Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehalt/Gehaltsentwicklung Informatiker/Ingenieure 2020


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von 123! Sauerei! (Gast)


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Qwertz ist erfolgreich und sieht sich nicht so als Überflieger der es 
ohne große Anstrengung geschafft hat, der F.B. hingegen meint er ist ein 
verkanntes Genie mit hohem IQ (Wobei er oft das krasse Gegenteil 
demonstriert), das von den IGM-Firmen verschmäht wird.

Beide sind stolz auf ihr Einkommen: Qwertz hat ein IGM-Gehalt an der 
Obergrenze welches sich inkl. Aktienoption vom Arbeitgeber auf 110k 
beläuft und F.B. betont immer wieder seine Kursgwinne an der Börse mit 
denen er auf deutlich über IGM kommt.

Qwertz weiß immer recht gut, was der F.B. irgendwann mal gepostet hat.

von Senfy D. (Gast)


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Jo, ich teile eure Ansichten.

Ein ist für mich auch sicher : Qwertz = Senf D.

von Beamter (Gast)


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110k ist jetzt auch nicht sooo viel. Schätze das entspricht A16.

von LeiderWahr (Gast)


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Beamter schrieb:
> 110k ist jetzt auch nicht sooo viel. Schätze das entspricht A16.

Jetzt kommt Senf D. gleich dazu und sagt was er in dem Moment immer 
sagt: "Das ist auch nicht zu viel. Gutes Geld für gute Arbeit. Meine 
Arbeit ist mein Hobby, allein Zuhause ist auch langweilig. Deshalb fahre 
ich immer mit dem PS-starken Neuwagen durch Bayern."

Dann antwortet kurze Zeit später F.B., dass es bald (Zeitpunkt wird nie 
genannt) mit den IGM Jobs vorbei ist und er sich noch so lange wie 
möglich auf seiner querfinanzierten Sesselpupser Stelle ausruhen soll.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Beamter schrieb:
> 110k ist jetzt auch nicht sooo viel. Schätze das entspricht A16.

Naja, alles ist relativ, ob viel oder wenig im Wesentlichen eine Frage 
des Standpunkts.
Ich bin zufrieden mit der Höhe meines Gehalts, man muss das auch im 
Verhältnis zur Arbeit sehen, welche mir Freude macht.

A16 ist bei Beamten definitiv eine Direktoren-Stelle, ein 
Chef-Verwaltungsposten mit allen seinen Vor- und Nachteilen. So eine 
Position würde ich persönlich nicht ausüben wollen, sie wäre mir viel zu 
weit weg von der Technik, und Mitarbeiter zu führen ist auch nicht mein 
Ding.

von Jo S. (Gast)


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Beamter schrieb:
> 110k ist jetzt auch nicht sooo viel. Schätze das entspricht A16.

A16/6 bei StKl I

von Jo S. (Gast)


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Senf D. schrieb:
> A16 ist bei Beamten definitiv eine Direktoren-Stelle

A16 Leitender Direktor, im techn. Dienst z.B. Gruppenleiter

von Senf D. (senfdazugeber)


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Jo S. schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> A16 ist bei Beamten definitiv eine Direktoren-Stelle
>
> A16 Leitender Direktor, im techn. Dienst z.B. Gruppenleiter

Ja. Definitiv eine Führungsposition, siehe auch hier für Beispiele:
https://www.beamtenbesoldung.org/besoldungsgruppe.html#16

von Werner Tesla (Gast)


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Der leitende Direktor bekommt aber noch eine dicke Pension im Ruhestand 
ca. 5600€ (Brutto), weiter steigend.

von Werner Tesla (Gast)


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Und wenn noch Kinderzuschlag und Verheiratetenzuschlag dazu kommt...

Ne, ne, ne die Beamten...

von Qwertz pups (Gast)


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LeiderWahr schrieb:
> Beamter schrieb:
>> 110k ist jetzt auch nicht sooo viel. Schätze das entspricht A16.
>
> Jetzt kommt Senf D. gleich dazu und sagt was er in dem Moment immer
> sagt: "Das ist auch nicht zu viel. Gutes Geld für gute Arbeit. Meine
> Arbeit ist mein Hobby, allein Zuhause ist auch langweilig. Deshalb fahre
> ich immer mit dem PS-starken Neuwagen durch Bayern."

Senf D. schrieb:
> Ich bin zufrieden mit der Höhe meines Gehalts, man muss das auch im
> Verhältnis zur Arbeit sehen, welche mir Freude macht.
>
> A16 ist bei Beamten definitiv eine Direktoren-Stelle, ein
> Chef-Verwaltungsposten mit allen seinen Vor- und Nachteilen. So eine
> Position würde ich persönlich nicht ausüben wollen, sie wäre mir viel zu
> weit weg von der Technik, und Mitarbeiter zu führen ist auch nicht mein
> Ding.

von Leider kein Beamter (Gast)


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Beamter schrieb:
> 110k ist jetzt auch nicht sooo viel. Schätze das entspricht A16.

110k als Beamter ist viel mehr Wert als 110k als Angestellter. Beamten 
sind zwar privatversichert, aber zu günstigen Bedingungen. Beamten haben 
wesentlich weniger Abgaben als Angestellten, dazu eine wirklich sichere 
Stelle und eine fette Pension.

von Rembrand (Gast)


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Zum Glück hab ich einfach reich eingeheiratet

von re (Gast)


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Leider kein Beamter schrieb:
> dazu eine wirklich sichere
> Stelle und eine fette Pension.

Und keine Verantwortung.

von Beamtierende/r (Gast)


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Beamte tragen z.T. auch viel Verantwortung. die Gewerbeaufsicht z.B. 
dafür, dass dir kein Gammelfleisch auf die Fertigpizza gedonnert wird, 
der Polizeipräsident dafür, dass es in deiner Stadt alles in allem recht 
ruhig zugeht, der Prof. dafür dass es gute Vorlesungen gibt, der 
Zollbeamte dafür, dass nicht völliger Wild-West auf Baustellen herrscht 
usw.
Das alles sollte auch gut bezahlt werden, denn sonst funktioniert der 
Staat nicht.

von re (Gast)


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Beamtierende/r schrieb:
> Beamte ...

In welchem Land lebst du eigentlich?

von Senf D. (senfdazugeber)


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Leider kein Beamter schrieb:
> 110k als Beamter ist viel mehr Wert als 110k als Angestellter.

Natürlich. Das wurde aber bereits ungefähr umgerechnet. Mit A16 gibt es 
auch gar keine 110k € Bruttojahresgehalt, sondern je nach Altersstufe 
nur 79,3k € (Stufe 6) bis maximal 95,4k € (Stufe 11) für Steuerklasse I, 
und vom Nettogehalt geht dann noch die PKV ab.

Zu den Zahlen siehe: 
https://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/beamte/by?id=beamte-bayern&g=A_16&s=6&stkl=1&r=&kk=15.5&z=100&zkf=0&f=0&zulage=&zulageid=10.1&stj=2020&zv=VBL

von Beamtierende/r (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Leider kein Beamter schrieb:
>> 110k als Beamter ist viel mehr Wert als 110k als Angestellter.

Ja, ganz genau. Nicht zu vergessen die geheimen Beamten-Intershops 
(Nicht weitersagen: Diese finden sich in jeder Stadt in einem geheimen 
Stockwerk unter dem Rathaus, in Berlin unter dem Kanzleramt). Dort 
kostet die Cola nur 1ct/Liter. Bier gibt es umsonst. Das Tesla Model X 
kostet 1€ und Kaviar gibt es in 10L-Eimern. Während des Shoppings wird 
man kostenlos massiert und kann über Megabildschirme zur Unterhaltung 
beobachten, wie sich die angestellte Plebs bei H&M um ein paar 
Putzlumpen im WSV prügelt oder bei McDonalds gehackten Hund verspeist. 
So und nicht anders ist es. Und jetzt schafft weiter Steuergeld ran, 
hopp!

p.s.: Mal angenommen, den Beamten wird was weggenommen, geht es den 
Angestellten dann besser? Euer Feind ist doch wohl eher das Kapital, 
oder?

von Senfy D./Qwerty (Gast)


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Es sind wirklich alle gestört hier.

Geht einfach arbeiten und lebt euer Leben. Aber dieses Rumgetrolle ist 
wirklich derbe behindert.

Beitrag #6507073 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Alter Hase (Gast)


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Premium-OEM ANÜ schrieb:
> Dann gibt es noch eine dritte Partei.
>
> Alter Hase und ATler.
>
> Beide mit 150k Gehalt und stehen über allem im A&B Forum. Beide sind das
> Nonplusultra, ein Traum aller Ingenieure.

Nein so ein hohes Gehalt habe ich bei weitem nicht und habe das auch nie 
behauptet. 150k Gehalt paast zur nächsten AT Stufe.

Ein Traum aller Ingenieure ist das sicher auch nicht. Alles hat seinen 
Preis. Geschenkt gibts nix. Vom Chef-Chef gibt es den Spruch "dafür 
bekommen Sie Schmerzensgeld" gratis dazu.

von Senf :-D (Gast)


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Alter Hase schrieb:
> Ein Traum aller Ingenieure ist das sicher auch nicht. Alles hat seinen
> Preis. Geschenkt gibts nix. Vom Chef-Chef gibt es den Spruch "dafür
> bekommen Sie Schmerzensgeld" gratis dazu.

Jetz muss nur noch Qwertz eine Seite vollschreiben, warum er keinen AT 
Vertrag haben will.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Senf :-D schrieb:
> Jetz muss nur noch Qwertz eine Seite vollschreiben, warum er keinen AT
> Vertrag haben will.

Falls du in Wirklichkeit mich meinst: Da muss ich dich enttäuschen, ich 
bin nicht generell gegen einen AT-Vertrag eingestellt. Ich kann mir das 
schon vorstellen. Aber es gibt  dabei Vor- und Nachteile zu bedenken, 
die Entscheidung ist für mich kein Selbstläufer.  In meinem Fall würde 
eine Gehaltssteigerung im 1. AT-Band auch nur sehr gering bis 
vernachlässigbar ausfallen, verglichen mit meinem jetzigen Gehalt. Das 
2. AT-Band oder höher würde ich aber aufgrund des geforderten Profils eh 
nicht anstreben (oder nach meiner Einschätzung jemals erreichen, selbst 
wenn ich wollte).

Beitrag #6507239 wurde von einem Moderator gelöscht.
von hehe (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Warum sollte ich? Ich muss nicht zu allem meinen Senf dazugeben, wüsste
> auch nicht, was ich da kommentieren sollte.

Ich finde es lustig, dass du dich jetzt senfdazugeber nennst!

von Blue screen (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Senf :-D schrieb:
>> Jetz muss nur noch Qwertz eine Seite vollschreiben, warum er keinen AT
>> Vertrag haben will.
>
> Falls du in Wirklichkeit mich meinst: Da muss ich dich enttäuschen, ich
> bin nicht generell gegen einen AT-Vertrag eingestellt. Ich kann mir das
> schon vorstellen. Aber es gibt  dabei Vor- und Nachteile zu bedenken,
> die Entscheidung ist für mich kein Selbstläufer.  In meinem Fall würde
> eine Gehaltssteigerung im 1. AT-Band auch nur sehr gering bis
> vernachlässigbar ausfallen, verglichen mit meinem jetzigen Gehalt. Das
> 2. AT-Band oder höher würde ich aber aufgrund des geforderten Profils eh
> nicht anstreben (oder nach meiner Einschätzung jemals erreichen, selbst
> wenn ich wollte).

Und da ist er schon!!!!!!!! Wie geil :-))))))

von Jo S. (Gast)


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Jo S. schrieb:
SysIngMue schrieb:
> Beitragsschreiber schrieb:
> Endlich mal eine realistische Gehaltsangabe. Trotzdem sind 63k auch für
> das Ruhrgebiet ziemlich mager.

Branche: Handel!
60.000€ bei 1,5 J. BE im gleichen Tätigkeitsfeld ist ok.

"Beitragsschreiber", ich gratuliere dir!

Ein Sprung von 41k auf 60 und in einem Jahr 63k€ ist toll.

Beitrag #6508328 wurde von einem Moderator gelöscht.
von The Great Reset (Gast)


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Wirtschaftsanalytiker schrieb im Beitrag #6508328:
> Euer Geld ist bald eh nichts mehr wert, wenn die Hyperinflation
> einsetzt.

So wie die Geldflüsse  immer mehr stocken, sich selbst beim normalen 
Volk durch Corona und Staatsversagen aktuell von Tag zu Tag extremere 
Vermögensdiskrepanzen aufbauen, dabei die eine Seite fast bald nix mehr 
zu fressen und wohnen hat, aber gleichzeitig auch die Staatsschulden 
getürmt werden
und 2021 das erst noch richtig schlimm werden wird, eher urplötzliche 
Zwangsenteignungen, bevor der Topf vom Schnellkochtopf direkt in die 
Mondumlaufbahn schießt. Warenknappheit allerorten und lange Schlangen 
auch nicht ausgeschlossen. Und die jetzigen Schuljahre müssen mindestens 
2 eher 4-5 Jahre wiederholen, um fit zu sein, für Deutschland später die 
Brötchen im internationalen Wettkampf aus dem Korb zu holen. Ansonsten 
ist hier eh Essig und ein Blick nach Afrika oder Naher Osten reichen, um 
die zukünftigen Landschaften zu sehen.

von ATler (Gast)


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Premium-OEM ANÜ schrieb:
> Dann gibt es noch eine dritte Partei.
>
> Alter Hase und ATler.
>
> Beide mit 150k Gehalt und stehen über allem im A&B Forum. Beide sind das
> Nonplusultra, ein Traum aller Ingenieure.
>
> Mein Lieblingsuser ist allerdings Realistischer. Der VW Ingenieur hat
> die besten Beiträge aller User bisher. Sachlich, nie beleidigend,
> bescheiden, ein Freund von Fakten, optimistisch, nett und antwortet
> immer. Mein Vorbild.

Da liegst du falsch, ich habe keine 150k, weitaus weniger. Ich kam von 
EG17, bevor ich AT wurde. Ich stehe auch nicht über allem und bin auch 
nicht das nonplusultra - da müsstest du besser lesen, was ich hier 
schreibe.

Ich bin aber sehr zufrieden mit meinem Leben, Job & Gehalt, was die 
Vielzahl dieses Forums scheinbar nicht ist... kann und will ich nicht 
ändern, interessiert mich ehrlich gesagt aber auch nicht.

von Gold (Gast)


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ja das wird ein aufregendes jahr 2021. durch die inflation wird die 
rettung der eu auf den steuerzahler durch geldentwertung abgewälzt. wer 
jetzt nicht in edelmetalle investiert ist selber schuld

von Qwertz (Gast)


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ATler schrieb:
> Da liegst du falsch, ich habe keine 150k, weitaus weniger. Ich kam von
> EG17, bevor ich AT wurde. Ich stehe auch nicht über allem und bin auch
> nicht das nonplusultra - da müsstest du besser lesen, was ich hier
> schreibe.
>
> Ich bin aber sehr zufrieden mit meinem Leben, Job & Gehalt, was die
> Vielzahl dieses Forums scheinbar nicht ist... kann und will ich nicht
> ändern, interessiert mich ehrlich gesagt aber auch nicht.

Eine Art gemäßigter Qwertz also ;-) Qwertz light sozusagen.

von Autor (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Senf :-D schrieb:
> Jetz muss nur noch Qwertz eine Seite vollschreiben, warum er keinen AT
> Vertrag haben will.
>
> Falls du in Wirklichkeit mich meinst: Da muss ich dich enttäuschen, ich
> bin nicht generell gegen einen AT-Vertrag eingestellt. Ich kann mir das
> schon vorstellen. Aber es gibt  dabei Vor- und Nachteile zu bedenken,
> die Entscheidung ist für mich kein Selbstläufer.  In meinem Fall würde
> eine Gehaltssteigerung im 1. AT-Band auch nur sehr gering bis
> vernachlässigbar ausfallen, verglichen mit meinem jetzigen Gehalt. Das
> 2. AT-Band oder höher würde ich aber aufgrund des geforderten Profils eh
> nicht anstreben (oder nach meiner Einschätzung jemals erreichen, selbst
> wenn ich wollte).



Höhere Betriebsrente, Aktienbeteiligung, Lohnfortzahlung im 
Krankheitsfall nicht vergessen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Autor schrieb:
> Höhere Betriebsrente,

Ist mir nicht so wichtig, da ich davon erst im Rentenalter Nutzen ziehen 
kann. Ich sorge lieber selber am Aktienmarkt vor, bin damit vollkommen 
flexibel und kann schon lange vorher davon profitieren (Stichwort 
finanzielle Unabhängigkeit).

> Aktienbeteiligung,

Im Tarifkreis ebenso möglich.

> Lohnfortzahlung im
> Krankheitsfall nicht vergessen.

Da ich meine Zukunft nicht mit Untergangsszenarien plane, interessiert 
mich die verlängerte Lohnfortzahlung nicht. So viel Unterschied macht 
das im Übrigen gar nicht aus. Wenn man wirklich so krank ist, dass man 
die in Anspruch nehmen muss, hat man (bei gegebenem Vermögen) definitiv 
ganz andere Sorgen als ein paar Euro mehr oder weniger auf dem 
Girokonto.

Ich betrachte das ganz realistisch, ein Killer-Argument für einen 
AT-Vertrag ist in meinem Fall, nach meiner persönlichen Einschätzung, 
einfach nicht gegeben.

von Autor (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Autor schrieb:
> Höhere Betriebsrente,
>
> Ist mir nicht so wichtig, da ich davon erst im Rentenalter Nutzen ziehen
> kann. Ich sorge lieber selber am Aktienmarkt vor, bin damit vollkommen
> flexibel und kann schon lange vorher davon profitieren (Stichwort
> finanzielle Unabhängigkeit).
>
> Aktienbeteiligung,
>
> Im Tarifkreis ebenso möglich.
>
> Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nicht vergessen.
>
> Da ich meine Zukunft nicht mit Untergangsszenarien plane, interessiert
> mich die verlängerte Lohnfortzahlung nicht. So viel Unterschied macht
> das im Übrigen gar nicht aus. Wenn man wirklich so krank ist, dass man
> die in Anspruch nehmen muss, hat man (bei gegebenem Vermögen) definitiv
> ganz andere Sorgen als ein paar Euro mehr oder weniger auf dem
> Girokonto.
>
> Ich betrachte das ganz realistisch, ein Killer-Argument für einen
> AT-Vertrag ist in meinem Fall, nach meiner persönlichen Einschätzung,
> einfach nicht gegeben.

Und nicht zu vergessen 40h Verträge können gekürzt werden, AT nur der 
variable Bonus gemäß des Vertrags.

Das ist für mich sogar der wichtigste Punkt. Während Corona wurden bei 
mir im Unternehmen trotz Profitabilität massiv 40h reduziert. Einmal 
geschehen kommen diese nur für High Performer zurück - und das über 
mehrere Jahre.

Aktien meinte ich übrigens, dass je nach Unternehmen höhere Beiträge 
investiert werden können.

Schlussendlich läuft es auf die persönliche Präferenz hinaus. Deine 
Einstellung ist verständlich und völlig in Ordnung - Gleichzeitig wirst 
du aber als diese Art Person mit dieser Haltung sowieso kein AT auch 
wenn du es wolltest (Oder nur mit extremen Glück)

von Senf D. (senfdazugeber)


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Autor schrieb:
> Das ist für mich sogar der wichtigste Punkt. Während Corona wurden bei
> mir im Unternehmen trotz Profitabilität massiv 40h reduziert.

Ich durfte meinen behalten, war gar kein Thema.
Man kann das Argument übrigens auch von der anderen Seite sehen: Ich 
kann relativ problemlos auf eigenen Wunsch hin kurzfristig wieder zurück 
auf den Standard 35h gehen, solange ich im Tarifkreis bin. Das wird bei 
AT nicht mehr möglich sein, da müsste man dann schon Teilzeit 
beantragen.

Autor schrieb:
> Gleichzeitig wirst du aber als diese Art Person mit dieser Haltung
> sowieso kein AT auch wenn du es wolltest (Oder nur mit extremen Glück)

Diese Logik erschließt sich mir nicht. Ich bin bereits konkret gefragt 
worden, ob ich mir einen AT-Vertrag vorstellen könnte. Bisher habe ich 
das Thema aber aufgeschoben, weil es sich bei EG12b mit deutlich 
überdurchschnittlicher Leistungszulage und den anderen Goodies 
finanziell nicht lohnt.

von F. B. (finanzberater)


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123! Sauerei! schrieb:
> Qwertz ist erfolgreich und sieht sich nicht so als Überflieger der es
> ohne große Anstrengung geschafft hat, der F.B. hingegen meint er ist ein
> verkanntes Genie mit hohem IQ

Ich meine nicht, dass ich ein verkanntes Genie bin, sondern mein IQ 
wurde professionell in einem zweitägigen Test gemessen. Aber scheiß 
drauf. Das einzige was zählt ist die Rendite.

Gesamtmetall-Chef: Metall- und Elektroindustrie sind in ihrer Existenz 
bedroht. Massive Zugeständnisse der Arbeitnehmer gefordert.

https://www.welt.de/wirtschaft/article222360234/Gesamtmetall-Chef-Wolf-fuerchtet-um-Existenz-der-deutschen-Metall-und-Elektroindustrie.html

von F. B. (finanzberater)


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Senf D. schrieb:
> Das Vorgehen kann ich bestätigen. Neue Mitarbeiter starten bei uns immer
> mit einem 35h-Vertrag, das ist ja auch der Standard bei IG Metall. Nur
> wenn sie mit ihrer Leistung voll überzeugen, dann wird ihnen später
> vielleicht ein 40h-Vertrag angeboten. Die Nachfrage danach ist
> allerdings höher als die vorgegebene Quote, es sind auch immerhin noch
> einmal ca. 14% mehr Geld on-top (Sonderzahlungen sind dann ebenso
> proportional erhöht).

Wie idiotisch ist das, mit IGM-Gehalt freiwillig auf 40h zu gehen und 
dann auch noch wie Qwertz/Senf D. Überstunden zu schrubben, obwohl er 
angeblich finanziell unabhängig ist? Ich hatte in der Klitsche Kollegen, 
die sind mit Klitschengehalt auf 32h runter, weil ihnen das Geld 
gereicht hat.

von 123! Sauerei! (Gast)


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F. B. schrieb:
> Ich meine nicht, dass ich ein verkanntes Genie bin, sondern mein IQ
> wurde professionell in einem zweitägigen Test gemessen. Aber scheiß
> drauf. Das einzige was zählt ist die Rendite.

Von jemandem mit durchschnittlichem IQ erwarte ich, dass er versteht, 
warum er von einem Konzern abgelehnt wird und seine vermeintlich 
dümmeren Kollegen nicht.

Von jemandem mit durchschnittlichem IQ erwarte ich, dass er Diagramme 
mit Achsenbeschriftungen verwendet und diese nicht weglässt, weil er 
tatsächlich glaubt, dass ihm damit andere auf dem Leim gehen.

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Weißt du hingegen was dumme Menschen auszeichnet? Zum einen, dass sie 
sich für Intelligenter halten, als ihre Mitmenschen. Vor allem je mehr 
sie darauf pochen, desto dümmer. Ferner ist erkennt man einen Dummkopf 
daran, dass er immer nur rumposaunt, dass er irgenwas eingetretenes doch 
vohergesagt habé, ohne dafür einer klare Referenz liefern zu müssen.

Und für einen Menschen mit hohem IQ hast du das in deinen Beiträgen 
bisher erfolgreich verbergen können.

von FBwoIstDieVerdammteAchsenbeschriftungDuObstdieb (Gast)


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F. B. schrieb:
> Das einzige was zählt ist die Rendite.

Klingt sehr traurig. Noch erschwerend: Durch den späten Anfang mit 
Investitionen 2016 mit einer kleinen Anlagesumme bringen selbst hohe 
Renditen im Raum Stuttgart nichts. Sonst würdest du ja keinen Kleinwagen 
für unter 10.000€ fahren, obwohl du letzten Monat doch angeblich über 
30.000€ eingenommen hast.

von 123! Sauerei! (Gast)


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FBwoIstDieVerdammteAchsenbeschriftungDuObstdieb schrieb im Beitrag 
#6509775:
> obwohl du letzten Monat doch angeblich über
> 30.000€ eingenommen hast.

Hat er doch garnicht.

von Thomas U. (charley10)


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F. B. schrieb:

>
> Ich meine nicht, dass ich ein verkanntes Genie bin, sondern mein IQ
> wurde professionell in einem zweitägigen Test gemessen. Aber scheiß
> drauf. Das einzige was zählt ist die Rendite.
>

Das glaube ich glatt. Kurz nach der Einlieferung?
Ist wie in der Werbung: "Dermatologisch getestet". Ist natürlich nicht 
gelogen. Und das Ergebnis?
Wenn die Probanden Pickel, die Krätze oder Gürtelrose vom Test 
bekamen....

von 123! Sauerei! (Gast)


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Thomas U. schrieb:
> Wenn die Probanden Pickel, die Krätze oder Gürtelrose vom Test
> bekamen....

Ich vermute dass man auch Salzsäure "dermatologisch getestet" getestet 
hat.

von Thomas U. (charley10)


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123! Sauerei! schrieb:
> Thomas U. schrieb:
>> Wenn die Probanden Pickel, die Krätze oder Gürtelrose vom Test
>> bekamen....
>
> Ich vermute dass man auch Salzsäure "dermatologisch getestet" getestet
> hat.

Damit werden doch gewöhnlich biologische Probleme 'gelöst'?!

von Approaching Minimums, Retard, Retard! (Gast)


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F. B. schrieb:
> Gesamtmetall-Chef: Metall- und Elektroindustrie sind in ihrer Existenz
> bedroht. Massive Zugeständnisse der Arbeitnehmer gefordert.
>
> 
https://www.welt.de/wirtschaft/article222360234/Gesamtmetall-Chef-Wolf-fuerchtet-um-Existenz-der-deutschen-Metall-und-Elektroindustrie.html

Noch nicht so tragisch für die ANs dort, die haben ja noch massig 
Gehaltsüberschuss und wohl auch durch Sparen noch paar gute Rücklagen im 
Vergleich zum Rest.
Ein Arbeitsplatzverlust durch Dichtmachen und Auslagern wäre viel 
schlimmer, als auf seinen Inflationsüberausgleich zu verzichten und 
bisschen mehr Flexibilität, Engagement und Fleiß an den Tag legen, die 
anderswo schon lange Pflicht und Standard sind. Und dann müssen die IGM 
und die ANs mal paar Fragen an Merkel stellen, wie das mit der 
Energiepolitik, mit der Rolle als Weltsozialamt, wo selbst heute noch 
"Flüchtlingsfamilien" aus vermehrungsstarken Gebieten eingeflogen 
werden, und als finanzieller Alleinversorger der EU weitergehen soll, 
ohne dass es uns Land, Gesellschaft, Technik und Finanzen unrettbar und 
mit Vehemenz um die Ohren fliegen. Entweder alle konzeptlos oder die 
Absicht, unendliches Leid auch in die EU zu bringen.

von ATler (Gast)


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Autor schrieb:

>
> Und nicht zu vergessen 40h Verträge können gekürzt werden, AT nur der
> variable Bonus gemäß des Vertrags.

Variabler Bonus gekürzt werden? Also den Idioten incl. Firma nennst du 
mir mal bitte, der einen AT Vertrag unterschrieben hat, welcher im worst 
case gekürzt werden kann :-) selten so gelacht... noch nie gehört, dass 
es so eine Klausel geben soll. Wäre ja wie, wenn man dem Tarifler 
Urlaubs- und Weihnachtsgeld streicht...

Ich kenne keinen, der auf sein 13. oder teils 14. Gehalt als AT 
verzichten würde, bei teils 20 % Zahlung vom Jahresgrundgehalt.

von Cyblord -. (cyblord)


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ATler schrieb:
> Ich kenne keinen, der auf sein 13. oder teils 14. Gehalt als AT
> verzichten würde, bei teils 20 % Zahlung vom Jahresgrundgehalt.

Dann hast du von AT leider keine Ahnung. Gerade AT beinhaltet einen 
großen variablen Anteil. Je höher die AT Stufe, desto höher der variable 
Anteil. Und in schlechten Zeiten wird der auch gekürzt. Auch mal auf 0. 
Das hat mit den berühmten "Boni-Zahlungen" an irgendwelche Oberbosse 
sicherlich nichts zu tun.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Daran merkt man, dass ATler zusammen mit Alter Hase der zweite 
ultimative Troll ist nebst Senf D. / F.B.

Beitrag #6510818 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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FH Bielefeld schrieb im Beitrag #6510818:
> Ich persönlich hätte nichts einzuwenden gegen einen AT Vertrag, jedoch
> arbeite ich jetzt seit 3 Jahren in einem IGM Konzern und gebe mich damit
> zufrieden.

Das ist doch kein Widerspruch. In einem tarifgebundenen Konzern zu 
arbeiten ist die beste Voraussetzung für einen AT-Vertrag. Lass dich 
halt befördern.

von Dudle Dödel (Gast)


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F. B. schrieb:
> sondern mein IQ
> wurde professionell in einem zweitägigen Test gemessen.

Die Tester wollen halt auch zufriedene Kunden ;-)
Wer will es Ihnen verdenken. Schon jeder einfache Lehrer fühlt sich 
schlecht, wenn er nur 6er vergeben kann, es sein denn, er ist ein kl. 
Sadist.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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€63000 sollen im quasi kostenlosen Ruhrgebiet wenig sein, für jemanden, 
der quasi frisch von der Uni kommt? Im Einzelhandel? Ihr habt sie 
irgendwie ein wenig nicht mehr alle. Das verdienen auch in Bayern die 
meisten mit 30.

von ATler (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> ATler schrieb:
>> Ich kenne keinen, der auf sein 13. oder teils 14. Gehalt als AT
>> verzichten würde, bei teils 20 % Zahlung vom Jahresgrundgehalt.
>
> Dann hast du von AT leider keine Ahnung. Gerade AT beinhaltet einen
> großen variablen Anteil. Je höher die AT Stufe, desto höher der variable
> Anteil. Und in schlechten Zeiten wird der auch gekürzt. Auch mal auf 0.
> Das hat mit den berühmten "Boni-Zahlungen" an irgendwelche Oberbosse
> sicherlich nichts zu tun.

Oder vermutlich du, du bist doch Tarifler, dachte ich? Willst auch immer 
mit den Großen mitreden :-D haha

Ich habe 70 % pers. Ziele, 30 % Unternehmensziele = 100 %. Mir wurde 
hier wie gesagt noch nie etwas gekürzt, oben schreibe ich auch von 
"gestrichen" - wenn du des Lesens mächtig wärst :-)
Vielleicht geht's mir auch so gut, gerade weil ich meine Ziele 
erreiche/übertreffe und unser Konzern ebenfalls die gesteckten Ziele 
erreicht oder übertrifft. Dann sind es halt im Jahr auch keine 10 % AT 
sondern 20 % AT bei 200 % - du kleiner Super-Schlaumeier. Schon witzig, 
wie sie alle immer die Fresse aufreißen von Dingen, die ihr 
Arbeitsvertrag aber garnicht hergibt. hahahaha

So viel zur Ahnung :-) Augen auf bei der Jobwahl würde ich da mal sagen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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ATler schrieb:
> Oder vermutlich du, du bist doch Tarifler, dachte ich? Willst auch immer
> mit den Großen mitreden :-D haha

> Schon witzig, wie sie alle immer die Fresse aufreißen von Dingen, die
> ihr Arbeitsvertrag aber garnicht hergibt. hahahaha

Du reagierst aber nicht gerade souverän, sondern eher ziemlich kindisch 
wie ein ertappter Troll. Aber sei's drum, Cyblord ist im AT-Bereich 
unterwegs.

: Bearbeitet durch User
von ATler (Gast)


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Senf D. schrieb:
> ATler schrieb:
>> Oder vermutlich du, du bist doch Tarifler, dachte ich? Willst auch immer
>> mit den Großen mitreden :-D haha
>
>> Schon witzig, wie sie alle immer die Fresse aufreißen von Dingen, die
>> ihr Arbeitsvertrag aber garnicht hergibt. hahahaha
>
> Du reagierst aber nicht gerade souverän, sondern eher ziemlich kindisch
> wie ein ertappter Troll. Aber sei's drum, Cyblord ist im AT-Bereich
> unterwegs.

Juckt mich das was du über mich denkst? Nein. Halte mich doch für einen 
Troll, auch das geht mir am...
Freut mich wenn er dort unterwegs ist und alle AT-Arbeitsverträge aller 
Konzerne kennt... NICHT.

Ich kann nichts dafür, wenn der gute Herr in seiner Firma gehaltlich 
verarscht wird und ihm sein AT gekürzt wird. Ich hab's noch nie erlebt. 
Kenne ich aus 2 Konzernen nicht, wo ich AT war/bin, davor EG17. Das war 
meine Antwort.

Wenn sein Laden nix taugt, Verluste schreibt, kann sein AT im Bereich 
der Unternehmensziele vermutlich gekürzt werden, aber mit 100%iger 
Sicherheit nicht gestrichen! (außer er ist ein Nullperformer und hat 0 % 
seiner eigenen Ziele erfüllt, sorry, aber heute ist noch nicht Freitag 
um so einen Bullshit zu glauben). Wenn die Klitsche halt keine 100 % 
schafft, kann von seinen 30% UNTZ etwas gekürzt werden, nur wer 
glaubt's? Ich nicht. Habe noch nie davon gehört. Es geht aber auch 
vermutlich keiner im Freundeskreis damit im April hausieren, "boah, 
super Jahr, hab Null performed, Firma auch zu doof zum kacken, April 
gab's kein AT Gehalt" :-) Falsche Firma, Pech gehabt. NEXT.

von Alter Hase (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Daran merkt man, dass ATler zusammen mit Alter Hase der zweite
> ultimative Troll ist nebst Senf D. / F.B.

Na da wollen wir doch mal nicht alles in einen Topf werfen.

Cyblord -. schrieb:
> Gerade AT beinhaltet einen großen variablen Anteil.
> Je höher die AT Stufe, desto höher der variable Anteil.
> Und in schlechten Zeiten wird der auch gekürzt. Auch mal auf 0.
> Das hat mit den berühmten "Boni-Zahlungen" an irgendwelche Oberbosse
> sicherlich nichts zu tun.

Ja das passt aus meiner Sicht, nur das Wort "gekürzt" finde ich 
unglücklich. Bei uns wird der Faktor relativ kompliziert aus den 
Unternehmenszahlen (Gesamtkonzern, Geschäftsbereich und früher auch 
eigene Zielerreichung) errechnet. Dieser ist dann m.W. für fünf AT 
Stufen und auch die Tarifler (die ja auch eine Erfolgsprämie bekommen) 
die Grundlage.

Theoretisch kann Null rauskommen, in 12 Jahren hatte ich mal Minimum 
~30%.
Aber nicht von irgendjemandem einfach "gekürzt" sondern berechnet. 
"Gekürzt" klingt für mich fast schon nach Willkür.

Was die Top-Manager bekommen - das weiß ich nicht.

Beitrag #6512874 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6512918 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Berufsrevolutionär (Gast)


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Freue mich schon auf die neuen Gehaltsangaben der Stammuser ab 1.1.2021.

Beitrag #6513185 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ben S. (bensch123)


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Wirtschaftsanalytiker schrieb im Beitrag #6513185:
> alle arbeitslos

Traurig aber wahr. Also ich noch nicht, aber die Pleitewelle wird auch 
unsere Branche heimsuchen.

von Qwerty/Senfy (Gast)


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Ein Qwertz/Senf D. wird niemals arbeitslos sein.
Das "verdient" er nicht.

Alle anderen, die arbeitslos werden, haben es sich selbst zuzuschreiben.

von Hallo (Gast)


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Qwertz legt 2021 auf 200k zu und ist damit immer noch günstiger als FB 
bei 60k.

von Qwertz (Gast)


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Gutes Geld für gute Arbeit. Ich zahle gerne den Spitzensteuersatz. Ich 
sitze auf EG12b in Bayern und zahle nur 500 € Kaltmiete. Ich kaufe mir 
alle paar Jahre einen Neuwagen, das ist vielleicht mein einziger 
Kritikpunkt. Niemand ist perfekt. Dafür ist der Neuwagengeruch und dass 
man die Sitzfolien als Erster entfernen darf, unbezahlbar. Außerdem 
investiere ich aber auch 3k € im Monat in Aktien und das seit 12 Jahren. 
Dadurch gehöre ich zu den 5 % reichsten im Alterssegment 35-39.

Ich erzähle das nicht alles, um zu prahlen, sondern um zu zeigen, dass 
ein einfacher Ingenieur aus einfachen Verhältnissen, dessen Eltern 
Arbeiter waren, es bis nach ganz oben schaffen kann, ohne selbstständig 
zu sein.

von Qwerty/Senfy D. (Gast)


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Qwertz, ich habe immer gesagt: Du bist der Größte!

Aber 12b in Bay ergeben nur 3700 € netto. Das ist aber nicht der Hit.

von 外国人 (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Gutes Geld für gute Arbeit. Ich zahle gerne den Spitzensteuersatz. Ich
> sitze auf EG12b in Bayern und zahle nur 500 € Kaltmiete. Ich kaufe mir
> alle paar Jahre einen Neuwagen, das ist vielleicht mein einziger
> Kritikpunkt. Niemand ist perfekt. Dafür ist der Neuwagengeruch und dass
> man die Sitzfolien als Erster entfernen darf, unbezahlbar. Außerdem
> investiere ich aber auch 3k € im Monat in Aktien und das seit 12 Jahren.
> Dadurch gehöre ich zu den 5 % reichsten im Alterssegment 35-39.
>
> Ich erzähle das nicht alles, um zu prahlen, sondern um zu zeigen, dass
> ein einfacher Ingenieur aus einfachen Verhältnissen, dessen Eltern
> Arbeiter waren, es bis nach ganz oben schaffen kann, ohne selbstständig
> zu sein.

Hut ab. Auch wenn du nicht der "echte" Qwertz bist, sofern man das bei 
einem Gast überhaupt sagen kann, so ist die Aussage jedoch trotzdem 
richtig. Nervig ist nur dass er sich immer und immer wieder wiederholt 
wiederholt wiederholt.

von 外国人 (Gast)


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Qwerty/Senfy D. schrieb:
> Aber 12b in Bay ergeben nur 3700 € netto. Das ist aber nicht der Hit.

Mit Leistungszulage etc pp bist du mit 12b über 100k brutto p.a. und das 
sollte selbst bei Steuerklasse 1 mehr als 3700 netto sein, ohne jetzt 
einen Lohnsteuerrechner bedient zu haben.

Beitrag #6513987 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mikrowelle (Gast)


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Wer verbraucht das ganze Geld von Qwertz? Das sparen macht keinen Sinn 
ohne Kinder.
Wenn alle so handeln würden, wäre D in  50 Jahren ausgestorben. Dafür 
gäbe es massenhaft herrenlose Aktiendepots. Damit können dann die Robos 
alleine weiter handeln.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Mikrowelle schrieb:
> Wer verbraucht das ganze Geld von Qwertz?

Ich kann natürlich nicht für diesen Qwertz sprechen, aber ich bin 
zufällig bin einer ähnlichen Situation. Das Geld soll schon noch 
verbraucht werden, wenn mich nicht gerade morgen früh der Blitz beim 
Scheißen trifft. Also meine Geldanlage soll definitiv nicht nur einem 
Selbstzweck dienen. Auch in den letzten Jahren habe ich mir bereits 
einige größere Dinge davon gegönnt, denn mir ist schon bewusst, dass 
Geld letztendlich nur ein Mittel zum Zweck ist.

> Das sparen macht keinen Sinn
> ohne Kinder.

Diese Aussage ist selbstverständlich falsch. Sollen Kinderlose etwa 
keine Altersvorsorge betreiben und später nur von einer kargen 
gesetzlichen Rente leben bzw. noch der Allgemeinheit zur Last fallen? 
Das ist wohl kaum in deinem Sinn.

Du meinst vermutlich das Vererben von Vermögen, das beim Scheiden aus 
dem Leben nicht verbraucht wurde. Das geht dann eben an andere 
Verwandte, wo ist das Problem? Selbst wenn es an den Staat gehen würde, 
wen juckt's? Den Erblasser dann jedenfalls freilich nicht mehr.

von Mikrowelle (Gast)


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Wieviel willst du denn im Alter verleben und vor allem wofür? Party mit 
85?
Nur 300k erlauben locker 10k/a zusätzlich zu den gesetzlichen / 
betrieblichen Ansprüchen im Ruhestand. Damit sollte man mehr als genug 
haben.

von ATler (Gast)


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Qwertz schrieb:

> Dadurch gehöre ich zu den 5 % reichsten im Alterssegment 35-39.

Gibt's dazu ne Studie?

Handelsblatt schreibt: Wer über ein Nettovermögen von 477.200 Euro 
verfügt, gehört zu den reichsten zehn Prozent der Bevölkerung. Wer also 
ein halbwegs ordentliches Haus in guter Wohnlage abbezahlt hat, darf 
sich schon zu den Reichen im Land zählen.

von Liebliches Coronavirus (Gast)


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Mikrowelle schrieb:
> Wer verbraucht das ganze Geld von Qwertz?

Beim baldigen Great Reset und der danach weitflächigen Abschaffung von 
privatem Eigentum außer für das 0,1% der Weltbevölkerung vepufft das 
automatisch.

Beitrag #6514379 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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Mikrowelle schrieb:
> Wieviel willst du denn im Alter verleben und vor allem wofür? Party mit
> 85?

Ich möchte schon bald nicht mehr auf Erwerbsarbeit angewiesen sein, 
sondern nur noch "just for fun" arbeiten. Dann habe ich die volle 
Flexibilität, was die Gestaltung meiner Lebenszeit angeht. Auch ein 
früherer Rentenbeginn wird möglich, denn ich möchte nicht bis 67 
arbeiten müssen.

> Nur 300k erlauben locker 10k/a zusätzlich zu den gesetzlichen /
> betrieblichen Ansprüchen im Ruhestand. Damit sollte man mehr als genug
> haben.

Nein, das ist mir nicht genug, zudem käme das in deinem Modell erst im 
Rentenalter zum Zuge.

von AVR (Gast)


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Senf D. schrieb:
> sondern nur noch "just for fun" arbeiten. Dann habe ich die volle
> Flexibilität, was die Gestaltung meiner Lebenszeit angeht.

Man kann sich ohne großes finanzielles Polster einen Job suchen, der 
passt. Dann ergibt sich faktisch die gleiche Situation, dass die Arbeit 
nicht als negativ wahrgenommen wird, sondern als integraler Bestandteil 
des Lebens neben anderen. Ich denke nicht, dass man dann die Bazooka der 
Freiheit zur Kündigung überhaupt benötigt. Stellen wechseln und AZ 
reduzieren kann man auch so. Also ist das Anhäufen von Geld im 
Hintergrund unnütz und dient letztlich nur einem scheinbaren 
Freiheitsgefühl.

von 外国人 (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6514671:
> Man kann sich ohne großes finanzielles Polster einen Job suchen, der
> passt.

Nur weiss man vorher nicht, ob der Job passt, wenn man die Kollegen 
nicht kennt.

AVR schrieb im Beitrag #6514671:
> Dann ergibt sich faktisch die gleiche Situation, dass die Arbeit nicht
> als negativ wahrgenommen wird

Eine Umstrukturierung mit neuen Aufgaben oder auch nur ein neuer Chef 
können die Situation grundlegend ändern. Bist du dann ü50 wird der 
Wechsel ohne Vitamin B sehr schwierig. Das ist faktisch nicht die 
gleiche Situation wie finanziell unabhängig zu sein, sondern das 
Gegenteil.

AVR schrieb im Beitrag #6514671:
> Stellen wechseln und AZ reduzieren kann man auch so.

Weil Arbeit reduzieren bei den meisten Chefs so beliebt ist? Ähnlich wie 
Elternzeit bei Männern.

AVR schrieb im Beitrag #6514671:
> Also ist das Anhäufen von Geld im Hintergrund unnütz und dient letztlich
> nur einem scheinbaren Freiheitsgefühl.

Es ist nicht unnütz, wenn du mit 60 noch im Büro sitzt und ich schon mit 
45 in "Rente" bin. Rente heißt nicht dass man gar nichts mehr macht. Im 
Gegenteil. Es ist einfach nur der Druck raus davon Leben zu müssen. 
Viele Selbständige scheitern daran zu Beginn ohne vorhandenen 
Kundenstamm genug Einnahmen zu haben. Das machen bei Frugalisten dann 
Immobilien, Aktien und dividenstarke ETFs.

von Mario X. (grinderfx)


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Hier wird leider der allerwichtigste Punkt vergessen und deswegen ist 
die Umfrage vollkommen wertlos und zwar die Region.
Da sind die Lebenskosten sowie das Gehalt ein riesen Unterschied.

Wenn ich zum Beispiel als Contractor für London remote arbeite kriege 
ich ca. 1000 Euro am Tag was dann bei 20 Arbeitstagen 20000 Euro macht 
und ja das kriege ich.
Da ich dann über meine ltd. in England versteuere zahle ich keine 3500 
Euro Steuern und sacke harte 16500 Euro im Monat ein.

: Bearbeitet durch User
von Den O. (denon)


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Es ignorieren auch viele dass so viel Freizeit wie sie Renter haben auch 
erst mal gefüllt werden muss.
Das mag für uns arbeitende völlig idiotisch klingen aber wenn man über 
Jahre jeden Tag "Sonntag" hat gehen einem irgendwann die Ideen aus.
Ist ja nicht ungewöhnlich das Rentner, egal welches Vermögen sie haben, 
mit der Zeit geistig und körperlich verarmen.
Das liegt meiner Meinung nach auch nicht am Alter sondern an den 
fehlenden Aufgaben. Besser gesagt, an fehlenden und fordernden Aufgaben. 
Mit Vogelhäuschen bauen bleibt man jedenfalls nicht gesund

von Raupe Nimmersatt (Gast)


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Den O. schrieb:
> Ist ja nicht ungewöhnlich das Rentner, egal welches Vermögen sie haben,
> mit der Zeit geistig und körperlich verarmen.

Ein sehr guter Punkt. Der Mensch ist ein Wesen, dass regelmäßig 
positiven Stress/Druck braucht, um nicht abzubauen. Diese Reize immer 
wieder neu zu setzen schaffen die meisten aus eigenem Antrieb auf Dauer 
nicht. Insofern kann langes Arbeiten sogar lebensverlängernd wirken.

von 外国人 (Gast)


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Den O. schrieb:
> Es ignorieren auch viele dass so viel Freizeit wie sie Renter haben auch
> erst mal gefüllt werden muss. Das mag für uns arbeitende völlig
> idiotisch klingen aber wenn man über Jahre jeden Tag "Sonntag" hat gehen
> einem irgendwann die Ideen aus. Ist ja nicht ungewöhnlich das Rentner,
> egal welches Vermögen sie haben, mit der Zeit geistig und körperlich
> verarmen. Das liegt meiner Meinung nach auch nicht am Alter sondern an
> den fehlenden Aufgaben. Besser gesagt, an fehlenden und fordernden
> Aufgaben. Mit Vogelhäuschen bauen bleibt man jedenfalls nicht gesund

Mir tut jeder Mensch leid, der sein Leben ohne den Zwang zu arbeiten 
nicht mit sinnvollen Dingen füllen kann. Dabei gibt es von Reisen, 
Kinder, Enkel, Sport, Hobbys bis über Ingenieure ohne Grenzen, 
Tierschutz, Umwelt uswusf so viele Möglichkeiten. Der Glaube dass Arbeit 
aus dem Zwang ein Gehalt beziehen zu müssen die einzige sinnvolle 
Möglichkeit sein Dasein zu fristen ist, ist nicht nur traurig, sondern 
deutet auch an, dass diese Person wahrscheinlich gar nicht fähig wäre 
ein ausreichendes Vermögen anzuhäufen. Die meisten Menschen haben dafür 
nicht den nötige Willenskraft wie die vielen Raucher oder Fettleibigen, 
die gerne damit aufhören wollen, es aber nicht schaffen.

von 外国人 (Gast)


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Raupe Nimmersatt schrieb:
> Der Mensch ist ein Wesen, dass regelmäßig positiven Stress/Druck
> braucht, um nicht abzubauen. Diese Reize immer wieder neu zu setzen
> schaffen die meisten aus eigenem Antrieb auf Dauer nicht.

Und du glaubst diese Reize gibt es in deutschen Konzernen und dem 
offentlichen Dienst? Oder redest du über die USA und Fernost. In 
Deutschland ist der Arbeitsschutz doch so hoch, dass die 
Abteilungsleiter in großen Firmen froh sind, wenn sie ihre Leute 
überhaupt zum Arbeiten bewegen können.

von EinnichtganzernstgemeinterBeitrag (Gast)


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Warum sind F.B, Senf D., Quertz, AT, Alter Hase und co. eigentlich noch 
hier im Forum unterwegs? Solltet ihr nicht lieber zu den Highperformern 
ins WiWi-Treff wechseln?

Da bekommt doch jeder Hansl bei WiWi schon mit 12 seinen AT Vertrag. 
Egal ob er BWL, Info oder E-technik studiert hat.
Vielleicht solltet ihr Mal mehr in dem Forum rumgeistern, dann seid ihr 
unter eures gleichen :).

Mit freundlichen Grüßen

Ein nicht ganz ernst gemeinter Beitrag

von Undertaker (Gast)


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Den O. schrieb:
> Es ignorieren auch viele dass so viel Freizeit wie sie Renter haben auch
> erst mal gefüllt werden muss.
> Das mag für uns arbeitende völlig idiotisch klingen aber wenn man über
> Jahre jeden Tag "Sonntag" hat gehen einem irgendwann die Ideen aus.

Das ist dann der Tag, an dem man stirbt. Der Körper hat es dann bloß 
noch nicht mitbekommen.

von Berufskraftfahrer (Gast)


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Den O. schrieb:
> Mit Vogelhäuschen bauen bleibt man jedenfalls nicht gesund

Du könntest Vogelhäuser bauen, sie online verkaufen und zusätzlich auf 
dem Weihnachtsmarkt. Ich kenne einen, der das macht.

Und wenn man auf die Kohle nicht angewiesen ist, macht das alles noch 
mehr Spaß. Und wenn man damit aufhören will, hört man damit auf.

von 外国人 (Gast)


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Berufskraftfahrer schrieb:
> Du könntest Vogelhäuser bauen, sie online verkaufen und zusätzlich auf
> dem Weihnachtsmarkt. Ich kenne einen, der das macht.
>
> Und wenn man auf die Kohle nicht angewiesen ist, macht das alles noch
> mehr Spaß. Und wenn man damit aufhören will, hört man damit auf.

Richtig. Das ist der Punkt. Das werden die meisten aber nie begreifen. 
Dabei muss man dafür weder reich geboren werden noch besonders 
intelligent sein, sondern einfach nur den Zinseszins begriffen und 
seinen Konsum unter Kontrolle haben. Meine Investitionen laufen seit 
2010 wie geschmiert, aber es hätte auch vor 20, 40 oder 60 Jahren 
funktioniert. Damals gab es ja sogar von den Banken auf Guthaben 
festverzinslich 6-8%. Nur Immobilien finde ich seit 2 Jahren keine mehr, 
zumindest keine mit ordentlicher Rendite. Aber Aktien und ETFs kauft man 
jährlich über viele Jahre, wodurch sich das Risiko schlechte Zeitpunkte 
zu erwischen, mittelt. Gleiches gilt dann für die vielen 
Verkaufszeitpunkte während der Frührente, FALLS die Mieten und 
Dividenden sowie die Nebentätigkeit dann nicht ausreichen. Kaufkurse 
sind also nebensächlich. Außer man hat Grund zu der Annahme dass der 
Kapitalismus sich dem Ende neigt.

von Senf D. (senfdazugeber)


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EinnichtganzernstgemeinterBeitrag schrieb:
> Warum sind F.B, Senf D., Quertz, AT, Alter Hase und co. eigentlich noch
> hier im Forum unterwegs? Solltet ihr nicht lieber zu den Highperformern
> ins WiWi-Treff wechseln?

Der WiWi-Treff ist was für BWLer mit hochgeklapptem Kragen. Die 
Teilnehmer sind aus meiner Sicht allesamt schrecklich unsympathisch. 
Dieses Forum meide ich, und ich werde dort niemals Beiträge verfassen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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外国人 schrieb:
> Richtig. Das ist der Punkt. Das werden die meisten aber nie begreifen.
> Dabei muss man dafür weder reich geboren werden noch besonders
> intelligent sein, sondern einfach nur den Zinseszins begriffen und
> seinen Konsum unter Kontrolle haben. Meine Investitionen laufen seit
> 2010 wie geschmiert, aber es hätte auch vor 20, 40 oder 60 Jahren
> funktioniert.

Ein sehr guter Beitrag, dem ich nur zustimmen kann. Ja, der 
Vermögenszuwachs läuft in den letzten Jahren dank Aktien extrem gut.

Dazu ergänzend: Ein halbwegs großes Vermögen zu haben (sagen wir mal ab 
ungefähr einer halben Million €) ändert auch die eigene Einstellung zum 
Leben. Man fühlt sich weniger abhängig von seinem Arbeitsplatz und 
möglichen Schicksalsschlägen, denn Vieles lässt sich durch Geld beheben 
(Gesundheit gehört allerdings zum Beispiel weniger dazu). Aber man hat 
eben immer im Hinterkopf, dass einen nichts so schnell aus der Bahn 
wirft (Extrembeispiel von der anderen Seite: Panik, wenn die 
Waschmaschine kaputt geht). Das steigert die generelle Zufriedenheit mit 
dem Leben jeden Tag, man agiert im Alltag auch selbstbewusster.

von Mario X. (grinderfx)


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Der Zinseszins von 0 ist 0 und von Inflation und Steuern hat man wohl 
auch nichts gehört.

Und das Forum ist für so viele Beiträge nicht gemacht und einfach nur 
noch eine Qual...

: Bearbeitet durch User
von Hospitant (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6514671:
> Senf D. schrieb:
>> sondern nur noch "just for fun" arbeiten. Dann habe ich die volle
>> Flexibilität, was die Gestaltung meiner Lebenszeit angeht.
>
> Man kann sich ohne großes finanzielles Polster einen Job suchen, der
> passt. Dann ergibt sich faktisch die gleiche Situation, dass die Arbeit
> nicht als negativ wahrgenommen wird, sondern als integraler Bestandteil
> des Lebens neben anderen. Ich denke nicht, dass man dann die Bazooka der
> Freiheit zur Kündigung überhaupt benötigt. Stellen wechseln und AZ
> reduzieren kann man auch so. Also ist das Anhäufen von Geld im
> Hintergrund unnütz und dient letztlich nur einem scheinbaren
> Freiheitsgefühl.

Qwertz/Senf D. betrachtet seine Arbeit doch als Hobby, daher verstehe 
ich nicht warum er jetzt mit der Frührente liebäugelt.

Das Geschwätz von wegen "Hobby zum Beruf gemacht" kann ich im übrigen eh 
nicht mehr hören. Sobald man durch eine Tätigkeit seinen Lebensunterhalt 
bestreitet, ist es eben kein Hobby mehr, sondern harte Realität. 
Unfassbar wie sich die Leute in die Tasche lügen.

von 外国人 (Gast)


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Mario X. schrieb:
> Der Zinseszins von 0 ist 0

Genau darum sollte man ja investieren. Damit es nicht 0 ist.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Hospitant schrieb:
> Qwertz/Senf D. betrachtet seine Arbeit doch als Hobby, daher verstehe
> ich nicht warum er jetzt mit der Frührente liebäugelt.

Ich kann nicht für diesen Qwertz sprechen, aber da du auch mich 
erwähnst: Ja, im Moment würde ich meinen Job auch nicht kündigen, selbst 
wenn ich das Geld nicht bräuchte. Aber Dinge können sich ändern. In zehn 
Jahren oder so macht mir mein Job vielleicht keinen Spaß mehr, das kann 
ich nicht vorhersagen. Ich lasse mir durch mein Handeln einfach alle 
Optionen offen; viel kann, nichts muss.

von Mario X. (grinderfx)


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Wenn man 0 hat, wird man somit auch bei 0 bleiben und selbst wenn man 
wenig hat, fressen Inflation und Steuern alles wieder auf und man kommt 
niemals auf eine positive Bilanz.

von Undertaker (Gast)


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Hospitant schrieb:
> Das Geschwätz von wegen "Hobby zum Beruf gemacht" kann ich im übrigen eh
> nicht mehr hören. Sobald man durch eine Tätigkeit seinen Lebensunterhalt
> bestreitet, ist es eben kein Hobby mehr, sondern harte Realität.
> Unfassbar wie sich die Leute in die Tasche lügen.

Aber üblich! Diese Leute glauben auch an die "Selbsterfüllung im Beruf", 
vor allem Frauen versucht man mit diesem Bullshit zu ködern und es 
klappt sogar!

Senf D. schrieb:
> Ich kann nicht für diesen Qwertz sprechen,


Du bist Qwertz, glaubst du wirklich, dass du die Leute hier verschaukeln 
kannst?

von Bitedrs (Gast)


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Undertaker schrieb:
> Du bist Qwertz

Wenn man Qwertz mit 345,78 Hz rückwärts in kasachischem Akzent spricht 
klingt es wie Senf.

von 外国人 (Gast)


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Mario X. schrieb:
> Wenn man 0 hat, wird man somit auch bei 0 bleiben und selbst wenn man
> wenig hat, fressen Inflation und Steuern alles wieder auf und man kommt
> niemals auf eine positive Bilanz.

Ingenieure steigen nach dem Studium bei Steuerklasse 1 mindestens mit 
2000€ ein. Ich damals mit 2300€. Davon konnte ich ganz locker 800€ 
monatlich sparen. Mein Gehalt ist dann Jahr für Jahr gestiegen, genau 
wie Aktienkurse und Immobilienpreise.

von ATler (Gast)


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Senf D. schrieb:

> Ich kann nicht für diesen Qwertz sprechen, aber da du auch mich
> erwähnst: Ja, im Moment würde ich meinen Job auch nicht kündigen, selbst
> wenn ich das Geld nicht bräuchte. Aber Dinge können sich ändern. In zehn
> Jahren oder so macht mir mein Job vielleicht keinen Spaß mehr, das kann
> ich nicht vorhersagen. Ich lasse mir durch mein Handeln einfach alle
> Optionen offen; viel kann, nichts muss.

Sehe ich auch so, wieso sollte man seine 100k ++ im Jahr nicht 
mitnehmen?
Klar ist es oft auch mal eher Schmerzensgeld, wenn man sich die Schläge 
abholt. Aber generell sind wir doch alle sehr sehr gut bezahlt, ob jetzt 
EG13-17 oder AT - wir tragen vermutlich alle Verantwortung, aber das ist 
aus meiner Sicht auch mehr als gut entlohnt.

Ich habe damals als Tarifler, als ich mal bei 70-80k lag, gesagt, das 
reicht. Sehe ich bis heute noch so, ich fuhr nach wie vor mein 
FA-Fahrzeug, inzwischen Dienstwagen, hatte meine Urlaub und es hat sich 
nie was geändert, auch wenns im Jahr jetzt paar Euro mehr aufm Konto 
sind. Dass es mehr wurde, Konzernwechsel sei dank, kam automatisch.

Bei mir gab es jedenfalls noch keinen Tag wo ich abends heulend heim kam 
:-) Ich sage es meinen Leuten auch immer, solange am 26. die Kohle auf 
dem Konto ist, ist doch alles ok und es geht weiter, also gibt es nix zu 
jammern :-D
Wieso also die Kohle nicht einfach mitnehmen, ist ja sehr sehr gut 
bezahlt.

Schaut euch mal die Handwerker aufm Bau an, was die buckeln und 
verdienen, dann freut euch euren Gehaltes!

von ATler (Gast)


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Undertaker schrieb:
>
> Du bist Qwertz, glaubst du wirklich, dass du die Leute hier verschaukeln
> kannst?

Klar ist er QWERTZ, liest man doch heraus.

von Bid (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Freue mich schon auf die neuen Gehaltsangaben der Stammuser ab 1.1.2021.

Und erst ab 1.1.2031 wenn der Euro reformiert wurde...
Die überbordenden Schulden bekommen gerade einen granatenmäßigen Schub. 
Mit diesen Schulden muss in den nächsten Jahren irgendetwas passieren. 
Wir können das nicht langfristig verdrängen.
Die Staaten sind von Paracetamol auf Morphin umgestiegen. Die Schmerzen 
sind erstmal weg, aber der Entzug nähert sich unweigerlich.
Freue mich schon auf die Kommentare hier, wenn die Kamine zu Hause mit 
alten Aktien angefackelt werden.

von Qwertz_Detektor (Gast)


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Auf studis-online.de gibt es im Forum auch einen sehr qwertzigen User 
namens "Zweitnick"

https://www.studis-online.de/Fragen-Brett/search.php?11,author=170361,match_type=USER_ID,match_dates=0,match_threads=0

von Hospitant (Gast)


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ATler schrieb:
> Undertaker schrieb:
>>
>> Du bist Qwertz, glaubst du wirklich, dass du die Leute hier verschaukeln
>> kannst?
>
> Klar ist er QWERTZ, liest man doch heraus.

Er ist darüber hinaus auch F.B. ;-)

von FC Qwartz (Gast)


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Hospitant schrieb:
> ATler schrieb:
>> Undertaker schrieb:
>>>
>>> Du bist Qwertz, glaubst du wirklich, dass du die Leute hier verschaukeln
>>> kannst?
>>
>> Klar ist er QWERTZ, liest man doch heraus.
>
> Er ist darüber hinaus auch F.B. ;-)

Nein. F.B. liefert im Gegensatz zu Qwertz tatsächlich ein paar 
verwertbare Informationen. Die F.B. Links verweisen ausschließlich auf 
negative Nachrichten, das heißt aber nicht, diese seien falsch.

von 外国人 (Gast)


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FC Qwartz schrieb:
> Die F.B. Links verweisen ausschließlich auf negative Nachrichten, das
> heißt aber nicht, diese seien falsch.

Seine auf aus dem Zusammenhang gerissenden Zitaten basierenden 
Schlussfolgerungen sind jedoch falsch. Genau wie die fehlenden 
Zeitangaben wann etwas eintreten soll. Wenn ich jeden Tag behaupte, dass 
es Morgen Schnee gibt, dann wird das irgendwann zufällig wahr.

von Senf D. (senfdazugeber)


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ATler schrieb:
> Undertaker schrieb:
>> Du bist Qwertz, glaubst du wirklich, dass du die Leute hier verschaukeln
>> kannst?
>
> Klar ist er QWERTZ, liest man doch heraus.

Das kommt darauf an, welchen Qwertz du meinst. Mit dem Qwertz, der im 
Jahr 2020 hier im Forum Beiträge geschrieben hat, habe ich nichts 
gemeinsam. Das ist ein Troll, der den Nutzernamen "gekapert" hat. In 
Anführungszeichen deshalb, weil jeweils unter einem Gast-Account 
geschrieben wurde, also ungeschützt (jeder kann hier als Gast "Qwertz" 
ins Namensfeld schreiben). Dieses Schicksal hat aber nicht nur mich 
getroffen, ich denke da an diverse MaWin-User.

Hospitant schrieb:
> Er ist darüber hinaus auch F.B. ;-)

Nein, das ist nicht der Fall. Der Typ hat auch eine komplett andere 
Einstellung zum Leben als ich, mit dem kann ich mich überhaupt nicht 
identifizieren.

: Bearbeitet durch User
von Chef Siemens Erlangen (Gast)


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Qwertz! Was machen Sie schon wieder während der Arbeitszeit in diesem 
Versagerforum? Hophop, zurück an die Arbeit, oder wollen Sie etwa 1% 
Leistungszulage verlieren?

von Qwertz (Gast)


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Lieber, sonnengleicher, gnädigster, erlauchter Chef, Eure Hohheit,
sollten Sie nicht besser an die Strategie unserer Siemens-Klitsche 
denken?
Morgen übernimmt hier alles der Chinese und Sie surfen im Netz!!??
Und bitte nicht nochmal so einen Fail wie die Healthineers Coporate 
Identity
https://www.youtube.com/watch?v=K5LiUrezV6k
Mit so einem Firmenimage finde ich doch keine Frau mehr!
Liebe Grüße, untertänigst,
Ihr Qwertz
stets zu Diensten

von Hospitant (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Lieber, sonnengleicher, gnädigster, erlauchter Chef, Eure Hohheit,
> sollten Sie nicht besser an die Strategie unserer Siemens-Klitsche
> denken?
> Morgen übernimmt hier alles der Chinese und Sie surfen im Netz!!??
> Und bitte nicht nochmal so einen Fail wie die Healthineers Coporate
> Identity
> https://www.youtube.com/watch?v=K5LiUrezV6k

Danke für den Lacher! :-)

So ein amerikanisch angehauchtes, kollektives Massenjubel-Event passt 
gut zu einem Vorstandsvorsitzenden der sich nur noch unter seinem 
amerikanisierten Vornamen in der Öffentlichkeit präsentiert.

@Qwertz/Senf D.: Gab's dann wenigstens noch ein gutes Essen nach dem 
Fremdschämen, oder war Ersteres der einzige Programmpunkt?

von BWLer und andere ahnungslose Fantasten (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Lieber, sonnengleicher, gnädigster, erlauchter Chef, Eure Hohheit,
> sollten Sie nicht besser an die Strategie unserer Siemens-Klitsche
> denken?
> Morgen übernimmt hier alles der Chinese und Sie surfen im Netz!!??
> Und bitte nicht nochmal so einen Fail wie die Healthineers Coporate
> Identity
> https://www.youtube.com/watch?v=K5LiUrezV6k
> Mit so einem Firmenimage finde ich doch keine Frau mehr!
> Liebe Grüße, untertänigst,
> Ihr Qwertz
> stets zu Diensten

Wenn alte Menschen sich noch Grab umdrehen könnten, wären die 
Energieprobleme gelöst. Der alte Siemens würde einem Kernkraftwerk in 
der Energieabgabe Konkurrenz machen.

von F. B. (finanzberater)


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外国人 schrieb:
> Seine auf aus dem Zusammenhang gerissenden Zitaten basierenden
> Schlussfolgerungen sind jedoch falsch.

Wer den Niedergang der deutschen Automobilindustrie in den letzten 4-5 
Jahren nicht hat kommen sehen, der lebt entweder hinterm Mond oder ist 
strunzdumm.

Nun bin ich ja bekanntermaßen keine Merkel-Fan, aber hier hatte Mutti 
mal einen lichten Moment.

https://www.youtube.com/watch?v=l5KtdAz0jfQ&t=2015


> Genau wie die fehlenden
> Zeitangaben wann etwas eintreten soll. Wenn ich jeden Tag behaupte, dass
> es Morgen Schnee gibt, dann wird das irgendwann zufällig wahr.

Hierbei handelt es sich um eine Schutzbehauptung, damit ihr euch nicht 
eingestehen müsst, dass ihr das Offensichtliche nicht erkannt habt. 
Diese Selbsterkenntnis wäre nämlich unvereinbar mit eurem Selbstbild des 
genialen Ingenieurs. Als Ausweg aus diesem Dilemma bleibt euch nur, das 
Offensichtliche weiter zu leugnen.

Wie ich ja bereits geschrieben hatte, schreitet der Niedergang schneller 
voran als von mir ursprünglich erwartet. Aber ein Corona und der 
verordnete Lockdown durch die Politik konnte auch der genialste 
Finanzexperte nicht vorhersehen.

von 21 Uhr ist Zapfenstreich (Gast)


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F. B. schrieb:
> Nun bin ich ja bekanntermaßen keine Merkel-Fan, aber hier hatte Mutti
> mal einen lichten Moment.

Die weiß schon seit je her wie der Hase läuft, genauso wie ihr Vorgänger 
oder die Birne. Warum sie trotzdem alles getan haben, dass Deutschland 
seine Reserven an andere verschenkt, Vorsprung verspielt und ihrem 
anvertrauten Volk noch dazu noch in beide Füße geschossen und ein Messer 
in den Rücken gerammt haben, bleibt ihr Geheimnis. Wenn es eine Hölle 
gibt, dann sind sie jedenfalls für diesen Platz dort heiße Kandidaten.

von Orchitekt (Gast)


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Aktuelles Gehalt liegt bei 65K mit Weihnachtsgeld - würde aber auf 76K 
hochgestuft werden, wenn ich bleiben sollte. Aktuell habe ich knapp 4,5 
Jahre Berufserfahrung, ein Jahr davon als Senior embedded SW-Entwickler. 
Ich hätte aber gerne einen Tapetenwechsel, inkl. neuer Herausforderung. 
So viel zur aktuellen Situation.

------------------------------------------------------------------------ 
----

Ich habe bald ein Vorstellungsgespräch als Softwarearchitekten bei einem 
bekannten Arbeitsgeber in Bayern der nach IG Metall Tarif bezahlt.

Die Stelle ist sehr fordernd, was ich aus dem ersten Kennenlerntelefonat 
herausfinden konnte - sie versuchen schon seit längerer Zeit einen 
geeigneten Kandidaten zu finden, der ins Team passt. Aber das lockt mich 
auch und ich will mich weiterentwickeln zum Softwarearchitekten.

Ich wollte hier mal Fragen, welches Einstiegsgehalt, bzw. welche 
Einstiegsentgeltgruppe ich generell fordern könnte.

Vielen Dank schonmal.
Orchitekt

von 外国人 (Gast)


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Orchitekt schrieb:
> Ich wollte hier mal Fragen, welches Einstiegsgehalt, bzw. welche
> Einstiegsentgeltgruppe ich generell fordern könnte.

15% mehr nennen und sich im Zweifel auf 10% mehr drücken lassen, aber 
nicht für das gleiche Geld wechseln. Außer du sparst extrem viel 
Fahrtzeit, bekommst 2 Tage Homeoffice anstatt keinen und ähnlicher 
Vorteile.

von Pommes rot weiß (Gast)


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Ich brauch auch einen Architekten, ich will ein Haus bauen.

von Jo S. (Gast)


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Orchitekt schrieb:
> Aktuelles Gehalt liegt bei 65K mit Weihnachtsgeld - würde aber auf
> 76K hochgestuft werden
> 4,5 Jahre Berufserfahrung, ein Jahr davon als Senior SW-Entwickler.

> Ich habe bald ein Vorstellungsgespräch als Softwarearchitekten bei einem
> bekannten Arbeitsgeber in Bayern der nach IG Metall Tarif bezahlt.
>
> Ich wollte hier mal Fragen, welches Einstiegsgehalt, bzw. welche
> Einstiegsentgeltgruppe ich generell fordern könnte.

Spanne EG11 bis EG12
Forderung EG12
Untergrenze 13*EG11 ohne Leistungszulage, diese läßt sich später 
leichter erhöhen, als eine EG Hochgruppiering.

von Alter Hase (Gast)


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Orchitekt schrieb:
> Aktuelles Gehalt liegt bei 65K mit Weihnachtsgeld - würde aber auf 76K
> hochgestuft werden, wenn ich bleiben sollte. Aktuell habe ich knapp 4,5
> Jahre Berufserfahrung

- typische Eingruppierung in BY ist EG10
  (auch bzw. erst recht mit 4,5 Jahren BE)

- üblich ist es auch mit 35h anzufangen, 40h bekommen Leistungsträger

Um auf ca. 76T€ zu kommen kann man mit Hilfe der ERA Tabellen 
ausrechnen.

"Fordern" als Bewerber ist schon sportlich, "wünschen" trifft es wohl 
eher.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Alter Hase schrieb:
> Orchitekt schrieb:
>> Aktuelles Gehalt liegt bei 65K mit Weihnachtsgeld - würde aber auf 76K
>> hochgestuft werden, wenn ich bleiben sollte. Aktuell habe ich knapp 4,5
>> Jahre Berufserfahrung
>
> - typische Eingruppierung in BY ist EG10
>   (auch bzw. erst recht mit 4,5 Jahren BE)
>
> - üblich ist es auch mit 35h anzufangen, 40h bekommen Leistungsträger
>
> Um auf ca. 76T€ zu kommen kann man mit Hilfe der ERA Tabellen
> ausrechnen.
>
> "Fordern" als Bewerber ist schon sportlich, "wünschen" trifft es wohl
> eher.

Du hast in allen Punkten meine volle Zustimmung.

von ATler (Gast)


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Du forderst 80-90k, je nach UNT solltest halt herausfinden, wie gut sie 
zahlen.

Eine EG-Stufe fordert man i.d.R. nicht. Der HRler fragt dich nach deinem 
Gehaltswunsch und stuft dich der Stelle entsprechend ein, ggf. mit 
freiwilliger Zulage oder direkt mit LZ damit du auf deine Summe kommst - 
oder ein Mix aus beidem.

Aufpassen, oftmals hast du nicht direkt deine 13,x Gehälter, sondern 
steigerst dich jährlich und fängst niedriger an. Der HRler rechnet dass 
dann schön und am Ende kommst du nicht mit dem Jahresgehalt raus, was du 
dir vorstellst, weil er dir die 13,x Gehälter vorrechnet, zu denen du 
dich aber erst entwickelst ;-)

von SAPler (Gast)


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---------------------------------------------------
Studium :
Technische Informatik B.Eng.
Wirtschaftsinformatik M.Sc.
Alter : 32
Erfahrung : 6,5
Fachgebiet: SAP :)
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Autobank
Region : BaWü
Mitarbeiter : 2000
Erreichbark. : Seit Corona, HO
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : SAP Berechtigungen/Security
Führung : keine
Tätigkeit : Projekte und Linientätigkeiten für SAP Accounting System
Arbeitszeit : 40 h
Überstunden: Abfeiern
Urlaub : 30 Tage
Gehalt : 95K
Entwicklung :
50K
nach einem Jar -> 60K
nach einem Weiteren Jahr -> 70K
nach einem weiteren Jahr ->75K
nach zwei weiteren Jahren-> 95K
Zusatzleist. : CWL, Kantine

Beitrag #6521175 wurde von einem Moderator gelöscht.
von F.B.s Ziehsohn (Gast)


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Captain Teemo schrieb im Beitrag #6521175:
> Leute, es gibt keine ings mehr in de
> 
https://m.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/weniger-studienanfaenger-der-maschinenbau-bangt-um-ingenieure-17113240.amp.html

Keine Panik, die braucht man in Zukunft auch nicht mehr, da die 
Autoindusrie bald nicht mehr existiert in DE

https://www.golem.de/news/elektromobilitaet-akkupreise-fallen-auf-rekord-von-66-euro-kwh-2012-152979.html

von Der mit dem Code tanzt (Gast)


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Alter Hase schrieb:
> typische Eingruppierung in BY ist EG10
>   (auch bzw. erst recht mit 4,5 Jahren BE)

Als SW-Architekt? Das haben bei uns die Frischlinge als SWE aus dem 
Studium.
Also unter 11 oder sogar 12 würde ich als Architekt nicht anfangen. Die 
4,5 Jahre BE sind doch auch schon ein relativ guter Wert. Damit kann man 
arbeiten außer man hat die 4,5 Jahre nur Code abgetippt.

Aber was stimmt ist man fordert keine EG. Würde mal mit min 90k in 
Bayern als Forderung reingehen. Runter handeln kann man dann immer noch. 
Und 90k sind nicht überzogen.

von Der mit dem Code tanzt (Gast)


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SAPler schrieb:
> Studium : Technische Informatik B.Eng.
> Wirtschaftsinformatik M.Sc. Alter : 32
> Erfahrung : 6,5
> Fachgebiet: SAP :)

Scheiße, wie kann man fachlich so absteigen :-D

Beitrag #6521550 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mark B. (markbrandis)


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Wenn jemand lieber SAP macht als technische Geräte zu entwickeln, dann 
ist es doch gut so. Viel schlimmer wäre jemand der sich gar nicht 
richtig für die technische Seite interessiert, aber trotzdem in dem 
Bereich arbeitet.

Aber ja, vom Niveau her ist es zu SAP hin schon ein Abstieg. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Jo S. (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Spanne EG11 bis EG12
> Forderung EG12
> Untergrenze 13*EG11 (+Leistungszulage), ectl. anfangs ohne LZ,
> denn diese läßt sich später leichter erhöhen, als eine EG Hochgruppierung.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Der mit dem Code tanzt schrieb:
> Alter Hase schrieb:
>> typische Eingruppierung in BY ist EG10
>>   (auch bzw. erst recht mit 4,5 Jahren BE)
>
> Als SW-Architekt? Das haben bei uns die Frischlinge als SWE aus dem
> Studium.
Er hat aber noch keine Erfahrungen als Architekt.
> Also unter 11 oder sogar 12 würde ich als Architekt nicht anfangen. Die
> 4,5 Jahre BE sind doch auch schon ein relativ guter Wert. Damit kann man
> arbeiten, außer man hat die 4,5 Jahre nur Code abgetippt.
EG12 vom Start weg ist unrealistisch. Dazu müßte er die 4,5 Jahre 
bereits als Architekt gearbeitet haben und vom direkten Konkurrenten 
kommen. EG11 muß sein!   ;)
>
> Aber was stimmt ist, man fordert keine EG. Würde mal mit min 90k in
> Bayern als Forderung reingehen. Runter handeln kann man dann immer noch.
> Und 90k sind nicht überzogen.

90k@ als VB paßt.

von Jo S. (Gast)


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SAPler schrieb:
> ---------------------------------------------------
> Studium :
> Technische Informatik B.Eng.
> Wirtschaftsinformatik M.Sc.
> Erfahrung : 6,5
> Fachgebiet: SAP :)
> Firma : Autobank
> Region : BaWü
> Mitarbeiter : 2000

> Gehalt : 95K
> Entwicklung: 50K
> nach einem Jahr -> 60K
> nach einem Weiteren Jahr -> 70K
> nach einem weiteren Jahr ->75K
> nach zwei weiteren Jahren-> 95K

95.000€ nach 6,5 Jahren ist gut, die Gehaltsentwicklung ist auch ok.

Gratuliere, gut gemacht.   ;)

von Der mit dem Code tanzt (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Er hat aber noch keine Erfahrungen als Architekt.
>>

Aber als Entwickler.
Also wenn ich bei uns reingucke dann steht bei EG16 BaWü was ja ca 12 
ist Bayern nix von Erfahrung als Architekt sondern halt in der 
Entwicklung.
Selbst bei 17 oder SL1 steht nicht zwingend was dabei.
In Bayern ist eine da steht schon zwingend Erfahrung dabei. Ist aber 
auch SL1

von Jo S. (Gast)


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Der mit dem Code tanzt schrieb:
> Also wenn ich bei uns reingucke dann steht bei EG16 BaWü was ja ca 12
> ist Bayern nix von Erfahrung als Architekt sondern halt in der
> Entwicklung.

Wo guckst du?

von Der mit dem Code tanzt (Gast)


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Interne stellenbörse

von bafög (Gast)


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ich hab 800 euro und das ist einfach soo viel das ich dass nichtml 
ausgegeben bekomme LOL geld ist nur fantasie LOL RQRFL

Beitrag #6521897 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Thomas U. (charley10)


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Janusz schrieb im Beitrag #6521897:
> bafög schrieb:
>> ich hab 800 euro und das ist einfach soo viel das ich dass nichtml
>> ausgegeben bekomme LOL geld ist nur fantasie LOL RQRFL
>
> wer heutee noch arbeitet ist selber schuld. erst lebst du als student
> unter hartz4 niveeau danach wirst du beeim dienstleisteer ausgeebeutet.
> ich arbeite bei bedarf schwarz auf der baustelle und mache meine
> geschäfte im untergrund und bekomme hartz4

Du klaust als Clanmitglied Goldmünzen und Colliers?

Beitrag #6521928 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jo S. (Gast)


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Der mit dem Code tanzt schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> Er hat aber noch keine Erfahrungen als Architekt.
>>>
> Aber als Entwickler.
> Also wenn ich bei uns reingucke dann steht bei EG16 BaWü was ja ca 12
> ist Bayern nix von Erfahrung als Architekt sondern halt in der
> Entwicklung.

a) Wie viele Jahre Erfahrung braucht ein SW Entwickler bei euch für 
EG16?

b) Wie viele Jahre Erfahrung braucht ein SW Entwickler bei euch, wenn er 
in eine Stelle als SW Architekt (EG16) wechseln will?

c)    dto.     SW Architekt (EG17 bzw. AT/SL1)?

> In Bayern ist eine da steht schon zwingend Erfahrung dabei. Ist aber
> auch SL1

Wie viele Jahre?

Allgemein: Zur Berufserfahrung zählt auch, daß man die Produkte, 
Organisation, Abläufe und die Personen kennt. Das ist bei einem 
Firmenwechsel nicht gegeben. Deshalb wird das Gehalt anfangs reduziert 
und nach z.B. einem Jahr auf den Sollwert erhöht. Bezogen auf das 
konkrete Beispiel: zunächst EG11 (Bayern) und nach z.B. 1 J. EG12. Als 
Bewerber fordert man mehr (=VB), also EG12 oder den entsprechenden 
€-Betrag, so wie Du das richtig erwähnt hast.

von Alter Hase (Gast)


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Der mit dem Code tanzt schrieb:
> Aber als Entwickler.
> Also wenn ich bei uns reingucke dann steht bei EG16 BaWü was ja ca 12
> ist Bayern nix von Erfahrung als Architekt sondern halt in der
> Entwicklung.
> Selbst bei 17 oder SL1 steht nicht zwingend was dabei.
> In Bayern ist eine da steht schon zwingend Erfahrung dabei. Ist aber
> auch SL1

So sind die Stellen genehmigt, das bedeutet nicht dass man von Anfang an 
auch  so bezahlt wird. Letztlich hängt das vom vorherigen Gehalt ab, der 
Arbeitszeit, dem guten Willen der neuen Firma was die für das 
Vorzeigbare des Bewerbers ausgeben wollen und der Flexibilität von HR 
das ganze gerade zu biegen (z.B. durch übertarifliche Zulage).

EG12 haben bei uns nur langjährig Erfahrene mit guten Leistungen in 
Projekten  und/oder erster Personalverantwortung.

Heute versucht man die Gruppenleiter in den Tarif zu drücken und 
betitelt sie dann als Teamleiter...

von Senf D. (senfdazugeber)


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Jo S. schrieb:
> Bezogen auf das konkrete Beispiel: zunächst EG11 (Bayern) und nach z.B.
> 1 J. EG12.

Vollkommen unrealistisch, wobei: sich wünschen oder etwas fordern kann 
man natürlich viel. Bevor man allerdings realistischerweise auf EG12 
vorrücken darf, kommt man nach 18 Monaten EG11a erst einmal automatisch 
nach EG11b. Vielleicht verwechselst du das mit Baden-Württemberg, da 
sind es auch fünf Entgeltgruppen mehr, dafür gibt es dort keine 
a/b-Stufen.

Alter Hase schrieb:
> EG12 haben bei uns nur langjährig Erfahrene mit guten Leistungen in
> Projekten  und/oder erster Personalverantwortung.

EG12 (Bayern) ist schon erreichbar, aber nachgeschmissen bekommt man es 
nicht. Normalerweise herrscht in der Entwicklung eine bunte Mischung von 
EG10 bis EG12 vor, wobei EG10 (v.a. bei den jüngeren Leuten) und EG11 
(v.a. bei den erfahrenen Leuten) überwiegen.

> Heute versucht man die Gruppenleiter in den Tarif zu drücken und
> betitelt sie dann als Teamleiter...

Das kann ich bei mir im Unternehmen nicht beobachten. Ich weiß aber auch 
nicht, ob deine Definition von Gruppenleiter/Teamleiter bereits eine 
disziplinarische Führung von Mitarbeitern enthält.

von Benny Beierleins (Gast)


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Janusz schrieb im Beitrag #6521897:
> wer heutee noch arbeitet ist selber schuld. erst lebst du als student
> unter hartz4 niveeau danach wirst du beeim dienstleisteer ausgeebeutet.
> ich arbeite bei bedarf schwarz auf der baustelle und mache meine
> geschäfte im untergrund und bekomme hartz4

und ich beziehe mit meinen 25 Identitäten 25 fachen Regelsatz.
Ab und an fahre ich in den Bundestag und tanze da bisschen Samba an 
Lagerfeuer mit paar Bieren.

von F.B.s Ziehsohn (Gast)


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Apple will 2024 ein eigenes E-Auto bringen

https://www.google.com/amp/s/amp2.wiwo.de/unternehmen/auto/apple-autovorstellung-2024-es-wird-schwer-den-iphone-moment-in-der-autoindustrie-zu-wiederholen/26744564.html

Tja, mein Vater hat’s wieder einmal prophezeit. Jetzt gehts euch an den 
Kragen. Die Chinesen und die Amis werden euch zerstören, während ihr 
dumm aus der Wäsche gucken werdet. Seid weiter arrogant und prahlt 
weiter mit euren Immobilien oder Neuwagen, nehmt ruhig die Subventionen 
der Regierung, die jedes Jahr eure Jobs retten und verweigert weiter 
jeden Gehaltsverzicht, um euren Unternehmen profitabel zu machen. 
Letztendlich spielt das mir alles in die Karten, der Apple-Kurs ist nach 
dieser Nachricht überwältigend gestiegen und mein Portemonnaie ist 
ebenfalls überwältigend dicker geworden.

von Wickeldrimmer (Gast)


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F.B.s Ziehsohn schrieb:
> Apple will 2024 ein eigenes E-Auto bringen
>
> 
https://www.google.com/amp/s/amp2.wiwo.de/unternehmen/auto/apple-autovorstellung-2024-es-wird-schwer-den-iphone-moment-in-der-autoindustrie-zu-wiederholen/26744564.html

Ach iGod, die Mär von Apples eigener Seifenkiste stammt noch aus den 
Zeiten vor der Kompostierung von Steve Jobs:
https://futurezone.at/produkte/steve-jobs-wollte-schon-2008-apple-auto-bauen/162.297.736

Aber wahrscheinlich biste zu jung um noch Steve Jobs zu können, deine 
Argumenten klingen reichlich infantil.

Beitrag #6523741 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6526088 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6526089 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Michael (Gast)


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---------------------------------------------------
Studium : E-Technik Bachelor FH
Alter : 29
Erfahrung : 2,5 Jahre
Fachgebiet: Automotive
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Dienstleister, Einsatz beim OEM
Region : Stuttgart
Mitarbeiter : >10.000, >30.000 OEM
Erreichbark. : 20 min
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Entwicklungsingenieur
Führung : Keine
Tätigkeit : Entwicklung Steuergeräte
Arbeitszeit : 40 h
Überstunden: abfeiern
Urlaub : 30d
Gehalt : 73k
Entwicklung : 53k Dienstleister in house, 58k bei Leihe an OEM, nach 16 
Monaten Equal Pay 73k
Zusatzleist. : 30 € pro Monat und 60 € pro Geburtstag Guthaben auf 
separate Karte, Kaffee, Tee, Obst kostenlos beim DL, beim OEM nicht

Habe noch genau 1 Jahr Vertrag beim OEM. Dieses Jahr entscheidet es 
sich, ob ich übernommen werde. Laut den BVs, an denen ich stets 
teilgenommen habe, werden immer 5 % der ANÜs übernommen. Ich schätze 
meine Chancen von daher gering ein.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Michael schrieb:
> Dieses Jahr entscheidet es
> sich, ob ich übernommen werde. Laut den BVs, an denen ich stets
> teilgenommen habe, werden immer 5 % der ANÜs übernommen. Ich schätze
> meine Chancen von daher gering ein.

Naja, wenn's nicht klappt, dann kannst du dich ja immer noch mit...
> Zusatzleist. : 30 € pro Monat und 60 € pro Geburtstag Guthaben auf
> separate Karte, Kaffee, Tee, Obst kostenlos beim DL, beim OEM nicht

trösten! Musst du eben so viel Kaffee, Tee und Obst verzehren, dass es 
das niedrigere Gehalt und die anderen OEM-Benefits wieder ausgleicht.

Übrigens, frohes neues Jahr! Genau genommen ist der Thread jetzt 
abgelaufen, da er sich nur auf das alte, längst vergangene Jahr 2020 
bezieht.

von Hospitant (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Michael schrieb:
>> Dieses Jahr entscheidet es
>> sich, ob ich übernommen werde. Laut den BVs, an denen ich stets
>> teilgenommen habe, werden immer 5 % der ANÜs übernommen. Ich schätze
>> meine Chancen von daher gering ein.
>
> Naja, wenn's nicht klappt, dann kannst du dich ja immer noch mit...
>> Zusatzleist. : 30 € pro Monat und 60 € pro Geburtstag Guthaben auf
>> separate Karte, Kaffee, Tee, Obst kostenlos beim DL, beim OEM nicht
>
> trösten! Musst du eben so viel Kaffee, Tee und Obst verzehren, dass es
> das niedrigere Gehalt und die anderen OEM-Benefits wieder ausgleicht.

Mal wieder ein super gehaltvoller Kommentar von Dir.
Wolltest Du nicht noch dazuschreiben was du verdienst oder irgendwas mit 
Deiner niedrigen Bestandsmiete, Homeoffice oder einem Neuwagen?

von ThemaVerfehltSetzen6 (Gast)


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Hospitant schrieb:
> Wolltest Du nicht noch dazuschreiben was du verdienst oder irgendwas mit
> Deiner niedrigen Bestandsmiete, Homeoffice oder einem Neuwagen?

Gibt es denn noch andere Themen über die man in einem 
Mikrocontroller.net schreiben könnte? Das ist doch bereits alles worum 
es sich in einem Elektronik Forum dreht.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Hospitant schrieb:
> Mal wieder ein super gehaltvoller Kommentar von Dir. Wolltest Du nicht
> noch dazuschreiben was du verdienst oder irgendwas mit Deiner niedrigen
> Bestandsmiete, Homeoffice oder einem Neuwagen?

Ach, das ist kaum der Rede wert und dürfte mittlerweile im Forum bereits 
genug thematisiert worden sein.

Ich wünsche auch dir ein frohes und erfolgreiches neues Jahr 2021, 
lieber Hospitant!

von Jo S. (Gast)


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Michael schrieb:
> ---------------------------------------------------
> Studium : E-Technik Bachelor FH
> Alter : 29
> Erfahrung : 2,5 Jahre
> Fachgebiet: Automotive
> ---------------------------------------------------
> Angaben zur Firma:
> ---------------------------------------------------
> Firma : Dienstleister, Einsatz beim OEM
> Region : Stuttgart
> Mitarbeiter : >10.000, >30.000 OEM
> Erreichbark. : 20 min
> Funktion : Entwicklungsingenieur
> Tätigkeit : Entwicklung Steuergeräte
> Arbeitszeit : 40 h
> Urlaub : 30d
> Gehalt : 73k
> Entwicklung : 53k Dienstleister in house, 58k bei Leihe an OEM, nach 16
> Monaten Equal Pay 73k

Akzeptable Vergütung.
Wie lange seid ihr durchschnittlich bei einem OEM beschäftigt?

von Nigel (Gast)


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Michael schrieb:

> Arbeitszeit : 40 h
> Überstunden: abfeiern
> Urlaub : 30d
> Gehalt : 73k
> Entwicklung : 53k Dienstleister in house, 58k bei Leihe an OEM, nach 16
> Monaten Equal Pay 73k
> Zusatzleist. : 30 € pro Monat und 60 € pro Geburtstag Guthaben auf
> separate Karte, Kaffee, Tee, Obst kostenlos beim DL, beim OEM nicht

Das ist aber nicht Ferchau , oder ?


Hier hat es Ferchau nicht mal nötig die Frage zu beantworten.
Das sagt doch schon alles was sie über die Bezahlung ihrer Mitarbeiter
denken.


Die Frage war :
Ist eine Flexibilitätszulage von mind. 10 % für Leiharbeiter bei Ferchau
geplant ? Oder wartet man wieder bis man vonGesetz wegen dazu gezwungen
wird? Ein Dispo-Kredit ist teurer als eine Hypothek, die Nacht im
Hotelzimmer kostet mehr als in der Mietwohnung, und für einen Leihwagen
zahlt man einen höheren Tagessatz als fürs Leasingauto. Flexibilität ist
eine Ware, die ihren Preis hat – auf dem Finanzmarkt, bei
Dienstleistungen, in der Warenwelt. Bloß in einem Bereich nicht: auf dem
Arbeitsmarkt.

https://www.kununu.com/de/ferchau/fragen-antworten

von Jo S. (Gast)


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Nigel schrieb:
> Das ist aber nicht Ferchau , oder ?

Ich vermute stark: ....rand.   :)

von F.B.'s Lehrling (Gast)


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Lohnt es sich Bertrandt Aktien zu kaufen? Was meint ihr, wird es noch 
schlimmer mit Zeitarbeit oder haben die Leute nach Corona keinen Bock 
mehr auf unsichere Arbeitsverhältnisse?

Beitrag #6533161 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hospitant (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Ich wünsche auch dir ein frohes und erfolgreiches neues Jahr 2021,
> lieber Hospitant!

Danke Senf D., wünsche ich Dir auch!

Beitrag #6533207 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6533216 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Orchitekt (Gast)


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Vielen Dank für eure Ratschläge.
Ehrlich gesagt wäre ich niemals auf die Idee gekommen 90K zu fordern ... 
werde es aber machen. Sage ich dann 90K bei 35h oder bei 40h? Oder 
werden die dann schon selbst wissen wie viel ich für meine 90K arbeiten 
darf?

Grüße

von Senf D. (senfdazugeber)


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Orchitekt schrieb:
> Vielen Dank für eure Ratschläge.
> Ehrlich gesagt wäre ich niemals auf die Idee gekommen 90K zu fordern ...
> werde es aber machen.

Wie du meinst, auf eigenes Risiko. Wenn es nicht klappt, weil du zu hoch 
gepokert hast, dann musst du es aber auch ertragen wie ein Mann.

Ich persönlich würde soetwas wie eine Gehaltsforderung jedenfalls nicht 
abhängig machen von einem Thread auf mikrocontroller.net, wo auch 
Spaßvögel und Trolle antworten - aber Menschen ticken unterschiedlich. 
Viel Erfolg jedenfalls.

von Cyblord -. (cyblord)


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Orchitekt schrieb:
> Vielen Dank für eure Ratschläge.
> Ehrlich gesagt wäre ich niemals auf die Idee gekommen 90K zu fordern ...
> werde es aber machen. Sage ich dann 90K bei 35h oder bei 40h? Oder
> werden die dann schon selbst wissen wie viel ich für meine 90K arbeiten
> darf?
>
> Grüße

Wer so was schon fragen muss, bekommt sicher keine 90k und sollte erst 
gar nicht so hoch pokern.

Beitrag #6537001 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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Nur der FCB schrieb im Beitrag #6537001:
> 150k ist das neue 100k.

Langfristig schon, aber so schnell schreitet die Inflation nun auch 
nicht voran, dass man gleich 50% Aufschlag draufpacken muss.

von Alter Hase (Gast)


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Orchitekt schrieb:
> Vielen Dank für eure Ratschläge.
> Ehrlich gesagt wäre ich niemals auf die Idee gekommen 90K zu fordern ...
> werde es aber machen. Sage ich dann 90K bei 35h oder bei 40h? Oder
> werden die dann schon selbst wissen wie viel ich für meine 90K arbeiten
> darf?

Gehe zurück auf LOS und ziehe nicht 4000€ (äh 90000€) ein.
Das wird sonst ein Satz mit x...

Beitrag #6537148 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Alter Hase (Gast)


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Hasenbraten schrieb im Beitrag #6537148:
> Zuviel Monopoly gespielt. Wir sind nur die randfiguren in einem
> schlechten Spiel.

Nein. Bitte kein Monopoly.

Ich bevorzuge ein anderes Spiel zu dem dieses Motto passt:

 „Wer Schachpartien nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder 
verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Monopoly 
nicht unter fünf Partien bestraft“

BTT: 90k oder mehr als Einstiegsgehalt - aua.

von F. B. (finanzberater)


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Senf D. schrieb:
> Hospitant schrieb:
>> Mal wieder ein super gehaltvoller Kommentar von Dir. Wolltest Du nicht
>> noch dazuschreiben was du verdienst oder irgendwas mit Deiner niedrigen
>> Bestandsmiete, Homeoffice oder einem Neuwagen?
>
> Ach, das ist kaum der Rede wert und dürfte mittlerweile im Forum bereits
> genug thematisiert worden sein.

Da stimme ich dir ausnahmsweise mal zu. Dein Pimmelgehalt ist in der Tat 
nicht der Rede wert.

von Cyblord -. (cyblord)


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F. B. schrieb:
> Da stimme ich dir ausnahmsweise mal zu. Dein Pimmelgehalt ist in der Tat
> nicht der Rede wert.

Jetzt musst du noch trotzig mit dem Fuß aufstampfen, dann hast du es ihm 
so richtig gezeigt.

Das Jahr scheint für dich nicht gerade gut angefangen zu haben.
Liegts an der aktuellen Bitcoin Rally, wo du doch seit Jahr und Tag den 
Crash von Bitcoin herbei schreibst? Ich erinnere mich an deine täglichen 
Kursmeldungen als er von 20k auf 9k runter ging. Jetzt isser bei 
25kEuro. Und war erst bei 35kDollar.

: Bearbeitet durch User
von Autor (Gast)


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Um mal wieder zum Thema zurückzukommen...

Autor schrieb:
> —--------------------------------------------------
> Studium : Elektrotechnik (M. Sc)
> Alter : 28
> Erfahrung : 5 Jahre
> Fachgebiet: Produkt-Markteinführung
> ---------------------------------------------------
> Angaben zur Firma:
> ---------------------------------------------------
> Firma : Konzern
> Region : Bayern
> Mitarbeiter : Sehr viele
> Erreichbark. : 20 Minuten Auto
> ---------------------------------------------------
> Angaben zur Stelle:
> ---------------------------------------------------
> Funktion : Produkt Marketing Manager
> Führung : fachlich
> Tätigkeit : s.o.
> Arbeitszeit : formal 40h, real ~50h
> Überstunden: unbezahlt auf Vertrauensbasis (teilweise abfeiern)
> Urlaub : 30Tage
> Gehalt : 92000 € All-In Brutto
> Entwicklung : Kontinuierlich ~2-3% + IGM p.a.
> Zusatzleist. : Ein paar Mitarbeiteraktien

Mittlerweile 93500€. Sprung auf ERA12 geplant in 2021.

von Senf D. (senfdazugeber)


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F. B. schrieb:
> Dein Pimmelgehalt ist in der Tat
> nicht der Rede wert.

Deinen Neid kannst du für dich behalten, der ist mir sowas von schnuppe. 
Deine psychische Situation muss allerdings mittlerweile wirklich 
erbärmlich sein, wenn du sowas absonderst.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Autor schrieb:
>> Überstunden: unbezahlt auf Vertrauensbasis (teilweise abfeiern)
> Sprung auf ERA12 geplant in 2021.

Und wie passt das zusammen? Wenn du im Tarif auf einer Stelle mit ERA EG 
11 bist, dann gibt es keine Vertrauensarbeitszeit.

von Stefan Schultz (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Autor schrieb:
> Überstunden: unbezahlt auf Vertrauensbasis (teilweise abfeiern)
>
> Sprung auf ERA12 geplant in 2021.
>
> Und wie passt das zusammen? Wenn du im Tarif auf einer Stelle mit ERA EG
> 11 bist, dann gibt es keine Vertrauensarbeitszeit.

Vertrauensarbeitszeit gibts auch in ERA 12 nicht.

Seit der EUGH entschieden hat, dass Arbeitszeiten protokolliert werden 
müssen, ist das sogar für ATler verpflichtend.

Was die Arbeitszeitregelung anbelangt, gibt es zwischen ERA 11 und 12 
keinerlei Unterschiede.

von Alter Hase (Gast)


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Stefan Schultz schrieb:
> Vertrauensarbeitszeit gibts auch in ERA 12 nicht.
>
> Seit der EUGH entschieden hat, dass Arbeitszeiten protokolliert werden
> müssen, ist das sogar für ATler verpflichtend.

Als nicht leitender Angestellter im AT Bereich muss ich tatsächlich 
"stempeln". Das ist wegen 10h Maximalzeit und 11h Stunden Ruhezeit 
relevant und wird auch kontrolliert. Gibt auch gelegentlich deswegen ein 
Lob - hust.

Unsere Leitenden Angestellten müssen m.W. nicht stempeln. Work as long 
as you want;-)

von Cyblord -. (cyblord)


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Alter Hase schrieb:
> Als nicht leitender Angestellter im AT Bereich muss ich tatsächlich
> "stempeln". Das ist wegen 10h Maximalzeit und 11h Stunden Ruhezeit
> relevant und wird auch kontrolliert. Gibt auch gelegentlich deswegen ein
> Lob - hust.

Ich muss als ATler auch nicht stempeln und auch sonst keine Stunden 
erfassen. EuGH hin oder her. Im Zweifel könnte man die Zugangssysteme 
auswerten, aber bei Homeoffice und Dienstreisen bringt das auch nichts 
und rechtlich würde sich die Hölle über demjenigen auskotzen der das tun 
würde.

: Bearbeitet durch User
von Stefan Schultz (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
>
> Ich muss als ATler auch nicht stempeln und auch sonst keine Stunden
> erfassen. EuGH hin oder her. Im Zweifel könnte man die Zugangssysteme
> auswerten, aber bei Homeoffice und Dienstreisen bringt das auch nichts
> und rechtlich würde sich die Hölle über demjenigen auskotzen der das tun
> würde.

Stempeln an der Stechuhr und Arbeitszeiterfassung sind 2 Paar Stiefel.

Die Umsetzung des EUGH Urteils ist außerdem in Deutschland noch nicht 
flächendeckend.

Fest steht. Benutzt der AG zur Zeiterfassung kein elektronisches System, 
sondern vertraut er auf die Selbstaufschreibung der Arbeitnehmer, muss 
er durch wirksame Kontrollen gewährleisten, dass die Arbeitszeiten 
zutreffend aufgeschrieben wurden.

von Stefan Schultz (Gast)


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Alter Hase schrieb:
>
> Unsere Leitenden Angestellten müssen m.W. nicht stempeln. Work as long
> as you want;-)

Sobald der Bundestag das Gesetz zur Arbeitszeiterfassung des EUGH in 
Deutschland umsetzt, ist Schluss mit "Work as long as you want".

Das wird wohl spätestens Ende 2021 passieren.

von Cyblord -. (cyblord)


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Stefan Schultz schrieb:

> Stempeln an der Stechuhr und Arbeitszeiterfassung sind 2 Paar Stiefel.

Was hast du an:

> auch nicht stempeln und auch sonst keine Stunden erfassen

nicht verstanden?

von Stefan Schultz (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
>
> Was hast du an:
>
> auch nicht stempeln und auch sonst keine Stunden erfassen
>
> nicht verstanden?

Und was hast du an dem Urteil des EUGH und dessen Umsetzung nicht 
verstanden?

von Finanzberaters Feindbild (Gast)


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Ein Gruppenleiter im Konzern ist zwar AT aber noch lange kein leitender 
Angestellter und muss die 10-Stundenregel einhalten.

Cyblord -. schrieb:
> Im Zweifel könnte man die Zugangssysteme
> auswerten, aber bei Homeoffice und Dienstreisen bringt das auch nichts
> und rechtlich würde sich die Hölle über demjenigen auskotzen der das tun
> würde.

Ziemlich große Klappe, aber in der Praxis wirst du nicht mal im Traum 
dran denken die Klappe aufzureißen.

Das kommt nämlich in manchen Firmen spontan vor, dass man hier 
nachkontrolliert. Meist läuft es so, dass der Betriebsrat mitbekommt, 
dass Leute die 10-Stunden-Regel vorsätzlich überschreiten und der wird 
dann bei der HR vorstellig. Und du wirst, wenn man dich erwischt, dann 
reumütig versichern, dass es nie wieder vorkommen wird. Wenn du in der 
Situation "die Hölle auskotzt", brauchst du dir über deine Karriere 
keine Sorgen mehr zu machen.

von Hospitant (Gast)


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Finanzberaters Feindbild schrieb:
> Ein Gruppenleiter im Konzern ist zwar AT aber noch lange kein
> leitender
> Angestellter und muss die 10-Stundenregel einhalten.
>
> Cyblord -. schrieb:
>> Im Zweifel könnte man die Zugangssysteme
>> auswerten, aber bei Homeoffice und Dienstreisen bringt das auch nichts
>> und rechtlich würde sich die Hölle über demjenigen auskotzen der das tun
>> würde.
>
> Ziemlich große Klappe, aber in der Praxis wirst du nicht mal im Traum
> dran denken die Klappe aufzureißen.
>
> Das kommt nämlich in manchen Firmen spontan vor, dass man hier
> nachkontrolliert. Meist läuft es so, dass der Betriebsrat mitbekommt,
> dass Leute die 10-Stunden-Regel vorsätzlich überschreiten und der wird
> dann bei der HR vorstellig. Und du wirst, wenn man dich erwischt, dann
> reumütig versichern, dass es nie wieder vorkommen wird. Wenn du in der
> Situation "die Hölle auskotzt", brauchst du dir über deine Karriere
> keine Sorgen mehr zu machen.

?!
Hast Du es tatsächlich nicht verstanden oder wolltest Du die Aussage von 
Cyblord nicht verstehen?
Selbstverständlich darf kein Arbeitgeber, Betriebsrat oder wer auch 
immer, Zugangssysteme zur Erfassung der abgeleistete Stundenzahl 
untersuchen. Soetwas hätte tatsächlich das "auskotzen der rechtlichen 
Hölle" zur Folge.

von ATler (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Alter Hase schrieb:
>> Als nicht leitender Angestellter im AT Bereich muss ich tatsächlich
>> "stempeln". Das ist wegen 10h Maximalzeit und 11h Stunden Ruhezeit
>> relevant und wird auch kontrolliert. Gibt auch gelegentlich deswegen ein
>> Lob - hust.
>
> Ich muss als ATler auch nicht stempeln und auch sonst keine Stunden
> erfassen. EuGH hin oder her. Im Zweifel könnte man die Zugangssysteme
> auswerten, aber bei Homeoffice und Dienstreisen bringt das auch nichts
> und rechtlich würde sich die Hölle über demjenigen auskotzen der das tun
> würde.

Bei uns im Konzern wird gestempelt.
Vorteil: Überstunden sind protokolliert, alle Stunden können abgefeiert 
werden und verfallen nicht. (Nachteil: Konzern muss natürlich 
Rückstellungen bilden)

von ThomasDi (Gast)


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ATler schrieb:
>
> Bei uns im Konzern wird gestempelt.
> Vorteil: Überstunden sind protokolliert, alle Stunden können abgefeiert
> werden und verfallen nicht. (Nachteil: Konzern muss natürlich
> Rückstellungen bilden)

Problem ist nur, wenn man in Coronazeiten im Homeoffice gar nicht 
stempeln kann und die Überstunden quasi verfallen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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ThomasDi schrieb:
> Problem ist nur, wenn man in Coronazeiten im Homeoffice gar nicht
> stempeln kann und die Überstunden quasi verfallen.

Du kannst die Überstunden doch im Zeiterfassungssystem hinterlegen 
(lassen).
Und falls es dir verwehrt wird, dann machst du eben keine Überstunden, 
ganz einfach.

von Zoltan (Gast)


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—--------------------------------------------------
Studium : Informatik (B. Sc)
Alter : 27
Erfahrung : 6 Jahre
Fachgebiet: Entwicklung
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Konzern-Tochter
Region : BaWü
Mitarbeiter : 2.000
Erreichbark. : 10 Minuten Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Entwicklungsingenieur
Führung : fachlich
Tätigkeit : s.o.
Arbeitszeit : formal 40h, real ~50h
Überstunden: unbezahlt auf Vertrauensbasis
Urlaub : 30Tage
Gehalt : 85000 € All-In Brutto
Entwicklung : 3 Jahre 42k KMU, dann 2,5 Jahre OEM ANÜ für 73k, Wechsel 
zur Konzern-Tochter für 85k
Zusatzleist. : -

In 6 Jahren Gehalt verdoppelt ;-)

von ThomasDi (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Du kannst die Überstunden doch im Zeiterfassungssystem hinterlegen
> (lassen).
> Und falls es dir verwehrt wird, dann machst du eben keine Überstunden,
> ganz einfach.

Ja, man kann versuchen, wenig Überstunden zu machen, aber das ist 
aufgrund der Projektsituation nicht so einfach möglich. Mit Homeoffice 
werden in den IGM Unternehmen viele Regeln bzgl. Arbeitszeit 
ausgehebelt. (Mehr Schein als Sein...)

von ATler (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> ATler schrieb:
>>
>> Bei uns im Konzern wird gestempelt.
>> Vorteil: Überstunden sind protokolliert, alle Stunden können abgefeiert
>> werden und verfallen nicht. (Nachteil: Konzern muss natürlich
>> Rückstellungen bilden)
>
> Problem ist nur, wenn man in Coronazeiten im Homeoffice gar nicht
> stempeln kann und die Überstunden quasi verfallen.

Dafür gibt es ein Tool wo du Start/Ende einträgst :-) also mir verfällt 
nichts.

Gegenfrage, wie stempelst du denn, wenn du auf Dienstreise bist, falls 
du das jemals warst? Genau, du trägst Start/Ende ein oder lässt es von 
der Assistentin eintragen... so läuft es jedenfalls in den Konzernen.

Oder hast du dann einfach nicht gearbeitet und es findet keine 
Zeiterfassung statt, auch nicht nachträglich? :-) Und natürlich vergisst 
bei euch in der Firma auch niemals jemand zu stempeln, das System ist 
nie defekt, man kann sowas ja nicht nachtragen... is klar :-) 
herrlich...

von ThomasDi (Gast)


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ATler schrieb:
> Dafür gibt es ein Tool wo du Start/Ende einträgst :-) also mir verfällt
> nichts.
>
> Gegenfrage, wie stempelst du denn, wenn du auf Dienstreise bist, falls
> du das jemals warst? Genau, du trägst Start/Ende ein oder lässt es von
> der Assistentin eintragen... so läuft es jedenfalls in den Konzernen.
>

Das geht bei uns nicht. :-( Ein Homeoffice Tag ist immer ohne 
Überstunden. Bei Dienstreisen kann man natürlich die Zeit komplett 
eintragen.

von ATler (Gast)


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ThomasDi schrieb:
> ATler schrieb:
>> Dafür gibt es ein Tool wo du Start/Ende einträgst :-) also mir verfällt
>> nichts.
>>
>> Gegenfrage, wie stempelst du denn, wenn du auf Dienstreise bist, falls
>> du das jemals warst? Genau, du trägst Start/Ende ein oder lässt es von
>> der Assistentin eintragen... so läuft es jedenfalls in den Konzernen.
>>
>
> Das geht bei uns nicht. :-( Ein Homeoffice Tag ist immer ohne
> Überstunden. Bei Dienstreisen kann man natürlich die Zeit komplett
> eintragen.

Lustig. Und du arbeitest in einem IGM Betrieb?

von ThomasDi (Gast)


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ATler schrieb:
> ThomasDi schrieb:
>>
>> Das geht bei uns nicht. :-( Ein Homeoffice Tag ist immer ohne
>> Überstunden. Bei Dienstreisen kann man natürlich die Zeit komplett
>> eintragen.
>
> Lustig. Und du arbeitest in einem IGM Betrieb?

Ja, genau. In schlechten Zeiten (Corona Krise), sieht man halt immer 
wieder, wie gut eine Firma wirklich ist.

von Alter Hase (Gast)


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ATler schrieb:
> Dafür gibt es ein Tool wo du Start/Ende einträgst :-) also mir verfällt
> nichts.
>
> ... wie stempelst du denn, wenn du auf Dienstreise bist, falls
> du das jemals warst? Genau, du trägst Start/Ende ein oder lässt es von
> der Assistentin eintragen... so läuft es jedenfalls in den Konzernen.

Genau so läuft es auch bei uns. Bei Reisen oder Homeoffice einfach Daten 
in Genehmigungsflow eingeben, Chef winkt den durch und Assistentin trägt 
in Zeiterfassungssystem ein. Egal ob +/- Zeit, nichts geht verloren.

Ich bin froh dass es so läuft: dadurch ist alles dokumentiert, keine 
Ausbeuterei möglich und wenn das Arbeitsamt die Daten abfragt (wegen 
Kurzarbeit der Tarifler, kein Aufbau der GLZ-Konten zulässig und auch 
keine Verschiebung von Arbeit aus dem Tarif- in den AT-Bereich) gibt es 
da keine Probleme oder Diskussionen.

von Finanzberaters Feindbild (Gast)


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ATler schrieb:
>> Das geht bei uns nicht. :-( Ein Homeoffice Tag ist immer ohne
>> Überstunden. Bei Dienstreisen kann man natürlich die Zeit komplett
>> eintragen.
>
> Lustig. Und du arbeitest in einem IGM Betrieb?

Finde ich auch merkwürdig, ich kann auch im Homeoffice selbst die Zeit 
buchen, maximal 10 Stunden natürlich und die Mittagspause kann man 
natürlich auch so gestalten wie man es braucht (Gesetzliche 
Mindestzeiten natürlich beachten!).

von Senf D. (senfdazugeber)


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Finanzberaters Feindbild schrieb:
> Finde ich auch merkwürdig, ich kann auch im Homeoffice selbst die Zeit
> buchen, maximal 10 Stunden natürlich und die Mittagspause kann man
> natürlich auch so gestalten wie man es braucht (Gesetzliche
> Mindestzeiten natürlich beachten!).

Das ist bei mir genauso.

von Flooosen (Gast)


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>> —--------------------------------------------------
>> Studium : Elektrotechnik (M. Sc)
>> Alter : 28
>> Erfahrung : 5 Jahre
>> Fachgebiet: Produkt-Markteinführung

>> Firma : Konzern
>> Region : Bayern
>> Mitarbeiter : Sehr viele
>> Erreichbark. : 20 Minuten Auto

>> Funktion : Produkt Marketing Manager
>> Führung : fachlich
>> Tätigkeit : s.o.
>> Arbeitszeit : formal 40h, real ~50h
>> Überstunden: unbezahlt auf Vertrauensbasis (teilweise abfeiern)
>> Urlaub : 30Tage
>> Gehalt : 92000 € All-In Brutto
>> Entwicklung : Kontinuierlich ~2-3% + IGM p.a.
>> Zusatzleist. : Ein paar Mitarbeiteraktien
>
> Mittlerweile 93500€. Sprung auf ERA12 geplant in 2021.

Glückwunsch. Da bist du sicherlich am oberen Limit des Möglichen in 
Bezug auf Gehalts vs BE. In welcher Region in Bayern bist du tätig? In 
München ist das ganze natürlich etwas weniger wert als z.B. irgendwo in 
der Oberpfalz ;)

Auf welches Gehalt steigst du mit deinem Sprung auf EG12? Wie sieht es 
dabei mit deiner LZ aus?

von F. B. (finanzberater)


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Seppl schrieb:
> Kurzarbeit ist doch geil, 60% arbeiten und >90% verdienen - geil. IGM
> Konzern und das während einer Krise: ich wüsste nicht wo ich aktuell
> grad lieber wäre.

Kurzarbeitern droht eine böse Überraschung

Wer im Lockdown weniger oder überhaupt nicht arbeitete, soll einen 
geringeren Urlaubsanspruch haben, erklärt das Landesarbeitsgericht 
Düsseldorf.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/gerichtsurteil-fuer-corona-kurzarbeiter-schrumpft-der-jahresurlaub-17246153.html

LOL. Steuernachzahlung kommt auch noch auf euch zu.

von F. B. (finanzberater)


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von F.B.kannNICHTlesen (Gast)


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F. B. schrieb:
> Job-Kahlschlag bei VW

Was für ein Kahlschlag? Liesst du die Artikel auch mal? Das ist 
freiwillig für diejenigen die in Frührente wollen. Bis 2029 gilt 
Jobgarantie. Quartal 1 ist wegen China auf Rekordniveau.

von F.B.kannNICHTlesen (Gast)


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F. B. schrieb:
> Kurzarbeitern droht eine böse Überraschung
> Wer im Lockdown weniger oder überhaupt nicht arbeitete, soll einen
> geringeren Urlaubsanspruch haben, erklärt das Landesarbeitsgericht
> Düsseldorf.

3 Monate Kurzarbeitsurlaub gegen paar gekürzte reguläre Urlaubstage und 
du nennst das eine böse Überraschung? Geil, hoffe mich erwischt so eine 
böse Überraschung jährlich. Leider musste ich durcharbeiten und bei uns 
wurden neue Kollegen eingestellt. Gewinn ist schon wieder wie 2019.

Ach und Bonus gibt es im Mai sogar trotz Corona:

https://app.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/volkswagen-vw-tarifbeschaeftigte-erhalten-2700-euro-bonus/26987340.html

Nächstes Jahr dann wieder auf dem Niveau wie 2019 und 2018, mindestens.

von Shorty (Gast)


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F. B. schrieb:
> LOL. Steuernachzahlung kommt auch noch auf euch zu.

Du weißt nicht, wann du gewonnen hast und du weißt nicht, wann andere 
gewonnen haben.

Ich würe gerne eine lumpige Steuernachzahlung gegen Freizeit 
austauschen, aber leider hatte ich fast keine Kurzarbeit.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Shorty schrieb:
> Ich würe gerne eine lumpige Steuernachzahlung gegen Freizeit
> austauschen, aber leider hatte ich fast keine Kurzarbeit.

Ich hatte gar keine Kurzarbeit, aber ehrlich gesagt ist es mir lieber, 
wenn mein Arbeitgeber auch in einer Pandemie-Krise wirtschaftlich gut 
dasteht, als kurzfristig staatliche Arbeitnehmer-Almosen wie 
Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen zu "dürfen".

Außerdem hätte man genau in dieser Zeit nicht viel unternehmen können, 
aufgrund von rigiden Kontaktbeschränkungen, geschlossenen Einrichtungen 
und Geschäften, keine Reisen möglich, etc.

von Hubertus Heil (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Außerdem hätte man genau in dieser Zeit nicht viel unternehmen können,
> aufgrund von rigiden Kontaktbeschränkungen, geschlossenen Einrichtungen
> und Geschäften, keine Reisen möglich

Herrschaften, Kurzarbeit ist ja kein Vergnügungsdampfer! Kurzarbeit kann 
man hervorragend zur Fortbildung nutzen, gerade wenn alles geschlossen 
ist.

von F. B. (finanzberater)


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Shorty schrieb:
> F. B. schrieb:
>> LOL. Steuernachzahlung kommt auch noch auf euch zu.
>
> Du weißt nicht, wann du gewonnen hast und du weißt nicht, wann andere
> gewonnen haben.

Der Gewinn von VW und dein Bonus haben sich halbiert und du fühlst dich 
als Gewinner?

Kein Urlaubsanspruch bedeutet selbstverständlich auch kein Urlaubsgeld.

von Senf D. (senfdazugeber)


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F. B. schrieb:
> Shorty schrieb:
>
>> F. B. schrieb:
>>> LOL. Steuernachzahlung kommt auch noch auf euch zu.
>>
>> Du weißt nicht, wann du gewonnen hast und du weißt nicht, wann andere
>> gewonnen haben.
>
> Der Gewinn von VW und dein Bonus haben sich halbiert und du fühlst dich
> als Gewinner?
> Kein Urlaubsanspruch bedeutet selbstverständlich auch kein Urlaubsgeld.

Auch wenn ich nicht von Kurzarbeit betroffen war: Du musst diese 
popeligen Peanuts mal gegenrechnen zur üppig bezahlten Dauerfreistellung 
letztes Jahr. Das war money for nothing.

von F.B.kannNICHTlesenUNDverstehen (Gast)


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F. B. schrieb:
> Der Gewinn von VW und dein Bonus haben sich halbiert und du fühlst dich
> als Gewinner?
> Kein Urlaubsanspruch bedeutet selbstverständlich auch kein Urlaubsgeld.

Wie gesagt: Hier sind Entwickler unterwegs, keine Bandarbeiter. Warum 
auch immer du das nicht verstehen willst oder kannst. Als Entwickler bin 
ich seit fast genau einem Jahr im Homeoffice, aber keinen Tag in 
Kurzarbeit, spare also täglich 1 Stunde Zeit und Spritgeld. Zudem kann 
ich mir die Arbeit völlig flexibel einteilen. Jetzt z.B. paar Wochen von 
Mallorca oder den Kanaren aus arbeiten. So manche bloggen darüber, aber 
das ist nichts für mich.

Dann gibt es mal ein Jahr weniger Bonus. Es gab in der Historie von VW 
viele Jahre gar keinen Bonus, als die wirtschaftliche Lage weit 
schlechter war als die letzten beiden Quartale. Das Grundgehalt ohne 
Bonus ist höher als was du ingesamt bekommst und du stürzt dich ja auch 
nicht von der nächsten Brücke.

Quizfrage an F.B.: Warum ist der VW Aktienkurs erstmalig seit langem 
wieder über 200€, wenn alles so schlimm ist? ;-)

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