wäre mein Traum gewesen :-)
>
> Solche Träume hat hier schon mancher gehabt :-) Bei Deinem Aufbau magst
> Du die Fokussierung möglicherweise sogar hinbekommen (da theoretisch ja
> sogar 0,7 µm möglich sind - wie Hp M. schrieb und durch Link nachwies).
> Ob das auch im Hobby-Bereich möglich ist weiß ich nicht. Was ich weiß
> ist, dass mit kleinerer Fokuspunkt-Größe die Energiemenge entsprechend
> ansteigt und Du Dir wieder das Problem der "kochenden" Schicht
> einfängst. Ganz zu schweigen von den entsprechenden "Mehrfahrten" durch
> die schmalere Linie, die sich in einem entsprechnd höheren Zeitaufwand
> niderschlägt (falls Du nicht sehr deutlich schneller wirst). Da spielen
> viele Parameter rein ...

Kochende Schicht: wenn ich mit Blende abschatte, dann wird die Energie 
nicht größer, nur der Durchmesser kleiner.
Wenn ich mit Zylinderlinse die Breite einfange, dann verdoppelt sich die 
Energie, auch noch händelbar.
Und ich entferne mich nicht allzuweit von den aktuellen Parametern: 
Punkt von 0,1mm auf 0,025 verkleinern, Druckauflösung von 500dpi auf 
1.000dpi erhöhen und die Steuerung fixen, damit ich statt mit 
2.500mm/min mit 5.000 oder etwas mehr fahren kann, dann wäre die 
Druckzeit für eine Platine immer noch akzeptabel....
Also müsste ich mit 1-2h für eine Platinenseite hinkommen, das ist zwar 
lang, dafür aber mit 1000 dpi :-)

Mal sehen! Vielleicht probier ich das mal mit der Abschattung, wenn ich 
ohne riesigen Aufwand an passende Linsen komme. (Meine Schwester ist 
Optikerin). Dann Gehäuse für die Optik 3D-drucken und testen.

Aber grundsätzlich kann ich mit dem aktuellen Stand ja schon arbeiten, 
ist eh schon besser als Folie. Der Rest ist jetzt nur für den 
entflammten Ehrgeiz und eigentlich Zeitverschwendung :-)

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Conny G. schrieb:
> Ja, klar, das kann man nicht mit beliebigen Leistungen machen, sonst
> löst sich die Blende in Rauch auf :-)

Es reicht, wenn die Blende sich leicht verformt ... Es gab hier irgendwo 
schon versuche mit einem dünnen Blech bzw. einem dort eingebrachten Loch 
- das war nicht optimal. Wenn Du mit dickerem Material arbeitest hast Du 
Probleme den Strahl vernünftig durch zu bekommen ...

Conny G. schrieb:
> Und ich entferne mich nicht allzuweit von den aktuellen Parametern:
> Punkt von 0,1mm auf 0,025 verkleinern,

Durchmesser auf 1/4 reduziert bedeutet eine Reduzierung der Fläche auf 
ca. 1/16 tel und damit die 16-fache Energiemenge auf die belichtete 
Fläche gegenüber vorher ...

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Autor: Hp M. (nachtmix)
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Conny G. schrieb:
> Bei der Hälfte Durchmesser werfe ich schon 75% der Laserenergie weg...
> wenn der Punkt vorher rund wäre.

Nein, weil auf Grund der Gaußverteilung die durch die Mitte gehende 
Energie viel größer ist.

Zylinderlinsen zur Korrektur des Astigmatismus der LD kannst du nur 
verwenden, wenn der bekannt ist (Datenblatt) und du die dazu passende 
Linse hast :-(
Wenn man das justierbar machen will, verwendet man zwei gegeneinander 
verdrehbare Prismen.

Wenn man mit wenig Aufwand einen wirklich feinen Lichtpunkt haben will, 
ist es vielleicht gar nicht so dumm einen Pickup von einem Bluray 
Brenner zu verwenden, denn da haben die Optiker das alles schon gemacht.

Wer mit einem der anderen im Pickup eingebauten Laser den Lack 
verschmoren o.ä. Materialbearbeitung machen will, sollte auch an die 
Dicke der Plastikschicht des Datenträgers denken bzw. eine 
Kompensationsschicht einbauen, denn auch die ist bei der Berechnung des 
optischen Systems berücksichtigt worden.
Bei der BD-ROM beträgt sie nur 0,1mm, was man wohl vernachlässigen kann.
Beim roten DVD-Laser sind es aber 0,6mm und beim IR-Laser für CDs gar 
1,2mm und die dadurch verursachten Fehler kann man nicht mehr 
vernachlässigen, wenn es auf höchste Auflösung ankommt.

Bei den Pickups wird übrigens die Fokussierung mit Hilfe des auf den 
Sensor abgebildeten reflektierten Lichtflecks geregelt.
Leider geschieht das nicht automatisch in dem Pickup, sondern daran ist 
der µC des Laufwerks beteiligt.
Diese Regelschleife nachzubilden dürfte nicht ganz trivial sein, und so 
müssen durchschnittliche Bastler wohl mit einer gewissen Unschärfe 
leben.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Dieter F. schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> Und ich entferne mich nicht allzuweit von den aktuellen Parametern:
>> Punkt von 0,1mm auf 0,025 verkleinern,
>
> Durchmesser auf 1/4 reduziert bedeutet eine Reduzierung der Fläche auf
> ca. 1/16 tel und damit die 16-fache Energiemenge auf die belichtete
> Fläche gegenüber vorher ...

Dass müsste ich mit 2 Methoden machen: Zylinderlinse um von 0,1mm auf 
0,05mm zu kommen - das verdoppelt in etwa die Energie pro Fläche, weil 
ich das Rechteck auf ein Quadrat reduziere. Zweite Maßnahme die Blende 
um von 0,05 auf 0,025mm zu kommen. Das verringert die Leistung auf 1/4.
Also x2 und /4 ergibt eine Halbierung.
Wenn ich nun mit 5.000mm/min fahren will, dann musst ich jetzt mit 90mA 
treiben, danach müsste es das doppelte sein, also 180mW - meine Diode 
kann das noch.
Dann bleiben also 90mW an der Blende hängen... spannend.
Wieviel erwärmt sich eine (schwarze) Metallblende, wenn sie mit 90mA 
angestrahlt wird...?

Autor: Conny G. (conny_g)
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Hp M. schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> Bei der Hälfte Durchmesser werfe ich schon 75% der Laserenergie weg...
>> wenn der Punkt vorher rund wäre.
>
> Nein, weil auf Grund der Gaußverteilung die durch die Mitte gehende
> Energie viel größer ist.

Stimmt, ja.

> Bei den Pickups wird übrigens die Fokussierung mit Hilfe des auf den
> Sensor abgebildeten reflektierten Lichtflecks geregelt.
> Leider geschieht das nicht automatisch in dem Pickup, sondern daran ist
> der µC des Laufwerks beteiligt.
> Diese Regelschleife nachzubilden dürfte nicht ganz trivial sein, und so
> müssen durchschnittliche Bastler wohl mit einer gewissen Unschärfe
> leben.

Damit hat sich schon jemand beschäftigt:
http://www.diyouware.com/node/161

Autor: Hp M. (nachtmix)
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Conny G. schrieb:
> Kochende Schicht: wenn ich mit Blende abschatte, dann wird die Energie
> nicht größer, nur der Durchmesser kleiner.
> Wenn ich mit Zylinderlinse die Breite einfange, dann verdoppelt sich die
> Energie, auch noch händelbar.

Ich habe den Eindruck, dass du falsche Vorstellungen von den 
Sachverhalten  hast.
Wie ist denn dein aktuelles optisches System aufgebaut?

Danke für den obigen Link!
Ich werde mir das mal ansehen.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Hp M. schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> Kochende Schicht: wenn ich mit Blende abschatte, dann wird die Energie
>> nicht größer, nur der Durchmesser kleiner.
>> Wenn ich mit Zylinderlinse die Breite einfange, dann verdoppelt sich die
>> Energie, auch noch händelbar.
>
> Ich habe den Eindruck, dass du falsche Vorstellungen von den
> Sachverhalten  hast.
> Wie ist denn dein aktuelles optisches System aufgebaut?

Der Minimum-Standard, Lasermodul + Standardglaslinse.

Autor: Hp M. (nachtmix)
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